Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Der brasilianische Musiker und Poet Marcelo Yuka - CD thematisiert Rio de Janeiros Scheiterhaufen, die “Microondas”. Zusammenarbeit mit Paulo Lins, Rogerio Reis, Marisa Monte, MST-Führer Joao Pedro Stedile. “Pais da Delicadeza perdida.” Michael Jackson. 2012 Dokumentarfilm über Yuka(von Daniela Broitman) in den Kinos. Langtext.

Systemkritiker Marcelo Yuka:  http://www.youtube.com/watch?v=WwLiO1W9zQ4

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/22/brasilien-burgermeisterwahlen-in-rio-de-janeiro-im-oktober-caetano-veloso-singt-fur-den-psol-kandidaten-marcelo-freixoder-aus-tropa-de-elite-2/

Im Kulturleben Brasiliens zählt Marcelo Yuka zu den erstaunlichsten Talenten. 2000 wurde er von neun Banditenkugeln getroffen, sitzt gelähmt im Rollstuhl. Doch Yuka gibt nicht auf, widmet sich seitdem noch intensiver den sozialen Widersprüchen des Tropenlandes, der komplexen Realität in den Ghettos der Millionenstädte wie Rio de Janeiro und Sao Paulo. Yukas neue CD „Sangueaudiencia”, Blutaudienz, veröffentlicht von Sony-BMG, ist die sozialkritischste der letzten Jahre in Brasilien.  

Scheiterhaufen-Frage, Vorbereitung der Fußball-WM:

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/

Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.

“Gemeinsame Werte”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/

Politische Beziehungen

Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)

Wem nützt die Banditendiktatur?

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/

“ Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht.” Außenminister Guido Westerwelle, FDP, 2013

Militärdiktatur, Folter, Karneval in Rio de Janeiro, Kulturpolitik:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/jesus-nicht-gekreuzigt-sondern-lebendig-verbrannt-auf-autoreifen-scheiterhaufen-in-oster-schauspiel-der-slums-von-rio-de-janeiro-protest-gegen-fortdauernde-scheiterhaufen-gewaltkultur-brasiliens/


„Sangueaudiencia” ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich, dazu ein Gemeinschaftswerk von Künstlern verschiedenster Genres. Das Vorwort, eine Art politisches Manifest, stammt von keinem geringeren als Paulo Lins, Autor des Bestsellers „Cidade de Deus”, Gottesstadt, Co-Regisseur des Spielfilms „City of God”, der auch in den deutschen Kinos erfolgreich lief. Zu hören sind Stars der Weltmusik wie Marisa Monte und Manu Chao “ und im Abschlußtitel kritisiert Joao Pedro Stedile, Führer der auch von den deutschen Kirchen unterstützten Landlosenbewegung, minutenlang die Eliten Brasiliens.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

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Website-Interview-Partner Yuka, Jurymitglied beim Menschenrechtstribunal von Sao Paulo.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/20/brasilien-leonardo-boff-nennt-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-reaktionar-und-autoritar-i-%C2%B4m-happy-that-odilo-scherer-is-not-the-pope-boff-gegenuber-clarinbuenos-aires/

Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“

Leonardo Boff kritisiert das Urteil des Obersten Gerichts, die Vorgehensweise des schwarzen Präsidenten des Obersten Gerichts, Joaquim Barbosa. Es sei bestraft worden gegen die Prinzipien des Rechts. http://site.adital.com.br/site/noticia.php?lang=PT&cod=78939

Boffs Kritik sagt sehr viel über ihn selbst, seine Wertvorstellungen. 

Der mehrfach preisgekrönte, auch in Europa bekannte Fotograf Rogerio Reis aus Rio hat das Album, dessen Beiheft provokativ illustriert. Just wegen des sozialkritischen Inhalts, so Marcelo Yuka im Website-Exklusivinterview, ist die CD jedoch in Brasilien kaum bekannt, keineswegs ein Erfolg. ”Wenige Leute wagen sich heute in Brasilien so weit vor, schildern die Zustände so schonungslos. Deshalb wird so eine CD eben nicht in den Radios gespielt, werde ich mit solchen Ausdrucksformen im Ausland mehr verstanden als hier. Man hat mich sogar eingeladen, Ende Oktober vor der UNO in New York über Brasiliens Realität zu sprechen.”
Ein Titel der CD “ „Gente de lá ”, sinngemäß: Leute von dort - ist barbarischen Verbrechen gewidmet, darunter den Scheiterhaufen aus Autoreifen, auf denen die Kommandos des organisierten Verbrechens in den Slums regelmäßig Mißliebige, darunter Bürgerrechtler, lebendig verbrennen. Geschildert wird auch das Normendiktat der Gangstersyndikate - und im Refrain immer wieder eindrücklich die Zeile: „Mas ha um cheiro de pneu queimado no ar” “ Aber es ist doch Geruch brennender Autoreifen in der Luft…”
”Mit dieser Musik zeige ich Paradoxes, Absurdes, nicht nur die Parallelregierungen der Slums. Wir leben hier alle ganz in der Nähe bizarrer, unglaublicher Vorgänge wie das Verbrennen von Menschen, was beinahe alltäglich ist - ebenso wie obskure Folterpraktiken oder das Zerstückeln von Menschen. Und ich schildere in dieser Musik jemandem, der nicht mehr in seine Schule gehen, nicht mehr seine Angehörigen treffen kann.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/

