Waldemar Rossi, der Lula seit 1970 sehr gut kennt, sogar zur Parteispitze der Arbeiterpartei PT gehörte, im Website-Interview: “Viele hielten Lula lange Zeit für eine ernsthafte, seriöse Person. Auch in der Kirche glaubten viele Lula blind und wollten die Realitäten nicht sehen - daß Lula in Wahrheit auf der Gegenseite stand. Lula hat viele ernstzunehmende Leute hinters Licht geführt. Ich hatte deshalb viele Diskussionen mit Geistlichen bereits zum Beginn der Lula-Amtszeit 2003. Viele Bischöfe und Padres waren, als die Arbeiterpartei aufkam, in ihr präsent. Doch ich zeigte auf, wohin Lula tatsächlich wollte, daß er immer ein Mann des Systems war, nie zur Linken gehörte. Da sagte man mir, du irrst dich. Heute indessen ist die Enttäuschung über Lula groß.”
Mitteldeutsche Kirchenzeitungen 2012:
Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:
Marco Antonio Villa weist in seiner scharfsichtigen Analyse auf zahlreiche wichtige Aspekte der Biographie Lulas hin, erinnert auch an dessen Verhältnis zu dem Diktaturaktivisten Romeu Tuma, berüchtigter Chef der politischen Polizei(DOPS) von Sao Paulo, nach dem Militärregime einflußreicher Kongreßpolitiker und Freund des Präsidenten:”Er erklärte Romeu Tuma, Chef des DOPS, wo Hunderte von Brasilianern gefoltert und Dutzende ermordet wurden, zum Demokraten. Lula wurde 1980 eingesperrt, als es keine Folter mehr gab.” Lula sei privilegiert behandelt worden, nahm niemals zu den Folterungen Stellung. Lula habe sogar Tumas Sohn zum nationalen Justiz-Sekretär ernannt, hielt zudem eine starke Beziehung zum größten Symbol der politischen Rückständigkeit des Landes, zu José Sarney, dem früheren Chef der Diktatorenpartei ARENA und heutigen Senatspräsidenten.
Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…
Luiz Inácio Lula da Silva não é um homem de palavra. Proclamou diversas vezes que, ao terminar o seu mandato presidencial, iria se recolher à vida privada e se afastar da política. Mentiu. Foi mais uma manobra astuta, entre tantas que realizou, desde 1972, quando chegou à diretoria do sindicato de São Bernardo, indicado pelo irmão, para ser uma espécie de porta-voz do Partidão (depois de eleito, esqueceu do acordo).
A permanente ação política do ex-presidente é um mau exemplo para o país. Não houve nenhuma acusação de corrupção no governo Dilma sem que ele apoiasse enfaticamente o acusado. Lula pressionou o governo para não “aceitar as pressões da mídia”. Apresentou a sua gestão como exemplo, ou seja, nunca apurou nenhuma denúncia, mesmo em casos com abundantes provas de mau uso dos recursos públicos. Contudo, seus conselhos não foram obedecidos.
Ex-Präsident Lula gilt als wichtigster Wahlkampfhelfer von Haddad. Trotz der stets sehr positiven amtlichen Erklärungen zu Lulas Gesundheitszustand verzögert sich die angekündigte Rückkehr in die aktive Politik immer mehr. Die lange Abwesenheit sorgt auch in Abgeordnetenhaus und Senat für zunehmendes politisches Durcheinander, da gemäß den brasilianischen Politikanalysten Präsidentin Dilma Rousseff nicht über die nötigen Fähigkeiten verfügt, die große Zahl an Koalitionsparteien im Zaum zu halten. Von den 21 Parteien des Nationalkongresses gehören 14(!) zur Regierungskoalition.
Ausriß. Angeli-Karikatur der größten Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zur aktuellen Lage.
Laut Analysen der Landesmedien gehen Parteien der sogenannten Linken problemlos Bündnisse mit Parteien der sogenannten Rechten ein, als sei es das natürlichlichste von der Welt - da sich die Unterschiede ideologisch längst verwischt hätten. Es fehle auch nur die geringste Treue zu Werten und Ideen. Gemäß neuesten Analysen verfügt die Opposition im Abgeordnetenhaus lediglich über 17,5 % der Sitze, im Senat über 20 %.
Laut brasilianischen Politikexperten ist Dilma Rousseff gemäß den Vorhersagen nach wie vor auf die enge Mitwirkung Lulas an ihrer Regierungsarbeit angewiesen und hat ihn nicht zufällig während seiner Krebserkrankung immer wieder zu politischen Konsultationen aufgesucht.
Gemäß Landespresse sorgt sich ein Medium, Joao de Deus aus Abadiania im Teilstaat Goias um die “Gesundheit der Seele” von Lula. Während der Krebsbehandlung in Sao Paulo habe sich Lula dort mit Joao de Deus mindestens dreimal getroffen.
“Da sein, wo gelitten wird”: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Wie Kardinal Scherer gegenüber der Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” sagte, sei Brasiliens öffentliches Gesundheitswesen weit davon entfernt, die Grundanforderungen zu erfüllen. Die Lage sei sehr ernst und treffe vor allem die Armen. Selbst vom Gesundheitsministerium sei das öffentliche Gesundheitswesen sehr schlecht eingestuft worden, habe von maximal 10 Punkten nur 5,4 erhalten, werde zunehmend kommerzialisiert, Drittfirmen ausgeliefert.
Die diesjährige Brüderlichkeitskampagne der katholischen Kirche Brasiliens ist dem Gesundheitswesen gewidmet.

