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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Maria Rita Kehl</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Paulo Coelho 2013:&#8220;Warum ich nicht zur Frankfurter Buchmesse fahre.&#8220; (Focus)&#8220;Die derzeitige brasilianische Regierung ist ein Desaster.&#8220; Delegationsmitglied Maria Rita Kehl zu Folter in Lateinamerikas größter Demokratie. Landesrealitäten, Fakten-und Vergleichsdaten-Abstinenz heute. Brasiliens Minimal-Kulturexport.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/05/paulo-coelhowarum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre-focus/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 16:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Paulo Coelho-Frankfurter Buchmesse 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120667025/Warum-ich-nicht-zur-Frankfurter-Buchmesse-fahre.html Paulo Coelho und die Methoden der britischen Außenpolitik:http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/14/paulo-coelho-und-die-methoden-der-britischen-aussenpolitiku-a-voelkerrechtswidriger-aggressionskrieg-gegen-den-irak-rd-15-mio-tote-meist-zivilisten-wie-theresa-may-2018-tony-blair-kopiert-de/ “Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750 http://www.focus.de/regional/hessen/literatur-paulo-coelho-warum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre_aid_1121024.html &#8222;Die Regierung machte große Versprechen und hielt sie nicht ein.&#8220;  &#8222;Die Gewalt in Rio de Janeiro ist ein Riesenproblem. Der Gouverneur versprach, es zu lösen. Das hat er aber nicht gemacht. Und egal wo man hinschaut, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120667025/Warum-ich-nicht-zur-Frankfurter-Buchmesse-fahre.html">http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120667025/Warum-ich-nicht-zur-Frankfurter-Buchmesse-fahre.html</a></p>
<h1>Paulo Coelho und die Methoden der britischen Außenpolitik:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/14/paulo-coelho-und-die-methoden-der-britischen-aussenpolitiku-a-voelkerrechtswidriger-aggressionskrieg-gegen-den-irak-rd-15-mio-tote-meist-zivilisten-wie-theresa-may-2018-tony-blair-kopiert-de/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/14/paulo-coelho-und-die-methoden-der-britischen-aussenpolitiku-a-voelkerrechtswidriger-aggressionskrieg-gegen-den-irak-rd-15-mio-tote-meist-zivilisten-wie-theresa-may-2018-tony-blair-kopiert-de/</a></h1>
<p><strong>“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:</strong><a href="https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750">https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750</a></p>
<p><a href="http://www.focus.de/regional/hessen/literatur-paulo-coelho-warum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre_aid_1121024.html">http://www.focus.de/regional/hessen/literatur-paulo-coelho-warum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre_aid_1121024.html</a></p>
<p><strong>&#8222;Die Regierung machte große Versprechen und hielt sie nicht ein.&#8220;</strong></p>
<p><strong> &#8222;Die Gewalt in Rio de Janeiro ist ein Riesenproblem. Der Gouverneur versprach, es zu lösen. Das hat er aber nicht gemacht. Und egal wo man hinschaut, überall springt dich der Teufel der Korruption an.&#8220;(Die Welt)</strong></p>
<p><strong> Erinnert wird daran, daß Paulo Coelho zur Buchmesse 1994, als Brasilien ebenfalls Gastland war, nicht in die offizielle Delegation aufgenommen worden war. Coelho sei dennoch hingefahren &#8211; und zur größten Attraktion des Landes auf der Messe geworden. </strong></p>
<p><strong>&#8222;Na sexta-feira, o escritor Paulo Coelho detonou a comitiva da reinvencao.&#8220; O Globo</strong></p>
<p><strong>Paulo Coelho ist offenkundig Brasiliens bestinformierter Schriftsteller, mit den besten Kontakten zur mitteleuropäischen Geistes-und Wirtschaftswelt, präsent selbst beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz. Dies ruft offenbar auch kuriose Neid-Reaktionen hervor. </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/03/paulo-coelhos-blog-zu-tony-blair-und-olympia-2016-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/03/paulo-coelhos-blog-zu-tony-blair-und-olympia-2016-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/03/schriftsteller-paulo-coelho-nennt-tony-blair-kriegsverbrecher-protest-gegen-blair-als-berater-fur-olympische-spiele-2016-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/03/schriftsteller-paulo-coelho-nennt-tony-blair-kriegsverbrecher-protest-gegen-blair-als-berater-fur-olympische-spiele-2016-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Paulo Coelho, Raul Seixas, Brasiliens Rock: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/raul-seixas-imitator-sao-paulo-vor-kathedrale-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/raul-seixas-imitator-sao-paulo-vor-kathedrale-gesichter-brasiliens/</a></p>
<h2>Brasilien: Schriftsteller Bernardo Carvalho, die Frankfurter Buchmesse 2013, die deutsche Sicht auf Brasilien. “Meine Erfahrungen in Frankfurt waren diesmal grauenhaft, sehr schlecht.” “Sicherheit im Nicht-Wissen auf deutscher Seite.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=17000">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/" rel="tag">frankfurter buchmesse 2013 &#8211; gastland brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schriftsteller-bernardo-carvalho/" rel="tag">schriftsteller bernardo carvalho</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernardo_Carvalho">http://de.wikipedia.org/wiki/Bernardo_Carvalho</a></p>
<p><a href="http://www.deutschlandfunk.de/zwischen-barbarei-und-zivilisation.700.de.html?dram:article_id=84366">http://www.deutschlandfunk.de/zwischen-barbarei-und-zivilisation.700.de.html?dram:article_id=84366</a></p>
<p><strong>Bernardo Carvalho, der als DAAD-Stipendiat ein Jahr in Berlin tätig war,  sagte im Dezember 2013 im Website-Interview in Sao Paulo, die Frankfurter Buchmesse 2013 &#8211; Gastland Brasilien &#8211; negativ erlebt zu haben. Die intellektuellen Möglichkeiten eines Diskurses über Brasilien würden verkleinert, man komme  mit “fertiger Politik” &#8211; und dies sei schockierend. Auf deutscher Seite sei eine erstaunliche Sicherheit im  Nicht-Wissen über Brasilien festzustellen. “Als ob deren Augen dort nicht offen sein können, um zu sehen, wie die brasilianische Realität ist. Mir wurden unglaubliche Interviewfragen gestellt, die von totaler Unkenntnis zeugten.” Sein Verhältnis zu Deutschland nannte Bernardo Carvalho eigenartig, über die Literatur, es sei wie ein Dialog mit tauben Menschen. Wegen einer bestimmten deutschen Vision von Brasilien, wegen Vorurteilen würden von Brasilien bestimmte Dinge erwartet &#8211; aber nur bis zu einer gewissen Grenze. “Es bilden sich neue grauenhafte Klischees über Brasilien &#8211; für mich ist das beeindruckend.” Die Vision von Brasilianern über ihr eigenes Land interessiere nicht. “Es bestehen Vorurteile gegenüber der intellektuellen Produktion in Brasilien. Als ob es hier nichts intellektuell Interessantes gäbe für die Welt draußen.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/</a></p>
<p><strong>Militärdiktatur, Folter, Karneval in Rio de Janeiro, Kulturpolitik: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/</a></p>
<p><strong>Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt zur Buchmesse 2013(Gastland Brasilien) auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Kulturexport: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</strong></a></p>
<p><strong>Joachim Gauck 2013 in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/carvalhorio.jpg" alt="carvalhorio.jpg" /></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner Josè Murilo de Carvalho, Rio de Janeiro &#8211; Mitglied der Buchmesse-Delegation.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Was Brasilianer verdienen &#8211; die aktuelle Einkommenslage: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/brasilien-armutsgrenze-2013-bei-umgerechnet-50-euro-150-real-monatlich-laut-regierungsangaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/brasilien-armutsgrenze-2013-bei-umgerechnet-50-euro-150-real-monatlich-laut-regierungsangaben/</a></p>
<p><strong>Curt Meyer-Clason: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/19/curt-meyer-clason-ubersetzer-und-schriftsteller-mit-101-jahren-gestorben-was-in-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/19/curt-meyer-clason-ubersetzer-und-schriftsteller-mit-101-jahren-gestorben-was-in-nachrufen-fehlt/</a></p>
<p><a href="http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html">http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html</a></p>
<p><strong>Luiz Ruffato, Mitglied der offiziellen brasilianischen Buchmesse-Delegation, in der Neuen Zürcher Zeitung 2013: </strong></p>
<p><strong>  &#8222;Allerdings sind wir im Alltag noch immer mit einer institutionalisierten Barbarei konfrontiert, die sich nicht nur in einer konstanten physischen Bedrohung, sondern auch in der Korruption und in der absoluten Missachtung des menschlichen Lebens äussert. In Brasilien ist der Begriff des «wilden Kapitalismus» keine Metapher.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/07/luiz-ruffato-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-buchmesse-delegation-in-der-neuen-zurcher-zeitung-2013-allerdings-sind-wir-im-alltag-noch-immer-mit-einer-institutionalisierten-barbarei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/07/luiz-ruffato-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-buchmesse-delegation-in-der-neuen-zurcher-zeitung-2013-allerdings-sind-wir-im-alltag-noch-immer-mit-einer-institutionalisierten-barbarei/</a></p>
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		<title>Frankfurter Buchmesse 2013 &#8211; Gastland Brasilien, Schriftstellerin und Therapeutin Maria Rita Kehl zu Relikten der Diktatur:&#8220;Eine Stadt mit Ungleichheit ist die Hölle&#8230;Es wird weiter gefoltert, Folter bleibt nach wie vor straffrei, man hat weiter Angst davor, Folter anzuzeigen&#8230;Der Staat ist weiterhin autoritär gegenüber der Bevölkerung.&#8220; (Brasil de Fato) Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2013 18:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse 2013 - Gastland Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Gauck 2013 in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.brasildefato.com.br/node/26116 Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien. Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brasildefato.com.br/node/26116">http://www.brasildefato.com.br/node/26116</a></p>
<p><strong>Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/</a></p>
<p><strong>1968 schenkt Willy Brandt dem brasilianischen Diktaturchef, General Costa e Silva, eine goldene Uhr, laut Veja:  &#8222;&#8230;Presidente Costa e Silva, logo depois de receber, do Chanceler Willy Brandt, da Rep?blica Federal da Alemanha, um rel?gio de ouro de presente.&#8220;</strong></p>
<p><strong>&#8222;Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit&#8220;: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>Bundeszentrale für politische Bildung (bpb):</strong> <a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all">http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all</a></p>
<p><strong>Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>&#8222;Du hättest alle Juden töten sollen!&#8220;</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/</a></p>
<p><strong>Todesschwadronen, Folter, Militärpolizei &#8211; unter den Relikten der Militärdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Öffentliche Forderungen, darunter bei den Straßenprotesten 2013, nach Umwandlung der Militärpolizei in eine Zivilpolizei nach mitteleuropäischem Vorbild, blieben bisher erfolglos.</strong></p>
<h2></h2>
<p><strong>Buchmesseresümee: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-rede-von-bundesausenminister-guido-westerwelle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-rede-von-bundesausenminister-guido-westerwelle/</a></p>
<p><strong>Folter unter der Rousseff-Regierung: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/26/brasilien-folter-unter-der-rousseff-regierung-folter-ist-routine-in-gefangnissen-allgemein-verbreitet-und-institutionalisiert-seit-der-militardiktatur-rechnet-die-gewaltpraxis-in-den-brasiliani/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/26/brasilien-folter-unter-der-rousseff-regierung-folter-ist-routine-in-gefangnissen-allgemein-verbreitet-und-institutionalisiert-seit-der-militardiktatur-rechnet-die-gewaltpraxis-in-den-brasiliani/</a></p>
<p><strong>Militärdiktatur, Folter, Karneval in Rio de Janeiro, Kulturpolitik: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/</a></p>
<h2>”Die derzeitige brasilianische Regierung ist ein Desaster.” Paulo Coelho</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/</a></p>
<h2>“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ Leonardo Boff</h2>
<p><strong>“Da sein, wo gelitten wird”: </strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</a></p>
<p><strong>“Es sind einfach die ökonomischen Interessen, die politischen, das gehört zusammen. Da gefährdet man nicht seine Beziehung, indem man den Brasilianern sozusagen mal den Spiegel vorhält und sagt, ihr habt hier ne schöne Verfassung und schöne Gesetze, aber warum werden die nicht eingehalten?”</strong></p>
<h2>“Südamerikas Vorzeigestaat”. Der Spiegel</h2>
<p><strong>Luiz Ruffato, Mitglied der offiziellen brasilianischen Buchmesse-Delegation, in der Neuen Zürcher Zeitung 2013: </strong></p>
<p><strong>  &#8222;Allerdings sind wir im Alltag noch immer mit einer institutionalisierten Barbarei konfrontiert, die sich nicht nur in einer konstanten physischen Bedrohung, sondern auch in der Korruption und in der absoluten Missachtung des menschlichen Lebens äussert. In Brasilien ist der Begriff des «wilden Kapitalismus» keine Metapher.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Kulturexport: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</strong></a></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl zählt überraschend zur offiziellen Schriftstellerdelegation Brasiliens auf der Frankfurter Buchmesse 2013.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/mariaritakehl132.jpg" alt="mariaritakehl132.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl, Jury-Mitglied des internationalen Tribunals &#8222;O estado brasileiro no banco dos reus &#8211; Tribunal popular&#8220; von Sao Paulo.  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/</a></p>
<p><strong>Brasilianische Systemkritiker, verfolgte Menschenrechtsaktivisten auf der Buchmesse? </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/10/frankfurter-buchmesse-gastland-china-2009-interessante-unterschiede-zum-umgang-mit-gastland-brasilien-2013/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/10/frankfurter-buchmesse-gastland-china-2009-interessante-unterschiede-zum-umgang-mit-gastland-brasilien-2013/</a></p>
<p><strong>«Auch als Gast muss China immer daran erinnert werden, dass die Menschenrechte eingehalten werden müssen», sagte die Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion, Monika Lüke, am Montag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Auch die Bundesregierung müsse dies in Frankfurt zum Thema machen. Die Messe wird an diesem Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. (Deutsche Medien 2009)</strong></p>
<p><a href="http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern">http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern</a></p>
<p><strong>Nun wird mit Spannung erwartet, wie sich Amnesty International 2013 auf der Buchmesse zur Ermordung systemkritischer Journalisten, zu systematischer Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Slum-Terror, Sklavenarbeit etc.  im BRIC-Staat Brasilien positioniert, der anders als China strategischer Partner der Regierung in Berlin ist. Aus der Vorschau-Berichterstattung wurden diese Menschenrechtsaspekte erwartungsgemäß bisher herausgehalten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl beim Website-Interview.  <a href="http://www.mariaritakehl.psc.br/">http://www.mariaritakehl.psc.br/</a></strong></p>
<p><strong>Jurymitglied beim Internationalen Menschenrechtstribunal in Sao Paulo: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</a></p>
<p><span id="more-16539"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/protestespstaatsterrorismusmaes.jpg" alt="protestespstaatsterrorismusmaes.jpg" /></p>
<p><strong>“Gegen den Staatsterrorismus” &#8211; Protest 2013 in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Selbstbewusst und optimistisch geht Brasilien seinen Weg. Das südamerikanische Land hat viele Ressourcen, die Wirtschaft boomt. Brasilien stößt damit in die Riege der großen Industrienationen vor.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://cms.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/ausgaben-2013/brasilien/">http://cms.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/ausgaben-2013/brasilien/</a></p>
<p><strong>&#8222;Zwölf Millionen Brasilianer hungern&#8220;: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/25/boomland-brasilien-hilfe-von-katholiken-aus-dem-buchmesse-bundesland-hessen-zwolf-millionen-brasilianer-hungern-pfarrer-lothar-bauchrowitz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/25/boomland-brasilien-hilfe-von-katholiken-aus-dem-buchmesse-bundesland-hessen-zwolf-millionen-brasilianer-hungern-pfarrer-lothar-bauchrowitz/</a></p>
<h2>“Für Brasilien ist das eine großartige Gelegenheit, sein kulturelles Ansehen in Europa auszubauen.” Kulturministerin Marta Suplicy</h2>
<p><strong>&#8222;Soft Power&#8220;: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-und-die-brasilianische-soft-power-imageverbesserung-und-fusball-wm-olympia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-und-die-brasilianische-soft-power-imageverbesserung-und-fusball-wm-olympia/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-fur-brasilien-ist-das-eine-grosartige-gelegenheit-sein-kulturelles-ansehen-in-europa-auszubauen-autorendelegation-nach-frankfurt-abgeflogen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-fur-brasilien-ist-das-eine-grosartige-gelegenheit-sein-kulturelles-ansehen-in-europa-auszubauen-autorendelegation-nach-frankfurt-abgeflogen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/</a></p>
<p><strong>Joao Ubaldo Ribeiro: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/22/brasilienunsere-justizstruktur-ist-pervertiert-joao-ubaldo-ribeiro-mitglied-der-offiziellen-delegation-zur-buchmesse-frankfurt-zum-wiederaufrollen-des-mensalao-prozesses-um-parteien-und-abgeor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/22/brasilienunsere-justizstruktur-ist-pervertiert-joao-ubaldo-ribeiro-mitglied-der-offiziellen-delegation-zur-buchmesse-frankfurt-zum-wiederaufrollen-des-mensalao-prozesses-um-parteien-und-abgeor/</a></p>
<p><strong>Joachim Gauck 2013 in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/</a></p>
<p><strong>&#8222;Ganz Frankfurt ist im Brasilienfieber&#8220;: </strong> <a href="http://blog.buchmesse.de/2013/10/04/in-fremden-wohnzimmern/">http://blog.buchmesse.de/2013/10/04/in-fremden-wohnzimmern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/13/brasilien-erneut-mord-an-systemkritischem-journalisten-doch-grose-nationale-zeitungen-drucken-keinerlei-information-folha-de-sao-paulo-lediglich-mit-kurzem-text-einschuchterungswirkung-der-morde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/13/brasilien-erneut-mord-an-systemkritischem-journalisten-doch-grose-nationale-zeitungen-drucken-keinerlei-information-folha-de-sao-paulo-lediglich-mit-kurzem-text-einschuchterungswirkung-der-morde/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/brasilien-strasenproteste-wegen-der-liquidierung-des-systemkritischen-journalisten-rodrigo-neto-der-die-landesweit-operierenden-todesschwadronen-anprangerte-yoani-sanchez-in-berlin-2013/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/brasilien-strasenproteste-wegen-der-liquidierung-des-systemkritischen-journalisten-rodrigo-neto-der-die-landesweit-operierenden-todesschwadronen-anprangerte-yoani-sanchez-in-berlin-2013/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/rodrigoneto1demo1.jpg" alt="rodrigoneto1demo1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Straßenprotest nach Mord an systemkritischem Journalisten Rodrigo Neto. “Schluß mit der Straffreiheit!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/30/brasilien-unter-lula-rousseff-auf-pressefreiheit-ranking-weiter-abgesturzt-nur-noch-platz-108-mali-platz-99-uganda-platz-104-guatemala-platz-95-nicht-zufallig-soviel-lob-aus-mitteleuropa-fur-bra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/30/brasilien-unter-lula-rousseff-auf-pressefreiheit-ranking-weiter-abgesturzt-nur-noch-platz-108-mali-platz-99-uganda-platz-104-guatemala-platz-95-nicht-zufallig-soviel-lob-aus-mitteleuropa-fur-bra/</a></p>
<p><strong>&#8222;Land der Apartheid&#8220;: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/01/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-rassismus-vorwurf-von-messe-chef-jurgen-boos-zuruckgewiesen-nur-ein-schwarzer-unter-70-mitgliedern-der-offiziellen-brasilianischen-schriftstellerdele/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/01/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-rassismus-vorwurf-von-messe-chef-jurgen-boos-zuruckgewiesen-nur-ein-schwarzer-unter-70-mitgliedern-der-offiziellen-brasilianischen-schriftstellerdele/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/deutschlandjahrplakat1.jpg" alt="deutschlandjahrplakat1.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufenopfer in Rio de Janeiro von 2013: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/brasilien-die-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens-in-den-slums-polizei-konnte-zufallig-ein-gefesseltes-und-bereits-gefoltertes-opfer-in-rio-de-janeiro-befreien-am-tage-des-besuchs-von-bu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/brasilien-die-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens-in-den-slums-polizei-konnte-zufallig-ein-gefesseltes-und-bereits-gefoltertes-opfer-in-rio-de-janeiro-befreien-am-tage-des-besuchs-von-bu/</a></p>
<p><strong>Auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung liegt Brasilien auf Platz 85, Deutschland auf Platz 5.</strong></p>
<p><strong>&#8222;In der Hölle hinter Gittern&#8220;: </strong> <a href="http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern">http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-bolivien-lebendiges-verbrennen-von-menschen-als-lynchjustiz-weiter-ublich-zwei-mutmasliche-motorraddiebe-in-el-volcan-erlitten-feuertod/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-bolivien-lebendiges-verbrennen-von-menschen-als-lynchjustiz-weiter-ublich-zwei-mutmasliche-motorraddiebe-in-el-volcan-erlitten-feuertod/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/08/brasilien-uberfalle-auf-auslandische-touristen-in-rio-de-janeiro-stiegen-stark-an-laut-landes-tv-januar-2013-mit-offiziell-383-fallen-von-raub-und-diebstahl-uber-50-mehr-als-im-januar-2012-serie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/08/brasilien-uberfalle-auf-auslandische-touristen-in-rio-de-janeiro-stiegen-stark-an-laut-landes-tv-januar-2013-mit-offiziell-383-fallen-von-raub-und-diebstahl-uber-50-mehr-als-im-januar-2012-serie/</a></p>
<p><strong>Vor Fußball-WM und Olympischen Sommerspielen erhalten brasilianische Regierungsmitglieder, Staatsfunktionäre, dazu Diplomaten und Ex-Diplomaten etc. in deutschsprachigen Medien massiv die Möglichkeit für PR, Marketing, Versprechen jeder Art. Ein Regen von Absichtserklärungen ergießt sich über die Medienkonsumenten &#8211; wie seit Jahrzehnten. Brasiliens verfolgte Menschenrechtsaktivisten, die angesehensten Systemkritiker sind, von Ausnahmen abgesehen, chancenlos. </strong></p>
<p><strong>Nicht wenige Brasilianer fragen sich, wieso Brasilien als ausgesprochenes Nicht-Leseland, infolge niedrig gehaltenen Bildungsnivaus, überhaupt zum zweiten Mal zu einer Frankfurter Buchmesse als Gastland eingeladen worden ist.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/</a></p>
<p><strong>Lehrerstreik seit über zwei Monaten in Rio de Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</a></p>
<p><strong>“Nach der Militärdiktatur wurde die Politik des gesellschaftlichen Ausschlusses fortgesetzt &#8211; was stets mit der Absenkung des Bildungsniveaus beginnt. Heute wird eine halbalphabetisierte Jugend fabriziert, die sich den Interessen des Systems unterwirft. Lula und Rousseff müßten, könnten dies zum Besseren verändern &#8211; doch Lulas Absicht war, um jeden Preis an die Macht zu kommen, keinen gesellschaftlichen Wandel im Lande zu fördern. Dilma Rousseff verfolgt unglücklicherweise die selbe Linie. Überall im Staatsapparat sehen wir Korruption, Brasilien ist kulturell zurückgeblieben. Die Lage ist gravierend. Rousseff hat Schuld an dem Megaskandal um Cachoeira. Die großen Unternehmen, ob Banken, Baufirmen oder Großgrundbesitzer, investierten massiv in Rousseffs Präsidentschaftswahlkampagne &#8211; über 100 Millionen Real &#8211; betrachteten dies als Investition, verlangen jetzt von Rousseff Gegenleistungen. Sie unterwirft sich diesen Interessen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/mairossibestrafungfolterer12.jpg" alt="mairossibestrafungfolterer12.jpg" /></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulos.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Paulo Coelho: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/05/paulo-coelhowarum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre-focus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/05/paulo-coelhowarum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre-focus/</a></p>
<p><strong>Was Brasilianer verdienen &#8211; die aktuelle Einkommenslage: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/brasilien-armutsgrenze-2013-bei-umgerechnet-50-euro-150-real-monatlich-laut-regierungsangaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/brasilien-armutsgrenze-2013-bei-umgerechnet-50-euro-150-real-monatlich-laut-regierungsangaben/</a></p>
<p><a href="http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html">http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html</a></p>
<p><strong>Gilberto Gil als Kulturminister: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><strong>Menschenrechtssamba von Jorge Aragao, anklicken: </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4">http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/</a></p>
<p><strong>Luiz Ruffato &#8211; Buchmesse-Eröffnungsrede: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-eroffnungsrede-des-brasilianischen-schriftstellers-luiz-ruffato-aus-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-eroffnungsrede-des-brasilianischen-schriftstellers-luiz-ruffato-aus-sao-paulo/</a></p>
<h2>Schaubühne-Regisseur Thomas Ostermeier in Rio de Janeiro, Oktober 2013, während der Straßenproteste:”Am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist.”(O Globo) “Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16604">**</a></h2>
<p>tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-rio-de-janeiro/" rel="tag">schaubühne-regisseur thomas ostermeier-rio de janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/strasenproteste-brasilien/" rel="tag">straßenproteste-brasilien</a></p>
<p><strong> Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne, nannte in dem O-Globo-Interview als Schwerpunkt das Herausfinden, wer die Spielregeln bestimmt &#8211; Wirtschaft oder Politik? “Das ist die wichtigste Frage unserer Zeit.” Davon ausgehend, könne man auch verwandte Themen wie die Fußball-WM oder die Olympischen Sommerspiele in Brasilien untersuchen, die auch den Streit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Bevölkerung zeigen. “Aber am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist. Es gibt einen Graben, der die Menschen von den Politikern und der Politik trennt…Wir verlieren das Vertrauen in die Demokratie…Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” </strong></p>
<p><strong>“Memorial da Resistencia”, ehemaliges Folterzentrum der Diktatur, Sao Paulo 2013.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/dops131.jpg" alt="dops131.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/23/brasiliens-militarputsch-1964-50-jahre-danach-landesverlage-bereiten-fur-2014-zahlreiche-spezialausgaben-vor-die-beziehungen-zwischen-bonn-und-der-folterdiktatur-willy-brandt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/23/brasiliens-militarputsch-1964-50-jahre-danach-landesverlage-bereiten-fur-2014-zahlreiche-spezialausgaben-vor-die-beziehungen-zwischen-bonn-und-der-folterdiktatur-willy-brandt/</a></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser">http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/dops133.jpg" alt="dops133.jpg" /></p>
<p><strong>“Jenen gewidmet, die im Kampf für ein freies Brasilien starben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.memorialdaresistenciasp.org.br/">http://www.memorialdaresistenciasp.org.br/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/dops132.jpg" alt="dops132.jpg" /></p>
<p><strong>Militärdiktatur und “verschwundene” Regimegegner, darunter ermordete Geistliche &#8211; Foto von Protesten katholischer Schwestern: “Wo sind sie?” </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dikfaixa.JPG" alt="dikfaixa.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?”(Protest nach der Diktatur, für die Aufklärung der Verbrechen des Militärregimes)</strong></p>
<p><strong>Walter Scheel(FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/</a></p>
<p><strong>Hans-Dietrich Genscher (FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/</a></p>
<p><strong>Kunst und Diktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/09/brasilien-die-militardiktatur-und-der-satirische-regimekritische-maler-von-bananen-antonio-henrique-amaral-meine-herausforderung-war-zu-malen-und-gleichzeitig-uber-folter-und-die-gefangnisse-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/09/brasilien-die-militardiktatur-und-der-satirische-regimekritische-maler-von-bananen-antonio-henrique-amaral-meine-herausforderung-war-zu-malen-und-gleichzeitig-uber-folter-und-die-gefangnisse-zu/</a></p>
<p><strong>Joachim Gauck in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>Guido Westerwelle in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Schriftsteller Verissimo erinnert Ende November 2013 an die Schließung des Atomtestgeländes in Amazonien durch den damaligen  zivilen Präsidenten Fernando Collor 1990. Und spekuliert, mit Bezug auf den Iran 2013,  wie wohl die Großmächte auf den Aufstieg Brasiliens zur Atomwaffenmacht reagiert hätten.</strong></p>
<p><strong>“Seria bom ter a bomba nem que fosse só para ver a cara dos argentinos.”</strong></p>
<p><strong>Die Militärdiktatur hatte auf der Basis des Bonner Atomabkommens ein geheimes militärisches Nuklearprogramm vorangetrieben.  </strong></p>
<p><strong>Das Atomtestgelände der Foltermilitärs &#8211; das Bonner Nuklearabkommen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo</a></p>
<p><a href="http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou">http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou</a></p>
<p><strong>Buraco de Cachimbo</strong></p>
<p><strong>Orlando Brito</strong></p>
<p><strong>19 de setembro de 1990</strong>: o então presidente da República Fernando Collor de Mello chega à Base Aérea de Cachimbo, em Mato Grosso, para presenciar o fechamento da área de testes nucleares.</p>
<p><strong>Como foi</strong> – Nas décadas de 1970 e 1980 – durante os governos dos generais Ernesto Geisel e João Figueiredo – os jornalistas que cobríamos o Palácio do Planalto viajamos várias vezes para Bonn, antiga capital alemã. Fomos cobrir as negociações do Acordo Nuclear entre Brasil e Alemanha. Durante anos, o assunto virou tema de destaque na imprensa, com a construção das usinas de Angra dos Reis e dos projetos de enriquecimento de urânio. Mas em 1990 o Brasil mudava de rumo na questão da energia nuclear. O presidente Collor determinou o fim das experiências atômicas na selva. Repórteres e fotógrafos voamos num Búfalo da FAB para documentar a vedação do buraco para explosões subterrâneas. Tinha circunferência aproximada de dois metros e mais de um quilômetro de profundidade.</p>
<p><strong>Brasiliens Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland 1978 &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfigueiredocondor.jpg" alt="geiselfigueiredocondor.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo. Im Hintergrund der von Oscar Niemeyer entworfene Präsidentenpalast in Brasilia. </strong></p>
<p><strong>Die “Terroristen” der katholischen Kirche Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Frankfurter Buchmesse 2013 &#8211; Gastland Brasilien: Brasilianische Desorganisation bei Vorbereitung kritisiert von größter brasilianischen Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220;. &#8222;Pais chega desorganizado na vespera da festa de Frankfurt.&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-brasilianische-desorganisation-bei-vorbereitung-kritisiert-von-groster-brasilianischen-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-pais-chega-desorganza/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-brasilianische-desorganisation-bei-vorbereitung-kritisiert-von-groster-brasilianischen-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-pais-chega-desorganza/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 13:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Suplicy]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausriß.   http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/ http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/ http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/brasilien-street-art-die-zeit-2013/ “Liebe nur fünf Real” (umgerechnet 1,6 Euro).Crack und Kinderprostitution in Cracolandia/Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/ http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/ Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Deutschland auf Platz 5, Brasilien nur auf Platz 85. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/ http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/13/leonardo-boff-spielt-papst-erklarer-papst-oberinterpretierer-in-deutschland-boff-sagt-wie-er-den-papst-haben-willangeblich-haben-die-armen-wahrend-der-beiden-franziskus-vorganger-keine-zentrale/ http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/buchmessefolhadesorganizado.jpg" alt="buchmessefolhadesorganizado.jpg" /></p>
<p>Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/brasilien-street-art-die-zeit-2013/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/brasilien-street-art-die-zeit-2013/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>“Liebe nur fünf Real” (umgerechnet 1,6 Euro).Crack und Kinderprostitution in Cracolandia/Sao Paulo. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Deutschland auf Platz 5, Brasilien nur auf Platz 85.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/riotanzerinuzi.JPG" alt="riotanzerinuzi.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/</a></p>
<p><a href="http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html">http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/13/leonardo-boff-spielt-papst-erklarer-papst-oberinterpretierer-in-deutschland-boff-sagt-wie-er-den-papst-haben-willangeblich-haben-die-armen-wahrend-der-beiden-franziskus-vorganger-keine-zentrale/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/13/leonardo-boff-spielt-papst-erklarer-papst-oberinterpretierer-in-deutschland-boff-sagt-wie-er-den-papst-haben-willangeblich-haben-die-armen-wahrend-der-beiden-franziskus-vorganger-keine-zentrale/</a></p>
<p><a href="http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern">http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern</a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-brasilianische-desorganisation-bei-vorbereitung-kritisiert-von-groster-brasilianischen-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-pais-chega-desorganza/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Brasilien reist an&#8220;. Frankfurter Buchmesse 2013, Gastland Brasilien. Regierungskritiker präsent wie bei Gastland China 2009? Positionierung von Amnesty International, die im Falle Chinas sehr aktiv war, mit Spannung erwartet.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 12:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Suplicy]]></category>
		<category><![CDATA[Paulo Lins]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Brasilien-reist-an;art679,626406 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/10/frankfurter-buchmesse-gastland-china-2009-interessante-unterschiede-zum-umgang-mit-gastland-brasilien-2013/ ”Die derzeitige brasilianische Regierung ist ein Desaster.” Paulo Coelho &#8212; Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”. Kulturexport Brasiliens:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/ Militärdiktatur, Folter, Karneval [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Brasilien-reist-an;art679,626406">http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Brasilien-reist-an;art679,626406</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/10/frankfurter-buchmesse-gastland-china-2009-interessante-unterschiede-zum-umgang-mit-gastland-brasilien-2013/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/10/frankfurter-buchmesse-gastland-china-2009-interessante-unterschiede-zum-umgang-mit-gastland-brasilien-2013/</a></p>
<h2>”Die derzeitige brasilianische Regierung ist ein Desaster.” Paulo Coelho</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><strong>Kulturexport Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</strong></a></p>
<p><strong>Militärdiktatur, Folter, Karneval in Rio de Janeiro, Kulturpolitik: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/</a></p>
<p><strong>Paulo Lins, Mitglied der offiziellen brasilianischen Schriftstellerdelegation: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-paulo-lins-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-schriftstellerdelegation-ist-mit-seinem-sohn-eis-auf-der-avenida-paulista-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-paulo-lins-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-schriftstellerdelegation-ist-mit-seinem-sohn-eis-auf-der-avenida-paulista-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied Joao Ubaldo Ribeiro: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/joao-ubaldo-ribeiro-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/joao-ubaldo-ribeiro-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartnerin, Delegationsmitglied Maria Rita Kehl: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied Ferrez: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/berichte-direkt-von-brasiliens-stadtkriegsfront-romanautor-ferrez-aus-sao-paulos-slumregion-capao-redondo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/berichte-direkt-von-brasiliens-stadtkriegsfront-romanautor-ferrez-aus-sao-paulos-slumregion-capao-redondo/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/526447/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/526447/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied Ignacio de Loyola Brandao: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/09/brasiliens-schriftsteller-ignacio-loyola-brandao-zum-zeitgeist-2012ich-weis-das-sich-die-welt-verandert-hat-und-wenn-ihr-meine-meinung-wollt-die-welt-wurde-langweilig-fad-ode/#more-12580">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/09/brasiliens-schriftsteller-ignacio-loyola-brandao-zum-zeitgeist-2012ich-weis-das-sich-die-welt-verandert-hat-und-wenn-ihr-meine-meinung-wollt-die-welt-wurde-langweilig-fad-ode/#more-12580</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied José Murilo de Carvalho: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong> «Auch als Gast muss China immer daran erinnert werden, dass die Menschenrechte eingehalten werden müssen», sagte die Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion, Monika Lüke, am Montag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Auch die Bundesregierung müsse dies in Frankfurt zum Thema machen. Die Messe wird an diesem Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. (Deutsche Medien 2009)</strong></p>
<p><a href="http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern">http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>Leonardo Boff: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/13/leonardo-boff-spielt-papst-erklarer-papst-oberinterpretierer-in-deutschland-boff-sagt-wie-er-den-papst-haben-willangeblich-haben-die-armen-wahrend-der-beiden-franziskus-vorganger-keine-zentrale/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/13/leonardo-boff-spielt-papst-erklarer-papst-oberinterpretierer-in-deutschland-boff-sagt-wie-er-den-papst-haben-willangeblich-haben-die-armen-wahrend-der-beiden-franziskus-vorganger-keine-zentrale/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/04/amnesty-international-kopf-unter-wasser-menschenrechte-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/04/amnesty-international-kopf-unter-wasser-menschenrechte-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Nun wird mit Spannung erwartet, wie sich Amnesty International 2013 auf der Buchmesse zur Ermordung systemkritischer Journalisten, zu systematischer Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Slum-Terror, Sklavenarbeit etc.  im BRIC-Staat Brasilien positioniert, der anders als China strategischer Partner der Regierung in Berlin ist.  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/19/brasilien-morde-an-systemkritischen-journalisten-2013-prasident-der-nationalen-pressevereinigung-fordert-von-polizei-strenge-untersuchung-des-mordes-an-rio-journalist-jose-lemos-hohe-einschuchteru/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/19/brasilien-morde-an-systemkritischen-journalisten-2013-prasident-der-nationalen-pressevereinigung-fordert-von-polizei-strenge-untersuchung-des-mordes-an-rio-journalist-jose-lemos-hohe-einschuchteru/</a></p>
<p><strong>&#8222;Selbstbewusst und optimistisch geht Brasilien seinen Weg. Das südamerikanische Land hat viele Ressourcen, die Wirtschaft boomt. Brasilien stößt damit in die Riege der großen Industrienationen vor.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://cms.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/ausgaben-2013/brasilien/">http://cms.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/ausgaben-2013/brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/13/brasilien-erneut-mord-an-systemkritischem-journalisten-doch-grose-nationale-zeitungen-drucken-keinerlei-information-folha-de-sao-paulo-lediglich-mit-kurzem-text-einschuchterungswirkung-der-morde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/13/brasilien-erneut-mord-an-systemkritischem-journalisten-doch-grose-nationale-zeitungen-drucken-keinerlei-information-folha-de-sao-paulo-lediglich-mit-kurzem-text-einschuchterungswirkung-der-morde/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/brasilien-strasenproteste-wegen-der-liquidierung-des-systemkritischen-journalisten-rodrigo-neto-der-die-landesweit-operierenden-todesschwadronen-anprangerte-yoani-sanchez-in-berlin-2013/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/brasilien-strasenproteste-wegen-der-liquidierung-des-systemkritischen-journalisten-rodrigo-neto-der-die-landesweit-operierenden-todesschwadronen-anprangerte-yoani-sanchez-in-berlin-2013/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/rodrigoneto1demo1.jpg" alt="rodrigoneto1demo1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Straßenprotest nach Mord an systemkritischem Journalisten Rodrigo Neto. “Schluß mit der Straffreiheit!”</strong></p>
<p><a href="http://www.marcovilla.com.br/2012/03/fracassamos-comentando-em-alemao.html">http://www.marcovilla.com.br/2012/03/fracassamos-comentando-em-alemao.html</a></p>
<p><strong>Bisher ist nichts darüber bekannt, ob Neto angesichts seiner politisch hochbrisanten Recherchen über die Todesschwadronen beispielsweise zu einem Blogger-oder Medienkongreß nach Deutschland, Berlin eingeladen worden war, welche mitteleuropäischen Politiker ihm ihre Solidarität und Unterstützung erklärten. Ebenso ist nichts darüber bekannt, ob Neto wegen seines außerordentlichen Muts und Engagements für mitteleuropäische Medienpreise vorgesehen war. </strong></p>
<p><strong>Scheiterhaufen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</a></p>
<p><strong>Gastland Brasilien 2013: </strong> <strong>  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/</a></p>
<p><strong>Auslandspropaganda: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><strong>Lese-und Bücher-Lust in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/</a></p>
<p><strong>“Soft Power”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-und-die-brasilianische-soft-power-imageverbesserung-und-fusball-wm-olympia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-und-die-brasilianische-soft-power-imageverbesserung-und-fusball-wm-olympia/</a></p>
<p><strong>Aktueller Polithumor aus Brasilien, anklicken:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/28/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wir-mussen-weniger-rauben-polithumor-uber-eine-prasidentin-und-ihre-minister-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/28/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wir-mussen-weniger-rauben-polithumor-uber-eine-prasidentin-und-ihre-minister-anklicken/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/protestejuliarabello1.jpg" alt="protestejuliarabello1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Joachim Gauck im Mai 2013 in Sao  Paulo:  ”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”</strong></p>
<p><a href="http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html">http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html</a></p>
<p><strong>Herausgeber: Hans Magnus Enzensberger</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/themes/red-minimalista-2.3/galerie_gesichter_brasiliens/Enzensberger.jpg" alt="Enzensberger" /></p>
<p><strong>Enzensberger im Goethe-Institut von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/hans-magnus-enzensberger-2009-wahrend-der-krise-zum-gangigen-krisenzyklus-heute/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/hans-magnus-enzensberger-2009-wahrend-der-krise-zum-gangigen-krisenzyklus-heute/</a></p>
<p><strong>Die Grünen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frankfurter Buchmesse 2013 &#8211; Gastland Brasilien: Maria Rita Kehl, Therapeutin(Psychoanalytikerin) und Mitglied der Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Diktaturverbrechen, überraschend Teil der offiziellen brasilianischen Delegation. Wie Brasilien seine Diktatoren des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes ehrt, wer mit den Diktatoren kooperierte&#8230;Willy Brandt und Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 19:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Suplicy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/ Buchmesseresümee:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/ Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt zur Buchmesse 2013(Gastland Brasilien) auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts, Helmut Schmidts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien. Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/</a></p>
<p><strong>Buchmesseresümee: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/</a></p>
<p><strong>Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt zur Buchmesse 2013(Gastland Brasilien) auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts, Helmut Schmidts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder &#8211; von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> &#8222;Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.&#8220; Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet. </strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Das Erbe der Diktatur in den Kasernen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-armeepolizei-unter-der-rousseff-regierung-schlage-zu-prugele-schlage-zu-bis-zum-tod-reis-den-kopf-ab-und-wirf-ihn-ins-meer-trainingsgesange-der-soldaten-in-rio-de-janeiro-laut-lan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-armeepolizei-unter-der-rousseff-regierung-schlage-zu-prugele-schlage-zu-bis-zum-tod-reis-den-kopf-ab-und-wirf-ihn-ins-meer-trainingsgesange-der-soldaten-in-rio-de-janeiro-laut-lan/</a></p>
<p><strong>Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>Kulturministerinnen: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasiliens-kulturpolitik-unter-dilma-rousseff-kulturministerin-ana-de-holanda-schwester-des-wichtigsten-nationalen-liedermachers-chico-buarque-verlast-nach-heftiger-kritik-den-posten-wird-ausgere/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasiliens-kulturpolitik-unter-dilma-rousseff-kulturministerin-ana-de-holanda-schwester-des-wichtigsten-nationalen-liedermachers-chico-buarque-verlast-nach-heftiger-kritik-den-posten-wird-ausgere/</a></p>
<p><strong>Kulturexport: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/mariaritakehl132.jpg" alt="mariaritakehl132.jpg" /></p>
<p><strong>Im Memorial da Resistencia, dem früheren Folterzentrum des Militärregimes in Sao Paulo, erläuterte Maria Rita Kehl auf einer Gedenkveranstaltung, daß der Zugang zur Wahrheit selbst unter den heutigen Bedingungen der Demokratie nach wie vor schwierig sei. “Selbst in der Demokratie sind uns von der Wahrheitskommission die Geheimarchive weiterhin verschlossen. Die Streitkräfte Brasiliens sind nicht gerade hilfsbereit. Dort sagt jetzt niemand, ja, wir öffen euch jetzt die Geheimarchive.  Es ist sehr kompliziert. Die fehlende Wahrheit über die tatsächlichen Vorgänge während des Militärregimes öffnet den Weg für eine Wiederholung der Menschenrechtsverletzungen von damals.”</strong></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl verwies dabei auf gravierende Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien.</strong></p>
<p><strong>Theoretisch müßte die Wahrheitskommission leichten Zugang zu Geheimarchiven des Militärs haben, da Staatspräsidentin Dilma Rousseff laut Verfassung auch die Oberbefehlshaberin der Streitkräfte ist.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Ganz Frankfurt ist im Brasilienfieber&#8220;: </strong> <a href="http://blog.buchmesse.de/2013/10/04/in-fremden-wohnzimmern/">http://blog.buchmesse.de/2013/10/04/in-fremden-wohnzimmern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasilien-nationale-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-leiter-paulo-sergio-pinheiromitte-kommissionsmitglied-maria-rita-kehl-diktatur-widerstandskampfer-ivan-seixas-ged/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasilien-nationale-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-leiter-paulo-sergio-pinheiromitte-kommissionsmitglied-maria-rita-kehl-diktatur-widerstandskampfer-ivan-seixas-ged/</a></p>
<p><strong>Große Sozialdemokraten und ihre besonderen Beziehungen zu Brasilien &#8211; Willy Brandt und Helmut Schmidt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p><strong>Kein Foto von Brandt und Geisel im Willy-Brandt Forum Unter den Linden, Berlin.</strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit &#8211; in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: &#8222;Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: &#8222;Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Geisel:&#8220;Denn vorher hat man einen festgenommen &#8211; und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Veja:&#8220;Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin&#8230;Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord&#8230;Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><strong>Folterlehrer aus Frankreich: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>General Ernesto Geisel besuchte während seines offiziellen Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland 1978 neben Willy Brandt auch Hans Filbinger: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger">http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger</a>  “Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.”</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in Bonn während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/</a></p>
<p><strong>Im neuen &#8222;Forum Willy Brandt Berlin&#8220;  Unter den Linden findet sich vorhersehbar nichts über die  Zusammenarbeit des SPD-Politikers mit den brasilianischen Folter-Diktatoren, ist auch kein Foto von Brandt mit Diktator Geisel ausgestellt. Gleiches gilt auch für Helmut Schmidt. Entsprechende Bücher zu derartigen Themen sucht man in der Neuerscheinungen-Vorschau der Frankfurter Buchmesse 2013 vergeblich &#8211; Verlage lehnten dem Vernehmen nach Buchprojekte mit deutlichem aktuellem Menschenrechtsbezug ab. </strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Regimegegnerinnen folterte &#8211; ob Bonn, Brandt, die SPD damals dazu schwiegen, läßt sich unter Zuhilfenahme der entsprechenden historischen Dokumente ermitteln</strong> :  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Laut Geschichtsdaten erfolgte der erste Besuch eines deutschen Bundespräsidenten mit Heinrich Lübke kurz nach dem Militärputsch vom 31. März 1964, vom 7. bis 14. Mai des betreffenden Jahres. Es war der erste offizielle Besuch eines ausländischen Staatschefs nach dem Militärputsch. Zum Lübke-Besuch wurde auch eine  Sonderbriefmarke herausgegeben. </strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>&#8222;Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt&#8220;</strong></p>
<p><strong> Maria Rita Kehl kritisierte kürzlich laut Landesmedien in einem Brief an Kulturministerin  Marta Suplicy(Arbeiterpartei PT von Lula), daß Modenschauen Gelder der Regierungs-Kulturförderung erhalten. Ministerin Suplicy leitet die Buchmesse-Delegation Brasiliens. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-und-die-brasilianische-soft-power-imageverbesserung-und-fusball-wm-olympia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-und-die-brasilianische-soft-power-imageverbesserung-und-fusball-wm-olympia/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/25/brasiliens-weiterhin-schwierige-bewaltigung-der-diktaturvergangenheit-maria-rita-kehl-mitglied-der-offiziellen-nationalen-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-beklagt-das-gehei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/25/brasiliens-weiterhin-schwierige-bewaltigung-der-diktaturvergangenheit-maria-rita-kehl-mitglied-der-offiziellen-nationalen-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-beklagt-das-gehei/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/23/brasilien-widerstandskampfer-und-regimegegner-protestieren-am-233-2013-in-sao-paulos-fruherem-dops-folterzentrum-gegen-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-einflusreicher-kongrespolitike/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/23/brasilien-widerstandskampfer-und-regimegegner-protestieren-am-233-2013-in-sao-paulos-fruherem-dops-folterzentrum-gegen-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-einflusreicher-kongrespolitike/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl beim Website-Interview.  <a href="http://www.mariaritakehl.psc.br/">http://www.mariaritakehl.psc.br/</a></strong></p>
<p><strong>Jurymitglied beim Internationalen Menschenrechtstribunal in Sao Paulo: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/ausergewohnliche-frauen-brasiliens-maria-rita-kehl/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/ausergewohnliche-frauen-brasiliens-maria-rita-kehl/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/</a></p>
<p><a href="http://www.dradiowissen.de/megastadt-sao-paulo-macht-krank.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid=1">http://www.dradiowissen.de/megastadt-sao-paulo-macht-krank.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/mariaritakehl131.jpg" alt="mariaritakehl131.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/15/sao-paulo-sieht-von-oben-eher-aus-wie-eine-bombardierte-stadt-maria-rita-kehl-immense-krater-in-allen-vierteln-zahlreiche-hauser-zerstortes-scheint-krieg-aber-ist-nur-kapitalismus-qual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/15/sao-paulo-sieht-von-oben-eher-aus-wie-eine-bombardierte-stadt-maria-rita-kehl-immense-krater-in-allen-vierteln-zahlreiche-hauser-zerstortes-scheint-krieg-aber-ist-nur-kapitalismus-qual/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><strong>&#8222;Das Undenkbare&#8220;: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied Joao Ubaldo Ribeiro: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/joao-ubaldo-ribeiro-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/joao-ubaldo-ribeiro-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartnerin, Delegationsmitglied Maria Rita Kehl: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied Ferrez: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/berichte-direkt-von-brasiliens-stadtkriegsfront-romanautor-ferrez-aus-sao-paulos-slumregion-capao-redondo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/berichte-direkt-von-brasiliens-stadtkriegsfront-romanautor-ferrez-aus-sao-paulos-slumregion-capao-redondo/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/526447/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/526447/</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied Ignacio de Loyola Brandao: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/09/brasiliens-schriftsteller-ignacio-loyola-brandao-zum-zeitgeist-2012ich-weis-das-sich-die-welt-verandert-hat-und-wenn-ihr-meine-meinung-wollt-die-welt-wurde-langweilig-fad-ode/#more-12580">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/09/brasiliens-schriftsteller-ignacio-loyola-brandao-zum-zeitgeist-2012ich-weis-das-sich-die-welt-verandert-hat-und-wenn-ihr-meine-meinung-wollt-die-welt-wurde-langweilig-fad-ode/#more-12580</a></p>
<p><strong>Website-Interviewpartner, Delegationsmitglied José Murilo de Carvalho: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<h2>Wie Brasilien seine Generalspräsidenten der nazistisch-antisemitisch orientierten Folter-Militärdiktatur würdigt &#8211; viele öffentliche Schulen sind nach den Diktatoren Medici und Geisel benannt, Autobahnen, Straßen nach anderen Folterdiktatoren. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12942">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatoren-als-name-fur-offentliche-s/" rel="tag">brasiliens militärdiktatoren als name für öffentliche s</a></p>
<p><strong>Per Internetsuche wird man landauf, landab fündig. Unter Lula-Rousseff werden die Namen beibehalten.</strong></p>
<p><strong>Escola Presidente Medici &#8211; in Bangu/Rio de Janeiro(von Medici persönlich eingeweiht 1975)</strong></p>
<p><strong>Escola Marechal Costa e Silva &#8211; in Rio de Janeiro/Botafogo</strong></p>
<p><strong>Escola Presidente Ernesto Geisel &#8211; in Terra Nova/Bahia</strong></p>
<p><strong>Escola Filinto Müller &#8211; in Diadema</strong></p>
<p><strong>Mindestens 976 Schulen nach Diktatoren benannt,  160 mit dem  Namen von Diktator Medici.  295 Mittelschulen tragen den Namen von Costa e Silva.  10 Mittelschulen sind benannt nach Filinto Müller</strong>,<strong> dem berüchtigten Chef und Oberfolterer der politischen Polizei von Diktator Getulio Vargas. Außerdem tragen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß von Brasilia seinen Namen. Filinto Müller ist u.a. mit</strong><strong>verantwortlich für die Verhaftung der Jüdin Olga Benario, die im KZ Bernburg vergast wurde.  </strong></p>
<p><strong>In den betreffenden Schulen sind häufig Skulpturen der Diktatoren sowie ehrende Fotowände aufgestellt. </strong></p>
<p><strong>“Namen bedeuten Verewigung der Militärdiktatur in Brasilien.” Adriano Diogo, Wahrheitskommission von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen, darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/</a></p>
<p><strong><strong>Lula lobt Militärdiktatoren Medici und Geisel, anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu"><span style="color: #bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu</span></a></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p><strong>&#8222;Du hättest alle Juden töten sollen&#8220;: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/</a></p>
<p><span id="more-16282"></span></p>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Schriftsteller Verissimo erinnert Ende November 2013 an die Schließung des Atomtestgeländes in Amazonien durch den damaligen  zivilen Präsidenten Fernando Collor 1990. Und spekuliert, mit Bezug auf den Iran 2013,  wie wohl die Großmächte auf den Aufstieg Brasiliens zur Atomwaffenmacht reagiert hätten.</strong></p>
<p><strong>“Seria bom ter a bomba nem que fosse só para ver a cara dos argentinos.”</strong></p>
<p><strong>Die Militärdiktatur hatte auf der Basis des Bonner Atomabkommens ein geheimes militärisches Nuklearprogramm vorangetrieben.  </strong></p>
<p><strong>Das Atomtestgelände der Foltermilitärs &#8211; das Bonner Nuklearabkommen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo</a></p>
<p><a href="http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou">http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou</a></p>
<p><strong>Buraco de Cachimbo</strong></p>
<p><strong>Orlando Brito</strong></p>
<p><strong>19 de setembro de 1990</strong>: o então presidente da República Fernando Collor de Mello chega à Base Aérea de Cachimbo, em Mato Grosso, para presenciar o fechamento da área de testes nucleares.</p>
<p><strong>Como foi</strong> – Nas décadas de 1970 e 1980 – durante os governos dos generais Ernesto Geisel e João Figueiredo – os jornalistas que cobríamos o Palácio do Planalto viajamos várias vezes para Bonn, antiga capital alemã. Fomos cobrir as negociações do Acordo Nuclear entre Brasil e Alemanha. Durante anos, o assunto virou tema de destaque na imprensa, com a construção das usinas de Angra dos Reis e dos projetos de enriquecimento de urânio. Mas em 1990 o Brasil mudava de rumo na questão da energia nuclear. O presidente Collor determinou o fim das experiências atômicas na selva. Repórteres e fotógrafos voamos num Búfalo da FAB para documentar a vedação do buraco para explosões subterrâneas. Tinha circunferência aproximada de dois metros e mais de um quilômetro de profundidade.</p>
<h2>“Deutschland und Japan wurden nach dem zweiten Weltkrieg jahrelang dafür bestraft, litten im Fegefeuer dafür, daß sie der angelsächsischen Welt-Führung getrotzt, diese herausgefordert hatten.” Die Sicht der Lula-Regierung zu den Angriffskriegen Hitler-Deutschlands und Japans, zitiert von der brasilianischen Presse.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/</a></h2>
<p><strong>Im September 2010 traf Guimaraes in Berlin zu offiziellen Gesprächen mit Ministerin Annette Schavan zusammen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-weltburgerlit-verlag-maria-luiza-tucci-carneiro-lateinamerikas-fuhrende-antisemitismusexpertin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-weltburgerlit-verlag-maria-luiza-tucci-carneiro-lateinamerikas-fuhrende-antisemitismusexpertin/</a></p>
<p><strong>Brasiliens beliebte Hakenkreuz-Kleiderständer für Textilgeschäfte &#8211; auch Hakenkreuz, Suastica, genannt: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/15/hakenkreuz-kleiderstander-fur-textilgeschafte-kosten-in-sao-paulobrasilien-derzeit-verchromt-179-real-anklicken-arara-suastica/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/15/hakenkreuz-kleiderstander-fur-textilgeschafte-kosten-in-sao-paulobrasilien-derzeit-verchromt-179-real-anklicken-arara-suastica/</a></p>
<p><img src="http://www.ila-web.de/brasilientexte/bilderbras/katalog.gif" alt="" /></p>
<p><strong>Sao Paulos deutschstämmiger Kardinal Odilo Scherer beim Protestgottesdienst in der Kathedrale am Nationalfeiertag: </strong> <strong>“Es gibt in Brasilien noch soviel Armut und Elend, gesellschaftlichen Ausschluß, soziale Ungerechtigkeit, Korruption &#8211; noch soviel Gewalt:Wir sehen, daß es strukturelle Gewalt gibt, die sich immer mehr organisiert als eine Parallelmacht &#8211; die innerhalb des Staates existiert und die Gesellschaft unterdrückt. Die Justiz ist in Brasilien noch sehr prekär und langsam &#8211; weit davon entfernt, die Bedürfnisse des Volkes adäquat zu erfüllen. “</strong></p>
<p><strong>Neueste Studie zu Korruption in Parteien, Nationalkongreß, Polizei, Justiz, Gesundheitswesen Brasiliens:</strong> <strong>Korruption der brasilianischen Parteien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasiliens-demokratie-81-der-brasilianer-halten-die-parteien-fur-korrupt-oder-sehr-korrupt-laut-studie-von-transparency-international-viel-lob-fur-brasiliens-demokratie-aus-mitteleuropa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasiliens-demokratie-81-der-brasilianer-halten-die-parteien-fur-korrupt-oder-sehr-korrupt-laut-studie-von-transparency-international-viel-lob-fur-brasiliens-demokratie-aus-mitteleuropa/</a></p>
<p><strong>In den offiziellen Angaben der in Kürze beginnenden Frankfurter Buchmesse fehlen vorhersehbar derartige Angaben und Bewertungen über das diesjährige Gastland Brasilien.   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-kuriose-deutung-der-strasenproteste-des-nationalfeiertags792013-durch-in-und-auslandische-medien-landesweite-protestaktion-der-katholischen-kirche-aufschrei-der-ausgeschlossenen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-kuriose-deutung-der-strasenproteste-des-nationalfeiertags792013-durch-in-und-auslandische-medien-landesweite-protestaktion-der-katholischen-kirche-aufschrei-der-ausgeschlossenen/</a></p>
<p><strong>Joachim Gauck 2013 in Brasilien: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<h2>Brasiliens deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland 1978. Fotoserie. Treffen mit Bundespräsident Walter Scheel(FDP), Bundeskanzler Helmut Schmidt(SPD), Außenminister Hans-Dietrich Genscher(FDP), Willy Brandt, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger, Dietrich Stobbe. “Brauner Bluff”. Der Spiegel. UNO-Experte Manfred Nowak: Diktaturverbrechen müssen bestraft werden. Wie das Militärregime Frauen folterte… <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=17095">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-folterdiktatur/" rel="tag">brasilien-folterdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dietrich-stobbe/" rel="tag">dietrich stobbe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diktator-ernesto-geisel/" rel="tag">diktator ernesto geisel</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/franz-josef-straus/" rel="tag">franz-josef strauß</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-filbinger/" rel="tag">hans filbinger</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag">hans-dietrich genscher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/helmut-kohl/" rel="tag">helmut kohl</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/helmut-schmidt/" rel="tag">helmut schmidt</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/walter-scheel/" rel="tag">walter scheel</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag">willy brandt</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/</a></p>
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der guten und engen Bonner Beziehungen zur brasilianischen Folterdiktatur zählt das Fehlen aussagekräftiger Fotos in Mainstream, Regierungs-und Parteiinstitutionen, Museen und Einrichtungen der Zeitgeschichte wie dem Willy-Brandt-Forum in Berlin, in Fotogalerien wie Google.  Auf brasilianischer Seite findet sich indessen reichhaltiges Fotomaterial in gedruckter Form. So hat Folterdiktator Ernesto Geisel in Sonderpublikationen über seine offizielle Reise 1978 in die Bundesrepublik Deutschland ausführlich berichten lassen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasilien-2014-tropenland-begeht-50-jahrestag-des-militarputsches-von-1964-wie-ihn-die-usa-unterstutzten-westdeutscher-bundesprasident-heinrich-lubke-als-erster-hochrangiger-besucher-der-putschgen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasilien-2014-tropenland-begeht-50-jahrestag-des-militarputsches-von-1964-wie-ihn-die-usa-unterstutzten-westdeutscher-bundesprasident-heinrich-lubke-als-erster-hochrangiger-besucher-der-putschgen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselscheel1.jpg" alt="geiselscheel1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und  Bundespräsident Walter Scheel(FDP). “Die Reise war ein großer Erfolg.”(Scheel zu Geisel beim Abschied, Geisel weist besonders auf den Atomvertrag). Der Diktator des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes hatte u.a. den Chef seines Militärkabinetts, Brigadegeneral Gustavo Rego Reis, mitgebracht. Scheel zeichnete den Folterdiktator mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus. </strong></p>
<p><strong>“Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen,  ist alte Tradition in ihrem Land.”(Scheel in Ansprache)</strong></p>
<p><strong>Während des Treffens Geisel-Scheel trat auch eine bayrische Trachtengruppe auf.</strong></p>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit” &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn. Schmidt lobte Geisel, wie es hieß, für den Weg zu einer neuen demokratischen Ordnung. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft. Geisel würdigt in der Antwort den Atomvertrag. Am selben Tag spricht er auf dem deutsch-brasilianischen Unternehmertreffen, wird vom Präsidenten des Bundesverbands der deutschen Industrie, Nikolaus Fasolt, begrüßt, der Geisel in einer Rede ausführlich würdigt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt2.jpg" alt="geiselschmidt2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Geisel und Helmut Schmidt im Bundeskanzleramt.</strong></p>
<p><strong>“Brauner Bluff”:  <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></strong></p>
<p><strong> …Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</strong></p>
<p><strong>Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</strong></p>
<p><strong>Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (”Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ…</strong></p>
<p><strong>Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor… (Der Spiegel)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfilbinger1.jpg" alt="geiselfilbinger1.jpg" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel und Hans Filbinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf Schloß Schwetzingen. </strong><strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger">http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger</a>  “Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.”</strong></p>
<p><strong>Ministerpräsident Filbinger würdigt Diktator Geisel wegen dessen “vernünftiger und sachgemäßer Politik”, mit der eine neue Phase der Geschichte Brasiliens beginne. Geisel erinnert daran, daß Filbinger die nächsten Tage nach Brasilien reist.</strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel empfing am 8. März 1978 den CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl auf Schloß Gymnich, anschließend dort den CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß. Beide Gespräche dauerten, wie es hieß, jeweils eine Stunde.</strong></p>
<p><strong>In der Amtszeit von Geisel totgefolterter Jude Vladimir Herzog:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog, am 25. Oktober 1975 in einer Zelle des Repressionszentrums DOI-Codi, Rua Tomas Carvalhal/Sao Paulo &#8211; in Wahrheit wurde er totgefoltert. Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/</a></p>
<p><strong>Der Fernsehdirektor und Journalist war eine bekannte Person der Mittelschicht und vom Militärregime nicht festgenommen oder verhaftet, sondern  für den 25.  Oktober 1975 zwecks Erteilung von Auskünften zum Sitz der politischen Polizei bestellt worden &#8211; das macht vorstellbar, wie die Diktatur mit nicht bekannten Oppositionellen, mutmaßlichen Oppositionellen etwa der Unterschicht, in den Slums umging, Aktionsfeld der Todesschwadronen des Regimes. </strong></p>
<p><strong>Kein Foto von Brandt und Geisel im Willy-Brandt Forum Unter den Linden, Berlin.   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselbrandt1.jpg" alt="geiselbrandt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, ein kurioser Bezeichnungsfehler über das Treffen vom 7. März 1978 &#8211; in der offiziellen Diktaturpublikation zur Reise wird Willy Brandt als Vorsitzender der FDP vorgestellt.</strong></p>
<p><a href="http://www.willy-brandt.de/stiftung.html"><img src="http://www.willy-brandt.de/fileadmin/templates/img/logo_stiftung100.png" alt="Logo Willy Brandt Stiftung" width="748" height="115" border="0" /></a></p>
<h1>SUCHERGEBNISSE</h1>
<form action="http://www.willy-brandt.de/stiftung/suchen.html" method="post">
<fieldset>
<legend></legend>
</fieldset>
</form>
<p>Suche nach “ernesto” und “geisel”</p>
<p>KEINE Ergebnisse gefunden. (Ausriß)</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselgenscher1.jpg" alt="geiselgenscher1.jpg" /></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Außenminister Hans-Dietrich Genscher(FDP) am 7. März auf Schloß Gymnich, Ausriß. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfigueiredocondor.jpg" alt="geiselfigueiredocondor.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo. Im Hintergrund der von Oscar Niemeyer entworfene Präsidentenpalast in Brasilia. </strong></p>
<p><strong>Außenminister Genscher und sein brasilianischer Amtskollege Azeredo da Silveira unterzeichnen das Atomabkommen in Bonn 1975 &#8211; im selben Jahr wird in Sao Paulo der jüdische Journalist Vladimir Herzog totgefoltert. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/atomvertraggenscherfdcl.jpg" alt="atomvertraggenscherfdcl.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Politik muß der Freiheit und der</strong></p>
<p><strong>Würde jedes einzelnen Menschen<br />
dienen.<br />
Aber Freiheit und Verantwortung<br />
gehören für uns Liberale<br />
untrennbar zusammen.  Hans-Dietrich Genscher</strong></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund seiner politischen Rolle gegenüber Folterdiktaturen wie Brasilien wurde Hans Dietrich Genscher 1991 die Ehrenbürgerwürde von  Halle/Saale verliehen: </strong></p>
<ol>
<li><strong><a title="Hans-Dietrich Genscher" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher">Hans-Dietrich Genscher</a></strong> (* 21. März 1927 in Reideburg, heute zu Halle (Saale))
<dl>
<dd>Bundesaußenminister 1974–1992</dd>
<dd>Verleihung 1991</dd>
<dd></dd>
<dd><strong>Wird das mit der Folterdiktatur geschlossenen Atomabkommen 2014 verlängert?  </strong></dd>
</dl>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiseljulich.jpg" alt="geiseljulich.jpg" /></p>
<p><strong>Diktator Geisel im Kernforschungszentrum Jülich, Ausriß.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselstobbe.jpg" alt="geiselstobbe.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel in Westberlin mit Bürgermeister Dietrich Stobbe(SPD) am 9. März 1978. Im Schloß Charlottenburg trägt sich Geisel ins Goldene Buch ein, Stobbe hält eine Lobrede. “Wir sehen ein Land auf dem Marsch.” Anschließend fliegt Geisel nach Köln, wo der brasilianische Botschafter einen Empfang für ihn und 2000 im der Bundesrepublik Deutschland lebende Brasilianer gibt, wie es hieß. </strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel traf auch mit den Ministern Hans Matthöfer, Otto Graf Lambsdorff, Werner Maihofer, Volker Nauff, Rainer Offergeld zusammen. </strong></p>
<p><strong>Wie die Jungsozialisten der SPD(Jusos) den Besuch von Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland bewerten: </strong></p>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Schriftsteller Verissimo erinnert Ende November 2013 an die Schließung des Atomtestgeländes in Amazonien durch den damaligen  zivilen Präsidenten Fernando Collor 1990. Und spekuliert, mit Bezug auf den Iran 2013,  wie wohl die Großmächte auf den Aufstieg Brasiliens zur Atomwaffenmacht reagiert hätten.</strong></p>
<p><strong>“Seria bom ter a bomba nem que fosse só para ver a cara dos argentinos.”</strong></p>
<p><strong>Die Militärdiktatur hatte auf der Basis des Bonner Atomabkommens ein geheimes militärisches Nuklearprogramm vorangetrieben.  </strong></p>
<p><strong>Das Atomtestgelände der Foltermilitärs &#8211; das Bonner Nuklearabkommen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo</a></p>
<p><a href="http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou">http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou</a></p>
<p><strong>Buraco de Cachimbo</strong></p>
<p><strong>Orlando Brito</strong></p>
<p><strong>19 de setembro de 1990</strong>: o então presidente da República Fernando Collor de Mello chega à Base Aérea de Cachimbo, em Mato Grosso, para presenciar o fechamento da área de testes nucleares.</p>
<p><strong>Como foi</strong> – Nas décadas de 1970 e 1980 – durante os governos dos generais Ernesto Geisel e João Figueiredo – os jornalistas que cobríamos o Palácio do Planalto viajamos várias vezes para Bonn, antiga capital alemã. Fomos cobrir as negociações do Acordo Nuclear entre Brasil e Alemanha. Durante anos, o assunto virou tema de destaque na imprensa, com a construção das usinas de Angra dos Reis e dos projetos de enriquecimento de urânio. Mas em 1990 o Brasil mudava de rumo na questão da energia nuclear. O presidente Collor determinou o fim das experiências atômicas na selva. Repórteres e fotógrafos voamos num Búfalo da FAB para documentar a vedação do buraco para explosões subterrâneas. Tinha circunferência aproximada de dois metros e mais de um quilômetro de profundidade.</p>
<p><strong>Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)</strong></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Bislang wurden noch keine Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie Willy Brandt 1968 mit Folterdiktator Artur de Costa e Silva zusammentrifft. Brandt schenkte dem Diktator eine goldene Uhr, laut brasilianischem Nachrichtenmagazin Veja.</strong></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Wikipedia über Folterdiktator Costa e Silva: “Seine Regierung startete die härteste und brutalste Phase des diktatorischen Militärregimes, die von General Emilio Garrastazu Médici, seinem Nachfolger, fortgesetzt wurde.”</strong></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Seu governo iniciou a fase mais dura e brutal do regime ditatorial militar, à qual o general <a title="Em?lio Garrastazu Médici" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici">Emílio Garrastazu Médici</a>, seu sucessor, deu continuidade. Wikipedia</strong></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>With this in mind, Silva had the Foriegn Ministry write a further communication to the West German government, in the hope that Silva could milk the co-operation of the FDR for even more political power amongst the Brazilian officer corps.</strong></span></p>
<dl>
<dt>CODE: <a href="http://forum.nationstates.net/viewtopic.php?f=31&amp;t=270818#">SELECT ALL</a></dt>
<dd><code>To: Chancellor Willy Brandt and the Government of the Federal Republic of GermanyWith the goal of further developing the relationship between our nations, my government would like to make an additional invitation to enter in to a co-operative weapons development program with the Republic of Brazil. Both our nations are faced with threats that could present themselves at any time, and only through the spirit of mutual co-operation can we defeat these. </code><code></code><code>Yours, hopefully in prosperity, President Artur da Costa e Silva  </code></dd>
<dd><code>zitiert aus "Nation States".</code></dd>
<dd><code><br />
</code></dd>
<dd><code>To: Lyndon B. Johnson, President of the United StatesIt would be my greatest pleasure to welcome you to Brazil and discuss matters with you in person. I would hope also to show you what small parts of Brazil you will be able to see in such a short visit, as well as to show you what might be if our nations co-operate to the fullest extent possible. </code><code></code><code>Signed, President Artur da Costa e Silva</code></dd>
<dd><code>(Nation States)</code></dd>
</dl>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif">1968 weilt auch Königin Elisabeth II. zu einem offiziellen Besuch in der Folterdiktatur.</span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/31/brasiliens-von-den-eliten-organisierter-militarputsch-am-31-marz-1964-die-resultate-folgen-konsequenzen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/31/brasiliens-von-den-eliten-organisierter-militarputsch-am-31-marz-1964-die-resultate-folgen-konsequenzen/</a></strong></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont, daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” Protest in Sao Paulo nach der Diktatur.</strong></p>
<h2>Amnesty International: Fortdauernde Folter und Todesschwadronen sind Diktaturerbe.</h2>
<p><strong>Hoher Bonner Orden für berüchtigten rechtsextremistischen Diktaturaktivisten: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><strong>Die “Terroristen” der katholischen Kirche Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/</a></p>
<p><strong>Die Neue Zürcher Zeitung 1994 zum 30. Jahrestag des Militärputsches von 1964:</strong></p>
<p>…Exponenten der Diktatur als starke Männer demokratischer Parteien</p>
<p>Politik-und Wirtschaftswissenschaftler sowie die führenden Kommentatoren der Qualitätszeitungen begründen die Rückständigkeit Brasiliens in Artikelserien zum Putschjubiläum unter anderem damit, daß nach 1985 kein echter demokratischer Wandel begann, sondern die Kontinuität gewahrt blieb. Politiker, Bürokraten und Parteien, die die Diktatur aktiv unterstützten, behielten Einfluß und Macht.  Sie gehen heute auch Koalitionen mit einstigen Gegnern ein, was bisweilen irrational erscheint. Erster Zivilpräsident nach dem Generalsregime wurde der frühere Chef der Militärpartei PDS José Sarney. Der derzeitige Finanzminister Fernando Henrique Cardoso, Inhaber des wichtigsten Kabinettsressorts, fungierte damals als Sarneys Interessenvertreter(portugiesisch: „Lider do Governo“) im Senat. Bei der Übernahme des Ministerpostens sagte 1993 das bisher zu den Linksintellektuellen gerechnete Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB):“Vergessen Sie alles, was ich bisher geschrieben habe.“…Führende Intellektuelle, wie etwa der Schriftsteller Antonio Callado, nennen es bezeichnend für Brasiliens Zustand, für fehlende politische Kultur und kollektiven Gedächtnisschwund, daß hohe Amtsinhaber der Diktaturregierungen , die sich damals schamlos bereicherten, heute immer noch zu den wichtigsten Meinungsmachern zählen und ihre Wochenkolumnen auch noch in den Provinzblättern der entlegensten Amazonasregionen erscheinen…Der ehemalige Justizminister Armando Falcao bekommt derzeit nicht weniger Platz  in den Medien für schönfärberische Interpretationen. Seiner Meinung nach begann 1964 eine vom Volk gewollte demokratische Revolution. Exekutionen, Folter, Gewalt und illegale Verhaftungen habe es nicht gegeben, von Diktatur könne keine Rede sein, behauptet er. Der damalige Planungsminister und heutige PPR-Abgeordnete Roberto Campos hebt seinerseits den „triumphalen Erfolg“ des sogenannten „brasilianischen Wunders“ 1968-1973 hervor, als Brasilien jährlich über zehnprozentige Wachstumsraten in der Wirtschaft verzeichnete.  Laut Campos erhöhten sich damals das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung. Davon kann indessen keine Rede sein; vom „Milagre brasileiro“ profitierten lediglich die Eliten, die Mittelschicht und nur ein Bruchteil der unterprivilegierten Bevölkerungsmehrheit, während die Arbeitslosigkeit erheblich zunahm. Campos verschweigt natürlich auch, daß 1964 Brasiliens Schuldenlast bei nur fünf Milliarden Dollar lag, von den Generalsregierungen aber auf über 100 Milliarden hochgetrieben wurde. Zu den hyperteuren pharaonischen Projekten jener Zeit ist auch das mit der Regierung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vereinbarte Nuklearprogramm zu zählen.</p>
<p>Spätfolgen in Mentalität und Psyche</p>
<p>Das autoritäre Regime von 1964 hinterließ in Mentalität und Psyche der Brasilianer tiefe Spuren.  Politische Gefangene wurden damals lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, Studentenführer zuerst gefoltert und dann vor die Wahl gestellt, entweder zu sterben oder im Fernsehen vorfabrizierte Erklärungen abzugeben. Bis heute fordern Menschenrechtler und Angehörige vergeblich  Aufklärung über die „Verschwundenen“, deren Zahl nicht einmal annähernd bekannt ist.  Aus Angst vor Repressalien gehen wichtige Zeugen barbarischer Diktaturverbrechen nicht an die Öffentlichkeit – schließlich gibt es weiterhin die Todesschwadronen und auch die berüchtigte Militärpolizei, die immer noch nicht auf Folter verzichtet.</p>
<p>Für den Anthropologen Gilberto Velho  resultiert das Ausmaß an Gewalt in der heutigen brasilianischen Gesellschaft unter anderem aus der vom Militärregime entwickelten „Kultur der Brutalität“. Die seinerzeit institutionalisierte Gewalt und Korruption ist nach Darstellung von Rechtsexperten hauptverantwortlich  für die tiefe ethisch-moralische Krise Brasiliens, für den extremen Egoismus, das Fehlen von Solidarität und das Mißtrauen gegenüber den sogenannten demokratischen Institutionen, für die kalte Indifferenz und den Zynismus der Politiker…</p>
<p>Aus Neue Zürcher Zeitung, Brasiliens Last der Militärdiktatur, Klaus Hart, Freitag/Samstag 1./2.April 1994</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-bester-karikaturist-angeli-zum-zeitgeist-es-ist-acht-uhr-weist-du-was-dein-sohn-denkt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-bester-karikaturist-angeli-zum-zeitgeist-es-ist-acht-uhr-weist-du-was-dein-sohn-denkt/</a></li>
</ol>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/22/deutsche-bildungsministerin-annette-schavan-2010-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/22/deutsche-bildungsministerin-annette-schavan-2010-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Yoani Sanchez &#8211; das Medienexperiment: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/</a></p>
<p><a href="http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html">http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Fernstenliebe::180.html</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">DIE ZEIT/Hamburg und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt(SPD) 2015, die Mythenbildung – was alles in den ZEIT-Nachrufen fehlt…Besuchte Schmidt tatsächlich Lula im Diktaturgefängnis, wie in der ZEIT steht? “Ist es nicht herrlich still geworden um Pegida, Legida und AfD in eben jenen Tagen, da Hunderttausende Muslime das Abendland bestürmen?” Hamburger Wochenblatt DIE ZEIT am 17.September 2015… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=51916&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/helmut-schmidtspd-mitherausgeber-von-die-zeit/" rel="tag">helmut schmidt(spd) &#8211; mitherausgeber von die zeit</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Mythenbildung von interessierter Seite nach Schmidts Tod:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist, wie konsequent von interessierter Seite dafür gesorgt wurde, daß im Internet Fotos über den außerordentlich freundschaftlichen Umgang von Helmut Schmidt und Willy Brandt mit den brasilianischen Folterdiktatoren nicht bzw. kaum abrufbar sind – für die Website gestaltete sich die Fotosuche überraschend schwierig. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Jürgen Trittin(Die Grünen) in DIE ZEIT:”… aber Schmidt besuchte auch den Gewerkschafter und späteren Präsidenten Lula da Silva im Gefängnis.” (Dichtung oder Wahrheit?)</h2>
<p><strong>“Lula also met Helmut Schmidt. He said that in 1979, during a state visit in Brazil, Schmidt had insisted on meeting Lula, in spite of the objections of the then-military regime: “Those 20 minutes with Schmidt in the Sao Paulo ‘Hilton’ were very important to me,” said Lula who also met the chairwoman of the socialdemocratic “Friedrich Ebert Foundation” and the chairman of the German Trade Union Federation.”(Michael Liebig)</strong></p>
<p><strong>“Um dos mais espantosos episodios a que testemunhei foi no cocktail de recepção ao Chanceler alemão Helmut Schmidt no então hotel São Paulo Hilton. Um dos mais altos dirigentes da FIESP  atravessou o enorme salão do hotel aos empurrões para apresentar a esposa ao Lula e ainda pegou um whisky para ele.” Andre Araujo über den Schmidt-Cocktail im Hilton-Hotel für Lula und die Unternehmerspitze Brasiliens.</strong></p>
<p><strong>DIE WELT 2015:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaSchmidtDieWelt15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51938" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaSchmidtDieWelt15-1024x387.jpg" alt="LulaSchmidtDieWelt15" width="1024" height="387" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Laut brasilianischer Wirtschaftszeitschrift EXAME war Lula lediglich 1980, also im Jahr nach dem Schmidt-Besuch bei den Folterdiktatoren, für 31 Tage im Gebäude der politischen Polizei Dops – Lula sprach von einem “VIP”-Aufenthalt:</strong></p>
<p><strong>…Em 1980, o ex-presidente, que já era um sindicalista influente, liderou uma grande greve de trabalhadores. Após 17 dias de paralisações, Lula foi levado para a prisão. “Os militares cometeram a burrice de me prender. Foi uma motivação a mais para a greve continuar”, disse. </strong></p>
<p><strong>Mas ele diz ter sido bem tratado durante os 31 dias em que esteve na cadeia. “Foi uma prisão VIP”, brinca ao relatar que assim que chegou ao Departamento de Ordem Política e Social (DOPS) foi guiado para a sala de Romeu Tuma, então diretor do órgão…EXAME</strong></p>
<p><strong>Die “Verhaftung” von Lula 1980 – kein Polizeiauto, keine Handschellen für Lula, wie sonst für politische Gefangene üblich, offenes Autofenster, Lula raucht eine Zigarette, die Presse fotografiert. Im Auto der Sohn des damaligen Dops-Chefs Tuma – Tuma-Junior schreibt in einem Bestseller, daß Lula höchstens zwei Tage bei den Companheiros in der Zelle zubringen mußte, den Rest verbrachte Lula, wie es hieß, komfortabel im Kabinett des Dops-Chefs, schlief nachts auf dem dortigen Sofa:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaDopsAuto801.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-52072" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaDopsAuto801.jpg" alt="LulaDopsAuto801" width="785" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Lula im Wagen der Diktatur-Geheimpolizei Dops 1980:”Dops behandelte seine Spitzel in der Gewerkschaftsbewegung gut.”</strong></p>
<p><strong>Kuriose Versionen allerorten – Wikipedia: “1979 wurde er zum Anführer eines Arbeiterstreiks, am 18. April 1980 wurde er von der Polizei der <a title="Militärdiktatur" href="http://putin.help/wiki/Milit%C3%A4rdiktatur">Militärdiktatur</a> verhaftet, im Mai jedoch wieder freigelassen, nachdem der deutsche <a title="Bundeskanzler (Deutschland)" href="http://putin.help/wiki/Bundeskanzler_(Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a title="Helmut Schmidt" href="http://putin.help/wiki/Helmut_Schmidt">Helmut Schmidt</a> dies zu einer Bedingung für einen Besuch gemacht hatte.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg</strong></p>
<p><strong>Lula lobt die SPD – Video anklicken:</strong></p>
<p><strong>.</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=T9W7QaY14oU">https://www.youtube.com/watch?v=T9W7QaY14oU</a></p>
<p><strong>Wie die Diktatur über den Schmidt-Besuch von 1979 berichtet – offizieller Nachrichtenfilm:</strong><a href="http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=3B01E5D579E6C48AE6A1BCAAEF27928B?idItem=3651">http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=3B01E5D579E6C48AE6A1BCAAEF27928B?idItem=3651</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/SchmidtFigueiredo79.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-52037" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/SchmidtFigueiredo79.jpg" alt="SchmidtFigueiredo79" width="768" height="889" /></a></p>
<p><strong>Helmut Schmidt und Brasiliens Diktator Figueiredo, Ex-Geheimdienstchef des Militärregimes – Bankett in Brasilia 1979 – Schmidt des Lobes voll auf Figueiredo und die Bonner Beziehungen zur Diktatur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt2.jpg" alt="geiselschmidt2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes von Brasilien und Helmut Schmidt im Bundeskanzleramt von Bonn.</strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte – Proteste von Willy Brandt, Helmut Schmidt? Im “Forum Willy Brandt Berlin” steht nichts davon: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Die “Terroristen” der katholischen Kirche, darunter Dominiker Frei Betto:</strong><a href="http://www.deutschlandfunk.de/befreiungstheologie-50-jahre-nach-dem-militaerputsch-in.886.de.html?dram:article_id=275467">http://www.deutschlandfunk.de/befreiungstheologie-50-jahre-nach-dem-militaerputsch-in.886.de.html?dram:article_id=275467</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/#more-17191">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/#more-17191</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/atomvertraggenscherfdcl.jpg" alt="atomvertraggenscherfdcl.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. </strong><strong>Außenminister Genscher und sein brasilianischer Amtskollege Azeredo da Silveira unterzeichnen das Atomabkommen in Bonn 1975 – im selben Jahr wird in Sao Paulo der jüdische Journalist Vladimir Herzog totgefoltert. </strong></p>
<p><strong>“Helmut Schmidt hat das politische Leben in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten geprägt.” Tagesschau</strong></p>
<p><strong>Lulas Arbeiterpartei PT ist indessen nach wie vor kein Vollmitglied der Sozialistischen Internationale/SI, auf ihrer offiziellen Website ist als brasilianischen Vollmitglied die PDT genannt, die als ideologischen Ziehvater den Diktator Getulio Vargas hat. Dies spricht natürlich Bände über die ideologische Ausrichtung der SI, deren Wertvorstellungen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-leonel-brizola-vizeprasident-der-sozialistischen-internationale-spielte-wichtige-rolle-bei-ausbreitung-des-organisierten-verbrechens-erinnern-medien-und-fachleute-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-leonel-brizola-vizeprasident-der-sozialistischen-internationale-spielte-wichtige-rolle-bei-ausbreitung-des-organisierten-verbrechens-erinnern-medien-und-fachleute-brasiliens/</a></p>
<p><strong>Helmut Schmidt, Mythen und Falschmeldungen. SPD, Sozialistische Internationale und die Getulio-Vargas-Partei PDT:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/zeitungsfotospelebrizola.jpg" alt="zeitungsfotospelebrizola.jpg" /></p>
<p><strong>Fußball-Ido Pelé mit Brizola, Chef der PDT, der auch lange Zeit(1980 bis 2001) Dilma Rousseff angehörte, bevor sie zu Lulas PT wechselte. Willy-Brandt-Freund Leonel Brizola berief sich stets auf Getulio Vargas, geistiger Ziehvater der Partei PDT, Mitglied der Sozialistischen Internationale/SI.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, der Dominikaner  Frei Betto:”Mein Vater kämpfte gegen die Vargas-Diktatur, wurde deshalb dreimal eingesperrt.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/HakenkreuzVargasCubatao15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51308" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/HakenkreuzVargasCubatao15-1024x647.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="647" /></a></p>
<p><strong>Hakenkreuz und Getulio Vargas – “Ära Vargas”. Chemiearbeiterstadt Cubatao bei Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45391" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola2-1024x665.jpg" alt="RousseffBrizola2" width="1024" height="665" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Leonel Brizola, Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, und Dilma Rousseff, damaliges Mitglied der Brizola-Partei PDT.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-45393" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola1.jpg" alt="RousseffBrizola1" width="834" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Angela Merkel, Kanzlerin der deutschen CDU-SPD-Regierung,  und Dilma Rousseff:</strong><a title="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/19/merkel-nach-brasilien-2015-merkel-schob-den-abflug-nach-brasilien-um-einige-stunden-auf-um-zu-verhindern-dass-das-parlament-in-berlin-gegen-die-griechenlandhilfe-stimmt-brasiliens-groesste-qua/" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/19/merkel-nach-brasilien-2015-merkel-schob-den-abflug-nach-brasilien-um-einige-stunden-auf-um-zu-verhindern-dass-das-parlament-in-berlin-gegen-die-griechenlandhilfe-stimmt-brasiliens-groesste-qua/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/19/merkel-nach-brasilien-2015-merkel-schob-den-abflug-nach-brasilien-um-einige-stunden-auf-um-zu-verhindern-dass-das-parlament-in-berlin-gegen-die-griechenlandhilfe-stimmt-brasiliens-groesste-qua/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/MerkelDilmaValor1.jpg" alt="MerkelDilmaValor1" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/</a><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /><strong>Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – </strong> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Historiker Marco Antonio Villa weist in seiner scharfsichtigen Analyse auf zahlreiche wichtige Aspekte der Biographie Lulas hin, erinnert auch an dessen Verhältnis zu dem Diktaturaktivisten Romeu Tuma, berüchtigter Chef der politischen Polizei(DOPS) von Sao Paulo, nach dem Militärregime einflußreicher Kongreßpolitiker und Freund des Präsidenten:”Er erklärte Romeu Tuma, Chef des DOPS, wo Hunderte von Brasilianern gefoltert und Dutzende ermordet wurden, zum Demokraten. Lula wurde 1980 eingesperrt, als es keine Folter mehr gab.” Lula sei privilegiert behandelt worden, nahm niemals zu den Folterungen   Stellung. Lula habe sogar Tumas Sohn zum nationalen Justiz-Sekretär ernannt,  hielt zudem eine starke Beziehung zum größten Symbol der politischen Rückständigkeit des Landes, zu José Sarney, dem früheren Chef der Diktatorenpartei ARENA und heutigen Senatspräsidenten.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Regierungssender Deutsche Welle über Lula: “Geradlinigkeit und Verlässlichkeit”.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-folterdiktaturwird-die-wahrheitskommission-untersuchen-ob-lula-mit-der-diktatur-zusammenarbeitete-nachrichtenmagazin-veja-uber-aufsehenerregendes-neues-buch-zur-diktaturzeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-folterdiktaturwird-die-wahrheitskommission-untersuchen-ob-lula-mit-der-diktatur-zusammenarbeitete-nachrichtenmagazin-veja-uber-aufsehenerregendes-neues-buch-zur-diktaturzeit/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/lulatuma1.jpg" alt="lulatuma1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Präsident Lula und Ex-Dops-Chef Romeu Tuma, links.</strong></p>
<p><strong>Lula und die Rückkehr des Elends:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/27/global-player-brasilien-2015-die-rueckkehr-des-elends-arg-qualitativ-abgestuerzte-brasilianische-medien-entdecken-stark-verspaetet-ein-phaenomen-der-dauerkrise-des-landes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/27/global-player-brasilien-2015-die-rueckkehr-des-elends-arg-qualitativ-abgestuerzte-brasilianische-medien-entdecken-stark-verspaetet-ein-phaenomen-der-dauerkrise-des-landes/</a></p>
<p>–</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/schmidtfigueiredocor.jpg" alt="schmidtfigueiredocor.jpg" /></p>
<p><strong>Folter-Diktator Joao Figueiredo, zuvor Diktatur-Geheimdienstchef,  und Bundeskanzler Helmut Schmidt prosten sich in Brasilia zu. Video zum offiziellen Schmidt-Besuch von 1979, bei dem Schmidt in Sao Paulo den Gewerkschaftsführer Lula getroffen hatte – anklicken:</strong><a href="http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=3B01E5D579E6C48AE6A1BCAAEF27928B?idItem=3651">http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=3B01E5D579E6C48AE6A1BCAAEF27928B?idItem=3651</a></p>
<p><strong>Kavallerieoffizier Figueiredo sagte als Diktator: “Ich ziehe den Geruch der Pferde dem des Volkes vor.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfigueiredocondor.jpg" alt="geiselfigueiredocondor.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo.</strong></p>
<p><strong>Helmut Schmidt traf sich in Brasilien sogar mit Diktatur-Gouverneur Paulo Maluf – bis heute in dem Tropenland Synonym für Korruption, korrupte Politiker:</strong><a href="https://pt.wikipedia.org/wiki/Paulo_Maluf">https://pt.wikipedia.org/wiki/Paulo_Maluf</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/schmidtmaluf79.jpg" alt="schmidtmaluf79.jpg" /></p>
<p><strong>Lula-Präsidentenwahl 2002 – Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Apolda 2014:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/26/angela-merkel-cdu-abschluskundgebung-des-thuringer-wahlkampfs-2014-gruppe-um-klaus-dieter-bohm-geschaftsfuhrender-gesellschafter-der-toskanaworld-gmbhbad-sulza-protestiert-gegen-rusland-sank/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/26/angela-merkel-cdu-abschluskundgebung-des-thuringer-wahlkampfs-2014-gruppe-um-klaus-dieter-bohm-geschaftsfuhrender-gesellschafter-der-toskanaworld-gmbhbad-sulza-protestiert-gegen-rusland-sank/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Menschenrechtspriester Julio Lancelotti verurteilt Schweigen von Angela Merkel und ihrer Regierungsdelegation im August 2015 zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Tropenland. “Doppelmoral – absoluter Vorrang wirtschaftlicher Interessen”. Schweigen auch bereits 2008 bei offizieller Reise nach Brasilia… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=41962&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angela-merkel-menschenrechte-in-brasilien/" rel="tag">angela merkel – menschenrechte in brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-2015/" rel="tag">brasilien-menschenrechtspriester julio lancelotti 2015</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Menschenrechtspriester Julio Lancelotti aus der von dem deutschstämmigen Kardinal Odilo Scherer geleiteten Erzdiözese Sao Paulo kritisierte Merkel und ihre Delegation auf Website-Anfrage  – während einer Protestaktion vor dem Justizpalast der Stadt, nahe der Kathedrale. Die Aktion richtete sich auch gegen das jüngste Massaker von Sao Paulo mit über zwanzig Erschossenen, das sich nur wenige Tage vor der Ankunft der Merkel-Delegation ereignet hatte. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/</a></p>
<p><strong>Merkel, Menschenrechte, Atomkraft-Kooperation:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/21/merkel-rousseff-und-entschlossenheit-sich-weiterhin-fuerdie-friedliche-nutzung-der-kernenergie-einzusetzen-wie-der-wwf-reagiert-merkel-und-rousseff-haben-ein-klares-bekenntnis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/21/merkel-rousseff-und-entschlossenheit-sich-weiterhin-fuerdie-friedliche-nutzung-der-kernenergie-einzusetzen-wie-der-wwf-reagiert-merkel-und-rousseff-haben-ein-klares-bekenntnis/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Uraltbekanntes über VW do Brasil – Volkswagen und Folter während der Militärdiktatur Brasiliens(1964-1985) – von deutschen Medien dank scharfer Zensur jahrzehntelang verschwiegen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/23/vw-do-brasil-und-folter-waehrend-der-diktatur-uraltbekanntes-nun-auch-dank-offenbar-gelockerter-zensur-in-vielen-deutschen-medien-volkswagen-soll-waehrend-der-militaerdiktatur-in-brasilien-die-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/23/vw-do-brasil-und-folter-waehrend-der-diktatur-uraltbekanntes-nun-auch-dank-offenbar-gelockerter-zensur-in-vielen-deutschen-medien-volkswagen-soll-waehrend-der-militaerdiktatur-in-brasilien-die-fo/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41967" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP1-934x1024.jpg" alt="LancelottiMerkelSP1" width="934" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Menschenrechtspriester Julio Lancelotti bei Gottesdienst am 23.8. 2015 vor der Kathedrale von Sao Paulo – vor der Protestaktion am nahen Justizpalast.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41969" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP2.jpg" alt="LancelottiMerkelSP2" width="783" height="768" /></a></p>
<p><strong>Padre Lancelotti mit Protestzug zum Justizpalast von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41972" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP3-1024x761.jpg" alt="LancelottiMerkelSP3" width="1024" height="761" /></a></p>
<p><strong>Im Gedenken an die über zwanzig Massaker-Toten von Sao Paulo des August 2015 – Menschenrechtspriester Julio Lancelotti, Ordensleute und die anderen Teilnehmer des Protestzuges legen sich vor dem Justizpalast auf den Boden.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien ist kein Rechtsstaat – war nie ein Rechtsstaat, konstatiert Bundeszentrale für politische Bildung/Bonn in einer Analyse des Lateinamerikaexperten Rüdiger Zoller. Lulas Brasilien:”Weiterhin prägen klientelistische Netzwerke und persönliche Beziehungen die Politik, nicht Gesetze und Transparenz.” Viel Lob für “fortschrittliche Regierungspolitik” Brasilias aus Europa… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=4706&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ga%c2%bcnther-zgubic/" rel="tag">gã¼nther zgubic</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ra%c2%bcdiger-zoller/" rel="tag">rã¼diger zoller</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rechtsstaat/" rel="tag">rechtsstaat</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Die politische Korruption ist folglich Teil des Systems, nicht die Ausnahme. In der Korruptions-Rangliste von Transparency International steht Brasilien im Mittelfeld, 2006 konkret auf Position 70 von 163 Plätzen. Dies ist ebenso schlicht festzuhalten wie die Feststellung, dass Brasilien kein Rechtsstaat ist und nie ein Rechtsstaat war. Weiterhin prägen klientelistische Netzwerke und persönliche Beziehungen die Politik, nicht Gesetze und Transparenz. Der notwendige Interessenausgleich erfolgt nicht gemäß der Verfassung, sondern “informell”, bei einem <em>cafezinho</em>. Der hohe Grad an sozialer Ungleichheit in Brasilien ist die Folge dieser Machtstrukturen. In Brasilien sind, gemessen am Gini-Koeffizienten, die Vermögens- und Einkommensverhältnisse am stärksten ungleich verteilt. Da die Oberschicht nie gewaltsam von der Macht und ihren Einflussmöglichkeiten getrennt wurde, kann sie sich bis heute einen erheblichen Teil des Sozialprodukts sichern.”</strong></p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41974" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP4.jpg" alt="LancelottiMerkelSP4" width="823" height="768" /></a></p>
<p><strong>Der Menschenrechtspriester und die Obdachlosen von Sao Paulo – wegen Wirtschaftskrise, Massenentlassungen werden es täglich mehr.</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti – Hintergrund: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulfflancelotti1.JPG" alt="wulfflancelotti1.JPG" /></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti. </strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/31/brasiliens-systemkritikerproteste-2014-gegen-die-fusball-wm-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-nach-verhandlungen-mit-der-militarpolizei-fuhrung-des-teilstaats-sao-paulo-der-staat-weis-nicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/31/brasiliens-systemkritikerproteste-2014-gegen-die-fusball-wm-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-nach-verhandlungen-mit-der-militarpolizei-fuhrung-des-teilstaats-sao-paulo-der-staat-weis-nicht/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41976" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/LancelottiMerkelSP5-768x1024.jpg" alt="LancelottiMerkelSP5" width="768" height="1024" /></a></h2>
<p><strong>Protestzug vor Justizpalast angekommen – Sprechchöre “Wir wollen Gerechtigkeit – keine Gewalt gegen Arme und Verelendete!”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Anti-Gewalt-Protest in Sao Paulo vor der Kathedrale, Brasilien 2015, nach Merkel-Abreise. “Traumas der Gewalt”. Brasiliens Gewalt-Gesellschaftsmodell. Angela Merkel und die Menschenrechte im Land des “strategischen Partners”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=41869&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-gewalt-gesellschaftsmodell-2015/" rel="tag">brasilien – gewalt-gesellschaftsmodell 2015</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/AntiGewaltProtestSP15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41870" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/AntiGewaltProtestSP15-1024x705.jpg" alt="AntiGewaltProtestSP15" width="1024" height="705" /></a></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/</a></p>
<p><strong>Merkel, Menschenrechte, Atomkraft-Kooperation:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/21/merkel-rousseff-und-entschlossenheit-sich-weiterhin-fuerdie-friedliche-nutzung-der-kernenergie-einzusetzen-wie-der-wwf-reagiert-merkel-und-rousseff-haben-ein-klares-bekenntnis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/21/merkel-rousseff-und-entschlossenheit-sich-weiterhin-fuerdie-friedliche-nutzung-der-kernenergie-einzusetzen-wie-der-wwf-reagiert-merkel-und-rousseff-haben-ein-klares-bekenntnis/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/RioAlemaoJunge1015.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/RioAlemaoJunge1015-688x1024.jpg" alt="RioAlemaoJunge1015" width="688" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Lokalmedien. Zehnjähriger Junge in angeblich befriedeter Slumregion “Complexo do Alemao” in Rio de Janeiro im April 2015 von MG-Salve getroffen. Die Merkel-Delegation äußerte sich auch nicht zum Terror gegen die Slumbewohner in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro – laut neuesten Medien-Statistiken gab es  2015 vom 1. Januar bis zum 20.August 2015 allein im “Complexo do Alemao” an 190 Tagen Feuergefechte – wobei auch am Tage der Merkel-Gespräche von Brasilia in der Slumregion Granaten explodierten, Schreie von Opfern zu hören waren. Der Staat garantiert nicht das theoretisch in der Verfassung verankerte Recht auf persönliche/öffentliche Sicherheit – wegen neoliberaler Herzenskälte interessieren sich u.a. mitteleuropäische Politschauspieler für derartige Menschenrechtsprobleme offenkundig nicht.</strong></p>
<p><strong>Massaker vor Merkel-Ankunft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Brasilien: </strong> <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-und-deutschland-straff-gesteuerter-mainstream-bisher-kein-wort-ueber-die-gravierende-menschenrechtslage-systematische-folter-todesschwadronen-scheiterhaufen-gefaengnis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-und-deutschland-straff-gesteuerter-mainstream-bisher-kein-wort-ueber-die-gravierende-menschenrechtslage-systematische-folter-todesschwadronen-scheiterhaufen-gefaengnis/</a></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Guido Westerwelle 2010 in Sao Paulo:</strong></p>
<p><strong>“Die brasilianische Regierung, mit der Autorität ihrer Erfolgsgeschichte im Hintergrund, sie macht ihr Wort in der Weltpolitik…Aber, meine Damen und Herren, was uns verbindet, das sind gemeinsame Werte. Und wenn man gemeinsame Werte hat, wenn man Ansichten zur Rechtsstaatlichkeit, zur Notwendigkeit internationaler Kooperation, zum Primat des Völkerrechts teilt, so ist das eine ganz besonders verlässliche Basis für eine strategische Partnerschaft. Wir haben ähnliche Vorstellungen über den Wert individueller Freiheit…”</strong></p>
<p><strong>Deutsche Regierungspolitiker verzichten üblicherweise auf aussagekräftige Vergleichsdaten: So liegt Brasilien auf dem aktuellen UNO-Index für  menschliche Entwicklung nur auf Platz 79, Deutschland jedoch auf Platz 6.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/AntiGewaltProtestSP152.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41879" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/AntiGewaltProtestSP152-397x1024.jpg" alt="AntiGewaltProtestSP152" width="397" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/SPMassakerBlut1511.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41278" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/SPMassakerBlut1511-1024x619.jpg" alt="SPMassakerBlut151" width="1024" height="619" /></a></p>
<p><strong>Blutbeseitigung nach Massaker des August 2015  – Ausriß, Lokalmedien Sao Paulo.</strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Merkel am 19. August 2015 nach Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/01/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkelcdu-am-19-und-20-august-mit-grossem-minister-gefolge-in-brasilien-gravierende-menschenrechtslage-erneut-ausgeklammert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/01/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkelcdu-am-19-und-20-august-mit-grossem-minister-gefolge-in-brasilien-gravierende-menschenrechtslage-erneut-ausgeklammert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/AntiGewaltProtestSP153.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41883" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/AntiGewaltProtestSP153-617x1024.jpg" alt="AntiGewaltProtestSP153" width="617" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Dresden wird gefährliches Pflaster” – systematische Förderung von Gewalt und organisiertem Verbrechen, Resultate: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/25/dresden-wird-gefaehrliches-pflaster-morgenpost-2015-gewalt-und-kriminalitaetsfoerderung-in-sachsen-ziele-zustaendiger-autoritaeten-und-bereits-erreichte-resultate-interessante-vergleiche-mit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/25/dresden-wird-gefaehrliches-pflaster-morgenpost-2015-gewalt-und-kriminalitaetsfoerderung-in-sachsen-ziele-zustaendiger-autoritaeten-und-bereits-erreichte-resultate-interessante-vergleiche-mit/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/protestelulakrebs1.jpg" alt="protestelulakrebs1.jpg" /></p>
<h2>“Lula – der Krebs von Brasilien! Ermittelt gegen den Chef der Bande!” Straßenproteste 2013 in Sao Paulo</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/LulaStr%C3%A4flingVejaSP15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50379" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/LulaStr%C3%A4flingVejaSP15-1024x768.jpg" alt="LulaSträflingVejaSP15" width="1024" height="768" /></a></p>
<p>Lula, Oktober 2015.</p>
<p><strong>Dilma Rousseff und der Korruptionsskandal im staatlich kontrollierten Ölkonzern PETROBRAS: Just in den Jahren 2003 bis 2010, als sich die gigantischen Korruptionsfälle ereigneten, war Rousseff Aufsichtsratsvorsitzende von PETROBRAS, zudem mehrere Jahre als Energieministerin ebenfalls für den Ölkonzern zuständig. Deshalb wird derzeit selbst bei massiven Straßenprotesten gefordert, Lula und auch Rousseff hinter Gitter zu bringen. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP7.jpg" alt="???????????????????????????????" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Brasilien ist das Land der Korruption – Brasilien verbreitet Lügen über seine wirtschaftliche Realität”.</strong></p>
<p><strong>Wie es einem brasilianischen Systemkritiker erging, der 2012 in der Steinmeier-Lula-Veranstaltung auf die Korruption im Tropenland hinweisen wollte:</strong></p>
<p><strong>Laut “Jornal do Brasil” war der brasilianische Systemkritiker Marcelo Machado Pereira(33), der Spruchbänder(“Brasilien ist das Land der Korruption – Brasilien verbreitet Lügen über seine wirtschaftliche Realität”) entrollt hatte, in Berlin aus dem Saal “rasch entfernt” worden – per Internetsuche wurden in deutschsprachigen Medien keinerlei Hinweise auf diesen Vorfall gefunden, auch nicht bei Radios und TV-Sendern, was Bände spricht. (Hatten Sie was darüber in ihrem Leitmedium gesehen?) </strong><strong>Somit hatte es sich daher offenbar um eine sehr bemerkenswerte, auch für Medien-und Sozialwissenschaftler sowie Journalistikstudenten außerordentlich aufschlußreiche und interessante Veranstaltung gehandelt. Zum Zeitpunkt des Pereira-Rauswurfs von Berlin verbreitete der gesteuerte deutsche Mainstream noch uneingeschränkt entgegen der Faktenlage Lob und Hudel über Lula und Rousseff, wurden Medienkonsumenten dreist für dumm verkauft.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/12/lulasteinmeier2012.jpg" alt="lulasteinmeier2012.jpg" /></p>
<p><strong>Heikle Menschenrechtsfragen(Folter, Todesschwadronen, Sklavenarbeit, Scheiterhaufen, Banditenterror etc.) offenbar bewußt ausgeklammert – darunter Lulas traditionell sehr gute Beziehungen zu Rechtsextremisten. “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der neuen globalen Ordnung. Podiumsdiskussion mit Luiz Inacio Lula da Silva und Frank Walter Steinmeier. Freitag, 7. Dezember 2012. </strong></p>
<p><strong>Das kuriose Interview der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT – Mitherausgeber Helmut Schmidt(SPD) –  2009, nach dem gravierenden Mensalao-Skandal um Abgeordneten-und Parteienkauf. Was DIE ZEIT alles Lula nicht fragt…:<a href="http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom">http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom</a></strong></p>
<p><strong>Lula in Berlin 2012 – brasilianischer Systemkritiker “rasch entfernt” aus Steinmeier-Veranstaltung:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41286" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP4-1024x546.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="546" /></a></p>
<p><strong>“Schluß mit der Straflosigkeit”. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41290" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP6-525x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="525" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ergreift den Chef!”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP8-1024x683.jpg" alt="???????????????????????????????" /></p>
<p>–</p>
<p><strong>Die Rousseff-Regierung und das politische Kabarett – anklicken:</strong><a href="http://www.kibeloco.com.br/2013/06/27/porta-dos-fundos-reuniao-de-emergencia/">http://www.kibeloco.com.br/2013/06/27/porta-dos-fundos-reuniao-de-emergencia/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/protestejuliarabello1.jpg" alt="protestejuliarabello1.jpg" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was die Korruption unter Lula-Rousseff die brasilianischen Steuerzahler kostet:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/18/brasiliens-korruption-unter-lula-rousseff-laut-fiesp-2010-uber-22-milliarden-euro-vom-staat-abgezweigt-geld-des-steuerzahlers/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/18/brasiliens-korruption-unter-lula-rousseff-laut-fiesp-2010-uber-22-milliarden-euro-vom-staat-abgezweigt-geld-des-steuerzahlers/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/dilmaereniceamtsubergabe.JPG" alt="dilmaereniceamtsubergabe.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß – Erenicegate.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/</a></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></strong></p>
<p><strong>José Sarney, Ex-Chef der Folterdiktatorenpartei ARENA, feiert Wahlsieg 2010 mit Dilma Rousseff und Lula. Sarney gehört zur Partei PMDB – wie Rousseff-Vize Temer.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/paloccidilmarenda.JPG" alt="paloccidilmarenda.JPG" /></p>
<p><strong>Rousseffs Lieblingsminister Palocci – bereits unter Lula wegen Enthüllungen gefeuert – 2011 erneut auf Druck der Medienenthüllungen. </strong> Ausriß.</p>
<p>–</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"> Peter Scholl-Latour: “Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung. Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.”(Telepolis)</h2>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frankfurter Buchmesse 2013 &#8211; Gastland Brasilien: Kulturministerin Marta Suplicy kritisiert, daß das für die 70-köpfige brasilianische Literatendelegation vorgesehene Hotel keine Klos in den Zimmern hat, laut Landesmedien. Nunmehr neue Hotelsuche, hieß es. Streit um Regierungs-Kulturmittel für Modenschauen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2013 13:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Suplicy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/</guid>
		<description><![CDATA[ Therapeutin Maria Rita Kehl kritisiert in Brief an Marta Suplicy, daß Modenschauen Gelder der Regierungs- Kulturförderung erhalten.  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/29/buch-biennale-in-rio-de-janeiro-gastland-deutschland-literatendelegation-angereist-im-oktober-gastland-brasilien-bei-frankfurter-buchmesse/ Michael Ballack besucht Favela Mangueira &#8211; ob er zur Menschenrechtslage Stellung nahm, ist nicht bekannt: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/ http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/ http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/ Brasilien-Leseverhalten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/ Markt-Fleischverkauf in Fortaleza, bei etwa 35 Grad im Schatten. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/03/wie-die-ig-metall-ihren-berliner-kongres-redner-lula-vorstellt-was-alles-fehltmenschenrechtslage-korruptionsskandale-unter-der-lula-regierung-komplett-unerwahnt/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Therapeutin Maria Rita Kehl kritisiert in Brief an Marta Suplicy, daß Modenschauen Gelder der Regierungs- Kulturförderung erhalten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/29/buch-biennale-in-rio-de-janeiro-gastland-deutschland-literatendelegation-angereist-im-oktober-gastland-brasilien-bei-frankfurter-buchmesse/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/29/buch-biennale-in-rio-de-janeiro-gastland-deutschland-literatendelegation-angereist-im-oktober-gastland-brasilien-bei-frankfurter-buchmesse/</a></p>
<p><strong>Michael Ballack besucht Favela Mangueira &#8211; ob er zur Menschenrechtslage Stellung nahm, ist nicht bekannt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><strong>Brasilien-Leseverhalten: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/04/brasilianer-lesen-nur-sechs-minuten-am-tag-sitzen-aber-zwei-stunden-und-35-minuten-vor-der-glotze-laut-studie-us-burger-lesen-taglich-zwischen-31-und-37-minuten-rio-buchmesse-frankfurter-buchmess/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/fortafleischmarkt.JPG" alt="fortafleischmarkt.JPG" /></p>
