<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Tasso Azevedo</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tasso-azevedo/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Rio+20: &#8222;Gemacht, damit es nicht lange hält.&#8220; Vor der Event-Farce weisen brasilianische Experten auf die von den Herstellern beabsichtigte geringe Haltbarkeit der Produkte, &#8222;obsolencia planejada&#8220;. Abschaffung vieler Dienstleister, die Lebensdauer von Waren stark verlängerten&#8230;&#8220;Was lange hält, bringt uns kein Geld!&#8220; Deutscher Händlerspruch</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/21/rio20-gemacht-damit-es-nicht-lange-halt-vor-der-event-farce-weisen-brasilianische-experten-auf-die-von-den-herstellern-beabsichtigte-geringe-haltbarkeit-der-produkte-obsolencia-planejada/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/21/rio20-gemacht-damit-es-nicht-lange-halt-vor-der-event-farce-weisen-brasilianische-experten-auf-die-von-den-herstellern-beabsichtigte-geringe-haltbarkeit-der-produkte-obsolencia-planejada/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 May 2012 00:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[obsolencia planejada]]></category>
		<category><![CDATA[Rio+20]]></category>
		<category><![CDATA[Tasso Azevedo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/21/rio20-gemacht-damit-es-nicht-lange-halt-vor-der-event-farce-weisen-brasilianische-experten-auf-die-von-den-herstellern-beabsichtigte-geringe-haltbarkeit-der-produkte-obsolencia-planejada/</guid>
		<description><![CDATA[Wie es in neuen Analysen heißt, nimmt die Menge des in Brasilien anfallenden Abfalls schneller zu als das Wirtschaftswachstum &#8211; was zunehmende Ineffizienz beweise. Als Beispiele für geplante Kurz-Haltbarkeit werden Computer, Drucker, Handys etc. genannt. Tasso Azevedo, Forstingenieur,  fordert, die geplante Kurz-Haltbarkeit durch Produkte zu ersetzen, die (wieder) ein ganzes Leben lang halten. In Brasilien [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie es in neuen Analysen heißt, nimmt die Menge des in Brasilien anfallenden Abfalls schneller zu als das Wirtschaftswachstum &#8211; was zunehmende Ineffizienz beweise. Als Beispiele für geplante Kurz-Haltbarkeit werden Computer, Drucker, Handys etc. genannt. </strong></p>
<p><strong>Tasso Azevedo, Forstingenieur,  fordert, die geplante Kurz-Haltbarkeit durch Produkte zu ersetzen, die (wieder) ein ganzes Leben lang halten.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien ist ein besonders auffallendes Beispiel der landesweit verhinderte Ausbau des Bahntransports für Personen und Güter &#8211; Busse und LKW verschleißen schließlich viel, viel schneller als die Eisenbahn.  Zumal Brasiliens Straßen überwiegend sehr schlecht sind. Selbst zwischen den wichtigsten Städten Rio de Janeiro und Sao Paulo wurde der Zugverkehr eingestellt, um offenbar den denkbar ineffizienten Transport von Menschenmassen in rasch verschleißenden Bussen zu begünstigen.</strong></p>
<p><strong>Die Zahl der Autos in Rio de Janeiro lag 1992 bei amtlich 83851, heute liegt sie bei über 2,5 Millionen &#8211; entsprechend ist die Luft-und Lebensqualität. </strong></p>
<p><font size="2" face="Verdana" color="#444444"><strong>Die Produktion von Wegwerfprodukten bzw. Produkten mit immer kürzerer Nutzungszeit und niedriger Qualität  wurde nach der Rio-Konferenz von 1992  gezielt vorangetrieben, um Rohstoff-Ressourcen zügiger zu vernichten. Stichwort “Planned Obsolescence”:</strong></font><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence"><strong><font size="2" face="Verdana">http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence</font></strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/scherenschleifersp.JPG" alt="scherenschleifersp.JPG" /></p>
<p><strong>Scherenschleifer in Sao Paulo &#8211; Berufe, die immer seltener werden.</strong></p>
<h2>Rio+20: Immer mehr brasilianische Umweltexperten bezweifeln Sinn und Erfolg der Veranstaltung.”Cronica de uma morte anunciada?”(Chronik eines angekündigten Todes?) “Leeres Geschwätz, Cocktailempfänge, Folkloreshows”. Umweltschutz und Bevölkerungsexplosion…Gisele Bündchen und Event-Propaganda <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13120" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/30685/"></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio20-und-bevolkerungsexplosion-in-der-dritten-welt/"><font color="#bb0000">Rio+20 und Bevölkerungsexplosion in der Dritten Welt</font></a></p>
<p><span id="more-13135"></span></p>
<p><strong>Roberto Guimaraes, technischer Koordinator des offiziellen Berichts von Brasilien für den Umweltgipfel von 1992, hat in den Landesmedien Skepsis über den Erfolg von Rio+20 geäußert &#8211; bereits der Vorbereitungsprozeß sei überaus mittelmäßig. Es dürfe keine Zeit mehr mit leerem Geschwätz, begleitet von Cocktailempfängen und Folkloreshows, verloren werden.</strong>  <strong>“Wir werden einen hohen Preis für die soziale und ökologische Verantwortungslosigkeit bezahlen.” In gleicher Weise äußern sich vor der Event-Farce auch zahlreiche nichtbrasilianische Wissenschaftler. So betonte der britische Nobelpreisträger John Sulston, daß die Schwellenländer ihren Konsum ebenso wie das Bevölkerungswachstum reduzieren müßten. Umweltschutzaktivitäten seien nutzlos, wenn die Bevölkerung weiter so zunehme.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong>In den 70er Jahren lag  Brasiliens Einwohnerzahl laut Statistik noch unter 100 Millionen, sind  es wegen der Bevölkerungsexplosion heute jedoch etwa doppelt so viel  Bewohner, haben sich dadurch laut Sozialexperten viele Landesprobleme  enorm verschärft, vervielfacht. Zu den beständigen Warnern zählt der  angesehene brasilianische Arzt und Medienkommentator Drauzio Varella,  der immer wieder in Texten “das Schweigen angesichts der  Bevölkerungsexplosion” anprangert. Varella spricht von einer “grausamen  Kombination kollektiver Verantwortungslosigkeit mit sexuellen  Vorurteilen gegenüber Frauen”, fordert Familienplanung in Brasilien als  Priorität, angesichts der sozialen Kosten der “explosao demografica”.</strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasiliens-geschlechterungleichheit-in-wirtschaft-und-politik-auf-welt-ranking-nur-platz-82-hinter-albanien-und-gambia/"></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasiliens-geschlechterungleichheit-in-wirtschaft-und-politik-auf-welt-ranking-nur-platz-82-hinter-albanien-und-gambia/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasiliens-geschlechterungleichheit-in-wirtschaft-und-politik-auf-welt-ranking-nur-platz-82-hinter-albanien-und-gambia/</font></a></p>
<p><strong><strong>Brasilianer  aus Nord-und Nordostregionen erinnern in Rio de Janeiro und Sao Paulo  teils in drastischen Worten daran, wie sie ihren  brutal-dümmlich-machistischen Vätern politisch unkorrekt vorwarfen, 8,  10, 15 und mehr Kinder gemacht zu haben, ohne in der Lage zu sein, für  eine angemessene Ernährung und später eine ausreichende Ausbildung zu  sorgen. Wegen der großen Kinderzahl seien Hunger, Misere vorprogrammiert  gewesen.  </strong></strong><strong> Die Macho-Väter, die ihre Frauen zum Sex zwangen, hätten indessen sehr genau gewußt, wie man verhüte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</font></strong></a></p>
<p><strong>Indianer: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/indianer-begehen-umweltverbrechen-verkaufen-palmherz-aus-kustenurwald-mata-atlantica-laut-umweltschutzbehorde-ibama-crime-ambiental/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/indianer-begehen-umweltverbrechen-verkaufen-palmherz-aus-kustenurwald-mata-atlantica-laut-umweltschutzbehorde-ibama-crime-ambiental/</font></a></p>
<p><strong>Wie erwartet, soll laut Landesmedien  die Multimillionärin Gisele Bündchen als Attraktion der Event-Farce von Rio aufgeboten werden.</strong></p>
<h2>Gisele Bündchen, deutschstämmiges Model, ist  UNO-Umweltbotschafterin. Bündchens Branche zählt zu den  umweltfeindlichsten Ressourcenverschwendern. Gisele-Bündchen-Propaganda  und Crack-Umwelt Sao Paulos. Amazonas-Vernichtung wegen Soja-und  Fleischexport. Scheiterhaufen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3009" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/crack/"><font color="#bb0000">Crack</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gisele-bundchen/"><font color="#bb0000">Gisele BÃ¼ndchen</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/"><font color="#bb0000">Menschenrechte</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltvernichtung/"><font color="#bb0000">Umweltvernichtung</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uno/"><font color="#bb0000">UNO</font></a></p>
<p>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/gisellebundchen.jpg" alt="gisellebundchen.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/Noticias/PopArte/0,,MUL1311384-7084,00-GISELE+BUNDCHEN+RECEBE+TITULO+DE+EMBAIXADORA+DA+ONU.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/Noticias/PopArte/0,,MUL1311384-7084,00-GISELE+BUNDCHEN+RECEBE+TITULO+DE+EMBAIXADORA+DA+ONU.html</font></a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Gisele_B%C3%BCndchen"><font color="#bb0000">http://pt.wikipedia.org/wiki/Gisele_B%C3%BCndchen</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/giselle-bundchen-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/giselle-bundchen-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><strong>Politisch unbequeme Rio-Realitäten:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/</font></a></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/"><font color="#bb0000">Gisele Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar pro Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO geförderten Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm instrumentalisierte Sinnlichkeit.</font></a></h2>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></font></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/30/brasilien-weiterhin-armselige-touristenzahlen-2008-nur-51-millionen-auslandern-angereist-ins-vergleichsweise-winzige-kuba-annahernd-soviel-einwohner-wie-rio-de-janeiro-flogen-immerhin-23-mil/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/30/brasilien-weiterhin-armselige-touristenzahlen-2008-nur-51-millionen-auslandern-angereist-ins-vergleichsweise-winzige-kuba-annahernd-soviel-einwohner-wie-rio-de-janeiro-flogen-immerhin-23-mil/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Crack:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/</font></a></p>
<p><strong>Amazonasvernichtung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/01/amazonas-millionenstadt-manaus-in-rauchwolken-wegen-brandrodungen-lulas-klimaschutz-sinnloses-abfackeln-von-naturgas-luftvergiftung-durch-ethanol-sprit/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/01/amazonas-millionenstadt-manaus-in-rauchwolken-wegen-brandrodungen-lulas-klimaschutz-sinnloses-abfackeln-von-naturgas-luftvergiftung-durch-ethanol-sprit/</font></a></p>
<p><strong>“Das Brasilien der Naturkatastrophen” (O Globo) “Unkontrollierte Verstädterung ist hauptverantwortlich für Tragödien”.</strong></p>
<h2>“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen  Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens  wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto. “Auschwitz da Ditadura”  (Istoé)Wer mit der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur  damals eng zusammenarbeitete. Deutsche Kriegsverbrecher wie Mengele in  Brasilien &#8211; tiefe Dankbarkeit der deutschen Rechten. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13074" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsche-kriegsverbrecher-in-brasilien/"><font color="#bb0000">deutsche Kriegsverbrecher in Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto-und-die-militardiktatur-brasiliens/"><font color="#bb0000">Frei Betto und die Militärdiktatur Brasiliens</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/the-nazi-face-of-the-brazilian-dictatorship/"><font color="#bb0000">The Nazi Face of the brazilian dictatorship</font></a></p>
<p><strong>THE NAZI FACE OF THE BRAZILIAN DICTATORSHIP</strong></p>
<p><strong> The news is terrifying: the bodies of political activists  involved in the struggle against the military dictatorship were  incinerated in an oven at the sugar cane factory in Campos dos  Goytacazes in the north of the state of Rio de Janeiro between 1970 and  1980.The military regime which governed Brazil between 1964 and 1985 now  deserves to be compared to Nazism. </strong></p>
<p><strong>The revelation was made by Claudio Guerra (now aged 71), a  former DOPS (political police) chief from the state of Espirito Santo.</strong></p>
<p><strong>According to his statement to journalists Marcelo Netto and  Rogerio Medeiros in the book “Memorias de uma guerra suja” (Memories of a  dirty war) (Topbooks), Davi Capistrano, the couple Ana Rosa Kucinski  Silva and Wilson Silva, João Batista Rita, Joaquim Pires Cerveira, João  Massena Melo, José Roman, Luiz Ignácio Maranhão Filho, Eduardo Collier  Filho and Fernando Augusto Santa Cruz Oliveira, were incinerated in the  oven of the Cambahyba sugar cane factory owned by Heli Ribeiro Gomes  (deceased), former vice governor of Rio de Janeiro, between 1967 and  1971. </strong></p>
<p><strong> The activists had been removed from the repressive DEOPS  (Department for Political and Social Order) and from the DOI-CODI (Dept.  for Operations for Information and Centre for Internal Defence  Operations) and from the clandestine centre for torture and murder known  as the House of Death in Petropolis, Rio de Janeiro.</strong></p>
<p><strong> Claudio Guerra adds to his denunciations that Colonel Carlos  Alberto Brilhante Ulstra, one of the most notorious torturers in Sao  Paulo, had participated, in 1981, in the attempted attack on the  Riocentro in the Carioca[1] &lt;#_ftn1&gt; capital on the eve of the 1st  May.</strong></p>
<p><strong>If the bomb planted by the Army officers had not exploded in  Sergeant Guilherme Pereira do Rosario’s lap, killing him, hundreds of  people attending a show of popular music would have been killed or  wounded.</strong></p>
<p><strong>The objective of the repression was to blame  “terrorists”  for the heinous crime and thus justify the dictatorship’s perverse act.</strong></p>
<p><strong>Guerra also mentions the agents who participated in the Lapa  Slaughter in 1979 in Sao Paulo when three PCdoB (Brazilian Communist  Party) leaders were executed. He adds that the “information community”,  as the secret services of the dictatorship were known, spread Lula’s  presidential campaign leaflets around the place where kidnap victim  businessman Abilio Diniz was being held in 1989 in Sao Paulo, in order  to involve the PT (Workers’ Party).</strong></p>
<p><strong> One of Claudio Guerra’s more bombastic revelations is about  police chief Sergio Paranhos Fleury, a most unmerciful torturer and  murderer during the military regime, who died in 1979 from drowning. In  spite of it being assumed accidental, Guerra affirms that his death was a  case of “removal of evidence”, a crime practised by the CENIMAR which  was the naval secret service.</strong></p>
<p><strong>Guerra admits having murdered activist Nestor Veras in 1975,  alleging that he merely fired a “coup de grace” because he had been  “severely tortured and was dying”.</strong></p>
<p><strong>One must always be sceptical about information regarding the  repression. Does Guerra tell the truth or does he lie? Everything points  to the fact that the former policeman, now transformed into an  Adventist pastor, did not limit himself to practising crimes during the  political repression.  In 1982 he was condemned to 42 years in prison  for the death of a gambler and served 10 years. Soon after he got 18  years for murdering his wife Rosa Maria Cleto with 19 shots and his  sister in law, in the Cariacica rubbish dump in 1980. </strong></p>
<p><strong>He alleges innocence in all three cases although he admits to  killing lieutenant Odilon Carlos de Souza whom he accuses of having  killed his wife Rosa.</strong></p>
<p><strong>We hope that President Dilma will announce, as soon as  possible, the names of the seven members of the Truth Commission which  should investigate the dictatorship’s crimes and criminals. And  investigate the denunciations of the Capixaba[2] &lt;#_ftn2&gt;  policeman. Sadly the commission will still not be known as a commission  for Truth and Justice. </strong></p>
<p><strong>Brazil is the only Latin American country which has refused  to punish those who committed crimes in the name of the State between  1964 and 1985. The excuse is the strange Amnesty Law, consecrated by the  STF (Superior Court of Law) which tries to maintain the military  regime’s executioners imputable.</strong></p>
<p><strong>Now, how can someone who was neither judged nor punished be  granted amnesty? We the victims suffered imprisonment, torture, exile,  banishment, murder and disappearances. And can those who caused all this  deserve the prize of an unjust law and remain immune and unpunished as  though they never did a thing?</strong></p>
<p><strong>Nazism was defeated almost 70 years ago and still new  revelations come to the fore. Those who judge that the Amnesty Law, the  silence of the Armed Forces and the lenience of the country’s three  powers will transform amnesty into amnesia, are mistaken. As Walter  Benjamin affirmed, the victims’ memory is never eradicated.</strong></p>
<h2>Brasilien: Bizarr-grotesker Start der  offiziellen  “Wahrheitskommission” zur Aufklärung von Verbrechen der  Militärdiktatur  &#8211; die 1985, vor über zwei Jahrzehnten(!) amtlich  endete…Gezielte,  effiziente Verzögerung der Ermittlungen brachte  Diktaturverbrechern  enorme Vorteile. Was von Strukturen und Praktiken  der Diktatur  weiterexistiert. “Das Nazi-Gesicht der brasilianischen  Diktatur”. (Frei  Betto) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13114" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wahrheitskommission-2012/"><font color="#bb0000">Brasiliens Wahrheitskommission 2012</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/"><font color="#bb0000">Frei Betto</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a></p>
<p><strong>Nicht wenige brasilianische  Menschenrechtsaktivisten sehen  nur geringe Chancen, daß die  “Wahrheitskommission” nach so langer Zeit,  die von den Tätern zum  Verwischen von Spuren, Verstecken bzw.  Vernichten belastender Dokumente  genutzt worden war, noch wesentliche  Dinge ans Tageslicht bringen kann.  Auch Universitätsstudenten in Sao  Paulo sagten auf Website-Anfrage, die  Wahrheitskommission werde  keinerlei Wirkung haben, gelte für viele als  Zeitverschwendung, zumal &#8211;  man erinnere an das Beispiel  Hitlerdeutschland &#8211; ein beträchtlicher  Teil der Brasilianer die  Militärdiktatur völlig in Ordnung fand, bis  heute.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><font color="#bb0000"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</strong></font></a></p>
<p><strong> </strong><strong>Zuviele wichtige Zeugen sind gestorben, das   Erinnerungsvermögen der noch lebenden Zeugen, zumeist in sehr hohem   Alter, ist nicht mehr frisch.</strong></p>
<p><strong>Bemerkenswert, welche Strukturen und Praktiken der Militärdiktatur weiterexistieren:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></a></strong></p>
<p><strong> Bei der Zeremonie in Brasilia zum Start der   Wahrheitskommission waren mit den zivilen Präsidenten José Sarney,   Fernando Henrique Cardoso, Fernando Collor, Lula und Dilma Rousseff just   jene Autoritäten anwesend, in deren Amtszeit eine organisierte   Aufklärung der Diktaturverbrechen  zwar besonders von den katholischen   Menschenrechtsaktivisten, der Bischofskonferenz  vehement gefordert,   jedoch abgelehnt, verhindert wurde. Die enge freundschaftliche   Beziehung  von Lula und Dilma Rousseff just zum Ex-Chef der   Diktatorenpartei ARENA, das intensive politische Zusammenwirken,  ist   bekannt &#8211; und gilt vielen Brasilianern als weiterer Hinweis darauf, wie   “links” Lula und Rousseff sind. Nicht wenigen erschien daher die   Zeremonie von Brasilia als ein Musterbeispiel von heute mehr denn je   üblicher Politschauspielerei.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Qualitätsmedien betonen, daß im Falle einer   Aufhebung des Amnestiegesetzes für Diktaturverbrecher dann über   Funktionsträger des Militärregimes geurteilt werden müßte, die bereits   weit über 80 seien, somit nichts mehr zu befürchten hätten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/"><strong><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei    ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als    starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische    Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<h2>Brasiliens unendlich verzögerte Wahrheitskommission zur Aufklärung   von Diktaturverbrechen: Ivan Seixas, als politischer Häftling   gefolterter Regimegegner, fordert Offenlegung bis heute geheimgehaltener   Dekrete der Diktatoren. Militärdiktatur hatte ausländische Regierungen   selbst in Mitteleuropa als Unterstützer. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13066" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ivan-seixas/"><font color="#bb0000">Ivan Seixas</font></a></p>
<p><strong><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixaslacht.JPG" alt="ivanseixaslacht.JPG" /></font></strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas, Präsident der Menschenrechtskommission des   Teilstaates Sao Paulo, Leiter des Widerstandsmemorials in Sao Paulo,   beim Website-Interview.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Ivan Seixas, sein Vater, andere Regimegegner gefoltert wurden:</strong> <a href="http://www.viomundo.com.br/denuncias/ivan-seixas-o-capitao-lisboa-deu-a-paulada-final-que-matou-o-meu-pai.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.viomundo.com.br/denuncias/ivan-seixas-o-capitao-lisboa-deu-a-paulada-final-que-matou-o-meu-pai.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Seixas sah per Zufall jene Zeitungsmeldung auf der Titelseite   von “Folha da Tarde”, wonach sein Vater beim Widerstand gegen die   Staatsgewalt getötet worden sei &#8211; indessen lebte sein Vater noch, war an   diesem Tage mit dem Sohn in einer Zelle des Folterzentrums. Erst einen   Tag nach der Veröffentlichung der Meldung war sein Vater tatsächlich  tot  &#8211; totgefoltert.</strong></p>
<p><strong>“Foi morto sob tortura, pela Operação Bandeirante. Financiada   por  empresários paulistas, a OBAN abrigou o mais famoso centro de   torturas  do Brasil, na rua Tutóia, bairro do Paraíso, em São Paulo.</strong></p>
<p><strong>A morte de Joaquim foi noticiada em primeira página pelo jornal paulistano<strong> Folha da Tarde</strong>,    do grupo Folha. O jornal foi entregue pela família Frias a gente   ligada  ao regime. Dizia-se que tinha a maior “tiragem”, não pelo número   de  exemplares impressos, mas pelo grande número de “tiras”em seus   quadros.</strong></p>
<p><strong>A notícia da <strong>Folha da Tarde </strong>dizia que Joaquim tinha sido morto depois de resistir à prisão.</strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas viu a notícia da morte do pai estampada na   manchete do  jornal. Ele tinha sido tirado da sede da OBAN para uma   simulação de  fuzilamento, perto do Parque do Estado. Viu o jornal   pendurado em uma  banca de jornal, quando os policiais pararam numa   padaria para tomar  café.</strong></p>
<p><strong>Só que, ao voltar à OBAN, Ivan viu o pai, ainda vivo, na sala de torturas.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei    ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als    starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische    Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/"><strong><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><strong>UNO-Index für menschliche Entwicklung &#8211; auf welchem Platz Brasilien liegt &#8211; und wer alles weit davor…</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index</font></strong></a></p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/"><font color="#bb0000">The censorship never gives up</font></a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc"><font color="#bb0000">Marc</font></a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights"><font color="#bb0000">Human rights</font></a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media"><font color="#bb0000">Media</font></a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><font color="#bb0000"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></font></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a></p>
<h2>Brasiliens entsetzlich spät ernannte Wahrheitskommission über   Verbrechen der nazistisch-antisemitisch orientierten   Militärdiktatur(1964-1985): Paulo Sergio Pinheiro und Maria Rita Kehl   als hervorragende Experten. Holocaust, Günter Grass, Israel,   Antisemitismus, Lula, Ahmadinedschad, jüdische Gemeinde in Brasilien.   “Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur” &#8211; Frei Betto. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13063" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wahrheitskommission/"><font color="#bb0000">Brasiliens Wahrheitskommission</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-rita-kehl/"><font color="#bb0000">Maria Rita Kehl</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/"><font color="#bb0000">Paulo Sergio Pinheiro</font></a></p>
<p><strong>Der Menschenrechtsexperte und UNO-Berater Paulo Sergio   Pinheiro war bereits unter der Lula-Regierung durch seine gutfundierte,   scharfe Kritik an der gravierenden Menschenrechtslage Brasiliens   aufgefallen &#8211; die Psychoanalytikerin Maria Rita Kehl gehörte zur Jury   eines internationalen Tribunals über Menschenrechtsverbrechen des   Staates in Brasilien. Hätte Brasilia, das bisher gemäß der Faktenlage   die Aufklärung der Diktaturverbrechen nach Kräften verhinderte, diese   beiden Namen abgelehnt, wäre die Wahrheitskommission wegen fehlender   Glaubwürdigkeit vermutlich nur Hohn und Spott ausgesetzt. Leider kommt   die Wahrheitskommission viel zu spät, ungezählte wichtige Dokumente   wurden aus geheimen Regierungsarchiven bereits entfernt, auch unter der   Lula-Rousseff-Regierung, heißt es in Brasilien, leben zudem viele   wichtige Zeitzeugen nicht mehr. Daher werden die Chancen der   Wahrheitskommission allgemein sehr, sehr skeptisch beurteilt.  Die   bewußte Verzögerung der Diktatur-Aufarbeitung in Brasilien brachte für   die Diktaturverbrecher enorme Vorteile, wenn man mit Vorgehensweisen zur   Vergangenheitsbewältigung in Nachbarländern wie Argentinien   vergleicht.Hinweis auf die politische Ausrichtung der politisch   Verantwortlichen &#8211; und ihrer Sympathisanten im Ausland.</strong></p>
<p><strong>Zudem ist es auch unter Lula-Rousseff gemäß der Faktenlage   sehr gut gelungen, das Unwissen gerade in der jüngeren Generation über   die 21 Jahre des Militärregimes  deutlich zu erhöhen &#8211; die Qualität des   brasilianischen Bildungswesens ist bekannt. Zudem liegen entsprechende   Studien vor: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei    ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als    starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische    Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><strong><strong>Führende brasilianische Menschenrechtsaktivisten wie    UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro betonen, daß es nicht zur  politischen   Tradition Brasiliens gehört, historische Wahrheiten  klarzustellen.</strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</font></a></p>
<p><strong>Internationales Menschenrechtstribunal 2008 mit Waldemar   Rossi und Maria Rita Kehl in der Jury &#8211; Dilma Rousseff war zu diesem   Zeitpunkt Chefministerin der Lula-Regierung: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</font></strong></a></p>
<h2>Brasilien: Der Gefolterte und die unter  Lula-Rousseff fortdauernde   Straffreiheit für Folterer und andere  Diktaturverbrecher. Wer damals   mit dem Militärregime eng kooperierte. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12976" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeiterseelsorge-sao-paulo/"><font color="#bb0000">Arbeiterseelsorge Sao Paulo</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-flughafen-berlin/"><font color="#bb0000">Willy-Brandt-Flughafen Berlin</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/mairossibestrafungfolterer12.jpg" alt="mairossibestrafungfolterer12.jpg" /></font></p>
<p>Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulos, am 1. Mai 2012.</p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese     Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die     auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das  Opfer    wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer  Eisenstange    aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der  Stange    befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Der  deutschstämmige   Kardinal Paulo Paulo Evaristo Arns macht  Druck,  alarmiert den Vatikan,   holt Waldemar Rossi und andere   Widerstandskämpfer heraus, besucht sie   vorher in ihrer Zelle &#8211; heute   Teil des Widerstands-Memorials von Sao   Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen,     darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur     auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><strong>Unterdessen hat der Ex-Offizier der politischen Polizei DOPS    des Militärregimes, Claudio Antonio Guerra, in einem neuen Buch   erklärt,  exekutierte und totgefolterte Diktaturgegner in den Öfen einer    Zuckerfabrik des Teilstaats Rio de Janeiro verbrannt zu haben. Der    Besitzer der Zuckerfabrik, hieß es, gehörte zur Diktaturpartei ARENA,    die von José Sarney geführt wurde &#8211; heute Chef des Nationalkongresses in    Brasilia und wichtigster politischer Verbündeter von Staatschefin   Dilma  Rousseff. Wer sich seit den 80er Jahren aufmerksam in Rio de   Janeiro  umhörte, erfuhr durch den DOPS-Offizier nichts Neues &#8211; viele   aus Chile  oder Argentinien bekannte Greueltaten der Militärs fanden   auch in  Brasilien ihre Entsprechung. Schließlich arbeiteten die   Militärregimes  dieser Zeit eng zusammen, bekamen entsprechende Hilfe   von interessierter  Seite des Auslands. In diesem Kontext wird auch in   Mitteleuropa alles  getan, um durch Verschweigen bestimmte Biographien   zu schützen.  Ebenfalls von interessierter Seite wurde ausgestreut,   Brasiliens  Militärdiktatur sei bei weitem nicht so grausam vorgegangen   wie Regimes  in Nachbarländern, im Chile Pinochets.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)</strong></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von  Verfolgung und Folter:   Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen  Journalisten Vladimir   Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute  Führer der  bischöflichen  Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den   Folterdiktatoren eng  kooperierte. Brasiliens Massengräber.   Diktaturgeneräle und  deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter   Schmidt-Genscher-Brandt,  geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/berliner-brandt-flughafen/"><font color="#bb0000">Berliner Brandt-Flughafen</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/"><font color="#bb0000">Clarice Herzog</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/"><font color="#bb0000">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/erzbischof-dom-helder-camara/"><font color="#bb0000">Erzbischof Dom Helder Camara</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/"><font color="#bb0000">geheimes Atomwaffenprogramm</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/"><font color="#bb0000">Hans-Dietrich Genscher</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ricardo-medeiros-de-castro/"><font color="#bb0000">Ricardo Medeiros de Castro</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></font></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese    Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die    auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer    wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange    aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange    befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht    Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere    Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute    Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen,    darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur    auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</font></strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinal Paulo    Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,    die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im    Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um    “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der    jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht    Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit    heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert    werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz    betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</font></strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen    Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto    Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”    erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher.    Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></font></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert    die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden    historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter    Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die    Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das    Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die    Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien    geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut    Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Deutsche Kriegsverbrecher, darunter Josef Mengele und Gustav    Wagner, hatten mit Unterstützung der Autoritäten in Brasilien    Unterschlupf gefunden, betonten brasilianische Holocaust-Forscher.</strong></p>
<p>“Dom Paulo Evaristo Arns, então Cardeal Arcebispo de São Paulo e    Franco Montoro, líder da oposição ao governo no Senado, compareceram ao    velório de Herzog no Hospital Albert Einstein. O Culto Ecumênico, em    homenagem a Wladimir Herzog aconteceu no dia 31 de outubro de 1975, na    Catedral da Sé, em São Paulo, que contou com a presença dos dois  líderes   religiosos mais odiados pelos militares – Dom Paulo Evaristo  Arns,   Cardeal Arcebispo de São Paulo, e Dom Hélder Câmara, Arcebispo  de Olinda   e Recife. Participaram também o pastor protestante James  Wright e o   rabino Henry Sobel. O ato teve a presença de 8 mil pessoas e  foi   observado de perto um aparato militar, os participantes foram  filmados   por militares disfarçados de jornalistas.”</p>
<p><strong>Vladimir-Herzog-Award: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog_Award"><font color="#bb0000">http://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog_Award</font></a></strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische    Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland    geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,    errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen    Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/de/__pr/140_20Bilaterale_20Beziehungen__dt.html"><font color="#bb0000">http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/de/__pr/140_20Bilaterale_20Beziehungen__dt.html</font></a></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten    deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die    Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen    Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach    zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.    Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981    von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak    beteiligt gewesen.  </strong></p>
<p><strong>Ricardo Medeiros de Castro, Dissertation über die Atomprogramme Brasiliens und Argentiniens, militärische Aspekte:  <a href="http://www.lume.ufrgs.br/bitstream/handle/10183/8288/000572700.pdf?sequence=1"><font color="#bb0000">http://www.lume.ufrgs.br/bitstream/handle/10183/8288/000572700.pdf?sequence=1</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst    auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog    teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator General Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der    jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und    Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß. </strong></p>
<p><font size="3"></p>
<p align="justify">Die offenbar aus Angehörigen der Sicherheitsorgane bestehenden „Todesschwadronen” liquidierten Andersdenkende.</p>
<p align="justify">Die Entwicklung in Lateinamerika, insbesondere aber    in Brasilien, geriet voll in die deutsche innen- und außenpolitische    Debatte. Dies war wohl Hauptanlass, dass die Angehörigen der    brasilianischen Botschaft sich aus dem Präsidium der DBG zurückzogen.    Trotz der damit implizierten Distanz zum „amtlichen Brasilien” blieb die    DBG ihrem selbst gestellten Auftrag treu – auch unter erschwerten    Bedingungen.</p>
<p>In Köln trat unter Leitung des WDR-Journalisten J. H. Casdorff ein    „Brasilien-Tribunal” zusammen. Hauptanklagepunkt, vertreten von Amnesty    International und anderen Organisationen, war „Folter”. Als  Verteidiger   wurde Prof. Görgen bestellt. Er spielte diese Rolle „mit  Umsicht,  Ruhe,  Sachlichkeit und Wissen” – so ein in den  Deutsch-Brasilianischen  Heften  abgedruckter Pressebericht. Er wandte  sich gleich eingangs gegen   „anti-brasilianische Hysterie” und stellte  unter Berufung auf seine   Quellen in der brasilianischen Nationalen  Bischofskonferenz CNBB fest: „<em><font size="3" face="Arial,Arial"><font size="3" face="Arial,Arial">Brasilien lehnt Folterungen ab und bekämpft die Todesschwadronen” </font></font></em><font size="3">(BODENS 1972, S.314)</font><em><font size="3" face="Arial,Arial"><font size="3" face="Arial,Arial">. </font></font></em><font size="3">Etwa 120 nachgewiesene Fälle von Gefangenenmisshandlung wurden als vergleichsweise gering bezeichnet. </font></p>
<p></font><font size="3"></p>
<p align="justify">Dem widersprachen die Ankläger aufs heftigste: ihre    viel höheren Zahlen stammten aus Kreisen der Befreiungstheologie und  aus   Basisgemeinden, die z. T. von deutschen kirchlichen Hilfswerken    unterstützt wurden und in denen auch deutsche Ordensgeistliche wirkten.</p>
<p>Hiermit war eine weitere Gefechtslinie der innerbrasilianischen    Auseinandersetzung angedeutet: Konservative Kirchenführer gegen    progressive Theologen und niederen Klerus. (Topicos)</p>
<p>“Brazil. Never again?”, Fiona Macaulay:  <a href="http://hwj.oxfordjournals.org/content/72/1/275.extract"><font color="#bb0000">http://hwj.oxfordjournals.org/content/72/1/275.extract</font></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt    bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,    Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten    Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher    und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in   Resende?</strong></p>
<p><a href="http://www.spd.de/Partei/Personen/"><font color="#bb0000">http://www.spd.de/Partei/Personen/</font></a></p>
<p><font size="2" face="Verdana">…em 1967 o chanceler Willy Barndt, em visita ao Brasil, mostrou interesse em ampliar a cooperação no campo da energia nuclear. </font></p>
<p>Das politische Umfeld des deutsch-brasilianischen Atomvertrags:  <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm"><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm</font></a></p>
<p><font size="2" face="Verdana">Die Bundesrepublik Deutschland und der Militärputsch von 1964:</font></p>
<p><font size="3">Auch die amtliche Politik betonte Kontinuität:    Bundespräsident Heinrich Lübke stattete kurz nach dem April-Putsch    Brasilien einen – schon vorher geplanten – Staatsbesuch ab.    Außenminister Willy Brandt besuchte Brasilien 1967 und konferierte mit    seinem brasilianischen Kollegen Juracy Magalhães, der als Gouverneur  von   Minas Gerais ziviles Haupt des Putsches gewesen war; dieser  erwiderte   den Besuch 1969 und empfing das Präsidium der DBG. (Topicos)</font></p>
<p></font></p>
<h1>Viagem do presidente Geisel à República Federal da Alemanha:</h1>
<p>registro histórico, repercussões(Buch)</p>
<p>Amnesty International und die brasilianische Militärdiktatur: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/</font></a></p>
<p><strong>Der gut deutsch sprechende Militärdiktator Ernesto Geisel und Helmut Schmidt:</strong> <a href="http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html"><font color="#bb0000">http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html</font></a></p>
<p>Ausriß:</p>
<p><strong>A questão nuclear no Brasil</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" height="173" width="320" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt/ </strong></p>
<p><strong>`Konvergenz der Ziele, Uebereinstimmung der Werte`:</strong></p>
<p><strong>Im März 1978 stattete der damals amtierende brasilianische    Präsident, General Geisel, der Bundesrepublik einen offiziellen Besuch    ab. In einer Tischrede (die in die Geschichte der deutschen    Sozialdemokratie eingehen sollte) lobte Bundeskanzler Schmidt die    “Konvergenz der Ziele” und die “Übereinstimmung der Werte” der    sozialliberalen Bundesregierung und der brasilianischen Militärdiktatur.    Vor dem Kölner Gürzenich, in dem anläßlich des Geisel-Besuchs ein    Staatsbankett der brasilianischen Regierung für “tausend Bestecke”    gegeben wurde, prügelte die Polizei der demokratischen Bundesregierung    deutsche Atomkritiker und brasilianische Opponenten der Militärdiktatur    nieder; auf einem Polizeirevier wurden Festgenommene mit Fäkalien    beschmiert. Brasilianische Presse-Beobachter, die diesem Schauspiel als    Augenzeugen beiwohnten, erlebten gewöhnliche Szenen aus dem    brasilianischen Alltag: in Köln. Quelle: FDCL in Berlin</strong></p>
<p><strong><font color="#bb0000">Hintergrund:  </font><a href="http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/"><font color="#bb0000">http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html"><font color="#bb0000">http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html</font></a></p>
<p><strong>Nach unterschriebenem Vertrag lädt Kanzler Schmidt den    damaligen deutschstämmigen Diktator Ernesto Geisel 1978 nach Bonn ein “    über dessen Wagenkolonne ergießt sich dort laut Zeitzeugen ein”Regen   aus  Scheißebeuteln”. General Geisel reist im Land umher, wird vom Chef   der  Sozialistischen Internationale, Willy Brandt, ebenso freundlich    empfangen wie von Kanzler Schmidt und den Herren Kohl, Strauß und    Ex-Nazi-Marinerichter Hans Filbinger(</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger</font></strong></a><strong>)    hat eine blendende Presse. Proteste regnet es dagegen von Amnesty    International, der Anti-AKW-Bewegung und den Jungsozialisten. Der    Juso-Bundesvorstand erklärt:”Es ist geradezu eine abenteuerliche    Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen    Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben    gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu    geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine    Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt    Gerhard Schröder. </strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten    des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen,    werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder    „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen. Laut brasilianischen    Qualitätszeitungen ist durch Dokumente nachgewiesen, wie Multis,    darunter VW, Mercedes und Saab-Scania damals mit der politischen Polizei    DOPS der Geisel-Ära kooperierten. So gaben, wie es heißt, diese  Firmen   Namen und andere Angaben über Gewerkschafter oder Streikende an  DOPS   weiter oder fragten nach, ob gegen bestimmte Mitarbeiter, die  man   einstellen wolle,”etwas vorliegt”. Ironie der Geschichte: Der aus  einer   Generalsfamilie stammende FU- Berlin-Ehrendoktor Cardoso,  Mitgründer  der  stark rechtsdurchwirkten „Sozialdemokratischen  Partei”/PSDB  Brasiliens,  hält freundschaftliche Beziehungen zu Geisel,  würdigt ihn  öffentlich,  erklärt sogar eine einwöchige Staatstrauer,  als dieser 1996  stirbt. Der  seinerzeit gefürchtete Diktator , so  Cardoso allen  Ernstes, habe sich  große Verdienste um die  „Redemokratisierung”  erworben.</strong></p>
<p><strong>In Jahrzehnten der Militärdiktatur (1964-1985) war die    katholische Kirche in Brasilien die einzige Institutionen des Landes,    die ihre Kritik an Folterungen, Massenverhaftungen, Erschießungen    öffentlich erhob. Für Tausende politischer Gefangener und verfolgter    Indios waren Gotteshäuser als Unterschlupf ihre letzte Hoffnung. In dem    Terror- und Willkürstaat des früheren General-Präsidenten Ernesto   Geisel  leistete die Kirche Roms beachtlichen Widerstand. Geheime    Todesschwadronen hatten damals den Priestern ihren Kampf angesagt.    Killer- und Folterkommandos entführten, quälten und erschossen    Geistliche, nur weil sie für Menschenrechte eintraten. (Reimar Oltmans)</strong></p>
<p><strong>Bonn schloß mit der Militärdiktatur auch ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit, laut brasilianischen Quellen.</strong></p>
<p><strong>Berlins neuer Willy-Brandt-Flughafen: <a href="http://www.flughafen-willy-brandt.de/"><font color="#bb0000">http://www.flughafen-willy-brandt.de/</font></a> </strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</font></a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto    Geisel, damalige Medien-Bezeichnungen fuer Diktatoren wie Pinochet:</strong> <strong>“In    Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65-jährige Ernesto Geisel    als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand  unter   strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure  verweigerten   sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan  stammendem   Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt.  Ehrengäste   waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet  (Chile), Banzer   (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten  Staaten wurden   durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter  des CIA   vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and    investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that    political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup><font size="1" color="#bb0000">9</font></sup></a>    has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes    no foreign policy actions against us, then what he does is  acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong><font color="#bb0000">http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</font></strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog    rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu    einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit    Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe,die mit etwa    8000 Teilnehmern zu einem Symbol des Protestes gegen die  Folter-Diktatur   wurde. Nach der Beerdigung von Herzog auf dem  jüdischen Friedhof von   Butantá streikten etwa 30000 von 35000  Studenten der Bundesuniversität   USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war dort  Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen    Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,    zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der   Diktaturverbrechen  zu finden ist. Ebenso auffaellig ist, dass in   historischen Texten und  Biographien die speziellen Beziehungen von   Brandt, aber auch Schmidt und  Genscher, zu den brasilianischen   Militaerdiktatoren groesstenteils  weggelassen wurden. Selbst das   brasilianische Aussenministerum Itamaraty  vermerkt in seiner   Datenaufstellung, dass Willy Brandt (MNE da RFA)  1968 der   Militaerdiktatur einen offiziellen Besuch abstattete und eine    erweiterte Partnerschaft(parceria ampliada)vorschlug. Weiter ist    vermerkt, dass 1978 Geisel offiziell die Bundesrepublik besucht, 1979    Schmidt offiziell nach Brasilien reist. 1981 reiste danach der letzte    brasilianische Militaerdiktator, General Joao Figueiredo, offiziell in    die Bundesrepublik. </strong></p>
<p><strong>Viele Positionen, Bewertungen deutscher Politiker aus dieser    Zeit haetten besonders interessiert &#8211; immerhin war beispielsweise    allgemein bekannt, dass gemaess brasilianischen Zeitzeugen nahe dem    Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu errichtenden    Atomkraftwerke bei Rio damals Regimegegner den Haien lebendig zum Fraß    vorgeworfen wurden. Mutige brasilianische Politiker wie Lysaneas  Maciel   protestierten waehrend der Diktatur gegen Folter,  Verschwindenlassen,   Ermordung von Regimegegnern, darunter  Parlamentsabgeordneten, sogar im   Kongress von Brasilia, wurden deren  Redetexte gegen den `Terror da   repressao` entsprechend zensiert, in  Europa aber von bestimmten   Institutionen in voller Laenge abgedruckt.</strong></p>
<p><strong>Das Interesse Bonns an engen Beziehungen zur brasilianischen    Militärdiktatur bedeutete für diese naturgemäß Anerkennung,    internationale Aufwertung, Prestigegewinn. </strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1977:Es ist auch kein Zufall, daß die katholische Kirche gerade jetzt ihren Hirtenbrief verfaßte, der</strong></p>
<p><strong>Repression und Terror härter geißelt, als es irgendeine Gruppe im Land seit Beginn der Diktatur je wagte.</strong></p>
<p><strong>Sie predigt gegen die schrankenlose “Macht des Geldes”, gegen    “wachsende Verrohung, eine neue Art von Fanatismus, eine Atmosphäre   von  Gewalttätigkeit und Angst”.</strong></p>
<p><strong>Wahre, mutige, notwendige Worte. Nur, die Brasilianer    vernahmen sie erst, nachdem der Versuch des Militärregimes, ihre    Veröffentlichung zu verhindern, durch den Abdruck des Hirtenbriefes in    der internationalen Presse unterlaufen wurde.</strong></p>
<p><strong>“Niemand bremst Brasilien”, ist einer der Slogans, den die    herrschenden Militärs mangels Ideen erfunden haben. Er stimmt nur nicht.    Brasilien bremst sich selbst.</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Wer den wichtigsten brasilianischen Menschenrechts-und Medienpreis, den Herzog-Preis erhielt: <a href="http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php"><font color="#bb0000">http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php</font></a> </strong></p>
<p><strong>Lula lobt Militärdiktatoren Medici und Geisel, anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=R3-CXgn_6Dc&amp;feature=relmfu"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=R3-CXgn_6Dc&amp;feature=relmfu</font></a></p>
<p><strong>Nachrichtenmagazin Veja &#8211; die Frage an Brandt:  <a href="http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html"><font color="#bb0000">http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html</font></a></strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong><font color="#bb0000">http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969    schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein    Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele    Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht,  was   mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/dilmasarneyhandkus.jpg" alt="dilmasarneyhandkus.jpg" /></font></p>
<p><strong>Ausstellungsfoto &#8211; Rousseff und der Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, heute Kongreßchef in Brasilia.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März"><font color="#bb0000">19. März</font></a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)"><font color="#bb0000">Bundeskanzler</font></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt"><font color="#bb0000">Erfurter</font></a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof"><font color="#bb0000">Erfurter Hof</font></a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph"><font color="#bb0000">Willi Stoph</font></a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März"><font color="#bb0000">25. März</font></a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a> erweitert durch ein Dekret seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici"><font color="#bb0000">Emílio Garrastazu Médici</font></a> sein maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone"><font color="#bb0000">200 Seemeilen</font></a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt    bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,    Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten    Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher    und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in   Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen    Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich    Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das    Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten    nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten    versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher    vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum    Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet    scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel    versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu    lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen    Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn    die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100    Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter    den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen    produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,    Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen    Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der    westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb    Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,    seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer    Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt    Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den    Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig    Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem    Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen    Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige    Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit    der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke    nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie    müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den    Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner    Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft    aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”    (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung    wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich  die   Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und  Genscher,  der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet,  müßte  erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der   Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die    gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er    sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu    haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der    kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong><font color="#bb0000">     http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</font></strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente    der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das    Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen    Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten    Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es    gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell    an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen  gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die  sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als  politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242  angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu  den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner,  teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Der französische General und Folter-Lehrer in Brasilien in    den siebziger Jahren, als der jüdische Journalist Herzog gefoltert und    ermordet wurde:</strong></p>
<h2>Französischer General war Folter-Lehrer während Brasiliens    Diktaturzeit in den siebziger Jahren. Regierung in Paris wußte von    Regime-Verbrechen. Helio Bicudo, CIA. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=453" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diktatur/"><font color="#bb0000">Diktatur</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/"><font color="#bb0000">Folter</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fort-bragg/"><font color="#bb0000">Fort Bragg</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frankreich/"><font color="#bb0000">Frankreich</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/general-aussaresses/"><font color="#bb0000">General Aussaresses</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/us-spezialeinheiten/"><font color="#bb0000">US-Spezialeinheiten</font></a></p>
<p><strong> Der französische General Paul Aussaresses hat gegenüber der    brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2008 bestätigt,   in  den siebziger Jahren brasilianischen Diktaturmilitärs in der    Kriegsschule von Manaus das Foltern von Regimegegnern gelehrt zu haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Ich gab in dieser Militärschule Unterricht, weil ich in Fort    Bragg Instrukteur der US-Spezialeinheiten gewesen war. Ich wurde auch     zum Fallschirmjäger-Instrukteur der US-Infanterie in Fort Bennin, in    Georgia, berufen…” General Aussaresses, der auch am Vietnamkrieg    teilgenommen hatte,  betonte, daß das brasilianische Militärregime aktiv    am Putsch gegen Chiles Präsident Salvador Allende beteiligt gewesen    war. Brasilien habe Offiziere, Flugzeuge und Waffen nach Chile    geschickt. Die Militärflugzeuge seien aus französischer Produktion    gewesen, ebenfalls deren Raketen.  Aussaresses bestätigte zudem, enger    Freund des letzten Diktaturpräsidenten Figueiredo sowie des für die    Todesschwadronen verantwortlichen Polizeichefs Sergio Fleury gewesen zu    sein. Die Zeitung befragte den General auch zum Fall einer    totgefolterten Frau, aus der man Informationen herauspressen wollte.    Aussaresses betonte, die Foltermethoden nie in Frage gestellt zu haben.    “Der Tod dieser Frau war ein Akt der Verteidigung.” Der General  stellte   klar, keine von seinen Aktivitäten in Brasilien zu bereuen.<br />
In der Regierungsallianz des heutigen brasilianischen Staatschefs Lula arbeiten zahlreiche Diktaturaktivisten von einst mit.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969    schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein    Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im    Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um    “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der    jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht    Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit    heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert    werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz    betreffen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Regierung in Paris wußte von Regimeverbrechen<br />
In den siebziger Jahren war Frankreich laut Medienberichten in    Repression und Folter gegen Regimegegner Brasiliens, Argentiniens und    Chiles verwickelt. Wie die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de    Sao Paulo” meldet, sei französisches Wissen über Repression dank des    damaligen Militärattachees und Generals Paul Aussaresses genutzt  worden.   “Er ist Autor der Doktrin, wonach jeder Gefolterte eliminiert  werden   muß.” Gemäß Aussagen des damaligen Chefs der  Pinochet-Geheimpolizei   DINA, General Manuel Contreras, hätten  zahlreiche chilenische Offiziere   eine Ausbildung in Brasilien  absolviert und seien dort von dem   französischen General Aussaresses  angeleitet worden. 1957 habe dieser im   Algerienkrieg Frankreichs  dortigen Geheimdienst koordiniert. Wie “O   Estado de Sao Paulo” weiter  schreibt, werde er als einer der   Inspiratoren des militärischen  Ausbildungszentrums der brasilianischen   Urwaldstadt Manaus genannt, in  dem brasilianische, chilenische und   argentinische Offiziere für  Repression und Folter geschult worden seien.   “Am gravierendsten ist,  daß der französische Staat wußte, was in   Südamerika geschah…Auch der  argentinische General Albano Harguideguy,   Innenminister während des  Videla-Regimes, zitiert Frankreich: Wir haben   alles von den Franzosen  gelernt. Das Modell wurde im Algerienkrieg 1957   genutzt, während des  Kampfes der französischen Fallschirmjäger gegen  die  Front zur  Nationalen Befreiung(FLN)”.<br />
Argentinische und brasilianische Militärs, so das Blatt weiter, warfen    gemäß den Ratschlägen der Franzosen die Leichen totgefolterter Menschen    ins Meer &#8211; eine Praxis, die die Franzosen in der Bucht von Algerien    entwickelt hatten.<br />
Nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu    errichtenden Atomkraftwerke bei Rio waren damals Regimegegner gemäß    Zeugenaussagen den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen worden.<br />
Laut “O Estado de Sao Paulo” wurden in Frankreich jetzt Dokumente über    praktizierte Gewalttaten in Brasilien während der Amtszeit des    Diktaturgenerals Joao Figueiredo veröffentlicht. Zu Figueiredo hielt der    damalige brasilianische Vizepräsident der Sozialistischen    Internationale, Leonel Brizola, beste Beziehungen. Brizola, Chef der    linkspopulistischen PDT, rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy    Brandt. Mit der Diktaturpartei PDS ging Brizola Wahlbündnisse ein.<br />
Über die von der brasilianischen Qualitätszeitung aufgegriffene    Problematik dürften auch in Deutschland zahlreiche Regierungs-und    Parteidokumente existieren &#8211; deutsche Historiker, Sozialwissenschaftler,    Geschichtsstudenten hätten hier, falls sie sich trauen, ein reiches    Forschungsfeld.</strong></p>
<h3>Die ”furchtbaren Fehler” der USA in Brasilien</h3>
<p><strong>CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur<br />
Brasiliens Militärregime herrschte von 1964 bis 1985 ebenso grausam und    perfide wie Diktaturgeneräle benachbarter Staaten &#8211; Todesschwadronen    ermordeten Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte,    politische Gefangene wurden Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder    über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrte    man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Folter war    Normalität &#8211; und die CIA immer dabei.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo aus Sao Paulo, kirchlicher    Menschenrechtsaktivist der achtgrößten Wirtschaftsnation, untersuchte    bereits damals die CIA-Aktivitäten ebenso wie das Wüten der    Todesschwadronen, die Verfolgung von Geistlichen, schrieb darüber ein    Buch. Es blieb außerhalb des Landes unbeachtet. Späte Genugtuung für    Bicudo, daß ein neues, aufsehenerregendes Buch der nordamerikanischen    Uni-Soziologin Martha Huggins seine Recherchen vollauf bestätigt, das    State Department sprach von ”furchtbaren Fehlern”.</strong></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente    der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das    Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen    Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten    Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es    gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell    an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen  gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die  sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als  politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242  angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu  den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner,  teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/heliobicudo.jpg" alt="heliobicudo.jpg" /></p>
<p><strong>Helio Bicudo &#8211; unter den führenden brasilianischen    Menschenrechtsaktivisten, jahrelang Präsident der    Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in    Washington. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</font></a></strong></p>
<p><strong> Die Brasilienexpertin konnte als erste in Washington über    600 bislang geheimgehaltene Dossiers und Akten einsehen. In Interviews    brachte die 54-Jährige ihre Untersuchungsergebnisse auf den Punkt:”Die    Teilnahme der CIA am Alltag der politischen Repression ist bewiesen &#8211;    die Dokumente sprechen sogar von gemeinsamen Operationen &#8211; die    amerikanische Demokratie partizipierte an der Schaffung eines    unterdrückerischen Staates”. Besonders gravierend, daß die CIA    Polizei-Eliteeinheiten ausbildete, bei denen es sich um „staatlich    legalisierte Todesschwadronen” gehandelt habe. CIA-Agenten hätten diese    bei den Einsätzen begleitet, sich generell völlig frei im    Repressionsapparat bewegt, alles Gesehene ausführlich nach Washington    berichtet. Die politische Polizei DOI-CODI, auf US-Anregung entstanden,    sei trotz ihrer Methoden, darunter Folter aller Art, nie kritisiert,    sondern stets als „gute Sache” gelobt worden. Bis heute, so die  Autorin,   sei in den USA wenig bekannt, daß die CIA beim Schulen von  Polizisten   aus der Dritten Welt mitwirkte, allein rund 100 000  brasilianische   Beamte trainierte:”Sie lernten Bombenbasteln,  Verhörtechniken,   Psycho-Operationen, bekamen außerdem beigebracht, wie  man sich in   Demonstrationen, Kundgebungen infiltriert und Verwirrung,  Durcheinander   erzeugt.” Ein anderes interessantes Detail: Die CIA  half beim Aufbau  des  brasilianischen Diktaturgeheimdienstes SNI  mit,”lieferte sogar eine   Liste mit den Namen geigneter,  vertrauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf   einer anderen Liste waren alle  Personen verzeichnet, die gemäß   CIA-Einschätzung nach dem  Militärputsch von 1964 verhaftet werden   sollten. Man habe, so Martha  Huggins, „still lächelnd mit Folterknechten   und Mördern  zusammengearbeitet.” In mühseliger Kleinarbeit gelang es   der Expertin,  sechsundzwanzig Folterer politischer Gefangener ausfindig   zu machen  und unter Wahrung der Anonymität zu interviewen.  Einer  davon,   Militärpolizist, mochte nicht, wie seine Kol­legen, bei einem  Einsatz   ge­fan­gengenommene ”Subversive” mit Schlägen traktieren und  die  Frau­en  vergewaltigen. ”Ich for­derte, daß es doch besser sei, alle  zu  töten,  anstatt sie zu foltern”, sagte der Militärpolizist zu  Mar­tha  Huggins  und berichtete auch über den Abschluß der OpeÂ­ration:  Alle  Gefangenen  wurden hoch über der Wildnis lebendig aus einem  Helikopter  gestoßen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo:”Polizisten, aber auch    Armeeoffiziere, sind in den USA selbst, darunter in Washington,    ausgebildet worden “ manche, die zum Repressionsapparat gehörten,    machten “ und machen Karriere.” Bicudo nennt Romeu Tuma &#8211; nach der    Diktatur Chef der Bundespolizei, heute Kongreßsenator der starken    Rechtspartei PPB, dessen gerade wiedergewählter Parlaments-Flügelmann    Jair Bolsonaro offen für Folter und Massaker an Landlosen oder    Gefängnisinsassen plädiert. Ausgerechnet der belastete Diktaturaktivist    Marco Maciel war einflußreicher Vize von Staatschef Lulas Vorgänger    Fernando Henrique Cardoso, Ehrendoktor der Freien Universität Berlin.    Die Generalität würdigt nach wie vor den Militärputsch von 1964, lud    lange Zeit regelmäßig den hochverehrten Kollegen Pinochet nach Brasilien    ein. In Berlin oder Frankfurt hätte dieser schwerlich ungestört von    Protesten, lediglich mit zwei diskreten Leigbwächtern einen lockeren    Einkaufsbummel machen können &#8211; in Rio de Janeiro schon. Nach Seminaren,    Konferenzen, Vorträgen in der Militärakademie direkt unterm Zuckerhut    schlenderte der Ex-Diktator gerne durch den von vielen Künstlern und    Intellektuellen bewohnten Strandstadtteil Ipanema, kaufte in Buch-und    Musikläden, trank hier und da einen Expresso, wurde zwar bemerkt, aber    bestenfalls durch aufdringliche Pressefotografen belästigt.<br />