Kardinal Scherer verabschiedet sich Ende Februar 2013 von Papst Benedikt XVI.
Der Umgang mit Kranken ist in Brasilien nur zu oft barbarisch. So werden selbst in Sao Paulo frisch operierten Personen dringend benötigte überlebensnotwendige Medikamente von Apotheken nicht ausgehändigt, weil die stark geschwächten Kranken bestimmte Angaben zur Person nicht machen können - selbst das Telefongespräch mit dem Arzt, der die Operation kurz zuvor ausführte, ist erfolglos, der Appell an die Pflicht zur Hilfeleistung fruchtet ebenfalls nicht - der Kranke wird vom zynisch grinsenden Apothekenpersonal ohne Medikamente weggeschickt, mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen. Man muß derartiges selbst miterlebt haben, um soetwas glauben zu können.
Nicht selten geschieht zudem, daß Schwerkranke auf überfüllten Hospitalkorridoren abgestellt werden - für die Behandlung zuständige Ärzte schließlich nach einigen Tagen den Kranken bei seiner Familie abliefern lassen - wo er dann kurz darauf stirbt. Gewöhnlich handelt es sich um Familien aus der Unterschicht, die garnicht wüßten, wie gegen das öffentliche Hospital eine Klage eingereicht werden könnte, zudem garnicht über das nötige Geld für einen Anwalt verfügen.
Material anklicken: http://www.portalkairos.net/campanhadafraternidade/default.asp
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Ausriß.
“Elend in Brasilien”: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Wie es hieß, war die sogenannte “Schmutzige Liste” über Sklavenarbeit noch nie so lang wie 2011 - im ersten Amtsjahr von Staatschefin Dilma Rousseff. 2011 seien laut amtlichen Angaben des Arbeitsministeriums 52 Nutzer von Sklavenarbeit hinzugekommen, sodaß die Liste nunmehr 294 Namen von Firmen und Einzelpersonen umfasse.
Laut Landesmedien beurteilten die Mitglieder der deutsch-brasilianischen Handelskammer im vierten Quartal 2011 die Wirtschaftslage sehr unterschiedlich: 41 Prozent bewerteten sie als günstig, 41 Prozent als stabil und 18 Prozent als ungünstig. In Bezug auf Investitionen nannten 47 Prozent die Lage günstig, 34 Prozent stabil, 19 Prozent ungünstig.
Wie es hieß, wurden 1700 Kammer-Mitglieder befragt, die 10 Prozent des Industrie-Bruttosozialprodukts von Brasilien erbringen.