<p><strong>Markt-Fleischverkauf in Fortaleza, bei etwa 35 Grad im Schatten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/03/wie-die-ig-metall-ihren-berliner-kongres-redner-lula-vorstellt-was-alles-fehltmenschenrechtslage-korruptionsskandale-unter-der-lula-regierung-komplett-unerwahnt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/03/wie-die-ig-metall-ihren-berliner-kongres-redner-lula-vorstellt-was-alles-fehltmenschenrechtslage-korruptionsskandale-unter-der-lula-regierung-komplett-unerwahnt/</a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-kulturministerin-marta-suplicy-kritisiert-das-das-fur-die-70-kopfige-brasilianische-literatendelegation-vorgesehene-hotel-keine-klos-in-den-zimmern-ha/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Brasiliens entsetzlich spät ernannte Wahrheitskommission über Verbrechen der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur(1964-1985): Paulo Sergio Pinheiro und Maria Rita Kehl als hervorragende Experten. Holocaust, Günter Grass, Israel, Antisemitismus, Lula, Ahmadinedschad, jüdische Gemeinde in Brasilien. &#8222;Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur&#8220; &#8211; Frei Betto. Willy Brandt und Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wahrheitskommission]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Paulo Sergio Pinheiro]]></category>

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		<description><![CDATA[ Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/ Der Menschenrechtsexperte und UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro war bereits unter der Lula-Regierung durch seine gutfundierte, scharfe Kritik an der gravierenden Menschenrechtslage Brasiliens aufgefallen &#8211; die Psychoanalytikerin Maria Rita Kehl gehörte zur Jury eines internationalen Tribunals über Menschenrechtsverbrechen des Staates in Brasilien. Hätte Brasilia, das bisher gemäß [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>Der Menschenrechtsexperte und UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro war bereits unter der Lula-Regierung durch seine gutfundierte, scharfe Kritik an der gravierenden Menschenrechtslage Brasiliens aufgefallen &#8211; die Psychoanalytikerin Maria Rita Kehl gehörte zur Jury eines internationalen Tribunals über Menschenrechtsverbrechen des Staates in Brasilien. Hätte Brasilia, das bisher gemäß der Faktenlage die Aufklärung der Diktaturverbrechen nach Kräften verhinderte, diese beiden Namen abgelehnt, wäre die Wahrheitskommission wegen fehlender Glaubwürdigkeit vermutlich nur Hohn und Spott ausgesetzt. Leider kommt die Wahrheitskommission viel zu spät, ungezählte wichtige Dokumente wurden aus geheimen Regierungsarchiven bereits entfernt, auch unter der Lula-Rousseff-Regierung, heißt es in Brasilien, leben zudem viele wichtige Zeitzeugen nicht mehr. Daher werden die Chancen der Wahrheitskommission allgemein sehr, sehr skeptisch beurteilt.  Die bewußte Verzögerung der Diktatur-Aufarbeitung in Brasilien brachte für die Diktaturverbrecher enorme Vorteile, wenn man mit Vorgehensweisen zur Vergangenheitsbewältigung in Nachbarländern wie Argentinien vergleicht.Hinweis auf die politische Ausrichtung der politisch Verantwortlichen &#8211; und ihrer Sympathisanten im Ausland.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Zudem ist es auch unter Lula-Rousseff gemäß der Faktenlage sehr gut gelungen, das Unwissen gerade in der jüngeren Generation über die 21 Jahre des Militärregimes  deutlich zu erhöhen &#8211; die Qualität des brasilianischen Bildungswesens ist bekannt. Zudem liegen entsprechende Studien vor: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</a></strong></p>
<p><strong>Bislang fiel kein Wort über die Frage, ob auch europäische Staaten, die sehr eng mit der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdikatur kooperierten, Geheimdokumente herausgeben.</strong></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder &#8211; von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei  ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als  starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische  Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><strong><strong>Führende brasilianische Menschenrechtsaktivisten wie  UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro betonen, daß es nicht zur politischen  Tradition Brasiliens gehört, historische Wahrheiten klarzustellen.</strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</a></p>
<p><strong>Internationales Menschenrechtstribunal 2008 mit Waldemar Rossi und Maria Rita Kehl in der Jury &#8211; Dilma Rousseff war zu diesem Zeitpunkt Chefministerin der Lula-Regierung: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</strong></a></p>
<h2>Brasilien: Der Gefolterte und die unter  Lula-Rousseff fortdauernde Straffreiheit für Folterer und andere  Diktaturverbrecher. Wer damals mit dem Militärregime eng kooperierte. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12976" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeiterseelsorge-sao-paulo/" rel="tag">Arbeiterseelsorge Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">Brasiliens Militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">Waldemar Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-flughafen-berlin/" rel="tag">Willy-Brandt-Flughafen Berlin</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/mairossibestrafungfolterer12.jpg" alt="mairossibestrafungfolterer12.jpg" /></p>
<p>Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulos, am 1. Mai 2012.</p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><span id="more-13063"></span></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese   Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die   auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer   wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange   aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange   befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Der deutschstämmige  Kardinal Paulo Paulo Evaristo Arns macht  Druck, alarmiert den Vatikan,  holt Waldemar Rossi und andere  Widerstandskämpfer heraus, besucht sie  vorher in ihrer Zelle &#8211; heute  Teil des Widerstands-Memorials von Sao  Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen,   darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur   auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><strong>Unterdessen hat der Ex-Offizier der politischen Polizei DOPS  des Militärregimes, Claudio Antonio Guerra, in einem neuen Buch erklärt,  exekutierte und totgefolterte Diktaturgegner in den Öfen einer  Zuckerfabrik des Teilstaats Rio de Janeiro verbrannt zu haben. Der  Besitzer der Zuckerfabrik, hieß es, gehörte zur Diktaturpartei ARENA,  die von José Sarney geführt wurde &#8211; heute Chef des Nationalkongresses in  Brasilia und wichtigster politischer Verbündeter von Staatschefin Dilma  Rousseff. Wer sich seit den 80er Jahren aufmerksam in Rio de Janeiro  umhörte, erfuhr durch den DOPS-Offizier nichts Neues &#8211; viele aus Chile  oder Argentinien bekannte Greueltaten der Militärs fanden auch in  Brasilien ihre Entsprechung. Schließlich arbeiteten die Militärregimes  dieser Zeit eng zusammen, bekamen entsprechende Hilfe von interessierter  Seite des Auslands. In diesem Kontext wird auch in Mitteleuropa alles  getan, um durch Verschweigen bestimmte Biographien zu schützen.  Ebenfalls von interessierter Seite wurde ausgestreut, Brasiliens  Militärdiktatur sei bei weitem nicht so grausam vorgegangen wie Regimes  in Nachbarländern, im Chile Pinochets.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)</strong></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von  Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen  Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute  Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den  Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber.  Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter  Schmidt-Genscher-Brandt, geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><!--more--></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/berliner-brandt-flughafen/" rel="tag">Berliner Brandt-Flughafen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">Brasiliens Militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag">Clarice Herzog</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/erzbischof-dom-helder-camara/" rel="tag">Erzbischof Dom Helder Camara</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag">geheimes Atomwaffenprogramm</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag">Hans-Dietrich Genscher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ricardo-medeiros-de-castro/" rel="tag">Ricardo Medeiros de Castro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">Waldemar Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag">Willy Brandt</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese  Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die  auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer  wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange  aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange  befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht  Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere  Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute  Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen,  darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur  auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinal Paulo  Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,  die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im  Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um  “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der  jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht  Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit  heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert  werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz  betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto  Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”  erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher.  Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert  die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden  historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter  Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die  Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das  Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die  Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien  geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut  Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Deutsche Kriegsverbrecher, darunter Josef Mengele und Gustav  Wagner, hatten mit Unterstützung der Autoritäten in Brasilien  Unterschlupf gefunden, betonten brasilianische Holocaust-Forscher.</strong></p>
<p>“Dom Paulo Evaristo Arns, então Cardeal Arcebispo de São Paulo e  Franco Montoro, líder da oposição ao governo no Senado, compareceram ao  velório de Herzog no Hospital Albert Einstein. O Culto Ecumênico, em  homenagem a Wladimir Herzog aconteceu no dia 31 de outubro de 1975, na  Catedral da Sé, em São Paulo, que contou com a presença dos dois líderes  religiosos mais odiados pelos militares – Dom Paulo Evaristo Arns,  Cardeal Arcebispo de São Paulo, e Dom Hélder Câmara, Arcebispo de Olinda  e Recife. Participaram também o pastor protestante James Wright e o  rabino Henry Sobel. O ato teve a presença de 8 mil pessoas e foi  observado de perto um aparato militar, os participantes foram filmados  por militares disfarçados de jornalistas.”</p>
<p><strong>Vladimir-Herzog-Award: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog_Award">http://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog_Award</a></strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische  Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland  geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,  errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen  Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/de/__pr/140_20Bilaterale_20Beziehungen__dt.html">http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/de/__pr/140_20Bilaterale_20Beziehungen__dt.html</a></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten  deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die  Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen  Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach  zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.  Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981  von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak  beteiligt gewesen.  </strong></p>
<p><strong>Ricardo Medeiros de Castro, Dissertation über die Atomprogramme Brasiliens und Argentiniens, militärische Aspekte:  <a href="http://www.lume.ufrgs.br/bitstream/handle/10183/8288/000572700.pdf?sequence=1">http://www.lume.ufrgs.br/bitstream/handle/10183/8288/000572700.pdf?sequence=1</a></strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong>http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst  auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog  teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator General Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der  jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und  Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß. </strong></p>
<p><font size="3"></p>
<p align="justify">Die offenbar aus Angehörigen der Sicherheitsorgane bestehenden „Todesschwadronen” liquidierten Andersdenkende.</p>
<p align="justify">Die Entwicklung in Lateinamerika, insbesondere aber  in Brasilien, geriet voll in die deutsche innen- und außenpolitische  Debatte. Dies war wohl Hauptanlass, dass die Angehörigen der  brasilianischen Botschaft sich aus dem Präsidium der DBG zurückzogen.  Trotz der damit implizierten Distanz zum „amtlichen Brasilien” blieb die  DBG ihrem selbst gestellten Auftrag treu – auch unter erschwerten  Bedingungen.</p>
<p>In Köln trat unter Leitung des WDR-Journalisten J. H. Casdorff ein  „Brasilien-Tribunal” zusammen. Hauptanklagepunkt, vertreten von Amnesty  International und anderen Organisationen, war „Folter”. Als Verteidiger  wurde Prof. Görgen bestellt. Er spielte diese Rolle „mit Umsicht, Ruhe,  Sachlichkeit und Wissen” – so ein in den Deutsch-Brasilianischen Heften  abgedruckter Pressebericht. Er wandte sich gleich eingangs gegen  „anti-brasilianische Hysterie” und stellte unter Berufung auf seine  Quellen in der brasilianischen Nationalen Bischofskonferenz CNBB fest: „<em><font size="3" face="Arial,Arial"><font size="3" face="Arial,Arial">Brasilien lehnt Folterungen ab und bekämpft die Todesschwadronen” </font></font></em><font size="3">(BODENS 1972, S.314)</font><em><font size="3" face="Arial,Arial"><font size="3" face="Arial,Arial">. </font></font></em><font size="3">Etwa 120 nachgewiesene Fälle von Gefangenenmisshandlung wurden als vergleichsweise gering bezeichnet. </font></p>
<p></font><font size="3"></p>
<p align="justify">Dem widersprachen die Ankläger aufs heftigste: ihre  viel höheren Zahlen stammten aus Kreisen der Befreiungstheologie und aus  Basisgemeinden, die z. T. von deutschen kirchlichen Hilfswerken  unterstützt wurden und in denen auch deutsche Ordensgeistliche wirkten.</p>
<p>Hiermit war eine weitere Gefechtslinie der innerbrasilianischen  Auseinandersetzung angedeutet: Konservative Kirchenführer gegen  progressive Theologen und niederen Klerus. (Topicos)</p>
<p>“Brazil. Never again?”, Fiona Macaulay:  <a href="http://hwj.oxfordjournals.org/content/72/1/275.extract">http://hwj.oxfordjournals.org/content/72/1/275.extract</a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt  bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,  Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten  Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher  und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?</strong></p>
<p><a href="http://www.spd.de/Partei/Personen/">http://www.spd.de/Partei/Personen/</a></p>
<p><font size="2" face="Verdana">…em 1967 o chanceler Willy Barndt, em visita ao Brasil, mostrou interesse em ampliar a cooperação no campo da energia nuclear. </font></p>
<p>Das politische Umfeld des deutsch-brasilianischen Atomvertrags:  <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm"><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm</font></a></p>
<p><font size="2" face="Verdana">Die Bundesrepublik Deutschland und der Militärputsch von 1964:</font></p>
<p><font size="3">Auch die amtliche Politik betonte Kontinuität:  Bundespräsident Heinrich Lübke stattete kurz nach dem April-Putsch  Brasilien einen – schon vorher geplanten – Staatsbesuch ab.  Außenminister Willy Brandt besuchte Brasilien 1967 und konferierte mit  seinem brasilianischen Kollegen Juracy Magalhães, der als Gouverneur von  Minas Gerais ziviles Haupt des Putsches gewesen war; dieser erwiderte  den Besuch 1969 und empfing das Präsidium der DBG. (Topicos)</font></p>
<p></font></p>
<h1>Viagem do presidente Geisel à República Federal da Alemanha:</h1>
<p>registro histórico, repercussões(Buch)</p>
<p>Amnesty International und die brasilianische Militärdiktatur: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/</a></p>
<p><strong>Der gut deutsch sprechende Militärdiktator Ernesto Geisel und Helmut Schmidt:</strong> <a href="http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html">http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html</a></p>
<p>Ausriß:</p>
<p><strong>A questão nuclear no Brasil</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt/ </strong></p>
<p><strong>`Konvergenz der Ziele, Uebereinstimmung der Werte`:</strong></p>
<p><strong>Im März 1978 stattete der damals amtierende brasilianische  Präsident, General Geisel, der Bundesrepublik einen offiziellen Besuch  ab. In einer Tischrede (die in die Geschichte der deutschen  Sozialdemokratie eingehen sollte) lobte Bundeskanzler Schmidt die  “Konvergenz der Ziele” und die “Übereinstimmung der Werte” der  sozialliberalen Bundesregierung und der brasilianischen Militärdiktatur.  Vor dem Kölner Gürzenich, in dem anläßlich des Geisel-Besuchs ein  Staatsbankett der brasilianischen Regierung für “tausend Bestecke”  gegeben wurde, prügelte die Polizei der demokratischen Bundesregierung  deutsche Atomkritiker und brasilianische Opponenten der Militärdiktatur  nieder; auf einem Polizeirevier wurden Festgenommene mit Fäkalien  beschmiert. Brasilianische Presse-Beobachter, die diesem Schauspiel als  Augenzeugen beiwohnten, erlebten gewöhnliche Szenen aus dem  brasilianischen Alltag: in Köln. Quelle: FDCL in Berlin</strong></p>
<p><strong><font color="#bb0000">Hintergrund:  </font><a href="http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/"><font color="#bb0000">http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html">http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html</a></p>
<p><strong>Nach unterschriebenem Vertrag lädt Kanzler Schmidt den  damaligen deutschstämmigen Diktator Ernesto Geisel 1978 nach Bonn ein “  über dessen Wagenkolonne ergießt sich dort laut Zeitzeugen ein”Regen aus  Scheißebeuteln”. General Geisel reist im Land umher, wird vom Chef der  Sozialistischen Internationale, Willy Brandt, ebenso freundlich  empfangen wie von Kanzler Schmidt und den Herren Kohl, Strauß und  Ex-Nazi-Marinerichter Hans Filbinger(</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger</font></strong></a><strong>)  hat eine blendende Presse. Proteste regnet es dagegen von Amnesty  International, der Anti-AKW-Bewegung und den Jungsozialisten. Der  Juso-Bundesvorstand erklärt:”Es ist geradezu eine abenteuerliche  Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen  Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben  gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu  geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine  Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt  Gerhard Schröder. </strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten  des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen,  werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder  „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen. Laut brasilianischen  Qualitätszeitungen ist durch Dokumente nachgewiesen, wie Multis,  darunter VW, Mercedes und Saab-Scania damals mit der politischen Polizei  DOPS der Geisel-Ära kooperierten. So gaben, wie es heißt, diese Firmen  Namen und andere Angaben über Gewerkschafter oder Streikende an DOPS  weiter oder fragten nach, ob gegen bestimmte Mitarbeiter, die man  einstellen wolle,”etwas vorliegt”. Ironie der Geschichte: Der aus einer  Generalsfamilie stammende FU- Berlin-Ehrendoktor Cardoso, Mitgründer der  stark rechtsdurchwirkten „Sozialdemokratischen Partei”/PSDB Brasiliens,  hält freundschaftliche Beziehungen zu Geisel, würdigt ihn öffentlich,  erklärt sogar eine einwöchige Staatstrauer, als dieser 1996 stirbt. Der  seinerzeit gefürchtete Diktator , so Cardoso allen Ernstes, habe sich  große Verdienste um die „Redemokratisierung” erworben.</strong></p>
<p><strong>In Jahrzehnten der Militärdiktatur (1964-1985) war die  katholische Kirche in Brasilien die einzige Institutionen des Landes,  die ihre Kritik an Folterungen, Massenverhaftungen, Erschießungen  öffentlich erhob. Für Tausende politischer Gefangener und verfolgter  Indios waren Gotteshäuser als Unterschlupf ihre letzte Hoffnung. In dem  Terror- und Willkürstaat des früheren General-Präsidenten Ernesto Geisel  leistete die Kirche Roms beachtlichen Widerstand. Geheime  Todesschwadronen hatten damals den Priestern ihren Kampf angesagt.  Killer- und Folterkommandos entführten, quälten und erschossen  Geistliche, nur weil sie für Menschenrechte eintraten. (Reimar Oltmans)</strong></p>
<p><strong>Bonn schloß mit der Militärdiktatur auch ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit, laut brasilianischen Quellen.</strong></p>
<p><strong>Berlins neuer Willy-Brandt-Flughafen: <a href="http://www.flughafen-willy-brandt.de/">http://www.flughafen-willy-brandt.de/</a> </strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto  Geisel, damalige Medien-Bezeichnungen fuer Diktatoren wie Pinochet:</strong> <strong>“In  Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65-jährige Ernesto Geisel  als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter  strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten  sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem  Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste  waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer  (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden  durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA  vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and  investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that  political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a name="fnref9" title="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup>9</sup></a>  has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes  no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong>http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog  rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu  einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit  Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe,die mit etwa  8000 Teilnehmern zu einem Symbol des Protestes gegen die Folter-Diktatur  wurde. Nach der Beerdigung von Herzog auf dem jüdischen Friedhof von  Butantá streikten etwa 30000 von 35000 Studenten der Bundesuniversität  USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen  Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,  zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der Diktaturverbrechen  zu finden ist. Ebenso auffaellig ist, dass in historischen Texten und  Biographien die speziellen Beziehungen von Brandt, aber auch Schmidt und  Genscher, zu den brasilianischen Militaerdiktatoren groesstenteils  weggelassen wurden. Selbst das brasilianische Aussenministerum Itamaraty  vermerkt in seiner Datenaufstellung, dass Willy Brandt (MNE da RFA)  1968 der Militaerdiktatur einen offiziellen Besuch abstattete und eine  erweiterte Partnerschaft(parceria ampliada)vorschlug. Weiter ist  vermerkt, dass 1978 Geisel offiziell die Bundesrepublik besucht, 1979  Schmidt offiziell nach Brasilien reist. 1981 reiste danach der letzte  brasilianische Militaerdiktator, General Joao Figueiredo, offiziell in  die Bundesrepublik. </strong></p>
<p><strong>Viele Positionen, Bewertungen deutscher Politiker aus dieser  Zeit haetten besonders interessiert &#8211; immerhin war beispielsweise  allgemein bekannt, dass gemaess brasilianischen Zeitzeugen nahe dem  Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu errichtenden  Atomkraftwerke bei Rio damals Regimegegner den Haien lebendig zum Fraß  vorgeworfen wurden. Mutige brasilianische Politiker wie Lysaneas Maciel  protestierten waehrend der Diktatur gegen Folter, Verschwindenlassen,  Ermordung von Regimegegnern, darunter Parlamentsabgeordneten, sogar im  Kongress von Brasilia, wurden deren Redetexte gegen den `Terror da  repressao` entsprechend zensiert, in Europa aber von bestimmten  Institutionen in voller Laenge abgedruckt.</strong></p>
<p><strong>Das Interesse Bonns an engen Beziehungen zur brasilianischen  Militärdiktatur bedeutete für diese naturgemäß Anerkennung,  internationale Aufwertung, Prestigegewinn. </strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1977:Es ist auch kein Zufall, daß die katholische Kirche gerade jetzt ihren Hirtenbrief verfaßte, der</strong></p>
<p><strong>Repression und Terror härter geißelt, als es irgendeine Gruppe im Land seit Beginn der Diktatur je wagte.</strong></p>
<p><strong>Sie predigt gegen die schrankenlose “Macht des Geldes”, gegen  “wachsende Verrohung, eine neue Art von Fanatismus, eine Atmosphäre von  Gewalttätigkeit und Angst”.</strong></p>
<p><strong>Wahre, mutige, notwendige Worte. Nur, die Brasilianer  vernahmen sie erst, nachdem der Versuch des Militärregimes, ihre  Veröffentlichung zu verhindern, durch den Abdruck des Hirtenbriefes in  der internationalen Presse unterlaufen wurde.</strong></p>
<p><strong>“Niemand bremst Brasilien”, ist einer der Slogans, den die  herrschenden Militärs mangels Ideen erfunden haben. Er stimmt nur nicht.  Brasilien bremst sich selbst.</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Wer den wichtigsten brasilianischen Menschenrechts-und Medienpreis, den Herzog-Preis erhielt: <a href="http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php">http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php</a> </strong></p>
<p><strong>Lula lobt Militärdiktatoren Medici und Geisel, anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu">http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu</a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=R3-CXgn_6Dc&amp;feature=relmfu">http://www.youtube.com/watch?v=R3-CXgn_6Dc&amp;feature=relmfu</a></p>
<p><strong>Nachrichtenmagazin Veja &#8211; die Frage an Brandt:  <a href="http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html">http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html</a></strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele  Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was  mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/dilmasarneyhandkus.jpg" alt="dilmasarneyhandkus.jpg" /></p>
<p><strong>Ausstellungsfoto &#8211; Rousseff und der Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, heute Kongreßchef in Brasilia.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März">19. März</a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt">Willy Brandt</a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt">Erfurter</a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof">Erfurter Hof</a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph">Willi Stoph</a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März">25. März</a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens">Brasilien</a> erweitert durch ein Dekret seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici">Emílio Garrastazu Médici</a> sein maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone">200 Seemeilen</a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt  bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,  Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten  Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher  und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich  Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das  Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten  nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten  versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher  vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum  Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet  scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel  versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu  lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen  Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn  die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100  Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter  den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen  produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,  Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen  Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der  westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb  Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,  seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer  Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt  Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den  Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig  Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem  Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen  Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige  Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit  der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke  nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie  müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den  Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner  Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft  aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”  (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung  wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die  Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher, der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die  gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er  sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu  haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der  kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente  der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das  Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen  Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten  Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es  gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell  an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.  In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen  Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische  Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,  weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken  gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer  Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Der französische General und Folter-Lehrer in Brasilien in  den siebziger Jahren, als der jüdische Journalist Herzog gefoltert und  ermordet wurde:</strong></p>
<h2>Französischer General war Folter-Lehrer während Brasiliens  Diktaturzeit in den siebziger Jahren. Regierung in Paris wußte von  Regime-Verbrechen. Helio Bicudo, CIA. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=453" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
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<p><strong> Der französische General Paul Aussaresses hat gegenüber der  brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2008 bestätigt, in  den siebziger Jahren brasilianischen Diktaturmilitärs in der  Kriegsschule von Manaus das Foltern von Regimegegnern gelehrt zu haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/</strong></a></p>
<p><strong>“Ich gab in dieser Militärschule Unterricht, weil ich in Fort  Bragg Instrukteur der US-Spezialeinheiten gewesen war. Ich wurde auch   zum Fallschirmjäger-Instrukteur der US-Infanterie in Fort Bennin, in  Georgia, berufen…” General Aussaresses, der auch am Vietnamkrieg  teilgenommen hatte,  betonte, daß das brasilianische Militärregime aktiv  am Putsch gegen Chiles Präsident Salvador Allende beteiligt gewesen  war. Brasilien habe Offiziere, Flugzeuge und Waffen nach Chile  geschickt. Die Militärflugzeuge seien aus französischer Produktion  gewesen, ebenfalls deren Raketen.  Aussaresses bestätigte zudem, enger  Freund des letzten Diktaturpräsidenten Figueiredo sowie des für die  Todesschwadronen verantwortlichen Polizeichefs Sergio Fleury gewesen zu  sein. Die Zeitung befragte den General auch zum Fall einer  totgefolterten Frau, aus der man Informationen herauspressen wollte.  Aussaresses betonte, die Foltermethoden nie in Frage gestellt zu haben.  “Der Tod dieser Frau war ein Akt der Verteidigung.” Der General stellte  klar, keine von seinen Aktivitäten in Brasilien zu bereuen.<br />
In der Regierungsallianz des heutigen brasilianischen Staatschefs Lula arbeiten zahlreiche Diktaturaktivisten von einst mit.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im  Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um  “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der  jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht  Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit  heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert  werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz  betreffen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Regierung in Paris wußte von Regimeverbrechen<br />
In den siebziger Jahren war Frankreich laut Medienberichten in  Repression und Folter gegen Regimegegner Brasiliens, Argentiniens und  Chiles verwickelt. Wie die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de  Sao Paulo” meldet, sei französisches Wissen über Repression dank des  damaligen Militärattachees und Generals Paul Aussaresses genutzt worden.  “Er ist Autor der Doktrin, wonach jeder Gefolterte eliminiert werden  muß.” Gemäß Aussagen des damaligen Chefs der Pinochet-Geheimpolizei  DINA, General Manuel Contreras, hätten zahlreiche chilenische Offiziere  eine Ausbildung in Brasilien absolviert und seien dort von dem  französischen General Aussaresses angeleitet worden. 1957 habe dieser im  Algerienkrieg Frankreichs dortigen Geheimdienst koordiniert. Wie “O  Estado de Sao Paulo” weiter schreibt, werde er als einer der  Inspiratoren des militärischen Ausbildungszentrums der brasilianischen  Urwaldstadt Manaus genannt, in dem brasilianische, chilenische und  argentinische Offiziere für Repression und Folter geschult worden seien.  “Am gravierendsten ist, daß der französische Staat wußte, was in  Südamerika geschah…Auch der argentinische General Albano Harguideguy,  Innenminister während des Videla-Regimes, zitiert Frankreich: Wir haben  alles von den Franzosen gelernt. Das Modell wurde im Algerienkrieg 1957  genutzt, während des Kampfes der französischen Fallschirmjäger gegen die  Front zur Nationalen Befreiung(FLN)”.<br />
Argentinische und brasilianische Militärs, so das Blatt weiter, warfen  gemäß den Ratschlägen der Franzosen die Leichen totgefolterter Menschen  ins Meer &#8211; eine Praxis, die die Franzosen in der Bucht von Algerien  entwickelt hatten.<br />
Nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu  errichtenden Atomkraftwerke bei Rio waren damals Regimegegner gemäß  Zeugenaussagen den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen worden.<br />
Laut “O Estado de Sao Paulo” wurden in Frankreich jetzt Dokumente über  praktizierte Gewalttaten in Brasilien während der Amtszeit des  Diktaturgenerals Joao Figueiredo veröffentlicht. Zu Figueiredo hielt der  damalige brasilianische Vizepräsident der Sozialistischen  Internationale, Leonel Brizola, beste Beziehungen. Brizola, Chef der  linkspopulistischen PDT, rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy  Brandt. Mit der Diktaturpartei PDS ging Brizola Wahlbündnisse ein.<br />
Über die von der brasilianischen Qualitätszeitung aufgegriffene  Problematik dürften auch in Deutschland zahlreiche Regierungs-und  Parteidokumente existieren &#8211; deutsche Historiker, Sozialwissenschaftler,  Geschichtsstudenten hätten hier, falls sie sich trauen, ein reiches  Forschungsfeld.</strong></p>
<h3>Die ”furchtbaren Fehler” der USA in Brasilien</h3>
<p><strong>CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur<br />
Brasiliens Militärregime herrschte von 1964 bis 1985 ebenso grausam und  perfide wie Diktaturgeneräle benachbarter Staaten &#8211; Todesschwadronen  ermordeten Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte,  politische Gefangene wurden Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder  über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrte  man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Folter war  Normalität &#8211; und die CIA immer dabei.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo aus Sao Paulo, kirchlicher  Menschenrechtsaktivist der achtgrößten Wirtschaftsnation, untersuchte  bereits damals die CIA-Aktivitäten ebenso wie das Wüten der  Todesschwadronen, die Verfolgung von Geistlichen, schrieb darüber ein  Buch. Es blieb außerhalb des Landes unbeachtet. Späte Genugtuung für  Bicudo, daß ein neues, aufsehenerregendes Buch der nordamerikanischen  Uni-Soziologin Martha Huggins seine Recherchen vollauf bestätigt, das  State Department sprach von ”furchtbaren Fehlern”.</strong></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente  der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das  Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen  Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten  Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es  gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell  an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.  In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen  Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische  Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,  weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken  gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer  Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/heliobicudo.jpg" alt="heliobicudo.jpg" /></p>
<p><strong>Helio Bicudo &#8211; unter den führenden brasilianischen  Menschenrechtsaktivisten, jahrelang Präsident der  Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in  Washington. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></strong></p>
<p><strong> Die Brasilienexpertin konnte als erste in Washington über  600 bislang geheimgehaltene Dossiers und Akten einsehen. In Interviews  brachte die 54-Jährige ihre Untersuchungsergebnisse auf den Punkt:”Die  Teilnahme der CIA am Alltag der politischen Repression ist bewiesen &#8211;  die Dokumente sprechen sogar von gemeinsamen Operationen &#8211; die  amerikanische Demokratie partizipierte an der Schaffung eines  unterdrückerischen Staates”. Besonders gravierend, daß die CIA  Polizei-Eliteeinheiten ausbildete, bei denen es sich um „staatlich  legalisierte Todesschwadronen” gehandelt habe. CIA-Agenten hätten diese  bei den Einsätzen begleitet, sich generell völlig frei im  Repressionsapparat bewegt, alles Gesehene ausführlich nach Washington  berichtet. Die politische Polizei DOI-CODI, auf US-Anregung entstanden,  sei trotz ihrer Methoden, darunter Folter aller Art, nie kritisiert,  sondern stets als „gute Sache” gelobt worden. Bis heute, so die Autorin,  sei in den USA wenig bekannt, daß die CIA beim Schulen von Polizisten  aus der Dritten Welt mitwirkte, allein rund 100 000 brasilianische  Beamte trainierte:”Sie lernten Bombenbasteln, Verhörtechniken,  Psycho-Operationen, bekamen außerdem beigebracht, wie man sich in  Demonstrationen, Kundgebungen infiltriert und Verwirrung, Durcheinander  erzeugt.” Ein anderes interessantes Detail: Die CIA half beim Aufbau des  brasilianischen Diktaturgeheimdienstes SNI mit,”lieferte sogar eine  Liste mit den Namen geigneter, vertrauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf  einer anderen Liste waren alle Personen verzeichnet, die gemäß  CIA-Einschätzung nach dem Militärputsch von 1964 verhaftet werden  sollten. Man habe, so Martha Huggins, „still lächelnd mit Folterknechten  und Mördern zusammengearbeitet.” In mühseliger Kleinarbeit gelang es  der Expertin, sechsundzwanzig Folterer politischer Gefangener ausfindig  zu machen und unter Wahrung der Anonymität zu interviewen.  Einer davon,  Militärpolizist, mochte nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz  ge­fan­gengenommene ”Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en  vergewaltigen. ”Ich for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten,  anstatt sie zu foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins  und berichtete auch über den Abschluß der OpeÂ­ration: Alle Gefangenen  wurden hoch über der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo:”Polizisten, aber auch  Armeeoffiziere, sind in den USA selbst, darunter in Washington,  ausgebildet worden “ manche, die zum Repressionsapparat gehörten,  machten “ und machen Karriere.” Bicudo nennt Romeu Tuma &#8211; nach der  Diktatur Chef der Bundespolizei, heute Kongreßsenator der starken  Rechtspartei PPB, dessen gerade wiedergewählter Parlaments-Flügelmann  Jair Bolsonaro offen für Folter und Massaker an Landlosen oder  Gefängnisinsassen plädiert. Ausgerechnet der belastete Diktaturaktivist  Marco Maciel war einflußreicher Vize von Staatschef Lulas Vorgänger  Fernando Henrique Cardoso, Ehrendoktor der Freien Universität Berlin.  Die Generalität würdigt nach wie vor den Militärputsch von 1964, lud  lange Zeit regelmäßig den hochverehrten Kollegen Pinochet nach Brasilien  ein. In Berlin oder Frankfurt hätte dieser schwerlich ungestört von  Protesten, lediglich mit zwei diskreten Leigbwächtern einen lockeren  Einkaufsbummel machen können &#8211; in Rio de Janeiro schon. Nach Seminaren,  Konferenzen, Vorträgen in der Militärakademie direkt unterm Zuckerhut  schlenderte der Ex-Diktator gerne durch den von vielen Künstlern und  Intellektuellen bewohnten Strandstadtteil Ipanema, kaufte in Buch-und  Musikläden, trank hier und da einen Expresso, wurde zwar bemerkt, aber  bestenfalls durch aufdringliche Pressefotografen belästigt.<br />
Wie die Jahresberichte von Amnesty International und Human Rights Watch  zeigen, gehören Folter und Todesschwadronen weiterhin zum Alltag der  führenden Wirtschaftsmacht Lateinamerikas, „verschwinden” weiterhin  Menschen nach der polizeilichen Festnahme. Washingtons „furchtbare  Fehler” hatten entsetzliche Folgen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der  größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der  Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu  „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht  darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem  Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte  Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren  mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich  eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern  verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht  hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf  würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen  Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist  dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco  geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich  gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in  Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000  Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester  Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der  Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet  wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist.  Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird  zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln,  wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen  wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“  Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das  Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt  – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf  der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden  verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter  Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In  der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner  des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen  unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest  hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es  ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW –  doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den  Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch  im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen,  niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie  das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des  Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden  sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der  Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die  schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß  hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden  zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert  und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in  fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut  abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den  Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in  Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz  Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer  wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden  Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt  man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person  nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer  registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir  streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen  auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich  kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben,  solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch  Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen,  kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse  stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos  Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind  Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das  Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden  mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind  auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über  zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont,  ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen  Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so  einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente  weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat  ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu  identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns  das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare,  psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets  Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken  liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben  nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die  seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der  nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der  69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos  seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im  gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert  – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht.  Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao  Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf.  „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und  dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der  Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum  von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der  Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein  Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber  auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder  Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.  Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu  überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen  Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen  Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen  vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den  Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter  und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum  Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi &#8211; Fotoserie: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/annetteschavanrezende.jpg" alt="annetteschavanrezende.jpg" /></p>
<p><strong>Forschungsminister Sergio Rezende mit der deutschen Amtskollegin Annette Schavan in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Rezende zu Lieferboykott:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens (Lateinamerikas?)genialster  Karikaturist Angeli, von der  größten Qualitätszeitung “Folha de Sao  Paulo”, mit einer aktuellen  Zeichnung zur “Vergangenheitsbewältigung” &#8211;  aus der Serie  “Bananenrepublik”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12608" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angeli/" rel="tag">Angeli</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung/" rel="tag">Brasiliens Vergangenheitsbewältigung.</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folha-de-sao-paulo/" rel="tag">Folha de Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont,   daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen   gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><strong>Übereinstimmungen mit Einschätzungen von damals und heute in Brasilien lebenden Mitteleuropäern sind sicher reiner Zufall.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens katholischer Menschenrechtsaktivist Waldemar Rossi &#8211; Fotoserie:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/gri5.JPG" alt="gri5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossis Einschätzung des Libyenkriegs: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/waldemarrossi2009grito.jpg" alt="waldemarrossi2009grito.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/</a></p>
<p><img src="http://www.ostblog.de/images/rossi1.jpg" width="500" height="660" alt="rossi1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/waldemarrossikathedrale.jpg" alt="waldemarrossikathedrale.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi.jpg" alt="widerstandskampferrossi.jpg" /></p>
<p>Rossi spricht in Sao Paulo vor Jugendlichen im früheren Folterzentrum der Militärdiktatur.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi2.jpg" alt="widerstandskampferrossi2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampfer2.jpg" alt="widerstandskampfer2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/09/waldemarkleinjpg.jpg" alt="waldemarkleinjpg.jpg" /></p>
<p><strong>”Lula hat das brasilianische Volk verraten, ist eine   Kanaille. Der Aufschrei der Ausgeschlossenen &#8211; das ist   Befreiungstheologie in der Praxis! Wir alle wissen hier, wie das ist:   Hunger zu leiden, verfolgt zu werden &#8211; oder abhängig zu sein von so   einem armseligen Mindestlohn wie dem heute gezahlten. So geht es   Millionen von Brasilianern.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815</a></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></strong></p>
<p>Rossi als Jurymitglied bei Internationalem Menschenrechtstribunal in der Rechtsfakultät von Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/baum2.JPG" alt="baum2.JPG" /></p>
<p><strong>Die Rossis.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossi1123.jpg" alt="waldemarrossi1123.jpg" /></p>
<p>Rossi predigt am 1. Mai 2012 in der Kathedrale Sao Paulos.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito112.jpg" alt="waldemarrossigrito112.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito11.jpg" alt="waldemarrossigrito11.jpg" /></p>
<p><strong>Rossi über Lula und die Streiks in Brasilien: <a href="http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41"> http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41</a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito111.jpg" alt="waldemarrossigrito111.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0"><strong> http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0</strong></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related</strong></a></p>
<p>Rossi und Chico Whitaker, Weltsozialforum: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/waldemarrossiforum1.JPG" alt="waldemarrossiforum1.JPG" /></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral in der Erzdiözese, debattiert, macht Vorschläge.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossibaum.jpg" alt="waldemarrossibaum.jpg" /></p>
<p>Ein Baum für Kardinal Paulo Evaristo Arns &#8211; vorm Franziskanerkloster in Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</strong></a></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro, regelmäßig Interviewpartner der Website:</strong></p>
<h2>Brasilien: Paulo Sérgio Pinheiro,  UNO-Sonderberichterstatter, Menschenrechtsexperte, Genf, Sao Paulo. “Der  Mehrheit der Brasilianer werden die Rechte verweigert. In allen  brasilianischen Polizeiwachen wird gefoltert, jeder weiß das.” Gesichter  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2580" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/city-of-god/" rel="tag">City of God</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/filmemacher-paulo-lins/" rel="tag">Filmemacher Paulo Lins</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechtsaktivist/" rel="tag">Menschenrechtsaktivist</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/" rel="tag">Paulo Sergio Pinheiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uno-sonderberichterstatter/" rel="tag">UNO-Sonderberichterstatter</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/pinheirosgut.jpg" alt="pinheirosgut.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><strong>“Geschähe derartiges in Berlin, würde die Regierung stürzen”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/">http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/</a></p>
<p><strong>Filmemacher Paulo Lins(City of God):</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/</a></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser">http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser</a></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten   oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen   Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung   und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,   entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,   dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und   habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,   eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der   österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche   Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren   deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas   größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,   und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen  Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem   Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt   zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der   Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die   wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva   bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach Informationen von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um Geständnisse zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt, man presst den Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens werden Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke   bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche   Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?   Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle   internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent   umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte   von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im    Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.   Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in   Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das   brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch   aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden würden.   Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der bischöflichen   Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst nach offiziellen   Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz  verbüßter Strafe illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis   1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten   Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus   der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert   Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit   inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im   Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”   betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum   etwas ändern.</strong></p>
<h2>Außergewöhnliche Frauen Brasiliens &#8211; Maria  Rita Kehl. Mainstream-Anhängerinnen haben an ihr keine Freude.  Wichtigster brasilianischer Literaturpreis “Premio Jabuti” sowie  Menschenrechtspreis 2010 an Maria Rita Kehl. Jurymitglied bei  regierungskritischem internationalen Menschenrechtstribunal in Sao  Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8337" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mainstream/" rel="tag">Mainstream</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-rita-kehl/" rel="tag">Maria Rita Kehl</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/premio-jabuti/" rel="tag">Premio Jabuti</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag">Stefan Zweig</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/unabhangige-autoren/" rel="tag">unabhängige Autoren</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></p>
<p><strong><strong>Maria Rita Kehl beim Website-Interview.  <a href="http://www.mariaritakehl.psc.br/">http://www.mariaritakehl.psc.br/</a></strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid">http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid</a>=</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/</a></strong></p>
<p><strong><strong>Stefan Zweig:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></strong></p>
<h2>Brasiliens systemkritischer Abgeordneter  Marcelo Freixo, in “Tropa de Elite” nachgezeichnet, kandidiert in Rio de  Janeiro für Bürgermeisterposten, machte den Musiker Marcelo Yuka zu  seinem Vize. Amnesty International zu Marcelo Freixo.  Lula-Pressekonferenz in Berlin… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12605" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcelo-freixo/" rel="tag">Marcelo Freixo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcelo-yuka/" rel="tag">Marcelo Yuka</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oppositionspartei-psol/" rel="tag">Oppositionspartei PSOL</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/marcelo-yuka.JPG" alt="marcelo-yuka.JPG" /></strong></strong></p>
<p><strong>Marcelo Yuka als Jurymitglied bei internationalem Menschenrechtstribunal in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/</strong></a></p>
<p><strong>Die andere Sicht:</strong> <a href="http://www.n-tv.de/reise/Favelas-dealerfrei-geraeumt-article1386351.html"><strong>http://www.n-tv.de/reise/Favelas-dealerfrei-geraeumt-article1386351.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/marcelofreixoglobo.JPG" alt="marcelofreixoglobo.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio20-die-flucht-von-marcelo-freixo-ist-eine-nationale-schande-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-zeitweiligen-exil-des-abgeordneten-und-menschenrechtsaktivisten-marcelo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio20-die-flucht-von-marcelo-freixo-ist-eine-nationale-schande-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-zeitweiligen-exil-des-abgeordneten-und-menschenrechtsaktivisten-marcelo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/</strong></a></p>
<p><strong>Lula-Pressekonferenz in Berlin:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</strong></a></p>
<h2>Amnesty International zur Lage in Brasilien  unter der Regierung von  Dilma Rousseff: “Zunahme der organisierten  Kriminalität aus dem  staatlichen Sicherheitsapparat heraus &#8211; was zum  Mord an Richterin  Patricia Acioli und Morddrohungen gegen den  Abgeordneten Marcelo Freixo  führt.” (Atila Roque) Adveniat, Winfried  Kretschmann in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11570" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amnesty-international-in-brasilien/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Atila Roque, neuer Leiter des Büros von Amnesty   International in Brasilien, sagte gegenüber der Landespresse weiter, in   dem Tropenland würden jährlich etwa 50000 Menschen ermordet. “Mord ist   heute ein praktisch strafloses Verbrechen in Brasilien. Die Zahl der   aufgeklärten Morde ist extrem niedrig.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><strong>Roque warnte  vor der Ausbreitung der paramilitärischen   Milizen: Ohne Gegenmaßnahmen könnte das Land in fünf Jahren in einer   gravierenderen Lage sein als durch die Besetzung von Territorien  durch   das organisierte Verbrechen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasilienparamilitarische-milizen-breiten-sich-immer-mehr-im-land-auso-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasilienparamilitarische-milizen-breiten-sich-immer-mehr-im-land-auso-globo/</strong></a></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Amnesty International zur Lula-Regierung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Kommentator Arnaldo Jabor zur Kompetenz von Staatschefin Dilma Rousseff:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/arnaldo-jabor-brasiliens-bekanntester-medienkommentator-uber-lula-und-dilma-rousseff-dilma-hat-keinerlei-kompetenz-lula-wolle-eine-frau-aus-machismus-grunden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/arnaldo-jabor-brasiliens-bekanntester-medienkommentator-uber-lula-und-dilma-rousseff-dilma-hat-keinerlei-kompetenz-lula-wolle-eine-frau-aus-machismus-grunde</strong></a><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/timcahillpatrickwilcken.jpg" alt="timcahillpatrickwilcken.jpg" /></p>
<p><strong>Tim Cahill &#8211; Mitte &#8211; in Slum von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>“Das Jahr vergeht und die Regierung von Dilma Rousseff hat noch nicht einmal angefangen zu agieren.” O Estado de Sao Paulo</strong></p>
<p><strong>Winfried Kretschmann in Brasilien &#8211; Baden-Württemberg exportiert mehr als das Tropenland:</strong></p>
<p><a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt._.89a81242-508c-48ad-a7cd-bb295eba34b3.html"><strong>http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt._.89a81242-508c-48ad-a7cd-bb295eba34b3.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff, Dilma  Rousseff und der zügige Bau  des neuen Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio de  Janeiro, mit deutscher  Bundesbürgschaft von über 1,3 Milliarden Euro.  “Energie für neue  Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine  neue Zeit. Eine  Zeit von Wachstum und Entwicklung.”  Deutsch-brasilianisches Jahr  2013/2014. E.on und die Kohlekraftwerke  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11989" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro/" rel="tag">Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-atompolitik-mit-deutscher-hilfe/" rel="tag">Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/christian-wulff/" rel="tag">Christian Wulff</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck    zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die dem    zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden    sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß    bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig    breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine  Bürgschaft   über 1,5 Milliarden Euro.  </strong></p>
<p><strong>E.on in Brasilien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/wulffsynagogesp.JPG" alt="wulffsynagogesp.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff in Synagoge von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Foto Rousseff-Wulff &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#"><strong>http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html"><strong>http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html</strong></a></p>
<h2>Brasiliens neues Atomkraftwerk Angra 3 &#8211; weiter gute Baufortschritte, laut Landesmedien. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11890" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle  bei Rio de   Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude,  bewarben   sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste    Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/</strong></a></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)<br />
</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<h2>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm &#8211; Lula  dekretierte kurz vor   Amtsabtritt noch totale Steuerbefreiung für  Nuklearimporte, laut   Landesmedien. Norbert Suchaneks  Anti-Atom-Filmfestival in Rio de   Janeiro. Weltsozialforum-Erfinder Oded  Grajew zur   deutsch-brasilianischen Atomkooperation…AKW “Angra 3? bei Rio  mit   deutscher Hilfe. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9552" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Am 30. Dezember 2010, während seiner letzten  Amtsstunden, so   die Landesmedien, unterzeichnete Lula das entsprechende  Dekret. Man   möge sich dabei an Japan erinnern, hieß es. </strong></p>
<p><strong>Aus welchen Ländern die Nuklearimporte kommen, ist leicht zu erraten.<br />
</strong></p>
<p><strong>Entsprechend stark ist das Lob für Lulas Politik aus Europa. </strong></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft    wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der    Folterdiktaturzeit kurioserweise immer wieder verlängerte…Stoff für    Nachdenkliche, die politische Scheinheiligkeit nicht mögen. </strong></p>
<p>“<strong>Um die künftige Atomkooperation mit Brasilien nicht zu     erschweren, hatte die rot-grüne Bundesregierung im November 2005 das     umstrittene deutsch-brasilianische Nuklearabkommen aus der Diktaturzeit     nicht gekündigt, sondern offiziell und automatisch verlängert. 18     Umwelt-und Entwicklungsorganisationen hatten 2005 die rot-grüne     Regierung aufgefordert, mit der Atomkooperation Schluß zu machen.</strong> <strong>    “Das ist die Chance, ein Signal zu setzen, daß es der Bundesregierung     mit ihrem Atomausstieg ernst ist, auch international”, betonte  Sergio    Dialetachi von Greenpeace Brasilien. Grüne wie Joseph     Fischer(Ex-”Revolutionärer Kampf”) und Jürgen Trittin, dachten indessen     gar nicht daran, schließlich hätte man den Atomvertrag gemäß den     fünfjährigen Kündigungsfristen bereits 1999 aufheben können.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969    schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein    Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew aus Sao Paulo über die deutsch-brasilianische Nuklearkooperation:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</a></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das      weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in      Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100      Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um      den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen      sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung      leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>Deutsche Hilfe für AKW “Angra 3? bei Rio de Janeiro &#8211; Basis    ist der deutsch-brasilianische Atomvertrag, deshalb von Grün-Rot  zweimal   verlängert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/</a></p>
<p><strong>Bundespräsident Christian Wulff nach Brasilien:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt       Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und       Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der       wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter       Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf       Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in      Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen  schlechter     Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf  Brasilien sehen wir,     wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt  etwas dagegen. In den     Süden werden  genmanipulierte Pflanzen  eingeschmuggelt – und die     Regierung unterstützt  das. Brandrodungen  in Amazonien – die Regierung     ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es  gibt Leute mit Landbesitz so groß     wie ein Teilstaat –  und es gibt  die Landlosen. Der Rio Sao  Francisco    wird umgeleitet, statt  ihn zu  revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens     Umweltministerin   Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte    an  – die  Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien     genauso  wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische   Alibi-Umwelt-und     Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit   vorgaukeln    sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte   engagiert,  belassen   es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos    gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden,    weil unerwünscht,   unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die    biologische Vielfalt,   die Artenentwicklung  und den Schutz der    Landschaften dank des   „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten    Alibi-Organisationen   steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und    daher ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein    Name, sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)    nur selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern    hunderte   Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf      Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von      Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt      Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom       Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet       dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen   jenes     gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong><strong>ThyssenKrupp:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<h2>“Boom”-Land Brasilien:”Slum-Wachstum ist  Rückschritt.”(O Globo)    Mehr Slumbewohner &#8211; selbst laut offiziellen  Angaben. Erstes    Rousseff-Amtsjahr. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11866" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>In Rio de Janeiro, WM-und Olympia-Stadt, haust laut     amtlichen Angaben rund ein Viertel der Bewohner in Slums, landesweit     nimmt die Wohndichte in den Favelas zu, wächst dort die Bewohnerzahl     stärker als im Rest des Stadtgebiets. Gravierende Probleme bestehen dort     weiter, hieß es in Medienanalysen. Slums seien in den reichsten     Teilstaaten konzentriert. Die Geburtenrate der Favelas übersteige     deutlich den Landesdurchschnitt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von     Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat     Sao Paulo noch 2627 Slums?” ThyssenKrupp in Rio. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster      Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser      Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion      Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und      Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den      stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der      siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</strong></a></p>
<p><strong>Infolge der menschenunwürdigen Überlebensbedingungen sind in      den Favelas von Sao Paulo typische Slumkrankheiten überall sichtbar &#8211;      von Behinderungen fast jeder Art bis hin zu Asthma, verschiedenstem      Hautausschlag und Lepra. Der Slum Rocinha in Rio de Janeiro hat  laut     Landesmedien die höchste Tuberkuloserate Brasiliens. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong> Derartige Lebensverhältnisse in der siebtgrößten      Wirtschaftsnation verletzen, legt man bestimmte Wertvorstellungen      zugrunde,  Basis-Menschenrechte, Gesetze, Verfassung, internationale      Konventionen &#8211; gemäß heute in neoliberalen Ländern wie Deutschland      dominierenden Bewertungskriterien ist die Situation in den Slumhütten,      das gesamte komplexe Spektrum der sozialen Lage Brasiliens,  indessen      Ausdruck fortschrittlicher, moderner Politik in einem Boomland, das      daher, ebenso wie seine politisch Verantwortlichen, entsprechend  viel     Lob erhält.  </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/</strong></a></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></p>
<p><strong>“Ich habe sechs Kinder &#8211; mit dem im Bauch sinds dann sieben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c17.JPG" alt="c17.JPG" /></p>
<p>Eingang zu völlig fensterloser Kate.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong><br />
<strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>“A desigualdade no Brasil é coisa da sociedade feudal”.</h2>
<p><strong>Brasiliens soziale Kontraste: </strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c14.JPG" alt="c14.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c16.JPG" alt="c16.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c15.JPG" alt="c15.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c12.JPG" alt="c12.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.       “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm,       diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen  Kindern,      leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der  Türöffnung  hängt     ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der  Drogengangster ist hier  sehr     stark, die beobachten alles und jeden  hier, das ist furchtbar.  Wer     jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der  Sucht rausholen will &#8211;  also     jemanden, der für deren Profit sorgt,  da werden die böse, da  wird man     gnadenlos verfolgt. Die Polizei  kommt und geht wieder &#8211;  aber die     Banditenkommandos bleiben,  terrorisieren, zwingen den  Bewohnern das     Gesetz des Schweigens auf.  Wer sich nicht unterwirft,  weiß, was ihn     erwartet. 2014 ist die  Fußball-WM, da will man  Brasilien als Land der     Ersten Welt  erscheinen lassen &#8211; aber hier an  der Peripherie ist es nach     wie vor  triste. Die meist kinderreichen  Familien haben monatlich nur   so   um  die 200, 220 Real maximal. Doch  im Ausland wird verbreitet,   alles    toll, alles gut in Brasilien. Wir  merken, es ist schwierig,   Menschen  von   außerhalb für diese Situation  zu sensibilisieren, die das   hier  nicht   kennen, es sich nicht  vorstellen können. Wir haben unsere    christlichen   Kriterien, und wir  haben Ausdauer &#8211; das macht den    Unterschied. Denn   entweder ist man  Christ &#8211; oder ist mans nicht,    halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Armutsgrenze, staatliche Hilfen, aktuelle Zahlen 2011. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11827" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>2011 hat die Rousseff-Regierung gemäß Landesmedien  die     Grenze für extreme Armut auf 70 Real pro Kopf monatlich, also      umgerechnet etwa 29 Euro, festgelegt.Faustao, Moderator der beliebten      Sendung “Domingao do Faustao” von TV Globo, erhält laut Landesmedien   für    jeden TV-Propagandaspot 2 Millionen Real. Richter bekommen   monatlich    über 40000 Real brutto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/</strong></a></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro, eine der inzwischen teuersten Städte der      Welt, definiert die Präfektur die Armutsgrenze, wie es hieß, auf 105      Real pro Kopf, umgerechnet etwa 45 Euro. Familien, die in Rio de   Janeiro    die staatliche Hilfe Bolsa Familia bekommen, erhalten im   Monat für   alle  Personen durchschnittlich 95 Real, umgerechnet etwa 39   Euro.    Indessen  wird diese Hilfe keineswegs allen   Anspruchsberechtigten   gezahlt &#8211; auch  in Slums von Sao Paulo fällt die   große Zahl in absolutem   Elend lebender  Familien auf, die keine  Bolsa  Familia erhalten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></strong></a><br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Familie in Sao Paulo 2011, mit umgerechnet rund 31 Euro pro      Kopf, Bolsa Familia(sechs Personen in der Kate) leicht oberhalb der      offiziellen Grenze absoluter Armut. Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in      Lateinamerikas reichster  Stadt. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so  in     dieser  Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/</strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens kuriose Armutsgrenze &#8211; ab 65 Euro schon nicht mehr arm, ab 500 Euro Familieneinkommen schon Mittelschicht:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/" rel="bookmark">Gisele       Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar  pro      Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO geförderten       Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm   instrumentalisierte     Sinnlichkeit.</a></h2>
<p>Mittwoch, 11. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9716" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</strong></a></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der         Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes      Thema    auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber   wie    es    aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten     brasilianische     Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die     Slumbesetzung vom  letzten    November verurteilt – und schneller als     erwartet ausgerechnet  von der    Gegenseite die Beweise geliefert     bekommen. Die  schwerbewaffneten    Banditenkommandos des organisierten     Verbrechens  sind rasch    zurückgekehrt, zitieren Brasiliens     Landesmedien aus  vertraulichen    Militärberichten. Die Gangster haben,     wie es heißt,  wieder    Verkaufspunkte für harte Drogen  installiert,    der  hochprofitable    Rauschgifthandel geht perfekt  neoliberal  weiter.   Der  Terror gegen    Bewohner des Parallelstaats  der Slums  ebenfalls –   trotz  Militärpräsenz    sind mindestens vier  Menschen  ermordet  worden.  Eine  Frau wird zur    Abschreckung  totgeschlagen,  weil sie an  der  Plünderung  eines    Banditenhauses  teilnahm –  TV-Teams auch des   Auslands hatten  solche     Volkszorn-Szenen am Start  der   Militäroperation gern gefilmt.  Doch  nun    beklagen sich die  Bewohner   ausgerechnet über eine   unzureichende Präsenz    von  brauchbaren   Polizisten – von den  Militärs  würden die     herumstreunenden Banditen   gar nicht bemerkt.  Viele  Soldaten stammen  ja    just aus diesen Slums.   Zudem seien 42   Militärpolizisten zwar  wegen  Raub,   Erpressung und   Übergriffen  gegen  die Bewohner  angezeigt, doch  bisher   nicht bestraft   worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze         Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar    böse-ironisch      gemeint? Panzer, martialisch wirkende    Militärpatrouillen, deren   Fotos    gern auch in die Erste Welt    durchgeschaltet werden, sind den   Angaben    zufolge jedenfalls    keinerlei Hindernis für die   Banditenkommandos des    organisierten    Verbrechens. Das mag für   Mitteleuropäer bizarr, grotesk,       unglaublich erscheinen, für   unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den         lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher         praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe,  man        sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine         Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao         Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole     Lateinamerikas,     wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt     neben     Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen    verkauft  und ebenso     offen gleich von Hunderten konsumiert. Die    Beamten im  Hauptsitz der     Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine     kilometerlange Straße, in  der    sich ganze Horden grauenhaft     verwahrloster und abgemagerter  Gestalten    mit Crack zügig ins     Jenseits befördern. Manche Brasilianer  fragen  daher,   ob es nicht     eher so ist, dass die Sicherheitskräfte,  von  Ausnahmen   abgesehen,     der unter Staatschef Lula aufgeblühten   Crack-Branche eine       ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte   garantieren. 1,2     Millionen   Brasilianer sind laut Expertenschätzungen   bereits     Crack-süchtig.   Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen       Richtervereinigung für   Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins       organisierte Verbrechen verwickelt.   Besonders die Slumbewohner leiden       stark unter der Gewalt durch  Polizei,  paramilitärische Milizen  und     die  Banditenkommandos. Im ganzen  Land, und  nicht nur in Rio  de     Janeiro,  foltern Staatsangestellte, gibt  es  Todesschwadronen,  zu     denen  Staatsbeamte gehören. Man redet nur von  den  kleinen  Fischen im      Rauschgiftgeschäft, nicht von den  Drogenbaronen.“ Der   Richter und      AJD-Präsident Luis Barros Vidal  fordert, die „Farce  von  Rio“ auf      keinen Fall zu unterstützen. „Die  Geheimdokumente  der Militärs   zeigen,     dass die Drogenmafia, der  Drogenhandel in  diesen Slums     fortbestehen.   Die regierenden Autoritäten,  die von  einem groß    angelegten  Krieg  gegen  die organisierte  Kriminalität  sprachen,    machten also leere,   falsche  Versprechen, handeln   unredlich. Wir    sehen die Resultate – Tote   und  nochmals Tote.  Selbst     UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil    vordringlich  soziale und     wirtschaftliche Probleme gelöst werden  müssen,   die  Slumbewohner vor     allem feste Arbeitsplätze brauchen.“  Niemand   wisse  das besser als   die   brasilianische Regierung, früher  unter  Lula,  jetzt  unter Dilma     Rousseff. „Todesschwadronen sind  derzeit  in Rio  aktiv – doch  auch   in   Sao Paulo, landesweit, straflos“,   fügt Richter  Vidal gegenüber    dem <em>Blättchen</em>   hinzu, in   Brasilien fehle eine  Kultur der    Menschenrechte. Zu  erkennen  seien   „starke Merkmale eines   totalitären   Staates, der das  Gesetz nicht    respektiert“; mit Blick  auf   Fußball-WM und  Olympische  Spiele am    Zuckerhut werde ein    Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen         Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung         erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und  Militäroperationen        seien nur für das Ausland gedacht – de facto  ändere sich nichts.    Rio     habe wegen der geplanten Sportereignisse  international  Kompetenz       demonstrieren müssen, um  Milliardeninvestitionen zu  erhalten. Es   werde     wieder Wahlen geben  – und die Politiker würden  erneut Gelder   des     organisierten  Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de         Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird         freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef         Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme         jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär         fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird   von       zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten   begeistert       abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen   „sturmreif       geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des   Slumkomplexes. Dies geht       so vonstatten, dass Soldaten und   Elitepolizisten mit handverlesenen       Journalisten einfach die Gassen   zur Slumspitze hochgehen und dort   die     Landesfahne hissen.   Schließlich hatte man den Banditenkommandos    tage-und    nächtelang   reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug  in   üblicher      Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung   verzichtet  – die      Gangster verteilten sich auf andere der weit über   1.000  Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der         TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug         der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila  Cruzeiro        direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu  schnappen,   waren      bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei  und Armee die    Gangster     entkommen? Man saß vor dem Fernseher und  traute seinen    Augen nicht.     Stundenlang sah man von nahem, wie  sich die    Verbrecherkommandos     davonmachten, und bekam es von  Polizeiexperten    auch noch kommentiert:     „Kampfhubschrauber wie die  im Vietnamkrieg    greifen jetzt nun mal leider     nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die         Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den         „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu         würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also    wahrhaft      todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der    „Erstürmung“      besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und    sogar im Oktober      2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do    Alemão“, hatte teils      sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei  und   Militär kennen die      Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur   Besetzung  gar 50.000 Mann      aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s   deshalb nicht –  seit 2007 wurden in      Rio über 25.000 Gewalt-Tote   gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines         angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker   im       „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet,  doch        keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut         Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des         Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit  eine        „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula  die        Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt  Brasilien        gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde  bleiben        straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,         war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der         dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und  schlussfolgert:        „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als  am wenigsten  links       eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin,         verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus         Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in    sich.</p>
<p>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da         Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht         Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von   Menschenrechtsaktivisten       normal. Silva ermittelte gegen die   landesweit aktiven, von       Staatsangestellten geleiteten   Todesschwadronen, gegen folternde       Militärpolizisten und bekam   deshalb Morddrohungen. Im archaischen       nordöstlichen Teilstaat   Maranhao, der laut Kirchenangaben bei       Gefängnis-Folter an der   Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte       unter Rousseff –   sechs Männer wurden getötet, Fotos der     abgeschlagenen   Köpfe waren   in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao     wird von    Gouverneurin  Roseane Sarney regiert, die mit Dilma   Rousseff    befreundet   ist, und  bei nettem privaten Beisammensein mit   ihr zur    Laute allerlei    populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige      Untersuchungskommission  zum   Häftlingsaufstand gibt es nicht,    Brasilia   reichen die Angaben  der   Militärpolizei – ein Relikt der      Militärdiktatur. Der  Teilstaat ist zudem   Herrschaftsgebiet des      Oligarchen José Sarney,  der einst die   Folterdiktatorenpartei ARENA      führte – und heute als  Senatspräsident den   brasilianischen      Nationalkongress. Mit ihm, dem  hochwichtigen  politischen       Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff  ihren Wahlsieg –  auch das       spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie         ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als         Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und    selbst      in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales    Problem“.     Als  Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war,    hatten   derartige    Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische    Bedeutung.   Gleiches   gilt  für den jetzt auf der Berlinale gezeigten      sozialkritischen   Streifen  „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens      bedrückende   Menschenrechtslage  eindrücklich abbildet. Wie im      Vorgängerfilm, der   2008 den Goldenen Bären  gewann, gibt es wieder      eine der für Rio de   Janeiro typischen  Scheiterhaufenszenen – weder      Lula noch Rousseff haben   sich jemals zu  dieser in den Slums unweit      des neuen   ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen  Hinrichtungs-und        Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und         strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die         UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen         der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt.      Dafür    erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was  sich     unter  dem   Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei  Tötungen     durch    Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der  Spitze – und  von    drei    Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe  Julio  Waiselfisz,    dessen    Team die Studie erarbeitete, spricht  von  „Merkmalen der    Ausrottung,    Vernichtung“ und von fehlender   öffentlicher Sicherheit    für die arme,    mehrheitlich schwarze   Bevölkerung. Mit der öffentlichen    Sicherheit    passiere dasselbe wie   bei Bildung, Gesundheit,    Sozialversicherung – es    werde   privatisiert. „Wer kann, zahlt für    privaten Sicherheitsdienst.  Die     Schwarzen gehören zu den Ärmsten,    leben in Risikozonen und können     nicht  zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin         etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an      15-bis    19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38   Prozent    der    brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und   Misere. Die       Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für   Gesundheit, Bildung   und     Sicherheit investieren, die sich gezielt   an die 33 Millionen       Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren   richten. Aber irgendwie       scheint Brasilia gar nicht so gut bei   Kasse zu sein, wie Lula unter       Hinweis auf angeblich fette   Devisenreserven stets verkündete. Als die       hausgemachte   Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de  Janeiro      rund   tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden  noch        vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln  und        Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart  worden        war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie  mit   ihren      eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin    direkt      konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von         Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun         bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an,    damit      Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden    können.      Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen    Umweltkatastrophe      heimgesucht – und der Lula-Regierung    vorgerechnet, für      Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der    vorgesehenen Haushaltsmittel      investiert zu haben. Sogar die UNO    wirft Lula vor, bereits 2005 ein      Katastrophenwarnsystem versprochen    zu haben, das aber immer noch  nicht     funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die         Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit         werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die         Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die         Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate         hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen    schwerlich      zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger    und Misere      auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen    Angaben 29,1      Millionen registriert oder unregistriert  Beschäftigte   sowie 18,6      Millionen Sozialversicherte, darunter  zwei von drei   Rentnern. Doch ein      Großteil der unregistriert, ohne  Arbeitsvertrag   und rechtliche      Absicherung Beschäftigten hat  deutlich geringere   Einkünfte – in einem      Land mit inzwischen oft  deutlich höheren   Preisen als in Deutschland,      gerade bei  Grundnahrungsmitteln als in   Deutschland – und in einer  Phase      schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass         Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die         einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen         Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen  von        „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er   monatlich       allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet   rund 6.000       Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem   erhält er  seit      seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von  1.900  Euro  monatlich,  weil     er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als  ihm  jetzt ein  Unternehmen  für    einen  Vortrag 100.000 Dollar  Honorar  anbot, lehnte  Lula laut     Landesmedien ab –  entweder  200.000 Dollar  oder kein  Vortrag. Da bietet     sich ein Vergleich   mit den Hilfen des   Anti-Hunger-Programms „Bolsa     Familia“ an – denn  42  Prozent der   Empfänger, also 5,3 Millionen     Menschen, leben  gemäß neuen  Studien   nach wie vor im Elend. Zwischen 14     und  maximal 105 Euro werden    monatlich ausbezahlt – pro Familie      wohlgemerkt, meist sind sie    kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und      Hunger unter den    Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene  Hilfe zu     beseitigen,   werde  nicht einmal erwogen, empören sich  Kommentatoren.     Die   Regierung kürzt  jetzt stattdessen sogar die  Gelder eines       Hausbauprogramms für die  Unterschicht fast um die  Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute         kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für         mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar  für      eine   ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die       Vorkarnevalsfeste  der  Sambaschulen und andere karnevalistische       Aktivitäten auf vollen  Touren  weiter. Renommierte Therapeuten und       Sozialwissenschaftler haben  auf  diesen befremdlichen Umgang mit       Tragödien aufmerksam gemacht.   Andererseits – beim Kulturexport kommt       das Riesenland laut UNO-Daten nur   auf 0,2 Prozent des  Weltvolumens,      liegt auf Platz 26, gleichauf mit   Rumänien. Zum  Rousseff-Start    verließ   der Komponist und Dirigent John   Neschling  nach 14 Jahren    frustriert   das Land in Richtung Schweiz. Er   hatte  das völlig    unbedeutende   Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem    international    anerkannten   aufgebaut, wurde jedoch von der  reaktionären      Teilstaatsregierung   gefeuert. Beim Weggang verwies  er auf fehlende      Kulturpolitik, eine   paralysierende und unsensible  Staatsbürokratie,      brutalen Umgang mit   Kulturgütern. Neschlings  Rückkehr nach Europa  ist     symptomatisch, ein   schmerzhafter Verlust  für Brasilien.</p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p>In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene         um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen    einen      regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher Kritik,    die als      politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland dagegen wird Boff    seit den      neunziger Jahren zunehmend heftig kritisiert. Selbst    frühere  Anhänger     werfen ihm Fehleinschätzungen über die katholische    Kirche,      intellektuelle Unehrlichkeit und Opportunismus vor. Boff    sei eitel  auf     Medienpräsenz aus – was mit Verbalattacken auf  Papst   und Vatikan      natürlich am leichtesten gelinge.</p>
<p>In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und         lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine         unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn         sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte         gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter  Professor.        Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert  werden –     andernfalls    akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der  Wahrheit     entsprächen.<br />
In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff         begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion der         Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien fasste   man       sich an den Kopf. Denn die evangelikalen Sektenkirchen   propagieren       massiv die „Theologie der Prosperität“, wonach   materieller  Wohlstand      eine Gabe Gottes sei und durch die Macht des   Glaubens  erreicht werden      könne. An Misere, persönlichem   Misserfolg sei der  Teufel schuld,  den  man    auf speziellen   Tempelsitzungen austreibe –  wobei natürlich  jeder     Gläubige soviel   Geld wie möglich an die  Kirche spenden müsse.  Mit  dieser      Theologie, analysieren  Sozialwissenschaftler, verbreiten  die       Evangelikalen Illusionen,  beuten die Leute aus, schaffen Leiden.  Und       fördern sogar Rassismus  und Diskriminierung, da die schwarze     Bevölkerung    nunmehr nur  deshalb arm sei, weil sie sündige. Gemäß aus     Afrika    ererbten  Schlechtigkeiten werde sie als eine verfluchte   Rasse   angesehen,    die  sich von allen Vorfahren und Wurzeln lösen   müsse.<br />
Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als         Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen relativieren,      zeige    sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im akademischen Umfeld,   bei    den    Studenten sei Boffs frühere Attraktivität weg.<br />
Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen         mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch         einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der Brasiliens         zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes eingesperrt. In  Salvador  da       Bahia hatte er laut Polizei im Tempel gemeinsam mit  zwei  Pastoren     einen   14-jährigen Jungen sexuell missbraucht und   danach lebendig     verbrannt.<br />
Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung         begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist in         rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los, ziehen     Ex-Killer     und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom Leder:„Ich     war reich,    hatte  Villen und tausende Frauen – in Rio hörten  tausende       schwerbewaffnete  Banditen auf mein Kommando. Ich war  Bankräuber,       Berufskiller, Monster,  Psychopath – so viele Opfer  flehten   vergeblich     um Barmherzigkeit! Wie  von den Dämonen  gefordert, habe   ich mit  meiner    Frau unseren sechs Monate  alten  Sohn getötet, in der   Pfanne  gebraten,    sein Fleisch gegessen – ich   war schon in der   Hölle!“<br />
Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei         Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes,         analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich  durch        ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert.  Leonardo  Boff       indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale   Mentalität“,       „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche   Strukturen“ vor, gar die       Ablehnung von Kritik und Alternativen.    Damit hat er schlichtweg  die      Dynamik, Entwicklung und Komplexität   der katholischen Kirche  nicht      begriffen. Als anschauliches   Beispiel gilt, dass Rom zwar  Kondome      kritisiert, deren massive   Verteilung in der pastoralen  Aids-Prävention      indessen zulässt –   und fördert, gemäß katholischer  Moraltheologie.<br />
Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche         Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus         einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und überreichlich     mit      Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs Vorwurf, dass    die      katholische Kirche in der Kondomfrage lebensfeindlich,    verantwortungslos      und intolerant handele. „Leonardo Boff gehörte    zum   Franziskanerorden,    der in Brasilien eines der ersten      Aids-Präventionsprojekte startete  und   natürlich Kondome verteilt –      seit über 16 Jahren. Unsere nationale    Aids-Pastoral, von einem      Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig    unmöglich, daß Boff davon      nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung der    Evangelikalen, die   Expansion    des religiösen Fundamentalismus positiv    bewertet, ist   dies   fragwürdig  und anfechtbar.“<br />
Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten         Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale         Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur         Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im         befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur         „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem Ex-Killer     und     Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut Eigendarstellung Homos zu     Heteros     umdreht und Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht.<br />
Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den         brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine         Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in         ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden    vernichtet,      Brasilien avanciert zum weltgrößten    Agrargiftverbraucher, das   Geschäft    mit Gen-Pflanzen boomt.    Umweltschützer laufen Sturm gegen   das    gigantische Umleitungsprojekt    am Rio Sao Francisco – Marina Silva      verteidigt es als  „ökologisch   nachhaltig, wirtschaftlich machbar  und     sozial  gerecht“. Was sie  von  massenhafter Folter durch   Staatsangestellte     oder von den   landesweit operierenden   Todesschwadronen hält, erfährt    man  bis   heute nicht.<br />
2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula         teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize, den         Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts der         Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte Lulas  Politik        als niederträchtig neoliberal.<br />
2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte         Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin     Dilma     Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula  machte    die     größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten,  eine    Revolution     für die Bildung, ethische Politik.“ Die  gravierenden        Menschenrechtsverletzungen, den strikt  antiökologischen Kurs von        Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die  von ihm so heftig gescholtene,        stark systemkritische katholische  Kirche Brasiliens tut das umso        kräftiger: Fehlende soziale  Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz        Hunger, Misere und rasch  wachsenden Slums, Zementierung der  grauenhaft       ungerechten  Einkommensverteilung, Begünstigen der  ohnehin       Privilegierten.  Boff faselt von sozialer  Ökologie-Revolution, dabei ist       längst  klar, dass Dilma Rousseff  das umweltvernichtende        Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in  Amazonien unbedingt realisieren        will. Nach ihrem Wahlsieg erneut  ein Schwenk: Boff geißelt das        Belo-Monte-Projekt.<br />
Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag         „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern bei         Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach jährlich    allein      in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen wegen Sex  mit    Kindern   im   Gefängnis, auch Indios sind als Naturzerstörer   bekannt.   Yanomami    pflegen  gar das Verprügeln der eigenen Ehefrau   mit   Freunden, bei     Fremdgeh-Verdacht – von Schamanen als Hexen     beschuldigte Indiofrauen     wurden ermordet – das Blättchen hatte über     diese Praktiken berichtet.     Boff indessen ignoriert diese Fakten:     „Und ich habe sie immer  bewundert,    sie sind unsere großen Meister   im   Hinblick auf die Haltung  gegenüber    der Natur. Die sind     technologisch gesehen rückständig,  aber    zivilisatorisch, sie sind     vorwärts, sie sind reicher als wir.  Wenn wir    lernen wollen, was wir     für eine Beziehung mit der Natur  eingehen  sollen,   die Beziehung     zwischen dem Alter und den Kindern,  den  Erwachsenen und   alten     Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und   Freizeit, die Beziehung       zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die   Indianer hören. Die haben       eine große Weisheit und vieles haben sie uns   zu sagen.“  Kommentar      überflüssig.</p>
<p><strong>Obama in Brasilien</strong></p>
<p>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten,         sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des         US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den         Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag auf         Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama über  einen        Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110    Tomahawk-Raketen.      Und etwas später, mitten im Bankett für Obama im    brasilianischen      Außenministerium, ging es richtig los mit den    Bombardements. „Ein      historischer Tag“, titelten die Zeitungen – und    „historisch“ verhielt      sich Brasiliens neue Staatschefin, die   einst  als Guerilleira gegen die      Militärdiktatur kämpfte,   eingesperrt und  gefoltert wurde. Erst nach   der    Abreise Obamas   äußerte sie  Missfallen über die Kriegserklärung      ausgerechnet in   Brasilien –  vermied indessen, wie viele Brasilianer      erwartet   hatten, dies Obama  sofort und direkt zu sagen, womöglich  die       offiziellen Gespräche  abzubrechen. Mit einer Note, die einen        Waffenstillstand in Libyen  erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis        Obama abgereist war.  Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe,    Frei     Betto, nannte es  gegenüber dem <em>Blättchen</em> „zumindest    takt-  und    geschmacklos,  den Krieg gegen Libyen just in Brasilien  zu    erklären,  das   gegen  eine solche kriegerische Aggression ist.“  Der    Diskurs des  Westens    sei Demokratie, das Interesse indessen  Öl und    nicht etwa die     Verteidigung der Menschenrechte in Libyen.   Brasilia   hatte sich im     UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit  Russland,  Indien und   China,  wenigstens    der Stimme enthalten, eine   friedliche Lösung    befürwortet.</p>
<p>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören         war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva abgemacht,      dass    am Tische direkt neben den beiden Obamas just der   hochwichtige       Regierungspartner José Sarney sitzen sollte. Die USA   hatten 1964  zur      Unterstützung des Militärputschs sogar eine   Kriegsflotte vor  die  Küste     Brasiliens entsandt. Und nun prosteten   sich just der  Präsident   dieses    Landes und der damalige Chef der   brasilianischen    Folterdiktatorenpartei    ARENA freundlichst zu,   unterhielten sich auch    Michelle Obama und  Sarney   sichtlich nett   miteinander. Er gilt in    Brasilien nach wie vor  als der     archaischste, reaktionärste und    politisch mächtigste Oligarch,  ist     Präsident des Kongresssenats und    wurde trotz seiner Verwicklung  in     zahllose Skandale von Lula stets    hochgeschätzt und umworben. „I    love   this guy“, sagte Obama einmal    über Lula – und wollte ihn  gerne   mit am   Tisch. Doch der mit scharfem    politischen Instinkt   gesegnete    Ex-Gewerkschaftsführer lehnte die    Einladung ab. Als   hochbezahlter    Ehrenpräsident seiner Arbeiterpartei    PT hatte er   womöglich Rücksicht zu    nehmen auf jenen Parteiflügel,   der  sich   scharf gegen einen Libyenkrieg    wandte, an die Kriege im   Irak  und   in Afghanistan erinnerte, die    Obama-Regierung als „Feind   des    Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas    Ankunft brodelte es in   diesem    Teil der PT, der sich den Sozialbewegungen    eng verbunden   fühlt,  die   Obama zur „persona non grata“ erklärt  hatten.   Zorn   erregte  daher,   dass Brasiliens Regierung, eingeschlossen  Dilma     Rousseff,  und die   Führungsspitze der Arbeiterpartei die von      PT-Mitgliedern    angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas      verurteilten. Wie    durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt,      unzufriedene    Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern   gehörte    sogar    Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu   Kriegsbeginn nicht  am      Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula   eines Tages   Lorbeeren     einbringen – wer erinnert sich dann noch an   die    Hintergrund-Details?    Sehr aufschlussreich, was dann in Chile   ganz    anders lief als in    Brasilia. Eine weit politisiertere     Öffentlichkeit  erreichte, dass beim    Obama-Besuch die     Diktaturproblematik nicht  ausgeklammert wurde.  Anders   als unter     Dilma Rousseff wurde im  chilenischen Regierungssitz  natürlich   eine     Pressekonferenz anberaumt,  konnte ein chilenischer  Journalist  offen      fragen, ob Obama und dessen  Regierung bereit seien,  sich für die       Beteiligung am Militärputsch vom  11. September 1973 zu   entschuldigen  –     und bei den gerichtlichen  Ermittlungen über   Diktaturverbrechen  zu     kooperieren. Der Journalist  erinnerte an   bezeichnende Fälle,   darunter    die Ermordung von Orlando  Letelier,   Außenminister von   Salvador  Allende,   1976 in Washington. Dem    überraschten Obama blieb   nichts  weiter übrig,   als zuzustimmen – er    vermied indessen, um    Entschuldigung zu bitten.<br />
Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich         dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des imposanten         Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum. Draußen  PT-Fahnen   und      „Obama-go-home“-Plakate – drinnen fragwürdigste  Symbolik. Die     nationale    Schwarzenbewegung forderte, dass sich der  erste     dunkelhäutige    US-Präsident zum grauenhaften Rassismus klar      positionieren muss.    Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana: ”Es  gibt     keinerlei Zweifel, dass im    ‚demokratischen’ Brasilien von  heute     schwarze Bürger mehr Opfer von    Folter, Mord und  Verschwindenlassen     sind als in irgendeiner autoritären    Epoche  unserer Geschichte.“ Die     Schwarzenbewegung hatte versucht,  über    die neue Ministerin für     Rassengleichheit, Luiza Bairros, das     Rassismusthema auf die     Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch     abgeblockt. Der     Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter  der    Schwarzen in     aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich  bestätigt    fühlen.   Obama   hatte nicht vor, den Rassismus, andere  gravierende        Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu  kritisieren. Seine        Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die  Symbol-Kiste, ließen vor        der Rede eine Afro-Band aufspielen und  platzierten viele        Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem  US-Präsidenten. Die Ansprache        wurde von Brasiliens wichtigsten  Kommentatoren arg verrissen: Denn       Obama  lobte ausgerechnet die  brasilianische Demokratie als       beispielhaft,  stellte damit klar,  welche Menschenrechtskriterien er       nach eigenem  Werteverständnis  an Brasilien anlegt. Systematische   Folter     durch   Staatsangestellte, Todesschwadronen, Scheiterhaufen,     neofeudale     Banditen-Diktatur in den Armenvierteln, Morde an         Menschenrechtsaktivisten, Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus.         Brasilien werde zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde    ganz    in   der Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise  der        Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker  auf   seiner      Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei    Kopfschüssen      getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war    ein kirchlicher      Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet    worden. In Sao Paulo      liquidierten zwei    Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006  mindestens     150 Menschen,    steht in einem neuen Untersuchungsbericht.  Als     ausgesprochenen    Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue         Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein         einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist  Brasilien        jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41.  auf den  47.       Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten  UNO-Ranking für        menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. –  Libyen immerhin auf  dem  53.,      Chile auf dem 45., Argentinien auf  dem 46 und der Iran  auf dem  70.      Platz.<br />
Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA         zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens         Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen.         Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik gegeben –         „ im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die      Brüder    im Norden, Anerkennung der Hegemonie des Partners.“         US-Diplomateneinschätzungen lauteten, das Tropenland sei noch gar nicht         reif, um ein Global Player zu sein. Für US-Sozialwissenschaftler     sind     die brasilianischen Regierenden unfähig zu längst  überfälligen        strukturellen Reformen, gibt es „gravierende interne  Probleme“.        Menschenrechtsaktivist Fabio Konder Comparato,  Rechtsprofessor an        Brasiliens führender Bundesuniversität in Sao  Paulo: “Wir hatten  bis       heute nie Demokratie, leben immer unter  einem oligarchischen  Regime.       Unsere Politik hat stets zwei  Gesichter. Eines für außen,   zivilisiert –      und eines für innen,  grausam. Wir halten diese   Doppelzüngigkeit des      Charakters im  gesamten politischen Leben   aufrecht. Die Wahlen sind      Theater.  Lula bewies, dass er für die   Oligarchie nicht gefährlich  ist.     Ich  widerspreche dem Begriff   Redemokratisierung.“</p>
<h1>Brasilien und der Libyenkrieg</h1>
<p>Frankreichs Rafale-Kampfflugzeuge starteten auf Befehl von Präsident         Nicolas Sarkozy als erste gen Libyen, bombten, was das Zeug  hielt,        feuerten neueste Hightech-Raketen auch auf zivile Ziele,  zeigten    aller     Welt, was in den Kisten steckt. Der überstürzt  wirkende     Rafale-Einsatz    hatte womöglich seinen besonderen,  zynischen     Hintersinn – denn    Lateinamerikas größte  Kriegswaffenmesse LAAD in Rio     de Janeiro stand vor    der Tür.  Rafale-Oberverkäufer Sarkozy bemüht     sich seit Jahren meist     vergeblich, bei seinen Auslandsreisen die     superteuren Jagdbomber an  den    Mann zu bringen, auch in Brasilien.     2010 schien der Ankauf  durch die    Lula-Regierung fast sicher – doch     selbst in  französischen Medien wurde    herumgemäkelt, größtes      Verkaufshindernis sei die fehlende    Praxiserprobung im Kriegseinsatz.      Das Argument ist nun wohl vom Tisch.    Am Tag der Messeeröffnung  von     Rio schrieb die „O Globo“, dass die    Rafales nun „mit Erfolg  bei  den    Attacken gegen Libyen“ getestet worden    seien, und in  einer     LAAD-Sonderbeilage warb der französische    Rüstungskonzern  gleich     ganzseitig, die Vortrefflichkeit der Bomber sei    im Kampf  bewiesen     worden. Deutsche Medien zitieren Jean-Pierre Maulny,         stellvertretender Direktor des französischen Instituts für         Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS), wonach der         Libyen-Einsatz ein Weg sein könne, um für die nunmehr „kampferprobten“         Rafale-Bomber Propaganda zu machen. Dabei war es in Libyen      vorhersehbar    zu keinerlei Luftkämpfen gekommen, wurden durch die      Bombardements,  wie   man inzwischen weiß, aber zahlreiche Zivilisten      umgebracht, deren   Häuser  zerstört, immense Massenfluchten  ausgelöst.</p>
<p>Die brasilianische Öffentlichkeit hat, anders als die         mitteleuropäische, weit weniger Illusionen, worauf der Libyenkrieg         tatsächlich zielt. Schließlich hatten führende Blätter, darunter         Brasiliens auflagenstärkste Zeitung „Folha de Sao Paulo“, den         Europa-üblichen Mainstream von Anfang an der Lächerlichkeit         preisgegeben. Gleich auf einer ganzen Seite analysierte der renommierte         Politikexperte und Universitätsprofessor José Luis Fiori, dass es    um      Libyens Öl und die Kontrolle einer Grenzregion zu Europa  gehe,    nicht     aber um Menschenrechte. Die würden von den großen  Mächten    stets  benutzt,    um geopolitische Entscheidungen zu  legitimieren.    Afrika  nannte Fiori    den Schauplatz eines neuen  imperialistischen    Wettkampfs –  es sei nicht    ausgeschlossen, dass  über eine neue Form    des  Kolonialismus ebenso    nachgedacht werde  wie über die Eroberung     bestimmter afrikanischer    Staaten, die  durch europäische  Kolonialisten    geschaffen worden waren.    Lokale  Konflikte würden  künftig immer    häufiger – und stets seien die USA     involviert.<br />
Wer das womöglich linkslastig fand, bekam „ausgewogen“ im selben Blatt         die Version des konservativen Politikers und Ex-Finanzministers   Luiz       Carlos Bresser-Pereira präsentiert, wonach Libyen lediglich     abgestraft     werde, weil es sich dem informellen Kolonialismus der     Großmächte  nicht    unterwerfe. Der Libyenkrieg werde nicht mit guten     Absichten  geführt.  Man   versuche dort nicht, wie behauptet werde,     „das Massaker  an einem    revoltierenden Volk zu verhindern“,  sondern    wolle die  Herrschaft über    ein ölreiches Land  wiedergewinnen. In    Libyen, so  Bresser-Pereira, gebe    es im übrigen  gar kein    revoltierendes Volk.  Einzige    „Massenmanifestation“, von  der    Journalisten Fotos machten,  sei eine    Masse von Autos in  Bengasi    gewesen – zwecks Feier der     NATO-Bombardements. Nach dem  Zweiten    Weltkrieg sei der offene     Kolonialismus durch einen  informellen    ersetzt worden – die alten     Metropolen assoziierten  sich mit    korrupten Eliten der armen Länder. Dies     treffe besonders  auf den    mittleren Osten sowie auf Staaten     Lateinamerikas und  Afrikas zu.    Lediglich asiatische Länder und einige     Staaten wie  Libyen zeigten    sich nicht fügsam für diese neue     Herrschaftsform.  „Deshalb    verzeichneten sie Wachstum und verbesserten     den  Lebensstandard der    Bevölkerung.“ Der Anwalt und Ex-Minister verwies      auf den UNO-Index    für menschliche Entwicklung und verglich –  Libyen     liege auf dem  53.   Platz, Lateinamerikas größte Demokratie  Brasilien     indessen nur  auf   dem 73. Platz. Für Unbotmäßigkeit  werde Libyen jetzt     bestraft  durch   zwei alte imperiale Mächte,  Frankreich und     Großbritannien,  gefolgt   von den USA. Sarkozy  meine, durch sein Vorgehen      wiedergewählt zu   werden – „doch die  Franzosen wissen, dass dieser    Krieg   wenig Sinn   hat und dass sie  Sarkozy nicht vertrauen können“.<br />
Kommentatoren, die solcher Sicht widersprechen? Keine. Leicht         nachvollziehbar, dass sich auch Brasiliens Künstlerschaft nicht vom         europäischen Mainstream beeindrucken lässt, darunter der populäre         Schriftsteller ÉnricoVeríssimo in seiner landesweit nachgedruckten         Kolumne: „Alles wiederholt sich in Libyen, angefangen mit der         Scheinheiligkeit der selektiven Empörung: Einige Tyrannen, zuvor         toleriert, wenn nicht gar offen unterstützt wie Saddam, werden         unakzeptabel und attackierbar, während der Knüppel andere schont, die         noch nütze sind. Danach folgen die Verluste an Zivilisten,  angeklagt     von    der einen Seite und bestritten von der anderen,  Fotos     verstümmelter    Kinder und Diskussionen über die Effizienz  von     ‚chirurgischen’    Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres  Beispiel     eines modernen    Beitrags zu den Kriegstaktiken, die  eigenartige     Doktrin des humanitären    Bombardements.“<br />
