Brasiliens evangelikale Wunderheilersekten, die in Ländern wie Deutschland gewöhnlich beschönigend als “Freikirchen” oder “Pfingstbewegung” bezeichnet werden, machen in den brasilianischen Qualitätsmedien fast täglich wegen Verbrechen aller Art Schlagzeilen. Da es sich de facto teils um große kapitalkräftige, zudem politisch einflußreiche Wirtschaftsunternehmen handelt, verstehen es diese Sekten häufig sehr gut, mittels teurer Anwälte und politischer Verbindungen entsprechende Strafprozesse zu verschleppen, ins Leere laufen zu lassen. Daß Sektenverbrechen in mitteleuropäischen Medien kaum genannt werden, evangelikale Sekten als Gegengewicht zur katholischen Kirche indessen viel Lob erhalten, fällt in den letzten Jahren immer mehr auf.
Brasiliens Wunderheilersekten machen in den letzten Monaten vor allem durch Fälle von Schwerkriminalität, aber auch Vergewaltigungen durch Pastoren von sich reden. Nicht wenige Sekten sind in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, entlassen Angestellte.
Sektenpropaganda wird problemlos in mitteleuropäische Medien durchgeschaltet, Hinweise auf die ausländische Hilfe für Brasiliens Sekten unterbleiben stets: “Nicht ohne Grund hat etwa der frühere US-Präsident Ronald Reagan in Südamerika die Sekten gefördert, weil sie individualisierend und systemstabilisierend wirken.” Franziskaner Paulo Suess in Publik-Forum
Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto zu Sekten und Förderung durch CIA: Brasiliens Kirche war zur Diktaturzeit weitgehend regimekritisch, war Opposition. Um ein Gegengewicht zu schaffen, so Frei Betto, habe die CIA deshalb die Ausbreitung von Sekten gefördert - und tue dies offenbar bis heute. ”Die USA finanzierten jene Sektenkirchen, denen es darum geht, Brasiliens Christen zu spalten und progressive Tendenzen in der katholischen Kirche auszulöschen. Jene „elektronischen Kirchen” propagierten sogar eine Theologie des Wohlstands. Dagegen stehe die Botschaft Jesu für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Dies sollten die Gläubigen nicht entdecken. Bezeichnend sei, daß die brasilianischen Chefs wichtiger evangelikaler Kirchen heute alle in den Vereinigten Staaten wohnten, nicht in Brasilien.
Sektenverbrechen, die Schlagzeilen machen:
- Mord(Bischof und Pastoren verwickelt als Täter bzw. Mittäter)
-Waffen-und Drogenschmuggel
- illegaler Waffenbesitz
-Verstecken von aus Gefängnissen geflüchteten Schwerverbrechern, verurteilt wegen schwerem Raub, Drogenhandel und Vergewaltigungen
-Bandenbildung
Unterstützung krimineller Vereinigungen
- Umweltverbrechen, darunter illegale Abholzung
-Geldwäsche
-Betrügereien aller Art
-Steuerhinterziehung
-Erpressungen
-Bereicherung mit Gläubigenspenden
-sexueller Mißbrauch aller Art
Schmuggel von Maschinenpistolen - für organisiertes Verbrechen:
A apreensão ocorreu quando os policiais abordaram um veículo Vectra, de Três Lagos, que estava sendo ocupado por duas pessoas que se identificaram como pastores da Igreja Mundial, sendo o condutor S. B. F. N., 42 anos e o acompanhante F. F. M., 31 anos.
Para a polícia, eles tetaram dizer que tinham ido a Corumbá para fazer uma pregação aos fiéis, porém como estavam nervosos e caíram em contradição, a polícia decidiu realizar uma vistoria no carro onde encontraram sete fuzis de fabricação norte-americana, marca Bushmaster, Modelo M-15, Calibre 5,56. As armas estavam escondidas em compartimentos de fundo falso nas portas dianteira e traseira e assento traseiro do veículo.
Para facilitar o transporte, as armas estavam desmontadas e envolvidas por material plástico. Aos policiais, o condutor disse que iria encontrar uma pessoa em Campo Grande e que os dois viajariam para Niterói, onde as armas seriam entregues a traficantes da região.
Os policiais se dirigiram para Campo Grande e prenderam F.J.S.F, de 36 anos, próximo a uma residência no bairro Nova Bandeirantes, que também se identificou com sendo pastor da mesma igreja.(O Globo)
Sekten als Wirtschaftsunternehmen - die Sektenmillionäre: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-kraftige-unterstutzung-der-wunderheilersekten-fur-umstrittenen-sektenpastor-marco-felicianogott-totete-john-lennon-prasident-der-parlaments-menschenrechtskommission-auch-zahlreiche/
“Pfingstbewegung”: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/erst-bandit-und-gefurchteter-killer-dann-sektenpastor/
Viel Lob aus Deutschland für Brasiliens Politik-und Gesellschaftsmodell: “In puncto Gleichberechtigung ist Brasilien weiter als viele westliche Länder.”(National Geographic Deutschland 2011)
Kinderprostitution unter Lula-Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasiliens-wachstumsbranche-crack-auch-in-rio-de-janeiro-vor-fusball-wm-stark-im-aufwind-mindestens-elf-grose-offene-crack-verkaufszentren-laut-landesmedien/
“Cracolandia” - Wandbild in Sao Paulo, Drogen und Kinderprostitution.
Geschlechterungleichheit: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/geschlechterungleichheit-in-macholand-brasilien-unter-lula-gestiegen-lauten-neuer-studie/
Laut Landesmedien explodierte dieses Mal eine Tankanlage der illegalen Treibstoff-Firma “Petrogold”, brannten mindestens sieben große Rundtanks aus. Petrogold unterhalte in Rio de Janeiro weitere illegale Benzindepots in Wohngebieten, hieß es unter Bezug auf Behördenangaben, darunter vom zuständigen Umweltchef des Teilstaates Rio de Janeiro, Carlos Minc. In Brasilien kennt fast jedermann derartige gravierenden Verstöße gegen Gesetze - zu den Gründen solcher Katastrophen werden bewußte Fahrlässigkeit und Korruption gezählt.
http://oglobo.globo.com/rio/perigo-clandestino-ate-30-depositos-irregulares-em-caxias-8483897
“Todessprit” - Frei Betto: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/