Weil die Schule eben im Machtbereich eines anderen Verbrechersyndikats liegt, in dem auch dessen Angehörige wohnen. Betrete ich einen Slum und benutze von den Banditenkommandos verbotene Begriffe, verbotene Kleidung, kann ich ermordet werden. Die Regierung hat zugelassen, daß das organisierte Verbrechen in diesen Zonen so stark wurde. Dessen Macht wuchs an, weil sich die Regierung abseits hielt. Die Eliten Brasiliens wollten solche Elendszonen, um stets billige Arbeitskräfte verfügbar zu haben. Denn wer dort haust, muß sich zwangsläufig sehr billig verkaufen. Meine Musik spricht über verschiedene Aspekte der brasilianischen Alltagskultur, unsere Fußballbegeisterung, wie leicht der Kontakt zu anderen Menschen ist, über Gastfreundschaft “ doch eben auch über diese wirtschaftlichen Kontraste, die soziale Ungerechtigkeit. Dieses Land brachte solch einen Karneval hervor “ doch gleichzeitig, gleich daneben solche Ungeheuerlichkeiten wie das Verbrennen von Menschen. Diese barbarischen Akte kommen immer näher an uns alle heran. Alle Welt redet vom Kampf gegen die Gewalt “ aber immer nur aus der Sicht des Unterdrückers, der Regierung “ nie aus der Sicht des einfachen Volkes, dem niemand eine Chance geben will. Als sich der Samba als eine Ikone der nationalen Kultur stabilisieren konnte, formte sich damals ein Noca da Portela als Komponist. Heute könnte jemand, der im Slum Formiga von Tijuca lebt, niemals seine Kunst, oder seine sportlichen Fähigkeiten im Slum Casa Branca auf der gegenüberliegenden Seite des Tals zeigen - weil dieser Slum eben einem rivalisierenden Banditenkommando gehört. Gewalt geht im Alltag eben viel weiter, als viele denken “ reicht bis in die Freizeit, in Sport und Kultur, trifft und beschädigt unsere Identität.”
Das Rio de Janeiro des Musikers hat etwa die gleiche Bevölkerungszahl wie Kuba.
Marcelo Yuka empört die Indifferenz der Bessergestellten, auch der allermeisten Intellektuellen und Künstler, angesichts der gravierenden Menschenrechtverletzungen. Im Titel „Ego-City” attackiert er diese Indifferenz: „Carros a  prova de bala/com vidros à prova de gente/Cor fumè da Indiferença…
Aber in Rio de Janeiro beispielsweise leben doch als sozialkritisch geltende Künstler wie Chico Buarque oder Caetano Veloso, dazu eine große Zahl von Intellektuellen - begehren sie nicht ernsthaft gegen diese Zustände auf?
”Das gibt es nicht. Und Künstler wie Chico Buarque oder Caetano Veloso, die während der Militärdiktatur im Kampf für Bürgerrechte so wichtig waren, pflegen heute doch nur ihr Image, ihre Marktposition. Diese Künstler wollen einfach nicht sehen, daß heute in einem Jahr mehr Menschen umgebracht werden als in all den Jahrzehnten der Militärdiktatur. Und daß die arme Bevölkerungsmehrheit in diesen Slumregionen keinerlei Recht auf Meinungsfreiheit hat, ist für unsere (ironisch) Idole der Nationalkultur völlig unwichtig. Die wollen mehr CDs verkaufen, ihre Auslandstourneen machen. Um hinterher sagen zu können “ seht, ich habe die Carnegie Hall in New York vollgekriegt! Über diese Künstler und Intellektuellen sagt man eben, es seien Komplizen der Macht. Ich jedenfalls gebe nicht auf. Aber Künstler mit kritischem Bewußtsein, solche wie Paulo Lins oder Rogerio Reis - mit denen arbeite ich natürlich zusammen. Paulo Lins zählt zu meinen besten Freunden, Rogerio Reis wurde von dieser CD zu seiner Fotoinstallation „Microondas” angeregt.”
Brasiliens zahlenmäßig kleine Landlosenbewegung MST agiert im Hinterland, ist gut organisiert und setzt die Regierenden immer wieder durch Protestaktionen unter Druck. Doch in den Großstadtslums, wo die große Masse der verarmten, verelendeten Brasilianer haust, die scharfen Sozialkontraste am sichtbarsten sind, bleibt alles ruhig. Der renommierte Historiker Jose Murilo de Carvalho, Mitglied der nationalen Dichterakademie hat dafür eine Erklärung, weist auf die Diktatur der Verbrechersyndikate, der u.a. mit NATO-Waffen hochgerüsteten Banditenmilizen. Sie nutzen die Slums als Hochburgen, betreiben von dort aus illegalen Drogen-und Waffenhandel, Überfälle auf Banken und Fracht-LKW, Entführungen, Auftragsmorde. „Die Existenz des organisierten Verbrechens in den Slums”, so Carvalho, „blockiert die Politisierung der Bewohner, hält sie ruhig, verhindert eine Rebellion, Protestaktionen jeder Art. Die Gangsterkommandos dienen damit der Aufrechterhaltung von politischer Stabilität im Lande “ und das ist den Autoritäten sehr recht, ist gut für sie. Die Slumbewohner besitzen nicht einmal die elementarsten Bürgerrechte, können sich nicht frei bewegen, haben nicht einmal das Recht auf das eigene Leben.”
Marcelo Yuka stimmt der Analyse des Historikers Carvalho zu - die Existenz der Slumdiktatoren habe tatsächlich dieses Resultat, „sehr günstig für Regierung, Eliten”. Laut Yuka führt fehlende Bildung dazu, daß sich die gesellschaftlichen Organisationen politisch spalten -  es daher in Slums verschiedenste Gruppierungen gibt, vor allem NGO. „Eine ist dann politischer Rivale der anderen.” Fehlende Bildung führe dazu, nicht mit realer Macht, mit Machtverhältnissen umgehen zu können, betont Yuka. Was für alle sozialen Klassen gelte.