Komponist Aldir Blanc fragt, wie viele unschuldige Zivilisten bereits         durch das westliche Bombardement auf Libyen umgekommen seien. Und     macht     sich bitter-ironisch über „Hilaria Clinton“ lustig, legt ihr      folgendes    Zitat in den Mund: „Unsere Politik ist, das da zu      bombardieren und  das   Wort Petroleum durch Menschenrechte zu      ersetzen.“ Der Komponist    erinnerte zudem an das US-Geheimgefängnis in      Ägypten, in dem des    islamischen Terrors Verdächtigte gefoltert      worden seien.<br />
Da erübrigt es sich beinahe, Positionen aus der recht         befreiungstheologisch orientierten Kirche des größten katholischen         Landes zu erwähnen. Frei José Francisco, Leiter des         Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der         angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, nennt die         Einschätzung des Weltsozialforum-Gründers Oded Grajew völlig korrekt,         wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege führen.     „Eine     große Wirtschaft, zu deren Stützen die Rüstungsindustrie     gehört,  muss    Kriege haben – denn zur kapitalistischen Basis gehört     Konsum.  Für die    Rüstungsindustrie bedeutet dies – sie wird durch     Kriege  stimuliert.  Die   unterstützen die Wirtschaft jener großen     Länder, die  heute die  Welt   beherrschen.“ Für Andersdenker  Francisco    versucht in  Libyen  lediglich   eine Gruppierung, an die  Macht zu    kommen – „doch  eine  Mobilisierung des   Volkes gibt es  dort nicht.    Bemerkenswert, dass   Vatikan und katholische    Friedensbewegung Pax    Christi mit ihrer   Position zum Libyenkrieg der    NATO-Haltung komplett    widersprechen. Der   Krieg zeigt, wie oft  die UNO   leider    instrumentalisiert wird.“ Für den   Franziskaner ist  völlig klar,   dass    das Völkerrecht jetzt auf jene   anzuwenden ist,  die durch      Bombardements in Libyen ungezählte   Zivilisten  umbrachten. „Die an den      Luftangriffen beteiligten Länder   müssen  raschestmöglich    Wiedergutmachung   und Entschädigung an die    Hinterbliebenen der    Todesopfer sowie an   Verletzte und anderweitig    Geschädigte leisten.    Die Täter und ihre   politisch-militärischen    Auftraggeber müssen  gemäß   Völkerrecht bestraft   werden. Ich weiß,  dass   in der  brasilianischen   Kirche sehr viele denken   wie ich.“<br />
Zu ihnen zählt Waldemar Rossi. Einst war er aktiver Diktaturgegner,         bereitete mit Gewerkschaftsführer Lula Streiks vor – heute leitet er         unter einem deutschstämmigen Kardinal in Sao Paulo die  bischöfliche        Arbeiterseelsorge. „Seit den ersten Bombardements  hat die NATO  nicht   nur     die Streitkräfte Libyens attackiert,  sondern auch  Zivilisten,   die    dabei  umkamen. Auf normale libysche  Bürger wurde  keinerlei   Rücksicht     genommen. Notwendige  Entschädigung,  Wiedergutmachung   bringt indessen  die    Getöteten  nicht zurück ins  Leben. Zur   Verteidigung von  Ölinteressen    nehmen  sich die an den  Luftschlägen   beteiligten  Regierungen das Recht     heraus, jegliche  Verbrechen zu   begehen – wie  zuvor bereits im Irak  und    in anderen  Staaten. Absolut   verrückt, dass  Barack Obama den   Libyenkrieg    anfangs von einem   Copacabana-Hotel aus  koordiniert  hat.“  (Während   seines  jüngsten   Brasilienaufenthaltes – <em>Anm. d. Red.</em>)     Schwer   vorauszusagen,   ob auch westliche Libyenkrieger  Fronturlaub an    der   Copacabana   machen werden – die Kollegen aus  dem Irakkrieg  sind   längst da   und   sorgen als Sextouristen für  reichlich    Negativschlagzeilen. „Die     Truppe auf der Suche nach Sex  provoziert    Polemik“, titelte schon 2007     ein Rio-Blatt.  Washington finanziere    diesen Fronturlaub, habe das     US-Konsulat  bestätigt.</p>
<h1>Brasiliens vertrackter Rassismus</h1>
<p>Wie wäre das in Deutschland – dürfte man selbst nach richterlichem         Verbot noch offen auf der Straße und vor Konzertmikros singen, dass         schwarze Frauen stinken und mit diesen Kraushaaren hässlich    aussehen?  In     Brasilien darf man – ein Lied dieses Inhalts machte    1996 Furore,      Komponist Tiririca, ein Musikclown und Kinderstar,    ging mit dem Song  in     die Fernsehshows und forderte alle zum    Mitsingen, Mittanzen auf.  Bis     heute kann sich jedermann „Veja os    cabelos dela“ von  brasilianischen     Websites herunterladen. Obwohl    die nationalen  Schwarzenorganisationen     über ein Jahrzehnt lang    gegen Sony Music  wegen des rassistischen  Lieds    klagten – und jetzt    schließlich  gewonnen haben. Der  Musikkonzern muss    umgerechnet  über   eine halbe  Million Euro  Entschädigung zahlen und  durfte   das  Lied   bereits seit  Jahren nicht  mehr vertreiben. Der Text  indessen    ist   überall greifbar  und hat es in  sich. Diese Negerin stinkt  wie      verrückt, mehr noch  als ein  Stinktier, singt Tiririca, der Geruch     dieser   Frau ist nicht  zum  Aushalten. Ich habe ihr gesagt, sie  soll    sich   waschen – aber sie  ist  stur, will nicht hören. Und dann  schau   dir  mal   die grauenhaften   Kraushaare von der Negerin an –  die sind   wie  dieser   Putzschwamm,  mit  dem man Töpfe und Pfannen  scheuert.</p>
<p>Blonde Mädchen und Jungen Brasiliens trällern das Lied lustvoll in         den teuren Privatkindergärten der weißen Mittelschicht, es klingt     durch     Schulkorridore, wird auf Feten gesungen, eignet sich  prächtig,    um     Schwarze zu hänseln, zu beleidigen. Aber wieso kann    ausgerechnet  so ein     offen rassistisches Lied in Brasilien diesen    Erfolg haben?  Ein    führender  Schwarzenaktivist, Mauricio Pestana,    Herausgeber der  einzigen     Schwarzenzeitschrift, „Raca Brasil“,  sagte   dem <em>Blättchen </em>in     Sao  Paulo: „Brasilien ist das    rassistischste Land der Erde – hier     wirken die  Strategien des    Rassismus seit jeher sehr intelligent. Es     gibt keinerlei  Zweifel,    dass im `demokratischen` Brasilien von heute     schwarze Bürger  mehr    Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen  sind    als in     irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.  Dagegen    kämpfen    wir  an.“<br />
Nicht einfach, wie der Fall des Tiririca-Lieds zeigt. Die         Schwarzenorganisationen protestierten 1996 sofort, beriefen sich auf ein         Gesetz gegen Rassendiskriminierung, reichten Klage ein – sogar  im        Nationalkongress wurde darüber diskutiert. Eine Richterin  verbot   den      Verkauf der Tiririca-CD wenigstens für den Teilstaat  Rio de   Janeiro –      Sony Music ging in Berufung. Die Lieder  Tiriricas seien   unschuldig,   für    Kinder gemacht und ohne  Vorurteile. „Die   Ausdrucksfreiheit   unserer    Künstler ist  unantastbar“, betonte ein   Sony-Music-Manager.   Der    Musikkonzern  musste das Lied schließlich   von der CD nehmen.<br />
Aber wieso ist wegen der erfolgreichen Entschädigungsklage eigentlich         Sony Music am Pranger – und nicht der Liedermacher Tiririca, fragen         derzeit viele. Da zeigt sich ein Dilemma der Schwarzenbewegung –    denn      dieser unheimlich populäre Tiririca ist ja selber    dunkelhäutig. Auch  er     wurde gleich am Anfang mit verklagt: „Aber    meine eigene Frau ist   doch    eine Schwarze – und ich bin ein    Mulatte!“, sagte er den   Richtern.    Freispruch.<br />
Denn schmerzhafte Tatsache ist, dass sich in Brasilien Schwarze         gegenseitig rassistisch beschimpfen, herabsetzen – selbst als „hässlich         schwarz“ titulieren. Immer wieder kommt es vor, dass sogar   schwarze       Frauen, die schwarze Männer beleidigend als „preto“   beschimpften,   von     schwarzen Militärpolizisten vorübergehend   festgenommen werden.<br />
Mit acht Jahren arbeitete jener Francisco Everardo Oliveira Silva,         genannt Tiririca, bereits als Zirkusclown, sitzt heute, mit 45 Jahren,         sogar im Nationalkongress, gehört zum Regierungsbündnis der  neuen        Präsidentin Dilma Rousseff. Und hievte durch ein  Rekordergebnis  von  1,3      Millionen Stimmen eine ganze Reihe  belasteter Politiker  seiner       Republikanischen Partei mit ins  Parlament. „Was macht so  ein       Kongressabgeordneter? Ich weiß es  nicht. Votiere für mich und  ich       erzähle es dir!“ Dieses banale  Wahlkampfmotto Tiriricas hat  bestens       funktioniert – viele  Brasilianer finden es zum Heulen,  doch bezeichnend       für den  Zustand des Politikbetriebs. Und der tief  verwurzelte     Rassismus    ist weiterhin vertrackt, äußert sich auf  überraschende     Weise,  selbst  im  öffentlichen Gesundheitswesen. „Man  muss sich das so      vorstellen“,  sagt  Lucia Xavier von der  Schwarzenorganisation    „Criola“   in Rio. „Eine   schwarze Frau geht  zur Behandlung und auch    zur   Krebsvorsorge in eine   öffentliche  Klinik, doch der weiße Arzt    tastet   nicht einmal ihre Brust   ab,  weil er sich vor der Frau  ekelt,   ja, wegen   ihrer Hautfarbe Ekel    empfindet. Und damit wird  die Frau   ihres Rechts   auf korrekte    medizinische Behandlung  beraubt. Die Frau   teilt mit,  dass  sie  Schmerzen   habe, doch den  Arzt interessiert das   nicht, dessen  Team   ebenso wenig –   weil man  die Frau wegen ihres   ganzen    Erscheinungsbildes nicht mag.“   Nicht  zufällig sind die      Sterblichkeitsraten der Schwarzen weit höher als    die der Weißen.      Dunkelhäutige, immerhin die Bevölkerungsmehrheit,    besetzen nur 3,5      Prozent der Führungsposten, sind im höheren  Management   extrem selten.      Erklärt wird dies gewöhnlich mit dem  sehr begrenzten   Zugang  dieser     Bevölkerungsgruppe zu besserer  Qualifikation. Das    weitverbreitete     Vorurteil, dass Schwarze keine  intellektuelle  Kompetenz   besäßen,  wird    dagegen kaum einmal als  Hinderungsgrund  genannt. Befragte    schwarze    Manager räumten ein,  sich lange Zeit  tatsächlich als weit    weniger    kompetent eingestuft  und unter einem  tiefsitzenden       Minderwertigkeitskomplex gelitten  zu haben. Eine  Folge dieses geringen       Selbstwertgefühls: Als  Lebenspartner,  Freunde oder Bekannte werden       erstaunlich häufig  hellhäutige  Personen bevorzugt. Es gibt dafür  sogar      eine gängige  Redewendung –  „melhorar a raça“, die Rasse  verbessern.   Und    das  heißt, Kinder  mit Weißen zu zeugen, um so die  Farbe der   Familie     aufzuhellen und  dadurch in der Gesellschaft an  Wert zu   gewinnen. Als     eine schwarze  Favela-Frau nach sechs  kaffeebraunen   Kindern zum  ersten    Mal eine  auffällig helle, beinahe  weiße Tochter   zur Welt  bringt, bei    einem  dunkelhäutigen Vater,  freut sich die ganze    Sippe wie wild und     feiert das Ereignis.  Schwamm drüber, dass da    irgendwas mit der     Vaterschaft nicht stimmen  kann – der Papa freut    sich ja auch, dass  die    Kleine so  überraschend hell geraten ist. In    ungezählten  Slumfamilien    bläut  man die Aufhell-Idee besonders  den   Mädchen  frühzeitig ein, sucht     ihnen Beziehungen zu schwarzen  Jungen    auszureden. Als ein Mädchen zum     ersten Mal zu Hause mit  dem  schwarzen   Freund auftaucht, fallen  schon  die   Schwestern über  sie  her: Willst   du denn die Rasse  verschlechtern,  die   Familie  noch  schwärzer machen,   bist du  verrückt? Dunkelhäutige  Frauen,    die sich  hocharbeiten und   dann auf  einmal in einem  Großraumbüro  allein    unter 100, 200 Weißen   sitzen,  berichten davon, als   „schwarzes Schaf“    tituliert zu werden,   sich  diskriminiert zu  fühlen.<br />
Besonders in den Slums von Sao Paulo sind auch andere Verhaltensmuster         möglich. Politisierte Schwarze suchen sich für ein Abenteuer, eine         nicht-feste Beziehung, gern eine Hellhäutige – aber zum  Heiraten,   zum      Familiegründen muss es eine Schwarze sein. So werde  die eigene     Identität    gestärkt. Eigentlich auch eine Form des  Rassismus,     kommentiert eine    dunkle Paulistana. Auffällig  wiederum, dass schwarze     Männer, die    Karriere machen, gar als  Fußballspieler zu viel Geld     kommen, Blondinen    als Statussymbol  bevorzugen. Der dunkelhäutige     Historiker Joel dos    Santos  formulierte es bitter so: „Die Weiße ist     schöner als die Schwarze     – und wer vorankommt, wechselt nun  einmal    automatisch den Wagen.“</p>
<p><strong>Wirtschaften in Brasilien</strong></p>
<p>Jetzt in der Erntezeit brennen sie wieder bis zum Horizont – die         riesigen Zuckerrohrplantagen des Tropenlandes. Fliegt man über das         Flammenmeer, vergisst man’s nie wieder. Nossa Senhora – der ätzende         Qualm steigt ja höher als die Maschine! Unten kriegt man    Angstzustände,      wenn der Bus plötzlich von dichtem Rauch eingehüllt    wird, an beiden      Straßenseiten Flammen züngeln, Gluthitze   eindringt,  der Fahrer  flucht,     weil er nichts mehr sieht. Während   der  gefürchteten  „Queimadas da  cana“    häufen sich tödliche    Verkehrsunfälle,  explodieren gar  Tanklaster.    „Niemals hatte ich    soviel Angst um die  Kinder, meine Frau  und mich wie    im PKW in einer    solchen Feuerzone –  ich dachte, jetzt  sind wir alle    geliefert“,    sagt Mario Mantovani,  Präsident der  Umweltstiftung „SOS Mata       Atlantica“, in Sao Paulo.  „Und dabei kam ich  grade von einem       Umweltschutzkongress, hielt einen  Vortrag über den  Wahnsinn der       Treibstoffproduktion aus Zuckerrohr!“  Deutsche Multis,  deutsche       Zuckerunternehmen, deutsche Banken und  Spekulanten sind seit  Jahren in       die Ethanol- und Zuckerbranche  Brasiliens groß  eingestiegen,    mischen    heftig mit, tragen  entsprechende  Mitverantwortung. Unter    Staatschef Lula    hat die  Branche einen Boom  erlebt, wuchs in seinen    acht Amtsjahren  der    Anteil ausländischer  Multis von fünf auf über    35 Prozent. In der     Megacity wirbt die  „Industria  Sucroalcooleira“   gerne mit Großfotos des     grünen, wogenden  Meers  aus Zuckerrohr,   Cana. Das wirkt auf viele   direkt   sympathisch,  wie  die so schön   gelben, doch extrem   umweltschädlichen,   massiv mit   gefährlichsten   Agrargiften besprühten   Rapsfelder in   Deutschland.   Abgefackelt   werden seit der Kolonialzeit   kurz vorm Ernten   die   störenden,   unnützen Zuckerrohr-Seitenblätter.   Brasilianische     Wissenschaftler   nennen die Flächenbrände „pervers“ und   ein     Umweltverbrechen – Mario   Mantovani machen sie  Naturschutzgebiete    kaputt.   Auch jetzt, 2011,   sind wieder reichlich  Schutzzonen    draufgegangen,  weil  das Feuer   außer Kontrolle gerät,  sich in Wälder    hineinfrisst. Und  immer    werden sogar  Plantagenarbeiter von den  Flammen   eingekreist und     verbrennen  lebendig – ebenso wie Unmengen  an   theoretisch streng     geschützten  Tieren. „Alle denkbaren  Vorteile des   Ethanoltreibstoffs     werden  allein durch das Abfackeln  aufgehoben. Man   braucht sich nur   den    Ausstoß an klimaschädlichem  Dioxin und   Kohlenmonoxid   anzuschauen. Die    Gesundheitsposten in  Städten bei Sao   Paulo sind   voll von Leuten, die    wegen der  Plantagenbrände     Sauerstoff-Behandlungen machen müssen,  schwere    Atemprobleme haben.     Unser Staat dürfte diese  Ethanolunternehmen  nicht   auch noch     finanzieren, sogar über die  Entwicklungsbank! Es  gibt kein       Umweltbewusstsein in Brasilien. Die  Kultur des Landes  ist Zerstörung.“       Mantovani klassifiziert Brasilien  als  viertgrößten Erzeuger       klimaschädlicher Gase – wegen der   Brandrodungen im Regenwald und dieser       Plantagenbrände. „Doch der   heutige Weltmarkt will garnicht  wissen,  ob     das Zuckerrohr von   Sklavenarbeitern geerntet wurde und  ob man  die     Plantagen  abgebrannt  hat.“</p>
<p>Hauptbetroffene sind die Zuckerrohrarbeiter, die zudem über Haut und         Atmung den krebserzeugenden Brandruß aufnehmen. Die Feuer   zerstören     die   Bodenfruchtbarkeit und kontaminieren Oberflächen-   und   Grundwasser,     vernichten zudem sämtliche natürlichen Feinde von     Schädlingen, daher     werden immer mehr Agrargifte eingesetzt.     Brasilien ist wegen der     Zuckerrohr-Monokulturen heute weltgrößter     Verbraucher selbst solcher     Gifte, die in der EU und in den USA     längst verboten sind. Klar, ein     Großteil kommt von deutschen Multis.     Alles dummes Zeug, was Mantovani da     erzählt – ginge es nach den     auch in Deutschland überreichlich     verbreiteten Argumenten  zugunsten    der brasilianischen Ethanolproduktion.     Die wird als  ökologisch  und   „Bio“ gerühmt. Bitte, es geht doch, so   wie   bei der  Windkraft.  „E 10  –  mehr Bio im Benzin“, wirbt das      Bundesumweltministerium:    „Biokraftstoffe spielen eine wichtige Rolle      beim Klimaschutz und bei    der Energieversorgung.“<br />
Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, einer der wichtigsten,         bekanntesten Umweltaktivisten Brasiliens, verbrannte sich 2005     selbst,     um gegen die Ausweitung der „Biosprit“-Produktion zu     protestieren.   Doch   das Tropenland bleibt weltweit führender     Zuckerproduzent und    -exporteur,  zudem zweitwichtigster Hersteller     von Ethanol. Zwischen    2009 und 2010  hat die EU ihre Zuckerkäufe in     Brasilien verdreifacht –    das  Bundesumweltministerium rechnet mit     großen Ethanol-Importen. Für    Roberto  Malvezzi, kirchlicher     Umweltexperte wie Francelmo, ist    „Biosprit“  jedenfalls kein sauberer     Kraftstoff: „Um die Anbauflächen zu    erweitern,  vertreibt das     exportorientierte Agrobusiness Indiostämme    und Kleinbauern  sogar     durch Terror und Mord. Hinter moderner Fassade    verstecken  Großfirmen     nur zu oft Sklavenarbeit.“ Nur durch solch    abstoßendes      Sozialdumping seien brasilianischer Zucker und Ethanol auf    dem     Weltmarkt  so billig und wettbewerbsfähig.<br />
Anfang 2011 passiert eine kuriose Panne, ist monatelang Ethanol an den         Tankstellen häufig teurer als Benzin, dieses die landesweit beste    und      billigste Kraftstoffalternative. Denn der Wirkungsgrad von    Benzin  ist     deutlich größer. Wegen der hohen Weltmarktpreise für    Zucker  stellten   die   Ethanolfabriken auf Zuckerproduktion um,    provozierten  eine     „Biosprit“-Versorgungskrise, musste die Regierung    große  Ethanol-Mengen     ausgerechnet aus den USA importieren. „Das    ist so,  als würde     Saudi-Arabien Öl einführen“, spottete die     Wirtschaftspresse.     Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira,     Ethanolexperte aus Sao Paulo,     rechnet mit solchen Krisen immer     wieder. Ethanol könne Benzin nicht     ersetzen – nicht einmal in     Brasilien, sei nur eine Art   Neben-Treibstoff:   „Obwohl unsere     Produktionsbedingungen extrem   vorteilhaft sind, kann   dieser     Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin   konkurrieren.“ An diesen       Produktionsbedingungen sind in- und   ausländische Teilhaber natürlich       höchst interessiert, weil sich nur so   hohe Profite erzielen  lassen.      Deutsche und österreichische Landwirte   haben wiederholt   vergeblich   auf   das brasilianische Sozialdumping   hingewiesen und   faire   Spielregeln   gefordert. „Durch diese gewissenlose   Form der   Produktion   ist es der   Landwirtschafts-Industrie Brasiliens     möglich, die  Preise  am Weltmarkt zu   unterbieten”, hieß es in einer      Bauernzeitschrift.  „Weder europäische   Bauern noch solche aus den      Entwicklungsländern  können mithalten.” Wird   Brasilien die      gigantischen, durch die  Zucker- und Ethanolproduktion   verursachten      Umweltschäden rückgängig  machen, all die vernichteten   Tierarten der      Natur zurückgeben? Über  politische Positionen dazu von   deutscher    Seite   ist nichts bekannt.<br />
„Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank“, sagt Brasiliens         katholischer Priester Tiago – „Biosprit ist Todessprit“, urteilt         Befreiungstheologe Frei Betto. „Denn die Ethanolproduktion bringt         zahllosen Armen und Hungernden der Erde den Tod.“ Zu den komplexen         Auswirkungen des Biosprit-Booms gehören derzeit in Brasilien brutale         Preissprünge bei Lebensmitteln. „Wenn man die Ackerflächen für         Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren Preise, sterben viele         Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel leisten können.         Unsere Regierung spricht von 16,2 Millionen hungernden  Brasilianern in        absolutem Elend – aus meiner Sicht sind es  doppelt so viel!“,  sagte   er     dem <em>Blättchen</em>. Hungernde,  Unterernährte seien  besonders      anfällig  für viele auch tödliche  Krankheiten, vegetieren  mit stark      geschwächtem  Immunsystem dahin,  verlieren Initiative  und      Konzentrationsfähigkeit.  „Wegen immer  mehr Zuckerrohrplantagen  wurden      riesige Urwaldgebiete  Amazoniens  abgeholzt, das  ökologische      Gleichgewicht, die Ökosysteme in  Nord-  und Südamerika  geschädigt, was      sich auf die ganze Welt negativ   auswirkt. Denn  Amazoniens Tropenwald      ist der größte des Planeten.  Und  die  Regenfälle, ob im Süden   Floridas    oder Argentiniens,  hängen von der   Verdunstung in Amazonien   ab.“<br />
Die Förderung des Zuckerrohranbaus bewirke zudem Landvertreibung,         starkes Slumwachstum, mehr Morde und Drogenhandel, mehr         Kinderprostitution. „84 Prozent der Brasilianer leben bereits in den         Städten“, so Frei Betto. „Die Menschen migrieren dorthin auf der   Suche       nach besseren Lebensbedingungen, was aber gravierende    zerstörerische      Konsequenzen hat, weil Risikozonen illegal mit Slums    bebaut werden.      Deshalb haben wir jedes Jahr  Erdrutschkatastrophen   mit vielen  Toten.  Ein    Heer von Arbeitslosen  zieht im Lande umher   und verdingt  sich bei  der    Zuckerrohrernte,  haust den Rest der Zeit   aber in  Armenvierteln  mit    Drogen, Gewalt,  Prostitution. Es fehlt   eben  dringlich eine      Bodenverteilungsreform, um die Menschen auf  dem  Lande  zu halten.“</p>
<p><strong>Brasiliens Kreuz mit dem Sex</strong></p>
<p>Bei Morden an Homosexuellen habe das Land im Weltvergleich „eine         grauenhafte Führungsrolle“, prangert der Schwulen-Führer und         Anthropologe Luiz Mott an. Es handele sich um „Hass-Verbrechen,         ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“. In Brasilien würden mehr Gays         getötet als bei Homosexuellen-Hinrichtungen im Iran, Saudi-Arabien,         Sudan, Nigeria und weiteren sieben Staaten, in denen die   Todesstrafe   für     Schwule gelte. „In den USA, mit etwa 100 Millionen   mehr   Bewohnern,     tötet man 25 Gays pro Jahr, hier 250!“ Die   Dunkelziffer   sei indessen     sehr hoch, man erfahre nur von einem   Bruchteil der   Morde. Ex-Präsident     Luiz Inácio Lula da Silva gehe   in die Geschichte   als „Vampiro dos  Gays“    ein. Da erschien   lobenswert, dass die neue   Regierung unter   Präsidentin   Dilma   Rousseff an 6.000 öffentlichen   Mittelschulen des   größten     bisexuellen Landes der Erde eine intensive   Aufklärungskampagne     zugunsten   der Rechte von Schwulen, Lesben und   Transvestiten starten,     einen so   genannten „kit anti-homofobia“   verteilen wollte. „Wir    machen  keine   Propaganda für sexuelle   Optionen“, erklärte dann   jedoch   überraschend die   Präsidentin, zog   den „kit“ zurück. Man   werde sich in   das Privatleben   der Leute nicht   einmischen.</p>
<p>Geplant war, den Heranwachsenden auch sehr anschauliche Videos         vorzuführen, in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird,  doppelt        so viele Chancen zu haben, eine attraktive Person, einen         Beziehungspartner zu finden. In einem Lande immerhin, in dem  entgegen        gängigen Klischees Einsamkeit ein Massenphänomen ist.  Der        Stimmungswandel bei Präsidentin Rousseff, hieß es in den  Landesmedien,        sei auf Druck der starken puritanischen Fraktion  evangelikaler   Sekten    im   Regierungsbündnis erreicht worden. Doch  nicht wenige   Brasilianer      meinen, dass man mit dem Aufklärungs-Kit  bei Brasiliens    Jugendlichen     ohnehin nur offene Türen eingerannt  hätte – alles  ist   den     Heranwachsenden ja aus ihrem Lebensumfeld  bekannt. Die   geplante      Anti-Homophobie-Kampagne ginge an den  Landesrealitäten   vorbei, weil  sie     die gravierendsten Probleme  aussparte – wohl um   keine  schlafenden   Hunde   zu wecken.<br />
Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus         Grings gegeben, der als Problem nannte, dass die heutige     Gesellschaft     pädophil sei – und die Menschen leicht dafür anfällig.     Als  Erzbischof    konnte er schwerlich in die Details gehen. Yvonne     Bezerra  da Silva,    bildende Künstlerin und Slum-Sozialexpertin  kann    das, nimmt  kein Blatt    vor den Mund. Bereits in den neunziger   Jahren   spricht sie  sich für    Sexualerziehung schon für   Siebenjährige aus,   will  Kenntnisvermittlung    über Familienplanung   für Arme an sämtlichen    Grundschulen. „Die große    Mehrheit der   Unterschichtskinder ist Teil    völlig zerrütteter Familien,    nicht   selten hausen auf nur neun    Quadratmetern zehn Personen; Jungen  und     Mädchen sehen täglich homo-    und heterosexuellen Verkehr,   betrachten    diesen Umstand gleichwohl  als   natürlich, nicht etwa als    unmoralisch oder   Sünde.“ Auch der  Umgang   mit Rauschgift sei    alltäglich. „Für die  Mädchen  gehört zu  den   gängigen Erfahrungen,   mit  acht, neun oder zehn  Jahren   vergewaltigt zu   werden. Alles ist   für sie  Teil eines bekannten  und   akzeptierten   Konzepts,   integrierender  Bestandteil ihrer Existenz.“   Als  sehr   dramatisch   stuft Yvonne Bezerra  de Mello die Situation der   Jungen    ein.   Bereits von sechs oder sieben  Jahren an ließen sie sich  von       Jugendlichen oder erwachsenen Männern  sexuell missbrauchen,  kennen bis       13 oder 14 nur homosexuellen Verkehr.  „Keineswegs selten  ist,   dass     bereits Zehnjährige zwei- bis dreimal  pro Tag Sex mit  Männern   haben –     und wie die anderen stets im Tausch  gegen  irgendetwas,   häufig     umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu  den  Mädchen,   die sich     sexuell missbrauchen lassen, als ob es ihr   Schicksal   wäre.” Nicht   wenige   Brasilianer nennen Fälle allgemein   bekannt,   dass sogar an   öffentlichen   Schulen schwächere Schüler von  den    stärkeren selbst in   Gruppen   vergewaltigt, zu Analverkehr  gezwungen    werden, was für die   Betroffenen   keineswegs selten zu  einem    lebenslangen Trauma und   gestörten Beziehungen   zum anderen    Geschlecht  führt. Denn was jene   Jungen, die sich in der   brutalen     Macho-Gesellschaft nicht gegen   Vergewaltigung wehren konnten,   durch     andere erlitten haben, wird   verbreitet, herumerzählt – mit den       entsprechenden psychologischen   Wirkungen.<br />
Den Roman „Ana in Venedig“ von Thomas-Mann-Experte Joao Silverio         Trevisan aus Sao Paulo hat vielleicht mancher gelesen – in Brasilien ist         der Autor indessen auch ein angesehener Schwulen-Aktivist, der   den       eigenen Haufen politisch unkorrekt immer wieder in die Mangel    nimmt.   Als    Brasiliens Oberstes Gericht 2011  gleichgeschlechtlichen       Partnerschaften  die gleichen Rechte  zubilligt wie verheirateten       homosexuellen Paaren,  hat dies  Trevisan heftig begrüßt – und       kommentiert. ”Die Menge an   verheirateten Männern, die in Brasilien ihre       Homosexualität  heimlich  ausleben, ist skandalös und erschreckend      hoch.  Bei der  brasilianischen  Bisexualität handelt es sich um eine      heimlich   ausgelebte Homosexualität …  Männer schlafen gerne   miteinander    –  und  danach heiraten sie Frauen. Das  ist in Brasilien   historisch …     Es ist  die Scheinheiligkeit, in der wir  leben.   Brasiliens Kultur   ist    karnevalisiert. Es ist die Kultur der Maske  …   Wir benutzen die   Maske  im   Guten wie im Bösen … Die falsche    Bisexualität gehört zu   dieser  Maske …   Ich übe ernste Kritik an der     Homosexuellenbewegung.  Es ist  eine der   Elite, und was sie   erreichte,  war  durch Lobbyarbeit.  Die  brasilianische     Homosexuellengemeinde  ist  politisch entfremdet…”  Aber  warum fühlen     sich in Brasilien so  viele  Leute durch Gays  gestört,  warum gibt es   all   diese Gewalt?  „Der Macho  fühlt sich  bedroht, man  frage mich   nicht,   warum. Ich  persönlich denke,  dass  sich hinter den    ideologischen Motiven   sehr  ernste psychologische   verstecken.    Vereinfacht könnte man sagen:   Sie  sind bedroht, weil es   irgendeine    Art von Verzauberung, Anziehung    gibt, gegen die sie sich      verteidigen.”<br />
Karnevalisierte Kultur und Kultur der Maske – Trevisan gibt wichtige         Hinweise zum Verständnis soziokultureller Besonderheiten Brasiliens,     die     im Alltagsleben teils extrem widersprüchlich daherkommen.  Wer    wird     schon gerne zugeben, dass ihm Analverkehr mit Tieren   unheimlich   liegt –     aber beinahe auf jedem Marktplatz, bei großen    Kabarettisten  und     Musikclowns wie Caçarola ist die verbreitete    Zoophilie ein  beliebtes     Thema. Zum „Tarado do Sertao“, einem    lustigen Forró, im  Internet leicht     zu finden, lässt es sich gut    tanzen – und mitsingen:  „Liebe machen  mit    der Eselin im Wald – ach    war das schön!“ Wer  meint, hier werde     Sensationalismus betrieben,    wird bei <em>Wikipedia Brasilien</em>  über     Zoophilie geschrieben    finden, dass im Lande bekanntlich viele  junge     Menschen    Geschlechtsverkehr mit Tieren pflegten. Hühner  überleben ihn        gewöhnlich nicht, heißt es. Gruppen von Jungen  liquidierten auf diese        Weise ganze Hühnerställe alter Frauen.  Brasilianerinnen berichten,     dass    Sexpartner ihnen gestanden hätten,  den ersten    Geschlechtsverkehr  des    Lebens mit Tieren gehabt zu haben.  Den    Frauen war diese Praxis     männlicher Jugendlicher und Männer  indessen    gut bekannt, überraschte  gar    nicht. Esel-Songs wie von  Caçarola    sind ja jedermann geläufig.<br />
Heitere Szenen würden besonders im brasilianischen Nordosten auf den         Straßen ausgelöst, wenn an Zoophilie gewöhnte Esel sich ihren   Partnern       näherten, an ihnen rieben und dadurch für jedermann das         Zoophilie-Verhältnis offenbar werde. Bekannt ist der Habitus  junger        Männer, mit ihrer neuen Freundin jene Ecken von Stadt oder  Dorf  zu       meiden, wo ein vorher zur Zoophilie genutzter Esel, eine  Eselin        plötzlich auftauchen und diese Männer kompromittieren  könnte. Ist  eine       Weide in Sicht, wo solche Esel grasen, machten  diese Männer  mit  ihren      Partnerinnen schleunigst kehrt oder einen  Bogen – ob im   Nordosten   oder    im südlichen Paraná. Ein bekannter  Musiker   erläuterte im   Interview,  dass   Jungen im Nordosten bei  Eseln die   nötige Höhe   herstellten, indem  sie   hinter den Tieren  Ziegelsteine   aufschichten.   Genug der Details,    höchstens noch ein  makabrer   Schlenker in die   Politik. Leonel Brizola aus    Rio, zu  Lebzeiten   Vizepräsident der   Sozialistischen Internationale  und    nach eigenen   Angaben Freund von   Willy Brandt, sprengte 1994 zu   Ostern     eigenhändig einen berüchtigten   Kerker auf der  paradiesischen  Ilha    Grande  in die Luft, um sich von   dunklen  Punkten in seiner    politischen   Biographie zu befreien. Die    Explosion tötete, so ein    Gefängniswärter und   zahlreiche    Inselbewohner, auch etwa 300 zumeist    von Lepra und anderen      Krankheiten befallene Hunde, die von den   zuletzt  700 Häftlingen zum      Zwecke der Zoophilie gehalten wurden.</p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen         Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen     Medien     heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent  aus        Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und   umweltfreundlich,   es     gebe keinerlei schädliche Emissionen, der   Strom sei sauber.  Beim      Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn,   hieß es in  Kopenhagen.  Doch     dann kommt so ein schnauzbärtiger   Öko-Ami wie  Philip Fearnside  daher,     der als Biologe auch noch für   ein  brasilianisches  Regierungsinstitut     arbeitet, und sagt bereits   seit  1995, alles  Mumpitz – das Gegenteil  sei    richtig.</p>
<p>Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig         rauchende Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von         Stauseen, in denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie         Segelboote unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns         weismachen, richtig schlimm seien die Staudämme besonders in   Amazonien,       schlimmer als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen   Kraftwerke.     Der   geplante Staudamm von Belo Monte am Rio Xingú  gar  werde eine      regelrechte  Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise   behaupten so etwas  auch     andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber   man muss nach ihnen      regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen   Meinung die      Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls         so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem       klimafeindliche   Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe       im Staubecken –   durch Zersetzung organischer Materie mittels       Mikroorganismen unter   Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von  Pacca      zu hören. „Je höher die   Temperatur, umso schneller läuft  der    Prozess   ab. In tropischen Ländern   vermehren sich die  Mikroorganismen    rascher   und bilden entsprechend  mehr  Methangas  als in den  kühleren   Ländern.   Bei einem neuen Staubecken  wird  die  dortige  reiche  Biomasse   überflutet  – Basis der  Methanproduktion.“   Selbst  wenn die  teilweise   noch  vorhandenen Urwälder  vorher  abgeholzt   worden seien,  bleibe  noch  viel  Wurzelwerk im Boden.  Und  das  entstehende  Methan,  so Pacca,  werde  an  die Atmosphäre   abgegeben,  trage sehr stark  zum   Treibhauseffekt  bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial         einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das  einer        Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet  wird.     „Selbst    kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen   Klimawandel    wichtig    genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei   einfach nicht    haltbar,    Wasserkraftwerke mit anderen   Energietechnologien zu    vergleichen, ohne    den Methan-Faktor zu   berücksichtigen. Doch genau    dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo         Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu       hören   – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln,    wirtschaftlich      wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder    gar Fearnside,    der   Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort    am intensivsten     beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie  vor,   was stutzig macht.  In    Brasilien  wird Fearnside auch von    Regierungsstellen kräftig  beharkt,    weil er Belo  Monte ablehnt, das    immerhin auch Ex-Präsident  Lula und    seine  Amtsnachfolgerin Dilma    Rousseff unbedingt durchziehen  wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,         etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich         funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut  für        Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu  Brasilias        gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als  Antwort nur ein   kurzes      ironisches Lachen. Vielleicht kann man  einem wie Fearnside   schlecht    an   den Karren fahren – der Mann  bekam den UN-Umweltpreis   „Global   500“,   dazu  den brasilianischen  Öko-Nationalpreis.Darüber   hinaus   gehört   Fearnside  zur Akademie  der Wissenschaften Brasiliens   und ist   weltweit   einer der   führenden Experten für Klimaerwärmung.   „Unter   jenen, die die    Erlaubnis  für alle derzeit im Bau   befindlichen      Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche,   die alles      bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich   ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für         Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.         „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den      Methan-Sachverhalt,    doch wird in der Presse und in politischen Reden      so oft wiederholt,    dass diese Energie sauber sei, dass die Leute      schließlich nur dies    gehört haben und sich daher nicht weiter in   die    Sachlage vertiefen. Doch    an den Fakten über die   klimaschädlichen    Emissionen ändert das  nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das         beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles         organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen         zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist   also       unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich   in die       Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe   Drücke  herrschen.      Aber danach gelangen die Wassermassen dann an   die freie  Atmosphäre.    Die   im Wasser gebundenen Gase, darunter   Methan, zischen  in Bläschen    heraus  –  deshalb mein Vergleich mit   der Colaflasche.  Und die     Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken   auf ähnliche Weise.  So wird der     Treibhauseffekt  erheblich   befördert. In Amazonien  wirken     Wasserkraftwerke im Endeffekt    häufig schädlicher, negativer,  als die     zur Elektrizitätsgewinnung    verbrannten fossilen  Energieträger.“ Die     bereits in Amazonien    existierenden  Wasserkraftwerke produzierten daher     keineswegs   saubere  Energie,  seien in Bezug auf den Klimaschutz     keineswegs   nützlich. Belo  Monte  treibe es auf die Spitze. „Vier Monate     im   Jahr kann man wegen   tiefen Wasserstands keine einzige Turbine       betreiben, da entsteht  dann  ein Schlammbecken von 3.500       Quadratkilometern, wo üppig  Pflanzen  wachsen, die später zu Methan       zersetzt werden. Doch in  amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens       Wasserkraftwerke wird  stets nur der  geringe Gasaustritt über die       Wasseroberfläche  berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und       Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann         ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias         Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der         Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte         Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für         den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene         Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine         „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,         wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare  Münze        nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte         Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze         Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein    fünf      im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein         Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das    Klima      der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue       Menschenrechtsministerin   Maria do Rosario räumte ein, dass auch in       Amazonien Todesschwadronen   aktiv sind, zu denen bekanntlich       Staatsangestellte gehören. Laut   Landgewerkschaftsangaben wurden in den       letzten Jahren, also unter der   Lula-Regierung, nach 17  derartigen      Morden nicht einmal   Ermittlungsverfahren durch die  Bundespolizei      eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die         Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und         wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird      wohl    mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem      UNO-Index  für   menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls      nur auf  Platz 73,   und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das      Tropenland gar  erst an  93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche      Länder bessere  Plätze  belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84),      Botswana (81), Libyen  (66),  Bolivien  (61), Bahrein (49),  Argentinien     (40) Kuba (16).</p>
<h1>Brasiliens beneidenswerte (relative) Pressefreiheit</h1>
<p>Die Presselandschaft des Tropenlandes bietet ein eher erfreuliches         Bild. Investigativer Journalismus ist auffällig stark in    Qualitäts-und      Alternativmedien – unabhängig agierende Reporter und    Redakteure      widersetzen sich den weltweit üblichen   Medien-Eingriffen  durch Parteien      oder Regierungsfunktionäre und   enthüllen  kontinuierlich gravierende      Skandale um Machtmissbrauch   und  Korruption an der Staatsspitze.  Auch  der    Libyenkrieg zeigt es    plastisch – es gibt viel weniger  Mainstream  als   in  Deutschland.</p>
<p>Kurz vor seinem Abtreten sorgte Staatschef Lula Ende 2010 für ein         kommunikationswissenschaftlich bemerkenswertes Faktum: Vor  Vertretern        großer Auslandsmedien, besonders aus der Ersten Welt,  lobte er in   Rio   de    Janeiro die internationale Presse geradezu  euphorisch für   ihre      Berichterstattung über das heutige Brasilien.  Die günstige    Darstellung     sei verantwortlich für das gute Image,  das das Land    derzeit im Ausland     habe. Die brasilianischen  Landesmedien    kommentierten Lulas Auftreten     teils tief ironisch –  denn die    Auslandskorrespondenten behandelte er     völlig anders als  die    nationale Presse, die er konstant und sogar  wütend     kritisierte, ihr    sogar vorwarf, ihn zu verfolgen oder nicht  die  guten    Seiten seiner    Regierung zu zeigen. Auffällig war gerade in   den  letzten   Jahren:  Je   schärfer die Kritik von innen an Lula,  dessen   Arbeiterpartei    und   seiner Chefministerin Dilma Rousseff,  inzwischen   Nachfolgerin im      Präsidentenpalast, umso lauter das Lob  von außen.<br />
Noch mitten im Präsidentschaftswahlkampf von 2010 ärgerte sich Lula         öffentlich heftig über Zeitungsenthüllungen, die ihn zum Entlassen  von        Regierungsmitgliedern zwangen: Wunschkandidatin Dilma  Rousseff   hatte    für   ihren Chefministerposten eine enge Freundin,  Erenice   Guerra,    bestimmt.   Lula nahm sie zunächst in Schutz,  würdigte ihre   „enormen    Leistungen  für  das Land“. Doch Brasiliens  investigative   Journalisten    förderten Tag  für  Tag mehr belastendes  Material gegen   Erenice Guerra    zutage – bis  Lula sie  schließlich  feuern musste.  Und  Dilma Rousseff    bricht bereits  im ersten   Amtsjahr sämtliche   Entlassungsrekorde,    rutscht mit ihrer  ganzen   Regierung in eine   tiefe Korruptionskrise.    Wegen  Presseenthüllungen   musste sie sich   zuerst ausgerechnet von ihrem    engen  Freund,   Wahlkampfleiter und   wichtigstem Minister, dem Chef  des     Zivilkabinetts,  Antonio Palocci,   trennen. Dann stürzten der      Transportminister und über  zwanzig   weitere hohe  Regierungsfunktionäre.     Die Liste der Gefeuerten  wird   fast täglich  länger.<br />
Ohne wache, unabhängig agierenden Journalisten wäre im heutigen         Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die weiter von Lula         mitbestimmte Regierungsarbeit unter Dilma Rousseff möglich. Aber immer         noch ist eine Unmenge zwielichtiger Figuren auf höchsten Posten.<br />
Brasiliens Presse unterscheidet sich soziokulturell erheblich von der         mitteleuropäischen. Der Mainstream wird häufiger durchbrochen, das         sachliche Gegenüberstellen von Positionen und Beobachtungen ist    normal.      Die Scheu vor unbequemen Fakten ist geringer, die    Schilderung  selbst     schockierender Alltagstatsachen gewöhnlich    authentischer,   unbefangener    und weit weniger <em>politisch korrekt</em>.    Als Anfang   2011 bei einem    Häftlingsaufstand Menschen geköpft    wurden, zeigten   Landesmedien die    abgeschlagenen Köpfe, um den    Brasilianern ein   realistisches Bild der    gravierenden    Menschenrechtsverletzungen zu   vermitteln.<br />
Brasiliens Qualitätsmedien stellen auch den Libyenkrieg anders dar als         der mitteleuropäische Mainstream – sie wiesen sofort auf die   zivilen       Opfer der Bombardements hin, nannten als Hauptmotiv der      Militäraktionen    strategische Ressourcen wie Erdöl und betonten      Parallelen zu den unter    einem Vorwand begonnenen Irakkrieg.<br />
Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille. Eine Fundamentalkritik,         wie sie die Universitätsprofessorin Zilda Iokoi, eine frühere         politische Gefangene, auf einer Tagung des Goethe-Instituts Sao  Paulo        äußerte, ist durchaus zutreffend: „Die großen tonangebenden   Medien       Brasiliens berichten systematisch über viele brisante   Fakten nicht –   und     das ist Zensur. Neun Familien beherrschen das   nationale   Mediensystem  –    man liest nur, was die Zeitungsbosse   wollen. Oft   schreiben    Journalisten  über Unerwünschtes, doch deren   Texte werden   gekürzt,    zensiert. Mir sagen  Journalisten beim   Interview immer   wieder: Ich weiß    aber nicht, ob es  gedruckt,   gesendet wird.“ Welchem   Kollegen in    Mitteleuropa kommt dies  nicht   irgendwie bekannt vor …<br />
Vieles, was große kommerzielle Medienkonzerne wie „O Globo“ trotz         hervorragender, mit zahlreichen Publizistik-Preisen geehrter         investigativer Journalisten nicht liefern – oder nicht liefern wollen,         kommt allerdings seit Jahren wenigstens teilweise von alternativen         Internet-Medien, darunter der befreiungstheologisch orientierten         Nachrichtenagentur ADITAL, von der Wochenzeitung „Brasil de  fato“  oder       der Radioagencia NP. Längst sind Brasiliens Leitmedien   gezwungen,    Blogs    und Community Media zu verfolgen und dort   geäußerten  Vorwürfen      nachzugehen.<br />
Anfang 2011 erinnerte Brasiliens nationaler Presseverband ANJ in         ganzseitigen Anzeigen an die enorme Leistung jener investigativen         Journalisten, die Lulas größtes politisches Desaster, den so genannten         Mensalao-Skandal um Parteien-und Abgeordnetenkauf, an die       Öffentlichkeit   brachten. Lula drohte sogar die Amtsenthebung – in       nicht wenigen   Auslandsmedien wurde das Thema indessen auf sehr  kleiner      Flamme   gehalten. Gleiches galt für die auffällig engen       freundschaftlichen   Beziehungen des angeblich linksorientierten       Ex-Gewerkschaftsführers   ausgerechnet zu Oligarch José Sarney, Ex-Chef       der Folterdiktatorenpartei   ARENA, starker Mann des  rechtsgewirkten      Partido do Movimento   Democrático Brasileiro  (PMDB) und  wichtigster     politischer   Regierungspartner auch derzeit  unter Dilma  Rousseff.  Als    Lula von einem   Journalisten auf die  Unterstützung  durch die     „Sarney-Oligarchie“   angesprochen wurde,  entgegnete er  irritiert und     verärgert: „Sie müssen   sich  medizinisch behandeln  lassen, vielleicht     eine Psychoanalyse machen,    um das Vorurteil zu  vermindern.“ Für die     Hilfe der Sarney-Gruppe  sei  er  durchaus  dankbar.<br />
Ein Hinweis darauf, dass in Brasilien die Uhren in der Politik und auch         im Journalismus tatsächlich anders gehen als in Mitteleuropa,  sind       zudem  die vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für     Propagandaanzeigen    der  Regierung, etwa in den Zeitungen, die     unverhältnismäßig hoch   sind.  Sie  übersteigen ganze Sozialetats – bei     fortdauerndem Hunger und    weiter  rasch wachsenden Slums.<br />
Kritik einheimischer Journalisten geht jedoch nur zu oft ins Leere, wird         kaum wahrgenommen. Laut José Arbex, Kommunikationsexperte und         Universitätsprofessor aus Sao Paulo, verhinderte der  Mensalao-Skandal        die Wiederwahl Lulas nicht, weil dieser von  einer   Gesellschaftsschicht      unterstützt werde, die keine Zeitung  lese und   sich daher nicht    betroffen   fühle. Aus dem gleichen  Grunde habe  auch  der Skandal um    Erenice Guerra   keine größeren  nachteiligen   Wirkungen für die Wahl von    Dilma Rousseff   gehabt.<br />
Ein TV-Wahlkampfspot zeigte die Verhältnisse ebenfalls exemplarisch: In         der UNO-Vollversammlung von New York erheben sich Staatschefs,         Außenminister und Diplomaten von den Plätzen und jubeln Lula  stehend   zu.      Brasilianische Journalisten gingen der Sache nach. An  jenem  Tag       nahmUNO-Generalsekretär Kofi Annan seinen Abschied und  erhielt        entsprechende Ovationen. Wahlkampfmanager montierten  diese hinter  den       nur schwach applaudierten Lula-Auftritt. Als  vorhersehbar   beschrieben      und kommentierten lediglich zwei, drei    Qualitätszeitungen diesen  alten     PR-Trick und zitierten    Oppositionspolitiker, die von „großem   Betrug“,    Verletzung der    Wahlgesetze und „lächerlichen Lügen“ sprachen   – weitere    Reaktionen    der Öffentlichkeit gab es nicht.<br />
Doch Qualitätszeitungen sind im größten Teil des Landes gar nicht         erhältlich. Und Manipulationen dieser Art werden auch dadurch         erleichtert, dass aufgrund des laut Intellektuellen und kirchlichen         Menschenrechtsaktivisten absichtlich niedrig gehaltenen   Bildungsniveaus       drei Viertel der Erwachsenen nicht in der Lage   sind, einen simplen       Zeitungs- oder Buchtext auch nur zu lesen,   geschweige denn zu    verstehen.    So hat gemäß Umfragen das Gros der   Pflichtwähler gar nicht    begriffen,    um was es bei den zahlreichen   Korruptionsskandalen um    Lula und dessen    Regierung eigentlich ging –   Skandale immerhin, die  in   Ländern wie    Deutschland zu enormer   öffentlicher Empörung geführt    hätten. Auch die      Wirkungsmöglichkeiten alternativer  Internet-Medien   sind dadurch stark      eingeschränkt.<br />
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat Attacken von Lula         und anderen hohen Politikern auf unbequeme Landesmedien scharf         verurteilt. Angesehene Diktaturgegner veröffentlichten sogar ein         „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, warfen Lula  „Autoritarismus“        vor und wandten, wenden sich gegen offene und  verdeckte       Einschüchterung  von Journalisten.<br />
Die Auslandsmedien ignorieren derartige Vorgänge in der Regel ebenso wie         die alltäglichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen,   darunter       landesweite, systematische Folter durch   Staatsangestellte, das  Wüten   der    Todesschwadronen, die   Scheiterhaufen von Rio de Janeiro,  die      Massengräber für   „Nichtidentifizierbare“, die  außergerichtlichen      Exekutionen.   Brasiliens Qualitätsmedien  berichten darüber detailliert      und   kontinuierlich, kritisierten auch  die jüngsten Slum-Besetzungen  von       Rio de Janeiro durch Militär und  Polizei erstaunlich scharf. Von        Auslandsmedien kommt dagegen fast  nur Lob.<br />
Entsprechend zufrieden ist Brasilia, das in den letzten Jahren         erhebliche Summen in die Auslandspropaganda investierte. Laut         Wirtschaftszeitschrift <em>Brasil Economico</em> wurden allein 2009         umgerechnet über 40 Millionen Euro verausgabt. Zitiert wird ein         Regierungsfunktionär Brasilias: „Unsere Priorität ist, Brasiliens  Image        als das einer großen, sozial, politisch und wirtschaftlich   stabilen       Demokratie zu stärken.“ Auch die Inlandspropaganda wurde   unter der       Lula-Rousseff-Regierung enorm forciert. 2003, zum   Amtsantritt,  hätten      499 Medien Regierungsgelder für   Propaganda-Verbreitung  erhalten,  2009     seien es indes schon 7.047   Medien gewesen, heißt es  in  kritischen     Analysen. Viele   brasilianische Politiker besäßen   Zeitungen, Radio-und       TV-Stationen, und zahlreiche Medien seien von   Regierungspropaganda       regelrecht abhängig.<br />
Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen dann natürlich für die Hunger-und Elendsbekämpfung, für Bildung und Gesundheit.<br />
Nicht ungewöhnlich ist schließlich, dass hohe Politiker, gegen die         ermittelt wird, Medien gerichtlich untersagen lassen, darüber zu         berichten.<br />
Fast täglich drucken die Zeitungen aber weiterhin interessante,         unbequeme, gut fundierte Texte, die Brasilienklischees und offiziellen         Versionen widersprechen. Als die Lula-Rousseff-Regierung weltweit         verbreiten ließ, dass die internationale Wirtschafts-und   Finanzkrise   auf     Brasilien nur geringe Auswirkungen gehabt habe,   belegten     investigative   Journalisten just das Gegenteil, weisen auf       Rekordentlassungen, den   Stopp vieler Industrieprojekte, auf       Exportprobleme und   Deindustrialisierung sowie auf geschönte  offizielle      Statistiken hin.<br />
Und Wikileaks rennt mit seinen Brasilien-Enthüllungen bei den         einheimischen Journalisten lediglich offene Türen ein. Leere         antiamerikanische Rhetorik Brasilias wurde stets gegeißelt und die jetzt         bekanntgewordene, ans Weiße Haus gerichtete „Bitte um  Verständnis     für    Sprüche gegen die USA in Wahlkampfzeiten“ daher  genüsslich     zitiert.  „Es   existierten zwei Beziehungen zwischen  Brasilien und den      Vereinigten   Staaten während der acht Lula-Jahre  im     Präsidentenpalast“,  analysierte   Fernando Rodrigues von der <em>Folha de Sao Paulo</em>,       Brasiliens  größter  Qualitätszeitung. „In der Öffentlichkeit gab   es     Prügel für die   Nordamerikaner – im vertraulich-privaten Umgang       indessen Liebkosungen   für die Brüder im Norden.“ In der   Öffentlichkeit     dominiere zwar ein   bestimmter infantiler   Antiamerikanismus – im     Wirtschaftlichen dagegen   die Anerkennung   der Hegemonie des Partners.     „Im kulturellen Bereich, um   die   Schizophrenie komplett zu machen,     sieht man sogar eine     enthusiastische Übernahme von Sitten,  Gebräuchen,    Moden.“<br />
Dr. Claudio Guimaraes dos Santos in Sao Paulo zählt zu den wichtigsten         Denkern Brasiliens und liefert zum Verständnis der   widersprüchlichen       (Medien-)Realität des Landes wichtige Argumente:   „Das Volk schaut   den     schockierendsten Skandalen stumm zu – die   immense Passivität  des      Brasilianers wird teils durch fehlende   Bildung und Kultur   verursacht. Es     fehlt Bewusstsein dafür, dass   man eine solidarische   Gesellschaft     aufbauen müsste. Die   brasilianische Demokratie ist   krank. Eine der     Säulen der   Demokratie, der freie, mündige,   kritische, bewusste Bürger,       existiert in Brasilien nicht. In den   letzten zweihundert, dreihundert       Jahren hat man eine unkritische   Masse geschaffen – unfähig, zu       entscheiden. Unsere Eliten sind immer   kulturloser, ungebildeter.   Niemand     mag schlechtes, verdorbenes   Essen – doch schlechte   Informationen     schlucken alle massenweise und   völlig unkritisch.   Hier fehlt     intellektueller Dialog. Ich fordere   meine Kollegen   stets auf: Wenn ihr     es nicht aussprecht, wer wird es   dann tun? Der   Fußballer, der     Pagodesänger, der schlechte Politiker,   der jede   Chance zum Reden sofort     nutzt? Wenn wir schweigen,   beherrschen   diese Leute die Szene. Deshalb     dürfen wir auch Risiken   nicht   scheuen!“</p>
<h1>Juden in Sao Paulo</h1>
<p>Als Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff 2011 die chaotische         Megacity, Lateinamerikas führenden Wirtschaftsstandort mit über     1.200     deutschen Firmen besucht, wird am Ankunftstag im Zentrum ein       Obdachloser   lebendig verbrannt, am Abreisetag ein weiterer. In  Sao      Paulo wüten   Todesschwadronen der Militärpolizei, gibt es    Massengräber,    über 2.000   grauenhafte Slums mit Hunger und Lepra,    prostituieren   sich  schon   zehnjährige Mädchen für weniger als einen    Euro, um Crack   zu  kaufen – und   vor aller Augen in ganzen Horden  zu   konsumieren. Man   muss  sich diese   Zustände vergegenwärtigen,  die  von  den allermeisten    Paulistanos   apathisch-passiv hingenommen  oder   sogar verdrängt  werden,   um Situation   und Rolle der etwa  70.000   Juden im Menschenmeer  der elf,   zwölf Millionen   zu  verstehen. Denn   diese „judeus“ scheinen  schärfer  zu  diskutieren,    sich effizienter   zu engagieren, bringen  Resultate,  von  denen dann  alle,   ob Arme oder   Reiche, etwas haben.  Lateinamerikas   bestes  Hospital, ein     Riesenkomplex namens „Albert  Einstein“ im  Viertel   Morumbi, haben die     Stadt-Juden errichtet –  geleitet wird es  von  dem  weltbekannten   Mediziner   Claudio Lottenberg,  Präsident der   jüdischen  Gemeinde ganz   Brasiliens.</p>
<p>Der in Israel geborene Oded Grajew aus Sao Paulo, Erfinder, Aktivist         des Weltsozialforums, verweist auf dessen Bedeutung für die    jüngsten      arabischen Entwicklungen. „Für jene, die das    Weltsozialforum und   unsere    Spezialforen in Ägypten oder Tunesien    mit Interesse und   Sensibilität    frequentierten, ist alles, was    derzeit in der arabischen   Welt  geschieht,   keinerlei Überraschung.“<br />
Und dann Pedro Herz, dessen Kulturkaufhäuser, mit Kinos, Theatern,         Kursen und Konzerten in ganz Brasilien tonangebend sind. In einem Land         des Analphabetismus, in dem sogar ungezählte Uni-Studenten in   ihrem       Leben nicht einen einzigen Roman lasen, wird der   Deutschstämmige  zum      Kulturpionier – die größte „Livraria Cultura“   Sao Paulos ist  selbst  am     Wochenende voll wie ein Supermarkt, dort   kaufen sogar       lateinamerikanische Staatspräsidenten. „Da bin ich   stolz drauf – wir       verkaufen Ideen!“, sagt Pedro Herz.<br />
Nachvollziehbar daher, dass viele im kosmopolitischen Sao Paulo die         jüdische Gemeinde bewundern, stark und gut organisiert empfinden,         ausdrücklich als ein Beispiel für die anderen Einwanderergemeinden         nennen. Die Juden, heißt es, seien sich einig im Kampf für         Menschenrechte, bei der Hilfe für Bedürftige, leisteten gerade im         öffentlichen Gesundheitswesen, das außerhalb Sao Paulos oft  katastrophal        sei, ganz Erstaunliches, weit über ihr  Einstein-Hospital hinaus.   Ob     das  den „judeus“ bewusst ist, in  einer von Desorganisation und        Laissez-faire geprägten  Gesellschaft? Redet man mit ihnen, fällt  das       hohe Maß an  Selbstkritik auf, das Messen an höchsten    Qualitätsmaßstäben.     Für  Außenstehende scheint die seit über hundert    Jahren existierende      Gemeinde stabil zu sein – die Juden selbst    beobachten indessen    Rückgang,   gar Schwächung. Viele, die teils noch    vor den Nazis aus    Deutschland   flohen, erleben bestürzt, dass ihre    hoch  qualifizierten   Kinder just in   dieses Land, doch auch in die    USA,  nach Australien und   selbst Israel   auswandern, weil sie in     Brasilien keine  Arbeitsmarkt-und  Lebenschancen   sehen. Würde die      wirtschaftlich-soziale Lage besser,  sagt Nelson   Rozenchan, Direktor      des jüdischen Peretz-Gymnasiums, kämen  viele Juden   zurück oder      migrierten gar hierher. Manche junge Juden  Sao Paulos sagen   ihren      Eltern unumwunden, dass sie in einem Land mit  solch einer        reaktionären politischen Klasse, unglaubwürdigen  Politikern, soviel        Unehrlichkeit, ungesundem gesellschaftlichem Klima  nicht leben  wollen  –      und weggehen. Rozenchan nennt Zahlen: Vor 20  Jahren gab  es in  den      jüdischen Schulen von Sao Paulo etwa 5.000   Heranwachsende,  heute  nur     noch rund 3.000. In die Synagogen kamen  an  den Festtagen  bis zu   8.000    Juden, heute nur noch etwa 5.000.  „Vielen  in Sao  Paulo   Geborenen ist  es   anders als den vor  Pogromen, dem  Nazismus    Geflohenen leider nicht  mehr   so wichtig,  ihre jüdische  Identität zu    zeigen, zu stärken, zu  betonen –   sie  nutzen die Synagoge  nur noch    bei Taufe, Heirat Tod.  Viele Juden    geben ihr Judentum auf.“<br />
Medienmacher Roni Gotthilf sieht seine Gemeinde im gigantischen,         unübersichtlichen Sao Paulo in kleine Inseln zerstreut, deren Bewohnern         es lediglich um die eigenen Interessen, vielleicht auch die der       eigenen   Synagoge gehe. Gotthilf fiele es schwer, die Interessen  der      gesamten   Gemeinde klar zu benennen – doch dass sie schrumpft,   steht     für ihn außer   Zweifel. Viele Juden haben sich assimiliert,   dem     Lebensstil der  anderen  Brasilianer angepasst – in einer von   Stress,     Hektik,  Kriminalität und  überraschend viel Einsamkeit   geplagten     Metropole.  Junge Juden heiraten  immer öfter Nicht-Juden,   schicken ihre     Kinder  nicht mehr in jüdische  Schulen, stehen dem   Judentum ihrer     Eltern fern.  „Im neoliberalen Kontext  der heutigen   Welt kann man     sicher  relativieren.  In Sao Paulo gehen die  Leute   eher oberflächlich      miteinander um – wogegen wir Juden enger    zusammenleben, besser      zusammenhalten. Doch das Klima hier prägt   alle:  Wenn die Gesellschaft      egoistisch und individualistisch ist,   sind wir es  in gewisser Weise      dann eben auch.“<br />
Durch die schicke Rua Oscar Freire ziehen bei Tropenhitze Gruppen         orthodoxer Juden in schwarzem Anzug mit Weste, schwarzem Mantel und         Filzhut, umringt von ihren Kinderscharen. Die Familien haben fünf  bis        sieben Sprösslinge – Liberale, Reformisten oder Konservative   bringen   es     dagegen auf höchstens zwei. Die Orthodoxen, etwa 15   Prozent der       Gemeinde, gleichen den Rückgang nicht aus und sind,   wie Roni  Gotthilf      betont, gar nicht gut angesehen. Andere   relativieren,  sehen bei  aller     Kritik auch positive Aktivitäten,   wie die der   Hilfsorganisation Ten  Yad    mit über 300 Freiwilligen   und einer   Garküche, die zudem  Sozialprojekte    der Präfektur leitet   und durchweg   öffentliches Lob  erntet. Die   orthodoxe   Kleiderordnung  gilt  indessen  als lächerlich und  für die   jüdische   Gemeinde  blamabel.  „Wer sogar  bei schwüler Hitze  mit diesen    dicken,   hochgeschlossenen  Klamotten  rumläuft, leidet,  schwitzt,  ermüdet    rasch –  das ist doch  kein  Judaismus, sondern   Fundamentalismus!“,    lauten  drastische  Kommentare.  Andere halten  den  Orthodoxen zugute,  dass   sie  besonders  intensiv  versuchen,  junge  abgedriftete Juden  ins   Gemeindeleben   zurückzuholen,  deren  jüdische  Identität  wiederzubeleben.<br />
Der konservative Schuldirektor Nelson Rozenchan stellt unbequeme Fragen.         „Zehn Rabbiner haben zur Abtreibung zehn verschiedenen      Auffassungen.“    Jetzt, nach Bin Ladens Tötung, erhitzt ihn das Thema      Folter. „Wäre  ich   absolut sicher, dass Folter Menschenleben  rettet,     würde ich sie    anwenden! Ich habe in Israel selbst  erlebt,wie es   durch   Folter gelang,    aus Jordanien eindringende  Terroristen zu   fangen und   dadurch etwa 50    Menschen vor dem Tod  durch   Selbstmordattentate zu   bewahren. An dieser    Lebenserfahrung  kann ich   nicht vorbei!“<br />
Mag die Mitgliederzahl der Gemeinde auch abnehmen, die Zahl ihrer         identitätsstiftenden Aktivitäten nicht. Herausragend wirkt dabei Sao         Paulos  Hebraica-Klub, das größte jüdische Gemeindezentrum  außerhalb        Israels, eine grüne Oase im Betonmeer der Megacity.  Viele der   jährlich      etwa 700 Veranstaltungen, ob Theater,  Filmfestival,   Konzerte oder    Sport,   laufen hier – dazu immer neue  Aktionen gegen   den    Antisemitismus.   Niemand in Lateinamerika hat  soviel über      Antisemitismus geforscht und   publiziert wie Maria  Luiza Tucci Carneiro      von der Bundesuniversität Sao   Paulo. „Die  Gemeinde ist sehr   besorgt    über zunehmenden Antisemitismus   nicht  nur in Brasilien,   sondern vor    allem in Europa – will, dass endlich    auch die Regierung   mehr  dagegen   tut.“ Der Lula-Regierung wird von  den   Juden  allgemein   vorgeworfen,   nicht eben hilfreich gewesen zu  sein – des     Staatschefs  Freundschaft   zum Holocaust-Leugner  Ahmadinedschad  spreche    Bände.  Neonazi-Gruppen   wüchsen täglich  mehr in Brasilien,   nazistische    Symbole, Figuren von   Hitler und  Himmler würden für 350   Euro ganz offen    in Sao Paulo   verkauft,  Antisemitismus entlade  sich  auf bizarrste  Weise.   Taxifahrer    schimpfen, an Sao Paulos   irrwitzigen Verkehrsstaus  seien nur   die   Juden  schuld. Im auch von   15.000 Juden bewohnten  Viertel    Higienopolis   schimpft ein Vater   lautstark in der  Impf-Schlange,  dass er   nur wegen   dieser   „verdammten Juden“ solange  warten müsse.  „Den  Impfstoff  für   dein   Kind hat ein Jude entwickelt“,  kontert  ein  Kipa-Träger. Sei  der     dann auch ein „judeu maldito?“ Der  Vater  wird ganz  still.</p>
<h2>Brasiliens Heranwachsende in extremer Armut &#8211;  Zahl zunehmend, laut     neuer Unicef-Studie. Gewalt als großes Problem.  Acht Jahre     Lula-Rousseff-Regierung und Resultate.  “3,7 milhões de  adolescentes na     mesma faixa de idade, o correspondente a 17,6% da  população     adolescente, vivem na extrema pobreza, em famílias com até 1/4  do     salário mínimo per capita por mês (R$ 136,25).” &#8211; umgerechnet bis zu      rund 56 Euro pro Kopf monatlich. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11692" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/armut/" rel="tag">Armut</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/extreme-armut-in-brasilien/" rel="tag">extreme Armut in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-rousseff/" rel="tag">Lula-Rousseff</a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2011/11/cresce-o-numero-de-adolescentes-na-extrema-pobreza-aponta-unicef.html"><strong>http://g1.globo.com/brasil/noticia/2011/11/cresce-o-numero-de-adolescentes-na-extrema-pobreza-aponta-unicef.html</strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, nutzte Unicef offizielle Regierungszahlen, nicht Daten regierungsunabhängiger Institutionen. </strong></p>
<p><strong>Gemäß November-Recherchen in Slums der reichsten      lateinamerikanischen Stadt Sao Paulo müssen kinderreiche Familien, die      in Hütten aus Pappe und Holzabfällen hausen, indessen häufig mit      deutlich weniger auskommen als den angegebenen  rund 56 Euro, haben      Eltern und Kinder im Monat pro Kopf nur um die 20 Euro umgerechnet zur      Verfügung.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><strong>Die Regierung der siebtgrößten Wirtschaftsnation erhält daher      aus neoliberalen  Ländern Mitteleuropas sehr viel Lob wegen der   unter    Lula-Rousseff verfolgten Sozialpolitik.<br />
</strong></p>
<p><strong>“O adolescente brasileiro está mais pobre e permanece exposto      a casos de  violência em nível preocupante, diz o relatório da     Situação  da  Adolescência Brasileira do Fundo das Nações Unidas para a     Infância,  o  Unicef, divulgado nesta quarta-feira (30).</strong></p>
<p><strong> </strong><strong> 	Dos 21 milhões de adolescentes      brasileiros de 12 a 17 anos, 38% &#8211; cerca  de 7,9 milhões &#8211; vivem em      situação de pobreza, em  famílias com renda  inferior a meio salário      mínimo per capita (R$ 272,5 considerando o  salário mínimo atual). 3,7      milhões de adolescentes na mesma faixa de  idade, o correspondente a      17,6% da população adolescente, vivem na  extrema pobreza, em  famílias     com até 1/4 do salário mínimo per capita  por mês (R$  136,25).</strong></p>
<p><strong> 	Os dados do Unicef mostram que a participação de      adolescentes na faixa  mais pobre da população aumentou. De 2004 a 2009,      o número de  adolescentes na extrema pobreza passou de 16,3% para      17,6%, em  descompasso com a crescente redução da pobreza no país.”(O      Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der           sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,           ethische  Politik.“   </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-anti-hunger-programm-bolsa-familia-an-schulbesuch-der-begunstigten-kinder-gekoppelt-propaganda-und-realitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-anti-hunger-programm-bolsa-familia-an-schulbesuch-der-begunstigten-kinder-gekoppelt-propaganda-und-realitat/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p>Fotos vom November 2011 in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Gemäß europäischen Sichtweisen hatte Brasilien die Finanz-und  Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden. </strong></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es      selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<h2>Brasilien flog aus Ländergruppe, die  Aids-Infizierte am besten      betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60%  und 79% der HIV-Patienten      werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit  unter Lula-Rousseff.      Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in Brasilien &#8211;  offizielle Versionen      und Realität. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aids-in-brasilien/" rel="tag">Aids in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialpolitik-brasiliens/" rel="tag">Sozialpolitik Brasiliens</a></p>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der  UNO-Organisation      Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und  Namibia,      verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten  entsprechende      Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der  nächsten      Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000  Brasilianer      nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</strong></a></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211;       wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum Brasilien    aus    der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral       therapy in low- and middle-income countries at the end of    2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="1">
<tr>
<td width="361" valign="top">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand<strong>Uruguay </strong><strong>Zambia </strong></td>
<td width="277" valign="top"><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></td>
</tr>
</table>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik:  Öffentliche Proteste       landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier  Medikamenten des       Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die  Infizierten ist es das       Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer  und Aids. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157" title="Beitrag bearbeiten">**(2010)</a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir,  Lamivudina,       Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung  eines  als      beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral,   Leiter      eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der  Presse.  ”      Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal.  Angesichts der       zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der  nationalen       Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an  Brasilias Aids-Politik       weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner        und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische  Versorgung       von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird  versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche        brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem        behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem        Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte der        Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José   Francisco     dos  Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft dies   nur   teilweise   zu,  sterben deshalb Aids-Patienten, die den     Medikamenten-Cocktail    unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen. </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der        Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so        schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail  schlichtweg       nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO  seien   daraufhin     Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht gezogen,  um die   Einhaltung  des    entsprechenden Gesundheitsgesetzes zu  erreichen. Die    brasilianischen    Aids-Statistiken seien sehr  ungenau, die wahre    Datenlage werde    versteckt. Es existiere  verständlicherweise kein    politisches Interesse,    die Wahrheit über  die Aids-Situation    offenzulegen. Die behauptete    Qualität der  Aidspatienten-Versorgung    existiere nicht. Aids betreffe in     Brasilien heute vor allem die    Armen. Wenn indessen jemand an einer     Krankheit sterbe, die er sich    durch die Immunschwäche zugezogen  habe,    werde Aids auf dem    Totenschein nicht als Todesursache  benannt, sei nur    zu oft  gar nicht    bekannt, daß er Aids-infiziert  gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte        Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse        beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es  fehlten       sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei        Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen     könne:</strong>    Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para     doenças infecciosas e    anti-retrovirais que integram o coquetel     antiaids estáo em <strong>falta</strong>.    ”Pelo menos metade desses     medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que    significa que a  interrupçáo    do uso, segundo especialistas, pode provocar    graves  conseqüÃªncias   Ã   saÃºde e até levar Ã  morte, afirma  Caetano.    JÃ¡ nas unidades    bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros  cinco   remédios  também estáo    em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;         eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in  Brasilien  “      etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus  am Rio  Negro   &#8211;     fast durchweg in Slums. Die brasilianischen  Aidsexperten  nennen   die    Präventionsarbeit bei Indiostämmen  besonders schwierig.  Kondome   würden    aus soziokulturellen Gründen,  vor allem der  Mannesehre,   gewöhnlich    abgelehnt. Krankheiten wie  Aids und  Tuberkulose schreibe   man dem Wirken    böser Geister aus der   übernatürlichen Welt zu, hoffe   auf Heilung durch    den Schamanen.   Zudem existiere das Problem der   Promiskuität,    derÂ häuslichen, der   sexuellen Gewalt auch unter den   Indios, könne sich    eine   Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann   durchsetzen, der kein      Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als   Prostituierte. Indianer und      Indianerinnen, die zu evangelikalen   Sekten übertreten, sagen:   ”Wegen    meiner Religion kriege ich kein   Aids, sind weder Aidstests   noch Kondome    nötig. Jesus heilt &#8211;   Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a><strong>Laut       Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine    “gravierende    Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9    Milliarden Real, die  für   das Gesundheitswesen bestimmt waren, in    Wirklichkeit garnicht    investiert.  Brasiliens privates    Gesundheitswesen für die    Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als    das öffentliche    Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der    Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte        Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die        Bildung, ethische  Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000       Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der       katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p><strong> </strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von      Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat      Sao Paulo noch 2627 Slums?” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-slums/" rel="tag">Brasiliens Slums</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wirtschaft/" rel="tag">Brasiliens Wirtschaft</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster       Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser       Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion       Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und       Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den       stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der       siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor        Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des  Teilstaats       Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/</strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien  2011 &#8211; Texte, Fotos.   Bundespräsident Horst Köhler 2007 in Sao Paulo.  “Alemao renuncia por   falar demais. Gafe leva presidente a renuncia na  Alemanha”.   (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento  fosse   adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11988" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bundesprasident-christian-wulff-in-brasilien-2011/" rel="tag">Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien 2011</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulfflancelotti1.JPG" alt="wulfflancelotti1.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti.</strong></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff und die Obdachlosen Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/wulffwerkstatt2.JPG" alt="wulffwerkstatt2.JPG" /></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff 2011  in Obdachlosen-Werkstattprojekt der katholischen Kirche in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/</strong></a></p>
<h2>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff in Sao Paulo, Mai 2011 &#8211; jüdische Gemeinde. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9671" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge1.JPG" alt="wulffsynagoge1.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff in der jüdischen Gemeinde Sao Paulos.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge2.JPG" alt="wulffsynagoge2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge3.JPG" alt="wulffsynagoge3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffrabbiner1.JPG" alt="wulffrabbiner1.JPG" /></p>
<p><strong>Die Wulffs und der Rabbiner.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/" rel="bookmark">Dilma     Rousseff appelliert an Bundespräsident Wulff, sich für den Bau des     Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio, die deutsche Exportbürgschaft     einzusetzen, melden Brasiliens Medien. Die großen Atom-Pläne Brasilias.     “Dilma faz apelo por Angra 3 &#8211; Financiamento alemao á usina pode ser     cancelado.”</a></h2>
<p>Freitag, 06. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9668" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf  internen    Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft  hingewiesen,  die    dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern  AREVA gewährt    worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe  kommentiert,    daß bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt  nicht    einseitig breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um  eine    Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</a></p>
<p><strong>Rousseff zur Libyen-Intervention: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</a></p>
<p><strong>Wulff in Rio:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/</strong></a></p>
<p><strong>Bundespräsident Horst Köhler in Sao Paulo.</strong></p>
<h2>Horst Köhler, Sao Paulo, Brasilien. “Alemao  renuncia por falar    demais. Gafe leva presidente Ã¡ renuncia na  Alemanha”.    (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento  fosse    adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5589" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/”&gt;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/aktuell/1191138/">http://www.dradio.de/aktuell/1191138/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp1.JPG" alt="horstkohlersp1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2">http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2</a></p>
<p><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp3.JPG" alt="horstkohlersp3.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp2.JPG" alt="horstkohlersp2.JPG" /></p>
<p><a href="https://www2.gestao.presidencia.serpro.gov.br/clientes/presidencia/presidencia/casa_civil/noticias/banco_de_imagens/03122009G00047red.JPG/view">https://www2.gestao.presidencia.serpro.gov.br/clientes/presidencia/presidencia/casa_civil/noticias/banco_de_imagens/03122009G00047red.JPG/view</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html"><strong>http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Korruptionskrise &#8211; nationale Politikexperten vergleichen stets politisches Vorgehen in Deutschland und Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/"><strong>        http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<h2>EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung startet in  Hamburg. “Wir teilen   die Werte der individuellen Freiheit, der  Herrschaft des Rechts und der   Menschenrechte.” Bundesaußenminister  Westerwelle. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11470" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html"><strong>http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html"><strong>http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html</strong></a></p>
<p><strong>Slumwachstum im “Boom”-Land: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/09/brasiliens-menschenrechtslage-in-den-slums-weiter-banditen-diktatur-selbst-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-bewaffnete-gangster-verkaufen-nach-wie-vor-drogen-trotz-militarprasenz-laut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/09/brasiliens-menschenrechtslage-in-den-slums-weiter-banditen-diktatur-selbst-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-bewaffnete-gangster-verkaufen-nach-wie-vor-drogen-trotz-militarprasenz-laut/</strong></a></p>
<p><strong>Auswanderungsland:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong>Hunger in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Widersprüche, Stefan Zweig, die  Goethe-Gesellschaft.    “Diese tiefen Widersprüche in der brasilianischen  Gesellschaft sind    damals von Goethe nicht erfaßt worden. Heute sind  diese Widersprüche    noch tiefer.” Dr. Marcus Mazzari, Präsident der  Goethe-Gesellschaft    Brasiliens. Wie Stefan Zweig bewußt  beschönigte…Alberto Dines im    Website-Interview. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11467" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio-de-janeiro-der-tod-des-kameramanns-bei-feuergefecht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio-de-janeiro-der-tod-des-kameramanns-bei-feuergefecht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/albertodinesneu.JPG" alt="albertodinesneu.JPG" /></p>
<p><strong>Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<h2>Prof. Dr. Marcus Mazzari, Präsident der  Goethe-Gesellschaft     Brasiliens. “Associacao Goethe do Brasil”. Gesichter  Brasiliens. Goethe     und Martius: “Neigung zum Harmonisieren der  Konflikte und    Widersprüche  Brasiliens.” Stefan Zweig habe ebenfalls  vieles    beschönigt. Wikileaks.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/marcusmazzari.jpg" alt="marcusmazzari.jpg" /></p>
<p><strong>Dr. Mazzari, Professor an der Bundesuniversität Sao      Paulo,  betonte im Website-Interview seine tiefe Bewunderung für Johann      Wolfgang von Goethe, ebenso für dessen engen Freund Carl Friedrich      Philipp von Martius. Dies verleitet Dr. Mazzari indessen keineswegs  zu     Einseitigkeiten, wie nicht selten in der Goethe-Szene zu  beobachten   ist.   Vielmehr besticht an dem Präsidenten der  Goethe-Gesellschaft    Brasiliens  neben der profunden  wissenschaftlichen Kenntnis beider    Persönlichkeiten  auch die  kritische Sicht: “Sowohl Goethe als auch    Martius haben eine  Neigung  zum Harmonisieren der Konflikte und    Widersprüche. Die haben über   vieles hinweggesehen in Brasilien. Martius    schrieb an Goethe, daß   Brasilien eine große Zukunft bevorstünde:    `Brasilien macht eine   harmonische Entwicklung durch.` Und so war es ja    nicht. Diese tiefen   Widersprüche in der brasilianischen Gesellschaft    sind damals von  Goethe  nicht erfaßt worden. Heute sind diese    Widersprüche noch  tiefer.” </strong></p>
<p><strong>Als Martius Brasilien bereiste, herrschte dort      u.a. grauenvollste Sklaverei. Bis heute ist die Sklavenarbeit nicht      abgeschafft worden. </strong></p>
<p><strong>Goethe-Kongreß in Sao Paulo 2009 mit Dr. Marcus Mazzari und Dr. Jochen Golz aus Weimar:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/04/goethe-institut-sao-paulo-erster-internationaler-kongres-der-neu-gegrundeten-goethe-gesellschaft-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/04/goethe-institut-sao-paulo-erster-internationaler-kongres-der-neu-gegrundeten-goethe-gesellschaft-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><strong>“Martius spricht von Brasilien als einem glückseligen Land &#8211;      zur Sklavenzeit. Soviel Blut wurde in Brasilien vergossen. Das hat      Martius nicht sehen wollen. Und Goethe auch nicht.”</strong></p>
<p><strong>Bereits zu Goethes Zeiten war Brasilien ein berüchtigter Folterstaat, wurden schwarze Sklaven lebendig verbrannt. </strong></p>
<p><strong> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/angeloagostinosklavenverbrennung.JPG" alt="angeloagostinosklavenverbrennung.JPG" />Bild von Angelo Agostino.</strong></p>
<p><strong>Indianerstämme versklavten andere indianische Gemeinschaften,      folterten unterworfene Indios anderer Stämme.  Heute ist      in Lateinamerikas größter Demokratie laut UNO und Amnesty International      weiterhin Folter üblich, lodern Scheiterhaufen in Rio de Janeiro,  Sao     Paulo oder Salvador da Bahia. </strong></p>
<p>Â <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/brasiliens-tupi-indianer-lehrbuch-mit-folterszenen-schockt-schuler-laut-zeitung-o-dia-franzosische-gravur-zeigt-foltern-gegnerischer-indiostamme/#more-2585">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/brasiliens-tupi-indianer-lehrbuch-mit-folterszenen-schockt-schuler-laut-zeitung-o-dia-franzosische-gravur-zeigt-foltern-gegnerischer-indiostamme/#more-2585</a></p>
<p><strong>Professor Mazzari kritisiert zudem  das Buch “Brasilien &#8211; ein      Land der Zukunft” von Stefan Zweig: “Er hat vieles beschönigt &#8211; es    ist   ein Wunschbild.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><strong>Wikileaks:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/#more-2523">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/#more-2523</a></p>
<p><strong>Filmemacher Paulo Lins (City of God): <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/httpwwwgoethebrasilde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/httpwwwgoethebrasilde/</a></p>
<p><strong>Goethe und der Kannibalismus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/goethe-und-der-kannibalismus-in-brasilien-todeslied-eines-gefangenenbrasilianisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/goethe-und-der-kannibalismus-in-brasilien-todeslied-eines-gefangenenbrasilianisch/</a></p>
<p><strong> 1830 ging der deutsche Naturforscher F.J.F. Meyen  durch      Rios Sklavenmarkt in der Rua Camerino und schrieb in sein Tagebuch:”Das      Schicksal wird sich an den Weißen für die Unthaten rächen, die sie    seit   Jahrhunderten an Millionen von Negern begangen haben. Die    Magazine der   Sclavenhändler waren mit das Erste, das wir hier    besuchten, um endlich   selbst diesen, aller Würde der Menschheit    entehrenden  Handel mit   anzusehen. Wir fanden mehrere Hundert dieser    unglücklichen Geschöpfe in   solchen Läden. Sie saßen reihenweise auf    kleinen Bänken oder   niedergekauert auf der Erde und ihr Zustand war    schaudererregend. Es   waren meistens Kinder, die hier angeboten  wurden,   fast alle waren   gezeichnet mit glühenden Eisen. Zu unserem  Erstaunen   fanden wir auch zu   Rio Landsleute, die durch ihre Bildung  und   Humanität allgemein bekannt   sind, und die uns doch mit kalten  Worten   erklärten, wir mögten ja nicht   glauben, daß die Neger zu  unserem   Menschen-Geschlecht gehörten und   gleiche Ansprüche zu machen    berechtigt wären. Die Menschheit wird es   einst nicht glauben, wenn  wir   mittheilen, da man zuweilen die Neger   selbst zur Zucht hält, wie  man   bei uns die Pferdezucht in Gestüten   betreibt. Man kauft junge    Negressen bloß zum Kinder-Erzeugen…Auch die   Milch der Negressen    benutzt man  zum Handel und verkauft sie als   Kuhmilch; deshalb kommt    zu Rio, in den Häusern der Fremden, wenn sie   nicht selbst Kühe    besitzen, niemals Milch zum Vorschein, die hier   überhaupt sehr teuer    ist. Erst der Mangel an Sclaven wird die   Brasilianer arbeiten    lehren,und dann wird eine neue Epoche für Brasilien   beginnen. Schon    sehen sie mit neidischen Augen auf die Fremden, die   sich in ihrem    Lande niedergelassen haben, und durch bittere Erfahrungen   und harte    Arbeit mehr oder weniger zum Wohlstande gekommen sind. Wenn   hier eine    vornehme Familie einen Abend-Spaziergang macht, so gehen die   Töchter    voran; in einiger Entfernung folgt das Elternpaar und eine Menge      Sclaven schließen den Zug; langsamen und angemessenen Schrittes bewegt      sich die Gesellschaft fort.” In der Rua Camerino, in der bis heute     nicht  ein einziges Denkmal, keine Tafel an einen der größten     Sklavenmärkte  der Weltgeschichte erinnert, begingen viele Schwarze aus     Verzweiflung  Selbstmord. </strong></p>
<p><strong>…fanden wir auch zu Rio Landsleute…: Bezog sich Meyen etwa auf Personen auch aus dem Freundes-und Bekanntenkreis Goethes?</strong></p>
<p><strong>Brasilienreisender Martius: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/08/der-deutsche-brasilienreisende-martius-uber-kindstotung-kinderverkauf-kannibalismus-sklaverei-bei-den-indianern-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/08/der-deutsche-brasilienreisende-martius-uber-kindstotung-kinderverkauf-kannibalismus-sklaverei-bei-den-indianern-brasiliens/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Hans Magnus Enzensberger im Goethe-Institut Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/shintoist-bairro-liberdade-sao-paulo-gesichter-brasiliens/">hthttp://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/13/hans-magnus-enzensberger-sao-paulo-goethe-institut/</a></p>
<p><strong>Sammlung von Theaterkritiken zur “Amazonasoper”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</a></p>
<p><strong>”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert. Gebrüder Villas-Boas, Indianerexperten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Auslandspropaganda:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4">http://www.youtube.com/watch?v=Xkv</a></p>
<h2>Stefan Zweig und Judenhasser Getulio Vargas,  Träger des     Bundesverdienstkreuzes. Die engen Beziehungen von Vargas zur  GESTAPO     Adolf Hitlers. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=131" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong> Deutschlandradio Kultur &#8211; Hitlers “Mein Kampf” &#8211; ein Bestseller in Brasilien: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</a></strong></p>
<p><strong>„Das erfundene Paradies”<br />
Biograph Alberto Dines: “Er hat die Augen vor vielem verschlossen”</strong><br />
<strong>Zu den geschicktesten Schachzügen der antisemitischen Diktatur      des Hitlerverehrers Getulio Vargas gehörte, den Schriftsteller Stefan      Zweig in die Auslandspropaganda des Regimes einzuspannen und   gewünschte    Brasilienklischees weltweit zu verbreiten. Die Wirkungen   sind bis  heute   spürbar: Vor 65 Jahren veröffentlichte Stefan Zweig   sein Buch   “Brasilien  &#8211; ein Land der Zukunft” &#8211; bis heute ist es ein     Weltbestseller, ein  Klassiker der Brasilienliteratur und weckt auch   bei   Deutschen aller  Generationen nach wie vor Interesse, sogar     Begeisterung für das  Tropenland.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p><strong> Wer Brasiliens gravierende  Menschenrechtsprobleme,     Rassismus und fortexistierende  Sklavenhaltermentalität, die keineswegs     neuen Sozialkontraste indessen  genauer kennt, fragt sich bei der     Lektüre des literarischen  Meisterwerks, ob Zweig nicht gelegentlich     irrte, idealisierte,  romantisierte, übertrieb, gar opportunistisch mit     historischen  Wahrheiten umsprang, sich da realitätsfremd ein     Tropenparadies  zurechtschrieb. Der brasilianische Zweig-Biograph     Alberto Dines aus Sao  Paulo spart just aus solchen Gründen nicht mit     Kritik.<br />
Dines hat bei der edition Büchergilde in Frankfurt am Main seine rund      700 Seiten starke Zweig-Biographie „Tod im Paradies” veröffentlicht.<br />
Der Journalist und Autor zählt zu den bekannten jüdischen      Persönlichkeiten Brasiliens und hat als Junge Stefan Zweig in Rio de      Janeiro noch persönlich kennengelernt. Wer heute dessen Werk „Brasilien  “     ein Land der Zukunft” lesen und verstehen wolle, so Dines im      Website-Exklusivinterview, müsse stets die Persönlichkeit, das      Charakterprofil des Dichters sowie den damaligen historischen Kontext im      Blick haben. Dies betreffe Zweigs Lob für Brasiliens Rassenharmonie      ebenso wie seine Beschönigung des Lebens in den Slums. Neue Studien      brasilianischer Wissenschaftler, aber auch der Vereinten Nationen,      beschreiben das grauenhafte Ausmaß von Rassismus und Diskriminierung  in     Brasilien. „Just der brasilianische Staat”, so 2006 Lucia Xavier  von    der  NGO „Criola” in Rio, „welcher den Mythos von der  Rassendemokratie     konstruierte, pflegt den institutionalisierten  Rassismus.” War er     während Stefan Zweigs Aufenthalt etwa  abgemildert, schwächer als heute?     „Damals war all das noch viel  grauenhafter”, konstatiert Alberto   Dines.   Laut Stefan Zweig löste  Brasilien die Rassenfrage geradezu    beispielhaft  und bewundernswert.  Alle Rassen, so der Dichter, lebten in    vollster  Eintracht  miteinander. Dines setzt dagegen, daß von einer    Lösung der   Rassenfrage weder damals noch heute die Rede sein kann.    „Aber es gab   damals nicht jenen aggressiven Rassismus, den Zweig aus    Europa  kannte.  Stefan Zweig war kein Sozialwissenschaftler, kein     Anthropologe, kein  Wirtschaftsexperte &#8211; und sprach auch nicht     portugiesisch.” Deshalb kommt  er wohl zu der irrigen Annahme, in     Brasilien fehlten ein abfälliges,  rassistisches Vokabular,     herabsetzende Worte über Negros. „Solche  Begriffe gibt es durchaus”,     meint Dines. „Es ist unbestreitbar, daß man  viele Jahre braucht, um in     das Leben Brasiliens wirklich einzutauchen &#8211;  und Stefan Zweig sagt     selbst, er sei nur kurze Zeit hier gewesen, habe  nur wenige Orte     besucht. Er war auch kein politisierter Mensch, er  täuschte, irrte     sich, auch in politischen Fragen Brasiliens. Ich denke,  er hat die     Augen vor vielem verschlossen, ich bin da sehr kritisch.”<br />
So behauptet Zweig realitätswidrig, in Brasilien habe man noch nie von      Brutalität gegenüber Tieren, gar von Hahnenkämpfen gehört. Der große      Zweig kann für diese Anmerkung nur ungläubiges Kopfschütteln ernten &#8211;      denn gerade die grausamen Hahnenkämpfe waren damals in Brasilien &#8211;   und    auch in der Region von Rio de Janeiro &#8211; außerordentlich beliebt.   Schwer    vorstellbar, daß Zweig davon nichts mitbekommen hatte. Das    entsetzliche   Vergnügen hatten die portugiesischen Kolonisatoren    mitgebracht, seit   1530 gibt es darüber Berichte. Und selbst Staatschef    Lulas PR-Manager   Duda Mendonca ist bis heute Fan von Hahnenkämpfen,    die ganze Spitze der   Arbeiterpartei wußte stets davon. Bei den von    Anbeginn der  Kolonisierung  bis heute üblichen Brandrodungen sterben    ungezählte, auch  seltenste,  vom Aussterben bedrohte Tiere auf    grausamste Art,  verbrennen lebendig &#8211;  und jeder Brasilianer weiß das    genau. Angesichts  des heute wie damals  extrem sozialdarwinistischen    Alltags von Brasilien  erscheint Zweigs  Beschreibung des    brasilianischen Nationalcharakters,  der  Landesmentalität teilweise wie    ein schlechter Witz. Hans Stern aus  Rio,  jüdischer Besitzer eines    Juwelierkonzerns, nennt Zweigs  Brasilienbuch  daher    „opportunistisch”:”Da schwärmt er von der Harmonie  der Rassen, von  der    Herzensgüte des Volkes, von den bunten, lebhaften  Tropen, in denen     alles blüht, auch wenn es mal welkt.” Zu Zweigs  Zeiten, in den    vierziger  Jahren sei Brasilien ein ganz primitiver Staat  gewesen.<br />
–Zweigs „Geschäft” mit der Vargas-Diktatur “ Buch im Tausch gegen Dauervisum<br />
Alberto Dines erinnert daran, daß damals, 1941, in Brasilien der      Diktator Getulio Vargas an der Macht war, es eine faschistische Partei      mit 600000 Mitgliedern gab, die Politik, die öffentliche Meinung von      grauenhaftem, aggressivem Antisemitismus geprägt waren. Das      Außenministerium “ voller Antisemiten. „1941 schrieben Zeitungen, die      Copacabana sei nicht wiederzuerkennen &#8211; verpestet von Leuten mit      Judennasen!” Regimegegner wurden gefoltert. Ein Vargas-Dekret verbot zur      Hitlerzeit, europäischen Juden, die nach Brasilien flüchten  wollten,     ein Einreisevisum auszustellen “ ungezählte endeten deshalb  in den   KZs.   Für die brasilianische Historikern Maria Tucci Carneiro  aus Sao   Paulo   ist die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer  Ausrottung,   was   sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen  sollte.<br />
Schon 1936 hatte der als antisemitisch verschriene Diktator Vargas in      Rio taktisch geschickt Stefan Zweig empfangen “ genau zwei Tage später      lieferte Vargas die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland aus, in      Bernburg wurde sie vergast. „Am 27.August 1936 war die Nachricht  von  der    Auslieferung in den brasilianischen Zeitungen.”<br />
Damals ist der deutschstämmige Filinto Müller gefürchteter Chef der      politischen Polizei, hält mit seinen Leuten enge Kontakte zur Gestapo,      läßt von ihr in Berlin seine Nachwuchskader ausbilden. Alberto Dines      konstatiert: ”Dieses Visum war damals eine kostbare Sache für jeden      Juden, der aus Europa flüchten wollte. Und Stefan Zweig machte eben  ein     Negocio, Geschäft mit der Vargas-Regierung “ er schrieb ein Buch      zugunsten Brasiliens im Tausch gegen ein Dauervisum, erhielt es mit      unglaublicher Leichtigkeit. Und wenn er ein Buch verfaßt, das  günstig     für das Land ist, wird er eben bestimmte Dinge nicht sagen.”  Jorge  Amado    nennt es ein Auftragswerk. Zweig, so heißt es, habe  enge  Kontakte zu    Diktator Vargas unterhalten. Dieser wird stets  positiv  erwähnt.<br />
Das Vargas-Regime macht vorhersehbar offen Propaganda für „Brasilien “      ein Land der Zukunft”. Lourival Fontes, rechte Hand von Vargas und   sein    Propagandachef, charakterisiert das Buch als Dienst an der      brasilianischen Nation. Ausgerechnet vom Goebbels dieses Vargas ließ      sich Zweig, der sich mit Brasilianern nicht in ihrer Landessprache      unterhalten konnte(!), einen Übersetzer stellen sowie eine Reise in den      Nordost-Teilstaat Pernambuco finanzieren. Biograph Dines erinnert     daran,  daß ausgerechnet Mussolini jenen hochintelligenten     Propagandachef  überschwenglich lobte. In der ganzen Welt verstünden nur     drei Personen  den Faschismus “ Fontes sei einer davon. „Mit Stefan     Zweig und anderen  jüdischen Persönlichkeiten ging Fontes sehr     freundschaftlich um &#8211; dem  vor den Nazis geflohenen französischen Juden     Max Fischer half er sogar,  einen Verlag zu gründen. Das ist wichtig “     man muß die brasilianische  Ambiguidade, Zweideutigkeit verstehen,     Brasilien ist ein zweideutiges  Land.” Hat Zweig dies verstanden? „Ah “     das weiß ich nicht.”<br />
Zudem war Stefan Zweig laut Dines eine empfindsame, ängstliche Person,      die nicht polemisierte und auch nicht diskutierte. „Ich hätte nicht   wie    Zweig reagiert “ der damals bereits tief depressiv war. Denn   Zweig   hatte  ja Angst vor dem Krieg, flüchtete deshalb nach Brasilien “   doch   der  Krieg kam ihm nach. In Rio wurden Zivilschutzübungen   abgehalten,   wegen  der deutschen U-Boote lag nachts die Copacabana im   Dunkel.”<br />
Dines zitiert Zweigs Gastgeber in Rio, Abrahao Koogan, der über den      Dichter auf einer Konferenz sagte: ”Er war ein feiger Mensch.”<br />
Als „Brasilien “ ein Land der Zukunft” herauskam, wurde es von der      Presse wegen verschiedenster Ungereimtheiten arg verrissen “ doch      jeglicher Hinweis auf politische Aspekte, gar auf die unterlassene      Kritik am Antisemitismus, fehlte durchweg. Denn wer dies gewagt hätte,      so Alberto Dines, wäre unter der Vargas-Diktatur womöglich verhaftet      worden. Zweig antwortet auf die Vorwürfe “ ausgerechnet in einer  wenig     gelesenen Zeitung der Vargas-Regierung. Manche Buch-Zitate  Zweigs   wirken   wie pure Vargas-PR:”Wer das Brasilien von heute  erlebt, hat   einen  Blick  in die Zukunft getan.” Oder:”Wer Brasilien  wirklich zu   erleben  weiß,  der hat Schönheit genug für sein halbes  Leben gesehen.”   Bis heute  werden  solche Zweig–Sprüche selbst von der  Reisebürowerbung   gerne  übernommen.<br />
In dem Brasilienbuch brilliert er mit anschaulichen Beschreibungen der      nationalen Industrie, der enormen Bodenschätze, der Landwirtschaft.      Nichts davon stammt von ihm, alles hat er von dem Wirtschaftsexperten      Roberto Simonsen übernommen, wie Alberto Dines betont.<br />
Dann zählt er verschiedene Irrtümer Zweigs auf. In Sao Paulo begeisterte      sich dieser an einem Modellgefängnis, das nach den Methoden eines      deutschen Pädagogen und Mediziners geführt wurde. ”Stefan Zweig  glaubte     damals, Brasilien nutze Wissen und Erfahrung anderer Völker   landesweit    und habe daher alle Möglichkeiten zum Wachsen. Doch just   dieses    Modellgefängnis von Sao Paulo wurde zu einer entsetzlichen   riesigen    Anstalt namens CarandirÃ¹ ausgebaut, zur Hölle für unzählige   Häftlinge.    Zweig konnte nicht voraussehen, daß Brasilien ins   Stocken, ja zum    Stillstand kommen würde. Man investierte weder in die   Gefängnisse noch    in die Schulbildung. Statt echter Entwicklung nur   pharaonische  Projekte,   dazu die Auswirkungen der   Bevölkerungsexplosion, der  Korruption und   vieler anderer negativer   Faktoren. Brasilien hat sich  brutalisiert.”<br />
Stefan Zweig hätte auch die Folgen der tiefverwurzelten      Sklavenhaltermentalität erwähnen, den Horror der brasilianischen      Sklaverei schildern müssen. Nichts davon “ stattdessen betont er, in      keinem anderen Land seien die Sklaven so relativ humanitär behandelt      worden. Er gewinnt dem elenden Leben der schwarzen Sklavennachfahren      sogar pittoreske Seiten ab, beschreibt die Schwarzen als fröhlich und      glücklich.<br />
–Dichterisch-journalistische Sorgfaltspflicht”„Er erfand das Paradies”–<br />
”Nur ein einziges Mal war er in einem Slum und idealisierte daraufhin      das einfache Leben der Leute dort. Andere prominente Zugereiste,      darunter Soziologen und selbst Orson Welles, hoben ebenfalls nur die      pittoresken Aspekte der Armut hervor. Zweig täuschte sich “ aber das      entsprach ja seinem idealisierenden, romantisierenden Naturell. Er      erfand das Paradies. Sicherlich hatte er dafür einige konkrete  Elemente,     denn es gab gute Dinge in Brasilien. Doch jenes Paradies,  das er da     erdichtete, hat seinen Selbstmord nicht verhindert.”</strong></p>
<h2>Rio+20, Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro:  Der Tod des Kameramanns     Gelson Domingos bei Feuergefecht, Video  anklicken. “Abatido no     front.”(O Globo) Brasiliens Fotojournalismus. Wem  nützen     Banditendiktatur und immer mehr No-Go-Areas? Stadtpolitik unter  der     Regierung von Dilma Rousseff. Brasiliens unbequeme Realitäten.      Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio im Bau. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11463" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-menschenrechtslage/" rel="tag">Brasiliens Menschenrechtslage</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gelson-domingos/" rel="tag">Gelson Domingos</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stadtkrieg-von-rio-de-janeiro/" rel="tag">Stadtkrieg von Rio de Janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/kameramannriotot.JPG" alt="kameramannriotot.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Gelson Domingos, verheiratet, drei Kinder &#8211; mehrfach preisgekrönt. Die MG-Salve durchdrang die Schutzweste.</strong></p>
<p>Video anklicken:</p>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/brasil/noticias/veja-ultimas-imagens-do-cinegrafista-da-band-que-morreu-em-tiroteio-em-favela"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/brasil/noticias/veja-ultimas-imagens-do-cinegrafista-da-band-que-morreu-em-tiroteio-em-favela</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/</strong></a></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?      Laut  Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila    Cruzeiro   von  Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann    rammten   ihm die  Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten  seine   Füße ab   und  verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe  Szene  aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><strong><a href="http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2011/11/patrulhamento-e-reforcado-em-favela-do-rio-onde-cinegrafista-foi-morto.html"><strong>http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2011/11/patrulhamento-e-reforcado-em-favela-do-rio-onde-cinegrafista-foi-morto.html</strong></a><br />
</strong></p>
<p><strong>YouTube-Video von Feuergefecht in Rio anklicken:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</strong></a></p>
<p><strong>In europäischen Analysen ist häufig von einer energischen         Kriminalitätsbekämpfung im Vorfeld von Fußball-WM und olympischen         Spielen die Rede &#8211; in Brasilien selbst wird dies wie üblich völlig         anders gesehen.   </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</strong></a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen-Theaterstück in Deutschland, Österreich, der Schweiz offenbar noch nicht aufgeführt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</strong></a></p>
<p><strong>Wem nützt die Banditendiktatur?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</strong></a></p>
<p><strong>Aus Europa erhält die Regierung unter Dilma Rousseff sehr viel Lob.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/zeitungsfotoermordeterziege.JPG" alt="zeitungsfotoermordeterziege.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsfoto aus Rio, Ausriß: Ermordeter in Favela neben Ziege.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p>Atomkraftwerk Angra 3:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/</strong></a></p>
<p><strong>Was Brasiliens Fotoreporter u.a. in Rio de Janeiro festhielten &#8211; Brasiliens unbequeme Realitäten:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Die Aufdringlichkeit der Sinne</strong></p>
<p><strong>Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft &#8211; Oskar Negt(2000)</strong></p>
<p><strong>“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten        Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele        Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte        Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt  und       öffentlich gequält werden &#8211; das gehört nicht der Vergangenheit  an.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</strong></a></p>
<h2>Brasilianischer Fotograf Marcio Alexandre von  TV Globo in Rio de      Janeiro mit Mpi-Salve ermordet. Reisewarnungen,  öffentliche  Sicherheit     und Gewaltklima unter Lula. Fußball und  Mpi-Gangster &#8211;  Rocinha.  Tote    bei WM-Siegesfeier. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5840" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tv-globo/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Laut Polizeiangaben kam der Fotograf mit seinem  elfjährigen      Sohn und zwei anderen Kindern am WM-Sonntag aus einem       FußballstadionÂ und war auf dem Weg nach Hause, als die Killer auf einem       Motorrad heranfuhren und aus einer Mpi und einer Pistole auf ihn       feuerten. Die Täter hätten lediglich das Handy geraubt, hieß es.       Alexandre war verheiratet, hatte drei Kinder.</strong></p>
<h2>“Im Complexo do Alemao geschah eine  Raubzug-Operation. Dutzende von      Reportern und Kameraleuten waren dort &#8211;  doch dies entging ihrer      Beobachtung.” (O Estado de Sao Paulo) Kritik an   Hurra-Berichterstattung     über die Farce des Polizei-und  Militäreinsatzes  von Rio de Janeiro.     Viele Fragen über gesteuerten  Journalismus. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8617" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/complexo-do-alemao/" rel="tag">Complexo do Alemao</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/milita%c2%a4r/" rel="tag">MilitÃ¤r</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/polizei/" rel="tag">Polizei</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag">Rio de Janeiro</a></p>
<p><strong>Im Zuge der jüngsten Enthüllungen über die  tatsächlichen      Vorgänge bei der Besetzung der Slumregion “Complexo do  Alemao” von Rio      de Janeiro geraten inzwischen immer mehr die  Mainstreammedien und      Mainstreamjournalisten in die Kritik, die in heute  üblicher Manier      offizielle Versionen des Militär-und Polizeieinsatzes  verbreitet      hatten. Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado de  Sao  Paulo”     betont inzwischen, was brasilianische Richter und kirchliche       Menschenrechtsexperten bereits seit dem Beginn der Operation vom       vergangenen November scharf verurteilt hatten, indessen vorhersehbar        bei in-und ausländischen Mainstreammedien kein Gehör fanden. Gemäß  der      Analyse der Qualitätszeitung handelte es sich um eine große       Raubzug-Operation. Die Reporter hätten sich als Teil der  Kriegsoperation      gesehen und ihr kritisches Potential verloren. “In  der Schilderung    war   alles schön und wunderbar &#8211; während real im  Schatten Raub und     Plünderung  abliefen.” “O Garimpo envolveu o saque  de varias casas de     cidadaos  comuns, perplexos com a furia e a  ganancia de seus     salvadores…Aves de  rapina agradecem.”</strong><strong>Brasilianische       Menschenrechtsaktivisten, die zu selber Zeit wie in-und  ausländische      Journalisten im Complexo do Alemao recherchierten,  berichteten   gegenüber    der Website vom vorherrschenden Klima der  Einschüchterung,    Angst   unter  den Slumbewohnern, von staatlichem  Terror, Raub.   Massakrierte   habe man  in der üblichen Weise zwecks  Beseitigung von   Schweinen   auffressen  lassen.  Menschenrechtsaktivisten im Complexo do   Alemao   fürchteten   Repressalien und Ermordung, zögen es vor, daß   jegliche Art   von  Protesten  gegen die Menschenrechtsverletzungen fern   der Slumregion    stattfinde und  von Gruppierungen außerhalb des   Teilstaats Rio de    Janeiro organisiert  werde. Ein Blick auf Berichte   über die    Besetzungsaktion zeigt, daß in  nicht wenigen Medien offenbar   verboten    war, derartige kritische Stimmen  überhaupt zu erwähnen. </strong></p>
<p><strong>Nicht nur in Brasilien ist allgemein bekannt, daß es bei       Polizei-und Militäraktionen in Favelas fast stets zu derartigen       gravierenden Menschenrechtsverletzungen kommt. Umso merkwürdiger mutet       an, daß just in Berichten von ausländischen Reportern, die vor Ort       waren,  solche nunmehr offengelegten Fakten komplett fehlen. Was war   da     passiert, welche Abstimmungen erfolgten mit den zuständigen      Redaktionen?  Fragen über Fragen, viel Stoff für      Kommunikationswissenschaftler. </strong></p>
<p><strong>Zu den gerne weltweit verbreiteten offiziellen Versionen       zählte just im November 2010, mitten in den Raub-und Gewaltaktionen,        auch die Einschätzung eines Rio-Polizeichefs, wonach man den  Bewohnern      des Complexo do Alemao die Freiheit gebracht habe.  Präsidentin  Dilma     Rousseffs neuer Justizminister nannte laut  Landesmedien die      Besetzungsaktion ein “Modell und Beispiel für das  ganze Land”.</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/militarische-besetzung-des-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-ist-modell-und-beispiel-fur-das-ganze-land-zitieren-brasiliens-landesmedien-neuen-justizminister/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/militarische-besetzung-des-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-ist-modell-und-beispiel-fur-das-ganze-land-zitieren-brasiliens-landesmedien-neuen-justizminister/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/riocomplexosoldaten2006.JPG" alt="riocomplexosoldaten2006.JPG" /></p>
<p><strong>Militäreinsatz von 2006 im Complexo do Alemao &#8211; mit den bekannten Resultaten… </strong></p>
<p><strong>Fotoserie:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p>Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010</p>
<p>Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder       erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige       Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung       eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein       ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden       führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das  Fehlen      unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an  Korruption    sorgten   für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme  im Straf- und      Jugendstrafvollzug.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><strong>Hintergrund Favelas &#8211; Österreichs Südwind-Magazin:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;ausg=200304"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;a</strong></a></strong></p>
<h2>Brasilien: “Tropa de Elite 2? &#8211; noch  dokumentarischer als der      Berlinale-Gewinner. Landeskunde pur über die  Sicherheits-und      Menschenrechtspolitik unter Lula. “Porém, os principais  inimigos do      herói são mesmo os políticos, mostrados em vários formatos.”       USP-Studenten Sao Paulos: “Genauso ist leider unser Brasilien heute, da       wurde nichts übertrieben. Man muß um das Leben von Regisseur  Padilha      fürchten.” Constantin Costa-Gavras. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6779" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tropa-de-elite-2/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/14/wagner-moura-und-jose-padilha-bei-debatte-uber-tropa-de-elite-2-in-sao-paulo-ich-votiere-in-der-stichwahl-fur-keinen-der-beiden-kandidatenpadilha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/14/wagner-moura-und-jose-padilha-bei-debatte-uber-tropa-de-elite-2-in-sao-paulo-ich-votiere-in-der-stichwahl-fur-keinen-der-beiden-kandidatenpadilha/</a></strong></p>
<p><strong>Der neue, ab sofort landesweit gezeigte Streifen von       Regisseur José Padilha ist noch erheblich näher an der derzeitigen       Realität der größten Demokratie Lateinamerikas als Vorläufer und       Berlinale-Gewinner “Tropa de Elite”. Wer die hiesigen Zustände aus der       Nähe kennt, ersetzt im Film gezeigte Figuren des öffentlichen Lebens       beinahe zwangsläufig im Kopf sofort durch passende real   existierenden     Personen &#8211; denkt bei Opfern der Gewaltkultur, der       Menschenrechtssituation an brasilianische Freunde und Bekannte, die       ebenfalls sadistisch umgebracht, gar lebendig verbrannt worden sind.  In      dem Film werden eine Journalistin und ein Fotograf Rio de  Janeiros      verbrannt. Ein Menschenrechtsaktivist, der sich gegen die   Slum-Diktatur     auflehnt, Abgeordneter wird, erinnert sehr an einen   real  existierenden    politischen Gegner der paramilitärischen Milizen,   an  Marcelo Freixo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropa2scheiterhaufen.JPG" alt="tropa2scheiterhaufen.JPG" /></p>
<p><strong>Banditen verbrennen die Journalistin und den Fotografen &#8211; ein Gangster hält in der Hand einen verkohlten Menschenkopf.  <strong>Wie       starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes? Laut       Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila Cruzeiro von       Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann rammten ihm    die    Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten seine Füße ab  und      verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe Szene aus       Berlinale-Gewinner ”Tropa de Elite”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropmatiasbandit.JPG" alt="tropmatiasbandit.JPG" /></p>
<p><strong>BOPE-Capitao Matias und Rio-Bandit.</strong></p>
<p><strong>”Die Politiker erkennen sich wieder. Es gibt keinen       Politiker, der nicht auf Fotos an der Seite von Angehörigen       paramilitärischer Milizen abgebildet ist.” Regisseur José Padilha. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/erfolgsfilm-tropa-de-elite-2-und-ubersturzte-reaktionen-3-monate-vor-lulas-abtreten-besetzt-spezialeinheit-scheiterhaufen-hinrichtungsstatte-in-rio-slum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/erfolgsfilm-tropa-de-elite-2-und-ubersturzte-reaktionen-3-monate-vor-lulas-abtreten-besetzt-spezialeinheit-scheiterhaufen-hinrichtungsstatte-in-rio-slum/</a></strong></p>
<p><strong>“Mit Tropa de Elite 2 klagt Padilha die Politik und die Politiker an.” Kritiker Luiz Zanin Oricchio in “O Estado de Sao Paulo”</strong></p>
<p><strong>Bizarre Rio-Realität November 2010: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-polizeipannen-ohne-ende-tv-helikopter-zeigt-live-lange-zeit-uber-250-schwerbewaffnete-slum-banditen-wahrend-die-spezialeinheiten-unfahig-zu-entsprechendem-eingreifen-sind/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-polizeipannen-ohne-ende-tv-helikopter-zeigt-live-lange-zeit-uber-250-schwerbewaffnete-slum-banditen-wahrend-die-spezialeinheiten-unfahig-zu-entsprechendem-eingreifen-sind/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/padilhamoura4.JPG" alt="padilhamoura4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/auch-am-wahltag-patrouillierten-mit-mpis-bewaffnete-banditen-sogar-auf-motorradern-in-rio-slums-wie-rocinha-berichtet-landespresse-politik-und-organisiertes-verbrechen-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/auch-am-wahltag-patrouillierten-mit-mpis-bewaffnete-banditen-sogar-auf-motorradern-in-rio-slums-wie-rocinha-berichtet-landespresse-politik-und-organisiertes-verbrechen-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Schriftsteller Zuenir Ventura aus Rio weist in       seiner Pressekolumne ebenfalls auf diese Ähnlichkeiten: “Um exercicio é       identificar em “Tropa de elite 2? os personagens reais que se    escondem    ou se disfarcem em cada tipo criado pelo diretor José    Padilha. Eles    compoem a paisagem politica do Rio de Janeiro dos    ultimos anos. Esse    aqui lembra aquele ex-secretario de Seguranca que    teria virado    deputado federal com apoio dos milicianos. Esse outro é   o  deputado    estadual Marcelo Freixo, ameacado de morte por sua acao    contra as    milicias. O governador ficticio, porem, `nao é nenhum e   sao  todos, como    informa o diretor…Mais complexo do que o primeiro, o    numero 2 desvenda  a   promiscuidade etre as forcas da ordem e da    desordem…Padilha nao    perdoa…A seguranca publica do Rio estava nas    maos dos bandidos.”  Immer    wieder erstaunlich und sehr beneidenswert    die Freiheit der    brasilianischen Journalisten, über die Realität  des   eigenen Landes zu    berichten. </strong></p>
<p><strong>“Lula besser als Wagner Moura”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-ist-der-groste-schauspieler-des-landes-besser-als-wagner-moura-laut-regisseur-fernando-meirellescity-of-god-blindness/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-ist-der-groste-schauspieler-des-landes-besser-als-wagner-moura-laut-regisseur-fernando-meirellescity-of-god-blindness/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/wagnermoura1.JPG" alt="wagnermoura1.JPG" /></p>
<p><strong>Lulas Sicherheits-und Menschenrechtspolitik und der Tourismus: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/03/braslien-tourismus-stagniert-seit-zehn-jahren-degradierung-und-gefuhl-der-unsicherheit-helfen-erklaren-warum-der-jahresdurchschnitt-auslandischer-touristen-seit-1999-nicht-funf-millionen-uberste/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/03/braslien-tourismus-stagniert-seit-zehn-jahren-degradierung-und-gefuhl-der-unsicherheit-helfen-erklaren-warum-der-jahresdurchschnitt-auslandischer-touristen-seit-1999-nicht-funf-millionen-uberste/</a></strong></p>
<p><strong>Padilha erweist sich erneut als ausgezeichneter Kenner,       intimer Beobachter Brasiliens, das wegen seiner Politik auch aus       Mitteleuropa sehr viel Lob erhält &#8211; der Film macht mögliche Gründe       nachvollziehbar.  Teil der Film-Landeskunde ist ein Hubschrauberflug       über die Regierungsbauten von Oscar Niemeyer in Brasilia, von den       Ministerien bis zu Nationalkongreß und Präsidentenpalast &#8211;       politisch-soziologisch eingebunden in die Handlung des Streifens. Die       Realitätsnähe könnte dem Kunstwerk einen weiteren Berlinale-Gewinn       einbringen &#8211; oder noch mehr Verrisse als beim Vorläufer.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/achtung-bewohner-vermeidet-an-kriegstagen-die-hauser-zu-verlassen-danke-comando-vermelho/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/achtung-bewohner-vermeidet-an-kriegstagen-die-hauser-zu-verlassen-danke-comando-vermelho/</a></p>
<p><strong>Regisseur Constantin Costa-Gavras, der den Vorläufer “Tropa       de Elite” 2008 mit dem “Goldenen Bären” der Berlinale auszeichnete,    hat    gegenüber der Presse erneut gewürdigt,  wie Kollege José  Padilha   die    Schuld des Staates für die Gewalt herausstellt. </strong></p>
<p><strong>Wem nützt die Slum-Diktatur? <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/tropa-de-elite-2-offizieller-trailer-anklicken-interessante-politische-und-soziokulturelle-einblicke-in-den-alltag-des-strategischen-partners-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/tropa-de-elite-2-offizieller-trailer-anklicken-interessante-politische-und-soziokulturelle-einblicke-in-den-alltag-des-strategischen-partners-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropadeelite2kino.JPG" alt="tropadeelite2kino.JPG" /></p>
<p><strong>Rua Augusta, Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>“Die Realität ist schlimmer als der Film”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/13/tropa-de-elite-2-die-realitat-ist-schlimmer-als-der-film-laut-regisseur-jose-padilha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/13/tropa-de-elite-2-die-realitat-ist-schlimmer-als-der-film-laut-regisseur-jose-padilha/</a></strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/10/infelizmente-o-brasil-vai-continuar-o-mesmo-depois-do-filme-diz-padilha.html">http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/10/infelizmente-o-brasil-vai-continuar-o-mesmo-depois-do-filme-diz-padilha.html</a></p>