Kardinal Odilo Scherer in der überfüllten Kathedrale von Sao Paulo. Scherer verurteilte neben der Sklavenarbeit zudem die Niedrigstlohnpolitik in Brasilien sowie die weitverbreitete Prostitution, darunter die Kinderprostitution - und wandte sich dagegen, dies als Arbeit hinzustellen.
http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&cod=54766

Anti-Sklaverei-Anwalt Plassat in Brasilien.
Der Skandal wird von den Landesmedien als der größte jemals in Brasilien aufgedeckte Korruptionsmechanismus eingestuft. Nach der Enthüllung des Mensalao-Skandals 2005 hatte in Europa das Lob für Lulas Regierungsstil deutlich zugenommen, der u.a. als “progressiv” eingestuft wurde.
“Der Linksruck in Lateinamerika in den vergangenen Jahren weckt Hoffnungen.” Rosa-Luxemburg-Stiftung
In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.
Lulas Mensalao-Skandal, Zeitungsausriß zu neuesten Bewertungen - unterdessen verlangte Brasiliens Bundesstaatsanwalt Roberto Gurgel die Verurteilung von 36 Angeklagten des Mensalao-Skandals unter der Lula-Regierung um Abgeordneten-und Parteienkauf. Gurgel nannte den Mensalao-Skandal die gravierendste Attacke auf die demokratischen Werte des Landes.

Protest in Cinelandia gegen Lulas Mensalao-Korruptionsskandal: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/23/anzeige-gegen-lula-wegen-unredlichkeit-im-amt-staatsanwaltin-beantragt-beschlagnahme-seines-besitzes-zusammenhang-mit-mensalao-skandal/
Leonardo Boff :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“

“Korrupte ins Gefängnis”
Brasilianische Politikexperten hatten immer wieder betont, ein Korruptionsskandal wie der Mensalao-Skandal hätte in Ländern Mitteleuropas wie Deutschland zum Sturz der Regierung geführt.In Brasilien kamen Impeachment-Forderungen gegen Lula nicht durch.
Nachrichtenmagazin “Epoca” mit Mensalao-Titelgeschichte.
In Brasilien herrscht Pflichtwahl.
Aus der Art der Berichterstattung des Mainstreams mußte geschlußfolgert werden, daß Putin in Rußland hyper-extrem unpopulär ist und daher mit einem absoluten Wahl-Desaster, einem Stimmenanteil um die 1 % fest zu rechnen hat.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
http://www.derwesten.de/nachrichten/demonstrationen-zum-tag-der-menschenrechte-id6150519.html

Ausstellungsfoto - Rousseff, Sarney, Lula.
“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß 2011Stimmenkauf, Wahlbetrug in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/04/wahlbetrug-in-brasilien-17-millionen-wahlberechtigte-geben-zu-stimme-verkauft-zu-haben-laut-neuer-studie/
Wahlen in Brasilien, Angeli, Karikaturist der größten Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zu Wahl-Fakten, Ausriß: “Informiere dich vor der Stimmabgabe über deinen Kandidaten.” Suchplakat mit folgenden Straftatbeständen:”Diebstahl, Raub, Raubmord, Betrug, Veruntreuung, Erpressung.”http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/27/brasiliens-politik-insider-noblat-zu-hintergrunden-von-lulas-parteien-und-stimmenkaufskandal-mensalao-nach-enthullungen-habe-lula-deprimiert-von-rucktritt-gesprochenwikileaks-und-mensalao/
Wahlen 2008: “Kandidaten drohen damit, Wählern die staatliche Hilfe Bolsa Familia zu entziehen, die für die Opposition votieren wollen”, laut Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo.
“Stimmenkauf - Schande, die sich wiederholt.” O Globo zu den Wahlen von 2008.
Vor dem Hintergrund dieser Wahlmodalitäten ernteten die politisch Verantwortlichen stets aus Europa entsprechend viel Lob.
Brasiliens aufschlußreiche Koalitionen - Lulas Arbeiterpartei PT häufig im Boot mit erklärten Rechtsparteien voller Diktaturaktivisten.
Samuel Pinheiro Guimaraes, Strategieminister unter Staatschef Lula, hat in der Novemberausgabe der brasilianischen Zeitschrift “Caros Amigos” erklärt, Lula habe als ersten Staatschef Anfang der siebziger Jahre den deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt im eigenen Hause, in Brasilien, empfangen.
Helmut Schmidt zum Ausstieg aus dem Atomausstieg:

