Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Die Grünen und der “Biosprit”. Frankfurter Allgemeine Zeitung. “Bioenergien sind bio.”(Bärbel Höhn) Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.” Trittin-Künast-Flugaffäre Brasilien. Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag der Diktaturzeit zweimal.

Dienstag, 21. August 2012 von Klaus Hart

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/foerderung-von-e10-die-gruene-wende-beim-biosprit-11862336.html

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/

Trittin-Rede zu “Biosprit”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/

Trittin und der “Biosprit” **

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“Ganz wie ein Industrielobbyist argumentiert hingegen der frühere grüne
Umweltminister Jürgen Trittin, der seine politische Karriere einst bei der
Anti-Atom-Bewegung begonnen hatte. Er versucht in der umweltbewegten
Zeitschrift politische ökologie die Bedenken gegen die
“Biotreibstoffproduktion” in Ländern des Südens klein zu reden: sie könne
“neue Einkommensmöglichkeiten schaffen” und so “volle Tanks und volle Mägen”
ermöglichen.

Mit stärkerer Mechanisierung des Anbaus lasse sich die
“Energieausbeute noch weiter steigern”, Ziel ist schließlich, die
“individuelle Mobilität der Weltbevölkerung” weiter zu gewährleisten.
Mögliche ökologische und soziale Probleme ließen sich durch den “Königsweg
Zertifizierung” in den Griff bekommen.”

Aus Zeitschrift iz3w, Freiburg

“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren - die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:

“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen. 

In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt - in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/

http://www.iz3w.org/

http://www.peak-oil-forum.de/phpBB2/printview.php?t=2494&start=0&sid=67de9472b769ef76bc6b18dd5e15b953

”Bioenergien sind bio oder ”Bio-Treibstoff ist Todessprit(1)

**http://

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=me&dig=2007%2F11%2F12%2Fa0121&src=GI&cHash=7ce42726c6

Jürgen Trittin und Bärbel Höhn waren 2007 in Brasilien, um sich u.a. über die Ethanolproduktion zu informieren. Jetzt hat Bärbel Höhn ihr Traktat „Bioenergien sind bio” veröffentlicht, dessen Argumentation in vielen Punkten jener der scharf neoliberalen Regierung von Staatschef Lula mit seiner sehr speziellen Sozial-, Umwelt-und Menschenrechtspolitik(Folter, moderne Scheiterhaufen, Slumdiktatur, Einkommenskontraste, Lepra, Urwaldvernichtung, Bildungskatastrophe, Analphabetismus etc.) gleicht. Was in der Argumentationskette von Lula fehlt, fehlt auch in der von Bärbel Höhn.
Anti-neoliberale Persönlichkeiten wie Frei Betto („Bio-Treibstoff ist Todes-Sprit”), hunderte Umweltgruppen ganz Lateinamerikas(„Menschen ernähren, nicht Autos”) liefern beinahe täglich neue Fakten, Berichte, Positionen und Studien, die den Höhn-und Lula-Traktaten widersprechen. „Wir brauchen aber auch die Biokraftstoffe, das sagen uns alle wissenschaftlichen Studien”, meint Bärbel Höhn. Sind es tatsächlich „alle” “ oder gibt es Studien, die just das Gegenteil beweisen?

Frei Betto nennt die Herstellung von Agrotreibstoffen angesichts des Hungers in der Welt unverantwortlich und unmenschlich -  nicht wenige Studien belegen dies klipp und klar.
Bärbel Höhn sieht es so: Das andere große Konfliktthema “ „volle Tanks” oder „volle Teller” “ existiere aber nur bedingt und werde erst mittel-und langfristig relevant. Man muß Bärbel Höhn für diese Klarstellung dankbar sein, um die Grünen im politischen Spektrum präziser einordnen zu können. Schließlich handelt es sich um die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei, zuständig für Umwelt, Energie, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Tierschutz, Bauen und Verkehr.
„Zuckerrohr verdrängt Urwald, Raps den Weizen -  der Anbau pflanzlicher Energieträger kommt in Verruf. Doch statt ihn zu verdammen, muß er ökologisch gestaltet werden.” Als die Grünen noch den Bundesumweltminister stellten, ließ sich detailliert beobachten, was sie unter „ökologischer Gestaltung” in diesem Gesellschaftssystem verstehen. Artenvernichtung wurde forciert, Landschaft zerstört und versiegelt, Ressourcenverschwendung auf die Spitze getrieben, der Individualverkehr auf Kosten umweltfreundlicher Transportformen nach Kräften gefördert.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/die-revolution-frisst-ihre-kinder-michael-mierschdie-energiewende-soll-uns-als-grune-grostat-verkauft-werden-sie-ist-das-gegenteil-davon-massive-umweltzerstorung-mit-biosiegel/

