Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Jungfrauenversteigerung - im Macholand Brasilien seit langem Mode. Idee von Business-Leuten der Ersten Welt aufgegriffen?

Dienstag, 11. Mai 2010 von Klaus Hart

Münchner Merkur: http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/skandal-show-erster-gegen-geld-758047.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/weiter-jungfrauen-versteigerungen-im-macholand-brasilien-funf-unternehmer-bei-sao-paulo-angeklagt/

Hintergrund von 2005:

Makabre Versteigerung von Jungfrauen

Sicher nur eine Frage der Zeit, bis Mitteleuropas Sexmarkt eine makabre Anregung aus Brasilien aufgreift – die Jungfrauen-Auktionen. Laut Natalia Soares, Leiterin einer Frauenseelsorge im Nordost-Teilstaate Maranhao, werden dabei Mädchen, zwischen neun und vierzehn, auf einen Tisch gestellt – und immer bieten bis zu fünfzig Männer umgerechnet jeweils bis zu viertausend Euro. Die Mädchen werden von gerissenen Anwerbern meist im Hinterland besorgt, den durchweg bitterarmen Eltern regelrecht abgeschwatzt, oft nur für einen Sack Bohnen oder Reis – gegen das Versprechen einer guten Anstellung in der Stadt, einer Wohnung. Ahnt das Opfer, was ihm blüht, wird es notfalls in Privatgefängnissen gefügig gemacht, ist später wegen Morddrohungen gewöhnlich nicht bereit, gerichtsverwertbare Aussagen zu machen. Eine Jungfrau zu ersteigern, gilt als aufregend, gibt Status, man avanciert zum Tagesgespräch unter den Männern der High Society. An dem obszönen Vergnügen beteiligen sich fast durchweg nur Politiker, Großgrundbesitzer, Unternehmer, Ärzte und gutverdienende Freiberufler. Die interessierte Klientel erhält persönliche Einladungen. Der Meistbietende erwirbt das Recht auf eine einzige Nacht in einem Stundenhotel – bereits am nächsten Tag werden die Mädchen gewöhnlich gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten – manche enden in den Wild-West-Goldgräbercamps Amazoniens.

“Imperatriz foi palco, por um período, de leilão de virgens. Com a presença de autoridades, prefeitos, vereadores, e deputados.

Uma boite, pertencente ao ex-deputado estadual Freitas Filho, hoje falecido, segundo membros da antiga CPI da Pedofilia, era o palco dos Leilões.” (Brasilianischer Medienbericht)

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/kinderprostitution-in-brasilien-madchen-bieten-sich-fur-achtzig-cents-an/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/18/kinderprostitution-unter-lula-durchschnittlich-alle-27-kilometer-an-fernstrasen-sexuelle-ausbeutung-laut-landesmedien-sex-fur-crack-sex-fur-80-cents-umgerechnet/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/06/sextourismus-und-kirche-in-brasilienprostituierte-sind-oft-psychisch-gestort-und-drogenabhangig/

New York Times: “Brazil Has Arrived. But Where?” Roger Cohen über die Feuergefechte in Rio de Janeiro und Brasiliens widersprüchliche Position. “I confess I am rubbing my eyes…The stock market booms as poverty and violence plague the slums of Rio.” (Brandneue Einsichten?) Scheiterhaufenstadt am Zuckerhut. “Brasilianisierung”. “Folter ohne Ende”.

Montag, 02. November 2009 von Klaus Hart

http://www.scribd.com/doc/21931170/20091031-NYT#

http://select.nytimes.com/iht/2007/01/10/world/IHT-10globalist.html?_r=1

In Deutschland wurden 2008  genau 926 Morde registriert - in Brasilien werden jährlich etwa 55000 Menschen ermordet.

“Forbes” über Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/

Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/

rogerioreismicroondas2.jpg

Rogerio Reis - “Microwaves”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/22/die-guerrilha-in-den-hugelslums-von-rio-terrorismusexperte-andre-luis-woloszyn-vergleich-mit-islamischen-extremisten-afghanistan-terror-attentaten-in-nahost-jungste-gefechte-sind-teil-des/

“Folter ohne Ende”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/

Brasilianisierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/10/brasilianisierung/

Reisewarnungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/13/deutsche-spendenhilfe-fur-zehntgroste-wirtschaftsnation-brasilien-zuwenig-spenden-der-brasilianischen-milliardare-und-millionare/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/

Lulas spektakuläre Erfolge in der neoliberalen Bildungspolitik - deutliche Verschlechterung des Schulsystems laut UNESCO. 25000 funktionelle Analphabeten in vierten bis sechsten Klassen Rio de Janeiros. Zunehmende Schulgewalt, Schießereien, Banditengefechte. Sonderfall japanische Minderheit. DAAD-Stipendiat Joao Ubaldo Ribeiro, Yvonne Bezerra de Mello.

