Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Hamburg-Wahlen 2020 – sehr aufschlußreich über das politische Klima in West-und Ostdeutschland. Haß auf Andersdenkende, Anderswählende, dazu der Ost-West-Mentalitätsunterschied, zeigten sich klar wie selten.

Montag, 24. Februar 2020 von Klaus Hart

http://www.pi-news.net/2020/02/hamburg-auszaehlungspanne-im-richtigen-moment/

Die 20-Uhr-Tagesschau kündigt am Hamburg-Wahlabend die “Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten” an – doch der Spitzenkandidat der AfD, Dirk Nockemann, ist nicht dabei. Was ist da passiert – hat man ihm die Teilnahme verboten? Das berühmte liberale Hamburger Klima…

AfDTSHHWahl20

Ausriß. Wieso fehlt der AfD-Spitzenkandidat?

Woran man die Professionalität von Saskia Esken/SPD erkennt:”Die AfD hat mit 4,7 Prozent den Wiedereinzug in die Bürgerschaft in Hamburg klar versäumt – es sind immer noch 4,7 Prozent zuviel.” Eskens am Wahlabend in ungezählten TV-und Radioprogrammen, darunter im MDR-Info-Radioprogramm sogar noch nach 23 Uhr(!), als längst feststand, daß die AfD in der Bürgerschaft bleibt.

Bodo Ramelow und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/

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Verkündet SPD-Esken am Wahlabend Lüge oder Wahrheit? Ausriß.

http://www.pi-news.net/2020/02/das-hochrechnungs-spielchen-mit-der-alternative-fuer-deutschland/

AfDHHTS

“Konsterniert: Die Hamburger AfD wird wohl aus der Bürgerschaft fliegen”. Tagesschau, produziert in der Relotius-Stadt Hamburg. Ausriß. (Die zweite von rechts wirkt aus Tagesschau-Sicht offenbar besonders konsterniert)

AfDHH

“Social Media: Nach den Hochrechnungen wird der mögliche Rauswurf der AfD gefeiert”. Ausriß

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/01/10/gruene-40-die-grausige-bilanz-der-kriegs-und-anti-umwelt-partei-ostdeutsche-buergerrechtler-mitverantwortlich-mehr-voegel-fledermaeuse-insekten-weniger-gift-agrarindustrie-dank-gruenen/. Ostdeutsche reflektierten angesichts der Hamburg-Wahl, daß wieder einmal überdeutlich geworden sei, wie weiterhin stark politisiert Ostdeutschland sei – und wie schwach politisiert Westdeutschland. Angesichts der politischen Bilanz der Kriegs-und Anti-Umwelt-Partei “DIE GRÜNEN” werde diese etwa in Thüringen bei den jüngsten Landtagswahl nur von 5,2 Prozent gewählt – in Hamburg seien es indessen 24,2 Prozent. Politische Gespräche mit Westdeutschen seien weiterhin meistens sinnlos, weil diese nur wiederkäuten, was Staats-und Mainstreammedien verbreiteten. Westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW) am Tag nach der Hamburg-Wahl:”Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung scheint sich Deutschland zu teilen. West und Ost erscheinen immer stärker wie zwei verschiedene politische Universen.

Was Ostdeutschen wichtig ist – Durchschnitts-Westdeutschen überhaupt nicht:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/

Liebe Leser, dem Framing-Handbuch, welches sich die ARD auch von Ihren GEZ-Zwangsgebühren schreiben ließ, um Ihnen allen noch subtiler das Gehirn waschen zu können als bislang schon, kann nun ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden, nämlich:

“Wie schaffen wir es, mit der 18:00 Uhr-Prognose eine Botschaft zu erzeugen, die zwar nichts mit der Realität zu tun hat, die aber sofort zum Narrativ des Wahlabends wird?”

Genau das geschah nämlich am gestrigen Abend. Um Punkt 18:00 Uhr prognostizierte man im ZDF 4,8% für unsere Bürgerpartei, in der ARD gar nur 4,7%. Die FDP dagegen sah man bei 5,0%. Die verbale Botschaft lautete dann immer wieder: Die AfD fliegt aus der Hamburgischen Bürgerschaft.

Die genannte Prognose wurde durch die ersten Hochrechnungen dann vermeintlich bestätigt. Auch um 20:00 Uhr, als die Auszählungen schon etwas vorangeschritten waren, wurde in der Tagesschau die Botschaft verbreitet: Die AfD ist draußen.

Sehr interessant ist, das zur exakt gleichen Zeit, nämlich um 20:02 Uhr, das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig Holstein eine Hochrechnung veröffentlichte, in der uns 5,6% (!) prognostiziert werden.

https://www.wahlen-hamburg.de/…/Hochrechnung_Wahlabend_B%C3…

Davon war aber natürlich in den Nachrichten keine Rede, und auch unser Spitzenkandidat Dirk Nockemann wurde dann als einziger der Spitzenkandidaten nicht an der Gesprächsrunde beteiligt. Warum wohl?

Die Botschaft des gestrigen Abends sollte sein: Die Bürger strafen die Alternative für Deutschland ab und schmeißen sie zum ersten Mal aus einem Landesparlament.

Fake News vom Feinsten!

Richtig ist nämlich: Wir haben den Wiedereinzug unter schwierigsten Bedingungen geschafft und kamen auf 5,3% der Stimmen.

Damit sind wir neben Union und SPD auch weiterhin die einzige Partei in Deutschland, die sowohl im Bundestag als auch in allen Landesparlamenten vertreten ist.

Nun muss man ehrlich genug sein, um zu sagen, dass wir natürlich kein glorreiches Ergebnis eingefahren haben. Ja, wir mussten leichte Verluste hinnehmen, aber wir bleiben dennoch die parlamentarische Vertretung konservativer Patrioten im roten Hamburg.

Und WIE ROT diese Stadt ist, zeigt das Zusammenrechnen der Stimmen von SPD, Grünen und der umbenannten SED (“Linke”): Sage und schreibe 72,3% hat dieser tiefrote Klüngel erhalten. Man muss in aller Klarheit sagen: Hamburg ist im Moment für konservative Zeitgenossen verloren.

Das bürgerliche Lager aus AfD, CDU und FDP kommt gerade einmal auf etwas über 21%. Das ist, mit Verlaub, desaströs und meiner Erinnerung nach auch einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik.

Innerhalb dieses bürgerlichen Lagers haben übrigens wir (und zwar bei gestiegener Wahlbeteiligung!) die geringsten Verluste zu beklagen, jedenfalls weniger als die FDP und deutlich weniger als CDU, die gerade einmal noch auf ca. 11% der Stimmen kommt – und sich am frühen Abend das Ergebnis noch damit schönzureden versuchte, dass wir ja angeblich nicht eingezogen seien. Wie armselig, liebe CDU!

Armselig war übrigens auch die verfrühte Freude von Christian Lindner über unseren vermeintlichen Rauswurf aus der Bürgerschaft. Man darf nun heute sehr gespannt sein, ob das äußerst knappe Überspringen der Fünfprozenthürde durch die FDP auch nach der heute vorzunehmenden Neubewerung der vorläufig ungültigen Stimmen (eine Hamburger Besonderheit, die voraussichtlich zu minimalen Verschiebungen zugunsten insbesondere der SPD führen wird) Bestand hat!

Unsere eigenen überschaubaren Verluste liegen übrigens, auch das sei an dieser Stelle klipp und klar gesagt, in keiner Weise an unseren Parteifreunden in Hamburg. Im Gegenteil: Diese haben unter schwersten Bedingungen einen aufopferungsvollen Wahlkampf betrieben, und sie waren damit am Ende erfolgreich. Glückwunsch nach Hamburg!

Und wie schwer diese Bedingungen vor Ort waren, zeigt exemplarisch, dass aufgrund der militanten Bedrohung von Linksextremisten eine Abschlussveranstaltung unserer Bürgerpartei im Hamburger Stadtgebiet aus Sicherheitsgründen schlicht nicht möglich war und deshalb nach Schleswig-Holstein verlegt werden sollte. Dass diese – wie alle anderen Veranstaltungen der anderen Parteien auch – nach den fürchterlichen Ereignissen von Hanau abgesagt wurde, ist selbstverständlich.

Neben den Bedingungen vor Ort waren es aber vor allem die überregionalen Medien, hier ganz besonders die beiden GEZ-Sender, die die “Nazi-Propaganda” gegen unsere AfD in Endlosschleife verbreiteten. Das bleibt nicht ohne Wirkung, und schon im alten Rom wusste man in Bezug auf Verleumdungen: Semper aliquid haeret – es bleibt immer etwas hängen am Verleumdeten.

Diese “Nazi-Propaganda” wurde vor allem nach der demokratischen, von uns ermöglichten Wahl des FDP-Ministerpräsidenten in Thüringen geschürt, und nach Hanau wurde sie nochmals potenziert.

Es ist doch vollkommen absurd, uns allen Ernstes eine Mitschuld an der Wahnsinnstat des offensichtlich an paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie leidenden Täters zu geben, der keinerlei Berührungspunkte mit uns hatte! Nachdem die Medien aber seit der Mordtat genau eine solche Mitschuld in Permanenz sendeten, glauben mittlerweile 60% der Deutschen daran. Wie durchschaubar, wie billig, Ihr GEZler!

Meinen eigenen Parteifreunden, die sich vielleicht ein wenig über die kleinen Verluste in Hamburg ärgern, sei gesagt: Das Aufstreben einer jungen Partei verläuft niemals linear, sondern unterliegt ganz normalen Schwankungen.