 Die fehlende Reaktion von Politikern,  Gutmenschen-NGO zur Scheiterhaufenpraxis Brasiliens bedeutet mit anderen Worten, daß diese Praxis hingenommen, akzeptiert wird. 

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Ausriß, Rio-Lokalzeitung, Scheiterhaufen-Opfer, 7.11.2012.   http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/

Guido Westerwelle:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/

Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

“Südamerikas Vorzeigestaat” - Der Spiegel 2012.

http://www.spiegel.de/karriere/ausland/auswandern-nach-brasilien-ingenieur-arbeitet-in-belo-horizonte-a-888447.html#spCommentsBoxPager

Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:

”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…

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In Lula-Amtszeit lebendig verbrannte Frau von Rio de Janeiro, Terror gegen Slumbewohner - totales Desinteresse im NGO-Business.

Obdachloser wird in Sao Paulo lebendig verbrannt:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/

Menschenrechts-Samba von Jorge Aragao, anklicken:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/13/der-irak-ist-hier-menschenrechts-samba-von-jorge-aragao-aus-rio-de-janeiro-seit-jahren-hochaktuell-das-blutbad-vom-september-2012/

Text des Scheiterhaufen-Songs von Marcelo Yuka:

“Aber es ist doch Geruch von verbrannten Autoreifen in der Luft”Gente de lá

Eu vim jogando baralho em pé no trem
Com gente que eu nunca tinha visto antes
Me apaixonei por um rosto que me sorriu
e desapareceu na multidáo
Comemorei na rua um ti­tulo com alguém
que so tinha a mesma camisa que eu
Contei minha vida pro cara da cerveja ao lado
E no sabado encontrei alguém que me conhecia muito bem
Mas eu náo sabia o nome de quem
Mas há um cheiro de pneu queimado no ar (2x)
E náo vou na minha tia há muito tempo
Larguei o colégio ao lado quando a coisa apertou
E joguei fora as minhas calças vermelhas
que um amigo me deu
Fronteiras impostas, pistolas mais novas,
braços mais magros e mais violentos
Eu náo devo nada a ninguém!
No meu comando invisÃivel que a s vezes
so aparece na cor inevitavel do medo
de ser confundido com alguém
que duvide da minha carteira assassinada de trabalho
Banalizando a queda de mais um (2x)
No paradeiro mais cruel da minha area (2x)
Mas há um cheiro de pneu queimado no ar (2x)
E essa gente de lá (2x)
Já faz mais de um ano que náo posso ver
E essa banda de lá
Já faz mais de um ano que náo posso ir
E essa gente de lá
Já faz mais de um ano que náo posso ver
Comando Vermelho, Comando G8, Terceiro Comando
Comando Banco Mundial, BID, PCC, FMI,
Amigos dos amigos
The enemy of the enemy
Comando dos comandos, fronteiras das fronteiras
De Washington à Síria, da Maré à Fazendinha
Cuidado: Onde há fumaça há outro fogo!
E quem controla esse jogo
Vicia muitos em gasolina
para vender armas mais barato nas esquinas
E essa gente de lá (2x)
Já faz mais de um ano que náo posso ver
E essa banda de lá
Já faz mais de um ano que náo posso ir
E essa gente de lá
Já faz mais de um ano que náo posso ver
Mas há um cheiro de pneu queimado no ar (3x)

Marcelo Yuka in der Jury des Menschenrechtstribunals von Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/

Paulo Lins, “City of God”: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag21.html

Michael Jackson:
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/michael-jackson-they-don%c2%b4t-care-about-us-brasiliens-medien-erinnern-an-aktualitat-des-1996-rio-de-janeiro-gedrehten-videoclips-basta-abrir-os-jornais-e-ler-as-noticias-como-diz-o-tit/

Lage 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/brasiliens-gewaltkultur-wieder-mann-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-gefesselt-an-fusen-und-handen-laut-landesmedien-die-scheiterhaufen-von-rio-de-janeiro/

Brasilien 2013

Für die  Menschen im Slum ist jeden Tag Karfreitag

Jesus Christus nicht gekreuzigt, sondern lebendig verbrannt auf Autoreifen-Scheiterhaufen - in Oster-Schauspiel der Slums von Rio de Janeiro.

 

Wegen des herannahenden Weltjugendtreffens mit dem  neuen Papst rückt Brasiliens Armee kurz vor Ostern mit Panzerkolonnen in einen von Banditenkommandos beherrschten Slumkomplex  an der strategisch wichtigen Stadtautobahn ein. Die Soldaten stoßen prompt auf die übliche Scheiterhaufen-Hinrichtungsstätte, mit den typischen Ascheresten – in der sogenannten „Siedlung der Träume“.  Wie bitte – Scheiterhaufen in Lateinamerikas größter Demokratie, gar in der vielgerühmten Zuckerhutmetropole?

  Entsetzlicherweise Fakt – in Rio weiß jedermann davon – und in den Slums haben, wie Medienfotos zeigen – sehr viele Bewohner bereits zugesehen, wie die neofeudalen Herrscher des Favela-Parallelstaats Mißliebige, die sich dem mittelalterlichen Normendiktat widersetzen, mit Benzin übergießen und auf Scheiterhaufen aus Autoreifen lebendig verbrennen. Unter den Opfern ungezählte aufrechte Christen, Bürgerrechtler. Eine junge kirchliche Menschenrechtsaktivistin  wird in Rio  von einem Banditenkommando gestoppt, zuerst gefoltert, dann in ihrem Wagen eingeschlossen.  Die Gangster setzen das Auto in Brand, die junge schwangere Frau verkohlt in den Flammen. Auch dies ist eine gängige Methode der Gangster, die nur zu oft kopieren, was sie in kommerziellen Gewaltfilmen sehen.