“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

E 10 - “Gefährlicher Konflikt zwischen Tank und Teller”. Entwicklungsminister Dirk Niebel für Verkaufsstopp, uraltbekannte Argumente. 2007 löste Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto mit seiner Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar Parlamentsdebatten aus. “Das schmutzige Geheimnis der Energiewende.” **

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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html

Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.”

 ”Biosprit” galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel - u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/

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Blumenau/Sachsen.

Wie viel Bio ist im Biosprit?

Energiepolitik: Ein Blick ins Ethanol-Herstellerland Brasilien zeigt die Folgen des Hungers nach Kraftstoff. (Mitteldeutsche Kirchenzeitungen)

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“Atoms for Brazil, dangers for all.” Norman Gall und der deutsche Atomvertrag mit der brasilianischen Militärdiktatur. Willy Brandt, Franz Josef Strauß, Hans Georg Sachs.

Montag, 23. April 2012 von Klaus Hart

West Germany’s efforts to capture the Brazilian reactor market began in June 1968, shortly after Siemens won the Atucha-l contract in Argentina to build Latin America’s first nuclear power plant. Foreign Minister Willy Brandt, during a Visit to Brazil, publicly expressed German interest in supplying Brazil with nuclear technology. A few months later a former Vice Minister of Foreign Affairs, Pio Correa. was hired as president of the Siemens subsidiary in Brazil. A bilateral agreement for scientific and technical cooperation was signed in 1969. A key role in these negotiations was played by the new president of NUCLEBRAS, Nogueira Baticta, who then became the minister-counselor of the Brazilian embassy in Bonn to implement the accord.

Brazilian technicians were sent to Germany for training in nuclear engineering, and in 1971 a formal working relationship was established between Brazil’s National Council for Nuclear Energy (CNEN) and the Center for Nuclear Research in Julich (FRG), whose representatives were to play a key role in promoting exports of German nuclear technology. Visits of German scientists to Brazil under this agreement led to rumors, reported in the London Sunday Times, “of Germans conducting nuclear research in areas that would be ruled out if it were attempted on German soil…. A number of high West German officials visited Brasilia in mid-1 974 on secret business, among them State Secretary of Technology Hans Hilgar Haunschild, former Defense Minister Franz Josef Strauss and State Secretary for Foreign Affairs Hans George Sachs. (Norman Gall)

http://www.normangall.com/brazil_art18eng.htm

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Diktator General Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde -  und Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/

Brasilien, Rio+20: “Atomenergie ist der Ausweg”. “Atomenergie ist grüne Energie.”Regierungs-Atomkonzern Eletronuclear zu Brasiliens Atomprogramm, das auf dem deutsch-brasilianischen Atomvertrag von 1975 basiert. Bischof Erwin Kräutler zu Amazonaszerstörung. Hintergrund: “Das deutsch-brasilianische Bombengeschäft”.

Freitag, 20. April 2012 von Klaus Hart

Der Atomkonzern Eletronuclear hat seine Serie von Beiträgen in Qualitätszeitungen des Landes zugunsten der unter Lula-Rousseff verfolgten Atompolitik fortgesetzt, diesmal unter dem Titel “Atomenergie ist der Ausweg”. Darin wird argumentiert, daß die Nutzung der Wasserkraft ebenso begrenzt sei wie von Kohle, Brasilien indessen große Uranvorräte besitze.

Unterdessen hat der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler laut Landesmedien vorausgesagt, daß die Regierungen von Lula und Dilma Rousseff als jene in die Geschichte eingehen würden, die Amazonien und die in dieser Region lebende Bevölkerung zerstörten. Geschäfte und wirtschaftliche Ausbeutung hätten Vorrang, so Kräutler.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

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In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert die Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden historischen Fakten - die Unterzeichnung des Atomvertrages unter Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien geflüchtet - die brasilianische Militärdiktatur war laut Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert.

http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

Hintergrund:  http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/

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Ausstellungsfoto - Rousseff und der Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, heute Kongreßchef in Brasilia.