Diese ändern aber nichts daran, dass wir im Trend kontinuierlich weiter wachsen werden – die Probleme, die bald 15 Jahre Merkel (sowie davor sieben Jahre Rot-Grün und davor noch Kohls fatale Euro-Entscheidung) in Deutschland angelegt haben, sind riesig und werden in den nächsten Jahren immer stärker im Alltag der Bürger sichtbar werden.

Diese Probleme werden nur mit unseren Konzepten der Vernunft und ohne rot-grüne Ideologie lösbar sein – und genau das wird auch weiterhin immer mehr Bürgern bundesweit klar werden.

Zeit daher für eine Kraft der Vernunft – in Hamburg wie auch in ganz Deutschland. Zeit für die #AfD.

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text „Guten Morgen Wir bleiben in ALLEN Landesparlamenten! AfD trotz übler GEZ-Propaganda in Hamburg DRIN Jörg Meuthen Bundessprecher AfD“
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Es war ein Wahlkampf, wie er widriger nicht hätte sein können: Die Hamburger Parteifreunde bekamen in der Stadt keine Veranstaltungsräume, die Plakate blieben keine Stunde hängen und in einer beispiellosen medialen Verleumdungs- und Hetzkampagne wurde infamerweise immer wieder die Partei mit dem Amoklauf eines Geisteskranken in Verbindung gebracht.

In Hamburg, bei einem unserer mitgliederschwächsten Verbände, sollte nach dem Willen unserer Gegner die AfD zum ersten Mal wieder den Einzug in ein Landesparlament verpassen. Doch da hatten sich einige zu früh gefreut: Knapp gelang der Wiedereinzug, die Zahl der AfD-Wähler blieb stabil.

Aber die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft ist kein Grund für übermäßige Freude: Die politischen Verhältnisse in Hamburg sind katastrophal. Trotz großer Verluste darf sich die SPD als Wahlsieger feiern lassen, die Grünen haben ihre Werte fast verdoppelt. Die massive Behinderung der freien Wahlen zuungunsten der AfD erschüttert die Demokratie in ihren Grundfesten und wird auch nicht dadurch legitimiert, daß sich alle anderen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen daran beteiligen. Das muß sich ändern, notfalls durch internationalen Druck.
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GRÜNE 40 – die grausige Bilanz der Kriegs-und Anti-Umwelt-Partei. Ostdeutsche Bürgerrechtler mitverantwortlich…Aus welchen Gründen so viele Hamburger Wähler die GRÜNEN so gut finden(ganz anders als in Thüringen).Mehr Vögel, Fledermäuse, Insekten, Feldhasen, Feldhamster – weniger Gift-Agrarindustrie dank GRÜNEN?(Oder lief es genau umgekehrt?) “FCK GRÜNE” – Gera.

Freitag, 10. Januar 2020 von Klaus Hart

Die 20-Uhr-Tagesschau kündigt am Hamburg-Wahlabend die “Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten” an – doch der Spitzenkandidat der AfD, Dirk Nockemann, ist nicht dabei. Was ist da passiert – hat man ihm die Teilnahme verboten?

AfDTSHHWahl20

Ausriß. Wieso fehlt der AfD-Spitzenkandidat?

Woran man die Professionalität von Saskia Esken erkennt:”Die AfD hat mit 4,7 Prozent den Wiedereinzug in die Bürgerschaft in Hamburg klar versäumt – es sind immer noch 4,7 Prozent zuviel.” Eskens am Wahlabend in ungezählten TV-und Radioprogrammen, darunter im MDR-Info-Radioprogramm nach 23 Uhr(!)

Grüne401

Ausriß.

FCKGrüne1

Gera/Thüringen – Februar 2020.

Grüne402

Habeck, Baerbock, Steinmeier. Der Ex-Geheimdienstkoordinator und seine Kumpels.http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/19/claudia-rothgruene-erinnerungskultur-afd/

Grüne403

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/05/22/alles-schwafelt-ueber-den-atomvertrag-mit-dem-iran-doch-wie-willy-brandtspd-der-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-ein-atomwaffen-testgelaende-in-amazonien-ermoeglichte-ist-gerad/

JugoSPD1 (2)

Ausriß, SPD-Schröder und Grünen-Fischer:”Echt geil – wir bomben und die Deppen spenden”.

-http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/28/der-gruene-asbeck-und-solarworld-nach-der-insolvenz-von-2017-nun-im-maerz-2018-die-zweite-pleite-fuer-das-stark-geschrumpfte-rest-unternehmen-luegenmedien-hatten-den-eindruck-erweckt-es-gehe-mit-s/#more-110540

Grüne404

Ausriß.

Ostdeutsche Bürgerrechtler bei den GRÜNEN(Bündnis 90)

Grund zu feiern?  (Malte Fröhlich) Zeitschrift Ossietzky

Es waren auch in der DDR nicht die vielen angeblich angstfreien und mutigen Menschen, die von einem verknöcherten System mehr menschliche Veränderungen verlangten, als dieses in der Lage oder bereit gewesen ist, mit Reformen zu ermöglichen. Es war eine verschwindende Minderheit, die trotz ihrer Ängste ins Handeln kam. Die vielen Angstfreien und Mutigen traten erst in Erscheinung, als die Repressionen nachließen. Hier beginnt bereits die Fälschung in der Geschichtsschreibung. Und die verschwindende Minderheit wollte rechtsstaatliches Handeln auch und gerade von den Regierenden sowie einen achtsamen Umgang mit der Mitwelt. Sie wollte keinen Wohlstand auf Kosten anderer Länder und künftiger Generationen.

 

Seit 1999 gibt es keinen einzigen Tag ohne Kriegsbeteiligung von Bundeswehrmitgliedern. Diese 20 Jahre Dauerkriege sind eine Folge unseres politischen Einsatzes in der DDR! Ohne Zusammenbruch des Ostblocks gäbe es keine Osterweiterung der NATO und keine so dummfreche Kriegstreiberei jenseits des Völkerrechts durch die uns Regierenden und das Militär.

 

Ich habe in der DDR trotz meiner Ängste widersprochen, gefordert, gestritten und mich exponiert. In Anbetracht dieser 20 Jahre Kriegsgeschichte schäme ich mich heute dafür. Hätte eine verschwindende Minderheit, zu der ich damals zählte, nicht so deutlich widersprochen, würden heute nicht schon wieder Autobahnen nach Osten für Kriegsgerät ertüchtigt und Panzer an die russische Grenze geschickt.

 

Was sollte ich an dieser Situation feiern können?

 

Unser, mein Widerspruch damals hat zu den heutigen Kriegstreibereien mit beigetragen, dies gilt es zunächst zu erkennen…

BürgerrechtlerGeheimdienste1

DDR-Bürgerrechtler und westliche Geheimdienste: Hirsch, Eppelmann, Jahn, Fuchs, Klier, Templin, Eisenfeld…Ausriß. (aus: Heiße Schlachten im Kalten Krieg, edition Ost)

JugoThierseOstdeutsche

Ausriß DER SPIEGEL, SPD-Thierse:”Die Ostdeutschen sind es nicht gewöhnt, sich als Teil des Westens zu sehen.”

In Ostdeutschland verdichtet sich der Eindruck, daß sich die GRÜNEN über Naturzerstörung, beschleunigten Artenrückgang freuen. Andernfalls, so ist zu hören, hätten sie mit ihren politischen Möglichkeiten dies verhindern, für größeren Artenreichtum sorgen können.

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USA-Kreuzer schießt 1988 iranisches Passagierflugzeug ab – 290 Tote. “Nach Angaben der US-Regierung war das Flugzeug von der Schiffscrew als eine angreifende feindliche F-14 Tomcat identifiziert worden.” Woran deutsche Staatsmedien derzeit natürlich nicht erinnern(dürfen).

Freitag, 10. Januar 2020 von Klaus Hart

Iran-Air-Flug 655

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Iran-Air-Flug 655
Iranair655shootdown.png

Zeichnung des Airbus A300, der auf dem Flug 655 abgeschossen wurde

Unfall-Zusammenfassung
Unfallart Abschuss
Ort Persischer Golf
Datum 3. Juli 1988
Todesopfer 290
Überlebende 0
Luftfahrzeug
Luftfahrzeugtyp Airbus A300B2-203
Betreiber Iran Air
Kennzeichen EP-IBU
Abflughafen Mehrabad International Airport
Zwischenlandung Bandar Abbas International Airport
Zielflughafen Dubai International Airport
Passagiere 275
Besatzung 15
Listen von Flugunfällen

Iran-Air-Flug 655 (IR655) war ein Linienflug der Iran Air von Teheran über Bandar AbbasIran nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am 3. Juli 1988 wurde diese Route von einem Airbus A300B2 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-IBU geflogen. Die Maschine wurde auf der zweiten Teilstrecke des Fluges über dem Persischen Golf nahe Qeschm von der Besatzung des US-Kriegsschiffs USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, wobei alle 290 Menschen an Bord getötet wurden. Nach Angaben der US-Regierung war das Flugzeug von der Schiffscrew als eine angreifende feindliche F-14 Tomcat identifiziert worden.

Es handelt sich um das schwerste Unglück eines Flugzeugs der Marke Airbus sowie den opferreichsten Flugzeugabsturz im Iran.
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Irakkrieg, NATO, Hintergrund. Der Tod des Reuters-Journalisten, Wikileaks-Video. “Collateral Murder”. “Come on, fire!” “Wikileaks Iraq Video US Gunship killing & US Soldier’s Confession”.

