Gerichtsmedizinerin Xavier sagte gegenüber der brasilianischen Presse, auch Scheiterhaufenopfer begutachten zu müssen:”Einmal kamen die Überreste des 18-jährigen Sohnes eines Polizisten. Die Drogengangster hatten den jungen Mann in Autoreifen lebendig verbrannt und dann den Vater angerufen:`Hol dir dein Kohlestückchen ab.` Xavier berichtete auch über den Besuch des Chefs der Gerichtsmedizin im australischen Sydney, der angesichts zunehmender Gewalt in seiner Stadt die Arbeit der Kollegen von Rio de Janeiro kennenlernen wollte. “Er sagte uns, dort gebe es 20 Schußverletzte pro Jahr. Und ich sagte ihm, daß ich allein pro Tag 25 Erschossene begutachte!..Es gab Zeiten, in denen ich an einem einzigen Tag die Autopsie an fünf uniformierten Militärpolizisten vornehmen mußte…Ich hatte bereits eine Leiche mit 109 Einschüssen, ein Dreizehnjähriger wurde mit 68 Einschüssen und 86 Einstichen eingeliefert.”
Deutschlandradio Fazit: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

Zeitungsfoto
« Bischof Erwin Kräutler wegen Belo-Monte-Staudammprojekt von Ingomar Lochschmidt, Österreichs Handelsdelegierter in Brasilien, scharf kritisiert: “Staatlich geehrter Talarträger, der gegen Industrieprojekte wettert.” Österreichische Geschäftsinteressen tangiert. – Brasilien: Der Mythos Lula und Adolf Hitler - Historiker Marco Antonio Villa analysiert in der “Folha de Sao Paulo”. Wikileaks. »
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