Laut Angaben des Busunternehmerverbands von Rio de Janeiro wurden zwischen 2005 und Januar 2009 täglich im Durchschnitt 23 bewaffnete Überfälle auf Insassen von Nahverkehrsbussen verübt - dabei handelt es sich um die registrierte Zahl, die Dunkelziffer sei viel höher. Bei derartigen Überfällen kommt es oft zu Schießereien im Bus, weil bewaffnete Passagiere den Revolver ziehen, auf die Gangster feuern - in den letzten sieben Monaten wurden dabei mindestens acht Menschen erschossen.
Samba von Jorge Aragao: http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4
“Ich habe bereits feige Morde erlebt”, schildert ein viermal betroffener Carioca. “Im Bus überfallen zu werden, terrorisiert, vor allem, wenn der Bandit minderjährig ist und unter Drogen steht - oder wenn jemand sich verteidigt”, sagte ein 23-jähriger Student der Presse. Jeder fünfte Busfahrer und Fahrgeldkassierer in Rio sei wegen psychologischer Behandlung, Folge der erlebten Gewalt,  vom Dienst suspendiert. Derzeit betreffe dies im Rio-Großraum immerhin 6500 Angestellte.
“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” ( Tourismuspropaganda)
Buspassagiere als Geiseln in Sao Paulo: http://g1.globo.com/Noticias/SaoPaulo/0,,MUL1166439-5605,00-PENSEI+QUE+IA+MORRER+DIZ+COBRADORA+DE+ONIBUS+SEQUESTRADO+EM+SP.html
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