<p><a href="http://cinema.uol.com.br/ultnot/2010/10/06/em-tropa-de-elite-2-jose-padilha-aponta-culpados-na-esfera-do-poder-publico.jhtm">http://cinema.uol.com.br/ultnot/2010/10/06/em-tropa-de-elite-2-jose-padilha-aponta-culpados-na-esfera-do-poder-publico.jhtm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/</a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren       Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda, meist     ganzseitig   geschaltet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/padilhaklein.jpg" alt="padilhaklein.jpg" /></p>
<p><strong>Regisseur José Padilha in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/</a></p>
<p><strong>Film und Realität, Fotodokumentation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/franz-josef-overbeck-neuer-vorsitzender-der-bischoflichen-aktion-adveniat-besucht-erstmals-lateinamerika-im-vorfeld-des-50-jahrigen-bestehens-von-adveniat-2011-overbeck-besucht-franziskanerbischo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/franz-josef-overbeck-neuer-vorsitzender-der-bischoflichen-aktion-adveniat-besucht-erstmals-lateinamerika-im-vorfeld-des-50-jahrigen-bestehens-von-adveniat-2011-overbeck-besucht-franziskanerbischo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/</a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für       eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal   entführt     Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und  temperamentvolle      Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus   Winter führt nach Rio  de     Janeiro  und Salvador da  Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt Städtpartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-de-janeiro-und-koln-rucken-naher-zusammen-die-neue-stadtepartnerschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-de-janeiro-und-koln-rucken-naher-zusammen-die-neue-stadtepartnerschaft/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/mordstatistikcopacabanaglobo.JPG" alt="mordstatistikcopacabanaglobo.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Rio de Janeiros Präfektur läßt Ausstellung von        Menschenrechts-NGO über Morde und Gewalt in Rio entfernen. Zur        Begründung hieß es, die Ausstellung schädige den Stadt-Tourismus. </strong> <strong>Die NGO “Rio de Paz” protestierte entsprechend.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Endstation Carandiru</a></strong>01.04.2006        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein        brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte        efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat.  Von       Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen  Wirtschaftsmetropole   São     Paulo hat im Februar eine mehrfach  lebenslängliche Gefängnisst …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</a></strong>01.11.2000        | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt   über      Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao   Silvèrio      Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der   nationalen      Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident   Fernando Cardoso      aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen   vorzugehen, um die      derzeiti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kolumne: Kopf unter Wasser</a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</a></strong>01.05.2001        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein     Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er     markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar:     Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim  de    Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro  entfernt,    hatte s …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</a></strong>01.02.2002        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER   ZU      Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell    abgeschafft,     doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und    Nordosten wird  sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter    Form  weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an     Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kein Ende des Mordens in Sicht</a></strong>01.04.1997        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in    Sicht    In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur       Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,       Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem       Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das,    was    …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Folter bleibt alltäglich</a></strong>01.11.2001        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In        Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter   gestartet.      Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg   betrifft. Denn   auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher   nicht die  gewünschte    Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot   ist gut  gemacht, drasti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</a></strong>01.10.2000        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben        Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist        stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte   Menschenrechtler      und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und    erhalten dort      politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die   Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</a></strong>01.02.1998        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit    “Wildwest-Zulage”     Die Militärpolizei Brasiliens ist heute    gewalttätiger als während  der    Diktatur. Massaker an Häftlingen,    Straßenkindern und Landlosen  häufen    sich. Menschenrechtler    protestieren gegen eine  “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt    und zum Töten Unschuldiger  anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2">2</a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite">nächste Seite</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</a></strong>01.09.2004        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In      kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch        Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die        privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit  den       Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de  Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Die “Hölle auf Erden”</a></strong>01.12.1996        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden”     Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig     überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als   die   zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten,   die   man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April     verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Staat im Staate</a></strong>01.10.2002        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In  Brasilien       haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate  entwickelt, die vor    allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der  Großstädte das soziale    Leben    kontrollieren. In den über  achthundert Favelas von Rio de    Janeiro häufen    sich Szenen wie  diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ungesühnte Gewaltexzesse</a></strong>01.09.1999        | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In     den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der  Terror    zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei  treiben    hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro,  Ende Juli    1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer  Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.11.2000        | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien  Menschenrechtler       besorgt über Terror von rechts Der brasilianische  Schriftsteller   Joao     Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und  intellektueller Kopf der    nationalen    Schwulenbewegung, hat die  Regierung von Präsident Fernando    Cardoso    aufgefordert, rigoros  gegen rechtsextreme Gruppen    vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1999        | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland   Keine      Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich   vor dem      Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando   Henrique      Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam   Cardoso zu      Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm   Freundlichkeiten und   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1998        | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer    macht     Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der     Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter   Mediziner   an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer   Kaserne  in  Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes   erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>“Cities of Terror” &#8211; WOXX:</strong><br />
<a href="http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf"><strong> http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm"><strong>http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.</strong></a></strong></p>
<p><strong>Brasilianische Sozialwissenschaftler analysieren die       bürgerliche Demokratie des Tropenlandes  und spezielle       Menschenrechtsverletzungen.</strong></p>
<p><strong>Die rasch wachsenden Slums der brasilianischen       Millionenstädte sind nach Darstellung von Sozialwissenschaftlern und       Sicherheitsexperten regelrechte Parallel-Staaten, No-Go-Areas, in  denen      hochbewaffnete Banditenkommandos des organisierten  Verbrechens     neofeudal  die Normen bestimmen, die Bevölkerung  terrorisieren. Dies     habe  verheerende Auswirkungen auf die  Sozialbeziehungen der     Slumbewohner und  paralysiere  Protestpotential. In den     Diktaturjahrzehnten habe das  Militär die  Ghettos “niedergehalten “     heute habe das organisierte  Verbrechen  diese Rolle übernommen. Immer     wieder wird daher die Frage  gestellt,  wem derartige Slumstrukturen am     meisten nützen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/zeitungsfotos3cabecas.jpg" alt="zeitungsfotos3cabecas.jpg" /></p>
<p><strong>Rio &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><strong>„Die Tyrannei des organisierten Verbrechens verhindert       jegliche demokratische Partizipation der Slumbewohner, das       Protestpotential der Armenviertel wird von den lokalen Despoten völlig       erstickt”, analysiert Luiz Eduardo Soares, einer der renommiertesten       brasilianischen Sozialwissenschaftler, der das Bestseller-Buch zum       sozialkritischen Berlinale-Film „Tropa de Elite” mitverfaßt hatte,  im      Website-Exklusivinterview.</strong></p>
<p><strong>„Das Interessante ist: Beim  Übergang von der Militärdiktatur      zur Demokratie am Anfang der achtziger  Jahre wurden in den Slums      geradezu massenhaft Verbände, Organisationen,  Bürgerrechtsgruppen      gebildet, erlebten die Sozialbewegungen einen  enormen Aufschwung.  Doch     dann haben die schwerbewaffneten  Verbrecherkommandos dies  alles   wieder   zunichte gemacht. Sie  kontrollieren ihre Territorien  mit   brutaler   Gewalt “ und in Politik und  Wirtschaft kann es  durchaus   Leute geben,   die das begrüßen. Solche  Zustände gelten für  Rio de   Janeiro und alle   anderen brasilianischen  Städte “ überall  wird eine   Selbstorganisation   der Armen und Verelendeten  blockiert.”  </strong></p>
<p><strong>Die nordöstliche Küstenstadt Fortaleza hat annähernd so viele       Einwohner wie Berlin und belegt ebenfalls die These von       Sozialwissenschaftler Soares. In den riesigen Slums der Peripherie haben       die Bewohner geradezu panische Angst vor Greueltaten,   Gewaltexzessen     marodierender Banditenkommandos. Allein an den   Weihnachtsfeiertagen   von   2007 wurden mehr als einhundert Menschen   ermordet, waren selbst     Heiligabend überall Schüsse zu hören. Die   meisten Geschäfte sind sogar     tagsüber, während der Öffnungszeiten,   mit Stahlgittern verriegelt.     Abends und nachts sind die meisten   Straßen und Gassen der     dichtbesiedelten Peripherie wie ausgestorben,   haben sich viele Menschen     in ihren Katen hinter Gitterstäben und   dem überall frei verkauften     NATO-Stacheldraht verbarrikadiert.   Gesellschaftliche Apathie, Mißtrauen     und Entsolidarisierung sind in   diesen No-Go-Areas deutlich zu  spüren.    ”Das ist eine biblische  Plage  “ solche Gewalt wird bereits in  der    Heiligen Schrift  beschrieben”,  betont Ricardo Mendes, Pastor  einer der    vielen Sekten  in den Slums  von Fortaleza. „Hinter dieser  Gewalt steckt    der Satan  “ ohne das  Evangelium hätten wir hier die  pure Barbarei.”</strong></p>
<p><strong>Die Anthropologin Alba Zaluar, eine der führenden       Gewalt-Forscherinnen Brasiliens, argumentiert indessen ähnlich wie der       Soziologe Soares: ”Die Slum-Assoziationen waren selbst in der       Diktaturzeit sozusagen die Seele der Ghettos, hatten eine enorme       Bedeutung für das kulturelle, soziale Leben, für den Karneval und selbst       für den Fußball. Doch dann intervenierten die     Verbrecherorganisationen   und haben diese Strukturen zerschlagen. Heute     können die Slumbewohner   nicht mehr gegen die Verletzung ihrer     Bürgerrechte protestieren “ denn   sie leben in einer brutalen Diktatur.     Die Slums sind heute voller   psychisch gestörter Menschen “ dort     herrschen soziales Chaos und   Verwahrlosung.”</strong></p>
<p><strong>José Murilo de Carvalho, Mitglied der brasilianischen       Dichterakademie und Lehrstuhlinhaber für Geschichte an der       Bundesuniversität von Rio de Janeiro, schlußfolgert, daß diese       bedrückende Lage indessen systemstabilisierend wirkt. ”Die Existenz des       organisierten Verbrechens in den Slums blockiert die Politisierung    der    Bewohner, hält sie ruhig, verhindert eine Rebellion,    Protestaktionen    jeder Art. Die Gangsterkommandos dienen damit der    Aufrechterhaltung  von   politischer Stabilität im Lande “ und das ist    den Autoritäten sehr    recht, ist gut für sie. Natürlich würden sie  das   nie eingestehen.  Ohne   Zweifel gehört zum strategischen Kalkül  auch   der jetzigen  Regierung, daß   es wegen der so hilfreichen    Gangsterkommandos keine  soziale Explosion   geben wird “ und das ist    natürlich reiner Zynismus.  Wir haben soviele   Gewalttote wie in    Bürgerkriegen.” Falls die Lage in  den Slums doch   einmal außer    Kontrolle gerät, setzt der Staat die Armee  oder   Sondereinheiten der    Polizei in Marsch. Nicht zufällig ist der  Spielfilm   „Tropa de Elite”    der erfolgreichste und meistdiskutierte  Streifen der   letzten  Jahre.</strong></p>
<p><strong>Benedita da Silva &#8211; politisch verantwortliche      Staatssekretärin für  Menschenrechte im Teilstaat Rio de Janeiro, bei      Teilen der europäischen  NGO-Szene hoch angesehen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2002:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><font face="Arial">“PT-Gouverneurin für schwerste Menschenrechtsverletzungen verantwortlich</font></strong></strong></p>
<p><strong><font face="Arial">Erschwerend  kommt hinzu, daß die PT      derzeit nicht nur im Teilstaat Sao Paulo,  sondern auch in Rio de      Janeiro &#8211; mit einem Bruttosozialprodukt über dem  von ganz Chile &#8211; wegen      Mißwirtschaft und Skandalen stark an Ansehen  verliert. Am  Zuckerhut     regiert die schwarze, unangenehm populistische   PT-Gouverneurin   Benedita   da Silva, Mitglied einer Sektenkirche,   vorhersehbar   desaströs &#8211;   tolerierte bereits als privilegiensüchtige     Kongreßsenatorin in den   Slums schwerwiegendste     Menschenrechtsverletzungen, ließ den   hochgerüsteten, rivalisierenden     Verbrechersyndikaten und   Banditenmilizen freien Lauf, die bis heute     zahlreiche Schulen   schließen, in den Elendsvierteln der Peripherie    sogar  Ausgangssperren   verhängen, die Bewohner terrorisieren, einen     beträchtlichen Teil der   Slumkinder rekrutieren. Besonders    schwerwiegend:  In den letzten Wochen   akzeptierte die von manchen    deutschen  Drittweltbewegten, sogar   Drittwelt-Gazetten gefeierte    Gouverneurin allen  Ernstes, daß   Banditenmilizen kinderreiche Familien    aus ihren Slumkaten  vertrieben.   Mit Maschinenpistolen bewaffnete    Polizisten sicherten  zumindest den   Abtransport der wenigen Habe aus    dem Elendsviertel. Auch  unter Benedita   da Silva werden    Slum-Bürgerrechtler, die sich dem Diktat  des   organisierten    Verbrechens widersetzen, zur Abschreckung sadistisch    umgebracht.    Zuletzt ermordeten die international vernetzten, politisch       einflußreichen Gangstersyndikate den 47-jährigen Leiter einer       Slum-Bürgerassoziation, zudem Musikchef einer großen Sambaschule &#8211; in       den letzten Jahren starben auf gleiche Weise, aus gleichen Gründen   weit     über einhundert. Und selbst das ist unter der “progressiven”    Benedita   da  Silva weiter möglich: Zwei direkt benachbarte Slums    werden von    rivalisierenden Banditenmilizen dominiert, die den    Bewohnern verbieten,    sich dem anderen Elendsviertel auch nur zu    nähern. Ein Fischer stieg    jetzt zufällig, unbeabsichtigt am    “gegnerischen” Slum aus dem    Peripherie-Bus &#8211; wurde von Gangstern    identifiziert und auf der Stelle    erschossen. Indessen &#8211;    PT-Präsidentschaftskandidat Lula ist des Lobes    voll für die    Gouverneurin, verliert über derartige gravierende       Menschenrechtsverletzungen in seinen Wahlkampfreden nicht ein einziges       Wort. Seit unter Benedita da Silva selbst laut offiziellen Angaben  in      Rio de Janeiro monatlich mehr als sechshundert Menschen ermordet     werden,   macht die Stadt erschreckend negative Schlagzeilen, sind  die      Touristenhotels die letzten Monate nicht einmal zur Hälfte  belegt.”</font></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/</strong></a></p>
<h2>Tourismus in Brasilien und das Menschenrecht  auf persönliche      Sicherheit unter Lula &#8211; die deutsche Botschaft in  Brasilia informiert.      Vorsicht vor Überfällen durch Motorradgangster in  Rio de Janeiro  und     Sao Paulo. Todesschwadronen, Scheiterhaufen,   Menschenrechtslage,   Günter   Nooke, Rogerio Reis. Feuergefechte in  Rio,  verirrte Kugeln.   Morde an   Geistlichen, Lynchjustiz häufig.   Massengräber. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1915" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schutz-des-lebens/" rel="tag"> </a></p>
<p><em><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></strong></em></p>
<p><em><strong>“Kriminalität</strong></em></p>
<p><strong>Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife,       Salvador, Rio de Janeiro und Sáo Paulo, weisen eine hohe       Kriminalitätsrate auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen;       siehe auch <em>Allgemeine Reiseinformationen</em>). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Stadtteilen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufen “microondas” in Rio de Janeiro &#8211; laut Lokalzeitung. Populärer Scheiterhaufen-Rap zum Anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/</a></strong></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?       Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila    Cruzeiro    von Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann    rammten  ihm   die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten  seine   Füße ab  und   verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe  Szene  aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><font size="3"> </font><strong>Rio-Gefechte: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Sao Paulo: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></strong></p>
<p><strong>(Brasiliens Presse, darunter die von Rio de Janeiro, hat in       den letzten Jahrzehnten noch weitaus grauenhaftere Nahaufnahmen von       Scheiterhaufenopfern veröffentlicht. Auf Scheiterhaufen Rio de   Janeiros     sind auch immer wieder Bürgerrechtler lebendig verbrannt   worden, die     sich gegen das Normendiktat der Slum-Diktatoren   aufgelehnt hatten.     Entsprechende Proteste von eigentlich zuständiger   Seite sind indessen     bis heute ausgeblieben.</strong> <strong>Eine   auf dem Uni-Campus von  Rio    vergewaltigte und danach lebendig   verbrannte 20-jährige Frau  wurde in    einer populären Zeitung als   „Presunto”(Schinken) bezeichnet.  Das  Opfer   wurde   sexistisch-appellativ fotografiert und  kannibalistisch mit      zubereitetem Grillfleisch verglichen, im Bildtext  mit Toastbrot. Der      Beitrag war humorig gehalten.) Siehe auch Rogerio  Reis: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p>Ausr<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p><strong>Zeitungsfoto zur Faktenlage in den Slums. Das Desinteresse an den tatsächlichen Lebensbedingungen der Slumbewohner ist enorm. </strong></p>
<p><strong>Steinigen im Iran und in Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></strong></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>“Rüttgers-Besuch bei den Gangstern angemeldet”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/</a></strong></p>
<p><strong>Tödliche Auskunftsbitte an Rio-Slums: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/maranhaouberfallalcantara.jpg" alt="maranhaouberfallalcantara.jpg" /></p>
<p><strong>Überfallenes, von Banditen mit Messern verwundetes Ehepaar aus Frankreich mit Polizist am Tatort in Maranhao.</strong></p>
<p><strong>Formel-1-Fahrer Jenson Button: <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html">http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html</a></strong></p>
<p><strong>NGO “Rio de Paz”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/</a></strong></p>
<p><strong>Moderne Wegelagerer in Rio de Janeiro: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/</a></strong></p>
<p><strong>Morde an Geistlichen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/</a></p>
<p><strong>Bewaffnete Überfälle auf Busse in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/</a></p>
<p><strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/</a></strong><strong> </strong><strong>“Besonders       betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird       dringend abgeraten.  Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen       kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der  Polizei,      fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.<strong>Auf  auffällige      Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte  beim Straßenbummel      verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein  Widerstand geleistet      werden. <strong>Die oft unter Drogeneinfluss  stehenden Täter sind in      aller Regel bewaffnet und schrecken vor  Gewaltanwendung auch aus      nichtigem Anlass nicht zurück.</strong> <strong>Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</strong></strong><strong>Überfälle       können überall stattfinden. Eine Häufung ist vor allem in weniger       belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf       Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach       Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In       größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht       und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im     Gepäck   aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert,  Originale    der   Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur  Kopien und    eine   Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu  führen. Laptops    sollten   unauffällig, z.B. in einer Reisetasche,  verstaut werden.</strong><strong>Auf      Straftaten im Umfeld der  Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle      etc.) wird besonders  hingewiesen. Die sog. Beischlafdelikte erfolgen      häufig nach  Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw.      willensverändernden  Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in      Bars und anderen  Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen.   Von    der  Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das     eigene   Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.</strong></strong><strong><strong><strong><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” ( deutschsprachige Tourismuspropaganda)</strong></strong></strong></strong><strong> <strong><strong>Reisewarnung der Schweiz: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/</a></strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>US-Reisewarnung für Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/</a></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/</a></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Copacabana-Protest gegen verirrte Kugeln, Menschenrechtsverletzungen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</a></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Kinderprostitution in Sao Paulo:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/</a></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/</a></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/</a></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong> <strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/</a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Lateinamerikas größte Demokratie liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung an 73. Stelle.</strong></strong></strong><strong><strong><strong>Brasilianischer       Leserkommentar zu niedrigen Touristenzahlen Brasiliens: “Gewalt  hat      seinen Preis.”  Violencia tem seu preço. S o “desgoverno” náo    percebe    que a violencia e a impunidade destroi o pai­s. Eu mesmo náo    viajo  mais   no Brasil. Náo é so tiro que o turista recebe no  Brasil.   Sáo  também   assaltados, furtados, enganados e explorados.”</strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/</a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Kuba hat annähernd       soviel Einwohner wie Rio de Janeiro &#8211; die deutsche Botschaft in   Havanna     informiert überraschend kurz, anders als in Rio de Janeiro   sind über     ermordete Touristen keine Angaben zu finden. Zudem fehlen   Hinweise  auf    sichere oder unsichere Stadtteile, auf Slums,   Todesschwadronen,   Massaker   sowie unter Drogeneinfluß stehende   bewaffnete Kriminelle und     Scheiterhaufen:<em>Kriminalität</em></strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Im       Vergleich zu anderen Fernreisezielen ist der Tourismus auf Kuba    immer    noch sicher. Allerdings werden auch auf Kuba Touristen Opfer    von    Eigentumsdelikten, von Körperverletzung, in seltenen Fällen auch    von    Gewaltverbrechen. Vor allem Individualreisende sollten daher    ähnliche    Vorkehrungen wie in anderen Ländern in der Region    treffen:Sie sollten    nicht Ihr gesamtes Bargeld bei sich führen und es    auf mehrere Stellen am    Körper verteilen, den mitgeführten   Geldbetrag  nicht zur Schau stellen    sowie Bargeld und   Originalreisepass im  Hotelsafe verwahren.  Offizielle     Sicherheitshinweise der Schweiz(EDA):  </strong><strong>Kriminalität</strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Die       Kleinkriminalität hat in den letzten Jahren infolge der       Wirtschaftskrise zugenommen. Gewarnt wird vor allem vor       Entreissdiebstählen, bei denen vereinzelt auch Waffengewalt angewendet       wird. Einbruchdiebstähle in Privatunterkünften (casas particulares)       kommen ebenfalls vor. Beachten Sie unter anderem nachstehende       Vorsichtsmassnahmen: </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck etc.) und       nur wenig Geld auf sich. Stellen Sie generell Ihre &#8211; im Vergleich zu     den   lokalen Verhältnissen &#8211; Wohlhabenheit nicht zur Schau.</strong></li>
<li><strong>Deponieren Sie wichtige Dokumente im Hotelsafe (Pass,       Flugticket, Schecks etc.); tragen Sie jedoch eine Kopie Ihres Passes auf       sich.</strong></li>
<li><strong>Achten Sie bei den Casas particulares darauf, dass es sich       um offiziell anerkannte Unterkünfte handelt; sie sind durch ein   blaues     Dreieck an der Türe gekennzeichnet.</strong></li>
<li><strong>Benutzen Sie ausschliesslich gekennzeichnete, offizielle Taxis.</strong></li>
<li><strong>Machen Sie weder Autostopp noch nehmen Sie Anhalter mit.”</strong></li>
</ul>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/</strong></a></p>
<p><strong>Achtung, Gringos in Sao Paulo &#8211; Gefahr durch       Motorradgang-Überfälle: Der weiße David aus Südafrika war im April 2009       gerade in der Megacity angekommen, als er im Innenstadtbereich auf    dem    Weg zum Hotel Â Opfer eines der typischen Überfälle wurde. Ein     Motorrad   stoppt neben ihm, der Mann auf dem Hintersitz bedroht  David    mit einer   Pistole, nimmt ihm sämtliche wertvollen Dinge ab,  auch den    Rucksack-   nach wenigen Sekunden prescht das Motorrad  davon. David    mußte   Ausländer(wie mich) daher um Geld anbetteln,  zeigte die Anzeige    bei der   brasilianischen Polizei vor. Auch in  bisher als sicher    geltenden   Küstenregionen Sao Paulos, darunter  sogar Militär-Areas von    Praia   Grande, sind derartige Überfälle so  häufig geworden, daß   nunmehr  ständig   bewaffnete Sicherheitsleute  auf dem Motorrad auch   tagsüber  durch die   betreffenden Viertel  fahren, mit laut tönender,   nervender  Warnsirene.   Interessanterweise  befinden sich in diesen   ViertelnÂ stets    Polizeiwachen, vor denen  jeweils bis zu sechs   Streifenwagen stehen &#8211;  auf   Motorrad-Gangster  hat das offensichtlich   keinerlei abschreckende    Wirkung. In Rio de  Janeiro sind Überfälle,   bestellte MordeÂ durch    Motorrad-Gangster so  häufig geworden, daß auf   Gouverneursanweisung alle    mit zwei  Personen besetzten Motorräder  seit  Anfang 2009 von der  Polizei    zwecks Durchsuchung und   Leibesvisitation gestoppt werden  sollen.</strong></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro besteht laut Presseberichten von 2010 nach       wie vor kein politischer Wille der Autoritäten, den Taxiverkehr zu       zivilisieren &#8211; immer wieder werden Fälle bekannt, in denen  bewaffnete      Taxifahrer ihre Insassen im Wagen ausrauben und dann  “aussteigen”      lassen, Betrugsversuche aller Art sind nach wie vor in  der  Olympia-und     Scheiterhaufenstadt an der Tagesordnung.</strong></p>
<p><strong>Herzschrittmacher und Metalldetektoren in Banken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410</a></strong></p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965"><strong>http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965</strong></a></p>
<p><strong>Straßenverkehr: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/</strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</strong></a></p>
<p><strong>Todesschwadronen, “Barbarei”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong>Nachrufe: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</strong></a></p>
<p><strong>Fotograf von TV Globo erschossen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/</a></p>
<p>Behinderter Junge in Rio zu Tode geschleift(2007)Brasilianische       Öffentlichkeit reflektiert über Normalität sadistischer Verbrechen<br />
Bestsellerautor Paulo Coelho: Wir sind alle schuldig<br />
Rund eine Woche vor dem weltberühmten Karneval hat die barbarische Tat       mehrerer Slum-Banditen Rios in dem Tropenland eine sehr emotionale       Diskussion über zur Alltagsnormalität zählende sadistische  Verbrechen      ausgelöst.<br />
Die Banditen hatten gemäß den Polizei-und Medienberichten in der       Zuckerhutstadt zwecks Autoraub den Wagen einer Frau gestoppt, die mit       ihrer 13-jährigen Tochter und dem behinderten sechsjährigen Sohn       unterwegs war. Die Insassen wurden zum Aussteigen gezwungen, wobei es       nicht gelang, den Sitzgurt des auf der Hinterbank befindlichen  Jungen   zu    lösen. Die Banditen fuhren mit dem Wagen los, obwohl der  Junge   noch    außerhalb der hinteren Wagentür im Gurt festhing. Er  wurde auf   rund  zehn   Kilometern durch vier Stadtviertel Rios  mitgeschleift, was   eine  enorme   Blutspur hinterließ. Die Banditen  wollten durch   verschiedene  Manöver,   wie Zickzackkurs und nahes  Vorbeifahren an    Verkehrshindernissen, sich   des Körpers entledigen,  was indessen    mißlang. Zahlreiche Passanten,   andere  Verkehrsteilnehmer versuchten,    die Banditen im Interesse des   Lebens  des Jungen zum Anhalten zu    bewegen, wurden indessen mit der Waffe    bedroht. Einem Zeugen wurde    gesagt, bei dem Mitgeschleiften handele  es   sich um eine Judas-Puppe.    Die Gangster stoppten den Wagen  schließlich  an  ihrem Slum, gingen  kurz   zum Umziehen nach Hause,  amüsierten sich  dann  auf einem  Straßenfest.   Von dem behinderten  Jungen waren nur noch   zerfetzte  Reste übrig.   Aufgrund von  telefonischen Anzeigen konnte Rios   Polizei  mehrere Täter   rasch  fassen, die die Tat den Berichten zufolge    sofort gestanden   haben.  Wie in Brasilien üblich, wurden zwei im    Fernsehen interviewt &#8211;   ein  18-jähriger Bandit beschrieb dabei die Tat    und sagte, man habe  den   Jungen nicht gesehen. Der Bandit war, wie es    hieß, als   Minderjähriger  bereits wegen Raubmordes vor Gericht. Ein    16-jähriger   Mittäter dürfte  gemäß brasilianischen Gesetzen höchstens    drei  Jahre  in Gewahrsam  bleiben.<br />
An der Beerdigung des Jungen beteiligten sich sogar Rios Sicherheitschef       sowie der Chef der Militärpolizei. In Rio de Janeiro weinten   spontan     viele Menschen auf den Straßen, darunter auch Polizeibeamte.   Die   Medien   erhielten eine Rekordzahl von Leser-und  Hörerreaktionen,  in   denen unter   anderem die Einführung der von der   Bevölkerungsmehrheit   befürworteten   Todesstrafe gefordert sowie die   allgemeine Straffreiheit   angeprangert   wurde. In Rio de Janeiro   werden jährlich deutlich   weniger als fünf   Prozent der Morde   aufgeklärt.<br />
Angesichts dieser barbarischen Tat, hieß es außerdem, sollte man den       Rio-Karneval boykottieren. Erinnert wurde zudem an andere Verbrechen   der     jüngsten Zeit, bei denen u.a. Banditen Stadtbusse mit Benzin      angezündet  hatten, wodurch zahlreiche Menschen verbrannt waren.<br />
Indessen handelt es sich bei diesen bekanntgewordenen Untaten nur um die       Spitze des Eisberges, weil Brasiliens Medien im Interesse des       Landesimage nur über einen Bruchteil der sadistischsten Taten überhaupt       berichten. Gewöhnlich wird nur über Verbrechen informiert, die       Angehörige der Mittel-und Oberschicht betreffen, nicht jedoch über       schier unbeschreiblichen Sadismus, dem die Slumbevölkerung seit       Jahrzehnten ausgesetzt ist. Daß von den die Slums neofeudal       beherrschenden Banditenmilizen Mißliebige lebendig verbrannt oder       zerstückelt werden, mit abgeschlagenen Köpfen Fußball gespielt wird, man       Menschen durch Schweine auffressen läßt, haben zahlreiche Zeugen       bestätigt. Ein Großteil der Slumbewohner, darunter bereits kleine       Kinder, hat solchen Verbrechen zugesehen &#8211; mit den entsprechenden       Wirkungen auf die Psyche. Es gibt zudem Berichte, demzufolge auf  Rap-und      HipHop-Massendiscos, die an der Slumperipherie Rios häufig  vom      organisierten Verbrechen veranstaltet werden, Jugendliche  lebendig      verbrannt worden sind. Die auf diesen “Bailes Funk”  gespielten Titel      sind extrem machistisch bzw. frauenfeindlich und  verherrlichen      detailliert sadistische Taten. Nicht zufällig wird in  Deutschland von      interessierter Seite versucht, derartige  brasilianische Musik aus   dieser    Gewaltkultur gesellschaftsfähig zu  machen, zu popularisieren.<br />
Marina Maggessi, seit kurzem Kongreßabgeordnete und zuvor Rio de       Janeiros Chefinspektorin der Zivilpolizei, hatte immer wieder die vom       organisierten Verbrechen begangenen schweren   Menschenrechtsverletzungen     angeprangert. Die Banditenbosse, mit   denen sich sogar weltbekannte     Topathleten und Prominente einlassen,   nannte sie Tyrannen:”Sie     verbrennen Menschen lebendig, zerstückeln   Personen, begehen Greueltaten     jeder Art, herrschen über die Slums   mit aller Brutalität.”<br />
Auffällig, daß zahlreiche NGOs, die auch mit europäischen Spendengeldern       finanziert werden, in den Slums der größten bürgerlichen  Demokratie      Lateinamerikas zwar tätig sind, jedoch zu den Vorgängen   weitestgehend     schweigen. Gleiches gilt für teils vom Steuerzahler   finanzierte     Alibi-Menschenrechtsorganisationen.<br />
In Brasilien werden jährlich über 55000 Menschen ermordet. In Rio de       Janeiro wurde jetzt eine Website eingerichtet, die die aktuelle Zahl   der     Ermordeten angibt: <a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a><br />
Im Teilstaate Rio de Janeiro wurde 2006 gemäß neuesten Angaben eine       Rekordzahl von Homosexuellen umgebracht. Wie es hieß, waren es       mindestens 45. “Dies zeigt den machistischen und gewalttätigen Charakter       der Gesellschaft Rio de Janeiros”, wurde betont. Rio de Janeiro  hat      etwa die gleiche Einwohnerzahl wie Kuba, das indessen auch  gemäß  dem     UNO-Index für menschliche Entwicklung völlig andere   soziokulturelle     Bedingungen aufweist.<br />
Auch in Deutschland nimmt machistische Gewalt ständig zu, wird sogar von       den Autoritäten ganz bewußt, u.a. durch Tolerierung, stark    gefördert.    Die deutsch-türkische Anwältin Seyran Ates, die jetzt den       Margherita-von-Brentano-Preis der FU Berlin erhielt, hat über    Machismus    und Gewaltbereitschaft sowie über Sexualität und Gewalt    zahlreiche    Analysen angestellt.<br />
Viele Deutsche, auch aus der Drittweltszene, reden gerne von der       sogenannten “Einen Welt”, lehnen es indessen ab, darüber zu       reflektieren, wie die Öffentlichkeit reagierte, wenn sich Verbrechen wie       die oben beschriebenen in deutschen Städten wie Berlin oder  München      ereignen würden. Verdrängungsmechanismen funktionieren gut.</p>
<p>Schriftsteller Paulo Coelho von der Copacabana zum sadistischen Verbrechen:<br />
“Wir sind alle schuldig”<br />
Entáo estamos nos aproximando cada vez mais do Mal Absoluto. Quando       rapazes, em pleno controle de suas faculdades mentais, sáo capazes de       arrastar um menino pelas ruas de uma cidade, isso náo é apenas um  ato      isolado: todos nÃ³s, em maior ou menor escala, somos culpados.  Somos      culpados pelo silÃªncio que permitiu que a situaçáo em nossa  cidade      chegasse a este ponto. Somos culpados porque vivemos em uma  época  de     ”tolerÃ¢ncia, e perdemos a capacidade de dizer NÃƒO.  Somos  culpados     porque nos horrorizamos hoje, mas nos esquecemos  amanhá,  quando hÃ¡     outras coisas mais importantes para fazer e para  pensar.  Somos os olhos     que viram o carro passar, o medo que nos  impediu de  telefonar para a     polÃ­cia. Somos a polÃ­cia, que recebeu  alguns  telefonemas através do     nÃºmero 190, e demorou para reagir,  porque o  Mal Absoluto parece jÃ¡   náo   pedir urgÃªncia para nada.  Somos o  asfalto por onde se  espalharam  os   pedaços de corpo e os  restos de  sonhos do menino preso  ao cinto de    segurança. A cada dia  uma nova  barbÃ¡rie, em maior ou  menor escala. A    cada dia algum  protesto, mas o  resto é silÃªncio.  Estamos acostumados,    náo é  verdade?Muitos  séculos atrÃ¡s, John Donner  escreveu: ”nenhum  homem   é  uma ilha, que  se basta a si mesma. Somos  parte de um  continente; se    um simples  pedaço de terra é levado pelo  mar, a Europa  inteira fica    menor. A  morte de cada ser humano me  diminui, porque sou  parte da    humanidade.  Portanto, náo me perguntem  por quem os sinos  dobram:  eles   dobram  por ti. Na verdade, podemos  pensar que os sinos  estáo  tocando    porque o menino morreu, mas eles  dobram mesmo é por  nÃ³s.  Tentam nos    acordar deste cansaço e torpor,  desta capacidade de   aceitar conviver  com   o Mal Absoluto, sem reclamar  muito “ desde que   ele náo nos  toque. Mas   náo somos uma ilha, e a  cada momento  perdemos  um pouco  mais de nossa   capacidade de reagir.  Ficamos  chocados,  assistimos Ã s  entrevistas,   olhamos para nossos  filhos,  pedimos a Deus  que nada  aconteça conosco.   SaÃ­mos para o  trabalho  ou para a escola  olhando  para os lados, com medo   de  crianças,  jovens, adultos. Entra  ano, sai  ano, mudam-se governos, e    tudo  apenas piora. O que dizer? Que   palavra de esperança posso colocar     aqui nesta coluna?Nenhuma. Talvez   apenas pedir que os sinos continuem     tocando por nÃ³s. Dia e noite,   noite e dia, até que jÃ¡ náo   consigamos   mais fingir que náo estamos   escutando, que náo é conosco,   que estas   coisas se passam apenas com  os  outros. Que estes sinos   continuem   dobrando, sem nos deixar  dormir,  nos obrigando a ir até a   rua, parar o   trÃ¢nsito, fechar as  lojas,  desligar as televisÃµes, e   dizer: ”basta.   Náo agüento mais  estes  sinos. Preciso fazer alguma   coisa, porque quero   de volta a  minha paz.  Neste momento,   entenderemos que embora culpemos a    polÃ­cia, os  assaltantes, o   silÃªncio, os polÃ­ticos, o hÃ¡bito,   apenas  nÃ³s  podemos parar estes   sinos. Nosso poder é muito maior do  que   pensamos “  trata-se de   entender que náo somos uma ilha, e  precisamos   usÃ¡-lo.  Enquanto isso   náo acontecer, o Mal Absoluto  continuarÃ¡   ampliando seu  reinado, e  um  belo dia corremos o risco de  acreditar que   ele é a nossa  Ãºnica   alternativa, náo existe outra  maneira de viver,   melhor ficar    escutando os sinos e náo correr  riscos. Náo podemos deixar   que chegue    este dia. Náo tenho fÃ³rmulas  para resolver a situaçáo, mas   sou    consciente de que náo sou uma  ilha, e que a morte de cada ser  humano     me diminui. Preciso parar  minha cidade. Náo apenas por uma hora,  um     dia, mas pelo tempo que  for necessÃ¡rio. E recomeçar tudo de novo.   E,   se  náo der certo,  tentar náo apenas mais uma vez, mas setenta  vezes.    Chega  de culpar a  polÃ­cia, os assaltantes, as diferenças  sociais, as     condiçÃµes  econÃ´micas, as milÃ­cias, os traficantes,  os polÃ­ticos.  Eu    sou a  minha cidade, e sÃ³ eu posso mudÃ¡-la.  Mesmo com o coraçáo  sem     esperança, mesmo sem saber exatamente como  dar o primeiro passo,  mesmo     achando que um esforço individual náo  serve para nada, preciso    colocar   máos Ã  obra. O caminho irÃ¡ se  mostrar por si mesmo, se eu    vencer meus   medos e aceitar um fato  muito simples: cada um de nÃ³s faz    uma grande   diferença no mundo.<a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a>Â</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/</a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden,       sind das Szenen wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich    Anwohner    von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen      Demokratie.  In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die    Praxis   beibehalten,  nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte    Tote in   Massengräbern  zu verscharren.  Die Kirche protestiert seit    Jahrzehnten   dagegen und  sieht darin ein gravierendes    ethisch-moralisches Problem,   weil es in  einem Land der    Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei,   unerwünschte  Personen    verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao  Paulo  mit ihren  mehr als    23 Millionen Einwohnern empört sich der  weltweit  angesehene     Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In  Brasilien wird  monatlich     eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym  in Massengräbern      verscharrt, verschwinden damit Menschen auf  offiziellem Wege, werden     als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von  der Kirche nehmen das    nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu  identifizieren, um sie     dann  auf  würdige Weise christlich zu  bestatten. Wir brauchten einen    großen   Apparat, ein großes Büro, um  alle Fälle aufklären zu können  –   dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des  Staates!“</strong><strong>Padre    Lancelotti   erinnert daran, daß  während der 21-jährigen  Diktaturzeit   in Sao Paulo   von den Machthabern  1971 eigens der  Friedhof Dom Bosco   geschaffen wurde,   um dort  zahlreiche ermordete  Regimegegner  heimlich  gemeinsam mit jenen    unbekannten Toten, den  sogenannten  „Indigentes“,  in Massengräber zu    werfen. Wie die   Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt    erfuhr, wurden   seit damals allen Ernstes 231000  Tote als Namenlose    verscharrt –   allein auf d i e s e m Friedhof.  Heute  kommen Monat für    Monat dort   zwischen 130 und 140 weitere  Indigentes hinzu. Nach einem    Massaker   an Obdachlosen Sao Paulos kann  Priester Lancelotti zufällig auf     dem   Friedhof Dom Bosco beobachten,  wie sich der Staat der Namenlosen      entledigt: “Als der Lastwagen kommt  und geöffnet wird, sehe ich mit      Erschrecken, daß er bis obenhin  voller Leichen ist. Alle sind  nackt und     werden direkt ins Massengrab  geworfen. Das wird  zugeschüttet &#8211; und     fertig. Sollten wir später noch  Angehörige  ermitteln, wäre es  unmöglich,    die Verstorbenen in der  Masse der  Leichen wiederzufinden.  Was sage  ich   als Geistlicher dann  einer  Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti   hält   einen Moment inne,   reflektiert: „Heute hat das   Konzentrationslager   keinen Zaun mehr,  das  KZ ist sozusagen weit   verteilt – die Menschen sind   nach wie vor  klar  markiert, allerdings   nicht auf der Kleidung, sondern   auf dem   Gesicht, dem Körper. Und sie   werden verbrannt, verscharrt, wie   die   Gefangenen damals, und es gibt   weiter Massengräber.“ </strong><strong>Was     in Sao Paulo geschieht,  ist  keineswegs ein Einzelfall. In der     nordostbrasilianischen   Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner  des    Friedhofs „Bom   Jardim“ seit Jahren bei den hohen  Tropentemperaturen    unter   grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten  werden oft schon verwest      hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir  müssen zwangsläufig zusehen,  es     ist grauenhaft“, klagt eine Frau.  „Fast jeden Tag kommt der   Leichen-LKW  –   doch bei den heftigen  Gewitterregen wird die dünne   Erdschicht über  den   Toten  weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber   offen, wird der  Geruch   im  Stadtviertel so unerträglich, daß viele   Kopfschmerzen  kriegen,    niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der   Nachbar  schildert, wie    das vergiftete Regenwasser vom Friedhof  durch  die  Straßen und  Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser ist  grünlich  und  stinkt,  manchmal werden   sogar Leichenteile  mitgeschwemmt – und   weggeworfene  Schutzhandschuhe der    Leichenverscharrer. Die Kinder   spielen damit –  haben sich an die    schrecklichen Vorgänge des Friedhofs   gewöhnt.   Wir alle haben Angst,  daß   hier Krankheiten, Seuchen   ausbrechen.“</strong><strong>Selbst  in  Rio  de  Janeiro sind die   Zustände ähnlich, werden zahllose  Menschen  von   Banditenkommandos der   über 1000 Slums liquidiert und  gewöhnlich  bei   Hitze um die 35 bis 40   Grad erst nach Tagen in  fortgeschrittenem    Verwesungszustand zum   gerichtsmedizinischen  Institut  abtransportiert.   Wie aus den   Statistiken hervorgeht,  werden in den  Großstädten monatlich   stets   ähnlich viele Tote als  „Namenlose“ in  Massengräber geworfen wie  in  Sao   Paulo, der  reichsten Stadt ganz  Lateinamerikas. </strong><strong>Priester      Julio Lancelotti und seine  Mitarbeiter stellen immer wieder      Merkwürdigkeiten und verdächtige  Tatbestände fest. „Werden Obdachlose      krank und gehen in bestimmte  öffentliche Hospitäler, bringt man an   ihrem    Körper eine Markierung  an, die bedeutet, daß der Person nach   dem Tode    zu Studienzwecken  Organe entnommen werden. Die Männer   registriert man    durchweg auf den  Namen Joao, alle Frauen als Maria.   Wir streiten  heftig   mit diesen  Hospitälern und wollen, daß die   Obdachlosen auch  nach dem   Tode mit  den echten Namen geführt werden.   Schließlich kennen  wir diese    Menschen, haben über sie Dokumente.  Man  meint eben, solche  Leute sind    von der Straße, besitzen also  weder  eine Würde noch  Bürgerrechte.  Wir   haben in der Kirche eine  Gruppe,  die den illegalen,  kriminellen    Organhandel aufklären will,  aber  rundum nur auf  Hindernisse stößt.  Denn   wir fragen uns  natürlich auch,  ob jenen  namenlos Verscharrten  vorher   illegal  Organe entnommen  werden.“</strong><strong>Fast  in  ganz   Brasilien   und auch in Sao  Paulo sind Todesschwadronen aktiv,   zu denen    Polizeibeamte gehören,  wie sogar das   Menschenrechtsministerium in    Brasilia einräumt.  Tagtäglich würden   mißliebige Personen    außergerichtlich exekutiert,  heißt es. Darunter   sind auch Obdachlose,    von denen allein in Sao  Paulos Zentrum weit  über  zehntausend auf  der   Straße hausen. Wie  Priester Julio  Lancelotti  betont, ist zudem  die Zahl   der  Verschwundenen auffällig  hoch. </strong><strong>„Auf   den Straßen  Sao   Paulos werden viele  Leichen gefunden. Denn es ist   sehr einfach, so    einen Namenlosen zu  fabrizieren. Man nimmt ihm die   Personaldokumente    weg, tötet ihn und  wirft ihn irgendwo hin. Wir  gehen  deshalb jeden  Monat   ins  gerichtsmedizinische Institut, um  möglichst  viele Opfer zu     identifizieren. Die Polizei ist immer  überrascht und  fragt, warum uns     das interessiert. Das  Identifizieren ist für uns eine  furchtbare,     psychisch sehr  belastende Sache, denn wir müssen  monatlich stets     Hunderte von  Getöteten anschauen, die in großen  Leichenkühlschränken     liegen &#8211;  alle schon obduziert und wieder  zugenäht. Und man weiß eben     nicht,  ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen   Verdacht     hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise   als     „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen       Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao  Pereira      sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten  Sohnes  auf     die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen   Institut  die    Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann    mysteriöserweise  auf   einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu    fassen – ein    Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira    später  mehrere    Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein    Sohn wurde allein  am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und  dieser   Kopf war doch  intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch –  der Kopf   war von einem  Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm  wiederum von   einem anderen –  doch nichts   stammte von meinem Sohn“,  sagt er der   Presse. </strong><strong>In  Sao   Paulo hat Priester  Lancelotti   durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf  dem   Friedhof Dom Bosco  an die   ermordeten Regimegegner, aber auch an  die mehr   als 200000    „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings    macht der    Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings    nicht    wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte    versuchen    das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur     Diktaturzeit   für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo  Maluf    und den   damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma,  wegen des      Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu  stellen.      Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der  Beschuldigten:      Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma  sogar    Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis von     Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>“Favela-Tours”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/zeitungsfotopoderarmado.jpg" alt="zeitungsfotopoderarmado.jpg" /></p>
<p><strong>Junger Bandit &#8211; Zeitungsfoto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/</a></p>
<p><strong>Feuergefechte 2010 in Rio de Janeiro, erneute Besetzung von Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Geköpfte in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/</a></p>
<p><strong>Brasilien auf Tourismus-Ranking des Weltwirtschaftsforums:</strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/</a></p>
<p><a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html">http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html</a></p>
<p><strong>Rechtsanwälte &#8211; Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/</a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für       eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal   entführt     Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und  temperamentvolle      Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus   Winter führt nach Rio  de     Janeiro  und Salvador da  Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/</strong></a></p>
<p>Hintergrund 1997, Lateinamerika-Nachrichten:</p>
<h1>Im Dienst des organisierten Verbrechens</h1>
<h2>Rios Straßenkinder &#8211; neue Dimension eines alten Problems</h2>
<p>Immer  mehr Straßenkinder Brasiliens werden von der organisierten    Kriminalität  rekrutiert und landen damit in den Kreisläufen der    täglichen Barbarei  und Gewalt. Das „Missionsobjekt“ Straßenkind hat    hierdurch neue  Dimensionen erfahren, die bislang allerdings von den     Straßenkinderprojekten im Ausland kaum zur Kenntnis genommen wurden.     Unser Autor Klaus Hart aus Rio de Janeiro schildert die wenig     erfreuliche Entwicklug des Problems.</p>
<p>Bis zum entsetzlichen  Candelaria-Massaker von 1993 (vgl. LN Nr.    231/232) gehörten die Meninos  de Rua zum normalen Erscheinungsbild der    Sieben-Millionen-Stadt Rio de  Janeiro. Ob in Copacabana, Ipanema oder    in der City &#8211; immer zogen sie in  Gruppen herum, bettelten, stahlen.   Und  schlimmer noch: Eine sichtbare  Minderheit unter den  Straßenkindern   überfiel, terrorisierte regelrecht  bevorzugt  schwangere Frauen und  alte  Leute.<br />
Im Stadtzentrum bin auch ich mehrfach von Straßenkindern verfolgt     worden, flüchtete mich in Restaurants oder in von bewaffneten Pförtnern     bewachte Hauseingänge. Wenn die Gruppen mich dennoch erwischten,  waren    eben Geld und teures Arbeitsgerät wie Sony-Recorder oder Kamera  weg.    Eine Bande ritzte mir vorm Wegrennen in Richtung Polizeikabine  einmal    Arm und Hand blutig. Aber das ist alles harmlos im Vergleich  zu den    Erlebnissen vieler Einheimischer. Eine brasilianische Bekannte  fuhr mit    dem Wagen die famose Avenida Atlantica entlang, ihr  Kleinkind auf dem    Rücksitz. An der Ampel wird das Auto von  Straßenkindern umringt, eines    schneidet ihrer Tochter die Kehle  durch, sie verblutet. Einem    Nordamerikaner, zum Arbeiten in Rio,  schlägt eine Gruppe eine    abgeschlagene Flasche ins Gesicht, einfach  so, ohne Raubabsicht.<br />
Derzeit muß man in Rios Kernbereichen Meninos de Rua allerdings fast mit     der Lupe suchen. Statt der Tausenden von Anfang der 90er Jahre     verlieren sich im Straßengewühl bestenfalls einige hundert. Will ich zur     nächsten Metrostation, kommen mir gelegentlich ausgeraubte     traumatisierte Frauen entgegen: „Gehen Sie nicht weiter, an der Ecke     lauern drei Meninos mit Messern!“ Also laufe ich zurück, nehme am Stand     ein Taxi, fahre an den Kids vorbei, höre vom Motorista: „Die da  werden    nicht alt, hinter denen sind schon die Kollegen her.“  Diskutieren    sinnlos. Grundtenor an den Stehbars: Sofort umlegen,  bevor die Blödsinn    machen.<br />
Straßenkinder-Experten wie Roberto Santos, Leiter der angesehenen     Stiftung Sâo Martinho, bestätigen, daß die Gesellschaft, besonders die     Mittel- und Oberschicht, auf Repression setzt und Gewalt gegen die     Minderjährigen wie nie zuvor befürwortet. Gemäß einer neuen seriösen     Umfrage sind rund 52 Prozent der BewohnerInnen von Rio generell für     Lynchjustiz. Den Intellektuellen, ebenso wie den in-und ausländischen     NGOs, gelang es nicht, einen Meinungsumschwung herbeizuführen &#8211; die     brasilianische Gesellschaft ist neoliberaler, individualistischer und     deutlich egoistischer geworden. Das früher bestehende Mitgefühl etwa  der    Mittelschicht mit den Armen hat spürbar abgenommem. Weiter gilt,  was    der inzwischen verstorbene Betinho konstatierte: Das Beseitigen  von  als   störend empfundenen Minderjährigen wird von einem Großteil  der    BrasilianerInnen hingenommen, toleriert, und im Sinne einer  geistigen    Komplizenschaft mit den Mördern sogar befürwortet.</p>
<p>Anti-NGO-Kampagne</p>
<p>Inzwischen hat sich das Problemfeld verändert. Heute über gute oder     schlechte Straßenkinderprojekte, über die Unterschlagung von     Spendengeldern und über Kinderelend als Bereicherungsquelle für     unehrliche NGOs zu debattieren, wäre müßig. Regierungsunabhängige     Organisationen, die sich direkt den Straßenkindern widmen, gibt es kaum     noch. Die meisten sind schlichtweg eingegangen, seit das Ausland weit     weniger Spenden überweist und die Regierung nach einer geschickt     betriebenen Anti-NGO-Kampagne Gelder stoppte. Cristina Leonardo, die     couragierte Leiterin des Centro Brasileiro de Defesa dos Direitos da     Crianca e do Adolescente (Brasilianisches Zentrum für die Verteidigung     der Rechte von Kindern und Jugendlichen) und Verteidigerin von Opfern     und Überlebenden des Candelaria-Massakers, wie auch Roberto Santos     bestreiten vehement, daß die Regierung etwa durch gute  Präventivprojekte    die Zahl der Straßenkinder gesenkt habe. Unter  Präsident Fernando    Henrique Cardoso sei die Situation gerade im  Sozialbereich, ob Bildung    oder Gesundheit, so schlecht wie noch nie.  Ausländische    Unterstützergruppen, so ist immer wieder zu hören,  hätten eine völlig    falsche, oft sozialromantische Sicht der Dinge.  Größtenteils werde    übersehen, was sich bereits vor dem  Candelaria-Massaker 1993 deutlich    abzeichnete: Das organisierte  Verbrechen offeriert den Kindern und    Jugendlichen vergleichsweise  gutbezahlte Jobs, bei keineswegs    geringerem, sondern weit höherem  Lebensrisiko, doch für umgerechnet bis    zu tausend Mark die Woche. In  sämtlichen Slums von Rio de Janeiro,  auch   dies ist inzwischen ein  Gemeinplatz, funktionieren selbst die vom    Ausland finanzierten  Hilfsprojekte nur, wenn das organisierte  Verbrechen   seine Zustimmung  gibt. In Europa denken immer noch viele,  Kinder und   Jugendliche der  Unterschicht würden mehrheitlich von der  Militärpolizei   erschossen.  Seriöse Untersuchungen stellten jedoch  bereits 1993  richtig,  daß der  große „Exterminador“ eben das  organisierte Verbrechen  ist.  Keiner  weiß das besser als die mit  Cristina Leonardo kooperierende    Künstlerin Yvonne Bezerra de Mello.  Kinder, die nicht richtig   mitziehen,  etwa drogensüchtig werden und  statt Profiten Verluste   bringen, werden  kurzerhand eliminiert. Die  Leichen, so Yvonne Bezerra   de Mello,  verschwinden meistens. Die großen  Bosse, sagt sie, wohnen   natürlich  nicht im Slum, sondern in den  Nobelvierteln Rios. In diesen   Vierteln der  Geld- und Politikerelite  werden derzeit Drogen  verbraucht  wie nie zuvor  &#8211; daher die enorme  Nachfrage, die den  Straßenkindern Jobs  verschafft.<br />
Das beste Beispiel für die jüngeren Entwicklungen sind die     Candelaria-Überlebenden: Der Trafico, wie die auf Drogen-und     Waffenhandel, Entführungen und Rauberüberfälle spezialisierten     Gangsterkommandos genannt werden, hat sie adoptiert. Die Leute vom     organisierten Verbrechen, so Roberto Santos, zeigten sich in der Tat     weitaus besser organisiert und professioneller als der Staat und die     NGOs. Kinder und Jugendliche brauchen die rund 800 Slums von Rio nicht     mehr zu verlassen. Die Kleinsten verdienen als Fogueteiro   (Leuchtrakete)   über fünfzig Mark pro Tag. Sie warnen die   schwerbewaffneten Gangster   mittels Feuerwerksraketen vor herannahenden   gegnerischen   Verbrechermilizen oder der Polizei. Fünfjährige   transportieren als   sogenannte Aviôes, Flugzeuge, Drogen in der Stadt,   und bringen sie auch   zu den privaten Bestellern der Mittel-und   Oberschicht. Sieben- oder   Achtjährige haben für gewöhnlich schon   Pistole oder Revolver im   Hosenbund. Als Soldados schließlich gehören   sie zum martialischsten Teil   der nach militärischem Vorbild streng   hierarchisch gegliederten   wichtigsten Syndikate Comando Vermelho   (Rotes Kommando) und Terceiro   Comando (Drittes Komando). Soldados   kontrollieren die Ein- und Ausgänge   der Steilhangslums. Sie schießen   auf Verdächtige, nehmen an Gefechten   und Massakern teil, führen   Mordbefehle aus und sind bei Entführungen und   Banküberfällen dabei.</p>
<p>Kultur feudalistisch-machistischer Werte</p>
<p>Mit Reinaldo Guarany, militanter Diktaturgegner und einer der    Entführer  des deutschen Botschafters Ehrenfried von Holleben im Jahre    1970, fahre  ich eine enge steile Straße des malerisch wirkenden    Bergstadtteils Santa  Teresa hinunter. An der ersten Biegung richtet am    Favela-Eingang ein  nur mit Shorts und Sandalen bekleideter    Zwölfjähriger seine verchromte  MP auf uns. Er bräuchte nur einmal    durchzuziehen, und alle im Wagen  wären tot. Das passiert auch    gelegentlich &#8211; im Drogenrausch sehen die  Soldados in jedem einen    Gegner, erschießen sogar die eigene Freundin  oder Frau. Guaranys    Kommentar: „Noch vor zwei Jahren habe ich hier viele  von den Jungs, die    mir heute mit MPs begegnen, Murmeln spielen sehen &#8211;  sie wurden zu    Soldaten des organisierten Verbrechens, prahlen damit  herum und rühmen    die Banditen als ihre Helden.“<br />
Guarany sieht es nicht anders als Anwältin Cristina Leonardo: „Daß heute     die große Mehrheit der Meninos de Rua beim Trafico ist, bedeutet,  daß    Staat und Regierung sie im Stich ließen und die Sozialprogramme     einschränkten. Wenn ein Junge mit acht Jahren schon mit einer     nordamerikanischen Heeres-MP umzugehen weiß, wird es kompliziert.     Darüber spricht niemand, aber genau das müßte das Hauptthema sein!“ Die     Drogenprobleme und das Ausmaß des organisierten Verbrechens     herunterzuspielen, ist für sie „scheinheilig“.<br />
Alba Zaluar, Brasiliens führende Gewaltexpertin, sieht inzwischen in den     Slums eine neue tyrannische Kultur feudalistisch-machistischer Werte     fest installiert &#8211; hingenommen von den Autoritäten des Staates. Denn   die   Herrschaft des organisierten Verbrechens über Rios Slums   verhindert  auf  perfide Weise, daß deren BewohnerInnen politisch für   ihre Rechte   kämpfen. Immer wieder werden engagierte   BürgerrechtlerInnen, die   Selbsthilfegruppen in den Slums leiten und   sich dem Normendiktat der   Gangster nicht beugen wollen, zur   Einschüchterung aller ermordet. Auch   von ehemaligen, vom Trafico   rekrutierten Straßenkinder.<br />
So wollte im September eine 83-jährige Frau nicht mehr akzeptieren, daß     Gangsterkommandos bei Gefahr stets ihr winziges Slum-Grundstück     passierten. Sie diskutierte mit den Banditen. Eines Nachts wurde sie     deshalb von einer Gruppe grausam ermordet. Ein brasilianischer Bekannter     wohnt unglücklicherweise nur wenige Schritte von einem     Kommando-Treffpunkt entfernt. Er muß mitansehen, wie dort Kinder,     Jugendliche und Erwachsene gefoltert, gekreuzigt, mit Schüssen     durchsiebt werden. Mehrfach feuerten Jugendliche unter Drogeneinfluß in     seine Haustür, und hätten die zwei kleinen Söhne treffen können. Die     Kids tragen übrigens bevorzugt deutsche G-3 &#8211; und schweizerische     Sig-Sauer-Sturmgewehre. Weil diese eine besonders große Reichweite     haben, werden immer mehr Stadtbewohner durch verirrte Kugeln getötet     oder verwundet.<br />
In Rio ist die Gewöhnung an diese tägliche Barbarei die Regel &#8211; in     Deutschland dagegen, so scheint es, haben nur wenige die Entwicklungen     der letzten Jahre und deren politische Dimension zur Kenntnis  genommen.    Andere wollen sie nicht wahrnehmen. Sie müßten sich sonst  von ihren    liebgewordenen Brasilien-Klischees trennen.</p>
<h1>Vier zu drei gegen José Rainha</h1>
<h2>26 Jahre wegen “Beihilfe zum Doppelmord” &#8211; Brasiliens Justiz in Hochform</h2>
<p>In  einem 17stündigen Prozeß wurde der Führer der brasilianischen     Landlosenbewe­gung MST José Rainha zu 26 Jahren und sechs Mona­ten Haft     wegen angeblicher Beteiligung an einem Doppelmord ver­urteilt. Mit   vier   zu drei Stimmen befand die Jury den 36jährigen für schuldig,   obwohl  der  zur Tatzeit 1000 Kilometer vom Tatort entfernt war.</p>
<p>Lange vor dem  Prozeß gegen den populärsten, cha­ris­­ma­tischsten    Land­lo­senführer  kün­digte amnesty inter­national an, daß es im    Ver­fahren nicht mit  rechten Dingen zuge­hen wird. Aber die bösen    Erwartun­gen wurden noch  übertroffen. Der 36jährige José Rainha    er­hielt im Juni 26 Jahre und  sechs Mo­nate Haft wegen angeblicher    Be­tei­li­gung an einem  Doppel­mord, der 1989 im Bundesstaat Es­pírito    Santo began­gen wurde.  Amnesty in­ternational prote­stierte  um­ge­hend   und erklärte Rainha für  un­schul­dig: Das Ur­teil erinnere  an   Dik­taturzeiten. Bleibe es auch  beim zweiten Verfahren im  Sep­tem­ber   bei die­sem Strafmaß, wer­de er  zum po­litischen  Ge­fan­ge­nen erklärt   und ai rund um den Erd­ball für  seine  Freilassung mo­bilisie­ren.  Nicht  einmal die juristi­schen   Mindest­regeln seien im Prozeß  einge­halten  worden, kri­tisierte ai:   Weder durch Be­wei­se noch durch   Zeu­gen­aus­sa­gen konnte bestätigt   werden, daß Rainha am Tat­ort  war.  Im Ge­gen­teil gibt es Nach­weise,   daß er sich tausend Kilometer   entfernt auf­gehalten hat. Mit dem   Ge­richts­verfahren sollte viel  mehr  die Land­lo­senbewe­gung MST   ein­ge­schüchtert werden, die zur   zweit­wichtigsten Stimme der   Op­posi­tion geworden ist.<br />
Auch die katholi­sche Kirche Bra­sili­ens, in der Rainha seine     po­litische Laufbahn begann, steht weiterhin zu ihm und unter­strich,     daß den 922 Morden an Bau­erngewerkschaftlerInnen, kirch­li­chen     Mit­arbeiterInnen, Landlo­sen, Kleinbau­ern und Klein­bäue­rinnen von     1990 bis 1995 nur 47 Ge­richtsverfahren und nur fünf verurteilte Täter     ge­gen­über­stehen, von denen zwei aus dem Ge­fängnis flohen.</p>
<p>Im Visier: Das MST</p>
<p>Daß Rainha noch lebt, grenzt fast an ein Wunder: Seit 1987 verfolgt    ihn  die berüchtigte To­des­schwadron Escuderie Le Cocq seines    Heimatstaa­tes  Espí­rito Santo, in dem er als Land­arbei­tersohn    aufwuchs. Rainha  ent­ging Hinterhal­ten, überlebte Mord­anschläge und    konnte nur ein­mal  durch Schüsse verwun­det wer­den. Zwei seiner engen    Freun­de, Pfarrer  Gabriel Maire und Gewerk­schaftsführer Edson  Ra­mos,   dage­gen star­ben  1988 im Ku­gelha­gel der Pistole­ros.<br />
Ein Jahr später kam es zu ei­nem Schußwechsel zwi­schen  ei­nem     Groß­grundbesitzer, sei­nem ihn begleitenden Militärpolizi­sten und     einer Gruppe von Land­lo­sen. “In Wahrheit vertei­digten sich die Sem     Terra, die Landlo­sen, gegen jenen Fa­zendero, der ein Blutbad     anrich­ten wollte.” meint Anwalt Os­mar Barcellos. Zeu­gen wollen Rainha     bei der Schießerei gese­hen ha­ben, be­schreiben ihn als ziemlich    dick,  mit rundem Ge­sicht und ka­sta­ni­en­farbigen Haa­ren. Rainha ist     je­doch geradezu dürre, hat ein längli­ches Gesicht und schwarze    Haare.  Und vor allem wurde er zur Tatzeit nicht nur von zwei     Lo­kalparlamentariern, sondern auch einem Obersten der     Mi­li­tär­po­li­zei des nordöstlichen Bun­des­staates Ceará gesehen.     Beim Prozeß wurden aber weder Zeu­gen der Anklage noch der     Ver­tei­digung angehört. Die laut Nach­rich­tenmagazin Veja     gra­vierendste Verur­teilung einer brasi­lianischen     Führungspersön­lich­keit seit der Rückkehr zur Demo­kratie wird deshalb     von zahl­reichen Ju­risten und Krimi­nalisten des Landes als    schlech­ter  Witz bezeichnet, die Strafe als “absurd”. Auch das    Pastoral­büro für  Landange­legenheiten der Bi­schofskonferenz    kritisierte, daß mit dem  Schauprozeß nicht Rainha, son­dern die    ge­samte Landlosenbewegung  ge­troffen wer­den sollte. In vielen Medien    da­gegen wurde das Urteil  einsei­tig darge­stellt und sogar begrüßt:    das MST also doch die Bande  von Mör­dern, ge­walttätigen Ge­sellen  und   Gesetzesbre­chern, wie die  mäch­ti­gen Großgrundbe­sitzer im­mer    be­haupten?<br />
Kä­me Rainha tatsächlich hin­ter Gitter, wäre das für das MST ein herber     Verlust. Niemand sonst hat in Brasi­lien so viele Be­setzungen     brachliegender La­ti­fundien mit durchgeführt, hat so große Erfahrungen     und kennt Bra­silien und die Landlosen­basis so gut. An die zwanzig     Prozesse wurden gegen Rainha geführt, etwa 50 Untersuchungsverfahren     ge­gen ihn ein­geleitet &#8211; ohne Er­folg. Hinter Gittern saß er bereits     mehrfach, interna­tionale Proteste führ­ten jedoch stets zu seiner     Frei­lassung.<br />
Ist Rainha nur eine Art MST-Pro­fi-Funktionär? Er be­sitzt vier Hektar     im Hinterland des Bun­des­staates Sâo Paulo, pflanzt Pap­rika, Mais,     Tomaten und Me­lo­nen, und gehört zu einer Asso­cia­çao comuni­taria  mit    16 Fa­mi­li­en. Von der bra­silianischen Zeit­schrift Imprensa  nach    seiner Schul­bildung gefragt, antwortete er: “Ich war nie in der   Schule.   Le­sen und Schreiben habe ich mir mit fünfzehn zuhause   beige­bracht.   Wir waren eben ver­dammt arm, meine Brü­der   ar­bei­te­ten auf dem Feld,   um zu Über­le­ben. … Ich lese gerne. Von   Frei Betto kenne ich fast   alle Bücher &#8211; der ist mein Freund.”</p>
<h1>PC Farias: Tangotänzer und Mafioso</h1>
<h2>Brasiliens Justiz muß Mord an “Grauer Eminenz” wieder aufrollen</h2>
<p>Unter  dem Druck von Gerichtsmedizinern, Kriminalisten und der    Öffentlichkeit  sieht sich Brasiliens Justiz gezwungen, den Mord an    Paulo Cesar Farias,  Symbolfigur für Korruption in Politik und    Wirtschaft, erneut zu  untersuchen. Die bislang verbreitete offi­zielle    Tatversion ist nicht  mehr haltbar.</p>
<p>Mit der finanziel­len Unter­stützung des  Multimillionärs Paulo Cesar    Farias­, im Volks­mund PC,  gewann Collor de  Mello 1989 die    Präsident­schaftswahlen. Aber auch nach der Wahl  ver­sorgte PC seinen    Präsidenten, der 1992 wegen Korrup­tion und  Machtmiß­brauch seines    Am­tes enthoben wurde, mit reich­lich Geld (siehe  LN 222). “Wegen    Mangels an Be­weisen” 1994 in ei­nem offen­sicht­lich  politisch    motivier­ten Kor­ruptionspro­zeß frei­ge­spro­chen, lebt  Collor heute    in Miami. PC be­kam sieben Jah­re, die er größtenteils  höchst    kom­fortabel im of­fe­nen Straf­vollzug von Ma­ceio / Alagoas   absaß.    Damit könnte die Geschichte ein Ende haben.</p>
<p>PCs Comeback</p>
<p>Als ihn 1996 in seiner Wo­chenendvilla im Nord­oststaat Ala­goas der     tödli­che Schuß traf, hatte PC Farias gerade sein poli­tisches     Co­meback, die Gründung einer Tageszeitung angekündigt. Der zu­ständige     Po­lizeichef gab noch am selben Tag bekannt, der fünfzigjährige     kahl­köpfig-char­man­te Tangotän­zer sei wegen Be­ziehungspro­ble­men     von seiner Freundin Suzana Mar­colino er­schossen wor­den, die     anschlie­ßend an seiner Seite Selbst­mord be­gangen habe. &#8211; Spott und     Iro­nie war der Tenor von Brasiliens Leitar­tikeln. Als Tat­motiv wurde     allgemein Quei­ma de Archivo, die Vernichtung von Archiven   angenom­men,   da PC exzellenter Kenner der brasi­lianischen   Kor­ruptionsme­chanismen   war und streng­gehütete Geheim­nisse der   jünge­ren Politik mit ins  Grab  nahm. Zur allgemei­nen Ver­blüf­fung   be­stätigte zwei Mo­nate  später der  bis dahin landes­weit   hoch­ange­sehene Gerichts­me­di­zi­ner  Badan  Palhares nach vor Ort   an­gestell­ten Untersu­chungen die  Ver­sion des  Polizei­chefs. Für die   Re­gie­rung schien der Fall damit  er­le­digt.<br />
Von Anfang an hatte der ala­goanische Gerichtsmedi­ziner und     Militärpolizei­oberst George San­guinette mit einem hohen Maß an     Zivil­courage öffentlich auf Un­gereimtheiten bei dem Mord     hin­ge­wiesen. Seine ermit­telnden Kol­legen würden von “oben”     ge­wal­tig unter Druck ge­setzt, bei dem Verbrechen han­dele es sich um     einen Doppel­mord. Sangui­nette erhielt da­raufhin Mord­droh­ungen  und    wurde we­gen seiner Aufmüpfig­eit zeit­weise unter Haus­arrest    gestellt.  Der Oberst ließ sich nicht ein­schüch­tern, wies über­zeugend    grobe  Er­mitt­lungs­fehler nach, und ver­öf­fent­lichte darüber  sogar   ein  Buch. Die Untersu­chungen wur­den schließlich   wiederaufge­nom­men.  Die  jüng­ste defini­tive Ex­per­tise vom Mai   macht die bis­he­rige   offizielle Version zu Ma­ku­la­tur. Suzana   Marco­lino konn­te nicht auf   PC geschossen und sich danach in der   beschrie­be­nen Weise umge­bracht   haben — ge­mäß der zu­ständigen   Staats­an­wäl­tin weisen die Indi­zien   nun­mehr auf Dop­pelmord hin.   Als PC und dessen Freundin be­reits tot   waren, wur­den nach­weis­lich   Te­lefongesprä­che mit der   Wo­chen­endvilla ge­führt. Die Lei­chen   “entdeckte” man aber erst rund   vier Stunden später.</p>
<p>Zivilcourage eines Gerichtsmediziners</p>
<p>Laut Sanguinetti steht die Ma­fia von Alagoas hinter der Tat.     Mitt­lerweile wurden auch Ver­bin­dungen PCs zur italienischen Mafia     nachgewiesen. Ein Partner soll in Geldwäsche, Drogen und Waf­fenhandel     verwickelt sein. Zwei Kinder von PC stu­dierten auf einem     Privatgymnasium der Schweiz, wo die ita­lienische Po­li­zei vier Konten     des Er­mordeten aus­machen konnte. Auf diesen und sechs weiteren   Konten   in den USA, den Niederlanden und Uruguay hatte PC über sechs   Millionen   Dollar de­poniert: Ein Bruch­teil seines Vermögens.<br />
PC Farias eigener Einschät­zung nach säßen bei strenge­ren Ge­setzen     gegen Korruption im Wahl­prozeß &#8211; wie zum Beispiel in Italien &#8211; die     Politiker, die Bau­un­ternehmer und Bankiers des Landes allesamt hinter     Git­tern. Und er muß es wohl am be­sten wis­sen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Würden Sie Ihr Kind “Hitler” nennen?</p>
<p>Antonio Callade, der auch in Deutschland und Österreich viel­verlegte     brasi­lianische Roman­cier, stau­nte nicht schlecht, als er bei der     Pre­miere eines seiner Stücke im Teatro Ziembinski von Rio de Janeiro     auf den Mosaik­fußboden schaute: auf über zehn Metern Länge ein     Ha­kenkreuz nach dem an­deren kunstvoll aufge­reiht, saubere     Handwerksarbeit aus den 30er und 40er Jahren. Seit das alte Haus 1985     von ei­nem Schauspieler er­worben und in ein Theater umgewan­delt  worden    war, hatte nie­mand An­stoß an der auch vom angrenzenden   öffentli­chen   Platz deutlich erkennba­ren Haken­kreuz­or­na­men­tik   genommen.<br />
Obwohl in den brasiliani­schen Zeitungen häufig über     Hakenkreuz­schmierereien in Deutschland und anderen eu­ropäischen     Län­dern sowie über die entsprechen­den Proteste jü­discher     Organisa­tionen be­richtet wird, verkau­fen Straßenhändler in Rio oder     Sâo Paulo sogar nach­produzierte Me­tall-Erinne­rungsplaketten an den     “Gautag der Bayrischen Ost­mark, Pfingsten 1933 in Regens­burg”,  darauf    das Ha­kenkreuz unter’m Reichsad­ler. Bis heute tragen nicht  wenige    Brasilianer den Vor­namen Hitler &#8211; die Eltern wa­ren eben  Bewunderer  des   Naziführers. Richter Hitler Canta­lice läßt einen     Parlaments­abgeordneten we­gen Autoraubs verhaften &#8211; und als die     Insassen einer total überfüllten Haftanstalt re­voltieren, behält     Polizei­chef Hitler Mussolini Pacheco kühlen Kopf, führt persönlich die     Verhand­lungen über Geiselfreilassun­gen. Weiße Hitler sitzen in     Universitätshörsälen, schwarze Hitler hausen in Slums der     Sklavennachfah­ren. “Hitler” steht auch auf Straßenschildern: In der     Stadt Barra do Bugres befindet sich das Hospital in der “Avenida Hitler     Sansâo”. Auch der Vor­nahme “Rommel” ist sehr häufig.<br />
Viele Juden flüchteten vor der drohenden Verfolgung und Ermordung auch     nach Brasilien &#8211; die den Deutschen aus der Nazizeit bekannte üble     Verunglimpfung der jü­dischen Minderheit ist jedoch bis heute selbst in     Wörterbü­chern und Lexika beibehalten worden &#8211; trotz entsprechen­der     Proteste. Ver­gangenes Jahr hat erstmals auch die jü­dische     Weltorganisation B’NAT B’RITH scharf ver­urteilt, daß sogar im     wichtig­sten brasilianischen Nach­schlagwerk Aureliano der Jude als     “schlechter Mensch, Geizhals, Habgieriger, Wu­cherer” definiert bzw.     charakteri­siert wird.</p>
<h1>Megaescândalo</h1>
<h2>Gesprächsmitschnitte weisen auf massiven Stimmenkauf im Kongreß hin, Nutznießer: Staatschef Cardoso</h2>
<p>Der  Präsident will wiedergewählt werden. Die entsprechende     Verfassungsänderung kam Ende Januar nur mittels Stimmenkauf und andere     Machenschaften durchs Par­lament &#8211; sagten damals Kirche, Opposition  und    Medien. Doch niemand konnte es be­weisen. Jetzt liegen     Gesprächsmitschnitte vor, denen zufolge Cardosos rechte Hand,     Kommuni­kationsminister Sergio Motta, den Stimmenkauf veranlaßte. Eine     un­bekannte Zahl von Abgeordneten erhielt demnach jeweils umgerechnet   an   die 300.000 DM in bar. Cardoso war noch nie so in der Bredouille.</p>
<p>Was  Brasiliens größte Quali­tätszeitung, die Folha de Sâo Paulo,    Mitte Mai  abdruckte, schlug ein wie eine Bombe: Zwei zur Rechtspartei    PFL der  Re­gierungsallianz zählende Kon­greß­abgeordnete er­läutern    klar und  unzwei­deutig eine groß­an­ge­leg­te Stimmenkaufopera­tion.    Car­dosos  In­tim­freund Sergio Motta von der So­zi­aldemokrati­schen    Partei (PSDB)  habe veranlaßt, daß über die PFL-Gou­ver­neu­re der    Teil­staaten Acre  und Ama­zonas um­gerechnet rund 300.000 DM in bar &#8211;    oder sogar noch viel  mehr &#8211; an Parlamentarier aus­gezahlt wurde, damit    sie Ende Januar für  die Wie­derwahl-Novelle vo­tie­rten. Der   Abstimmung  war von der  Mitte-Rechts-Regierung al­ler­größte Be­deutung    bei­ge­mes­sen wor­den.<br />
Überraschend hatte eine große Zahl von Abgeord­neten, die die     Ver­fas­sungsänderung stets öf­fent­lich ablehnten, dann doch der     No­velle zuge­stimmt. In den ab­ge­druckten Gesprächsmitschnit­ten     wer­den fünf bestochene De­pu­tados aus Acre nament­lich genannt, doch     weit mehr sollen Sum­men zwischen 200.000 und 300.000 Reais er­hal­ten     haben. Diese bezeichen die Darstel­lungen als falsch und absurd. Die     PFL, stärkster Partner Cardosos, schloß indessen sofort jene zwei     Acre-Abgeordneten aus der Par­tei aus, die den Stimmenkauf erläuterten     und selber Geld er­hielten. Mit anderen Worten: Beide werden als     geständig ange­sehen, die Mitschnitte somit als authentisch be­trachtet.     Wa­rum nur diese beiden und nicht die an­deren Deputados &#8211; die zwei     Gouverneure und der Mi­nis­ter?, fragt sich alle Welt. Die in     Folha-Kommentaren gege­be­ne Antwort: Entläßt Cardoso Mi­ni­ster Motta,     wie sogar die PFL-Spit­ze empfiehlt, gesteht er auch seine eigene    Schuld  ein &#8211; und dann ist alles möglich. Erinnert sei hier an das     Col­lor-Im­peach­ment von 1992.</p>
<p>Kurse der Stimmenbörse</p>
<p>Motta, der mit Cardoso eine Großfarm betreibt, ist in einer heiklen     Situation. Vorwürfe, daß er als Hauptorganisator des Stimmenkaufs     fungiert, er­hob sogar Paulo Maluf, Führer der nicht zur Re­gierung     gehörenden Rechtspartei PPD. Deren Kon­greßabgeordneter Jair Bolsonari     beschrieb, wie es am Tage der Abstimmung im Januar in den     Kon­greßkorridoren zuging: Wie bei Geschäftsverhandlungen auf ei­ner     Stimmenbörse. Am Mor­gen wurde ein Votum noch für 200.000 Reais     ge­handelt, weil die Regierung nicht sicher war, ob die     Verfassungsänderung pas­sieren würde. Einige Parla­men­ta­rier     verlangten sogar 300.000 Re­ais. Kurz vor der Ab­stimmung glaub­te die     Regierung an ihren Sieg und ging deshalb mit dem Kurs herunter, zahlte     nur noch 50.000 Reais. “Ich weiß nicht, wer Stimmen an-     bezie­hungs­wei­se ver­kaufte, doch den Kauf und Verkauf gab es     tatsächlich.”<br />
Die Cardoso-Regierung hat seit dem Amtsantritt eine Reihe von     parlamenta­rischen Untersu­chungs­ausschüssen verhin­dert, die ihr     hätten gefährlich wer­den kön­nen. Zwar bekam die Oppo­si­tion die     nötigen Unter­schriften der Abgeordneten zusammen, oh­ne die ein     Ausschuß nicht ge­bil­det werden kann. PFL und PSDB entsandten je­doch     nicht die vor­geschriebenen Repräsen­tanten &#8211; und damit war die     Untersuchung ganz “demokra­tisch” blockiert.<br />
Nach dem Abdruck der Ge­sprächs­mitschnitte hatte die Op­po­si­tion die     Unterschrif­tenliste rasch komplett &#8211; auf Anwei­sung Cardosos mußten     indessen PFL- und PSDB-Abgeordnete ihre Unterschriften zurückziehen.  Es    wurde öffentlich spekuliert, wieviel Reais sich die Regierung die     Rückzieher wohl habe kosten las­sen &#8211; wieder 200.000 pro Kopf?<br />
Brasiliens Bischofskon­ferenz CNBB hat den Me­ga­es­cândalo nicht     kommentiert, sie verwies nur auf ein jüngst veröffent­lich­tes     CNBB-Dokument, in dem die Re­gie­rung der ak­tiven Kor­rup­tion     beschul­digt wird. Im Bezug auf die Wiederwahlno­velle heißt es, die     Regierung be­sorge sich bei für sie interessan­ten Vor­lagen die nötigen     Stim­men ohne Skrupel. Cardosos Allianzpartner PFL, der den     Vizepräsidenten stellt, ist gemäß Un­ter­suchungen und Zeugenaus­sa­gen     bereits seit langem in Wahlstimmenkauf ver­wickelt. Im archai­schen     Nord­osten, so Anwälte ge­gen­über den La­tein­a­me­rika Nach­richten,     sei all­ge­mein be­kannt, daß der deutsch­stäm­mige PFL-Chef Jor­ge     Born­hau­sen mit prall­ge­füll­tem Geld­koffer he­rum­rei­se,  Politiker    besteche und den Stim­menkauf organi­sie­re. Born­hau­sen  ist   Mitgründer  der einstigen Militärdiktatur-Par­tei Arena. Cardosos  Vize   Marco  Ma­ciel gehörte ebenfalls zur Are­na und zählte zu den    ak­tiv­sten  Unter­stüt­zern der Folter­ge­ne­räle.</p>
<p>Alte Kameraden</p>
<p>Die PFL stand an der Seite Präsident Fernando Collor de Mellos, der 1992 wegen Korrup­tion und Machtmißbrauch abge­setzt wurde.<br />
Jener Senhor X, von dem die Fol­ha de Sâo Paulo die Mit­schnitte     erhielt, hat in­zwischen be­tont, weitere Tonbänder zu be­sitzen, auf     denen noch mehr Per­so­nen belastet werden.<br />
Zwei Mitglieder der PSDB-Spitze erklärten interessanter­weise vor der     Veröf­fentlichung der Mitschnitte gegen­über dem Nachrich­tenmagazin     Veja, sie sei­en überzeugt davon, daß der PFL-Gou­verneur von Amazo­nas     mit der Ab­sicht des Stimmen­kaufs nach Brasi­lia gekommen sei. Mit     Kof­fern voll Geld sei der Gou­ver­neur in den Wiederwahl-Pro­zeß     hi­neingegangen. Warum stell­te die Cardoso-Regierung ihn nicht zur     Rede, fragt die Veja.<br />
Gemäß einer neuen Mei­nungs­umfrage führt die Popula­ri­täts­kurve des     Staatschefs nach lan­ger Stabilität erstmals deut­lich nach unten.     Brasiliens Bör­sen reagierten auf die Ver­öff­ent­li­chung der ersten,     brisanten Mit­schnit­te in der Folha am 13. Mai so­fort mit  Kursabfall.    Die Echt­heit der Mitschnitte wurde am 20. Mai bestätigt.  Je­ne zwei    Ab­ge­ordnete, die den Wortlaut des Ab­drucks bestritten,  ste­hen bös’    da. Ganz zu schwei­gen von den an­deren Ver­wickelten.</p>
<h1>Lebendige Fackeln</h1>
<h2>Immer häufiger werden Wohnungslose im Schlaf angezündet</h2>
<p>Sie  hatten angenommen es sei nur ein Bettler, verteidigten sich die    fünf  jungen Tä­ter, die in Brasilia das schlafende Oberhaupt der     Pataxó-Indianer Galdino Jesus dos Santos an­zün­deten. Der Fall erregte     gerade deshalb Aufmerksamkeit, weil es sich um einen In­digena    handelte,  reiht sich jedoch ein in die zunehmende Gewalt gegen    Woh­nungs­lo­se.  Die Täter kommen meist aus der Mittel- und    Oberschicht.</p>
<p>Die  Avenida Rio Branco, ein­stige Prachtstraße Rio de Janei­ros,    bietet  nachts ein deprimie­rendes Bild. Weil seit 1995 in­folge von     neoliberalen Regie­rungsprogrammen die Arbeitslo­sigkeit steil an­stieg     und Sozialein­richtungen schlossen, lie­gen so viele Obdachlose,     Bettler, psy­chisch Kranke und Stra­ßenkinder wie selten zuvor     aufgereiht ne­beneinander auf dem Bürger­steig; nicht wenige nutzen als     Unterlage oder zum Zudecken ledig­lich Zeitungs­pa­pier oder Pappe.     Neuerdings hat ein Großteil von ihnen Angst, Op­fer jener  Brandattacken    zu werden, die sich auch in Sâo Pau­lo und selbst in  der Haupt­stadt    Brasilia häu­fen: Nur Schrit­te von der Ave­nida Rio  Branco ent­fernt,    über­goß vormittags eine gut­geklei­dete Frau einen  sit­zen­den  Bettler   mit reich­lich Al­ko­hol, warf zy­nisch lachend  ein  bren­nendes   Streichholz auf ihn. Und ver­schwand im  Men­schen­ge­wühl,  während der   Mann die Flammen zu er­sticken suchte.  Dreißig Pro­zent  der Haut   ver­brann­ten, derzeit liegt er in ei­nem  öffentlichen  Hospital der   Sie­ben-Millionen-Stadt, das pro Mo­nat  mindestens zwei  woh­nungs­lose   Brandopfer behandelt. Oft kommt  in­dessen jede Hilfe zu  spät, wie die   fast täglich veröf­fentlichten  Fotos von ver­kohlten  Leichen bewei­sen.<br />
Ivan Bertanha, Leiter einer Hospi­talabteilung für Verbren­nungen in Sâo     Paulo, betont, daß die Eingelieferten fast nie ge­richtsverwertbare     Angaben lie­fern können: “Sie sagen, daß sie in Flammen stehend     aufge­wacht sind und keine Verdächtigen ge­sehen haben.”     Pataxó-Häupt­ling Jesus dos Santos verbrannte in Brasilia lebendig,     nachdem nicht weniger als zwei Liter Alkohol über ihn ausge­gossen     worden waren. Die in­zwischen gefaßten fünf Täter aus Elitefamilien     ver­teidigten mit dem Argu­ment, sie hätten ihn “nur” für einen Bettler     gehalten. Für regierungskriti­sche Men­schenrechtler und So­ziolo­gen     spricht dieser Satz Bände. Her­bert de Souza Betinho, Füh­rer der     natio­nalen Kampagne ge­gen Hunger und für Bürger­rechte, nennt das     Handeln der jungen Männer einen Hinweis “auf den Grad der Degenerierung     in be­stimmten höheren Schich­ten der brasilianischen Gesellschaft.”     Helio Bi­cudo, enger Mitarbeiter des Kardinals von Sâo Paulo und     Kongreßabgeordneter der Ar­bei­ter­partei PT, konstatiert, die     bra­si­lianische Gesellschaft ent­wür­dige die Armen und bana­li­sie­re     das Leben. Der angesehene So­zi­al­wissenschaft­ler und The­ra­peut     Ju­randir Freire Costa bringt so­gar die Globali­sierung mit ins  Spiel:    Junge Männer, wie jene fünf von Bra­silia, kennen die rei­che  “Erste    Welt” sehr gut und glau­ben, eher per Zufall in Bra­si­li­en  zu le­ben.    Widerwillig sind sie dort mit einer Mehrheit von  “Häß­lichen, Armen,    Zahn­losen und Nicht-Weißen” konfrontiert,  ana­ly­siert Co­sta weiter.    Eine Art von Umgang mit dieser Realität  sei, sie nicht wahrzuneh­men,    eine andere, diese so­gar physisch zu  eliminieren. “Wir reden viel  über   die Modernisierung Brasili­ens,  doch wenig über die Befrie­dung  der   Gesell­schaft”, sagt Os­car  Vieira, Generalsekretär des    UN-Lateinamerika-Instituts und weist auf  die Straffreiheit hin, von der    besonders die High So­ciety  profitiert. Gemäß neuesten UNO-An­gaben    werden in Brasi­lien mehr  Menschen durch Feu­er­waffen getötet als in    jedem an­deren nicht  durch Krieg gezeich­neten Land. In Sâo Paulo kann    die Po­lizei  bestenfalls in zwan­zig Prozent der Fälle die Täter    iden­tifizieren,  was nicht bedeu­tet, daß diese auch verhaftet werden.</p>
<p>Der neue Sport der Besserbetuchten</p>
<p>Inzwischen wurden sehr un­vollständige Angaben über die Anzahl     wohnungsloser Brand­op­fer veröffentlicht. Allein in der Haupt­stadt     Brasilia sind seit 1988 minde­stens 29 Bettler an­ge­zün­det wor­den. In     Sâo Paulo und Rio sind mehrere Woh­nungs­lose pro Mo­nat betroffen.     Brand­attacken sind jedoch nicht alles: So gehört es in den  ge­nannten    drei Städten zum ma­ka­bren Sport Besserbe­tuchter, etwa  nach der  Disco   vom Wagen aus auf schlafende Woh­nungslose zu  schießen. Auch ein    Polizeiof­fi­zier Rios pflegte, gerichtlichen  Zeu­gen­aus­sagen von  1994   zu­fol­ge, seine Waffen nachts an  Bett­lern zu te­sten.<br />
Schließlich wurden 1990 in der Stadt Matupá drei arbeitslose     Landarbeiter, die ver­sucht hat­ten, eine Fazenda zu über­fallen, in     Anwesenheit von Po­li­zisten und einem Politiker auf offener Straße     lebendig ver­brannt: das von einem Amateur gedrehte Vi­deo der Untat     über­gab die katho­lische Kirche inter­nationalen     Men­schen­rechtsorga­ni­sa­tionen. 22 Personen wurden zwar ange­klagt &#8211;     zu einer Bestra­fung ist es aber bis heute nicht gekommen.<br />
Wegen des spektakulären Brand­an­schlags auf Galdino Je­sus dos Santos     interessiert sich die brasilianische Öf­fentlichkeit auf einmal für  das    Leben der Pa­ta­xó. Nach Angaben der Kir­che wur­den in den  letzten    Jah­ren in Südbahia 24 Pataxó-Indios von Pis­toleros der     Großgrundbe­sit­zer oder diesen selbst erschos­sen, 47 über­lebten     Mordver­su­che, 48 In­dios starben wegen un­ter­lassener Hil­feleistung.<br />
Ein Großteil Südbahias war ursprünglich Pataxó-Land. Doch vor und     wäh­rend der Militärdik­tatur legten Latifundistas im Stam­mesgebiet     Ka­kao­farmen an, von denen auch große interna­ti­o­na­le     Schokola­denmarken ihren Roh­stoff bezie­hen. Vor Gericht streiten die     Pa­taxó seit 15 Jahren um die Rück­gabe von etwa 36.000 Hektar &#8211; 788     Hektar waren ihnen zwar von der Justiz zugespro­chen, de facto aber  nie    übergeben worden. Der Stamm nutzt jetzt die Gunst der Stunde: Zur     Beerdi­gung von Häuptling Je­sus dos Santos kamen TV-Teams, Presse  und    so­gar der Chef der staatli­chen Indianer­schutz­behörde FUNAI,  Julio    Gei­ger. Nach der Beisetzung durf­ten weder er noch die  Jour­na­listen    das Reservat verlassen, viel­mehr wurden sie  gezwun­gen, die Pataxó  beim   Be­setzen von vier benach­bar­ten  Kakaofarmen zu be­glei­ten.  Umringt   von Indios mit Fe­der-Kokarden,  Wurfspies­sen, Pfeil und  Bogen, mußte   Gei­ger grimmigen Blickes als  erster das aufge­brochene  Farm­tor jenes   Groß­grundbesitzers  durch­schrei­ten, der die Pataxó am  meisten   ter­ro­risiert &#8211; während  diese auf­paß­ten, daß die Szene für  die   TV-Abendnachrichten auch  or­dent­lich gefilmt wurde. Erst  nach­dem das   Gebiet ohne Ge­walt und  Zwi­schen­fälle be­setzt wor­den  war, ließen sie   den FU­NAI-Chef und  den Me­dien­troß von dannen  zie­hen.</p>
<h1>Terror, Lügen und Videoaufnahmen</h1>
<h2>Kontroverse um Polizeiübergriffe in Sâo Paulo</h2>
<p>Die  Aufnahmen gehen um die Welt: Polizisten errichten eine    Straßensperre  und ter­rorisieren vorbeikommende PassantInnen. Niemand    wehrt sich: aus  Angst, er­schossen zu werden. Der Präsident ist    international entrüstet  und die heimischen Intellektuellen schweigen.</p>
<p>Zehn  Militärpolizisten Sâo Paulos machen sich einen sadi­stischen    Spaß  daraus, in einem Slum alle paar Tage eine Stras­sensperre zu    errichten  und zu­fällig vorbeikommende Bewoh­nerInnen auf brutalste Art    zu  foltern, mit Hartholzstücken blu­tig zu schlagen und auszurauben.    Ein  völlig unschuldiger Mann wird vor aller Augen erschossen, ein    anderer  schwer verwundet.<br />
Wer in brasilianischen Elendsvierteln lebt oder dort So­zial- und     Menschen­rechts­arbeit betreibt, weiß, daß Derartiges seit     Diktaturzeiten ab­solut nor­mal und alltäglich ist. Der jüng­ste Fall     von Polizeiter­ror erregt indessen enormes Auf­sehen, weil jemand gut     versteckt tagelang al­les filmt, das Video schließlich nicht nur im     brasilia­nischen, son­dern auch im nord­ame­ri­ka­ni­schen,  europäischen    und asiati­schen Fernsehen ge­zeigt wird.<br />
Sâo Paulos Kardinal Evaristo Arns und seine Bischöfe und Pa­dres     protestieren vehement, stel­len nicht an­ders als amnesty in­ternational     (ai) und Human Rights Watch klar, daß die Greu­eltaten nicht     überra­schen. In ganz Brasilien würden die Men­schenrechte von der     Mi­litär­po­li­zei gravierend verletzt, Opfer seien stets Angehörige der     unter­privilegierten Schichten, An­zeigen fruchteten gewöhnlich    nichts.<br />
Der neue Fall zeigt dies ex­emplarisch. Zwei der zehn Militärpolizisten     gelten als Mit­glieder einer Todesschwa­dron, die in jüngster Zeit     minde­stens dreizehn Menschen ermor­det hat. Fünf Beamte standen     be­reits we­gen acht Morden sowie Mord­ver­suchen und schwerer     Körper­verletzung unter Anklage, die Verfahren wurden, wie fast durchweg     üblich, eingestellt. Ganz offenkundig unter dem Druck der Medien und     der Ent­rüstung im Ausland wurden in­zwischen alle zehn  Tatbeteiligten    verhaftet &#8211; die Mitte-Rechts-Re­gierung instruierte in  Windeseile  auch   die Botschaften in Bonn, Bern und Wien, wie zu  reagieren ist.</p>
<p>Scheinheiligkeit und fragwürdige Aufregung</p>
<p>Ricardo Ballestreri, Präsident der brasilianischen ai-Sektion, mag     ebensowenig wie die Kirche in den jetzt von den Medien ge­schürten Chor     der Entrüstung einstimmen, wirft der Gesell­schaft Scheinheiligkeit    vor.  Bei jenen, die sich über Polizeibru­talität aufregen, handelt es    sich  ihm zufolge um dieselben, die mehr Gewalt bei der    Verbre­chensbekämpfung  und auch die Todesstrafe verlangen. ai hatte wie    die Erzdiözese Sâo  Paulos bereits vielfach angeprangert, daß die   “High  Society” und auch  die Mittelschicht in Lateinameri­kas erstem    Wirtschaftsstandort  Greueltaten gegen Slumbewoh­nerInnen schlichtweg    ignorier­ten. In  Brasilien, so ai auf An­frage, gebe es ein Kontingent    von Personen,  deren Folterung absurderweise als sozial  gerecht­fertigt   angesehen  werde. Unter der Folter hatten erst  kürzlich neun Männer  der   Unterschicht gestanden, ein Nobellokal  über­fallen und dabei zwei  Gäste   er­schossen zu haben.  Glücklicher­weise fand man eher durch  Zu­fall  die  wahren Täter mit  der Beute, die Neun bleiben dennoch für  ihr Leben   gezeichnet.</p>
<p>“Beifall” für Todesschwadrone</p>
<p>Cecilia Coimbra, couragierte Präsidentin der brasilianischen     Menschenrechtsorganisation “Nie mehr Folter”, erinnert jetzt daran, daß     die sich in Sâo Paulo häufenden chacinas, Blut­bäder, sowie andere     Aktionen der To­desschwadronen von sehr vie­len BrasilianerInnen mit     “Beifall” aufgenommen werden. Nach der Ausstrahlung des Amateurvideos     sei zu hoffen, daß es nie mehr zu derartigem Applaus komme. Ju­randir     Freire Cos­ta, Therapeut und Direktor des Instituts für  So­zialmedizin    an der Universität von Rio, teilt diesen Optimismus  nicht. Die Mittel-    und Ober­schicht, so Costa, spreche  Slum­bewohne­rInnen den    Gleich­heits­grundsatz ab, definiere sie  quasi als “Nicht-Menschen” und    rea­giere daher mit extremer  Indiffe­renz und Akzeptanz auf jede Art   von  Ge­walt gegen diesen Teil  der Bevölkerung.<br />
Befreiungstheologe Frei Bet­to, enger Mitarbeiter von Kardi­nal Arns,     teilt den Stand­punkt von Costa, zählt den Sozi­alwissenschaftler     außerdem zu den ganz wenigen Mitgliedern der geistig-künstlerischen     Elite Brasiliens, die auf Massaker an Landlosen, Polizeiterror gegen     Arme und von Todesschwadro­nen begangene Morde nicht mit Schweigen     reagieren. Im Ge­spräch sagt Frei Betto, Hunderte von führenden     Intellektuellen Frankreichs oder Italiens prote­stierten in Manifesten     an die Mitte-Rechts-Regierung von Prä­sident Fernando Henrique  Car­doso    gegen all diese Greuel­taten und verlangten energische  Maß­nahmen.   Deren  brasiliani­sche KollegInnen duldeten in­dessen, von  wenigen   Ausnahmen  abge­sehen, die gravierende Ver­letzung der  Menschenrechte in   der  größten Demokratie Latein­amerikas, seien daher  mitschul­dig.<br />
Das Schweigen, so Frei Betto, sei Resultat der Unterstützung jener     Intellektu­ellen für die Cardoso-Regierung und deren neoliberale     Politik. Viele aus der geistigen Elite, die besonders hohes Prestige in     der öffent­lichen Meinung genössen, wür­den von Brasilia mit Posten,     Po­sitionen und Geldern begün­stigt. Oder klarer ausgedrückt:     kor­rum­piert. Der Theologe erin­nerte auch daran, daß viele     In­tel­lek­tuelle, aber auch in Deutschland sehr bekannte     Schrift­steller wie Jorge Amado oder Sänger wie Gil­berto Gil, Caetano     Veloso, Elba Ramalho und Joâo Bosco, Filme­macher wie Héctor Ba­ben­co     sich 1994 in einem Manifest für die Wahl Cardosos aus­ge­spro­chen     hatten. Positive Aus­nah­me: Chico Buar­que. “Daß all diese Perso­nen     sich heute passiv ver­halten”, so Frei Betto weiter, “wird von den     In­tel­lektuellen Eu­ropas na­türlich be­merkt. Wa­rum prote­stieren     wir, fragt man dort, doch die Kollegen in Bra­si­lien nicht &#8211; wie steht     es daher um deren Se­riosität?” Sie sei nicht vorhan­den, fügt der     Theologe hinzu.<br />
Der schwarze Intellektuelle Milton Santos: “Brasiliens     Gei­steswissenschaftler kapitulieren vor der Situation ihres Landes,     nähern sich dem Establishment an.”<br />
Frei Betto wurde während der Diktatur im berüchtigten     Caran­diru-Gefängnis Sâo Paulos ein­gekerkert und gefoltert. 1992 wurde     er vom Gouverneur des Bundesstaats vor Gericht ge­stellt, weil er     Gewalttaten der Militärpolizei öffentlich ange­prangert hatte. Im selben     Jahr er­schossen Spezialeinheiten jener policia militar in Carandiru     min­destens 111 Häft­linge.<br />
Zum Lärm um das Amateur­video meint Frei Betto, das bra­silianische     Medienecho werde wie in vorangegangenen Fällen rasch verhallen.<br />
Für Präsident Cardoso kommt der Vorfall dop­pelt ungelegen. Denn Sâo     Paulo mit seinen weit über eintausend deutschen Fir­menfilialen wird von     einem Gou­ver­neur und en­gem Vertrauten aus des Staats­chefs     Sozial­demo­kra­tischer Par­tei PSDB regiert. Glei­ches trifft auf den     politisch Haupt­verant­wortlichen des Land­losenmassa­kers von 1996 im     Amazonas­bundesstaat Pará zu &#8211; und auch auf den Gou­ver­neur Rio de     Janeiros, wo ein Blut­bad an Minderjährigen dem an­deren folgt.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Männer des Gesetzes</p>
<p>Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC,<br />
Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da.<br />
Ist ein Polizist ein Verbrecher?<br />
Es gilt das Gesetz des Hundes.<br />
Die Polizei tötet das Volk,<br />
Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.</p>
<p>Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren<br />
Aber sagen können wir nichts,<br />
Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes.<br />
Oh mein Gott, wann werden sie bemerken,<br />
Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet<br />
Angst einzujagen?</p>
<p>Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Männer des Gesetzes</p>
<p>Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC,<br />
Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da.<br />
Ist ein Polizist ein Verbrecher?<br />
Es gilt das Gesetz des Hundes.<br />
Die Polizei tötet das Volk,<br />
Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.</p>
<p>Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren<br />
Aber sagen können wir nichts,<br />
Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes.<br />
Oh mein Gott, wann werden sie bemerken,<br />
Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet<br />
Angst einzujagen?</p>
<p>Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<h1>Die Abwertung des Lebens</h1>
<h2>Die Regierung stoppt die Inflation &#8211; die Spirale der Gewalt dreht sich weiter</h2>
<p>In  der größten Demokratie Lateinamerikas gehören die berüchtigten     “Esquadrôes da Morte” auch über zehn Jahre nach Diktaturende zum  Alltag.    Sie ermorden Kin­der, Jugendliche, Menschenrechtsaktivisten  und    politische Gegner. Unter der Mitte-Rechts-Regierung von  Staatschef    Fernando Henrique Cardoso hat laut ai die Ge­walt stark  zugenommen.</p>
<p>An  einem Februarnachmittag geschieht in Rio de Janeiros Slumgürtel    Baixada  Fluminense erneut, was viele in der Ersten Welt für    unvorstellbar,  unmög­lich halten: Sechs aufgeweckte Jugendliche    zwischen fünfzehn und  siebzehn springen auf einen Linienbus auf und    machen sich zweier  “Vergehen” schuldig: Um nicht bezahlen zu müssen,    pas­sieren sie nicht  das Drehkreuz des Buskassierers sondern blei­ben,    wie es täglich  unzählige Schüler und Arbeitslose tun, auf den    hintersten Bänken,  lärmen, trom­meln Disco-Rhythmen. Dem Kassierer wird    es zu bunt. Er  fordert zwei bewaffnete Si­cherheitsleute der    Busgesell­schaft auf, die  Jungen zum Schweigen zu bringen. Der Fah­rer    hält an, die sechs werden  mit vor­gehaltener Pistole zum Aus­steigen    gezwungen, müssen sich in  einer Reihe auf die Erde knien. Dann werden    sie kaltblü­tig mit  Kopfschüssen außerge­richt­lich exekutiert, wie  es   ai und andere  Menschenrechtsor­ga­ni­sa­tio­nen stets in    Untersu­chungs­be­rich­ten  nennen. Die Mörder un­ter­ziehen sich, wie    üblich, nicht der Mühe, die  To­ten zu verstecken oder zu ver­scharren.    Ein Jugendlicher über­lebte  die Schüsse noch eine halbe Stunde,  hätte   gerettet wer­den können. Doch  niemand der vielen  herbeigelaufenen   Neugie­rigen rührte aus Angst vor  Rache eine Hand:  Die Killer hatten es   verboten, keiner der Gruppe sollte  davonkommen.</p>
<p>Schlag für Rios Olympia-Bewerbung</p>
<p>Bereits in den 80er Jahren war die Baixeda Fluminense von den    Vereinten  Nationen als gefähr­lichste Stadtzone der Welt einge­stuft    worden &#8211; bis  heute werden hier Morde selten aufgeklärt. Gemäß einer    neuen  Untersu­chung sahen über dreißig Prozent der minderjährigen     Slumbewoh­ner schon einen Mord.<br />
Auch diese Bluttat wäre ge­mäß jüngster Praxis von Öf­fent­lichkeit und     Medien über­gangen worden, wenn nicht das Inter­na­tionale Olympische     Ko­mitee gerade über die Kandidatur der Sieben-Millionen-Metropole  am    Zucker­hut für die Spiele 2004 entscheiden würde. In weltweit     verbreiteten Imagekampagnen hatten Brasiliens Autoritäten für Rio     getrommelt und stets ar­gu­men­tiert, daß sich Gewalttaten doch     schließlich heute in allen großen Städten ereigneten. Die Ner­vo­sität     der Politiker war nach dem Massaker groß. Anders als bei   vorangegangenen   Ver­bre­chen dieser Art mußten Rios beste   Kriminalisten Tag und Nacht   nach den Tätern fahnden. Zeu­gen hatten   sie laut Presse­angaben   zweifelsfrei erkannt. Einer ge­hört zu Rios   Munizipal­garde und wird   gemäß der en­gagier­ten Staatsanwältin und   Killer­kommando-Expertin   Tania Sal­les Moreira stets dann als   Mittä­ter genannt, wenn es in   Bussen zu “Exekutionen” ge­kommen sei.   Der andere leitet eine der   zahl­reichen regionalen Todesschwa­dronen.</p>
<p>Morddrohungen gegen holländischen Men­schenrechtsaktivisten</p>
<p>Immer mehr brasilianische Pfarrer, Bischöfe, Sozialarbeiter, Künstler     und Menschenrechts­aktivisten, die gegen das Wüten der   Killerkommandos   protestie­ren, wer­den durch Mord­drohungen unter   Druck ge­setzt,  müssen  aus Sicherheits­gründen ihren Aktionsradius   stark einschränken.  Dies  gilt auch für das neueste Blutbad. Zwei der   Ermordeten stammten  aus  Slums, in denen das auch mit Geldern der   deutschen Bundes­regierung   arbeitende Sozialin­stitut IBISS seit   Jahren Projekte realisiert. Der   holländische Di­rektor Nanko van   Buuren hatte als Arzt im zuständigen   ge­richtsmedizinischen Institut   die beiden ihm bekannten Jugendli­chen   identifiziert &#8211; an der   Aus­gangspforte wurde er derweil von zwei   Bewaffneten erwartet. Sie   zeigten sich über alle Details der   IBISS-Projekte gut infor­miert und   drohten, den 48-jähri­gen   umzubringen, falls er sich in die   Ermittlungen einmische und juristisch   gegen jene Busgesell­schaft   vorgehe, zu deren Sicher­heitspersonal die   Todesschützen nach   bisherigen Ermittlungen ge­hören. Van Buuren hatte   1996   Bundespräsident Herzog wäh­rend dessen Rio-Aufenthalts mit den     IBISS-Projekten vertraut ge­macht, hält zu ihm ständig Kon­takt. “In     Europa”, so der Ex­perte, “schenkt man wahrheits­gemäßen Berichten über     die Re­alitäten Rios gewöhnlich keine Be­ach­tung. Das Ausmaß der     Greuel­taten gegen Arme und Ver­elendete wird für unwahr­schein­lich     gehalten.”</p>
<p>Politiker verwickelt</p>
<p>Duque de Caxias, Satelliten­stadt Rios in der Baixada Flumi­nense,    ist  seit langem wegen der Todesschwadronen berüchtigt. Gegen    Bürgermeister  Zito dos Santos läuft ein Prozeß, weil er den Mord an    einem seiner  politi­schen Gegner befohlen haben soll. Mehrere seiner    Kritiker, aber  auch Menschenrechtler be­schul­digen ihn, in    Killerkom­mando-Aktivitäten  verwickelt zu sein. Zito dos Santos gehört    zur Sozial­demokratischen  Partei von Staats­chef Fernando Henrique    Cardoso, dem Rios Pfarrer Caio  Fabio vorwirft, zwar die mone­täre    Inflation, nicht aber die Ab­wertung  des Lebens gestoppt zu haben.    Todesschwadronen sind in ganz Amazonien  und in Millio­nenstädten wie    Manaus, Sâo Paulo, Salvador de Bahia,  Re­cife, Fortaleza und Natal    aktiv. In letzterer Pro­vinz­haupt­stadt  hatte der an­ge­sehene    Men­schen­recht­ler und Anwalt Fran­cis­co  Negueira gegen die    größ­ten­teils aus Po­li­zi­sten be­ste­hen­den  Kom­mandos er­mittelt:    Ver­gan­genen Ok­tober wur­de er auf of­fener  Straße durch MPi-Salven    er­mor­det. Da­rauf­hin forderte die  Men­schen­rechts­kommission der    Or­ga­ni­sa­tion Amerikanischer Staa­ten  (OAS) Brasilia auf,  wei­te­ren   zehn von Kommandos in Na­tal Ver­folgten  Personenschutz zu  ge­währen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Was ist das für ein Land?</p>
<p>In den Favelas, im Senat<br />
Überall Dreck.<br />
Die Verfassung achtet niemand,<br />
Aber alle glauben an die Zukunft der Nation.<br />
Was ist das für ein Land?</p>
<p>In Amazonas, in Arraguaia, in der Baixada Fluminense,<br />
Mato Grosso, den Geraes und im Nordosten alles ruhig.<br />
Im Tod finde ich Frieden, aber das Blut fließt weiter,<br />
Befleckt die Papiere, die wahren Dokumente,<br />
Auf denen der Patron sich ausruht.<br />
Was ist das für ein Land?</p>
<p>Song von Renato Russo (Legiâo Urbana)</p>
<p>Schweine in Uniform</p>
<p>Die Männer des Gesetzes sind alle Verbrecher<br />
Sie töten unschuldige Leute und machen in Ruhe weiter.<br />
Unausgebildet, inkompetent handeln sie wider die Vernunft,<br />
Anstatt für Sicherheit zu sorgen<br />
Verängstigen sie die Bevölkerung.</p>
<p>Sie sind darauf trainiert, eine reiche Minderheit zu beschützen<br />
Vor der armen Mehrheit, die mit ihrem Leben bezahlt.<br />
Und wenn Du ein Arbeiter bist,<br />
Dann hast Du die idealen Voraussetzungen,<br />
Um in das Netz zu stürzen<br />
Der offiziellen Todesschwadronen,<br />
Schweine in Uniform.</p>
<p>Sie halten sich für Männer<br />
Aber in Wirklichkeit ehren sie<br />
Nicht einmal ihren Namen.<br />
Bulle, mit Verlaub,<br />
Ich werde die Dinge beim Namen nennen:<br />
“Mit der Pistole in der Hand bist Du ein grimmiges Tier, ohne sie     schwänzelst Du rum und Deine Stimme kiekst wie im Stimmbruch.”</p>
<p>Song von Marcelo D2 und Rafael (Planet Hemp)</p>
<p>Brasilianische Rapper- und Hip-Hop-Gruppen verarbeiten die brutale Realität in ihren Songs.<br />
Übersetzung: Alina González / Elisabeth Schumann</p>
<h1>Die USA und die brasilianischen Folterer</h1>
<h2>Dokumente beweisen CIA-Beteiligung an alltäglicher Repression</h2>
<p>Von  1964 bis 1985 unterdrückte Brasiliens Militärregime    Andersdenkende und  mi­li­tan­te Oppositionelle auf grausamste Weise:    Todesschwadronen  ermordeten unzäh­lige Gegner der Diktatur, politische    Gefangene wurden  Haien lebendig zum Fraß vor­geworfen oder aus    Helikoptern gestoßen, in  Stücke gehackt, verscharrt an Strän­den Rio de    Janeiros &#8211; Brutalität war  alltäglich. Daß der US-Geheimdienst CIA  den   Re­pressionsapparat der  Generäle auf vielfältige Weise  unterstützte,   wußten  Men­schen­rechtsgruppen aus dem In- und Ausland  schon damals.   Jetzt  sorgen Doku­men­te über die damaligen  CIA-Aktivitäten in   Brasilien für  Schlagzeilen.</p>
<p>Wie die angesehene Zeitung O Estado de Sâo Paulo  berichtet, kon­nte    die nordamerikanische So­ziologin Martha Huggins  bis­lang    geheimgehaltene Kongreß­do­kumente einsehen, die die  Kom­plizenschaft    des CIA mit dem Unterdrückungsapparat von da­mals  bestätigen. Das  Fazit   der 53-jährigen Wissenschaftlerin: “Die Teilnahme  der CIA am  All­tag   der politischen Repression ist be­wiesen &#8211; die  Dokumente  sprech­en   sogar von gemeinsa­men Operationen &#8211; die  ameri­ka­ni­sche  Demokratie   partizi­pierte an der Schaffung eines   un­ter­drüc­kerischen Staates.”<br />
Besonders gravierend ist für Mar­tha Huggins, daß die CIA     Spe­zialkommandos für die bra­silianische Polizei ausbildete. In Rio de     Janeiro wurde eine “E­li­te” von vierzig Beamten zum Grund­stock der     berüchtigten To­des­schwadrone: “CIA-Agenten nah­men an Operationen  in    den Slums teil, aber auch an der po­li­ti­schen Unterdrückung &#8211;  und    be­rich­teten alles, was sie sahen, nach Washington.” Bis heute  sei in    den USA wenig bekannt, daß die CIA bei der Ausbildung von  Po­li­zisten    in anderen Ländern mit­macht: “Unsere Demokratie  be­nutzte die    Polizeibeamten, um in anderen Ländern eine  ide­ologische Kontrolle    aus­zuüben.”</p>
<p>CIA läßt Dokumente verschwinden</p>
<p>Ein anderes interessantes De­tail der Recherchen von Martha Hug­gins:     Die CIA half beim Auf­bau des Diktaturgeheim­dien­stes SNI mit,     “lieferte sogar eine Li­ste mit den Namen ge­eigneter,     ver­trauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf einer anderen Liste waren al­le     Personen ver­zeichnet, die ge­mäß CIA-Ein­schätzung nach dem     Militär­putsch von 1964 ver­haftet wer­den sollten.<br />
Ärgerlich für die Soziologin, die bereits drei Bücher über Bra­si­lien     veröffentlichte, ist, daß laut Gesetz zwar jeder US-Bür­ger offizielle     Dokumente über Re­gierungsaktivitäten einsehen darf, wenn diese  länger    als 25 Jah­re zurückliegen &#8211; jene Seiten je­doch der  Kongreßpapiere  mit   CIA-Berichten über Folterungen der politischen  Polizei Brasiliens  sind   unleserlich gemacht; manch­mal fehlen sogar  ganze Blätter.<br />
In mühseliger Kleinstarbeit ge­lang es der Expertin, 26 Folte­rer von     politischen Gefangenen aus­findig zu machen und unter Wah­rung der     Anonymität zu in­ter­viewen. Einer davon, Militär­po­lizist, mochte     nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz ge­fan­gengenommene     “Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en vergewaltigen. “Ich     for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten, anstatt sie zu     foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins und berichtete     auch über den Abschluß der Ope­ration: Alle Gefangenen wurden hoch über     der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.</p>
<p>Folterer heute in führenden Positionen</p>
<p>Helio Bicudo, während der Dik­tatur Präsident einer kirchli­chen     Kommission für Gerechtig­keit und Frieden, hat die Aussa­gen der     Soziologin bestätigt. Bi­cudo untersuchte damals die CIA-Aktivitäten     ebenso wie das Wü­ten der Todesschwadronen. Po­lizisten und     Armeeoffiziere Bra­siliens seien in den USA aus­ge­bildet worden &#8211;     manche, die da­mals zum Repressionsapparat ge­hörten, machten und machen     Kar­riere. Romeu Tuma, nach der Dik­tatur Chef der Bundespolizei,  ist    heute Kongreßsenator der star­ken Rechtspartei PPB.  Regi­meaktivist    Marco Maciel wurde gar Vize des jetzigen  Staatsprä­si­den­ten Fernando    Henrique Car­do­so &#8211; für Bicude auch  Beleg da­für, daß von echter    Vergan­gen­heitsbewältigung keine Rede  sein kann: “Hier in Brasilien    ha­ben die Leute ein kurzes  Ge­dächtnis.”<br />
Wie die Jahresberichte von am­nesty international und Hu­man Rights     Watch zeigen, gehö­ren Folter und Todesschwadro­nen auch zwölf Jahre     nach dem of­fiziellen Ende der Diktatur wei­terhin zum Alltag     Brasiliens, es “verschwinden” sogar mehr Men­schen als damals nach der     po­lizeilichen Festnahme. Die ka­tholische Kirche beklagt, daß im­mer     mehr nichtidentifizierte Ge­waltopfer beerdigt werden, ein Groß­teil   auf   den überall im Lan­de anzutreffenden “geheimen Fried­höfen”.</p>
<h1>Die Kirche gegen den Strich</h1>
<h2>“Helfen statt verurteilen” beim Umgang mit Kinderprostitution in Nordostbrasilien</h2>
<p>Durch  die neoliberale Wirtschaftspolitik der jetzigen    Mitte-Rechts-Regierung  ist in ganz Brasilien die Arbeitslosigkeit    deutlich angestiegen; im  Hinterland von Maranhao wurde deshalb laut    Experteneinschätzung die  Prostitution von Kindern und Jugendlichen    erschreckenderweise zur  wichtigsten und manchmal einzigen    Einkommensquelle armer Familien. Nicht  zuletzt die Kirche hat sich dem    Problem angenommen.</p>
<p>Zu Dutzenden  stehen zwölf- und dreizehnjährige Mädchen bereits in    der  Nachmittagsschwüle an der Brücke über dem von Hütten gesäumten Rio     Mearim und bieten sich den Passanten für nur fünf Realen an,- das  sind    nicht einmal acht Mark. Andere warten in den von madames oder   früheren   Amazonas-Goldgräbern geführten Billigbordellen der neuen Rua   do Campo   auf Kunden. Doch auch dort sind sie keineswegs geschützt vor   der   Brutalität, die das Milieu prägt: Messerstechereien,  Schußwechsel  mit   tödlichem Ausgang sind keine Seltenheit, wobei  häufig Drogenkonsum  die   Hemmschwelle herabsetzt. Ausländische  Sextouristen spielen hier  nur eine   geringe Rolle, da das im Nordosten  Brasiliens gelegene  Pedreiras zu   weit von Touristengebieten entfernt  liegt. Geradezu  gierig auf möglichst   junge Mädchen sind sexbesessene  Machos aller  sozialen Schichten aus  der  Stadt selbst: Nachbarn,  Familienväter der  Rua do Campo, Polizisten,   Politiker. “Viele Mädchen  prostituieren  sich, weil die eigenen Eltern   sie dazu anregen oder  zwingen”, sagt die  52jährige Franziskanerin Maria   Oliveira von der  lokalen  Frauenpastorale gegenüber. Sie verweist auf  die  Gründe der  Misere: Von  den rund 50 000 BewohnerInnen hat nicht  einmal  ein  Viertel Arbeit,  von denen wiederum verdienen 40 Prozent  höchstens  den  Mindestlohn von  umgerechnet 160 Mark.</p>
<p>Versteigerung von Jungfrauen</p>
<p>Pedreiras hat auch deshalb traurige Berühmtheit erlangt, weil dort in     Bordellen makabere Auktionen abgehalten werden, wo  Großgrundbesitzer,    Politiker und Unternehmer Jungfrauen zwischen neun  und vierzehn  Jahren   ersteigern, für eine einzige Nacht in einem  besseren  Stundenhotel.   Anschließend werden die Mädchen gewöhnlich  gezwungen,  als Prostituierte   zu arbeiten; manche enden in den  Goldgräbercamps  Amazoniens.<br />
Die Kirchengemeinde von Pedreiras fand sich mit der Situation nie ab.     Pfarrer Luiz Mario Luís gründete bereits 1963 ein     Rehabilitationszentrum, in dem Prostituierte lesen und schreiben sowie     einen Beruf erlernen konnten.<br />
Da die Zahl der Lernwilligen rasch zunahm, mußte das Zentrum vergrößert     werden, und die Bezirksverwaltung stieg als finanzielle Trägerin mit     ein. Schulunterricht erhalten inzwischen auch die Kinder der Frauen,     derzeit sind es über 160 Mädchen und Jungen. Mehrere Dutzend  jugendliche    oder erwachsene Prostituierte sitzen auf den Bänken des  Zentrums, das    eher einer einfachen Lagerhalle ähnelt, und lernen  Nähen sowie andere    Handarbeiten. Inzwischen haben sie zum Teil  Kolleginnen als  Lehrkräfte.   Die Direktorin und Mitbegründerin  Benedita Leite versucht,  sie davon   abzubringen, weiter auf den Strich  zu gehen, jedoch ohne  Erfolg. Denn   wie in tausenden anderen Städten  und Gemeinden der  zehntgrößten   Wirtschaftsnation der Welt erhalten  LehrerInnen und  andere öffentliche   Bedienstete auch in Pedreiras  nicht einmal den  gesetzlich   vorgeschriebenen Mindestlohn von  umgerechnet etwa 160 Mark.  Schlimmer   noch: Die Bezirksverwaltung, der  wichtigste lokale  Arbeitgeber, zahlt   das Hungersalär um bis zu elf  Monate verspätet aus.  “Ich gebe gerne   Unterricht”, sagt eine  Prostituierte, “doch das  letzte Mal habe ich im   August Geld  gekriegt”. Viel ist es ohnehin  nicht, nur an die neunzig   Mark. Und  Brasilien hat derzeit ein  ähnliches Preisniveau wie Europa.</p>
<p>Erfolge &#8211; Rückschläge</p>
<p>Daß krasse Armut brutalisieren, verrohen und abstumpfen kann und die     Betroffenen häufig dazu bringt, sich aufzugeben, beobachten Benedite     Leite und die Franziskanerin Maria Oliveira täglich. In den     Bretterhütten am Rio Mearim dominiert in den vielköpfigen Familien     Promiskuität; Die Mädchen lernen nur die Gesetze ihres Milieus kennen     und sehen die Prostitution als einzige &#8211; und attraktive &#8211; Möglichkeit,     im Leben voranzukommen. Ihnen Unterricht zu geben, ist extrem   schwierig,   denn die Mädchen sind nicht daran gewöhnt, sich zu   konzentrieren und   lange Zeit zuzuhören. “Wir dürfen sie nicht   verurteilen, sie uns zu   Feinden machen” betont Maria Oliveira,   “sondern müssen immer wieder auf   sie zugehen, ihnen helfen, den Raum   der Kirche als Alternative   anbieten.” Erfolge beim Schwimmen gegen den   Strom gibt es. In der Straße   am Fluß treffen sich Kinder und   Erwachsene im neuen Gemeindesaal zu   kirchlichen Aktivitäten, eine   Jugendgruppe stabilisiert sich. Maria   Oliveira lehrt Katechismus,   feiert Weihnachten und Ostern in den   Familien, bringt diesen die   Brüderlichkeitskampagne der   Bischofskonferenz nahe, und hält Kontakt   zu denjenigen Frauen, die mit   ihrer Hilfe aus dem Bordell in einen   Beruf wechselten.<br />
Doch die madames besorgen sich immer wieder Mädchennachschub. Dabei     rekrutieren sie jetzt schon im Hinterland, ködern mit der Aussicht auf     “ehrliche Arbeit” und locken damit Jugendliche in den   Schuldenkreislauf.   Versucht Maria Oliveira, solche Minderjährigen zur   Rückkehr zu  bewegen,  hört sie immer wieder ein Argument: “Ich kann   nicht weg, weil  ich von  der madame neue, schicke Kleider angenommen   habe, die ich erst   abbezahlen muß!” Die Franziskanerin stellt deshalb   eine   Bordellbesitzerin zur Rede und bekommt wie stets eine   drastisch-grobe   Antwort: “Meine Schuld ist das nicht. Diese Hündinnen   kommen doch   angelaufen und bitten mich um Arbeit!” Weil die madames   den   Neuankömmlingen weder den Besuch des Zentrums noch der Kirche   gewähren,   geht die Franziskanerin selbst zu ihnen an den Brückenstrich   und setzt   sich notfalls an die Bordelltischchen: “Einmal spreche ich   mit den   Mädchen über Gott, ein anderes Mal über  Geschlechtskrankheiten  und Aids.   An der Brücke kommen viele schon auf  mich zugerannt und  umarmen mich!”<br />
Kinderprostitution ist typisch für Brasiliens Norden und Nordosten.     UNICEF, Kirche und NGOs haben in Maranhao bereits eine Kampagne gegen     die praktisch straffreie sexuelle Ausbeutung Minderjähriger gestartet,     denn laut Menschenrechtsaktivistin Sandra Torres gehört es bereits  zur    Gesellschaftskultur, abnorme Situationen als normal zu betrachten  und    hinzunehmen.<br />
Während in Pedreiras Kinder aus Hunger und Not ihren Körper verkaufen,     zeichnet der Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso im nur 277     Kilometer entfernt Sao Luis, der Hauptstadt Maranhaos, vor Mikrophonen     ein positives Bild der Lage im Lande. Der Soziologe weist auch die     Kritik der Bischöfe an seiner neoliberalen Politik zurück, erwähnt weder     Kindersklaverei noch Kinderprostitution oder    Jungfrauenversteigerungen.  Neben Cardoso steht der jetzige    Kongreßpräsident und Ex-Staatschef José  Sarney &#8211; seit Diktaturzeiten    reichster und mächtigster Mann in  Maranhao. Daß hier alles beim alten    bleibt, liegt nach Aussagen von  Menschenrechtlern vor allem an ihm und    seinen politischen Freunden.</p>
<h1>“Ich könnte jederzeit fliehen”</h1>
<h2>Volmer do Nacimentos Alltag zwischen Gefängniszelle und Tropenlandschaft</h2>
<p>Der  47-jährige Schwarze Volmer do Nacimento wagte als einer der    ersten  Brasilia­ner, auf Straßenkinder spezialisierte Todesschwa­dronen    und  deren Drahtzieher öf­fentlich anzuzeigen. 1993 wurde er wegen     vorgetäuschter Entführung und “Ver­leumdung von Rich­tern” zu vier     Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, die er im halboffenen     Strafvollzug verbringt (siehe LN 261). Die brasilia­nische     Men­schen­rechtsorganisation Projeto Legal in Rio de Janeiro kämpft für     seine Freilas­sung.</p>
<p>Am schlimmsten sind die Sonn- und Feiertage.  Dann muß Volmer den    ganzen Tag in einer engen Gefängniszelle  verbrin­gen, im fünf    Autostunden nörd­lich von Rio gelegenen  Provinz­städtchen Natividada.    Seine Frau und seine Kinder sitzen  der­weil traurig nur rund 300 Meter    von Nacimento entfernt. Der  Bürger­rechtler liest dann stapel­weise    Bücher und Zeitungen, schmie­det  Pläne für die Zeit nach der Haft,  und   erinnert sich auch an die  Gespräche mit dem Präsi­denten des    Europaparla­ments. Wütend macht  Nacimento, daß er die nach wie vor aus    Straß­burg her­einflatternden  Einladun­gen nicht annehmen darf. “Ich    bin ein Gefangener, weil ich es  selbst will, denn mit meinem Wagen    könnte ich fast jederzeit fliehen &#8211;  und nie­mand würde mich finden.”    Der lang­jährige Koordinator der  nationalen Stra­ßenkinderbewegung tut    es nicht. Schließlich trägt  Nacimento die Ver­antwortung für mehrere    von ihm selbst gegründete  Projekte, die er selbst leitet. Zu einem  der   wichtig­sten, einer auch  mit deut­schen Geldern finanzierten    Land­wirtschaftsschule für  Ju­gend­li­che, eilt er an Arbeitsta­gen    je­den Morgen. Der gelernte  Buch­hal­ter, dessen sozialpoliti­sches    Engagement in Basisge­meinden  und Pastoralen der ka­tholischen Kirche    begann, emp­fängt die bislang  neunzig Schü­ler­Innen, berät sich mit    Agro­nom­In­nen,  Zootechniker­In­nen und Lehrer­Innen, verteilt    Auf­trä­ge: “Die El­tern  der mei­sten Ju­gend­lichen hier sind    ver­elen­dete Wanderar­beiter der  Re­gion, mit ihnen zie­hen sie herum,    schuften auf Plan­tagen der  Groß­grund­be­sit­zer, ge­hen so gut wie    nie in die Schule, flüchten aus  Perspektiv­losigkkeit in die Slums  von   Rio. Die Schule wurde gegründet,  da­mit die Kin­der hier bleiben,  die   Landflucht gestoppt wird.”</p>
<p>Die Landflucht stoppen</p>