Wie die Jahresberichte von Amnesty International und Human Rights Watch    zeigen, gehören Folter und Todesschwadronen weiterhin zum Alltag der    führenden Wirtschaftsmacht Lateinamerikas, „verschwinden” weiterhin    Menschen nach der polizeilichen Festnahme. Washingtons „furchtbare    Fehler” hatten entsetzliche Folgen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</font></strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der    größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der    Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu    „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht    darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem    Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte    Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren    mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene    Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich    eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern    verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als    Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht    hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf    würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen    Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist    dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco    geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich    gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in    Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des    Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000    Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester    Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich  der   Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und  geöffnet   wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller  Leichen ist.   Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab  geworfen. Das wird   zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch  Angehörige ermitteln,   wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse  der Leichen   wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer  Mutter?“   Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat  das   Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit  verteilt   – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings  nicht auf   der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie  werden   verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt  weiter   Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In    der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die   Anwohner  des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen   Tropentemperaturen  unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden   oft schon verwest  hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen   zwangsläufig zusehen, es  ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden   Tag kommt der Leichen-LKW –  doch bei den heftigen Gewitterregen wird   die dünne Erdschicht über den  Toten weggeschwemmt, sehen wir die   Massengräber offen, wird der Geruch  im Stadtviertel so unerträglich,   daß viele Kopfschmerzen kriegen,  niemand hier eine Mahlzeit zu sich   nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie  das vergiftete Regenwasser vom   Friedhof durch die Straßen und Gassen des  Viertels läuft: „Das Wasser   ist grünlich und stinkt, manchmal werden  sogar Leichenteile   mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der    Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die    schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß    hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden    zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert    und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in    fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut    abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den    Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in    Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz    Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer    wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden    Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt    man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person    nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer    registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir    streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen    auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich    kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben,    solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch    Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen,    kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse    stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos    Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind    Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das    Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden    mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind    auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über    zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont,    ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den  Straßen   Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr  einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die  Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen  deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst  viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und  fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine  furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen  monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen  Leichenkühlschränken   liegen – alle schon obduziert und wieder  zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die    seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der    nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der    69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos    seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im    gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert    – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht.    Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao    Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf.    „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und    dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der    Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum    von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der    Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein    Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber    auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder    Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.    Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu    überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen    Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen    Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen    vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den    Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter    und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum    Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi &#8211; Fotoserie: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/annetteschavanrezende.jpg" alt="annetteschavanrezende.jpg" /></font></p>
<p><strong>Forschungsminister Sergio Rezende mit der deutschen Amtskollegin Annette Schavan in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Rezende zu Lieferboykott:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens (Lateinamerikas?)genialster  Karikaturist Angeli, von der    größten Qualitätszeitung “Folha de Sao  Paulo”, mit einer aktuellen    Zeichnung zur “Vergangenheitsbewältigung” &#8211;  aus der Serie    “Bananenrepublik”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12608" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angeli/"><font color="#bb0000">Angeli</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung/"><font color="#bb0000">Brasiliens Vergangenheitsbewältigung.</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folha-de-sao-paulo/"><font color="#bb0000">Folha de Sao Paulo</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont,     daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und   Tötungen   gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut   lebte.”</strong></p>
<p><strong>Übereinstimmungen mit Einschätzungen von damals und heute in Brasilien lebenden Mitteleuropäern sind sicher reiner Zufall.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens katholischer Menschenrechtsaktivist Waldemar Rossi &#8211; Fotoserie:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/gri5.JPG" alt="gri5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></font></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossis Einschätzung des Libyenkriegs: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/waldemarrossi2009grito.jpg" alt="waldemarrossi2009grito.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.ostblog.de/images/rossi1.jpg" alt="rossi1.jpg" height="660" width="500" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/waldemarrossikathedrale.jpg" alt="waldemarrossikathedrale.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi.jpg" alt="widerstandskampferrossi.jpg" /></font></p>
<p>Rossi spricht in Sao Paulo vor Jugendlichen im früheren Folterzentrum der Militärdiktatur.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi2.jpg" alt="widerstandskampferrossi2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampfer2.jpg" alt="widerstandskampfer2.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/09/waldemarkleinjpg.jpg" alt="waldemarkleinjpg.jpg" /></font></p>
<p><strong>”Lula hat das brasilianische Volk verraten, ist eine     Kanaille. Der Aufschrei der Ausgeschlossenen &#8211; das ist     Befreiungstheologie in der Praxis! Wir alle wissen hier, wie das ist:     Hunger zu leiden, verfolgt zu werden &#8211; oder abhängig zu sein von so     einem armseligen Mindestlohn wie dem heute gezahlten. So geht es     Millionen von Brasilianern.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815</font></a></p>
<p><strong><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></font></strong></p>
<p>Rossi als Jurymitglied bei Internationalem Menschenrechtstribunal in der Rechtsfakultät von Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/baum2.JPG" alt="baum2.JPG" /></font></p>
<p><strong>Die Rossis.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossi1123.jpg" alt="waldemarrossi1123.jpg" /></p>
<p>Rossi predigt am 1. Mai 2012 in der Kathedrale Sao Paulos.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito112.jpg" alt="waldemarrossigrito112.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito11.jpg" alt="waldemarrossigrito11.jpg" /></font></p>
<p><strong>Rossi über Lula und die Streiks in Brasilien: <a href="http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41"><font color="#bb0000"> http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related"><strong><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito111.jpg" alt="waldemarrossigrito111.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0"><strong><font color="#bb0000"> http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related"><strong><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related</font></strong></a></p>
<p>Rossi und Chico Whitaker, Weltsozialforum: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/waldemarrossiforum1.JPG" alt="waldemarrossiforum1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral in der Erzdiözese, debattiert, macht Vorschläge.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossibaum.jpg" alt="waldemarrossibaum.jpg" /></p>
<p>Ein Baum für Kardinal Paulo Evaristo Arns &#8211; vorm Franziskanerkloster in Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</font></strong></a></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro, regelmäßig Interviewpartner der Website:</strong></p>
<h2>Brasilien: Paulo Sérgio Pinheiro,  UNO-Sonderberichterstatter,   Menschenrechtsexperte, Genf, Sao Paulo. “Der  Mehrheit der Brasilianer   werden die Rechte verweigert. In allen  brasilianischen Polizeiwachen   wird gefoltert, jeder weiß das.” Gesichter  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2580" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/city-of-god/"><font color="#bb0000">City of God</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/filmemacher-paulo-lins/"><font color="#bb0000">Filmemacher Paulo Lins</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechtsaktivist/"><font color="#bb0000">Menschenrechtsaktivist</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/"><font color="#bb0000">Paulo Sergio Pinheiro</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uno-sonderberichterstatter/"><font color="#bb0000">UNO-Sonderberichterstatter</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/pinheirosgut.jpg" alt="pinheirosgut.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</font></a></p>
<p><strong>“Geschähe derartiges in Berlin, würde die Regierung stürzen”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/</font></a></p>
<p><strong>Filmemacher Paulo Lins(City of God):</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/</font></a></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html"><font color="#bb0000">Industriemacht</font></a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser"><font color="#bb0000">http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser</font></a></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten     oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen     Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung     und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,     entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,     dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so  und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,     eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der     österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche     Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren     deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas     größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,     und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen    Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem     Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt     zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der     Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die     wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva     bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich   erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken   nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach  Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um  Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt,  man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens  werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke     bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche     Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?     Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle     internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent     umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema  Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich.  Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.     Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in     Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das     brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe,  dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden  würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der  bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst  nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz   verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis     1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten     Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus     der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert     Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit     inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im     Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”     betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum     etwas ändern.</strong></p>
<h2>Außergewöhnliche Frauen Brasiliens &#8211; Maria  Rita Kehl.   Mainstream-Anhängerinnen haben an ihr keine Freude.  Wichtigster   brasilianischer Literaturpreis “Premio Jabuti” sowie    Menschenrechtspreis 2010 an Maria Rita Kehl. Jurymitglied bei    regierungskritischem internationalen Menschenrechtstribunal in Sao    Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8337" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mainstream/"><font color="#bb0000">Mainstream</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-rita-kehl/"><font color="#bb0000">Maria Rita Kehl</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/premio-jabuti/"><font color="#bb0000">Premio Jabuti</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/"><font color="#bb0000">Stefan Zweig</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/unabhangige-autoren/"><font color="#bb0000">unabhängige Autoren</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></font></p>
<p><strong><strong>Maria Rita Kehl beim Website-Interview.  <a href="http://www.mariaritakehl.psc.br/"><font color="#bb0000">http://www.mariaritakehl.psc.br/</font></a></strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid"><font color="#bb0000">http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid</font></a>=</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/</font></a></strong></p>
<p><strong><strong>Stefan Zweig:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</font></a></strong></p>
<h2>Brasiliens systemkritischer Abgeordneter  Marcelo Freixo, in “Tropa   de Elite” nachgezeichnet, kandidiert in Rio de  Janeiro für   Bürgermeisterposten, machte den Musiker Marcelo Yuka zu  seinem Vize.   Amnesty International zu Marcelo Freixo.  Lula-Pressekonferenz in   Berlin… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12605" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcelo-freixo/"><font color="#bb0000">Marcelo Freixo</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcelo-yuka/"><font color="#bb0000">Marcelo Yuka</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oppositionspartei-psol/"><font color="#bb0000">Oppositionspartei PSOL</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/marcelo-yuka.JPG" alt="marcelo-yuka.JPG" /></font></strong></strong></p>
<p><strong>Marcelo Yuka als Jurymitglied bei internationalem Menschenrechtstribunal in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/</font></strong></a></p>
<p><strong>Die andere Sicht:</strong> <a href="http://www.n-tv.de/reise/Favelas-dealerfrei-geraeumt-article1386351.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.n-tv.de/reise/Favelas-dealerfrei-geraeumt-article1386351.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/marcelofreixoglobo.JPG" alt="marcelofreixoglobo.JPG" /></font></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio20-die-flucht-von-marcelo-freixo-ist-eine-nationale-schande-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-zeitweiligen-exil-des-abgeordneten-und-menschenrechtsaktivisten-marcelo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio20-die-flucht-von-marcelo-freixo-ist-eine-nationale-schande-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-zeitweiligen-exil-des-abgeordneten-und-menschenrechtsaktivisten-marcelo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/</font></strong></a></p>
<p><strong>Lula-Pressekonferenz in Berlin:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</font></strong></a></p>
<h2>Amnesty International zur Lage in Brasilien  unter der Regierung von    Dilma Rousseff: “Zunahme der organisierten  Kriminalität aus dem    staatlichen Sicherheitsapparat heraus &#8211; was zum  Mord an Richterin    Patricia Acioli und Morddrohungen gegen den  Abgeordneten Marcelo Freixo    führt.” (Atila Roque) Adveniat, Winfried  Kretschmann in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11570" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amnesty-international-in-brasilien/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong>Atila Roque, neuer Leiter des Büros von Amnesty     International in Brasilien, sagte gegenüber der Landespresse weiter, in     dem Tropenland würden jährlich etwa 50000 Menschen ermordet. “Mord  ist    heute ein praktisch strafloses Verbrechen in Brasilien. Die Zahl  der    aufgeklärten Morde ist extrem niedrig.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</font></strong></a></p>
<p><strong>Roque warnte  vor der Ausbreitung der paramilitärischen     Milizen: Ohne Gegenmaßnahmen könnte das Land in fünf Jahren in einer     gravierenderen Lage sein als durch die Besetzung von Territorien  durch     das organisierte Verbrechen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasilienparamilitarische-milizen-breiten-sich-immer-mehr-im-land-auso-globo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasilienparamilitarische-milizen-breiten-sich-immer-mehr-im-land-auso-globo/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><strong>Amnesty International zur Lula-Regierung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Kommentator Arnaldo Jabor zur Kompetenz von Staatschefin Dilma Rousseff:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/arnaldo-jabor-brasiliens-bekanntester-medienkommentator-uber-lula-und-dilma-rousseff-dilma-hat-keinerlei-kompetenz-lula-wolle-eine-frau-aus-machismus-grunden/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/arnaldo-jabor-brasiliens-bekanntester-medienkommentator-uber-lula-und-dilma-rousseff-dilma-hat-keinerlei-kompetenz-lula-wolle-eine-frau-aus-machismus-grunde</font></strong></a><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/timcahillpatrickwilcken.jpg" alt="timcahillpatrickwilcken.jpg" /></font></p>
<p><strong>Tim Cahill &#8211; Mitte &#8211; in Slum von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>“Das Jahr vergeht und die Regierung von Dilma Rousseff hat noch nicht einmal angefangen zu agieren.” O Estado de Sao Paulo</strong></p>
<p><strong>Winfried Kretschmann in Brasilien &#8211; Baden-Württemberg exportiert mehr als das Tropenland:</strong></p>
<p><a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt._.89a81242-508c-48ad-a7cd-bb295eba34b3.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt._.89a81242-508c-48ad-a7cd-bb295eba34b3.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff, Dilma  Rousseff und der zügige Bau    des neuen Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio de  Janeiro, mit deutscher    Bundesbürgschaft von über 1,3 Milliarden Euro.  “Energie für neue    Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine  neue Zeit. Eine    Zeit von Wachstum und Entwicklung.”  Deutsch-brasilianisches Jahr    2013/2014. E.on und die Kohlekraftwerke  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11989" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro/"><font color="#bb0000">Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-atompolitik-mit-deutscher-hilfe/"><font color="#bb0000">Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/christian-wulff/"><font color="#bb0000">Christian Wulff</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck      zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die   dem    zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt   worden    sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe   kommentiert, daß    bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den   Kontrakt nicht einseitig    breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es   handele sich um eine  Bürgschaft   über 1,5 Milliarden Euro.  </strong></p>
<p><strong>E.on in Brasilien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/"><font color="#bb0000">         http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/wulffsynagogesp.JPG" alt="wulffsynagogesp.JPG" /></font></p>
<p><strong>Wulff in Synagoge von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/</font></strong></a></strong></p>
<p><strong>Foto Rousseff-Wulff &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens neues Atomkraftwerk Angra 3 &#8211; weiter gute Baufortschritte, laut Landesmedien. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11890" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle  bei Rio de     Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude,  bewarben     sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste      Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/</font></strong></a></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)<br />
</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<h2>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm &#8211; Lula  dekretierte kurz vor     Amtsabtritt noch totale Steuerbefreiung für  Nuklearimporte, laut     Landesmedien. Norbert Suchaneks  Anti-Atom-Filmfestival in Rio de     Janeiro. Weltsozialforum-Erfinder Oded  Grajew zur     deutsch-brasilianischen Atomkooperation…AKW “Angra 3? bei Rio  mit     deutscher Hilfe. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9552" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>Am 30. Dezember 2010, während seiner letzten  Amtsstunden, so     die Landesmedien, unterzeichnete Lula das entsprechende  Dekret. Man     möge sich dabei an Japan erinnern, hieß es. </strong></p>
<p><strong>Aus welchen Ländern die Nuklearimporte kommen, ist leicht zu erraten.<br />
</strong></p>
<p><strong>Entsprechend stark ist das Lob für Lulas Politik aus Europa. </strong></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft      wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der      Folterdiktaturzeit kurioserweise immer wieder verlängerte…Stoff für      Nachdenkliche, die politische Scheinheiligkeit nicht mögen. </strong></p>
<p>“<strong>Um die künftige Atomkooperation mit Brasilien nicht zu       erschweren, hatte die rot-grüne Bundesregierung im November 2005 das       umstrittene deutsch-brasilianische Nuklearabkommen aus der  Diktaturzeit      nicht gekündigt, sondern offiziell und automatisch  verlängert. 18      Umwelt-und Entwicklungsorganisationen hatten 2005  die rot-grüne      Regierung aufgefordert, mit der Atomkooperation  Schluß zu machen.</strong> <strong>“Das  ist die Chance, ein Signal zu  setzen, daß es der Bundesregierung      mit ihrem Atomausstieg ernst  ist, auch international”, betonte  Sergio     Dialetachi von Greenpeace  Brasilien. Grüne wie Joseph      Fischer(Ex-”Revolutionärer Kampf”) und  Jürgen Trittin, dachten indessen      gar nicht daran, schließlich hätte  man den Atomvertrag gemäß den      fünfjährigen Kündigungsfristen  bereits 1999 aufheben können.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969      schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein      Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew aus Sao Paulo über die deutsch-brasilianische Nuklearkooperation:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</font></a></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das        weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in        Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100        Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um        den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen        sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung        leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/</font></a></p>
<p><strong>Deutsche Hilfe für AKW “Angra 3? bei Rio de Janeiro &#8211; Basis      ist der deutsch-brasilianische Atomvertrag, deshalb von Grün-Rot    zweimal   verlängert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/</font></a></p>
<p><strong>Bundespräsident Christian Wulff nach Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/</font></a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt         Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere  Umwelt-und        Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist  einer der        wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des  Tropenlandes.  Direkter       Anlaß seines Protests ist die Ausweitung  der  Ethanolproduktion auf       Kosten der Natur.Unter der  Lula-Regierung  erklärt Francelmo, „in      Umweltfragen  werden wir  heute hintergangen  durch Interessen  schlechter     Politiker,   schlechter Unternehmer. In  Bezug auf  Brasilien sehen wir,     wie das  Schiff  untergeht – doch  niemand sagt  etwas dagegen. In den     Süden  werden  genmanipulierte  Pflanzen  eingeschmuggelt – und die      Regierung unterstützt  das.  Brandrodungen  in Amazonien – die Regierung      ist unempfindlich,   gleichmütig.  Es  gibt Leute mit Landbesitz so  groß     wie ein  Teilstaat –  und es gibt  die Landlosen. Der Rio Sao   Francisco    wird  umgeleitet, statt  ihn zu  revitalisieren.“</strong><strong>Brasiliens      Umweltministerin   Marina Silva gehört einer großen   Wunderheilersekte    an  – die  Resultate  von Silvas Politik sieht,   spürt man in Amazonien     genauso  wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische     Alibi-Umwelt-und     Menschenrechtsorganisationen, die der   Öffentlichkeit   vorgaukeln    sollen,  daß sich jemand für Natur und   Bürgerrechte   engagiert,  belassen   es wie im  Falle der   Selbstverbrennung Francelmos    gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  –   echte, wirksame Aktionen werden,    weil unerwünscht,   unterlassen. Wie    es um Deutschlands Natur, die    biologische Vielfalt,   die   Artenentwicklung  und den Schutz der    Landschaften dank des     „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten    Alibi-Organisationen     steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und    daher   ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein    Name,   sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)    nur   selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern     hunderte    Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf        Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von        Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt        Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom         Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung,  startet        dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten  Hungerstreik gegen    jenes     gigantische Umleitungsprojekt der  Regierung.</strong><strong>ThyssenKrupp:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<h2>“Boom”-Land Brasilien:”Slum-Wachstum ist  Rückschritt.”(O Globo)      Mehr Slumbewohner &#8211; selbst laut offiziellen  Angaben. Erstes      Rousseff-Amtsjahr. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11866" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>In Rio de Janeiro, WM-und Olympia-Stadt, haust laut       amtlichen Angaben rund ein Viertel der Bewohner in Slums, landesweit       nimmt die Wohndichte in den Favelas zu, wächst dort die Bewohnerzahl       stärker als im Rest des Stadtgebiets. Gravierende Probleme bestehen   dort     weiter, hieß es in Medienanalysen. Slums seien in den  reichsten      Teilstaaten konzentriert. Die Geburtenrate der Favelas  übersteige      deutlich den Landesdurchschnitt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von       Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat       Sao Paulo noch 2627 Slums?” ThyssenKrupp in Rio. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster        Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser        Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</font></strong></a></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion        Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und        Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den        stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der        siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</font></strong></a></p>
<p><strong>Infolge der menschenunwürdigen Überlebensbedingungen sind in        den Favelas von Sao Paulo typische Slumkrankheiten überall  sichtbar  &#8211;      von Behinderungen fast jeder Art bis hin zu Asthma,   verschiedenstem      Hautausschlag und Lepra. Der Slum Rocinha in Rio de   Janeiro hat  laut     Landesmedien die höchste Tuberkuloserate   Brasiliens. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html"><font color="#bb0000">Industriemacht</font></a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p><strong> Derartige Lebensverhältnisse in der siebtgrößten        Wirtschaftsnation verletzen, legt man bestimmte Wertvorstellungen        zugrunde,  Basis-Menschenrechte, Gesetze, Verfassung, internationale        Konventionen &#8211; gemäß heute in neoliberalen Ländern wie Deutschland        dominierenden Bewertungskriterien ist die Situation in den  Slumhütten,       das gesamte komplexe Spektrum der sozialen Lage  Brasiliens,   indessen      Ausdruck fortschrittlicher, moderner Politik  in einem  Boomland, das      daher, ebenso wie seine politisch  Verantwortlichen,  entsprechend  viel     Lob erhält.  </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/</font></strong></a></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Ich habe sechs Kinder &#8211; mit dem im Bauch sinds dann sieben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c17.JPG" alt="c17.JPG" /></font></p>
<p>Eingang zu völlig fensterloser Kate.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong><br />
<strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong><font color="#bb0000">http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>“A desigualdade no Brasil é coisa da sociedade feudal”.</h2>
<p><strong>Brasiliens soziale Kontraste: </strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c14.JPG" alt="c14.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c16.JPG" alt="c16.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c15.JPG" alt="c15.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c12.JPG" alt="c12.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></font></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.         “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem  Schlamm,        diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit  vielen   Kindern,      leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor  der   Türöffnung  hängt     ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der    Drogengangster ist hier  sehr     stark, die beobachten alles und jeden    hier, das ist furchtbar.  Wer     jemanden aus dem Drogenmilieu, aus   der  Sucht rausholen will &#8211;  also     jemanden, der für deren Profit   sorgt,  da werden die böse, da  wird man     gnadenlos verfolgt. Die   Polizei  kommt und geht wieder &#8211;  aber die     Banditenkommandos   bleiben,  terrorisieren, zwingen den  Bewohnern das     Gesetz des   Schweigens auf.  Wer sich nicht unterwirft,  weiß, was ihn     erwartet.   2014 ist die  Fußball-WM, da will man  Brasilien als Land der       Ersten Welt  erscheinen lassen &#8211; aber hier an  der Peripherie ist es   nach     wie vor  triste. Die meist kinderreichen  Familien haben   monatlich nur   so   um  die 200, 220 Real maximal. Doch  im Ausland   wird verbreitet,   alles    toll, alles gut in Brasilien. Wir  merken,   es ist schwierig,   Menschen  von   außerhalb für diese Situation  zu   sensibilisieren, die das   hier  nicht   kennen, es sich nicht    vorstellen können. Wir haben unsere    christlichen   Kriterien, und wir    haben Ausdauer &#8211; das macht den    Unterschied. Denn   entweder ist  man   Christ &#8211; oder ist mans nicht,    halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens Armutsgrenze, staatliche Hilfen, aktuelle Zahlen 2011. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11827" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>2011 hat die Rousseff-Regierung gemäß Landesmedien  die       Grenze für extreme Armut auf 70 Real pro Kopf monatlich, also        umgerechnet etwa 29 Euro, festgelegt.Faustao, Moderator der beliebten        Sendung “Domingao do Faustao” von TV Globo, erhält laut Landesmedien     für    jeden TV-Propagandaspot 2 Millionen Real. Richter bekommen     monatlich    über 40000 Real brutto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/</font></strong></a></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro, eine der inzwischen teuersten Städte der        Welt, definiert die Präfektur die Armutsgrenze, wie es hieß, auf  105       Real pro Kopf, umgerechnet etwa 45 Euro. Familien, die in Rio  de    Janeiro    die staatliche Hilfe Bolsa Familia bekommen, erhalten  im    Monat für   alle  Personen durchschnittlich 95 Real, umgerechnet  etwa 39    Euro.    Indessen  wird diese Hilfe keineswegs allen     Anspruchsberechtigten   gezahlt &#8211; auch  in Slums von Sao Paulo fällt die     große Zahl in absolutem   Elend lebender  Familien auf, die keine    Bolsa  Familia erhalten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</font></strong></strong></a><br />
<font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Familie in Sao Paulo 2011, mit umgerechnet rund 31 Euro pro        Kopf, Bolsa Familia(sechs Personen in der Kate) leicht oberhalb der        offiziellen Grenze absoluter Armut. Hausen  an stinkender Kloake &#8211;   in      Lateinamerikas reichster  Stadt. “Ich lebe hier schon 14 Jahre   so  in     dieser  Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/</font></strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens kuriose Armutsgrenze &#8211; ab 65 Euro schon nicht mehr arm, ab 500 Euro Familieneinkommen schon Mittelschicht:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/"><font color="#bb0000">Gisele         Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar    pro      Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO  geförderten        Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm     instrumentalisierte     Sinnlichkeit.</font></a></h2>
<p>Mittwoch, 11. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9716" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></font></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</font></strong></a></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der           Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein  heißes       Thema    auch für Deutschlands  Kommunikationswissenschaftler –  aber   wie    es    aussieht, trauen  sie sich nicht. Als „Farce“ hatten      brasilianische      Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die      Slumbesetzung vom   letzten    November verurteilt – und schneller als      erwartet  ausgerechnet  von der    Gegenseite die Beweise geliefert      bekommen.  Die  schwerbewaffneten    Banditenkommandos des  organisierten      Verbrechens  sind rasch    zurückgekehrt, zitieren  Brasiliens      Landesmedien aus  vertraulichen    Militärberichten. Die  Gangster  haben,     wie es heißt,  wieder    Verkaufspunkte für harte  Drogen   installiert,    der  hochprofitable    Rauschgifthandel geht  perfekt   neoliberal  weiter.   Der  Terror gegen    Bewohner des  Parallelstaats   der Slums  ebenfalls –   trotz  Militärpräsenz    sind  mindestens vier   Menschen  ermordet  worden.  Eine  Frau wird zur     Abschreckung   totgeschlagen,  weil sie an  der  Plünderung  eines     Banditenhauses   teilnahm –  TV-Teams auch des   Auslands hatten  solche       Volkszorn-Szenen am Start  der   Militäroperation gern gefilmt.   Doch   nun    beklagen sich die  Bewohner   ausgerechnet über eine     unzureichende Präsenz    von  brauchbaren   Polizisten – von den    Militärs  würden die     herumstreunenden Banditen   gar nicht bemerkt.    Viele  Soldaten stammen  ja    just aus diesen Slums.   Zudem seien 42     Militärpolizisten zwar  wegen  Raub,   Erpressung und   Übergriffen    gegen  die Bewohner  angezeigt, doch  bisher   nicht bestraft    worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze           Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar      böse-ironisch      gemeint? Panzer, martialisch wirkende      Militärpatrouillen, deren   Fotos    gern auch in die Erste Welt      durchgeschaltet werden, sind den   Angaben    zufolge jedenfalls      keinerlei Hindernis für die   Banditenkommandos des    organisierten      Verbrechens. Das mag für   Mitteleuropäer bizarr, grotesk,         unglaublich erscheinen, für   unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den           lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher           praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe,    man        sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine           Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von  Sao          Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole       Lateinamerikas,     wird Crack, die zerstörerischste harte Droge,  direkt      neben     Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und  offen     verkauft  und ebenso     offen gleich von Hunderten  konsumiert. Die     Beamten im  Hauptsitz der     Stadtgendarmerie  schauen direkt auf eine      kilometerlange Straße, in  der    sich  ganze Horden grauenhaft      verwahrloster und abgemagerter  Gestalten     mit Crack zügig ins      Jenseits befördern. Manche Brasilianer   fragen  daher,   ob es nicht      eher so ist, dass die  Sicherheitskräfte,  von  Ausnahmen   abgesehen,      der unter  Staatschef Lula aufgeblühten   Crack-Branche eine         ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte   garantieren. 1,2       Millionen   Brasilianer sind laut Expertenschätzungen   bereits       Crack-süchtig.   Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen         Richtervereinigung für   Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins         organisierte Verbrechen verwickelt.   Besonders die Slumbewohner leiden         stark unter der Gewalt durch  Polizei,  paramilitärische Milizen    und     die  Banditenkommandos. Im ganzen  Land, und  nicht nur in Rio    de     Janeiro,  foltern Staatsangestellte, gibt  es   Todesschwadronen,   zu     denen  Staatsbeamte gehören. Man redet nur  von  den  kleinen   Fischen im      Rauschgiftgeschäft, nicht von den   Drogenbaronen.“ Der    Richter und      AJD-Präsident Luis Barros Vidal   fordert, die „Farce   von  Rio“ auf      keinen Fall zu unterstützen.  „Die  Geheimdokumente   der Militärs   zeigen,     dass die Drogenmafia,  der  Drogenhandel in   diesen Slums     fortbestehen.   Die regierenden  Autoritäten,  die von   einem groß    angelegten  Krieg  gegen  die  organisierte  Kriminalität   sprachen,    machten also leere,   falsche   Versprechen, handeln    unredlich. Wir    sehen die Resultate – Tote    und  nochmals Tote.   Selbst     UNO-Friedenstruppen wären erfolglos,  weil    vordringlich   soziale und     wirtschaftliche Probleme gelöst  werden  müssen,   die   Slumbewohner vor     allem feste Arbeitsplätze  brauchen.“  Niemand    wisse  das besser als   die   brasilianische  Regierung, früher  unter   Lula,  jetzt  unter Dilma     Rousseff.  „Todesschwadronen sind  derzeit   in Rio  aktiv – doch  auch   in   Sao  Paulo, landesweit, straflos“,    fügt Richter  Vidal gegenüber    dem <em>Blättchen</em>    hinzu, in    Brasilien fehle eine  Kultur der    Menschenrechte. Zu   erkennen  seien    „starke Merkmale eines   totalitären   Staates, der  das  Gesetz nicht     respektiert“; mit Blick  auf   Fußball-WM und   Olympische  Spiele am     Zuckerhut werde ein    Medienspektakel  veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen           Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung           erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und    Militäroperationen        seien nur für das Ausland gedacht – de facto    ändere sich nichts.    Rio     habe wegen der geplanten Sportereignisse    international  Kompetenz       demonstrieren müssen, um    Milliardeninvestitionen zu  erhalten. Es   werde     wieder Wahlen geben    – und die Politiker würden  erneut Gelder   des     organisierten    Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de           Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird           freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef           Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme           jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär           fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles   wird   von       zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten     begeistert       abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen     „sturmreif       geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des     Slumkomplexes. Dies geht       so vonstatten, dass Soldaten und     Elitepolizisten mit handverlesenen       Journalisten einfach die Gassen     zur Slumspitze hochgehen und dort   die     Landesfahne hissen.     Schließlich hatte man den Banditenkommandos    tage-und    nächtelang     reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug  in   üblicher        Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung   verzichtet  – die        Gangster verteilten sich auf andere der weit über   1.000   Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der           TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug           der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila    Cruzeiro        direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu    schnappen,   waren      bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei    und Armee die    Gangster     entkommen? Man saß vor dem Fernseher und    traute seinen    Augen nicht.     Stundenlang sah man von nahem, wie    sich die    Verbrecherkommandos     davonmachten, und bekam es von    Polizeiexperten    auch noch kommentiert:     „Kampfhubschrauber wie die    im Vietnamkrieg    greifen jetzt nun mal leider     nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die           Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den           „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu           würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also      wahrhaft      todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der      „Erstürmung“      besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und      sogar im Oktober      2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo  do     Alemão“, hatte teils      sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios  Polizei   und   Militär kennen die      Favela-Gegend bestens, 2002  wurden zur    Besetzung  gar 50.000 Mann      aufgeboten. Mehr  Sicherheit gibt’s    deshalb nicht –  seit 2007 wurden in      Rio über  25.000 Gewalt-Tote    gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines           angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes  Massaker    im       „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche  getötet,   doch        keinerlei Informationen darüber freigegeben  wurden. Laut          Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster  Schwulenaktivist des          Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an  Homosexuellen weltweit   eine        „grauenhafte Führungsrolle“,  verschlechterte sich unter Lula   die        Situation der Gays. Bei  Tötungen durch Schusswaffen liegt   Brasilien        gemäß NGO-Daten an  der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde   bleiben        straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,           war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der           dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und    schlussfolgert:        „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als    am wenigsten  links       eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin,           verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall   aus         Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse   in    sich.</p>
<p>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da           Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht           Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von     Menschenrechtsaktivisten       normal. Silva ermittelte gegen die     landesweit aktiven, von       Staatsangestellten geleiteten     Todesschwadronen, gegen folternde       Militärpolizisten und bekam     deshalb Morddrohungen. Im archaischen       nordöstlichen Teilstaat     Maranhao, der laut Kirchenangaben bei       Gefängnis-Folter an der     Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte       unter Rousseff –     sechs Männer wurden getötet, Fotos der     abgeschlagenen   Köpfe   waren   in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao     wird von      Gouverneurin  Roseane Sarney regiert, die mit Dilma   Rousseff      befreundet   ist, und  bei nettem privaten Beisammensein mit   ihr zur      Laute allerlei    populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige        Untersuchungskommission  zum   Häftlingsaufstand gibt es nicht,      Brasilia   reichen die Angaben  der   Militärpolizei – ein Relikt der        Militärdiktatur. Der  Teilstaat ist zudem   Herrschaftsgebiet des        Oligarchen José Sarney,  der einst die   Folterdiktatorenpartei  ARENA       führte – und heute als  Senatspräsident den    brasilianischen       Nationalkongress. Mit ihm, dem  hochwichtigen   politischen        Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff  ihren  Wahlsieg –  auch das        spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie           ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als           Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen  und     selbst      in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes   nationales    Problem“.     Als  Dilma Rousseff noch zuständige   Chefministerin war,    hatten   derartige    Eingeständnisse allerdings   keinerlei praktische    Bedeutung.   Gleiches   gilt  für den jetzt auf   der Berlinale gezeigten      sozialkritischen   Streifen  „Tropa de   Elite 2“, der Brasiliens      bedrückende   Menschenrechtslage    eindrücklich abbildet. Wie im      Vorgängerfilm, der   2008 den   Goldenen Bären  gewann, gibt es wieder      eine der für Rio de     Janeiro typischen  Scheiterhaufenszenen – weder      Lula noch Rousseff   haben   sich jemals zu  dieser in den Slums unweit      des neuen     ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen  Hinrichtungs-und          Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und           strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die           UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen  Sofortmaßnahmen          der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist  aber nichts  bekannt.      Dafür    erfährt man aus einer jetzt  veröffentlichten  Studie, was  sich     unter  dem   Gespann  Lula-Rousseff noch so  entwickelte. Bei  Tötungen     durch     Schusswaffen liegt Brasilien  weltweit an der  Spitze – und  von    drei     Ermordeten sind zwei  schwarz. Der Soziologe  Julio  Waiselfisz,     dessen    Team die Studie  erarbeitete, spricht  von  „Merkmalen der     Ausrottung,    Vernichtung“  und von fehlender   öffentlicher Sicherheit     für die arme,     mehrheitlich schwarze   Bevölkerung. Mit der  öffentlichen    Sicherheit     passiere dasselbe wie   bei Bildung,  Gesundheit,     Sozialversicherung – es    werde   privatisiert. „Wer  kann, zahlt für     privaten Sicherheitsdienst.  Die     Schwarzen  gehören zu den Ärmsten,     leben in Risikozonen und können     nicht   zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin           etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an        15-bis    19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38     Prozent    der    brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und     Misere. Die       Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für     Gesundheit, Bildung   und     Sicherheit investieren, die sich gezielt     an die 33 Millionen       Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren     richten. Aber irgendwie       scheint Brasilia gar nicht so gut bei     Kasse zu sein, wie Lula unter       Hinweis auf angeblich fette     Devisenreserven stets verkündete. Als die       hausgemachte     Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de  Janeiro      rund     tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden  noch          vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln  und          Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart  worden          war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie   mit    ihren      eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin      direkt      konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von           Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert–  doch  nun         bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen  Milliardenkredit  an,    damit      Slumbewohner  aus entsprechenden  Zonen umgesiedelt  werden    können.      Bereits 2008 wurde die Region  von einer solchen     Umweltkatastrophe      heimgesucht – und der  Lula-Regierung     vorgerechnet, für      Präventivmaßnahmen nur 12  Prozent (!) der     vorgesehenen Haushaltsmittel      investiert zu  haben. Sogar die UNO     wirft Lula vor, bereits 2005 ein       Katastrophenwarnsystem versprochen     zu haben, das aber immer noch   nicht     funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die           Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit           werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die           Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die           Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen  Teuerungsrate          hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto  monatlich passen     schwerlich      zu den erneuten Versprechen, nun  aber wirklich Hunger     und Misere      auszutilgen. Das Mindestsalär  bekommen laut  offiziellen    Angaben 29,1      Millionen registriert  oder  unregistriert  Beschäftigte   sowie 18,6      Millionen   Sozialversicherte, darunter  zwei von drei   Rentnern. Doch ein        Großteil der unregistriert, ohne  Arbeitsvertrag   und rechtliche        Absicherung Beschäftigten hat  deutlich geringere   Einkünfte – in einem        Land mit inzwischen oft  deutlich höheren   Preisen als in   Deutschland,      gerade bei  Grundnahrungsmitteln als in   Deutschland –   und in einer  Phase      schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass           Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die           einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die   enormen         Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das   Einkommen  von        „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar   bekommt er   monatlich       allein als Ehrenpräsident der   Arbeiterpartei umgerechnet   rund 6.000       Euro, dazu die satten   Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem   erhält er  seit      seinem 51.   Lebensjahr eine Entschädigung von  1.900  Euro  monatlich,  weil     er   31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als  ihm  jetzt ein  Unternehmen  für      einen  Vortrag 100.000 Dollar  Honorar  anbot, lehnte  Lula laut       Landesmedien ab –  entweder  200.000 Dollar  oder kein  Vortrag. Da   bietet     sich ein Vergleich   mit den Hilfen des     Anti-Hunger-Programms „Bolsa     Familia“ an – denn  42  Prozent der     Empfänger, also 5,3 Millionen     Menschen, leben  gemäß neuen  Studien     nach wie vor im Elend. Zwischen 14     und  maximal 105 Euro werden      monatlich ausbezahlt – pro Familie      wohlgemerkt, meist sind sie      kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und      Hunger unter den      Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene  Hilfe zu     beseitigen,     werde  nicht einmal erwogen, empören sich  Kommentatoren.     Die     Regierung kürzt  jetzt stattdessen sogar die  Gelder eines         Hausbauprogramms für die  Unterschicht fast um die  Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute           kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin   für         mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro   sogar  für      eine   ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die         Vorkarnevalsfeste  der  Sambaschulen und andere karnevalistische         Aktivitäten auf vollen  Touren  weiter. Renommierte Therapeuten   und       Sozialwissenschaftler haben  auf  diesen befremdlichen Umgang   mit       Tragödien aufmerksam gemacht.   Andererseits – beim   Kulturexport kommt       das Riesenland laut UNO-Daten nur   auf 0,2   Prozent des  Weltvolumens,      liegt auf Platz 26, gleichauf mit     Rumänien. Zum  Rousseff-Start    verließ   der Komponist und Dirigent   John   Neschling  nach 14 Jahren    frustriert   das Land in Richtung   Schweiz. Er   hatte  das völlig    unbedeutende   Sinfonieorchester Sao   Paulos zu einem    international    anerkannten   aufgebaut, wurde   jedoch von der  reaktionären      Teilstaatsregierung   gefeuert. Beim   Weggang verwies  er auf fehlende      Kulturpolitik, eine     paralysierende und unsensible  Staatsbürokratie,      brutalen Umgang   mit   Kulturgütern. Neschlings  Rückkehr nach Europa  ist       symptomatisch, ein   schmerzhafter Verlust  für Brasilien.</p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p>In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene           um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen      einen      regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher  Kritik,     die als      politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland  dagegen wird  Boff    seit den      neunziger Jahren zunehmend heftig  kritisiert.  Selbst    frühere  Anhänger     werfen ihm  Fehleinschätzungen über die  katholische    Kirche,      intellektuelle  Unehrlichkeit und  Opportunismus vor. Boff    sei eitel  auf      Medienpräsenz aus – was  mit Verbalattacken auf  Papst   und Vatikan       natürlich am  leichtesten gelinge.</p>
<p>In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und           lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine           unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn           sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte           gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter    Professor.        Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert    werden –     andernfalls    akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der    Wahrheit     entsprächen.<br />
In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff           begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion   der         Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien   fasste   man       sich an den Kopf. Denn die evangelikalen   Sektenkirchen   propagieren       massiv die „Theologie der   Prosperität“, wonach   materieller  Wohlstand      eine Gabe Gottes sei   und durch die Macht des   Glaubens  erreicht werden      könne. An   Misere, persönlichem   Misserfolg sei der  Teufel schuld,  den  man      auf speziellen   Tempelsitzungen austreibe –  wobei natürlich  jeder       Gläubige soviel   Geld wie möglich an die  Kirche spenden müsse.  Mit    dieser      Theologie, analysieren  Sozialwissenschaftler, verbreiten    die       Evangelikalen Illusionen,  beuten die Leute aus, schaffen   Leiden.  Und       fördern sogar Rassismus  und Diskriminierung, da die   schwarze     Bevölkerung    nunmehr nur  deshalb arm sei, weil sie   sündige. Gemäß aus     Afrika    ererbten  Schlechtigkeiten werde sie   als eine verfluchte   Rasse   angesehen,    die  sich von allen   Vorfahren und Wurzeln lösen   müsse.<br />
Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als           Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen  relativieren,       zeige    sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im  akademischen  Umfeld,   bei    den    Studenten sei Boffs frühere  Attraktivität weg.<br />
Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen           mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch           einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der   Brasiliens         zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes   eingesperrt. In  Salvador  da       Bahia hatte er laut Polizei im   Tempel gemeinsam mit  zwei  Pastoren     einen   14-jährigen Jungen   sexuell missbraucht und   danach lebendig     verbrannt.<br />
Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung           begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist  in          rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los,  ziehen      Ex-Killer     und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom  Leder:„Ich      war reich,    hatte  Villen und tausende Frauen – in Rio  hörten   tausende       schwerbewaffnete  Banditen auf mein Kommando.  Ich war   Bankräuber,       Berufskiller, Monster,  Psychopath – so  viele Opfer   flehten   vergeblich     um Barmherzigkeit! Wie  von den  Dämonen   gefordert, habe   ich mit  meiner    Frau unseren sechs Monate   alten   Sohn getötet, in der   Pfanne  gebraten,    sein Fleisch  gegessen – ich    war schon in der   Hölle!“<br />
Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei           Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes,           analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich    durch        ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert.    Leonardo  Boff       indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale     Mentalität“,       „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche     Strukturen“ vor, gar die       Ablehnung von Kritik und Alternativen.      Damit hat er schlichtweg  die      Dynamik, Entwicklung und  Komplexität    der katholischen Kirche  nicht      begriffen. Als  anschauliches    Beispiel gilt, dass Rom zwar  Kondome      kritisiert,  deren massive    Verteilung in der pastoralen  Aids-Prävention       indessen zulässt –    und fördert, gemäß katholischer  Moraltheologie.<br />
Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche           Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus           einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und   überreichlich     mit      Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs   Vorwurf, dass    die      katholische Kirche in der Kondomfrage   lebensfeindlich,    verantwortungslos      und intolerant handele.   „Leonardo Boff gehörte    zum   Franziskanerorden,    der in Brasilien   eines der ersten      Aids-Präventionsprojekte startete  und   natürlich   Kondome verteilt –      seit über 16 Jahren. Unsere nationale      Aids-Pastoral, von einem      Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig      unmöglich, daß Boff davon      nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung   der    Evangelikalen, die   Expansion    des religiösen Fundamentalismus   positiv    bewertet, ist   dies   fragwürdig  und anfechtbar.“<br />
Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten           Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale           Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur           Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im           befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur           „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem   Ex-Killer     und     Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut   Eigendarstellung Homos zu     Heteros     umdreht und   Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht.<br />
Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den           brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine           Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in           ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden      vernichtet,      Brasilien avanciert zum weltgrößten      Agrargiftverbraucher, das   Geschäft    mit Gen-Pflanzen boomt.      Umweltschützer laufen Sturm gegen   das    gigantische Umleitungsprojekt      am Rio Sao Francisco – Marina Silva      verteidigt es als    „ökologisch   nachhaltig, wirtschaftlich machbar  und     sozial    gerecht“. Was sie  von  massenhafter Folter durch   Staatsangestellte       oder von den   landesweit operierenden   Todesschwadronen hält,   erfährt    man  bis   heute nicht.<br />
2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula           teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize,  den          Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts  der          Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte  Lulas   Politik        als niederträchtig neoliberal.<br />