Ausriß: “Barbarei im Namen Allahs”. “Wir schwören Allah dem Allmächtigen, daß wir nicht aufhören, sie zu bekämpfen.”.
Gewaltförderung in Großbritannien: Laut Medienberichten waren die Mörder des britischen Soldaten der Polizei gut bekannt.
Boston-Attentat:http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/23/boston-attentat-tschetschene-nennt-us-kriege-als-motiv-laut-washington-post/
Syrien, die Lage der Christen - wer dazu schweigt: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/22/irakkrieg-libyenkrieg-syrienkrieg-ein-russisches-tv-video-zur-lage/
Realitätsnaher Fotojournalismus über die Lage, Alltagssituation in Ländern der Dritten Welt - in Mitteleuropa gewöhnlich aus verlogen-scheinheiliger politischer Korrektheit nicht gezeigt, nicht einmal in soziokulturellen Sonderausstellungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Auf vielen Fotos sind Kinder als Zeugen der Verbrechen abgebildet.
Die Sondergerichte des organisierten Verbrechens in der Fußball-WM-Stadt Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/brasilien-die-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens-in-den-slums-polizei-konnte-zufallig-ein-gefesseltes-und-bereits-gefoltertes-opfer-in-rio-de-janeiro-befreien-am-tage-des-besuchs-von-bu/