Stets an Karfreitag interpretieren Brasiliens katholische Gemeinden das Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth in tief berührenden Aufführungen, mit deutlichem Realitätsbezug. Seit mehreren Jahren wagt es eine Theatergruppe aus Rio de Janeiro sogar, just in Armenvierteln vor Ostern einen schwarzen Christus zu zeigen, der vom organisierten Verbrechen auf einem Autoreifen-Scheiterhaufen sadistisch exekutiert wird. Kreuzigungen, so die Schauspieler, gebe es in den Slums nicht, Scheiterhaufen, „Mikrowelle“(Microondas) genannt, seien den Menschen dagegen geläufig.

 „Ein gekreuzigter Christus wäre hier einfach nicht realistisch“, sagt Flavia Cortes.

Adilson Dias, Autor und Regisseur der Aufführung, vergleicht das Leiden von Christus mit jenen Kindern von Rio de Janeiro, die in Slums durch Gewalt umkommen. “Ich prangere den dortigen Genozid an, man muß etwas dagegen tun.”

Dias war selber Straßenkind, entging nur per Zufall einem  Massaker.

Auch andere brasilianische Künstler sehen angesichts der grauenhaften Menschenrechtsverletzungen des Slum-Parallelstaats biblische Bezüge. Der Musiker und Poet Marcelo Yuka aus Rio, von neun Schüssen getroffen, seither an den Rollstuhl gefesselt,  beschreibt auf einer CD die Gefühle der Slumbewohner, wenn ihnen der Geruch von „Microondas“-Scheiterhaufen in die Nase steigt. Und der preisgekrönte Rio-Fotograf Rogerio Reis schuf eine „Microondas“-Bilderserie, die man sich im „Museum für europäische Fotokunst“ in Paris ansehen kann.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/09/brasilien-ouro-preto-olivia-cristina-coelho-viana-junge-katholikin-in-der-unesco-weltkulturerbestadt/

“Aus Empörung über diese Akte der Barbarei, diesen unglaublichen Terror habe ich die Fotoinstallation geschaffen - eine Art von engagierter Kunst. Dass da willkürlich Menschen gefoltert, außergerichtlich zum Tode verurteilt und schließlich verbrannt werden - das darf man doch nicht hinnehmen. Ein enger Freund von mir, der brasilianische Fernsehjournalist Tim Lopes, erlitt dieses Schicksal, ist eines der vielen Opfer“, sagt Reis zur Neuen Bildpost. “Diese Akte der Barbarei sind ein solcher Rückschritt im zivilisatorischen Prozess, dass viele Leute den Tatsachen nicht ins Auge sehen, dies alles nicht wahrhaben wollen. Ich sehe da auch viel Scheinheiligkeit.“

Murilo de Carvalho, Mitglied der brasilianischen Dichterakademie: »Die Existenz des organisierten Verbrechens in den Slums blockiert die Politisierung der Bewohner, hält sie ruhig, verhindert eine Rebellion, Protestaktionen jeder Art.“ 

Bei der Berlinale 2008 gewinnt der brasilianische Spielfilm“ Tropa de Elite“ den Silbernen Bären – zu den Schlüsselszenen zählt ein Scheiterhaufen in Rio.

Beim Drehen in einem Hangslum schauen Dutzende von Banditen zu, geben Ratschläge.”Pò, der Typ stirbt nicht so, der schreit viel mehr”, sagt einer zu den Schauspielern. Die halten sich an die Gangster-Tips.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/01/brasilien-osternpascoa-2013-passionsspiele-in-der-unesco-weltkulturerbestadt-ouro-preto-fuhrt-die-katholische-jugendpastoral-das-leiden-sterben-wiederauferstehen-jesu-als-tief-bewegendes-theate/

Wenn in der Weltkulturerbe-Barockstadt Ouro Preto an Karfreitag die katholische Jugendpastoral ihre Interpretation vom Leiden und Sterben Jesu aufführt, kommen einem unwillkürlich viele Bilder, Szenen aus den brasilianischen Slums, darunter die Scheiterhaufen der Banditenkommandos, in den Sinn. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/09/brasiliens-weltkulturerbe-stadt-ouro-preto-zu-ostern-2012-leiden-und-sterben-des-jesus-von-nazareth-interpretiert-von-der-jugendpastoral-beklemmende-aktuelle-bezuge/

Wer in  Ouro Preto den jungen Menschen  auch beim Proben, gemeinsamen Beten und Meditieren  vor der Barockkirche „Santa Efigenia“ zusieht ,  erfährt auch ihre Motivation. „ Wir wollen eine gerechtere, solidarische und friedliche Gesellschaft – ein anderes Brasilien, wir wollen die Dinge hier ändern. Das beginnt in unserer Erzdiözese, wo wir evangelisieren, die Jugend für christliche Werte begeistern wollen. Womit gelänge das besser als mit dem Beispiel Jesu?“ 

Leonardo Boff - Befreiungstheologie an der Macht?