Freitag, 20. März 2009 von Klaus Hart

Auf dem UNESCO-Bildungsindex von 2006 belegte Lateinamerikas größte Demokratie einen keineswegs ehrenvollen 72. Platz. Gegen Ende von Lulas zweiter Amtszeit  ist Brasilien 2009 sogar auf den 80. Platz zurückgefallen. Die Sitzenbleiberquote ist danach lediglich in den afrikanischen Staaten höher. In Portugiesisch und Mathematik sind die Schülerleistungen schlechter als 1995. 

DAAD-Stipendiat und Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag20.html

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Leonardo Boff über Schuldige der Finanzkrise, Neoliberale, Wettrüster: “Sie lieben das Leben nicht.”

Mittwoch, 03. Dezember 2008 von Klaus Hart

Adital - A busca de uma saída para a crise econômico-financeira mundial está cercada de riscos. O primeiro é que os países ricos busquem soluções que resolvam seus problemas, esquecendo do caráter interdependente de todas as economias. A inclusão dos países emergentes pouco significou, pois suas propostas mal foram consideradas.

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Die Kirche aus der neoliberalen Falle holen” - Frankfurter Rundschau.

Donnerstag, 06. November 2008 von Klaus Hart

Soziale Ungleichheit in Rio und Sao Paulo größer als in Nairobi, Kenia. Neuer UNO-Bericht.

Donnerstag, 23. Oktober 2008 von Klaus Hart

Die soziale Ungleichheit in den größten Städten Lateinamerikas hat das gleiche Niveau wie in 26 Städten Afrikas, melden brasilianische Medien unter Berufung auf einen neuen UNO-Bericht. Lateinamerika wird darin als Spitzenreiter der Ungleichheit bezeichnet - Brasilien und Kolumbien hätten die meisten Städte mit derartigen Kriterien.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/brasilianische-stadte-mit-totungsraten-wie-im-irak-meldet-landespresse-brasilien-mit-fast-zehn-prozent-der-morde-weltweit/#more-871

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/#more-675

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Parabens Carla Rocha und Kollegen - noch ein Medienpreis für Artikelserie über Brasiliens Slum-Diktatur unter Lula.

Donnerstag, 23. Oktober 2008 von Klaus Hart

Die Artikelserie der Qualitätszeitung “O Globo” aus Rio de Janeiro über die Diktatur in den brasilianischen Slums unter der Regierung Lula hat nun auch  den Hauptpreis des “Premio Imprensa Embratel 2008″ gewonnen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/31/globo-serie-uber-die-diktatur-in-den-brasilianischen-slums-erhalt-transparency-international-preis/

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Die Finanzkrise und der Schweizer Soziologe Jean Ziegler. Spekulantenkassino Brasilien, von der Kirche des Landes seit Jahren angeprangert. Hintergründe von Heiner Flassbeck.

Mittwoch, 22. Oktober 2008 von Klaus Hart

“Der Neoliberalismus haßt Kultur - deshalb zwingt er Unterhaltung auf.” Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.

Dienstag, 16. September 2008 von Klaus Hart

“Man schaue sich nur die TV-Programme an”, sagte Frei Betto weiter im Exklusivinterview gegenüber dieser Website. “Diese Programme nähren nicht unser Bewußtsein, unseren Geist. Der kulturelle Nutzen von einer Woche TV-Konsum ist sehr gering. Nur Unterhaltung, Zerstreuung - alles Dinge, die uns nicht humanisieren.”

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Kinderprostitution in Sao Paulo.

Montag, 15. September 2008 von Klaus Hart

In der Megacity Sao Paulo floriert gemäß Presseberichten die Kinderprostitution selbst im Gemüse-Großmarkt Ceagesp. Mädchen ab 9 Jahren verkaufen danach ihren Körper für jeweils durchschnittlich umgerechnet  12 Euro, viele hätten erklärt, dafür die Zustimmung der eigenen Familie zu haben. Die Mütter der Kinderprostituierten, wird eine Ex-Prostituierte zitiert, wüßten genau, was ihre Töchter dort machten, und akzeptierten, von deren Lohn unterhalten zu werden. “Das ist doch kein Leben.”

Kinderprostitution ist in Brasilien vor allem fernab der Touristenzentren weit verbreitet.

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