Mittwoch, 08. Januar 2020 von Klaus Hart

Video anklicken: https://www.youtube.com/watch?v=HfvFpT-iypw.

“Come on, fire!” – die Mordszenen, Assange:https://www.youtube.com/watch?v=kLic1Y3re-A.

Die derzeitige Berichterstattung der Staatsmedien über den Irak-Iran-Konflikt ist ähnlich realitätsfeindlich wie damals.http://www.hart-brasilientexte.de/2020/01/10/usa-kreuzer-schiesst-1988-iranisches-passagierflugzeug-ab-290-tote-nach-angaben-der-us-regierung-war-das-flugzeug-von-der-schiffscrew-als-eine-angreifende-feindliche-f-14-tomcat-identifiziert-wor/

Bag1

Ausriß.

Bag2

Bag3

NATO im Irak – NATO in Jugoslawien:

JugoKonvoi1

Ausriß DER SPIEGEL, NATO-Angriff auf Flüchtlingskonvoi.

Ostdeutsche Bürgerrechtler bei den GRÜNEN(Bündnis 90)

Grund zu feiern?  (Malte Fröhlich) Zeitschrift Ossietzky

Es waren auch in der DDR nicht die vielen angeblich angstfreien und mutigen Menschen, die von einem verknöcherten System mehr menschliche Veränderungen verlangten, als dieses in der Lage oder bereit gewesen ist, mit Reformen zu ermöglichen. Es war eine verschwindende Minderheit, die trotz ihrer Ängste ins Handeln kam. Die vielen Angstfreien und Mutigen traten erst in Erscheinung, als die Repressionen nachließen. Hier beginnt bereits die Fälschung in der Geschichtsschreibung. Und die verschwindende Minderheit wollte rechtsstaatliches Handeln auch und gerade von den Regierenden sowie einen achtsamen Umgang mit der Mitwelt. Sie wollte keinen Wohlstand auf Kosten anderer Länder und künftiger Generationen.

 

Seit 1999 gibt es keinen einzigen Tag ohne Kriegsbeteiligung von Bundeswehrmitgliedern. Diese 20 Jahre Dauerkriege sind eine Folge unseres politischen Einsatzes in der DDR! Ohne Zusammenbruch des Ostblocks gäbe es keine Osterweiterung der NATO und keine so dummfreche Kriegstreiberei jenseits des Völkerrechts durch die uns Regierenden und das Militär.

 

Ich habe in der DDR trotz meiner Ängste widersprochen, gefordert, gestritten und mich exponiert. In Anbetracht dieser 20 Jahre Kriegsgeschichte schäme ich mich heute dafür. Hätte eine verschwindende Minderheit, zu der ich damals zählte, nicht so deutlich widersprochen, würden heute nicht schon wieder Autobahnen nach Osten für Kriegsgerät ertüchtigt und Panzer an die russische Grenze geschickt.

 

Was sollte ich an dieser Situation feiern können?

 

Unser, mein Widerspruch damals hat zu den heutigen Kriegstreibereien mit beigetragen, dies gilt es zunächst zu erkennen…

JugoKonvoi2

Ausriß.

 

wikileakssp1.JPG

1,9 mil inscritos

Video footage from a U.S. Apache helicopter in 2007 leaked by U.S. Army intelligence analyst and whistleblower Bradley Manning to Wikileaks. The video shows Reuters journalist Namir Noor-Eldeen, driver Saeed Chmagh, and several others as the Apache shoots and kills them in a public square in Eastern Baghdad after they are apparently assumed to be insurgents. After the initial shooting, an unarmed group of adults and children in a minivan arrives on the scene and attempts to transport the wounded. They are fired upon as well. The official statement on this incident initially listed all adults as insurgents and claimed the US military did not know how the deaths ocurred.
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(more…)

Völkerrechtswidrige NATO-Aggression gegen den Irak – rd. 1,5 Millionen Tote, meist Zivilisten. Wieviele Tote kalkuliert die NATO diesmal ein? Schuldige der Irak-Agression immer noch nicht vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag abgeurteilt…Deutschland und der Marionetten-Status.(Siehe fehlende Nordstream-2-Gegensanktionen) Irak-Iran-Konflikt und übliche Medienzensur in Deutschland. USA werden nicht aus der NATO ausgeschlossen – Kommentar überflüssig. US-Rüstungsindustrie bestimmt weiter Trump-Kurs.

Montag, 06. Januar 2020 von Klaus Hart

“Die Medien lassen in ihrer Berichterstattung durchweg die tatsächlichen Hintergründe von Konflikten unbeachtet.” SPD-Politiker Andreas von Bülow

Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew in Sao Paulo: “Die Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege führen.”http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/.

TrumpLibertyKarnev

Ausriß.

Irakkrieg, Hintergrund. Der Tod des Reuters-Journalisten, Wikileaks-Video. “Collateral Murder”. “Come on, fire!” “Wikileaks Iraq Video US Gunship killing & US Soldier’s Confession”. **

Video footage from a U.S. Apache helicopter in 2007 leaked by U.S. Army intelligence analyst and whistleblower Bradley Manning to Wikileaks. The video shows Reuters journalist Namir Noor-Eldeen, driver Saeed Chmagh, and several others as the Apache shoots and kills them in a public square in Eastern Baghdad after they are apparently assumed to be insurgents. After the initial shooting, an unarmed group of adults and children in a minivan arrives on the scene and attempts to transport the wounded. They are fired upon as well. The official statement on this incident initially listed all adults as insurgents and claimed the US military did not know how the deaths ocurred.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2019/10/07/nato-besetzt-weiter-voelkerrechtswidrig-teile-syriens-groko-und-bundestag-schweigen-landtagswahlkaempfe-ohne-dieses-thema-das-tuerkische-militaer-steht-laut-weissem-haus-kurz-davor-in-nordsyri/

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/08/05/massaker-nation-usa-wieso-ist-sie-immer-noch-nato-mitglied-im-inf-kontext-2019-duerfen-deutsche-staats-und-mainstreammedien-wegen-strenger-zensurvorschriften-nicht-informieren-wieviel-die-usa-die/

“Islam-Experte Michael Lüders zum Mord an Soleimani” – ARTE 2020:https://www.arte.tv/de/videos/094645-000-A/islam-experte-michael-lueders-zum-mord-an-soleimani/.

 Lüders zum US-Staatsterror: “Es ist ganz klar, daß der Iran diese Ermordung rächen wird”

PegidaVölkermordzentrale15

Pegida Dresden: “Ami go home! Ende der Besatzung. Raus aus der NATO. USA – internationale Völkermordzentrale”.

“Amerikas Politiker. Aus Prinzip verantwortungslos.” FAZ 2015:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/15/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-faz-2015-die-usa-und-der-voelkerrechtswidrige-krieg-gegen-den-irak/

-“In Washington genießen Menschen wie Paul Wolfowitz, der politische Architekt des Irakkriegs, ein entspanntes Privatleben. Ihre Fehler muss die Welt ausbaden…Die Fehler im Umfeld des Irak-Krieges reichten über den Tatbestand fingierter Belege für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen hinaus. Während der anschließenden Besatzung wurden immer wieder schwere Fehler begangen. Es wurden Milliarden Dollar für den Wiederaufbau veruntreut. Die Konsequenzen? Am besten sind sie mit den englischen Worten beschrieben: Don’t ask, don’t tell…Das politische Washington, so reich es bekanntermaßen an Informationsquellen bis hin zur feinsten Verästelung weltweiter Spionage mittels der NSA-Tentakel ist, ignoriert Warnungen im Vorfeld des 11. Septembers 2001. Dafür ist bis heute niemand zur Verantwortung gezogen worden. Obendrein wird auch das dubiose Wirken Saudi-Arabiens im unmittelbaren Umfeld der Anschläge bis heute unter Verschluss gehalten. Wer will da wen schützen und warum?…Einerseits reicht der lange Arm des amerikanischen Gesetzes glücklicherweise so weit, dass weltweit Fifa-Funktionäre, gleich welcher Herkunftsnation, vor den amerikanischen Kadi gebracht werden können. Andererseits können Wolfowitz, Cheney oder Rumsfeld, die vergleichsweise weit mehr Dreck am Stecken haben, weiterhin frei herumtollen…Was bedeutet all das für das Bewusstsein der amerikanischen Öffentlichkeit? Etwas Fatales: Es herrscht ein permanenter Zustand kollektiver Amnesie…”

“Doom And Gloom”:https://www.youtube.com/watch?v=1DWiB7ZuLvI&feature=player_embedded

RollingStonesDoom

Die Ziele des völkerrechtswidrigen NATO-Krieges gegen den Irak – Säuberung der Region von Christen. “Als eine von den USA geführte Allianz 2003 in den Irak einmarschierte, lebten noch mehr als eine Million Christen. Jetzt seien es optimistisch geschätzt gerade noch 250.000…” ARD-Tagesschau am 10.9. 2016. “Kirchenführer ist gegen Merkels Politik”. Viele Christenkiller aus Deutschland – NATO garantierte freie Nachschubwege übers NATO-Land Türkei zum Islamischen Staat nach Syrien…http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/10/die-ziele-des-voelkerrechtswidrigen-nato-krieges-gegen-den-irak-saeuberung-der-region-von-christen-als-eine-von-den-usa-gefuehrte-allianz-2003-in-den-irak-einmarschierte-lebten-noch-mehr-als-ein/.