2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte           Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin       Dilma     Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula    machte    die     größte Revolution der sozialen Ökologie des  Planeten,   eine    Revolution     für die Bildung, ethische Politik.“  Die   gravierenden        Menschenrechtsverletzungen, den strikt    antiökologischen Kurs von        Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die    von ihm so heftig gescholtene,        stark systemkritische  katholische   Kirche Brasiliens tut das umso        kräftiger: Fehlende  soziale   Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz        Hunger, Misere  und rasch   wachsenden Slums, Zementierung der  grauenhaft        ungerechten   Einkommensverteilung, Begünstigen der  ohnehin        Privilegierten.   Boff faselt von sozialer  Ökologie-Revolution, dabei  ist       längst   klar, dass Dilma Rousseff  das umweltvernichtende          Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in  Amazonien unbedingt  realisieren         will. Nach ihrem Wahlsieg erneut  ein Schwenk: Boff  geißelt das         Belo-Monte-Projekt.<br />
Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag           „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern  bei          Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach   jährlich    allein      in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen   wegen Sex  mit    Kindern   im   Gefängnis, auch Indios sind als   Naturzerstörer   bekannt.   Yanomami    pflegen  gar das Verprügeln der   eigenen Ehefrau   mit   Freunden, bei     Fremdgeh-Verdacht – von   Schamanen als Hexen     beschuldigte Indiofrauen     wurden ermordet –   das Blättchen hatte über     diese Praktiken berichtet.     Boff   indessen ignoriert diese Fakten:     „Und ich habe sie immer  bewundert,      sie sind unsere großen Meister   im   Hinblick auf die Haltung    gegenüber    der Natur. Die sind     technologisch gesehen rückständig,    aber    zivilisatorisch, sie sind     vorwärts, sie sind reicher als   wir.  Wenn wir    lernen wollen, was wir     für eine Beziehung mit der   Natur  eingehen  sollen,   die Beziehung     zwischen dem Alter und den   Kindern,  den  Erwachsenen und   alten     Leuten, die Beziehung   zwischen Arbeit und   Freizeit, die Beziehung       zwischen Leben und   Tod, dann müssen wir die   Indianer hören. Die haben       eine große   Weisheit und vieles haben sie uns   zu sagen.“  Kommentar        überflüssig.</p>
<p><strong>Obama in Brasilien</strong></p>
<p>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten,           sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des           US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den           Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag  auf          Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama   über  einen        Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110      Tomahawk-Raketen.      Und etwas später, mitten im Bankett für  Obama  im    brasilianischen      Außenministerium, ging es richtig los  mit den     Bombardements. „Ein      historischer Tag“, titelten die  Zeitungen –  und    „historisch“ verhielt      sich Brasiliens neue  Staatschefin,  die   einst  als Guerilleira gegen die       Militärdiktatur kämpfte,    eingesperrt und  gefoltert wurde. Erst nach    der    Abreise Obamas    äußerte sie  Missfallen über die  Kriegserklärung      ausgerechnet in    Brasilien –  vermied indessen,  wie viele Brasilianer      erwartet    hatten, dies Obama  sofort und  direkt zu sagen, womöglich  die        offiziellen Gespräche   abzubrechen. Mit einer Note, die einen         Waffenstillstand in  Libyen  erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis         Obama  abgereist war.  Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe,     Frei      Betto, nannte es  gegenüber dem <em>Blättchen</em>„zumindest    takt-   und    geschmacklos,  den Krieg gegen Libyen just  in Brasilien  zu     erklären,  das   gegen  eine solche kriegerische  Aggression ist.“  Der     Diskurs des  Westens    sei Demokratie, das  Interesse indessen  Öl  und    nicht etwa die     Verteidigung der  Menschenrechte in Libyen.    Brasilia   hatte sich im      UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit   Russland,  Indien und   China,   wenigstens    der Stimme enthalten,  eine   friedliche Lösung     befürwortet.</p>
<p>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören           war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva   abgemacht,      dass    am Tische direkt neben den beiden Obamas just   der   hochwichtige       Regierungspartner José Sarney sitzen sollte.   Die USA   hatten 1964  zur      Unterstützung des Militärputschs sogar   eine   Kriegsflotte vor  die  Küste     Brasiliens entsandt. Und nun   prosteten   sich just der  Präsident   dieses    Landes und der damalige   Chef der   brasilianischen    Folterdiktatorenpartei    ARENA   freundlichst zu,   unterhielten sich auch    Michelle Obama und  Sarney     sichtlich nett   miteinander. Er gilt in    Brasilien nach wie vor    als der     archaischste, reaktionärste und    politisch mächtigste   Oligarch,  ist     Präsident des Kongresssenats und    wurde trotz   seiner Verwicklung  in     zahllose Skandale von Lula stets      hochgeschätzt und umworben. „I    love   this guy“, sagte Obama einmal      über Lula – und wollte ihn  gerne   mit am   Tisch. Doch der mit   scharfem    politischen Instinkt   gesegnete    Ex-Gewerkschaftsführer   lehnte die    Einladung ab. Als   hochbezahlter    Ehrenpräsident seiner   Arbeiterpartei    PT hatte er   womöglich Rücksicht zu    nehmen auf   jenen Parteiflügel,   der  sich   scharf gegen einen Libyenkrieg      wandte, an die Kriege im   Irak  und   in Afghanistan erinnerte, die      Obama-Regierung als „Feind   des    Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas      Ankunft brodelte es in   diesem    Teil der PT, der sich den   Sozialbewegungen    eng verbunden   fühlt,  die   Obama zur „persona non   grata“ erklärt  hatten.   Zorn   erregte  daher,   dass Brasiliens   Regierung, eingeschlossen  Dilma     Rousseff,  und die   Führungsspitze   der Arbeiterpartei die von      PT-Mitgliedern    angekündigten   Proteste gegen den Besuch Obamas      verurteilten. Wie      durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt,      unzufriedene      Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern   gehörte    sogar      Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu   Kriegsbeginn nicht  am        Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula   eines Tages     Lorbeeren     einbringen – wer erinnert sich dann noch an   die      Hintergrund-Details?    Sehr aufschlussreich, was dann in Chile   ganz      anders lief als in    Brasilia. Eine weit politisiertere       Öffentlichkeit  erreichte, dass beim    Obama-Besuch die       Diktaturproblematik nicht  ausgeklammert wurde.  Anders   als unter       Dilma Rousseff wurde im  chilenischen Regierungssitz  natürlich   eine       Pressekonferenz anberaumt,  konnte ein chilenischer  Journalist    offen      fragen, ob Obama und dessen  Regierung bereit seien,  sich   für die       Beteiligung am Militärputsch vom  11. September 1973 zu     entschuldigen  –     und bei den gerichtlichen  Ermittlungen über     Diktaturverbrechen  zu     kooperieren. Der Journalist  erinnerte an     bezeichnende Fälle,   darunter    die Ermordung von Orlando  Letelier,     Außenminister von   Salvador  Allende,   1976 in Washington. Dem      überraschten Obama blieb   nichts  weiter übrig,   als zuzustimmen – er      vermied indessen, um    Entschuldigung zu bitten.<br />
Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich           dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des  imposanten          Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum.  Draußen   PT-Fahnen   und      „Obama-go-home“-Plakate – drinnen  fragwürdigste   Symbolik. Die     nationale    Schwarzenbewegung  forderte, dass sich der   erste     dunkelhäutige    US-Präsident zum  grauenhaften Rassismus  klar      positionieren muss.     Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana:  ”Es  gibt     keinerlei Zweifel,  dass im    ‚demokratischen’ Brasilien  von  heute     schwarze Bürger  mehr Opfer von    Folter, Mord und   Verschwindenlassen     sind als in  irgendeiner autoritären    Epoche   unserer Geschichte.“ Die      Schwarzenbewegung hatte versucht,  über     die neue Ministerin für      Rassengleichheit, Luiza Bairros, das      Rassismusthema auf die      Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch      abgeblockt. Der      Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter   der    Schwarzen  in     aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich   bestätigt     fühlen.   Obama   hatte nicht vor, den Rassismus, andere   gravierende         Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu   kritisieren. Seine         Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die   Symbol-Kiste, ließen  vor        der Rede eine Afro-Band aufspielen und   platzierten viele         Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem   US-Präsidenten. Die  Ansprache        wurde von Brasiliens wichtigsten   Kommentatoren arg  verrissen: Denn       Obama  lobte ausgerechnet die   brasilianische  Demokratie als       beispielhaft,  stellte damit klar,   welche  Menschenrechtskriterien er       nach eigenem  Werteverständnis   an  Brasilien anlegt. Systematische   Folter     durch    Staatsangestellte,  Todesschwadronen, Scheiterhaufen,     neofeudale      Banditen-Diktatur  in den Armenvierteln, Morde an          Menschenrechtsaktivisten,  Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus.          Brasilien werde  zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde     ganz    in   der  Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise   der         Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker   auf    seiner      Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei      Kopfschüssen      getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war      ein kirchlicher      Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet      worden. In Sao Paulo      liquidierten zwei      Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006  mindestens     150 Menschen,      steht in einem neuen Untersuchungsbericht.  Als     ausgesprochenen      Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue           Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein           einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist    Brasilien        jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41.    auf den  47.       Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten    UNO-Ranking für        menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. –    Libyen immerhin auf  dem  53.,      Chile auf dem 45., Argentinien auf    dem 46 und der Iran  auf dem  70.      Platz.<br />
Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA           zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens           Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen.           Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik  gegeben  –         „ im vertraulich-privaten Umgang indessen  Liebkosungen für  die      Brüder    im Norden, Anerkennung der  Hegemonie des Partners.“          US-Diplomateneinschätzungen lauteten,  das Tropenland sei noch gar  nicht         reif, um ein Global Player zu  sein. Für  US-Sozialwissenschaftler     sind     die brasilianischen  Regierenden  unfähig zu längst  überfälligen        strukturellen  Reformen, gibt es  „gravierende interne  Probleme“.         Menschenrechtsaktivist Fabio  Konder Comparato,  Rechtsprofessor an         Brasiliens führender  Bundesuniversität in Sao  Paulo: “Wir hatten   bis       heute nie  Demokratie, leben immer unter  einem oligarchischen   Regime.        Unsere Politik hat stets zwei  Gesichter. Eines für  außen,   zivilisiert  –      und eines für innen,  grausam. Wir halten  diese    Doppelzüngigkeit des      Charakters im  gesamten politischen  Leben    aufrecht. Die Wahlen sind      Theater.  Lula bewies, dass er  für die    Oligarchie nicht gefährlich  ist.     Ich  widerspreche dem  Begriff    Redemokratisierung.“</p>
<h1>Brasilien und der Libyenkrieg</h1>
<p>Frankreichs Rafale-Kampfflugzeuge starteten auf Befehl von Präsident           Nicolas Sarkozy als erste gen Libyen, bombten, was das Zeug    hielt,        feuerten neueste Hightech-Raketen auch auf zivile Ziele,    zeigten    aller     Welt, was in den Kisten steckt. Der überstürzt    wirkende     Rafale-Einsatz    hatte womöglich seinen besonderen,    zynischen     Hintersinn – denn    Lateinamerikas größte    Kriegswaffenmesse LAAD in Rio     de Janeiro stand vor    der Tür.    Rafale-Oberverkäufer Sarkozy bemüht     sich seit Jahren meist       vergeblich, bei seinen Auslandsreisen die     superteuren Jagdbomber an    den    Mann zu bringen, auch in Brasilien.     2010 schien der Ankauf    durch die    Lula-Regierung fast sicher – doch     selbst in    französischen Medien wurde    herumgemäkelt, größtes        Verkaufshindernis sei die fehlende    Praxiserprobung im Kriegseinsatz.        Das Argument ist nun wohl vom Tisch.    Am Tag der Messeeröffnung    von     Rio schrieb die „O Globo“, dass die    Rafales nun „mit Erfolg    bei  den    Attacken gegen Libyen“ getestet worden    seien, und in    einer     LAAD-Sonderbeilage warb der französische    Rüstungskonzern    gleich     ganzseitig, die Vortrefflichkeit der Bomber sei    im Kampf    bewiesen     worden. Deutsche Medien zitieren Jean-Pierre Maulny,           stellvertretender Direktor des französischen Instituts für           Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS), wonach der           Libyen-Einsatz ein Weg sein könne, um für die nunmehr „kampferprobten“           Rafale-Bomber Propaganda zu machen. Dabei war es in Libyen        vorhersehbar    zu keinerlei Luftkämpfen gekommen, wurden durch die        Bombardements,  wie   man inzwischen weiß, aber zahlreiche  Zivilisten       umgebracht, deren   Häuser  zerstört, immense  Massenfluchten   ausgelöst.</p>
<p>Die brasilianische Öffentlichkeit hat, anders als die           mitteleuropäische, weit weniger Illusionen, worauf der Libyenkrieg           tatsächlich zielt. Schließlich hatten führende Blätter, darunter           Brasiliens auflagenstärkste Zeitung „Folha de Sao Paulo“, den           Europa-üblichen Mainstream von Anfang an der Lächerlichkeit           preisgegeben. Gleich auf einer ganzen Seite analysierte der  renommierte          Politikexperte und Universitätsprofessor José Luis  Fiori, dass  es    um      Libyens Öl und die Kontrolle einer  Grenzregion zu Europa   gehe,    nicht     aber um Menschenrechte. Die  würden von den großen   Mächten    stets  benutzt,    um geopolitische  Entscheidungen zu   legitimieren.    Afrika  nannte Fiori    den  Schauplatz eines neuen   imperialistischen    Wettkampfs –  es sei nicht     ausgeschlossen, dass   über eine neue Form    des  Kolonialismus  ebenso    nachgedacht werde   wie über die Eroberung     bestimmter  afrikanischer    Staaten, die   durch europäische  Kolonialisten     geschaffen worden waren.    Lokale   Konflikte würden  künftig immer     häufiger – und stets seien die USA      involviert.<br />
Wer das womöglich linkslastig fand, bekam „ausgewogen“ im selben Blatt           die Version des konservativen Politikers und Ex-Finanzministers     Luiz       Carlos Bresser-Pereira präsentiert, wonach Libyen  lediglich      abgestraft     werde, weil es sich dem informellen  Kolonialismus der      Großmächte  nicht    unterwerfe. Der Libyenkrieg  werde nicht mit  guten     Absichten  geführt.  Man   versuche dort  nicht, wie behauptet  werde,     „das Massaker  an einem     revoltierenden Volk zu  verhindern“,  sondern    wolle die  Herrschaft  über    ein ölreiches  Land  wiedergewinnen. In    Libyen, so   Bresser-Pereira, gebe    es im  übrigen  gar kein    revoltierendes  Volk.  Einzige     „Massenmanifestation“, von  der    Journalisten Fotos  machten,  sei eine     Masse von Autos in  Bengasi    gewesen – zwecks  Feier der      NATO-Bombardements. Nach dem  Zweiten    Weltkrieg sei  der offene      Kolonialismus durch einen  informellen    ersetzt worden  – die alten      Metropolen assoziierten  sich mit    korrupten Eliten  der armen Länder.  Dies     treffe besonders  auf den    mittleren Osten  sowie auf Staaten      Lateinamerikas und  Afrikas zu.    Lediglich  asiatische Länder und  einige     Staaten wie  Libyen zeigten    sich  nicht fügsam für diese  neue     Herrschaftsform.  „Deshalb     verzeichneten sie Wachstum und  verbesserten     den  Lebensstandard der     Bevölkerung.“ Der Anwalt und  Ex-Minister verwies      auf den  UNO-Index    für menschliche  Entwicklung und verglich –  Libyen      liege auf dem  53.   Platz,  Lateinamerikas größte Demokratie  Brasilien      indessen nur  auf   dem  73. Platz. Für Unbotmäßigkeit  werde  Libyen jetzt     bestraft  durch    zwei alte imperiale Mächte,   Frankreich und     Großbritannien,  gefolgt    von den USA. Sarkozy   meine, durch sein Vorgehen      wiedergewählt  zu   werden – „doch die   Franzosen wissen, dass dieser    Krieg   wenig  Sinn   hat und dass sie   Sarkozy nicht vertrauen können“.<br />
Kommentatoren, die solcher Sicht widersprechen? Keine. Leicht           nachvollziehbar, dass sich auch Brasiliens Künstlerschaft nicht vom           europäischen Mainstream beeindrucken lässt, darunter der populäre           Schriftsteller ÉnricoVeríssimo in seiner landesweit  nachgedruckten          Kolumne: „Alles wiederholt sich in Libyen,  angefangen mit der          Scheinheiligkeit der selektiven Empörung:  Einige Tyrannen, zuvor          toleriert, wenn nicht gar offen  unterstützt wie Saddam, werden          unakzeptabel und attackierbar,  während der Knüppel andere schont,  die         noch nütze sind. Danach  folgen die Verluste an Zivilisten,   angeklagt     von    der einen  Seite und bestritten von der anderen,   Fotos     verstümmelter     Kinder und Diskussionen über die Effizienz   von     ‚chirurgischen’     Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres   Beispiel     eines  modernen    Beitrags zu den Kriegstaktiken, die   eigenartige      Doktrin des humanitären    Bombardements.“<br />
Komponist Aldir Blanc fragt, wie viele unschuldige Zivilisten bereits           durch das westliche Bombardement auf Libyen umgekommen seien. Und       macht     sich bitter-ironisch über „Hilaria Clinton“ lustig, legt   ihr      folgendes    Zitat in den Mund: „Unsere Politik ist, das da  zu       bombardieren und  das   Wort Petroleum durch Menschenrechte zu        ersetzen.“ Der Komponist    erinnerte zudem an das  US-Geheimgefängnis  in      Ägypten, in dem des    islamischen Terrors  Verdächtigte  gefoltert      worden seien.<br />
Da erübrigt es sich beinahe, Positionen aus der recht           befreiungstheologisch orientierten Kirche des größten katholischen           Landes zu erwähnen. Frei José Francisco, Leiter des           Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der           angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, nennt die           Einschätzung des Weltsozialforum-Gründers Oded Grajew völlig korrekt,           wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege   führen.     „Eine     große Wirtschaft, zu deren Stützen die   Rüstungsindustrie     gehört,  muss    Kriege haben – denn zur   kapitalistischen Basis gehört     Konsum.  Für die    Rüstungsindustrie   bedeutet dies – sie wird durch     Kriege  stimuliert.  Die     unterstützen die Wirtschaft jener großen     Länder, die  heute die    Welt   beherrschen.“ Für Andersdenker  Francisco    versucht in  Libyen    lediglich   eine Gruppierung, an die  Macht zu    kommen – „doch  eine    Mobilisierung des   Volkes gibt es  dort nicht.    Bemerkenswert,  dass    Vatikan und katholische    Friedensbewegung Pax    Christi mit  ihrer    Position zum Libyenkrieg der    NATO-Haltung komplett     widersprechen.  Der   Krieg zeigt, wie oft  die UNO   leider     instrumentalisiert  wird.“ Für den   Franziskaner ist  völlig klar,    dass    das  Völkerrecht jetzt auf jene   anzuwenden ist,  die durch        Bombardements in Libyen ungezählte   Zivilisten  umbrachten. „Die an  den       Luftangriffen beteiligten Länder   müssen  raschestmöglich      Wiedergutmachung   und Entschädigung an die    Hinterbliebenen der      Todesopfer sowie an   Verletzte und anderweitig    Geschädigte leisten.      Die Täter und ihre   politisch-militärischen    Auftraggeber müssen    gemäß   Völkerrecht bestraft   werden. Ich weiß,  dass   in der    brasilianischen   Kirche sehr viele denken   wie ich.“<br />
Zu ihnen zählt Waldemar Rossi. Einst war er aktiver Diktaturgegner,           bereitete mit Gewerkschaftsführer Lula Streiks vor – heute leitet  er          unter einem deutschstämmigen Kardinal in Sao Paulo die    bischöfliche        Arbeiterseelsorge. „Seit den ersten Bombardements    hat die NATO  nicht   nur     die Streitkräfte Libyens attackiert,    sondern auch  Zivilisten,   die    dabei  umkamen. Auf normale libysche    Bürger wurde  keinerlei   Rücksicht     genommen. Notwendige    Entschädigung,  Wiedergutmachung   bringt indessen  die    Getöteten    nicht zurück ins  Leben. Zur   Verteidigung von  Ölinteressen    nehmen    sich die an den  Luftschlägen   beteiligten  Regierungen das Recht       heraus, jegliche  Verbrechen zu   begehen – wie  zuvor bereits im Irak    und    in anderen  Staaten. Absolut   verrückt, dass  Barack Obama  den    Libyenkrieg    anfangs von einem   Copacabana-Hotel aus   koordiniert   hat.“  (Während   seines  jüngsten   Brasilienaufenthaltes  – <em>Anm. d. Red.</em>)      Schwer   vorauszusagen,   ob auch  westliche Libyenkrieger   Fronturlaub an    der   Copacabana   machen  werden – die Kollegen aus   dem Irakkrieg  sind   längst da   und    sorgen als Sextouristen für   reichlich    Negativschlagzeilen. „Die      Truppe auf der Suche nach Sex   provoziert    Polemik“, titelte schon  2007     ein Rio-Blatt.   Washington finanziere    diesen Fronturlaub,  habe das     US-Konsulat   bestätigt.</p>
<h1>Brasiliens vertrackter Rassismus</h1>
<p>Wie wäre das in Deutschland – dürfte man selbst nach richterlichem           Verbot noch offen auf der Straße und vor Konzertmikros singen,   dass         schwarze Frauen stinken und mit diesen Kraushaaren hässlich      aussehen?  In     Brasilien darf man – ein Lied dieses Inhalts   machte    1996 Furore,      Komponist Tiririca, ein Musikclown und   Kinderstar,    ging mit dem Song  in     die Fernsehshows und forderte   alle zum    Mitsingen, Mittanzen auf.  Bis     heute kann sich jedermann   „Veja os    cabelos dela“ von  brasilianischen     Websites   herunterladen. Obwohl    die nationalen  Schwarzenorganisationen       über ein Jahrzehnt lang    gegen Sony Music  wegen des rassistischen    Lieds    klagten – und jetzt    schließlich  gewonnen haben. Der    Musikkonzern muss    umgerechnet  über   eine halbe  Million Euro    Entschädigung zahlen und  durfte   das  Lied   bereits seit  Jahren   nicht  mehr vertreiben. Der Text  indessen    ist   überall greifbar    und hat es in  sich. Diese Negerin stinkt  wie      verrückt, mehr noch    als ein  Stinktier, singt Tiririca, der Geruch     dieser   Frau ist   nicht  zum  Aushalten. Ich habe ihr gesagt, sie  soll    sich   waschen –   aber sie  ist  stur, will nicht hören. Und dann  schau   dir  mal    die  grauenhaften   Kraushaare von der Negerin an –  die sind   wie   dieser    Putzschwamm,  mit  dem man Töpfe und Pfannen  scheuert.</p>
<p>Blonde Mädchen und Jungen Brasiliens trällern das Lied lustvoll in           den teuren Privatkindergärten der weißen Mittelschicht, es klingt       durch     Schulkorridore, wird auf Feten gesungen, eignet sich    prächtig,    um     Schwarze zu hänseln, zu beleidigen. Aber wieso kann      ausgerechnet  so ein     offen rassistisches Lied in Brasilien  diesen     Erfolg haben?  Ein    führender  Schwarzenaktivist, Mauricio   Pestana,    Herausgeber der  einzigen     Schwarzenzeitschrift, „Raca   Brasil“,  sagte   dem <em>Blättchen </em>in     Sao  Paulo: „Brasilien   ist das    rassistischste Land der Erde – hier     wirken die    Strategien des    Rassismus seit jeher sehr intelligent. Es     gibt   keinerlei  Zweifel,    dass im `demokratischen` Brasilien von heute       schwarze Bürger  mehr    Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen    sind    als in     irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.    Dagegen    kämpfen    wir  an.“<br />
Nicht einfach, wie der Fall des Tiririca-Lieds zeigt. Die           Schwarzenorganisationen protestierten 1996 sofort, beriefen sich auf ein           Gesetz gegen Rassendiskriminierung, reichten Klage ein – sogar    im        Nationalkongress wurde darüber diskutiert. Eine Richterin    verbot   den      Verkauf der Tiririca-CD wenigstens für den Teilstaat    Rio de   Janeiro –      Sony Music ging in Berufung. Die Lieder    Tiriricas seien   unschuldig,   für    Kinder gemacht und ohne    Vorurteile. „Die   Ausdrucksfreiheit   unserer    Künstler ist    unantastbar“, betonte ein   Sony-Music-Manager.   Der    Musikkonzern    musste das Lied schließlich   von der CD nehmen.<br />
Aber wieso ist wegen der erfolgreichen Entschädigungsklage eigentlich           Sony Music am Pranger – und nicht der Liedermacher Tiririca,   fragen         derzeit viele. Da zeigt sich ein Dilemma der   Schwarzenbewegung –    denn      dieser unheimlich populäre Tiririca ist   ja selber    dunkelhäutig. Auch  er     wurde gleich am Anfang mit   verklagt: „Aber    meine eigene Frau ist   doch    eine Schwarze – und   ich bin ein    Mulatte!“, sagte er den   Richtern.    Freispruch.<br />
Denn schmerzhafte Tatsache ist, dass sich in Brasilien Schwarze           gegenseitig rassistisch beschimpfen, herabsetzen – selbst als „hässlich           schwarz“ titulieren. Immer wieder kommt es vor, dass sogar     schwarze       Frauen, die schwarze Männer beleidigend als „preto“     beschimpften,   von     schwarzen Militärpolizisten vorübergehend     festgenommen werden.<br />
Mit acht Jahren arbeitete jener Francisco Everardo Oliveira Silva,           genannt Tiririca, bereits als Zirkusclown, sitzt heute, mit 45   Jahren,         sogar im Nationalkongress, gehört zum Regierungsbündnis   der  neuen        Präsidentin Dilma Rousseff. Und hievte durch ein    Rekordergebnis  von  1,3      Millionen Stimmen eine ganze Reihe    belasteter Politiker  seiner       Republikanischen Partei mit ins    Parlament. „Was macht so  ein       Kongressabgeordneter? Ich weiß es    nicht. Votiere für mich und  ich       erzähle es dir!“ Dieses banale    Wahlkampfmotto Tiriricas hat  bestens       funktioniert – viele    Brasilianer finden es zum Heulen,  doch bezeichnend       für den    Zustand des Politikbetriebs. Und der tief  verwurzelte     Rassismus      ist weiterhin vertrackt, äußert sich auf  überraschende     Weise,    selbst  im  öffentlichen Gesundheitswesen. „Man  muss sich das so        vorstellen“,  sagt  Lucia Xavier von der  Schwarzenorganisation      „Criola“   in Rio. „Eine   schwarze Frau geht  zur Behandlung und auch      zur   Krebsvorsorge in eine   öffentliche  Klinik, doch der weiße  Arzt     tastet   nicht einmal ihre Brust   ab,  weil er sich vor der  Frau   ekelt,   ja, wegen   ihrer Hautfarbe Ekel    empfindet. Und damit  wird   die Frau   ihres Rechts   auf korrekte    medizinische  Behandlung   beraubt. Die Frau   teilt mit,  dass  sie  Schmerzen    habe, doch den   Arzt interessiert das   nicht, dessen  Team   ebenso  wenig –   weil man   die Frau wegen ihres   ganzen    Erscheinungsbildes  nicht mag.“   Nicht   zufällig sind die      Sterblichkeitsraten der  Schwarzen weit höher  als    die der Weißen.      Dunkelhäutige,  immerhin die  Bevölkerungsmehrheit,    besetzen nur 3,5      Prozent der   Führungsposten, sind im höheren  Management   extrem selten.        Erklärt wird dies gewöhnlich mit dem  sehr begrenzten   Zugang  dieser       Bevölkerungsgruppe zu besserer  Qualifikation. Das     weitverbreitete      Vorurteil, dass Schwarze keine  intellektuelle   Kompetenz    besäßen,  wird    dagegen kaum einmal als  Hinderungsgrund   genannt.  Befragte    schwarze    Manager räumten ein,  sich lange Zeit    tatsächlich als weit    weniger    kompetent eingestuft  und unter  einem   tiefsitzenden       Minderwertigkeitskomplex gelitten  zu haben.  Eine   Folge dieses geringen       Selbstwertgefühls: Als   Lebenspartner,   Freunde oder Bekannte werden       erstaunlich häufig   hellhäutige   Personen bevorzugt. Es gibt dafür  sogar      eine gängige   Redewendung –   „melhorar a raça“, die Rasse  verbessern.   Und    das   heißt, Kinder   mit Weißen zu zeugen, um so die  Farbe der   Familie      aufzuhellen  und  dadurch in der Gesellschaft an  Wert zu   gewinnen.  Als     eine  schwarze  Favela-Frau nach sechs  kaffeebraunen   Kindern  zum  ersten     Mal eine  auffällig helle, beinahe  weiße Tochter   zur  Welt  bringt,  bei    einem  dunkelhäutigen Vater,  freut sich die  ganze    Sippe wie  wild und     feiert das Ereignis.  Schwamm drüber,  dass da    irgendwas  mit der     Vaterschaft nicht stimmen  kann – der  Papa freut    sich ja  auch, dass  die    Kleine so  überraschend hell  geraten ist. In     ungezählten  Slumfamilien    bläut  man die  Aufhell-Idee besonders  den    Mädchen  frühzeitig ein, sucht     ihnen  Beziehungen zu schwarzen   Jungen    auszureden. Als ein Mädchen zum      ersten Mal zu Hause mit   dem  schwarzen   Freund auftaucht, fallen   schon  die   Schwestern über   sie  her: Willst   du denn die Rasse   verschlechtern,  die   Familie   noch  schwärzer machen,   bist du   verrückt? Dunkelhäutige  Frauen,     die sich  hocharbeiten und   dann  auf  einmal in einem  Großraumbüro   allein    unter 100, 200 Weißen    sitzen,  berichten davon, als    „schwarzes Schaf“    tituliert zu  werden,   sich  diskriminiert zu   fühlen.<br />
Besonders in den Slums von Sao Paulo sind auch andere Verhaltensmuster           möglich. Politisierte Schwarze suchen sich für ein Abenteuer,   eine         nicht-feste Beziehung, gern eine Hellhäutige – aber zum    Heiraten,   zum      Familiegründen muss es eine Schwarze sein. So werde    die eigene     Identität    gestärkt. Eigentlich auch eine Form des    Rassismus,     kommentiert eine    dunkle Paulistana. Auffällig    wiederum, dass schwarze     Männer, die    Karriere machen, gar als    Fußballspieler zu viel Geld     kommen, Blondinen    als Statussymbol    bevorzugen. Der dunkelhäutige     Historiker Joel dos    Santos    formulierte es bitter so: „Die Weiße ist     schöner als die Schwarze       – und wer vorankommt, wechselt nun  einmal    automatisch den Wagen.“</p>
<p><strong>Wirtschaften in Brasilien</strong></p>
<p>Jetzt in der Erntezeit brennen sie wieder bis zum Horizont – die           riesigen Zuckerrohrplantagen des Tropenlandes. Fliegt man über das           Flammenmeer, vergisst man’s nie wieder. Nossa Senhora – der   ätzende         Qualm steigt ja höher als die Maschine! Unten kriegt man      Angstzustände,      wenn der Bus plötzlich von dichtem Rauch   eingehüllt    wird, an beiden      Straßenseiten Flammen züngeln,   Gluthitze   eindringt,  der Fahrer  flucht,     weil er nichts mehr   sieht. Während   der  gefürchteten  „Queimadas da  cana“    häufen sich   tödliche    Verkehrsunfälle,  explodieren gar  Tanklaster.    „Niemals   hatte ich    soviel Angst um die  Kinder, meine Frau  und mich wie     im  PKW in einer    solchen Feuerzone –  ich dachte, jetzt  sind wir  alle     geliefert“,    sagt Mario Mantovani,  Präsident der   Umweltstiftung  „SOS Mata       Atlantica“, in Sao Paulo.  „Und dabei  kam ich  grade von  einem       Umweltschutzkongress, hielt einen   Vortrag über den   Wahnsinn der       Treibstoffproduktion aus  Zuckerrohr!“  Deutsche  Multis,  deutsche       Zuckerunternehmen,  deutsche Banken und   Spekulanten sind seit  Jahren in       die  Ethanol- und Zuckerbranche   Brasiliens groß  eingestiegen,    mischen     heftig mit, tragen   entsprechende  Mitverantwortung. Unter     Staatschef Lula    hat die   Branche einen Boom  erlebt, wuchs in seinen     acht Amtsjahren  der     Anteil ausländischer  Multis von fünf auf  über    35 Prozent. In der      Megacity wirbt die  „Industria   Sucroalcooleira“   gerne mit Großfotos  des     grünen, wogenden  Meers   aus Zuckerrohr,   Cana. Das wirkt auf  viele   direkt   sympathisch,   wie  die so schön   gelben, doch extrem    umweltschädlichen,   massiv  mit   gefährlichsten   Agrargiften  besprühten   Rapsfelder in    Deutschland.   Abgefackelt   werden seit  der Kolonialzeit   kurz vorm  Ernten   die   störenden,   unnützen  Zuckerrohr-Seitenblätter.    Brasilianische     Wissenschaftler   nennen  die Flächenbrände „pervers“  und   ein     Umweltverbrechen – Mario    Mantovani machen sie   Naturschutzgebiete    kaputt.   Auch jetzt, 2011,    sind wieder  reichlich  Schutzzonen    draufgegangen,  weil  das Feuer    außer  Kontrolle gerät,  sich in Wälder    hineinfrisst. Und  immer     werden  sogar  Plantagenarbeiter von den  Flammen   eingekreist und       verbrennen  lebendig – ebenso wie Unmengen  an   theoretisch streng       geschützten  Tieren. „Alle denkbaren  Vorteile des   Ethanoltreibstoffs       werden  allein durch das Abfackeln  aufgehoben. Man   braucht sich   nur   den    Ausstoß an klimaschädlichem  Dioxin und   Kohlenmonoxid     anzuschauen. Die    Gesundheitsposten in  Städten bei Sao   Paulo sind     voll von Leuten, die    wegen der  Plantagenbrände       Sauerstoff-Behandlungen machen müssen,  schwere    Atemprobleme haben.       Unser Staat dürfte diese  Ethanolunternehmen  nicht   auch noch       finanzieren, sogar über die  Entwicklungsbank! Es  gibt kein         Umweltbewusstsein in Brasilien. Die  Kultur des Landes  ist Zerstörung.“         Mantovani klassifiziert Brasilien  als  viertgrößten Erzeuger         klimaschädlicher Gase – wegen der   Brandrodungen im Regenwald und   dieser       Plantagenbrände. „Doch der   heutige Weltmarkt will   garnicht  wissen,  ob     das Zuckerrohr von   Sklavenarbeitern geerntet   wurde und  ob man  die     Plantagen  abgebrannt  hat.“</p>
<p>Hauptbetroffene sind die Zuckerrohrarbeiter, die zudem über Haut und           Atmung den krebserzeugenden Brandruß aufnehmen. Die Feuer     zerstören     die   Bodenfruchtbarkeit und kontaminieren Oberflächen-     und   Grundwasser,     vernichten zudem sämtliche natürlichen Feinde  von      Schädlingen, daher     werden immer mehr Agrargifte eingesetzt.       Brasilien ist wegen der     Zuckerrohr-Monokulturen heute  weltgrößter      Verbraucher selbst solcher     Gifte, die in der EU und  in den USA      längst verboten sind. Klar, ein     Großteil kommt von  deutschen  Multis.     Alles dummes Zeug, was Mantovani da     erzählt –  ginge es  nach den     auch in Deutschland überreichlich      verbreiteten  Argumenten  zugunsten    der brasilianischen  Ethanolproduktion.     Die  wird als  ökologisch  und   „Bio“ gerühmt.  Bitte, es geht doch, so   wie    bei der  Windkraft.  „E 10  –  mehr Bio  im Benzin“, wirbt das       Bundesumweltministerium:    „Biokraftstoffe  spielen eine wichtige Rolle       beim Klimaschutz und bei    der  Energieversorgung.“<br />
Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, einer der wichtigsten,           bekanntesten Umweltaktivisten Brasiliens, verbrannte sich 2005       selbst,     um gegen die Ausweitung der „Biosprit“-Produktion zu       protestieren.   Doch   das Tropenland bleibt weltweit führender       Zuckerproduzent und    -exporteur,  zudem zweitwichtigster Hersteller       von Ethanol. Zwischen    2009 und 2010  hat die EU ihre Zuckerkäufe  in      Brasilien verdreifacht –    das  Bundesumweltministerium rechnet   mit     großen Ethanol-Importen. Für    Roberto  Malvezzi, kirchlicher       Umweltexperte wie Francelmo, ist    „Biosprit“  jedenfalls kein   sauberer     Kraftstoff: „Um die Anbauflächen zu    erweitern,    vertreibt das     exportorientierte Agrobusiness Indiostämme    und   Kleinbauern  sogar     durch Terror und Mord. Hinter moderner Fassade      verstecken  Großfirmen     nur zu oft Sklavenarbeit.“ Nur durch solch      abstoßendes      Sozialdumping seien brasilianischer Zucker und   Ethanol auf    dem     Weltmarkt  so billig und wettbewerbsfähig.<br />
Anfang 2011 passiert eine kuriose Panne, ist monatelang Ethanol an den           Tankstellen häufig teurer als Benzin, dieses die landesweit  beste     und      billigste Kraftstoffalternative. Denn der  Wirkungsgrad von     Benzin  ist     deutlich größer. Wegen der hohen  Weltmarktpreise für     Zucker  stellten   die   Ethanolfabriken auf  Zuckerproduktion um,     provozierten  eine      „Biosprit“-Versorgungskrise, musste die Regierung     große   Ethanol-Mengen     ausgerechnet aus den USA importieren. „Das     ist  so,  als würde     Saudi-Arabien Öl einführen“, spottete die       Wirtschaftspresse.     Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira,       Ethanolexperte aus Sao Paulo,     rechnet mit solchen Krisen immer       wieder. Ethanol könne Benzin nicht     ersetzen – nicht einmal in       Brasilien, sei nur eine Art   Neben-Treibstoff:   „Obwohl unsere       Produktionsbedingungen extrem   vorteilhaft sind, kann   dieser       Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin   konkurrieren.“ An diesen         Produktionsbedingungen sind in- und   ausländische Teilhaber natürlich         höchst interessiert, weil sich nur so   hohe Profite erzielen    lassen.      Deutsche und österreichische Landwirte   haben wiederholt     vergeblich   auf   das brasilianische Sozialdumping   hingewiesen und     faire   Spielregeln   gefordert. „Durch diese gewissenlose   Form der     Produktion   ist es der   Landwirtschafts-Industrie Brasiliens       möglich, die  Preise  am Weltmarkt zu   unterbieten”, hieß es in einer        Bauernzeitschrift.  „Weder europäische   Bauern noch solche aus den        Entwicklungsländern  können mithalten.” Wird   Brasilien die        gigantischen, durch die  Zucker- und Ethanolproduktion   verursachten        Umweltschäden rückgängig  machen, all die vernichteten   Tierarten   der      Natur zurückgeben? Über  politische Positionen dazu von     deutscher    Seite   ist nichts bekannt.<br />
„Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank“, sagt Brasiliens           katholischer Priester Tiago – „Biosprit ist Todessprit“, urteilt           Befreiungstheologe Frei Betto. „Denn die Ethanolproduktion bringt           zahllosen Armen und Hungernden der Erde den Tod.“ Zu den  komplexen          Auswirkungen des Biosprit-Booms gehören derzeit in  Brasilien  brutale         Preissprünge bei Lebensmitteln. „Wenn man die   Ackerflächen für         Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren   Preise, sterben viele         Menschen, die sich keine guten   Grundnahrungsmittel leisten können.         Unsere Regierung spricht von   16,2 Millionen hungernden  Brasilianern in        absolutem Elend –  aus  meiner Sicht sind es  doppelt so viel!“,  sagte   er     dem <em>Blättchen</em>.   Hungernde,  Unterernährte seien  besonders      anfällig  für viele   auch tödliche  Krankheiten, vegetieren  mit stark      geschwächtem    Immunsystem dahin,  verlieren Initiative  und        Konzentrationsfähigkeit.  „Wegen immer  mehr Zuckerrohrplantagen  wurden        riesige Urwaldgebiete  Amazoniens  abgeholzt, das  ökologische        Gleichgewicht, die Ökosysteme in  Nord-  und Südamerika  geschädigt,   was      sich auf die ganze Welt negativ   auswirkt. Denn  Amazoniens   Tropenwald      ist der größte des Planeten.  Und  die  Regenfälle, ob   im Süden   Floridas    oder Argentiniens,  hängen von der   Verdunstung   in Amazonien   ab.“<br />
Die Förderung des Zuckerrohranbaus bewirke zudem Landvertreibung,           starkes Slumwachstum, mehr Morde und Drogenhandel, mehr           Kinderprostitution. „84 Prozent der Brasilianer leben bereits in den           Städten“, so Frei Betto. „Die Menschen migrieren dorthin auf der     Suche       nach besseren Lebensbedingungen, was aber gravierende      zerstörerische      Konsequenzen hat, weil Risikozonen illegal mit Slums      bebaut werden.      Deshalb haben wir jedes Jahr    Erdrutschkatastrophen   mit vielen  Toten.  Ein    Heer von Arbeitslosen    zieht im Lande umher   und verdingt  sich bei  der     Zuckerrohrernte,   haust den Rest der Zeit   aber in  Armenvierteln  mit     Drogen,  Gewalt,  Prostitution. Es fehlt   eben  dringlich eine        Bodenverteilungsreform, um die Menschen auf  dem  Lande  zu halten.“</p>
<p><strong>Brasiliens Kreuz mit dem Sex</strong></p>
<p>Bei Morden an Homosexuellen habe das Land im Weltvergleich „eine           grauenhafte Führungsrolle“, prangert der Schwulen-Führer und           Anthropologe Luiz Mott an. Es handele sich um „Hass-Verbrechen,           ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“. In Brasilien würden mehr  Gays          getötet als bei Homosexuellen-Hinrichtungen im Iran,   Saudi-Arabien,         Sudan, Nigeria und weiteren sieben Staaten, in   denen die   Todesstrafe   für     Schwule gelte. „In den USA, mit etwa   100 Millionen   mehr   Bewohnern,     tötet man 25 Gays pro Jahr, hier   250!“ Die   Dunkelziffer   sei indessen     sehr hoch, man erfahre nur   von einem   Bruchteil der   Morde. Ex-Präsident     Luiz Inácio Lula da   Silva gehe   in die Geschichte   als „Vampiro dos  Gays“    ein. Da   erschien   lobenswert, dass die neue   Regierung unter   Präsidentin     Dilma   Rousseff an 6.000 öffentlichen   Mittelschulen des   größten       bisexuellen Landes der Erde eine intensive   Aufklärungskampagne       zugunsten   der Rechte von Schwulen, Lesben und   Transvestiten starten,       einen so   genannten „kit anti-homofobia“   verteilen wollte. „Wir      machen  keine   Propaganda für sexuelle   Optionen“, erklärte dann     jedoch   überraschend die   Präsidentin, zog   den „kit“ zurück. Man     werde sich in   das Privatleben   der Leute nicht   einmischen.</p>
<p>Geplant war, den Heranwachsenden auch sehr anschauliche Videos           vorzuführen, in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird,    doppelt        so viele Chancen zu haben, eine attraktive Person, einen           Beziehungspartner zu finden. In einem Lande immerhin, in dem    entgegen        gängigen Klischees Einsamkeit ein Massenphänomen ist.    Der        Stimmungswandel bei Präsidentin Rousseff, hieß es in den    Landesmedien,        sei auf Druck der starken puritanischen Fraktion    evangelikaler   Sekten    im   Regierungsbündnis erreicht worden. Doch    nicht wenige   Brasilianer      meinen, dass man mit dem  Aufklärungs-Kit   bei Brasiliens    Jugendlichen     ohnehin nur offene  Türen eingerannt   hätte – alles  ist   den     Heranwachsenden ja aus  ihrem Lebensumfeld   bekannt. Die   geplante       Anti-Homophobie-Kampagne ginge an den   Landesrealitäten   vorbei, weil   sie     die gravierendsten Probleme   aussparte – wohl um   keine   schlafenden   Hunde   zu wecken.<br />
Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus           Grings gegeben, der als Problem nannte, dass die heutige       Gesellschaft     pädophil sei – und die Menschen leicht dafür anfällig.       Als  Erzbischof    konnte er schwerlich in die Details gehen.  Yvonne      Bezerra  da Silva,    bildende Künstlerin und  Slum-Sozialexpertin   kann    das, nimmt  kein Blatt    vor den Mund.  Bereits in den neunziger    Jahren   spricht sie  sich für     Sexualerziehung schon für    Siebenjährige aus,   will   Kenntnisvermittlung    über Familienplanung    für Arme an sämtlichen     Grundschulen. „Die große    Mehrheit der    Unterschichtskinder ist  Teil    völlig zerrütteter Familien,    nicht    selten hausen auf nur  neun    Quadratmetern zehn Personen; Jungen  und      Mädchen sehen  täglich homo-    und heterosexuellen Verkehr,    betrachten    diesen  Umstand gleichwohl  als   natürlich, nicht etwa als     unmoralisch oder    Sünde.“ Auch der  Umgang   mit Rauschgift sei     alltäglich. „Für  die  Mädchen  gehört zu  den   gängigen Erfahrungen,    mit  acht, neun  oder zehn  Jahren   vergewaltigt zu   werden. Alles ist    für sie  Teil  eines bekannten  und   akzeptierten   Konzepts,    integrierender   Bestandteil ihrer Existenz.“   Als  sehr   dramatisch    stuft Yvonne  Bezerra  de Mello die Situation der   Jungen    ein.    Bereits von  sechs oder sieben  Jahren an ließen sie sich  von        Jugendlichen  oder erwachsenen Männern  sexuell missbrauchen,  kennen bis        13  oder 14 nur homosexuellen Verkehr.  „Keineswegs selten  ist,    dass      bereits Zehnjährige zwei- bis dreimal  pro Tag Sex mit   Männern    haben –     und wie die anderen stets im Tausch  gegen   irgendetwas,    häufig     umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu   den  Mädchen,    die sich     sexuell missbrauchen lassen, als ob es ihr    Schicksal    wäre.” Nicht   wenige   Brasilianer nennen Fälle allgemein    bekannt,    dass sogar an   öffentlichen   Schulen schwächere Schüler  von  den     stärkeren selbst in   Gruppen   vergewaltigt, zu Analverkehr   gezwungen     werden, was für die   Betroffenen   keineswegs selten zu   einem     lebenslangen Trauma und   gestörten Beziehungen   zum anderen      Geschlecht  führt. Denn was jene   Jungen, die sich in der   brutalen       Macho-Gesellschaft nicht gegen   Vergewaltigung wehren konnten,     durch     andere erlitten haben, wird   verbreitet, herumerzählt – mit   den       entsprechenden psychologischen   Wirkungen.<br />
Den Roman „Ana in Venedig“ von Thomas-Mann-Experte Joao Silverio           Trevisan aus Sao Paulo hat vielleicht mancher gelesen – in Brasilien   ist         der Autor indessen auch ein angesehener Schwulen-Aktivist,   der   den       eigenen Haufen politisch unkorrekt immer wieder in die   Mangel    nimmt.   Als    Brasiliens Oberstes Gericht 2011    gleichgeschlechtlichen       Partnerschaften  die gleichen Rechte    zubilligt wie verheirateten       homosexuellen Paaren,  hat dies    Trevisan heftig begrüßt – und       kommentiert. ”Die Menge an     verheirateten Männern, die in Brasilien ihre       Homosexualität    heimlich  ausleben, ist skandalös und erschreckend      hoch.  Bei der    brasilianischen  Bisexualität handelt es sich um eine      heimlich     ausgelebte Homosexualität …  Männer schlafen gerne   miteinander    –    und  danach heiraten sie Frauen. Das  ist in Brasilien   historisch …       Es ist  die Scheinheiligkeit, in der wir  leben.   Brasiliens Kultur     ist    karnevalisiert. Es ist die Kultur der Maske  …   Wir benutzen   die   Maske  im   Guten wie im Bösen … Die falsche    Bisexualität   gehört zu   dieser  Maske …   Ich übe ernste Kritik an der       Homosexuellenbewegung.  Es ist  eine der   Elite, und was sie     erreichte,  war  durch Lobbyarbeit.  Die  brasilianische       Homosexuellengemeinde  ist  politisch entfremdet…”  Aber  warum fühlen       sich in Brasilien so  viele  Leute durch Gays  gestört,  warum gibt   es   all   diese Gewalt?  „Der Macho  fühlt sich  bedroht, man  frage   mich   nicht,   warum. Ich  persönlich denke,  dass  sich hinter den      ideologischen Motiven   sehr  ernste psychologische   verstecken.      Vereinfacht könnte man sagen:   Sie  sind bedroht, weil es   irgendeine      Art von Verzauberung, Anziehung    gibt, gegen die sie sich        verteidigen.”<br />
Karnevalisierte Kultur und Kultur der Maske – Trevisan gibt wichtige           Hinweise zum Verständnis soziokultureller Besonderheiten   Brasiliens,     die     im Alltagsleben teils extrem widersprüchlich   daherkommen.  Wer    wird     schon gerne zugeben, dass ihm Analverkehr   mit Tieren   unheimlich   liegt –     aber beinahe auf jedem  Marktplatz,  bei großen    Kabarettisten  und     Musikclowns wie  Caçarola ist die  verbreitete    Zoophilie ein  beliebtes     Thema. Zum  „Tarado do  Sertao“, einem    lustigen Forró, im  Internet leicht      zu finden,  lässt es sich gut    tanzen – und mitsingen:  „Liebe machen   mit    der  Eselin im Wald – ach    war das schön!“ Wer  meint, hier  werde      Sensationalismus betrieben,    wird bei <em>Wikipedia Brasilien</em>    über     Zoophilie geschrieben    finden, dass im Lande bekanntlich   viele  junge     Menschen    Geschlechtsverkehr mit Tieren pflegten.   Hühner  überleben ihn        gewöhnlich nicht, heißt es. Gruppen von   Jungen  liquidierten auf diese        Weise ganze Hühnerställe alter   Frauen.  Brasilianerinnen berichten,     dass    Sexpartner ihnen   gestanden hätten,  den ersten    Geschlechtsverkehr  des    Lebens mit   Tieren gehabt zu haben.  Den    Frauen war diese Praxis     männlicher   Jugendlicher und Männer  indessen    gut bekannt, überraschte  gar      nicht. Esel-Songs wie von  Caçarola    sind ja jedermann geläufig.<br />
Heitere Szenen würden besonders im brasilianischen Nordosten auf den           Straßen ausgelöst, wenn an Zoophilie gewöhnte Esel sich ihren     Partnern       näherten, an ihnen rieben und dadurch für jedermann das           Zoophilie-Verhältnis offenbar werde. Bekannt ist der Habitus    junger        Männer, mit ihrer neuen Freundin jene Ecken von Stadt oder    Dorf  zu       meiden, wo ein vorher zur Zoophilie genutzter Esel,   eine  Eselin        plötzlich auftauchen und diese Männer   kompromittieren  könnte. Ist  eine       Weide in Sicht, wo solche Esel   grasen, machten  diese Männer  mit  ihren      Partnerinnen schleunigst   kehrt oder einen  Bogen – ob im   Nordosten   oder    im südlichen   Paraná. Ein bekannter  Musiker   erläuterte im   Interview,  dass     Jungen im Nordosten bei  Eseln die   nötige Höhe   herstellten, indem    sie   hinter den Tieren  Ziegelsteine   aufschichten.   Genug der   Details,    höchstens noch ein  makabrer   Schlenker in die   Politik.   Leonel Brizola aus    Rio, zu  Lebzeiten   Vizepräsident der     Sozialistischen Internationale  und    nach eigenen   Angaben Freund von     Willy Brandt, sprengte 1994 zu   Ostern     eigenhändig einen   berüchtigten   Kerker auf der  paradiesischen  Ilha    Grande  in die   Luft, um sich von   dunklen  Punkten in seiner    politischen     Biographie zu befreien. Die    Explosion tötete, so ein      Gefängniswärter und   zahlreiche    Inselbewohner, auch etwa 300 zumeist      von Lepra und anderen      Krankheiten befallene Hunde, die von den     zuletzt  700 Häftlingen zum      Zwecke der Zoophilie gehalten  wurden.</p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen           Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen       Medien     heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80  Prozent   aus        Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und     umweltfreundlich,   es     gebe keinerlei schädliche Emissionen, der     Strom sei sauber.  Beim      Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn,     hieß es in  Kopenhagen.  Doch     dann kommt so ein schnauzbärtiger     Öko-Ami wie  Philip Fearnside  daher,     der als Biologe auch noch  für    ein  brasilianisches  Regierungsinstitut     arbeitet, und sagt   bereits   seit  1995, alles  Mumpitz – das Gegenteil  sei    richtig.</p>
<p>Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig           rauchende Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von           Stauseen, in denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer   sowie         Segelboote unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside   will uns         weismachen, richtig schlimm seien die Staudämme   besonders in   Amazonien,       schlimmer als die mit fossilen   Brennstoffen betriebenen   Kraftwerke.     Der   geplante Staudamm von   Belo Monte am Rio Xingú  gar  werde eine      regelrechte    Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise   behaupten so etwas  auch       andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber   man muss nach ihnen        regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen   Meinung die        Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls           so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem         klimafeindliche   Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe         im Staubecken –   durch Zersetzung organischer Materie mittels         Mikroorganismen unter   Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von    Pacca      zu hören. „Je höher die   Temperatur, umso schneller läuft    der    Prozess   ab. In tropischen Ländern   vermehren sich die    Mikroorganismen    rascher   und bilden entsprechend  mehr  Methangas    als in den  kühleren   Ländern.   Bei einem neuen Staubecken  wird  die    dortige  reiche  Biomasse   überflutet  – Basis der   Methanproduktion.“    Selbst  wenn die  teilweise   noch  vorhandenen  Urwälder  vorher   abgeholzt   worden seien,  bleibe  noch  viel   Wurzelwerk im Boden.  Und   das  entstehende  Methan,  so Pacca,  werde   an  die Atmosphäre    abgegeben,  trage sehr stark  zum    Treibhauseffekt  bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial           einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das    einer        Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet    wird.     „Selbst    kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen     Klimawandel    wichtig    genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei     einfach nicht    haltbar,    Wasserkraftwerke mit anderen     Energietechnologien zu    vergleichen, ohne    den Methan-Faktor zu     berücksichtigen. Doch genau    dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo           Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland   zu       hören   – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln,      wirtschaftlich      wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder      gar Fearnside,    der   Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor   Ort    am intensivsten     beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie    vor,   was stutzig macht.  In    Brasilien  wird Fearnside auch von      Regierungsstellen kräftig  beharkt,    weil er Belo  Monte ablehnt,  das     immerhin auch Ex-Präsident  Lula und    seine  Amtsnachfolgerin   Dilma    Rousseff unbedingt durchziehen  wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,           etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich           funktioniert – er als Ausländer am staatlichen  Nationalinstitut   für        Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer  Gegnerschaft zu   Brasilias        gigantomanischen Wasserkraftprojekten  – kommt als   Antwort nur ein   kurzes      ironisches Lachen.  Vielleicht kann man   einem wie Fearnside   schlecht    an   den Karren  fahren – der Mann   bekam den UN-Umweltpreis   „Global   500“,   dazu   den brasilianischen   Öko-Nationalpreis.Darüber   hinaus   gehört    Fearnside  zur Akademie   der Wissenschaften Brasiliens   und ist    weltweit   einer der    führenden Experten für Klimaerwärmung.   „Unter    jenen, die die     Erlaubnis  für alle derzeit im Bau   befindlichen        Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche,   die alles        bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich    ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für           Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.           „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den        Methan-Sachverhalt,    doch wird in der Presse und in politischen Reden        so oft wiederholt,    dass diese Energie sauber sei, dass die  Leute       schließlich nur dies    gehört haben und sich daher nicht  weiter  in   die    Sachlage vertiefen. Doch    an den Fakten über die     klimaschädlichen    Emissionen ändert das  nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das           beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles           organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und   Wasserpflanzen         zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das   Wasser dort ist   also       unter hohem Druck stark methanhaltig und   gelangt schließlich   in die       Turbinen der Wasserkraftwerke, wo   ebenfalls noch hohe   Drücke  herrschen.      Aber danach gelangen die   Wassermassen dann an   die freie  Atmosphäre.    Die   im Wasser   gebundenen Gase, darunter   Methan, zischen  in Bläschen    heraus  –    deshalb mein Vergleich mit   der Colaflasche.  Und die       Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken   auf ähnliche Weise.  So wird   der     Treibhauseffekt  erheblich   befördert. In Amazonien  wirken       Wasserkraftwerke im Endeffekt    häufig schädlicher, negativer,  als   die     zur Elektrizitätsgewinnung    verbrannten fossilen    Energieträger.“ Die     bereits in Amazonien    existierenden    Wasserkraftwerke produzierten daher     keineswegs   saubere  Energie,    seien in Bezug auf den Klimaschutz     keineswegs   nützlich. Belo    Monte  treibe es auf die Spitze. „Vier Monate     im   Jahr kann man   wegen   tiefen Wasserstands keine einzige Turbine       betreiben, da   entsteht  dann  ein Schlammbecken von 3.500       Quadratkilometern, wo   üppig  Pflanzen  wachsen, die später zu Methan       zersetzt werden.   Doch in  amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens         Wasserkraftwerke wird  stets nur der  geringe Gasaustritt über die         Wasseroberfläche  berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und         Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann           ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias           Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der           Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte           Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und  für          den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene           Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle  rückt, eine          „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es  ist  unverständlich,         wieso jemand diese Germanwatch-Statistik   überhaupt für bare  Münze        nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte           Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze           Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist –   allein    fünf      im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien.   Auch ein         Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend   stark ist das    Klima      der Einschüchterung und Angst. Brasiliens   neue       Menschenrechtsministerin   Maria do Rosario räumte ein, dass   auch in       Amazonien Todesschwadronen   aktiv sind, zu denen   bekanntlich       Staatsangestellte gehören. Laut     Landgewerkschaftsangaben wurden in den       letzten Jahren, also unter   der   Lula-Regierung, nach 17  derartigen      Morden nicht einmal     Ermittlungsverfahren durch die  Bundespolizei      eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die           Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und           wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das   wird      wohl    mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf   dem      UNO-Index  für   menschliche Entwicklung rangiert Brasilien   jedenfalls      nur auf  Platz 73,   und die UNO-Bildungsstatistik   verzeichnet das      Tropenland gar  erst an  93.  Stelle.   Aufschlussreich ist da, welche      Länder bessere  Plätze  belegen:    Iran (89), Saudi-Arabien (84),      Botswana (81), Libyen  (66),    Bolivien  (61), Bahrein (49),  Argentinien     (40) Kuba (16).</p>
<h1>Brasiliens beneidenswerte (relative) Pressefreiheit</h1>
<p>Die Presselandschaft des Tropenlandes bietet ein eher erfreuliches           Bild. Investigativer Journalismus ist auffällig stark in      Qualitäts-und      Alternativmedien – unabhängig agierende Reporter und      Redakteure      widersetzen sich den weltweit üblichen     Medien-Eingriffen  durch Parteien      oder Regierungsfunktionäre und     enthüllen  kontinuierlich gravierende      Skandale um Machtmissbrauch     und  Korruption an der Staatsspitze.  Auch  der    Libyenkrieg zeigt  es     plastisch – es gibt viel weniger  Mainstream  als   in   Deutschland.</p>
<p>Kurz vor seinem Abtreten sorgte Staatschef Lula Ende 2010 für ein           kommunikationswissenschaftlich bemerkenswertes Faktum: Vor    Vertretern        großer Auslandsmedien, besonders aus der Ersten Welt,    lobte er in   Rio   de    Janeiro die internationale Presse geradezu    euphorisch für   ihre      Berichterstattung über das heutige  Brasilien.   Die günstige    Darstellung     sei verantwortlich für das  gute Image,   das das Land    derzeit im Ausland     habe. Die  brasilianischen   Landesmedien    kommentierten Lulas Auftreten      teils tief ironisch –   denn die    Auslandskorrespondenten behandelte  er     völlig anders als   die    nationale Presse, die er konstant und  sogar  wütend      kritisierte, ihr    sogar vorwarf, ihn zu verfolgen  oder nicht  die   guten    Seiten seiner    Regierung zu zeigen.  Auffällig war gerade in    den  letzten   Jahren:  Je   schärfer die  Kritik von innen an Lula,   dessen   Arbeiterpartei    und   seiner  Chefministerin Dilma Rousseff,   inzwischen   Nachfolgerin im       Präsidentenpalast, umso lauter das Lob   von außen.<br />
Noch mitten im Präsidentschaftswahlkampf von 2010 ärgerte sich Lula           öffentlich heftig über Zeitungsenthüllungen, die ihn zum Entlassen    von        Regierungsmitgliedern zwangen: Wunschkandidatin Dilma    Rousseff   hatte    für   ihren Chefministerposten eine enge Freundin,    Erenice   Guerra,    bestimmt.   Lula nahm sie zunächst in Schutz,    würdigte ihre   „enormen    Leistungen  für  das Land“. Doch Brasiliens    investigative   Journalisten    förderten Tag  für  Tag mehr   belastendes  Material gegen   Erenice Guerra    zutage – bis  Lula sie    schließlich  feuern musste.  Und  Dilma Rousseff    bricht bereits  im   ersten   Amtsjahr sämtliche   Entlassungsrekorde,    rutscht mit ihrer    ganzen   Regierung in eine   tiefe Korruptionskrise.    Wegen    Presseenthüllungen   musste sie sich   zuerst ausgerechnet von ihrem      engen  Freund,   Wahlkampfleiter und   wichtigstem Minister, dem Chef    des     Zivilkabinetts,  Antonio Palocci,   trennen. Dann stürzten der        Transportminister und über  zwanzig   weitere hohe    Regierungsfunktionäre.     Die Liste der Gefeuerten  wird   fast täglich    länger.<br />
Ohne wache, unabhängig agierenden Journalisten wäre im heutigen           Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die weiter von Lula           mitbestimmte Regierungsarbeit unter Dilma Rousseff möglich. Aber  immer          noch ist eine Unmenge zwielichtiger Figuren auf höchsten  Posten.<br />
Brasiliens Presse unterscheidet sich soziokulturell erheblich von der           mitteleuropäischen. Der Mainstream wird häufiger durchbrochen,  das          sachliche Gegenüberstellen von Positionen und Beobachtungen  ist     normal.      Die Scheu vor unbequemen Fakten ist geringer, die      Schilderung  selbst     schockierender Alltagstatsachen gewöhnlich      authentischer,   unbefangener    und weit weniger <em>politisch korrekt</em>.      Als Anfang   2011 bei einem    Häftlingsaufstand Menschen geköpft      wurden, zeigten   Landesmedien die    abgeschlagenen Köpfe, um den      Brasilianern ein   realistisches Bild der    gravierenden      Menschenrechtsverletzungen zu   vermitteln.<br />
Brasiliens Qualitätsmedien stellen auch den Libyenkrieg anders dar als           der mitteleuropäische Mainstream – sie wiesen sofort auf die     zivilen       Opfer der Bombardements hin, nannten als Hauptmotiv der        Militäraktionen    strategische Ressourcen wie Erdöl und betonten        Parallelen zu den unter    einem Vorwand begonnenen Irakkrieg.<br />
Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille. Eine Fundamentalkritik,           wie sie die Universitätsprofessorin Zilda Iokoi, eine frühere           politische Gefangene, auf einer Tagung des Goethe-Instituts Sao    Paulo        äußerte, ist durchaus zutreffend: „Die großen  tonangebenden    Medien       Brasiliens berichten systematisch über  viele brisante    Fakten nicht –   und     das ist Zensur. Neun Familien  beherrschen das    nationale   Mediensystem  –    man liest nur, was  die Zeitungsbosse    wollen. Oft   schreiben    Journalisten  über  Unerwünschtes, doch deren    Texte werden   gekürzt,    zensiert. Mir  sagen  Journalisten beim    Interview immer   wieder: Ich weiß    aber  nicht, ob es  gedruckt,    gesendet wird.“ Welchem   Kollegen in     Mitteleuropa kommt dies  nicht    irgendwie bekannt vor …<br />
Vieles, was große kommerzielle Medienkonzerne wie „O Globo“ trotz           hervorragender, mit zahlreichen Publizistik-Preisen geehrter           investigativer Journalisten nicht liefern – oder nicht liefern wollen,           kommt allerdings seit Jahren wenigstens teilweise von   alternativen         Internet-Medien, darunter der befreiungstheologisch   orientierten         Nachrichtenagentur ADITAL, von der Wochenzeitung   „Brasil de  fato“  oder       der Radioagencia NP. Längst sind   Brasiliens Leitmedien   gezwungen,    Blogs    und Community Media zu   verfolgen und dort   geäußerten  Vorwürfen      nachzugehen.<br />
Anfang 2011 erinnerte Brasiliens nationaler Presseverband ANJ in           ganzseitigen Anzeigen an die enorme Leistung jener investigativen           Journalisten, die Lulas größtes politisches Desaster, den so   genannten         Mensalao-Skandal um Parteien-und Abgeordnetenkauf, an   die       Öffentlichkeit   brachten. Lula drohte sogar die  Amtsenthebung  – in       nicht wenigen   Auslandsmedien wurde das Thema  indessen auf  sehr  kleiner      Flamme   gehalten. Gleiches galt für  die auffällig  engen       freundschaftlichen   Beziehungen des  angeblich  linksorientierten       Ex-Gewerkschaftsführers    ausgerechnet zu  Oligarch José Sarney, Ex-Chef       der  Folterdiktatorenpartei   ARENA,  starker Mann des  rechtsgewirkten       Partido do Movimento    Democrático Brasileiro  (PMDB) und  wichtigster      politischer    Regierungspartner auch derzeit  unter Dilma   Rousseff.  Als    Lula von  einem   Journalisten auf die  Unterstützung   durch die      „Sarney-Oligarchie“   angesprochen wurde,  entgegnete er   irritiert und      verärgert: „Sie müssen   sich  medizinisch  behandeln  lassen,  vielleicht     eine Psychoanalyse machen,    um das  Vorurteil zu   vermindern.“ Für die     Hilfe der Sarney-Gruppe  sei  er   durchaus   dankbar.<br />
Ein Hinweis darauf, dass in Brasilien die Uhren in der Politik und auch           im Journalismus tatsächlich anders gehen als in Mitteleuropa,    sind       zudem  die vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für       Propagandaanzeigen    der  Regierung, etwa in den Zeitungen, die       unverhältnismäßig hoch   sind.  Sie  übersteigen ganze Sozialetats – bei       fortdauerndem Hunger und    weiter  rasch wachsenden Slums.<br />
Kritik einheimischer Journalisten geht jedoch nur zu oft ins Leere, wird           kaum wahrgenommen. Laut José Arbex, Kommunikationsexperte und           Universitätsprofessor aus Sao Paulo, verhinderte der    Mensalao-Skandal        die Wiederwahl Lulas nicht, weil dieser von    einer   Gesellschaftsschicht      unterstützt werde, die keine Zeitung    lese und   sich daher nicht    betroffen   fühle. Aus dem gleichen    Grunde habe  auch  der Skandal um    Erenice Guerra   keine größeren    nachteiligen   Wirkungen für die Wahl von    Dilma Rousseff   gehabt.<br />