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/20/brasilien-leonardo-boff-nennt-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-reaktionar-und-autoritar-i-%C2%B4m-happy-that-odilo-scherer-is-not-the-pope-boff-gegenuber-clarinbuenos-aires/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/24/brasiliens-wachstumsbranche-crack-offener-strasenverkauf-vor-justizpalast-von-sao-paulo-laut-landesmedien/

Neue Gruppenvergewaltigung gemeldet - aus Nordostbrasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasilien-nationale-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-leiter-paulo-sergio-pinheiromitte-kommissionsmitglied-maria-rita-kehl-diktatur-widerstandskampfer-ivan-seixas-ged/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/kuba-bloggerin-yoani-sanchez-schweigt-auch-auf-ihrer-deutschen-website-weiterhin-zum-spektakularen-treffen-mit-rechten-und-rechtsextremen-brasilienseuropaischer-mainstream-stoppte-berichterstattung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-kraftige-unterstutzung-der-wunderheilersekten-fur-umstrittenen-sektenpastor-marco-felicianogott-totete-john-lennon-prasident-der-parlaments-menschenrechtskommission-auch-zahlreiche/

Brasilien: Populäres illegales Glücksspiel wuchs in Rio de Janeiro mit Hilfe von Folterknechten der Militärdiktatur, die auch Karneval von Rio mitdominierten, laut O Globo. Militärpolizist in Sao Vicente von Banditen auf Drogen-Baile Funk mit über 20 Schüssen getötet, zerhackt und verbrannt, laut Landesmedien. Kultur und Kulturpolitik in Brasilien. Frankfurter Buchmesse 2013. **

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http://oglobo.globo.com/pais/bicho-cresceu-no-rio-com-ajuda-de-torturadores-10267365

http://oglobo.globo.com/pais/bicho-cresceu-no-rio-com-ajuda-de-torturadores-10267365

Starker Einfluß der Folterknechte im Karneval von Rio de Janeiro, laut Dokumenten.

Einer der bekanntesten Folterer war jahrelang Chef der Liga der besten Sambaschulen von Rio de Janeiro…

http://www.ila-web.de/brasilientexte/koks.htm

 Ausgerechnet ein Vizepräsident der Sozialistischen Internationale(SI), der inzwischen verstorbene Linkspopulist und Ex-Gouverneur Leonel Brizola, gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ - im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben. Brizola, reicher Großgrundbesitzer, Chef der „Demokratischen Arbeitspartei“(PDT), rühmte sich immer seiner Freundschaft zu Willy Brandt – und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Nur ganz, ganz wenige in der Partei griffen sich deshalb stets an den Kopf, konnten sich aber nicht durchsetzen. Ein Filialleiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung räumte zumindest ein, Brizolas PDT sei aus „pragmatischen Gründen“ in die Sozialistische Internationale aufgenommen worden:“Man war froh, daß überhaupt eine Partei aus Lateinamerika wie die PDT dazugehört – und schaute nicht so genau hin, was diese tut.“ Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD. Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf „Brizola“ – ihm zu Ehren. Des PDT-Chefs rechte Hand, der von Europas Intelligentsia bis heute vergötterte „Anthropologe“, Schriftsteller und Kongreßsenator Darcy Ribeiro, verstand sich gemäß hiesigen Medienberichten ebenfalls bestens mit dem organisierten Verbrechen. Historisch wurde ein Foto von 1986: Gouverneurskandidat Ribeiro auf einem Wahlkampfbankett mit schwerreichen Unterwelt-Bossen – Capitao Guimaraes, laut Zeugenaussagen einer der berüchtigtsten Folterknechte aus der Diktaturzeit sagt neben ihm ins Mikrophon:“Wir unterstützen den Kandidaten, der uns unterstützt.“(Hintergrundtext)

 

Literatur: Jürgen Roth, Schmutzige Hände – Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren, Bertelsmann-Verlag München, 2000,

Höchstes Lob erntete der Diktator und Judenhasser stets von dem “Anthropologen” Darcy Ribeiro:”Getulio Vargas war der größte brasilianische Staatsmann. Er wurde vom Volk am meisten geliebt und von den Patronal-Eliten am meisten gehaßt.” Ribeiros Partei PDT ist Vollmitglied der  Sozialistischen Internationale und betrachtet Vargas als geistigen Ziehvater.”

“O ultimo amigo que enterrei, a pedido dele proprio, foi Darcy Ribeiro.”(Leonardo Boff) (”Der letzte Freund, den ich auf dessen Bitten beerdigt habe, war Darcy Ribeiro”)

Cecilia Coimbra, langjährige Leiterin von “Tortura nunca mais”(Nie mehr Folter):  ”Nach Ustra, sagt sie, sollte auch der berüchtigte Capitao Guimaraes angeklagt werden. In Rio de Janeiro gab er Folter-Lehrvorführungen für jeweils über einhundert Offiziere, demonstrierte laut Zeugenaussagen an politischen Gefangenen die sadistischsten Techniken. Seit dem Diktaturende mischt der Ex-Folterer im brasilianischen Kulturbetrieb mit, organisiert die weltberühmte Karnevalsparade der besten Sambaschulen Rios, ist Chef ihrer Liga. Für Angehörige der Diktaturopfer, für Gefolterte von damals ist besonders absurd, daß die zuständigen Autoritäten, welche genauestens von dessen Taten wissen, ihm diesen Posten nicht entziehen.”