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/23/usa-sanktionen-gegen-nord-stream-2-mehrere-tage-nach-verhaengung-immer-noch-keine-adaequate-groko-antwort-in-relation-zum-wertvolumen-des-deutsch-russischen-gasgeschaefts-thueringen-ministerpraeside/

PegidaBesatzungstruppen1

“US-Besatzungstruppen samt ihrer Atomwaffen raus aus Deutschland” – Pegida-Spruchband

Afghanistan-GroKo-Politik und Kosten für den deutschen Steuerzahler:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/08/afghanistan-ist-eine-einzige-pleite-die-die-amerikanische-politik-verschuldet-hat-alexander-gaulandafd-in-erfurt-am-7-10-2015-joachim-gauck-sagt-usa-besuch-trotz-us-kriegsverbrechen-von-konduz/.

US-Kriegsverbrechen in Kundus 2015:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/08/afghanistan-2015-das-juengste-us-kriegsverbrechen-us-angriff-auf-klinik-in-kunduz-aerzte-ohne-grenzen-gehen-von-vorsatz-aus-illustrierte-der-spiegel-oktober-2015-bundeswehr-in-afghanistan-w/

Die US-Luftwaffe hatte das Kriegsverbrechen am ersten Oktoberwochenende verübt – Bundespräsident Joachim Gauck begann dessenungeachtet am Montag, dem 5. Oktober 2015 seinen offiziellen Staatsbesuch in den USA. Dies spricht Bände über Gaucks Wertvorstellungen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/08/afghanistan-2015-das-juengste-us-kriegsverbrechen-us-angriff-auf-klinik-in-kunduz-aerzte-ohne-grenzen-gehen-von-vorsatz-aus-illustrierte-der-spiegel-oktober-2015-bundeswehr-in-afghanistan-w/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/

“Die Zeit” 2014 zum Irak-“Kriegsgrund”:  

“Der berühmteste Kriegsgrund der jüngeren Geschichte waren die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins. Die gab es nie, aber deswegen marschierte das US-Militär vor elf Jahren in den Irak ein.”

Welche Politiker damals frech logen – doch weiter in Amt und Würden sind…

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/ukraine-2014-der-beruhmteste-kriegsgrund-der-jungeren-geschichte-waren-die-massenvernichtungswaffen-saddam-husseins-die-gab-es-nie-aber-deswegen-marschierte-das-us-militar-vor-elf-jahren-in-den/

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“Freier Irak”. Ausriß 2011, Angeli, Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/wikileaks-video-aus-dem-irakkrieg-anklicken/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/barack-obamas-rede-in-rio-de-janeirochurrascaria-diskurs-war-enttauschend-laut-folha-de-sao-paulo/

http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/11/kriegsvorbereitung-der-nato-gegen-syrien-im-april-2018-deutsche-friedensbewegung-offenkundig-mausetotvon-interessierter-seite-abgeschaltet-keinerlei-bundesweite-protestaktionen/

IrakkriegAugstein1

Ausriß Jakob Augstein, DER SPIEGEL 2014.

Jakob Augstein:…Aber seitdem hat sich der Westen heillos in seinen Lügen und Irrtümern verheddert. Steinmeier und seinen “Experten” in den Stabsstellen, in den Thinktanks und den Zeitungsredaktionen mag es gelingen, die moralischen Verheerungen der westlichen Abenteurerpolitik in einer großen historischen Bilanz als Verluste zu verbuchen. Die Deutschen können das offenbar nicht.

“Denn es hat ihnen noch immer niemand erklärt, wie wir nach den Erfahrungen der Irak-Lüge jemals wieder den Amerikanern glauben sollen, wenn sie mit “Beweisen” für finstere Bedrohungen um die Ecke kommen, die einen Militärschlag nötig machen.”http://www.hart-brasilientexte.de/2019/03/21/mosambik-der-tropensturm-idai-2019-und-die-von-deutschen-staats-und-mainstreammedien-weiter-dank-strenger-zensur-verheimlichten-hintergrundinformationen-deutschland-die-usa-und-andere-nato-staa/

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VietnamfilmBorntokill

“Born to kill”, Ausriß Vietnamkriegsfilm “Full Metal Jacket”.

“Der Vietnamkrieg war illegal” Süddeutsche Zeitung 2011.

“Der illegale Krieg. Die Pentagon Papers werden erstmals vollständig freigegeben.  An diesem Montag wird ein bislang streng gehütetes Staatsgeheimnis preisgegeben: Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt,und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht.”

Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen.[2] (Wikipedia)

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/

USA und Vietnamkrieg:http://www.ardmediathek.de/tv/Gott-und-die-Welt/Auf-ewig-verseucht/Das-Erste/Video?documentId=32231182&bcastId=2833732

SPD-Politiker Andreas von Bülow:” In den Industriestaaten, deren Bevölkerung die Komplexität der Lebensverhältnisse kaum noch durchschaut, lassen sich  mit dem Instrumentarium der manipulierten Demokratie inzwischen Ergebnisse erreichen, die denen einer Diktatur in nichts nachstehen. Mit dem fernsehträchtigen Kandidaten im Schaufenster, einer wirtschaftlich und finanziell manipulierten Presse in der Hinterhand und dem geschickten Einsatz von Brot und Spielen, heute tititainment genannt, können die phantastischsten Kombinationen erreicht werden.”

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Manfred Knake und die Windkraft.

Montag, 30. Dezember 2019 von Klaus Hart

Oma – Umweltsau, Nazisau – Kulturniveau in Zeiten der Merkel-GroKo. “Kommunikationsdesaster beim WDR”. BILD: SPD-Chefin verteidigt “Umweltsau”-Schmählied.

Montag, 30. Dezember 2019 von Klaus Hart

https://www.achgut.com/artikel/kommunikationsdesaster_beim_wdr_der_originaltext_im_wortlaut

B1

http://www.hart-brasilientexte.de/2018/02/11/wasungenthueringen-karneval-2018-fotoserie-ihr-konntet-einwanderung-nicht-stoppen-jetzt-muessen-wir-mit-polizeischutz-shoppen-viel-kritik-an-machteliten-und-ihren-politschauspielern-politm/,

ARDWilhelmGebühren18

“Unser Angebot hat seinen Preis”. ARD-Chef Ulrich Wilhelm, Ex-Sprecher von GroKo-Chefin Angela Merkel/CDU…Wie Regierungspolitik & Medien verzahnt sind. Ausriß westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW)

Zwangsfinanzierung für absurd hohe Gehälter:http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bis-zu-399-000-euro-im-jahr-das-verdienen-intendanten-und-redakteure-bei-den-oeffentlich-rechtlichen-a2219111.html

ARDIntendantenLohn17

 Ausriß BILD 2017. “Die Gehaltsliste der ARD-Bosse”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/29/fick-die-cops-sie-sind-bullenschweine-wie-das-groko-system-tickt/

Wasu8

“Über Jamaika lacht die Sonne – über Deutschland lacht die Welt!”http://www.hart-brasilientexte.de/2019/07/17/merkel-65/

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/23/usa-sanktionen-gegen-nord-stream-2-mehrere-tage-nach-verhaengung-immer-noch-keine-adaequate-groko-antwort-in-relation-zum-wertvolumen-des-deutsch-russischen-gasgeschaefts-thueringen-ministerpraeside/

SPD-Sprachgebrauch. Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Renate Schmidt und die “zehn nackten Neger”. “gab an wie zehn nackte Neger”:

RenateSchmidtSPDnackteNeger99

Ausriß. DER SPIEGEL.

Stegner1

 

http://www.pi-news.net/2020/01/buergerkrieg-in-strassburg/

Also doch nur Vasallen, Marionetten, besetztes Land?

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/23/usa-sanktionen-gegen-nord-stream-2-mehrere-tage-nach-verhaengung-immer-noch-keine-adaequate-groko-antwort-in-relation-zum-wertvolumen-des-deutsch-russischen-gasgeschaefts-thueringen-ministerpraeside/

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/08/05/massaker-nation-usa-wieso-ist-sie-immer-noch-nato-mitglied-im-inf-kontext-2019-duerfen-deutsche-staats-und-mainstreammedien-wegen-strenger-zensurvorschriften-nicht-informieren-wieviel-die-usa-die/

Wasungen-Karneval: http://www.hart-brasilientexte.de/2018/02/11/wasungenthueringen-karneval-2018-fotoserie-ihr-konntet-einwanderung-nicht-stoppen-jetzt-muessen-wir-mit-polizeischutz-shoppen-viel-kritik-an-machteliten-und-ihren-politschauspielern-politm/

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Ostukraine-Gefangenenaustausch 2019 – brasilianischer Menschenrechtsaktivist Rafael Lusvarghi wieder frei. ”Die Europäische Union ist eine Diktatur von Mafias, die die lokale Kultur zerstören”.

Sonntag, 29. Dezember 2019 von Klaus Hart

https://deutsch.rt.com/europa/96268-gefangenenaustausch-in-ostukraine/

http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/06/er-wurde-gefoltert-der-fall-des-brasilianers-rafael-lusvarghi-der-auf-der-seite-der-antinazistischen-streitkraefte-der-ostukraine-kaempfte-ukrainisches-gericht-verurteilt-ihn-zu-13-jahren-haft/

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/02/brasilianischer-menschenrechtsaktivist-rafael-lusvarghi-2015-waehrend-waffenstillstand-durch-ukrainische-streitkraefte-verwundet-laut-medienberichten-in-brasilien-und-russland-lusvarghi-kaempft-in-i/

“Brasileiro é arrastado pelas ruas de Kiev após ser preso por terrorismo”:https://globoplay.globo.com/v/6733040/,

 http://voicesevas.ru/

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Ausriß. Brasilianischer Menschenrechtsaktivist Rafael Lusvarghi 2014 als Mitglied der internationalen Brigaden an der Südfront in der Ostukraine.