Ein TV-Wahlkampfspot zeigte die Verhältnisse ebenfalls exemplarisch: In           der UNO-Vollversammlung von New York erheben sich Staatschefs,           Außenminister und Diplomaten von den Plätzen und jubeln Lula    stehend   zu.      Brasilianische Journalisten gingen der Sache nach. An    jenem  Tag       nahmUNO-Generalsekretär Kofi Annan seinen Abschied   und  erhielt        entsprechende Ovationen. Wahlkampfmanager montierten    diese hinter  den       nur schwach applaudierten Lula-Auftritt. Als    vorhersehbar   beschrieben      und kommentierten lediglich zwei, drei      Qualitätszeitungen diesen  alten     PR-Trick und zitierten      Oppositionspolitiker, die von „großem   Betrug“,    Verletzung der      Wahlgesetze und „lächerlichen Lügen“ sprachen   – weitere    Reaktionen      der Öffentlichkeit gab es nicht.<br />
Doch Qualitätszeitungen sind im größten Teil des Landes gar nicht           erhältlich. Und Manipulationen dieser Art werden auch dadurch           erleichtert, dass aufgrund des laut Intellektuellen und kirchlichen           Menschenrechtsaktivisten absichtlich niedrig gehaltenen     Bildungsniveaus       drei Viertel der Erwachsenen nicht in der Lage     sind, einen simplen       Zeitungs- oder Buchtext auch nur zu lesen,     geschweige denn zu    verstehen.    So hat gemäß Umfragen das Gros der     Pflichtwähler gar nicht    begriffen,    um was es bei den zahlreichen     Korruptionsskandalen um    Lula und dessen    Regierung eigentlich   ging –   Skandale immerhin, die  in   Ländern wie    Deutschland zu   enormer   öffentlicher Empörung geführt    hätten. Auch die        Wirkungsmöglichkeiten alternativer  Internet-Medien   sind dadurch stark        eingeschränkt.<br />
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat Attacken von Lula           und anderen hohen Politikern auf unbequeme Landesmedien scharf           verurteilt. Angesehene Diktaturgegner veröffentlichten sogar ein           „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, warfen Lula    „Autoritarismus“        vor und wandten, wenden sich gegen offene und    verdeckte       Einschüchterung  von Journalisten.<br />
Die Auslandsmedien ignorieren derartige Vorgänge in der Regel ebenso wie           die alltäglichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen,     darunter       landesweite, systematische Folter durch     Staatsangestellte, das  Wüten   der    Todesschwadronen, die     Scheiterhaufen von Rio de Janeiro,  die      Massengräber für     „Nichtidentifizierbare“, die  außergerichtlichen      Exekutionen.     Brasiliens Qualitätsmedien  berichten darüber detailliert      und     kontinuierlich, kritisierten auch  die jüngsten Slum-Besetzungen  von         Rio de Janeiro durch Militär und  Polizei erstaunlich scharf. Von          Auslandsmedien kommt dagegen fast  nur Lob.<br />
Entsprechend zufrieden ist Brasilia, das in den letzten Jahren           erhebliche Summen in die Auslandspropaganda investierte. Laut           Wirtschaftszeitschrift <em>Brasil Economico</em> wurden allein 2009           umgerechnet über 40 Millionen Euro verausgabt. Zitiert wird ein           Regierungsfunktionär Brasilias: „Unsere Priorität ist, Brasiliens    Image        als das einer großen, sozial, politisch und  wirtschaftlich    stabilen       Demokratie zu stärken.“ Auch die  Inlandspropaganda  wurde   unter der       Lula-Rousseff-Regierung enorm  forciert. 2003,  zum   Amtsantritt,  hätten      499 Medien  Regierungsgelder für    Propaganda-Verbreitung  erhalten,  2009      seien es indes schon 7.047    Medien gewesen, heißt es  in  kritischen      Analysen. Viele    brasilianische Politiker besäßen   Zeitungen,  Radio-und        TV-Stationen, und zahlreiche Medien seien von    Regierungspropaganda        regelrecht abhängig.<br />
Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen dann natürlich für die Hunger-und Elendsbekämpfung, für Bildung und Gesundheit.<br />
Nicht ungewöhnlich ist schließlich, dass hohe Politiker, gegen die           ermittelt wird, Medien gerichtlich untersagen lassen, darüber zu           berichten.<br />
Fast täglich drucken die Zeitungen aber weiterhin interessante,           unbequeme, gut fundierte Texte, die Brasilienklischees und offiziellen           Versionen widersprechen. Als die Lula-Rousseff-Regierung  weltweit          verbreiten ließ, dass die internationale  Wirtschafts-und    Finanzkrise   auf     Brasilien nur geringe  Auswirkungen gehabt habe,    belegten     investigative   Journalisten  just das Gegenteil, weisen auf        Rekordentlassungen, den   Stopp  vieler Industrieprojekte, auf        Exportprobleme und    Deindustrialisierung sowie auf geschönte   offizielle      Statistiken  hin.<br />
Und Wikileaks rennt mit seinen Brasilien-Enthüllungen bei den           einheimischen Journalisten lediglich offene Türen ein. Leere           antiamerikanische Rhetorik Brasilias wurde stets gegeißelt und die jetzt           bekanntgewordene, ans Weiße Haus gerichtete „Bitte um    Verständnis     für    Sprüche gegen die USA in Wahlkampfzeiten“ daher    genüsslich     zitiert.  „Es   existierten zwei Beziehungen zwischen    Brasilien und den      Vereinigten   Staaten während der acht Lula-Jahre    im     Präsidentenpalast“,  analysierte   Fernando Rodrigues von der <em>Folha de Sao Paulo</em>,         Brasiliens  größter  Qualitätszeitung. „In der Öffentlichkeit  gab    es     Prügel für die   Nordamerikaner – im vertraulich-privaten   Umgang       indessen Liebkosungen   für die Brüder im Norden.“ In der     Öffentlichkeit     dominiere zwar ein   bestimmter infantiler     Antiamerikanismus – im     Wirtschaftlichen dagegen   die Anerkennung     der Hegemonie des Partners.     „Im kulturellen Bereich, um   die     Schizophrenie komplett zu machen,     sieht man sogar eine       enthusiastische Übernahme von Sitten,  Gebräuchen,    Moden.“<br />
Dr. Claudio Guimaraes dos Santos in Sao Paulo zählt zu den wichtigsten           Denkern Brasiliens und liefert zum Verständnis der     widersprüchlichen       (Medien-)Realität des Landes wichtige Argumente:     „Das Volk schaut   den     schockierendsten Skandalen stumm zu – die     immense Passivität  des      Brasilianers wird teils durch fehlende     Bildung und Kultur   verursacht. Es     fehlt Bewusstsein dafür, dass     man eine solidarische   Gesellschaft     aufbauen müsste. Die     brasilianische Demokratie ist   krank. Eine der     Säulen der     Demokratie, der freie, mündige,   kritische, bewusste Bürger,         existiert in Brasilien nicht. In den   letzten zweihundert, dreihundert         Jahren hat man eine unkritische   Masse geschaffen – unfähig, zu         entscheiden. Unsere Eliten sind immer   kulturloser,  ungebildeter.    Niemand     mag schlechtes, verdorbenes   Essen – doch  schlechte    Informationen     schlucken alle massenweise und   völlig  unkritisch.    Hier fehlt     intellektueller Dialog. Ich fordere    meine Kollegen    stets auf: Wenn ihr     es nicht aussprecht, wer wird  es   dann tun? Der    Fußballer, der     Pagodesänger, der schlechte  Politiker,   der jede    Chance zum Reden sofort     nutzt? Wenn wir  schweigen,   beherrschen    diese Leute die Szene. Deshalb     dürfen  wir auch Risiken   nicht    scheuen!“</p>
<h1>Juden in Sao Paulo</h1>
<p>Als Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff 2011 die chaotische           Megacity, Lateinamerikas führenden Wirtschaftsstandort mit über       1.200     deutschen Firmen besucht, wird am Ankunftstag im Zentrum   ein       Obdachloser   lebendig verbrannt, am Abreisetag ein  weiterer.  In  Sao      Paulo wüten   Todesschwadronen der  Militärpolizei, gibt es     Massengräber,    über 2.000   grauenhafte  Slums mit Hunger und Lepra,     prostituieren   sich  schon    zehnjährige Mädchen für weniger als  einen    Euro, um Crack   zu   kaufen – und   vor aller Augen in ganzen  Horden  zu   konsumieren. Man    muss  sich diese   Zustände  vergegenwärtigen,  die  von  den  allermeisten    Paulistanos    apathisch-passiv hingenommen  oder    sogar verdrängt  werden,   um  Situation   und Rolle der etwa  70.000    Juden im Menschenmeer  der elf,    zwölf Millionen   zu  verstehen. Denn    diese „judeus“ scheinen   schärfer  zu  diskutieren,    sich  effizienter   zu engagieren, bringen   Resultate,  von  denen dann   alle,   ob Arme oder   Reiche, etwas  haben.  Lateinamerikas   bestes   Hospital, ein     Riesenkomplex namens  „Albert  Einstein“ im  Viertel    Morumbi, haben die     Stadt-Juden  errichtet –  geleitet wird es  von   dem  weltbekannten   Mediziner    Claudio Lottenberg,  Präsident der    jüdischen  Gemeinde ganz    Brasiliens.</p>
<p>Der in Israel geborene Oded Grajew aus Sao Paulo, Erfinder, Aktivist           des Weltsozialforums, verweist auf dessen Bedeutung für die      jüngsten      arabischen Entwicklungen. „Für jene, die das      Weltsozialforum und   unsere    Spezialforen in Ägypten oder Tunesien      mit Interesse und   Sensibilität    frequentierten, ist alles, was      derzeit in der arabischen   Welt  geschieht,   keinerlei Überraschung.“<br />
Und dann Pedro Herz, dessen Kulturkaufhäuser, mit Kinos, Theatern,           Kursen und Konzerten in ganz Brasilien tonangebend sind. In einem   Land         des Analphabetismus, in dem sogar ungezählte Uni-Studenten   in   ihrem       Leben nicht einen einzigen Roman lasen, wird der     Deutschstämmige  zum      Kulturpionier – die größte „Livraria Cultura“     Sao Paulos ist  selbst  am     Wochenende voll wie ein Supermarkt,   dort   kaufen sogar       lateinamerikanische Staatspräsidenten. „Da bin   ich   stolz drauf – wir       verkaufen Ideen!“, sagt Pedro Herz.<br />
Nachvollziehbar daher, dass viele im kosmopolitischen Sao Paulo die           jüdische Gemeinde bewundern, stark und gut organisiert empfinden,           ausdrücklich als ein Beispiel für die anderen  Einwanderergemeinden          nennen. Die Juden, heißt es, seien sich  einig im Kampf für          Menschenrechte, bei der Hilfe für  Bedürftige, leisteten gerade im          öffentlichen Gesundheitswesen,  das außerhalb Sao Paulos oft   katastrophal        sei, ganz  Erstaunliches, weit über ihr   Einstein-Hospital hinaus.   Ob     das   den „judeus“ bewusst ist, in   einer von Desorganisation und         Laissez-faire geprägten   Gesellschaft? Redet man mit ihnen, fällt  das        hohe Maß an   Selbstkritik auf, das Messen an höchsten     Qualitätsmaßstäben.     Für   Außenstehende scheint die seit über  hundert    Jahren existierende       Gemeinde stabil zu sein – die Juden  selbst    beobachten indessen     Rückgang,   gar Schwächung. Viele,  die teils noch    vor den Nazis aus     Deutschland   flohen, erleben  bestürzt, dass ihre    hoch   qualifizierten   Kinder just in   dieses  Land, doch auch in die    USA,   nach Australien und   selbst Israel    auswandern, weil sie in      Brasilien keine  Arbeitsmarkt-und   Lebenschancen   sehen. Würde die       wirtschaftlich-soziale Lage  besser,  sagt Nelson   Rozenchan, Direktor       des jüdischen  Peretz-Gymnasiums, kämen  viele Juden   zurück oder       migrierten gar  hierher. Manche junge Juden  Sao Paulos sagen   ihren       Eltern  unumwunden, dass sie in einem Land mit  solch einer         reaktionären  politischen Klasse, unglaubwürdigen  Politikern, soviel          Unehrlichkeit, ungesundem gesellschaftlichem Klima  nicht leben   wollen   –      und weggehen. Rozenchan nennt Zahlen: Vor 20  Jahren gab   es  in  den      jüdischen Schulen von Sao Paulo etwa 5.000     Heranwachsende,  heute  nur     noch rund 3.000. In die Synagogen kamen    an  den Festtagen  bis zu   8.000    Juden, heute nur noch etwa 5.000.    „Vielen  in Sao  Paulo   Geborenen ist  es   anders als den vor    Pogromen, dem  Nazismus    Geflohenen leider nicht  mehr   so wichtig,    ihre jüdische  Identität zu    zeigen, zu stärken, zu  betonen –   sie    nutzen die Synagoge  nur noch    bei Taufe, Heirat Tod.  Viele Juden      geben ihr Judentum auf.“<br />
Medienmacher Roni Gotthilf sieht seine Gemeinde im gigantischen,           unübersichtlichen Sao Paulo in kleine Inseln zerstreut, deren  Bewohnern          es lediglich um die eigenen Interessen, vielleicht  auch die der        eigenen   Synagoge gehe. Gotthilf fiele es schwer,  die Interessen   der      gesamten   Gemeinde klar zu benennen – doch  dass sie  schrumpft,   steht     für ihn außer   Zweifel. Viele Juden  haben sich  assimiliert,   dem     Lebensstil der  anderen  Brasilianer  angepasst –  in einer von   Stress,     Hektik,  Kriminalität und   überraschend viel  Einsamkeit   geplagten     Metropole.  Junge Juden  heiraten  immer öfter  Nicht-Juden,   schicken ihre     Kinder  nicht  mehr in jüdische   Schulen, stehen dem   Judentum ihrer     Eltern fern.   „Im neoliberalen  Kontext  der heutigen   Welt kann man     sicher   relativieren.  In Sao  Paulo gehen die  Leute   eher oberflächlich       miteinander um –  wogegen wir Juden enger    zusammenleben, besser       zusammenhalten.  Doch das Klima hier prägt   alle:  Wenn die  Gesellschaft      egoistisch  und individualistisch ist,   sind wir es   in gewisser Weise      dann  eben auch.“<br />
Durch die schicke Rua Oscar Freire ziehen bei Tropenhitze Gruppen           orthodoxer Juden in schwarzem Anzug mit Weste, schwarzem Mantel und           Filzhut, umringt von ihren Kinderscharen. Die Familien haben  fünf   bis        sieben Sprösslinge – Liberale, Reformisten oder  Konservative    bringen   es     dagegen auf höchstens zwei. Die  Orthodoxen, etwa 15    Prozent der       Gemeinde, gleichen den Rückgang  nicht aus und sind,    wie Roni  Gotthilf      betont, gar nicht gut  angesehen. Andere    relativieren,  sehen bei  aller     Kritik auch  positive Aktivitäten,    wie die der   Hilfsorganisation Ten  Yad    mit  über 300 Freiwilligen    und einer   Garküche, die zudem   Sozialprojekte    der Präfektur leitet    und durchweg   öffentliches  Lob  erntet. Die   orthodoxe    Kleiderordnung  gilt  indessen  als  lächerlich und  für die   jüdische    Gemeinde  blamabel.  „Wer sogar   bei schwüler Hitze  mit diesen     dicken,   hochgeschlossenen   Klamotten  rumläuft, leidet,  schwitzt,   ermüdet    rasch –  das ist  doch  kein  Judaismus, sondern    Fundamentalismus!“,    lauten   drastische  Kommentare.  Andere halten   den  Orthodoxen zugute,  dass    sie  besonders  intensiv  versuchen,   junge  abgedriftete Juden  ins    Gemeindeleben   zurückzuholen,  deren   jüdische  Identität   wiederzubeleben.<br />
Der konservative Schuldirektor Nelson Rozenchan stellt unbequeme Fragen.           „Zehn Rabbiner haben zur Abtreibung zehn verschiedenen        Auffassungen.“    Jetzt, nach Bin Ladens Tötung, erhitzt ihn das Thema        Folter. „Wäre  ich   absolut sicher, dass Folter Menschenleben    rettet,     würde ich sie    anwenden! Ich habe in Israel selbst    erlebt,wie es   durch   Folter gelang,    aus Jordanien eindringende    Terroristen zu   fangen und   dadurch etwa 50    Menschen vor dem Tod    durch   Selbstmordattentate zu   bewahren. An dieser    Lebenserfahrung    kann ich   nicht vorbei!“<br />
Mag die Mitgliederzahl der Gemeinde auch abnehmen, die Zahl ihrer           identitätsstiftenden Aktivitäten nicht. Herausragend wirkt dabei Sao           Paulos  Hebraica-Klub, das größte jüdische Gemeindezentrum    außerhalb        Israels, eine grüne Oase im Betonmeer der Megacity.    Viele der   jährlich      etwa 700 Veranstaltungen, ob Theater,    Filmfestival,   Konzerte oder    Sport,   laufen hier – dazu immer neue    Aktionen gegen   den    Antisemitismus.   Niemand in Lateinamerika hat    soviel über      Antisemitismus geforscht und   publiziert wie Maria    Luiza Tucci Carneiro      von der Bundesuniversität Sao   Paulo. „Die    Gemeinde ist sehr   besorgt    über zunehmenden Antisemitismus   nicht    nur in Brasilien,   sondern vor    allem in Europa – will, dass  endlich     auch die Regierung   mehr  dagegen   tut.“ Der  Lula-Regierung wird  von  den   Juden  allgemein   vorgeworfen,   nicht  eben hilfreich  gewesen zu  sein – des     Staatschefs  Freundschaft    zum  Holocaust-Leugner  Ahmadinedschad  spreche    Bände.   Neonazi-Gruppen    wüchsen täglich  mehr in Brasilien,   nazistische     Symbole, Figuren  von   Hitler und  Himmler würden für 350   Euro ganz  offen    in Sao  Paulo   verkauft,  Antisemitismus entlade  sich  auf  bizarrste  Weise.    Taxifahrer    schimpfen, an Sao Paulos    irrwitzigen Verkehrsstaus   seien nur   die   Juden  schuld. Im auch von    15.000 Juden bewohnten   Viertel    Higienopolis   schimpft ein Vater    lautstark in der   Impf-Schlange,  dass er   nur wegen   dieser    „verdammten Juden“  solange  warten müsse.  „Den  Impfstoff  für   dein    Kind hat ein Jude  entwickelt“,  kontert  ein  Kipa-Träger. Sei  der      dann auch ein  „judeu maldito?“ Der  Vater  wird ganz  still.</p>
<h2>Brasiliens Heranwachsende in extremer Armut &#8211;  Zahl zunehmend, laut       neuer Unicef-Studie. Gewalt als großes Problem.  Acht Jahre       Lula-Rousseff-Regierung und Resultate.  “3,7 milhões de  adolescentes na       mesma faixa de idade, o correspondente a 17,6% da  população       adolescente, vivem na extrema pobreza, em famílias com até 1/4  do       salário mínimo per capita por mês (R$ 136,25).” &#8211; umgerechnet bis zu        rund 56 Euro pro Kopf monatlich. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11692" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/armut/"><font color="#bb0000">Armut</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/extreme-armut-in-brasilien/"><font color="#bb0000">extreme Armut in Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-rousseff/"><font color="#bb0000">Lula-Rousseff</font></a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2011/11/cresce-o-numero-de-adolescentes-na-extrema-pobreza-aponta-unicef.html"><strong><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/brasil/noticia/2011/11/cresce-o-numero-de-adolescentes-na-extrema-pobreza-aponta-unicef.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, nutzte Unicef offizielle Regierungszahlen, nicht Daten regierungsunabhängiger Institutionen. </strong></p>
<p><strong>Gemäß November-Recherchen in Slums der reichsten        lateinamerikanischen Stadt Sao Paulo müssen kinderreiche Familien, die        in Hütten aus Pappe und Holzabfällen hausen, indessen häufig mit        deutlich weniger auskommen als den angegebenen  rund 56 Euro, haben        Eltern und Kinder im Monat pro Kopf nur um die 20 Euro umgerechnet   zur      Verfügung.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong><font color="#bb0000">http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Regierung der siebtgrößten Wirtschaftsnation erhält daher        aus neoliberalen  Ländern Mitteleuropas sehr viel Lob wegen der     unter    Lula-Rousseff verfolgten Sozialpolitik.<br />
</strong></p>
<p><strong>“O adolescente brasileiro está mais pobre e permanece exposto        a casos de  violência em nível preocupante, diz o relatório da       Situação  da  Adolescência Brasileira do Fundo das Nações Unidas para  a      Infância,  o  Unicef, divulgado nesta quarta-feira (30).</strong></p>
<p><strong> </strong><strong> 	Dos 21 milhões de adolescentes        brasileiros de 12 a 17 anos, 38% &#8211; cerca  de 7,9 milhões &#8211; vivem em        situação de pobreza, em  famílias com renda  inferior a meio salário        mínimo per capita (R$ 272,5 considerando o  salário mínimo atual).   3,7      milhões de adolescentes na mesma faixa de  idade, o   correspondente a      17,6% da população adolescente, vivem na  extrema   pobreza, em  famílias     com até 1/4 do salário mínimo per capita  por   mês (R$  136,25).</strong></p>
<p><strong> 	Os dados do Unicef mostram que a participação de        adolescentes na faixa  mais pobre da população aumentou. De 2004 a 2009,        o número de  adolescentes na extrema pobreza passou de 16,3% para        17,6%, em  descompasso com a crescente redução da pobreza no   país.”(O      Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der             sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die   Bildung,           ethische  Politik.“   </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-anti-hunger-programm-bolsa-familia-an-schulbesuch-der-begunstigten-kinder-gekoppelt-propaganda-und-realitat/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-anti-hunger-programm-bolsa-familia-an-schulbesuch-der-begunstigten-kinder-gekoppelt-propaganda-und-realitat/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></font></p>
<p>Fotos vom November 2011 in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Gemäß europäischen Sichtweisen hatte Brasilien die Finanz-und  Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden. </strong></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es      selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></strong></a></p>
<h2>Brasilien flog aus Ländergruppe, die  Aids-Infizierte am besten        betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60%  und 79% der   HIV-Patienten      werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit  unter   Lula-Rousseff.      Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in Brasilien &#8211;    offizielle Versionen      und Realität. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aids-in-brasilien/"><font color="#bb0000">Aids in Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialpolitik-brasiliens/"><font color="#bb0000">Sozialpolitik Brasiliens</font></a></p>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der  UNO-Organisation        Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und  Namibia,        verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten  entsprechende        Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der  nächsten        Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000  Brasilianer        nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211;         wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum  Brasilien     aus    der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral         therapy in low- and middle-income countries at the end of      2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table cellPadding="0" cellSpacing="0" border="1">
<tr>
<td vAlign="top" width="361">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand<strong>Uruguay </strong><strong>Zambia </strong></td>
<td vAlign="top" width="277"><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></td>
</tr>
</table>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik:  Öffentliche Proteste         landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier  Medikamenten des         Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die  Infizierten ist es  das        Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer  und Aids. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**(2010)</font></a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir,  Lamivudina,         Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung  eines    als      beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral,     Leiter      eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der    Presse.  ”      Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal.    Angesichts der       zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der    nationalen       Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an    Brasilias Aids-Politik       weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</font></a></p>
<h2><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></font></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</font></a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner          und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische    Versorgung       von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird    versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche          brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem          behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem          Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte  der         Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José     Francisco     dos  Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft  dies    nur   teilweise   zu,  sterben deshalb Aids-Patienten, die den       Medikamenten-Cocktail    unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen.  </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der          Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so          schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail    schlichtweg       nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO    seien   daraufhin     Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht   gezogen,  um die   Einhaltung  des    entsprechenden Gesundheitsgesetzes   zu  erreichen. Die    brasilianischen    Aids-Statistiken seien sehr    ungenau, die wahre    Datenlage werde    versteckt. Es existiere    verständlicherweise kein    politisches Interesse,    die Wahrheit über    die Aids-Situation    offenzulegen. Die behauptete    Qualität der    Aidspatienten-Versorgung    existiere nicht. Aids betreffe in       Brasilien heute vor allem die    Armen. Wenn indessen jemand an einer       Krankheit sterbe, die er sich    durch die Immunschwäche zugezogen    habe,    werde Aids auf dem    Totenschein nicht als Todesursache    benannt, sei nur    zu oft  gar nicht    bekannt, daß er Aids-infiziert    gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte          Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse          beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es    fehlten       sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei          Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen       könne:</strong>    Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para       doenças infecciosas e    anti-retrovirais que integram o coquetel       antiaids estáo em <strong>falta</strong>.    ”Pelo menos metade  desses      medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que    significa que a    interrupçáo    do uso, segundo especialistas, pode provocar    graves    conseqüÃªncias   Ã   saÃºde e até levar Ã  morte, afirma  Caetano.      JÃ¡ nas unidades    bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros  cinco     remédios  também estáo    em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;           eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in    Brasilien  “      etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus    am Rio  Negro   &#8211;     fast durchweg in Slums. Die brasilianischen    Aidsexperten  nennen   die    Präventionsarbeit bei Indiostämmen    besonders schwierig.  Kondome   würden    aus soziokulturellen Gründen,    vor allem der  Mannesehre,   gewöhnlich    abgelehnt. Krankheiten wie    Aids und  Tuberkulose schreibe   man dem Wirken    böser Geister aus  der    übernatürlichen Welt zu, hoffe   auf Heilung durch    den  Schamanen.    Zudem existiere das Problem der   Promiskuität,    derÂ  häuslichen,  der   sexuellen Gewalt auch unter den   Indios, könne sich     eine    Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann   durchsetzen, der  kein       Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als   Prostituierte.  Indianer und       Indianerinnen, die zu evangelikalen   Sekten  übertreten, sagen:    ”Wegen    meiner Religion kriege ich kein   Aids,  sind weder Aidstests    noch Kondome    nötig. Jesus heilt &#8211;    Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a><strong>Laut         Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine      “gravierende    Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9      Milliarden Real, die  für   das Gesundheitswesen bestimmt waren, in      Wirklichkeit garnicht    investiert.  Brasiliens privates      Gesundheitswesen für die    Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als      das öffentliche    Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der      Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte          Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die          Bildung, ethische  Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</font></strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</font></strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</font></a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000         Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der         katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p><strong> </strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von        Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat        Sao Paulo noch 2627 Slums?” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-slums/"><font color="#bb0000">Brasiliens Slums</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wirtschaft/"><font color="#bb0000">Brasiliens Wirtschaft</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster         Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser         Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion         Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und         Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in  den        stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens  der        siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></strong></a></p>
<p><strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></font></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor          Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des    Teilstaats       Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/</font></strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien  2011 &#8211; Texte, Fotos.     Bundespräsident Horst Köhler 2007 in Sao Paulo.  “Alemao renuncia por     falar demais. Gafe leva presidente a renuncia na  Alemanha”.     (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento  fosse     adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11988" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bundesprasident-christian-wulff-in-brasilien-2011/"><font color="#bb0000">Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien 2011</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulfflancelotti1.JPG" alt="wulfflancelotti1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti.</strong></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff und die Obdachlosen Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/wulffwerkstatt2.JPG" alt="wulffwerkstatt2.JPG" /></font></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff 2011  in Obdachlosen-Werkstattprojekt der katholischen Kirche in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/</font></strong></a></p>
<h2>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff in Sao Paulo, Mai 2011 &#8211; jüdische Gemeinde. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9671" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge1.JPG" alt="wulffsynagoge1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Wulff in der jüdischen Gemeinde Sao Paulos.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge2.JPG" alt="wulffsynagoge2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge3.JPG" alt="wulffsynagoge3.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffrabbiner1.JPG" alt="wulffrabbiner1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Die Wulffs und der Rabbiner.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><font color="#bb0000">Dilma       Rousseff appelliert an Bundespräsident Wulff, sich für den Bau des       Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio, die deutsche Exportbürgschaft       einzusetzen, melden Brasiliens Medien. Die großen Atom-Pläne Brasilias.       “Dilma faz apelo por Angra 3 &#8211; Financiamento alemao á usina pode  ser      cancelado.”</font></a></h2>
<p>Freitag, 06. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9668" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf  internen      Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft  hingewiesen,  die      dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern  AREVA gewährt      worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe    kommentiert,    daß bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den   Kontrakt  nicht    einseitig breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es   handele sich um  eine    Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</font></a></p>
<p><strong>Rousseff zur Libyen-Intervention: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</font></a></p>
<p><strong>Wulff in Rio:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/</font></a></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/"><strong><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/</font></strong></a></p>
<p><strong>Bundespräsident Horst Köhler in Sao Paulo.</strong></p>
<h2>Horst Köhler, Sao Paulo, Brasilien. “Alemao  renuncia por falar      demais. Gafe leva presidente Ã¡ renuncia na  Alemanha”.      (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento  fosse      adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5589" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/”&gt;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/aktuell/1191138/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/aktuell/1191138/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp1.JPG" alt="horstkohlersp1.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2"><font color="#bb0000">http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2</font></a></p>
<p><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822"><font color="#bb0000">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp3.JPG" alt="horstkohlersp3.JPG" /></font></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp2.JPG" alt="horstkohlersp2.JPG" /></font></p>
<p><a href="https://www2.gestao.presidencia.serpro.gov.br/clientes/presidencia/presidencia/casa_civil/noticias/banco_de_imagens/03122009G00047red.JPG/view"><font color="#bb0000">https://www2.gestao.presidencia.serpro.gov.br/clientes/presidencia/presidencia/casa_civil/noticias/banco_de_imagens/03122009G00047red.JPG/view</font></a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Korruptionskrise &#8211; nationale Politikexperten vergleichen stets politisches Vorgehen in Deutschland und Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">            http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</font></strong></a></p>
<h2>EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung startet in  Hamburg. “Wir teilen     die Werte der individuellen Freiheit, der  Herrschaft des Rechts und   der   Menschenrechte.” Bundesaußenminister  Westerwelle. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11470" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Slumwachstum im “Boom”-Land: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/09/brasiliens-menschenrechtslage-in-den-slums-weiter-banditen-diktatur-selbst-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-bewaffnete-gangster-verkaufen-nach-wie-vor-drogen-trotz-militarprasenz-laut/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/09/brasiliens-menschenrechtslage-in-den-slums-weiter-banditen-diktatur-selbst-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-bewaffnete-gangster-verkaufen-nach-wie-vor-drogen-trotz-militarprasenz-laut/</font></strong></a></p>
<p><strong>Auswanderungsland:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><strong>Hunger in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens Widersprüche, Stefan Zweig, die  Goethe-Gesellschaft.      “Diese tiefen Widersprüche in der brasilianischen  Gesellschaft sind      damals von Goethe nicht erfaßt worden. Heute sind  diese Widersprüche      noch tiefer.” Dr. Marcus Mazzari, Präsident der  Goethe-Gesellschaft      Brasiliens. Wie Stefan Zweig bewußt  beschönigte…Alberto Dines im      Website-Interview. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11467" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio-de-janeiro-der-tod-des-kameramanns-bei-feuergefecht/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio-de-janeiro-der-tod-des-kameramanns-bei-feuergefecht/</font></strong></a></p>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/albertodinesneu.JPG" alt="albertodinesneu.JPG" /></font></p>
<p><strong>Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<h2>Prof. Dr. Marcus Mazzari, Präsident der  Goethe-Gesellschaft       Brasiliens. “Associacao Goethe do Brasil”. Gesichter  Brasiliens. Goethe       und Martius: “Neigung zum Harmonisieren der  Konflikte und      Widersprüche  Brasiliens.” Stefan Zweig habe ebenfalls  vieles      beschönigt. Wikileaks.</h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/marcusmazzari.jpg" alt="marcusmazzari.jpg" /></font></p>
<p><strong>Dr. Mazzari, Professor an der Bundesuniversität Sao        Paulo,  betonte im Website-Interview seine tiefe Bewunderung für Johann        Wolfgang von Goethe, ebenso für dessen engen Freund Carl Friedrich        Philipp von Martius. Dies verleitet Dr. Mazzari indessen  keineswegs   zu     Einseitigkeiten, wie nicht selten in der  Goethe-Szene zu   beobachten   ist.   Vielmehr besticht an dem  Präsidenten der   Goethe-Gesellschaft    Brasiliens  neben der profunden    wissenschaftlichen Kenntnis beider    Persönlichkeiten  auch die    kritische Sicht: “Sowohl Goethe als auch    Martius haben eine  Neigung    zum Harmonisieren der Konflikte und    Widersprüche. Die haben über     vieles hinweggesehen in Brasilien. Martius    schrieb an Goethe, daß     Brasilien eine große Zukunft bevorstünde:    `Brasilien macht eine     harmonische Entwicklung durch.` Und so war es ja    nicht. Diese tiefen     Widersprüche in der brasilianischen Gesellschaft    sind damals von    Goethe  nicht erfaßt worden. Heute sind diese    Widersprüche noch    tiefer.” </strong></p>
<p><strong>Als Martius Brasilien bereiste, herrschte dort      u.a.   grauenvollste Sklaverei. Bis heute ist die Sklavenarbeit nicht        abgeschafft worden. </strong></p>
<p><strong>Goethe-Kongreß in Sao Paulo 2009 mit Dr. Marcus Mazzari und Dr. Jochen Golz aus Weimar:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/04/goethe-institut-sao-paulo-erster-internationaler-kongres-der-neu-gegrundeten-goethe-gesellschaft-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/04/goethe-institut-sao-paulo-erster-internationaler-kongres-der-neu-gegrundeten-goethe-gesellschaft-brasiliens/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></a></p>
<p><strong>“Martius spricht von Brasilien als einem glückseligen Land &#8211;        zur Sklavenzeit. Soviel Blut wurde in Brasilien vergossen. Das hat        Martius nicht sehen wollen. Und Goethe auch nicht.”</strong></p>
<p><strong>Bereits zu Goethes Zeiten war Brasilien ein berüchtigter Folterstaat, wurden schwarze Sklaven lebendig verbrannt. </strong></p>
<p><strong> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/angeloagostinosklavenverbrennung.JPG" alt="angeloagostinosklavenverbrennung.JPG" />Bild von Angelo Agostino.</strong></p>
<p><strong>Indianerstämme versklavten andere indianische Gemeinschaften,        folterten unterworfene Indios anderer Stämme.  Heute ist      in   Lateinamerikas größter Demokratie laut UNO und Amnesty International        weiterhin Folter üblich, lodern Scheiterhaufen in Rio de Janeiro,   Sao      Paulo oder Salvador da Bahia. </strong></p>
<p>Â <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/brasiliens-tupi-indianer-lehrbuch-mit-folterszenen-schockt-schuler-laut-zeitung-o-dia-franzosische-gravur-zeigt-foltern-gegnerischer-indiostamme/#more-2585"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/brasiliens-tupi-indianer-lehrbuch-mit-folterszenen-schockt-schuler-laut-zeitung-o-dia-franzosische-gravur-zeigt-foltern-gegnerischer-indiostamme/#more-2585</font></a></p>
<p><strong>Professor Mazzari kritisiert zudem  das Buch “Brasilien &#8211; ein        Land der Zukunft” von Stefan Zweig: “Er hat vieles beschönigt &#8211;  es     ist   ein Wunschbild.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</font></a></p>
<p><strong>Wikileaks:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/#more-2523"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/#more-2523</font></a></p>
<p><strong>Filmemacher Paulo Lins (City of God): <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/httpwwwgoethebrasilde/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/httpwwwgoethebrasilde/</font></a></p>
<p><strong>Goethe und der Kannibalismus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/goethe-und-der-kannibalismus-in-brasilien-todeslied-eines-gefangenenbrasilianisch/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/goethe-und-der-kannibalismus-in-brasilien-todeslied-eines-gefangenenbrasilianisch/</font></a></p>
<p><strong> 1830 ging der deutsche Naturforscher F.J.F. Meyen  durch        Rios Sklavenmarkt in der Rua Camerino und schrieb in sein   Tagebuch:”Das      Schicksal wird sich an den Weißen für die Unthaten   rächen, die sie    seit   Jahrhunderten an Millionen von Negern begangen   haben. Die    Magazine der   Sclavenhändler waren mit das Erste, das   wir hier    besuchten, um endlich   selbst diesen, aller Würde der   Menschheit    entehrenden  Handel mit   anzusehen. Wir fanden mehrere   Hundert dieser    unglücklichen Geschöpfe in   solchen Läden. Sie saßen   reihenweise auf    kleinen Bänken oder   niedergekauert auf der Erde  und  ihr Zustand war    schaudererregend. Es   waren meistens Kinder,  die  hier angeboten  wurden,   fast alle waren   gezeichnet mit  glühenden  Eisen. Zu unserem  Erstaunen   fanden wir auch zu   Rio  Landsleute, die  durch ihre Bildung  und   Humanität allgemein bekannt    sind, und die  uns doch mit kalten  Worten   erklärten, wir mögten ja  nicht   glauben,  daß die Neger zu  unserem   Menschen-Geschlecht  gehörten und   gleiche  Ansprüche zu machen    berechtigt wären. Die  Menschheit wird es   einst  nicht glauben, wenn  wir   mittheilen, da  man zuweilen die Neger    selbst zur Zucht hält, wie  man   bei uns die  Pferdezucht in Gestüten    betreibt. Man kauft junge    Negressen bloß  zum Kinder-Erzeugen…Auch die    Milch der Negressen    benutzt man  zum  Handel und verkauft sie als    Kuhmilch; deshalb kommt    zu Rio, in den  Häusern der Fremden, wenn sie    nicht selbst Kühe    besitzen, niemals  Milch zum Vorschein, die hier    überhaupt sehr teuer    ist. Erst der  Mangel an Sclaven wird die    Brasilianer arbeiten    lehren,und dann  wird eine neue Epoche für  Brasilien   beginnen. Schon    sehen sie mit  neidischen Augen auf die  Fremden, die   sich in ihrem    Lande  niedergelassen haben, und durch  bittere Erfahrungen   und harte     Arbeit mehr oder weniger zum  Wohlstande gekommen sind. Wenn   hier eine     vornehme Familie einen  Abend-Spaziergang macht, so gehen die    Töchter    voran; in einiger  Entfernung folgt das Elternpaar und eine  Menge      Sclaven schließen  den Zug; langsamen und angemessenen  Schrittes bewegt      sich die  Gesellschaft fort.” In der Rua Camerino,  in der bis heute     nicht  ein  einziges Denkmal, keine Tafel an einen  der größten     Sklavenmärkte   der Weltgeschichte erinnert, begingen  viele Schwarze aus      Verzweiflung  Selbstmord. </strong></p>
<p><strong>…fanden wir auch zu Rio Landsleute…: Bezog sich Meyen etwa auf Personen auch aus dem Freundes-und Bekanntenkreis Goethes?</strong></p>
<p><strong>Brasilienreisender Martius: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/08/der-deutsche-brasilienreisende-martius-uber-kindstotung-kinderverkauf-kannibalismus-sklaverei-bei-den-indianern-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/08/der-deutsche-brasilienreisende-martius-uber-kindstotung-kinderverkauf-kannibalismus-sklaverei-bei-den-indianern-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></a></p>
<p><strong>Hans Magnus Enzensberger im Goethe-Institut Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/shintoist-bairro-liberdade-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">hthttp://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/13/hans-magnus-enzensberger-sao-paulo-goethe-institut/</font></a></p>
<p><strong>Sammlung von Theaterkritiken zur “Amazonasoper”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</font></a></p>
<p><strong>”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert. Gebrüder Villas-Boas, Indianerexperten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Brasiliens Auslandspropaganda:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=Xkv</font></a></p>
<h2>Stefan Zweig und Judenhasser Getulio Vargas,  Träger des       Bundesverdienstkreuzes. Die engen Beziehungen von Vargas zur  GESTAPO       Adolf Hitlers. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=131" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong> Deutschlandradio Kultur &#8211; Hitlers “Mein Kampf” &#8211; ein Bestseller in Brasilien: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</font></a></strong></p>
<p><strong>„Das erfundene Paradies”<br />
Biograph Alberto Dines: “Er hat die Augen vor vielem verschlossen”</strong><br />
<strong>Zu den geschicktesten Schachzügen der antisemitischen Diktatur        des Hitlerverehrers Getulio Vargas gehörte, den Schriftsteller   Stefan      Zweig in die Auslandspropaganda des Regimes einzuspannen und     gewünschte    Brasilienklischees weltweit zu verbreiten. Die   Wirkungen   sind bis  heute   spürbar: Vor 65 Jahren veröffentlichte   Stefan Zweig   sein Buch   “Brasilien  &#8211; ein Land der Zukunft” &#8211; bis   heute ist es ein     Weltbestseller, ein  Klassiker der   Brasilienliteratur und weckt auch   bei   Deutschen aller  Generationen   nach wie vor Interesse, sogar     Begeisterung für das  Tropenland.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</font></a></p>
<p><strong> Wer Brasiliens gravierende  Menschenrechtsprobleme,       Rassismus und fortexistierende  Sklavenhaltermentalität, die keineswegs       neuen Sozialkontraste indessen  genauer kennt, fragt sich bei der       Lektüre des literarischen  Meisterwerks, ob Zweig nicht gelegentlich       irrte, idealisierte,  romantisierte, übertrieb, gar  opportunistisch  mit     historischen  Wahrheiten umsprang, sich da  realitätsfremd ein      Tropenparadies  zurechtschrieb. Der  brasilianische Zweig-Biograph      Alberto Dines aus Sao  Paulo spart  just aus solchen Gründen nicht mit      Kritik.<br />
Dines hat bei der edition Büchergilde in Frankfurt am Main seine rund        700 Seiten starke Zweig-Biographie „Tod im Paradies” veröffentlicht.<br />
Der Journalist und Autor zählt zu den bekannten jüdischen        Persönlichkeiten Brasiliens und hat als Junge Stefan Zweig in Rio de        Janeiro noch persönlich kennengelernt. Wer heute dessen Werk   „Brasilien  “     ein Land der Zukunft” lesen und verstehen wolle, so   Dines im      Website-Exklusivinterview, müsse stets die Persönlichkeit,   das      Charakterprofil des Dichters sowie den damaligen historischen   Kontext im      Blick haben. Dies betreffe Zweigs Lob für Brasiliens   Rassenharmonie      ebenso wie seine Beschönigung des Lebens in den   Slums. Neue Studien      brasilianischer Wissenschaftler, aber auch der   Vereinten Nationen,      beschreiben das grauenhafte Ausmaß von   Rassismus und Diskriminierung  in     Brasilien. „Just der   brasilianische Staat”, so 2006 Lucia Xavier  von    der  NGO „Criola” in   Rio, „welcher den Mythos von der  Rassendemokratie     konstruierte,   pflegt den institutionalisierten  Rassismus.” War er     während Stefan   Zweigs Aufenthalt etwa  abgemildert, schwächer als heute?     „Damals   war all das noch viel  grauenhafter”, konstatiert Alberto   Dines.     Laut Stefan Zweig löste  Brasilien die Rassenfrage geradezu      beispielhaft  und bewundernswert.  Alle Rassen, so der Dichter, lebten   in    vollster  Eintracht  miteinander. Dines setzt dagegen, daß von   einer    Lösung der   Rassenfrage weder damals noch heute die Rede sein   kann.    „Aber es gab   damals nicht jenen aggressiven Rassismus, den   Zweig aus    Europa  kannte.  Stefan Zweig war kein   Sozialwissenschaftler, kein     Anthropologe, kein  Wirtschaftsexperte &#8211;   und sprach auch nicht     portugiesisch.” Deshalb kommt  er wohl zu  der  irrigen Annahme, in     Brasilien fehlten ein abfälliges,    rassistisches Vokabular,     herabsetzende Worte über Negros. „Solche    Begriffe gibt es durchaus”,     meint Dines. „Es ist unbestreitbar, daß   man  viele Jahre braucht, um in     das Leben Brasiliens wirklich   einzutauchen &#8211;  und Stefan Zweig sagt     selbst, er sei nur kurze Zeit   hier gewesen, habe  nur wenige Orte     besucht. Er war auch kein   politisierter Mensch, er  täuschte, irrte     sich, auch in politischen   Fragen Brasiliens. Ich denke,  er hat die     Augen vor vielem   verschlossen, ich bin da sehr kritisch.”<br />
So behauptet Zweig realitätswidrig, in Brasilien habe man noch nie von        Brutalität gegenüber Tieren, gar von Hahnenkämpfen gehört. Der  große       Zweig kann für diese Anmerkung nur ungläubiges Kopfschütteln   ernten &#8211;      denn gerade die grausamen Hahnenkämpfe waren damals in   Brasilien &#8211;   und    auch in der Region von Rio de Janeiro &#8211;   außerordentlich beliebt.   Schwer    vorstellbar, daß Zweig davon nichts   mitbekommen hatte. Das    entsetzliche   Vergnügen hatten die   portugiesischen Kolonisatoren    mitgebracht, seit   1530 gibt es   darüber Berichte. Und selbst Staatschef    Lulas PR-Manager   Duda   Mendonca ist bis heute Fan von Hahnenkämpfen,    die ganze Spitze der     Arbeiterpartei wußte stets davon. Bei den von    Anbeginn der    Kolonisierung  bis heute üblichen Brandrodungen sterben    ungezählte,   auch  seltenste,  vom Aussterben bedrohte Tiere auf    grausamste Art,    verbrennen lebendig &#8211;  und jeder Brasilianer weiß das    genau.   Angesichts  des heute wie damals  extrem sozialdarwinistischen      Alltags von Brasilien  erscheint Zweigs  Beschreibung des      brasilianischen Nationalcharakters,  der  Landesmentalität teilweise wie      ein schlechter Witz. Hans Stern aus  Rio,  jüdischer Besitzer eines      Juwelierkonzerns, nennt Zweigs  Brasilienbuch  daher      „opportunistisch”:”Da schwärmt er von der Harmonie  der Rassen, von  der      Herzensgüte des Volkes, von den bunten, lebhaften  Tropen, in denen       alles blüht, auch wenn es mal welkt.” Zu Zweigs  Zeiten, in den      vierziger  Jahren sei Brasilien ein ganz primitiver Staat  gewesen.<br />
–Zweigs „Geschäft” mit der Vargas-Diktatur “ Buch im Tausch gegen Dauervisum<br />
Alberto Dines erinnert daran, daß damals, 1941, in Brasilien der        Diktator Getulio Vargas an der Macht war, es eine faschistische Partei        mit 600000 Mitgliedern gab, die Politik, die öffentliche Meinung  von       grauenhaftem, aggressivem Antisemitismus geprägt waren. Das        Außenministerium “ voller Antisemiten. „1941 schrieben Zeitungen,  die       Copacabana sei nicht wiederzuerkennen &#8211; verpestet von Leuten  mit       Judennasen!” Regimegegner wurden gefoltert. Ein Vargas-Dekret  verbot  zur      Hitlerzeit, europäischen Juden, die nach Brasilien  flüchten   wollten,     ein Einreisevisum auszustellen “ ungezählte  endeten deshalb   in den   KZs.   Für die brasilianische Historikern  Maria Tucci  Carneiro  aus Sao   Paulo   ist die Vargas-Regierung  mitschuldig an  nazistischer  Ausrottung,   was   sich jeder Brasilianer  endlich einmal  bewußt machen  sollte.<br />
Schon 1936 hatte der als antisemitisch verschriene Diktator Vargas in        Rio taktisch geschickt Stefan Zweig empfangen “ genau zwei Tage   später      lieferte Vargas die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland   aus, in      Bernburg wurde sie vergast. „Am 27.August 1936 war die   Nachricht  von  der    Auslieferung in den brasilianischen Zeitungen.”<br />
Damals ist der deutschstämmige Filinto Müller gefürchteter Chef der        politischen Polizei, hält mit seinen Leuten enge Kontakte zur Gestapo,        läßt von ihr in Berlin seine Nachwuchskader ausbilden. Alberto   Dines      konstatiert: ”Dieses Visum war damals eine kostbare Sache für   jeden      Juden, der aus Europa flüchten wollte. Und Stefan Zweig   machte eben  ein     Negocio, Geschäft mit der Vargas-Regierung “ er   schrieb ein Buch      zugunsten Brasiliens im Tausch gegen ein   Dauervisum, erhielt es mit      unglaublicher Leichtigkeit. Und wenn er   ein Buch verfaßt, das  günstig     für das Land ist, wird er eben   bestimmte Dinge nicht sagen.”  Jorge  Amado    nennt es ein   Auftragswerk. Zweig, so heißt es, habe  enge  Kontakte zu    Diktator   Vargas unterhalten. Dieser wird stets  positiv  erwähnt.<br />
Das Vargas-Regime macht vorhersehbar offen Propaganda für „Brasilien “        ein Land der Zukunft”. Lourival Fontes, rechte Hand von Vargas und     sein    Propagandachef, charakterisiert das Buch als Dienst an der        brasilianischen Nation. Ausgerechnet vom Goebbels dieses Vargas ließ        sich Zweig, der sich mit Brasilianern nicht in ihrer  Landessprache       unterhalten konnte(!), einen Übersetzer stellen  sowie eine Reise in  den      Nordost-Teilstaat Pernambuco finanzieren.  Biograph Dines  erinnert     daran,  daß ausgerechnet Mussolini jenen  hochintelligenten      Propagandachef  überschwenglich lobte. In der  ganzen Welt verstünden  nur     drei Personen  den Faschismus “ Fontes  sei einer davon. „Mit  Stefan     Zweig und anderen  jüdischen  Persönlichkeiten ging Fontes  sehr     freundschaftlich um &#8211; dem  vor  den Nazis geflohenen  französischen Juden     Max Fischer half er sogar,   einen Verlag zu  gründen. Das ist wichtig “     man muß die  brasilianische  Ambiguidade,  Zweideutigkeit verstehen,     Brasilien  ist ein zweideutiges  Land.” Hat  Zweig dies verstanden? „Ah “     das  weiß ich nicht.”<br />
Zudem war Stefan Zweig laut Dines eine empfindsame, ängstliche Person,        die nicht polemisierte und auch nicht diskutierte. „Ich hätte nicht     wie    Zweig reagiert “ der damals bereits tief depressiv war. Denn     Zweig   hatte  ja Angst vor dem Krieg, flüchtete deshalb nach  Brasilien “    doch   der  Krieg kam ihm nach. In Rio wurden  Zivilschutzübungen    abgehalten,   wegen  der deutschen U-Boote lag  nachts die Copacabana im    Dunkel.”<br />
Dines zitiert Zweigs Gastgeber in Rio, Abrahao Koogan, der über den        Dichter auf einer Konferenz sagte: ”Er war ein feiger Mensch.”<br />
Als „Brasilien “ ein Land der Zukunft” herauskam, wurde es von der        Presse wegen verschiedenster Ungereimtheiten arg verrissen “ doch        jeglicher Hinweis auf politische Aspekte, gar auf die unterlassene        Kritik am Antisemitismus, fehlte durchweg. Denn wer dies gewagt hätte,        so Alberto Dines, wäre unter der Vargas-Diktatur womöglich  verhaftet       worden. Zweig antwortet auf die Vorwürfe “ ausgerechnet  in einer   wenig     gelesenen Zeitung der Vargas-Regierung. Manche  Buch-Zitate   Zweigs   wirken   wie pure Vargas-PR:”Wer das Brasilien  von heute   erlebt, hat   einen  Blick  in die Zukunft getan.” Oder:”Wer  Brasilien   wirklich zu   erleben  weiß,  der hat Schönheit genug für  sein halbes   Leben gesehen.”   Bis heute  werden  solche Zweig–Sprüche  selbst von der   Reisebürowerbung   gerne  übernommen.<br />
In dem Brasilienbuch brilliert er mit anschaulichen Beschreibungen der        nationalen Industrie, der enormen Bodenschätze, der Landwirtschaft.        Nichts davon stammt von ihm, alles hat er von dem   Wirtschaftsexperten      Roberto Simonsen übernommen, wie Alberto Dines   betont.<br />
Dann zählt er verschiedene Irrtümer Zweigs auf. In Sao Paulo begeisterte        sich dieser an einem Modellgefängnis, das nach den Methoden eines        deutschen Pädagogen und Mediziners geführt wurde. ”Stefan Zweig    glaubte     damals, Brasilien nutze Wissen und Erfahrung anderer Völker     landesweit    und habe daher alle Möglichkeiten zum Wachsen. Doch  just    dieses    Modellgefängnis von Sao Paulo wurde zu einer  entsetzlichen    riesigen    Anstalt namens CarandirÃ¹ ausgebaut, zur  Hölle für  unzählige   Häftlinge.    Zweig konnte nicht voraussehen, daß  Brasilien  ins   Stocken, ja zum    Stillstand kommen würde. Man  investierte weder  in die   Gefängnisse noch    in die Schulbildung.  Statt echter  Entwicklung nur   pharaonische  Projekte,   dazu die  Auswirkungen der    Bevölkerungsexplosion, der  Korruption und   vieler  anderer negativer    Faktoren. Brasilien hat sich  brutalisiert.”<br />
Stefan Zweig hätte auch die Folgen der tiefverwurzelten        Sklavenhaltermentalität erwähnen, den Horror der brasilianischen        Sklaverei schildern müssen. Nichts davon “ stattdessen betont er, in        keinem anderen Land seien die Sklaven so relativ humanitär behandelt        worden. Er gewinnt dem elenden Leben der schwarzen  Sklavennachfahren       sogar pittoreske Seiten ab, beschreibt die  Schwarzen als fröhlich  und      glücklich.<br />
–Dichterisch-journalistische Sorgfaltspflicht”„Er erfand das Paradies”–<br />
”Nur ein einziges Mal war er in einem Slum und idealisierte daraufhin        das einfache Leben der Leute dort. Andere prominente Zugereiste,        darunter Soziologen und selbst Orson Welles, hoben ebenfalls nur die        pittoresken Aspekte der Armut hervor. Zweig täuschte sich “ aber  das       entsprach ja seinem idealisierenden, romantisierenden  Naturell. Er       erfand das Paradies. Sicherlich hatte er dafür einige  konkrete   Elemente,     denn es gab gute Dinge in Brasilien. Doch  jenes Paradies,   das er da     erdichtete, hat seinen Selbstmord nicht  verhindert.”</strong></p>
<h2>Rio+20, Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro:  Der Tod des Kameramanns       Gelson Domingos bei Feuergefecht, Video  anklicken. “Abatido no       front.”(O Globo) Brasiliens Fotojournalismus. Wem  nützen       Banditendiktatur und immer mehr No-Go-Areas? Stadtpolitik unter  der       Regierung von Dilma Rousseff. Brasiliens unbequeme Realitäten.        Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio im Bau. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11463" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-menschenrechtslage/"><font color="#bb0000">Brasiliens Menschenrechtslage</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gelson-domingos/"><font color="#bb0000">Gelson Domingos</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stadtkrieg-von-rio-de-janeiro/"><font color="#bb0000">Stadtkrieg von Rio de Janeiro</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/kameramannriotot.JPG" alt="kameramannriotot.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß. Gelson Domingos, verheiratet, drei Kinder &#8211; mehrfach preisgekrönt. Die MG-Salve durchdrang die Schutzweste.</strong></p>
<p>Video anklicken:</p>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/brasil/noticias/veja-ultimas-imagens-do-cinegrafista-da-band-que-morreu-em-tiroteio-em-favela"><strong><font color="#bb0000">http://exame.abril.com.br/economia/brasil/noticias/veja-ultimas-imagens-do-cinegrafista-da-band-que-morreu-em-tiroteio-em-favela</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?        Laut  Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila      Cruzeiro   von  Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann      rammten   ihm die  Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten    seine   Füße ab   und  verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe    Szene  aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><strong><a href="http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2011/11/patrulhamento-e-reforcado-em-favela-do-rio-onde-cinegrafista-foi-morto.html"><strong><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2011/11/patrulhamento-e-reforcado-em-favela-do-rio-onde-cinegrafista-foi-morto.html</font></strong></a><br />
</strong></p>
<p><strong>YouTube-Video von Feuergefecht in Rio anklicken:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</font></strong></a></p>
<p><strong>In europäischen Analysen ist häufig von einer energischen           Kriminalitätsbekämpfung im Vorfeld von Fußball-WM und olympischen           Spielen die Rede &#8211; in Brasilien selbst wird dies wie üblich   völlig         anders gesehen.   </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</font></strong></a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen-Theaterstück in Deutschland, Österreich, der Schweiz offenbar noch nicht aufgeführt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wem nützt die Banditendiktatur?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</font></strong></a></p>
<p><strong>Aus Europa erhält die Regierung unter Dilma Rousseff sehr viel Lob.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/zeitungsfotoermordeterziege.JPG" alt="zeitungsfotoermordeterziege.JPG" /></font></p>
<p><strong>Zeitungsfoto aus Rio, Ausriß: Ermordeter in Favela neben Ziege.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p>Atomkraftwerk Angra 3:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/</font></strong></a></p>
<p><strong>Was Brasiliens Fotoreporter u.a. in Rio de Janeiro festhielten &#8211; Brasiliens unbequeme Realitäten:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Aufdringlichkeit der Sinne</strong></p>
<p><strong>Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft &#8211; Oskar Negt(2000)</strong></p>
<p><strong>“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten          Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele          Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte          Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben,  vergewaltigt   und       öffentlich gequält werden &#8211; das gehört nicht  der  Vergangenheit  an.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</font></strong></a></p>
<h2>Brasilianischer Fotograf Marcio Alexandre von  TV Globo in Rio de        Janeiro mit Mpi-Salve ermordet. Reisewarnungen,  öffentliche    Sicherheit     und Gewaltklima unter Lula. Fußball und  Mpi-Gangster &#8211;    Rocinha.  Tote    bei WM-Siegesfeier. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5840" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tv-globo/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong>Laut Polizeiangaben kam der Fotograf mit seinem  elfjährigen        Sohn und zwei anderen Kindern am WM-Sonntag aus einem         FußballstadionÂ und war auf dem Weg nach Hause, als die Killer auf einem         Motorrad heranfuhren und aus einer Mpi und einer Pistole auf ihn         feuerten. Die Täter hätten lediglich das Handy geraubt, hieß es.         Alexandre war verheiratet, hatte drei Kinder.</strong></p>
<h2>“Im Complexo do Alemao geschah eine  Raubzug-Operation. Dutzende von        Reportern und Kameraleuten waren dort &#8211;  doch dies entging ihrer        Beobachtung.” (O Estado de Sao Paulo) Kritik an     Hurra-Berichterstattung     über die Farce des Polizei-und    Militäreinsatzes  von Rio de Janeiro.     Viele Fragen über gesteuerten    Journalismus. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8617" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/complexo-do-alemao/"><font color="#bb0000">Complexo do Alemao</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/"><font color="#bb0000">Menschenrechte</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/milita%c2%a4r/"><font color="#bb0000">MilitÃ¤r</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/polizei/"><font color="#bb0000">Polizei</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/"><font color="#bb0000">Rio de Janeiro</font></a></p>
<p><strong>Im Zuge der jüngsten Enthüllungen über die  tatsächlichen        Vorgänge bei der Besetzung der Slumregion “Complexo do  Alemao” von   Rio      de Janeiro geraten inzwischen immer mehr die  Mainstreammedien   und      Mainstreamjournalisten in die Kritik, die in heute  üblicher   Manier      offizielle Versionen des Militär-und Polizeieinsatzes    verbreitet      hatten. Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado   de  Sao  Paulo”     betont inzwischen, was brasilianische Richter und   kirchliche       Menschenrechtsexperten bereits seit dem Beginn der   Operation vom       vergangenen November scharf verurteilt hatten,   indessen vorhersehbar        bei in-und ausländischen Mainstreammedien   kein Gehör fanden. Gemäß  der      Analyse der Qualitätszeitung handelte   es sich um eine große       Raubzug-Operation. Die Reporter hätten  sich  als Teil der  Kriegsoperation      gesehen und ihr kritisches  Potential  verloren. “In  der Schilderung    war   alles schön und  wunderbar &#8211;  während real im  Schatten Raub und     Plünderung   abliefen.” “O Garimpo  envolveu o saque  de varias casas de     cidadaos   comuns, perplexos  com a furia e a  ganancia de seus      salvadores…Aves de  rapina  agradecem.”</strong><strong>Brasilianische         Menschenrechtsaktivisten, die zu selber Zeit wie in-und   ausländische       Journalisten im Complexo do Alemao recherchierten,   berichteten    gegenüber    der Website vom vorherrschenden Klima der   Einschüchterung,     Angst   unter  den Slumbewohnern, von staatlichem   Terror, Raub.    Massakrierte   habe man  in der üblichen Weise zwecks   Beseitigung von    Schweinen   auffressen  lassen.   Menschenrechtsaktivisten im Complexo  do   Alemao   fürchteten    Repressalien und Ermordung, zögen es vor, daß    jegliche Art   von   Protesten  gegen die Menschenrechtsverletzungen  fern   der Slumregion     stattfinde und  von Gruppierungen außerhalb des    Teilstaats Rio de     Janeiro organisiert  werde. Ein Blick auf  Berichte   über die     Besetzungsaktion zeigt, daß in  nicht wenigen  Medien offenbar    verboten    war, derartige kritische Stimmen   überhaupt zu erwähnen. </strong></p>
<p><strong>Nicht nur in Brasilien ist allgemein bekannt, daß es bei         Polizei-und Militäraktionen in Favelas fast stets zu derartigen         gravierenden Menschenrechtsverletzungen kommt. Umso merkwürdiger mutet         an, daß just in Berichten von ausländischen Reportern, die vor  Ort        waren,  solche nunmehr offengelegten Fakten komplett fehlen.  Was  war   da     passiert, welche Abstimmungen erfolgten mit den  zuständigen       Redaktionen?  Fragen über Fragen, viel Stoff für        Kommunikationswissenschaftler. </strong></p>
<p><strong>Zu den gerne weltweit verbreiteten offiziellen Versionen         zählte just im November 2010, mitten in den Raub-und Gewaltaktionen,          auch die Einschätzung eines Rio-Polizeichefs, wonach man den    Bewohnern      des Complexo do Alemao die Freiheit gebracht habe.    Präsidentin  Dilma     Rousseffs neuer Justizminister nannte laut    Landesmedien die      Besetzungsaktion ein “Modell und Beispiel für das    ganze Land”.</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/militarische-besetzung-des-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-ist-modell-und-beispiel-fur-das-ganze-land-zitieren-brasiliens-landesmedien-neuen-justizminister/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/militarische-besetzung-des-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-ist-modell-und-beispiel-fur-das-ganze-land-zitieren-brasiliens-landesmedien-neuen-justizminister/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/riocomplexosoldaten2006.JPG" alt="riocomplexosoldaten2006.JPG" /></font></p>