Köln und Rio de Janeiro - Partnerschaft der politisch Verantwortlichen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/

“Folter ohne Ende”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

”Die derzeitige brasilianische Regierung ist ein Desaster.” Paulo Coelho

Folter unter der Rousseff-Regierung:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/26/brasilien-folter-unter-der-rousseff-regierung-folter-ist-routine-in-gefangnissen-allgemein-verbreitet-und-institutionalisiert-seit-der-militardiktatur-rechnet-die-gewaltpraxis-in-den-brasiliani/

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Caros Amigos -  Zeitschrift, in der  auch Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto in jeder Ausgabe eine große Kolumne hat.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/

Amnesty International: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/tim-cahill-amnesty-international-derzeit-gibt-es-weltweite-euphorie-um-brasilien-doch-wenn-brasilia-wirklich-internationalen-respekt-will-mus-es-die-menschenrechtsverletzungen-im-eigenen-land-b/

Günther Zgubic, Gefangenenpriester aus Österreich, zu Folter unter der Lula-Regierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/

Brasiliens populäre Drogen-Baile-Funks - Massendiscos, häufig vom organisierten Verbrechen veranstaltet, vom Staat gewöhnlich toleriert:

http://g1.globo.com/sp/santos-regiao/noticia/2013/10/policia-encontra-carro-que-seria-de-assassinos-de-pm-em-baile-funk.html

“In der Hölle hinter Gittern”:  http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern

deutschlandjahrplakat1.jpg

Scheiterhaufenopfer in Rio de Janeiro von 2013:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/brasilien-die-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens-in-den-slums-polizei-konnte-zufallig-ein-gefesseltes-und-bereits-gefoltertes-opfer-in-rio-de-janeiro-befreien-am-tage-des-besuchs-von-bu/

Auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung liegt Brasilien auf Platz 85, Deutschland auf Platz 5.

Paulo Coelho:   ”Die Gewalt in Rio de Janeiro ist ein Riesenproblem. Der Gouverneur versprach, es zu lösen. Das hat er aber nicht gemacht. Und egal wo man hinschaut, überall springt dich der Teufel der Korruption an.”(Die Welt)

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120667025/Warum-ich-nicht-zur-Frankfurter-Buchmesse-fahre.html

Die Sondergerichte des organisierten Verbrechens:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/brasilien-die-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens-in-den-slums-polizei-konnte-zufallig-ein-gefesseltes-und-bereits-gefoltertes-opfer-in-rio-de-janeiro-befreien-am-tage-des-besuchs-von-bu/

Gilberto Gil als Kulturminister:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/

Luiz Ruffato, Mitglied der offiziellen brasilianischen Buchmesse-Delegation, in der Neuen Zürcher Zeitung 2013: 

  ”Allerdings sind wir im Alltag noch immer mit einer institutionalisierten Barbarei konfrontiert, die sich nicht nur in einer konstanten physischen Bedrohung, sondern auch in der Korruption und in der absoluten Missachtung des menschlichen Lebens äussert. In Brasilien ist der Begriff des «wilden Kapitalismus» keine Metapher.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/07/luiz-ruffato-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-buchmesse-delegation-in-der-neuen-zurcher-zeitung-2013-allerdings-sind-wir-im-alltag-noch-immer-mit-einer-institutionalisierten-barbarei/

Marina Silva und die evangelikalen Wunderheilersekten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/erst-bandit-und-gefurchteter-killer-dann-sektenpastor/

Menschenrechtssamba von Jorge Aragao, anklicken: http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/

Schaubühne-Regisseur Thomas Ostermeier in Rio de Janeiro, Oktober 2013, während der Straßenproteste:”Am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist.”(O Globo) “Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” **

tags: 

 Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne, nannte in dem O-Globo-Interview als Schwerpunkt das Herausfinden, wer die Spielregeln bestimmt - Wirtschaft oder Politik? “Das ist die wichtigste Frage unserer Zeit.” Davon ausgehend, könne man auch verwandte Themen wie die Fußball-WM oder die Olympischen Sommerspiele in Brasilien untersuchen, die auch den Streit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Bevölkerung zeigen. “Aber am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist. Es gibt einen Graben, der die Menschen von den Politikern und der Politik trennt…Wir verlieren das Vertrauen in die Demokratie…Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.”   http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5

Ostermeier kündigte an, 2014 zwei Stücke in Rio de Janeiro aufzuführen.

Ehemann einer Militärpolizistin von Rio geköpft - die aktuelle Sicherheitslage 2013 in Rio de Janeiro:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/29/brasiliens-gewaltkultur-ehemann-von-militarpolizistin-einer-befriedungseinheit-von-rio-de-janeiro-gekopft/

Walter Scheel(FDP) und Brasiliens Militärdiktatur:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/

Hans-Dietrich Genscher (FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/

Joachim Gauck in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/

Guido Westerwelle in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/

Pelé und die Folterdiktatur:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/31/fusball-wm-2014-in-brasilien-grose-auch-in-mitteleuropa-bejubelte-fusballidole-pele-was-in-den-allermeisten-pele-texten-immer-fehlt/

Die Folterdiktatur, Ernesto Geisel und der musikalische Protest - Chico Buarque:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/05/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-der-musikalische-protest-apesar-de-voce-und-jorge-maravilha-von-chico-buarque-die-diktatoren-medici-und-geisel-enge-kontakte-zu-bonner-politikern-w/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/09/brasilien-vor-der-fusball-wm-paulo-sergio-pinheiro-leiter-der-uno-syrien-kommission-zu-den-grauenhaften-menschenrechtsverletzungen-in-brasilianischen-haftanstalten-erbe-der-militardiktatur/

Human Rights Watch prangert Folter und Gefängnishorror im Fußball-WM-Land Brasilien an. Jahresbericht 2014. Kritik an Polizeigewalt gegen Systemkritikerproteste - unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff. Das Erbe der Militärdiktatur. **

tags:

 ”Folter ist ein chronisches Problem in Polizeiwachen und Gefängnissen”, heißt es im Jahresbericht. Gewalt durch kriminelle Banden sei im Land weitverbreitet, es gebe Sklavenarbeit. Angeprangert wird zudem die Straffreiheit für Diktaturverbrecher, deren Taten derzeit eine nationale Wahrheitskommission besser aufklärt. 

 http://www.hrw.org/world-report/2014

http://g1.globo.com/mundo/noticia/2014/01/impunidade-impede-avancos-de-brasil-como-democracia-influente-diz-ong.html

http://www.hrw.org/news/2014/01/08/brazil-ensure-justice-prison-deaths

Gefängnis-Terror in Maranhao:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/16/brasiliens-gefangnishorror-2014-wieder-haftlingsrevolte-in-maranhao-kerker-pedrinhas-schusse-spezialeinheiten-der-polizei-laut-landesmedien/

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Zeitungsausriß, Maranhao.  Unchristliche neoliberale Herzenskälte in bestimmten mitteleuropäischen Ländern angesichts des Leidens der brasilianischen Gefangenen. 

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/14/brasiliens-gefangnishorror-2014-haftlinge-in-anstalt-pedrinhasmaranhaovon-der-uno-scharf-kritisiert-wegen-kopfungen-etc-treten-in-hungerstreik/

Wem nützt die Banditendiktatur? http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

Lage der Homosexuellen im Land der Fußball-WM 2014:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/18/brasilien-land-der-fusball-wm-2014-ist-der-staat-mit-den-weltweit-meisten-morden-an-schwulen-laut-nationaler-homosexuellenbewegung-dennoch-redet-mitteleuropas-gesteuerter-mainstream-derzeit-nur-di/

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Derzeit läuft in Brasilien noch das Deutschlandjahr, das indessen die gravierende Menschenrechtslage ebenso wie die hochinteressanten Beziehungen Bonns, darunter von Willy Brandt und Helmut Schmidt,  zur Folterdiktatur völlig ausläßt:

50 Jahre nach dem Militärputsch:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/

Helmut Schmidt 95 - was alles fehlt in den Würdigungen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/

Brasilien - Daten, Statistiken:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/

Das Buch zum Land - “Brasilien fürs Handgepäck”, Unionsverlag Zürich: http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2720

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« Brasiliens Caritas-Präsident Demetrio Valentini prangert Umwelt-Notstand in Amazonien an – Brasilien und Antisemitismus - schwarzer Junge mit Hakenkreuz-Drachen - in den siebziger Jahren, während der Militärdiktatur. Wikileaks. Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch. Die Nazis und Judenhasser der Ukraine 2014. »

23 Kommentare »

  1. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 18. September 2008 um 20:38 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Scheiterhaufen in Rio de Janeiro: Mindestens vier Männer gleichzeitig verbrannt. “Morte no microondas”, meldet O Globo. – 19. September 2008 @ 04:26

  2. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 06. November 2008 um 00:16 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Ney Matogrosso, Sänger, Naturschützer, engagiert mit MORHAN gegen die Lepra in Brasilien – 07. November 2008 @ 12:22

  3. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “O Iraque é aqui”, der Irak ist hier - Hit von Jorge Aragao aus Rio de Janeiro, über Klischee, Erscheinungsebene und Realität. Anklicken, hören, Fotos studieren. – 07. November 2008 @ 12:24

  4. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 04. November 2008 um 19:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Tropa de Elite - Elite Squad.” Trailer englisch. Scheiterhaufen-Szene(Rio de Janeiros “Microondas”) zu sehen. – 07. November 2008 @ 12:30

  5. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Tropa de Elite - Elite-Squad” - Kino-Zeit. 2 Trailer anklicken. – 07. November 2008 @ 12:31

  6. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Barbárie nao se anistia” - brasilianische Zeitschrift “Caros Amigos”, in der auch Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe des Tropenlandes, eine große Kolumne hat, mit einer Sonderausgabe zur – 07. November 2008 @ 12:33

  7. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Neuer Menschenrechtsreport: “Direitos Humanos no Brasil 2008″. Folter, Sklavenarbeit, Terror gegen Arme…Plinio Sampaio, Dr. Marisa Feffermann, Sandra Quintela, Thyssen-Krupp, Essener Weihbischof Franz Gr – 05. Dezember 2008 @ 12:45

  8. […] Jurymitglied Marcelo Yuka, Musiker und Komponist, Menschenrechtsaktivist aus Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Menschenrechtstribunal in Sao Paulo verurteilt brasilianischen Staat wegen Folter, Gefängnis-Horror, außergerichtlichen Exekutionen, Kriminalisierung von Armen und Sozialbewegungen sowie wegen Bruchs internationaler Men – 06. Dezember 2008 @ 19:53

  9. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Copacabana mit “Microondas”: Menschenrechtsaktivisten demonstrieren gegen ” Verschwinden” Tausender in Rio de Janeiro, auch durch lebendiges Verbrennen auf Autoreifen-Scheiterhaufen wie im Berlinal – 09. Dezember 2008 @ 17:04

  10. […] Scheiterhaufen und Musik von Marcelo Yuka: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » José Padilha, Regisseur des Berlinale-Gewinners “Tropa de Elite”, dieses Jahr mit Dokumentarfilm “Garapa” über hungernde Familien von Ceará in Berlin. “Die Vorstellung, daß es in Brasilie – 13. Januar 2009 @ 21:16

