
Auf Straßenmärkten der Städte des Teilstaats Sao Paulo bieten jeweils Dutzende von Indios ganz offen Palmherz(Palmito)an - illegal geschlagen aus den armseligen Resten des geschützten Küstenurwalds. Wie die Umweltschutzbehörde IBAMA dazu auf Anfrage mitteilte, begehen die Indianer wissentlich damit eine strikt verbotene Handlung, ein “crime ambiental”. Laut Presseberichten hat die IBAMA immer wieder bei Indianern beträchtliche Mengen von Palmherz beschlagnahmt. Die staatliche Indianerbehörde FUNAI müßte laut IBAMA zuallererst bei den Indianern eingreifen, solche Aktivitäten verhindern.
Laut amtlichen Angaben kurz vor Rio+20 hat der Raub von Palmito aus Schutzgebieten des Küstenwaldes gegenüber 2011 um 25 Prozent zugenommen. Die betreffende Palme sei vom Aussterben bedroht. Die Zahl der Waldhüter sei verschwindend gering.


Händlerin mit drei Kindern.

Brasilianischer Priester 2010 im Website-Interview: “Theoretisch ist das brasilianische Waldschutzgesetz streng, doch in der Praxis tot. Daher wird heute Edelholz massenhaft von Indianern illegal aus ihren Reservaten und aus Schutzgebieten an Holzfirmen verkauft - im Tausch gegen Geld oder Motorräder, ein Steinhaus. Ich als Priester sage dann den Indianern, daß sie falsch handeln, will sie auch davon abhalten, weiterhin für traditionelle Feste bestimmte Tierarten, darunter Affen, auszurotten. Ich sage ihnen dann: Es gibt kaum noch Affen hier - und ihr habe für ein einziges Fest gleich 86 Affen getötet - das ist ein Verbrechen! Eine Kultur, die Tiere ausrottet, ist irrational, das paßt für mich nicht zusammen.”
Aus politisch korrekter NGO-Sicht handelt es sich bei derartigen Fakten um leere, unbewiesene Behauptungen, sind Indianer vielmehr Naturschützer par excellence. Indios seien Hüter der Natur, von denen man nur lernen könne. Die mitteleuropäische Indianer-”Industrie” drückt derartige Thesen auch immer wieder erfolgreich in die Medien.
Brasiliens Indianer jagen statt mit Pfeil und Bogen derzeit fast nur noch mit Jagdgewehren.
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/brasilianische-indianer-als-crack-dealer-verhaftet/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
« Antiargentinische Stimmung in Brasilien kritisiert. “Unter dem Deckmantel sportlicher Rivalität…” Ausländerfeindlichkeit in Argentinien. – USA exportieren doppelt soviel nach Brasilien als sie von dort importieren. Freude über Wirtschafts-und Handelspolitik der Lula-Regierung. “Erfolgreiche” Deindustrialisierung. Viele US-Multis in Brasilien aktiv. Bush, Obama und Lula. »
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