<p><strong>Militäreinsatz von 2006 im Complexo do Alemao &#8211; mit den bekannten Resultaten… </strong></p>
<p><strong>Fotoserie:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></p>
<p>Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010</p>
<p>Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder         erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige         Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung         eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein         ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden         führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das    Fehlen      unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an    Korruption    sorgten   für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme    im Straf- und      Jugendstrafvollzug.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</font></a></p>
<p><strong>Hintergrund Favelas &#8211; Österreichs Südwind-Magazin:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;ausg=200304"><strong><font color="#bb0000">http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;a</font></strong></a></strong></p>
<h2>Brasilien: “Tropa de Elite 2? &#8211; noch  dokumentarischer als der        Berlinale-Gewinner. Landeskunde pur über die  Sicherheits-und        Menschenrechtspolitik unter Lula. “Porém, os principais  inimigos do        herói são mesmo os políticos, mostrados em vários formatos.”         USP-Studenten Sao Paulos: “Genauso ist leider unser Brasilien heute, da         wurde nichts übertrieben. Man muß um das Leben von Regisseur    Padilha      fürchten.” Constantin Costa-Gavras. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6779" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tropa-de-elite-2/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/14/wagner-moura-und-jose-padilha-bei-debatte-uber-tropa-de-elite-2-in-sao-paulo-ich-votiere-in-der-stichwahl-fur-keinen-der-beiden-kandidatenpadilha/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/14/wagner-moura-und-jose-padilha-bei-debatte-uber-tropa-de-elite-2-in-sao-paulo-ich-votiere-in-der-stichwahl-fur-keinen-der-beiden-kandidatenpadilha/</font></a></strong></p>
<p><strong>Der neue, ab sofort landesweit gezeigte Streifen von         Regisseur José Padilha ist noch erheblich näher an der derzeitigen         Realität der größten Demokratie Lateinamerikas als Vorläufer und         Berlinale-Gewinner “Tropa de Elite”. Wer die hiesigen Zustände aus der         Nähe kennt, ersetzt im Film gezeigte Figuren des öffentlichen   Lebens       beinahe zwangsläufig im Kopf sofort durch passende real     existierenden     Personen &#8211; denkt bei Opfern der Gewaltkultur, der         Menschenrechtssituation an brasilianische Freunde und Bekannte, die         ebenfalls sadistisch umgebracht, gar lebendig verbrannt worden  sind.   In      dem Film werden eine Journalistin und ein Fotograf Rio  de   Janeiros      verbrannt. Ein Menschenrechtsaktivist, der sich gegen  die    Slum-Diktatur     auflehnt, Abgeordneter wird, erinnert sehr an  einen    real  existierenden    politischen Gegner der paramilitärischen   Milizen,   an  Marcelo Freixo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropa2scheiterhaufen.JPG" alt="tropa2scheiterhaufen.JPG" /></p>
<p><strong>Banditen verbrennen die Journalistin und den Fotografen &#8211; ein Gangster hält in der Hand einen verkohlten Menschenkopf.  <strong>Wie         starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes? Laut         Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila Cruzeiro  von        Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann  rammten  ihm    die    Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten  seine Füße  ab  und      verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe  Szene aus        Berlinale-Gewinner ”Tropa de Elite”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropmatiasbandit.JPG" alt="tropmatiasbandit.JPG" /></font></p>
<p><strong>BOPE-Capitao Matias und Rio-Bandit.</strong></p>
<p><strong>”Die Politiker erkennen sich wieder. Es gibt keinen         Politiker, der nicht auf Fotos an der Seite von Angehörigen         paramilitärischer Milizen abgebildet ist.” Regisseur José Padilha. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/erfolgsfilm-tropa-de-elite-2-und-ubersturzte-reaktionen-3-monate-vor-lulas-abtreten-besetzt-spezialeinheit-scheiterhaufen-hinrichtungsstatte-in-rio-slum/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/erfolgsfilm-tropa-de-elite-2-und-ubersturzte-reaktionen-3-monate-vor-lulas-abtreten-besetzt-spezialeinheit-scheiterhaufen-hinrichtungsstatte-in-rio-slum/</font></a></strong></p>
<p><strong>“Mit Tropa de Elite 2 klagt Padilha die Politik und die Politiker an.” Kritiker Luiz Zanin Oricchio in “O Estado de Sao Paulo”</strong></p>
<p><strong>Bizarre Rio-Realität November 2010: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-polizeipannen-ohne-ende-tv-helikopter-zeigt-live-lange-zeit-uber-250-schwerbewaffnete-slum-banditen-wahrend-die-spezialeinheiten-unfahig-zu-entsprechendem-eingreifen-sind/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-polizeipannen-ohne-ende-tv-helikopter-zeigt-live-lange-zeit-uber-250-schwerbewaffnete-slum-banditen-wahrend-die-spezialeinheiten-unfahig-zu-entsprechendem-eingreifen-sind/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/padilhamoura4.JPG" alt="padilhamoura4.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/auch-am-wahltag-patrouillierten-mit-mpis-bewaffnete-banditen-sogar-auf-motorradern-in-rio-slums-wie-rocinha-berichtet-landespresse-politik-und-organisiertes-verbrechen-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/auch-am-wahltag-patrouillierten-mit-mpis-bewaffnete-banditen-sogar-auf-motorradern-in-rio-slums-wie-rocinha-berichtet-landespresse-politik-und-organisiertes-verbrechen-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</font></a></p>
<p><strong>Brasiliens Schriftsteller Zuenir Ventura aus Rio weist in         seiner Pressekolumne ebenfalls auf diese Ähnlichkeiten: “Um  exercicio  é       identificar em “Tropa de elite 2? os personagens  reais que se     escondem    ou se disfarcem em cada tipo criado pelo  diretor José     Padilha. Eles    compoem a paisagem politica do Rio de  Janeiro dos     ultimos anos. Esse    aqui lembra aquele ex-secretario  de Seguranca que     teria virado    deputado federal com apoio dos  milicianos. Esse outro  é   o  deputado    estadual Marcelo Freixo,  ameacado de morte por sua  acao    contra as    milicias. O governador  ficticio, porem, `nao é  nenhum e   sao  todos, como    informa o  diretor…Mais complexo do que o  primeiro, o    numero 2 desvenda  a    promiscuidade etre as forcas da  ordem e da    desordem…Padilha nao     perdoa…A seguranca publica do Rio  estava nas    maos dos bandidos.”   Immer    wieder erstaunlich und sehr  beneidenswert    die Freiheit der     brasilianischen Journalisten, über  die Realität  des   eigenen  Landes zu    berichten. </strong></p>
<p><strong>“Lula besser als Wagner Moura”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-ist-der-groste-schauspieler-des-landes-besser-als-wagner-moura-laut-regisseur-fernando-meirellescity-of-god-blindness/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-ist-der-groste-schauspieler-des-landes-besser-als-wagner-moura-laut-regisseur-fernando-meirellescity-of-god-blindness/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/wagnermoura1.JPG" alt="wagnermoura1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Lulas Sicherheits-und Menschenrechtspolitik und der Tourismus: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/03/braslien-tourismus-stagniert-seit-zehn-jahren-degradierung-und-gefuhl-der-unsicherheit-helfen-erklaren-warum-der-jahresdurchschnitt-auslandischer-touristen-seit-1999-nicht-funf-millionen-uberste/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/03/braslien-tourismus-stagniert-seit-zehn-jahren-degradierung-und-gefuhl-der-unsicherheit-helfen-erklaren-warum-der-jahresdurchschnitt-auslandischer-touristen-seit-1999-nicht-funf-millionen-uberste/</font></a></strong></p>
<p><strong>Padilha erweist sich erneut als ausgezeichneter Kenner,         intimer Beobachter Brasiliens, das wegen seiner Politik auch aus         Mitteleuropa sehr viel Lob erhält &#8211; der Film macht mögliche Gründe         nachvollziehbar.  Teil der Film-Landeskunde ist ein Hubschrauberflug         über die Regierungsbauten von Oscar Niemeyer in Brasilia, von  den        Ministerien bis zu Nationalkongreß und Präsidentenpalast &#8211;         politisch-soziologisch eingebunden in die Handlung des Streifens.  Die        Realitätsnähe könnte dem Kunstwerk einen weiteren  Berlinale-Gewinn        einbringen &#8211; oder noch mehr Verrisse als beim  Vorläufer.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/achtung-bewohner-vermeidet-an-kriegstagen-die-hauser-zu-verlassen-danke-comando-vermelho/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/achtung-bewohner-vermeidet-an-kriegstagen-die-hauser-zu-verlassen-danke-comando-vermelho/</font></a></p>
<p><strong>Regisseur Constantin Costa-Gavras, der den Vorläufer “Tropa         de Elite” 2008 mit dem “Goldenen Bären” der Berlinale  auszeichnete,     hat    gegenüber der Presse erneut gewürdigt,  wie  Kollege José   Padilha   die    Schuld des Staates für die Gewalt  herausstellt. </strong></p>
<p><strong>Wem nützt die Slum-Diktatur? <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/tropa-de-elite-2-offizieller-trailer-anklicken-interessante-politische-und-soziokulturelle-einblicke-in-den-alltag-des-strategischen-partners-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/tropa-de-elite-2-offizieller-trailer-anklicken-interessante-politische-und-soziokulturelle-einblicke-in-den-alltag-des-strategischen-partners-brasilien/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropadeelite2kino.JPG" alt="tropadeelite2kino.JPG" /></font></p>
<p><strong>Rua Augusta, Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>“Die Realität ist schlimmer als der Film”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/13/tropa-de-elite-2-die-realitat-ist-schlimmer-als-der-film-laut-regisseur-jose-padilha/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/13/tropa-de-elite-2-die-realitat-ist-schlimmer-als-der-film-laut-regisseur-jose-padilha/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/10/infelizmente-o-brasil-vai-continuar-o-mesmo-depois-do-filme-diz-padilha.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/10/infelizmente-o-brasil-vai-continuar-o-mesmo-depois-do-filme-diz-padilha.html</font></a></p>
<p><a href="http://cinema.uol.com.br/ultnot/2010/10/06/em-tropa-de-elite-2-jose-padilha-aponta-culpados-na-esfera-do-poder-publico.jhtm"><font color="#bb0000">http://cinema.uol.com.br/ultnot/2010/10/06/em-tropa-de-elite-2-jose-padilha-aponta-culpados-na-esfera-do-poder-publico.jhtm</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/</font></a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren         Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda, meist       ganzseitig   geschaltet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/padilhaklein.jpg" alt="padilhaklein.jpg" /></font></p>
<p><strong>Regisseur José Padilha in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/</font></a></p>
<p><strong>Film und Realität, Fotodokumentation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/franz-josef-overbeck-neuer-vorsitzender-der-bischoflichen-aktion-adveniat-besucht-erstmals-lateinamerika-im-vorfeld-des-50-jahrigen-bestehens-von-adveniat-2011-overbeck-besucht-franziskanerbischo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/franz-josef-overbeck-neuer-vorsitzender-der-bischoflichen-aktion-adveniat-besucht-erstmals-lateinamerika-im-vorfeld-des-50-jahrigen-bestehens-von-adveniat-2011-overbeck-besucht-franziskanerbischo/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/</font></a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für         eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal     entführt     Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und    temperamentvolle      Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus     Winter führt nach Rio  de     Janeiro  und Salvador da    Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt Städtpartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-de-janeiro-und-koln-rucken-naher-zusammen-die-neue-stadtepartnerschaft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-de-janeiro-und-koln-rucken-naher-zusammen-die-neue-stadtepartnerschaft/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/mordstatistikcopacabanaglobo.JPG" alt="mordstatistikcopacabanaglobo.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Rio de Janeiros Präfektur läßt Ausstellung von          Menschenrechts-NGO über Morde und Gewalt in Rio entfernen. Zur          Begründung hieß es, die Ausstellung schädige den Stadt-Tourismus. </strong> <strong>Die NGO “Rio de Paz” protestierte entsprechend.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Endstation Carandiru</font></a></strong>01.04.2006          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein          brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das  größte         efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu  verantworten  hat.  Von       Klaus Hart Ein Gericht in der  brasilianischen   Wirtschaftsmetropole   São     Paulo hat im Februar  eine mehrfach   lebenslängliche Gefängnisst …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</font></a></strong>01.11.2000          | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt     über      Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao     Silvèrio      Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der     nationalen      Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident     Fernando Cardoso      aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen     vorzugehen, um die      derzeiti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kolumne: Kopf unter Wasser</font></a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</font></a></strong>01.05.2001          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen  Ein      Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische  Öffentlichkeit.  Er     markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs.  Der Fall schien  klar:     Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de  Oliveira aus Bom  Jardim  de    Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer  von Rio de Janeiro   entfernt,    hatte s …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</font></a></strong>01.02.2002          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT  WIEDER    ZU      Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei  offiziell     abgeschafft,     doch es gibt sie bis heute. Vor allem im  Norden und     Nordosten wird  sie    von etlichen Großgrundbesitzern in  modifizierter     Form  weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl  der Morde an      Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kein Ende des Mordens in Sicht</font></a></strong>01.04.1997          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in      Sicht    In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur         Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,         Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu.  An  einem       Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder  einmal  das,    was    …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Folter bleibt alltäglich</font></a></strong>01.11.2001          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich   In        Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter     gestartet.      Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg     betrifft. Denn   auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher     nicht die  gewünschte    Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot     ist gut  gemacht, drasti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</font></a></strong>01.10.2000          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben          Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso   ist        stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte     Menschenrechtler      und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und      erhalten dort      politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die     Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</font></a></strong>01.02.1998          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit      “Wildwest-Zulage”     Die Militärpolizei Brasiliens ist heute      gewalttätiger als während  der    Diktatur. Massaker an Häftlingen,      Straßenkindern und Landlosen  häufen    sich. Menschenrechtler      protestieren gegen eine  “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt      und zum Töten Unschuldiger  anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2"><font color="#bb0000">2</font></a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite"><font color="#bb0000">nächste Seite</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</font></a></strong>01.09.2004          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette   In      kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner   durch        Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die   Regierung, die        privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was   soll ich noch mit  den       Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die   89-jährige Zulmira de  Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Die “Hölle auf Erden”</font></a></strong>01.12.1996          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden”       Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig       überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar  als    die   zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber   Haftanstalten,   die   man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten   würde. Eine im April     verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Staat im Staate</font></a></strong>01.10.2002          | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In    Brasilien       haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate    entwickelt, die vor    allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der    Großstädte das soziale    Leben    kontrollieren. In den über    achthundert Favelas von Rio de    Janeiro häufen    sich Szenen wie    diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ungesühnte Gewaltexzesse</font></a></strong>01.09.1999          | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse   In     den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der    Terror    zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die  Polizei   treiben    hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de  Janeiro,   Ende Juli    1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer    Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.11.2000          | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien    Menschenrechtler       besorgt über Terror von rechts Der brasilianische    Schriftsteller   Joao     Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und    intellektueller Kopf der    nationalen    Schwulenbewegung, hat die    Regierung von Präsident Fernando    Cardoso    aufgefordert, rigoros    gegen rechtsextreme Gruppen    vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1999          | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland     Keine      Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich     vor dem      Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten  Fernando    Henrique      Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein  würde.  Kam   Cardoso zu      Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen  ihm    Freundlichkeiten und   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1998          | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer      macht     Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während   der     Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter     Mediziner   an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In  einer    Kaserne  in  Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia  Manes    erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong>“Cities of Terror” &#8211; WOXX:</strong><br />
<a href="http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf"><strong><font color="#bb0000"> http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm"><strong><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.</font></strong></a></strong></p>
<p><strong>Brasilianische Sozialwissenschaftler analysieren die         bürgerliche Demokratie des Tropenlandes  und spezielle         Menschenrechtsverletzungen.</strong></p>
<p><strong>Die rasch wachsenden Slums der brasilianischen         Millionenstädte sind nach Darstellung von Sozialwissenschaftlern und         Sicherheitsexperten regelrechte Parallel-Staaten, No-Go-Areas, in    denen      hochbewaffnete Banditenkommandos des organisierten    Verbrechens     neofeudal  die Normen bestimmen, die Bevölkerung    terrorisieren. Dies     habe  verheerende Auswirkungen auf die    Sozialbeziehungen der     Slumbewohner und  paralysiere    Protestpotential. In den     Diktaturjahrzehnten habe das  Militär die    Ghettos “niedergehalten “     heute habe das organisierte  Verbrechen    diese Rolle übernommen. Immer     wieder wird daher die Frage   gestellt,   wem derartige Slumstrukturen am     meisten nützen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/zeitungsfotos3cabecas.jpg" alt="zeitungsfotos3cabecas.jpg" /></p>
<p><strong>Rio &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><strong>„Die Tyrannei des organisierten Verbrechens verhindert         jegliche demokratische Partizipation der Slumbewohner, das         Protestpotential der Armenviertel wird von den lokalen Despoten völlig         erstickt”, analysiert Luiz Eduardo Soares, einer der   renommiertesten       brasilianischen Sozialwissenschaftler, der das   Bestseller-Buch zum       sozialkritischen Berlinale-Film „Tropa de   Elite” mitverfaßt hatte,  im      Website-Exklusivinterview.</strong></p>
<p><strong>„Das Interessante ist: Beim  Übergang von der Militärdiktatur        zur Demokratie am Anfang der achtziger  Jahre wurden in den Slums        geradezu massenhaft Verbände, Organisationen,   Bürgerrechtsgruppen       gebildet, erlebten die Sozialbewegungen einen   enormen Aufschwung.   Doch     dann haben die schwerbewaffneten   Verbrecherkommandos dies   alles   wieder   zunichte gemacht. Sie   kontrollieren ihre Territorien   mit   brutaler   Gewalt “ und in  Politik und  Wirtschaft kann es   durchaus   Leute geben,   die das  begrüßen. Solche  Zustände gelten für   Rio de   Janeiro und alle    anderen brasilianischen  Städte “ überall   wird eine    Selbstorganisation   der Armen und Verelendeten  blockiert.”   </strong></p>
<p><strong>Die nordöstliche Küstenstadt Fortaleza hat annähernd so viele         Einwohner wie Berlin und belegt ebenfalls die These von         Sozialwissenschaftler Soares. In den riesigen Slums der Peripherie haben         die Bewohner geradezu panische Angst vor Greueltaten,     Gewaltexzessen     marodierender Banditenkommandos. Allein an den     Weihnachtsfeiertagen   von   2007 wurden mehr als einhundert Menschen     ermordet, waren selbst     Heiligabend überall Schüsse zu hören. Die     meisten Geschäfte sind sogar     tagsüber, während der Öffnungszeiten,     mit Stahlgittern verriegelt.     Abends und nachts sind die meisten     Straßen und Gassen der     dichtbesiedelten Peripherie wie  ausgestorben,    haben sich viele Menschen     in ihren Katen hinter  Gitterstäben und    dem überall frei verkauften     NATO-Stacheldraht  verbarrikadiert.    Gesellschaftliche Apathie, Mißtrauen     und  Entsolidarisierung sind in    diesen No-Go-Areas deutlich zu  spüren.     ”Das ist eine biblische   Plage  “ solche Gewalt wird bereits in  der     Heiligen Schrift   beschrieben”,  betont Ricardo Mendes, Pastor  einer  der    vielen Sekten   in den Slums  von Fortaleza. „Hinter dieser   Gewalt steckt    der  Satan  “ ohne das  Evangelium hätten wir hier die   pure Barbarei.”</strong></p>
<p><strong>Die Anthropologin Alba Zaluar, eine der führenden         Gewalt-Forscherinnen Brasiliens, argumentiert indessen ähnlich wie der         Soziologe Soares: ”Die Slum-Assoziationen waren selbst in der         Diktaturzeit sozusagen die Seele der Ghettos, hatten eine enorme         Bedeutung für das kulturelle, soziale Leben, für den Karneval und  selbst        für den Fußball. Doch dann intervenierten die       Verbrecherorganisationen   und haben diese Strukturen zerschlagen. Heute       können die Slumbewohner   nicht mehr gegen die Verletzung ihrer       Bürgerrechte protestieren “ denn   sie leben in einer brutalen   Diktatur.     Die Slums sind heute voller   psychisch gestörter Menschen   “ dort     herrschen soziales Chaos und   Verwahrlosung.”</strong></p>
<p><strong>José Murilo de Carvalho, Mitglied der brasilianischen         Dichterakademie und Lehrstuhlinhaber für Geschichte an der         Bundesuniversität von Rio de Janeiro, schlußfolgert, daß diese         bedrückende Lage indessen systemstabilisierend wirkt. ”Die Existenz des         organisierten Verbrechens in den Slums blockiert die  Politisierung     der    Bewohner, hält sie ruhig, verhindert eine  Rebellion,     Protestaktionen    jeder Art. Die Gangsterkommandos  dienen damit der     Aufrechterhaltung  von   politischer Stabilität im  Lande “ und das ist     den Autoritäten sehr    recht, ist gut für sie.  Natürlich würden sie   das   nie eingestehen.  Ohne   Zweifel gehört zum  strategischen Kalkül   auch   der jetzigen  Regierung, daß   es wegen  der so hilfreichen     Gangsterkommandos keine  soziale Explosion    geben wird “ und das ist     natürlich reiner Zynismus.  Wir haben  soviele   Gewalttote wie in     Bürgerkriegen.” Falls die Lage in  den  Slums doch   einmal außer     Kontrolle gerät, setzt der Staat die Armee   oder   Sondereinheiten der     Polizei in Marsch. Nicht zufällig ist  der  Spielfilm   „Tropa de  Elite”    der erfolgreichste und  meistdiskutierte  Streifen der    letzten  Jahre.</strong></p>
<p><strong>Benedita da Silva &#8211; politisch verantwortliche        Staatssekretärin für  Menschenrechte im Teilstaat Rio de Janeiro, bei        Teilen der europäischen  NGO-Szene hoch angesehen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2002:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><font face="Arial">“PT-Gouverneurin für schwerste Menschenrechtsverletzungen verantwortlich</font></strong></strong></p>
<p><strong><font face="Arial">Erschwerend  kommt hinzu, daß die PT        derzeit nicht nur im Teilstaat Sao Paulo,  sondern auch in Rio de        Janeiro &#8211; mit einem Bruttosozialprodukt über dem  von ganz Chile &#8211;  wegen       Mißwirtschaft und Skandalen stark an Ansehen  verliert. Am    Zuckerhut     regiert die schwarze, unangenehm populistische     PT-Gouverneurin   Benedita   da Silva, Mitglied einer Sektenkirche,     vorhersehbar   desaströs &#8211;   tolerierte bereits als privilegiensüchtige       Kongreßsenatorin in den   Slums schwerwiegendste       Menschenrechtsverletzungen, ließ den   hochgerüsteten, rivalisierenden       Verbrechersyndikaten und   Banditenmilizen freien Lauf, die bis  heute      zahlreiche Schulen   schließen, in den Elendsvierteln der   Peripherie    sogar  Ausgangssperren   verhängen, die Bewohner   terrorisieren, einen     beträchtlichen Teil der   Slumkinder   rekrutieren. Besonders    schwerwiegend:  In den letzten Wochen     akzeptierte die von manchen    deutschen  Drittweltbewegten, sogar     Drittwelt-Gazetten gefeierte    Gouverneurin allen  Ernstes, daß     Banditenmilizen kinderreiche Familien    aus ihren Slumkaten    vertrieben.   Mit Maschinenpistolen bewaffnete    Polizisten sicherten    zumindest den   Abtransport der wenigen Habe aus    dem Elendsviertel.   Auch  unter Benedita   da Silva werden    Slum-Bürgerrechtler, die sich   dem Diktat  des   organisierten    Verbrechens widersetzen, zur   Abschreckung sadistisch    umgebracht.    Zuletzt ermordeten die   international vernetzten, politisch       einflußreichen   Gangstersyndikate den 47-jährigen Leiter einer         Slum-Bürgerassoziation, zudem Musikchef einer großen Sambaschule &#8211; in         den letzten Jahren starben auf gleiche Weise, aus gleichen Gründen     weit     über einhundert. Und selbst das ist unter der “progressiven”      Benedita   da  Silva weiter möglich: Zwei direkt benachbarte Slums      werden von    rivalisierenden Banditenmilizen dominiert, die den      Bewohnern verbieten,    sich dem anderen Elendsviertel auch nur zu      nähern. Ein Fischer stieg    jetzt zufällig, unbeabsichtigt am      “gegnerischen” Slum aus dem    Peripherie-Bus &#8211; wurde von Gangstern      identifiziert und auf der Stelle    erschossen. Indessen &#8211;      PT-Präsidentschaftskandidat Lula ist des Lobes    voll für die      Gouverneurin, verliert über derartige gravierende         Menschenrechtsverletzungen in seinen Wahlkampfreden nicht ein einziges         Wort. Seit unter Benedita da Silva selbst laut offiziellen Angaben    in      Rio de Janeiro monatlich mehr als sechshundert Menschen   ermordet     werden,   macht die Stadt erschreckend negative   Schlagzeilen, sind  die      Touristenhotels die letzten Monate nicht   einmal zur Hälfte  belegt.”</font></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong><font color="#bb0000">http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</font></strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/</font></strong></a></p>
<h2>Tourismus in Brasilien und das Menschenrecht  auf persönliche        Sicherheit unter Lula &#8211; die deutsche Botschaft in  Brasilia informiert.        Vorsicht vor Überfällen durch Motorradgangster in  Rio de Janeiro    und     Sao Paulo. Todesschwadronen, Scheiterhaufen,     Menschenrechtslage,   Günter   Nooke, Rogerio Reis. Feuergefechte in    Rio,  verirrte Kugeln.   Morde an   Geistlichen, Lynchjustiz häufig.     Massengräber. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1915" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schutz-des-lebens/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><em><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</font></a></strong></em></p>
<p><em><strong>“Kriminalität</strong></em></p>
<p><strong>Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife,         Salvador, Rio de Janeiro und Sáo Paulo, weisen eine hohe         Kriminalitätsrate auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen;         siehe auch <em>Allgemeine Reiseinformationen</em>). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Stadtteilen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufen “microondas” in Rio de Janeiro &#8211; laut Lokalzeitung. Populärer Scheiterhaufen-Rap zum Anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/</font></a></strong></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?         Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila      Cruzeiro    von Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann      rammten  ihm   die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten    seine   Füße ab  und   verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe    Szene  aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><font size="3"> </font><strong>Rio-Gefechte: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" /></font>Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Sao Paulo: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</font></a></strong></p>
<p><strong>(Brasiliens Presse, darunter die von Rio de Janeiro, hat in         den letzten Jahrzehnten noch weitaus grauenhaftere Nahaufnahmen  von        Scheiterhaufenopfern veröffentlicht. Auf Scheiterhaufen Rio  de    Janeiros     sind auch immer wieder Bürgerrechtler lebendig  verbrannt    worden, die     sich gegen das Normendiktat der  Slum-Diktatoren    aufgelehnt hatten.     Entsprechende Proteste von  eigentlich zuständiger    Seite sind indessen     bis heute  ausgeblieben.</strong> <strong>Eine    auf dem Uni-Campus von  Rio     vergewaltigte und danach lebendig    verbrannte 20-jährige Frau  wurde  in    einer populären Zeitung als    „Presunto”(Schinken) bezeichnet.   Das  Opfer   wurde    sexistisch-appellativ fotografiert und   kannibalistisch mit       zubereitetem Grillfleisch verglichen, im  Bildtext  mit Toastbrot. Der       Beitrag war humorig gehalten.) Siehe  auch Rogerio  Reis: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></font></p>
<p>Ausr<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></font></p>
<p><strong>Zeitungsfoto zur Faktenlage in den Slums. Das Desinteresse an den tatsächlichen Lebensbedingungen der Slumbewohner ist enorm. </strong></p>
<p><strong>Steinigen im Iran und in Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</font></a></strong></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></p>
<p><strong>“Rüttgers-Besuch bei den Gangstern angemeldet”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/</font></a></strong></p>
<p><strong>Tödliche Auskunftsbitte an Rio-Slums: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/maranhaouberfallalcantara.jpg" alt="maranhaouberfallalcantara.jpg" /></font></p>
<p><strong>Überfallenes, von Banditen mit Messern verwundetes Ehepaar aus Frankreich mit Polizist am Tatort in Maranhao.</strong></p>
<p><strong>Formel-1-Fahrer Jenson Button: <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html"><font color="#bb0000">http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html</font></a></strong></p>
<p><strong>NGO “Rio de Paz”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/</font></a></strong></p>
<p><strong>Moderne Wegelagerer in Rio de Janeiro: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/</font></a></strong></p>
<p><strong>Morde an Geistlichen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/</font></a></p>
<p><strong>Bewaffnete Überfälle auf Busse in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/</font></a></p>
<p><strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/</font></a></strong><strong> </strong><strong>“Besonders         betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird         dringend abgeraten.  Diese Gebiete werden teilweise von   Kriminellen       kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch   mit der  Polizei,      fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.<strong>Auf    auffällige      Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte    beim Straßenbummel      verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein    Widerstand geleistet      werden. <strong>Die oft unter Drogeneinfluss    stehenden Täter sind in      aller Regel bewaffnet und schrecken vor    Gewaltanwendung auch aus      nichtigem Anlass nicht zurück.</strong> <strong>Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</strong></strong><strong>Überfälle         können überall stattfinden. Eine Häufung ist vor allem in  weniger        belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf         Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten  nach        Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen  werden. In        größeren Flughäfen können Taxis auch schon im  Flughafengebäude  gebucht       und bezahlt werden. Bei der Reise  sollten Ausweispapiere  nicht im     Gepäck   aufbewahrt werden. Am  Zielort ist es  empfehlenswert,  Originale    der   Ausweispapiere im  Safe des Hotels zu  lassen und nur  Kopien und    eine    Broschüre/Visitenkarte des Hotels  mit sich zu  führen. Laptops     sollten   unauffällig, z.B. in einer  Reisetasche,  verstaut werden.</strong><strong>Auf       Straftaten im  Umfeld der  Prostitution (Diebstähle, Raub,  Überfälle      etc.) wird  besonders  hingewiesen. Die sog.  Beischlafdelikte erfolgen      häufig  nach  Verabreichung von Getränken  mit Schlaf- bzw.       willensverändernden  Mitteln. Es wird dringend  empfohlen, vor allem in       Bars und anderen  Lokalitäten Getränke nie  unbeaufsichtigt zu  lassen.   Von    der  Mitnahme von Prostituierten  oder flüchtigen  Bekannten in das     eigene   Hotelzimmer wird  ausdrücklich abgeraten.</strong></strong><strong><strong><strong><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” ( deutschsprachige Tourismuspropaganda)</strong></strong></strong><strong> <strong><strong>Reisewarnung der Schweiz: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/</font></a></strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>US-Reisewarnung für Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/</font></a></strong></strong></strong><strong> </strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</font></a></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/</font></a></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Copacabana-Protest gegen verirrte Kugeln, Menschenrechtsverletzungen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</font></a></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Kinderprostitution in Sao Paulo:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/</font></a></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/</font></a></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong> </strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/</font></a></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong> <strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/</font></a></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Lateinamerikas größte Demokratie liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung an 73. Stelle.</strong></strong></strong><strong><strong><strong>Brasilianischer         Leserkommentar zu niedrigen Touristenzahlen Brasiliens: “Gewalt    hat      seinen Preis.”  Violencia tem seu preço. S o “desgoverno” náo      percebe    que a violencia e a impunidade destroi o pai­s. Eu mesmo   náo    viajo  mais   no Brasil. Náo é so tiro que o turista recebe no    Brasil.   Sáo  também   assaltados, furtados, enganados e explorados.”</strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/</font></a></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Kuba hat annähernd         soviel Einwohner wie Rio de Janeiro &#8211; die deutsche Botschaft in     Havanna     informiert überraschend kurz, anders als in Rio de Janeiro     sind über     ermordete Touristen keine Angaben zu finden. Zudem  fehlen    Hinweise  auf    sichere oder unsichere Stadtteile, auf Slums,     Todesschwadronen,   Massaker   sowie unter Drogeneinfluß stehende     bewaffnete Kriminelle und     Scheiterhaufen:<em>Kriminalität</em></strong></strong></strong><strong> </strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Im         Vergleich zu anderen Fernreisezielen ist der Tourismus auf Kuba      immer    noch sicher. Allerdings werden auch auf Kuba Touristen  Opfer     von    Eigentumsdelikten, von Körperverletzung, in seltenen  Fällen  auch    von    Gewaltverbrechen. Vor allem Individualreisende  sollten  daher    ähnliche    Vorkehrungen wie in anderen Ländern in der  Region     treffen:Sie sollten    nicht Ihr gesamtes Bargeld bei sich  führen und  es    auf mehrere Stellen am    Körper verteilen, den  mitgeführten    Geldbetrag  nicht zur Schau stellen    sowie Bargeld und     Originalreisepass im  Hotelsafe verwahren.  Offizielle       Sicherheitshinweise der Schweiz(EDA):  </strong><strong>Kriminalität</strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Die         Kleinkriminalität hat in den letzten Jahren infolge der         Wirtschaftskrise zugenommen. Gewarnt wird vor allem vor         Entreissdiebstählen, bei denen vereinzelt auch Waffengewalt angewendet         wird. Einbruchdiebstähle in Privatunterkünften (casas  particulares)        kommen ebenfalls vor. Beachten Sie unter anderem  nachstehende        Vorsichtsmassnahmen: </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck etc.) und         nur wenig Geld auf sich. Stellen Sie generell Ihre &#8211; im Vergleich   zu     den   lokalen Verhältnissen &#8211; Wohlhabenheit nicht zur Schau.</strong></li>
<li><strong>Deponieren Sie wichtige Dokumente im Hotelsafe (Pass,         Flugticket, Schecks etc.); tragen Sie jedoch eine Kopie Ihres Passes  auf        sich.</strong></li>
<li><strong>Achten Sie bei den Casas particulares darauf, dass es sich         um offiziell anerkannte Unterkünfte handelt; sie sind durch ein     blaues     Dreieck an der Türe gekennzeichnet.</strong></li>
<li><strong>Benutzen Sie ausschliesslich gekennzeichnete, offizielle Taxis.</strong></li>
<li><strong>Machen Sie weder Autostopp noch nehmen Sie Anhalter mit.”</strong></li>
</ul>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/</font></strong></a></p>
<p><strong>Achtung, Gringos in Sao Paulo &#8211; Gefahr durch         Motorradgang-Überfälle: Der weiße David aus Südafrika war im April 2009         gerade in der Megacity angekommen, als er im Innenstadtbereich  auf     dem    Weg zum Hotel Â Opfer eines der typischen Überfälle  wurde.  Ein     Motorrad   stoppt neben ihm, der Mann auf dem Hintersitz  bedroht   David    mit einer   Pistole, nimmt ihm sämtliche wertvollen  Dinge ab,   auch den    Rucksack-   nach wenigen Sekunden prescht das  Motorrad   davon. David    mußte   Ausländer(wie mich) daher um Geld  anbetteln,   zeigte die Anzeige    bei der   brasilianischen Polizei  vor. Auch in   bisher als sicher    geltenden   Küstenregionen Sao  Paulos, darunter   sogar Militär-Areas von    Praia   Grande, sind  derartige Überfälle so   häufig geworden, daß   nunmehr  ständig    bewaffnete Sicherheitsleute   auf dem Motorrad auch   tagsüber  durch  die   betreffenden Viertel   fahren, mit laut tönender,   nervender   Warnsirene.   Interessanterweise   befinden sich in diesen   ViertelnÂ  stets    Polizeiwachen, vor denen   jeweils bis zu sechs   Streifenwagen  stehen &#8211;  auf   Motorrad-Gangster   hat das offensichtlich   keinerlei  abschreckende    Wirkung. In Rio de   Janeiro sind Überfälle,    bestellte MordeÂ durch    Motorrad-Gangster  so  häufig geworden, daß  auf   Gouverneursanweisung alle    mit zwei   Personen besetzten  Motorräder  seit  Anfang 2009 von der  Polizei     zwecks Durchsuchung  und   Leibesvisitation gestoppt werden  sollen.</strong></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro besteht laut Presseberichten von 2010 nach         wie vor kein politischer Wille der Autoritäten, den Taxiverkehr  zu        zivilisieren &#8211; immer wieder werden Fälle bekannt, in denen    bewaffnete      Taxifahrer ihre Insassen im Wagen ausrauben und dann    “aussteigen”      lassen, Betrugsversuche aller Art sind nach wie vor in    der  Olympia-und     Scheiterhaufenstadt an der Tagesordnung.</strong></p>
<p><strong>Herzschrittmacher und Metalldetektoren in Banken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965"><strong><font color="#bb0000">http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965</font></strong></a></p>
<p><strong>Straßenverkehr: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/</font></strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</font></strong></a></p>
<p><strong>Todesschwadronen, “Barbarei”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p><strong>Nachrufe: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</font></strong></a></p>
<p><strong>Fotograf von TV Globo erschossen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/</font></a></p>
<p>Behinderter Junge in Rio zu Tode geschleift(2007)Brasilianische         Öffentlichkeit reflektiert über Normalität sadistischer Verbrechen<br />
Bestsellerautor Paulo Coelho: Wir sind alle schuldig<br />
Rund eine Woche vor dem weltberühmten Karneval hat die barbarische Tat         mehrerer Slum-Banditen Rios in dem Tropenland eine sehr emotionale         Diskussion über zur Alltagsnormalität zählende sadistische    Verbrechen      ausgelöst.<br />
Die Banditen hatten gemäß den Polizei-und Medienberichten in der         Zuckerhutstadt zwecks Autoraub den Wagen einer Frau gestoppt, die mit         ihrer 13-jährigen Tochter und dem behinderten sechsjährigen Sohn         unterwegs war. Die Insassen wurden zum Aussteigen gezwungen, wobei  es        nicht gelang, den Sitzgurt des auf der Hinterbank befindlichen    Jungen   zu    lösen. Die Banditen fuhren mit dem Wagen los, obwohl  der   Junge   noch    außerhalb der hinteren Wagentür im Gurt festhing.  Er   wurde auf   rund  zehn   Kilometern durch vier Stadtviertel Rios    mitgeschleift, was   eine  enorme   Blutspur hinterließ. Die Banditen    wollten durch   verschiedene  Manöver,   wie Zickzackkurs und nahes    Vorbeifahren an    Verkehrshindernissen, sich   des Körpers entledigen,    was indessen    mißlang. Zahlreiche Passanten,   andere    Verkehrsteilnehmer versuchten,    die Banditen im Interesse des   Lebens    des Jungen zum Anhalten zu    bewegen, wurden indessen mit der Waffe      bedroht. Einem Zeugen wurde    gesagt, bei dem Mitgeschleiften  handele   es   sich um eine Judas-Puppe.    Die Gangster stoppten den  Wagen   schließlich  an  ihrem Slum, gingen  kurz   zum Umziehen nach  Hause,   amüsierten sich  dann  auf einem  Straßenfest.   Von dem  behinderten   Jungen waren nur noch   zerfetzte  Reste übrig.   Aufgrund  von   telefonischen Anzeigen konnte Rios   Polizei  mehrere Täter    rasch   fassen, die die Tat den Berichten zufolge    sofort gestanden    haben.   Wie in Brasilien üblich, wurden zwei im    Fernsehen interviewt  &#8211;   ein   18-jähriger Bandit beschrieb dabei die Tat    und sagte, man  habe  den    Jungen nicht gesehen. Der Bandit war, wie es    hieß, als     Minderjähriger  bereits wegen Raubmordes vor Gericht. Ein     16-jähriger    Mittäter dürfte  gemäß brasilianischen Gesetzen höchstens     drei   Jahre  in Gewahrsam  bleiben.<br />
An der Beerdigung des Jungen beteiligten sich sogar Rios Sicherheitschef         sowie der Chef der Militärpolizei. In Rio de Janeiro weinten     spontan     viele Menschen auf den Straßen, darunter auch Polizeibeamte.     Die   Medien   erhielten eine Rekordzahl von Leser-und    Hörerreaktionen,  in   denen unter   anderem die Einführung der von der     Bevölkerungsmehrheit   befürworteten   Todesstrafe gefordert sowie  die    allgemeine Straffreiheit   angeprangert   wurde. In Rio de  Janeiro    werden jährlich deutlich   weniger als fünf   Prozent der  Morde    aufgeklärt.<br />
Angesichts dieser barbarischen Tat, hieß es außerdem, sollte man den         Rio-Karneval boykottieren. Erinnert wurde zudem an andere Verbrechen     der     jüngsten Zeit, bei denen u.a. Banditen Stadtbusse mit Benzin        angezündet  hatten, wodurch zahlreiche Menschen verbrannt waren.<br />
Indessen handelt es sich bei diesen bekanntgewordenen Untaten nur um die         Spitze des Eisberges, weil Brasiliens Medien im Interesse des         Landesimage nur über einen Bruchteil der sadistischsten Taten   überhaupt       berichten. Gewöhnlich wird nur über Verbrechen   informiert, die       Angehörige der Mittel-und Oberschicht betreffen,   nicht jedoch über       schier unbeschreiblichen Sadismus, dem die   Slumbevölkerung seit       Jahrzehnten ausgesetzt ist. Daß von den die   Slums neofeudal       beherrschenden Banditenmilizen Mißliebige lebendig   verbrannt oder       zerstückelt werden, mit abgeschlagenen Köpfen   Fußball gespielt wird, man       Menschen durch Schweine auffressen   läßt, haben zahlreiche Zeugen       bestätigt. Ein Großteil der   Slumbewohner, darunter bereits kleine       Kinder, hat solchen   Verbrechen zugesehen &#8211; mit den entsprechenden       Wirkungen auf die   Psyche. Es gibt zudem Berichte, demzufolge auf  Rap-und        HipHop-Massendiscos, die an der Slumperipherie Rios häufig  vom        organisierten Verbrechen veranstaltet werden, Jugendliche  lebendig        verbrannt worden sind. Die auf diesen “Bailes Funk”  gespielten Titel        sind extrem machistisch bzw. frauenfeindlich und  verherrlichen        detailliert sadistische Taten. Nicht zufällig wird in  Deutschland  von       interessierter Seite versucht, derartige  brasilianische Musik  aus    dieser    Gewaltkultur gesellschaftsfähig zu  machen, zu   popularisieren.<br />
Marina Maggessi, seit kurzem Kongreßabgeordnete und zuvor Rio de         Janeiros Chefinspektorin der Zivilpolizei, hatte immer wieder die vom         organisierten Verbrechen begangenen schweren     Menschenrechtsverletzungen     angeprangert. Die Banditenbosse, mit     denen sich sogar weltbekannte     Topathleten und Prominente einlassen,     nannte sie Tyrannen:”Sie     verbrennen Menschen lebendig,  zerstückeln    Personen, begehen Greueltaten     jeder Art, herrschen  über die Slums    mit aller Brutalität.”<br />
Auffällig, daß zahlreiche NGOs, die auch mit europäischen Spendengeldern         finanziert werden, in den Slums der größten bürgerlichen    Demokratie      Lateinamerikas zwar tätig sind, jedoch zu den Vorgängen     weitestgehend     schweigen. Gleiches gilt für teils vom Steuerzahler     finanzierte     Alibi-Menschenrechtsorganisationen.<br />
In Brasilien werden jährlich über 55000 Menschen ermordet. In Rio de         Janeiro wurde jetzt eine Website eingerichtet, die die aktuelle Zahl     der     Ermordeten angibt: <a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a><br />
Im Teilstaate Rio de Janeiro wurde 2006 gemäß neuesten Angaben eine         Rekordzahl von Homosexuellen umgebracht. Wie es hieß, waren es         mindestens 45. “Dies zeigt den machistischen und gewalttätigen  Charakter        der Gesellschaft Rio de Janeiros”, wurde betont. Rio de  Janeiro   hat      etwa die gleiche Einwohnerzahl wie Kuba, das  indessen auch   gemäß  dem     UNO-Index für menschliche Entwicklung  völlig andere    soziokulturelle     Bedingungen aufweist.<br />
Auch in Deutschland nimmt machistische Gewalt ständig zu, wird sogar von         den Autoritäten ganz bewußt, u.a. durch Tolerierung, stark      gefördert.    Die deutsch-türkische Anwältin Seyran Ates, die jetzt den         Margherita-von-Brentano-Preis der FU Berlin erhielt, hat über      Machismus    und Gewaltbereitschaft sowie über Sexualität und Gewalt      zahlreiche    Analysen angestellt.<br />
Viele Deutsche, auch aus der Drittweltszene, reden gerne von der         sogenannten “Einen Welt”, lehnen es indessen ab, darüber zu         reflektieren, wie die Öffentlichkeit reagierte, wenn sich Verbrechen wie         die oben beschriebenen in deutschen Städten wie Berlin oder    München      ereignen würden. Verdrängungsmechanismen funktionieren gut.</p>
<p>Schriftsteller Paulo Coelho von der Copacabana zum sadistischen Verbrechen:<br />
“Wir sind alle schuldig”<br />
Entáo estamos nos aproximando cada vez mais do Mal Absoluto. Quando         rapazes, em pleno controle de suas faculdades mentais, sáo capazes de         arrastar um menino pelas ruas de uma cidade, isso náo é apenas  um   ato      isolado: todos nÃ³s, em maior ou menor escala, somos  culpados.   Somos      culpados pelo silÃªncio que permitiu que a  situaçáo em  nossa  cidade      chegasse a este ponto. Somos culpados  porque vivemos  em uma  época  de     ”tolerÃ¢ncia, e perdemos a  capacidade de dizer  NÃƒO.  Somos  culpados     porque nos horrorizamos  hoje, mas nos  esquecemos  amanhá,  quando hÃ¡     outras coisas mais  importantes para  fazer e para  pensar.  Somos os olhos     que viram o  carro passar, o  medo que nos  impediu de  telefonar para a      polÃ­cia. Somos a  polÃ­cia, que recebeu  alguns  telefonemas através do      nÃºmero 190, e  demorou para reagir,  porque o  Mal Absoluto parece  jÃ¡   náo   pedir  urgÃªncia para nada.  Somos o  asfalto por onde se   espalharam  os    pedaços de corpo e os  restos de  sonhos do menino  preso  ao cinto de     segurança. A cada dia  uma nova  barbÃ¡rie, em  maior ou  menor escala. A     cada dia algum  protesto, mas o  resto é  silÃªncio.  Estamos  acostumados,    náo é  verdade?Muitos  séculos  atrÃ¡s, John Donner   escreveu: ”nenhum  homem   é  uma ilha, que  se  basta a si mesma. Somos   parte de um  continente; se    um simples   pedaço de terra é levado  pelo  mar, a Europa  inteira fica    menor. A   morte de cada ser humano  me  diminui, porque sou  parte da     humanidade.  Portanto, náo me  perguntem  por quem os sinos  dobram:   eles   dobram  por ti. Na  verdade, podemos  pensar que os sinos  estáo   tocando    porque o menino  morreu, mas eles  dobram mesmo é por   nÃ³s.  Tentam nos    acordar  deste cansaço e torpor,  desta capacidade  de   aceitar conviver  com   o  Mal Absoluto, sem reclamar  muito “  desde que   ele náo nos  toque. Mas    náo somos uma ilha, e a  cada  momento  perdemos  um pouco  mais de  nossa   capacidade de reagir.   Ficamos  chocados,  assistimos Ã s   entrevistas,   olhamos para nossos   filhos,  pedimos a Deus  que nada   aconteça conosco.   SaÃ­mos para o   trabalho  ou para a escola  olhando   para os lados, com medo   de   crianças,  jovens, adultos. Entra  ano,  sai  ano, mudam-se governos, e     tudo  apenas piora. O que dizer? Que    palavra de esperança posso  colocar     aqui nesta coluna?Nenhuma.  Talvez   apenas pedir que os  sinos continuem     tocando por nÃ³s. Dia e  noite,   noite e dia, até  que jÃ¡ náo   consigamos   mais fingir que  náo estamos   escutando, que  náo é conosco,   que estas   coisas se  passam apenas com  os  outros.  Que estes sinos   continuem   dobrando,  sem nos deixar  dormir,  nos  obrigando a ir até a   rua, parar o    trÃ¢nsito, fechar as  lojas,   desligar as televisÃµes, e   dizer:  ”basta.   Náo agüento mais  estes   sinos. Preciso fazer alguma   coisa,  porque quero   de volta a  minha  paz.  Neste momento,   entenderemos  que embora culpemos a    polÃ­cia,  os  assaltantes, o   silÃªncio, os  polÃ­ticos, o hÃ¡bito,   apenas   nÃ³s  podemos parar estes   sinos.  Nosso poder é muito maior do  que    pensamos “  trata-se de   entender  que náo somos uma ilha, e   precisamos   usÃ¡-lo.  Enquanto isso   náo  acontecer, o Mal Absoluto   continuarÃ¡   ampliando seu  reinado, e  um   belo dia corremos o risco  de  acreditar que   ele é a nossa  Ãºnica    alternativa, náo existe  outra  maneira de viver,   melhor ficar     escutando os sinos e náo  correr  riscos. Náo podemos deixar   que chegue     este dia. Náo tenho  fÃ³rmulas  para resolver a situaçáo, mas   sou     consciente de que náo  sou uma  ilha, e que a morte de cada ser  humano      me diminui.  Preciso parar  minha cidade. Náo apenas por uma hora,   um     dia, mas  pelo tempo que  for necessÃ¡rio. E recomeçar tudo de  novo.   E,   se   náo der certo,  tentar náo apenas mais uma vez, mas  setenta  vezes.     Chega  de culpar a  polÃ­cia, os assaltantes, as  diferenças  sociais,  as     condiçÃµes  econÃ´micas, as milÃ­cias, os  traficantes,  os  polÃ­ticos.  Eu    sou a  minha cidade, e sÃ³ eu posso  mudÃ¡-la.  Mesmo  com o coraçáo  sem     esperança, mesmo sem saber  exatamente como  dar  o primeiro passo,  mesmo     achando que um esforço  individual náo   serve para nada, preciso    colocar   máos Ã  obra. O  caminho irÃ¡ se   mostrar por si mesmo, se eu    vencer meus   medos e  aceitar um fato   muito simples: cada um de nÃ³s faz    uma grande    diferença no mundo.<a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a>Â</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/</font></a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden,         sind das Szenen wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich      Anwohner    von Massengräber-Friedhöfen der größten  lateinamerikanischen       Demokratie.  In der Tat wird seit der  Diktaturzeit vom Staat die     Praxis   beibehalten,  nicht  identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte     Tote in   Massengräbern   zu verscharren.  Die Kirche protestiert  seit    Jahrzehnten   dagegen  und  sieht darin ein gravierendes     ethisch-moralisches Problem,    weil es in  einem Land der     Todesschwadronen damit auch sehr leicht  sei,   unerwünschte  Personen     verschwinden zu lassen. In der  Megacity Sao  Paulo  mit ihren  mehr als     23 Millionen Einwohnern  empört sich der  weltweit  angesehene      Menschenrechtspriester Julio  Lancelotti: „In  Brasilien wird  monatlich      eine erschreckend hohe  Zahl von Toten anonym  in Massengräbern       verscharrt, verschwinden  damit Menschen auf  offiziellem Wege, werden      als  Existenz für  immer ausgelöscht. Wir von  der Kirche nehmen das     nicht   hin,  versuchen möglichst viele Tote zu  identifizieren, um sie      dann  auf   würdige Weise christlich zu  bestatten. Wir brauchten  einen    großen    Apparat, ein großes Büro, um  alle Fälle aufklären zu  können  –    dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des  Staates!“</strong><strong>Padre      Lancelotti   erinnert daran, daß  während der 21-jährigen    Diktaturzeit   in Sao Paulo   von den Machthabern  1971 eigens der    Friedhof Dom Bosco   geschaffen wurde,   um dort  zahlreiche ermordete    Regimegegner  heimlich  gemeinsam mit jenen    unbekannten Toten, den    sogenannten  „Indigentes“,  in Massengräber zu    werfen. Wie die     Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt    erfuhr, wurden     seit damals allen Ernstes 231000  Tote als Namenlose    verscharrt –     allein auf d i e s e m Friedhof.  Heute  kommen Monat für    Monat dort     zwischen 130 und 140 weitere  Indigentes hinzu. Nach einem     Massaker    an Obdachlosen Sao Paulos kann  Priester Lancelotti zufällig  auf      dem   Friedhof Dom Bosco beobachten,  wie sich der Staat der  Namenlosen       entledigt: “Als der Lastwagen kommt  und geöffnet wird,  sehe ich  mit      Erschrecken, daß er bis obenhin  voller Leichen ist.  Alle sind   nackt und     werden direkt ins Massengrab  geworfen. Das  wird   zugeschüttet &#8211; und     fertig. Sollten wir später noch   Angehörige   ermitteln, wäre es  unmöglich,    die Verstorbenen in der   Masse der   Leichen wiederzufinden.  Was sage  ich   als Geistlicher  dann  einer   Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti   hält   einen Moment  inne,    reflektiert: „Heute hat das   Konzentrationslager   keinen  Zaun mehr,   das  KZ ist sozusagen weit   verteilt – die Menschen sind    nach wie vor   klar  markiert, allerdings   nicht auf der Kleidung,  sondern   auf dem    Gesicht, dem Körper. Und sie   werden verbrannt,  verscharrt, wie    die   Gefangenen damals, und es gibt   weiter  Massengräber.“ </strong><strong>Was      in Sao Paulo geschieht,  ist   keineswegs ein Einzelfall. In der      nordostbrasilianischen    Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner   des    Friedhofs „Bom    Jardim“ seit Jahren bei den hohen   Tropentemperaturen    unter    grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten   werden oft schon verwest       hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir   müssen zwangsläufig zusehen,   es     ist grauenhaft“, klagt eine Frau.   „Fast jeden Tag kommt der    Leichen-LKW  –   doch bei den heftigen   Gewitterregen wird die dünne    Erdschicht über  den   Toten   weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber    offen, wird der  Geruch   im   Stadtviertel so unerträglich, daß  viele   Kopfschmerzen  kriegen,     niemand hier eine Mahlzeit zu sich  nimmt.“ Der   Nachbar  schildert, wie     das vergiftete Regenwasser vom  Friedhof  durch  die  Straßen und   Gassen des   Viertels läuft: „Das  Wasser ist  grünlich  und  stinkt,   manchmal werden   sogar  Leichenteile  mitgeschwemmt – und   weggeworfene   Schutzhandschuhe der     Leichenverscharrer. Die Kinder   spielen damit  –  haben sich an die     schrecklichen Vorgänge des Friedhofs   gewöhnt.    Wir alle haben  Angst,  daß   hier Krankheiten, Seuchen   ausbrechen.“</strong><strong>Selbst    in  Rio  de  Janeiro sind die   Zustände ähnlich, werden zahllose    Menschen  von   Banditenkommandos der   über 1000 Slums liquidiert und    gewöhnlich  bei   Hitze um die 35 bis 40   Grad erst nach Tagen in    fortgeschrittenem    Verwesungszustand zum   gerichtsmedizinischen    Institut  abtransportiert.   Wie aus den   Statistiken hervorgeht,    werden in den  Großstädten monatlich   stets   ähnlich viele Tote als    „Namenlose“ in  Massengräber geworfen wie  in  Sao   Paulo, der    reichsten Stadt ganz  Lateinamerikas. </strong><strong>Priester        Julio Lancelotti und seine  Mitarbeiter stellen immer wieder        Merkwürdigkeiten und verdächtige  Tatbestände fest. „Werden Obdachlose        krank und gehen in bestimmte  öffentliche Hospitäler, bringt man an     ihrem    Körper eine Markierung  an, die bedeutet, daß der Person  nach    dem Tode    zu Studienzwecken  Organe entnommen werden. Die  Männer    registriert man    durchweg auf den  Namen Joao, alle Frauen  als Maria.    Wir streiten  heftig   mit diesen  Hospitälern und wollen,  daß die    Obdachlosen auch  nach dem   Tode mit  den echten Namen  geführt werden.    Schließlich kennen  wir diese    Menschen, haben über  sie Dokumente.   Man  meint eben, solche  Leute sind    von der Straße,  besitzen also   weder  eine Würde noch  Bürgerrechte.  Wir   haben in  der Kirche eine   Gruppe,  die den illegalen,  kriminellen     Organhandel aufklären will,   aber  rundum nur auf  Hindernisse stößt.   Denn   wir fragen uns   natürlich auch,  ob jenen  namenlos Verscharrten   vorher   illegal   Organe entnommen  werden.“</strong><strong>Fast  in   ganz   Brasilien    und auch in Sao  Paulo sind Todesschwadronen  aktiv,   zu denen     Polizeibeamte gehören,  wie sogar das    Menschenrechtsministerium in     Brasilia einräumt.  Tagtäglich würden    mißliebige Personen     außergerichtlich exekutiert,  heißt es.  Darunter   sind auch Obdachlose,     von denen allein in Sao  Paulos  Zentrum weit  über  zehntausend auf   der   Straße hausen. Wie  Priester  Julio  Lancelotti  betont, ist zudem   die Zahl   der  Verschwundenen  auffällig  hoch. </strong><strong>„Auf    den Straßen  Sao   Paulos  werden viele  Leichen gefunden. Denn es ist    sehr einfach, so    einen  Namenlosen zu  fabrizieren. Man nimmt ihm  die   Personaldokumente     weg, tötet ihn und  wirft ihn irgendwo hin.  Wir  gehen  deshalb jeden   Monat   ins  gerichtsmedizinische Institut,  um  möglichst  viele Opfer  zu     identifizieren. Die Polizei ist immer   überrascht und  fragt,  warum uns     das interessiert. Das   Identifizieren ist für uns eine   furchtbare,     psychisch sehr   belastende Sache, denn wir müssen   monatlich stets     Hunderte von   Getöteten anschauen, die in großen   Leichenkühlschränken     liegen &#8211;   alle schon obduziert und wieder   zugenäht. Und man weiß eben     nicht,   ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen    Verdacht      hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die  seltsamerweise   als      „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der  nordostbrasilianischen        Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der  69-jährige Sebastiao  Pereira       sogar mit einem Protestplakat voller  Fotos seines ermordeten  Sohnes   auf     die Straße. Dem Vater hatte  man im gerichtsmedizinischen    Institut  die    Identifizierung der  Leiche verweigert – diese dann     mysteriöserweise  auf   einen  Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu     fassen – ein     Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira     später   mehrere    Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein     Sohn  wurde allein  am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und   dieser    Kopf war doch  intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch –   der Kopf    war von einem  Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm   wiederum  von   einem anderen –  doch nichts   stammte von meinem Sohn“,   sagt er  der   Presse. </strong><strong>In  Sao   Paulo hat Priester    Lancelotti   durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf  dem   Friedhof Dom Bosco    an die   ermordeten Regimegegner, aber auch an  die mehr   als 200000      „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings    macht  der     Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings     nicht     wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte      versuchen    das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur       Diktaturzeit   für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo    Maluf    und den   damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma,    wegen des      Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu    stellen.      Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus  der   Beschuldigten:      Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu  Tuma   sogar    Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis  von      Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>“Favela-Tours”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/zeitungsfotopoderarmado.jpg" alt="zeitungsfotopoderarmado.jpg" /></font></p>
<p><strong>Junger Bandit &#8211; Zeitungsfoto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/</font></a></p>
<p><strong>Feuergefechte 2010 in Rio de Janeiro, erneute Besetzung von Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Geköpfte in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/</font></a></p>
<p><strong>Brasilien auf Tourismus-Ranking des Weltwirtschaftsforums:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/</font></a></p>
<p><a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html"><font color="#bb0000">http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html</font></a></p>
<p><strong>Rechtsanwälte &#8211; Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/</font></a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für         eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal     entführt     Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und    temperamentvolle      Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus     Winter führt nach Rio  de     Janeiro  und Salvador da    Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/</font></strong></a></p>
<p>Hintergrund 1997, Lateinamerika-Nachrichten:</p>
<h1>Im Dienst des organisierten Verbrechens</h1>
<h2>Rios Straßenkinder &#8211; neue Dimension eines alten Problems</h2>
<p>Immer  mehr Straßenkinder Brasiliens werden von der organisierten      Kriminalität  rekrutiert und landen damit in den Kreisläufen der      täglichen Barbarei  und Gewalt. Das „Missionsobjekt“ Straßenkind hat      hierdurch neue  Dimensionen erfahren, die bislang allerdings von den       Straßenkinderprojekten im Ausland kaum zur Kenntnis genommen wurden.       Unser Autor Klaus Hart aus Rio de Janeiro schildert die wenig       erfreuliche Entwicklug des Problems.</p>
<p>Bis zum entsetzlichen  Candelaria-Massaker von 1993 (vgl. LN Nr.      231/232) gehörten die Meninos  de Rua zum normalen Erscheinungsbild der      Sieben-Millionen-Stadt Rio de  Janeiro. Ob in Copacabana, Ipanema   oder    in der City &#8211; immer zogen sie in  Gruppen herum, bettelten,   stahlen.   Und  schlimmer noch: Eine sichtbare  Minderheit unter den    Straßenkindern   überfiel, terrorisierte regelrecht  bevorzugt    schwangere Frauen und  alte  Leute.<br />
