Die Lula-Regierung fördert gemäß brasilianischen Quellen auch dieses neue Automulti-Projekt mit staatlichen Geldern. Daimler-Benz erhalte für den Ausbau der Produktionskapazitäten von der Nationalbank für ökonomische und soziale Entwicklung(BNDES) 1,2 Milliarden Real. In auffälligem Kontrast dazu steht der fehlende Wiederausbau des weit effizienteren und umweltfreundlicheren Bahntransports. Ein Blick auf den Zustand des Verkehrs in Millionenstädten wie Sao Paulo und Rio de Janeiro spricht in diesem Kontext Bände über die Umwelt-Philosophie der Lula-Regierung.
4160 Verkehrstote 2009 in Deutschland offiziell - Brasilien zum Vergleich: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/06/in-brasilien-taglich-etwa-100-verkehrstote-weltweit-groste-opferzahl-uma-guerra-nas-estradas-brasileiras/
Experte Washington Novaes: http://ecourbana.wordpress.com/2009/07/19/esse-insano-mundo-do-nosso-transporte/
Allein der Stopp des Personen-Zugverkehrs zwischen Sao Paulo und Rio de Janeiro hatte den multinationalen Busherstellern Brasiliens geradezu märchenhafte Zusatzprofite beschert - den Reisenden aber gravierende Verschlechterungen. Zudem nahm die Umweltvergiftung stark zu. Entsprechend groß ist das entsprechende Lob für Brasilias Politik aus Europa. Während man in Ländern wie Deutschland oder der Schweiz alle wichtigen Städte mit dem Zug erreicht, ist dies im Flächenland Brasilien nur per Bus oder Flugzeug möglich, früher bestehende Zugverbindungen sogar zwischen Provinzhauptstädten wurden aus offensichtlichen Gründen gekappt.
Straßenbahn in Manaus - natürlich abgeschafft.
- Wattenpresse -
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland
Der Mann, der hier vor Publikum von touristischer Vermarktung und der “Jobmaschine” des Weltnaturerbes Wattenmeer schwadroniert, ist kein Tourismusmanager, sondern Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, der zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet wurde: Peter Südbeck.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-02/studie-biosprit-urwald
http://www.pnas.org/content/early/2010/02/02/0907318107.abstract
Bischöfliche Bodenpastoral CPT bereits 2008: “Der CPT-Generalsekretär, Priester Antonio Canuto, sagte in Goiania, die Herstellung von Ethanol fördere die Amazonas-Zerstörung und senke die Lebensmittelproduktion.
“Es gibt kein Umweltbewußtsein in Brasilien - die Kultur des Landes ist Zerstörung.” Mario Mantovani, SOS Atlantica
Millionen von Tieren verbrennen lebendig: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/20/tiere-verbrennen-lebendig-massenhaft-in-brasiliens-pantanal-bewahrung-der-schopfung-bischof-erwin-krautler-profitgier-zerstort-amazonien/#more-2319

“Zerstörerische Flammen der Dummheit”. Brandrodung November 2009 in Amazonien - die Asche-Hitze setzt die Scharfeinstellung der Kamera fast außer Betrieb. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
http://fdcl-berlin.de/fileadmin/fdcl/Publikationen/LandgrabAmazonien_WEB.pdf

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
Violações da Transposição apresentadas ao Parlamento Europeu
Bruxelas, 3 de fevereiro 2010 - Quatro frentes parlamentares do Parlamento da União Européia receberam a delegação da “Campanha Opará - Povos Indígenas em defesa do rio São Francisco”.Os parlamentares são membros da Delegação Mercosul do Parlamento Europeu.Foram os deputados Antonello Antinoro, Federica Ferreti, Vittorio Prodi e Monica Frassoni, essa última presidente do partido Verde Europeu, que receberam a delegação da campanha Opará. Edilene Truká, Uilton dos Santos Tuxá e Saulo Feitosa (CIMI) apresentaram a problemática da Transposição, as denúncias das violências e das violações de direitos humanos decorrentes da obra. Entregaram também o relatório de denúncia publicada pela APOINME.
Protest-Argumente gegen Umleitungsprojekt: http://www.apoinme.org.br/

Franziskanerbischof Cappio in Berlin: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/16/bischof-luiz-cappio-auf-misereor-tagung-in-berlin-hunger-armut-biokraftstoffe-deutsche-importeure/
Kant-Preis für Cappio: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/11/franziskaner-luiz-cappio-erhalt-kant-weltburgerpreis-in-freiburg-solidarisch-gegen-das-system-des-todes/
Am Rio Sao Francisco ist der Bau von zwei Atomkraftwerken geplant.
Der WWF nennt absurd, daß Belo Monte die Energie etwa 5000 Kilometer entfernt von den Hauptverbrauchern erzeugen wird, was u.a. zu enormen Leitungsverlusten führt.
http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2010/feb/belo-826384-monte/
Liebe Freundinnen und Freunde,
vielen herzlichen Dank an alle, die sich an unserer Eil-Protestaktion beteiligt haben, um die Bürgschaft für das Atomkraftwerk Angra 3 zu verhindern.

Niemeyer-Konzertsaal in Sao Paulo.