 

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Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2016/06/24/brexit-2016-die-europaeische-union-ist-eine-diktatur-von-mafias-die-die-lokale-kultur-zerstoeren-rafael-lusvarghi-brasilianischer-menschenrechtsaktivist-in-der-ostukraine/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/30/russen-in-deutschland-schicken-hilfsguter-in-die-ostukraine/

Ukraine und Manipulationsmethoden:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/

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Rafael Lusvarghi, mit freiem Oberkörper,  bei Anti-WM-Demonstration in Sao Paulo, am Tage seiner Verhaftung, der eine 45-tägige Einkerkerung folgte.  Die Demonstration gehörte zu den eindrücklichsten während der Geldfußball-WM.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/27/brasilianischer-anti-wm-demonstrant-jetzt-bei-antinazistischen-regierungsgegnern-der-ostukraine-laut-landesmedien/

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Brasilien – strategischer Partner der Merkel-GroKo…http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/13/venezuela-2019-wieso-berichten-deutsche-staats-und-mainstreammedien-nichts-mehr-noch-unlaengst-war-venezuela-jeden-abend-topthema-der-zwangsfinanzierten-ard-tagesschau-wurde-der-eindruck-erweckt/

Hintergrundtexte:

Deutschlands merkwürdige Sonderbeziehungen zu Brasilien

1953 geht das allererste deutsche Bundesverdienstkreuz der Spitzenklasse, die nur an Staatschefs verliehene „Sonderstufe des Großkreuzes“, ausgerechnet an den berüchtigten brasilianischen Ex-Diktator Getulio Vargas. Bundeskanzler Konrad Adenauer und Bundespräsident Theodor Heuss festigen damals zielstrebig die Beziehungen zu den USA und Westeuropa, hätten durchaus einen dortigen Politiker  für außerordentliche Verdienste ehren können. Indessen wird Getulio Vargas aus dem fernen Tropenlande vorgezogen – ganz offensichtlich aus wohlerwogenen Gründen. Vargas und seine preußisch-deutsch geprägten Militärs sind nach 1945 regelrecht scharf darauf, möglichst viele hohe Nazis, Kriegsverbrecher wie belastete Fachleute aufzunehmen, von ihren Kenntnissen zu profitieren, sie auf guten, lukrativen Posten unterzubringen, auch in den Massenmedien mitmischen zu lassen. Während der blutigen lateinamerikanischen Militärdiktaturen sind deutsche Kriegsverbrecher länderübergreifend beim Verfolgen und Ermorden von Oppositionellen mit federführend. „Die hohen Nazis haben allein jüdisches Vermögen im Schätzwert von dreihundert Millionen Dollar nach Brasilien gebracht“, sagt Sao Paulos Rabbiner Henry Sobel, „das Tropenland am Zuckerhut erschien ihnen geradezu als Paradies!“ Mit dem vielen Geld, dazu einem Teil des legendären Schatzes der SS, hätten sie nicht nur extrem rechte Organisationen finanziert, sondern auch Grundbesitz und Firmen gekauft. Josef Mengele, der als KZ-Arzt von Auschwitz gleich an der Eisenbahnrampe Hunderttausende für die sofortige Vergasung bestimmt, lebt bis zu seinem Tode unbehelligt in Südbrasilien, hält unter den Augen Bonns engste Kontakte zu Altnazis und SS-Größen in Deutschland und Österreich. Franz Stangl, Kommandant des KZ Treblinka, verantwortlich für den Mord an etwa neunhunderttausend Juden, lebt sechzehn Jahre lang unbehelligt in Sao Paulo, bekommt von VW do Brasil einen guten Job, wird erst 1967 an Deutschland ausgeliefert, stirbt ein Jahr darauf im Gefängnis. Gustav Wagner, KZ-Chef von Sobibor, wo rund 250000 Juden umkamen, ist in Sao Paulo, wegen der enormen teutonischen Wirtschaftskapazitäten auch „größte deutsche Industriestadt“ genannt, ebenfalls hoch willkommen. Gleiches gilt für Herbert Cukurs, den Massenmörder von Riga. Er wird sogar von Sao Paulos Polizei beschützt, hat Wachposten vor seinem Haus, nachdem ihn zwei nach Brasilien ausgewanderte KZ-Insassen wegen der Massenmorde angezeigt hatten. 1950, drei Jahre vor der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Getulio Vargas, sagen Cukurs brasilianische Generäle und Generalmajore, mit denen er eng befreundet ist:“Du hast einen einzigen Fehler begangen – du hättest alle Juden töten sollen.“ Zu dieser Zeit ist in Bonn längst Hans Globke, der als Referent für Staatsangehörigkeitsfragen im Reichsinnenministerium den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen der Nazis verfaßte und antijüdische Gesetze mitformulierte, Adenauers rechte Hand, enger Vertrauter – von 1953 bis 1963 sogar Staatssekretär. Getulio Vargas ist seit dem Beginn der Nazizeit sein Mann: 1930 kommt Vargas durch einen Putsch an die Macht, wird es unter ihm in Brasilien Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben. Auf Hitlers, gar Eichmanns, trifft man bis heute – im Telefonbuch von Sao Paulo steht allen Ernstes ein „Himmler Hitler Göring Ferreira Santos“. Brasiliens führende Antisemitismus-Expertin Maria Luiza Tucci Carneiro, Professorin an der Uni Sao Paulo: „Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete. Per Geheimdekret verbot Vargas Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden – der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. Die Vargas-Regierung ist mitschuldig an nazistischer Ausrottung, an der Judenvernichtung. Vargas förderte die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien, ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten.“ In keinem Land außerhalb Deutschlands hat die NSDAP mehr Mitglieder als in Brasilien. Auch an den deutschen Schulen grüßt man „Heil Hitler“, singt bei Aufmärschen der Ortsgruppen Rio und Sao Paulo alle gängigen SA-und SS-Lieder.  Nach Filinto Müller, dem berüchtigten Chef und Oberfolterer der politischen Polizei von Getulio Vargas, sind bis heute Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Erst 1942 bricht Diktator Vargas mit Nazideutschland, um nicht auf der Verliererseite zu stehen – auch auf Druck der USA. Doch schon 1949, nur vier Jahre nach Kriegsende, werden wiederum Einreisevisa für Juden per Geheimdekret verboten. Das offizielle Argument: Es handele sich um Überlebende der KZs, also psychisch gestörte Leute, an denen Brasilien kein Interesse haben könne. Während des zweiten Weltkrieges gehen ungezählte Deutsch-Brasilianer heim ins Reich, um in Wehrmacht, SS mitzukämpfen, führende Positionen zu besetzen. Ein Nicht-Deutschstämmiger ist sogar Aufseher im KZ Auschwitz, nimmt als SS-Unterscharführer an den entsetzlichen Verbrechen teil. Nach 1945 kehren alle Belasteten problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurück – erst heute, wo es zu spät ist, will man die Kriegsverbrecher unter den Rückkehrern ermitteln. Leonel Brizola, bis zu seinem Tode 2004 Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, gehört neben vielen namhaften Intellektuellen zu den Vargas-Glorifizierern, nennt den Diktator stets seinen politischen Mentor, bezeichnet Willy Brandt als persönlichen Freund.

Tucci Carneiro, die den Klassiker „ O Antisemitismo na Era Vargas“ schrieb, wirft den brasilianischen Regierungen vor, ab1946 nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher gedeckt zu haben. Dafür sind die alten und neuen Nazis, die alte und neue Rechte dieser Erde, aber auch Teile von Deutschlands Eliten, Brasilien ewig dankbar, zeigen sich erkenntlich, wirken unermüdlich für ein möglichst positives Image der inzwischen zehntgrößten Wirtschaftsnation. Jenes bis heute in Deutschland kultivierte Klischeebild vom fröhlichen, aufstrebenden Zukunftsland Brasilien wird nach Goebbels-Manier unter Diktator Vargas produziert.

Gemäß brasilianischen Qualitätszeitungen belegen Dokumente, daß Multis wie VW und Mercedes-Benz nach 1964 mit der politischen Diktaturpolizei DOPS kooperierten. Diese Firmen hätten Namen oder andere Angaben über Gewerkschafter und Streikende an DOPS weitergegeben oder nachgefragt, ob gegen bestimmte Arbeitskräfte, die man einstellen wolle, „etwas vorliegt“.

Brasilien hat enorme internationale Wettbewerbsnachteile, weil in dem riesigen Flächenstaat von der 24-fachen Größe Deutschlands bis heute Exportwaren zu den Häfen über tausende Kilometer per LKW transportiert werden müssen, das überregionale Schienennetz seit den 50er Jahren nicht mehr ausgebaut, sondern zielstrebig vernichtet wurde. Selbst zwischen den Millionen-Metropolen Rio und Sao Paulo wurde der ökologischere, sehr preiswerte Personen-Bahnverkehr eingestellt, ist man heute fast durchweg auf unbequeme, teure und stinkende Busse mit nervendem Zwangsfernsehen angewiesen. Wer hatte von dieser diktierten Verkehrspolitik immense Vorteile, zog daraus riesigen Profit? Experten weisen ironisch auf die Marken der allermeisten LKW und Busse – Mercedes-Benz und VW. Die Bahn-Konkurrenz sei ausgeschaltet worden.

Wie wäre das in Deutschland – von Hamburg bis München oder Berlin nur in Bussen, die ein Mehrfaches an CO2 ausstoßen als die Bahn?