Im Stadtzentrum bin auch ich mehrfach von Straßenkindern verfolgt       worden, flüchtete mich in Restaurants oder in von bewaffneten Pförtnern       bewachte Hauseingänge. Wenn die Gruppen mich dennoch erwischten,    waren    eben Geld und teures Arbeitsgerät wie Sony-Recorder oder Kamera    weg.    Eine Bande ritzte mir vorm Wegrennen in Richtung  Polizeikabine   einmal    Arm und Hand blutig. Aber das ist alles  harmlos im Vergleich   zu den    Erlebnissen vieler Einheimischer. Eine  brasilianische  Bekannte  fuhr mit    dem Wagen die famose Avenida  Atlantica entlang,  ihr  Kleinkind auf dem    Rücksitz. An der Ampel  wird das Auto von   Straßenkindern umringt, eines    schneidet ihrer  Tochter die Kehle   durch, sie verblutet. Einem    Nordamerikaner, zum  Arbeiten in Rio,   schlägt eine Gruppe eine    abgeschlagene Flasche ins  Gesicht, einfach   so, ohne Raubabsicht.<br />
Derzeit muß man in Rios Kernbereichen Meninos de Rua allerdings fast mit       der Lupe suchen. Statt der Tausenden von Anfang der 90er Jahre       verlieren sich im Straßengewühl bestenfalls einige hundert. Will ich  zur      nächsten Metrostation, kommen mir gelegentlich ausgeraubte       traumatisierte Frauen entgegen: „Gehen Sie nicht weiter, an der Ecke       lauern drei Meninos mit Messern!“ Also laufe ich zurück, nehme am  Stand      ein Taxi, fahre an den Kids vorbei, höre vom Motorista: „Die  da   werden    nicht alt, hinter denen sind schon die Kollegen her.“    Diskutieren    sinnlos. Grundtenor an den Stehbars: Sofort umlegen,    bevor die Blödsinn    machen.<br />
Straßenkinder-Experten wie Roberto Santos, Leiter der angesehenen       Stiftung Sâo Martinho, bestätigen, daß die Gesellschaft, besonders die       Mittel- und Oberschicht, auf Repression setzt und Gewalt gegen die       Minderjährigen wie nie zuvor befürwortet. Gemäß einer neuen seriösen       Umfrage sind rund 52 Prozent der BewohnerInnen von Rio generell  für      Lynchjustiz. Den Intellektuellen, ebenso wie den in-und  ausländischen      NGOs, gelang es nicht, einen Meinungsumschwung  herbeizuführen &#8211; die      brasilianische Gesellschaft ist neoliberaler,  individualistischer  und     deutlich egoistischer geworden. Das früher  bestehende Mitgefühl  etwa  der    Mittelschicht mit den Armen hat  spürbar abgenommem. Weiter  gilt,  was    der inzwischen verstorbene  Betinho konstatierte: Das  Beseitigen  von  als   störend empfundenen  Minderjährigen wird von einem  Großteil  der    BrasilianerInnen  hingenommen, toleriert, und im Sinne  einer  geistigen     Komplizenschaft mit den Mördern sogar befürwortet.</p>
<p>Anti-NGO-Kampagne</p>
<p>Inzwischen hat sich das Problemfeld verändert. Heute über gute oder       schlechte Straßenkinderprojekte, über die Unterschlagung von       Spendengeldern und über Kinderelend als Bereicherungsquelle für       unehrliche NGOs zu debattieren, wäre müßig. Regierungsunabhängige       Organisationen, die sich direkt den Straßenkindern widmen, gibt es kaum       noch. Die meisten sind schlichtweg eingegangen, seit das Ausland   weit     weniger Spenden überweist und die Regierung nach einer   geschickt     betriebenen Anti-NGO-Kampagne Gelder stoppte. Cristina   Leonardo, die     couragierte Leiterin des Centro Brasileiro de Defesa   dos Direitos da     Crianca e do Adolescente (Brasilianisches Zentrum   für die Verteidigung     der Rechte von Kindern und Jugendlichen) und   Verteidigerin von Opfern     und Überlebenden des Candelaria-Massakers,   wie auch Roberto Santos     bestreiten vehement, daß die Regierung etwa   durch gute  Präventivprojekte    die Zahl der Straßenkinder gesenkt   habe. Unter  Präsident Fernando    Henrique Cardoso sei die Situation   gerade im  Sozialbereich, ob Bildung    oder Gesundheit, so schlecht wie   noch nie.  Ausländische    Unterstützergruppen, so ist immer wieder zu   hören,  hätten eine völlig    falsche, oft sozialromantische Sicht der   Dinge.  Größtenteils werde    übersehen, was sich bereits vor dem    Candelaria-Massaker 1993 deutlich    abzeichnete: Das organisierte    Verbrechen offeriert den Kindern und    Jugendlichen vergleichsweise    gutbezahlte Jobs, bei keineswegs    geringerem, sondern weit höherem    Lebensrisiko, doch für umgerechnet bis    zu tausend Mark die Woche. In    sämtlichen Slums von Rio de Janeiro,  auch   dies ist inzwischen ein    Gemeinplatz, funktionieren selbst die vom    Ausland finanzierten    Hilfsprojekte nur, wenn das organisierte  Verbrechen   seine Zustimmung    gibt. In Europa denken immer noch viele,  Kinder und   Jugendliche der    Unterschicht würden mehrheitlich von der  Militärpolizei    erschossen.   Seriöse Untersuchungen stellten jedoch  bereits 1993   richtig,  daß der   große „Exterminador“ eben das  organisierte  Verbrechen  ist.  Keiner   weiß das besser als die mit  Cristina  Leonardo kooperierende     Künstlerin Yvonne Bezerra de Mello.  Kinder,  die nicht richtig    mitziehen,  etwa drogensüchtig werden und  statt  Profiten Verluste    bringen, werden  kurzerhand eliminiert. Die   Leichen, so Yvonne Bezerra    de Mello,  verschwinden meistens. Die  großen  Bosse, sagt sie, wohnen    natürlich  nicht im Slum, sondern in  den  Nobelvierteln Rios. In  diesen   Vierteln der  Geld- und  Politikerelite  werden derzeit Drogen   verbraucht  wie nie zuvor  &#8211;  daher die enorme  Nachfrage, die den   Straßenkindern Jobs  verschafft.<br />
Das beste Beispiel für die jüngeren Entwicklungen sind die       Candelaria-Überlebenden: Der Trafico, wie die auf Drogen-und       Waffenhandel, Entführungen und Rauberüberfälle spezialisierten       Gangsterkommandos genannt werden, hat sie adoptiert. Die Leute vom       organisierten Verbrechen, so Roberto Santos, zeigten sich in der Tat       weitaus besser organisiert und professioneller als der Staat und die       NGOs. Kinder und Jugendliche brauchen die rund 800 Slums von Rio  nicht      mehr zu verlassen. Die Kleinsten verdienen als Fogueteiro     (Leuchtrakete)   über fünfzig Mark pro Tag. Sie warnen die     schwerbewaffneten Gangster   mittels Feuerwerksraketen vor herannahenden     gegnerischen   Verbrechermilizen oder der Polizei. Fünfjährige     transportieren als   sogenannte Aviôes, Flugzeuge, Drogen in der Stadt,     und bringen sie auch   zu den privaten Bestellern der Mittel-und     Oberschicht. Sieben- oder   Achtjährige haben für gewöhnlich schon     Pistole oder Revolver im   Hosenbund. Als Soldados schließlich gehören     sie zum martialischsten Teil   der nach militärischem Vorbild streng     hierarchisch gegliederten   wichtigsten Syndikate Comando Vermelho     (Rotes Kommando) und Terceiro   Comando (Drittes Komando). Soldados     kontrollieren die Ein- und Ausgänge   der Steilhangslums. Sie schießen     auf Verdächtige, nehmen an Gefechten   und Massakern teil, führen     Mordbefehle aus und sind bei Entführungen und   Banküberfällen dabei.</p>
<p>Kultur feudalistisch-machistischer Werte</p>
<p>Mit Reinaldo Guarany, militanter Diktaturgegner und einer der      Entführer  des deutschen Botschafters Ehrenfried von Holleben im Jahre      1970, fahre  ich eine enge steile Straße des malerisch wirkenden      Bergstadtteils Santa  Teresa hinunter. An der ersten Biegung richtet am      Favela-Eingang ein  nur mit Shorts und Sandalen bekleideter      Zwölfjähriger seine verchromte  MP auf uns. Er bräuchte nur einmal      durchzuziehen, und alle im Wagen  wären tot. Das passiert auch      gelegentlich &#8211; im Drogenrausch sehen die  Soldados in jedem einen      Gegner, erschießen sogar die eigene Freundin  oder Frau. Guaranys      Kommentar: „Noch vor zwei Jahren habe ich hier viele  von den Jungs, die      mir heute mit MPs begegnen, Murmeln spielen sehen &#8211;  sie wurden zu      Soldaten des organisierten Verbrechens, prahlen damit  herum und   rühmen    die Banditen als ihre Helden.“<br />
Guarany sieht es nicht anders als Anwältin Cristina Leonardo: „Daß heute       die große Mehrheit der Meninos de Rua beim Trafico ist, bedeutet,    daß    Staat und Regierung sie im Stich ließen und die Sozialprogramme       einschränkten. Wenn ein Junge mit acht Jahren schon mit einer       nordamerikanischen Heeres-MP umzugehen weiß, wird es kompliziert.       Darüber spricht niemand, aber genau das müßte das Hauptthema sein!“ Die       Drogenprobleme und das Ausmaß des organisierten Verbrechens       herunterzuspielen, ist für sie „scheinheilig“.<br />
Alba Zaluar, Brasiliens führende Gewaltexpertin, sieht inzwischen in den       Slums eine neue tyrannische Kultur feudalistisch-machistischer   Werte     fest installiert &#8211; hingenommen von den Autoritäten des   Staates. Denn   die   Herrschaft des organisierten Verbrechens über Rios   Slums   verhindert  auf  perfide Weise, daß deren BewohnerInnen   politisch für   ihre Rechte   kämpfen. Immer wieder werden engagierte     BürgerrechtlerInnen, die   Selbsthilfegruppen in den Slums leiten und     sich dem Normendiktat der   Gangster nicht beugen wollen, zur     Einschüchterung aller ermordet. Auch   von ehemaligen, vom Trafico     rekrutierten Straßenkinder.<br />
So wollte im September eine 83-jährige Frau nicht mehr akzeptieren, daß       Gangsterkommandos bei Gefahr stets ihr winziges Slum-Grundstück       passierten. Sie diskutierte mit den Banditen. Eines Nachts wurde sie       deshalb von einer Gruppe grausam ermordet. Ein brasilianischer   Bekannter     wohnt unglücklicherweise nur wenige Schritte von einem       Kommando-Treffpunkt entfernt. Er muß mitansehen, wie dort Kinder,       Jugendliche und Erwachsene gefoltert, gekreuzigt, mit Schüssen       durchsiebt werden. Mehrfach feuerten Jugendliche unter Drogeneinfluß in       seine Haustür, und hätten die zwei kleinen Söhne treffen können.  Die      Kids tragen übrigens bevorzugt deutsche G-3 &#8211; und  schweizerische      Sig-Sauer-Sturmgewehre. Weil diese eine besonders  große Reichweite      haben, werden immer mehr Stadtbewohner durch  verirrte Kugeln getötet      oder verwundet.<br />
In Rio ist die Gewöhnung an diese tägliche Barbarei die Regel &#8211; in       Deutschland dagegen, so scheint es, haben nur wenige die Entwicklungen       der letzten Jahre und deren politische Dimension zur Kenntnis    genommen.    Andere wollen sie nicht wahrnehmen. Sie müßten sich sonst    von ihren    liebgewordenen Brasilien-Klischees trennen.</p>
<h1>Vier zu drei gegen José Rainha</h1>
<h2>26 Jahre wegen “Beihilfe zum Doppelmord” &#8211; Brasiliens Justiz in Hochform</h2>
<p>In  einem 17stündigen Prozeß wurde der Führer der brasilianischen       Landlosenbewe­gung MST José Rainha zu 26 Jahren und sechs Mona­ten  Haft      wegen angeblicher Beteiligung an einem Doppelmord ver­urteilt.  Mit    vier   zu drei Stimmen befand die Jury den 36jährigen für  schuldig,    obwohl  der  zur Tatzeit 1000 Kilometer vom Tatort entfernt  war.</p>
<p>Lange vor dem  Prozeß gegen den populärsten, cha­ris­­ma­tischsten      Land­lo­senführer  kün­digte amnesty inter­national an, daß es im      Ver­fahren nicht mit  rechten Dingen zuge­hen wird. Aber die bösen      Erwartun­gen wurden noch  übertroffen. Der 36jährige José Rainha      er­hielt im Juni 26 Jahre und  sechs Mo­nate Haft wegen angeblicher      Be­tei­li­gung an einem  Doppel­mord, der 1989 im Bundesstaat Es­pírito      Santo began­gen wurde.  Amnesty in­ternational prote­stierte    um­ge­hend   und erklärte Rainha für  un­schul­dig: Das Ur­teil erinnere    an   Dik­taturzeiten. Bleibe es auch  beim zweiten Verfahren im    Sep­tem­ber   bei die­sem Strafmaß, wer­de er  zum po­litischen    Ge­fan­ge­nen erklärt   und ai rund um den Erd­ball für  seine    Freilassung mo­bilisie­ren.  Nicht  einmal die juristi­schen     Mindest­regeln seien im Prozeß  einge­halten  worden, kri­tisierte ai:     Weder durch Be­wei­se noch durch   Zeu­gen­aus­sa­gen konnte bestätigt     werden, daß Rainha am Tat­ort  war.  Im Ge­gen­teil gibt es   Nach­weise,   daß er sich tausend Kilometer   entfernt auf­gehalten hat.   Mit dem   Ge­richts­verfahren sollte viel  mehr  die   Land­lo­senbewe­gung MST   ein­ge­schüchtert werden, die zur     zweit­wichtigsten Stimme der   Op­posi­tion geworden ist.<br />
Auch die katholi­sche Kirche Bra­sili­ens, in der Rainha seine       po­litische Laufbahn begann, steht weiterhin zu ihm und unter­strich,       daß den 922 Morden an Bau­erngewerkschaftlerInnen, kirch­li­chen       Mit­arbeiterInnen, Landlo­sen, Kleinbau­ern und Klein­bäue­rinnen von       1990 bis 1995 nur 47 Ge­richtsverfahren und nur fünf verurteilte  Täter      ge­gen­über­stehen, von denen zwei aus dem Ge­fängnis flohen.</p>
<p>Im Visier: Das MST</p>
<p>Daß Rainha noch lebt, grenzt fast an ein Wunder: Seit 1987 verfolgt      ihn  die berüchtigte To­des­schwadron Escuderie Le Cocq seines      Heimatstaa­tes  Espí­rito Santo, in dem er als Land­arbei­tersohn      aufwuchs. Rainha  ent­ging Hinterhal­ten, überlebte Mord­anschläge und      konnte nur ein­mal  durch Schüsse verwun­det wer­den. Zwei seiner   engen    Freun­de, Pfarrer  Gabriel Maire und Gewerk­schaftsführer Edson    Ra­mos,   dage­gen star­ben  1988 im Ku­gelha­gel der Pistole­ros.<br />
Ein Jahr später kam es zu ei­nem Schußwechsel zwi­schen  ei­nem       Groß­grundbesitzer, sei­nem ihn begleitenden Militärpolizi­sten und       einer Gruppe von Land­lo­sen. “In Wahrheit vertei­digten sich die Sem       Terra, die Landlo­sen, gegen jenen Fa­zendero, der ein Blutbad       anrich­ten wollte.” meint Anwalt Os­mar Barcellos. Zeu­gen wollen Rainha       bei der Schießerei gese­hen ha­ben, be­schreiben ihn als ziemlich      dick,  mit rundem Ge­sicht und ka­sta­ni­en­farbigen Haa­ren. Rainha   ist     je­doch geradezu dürre, hat ein längli­ches Gesicht und  schwarze     Haare.  Und vor allem wurde er zur Tatzeit nicht nur von  zwei      Lo­kalparlamentariern, sondern auch einem Obersten der       Mi­li­tär­po­li­zei des nordöstlichen Bun­des­staates Ceará gesehen.       Beim Prozeß wurden aber weder Zeu­gen der Anklage noch der       Ver­tei­digung angehört. Die laut Nach­rich­tenmagazin Veja       gra­vierendste Verur­teilung einer brasi­lianischen       Führungspersön­lich­keit seit der Rückkehr zur Demo­kratie wird deshalb       von zahl­reichen Ju­risten und Krimi­nalisten des Landes als      schlech­ter  Witz bezeichnet, die Strafe als “absurd”. Auch das      Pastoral­büro für  Landange­legenheiten der Bi­schofskonferenz      kritisierte, daß mit dem  Schauprozeß nicht Rainha, son­dern die      ge­samte Landlosenbewegung  ge­troffen wer­den sollte. In vielen Medien      da­gegen wurde das Urteil  einsei­tig darge­stellt und sogar  begrüßt:     das MST also doch die Bande  von Mör­dern, ge­walttätigen  Ge­sellen   und   Gesetzesbre­chern, wie die  mäch­ti­gen  Großgrundbe­sitzer im­mer     be­haupten?<br />
Kä­me Rainha tatsächlich hin­ter Gitter, wäre das für das MST ein herber       Verlust. Niemand sonst hat in Brasi­lien so viele Be­setzungen       brachliegender La­ti­fundien mit durchgeführt, hat so große  Erfahrungen      und kennt Bra­silien und die Landlosen­basis so gut. An  die zwanzig      Prozesse wurden gegen Rainha geführt, etwa 50  Untersuchungsverfahren      ge­gen ihn ein­geleitet &#8211; ohne Er­folg.  Hinter Gittern saß er  bereits     mehrfach, interna­tionale Proteste  führ­ten jedoch stets zu  seiner     Frei­lassung.<br />
Ist Rainha nur eine Art MST-Pro­fi-Funktionär? Er be­sitzt vier Hektar       im Hinterland des Bun­des­staates Sâo Paulo, pflanzt Pap­rika, Mais,       Tomaten und Me­lo­nen, und gehört zu einer Asso­cia­çao  comuni­taria   mit    16 Fa­mi­li­en. Von der bra­silianischen  Zeit­schrift Imprensa   nach    seiner Schul­bildung gefragt, antwortete  er: “Ich war nie in  der   Schule.   Le­sen und Schreiben habe ich mir  mit fünfzehn zuhause    beige­bracht.   Wir waren eben ver­dammt arm,  meine Brü­der    ar­bei­te­ten auf dem Feld,   um zu Über­le­ben. … Ich  lese gerne. Von    Frei Betto kenne ich fast   alle Bücher &#8211; der ist  mein Freund.”</p>
<h1>PC Farias: Tangotänzer und Mafioso</h1>
<h2>Brasiliens Justiz muß Mord an “Grauer Eminenz” wieder aufrollen</h2>
<p>Unter  dem Druck von Gerichtsmedizinern, Kriminalisten und der      Öffentlichkeit  sieht sich Brasiliens Justiz gezwungen, den Mord an      Paulo Cesar Farias,  Symbolfigur für Korruption in Politik und      Wirtschaft, erneut zu  untersuchen. Die bislang verbreitete offi­zielle      Tatversion ist nicht  mehr haltbar.</p>
<p>Mit der finanziel­len Unter­stützung des  Multimillionärs Paulo Cesar      Farias­, im Volks­mund PC,  gewann Collor de  Mello 1989 die      Präsident­schaftswahlen. Aber auch nach der Wahl  ver­sorgte PC seinen      Präsidenten, der 1992 wegen Korrup­tion und  Machtmiß­brauch seines      Am­tes enthoben wurde, mit reich­lich Geld (siehe  LN 222). “Wegen      Mangels an Be­weisen” 1994 in ei­nem offen­sicht­lich  politisch      motivier­ten Kor­ruptionspro­zeß frei­ge­spro­chen, lebt  Collor heute      in Miami. PC be­kam sieben Jah­re, die er größtenteils  höchst      kom­fortabel im of­fe­nen Straf­vollzug von Ma­ceio / Alagoas   absaß.      Damit könnte die Geschichte ein Ende haben.</p>
<p>PCs Comeback</p>
<p>Als ihn 1996 in seiner Wo­chenendvilla im Nord­oststaat Ala­goas der       tödli­che Schuß traf, hatte PC Farias gerade sein poli­tisches       Co­meback, die Gründung einer Tageszeitung angekündigt. Der zu­ständige       Po­lizeichef gab noch am selben Tag bekannt, der fünfzigjährige       kahl­köpfig-char­man­te Tangotän­zer sei wegen Be­ziehungspro­ble­men       von seiner Freundin Suzana Mar­colino er­schossen wor­den, die       anschlie­ßend an seiner Seite Selbst­mord be­gangen habe. &#8211; Spott und       Iro­nie war der Tenor von Brasiliens Leitar­tikeln. Als Tat­motiv   wurde     allgemein Quei­ma de Archivo, die Vernichtung von Archiven     angenom­men,   da PC exzellenter Kenner der brasi­lianischen     Kor­ruptionsme­chanismen   war und streng­gehütete Geheim­nisse der     jünge­ren Politik mit ins  Grab  nahm. Zur allgemei­nen Ver­blüf­fung     be­stätigte zwei Mo­nate  später der  bis dahin landes­weit     hoch­ange­sehene Gerichts­me­di­zi­ner  Badan  Palhares nach vor Ort     an­gestell­ten Untersu­chungen die  Ver­sion des  Polizei­chefs. Für die     Re­gie­rung schien der Fall damit  er­le­digt.<br />
Von Anfang an hatte der ala­goanische Gerichtsmedi­ziner und       Militärpolizei­oberst George San­guinette mit einem hohen Maß an       Zivil­courage öffentlich auf Un­gereimtheiten bei dem Mord       hin­ge­wiesen. Seine ermit­telnden Kol­legen würden von “oben”       ge­wal­tig unter Druck ge­setzt, bei dem Verbrechen han­dele es sich um       einen Doppel­mord. Sangui­nette erhielt da­raufhin Mord­droh­ungen    und    wurde we­gen seiner Aufmüpfig­eit zeit­weise unter Haus­arrest      gestellt.  Der Oberst ließ sich nicht ein­schüch­tern, wies   über­zeugend    grobe  Er­mitt­lungs­fehler nach, und ver­öf­fent­lichte   darüber  sogar   ein  Buch. Die Untersu­chungen wur­den schließlich     wiederaufge­nom­men.  Die  jüng­ste defini­tive Ex­per­tise vom Mai     macht die bis­he­rige   offizielle Version zu Ma­ku­la­tur. Suzana     Marco­lino konn­te nicht auf   PC geschossen und sich danach in der     beschrie­be­nen Weise umge­bracht   haben — ge­mäß der zu­ständigen     Staats­an­wäl­tin weisen die Indi­zien   nun­mehr auf Dop­pelmord hin.     Als PC und dessen Freundin be­reits tot   waren, wur­den  nach­weis­lich    Te­lefongesprä­che mit der   Wo­chen­endvilla  ge­führt. Die Lei­chen    “entdeckte” man aber erst rund   vier Stunden  später.</p>
<p>Zivilcourage eines Gerichtsmediziners</p>
<p>Laut Sanguinetti steht die Ma­fia von Alagoas hinter der Tat.       Mitt­lerweile wurden auch Ver­bin­dungen PCs zur italienischen Mafia       nachgewiesen. Ein Partner soll in Geldwäsche, Drogen und Waf­fenhandel       verwickelt sein. Zwei Kinder von PC stu­dierten auf einem       Privatgymnasium der Schweiz, wo die ita­lienische Po­li­zei vier Konten       des Er­mordeten aus­machen konnte. Auf diesen und sechs weiteren     Konten   in den USA, den Niederlanden und Uruguay hatte PC über sechs     Millionen   Dollar de­poniert: Ein Bruch­teil seines Vermögens.<br />
PC Farias eigener Einschät­zung nach säßen bei strenge­ren Ge­setzen       gegen Korruption im Wahl­prozeß &#8211; wie zum Beispiel in Italien &#8211; die       Politiker, die Bau­un­ternehmer und Bankiers des Landes allesamt  hinter      Git­tern. Und er muß es wohl am be­sten wis­sen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Würden Sie Ihr Kind “Hitler” nennen?</p>
<p>Antonio Callade, der auch in Deutschland und Österreich viel­verlegte       brasi­lianische Roman­cier, stau­nte nicht schlecht, als er bei  der      Pre­miere eines seiner Stücke im Teatro Ziembinski von Rio de   Janeiro     auf den Mosaik­fußboden schaute: auf über zehn Metern Länge   ein     Ha­kenkreuz nach dem an­deren kunstvoll aufge­reiht, saubere       Handwerksarbeit aus den 30er und 40er Jahren. Seit das alte Haus 1985       von ei­nem Schauspieler er­worben und in ein Theater umgewan­delt    worden    war, hatte nie­mand An­stoß an der auch vom angrenzenden     öffentli­chen   Platz deutlich erkennba­ren Haken­kreuz­or­na­men­tik     genommen.<br />
Obwohl in den brasiliani­schen Zeitungen häufig über       Hakenkreuz­schmierereien in Deutschland und anderen eu­ropäischen       Län­dern sowie über die entsprechen­den Proteste jü­discher       Organisa­tionen be­richtet wird, verkau­fen Straßenhändler in Rio oder       Sâo Paulo sogar nach­produzierte Me­tall-Erinne­rungsplaketten an  den      “Gautag der Bayrischen Ost­mark, Pfingsten 1933 in  Regens­burg”,   darauf    das Ha­kenkreuz unter’m Reichsad­ler. Bis  heute tragen nicht   wenige    Brasilianer den Vor­namen Hitler &#8211; die  Eltern wa­ren eben   Bewunderer  des   Naziführers. Richter Hitler  Canta­lice läßt einen      Parlaments­abgeordneten we­gen Autoraubs  verhaften &#8211; und als die      Insassen einer total überfüllten  Haftanstalt re­voltieren, behält      Polizei­chef Hitler Mussolini  Pacheco kühlen Kopf, führt persönlich die      Verhand­lungen über  Geiselfreilassun­gen. Weiße Hitler sitzen in      Universitätshörsälen,  schwarze Hitler hausen in Slums der      Sklavennachfah­ren. “Hitler”  steht auch auf Straßenschildern: In der      Stadt Barra do Bugres  befindet sich das Hospital in der “Avenida Hitler      Sansâo”. Auch der  Vor­nahme “Rommel” ist sehr häufig.<br />
Viele Juden flüchteten vor der drohenden Verfolgung und Ermordung auch       nach Brasilien &#8211; die den Deutschen aus der Nazizeit bekannte üble       Verunglimpfung der jü­dischen Minderheit ist jedoch bis heute selbst  in      Wörterbü­chern und Lexika beibehalten worden &#8211; trotz   entsprechen­der     Proteste. Ver­gangenes Jahr hat erstmals auch die   jü­dische     Weltorganisation B’NAT B’RITH scharf ver­urteilt, daß   sogar im     wichtig­sten brasilianischen Nach­schlagwerk Aureliano der   Jude als     “schlechter Mensch, Geizhals, Habgieriger, Wu­cherer”   definiert bzw.     charakteri­siert wird.</p>
<h1>Megaescândalo</h1>
<h2>Gesprächsmitschnitte weisen auf massiven Stimmenkauf im Kongreß hin, Nutznießer: Staatschef Cardoso</h2>
<p>Der  Präsident will wiedergewählt werden. Die entsprechende       Verfassungsänderung kam Ende Januar nur mittels Stimmenkauf und andere       Machenschaften durchs Par­lament &#8211; sagten damals Kirche, Opposition    und    Medien. Doch niemand konnte es be­weisen. Jetzt liegen       Gesprächsmitschnitte vor, denen zufolge Cardosos rechte Hand,       Kommuni­kationsminister Sergio Motta, den Stimmenkauf veranlaßte. Eine       un­bekannte Zahl von Abgeordneten erhielt demnach jeweils  umgerechnet    an   die 300.000 DM in bar. Cardoso war noch nie so in  der  Bredouille.</p>
<p>Was  Brasiliens größte Quali­tätszeitung, die Folha de Sâo Paulo,      Mitte Mai  abdruckte, schlug ein wie eine Bombe: Zwei zur Rechtspartei      PFL der  Re­gierungsallianz zählende Kon­greß­abgeordnete er­läutern      klar und  unzwei­deutig eine groß­an­ge­leg­te  Stimmenkaufopera­tion.     Car­dosos  In­tim­freund Sergio Motta von der  So­zi­aldemokrati­schen     Partei (PSDB)  habe veranlaßt, daß über die  PFL-Gou­ver­neu­re der     Teil­staaten Acre  und Ama­zonas  um­gerechnet rund 300.000 DM in bar &#8211;     oder sogar noch viel  mehr &#8211;  an Parlamentarier aus­gezahlt wurde,  damit    sie Ende Januar für  die  Wie­derwahl-Novelle vo­tie­rten. Der    Abstimmung  war von der   Mitte-Rechts-Regierung al­ler­größte  Be­deutung    bei­ge­mes­sen  wor­den.<br />
Überraschend hatte eine große Zahl von Abgeord­neten, die die       Ver­fas­sungsänderung stets öf­fent­lich ablehnten, dann doch der       No­velle zuge­stimmt. In den ab­ge­druckten Gesprächsmitschnit­ten       wer­den fünf bestochene De­pu­tados aus Acre nament­lich genannt, doch       weit mehr sollen Sum­men zwischen 200.000 und 300.000 Reais   er­hal­ten     haben. Diese bezeichen die Darstel­lungen als falsch und   absurd. Die     PFL, stärkster Partner Cardosos, schloß indessen sofort   jene zwei     Acre-Abgeordneten aus der Par­tei aus, die den  Stimmenkauf  erläuterten     und selber Geld er­hielten. Mit anderen  Worten: Beide  werden als     geständig ange­sehen, die Mitschnitte  somit als  authentisch be­trachtet.     Wa­rum nur diese beiden und  nicht die  an­deren Deputados &#8211; die zwei     Gouverneure und der  Mi­nis­ter?, fragt  sich alle Welt. Die in     Folha-Kommentaren  gege­be­ne Antwort:  Entläßt Cardoso Mi­ni­ster Motta,     wie sogar die  PFL-Spit­ze  empfiehlt, gesteht er auch seine eigene    Schuld  ein &#8211;  und dann ist  alles möglich. Erinnert sei hier an das      Col­lor-Im­peach­ment von  1992.</p>
<p>Kurse der Stimmenbörse</p>
<p>Motta, der mit Cardoso eine Großfarm betreibt, ist in einer heiklen       Situation. Vorwürfe, daß er als Hauptorganisator des Stimmenkaufs       fungiert, er­hob sogar Paulo Maluf, Führer der nicht zur Re­gierung       gehörenden Rechtspartei PPD. Deren Kon­greßabgeordneter Jair  Bolsonari      beschrieb, wie es am Tage der Abstimmung im Januar in den       Kon­greßkorridoren zuging: Wie bei Geschäftsverhandlungen auf  ei­ner      Stimmenbörse. Am Mor­gen wurde ein Votum noch für 200.000  Reais      ge­handelt, weil die Regierung nicht sicher war, ob die       Verfassungsänderung pas­sieren würde. Einige Parla­men­ta­rier       verlangten sogar 300.000 Re­ais. Kurz vor der Ab­stimmung glaub­te die       Regierung an ihren Sieg und ging deshalb mit dem Kurs herunter,   zahlte     nur noch 50.000 Reais. “Ich weiß nicht, wer Stimmen an-       bezie­hungs­wei­se ver­kaufte, doch den Kauf und Verkauf gab es       tatsächlich.”<br />
Die Cardoso-Regierung hat seit dem Amtsantritt eine Reihe von       parlamenta­rischen Untersu­chungs­ausschüssen verhin­dert, die ihr       hätten gefährlich wer­den kön­nen. Zwar bekam die Oppo­si­tion die       nötigen Unter­schriften der Abgeordneten zusammen, oh­ne die ein       Ausschuß nicht ge­bil­det werden kann. PFL und PSDB entsandten je­doch       nicht die vor­geschriebenen Repräsen­tanten &#8211; und damit war die       Untersuchung ganz “demokra­tisch” blockiert.<br />
Nach dem Abdruck der Ge­sprächs­mitschnitte hatte die Op­po­si­tion die       Unterschrif­tenliste rasch komplett &#8211; auf Anwei­sung Cardosos  mußten      indessen PFL- und PSDB-Abgeordnete ihre Unterschriften   zurückziehen.  Es    wurde öffentlich spekuliert, wieviel Reais sich die   Regierung die     Rückzieher wohl habe kosten las­sen &#8211; wieder 200.000   pro Kopf?<br />
Brasiliens Bischofskon­ferenz CNBB hat den Me­ga­es­cândalo nicht       kommentiert, sie verwies nur auf ein jüngst veröffent­lich­tes       CNBB-Dokument, in dem die Re­gie­rung der ak­tiven Kor­rup­tion       beschul­digt wird. Im Bezug auf die Wiederwahlno­velle heißt es, die       Regierung be­sorge sich bei für sie interessan­ten Vor­lagen die   nötigen     Stim­men ohne Skrupel. Cardosos Allianzpartner PFL, der den       Vizepräsidenten stellt, ist gemäß Un­ter­suchungen und   Zeugenaus­sa­gen     bereits seit langem in Wahlstimmenkauf ver­wickelt.   Im archai­schen     Nord­osten, so Anwälte ge­gen­über den   La­tein­a­me­rika Nach­richten,     sei all­ge­mein be­kannt, daß der   deutsch­stäm­mige PFL-Chef Jor­ge     Born­hau­sen mit prall­ge­füll­tem   Geld­koffer he­rum­rei­se,  Politiker    besteche und den Stim­menkauf   organi­sie­re. Born­hau­sen  ist   Mitgründer  der einstigen   Militärdiktatur-Par­tei Arena. Cardosos  Vize   Marco  Ma­ciel gehörte   ebenfalls zur Are­na und zählte zu den    ak­tiv­sten  Unter­stüt­zern   der Folter­ge­ne­räle.</p>
<p>Alte Kameraden</p>
<p>Die PFL stand an der Seite Präsident Fernando Collor de Mellos, der 1992 wegen Korrup­tion und Machtmißbrauch abge­setzt wurde.<br />
Jener Senhor X, von dem die Fol­ha de Sâo Paulo die Mit­schnitte       erhielt, hat in­zwischen be­tont, weitere Tonbänder zu be­sitzen, auf       denen noch mehr Per­so­nen belastet werden.<br />
Zwei Mitglieder der PSDB-Spitze erklärten interessanter­weise vor der       Veröf­fentlichung der Mitschnitte gegen­über dem Nachrich­tenmagazin       Veja, sie sei­en überzeugt davon, daß der PFL-Gou­verneur von   Amazo­nas     mit der Ab­sicht des Stimmen­kaufs nach Brasi­lia gekommen   sei. Mit     Kof­fern voll Geld sei der Gou­ver­neur in den   Wiederwahl-Pro­zeß     hi­neingegangen. Warum stell­te die   Cardoso-Regierung ihn nicht zur     Rede, fragt die Veja.<br />
Gemäß einer neuen Mei­nungs­umfrage führt die Popula­ri­täts­kurve des       Staatschefs nach lan­ger Stabilität erstmals deut­lich nach unten.       Brasiliens Bör­sen reagierten auf die Ver­öff­ent­li­chung der  ersten,      brisanten Mit­schnit­te in der Folha am 13. Mai so­fort mit    Kursabfall.    Die Echt­heit der Mitschnitte wurde am 20. Mai  bestätigt.   Je­ne zwei    Ab­ge­ordnete, die den Wortlaut des Ab­drucks   bestritten,  ste­hen bös’    da. Ganz zu schwei­gen von den an­deren   Ver­wickelten.</p>
<h1>Lebendige Fackeln</h1>
<h2>Immer häufiger werden Wohnungslose im Schlaf angezündet</h2>
<p>Sie  hatten angenommen es sei nur ein Bettler, verteidigten sich die      fünf  jungen Tä­ter, die in Brasilia das schlafende Oberhaupt der       Pataxó-Indianer Galdino Jesus dos Santos an­zün­deten. Der Fall  erregte      gerade deshalb Aufmerksamkeit, weil es sich um einen  In­digena     handelte,  reiht sich jedoch ein in die zunehmende Gewalt  gegen     Woh­nungs­lo­se.  Die Täter kommen meist aus der Mittel- und      Oberschicht.</p>
<p>Die  Avenida Rio Branco, ein­stige Prachtstraße Rio de Janei­ros,      bietet  nachts ein deprimie­rendes Bild. Weil seit 1995 in­folge von       neoliberalen Regie­rungsprogrammen die Arbeitslo­sigkeit steil  an­stieg      und Sozialein­richtungen schlossen, lie­gen so viele  Obdachlose,      Bettler, psy­chisch Kranke und Stra­ßenkinder wie  selten zuvor      aufgereiht ne­beneinander auf dem Bürger­steig; nicht  wenige nutzen als      Unterlage oder zum Zudecken ledig­lich  Zeitungs­pa­pier oder Pappe.      Neuerdings hat ein Großteil von ihnen  Angst, Op­fer jener   Brandattacken    zu werden, die sich auch in Sâo  Pau­lo und selbst in   der Haupt­stadt    Brasilia häu­fen: Nur  Schrit­te von der Ave­nida Rio   Branco ent­fernt,    über­goß  vormittags eine gut­geklei­dete Frau  einen  sit­zen­den  Bettler   mit  reich­lich Al­ko­hol, warf zy­nisch  lachend  ein  bren­nendes    Streichholz auf ihn. Und ver­schwand im   Men­schen­ge­wühl,  während  der   Mann die Flammen zu er­sticken suchte.   Dreißig Pro­zent  der  Haut   ver­brann­ten, derzeit liegt er in ei­nem   öffentlichen   Hospital der   Sie­ben-Millionen-Stadt, das pro Mo­nat   mindestens zwei   woh­nungs­lose   Brandopfer behandelt. Oft kommt   in­dessen jede  Hilfe zu  spät, wie die   fast täglich veröf­fentlichten   Fotos von  ver­kohlten  Leichen bewei­sen.<br />
Ivan Bertanha, Leiter einer Hospi­talabteilung für Verbren­nungen in Sâo       Paulo, betont, daß die Eingelieferten fast nie  ge­richtsverwertbare      Angaben lie­fern können: “Sie sagen, daß sie  in Flammen stehend      aufge­wacht sind und keine Verdächtigen ge­sehen  haben.”      Pataxó-Häupt­ling Jesus dos Santos verbrannte in Brasilia  lebendig,      nachdem nicht weniger als zwei Liter Alkohol über ihn  ausge­gossen      worden waren. Die in­zwischen gefaßten fünf Täter aus  Elitefamilien      ver­teidigten mit dem Argu­ment, sie hätten ihn “nur”  für einen Bettler      gehalten. Für regierungskriti­sche  Men­schenrechtler und  So­ziolo­gen     spricht dieser Satz Bände.  Her­bert de Souza Betinho,  Füh­rer der     natio­nalen Kampagne ge­gen  Hunger und für  Bürger­rechte, nennt das     Handeln der jungen Männer  einen Hinweis  “auf den Grad der Degenerierung     in be­stimmten  höheren Schich­ten  der brasilianischen Gesellschaft.”     Helio  Bi­cudo, enger Mitarbeiter  des Kardinals von Sâo Paulo und      Kongreßabgeordneter der  Ar­bei­ter­partei PT, konstatiert, die      bra­si­lianische Gesellschaft  ent­wür­dige die Armen und bana­li­sie­re      das Leben. Der angesehene  So­zi­al­wissenschaft­ler und  The­ra­peut     Ju­randir Freire Costa  bringt so­gar die  Globali­sierung mit ins  Spiel:    Junge Männer, wie  jene fünf von  Bra­silia, kennen die rei­che  “Erste    Welt” sehr gut  und glau­ben,  eher per Zufall in Bra­si­li­en  zu le­ben.    Widerwillig  sind sie  dort mit einer Mehrheit von  “Häß­lichen, Armen,    Zahn­losen  und  Nicht-Weißen” konfrontiert,  ana­ly­siert Co­sta weiter.    Eine  Art  von Umgang mit dieser Realität  sei, sie nicht wahrzuneh­men,     eine  andere, diese so­gar physisch zu  eliminieren. “Wir reden viel   über    die Modernisierung Brasili­ens,  doch wenig über die Befrie­dung   der    Gesell­schaft”, sagt Os­car  Vieira, Generalsekretär des      UN-Lateinamerika-Instituts und weist auf  die Straffreiheit hin, von der      besonders die High So­ciety  profitiert. Gemäß neuesten  UNO-An­gaben     werden in Brasi­lien mehr  Menschen durch Feu­er­waffen  getötet als  in    jedem an­deren nicht  durch Krieg gezeich­neten  Land. In Sâo Paulo  kann    die Po­lizei  bestenfalls in zwan­zig  Prozent der Fälle die  Täter    iden­tifizieren,  was nicht bedeu­tet,  daß diese auch verhaftet  werden.</p>
<p>Der neue Sport der Besserbetuchten</p>
<p>Inzwischen wurden sehr un­vollständige Angaben über die Anzahl       wohnungsloser Brand­op­fer veröffentlicht. Allein in der Haupt­stadt       Brasilia sind seit 1988 minde­stens 29 Bettler an­ge­zün­det wor­den.   In     Sâo Paulo und Rio sind mehrere Woh­nungs­lose pro Mo­nat   betroffen.     Brand­attacken sind jedoch nicht alles: So gehört es in   den  ge­nannten    drei Städten zum ma­ka­bren Sport Besserbe­tuchter,   etwa  nach der  Disco   vom Wagen aus auf schlafende Woh­nungslose zu    schießen. Auch ein    Polizeiof­fi­zier Rios pflegte, gerichtlichen    Zeu­gen­aus­sagen von  1994   zu­fol­ge, seine Waffen nachts an    Bett­lern zu te­sten.<br />
Schließlich wurden 1990 in der Stadt Matupá drei arbeitslose       Landarbeiter, die ver­sucht hat­ten, eine Fazenda zu über­fallen, in       Anwesenheit von Po­li­zisten und einem Politiker auf offener Straße       lebendig ver­brannt: das von einem Amateur gedrehte Vi­deo der Untat       über­gab die katho­lische Kirche inter­nationalen       Men­schen­rechtsorga­ni­sa­tionen. 22 Personen wurden zwar ange­klagt &#8211;       zu einer Bestra­fung ist es aber bis heute nicht gekommen.<br />
Wegen des spektakulären Brand­an­schlags auf Galdino Je­sus dos Santos       interessiert sich die brasilianische Öf­fentlichkeit auf einmal für    das    Leben der Pa­ta­xó. Nach Angaben der Kir­che wur­den in den    letzten    Jah­ren in Südbahia 24 Pataxó-Indios von Pis­toleros der       Großgrundbe­sit­zer oder diesen selbst erschos­sen, 47 über­lebten       Mordver­su­che, 48 In­dios starben wegen un­ter­lassener  Hil­feleistung.<br />
Ein Großteil Südbahias war ursprünglich Pataxó-Land. Doch vor und       wäh­rend der Militärdik­tatur legten Latifundistas im Stam­mesgebiet       Ka­kao­farmen an, von denen auch große interna­ti­o­na­le       Schokola­denmarken ihren Roh­stoff bezie­hen. Vor Gericht streiten die       Pa­taxó seit 15 Jahren um die Rück­gabe von etwa 36.000 Hektar &#8211; 788       Hektar waren ihnen zwar von der Justiz zugespro­chen, de facto  aber   nie    übergeben worden. Der Stamm nutzt jetzt die Gunst der  Stunde:  Zur     Beerdi­gung von Häuptling Je­sus dos Santos kamen  TV-Teams,  Presse  und    so­gar der Chef der staatli­chen  Indianer­schutz­behörde  FUNAI,  Julio    Gei­ger. Nach der Beisetzung  durf­ten weder er noch die   Jour­na­listen    das Reservat verlassen,  viel­mehr wurden sie   gezwun­gen, die Pataxó  beim   Be­setzen von vier  benach­bar­ten   Kakaofarmen zu be­glei­ten.  Umringt   von Indios mit  Fe­der-Kokarden,   Wurfspies­sen, Pfeil und  Bogen, mußte   Gei­ger  grimmigen Blickes als   erster das aufge­brochene  Farm­tor jenes    Groß­grundbesitzers   durch­schrei­ten, der die Pataxó am  meisten    ter­ro­risiert &#8211; während   diese auf­paß­ten, daß die Szene für  die    TV-Abendnachrichten auch   or­dent­lich gefilmt wurde. Erst  nach­dem  das   Gebiet ohne Ge­walt und   Zwi­schen­fälle be­setzt wor­den  war,  ließen sie   den FU­NAI-Chef  und  den Me­dien­troß von dannen  zie­hen.</p>
<h1>Terror, Lügen und Videoaufnahmen</h1>
<h2>Kontroverse um Polizeiübergriffe in Sâo Paulo</h2>
<p>Die  Aufnahmen gehen um die Welt: Polizisten errichten eine      Straßensperre  und ter­rorisieren vorbeikommende PassantInnen. Niemand      wehrt sich: aus  Angst, er­schossen zu werden. Der Präsident ist      international entrüstet  und die heimischen Intellektuellen schweigen.</p>
<p>Zehn  Militärpolizisten Sâo Paulos machen sich einen sadi­stischen      Spaß  daraus, in einem Slum alle paar Tage eine Stras­sensperre zu      errichten  und zu­fällig vorbeikommende Bewoh­nerInnen auf brutalste  Art     zu  foltern, mit Hartholzstücken blu­tig zu schlagen und   auszurauben.    Ein  völlig unschuldiger Mann wird vor aller Augen   erschossen, ein    anderer  schwer verwundet.<br />
Wer in brasilianischen Elendsvierteln lebt oder dort So­zial- und       Menschen­rechts­arbeit betreibt, weiß, daß Derartiges seit       Diktaturzeiten ab­solut nor­mal und alltäglich ist. Der jüng­ste Fall       von Polizeiter­ror erregt indessen enormes Auf­sehen, weil jemand gut       versteckt tagelang al­les filmt, das Video schließlich nicht nur  im      brasilia­nischen, son­dern auch im nord­ame­ri­ka­ni­schen,    europäischen    und asiati­schen Fernsehen ge­zeigt wird.<br />
Sâo Paulos Kardinal Evaristo Arns und seine Bischöfe und Pa­dres       protestieren vehement, stel­len nicht an­ders als amnesty in­ternational       (ai) und Human Rights Watch klar, daß die Greu­eltaten nicht       überra­schen. In ganz Brasilien würden die Men­schenrechte von der       Mi­litär­po­li­zei gravierend verletzt, Opfer seien stets Angehörige der       unter­privilegierten Schichten, An­zeigen fruchteten gewöhnlich      nichts.<br />
Der neue Fall zeigt dies ex­emplarisch. Zwei der zehn Militärpolizisten       gelten als Mit­glieder einer Todesschwa­dron, die in jüngster Zeit       minde­stens dreizehn Menschen ermor­det hat. Fünf Beamte standen       be­reits we­gen acht Morden sowie Mord­ver­suchen und schwerer       Körper­verletzung unter Anklage, die Verfahren wurden, wie fast durchweg       üblich, eingestellt. Ganz offenkundig unter dem Druck der Medien   und     der Ent­rüstung im Ausland wurden in­zwischen alle zehn    Tatbeteiligten    verhaftet &#8211; die Mitte-Rechts-Re­gierung instruierte in    Windeseile  auch   die Botschaften in Bonn, Bern und Wien, wie zu    reagieren ist.</p>
<p>Scheinheiligkeit und fragwürdige Aufregung</p>
<p>Ricardo Ballestreri, Präsident der brasilianischen ai-Sektion, mag       ebensowenig wie die Kirche in den jetzt von den Medien ge­schürten   Chor     der Entrüstung einstimmen, wirft der Gesell­schaft   Scheinheiligkeit    vor.  Bei jenen, die sich über Polizeibru­talität   aufregen, handelt es    sich  ihm zufolge um dieselben, die mehr Gewalt   bei der    Verbre­chensbekämpfung  und auch die Todesstrafe verlangen.   ai hatte wie    die Erzdiözese Sâo  Paulos bereits vielfach   angeprangert, daß die   “High  Society” und auch  die Mittelschicht in   Lateinameri­kas erstem    Wirtschaftsstandort  Greueltaten gegen   Slumbewoh­nerInnen schlichtweg    ignorier­ten. In  Brasilien, so ai auf   An­frage, gebe es ein Kontingent    von Personen,  deren Folterung   absurderweise als sozial  gerecht­fertigt   angesehen  werde. Unter der   Folter hatten erst  kürzlich neun Männer  der   Unterschicht gestanden,   ein Nobellokal  über­fallen und dabei zwei  Gäste   er­schossen zu   haben.  Glücklicher­weise fand man eher durch  Zu­fall  die  wahren   Täter mit  der Beute, die Neun bleiben dennoch für  ihr Leben     gezeichnet.</p>
<p>“Beifall” für Todesschwadrone</p>
<p>Cecilia Coimbra, couragierte Präsidentin der brasilianischen       Menschenrechtsorganisation “Nie mehr Folter”, erinnert jetzt daran, daß       die sich in Sâo Paulo häufenden chacinas, Blut­bäder, sowie andere       Aktionen der To­desschwadronen von sehr vie­len BrasilianerInnen  mit      “Beifall” aufgenommen werden. Nach der Ausstrahlung des   Amateurvideos     sei zu hoffen, daß es nie mehr zu derartigem Applaus   komme. Ju­randir     Freire Cos­ta, Therapeut und Direktor des Instituts   für  So­zialmedizin    an der Universität von Rio, teilt diesen   Optimismus  nicht. Die Mittel-    und Ober­schicht, so Costa, spreche    Slum­bewohne­rInnen den    Gleich­heits­grundsatz ab, definiere sie    quasi als “Nicht-Menschen” und    rea­giere daher mit extremer    Indiffe­renz und Akzeptanz auf jede Art   von  Ge­walt gegen diesen Teil    der Bevölkerung.<br />
Befreiungstheologe Frei Bet­to, enger Mitarbeiter von Kardi­nal Arns,       teilt den Stand­punkt von Costa, zählt den Sozi­alwissenschaftler       außerdem zu den ganz wenigen Mitgliedern der geistig-künstlerischen       Elite Brasiliens, die auf Massaker an Landlosen, Polizeiterror gegen       Arme und von Todesschwadro­nen begangene Morde nicht mit Schweigen       reagieren. Im Ge­spräch sagt Frei Betto, Hunderte von führenden       Intellektuellen Frankreichs oder Italiens prote­stierten in Manifesten       an die Mitte-Rechts-Regierung von Prä­sident Fernando Henrique    Car­doso    gegen all diese Greuel­taten und verlangten energische    Maß­nahmen.   Deren  brasiliani­sche KollegInnen duldeten in­dessen, von    wenigen   Ausnahmen  abge­sehen, die gravierende Ver­letzung der    Menschenrechte in   der  größten Demokratie Latein­amerikas, seien daher    mitschul­dig.<br />
Das Schweigen, so Frei Betto, sei Resultat der Unterstützung jener       Intellektu­ellen für die Cardoso-Regierung und deren neoliberale       Politik. Viele aus der geistigen Elite, die besonders hohes Prestige in       der öffent­lichen Meinung genössen, wür­den von Brasilia mit  Posten,      Po­sitionen und Geldern begün­stigt. Oder klarer  ausgedrückt:      kor­rum­piert. Der Theologe erin­nerte auch daran, daß  viele      In­tel­lek­tuelle, aber auch in Deutschland sehr bekannte       Schrift­steller wie Jorge Amado oder Sänger wie Gil­berto Gil,  Caetano      Veloso, Elba Ramalho und Joâo Bosco, Filme­macher wie  Héctor  Ba­ben­co     sich 1994 in einem Manifest für die Wahl Cardosos   aus­ge­spro­chen     hatten. Positive Aus­nah­me: Chico Buar­que. “Daß   all diese Perso­nen     sich heute passiv ver­halten”, so Frei Betto   weiter, “wird von den     In­tel­lektuellen Eu­ropas na­türlich   be­merkt. Wa­rum prote­stieren     wir, fragt man dort, doch die   Kollegen in Bra­si­lien nicht &#8211; wie steht     es daher um deren   Se­riosität?” Sie sei nicht vorhan­den, fügt der     Theologe hinzu.<br />
Der schwarze Intellektuelle Milton Santos: “Brasiliens       Gei­steswissenschaftler kapitulieren vor der Situation ihres Landes,       nähern sich dem Establishment an.”<br />
Frei Betto wurde während der Diktatur im berüchtigten       Caran­diru-Gefängnis Sâo Paulos ein­gekerkert und gefoltert. 1992 wurde       er vom Gouverneur des Bundesstaats vor Gericht ge­stellt, weil er       Gewalttaten der Militärpolizei öffentlich ange­prangert hatte. Im   selben     Jahr er­schossen Spezialeinheiten jener policia militar in   Carandiru     min­destens 111 Häft­linge.<br />
Zum Lärm um das Amateur­video meint Frei Betto, das bra­silianische       Medienecho werde wie in vorangegangenen Fällen rasch verhallen.<br />
Für Präsident Cardoso kommt der Vorfall dop­pelt ungelegen. Denn Sâo       Paulo mit seinen weit über eintausend deutschen Fir­menfilialen wird   von     einem Gou­ver­neur und en­gem Vertrauten aus des Staats­chefs       Sozial­demo­kra­tischer Par­tei PSDB regiert. Glei­ches trifft auf  den      politisch Haupt­verant­wortlichen des Land­losenmassa­kers von  1996  im     Amazonas­bundesstaat Pará zu &#8211; und auch auf den  Gou­ver­neur Rio  de     Janeiros, wo ein Blut­bad an Minderjährigen dem  an­deren folgt.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Männer des Gesetzes</p>
<p>Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC,<br />
Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da.<br />
Ist ein Polizist ein Verbrecher?<br />
Es gilt das Gesetz des Hundes.<br />
Die Polizei tötet das Volk,<br />
Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.</p>
<p>Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren<br />
Aber sagen können wir nichts,<br />
Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes.<br />
Oh mein Gott, wann werden sie bemerken,<br />
Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet<br />
Angst einzujagen?</p>
<p>Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Männer des Gesetzes</p>
<p>Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC,<br />
Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da.<br />
Ist ein Polizist ein Verbrecher?<br />
Es gilt das Gesetz des Hundes.<br />
Die Polizei tötet das Volk,<br />
Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.</p>
<p>Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren<br />
Aber sagen können wir nichts,<br />
Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes.<br />
Oh mein Gott, wann werden sie bemerken,<br />
Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet<br />
Angst einzujagen?</p>
<p>Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<h1>Die Abwertung des Lebens</h1>
<h2>Die Regierung stoppt die Inflation &#8211; die Spirale der Gewalt dreht sich weiter</h2>
<p>In  der größten Demokratie Lateinamerikas gehören die berüchtigten       “Esquadrôes da Morte” auch über zehn Jahre nach Diktaturende zum    Alltag.    Sie ermorden Kin­der, Jugendliche, Menschenrechtsaktivisten    und    politische Gegner. Unter der Mitte-Rechts-Regierung von    Staatschef    Fernando Henrique Cardoso hat laut ai die Ge­walt stark    zugenommen.</p>
<p>An  einem Februarnachmittag geschieht in Rio de Janeiros Slumgürtel      Baixada  Fluminense erneut, was viele in der Ersten Welt für      unvorstellbar,  unmög­lich halten: Sechs aufgeweckte Jugendliche      zwischen fünfzehn und  siebzehn springen auf einen Linienbus auf und      machen sich zweier  “Vergehen” schuldig: Um nicht bezahlen zu müssen,      pas­sieren sie nicht  das Drehkreuz des Buskassierers sondern  blei­ben,     wie es täglich  unzählige Schüler und Arbeitslose tun, auf  den     hintersten Bänken,  lärmen, trom­meln Disco-Rhythmen. Dem  Kassierer wird     es zu bunt. Er  fordert zwei bewaffnete  Si­cherheitsleute der     Busgesell­schaft auf, die  Jungen zum  Schweigen zu bringen. Der Fah­rer     hält an, die sechs werden  mit  vor­gehaltener Pistole zum Aus­steigen     gezwungen, müssen sich in   einer Reihe auf die Erde knien. Dann  werden    sie kaltblü­tig mit   Kopfschüssen außerge­richt­lich  exekutiert, wie  es   ai und andere   Menschenrechtsor­ga­ni­sa­tio­nen  stets in     Untersu­chungs­be­rich­ten  nennen. Die Mörder un­ter­ziehen  sich, wie     üblich, nicht der Mühe, die  To­ten zu verstecken oder zu   ver­scharren.    Ein Jugendlicher über­lebte  die Schüsse noch eine   halbe Stunde,  hätte   gerettet wer­den können. Doch  niemand der vielen    herbeigelaufenen   Neugie­rigen rührte aus Angst vor  Rache eine  Hand:   Die Killer hatten es   verboten, keiner der Gruppe sollte    davonkommen.</p>
<p>Schlag für Rios Olympia-Bewerbung</p>
<p>Bereits in den 80er Jahren war die Baixeda Fluminense von den      Vereinten  Nationen als gefähr­lichste Stadtzone der Welt einge­stuft      worden &#8211; bis  heute werden hier Morde selten aufgeklärt. Gemäß einer      neuen  Untersu­chung sahen über dreißig Prozent der minderjährigen       Slumbewoh­ner schon einen Mord.<br />
Auch diese Bluttat wäre ge­mäß jüngster Praxis von Öf­fent­lichkeit und       Medien über­gangen worden, wenn nicht das Inter­na­tionale   Olympische     Ko­mitee gerade über die Kandidatur der   Sieben-Millionen-Metropole  am    Zucker­hut für die Spiele 2004   entscheiden würde. In weltweit     verbreiteten Imagekampagnen hatten   Brasiliens Autoritäten für Rio     getrommelt und stets ar­gu­men­tiert,   daß sich Gewalttaten doch     schließlich heute in allen großen  Städten  ereigneten. Die Ner­vo­sität     der Politiker war nach dem  Massaker  groß. Anders als bei   vorangegangenen   Ver­bre­chen dieser  Art mußten  Rios beste   Kriminalisten Tag und Nacht   nach den Tätern  fahnden.  Zeu­gen hatten   sie laut Presse­angaben   zweifelsfrei  erkannt. Einer  ge­hört zu Rios   Munizipal­garde und wird   gemäß der  en­gagier­ten  Staatsanwältin und   Killer­kommando-Expertin   Tania  Sal­les Moreira  stets dann als   Mittä­ter genannt, wenn es in   Bussen  zu “Exekutionen”  ge­kommen sei.   Der andere leitet eine der    zahl­reichen regionalen  Todesschwa­dronen.</p>
<p>Morddrohungen gegen holländischen Men­schenrechtsaktivisten</p>
<p>Immer mehr brasilianische Pfarrer, Bischöfe, Sozialarbeiter, Künstler       und Menschenrechts­aktivisten, die gegen das Wüten der     Killerkommandos   protestie­ren, wer­den durch Mord­drohungen unter     Druck ge­setzt,  müssen  aus Sicherheits­gründen ihren Aktionsradius     stark einschränken.  Dies  gilt auch für das neueste Blutbad. Zwei der     Ermordeten stammten  aus  Slums, in denen das auch mit Geldern der     deutschen Bundes­regierung   arbeitende Sozialin­stitut IBISS seit     Jahren Projekte realisiert. Der   holländische Di­rektor Nanko van     Buuren hatte als Arzt im zuständigen   ge­richtsmedizinischen Institut     die beiden ihm bekannten Jugendli­chen   identifiziert &#8211; an der     Aus­gangspforte wurde er derweil von zwei   Bewaffneten erwartet. Sie     zeigten sich über alle Details der   IBISS-Projekte gut infor­miert und     drohten, den 48-jähri­gen   umzubringen, falls er sich in die     Ermittlungen einmische und juristisch   gegen jene Busgesell­schaft     vorgehe, zu deren Sicher­heitspersonal die   Todesschützen nach     bisherigen Ermittlungen ge­hören. Van Buuren hatte   1996     Bundespräsident Herzog wäh­rend dessen Rio-Aufenthalts mit den       IBISS-Projekten vertraut ge­macht, hält zu ihm ständig Kon­takt. “In       Europa”, so der Ex­perte, “schenkt man wahrheits­gemäßen Berichten  über      die Re­alitäten Rios gewöhnlich keine Be­ach­tung. Das Ausmaß  der      Greuel­taten gegen Arme und Ver­elendete wird für  unwahr­schein­lich      gehalten.”</p>
<p>Politiker verwickelt</p>
<p>Duque de Caxias, Satelliten­stadt Rios in der Baixada Flumi­nense,      ist  seit langem wegen der Todesschwadronen berüchtigt. Gegen      Bürgermeister  Zito dos Santos läuft ein Prozeß, weil er den Mord an      einem seiner  politi­schen Gegner befohlen haben soll. Mehrere seiner      Kritiker, aber  auch Menschenrechtler be­schul­digen ihn, in      Killerkom­mando-Aktivitäten  verwickelt zu sein. Zito dos Santos gehört      zur Sozial­demokratischen  Partei von Staats­chef Fernando Henrique      Cardoso, dem Rios Pfarrer Caio  Fabio vorwirft, zwar die mone­täre      Inflation, nicht aber die Ab­wertung  des Lebens gestoppt zu haben.      Todesschwadronen sind in ganz Amazonien  und in Millio­nenstädten wie      Manaus, Sâo Paulo, Salvador de Bahia,  Re­cife, Fortaleza und Natal      aktiv. In letzterer Pro­vinz­haupt­stadt  hatte der an­ge­sehene      Men­schen­recht­ler und Anwalt Fran­cis­co  Negueira gegen die      größ­ten­teils aus Po­li­zi­sten be­ste­hen­den  Kom­mandos er­mittelt:      Ver­gan­genen Ok­tober wur­de er auf of­fener  Straße durch   MPi-Salven    er­mor­det. Da­rauf­hin forderte die    Men­schen­rechts­kommission der    Or­ga­ni­sa­tion Amerikanischer   Staa­ten  (OAS) Brasilia auf,  wei­te­ren   zehn von Kommandos in Na­tal   Ver­folgten  Personenschutz zu  ge­währen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Was ist das für ein Land?</p>
<p>In den Favelas, im Senat<br />
Überall Dreck.<br />
Die Verfassung achtet niemand,<br />
Aber alle glauben an die Zukunft der Nation.<br />
Was ist das für ein Land?</p>
<p>In Amazonas, in Arraguaia, in der Baixada Fluminense,<br />
Mato Grosso, den Geraes und im Nordosten alles ruhig.<br />
Im Tod finde ich Frieden, aber das Blut fließt weiter,<br />
Befleckt die Papiere, die wahren Dokumente,<br />
Auf denen der Patron sich ausruht.<br />
Was ist das für ein Land?</p>
<p>Song von Renato Russo (Legiâo Urbana)</p>
<p>Schweine in Uniform</p>
<p>Die Männer des Gesetzes sind alle Verbrecher<br />
Sie töten unschuldige Leute und machen in Ruhe weiter.<br />
Unausgebildet, inkompetent handeln sie wider die Vernunft,<br />
Anstatt für Sicherheit zu sorgen<br />
Verängstigen sie die Bevölkerung.</p>
<p>Sie sind darauf trainiert, eine reiche Minderheit zu beschützen<br />
Vor der armen Mehrheit, die mit ihrem Leben bezahlt.<br />
Und wenn Du ein Arbeiter bist,<br />
Dann hast Du die idealen Voraussetzungen,<br />
Um in das Netz zu stürzen<br />
Der offiziellen Todesschwadronen,<br />
Schweine in Uniform.</p>
<p>Sie halten sich für Männer<br />
Aber in Wirklichkeit ehren sie<br />
Nicht einmal ihren Namen.<br />
Bulle, mit Verlaub,<br />
Ich werde die Dinge beim Namen nennen:<br />
“Mit der Pistole in der Hand bist Du ein grimmiges Tier, ohne sie       schwänzelst Du rum und Deine Stimme kiekst wie im Stimmbruch.”</p>
<p>Song von Marcelo D2 und Rafael (Planet Hemp)</p>
<p>Brasilianische Rapper- und Hip-Hop-Gruppen verarbeiten die brutale Realität in ihren Songs.<br />
Übersetzung: Alina González / Elisabeth Schumann</p>
<h1>Die USA und die brasilianischen Folterer</h1>
<h2>Dokumente beweisen CIA-Beteiligung an alltäglicher Repression</h2>
<p>Von  1964 bis 1985 unterdrückte Brasiliens Militärregime      Andersdenkende und  mi­li­tan­te Oppositionelle auf grausamste Weise:      Todesschwadronen  ermordeten unzäh­lige Gegner der Diktatur,  politische     Gefangene wurden  Haien lebendig zum Fraß vor­geworfen  oder aus     Helikoptern gestoßen, in  Stücke gehackt, verscharrt an  Strän­den Rio de     Janeiros &#8211; Brutalität war  alltäglich. Daß der  US-Geheimdienst CIA   den   Re­pressionsapparat der  Generäle auf  vielfältige Weise   unterstützte,   wußten  Men­schen­rechtsgruppen aus  dem In- und Ausland   schon damals.   Jetzt  sorgen Doku­men­te über die  damaligen   CIA-Aktivitäten in   Brasilien für  Schlagzeilen.</p>
<p>Wie die angesehene Zeitung O Estado de Sâo Paulo  berichtet, kon­nte      die nordamerikanische So­ziologin Martha Huggins  bis­lang      geheimgehaltene Kongreß­do­kumente einsehen, die die  Kom­plizenschaft      des CIA mit dem Unterdrückungsapparat von da­mals  bestätigen. Das    Fazit   der 53-jährigen Wissenschaftlerin: “Die Teilnahme  der CIA am    All­tag   der politischen Repression ist be­wiesen &#8211; die  Dokumente    sprech­en   sogar von gemeinsa­men Operationen &#8211; die  ameri­ka­ni­sche    Demokratie   partizi­pierte an der Schaffung eines     un­ter­drüc­kerischen Staates.”<br />
Besonders gravierend ist für Mar­tha Huggins, daß die CIA       Spe­zialkommandos für die bra­silianische Polizei ausbildete. In Rio de       Janeiro wurde eine “E­li­te” von vierzig Beamten zum Grund­stock  der      berüchtigten To­des­schwadrone: “CIA-Agenten nah­men an  Operationen   in    den Slums teil, aber auch an der po­li­ti­schen  Unterdrückung &#8211;   und    be­rich­teten alles, was sie sahen, nach  Washington.” Bis heute   sei in    den USA wenig bekannt, daß die CIA  bei der Ausbildung von   Po­li­zisten    in anderen Ländern mit­macht:  “Unsere Demokratie   be­nutzte die    Polizeibeamten, um in anderen  Ländern eine   ide­ologische Kontrolle    aus­zuüben.”</p>
<p>CIA läßt Dokumente verschwinden</p>
<p>Ein anderes interessantes De­tail der Recherchen von Martha Hug­gins:       Die CIA half beim Auf­bau des Diktaturgeheim­dien­stes SNI mit,       “lieferte sogar eine Li­ste mit den Namen ge­eigneter,       ver­trauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf einer anderen Liste waren al­le       Personen ver­zeichnet, die ge­mäß CIA-Ein­schätzung nach dem       Militär­putsch von 1964 ver­haftet wer­den sollten.<br />
Ärgerlich für die Soziologin, die bereits drei Bücher über Bra­si­lien       veröffentlichte, ist, daß laut Gesetz zwar jeder US-Bür­ger   offizielle     Dokumente über Re­gierungsaktivitäten einsehen darf, wenn   diese  länger    als 25 Jah­re zurückliegen &#8211; jene Seiten je­doch der    Kongreßpapiere  mit   CIA-Berichten über Folterungen der politischen    Polizei Brasiliens  sind   unleserlich gemacht; manch­mal fehlen sogar    ganze Blätter.<br />
In mühseliger Kleinstarbeit ge­lang es der Expertin, 26 Folte­rer von       politischen Gefangenen aus­findig zu machen und unter Wah­rung der       Anonymität zu in­ter­viewen. Einer davon, Militär­po­lizist, mochte       nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz ge­fan­gengenommene       “Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en vergewaltigen.  “Ich      for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten, anstatt sie  zu      foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins und  berichtete      auch über den Abschluß der Ope­ration: Alle Gefangenen  wurden hoch  über     der Wildnis lebendig aus einem Helikopter  gestoßen.</p>
<p>Folterer heute in führenden Positionen</p>
<p>Helio Bicudo, während der Dik­tatur Präsident einer kirchli­chen       Kommission für Gerechtig­keit und Frieden, hat die Aussa­gen der       Soziologin bestätigt. Bi­cudo untersuchte damals die CIA-Aktivitäten       ebenso wie das Wü­ten der Todesschwadronen. Po­lizisten und       Armeeoffiziere Bra­siliens seien in den USA aus­ge­bildet worden &#8211;       manche, die da­mals zum Repressionsapparat ge­hörten, machten und machen       Kar­riere. Romeu Tuma, nach der Dik­tatur Chef der Bundespolizei,    ist    heute Kongreßsenator der star­ken Rechtspartei PPB.    Regi­meaktivist    Marco Maciel wurde gar Vize des jetzigen    Staatsprä­si­den­ten Fernando    Henrique Car­do­so &#8211; für Bicude auch    Beleg da­für, daß von echter    Vergan­gen­heitsbewältigung keine Rede    sein kann: “Hier in Brasilien    ha­ben die Leute ein kurzes    Ge­dächtnis.”<br />
Wie die Jahresberichte von am­nesty international und Hu­man Rights       Watch zeigen, gehö­ren Folter und Todesschwadro­nen auch zwölf Jahre       nach dem of­fiziellen Ende der Diktatur wei­terhin zum Alltag       Brasiliens, es “verschwinden” sogar mehr Men­schen als damals nach der       po­lizeilichen Festnahme. Die ka­tholische Kirche beklagt, daß  im­mer      mehr nichtidentifizierte Ge­waltopfer beerdigt werden, ein   Groß­teil   auf   den überall im Lan­de anzutreffenden “geheimen   Fried­höfen”.</p>
<h1>Die Kirche gegen den Strich</h1>
<h2>“Helfen statt verurteilen” beim Umgang mit Kinderprostitution in Nordostbrasilien</h2>
<p>Durch  die neoliberale Wirtschaftspolitik der jetzigen      Mitte-Rechts-Regierung  ist in ganz Brasilien die Arbeitslosigkeit      deutlich angestiegen; im  Hinterland von Maranhao wurde deshalb laut      Experteneinschätzung die  Prostitution von Kindern und Jugendlichen      erschreckenderweise zur  wichtigsten und manchmal einzigen      Einkommensquelle armer Familien. Nicht  zuletzt die Kirche hat sich dem      Problem angenommen.</p>
<p>Zu Dutzenden  stehen zwölf- und dreizehnjährige Mädchen bereits in      der  Nachmittagsschwüle an der Brücke über dem von Hütten gesäumten  Rio      Mearim und bieten sich den Passanten für nur fünf Realen an,-  das   sind    nicht einmal acht Mark. Andere warten in den von madames  oder    früheren   Amazonas-Goldgräbern geführten Billigbordellen der  neuen Rua    do Campo   auf Kunden. Doch auch dort sind sie keineswegs  geschützt  vor   der   Brutalität, die das Milieu prägt:  Messerstechereien,   Schußwechsel  mit   tödlichem Ausgang sind keine  Seltenheit, wobei   häufig Drogenkonsum  die   Hemmschwelle herabsetzt.  Ausländische   Sextouristen spielen hier  nur eine   geringe Rolle, da  das im Nordosten   Brasiliens gelegene  Pedreiras zu   weit von  Touristengebieten  entfernt  liegt. Geradezu  gierig auf möglichst    junge Mädchen sind  sexbesessene  Machos aller  sozialen Schichten aus   der  Stadt selbst:  Nachbarn,  Familienväter der  Rua do Campo,  Polizisten,   Politiker.  “Viele Mädchen  prostituieren  sich, weil die  eigenen Eltern   sie dazu  anregen oder  zwingen”, sagt die  52jährige  Franziskanerin Maria    Oliveira von der  lokalen  Frauenpastorale  gegenüber. Sie verweist auf   die  Gründe der  Misere: Von  den rund 50  000 BewohnerInnen hat nicht   einmal  ein  Viertel Arbeit,  von denen  wiederum verdienen 40 Prozent   höchstens  den  Mindestlohn von   umgerechnet 160 Mark.</p>
<p>Versteigerung von Jungfrauen</p>
<p>Pedreiras hat auch deshalb traurige Berühmtheit erlangt, weil dort in       Bordellen makabere Auktionen abgehalten werden, wo    Großgrundbesitzer,    Politiker und Unternehmer Jungfrauen zwischen neun    und vierzehn  Jahren   ersteigern, für eine einzige Nacht in einem    besseren  Stundenhotel.   Anschließend werden die Mädchen gewöhnlich    gezwungen,  als Prostituierte   zu arbeiten; manche enden in den    Goldgräbercamps  Amazoniens.<br />
Die Kirchengemeinde von Pedreiras fand sich mit der Situation nie ab.       Pfarrer Luiz Mario Luís gründete bereits 1963 ein       Rehabilitationszentrum, in dem Prostituierte lesen und schreiben sowie       einen Beruf erlernen konnten.<br />
Da die Zahl der Lernwilligen rasch zunahm, mußte das Zentrum vergrößert       werden, und die Bezirksverwaltung stieg als finanzielle Trägerin  mit      ein. Schulunterricht erhalten inzwischen auch die Kinder der   Frauen,     derzeit sind es über 160 Mädchen und Jungen. Mehrere Dutzend    jugendliche    oder erwachsene Prostituierte sitzen auf den Bänken  des   Zentrums, das    eher einer einfachen Lagerhalle ähnelt, und  lernen   Nähen sowie andere    Handarbeiten. Inzwischen haben sie zum  Teil   Kolleginnen als  Lehrkräfte.   Die Direktorin und Mitbegründerin    Benedita Leite versucht,  sie davon   abzubringen, weiter auf den  Strich   zu gehen, jedoch ohne  Erfolg. Denn   wie in tausenden anderen  Städten   und Gemeinden der  zehntgrößten   Wirtschaftsnation der Welt  erhalten   LehrerInnen und  andere öffentliche   Bedienstete auch in  Pedreiras   nicht einmal den  gesetzlich   vorgeschriebenen Mindestlohn  von   umgerechnet etwa 160 Mark.  Schlimmer   noch: Die  Bezirksverwaltung, der   wichtigste lokale  Arbeitgeber, zahlt   das  Hungersalär um bis zu elf   Monate verspätet aus.  “Ich gebe gerne    Unterricht”, sagt eine   Prostituierte, “doch das  letzte Mal habe ich  im   August Geld   gekriegt”. Viel ist es ohnehin  nicht, nur an die  neunzig   Mark. Und   Brasilien hat derzeit ein  ähnliches Preisniveau  wie Europa.</p>
<p>Erfolge &#8211; Rückschläge</p>
<p>Daß krasse Armut brutalisieren, verrohen und abstumpfen kann und die       Betroffenen häufig dazu bringt, sich aufzugeben, beobachten  Benedite      Leite und die Franziskanerin Maria Oliveira täglich. In  den      Bretterhütten am Rio Mearim dominiert in den vielköpfigen  Familien      Promiskuität; Die Mädchen lernen nur die Gesetze ihres  Milieus kennen      und sehen die Prostitution als einzige &#8211; und  attraktive &#8211; Möglichkeit,      im Leben voranzukommen. Ihnen Unterricht  zu geben, ist extrem    schwierig,   denn die Mädchen sind nicht daran  gewöhnt, sich zu    konzentrieren und   lange Zeit zuzuhören. “Wir  dürfen sie nicht    verurteilen, sie uns zu   Feinden machen” betont  Maria Oliveira,    “sondern müssen immer wieder auf   sie zugehen, ihnen  helfen, den Raum    der Kirche als Alternative   anbieten.” Erfolge  beim Schwimmen gegen  den   Strom gibt es. In der Straße   am Fluß  treffen sich Kinder und    Erwachsene im neuen Gemeindesaal zu    kirchlichen Aktivitäten, eine    Jugendgruppe stabilisiert sich. Maria    Oliveira lehrt Katechismus,    feiert Weihnachten und Ostern in den    Familien, bringt diesen die    Brüderlichkeitskampagne der    Bischofskonferenz nahe, und hält Kontakt    zu denjenigen Frauen, die  mit   ihrer Hilfe aus dem Bordell in einen    Beruf wechselten.<br />
Doch die madames besorgen sich immer wieder Mädchennachschub. Dabei       rekrutieren sie jetzt schon im Hinterland, ködern mit der Aussicht auf       “ehrliche Arbeit” und locken damit Jugendliche in den     Schuldenkreislauf.   Versucht Maria Oliveira, solche Minderjährigen zur     Rückkehr zu  bewegen,  hört sie immer wieder ein Argument: “Ich kann     nicht weg, weil  ich von  der madame neue, schicke Kleider angenommen     habe, die ich erst   abbezahlen muß!” Die Franziskanerin stellt  deshalb    eine   Bordellbesitzerin zur Rede und bekommt wie stets eine     drastisch-grobe   Antwort: “Meine Schuld ist das nicht. Diese  Hündinnen    kommen doch   angelaufen und bitten mich um Arbeit!” Weil  die madames    den   Neuankömmlingen weder den Besuch des Zentrums noch  der Kirche    gewähren,   geht die Franziskanerin selbst zu ihnen an den  Brückenstrich    und setzt   sich notfalls an die Bordelltischchen:  “Einmal spreche  ich   mit den   Mädchen über Gott, ein anderes Mal über    Geschlechtskrankheiten  und Aids.   An der Brücke kommen viele schon  auf   mich zugerannt und  umarmen mich!”<br />
Kinderprostitution ist typisch für Brasiliens Norden und Nordosten.       UNICEF, Kirche und NGOs haben in Maranhao bereits eine Kampagne gegen       die praktisch straffreie sexuelle Ausbeutung Minderjähriger  gestartet,      denn laut Menschenrechtsaktivistin Sandra Torres gehört  es bereits   zur    Gesellschaftskultur, abnorme Situationen als normal  zu  betrachten  und    hinzunehmen.<br />
Während in Pedreiras Kinder aus Hunger und Not ihren Körper verkaufen,       zeichnet der Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso im nur 277       Kilometer entfernt Sao Luis, der Hauptstadt Maranhaos, vor  Mikrophonen      ein positives Bild der Lage im Lande. Der Soziologe  weist auch die      Kritik der Bischöfe an seiner neoliberalen Politik  zurück, erwähnt  weder     Kindersklaverei noch Kinderprostitution oder      Jungfrauenversteigerungen.  Neben Cardoso steht der jetzige      Kongreßpräsident und Ex-Staatschef José  Sarney &#8211; seit Diktaturzeiten      reichster und mächtigster Mann in  Maranhao. Daß hier alles beim alten      bleibt, liegt nach Aussagen von  Menschenrechtlern vor allem an ihm   und    seinen politischen Freunden.</p>
<h1>“Ich könnte jederzeit fliehen”</h1>
<h2>Volmer do Nacimentos Alltag zwischen Gefängniszelle und Tropenlandschaft</h2>