Der deutsch-brasilianische Atomvertrag, seine Protagonisten und die damaligen politischen Rahmenbedingungen:”Furchtlose Kirche in Brasilien gegen Folter und Barbarei”(Reimar Oltmans) **

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http://www.reimaroltmanns.com/1977/04/folter-furchtlose-kirche-in-braslien.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/#more-12904

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Der deutsch-brasilianische Atomvertrag, seine Protagonisten und die damaligen politischen Rahmenbedingungen:”Furchtlose Kirche in Brasilien gegen Folter und Barbarei”(Reimar Oltmans)

Donnerstag, 19. April 2012 von Klaus Hart

http://www.reimaroltmanns.com/1977/04/folter-furchtlose-kirche-in-braslien.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/#more-12904

 In Jahrzehnten der Militärdiktatur (1964-1985) war die katholische Kirche in Brasilien die einzige Institutionen des Landes, die ihre Kritik an Folterungen, Massenverhaftungen, Erschießungen öffentlich erhob. Für Tausende politischer Gefangener und verfolgter Indios waren Gotteshäuser als Unterschlupf ihre letzte Hoffnung. In dem Terror- und Willkürstaat des früheren General-Präsidenten Ernesto Geisel leistete die Kirche Roms beachtlichen Widerstand. Geheime Todesschwadronen hatten damals den Priestern ihren Kampf angesagt. Killer- und Folterkommandos entführten, quälten und erschossen Geistliche, nur weil sie für Menschenrechte eintraten. (Reimar Oltmans)

Wie Willy Brandt das brasilianische Militärregime einstufte: Das brasilianische Aussenministerum Itamaraty vermerkt in seiner Datenaufstellung, dass Willy Brandt (MNE da RFA) 1968 der Militaerdiktatur einen offiziellen Besuch abstattete und eine erweiterte Partnerschaft(parceria ampliada)vorschlug. Weiter ist vermerkt, dass 1978 Geisel offiziell die Bundesrepublik besucht, 1979 Schmidt offiziell nach Brasilien reist. 1981 reiste danach der letzte brasilianische Militaerdiktator, General Joao Figueiredo, offiziell in die Bundesrepublik. 

Bonn schloß mit der Militärdiktatur auch ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit, laut brasilianischen Quellen.

http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.htmlbrandtgeisel.JPGDiktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde -  und Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß.  

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/

Militärdiktator Ernesto Geisel und Helmut Schmidt: http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html

A questão nuclear no Brasil

Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt/

Im März 1978 stattete der damals amtierende brasilianische Präsident, General Geisel, der Bundesrepublik einen offiziellen Besuch ab. In einer Tischrede (die in die Geschichte der deutschen Sozialdemokratie eingehen sollte) lobte Bundeskanzler Schmidt die “Konvergenz der Ziele” und die “Übereinstimmung der Werte” der sozialliberalen Bundesregierung und der brasilianischen Militärdiktatur. Vor dem Kölner Gürzenich, in dem anläßlich des Geisel-Besuchs ein Staatsbankett der brasilianischen Regierung für “tausend Bestecke” gegeben wurde, prügelte die Polizei der demokratischen Bundesregierung deutsche Atomkritiker und brasilianische Opponenten der Militärdiktatur nieder; auf einem Polizeirevier wurden Festgenommene mit Fäkalien beschmiert. Brasilianische Presse-Beobachter, die diesem Schauspiel als Augenzeugen beiwohnten, erlebten gewöhnliche Szenen aus dem brasilianischen Alltag: in Köln. Quelle; FDCL in Berlin Berlins neuer Willy-Brandt-Flughafen: http://www.flughafen-willy-brandt.de/ 

http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung 

Hintergrund:Der Primas von Brasilien, Kardinal Geraldo Majella Agnelo erklärte, bis heute wüssten viele Brasilianerinnen und Brasilianer nicht, was mit ihren Angehörigen während der 21 Regimejahre geschehen sei. Nicht einmal Pensions- und Entschädigungsansprüche könnten daher geltend gemacht werden. Wenn die demokratischen Regierungen und selbst die jetzige einfach nicht handeln wollten, werfe das Fragen auf: „Hat man ein Interesse daran, bestimmte Personen für das Verschwindenlassen von Staatsbürgern nicht verantwortlich zu machen? Wollen die Streitkräfte nicht zulassen, dass noch ganz andere Verantwortlichkeiten bekannt werden?“ Brasiliens Kirche hat ein spezielles Interesse an Wahrheitskommission und Geheimarchivöffnung – zahlreiche kirchliche Menschenrechtsaktivisten wurden ermordet, Geistliche entführt und zur Diskreditierung nackt neben Frauen fotografiert.

