Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Bambus aus Japan in Brasilien angepflanzt - verarbeitet zu praktischen Küchenutensilien, verkauft in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. “Bambu mossó”

Sonntag, 18. Juli 2010 von Klaus Hart

Aus Amazonien nichts Neues - die Abholzungszahlen vom Mai 2010.

Donnerstag, 15. Juli 2010 von Klaus Hart

Artenschutzexperte Tobias Dürr, die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg, handfeste Daten über die illegale Vernichtung streng geschützter Tiere durch Windkraftwerke in Deutschland - und Ministeriumserklärungen:”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind”. Dr.Michael Stubbe, Rainer Altenkamp. Windkraftwerke und Rotmilan.

Donnerstag, 15. Juli 2010 von Klaus Hart

Politiker, Ministerien, bezahlte Nachbeter in Alibi-”Umweltorganisationen” haben jahrelang behauptet, Windkraftwerke seien ungefährlich für Mensch, Umwelt, Tiere. Nun liegen die regelmäßig veröffentlichten Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg über Anflug-und Schlagopfer an Windkraftwerken vor, könnten theoretisch kritische Zeitgenossen zum Nachdenken anregen. Zumal der international angesehene Naturschutzexperte der Vogelschutzwarte, Tobias Dürr, betont, daß die Daten der unten anklickbaren Tabelle keineswegs vollständig seien, sondern nur eine Stichprobe darstellten. Eine Reihe von Studien zur Artenvernichtung durch Windkraftwerke sei nicht freigegeben worden. Zudem mehrten sich Berichte von Gutachtern, daß z.B. Funde des besonders betroffenen, theoretisch streng geschützten Rotmilans nicht gemeldet werden dürften, außerdem groß angelegte Studien nur erfolgen dürften, wenn den Windkraftbetreibern zuvor Anonymität zugesichert werde. Damit vergebe man sich die Chance der Auswertung großer Datenmengen und verhindere eine angemessene Reaktion der zuständigen Behörden auf besonders hohe Tierverluste. Laut Tobias Dürr gibt es Windkraftwerke, an denen man fast täglich getötete Tiere finde.

Hinweis darauf, daß bei zuständigen Politikern und Ermittlungsbehörden enormer Handlungsbedarf besteht - theoretisch sind das Bundesnaturschutzgesetz, Gesetze über Tatsachenverschleierung u.ä. da eindeutig.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/

 ”…besonders hohe Tierverluste” laut Experte Tobias Dürr - und geförderte erneuerbare Energien, “die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” - wer sagt hier die Unwahrheit?

Manche füttern gerne Schwäne in Parks - kein erbaulicher Anblick, wenn diese geschützten Tiere blutig, zerschmettert unter Windkraftwerken liegen, die nur zu oft auch noch mit Steuergeldern subventioniert worden sind.

Wegen der fahrlässig angerichteten Ölkatastrophe muß der Mineralölkonzern BP Milliarden von Dollars zum Ausgleich der verursachten Schäden in der Natur bezahlen - wieso gilt gleiches nicht für die Windkraftkonzerne angesichts der nachgewiesenen Umweltschäden? Merkwürdig, daß es immer noch keine Aufzuchtstationen für jene Tiere gibt, die den Windkraftanlagen zum Opfer fallen. Wer hat dies bisher verhindert? Denn natürlich müssen all jene Tiere, die der Natur von der Windkraftindustrie entgegen deren Versprechen von “umweltfreundlicher Energieerzeugung” geraubt worden sind, der Natur zurückgegeben werden. Obwohl beispielsweise der streng geschützte Rotmilan sehr häufig durch Windkraftwerke getötet wird, gibt es in Deutschland offenbar noch keinerlei Investitionen zwecks Nachzucht für die Auswilderung. Gleiches gilt für die zahlreichen Arten immer seltener werdender Kleinvögel, die durch Windkraftwerksrotoren erschlagen werden.

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Brasiliens “hocheffiziente” Umweltaufsicht unter Lula - nur ein winziger Bruchteil der Bußgelder für Umweltvergehen wird tatsächlich eingetrieben…Umweltbilanz der Lula-Regierung. Stihl-Sägen in Amazonien.

Donnerstag, 15. Juli 2010 von Klaus Hart

Laut amtlichen Angaben gelang es der staatlichen Umweltbehörde IBAMA, nur 0,2 Prozent(!) der von Januar bis Oktober 2009 verhängten Bußgelder auch tatsächlich von den Umwelttätern zu bekommen. 2005 habe die Rate bei 1 Prozent(!) gelegen. In der Praxis bedeutet dies fast völlige Straflosigkeit. Aus Mitteleuropa erhält die Lula-Regierung wegen ihrer Umweltpolitik immer wieder großes Lob, u.a. zur Klimakonferenz in Kopenhagen.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/

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Indianer begehen Umweltverbrechen, verkaufen Palmherz aus bedrohtem Küstenurwald “Mata Atlantica” Brasiliens, laut Umweltschutzbehörde IBAMA. “Crime ambiental”. Illegaler Edelholzverkauf und Goldgräberei, Ausrottung von Tierarten…