<p>Der  47-jährige Schwarze Volmer do Nacimento wagte als einer der      ersten  Brasilia­ner, auf Straßenkinder spezialisierte Todesschwa­dronen      und  deren Drahtzieher öf­fentlich anzuzeigen. 1993 wurde er wegen       vorgetäuschter Entführung und “Ver­leumdung von Rich­tern” zu vier       Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, die er im halboffenen       Strafvollzug verbringt (siehe LN 261). Die brasilia­nische       Men­schen­rechtsorganisation Projeto Legal in Rio de Janeiro kämpft für       seine Freilas­sung.</p>
<p>Am schlimmsten sind die Sonn- und Feiertage.  Dann muß Volmer den      ganzen Tag in einer engen Gefängniszelle  verbrin­gen, im fünf      Autostunden nörd­lich von Rio gelegenen  Provinz­städtchen Natividada.      Seine Frau und seine Kinder sitzen  der­weil traurig nur rund 300   Meter    von Nacimento entfernt. Der  Bürger­rechtler liest dann   stapel­weise    Bücher und Zeitungen, schmie­det  Pläne für die Zeit   nach der Haft,  und   erinnert sich auch an die  Gespräche mit dem   Präsi­denten des    Europaparla­ments. Wütend macht  Nacimento, daß er   die nach wie vor aus    Straß­burg her­einflatternden  Einladun­gen   nicht annehmen darf. “Ich    bin ein Gefangener, weil ich es  selbst   will, denn mit meinem Wagen    könnte ich fast jederzeit fliehen &#8211;  und   nie­mand würde mich finden.”    Der lang­jährige Koordinator der    nationalen Stra­ßenkinderbewegung tut    es nicht. Schließlich trägt    Nacimento die Ver­antwortung für mehrere    von ihm selbst gegründete    Projekte, die er selbst leitet. Zu einem  der   wichtig­sten, einer auch    mit deut­schen Geldern finanzierten    Land­wirtschaftsschule für    Ju­gend­li­che, eilt er an Arbeitsta­gen    je­den Morgen. Der gelernte    Buch­hal­ter, dessen sozialpoliti­sches    Engagement in   Basisge­meinden  und Pastoralen der ka­tholischen Kirche    begann,   emp­fängt die bislang  neunzig Schü­ler­Innen, berät sich mit      Agro­nom­In­nen,  Zootechniker­In­nen und Lehrer­Innen, verteilt      Auf­trä­ge: “Die El­tern  der mei­sten Ju­gend­lichen hier sind      ver­elen­dete Wanderar­beiter der  Re­gion, mit ihnen zie­hen sie herum,      schuften auf Plan­tagen der  Groß­grund­be­sit­zer, ge­hen so gut   wie    nie in die Schule, flüchten aus  Perspektiv­losigkkeit in die   Slums  von   Rio. Die Schule wurde gegründet,  da­mit die Kin­der hier   bleiben,  die   Landflucht gestoppt wird.”</p>
<p>Die Landflucht stoppen</p>
<p>Jeder Schüler be­kommt mo­natlich umgerechnet rund neun­zig Mark und       damit weit mehr als für Plantagenarbeit. Das Geld stammt von zwei       holländischen Un­ternehmern. Der deutsche Child­ren Mission Fund in       Über­lingen zahlt die Löhne der Leh­rer­Innen und beteiligte sich  am  Bau     des Schulhauses am Rande von Nativi­dade in tropischer  Idyl­le.  Es   ist   nur halbfertig, ein Pro­viso­rium &#8211; in Deutschland  würde  niemand   darin   lernen und lehren wollen. Und auch die vom  deut­schen  Konsulat   in Rio   fi­nan­zier­ten Ausrüstungen für ein  La­bo­ratorium  zur   einfachen   Heil­mit­telherstellung können nicht  in­stalliert,  rund 300     Kurs­an­wär­ter nicht aufgenommen werden.  Die Schuld trägt  laut  Volmer    do Na­cimento die  Mitte-Rechts-Re­gierung von  Staatsprä­sident     Fer­nan­do Henrique  Cardoso und des­sen Freund aus  der     Sozialde­mo­kratischen Partei  PSDP, Rio-Gou­verneur Marcello  Alencar.     Wäh­rend eines  Belgienbesu­ches 1995 traf Cardoso  überraschen­der­weise     auf eine  Gruppe von Men­schen­rechtlerInnen,  die ein Poster von     Nacimento  tru­gen und dessen Freilassung  forder­ten. Wie stets in     solchen  eigent­lich brenzligen Fällen  stimmte Car­doso taktisch     geschickt  mit den KritikerIn­nen überein:  “Ihr habt recht &#8211; wir werden     damit  auf­hören.” Das Ver­sprechen  blieb fol­genlos und auch die zum      Jah­resbeginn 1996 vertraglich  zu­gesicherten rund 90.000 DM von      Co­munidade Solidaria, dem von der  Präsi­dentengattin gelei­teten      Wohl­fahrtsprogramm, tra­fen bisher  nicht ein. Ebensowe­nig, trotz      mehrfacher Mahnung, die etwa 100.000  DM des Rio-Gouver­neurs. “Wir      werden im­mer nur mit Ausflüchten  abge­speist”, kom­mentiert Nacimento,      “aber viele andere NGOs  be­kom­men ver­sprochene Mittel eben­falls     nicht  &#8211; wofür ist die  Comu­nidade Solidaria dann ei­gentlich da?  Wir    können  nicht im­mer  nur mit Geld aus dem Ausland ar­beiten &#8211; wo  bleibt    da die  eigene  Ver­antwortung Brasi­liens?” Den briti­schen  Konsul in    Rio, der  dem  Schulprojekt einen Traktor spen­dierte,  verblüfft    ebenfalls, daß die   Regierung nichts über­weist. Dagegen  wird laut    Pres­seangaben ein   existie­render “Sozialer  Dringlichkeits­fonds” fast    täglich vom   Mitte-Rechts-Kabi­nett  angezapft, um Diplo­matenempfänge,    Bankette  oder  üp­pige Geschenke  für aus­ländische Gäste zu   finanzieren.<br />
Die achtzehnmona­tigen Kurse der Escola Fasenda laufen den­noch wei­ter.       “Fast alle, die mit amtlichem Zerti­fikat abschließen werden,  haben      be­reits eine Ar­beitsstelle sicher,” freut sich Naci­mento,  “nach   der    Präfektur sind wir hier der zweitgrößte Ar­beitgeber!”  Abends  muß  der    nicht nur in Europa bekannteste Häftling Brasiliens  wieder  in  die  Zelle.   Der Polizeichef von Nati­vidade bekam bereits  aus  aller  Welt  über   tausend Protest- und Soli­daritätsbriefe,  mindestens   ebenso­viele    landeten beim Gou­verneur von Rio und im    Justiz­ministerium.<br />
Nacimento leidet indessen sichtlich unter der Situation, wollte 1996       durch einen Hunger­streik die Wiederaufnahme sei­nes Verfahrens und       Ermittlungen ge­gen Todesschwadronen und de­ren Hinter­männer  erreichen  &#8211;     was nicht gelang. Eine der wich­tigsten moralischen vor  al­lem  aber     juristi­schen Stützen ist die  Men­schenrechts­organisation  Projeto   Lagal   in Rio de Janeiro. Sie  er­reichte bisher, daß  Naci­mento seine   Haft   nicht unter ständiger  Lebens­gefahr in einer  völ­lig überfüllten   Zelle   Rios, sondern im  halboffenen Vollzug in  Natividade ver­bringt.   Für   An­walt Carlos  Nicodemos, Lei­ter des  ebenfalls vom deutschen   Child­ren   Mission  Fund unter­stütz­ten  Projeto Legal, ist der Pro­zeß   gegen   Nacimento  kaf­ka­esk: “In  Untersuchungsbe­richten des   Bun­desparlaments   und  selbst der  Abgeordneten­kammer des   Bun­desstaates Rio über die    Er­mor­dung von  Kindern und   Ju­gend­lichen, ebenso in der Presse,    wer­den die­selben  Richter   we­gen ihrer Verwick­lung in Ak­tivitäten  von    Todesschwadro­nen   auf­ge­führt, die auch Volmer do Naci­men­to    nannte.”<br />
Anwalt Nicodemos eilt min­destens ein­mal im Monat mit dem Wagen nach       Na­tividade, spricht seinem Mandanten Mut zu. Dessen Geburtstag im       ver­gan­genen November fiel ausge­rechnet auf einen Sonntag. Daß er  ihn      dank Ni­codemos nicht durch­weg in der Zelle verbringen mußte,    sondern    mit seiner schwangeren Frau und den Kin­der zusammensein    konnte, war    wie­der ein kleiner Sieg.</p>
<p>Letzte Meldung: Seit Anfang Ja­nuar hat Volmer rund um die Uhr      Freigang,  d.h. er muß sich jetzt lediglich re­gelmäßig bei der Polizei      mel­den.  Und die schlech­te Nach­richt: Nach heftigen Re­gen­fällen      ver­sank das  Gelände der Land­wirt­schaftsschule unter ei­ner   vier­zig    Zentimeter  dicken Schlamm­schicht. Die Gebäude ste­hen zwar   noch,  aber   die Ernte  ist völlig zerstört.</p>
<h1>Fünf-Sterne-Rassismus</h1>
<h2>Schwarze fahren keine Importautos</h2>
<p>Der  Ehemann ist weiß, die Ehefrau ist schwarz. Am Hoteleingang      verwehrt ein  Wächter der Ehefrau den Zutritt: Prostituierte dür­fen      nicht mit aufs  Zimmer. Wer glaubt, dieser Vorfall wäre die Ausnahme,      irrt. Unter der  Oberfläche scheinbarer In­tegration zeigt sich das   Bild    einer verdeckten  Apartheid.</p>
<p>Die Schwarzen müs­sen wis­sen wo ihr Platz ist, lautet  eine uralte,      immer noch hochaktuelle Redewendung in Bra­silien.  Ge­meint ist    damit:   Sklavennachfah­ren haben nichts in der Mittel- und     Ober­schicht,  deren  Krei­sen und Ambiente zu suchen. Sie werden     entsprechend  stigmati­siert  und behandelt. Wie dies in der Praxis     funk­tioniert,  bekam jetzt der  Züricher Fritz Müller, Fach­direktor    der   Cre­dite-Suisse-Bank, in Rio  de Janeiro zu spü­ren. Als er mit    seiner   schwarzen, aus Rio stammenden  Ehefrau Adriana nach einem      Restaurant­be­such ins First-Class-Hotel  In­tercontinental      zu­rückkehrte, wur­de Adriana von einem mus­ku­lö­sen  Wachmann grob      ge­stoppt: Eine Garota de Programa, so hei­ßen  Prostitu­ierte im      Rio-Slang, dür­fe nicht mit aufs Zim­mer. Direktor  Müller ließ sich von      seiner Frau über­setzen worum es ging und schlug  gehö­rigen Krach,      stellte den Wach­mann zur Re­de, verlangte von der  Ho­tel­lei­tung    eine   formelle Entschul­di­gung. Denn ohne  ent­sprechende  Vor­schrift   hätte   der Wächter kaum so gehandelt.</p>
<p>Rassismus &#8211; Machismus</p>
<p>Die Zeitung O Globo be­schrieb den Fall unter der tref­fenden       Überschrift “Fünf-Sterne-Ras­sismus”. Kaum ein mit einer dunkel­häutigen       Brasilia­nerin be­freundeter oder verheirateter Eu­ropäer, der in     Rio,   Sâo Paulo, Sal­vador de Bahia oder Fortaleza nicht ähnliche      Erfahrungen  ge­macht hat. Wer brasilianisches Portugiesisch nicht      versteht, be­kommt  kaum mit, daß der Gang über die Strandpromenade für      sei­ne Partnerin  ge­legentlich ei­nem Spießrutenlauf gleicht.  Wei­ße      Mit­telschichtsmachos der übel­sten Sorte, in Brasilien  alles  andere   als   dünn ge­sät, lassen eine Bösartigkeit oder  Obszöni­tät  nach der    anderen  fallen, ge­hen davon aus, daß der  tumbe Gringo  sicher nichts    ver­steht  und wohl im­mer noch glaubt,  was die  mei­sten Reiseführer    kolportie­ren:  Brasilien, ein  wun­dervoller  Schmelz­tiegel der Rassen,    ein Beispiel  gelun­gener  Integration  ver­schiedener Hautfarben, von    Dis­kriminierung  keine  Spur.<br />
Wer aber die Oberfläche, die schil­lernde Er­scheinungsebene ver­läßt,       stößt auf Brasiliens hocheffi­ziente verdeckte Apart­heid. Die ist   von     den schwachen, wenig respektierten Schwarzen­or­ganisationen   weit     schwerer zu packen und zu attackieren als die aus Süd­afrika   bekannte     of­fene Ras­sentren­nung. Schwarze, Mu­latt­Innen gehören   in die  Slums,    in die Unterschicht, in die drek­kig­sten,    schlechtbezahltesten    Be­ru­fe. Schwarze Frauen sind ge­mäß diesem    Denk- und    Ver­hal­tens­muster Hausdienerinnen, Rei­ne­machefrauen,    bestenfalls    Su­per­marktkassiererinnen. Oder aber: Schwarze Frauen    sind bis zum    Beweis des Gegen­teils Pro­sti­tuierte, Touristenhuren,    die man    entsprechend behandeln kann.<br />
Untersuchungen belegen, daß in­for­melle Mechanismen ge­wöhn­lich den       Auf­stieg Dunkel­häutiger in gutbezahlte qualifi­zierte       Mittel­schichtsberufe ver­hin­dern. Privatban­ken bilden da keine       Ausnahme. Bei meh­reren spricht das gängige System der zwei       Kundenschlangen Bände. Wer besser verdient und umge­rech­net mindestens       einige tau­send Mark auf seinem Konto hat, steht in der kürzeren    Fila,    wird bevorzugt behandelt und ist ge­wöhnlich weiß. Wer zu den       Schlecht­bezahlten gehört, aber glück­lich ist, dennoch ein Konto       besitzen zu dürfen, muß in der längeren Schlange gelegentlich Stunden       warten, schaut nei­disch, frustriert oder mit Groll auf die    Be­vorzugten    mit dem dickeren Geld­beutel. Welche Hautfarbe in der    langen Fila    domi­niert, läßt sich in Rio gut beobachten.<br />
Wer mit dunkler Haut den­noch den sozialen Aufstieg schafft, hat im       Alltag fast pau­sen­los Ärger. In Sâo Paulo wird eine er­folgreiche       schwarze Schau­spielerin von weißen Ma­dames im­mer wieder auf der       Straße gefragt, ob sie nicht als Haus­dienerin anfangen wolle, sie  sehe      so gut und gesund aus. Der schwarze Sänger und Komponist Dicró  wird   in    Rio de Janeiro von Si­cherheitsleuten zu seiner eige­nen  Show   nicht  auf   die Bühne ge­lassen. Ironisch erklärt er: “Mehr­mals  haben   sie  mich  auch  schon ge­schnappt, als ich meinen eigenen  Wa­gen  klauen   wollte.”  Wie  überführte Au­todiebe wer­den ebenfalls  immer  wieder    gut­ver­dienende  schwarze Fußball­spieler traktiert,  die  teure    Im­portwagen fahren.  Oleude Ri­beiro vom Verein  Portuguesa von  Sâo    Paulo wurde mit Blau­licht  in seinem Ford-Jeep  ge­stoppt und  mit dem    Revolver am Kopf gründlich  durchsucht: “Mein  tiefentsetzter  kleiner    Sohn woll­te danach wissen, ob  diese Männer  Ban­diten waren.     Schwie­rig, ihm zu erklären, daß alles nur   geschah, weil wir  Schwarze    sind.”<br />
Der auch in Eu­ropa bekannte schwarze brasiliani­sche Musiker Djavan       erläutert: “Wenn du be­rühmt wirst, ver­lierst du sozusa­gen deine       Hautfarbe. Das heißt nicht, daß dich die Leute auf einmal mögen. Sie       beginnen nur, dich zuzulas­sen.”</p>
<h1>Weniger als ein Quadratmeter</h1>
<h2>Brasiliens Gefängnisse offenbaren Bilder wie aus einem Gruselfilm</h2>
<p>Unter  der Regierung von Präsident Cardoso verschlechtert sich die      Lage in den  total überfüllten Gefängnissen weiter. “Niemand ist an      einer  Resozialisierung der Häft­linge interessiert,” so Padre  Mauzeroll     von  der Gefangenenseelsorge der katholi­schen Kirche.</p>
<p>Eine  mittelalter­lich anmu­ten­de Ge­fängniszelle in Rios Stadt­teil       Realengo. Gesetzlich hat je­der der mehreren Dut­zend In­sas­sen       Anspruch auf min­de­stens acht Quadrat­meter, hier da­gegen hat er   nicht     einmal ei­nen ein­zi­gen. Ge­schlafen wird des­halb in   Schichten.     Während ein Teil auf dem feuchten Beton liegt, hängt der   andere in     Stoff­schlau­fen da­rü­ber, die an den Git­ter­stäben   be­fe­stigt sind.     In ei­ner Zelle im Stadt­teil Bangu bie­tet sich   ein ähn­liches Bild:    35  fast nackte, schwit­zende Männer auf nur   sech­zehn Quadratmetern,     bei­ßen­der Fäkalienge­ruch, nachts   Rat­ten, die psychische  Span­nung    fast mit Händen greif­bar. Neun   von zehn haben Krätze und  Fu­run­kel.  In   der heißesten Jahres­zeit   herr­schen bis zu sech­zig  Grad in den    Zellen, täglich fallen dann   an die zwanzig In­sas­sen  ohn­mächtig um,    werden von den Wärtern   herausge­zerrt und durch  an­dere ersetzt. Um aus    die­ser Höl­le   herauszukommen, in eine  we­niger über­füllte Zelle    verlegt zu   werden, beste­chen Häftlinge  ih­re Aufseher mit um­gerechnet    bis zu   5.000 DM. Es gibt auch  Ge­fängnisse, in denen die In­sas­sen  das     nötige Geld  zu­sam­men­le­gen und dann den Be­günstigten wie in  einer     Lotterie  per Los be­stimmen. In Bangu kom­men die not­wendigen   Reais   von  der  Fa­mi­lie oder von Verbre­cher­syn­di­ka­ten. Je  größer,  je     un­er­träg­li­cher die Hitze, umso hö­her stei­gen die  Preise auf      die­sem Schwarz­markt. Nur einmal am Tag gibt es Essen  von      haar­sträu­ben­der Qualität, Lebens­mittel­pa­ke­te der  Angehörigen      werden ge­wöhn­lich nicht ausge­händigt. Fol­terungen  sind die Regel,      nicht nur in Rios Gefäng­nissen. Ein An­walt  be­schreibt einen Fall  aus     dem Jahr 1996: “Polizisten mit Ka­puzen  miß­handelten 116   Ge­fan­gene    mit Elektroschocks, alle wie­sen  Blutergüsse auf und   wur­den    dar­überhinaus zu sexu­ellen  Hand­lungen gezwungen.”<br />
Fast täglich wer­den Fälle tot­ge­folterter, er­schlagener Häft­linge       bekannt. Doch die politisch Ver­ant­wortlichen rühren sich kaum, nur       we­nige Intellektuelle pro­testieren und die Gesellschaft scheint   sich     an die grauen­vollen Zustände ge­wöhnt zu haben.<br />
Nach dem letzten offiziellen Zen­sus bieten die 511 Gefäng­nis­se       Brasili­ens Platz für höch­stens 60.000 Per­sonen. Mit über 148.000       Gefangenen sind sie da­mit mehr als doppelt be­legt. Not­wen­dig, so       heißt es, seien 145 neue Gefängnisse. Rund 95 Pro­zent der Häft­linge       sind Arme, 96 Pro­zent Männer, etwa drei Vier­tel Voll- und       Halbanal­phabeten. Der typi­sche Gefangene, so eine Stu­die, ist       dunkelhäutig und jün­ger als 25 Jahre. Jeden Monat kommt es laut       Statistik zu min­de­stens drei großen Häftlingsre­vol­ten; die meisten       von ihnen wer­den aller­dings der Öf­fent­lich­keit ver­heimlicht.</p>
<p>Pervertieren statt resozialisieren</p>
<p>Amnesty international und Human Rights Watch/­Ame­ri­cas prangern die       Zu­stände in den bra­silianischen Haftan­stalten als “pu­ren   Horror”    an.  Aber auch die Gefange­nenseelsorge der katho­li­schen   Kirche  läßt   nicht  locker. Padre Geraldo Mau­zeroll von der Pa­storal    Carçeraria im    Bundes­staat Sâo Paulo: “Wer ins Ge­fängnis kommt,   wird  pervertiert,    wird angesehen und be­handelt wie ein Tier.   Niemand ist  an ei­ner    Besserung oder Resozialisie­rung der Insassen    interessiert. Die    Gesellschaft rächt sich an ihnen. Sie läßt sie    intellektu­ell, seelisch,    mora­lisch, kulturell und nicht selten    sogar physisch ster­ben.”  Padre   Mauzeroll hört auf Polizeiwachen und    in Gefängnis­sen sehr  häufig den   Spruch: “Nur ein toter Häftling  ist   ein guter Häftling!”  Der Padre geht   seit 1973 in die  Gefäng­nisse  und  leitete die letzten  sechs Jahren die   Seel­sorge.  Was er täg­lich  zu  sehen be­kommt,  scheint kom­mer­ziellen    Horror­filmen ent­lehnt:   Häftlinge verfaulen  buch­stäb­lich in ih­ren    Zellen. Die   Ge­fängnisärzte sind selbst  Krimi­nelle, weil sie  Kranke   be­wußt   nicht behan­deln, sie sterben  las­sen, dafür aber  nie zur     Rechen­schaft gezogen werden.  Tuber­ku­lo­se grassiert,  über die     Ge­sichter Tod­kran­ker laufen  Amei­sen. Kri­mi­nell  handeln auch     Richter und Staats­anwälte, die  sehr wohl über Folter  und alle an­deren     Men­schenrechtsverlet­zungen  de­tail­liert  informiert sind und   den­noch   nicht ein­greifen.<br />
Gefängnisleitungen und Wär­ter ermögli­chen den Dro­gen­han­del und       -kon­sum hinter den Git­ter­stäben. Ein Direktor zu Padre Mauzeroll:       “Drogen müs­sen dort drin sein, damit die Ge­fangenen ruhig bleiben.”<br />
Ein besonders fin­steres Kapi­tel ist darüber hinaus die sexuelle       Ge­walt, die von perversen Auf­se­hern sogar ge­fördert wird. Padre       Mauzeroll: “Wird ein we­gen Vergewalti­gung Verurteilter ein­geliefert,       stecken ihn die Wär­ter extra in be­stimmte Mas­sen­zel­len, damit   er     dort von fünf­zehn, zwan­zig Häftlingen ver­ge­wal­tigt wird.  Das   ist    Gesetz in den Kerkern, und so verbreitet sich Aids sehr   schnell.”   Selbst   nach amtlichen An­gaben haben sich bereits über   zwanzig   Pro­zent der   Insas­sen mit dem Aids-Vi­rus infiziert. Ein   Großteil der   rund 150.000   brasiliani­schen Ge­fan­genen hat   homosexuellen   Ver­kehr, gewöhnlich   unge­schützt, Pro­miskuität ist   normal.<br />
Vitor Carreiro teilte in Rio eine Zelle jahrelang mit 47 ande­ren       Häftlin­gen, hat jetzt sichtbar Aids und sagt es deutlich: “Alle Welt       weiß, daß die Frau des Ge­fan­genen der andere Gefangene ist.” José       Ferreira da Silva, eben­falls HIV-posi­tiv, berichtet von vier  festen      und acht gelegentli­chen Partnern. Keiner hatte  Prä­servative  benutzen     wollen.<br />
“Wenn die Lage in den Ge­fängnissen in Sâo Paulo und Rio de Janeiro       bereits so schlimm ist”, gibt Padre Mauzeroll zu be­denken, “wie muß  sie      dann erst in den stark unterent­wickelten Gebieten des Nordens  und      Nord­ostens sein?” Padre Mauzeroll drückt sich im Ge­gensatz zu  so      vie­len Landsleuten um solche un­beque­men Wahrheiten nicht. Er  hat      keine Probleme damit, die von den Autoritäten gerne  ver­steckten und      verdrängten Pro­ble­me offen an­zusprechen. “Doch  wer über die  Zu­stände     re­det und in­formiert, stirbt”, lautet eine  an­dere Regel  &#8211;     Pistoleiros, Be­rufs­kil­ler, erle­digen dies.  Padre Mau­zeroll  weiß,     daß auch sein Leben in Gefahr ist. Den­noch  klagt er offen die  soziale     Ord­nung Brasi­liens an: “Sie ist schuld  an der  grauenhaften     Si­tu­a­tion!”<br />
Wärter und Spe­zialeinheiten ge­hen gewöhnlich äußerst brutal gegen       meu­ternde Häftlinge vor. 1992 wurden im Gefängnis Ca­ran­diru von Sâo       Paulo minde­stens 111 In­sassen von Militär­polizisten  massa­kriert.      Politisch Ver­antwortliche und di­rekt Be­tei­ligte  blieben bisher      straffrei. Die letzte Revolte in Carandiru  er­eignete sich Ende  Oktober.     670 Ge­fangene nahmen dort 27 Wär­ter  als Gei­seln und  forderten die     Ver­legung in eine andere  Haftan­stalt. Fünf  Gefan­gene versuchten  mit    einem Müll­fahrzeug zu  flie­hen, vier von  ih­nen wurden von     Mi­litärpolizisten  er­schossen.<br />
Die Rechtanwältin Zoraide Fer­nandez weist noch auf eine be­sondere       Absurdi­tät hin. Tau­sende von Häftlingen wer­den nach verbüßter Strafe       oft noch jahrelang festge­halten, allein in Rio waren es 1995       min­destens 560. Hinzu kommen jene, die unrechtmäßig in die Zellen von       Po­lizei­wachen gepfercht und dort mitunter regelrecht verges­sen       werden.</p>
<h1>Menschenrechte ja &#8211; aber nicht für Schwule</h1>
<h2>Todesschwadronen jagen Homosexuelle &#8211; 1300 Morde seit 1980</h2>
<p>Staatspräsident  Cardoso präsentierte in Brasilia mit großem Pomp      einen “Nationalen Plan  für Menschenrechte” &#8211; doch die Show stahl ihm      Luiz Mott,  intel­lektueller Führer der brasilianischen      Schwulenbewegung. Weil die  Homosexuellen in dem Dokument nicht einmal      erwähnt werden, entrollte  Mott ein Transparent “Gays querem  Justiça”-     (Schwule wollen  Gerechtigkeit) und nannte Fakten zur   sy­stematischen    Verfolgung der  Homosexuellen in Brasilien.</p>
<p>Laercio, 22, und Mariquinhos, 30,  wohnten in Rios armseliger      Nordzone in einem simplen Häuschen, waren  beliebt und gal­ten als      hilfsbereit, fröhlich. In einer Novembernacht  werden sie von einem der      berüchtigten “Kom­mandos zur Jagd auf Gays”  überwältigt &#8211; fünf      Kapuzenmän­ner stoßen die beiden bis zur na­hen  Bahnlinie, dann krachen      Pi­stolenschüsse. Anwohner finden Laercio und  Mariquinhos in  ih­rem     Blut, stellen erschüttert Ker­zen auf.<br />
Luiz Mott erläutert: “In Bra­silien sind mindestens vierzehn       Todesschwadronen hinter Ho­mosexuellen her. Seit 1980 wur­den über 1300       Schwule ermor­det, 1996 waren es bisher 85, aber unsere Statistik   ist     sehr un­vollständig.” Das stimmt, denn von den Serienmorden der     letz­ten   Wochen in Rio wußte Mott zu diesem Zeitpunkt noch nichts.     Hinzu kommt,   daß Angehörige wegen der bestehenden Vorur­teile gegen     die Schwulen   oftmals die Natur des Verbrechens ver­schweigen.<br />
Universitätsprofessor Mott, 50 Jahre alt, Präsident der Grupo Gay do       Bahia (GGB) und Se­kretär für Menschenrechte der Bra­silianischen       Vereinigung für Gays, Lesben und Transvestiten (ABGLT), lehrt in der       nordost­brasilianischen Küstenmetropole Sal­vador da Bahia &#8211; auch  dort      werden Schwule diskriminiert, ver­folgt und ermordet. Mott  spricht  von     “Opfern des Ma­chismus”, die Täter gingen ge­wöhnlich  straffrei  aus.   So   seien bei über vierzig Prozent der Schwulenmorde  die Täter    er­mittelt   worden, nur zehn Prozent kamen jedoch  letztlich vor    Ge­richt und wurden   dann fast im­mer freigesprochen.</p>
<p>Archiv über Homosexualität</p>
<p>Ein schönes Kolonialhaus in Salvador da Bahia beherbergt im ersten      Stock  den kleinen Sitz der Grupo Gay do Brasil mit dem immerhin   größten     lateinameri­kanischen Archiv über Homose­xualität. Die GGB   ist die     älteste und aktivste Homosexuellenver­einigung in   Lateinamerika. Nach     dem Klingeln schaut der Leiter zunächst prüfend   auf den Besu­cher und     wirft danach den Schlüssel hinunter. Oben  kann  man sich eine  Ausstellung    über homosexuelle Männer und Frauen   ansehen, von Platon,  Leonardo da    Vinci, Shakespeare, Cleopatra und   James Dean bis hin zu  der berühmten    Sängerin der Musica Popular   Brasileiro, Maria Bethânia.  Man wird    höf­lich zu den zwei   wöchentlichen Versammlungen  eingeladen, an denen    auch Bi- und   Heterosexu­elle teilnehmen. Vor dem  Ab­stieg über die    steile   Holztreppe teilt der GGB-Leiter  Präserva­tive, “Camisinhas”, aus &#8211;      schließlich ist die Gruppe  beson­ders aktives Mitglied in der vom      Gesundheitsministerium  geführ­ten Nationalen Kommission zur      AIDS-Bekämpfung.<br />
In der Stadt selbst machen die Homosexuellen drastisch auf sich, ihre       Freuden und Probleme aufmerksam. “Liebe mit Vor­sicht &#8211; suche Deine       amantes bes­ser aus”, steht groß auf Schauta­feln, und “Laß Dich  nicht      von AIDS ins Jenseits befördern, aber laß Dich auch nicht   ermor­den!”     Die Warnung ist nicht un­begründet, druckte doch gar   eine große  lokale    Zeitung regelmäßig folgende Anzeige: “Halte   Salva­dor sauber &#8211;  töte    jeden Tag einen Homo!”</p>
<p>Erscheinungsebene &#8211; Wirklichkeit</p>
<p>Brasiliens Schwulenszene prä­sentiert sich anders als zum Beispiel      jene  in San Francisco oder gar in Deutschland. Gays fallen viel mehr      auf,  haben ihre Kneipen, Discos, Strände, Zeit­schriften. Der  Terror     gegen  Schwule existiert indessen wei­ter, scheint sogar  stark     zuzuneh­men.   Motts Grupo Gay do Bahia hat deshalb ein      “Über­le­benshandbuch”  publi­ziert, das zahl­reiche praktische Tips zur      Selbstverteidigung  gibt. Mott hat das Handbuch in Brasi­lia, Belo      Horizonte, Curitiba und  Recife vorgestellt. In jeder Stadt gab er  die     Namen der dort in den  letzten Jahren ermordeten Schwulen  be­kannt.  Die    meisten Verbrechen  ereigneten sich aber in Rio de  Janeiro, Sâo  Paulo    und Salvador da Bahia.</p>
<p>Umfragen und Machismus</p>
<p>Daß Schwule diskriminiert werden, zeigen neue repräsenta­tive      Umfragen:  So würden 36 Pro­zent der BrasilianerInnen ei­nem      Homosexuellen selbst  dann nicht eine Arbeit geben, wenn er der      bestqualifizierte Bewerber  wäre. JedeR Fünfte würde sich von einem      homosexuellen Kol­legen bewußt  fernhalten, 56 Pro­zent würden zumindest      ihr Ver­halten ändern. 79  Prozent, im Nordosten sogar 87 Prozent,      ak­zeptierten auf gar keinen  Fall, daß ihr Sohn mit einem      Ho­mosexuellen ausginge. Und 62 Prozent  meinen, daß Eltern die Änderung      der homosexuellen Orientierung ihrer  Söhne er­zwingen müßten.</p>
<p>Politisches Asyl für Schwule</p>
<p>Gay-Menschenrechtsgruppen in San Francisco prangern seit Jahren die       Zustände in Brasilen an. 1993 gewährten die USA erstmals einem       brasilianischen Schwulen politisches Asyl. Der Begünstigte heißt Marcelo       Teno­rio, Luiz Mott trat in dem Asyl­verfahren als Zeuge auf und     wurde   dafür zuhause in den Me­dien niedergemacht. Das Asyl, hieß es,     basiere   auf einer Lüge über Brasilien; Schwule würden nicht     systematisch   getötet. In den letzten Wochen erhielten zwei weitere     Homosexuelle   Asylsta­tus, wollen aber anonym blei­ben, aus Angst, daß       Familienan­ge­hö­ri­ge in Brasilien Repressa­lien er­lei­den   könnten.     Eine un­bekannte Zahl brasilianischer Homo­sexu­el­ler lebt   illegal  in    den USA. Mög­licherweise werden jetzt wei­tere einen   Asylantrag   stellen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Staatstrauer für Ex-Diktator</p>
<p>Nach dem Tod des Ex-Generalpräsidenten Ernesto Geisel im Sep­tember      1996  ordnete Fernando Henrique Cardoso per Dekret acht Tage      Staatstrauer an.  Geisel war von 1974 bis 1979 der dritte      Generalpräsident der  brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985).      Geisel war bereits zur  Amtseinführung von Cardoso gela­den worden. 1995      traf sich der Präsident  mit dem EX-Diktator und wollte dies      ausdrücklich als “Würdigung”  verstanden wissen.<br />
Die Homenagem weckte in der Tat Aufmerksamkeit. Denn bei Gei­sel und       seinem ebenfalls im Regimeapparat dienenden Bruder Or­lando handelte  es      sich um Vertreter der “harten Linie”, die kei­nes­wegs nur   militante     Diktaturgegner rücksichtslos verfolgen, fol­tern und   ermorden ließen.     Dies hat gerade ein wichtiger Zeit­zeuge bestätigt:   Reserveoberst   Jarbas   Passarinho, Mitautor der berüchtigten   Ausnahmegesetze von 1968   und   Minister unter drei Dik­taturgenerälen,   sagte im brasilianischen     Fersehen, daß ein Groß­teil der   Greueltaten an Linken in Geisels     Regierungszeit be­gangen worden   seien. Die Medien pflegten dagegen stets     dessen Amts­vorgänger   Emilio Garrastazzu Medici die Verantwortung  für    die größten   Schlechtigkeiten des Militärregimes aufzubürden.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Zwölf Jahre nach dieser Fusion ist der Ruhrkonzern aber mit       6,25  Milliarden Euro verschuldet. Das ist mehr als das Dreifache   des     für das  Geschäftsjahr 2010/11 geplanten operativen Gewinns.   Grund  für    die  Schuldenlast sind die neuen Stahlwerke in Brasilien   und den  USA,    die mit  zehn Milliarden Euro viel teurer wurden als   geplant.  Nun  fehlt   in allen  Geschäftsfeldern das Geld für   Investitionen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/lulastatuspaulista.JPG" alt="lulastatuspaulista.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</font></strong></a></p>
<h2>TODA UNANIMIDADE É BURRA. Nelson Rodrigues.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</font></strong></a></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/"><font color="#bb0000">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</font></a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong><font color="#bb0000">http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens hausgemachte Krisenfaktoren:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/"><font color="#bb0000">             http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/</font></a></strong></p>
<p><strong>Einkommen im “Boomland” Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></strong></p>
<p><strong>Pressefreiheit in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</font></strong></a></p>
<p><strong>Morde an systemkritischen Journalisten: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/"><font color="#bb0000">         http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/</font></a></strong></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2003:</strong><br />
<strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font><font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt<br />
Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen<br />
Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in     Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,     in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,     entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller     Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht     hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in     Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer     wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den     Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb     alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao     Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus     Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die     Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu     brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche   Sicherheit   des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur   ausüben.   Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen    Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung    &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in    Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin    unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen    Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und     gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert,    jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta  Suplicy   werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren  Milizen   rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht,  sterben bei   Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit  der Polizei.  Wer  nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José   Grigorio de Jesus,  66,  Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums  Capao Redondo,  schildert,  wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte  endlich aussteigen,  hatte schon  eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am  ersten Arbeitstag  haben sie ihn  erschossen.”  Jedermann muß sich an  das „Lei do  Silencio”, das Gesetz  des Schweigens,  halten &#8211;  zu  niemandem ein Wort  über Vorgänge im Slum.  „Wer als  Informant der  Polizei gilt, stirbt.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao     Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in     Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen     Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid     im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der     gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der  dichtbevölkerte    Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais  Arbeitsplatz, wirkt    häufig sogar mitten am Tage wie eine  Geisterstadt. Katen, Barracken    verriegelt,  kein Mensch, nicht mal  spielende Kinder  auf der Straße, im    Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche  Kramläden geschlossen, eigenartige   Stille.  „Toque de recolher”,  Ausgangssperre, lautet die Erklärung,   erneut  verhängt von den Milizen  des global vernetzten organisierten    Verbrechens. Einige Jungen  lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das    zusammen? Sie tuns im  Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen    werden Signale  gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich   hochbewaffnete  gegnerische  Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt   man sich besser  mit den  „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und   Sympathie, bietet  ihnen  Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon   zerstückelt, gar   lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo   Leichen, abgetrennte   Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und   Oberschicht blenden  diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker   Kriminalfall vom Februar  2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo   zerstückelt ein angesehener  Chirurg seine  Geliebte, Frau des   Hausmeisters, fein säuberlich mit  Seziermessern, wird  indessen ertappt,   der Fall macht Schlagzeilen,  ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten.   Just jene Fotografien aus  der Gerichtsmedizin, die die    aneinandergereihten Körperteile der  Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen    &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina,  alles &#8211;  stellt jemand ins Internet,  halb   Brasilien schaut sie  derzeit immer wieder an. Professorinnen,    Anwältinnen,  Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,    können deshalb  nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die    in den Slums  tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar   miterleben,  wie  Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene   unbekleidete  Leichen  von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit   abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei  vierzig Grad auf Geheiß der Banditen   tagelang zur Abschreckung  mitten  im Gassengewirr liegen, macht in   Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für  die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam   Alekozai   blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die     Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des     Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie,   daß   jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied     zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so     unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,     ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern     eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind.  Die    Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht,  spiegelt  sich   in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch  gleichzeitig weist  sie   auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein  Bewußtsein über soziale    Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder  bei den Armen noch bei den    Reichen. Aufklärung, kritisches Denken,  das einem in Deutschland    beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in  den Slums täuscht die    Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck  nur zu oft. „Viele sagen    &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns  fröhlich und gut drauf, könnt    euch aber nicht vorstellen, wie es uns  wirklich geht, wie es zuhause    hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der     Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu     reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil,  um    damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen     Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,     nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die  entsetzlich    hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des  hochgerüsteten    organisierten Verbrechens, der brasilianischen  Warlords zu schwächen.    Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht  länger von den Milizen    anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer  glücklicheren Zukunft    entgegengehen. Auch europäische  Hilfsorganisationen starteten deshalb    solche Projekte, investierten  hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst    laut Unesco-Angaben wurden  weder die Gewaltrate noch der Banditenterror    gegen die Bewohner  gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den    Banditenmilizen  kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren    sollen.</font><font size="3">Auch  Staatschef Lula und dessen  zuständige   Minister sprechen   beschönigend von einem  Sicherheitsproblem, um das   sich die Polizei zu  kümmern habe. Doch die  erwarteten Sofortmaßnahmen   bleiben aus.   Menschenrechtsexperten und  selbst der schweizerische    UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler  weisen auf unumstößliche    Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind  15000 Gewalt-Tote jährlich  in   einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch  in Brasilien werden sogar    gemäß offiziellen Statistiken rund  vierzigtausend umgebracht!”    Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus  politischen oder kriminellen    Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in  Deutschland verbinden viele  mit   dem Tropenstaat sozialromantische  Vorstellungen, verdrängen  gewöhnlich,   daß gerade in Millionenstädten  wie Rio de Janeiro nur  unweit der   Touristenstrände tagtäglich heftige  Gefechte im Gange sind  &#8211;    ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter  Granatwerfern. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund     eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien     wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn     Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.     Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">     Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo”  macht    2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren  wurden 1,9    Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren  junge    Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg  teilgenommen,    wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits     1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro     sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte     Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge     Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und     Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht     anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse     wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission   für   große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte    bestätigt. </font><font size="3">Heute   sehen Soziologen und   Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in   Kolumbien, in Afrika.   Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte   ohne Grenzen” bereits   in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,   daß in Brasilien   ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,   Kindersoldaten Terror   ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros   Stadtautobahnen zum   internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen   Banditengefechten,   bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW   gesperrt werden. Es   reicht, sich ein solches Szenario für touristische   Städte Deutschlands   vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf   die   Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens     Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im     Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten     neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin     werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando     Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den     beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen     Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo,    mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den  USA   ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die     rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,     Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst     zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen   damit   den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">     Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem     Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,     Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?     Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche    Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen.    Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte   komme  nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie    Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und   andere  Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich   lassen  die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den   riesigen  Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen   Sozialwerken und   Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach     wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal    der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;     jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen    Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie    völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen  Foto von    patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros  Stadtautobahn Linha    Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in  Brasilien alles anders    ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis  2014. “Gemeinsame    Werte”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/"><font color="#bb0000">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/"><font color="#bb0000">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen     Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen     Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der     Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer     Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern     der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen     Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff.     Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz    und  Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten     Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></font></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in     Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage  der    Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio  de    Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></font></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg"><font color="#bb0000"><img border="0" src="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg" height="248" width="330" /></font></a></p>
<p><strong>Erschossene Frau aus Finnland, brasilianisches Medienfoto, Dezember 2011.</strong></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/brasilien-korruption-in-lulas-letztem-amtsjahr-2010-85-milliarden-real-abgezweigt-laut-nachrichtenmagazin-veja-zehn-grunde-um-sich-zu-emporen/"><font color="#bb0000">Brasilien     &#8211; Staats-Korruption in Lulas letztem Amtsjahr 2010 &#8211; 85 Milliarden    Real  abgezweigt, laut Nachrichtenmagazin “Veja”. “Zehn Gründe, um sich    zu  empören”.</font></a></h2>
<p>Montag, 24. Oktober 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11322" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/korruptionveja85milliarden.JPG" alt="korruptionveja85milliarden.JPG" /></font></p>
<p><strong>Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das     Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben     unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen &#8211; hat wegen seiner     Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten,     aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</font></strong></a></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim       Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in       Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell       angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach      derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die      internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die      Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe      Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf      Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf      Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle      Statistiken.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Lula hat Krebs:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng</font></strong></a></p>
<h2>Brasilien: Renommierte  Menschenrechtsaktivisten und Systemkritiker &#8211;    Fotoserie. Ativistas de  direitos humanos &#8211; Brasil.  Kaum Chancen in    marktbeherrschenden Medien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2770" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arantes/"><font color="#bb0000">Arantes</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/barbosa/"><font color="#bb0000">Barbosa</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bicudo/"><font color="#bb0000">Bicudo</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/comparato/"><font color="#bb0000">Comparato</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/"><font color="#bb0000">Frei Betto</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iokoi/"><font color="#bb0000">Iokoi</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jaime-crowe/"><font color="#bb0000">Jaime Crowe</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/"><font color="#bb0000">José Zapatero</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lancelotti/"><font color="#bb0000">Lancelotti</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/pinheiro/"><font color="#bb0000">Pinheiro</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/piovesan/"><font color="#bb0000">Piovesan</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/prado/"><font color="#bb0000">Prado</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten/"><font color="#bb0000">renommierte brasilianische Menschenrechtsaktivisten</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rossi/"><font color="#bb0000">Rossi</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/santos/"><font color="#bb0000">Santos</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/seixas/"><font color="#bb0000">Seixas</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weichert/"><font color="#bb0000">Weichert</font></a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/fabiokonder-comparato.jpg" alt="fabiokonder-comparato.jpg" /></p>
<p><strong>Fabio Konder Comparato, Rechtsprofessor, USP</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/heliobicudogoethe.jpg" alt="heliobicudogoethe.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo, Ex-Präsident der Interamerikanischen Menschenrechtskommission der OAE in Washington</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/freibettogut.jpg" alt="freibettogut.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Frei Betto, Dominikaner, Befreiungstheologe</strong></p>
<p><strong>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/marlonweichertgoethe2.jpg" alt="marlonweichertgoethe2.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Marlon Weichert, Bundesstaatsanwalt in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/paulosergiopinheiro.JPG" alt="paulosergiopinheiro.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro, UNO-Berater, Mitglied der Interamerikanischen Menschenrechtskommission der OAE</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixaslacht.JPG" alt="ivanseixaslacht.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas, Präsident der Menschenrechtskommission des Teilstaates Sao Paulo, Leiter des Widerstandsmemorials in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, früherer politischer Gefangener, Führer der katholischen Arbeiterseelsorge</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/pauloarantesusp.jpg" alt="pauloarantesusp.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Paulo Arantes, Philosophieprofessor, USP</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/marcoantoniobarbosa.jpg" alt="marcoantoniobarbosa.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Marco Antonio Barbosa, Präsident der Sonderkommission für ermordete und verschwundene politische Gefangene(SEDH)</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/flaviapiovesanpuc.jpg" alt="flaviapiovesanpuc.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Flavia Piovesan, Professorin der Katholischen Universität Sao Paulos</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/belisariodossantos.jpg" alt="belisariodossantos.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Belisario dos Santos, Anwalt</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/franciscoprado1.jpg" alt="franciscoprado1.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Francisco Prado &#8211; politischer Gefangener während der Diktatur</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/juliolancelotti1.jpg" alt="juliolancelotti1.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti, Sao Paulo</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/jaimecrowe2.jpg" alt="jaimecrowe2.jpg" /></p>
<p><strong>Priester Jaime Crowe, Sao Paulo, Jardim Angela.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/07/xavierpaolillo2010.JPG" alt="xavierpaolillo2010.JPG" /></p>
<p><strong>Padre Xavier Paolillo in Vitoria, Espirito Santo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/unogenfbruno3portrat.JPG" alt="unogenfbruno3portrat.JPG" /></p>
<p><strong>Anwalt Bruno Alves de Souza Toledo , Präsident des     Menschenrechtsrates im Teilstaat Espirito Santo, vor     UNO-Menschenrechtsrat in Genf 2010.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/luisbarrosvidal1.JPG" alt="luisbarrosvidal1.JPG" /></p>
<p><strong>Luis Fernando Camargo de Barros Vidal &#8211; Präsident der brasilianischen Richtervereinigung für Demokratie(AJD)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/zildaiokoigut.jpg" alt="zildaiokoigut.jpg" /></p>
<p><strong>Zilda Iokoi, Bundesuniversität Sao Paulo, frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/sandracarvalho.jpg" alt="sandracarvalho.jpg" /></p>
<p><strong>Sandra Carvalho, Justica Global, Rio de Janeiro</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Endstation Carandiru</font></a></strong>01.04.2006      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein      brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte      efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat. Von      Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole  São     Paulo hat im Februar eine mehrfach lebenslängliche Gefängnisst …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</font></a></strong>01.11.2000      | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt über      Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao Silvèrio      Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen      Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso      aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen, um die      derzeiti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kolumne: Kopf unter Wasser</font></a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</font></a></strong>01.05.2001      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein   Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er   markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar:   Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim de   Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt,   hatte s …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</font></a></strong>01.02.2002      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER ZU      Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell  abgeschafft,     doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und  Nordosten wird  sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter  Form  weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an   Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kein Ende des Mordens in Sicht</font></a></strong>01.04.1997      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in  Sicht    In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur     Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,     Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem     Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das,  was    …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Folter bleibt alltäglich</font></a></strong>01.11.2001      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In      Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet.      Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn   auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die  gewünschte    Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut  gemacht, drasti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</font></a></strong>01.10.2000      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben      Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist      stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler      und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und  erhalten dort      politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</font></a></strong>01.02.1998      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit  “Wildwest-Zulage”     Die Militärpolizei Brasiliens ist heute  gewalttätiger als während  der    Diktatur. Massaker an Häftlingen,  Straßenkindern und Landlosen  häufen    sich. Menschenrechtler  protestieren gegen eine  “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt  und zum Töten Unschuldiger  anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2"><font color="#bb0000">2</font></a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite"><font color="#bb0000">nächste Seite</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</font></a></strong>01.09.2004      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In    kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch      Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die      privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den      Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Die “Hölle auf Erden”</font></a></strong>01.12.1996      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden”   Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig   überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die   zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die   man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April   verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Staat im Staate</font></a></strong>01.10.2002      | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien      haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor   allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale   Leben    kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de   Janeiro häufen    sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ungesühnte Gewaltexzesse</font></a></strong>01.09.1999      | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In   den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror   zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben   hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli   1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.11.2000      | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler      besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller  Joao     Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der   nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando   Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen   vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1999      | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine      Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem      Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique      Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu      Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1998      | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer  macht     Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der   Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner   an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne  in  Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/suche?words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="vorherige Seite"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/</font></a></p>
<p><strong>Website-Fotos bei images.google:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Rogerio Reis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</font></a></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/07/cameras-flagram-assaltos-onibus-em-fortaleza.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/07/cameras-flagram-assaltos-onibus-em-fortaleza.html</font></a></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/13/lula-ruhmt-menschenrechtspolitik-seiner-amtszeit-landesmedien-lula-exalta-politica-de-direitos-humanos-em-seu-mandato/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/13/lula-ruhmt-menschenrechtspolitik-seiner-amtszeit-landesmedien-lula-exalta-politica-de-direitos-humanos-em-seu-mandato/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong></p>
<p><strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über      fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und      Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
<p><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist      hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten      südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden –      nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen   Penthouse-Appartements    direkt auf das unüberschaubare   Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum  in   Holz-und Backsteinkaten rund   100000 Menschen in Moder, Abwässer-und    Müllgestank hausen. Dabei  gibt  es an der fernen Peripherie weit    grauenhaftere Slums. Auch für  die  Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht    zu überbieten, daß der von   bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel    in Paraisopolis nur  dank  der reichen Großkunden von nebenan so  lukrativ   funktioniert.  Der  junge schwarze Slumpriester Luciano Borges  Basilio   nimmt kein  Blatt  vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist  besser    organisiert als  die Polizei – oft sogar viel besser, während  die  Polizei    desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere   Beamte    ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in   Paraisopolis einen    Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und   sind unter Streß  und   Hochspannung, wenn sie in einen Slum   hineinmüssen. Aber Willkür    rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener   kleinen Minderheit von    Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt  die  Polizei bei Razzien    permanent Grundrechte der völlig  unschuldigen  Bewohnermehrheit, was    weder die Kirche noch Amnesty  International  hinnimmt. Tim Cahill ist    wiederholt vor Ort, spricht  mit Zeugen. Sie  berichten von Folterungen,    ungerechtfertigtem  Schußwaffengebrauch: Bei  der Verfolgung von    Gangstern, die in das  Gassengewirr und  Menschengewimmel des Slums    flüchten, wird ein  neunmonatiges Baby in  den Arm geschossen, eine    Sechzehnjährige an  den Brüsten verwundet. </strong></p>
<p><strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den      gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die      Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong></p>
<p><strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die      Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen,      fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei      Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist      landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet      Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher      Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie      Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es      fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche      Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen      Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong></p>
<p><strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem      Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil      Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert      dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum  Weitermachen,     argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt –      Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der      Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen      Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des      Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter      Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die      alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe      der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf      Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die      Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei      der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen      lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong></p>
<p><strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den      Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit      versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen      einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf      Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong></p>
<p><strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab      große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs      – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter      gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie   vor    grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und      Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille.  Echte     Reformen werden durch wirtschaftliche und politische  Interessen     verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht,  üben     wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht,  eine reale     Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong></p>
<p><strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat      mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen      Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der      Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf      positive Änderungen hindeuten?</strong></p>
<p><strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln,      während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik,  an     Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns  heißt   dies,   vor Ort noch intensiver zu recherchieren und     Menschenrechtsverletzungen  permanent anzuprangern. Die Situation     Brasiliens ist sehr komplex. </strong></p>
<p><strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage      gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar      Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens      Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi,      Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich      außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie      Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen      seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong></p>
<p><strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in      Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und      klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn      das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der      häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der      offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn      die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt  will,      muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung   einsetzen,    besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben   wir bei    unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis,  bei  den    Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat   marginalisiert    diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb   des Staatsapparats    herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen   nicht zu kontrollieren.    Angesichts extremer Kriminalität läßt man den   Sicherheitskräften die    Freiheit, Menschenrechte einfach zu   verletzen. Wichtig ist, beide  Seiten   zu sehen. </strong></p>
<p>Manche Medien berichten über die gravierende Menschenrechtslage in Brasilien &#8211; und manche nicht.</p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/"><font color="#bb0000">The censorship never gives up</font></a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc"><font color="#bb0000">Marc</font></a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights"><font color="#bb0000">Human rights</font></a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media"><font color="#bb0000">Media</font></a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><font color="#bb0000"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></font></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /><br />
<strong>”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit       wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben       zu können &#8211; und bei den als angenehm empfundenen Lösungen. Ich  habe      mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit  erträgt      jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke  im      Website-Interview 2009.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/</font></strong></a></p>