Zu den deutsch-brasilianischen Sonderbeziehungen zählt natürlich auch die Menschenrechtsfrage: Einen so netten, entgegenkommenden Partner setzt man wegen alltäglicher Folter und Todesschwadronen, wegen Massakern und Sklavenarbeit, Terror und Gewalt gegen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten natürlich nicht unter Druck, droht ihm auch keinerlei Sanktionen an. Amnesty International und Brasiliens Kirche hatten von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer jüngsten Lateinamerika-Visite deutliche Worte zur gravierenden Menschenrechtslage angemahnt. Die fielen nicht, wie bei vorangegangenen Politikervisiten aus Deutschland – kirchliche brasilianische Menschenrechtsaktivisten äußerten sich deshalb tief enttäuscht. Wie zuvor unter Rot-Grün, wurde beim Merkelbesuch der umstrittene deutsch-brasilianische Atomvertrag indessen erneut verlängert, garantierte Berlin laut Angaben Brasilias den Bau eines weiteren Atomkraftwerks bei Rio. Das Nuklearabkommen war 1975 mit dem Militärregime geschlossen worden – Bundeskanzler Helmut Schmidts Außenminister Hans-Dietrich Genscher unterzeichnete, Siemens-KWU  – jetzt im Boot mit der französischen AKW-Industrie –  sollte die Atommeiler errichten. Unweit des Bauplatzes, so Zeitzeugen, werden damals politische Häftlinge lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, im fernen Amazonien hoch über der Wildnis aus Helikoptern gestoßen. Viele Greueltaten bleiben im Dunkeln, weil auch unter dem jetzigen Staatschef Luis Inacio Lula da Silva die wichtigsten Dokumente der Diktaturzeit geheim bleiben. 1979, als die Foltergeneräle regieren, läßt der damalige Gewerkschaftsführer Lula durch seine teilweise Bewunderung für Adolf Hitler aufhorchen:“Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen…Was ich bewundere, ist die Veranlagung, Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.“ Brasilianische Konzernchefs und Multimillionäre betonen regelmäßig, daß Lula niemals ein Linker war. Das nicht-linke politische Spektrum befindet sich gerade in Brasilien, dem Testlaboratorium des Neoliberalismus, in einer besonders komfortablen Situation. „Hier gibt es keine linke Organisation – soetwas ist hier nicht verwurzelt“, sagt der renommierte Sozialwissenschaftler Claudio Abramo aus Sao Paulo, Exekutivdirektor der Anti-Korruptions-NGO „Transparencia Brasil“. „Und ein gesellschaftliches Segment, das eine linke Partei tragen könnte, existiert auch nicht. Wir sind ein unterentwickeltes Land.“

Zensurpeitsche „politische Korrektheit“

Ausgewogene Faktenberichterstattung über eine immer komplexere Welt  wird in Europa durch Vorschriften scheinheiliger political Correctness zunehmend verhindert

 

Unlängst weilte der brasilianische Indioführer Davi Kopenawa Yanomami in Berlin, um von der deutschen Regierung die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 zu fordern. Diese bestimmt unter anderem, daß die sozialen, kulturellen, religiösen und geistigen Werte, Bräuche und Gepflogenheiten der Indiostämme anzuerkennen und zu schützen sind. Zu den Stammestraditionen zählen das Töten von Kindern, der sogenannte Infantizid, aber auch Sex mit Kindern, wie all jene Journalisten, die über die Visite des Indioführers berichteten, natürlich genau wissen. In Berlin hatten die Medienvertreter daher die einmalige Chance, sich von einem der angesehensten lateinamerikanischen Indio-Politiker sozusagen aus erster Hand über derartige Gebräuche und Gepflogenheiten informieren zu lassen. Wir alle haben gesehen, wie es ausgegangen ist: Wegen der Vorschriften politischer Korrektheit wurden journalistische Informationspflichten verletzt, erfuhr die deutsche Öffentlichkeit nichts über die komplexe soziokulturelle Problematik. Jene Fakten, die fehlten, stammten aus dem ellenlangen Tabu-Kodex politischer Korrektheit, gegen den nur in Ausnahmefällen verstoßen wird.

Natürlich hätte man Davi Kopenawa Yanomami in den vielen Interviews nach brasilianischen Medizinerangaben fragen müssen, denen zufolge etwa 2004 mindestens 98 Yanomami-Kinder von den eigenen Müttern per Infantizid umgebracht worden sind. Zu den Methoden zählen das Erschlagen, Ersticken, lebendige Eingraben. Auch über den Geschlechtsverkehr mit Kindern gibt es  zahlreiche gutfundierte anthropologische und soziologische Studien. Davi Kopenawa Yanomami hätte daher ruhig einmal aus seiner Sicht erläutern können, wieso zahlreiche Indiomädchen schon von acht, neun Jahren an sexuell aktiv sind. Schließlich vertritt man dazu beispielsweise in Deutschland, auch vom Gesetzgeber her, ganz bestimmte Positionen. Die Medizinerin Ana Lucia Salazar von der Indianerorganisation Coiab sagte mir: „Bei Stämmen, wie den Yanomami läuft es so – ab der ersten Menstruation werden die Mädchen von den Männern als tauglich für Sex angesehen und dafür ausgewählt. Gewöhnlich werden die Indianerinnen mit zehn, zwölf Jahren schwanger und leben dann mit jemandem zusammen.“ 2006 hatte ein Apurinà-Mädchen Amazoniens mit nur neun Jahren ein Kind geboren – der Vater war ein erwachsener Indio. Die Medizinerin nennt derart frühen Sex schädlich für die Gesundheit, die Persönlichkeitsentwicklung der Indiomädchen. „Aber die Indianer sehen es eben nicht so, für sie ist das gar nicht zu früh.“ Indioführer lehnen ab, daß das brasilianische Kinderschutzstatut auf die Stämme angewendet wird, fordern Ausnahmeregelungen.

Laut Medizinerin Ana Lucia Salazar wird der Infantizid auch bei den Yanomami praktiziert. “Für sie ist es ein Akt der Liebe zum Kind. Die Indios sehen es so: Wenn ein Kind mit Geburtsfehlern, mit Behinderungen zur Welt kommt, wird es leiden, auch später als Erwachsener, wird es diskriminiert, wird es eben Gesundheitsprobleme haben.“

Edgar Rodrigues, selbst ein Indio und zudem Administrator der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI in Amazonien nennt die Kindstötung bei den Stämmen etwas Natürliches: “Ein Kind mit Behinderungen, mit Mängeln würde aus deren Sicht nicht für die Arbeit hier auf der Erde nützen, hätte nicht alle Potenzen für den Dienst an der Gemeinschaft. Und damit dieser Mensch eben nicht das ganze Leben leidet, praktizieren sie diese frühe Euthanasie. Sie ist nicht nur bei den Yanomami, sondern auch bei anderen Stämmen Amazoniens üblich.“

Stichwort Euthanasie – auch deshalb hätte es reichlich Interviews mit Davi Kopenawa Yanomami geben müssen. Machistische Indio-Väter akzeptieren nicht selten nur die Geburt eines Jungen. Dies heißt: Wenn die Ehefrau statt des gewünschten Jungen hintereinander vier Mädchen zur Welt bringt, erst die fünfte Geburt einen Jungen ergibt, fallen eben die Mädchen durchweg dem Infantizid zum Opfer. Kinder  alleinstehender Mütter werden häufig ebenfalls getötet.  Denn diese, heißt es, hätten beim Aufwachsen keinen gesellschaftlichen Platz im Stamm.

Weitere eigentlich notwendige Fragen aus dem Tabu-Katalog: Hat der immer wieder beklagte Rückgang der Indiobevölkerung etwa auch mit dem Infantizid zu tun?  Herrscht bei den häufig von Macho-Gewalt geprägten Stämmen meist ein deutlicher Männerüberschuß, weil die Männer gewöhnlich den besten, wertvollsten Teil der Nahrung für sich beanspruchen, Indiofrauen daher anfälliger für Krankheiten sind, eine höhere Todesrate haben? Ein FUNAI-Anthropologe sagte mir: „In Brasilien ist niemand machistischer als die Indianer.“

Und der Kannibalismus – gab es ihn tatsächlich noch bis in die sechziger Jahre? Indios nennen sich gewöhnlich Naturschützer, jegliche Naturzerstörung sei ihnen fremd. Lügen daher enommierter brasilianische Umweltexperten, die just das Gegenteil konstatieren, Indiostämme als Umweltzerstörer beschreiben? Praktizieren Indianer tatsächlich bis heute Feuerjagd, treiben sich das Wild mit Flammenwänden zu, wobei das Feuer oft außer Kontrolle gerät, ganze Reservatsflächen vernichtet?

All diese Fakten sind seit Jahrzehnten bestens bekannt, werden indessen just wegen der Vorschriften politischer Korrektheit unterdrückt. Ich erlebe dieses unwürdige Theater als Brasilienkorrespondent seit meinem Start von 1986 in Rio. Über die allermeisten soziokulturellen Tatbestände in Ländern der Dritten Welt – und nicht nur dort – ist so gut wie keine Berichterstattung möglich – nur ganz, ganz langsam zeichnet sich Besserung ab. Weil sich die Leute eben nicht ewig für dumm verkaufen lassen.  Man muß sich nur überlegen, wie lange es dauerte, bis über die seit Jahrhunderten genau bekannte Genitalverstümmelung endlich in deutschen Medien geschrieben werden durfte.