Ausriß - Festivalbesucher in seinem Blut.
Regelmäßig Morde als Reaktion auf ruhestörenden Lärm von Nachbarn - Unternehmer erschießt Ehepaar in Sao Paulo: http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2013/05/casal-morto-por-vizinho-na-grande-sp-deve-ser-enterrado-em-campinas.html
Starke Zunahme der Vergewaltigungen - neue Kriminellenprofil zeigt, daß auf bewaffneten Raub spezialisierte Gangster die Opfer auch vergewaltigen.
Brasiliens soziale Phänomene - die sogenannte informelle Ausgangssperre: Ein Großteil der Straßen in der sehr dichtbesiedelten Megacity Sao Paulo ist nach Einbruch der Dunkelheit menschenleer - aus Angst vor Gewalt, Überfällen, Vergewaltigung bleiben die Menschen zuhause, gehen nur noch in dringenden Fällen auf die Straße. Dies gilt auch für andere große Städte. Der Gewaltfaktor bremst und kontrolliert damit Protestpotential - eine Mobilisierung für politische, soziale Aktivitäten fällt dadurch immer schwerer. Derartige Gesellschaftsmodelle mit einem großen Anteil an No-Go-Areas finden inzwischen auch in Mitteleuropa viel Anklang.
Kontrolle von Protestpotential heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Bei dem gefapten geständigen Täter handelte es sich laut Landesmedien um einen Migranten aus dem mehrere tausend Kilometer entfernten, stark unterentwickelten Nordost-Teilstaat Pernambuco, zuvor bereits wegen Mißhandlung seiner Partnerin im Gefängnis. Der Täter lebte danach seit einem Jahr in Sao Paulo auf der Straße, war Crack-süchtig.
Auch in Sao Paulo ist eine starke Zunahme der Vergewaltigungen zu verzeichnen. Ein neue Kriminellenprofil zeigt, daß auf bewaffneten Raub spezialisierte Gangster die Opfer auch vergewaltigen. Wie eine staatliche Sicherheitsexpertin in Sao Paulo erklärte, solle dies jetzt erforscht werden: “Wurde der Räuber auch zum Vergewaltiger - wurde der Vergewaltiger auch Räuber?”
Brasiliens soziale Phänomene - die sogenannte informelle Ausgangssperre: Ein Großteil der Straßen in der sehr dichtbesiedelten Megacity Sao Paulo ist nach Einbruch der Dunkelheit menschenleer - aus Angst vor Gewalt, Überfällen, Vergewaltigung bleiben die Menschen zuhause, gehen nur noch in dringenden Fällen auf die Straße. Dies gilt auch für andere große Städte. Der Gewaltfaktor bremst und kontrolliert damit Protestpotential - eine Mobilisierung für politische, soziale Aktivitäten fällt dadurch immer schwerer. Derartige Gesellschaftsmodelle mit einem großen Anteil an No-Go-Areas finden inzwischen auch in Mitteleuropa viel Anklang.
Kontrolle von Protestpotential heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Vergewaltigungspraktiken in einigen BRICS-Staaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/28/vergewaltigungen-in-bestimmten-brics-staaten-brasiliens-medien-berichten-ausfuhrlich/

Das Blutbad in Sao Paulo am Ankunftstag von Bundespräsident Gauck: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-das-blutbad-an-mindestens-vier-menschen-in-sao-paulo-am-ankunftstag-von-bundesprasident-joachim-gauck-keine-polizei-und-medieninformationen-mehr/
Laut Landesmedien ordnete das organisierte Verbrechen in dem von mitteleuropäischen Medien gerne positiv dargestellten Slumkomplex die Schließung von 14 Schulen, sieben Kindergärten und sämtlichen Geschäften an. Dadurch sei der Unterricht von mindestens 11400 Kindern ausgefallen.

Roque, der gegenüber den Landesmedien den neuen AI-Report über Brasilien erläuterte, sprach zudem von einem Defizit an Gerechtigkeit im Land. Gesellschaft und Staat manifestierten einen schändlichen Grad an Toleranz gegenüber dem Martyrium von Personen, die sich in Haft befänden. Das Instrument der Folter sei stets selektiv angewendet worden.
Vor dem Hintergrund gravierender Menschenrechtsverletzungen ist in Ländern wie Deutschland das brasilianische Politik-und Gesellschaftsmodell immer wieder als “fortschrittlich” eingestuft worden.

Ausriß, Karikatur von Angeli am 15.5. 2013 in Sao Paulo, am Tag nach den heftigen Protesten in Sao Paulo gegen das Wüten der Todesschwadronen:”Schau mal, was für ein Regen von Papierschnipseln” “Pronto: Sie haben die Verfassung zerrissen!”
tags: brasilien-amnesty international 2013, joachim gauck in brasilien
http://www.amnesty.org/en/region/brazil/report-2013
Torture and other ill-treatment were reported in the detention system, which was characterized by cruel, inhuman and degrading conditions.
The number of people detained continued to rise. A shortfall of over 200,000 places meant that cruel, inhuman and degrading conditions were commonplace. In Amazonas state, detainees were held in foetid, overcrowded, insecure cells. Women and minors were detained in the same units as men, and there were numerous reports of torture, including near-suffocation with a plastic bag, beatings and electric shocks. These reports mostly involved members of the state military police.
Petra Pfaller, Vize-Koordenatorin der bischöflichen Gefangenenseelsorge in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/
Slum-Sondergerichte, Scheiterhaufen:
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/