<h2>“Lula und der herzliche Faschismus auf  brasilianisch” &#8211; José Arbex     in Zeitschrift “Caros Amigos”. “Wir erleben  die Barbarei in unserem     Alltag.” Frei Betto über fortbestehendes  Hungerproblem. “Wenn es ein     Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht  erlebte, dann war es  dieses    hier!”(Lula) “Menschenrechte außer der  Mode”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6469" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&amp;id=146&amp;iditens=710"><font color="#bb0000">http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&amp;id=146&amp;iditens=710</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/josearbextribunal.JPG" alt="josearbextribunal.JPG" /></font></p>
<p><strong>José Arbex, Professor an der Katholischen Universität, auf      internationalem Menschenrechtstribunal von Sao Paulo &#8211; der jetzige      Präsidentschaftskandidat und kirchliche Menschenrechtsaktivist Plinio      Sampaio fungierte als Hauptankläger. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/</font></a></strong></p>
<p><strong>(In Caros Amigos haben der Befreiungstheologe Frei Betto und Landlosenführer Joao Pedro Stedile ihre ausführlichen Kolumnen)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></a></p>
<p><strong>Autoritarismus-und Faschismusvorwürfe gegen Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/</font></a></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><strong>In derselben Ausgabe von “Caros Amigos”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/08/warum-brasilia-in-europa-darunter-deutschen-parteien-wegen-fortschrittlicher-regierungspolitik-gelobt-wird-a-desigualdade-no-brasil-e-coisa-da-sociedade-feudal-ipea-prasident-marcio-pochm/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/08/warum-brasilia-in-europa-darunter-deutschen-parteien-wegen-fortschrittlicher-regierungspolitik-gelobt-wird-a-desigualdade-no-brasil-e-coisa-da-sociedade-feudal-ipea-prasident-marcio-pochm/</font></a></p>
<p><strong>Frei Betto: “Oito anos depois de o PT no poder, o Fome Zero se faz urgente para um terco da populacao brasileira!”</strong></p>
<p><strong>Deutsches katholisches Hilfswerk Misereor ermöglicht Folter-Dokumentation der brasilianischen Gefangenenseelsorge: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/</font></a></strong></p>
<p><strong>Den weltweit bekannten Menschenrechtspriester Julio      Lancelotti in Sao Paulo empört ebenfalls, daß 25 Jahre nach dem Ende der      Militärdiktatur Brasilien zwar zu den Unterzeichnern der      internationalen Anti-Folter-Konvention gehört, barbarische, sadistische      Torturen jedoch weiterhin zur ganz normalen Gefängnis-und    Polizeipraxis   gehören. Lancelotti sieht mehrere Gründe, warum    gravierende   Menschenrechtsprobleme im jetzigen    Präsidentschaftswahlkampf keine Rolle   spielen. </strong><strong>„Unsere  Demokratie ist noch unfertig, wir   haben nur eine   Formaldemokratie.  Die Politiker scheuen sich davor, über     Menschenrechte zu sprechen,  weil sie andernfalls Stimmen verlieren     würden.  Zum nationalen  Bewußtsein zählt, die Ermordung von Obdachlosen     nicht wichtig zu  nehmen – und die Folter auch nicht. Man denkt,    Banditen  müßten eben  gefoltert werden. Die Deutschen werden das gut    verstehen,  weil ja  Hitler die Macht übernahm und das Volk dies    akzeptierte. All  dies  wiederholt sich in der Geschichte.“</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/kommunist-oscar-niemeyer-macht-wahlwerbung-fur-den-oligarchie-rechten-marco-macieldem-maciel-ist-intelligent-und-uberaus-ehrlich-wie-brasiliens-politik-funktioniert-stalin-war-phantasti/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/kommunist-oscar-niemeyer-macht-wahlwerbung-fur-den-oligarchie-rechten-marco-macieldem-maciel-ist-intelligent-und-uberaus-ehrlich-wie-brasiliens-politik-funktioniert-stalin-war-phantasti/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/06/daniel-cohn-bendit-im-grunen-wahlkampf-brasiliens-was-alles-fehlt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/06/daniel-cohn-bendit-im-grunen-wahlkampf-brasiliens-was-alles-fehlt/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/</font></a></p>
<p><strong>Lula-Skandal um Chefministerin Erenice Guerra:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-prasidentenpalast-wuste-bereits-seit-februar-von-den-machenschaften-die-jetzt-zum-sturz-von-ministerin-erenice-guerra-fuhrten-berichten-die-landesmedien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-prasidentenpalast-wuste-bereits-seit-februar-von-den-machenschaften-die-jetzt-zum-sturz-von-ministerin-erenice-guerra-fuhrten-berichten-die-landesmedien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/wenn-es-ein-land-gibt-in-dem-das-volk-die-krise-nicht-erlebte-war-es-dieses-hier-brasiliens-staatschef-lula-zu-den-wirkungen-der-finanz-und-wirtschaftskrise-der-verbrauch-pro-familie-stieg-u/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/wenn-es-ein-land-gibt-in-dem-das-volk-die-krise-nicht-erlebte-war-es-dieses-hier-brasiliens-staatschef-lula-zu-den-wirkungen-der-finanz-und-wirtschaftskrise-der-verbrauch-pro-familie-stieg-u/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/brasiliens-exporte-anteil-nichtbrasilianischer-multis-wachst-stetig/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/brasiliens-exporte-anteil-nichtbrasilianischer-multis-wachst-stetig/</font></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/das_blaettchen/statuses/22874480814"><font color="#bb0000">http://twitter.com/das_blaettchen/statuses/22874480814</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</font></strong></a></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/das-monster-der-tausend-ideologien-angeli-folha-de-sao-paulo-ausris/"><font color="#bb0000">“Das Monster der tausend Ideologien.” Angeli, Folha de Sao Paulo, Ausriß.</font></a></h2>
<p>Donnerstag, 30. September 2010 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6646" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulaangeliideologias.JPG" alt="lulaangeliideologias.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/mist-habe-ich-vergessen-dilma-abzuschalten/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/mist-habe-ich-vergessen-dilma-abzuschalten/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</font></a></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro und Israel, Antisemitismus:</strong></p>
<h2>Eduardo Suplicy, Kongreßsenator von Lulas  Arbeiterpartei,   distanziert sich von Israel-kritischer Erklärung der  Parteiführung:”Ich   hätte eine solche Erklärung, mit diesen  Formulierungen, nicht   geschrieben!” Grünen-Politiker und  Ex-Stadtguerrilheiro Fernando   Gabeira:”In Rio de Janeiro haben wir  Probleme wie in Gaza, ein   Slumviertel namens Gazastreifen!” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1601" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eduardo-suplicy/"><font color="#bb0000">Eduardo Suplicy</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fernando-gabeira/"><font color="#bb0000">Fernando Gabeira</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/"><font color="#bb0000">Gaza</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/"><font color="#bb0000">Paulo Sergio Pinheiro</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a></p>
<p><font size="3"><strong>Brasilianische Intellektuelle,  Künstler,   Politiker und Menschenrechtsexperten haben an dem von Oscar  Niemeyer   entworfenenen Lateinamerika-Memorial in der Megacity Sao Paulo  in einem   symbolischen Akt zum friedlichen Zusammenleben von Moslems und  Juden   aufgerufen “ ob im Konfliktherd des Nahen Ostens oder in Brasilien    selbst. Die Friedensdemonstration verfolgte zugleich den Zweck, sich    von scharfen antiisraelischen Erklärungen Brasilias sowie der    Regierungspartei von Staatschef Lula zu distanzieren. Diese Erklärungen,    in denen Israel „Staatsterrorismus” und nazistische Praktiken    vorgeworfen werden, hatten die jüdische Gemeinde Brasiliens, das    Simon-Wiesenthal-Zentrum, aber auch die israelische Regierung zu    heftigen Protesten veranlaßt.</strong></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lulas-arbeiterpartei-pt-verurteilt-staatsterrorismus-israels/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lulas-arbeiterpartei-pt-verurteilt-staatsterrorismus-israels/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/suplicyedklein.JPG" alt="suplicyedklein.JPG" /></font>Eduardo Suplicy</p>
<p><font size="3">Â </font><font size="3">Paulo  Sergio Pinheiro, der   den symbolischen Akt koordinierte, ist UNO-Berater  und gehört zur   Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer  Staaten.</font><font size="3">”Die   regierende Arbeiterpartei”, so  Pinheiro, „hätte in ihrer Erklärung  zum  Konflikt um Gaza sehr präzise  formulieren müssen. Sie redete   stattdessen von israelischem  Staatsterrorismus, von Völkermord und von   einem Vorgehen wie einst die  Nazis. Eine solche Ausdrucksweise halte   ich für oberflächlich und zudem  für riskant. Das brasilianische   Außenministerium redet völlig anders.”</font><font size="3">In  Tel Aviv   wurde kurz zuvor Außenminister Celso Amorim von seiner  israelischen   Amtskollegin Tzipi Livni auf die offiziellen Erklärungen  aus Brasilia   angesprochen und beteuerte, damit nichts zu tun zu haben.  Überraschend   schickte nun Brasiliens Außenamt mit Silvio Albuquerque  sogar einen   Vertreter im Ministerrang zum Lateinamerika-Memorial, um für    Klarstellungen zu sorgen.</font><font size="3">”Wir fordern derzeit von    beiden Konfliktparteien die Einhaltung der Menschenrechtskonventionen “    aber wir sind gegen die einseitige Verurteilung Israels und verhalten    uns unparteilich.”</font><font size="3">Mit besonderer Spannung wurde    erwartet, wie sich Kongreßsenator Eduardo Suplicy, einer der    angesehensten Politiker der regierenden Arbeiterpartei, positioniert:  Â   Suplicy distanziert sich ausdrücklich von den antiisraelischen    Ã„ußerungen seiner Parteiführung “ vielmehr müsse man versuchen, die    Gründe beider Seiten für den Einsatz von soviel Gewalt zu verstehen.</font><font size="3">”Ich    fühle mich dem Geist dieses Treffens hier verpflichtet “ als Senator    der Arbeiterpartei unterstütze ich alle Versuche, die zum Frieden  führen   können. Diese Erklärung meiner Parteiführung, noch dazu mit  solchen   Formulierungen, hätte ich nicht geschrieben. Manifestationen,  die die   Gemüter aufstacheln, sind nicht konstruktiv!” Der  Kongreßabgeordnete   Fernando Gabeira von den brasilianischen Grünen,  der zur Diktaturzeit   ein Stadtguerrilheiro war und im Westberliner  Exil lebte, zog sogar   einen Vergleich zur Zuckerhutmetropole. ”In  meiner Heimatstadt haben wir   Probleme wie in Gaza, gibt es sogar eine  ganze Slumregion, die wegen   der vielen gewaltsamen Konflikte, der  vielen verirrten Kugeln im   Volksmund Â´GazastreifenÂ´heißt. In Rio de  Janeiro diskutieren wir   darüber, was mit Bevölkerungsteilen geschehen  soll, die unter der   Herrschaft bewaffneter Gruppen stehen und deren  Geiseln sind. Als   Bürgermeisterkandidat habe ich mich letztes Jahr  dafür ausgesprochen,   diese bewaffneten Gruppen zu attackieren. Im  Gazastreifen indessen wurde   die Hamas von der Bevölkerung gewählt und  schießt permanent Raketen  auf  Israel ab “ das ist eine wichtige Frage.  Wer von den Raketen  getroffen  wird, ist der Hamas egal. Indessen  dürfte es nicht möglich  sein, die  Hamas militärisch zu schlagen.”  Gabeira, der den  Kongreßkommissionen für  internationale Beziehungen  sowie für nationale  Verteidigung angehört,  plädierte dafür, daß  Brasilien in den  derzeitigen Vermittlungsbemühungen  seine realen  Handlungsmöglichkeiten  beachtet. „Brasilien sollte nicht  den großen  Protagonisten spielen,  sondern Bescheidenheit üben.” Der  Gaza-Krieg  hat bisher über 1000  Menschenleben gefordert &#8211; in Brasilien  werden  monatlich über 4800  Menschen getötet. </font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/gabeiraklein.JPG" alt="gabeiraklein.JPG" />Fernando Gabeira <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernando_Gabeira"><font color="#bb0000">http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernando_Gabeira</font></a></p>
<p><font size="3">Die Universitätsprofessorin Marilene Chaui, die dem    israelischen Spinoza-Institut angehört, wandte sich gegen theologische    Konzeptionen der Politik. Problematisch sei, wenn Politik als göttliche    Offenbarung definiert werde, da sich hinter solchen Konzeptionen    wirtschaftliche und soziale Interessen versteckten. Der Rechtsexperte    Fabio Konder Comparato sagte:”Ich bin ein großer Bewunderer der    jüdischen Kultur, doch ich bin empört, daß der Staat Israel derzeit die    biblische Ethik mit Füßen tritt. Leider läßt sich die jüdische  Gemeinde   Brasiliens derzeit bei ihren Bekundungen zugunsten Israels  von   nationalistischem Geist leiten. Im Falle des Gazastreifens kann es  für   Terrorismus keinerlei religiöse Rechtfertigung geben “ das gilt  für   beide Seiten. Israel hat bereits auf derartige religiöse    Rechtfertigungen verzichtet, doch die arabische Seite bezieht sich nach    wie vor auf den Koran.”</font><font size="3">Â </font><font size="3">In    der Botschaft des Friedenstreffens vom Lateinamerika-Memorial werden    Israel und die Hamas aufgefordert, jegliche Militäraktionen sofort zu    stoppen. Die Zivilbevölkerung von Gaza dürfe nicht länger Ziel von    Vergeltungsmaßnahmen Israels wegen der Hamas-Attacken sein “ und die    israelische Zivilbevölkerung nicht länger mit Hamas-Rakten beschossen    werden. </font><font size="3">Â </font></p>
<p><font size="3">UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro hatte sich bereits    vor einigen Jahren sehr kritisch über den damaligen Arbeitsminister und    jetzigen Chef von Lulas Arbeiterpartei, Ricardo Berzoini, geäußert:</font><font size="3">Â </font><font size="3">Â </font><font size="3">Â <a href="http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/</font></a></font><font size="3">Â </font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/pinheiroklein.JPG" alt="pinheiroklein.JPG" />Paulo Sergio Pinheiro</p>
<p><strong>Comissao Teotonio Vilela &#8211; Dokument zum Treffen am Lateinamerika-Memorial:</strong> <a href="http://www.ctvdh.org/portal"><font color="#bb0000">http://www.ctvdh.org/portal</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/13/brasilianer-in-israel-protestieren-gegen-position-der-lula-regierung-und-der-regierungspartei-pt-zu-israelischen-militaraktionenstaatsterrorismus-praktiken-der-nazistischen-wehrmacht/#more-1598"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/13/brasilianer-in-israel-protestieren-gegen-position-der-lula-regierung-und-der-regierungspartei-pt-zu-israelischen-militaraktionenstaatsterrorismus-praktiken-der-nazistischen-wehrmacht/#more-1598</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/schwerer-fehler-irans-prasident-ahmadinejad-nach-brasilien-einzuladen-der-den-holocaust-leugnet-und-die-vernichtung-israels-predigt-roberto-abdenur-fruherer-botschafter-brasiliens-in-deutschla/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/schwerer-fehler-irans-prasident-ahmadinejad-nach-brasilien-einzuladen-der-den-holocaust-leugnet-und-die-vernichtung-israels-predigt-roberto-abdenur-fruherer-botschafter-brasiliens-in-deutschla/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/demo-gegen-israels-militaraktionen-avenida-paulista-sao-paulo-volkermorder-nazis-nein-zum-nazi-zionismus/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/demo-gegen-israels-militaraktionen-avenida-paulista-sao-paulo-volkermorder-nazis-nein-zum-nazi-zionismus/</font></a></p>
<p><strong>Hintergrund zu Fernando Gabeiras Gaza-Rio-Vergleich:</strong></p>
<p>Banditendiktatur in Slums immer grausamer(2008)</p>
<p>Angesichts der ausufernden Gewaltkriminalität hat Brasiliens    Staatschef Lula zum wiederholten Male energische Gegenmaßnahmen    versprochen. Mit Milliardenaufwand sollen danach der Polizeiapparat    ausgebaut und 160 Gefängnisse errichtet werden. Im Unterschied zu den    deutschen Medien haben jene in Brasilien über Lulas Ankündigungen nur    kurz oder gar nicht berichtet, da nach früheren „Maßnahmenpaketen”    dieser Art in Wahrheit die Ausgaben für öffentliche Sicherheit teils    drastisch gekürzt oder vorgesehene Haushaltsmittel gar nicht freigegeben    worden waren. In großer Aufmachung betont die Landespresse dagegen,   daß  seit Lulas Amtsantritt von 2003 ausgerechnet die ärmsten   Brasilianer  weiterhin am stärksten dem Terror der Banditenmilizen   ausgesetzt seien.  Allein in Rio de Janeiro, so die auflagenstarke   Qualitätszeitung „O  Globo”, sind 1, 5 Millionen Slumbewohner der   „Diktatur des Verbrechens”  unterworfen und nahezu sämtlicher   Menschenrechte beraubt. Es handele  sich um eine „kolumbianische”   Tragödie.„Wir haben daher in diesem Land  noch keinen demokratischen   Rechtsstaat”, analysiert die renommierte  Anthropologin und Kolumnistin   Alba Zaluar. Gemäß den neuesten Studien  ist allein in Rio, mit rund   ebensoviel Einwohnern wie Kuba, die Zahl der  Verschwundenen bis heute   mindestens 54-mal höher als während des  21-jährigen Militärregimes. Wie   damals sei unter der vom organisierten  Verbrechen sowie von   paramilitärischen Milizen errichteten Slum-Diktatur  das Foltern von   mißliebigen Bewohnern üblich. Zwecks Einschüchterung  würden Menschen in   aller Öffentlichkeit lebendig verbrannt oder in  Stücke gehackt, die   Opfer in geheimen Friedhöfen verscharrt. „Das  Verschwindenlassen und   die Folter sind häufig, Gewalt trifft heute viel  mehr Menschen als   unter der Militärdiktatur”, betont die  Universitätsprofessorin Cecilia   Coimbra, Präsidentin der  Menschenrechtsorganisation „Nie mehr   Folter”(Tortura nunca mais).  Toleriert von den Autoritäten, hat das   organisierte Verbrechen im  Parallelstaat der Slums seit Jahrzehnten   auch Sondergerichte  installiert, die meist drakonische Strafen   verhängen. Dazu zählen das  Handabhacken ebenso wie der Scheiterhaufen   aus Autoreifen. Ungezählte  Familien werden zudem aus ihren Slumkaten   vertrieben. Die  Banditenkommandos agieren zudem als Zensoren, verbieten   Musiktexte und  Bands, kontrollieren die gesamte Kulturproduktion,   hören  Telefongespräche ab, legen Sprachregelungen und   Kleidervorschriften  fest. Wer sich den Normen nicht fügt, muß zumeist   mit Folter oder Tod  rechnen.„All diese Grausamkeiten entsprechen der   Realität”, erklärte  jetzt Rio de Janeiros Gouverneur Sergio Cabral.   „Die Parallelmacht  agiert mit aller Rohheit.”Auch Brasiliens   katholische Kirche ist vom  Banditenterror direkt betroffen. Der   deutschstämmige Kardinal Eusebio  Scheid in Rio de Janeiro hat die   Verbrecherdiktatur häufig verurteilt.  Immer wieder werden Geistliche   ermordet, dringen Gangster mit NATO-MGs  und Handgranaten in Slumkirchen   ein, erzwingen sogar den Stopp von  Sozialprojekten.   Menschenrechtsaktivisten kritisierten, daß manche sogar  vom Ausland   finanzierte Nichtregierungsorganisationen mit dem  organisierten   Verbrechen kooperieren. Zudem wird an einen bezeichnenden  Vorfall   erinnert. So hatten Staatschef Lulas Kulturminister Gilberto Gil  und   der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini, heute Chef der    Arbeiterpartei, vor rund zwei Jahren laut Presseberichten einen Rio-Slum    besucht und dafür die Genehmigung der Banditenbosse eingeholt. Der    renommierte brasilianische UNO-Berater und Experte für Gewaltfragen,    Sergio Pinheiro: ”All dies ist ein Skandal “ geschähe derartiges in    Berlin, Paris oder London, würde das im Parlament debattiert, würde die    Regierung stürzen.”Polizeiattacken gegen die Verbrecherhochburgen  haben   bislang nur die Wirkung von Nadelstichen. Zudem gelten nicht  wenige   Beamte als korrupt und brutal, werden immer wieder moderne  Feuerwaffen   an die Gangstermilizen verkauft. In den Millionenstädten  sterben   tagtäglich niedrig bezahlte Polizisten durch Attentate oder  Racheakte.Im   Stadtpark von Sao Paulo trauern die ambulanten  Fahrradmechaniker   derzeit um ihren Kollegen, einen Detektiv und  Familienvater. Er flickte   dort in der Freizeit für ein Trinkgeld  Schläuche, reparierte   Gangschaltungen, besserte damit sein mageres  Gehalt auf. „Vier Kugeln in   den Hinterkopf, sonntagmorgens “ so geht  das hier zu.” In Brasilien   werden jährlich über 50000 Menschen  ermordet, nicht einmal fünf Prozent   der Täter ermittelt.Pressefreiheit  und Slumdiktatur<br />
Journalisten arbeiten unter hohem Lebensrisiko<br />
Die Herrschaft des organisierten Verbrechens über erhebliche Teile der    brasilianischen Städte schränkt die Pressefreiheit, die    Recherchemöglichkeiten der Journalisten des Tropenlandes deutlich ein.    Falls sie die Aktivitäten der Banditenkommandos im Parallelstaat der    Slums konkret kritisieren, drohen zudem Racheakte.<br />
Vergangene Woche wurde auf den brasilianischen Journalisten Amaury    Ribeiro ein Attentat verübt. In Tageszeitungen hatte er eine    Artikelserie über den Terror des organisierten Verbrechens    veröffentlicht, erhielt deshalb Morddrohungen, wagte sich aber dennoch    erneut in die Slumperipherie der Hauptstadt Brasilia. Dort feuerte ein    junger Mann auf den Journalisten “ glücklicherweise konnte Ribeiro  rasch   in ein Hospital gebracht werden und überlebte den Anschlag.  Fälle   dieser Art sind in Brasilien nichts Neues. 2002 recherchierte  der   bekannte Fernsehreporter Tim Lopes allein in einem Slum von Rio de    Janeiro, wurde von einem Banditenkommando entdeckt, bestialisch    gefoltert und auf einem Scheiterhaufen aus Autoreifen verbrannt. Carla    Rocha, eine Kollegin von Tim Lopes, zählt zu den wichtigsten    investigativen Journalistinnen des Landes.<br />
”In diesen Slumregionen gelten weder Gesetz noch Verfassung, nur das    Diktat bewaffneter Gruppen. Der Staat ist nicht präsent und läßt zu, daß    dort Verbrecherorganisationen, Gangsterbosse, paramilitärische  Milizen   die Regeln gewaltsam bestimmen. Man hält dort die Menschen  isoliert,  in  einer eng begrenzten Welt, diese Slumbewohner sind als  Staatsbürger   anulliert. Und dies dient den übelsten, schlechtesten,  reaktionärsten   Teilen unserer Elite, die keinen sozialen Fortschritt,  keine   Veränderungen wollen. Wer sich den Normen der  Verbrecherorganisationen   widersetzt, wird sogar mit dem Tode bestraft,  lebendig verbrannt. Folter   ist gängige Praxis “ alles eine  mittelalterliche Barbarei.”<br />
In dem neuen brasilianischen Spielfilm „Tropa de Elite”, der auf der    nächsten Berlinale gezeigt wird, ist in einer Szene die von Carla Rocha    genannte „Microondas”, Mikrowelle der Banditenkommandos zu sehen: Über    das Opfer werden an einer gut sichtbaren Stelle hoch über Rio   Autoreifen  gestapelt und dann mit Benzin angezündet.<br />
Rio-Funk, HipHop aus den Slums, der derzeit auch in Deutschland    popularisiert wird, ist laut Carla Rocha keineswegs eine eigenständige    Musik unabhängiger, frei arbeitender Komponisten.<br />
„HipHop und Funk sind heute die typische Musik der Slums von Rio, es    gibt viele Gruppen, Bands. Doch die gesamte kulturelle Produktion der    Ghettos wird heute vom organisierten Verbrechen kontrolliert, zensiert.    Dies geht soweit, daß DJs, HipHop-Formationen eines Slums auf keinen    Fall die Namen eines anderen Slums nennen dürfen, weil dort eine    rivalisierende Gangsterorganisation herrscht. Es ist verboten, in eine    Band Mitglieder aus gegnerischen Slums aufzunehmen. Und natürlich darf    in Musiktiteln nur die Polizei kritisiert werden, nie das organisierte    Verbrechen. Andernfalls würden die Musiker mit dem Tode bestraft. Um  die   Kontrolle über den Informationsfluß des Slums zu halten, hören die    Banditenkommandos sogar die Telefongespräche der Bewohner ab,  überwachen   selbst den Austausch von E-Mails.Gangsterkommandos  befehlen, daß   Kleidung bestimmter Marken, aus bestimmten Geschäften  nicht getragen   werden darf. Die NGOs in Slums müssen sich ebenfalls  dem Normendiktat   unterwerfen. ”<br />
Jetzt hat Carla Rocha gemeinsam mit ihren Kollegen Dimmi Amora, Fabio    Vasconcelos und Sergio Ramalho zum wiederholten Male in einer großen    Artikelserie der Qualitätszeitung „O Globo” die Herrschaftsmethoden der    Slumdiktatoren ausführlich dokumentiert. Die Serie trägt den Titel „Os    Brasileiros que ainda vivem na Ditadura”, Brasilianer, die noch in  der   Diktatur leben. Didaktisch werden stets jene wichtigen    Verfassungsparagraphen und Gesetze Brasiliens genannt, die für Millionen    von Landesbewohnern nicht gelten. Berichtet wird über die    Sondergerichte, die drakonischen Strafen und die Scheiterhaufen, über    Vertreibungen, Ausgangssperren und Zensur. Und belegt wird auch, daß    Gewalt heute viel mehr Menschen trifft als unter der Militärdiktatur,    daß die Zahl der Verschwundenen viel höher ist als in den 21    Diktaturjahren. Wer über all das schreibt, so die Journalistin Carla    Rocha, erleidet ein hohes Lebensrisiko.<br />
”Wir müssen sehr aufpassen, denn Tim Lopes wurde ja in einem solchen    Slum von Rio ermordet. Seitdem gehen wir nicht mehr in die Ghettos    hinein. Da wir gegen die Interessen der Verbrecherbanden handeln, sind    wir vom Tode bedroht, müssen ständig bestimmte Sicherheitsregeln    einhalten. Nicht anders als die Polizeibeamten oder Richter und    Staatsanwälte.”<br />
Entsprechend schwierig war es für Carla Rocha und ihre Kollegen,    handfeste Informationen, Fakten aus den rund 800 Slums von Rio de    Janeiro zu bekommen.<br />
”Wir wußten, daß es sehr leicht sein würde, kritische Stellungnahmen    über Polizeieinsätze zu bekommen. Doch wir wollten ja alle Aspekte der    Unterdrückung in den Slums zeigen, die Aktivitäten der    Banditenkommandos, der paramilitärischen Milizen. Indessen hat die    Menschenrechtskomission des Stadtparlaments von Rio seit zehn Jahren    noch nie eine Anzeige gegen das organisierte Verbrechen erhalten. Nur    die Polizei wird dort gelegentlich angeklagt “ was stets von den    Verbrechersyndikaten unterstützt wird, die ja ein Interesse an solchen    Anzeigen haben. Für uns Journalisten schafft das eine komplizierte    Situation. Wir haben in unserer Artikelserie über den Präsidenten einer    Assoziation von Slumbewohnern berichtet “ er wurde jetzt ermordet.”<br />
Carla Rocha ist bedrückt, daß auch die neuesten genau dokumentierten    Menschenrechtsverletzungen wiederum typischerweise im Ausland, also auch    in Ländern wie Deutschland, keinerlei Echo fanden. Aus den bekannten    Gründen.<br />
”In Rio de Janeiro ist es unmöglich, all diese Vorgänge, diese    Tatbestände nicht wahrzunehmen. Daher finde ich es traurig, daß es dafür    kein internationales Interesse, keinerlei internationalen Druck gibt.    Denn Druck aus dem Ausland ist am wichtigsten, damit sich an der Lage   in  den Ghettos etwas ändert. Unglücklicherweise wird wohl bis dahin   noch  sehr viel Zeit vergehen, werden bis dahin noch sehr viele Menschen    getötet. Im Ausland denken eben noch viele, Brasilien sei das Land  des   Samba, des Fußball und der fröhlichen, sonnengebräunten Leute. Wir    hatten erwartet, daß unsere Artikelserie größere Reaktionen, Empörung    auslöst “ aber das ist leider nicht passiert.”</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/761337/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/761337/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/</font></a></p>
<h2>“Viva Hamas &#8211; der Kampf von Hamas ist  gerecht!” Brasiliens   Regierungspartei von Lula protestiert mit Parteien  und Sozialbewegungen   in Sao Paulo gegen Israels Militäraktionen.  Gleichsetzung von Israel   mit Nazismus und Hitler-Wehrmacht. “Holocaust  in Palästina”. “Raus mit   Israel aus Palästina”. Demo-Fotoserie. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1569" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeiterpartei/"><font color="#bb0000">Arbeiterpartei</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/"><font color="#bb0000">Gaza</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hamas/"><font color="#bb0000">Hamas</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/"><font color="#bb0000">Lula</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/pala%c2%a4stina/"><font color="#bb0000">PalÃ¤stina</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a></p>
<p><strong>Die brasilianische Regierungspartei (PT)Â von  Staatschef   Lula hatÂ  in Sao Paulo auf einer Kundgebung und einem  Protestmarsch   ihreÂ jüngsten offiziellen Positionen gegenüber den  jüngsten   Militäraktionen Israels bekräftigt, die als “Staatsterrorismus”    klassifiziert und mit der Hitler-Wehrmacht verglichen worden waren.    Führer der Regierungspartei, darunter Abgeordnete sowie der Sekretär für    internationale Beziehungen, Valter Pomar, demonstrierten gemeinsam  mit   Organisationen und Politikern der arabischen, islamischen Gemeinde    Brasiliens, Anhängern von Hamas und Hizbollah, geistlichen  islamischen   Würdenträgern,  dem linken Spektrum zugeordneten Parteien  sowie   Sozialbewegungen wie der Landlosenbewegung MST.</strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisrael.JPG" alt="demoisrael.JPG" /></font></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demohamas.JPG" alt="demohamas.JPG" /></font></p>
<p>Pomar sagte weiter, Israel bediene sich Ausrottungspraktiken wie    einst die Wehrmacht &#8211; ein ganzes Volk werde liquidiert. In Gaza würden    derzeit von Israel Massaker verübt &#8211; daher unterstützte die    Arbeiterpartei voll und ganz die palästinensische Sache. Jamil Mourad,    Abgeordneter der Kommunistischen Partei Brasiliens, warf Israel vor,    derzeit Kinder zu töten wie einst König Herodes, als Jesus Christus    geboren worden sei. Die palästinenische Frau, so Mourad, zeige indessen    derzeit großen Heldenmut, bringe sechs, acht oder zehn Kinder zur  Welt.   Je mehr palästinensische Kinder von Israel getötet würden, umso  mehr   würden geboren. Während der Demonstration durch Sao Paulo  erklangen   immer wiederÂ Sprechchöre wie “Viva Hamas” und “Tod dem  Staate Israel”,   wurde der Kampf der Hamas als gerecht bezeichnet. Auf  Spruchbändern war   “Holocaust in Palästina” zu lesen. Sprecher  verschiedener Parteien und   Organisationen forderten Staatschef Lula  auf, den israelischen   Botschafter des Landes zu verweisen und die  wirtschaftlichen Beziehungen   mit Israel zu kappen. Zahlreiche  Demonstranten trugen Hamas-und   Hizbollah-T-Shirts. Auf der  Abschlußkundgebung am Bandeirantes &#8211;   Memorial nebenÂ Sao Paulos  Stadtpark Ibirapuera wurden Israel-Fahnen   verbrannt. Islamische  Geistliche beteten mit den anwesenden Moslems zu   Allah. Verschiedene  islamische Sprecher betonten unter anderem, es werde   erst dann Frieden  geben, wenn die palästinensische Fahne über ganz   Palästina wehen  werde. “Nein zum Holocaust in Gaza”. Ferner wurde dazu   aufgerufen,  keine Waren aus Israel und den USA Â mehr zu kaufen.</p>
<p>An der Kundgebung beteiligten sich keine Persönlichkeiten der    katholischen Kirche bzw. bekannte katholische Personlichkeiten, die    bestimmten Linksparteien angehören.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demozionazismus.JPG" alt="demozionazismus.JPG" /><strong>“Jüdischer Weltzionismus &#8211; gleich Nazismus”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demozionazi.JPG" alt="demozionazi.JPG" />“<strong>Nein zum Nazi-Zionismus”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demomoslbeter.JPG" alt="demomoslbeter.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisrfahne1.JPG" alt="demoisrfahne1.JPG" /><strong>Brennende Israel-Fahne</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demohamashizbo.JPG" alt="demohamashizbo.JPG" /></p>
<p><strong>“Hamas und Hizbollah &#8211; gemeinsam gegen Israel”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demorausisrael.JPG" alt="demorausisrael.JPG" /><strong>“Raus mit Israel aus Palästina”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoptscheichs.JPG" alt="demoptscheichs.JPG" />Â <strong>Islamische Würdenträger unter der Fahne von Lulas Regierungspartei PT</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoschleieulen.JPG" alt="demoschleieulen.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoalteterro.JPG" alt="demoalteterro.JPG" /></p>
<p><strong>Domingo (11) &#8211; Sáo Paulo<br />
Grande Marcha Contra o Massacre de Israel</strong><br />
<strong>HorÃ¡rio: 10 horas<br />
Local: Concentraçáo no Váo Livre do Masp, Avenida Paulista. </strong></p>
<p><strong><br />
Convocam: CMS (Coordenaçáo dos Movimentos Sociais); CTB (Central dos    Trabalhadores e Trabalhadoras do Brasil); CUT; Conlutas; Intersindical;    Afubesp (Associaçáo dos FuncionÃ¡rios do Banespa); UNE; Ubes; Upes    (Uniáo Paulista dos Estudantes Secundaristas); DCE da USP; UJS (Uniáo da    Juventude Socialista); Juventude Revoluçáo; Movimento pelo Passe   Livre;  MST; MLT (Movimento de Luta pela Terra); Conselho Mundial da Paz   (CMP);  Cebrapaz (Centro de Solidariedade aos Povos e Luta pela Paz);   ComitÃª  de Solidariedade a Cuba; Mulheres em Luta pela Paz; PCdoB; PT;   PSTU;  Psol; PCB; Fepal (Federaçáo Ãrabe Palestina do Brasil); Fearab    (Federaçáo das Entidades Ãrabes Brasileiras); Mopat (Movimento    Palestina para Todos); Uniáo da Juventude Ãrabe para a América Latina    (UJAAL); Instituto Jerusalém; Instituto da Comunidade Ãrabe; Centro    Cultural Ãrabe-SÃ­rio; Sociedade Palestina de SP; Instituto Futuro;    Uniáo Nacional de Entidades IslÃ¢micas (UNI); Federaçáo das Entidades    Ãrabes Muçulmanas do Brasil (Fambras); Sociedade Beneficente Muçulmana    do Brasil (SBM); Associaçáo Beneficente IslÃ¢mica do Brasil (ABIB);    Uniáo dos Estudantes Muçulmanos do Brasil (Uemb); Sociedade IslÃ¢mica de    JundiaÃ­; Sociedade Beneficente Muçulmana de Santo Amaro; Conselho    Superior dos TeÃ³logos Muçulmanos do Brasil; Igreja Ortodoxa Antioquina    do Brasil; Igreja Presbiteriana; Deputado estadual Simáo Pedro  (PT-SP);   Deputado estadual Said Mourad (PSC-SP); Vereador de Sáo Paulo  Jamil   Murad (PCdoB); Portal Vermelho; CMI (Centro de MÃ­dia  Independente); <em>Jornal Al Baian</em>.</strong>Â</p>
<h2>“Der Antisemitismus in Brasilien und den  anderen Ländern Nord-und   Südamerikas tarnt sich heute gewöhnlich als  Antizionismus, als Haß auf   Israel. Doch wenn man genau hinschaut, geht  es gegen die Juden, sehen   wir jenen tiefsitzenden traditionellen  Antisemitismus.” Maria Luiza   Tucci Carneiro, Antisemitismus-Expertin von  der Bundesuniversität in   Sao Paulo. ” A raça indesejavel” &#8211; die  unerwünschte Rasse. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1543" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/"><font color="#bb0000">Antisemitismus</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antizionismus/"><font color="#bb0000">Antizionismus</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/"><font color="#bb0000">Juden</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lateinamerikam/"><font color="#bb0000">Lateinamerikam</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-luiza-tucci-carneiro/"><font color="#bb0000">Maria Luiza Tucci Carneiro</font></a></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman" color="#bb0000"><a href="http://www.revistapesquisa.fapesp.br/?art=3489&amp;bd=1&amp;pg=1&amp;lg">http://www.revistapesquisa.fapesp.br/?art=3489&amp;bd=1&amp;pg=1&amp;lg</a></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><strong>“Seit dem 19.    Jahrhundert wurden die wichtigsten Rassentheorien aus Deutschland und    Frankreich übernommen, von renommierten Intellektuellen propagiert. Man    wollte hier eine reine Rasse &#8211; weiß, nichtjüdisch und katholisch.”</strong></font></p>
<p><strong><font size="3" face="Times New Roman">“Bad People”: <a href="http://www.jcrelations.net/de/?item=3039"><font color="#bb0000">http://www.jcrelations.net/de/?item=3039</font></a></font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/</font></a></p>
<p><strong>“Adolf Hitler hätte es nicht besser gesagt”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>Pro-Israel-Kundgebung der jüdischen Gemeinde  Sao Paulos am Lateinamerika-Memorial. “Das Bild sagt alles.” Fotoserie. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1645" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/"><font color="#bb0000">Gaza</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/palastina/"><font color="#bb0000">PalÃ¤stina</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelschutzen.JPG" alt="demoisraelschutzen.JPG" /></font></p>
<p>“Falsos Humanistas”: <a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090119/not_imp309253,0.php"><font color="#bb0000">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090119/not_imp309253,0.php</font></a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelrabbiner3.JPG" alt="demoisraelrabbiner3.JPG" /></p>
<p><strong>Rabbiner beim Kundgebungsgebet</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelleute.JPG" alt="demoisraelleute.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelhamas.JPG" alt="demoisraelhamas.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelconibchef.JPG" alt="demoisraelconibchef.JPG" /><strong>Boris Ber, Präsident der Israelitischen Konföderation Brasiliens(CONIB)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelmann.JPG" alt="demoisraelmann.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelrabbiner.JPG" alt="demoisraelrabbiner.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelalter.JPG" alt="demoisraelalter.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelhutmann.JPG" alt="demoisraelhutmann.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelkappimann.JPG" alt="demoisraelkappimann.JPG" /></p>
<p>Israel in den Medien &#8211; kritische Analysen: <a href="http://www.deolhonamidia.org.br/"><font color="#bb0000">http://www.deolhonamidia.org.br/</font></a></p>
<h2>Jüdische Gemeinde Sao Paulos verurteilt  Regierungssicht zum Zweiten   Weltkrieg:”Äußerungen des Ministers für  Strategische Angelegenheiten   zeigen Ignoranz oder böse Absicht.”  “Anti-Semitism in South-America”.   Maria Luiza Tucci Carneiro, jüdischer  Gouverneur Goldman. Wikileaks. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4015" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adidas/"><font color="#bb0000">Adidas</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/boris-ber/"><font color="#bb0000">Boris Ber</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ja%c2%bcdische-gemeinde-sao-paulos/"><font color="#bb0000">jÃ¼dische Gemeinde Sao Paulos</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jewish-christian-relations/"><font color="#bb0000">Jewish-Christian Relations</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-luiza-tucci-carneiro/"><font color="#bb0000">Maria Luiza Tucci Carneiro</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/minister-fa%c2%bcr-strategische-angelegenheiten-brasiliens/"><font color="#bb0000">Minister fÃ¼r Strategische Angelegenheiten Brasiliens</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zweiter-weltkrieg/"><font color="#bb0000">Zweiter Weltkrieg</font></a></p>
<p><strong>Minister Guimaraes sagte in einer Rede im  Außenministerium   von Brasilia:”Deutschland und Japan wurden nach dem  Zweiten Weltkrieg   jahrelang dafür bestraft, litten im Fegefeuer dafür,  daß sie der   angelsächsischen Welt-Führung getrotzt, diese  herausgefordert hatten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/10/bad-people-anti-semitism-in-south-america-widespread-and-rarely-explored-jewish-christian-relations/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/10/bad-people-anti-semitism-in-south-america-widespread-and-rarely-explored-jewish-christian-relations/</font></a></p>
<p><strong>Boris Ber, Präsident der jüdischen Gemeinde Sao Paulos,    betonte dazu im Website-Interview, es sei beklagenswert, wenn jemand wie    der Minister in dieser Weise denke, historische Tatsachen verzerre  und   andere Menschen mit Lügen beeinflussen wolle. “Es handelt sich um    Ignoranz oder böse Absicht.” Bei brasilianischen Historikern hatten  die   Minister-Äußerungen Empörung und Entsetzen hervorgerufen.</strong></p>
<p><strong>Jüdischer Gouverneur Goldman: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/</font></a></strong></p>
<p><strong>Wikileaks: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/borisber.jpg" alt="borisber.jpg" /></font></p>
<p><strong>Boris Ber, Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/21/der-mythos-lula-und-adolf-hitler-historiker-marco-antonio-villa-analysiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/21/der-mythos-lula-und-adolf-hitler-historiker-marco-antonio-villa-analysiert/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/hitlerminhalutacapagros.jpg" alt="hitlerminhalutacapagros.jpg" /></font></p>
<p><strong>Übersetzte Prachtausgabe &#8211; Bestseller in Brasilien. <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</font></a></strong></p>
<p><strong>Lula 1979 als Gewerkschaftsführer mit einer seither    vielbeachteten Aussage zu Adolf Hitler: ”Hitler irrte zwar, hatte aber    etwas, das ich an einem Manne bewundere &#8211; dieses Feuer, sich    einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die    Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe. Die Einschätzung brachte Lula    offenbar bei alten und neuen Rechten(auch den verdeckten) auch in    Ländern wie Deutschland viele Sympathien ein und wird seitdem weltweit    zu den wichtigsten, markantesten Äußerungen Lulas gerechnet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/folterstaat-brasilien-verurteilt-folter-in-iran-und-nordkorea-nicht-stimmenthaltung-bei-neuer-uno-resolutionbrasilia-will-sich-bei-menschenrechtsverletzungen-nicht-positionieren-kritisiert-cone/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/folterstaat-brasilien-verurteilt-folter-in-iran-und-nordkorea-nicht-stimmenthaltung-bei-neuer-uno-resolutionbrasilia-will-sich-bei-menschenrechtsverletzungen-nicht-positionieren-kritisiert-cone/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></a></p>
<p><strong>Holocaust und Antisemitismus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/holocaust-und-antisemitismus-ein-wichtiges-neues-archiv-httpwwwarqshoahcombr-maria-luiza-tucci-carneiro/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/holocaust-und-antisemitismus-ein-wichtiges-neues-archiv-httpwwwarqshoahcombr-maria-luiza-tucci-carneiro/</font></a></p>
<p><strong>Von KZ-Arzt Mengele selektiert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/</font></a></p>
<p><strong>ADIDAS und der Hakenkreuz-Swimmingpool in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/adidas-festa-nazistanazi-fest-in-rio-de-janeiro-titelt-o-globo-judische-gemeinde-kritisiert-nazi-symbole/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/adidas-festa-nazistanazi-fest-in-rio-de-janeiro-titelt-o-globo-judische-gemeinde-kritisiert-nazi-symbole/</font></a></p>
<p><strong>Adolf Hitler anrufen?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></font></p>
<h2>Brasilien: “Aleksander Laks &#8211; ein  Auschwitz-Überlebender erzählt.”   Saarländische Zeitung. Laks lebt in Rio  de Janeiro &#8211; Hintergrundtexte.   “Von den Juden und ihren Lügen.”(Martin  Luther) Margot Käßmann zu   Luthers Schattenseiten. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10007" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/friedrich-schorlemmer/"><font color="#bb0000">Friedrich Schorlemmer</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/"><font color="#bb0000">Holocaust</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/"><font color="#bb0000">Juden</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/margot-kasmann/"><font color="#bb0000">Margot Käßmann</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/"><font color="#bb0000">Martin Luther</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sondershausen/"><font color="#bb0000">Sondershausen</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/thuringen/"><font color="#bb0000">Thüringen</font></a></p>
<p><a href="http://www.s-o-z.de/?p=49646"><font color="#bb0000">http://www.s-o-z.de/?p=49646</font></a></p>
<p><strong>Saarlouis – Aleksander Laks hat den Holocaust überlebt. Am    Samstag, 23.  Juli um 19.30 Uhr wird er im Offizierskasino der    Graf-Werder-Kaserne aus  seinem bewegenden Leben erzählen. „Halt’s Maul.    Du bist in Ausschwitz  und da gibt es nur einen Ausgang: durch den    Kamin!“ (Saarländische Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/</font></a></p>
<p><strong>Kurios, bemerkenswert &#8211; einer der wichtigsten Texte von    Martin Luther, den Juden gewidmet, ist nach wie vor selbst in    Deutschland vielen nicht bekannt, wird in den gegenwärtigen Würdigungen    Luthers bzw. auf Kirchentagen keineswegs entsprechend herausgestellt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/"><font color="#bb0000"><strong>“Von den  Juden und ihren Lügen”: </strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/    </font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/17/martin-luther-judentumsfeindliche-auserungenein-sachverhalt-der-von-der-lutherforschung-immer-wieder-auch-vertuscht-wurde/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/17/martin-luther-judentumsfeindliche-auserungenein-sachverhalt-der-von-der-lutherforschung-immer-wieder-auch-vertuscht-wurde/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</font></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der    Kirche und  freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu    sein. Sie  wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des    Jubiläums  beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen    Käßmann-Kult geben.  Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung    gegenüber den Juden  sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch    thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><strong>Jüdische Allgemeine:</strong> <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895"><font color="#bb0000">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895</font></a></p>
<p><a href="http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/in-brasilien-gibt-es-leute--die-heissen-eisenhower--rambo-oder-beckenbauer--einige-heissen-hitler---aber-das-scheint-niemanden-zu-stoeren-die-namen-der-vaeter,10917074,10099090.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/in-brasilien-gibt-es-leute–die-heissen-eisenhower–rambo-oder-beckenbauer–einige-heissen-hitler—aber-das-scheint-niemanden-zu-stoeren-die-namen-der-vaeter,10917074,10099090.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart"><strong><font color="#bb0000">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/05/zwei-obdachlose-bei-sao-paulo-lebendig-mit-benzin-verbrannt-laut-landesmedien-steinigen-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/05/zwei-obdachlose-bei-sao-paulo-lebendig-mit-benzin-verbrannt-laut-landesmedien-steinigen-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</font></a></p>
<p>Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 20. Juli 2011 um 14:43 Uhr veröffentlicht</p>
<h2>Lula konferiert mit Ahmadinedschad in New  York:”Iran ist ein großer   Partner.” Ahmadinedschad reist im November  nach Brasilia. Scharfe   Kritik Israels und der jüdischen Gemeinde  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3061" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ahmadinedschad/"><font color="#bb0000">Ahmadinedschad</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/"><font color="#bb0000">Holocaust</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iran/"><font color="#bb0000">Iran</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/"><font color="#bb0000">Juden</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/"><font color="#bb0000">Lula</font></a></p>
<p><strong>Lula sagte nach seinem einstündigen Treffen mit    Ahmadinedschad auf Journalistenfragen zu dessen bekannter    Holocaust-Position, es sei keineswegs bedrückend, sich mit dem    iranischen Führer zu treffen. “Ich bin nicht verpflichtet, jemanden    nicht zu mögen, nur weil er von anderen nicht gemocht wird.” Als    Ahmadinedschad vor der UNO-Vollversammlung sprach, waren verschiedene    westliche Delegationen, darunter Kanadas und der Vereinigten Staaten,    aufgestanden und hatten demonstrativ den Saal verlassen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrund zur abgesagten Ahmadinedschad-Visite vom Mai 2009:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/israels-regierung-kritisiert-erneut-ahmadinedschad-besuch-in-brasilia-am-6-mai-brasilianischer-botschafter-in-jerusalem-einbestellt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/israels-regierung-kritisiert-erneut-ahmadinedschad-besuch-in-brasilia-am-6-mai-brasilianischer-botschafter-in-jerusalem-einbestellt/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/04/ahmadinedschad-am-mittwoch-bei-lula-juden-kirchen-menschenrechtsorganisationen-homosexuelle-feministinnen23-ngo-protestieren-in-brasilia-fur-einen-antisemitischen-fuhrer-darf-man-keinen-rote/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/04/ahmadinedschad-am-mittwoch-bei-lula-juden-kirchen-menschenrechtsorganisationen-homosexuelle-feministinnen23-ngo-protestieren-in-brasilia-fur-einen-antisemitischen-fuhrer-darf-man-keinen-rote/</font></a></p>
<p><strong>“Viva Hamas” &#8211; Regierungspartei Lulas demonstriert mit Hamas-Anhängern in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/demogenoznazistas.JPG" alt="demogenoznazistas.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/ahmadinedschad-kommt-nicht-erleichterung-in-brasilia-und-washington-ah-ahmadinedschad-nao-vem-ala-e-grandezeitungskarikatur-mit-lula-auf-gebetsteppich/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/ahmadinedschad-kommt-nicht-erleichterung-in-brasilia-und-washington-ah-ahmadinedschad-nao-vem-ala-e-grandezeitungskarikatur-mit-lula-auf-gebetsteppich/</font></a></p>
<p><strong>“Ahmadinedschad-Einladung ein schwerer Fehler”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/20/ahmadinejad-und-lula-kritik-an-offizieller-einladung-nach-brasilien-antisemitismus-im-tropenland-bad-people/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/20/ahmadinejad-und-lula-kritik-an-offizieller-einladung-nach-brasilien-antisemitismus-im-tropenland-bad-people/</font></a></p>
<p><strong>“Judas verbrennen”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/demogenocnazistas2.JPG" alt="demogenocnazistas2.JPG" /></font></p>
<h2>Neue Sanktionen gegen Iran &#8211; Brasilien und  Türkei stimmen dagegen.   Lula: “Sanktionsbeschluß schwächt  UN-Sicherheitsrat”. Israelische   Lula-Satire… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5727" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomwaffen/"><font color="#bb0000">Atomwaffen</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/"><font color="#bb0000">Holocaust</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iran/"><font color="#bb0000">Iran</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/"><font color="#bb0000">Lula</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/"><font color="#bb0000">Menschenrechte</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/turkei/"><font color="#bb0000">TÃ¼rkei</font></a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/mundo/noticia/2010/06/conselho-de-seguranca-da-onu-aprova-nova-rodada-de-sancoes-ao-ira.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/mundo/noticia/2010/06/conselho-de-seguranca-da-onu-aprova-nova-rodada-de-sancoes-ao-ira.html</font></a></p>
<p><strong>Brasilias Gegenvotum ist bei den Landesmedien in ersten    Analysen auf scharfe Kritik gestoßen &#8211; die wichtigste Qualitätszeitung    “O Estado de Sao Paulo” schrieb von “stupider Diplomatie” der    Lula-Regierung:Â </strong></p>
<p><strong>“JÃ¡ o voto brasileiro é aparentemente incompreensÃ­vel. Os    negÃ³cios do Brasil com o Irá sáo incomparavelmente menores do que os  de   China, RÃºssia e Turquia. E náo é possÃ­vel levar a sério a  pretensáo   brasileira de apresentar o paÃ­s como mediador da crise no  Oriente   Médio, por pelo menos duas razÃµes: primeira, que o Brasil náo  foi capaz   de mediar nem mesmo crises bem menos complexas em sua  suposta Ã¡rea de   influÃªncia, a América Latina, como o episÃ³dio em  Honduras e a crise   entre Venezuela e ColÃ´mbia, para ficarmos apenas  em casos mais   recentes; segunda, que o Brasil náo tem ”caninos para  se envolver numa   regiáo em que a força militar e a capacidade de impor  pressáo  econÃ´mica  sáo Ã³bvios e indispensÃ¡veis elementos de  dissuasáo.</strong><strong>Resta   como explicaçáo que o Brasil votou  contra as sançÃµes por causa de uma   agenda ideolÃ³gica na qual o paÃ­s  busca se afirmar como ator   internacional Ã  custa da oposiçáo aos  EUA. Isso talvez faça sucesso   entre os antiamericanos, mas, como  diplomacia, é apenas estÃºpido.”</strong>Â</p>
<p><strong>“Diplomatischer Selbstmord”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/diplomatischer-selbstmord-brasilianische-tageszeitung-o-globo-zu-lulas-iran-initiative-weil-brasilia-den-iran-praktisch-beim-erlangen-der-atombombe-unterstutzte-verlor-es-einen-teil-der/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/diplomatischer-selbstmord-brasilianische-tageszeitung-o-globo-zu-lulas-iran-initiative-weil-brasilia-den-iran-praktisch-beim-erlangen-der-atombombe-unterstutzte-verlor-es-einen-teil-der/</font></a></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten    deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die    Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen    Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach    zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.    Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981    von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak    beteiligt gewesen. </strong></p>
<p><strong>“Lula Superstar”:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html"><font color="#bb0000">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/lulaahmadinedschadcharge.jpg" alt="lulaahmadinedschadcharge.jpg" /></font></p>
<p><strong>“Den Holocaust gabs nicht!”  “Den Mensalao auch nicht!!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</font></a></p>
<p><strong>Israelische Lula-Satire:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/</font></a></p>
<p><strong>New York Times:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/is-there-anything-uglier-than-watching-democrats-sell-out-other-democrats-to-a-holocaust-denying-vote-stealing-iranian-thug-just-to-tweak-the-us-and-show-that-they-too-can-play-at-the-big-power/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/is-there-anything-uglier-than-watching-democrats-sell-out-other-democrats-to-a-holocaust-denying-vote-stealing-iranian-thug-just-to-tweak-the-us-and-show-that-they-too-can-play-at-the-big-power/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/</font></a></p>
<p><strong>Menschenrechtskriterium:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/those-troublesome-jews-the-washington-post/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/those-troublesome-jews-the-washington-post/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</font></a></p>
<h2>Brasilien: “Lula für immer” &#8211; O Globo(Lula  para sempre) Marco   Antonio Villa, Historiker und Professor an der  Bundesuniversität von   Sao Carlos. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13004" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/"><font color="#bb0000">Lula</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marco-antonio-villa/"><font color="#bb0000">Marco Antonio Villa</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/romeu-tuma-und-lula/"><font color="#bb0000">Romeu Tuma und Lula</font></a></p>
<p><strong>Marco Antonio Villa weist in seiner  scharfsichtigen Analyse   auf zahlreiche wichtige Aspekte der Biographie  Lulas hin, erinnert  auch  an dessen Verhältnis zu dem Diktaturaktivisten  Romeu Tuma,   berüchtigter Chef der politischen Polizei(DOPS) von Sao  Paulo, nach dem   Militärregime einflußreicher Kongreßpolitiker und Freund  des   Präsidenten:”Er erklärte Romeu Tuma, Chef des DOPS, wo Hunderte von    Brasilianern gefoltert und Dutzende ermordet wurden, zum Demokraten.    Lula wurde 1980 eingesperrt, als es keine Folter mehr gab.” Lula sei    privilegiert behandelt worden, nahm niemals zu den Folterungen      Stellung. Lula habe sogar Tumas Sohn zum nationalen Justiz-Sekretär    ernannt,  hielt zudem eine starke Beziehung zum größten Symbol der    politischen Rückständigkeit des Landes, zu José Sarney, dem früheren    Chef der Diktatorenpartei ARENA und heutigen Senatspräsidenten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei       ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als       starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste    politische    Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/fernando-gabeira-ist-eine-kanaille-ein-opportunist-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-reagiert-auf-haltung-des-grunen-politikers-zu-diktaturaktivist-romeu-tuma-gabeira-erweist-seinem-land-de/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/fernando-gabeira-ist-eine-kanaille-ein-opportunist-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-reagiert-auf-haltung-des-grunen-politikers-zu-diktaturaktivist-romeu-tuma-gabeira-erweist-seinem-land-de/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.marcovilla.com.br/"><strong><font color="#bb0000">http://www.marcovilla.com.br/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/"><strong><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</font></strong></a></p>
<p>Luiz  Inácio Lula da Silva não é um homem de palavra. Proclamou    diversas  vezes que, ao terminar o seu mandato presidencial, iria se    recolher à  vida privada e se afastar da política. Mentiu. Foi mais uma    manobra  astuta, entre tantas que realizou, desde 1972, quando chegou à    diretoria  do sindicato de São Bernardo, indicado pelo irmão, para  ser   uma espécie  de porta-voz do Partidão (depois de eleito, esqueceu  do   acordo).</p>
<p>A  permanente ação política do ex-presidente é um mau exemplo para o    país.  Não houve nenhuma acusação de corrupção no governo Dilma sem  que   ele  apoiasse enfaticamente o acusado. Lula pressionou o governo  para   não  “aceitar as pressões da mídia”. Apresentou a sua gestão como    exemplo, ou  seja, nunca apurou nenhuma denúncia, mesmo em casos com    abundantes  provas de mau uso dos recursos públicos. Contudo, seus    conselhos não  foram obedecidos.</p>
<p>Não deve causar estranheza este desprezo  pelo  interesse público. É   típico de Lula. Para ele, o que vale é ter  poder.  Qualquer princípio   pode ser instrumento para uma transação.  Correção,  ética e moralidade   são palavras desconhecidas no seu  vocabulário. Para  impor a sua   vontade passa por cima de qualquer ideia  ou de pessoas. Tem  obtido   êxito. Claro que o ambiente político do país,  do herói sem nenhum    caráter, ajudou. E muito.</p>
<p>Ao longo do tempo, a doença do eterno  poder foi crescendo. Começou    na sala de um sindicato e terminou no  Palácio do Planalto. E pretende    retornar ao posto que considera seu.  Para isso, desde o dia 1 de    janeiro deste ano, não pensa em outra coisa.  E toda ação política passa    por este objetivo maior. Como de hábito, o  interesse pessoal é o que    conta. Qualquer obstáculo colocado no caminho  será ultrapassado a    qualquer custo.</p>
<p>O episódio envolvendo o  ministro do Esporte é ilustrativo. A defesa    enfática de Orlando Silva  não dependeu da apresentação de provas da    inocência do ministro. Não,  muito pelo contrário. O que contou foi a    importância para o seu projeto  presidencial do apoio do PCdoB ao    candidato petista na capital paulista.  Lula sabe que o primeiro passo    rumo ao terceiro governo é vencer em São  Paulo. 2014 começa em 2012. O    mesmo se repetiu no caso do Ministério  dos Transportes e a  importância   do suporte do PR, independentemente dos  “malfeitos”, como  diria a   presidente Dilma, realizados naquela pasta. E,  no caso,  ainda envolvia o   interesse pessoal: o suplente de Nascimento  no  Senado era o seu amigo   João Pedro.</p>
<p>O egocentrismo do  ex-presidente é antigo. Tudo passa pela mediação    pessoal. Transformou o  delegado Romeu Tuma, chefe do Dops paulista,    onde centenas de  brasileiros foram torturados e dezenas foram    assassinados, em democrata.  Lula foi detido em 1980, quando não havia    mais torturas. Recebeu  tratamento privilegiado, como mesmo confessou,    diversas vezes, em  entrevistas, que foram utilizadas até na campanha  do   delegado ao Senado.  Nunca fez referência às torturas. Transformou a    casa dos horrores em  hotel de luxo. E até chegou a nomear o filho de    Tuma secretário nacional  de Justiça!!</p>
<p>O desprezo pela História é permanente. Estabeleceu  uma forte relação    com o símbolo maior do atraso político do país: o  senador José   Ribamar  da Costa, vulgo José Sarney. Retirou o político  maranhense do   ocaso  político. Fez o que Sílvio Romero chamou de “suprema  degradação   de  retrogradar, dando, de novo, um sentido histórico às  oligarquias   locais  e outorgando-lhes nova função política e social”. E  pior:   entregou  parte da máquina estatal para o deleite dos interesses    familiares, com  resultados já conhecidos.</p>
<p>O desprezo pelos  valores democráticos e republicanos serve para    explicar a simpatia de  Lula para com os ditadores. Estabeleceu uma    relação amistosa com Muamar  Kadafi (o chamou de “amigo, irmão e líder”)    e com Fidel Castro (outro  “amigo”). Concedeu a tiranos africanos   ajuda  econômica a fundo perdido.  Nunca &#8211; nunca mesmo &#8211; em oito anos de    Presidência deu uma declaração  contra as violações dos direitos   humanos  nas ditaduras do antigo  Terceiro Mundo. Mas, diversas vezes,   atacou os  Estados Unidos.</p>
<p>Desta  forma, é considerável a sua ojeriza a qualquer forma de    oposição. Ele  gosta somente de ouvir a sua própria voz. Não sabe    conviver com as  críticas. E nem com o passado. Nada pode se rivalizar    ao que acredita  ser o seu papel na história. Daí a demonização dos    líderes sindicais que  não rezavam pela sua cartilha, a desqualificação    dos políticos que não  aceitaram segui-lo. Além do discurso, usou do    “convencimento”  financeiro. Cooptou muitos dos antigos opositores    utilizando-se dos  recursos do Erário. Transformou as empresas estatais    em apêndices dos  seus desejos. Amarrou os destinos do país ao seu    projeto de poder.</p>
<p>Como  o conde de Monte Cristo, o ex-presidente conta cada dia que    passa. A  sua “vingança” é o retorno, em 2014. Conta com a complacência    de um país  que tem uma oposição omissa, ou, na melhor das hipóteses,    tímida. Detém  o controle absoluto do PT. Usa e abusa do partido para    fortalecer a sua  capacidade de negociação com outros partidos e  setores   da sociedade. É  obedecido sem questionamentos.</p>
<p>Lula é uma avis rara da política  brasileira. Nada o liga à nossa    tradição. É um típico caudilho, tão  característico da América    Hispânica. Personalista, ególatra, sem  princípios e obcecado pelo poder    absoluto. E, como todo caudilho, quer  se perpetuar no governo. Mas  os   retornos na América Latina nunca deram  certo. Basta recordar dois    exemplos: Getúlio Vargas e Juan Domingo  Perón.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<h2>Ney Matogrosso &#8211; “Por debaixo dos pano”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12469" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ney-matogrosso/"><font color="#bb0000">Ney Matogrosso</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/por-debaixo-dos-pano/"><font color="#bb0000">Por debaixo dos pano”</font></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rfQk82p6jLk"><strong><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=rfQk82p6jLk</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/neymatogrossopano.JPG" alt="neymatogrossopano.JPG" /></font></p>
<p>Clip, Ausriß.</p>
<h2>Hakenkreuz-Kleiderständer für Textilgeschäfte kosten in Sao   Paulo/Brasilien derzeit verchromt 179 Real, schwarz 128 Real, anklicken.   “Arara suastica”. Besonders Juden fühlen sich provoziert, sind   entsetzt, erinnern sich sofort an das Grauen des Holocaust. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13096" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auschwitz/"><font color="#bb0000">Auschwitz</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kleiderstander-in-hakenkreuz-form-in-brasilien/"><font color="#bb0000">Kleiderständer in Hakenkreuz-Form in Brasilien</font></a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mengele/"><font color="#bb0000">Mengele</font></a></p>
<p><a href="http://www.smexpositores.com.br/detalhes.php?id=359&amp;categoria=1&amp;subcategoria=1"><strong><font color="#bb0000">http://www.smexpositores.com.br/detalhes.php?id=359&amp;categoria=1&amp;subcategoria=1</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.equipandoloja.com.br/prod,IDLoja,11498,IDProduto,3339082,araras-de-chao-arara-suastica"><strong><font color="#bb0000">http://www.equipandoloja.com.br/prod,IDLoja,11498,IDProduto,3339082,araras-de-chao-arara-suastica</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.tudoparaloja.com.br/19193/aRaRa-SuaSTiCa-GiRaToRia"><strong><font color="#bb0000">http://www.tudoparaloja.com.br/19193/aRaRa-SuaSTiCa-GiRaToRia</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img border="0" src="http://www.ila-web.de/brasilientexte/bilderbras/katalog.gif" height="153" width="255" /></font></p>
<p><strong>Fotos der Varianten:<a href="http://www.google.com.br/search?q=arara+suastica&amp;hl=pt-BR&amp;client=firefox-a&amp;hs=kbk&amp;rls=org.mozilla:pt-BR:official&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=TIyxT6zmDI2m8QT07tjRCA&amp;ved=0CJEBELAE&amp;biw=1440&amp;bih=797"><font color="#bb0000">      http://www.google.com.br/search?q=arara+suastica&amp;hl=pt-BR&amp;client=firefox-a&amp;hs=kbk&amp;rls=org.mozilla:pt-BR:official&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=TIyxT6zmDI2m8QT07tjRCA&amp;ved=0CJEBELAE&amp;biw=1440&amp;bih=797</font></a></strong></p>
<h2>Jude Aleksander Laks, Rio  de Janeiro. Auschwitz-Überlebender, von   KZ-Arzt Mengele selektiert &#8211; sieht fast täglich in der Rio+20-Stadt die   Hakenkreuz-Kleiderständer.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/laksgut.jpg" alt="laksgut.jpg" /></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2005:</strong></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/hakenkreuz.htm"><strong><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/hakenkreuz.htm</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /></p>
<p><strong>Schwarzer Junge mit Hakenkreuz-Drachen in den siebziger Jahren im Ibirapuera-Park von Sao Paulo.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/21/rio20-gemacht-damit-es-nicht-lange-halt-vor-der-event-farce-weisen-brasilianische-experten-auf-die-von-den-herstellern-beabsichtigte-geringe-haltbarkeit-der-produkte-obsolencia-planejada/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