<p>Jeder Schüler be­kommt mo­natlich umgerechnet rund neun­zig Mark und     damit weit mehr als für Plantagenarbeit. Das Geld stammt von zwei     holländischen Un­ternehmern. Der deutsche Child­ren Mission Fund in     Über­lingen zahlt die Löhne der Leh­rer­Innen und beteiligte sich am Bau     des Schulhauses am Rande von Nativi­dade in tropischer Idyl­le. Es   ist   nur halbfertig, ein Pro­viso­rium &#8211; in Deutschland würde niemand   darin   lernen und lehren wollen. Und auch die vom deut­schen Konsulat   in Rio   fi­nan­zier­ten Ausrüstungen für ein La­bo­ratorium zur   einfachen   Heil­mit­telherstellung können nicht in­stalliert, rund 300     Kurs­an­wär­ter nicht aufgenommen werden. Die Schuld trägt laut  Volmer    do Na­cimento die Mitte-Rechts-Re­gierung von Staatsprä­sident     Fer­nan­do Henrique Cardoso und des­sen Freund aus der     Sozialde­mo­kratischen Partei PSDP, Rio-Gou­verneur Marcello Alencar.     Wäh­rend eines Belgienbesu­ches 1995 traf Cardoso überraschen­der­weise     auf eine Gruppe von Men­schen­rechtlerInnen, die ein Poster von     Nacimento tru­gen und dessen Freilassung forder­ten. Wie stets in     solchen eigent­lich brenzligen Fällen stimmte Car­doso taktisch     geschickt mit den KritikerIn­nen überein: “Ihr habt recht &#8211; wir werden     damit auf­hören.” Das Ver­sprechen blieb fol­genlos und auch die zum     Jah­resbeginn 1996 vertraglich zu­gesicherten rund 90.000 DM von     Co­munidade Solidaria, dem von der Präsi­dentengattin gelei­teten     Wohl­fahrtsprogramm, tra­fen bisher nicht ein. Ebensowe­nig, trotz     mehrfacher Mahnung, die etwa 100.000 DM des Rio-Gouver­neurs. “Wir     werden im­mer nur mit Ausflüchten abge­speist”, kom­mentiert Nacimento,     “aber viele andere NGOs be­kom­men ver­sprochene Mittel eben­falls    nicht  &#8211; wofür ist die Comu­nidade Solidaria dann ei­gentlich da? Wir    können  nicht im­mer nur mit Geld aus dem Ausland ar­beiten &#8211; wo bleibt    da die  eigene Ver­antwortung Brasi­liens?” Den briti­schen Konsul in    Rio, der  dem Schulprojekt einen Traktor spen­dierte, verblüfft    ebenfalls, daß die  Regierung nichts über­weist. Dagegen wird laut    Pres­seangaben ein  existie­render “Sozialer Dringlichkeits­fonds” fast    täglich vom  Mitte-Rechts-Kabi­nett angezapft, um Diplo­matenempfänge,    Bankette oder  üp­pige Geschenke für aus­ländische Gäste zu   finanzieren.<br />
Die achtzehnmona­tigen Kurse der Escola Fasenda laufen den­noch wei­ter.     “Fast alle, die mit amtlichem Zerti­fikat abschließen werden, haben     be­reits eine Ar­beitsstelle sicher,” freut sich Naci­mento, “nach  der    Präfektur sind wir hier der zweitgrößte Ar­beitgeber!” Abends muß  der    nicht nur in Europa bekannteste Häftling Brasiliens wieder in  die  Zelle.   Der Polizeichef von Nati­vidade bekam bereits aus aller  Welt  über   tausend Protest- und Soli­daritätsbriefe, mindestens  ebenso­viele    landeten beim Gou­verneur von Rio und im  Justiz­ministerium.<br />
Nacimento leidet indessen sichtlich unter der Situation, wollte 1996     durch einen Hunger­streik die Wiederaufnahme sei­nes Verfahrens und     Ermittlungen ge­gen Todesschwadronen und de­ren Hinter­männer erreichen &#8211;     was nicht gelang. Eine der wich­tigsten moralischen vor al­lem aber     juristi­schen Stützen ist die Men­schenrechts­organisation Projeto   Lagal   in Rio de Janeiro. Sie er­reichte bisher, daß Naci­mento seine   Haft   nicht unter ständiger Lebens­gefahr in einer völ­lig überfüllten   Zelle   Rios, sondern im halboffenen Vollzug in Natividade ver­bringt.   Für   An­walt Carlos Nicodemos, Lei­ter des ebenfalls vom deutschen   Child­ren   Mission Fund unter­stütz­ten Projeto Legal, ist der Pro­zeß   gegen   Nacimento kaf­ka­esk: “In Untersuchungsbe­richten des   Bun­desparlaments   und selbst der Abgeordneten­kammer des   Bun­desstaates Rio über die   Er­mor­dung von Kindern und   Ju­gend­lichen, ebenso in der Presse,   wer­den die­selben Richter   we­gen ihrer Verwick­lung in Ak­tivitäten von   Todesschwadro­nen   auf­ge­führt, die auch Volmer do Naci­men­to  nannte.”<br />
Anwalt Nicodemos eilt min­destens ein­mal im Monat mit dem Wagen nach     Na­tividade, spricht seinem Mandanten Mut zu. Dessen Geburtstag im     ver­gan­genen November fiel ausge­rechnet auf einen Sonntag. Daß er ihn     dank Ni­codemos nicht durch­weg in der Zelle verbringen mußte,  sondern    mit seiner schwangeren Frau und den Kin­der zusammensein  konnte, war    wie­der ein kleiner Sieg.</p>
<p>Letzte Meldung: Seit Anfang Ja­nuar hat Volmer rund um die Uhr    Freigang,  d.h. er muß sich jetzt lediglich re­gelmäßig bei der Polizei    mel­den.  Und die schlech­te Nach­richt: Nach heftigen Re­gen­fällen    ver­sank das  Gelände der Land­wirt­schaftsschule unter ei­ner vier­zig    Zentimeter  dicken Schlamm­schicht. Die Gebäude ste­hen zwar noch,  aber   die Ernte  ist völlig zerstört.</p>
<h1>Fünf-Sterne-Rassismus</h1>
<h2>Schwarze fahren keine Importautos</h2>
<p>Der  Ehemann ist weiß, die Ehefrau ist schwarz. Am Hoteleingang    verwehrt ein  Wächter der Ehefrau den Zutritt: Prostituierte dür­fen    nicht mit aufs  Zimmer. Wer glaubt, dieser Vorfall wäre die Ausnahme,    irrt. Unter der  Oberfläche scheinbarer In­tegration zeigt sich das Bild    einer verdeckten  Apartheid.</p>
<p>Die Schwarzen müs­sen wis­sen wo ihr Platz ist, lautet  eine uralte,    immer noch hochaktuelle Redewendung in Bra­silien.  Ge­meint ist  damit:   Sklavennachfah­ren haben nichts in der Mittel- und   Ober­schicht,  deren  Krei­sen und Ambiente zu suchen. Sie werden   entsprechend  stigmati­siert  und behandelt. Wie dies in der Praxis   funk­tioniert,  bekam jetzt der  Züricher Fritz Müller, Fach­direktor  der   Cre­dite-Suisse-Bank, in Rio  de Janeiro zu spü­ren. Als er mit  seiner   schwarzen, aus Rio stammenden  Ehefrau Adriana nach einem    Restaurant­be­such ins First-Class-Hotel  In­tercontinental    zu­rückkehrte, wur­de Adriana von einem mus­ku­lö­sen  Wachmann grob    ge­stoppt: Eine Garota de Programa, so hei­ßen  Prostitu­ierte im    Rio-Slang, dür­fe nicht mit aufs Zim­mer. Direktor  Müller ließ sich von    seiner Frau über­setzen worum es ging und schlug  gehö­rigen Krach,    stellte den Wach­mann zur Re­de, verlangte von der  Ho­tel­lei­tung  eine   formelle Entschul­di­gung. Denn ohne  ent­sprechende Vor­schrift  hätte   der Wächter kaum so gehandelt.</p>
<p>Rassismus &#8211; Machismus</p>
<p>Die Zeitung O Globo be­schrieb den Fall unter der tref­fenden     Überschrift “Fünf-Sterne-Ras­sismus”. Kaum ein mit einer dunkel­häutigen     Brasilia­nerin be­freundeter oder verheirateter Eu­ropäer, der in   Rio,   Sâo Paulo, Sal­vador de Bahia oder Fortaleza nicht ähnliche    Erfahrungen  ge­macht hat. Wer brasilianisches Portugiesisch nicht    versteht, be­kommt  kaum mit, daß der Gang über die Strandpromenade für    sei­ne Partnerin  ge­legentlich ei­nem Spießrutenlauf gleicht. Wei­ße     Mit­telschichtsmachos der übel­sten Sorte, in Brasilien alles andere   als   dünn ge­sät, lassen eine Bösartigkeit oder Obszöni­tät nach der    anderen  fallen, ge­hen davon aus, daß der tumbe Gringo sicher nichts    ver­steht  und wohl im­mer noch glaubt, was die mei­sten Reiseführer    kolportie­ren:  Brasilien, ein wun­dervoller Schmelz­tiegel der Rassen,    ein Beispiel  gelun­gener Integration ver­schiedener Hautfarben, von    Dis­kriminierung  keine Spur.<br />
Wer aber die Oberfläche, die schil­lernde Er­scheinungsebene ver­läßt,     stößt auf Brasiliens hocheffi­ziente verdeckte Apart­heid. Die ist von     den schwachen, wenig respektierten Schwarzen­or­ganisationen weit     schwerer zu packen und zu attackieren als die aus Süd­afrika bekannte     of­fene Ras­sentren­nung. Schwarze, Mu­latt­Innen gehören in die  Slums,    in die Unterschicht, in die drek­kig­sten,  schlechtbezahltesten    Be­ru­fe. Schwarze Frauen sind ge­mäß diesem  Denk- und    Ver­hal­tens­muster Hausdienerinnen, Rei­ne­machefrauen,  bestenfalls    Su­per­marktkassiererinnen. Oder aber: Schwarze Frauen  sind bis zum    Beweis des Gegen­teils Pro­sti­tuierte, Touristenhuren,  die man    entsprechend behandeln kann.<br />
Untersuchungen belegen, daß in­for­melle Mechanismen ge­wöhn­lich den     Auf­stieg Dunkel­häutiger in gutbezahlte qualifi­zierte     Mittel­schichtsberufe ver­hin­dern. Privatban­ken bilden da keine     Ausnahme. Bei meh­reren spricht das gängige System der zwei     Kundenschlangen Bände. Wer besser verdient und umge­rech­net mindestens     einige tau­send Mark auf seinem Konto hat, steht in der kürzeren  Fila,    wird bevorzugt behandelt und ist ge­wöhnlich weiß. Wer zu den     Schlecht­bezahlten gehört, aber glück­lich ist, dennoch ein Konto     besitzen zu dürfen, muß in der längeren Schlange gelegentlich Stunden     warten, schaut nei­disch, frustriert oder mit Groll auf die  Be­vorzugten    mit dem dickeren Geld­beutel. Welche Hautfarbe in der  langen Fila    domi­niert, läßt sich in Rio gut beobachten.<br />
Wer mit dunkler Haut den­noch den sozialen Aufstieg schafft, hat im     Alltag fast pau­sen­los Ärger. In Sâo Paulo wird eine er­folgreiche     schwarze Schau­spielerin von weißen Ma­dames im­mer wieder auf der     Straße gefragt, ob sie nicht als Haus­dienerin anfangen wolle, sie sehe     so gut und gesund aus. Der schwarze Sänger und Komponist Dicró wird  in    Rio de Janeiro von Si­cherheitsleuten zu seiner eige­nen Show  nicht  auf   die Bühne ge­lassen. Ironisch erklärt er: “Mehr­mals haben  sie  mich  auch  schon ge­schnappt, als ich meinen eigenen Wa­gen klauen   wollte.”  Wie  überführte Au­todiebe wer­den ebenfalls immer wieder    gut­ver­dienende  schwarze Fußball­spieler traktiert, die teure    Im­portwagen fahren.  Oleude Ri­beiro vom Verein Portuguesa von Sâo    Paulo wurde mit Blau­licht  in seinem Ford-Jeep ge­stoppt und mit dem    Revolver am Kopf gründlich  durchsucht: “Mein tiefentsetzter kleiner    Sohn woll­te danach wissen, ob  diese Männer Ban­diten waren.    Schwie­rig, ihm zu erklären, daß alles nur  geschah, weil wir Schwarze    sind.”<br />
Der auch in Eu­ropa bekannte schwarze brasiliani­sche Musiker Djavan     erläutert: “Wenn du be­rühmt wirst, ver­lierst du sozusa­gen deine     Hautfarbe. Das heißt nicht, daß dich die Leute auf einmal mögen. Sie     beginnen nur, dich zuzulas­sen.”</p>
<h1>Weniger als ein Quadratmeter</h1>
<h2>Brasiliens Gefängnisse offenbaren Bilder wie aus einem Gruselfilm</h2>
<p>Unter  der Regierung von Präsident Cardoso verschlechtert sich die    Lage in den  total überfüllten Gefängnissen weiter. “Niemand ist an    einer  Resozialisierung der Häft­linge interessiert,” so Padre Mauzeroll    von  der Gefangenenseelsorge der katholi­schen Kirche.</p>
<p>Eine  mittelalter­lich anmu­ten­de Ge­fängniszelle in Rios Stadt­teil     Realengo. Gesetzlich hat je­der der mehreren Dut­zend In­sas­sen     Anspruch auf min­de­stens acht Quadrat­meter, hier da­gegen hat er nicht     einmal ei­nen ein­zi­gen. Ge­schlafen wird des­halb in Schichten.     Während ein Teil auf dem feuchten Beton liegt, hängt der andere in     Stoff­schlau­fen da­rü­ber, die an den Git­ter­stäben be­fe­stigt sind.     In ei­ner Zelle im Stadt­teil Bangu bie­tet sich ein ähn­liches Bild:    35  fast nackte, schwit­zende Männer auf nur sech­zehn Quadratmetern,     bei­ßen­der Fäkalienge­ruch, nachts Rat­ten, die psychische  Span­nung    fast mit Händen greif­bar. Neun von zehn haben Krätze und  Fu­run­kel.  In   der heißesten Jahres­zeit herr­schen bis zu sech­zig  Grad in den    Zellen, täglich fallen dann an die zwanzig In­sas­sen  ohn­mächtig um,    werden von den Wärtern herausge­zerrt und durch  an­dere ersetzt. Um aus    die­ser Höl­le herauszukommen, in eine  we­niger über­füllte Zelle    verlegt zu werden, beste­chen Häftlinge  ih­re Aufseher mit um­gerechnet    bis zu 5.000 DM. Es gibt auch  Ge­fängnisse, in denen die In­sas­sen  das   nötige Geld  zu­sam­men­le­gen und dann den Be­günstigten wie in  einer   Lotterie  per Los be­stimmen. In Bangu kom­men die not­wendigen  Reais  von  der  Fa­mi­lie oder von Verbre­cher­syn­di­ka­ten. Je größer,  je    un­er­träg­li­cher die Hitze, umso hö­her stei­gen die Preise auf     die­sem Schwarz­markt. Nur einmal am Tag gibt es Essen von     haar­sträu­ben­der Qualität, Lebens­mittel­pa­ke­te der Angehörigen     werden ge­wöhn­lich nicht ausge­händigt. Fol­terungen sind die Regel,     nicht nur in Rios Gefäng­nissen. Ein An­walt be­schreibt einen Fall aus     dem Jahr 1996: “Polizisten mit Ka­puzen miß­handelten 116  Ge­fan­gene    mit Elektroschocks, alle wie­sen Blutergüsse auf und  wur­den    dar­überhinaus zu sexu­ellen Hand­lungen gezwungen.”<br />
Fast täglich wer­den Fälle tot­ge­folterter, er­schlagener Häft­linge     bekannt. Doch die politisch Ver­ant­wortlichen rühren sich kaum, nur     we­nige Intellektuelle pro­testieren und die Gesellschaft scheint sich     an die grauen­vollen Zustände ge­wöhnt zu haben.<br />
Nach dem letzten offiziellen Zen­sus bieten die 511 Gefäng­nis­se     Brasili­ens Platz für höch­stens 60.000 Per­sonen. Mit über 148.000     Gefangenen sind sie da­mit mehr als doppelt be­legt. Not­wen­dig, so     heißt es, seien 145 neue Gefängnisse. Rund 95 Pro­zent der Häft­linge     sind Arme, 96 Pro­zent Männer, etwa drei Vier­tel Voll- und     Halbanal­phabeten. Der typi­sche Gefangene, so eine Stu­die, ist     dunkelhäutig und jün­ger als 25 Jahre. Jeden Monat kommt es laut     Statistik zu min­de­stens drei großen Häftlingsre­vol­ten; die meisten     von ihnen wer­den aller­dings der Öf­fent­lich­keit ver­heimlicht.</p>
<p>Pervertieren statt resozialisieren</p>
<p>Amnesty international und Human Rights Watch/­Ame­ri­cas prangern die     Zu­stände in den bra­silianischen Haftan­stalten als “pu­ren Horror”    an.  Aber auch die Gefange­nenseelsorge der katho­li­schen Kirche  läßt   nicht  locker. Padre Geraldo Mau­zeroll von der Pa­storal  Carçeraria im    Bundes­staat Sâo Paulo: “Wer ins Ge­fängnis kommt, wird  pervertiert,    wird angesehen und be­handelt wie ein Tier. Niemand ist  an ei­ner    Besserung oder Resozialisie­rung der Insassen  interessiert. Die    Gesellschaft rächt sich an ihnen. Sie läßt sie  intellektu­ell, seelisch,    mora­lisch, kulturell und nicht selten  sogar physisch ster­ben.”  Padre   Mauzeroll hört auf Polizeiwachen und  in Gefängnis­sen sehr  häufig den   Spruch: “Nur ein toter Häftling ist  ein guter Häftling!”  Der Padre geht   seit 1973 in die Gefäng­nisse und  leitete die letzten  sechs Jahren die   Seel­sorge. Was er täg­lich zu  sehen be­kommt,  scheint kom­mer­ziellen   Horror­filmen ent­lehnt:  Häftlinge verfaulen  buch­stäb­lich in ih­ren   Zellen. Die  Ge­fängnisärzte sind selbst  Krimi­nelle, weil sie Kranke   be­wußt  nicht behan­deln, sie sterben  las­sen, dafür aber nie zur    Rechen­schaft gezogen werden.  Tuber­ku­lo­se grassiert, über die    Ge­sichter Tod­kran­ker laufen  Amei­sen. Kri­mi­nell handeln auch    Richter und Staats­anwälte, die  sehr wohl über Folter und alle an­deren    Men­schenrechtsverlet­zungen  de­tail­liert informiert sind und  den­noch   nicht ein­greifen.<br />
Gefängnisleitungen und Wär­ter ermögli­chen den Dro­gen­han­del und     -kon­sum hinter den Git­ter­stäben. Ein Direktor zu Padre Mauzeroll:     “Drogen müs­sen dort drin sein, damit die Ge­fangenen ruhig bleiben.”<br />
Ein besonders fin­steres Kapi­tel ist darüber hinaus die sexuelle     Ge­walt, die von perversen Auf­se­hern sogar ge­fördert wird. Padre     Mauzeroll: “Wird ein we­gen Vergewalti­gung Verurteilter ein­geliefert,     stecken ihn die Wär­ter extra in be­stimmte Mas­sen­zel­len, damit er     dort von fünf­zehn, zwan­zig Häftlingen ver­ge­wal­tigt wird. Das  ist    Gesetz in den Kerkern, und so verbreitet sich Aids sehr schnell.”   Selbst   nach amtlichen An­gaben haben sich bereits über zwanzig   Pro­zent der   Insas­sen mit dem Aids-Vi­rus infiziert. Ein Großteil der   rund 150.000   brasiliani­schen Ge­fan­genen hat homosexuellen   Ver­kehr, gewöhnlich   unge­schützt, Pro­miskuität ist normal.<br />
Vitor Carreiro teilte in Rio eine Zelle jahrelang mit 47 ande­ren     Häftlin­gen, hat jetzt sichtbar Aids und sagt es deutlich: “Alle Welt     weiß, daß die Frau des Ge­fan­genen der andere Gefangene ist.” José     Ferreira da Silva, eben­falls HIV-posi­tiv, berichtet von vier festen     und acht gelegentli­chen Partnern. Keiner hatte Prä­servative benutzen     wollen.<br />
“Wenn die Lage in den Ge­fängnissen in Sâo Paulo und Rio de Janeiro     bereits so schlimm ist”, gibt Padre Mauzeroll zu be­denken, “wie muß sie     dann erst in den stark unterent­wickelten Gebieten des Nordens und     Nord­ostens sein?” Padre Mauzeroll drückt sich im Ge­gensatz zu so     vie­len Landsleuten um solche un­beque­men Wahrheiten nicht. Er hat     keine Probleme damit, die von den Autoritäten gerne ver­steckten und     verdrängten Pro­ble­me offen an­zusprechen. “Doch wer über die Zu­stände     re­det und in­formiert, stirbt”, lautet eine an­dere Regel &#8211;     Pistoleiros, Be­rufs­kil­ler, erle­digen dies. Padre Mau­zeroll weiß,     daß auch sein Leben in Gefahr ist. Den­noch klagt er offen die soziale     Ord­nung Brasi­liens an: “Sie ist schuld an der grauenhaften     Si­tu­a­tion!”<br />
Wärter und Spe­zialeinheiten ge­hen gewöhnlich äußerst brutal gegen     meu­ternde Häftlinge vor. 1992 wurden im Gefängnis Ca­ran­diru von Sâo     Paulo minde­stens 111 In­sassen von Militär­polizisten massa­kriert.     Politisch Ver­antwortliche und di­rekt Be­tei­ligte blieben bisher     straffrei. Die letzte Revolte in Carandiru er­eignete sich Ende Oktober.     670 Ge­fangene nahmen dort 27 Wär­ter als Gei­seln und forderten die     Ver­legung in eine andere Haftan­stalt. Fünf Gefan­gene versuchten  mit    einem Müll­fahrzeug zu flie­hen, vier von ih­nen wurden von     Mi­litärpolizisten er­schossen.<br />
Die Rechtanwältin Zoraide Fer­nandez weist noch auf eine be­sondere     Absurdi­tät hin. Tau­sende von Häftlingen wer­den nach verbüßter Strafe     oft noch jahrelang festge­halten, allein in Rio waren es 1995     min­destens 560. Hinzu kommen jene, die unrechtmäßig in die Zellen von     Po­lizei­wachen gepfercht und dort mitunter regelrecht verges­sen     werden.</p>
<h1>Menschenrechte ja &#8211; aber nicht für Schwule</h1>
<h2>Todesschwadronen jagen Homosexuelle &#8211; 1300 Morde seit 1980</h2>
<p>Staatspräsident  Cardoso präsentierte in Brasilia mit großem Pomp    einen “Nationalen Plan  für Menschenrechte” &#8211; doch die Show stahl ihm    Luiz Mott,  intel­lektueller Führer der brasilianischen    Schwulenbewegung. Weil die  Homosexuellen in dem Dokument nicht einmal    erwähnt werden, entrollte  Mott ein Transparent “Gays querem Justiça”-    (Schwule wollen  Gerechtigkeit) und nannte Fakten zur sy­stematischen    Verfolgung der  Homosexuellen in Brasilien.</p>
<p>Laercio, 22, und Mariquinhos, 30,  wohnten in Rios armseliger    Nordzone in einem simplen Häuschen, waren  beliebt und gal­ten als    hilfsbereit, fröhlich. In einer Novembernacht  werden sie von einem der    berüchtigten “Kom­mandos zur Jagd auf Gays”  überwältigt &#8211; fünf    Kapuzenmän­ner stoßen die beiden bis zur na­hen  Bahnlinie, dann krachen    Pi­stolenschüsse. Anwohner finden Laercio und  Mariquinhos in ih­rem    Blut, stellen erschüttert Ker­zen auf.<br />
Luiz Mott erläutert: “In Bra­silien sind mindestens vierzehn     Todesschwadronen hinter Ho­mosexuellen her. Seit 1980 wur­den über 1300     Schwule ermor­det, 1996 waren es bisher 85, aber unsere Statistik ist     sehr un­vollständig.” Das stimmt, denn von den Serienmorden der   letz­ten   Wochen in Rio wußte Mott zu diesem Zeitpunkt noch nichts.   Hinzu kommt,   daß Angehörige wegen der bestehenden Vorur­teile gegen   die Schwulen   oftmals die Natur des Verbrechens ver­schweigen.<br />
Universitätsprofessor Mott, 50 Jahre alt, Präsident der Grupo Gay do     Bahia (GGB) und Se­kretär für Menschenrechte der Bra­silianischen     Vereinigung für Gays, Lesben und Transvestiten (ABGLT), lehrt in der     nordost­brasilianischen Küstenmetropole Sal­vador da Bahia &#8211; auch dort     werden Schwule diskriminiert, ver­folgt und ermordet. Mott spricht von     “Opfern des Ma­chismus”, die Täter gingen ge­wöhnlich straffrei aus.   So   seien bei über vierzig Prozent der Schwulenmorde die Täter   er­mittelt   worden, nur zehn Prozent kamen jedoch letztlich vor   Ge­richt und wurden   dann fast im­mer freigesprochen.</p>
<p>Archiv über Homosexualität</p>
<p>Ein schönes Kolonialhaus in Salvador da Bahia beherbergt im ersten    Stock  den kleinen Sitz der Grupo Gay do Brasil mit dem immerhin größten     lateinameri­kanischen Archiv über Homose­xualität. Die GGB ist die     älteste und aktivste Homosexuellenver­einigung in Lateinamerika. Nach     dem Klingeln schaut der Leiter zunächst prüfend auf den Besu­cher und     wirft danach den Schlüssel hinunter. Oben kann man sich eine  Ausstellung    über homosexuelle Männer und Frauen ansehen, von Platon,  Leonardo da    Vinci, Shakespeare, Cleopatra und James Dean bis hin zu  der berühmten    Sängerin der Musica Popular Brasileiro, Maria Bethânia.  Man wird    höf­lich zu den zwei wöchentlichen Versammlungen  eingeladen, an denen    auch Bi- und Heterosexu­elle teilnehmen. Vor dem  Ab­stieg über die    steile Holztreppe teilt der GGB-Leiter  Präserva­tive, “Camisinhas”, aus &#8211;    schließlich ist die Gruppe  beson­ders aktives Mitglied in der vom    Gesundheitsministerium  geführ­ten Nationalen Kommission zur    AIDS-Bekämpfung.<br />
In der Stadt selbst machen die Homosexuellen drastisch auf sich, ihre     Freuden und Probleme aufmerksam. “Liebe mit Vor­sicht &#8211; suche Deine     amantes bes­ser aus”, steht groß auf Schauta­feln, und “Laß Dich nicht     von AIDS ins Jenseits befördern, aber laß Dich auch nicht ermor­den!”     Die Warnung ist nicht un­begründet, druckte doch gar eine große  lokale    Zeitung regelmäßig folgende Anzeige: “Halte Salva­dor sauber &#8211;  töte    jeden Tag einen Homo!”</p>
<p>Erscheinungsebene &#8211; Wirklichkeit</p>
<p>Brasiliens Schwulenszene prä­sentiert sich anders als zum Beispiel    jene  in San Francisco oder gar in Deutschland. Gays fallen viel mehr    auf,  haben ihre Kneipen, Discos, Strände, Zeit­schriften. Der Terror    gegen  Schwule existiert indessen wei­ter, scheint sogar stark    zuzuneh­men.   Motts Grupo Gay do Bahia hat deshalb ein    “Über­le­benshandbuch”  publi­ziert, das zahl­reiche praktische Tips zur    Selbstverteidigung  gibt. Mott hat das Handbuch in Brasi­lia, Belo    Horizonte, Curitiba und  Recife vorgestellt. In jeder Stadt gab er die    Namen der dort in den  letzten Jahren ermordeten Schwulen be­kannt. Die    meisten Verbrechen  ereigneten sich aber in Rio de Janeiro, Sâo Paulo    und Salvador da Bahia.</p>
<p>Umfragen und Machismus</p>
<p>Daß Schwule diskriminiert werden, zeigen neue repräsenta­tive    Umfragen:  So würden 36 Pro­zent der BrasilianerInnen ei­nem    Homosexuellen selbst  dann nicht eine Arbeit geben, wenn er der    bestqualifizierte Bewerber  wäre. JedeR Fünfte würde sich von einem    homosexuellen Kol­legen bewußt  fernhalten, 56 Pro­zent würden zumindest    ihr Ver­halten ändern. 79  Prozent, im Nordosten sogar 87 Prozent,    ak­zeptierten auf gar keinen  Fall, daß ihr Sohn mit einem    Ho­mosexuellen ausginge. Und 62 Prozent  meinen, daß Eltern die Änderung    der homosexuellen Orientierung ihrer  Söhne er­zwingen müßten.</p>
<p>Politisches Asyl für Schwule</p>
<p>Gay-Menschenrechtsgruppen in San Francisco prangern seit Jahren die     Zustände in Brasilen an. 1993 gewährten die USA erstmals einem     brasilianischen Schwulen politisches Asyl. Der Begünstigte heißt Marcelo     Teno­rio, Luiz Mott trat in dem Asyl­verfahren als Zeuge auf und   wurde   dafür zuhause in den Me­dien niedergemacht. Das Asyl, hieß es,   basiere   auf einer Lüge über Brasilien; Schwule würden nicht   systematisch   getötet. In den letzten Wochen erhielten zwei weitere   Homosexuelle   Asylsta­tus, wollen aber anonym blei­ben, aus Angst, daß     Familienan­ge­hö­ri­ge in Brasilien Repressa­lien er­lei­den könnten.     Eine un­bekannte Zahl brasilianischer Homo­sexu­el­ler lebt illegal  in    den USA. Mög­licherweise werden jetzt wei­tere einen Asylantrag   stellen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Staatstrauer für Ex-Diktator</p>
<p>Nach dem Tod des Ex-Generalpräsidenten Ernesto Geisel im Sep­tember    1996  ordnete Fernando Henrique Cardoso per Dekret acht Tage    Staatstrauer an.  Geisel war von 1974 bis 1979 der dritte    Generalpräsident der  brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985).    Geisel war bereits zur  Amtseinführung von Cardoso gela­den worden. 1995    traf sich der Präsident  mit dem EX-Diktator und wollte dies    ausdrücklich als “Würdigung”  verstanden wissen.<br />
Die Homenagem weckte in der Tat Aufmerksamkeit. Denn bei Gei­sel und     seinem ebenfalls im Regimeapparat dienenden Bruder Or­lando handelte es     sich um Vertreter der “harten Linie”, die kei­nes­wegs nur militante     Diktaturgegner rücksichtslos verfolgen, fol­tern und ermorden ließen.     Dies hat gerade ein wichtiger Zeit­zeuge bestätigt: Reserveoberst   Jarbas   Passarinho, Mitautor der berüchtigten Ausnahmegesetze von 1968   und   Minister unter drei Dik­taturgenerälen, sagte im brasilianischen     Fersehen, daß ein Groß­teil der Greueltaten an Linken in Geisels     Regierungszeit be­gangen worden seien. Die Medien pflegten dagegen stets     dessen Amts­vorgänger Emilio Garrastazzu Medici die Verantwortung  für    die größten Schlechtigkeiten des Militärregimes aufzubürden.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html"><strong>http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html</strong></a></p>
<p><strong>“Zwölf Jahre nach dieser Fusion ist der Ruhrkonzern aber mit     6,25  Milliarden Euro verschuldet. Das ist mehr als das Dreifache des     für das  Geschäftsjahr 2010/11 geplanten operativen Gewinns. Grund  für    die  Schuldenlast sind die neuen Stahlwerke in Brasilien und den  USA,    die mit  zehn Milliarden Euro viel teurer wurden als geplant.  Nun  fehlt   in allen  Geschäftsfeldern das Geld für Investitionen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/lulastatuspaulista.JPG" alt="lulastatuspaulista.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</strong></a></p>
<p><strong>“Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</strong></a></p>
<h2>TODA UNANIMIDADE É BURRA. Nelson Rodrigues.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/" rel="bookmark">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" /></p>
<p><a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong>http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens hausgemachte Krisenfaktoren:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/">         http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/</a></strong></p>
<p><strong>Einkommen im “Boomland” Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></strong></p>
<p><strong>Pressefreiheit in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</strong></a></p>
<p><strong>Morde an systemkritischen Journalisten: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/</a></strong></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2003:</strong><br />
<strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font>   <font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt<br />
Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen<br />
Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in   Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,   in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,   entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller   Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht   hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in   Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer   wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den   Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb   alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao   Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus   Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die   Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu   brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche Sicherheit   des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur ausüben.   Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen  Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung  &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in  Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin  unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen  Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und   gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert,  jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta Suplicy  werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren Milizen  rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht, sterben bei  Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit der Polizei. Wer  nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José  Grigorio de Jesus, 66,  Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums Capao Redondo, schildert,  wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte endlich aussteigen, hatte schon  eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am ersten Arbeitstag haben sie ihn  erschossen.”  Jedermann muß sich an das „Lei do Silencio”, das Gesetz  des Schweigens,  halten &#8211;  zu niemandem ein Wort über Vorgänge im Slum.  „Wer als  Informant der Polizei gilt, stirbt.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao   Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in   Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen   Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid   im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der   gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der dichtbevölkerte   Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais Arbeitsplatz, wirkt   häufig sogar mitten am Tage wie eine Geisterstadt. Katen, Barracken   verriegelt,  kein Mensch, nicht mal spielende Kinder  auf der Straße, im   Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche Kramläden geschlossen, eigenartige  Stille.  „Toque de recolher”, Ausgangssperre, lautet die Erklärung,  erneut  verhängt von den Milizen des global vernetzten organisierten   Verbrechens. Einige Jungen lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das   zusammen? Sie tuns im Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen   werden Signale gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich  hochbewaffnete  gegnerische Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt  man sich besser  mit den „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und  Sympathie, bietet  ihnen Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon  zerstückelt, gar  lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo  Leichen, abgetrennte  Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und  Oberschicht blenden diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker  Kriminalfall vom Februar 2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo  zerstückelt ein angesehener Chirurg seine  Geliebte, Frau des  Hausmeisters, fein säuberlich mit Seziermessern, wird  indessen ertappt,  der Fall macht Schlagzeilen, ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten.  Just jene Fotografien aus der Gerichtsmedizin, die die   aneinandergereihten Körperteile der Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen   &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina, alles &#8211;  stellt jemand ins Internet, halb   Brasilien schaut sie derzeit immer wieder an. Professorinnen,   Anwältinnen, Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,   können deshalb nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die   in den Slums tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar  miterleben,  wie Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene  unbekleidete  Leichen von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit  abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei vierzig Grad auf Geheiß der Banditen  tagelang zur Abschreckung  mitten im Gassengewirr liegen, macht in  Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam  Alekozai  blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die   Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des   Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie, daß   jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied   zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so   unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,   ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern   eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Die   Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht, spiegelt sich   in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch gleichzeitig weist sie   auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein Bewußtsein über soziale   Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder bei den Armen noch bei den   Reichen. Aufklärung, kritisches Denken, das einem in Deutschland   beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in den Slums täuscht die   Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck nur zu oft. „Viele sagen   &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns fröhlich und gut drauf, könnt   euch aber nicht vorstellen, wie es uns wirklich geht, wie es zuhause   hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der   Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu   reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil, um   damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen   Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,   nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die entsetzlich   hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des hochgerüsteten   organisierten Verbrechens, der brasilianischen Warlords zu schwächen.   Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht länger von den Milizen   anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer glücklicheren Zukunft   entgegengehen. Auch europäische Hilfsorganisationen starteten deshalb   solche Projekte, investierten hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst   laut Unesco-Angaben wurden weder die Gewaltrate noch der Banditenterror   gegen die Bewohner gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den   Banditenmilizen kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren   sollen.</font><font size="3">Auch Staatschef Lula und dessen zuständige   Minister sprechen  beschönigend von einem Sicherheitsproblem, um das   sich die Polizei zu kümmern habe. Doch die erwarteten Sofortmaßnahmen   bleiben aus.  Menschenrechtsexperten und selbst der schweizerische   UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler weisen auf unumstößliche   Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind 15000 Gewalt-Tote jährlich in   einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch in Brasilien werden sogar   gemäß offiziellen Statistiken rund vierzigtausend umgebracht!”   Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus politischen oder kriminellen   Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in Deutschland verbinden viele mit   dem Tropenstaat sozialromantische Vorstellungen, verdrängen gewöhnlich,   daß gerade in Millionenstädten wie Rio de Janeiro nur unweit der   Touristenstrände tagtäglich heftige Gefechte im Gange sind &#8211;    ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter Granatwerfern. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund   eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien   wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn   Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.   Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">   Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” macht   2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren wurden 1,9   Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren junge   Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg teilgenommen,   wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits   1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro   sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte   Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge   Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und   Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht   anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse   wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission für   große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte  bestätigt. </font><font size="3">Heute   sehen Soziologen und Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in   Kolumbien, in Afrika. Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte   ohne Grenzen” bereits in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,   daß in Brasilien ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,   Kindersoldaten Terror ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros   Stadtautobahnen zum internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen   Banditengefechten, bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW   gesperrt werden. Es reicht, sich ein solches Szenario für touristische   Städte Deutschlands vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf   die Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens   Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im   Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten   neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin   werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando   Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den   beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen   Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo,  mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den USA  ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die   rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,   Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst   zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen damit   den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">   Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem   Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,   Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?   Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche  Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen.  Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte komme  nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie  Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und andere  Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich lassen  die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den riesigen  Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen Sozialwerken und   Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach   wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal  der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;   jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen  Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie  völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen  Foto von  patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros  Stadtautobahn Linha  Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in  Brasilien alles anders  ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis  2014. “Gemeinsame  Werte”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen   Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen   Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der   Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer   Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern   der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen   Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff.   Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz  und  Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten   Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in   Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage der   Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio de   Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg"><img src="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg" width="330" height="248" border="0" /></a></p>
<p><strong>Erschossene Frau aus Finnland, brasilianisches Medienfoto, Dezember 2011.</strong></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/brasilien-korruption-in-lulas-letztem-amtsjahr-2010-85-milliarden-real-abgezweigt-laut-nachrichtenmagazin-veja-zehn-grunde-um-sich-zu-emporen/" rel="bookmark">Brasilien   &#8211; Staats-Korruption in Lulas letztem Amtsjahr 2010 &#8211; 85 Milliarden  Real  abgezweigt, laut Nachrichtenmagazin “Veja”. “Zehn Gründe, um sich  zu  empören”.</a></h2>
<p>Montag, 24. Oktober 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11322" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/korruptionveja85milliarden.JPG" alt="korruptionveja85milliarden.JPG" /></p>
<p><strong>Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das   Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben   unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen &#8211; hat wegen seiner   Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten,   aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</strong></a></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim     Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in     Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell     angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach    derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die    internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die    Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe    Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf    Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf    Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle    Statistiken.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Lula hat Krebs:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng</strong></a></p>
<h2>Brasilien: Renommierte  Menschenrechtsaktivisten und Systemkritiker &#8211;  Fotoserie. Ativistas de  direitos humanos &#8211; Brasil.  Kaum Chancen in  marktbeherrschenden Medien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2770" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arantes/" rel="tag">Arantes</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/barbosa/" rel="tag">Barbosa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bicudo/" rel="tag">Bicudo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/comparato/" rel="tag">Comparato</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/" rel="tag">Frei Betto</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iokoi/" rel="tag">Iokoi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jaime-crowe/" rel="tag">Jaime Crowe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lancelotti/" rel="tag">Lancelotti</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/pinheiro/" rel="tag">Pinheiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/piovesan/" rel="tag">Piovesan</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/prado/" rel="tag">Prado</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten/" rel="tag">renommierte brasilianische Menschenrechtsaktivisten</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rossi/" rel="tag">Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/santos/" rel="tag">Santos</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/seixas/" rel="tag">Seixas</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weichert/" rel="tag">Weichert</a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/fabiokonder-comparato.jpg" alt="fabiokonder-comparato.jpg" /></p>
<p><strong>Fabio Konder Comparato, Rechtsprofessor, USP</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/heliobicudogoethe.jpg" alt="heliobicudogoethe.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo, Ex-Präsident der Interamerikanischen Menschenrechtskommission der OAE in Washington</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/freibettogut.jpg" alt="freibettogut.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Frei Betto, Dominikaner, Befreiungstheologe</strong></p>
<p><strong>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/marlonweichertgoethe2.jpg" alt="marlonweichertgoethe2.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Marlon Weichert, Bundesstaatsanwalt in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/paulosergiopinheiro.JPG" alt="paulosergiopinheiro.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro, UNO-Berater, Mitglied der Interamerikanischen Menschenrechtskommission der OAE</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixaslacht.JPG" alt="ivanseixaslacht.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas, Präsident der Menschenrechtskommission des Teilstaates Sao Paulo, Leiter des Widerstandsmemorials in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, früherer politischer Gefangener, Führer der katholischen Arbeiterseelsorge</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/pauloarantesusp.jpg" alt="pauloarantesusp.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Paulo Arantes, Philosophieprofessor, USP</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/marcoantoniobarbosa.jpg" alt="marcoantoniobarbosa.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Marco Antonio Barbosa, Präsident der Sonderkommission für ermordete und verschwundene politische Gefangene(SEDH)</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/flaviapiovesanpuc.jpg" alt="flaviapiovesanpuc.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Flavia Piovesan, Professorin der Katholischen Universität Sao Paulos</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/belisariodossantos.jpg" alt="belisariodossantos.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Belisario dos Santos, Anwalt</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/franciscoprado1.jpg" alt="franciscoprado1.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Francisco Prado &#8211; politischer Gefangener während der Diktatur</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/juliolancelotti1.jpg" alt="juliolancelotti1.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti, Sao Paulo</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/jaimecrowe2.jpg" alt="jaimecrowe2.jpg" /></p>
<p><strong>Priester Jaime Crowe, Sao Paulo, Jardim Angela.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/07/xavierpaolillo2010.JPG" alt="xavierpaolillo2010.JPG" /></p>
<p><strong>Padre Xavier Paolillo in Vitoria, Espirito Santo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/unogenfbruno3portrat.JPG" alt="unogenfbruno3portrat.JPG" /></p>
<p><strong>Anwalt Bruno Alves de Souza Toledo , Präsident des   Menschenrechtsrates im Teilstaat Espirito Santo, vor   UNO-Menschenrechtsrat in Genf 2010.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/luisbarrosvidal1.JPG" alt="luisbarrosvidal1.JPG" /></p>
<p><strong>Luis Fernando Camargo de Barros Vidal &#8211; Präsident der brasilianischen Richtervereinigung für Demokratie(AJD)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/zildaiokoigut.jpg" alt="zildaiokoigut.jpg" /></p>
<p><strong>Zilda Iokoi, Bundesuniversität Sao Paulo, frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/sandracarvalho.jpg" alt="sandracarvalho.jpg" /></p>
<p><strong>Sandra Carvalho, Justica Global, Rio de Janeiro</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Endstation Carandiru</a></strong>01.04.2006    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein    brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte    efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat. Von    Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole São    Paulo hat im Februar eine mehrfach lebenslängliche Gefängnisst …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt über    Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao Silvèrio    Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen, um die    derzeiti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kolumne: Kopf unter Wasser</a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</a></strong>01.05.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar: Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim de Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt, hatte s …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</a></strong>01.02.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER ZU    Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell abgeschafft,    doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und Nordosten wird sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter Form weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kein Ende des Mordens in Sicht</a></strong>01.04.1997    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in Sicht   In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur   Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,   Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem   Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das, was   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Folter bleibt alltäglich</a></strong>01.11.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In    Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet.    Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die gewünschte   Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht, drasti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</a></strong>01.10.2000    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben    Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist    stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler    und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und  erhalten dort    politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</a></strong>01.02.1998    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit “Wildwest-Zulage”    Die Militärpolizei Brasiliens ist heute gewalttätiger als während der    Diktatur. Massaker an Häftlingen, Straßenkindern und Landlosen häufen    sich. Menschenrechtler protestieren gegen eine “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt und zum Töten Unschuldiger anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2">2</a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite">nächste Seite</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</a></strong>01.09.2004    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In  kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch    Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die    privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den    Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Die “Hölle auf Erden”</a></strong>01.12.1996    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden” Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Staat im Staate</a></strong>01.10.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien    haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale Leben    kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de Janeiro häufen    sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ungesühnte Gewaltexzesse</a></strong>01.09.1999    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli 1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler    besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao    Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1999    | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine    Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem    Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique    Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu    Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1998    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer macht    Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne in Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/suche?words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="vorherige Seite"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/</a></p>
<p><strong>Website-Fotos bei images.google:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Rogerio Reis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/07/cameras-flagram-assaltos-onibus-em-fortaleza.html">http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/07/cameras-flagram-assaltos-onibus-em-fortaleza.html</a></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/13/lula-ruhmt-menschenrechtspolitik-seiner-amtszeit-landesmedien-lula-exalta-politica-de-direitos-humanos-em-seu-mandato/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/13/lula-ruhmt-menschenrechtspolitik-seiner-amtszeit-landesmedien-lula-exalta-politica-de-direitos-humanos-em-seu-mandato/</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über    fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und    Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist    hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten    südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden –    nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements    direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum  in   Holz-und Backsteinkaten rund 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und    Müllgestank hausen. Dabei gibt es an der fernen Peripherie weit    grauenhaftere Slums. Auch für die Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht    zu überbieten, daß der von bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel    in Paraisopolis nur dank der reichen Großkunden von nebenan so  lukrativ   funktioniert. Der junge schwarze Slumpriester Luciano Borges  Basilio   nimmt kein Blatt vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist  besser   organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser, während  die Polizei   desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere  Beamte   ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in  Paraisopolis einen   Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und  sind unter Streß und   Hochspannung, wenn sie in einen Slum  hineinmüssen. Aber Willkür   rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener  kleinen Minderheit von   Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt die  Polizei bei Razzien   permanent Grundrechte der völlig unschuldigen  Bewohnermehrheit, was   weder die Kirche noch Amnesty International  hinnimmt. Tim Cahill ist   wiederholt vor Ort, spricht mit Zeugen. Sie  berichten von Folterungen,   ungerechtfertigtem Schußwaffengebrauch: Bei  der Verfolgung von   Gangstern, die in das Gassengewirr und  Menschengewimmel des Slums   flüchten, wird ein neunmonatiges Baby in  den Arm geschossen, eine   Sechzehnjährige an den Brüsten verwundet. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den    gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die    Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die    Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen,    fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei    Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist    landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet    Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher    Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie    Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es    fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche    Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen    Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem    Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil    Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert    dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum Weitermachen,    argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt –    Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der    Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen    Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des    Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter    Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die    alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe    der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf    Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die    Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei    der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen    lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den    Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit    versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen    einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf    Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab    große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs    – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter    gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor    grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und    Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille. Echte    Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen    verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht, üben    wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht, eine reale    Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat    mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen    Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der    Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf    positive Änderungen hindeuten?</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln,    während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik, an    Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns heißt  dies,   vor Ort noch intensiver zu recherchieren und   Menschenrechtsverletzungen  permanent anzuprangern. Die Situation   Brasiliens ist sehr komplex. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage    gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar    Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens    Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi,    Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich    außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie    Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen    seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in    Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und    klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn    das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der    häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der    offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn    die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,     muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen,    besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben wir bei    unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis, bei den    Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat marginalisiert    diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb des Staatsapparats    herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen nicht zu kontrollieren.    Angesichts extremer Kriminalität läßt man den Sicherheitskräften die    Freiheit, Menschenrechte einfach zu verletzen. Wichtig ist, beide  Seiten   zu sehen. </strong></p>
<p>Manche Medien berichten über die gravierende Menschenrechtslage in Brasilien &#8211; und manche nicht.</p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/" rel="tag"> </a></p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/">The censorship never gives up</a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc">Marc</a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights">Human rights</a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media">Media</a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" width="468" height="646" alt="image" /></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" width="468" height="646" alt="image" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /><br />
<strong>”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit     wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben     zu können &#8211; und bei den als angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe     mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt     jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke im     Website-Interview 2009.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/</strong></a></p>
<h2>“Lula und der herzliche Faschismus auf  brasilianisch” &#8211; José Arbex   in Zeitschrift “Caros Amigos”. “Wir erleben  die Barbarei in unserem   Alltag.” Frei Betto über fortbestehendes  Hungerproblem. “Wenn es ein   Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht  erlebte, dann war es dieses   hier!”(Lula) “Menschenrechte außer der  Mode”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6469" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&amp;id=146&amp;iditens=710">http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&amp;id=146&amp;iditens=710</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/josearbextribunal.JPG" alt="josearbextribunal.JPG" /></p>
<p><strong>José Arbex, Professor an der Katholischen Universität, auf    internationalem Menschenrechtstribunal von Sao Paulo &#8211; der jetzige    Präsidentschaftskandidat und kirchliche Menschenrechtsaktivist Plinio    Sampaio fungierte als Hauptankläger. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/</a></strong></p>
<p><strong>(In Caros Amigos haben der Befreiungstheologe Frei Betto und Landlosenführer Joao Pedro Stedile ihre ausführlichen Kolumnen)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><strong>Autoritarismus-und Faschismusvorwürfe gegen Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/</a></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><strong>In derselben Ausgabe von “Caros Amigos”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/08/warum-brasilia-in-europa-darunter-deutschen-parteien-wegen-fortschrittlicher-regierungspolitik-gelobt-wird-a-desigualdade-no-brasil-e-coisa-da-sociedade-feudal-ipea-prasident-marcio-pochm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/08/warum-brasilia-in-europa-darunter-deutschen-parteien-wegen-fortschrittlicher-regierungspolitik-gelobt-wird-a-desigualdade-no-brasil-e-coisa-da-sociedade-feudal-ipea-prasident-marcio-pochm/</a></p>
<p><strong>Frei Betto: “Oito anos depois de o PT no poder, o Fome Zero se faz urgente para um terco da populacao brasileira!”</strong></p>
<p><strong>Deutsches katholisches Hilfswerk Misereor ermöglicht Folter-Dokumentation der brasilianischen Gefangenenseelsorge: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/</a></strong></p>
<p><strong>Den weltweit bekannten Menschenrechtspriester Julio    Lancelotti in Sao Paulo empört ebenfalls, daß 25 Jahre nach dem Ende der    Militärdiktatur Brasilien zwar zu den Unterzeichnern der    internationalen Anti-Folter-Konvention gehört, barbarische, sadistische    Torturen jedoch weiterhin zur ganz normalen Gefängnis-und  Polizeipraxis   gehören. Lancelotti sieht mehrere Gründe, warum  gravierende   Menschenrechtsprobleme im jetzigen  Präsidentschaftswahlkampf keine Rolle   spielen. </strong><strong> „Unsere  Demokratie ist noch unfertig, wir   haben nur eine Formaldemokratie.  Die Politiker scheuen sich davor, über   Menschenrechte zu sprechen,  weil sie andernfalls Stimmen verlieren   würden.  Zum nationalen  Bewußtsein zählt, die Ermordung von Obdachlosen   nicht wichtig zu  nehmen – und die Folter auch nicht. Man denkt,  Banditen  müßten eben  gefoltert werden. Die Deutschen werden das gut  verstehen,  weil ja  Hitler die Macht übernahm und das Volk dies  akzeptierte. All  dies  wiederholt sich in der Geschichte.“</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/kommunist-oscar-niemeyer-macht-wahlwerbung-fur-den-oligarchie-rechten-marco-macieldem-maciel-ist-intelligent-und-uberaus-ehrlich-wie-brasiliens-politik-funktioniert-stalin-war-phantasti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/kommunist-oscar-niemeyer-macht-wahlwerbung-fur-den-oligarchie-rechten-marco-macieldem-maciel-ist-intelligent-und-uberaus-ehrlich-wie-brasiliens-politik-funktioniert-stalin-war-phantasti/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/06/daniel-cohn-bendit-im-grunen-wahlkampf-brasiliens-was-alles-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/06/daniel-cohn-bendit-im-grunen-wahlkampf-brasiliens-was-alles-fehlt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/</a></p>
<p><strong>Lula-Skandal um Chefministerin Erenice Guerra:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-prasidentenpalast-wuste-bereits-seit-februar-von-den-machenschaften-die-jetzt-zum-sturz-von-ministerin-erenice-guerra-fuhrten-berichten-die-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-prasidentenpalast-wuste-bereits-seit-februar-von-den-machenschaften-die-jetzt-zum-sturz-von-ministerin-erenice-guerra-fuhrten-berichten-die-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/wenn-es-ein-land-gibt-in-dem-das-volk-die-krise-nicht-erlebte-war-es-dieses-hier-brasiliens-staatschef-lula-zu-den-wirkungen-der-finanz-und-wirtschaftskrise-der-verbrauch-pro-familie-stieg-u/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/wenn-es-ein-land-gibt-in-dem-das-volk-die-krise-nicht-erlebte-war-es-dieses-hier-brasiliens-staatschef-lula-zu-den-wirkungen-der-finanz-und-wirtschaftskrise-der-verbrauch-pro-familie-stieg-u/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/brasiliens-exporte-anteil-nichtbrasilianischer-multis-wachst-stetig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/brasiliens-exporte-anteil-nichtbrasilianischer-multis-wachst-stetig/</a></p>
<p><a href="http://twitter.com/das_blaettchen/statuses/22874480814">http://twitter.com/das_blaettchen/statuses/22874480814</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/das-monster-der-tausend-ideologien-angeli-folha-de-sao-paulo-ausris/" rel="bookmark">“Das Monster der tausend Ideologien.” Angeli, Folha de Sao Paulo, Ausriß.</a></h2>
<p>Donnerstag, 30. September 2010 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6646" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulaangeliideologias.JPG" alt="lulaangeliideologias.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/mist-habe-ich-vergessen-dilma-abzuschalten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/mist-habe-ich-vergessen-dilma-abzuschalten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</a></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro und Israel, Antisemitismus:</strong></p>
<h2>Eduardo Suplicy, Kongreßsenator von Lulas  Arbeiterpartei, distanziert sich von Israel-kritischer Erklärung der  Parteiführung:”Ich hätte eine solche Erklärung, mit diesen  Formulierungen, nicht geschrieben!” Grünen-Politiker und  Ex-Stadtguerrilheiro Fernando Gabeira:”In Rio de Janeiro haben wir  Probleme wie in Gaza, ein Slumviertel namens Gazastreifen!” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1601" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eduardo-suplicy/" rel="tag">Eduardo Suplicy</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fernando-gabeira/" rel="tag">Fernando Gabeira</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/" rel="tag">Gaza</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag">Israel</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/" rel="tag">Paulo Sergio Pinheiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a></p>
<p><font size="3"><strong>Brasilianische Intellektuelle,  Künstler, Politiker und Menschenrechtsexperten haben an dem von Oscar  Niemeyer entworfenenen Lateinamerika-Memorial in der Megacity Sao Paulo  in einem symbolischen Akt zum friedlichen Zusammenleben von Moslems und  Juden aufgerufen “ ob im Konfliktherd des Nahen Ostens oder in Brasilien  selbst. Die Friedensdemonstration verfolgte zugleich den Zweck, sich  von scharfen antiisraelischen Erklärungen Brasilias sowie der  Regierungspartei von Staatschef Lula zu distanzieren. Diese Erklärungen,  in denen Israel „Staatsterrorismus” und nazistische Praktiken  vorgeworfen werden, hatten die jüdische Gemeinde Brasiliens, das  Simon-Wiesenthal-Zentrum, aber auch die israelische Regierung zu  heftigen Protesten veranlaßt.</strong></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lulas-arbeiterpartei-pt-verurteilt-staatsterrorismus-israels/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lulas-arbeiterpartei-pt-verurteilt-staatsterrorismus-israels/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/suplicyedklein.JPG" alt="suplicyedklein.JPG" />Eduardo Suplicy</p>
<p><font size="3">Â </font><font size="3">Paulo  Sergio Pinheiro, der den symbolischen Akt koordinierte, ist UNO-Berater  und gehört zur Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer  Staaten.</font><font size="3">”Die regierende Arbeiterpartei”, so  Pinheiro, „hätte in ihrer Erklärung zum Konflikt um Gaza sehr präzise  formulieren müssen. Sie redete stattdessen von israelischem  Staatsterrorismus, von Völkermord und von einem Vorgehen wie einst die  Nazis. Eine solche Ausdrucksweise halte ich für oberflächlich und zudem  für riskant. Das brasilianische Außenministerium redet völlig anders.”</font><font size="3">In  Tel Aviv wurde kurz zuvor Außenminister Celso Amorim von seiner  israelischen Amtskollegin Tzipi Livni auf die offiziellen Erklärungen  aus Brasilia angesprochen und beteuerte, damit nichts zu tun zu haben.  Überraschend schickte nun Brasiliens Außenamt mit Silvio Albuquerque  sogar einen Vertreter im Ministerrang zum Lateinamerika-Memorial, um für  Klarstellungen zu sorgen.</font><font size="3">”Wir fordern derzeit von  beiden Konfliktparteien die Einhaltung der Menschenrechtskonventionen “  aber wir sind gegen die einseitige Verurteilung Israels und verhalten  uns unparteilich.”</font><font size="3">Mit besonderer Spannung wurde  erwartet, wie sich Kongreßsenator Eduardo Suplicy, einer der  angesehensten Politiker der regierenden Arbeiterpartei, positioniert:  Â Suplicy distanziert sich ausdrücklich von den antiisraelischen  Ã„ußerungen seiner Parteiführung “ vielmehr müsse man versuchen, die  Gründe beider Seiten für den Einsatz von soviel Gewalt zu verstehen.</font><font size="3">”Ich  fühle mich dem Geist dieses Treffens hier verpflichtet “ als Senator  der Arbeiterpartei unterstütze ich alle Versuche, die zum Frieden führen  können. Diese Erklärung meiner Parteiführung, noch dazu mit solchen  Formulierungen, hätte ich nicht geschrieben. Manifestationen, die die  Gemüter aufstacheln, sind nicht konstruktiv!” Der Kongreßabgeordnete  Fernando Gabeira von den brasilianischen Grünen, der zur Diktaturzeit  ein Stadtguerrilheiro war und im Westberliner Exil lebte, zog sogar  einen Vergleich zur Zuckerhutmetropole. ”In meiner Heimatstadt haben wir  Probleme wie in Gaza, gibt es sogar eine ganze Slumregion, die wegen  der vielen gewaltsamen Konflikte, der vielen verirrten Kugeln im  Volksmund Â´GazastreifenÂ´heißt. In Rio de Janeiro diskutieren wir  darüber, was mit Bevölkerungsteilen geschehen soll, die unter der  Herrschaft bewaffneter Gruppen stehen und deren Geiseln sind. Als  Bürgermeisterkandidat habe ich mich letztes Jahr dafür ausgesprochen,  diese bewaffneten Gruppen zu attackieren. Im Gazastreifen indessen wurde  die Hamas von der Bevölkerung gewählt und schießt permanent Raketen auf  Israel ab “ das ist eine wichtige Frage. Wer von den Raketen getroffen  wird, ist der Hamas egal. Indessen dürfte es nicht möglich sein, die  Hamas militärisch zu schlagen.” Gabeira, der den Kongreßkommissionen für  internationale Beziehungen sowie für nationale Verteidigung angehört,  plädierte dafür, daß Brasilien in den derzeitigen Vermittlungsbemühungen  seine realen Handlungsmöglichkeiten beachtet. „Brasilien sollte nicht  den großen Protagonisten spielen, sondern Bescheidenheit üben.” Der  Gaza-Krieg hat bisher über 1000 Menschenleben gefordert &#8211; in Brasilien  werden monatlich über 4800 Menschen getötet. </font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/gabeiraklein.JPG" alt="gabeiraklein.JPG" />Fernando Gabeira <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernando_Gabeira">http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernando_Gabeira</a></p>
<p><font size="3">Die Universitätsprofessorin Marilene Chaui, die dem  israelischen Spinoza-Institut angehört, wandte sich gegen theologische  Konzeptionen der Politik. Problematisch sei, wenn Politik als göttliche  Offenbarung definiert werde, da sich hinter solchen Konzeptionen  wirtschaftliche und soziale Interessen versteckten. Der Rechtsexperte  Fabio Konder Comparato sagte:”Ich bin ein großer Bewunderer der  jüdischen Kultur, doch ich bin empört, daß der Staat Israel derzeit die  biblische Ethik mit Füßen tritt. Leider läßt sich die jüdische Gemeinde  Brasiliens derzeit bei ihren Bekundungen zugunsten Israels von  nationalistischem Geist leiten. Im Falle des Gazastreifens kann es für  Terrorismus keinerlei religiöse Rechtfertigung geben “ das gilt für  beide Seiten. Israel hat bereits auf derartige religiöse  Rechtfertigungen verzichtet, doch die arabische Seite bezieht sich nach  wie vor auf den Koran.”</font><font size="3">Â </font><font size="3">In  der Botschaft des Friedenstreffens vom Lateinamerika-Memorial werden  Israel und die Hamas aufgefordert, jegliche Militäraktionen sofort zu  stoppen. Die Zivilbevölkerung von Gaza dürfe nicht länger Ziel von  Vergeltungsmaßnahmen Israels wegen der Hamas-Attacken sein “ und die  israelische Zivilbevölkerung nicht länger mit Hamas-Rakten beschossen  werden. </font><font size="3">Â </font></p>
<p><font size="3">UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro hatte sich bereits  vor einigen Jahren sehr kritisch über den damaligen Arbeitsminister und  jetzigen Chef von Lulas Arbeiterpartei, Ricardo Berzoini, geäußert:</font><font size="3">Â </font><font size="3">Â </font><font size="3">Â <a href="http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/">http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/</a></font><font size="3">Â </font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/pinheiroklein.JPG" alt="pinheiroklein.JPG" />Paulo Sergio Pinheiro</p>
<p><strong>Comissao Teotonio Vilela &#8211; Dokument zum Treffen am Lateinamerika-Memorial:</strong> <a href="http://www.ctvdh.org/portal">http://www.ctvdh.org/portal</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/13/brasilianer-in-israel-protestieren-gegen-position-der-lula-regierung-und-der-regierungspartei-pt-zu-israelischen-militaraktionenstaatsterrorismus-praktiken-der-nazistischen-wehrmacht/#more-1598">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/13/brasilianer-in-israel-protestieren-gegen-position-der-lula-regierung-und-der-regierungspartei-pt-zu-israelischen-militaraktionenstaatsterrorismus-praktiken-der-nazistischen-wehrmacht/#more-1598</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/schwerer-fehler-irans-prasident-ahmadinejad-nach-brasilien-einzuladen-der-den-holocaust-leugnet-und-die-vernichtung-israels-predigt-roberto-abdenur-fruherer-botschafter-brasiliens-in-deutschla/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/schwerer-fehler-irans-prasident-ahmadinejad-nach-brasilien-einzuladen-der-den-holocaust-leugnet-und-die-vernichtung-israels-predigt-roberto-abdenur-fruherer-botschafter-brasiliens-in-deutschla/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/demo-gegen-israels-militaraktionen-avenida-paulista-sao-paulo-volkermorder-nazis-nein-zum-nazi-zionismus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/demo-gegen-israels-militaraktionen-avenida-paulista-sao-paulo-volkermorder-nazis-nein-zum-nazi-zionismus/</a></p>
<p><strong>Hintergrund zu Fernando Gabeiras Gaza-Rio-Vergleich:</strong></p>
<p>Banditendiktatur in Slums immer grausamer(2008)</p>
<p>Angesichts der ausufernden Gewaltkriminalität hat Brasiliens  Staatschef Lula zum wiederholten Male energische Gegenmaßnahmen  versprochen. Mit Milliardenaufwand sollen danach der Polizeiapparat  ausgebaut und 160 Gefängnisse errichtet werden. Im Unterschied zu den  deutschen Medien haben jene in Brasilien über Lulas Ankündigungen nur  kurz oder gar nicht berichtet, da nach früheren „Maßnahmenpaketen”  dieser Art in Wahrheit die Ausgaben für öffentliche Sicherheit teils  drastisch gekürzt oder vorgesehene Haushaltsmittel gar nicht freigegeben  worden waren. In großer Aufmachung betont die Landespresse dagegen, daß  seit Lulas Amtsantritt von 2003 ausgerechnet die ärmsten Brasilianer  weiterhin am stärksten dem Terror der Banditenmilizen ausgesetzt seien.  Allein in Rio de Janeiro, so die auflagenstarke Qualitätszeitung „O  Globo”, sind 1, 5 Millionen Slumbewohner der „Diktatur des Verbrechens”  unterworfen und nahezu sämtlicher Menschenrechte beraubt. Es handele  sich um eine „kolumbianische” Tragödie.„Wir haben daher in diesem Land  noch keinen demokratischen Rechtsstaat”, analysiert die renommierte  Anthropologin und Kolumnistin Alba Zaluar. Gemäß den neuesten Studien  ist allein in Rio, mit rund ebensoviel Einwohnern wie Kuba, die Zahl der  Verschwundenen bis heute mindestens 54-mal höher als während des  21-jährigen Militärregimes. Wie damals sei unter der vom organisierten  Verbrechen sowie von paramilitärischen Milizen errichteten Slum-Diktatur  das Foltern von mißliebigen Bewohnern üblich. Zwecks Einschüchterung  würden Menschen in aller Öffentlichkeit lebendig verbrannt oder in  Stücke gehackt, die Opfer in geheimen Friedhöfen verscharrt. „Das  Verschwindenlassen und die Folter sind häufig, Gewalt trifft heute viel  mehr Menschen als unter der Militärdiktatur”, betont die  Universitätsprofessorin Cecilia Coimbra, Präsidentin der  Menschenrechtsorganisation „Nie mehr Folter”(Tortura nunca mais).  Toleriert von den Autoritäten, hat das organisierte Verbrechen im  Parallelstaat der Slums seit Jahrzehnten auch Sondergerichte  installiert, die meist drakonische Strafen verhängen. Dazu zählen das  Handabhacken ebenso wie der Scheiterhaufen aus Autoreifen. Ungezählte  Familien werden zudem aus ihren Slumkaten vertrieben. Die  Banditenkommandos agieren zudem als Zensoren, verbieten Musiktexte und  Bands, kontrollieren die gesamte Kulturproduktion, hören  Telefongespräche ab, legen Sprachregelungen und Kleidervorschriften  fest. Wer sich den Normen nicht fügt, muß zumeist mit Folter oder Tod  rechnen.„All diese Grausamkeiten entsprechen der Realität”, erklärte  jetzt Rio de Janeiros Gouverneur Sergio Cabral. „Die Parallelmacht  agiert mit aller Rohheit.”Auch Brasiliens katholische Kirche ist vom  Banditenterror direkt betroffen. Der deutschstämmige Kardinal Eusebio  Scheid in Rio de Janeiro hat die Verbrecherdiktatur häufig verurteilt.  Immer wieder werden Geistliche ermordet, dringen Gangster mit NATO-MGs  und Handgranaten in Slumkirchen ein, erzwingen sogar den Stopp von  Sozialprojekten. Menschenrechtsaktivisten kritisierten, daß manche sogar  vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen mit dem  organisierten Verbrechen kooperieren. Zudem wird an einen bezeichnenden  Vorfall erinnert. So hatten Staatschef Lulas Kulturminister Gilberto Gil  und der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini, heute Chef der  Arbeiterpartei, vor rund zwei Jahren laut Presseberichten einen Rio-Slum  besucht und dafür die Genehmigung der Banditenbosse eingeholt. Der  renommierte brasilianische UNO-Berater und Experte für Gewaltfragen,  Sergio Pinheiro: ”All dies ist ein Skandal “ geschähe derartiges in  Berlin, Paris oder London, würde das im Parlament debattiert, würde die  Regierung stürzen.”Polizeiattacken gegen die Verbrecherhochburgen haben  bislang nur die Wirkung von Nadelstichen. Zudem gelten nicht wenige  Beamte als korrupt und brutal, werden immer wieder moderne Feuerwaffen  an die Gangstermilizen verkauft. In den Millionenstädten sterben  tagtäglich niedrig bezahlte Polizisten durch Attentate oder Racheakte.Im  Stadtpark von Sao Paulo trauern die ambulanten Fahrradmechaniker  derzeit um ihren Kollegen, einen Detektiv und Familienvater. Er flickte  dort in der Freizeit für ein Trinkgeld Schläuche, reparierte  Gangschaltungen, besserte damit sein mageres Gehalt auf. „Vier Kugeln in  den Hinterkopf, sonntagmorgens “ so geht das hier zu.” In Brasilien  werden jährlich über 50000 Menschen ermordet, nicht einmal fünf Prozent  der Täter ermittelt.Pressefreiheit und Slumdiktatur<br />
Journalisten arbeiten unter hohem Lebensrisiko<br />
Die Herrschaft des organisierten Verbrechens über erhebliche Teile der  brasilianischen Städte schränkt die Pressefreiheit, die  Recherchemöglichkeiten der Journalisten des Tropenlandes deutlich ein.  Falls sie die Aktivitäten der Banditenkommandos im Parallelstaat der  Slums konkret kritisieren, drohen zudem Racheakte.<br />
Vergangene Woche wurde auf den brasilianischen Journalisten Amaury  Ribeiro ein Attentat verübt. In Tageszeitungen hatte er eine  Artikelserie über den Terror des organisierten Verbrechens  veröffentlicht, erhielt deshalb Morddrohungen, wagte sich aber dennoch  erneut in die Slumperipherie der Hauptstadt Brasilia. Dort feuerte ein  junger Mann auf den Journalisten “ glücklicherweise konnte Ribeiro rasch  in ein Hospital gebracht werden und überlebte den Anschlag. Fälle  dieser Art sind in Brasilien nichts Neues. 2002 recherchierte der  bekannte Fernsehreporter Tim Lopes allein in einem Slum von Rio de  Janeiro, wurde von einem Banditenkommando entdeckt, bestialisch  gefoltert und auf einem Scheiterhaufen aus Autoreifen verbrannt. Carla  Rocha, eine Kollegin von Tim Lopes, zählt zu den wichtigsten  investigativen Journalistinnen des Landes.<br />
”In diesen Slumregionen gelten weder Gesetz noch Verfassung, nur das  Diktat bewaffneter Gruppen. Der Staat ist nicht präsent und läßt zu, daß  dort Verbrecherorganisationen, Gangsterbosse, paramilitärische Milizen  die Regeln gewaltsam bestimmen. Man hält dort die Menschen isoliert, in  einer eng begrenzten Welt, diese Slumbewohner sind als Staatsbürger  anulliert. Und dies dient den übelsten, schlechtesten, reaktionärsten  Teilen unserer Elite, die keinen sozialen Fortschritt, keine  Veränderungen wollen. Wer sich den Normen der Verbrecherorganisationen  widersetzt, wird sogar mit dem Tode bestraft, lebendig verbrannt. Folter  ist gängige Praxis “ alles eine mittelalterliche Barbarei.”<br />
In dem neuen brasilianischen Spielfilm „Tropa de Elite”, der auf der  nächsten Berlinale gezeigt wird, ist in einer Szene die von Carla Rocha  genannte „Microondas”, Mikrowelle der Banditenkommandos zu sehen: Über  das Opfer werden an einer gut sichtbaren Stelle hoch über Rio Autoreifen  gestapelt und dann mit Benzin angezündet.<br />
Rio-Funk, HipHop aus den Slums, der derzeit auch in Deutschland  popularisiert wird, ist laut Carla Rocha keineswegs eine eigenständige  Musik unabhängiger, frei arbeitender Komponisten.<br />
„HipHop und Funk sind heute die typische Musik der Slums von Rio, es  gibt viele Gruppen, Bands. Doch die gesamte kulturelle Produktion der  Ghettos wird heute vom organisierten Verbrechen kontrolliert, zensiert.  Dies geht soweit, daß DJs, HipHop-Formationen eines Slums auf keinen  Fall die Namen eines anderen Slums nennen dürfen, weil dort eine  rivalisierende Gangsterorganisation herrscht. Es ist verboten, in eine  Band Mitglieder aus gegnerischen Slums aufzunehmen. Und natürlich darf  in Musiktiteln nur die Polizei kritisiert werden, nie das organisierte  Verbrechen. Andernfalls würden die Musiker mit dem Tode bestraft. Um die  Kontrolle über den Informationsfluß des Slums zu halten, hören die  Banditenkommandos sogar die Telefongespräche der Bewohner ab, überwachen  selbst den Austausch von E-Mails.Gangsterkommandos befehlen, daß  Kleidung bestimmter Marken, aus bestimmten Geschäften nicht getragen  werden darf. Die NGOs in Slums müssen sich ebenfalls dem Normendiktat  unterwerfen. ”<br />
Jetzt hat Carla Rocha gemeinsam mit ihren Kollegen Dimmi Amora, Fabio  Vasconcelos und Sergio Ramalho zum wiederholten Male in einer großen  Artikelserie der Qualitätszeitung „O Globo” die Herrschaftsmethoden der  Slumdiktatoren ausführlich dokumentiert. Die Serie trägt den Titel „Os  Brasileiros que ainda vivem na Ditadura”, Brasilianer, die noch in der  Diktatur leben. Didaktisch werden stets jene wichtigen  Verfassungsparagraphen und Gesetze Brasiliens genannt, die für Millionen  von Landesbewohnern nicht gelten. Berichtet wird über die  Sondergerichte, die drakonischen Strafen und die Scheiterhaufen, über  Vertreibungen, Ausgangssperren und Zensur. Und belegt wird auch, daß  Gewalt heute viel mehr Menschen trifft als unter der Militärdiktatur,  daß die Zahl der Verschwundenen viel höher ist als in den 21  Diktaturjahren. Wer über all das schreibt, so die Journalistin Carla  Rocha, erleidet ein hohes Lebensrisiko.<br />
”Wir müssen sehr aufpassen, denn Tim Lopes wurde ja in einem solchen  Slum von Rio ermordet. Seitdem gehen wir nicht mehr in die Ghettos  hinein. Da wir gegen die Interessen der Verbrecherbanden handeln, sind  wir vom Tode bedroht, müssen ständig bestimmte Sicherheitsregeln  einhalten. Nicht anders als die Polizeibeamten oder Richter und  Staatsanwälte.”<br />
Entsprechend schwierig war es für Carla Rocha und ihre Kollegen,  handfeste Informationen, Fakten aus den rund 800 Slums von Rio de  Janeiro zu bekommen.<br />
”Wir wußten, daß es sehr leicht sein würde, kritische Stellungnahmen  über Polizeieinsätze zu bekommen. Doch wir wollten ja alle Aspekte der  Unterdrückung in den Slums zeigen, die Aktivitäten der  Banditenkommandos, der paramilitärischen Milizen. Indessen hat die  Menschenrechtskomission des Stadtparlaments von Rio seit zehn Jahren  noch nie eine Anzeige gegen das organisierte Verbrechen erhalten. Nur  die Polizei wird dort gelegentlich angeklagt “ was stets von den  Verbrechersyndikaten unterstützt wird, die ja ein Interesse an solchen  Anzeigen haben. Für uns Journalisten schafft das eine komplizierte  Situation. Wir haben in unserer Artikelserie über den Präsidenten einer  Assoziation von Slumbewohnern berichtet “ er wurde jetzt ermordet.”<br />
Carla Rocha ist bedrückt, daß auch die neuesten genau dokumentierten  Menschenrechtsverletzungen wiederum typischerweise im Ausland, also auch  in Ländern wie Deutschland, keinerlei Echo fanden. Aus den bekannten  Gründen.<br />
”In Rio de Janeiro ist es unmöglich, all diese Vorgänge, diese  Tatbestände nicht wahrzunehmen. Daher finde ich es traurig, daß es dafür  kein internationales Interesse, keinerlei internationalen Druck gibt.  Denn Druck aus dem Ausland ist am wichtigsten, damit sich an der Lage in  den Ghettos etwas ändert. Unglücklicherweise wird wohl bis dahin noch  sehr viel Zeit vergehen, werden bis dahin noch sehr viele Menschen  getötet. Im Ausland denken eben noch viele, Brasilien sei das Land des  Samba, des Fußball und der fröhlichen, sonnengebräunten Leute. Wir  hatten erwartet, daß unsere Artikelserie größere Reaktionen, Empörung  auslöst “ aber das ist leider nicht passiert.”</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/761337/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/761337/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/</a></p>
<h2>“Viva Hamas &#8211; der Kampf von Hamas ist  gerecht!” Brasiliens Regierungspartei von Lula protestiert mit Parteien  und Sozialbewegungen in Sao Paulo gegen Israels Militäraktionen.  Gleichsetzung von Israel mit Nazismus und Hitler-Wehrmacht. “Holocaust  in Palästina”. “Raus mit Israel aus Palästina”. Demo-Fotoserie. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1569" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
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<p><strong>Die brasilianische Regierungspartei (PT)Â von  Staatschef Lula hatÂ  in Sao Paulo auf einer Kundgebung und einem  Protestmarsch ihreÂ jüngsten offiziellen Positionen gegenüber den  jüngsten Militäraktionen Israels bekräftigt, die als “Staatsterrorismus”  klassifiziert und mit der Hitler-Wehrmacht verglichen worden waren.  Führer der Regierungspartei, darunter Abgeordnete sowie der Sekretär für  internationale Beziehungen, Valter Pomar, demonstrierten gemeinsam mit  Organisationen und Politikern der arabischen, islamischen Gemeinde  Brasiliens, Anhängern von Hamas und Hizbollah, geistlichen islamischen  Würdenträgern,  dem linken Spektrum zugeordneten Parteien sowie  Sozialbewegungen wie der Landlosenbewegung MST.</strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html"><strong>http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisrael.JPG" alt="demoisrael.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demohamas.JPG" alt="demohamas.JPG" /></p>
<p>Pomar sagte weiter, Israel bediene sich Ausrottungspraktiken wie  einst die Wehrmacht &#8211; ein ganzes Volk werde liquidiert. In Gaza würden  derzeit von Israel Massaker verübt &#8211; daher unterstützte die  Arbeiterpartei voll und ganz die palästinensische Sache. Jamil Mourad,  Abgeordneter der Kommunistischen Partei Brasiliens, warf Israel vor,  derzeit Kinder zu töten wie einst König Herodes, als Jesus Christus  geboren worden sei. Die palästinenische Frau, so Mourad, zeige indessen  derzeit großen Heldenmut, bringe sechs, acht oder zehn Kinder zur Welt.  Je mehr palästinensische Kinder von Israel getötet würden, umso mehr  würden geboren. Während der Demonstration durch Sao Paulo erklangen  immer wiederÂ Sprechchöre wie “Viva Hamas” und “Tod dem Staate Israel”,  wurde der Kampf der Hamas als gerecht bezeichnet. Auf Spruchbändern war  “Holocaust in Palästina” zu lesen. Sprecher verschiedener Parteien und  Organisationen forderten Staatschef Lula auf, den israelischen  Botschafter des Landes zu verweisen und die wirtschaftlichen Beziehungen  mit Israel zu kappen. Zahlreiche Demonstranten trugen Hamas-und  Hizbollah-T-Shirts. Auf der Abschlußkundgebung am Bandeirantes &#8211;  Memorial nebenÂ Sao Paulos Stadtpark Ibirapuera wurden Israel-Fahnen  verbrannt. Islamische Geistliche beteten mit den anwesenden Moslems zu  Allah. Verschiedene islamische Sprecher betonten unter anderem, es werde  erst dann Frieden geben, wenn die palästinensische Fahne über ganz  Palästina wehen werde. “Nein zum Holocaust in Gaza”. Ferner wurde dazu  aufgerufen, keine Waren aus Israel und den USA Â mehr zu kaufen.</p>
<p>An der Kundgebung beteiligten sich keine Persönlichkeiten der  katholischen Kirche bzw. bekannte katholische Personlichkeiten, die  bestimmten Linksparteien angehören.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demozionazismus.JPG" alt="demozionazismus.JPG" /><strong>“Jüdischer Weltzionismus &#8211; gleich Nazismus”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demozionazi.JPG" alt="demozionazi.JPG" />“<strong>Nein zum Nazi-Zionismus”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demomoslbeter.JPG" alt="demomoslbeter.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisrfahne1.JPG" alt="demoisrfahne1.JPG" /><strong>Brennende Israel-Fahne</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demohamashizbo.JPG" alt="demohamashizbo.JPG" /></p>
<p><strong>“Hamas und Hizbollah &#8211; gemeinsam gegen Israel”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demorausisrael.JPG" alt="demorausisrael.JPG" /><strong>“Raus mit Israel aus Palästina”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoptscheichs.JPG" alt="demoptscheichs.JPG" />Â <strong>Islamische Würdenträger unter der Fahne von Lulas Regierungspartei PT</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoschleieulen.JPG" alt="demoschleieulen.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoalteterro.JPG" alt="demoalteterro.JPG" /></p>
<p><strong>Domingo (11) &#8211; Sáo Paulo<br />
Grande Marcha Contra o Massacre de Israel</strong><br />
<strong>HorÃ¡rio: 10 horas<br />
Local: Concentraçáo no Váo Livre do Masp, Avenida Paulista. </strong></p>
<p><strong><br />
Convocam: CMS (Coordenaçáo dos Movimentos Sociais); CTB (Central dos  Trabalhadores e Trabalhadoras do Brasil); CUT; Conlutas; Intersindical;  Afubesp (Associaçáo dos FuncionÃ¡rios do Banespa); UNE; Ubes; Upes  (Uniáo Paulista dos Estudantes Secundaristas); DCE da USP; UJS (Uniáo da  Juventude Socialista); Juventude Revoluçáo; Movimento pelo Passe Livre;  MST; MLT (Movimento de Luta pela Terra); Conselho Mundial da Paz (CMP);  Cebrapaz (Centro de Solidariedade aos Povos e Luta pela Paz); ComitÃª  de Solidariedade a Cuba; Mulheres em Luta pela Paz; PCdoB; PT; PSTU;  Psol; PCB; Fepal (Federaçáo Ãrabe Palestina do Brasil); Fearab  (Federaçáo das Entidades Ãrabes Brasileiras); Mopat (Movimento  Palestina para Todos); Uniáo da Juventude Ãrabe para a América Latina  (UJAAL); Instituto Jerusalém; Instituto da Comunidade Ãrabe; Centro  Cultural Ãrabe-SÃ­rio; Sociedade Palestina de SP; Instituto Futuro;  Uniáo Nacional de Entidades IslÃ¢micas (UNI); Federaçáo das Entidades  Ãrabes Muçulmanas do Brasil (Fambras); Sociedade Beneficente Muçulmana  do Brasil (SBM); Associaçáo Beneficente IslÃ¢mica do Brasil (ABIB);  Uniáo dos Estudantes Muçulmanos do Brasil (Uemb); Sociedade IslÃ¢mica de  JundiaÃ­; Sociedade Beneficente Muçulmana de Santo Amaro; Conselho  Superior dos TeÃ³logos Muçulmanos do Brasil; Igreja Ortodoxa Antioquina  do Brasil; Igreja Presbiteriana; Deputado estadual Simáo Pedro (PT-SP);  Deputado estadual Said Mourad (PSC-SP); Vereador de Sáo Paulo Jamil  Murad (PCdoB); Portal Vermelho; CMI (Centro de MÃ­dia Independente); <em>Jornal Al Baian</em>.</strong>Â</p>
<h2>“Der Antisemitismus in Brasilien und den  anderen Ländern Nord-und Südamerikas tarnt sich heute gewöhnlich als  Antizionismus, als Haß auf Israel. Doch wenn man genau hinschaut, geht  es gegen die Juden, sehen wir jenen tiefsitzenden traditionellen  Antisemitismus.” Maria Luiza Tucci Carneiro, Antisemitismus-Expertin von  der Bundesuniversität in Sao Paulo. ” A raça indesejavel” &#8211; die  unerwünschte Rasse. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1543" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antizionismus/" rel="tag">Antizionismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lateinamerikam/" rel="tag">Lateinamerikam</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-luiza-tucci-carneiro/" rel="tag">Maria Luiza Tucci Carneiro</a></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><a href="http://www.revistapesquisa.fapesp.br/?art=3489&amp;bd=1&amp;pg=1&amp;lg">http://www.revistapesquisa.fapesp.br/?art=3489&amp;bd=1&amp;pg=1&amp;lg</a></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><strong>“Seit dem 19.  Jahrhundert wurden die wichtigsten Rassentheorien aus Deutschland und  Frankreich übernommen, von renommierten Intellektuellen propagiert. Man  wollte hier eine reine Rasse &#8211; weiß, nichtjüdisch und katholisch.”</strong></font></p>
<p><strong><font size="3" face="Times New Roman">“Bad People”: <a href="http://www.jcrelations.net/de/?item=3039">http://www.jcrelations.net/de/?item=3039</a></font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/</a></p>
<p><strong>&#8222;Adolf Hitler hätte es nicht besser gesagt&#8220;:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>Pro-Israel-Kundgebung der jüdischen Gemeinde  Sao Paulos am Lateinamerika-Memorial. “Das Bild sagt alles.” Fotoserie. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1645" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/" rel="tag">Gaza</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag">Israel</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/palastina/" rel="tag">PalÃ¤stina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelschutzen.JPG" alt="demoisraelschutzen.JPG" /></p>
<p>“Falsos Humanistas”: <a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090119/not_imp309253,0.php">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090119/not_imp309253,0.php</a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelrabbiner3.JPG" alt="demoisraelrabbiner3.JPG" /></p>
<p><strong>Rabbiner beim Kundgebungsgebet</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelleute.JPG" alt="demoisraelleute.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelhamas.JPG" alt="demoisraelhamas.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelconibchef.JPG" alt="demoisraelconibchef.JPG" /><strong>Boris Ber, Präsident der Israelitischen Konföderation Brasiliens(CONIB)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelmann.JPG" alt="demoisraelmann.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelrabbiner.JPG" alt="demoisraelrabbiner.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelalter.JPG" alt="demoisraelalter.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelhutmann.JPG" alt="demoisraelhutmann.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelkappimann.JPG" alt="demoisraelkappimann.JPG" /></p>
<p>Israel in den Medien &#8211; kritische Analysen: <a href="http://www.deolhonamidia.org.br/">http://www.deolhonamidia.org.br/</a></p>
<h2>Jüdische Gemeinde Sao Paulos verurteilt  Regierungssicht zum Zweiten Weltkrieg:”Äußerungen des Ministers für  Strategische Angelegenheiten zeigen Ignoranz oder böse Absicht.”  “Anti-Semitism in South-America”. Maria Luiza Tucci Carneiro, jüdischer  Gouverneur Goldman. Wikileaks. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4015" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adidas/" rel="tag">Adidas</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/" rel="tag">Aleksander Laks</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/boris-ber/" rel="tag">Boris Ber</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ja%c2%bcdische-gemeinde-sao-paulos/" rel="tag">jÃ¼dische Gemeinde Sao Paulos</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jewish-christian-relations/" rel="tag">Jewish-Christian Relations</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-luiza-tucci-carneiro/" rel="tag">Maria Luiza Tucci Carneiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/minister-fa%c2%bcr-strategische-angelegenheiten-brasiliens/" rel="tag">Minister fÃ¼r Strategische Angelegenheiten Brasiliens</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zweiter-weltkrieg/" rel="tag">Zweiter Weltkrieg</a></p>
<p><strong>Minister Guimaraes sagte in einer Rede im  Außenministerium von Brasilia:”Deutschland und Japan wurden nach dem  Zweiten Weltkrieg jahrelang dafür bestraft, litten im Fegefeuer dafür,  daß sie der angelsächsischen Welt-Führung getrotzt, diese  herausgefordert hatten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/10/bad-people-anti-semitism-in-south-america-widespread-and-rarely-explored-jewish-christian-relations/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/10/bad-people-anti-semitism-in-south-america-widespread-and-rarely-explored-jewish-christian-relations/</a></p>
<p><strong>Boris Ber, Präsident der jüdischen Gemeinde Sao Paulos,  betonte dazu im Website-Interview, es sei beklagenswert, wenn jemand wie  der Minister in dieser Weise denke, historische Tatsachen verzerre und  andere Menschen mit Lügen beeinflussen wolle. “Es handelt sich um  Ignoranz oder böse Absicht.” Bei brasilianischen Historikern hatten die  Minister-Äußerungen Empörung und Entsetzen hervorgerufen.</strong></p>
<p><strong>Jüdischer Gouverneur Goldman: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/</a></strong></p>
<p><strong>Wikileaks: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/borisber.jpg" alt="borisber.jpg" /></p>
<p><strong>Boris Ber, Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/21/der-mythos-lula-und-adolf-hitler-historiker-marco-antonio-villa-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/21/der-mythos-lula-und-adolf-hitler-historiker-marco-antonio-villa-analysiert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/hitlerminhalutacapagros.jpg" alt="hitlerminhalutacapagros.jpg" /></p>
<p><strong>Übersetzte Prachtausgabe &#8211; Bestseller in Brasilien. <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</a></strong></p>
<p><strong>Lula 1979 als Gewerkschaftsführer mit einer seither  vielbeachteten Aussage zu Adolf Hitler: ”Hitler irrte zwar, hatte aber  etwas, das ich an einem Manne bewundere &#8211; dieses Feuer, sich  einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die  Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe. Die Einschätzung brachte Lula  offenbar bei alten und neuen Rechten(auch den verdeckten) auch in  Ländern wie Deutschland viele Sympathien ein und wird seitdem weltweit  zu den wichtigsten, markantesten Äußerungen Lulas gerechnet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/folterstaat-brasilien-verurteilt-folter-in-iran-und-nordkorea-nicht-stimmenthaltung-bei-neuer-uno-resolutionbrasilia-will-sich-bei-menschenrechtsverletzungen-nicht-positionieren-kritisiert-cone/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/folterstaat-brasilien-verurteilt-folter-in-iran-und-nordkorea-nicht-stimmenthaltung-bei-neuer-uno-resolutionbrasilia-will-sich-bei-menschenrechtsverletzungen-nicht-positionieren-kritisiert-cone/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Holocaust und Antisemitismus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/holocaust-und-antisemitismus-ein-wichtiges-neues-archiv-httpwwwarqshoahcombr-maria-luiza-tucci-carneiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/holocaust-und-antisemitismus-ein-wichtiges-neues-archiv-httpwwwarqshoahcombr-maria-luiza-tucci-carneiro/</a></p>
<p><strong>Von KZ-Arzt Mengele selektiert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/</a></p>
<p><strong>ADIDAS und der Hakenkreuz-Swimmingpool in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/adidas-festa-nazistanazi-fest-in-rio-de-janeiro-titelt-o-globo-judische-gemeinde-kritisiert-nazi-symbole/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/adidas-festa-nazistanazi-fest-in-rio-de-janeiro-titelt-o-globo-judische-gemeinde-kritisiert-nazi-symbole/</a></p>
<p><strong>Adolf Hitler anrufen?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<h2>Brasilien: “Aleksander Laks &#8211; ein  Auschwitz-Überlebender erzählt.” Saarländische Zeitung. Laks lebt in Rio  de Janeiro &#8211; Hintergrundtexte. “Von den Juden und ihren Lügen.”(Martin  Luther) Margot Käßmann zu Luthers Schattenseiten. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10007" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/" rel="tag">Aleksander Laks</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/friedrich-schorlemmer/" rel="tag">Friedrich Schorlemmer</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/" rel="tag">Holocaust</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/margot-kasmann/" rel="tag">Margot Käßmann</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sondershausen/" rel="tag">Sondershausen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/thuringen/" rel="tag">Thüringen</a></p>
<p><a href="http://www.s-o-z.de/?p=49646">http://www.s-o-z.de/?p=49646</a></p>
<p><strong>Saarlouis – Aleksander Laks hat den Holocaust überlebt. Am  Samstag, 23.  Juli um 19.30 Uhr wird er im Offizierskasino der  Graf-Werder-Kaserne aus  seinem bewegenden Leben erzählen. „Halt’s Maul.  Du bist in Ausschwitz  und da gibt es nur einen Ausgang: durch den  Kamin!“ (Saarländische Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/</a></p>
<p><strong>Kurios, bemerkenswert &#8211; einer der wichtigsten Texte von  Martin Luther, den Juden gewidmet, ist nach wie vor selbst in  Deutschland vielen nicht bekannt, wird in den gegenwärtigen Würdigungen  Luthers bzw. auf Kirchentagen keineswegs entsprechend herausgestellt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/"><strong>“Von den  Juden und ihren Lügen”: </strong>     http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/  </a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/17/martin-luther-judentumsfeindliche-auserungenein-sachverhalt-der-von-der-lutherforschung-immer-wieder-auch-vertuscht-wurde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/17/martin-luther-judentumsfeindliche-auserungenein-sachverhalt-der-von-der-lutherforschung-immer-wieder-auch-vertuscht-wurde/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der  Kirche und  freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu  sein. Sie  wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des  Jubiläums  beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen  Käßmann-Kult geben.  Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung  gegenüber den Juden  sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch  thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><strong>Jüdische Allgemeine:</strong> <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895</a></p>
<p><a href="http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/in-brasilien-gibt-es-leute--die-heissen-eisenhower--rambo-oder-beckenbauer--einige-heissen-hitler---aber-das-scheint-niemanden-zu-stoeren-die-namen-der-vaeter,10917074,10099090.html"><strong>http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/in-brasilien-gibt-es-leute–die-heissen-eisenhower–rambo-oder-beckenbauer–einige-heissen-hitler—aber-das-scheint-niemanden-zu-stoeren-die-namen-der-vaeter,10917074,10099090.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart"><strong>http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/05/zwei-obdachlose-bei-sao-paulo-lebendig-mit-benzin-verbrannt-laut-landesmedien-steinigen-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/05/zwei-obdachlose-bei-sao-paulo-lebendig-mit-benzin-verbrannt-laut-landesmedien-steinigen-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</a></p>
<p>Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 20. Juli 2011 um 14:43 Uhr veröffentlicht</p>
<h2>Lula konferiert mit Ahmadinedschad in New  York:”Iran ist ein großer Partner.” Ahmadinedschad reist im November  nach Brasilia. Scharfe Kritik Israels und der jüdischen Gemeinde  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3061" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ahmadinedschad/" rel="tag">Ahmadinedschad</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/" rel="tag">Holocaust</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iran/" rel="tag">Iran</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a></p>
<p><strong>Lula sagte nach seinem einstündigen Treffen mit  Ahmadinedschad auf Journalistenfragen zu dessen bekannter  Holocaust-Position, es sei keineswegs bedrückend, sich mit dem  iranischen Führer zu treffen. “Ich bin nicht verpflichtet, jemanden  nicht zu mögen, nur weil er von anderen nicht gemocht wird.” Als  Ahmadinedschad vor der UNO-Vollversammlung sprach, waren verschiedene  westliche Delegationen, darunter Kanadas und der Vereinigten Staaten,  aufgestanden und hatten demonstrativ den Saal verlassen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrund zur abgesagten Ahmadinedschad-Visite vom Mai 2009:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/israels-regierung-kritisiert-erneut-ahmadinedschad-besuch-in-brasilia-am-6-mai-brasilianischer-botschafter-in-jerusalem-einbestellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/israels-regierung-kritisiert-erneut-ahmadinedschad-besuch-in-brasilia-am-6-mai-brasilianischer-botschafter-in-jerusalem-einbestellt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/04/ahmadinedschad-am-mittwoch-bei-lula-juden-kirchen-menschenrechtsorganisationen-homosexuelle-feministinnen23-ngo-protestieren-in-brasilia-fur-einen-antisemitischen-fuhrer-darf-man-keinen-rote/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/04/ahmadinedschad-am-mittwoch-bei-lula-juden-kirchen-menschenrechtsorganisationen-homosexuelle-feministinnen23-ngo-protestieren-in-brasilia-fur-einen-antisemitischen-fuhrer-darf-man-keinen-rote/</a></p>
<p><strong>“Viva Hamas” &#8211; Regierungspartei Lulas demonstriert mit Hamas-Anhängern in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/demogenoznazistas.JPG" alt="demogenoznazistas.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/ahmadinedschad-kommt-nicht-erleichterung-in-brasilia-und-washington-ah-ahmadinedschad-nao-vem-ala-e-grandezeitungskarikatur-mit-lula-auf-gebetsteppich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/ahmadinedschad-kommt-nicht-erleichterung-in-brasilia-und-washington-ah-ahmadinedschad-nao-vem-ala-e-grandezeitungskarikatur-mit-lula-auf-gebetsteppich/</a></p>
<p><strong>“Ahmadinedschad-Einladung ein schwerer Fehler”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/20/ahmadinejad-und-lula-kritik-an-offizieller-einladung-nach-brasilien-antisemitismus-im-tropenland-bad-people/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/20/ahmadinejad-und-lula-kritik-an-offizieller-einladung-nach-brasilien-antisemitismus-im-tropenland-bad-people/</a></p>
<p><strong>“Judas verbrennen”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/demogenocnazistas2.JPG" alt="demogenocnazistas2.JPG" /></p>
<h2>Neue Sanktionen gegen Iran &#8211; Brasilien und  Türkei stimmen dagegen. Lula: “Sanktionsbeschluß schwächt  UN-Sicherheitsrat”. Israelische Lula-Satire… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5727" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomwaffen/" rel="tag">Atomwaffen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/" rel="tag">Holocaust</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iran/" rel="tag">Iran</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag">Israel</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/turkei/" rel="tag">TÃ¼rkei</a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/mundo/noticia/2010/06/conselho-de-seguranca-da-onu-aprova-nova-rodada-de-sancoes-ao-ira.html">http://g1.globo.com/mundo/noticia/2010/06/conselho-de-seguranca-da-onu-aprova-nova-rodada-de-sancoes-ao-ira.html</a></p>
<p><strong>Brasilias Gegenvotum ist bei den Landesmedien in ersten  Analysen auf scharfe Kritik gestoßen &#8211; die wichtigste Qualitätszeitung  “O Estado de Sao Paulo” schrieb von “stupider Diplomatie” der  Lula-Regierung:Â </strong></p>
<p><strong>“JÃ¡ o voto brasileiro é aparentemente incompreensÃ­vel. Os  negÃ³cios do Brasil com o Irá sáo incomparavelmente menores do que os de  China, RÃºssia e Turquia. E náo é possÃ­vel levar a sério a pretensáo  brasileira de apresentar o paÃ­s como mediador da crise no Oriente  Médio, por pelo menos duas razÃµes: primeira, que o Brasil náo foi capaz  de mediar nem mesmo crises bem menos complexas em sua suposta Ã¡rea de  influÃªncia, a América Latina, como o episÃ³dio em Honduras e a crise  entre Venezuela e ColÃ´mbia, para ficarmos apenas em casos mais  recentes; segunda, que o Brasil náo tem ”caninos para se envolver numa  regiáo em que a força militar e a capacidade de impor pressáo econÃ´mica  sáo Ã³bvios e indispensÃ¡veis elementos de dissuasáo.</strong><strong>Resta  como explicaçáo que o Brasil votou contra as sançÃµes por causa de uma  agenda ideolÃ³gica na qual o paÃ­s busca se afirmar como ator  internacional Ã  custa da oposiçáo aos EUA. Isso talvez faça sucesso  entre os antiamericanos, mas, como diplomacia, é apenas estÃºpido.”</strong>Â</p>
<p><strong>“Diplomatischer Selbstmord”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/diplomatischer-selbstmord-brasilianische-tageszeitung-o-globo-zu-lulas-iran-initiative-weil-brasilia-den-iran-praktisch-beim-erlangen-der-atombombe-unterstutzte-verlor-es-einen-teil-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/diplomatischer-selbstmord-brasilianische-tageszeitung-o-globo-zu-lulas-iran-initiative-weil-brasilia-den-iran-praktisch-beim-erlangen-der-atombombe-unterstutzte-verlor-es-einen-teil-der/</a></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten  deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die  Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen  Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach  zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.  Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981  von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak  beteiligt gewesen. </strong></p>
<p><strong>“Lula Superstar”:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/lulaahmadinedschadcharge.jpg" alt="lulaahmadinedschadcharge.jpg" /></p>
<p><strong>“Den Holocaust gabs nicht!”  “Den Mensalao auch nicht!!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a></p>
<p><strong>Israelische Lula-Satire:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/</a></p>
<p><strong>New York Times:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/is-there-anything-uglier-than-watching-democrats-sell-out-other-democrats-to-a-holocaust-denying-vote-stealing-iranian-thug-just-to-tweak-the-us-and-show-that-they-too-can-play-at-the-big-power/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/is-there-anything-uglier-than-watching-democrats-sell-out-other-democrats-to-a-holocaust-denying-vote-stealing-iranian-thug-just-to-tweak-the-us-and-show-that-they-too-can-play-at-the-big-power/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/</a></p>
<p><strong>Menschenrechtskriterium:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/those-troublesome-jews-the-washington-post/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/those-troublesome-jews-the-washington-post/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a></p>
<h2>Brasilien: “Lula für immer” &#8211; O Globo(Lula  para sempre) Marco Antonio Villa, Historiker und Professor an der  Bundesuniversität von Sao Carlos. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13004" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marco-antonio-villa/" rel="tag">Marco Antonio Villa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/romeu-tuma-und-lula/" rel="tag">Romeu Tuma und Lula</a></p>
<p><strong>Marco Antonio Villa weist in seiner  scharfsichtigen Analyse auf zahlreiche wichtige Aspekte der Biographie  Lulas hin, erinnert auch an dessen Verhältnis zu dem Diktaturaktivisten  Romeu Tuma, berüchtigter Chef der politischen Polizei(DOPS) von Sao  Paulo, nach dem Militärregime einflußreicher Kongreßpolitiker und Freund  des Präsidenten:”Er erklärte Romeu Tuma, Chef des DOPS, wo Hunderte von  Brasilianern gefoltert und Dutzende ermordet wurden, zum Demokraten.  Lula wurde 1980 eingesperrt, als es keine Folter mehr gab.” Lula sei  privilegiert behandelt worden, nahm niemals zu den Folterungen    Stellung. Lula habe sogar Tumas Sohn zum nationalen Justiz-Sekretär  ernannt,  hielt zudem eine starke Beziehung zum größten Symbol der  politischen Rückständigkeit des Landes, zu José Sarney, dem früheren  Chef der Diktatorenpartei ARENA und heutigen Senatspräsidenten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei     ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als     starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste  politische    Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/fernando-gabeira-ist-eine-kanaille-ein-opportunist-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-reagiert-auf-haltung-des-grunen-politikers-zu-diktaturaktivist-romeu-tuma-gabeira-erweist-seinem-land-de/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/fernando-gabeira-ist-eine-kanaille-ein-opportunist-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-reagiert-auf-haltung-des-grunen-politikers-zu-diktaturaktivist-romeu-tuma-gabeira-erweist-seinem-land-de/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.marcovilla.com.br/"><strong>http://www.marcovilla.com.br/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<p>Luiz  Inácio Lula da Silva não é um homem de palavra. Proclamou  diversas  vezes que, ao terminar o seu mandato presidencial, iria se  recolher à  vida privada e se afastar da política. Mentiu. Foi mais uma  manobra  astuta, entre tantas que realizou, desde 1972, quando chegou à  diretoria  do sindicato de São Bernardo, indicado pelo irmão, para ser  uma espécie  de porta-voz do Partidão (depois de eleito, esqueceu do  acordo).</p>
<p>A  permanente ação política do ex-presidente é um mau exemplo para o  país.  Não houve nenhuma acusação de corrupção no governo Dilma sem que  ele  apoiasse enfaticamente o acusado. Lula pressionou o governo para  não  “aceitar as pressões da mídia”. Apresentou a sua gestão como  exemplo, ou  seja, nunca apurou nenhuma denúncia, mesmo em casos com  abundantes  provas de mau uso dos recursos públicos. Contudo, seus  conselhos não  foram obedecidos.</p>
<p>Não deve causar estranheza este desprezo  pelo  interesse público. É típico de Lula. Para ele, o que vale é ter  poder.  Qualquer princípio pode ser instrumento para uma transação.  Correção,  ética e moralidade são palavras desconhecidas no seu  vocabulário. Para  impor a sua vontade passa por cima de qualquer ideia  ou de pessoas. Tem  obtido êxito. Claro que o ambiente político do país,  do herói sem nenhum  caráter, ajudou. E muito.</p>
<p>Ao longo do tempo, a doença do eterno  poder foi crescendo. Começou  na sala de um sindicato e terminou no  Palácio do Planalto. E pretende  retornar ao posto que considera seu.  Para isso, desde o dia 1 de  janeiro deste ano, não pensa em outra coisa.  E toda ação política passa  por este objetivo maior. Como de hábito, o  interesse pessoal é o que  conta. Qualquer obstáculo colocado no caminho  será ultrapassado a  qualquer custo.</p>
<p>O episódio envolvendo o  ministro do Esporte é ilustrativo. A defesa  enfática de Orlando Silva  não dependeu da apresentação de provas da  inocência do ministro. Não,  muito pelo contrário. O que contou foi a  importância para o seu projeto  presidencial do apoio do PCdoB ao  candidato petista na capital paulista.  Lula sabe que o primeiro passo  rumo ao terceiro governo é vencer em São  Paulo. 2014 começa em 2012. O  mesmo se repetiu no caso do Ministério  dos Transportes e a importância  do suporte do PR, independentemente dos  “malfeitos”, como diria a  presidente Dilma, realizados naquela pasta. E,  no caso, ainda envolvia o  interesse pessoal: o suplente de Nascimento  no Senado era o seu amigo  João Pedro.</p>
<p>O egocentrismo do  ex-presidente é antigo. Tudo passa pela mediação  pessoal. Transformou o  delegado Romeu Tuma, chefe do Dops paulista,  onde centenas de  brasileiros foram torturados e dezenas foram  assassinados, em democrata.  Lula foi detido em 1980, quando não havia  mais torturas. Recebeu  tratamento privilegiado, como mesmo confessou,  diversas vezes, em  entrevistas, que foram utilizadas até na campanha do  delegado ao Senado.  Nunca fez referência às torturas. Transformou a  casa dos horrores em  hotel de luxo. E até chegou a nomear o filho de  Tuma secretário nacional  de Justiça!!</p>
<p>O desprezo pela História é permanente. Estabeleceu  uma forte relação  com o símbolo maior do atraso político do país: o  senador José Ribamar  da Costa, vulgo José Sarney. Retirou o político  maranhense do ocaso  político. Fez o que Sílvio Romero chamou de “suprema  degradação de  retrogradar, dando, de novo, um sentido histórico às  oligarquias locais  e outorgando-lhes nova função política e social”. E  pior: entregou  parte da máquina estatal para o deleite dos interesses  familiares, com  resultados já conhecidos.</p>
<p>O desprezo pelos  valores democráticos e republicanos serve para  explicar a simpatia de  Lula para com os ditadores. Estabeleceu uma  relação amistosa com Muamar  Kadafi (o chamou de “amigo, irmão e líder”)  e com Fidel Castro (outro  “amigo”). Concedeu a tiranos africanos ajuda  econômica a fundo perdido.  Nunca &#8211; nunca mesmo &#8211; em oito anos de  Presidência deu uma declaração  contra as violações dos direitos humanos  nas ditaduras do antigo  Terceiro Mundo. Mas, diversas vezes, atacou os  Estados Unidos.</p>
<p>Desta  forma, é considerável a sua ojeriza a qualquer forma de  oposição. Ele  gosta somente de ouvir a sua própria voz. Não sabe  conviver com as  críticas. E nem com o passado. Nada pode se rivalizar  ao que acredita  ser o seu papel na história. Daí a demonização dos  líderes sindicais que  não rezavam pela sua cartilha, a desqualificação  dos políticos que não  aceitaram segui-lo. Além do discurso, usou do  “convencimento”  financeiro. Cooptou muitos dos antigos opositores  utilizando-se dos  recursos do Erário. Transformou as empresas estatais  em apêndices dos  seus desejos. Amarrou os destinos do país ao seu  projeto de poder.</p>
<p>Como  o conde de Monte Cristo, o ex-presidente conta cada dia que  passa. A  sua “vingança” é o retorno, em 2014. Conta com a complacência  de um país  que tem uma oposição omissa, ou, na melhor das hipóteses,  tímida. Detém  o controle absoluto do PT. Usa e abusa do partido para  fortalecer a sua  capacidade de negociação com outros partidos e setores  da sociedade. É  obedecido sem questionamentos.</p>
<p>Lula é uma avis rara da política  brasileira. Nada o liga à nossa  tradição. É um típico caudilho, tão  característico da América  Hispânica. Personalista, ególatra, sem  princípios e obcecado pelo poder  absoluto. E, como todo caudilho, quer  se perpetuar no governo. Mas os  retornos na América Latina nunca deram  certo. Basta recordar dois  exemplos: Getúlio Vargas e Juan Domingo  Perón.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<h2>Ney Matogrosso &#8211; “Por debaixo dos pano”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12469" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ney-matogrosso/" rel="tag">Ney Matogrosso</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/por-debaixo-dos-pano/" rel="tag">Por debaixo dos pano&#8220;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rfQk82p6jLk"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=rfQk82p6jLk</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/neymatogrossopano.JPG" alt="neymatogrossopano.JPG" /></p>
<p>Clip, Ausriß.</p>
<h2>Hakenkreuz-Kleiderständer für Textilgeschäfte kosten in Sao Paulo/Brasilien derzeit verchromt 179 Real, schwarz 128 Real, anklicken. “Arara suastica”. Besonders Juden fühlen sich provoziert, sind entsetzt, erinnern sich sofort an das Grauen des Holocaust. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13096" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/" rel="tag"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auschwitz/" rel="tag"><font color="#bb0000">Auschwitz</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kleiderstander-in-hakenkreuz-form-in-brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Kleiderständer in Hakenkreuz-Form in Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mengele/" rel="tag"><font color="#bb0000">Mengele</font></a></p>
<p><a href="http://www.smexpositores.com.br/detalhes.php?id=359&amp;categoria=1&amp;subcategoria=1"><strong><font color="#bb0000">http://www.smexpositores.com.br/detalhes.php?id=359&amp;categoria=1&amp;subcategoria=1</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.equipandoloja.com.br/prod,IDLoja,11498,IDProduto,3339082,araras-de-chao-arara-suastica"><strong><font color="#bb0000">http://www.equipandoloja.com.br/prod,IDLoja,11498,IDProduto,3339082,araras-de-chao-arara-suastica</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.tudoparaloja.com.br/19193/aRaRa-SuaSTiCa-GiRaToRia"><strong><font color="#bb0000">http://www.tudoparaloja.com.br/19193/aRaRa-SuaSTiCa-GiRaToRia</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.ila-web.de/brasilientexte/bilderbras/katalog.gif" width="255" height="153" border="0" /></font></p>