 Lula lobt Militärdiktatoren Medici und Geisel, anklicken: http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&feature=relmfu

“Was über Günter Grass gesagt werden muß.” Marcos Guterman, Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo”: “Grass offenbart seinen Antisemitismus.” **

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Brasiliens nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur - Überlebende von Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber. Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter Schmidt-Genscher-Brandt, geheimes Atomwaffenprogramm.

Sonntag, 15. April 2012 von Klaus Hart

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Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.

Waldemar Rossi und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens: “Nach der Militärdiktatur wurde die Politik des gesellschaftlichen Ausschlusses fortgesetzt - was stets mit der Absenkung des Bildungsniveaus beginnt. Heute wird eine halbalphabetisierte Jugend fabriziert, die sich den Interessen des Systems unterwirft. Lula und Rousseff müßten, könnten dies zum Besseren verändern - doch Lulas Absicht war, um jeden Preis an die Macht zu kommen, keinen gesellschaftlichen Wandel im Lande zu fördern. Dilma Rousseff verfolgt unglücklicherweise die selbe Linie. Überall im Staatsapparat sehen wir Korruption, Brasilien ist kulturell zurückgeblieben. Die Lage ist gravierend. Rousseff hat Schuld an dem Megaskandal um Cachoeira. Die großen Unternehmen, ob Banken, Baufirmen oder Großgrundbesitzer, investierten massiv in Rousseffs Präsidentschaftswahlkampagne - über 100 Millionen Real - betrachteten dies als Investition, verlangen jetzt von Rousseff Gegenleistungen. Sie unterwirft sich diesen Interessen.”

http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

“Die vergessene Diktatur”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/

Mengele in Brasilien:  

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/05/brasilien-diktatur-geheimpolizei-dops-wuste-von-aufenthalt-des-kriegsverbrechers-josef-mengele-im-tropenland-laut-dops-ex-chef-2013/

Bonns Haltung zu Brasiliens Diktaturgenerälen nach dem Militärputsch von 1964:

Laut Geschichtsdaten erfolgte der erste Besuch eines deutschen Bundespräsidenten mit Heinrich Lübke kurz nach dem Militärputsch vom 31. März 1964, vom 7. bis 14. Mai des betreffenden Jahres.

Laut Nationaler Wahrheitskommission waren bereits im Putschjahr 1964 über 50000 Menschen verhaftet worden.  Wie die Wahrheitskommission weiter mittteilte, wurden die Regimegegner in Fußballstadion und Schiffen gefangen gehalten. Zu den Stadien zählte das Fußballstadion “Caio Martins” in Rio de Janeiro. Schon im Putschjahr 1964 sei vom Militärregime die Folter eingeführt worden - dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/

Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert - die auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle - heute Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.

In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen, darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur auffälligerweise verharmlost.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/

Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinal Paulo Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen, die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll. 

Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/

Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto Geisel - Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher. Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. **

 http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/

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Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto Geisel - Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher. Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. “Atomenergie ist grüne Energie.”

Samstag, 14. April 2012 von Klaus Hart

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Was geschah im Jahre 1975? In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert die Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden, markanten historischen Fakten - die Unterzeichnung des Atomvertrages unter Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien geflüchtet - die brasilianische Militärdiktatur war laut Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert.

Laut historischen Daten startete die brasilianische Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm, errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen Präsidenten Collor de Mello geschlossen.

Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat. Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981 von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak beteiligt gewesen. 

http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html

Brasiliens nukleare Vision: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/

“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.” 

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/

http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.

1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog teil, ermordet unter der Folter.

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Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde -  und Willy Brandt, Ausriß.   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/

Ausriß:

A questão nuclear no Brasil

Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt/

“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel: “In Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA vertreten.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/

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Diktaturopfer - getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.