Das Blutbad in Sao Paulo am Ankunftstag von Bundespräsident Gauck: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-das-blutbad-an-mindestens-vier-menschen-in-sao-paulo-am-ankunftstag-von-bundesprasident-joachim-gauck-keine-polizei-und-medieninformationen-mehr/
Deutschlandjahr:
Sao Paulos Gouverneur Geraldo Alckmin(PSDB) hat nach den fortdauernden öffentlichen Diskussionen um die Gewaltausbrüche bei der Virada Cultural erstmals betont, daß ganz Brasilien vor einer Drogen-Epidemie heimgesucht werde. Für dieses Problem sei einzig und allein die Zentralregierung verantwortlich. Heute gebe es keine brasilianische Stadt mehr ohne “Cracolandia”. Bei vielen Verbrechen seien die Täter unter Drogeneinfluß. Brasilien stehe beim Crack-Verbrauch weltweit an erster Stelle, bei Kokain an zweiter. Alckmin wies in diesem Zusammenhang auch auf die Verwendung von schweren Waffen durch das organisierte Verbrechen hin.
Nach dem Start der Lula-Rousseff-Regierung von 2003 war der Crack-Vertrieb zu einer boomenden Wachstumsbranche geworden und zu entsprechend massivem Drogenelend, starkem Anstieg der Drogentoten geführt - hatte das Politikmodell Brasilias aus Mitteleuropa entsprechend viel Lob erhalten. Zügige Gewaltförderung in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und Schweden zeigt in jüngster Zeit immer häufiger die erwarteten Resultate.
Die schärfste Kritik an dieser Drogenpolitik und den damit verbundenen gravierenden sozialen Folgen war von der katholischen Kirche Brasiliens gekommen, die deshalb von interessierter Seite entsprechend attackiert wird. Papst Benedikt hatte 2007 bei einem Besuch in einem Rehabilitationsprojekt(Fazenda der Hoffnung) der katholischen Kirche bereits vor einer weiteren Ausbreitung des wirtschaftlich sehr lukrativen Drogenhandels gewarnt. Dieser konnte wegen der politischen Rahmenbedingungen indessen weiter stark zunehmen.
Im Juli 2013 wird Papst Franziskus daher erneut das Drogenproblem zu einem Schwerpunkt seiner Brasilienreise machen und ein Crack-Rehabilitationszentrum in einem Franziskanerkrankenhaus von Rio de Janeiro eröffnen.
Das weltweit auch politisch gut vernetzte organisierte Verbrechen steht den “Fazendas der Hoffnung” der katholischen Kirche entsprechend feindselig gegenüber, Geistliche und andere Mitarbeiter werden nicht selten bedroht und verfolgt. In den brasilianischen Slums ist das Lebensrisiko für katholische Menschenrechtsaktivisten, die sich dem Drogenproblem widmen, am höchsten - während dort evangelikale Wunderheilersekten häufig direkt mit den Drogenbanden kooperieren, sogar Rauschgift und Waffen transportieren. Die brasilianischen Landesmedien berichten regelmäßig über die Verwicklung von Sekten-Geistlichen ins organisierte Verbrechen, entsprechende Verhaftungen - die mitteleuropäischen Medien indessen nicht. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/16/wie-brasiliens-evangelikale-sekten-ihre-gesellschaftliche-prasenz-enorm-ubertreiben-jesusmarsch-organisatoren-feierten-2012-angebliche-funf-millionen-teilnehmer-obwohl-es-laut-qualitatsmedien-nur-3/
“Pfingstbewegung”: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/erst-bandit-und-gefurchteter-killer-dann-sektenpastor/
Ausriß - Crack-süchtige Schwangere, Sao Paulo. Kardinal Scherers Menschenrechtspriester Julio Lancelotti zur Drogenfrage: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-aus-sao-paulo-das-elend-wurde-nicht-unter-lula-ausgetilgt-und-wird-auch-nicht-unter-dilma-rousseff-verschwinden-drogen-und-drogenhandel-zahlen/
Wie der renommierte Menschenrechtspadre im Website-Interview weiter sagte, befinden sich der Neoliberalismus und dessen Werte derzeit in einem starken Moment, leben wir in der Gegen-Kultur des Individualismus, nicht des Gemeinwohls und auch nicht der Menschenrechte. “Die rasch wachsenden Slums in Brasilien sind Resultat des Systems, in dem wir leben. Das Elend wird nur verschwinden, wenn man das weltweit herrschende neoliberale System ändert, dessen Logik zerbricht. Die großen Drogenbosse sind heute mit dem Bankensystem verquickt, dem es schlecht erginge, falls diese ihre Gelder abziehen würden.”
Koks und Globalisierung: http://www.ila-web.de/brasilientexte/koks.htm
70-jährige Mutter schläft im Klo, um nicht von Crack-süchtigem Sohn attackiert zu werden - Video: http://g1.globo.com/sp/sao-carlos-regiao/noticia/2013/05/mae-dorme-em-banheiro-para-evitar-agressao-de-filho-viciado-em-crack.html
Brasiliens soziale Phänomene - die sogenannte informelle Ausgangssperre: Ein Großteil der Straßen in der sehr dichtbesiedelten Megacity Sao Paulo ist nach Einbruch der Dunkelheit menschenleer - aus Angst vor Gewalt, Überfällen, Vergewaltigung bleiben die Menschen zuhause, gehen nur noch in dringenden Fällen auf die Straße. Dies gilt auch für andere große Städte. Der Gewaltfaktor bremst und kontrolliert damit Protestpotential - eine Mobilisierung für politische, soziale Aktivitäten fällt dadurch immer schwerer. Derartige Gesellschaftsmodelle mit einem großen Anteil an No-Go-Areas finden inzwischen auch in Mitteleuropa viel Anklang.
Kontrolle von Protestpotential heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
http://www.amnesty.org/en/region/brazil/report-2013
Torture and other ill-treatment were reported in the detention system, which was characterized by cruel, inhuman and degrading conditions.
The number of people detained continued to rise. A shortfall of over 200,000 places meant that cruel, inhuman and degrading conditions were commonplace. In Amazonas state, detainees were held in foetid, overcrowded, insecure cells. Women and minors were detained in the same units as men, and there were numerous reports of torture, including near-suffocation with a plastic bag, beatings and electric shocks. These reports mostly involved members of the state military police.
Petra Pfaller, Vize-Koordenatorin der bischöflichen Gefangenenseelsorge in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/
Slum-Sondergerichte, Scheiterhaufen:
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/