<p><strong>Fotos der Varianten:<a href="http://www.google.com.br/search?q=arara+suastica&amp;hl=pt-BR&amp;client=firefox-a&amp;hs=kbk&amp;rls=org.mozilla:pt-BR:official&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=TIyxT6zmDI2m8QT07tjRCA&amp;ved=0CJEBELAE&amp;biw=1440&amp;bih=797"><font color="#bb0000">  http://www.google.com.br/search?q=arara+suastica&amp;hl=pt-BR&amp;client=firefox-a&amp;hs=kbk&amp;rls=org.mozilla:pt-BR:official&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=TIyxT6zmDI2m8QT07tjRCA&amp;ved=0CJEBELAE&amp;biw=1440&amp;bih=797</font></a></strong></p>
<h2>Jude Aleksander Laks, Rio  de Janeiro. Auschwitz-Überlebender, von KZ-Arzt Mengele selektiert &#8211; sieht fast täglich in der Rio+20-Stadt die Hakenkreuz-Kleiderständer.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/laksgut.jpg" alt="laksgut.jpg" /></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2005:</strong></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/hakenkreuz.htm"><strong><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/hakenkreuz.htm</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /></p>
<p><strong>Schwarzer Junge mit Hakenkreuz-Drachen in den siebziger Jahren im Ibirapuera-Park von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Wie war es im Kalten Krieg vor 1990 &#8211; Der Spiegel 2013:</strong> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/geheimdienstespiegel13.jpg" alt="geheimdienstespiegel13.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/ukrainessuniformen1.jpg" alt="ukrainessuniformen1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>Brasiliens Megacity Sao Paulo erlebt einen Boom identischer Wohn-Hochhäuser, laut Landesmedien. Wohntürme in Gruppen, &#8222;arquitetura conformista&#8220;. Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha, Maria Rita Kehl. Architektur der Slums.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/25/brasiliens-megacity-sao-paulo-erlebt-einen-boom-identischer-wohn-hochhauser-laut-landesmedien-wohnturme-in-gruppen-arquitetura-conformista/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 22:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur der Slums]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Diktatur identischer Gebäude&#8220; (O Estado de Sao Paulo) Durch das Kopieren von Wohntürmen sparen die Baufirmen bis zu 20 % der Kosten, heißt es. Durch die rasche Zunahme der Wohntürme erhöht sich die Hitzeabstrahlung in Sao Paulo stark, wird das Leben in der Megacity noch unangenehmer. Zudem wird Wind blockiert, der für frische Luft und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Diktatur identischer Gebäude&#8220; (O Estado de Sao Paulo)</strong>  <strong>Durch das Kopieren von Wohntürmen sparen die Baufirmen bis zu 20 % der Kosten, heißt es.</strong>  <strong>Durch die rasche Zunahme der Wohntürme erhöht sich die Hitzeabstrahlung in Sao Paulo stark, wird das Leben in der Megacity noch unangenehmer. Zudem wird Wind blockiert, der für frische Luft und weniger Gift-Abgase sorgen könnte.</strong> <strong>Auffällig ist, daß im Gegensatz zu modernen lateinamerikanischen Städten wie in Chile der Baumanteil in Sao Paulo zügig und zielstrebig verringert wird &#8211; was ebenfalls deutliche negative Folgen für die Gesundheit der Bewohner hat. </strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/wohnblockssp.jpg" alt="wohnblockssp.jpg" />  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/505973/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/505973/</strong></a>  <a href="http://wissen.dradio.de/megastadt-sao-paulo-macht-krank.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid=1"><strong>http://wissen.dradio.de/megastadt-sao-paulo-macht-krank.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid=1</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/ausergewohnliche-frauen-brasiliens-maria-rita-kehl/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/ausergewohnliche-frauen-brasiliens-maria-rita-kehl/</strong></a></p>
<h2>“Sao Paulo sieht von oben eher aus wie eine  bombardierte Stadt.” Kolumnistin Maria Rita Kehl. “Immense Krater in  allen Vierteln, zahlreiche Häuser zerstört…Es scheint Krieg zu sein,  aber ist nur Kapitalismus.” Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo”.  Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5414" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100515/not_imp552129,0.php">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100515/not_imp552129,0.php</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/22/lula-spricht-auf-un-habitat-konferenz-in-rio-de-janeiro-soziale-ungleichheit-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/22/lula-spricht-auf-un-habitat-konferenz-in-rio-de-janeiro-soziale-ungleichheit-in-brasilien/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" />  <strong>Kolumnistin, Therapeutin Maria Rita Kehl.</strong>  <span id="more-12726"></span>  <strong>Zeitung feuert Kolumnistin 2010: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/</a></strong>  <strong>Sao Paulo zählte noch vor etwa 60 Jahren zu den schönsten,  grünsten Gartenstädten der Welt, bevor u.a. im Interesse hemmungsloser  Immobilienspekulation ungezählte Preziosen der Architektur zerstört und  durch extrem häßliche Bauten ersetzt, Grünflächen systematisch  zubetoniert wurden. Die Häßlichkeit der größten und wirtschaftlich  führenden Megacity Lateinamerikas ist in der Tat “überwältigend”.</strong>  <strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/paulomendesdarocha1.jpg" alt="paulomendesdarocha1.jpg" /></strong>  <strong>Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/10/paulo-mendes-da-rocha-sao-paulo-pritzker-preistrager-warner-aus-der-betonwuste-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/10/paulo-mendes-da-rocha-sao-paulo-pritzker-preistrager-warner-aus-der-betonwuste-gesichter-brasiliens/</a>  <strong>Wie analysiert Rocha die Stimmungslage im heutigen Brasilien? „Wir  verwandeln uns in eine Gesellschaft, die monstruös zynisch sowie  niedrig, gemein ist, die konformistisch das Desaster der Obdachlosen  akzeptiert. Wir haben eine Gesellschaft, die so kolonialistisch wird,  wie der originale Kolonialist. Sie ist ausbeuterisch, ohne jegliches  Gefühl des Mitleids und der Solidarität mit dem anderen.”</strong>  <strong>“O que serÃ¡ de uma cidade que destrÃ³i todas as suas  reservas de delicadeza, de graça, de modéstia? Caminhe um pouco pelas  ruas de seu bairro em busca dos cantinhos que ainda náo foram devastados  por alguma obra grandiosa e brega. O que serÃ¡ de uma cidade sem  varandas? Sem janelas dando para a rua &#8211; e o gato que espia pelo vidro  de uma delas? O que serÃ¡ de nosso convÃ­vio diÃ¡rio numa cidade sem o  pequeno comércio da rua, responsÃ¡vel pelo territÃ³rio coletivo onde as  pessoas aos poucos se conhecem, se cumprimentam, conversam? Uma cidade  sem zonas de familiaridade? O que serÃ¡ de uma cidade sem as vilas com  casas antigas onde o pedestre entra sem passar por uma guarita e  encontra um micro-oÃ¡sis de sombra e silÃªncio? Sem a minÃºscula  pracinha que sobrou numa esquina onde se esqueceram de construir outra  coisa? Procure os lugares em que ainda seja possÃ­vel o encontro entre o  pÃºblico e o privado, o Ã­ntimo e o estranho, o desafiante e o  acolhedor. O que serÃ¡ de uma cidade que é pura arrogÃ¢ncia,  exibicionismo e eficiÃªncia? O que serÃ¡ de nÃ³s, moradores de uma  cidade que despreza a vida urbana?” (Maria Rita Kehl)</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/regierung-des-teilstaates-sao-paulo-immer-besser-propaganda-von-gouverneur-goldman-an-gebauden-der-megacity-in-der-es-laut-kardinal-odilo-scherer-sogar-sklavenarbeit-gibt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/regierung-des-teilstaates-sao-paulo-immer-besser-propaganda-von-gouverneur-goldman-an-gebauden-der-megacity-in-der-es-laut-kardinal-odilo-scherer-sogar-sklavenarbeit-gibt/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/california1.jpg" alt="california1.jpg" />  <strong>Von Oscar Niemeyer projektiertes Gebäude in Sao Paulo.</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/niemeyerauditorio.jpg" alt="niemeyerauditorio.jpg" />  <strong>Konzertsaal von Oscar Niemeyer im Ibirapuera-Park, schlechte Akustik kritisiert. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/31/oscar-niemeyer-gebaude-in-sao-paulo-california-eiffel-montreal-copan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/31/oscar-niemeyer-gebaude-in-sao-paulo-california-eiffel-montreal-copan/</a></strong>  <strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/paraisokate.jpg" alt="paraisokate.jpg" /></strong>  <strong>Eingang zu Slumkate: “…eine Armenbevölkerung von da nach dort  hingeworfen, auf der Suche nach einem Platz für neue Flüchtlingslager,  aus denen sie kurz darauf wieder vertrieben  wird.” (Maria Rita Kehl)</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/sparchitektur.jpg" alt="sparchitektur.jpg" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/15/uber-85000-kobras-in-sao-paulo-verbrannt-groste-sammlung-dieser-art-vernichtet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/15/uber-85000-kobras-in-sao-paulo-verbrannt-groste-sammlung-dieser-art-vernichtet/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/25/sao-paulo-ist-456-interessanten-megacity-rundblick-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/25/sao-paulo-ist-456-interessanten-megacity-rundblick-anklicken/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>ZDF, Adveniat-Gottesdienst in Favela  Cachoeirinha von Sao Paulo 2011. Brasiliens Kontraste. Fotoserie. Über  2600 Slums in der reichsten Stadt Lateinamerikas. Leben in der  siebtgrößten Wirtschaftsnation, als “Gestaltungsmacht”, modern,  fortschrittlich, boomend gerühmt. Effiziente Auslandspropaganda,  neoliberale Herzenskälte und Realität. Busfahrer gelyncht in Sao Paulo  am Tag des Adveniat-Gottesdiensts. “Gestaltungsmacht” Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11606" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adveniat-gottesdienst-2011/" rel="tag">Adveniat-Gottesdienst 2011</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favela-cachoeirinha/" rel="tag">Favela Cachoeirinha</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zdf/" rel="tag">ZDF</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach1.JPG" alt="cach1.JPG" />  <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-uber-adveniat-gottesdienst-in-favela-von-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-uber-adveniat-gottesdienst-in-favela-von-sao-paulo/</strong></a>  <strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a>  <strong>Bischof Bernardino sagte in Sao Paulo den Kirchenmedien vor  dem  Adveniat-Gottesdienst, Brasiliens durchlebe derzeit eine enorme   politische Krise. Brasilien sei zwar theoretisch eine Republik, doch die   republikanischen Prinzipien würden mißachtet. In der Verfassung von   1988 heiße es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. “Doch in   Wahrheit ist dies eine Lüge.” Es reiche aus, in die Slums zu gehen. “Wir   müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien &#8211; und   von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht   unterwirft.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach2.JPG" alt="cach2.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a>  <strong>Leonardo Boff 2011:”Ratzinger wird als Feind der Armen in die Geschichte eingehen.”</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" />  <strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)  Kloakegraben &#8211; nur einige Schritte vom Platz des Adveniat-Gottesdienstes  entfernt. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</a></strong>  <strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong>  <strong>Laut der Getulio-Vargas-Stiftung vom Oktober 2009 hatte die  Krise indessen von den sechs wichtigsten Wirtschaftszentren Brasiliens  die Megacity Sao Paulo am stärksten getroffen &#8211; das Elend habe deutlich  zugenommen, hieß es gemäß Landesmedien. </strong>  <strong>Deutsche Unternehmer erklärten im Website-Interview, daß 2009  als Krisenwirkung, “der Außenhandel Brasiliens total eingebrochen ist,  sowohl Export als auch Import”.</strong>  <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/</strong></a></strong>  <strong>Auffällig, daß es nicht wenige ausländische und  brasilianische Journalisten bewußt vermeiden, die sozialen Brennpunkte  in den Slums aus der Nähe kennenzulernen. Selbst große Meinungsmacher  Brasiliens äußern sich entsetzt, schockiert, wenn sie zum erstenmal im  Leben die Realität einer Favela aus der Nähe sahen &#8211; gewöhnlich mit  Body-Guards und TV-Gefolge an der Seite, nicht einmal in den  gravierendsten Slums des Landes. Heute im marktgängigen Journalismus  erbrachte Verdrängungsleistungen sind rundum beachtlich. Entsprechend  gering sind die Chancen erfahrener Fotoreporter wie Barnabas Bosshart  aus der Schweiz. </strong></p>
<h2> “Wenn es ein    Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht  erlebte, dann war es dieses    hier!”(Lula)</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/29/brasilien-leben-im-slum-favela-do-moinho-in-sao-paulos-innenstadt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/29/brasilien-leben-im-slum-favela-do-moinho-in-sao-paulos-innenstadt/</strong></a>  <strong>Ungezählte Behinderte hausen in den Slums:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</a></strong>  <strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a>  <strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><strong>Deutliches Wachstum bei Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a>  <strong>Obdachlosenverbrennung: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a>  <strong>„Die Milliardärsstatistik zeigt, daß sich unter der Regierung    von Präsident Lula an der grauenhaft ungerechten  Einkommensverteilung,   dem Begünstigen der ohnehin Privilegierten  nichts geändert hat“, sagt   Frei José Francisco, Leiter des  Franziskaner-Sozialwerks von Sao Paulo   im Website-Interview. „Die neue  Präsidentin Dilma Rousseff fährt diesen   Kurs weiter, tut nichts gegen  Einkommenskonzentration in den Händen   weniger – trotz soviel Hunger  und Massenelend. Nur bei sozialer   Ungleichheit ist Brasilien  Weltspitze.“   </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/</strong></a>  <a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/lulas-anti-hunger-programm-uber-40-prozent-der-empfanger-bleiben-weiter-im-elend-laut-regierungsstudie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/lulas-anti-hunger-programm-uber-40-prozent-der-empfanger-bleiben-weiter-im-elend-laut-regierungsstudie/</strong></a>  <strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?”  </strong><strong>Brasilien hat  Wirtschafts-und Finanzkrise gut überstanden, lauten europäische  Bewertungen zu Hunger und Elend im Tropenland. </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a>  <strong>Lynchen eines Busfahrers am Tag des Adveniat-Gottesdienstes in Sao Paulo:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasiliens-lynchpraktiken-neuester-fall-in-sao-pauloeine-feige-tat-digeane-alves-ehefrau-des-gelynchten-busfahrers/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasiliens-lynchpraktiken-neuester-fall-in-sao-pauloeine-feige-tat-digeane-alves-ehefrau-des-gelynchten-busfahrers/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach5.JPG" alt="cach5.JPG" />  <a href="http://gottesdienste.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8383083,00.html"><strong>http://gottesdienste.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8383083,00.html</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a>  <strong>Nach der ZDF-Übertragung äußerten vor Ort katholische  Menschenrechtsaktivisten sowie Priester Sao Paulos auch Kritik an dem  Adveniat-Gottesdienst. Vermißt wurden u.a. klare, kritische Worte zur  konkreten Lage in der Favela Cachoeirinha, zum derzeitigen  Regierungskurs Brasiliens sowie zu den gravierenden  Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien, darunter  systematischer Folter, Todesschwadronen, Sklavenarbeit und andere Formen  struktureller Gewalt, von denen die brasilianischen Slums betroffen  seien. </strong>  <strong>Viele Schlüsselbegriffe zur brasilianischen Realität hätten  gefehlt, zudem Fakten zur krassen sozialen Ungleichheit in Brasilien,  den politisch Verantwortlichen. “Der Ausbau einer Stadtautobahn wird die  Favela Cachoeirinha schwer treffen, das Leben der Bewohner weiter  verschlechtern. Das hätte man ebenso ansprechen können wie die Rolle von  überbordender Gewalt und der sich epidemisch ausbreitenden harten  Drogen, darunter Crack.” Erwartet wurde zudem, daß die deutsche  Delegation sich gemeinsam mit Kardinal Scherer  beispielsweise nach dem  Gottesdienst in die engen Gassen des Slums just zu den erbärmlichsten  Hütten und Katen begibt, um den direkten, hautnahen Kontakt zu den von  Elend Betroffenen zu suchen. Dazu sei es indessen nicht gekommen &#8211; auch  ein vorgesehener gemeinsamer Morgenkaffee mit den Slumbewohnern, direkt  nach dem Gottesdienst, sei wenige Tage zuvor überraschend abgeblasen  worden. All dies weise auf Berührungsprobleme mit der Slumrealität. </strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" />  <strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/unesco-zeichnet-lula-in-paris-wegen-forderung-des-friedens-und-der-rechtsgleichheit-aus-preis-mit-150000-dollar-dotiert-jury-von-henry-kissinger-gefuhrt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/unesco-zeichnet-lula-in-paris-wegen-forderung-des-friedens-und-der-rechtsgleichheit-aus-preis-mit-150000-dollar-dotiert-jury-von-henry-kissinger-gefuhrt/</strong></a>  <strong>Geistliche Sao Paulos erklärten ferner im Website-Interview,  zwar sei eine schöne Messe zelebriert worden &#8211; doch habe Kardinal  Scherer vermieden, die deutschen Bischöfe zu den Orten krassen  Favela-Elends zu führen, um weder den Gouverneur noch den Präfekt von  Sao Paulo damit zu provozieren, das gute Verhältnis zu diesen Politikern  zu gefährden. Zu den Zeiten von Kardinal Paulo Evaristo Arns wäre ein  solcher Gottesdienst völlig anders abgelaufen, hieß es. </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a>  <strong>Auch der kirchliche Mainstream Deutschlands hatte  entsprechend ausgespart, auf das klare, unmißverständliche Benennen  politisch Verantwortlicher ebenso verzichtet wie auf die Frage, ob  Demokratie mit Slum-Elend, dem Vorenthalten zahlreicher, theoretisch  garantierter Bürgerrechte vereinbar ist. Im Falle Brasiliens drängt sich  der Vergleich mit anderen lateinamerikanischen Staaten auf, die im  UNO-Ranking 2011 für menschliche Entwicklung weit besser abschneiden als  die siebte Wirtschaftsnation, welche lediglich Platz 84 belegt. (Chile  44., Argentinien 45., Kuba 51. Platz) </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/23/brasilien-wenig-generos-kritik-an-geringem-spendenaufkommen-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/23/brasilien-wenig-generos-kritik-an-geringem-spendenaufkommen-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/08/hungernde-brasilianer-reisen-mullsacke-auf-wuhlen-nach-nahrung-schlingen-vergorene-teils-verdorbene-essensreste-in-sich-hinein-verstreuen-mull-auf-gehwegen-strasen-gewohnter-anblick-in-sao-paulo/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/08/hungernde-brasilianer-reisen-mullsacke-auf-wuhlen-nach-nahrung-schlingen-vergorene-teils-verdorbene-essensreste-in-sich-hinein-verstreuen-mull-auf-gehwegen-strasen-gewohnter-anblick-in-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach6.JPG" alt="cach6.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/06/patria-amada-mae-gentil-miguel-srougi-zum-brasilianischen-unabhangigkeitstag-como-ser-feliz-se-estamos-no-70-lugar-no-indice-de-desenvolvimento-humano/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/06/patria-amada-mae-gentil-miguel-srougi-zum-brasilianischen-unabhangigkeitstag-como-ser-feliz-se-estamos-no-70-lugar-no-indice-de-desenvolvimento-humano/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach7.JPG" alt="cach7.JPG" />  <strong>“Terror-Rap statt Samba”:</strong>  <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html"><strong>http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/22/luis-antonio-pereira-silva-leiter-der-slum-pastoral-in-der-erzdiozese-rio-de-janeiro-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/22/luis-antonio-pereira-silva-leiter-der-slum-pastoral-in-der-erzdiozese-rio-de-janeiro-gesichter-brasiliens/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach8.JPG" alt="cach8.JPG" />  <strong>“Leute aus unserer Elite lassen sich hier in den Favelas  nicht blicken, die wollen von all der Misere nichts wissen &#8211; erzählen  aber überall in der Welt, daß es soetwas in Brasilien nicht gibt &#8211;  besonders vor Fußball-WM und Olympischen Sommerspielen.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach9.JPG" alt="cach9.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach10.JPG" alt="cach10.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach11.JPG" alt="cach11.JPG" />  <strong>Das Blutbad in den Tagen vor dem Adveniat-Gottesdienst:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach12.JPG" alt="cach12.JPG" />  <strong>Öffentliche Diskussion in Brasilien kurz vor der Adveniat-Messe:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasilien-das-ungesuhnte-carandiru-massaker-von-sao-paulo-medienkritik-an-neuem-elitepolizei-chef-polizeipraktiken-erinnern-an-nazistisches-deutschland-laut-landesmedien/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasilien-das-ungesuhnte-carandiru-massaker-von-sao-paulo-medienkritik-an-neuem-elitepolizei-chef-polizeipraktiken-erinnern-an-nazistisches-deutschland-laut-landesmedien/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach13.JPG" alt="cach13.JPG" />  <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html"><strong>http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</strong></a>  <strong>Brasiliens interessanter Qualitätsjournalismus:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/07/tom-schimmeck-das-hat-in-deutschland-mit-dem-mauerfall-zu-tun/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/07/tom-schimmeck-das-hat-in-deutschland-mit-dem-mauerfall-zu-tun/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach14.JPG" alt="cach14.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach15.JPG" alt="cach15.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach16.JPG" alt="cach16.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/11/brasiliens-filmhit-tropa-de-elite-2-startet-in-den-us-kinos-konkurriert-um-oscar-unbequeme-realitat-dokumentarisch-umgesetzt-heutige-politiker-im-film-erkennbar/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/11/brasiliens-filmhit-tropa-de-elite-2-startet-in-den-us-kinos-konkurriert-um-oscar-unbequeme-realitat-dokumentarisch-umgesetzt-heutige-politiker-im-film-erkennbar/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach17.JPG" alt="cach17.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/brasiliens-korruptionskrise-wegen-dilma-rousseffs-bemerkenswerter-mitarbeiterauswahl-befreiungstheologe-frei-betto-zur-korruption/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/brasiliens-korruptionskrise-wegen-dilma-rousseffs-bemerkenswerter-mitarbeiterauswahl-befreiungstheologe-frei-betto-zur-korruption/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach18.JPG" alt="cach18.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/bischof-luiz-flavio-cappio-in-deutschland-vor-weihnachten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/bischof-luiz-flavio-cappio-in-deutschland-vor-weihnachten/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach19.JPG" alt="cach19.JPG" />  <strong>Sao Paulos Slumpriester Aecio Cordeiro da Silva.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach20.JPG" alt="cach20.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/</strong></a>  <strong>Petra Pfaller zu Folter unter Lula-Rousseff:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach21.JPG" alt="cach21.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/24/brasiliens-fortdauernde-wirtschaftsflaute-boom-aus-mitteleuropaischer-sicht-industrie-rezessionsmonat-oktober-produktionsverlangsamung-seit-marz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/24/brasiliens-fortdauernde-wirtschaftsflaute-boom-aus-mitteleuropaischer-sicht-industrie-rezessionsmonat-oktober-produktionsverlangsamung-seit-marz/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach22.JPG" alt="cach22.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach23.JPG" alt="cach23.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach24.JPG" alt="cach24.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach25.JPG" alt="cach25.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/10/lepra-kranke-in-leprakolonie-bei-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/10/lepra-kranke-in-leprakolonie-bei-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach26.JPG" alt="cach26.JPG" />  <strong>Brasiliens Kindersoldaten: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach27.JPG" alt="cach27.JPG" />  <a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/padre-carlo-bianchi-aus-italien-und-maria-rodrigues-leiterin-der-kinderpastoral-im-armenviertel-vila-embratel-von-sao-luis-maranhao-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/padre-carlo-bianchi-aus-italien-und-maria-rodrigues-leiterin-der-kinderpastoral-im-armenviertel-vila-embratel-von-sao-luis-maranhao-gesichter-brasiliens/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" />  <strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong>  <strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der     sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,     ethische  Politik.“   </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/01/spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-benefizkonzert-mit-dem-konig-der-bachtrompete-fur-strasenkinder-bei-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/01/spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-benefizkonzert-mit-dem-konig-der-bachtrompete-fur-strasenkinder-bei-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach29.JPG" alt="cach29.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach30.JPG" alt="cach30.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/peter-scholl-latour-uber-brasilien-vielfaltige-harmonie-der-rassen-mauricio-pestana-uber-das-rassistischste-land-der-erde-jurandir-freire-costa-uber-ethisch-moralische-schizophrenie-m/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/peter-scholl-latour-uber-brasilien-vielfaltige-harmonie-der-rassen-mauricio-pestana-uber-das-rassistischste-land-der-erde-jurandir-freire-costa-uber-ethisch-moralische-schizophrenie-m/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach31.JPG" alt="cach31.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach35.JPG" alt="cach35.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-raumt-erstmals-moglichen-bruch-des-wahlversprechens-ein-das-elend-im-lande-auszutilgen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-raumt-erstmals-moglichen-bruch-des-wahlversprechens-ein-das-elend-im-lande-auszutilgen/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach34.JPG" alt="cach34.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach33.JPG" alt="cach33.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/fabio-konder-comparato-wir-hatten-bis-heute-nie-demokratie-wir-leben-immer-unter-einem-oligarchischen-regime-menschenrechtsaktivist-rechtsprofessor-an-brasiliens-fuhrender-bundesuniversitat-us/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/fabio-konder-comparato-wir-hatten-bis-heute-nie-demokratie-wir-leben-immer-unter-einem-oligarchischen-regime-menschenrechtsaktivist-rechtsprofessor-an-brasiliens-fuhrender-bundesuniversitat-us/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" />  <strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.  “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm,  diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen Kindern,  leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der Türöffnung hängt  ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr  stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer  jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will &#8211; also  jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man  gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder &#8211; aber die  Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das  Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn  erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der  Ersten Welt erscheinen lassen &#8211; aber hier an der Peripherie ist es nach  wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so  um die 200, 220 Real maximal. Doch im Ausland wird verbreitet, alles  toll, alles gut in Brasilien. Wir merken, es ist schwierig, Menschen von  außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht  kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen  Kriterien, und wir haben Ausdauer &#8211; das macht den Unterschied. Denn  entweder ist man Christ &#8211; oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.” </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/brasiliens-milliardare-die-x-formel-fur-reichtum-der-spiegel-hunger-misere-die-sicht-der-kirche-weil-brasiliens-superreiche-so-geizig-und-unsozial-sind-mussen-engagierte-spender-aus-mittele/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/brasiliens-milliardare-die-x-formel-fur-reichtum-der-spiegel-hunger-misere-die-sicht-der-kirche-weil-brasiliens-superreiche-so-geizig-und-unsozial-sind-mussen-engagierte-spender-aus-mittele/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach37.JPG" alt="cach37.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/kolpingfamilie-friedewald-hilft-brasilien-hersfelder-zeitung-kleiderspenden-fur-boomland-global-player-achtgroste-wirtschaftsnation/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/kolpingfamilie-friedewald-hilft-brasilien-hersfelder-zeitung-kleiderspenden-fur-boomland-global-player-achtgroste-wirtschaftsnation/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach38.JPG" alt="cach38.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/wo-wir-helfen-sos-kinderdorfer-in-brasilien-anklicken-die-kinder-in-brasilien-brauchen-ihre-hilfe-auslandspropaganda-und-realitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/wo-wir-helfen-sos-kinderdorfer-in-brasilien-anklicken-die-kinder-in-brasilien-brauchen-ihre-hilfe-auslandspropaganda-und-realitat/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach39.JPG" alt="cach39.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/keine-verringerung-der-sozialen-ungleichheit-unter-lula-regierung-laut-soziologe-chico-de-oliveira-mitgrunder-von-arbeiterparteipt-und-gewerkschaftsdachverband-cut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/keine-verringerung-der-sozialen-ungleichheit-unter-lula-regierung-laut-soziologe-chico-de-oliveira-mitgrunder-von-arbeiterparteipt-und-gewerkschaftsdachverband-cut/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach40.JPG" alt="cach40.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach41.JPG" alt="cach41.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach42.JPG" alt="cach42.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach44.JPG" alt="cach44.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/23/1400-euro-im-spendenkorberl-der-brasilienhilfe-kampf-des-vereins-das-elend-in-brasilien-zu-linderntraunsteiner-tagblatt-immer-mehr-milliardare-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/23/1400-euro-im-spendenkorberl-der-brasilienhilfe-kampf-des-vereins-das-elend-in-brasilien-zu-linderntraunsteiner-tagblatt-immer-mehr-milliardare-in-brasilien/</strong></a>  <strong>Elendsbeseitigung, Karikatur von Angeli:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach45.JPG" alt="cach45.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach47.JPG" alt="cach47.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach48.JPG" alt="cach48.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach49.JPG" alt="cach49.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/brasiliens-millionarsparlament-kongresabgeordnete-haben-ein-durchschnittsvermogen-von-umgerechnet-uber-einer-million-euro-viele-davon-aus-lulas-arbeiterpartei-pt/#more-6737"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/brasiliens-millionarsparlament-kongresabgeordnete-haben-ein-durchschnittsvermogen-von-umgerechnet-uber-einer-million-euro-viele-davon-aus-lulas-arbeiterpartei-pt/#more-6737</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach50.JPG" alt="cach50.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/unesco-zeichnet-lula-in-paris-wegen-forderung-des-friedens-und-der-rechtsgleichheit-aus-preis-mit-150000-dollar-dotiert-jury-von-henry-kissinger-gefuhrt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/unesco-zeichnet-lula-in-paris-wegen-forderung-des-friedens-und-der-rechtsgleichheit-aus-preis-mit-150000-dollar-dotiert-jury-von-henry-kissinger-gefuhrt/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach51.JPG" alt="cach51.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/07/bolsa-familia-fur-arme-geht-an-312000-tote-reiche-und-politiker-titelt-o-dia-was-ist-das-fur-ein-land-vergonha-no-bolsa-familia-bischof-luiz-cappio-bolsa-familia-ist-programm/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/07/bolsa-familia-fur-arme-geht-an-312000-tote-reiche-und-politiker-titelt-o-dia-was-ist-das-fur-ein-land-vergonha-no-bolsa-familia-bischof-luiz-cappio-bolsa-familia-ist-programm/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach52.JPG" alt="cach52.JPG" />  <strong>Benedita Maria dos Anjos, die Gründerin der wild gewachsenen  Favela Cachoeirinha. “In der reichsten Stadt Brasiliens solche Zustände &#8211;  das schreit zum Himmel! Wir müssen weiterkämpfen.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach53.JPG" alt="cach53.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach54.JPG" alt="cach54.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/11/offizielle-deutsch-brasilianische-beziehungen-der-mutige-evangelische-gefangnispastor-wolfgang-lauer-gravierende-menschenrechtsverletzungen-in-brasilienes-sind-einfach-die-okonomischen-die-polit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/11/offizielle-deutsch-brasilianische-beziehungen-der-mutige-evangelische-gefangnispastor-wolfgang-lauer-gravierende-menschenrechtsverletzungen-in-brasilienes-sind-einfach-die-okonomischen-die-polit/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/paisricoepaissem-pobreza.JPG" alt="paisricoepaissem-pobreza.JPG" />  Slogan der Regierungspropaganda.</p>
<h2>”Es sind einfach die ökonomischen, die  politischen  Interessen, die  zusammengehören &#8211; da gefährdet man nicht  seine  Beziehungen, indem man  sozusagen den Brasilianern mal den Spiegel   vorhält und sagt, ihr habt  hier eine schöne Verfassung und schöne   Gesetze &#8211; aber warum werden  die nicht eingehalten?”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach57.JPG" alt="cach57.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/</strong></a>  <strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a></strong>  <a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=969"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=969</strong></a></p>
<h2>ZDF, Adveniat in Sao Paulo: Welcher Slum aus  Sicherheitsgründen für  den Gottesdienst nicht infragekam. Favela do  Moinho. Wo bitte gehts  hier zum Boom? Was auf dem staatlich gesponserten  Weltsozialforum in  Porto Alegre 2012 alles fehlt…“Wenn es ein Land  gibt, in dem das Volk  die Krise nicht erlebte, dann war es dieses  hier!”(Lula) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12208" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adveniat/" rel="tag">Adveniat</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favela-do-moinho/" rel="tag">Favela do Moinho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zdf/" rel="tag">ZDF</a>  <strong>In den aus Pappe und Holzresten sowie anderen  leicht  brennbaren Materialien errichteten Elendsvierteln Sao Paulos  brechen  immer wieder Großfeuer aus, kommen zahlreiche Verelendete in den   Flammen um. Dies gilt auch für die Innenstadt-Favela do Moinho, an   deren Hütten und Baracken unglaublich dicht Züge vorbeifahren. Nach dem   letzten Großbrand kampieren zahlreiche überlebende Slumbewohner auf dem   Fußweg einer nahen Straße. Was diese Menschen zusätzlich auszustehen   haben, wenn starke Tropengewitter toben, kann man sich leicht   vorstellen.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/favelamoinhosp.JPG" alt="favelamoinhosp.JPG" />  <strong>Ausriß. Letztes Großfeuer in der Favela do Moinho.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho1.JPG" alt="moinho1.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasiliens-ausenminister-patriota-zu-kuba-keine-dringlichkeitssituation-bei-menschenrechten-guantanamo-jedoch-besorgniserregend-prasidentin-rousseff-reist-nach-kuba-lage-in-libyen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasiliens-ausenminister-patriota-zu-kuba-keine-dringlichkeitssituation-bei-menschenrechten-guantanamo-jedoch-besorgniserregend-prasidentin-rousseff-reist-nach-kuba-lage-in-libyen/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho2.JPG" alt="moinho2.JPG" />  <strong>Fotos von Ende Januar 2012.  Lateinamerikas reichste Stadt Sao Paulo und die Überlebenden des Moinho-Großbrands.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasilias-blamierter-bildungs-agitprop-statt-13-millionen-jugendlichen-und-erwachsenen-nur-23-millionen-alphabetisiert-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasilias-blamierter-bildungs-agitprop-statt-13-millionen-jugendlichen-und-erwachsenen-nur-23-millionen-alphabetisiert-laut-landesmedien/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho3.JPG" alt="moinho3.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho4.JPG" alt="moinho4.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho5.JPG" alt="moinho5.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho6.JPG" alt="moinho6.JPG" />  <strong>Brasiliens katholische Kirche, Adveniat unterstützen die Slumbewohner. </strong>  <strong>Brasiliens Wachstumsbranche Crack &#8211; Havanna reagiert weiter zurückhaltend, anti-marktwirtschaftlich:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho7.JPG" alt="moinho7.JPG" />  <strong>Viele Slumbewohner überleben als Abfallsammler.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/</strong></a></p>
<h2>Ansprache von Erzbischof Zollitsch zum Empfang vor Vertretern von Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft</h2>
<p><strong>Ansprache von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Empfang des   Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vor Vertretern von  Kirche,  Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am 27. November 2011 in  São Paulo</strong>:  <strong>Eminenzen, sehr verehrter Herr Kardinal Scherer, sehr verehrter Herr Kardinal Hummes, sehr verehrte Exzellenzen, liebe Mitbrüder, sehr geehrter Herr Gouverneur Dr. Alckmin, sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Kassab, sehr geehrte Stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Dr. Marco Antônio, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,</strong>  <strong> </strong><strong>es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie zu diesem Empfang willkommen zu heißen.</strong>  <strong> </strong><strong>Das Bischöfliche Hilfswerk Adveniat begeht  in diesem Jahr seinen 50.  Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir heute  Morgen mit Kardinal  Scherer die diesjährige Aktion in einem  Armenviertel von São Paulo  eröffnet. In der Favela Cachoeirinha leben  zurzeit rund 70.000 Menschen.  Es gibt bisher keine Kirche in diesem  ständig weiter wachsenden  Viertel. Deshalb fand der  Eröffnungsgottesdienst auf einem  provisorischen Fußballplatz statt. Mit  der Wahl dieses Ortes wollten wir  im Jubiläumsjahr von Adveniat ganz  bewusst ein Zeichen setzen: Wir  wollten diesen Gottesdienst dort  feiern, wo Adveniat hilft, nämlich bei  den Armen. </strong> <strong>In den Tagen zuvor haben wir in Aparecida mit   Bischöfen, Theologen und Kirchenvertretern aus ganz Lateinamerika und   der Karibik über die aktuellen pastoralen Herausforderungen auf diesem   so wunderschönen Subkontinent beraten. Dabei stand immer wieder das   Abschlussdokument der Generalversammlung des Lateinamerikanischen   Bischofsrates CELAM im Jahr 2007 in Aparecida im Vordergrund. Mit Blick   auf die gesellschaftlichen Zustände in vielen Ländern Lateinamerikas   beklagen die Bischöfe in diesem Dokument, dass die Ärmsten der Armen oft   als „Müll der Gesellschaft“ angesehen werden – o lixo de sociedade.   Drastischer kann man die reale soziale Ausgrenzung nicht beschreiben.   Auch hier in São Paulo sind Arm und Reich dicht beieinander: Während es   in den Favelas oft am Notwendigen fehlt, findet nur wenige Kilometer   entfernt der „Große Preis von Brasilien“ statt. Das Abschlussrennen der   Formel-1-Weltmeisterschaft 2011 wird sicher auch in Deutschland von   vielen Fans am Fernsehschirm verfolgt. Doch die so unverbunden   nebeneinander existierenden Lebenswelten der Reichen und der Armen   gehören in der Perspektive des Glaubens unbedingt zusammen. Gott lässt   eine solche extreme soziale Trennung in seiner Menschheitsfamilie nicht   zu. Vielmehr hat er sich in Jesus Christus solidarisch mit den Armen  und  Entrechteten gezeigt. Sie sind es, die uns zur Umkehr aufrufen.</strong>  <strong> </strong><strong>Die große Stadt São Paulo bildet in unserer  Welt keine Ausnahme.  Unter den Ländern, denen die Vereinten Nationen  einen insgesamt hohen  Entwicklungsstand attestieren, nimmt Brasilien  neben Kolumbien einen  traurigen Spitzenplatz ein: Die Ungleichheit bei  den Einkommen ist  weltweit nirgendwo höher als hierzulande. Diese  konkret erfahrbare  Ungerechtigkeit ist auch global gesehen eher die  Regel als die Ausnahme.  Wir leben in einer Welt, die durch die  Gleichzeitigkeit von Geld und  Macht auf der einen und von Not und  Ohnmacht auf der anderen Seite  geprägt ist.</strong>  <strong> </strong><strong>Diese globale Ungerechtigkeit ist  keinesfalls ein Schicksal, dem die  Menschheit wie einer dunklen Macht  ausgeliefert wäre. Vielmehr sind alle  wirtschaftlichen Prozesse auch im  Kontext der Globalisierung  Menschenwerk. Sie sind zu analysieren,  gegebenenfalls zu kritisieren und  immer zu gestalten.</strong>  <strong> </strong><strong>Schauen wir uns die Bilanz der globalen  wirtschaftlichen  Entwicklungen der letzten Jahrzehnte an: Auf der  Weltebene haben die  Globalisierungsprozesse das wirtschaftliche  Wachstum beschleunigt und  den Wohlstand vermehrt, dabei aber enorme  ökologische Probleme  produziert. Es gibt in diesen Prozessen Gewinner  und Verlierer, wobei  sich das klassische Schema des Nord-Süd-Konflikts  zunehmend auflöst.  Einige Länder – vor allem in Asien und hier in  Lateinamerika – konnten  die neuen Bedingungen nutzen und  gesamtgesellschaftliche  Wohlstandsgewinne erzielen. In vielen Ländern  Afrikas hat sich dagegen  der Trend zur Abkoppelung vom Weltmarkt eher  noch verstärkt und die  Armut verfestigt. Gleichzeitig hat sich in  vielen Ländern das nationale  Sozialgefüge verändert, oft nimmt die  soziale Kluft zwischen den  gesellschaftlichen Schichten zu. Und auch in  den traditionellen  Industrieländern des Nordens wie in Deutschland  geht die Schere zwischen  Arm und Reich, zwischen Gewinnern und  Verlierern der Globalisierung  zunehmend auseinander.</strong>  <strong> </strong><strong>Welche Orientierung kann die Kirche in  dieser Lage anbieten? Welche  Leitgedanken bringt sie in die  internationale Debatte ein, wenn es um  das Zusammenleben einer immer  enger zusammenrückenden Menschheit, um die  Gestaltung der Wirtschaft  und um die Suche nach gerechteren  Verhältnissen für die Vielen geht,  denen das tägliche Brot verweigert  ist? Die katholische Soziallehre  weist hier auf den Begriff  „ganzheitliche Entwicklung“ hin. Dieses  Leitbild für die Entwicklung der  sozialen, wirtschaftlichen und  politischen Verhältnisse ist tief im  christlichen Menschenbild  verankert, aber prinzipiell auch jenen  zugänglich, die einer anderen  Religion oder Weltanschauung anhängen. Wir  Christen glauben, dass jeder  Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen  ist. Wir sind als Geschöpf und  Mit-Geschöpf auf die Beziehung zu Gott  und zu den Mitmenschen hin  ausgerichtet. Unser Leben entfaltet sich in  diesem Beziehungsreichtum.  Entwicklung wird in dieser Perspektive daher  als die Entwicklung des  ganzen Menschen in all seinen  beziehungsrelevanten leiblichen und  geistigen Dimensionen begriffen.  Eine Entwicklung, die den Menschen auf  seine ökonomische Bedeutung  reduziert, wird dem christlichen  Menschenbild ebenso wenig gerecht wie  ein Entwicklungsmodell, welches  den Besitz von Gütern über die  Beziehungsfähigkeit des Menschen stellt.  „Wahre Entwicklung“, so hat es  Papst Johannes Paul II. ausgedrückt,  „darf nicht in der bloßen Anhäufung  von Reichtum und einem wachsenden  Angebot von Gütern und  Dienstleistungen bestehen, wenn dies nur auf  Kosten der Unterentwicklung  der Massen und ohne die geschuldete  Rücksicht auf die soziale,  kulturelle und geistige Dimension des  Menschen erreicht wird“ (Enzyklika  Sollicitudo rei socialis, Nr. 9).</strong>  <strong> </strong><strong>Die ganzheitliche Entwicklung des einzelnen  Menschen ist nicht zu  trennen von der Entwicklung aller Menschen. Was  die unmittelbare  Lebenswelt der Menschen betrifft, ist dies leicht  einsichtig: Wir leben  in Familien, Gruppen, Völkern und Nationen  zusammen. Die Entwicklung der  Einzelnen und der Gemeinschaften bzw.  Gesellschaften bedingen sich  wechselseitig. Diese Einsicht bezieht die  Kirche ausdrücklich aber auch  auf die Weltgesellschaft. Denn die  ganzheitliche Entwicklung aller  Menschen kann unter den heutigen  Bedingungen nur gelingen, wenn sich die  Völker als eine globale  Gemeinschaft und nicht als Konkurrenten um die  „Pole-Position“  verstehen.</strong>  <strong> </strong><strong>Hier sind zwei Gesichtspunkte zu  unterscheiden. Zum Einen gebietet es  das wohlverstandene Eigeninteresse  der wohlhabenden wie der ärmeren  Nationen, neue Formen der  Zusammenarbeit zu finden, die dem globalen  Charakter heutiger Probleme  Rechnung tragen. Das gemeinsame Interesse  von Nord und Süd, Ost und  West ist insofern zweifellos eine gute  Grundlage und Antriebskraft für  die Errichtung einer neuen  internationalen Ordnung, die den  Bedürfnissen aller Länder und aller  Menschen besser gerecht wird als  der heutige Zustand der Welt, dessen  Krisenanfälligkeit und  Zerbrechlichkeit die aktuelle Finanz- und  Wirtschaftskrise deutlich vor  Augen geführt hat.</strong>  <strong> </strong><strong>Zum Anderen kommen wir mit Blick auf das  Weltgemeinwohl ohne wache  Solidarität, die auch ein Moment von  Selbstlosigkeit einschließt, nicht  aus. Denn viele Menschen, die am  Rande stehen, sind ökonomisch und  gesellschaftlich für den besser  gestellten Teil der Menschheit nicht von  Bedeutung. Ihr Schicksal kommt  im Interessenkalkül der Anderen nicht  vor. Deshalb hält das  Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in  Artikel 14 fest:  „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem  Wohle der  Allgemeinheit dienen.“ Dieser Grundsatz ist in Deutschland  die  verfassungsmäßige Basis für die Soziale Marktwirtschaft. Er  entspringt  einem Gesellschaftsverständnis, welches das Gemeinwohl nicht  gegen die  Individualinteressen ausspielt, sondern beide positiv  zueinander in  Beziehung setzt.</strong>  <strong> </strong><strong>Wir Christen glauben, dass die Armen, ja  dass gerade die Armen uns  interessieren müssen. Denn wir sind  überzeugt: Auch sie sind nach dem  Bild Gottes geschaffen. Auch sie sind  unsere Brüder und Schwestern in  der einen Menschheitsfamilie. Und wir  wissen: Jesus Christus hat sich  den Armen in besonderer Weise zugewandt  und uns darauf hingewiesen, dass  wir ihm, unserem Herrn, in den  Leidenden, Ausgestoßenen und  Zu-kurz-Gekommenen begegnen. Die Kirche  spricht hier von der vorrangigen  Option für die Armen, die in ihrem  Glauben grundgelegt ist. Es braucht,  so scheint mir, solcher Art von  Motivation, um den Kampf gegen die  Armut und die Marginalisierung in  unseren Ländern und in der  Weltgesellschaft immer neu aufzunehmen und  nicht der Resignation zu  verfallen.</strong>  <strong> </strong><strong>Was ist zu tun, um die Armut in der Welt  wirksam zu bekämpfen? Vor  allem bedarf es struktureller Veränderungen,  die auf verschiedenen  Ebenen ansetzen und, indem sie ineinander  greifen, ihre volle  Wirksamkeit entfalten:</strong>  <strong> </strong><strong>Was in Ihrem Land erforderlich ist, können  Sie, werte Damen und  Herren, weit besser beurteilen als ich. Generell  wird man sicher sagen  dürfen, dass die Gewährleistung von  Rechtsstaatlichkeit und  Rechtssicherheit für alle, die Überwindung von  Korruption und die  Verbesserung der wirtschaftlichen und  gesellschaftlichen  Teilhabemöglichkeiten, wesentliche Voraussetzungen  für die Überwindung  von Armut darstellen. Dazu gehört auch, dass  gesellschaftlicher Reichtum  so verteilt werden muss, dass alle – und  gerade auch die Ärmsten –  davon profitieren.</strong>  <strong> </strong><strong>Auf der internationalen Ebene müssen Handel  und Finanzen in eine  tragfähige Ordnung eingebettet werden. Aus der  Erfahrung Europas wissen  wir: Marktwirtschaft ist kein naturwüchsiger  Zustand. Sie bedarf eines  politisch verantworteten Ordnungsrahmens, der  verhindert, dass die im  Markt wirkenden Kräfte über Kurz oder Lang die  Existenzgrundlagen der  Marktwirtschaft untergraben. Wie auf  nationaler, so muss auch auf  internationaler Ebene dieser  Ordnungsrahmen so ausgestaltet sein, dass  die wirtschaftlichen und  sozialen Belange der Armen wirkungsvoll  berücksichtigt werden und ihnen  faire Chancen der Beteiligung eröffnet  werden.</strong>  <strong> </strong><strong>Erforderlich ist darüber hinaus aber auch  eine Strukturbildung von  unten, die die Armen in die Lage versetzt, das  Leben in die eigene Hand  zu nehmen und ihre Interessen eigenständig  selbst zu vertreten. Die  Förderung von Basisgesundheitsdiensten, von  Bildung und Ausbildung,  Kleinkreditprogramme und Gewerbeförderung, aber  auch der Aufbau von  wirtschaftlichen und politischen  Selbstorganisationen der Armen tragen  dazu bei, dass Marginalisierung  überwunden und gesellschaftliche  Integration ermöglicht wird. Auch als  Kirche – im Norden wie im Süden –  fühlen wir uns herausgefordert, auf  vielfältige Weise solche Prozesse zu  unterstützen und so einen Beitrag  zum Gemeinwohl, national wie  international, zu leisten.</strong>  <strong> </strong><strong>Schließlich zeigt sich auch in dramatischer  Weise, dass eine  nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung  nicht gelingen kann,  wenn die Menschheit weiterhin Entwicklungspfade  wählt, die den Raubbau  an den natürlichen Lebensgrundlagen als  unvermeidliches Nebenprodukt  achselzuckend in Kauf nehmen. Vor allem  die klassischen  Industrienationen, neuerdings und in zunehmendem Maße  aber auch die  Schwellenländer, verbrauchen die nicht nachwachsenden  Rohstoffe in einem  menschheitsgeschichtlich atemberaubenden Tempo –  vielfach ohne zu  wissen, was in absehbarer Zeit an die Stelle dieser  Ressourcen treten  könnte. Das Artensterben, die Zerstörung ökologisch  wichtiger  Landschaften und steigende Emissionen sind Zeichen einer auf  Dauer nicht  tragfähigen Entwicklung. Dazu tritt der Klimawandel, der  vor allem jene  Weltgegenden bedroht, deren Bewohner am wenigsten zum  übermäßigen  Ausstoß von CO2 und anderen Klimagasen beigetragen haben.  Wenn die  Menschheit eine gute Zukunft haben will, muss sie sich in  anderer Weise  als bisher dieser ökologischen Herausforderungen stellen.  Man kann hier  von einer dreifachen Verantwortung sprechen: 1.) der  Verantwortung für  die natürliche Umwelt, die der Mensch zwar nutzen,  aber nicht  verbrauchen darf; 2.) der Verantwortung für die Nachwelt,  deren  Lebensbedingungen vom ökologischen Erbe vorangegangener  Generationen  entscheidend mitbestimmt werden; und schließlich 3.) der  Verantwortung  für die globale menschliche Mitwelt, die zunehmend die  ökologischen  Konsequenzen einer nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise zu  spüren  bekommt.</strong>  <strong> </strong><strong>Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass  allen voran die  wohlhabenden Länder einen entscheidenden Beitrag zur  Überwindung der  ökologischen Krise leisten. Die Sorge um die Umwelt und  die Sorge um die  Armen dürfen dabei nicht auseinanderfallen. Der  Schutz der Armen und  der Schutz unseres Planeten dürfen nicht als  Gegensatz, sondern müssen  als eine doppelte moralische Priorität der  internationalen Politik  begriffen werden. Die Bekämpfung der Armut muss  einhergehen mit den  Anstrengungen, den globalen Klimawandel  abzuschwächen und darüber hinaus  armen Ländern zu helfen, sich an die  negativen Folgen klimatischer  Veränderungen anzupassen.</strong>  <strong> </strong><strong>Die katholische Kirche, Sie wissen es, ist  Weltkirche. Als Kirche  stellen wir uns deshalb auch überall auf der  Welt einer gemeinsamen  Verantwortung. Seien Sie gewiss: Wir mühen uns  und werden uns weiter  mühen, die Weisheit, die Erfahrungen und die  moralische Kraft, die uns  im Glauben zuwächst und über Kontinente  hinweg verbindet, in den Dienst  einer Entwicklung zu stellen, die jedem  Menschen und allen Menschen  zugute kommt. Wir wollen dabei helfen, Not  und Ausbeutung zu überwinden  und eine Weltgesellschaft aufzubauen, in  der die Würde aller Menschen  geachtet wird.</strong></p>
<h2>In der Favela von São Paulo</h2>
<p><strong>Eine Schnellstraße durchpflügt die Favelas von São Paulo.   Hochhausbauten am Horizont, so weit das Auge reicht, zwischendurch ein   wenig Grün, sonst Straßen, Brücken und Beton. Bevor wir am Sonntag die   Eucharistie in einer der Favelas feiern, bin ich dort schon einmal zu   Besuch. Der Erzbischof von São Paulo, Kardinal Odilo Scherer, nimmt mich   herzlich in Empfang, um uns herum spielen die Kinder. Kardinal Scherer   kennt einige von ihnen, segnet sie – ein kurzes Strahlen in den   Kinderaugen, weil sie spüren, dass ihnen hier für einen Moment   Aufmerksamkeit zuteil wird.</strong>  <strong> </strong><strong>Die 16 Millionen-Einwohner-Metropole São   Paulo kennt viel Glanz und viel Elend. Am Sonntag wird hier die Formel-1   gefahren, Tausende leben in parallelen Welten in bitterster Armut. Als   wir von der Schnellstraße abbiegen, führt der Weg über holprige  Straßen,  die zu einer gefährlichen Piste werden, als es heftig zu  regnen  beginnt. Wild hat sich hier ein ganzer Stadtteil den Hügel  hochgebaut.  Müll liegt an den Straßenrändern und in dem kleinen Bach,  der durch die  Favela fließt. Wenig Elektrizität gibt es hier, aber viel   Aussichtslosigkeit. Die zahlreichen Favelas unterscheiden sich fast   nicht. Einige sind sicherer als die anderen. Dort herrschen   Drogenkartelle, an anderer Stelle mafiöse Strukturen. Hier seien wir   sicher – versichert man uns.</strong>  <strong> </strong><strong>Wenn wir nicht zu den Ärmsten gehen, bleibt  unsere Botschaft vom  Evangelium leer – das verstehe ich heute Abend  noch besser. Grau sind  die Häuserfronten, unsicher die Blicke, die uns  begegnen. Ein  beklommenes Gefühl breitet sich in mir aus. Es ist  weniger Angst als  vielmehr die tiefe Betroffenheit über das Elend, das  mir hier begegnet.</strong>  <strong> </strong><strong>Während unser Wagen die Hügelkuppe erreicht  hat, breitet sich unter  uns das Lichtermeer von São Paulo aus, im  Dunst des Abendhimmels.  Manchmal gibt es Situationen, in denen mir die  Worte fehlen. Eine solche  Situation spüre ich, während wir wieder  einmal im Rückwärtsgang fahren  und den Verkehr vor uns vorbeilassen.  Mein Blick fällt auf eine Mutter  mit ihren vier Kindern, die am  Straßenrand steht. Das Gebet aber hilft.  Ich bin mir sicher: Diese  Menschen schließe ich heute ganz bewusst mit  in mein Gebet ein.</strong>  <strong> </strong><strong>Erzbischof Dr. Robert Zollitsch</strong>  Hintergrund &#8211; das Elendsviertel neben dem Gottesdienst-Platz:  <strong>Weihnachten im Slum &#8211; Christus in Brasilien</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Kobras, Ratten, Gewalt und viel Überlebensmut</strong>  <strong>  </strong>  <strong> </strong>  <strong>„Bei diesem Leben hier brauchen wir Hoffnung auf Gottes   Beistand“, sagt die tiefreligiöse Cleide de Souza Nascimento in ihrer   Elendskate – und wünscht sich nur eins:“Weihnachten darf es nicht   schütten – sonst sind wir geliefert.“ Direkt vor der Bretterhütte   schwillt bei starken Tropengewittern der barbarisch stinkende Kloakebach   an – ebenso übelriechendes Abwasser dringt dann von hinten in die Kate   herein und fließt wasserfallartig von der Eingangsluke, da, wo die   Dreißigjährige steht, den Grabenhang hinunter, trifft sich mit der   Kloake. „Abwasser läuft sogar aufs Bett – mein kleinster Sohn hat   chronische Asthma, für den ist das hier besonders schlecht.“ </strong><strong>  </strong>  <strong>Modrig-feucht ist es auch bei Sonne in der fensterlosen Kate –    vier alte, zerschlissene Matratzen für die sechs Bewohner, ein Herd   mit blauem Kochgasbehälter, das bißchen Kleidung baumelt an Wandhaken.   „Weihnachten gibts keine Geschenke, nichts, dafür reicht das Geld nicht,   ein bißchen Weihnachtsschmuck ist auch nicht drin. Heiligabend wärs  für  uns alle zu eng in der Kate – wir machens wie die Nachbarn, treffen  uns  oben auf der Gasse, da ist mehr Platz.“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Als noch unter Staatschef Lula die Regierung 2003 das   Anti-Hunger-Programm startet, kämpft und streitet Cleide solange mit der   Staatsbürokratie, bis sie die sogenannte „Bolsa Familia“ endlich für   ihre vier Kinder kriegt – 198 Real monatlich, macht umgerechnet rund 21   Euro pro Kind. Der Liter pasteurisierte Frischmilch kostet in Sao Paulo   umgerechnet einen Euro dreißig, auch andere Grundnahrungsmittel sind  in  Brasilien, dem Niedrigstlohnland, auffällig teurer als im  Hochlohnland  Deutschland. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Was geben Sie so vor Weihnachten aus?</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Brasilien zählt längst nicht mehr zu den Billigpreisländern, merken selbst deutsche Touristen verärgert an der Copacabana. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Cleide macht Gelegenheitsarbeit, Tagelöhnerei, wäscht bei   Mittelschichtsfamilien, putzt denen die Wohnung:“Mein Mann ist   behindert, taub – der macht manchmal den Einweiser auf Parkplätzen.“ So   werden es dann wenigstens 31 Euro pro Kopf, für  jeden der sechs   monatlich – der Fahrschein für den Bus raus aus der Favela kostet über   einen Euro.  42 Prozent aller Empfänger von Bolsa Familia seien nach wie   vor verelendet, melden die Landesmedien. Der Slum von Cleide zeigt es   anschaulich.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Wird es in der Weihnachtszeit ein bißchen besser, gibts da   spendenfreudige Leute? „Gottseidank kriegen wir von der  Kirche stets   Pakete mit Grundnahrungsmitteln – da sind Reis, Bohnen, Zucker, Speiseöl   dabei – Kleidung wird auch verteilt!“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo   die reichste Stadt ganz Lateinamerikas – läßt sich wenigstens mal ein   Sozialarbeiter in dieser Favela Cachoeirinha blicken, aus der am ersten   Advent vom ZDF der Adveniat-Gottesdienst übertragen wurde? Cleide   verneint:“Hier kommt nie mal einer von der Präfektur, vom Staat vorbei –   man muß unheimlich bei den Behörden hinterher sein, um Bolsa Familia  zu  kriegen. Wer von den vielen Halb-und Voll-Analphabeten hier das  nicht  weiß, geht leer aus. Sechs Monate haben sie mir die Bolsa Familia  unter  einem Vorwand gesperrt – das war für uns grauenhaft. So viele  haben  eigentlich ein Anrecht, kriegen aber keinen Centavo.“ Übertreibt  sie da  nicht ein bißchen?    </strong>  <strong>  </strong>  <strong> Zahlreiche Katen kleben wie die von Cleide in dem   Kloakegraben, die Eingänge wirken wie dunkle Löcher – auch wegen der   Sicherheit, um nicht beklaut zu werden, gibts keine anderen Öffnungen,   in die Tageslicht fallen könnte. Starken Hautausschlag, viel Grind und   Bläschen am Mund bemerkt man bei vielen Slumbewohnern – Tuberkulose und   sogar Lepra finden beste Ausbreitungsbedingungen. Hier holt man sich   rasch Elendskrankheiten, sagen Slumpriester, weil das Immunsystem der   Bewohner  stark geschwächt ist.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Cleide haust seit 14 Jahren in dieser Hütte – nur einen   Steinwurf entfernt hat Cleyton dos Santos, 22,  für seine Frau Erica und   die zwei kleinen Kinder eine Holzkate direkt an einen breiten   Abwasserbach gebaut. „Die Kinder bitten uns, Lichter, ein bißchen   Weihnachtsschmuck an die Wand zu hängen – aber das ist unmöglich, wir   haben tagtäglich so viel Dringenderes im Kopf! Jetzt, im Hochsommer,   regnets alle paar Tage heftig, tritt der Bach über die Ufer, trägt   stinkenden Schlamm in die Gasse, waten wir notgedrungen drin herum. Hier   gibt es massenweise Ratten, die Krankheiten übertragen, müssen wir   besonders wegen der Kinder aufpassen.“ Cleyton, entsetzlich mager, ist   arbeitslos – Erica kriegt als Reinemachfrau  maximal 550 Real im Monat –   das macht für alle vier umgerechnet höchstens 57 Euro pro Kopf –   Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsschmaus am Heiligabend? Fehlanzeige. „Wir   setzen uns zu den Hüttennachbarn auf die Gasse – jeder gibt was für   einen Teller mit Essen. Ich habe gehört, die Regierung erzählt draußen   in der Welt, daß es den Brasilianern jetzt viel besser geht und allen   geholfen wird. Das ist gelogen – man läßt uns hier im Slum total im   Stich!“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Rosilene, 33, Cleytons Nachbarin, wird just um Weihnachten   herum niederkommen – es ist das siebte Kind. „Weihnachten“, lacht sie   bitter-ironisch, „Gott im Himmel, was soll ich da schon machen? Ich   hocke in der Kate wie immer, hoffe auf die Hilfe der Nachbarn. Ich   kriege ja vom Staat garnichts, nur ein bißchen Geld von den Vätern   meiner Kinder. Wenns mal 200 Real im Monat werden, bin ich direkt   zufrieden…“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>200 Real – umgerechnet  rund 12 Euro monatlich für jedes der   sechs Kinder, für Rosilene – wie soll das gehen, bei den Preisen? „Mein   ältester Sohn kann schon ein bißchen arbeiten, der organisiert uns  immer  mal was zu essen, sorgt für ein bißchen Reis und Milch, das  Kochgas –  meine Nachbarn sind zwar wunderbar, aber die haben ja selber  nichts. Ich  schlage mich irgendwie durch – ja – ich lebe noch!“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Pedro, der Gelegenheitsarbeiter, kam mit seiner Frau, den   fünf Kindern zu spät – weil nirgendwo noch eine Hütte hingepaßt hätte,   baut er sie mitten in den Abwässerbach – ausgerechnet am Eingang mündet   ein Kloakegraben hinein, vergrößert den Gestank noch mehr. „Letzte   Weihnachten haben wir die Kate eingeweiht – feiern jetzt einjähriges   Überleben. Das Abwasser steigt bei Gewitterregen nicht zu uns hoch –   aber Ratten, sogar weiße, und Kobras klettern nachts hinein – wir müssen   unheimlich auf der Hut sein. Denn das Dumme ist – Hauskatzen helfen   nicht, die hauen vor den Rattenhorden ab. Egal, wir haben uns dran   gewöhnt. Ich beklage mich nicht – grade vor Weihnachten gibts für mich   mehr Jobs, schaufle ich mal Erde weg, repariere, streiche, schleppe was.   Aber Heiligabend sind wir alle in der Kate, feiern Christi Geburt. Die   Leute im Slum beten sehr viel – bitten Gott um spirituelle Kraft, um   Hilfe in dieser Misere. Der Mann da neben Dir – den kenne ich – das ist   doch der Padre, der jetzt vor Weihnachten die Lebensmittelpakete und  das  Spielzeug verteilt!“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Pedro meint Slumpfarrer Bernardo Daly, einen Iren, der mit   seiner Schar hochengagierter kirchlicher Menschenrechtsaktivisten trotz   bescheidenster Mittel weit schlimmeres Elend und krassesten Hunger   verhindert – und die Räumung des Slums, die Vertreibung der Favelados   durch die Polizei. Todesschwadronen, Drogenbanditen-und Polizeigewalt,   dazu immer wieder Hüttenbrände, bei denen Kleinkinder verkohlen  &#8211; Daly   muß als Seelsorger tagtäglich mit Situationen fertigwerden, Dinge   verkraften, die das Vorstellungsvermögen der meisten Deutschen   übersteigt.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Der Padre wirkt erstaunlich ruhig und besonnen – doch   manchmal macht er seiner Empörung Luft. Wie an der Kate von Elise, die   direkt am Kloakegraben haust. „Ich kriege 134 Real Bolsa Familia, weil   die ältere meiner beiden Töchter geistig behindert ist, ständig meine   Betreuung braucht – mehr Geld haben wir nicht im Monat.“ 134 Real – also   umgerechnet rund 18 Euro für jede der drei. Padre Daly ist   geschockt:“Das ist doch unmöglich. Wer so lebt, muß manchmal das   eigentlich Unmögliche tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt…“ Der   Geistliche läßt offen, was er konkret meint – nicht nötig.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>„Jetzt, vor Weihnachten, kämpfe ich dafür, daß mehr   Nahrungsmittelspenden in den Slum gelangen – auch zu denen, die garnicht   wissen können, wo es Ausgabestellen gibt, also Alte, Behinderte,   Kranke“, sagt  Eliane Takeko, 46, engste Mitstreiterin von Padre Doty,   zudem Präsidentin der Bewohnerassoziation. “Ein bißchen  mehr Spielzeug   für die Kinder – das müßte doch drin sein, auch dafür streite ich mich   mit der Präfektur herum. Die Lage im Slum macht mich traurig und wütend    – Brasilien ist doch soooo reich – die Mittel sind da! Wir von der   katholischen Kirche akzeptieren nicht diese grauenhafte Logik, daß es   Arme, Verelendete nun mal gibt und immer geben wird. In den über 2600   Slums von São Paulo gibts viele sogenannte Kirchen, die nichts fürs   Soziale tun. Wir legen uns mit denen `oben` an.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Dieses Jahr ist der Slum noch voller, noch dichter bewohnt   als letzte Weihnachten, meint Eliane Takeko. „Manche Slums werden  von   der Polizei geräumt und zerstört, vor der Fußball-WM werden Obdachlose   aus der City vertrieben – die kommen notgedrungen zu uns an die   Peripherie. Deswegen wird es immer enger in den Hütten.“ Aber warum gibt   es dann keine Massenproteste der Slumbewohner? „Die Menschen haben   Angst“, sagt Padre Doty. „Nicht wenige hatten sich engagiert, haben   resigniert aufgegeben. Zudem ist das Bildungsniveau in Brasilien   entsetzlich niedrig – Leute ohne Bildung, Analphabeten wissen garnicht,   wie man das macht – sich organisieren, auf die Straße gehen,   Bürgerrechte durchsetzen. Die kennen ihre Rechte já garnicht.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Eliane Takeko stimmt zu: „Es liegt auch am Hunger – wer sich   nur schlecht ernährt, in solchen Katen haust, kann nicht richtig  denken,  ist schnell kaputt, noch dazu bei Tropenhitze. Und wer zu oft  den Mund  aufmacht, fliegt raus, kriegt nicht mal eine Tagelöhnerarbeit.   Auch ich  muß aufpassen.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Selbst in ihrer engen Kate gibts keinen Weihnachtsschmuck –   denn auch sie schlägt sich mit Gelegenheitsarbeit durch, wie die   Tochter. „Wir beide kommen auf höchstens 500 Real im Monat – das muß für   alle sechs in der Kate reichen. Mein Mann ist behindert, hatte einen   Unfall. Da heißt es, irrsinnig sparen.“  Maximal umgerechnet 200 Euro   monatlich, für sechs Leute – wie macht sie das?</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Körperlich und geistig Behinderte – auffällig, wie viele in   den Slums hausen. Laut Studien sind es 23, 91 Prozent der   brasilianischen Bevölkerung, gegenüber rund einem Prozent in   hochentwickelten Staaten wie Deutschland. Immer wieder geschieht, daß   geistig behinderte Mädchen und Frauen der Favelas vergewaltigt werden.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Über 30 Millionen Brasilianer leben laut Kirchenangaben noch   in extremer Armut. Nimmt man jedoch die offizielle  Regierungseinstufung,  zählen Eliane Takeko und ihre Familie nicht mehr  dazu, liegen oberhalb  der amtlich allen Ernstes auf umgerechnet etwa 29  Euro angesetzten  Pro-Kopf-Grenze, sind nur noch „arm“ &#8211;  Rosilene mit  den sechs Kindern  und Elise aber liegen darunter…</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Haben alle in gewisser Weise sogar „Glück“, Weihnachten im   Slum einer reichen Wirtschaftsmetropole wie Sao Paulo zu feiern? Denn   Brasiliens grauenhafteste Elendsviertel liegen nicht hier, sondern in   den kraß unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens.</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/paraisokate.jpg" alt="paraisokate.jpg" />  <strong>“Krise bestens überstanden”: Eingang von Slumkate in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo.</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/01/bewohnerin-eines-der-uber-2000-slums-in-lateinamerikas-reichster-stadt-sao-paulo-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/01/bewohnerin-eines-der-uber-2000-slums-in-lateinamerikas-reichster-stadt-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" />  <strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor   Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats   Sao Paulo.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasiliens-musik-und-tanzphanomen-baile-funk-in-europa-vom-kulturbetrieb-gelobt-gefordert-baile-funk-bringt-terror-und-tod-an-die-peripherie-zeitung-sao-paulos-zu-lynch-verbrechen-am-tag-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasiliens-musik-und-tanzphanomen-baile-funk-in-europa-vom-kulturbetrieb-gelobt-gefordert-baile-funk-bringt-terror-und-tod-an-die-peripherie-zeitung-sao-paulos-zu-lynch-verbrechen-am-tag-d/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a>  <strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a>  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker</strong></a>  <strong>Schlingensief: </strong><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A"> http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A</a></strong>  <strong>Brasiliens Wirtschaftslage 2011:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/boomland-brasilien-stagnierende-wirtschaft-im-dritten-quartal-industrieproduktion-schrumpfte-um-09-prozent-gegenuber-zweitem-quartal/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/boomland-brasilien-stagnierende-wirtschaft-im-dritten-quartal-industrieproduktion-schrumpfte-um-09-prozent-gegenuber-zweitem-quartal/</a></strong></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/" rel="bookmark">Brasiliens   “Boom” und die Slumhütten. “Ratten, Unmassen von Fiebermücken, Kloake   bei jedem Gewitterregen in der Kate.” “Warum hat Sao Paulo noch 2627   Slums?”</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" />  <strong>Hausen  an stinkender Kloake, nahe dem Platz des  Adveniat-Gottesdienstes &#8211; in Lateinamerikas reichster  Stadt Sao Paulo.  “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser  Kate.”(Mutter von vier  Kindern) Die </strong>  <strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion   Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und   Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den   stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der   siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong>  <a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a>  <strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong>  <strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a>  <strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong>  <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a>  <strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong> <strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a>  <strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" />  <strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a>  <strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a></strong> <strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/" rel="bookmark">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804" title="Beitrag bearbeiten">**</a>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" />  <a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong>http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<h2>Rio+20. Brasilien: “Nach wie vor hemmungslose  Aktionen der  Todesschwadronen, institutionalisierte Barbarei.” Lulas   Menschenrechtsminister  Paulo Vannuchi räumt gegen Ende der zweiten   Amtszeit erneut Fortbestehen der brasilianischen Todesschwadronen ein.   “Folter ohne Ende”(Soziologiezeitschrift “Sociologia”) Lulas   Menschenrechtsbilanz. Strategischer Partner der Berliner Regierung.   Peter Scholl-Latour. Folter und Todesschwadronen als   Fortschrittskriterium: “fortschrittliche Schwellenländer wie Brasilien”.   José Zapatero, EU-Ratspräsident, Gregor Gysi. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3950" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter-ohne-ende/" rel="tag">“Folter ohne Ende”</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amnesty/" rel="tag">Amnesty</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/blogger-yoani/" rel="tag">Blogger Yoani</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gregor-gysi/" rel="tag">Gregor Gysi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-vannuchi/" rel="tag">Paulo Vannuchi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/peter-scholl-latour/" rel="tag">Peter Scholl-Latour</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/scheiterhaufen/" rel="tag">Scheiterhaufen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/slum-diktatur/" rel="tag">Slum-Diktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/todesschwadronen/" rel="tag">Todesschwadronen</a>  <strong>Vannuchi wies gegenüber der Presse speziell auf   Todesschwadronen im brasilianischen Nordosten, aus dem Staatschef Lula   stammt. Die Organisation Amerikanischer Staaten prüfe derzeit 98   Anklagen gegen Brasilien wegen Menschenrechtsverletzungen gravierender   Art. Bei Brasiliens Todesschwadronen bestehe eine promiskuitive Allianz   zwischen Vertretern des Staates(agentes publicos) und Vertretern   außerhalb des Staatsapparats.</strong>  <strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong>  <strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong>  <strong><a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html">http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</a></strong>  <strong> </strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/03/todesschwadronen-in-rio-de-janeiro-polizeioffizier-bei-attentat-erschossen-der-an-ermittlungen-teilnahm-militarpolizisten-anzeigte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/03/todesschwadronen-in-rio-de-janeiro-polizeioffizier-bei-attentat-erschossen-der-an-ermittlungen-teilnahm-militarpolizisten-anzeigte/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/todesschwadronenglobocapa.JPG" alt="todesschwadronenglobocapa.JPG" />  <strong>Todesschwadronen 2011: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/</a></strong>  <strong>Auch aus europäischen Ländern erhält die sehr spezielle   Demokratie-Politik der Lula-Regierung sehr viel Lob. Beifall kommt auch   von alten und neuen Rechten. Im Gegensatz zu Amnesty International   London sind angesichts rasch zunehmender neoliberaler Herzenskälte für   die meisten europäischen Medien  gravierende Menschenrechtsverletzungen   in Brasilien, wie Scheiterhaufen sowie von Staatsangestellten   praktizierte Folter und Todesschwadronen, nicht der Rede und damit auch   nicht der Erwähnung wert.  Lulas Menschenrechtsbilanz zweier   Amtszeiten hat die politische Glaubwürdigkeit seiner Regierung in   europäischen Ländern offenbar sehr stark erhöht. </strong>  <strong>Menschenrechtsanwalt Bruno Alves de Souza Toledo:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/08/brasiliens-menschenrechtsanwalt-bruno-alves-de-souza-toledo-sein-energisches-auftreten-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-bewirkte-dort-proteste-gegen-einen-standigen-uno-sicherheitsratssitz-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/08/brasiliens-menschenrechtsanwalt-bruno-alves-de-souza-toledo-sein-energisches-auftreten-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-bewirkte-dort-proteste-gegen-einen-standigen-uno-sicherheitsratssitz-bras/</a></strong>  <strong>Helio Bicudo: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/todesschwadronen-in-brasilien-unter-lula-katholischer-menschenrechtsaktivist-helio-bicudo-todesschwadronen-wuten-weiter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/todesschwadronen-in-brasilien-unter-lula-katholischer-menschenrechtsaktivist-helio-bicudo-todesschwadronen-wuten-weiter/</a></strong>  <strong> </strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/</a></strong>  <strong>Lula links oder rechts?</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/</a></strong>  <strong> </strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/18/ermittlungen-gegen-weitere-todesschwadron-in-sao-paulo-bisher-offenbar-mindestens-elf-menschen-liquidiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/18/ermittlungen-gegen-weitere-todesschwadron-in-sao-paulo-bisher-offenbar-mindestens-elf-menschen-liquidiert/</a></strong>  <strong>Fotodokumentation und Slum-Dikatur:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong>  <strong>Gregor Gysi, Linkspartei, Deutschland: “Von allen linken   Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die   größten Erfolge.” </strong>  <strong>“Lula Superstar”:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html</a>  <strong>Peter Scholl-Latour:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/peter-scholl-latour-uber-brasilien-vielfaltige-harmonie-der-rassen-mauricio-pestana-uber-das-rassistischste-land-der-erde-jurandir-freire-costa-uber-ethisch-moralische-schizophrenie-m/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/peter-scholl-latour-uber-brasilien-vielfaltige-harmonie-der-rassen-mauricio-pestana-uber-das-rassistischste-land-der-erde-jurandir-freire-costa-uber-ethisch-moralische-schizophrenie-m/</a>  <strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es       selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in       Kommerz-Reiseführern fehlt…</h2>
<p><strong>Scheiterhaufen und Slum-Diktatur: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</a>  <strong>Die Aufdringlichkeit der Sinne</strong>  <strong>Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft &#8211; Oskar Negt(2000)</strong>  <strong>“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten    Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele    Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte    Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und    öffentlich gequält werden &#8211; das gehört nicht der Vergangenheit an.”</strong>  <strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/zerstuckes.JPG" alt="zerstuckes.JPG" />  <strong>Gefängnishorror unter Lula &#8211; UNO-Menschenrechtskommission in   Genf befaßt sich mit den Zuständen. Foto von brasilianischen   Menschenrechtsaktivisten.</strong>  <strong>Umgang mit Geschichte:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/23/laut-lula-zog-die-regierung-aus-der-diktatur-folterpraxis-dem-martyrium-der-verfolgten-die-richtigen-lehren-folha-de-sao-paulo-nennt-die-skandalos-folterer-wurden-nicht-bestraft-folter-ohne/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/23/laut-lula-zog-die-regierung-aus-der-diktatur-folterpraxis-dem-martyrium-der-verfolgten-die-richtigen-lehren-folha-de-sao-paulo-nennt-die-skandalos-folterer-wurden-nicht-bestraft-folter-ohne/</a>  <strong>Menschenrechtsminister Paulo Vannuchi zur Sklavenarbeit:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/23/die-zeit-interviewt-lula-der-pr-witz-aus-hamburg-was-alles-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/23/die-zeit-interviewt-lula-der-pr-witz-aus-hamburg-was-alles-fehlt/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotofarbe1.jpg" alt="zeitungsfotofarbe1.jpg" />  <strong>Zeitungsfoto &#8211; Rio-Bewohner betrachten Ermordete. Das   Desinteresse an den tatsächlichen Lebensbedingungen der Slumbewohner ist   enorm.</strong>  <strong>”Die Praxis der Folter ist als Form institutioneller Gewalt   im Alltag des Sicherheitsapparats weiter präsent und richtet sich   besonders gegen die Armen.(brasilianische Soziologie-Zeitschrift   “Sociologia” in ihrer neuesten Ausgabe) </strong>  <strong>“Folter ohne Ende”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></strong>  <strong>Folter von Kindern: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/anzeigen-wegen-folter-von-heimkindern-unter-lula-die-organisation-amerikanischer-staaten-interveniert-morde-und-folterungen-verhindern-brasiliens-gefangnissystem-ahnelt-nazistischen-kzs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/anzeigen-wegen-folter-von-heimkindern-unter-lula-die-organisation-amerikanischer-staaten-interveniert-morde-und-folterungen-verhindern-brasiliens-gefangnissystem-ahnelt-nazistischen-kzs/</a></strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/muttertote.jpg" alt="muttertote.jpg" />  Zeitungsfoto.  <strong>Menschenrechtsminister Paulo Vannuchi zu außergerichtlichen Exekutionen und Blutbädern während der Lula-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/todesschwadronen-in-brasilien-unter-lula-katholischer-menschenrechtsaktivist-helio-bicudo-todesschwadronen-wuten-weiter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/todesschwadronen-in-brasilien-unter-lula-katholischer-menschenrechtsaktivist-helio-bicudo-todesschwadronen-wuten-weiter/</a>  <strong>Vannuchi zu täglichen Menschenrechtsverletzungen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gravierende-menschenrechtsverletzungen-eindie-menschenrechtsverletzungen-sind-routine-alltaglich-und-allgemein-verbreitet-das-gefangnissystem-ist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gravierende-menschenrechtsverletzungen-eindie-menschenrechtsverletzungen-sind-routine-alltaglich-und-allgemein-verbreitet-das-gefangnissystem-ist/</a>  <strong>Lula-Pressekonferenz vom Dezember 2009 in Berlin:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</a>  <strong>Kopf unter Wasser:</strong> <a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser">http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser</a>  <strong>“Krieg auf dem Morro dos Macacos”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/leider-sind-es-nicht-mehr-so-viele-die-die-ganze-wahrheit-wissen-wollen-man-biegt-sehr-schnell-ab-um-bei-seiner-meinung-bleiben-zu-konnen-und-bei-den-als-angenehm-empfundenen-losungen-ich-hab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/leider-sind-es-nicht-mehr-so-viele-die-die-ganze-wahrheit-wissen-wollen-man-biegt-sehr-schnell-ab-um-bei-seiner-meinung-bleiben-zu-konnen-und-bei-den-als-angenehm-empfundenen-losungen-ich-hab/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a>  <strong>Menschenrechts-Samba &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/lula-macht-laut-wertekriterien-des-weltwirtschaftsforums-in-davos-alles-richtig-hohe-ehrung-mit-preis-global-statesmanship-wirtschaftsethik-und-menschenrechtslage-weltsozialforum-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/lula-macht-laut-wertekriterien-des-weltwirtschaftsforums-in-davos-alles-richtig-hohe-ehrung-mit-preis-global-statesmanship-wirtschaftsethik-und-menschenrechtslage-weltsozialforum-2010/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a>  <strong>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst. Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</strong>  <strong>Brasiliens Massengräber</strong>  <strong> </strong><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden,   sind das Szenen wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner   von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen  Demokratie.  In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die Praxis  beibehalten,  nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte Tote in  Massengräbern  zu verscharren.  Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten  dagegen und  sieht darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem,  weil es in  einem Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei,  unerwünschte  Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo  mit ihren  mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit  angesehene  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird  monatlich  eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern   verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden  als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann  auf  würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen   Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong><strong>Padre Lancelotti   erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in Sao Paulo   von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco geschaffen wurde,   um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich gemeinsam mit jenen   unbekannten Toten, den sogenannten „Indigentes“, in Massengräber zu   werfen. Wie die Menschenrechtskommission des Stadtparlaments jetzt   erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231000 Tote als Namenlose   verscharrt – allein auf d i e s e m Friedhof. Heute  kommen Monat für   Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu. Nach einem   Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester Lancelotti zufällig auf   dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der Staat der Namenlosen   entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet wird, sehe ich mit   Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist. Alle sind nackt und   werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird zugeschüttet &#8211; und   fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich,   die Verstorbenen in der Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage ich   als Geistlicher dann einer Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti hält   einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das Konzentrationslager   keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt – die Menschen sind   nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf der Kleidung, sondern   auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden verbrannt, verscharrt, wie   die Gefangenen damals, und es gibt weiter Massengräber.“ </strong><strong>Was   in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In der   nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des   Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen   unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest   hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es   ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW –   doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den   Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch   im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen,   niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie   das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden   sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der   Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die   schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt.  Wir alle haben Angst, daß   hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong><strong>Selbst in Rio  de  Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von   Banditenkommandos der über 1000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei   Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem   Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert.   Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich   stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie  in  Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas. </strong><strong>Priester   Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder   Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose   krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an ihrem   Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach dem Tode   zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer registriert man   durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir streiten heftig   mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen auch nach dem   Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich kennen wir diese   Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben, solche Leute sind   von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch Bürgerrechte. Wir   haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen, kriminellen   Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse stößt. Denn   wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos Verscharrten vorher   illegal Organe entnommen werden.“</strong><strong>Fast in ganz   Brasilien  und auch in Sao Paulo sind Todesschwadronen aktiv, zu denen   Polizeibeamte gehören, wie sogar das Menschenrechtsministerium in   Brasilia einräumt. Tagtäglich würden mißliebige Personen   außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind auch Obdachlose,   von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über zehntausend auf der   Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont, ist zudem die Zahl   der Verschwundenen auffällig hoch. </strong><strong>„Auf den Straßen  Sao  Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken   liegen &#8211; alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen Verdacht   hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise als   „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen   Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira   sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf   die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut die   Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann mysteriöserweise auf   einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu fassen – ein   Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira später  mehrere   Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein Sohn wurde allein am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser Kopf war doch intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf war von einem Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm wiederum von einem anderen – doch nichts   stammte von meinem Sohn“, sagt er der Presse. </strong><strong>In Sao   Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf dem   Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber auch an die mehr   als 200000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings   macht der Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings   nicht wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte   versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur   Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf   und den damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des   Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen.   Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten:   Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong>  <strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/torturasemfimcapa.jpg" alt="torturasemfimcapa.jpg" /></strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</a>  <strong>Kindstötung bei Indianerstämmen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/wikileaks-lula-und-die-leere-antiamerikanische-rhetorik-engste-freundschaftliche-beziehungen-zum-weisen-haus-doch-bitte-um-verstandnis-fur-spruche-gegen-die-usa-in-wahlkampfzeiten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/wikileaks-lula-und-die-leere-antiamerikanische-rhetorik-engste-freundschaftliche-beziehungen-zum-weisen-haus-doch-bitte-um-verstandnis-fur-spruche-gegen-die-usa-in-wahlkampfzeiten/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/atherino2009.jpg" alt="atherino2009.jpg" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/</a>  <strong>Brasilianische Protestsongs: </strong>  <strong>Paralamas do Sucesso:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sI4ZF2qEzpE">http://www.youtube.com/watch?v=sI4ZF2qEzpE</a>  <strong>Jorge Aragao:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4">http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4</a>  <strong>Bezerra da Silva:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI">http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI</a>  <strong>Legiao Urbana: </strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zy2-b8Ze90A&amp;feature=fvwrel">http://www.youtube.com/watch?v=zy2-b8Ze90A&amp;feature=fvwrel</a>  <strong>Rita Lee:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XTPV8cJoqSU">http://www.youtube.com/watch?v=XTPV8cJoqSU</a>  <strong>Cazuza:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NkNv2BflaSU">http://www.youtube.com/watch?v=NkNv2BflaSU</a>  <strong>Capital Inicial:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5xShbngQdaI">http://www.youtube.com/watch?v=5xShbngQdaI</a>  <strong>Titas:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0LXil87V6jQ">http://www.youtube.com/watch?v=0LXil87V6jQ</a>  <strong>Biquini Cavadao:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lR4GeUpk-LE">http://www.youtube.com/watch?v=lR4GeUpk-LE</a>  <strong>Raul Seixas:</strong>  <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S2cWf8lrQAQ">https://www.youtube.com/watch?v=S2cWf8lrQAQ</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/herzlich-willkommen-zum-letzten-fokus-amerika-ich-bin-sven-toniges-2532011/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/herzlich-willkommen-zum-letzten-fokus-amerika-ich-bin-sven-toniges-2532011/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" />  <strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong>  <strong>Amnesty Journal 2009:</strong>  <strong>“KOPF UNTER WASSER</strong>  <strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten    oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen    Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung    und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,    entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,    dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,    eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong>  <strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der    österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche    Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren    deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas    größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,    und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen   Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem    Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt    zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der    Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong>  <strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die    wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva    bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich  erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken  nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt, man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong>  <strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke    bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche    Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?    Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle    internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent    umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong>  <strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.    Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in    Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das    brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz  verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong>  <strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis    1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten    Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus    der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert    Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit    inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im    Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”    betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum    etwas ändern.</strong>  <strong> </strong><strong><em>Von Klaus Hart. Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<h3>ai-Journal Dezember 1996</h3>
<h2>Die “Hölle auf Erden”</h2>
<p><strong>BRASILIEN</strong>  <strong>Die “Hölle auf Erden”</strong>  <strong>Revolten, Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den   völlig  überfüllten brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar   als die  zehntgrößte Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten,   die man  eher in Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April   verkündete  Amnestie entspannte die Situation nicht.</strong>  <strong>Eine mittelalterlich anmutende Gefangenenzelle in Rios   Stadtteil  Realengo: Jeder der mehreren Dutzend Insassen hat laut Gesetz   Anspruch  auf mindestens acht Quadratmeter &#8211; hier ist es nicht mal ein   einziger.  Geschlafen wird deshalb in Schichten. Während ein Teil der   Gefangenen  auf feuchtem Boden liegt, schlafen die anderen in   Hängematten, die an  den Gitterstäben befestigt sind. In einer Zelle im   Stadtteil Bangu ein  ähnliches Bild: 35 fast nackte, schwitzende Männer   auf nur sechzehn  Quadratmetern bei beißendem Fäkaliengeruch und   nächtlichem Besuch von  Ratten. Die psychische Spannung ist fast mit   Händen greifbar. Neun von  zehn Gefangenen haben Furunkel, in der   heißesten Jahreszeit herrschen  bis zu 60 Grad. Dann fallen täglich etwa   20 Insassen ohnmächtig um,  werden von den Wärtern herausgezerrt und   durch andere ersetzt.</strong>  <strong>Um aus dieser Hölle herauszukommen und in eine weniger   überfüllte Zelle  verlegt zu werden, bestechen Häftlinge ihre Aufseher   mit bis zu  umgerechnet 5.000 Mark. Es gibt brasilianische Gefängnisse,   in denen die  Insassen das nötige Geld sammeln, um dann die  Begünstigten  auszulosen.  In Bangu kommen die notwendigen “Real” von  der Familie  oder  Verbrechersyndikaten &#8211; je unerträglicher die Hitze,  desto höher  die  Preise auf diesem Schwarzmarkt. Einmal am Tag gibt es  schlechtes  Essen;  die Lebensmittelpakete der Angehörigen werden  gewöhnlich nicht   ausgehändigt.</strong>  <strong> </strong><strong>Folter ist üblich. Ein Anwalt beschreibt   einen Fall von 1996:  “Polizisten mit Kapuzen mißhandelten 116   Gefangene, unter anderem mit  Elektroschocks. Alle wiesen Blutergüsse   auf, wurden zudem zu sexuellen  Handlungen gezwungen.” Fast täglich   werden Fälle zu Tode gefolterter,  erschlagener Häftlinge bekannt &#8211; die   politisch Verantwortlichen bleiben  meist passiv. Nur wenige   Intellektuelle protestieren, die Gesellschaft  scheint sich an die   grauenvollen Zustände gewöhnt zu haben.</strong>  <strong> </strong><strong>Pervertieren statt resozialisieren</strong>  <strong> </strong><strong>Menschenrechtsorganisationen wie amnesty   international oder “Human  Rights Watch” prangern die Zustände in den   brasilianischen Haftanstalten  an &#8211; und auch die Gefangenenseelsorge der   Katholischen Kirche läßt  nicht locker. Padre Geraldo Mauzeroll von  der  “Pastoral Carceraria” im  Teilstaat Sao Paulo gegenüber dem  ai-Journal:  “Wer ins Gefängnis kommt,  wird pervertiert, wird angesehen  und  behandelt wie ein Tier &#8211; niemand  ist an einer Besserung oder   Resozialisierung interessiert. Die  Gesellschaft rächt sich an ihnen,   läßt sie intellektuell, spirituell,  moralisch und kulturell und nicht   selten sogar physisch sterben.”  Mauzeroll hört in Polizeiwachen und   Gefängnissen sehr häufig den  Ausspruch: “Nur ein toter Häftling ist ein   guter Häftling!” Der Padre  geht seit 1973 in die “Presidios” &#8211; was er   täglich sieht, sind Bilder  wie aus Horrorfilmen: Tuberkulose  grassiert,  über die Gesichter  Todkranker laufen Ameisen. Häftlinge  verfaulen  buchstäblich in Zellen.  Die Gefängnisärzte sind selbst  kriminell, weil  sie Kranke bewußt </strong>  <strong>nicht behandeln, sondern sterben lassen. Sie werden aber nie   zur  Rechenschaft gezogen. Kriminell handeln auch Richter und   Staatsanwälte,  die über Folter und alle anderen   Menschenrechtsverletzungen detailliert  informiert sind, jedoch nicht   eingreifen.</strong>  <strong> </strong><strong>Das Gefängnispersonal verkauft   Lebensmittel, die für Häftlinge bestimmt  sind und ermöglicht   Rauschgifthandel und -konsum hinter Gitterstäben.  Ein   Gefängnisdirektor: “Drogen müssen dort drin sein, damit die  Gefangenen   ruhig bleiben.”</strong>  <strong> </strong><strong>Erzwungenes Schweigen, Morddrohungen</strong>  <strong> </strong><strong>Ein dunkles Kapitel ist auch die sexuelle   Gewalt, von Aufsehern sogar  gefördert. Mauzeroll zum ai-Journal: “Wird   ein wegen Vergewaltigung  Verurteilter eingeliefert, stecken die Wärter   ihn in bestimmte  Massenzellen, damit er dort von 15 oder 20  Häftlingen  vergewaltigt wird.  Dies ist Gesetz in den Kerkern, und so  verbreitet  sich Aids sehr  schnell.” Nach amtlichen Angaben infizierten  sich  bereits mehr als 20  Prozent aller Inhaftierten mit dem HIV-Virus  &#8211; ein  Großteil der rund  150.000 brasilianischen Gefangenen hat  homosexuellen  Verkehr, gewöhnlich  ungeschützt. </strong>  <strong> </strong><strong>Vitor Carreiro teilte in Rio de Janeiro   jahrelang eine Zelle mit 47  Gefangenen. Er ist von Aids gezeichnet und   sagt: “Alle Welt weiß, daß  die Frau des Gefangenen der andere  Gefangene  ist.” Promiskuität ist der  Alltag: José Ferreira da Silva,   HIV-positiv, berichtet von vier festen  und acht gelegentlichen Partnern   &#8211; keiner benutzt Präservative. </strong>  <strong> </strong><strong>Padre Mauzeroll drückt sich im Gegensatz zu   vielen “politisch korrekten”  Landsleuten nicht um unbequeme und   unangenehme Wahrheiten. Er hat keine  Probleme, die von den Autoritäten   gerne versteckten und verdrängten  Probleme offen anzusprechen. “Wer   über die Zustände redet und  informiert, stirbt”, lautet eine andere   Regel. Berufskiller erledigen  das &#8211; Mauzeroll weiß, daß auch sein Leben   in Gefahr ist. Dennoch klagt  er offen die soziale Ordnung Brasiliens   an: “Diese ist schuld an der  Situation.” </strong>  <strong> </strong><strong>Gemäß einer neuen Studie der Vereinten   Nationen lebt heute fast die  Hälfte der 150 Millionen Brasilianer in   verhältnismäßig entwickelten  Gebieten. “Wenn in Sao Paulo und Rio de   Janeiro die Lage in den  Gefängnissen bereits so schlimm ist”, gibt   Padre Mauzeroll zu bedenken,  “wie muß sie dann erst in den stark   unterentwickelten Regionen des  Nordens und Nordostens sein?”</strong>  <strong> Amnestie nur Kosmetik</strong>  <strong>Die Rechtsanwältin Zoraide Fernandez weist darauf hin, daß   Häftlinge  nach verbüßter Strafe oft noch jahrelang gefangengehalten   werden. 1995  waren es allein in Rio mindestens 560.</strong>  <strong>Brasiliens Staatschef Fernando Henrique Cardoso verkündete im   April die,  wie es offiziell hieß, größte Amnestie in der Geschichte   des Landes:  Etwa zehn Prozent der Gefangenen sollten freikommen. Wie   die  Gefängnisbehörden inzwischen einräumten, werden beispielsweise im    Teilstaat Rio de Janeiro nur wenig mehr als ein Prozent amnestiert. Die    511 Gefängnisse bieten Platz für höchstens 60.000 Personen, sind aber    nach jüngsten offiziellen Angaben mit 148.760 Häftlingen belegt &#8211; das    sind 15 Prozent mehr als 1994. Notwendig, so hieß es, sei der Bau von    145 zusätzlichen Haftanstalten. Die Lage in der Metropole Sao Paulo  ist   den Angaben zufolge am dramatischsten. Eine Besserung ist nicht in    Sicht: Per Haftbefehl suchte man allein 1996 rund 275.000 Straftäter.</strong>  <strong>Rund 95 Prozent der Häftlinge sind Arme, 96 Prozent sind   männlich und  etwa drei Viertel Voll- und Halbanalphabeten. Der typische   Gefangene, so  eine Studie, ist dunkelhäutig und jünger als 25 Jahre.   Jeden Monat  kommt es laut Statistik zu mindestens drei großen   Häftlingsrevolten, die  meisten werden allerdings der Öffentlichkeit   verschwiegen. Eine  Ausnahme bildet lediglich der südliche, relativ   hochentwickelte  Teilstaat Rio Grande do Sul &#8211; nur dort soll es auch   keine irregulär  festgehaltenen Häftlinge geben.</strong>  <strong> </strong><strong>Wärter und Spezialeinheiten gehen   gewöhnlich äußerst brutal gegen  meuternde Häftlinge vor: 1992 wurden im   berüchtigten Gefängnis  “Carandiru” von Sao Paulo mindestens 111   Insassen erschossen. Die  politisch Verantwortlichen und die direkt   Beteiligten blieben bisher  straffrei. In “Carandiru” ereignete sich   auch Ende Oktober wieder eine  Revolte: 670 Gefangene nahmen 27 Wärter   als Geiseln und forderten die  Verlegung in eine andere Haftanstalt.   Fünf Häftlinge versuchten  währenddessen in einem Müllwagen zu fliehen,   vier von ihnen wurden von  Militärpolizisten erschossen. Klaus Hart Der Autor ist freier Korrespondent in Rio de Janeiro</strong>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Endstation Carandiru</a></strong>01.04.2006    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein    brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte    efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat. Von    Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole São    Paulo hat im Februar eine mehrfach lebenslängliche Gefängnisst …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt über    Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao Silvèrio    Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen, um die    derzeiti …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kolumne: Kopf unter Wasser</a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.  <a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</a></strong>01.05.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar: Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim de Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt, hatte s …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</a></strong>01.02.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER ZU    Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell abgeschafft,    doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und Nordosten wird sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter Form weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an Landgewerkschaftern …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kein Ende des Mordens in Sicht</a></strong>01.04.1997    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in Sicht   In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur   Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,   Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem   Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das, was   …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Folter bleibt alltäglich</a></strong>01.11.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In    Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet.    Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die gewünschte   Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht, drasti …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</a></strong>01.10.2000    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben    Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist    stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler    und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und  erhalten dort    politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</a></strong>01.02.1998    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit “Wildwest-Zulage”    Die Militärpolizei Brasiliens ist heute gewalttätiger als während der    Diktatur. Massaker an Häftlingen, Straßenkindern und Landlosen häufen    sich. Menschenrechtler protestieren gegen eine “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt und zum Töten Unschuldiger anreizt.   …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2">2</a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite">nächste Seite</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</a></strong>01.09.2004    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In  kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch    Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die    privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den    Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Die “Hölle auf Erden”</a></strong>01.12.1996    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden” Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkünde …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Staat im Staate</a></strong>01.10.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien    haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale Leben    kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de Janeiro häufen    sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ungesühnte Gewaltexzesse</a></strong>01.09.1999    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli 1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler    besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao    Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen,  …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1999    | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine    Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem    Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique    Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu    Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und  …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1998    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer macht    Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne in Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a>  <strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über    fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und    Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist    hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten    südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden –    nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements    direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum  in   Holz-und Backsteinkaten rund 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und    Müllgestank hausen. Dabei gibt es an der fernen Peripherie weit    grauenhaftere Slums. Auch für die Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht    zu überbieten, daß der von bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel    in Paraisopolis nur dank der reichen Großkunden von nebenan so  lukrativ   funktioniert. Der junge schwarze Slumpriester Luciano Borges  Basilio   nimmt kein Blatt vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist  besser   organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser, während  die Polizei   desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere  Beamte   ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in  Paraisopolis einen   Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und  sind unter Streß und   Hochspannung, wenn sie in einen Slum  hineinmüssen. Aber Willkür   rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener  kleinen Minderheit von   Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt die  Polizei bei Razzien   permanent Grundrechte der völlig unschuldigen  Bewohnermehrheit, was   weder die Kirche noch Amnesty International  hinnimmt. Tim Cahill ist   wiederholt vor Ort, spricht mit Zeugen. Sie  berichten von Folterungen,   ungerechtfertigtem Schußwaffengebrauch: Bei  der Verfolgung von   Gangstern, die in das Gassengewirr und  Menschengewimmel des Slums   flüchten, wird ein neunmonatiges Baby in  den Arm geschossen, eine   Sechzehnjährige an den Brüsten verwundet. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den    gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die    Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong>  <strong>  </strong>  <strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die    Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen,    fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei    Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist    landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet    Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher    Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie    Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es    fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche    Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen    Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem    Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil    Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert    dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum Weitermachen,    argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt –    Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der    Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen    Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des    Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter    Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die    alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe    der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf    Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die    Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei    der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen    lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den    Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit    versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen    einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf    Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab    große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs    – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter    gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor    grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und    Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille. Echte    Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen    verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht, üben    wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht, eine reale    Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat    mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen    Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der    Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf    positive Änderungen hindeuten?</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln,    während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik, an    Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns heißt  dies,   vor Ort noch intensiver zu recherchieren und   Menschenrechtsverletzungen  permanent anzuprangern. Die Situation   Brasiliens ist sehr komplex. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage    gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar    Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens    Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi,    Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich    außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie    Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen    seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in    Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und    klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn    das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der    häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der    offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn    die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,     muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen,    besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben wir bei    unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis, bei den    Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat marginalisiert    diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb des Staatsapparats    herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen nicht zu kontrollieren.    Angesichts extremer Kriminalität läßt man den Sicherheitskräften die    Freiheit, Menschenrechte einfach zu verletzen. Wichtig ist, beide  Seiten   zu sehen. </strong>  <strong>“Cities of Terror” &#8211; WOXX:</strong> <a href="http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf"><strong> http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf</strong></a>  <strong><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm"><strong>http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm</strong></a></strong></p>
<h2>EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung startet in   Hamburg. “Wir teilen   die Werte der individuellen Freiheit, der   Herrschaft des Rechts und   der Menschenrechte.” Bundesaußenminister   Westerwelle. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11470" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eu-lateinamerik-karibik-stiftung-hamburg/" rel="tag"> </a>  <a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html"><strong>http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html</strong></a>  <a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html"><strong>http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.</strong></a>  <strong>Hintergrund von 1997 &#8211; veröffentlichte Texte in Lateinamerika-Nachrichten &#8211; hat sich seitdem an der Lage viel verändert?</strong></p>
<h1>Im Dienst des organisierten Verbrechens</h1>
<h2>Rios Straßenkinder &#8211; neue Dimension eines alten Problems</h2>