“Ich habe nur fortgesetzt, was unter Brandt, Kiesinger, Erhard und Adenauer begonnen wurde…” Ausriß.http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasilien-finanzierte-die-diktatur-von-pinochet-laut-von-folha-de-sao-paulo-veroffentlichten-geheimdepeschen-des-militarregimes/
Bonns Haltung zu Brasiliens Diktaturgenerälen nach dem Militärputsch von 1964:
Laut Geschichtsdaten erfolgte der erste Besuch eines deutschen Bundespräsidenten mit Heinrich Lübke kurz nach dem Militärputsch vom 31. März 1964, vom 7. bis 14. Mai des betreffenden Jahres. Es war der erste offizielle Besuch eines ausländischen Staatschefs nach dem Militärputsch. Zum Lübke-Besuch wurde auch eine deutsche Sonderbriefmarke herausgegeben.
Laut Nationaler Wahrheitskommission waren bereits im Putschjahr 1964 über 50000 Menschen verhaftet worden. Wie die Wahrheitskommission weiter mittteilte, wurden die Regimegegner in Fußballstadion und Schiffen gefangen gehalten. Zu den Stadien zählte das Fußballstadion “Caio Martins” in Rio de Janeiro. Schon im Putschjahr 1964 sei vom Militärregime die Folter eingeführt worden - dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.
1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen.
In Wahrheit bezog sich Guimaraes auf ein Treffen von Bundeskanzler Helmut Schmidt mit Lula 1979 in einem Hotel in Sao Paulo. Schmidt stattete damals der nazistisch orientierten Militärdiktatur einen Besuch ab - 1975 hatte er mit den Diktaturgenerälen den bis heute gültigen deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbart.
Laut Angaben des “Spiegel” stand die Friedrich-Ebert-Stiftung Lulas Arbeiterpartei PT bei der Gründung in den 80er Jahren zur Seite.
Lula besuchte Schmidt 2009 während eines Besuchs in Hamburg - auf youtube gibt es mehrere Teile des Gesprächs.
Insider der Arbeiterpartei PT betonen, Lula sei einst von den deutschen Automultis aufgebaut worden. Dies würde die Sonderstellung dieser Unternehmen in Brasilien, die vielfältigen staatlichen Vergünstigungen erklären, betonen brasilianische Wirtschaftsfachleute.
Lula hatte anfangs bei Volkswagen do Brasil gearbeitet, bevor er Gewerkschaftsfunktionär wurde.
Lula hatte als Gewerkschaftsführer 1979 offenbar zur Freude der alten und neuen Rechten erklärt: ”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere - dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.”
Wollte Dilma Rousseff tatsächlich den Überfall auf die öffentlichen Gelder stoppen, müßte sie bessere Minister auswählen, deren Zahl verringern, statt sie zu vergrößern, hieß es weiter. Nicht zufällig liege Brasilien auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur auf dem 84. Platz, was Lula irritiert reagieren lasse. Kritisiert werden der geringe Bildungsgrad, die Beschäftigung Ungezählter ohne Arbeitsvertrag und Arbeitsrechte.

“Korrupte ins Gefängnis”