Treffen Nixon - Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten - die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:

“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.

Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that political relations are good.”

Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel : “On the other hand, the Brazilian leader9 has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”

Wer war Herzog? http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm

Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von 35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo - Herzog war dort Professor.

Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut, zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der Diktaturverbrechen zu finden ist. 

http://womblog.de/die-brasilianische-bombe

Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 - 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/

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“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)

Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was mit diesen geschah.

Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/

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Kündigung, Verlängerung des deutsch-brasilianischen Atomvertrags aus der Diktaturzeit. Hintergrund zu den Positionen von Grün-Rot. Die Zeit: “Brasilien rüstet auf.” “Aber dieser Teil der Ankündigung Lulas trägt nun einmal mehr zum Wettrüsten als zur Armutsbekämpfung bei.”

Sonntag, 18. September 2011 von Klaus Hart

http://www.cl-netz.de/foren/cl.politik.wirtschaft/Fw:-Verb%E4nde-fordern-K%FCndigung-des-deutsch-brasilianischen-Atomvertrages-43846.pdf

“1994 hatte die SPD-Fraktion noch von der damaligen Regierung gefordert, diese Kooperation zu beenden. Selbst an der Macht, ließ die rot-grüne Bundesregierung ihrerseits die nächste Kündigungsfrist 1999 ungenutzt verstreichen.” Deutsche NGO Urgewald 2004

http://www.zeit.de/online/2006/11/schlauch

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/brasiliens-neue-atomkraftwerke-energieminister-edson-lobao-betont-weiterfuhrung-des-atomprogramms-nach-fukushima/

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Ausriß.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/bundesregierung-verlaengert-atomabkommen-mit-brasilien/2957294.html

Hintergrund von 2003:

Stark enttäuscht ist Greenpeace von der neuen brasilianischen Umweltministerin Marina Silva, die bislang jede klare Stellungnahme zu Angra 3 vermieden hat.  Sie gehört zu Lulas Arbeiterpartei PT. Sergio Dialetachi, Greenpeace Brasilien: “Die Wahrheit ist, daß die Arbeiterpartei von den Umweltorganisationen nie viel gehalten hat, sie auch jetzt verachtet. Bislang haben wir die Umweltministerin geschont, haben abgewartet.  Doch jetzt zeigt sich, daß wir im Umweltschutz alle Kämpfe verlieren können. Und gehen deshalb in die offene Konfrontation mit Lula und Marina Silva. Die Lage ist ziemlich kompliziert, chaotisch und frustrierend.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/

Dialetachi 2007: “Die deutsche Regierung ist vom Atomvertrag nicht zurückgetreten, weil sie im Geschäft bleiben will, Nutzen ziehen möchte aus der Vermittlung von Ausrüstungskäufen durch Framatome.” Denn Angra 3 würde vom deutsch-französischen Atomkonzern Framatome fertiggebaut, zu dem Siemens gehört. Dem Vernehmen nach hätte eine Kündigung des Atomvertrags auch das Ende von Hermes-Bürgschaften für Nuklearexporte nach Brasilien bedeutet.

Atomkraftboom in Brasilien:

Regierung kündigt vier neue Atomkraftwerke, Uranexport, Ausbildung von Fachleuten an(2004)

http://www.zeit.de/online/2007/28/Brasilien-baut-Atomkraft-aus

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Rio+20. Brasiliens neues Atomkraftwerk “Angra 3″ bei Rio de Janeiro mit tatkräftiger deutscher Hilfe: Nuklearteile aus Deutschland, Hermes-Bürgschaft. Süddeutsche Zeitung über “Atomgarantie”. Kritik im “Greenpeace-Magazin”. 4 weitere AKW vorgesehen, betont Rousseff-Energieminister Lobao. Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal.

Dienstag, 13. September 2011 von Klaus Hart

http://www.sueddeutsche.de/R5t38O/192448/Atomgarantie-fuer-Brasilie.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/

Weitere Atomkraftwerke geplant: 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-rousseff-regierung-setzt-bau-von-atomkraftwerken-fest-laut-energieminister-edson-lobao-wegen-fukushima-keine-planungsanderungen/

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Der mit dem Folter-Regime geschlossene deutsch-brasilianische Atomvertrag, deutschstämmiger Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.