<p>Immer  mehr Straßenkinder Brasiliens werden von der organisierten     Kriminalität  rekrutiert und landen damit in den Kreisläufen der     täglichen Barbarei  und Gewalt. Das „Missionsobjekt“ Straßenkind hat     hierdurch neue  Dimensionen erfahren, die bislang allerdings von den      Straßenkinderprojekten im Ausland kaum zur Kenntnis genommen wurden.      Unser Autor Klaus Hart aus Rio de Janeiro schildert die wenig      erfreuliche Entwicklug des Problems.  Bis zum entsetzlichen  Candelaria-Massaker von 1993 (vgl. LN Nr.     231/232) gehörten die Meninos  de Rua zum normalen Erscheinungsbild der     Sieben-Millionen-Stadt Rio de  Janeiro. Ob in Copacabana, Ipanema  oder    in der City &#8211; immer zogen sie in  Gruppen herum, bettelten,  stahlen.   Und  schlimmer noch: Eine sichtbare  Minderheit unter den   Straßenkindern   überfiel, terrorisierte regelrecht  bevorzugt   schwangere Frauen und  alte  Leute. Im Stadtzentrum bin auch ich mehrfach von Straßenkindern verfolgt      worden, flüchtete mich in Restaurants oder in von bewaffneten Pförtnern      bewachte Hauseingänge. Wenn die Gruppen mich dennoch erwischten,   waren    eben Geld und teures Arbeitsgerät wie Sony-Recorder oder Kamera   weg.    Eine Bande ritzte mir vorm Wegrennen in Richtung Polizeikabine   einmal    Arm und Hand blutig. Aber das ist alles harmlos im Vergleich   zu den    Erlebnissen vieler Einheimischer. Eine brasilianische  Bekannte  fuhr mit    dem Wagen die famose Avenida Atlantica entlang,  ihr  Kleinkind auf dem    Rücksitz. An der Ampel wird das Auto von   Straßenkindern umringt, eines    schneidet ihrer Tochter die Kehle   durch, sie verblutet. Einem    Nordamerikaner, zum Arbeiten in Rio,   schlägt eine Gruppe eine    abgeschlagene Flasche ins Gesicht, einfach   so, ohne Raubabsicht. Derzeit muß man in Rios Kernbereichen Meninos de Rua allerdings fast mit      der Lupe suchen. Statt der Tausenden von Anfang der 90er Jahre      verlieren sich im Straßengewühl bestenfalls einige hundert. Will ich zur      nächsten Metrostation, kommen mir gelegentlich ausgeraubte      traumatisierte Frauen entgegen: „Gehen Sie nicht weiter, an der Ecke      lauern drei Meninos mit Messern!“ Also laufe ich zurück, nehme am Stand      ein Taxi, fahre an den Kids vorbei, höre vom Motorista: „Die da   werden    nicht alt, hinter denen sind schon die Kollegen her.“   Diskutieren    sinnlos. Grundtenor an den Stehbars: Sofort umlegen,   bevor die Blödsinn    machen. Straßenkinder-Experten wie Roberto Santos, Leiter der angesehenen      Stiftung Sâo Martinho, bestätigen, daß die Gesellschaft, besonders die      Mittel- und Oberschicht, auf Repression setzt und Gewalt gegen die      Minderjährigen wie nie zuvor befürwortet. Gemäß einer neuen seriösen      Umfrage sind rund 52 Prozent der BewohnerInnen von Rio generell für      Lynchjustiz. Den Intellektuellen, ebenso wie den in-und ausländischen      NGOs, gelang es nicht, einen Meinungsumschwung herbeizuführen &#8211; die      brasilianische Gesellschaft ist neoliberaler, individualistischer  und     deutlich egoistischer geworden. Das früher bestehende Mitgefühl  etwa  der    Mittelschicht mit den Armen hat spürbar abgenommem. Weiter  gilt,  was    der inzwischen verstorbene Betinho konstatierte: Das  Beseitigen  von  als   störend empfundenen Minderjährigen wird von einem  Großteil  der    BrasilianerInnen hingenommen, toleriert, und im Sinne  einer  geistigen    Komplizenschaft mit den Mördern sogar befürwortet.  Anti-NGO-Kampagne  Inzwischen hat sich das Problemfeld verändert. Heute über gute oder      schlechte Straßenkinderprojekte, über die Unterschlagung von      Spendengeldern und über Kinderelend als Bereicherungsquelle für      unehrliche NGOs zu debattieren, wäre müßig. Regierungsunabhängige      Organisationen, die sich direkt den Straßenkindern widmen, gibt es kaum      noch. Die meisten sind schlichtweg eingegangen, seit das Ausland  weit     weniger Spenden überweist und die Regierung nach einer  geschickt     betriebenen Anti-NGO-Kampagne Gelder stoppte. Cristina  Leonardo, die     couragierte Leiterin des Centro Brasileiro de Defesa  dos Direitos da     Crianca e do Adolescente (Brasilianisches Zentrum  für die Verteidigung     der Rechte von Kindern und Jugendlichen) und  Verteidigerin von Opfern     und Überlebenden des Candelaria-Massakers,  wie auch Roberto Santos     bestreiten vehement, daß die Regierung etwa  durch gute  Präventivprojekte    die Zahl der Straßenkinder gesenkt  habe. Unter  Präsident Fernando    Henrique Cardoso sei die Situation  gerade im  Sozialbereich, ob Bildung    oder Gesundheit, so schlecht wie  noch nie.  Ausländische    Unterstützergruppen, so ist immer wieder zu  hören,  hätten eine völlig    falsche, oft sozialromantische Sicht der  Dinge.  Größtenteils werde    übersehen, was sich bereits vor dem   Candelaria-Massaker 1993 deutlich    abzeichnete: Das organisierte   Verbrechen offeriert den Kindern und    Jugendlichen vergleichsweise   gutbezahlte Jobs, bei keineswegs    geringerem, sondern weit höherem   Lebensrisiko, doch für umgerechnet bis    zu tausend Mark die Woche. In   sämtlichen Slums von Rio de Janeiro,  auch   dies ist inzwischen ein   Gemeinplatz, funktionieren selbst die vom    Ausland finanzierten   Hilfsprojekte nur, wenn das organisierte  Verbrechen   seine Zustimmung   gibt. In Europa denken immer noch viele,  Kinder und   Jugendliche der   Unterschicht würden mehrheitlich von der  Militärpolizei   erschossen.   Seriöse Untersuchungen stellten jedoch  bereits 1993  richtig,  daß der   große „Exterminador“ eben das  organisierte Verbrechen  ist.  Keiner   weiß das besser als die mit  Cristina Leonardo kooperierende     Künstlerin Yvonne Bezerra de Mello.  Kinder, die nicht richtig    mitziehen,  etwa drogensüchtig werden und  statt Profiten Verluste    bringen, werden  kurzerhand eliminiert. Die  Leichen, so Yvonne Bezerra    de Mello,  verschwinden meistens. Die großen  Bosse, sagt sie, wohnen    natürlich  nicht im Slum, sondern in den  Nobelvierteln Rios. In  diesen   Vierteln der  Geld- und Politikerelite  werden derzeit Drogen   verbraucht  wie nie zuvor  &#8211; daher die enorme  Nachfrage, die den   Straßenkindern Jobs  verschafft. Das beste Beispiel für die jüngeren Entwicklungen sind die      Candelaria-Überlebenden: Der Trafico, wie die auf Drogen-und      Waffenhandel, Entführungen und Rauberüberfälle spezialisierten      Gangsterkommandos genannt werden, hat sie adoptiert. Die Leute vom      organisierten Verbrechen, so Roberto Santos, zeigten sich in der Tat      weitaus besser organisiert und professioneller als der Staat und die      NGOs. Kinder und Jugendliche brauchen die rund 800 Slums von Rio nicht      mehr zu verlassen. Die Kleinsten verdienen als Fogueteiro    (Leuchtrakete)   über fünfzig Mark pro Tag. Sie warnen die    schwerbewaffneten Gangster   mittels Feuerwerksraketen vor herannahenden    gegnerischen   Verbrechermilizen oder der Polizei. Fünfjährige    transportieren als   sogenannte Aviôes, Flugzeuge, Drogen in der Stadt,    und bringen sie auch   zu den privaten Bestellern der Mittel-und    Oberschicht. Sieben- oder   Achtjährige haben für gewöhnlich schon    Pistole oder Revolver im   Hosenbund. Als Soldados schließlich gehören    sie zum martialischsten Teil   der nach militärischem Vorbild streng    hierarchisch gegliederten   wichtigsten Syndikate Comando Vermelho    (Rotes Kommando) und Terceiro   Comando (Drittes Komando). Soldados    kontrollieren die Ein- und Ausgänge   der Steilhangslums. Sie schießen    auf Verdächtige, nehmen an Gefechten   und Massakern teil, führen    Mordbefehle aus und sind bei Entführungen und   Banküberfällen dabei.  Kultur feudalistisch-machistischer Werte  Mit Reinaldo Guarany, militanter Diktaturgegner und einer der     Entführer  des deutschen Botschafters Ehrenfried von Holleben im Jahre     1970, fahre  ich eine enge steile Straße des malerisch wirkenden     Bergstadtteils Santa  Teresa hinunter. An der ersten Biegung richtet am     Favela-Eingang ein  nur mit Shorts und Sandalen bekleideter     Zwölfjähriger seine verchromte  MP auf uns. Er bräuchte nur einmal     durchzuziehen, und alle im Wagen  wären tot. Das passiert auch     gelegentlich &#8211; im Drogenrausch sehen die  Soldados in jedem einen     Gegner, erschießen sogar die eigene Freundin  oder Frau. Guaranys     Kommentar: „Noch vor zwei Jahren habe ich hier viele  von den Jungs, die     mir heute mit MPs begegnen, Murmeln spielen sehen &#8211;  sie wurden zu     Soldaten des organisierten Verbrechens, prahlen damit  herum und  rühmen    die Banditen als ihre Helden.“ Guarany sieht es nicht anders als Anwältin Cristina Leonardo: „Daß heute      die große Mehrheit der Meninos de Rua beim Trafico ist, bedeutet,   daß    Staat und Regierung sie im Stich ließen und die Sozialprogramme      einschränkten. Wenn ein Junge mit acht Jahren schon mit einer      nordamerikanischen Heeres-MP umzugehen weiß, wird es kompliziert.      Darüber spricht niemand, aber genau das müßte das Hauptthema sein!“ Die      Drogenprobleme und das Ausmaß des organisierten Verbrechens      herunterzuspielen, ist für sie „scheinheilig“. Alba Zaluar, Brasiliens führende Gewaltexpertin, sieht inzwischen in den      Slums eine neue tyrannische Kultur feudalistisch-machistischer  Werte     fest installiert &#8211; hingenommen von den Autoritäten des  Staates. Denn   die   Herrschaft des organisierten Verbrechens über Rios  Slums   verhindert  auf  perfide Weise, daß deren BewohnerInnen  politisch für   ihre Rechte   kämpfen. Immer wieder werden engagierte    BürgerrechtlerInnen, die   Selbsthilfegruppen in den Slums leiten und    sich dem Normendiktat der   Gangster nicht beugen wollen, zur    Einschüchterung aller ermordet. Auch   von ehemaligen, vom Trafico    rekrutierten Straßenkinder. So wollte im September eine 83-jährige Frau nicht mehr akzeptieren, daß      Gangsterkommandos bei Gefahr stets ihr winziges Slum-Grundstück      passierten. Sie diskutierte mit den Banditen. Eines Nachts wurde sie      deshalb von einer Gruppe grausam ermordet. Ein brasilianischer  Bekannter     wohnt unglücklicherweise nur wenige Schritte von einem      Kommando-Treffpunkt entfernt. Er muß mitansehen, wie dort Kinder,      Jugendliche und Erwachsene gefoltert, gekreuzigt, mit Schüssen      durchsiebt werden. Mehrfach feuerten Jugendliche unter Drogeneinfluß in      seine Haustür, und hätten die zwei kleinen Söhne treffen können. Die      Kids tragen übrigens bevorzugt deutsche G-3 &#8211; und schweizerische      Sig-Sauer-Sturmgewehre. Weil diese eine besonders große Reichweite      haben, werden immer mehr Stadtbewohner durch verirrte Kugeln getötet      oder verwundet. In Rio ist die Gewöhnung an diese tägliche Barbarei die Regel &#8211; in      Deutschland dagegen, so scheint es, haben nur wenige die Entwicklungen      der letzten Jahre und deren politische Dimension zur Kenntnis   genommen.    Andere wollen sie nicht wahrnehmen. Sie müßten sich sonst   von ihren    liebgewordenen Brasilien-Klischees trennen.</p>
<h1>Vier zu drei gegen José Rainha</h1>
<h2>26 Jahre wegen “Beihilfe zum Doppelmord” &#8211; Brasiliens Justiz in Hochform</h2>
<p>In  einem 17stündigen Prozeß wurde der Führer der brasilianischen      Landlosenbewe­gung MST José Rainha zu 26 Jahren und sechs Mona­ten Haft      wegen angeblicher Beteiligung an einem Doppelmord ver­urteilt. Mit    vier   zu drei Stimmen befand die Jury den 36jährigen für schuldig,    obwohl  der  zur Tatzeit 1000 Kilometer vom Tatort entfernt war.  Lange vor dem  Prozeß gegen den populärsten, cha­ris­­ma­tischsten     Land­lo­senführer  kün­digte amnesty inter­national an, daß es im     Ver­fahren nicht mit  rechten Dingen zuge­hen wird. Aber die bösen     Erwartun­gen wurden noch  übertroffen. Der 36jährige José Rainha     er­hielt im Juni 26 Jahre und  sechs Mo­nate Haft wegen angeblicher     Be­tei­li­gung an einem  Doppel­mord, der 1989 im Bundesstaat Es­pírito     Santo began­gen wurde.  Amnesty in­ternational prote­stierte   um­ge­hend   und erklärte Rainha für  un­schul­dig: Das Ur­teil erinnere   an   Dik­taturzeiten. Bleibe es auch  beim zweiten Verfahren im   Sep­tem­ber   bei die­sem Strafmaß, wer­de er  zum po­litischen   Ge­fan­ge­nen erklärt   und ai rund um den Erd­ball für  seine   Freilassung mo­bilisie­ren.  Nicht  einmal die juristi­schen    Mindest­regeln seien im Prozeß  einge­halten  worden, kri­tisierte ai:    Weder durch Be­wei­se noch durch   Zeu­gen­aus­sa­gen konnte bestätigt    werden, daß Rainha am Tat­ort  war.  Im Ge­gen­teil gibt es  Nach­weise,   daß er sich tausend Kilometer   entfernt auf­gehalten hat.  Mit dem   Ge­richts­verfahren sollte viel  mehr  die  Land­lo­senbewe­gung MST   ein­ge­schüchtert werden, die zur    zweit­wichtigsten Stimme der   Op­posi­tion geworden ist. Auch die katholi­sche Kirche Bra­sili­ens, in der Rainha seine      po­litische Laufbahn begann, steht weiterhin zu ihm und unter­strich,      daß den 922 Morden an Bau­erngewerkschaftlerInnen, kirch­li­chen      Mit­arbeiterInnen, Landlo­sen, Kleinbau­ern und Klein­bäue­rinnen von      1990 bis 1995 nur 47 Ge­richtsverfahren und nur fünf verurteilte Täter      ge­gen­über­stehen, von denen zwei aus dem Ge­fängnis flohen.  Im Visier: Das MST  Daß Rainha noch lebt, grenzt fast an ein Wunder: Seit 1987 verfolgt     ihn  die berüchtigte To­des­schwadron Escuderie Le Cocq seines     Heimatstaa­tes  Espí­rito Santo, in dem er als Land­arbei­tersohn     aufwuchs. Rainha  ent­ging Hinterhal­ten, überlebte Mord­anschläge und     konnte nur ein­mal  durch Schüsse verwun­det wer­den. Zwei seiner  engen    Freun­de, Pfarrer  Gabriel Maire und Gewerk­schaftsführer Edson   Ra­mos,   dage­gen star­ben  1988 im Ku­gelha­gel der Pistole­ros. Ein Jahr später kam es zu ei­nem Schußwechsel zwi­schen  ei­nem      Groß­grundbesitzer, sei­nem ihn begleitenden Militärpolizi­sten und      einer Gruppe von Land­lo­sen. “In Wahrheit vertei­digten sich die Sem      Terra, die Landlo­sen, gegen jenen Fa­zendero, der ein Blutbad      anrich­ten wollte.” meint Anwalt Os­mar Barcellos. Zeu­gen wollen Rainha      bei der Schießerei gese­hen ha­ben, be­schreiben ihn als ziemlich     dick,  mit rundem Ge­sicht und ka­sta­ni­en­farbigen Haa­ren. Rainha  ist     je­doch geradezu dürre, hat ein längli­ches Gesicht und schwarze     Haare.  Und vor allem wurde er zur Tatzeit nicht nur von zwei      Lo­kalparlamentariern, sondern auch einem Obersten der      Mi­li­tär­po­li­zei des nordöstlichen Bun­des­staates Ceará gesehen.      Beim Prozeß wurden aber weder Zeu­gen der Anklage noch der      Ver­tei­digung angehört. Die laut Nach­rich­tenmagazin Veja      gra­vierendste Verur­teilung einer brasi­lianischen      Führungspersön­lich­keit seit der Rückkehr zur Demo­kratie wird deshalb      von zahl­reichen Ju­risten und Krimi­nalisten des Landes als     schlech­ter  Witz bezeichnet, die Strafe als “absurd”. Auch das     Pastoral­büro für  Landange­legenheiten der Bi­schofskonferenz     kritisierte, daß mit dem  Schauprozeß nicht Rainha, son­dern die     ge­samte Landlosenbewegung  ge­troffen wer­den sollte. In vielen Medien     da­gegen wurde das Urteil  einsei­tig darge­stellt und sogar begrüßt:     das MST also doch die Bande  von Mör­dern, ge­walttätigen Ge­sellen   und   Gesetzesbre­chern, wie die  mäch­ti­gen Großgrundbe­sitzer im­mer     be­haupten? Kä­me Rainha tatsächlich hin­ter Gitter, wäre das für das MST ein herber      Verlust. Niemand sonst hat in Brasi­lien so viele Be­setzungen      brachliegender La­ti­fundien mit durchgeführt, hat so große Erfahrungen      und kennt Bra­silien und die Landlosen­basis so gut. An die zwanzig      Prozesse wurden gegen Rainha geführt, etwa 50 Untersuchungsverfahren      ge­gen ihn ein­geleitet &#8211; ohne Er­folg. Hinter Gittern saß er  bereits     mehrfach, interna­tionale Proteste führ­ten jedoch stets zu  seiner     Frei­lassung. Ist Rainha nur eine Art MST-Pro­fi-Funktionär? Er be­sitzt vier Hektar      im Hinterland des Bun­des­staates Sâo Paulo, pflanzt Pap­rika, Mais,      Tomaten und Me­lo­nen, und gehört zu einer Asso­cia­çao comuni­taria   mit    16 Fa­mi­li­en. Von der bra­silianischen Zeit­schrift Imprensa   nach    seiner Schul­bildung gefragt, antwortete er: “Ich war nie in  der   Schule.   Le­sen und Schreiben habe ich mir mit fünfzehn zuhause    beige­bracht.   Wir waren eben ver­dammt arm, meine Brü­der    ar­bei­te­ten auf dem Feld,   um zu Über­le­ben. … Ich lese gerne. Von    Frei Betto kenne ich fast   alle Bücher &#8211; der ist mein Freund.”</p>
<h1>PC Farias: Tangotänzer und Mafioso</h1>
<h2>Brasiliens Justiz muß Mord an “Grauer Eminenz” wieder aufrollen</h2>
<p>Unter  dem Druck von Gerichtsmedizinern, Kriminalisten und der     Öffentlichkeit  sieht sich Brasiliens Justiz gezwungen, den Mord an     Paulo Cesar Farias,  Symbolfigur für Korruption in Politik und     Wirtschaft, erneut zu  untersuchen. Die bislang verbreitete offi­zielle     Tatversion ist nicht  mehr haltbar.  Mit der finanziel­len Unter­stützung des  Multimillionärs Paulo Cesar     Farias­, im Volks­mund PC,  gewann Collor de  Mello 1989 die     Präsident­schaftswahlen. Aber auch nach der Wahl  ver­sorgte PC seinen     Präsidenten, der 1992 wegen Korrup­tion und  Machtmiß­brauch seines     Am­tes enthoben wurde, mit reich­lich Geld (siehe  LN 222). “Wegen     Mangels an Be­weisen” 1994 in ei­nem offen­sicht­lich  politisch     motivier­ten Kor­ruptionspro­zeß frei­ge­spro­chen, lebt  Collor heute     in Miami. PC be­kam sieben Jah­re, die er größtenteils  höchst     kom­fortabel im of­fe­nen Straf­vollzug von Ma­ceio / Alagoas   absaß.     Damit könnte die Geschichte ein Ende haben.  PCs Comeback  Als ihn 1996 in seiner Wo­chenendvilla im Nord­oststaat Ala­goas der      tödli­che Schuß traf, hatte PC Farias gerade sein poli­tisches      Co­meback, die Gründung einer Tageszeitung angekündigt. Der zu­ständige      Po­lizeichef gab noch am selben Tag bekannt, der fünfzigjährige      kahl­köpfig-char­man­te Tangotän­zer sei wegen Be­ziehungspro­ble­men      von seiner Freundin Suzana Mar­colino er­schossen wor­den, die      anschlie­ßend an seiner Seite Selbst­mord be­gangen habe. &#8211; Spott und      Iro­nie war der Tenor von Brasiliens Leitar­tikeln. Als Tat­motiv  wurde     allgemein Quei­ma de Archivo, die Vernichtung von Archiven    angenom­men,   da PC exzellenter Kenner der brasi­lianischen    Kor­ruptionsme­chanismen   war und streng­gehütete Geheim­nisse der    jünge­ren Politik mit ins  Grab  nahm. Zur allgemei­nen Ver­blüf­fung    be­stätigte zwei Mo­nate  später der  bis dahin landes­weit    hoch­ange­sehene Gerichts­me­di­zi­ner  Badan  Palhares nach vor Ort    an­gestell­ten Untersu­chungen die  Ver­sion des  Polizei­chefs. Für die    Re­gie­rung schien der Fall damit  er­le­digt. Von Anfang an hatte der ala­goanische Gerichtsmedi­ziner und      Militärpolizei­oberst George San­guinette mit einem hohen Maß an      Zivil­courage öffentlich auf Un­gereimtheiten bei dem Mord      hin­ge­wiesen. Seine ermit­telnden Kol­legen würden von “oben”      ge­wal­tig unter Druck ge­setzt, bei dem Verbrechen han­dele es sich um      einen Doppel­mord. Sangui­nette erhielt da­raufhin Mord­droh­ungen   und    wurde we­gen seiner Aufmüpfig­eit zeit­weise unter Haus­arrest     gestellt.  Der Oberst ließ sich nicht ein­schüch­tern, wies  über­zeugend    grobe  Er­mitt­lungs­fehler nach, und ver­öf­fent­lichte  darüber  sogar   ein  Buch. Die Untersu­chungen wur­den schließlich    wiederaufge­nom­men.  Die  jüng­ste defini­tive Ex­per­tise vom Mai    macht die bis­he­rige   offizielle Version zu Ma­ku­la­tur. Suzana    Marco­lino konn­te nicht auf   PC geschossen und sich danach in der    beschrie­be­nen Weise umge­bracht   haben — ge­mäß der zu­ständigen    Staats­an­wäl­tin weisen die Indi­zien   nun­mehr auf Dop­pelmord hin.    Als PC und dessen Freundin be­reits tot   waren, wur­den nach­weis­lich    Te­lefongesprä­che mit der   Wo­chen­endvilla ge­führt. Die Lei­chen    “entdeckte” man aber erst rund   vier Stunden später.  Zivilcourage eines Gerichtsmediziners  Laut Sanguinetti steht die Ma­fia von Alagoas hinter der Tat.      Mitt­lerweile wurden auch Ver­bin­dungen PCs zur italienischen Mafia      nachgewiesen. Ein Partner soll in Geldwäsche, Drogen und Waf­fenhandel      verwickelt sein. Zwei Kinder von PC stu­dierten auf einem      Privatgymnasium der Schweiz, wo die ita­lienische Po­li­zei vier Konten      des Er­mordeten aus­machen konnte. Auf diesen und sechs weiteren    Konten   in den USA, den Niederlanden und Uruguay hatte PC über sechs    Millionen   Dollar de­poniert: Ein Bruch­teil seines Vermögens. PC Farias eigener Einschät­zung nach säßen bei strenge­ren Ge­setzen      gegen Korruption im Wahl­prozeß &#8211; wie zum Beispiel in Italien &#8211; die      Politiker, die Bau­un­ternehmer und Bankiers des Landes allesamt hinter      Git­tern. Und er muß es wohl am be­sten wis­sen.  KASTEN  Würden Sie Ihr Kind “Hitler” nennen?  Antonio Callade, der auch in Deutschland und Österreich viel­verlegte      brasi­lianische Roman­cier, stau­nte nicht schlecht, als er bei der      Pre­miere eines seiner Stücke im Teatro Ziembinski von Rio de  Janeiro     auf den Mosaik­fußboden schaute: auf über zehn Metern Länge  ein     Ha­kenkreuz nach dem an­deren kunstvoll aufge­reiht, saubere      Handwerksarbeit aus den 30er und 40er Jahren. Seit das alte Haus 1985      von ei­nem Schauspieler er­worben und in ein Theater umgewan­delt   worden    war, hatte nie­mand An­stoß an der auch vom angrenzenden    öffentli­chen   Platz deutlich erkennba­ren Haken­kreuz­or­na­men­tik    genommen. Obwohl in den brasiliani­schen Zeitungen häufig über      Hakenkreuz­schmierereien in Deutschland und anderen eu­ropäischen      Län­dern sowie über die entsprechen­den Proteste jü­discher      Organisa­tionen be­richtet wird, verkau­fen Straßenhändler in Rio oder      Sâo Paulo sogar nach­produzierte Me­tall-Erinne­rungsplaketten an den      “Gautag der Bayrischen Ost­mark, Pfingsten 1933 in Regens­burg”,   darauf    das Ha­kenkreuz unter’m Reichsad­ler. Bis heute tragen nicht   wenige    Brasilianer den Vor­namen Hitler &#8211; die Eltern wa­ren eben   Bewunderer  des   Naziführers. Richter Hitler Canta­lice läßt einen      Parlaments­abgeordneten we­gen Autoraubs verhaften &#8211; und als die      Insassen einer total überfüllten Haftanstalt re­voltieren, behält      Polizei­chef Hitler Mussolini Pacheco kühlen Kopf, führt persönlich die      Verhand­lungen über Geiselfreilassun­gen. Weiße Hitler sitzen in      Universitätshörsälen, schwarze Hitler hausen in Slums der      Sklavennachfah­ren. “Hitler” steht auch auf Straßenschildern: In der      Stadt Barra do Bugres befindet sich das Hospital in der “Avenida Hitler      Sansâo”. Auch der Vor­nahme “Rommel” ist sehr häufig. Viele Juden flüchteten vor der drohenden Verfolgung und Ermordung auch      nach Brasilien &#8211; die den Deutschen aus der Nazizeit bekannte üble      Verunglimpfung der jü­dischen Minderheit ist jedoch bis heute selbst in      Wörterbü­chern und Lexika beibehalten worden &#8211; trotz  entsprechen­der     Proteste. Ver­gangenes Jahr hat erstmals auch die  jü­dische     Weltorganisation B’NAT B’RITH scharf ver­urteilt, daß  sogar im     wichtig­sten brasilianischen Nach­schlagwerk Aureliano der  Jude als     “schlechter Mensch, Geizhals, Habgieriger, Wu­cherer”  definiert bzw.     charakteri­siert wird.</p>
<h1>Megaescândalo</h1>
<h2>Gesprächsmitschnitte weisen auf massiven Stimmenkauf im Kongreß hin, Nutznießer: Staatschef Cardoso</h2>
<p>Der  Präsident will wiedergewählt werden. Die entsprechende      Verfassungsänderung kam Ende Januar nur mittels Stimmenkauf und andere      Machenschaften durchs Par­lament &#8211; sagten damals Kirche, Opposition   und    Medien. Doch niemand konnte es be­weisen. Jetzt liegen      Gesprächsmitschnitte vor, denen zufolge Cardosos rechte Hand,      Kommuni­kationsminister Sergio Motta, den Stimmenkauf veranlaßte. Eine      un­bekannte Zahl von Abgeordneten erhielt demnach jeweils umgerechnet    an   die 300.000 DM in bar. Cardoso war noch nie so in der  Bredouille.  Was  Brasiliens größte Quali­tätszeitung, die Folha de Sâo Paulo,     Mitte Mai  abdruckte, schlug ein wie eine Bombe: Zwei zur Rechtspartei     PFL der  Re­gierungsallianz zählende Kon­greß­abgeordnete er­läutern     klar und  unzwei­deutig eine groß­an­ge­leg­te Stimmenkaufopera­tion.     Car­dosos  In­tim­freund Sergio Motta von der So­zi­aldemokrati­schen     Partei (PSDB)  habe veranlaßt, daß über die PFL-Gou­ver­neu­re der     Teil­staaten Acre  und Ama­zonas um­gerechnet rund 300.000 DM in bar &#8211;     oder sogar noch viel  mehr &#8211; an Parlamentarier aus­gezahlt wurde,  damit    sie Ende Januar für  die Wie­derwahl-Novelle vo­tie­rten. Der    Abstimmung  war von der  Mitte-Rechts-Regierung al­ler­größte  Be­deutung    bei­ge­mes­sen wor­den. Überraschend hatte eine große Zahl von Abgeord­neten, die die      Ver­fas­sungsänderung stets öf­fent­lich ablehnten, dann doch der      No­velle zuge­stimmt. In den ab­ge­druckten Gesprächsmitschnit­ten      wer­den fünf bestochene De­pu­tados aus Acre nament­lich genannt, doch      weit mehr sollen Sum­men zwischen 200.000 und 300.000 Reais  er­hal­ten     haben. Diese bezeichen die Darstel­lungen als falsch und  absurd. Die     PFL, stärkster Partner Cardosos, schloß indessen sofort  jene zwei     Acre-Abgeordneten aus der Par­tei aus, die den Stimmenkauf  erläuterten     und selber Geld er­hielten. Mit anderen Worten: Beide  werden als     geständig ange­sehen, die Mitschnitte somit als  authentisch be­trachtet.     Wa­rum nur diese beiden und nicht die  an­deren Deputados &#8211; die zwei     Gouverneure und der Mi­nis­ter?, fragt  sich alle Welt. Die in     Folha-Kommentaren gege­be­ne Antwort:  Entläßt Cardoso Mi­ni­ster Motta,     wie sogar die PFL-Spit­ze  empfiehlt, gesteht er auch seine eigene    Schuld  ein &#8211; und dann ist  alles möglich. Erinnert sei hier an das     Col­lor-Im­peach­ment von  1992.  Kurse der Stimmenbörse  Motta, der mit Cardoso eine Großfarm betreibt, ist in einer heiklen      Situation. Vorwürfe, daß er als Hauptorganisator des Stimmenkaufs      fungiert, er­hob sogar Paulo Maluf, Führer der nicht zur Re­gierung      gehörenden Rechtspartei PPD. Deren Kon­greßabgeordneter Jair Bolsonari      beschrieb, wie es am Tage der Abstimmung im Januar in den      Kon­greßkorridoren zuging: Wie bei Geschäftsverhandlungen auf ei­ner      Stimmenbörse. Am Mor­gen wurde ein Votum noch für 200.000 Reais      ge­handelt, weil die Regierung nicht sicher war, ob die      Verfassungsänderung pas­sieren würde. Einige Parla­men­ta­rier      verlangten sogar 300.000 Re­ais. Kurz vor der Ab­stimmung glaub­te die      Regierung an ihren Sieg und ging deshalb mit dem Kurs herunter,  zahlte     nur noch 50.000 Reais. “Ich weiß nicht, wer Stimmen an-      bezie­hungs­wei­se ver­kaufte, doch den Kauf und Verkauf gab es      tatsächlich.” Die Cardoso-Regierung hat seit dem Amtsantritt eine Reihe von      parlamenta­rischen Untersu­chungs­ausschüssen verhin­dert, die ihr      hätten gefährlich wer­den kön­nen. Zwar bekam die Oppo­si­tion die      nötigen Unter­schriften der Abgeordneten zusammen, oh­ne die ein      Ausschuß nicht ge­bil­det werden kann. PFL und PSDB entsandten je­doch      nicht die vor­geschriebenen Repräsen­tanten &#8211; und damit war die      Untersuchung ganz “demokra­tisch” blockiert. Nach dem Abdruck der Ge­sprächs­mitschnitte hatte die Op­po­si­tion die      Unterschrif­tenliste rasch komplett &#8211; auf Anwei­sung Cardosos mußten      indessen PFL- und PSDB-Abgeordnete ihre Unterschriften  zurückziehen.  Es    wurde öffentlich spekuliert, wieviel Reais sich die  Regierung die     Rückzieher wohl habe kosten las­sen &#8211; wieder 200.000  pro Kopf? Brasiliens Bischofskon­ferenz CNBB hat den Me­ga­es­cândalo nicht      kommentiert, sie verwies nur auf ein jüngst veröffent­lich­tes      CNBB-Dokument, in dem die Re­gie­rung der ak­tiven Kor­rup­tion      beschul­digt wird. Im Bezug auf die Wiederwahlno­velle heißt es, die      Regierung be­sorge sich bei für sie interessan­ten Vor­lagen die  nötigen     Stim­men ohne Skrupel. Cardosos Allianzpartner PFL, der den      Vizepräsidenten stellt, ist gemäß Un­ter­suchungen und  Zeugenaus­sa­gen     bereits seit langem in Wahlstimmenkauf ver­wickelt.  Im archai­schen     Nord­osten, so Anwälte ge­gen­über den  La­tein­a­me­rika Nach­richten,     sei all­ge­mein be­kannt, daß der  deutsch­stäm­mige PFL-Chef Jor­ge     Born­hau­sen mit prall­ge­füll­tem  Geld­koffer he­rum­rei­se,  Politiker    besteche und den Stim­menkauf  organi­sie­re. Born­hau­sen  ist   Mitgründer  der einstigen  Militärdiktatur-Par­tei Arena. Cardosos  Vize   Marco  Ma­ciel gehörte  ebenfalls zur Are­na und zählte zu den    ak­tiv­sten  Unter­stüt­zern  der Folter­ge­ne­räle.  Alte Kameraden  Die PFL stand an der Seite Präsident Fernando Collor de Mellos, der 1992 wegen Korrup­tion und Machtmißbrauch abge­setzt wurde. Jener Senhor X, von dem die Fol­ha de Sâo Paulo die Mit­schnitte      erhielt, hat in­zwischen be­tont, weitere Tonbänder zu be­sitzen, auf      denen noch mehr Per­so­nen belastet werden. Zwei Mitglieder der PSDB-Spitze erklärten interessanter­weise vor der      Veröf­fentlichung der Mitschnitte gegen­über dem Nachrich­tenmagazin      Veja, sie sei­en überzeugt davon, daß der PFL-Gou­verneur von  Amazo­nas     mit der Ab­sicht des Stimmen­kaufs nach Brasi­lia gekommen  sei. Mit     Kof­fern voll Geld sei der Gou­ver­neur in den  Wiederwahl-Pro­zeß     hi­neingegangen. Warum stell­te die  Cardoso-Regierung ihn nicht zur     Rede, fragt die Veja. Gemäß einer neuen Mei­nungs­umfrage führt die Popula­ri­täts­kurve des      Staatschefs nach lan­ger Stabilität erstmals deut­lich nach unten.      Brasiliens Bör­sen reagierten auf die Ver­öff­ent­li­chung der ersten,      brisanten Mit­schnit­te in der Folha am 13. Mai so­fort mit   Kursabfall.    Die Echt­heit der Mitschnitte wurde am 20. Mai bestätigt.   Je­ne zwei    Ab­ge­ordnete, die den Wortlaut des Ab­drucks  bestritten,  ste­hen bös’    da. Ganz zu schwei­gen von den an­deren  Ver­wickelten.</p>
<h1>Lebendige Fackeln</h1>
<h2>Immer häufiger werden Wohnungslose im Schlaf angezündet</h2>
<p>Sie  hatten angenommen es sei nur ein Bettler, verteidigten sich die     fünf  jungen Tä­ter, die in Brasilia das schlafende Oberhaupt der      Pataxó-Indianer Galdino Jesus dos Santos an­zün­deten. Der Fall erregte      gerade deshalb Aufmerksamkeit, weil es sich um einen In­digena     handelte,  reiht sich jedoch ein in die zunehmende Gewalt gegen     Woh­nungs­lo­se.  Die Täter kommen meist aus der Mittel- und     Oberschicht.  Die  Avenida Rio Branco, ein­stige Prachtstraße Rio de Janei­ros,     bietet  nachts ein deprimie­rendes Bild. Weil seit 1995 in­folge von      neoliberalen Regie­rungsprogrammen die Arbeitslo­sigkeit steil an­stieg      und Sozialein­richtungen schlossen, lie­gen so viele Obdachlose,      Bettler, psy­chisch Kranke und Stra­ßenkinder wie selten zuvor      aufgereiht ne­beneinander auf dem Bürger­steig; nicht wenige nutzen als      Unterlage oder zum Zudecken ledig­lich Zeitungs­pa­pier oder Pappe.      Neuerdings hat ein Großteil von ihnen Angst, Op­fer jener   Brandattacken    zu werden, die sich auch in Sâo Pau­lo und selbst in   der Haupt­stadt    Brasilia häu­fen: Nur Schrit­te von der Ave­nida Rio   Branco ent­fernt,    über­goß vormittags eine gut­geklei­dete Frau  einen  sit­zen­den  Bettler   mit reich­lich Al­ko­hol, warf zy­nisch  lachend  ein  bren­nendes   Streichholz auf ihn. Und ver­schwand im   Men­schen­ge­wühl,  während der   Mann die Flammen zu er­sticken suchte.   Dreißig Pro­zent  der Haut   ver­brann­ten, derzeit liegt er in ei­nem   öffentlichen  Hospital der   Sie­ben-Millionen-Stadt, das pro Mo­nat   mindestens zwei  woh­nungs­lose   Brandopfer behandelt. Oft kommt   in­dessen jede Hilfe zu  spät, wie die   fast täglich veröf­fentlichten   Fotos von ver­kohlten  Leichen bewei­sen. Ivan Bertanha, Leiter einer Hospi­talabteilung für Verbren­nungen in Sâo      Paulo, betont, daß die Eingelieferten fast nie ge­richtsverwertbare      Angaben lie­fern können: “Sie sagen, daß sie in Flammen stehend      aufge­wacht sind und keine Verdächtigen ge­sehen haben.”      Pataxó-Häupt­ling Jesus dos Santos verbrannte in Brasilia lebendig,      nachdem nicht weniger als zwei Liter Alkohol über ihn ausge­gossen      worden waren. Die in­zwischen gefaßten fünf Täter aus Elitefamilien      ver­teidigten mit dem Argu­ment, sie hätten ihn “nur” für einen Bettler      gehalten. Für regierungskriti­sche Men­schenrechtler und  So­ziolo­gen     spricht dieser Satz Bände. Her­bert de Souza Betinho,  Füh­rer der     natio­nalen Kampagne ge­gen Hunger und für  Bürger­rechte, nennt das     Handeln der jungen Männer einen Hinweis  “auf den Grad der Degenerierung     in be­stimmten höheren Schich­ten  der brasilianischen Gesellschaft.”     Helio Bi­cudo, enger Mitarbeiter  des Kardinals von Sâo Paulo und     Kongreßabgeordneter der  Ar­bei­ter­partei PT, konstatiert, die     bra­si­lianische Gesellschaft  ent­wür­dige die Armen und bana­li­sie­re     das Leben. Der angesehene  So­zi­al­wissenschaft­ler und The­ra­peut     Ju­randir Freire Costa  bringt so­gar die Globali­sierung mit ins  Spiel:    Junge Männer, wie  jene fünf von Bra­silia, kennen die rei­che  “Erste    Welt” sehr gut  und glau­ben, eher per Zufall in Bra­si­li­en  zu le­ben.    Widerwillig  sind sie dort mit einer Mehrheit von  “Häß­lichen, Armen,    Zahn­losen  und Nicht-Weißen” konfrontiert,  ana­ly­siert Co­sta weiter.    Eine  Art von Umgang mit dieser Realität  sei, sie nicht wahrzuneh­men,     eine andere, diese so­gar physisch zu  eliminieren. “Wir reden viel   über   die Modernisierung Brasili­ens,  doch wenig über die Befrie­dung   der   Gesell­schaft”, sagt Os­car  Vieira, Generalsekretär des     UN-Lateinamerika-Instituts und weist auf  die Straffreiheit hin, von der     besonders die High So­ciety  profitiert. Gemäß neuesten UNO-An­gaben     werden in Brasi­lien mehr  Menschen durch Feu­er­waffen getötet als  in    jedem an­deren nicht  durch Krieg gezeich­neten Land. In Sâo Paulo  kann    die Po­lizei  bestenfalls in zwan­zig Prozent der Fälle die  Täter    iden­tifizieren,  was nicht bedeu­tet, daß diese auch verhaftet  werden.  Der neue Sport der Besserbetuchten  Inzwischen wurden sehr un­vollständige Angaben über die Anzahl      wohnungsloser Brand­op­fer veröffentlicht. Allein in der Haupt­stadt      Brasilia sind seit 1988 minde­stens 29 Bettler an­ge­zün­det wor­den.  In     Sâo Paulo und Rio sind mehrere Woh­nungs­lose pro Mo­nat  betroffen.     Brand­attacken sind jedoch nicht alles: So gehört es in  den  ge­nannten    drei Städten zum ma­ka­bren Sport Besserbe­tuchter,  etwa  nach der  Disco   vom Wagen aus auf schlafende Woh­nungslose zu   schießen. Auch ein    Polizeiof­fi­zier Rios pflegte, gerichtlichen   Zeu­gen­aus­sagen von  1994   zu­fol­ge, seine Waffen nachts an   Bett­lern zu te­sten. Schließlich wurden 1990 in der Stadt Matupá drei arbeitslose      Landarbeiter, die ver­sucht hat­ten, eine Fazenda zu über­fallen, in      Anwesenheit von Po­li­zisten und einem Politiker auf offener Straße      lebendig ver­brannt: das von einem Amateur gedrehte Vi­deo der Untat      über­gab die katho­lische Kirche inter­nationalen      Men­schen­rechtsorga­ni­sa­tionen. 22 Personen wurden zwar ange­klagt &#8211;      zu einer Bestra­fung ist es aber bis heute nicht gekommen. Wegen des spektakulären Brand­an­schlags auf Galdino Je­sus dos Santos      interessiert sich die brasilianische Öf­fentlichkeit auf einmal für   das    Leben der Pa­ta­xó. Nach Angaben der Kir­che wur­den in den   letzten    Jah­ren in Südbahia 24 Pataxó-Indios von Pis­toleros der      Großgrundbe­sit­zer oder diesen selbst erschos­sen, 47 über­lebten      Mordver­su­che, 48 In­dios starben wegen un­ter­lassener Hil­feleistung. Ein Großteil Südbahias war ursprünglich Pataxó-Land. Doch vor und      wäh­rend der Militärdik­tatur legten Latifundistas im Stam­mesgebiet      Ka­kao­farmen an, von denen auch große interna­ti­o­na­le      Schokola­denmarken ihren Roh­stoff bezie­hen. Vor Gericht streiten die      Pa­taxó seit 15 Jahren um die Rück­gabe von etwa 36.000 Hektar &#8211; 788      Hektar waren ihnen zwar von der Justiz zugespro­chen, de facto aber   nie    übergeben worden. Der Stamm nutzt jetzt die Gunst der Stunde:  Zur     Beerdi­gung von Häuptling Je­sus dos Santos kamen TV-Teams,  Presse  und    so­gar der Chef der staatli­chen Indianer­schutz­behörde  FUNAI,  Julio    Gei­ger. Nach der Beisetzung durf­ten weder er noch die   Jour­na­listen    das Reservat verlassen, viel­mehr wurden sie   gezwun­gen, die Pataxó  beim   Be­setzen von vier benach­bar­ten   Kakaofarmen zu be­glei­ten.  Umringt   von Indios mit Fe­der-Kokarden,   Wurfspies­sen, Pfeil und  Bogen, mußte   Gei­ger grimmigen Blickes als   erster das aufge­brochene  Farm­tor jenes   Groß­grundbesitzers   durch­schrei­ten, der die Pataxó am  meisten   ter­ro­risiert &#8211; während   diese auf­paß­ten, daß die Szene für  die   TV-Abendnachrichten auch   or­dent­lich gefilmt wurde. Erst  nach­dem das   Gebiet ohne Ge­walt und   Zwi­schen­fälle be­setzt wor­den  war, ließen sie   den FU­NAI-Chef  und  den Me­dien­troß von dannen  zie­hen.</p>
<h1>Terror, Lügen und Videoaufnahmen</h1>
<h2>Kontroverse um Polizeiübergriffe in Sâo Paulo</h2>
<p>Die  Aufnahmen gehen um die Welt: Polizisten errichten eine     Straßensperre  und ter­rorisieren vorbeikommende PassantInnen. Niemand     wehrt sich: aus  Angst, er­schossen zu werden. Der Präsident ist     international entrüstet  und die heimischen Intellektuellen schweigen.  Zehn  Militärpolizisten Sâo Paulos machen sich einen sadi­stischen     Spaß  daraus, in einem Slum alle paar Tage eine Stras­sensperre zu     errichten  und zu­fällig vorbeikommende Bewoh­nerInnen auf brutalste Art     zu  foltern, mit Hartholzstücken blu­tig zu schlagen und  auszurauben.    Ein  völlig unschuldiger Mann wird vor aller Augen  erschossen, ein    anderer  schwer verwundet. Wer in brasilianischen Elendsvierteln lebt oder dort So­zial- und      Menschen­rechts­arbeit betreibt, weiß, daß Derartiges seit      Diktaturzeiten ab­solut nor­mal und alltäglich ist. Der jüng­ste Fall      von Polizeiter­ror erregt indessen enormes Auf­sehen, weil jemand gut      versteckt tagelang al­les filmt, das Video schließlich nicht nur im      brasilia­nischen, son­dern auch im nord­ame­ri­ka­ni­schen,   europäischen    und asiati­schen Fernsehen ge­zeigt wird. Sâo Paulos Kardinal Evaristo Arns und seine Bischöfe und Pa­dres      protestieren vehement, stel­len nicht an­ders als amnesty in­ternational      (ai) und Human Rights Watch klar, daß die Greu­eltaten nicht      überra­schen. In ganz Brasilien würden die Men­schenrechte von der      Mi­litär­po­li­zei gravierend verletzt, Opfer seien stets Angehörige der      unter­privilegierten Schichten, An­zeigen fruchteten gewöhnlich     nichts. Der neue Fall zeigt dies ex­emplarisch. Zwei der zehn Militärpolizisten      gelten als Mit­glieder einer Todesschwa­dron, die in jüngster Zeit      minde­stens dreizehn Menschen ermor­det hat. Fünf Beamte standen      be­reits we­gen acht Morden sowie Mord­ver­suchen und schwerer      Körper­verletzung unter Anklage, die Verfahren wurden, wie fast durchweg      üblich, eingestellt. Ganz offenkundig unter dem Druck der Medien  und     der Ent­rüstung im Ausland wurden in­zwischen alle zehn   Tatbeteiligten    verhaftet &#8211; die Mitte-Rechts-Re­gierung instruierte in   Windeseile  auch   die Botschaften in Bonn, Bern und Wien, wie zu   reagieren ist.  Scheinheiligkeit und fragwürdige Aufregung  Ricardo Ballestreri, Präsident der brasilianischen ai-Sektion, mag      ebensowenig wie die Kirche in den jetzt von den Medien ge­schürten  Chor     der Entrüstung einstimmen, wirft der Gesell­schaft  Scheinheiligkeit    vor.  Bei jenen, die sich über Polizeibru­talität  aufregen, handelt es    sich  ihm zufolge um dieselben, die mehr Gewalt  bei der    Verbre­chensbekämpfung  und auch die Todesstrafe verlangen.  ai hatte wie    die Erzdiözese Sâo  Paulos bereits vielfach  angeprangert, daß die   “High  Society” und auch  die Mittelschicht in  Lateinameri­kas erstem    Wirtschaftsstandort  Greueltaten gegen  Slumbewoh­nerInnen schlichtweg    ignorier­ten. In  Brasilien, so ai auf  An­frage, gebe es ein Kontingent    von Personen,  deren Folterung  absurderweise als sozial  gerecht­fertigt   angesehen  werde. Unter der  Folter hatten erst  kürzlich neun Männer  der   Unterschicht gestanden,  ein Nobellokal  über­fallen und dabei zwei  Gäste   er­schossen zu  haben.  Glücklicher­weise fand man eher durch  Zu­fall  die  wahren  Täter mit  der Beute, die Neun bleiben dennoch für  ihr Leben    gezeichnet.  “Beifall” für Todesschwadrone  Cecilia Coimbra, couragierte Präsidentin der brasilianischen      Menschenrechtsorganisation “Nie mehr Folter”, erinnert jetzt daran, daß      die sich in Sâo Paulo häufenden chacinas, Blut­bäder, sowie andere      Aktionen der To­desschwadronen von sehr vie­len BrasilianerInnen mit      “Beifall” aufgenommen werden. Nach der Ausstrahlung des  Amateurvideos     sei zu hoffen, daß es nie mehr zu derartigem Applaus  komme. Ju­randir     Freire Cos­ta, Therapeut und Direktor des Instituts  für  So­zialmedizin    an der Universität von Rio, teilt diesen  Optimismus  nicht. Die Mittel-    und Ober­schicht, so Costa, spreche   Slum­bewohne­rInnen den    Gleich­heits­grundsatz ab, definiere sie   quasi als “Nicht-Menschen” und    rea­giere daher mit extremer   Indiffe­renz und Akzeptanz auf jede Art   von  Ge­walt gegen diesen Teil   der Bevölkerung. Befreiungstheologe Frei Bet­to, enger Mitarbeiter von Kardi­nal Arns,      teilt den Stand­punkt von Costa, zählt den Sozi­alwissenschaftler      außerdem zu den ganz wenigen Mitgliedern der geistig-künstlerischen      Elite Brasiliens, die auf Massaker an Landlosen, Polizeiterror gegen      Arme und von Todesschwadro­nen begangene Morde nicht mit Schweigen      reagieren. Im Ge­spräch sagt Frei Betto, Hunderte von führenden      Intellektuellen Frankreichs oder Italiens prote­stierten in Manifesten      an die Mitte-Rechts-Regierung von Prä­sident Fernando Henrique   Car­doso    gegen all diese Greuel­taten und verlangten energische   Maß­nahmen.   Deren  brasiliani­sche KollegInnen duldeten in­dessen, von   wenigen   Ausnahmen  abge­sehen, die gravierende Ver­letzung der   Menschenrechte in   der  größten Demokratie Latein­amerikas, seien daher   mitschul­dig. Das Schweigen, so Frei Betto, sei Resultat der Unterstützung jener      Intellektu­ellen für die Cardoso-Regierung und deren neoliberale      Politik. Viele aus der geistigen Elite, die besonders hohes Prestige in      der öffent­lichen Meinung genössen, wür­den von Brasilia mit Posten,      Po­sitionen und Geldern begün­stigt. Oder klarer ausgedrückt:      kor­rum­piert. Der Theologe erin­nerte auch daran, daß viele      In­tel­lek­tuelle, aber auch in Deutschland sehr bekannte      Schrift­steller wie Jorge Amado oder Sänger wie Gil­berto Gil, Caetano      Veloso, Elba Ramalho und Joâo Bosco, Filme­macher wie Héctor  Ba­ben­co     sich 1994 in einem Manifest für die Wahl Cardosos  aus­ge­spro­chen     hatten. Positive Aus­nah­me: Chico Buar­que. “Daß  all diese Perso­nen     sich heute passiv ver­halten”, so Frei Betto  weiter, “wird von den     In­tel­lektuellen Eu­ropas na­türlich  be­merkt. Wa­rum prote­stieren     wir, fragt man dort, doch die  Kollegen in Bra­si­lien nicht &#8211; wie steht     es daher um deren  Se­riosität?” Sie sei nicht vorhan­den, fügt der     Theologe hinzu. Der schwarze Intellektuelle Milton Santos: “Brasiliens      Gei­steswissenschaftler kapitulieren vor der Situation ihres Landes,      nähern sich dem Establishment an.” Frei Betto wurde während der Diktatur im berüchtigten      Caran­diru-Gefängnis Sâo Paulos ein­gekerkert und gefoltert. 1992 wurde      er vom Gouverneur des Bundesstaats vor Gericht ge­stellt, weil er      Gewalttaten der Militärpolizei öffentlich ange­prangert hatte. Im  selben     Jahr er­schossen Spezialeinheiten jener policia militar in  Carandiru     min­destens 111 Häft­linge. Zum Lärm um das Amateur­video meint Frei Betto, das bra­silianische      Medienecho werde wie in vorangegangenen Fällen rasch verhallen. Für Präsident Cardoso kommt der Vorfall dop­pelt ungelegen. Denn Sâo      Paulo mit seinen weit über eintausend deutschen Fir­menfilialen wird  von     einem Gou­ver­neur und en­gem Vertrauten aus des Staats­chefs      Sozial­demo­kra­tischer Par­tei PSDB regiert. Glei­ches trifft auf den      politisch Haupt­verant­wortlichen des Land­losenmassa­kers von 1996  im     Amazonas­bundesstaat Pará zu &#8211; und auch auf den Gou­ver­neur Rio  de     Janeiros, wo ein Blut­bad an Minderjährigen dem an­deren folgt.  KASTEN  Männer des Gesetzes  Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC, Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da. Ist ein Polizist ein Verbrecher? Es gilt das Gesetz des Hundes. Die Polizei tötet das Volk, Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.  Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren Aber sagen können wir nichts, Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes. Oh mein Gott, wann werden sie bemerken, Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet Angst einzujagen?  Song von Thaíde und DJ HUM  KASTEN  Männer des Gesetzes  Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC, Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da. Ist ein Polizist ein Verbrecher? Es gilt das Gesetz des Hundes. Die Polizei tötet das Volk, Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.  Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren Aber sagen können wir nichts, Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes. Oh mein Gott, wann werden sie bemerken, Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet Angst einzujagen?  Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<h1>Die Abwertung des Lebens</h1>
<h2>Die Regierung stoppt die Inflation &#8211; die Spirale der Gewalt dreht sich weiter</h2>
<p>In  der größten Demokratie Lateinamerikas gehören die berüchtigten      “Esquadrôes da Morte” auch über zehn Jahre nach Diktaturende zum   Alltag.    Sie ermorden Kin­der, Jugendliche, Menschenrechtsaktivisten   und    politische Gegner. Unter der Mitte-Rechts-Regierung von   Staatschef    Fernando Henrique Cardoso hat laut ai die Ge­walt stark   zugenommen.  An  einem Februarnachmittag geschieht in Rio de Janeiros Slumgürtel     Baixada  Fluminense erneut, was viele in der Ersten Welt für     unvorstellbar,  unmög­lich halten: Sechs aufgeweckte Jugendliche     zwischen fünfzehn und  siebzehn springen auf einen Linienbus auf und     machen sich zweier  “Vergehen” schuldig: Um nicht bezahlen zu müssen,     pas­sieren sie nicht  das Drehkreuz des Buskassierers sondern blei­ben,     wie es täglich  unzählige Schüler und Arbeitslose tun, auf den     hintersten Bänken,  lärmen, trom­meln Disco-Rhythmen. Dem Kassierer wird     es zu bunt. Er  fordert zwei bewaffnete Si­cherheitsleute der     Busgesell­schaft auf, die  Jungen zum Schweigen zu bringen. Der Fah­rer     hält an, die sechs werden  mit vor­gehaltener Pistole zum Aus­steigen     gezwungen, müssen sich in  einer Reihe auf die Erde knien. Dann  werden    sie kaltblü­tig mit  Kopfschüssen außerge­richt­lich  exekutiert, wie  es   ai und andere  Menschenrechtsor­ga­ni­sa­tio­nen  stets in    Untersu­chungs­be­rich­ten  nennen. Die Mörder un­ter­ziehen  sich, wie    üblich, nicht der Mühe, die  To­ten zu verstecken oder zu  ver­scharren.    Ein Jugendlicher über­lebte  die Schüsse noch eine  halbe Stunde,  hätte   gerettet wer­den können. Doch  niemand der vielen   herbeigelaufenen   Neugie­rigen rührte aus Angst vor  Rache eine Hand:   Die Killer hatten es   verboten, keiner der Gruppe sollte   davonkommen.  Schlag für Rios Olympia-Bewerbung  Bereits in den 80er Jahren war die Baixeda Fluminense von den     Vereinten  Nationen als gefähr­lichste Stadtzone der Welt einge­stuft     worden &#8211; bis  heute werden hier Morde selten aufgeklärt. Gemäß einer     neuen  Untersu­chung sahen über dreißig Prozent der minderjährigen      Slumbewoh­ner schon einen Mord. Auch diese Bluttat wäre ge­mäß jüngster Praxis von Öf­fent­lichkeit und      Medien über­gangen worden, wenn nicht das Inter­na­tionale  Olympische     Ko­mitee gerade über die Kandidatur der  Sieben-Millionen-Metropole  am    Zucker­hut für die Spiele 2004  entscheiden würde. In weltweit     verbreiteten Imagekampagnen hatten  Brasiliens Autoritäten für Rio     getrommelt und stets ar­gu­men­tiert,  daß sich Gewalttaten doch     schließlich heute in allen großen Städten  ereigneten. Die Ner­vo­sität     der Politiker war nach dem Massaker  groß. Anders als bei   vorangegangenen   Ver­bre­chen dieser Art mußten  Rios beste   Kriminalisten Tag und Nacht   nach den Tätern fahnden.  Zeu­gen hatten   sie laut Presse­angaben   zweifelsfrei erkannt. Einer  ge­hört zu Rios   Munizipal­garde und wird   gemäß der en­gagier­ten  Staatsanwältin und   Killer­kommando-Expertin   Tania Sal­les Moreira  stets dann als   Mittä­ter genannt, wenn es in   Bussen zu “Exekutionen”  ge­kommen sei.   Der andere leitet eine der   zahl­reichen regionalen  Todesschwa­dronen.  Morddrohungen gegen holländischen Men­schenrechtsaktivisten  Immer mehr brasilianische Pfarrer, Bischöfe, Sozialarbeiter, Künstler      und Menschenrechts­aktivisten, die gegen das Wüten der    Killerkommandos   protestie­ren, wer­den durch Mord­drohungen unter    Druck ge­setzt,  müssen  aus Sicherheits­gründen ihren Aktionsradius    stark einschränken.  Dies  gilt auch für das neueste Blutbad. Zwei der    Ermordeten stammten  aus  Slums, in denen das auch mit Geldern der    deutschen Bundes­regierung   arbeitende Sozialin­stitut IBISS seit    Jahren Projekte realisiert. Der   holländische Di­rektor Nanko van    Buuren hatte als Arzt im zuständigen   ge­richtsmedizinischen Institut    die beiden ihm bekannten Jugendli­chen   identifiziert &#8211; an der    Aus­gangspforte wurde er derweil von zwei   Bewaffneten erwartet. Sie    zeigten sich über alle Details der   IBISS-Projekte gut infor­miert und    drohten, den 48-jähri­gen   umzubringen, falls er sich in die    Ermittlungen einmische und juristisch   gegen jene Busgesell­schaft    vorgehe, zu deren Sicher­heitspersonal die   Todesschützen nach    bisherigen Ermittlungen ge­hören. Van Buuren hatte   1996    Bundespräsident Herzog wäh­rend dessen Rio-Aufenthalts mit den      IBISS-Projekten vertraut ge­macht, hält zu ihm ständig Kon­takt. “In      Europa”, so der Ex­perte, “schenkt man wahrheits­gemäßen Berichten über      die Re­alitäten Rios gewöhnlich keine Be­ach­tung. Das Ausmaß der      Greuel­taten gegen Arme und Ver­elendete wird für unwahr­schein­lich      gehalten.”  Politiker verwickelt  Duque de Caxias, Satelliten­stadt Rios in der Baixada Flumi­nense,     ist  seit langem wegen der Todesschwadronen berüchtigt. Gegen     Bürgermeister  Zito dos Santos läuft ein Prozeß, weil er den Mord an     einem seiner  politi­schen Gegner befohlen haben soll. Mehrere seiner     Kritiker, aber  auch Menschenrechtler be­schul­digen ihn, in     Killerkom­mando-Aktivitäten  verwickelt zu sein. Zito dos Santos gehört     zur Sozial­demokratischen  Partei von Staats­chef Fernando Henrique     Cardoso, dem Rios Pfarrer Caio  Fabio vorwirft, zwar die mone­täre     Inflation, nicht aber die Ab­wertung  des Lebens gestoppt zu haben.     Todesschwadronen sind in ganz Amazonien  und in Millio­nenstädten wie     Manaus, Sâo Paulo, Salvador de Bahia,  Re­cife, Fortaleza und Natal     aktiv. In letzterer Pro­vinz­haupt­stadt  hatte der an­ge­sehene     Men­schen­recht­ler und Anwalt Fran­cis­co  Negueira gegen die     größ­ten­teils aus Po­li­zi­sten be­ste­hen­den  Kom­mandos er­mittelt:     Ver­gan­genen Ok­tober wur­de er auf of­fener  Straße durch  MPi-Salven    er­mor­det. Da­rauf­hin forderte die   Men­schen­rechts­kommission der    Or­ga­ni­sa­tion Amerikanischer  Staa­ten  (OAS) Brasilia auf,  wei­te­ren   zehn von Kommandos in Na­tal  Ver­folgten  Personenschutz zu  ge­währen.  KASTEN  Was ist das für ein Land?  In den Favelas, im Senat Überall Dreck. Die Verfassung achtet niemand, Aber alle glauben an die Zukunft der Nation. Was ist das für ein Land?  In Amazonas, in Arraguaia, in der Baixada Fluminense, Mato Grosso, den Geraes und im Nordosten alles ruhig. Im Tod finde ich Frieden, aber das Blut fließt weiter, Befleckt die Papiere, die wahren Dokumente, Auf denen der Patron sich ausruht. Was ist das für ein Land?  Song von Renato Russo (Legiâo Urbana)  Schweine in Uniform  Die Männer des Gesetzes sind alle Verbrecher Sie töten unschuldige Leute und machen in Ruhe weiter. Unausgebildet, inkompetent handeln sie wider die Vernunft, Anstatt für Sicherheit zu sorgen Verängstigen sie die Bevölkerung.  Sie sind darauf trainiert, eine reiche Minderheit zu beschützen Vor der armen Mehrheit, die mit ihrem Leben bezahlt. Und wenn Du ein Arbeiter bist, Dann hast Du die idealen Voraussetzungen, Um in das Netz zu stürzen Der offiziellen Todesschwadronen, Schweine in Uniform.  Sie halten sich für Männer Aber in Wirklichkeit ehren sie Nicht einmal ihren Namen. Bulle, mit Verlaub, Ich werde die Dinge beim Namen nennen: “Mit der Pistole in der Hand bist Du ein grimmiges Tier, ohne sie      schwänzelst Du rum und Deine Stimme kiekst wie im Stimmbruch.”  Song von Marcelo D2 und Rafael (Planet Hemp)  Brasilianische Rapper- und Hip-Hop-Gruppen verarbeiten die brutale Realität in ihren Songs. Übersetzung: Alina González / Elisabeth Schumann</p>
<h1>Die USA und die brasilianischen Folterer</h1>
<h2>Dokumente beweisen CIA-Beteiligung an alltäglicher Repression</h2>
<p>Von  1964 bis 1985 unterdrückte Brasiliens Militärregime     Andersdenkende und  mi­li­tan­te Oppositionelle auf grausamste Weise:     Todesschwadronen  ermordeten unzäh­lige Gegner der Diktatur, politische     Gefangene wurden  Haien lebendig zum Fraß vor­geworfen oder aus     Helikoptern gestoßen, in  Stücke gehackt, verscharrt an Strän­den Rio de     Janeiros &#8211; Brutalität war  alltäglich. Daß der US-Geheimdienst CIA   den   Re­pressionsapparat der  Generäle auf vielfältige Weise   unterstützte,   wußten  Men­schen­rechtsgruppen aus dem In- und Ausland   schon damals.   Jetzt  sorgen Doku­men­te über die damaligen   CIA-Aktivitäten in   Brasilien für  Schlagzeilen.  Wie die angesehene Zeitung O Estado de Sâo Paulo  berichtet, kon­nte     die nordamerikanische So­ziologin Martha Huggins  bis­lang     geheimgehaltene Kongreß­do­kumente einsehen, die die  Kom­plizenschaft     des CIA mit dem Unterdrückungsapparat von da­mals  bestätigen. Das   Fazit   der 53-jährigen Wissenschaftlerin: “Die Teilnahme  der CIA am   All­tag   der politischen Repression ist be­wiesen &#8211; die  Dokumente   sprech­en   sogar von gemeinsa­men Operationen &#8211; die  ameri­ka­ni­sche   Demokratie   partizi­pierte an der Schaffung eines    un­ter­drüc­kerischen Staates.” Besonders gravierend ist für Mar­tha Huggins, daß die CIA      Spe­zialkommandos für die bra­silianische Polizei ausbildete. In Rio de      Janeiro wurde eine “E­li­te” von vierzig Beamten zum Grund­stock der      berüchtigten To­des­schwadrone: “CIA-Agenten nah­men an Operationen   in    den Slums teil, aber auch an der po­li­ti­schen Unterdrückung &#8211;   und    be­rich­teten alles, was sie sahen, nach Washington.” Bis heute   sei in    den USA wenig bekannt, daß die CIA bei der Ausbildung von   Po­li­zisten    in anderen Ländern mit­macht: “Unsere Demokratie   be­nutzte die    Polizeibeamten, um in anderen Ländern eine   ide­ologische Kontrolle    aus­zuüben.”  CIA läßt Dokumente verschwinden  Ein anderes interessantes De­tail der Recherchen von Martha Hug­gins:      Die CIA half beim Auf­bau des Diktaturgeheim­dien­stes SNI mit,      “lieferte sogar eine Li­ste mit den Namen ge­eigneter,      ver­trauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf einer anderen Liste waren al­le      Personen ver­zeichnet, die ge­mäß CIA-Ein­schätzung nach dem      Militär­putsch von 1964 ver­haftet wer­den sollten. Ärgerlich für die Soziologin, die bereits drei Bücher über Bra­si­lien      veröffentlichte, ist, daß laut Gesetz zwar jeder US-Bür­ger  offizielle     Dokumente über Re­gierungsaktivitäten einsehen darf, wenn  diese  länger    als 25 Jah­re zurückliegen &#8211; jene Seiten je­doch der   Kongreßpapiere  mit   CIA-Berichten über Folterungen der politischen   Polizei Brasiliens  sind   unleserlich gemacht; manch­mal fehlen sogar   ganze Blätter. In mühseliger Kleinstarbeit ge­lang es der Expertin, 26 Folte­rer von      politischen Gefangenen aus­findig zu machen und unter Wah­rung der      Anonymität zu in­ter­viewen. Einer davon, Militär­po­lizist, mochte      nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz ge­fan­gengenommene      “Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en vergewaltigen. “Ich      for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten, anstatt sie zu      foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins und berichtete      auch über den Abschluß der Ope­ration: Alle Gefangenen wurden hoch  über     der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.  Folterer heute in führenden Positionen  Helio Bicudo, während der Dik­tatur Präsident einer kirchli­chen      Kommission für Gerechtig­keit und Frieden, hat die Aussa­gen der      Soziologin bestätigt. Bi­cudo untersuchte damals die CIA-Aktivitäten      ebenso wie das Wü­ten der Todesschwadronen. Po­lizisten und      Armeeoffiziere Bra­siliens seien in den USA aus­ge­bildet worden &#8211;      manche, die da­mals zum Repressionsapparat ge­hörten, machten und machen      Kar­riere. Romeu Tuma, nach der Dik­tatur Chef der Bundespolizei,   ist    heute Kongreßsenator der star­ken Rechtspartei PPB.   Regi­meaktivist    Marco Maciel wurde gar Vize des jetzigen   Staatsprä­si­den­ten Fernando    Henrique Car­do­so &#8211; für Bicude auch   Beleg da­für, daß von echter    Vergan­gen­heitsbewältigung keine Rede   sein kann: “Hier in Brasilien    ha­ben die Leute ein kurzes   Ge­dächtnis.” Wie die Jahresberichte von am­nesty international und Hu­man Rights      Watch zeigen, gehö­ren Folter und Todesschwadro­nen auch zwölf Jahre      nach dem of­fiziellen Ende der Diktatur wei­terhin zum Alltag      Brasiliens, es “verschwinden” sogar mehr Men­schen als damals nach der      po­lizeilichen Festnahme. Die ka­tholische Kirche beklagt, daß im­mer      mehr nichtidentifizierte Ge­waltopfer beerdigt werden, ein  Groß­teil   auf   den überall im Lan­de anzutreffenden “geheimen  Fried­höfen”.</p>
<h1>Die Kirche gegen den Strich</h1>
<h2>“Helfen statt verurteilen” beim Umgang mit Kinderprostitution in Nordostbrasilien</h2>
<p>Durch  die neoliberale Wirtschaftspolitik der jetzigen     Mitte-Rechts-Regierung  ist in ganz Brasilien die Arbeitslosigkeit     deutlich angestiegen; im  Hinterland von Maranhao wurde deshalb laut     Experteneinschätzung die  Prostitution von Kindern und Jugendlichen     erschreckenderweise zur  wichtigsten und manchmal einzigen     Einkommensquelle armer Familien. Nicht  zuletzt die Kirche hat sich dem     Problem angenommen.  Zu Dutzenden  stehen zwölf- und dreizehnjährige Mädchen bereits in     der  Nachmittagsschwüle an der Brücke über dem von Hütten gesäumten Rio      Mearim und bieten sich den Passanten für nur fünf Realen an,- das   sind    nicht einmal acht Mark. Andere warten in den von madames oder    früheren   Amazonas-Goldgräbern geführten Billigbordellen der neuen Rua    do Campo   auf Kunden. Doch auch dort sind sie keineswegs geschützt  vor   der   Brutalität, die das Milieu prägt: Messerstechereien,   Schußwechsel  mit   tödlichem Ausgang sind keine Seltenheit, wobei   häufig Drogenkonsum  die   Hemmschwelle herabsetzt. Ausländische   Sextouristen spielen hier  nur eine   geringe Rolle, da das im Nordosten   Brasiliens gelegene  Pedreiras zu   weit von Touristengebieten  entfernt  liegt. Geradezu  gierig auf möglichst   junge Mädchen sind  sexbesessene  Machos aller  sozialen Schichten aus  der  Stadt selbst:  Nachbarn,  Familienväter der  Rua do Campo, Polizisten,   Politiker.  “Viele Mädchen  prostituieren  sich, weil die eigenen Eltern   sie dazu  anregen oder  zwingen”, sagt die  52jährige Franziskanerin Maria    Oliveira von der  lokalen  Frauenpastorale gegenüber. Sie verweist auf   die  Gründe der  Misere: Von  den rund 50 000 BewohnerInnen hat nicht   einmal  ein  Viertel Arbeit,  von denen wiederum verdienen 40 Prozent   höchstens  den  Mindestlohn von  umgerechnet 160 Mark.  Versteigerung von Jungfrauen  Pedreiras hat auch deshalb traurige Berühmtheit erlangt, weil dort in      Bordellen makabere Auktionen abgehalten werden, wo   Großgrundbesitzer,    Politiker und Unternehmer Jungfrauen zwischen neun   und vierzehn  Jahren   ersteigern, für eine einzige Nacht in einem   besseren  Stundenhotel.   Anschließend werden die Mädchen gewöhnlich   gezwungen,  als Prostituierte   zu arbeiten; manche enden in den   Goldgräbercamps  Amazoniens. Die Kirchengemeinde von Pedreiras fand sich mit der Situation nie ab.      Pfarrer Luiz Mario Luís gründete bereits 1963 ein      Rehabilitationszentrum, in dem Prostituierte lesen und schreiben sowie      einen Beruf erlernen konnten. Da die Zahl der Lernwilligen rasch zunahm, mußte das Zentrum vergrößert      werden, und die Bezirksverwaltung stieg als finanzielle Trägerin mit      ein. Schulunterricht erhalten inzwischen auch die Kinder der  Frauen,     derzeit sind es über 160 Mädchen und Jungen. Mehrere Dutzend   jugendliche    oder erwachsene Prostituierte sitzen auf den Bänken des   Zentrums, das    eher einer einfachen Lagerhalle ähnelt, und lernen   Nähen sowie andere    Handarbeiten. Inzwischen haben sie zum Teil   Kolleginnen als  Lehrkräfte.   Die Direktorin und Mitbegründerin   Benedita Leite versucht,  sie davon   abzubringen, weiter auf den Strich   zu gehen, jedoch ohne  Erfolg. Denn   wie in tausenden anderen Städten   und Gemeinden der  zehntgrößten   Wirtschaftsnation der Welt erhalten   LehrerInnen und  andere öffentliche   Bedienstete auch in Pedreiras   nicht einmal den  gesetzlich   vorgeschriebenen Mindestlohn von   umgerechnet etwa 160 Mark.  Schlimmer   noch: Die Bezirksverwaltung, der   wichtigste lokale  Arbeitgeber, zahlt   das Hungersalär um bis zu elf   Monate verspätet aus.  “Ich gebe gerne   Unterricht”, sagt eine   Prostituierte, “doch das  letzte Mal habe ich im   August Geld   gekriegt”. Viel ist es ohnehin  nicht, nur an die neunzig   Mark. Und   Brasilien hat derzeit ein  ähnliches Preisniveau wie Europa.  Erfolge &#8211; Rückschläge  Daß krasse Armut brutalisieren, verrohen und abstumpfen kann und die      Betroffenen häufig dazu bringt, sich aufzugeben, beobachten Benedite      Leite und die Franziskanerin Maria Oliveira täglich. In den      Bretterhütten am Rio Mearim dominiert in den vielköpfigen Familien      Promiskuität; Die Mädchen lernen nur die Gesetze ihres Milieus kennen      und sehen die Prostitution als einzige &#8211; und attraktive &#8211; Möglichkeit,      im Leben voranzukommen. Ihnen Unterricht zu geben, ist extrem    schwierig,   denn die Mädchen sind nicht daran gewöhnt, sich zu    konzentrieren und   lange Zeit zuzuhören. “Wir dürfen sie nicht    verurteilen, sie uns zu   Feinden machen” betont Maria Oliveira,    “sondern müssen immer wieder auf   sie zugehen, ihnen helfen, den Raum    der Kirche als Alternative   anbieten.” Erfolge beim Schwimmen gegen  den   Strom gibt es. In der Straße   am Fluß treffen sich Kinder und    Erwachsene im neuen Gemeindesaal zu   kirchlichen Aktivitäten, eine    Jugendgruppe stabilisiert sich. Maria   Oliveira lehrt Katechismus,    feiert Weihnachten und Ostern in den   Familien, bringt diesen die    Brüderlichkeitskampagne der   Bischofskonferenz nahe, und hält Kontakt    zu denjenigen Frauen, die mit   ihrer Hilfe aus dem Bordell in einen    Beruf wechselten. Doch die madames besorgen sich immer wieder Mädchennachschub. Dabei      rekrutieren sie jetzt schon im Hinterland, ködern mit der Aussicht auf      “ehrliche Arbeit” und locken damit Jugendliche in den    Schuldenkreislauf.   Versucht Maria Oliveira, solche Minderjährigen zur    Rückkehr zu  bewegen,  hört sie immer wieder ein Argument: “Ich kann    nicht weg, weil  ich von  der madame neue, schicke Kleider angenommen    habe, die ich erst   abbezahlen muß!” Die Franziskanerin stellt deshalb    eine   Bordellbesitzerin zur Rede und bekommt wie stets eine    drastisch-grobe   Antwort: “Meine Schuld ist das nicht. Diese Hündinnen    kommen doch   angelaufen und bitten mich um Arbeit!” Weil die madames    den   Neuankömmlingen weder den Besuch des Zentrums noch der Kirche    gewähren,   geht die Franziskanerin selbst zu ihnen an den Brückenstrich    und setzt   sich notfalls an die Bordelltischchen: “Einmal spreche  ich   mit den   Mädchen über Gott, ein anderes Mal über   Geschlechtskrankheiten  und Aids.   An der Brücke kommen viele schon auf   mich zugerannt und  umarmen mich!” Kinderprostitution ist typisch für Brasiliens Norden und Nordosten.      UNICEF, Kirche und NGOs haben in Maranhao bereits eine Kampagne gegen      die praktisch straffreie sexuelle Ausbeutung Minderjähriger gestartet,      denn laut Menschenrechtsaktivistin Sandra Torres gehört es bereits   zur    Gesellschaftskultur, abnorme Situationen als normal zu  betrachten  und    hinzunehmen. Während in Pedreiras Kinder aus Hunger und Not ihren Körper verkaufen,      zeichnet der Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso im nur 277      Kilometer entfernt Sao Luis, der Hauptstadt Maranhaos, vor Mikrophonen      ein positives Bild der Lage im Lande. Der Soziologe weist auch die      Kritik der Bischöfe an seiner neoliberalen Politik zurück, erwähnt  weder     Kindersklaverei noch Kinderprostitution oder     Jungfrauenversteigerungen.  Neben Cardoso steht der jetzige     Kongreßpräsident und Ex-Staatschef José  Sarney &#8211; seit Diktaturzeiten     reichster und mächtigster Mann in  Maranhao. Daß hier alles beim alten     bleibt, liegt nach Aussagen von  Menschenrechtlern vor allem an ihm  und    seinen politischen Freunden.</p>
<h1>“Ich könnte jederzeit fliehen”</h1>
<h2>Volmer do Nacimentos Alltag zwischen Gefängniszelle und Tropenlandschaft</h2>
<p>Der  47-jährige Schwarze Volmer do Nacimento wagte als einer der     ersten  Brasilia­ner, auf Straßenkinder spezialisierte Todesschwa­dronen     und  deren Drahtzieher öf­fentlich anzuzeigen. 1993 wurde er wegen      vorgetäuschter Entführung und “Ver­leumdung von Rich­tern” zu vier      Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, die er im halboffenen      Strafvollzug verbringt (siehe LN 261). Die brasilia­nische      Men­schen­rechtsorganisation Projeto Legal in Rio de Janeiro kämpft für      seine Freilas­sung.  Am schlimmsten sind die Sonn- und Feiertage.  Dann muß Volmer den     ganzen Tag in einer engen Gefängniszelle  verbrin­gen, im fünf     Autostunden nörd­lich von Rio gelegenen  Provinz­städtchen Natividada.     Seine Frau und seine Kinder sitzen  der­weil traurig nur rund 300  Meter    von Nacimento entfernt. Der  Bürger­rechtler liest dann  stapel­weise    Bücher und Zeitungen, schmie­det  Pläne für die Zeit  nach der Haft,  und   erinnert sich auch an die  Gespräche mit dem  Präsi­denten des    Europaparla­ments. Wütend macht  Nacimento, daß er  die nach wie vor aus    Straß­burg her­einflatternden  Einladun­gen  nicht annehmen darf. “Ich    bin ein Gefangener, weil ich es  selbst  will, denn mit meinem Wagen    könnte ich fast jederzeit fliehen &#8211;  und  nie­mand würde mich finden.”    Der lang­jährige Koordinator der   nationalen Stra­ßenkinderbewegung tut    es nicht. Schließlich trägt   Nacimento die Ver­antwortung für mehrere    von ihm selbst gegründete   Projekte, die er selbst leitet. Zu einem  der   wichtig­sten, einer auch   mit deut­schen Geldern finanzierten    Land­wirtschaftsschule für   Ju­gend­li­che, eilt er an Arbeitsta­gen    je­den Morgen. Der gelernte   Buch­hal­ter, dessen sozialpoliti­sches    Engagement in  Basisge­meinden  und Pastoralen der ka­tholischen Kirche    begann,  emp­fängt die bislang  neunzig Schü­ler­Innen, berät sich mit     Agro­nom­In­nen,  Zootechniker­In­nen und Lehrer­Innen, verteilt     Auf­trä­ge: “Die El­tern  der mei­sten Ju­gend­lichen hier sind     ver­elen­dete Wanderar­beiter der  Re­gion, mit ihnen zie­hen sie herum,     schuften auf Plan­tagen der  Groß­grund­be­sit­zer, ge­hen so gut  wie    nie in die Schule, flüchten aus  Perspektiv­losigkkeit in die  Slums  von   Rio. Die Schule wurde gegründet,  da­mit die Kin­der hier  bleiben,  die   Landflucht gestoppt wird.”  Die Landflucht stoppen  Jeder Schüler be­kommt mo­natlich umgerechnet rund neun­zig Mark und      damit weit mehr als für Plantagenarbeit. Das Geld stammt von zwei      holländischen Un­ternehmern. Der deutsche Child­ren Mission Fund in      Über­lingen zahlt die Löhne der Leh­rer­Innen und beteiligte sich am  Bau     des Schulhauses am Rande von Nativi­dade in tropischer Idyl­le.  Es   ist   nur halbfertig, ein Pro­viso­rium &#8211; in Deutschland würde  niemand   darin   lernen und lehren wollen. Und auch die vom deut­schen  Konsulat   in Rio   fi­nan­zier­ten Ausrüstungen für ein La­bo­ratorium  zur   einfachen   Heil­mit­telherstellung können nicht in­stalliert,  rund 300     Kurs­an­wär­ter nicht aufgenommen werden. Die Schuld trägt  laut  Volmer    do Na­cimento die Mitte-Rechts-Re­gierung von  Staatsprä­sident     Fer­nan­do Henrique Cardoso und des­sen Freund aus  der     Sozialde­mo­kratischen Partei PSDP, Rio-Gou­verneur Marcello  Alencar.     Wäh­rend eines Belgienbesu­ches 1995 traf Cardoso  überraschen­der­weise     auf eine Gruppe von Men­schen­rechtlerInnen,  die ein Poster von     Nacimento tru­gen und dessen Freilassung  forder­ten. Wie stets in     solchen eigent­lich brenzligen Fällen  stimmte Car­doso taktisch     geschickt mit den KritikerIn­nen überein:  “Ihr habt recht &#8211; wir werden     damit auf­hören.” Das Ver­sprechen  blieb fol­genlos und auch die zum     Jah­resbeginn 1996 vertraglich  zu­gesicherten rund 90.000 DM von     Co­munidade Solidaria, dem von der  Präsi­dentengattin gelei­teten     Wohl­fahrtsprogramm, tra­fen bisher  nicht ein. Ebensowe­nig, trotz     mehrfacher Mahnung, die etwa 100.000  DM des Rio-Gouver­neurs. “Wir     werden im­mer nur mit Ausflüchten  abge­speist”, kom­mentiert Nacimento,     “aber viele andere NGOs  be­kom­men ver­sprochene Mittel eben­falls    nicht  &#8211; wofür ist die  Comu­nidade Solidaria dann ei­gentlich da? Wir    können  nicht im­mer  nur mit Geld aus dem Ausland ar­beiten &#8211; wo bleibt    da die  eigene  Ver­antwortung Brasi­liens?” Den briti­schen Konsul in    Rio, der  dem  Schulprojekt einen Traktor spen­dierte, verblüfft    ebenfalls, daß die   Regierung nichts über­weist. Dagegen wird laut    Pres­seangaben ein   existie­render “Sozialer Dringlichkeits­fonds” fast    täglich vom   Mitte-Rechts-Kabi­nett angezapft, um Diplo­matenempfänge,    Bankette  oder  üp­pige Geschenke für aus­ländische Gäste zu   finanzieren. Die achtzehnmona­tigen Kurse der Escola Fasenda laufen den­noch wei­ter.      “Fast alle, die mit amtlichem Zerti­fikat abschließen werden, haben      be­reits eine Ar­beitsstelle sicher,” freut sich Naci­mento, “nach   der    Präfektur sind wir hier der zweitgrößte Ar­beitgeber!” Abends  muß  der    nicht nur in Europa bekannteste Häftling Brasiliens wieder  in  die  Zelle.   Der Polizeichef von Nati­vidade bekam bereits aus  aller  Welt  über   tausend Protest- und Soli­daritätsbriefe, mindestens   ebenso­viele    landeten beim Gou­verneur von Rio und im   Justiz­ministerium. Nacimento leidet indessen sichtlich unter der Situation, wollte 1996      durch einen Hunger­streik die Wiederaufnahme sei­nes Verfahrens und      Ermittlungen ge­gen Todesschwadronen und de­ren Hinter­männer erreichen  &#8211;     was nicht gelang. Eine der wich­tigsten moralischen vor al­lem  aber     juristi­schen Stützen ist die Men­schenrechts­organisation  Projeto   Lagal   in Rio de Janeiro. Sie er­reichte bisher, daß  Naci­mento seine   Haft   nicht unter ständiger Lebens­gefahr in einer  völ­lig überfüllten   Zelle   Rios, sondern im halboffenen Vollzug in  Natividade ver­bringt.   Für   An­walt Carlos Nicodemos, Lei­ter des  ebenfalls vom deutschen   Child­ren   Mission Fund unter­stütz­ten  Projeto Legal, ist der Pro­zeß   gegen   Nacimento kaf­ka­esk: “In  Untersuchungsbe­richten des   Bun­desparlaments   und selbst der  Abgeordneten­kammer des   Bun­desstaates Rio über die   Er­mor­dung von  Kindern und   Ju­gend­lichen, ebenso in der Presse,   wer­den die­selben  Richter   we­gen ihrer Verwick­lung in Ak­tivitäten von    Todesschwadro­nen   auf­ge­führt, die auch Volmer do Naci­men­to   nannte.” Anwalt Nicodemos eilt min­destens ein­mal im Monat mit dem Wagen nach      Na­tividade, spricht seinem Mandanten Mut zu. Dessen Geburtstag im      ver­gan­genen November fiel ausge­rechnet auf einen Sonntag. Daß er ihn      dank Ni­codemos nicht durch­weg in der Zelle verbringen mußte,   sondern    mit seiner schwangeren Frau und den Kin­der zusammensein   konnte, war    wie­der ein kleiner Sieg.  Letzte Meldung: Seit Anfang Ja­nuar hat Volmer rund um die Uhr     Freigang,  d.h. er muß sich jetzt lediglich re­gelmäßig bei der Polizei     mel­den.  Und die schlech­te Nach­richt: Nach heftigen Re­gen­fällen     ver­sank das  Gelände der Land­wirt­schaftsschule unter ei­ner  vier­zig    Zentimeter  dicken Schlamm­schicht. Die Gebäude ste­hen zwar  noch,  aber   die Ernte  ist völlig zerstört.</p>
<h1>Fünf-Sterne-Rassismus</h1>
<h2>Schwarze fahren keine Importautos</h2>
<p>Der  Ehemann ist weiß, die Ehefrau ist schwarz. Am Hoteleingang     verwehrt ein  Wächter der Ehefrau den Zutritt: Prostituierte dür­fen     nicht mit aufs  Zimmer. Wer glaubt, dieser Vorfall wäre die Ausnahme,     irrt. Unter der  Oberfläche scheinbarer In­tegration zeigt sich das  Bild    einer verdeckten  Apartheid.  Die Schwarzen müs­sen wis­sen wo ihr Platz ist, lautet  eine uralte,     immer noch hochaktuelle Redewendung in Bra­silien.  Ge­meint ist   damit:   Sklavennachfah­ren haben nichts in der Mittel- und    Ober­schicht,  deren  Krei­sen und Ambiente zu suchen. Sie werden    entsprechend  stigmati­siert  und behandelt. Wie dies in der Praxis    funk­tioniert,  bekam jetzt der  Züricher Fritz Müller, Fach­direktor   der   Cre­dite-Suisse-Bank, in Rio  de Janeiro zu spü­ren. Als er mit   seiner   schwarzen, aus Rio stammenden  Ehefrau Adriana nach einem     Restaurant­be­such ins First-Class-Hotel  In­tercontinental     zu­rückkehrte, wur­de Adriana von einem mus­ku­lö­sen  Wachmann grob     ge­stoppt: Eine Garota de Programa, so hei­ßen  Prostitu­ierte im     Rio-Slang, dür­fe nicht mit aufs Zim­mer. Direktor  Müller ließ sich von     seiner Frau über­setzen worum es ging und schlug  gehö­rigen Krach,     stellte den Wach­mann zur Re­de, verlangte von der  Ho­tel­lei­tung   eine   formelle Entschul­di­gung. Denn ohne  ent­sprechende Vor­schrift   hätte   der Wächter kaum so gehandelt.  Rassismus &#8211; Machismus  Die Zeitung O Globo be­schrieb den Fall unter der tref­fenden      Überschrift “Fünf-Sterne-Ras­sismus”. Kaum ein mit einer dunkel­häutigen      Brasilia­nerin be­freundeter oder verheirateter Eu­ropäer, der in    Rio,   Sâo Paulo, Sal­vador de Bahia oder Fortaleza nicht ähnliche     Erfahrungen  ge­macht hat. Wer brasilianisches Portugiesisch nicht     versteht, be­kommt  kaum mit, daß der Gang über die Strandpromenade für     sei­ne Partnerin  ge­legentlich ei­nem Spießrutenlauf gleicht. Wei­ße      Mit­telschichtsmachos der übel­sten Sorte, in Brasilien alles  andere   als   dünn ge­sät, lassen eine Bösartigkeit oder Obszöni­tät  nach der    anderen  fallen, ge­hen davon aus, daß der tumbe Gringo  sicher nichts    ver­steht  und wohl im­mer noch glaubt, was die  mei­sten Reiseführer    kolportie­ren:  Brasilien, ein wun­dervoller  Schmelz­tiegel der Rassen,    ein Beispiel  gelun­gener Integration  ver­schiedener Hautfarben, von    Dis­kriminierung  keine Spur. Wer aber die Oberfläche, die schil­lernde Er­scheinungsebene ver­läßt,      stößt auf Brasiliens hocheffi­ziente verdeckte Apart­heid. Die ist  von     den schwachen, wenig respektierten Schwarzen­or­ganisationen  weit     schwerer zu packen und zu attackieren als die aus Süd­afrika  bekannte     of­fene Ras­sentren­nung. Schwarze, Mu­latt­Innen gehören  in die  Slums,    in die Unterschicht, in die drek­kig­sten,   schlechtbezahltesten    Be­ru­fe. Schwarze Frauen sind ge­mäß diesem   Denk- und    Ver­hal­tens­muster Hausdienerinnen, Rei­ne­machefrauen,   bestenfalls    Su­per­marktkassiererinnen. Oder aber: Schwarze Frauen   sind bis zum    Beweis des Gegen­teils Pro­sti­tuierte, Touristenhuren,   die man    entsprechend behandeln kann. Untersuchungen belegen, daß in­for­melle Mechanismen ge­wöhn­lich den      Auf­stieg Dunkel­häutiger in gutbezahlte qualifi­zierte      Mittel­schichtsberufe ver­hin­dern. Privatban­ken bilden da keine      Ausnahme. Bei meh­reren spricht das gängige System der zwei      Kundenschlangen Bände. Wer besser verdient und umge­rech­net mindestens      einige tau­send Mark auf seinem Konto hat, steht in der kürzeren   Fila,    wird bevorzugt behandelt und ist ge­wöhnlich weiß. Wer zu den      Schlecht­bezahlten gehört, aber glück­lich ist, dennoch ein Konto      besitzen zu dürfen, muß in der längeren Schlange gelegentlich Stunden      warten, schaut nei­disch, frustriert oder mit Groll auf die   Be­vorzugten    mit dem dickeren Geld­beutel. Welche Hautfarbe in der   langen Fila    domi­niert, läßt sich in Rio gut beobachten. Wer mit dunkler Haut den­noch den sozialen Aufstieg schafft, hat im      Alltag fast pau­sen­los Ärger. In Sâo Paulo wird eine er­folgreiche      schwarze Schau­spielerin von weißen Ma­dames im­mer wieder auf der      Straße gefragt, ob sie nicht als Haus­dienerin anfangen wolle, sie sehe      so gut und gesund aus. Der schwarze Sänger und Komponist Dicró wird   in    Rio de Janeiro von Si­cherheitsleuten zu seiner eige­nen Show   nicht  auf   die Bühne ge­lassen. Ironisch erklärt er: “Mehr­mals haben   sie  mich  auch  schon ge­schnappt, als ich meinen eigenen Wa­gen  klauen   wollte.”  Wie  überführte Au­todiebe wer­den ebenfalls immer  wieder    gut­ver­dienende  schwarze Fußball­spieler traktiert, die  teure    Im­portwagen fahren.  Oleude Ri­beiro vom Verein Portuguesa von  Sâo    Paulo wurde mit Blau­licht  in seinem Ford-Jeep ge­stoppt und  mit dem    Revolver am Kopf gründlich  durchsucht: “Mein tiefentsetzter  kleiner    Sohn woll­te danach wissen, ob  diese Männer Ban­diten waren.     Schwie­rig, ihm zu erklären, daß alles nur  geschah, weil wir  Schwarze    sind.” Der auch in Eu­ropa bekannte schwarze brasiliani­sche Musiker Djavan      erläutert: “Wenn du be­rühmt wirst, ver­lierst du sozusa­gen deine      Hautfarbe. Das heißt nicht, daß dich die Leute auf einmal mögen. Sie      beginnen nur, dich zuzulas­sen.”</p>
<h1>Weniger als ein Quadratmeter</h1>
<h2>Brasiliens Gefängnisse offenbaren Bilder wie aus einem Gruselfilm</h2>
<p>Unter  der Regierung von Präsident Cardoso verschlechtert sich die     Lage in den  total überfüllten Gefängnissen weiter. “Niemand ist an     einer  Resozialisierung der Häft­linge interessiert,” so Padre Mauzeroll     von  der Gefangenenseelsorge der katholi­schen Kirche.  Eine  mittelalter­lich anmu­ten­de Ge­fängniszelle in Rios Stadt­teil      Realengo. Gesetzlich hat je­der der mehreren Dut­zend In­sas­sen      Anspruch auf min­de­stens acht Quadrat­meter, hier da­gegen hat er  nicht     einmal ei­nen ein­zi­gen. Ge­schlafen wird des­halb in  Schichten.     Während ein Teil auf dem feuchten Beton liegt, hängt der  andere in     Stoff­schlau­fen da­rü­ber, die an den Git­ter­stäben  be­fe­stigt sind.     In ei­ner Zelle im Stadt­teil Bangu bie­tet sich  ein ähn­liches Bild:    35  fast nackte, schwit­zende Männer auf nur  sech­zehn Quadratmetern,     bei­ßen­der Fäkalienge­ruch, nachts  Rat­ten, die psychische  Span­nung    fast mit Händen greif­bar. Neun  von zehn haben Krätze und  Fu­run­kel.  In   der heißesten Jahres­zeit  herr­schen bis zu sech­zig  Grad in den    Zellen, täglich fallen dann  an die zwanzig In­sas­sen  ohn­mächtig um,    werden von den Wärtern  herausge­zerrt und durch  an­dere ersetzt. Um aus    die­ser Höl­le  herauszukommen, in eine  we­niger über­füllte Zelle    verlegt zu  werden, beste­chen Häftlinge  ih­re Aufseher mit um­gerechnet    bis zu  5.000 DM. Es gibt auch  Ge­fängnisse, in denen die In­sas­sen  das    nötige Geld  zu­sam­men­le­gen und dann den Be­günstigten wie in  einer    Lotterie  per Los be­stimmen. In Bangu kom­men die not­wendigen  Reais   von  der  Fa­mi­lie oder von Verbre­cher­syn­di­ka­ten. Je größer,  je     un­er­träg­li­cher die Hitze, umso hö­her stei­gen die Preise auf      die­sem Schwarz­markt. Nur einmal am Tag gibt es Essen von      haar­sträu­ben­der Qualität, Lebens­mittel­pa­ke­te der Angehörigen      werden ge­wöhn­lich nicht ausge­händigt. Fol­terungen sind die Regel,      nicht nur in Rios Gefäng­nissen. Ein An­walt be­schreibt einen Fall  aus     dem Jahr 1996: “Polizisten mit Ka­puzen miß­handelten 116   Ge­fan­gene    mit Elektroschocks, alle wie­sen Blutergüsse auf und   wur­den    dar­überhinaus zu sexu­ellen Hand­lungen gezwungen.” Fast täglich wer­den Fälle tot­ge­folterter, er­schlagener Häft­linge      bekannt. Doch die politisch Ver­ant­wortlichen rühren sich kaum, nur      we­nige Intellektuelle pro­testieren und die Gesellschaft scheint  sich     an die grauen­vollen Zustände ge­wöhnt zu haben. Nach dem letzten offiziellen Zen­sus bieten die 511 Gefäng­nis­se      Brasili­ens Platz für höch­stens 60.000 Per­sonen. Mit über 148.000      Gefangenen sind sie da­mit mehr als doppelt be­legt. Not­wen­dig, so      heißt es, seien 145 neue Gefängnisse. Rund 95 Pro­zent der Häft­linge      sind Arme, 96 Pro­zent Männer, etwa drei Vier­tel Voll- und      Halbanal­phabeten. Der typi­sche Gefangene, so eine Stu­die, ist      dunkelhäutig und jün­ger als 25 Jahre. Jeden Monat kommt es laut      Statistik zu min­de­stens drei großen Häftlingsre­vol­ten; die meisten      von ihnen wer­den aller­dings der Öf­fent­lich­keit ver­heimlicht.  Pervertieren statt resozialisieren  Amnesty international und Human Rights Watch/­Ame­ri­cas prangern die      Zu­stände in den bra­silianischen Haftan­stalten als “pu­ren  Horror”    an.  Aber auch die Gefange­nenseelsorge der katho­li­schen  Kirche  läßt   nicht  locker. Padre Geraldo Mau­zeroll von der Pa­storal   Carçeraria im    Bundes­staat Sâo Paulo: “Wer ins Ge­fängnis kommt,  wird  pervertiert,    wird angesehen und be­handelt wie ein Tier.  Niemand ist  an ei­ner    Besserung oder Resozialisie­rung der Insassen   interessiert. Die    Gesellschaft rächt sich an ihnen. Sie läßt sie   intellektu­ell, seelisch,    mora­lisch, kulturell und nicht selten   sogar physisch ster­ben.”  Padre   Mauzeroll hört auf Polizeiwachen und   in Gefängnis­sen sehr  häufig den   Spruch: “Nur ein toter Häftling ist   ein guter Häftling!”  Der Padre geht   seit 1973 in die Gefäng­nisse  und  leitete die letzten  sechs Jahren die   Seel­sorge. Was er täg­lich  zu  sehen be­kommt,  scheint kom­mer­ziellen   Horror­filmen ent­lehnt:   Häftlinge verfaulen  buch­stäb­lich in ih­ren   Zellen. Die   Ge­fängnisärzte sind selbst  Krimi­nelle, weil sie Kranke   be­wußt   nicht behan­deln, sie sterben  las­sen, dafür aber nie zur     Rechen­schaft gezogen werden.  Tuber­ku­lo­se grassiert, über die     Ge­sichter Tod­kran­ker laufen  Amei­sen. Kri­mi­nell handeln auch     Richter und Staats­anwälte, die  sehr wohl über Folter und alle an­deren     Men­schenrechtsverlet­zungen  de­tail­liert informiert sind und   den­noch   nicht ein­greifen. Gefängnisleitungen und Wär­ter ermögli­chen den Dro­gen­han­del und      -kon­sum hinter den Git­ter­stäben. Ein Direktor zu Padre Mauzeroll:      “Drogen müs­sen dort drin sein, damit die Ge­fangenen ruhig bleiben.” Ein besonders fin­steres Kapi­tel ist darüber hinaus die sexuelle      Ge­walt, die von perversen Auf­se­hern sogar ge­fördert wird. Padre      Mauzeroll: “Wird ein we­gen Vergewalti­gung Verurteilter ein­geliefert,      stecken ihn die Wär­ter extra in be­stimmte Mas­sen­zel­len, damit  er     dort von fünf­zehn, zwan­zig Häftlingen ver­ge­wal­tigt wird. Das   ist    Gesetz in den Kerkern, und so verbreitet sich Aids sehr  schnell.”   Selbst   nach amtlichen An­gaben haben sich bereits über  zwanzig   Pro­zent der   Insas­sen mit dem Aids-Vi­rus infiziert. Ein  Großteil der   rund 150.000   brasiliani­schen Ge­fan­genen hat  homosexuellen   Ver­kehr, gewöhnlich   unge­schützt, Pro­miskuität ist  normal. Vitor Carreiro teilte in Rio eine Zelle jahrelang mit 47 ande­ren      Häftlin­gen, hat jetzt sichtbar Aids und sagt es deutlich: “Alle Welt      weiß, daß die Frau des Ge­fan­genen der andere Gefangene ist.” José      Ferreira da Silva, eben­falls HIV-posi­tiv, berichtet von vier festen      und acht gelegentli­chen Partnern. Keiner hatte Prä­servative  benutzen     wollen. “Wenn die Lage in den Ge­fängnissen in Sâo Paulo und Rio de Janeiro      bereits so schlimm ist”, gibt Padre Mauzeroll zu be­denken, “wie muß sie      dann erst in den stark unterent­wickelten Gebieten des Nordens und      Nord­ostens sein?” Padre Mauzeroll drückt sich im Ge­gensatz zu so      vie­len Landsleuten um solche un­beque­men Wahrheiten nicht. Er hat      keine Probleme damit, die von den Autoritäten gerne ver­steckten und      verdrängten Pro­ble­me offen an­zusprechen. “Doch wer über die  Zu­stände     re­det und in­formiert, stirbt”, lautet eine an­dere Regel  &#8211;     Pistoleiros, Be­rufs­kil­ler, erle­digen dies. Padre Mau­zeroll  weiß,     daß auch sein Leben in Gefahr ist. Den­noch klagt er offen die  soziale     Ord­nung Brasi­liens an: “Sie ist schuld an der  grauenhaften     Si­tu­a­tion!” Wärter und Spe­zialeinheiten ge­hen gewöhnlich äußerst brutal gegen      meu­ternde Häftlinge vor. 1992 wurden im Gefängnis Ca­ran­diru von Sâo      Paulo minde­stens 111 In­sassen von Militär­polizisten massa­kriert.      Politisch Ver­antwortliche und di­rekt Be­tei­ligte blieben bisher      straffrei. Die letzte Revolte in Carandiru er­eignete sich Ende  Oktober.     670 Ge­fangene nahmen dort 27 Wär­ter als Gei­seln und  forderten die     Ver­legung in eine andere Haftan­stalt. Fünf  Gefan­gene versuchten  mit    einem Müll­fahrzeug zu flie­hen, vier von  ih­nen wurden von     Mi­litärpolizisten er­schossen. Die Rechtanwältin Zoraide Fer­nandez weist noch auf eine be­sondere      Absurdi­tät hin. Tau­sende von Häftlingen wer­den nach verbüßter Strafe      oft noch jahrelang festge­halten, allein in Rio waren es 1995      min­destens 560. Hinzu kommen jene, die unrechtmäßig in die Zellen von      Po­lizei­wachen gepfercht und dort mitunter regelrecht verges­sen      werden.</p>
<h1>Menschenrechte ja &#8211; aber nicht für Schwule</h1>
<h2>Todesschwadronen jagen Homosexuelle &#8211; 1300 Morde seit 1980</h2>
<p>Staatspräsident  Cardoso präsentierte in Brasilia mit großem Pomp     einen “Nationalen Plan  für Menschenrechte” &#8211; doch die Show stahl ihm     Luiz Mott,  intel­lektueller Führer der brasilianischen     Schwulenbewegung. Weil die  Homosexuellen in dem Dokument nicht einmal     erwähnt werden, entrollte  Mott ein Transparent “Gays querem Justiça”-     (Schwule wollen  Gerechtigkeit) und nannte Fakten zur  sy­stematischen    Verfolgung der  Homosexuellen in Brasilien.  Laercio, 22, und Mariquinhos, 30,  wohnten in Rios armseliger     Nordzone in einem simplen Häuschen, waren  beliebt und gal­ten als     hilfsbereit, fröhlich. In einer Novembernacht  werden sie von einem der     berüchtigten “Kom­mandos zur Jagd auf Gays”  überwältigt &#8211; fünf     Kapuzenmän­ner stoßen die beiden bis zur na­hen  Bahnlinie, dann krachen     Pi­stolenschüsse. Anwohner finden Laercio und  Mariquinhos in ih­rem     Blut, stellen erschüttert Ker­zen auf. Luiz Mott erläutert: “In Bra­silien sind mindestens vierzehn      Todesschwadronen hinter Ho­mosexuellen her. Seit 1980 wur­den über 1300      Schwule ermor­det, 1996 waren es bisher 85, aber unsere Statistik  ist     sehr un­vollständig.” Das stimmt, denn von den Serienmorden der    letz­ten   Wochen in Rio wußte Mott zu diesem Zeitpunkt noch nichts.    Hinzu kommt,   daß Angehörige wegen der bestehenden Vorur­teile gegen    die Schwulen   oftmals die Natur des Verbrechens ver­schweigen. Universitätsprofessor Mott, 50 Jahre alt, Präsident der Grupo Gay do      Bahia (GGB) und Se­kretär für Menschenrechte der Bra­silianischen      Vereinigung für Gays, Lesben und Transvestiten (ABGLT), lehrt in der      nordost­brasilianischen Küstenmetropole Sal­vador da Bahia &#8211; auch dort      werden Schwule diskriminiert, ver­folgt und ermordet. Mott spricht  von     “Opfern des Ma­chismus”, die Täter gingen ge­wöhnlich straffrei  aus.   So   seien bei über vierzig Prozent der Schwulenmorde die Täter    er­mittelt   worden, nur zehn Prozent kamen jedoch letztlich vor    Ge­richt und wurden   dann fast im­mer freigesprochen.  Archiv über Homosexualität  Ein schönes Kolonialhaus in Salvador da Bahia beherbergt im ersten     Stock  den kleinen Sitz der Grupo Gay do Brasil mit dem immerhin  größten     lateinameri­kanischen Archiv über Homose­xualität. Die GGB  ist die     älteste und aktivste Homosexuellenver­einigung in  Lateinamerika. Nach     dem Klingeln schaut der Leiter zunächst prüfend  auf den Besu­cher und     wirft danach den Schlüssel hinunter. Oben kann  man sich eine  Ausstellung    über homosexuelle Männer und Frauen  ansehen, von Platon,  Leonardo da    Vinci, Shakespeare, Cleopatra und  James Dean bis hin zu  der berühmten    Sängerin der Musica Popular  Brasileiro, Maria Bethânia.  Man wird    höf­lich zu den zwei  wöchentlichen Versammlungen  eingeladen, an denen    auch Bi- und  Heterosexu­elle teilnehmen. Vor dem  Ab­stieg über die    steile  Holztreppe teilt der GGB-Leiter  Präserva­tive, “Camisinhas”, aus &#8211;     schließlich ist die Gruppe  beson­ders aktives Mitglied in der vom     Gesundheitsministerium  geführ­ten Nationalen Kommission zur     AIDS-Bekämpfung. In der Stadt selbst machen die Homosexuellen drastisch auf sich, ihre      Freuden und Probleme aufmerksam. “Liebe mit Vor­sicht &#8211; suche Deine      amantes bes­ser aus”, steht groß auf Schauta­feln, und “Laß Dich nicht      von AIDS ins Jenseits befördern, aber laß Dich auch nicht  ermor­den!”     Die Warnung ist nicht un­begründet, druckte doch gar  eine große  lokale    Zeitung regelmäßig folgende Anzeige: “Halte  Salva­dor sauber &#8211;  töte    jeden Tag einen Homo!”  Erscheinungsebene &#8211; Wirklichkeit  Brasiliens Schwulenszene prä­sentiert sich anders als zum Beispiel     jene  in San Francisco oder gar in Deutschland. Gays fallen viel mehr     auf,  haben ihre Kneipen, Discos, Strände, Zeit­schriften. Der Terror     gegen  Schwule existiert indessen wei­ter, scheint sogar stark     zuzuneh­men.   Motts Grupo Gay do Bahia hat deshalb ein     “Über­le­benshandbuch”  publi­ziert, das zahl­reiche praktische Tips zur     Selbstverteidigung  gibt. Mott hat das Handbuch in Brasi­lia, Belo     Horizonte, Curitiba und  Recife vorgestellt. In jeder Stadt gab er die     Namen der dort in den  letzten Jahren ermordeten Schwulen be­kannt.  Die    meisten Verbrechen  ereigneten sich aber in Rio de Janeiro, Sâo  Paulo    und Salvador da Bahia.  Umfragen und Machismus  Daß Schwule diskriminiert werden, zeigen neue repräsenta­tive     Umfragen:  So würden 36 Pro­zent der BrasilianerInnen ei­nem     Homosexuellen selbst  dann nicht eine Arbeit geben, wenn er der     bestqualifizierte Bewerber  wäre. JedeR Fünfte würde sich von einem     homosexuellen Kol­legen bewußt  fernhalten, 56 Pro­zent würden zumindest     ihr Ver­halten ändern. 79  Prozent, im Nordosten sogar 87 Prozent,     ak­zeptierten auf gar keinen  Fall, daß ihr Sohn mit einem     Ho­mosexuellen ausginge. Und 62 Prozent  meinen, daß Eltern die Änderung     der homosexuellen Orientierung ihrer  Söhne er­zwingen müßten.  Politisches Asyl für Schwule  Gay-Menschenrechtsgruppen in San Francisco prangern seit Jahren die      Zustände in Brasilen an. 1993 gewährten die USA erstmals einem      brasilianischen Schwulen politisches Asyl. Der Begünstigte heißt Marcelo      Teno­rio, Luiz Mott trat in dem Asyl­verfahren als Zeuge auf und    wurde   dafür zuhause in den Me­dien niedergemacht. Das Asyl, hieß es,    basiere   auf einer Lüge über Brasilien; Schwule würden nicht    systematisch   getötet. In den letzten Wochen erhielten zwei weitere    Homosexuelle   Asylsta­tus, wollen aber anonym blei­ben, aus Angst, daß      Familienan­ge­hö­ri­ge in Brasilien Repressa­lien er­lei­den  könnten.     Eine un­bekannte Zahl brasilianischer Homo­sexu­el­ler lebt  illegal  in    den USA. Mög­licherweise werden jetzt wei­tere einen  Asylantrag   stellen.  KASTEN  Staatstrauer für Ex-Diktator  Nach dem Tod des Ex-Generalpräsidenten Ernesto Geisel im Sep­tember     1996  ordnete Fernando Henrique Cardoso per Dekret acht Tage     Staatstrauer an.  Geisel war von 1974 bis 1979 der dritte     Generalpräsident der  brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985).     Geisel war bereits zur  Amtseinführung von Cardoso gela­den worden. 1995     traf sich der Präsident  mit dem EX-Diktator und wollte dies     ausdrücklich als “Würdigung”  verstanden wissen. Die Homenagem weckte in der Tat Aufmerksamkeit. Denn bei Gei­sel und      seinem ebenfalls im Regimeapparat dienenden Bruder Or­lando handelte es      sich um Vertreter der “harten Linie”, die kei­nes­wegs nur  militante     Diktaturgegner rücksichtslos verfolgen, fol­tern und  ermorden ließen.     Dies hat gerade ein wichtiger Zeit­zeuge bestätigt:  Reserveoberst   Jarbas   Passarinho, Mitautor der berüchtigten  Ausnahmegesetze von 1968   und   Minister unter drei Dik­taturgenerälen,  sagte im brasilianischen     Fersehen, daß ein Groß­teil der  Greueltaten an Linken in Geisels     Regierungszeit be­gangen worden  seien. Die Medien pflegten dagegen stets     dessen Amts­vorgänger  Emilio Garrastazzu Medici die Verantwortung  für    die größten  Schlechtigkeiten des Militärregimes aufzubürden.  <strong>Hintergrund von 2001:</strong>  <strong>  </strong>  <strong>„Unerklärter Bürgerkrieg“ in Brasilien Über 40000 Morde jährlich/Zunahme von Attentaten </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Im Kontext der jüngsten internationalen Konflikte weisen   brasillianische Experten immer nachdrücklicher darauf hin, welche hohen   Menschenopfer der sogenannte „unerklärte Bürgerkrieg“ in Brasilien   kostet. Wie die Universitätsprofessor und Politik-Berater Gaudencio   Torquato jetzt  in einer Analyse mit dem Titel „Wir und Afghanistan“   betonte, werden aus politischen und kriminellen Motiven selbst laut den   geschönten offiziellen Angaben jährlich rund 40000 Menschen ermordet. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>     Hätte  Deutschland, mit einer etwa halb so großen   Bevölkerung, diese Rate, wären es pro Jahr etwa 20000 Getötete.   Tatsächlich waren es im Jahr 2000 laut BKA-Angaben nur 1015. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Torquato zählte zu den Gründen der hohen Opferzahlen, daß die   zehntgrößte Wirtschaftsnation anders als Afghanistan zwar sämtliche   Hochtechnologie der letzten Generation nutze, die soziale Polarisierung   zwischen den Privilegierten und den armen Schichten sich jedoch weiter   verschärft habe. Die hohe Gewaltrate habe dazu geführt, daß   nachbarschaftliches Zusammenleben immer weniger gepflegt werde, die   brasilianische Gesellschaft sich von der menschlichen Solidarität   verabschiede. Gängige Reaktion angesichts der täglichen Morde sei leider   nur:“Gut, daß es mir nicht passiert ist.“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Derartige Verfallsprozesse resultieren laut Torquato aus   einer „politisch-institutionellen Kultur“, die sich mit den alltäglichen   Skandalen um hohe Volksvertreter und den Fällen von   Regierungskorruption weiter degradiere. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Brasilianischer Menschenrechtsaktivist “Generation eiskalter Killer“ wächst heran </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Brasilien züchtet nach den Worten des angesehenen   Menschenrechtsaktivisten Eduardo Capobianco „eine Generation eiskalter   Killer“heran.“Sie töten einen Menschen mit der selben Leichtigkeit, mit   der sie eine Coca-Cola trinken“, sagte er im Dezember während der   Auszeichnung mit einem Bürgerrechtler-Preis in Sao Paulo. Capobianco,   Präsident von zwei regierungsunabhängigen Institutionen, die das   organisierte Verbrechen sowie die tiefverwurzelte Korruption in Politik   und Wirtschaft bekämpfen, hatte erst Anfang Dezember in der City der   17-Millionen-Stadt ein Attentat überlebt. „Brasilien hat gravierende   soziale Ungleichheiten und eine kapitalistische Kultur, die auf dem   Konsum basiert, Städte des Konsumismus wie Sao Paulo. Das stimuliert   letztlich Gewalt – Armut allein ist dafür nicht verantwortlich zu   machen.“ In entwickelten Ländern wie Japan entfalle statistisch pro Jahr   ein Mord auf hunderttausend Einwohner – in einer Stadt wie Sao Paulo   seien es dagegen gemäß offiziellen Zahlen immerhin fünfzig. Indessen   gebe es bereits leichte Fortschritte bei der Verbrechensbekämpfung, die   Arbeit seiner beiden Institutionen mißfalle der Gegenseite sehr und  habe  das Attentat bewirkt. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Capobianco überlebte den Anschlag nur, weil er eine Mappe mit   Büchern vor die Herzgegend hielt, Kugeln darin steckenblieben bzw. nur   seine Beine trafen. Weder die Polizei noch er selbst haben einen  Hinweis  auf die Täter und deren Hintermänner. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>In den letzten drei Monaten kam es in Brasilien zu einer   Attentatsserie, bei der mehrere Gewerkschaftsführer, ein progressiver   Großstadtbürgermeister sowie Umweltaktivisten getötet wurden,   Bombenanschläge forderten glücklicherweise keine Opfer. Eine bislang   unbekannte rechtsextreme Organisation schickte Morddrohungen an 37   Bürgermeister der linkssozialdemokratischen Arbeiterpartei PT im   Industrie- Teilstaat Sao Paulo, dessen Bruttosozialprodukt das von ganz    Argentinien übertrifft. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Systematische Folterungen weiter alltäglich – trotz Anti-Folter-Gesetz Menschenrechtler skeptisch über  offizielle PR-Kampagne </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht,   drastisch-realistisch: Ein Mann, halbnackt, blutend, gefesselt, wird von   einem Sadisten gequält, mit dem Kopf immer wieder in einen Wassertank   getaucht, soll Informationen preisgeben, ein Geständnis ablegen. Ein   Dritter sieht die Szene, rennt zum Telefon, wählt die neue Gratis-Nummer   von „SOS Tortura“, erstattet anonym Anzeige. Jeder sollte ab sofort   genauso handeln, lautet der Appell an die Fernsehzuschauer – „denn   Folter ist ein Verbrechen!“ Daß Brasiliens Staatspräsident Fernando   Henrique Cardoso, Ehrendoktor der FU Berlin, jetzt auch in Rundfunk und   Presse eine solche Medienkampagne starten ließ, einmalig in der   Geschichte Brasilien, könnte die Menschenrechtler des In-und Auslands   optimistisch stimmen. Doch Skepsis überwiegt. Befürchtet wird, daß   Brasilia damit lediglich  auf Imageverbesserung bei den Vereinten   Nationen zielt. Deren Experte für Folterfälle, Nigel Rodley, hatte   letztes Jahr nach einer Reise durch mehrere Teilstaaten die Zustände als   erschreckend und eigentlich unbeschreiblich angeprangert. Nicht anders   sieht es Amnesty International, stellte deshalb  in der   17-Millionen-Stadt São Paulo, Lateinamerikas führendem   Wirtschaftszentrum, im Oktober kurz vor Kampagnebeginn der   brasilianischen Öffentlichkeit den neuesten Bericht über Folter und   Mißhandlungen vor. Tatverdächtige, Festgenommene, Untersuchungshäftlinge   und Strafgefangene systematisch Torturen zu unterwerfen, auch von   völlig Unschuldigen Geständnisse unter Folter zu erpressen, gehört   danach weiterhin zur  Alltagsroutine im Apparat der Militär-und   Zivilpolizei. Laut Patrick Kopischke, Brasilien-Experte von Amnesty   International, hat der starke politische Druck, die überbordende   Kriminalität zu bekämpfen, dazu geführt, daß Folter andere   Ermittlungsmethoden ersetzt. Allein in São Paulo, wo über eintausend   deutsche Unternehmen, von VW bis Daimler-Benz, ansässig sind, werden   laut offiziellen Angaben monatlich über 440 Menschen ermordet. Zum   üblichen Nachrichtenangebot der  Radio-und TV-Stationen gehören die   unaufhörlichen Gefangenenrevolten in den mit fast 100000 Insassen völlig   überfüllten Polizeiwachen, Haftanstalten und provisorischen   Gefängnissen der Metropole. Pro Monat werden rund eintausend weitere   mutmaßliche oder tatsächliche Straftäter in teils fensterlose Zellen   gepreßt, wo bereits bis zu 168 Männer auf einem Raum zusammenhocken   müssen, der eigentlich nur für höchstens dreißig gedacht war. Wegen der   schlechten Luft, der unhygienischen Zustände, des ständigen   Fäkaliengeruchs und des damit verbundenen psychischen Drucks sind   Aufstände die logische Folge – niedergeschlagen werden sie mit äußerster   Brutalität, gibt es fast immer Tote. „Man greift auf Folter und   Mißhandlungen zurück, um ein katastrophales Gefängnissystem unter   Kontrolle zu halten“, betont deshalb Kopischke, grundlegende Reformen   seien nötig, nicht nur kosmetische Verschönerungen. Aktivisten von   Amnesty und anderen Menschenrechtsgruppen Brasiliens empört zudem    besonders, daß das auf ihren Druck hin erlassene Anti-Folter-Gesetz von   1997 an den Zuständen kaum etwas änderte, Täter gewöhnlich straffrei   ausgehen, selbst aus der Diktaturzeit berüchtigte Folterer weiter im   Dienst sind. Gemäß neuen UNO-Angaben verzeichnet der Teilstaat Minas   Gerais die meisten bekanntgewordenen Folterfälle, ist die   Polizeibrutalität traditionell besonders hoch. Dies gilt als Erbe des   Militärregimes(1964-1985), als Fachleute der CIA gemäß Angaben von   Zeitzeugen  den Militär-und Zivilpolizisten in Kursen auch   Foltertechniken beibrachten. „Heute noch sind es die gleichen“, so der   renommierte Menschenrechtsanwalt Antonio Aurelio, „vor allem   Elektroschocks, Aufhängen kopfunter an einer Stange, Eintauchen in   Wassertanks, Schläge auf beide Ohren, Erstickungsanfälle mittels über   den Kopf gestülpten Plastiksäcken“. Im Juni letzten Jahres wurden in   einer Polizeiwache São Paulos etwa zweihundert Gefangene, einer nach dem   anderen, völlig unbekleidet,  mit Elektroschocks gepeinigt. Bei   weiteren Mißhandlungen starb ein Insasse, dreißig weitere erlitten teils   schwere Verletzungen. Die beteiligten Polizeikommissare sind weiterhin   im Dienst.  Beim Interview  mit dem Polizeichef einer   nordostbrasilianischen Stadt fand dieser nichts dabei, den an den   landesüblichen Elektroschock-Apparaturen verwendeten Regler sichtbar    auf seinem Schreibtisch liegen zu lassen.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Über 40000 brasilianische Kinder arbeiten auf stinkenden Müllbergen Unicef und NGO entwickeln Alternativprojekte </strong>  <strong>  </strong>  <strong> Im Kriechgang, fast mit Vollgas, arbeitet sich der Müll-LKW   in Serpentinen fast bis zur Haldenspitze vor, kippt dort, an der   Peripherie der 17-Millionen-Stadt São Paulo, bei 35, 40  Grad   Tropenhitze stinkende Abfälle aller Art ab. Auf diesen Moment haben   Schwärme von Schmeißfliegen, aber auch Dutzende von Kindern und   Jugendlichen nur gewartet. Mit Säcken über der Schulter stürzen sie sich   auf  die Ladung, sinken bis zu den Knien ein, wühlen neben schwarzen   Aasgeiern nach Essensresten, Glas-und Plastikflaschen, Papier und   Getränkebüchsen aus Aluminium. Alles wird getrennt, sortiert, ein Stück   entfernt bei  anderen Familienmitgliedern angehäuft, Alu-Büchsen tritt   man mit dem Fuß platt. Metallfirmen oder Papier-und Textilfabriken   nehmen alles für lächerlich geringe Preise ab – jedes dreckverschmierte,   oft von Hautkrankheiten gezeichnete Müll-Kind kommt pro Tag höchstens   auf umgerechnet vier, fünf Mark – überlebenswichtig für die Familien an   der Slum-Peripherie von Lateinamerikas reichster Stadt und   Wirtschaftslokomotive, aber auch von Rio de Janeiro, Salvador da Bahia   oder Recife. In ganz Brasilien sind es über vierzigtausend „Crianças do   Lixo“, Müll-Kinder – die nie zur Schule gehen, oder es aufgaben, weil   man sie lächerlich machte, diskriminierte. Vor ein, zwei Jahren waren es   indessen noch über dreizehntausend mehr – bevor das UN-Kinderhilfswerk   Unicef  und die regierungsunabhängige Organisation „Agua e  Vida“(Wasser  und Leben) Projekte starteten, Druck auf den Staat, lokale  Behörden  ausübten, um diese schändliche Form der Kinderarbeit zu  bekämpfen. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Hautkrankheiten, Cholera </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Daß Minderjährige in einem Land, das zu den zehn größten   Wirtschaftsnationen gehört, den ganzen Tag im Müll waten müssen, anstatt   zu spielen und zu lernen, nennt Afonso Lima, Unicef-Mitarbeiter in São   Paulo, einfach entsetzlich, unmenschlich. Die Regierung hat zudem   internationale Konventionen, darunter gegen Kinderarbeit unterzeichnet,   die derartiges eigentlich verbieten. „Weil die meisten Kliniken  ihre   sämtlichen Abfälle unsortiert und unbehandelt ebenfalls auf die Halde   kippen, können sich die Kinder sogar gefährliche Krankheiten holen,   finden Spritzennadeln, Chemikalien aller Art.“ Für seine Kollegin Paula   Claycomb aus den USA fehlt es auch an politischem Willen. „Die   brasilianische Gesellschaft muß endlich verstehen, daß stinkende   Abfallhalden nicht der richtige Ort für Kinder sind.“ Dabei wurde   bereits eine Menge erreicht: Unicef und die NGO „Agua e Vida“ brachten   in geduldiger Überzeugungsarbeit Gouverneure und viele Gemeinden dazu,   Mittel für die Gründung von Müll-Recycling-Kooperativen freizugeben,   sogar Gebäude bereitzustellen. Der Vorteil: Wiederverwertbares wird   bereits an Wohngebäuden, Supermärkten, Bürohäusern aussortiert – und   nicht erst,  mit organischen Abfällen verschmutzt, auf der Halde.   Resultat: Das Familieneinkommen steigt, die Kinder brauchen nicht mehr   mitzuarbeiten, gehen stattdessen zur Schule. Eine geringe staatliche   Hilfe von  monatlich umgerechnet über zehn Mark pro Kind wird auch an   viele andere verelendete Familien nur gezahlt, wenn sie ihre Kinder   kontinuierlich in die Schule schicken. „Und das funktioniert“,   bekräftigt die NGO-Koordinatorin Teia Magalhaes in São Paulo. „Nur ist   es leider oft so: Wir holen eine Familie aus dem Müll, doch andere   treten sofort an deren Stelle – Folge der Misere in Brasilien.“ Da die   Cholera im Lande längst nicht ausgerottet ist, man sich gerade auf den   riesigen Abfallbergen leicht anstecken kann, verbreitet Teia Magalhaes   auch ein entsprechendes Aufklärungs-Video, organisiert zusammen mit   Präfekturen Musik-und Tanzkurse, um frühere „Crianças do Lixo“ in der   Schule zu halten, an Kultur heranzuführen. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Banker und Müllsammler </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Auch über  Lateinamerikas Wallstreet, die Banken-Avenida   Paulista, zerren täglich ungezählte schwitzende, zerlumpte Catadores do   Lixo, Müllsammler, ihre hölzernen Karren, hochbeladen mit Verpackungen   und anderem Material. Eigentlich sollten  die Catadores allen Respekt   verdienen: Nur ihnen ist es zu verdanken, daß immerhin achtzig Prozent   der Aluminium-Getränkebüchsen, siebzig Prozent der Pappe und  dreißig   Prozent der Flaschen recycelt werden. Nur hier und da trifft man bereits   auf jene Hausmüll-Container wie in Deutschland – ausgerechnet in einem   Drittweltland wie Brasilien ist Ressourcenverschwendung weiterhin die   Regel. Was vergeudet wird, ob Nahrungsmittel, Strom oder Wasser, hat   laut neuesten Studien immerhin einen Wert von jährlich umgerechnet über   einhundert Milliarden Mark. Besonders provozierend in einem Land mit   ernsten Hungerproblemen: Was São Paulos Supermärkte an Lebensmitteln   wegwerfen, reichte wertmäßig bequem aus, um monatlich 600000   Slum-Familien mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Padre Julio Lancelotti kämpft gegen Folter an Kindern und Jugendlichen Hohes Lebensrisiko, Morddrohungen, tätliche Angriffe Auch von Unicef wegen Engagements für Kinderrechte ausgezeichnet </strong>  <strong>  </strong>  <strong>„Erstmals konnten wir jetzt achtzehn Aufseher, sogar drei   Direktoren, wegen Folter vor Gericht bringen“, sagt Padre Julio   Lancelotti im Büro des von ihm geleiteten „Zentrums zur Verteidigung von   Kindern und Jugendlichen“ der Millionenstadt São Paulo. Aber Freude,   Zufriedenheit über diesen kleinen Sieg ist ihm nicht anzumerken. Denn   auf einen Schlag hat er damit noch mehr erbitterte Feinde unter den   Mitarbeitern der gefängnisähnlichen Anstalten für straffällig gewordene   Minderjährige(Febem). Von den letzten Attacken hat er sich noch nicht   erholt: Als in einer Febem-Einheit wiederum Jugendliche gegen   Mißhandlungen, Überfüllung rebellierten, fuhr er sofort hin – eine   Gruppe von Febem-Angestellten schlug ihm Zähne aus, trat auf ihn ein,   zerbrach die Brille. Militärpolizisten schauten bewußt eine ganze Weile   zu, griffen erst spät ein. „Sogar  das Kreuz, das ich um den Hals trug,   ein Geschenk aus Osnabrück, wurde mir abgerissen – hier ist die   Situation eben längst außer Kontrolle.“ Lancelotti, der auch ein Heim   für Aids-infizierte Kinder führt,  erhält regelmäßig Morddrohungen &#8211;   andere Pfarrer São Paulos haben ihr Engagement für Menschenrechte   bereits mit dem Leben bezahlt – in Brasilien kommt es täglich zu   politischen Morden, Attentaten.  Theoretisch können er und seine Anwälte   sich auf das Anti-Folter-Gesetz, das Statut zum Schutze der   Heranwachsenden berufen. „In Brasilien dominiert aber leider   Straflosigkeit, Folterer bleiben gewöhnlich ungeschoren, werden nicht   einmal entlassen, sind durch die Autoritäten geschützt.“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>„Kultur der Folter“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Daß die Gesetze nicht funktionieren, erklärt Lancelotti mit   für manchen Europäer sicher  überraschenden Gründen:“In diesem Land   existiert die Sklavenhalterkultur, auch eine Kultur der Folter weiter –   ein Großteil der Brasilianer befürwortet Torturen, die Todesstrafe, die   Herabsenkung des Strafmündigkeitsalters auf sechzehn, teils sogar   vierzehn Jahre.“ Im Teilstaate São Paulo, dem reichsten ganz Brasiliens,   mit weit über eintausend deutschen Unternehmen, sind in den   Febem-Anstalten derzeit mehr als viertausend Heranwachsende   konzentriert, täglich kommen etwa dreißig hinzu. Wo eigentlich gemäß den   Vorschriften nur Platz für sechzig Minderjährige ist, werden in Zellen   bis zu vierhundert zusammengepfercht, sind gewöhnlich völlig sich  selbst  überlassen. „Als letztes Jahr der UNO-Sonderberichterstatter für   Folter, Nigel Rodley, hier war, erklärte man ihm allen Ernstes,   Jugendliche hätten sich Verletzungen selber beigebracht, im Streit   miteinander.“ Der Padre, die eng mit ihm kooperierende Anwältin   Francisca de Assis Soares, wissen von solchen Fällen, auch von sexueller   Gewalt unter den Jugendlichen. Doch das sind Ausnahmen. Die Struktur   dieser Anstalten ziele auf  Unterdrückung, Entwürdigung, Verrohung –   „über viele besonders sadistische Folterungen“, so Lancelotti“,  reden   wir öffentlich gar nicht mehr, weil es uns ja doch keiner glaubt.“ In   einer Febem-Anstalt hatte man allen Ernstes Skinheads angestellt,  wegen   ihrer Aggressivität von den Minderjährigen  nur „Pitbulls“ genannt. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Sadismus der Aufseher     </strong>  <strong>  </strong>  <strong> Bekommen Lancelotti und sein Team Wind von Mißhandlungen,   fahren alle sofort los, um gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln,   Torturen zu unterbrechen. „In einer Anstalt trafen wir auf über vierzig   gefolterte Jugendliche – mit schweren Verletzungen, gebrochenen Armen   und Beinen!“ Rebellieren Insassen einer Febem-Einheit, toben sich bei   der Niederschlagung Aufseher, herbeigerufene Polizisten sadistisch   aus.“Jugendliche mußten tagelang nackt hintereinander aufgereiht und   aneinandergepreßt auf dem Boden hocken, das Geschlechtsteil am Gesäß des   Vordermanns, durften nur in Plastikflaschen urinieren, die man dann   über ihnen ausschüttete. Scharfe Hunde wurden rudelweise zwischen die   Insassen gehetzt – wer deshalb aufstand, erhielt sofort Schläge. Und   selbst das – Wärter zwingen Jugendliche, auf andere Insassen zu   urinieren. Alles Folterpraktiken, tief entwürdigend!“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Aber könnte die Mitte-Rechts-Regierung unter  Staatspräsident   Fernando Henrique Cardoso, Bewohner São Paulos, Ehrendoktor der Freien   Universität Berlin, diese Zustände nicht ändern? „Brasilien ist nur  eine  formale Demokratie“, analysiert Lancelotti, „die Politiker in  Brasilia  leben wie auf einem anderen Planeten, fern der Realität,  wollen von  diesen Dingen nichts wissen – Zugang zu Präsident Cardoso  haben wir  nicht.“ Bestenfalls mit Galgenhumor registriert der Padre,  welches  Prestige Cardoso gerade in Europa, auch in  Deutschland  genießt:“Der  Präsident führt sich wie ein Prinz auf, erhält überall  Doktortitel. Aber  wenn man in europäischen Zeitungen oder in der Genfer   UN-Menschenrechtskommission über diese Zustände hier spricht – das mag   er, seine Regierung, garnicht.“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Lancelotti räumt ein, daß ihn die Menschenrechtsarbeit   zugunsten der Minderjährigen Brasiliens streßt, psychisch ermüdet. „Der   Haß auf uns ist groß, wir werden verfolgt, lächerlich gemacht, sind nur   wenige – und die Folter nimmt zu!“ Mit seiner Wochenkolumne in einer   Tageszeitung São Paulos erreicht er wenigstens einen Teil der   Öffentlichkeit. Und ein bißchen Mut macht, daß ihn das   UN-Kinderhilfswerk Unicef im neuesten Jahresbericht ausdrücklich als   Anwalt der Heranwachsenden Brasiliens hervorhebt.</strong>  Manche Medien berichten über Brasiliens gravierende Menschenrechtslage &#8211; andere nicht.</p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/" rel="tag"> </a>  The best of non-profit advertising and marketing for social causes  <img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/">The censorship never gives up</a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc">Marc</a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights">Human rights</a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media">Media</a>  <a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a>  Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation. Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.” “The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”  I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?  <a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /> <strong>”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit     wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben     zu können &#8211; und bei den als angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe     mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt     jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke im     Website-Interview 2009.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-ankli</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/" rel="bookmark">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804" title="Beitrag bearbeiten">**</a>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" />  <a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong>http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgs</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/20/afro-missa-im-franziskanerkloster-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/20/afro-missa-im-franziskanerkloster-von-sao-paulo/</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/missaafrokopf2.jpg" alt="missaafrokopf2.jpg" />  <strong>Sklavenarbeit in der Demokratie unter Lula-Rousseff:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/brasiliens-spezialdemokratiefirmen-behandeln-arbeiter-wie-sklaven-frankfurter-rundschau-deutsch-brasilianisches-jahr-20132014-gemeinsame-werte-politik-von-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/brasiliens-spezialdemokratiefirmen-behandeln-arbeiter-wie-sklaven-frankfurter-rundschau-deutsch-brasilianisches-jahr-20132014-gemeinsame-werte-politik-von-lula-rousseff/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a>  <strong>“Stolz, ein Brasilianer zu sein”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/25/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-aufschrift-auf-der-arbeitskleidung-der-strasenkehrer-in-der-megacity-sao-paulo-anregung-fur-deutsche-stadtreinigungen/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/25/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-aufschrift-auf-der-arbeitskleidung-der-strasenkehrer-in-der-megacity-sao-paulo-anregung-fur-deutsche-stadtreinigungen/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/stolzgari.JPG" alt="stolzgari.JPG" />  Ausriß.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p><em> </em>  In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene   um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen einen   regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher Kritik, die als   politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland dagegen wird Boff seit den   neunziger Jahren zunehmend heftig kritisiert. Selbst frühere Anhänger   werfen ihm Fehleinschätzungen über die katholische Kirche,   intellektuelle Unehrlichkeit und Opportunismus vor. Boff sei eitel auf   Medienpräsenz aus – was mit Verbalattacken auf Papst und Vatikan   natürlich am leichtesten gelinge. In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und   lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine   unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn   sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte   gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter Professor.   Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert werden – andernfalls   akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der Wahrheit entsprächen. In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff   begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion der   Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien fasste man   sich an den Kopf. Denn die evangelikalen Sektenkirchen propagieren   massiv die „Theologie der Prosperität“, wonach materieller Wohlstand   eine Gabe Gottes sei und durch die Macht des Glaubens erreicht werden   könne. An Misere, persönlichem Misserfolg sei der Teufel schuld, den man   auf speziellen Tempelsitzungen austreibe – wobei natürlich jeder   Gläubige soviel Geld wie möglich an die Kirche spenden müsse. Mit dieser   Theologie, analysieren Sozialwissenschaftler, verbreiten die   Evangelikalen Illusionen, beuten die Leute aus, schaffen Leiden. Und   fördern sogar Rassismus und Diskriminierung, da die schwarze Bevölkerung   nunmehr nur deshalb arm sei, weil sie sündige. Gemäß aus Afrika   ererbten Schlechtigkeiten werde sie als eine verfluchte Rasse angesehen,   die sich von allen Vorfahren und Wurzeln lösen müsse. Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als   Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen relativieren, zeige   sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im akademischen Umfeld, bei den   Studenten sei Boffs frühere Attraktivität weg. Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen   mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch   einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der Brasiliens   zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes eingesperrt. In Salvador da   Bahia hatte er laut Polizei im Tempel gemeinsam mit zwei Pastoren einen   14-jährigen Jungen sexuell missbraucht und danach lebendig verbrannt. Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung   begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist in   rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los, ziehen Ex-Killer   und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom Leder:„Ich war reich,  hatte  Villen und tausende Frauen – in Rio hörten tausende  schwerbewaffnete  Banditen auf mein Kommando. Ich war Bankräuber,  Berufskiller, Monster,  Psychopath – so viele Opfer flehten vergeblich  um Barmherzigkeit! Wie  von den Dämonen gefordert, habe ich mit meiner  Frau unseren sechs Monate  alten Sohn getötet, in der Pfanne gebraten,  sein Fleisch gegessen – ich  war schon in der Hölle!“ Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei   Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes,   analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich durch   ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert. Leonardo Boff   indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale Mentalität“,   „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche Strukturen“ vor, gar die   Ablehnung von Kritik und Alternativen.  Damit hat er schlichtweg die   Dynamik, Entwicklung und Komplexität der katholischen Kirche nicht   begriffen. Als anschauliches Beispiel gilt, dass Rom zwar Kondome   kritisiert, deren massive Verteilung in der pastoralen Aids-Prävention   indessen zulässt – und fördert, gemäß katholischer Moraltheologie. Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche   Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus   einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und überreichlich  mit   Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs Vorwurf, dass die   katholische Kirche in der Kondomfrage lebensfeindlich, verantwortungslos   und intolerant handele. „Leonardo Boff gehörte zum Franziskanerorden,   der in Brasilien eines der ersten Aids-Präventionsprojekte startete und   natürlich Kondome verteilt – seit über 16 Jahren. Unsere nationale   Aids-Pastoral, von einem Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig   unmöglich, daß Boff davon nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung der   Evangelikalen, die Expansion des religiösen Fundamentalismus positiv   bewertet, ist dies fragwürdig und anfechtbar.“ Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten   Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale   Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur   Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im   befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur   „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem Ex-Killer und   Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut Eigendarstellung Homos zu Heteros   umdreht und Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht. Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den   brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine   Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in   ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden vernichtet,   Brasilien avanciert zum weltgrößten Agrargiftverbraucher, das Geschäft   mit Gen-Pflanzen boomt. Umweltschützer laufen Sturm gegen das   gigantische Umleitungsprojekt am Rio Sao Francisco – Marina Silva   verteidigt es als „ökologisch nachhaltig, wirtschaftlich machbar und   sozial gerecht“. Was sie von massenhafter Folter durch Staatsangestellte   oder von den landesweit operierenden Todesschwadronen hält, erfährt  man  bis heute nicht. 2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula   teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize, den   Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts der   Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte Lulas Politik   als niederträchtig neoliberal. 2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte   Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin Dilma   Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula machte die   größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution   für die Bildung, ethische Politik.“ Die gravierenden   Menschenrechtsverletzungen, den strikt antiökologischen Kurs von   Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die von ihm so heftig gescholtene,   stark systemkritische katholische Kirche Brasiliens tut das umso   kräftiger: Fehlende soziale Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz   Hunger, Misere und rasch wachsenden Slums, Zementierung der grauenhaft   ungerechten Einkommensverteilung, Begünstigen der ohnehin   Privilegierten. Boff faselt von sozialer Ökologie-Revolution, dabei ist   längst klar, dass Dilma Rousseff das umweltvernichtende   Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in Amazonien unbedingt realisieren   will. Nach ihrem Wahlsieg erneut ein Schwenk: Boff geißelt das   Belo-Monte-Projekt. Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag   „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern bei   Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach jährlich allein   in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen wegen Sex mit Kindern im   Gefängnis, auch Indios sind als Naturzerstörer bekannt. Yanomami  pflegen  gar das Verprügeln der eigenen Ehefrau mit Freunden, bei   Fremdgeh-Verdacht – von Schamanen als Hexen beschuldigte Indiofrauen   wurden ermordet – das Blättchen hatte über diese Praktiken berichtet.   Boff indessen ignoriert diese Fakten: „Und ich habe sie immer bewundert,   sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber   der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber   zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir   lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen,   die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und   alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung   zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben   eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.“ Kommentar   überflüssig.  <strong>Deutsche Missionarin Marianne Diemer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Wohnungsnot unter  Lula-Rousseff.(Wo bitte gehts hier zum  Boom?) Brutale Vertreibung von  Hausbesetzern landesweit &#8211; auch in Sao  Paulo. Kampieren auf der Straße  in Abgasgestank und Autokrach bei  Tropenhitze. FLM &#8211; Frente de Luta por  Moradia”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12295" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechtspriester-julio-lancelotti/" rel="tag">Menschenrechtspriester Julio Lancelotti</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wohnungsnot-in-brasilien-unter-lula-rousseff/" rel="tag">Wohnungsnot in Brasilien unter Lula-Rousseff</a>  <strong>Die Existenz von weit über 2600 Slums, das Heer der   Obdachlosen in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo weisen auf den   bemerkenswerten Umgang der Regierung mit dem Problem der Wohnungsnot in   der achtgrößten Wirtschaftsnation hin. Unweit jenes Elite-Hospitals, in   dem Lula derzeit wegen Krebs behandelt wird, kampieren jetzt  vertriebene  Hausbesetzer auf offener Straße, bei Hitze über 35 Grad,  ohne jegliche  staatliche Unterstützung. Wie der Sprecher der   Vertriebenen im  Website-Interview erläuterte, ließen sich bisher  beispielsweise  Vertreter von Lulas Arbeiterpartei PT oder anderer  Parteien nicht  blicken &#8211; Unterstützung komme lediglich von dem  katholischen  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti. Militärpolizei  sei nach der  Räumung mit Tränengas gegen die kampierenden Hausbesetzer  vorgegangen.  Allein in der City von Sao Paulo gebe es zahlreiche seit  Jahren  leerstehende Gebäude mit Wohnungen für weit über 10000 Menschen.  Der  Sprecher erinnerte daran, daß seine Bewegung der Wohnungslosen vor   Jahren auch von “Brot für die Welt” unterstützt worden sei. </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung1.JPG" alt="raumung1.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/05/brasiliens-stadtpolitik-unter-lula-rousseff-wieder-hutten-elendsviertel-sao-paulos-durch-feuer-zerstort-mindestens-zwei-slumbewohner-verbrannt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/05/brasiliens-stadtpolitik-unter-lula-rousseff-wieder-hutten-elendsviertel-sao-paulos-durch-feuer-zerstort-mindestens-zwei-slumbewohner-verbrannt/</strong></a>  <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Frente_de_Luta_por_Moradia"><strong>http://pt.wikipedia.org/wiki/Frente_de_Luta_por_Moradia</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung2.JPG" alt="raumung2.JPG" />  <strong>Attacke auf die kampierenden Wohnungslosen: </strong> <a href="http://www.portalflm.com.br/noticias/inspetor-queiros-da-gcm-prometeu-violencia-e-cumpriu-mas-a-ocupacao-continua-feridos-foram-levados-para-santa-casa/2035"><strong>http://www.portalflm.com.br/noticias/inspetor-queiros-da-gcm-prometeu-violencia-e-cumpriu-mas-a-ocupacao-continua-feridos-foram-levados-para-santa-casa/2035</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung3.JPG" alt="raumung3.JPG" />  <a href="http://www.portalflm.com.br/categoria/noticias"><strong>http://www.portalflm.com.br/categoria/noticias</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung4.JPG" alt="raumung4.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung5.JPG" alt="raumung5.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/zdf-adveniat-in-sao-paulo-welcher-slum-aus-sicherheitsgrunden-fur-den-gottesdienst-nicht-infragekam-favela-do-moinho-wo-bitte-gehts-hier-zum-boom/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/zdf-adveniat-in-sao-paulo-welcher-slum-aus-sicherheitsgrunden-fur-den-gottesdienst-nicht-infragekam-favela-do-moinho-wo-bitte-gehts-hier-zum-boom/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung6.JPG" alt="raumung6.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung7.JPG" alt="raumung7.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung8.JPG" alt="raumung8.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/04/parabens-dom-paulo-evaristo-arns5-ehrung-im-stadtparlament-erinnerung-an-des-kardinals-leitspruchcoragem-viva-dom-paulo/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/04/parabens-dom-paulo-evaristo-arns5-ehrung-im-stadtparlament-erinnerung-an-des-kardinals-leitspruchcoragem-viva-dom-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/lance1.JPG" alt="lance1.JPG" />  <strong>Menschenrechtspriester Julio Lancelotti:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumunghausleer.JPG" alt="raumunghausleer.JPG" />  <strong>Eines der zahlreichen, seit Jahren leerstehenden City-Gebäude Sao Paulos &#8211; angesichts von gravierender Wohnungsnot.</strong></p>