Mit meiner Kritik könnte ich mich gut hinter Bestsellerautor und Starkolumnist Joao Ubaldo Ribeiro verstecken, der die Dinge ganz genauso beurteilt. Hier in Brasilien kämpft der nach Paulo Coelho in Deutschland am meisten gelesene Schriftsteller des Tropenlandes beharrlich und höchst originell gegen die Zensurpeitsche „politische Korrektheit“. Das Kuriose – ganz politisch korrekt wird selbst in Deutschland Ubaldos Widerstand gegen political correctness fast durchweg verschwiegen. Als Brasilia für den öffentlichen Sprachgebrauch einen ganzen Katalog auch in Deutschland bestens bekannter politisch korrekter Begriffe durchdrücken wollte, ging Ubaldo auf die Barrikaden, scharte andere Empörte aus der Kulturszene um sich, bis die Regierung das absurde Projekt fallen ließ. „Wir können dieses totalitäre, autoritäre, idiotische Delirium“ dieses Begriffskatalogs nicht akzeptieren, schrieb er in einem Manifest. Fast in jeder seiner vielgelesenen Wochenkolumnen mehrerer großer Qualitätszeitungen macht er sich über die gefährlichen Dummheiten des „politicamente correto“ lustig, weist auf die Rolle der Indios bei der Naturzerstörung, die Beteiligung der Schwarzen am Sklavenhandel, den so gut wie nie recherchierten weiblichen Sextourismus, geißelt die brasilianische „Kultur der Unehrlichkeit und Scheinheiligkeit“. In Deutschland wird Staatschef Lula politisch korrekt zumeist als linker Ex-Arbeiterführer und Hoffnungsträger definiert – Ubaldo nennt ihn ironisch „Nosso Guia“, unser Führer, „einen Mörder von Träumen und Hoffnungen“. „Politisch korrekt“ unterschlugen die allermeisten deutschen Medien jenes berühmte Hitler-Zitat Lulas, das beträchtliche Sympathien für den Naziführer offenbart. Denn dann wäre es aus mit der Links-Einordnung.

Bahias Uni-Prof, Anthropologe und Machismus-Experte Roberto Albergaria Der kritisiert offen Pseudo-Feministinnen, zudem europäische, auch deutsche Sextouristinnen. „Wenn ich in Bahia solche Dinge analysiere, schreiben das die Zeitungen nicht, halten solche Informationen für unbequem. Journalisten sind zudem meist Frauen, die Nichtregierungsorganisationen haben viel Kontrolle und Macht über die Medien, da geht nur  politisch Korrektes durch. Das ist doch eine Kultur der Scheinheiligkeit. Man tut so, als seien alle Menschen auf der Welt gleich, als gebe es keine kulturellen Unterschiede. Doch in Wirklichkeit existieren diese Verschiedenheiten eben doch.“ Ubaldo und Albergaria dürfen in brasilianischen Medien viel mehr als ich in vielen deutschsprachigen, hätten jenen Indioführer Davi Kopenawa Yanomami frei von der Leber weg  natürlich all das gefragt, was sich deutsche Journalisten wegen der Vorschriften politischer Korrektheit nicht – oder nicht mehr –  trauen. Als unlängst durchweg nur Frauen auf Entscheiderposten – von der Polizistin, bis zur Richterin und der Gouverneurin – verantwortlich dafür waren, daß eine junge Frau ganz absichtlich in eine total überfüllte Männerzelle gesperrt und massenhaft sexuell mißbraucht wurde, nahmen dies brasilianische Qualitätsmedien als weiteren Beweis dafür, daß Frauen in Machtpositionen eben weder besser noch schlechter als Männer seien – schlichtweg gleich. Wie es aussieht, verfährt man in dieser Frage in Deutschland noch politisch korrekt, wertet die Besetzung von Ministerposten mit Frauen, beispielsweise in Brasilien, als großen Fortschritt. Wenn die Entscheiderinnen dann aber – nicht anders als Männer – Riesenmist bauen, herrscht Schweigen im Walde. Nur selten verrät mal ein Entscheider, daß dieser oder jene Fakt unterbleibe, damit nicht der Eindruck entstehe, man dresche auf jemanden oder sogar ganze Bevölkerungsgruppen ein,  habe gar was gegen Indianer. Ein kindisches Argument. Lächerlich, wenn mir Redakteurinnen aus Texten beispielsweise herausstreichen, daß in Brasilien sehr viele einen Mörder persönlich kennen, da jährlich über 50000 Morde verübt, aber nicht einmal fünf Prozent der Täter gefaßt und verurteilt werden. Gelegentlich hat man den Eindruck, in manchen Redaktionen sitzen ganze PR-Kolonnen der Auslandspropaganda mancher Länder und passen auf, daß nichts wirklich Abträgliches durchrutscht. Ich werde den Verdacht nicht los, daß sich hinter dem vorgegebenen Gutmenschentum jener Verfechter politischer Korrektheit lediglich wirtschaftliche, gar politische Interessen verstecken. Wer der boomenden Tourismusbranche zuarbeitet, möglichst viel Reiseliteratur verkaufen will,  möchte vielleicht nicht so gerne, daß jene, die sich an der Copacabana aalen sollen,  vorher erfahren, daß unweit davon in den Hanglums Bürgerrechtler auf dem Scheiterhaufen verkohlen. Wie ich in Berlinale-Kritiken über den brasilianischen Film „Tropa de Elite“ las, wurden Brasiliens Slum-Realitäten entsprechend politisch korrekt geschönt, die markante Scheiterhaufen-Szene gar nicht erwähnt.

Und wer sein Geld mit teils hochsubventionierten Ausstellungen, mit Propaganda über bestimmte Minoritäten dieser Erde verdient, gar mit Billigstarbeitskräften Handel treibt, hat natürlich kein Interesse daran, wenn teils sehr problematische, wenig schmeichelhafte soziokulturelle Fakten bekannt werden. Auf dem weltweiten NGO-Markt kann man sich heute relativ leicht eine Organisation einkaufen, die als effiziente Pressure Group dafür sorgt, daß bestimmte politisch inkorrekte Informationen in den großen meinungsbildenden Medien unterbleiben. Wie schrieb doch Kollege Joao Ubaldo Ribeiro:“Heute wird von allen Seiten und im Namen aller Interessen gelogen.“ Dank Political Correctness haben abweichende Positionen im Sinne des berühmten Ausspruchs von Rosa Luxemburg über die Freiheit des Andersdenkenden nur noch wenig Chancen.

Brasilien

„Wir sterben alle vor Schande!“

Medien und Regierung des Tropenlandes blamieren sich wegen einer angeblich von Schweizer Neonazis attackierten Brasilianerin geradezu spektakulär. Doch politische Hintergründe werden versteckt.