Das Blutbad in Sao Paulo am Ankunftstag von Bundespräsident Gauck: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-das-blutbad-an-mindestens-vier-menschen-in-sao-paulo-am-ankunftstag-von-bundesprasident-joachim-gauck-keine-polizei-und-medieninformationen-mehr/
Deutschlandjahr:

Demokratie und alltägliche Folter: “Tortura sem fim”.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

“Während die Regierenden untätig bleiben, mordet PCC weiter Polizeibeamte” - Spruchband. (PCC - Brasiliens führende, mächtigste Verbrecherorganisation)
“PCC tötet Polizeibeamte rasch - die Regierung nach und nach.”
“Terror-Rap statt Samba” http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html
Kulturelle Dekadenz und Gewaltförderung - der populäre Waffen-Rap, Hit in den Discos zur Fußball-WM in Südafrika: http://www.youtube.com/watch?v=ZthNYozVwNM
“Säuberungen” in Slums:
http://www.youtube.com/watch?v=BYBFl_I31lQ
Laut brasilianischen Landesmedien stammen mindestens 800 “Kämpfer” aus Ländern wie Deutschland, Belgien und Frankreich - es handele sich vor allem um dort geborene Moslems. In Syrien agierten derzeit 1400 bewaffnete Gruppen.
http://www.aischile.cl/images/pdf/cuadernillofinal.pdf

http://www.aischile.cl/ Hängen in den katholischen Kirchen Deutschlands auch solche Poster?
Laut UNO-Angaben von Anfang Januar 2013 wurden in Syrien seit März 2011 über 60000 Menschen getötet, darunter viele Christen. Mit anderen Worten - 60000 Menschen könnten noch leben, wenn in Syrien nicht auf die gleiche Weise verfahren worden wäre wie in Libyen, dem bis vor Interventionsbeginn höchstentwickelten Land ganz Afrikas.
Rußlands Orthodoxe Kirche und Syrien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/15/syrien-christenverfolgung-von-orthodoxer-kirche-ruslands-vor-der-uno-angeprangert-radikale-krafte-von-westlichen-landern-unterstutzt-wollen-an-die-macht-im-irak-nur-noch-ein-zehntel-der-chris/
Brasiliens führender katholischer Befreiungstheologe Frei Betto über den Sturz von Regierungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/
Fehlende Menschenrechts-Aufarbeitung des unter Vorwänden begonnenen Angriffs auf den Irak: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
“Vorgeschobene Kriegsgründe”: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/