<h2>Brasilien, Sklavennachfahrin 2012, vor in-und ausländischen Großbanken der Avenida Paulista in Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12479" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sklavennachfahrin/" rel="tag">Sklavennachfahrin</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/karrenschwarzepaulista.JPG" alt="karrenschwarzepaulista.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/brasiliens-katholische-kirche-definiert-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-sklavenarbeit-als-barbarisches-verbrechen-sklavenarbeit-als-interessanter-kostenfaktor-im-internationalen-wettbewerb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/brasiliens-katholische-kirche-definiert-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-sklavenarbeit-als-barbarisches-verbrechen-sklavenarbeit-als-interessanter-kostenfaktor-im-internationalen-wettbewerb/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/karrenschwarzepaulista2.JPG" alt="karrenschwarzepaulista2.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/morde-an-schwarzen-in-brasilien-starke-zunahme-unter-der-lula-regierung-von-drei-ermordeten-sind-zwei-schwarz-wikileaks-und-rassismus-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/morde-an-schwarzen-in-brasilien-starke-zunahme-unter-der-lula-regierung-von-drei-ermordeten-sind-zwei-schwarz-wikileaks-und-rassismus-in-brasilien/</strong></a></p>
<h2>Slum-Mädchen in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12501" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/slummadchen-in-sao-paulo/" rel="tag">Slummädchen in Sao Paulo</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/cachomadchen1.JPG" alt="cachomadchen1.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/empfang-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/empfang-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/cachomadchen2.JPG" alt="cachomadchen2.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/cachomadchen3.JPG" alt="cachomadchen3.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a>  <strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto über die Präsenz hochbewaffneter Banditen in Slums von Sao Paulo:</strong>  <strong>“Ao percorrer a favela, por becos e vielas, avistei a  barreira humana formada  pelo pessoal do narcotráfico, que em plena  tarde de uma sexta-feira exibia  armas.” (2012)</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rousseffmerkelcebit2012.JPG" alt="rousseffmerkelcebit2012.JPG" />Ausriß.  Hintergrund:  Banditendiktatur über Brasiliens Slumbewohner nützt Regierung und Eliten, verhindert Kampf für Menschenrechte  Historiker bestätigt Kirchenposition  Unten, an den Stränden der schicken Viertel Ipanema und Copacabana,  tummeln sich die ausländischen Touristen, wohnen in feinen Hotels – oben  an den Steilhängen kleben die Elendsviertel, Favelas der  Zuckerhutmetropole, hausen über anderthalb Millionen Menschen  dichtgedrängt wie Ameisen. Viele Besucher fragen sich angesichts  extremer Sozialkontraste, warum die Favelados eigentlich nicht von den  Hügeln in die Mittel-und Oberschichtsviertel heruntersteigen,  protestieren und rebellieren,  ihre Menschenrechte einfordern.  Schließlich ist Brasilien die dreizehnte Wirtschaftsnation der Erde,  dazu größte Demokratie Lateinamerikas. Etwa fünfzig Millionen Menschen  unterhalb der Armutsgrenze, die hohen Einkommen mehr als das  dreißigfache über den niedrigen. „Warum gibt es einfach keine soziale  Explosion?“, fragt auch der angesehene Historiker Josè Murilo de  Carvalho, „warum organisieren sich die Massen der Slums nicht nach dem  Vorbild der Landlosenbewegung?“  Er weist auf die Banditendiktatur über  die Slumbewohner, hat eine brisante Erklärung parat:“Die Herrschaft des  organisierten Verbrechens blockiert die Politisierung der Favelados,  hält sie ruhig, verhindert eine Rebellion. Die hochbewaffneten  Gangsterkommandos dienen somit der Aufrechterhaltung politischer  Stabilität – und das ist den Autoritäten sehr recht, ist gut für sie.  Natürlich würde man das nie eingestehen.“ Professor Carvalho, 65,  von  der Bundesuniversität in Rio de Janeiro, wirft auch der Regierung von  Staatschef Luis Inacio da Silva, dem ehemaligen Gewerkschaftsführer,  vor, am grauenhaften Status Quo der Favelas nichts ändern zu wollen.  „Zum strategischen Kalkül Brasilias gehört, daß es wegen der so  hilfreichen Verbrechersyndikate keine sozialen Unruhen geben wird – und  das ist natürlich reiner Zynismus. Wir haben so viele Gewalttote wie in  Bürgerkriegen. Die Slumbewohner besitzen nicht einmal die elementarsten  Bürgerrechte, können sich nicht frei bewegen, haben nicht einmal das  Recht auf das eigene Leben, von den sozialen Rechten ganz zu schweigen.“  Historiker Carvalho erregte mit seiner Analyse jetzt auf einer   nationalen Wissenschaftlertagung großes Aufsehen.  Doch auch Rios deutschstämmiger Kardinal und Erzbischof Eusebio  Scheid prangert seit Jahren den Banditenterror gegen die Favelados, die  Ausgangssperren, das neofeudale Normendiktat an, die Verantwortung der  Eliten. „Wenn in der Favela einer den Mund aufmacht“ so Scheid, „werden  ihm von den Gangstern die Ohren abgeschnitten, wird er völlig  verstümmelt. Die Verbrechersyndikate sind eine Parallelmacht, ein Staat  im Staate, gestützt auf die Feuerkraft ihres großen Waffenarsenals.“  Zu  den drakonischen Strafen gehört auch Handabhacken, lebendig Verbrennen.  Viele Slumpfarrer und selbst der Dominikaner Frei Betto, heute  Staatschef Lulas Sonderberater für Hungerfragen, argumentieren genauso.  „Die Deutschen haben offenbar keine Vorstellung von der gravierenden  Situation hier.“  Die von den deutschen Kirchen stark unterstützte Landlosenbewegung  MST, so Historiker Carvalho, vertritt zwar nur die Minderheit der  Brasilianer des Hinterlands, ist aber politisch sehr erfolgreich,  hervorragend organisiert und effizient, zwingt die Regierung, den Boden  gerechter zu verteilen. Doch über achtzig Prozent der mehr als 175  Millionen Brasilianer, das Gros der sozial Ausgeschlossenen, leben in  großen Städten. Dort, so der Historiker, hätte eine Bewegung der  Slumbewohner, der Arbeitslosen, die beispielsweise leerstehende Gebäude  und Wohnungen besetzen, natürlich ganz andere Wirkungen. „Nicht zufällig  sind in den Großstädten enorme Truppenkontingente konzentriert, falls  die Lage doch einmal außer Kontrolle gerät. Jetzt organisiert der MST  wieder viele Bodenbesetzungen – derartige Aktionen in den Städten, mit  Millionen von Favelados, wären  ein Schlag gegen die Stabilität des  Systems. Man müßte Truppen einsetzen, um die Ruhe wiederherzustellen.“   Für Kardinal Scheid und Historiker Carvalho ist keine Lösung der  Favelaprobleme in Sicht. Mit ironischem Galgenhumor fragt der  Wissenschaftler:“Warum wohl werden aber weder Brasiliens Grenzen noch  die Drogenmafia in der Bucht von Rio streng überwacht, greifen die  Streitkräfte nicht ein, um den Gangstersyndikaten das Rückgrat zu  brechen?“  <strong>Im mitteleuropäischen Mainstream wird auffälligerweise beim   Thema Brasilien die gravierende Menschenrechtslage &#8211; ob alltägliche   Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Slum-Diktatur, Verfolgung von   Menschenrechtsaktivisten, Morde an Systemkritikern oder Sklavenarbeit,   durchweg u.a. von der Kirche und Amnesty International mit Fakten  belegt  &#8211; fast ausnahmslos gezielt ausgeklammert &#8211;  was Bände spricht,   zahlreiche interessante Rückschlüsse zuläßt.</strong>  Banditen-Okay für Brasiliens Kulturminister Gilberto Gil  „In Deutschland würde deshalb die Regierung gestürzt“  Völlig ohne Begleitschutz, nicht einmal Body-Guards, fahren  Kulturminister Gilberto Gil und Arbeitsminister Ricardo Berzoini  scheinbar tollkühn und todesmutig mit der schwarzen Regierungslimousine  in Rios riesigen Slum „Complexo da Marè“ ein. Denn der wird von  berüchtigten, mit Mpis und Granaten bewaffneten Banditenmilizen  beherrscht, die beide Minister rasch in ihre Gewalt bringen könnten.    Doch die Gangsterkommandos lassen den ganzen Troß völlig in Ruhe &#8211;  Gil  und Berzoini belustigen sich bei Breakdance und Rap, stellen  Qualifizierungsprogramme für Jugendliche vor. Laut Landespresse hatte  man zuvor die lokalen Verbrecherbosse um eine Besuchserlaubnis gebeten  und diese auch bekommen. Zum Banditen-Okay gehörte natürlich, auf  Polizeischutz zu verzichten. „Ein Skandal erster Ordnung“, erregt sich  Anfang Januar Paulo Sergio Pinheiro, Experte für Gewaltfragen an der  Universität von Sao Paulo. „Geschähe derartiges in Deutschland,  Frankreich oder Großbritannien, würde das im Parlament heiß debattiert,  würde die Regierung gestürzt!“ Doch in Brasilien passiere gar nichts,  als wären Ministervisiten mit Banditenerlaubnis das Normalste von der  Welt. Für Pinheiro und zahlreiche andere Sozialwissenschaftler wurde  damit die neofeudale Diktatur der Banditenmilizen über ihren  Parallelstaat der Armenviertel sozusagen offiziell anerkannt. „Die  Gangsterkommandos verbreiten in ihrem Territorium des Terrors Angst,  foltern und morden, beherrschen das gesamte Leben der Slumbewohner –  alles toleriert vom Staat, von den Autoritäten.“ Durch Gil und Berzoini  sei bestätigt worden, daß der brasilianische Staat große Teile seines  Territoriums nicht mehr kontrolliere. Im „Complexo da Marè“, unweit des  internationalen Flughafens, hausen immerhin mehr als 135000 Menschen.  Vor der Ministervisite sagten Bewohner:“Wir sind Geiseln der Banditen,  die im Gassenlabyrinth mit ihren chromblitzenden Maschinenpistolen  patrouillieren, sich fast jede Nacht Gefechte mit rivalisierenden  Kommandos liefern. Es ist die Hölle!“ Viele Hütten und Katen haben  Einschüsse, immer wieder werden Unbeteiligte, sogar Kinder, durch  verirrte Kugeln getötet.  Rio de Janeiros deutschstämmiger Kardinal und Erzbischof Eusebio  Scheid, die gesamte Bischofskonferenz prangern ebenso wie die nationale  Slum-Seelsorge seit Jahren die gravierenden Menschenrechtsverletzungen  in den Elendsvierteln Brasiliens an, fordern energische Maßnahmen. Wenn  Staatsminister mit Verbrechersyndikaten verhandeln, diese als  Parallelmacht akzeptieren und legitimieren, gilt dies auch für   Menschenrechtler als bedrückendes Signal an die Slumbewohner, daß man  sie im Stich läßt, der Banditenwillkür ausliefert. „Ein Eingeständnis  der Schwäche, der Niederlage durch die Regierung, ein schwerwiegender  politischer Fehler – doch kein Einzelfall“, betont Historiker Josè  Murilo de Carvalho, Mitglied der nationalen Dichterakademie. „Die  lokalen und regionalen Autoritäten schließen mit den Gangsterbossen  häufig Abkommen – das zeigt die Probleme unserer Demokratie, ich bin  tief pessimistisch, sehe keinerlei Lösung.“  Heiligabend und zum Jahreswechsel feuerten die Banditenmilizen der  über sechshundert Rio-Slums wie üblich aus zehntausenden  Maschinenpistolen stundenlang Salut zur Machtdemonstration.  Kulturminister Gilberto Gil konnte es von seinem luxuriösen  Strandappartement aus hören. In Deutschland, Österreich und der Schweiz  ist er auch als Star der Weltmusik sehr bekannt – singt in einem seiner  größten Hits:“In den Hütten der Stadt hat niemand mehr Illusionen über  die Macht der Autoritäten, Maßnahmen zu ergreifen, sich den Haien  entgegenzustellen – so viele stupide, scheinheilige Leute…“  Nach  Minister Gils Slumvisite wirkt der Text auf manche wie böse Ironie.  Des Kulturministers Tochter, die bekannte Schauspielerin und Sängerin  Preta Gil, spricht indessen anders als der Vater die Zustände offen  an:“Die Polizei ist korrumpiert, die Regierung ist korrumpiert, nicht  nur die Slums werden von der gutorganisierten Drogenmafia beherrscht.  Alle sind doch verwickelt! Das ändert sich nie mehr, ist zu tief  verwurzelt.“  Brasiliens Medien stellen Rolle der Deutschen in der Landeskirche heraus  „Deutsche gewinnen an Kraft in der brasilianischen Kirche“(titelt größte nationale Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo)  Angesichts der Ernennung von Odilo Scherer zum Erzbischof der Diözese  Sao Paulo im März haben Brasiliens Qualitätsmedien in ausführlichen  Analysen auf die wachsende Bedeutung von Deutschstämmigen in der Kirche  des größten katholischen Landes verwiesen. Danach wird mit Scherer, der  zudem Generalsekretär der Bischofskonferenz(CNBB) ist, zum drittenmal  hintereinander das Amt des Erzbischofs der Megametropole von einem  Geistlichen bekleidet, der in einer deutschen Familie von Südbrasilien  aufwuchs. Diese von Deutschstämmigen geprägte Region ist die mit großem  Abstand am meisten entwickelte des Riesenlandes von der 24-fachen Größe  Deutschlands. Vor Scherer, 57, wirkten dort Claudio Hummes und Evaristo  Arns. Bei Lateinamerikas Wirtschaftslokomotive Sao Paulo, so heißt es,  handele es sich immerhin um die größte und wichtigste Erzdiözese  Brasiliens sowie die drittgrößte der Erde. Durch die Ernennung Scherers  habe sich bestätigt, daß keine andere Einwanderergruppe so viele  Vertreter in hohe Ämter der Kirche entsende wie die deutsche. Von den  acht lebenden brasilianischen Kardinälen seien immerhin vier  deutschstämmig: Evaristo Arns, Aloisio Lorscheiter, Claudio Hummes und  Eusebio Scheid. Nur zwei Kardinäle Brasiliens seien italienischer  Abstammung, obwohl weit mehr Italiener als Deutsche in das Tropenland  auswanderten. Von den 41 Erzdiözesen werden sechs von Deutschstämmigen  geleitet – mit Sao Paulo, Rio de Janeiro und Porto Alegre indessen die  wichtigsten.  Die Qualitätsmedien sehen sehr viel Affinität zwischen dem deutschen  Papst und dem deutschstämmigen Scherer. Benedikt XVI. wolle eine  kämpferische, entscheidungsfreudige Kirche, die ihre Prinzipien klar und  deutlich vertrete, in der Gesellschaft Einfluß habe. Diesem Profil  entspreche Scherer viel mehr als sein Amtsvorgänger Hummes. Häufig  zitiert wird daher der renommierte Theologieprofessor Fernando Altemeyer  von der Katholischen Universität Sao Paulos, dem zufolge Hummes in  seinem Auftreten eher schüchtern und scheu gewesen sei – Scherer dagegen  den Ruf des konsequenten, durchsetzungsfreudigen Administrators habe.  Nicht erst in seiner Funktion als CNBB-Generalsekretär war Scherer  dagegen meist sofort zu Stellungnahmen und langen Interviews bereit.  Während sich Hummes stets als Freund des jetzigen Staatschefs Luis  Inacio Lula da Silva bezeichnete und dessen zahlreiche Skandale und  Verfehlungen selten und dazu vorsichtig ansprach, äußerte der sehr  dynamisch wirkende Scherer gegenüber den In-und Auslandsmedien stets  deutliche, ausführliche und wohlfundierte, an den Fakten orientierte  Regierungskritik. Wenn Benedikt XVI. , so die Analysen der  Qualitätsmedien weiter, einen solchen Erzbischof für Sao Paulo ernenne,  sei dies eine Form, auf das ganze Land Einfluß auszuüben. „Und auf den  ganzen lateinamerikanischen Kontinent.“ Mit fast sechs Millionen  Katholiken sei die Erzdiözese größer als manche Länder. Welche Probleme  man in Sao Paulo aufgreife, welche Lösungen man dort durchsetze,  beeinflusse in der Tat das ganze Land.  Wie der Papst, sei auch Scherer  der Auffassung, daß die moderne Welt keineswegs Antworten auf drängende  aktuelle Fragen biete. „Die Kirche darf nicht der Logik des Marktes  folgen“, wird Scherer ebenso zitiert wie mit seiner permanenten  Forderung an die brasilianischen Katholiken, sich politisch zu  engagieren. Unter Berufung auf Vatikanexperten heißt es ferner, Scherer  habe bei seiner Ernennung zum Erzbischof bezeichnenderweise Etappen  überspringen können und werde in spätestens zwei Jahren, also mit 59,  schon Kardinal sein.</p>
<h2>“Boomland” Brasiliens Sozial-und  Menschenrechtsprobleme unter der  Rousseff-Regierung: Wo die alte Frau  jetzt haust, nachdem im Dezember  ihre Slumkate der “Favela do Moinho” in  der City von Sao Paulo  abbrannte. Brasiliens Hungerproblem. Prinz Harry  in Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12592" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favela-do-moinho/" rel="tag">Favela do Moinho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/prinz-harry-in-sao-paulo-und-rio/" rel="tag">Prinz Harry in Sao Paulo und Rio</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase1.JPG" alt="moinhofraustrase1.JPG" />  <strong>Könnten Sie so hausen &#8211; bei jedem Wetter, in den Tropen?   Verschlag mit Matratze an einer Mauer &#8211; bei heftigen Tropenregen läuft   alles voll, auch bei den Nachbarn. Direkt hinter der Mauer donnern   Güterzüge vorbei. Theoretisch existieren auch in dem als   “Wirtschaftswunderland” gepriesenen Brasilien für solche Fälle die   Sozialbehörden und andere Dienste…Sao Paulo ist Lateinamerikas reichste   Stadt.</strong>  <strong>Angesichts der realen Situation des Tropenlandes nimmt die   Kritik der Politikexperten an der Regierung von Dilma Rousseff auch   unter Hinweis auf das im Vergleich mit Nachbarländern sowie anderen   BRIC-Staaten schwache Bruttoinlandsprodukt 2011(offiziell 2,7 %   Wachstum, Deutschland 3 %) deutlich zu. </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</strong></a>  <strong>“die tiefe Unkenntnis der Gringos über uns”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/</strong></a>  <strong>Kein einziger Sektor der Regierung funktioniere gut &#8211; im   Führungsstil dominierten Improvisation und fehlende Planung. Der   Politiker der Arbeiterpartei Lulas, Luiz Sergio de Oliveira, sei   innerhalb von nur acht Monaten von zwei verschiedenen, von ihm   bekleideten Ministerposten, entfernt worden.</strong>  <strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt.”(WAZ) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/">       http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</a></strong>  <strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong>  <strong>Laut der Getulio-Vargas-Stiftung vom Oktober 2009 hatte die    Krise indessen von den sechs wichtigsten Wirtschaftszentren Brasiliens    die Megacity Sao Paulo am stärksten getroffen &#8211; das Elend habe  deutlich   zugenommen, hieß es gemäß Landesmedien. </strong>  <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a>  <strong>Propaganda und Realität:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase2.JPG" alt="moinhofraustrase2.JPG" />  <strong>“Hilfe kriegen wir nur von der Kirche.” </strong>  <strong>Lage in den Slums:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/">       http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase3.JPG" alt="moinhofraustrase3.JPG" />  <strong>Die Frau und ihr Nachbar, vor dessen Verschlag. Prinz Harry ist am selben Tag in Sao Paulo: <a href="http://g1.globo.com/sp/campinas-regiao/noticia/2012/03/principe-harry-vence-jogo-de-polo-e-ganha-beijo-de-modelo-em-monte-mor.html">http://g1.globo.com/sp/campinas-regiao/noticia/2012/03/principe-harry-vence-jogo-de-polo-e-ganha-beijo-de-modelo-em-monte-mor.html</a></strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/brasiliens-heer-der-obdachlosen-und-die-angst-vor-ermordung-sozial-und-menschenrechtsprobleme-brasilien-nur-auf-platz-84-des-uno-index-fur-menschliche-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/brasiliens-heer-der-obdachlosen-und-die-angst-vor-ermordung-sozial-und-menschenrechtsprobleme-brasilien-nur-auf-platz-84-des-uno-index-fur-menschliche-entwicklung/</strong></a>  <strong>Hungerproblem: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase4.JPG" alt="moinhofraustrase4.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a>  <strong>Morde an Journalisten Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Heer der Obdachlosen und die Angst  vor Ermordung.  Sozial-und Menschenrechtsprobleme &#8211; Brasilien nur auf  Platz 84 des  UNO-Index für menschliche Entwicklung. Über 2600 Slums in  der reichsten  lateinamerikanischen Stadt Sao Paulo…Brasiliens  Hungerproblem. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12588" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/obdachlose-in-brasilien/" rel="tag">Obdachlose in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozial-und-menschenrechtsprobleme-in-brasilien/" rel="tag">Sozial-und Menschenrechtsprobleme in Brasilien</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/obdeinkaufswagen12.JPG" alt="obdeinkaufswagen12.JPG" />  <strong>Leben mit dem Einkaufswagen 2012 &#8211; einziger “Besitz”.  Wegen   Minimalernährung, schlechtem Gesundheitszustand brechen viele  Obdachlose  in Städten &#8211; wie hier in Sao Paulo &#8211; regelrecht erschöpft  zusammen,  schlafen direkt an sehr lauten Straßen.</strong>  <strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt.”(WAZ) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/">       http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</a></strong>  <strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong>  <strong>Laut der Getulio-Vargas-Stiftung vom Oktober 2009 hatte die    Krise indessen von den sechs wichtigsten Wirtschaftszentren Brasiliens    die Megacity Sao Paulo am stärksten getroffen &#8211; das Elend habe  deutlich   zugenommen, hieß es gemäß Landesmedien. </strong>  <strong>“die tiefe Unkenntnis der Gringos über uns”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/</strong></a>  <strong>Was Prinz Harry in Sao Paulo und Rio nicht zu sehen bekommt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/obdminhocao12.JPG" alt="obdminhocao12.JPG" />  <strong>Obdachlose Frauen und Männer 2012  direkt unter einer   Hochstraße der City Sao Paulos,  an einer Straßenkreuzung voller   giftiger Abgase &#8211; solche Stellen werden oft als Schlafplätze bevorzugt,   weil es im Falle von Mordanschlägen und anderen Gewalttaten mit großer   Sicherheit Zeugen gäbe, die möglicherweise die Polizei benachrichtigen   könnten. </strong>  <strong>Angesichts der realen Situation des Tropenlandes nimmt die   Kritik der  Politikexperten an der Regierung von Dilma Rousseff auch   unter Hinweis  auf das im Vergleich mit Nachbarländern sowie anderen   BRIC-Staaten  schwache Bruttoinlandsprodukt 2011(offiziell 2,7 %   Wachstum, Deutschland  3 %) deutlich zu. </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</strong></a>  <strong>Kein einziger Sektor der Regierung funktioniere gut &#8211;  im   Führungsstil dominierten Improvisation und fehlende Planung. Der    Politiker der Arbeiterpartei Lulas, Luiz Sergio de Oliveira, sei    innerhalb von nur acht Monaten gar von zwei verschiedenen, von ihm    bekleideten Ministerposten, entfernt worden.</strong>  <strong>Hungerproblem: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/obdminhocao121.JPG" alt="obdminhocao121.JPG" />  <strong>Foto von 2012. Durch das ständige Einatmen von Autoabgasen   wird das Immunsystem der Frauen und Männer noch rascher geschwächt &#8211; die   Folgen sind gerade den zuständigen Autoritäten bestens bekannt,   entsprechende medizinische Studien liegen vor.</strong>  <strong>Morde an Journalisten Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/</strong></a>  <strong>Lage in den Slums:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Morde an Obdachlosen &#8211; wieder zwei  im Schlaf erschossen   in Brasilia. Gravierende Menschenrechtslage des  Tropenlandes. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12585" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/distrito-federal/noticia/2012/03/moradores-de-rua-sao-mortos-tiros-no-distrito-federal.html"><strong>http://g1.globo.com/distrito-federal/noticia/2012/03/moradores-de-rua-sao-mortos-tiros-no-distrito-federal.html</strong></a>  <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Obdachlose &#8211; erneut einer an  Brandwunden gestorben &#8211; in    Hauptstadt Brasilia. Zweites Opfer mit  lebensgefährlichen  Brandwunden,   Täter offenbar Jugendliche. Wie  Brasilien unter Lulas  Chefministerin   Dilma Rousseff funktioniert. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12466" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/distrito-federal/noticia/2012/02/morre-um-dos-moradores-de-rua-que-teve-corpo-queimado-em-brasilia.html"><strong>http://g1.globo.com/distrito-federal/noticia/2012/02/morre-um-dos-moradores-de-rua-que-teve-corpo-queimado-em-brasilia.html</strong></a>  <strong>1997 war in Brasilia der Indianerhäuptling Galdino von fünf jungen Männern der Mittelschicht verbrannt worden.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/</strong></a>  <strong>Christian Wulff &#8211; und die während seines Brasilienbesuchs 2011 verbrannten Obdachlosen:</strong>  <strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulfflancelotti1.JPG" alt="wulfflancelotti1.JPG" />  <strong>Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wu1.JPG" alt="wu1.JPG" />  <strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff und die Obdachlosen Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/obdachloserverbranntbras.JPG" alt="obdachloserverbranntbras.JPG" />  <strong>Überreste des Mannes und des Müllkarrens, Zeitungsausriß.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a>  <strong>Obdachlosenverbrennung: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a>  <strong>Hintergrund:</strong>  <strong>Brasilien: Die Milliardäre und die Hungernden(2011)</strong>  <strong>Kirche empört über starke Zunahme der Superreichen angesichts von Massenelend</strong>  <strong>Die Zahl der Milliardäre des Tropenlands ist laut neuester  Forbes-Statistik  auf 30 angestiegen – 2010 waren es noch 18. Platz acht  der Weltrangliste belegt Unternehmer Eike Batista aus Rio, mit 30  Milliarden US-Dollar. Der Reichtum der brasilianischen Milliardäre sei  dreimal so groß wie das Bruttosozialprodukt des entwickelten  Nachbarlands Uruguay. Bankiers und Börsianer feiern den Zuwachs bei  Brasiliens Superreichen als Beweis wirtschaftlichen Aufwärtstrends – die  Kirche des größten katholischen Landes äußert dagegen Empörung, weist  auf Hunger, Misere und rasch wachsende Elendsviertel. „Die  Milliardärsstatistik zeigt, daß sich unter der Regierung von Präsident  Lula an der grauenhaft ungerechten Einkommensverteilung, dem Begünstigen  der ohnehin Privilegierten nichts geändert hat“, sagt Frei José  Francisco, Leiter des Franziskaner-Sozialwerks von Sao Paulo. „Die neue  Präsidentin Dilma Rousseff fährt diesen Kurs weiter, tut nichts gegen  Einkommenskonzentration in den Händen weniger – trotz soviel Hunger und  Massenelend. Nur bei sozialer Ungleichheit ist Brasilien Weltspitze.“  Der Franziskaner hat Riesenprobleme, Spender und Förderer für die  zahlreichen Sozialprojekte der Megacity zu finden, ob für Straßenkinder  oder obdachlose Familien. „Mit einem Quentchen des Gelds der Milliardäre  könnte ich einen Großteil meiner Finanzierungsnöte beheben, müßte nicht  sogar deutsche Hilfswerke wie Misereor und Adveniat um Mittel bitten.  Denn Brasiliens Reiche geben nur, wenn es ihnen Profit, Status und  Steuererleichterungen bringt. Wer aber wie wir mit echter Sozialarbeit  jene Strukturen in Frage stellt, die Elend und Hunger schaffen, kriegt  keinen Centavo.“ </strong>  <strong>Hedwig Knist aus der Diözese Mainz leitet in Lateinamerikas  reichster Stadt Sao Paulo die Obdachlosengemeinde und ist über die  Milliardärsstatistik ebenfalls aufgebracht, kennt die unpatriotische  Knickrigkeit der brasilianischen Superreichen nur zu gut. „Gäben die was  ab, müßte ich derzeit nicht das deutsche Generalkonsulat um Gelder für  ein Projekt anbetteln, das ausschließlich Brasilianern zugute kommt,   könnte ich dem Heer der Straßenbewohner viel besser helfen. Das  Anti-Hunger-Programm der Regierung holt die Menschen nicht aus dem  Elend, Brasiliens Sozialkontraste werden nicht geringer – die Reichen  indessen immer reicher. Die Milliardärsstatistik beweist es  drastisch-provozierend.“ </strong>  <strong>Priester Aecio Cordeiro da Silva betreut in Sao Paulo 13 der  über 2000 Slums und erinnert daran, daß Brasiliens Parlamentsmitglieder  ein Durchschnittsvermögen von umgerechnet einer Million Euro besitzen  und sich erst kürzlich eine 60-prozentige Diätenerhöhung genehmigten.  „Dennoch votierten sie jetzt für eine Mindestlohn-Anhebung auf rund 248  Euro brutto, deutlich unterhalb der Teuerungsrate – sowas ist doch  skandalös, wie die Milliardärsstatistik! Es gibt weiter Hunger – das  Gesundheitswesen ist so grauenhaft, daß Menschen in den Warteschlangen  der Hospitäler sterben. Gerade ersuche ich einen Italiener um Geld für  ein Projekt, das Jugendliche vor dem Abrutschen in die  Drogenkriminalität bewahren soll – denn wir können nicht mal die  Stromrechnung aufbringen.“</strong>  <strong>Hintergrundtext von 2003:</strong> <strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font>   <font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong>  <strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in   Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,   in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,   entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller   Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht   hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in   Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer   wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den   Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb   alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao   Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus   Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die   Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu   brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche Sicherheit   des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur ausüben.   Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen  Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung  &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in  Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin  unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen  Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und   gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert,  jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta Suplicy  werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren Milizen  rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht, sterben bei  Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit der Polizei. Wer  nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José  Grigorio de Jesus, 66,  Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums Capao Redondo, schildert,  wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte endlich aussteigen, hatte schon  eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am ersten Arbeitstag haben sie ihn  erschossen.”  Jedermann muß sich an das „Lei do Silencio”, das Gesetz  des Schweigens,  halten &#8211;  zu niemandem ein Wort über Vorgänge im Slum.  „Wer als  Informant der Polizei gilt, stirbt.”</font></strong>  <strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong>  <strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao   Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in   Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen   Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid   im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der   gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der dichtbevölkerte   Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais Arbeitsplatz, wirkt   häufig sogar mitten am Tage wie eine Geisterstadt. Katen, Barracken   verriegelt,  kein Mensch, nicht mal spielende Kinder  auf der Straße, im   Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche Kramläden geschlossen, eigenartige  Stille.  „Toque de recolher”, Ausgangssperre, lautet die Erklärung,  erneut  verhängt von den Milizen des global vernetzten organisierten   Verbrechens. Einige Jungen lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das   zusammen? Sie tuns im Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen   werden Signale gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich  hochbewaffnete  gegnerische Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt  man sich besser  mit den „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und  Sympathie, bietet  ihnen Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon  zerstückelt, gar  lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo  Leichen, abgetrennte  Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und  Oberschicht blenden diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker  Kriminalfall vom Februar 2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo  zerstückelt ein angesehener Chirurg seine  Geliebte, Frau des  Hausmeisters, fein säuberlich mit Seziermessern, wird  indessen ertappt,  der Fall macht Schlagzeilen, ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten.  Just jene Fotografien aus der Gerichtsmedizin, die die   aneinandergereihten Körperteile der Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen   &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina, alles &#8211;  stellt jemand ins Internet, halb   Brasilien schaut sie derzeit immer wieder an. Professorinnen,   Anwältinnen, Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,   können deshalb nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die   in den Slums tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar  miterleben,  wie Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene  unbekleidete  Leichen von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit  abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei vierzig Grad auf Geheiß der Banditen  tagelang zur Abschreckung  mitten im Gassengewirr liegen, macht in  Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam  Alekozai  blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die   Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des   Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie, daß   jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied   zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so   unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,   ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern   eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Die   Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht, spiegelt sich   in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch gleichzeitig weist sie   auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein Bewußtsein über soziale   Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder bei den Armen noch bei den   Reichen. Aufklärung, kritisches Denken, das einem in Deutschland   beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in den Slums täuscht die   Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck nur zu oft. „Viele sagen   &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns fröhlich und gut drauf, könnt   euch aber nicht vorstellen, wie es uns wirklich geht, wie es zuhause   hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong>  <strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der   Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu   reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil, um   damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong>  <strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong>  <strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen   Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,   nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die entsetzlich   hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des hochgerüsteten   organisierten Verbrechens, der brasilianischen Warlords zu schwächen.   Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht länger von den Milizen   anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer glücklicheren Zukunft   entgegengehen. Auch europäische Hilfsorganisationen starteten deshalb   solche Projekte, investierten hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst   laut Unesco-Angaben wurden weder die Gewaltrate noch der Banditenterror   gegen die Bewohner gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den   Banditenmilizen kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren   sollen.</font><font size="3">Auch Staatschef Lula und dessen zuständige   Minister sprechen  beschönigend von einem Sicherheitsproblem, um das   sich die Polizei zu kümmern habe. Doch die erwarteten Sofortmaßnahmen   bleiben aus.  Menschenrechtsexperten und selbst der schweizerische   UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler weisen auf unumstößliche   Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind 15000 Gewalt-Tote jährlich in   einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch in Brasilien werden sogar   gemäß offiziellen Statistiken rund vierzigtausend umgebracht!”   Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus politischen oder kriminellen   Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in Deutschland verbinden viele mit   dem Tropenstaat sozialromantische Vorstellungen, verdrängen gewöhnlich,   daß gerade in Millionenstädten wie Rio de Janeiro nur unweit der   Touristenstrände tagtäglich heftige Gefechte im Gange sind &#8211;    ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter Granatwerfern. </font></strong>  <strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund   eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien   wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong>  <strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn   Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.   Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">   Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” macht   2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren wurden 1,9   Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren junge   Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg teilgenommen,   wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits   1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro   sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte   Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge   Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und   Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht   anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse   wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission für   große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte  bestätigt. </font><font size="3">Heute   sehen Soziologen und Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in   Kolumbien, in Afrika. Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte   ohne Grenzen” bereits in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,   daß in Brasilien ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,   Kindersoldaten Terror ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros   Stadtautobahnen zum internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen   Banditengefechten, bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW   gesperrt werden. Es reicht, sich ein solches Szenario für touristische   Städte Deutschlands vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf   die Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens   Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im   Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten   neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin   werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando   Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den   beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen   Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo,  mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den USA  ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die   rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,   Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst   zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen damit   den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">   Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem   Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,   Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?   Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche  Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen.  Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte komme  nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie  Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und andere  Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich lassen  die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den riesigen  Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen Sozialwerken und   Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach   wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal  der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;   jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen  Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie  völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<h2>Brasiliens (Lateinamerikas?)genialster  Karikaturist Angeli, von der  größten Qualitätszeitung “Folha de Sao  Paulo”, mit einer aktuellen  Zeichnung zur “Vergangenheitsbewältigung” &#8211;  aus der Serie  “Bananenrepublik”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12608" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angeli/" rel="tag">Angeli</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung/" rel="tag">Brasiliens Vergangenheitsbewältigung.</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folha-de-sao-paulo/" rel="tag">Folha de Sao Paulo</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" />  <strong>Ausriß März 2012.</strong>  <strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont,   daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen   gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong>  <strong>Übereinstimmungen mit Einschätzungen von damals und heute in Brasilien lebenden Mitteleuropäern sind sicher reiner Zufall.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></strong><strong> </strong>  <strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" />  <strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong>  <strong>Die 21 Jahre währende Diktatur begann mit dem Militärputsch   von 1964 &#8211; 1969  schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik   ein  Kulturabkommen.  </strong>  <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a>  <strong>Pressefreiheit in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/brasilien-korruption-in-lulas-letztem-amtsjahr-2010-85-milliarden-real-abgezweigt-laut-nachrichtenmagazin-veja-zehn-grunde-um-sich-zu-emporen/" rel="bookmark">Brasilien   &#8211; Staats-Korruption in Lulas letztem Amtsjahr 2010 &#8211; 85 Milliarden  Real  abgezweigt, laut Nachrichtenmagazin “Veja”. “Zehn Gründe, um sich  zu  empören”.</a></h2>
<p>Montag, 24. Oktober 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11322" title="Beitrag bearbeiten">**</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/korruptionveja85milliarden.JPG" alt="korruptionveja85milliarden.JPG" />  <strong>Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das   Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben   unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen &#8211; hat wegen seiner   Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten,   aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise. </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</strong></a>  <strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim     Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in     Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell     angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach    derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die    internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die    Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe    Auswirkungen gehabt. </strong>  <strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf    Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf    Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle    Statistiken.  </strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" />  <strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<h2>Brasilien, Sao Paulo, Avenida Tiradentes: Geld “verdienen” bei Rot. Nur sehr wenige geben ihm was. Fotoserie Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12621" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-arme/" rel="tag">Brasiliens Arme</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-unterbeschaftigung/" rel="tag">Brasiliens Unterbeschäftigung</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rot1.JPG" alt="rot1.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rot2.JPG" alt="rot2.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rot3.JPG" alt="rot3.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-obdachlose-wieder-ganze-schlafende-gruppe-nachts-von-unbekannten-angezundet-56-jahrige-in-lebensgefahr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-obdachlose-wieder-ganze-schlafende-gruppe-nachts-von-unbekannten-angezundet-56-jahrige-in-lebensgefahr/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rot4.JPG" alt="rot4.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-raumt-erstmals-moglichen-bruch-des-wahlversprechens-ein-das-elend-im-lande-auszutilgen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-raumt-erstmals-moglichen-bruch-des-wahlversprechens-ein-das-elend-im-lande-auszutilgen/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rot5.JPG" alt="rot5.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rot6.JPG" alt="rot6.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/lulamantegachico.JPG" alt="lulamantegachico.JPG" />  Ausriß O Globo.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Slum-Sondergerichte der  Banditenkommandos existieren  auch unter der Rousseff-Regierung weiter &#8211;  Todesurteile, Folter,  Verstümmelungen, laut Landesmedien. Brasiliens  Wachstumsbranche Crack  und das organisierte Verbrechen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12613" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens/" rel="tag">Brasiliens Sondergerichte des organisierten Verbrechens</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/</strong></a>  <strong>In Rio de Janeiros Slum-Region “Complexo da Maré” ist die   Polizei bei einem Einsatz den Angaben zufolge zufällig auf ein   Sondergericht gestoßen, das bereits einen Mann gefoltert und erschossen   hatte, während ein weiterer zur Exekution vorgesehen war und gerade   sadistische Folterungen erlitt. Die Banditen des Sondergerichts hatten   ihm bereits einen Teil des Fußes abgetrennt, er schwebt in Lebensgefahr.   Sondergerichte dieser Art sorgen in den brasilianischen Slums unter   Millionen von Menschen für ein Klima von Angst und Terror &#8211; in in   neoliberalen Ländern Europas stoßen derartige Fakten seit Jahren fast   durchweg lediglich auf Desinteresse und extreme Herzenskälte. </strong>  <strong>“As <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/" rel="nofollow">cenas</a>   de terror eram feitas próximo ao corpo de um outro homem  com sinais  de  espancamentos. O homem torturado de 34 anos, foi levado para o    Hospital Souza Aguiar, no Centro, com ferimentos feitos com machado, um   tiro na  barriga, outro na perna direita, e o braço quebrado.” (O Dia)</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" />  <strong>Opfer der Banditen-Diktatur in Rio, Ausriß. In Lula-Amtszeit lebendig verbrannt &#8211; laut Presseberichte. </strong><strong>“julgada,   queimada e morta”. Den Angaben zufolge wurde die Frau von  einem   Banditen-Sondergericht vor der grausamen Hinrichtung auch  sadistisch   gefoltert, wie entsprechende Wunden am Körper zeigten. Die  Frau befand   sich mit ihren fünf kleinen Enkeln in der Kate, als sie von  den   Banditen herausgezerrt und zur “microondas”-Stelle gestoßen wurde.  Der   Fall erregte bei sogenannten Dritt-Welt-NGO keinerlei  Aufmerksamkeit &#8211;   die Fortexistenz der Slum-Sondergerichte war natürlich auch auf den   Weltsozialforen in Brasilien nie ein Thema. Entsprechende brasilianische   Presseberichte waren keineswegs selten, erschienen teilweise als   Aufmacher mit Schlagzeilen in Qualitätsmedien &#8211; just während der   Lula-Rousseff-Amtszeit:”O Tribunal do trafico em acao.”</strong><strong>   Auch der gefolterte und lebendig verbrannte TV-Reporter Tim Lopes  wurde  Opfer eines Slum-Sondergerichts. In Sao Paulo berichteten die  Medien  u.a. 2010 über derartige  Sondergerichte in der Megacity, die  Menschen  lebendig verbrennen. Ein  Foto zeigt Polizisten mit Überresten  einer  Leiche &#8211; die Bildunterschrift  lautet:”Leiche des Opfers eines  Tribunals  des Verbrechens wird  abtransportiert.” </strong>  <strong><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></strong>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a>  <strong>Der katholische Favela-Priester Luis Antonio Pereira Silva in  Rio de  Janeiro im Website-Interview:”Die Polizei kommt in die Favelas  und ist  morgen wieder weg &#8211; doch die Banditenkommandos bleiben.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-diktatur-verbrechen-wie-unter-lula-und-seiner-chefministerin-dilma-rousseff-die-aufklarung-behindert-wurde-diktaturverbrecher-einen-wichtigen-aufschub-erhielten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-diktatur-verbrechen-wie-unter-lula-und-seiner-chefministerin-dilma-rousseff-die-aufklarung-behindert-wurde-diktaturverbrecher-einen-wichtigen-aufschub-erhielten/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Privilegiertenghettos als Gesellschaftsmodell &#8211; jetzt auch in Deutschland. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=174" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilianisierung/" rel="tag">Brasilianisierung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eliten/" rel="tag">Eliten</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/" rel="tag">Frei Betto</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ulrich-peltzer/" rel="tag">Ulrich Peltzer</a>  <strong>“Die Flucht der Elite. Sie schicken ihre Kinder  in  Privatschulen, ziehen in bewachte Viertel und verlassen das   Sozialsystem.Die deutschen Eliten fangen an, sich aus der   Solidargemeinschaft zu verabschieden.” Der Spiegel über   ”Brazilianization, vor der in den USA längst gewarnt wird.</strong>  <strong>“Koloniales Denken und Handeln”</strong>  <strong>Schriftsteller Ulrich PeltzerÂ kritisiert in Sao Paulo   Â Gated Comunities: “Das ist ein Umbau, der zur Zeit in Europa auch   stattfindet.”</strong>  Übermannshohe Mauern, obendrauf zusätzlich  Hochspannungs-Drahtverhaue,  Überwachungskameras, mißtrauisch  dreinblickende Privatpolizei mit  Walky-Talkies am pompösen Tor &#8211;  dahinter Villen oder luxuriöse  Penthouse-Blocks, viel Grün,  Swimmingpools, Tennisplätze: Brasiliens  Betuchte schotten sich immer  perfekter gegen Misere und ausufernde  Kriminalität in einem Land mit  jährlich über 50000 MordenÂ Â ab &#8211;  angesichts forcierter neoliberaler  Spaltung der Gesellschaft, deutlicher  Förderung von Gewaltkriminalität  selbst in früher nahezu  kriminalitätsfreien RegionenÂ sowie der  Einführung von stark machistisch  geprägten GewaltformenÂ Â macht Â das  BeispielÂ inzwischen auch in  Deutschland Schule. Der Spiegel 2008:”Die  Elite ist dabei, sich vom Rest  der Gesellschaft abzukoppeln. Es sind  Symptome einer  Zweiklassengesellschaft zu beobachten, die bis vor  wenigen Jahren eher  in Schwellenländern vorkamen.” Der “Tagesspiegel”,  Berlin: “Zu  bestimmten Tageszeiten und in bestimmten Gegenden Berlins  ist die  Gefahr, als Einzelner Opfer einer Gewalttat zu werden, ein  nicht mehr zu  vernachlässigendes Risiko.”  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/</a>  Fährt derÂ Befreiungstheologe und DominikanerÂ Frei Betto durch die   besseren Viertel derÂ Megacity Â Sao Paulo, kommt er immer wieder an   solchen “Condominios fechados”, geschlossenen Wohnanlagen, vorbei, nennt   sie ironisch “Luxusgefängnisse”. Über dreihundert gibt es bereits im   größten deutschen Wirtschaftsstandort außerhalb Deutschlands, die   Nachfrage ist enorm, auf den Wartelisten stehen auch deutsche Manager.   Kein Tag ohne ganzseitige Farbanzeigen in den großen Blättern:”Komm und   lebe in Freiheit, Sicherheit, Grün!” &#8211; ob im neuen “Swiss Park”, im   “Liberty Village”, der “Ville Versailles”.  Familienfreundlichkeit ist ein wichtiges Werbeargument:”Hier werden   Deine Kinder wie VIPs behandelt!”. Zehn Megaprojekte, jedes mit   durchschnittlich 1300 Villen-Geländen, sind brasilienweit im Bau. Vor   sechs Jahren lebte nur rund eine halbe Million in solchen   Privilegiertenghettos, heute etwa dreimal soviel. Nimmt man die   abgesperrten Villen-Privatstraßen der besseren Viertel hinzu kommt man   brasilienweit sogar auf über sechs Millionen. Pionier-„Ghetto” Sao   Paulos war Alphaville, gegründet vor fast dreißig Jahren “ heute eine   Stadt in der Stadt mit rund vierzigtausend Bewohnern, einziges   Condominio Brasiliens in dieser Größenordnung. Zwischen Lateinamerikas   Wallstreet, der Avenida Paulista in Sao Paulos City, und Alphaville   pendeln ständig komfortable Sonderbusse. Alles nicht nur für den in Deutschland durch Bücher, soziologische   Vorträge bekannten Frei Betto ein Absurdum:”Die Stadt sollte Ort des   Zusammentreffens, Austauschs, der Solidarität sein “ wurde stattdessen   zur Geisel der Banditengewalt “ mit Condominios provozierender Opulenz,   eingekesselt von Misere. Wir sind Fußball-Weltmeister “ aber   unglücklichweise auch Weltmeister in sozialer Ungleichheit.”   Vierundsechzig Prozent des Volkseinkommens, so der frühere enge Berater   von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva, seien in der Hand von nur  zehn  Prozent der Brasilianer, also von nur siebzehn Millionen. Ein   Bauarbeiter, der solche”Luxusgefängnisse” miterrichtet, verdient nur   umgerechnet zwischen siebzig Cents und zwei Euro die Stunde, wohnt   deshalb an der ausgedehnten Slumperipherie. „Anstatt die Ursachen von   Misere, Armut und Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen, flieht   Lateinamerikas Elite vor den Folgen eigener Politik, zieht es vor, den   eigenen Reichtum herauszustellen, baut deshalb diese Condominios   fechados, Inseln der Phantasie “ voller Angst vor denen auf der Straße,   vor dem öffentlichen Raum.” Denn dort schlägt dieser Elite nur zu oft   blanker Haß der in Jahrhunderten durch Elend Brutalisierten entgegen,   wie Brasiliens größte Qualitätszeitung, die „Folha de Sao Paulo,   kommentiert. Die Gewaltbereitschaft vor allem der perspektivlosen Unterschichtsjugend   ist so groß, daß etwa in Sao Paulo selbst Großdiskotheken und   Samba-Ballhäuser nachts vorsorglich von schwerbewaffneter Militärpolizei   und Munizipalgarde umstellt werden. Bis auf weiteres in Deutschland   noch unvorstellbar &#8211; Â Brasilien gilt weiterhin nur zu vielen Deutschen   als Traumland, Kenntnisse über andere Länder werden auch dank  “politisch  korrekter”Â Informationssteuerung immer geringer.  “Das sind wahre Inseln des Reichtums in einer Metropole voller   Armuts-und Gewaltprobleme”, sagt die Stadtsoziologin Eva Turin über die   Condominios fechados. “Auf diesen Inseln wohnt die Elite des Landes,  die  ja hier in Sao Paulo konzentriert ist. Diesen Leute geht es nicht  nur  um mehr Sicherheit, für sie ist es eine Frage des Status, in einer   geschlossenen Wohnanlage zu leben, die von einer brutalen Privatpolizei   bewacht wird. Ja, es ist nicht zu übersehen &#8211; Sao Paulo ist auch eine   geteilte Stadt. Zwischen den Slums, mitten in der Misere wirken diese   Wohnanlagen wie Festungen. Hier wird augenfällig, wie sich der Staat aus   der sozialen Problematik zurückzieht und wie er eine Stadtpolitik   betreibt, die die gesellschaftlichen Spannungen weiter verschärft.   Gleichzeitig erkennen wir, welche Visionen unsere Eliten pflegen.Â  Sie   suchen extrem individualistische Lösungen nur für sich &#8211; und lassen den   Rest des Landes völligÂ  außer Acht, also 98 Prozent der  brasilianischen  Bevölkerung. Kein Zweifel, das ist koloniales Denken  und Handeln.”  Sollten in Deutschland Kriminalität und Gewalt weiter gefördert   werden, dürften nach dem Vorbild der USA &#8211; und Brasiliens &#8211; Â bald   ebensolche Condominios sowie immer mehr No-Go-Areas entstehen. Mit einer   strengen Einlaßkontrolle an den Privilegiertenghettos, die der an   deutschen Militärobjekten ähnelt: Bewaffnete Wächter, die von der Straße   aus hinter ihren schwarzen Spezialfenstern nicht zu erkennen sind,   mustern die Ankommenden. Dann wird für die jeweiligen Personen bzw. für   deren Wagen der erste Metallgitterzaun geöffnet, der sich sofort wieder   hinterÂ ihnen schließt. Daraufhin muß man sich bei den mißtrauischen   Wächtern ausweisen, die sofort bei dem jeweiligen Appartement, der   jeweiligen Villa telefonisch anfragen, ob man tatsächlich erwartet wird.   Erst dann öffnet sich der zweite Metallgitterzaun, darf man passieren. Man muß sich nur einige Basisfakten vor Augen führen: In Südamerikas   reichster Stadt genießen gemäß einer neueren Präfekturstudie gerade 3,46   Prozent der Bevölkerung einen europäischen Sozialstandard und nur zehn   Prozent den durchschnittlich asiatischen “ doch über die Hälfte lebt  wie  in Afrika, fast ein Drittel wie in Indien. Etwa alle acht Tage  entsteht  ein neuer Slum, obwohl allein in der City ganze Wohnblocks,  mit über  vierzigtausend meist gutausgestatteten Appartements, teils  seit sieben  Jahren leerstehen. Besetzer werden gnadenlos von der  Polizei  herausgeprügelt. Die größtenteils in Aachen aufgewachsene Afghanin Maryam Alekozai machte   in einem Slum Sao Paulos, der jährlich über fünfhundert Mordtote  zählt,  ihr soziales Jahr, zeigte sich über die Sozialkontraste   schockiert:”Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer wieder verlieren   Kinder ihre Väter. Das ist hier gar nicht so anders wie damals in   Afghanistan, als ich klein war. Der Unterschied zwischen einem   fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so groß! In den Augen   der brasilianischen Kinder sehe ich Haß, ganz tiefen Haß “ und Wut. Man   blickt nicht in Kinderaugen, sondern eigentlich in Augen von   Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Gewalt und Ungerechtigkeit,   die in diesem Land herrschen, spiegeln sich in deren Augen “   unübersehbar!” In Sichtweite glitzernder Hightech-Geschäftshäuser und   Condominios sind neofeudale Banditenmilizen, die Maschinenpistolen der   NATO-Armeen tragen, unumschränkte Herrscher, terrorisieren Bewohner,   verhängen Ausgangssperren “ manche minderjährige Kindersoldaten Sao   Paulos killten bereits bis zu vierzig Menschen. Immer wieder werden auch   in Rio de Janeiro Slumbewohner, die sich dem Normendiktat widersetzen,   zur Abschreckung lebendig verbrannt. Hätte Deutschland eine Gewaltrate   wie Brasilien, würden dort jährlich nicht über tausend, sondern weit   über zwanzigtausend Menschen umgebracht, befänden sich mehr als zehn   Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.   Gangsterhand. –granatensichere Bunker im Penthouse “ Der neueste Hit “ Spezialbunker in der Villa, im Luxusappartement, sogar   granatensicher. Falls doch einmal hochspezialisierte Einbrecherbanden,   Geiselnehmer die „erste Verteidigungslinie” des Condominio fechado   durchbrechen sollten, was immer wieder passiert, hätte man hier noch   eine Rückzugsmöglichkeit. Kostenpunkt “ ab umgerechnet 150000 Euro   aufwärts. Damit es möglichst nicht soweit kommt, haben manche   Condominios mehr als 180 Überwachungskameras in Korridoren,   Treppenhäusern, Liften, Garagen, Sportanlagen, am Schwimmbad “ Big   Brother is watching you. Das Verrückteste &#8211; neuerdings haben vielerorts   auch die Bewohner per Internet Zugang zum Monitor der Sicherheitsleute,   können damit beobachten, was Nachbarn, Gäste gerade im Aufzug oder   anderswo tun und treiben. Lateinamerikas Betuchten geht es materiell prächtig “ wie das   Handelsblatt Anfang 2008 meldet, wächst die Zahl der MillionäreÂ in   Brasilien täglich um 164 Personen.Â Â Auch die meisten Milliardäre des   Tropenlandes leben in Sao Paulo, haben allerdings wie die anderen   Begüterten an den traditionellen Elitedistrikten nicht mehr viel Freude.   Entführungen gleich in Serie schlagen aufs Gemüt; auch fast alle   ausländischen Manager, darunter die deutschen, fahren nur in gepanzerten   Limousinen. Und nur in Indien gibt es mehr Arbeitslose als in   Brasilien, Misere und Kriminalität nehmen unaufhörlich zu; pro Jahr   werden selbst nach den geschönten offiziellen Daten in der   immerhinÂ zehntrößten Wirtschaftsnation über 50000 Â Menschen ermordet.   Daher dauert die Flucht in die Condominios Â an, freuen sich Baufirmen   und Architektenbüros über ein regelrechtes „Boom-Fieber”. Aber nehmen wir den Jugendlichen Alvaro, aus guter Anwaltsfamilie, der   in Rio de Janeiros Strandviertel Barra da Tijuca realitätsfremd fast   ständig hinter Gittern lebt “ in einem weitläufigen   Bilderbuch-Kondominium der Mittel-und Oberschicht mit allem Drum und   Dran. Swimmingpools, Spiel-und Tennisplätze, Golfwiesen und etwas Park,   ferner eine Bäckerei, eine Apotheke, ein Fitneß-Center und vor allem   Sicherheit im Übermaß. Denn der ganze CondomÃ­nio ist von hohen   Gitterstäben umgeben und wird von einer bewaffneten Spezialgarde   überwacht “ ein Berufsstand, dreimal so kopfstark wie die   brasilianischen Streitkräfte. Auch Alvaros Familie hat natürlich mehrere   Hausangestellte “ am stabilen Portal mit den TV-Kameras werden sie wie   andere Ortsfremde gefilzt, die Gutbetuchten der immerhin achtgrößten   Wirtschaftsnation lassen sich ihre Sicherheit jährlich nicht weniger als   28 Milliarden Dollar kosten. Ein Fahrer bringt den jungen Alvaro morgens zur Privatschule,   nachmittags zurück. Für ihn besteht kaum noch die Notwendigkeit, den   CondomÃ­nio, gelegentlich „goldener Käfig” genannt, zu verlassen, andere   Viertel oder gar den nahen Atlantikstrand zu frequentieren. In Barra  da  Tijuca, einer Miami-Kopie für Neureiche und Aufsteiger, zählt Alvaro  zu  jenen Kids, die von Rest-Rio weit weniger kennen als der   oberflächlichste Copacabana-Tourist. Das berühmte Opernhaus, Klöster und   Kirchen der Altstadt haben sie bestenfalls auf Prospektfotos gesehen.   Besorgte bildungsbeflissene Eltern organisieren deshalb regelmäßig   Bustouren, die den Sightseeing-Trips für Ausländer aufs Haar gleichen “   auch Alvaro mußte einmal mit. Sein bester Freund Patrick wohnt im  selben  Condominio, der Vater, ein Unternehmer, bedauert: ”Mit meinen   Geschwistern habe ich früher noch vor dem Elternhaus auf der Straße   Fußball gespielt, sind wir mit dem Rad einfach so rumgefahren “ für   meine Kinder wäre das alles heute dort völlig unmöglich, wegen der   Kidnapper und Straßenräuber viel zu gefährlich. Nur hier, im Condominio,   brauche ich mir um sie keinerlei Sorgen zu machen.” Schon absurd “ in Barra da Tijuca werden die neuesten Wohnanlagen mit   immer größeren Freizeitparks, Pools, Spaßbädern bestückt “ als läge   einer der schönsten, saubersten Strände der Welt nicht wenige Fußminuten   entfernt. „Das ist der neueste Trend beim Condominio-Bau”, erläutert   ein Chefarchitekt, „keineswegs zusätzlicher Luxus, sondern eine   Notwendigkeit.” Denn die Zehn-Millionen-Stadt Rio sei nun einmal nicht   sicher. Für Sao Paulo und die anderen Millionenstädte gilt das gleiche “   und solange die Prominentenghettos noch nicht über Privatschulen   verfügen, wird für Alvaros Altersgenossen an den College-Toren täglich   ein Sicherheits-Zirkus veranstaltet, der Mitteleuropäern den Mund   offenstehen läßt: Damit nach Schulschluß alle Privilegiertenkids   wohlbehütet wieder zu ihren Condominios und Villen gelangen, sperrt die   Verkehrspolizei Rios und Sao Paulos sogar Straßen ab, damit die   Panzerlimousinen zügig davonbrausen können.  <strong>Auffällig “flexible”Eliten-Ethik</strong> Hat diese sogenannte Condominio-Generation ein bestimmtes Profil?   Soziologen, Anthropologen haben sich der Frage bereits ausführlich   gewidmet, Fallstudien angefertigt. Denn so nobel, kultiviert, geordnet,   zvilisiert, wie manche denken, geht es in den Elite-Enklaven keineswegs   zu “ vieles erinnert vielmehr an Gepflogenheiten aus der Kolonialzeit.   In einem Luxus-Condominio bei Sao Paulo bespielsweise wurden sogar  schon  Elf-und Zwölfjährige beim Haschischrauchen angetroffen, den  Eltern  offenbar egal. Gar nicht wenige erlauben zudem ihren Kindern, im   Condominio mit dem schweren Wagen der Familie heraumzubrausen, dort   sogar Rennen zu veranstalten. Natürlich versuchten die Wachleute   einzugreifen, das Treiben unter Hinweis auf die Condominio-Ordnung zu   beenden. Doch da griffen sofort die betuchten Eltern ein, verteidigten   ihre Kids, verbaten sich solche Verbote. Und die schlechtbezahlten   Wachleute ignorierten künftig alles, aus Angst, die Stelle zu verlieren.   Gewöhnlich haben weder Militär-noch Zivilpolizei Zutritt zu den   Condominios. Als ein besorgter Vater den ausufernden Konsum auch harter   Drogen beenden wollte, deshalb eine Gruppe von Polizeibeamten   hineinließ, wurde er von einer Elternkommission beinahe gelyncht: „Im   Condominio bestimmen nur wir.” Sogar Diebstähle werden in Brasiliens   Reichenghettos vertuscht. Auch andere Straftaten, die außerhalb der   Condominio-Mauern natürlich ein Fall für Justiz und Polizei wären,   werden vergeben.  In Rio de Janeiro stieß die Polizei 2008 zufällig auf ein großes   Wasserrohr, das gleich zwei Nobel-Condominios illegal seit 1992 mit   Trinkwasser versorgte. Das Rohr war heimlich an eine Hauptleitung der   städtischen Wasserbetriebe angeschlossen worden. Über all die Jahre   hatten die weit über eintausend betuchten Bewohner der Condominios   keinen Centavo Wassergeld bezahlt &#8211; und den Wasserraub gedeckt. Andere   Condominios in Brasilien verfuhren genauso, üblich ist auch Stromraub.  Deshalb betont die angesehene Psychoanalytikerin Maria Rita Kehl, daß   die schlimmsten Beispiele von Verantwortungslosigkeit und fehlender   Bildung stets die nationale Elite liefere, seit jeher daran gewöhnt, mit   einer Serie illegaler Praktiken verschiedenster Schwere zu leben.   „Väter bieten dem Verkehrspolizisten ein Bestechungsgeld an, damit er   von einer Bestrafung läßt, fordern in der Privatschule die Entlassung   jenes Lehrers, der aus objektiven Gründen den Sohn nicht versetzte.” Den   Kindern werde von klein an gezeigt, daß sich mit Geld aber wirklich   alles kaufen, erkaufen lasse. Und daß selbst aus Luxuskarossen immer   wieder Flaschen, Büchsen, anderer Müll auf die Straße geworfen werden,   beobachtet jeder einmal in Brasilien “ dieser Teil der Stadt, so Maria   Rita Kehl, sei schließlich nicht ihrer, sondern jener „der anderen”.   Zynismus und illegale Praktiken der Elite korrumpierten, bildeten für   das Verbrechen sehr effizient einen beträchtlichen Teil der jungen   Generation heran, schlußfolgert die Therapeutin. Elitekids, jene   zukünftigen neoliberalen Entscheidungsträger der Mittel-und Oberschicht,   werden in repräsentativen Studien als antisozial,   superindividualistisch, apolitisch sowie zu Autoritarismus und Gewalt   neigend beschrieben. Fast 98 Prozent nennen als allerersten Lebensinhalt   einen guten Posten und ein hohes Gehalt, um absolut desinteressiert am   Zustand und der Zukunft des Landes ein sorgenfreies Leben führen zu   können. Ein Gefühl von Verantwortlichkeit für die soziale Misere, die   kraß ungerechte Einkommensverteilung existiere nicht. Auffällig zudem,   daß unter diesem Jugend-Segment der Einfluß der nordamerikanischen   Kultur am stärksten sei. Aber ist es wirklich nur das immer wieder herausgestellte   Sicherheitsargument, das Betuchte in die Condominio-Ghettos zieht? Die   Soziologin Ana Roberts verneint dies nach ausgedehnten Untersuchungen.   Am meisten habe sie überrascht, daß es den Bewohnern sehr wesentlich um   Status gehe. Wer im Condominio lebe, betone damit vor aller Welt, „ich   bin anders”, gehöre zu den Privilegierten. Ebenso werde immer die   „bessere Bildung und Erziehung der Kinder” als Wohnargument betont. Auch   da sind laut Ana Roberts große Zweifel angebracht, weil innerhalb des   Condominios nur zu oft den Heranwachsenden kaum Grenzen gesetzt würden.   Sie nannte den Fall einer Mutter, die ihr Kind zwar seit sage und   schreibe drei Tagen überhaupt nicht gesehen habe, dennoch völlig   unbesorgt sei “ in der Gewißheit, daß es irgendwo im Condominio stecke. –USA fürchten „Brazilianization”– Michel Lind, Buchautor, neokonservativer Herausgeber der US-Zeitschrift   „The New Republic”, hat diese seit Jahrzehnten existierenden   Sozialstrukturen nicht nur in Rio, sondern auch in Sáo Paulo ausgiebig   studiert, im Buch „The Next American Nation” eine ernste Warnung an   seine Landsleute gerichtet:” Wir befinden uns in einem   besorgniserregenden Prozeß der Brasilianisierung, hin zu einem   tyrannischen System immer ungleicherer sozialer Klassen.” Für Lind   bedeutet Brazilianization, ”daß sich die dominierende weiße   amerikanische Klasse innerhalb der eigenen Nation noch weiter in eine   Art Barrikadennation zurückzieht “ in eine Welt abgeschirmter Viertel   mit Privatschulen, Privatpolizei, privater Gesundheitsbetreuung und   selbst Privatstraßen.” Nicht anders als eine lateinamerikanische   Oligarchie könnten die reichen und mit wohlfeilen Kontakten   ausgestatteten Mitglieder der herrschenden Oberschicht prosperieren &#8211;   draußen das dekadente Amerika mit Ungleichheit und Kriminalitätsraten   ähnlich Brasilien, all die Miserablen, Bettler, Straßenkinder. Und   ebenso wie in Brasilien sei dann die Mehrheit der Schwarzen und   Mischlinge in der Unterschicht anzutreffen “ und zwar für immer.  Längst werden in europäischen Ländern ähnliche gesellschaftliche   Konzepte verfolgt. “Der Spiegel” im Text “Flucht der Elite” von   2008:”Die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich zeigt sich vor allem   in der Verteilung der Vermögen. Die wohlhabendsten 10 Prozent der   Haushalte besitzen fast 60 Prozent des gesamten Reichtums…Georg Glasze   ist ein weitgereister Mann, seinem Forschungsgebiet sei Dank. Der   Wissenschaftler des Geografischen Instituts der Universität Mainz   untersucht gated Comunities, bewachte Wohnanlagen. Es handelt sich um   ein Thema mit großer Zukunft, wie er heute weiß. Glasze kennt   Alphaville, ein Luxusghetto nahe Sao Paulo für mehr als 50000 Menschen,   das über eigenen Schulen und eine eigene Wacharmee   verfügt…Beispielsweise im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Das   beliebte Altbauviertel ist seit neuestem um eine Attraktion reicher. 18   Jahre nach dem Mauerfall gibt es wieder eine mit Schlagbaum  abgeriegelte  Straße. Hinein darf nur, wer hier wohnt oder als Besucher  angemeldet  ist. Ein Wachmann registriert, wer draußen am Eisenzaun   vorbeikommt…Gated Comunities sind noch ein Nischenmarkt in Deutschland,   sagt Glasze, aber ein wachsender. In fast allen GroßstädtenÂ  entstehen   solche Wohneinheiten für Gutsituierte.” Nach dem Sieg im Kalten Krieg,   dem Wegfall der Systemkonkurrenz, sind die einst aus taktischen  Gründen  gepflegten sozialen Rücksichten nicht mehr nötig. Der  Spiegel:”Früher,  sagt Birger Priddat, Präsident der privaten  Universität Witten/Herdecke,  hat sich die Elite für die Gesellschaft  verantwortlich gefühlt. Doch  damit sei es weitgehend vorbei. Nun  konzentriere man sich auf das eigene  Wohl.” Victor Bulmer-Thomas, Direktor des Zentrums für lateinamerikanische   Studien an der Londoner Universität, urteilt: ”Ebenso wie die alte   französische Aristokratie, fühlen sich die Eliten Lateinamerikas nur   dann erst richtig reich, wenn sie von Armen umgeben sind.” Senator   Cristovam Buarque geht sogar soweit, die Eliteangehörigen nicht zu den   Staatsbürgern zu zählen:”Die Ungleichheit zwischen Reichen und Armen, ob   in Einkommen, Bildung, Wohnniveau, Transport, Freizeitverhalten,   Ernährung und Umgangsformen, ist so gewaltig, daß die Elite im Grunde   nicht mit am gleichen Tisch sitzt, nicht über die gleichen Themen   spricht, nicht jenes Gefühl hat, zum selben Volk zu gehören…Im Brasilien   des 21. Jahrhunderts sieht sich die Elite so entfernt vom Volke wie im   19.Jahrhundert.” Kirchliche Soziologen wie Eva Turin aus Sao Paulo machen bei vielen   betuchten Deutschen der Megametropole ähnliche Haltungen aus:”Sie   benehmen sich wie die Elite der Elite, noch über den reichsten   Brasilianern, mischen sich nicht mit uns, solidarisieren sich nicht.”   Teile von Deutschlands Eliten pflegen eine große Vorliebe für Brasilien.   Man ist dem Tropenlande tief dankbar, daß es nach dem Ende des Regimes   von Adolf Hitler so vielen seiner schwerbelasteten Getreuen, darunter   Kriegsverbrechern wie Josef Mengele,Â Unterschlupf, gar neue   Aufstiegschancen, politische Mitwirkung während der Militärdiktatur von   1964 bis 1985 ermöglichte. –„Sklavenhaltermentalität”” Brasiliens katholische Kirche hat die Abschottungs-und   Ausgrenzungspolitik der Geld-und Politikerelite stets hart kritisiert “   deutliche Worte kamen vor allem von dem deutschstämmigen Kardinal   Aloisio Lorscheider und natürlich Kardinal Evaristo Arns in Sao Paulo,   der die „Sklavenhaltermentalität” immer noch tief verwurzelt sieht.   Schwarze, Mulatten sind in Brasilien die typischen Slumbewohner und   werden mittels eines verdeckten Systems der Apartheid am sozialen   Aufstieg gehindert. Der zu PR-Zwecken noch von jeder brasilianischen   Regierung um die Welt geschickte Multimillionär, Ex-Fußballspieler und   Ex-Sportminister PelÃ¨ ist jene Ausnahme, die die Regel bestätigt. Die Brasilianisierungsdebatte wurde auch durch Roberto da Matta, einen   der bekanntesten, derzeit in den USA lehrenden brasilianischen   Anthropologen bereichert. Michel Lind habe die Dinge korrekt   charakterisiert, die hierarchische Gesellschaftsstruktur genau   beschrieben:”Die Elite hat immer Paris, London und New York viel mehr   geliebt; im Grunde genommen heißt, zur Brasiliens Elite zu gehören,   Ausländer im eigenen Land zu sein.” Als schwerwiegendes Problem sieht Da   Matta, daß die Oberschicht Brasilien nicht mag, „und was man nicht  gern  hat, kann man nicht kultivieren, pflegen.” Seine Kollegin Teresa Caldeira hat über Condominios fechados sogar ein   vielbeachtetetes Buch, „Stadt der Mauern”, geschrieben. Sie nennt es   verhängnisvoll, daß sich die Elite einmauere, aus dem öffentlichen Raum   der Städte zurückziehe, anstatt diesen zu verbessern.”Die Begüterten   bewegen sich in gepanzerten Limousinen oder Helikoptern, mit   Leibwächtern fort, kaufen in gutbewachten Shopping Centers ein, arbeiten   in abgeschirmten Bürokomplexen, wohnen in den Condominios fechados.” Der Vorgänger von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva, der heutige   UNO-Berater und FU-Berlin-Ehrendoktor Fernando Henrique Cardoso, war   gerne in den Condominios, mied die Slums, verdrängte die dortigen   Zustände, den Banditenterror. Für Marcelo Rubens Paiva, Kolumnist der   auflagenstärksten Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo”, und   Bestseller-Autor, ein besonders kurioser Sachverhalt: Der neoliberale   Interessenvertreter der Oligarchien, Eliten war in den 50ern   eingeschriebenes KP-Mitglied, ist gleichzeitig Großgrundbesitzer und   Soziologe, der sich immer noch gelegentlich rühmt, einst als Dozent in   Frankreich auch Daniel Cohn-Bendit unterrichtet zu haben. Für Paiva   führte Cardoso eine Mitte-Rechts-Regierung aus Intellektuellen und   Akademikern “ auf dem Throne sitzend, schauten sie auf Brasilien aus der   Distanz, seien der Ersten Welt indessen nahe. Vanilda Paiva,   Schriftstellerin und Soziologie-Doktorin der Uni Frankfurt,   schlußfolgert nicht zufällig, daß sich in der neoliberalen   brasilianischen Gesellschaft heute „Ultraarchaisches mit Ultramodernem   mischt.” Unterdessen haben Sozialforscher und Demographen nachgezählt “ über vier   Millionen Nordamerikaner wohnen bereits in Condominios fechados a la   Rio de Janeiro und Sao Paulo. In den USA werden die größten Fortschritte   aus Kalifornien gemeldet “ Brasilianization-Experte Dale Maharidge   zeichnet es im Buch „The Coming White Minority” ausführlich nach: Weiße   konzentrieren sich zunehmend in städtischen „Inseln” “ eingekreist von   Minoritäten in regelrechten Enklaven und Ethno-Ghettos. Stabile   Gitterstäbe vor sämtlichen Fenstern parterre und im ersten Stock “ auch   das wird in vielen nordamerikanischen Städten zunehmend normaler.   Condominios fechados trifft man zunehmend häufiger in Johannesburg und   Lagos &#8211; doch auch in anderen afrikanischen Millionenstädten schreitet   diese Art der Ghettoisierung munter fort.  <strong>Der deutsche Schriftsteller Ulrich Peltzer, scharfer   Beobachter der neoliberalen Sozialkontraste Brasiliens, reflektiert   gegenüber dieser Website über Brasiliens Privilegiertenghettos, die   geschlossenen Wohnanlagen mit Privatpolizei, stellt in Sao Paulo 2008   Â entsprechende Recherchen an:”Das ist ein Umbau, der zur Zeit in Europa   auch stattfindet, daß es immer mehr solcher Gated Comunities gibt,   Häuser mit Doorleuten. Städtische Räume, die plötzlich keine   öffentlichen Räume mehr sind, sondern privatisiert werden &#8211;  daß sich   sowas wie ne Security-Industrie herausbildet, die in Brasilien ja   tatsächlich schon Industriestatus zu haben scheint, also ein   grundsätzlicher postfordistischer Umbau von Gesellschaft, der   möglicherweise bei den Gated Comunities, den privaten   Sicherheitsdiensten in disfunktional werdenden Städten anfängt “ und bei   den privaten Söldnern im Irak aufhört.”</strong></p>
<h3>Condominio-Eingang in Sao Paulo</h3>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/03/condominioklein.jpg" alt="condominioklein.jpg" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/#more-288">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/#more-288</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/condominiocantareira.jpg" alt="condominiocantareira.jpg" />  <strong>Doppelte Metall-Eingangstore für Menschen und Autos.</strong></p>
<h2>“Baukultur Made in Germany”: Ausstellung in  Sao Paulo. Dr. Ulrich Hatzfeld, Bundesministerium für Verkehr, Bau und  Stadtentwicklung &#8211; Sigurd Trommer, Präsident der  Bundesarchitektenkammer, bei Eröffnung. “Ist die Stadt möglicherweise  auch Beute &#8211; Beute, die man konsumiert, die man ausweidet und  liegenläßt.” Architektur-Biennale 2011. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11419" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/baukultur-made-in-germany/" rel="tag">Baukultur Made in Germany</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>  <a href="http://www.baukultur-made-in-germany.de/index.php/de/"><strong>http://www.baukultur-made-in-germany.de/index.php/de/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/hatzfeld1.JPG" alt="hatzfeld1.JPG" />  <strong>Dr. Ulrich Hatzfeld: “Wir wollen zeigen, was die deutschen Architekten, Städtebauer können. </strong>  <strong>Deutschland als Exportnation muß sich Gedanken machen, wenn  die Exportquote in einem so wichtigen Bereich wie der Architektur etwas  steigerungsfähig ist. </strong>  <strong>Und wer wie wir gestern mal durch diese riesige Stadt Sao  Paulo gefahren ist, der wird gespürt haben, was hier für eine Dynamik  ist. </strong>  <strong>Wir haben eine Ausbildung Architektur, Städtebau,  Ingenieurwesen, die, glaube ich, weltweit ihresgleichen sucht.Und auch  wenn wir Deutschen uns unentwegt über uns selber ärgern wegen der vielen  Normen und der Verfahren &#8211; ich glaube, der Rest der Welt beneidet uns  darum.” </strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/trommer2.JPG" alt="trommer2.JPG" />  <strong>Sigurd Trommer:”Ist die Stadt noch Verheißung für die  Gesellschaft, für uns Menschen &#8211; Verheißung von Sicherheit, Gesundheit,  Freude, Entfaltung der Persönlichkeit, Lebensglück? </strong>  <strong>Das ist die Frage, die wir weltweit stellen müssen &#8211; ist die  Stadt möglicherweise auch Beute &#8211; Beute, die man konsumiert, die man  ausweidet und liegenläßt.”</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur1.JPG" alt="baukultur1.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/31/oscar-niemeyer-gebaude-in-sao-paulo-california-eiffel-montreal-copan/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/31/oscar-niemeyer-gebaude-in-sao-paulo-california-eiffel-montreal-copan/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur2.JPG" alt="baukultur2.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/15/sao-paulo-sieht-von-oben-eher-aus-wie-eine-bombardierte-stadt-maria-rita-kehl-immense-krater-in-allen-vierteln-zahlreiche-hauser-zerstortes-scheint-krieg-aber-ist-nur-kapitalismus-qual/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/15/sao-paulo-sieht-von-oben-eher-aus-wie-eine-bombardierte-stadt-maria-rita-kehl-immense-krater-in-allen-vierteln-zahlreiche-hauser-zerstortes-scheint-krieg-aber-ist-nur-kapitalismus-qual/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur4.JPG" alt="baukultur4.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/07/oscar-niemeyer-memorial-da-america-latina-in-sao-paulo-architekturkritik-von-joaquim-guedes-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/07/oscar-niemeyer-memorial-da-america-latina-in-sao-paulo-architekturkritik-von-joaquim-guedes-fotoserie/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur3.JPG" alt="baukultur3.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/10/paulo-mendes-da-rocha-sao-paulo-pritzker-preistrager-warner-aus-der-betonwuste-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/10/paulo-mendes-da-rocha-sao-paulo-pritzker-preistrager-warner-aus-der-betonwuste-gesichter-brasiliens/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur5.JPG" alt="baukultur5.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/groser-brasilianischer-architekt-joaquim-guedes-wichtigster-kritiker-von-oscar-niemeyer-tot-in-sao-paulo-von-stadtjeeplenker-uberrollt-der-fahrerflucht-beging/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/groser-brasilianischer-architekt-joaquim-guedes-wichtigster-kritiker-von-oscar-niemeyer-tot-in-sao-paulo-von-stadtjeeplenker-uberrollt-der-fahrerflucht-beging/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/trommer3.JPG" alt="trommer3.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/04/oscar-niemeyer-das-lateinamerika-memorial-in-sao-paulo-kritisiert-von-architekt-joaquim-guedes-der-text-ein-klassiker-der-architekturkritik-1989-oscar-niemeyer-na-barra-funda-em-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/04/oscar-niemeyer-das-lateinamerika-memorial-in-sao-paulo-kritisiert-von-architekt-joaquim-guedes-der-text-ein-klassiker-der-architekturkritik-1989-oscar-niemeyer-na-barra-funda-em-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur6.JPG" alt="baukultur6.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neffe-von-architekt-oscar-niemeyer-entwarf-verwaltungsgebaude-laut-presseberichten-projekt-hat-den-segen-von-oskar-niemeyer/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neffe-von-architekt-oscar-niemeyer-entwarf-verwaltungsgebaude-laut-presseberichten-projekt-hat-den-segen-von-oskar-niemeyer/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur7.JPG" alt="baukultur7.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/schlingensief-in-sao-paulo-texte-fotos-reflexionen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/schlingensief-in-sao-paulo-texte-fotos-reflexionen/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur8.JPG" alt="baukultur8.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/11/offizielle-deutsch-brasilianische-beziehungen-der-mutige-evangelische-gefangnispastor-wolfgang-lauer-gravierende-menschenrechtsverletzungen-in-brasilienes-sind-einfach-die-okonomischen-die-polit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/11/offizielle-deutsch-brasilianische-beziehungen-der-mutige-evangelische-gefangnispastor-wolfgang-lauer-gravierende-menschenrechtsverletzungen-in-brasilienes-sind-einfach-die-okonomischen-die-polit/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/baukultur9.JPG" alt="baukultur9.JPG" /></p>
<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="590">
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<td>PM 18/2011: “Baukultur made in Germany” auf der 9. Architekturbiennale Sao Paulo 2011 eröffnet</td>
<td colspan="2"><img src="http://www.bak.de/Design/Themes/bak/bfc/pixel.gif" height="1" width="1" /></td>
</tr>
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<td>02.11.2011</td>
<td colspan="2"><img src="http://www.bak.de/Design/Themes/bak/bfc/pixel.gif" height="1" width="1" /></td>
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<td colspan="3"><img src="http://www.bak.de/Design/Themes/bak/bfc/pixel.gif" height="8" width="1" /></td>
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<td valign="top">Der  diesjährige deutsche Beitrag zur 9.  Architekturbiennale São Paulo, der  nonaBia, wird von der  Bundesarchitektenkammer (BAK) im Auftrag des  Bundesministeriums für  Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unter  dem Motto „Baukultur  made in Germany“ präsentiert. Nach dem Start der  nonaBia am 1. November  wurde heute die Projektschau deutscher  Architektur- und  Ingenieurbaukunst in einem der größten brasilianischen  Kulturzentren,  dem Centro Cultural São Paulo, eröffnet.</p>
<p align="left">Von einer Jury waren 20 nationale wie  internationale  Projekte deutscher Architekten und Ingenieure ausgewählt  worden, um  sowohl hohe baukulturelle und städtebauliche als auch   ingenieurtechnische Qualität deutscher Planerleistung vorzustellen. Bei   der Auswahl spielten neben der internationalen Relevanz vor allem gute   Beispiele nachhaltigen Bauens und besondere landes- und  klimaspezifische  Lösungen eine Rolle.</p>
<p>Das Ausstellungsdesign wurde von dem  Berliner Architekten Jürgen  Mayer H. entworfen. Der Ausstellungsort ist  ein gigantisches,  vielschichtiges Gebäude im Zentrum São Paulos, in dem  alle Kunstsparten  zuhause sind: Monatlich erfreuen sich über 70.000  Menschen an Theater,  Musik, Tanz, Ausstellungen, Lesungen und  Diskussionen. So erreicht man  ein breites Publikum, wie es auch Anliegen  der nonaBia insgesamt ist.  Ihr Kurator, der brasilianische Architekt  Valter Caldana, hat die  diesjährige Architekturschau unter das Motto  gestellt „Architektur für  alle – Zivilgesellschaft bauen“.  Partner  des deutschen Beitrags sind die Bundesingenieurkammer, das   Goethe-Institut São Paulo, Deutsche Welle, Centro Cultural São Paulo,   GEZE und light+building. (Ausführliche Informationen unter <a href="http://www.baukultur-made-in-germany.de/">www.baukultur-made-in-germany.de</a>)</td>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/#more-11085"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/#more-11085</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/paraisokate.jpg" alt="paraisokate.jpg" />  <strong>“Krise bestens überstanden”: Eingang von Slumkate in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo.</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</strong></a>  <strong>Sao Paulo &#8211; Fotoserie:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/29-biennale-in-sao-paulo-kunst-scheiterhaufen-widerspruche-einer-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/29-biennale-in-sao-paulo-kunst-scheiterhaufen-widerspruche-einer-megacity/</strong></a>  <strong>Hintergrundtext:</strong>  <strong>Internationale Architekturbiennale 2007 in Sao Paulo</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Noch bis Mitte Dezember ist in Lateinamerikas  Kulturhauptstadt, der brasilianischen Megametropole Sao Paulo, die  siebte Internationale Architekturbiennale zu sehen, eine der wichtigsten  Biennalen dieser Art auf der Welt. 25000 Quadratmeter  Ausstellungsfläche, 200000 erwartete Besucher, rund eintausend  präsentierte Projekte, darunter viele von großen Namen der modernen  Architektur aus den USA, Japan, Europa.  Dieses Jahr steht die Biennale  unter dem Motto „Architektur – das Öffentliche und das Private“. In  Brasilien, aber auch vielen afrikanischen Ländern ein Generalthema  voller Brisanz – da der öffentliche Raum u.a. durch ein in Europa kaum  vorstellbares Ausmaß an Gewaltkriminalität für den Bürger immer stärker  reduziert wird, sich die Mittel-und Oberschicht in festungsartigen  Privilegiertenghettos, den  „Condominios fechados“gesprochen:  Kondominiusch feschadusch) den „Gated Communities“ abschottet.  Österreich ist auf der Biennale gleich zweimal sehr originell vertreten –  durch das Architekturbüro von Gernot Hertl aus Steyr und das  Architektenkollektiv „feld72“ aus Wien.</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Die Megacity Sao Paulo hat etwa dreimal so viele Einwohner  wie Österreich, ist Lateinamerikas reichste Stadt und zählt doch weit  über 2000 Slums, in denen Lepra und Tuberkulose grassieren. Neben den  Ghettos der Verelendeten die Privilegiertenghettos der Mittel-und  Oberschicht, umgeben von übermannshohen Mauern, bewacht durch  Privatpolizei. Einige besonders luxuriöse Wohnsiedlungen dieser Art  grenzen direkt an Sao Paulos tropisch-üppigen Stadtpark Ibirapuera und  könnten der dortigen Architekturbiennale glatt die Idee für das brisante  Motto geliefert haben: O publico e o privado, das Öffentliche und das  Private. Biennale-Präsident und Architekt Jose Magalhaes Junior</strong>  <strong>  </strong>  <strong>“Wir wollen eine schönere, eine kollektive Architektur für  ein menschliches Zusammenleben – doch stattdessen haben wir diese  boomenden Privilegiertensiedlungen, wahre Festungen. Da wird eine Art  des Wohnens, eine Lebensform produziert, die nicht gerade ideal ist.  Deshalb diskutieren wir auf der Biennale über eine multifunktionelle,  multikulturelle Stadt, wo sich alle Bewohner überall treffen können –  trotz unterschiedlicher Einkommen. Die Autoindustrie überschüttet uns  mit Fahrzeugen, während eine Metro bis zum Biennale-Park immer noch  fehlt. Unsere Häuser hier in Sao Paulo sind von hohen Stahlgittern  umgeben – jedes Gebäude hat genau davor ein Haus für den Wachschutz. Bis  in die sechziger Jahre gab es so etwas  nicht.“ </strong>  <strong>  </strong>  <strong>Josè Wolf, schweizerischer Abstammung, und vom Institut der  Architekten Brasiliens, nennt das Biennale-Motto eine große  Herausforderung:</strong>  <strong>  </strong>  <strong>“Unser Dilemma ist, daß der öffentliche Raum immer mehr  reduziert wird, weil wir in Angst leben. Ich selbst kann zu bestimmten  Tageszeiten, vor allem abends und nachts aus Sicherheitsgründen nicht  mehr auf die Straße gehen. Wir haben hier eine Stadtguerillha.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Mit um so größerer Neugier betrachten die fast ausschließlich  brasilianischen Biennale-Besucher, wie man sich in Ländern wie  Österreich dieser Problematik stellt. Das Architekturbüro von Gernot  Hertl in Steyr zeigt auf Großfotos zahlreiche realisierte Projekte,  darunter Geschäfts-und Wohngebäude, durchweg stimmige und elegante  Lösungen &#8211;  mit fließenden Übergängen zwischen dem Öffentlichen und dem  Privaten, wie es in Gesellschaften mit extrem starken Sozialkontrasten  nicht zu verwirklichen wäre. Kuratorin Lilli Hollein wählte zudem das  Architektenkollektiv „feld72“ aus Wien für die Biennale aus.  „feld72“zeigt zwanzig architektonisch-künstlerische Arbeiten und eine  provozierende Installation namens „urbanism for sale“: 74  Schaufensterpuppen mit bedruckten T-Shirts, Poster sowie 20000 verteilte   Sticker mit 15 verschiedenen Statements zu öffentlichen und  kommerziellen Räumen: This place has no soul/Here I am only a  number/This place is full of joy – oder Be polite, you are being filmed  here! „Einer nur versprochenen Welt an nie umsetzbaren Möglichkeiten“,  so betont feld72, „setzen wir eine Welt an gelebten Erfahrungen im  sozialen Raum gegenüber.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Architekt Henning Rasmus leitet die Biennale-Ausstellung  Südafrikas und sieht zahlreiche Parallelen zwischen seinem Kontinent und  Brasilien. Und ist überzeugt, daß jene Privilegiertenghettos auch in  Europa Mode werden. </strong>  <strong>  </strong>  <strong>“Unsere Kinder müssen das ausbaden, was wir jetzt bauen. Das  sind die Städte von morgen. Man baut physisch sehr schnell Lebensmuster  in die Landschaft, die man dann nicht mehr loswerden kann. Wir machen  Wohnungsbauprojekte in Angola – jeder will in Angola in so einer Gated  Community leben, weil das das Superluxusding überhaupt ist. Keiner  versteht, daß das langfristig sehr schlecht ist, deprimental, ja.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Das mehrstöckige Gebäude der Biennale und mehrere andere  Parkbauten wurden von Architekt Oscar Niemeyer entworfen. Am 15.  Dezember wird er hundert Jahre alt,  weshalb man ihm zwei  Sonderausstellungen widmete, die pure Würdigungen seiner Werke sind.  Brasilianische Architekturkritiker wie Paulo Basilè aus Sao Paulo sind  damit nicht einverstanden.  </strong>  <strong>  </strong>  <strong>“Ich finde, man kann würdigen u n d kritisieren. Niemeyers  Bauten sind ästhetisch sehr schön – doch manche haben in Bezug auf die  Funktion, die Nutzung, die Akustik zahlreiche Probleme. Viele  kritisieren diese fehlende Funktionalität. Denn Bauten sollten ja nicht  nur schön sein, sondern eben auch funktionieren.“</strong>  <strong>  </strong>  <strong>Architekt Rasmus aus Südafrika bewertet Oscar Niemeyer ähnlich:</strong>  <strong>  </strong>  <strong>“Mir gefällt natürlich auch der große Wurf, die Skizze – das  ist, wie er sich auch verkauft, wie er auch verkauft wird. Das ist halt  ein Kulturkult, wer kritisiert schon das Leben von Popstars, macht auch  keiner, alle finden das toll. Natürlich muß Architektur funktionieren,  für Akustik und sowas kann man sich auch Leute anstellen. Im Grunde ist  das nicht zu entschuldigen. Es wäre gut, wenn wir alle mehr Kritik an  den, wie sagt man auf Englisch – the Starchitects, die Stararchitekten ,  wenn wir die mal kritischer unter die Lupe nehmen würden – alle. Die  Architekten versuchen mitzudümpeln in diesem Spiel – dieses  Fashion-Ding, mit Design und Architektur, das ist ein zweischneidiges  Schwert. Wir können alle Fehler machen – ich weiß auch, manche Sachen  kann ich als Architekt gut und andere kann ich nicht.“ </strong></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasiliens-architektur-oscar-niemeyers-california-gebaude-in-der-city-von-sao-paulo/" rel="bookmark">Brasiliens Architektur: Oscar Niemeyers California-Gebäude in der City von Sao Paulo.</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/californianiemeyer2011.JPG" alt="californianiemeyer2011.JPG" />  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/10/oscar-niemeyer-103-niemeyer-inacabadofolha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/10/oscar-niemeyer-103-niemeyer-inacabadofolha-de-sao-paulo/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</strong></a>  <strong>Sao Paulos Architektur der weit über 2000 Slums:</strong></p>
<h2>Brasilien: Die Favela Paraisopolis in Sao  Paulo. TU Graz,  Achitektur-Fakultät. Autorinnen Verena Auer, Agnieszka  Backiel,  Christina Windisch. Website-Quellen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10802" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favela-paraisopolis/" rel="tag">Favela Paraisopolis</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tu-graz/" rel="tag">TU Graz</a>  <strong><a href="ftp://ftp.tugraz.at/pub/landsaving/caboverde/AK%20WB%20Abgabe/Broshure%20Material/6-Paraispolis/Brosch%C3%BCre%20Parais%C3%B3polis.pdf">ftp://ftp.tugraz.at/pub/landsaving/caboverde/AK%20WB%20Abgabe/Broshure%20Material/6-Paraispolis/Brosch%C3%BCre%20Parais%C3%B3polis.pdf</a></strong>  <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a>  <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html"><strong>http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/paraisosenhora.jpg" alt="paraisosenhora.jpg" />  <strong>Bewohnerin der Favela Paraisopolis.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/03/verelendeter-krank-verdreckt-abgehungert-bettelt-vor-kirche-im-zentrum-fortalezas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/03/verelendeter-krank-verdreckt-abgehungert-bettelt-vor-kirche-im-zentrum-fortalezas/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/01/rio-de-janeiro-neue-proteste-gegen-gewaltkultur-in-der-wm-und-olympiastadt-92-prozent-der-morde-straffrei/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/01/rio-de-janeiro-neue-proteste-gegen-gewaltkultur-in-der-wm-und-olympiastadt-92-prozent-der-morde-straffrei/</strong></a>  <strong>Der mutige Priester von Paraisopolis(2009)</strong>  <strong> </strong><strong>Morddrohungen, Banditenkommandos, Polizeiwillkür</strong>  <strong> </strong><strong>Deutsche Christen helfen/Amnesty International greift ein</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/sehnsucht-und-realitat-brasilien-nach-der-lula-ara-zundfunk-generator-br2/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/sehnsucht-und-realitat-brasilien-nach-der-lula-ara-zundfunk-generator-br2/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/timcahillpatrickwilcken.jpg" alt="timcahillpatrickwilcken.jpg" />  <strong>Tim Cahill(Mitte), Brasilienexperte von Amnesty International in London &#8211; in der Paraisopolis-Broschüre zitiert.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/brasilien-sadistische-intiationsriten-an-universitaten-und-hochschulen-auch-unter-rousseff-regierung-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/brasilien-sadistische-intiationsriten-an-universitaten-und-hochschulen-auch-unter-rousseff-regierung-laut-landesmedien/</strong></a>  <strong> </strong>  <strong> </strong><strong>„Mein größter Wunsch ist, daß all die   deutschen Christen, die für  unseren Kirchenbau spendeten, uns hier   besuchen und die schier  unbeschreiblichen, bizarren Probleme   kennenlernen“, sagt der junge  schwarze Slumpfarrer Luciano Borges   Basilio mitten in einer der  ungewöhnlichsten Regionen ganz Brasiliens.</strong>  <strong> </strong><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch   paradiesisch ist hier  garnichts. Lateinamerikas reichste Megacity Sao   Paulo zählt über 2000  Slums – doch der von Padre Basilio zeigt die   schmerzhaftesten Kontraste.  Denn Paraisopolis grenzt direkt an ein   Viertel der Wohlhabenden – nicht  wenige davon blicken von ihren   luxuriösen Penthouse-Appartements direkt  auf das unüberschaubare   Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum in  Holz-und Backsteinkaten sage   und schreibe 100000 Menschen in Moder,  Abwässer-und Müllgestank hausen.   Und das scheint einem Polizei-Thriller  entlehnt: Zwar regiert Sao   Paulos Gouverneur José Serra von seinem nahen  Palast aus die führende   lateinamerikanische Wirtschaftsregion mit ihren  mehr als 1000 deutschen   Firmen – doch in Paraisopolis herrscht  unangefochten Brasiliens   mächtigstes Gangstersyndikat PCC(Primeiro  Comando da Capital – Erstes   Kommando der Hauptstadt). „Das organisierte  Verbrechen ist besser   organisiert als die Polizei – oft sogar viel  besser – während die   Polizei desorganisiert ist“, analysiert Priester  Basilio. „Das   Verbrechen, der massive Handel mit harten Drogen sind ein  ernstes   Problem in Paraisopolis – doch wie überall in Brasilien schützt  der   Staat die Slumbewohner nicht, läßt sie in der Hand der Banditen.“  Für   den Padre ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten, daß just der    wichtigste Banditen-Geschäftszweig, nämlich der Drogenhandel, nur dank    der reichen Großkunden von nebenan funktioniert. „Nachts kommen sie    sogar in den Slum oder lassen sich das Rauschgift von hier bringen.“ Das    symbolisiert die widersprüchliche Situation – in Rio de Janeiro ist  es   nicht anders. Anstatt dort – oder in Paraisopolis – jener kleinen    Minderheit der Gangster das Handwerk zu legen und das hochlukrative    Drogengeschäft zu stoppen, verletzt die Polizei bei Razzien permanent    Grundrechte der völllig unschuldigen Bewohnermehrheit. „Dazu können wir    als Kirche nicht schweigen, Polizeiwillkür darf man nicht hinnehmen.    Padre Basilio nennt jüngste Fälle: Bei der Verfolgung von Gangstern,  die   in das Gassengewirr und Menschengewimmel des Slums flüchten,  feuern  die  Beamten gewöhnlich blind drauflos. Ein Baby von 9 Monaten  bekommt  eine  Kugel in den Arm, eine Sechzehnjährige in die Brüste. „Es  wäre  doch  besser, die Banditen nicht zu kriegen, aber das Leben der   Slumbewohner  zu garantieren, anstatt wild herumzuballern!“</strong>  <strong> </strong><strong>Der Priester macht es sich nicht so einfach   wie manche politisch  korrekten Menschenrechtsaktivisten, die nur   Polizeiübergriffe  anprangern, den Terror der hochbewaffneten Banditen   aber verschweigen.  „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in   Paraisopolis einen Bauchschuss  – die Beamten haben ja auch Familie und   sind natürlich unter Streß und  Hochspannung, wenn sie in einen Slum   hineinmüssen.“Täglich werden in  Brasilien mehrere Polizeibeamte   ermordet. „Aber Willkür rechtfertigt das  nicht.“ Die Kirche hält für   verheerend, wenn wegen solcher  diskriminierenden Vorgehensweisen die   Kinder mit höllischer Angst vor  der Polizei aufwachsen und sich auch   als Erwachsene beinahe instinktiv  vor ihr fürchten. Für Padre Basilio   sind die Slumbewohner ohnehin  bereits in einer grauenhaften Lage,   werden erniedrigt und gedemütigt von  den Bessergestellten: „Es gibt   viel Elend und Hunger in Paraisopolis –  trotz aller aufopferungsvollen   Arbeit von Caritas. Die Arbeitslosigkeit  ist hoch – und jene 15   Prozent, die weder lesen noch schreiben können,  finden schwerlich einen   Job. Slumbewohner kriegen meist nur  Gelegenheitsarbeit. Für diese   Menschen gebe ich mein Leben – denn mit  Ermordung muß ich rechnen.“</strong>  <strong> </strong><strong>Der Priester erhält seit Jahren immer   wieder Morddrohungen, sogar per  Internet, läßt sich aber nicht   einschüchtern. „Aus dem Slum kommen die  Drohungen mit Sicherheit nicht –   die Leute hoffen hier stark auf die  Kirche.“ Basilio weiß, daß in  ganz  Brasilien, und auch in Sao Paulo,  immer wieder Geistliche  ermordet  werden.</strong>  <strong> </strong><strong>Inzwischen hat er Amnesty International,   die weltweit angesehenste  Menschenrechtsorganisation, auf seiner Seite.   Der Brite Tim Cahill,   Brasilienexperte von Amnesty, hat sich jetzt   vor Ort über die Zustände  informiert, mit zahlreichen Augenzeugen   gesprochen. Daß die Polizei  weiterhin nicht auf Folterungen verzichtet,   hält Cahill für  schwerwiegend. “Die brasilianische Regierung hat zwar   die  Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier in   Paraisopolis  sehen, fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu   bestrafen“, sagt  er. „Die Polizei ist landesweit zunehmend in   kriminelle Aktivitäten  verwickelt, bildet Todesschwadronen und   paramilitärische Milizen. Ein  beträchtlicher Teil der Brasilianer, vor   allem jene in den Slums, wird  wie Wegwerf-Bevölkerung behandelt.“</strong>  <strong> </strong><strong>Ein schwarzer Bürgerrechtler schildert Tim   Cahill die Folterpraktiken  in Paraisopolis: „Die Beamten haben zwei   Lichtdrähte aus der Wand  gerissen und meinem Freund in seiner eigenen   Kate damit immer wieder  Elektroschocks versetzt. Dann haben sie ihn auf   den Kopf geschlagen, zu  Boden getreten. Schließlich haben sie ihn in   Ruhe gelassen, sind  weggegangen – man kann nichts dagegen machen.   Folter mit Elektroschocks  zu sehen, sind wir hier im Slum schon richtig   gewöhnt. “</strong>  <strong> </strong><strong>Eine junge Frau beschreibt andere Formen   von Polizeiwillkür: “Beamte  pressen den Leuten Geld ab, rauben aus den   Katen sogar Fernseher. Ja –  die Polizisten behandeln uns wie Tiere.   Hier verteidigt uns nur der  katholische Padre – der hat schon viele   Festgenommene aus dem Gefängnis  rausgeholt, der hilft uns.“</strong>  <strong> </strong><strong>Außergerichtliche Exekutionen seien weder   in Paraisopolis noch in den  anderen Slums von Sao Paulo oder Rio de   Janeiro eine Seltenheit.</strong>  <strong> </strong><strong>Tim Cahill von Amnesty International   erinnert daran, daß die  Regierung von Staatspräsident Luis Inacio Lula   da Silva zu Beginn der  Amtszeit 2003 sowohl den Vereinten Nationen als   auch den  Menschenrechtsorganisationen versprochen hatte, die eigenen   Gesetze und  internationalen Abkommen strikt einzuhalten. Gegen Ende  von  Lulas  zweiter Amtszeit vermißt Cahill indessen ebenso wie die  Kirche  echte  Fortschritte: “Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung.  Es gab  große  Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen  konstruktiven  Diskurs –  doch die Probleme sind tief verwurzelt  geblieben. Es wird  weiter  gefoltert und exekutiert, die Lage in den  Gefängnissen ist nach  wie vor  grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin  Todesschwadronen und   Sklavenarbeit. Echte Reformen werden durch  wirtschaftliche und   politische Interessen verhindert.“</strong>  <strong> </strong><strong>Gilmar Mendes, Präsident des Obersten   Gerichts, sagte unlängst,  Brasiliens Gefängnissystem ähnele   nazistischen Konzentrationslagern. Und  Paulo Vannuchi, Brasiliens   Menschenrechtsminister, räumt ein, daß  tagtäglich außergerichtliche   Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten  sowie Todesschwadronen verübt   würden. Für Tim Cahill ein unglaubliches  Eingeständnis: “Dies zählt  zu  den absurden Dingen in Brasilien – Teile  der Autoritäten erkennen   diese Tatsachen an – aber tun so, als seien sie  dafür nicht   verantwortlich. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß  der   offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat.  Wenn   die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt  will,    muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung  einsetzen,   besonders der Unterprivilegierten.“</strong>  <strong> </strong><strong>Für den schwarzen Priester Luciano Borges   Basilio bedeuten solche  Worte eine enorme Rückenstärkung. Von einem   anderen Briten, seinem   Priesterkollegen Jaime Crowe aus dem riesigen   Slumviertel Jardim Angela  mit über 300000 Bewohnern, erhält er   moralische Unterstützung beinahe  alle Tage. „Man kämpft und kämpft,   sieht nur zu oft kein Resultat, wird  frustriert. Dann sagt mir Jaime   Crowe, mach weiter, gibt nie auf! Crowe  hat in fast vierzig Jahren aus   dem grauenvollen Jardim Angela eine  weitgehend friedliche Stadtregion   gemacht – das versuchen wir hier  auch.“ Noch 1996 hatte die UNO   Priester Crowes Gemeindebereich zur  gewaltgeprägtesten Region des   ganzen Erdballs(!) erklärt, gab es täglich  Morde. „Wir haben in   Brasilien eine Kultur der Gewalt und der  Korruption – das alles ist   sehr tief verwurzelt“, sagt Crowe. „Doch wir  dürfen unsere Träume nicht   aufgeben.“</strong>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/paraisokate.jpg" alt="paraisokate.jpg" />  <strong>Eingang zu Kate in Paraisopolis.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/unicef-brasilien-bei-morden-an-15-bis-19-jahrigen-weltweit-an-der-spitze-38-prozent-der-brasilianischen-jugendlichen-in-armut-und-misere/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/unicef-brasilien-bei-morden-an-15-bis-19-jahrigen-weltweit-an-der-spitze-38-prozent-der-brasilianischen-jugendlichen-in-armut-und-misere/</strong></a>  <strong>Hintergrund Favelas &#8211; Österreichs Südwind-Magazin:</strong>  <strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;ausg=200304"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;ausg=200304</strong></a></strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/</strong></a>  <strong>Sao Paulos Kardinal Paulo Evaristo Arns: </strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/28/soziale-sauberungen-in-brasilien-film-von-regisseurin-teresa-aguiar-uber-das-systematische-toten-von-obdachlosen-in-rio-de-janeiro-vor-dem-besuch-von-konigin-elizabeth-wegen-der-fusball-wm-201/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/28/soziale-sauberungen-in-brasilien-film-von-regisseurin-teresa-aguiar-uber-das-systematische-toten-von-obdachlosen-in-rio-de-janeiro-vor-dem-besuch-von-konigin-elizabeth-wegen-der-fusball-wm-201/</strong></a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5318083,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5318083,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4281011,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4281011,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1857985,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1857985,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1165227,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1165227,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5017299,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5017299,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6259125,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6259125,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4202051,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4202051,00.html</a>  <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2368848,00.html">http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2368848,00.html</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/09/cacau-rio-negro-amazonien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/09/cacau-rio-negro-amazonien/</strong></a>  <strong>Menschenrechtssamba von Jorge Aragao aus Rio de Janeiro, anklicken:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4</strong></a></p>
<h2>“…den Leuten zu sagen, in was für einer verlogenen Scheiße wir alle leben…” Schlingensief in Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6576" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schlingensief/" rel="tag">Schlingensief</a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/schlingensiefklein1.jpg" alt="schlingensiefklein1.jpg" />  <strong>Christoph Schlingensief beim Website-Interview in Sao Paulo.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/christoph-schlingensief-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/christoph-schlingensief-sao-paulo/</a>  <strong>“Für mich ist der kleine Moment der Verunsicherung wichtig,   der Moment der Irritation, auch der Schnelligkeit, und manchmal auch der   Metaphysik, wo sich etwas verselbständigt, wo ich nicht mehr  eingreifen  kann, und ich plötzlich merke, hier sind Schwebezustände  erreicht, was  ist da eigentlich los?…Wenn ich jetzt über Deutschland  rede, aus der  Distanz mal wieder, dann denke ich, was haben wir da  eigentlich für  Probleme &#8211; das sind Luxusleiden &#8211; und in diesem  Luxusleiden vergißt man  den Blick auf ganz zentrale Sachen &#8211; z.B. wie  kann man andere Regionen  integrieren?…Ich glaube, in Deutschland habe  ich das Staunen verlernt,  habe ich dort immer das Gefühl, alles schon  mal gesehen zu haben, schon  zu kennen…Ich merk das auch bei  Mitarbeitern &#8211; wenn die nachher ihre  Ideen nur aus dem Internet  rausholen, ja dann sieht das alles so aus  wie!…Man muß eigentlich Sao  Paulo in Berlin vertreiben…Am Ende, wenn ich  in den Todeskrampf komme,  dann atme ich noch einmal aus, verschwinde  wohin auch immer…Die wahre  Provokation ist, wenn man versucht, das Leben  zu berühren &#8211; das ist  das, was die meisten nicht mehr aushalten. Und  wenn man das mal macht  und einfach sagt, Moment mal, das ist doch ein  Teil unseres Lebens &#8211;   was ich hier zeige, ist doch garnicht so  abnorm!…Jetzt bin ich in Sao  Paulo und bin der glücklichste Mensch im  Moment, weil das hier so toll  läuft. Das muß man bekanntmachen in  Deutschland! Ich erlebe hier etwas,  das gibt mir Gänsehautzustände &#8211; ich  erlebe was, das ich da nicht  habe. Und das kann man jetzt auch nicht  transportieren, exportieren &#8211;  man kann aber erzählen von Dingen, die  noch geschehen,  die möglich  sind. Und die verlernt man eben in dem  Zeitalter, in dem wir da  angekommen sind… Gottseidank oder leider &#8211; ich  kann die Schnauze nicht  immer halten. So Sachen darf man einfach nicht  sagen, ich weiß es von  Kollegen, man sagt es lieber nicht &#8211; man will es  sich ja nicht  verderben. Bloß keine Position beziehen!…Ich habe hier  zwei  ausführliche Vorträge gehalten, daß ich das Gefühl habe, daß man  hier  nicht richtig im Gleichgewicht ist. Daß auf der einen Seite zur   Selbstdarstellung unheimlich Farbe verbraucht wird &#8211; und der andere   läuft in Schuhen rum, wo man sagt, das sind ja gar keine Schuhe mehr,   keine Sohle &#8211; und daß ich das garnicht mag.”  </strong>  <strong>Die Aufdringlichkeit der Sinne</strong>  <strong>Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft &#8211; Oskar Negt(2000)</strong>  <strong>“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten   Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele   Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte   Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und   öffentlich gequält werden &#8211; das gehört nicht der Vergangenheit an.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/christoph-schlingensief-so-schon-wie-hier-kanns-im-himmel-gar-nicht-sein-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/christoph-schlingensief-so-schon-wie-hier-kanns-im-himmel-gar-nicht-sein-sao-paulo/</a>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sanger-crioloes-gibt-keine-liebe-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sanger-crioloes-gibt-keine-liebe-in-sao-paulo/</strong></a>  <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/schuhputzersp.JPG" alt="schuhputzersp.JPG" />  <strong>Schuhputzer in Sao Paulo.</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/ernst-feder-stefan-zweig-sylk-schneider-weimar-goethe-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/ernst-feder-stefan-zweig-sylk-schneider-weimar-goethe-brasilien/</strong></a></p>
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		<title>Außergewöhnliche Frauen Brasiliens &#8211; Maria Rita Kehl. Mainstream-Anhängerinnen haben an ihr keine Freude. Wichtigster brasilianischer Literaturpreis &#8222;Premio Jabuti&#8220; sowie Menschenrechtspreis 2010 an Maria Rita Kehl. Jurymitglied bei regierungskritischem internationalen Menschenrechtstribunal in Sao Paulo.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/ausergewohnliche-frauen-brasiliens-maria-rita-kehl/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 12:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
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		<category><![CDATA[Stefan Zweig]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/ Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt zur Buchmesse 2013(Gastland Brasilien) auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien. Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/ Lula war Diktatur-Informant, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
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<p><strong>Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt zur Buchmesse 2013(Gastland Brasilien) auf &#8211; doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: </strong> </p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl beim Website-Interview.  <a href="http://www.mariaritakehl.psc.br/">http://www.mariaritakehl.psc.br/</a></strong></p>
<p><a href="http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid">http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid</a>=</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/</a></p>
<p><strong>Stefan Zweig:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a><br />
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		<title>Rio de Janeiros &#8222;erfolgreiche&#8220; Slumbesetzungen durch Militär. Touristeninfos(keine kommerziellen). Rasche Banditenrückkehr, Todesschwadronen.&#8220;Brasiliens Streitkräfte und die Slum-Diktatur&#8220;.(Maria Rita Kehl)</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/rio-de-janeiros-erfolgreiche-slumbesetzungen-durch-militar/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 17:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Maria Rita Kehl]]></category>
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		<category><![CDATA[Touristeninfos]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html Informationen aus Studienreise-Blog: http://bpb-studienreisen.blogspot.com/ Jugendliche machen sich bei einer großen Slumbesetzung von 2006 mit obszönen Gesten über die Soldaten lustig. Zeitungsausriß. Brasiliens Zeitungen veröffentlichen nach der hausgemachten Umweltkatastrophe Kritiken an massiven staatlichen Investitionen ausgerechnet in Risikozonen wie den Rio-Slums Complexo do Alemao, Dona Marta und Pavao-Pavaozinho. Häuser würden ausgerechnet in solchen Steilhang-Risikozonen gebaut, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html">http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html</a></p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html">http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html</a></p>
<p><strong>Informationen aus Studienreise-Blog:</strong> <a href="http://bpb-studienreisen.blogspot.com/">http://bpb-studienreisen.blogspot.com/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/rioslumsoldatengesten2006.JPG" alt="rioslumsoldatengesten2006.JPG" /></p>
<p><strong>Jugendliche machen sich bei einer großen Slumbesetzung von 2006 mit obszönen Gesten über die Soldaten lustig. Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Zeitungen veröffentlichen nach der hausgemachten Umweltkatastrophe Kritiken an massiven staatlichen Investitionen ausgerechnet in Risikozonen wie den Rio-Slums Complexo do Alemao, Dona Marta und Pavao-Pavaozinho. Häuser würden ausgerechnet in solchen Steilhang-Risikozonen gebaut, trotz der Erfahrungen der jüngsten Katastrophe.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/rasche-banditenruckkehr-gravierende-menschenrechtsverletzungen-zeigen-die-farce-des-militar-und-polizeieinsatzes-von-rio-de-janeiro-brasiliens-richter-luis-de-barros-vidal-prasident-der-nationale/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/rasche-banditenruckkehr-gravierende-menschenrechtsverletzungen-zeigen-die-farce-des-militar-und-polizeieinsatzes-von-rio-de-janeiro-brasiliens-richter-luis-de-barros-vidal-prasident-der-nationale/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/riocomplexosoldaten2006.JPG" alt="riocomplexosoldaten2006.JPG" /></p>
<p><strong>&#8222;Besetzung&#8220; des &#8222;Complexo do Alemao&#8220; 2006 &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Streitkräfte und die Slum-Diktatur &#8211; Maria Rita Kehl:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></p>
<p><span id="more-8276"></span></p>
<p><strong>Touristeninfos:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/27/acht-jahre-lula-regierung-aus-franziskaner-sicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/27/acht-jahre-lula-regierung-aus-franziskaner-sicht/</a></p>
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