An einer vielfrequentierten Bahnstation Zürichs attackieren drei Schweizer Neonazis mitten im Feierabendverkehr die 26-jährige Brasilianerin Paula O., foltern sie grausam in Schnee und Kälte. Zwei halten die Anwältin fest, der dritte ritzt ihr mit dem Messer gleich mehrfach die Initialen der Schweizerischen Volkspartei(SVP) akkurat auf Bauch und Schenkel. Dann lassen die Neonazis, leicht erkennbar an ihren eintätowierten Hakenkreuzen, das Opfer halbnackt, hilflos im Schnee liegen und flüchten. Die Brasilianerin schleppt sich auf die Bahnhofstoilette und erleidet eine Fehlgeburt – sie erwartete Zwillinge. Die verstörte Frau wird ins Universitätsspital gebracht. Darf das alles wahr sein, was da Paula O.´s Vater, nicht einmal sie selbst, empört aus Zürich verkündet, zumal die sofort auf Hochtouren ermittelnde Polizei weder Zeugen noch Schweizer mit eintätowierten Hakenkreuzen auftreiben kann? Sämtliche Medien Brasiliens, dazu Staatschef Lula und sein Außenminister Celso Amorim haben an der Februar-Geschichte nicht den geringsten Zweifel, gehen sofort auf die Barrikaden. Lula äußert sich gegenüber der Schweizer Regierung entsetzt über die „fremdenfeindliche Gewalt“, fordert von Bern energische Ermittlungen, die Attacke werde nicht hingenommen. Brasilia kündigt an, den Fall vor die UNO zu bringen – laut Menschenrechtsminister Paulo Vannuchi weist das „Verbrechen“ sogar auf den „Horror des Holocaust“. Nun schüren Brasiliens Medien, deren Chefkommentatoren, regelrecht patriotische Wut auf die Schweiz. Als einziger warnt der jüdische Publizist und Medienexperte Alberto Dines seine Landsleute ironisch: Bevor sie auf die Straße gingen und den militärischen Einmarsch in die Schweiz verlangten, sollten sie doch erst einmal die Klärung des Sachverhalts abwarten. Vergebens. So wird  als unverschämt bewertet, daß Behörden und Medien der Schweiz nicht sofort bereit sind, Paula O. hundertprozentig Glauben zu schenken, sie gar anzweifeln. Schlimmer noch, es gebe Hinweise dafür, daß die „lokalen Machthaber“ mit den Kriminellen unter einer Decke steckten, dröhnt ein Nachrichtenmagazin. Der Faschismus sei im Kern der europäischen Gesellschaft wieder da, auch das Alpenland von einer Welle des Fremdenhasses erfaßt. Für durchaus möglich gilt, daß die Schweiz in Komplizenschaft mit den „Nazi-Folterern“ Straffreiheit walten lasse. Und dies würde regelrecht dazu einladen, die „Barbarei“, das „Attentat“ von Zürich, diesen „Horror in der Schweiz“ zu wiederholen. Der SVP-Vizepräsident Christoph Blocher wird sogar in die Nähe von Politikern wie Jean-Marie Le Pen gerückt, die sich, wie es allen Ernstes heißt, von „nazistischen Legenden“ angezogen fühlten. Doch dann stellen die Züricher Ärzte fest, daß Paulo O. garnicht schwanger war. Sie gesteht schließlich vor der Polizei – alles erfunden. An diesem Tage titelt Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ noch bombastisch:“Wir sind alle Paula.“ Erst drei Tage später dann Selbstkritik:“Wir sterben alle vor Schande – was für eine Blamage!“ Groß angekündigte Protestdemos der  Schweizer Brasilianergemeinde werden abgeblasen. Im Tropenland kippen die Leserkommentare jäh ins andere Extrem. Aus Wut auf die Schweiz wird Wut auf die Zustände in Brasilien, auf Regierung und Medien. „Ihr habt uns angelogen und das Land blamiert“, lauten noch die harmlosesten Stimmen. „Ein weiteres Mal haben wir der Welt das Gesicht unseres Landes und unseres Volkes gezeigt – als Gauner, Lügner und Schamlose.“ Eine hohe Wiedergutmachungssumme lockte – dies sei Tatmotiv der gerissenen Anwältin gewesen. Just von Bern aus bewertet der brasilianische Korrespondent Rui Martins für die medienkritische Institution „Observatorio da Imprensa“ in Sao Paulo, daß es sich bei der Affäre um den größten Reinfall, die größte Blamage in der Geschichte des brasilianischen Journalismus handele. Eine verantwortungslose Presse habe das Land mobilisiert, Staatschef Lula beinahe einen diplomatischen Zwischenfall provoziert. Auch Martins weist auf Brasiliens führenden Medienkonzern Globo, der den Fall Paula O. vor allem über sein TV-Programm gigantisch aufbläst – und alle anderen Medien beinahe unisono mitziehen, selbst auf ein Minimum unbedingt nötiger Recherchen verzichten. Brasiliens Medien wird daher explizit vorgeworfen, kein Berufsethos zu besitzen, einfach draufloszubehaupten, Angaben nicht zu überprüfen. Manche Kritiker analysieren psychologisch –  „wirre-verrückte“ Anklagen mancher Journalisten gegen Regierung und Volk der Schweiz sowie der Versuch, Paula O. zur Märtyrerin aufzubauen, seien der Beweis für niedriges Selbstwertgefühl und Minderwertigkeitskomplexe, für eine Art Haßliebe und viele Vorurteile gegenüber diesem Land. Laut Medienexperte Alberto Dines ist die brasilianische Journalistenausbildung derzeit entsetzlich schlecht, rücken daher immer mehr nichtqualifizierte Leute in die Redaktionen ein und drücken das Niveau tiefer und tiefer.  Brasiliens „Industria jornalistica“ schütze sich bei Fehlleistungen durch einen „Vorhang des Schweigens“ – wegen des Falles Paula O. stehe sie erstmals in der internationalen Kritik. In der Tat suchen sich Medien und Regierung befremdlich ungeschickt aus der Affäre zu ziehen. Zwar wird der Anwältin derzeit in Zürich wegen Irreführung von Polizei und Justiz der Prozeß gemacht, doch die Horde der brasilianischen Sonderkorrespondenten ist wieder abgereist, der Fall wird fast ausnahmslos mit Schweigen übergangen. Aufmerksame, politisch interessierte Brasilianer stellen Fragen über Fragen, doch selbst Leserbriefspalten sind ihnen jetzt versperrt. Paula O. gesteht, wie die Presse berichtet, in Anwesenheit der brasilianischen Generalkonsulin. Dennoch täuschen Medien und Regierung der Öffentlichkeit noch tagelang vor, davon nichts zu wissen. Ganze vier Tage nach dem Geständnis bringt es ein Regierungssprecher  fertig, eine formelle Entschuldigung Staatschef Lulas bei der Schweiz anzukündigen, falls Paula O. doch nicht von Neonazis attackiert worden sei. Leserzuschriften, die diese Entschuldigung einfordern, werden längst nicht mehr veröffentlicht. Brasilianische Kommunikationsexperten erläutern, daß anders als beispielsweise in Deutschland und der Schweiz Politik und Medien sehr stark verquickt sind, viele Politiker gleichzeitig Medienunternehmer sind. Zudem ist der Anteil von Regierungs-und Staatsanzeigen um ein Vielfaches – und geradezu überraschend höher als in Mitteleuropa, was zu offenkundigen Abhängigkeiten führt. Noch Tage nach dem Geständnis bietet Brasiliens Außenministerium der Anwältin Hilfe an, um sie sofort, und noch vor Prozeßbeginn, aus der Schweiz zurückzuholen. Das dürfte Bern als Affront verstanden haben, worauf man der Brasilianerin den Paß abnimmt, die Ausreise untersagt. Journalistisch richtig spannend wäre zudem die Frage, wieso ausgerechnet hohe Politiker einer mit Diktaturaktivisten durchsetzten Rechtspartei durch Druck auf die Regierung, speziell das Außenministerium die politischen Attacken gegen die Schweiz auslösen konnten. Der mit Paula O.´s Vater eng befreundete Marco Maciel beispielsweise war Vize-Staatschef in der Vorgängerregierung Lulas, ist heute Kongreßsenator. „Le Monde Diplomatique“ nennt ihn eine „Stütze der Militärdiktatur“, „einen gewieften Fuchs, der mit allen Wassern des politischen Ränkespiels gewaschen ist.“ Indessen – auch dazu derzeit vielsagendes Schweigen im brasilianischen Blätterwald. Der Imageschaden Brasiliens in der Schweiz ist daher Fakt.

Zu einer  schmerzhaften Zweit-Blamage führen schweizerische Anmerkungen über Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhaß in lateinamerikanischen Ländern wie Brasilien. Daß „Xenofobia“ auch zuhause existiere, weisen brasilianische Medien zurück und „vergessen“ dabei im Eifer patriotischer Empörung glatt eigene Veröffentlichungen. „Lateinamerikaner sind akzentuiert ausländerfeindlich“, titelt immerhin sogar die Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“über eine entsprechende Studie. „Brasilien ist das rassistischste Land der Erde“, betont kein geringerer als Mauricio Pestana, Herausgeber der einzigen nationalen Schwarzenzeitschrift „Raça Brasil“.

„Fick die Cops, sie sind Bullenschweine“. Wie das GroKo-System tickt. BILD: SPD-Chefin verteidigt “Umweltsau”-Schmählied. SPD-Sprachgebrauch: Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Renate Schmidt und die “zehn nackten Neger”. “gab an wie zehn nackte Neger”.

Sonntag, 29. Dezember 2019 von Klaus Hart

https://www.youtube.com/watch?time_continue=19&v=XM1JVF9leyk&feature=emb_logo

http://www.pi-news.net/2019/12/wdr-umweltsau-kein-einzelfall-chor-sang-2018-im-ndr-fick-die-cops/

B1

https://www.mmnews.de/vermischtes/136256-wdr-mann-oma-war-keine-umweltsau-sondern-nazisau

ARDWilhelmGebühren18

“Unser Angebot hat seinen Preis”. ARD-Chef Ulrich Wilhelm, Ex-Sprecher von GroKo-Chefin Angela Merkel/CDU…Wie Regierungspolitik & Medien verzahnt sind. Ausriß westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW)

Zwangsfinanzierung für absurd hohe Gehälter:http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bis-zu-399-000-euro-im-jahr-das-verdienen-intendanten-und-redakteure-bei-den-oeffentlich-rechtlichen-a2219111.html

ARDIntendantenLohn17

 Ausriß BILD 2017. “Die Gehaltsliste der ARD-Bosse”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/23/usa-sanktionen-gegen-nord-stream-2-mehrere-tage-nach-verhaengung-immer-noch-keine-adaequate-groko-antwort-in-relation-zum-wertvolumen-des-deutsch-russischen-gasgeschaefts-thueringen-ministerpraeside/

:http://www.hart-brasilientexte.de/2018/02/11/wasungenthueringen-karneval-2018-fotoserie-ihr-konntet-einwanderung-nicht-stoppen-jetzt-muessen-wir-mit-polizeischutz-shoppen-viel-kritik-an-machteliten-und-ihren-politschauspielern-politm/

Wasu8

“Über Jamaika lacht die Sonne – über Deutschland lacht die Welt!”http://www.hart-brasilientexte.de/2019/07/17/merkel-65/

SPD-Sprachgebrauch. Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Renate Schmidt und die “zehn nackten Neger”. “gab an wie zehn nackte Neger”:

RenateSchmidtSPDnackteNeger99

Ausriß. DER SPIEGEL.

StegnerDreyerTiefenseeSchwan19

http://www.pi-news.net/2020/01/buergerkrieg-in-strassburg/

Rußland-Tourismus 2019: Seit das Land aus dem Geheimtip-Stadium heraus ist, bieten deutsche Reiseblätter/Reiseunternehmen auffällig mehr Rußland-Touren an.

Samstag, 28. Dezember 2019 von Klaus Hart

Mos1731

 

https://owc.de/2019/10/02/hohe-auslastung-russischer-touristen-hotspots/

“Hohe Auslastung russischer Touristen-Hotspots

Die Auslastung der Hotels in Moskau, St. Petersburg und Sotschi ist auf einem Rekordhoch. Eine solch starke Nachfrage gab es nicht einmal während der Fußball-WM 2018.”

https://das-blaettchen.de/2019/12/sanktionen-und-reaktionen-50637.html

Mos1746

 

https://owc.de/2019/03/14/mehr-touristen-in-moskau/

Wessirussisch19

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

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