Dienstag, 13. Juli 2010 von Klaus Hart

palmherzindios1.jpg

Auf Straßenmärkten der Städte des Teilstaats Sao Paulo bieten jeweils Dutzende von Indios ganz offen Palmherz(Palmito)an - illegal geschlagen aus den armseligen Resten des geschützten Küstenurwalds. Wie die Umweltschutzbehörde IBAMA dazu auf Anfrage mitteilte, begehen die Indianer wissentlich damit eine strikt verbotene Handlung, ein “crime ambiental”. Laut Presseberichten hat die IBAMA immer wieder bei Indianern beträchtliche Mengen von Palmherz beschlagnahmt. Die staatliche Indianerbehörde FUNAI müßte laut IBAMA zuallererst bei den Indianern eingreifen, solche Aktivitäten verhindern.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-indianer-verpachten-stammesgebiete-an-grosgrundbesitzer-und-viehzuchter-justiz-verbot-dies-jetzt-auf-weltgroster-flusinsel-ilha-do-bananal/

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Brasiliens Indianer verpachten Stammesgebiete an Großgrundbesitzer und Viehzüchter - Justiz verbot dies jetzt auf weltgrößter Flußinsel “Ilha do Bananal” viel zu spät…Umweltschützer-Proteste gegen indianische Naturzerstörung bislang politisch korrekt unbeachtet. Widerspruch: Erst demarkierte Stammesgebiete einfordern, aber dann an Großgrundbesitzer verpachten…Umweltexperten Marcos Sá Correa, Fabio Olmos.

Montag, 28. Juni 2010 von Klaus Hart

Laut Medienberichten war den Indios zuvor von der Justiz erlaubt worden, Rinderzüchtern die etwa 20000 Quadratkilometer große Flußinsel zu verpachten. Die entsprechende Entscheidung wurde indessen im Juni 2010 annulliert. Zu den Argumenten zählte, die Viehzucht habe zu Abholzung und Brandrodungen geführt, außerdem illegale Jagd und Fischfang gefördert. Pro Weiderind in Indianergebiet waren den Indios laut Landesmedien 5 Real gezahlt worden. Wie es hieß, bestellte der Häuptling stets einen Mietwagen, wenn er Käufe in der Stadt tätigen wollte. Der bischöfliche Indianermissionsrat CIMI war den Angaben zufolge gegen die Verpachtung, weil sie verfassungswidrig sei. Verpachtung dieser Art durch Indios wird indessen immer wieder in den Landesmedien gemeldet.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/indianer-begehen-umweltverbrechen-verkaufen-palmherz-aus-kustenurwald-mata-atlantica-laut-umweltschutzbehorde-ibama-crime-ambiental/

Brasilianische Umweltschützer, darunter der renommierte Artenexperte Fabio Olmos, haben seit Jahren die Naturzerstörung durch Indianer auf der Flußinsel angeprangert:

 ”In Nordbrasilien haben die Indianer einen ganzen Nationalpark vernichtet, haben eine riesige Flußinsel abgefackelt, um Weideland zu schaffen, haben das gesamte Gebiet an Viehzüchter verpachtet.”

http://www.oeco.com.br/

Beim Überfliegen der Insel mit Maschinen der Regionalluftfahrt ließen sich seit Jahren die verheerenden Brandrodungen sehr gut beobachten - das Umweltministerium in Brasilia, damals geführt von der jetzigen evangelikalen Präsidentschaftskandidatin Marina Silva, griff nicht ein. Auf der Insel weideten bereits etwa 100000 Rinder von Nicht-Indios.

In der Region von Dourados, Brasiliens größtem Indioreservat, verpachten Indioführer sogar große Ländereien an Großgrundbesitzer für den Sojaanbau, wie der dortige Indio-Arzt Zelik Trajber anprangert. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/#more-2156

Bei Brandrodungen verbrennen Tiere massenhaft lebendig: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/20/tiere-verbrennen-lebendig-massenhaft-in-brasiliens-pantanal-bewahrung-der-schopfung-bischof-erwin-krautler-profitgier-zerstort-amazonien/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/#more-406

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/

Amazonasoper und Realität: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/

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Brasiliens Biologe Mario Moscatelli über Umweltzerstörung unter Lula am Beispiel Rio de Janeiros. (”Nine most horrible places in the world”)

Sonntag, 27. Juni 2010 von Klaus Hart

“Triste Tropen” - Maria Rita Kehl in Sao Paulo zur Umweltsituation Brasiliens.

Samstag, 26. Juni 2010 von Klaus Hart

Brasiliens Feuerballons, die immer wieder Großbrände verursachen - das Schema in Sao Paulo, anklicken. Feuerballon stürzte in Zoologischen Garten Rios.

Freitag, 25. Juni 2010 von Klaus Hart

Neue Umweltkatastrophe in Brasilien - zunehmende Abholzung führte nach saisonalen Regenfällen zu verheerenden Überschwemmungen mit vielen Toten, laut Umweltexperten. Ungebremste Naturzerstörung und fehlende staatliche Prävention kritisiert.

Mittwoch, 23. Juni 2010 von Klaus Hart

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