“5.3.1978

In Bonn trifft der brasilianische Staatspräsident Ernesto Geisel zu einem fünftägigen Staatsbesuch ein. Während seines Aufenthalts werden zwischen Regierungsvertretern Brasiliens und der Bundesrepublik mehrere Vereinbarungen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit unterzeichnet.”(offiz.Chronik)

http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

Greenpeace-Magazin:

http://www.greenpeace-magazin.de/?id=55&tx_ttnews%5btt_news%5d=120174

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird. 

Zu Beginn der rot-grünen Amtszeit war auf der New Yorker Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags ohne durchaus mögliche Gegenvoten Joseph Fischers folgender Text des Abschlußdokuments unterzeichnet worden:”Die Konferenz erkennt die Vorteile der friedlichen Atomenergienutzung und nuklearer Techniken an”, heißt es da, „und ihren Beitrag, um in den Entwicklungsländern nachhaltige Entwicklung zu erreichen sowie generell das Wohlergehen und die Lebensqualität der Menschheit zu verbessern.” Atomenergienutzung sei daher überall auf dem Erdball zu fördern. 

http://www.zeit.de/online/2006/11/schlauch

“die tageszeitung” (2004) “Rot-Grün sponsert Atomkraft besonders…Und die üppigen Forschungsgelder fließen vor allem in die Kernkraft…Auch unter Rot-Grün werden für die Atomkraft mehr Forschungsgelder ausgeschüttet als für die erneuerbaren Energien.”

Der Rabe Ralf(2000):  Auf einer Pressekonferenz Trittins mit seinem Amtskollegen Sarney Filho von Brasiliens Mitte-Rechts-Regierung vergangenen Monat im Berliner Hilton-Hotel fragte der Rabe Ralf deshalb nach, wie beide Minister zum heftig umstrittenen brasilianischen Atomeinstieg mit deutscher Hilfe stehen. Sarney Filho antwortete kurioserweise garnicht, Trittin nur äußerst knapp:”Die Entscheidung, wie Dinge in anderen Ländern gestaltet werden, müssen Sie anderen Ländern überlassen - wir würden uns von anderen auch nicht reinreden lassen. Wir hielten es für eine Form  falsch verstandener Technologiepolitik, die Technologie, die wir bei uns aus gutem Grunde ausmustern, entsprechend zu exportieren.”

Nun - für das neue Atomkraftwerk Angra III muß gar keine Technologie mehr geliefert werden. Sie ist schon längst da, abgesichert mit Hermes-Bürgschaft, lagert seit weit über zehn Jahren am Bauplatz und wird davon natürlich nicht besser.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/niebel-brasilien-kein-klassisches-entwicklungsland-mehr/

Deutschstämmiger Kardinal Paulo Evaristo Arns - erbitterter Gegner der Militärdiktatur:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/

Die Adenauer-Stiftung und Brasilien:

http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349

Brasilien: Rund 3500 Arbeiter errichten derzeit das neue Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro, laut nationalen Wirtschaftsmedien. Nuklearteile aus Deutschland. Doppelseitige Regierungspropaganda für Angra 3. “Energie für neue Zeiten”. Deutsch-brasilianischer Atomvertrag, Willy Brandt und Ernesto Geisel. 4 weitere AKW vorgesehen, betont Rousseff-Energieminister Lobao.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

Wie es weiter hieß, wird die Zahl der AKW-Erbauer 2012 auf etwa 9000 aufgestockt, die in zwei Schichten arbeiten werden. Angra 3 ist Teil des deutsch-brasilianischen Atomvertrages, der während der Folter-Militärdiktatur von Bonn 1975 mit den Generälen unterzeichnet worden war.

“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?

Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/

Der Spiegel:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515064.html

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Diktator Ernesto Geisel und Willy Brandt, Ausriß.

http://womblog.de/die-brasilianische-bombe

Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 - 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. 

Helmut Schmidt zum Ausstieg aus dem Atomausstieg: 

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“Ich habe nur fortgesetzt, was unter Brandt, Kiesinger, Erhard und Adenauer begonnen wurde…” Ausriß.http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/

In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern. 

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/angela-merkel-verlangert-zweifelhaftes-atomabkommen-mit-brasilien-kritisiert-hannoversche-allgemeine/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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