  11. […] Nach häufig zu hörender Ansicht von Rio-Bewohnern hatte der neue Bürgermeister Eduardo Paes seinen sogenannten “Choque de Ordem”(Ordnungs-Schock) auch für den Karneval versprochen - indessen keine der Zusagen eingehalten. Rio de Janeiro habe sich daher ein weiteres Mal vor aller Welt entsetzlich blamiert. Auffällig war das offen zur Schau gestellte Desinteresse der Militärpolizei des Gouverneurs sowie der Munizipalgarde von Präfekt Paes an der Sicherheitssituation. Rio-Bewohner erklärten dies mit der Polizisten-Ansicht, daß das Festnehmen der zahlreichen Straßenräuber Arbeit bedeute, die man halt vermeiden wolle. So wurde ein weiteres Mal der Einsatz von Zivilstreifen in den am meisten von Raubüberfällen betroffenen Stadtregionen unterlassen - ausländische Touristen beobachteten  daher zwangsläufig zahlreiche Straftaten, die die  Sicherheitsbeamten Rios ganz offensichtlich lieber nicht sehen wollen. Brasilianische Zeitungen schrieben über die Gewalt gegen Ausländer im Land:”Jede Stunde wird einer von einem Banditen attackiert, tötet eine Kugel einen anderen…Kühl kalkuliert: Wären sie ein Ausländer, würden sie Ferien, oder den Karneval in unseren Großstädten verbringen? In Sao Paulo? Recife? Salvador? Oder in Rio de Janeiro, wo der Musiker Marcelo Yuka bei einem Überfall attackiert wurde - fast an der selben Stelle, an der er 2000 von Banditen durch Schüsse verwundet wurde und querschnittsgelähmt blieb? http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Wieder europäischer Tourist in Brasilien ermordet - diesmal ein Schwede, Gert Sandgren, 59. Tötung des Deutschen Christian Wölffer in Paraty bisher nicht aufgeklärt. – 03. März 2009 @ 20:27

  12. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Montag, 16. März 2009 um 18:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Dieses Bildungssystem ist eine Katastrophe”, Tagesschau-Forum. Kardinal Lorscheiter, Brasilien: “Das Volk wird ganz bewußt dumm gehalten, da es dann leichter manipulierbar ist.” “O Pais da – 16. März 2009 @ 18:46

  13. […] Yuka: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 23. August 2009 um 01:51 Uhr veröffentlicht und wurde […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Michael Jackson - “They don´t care about us.” Brasiliens Medien erinnern an Aktualität des 1996 in Rio de Janeiro und Salvador da Bahia gedrehten Videoclips. “Basta abrir os jornais e ler as noticias&# – 23. August 2009 @ 16:28

  14. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Staatschef Lula erklärt Rezession und Krise in Brasilien für beendet - offizielle Daten als Begründung. “Grund zum Feiern”. “15 Millionen Brasilianer leiden Hunger”.(Günther Zgubic) “Es i – 15. September 2009 @ 21:25

  15. […] Marcelo Yuka - Scheiterhaufen-Song “Gente de lá”: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro - der grausame Tod einer 48-jährigen Frau in der “Microondas”, laut Lokalzeitung. “Ethisch-moralische Schizophrenie”. Scheiterhaufen-Song von Marcelo Yuka. – 17. September 2009 @ 23:20

  16. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: “Milliardenprojekte in USA, Brasilien ufern aus.” Mehrkosten wegen Umweltauflagen. Stahlwerk erhöht klimaschädlichen CO2-Ausstoß Rio de Janeiros um 76,3 Prozent, laut Bericht – 21. Januar 2010 @ 14:11

  17. […] Yuka: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Montag, 11. Oktober 2010 um 14:32 Uhr veröffentlicht und wurde […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Erenicegate kostete Dilma Rousseff mehr Pflichtwählerstimmen als religiöse Themen, laut Umfragen. Lula häufig als eigentlicher Stichwahl-Kandidat benannt. Marina Silvas Rolle bei Brasiliens Umweltzerstörung. “Marina – 11. Oktober 2010 @ 15:30

  18. […] Yuka: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Montag, 11. Oktober 2010 um 03:57 Uhr veröffentlicht und wurde […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Tropa de Elite 2″, neuer Film über Sicherheits-und Menschenrechtspolitik unter Lula, mit Superstart in Brasilien. Musiker Marcelo Yuka über Rios Scheiterhaufen. – 11. Oktober 2010 @ 15:31

  19. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 10. Oktober 2010 um 02:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Lebendiges Verbrennen als Strafe zur Sklavenzeit in Brasilien - damals vom politischen Künstler Angelo Agostini angeprangert. Scheiterhaufen und Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie heute. “Tropa de El – 11. Oktober 2010 @ 15:32

  20. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Rogerio Reis, Rio de Janeiro, “Microwaves” (Microondas). Fotoinstallation über Scheiterhaufen Brasiliens vom “Maison Europeénne de la Photographie” in Paris angekauft. “…barbaric practi – 22. Oktober 2010 @ 22:28

  21. […] Marcelo Yuka und der Scheiterhaufen-Song:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/ […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Barack Obama redet in Scheiterhaufen-Stadt Rio de Janeiro. Brasiliens Filmemacher José Padilha thematisierte Rios Scheiterhaufen in Filmen von zwei Berlinalen - kaum Reaktionen aus der Gutmenschenszene…Eine Welt, Un – 17. März 2011 @ 20:49

  22. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/Text des Scheiterhaufen-Songs von Marcelo Yuka: […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Marcelo Yuka - einziger Politrock-Repräsentant bei Rock in Rio 2011. – 23. September 2011 @ 16:16

  23. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/#more… Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 16. Oktober 2011 um 18:35 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

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