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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Diktatur und europäische Helfer</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasiliens Wahrheitskommission zur Aufklärung von Diktaturverbrechen &#8211; das Militärregime und seine  Helfer aus Europa, Nordamerika &#8211; die verheimlichten Dokumente, Beweise. Französischer Foltergeneral mit reicher Nordafrika-Erfahrung&#8230;Willy Brandt und Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/19/brasiliens-wahrheitskommission-zur-aufklarung-von-diktaturverbrechen-das-militarregime-und-die-helfer-aus-europa-franzosischer-foltergeneral-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 07:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wahrheitskommission]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur und europäische Helfer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/19/brasiliens-wahrheitskommission-zur-aufklarung-von-diktaturverbrechen-das-militarregime-und-die-helfer-aus-europa-franzosischer-foltergeneral-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/13/brasilien-und-der-franzosische-folter-general-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/ Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/ http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/ http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats… Der vom Militärregime Gefolterte: Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/13/brasilien-und-der-franzosische-folter-general-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/13/brasilien-und-der-franzosische-folter-general-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/</strong></a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei  ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als  starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische  Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/mairossibestrafungfolterer12.jpg" alt="mairossibestrafungfolterer12.jpg" /></font></p>
<p>Der vom Militärregime Gefolterte: Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulos, am 1. Mai 2012.</p>
<h2>Brasilien: Bizarr-grotesker Start der offiziellen “Wahrheitskommission” zur Aufklärung von Verbrechen der Militärdiktatur &#8211; die 1985, vor über zwei Jahrzehnten(!) amtlich endete…Gezielte, effiziente Verzögerung der Ermittlungen brachte Diktaturverbrechern enorme Vorteile. Was von Strukturen und Praktiken der Diktatur weiterexistiert. “Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. (Frei Betto) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13114" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wahrheitskommission-2012/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Wahrheitskommission 2012</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/" rel="tag"><font color="#bb0000">Frei Betto</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a></p>
<p><span id="more-13121"></span></p>
<p><strong>Nicht wenige brasilianische Menschenrechtsaktivisten sehen nur geringe Chancen, daß die “Wahrheitskommission” nach so langer Zeit, die von den Tätern zum Verwischen von Spuren, Verstecken bzw. Vernichten belastender Dokumente genutzt worden war, noch wesentliche Dinge ans Tageslicht bringen kann. Auch Universitätsstudenten in Sao Paulo sagten auf Website-Anfrage, die Wahrheitskommission werde keinerlei Wirkung haben, gelte für viele als Zeitverschwendung, zumal &#8211; man erinnere an das Beispiel Hitlerdeutschland &#8211; ein beträchtlicher Teil der Brasilianer die Militärdiktatur völlig in Ordnung fand, bis heute.</strong></p>
<p><a href="http://derstandard.at/1336697119876/Wahrheitskommission-untersucht-Verbrechen-der-Militaerdiktatur"><strong><font color="#bb0000">http://derstandard.at/1336697119876/Wahrheitskommission-untersucht-Verbrechen-der-Militaerdiktatur</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</font></strong></a></p>
<p><strong> </strong><strong>Zuviele wichtige Zeugen sind gestorben, das Erinnerungsvermögen der noch lebenden Zeugen, zumeist in sehr hohem Alter, ist nicht mehr frisch.</strong></p>
<p><strong>Bemerkenswert, welche Strukturen und Praktiken der Militärdiktatur weiterexistieren:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></a></strong></p>
<p><strong> Bei der Zeremonie in Brasilia zum Start der Wahrheitskommission waren mit den zivilen Präsidenten José Sarney, Fernando Henrique Cardoso, Fernando Collor, Lula und Dilma Rousseff just jene Autoritäten anwesend, in deren Amtszeit eine organisierte Aufklärung der Diktaturverbrechen  zwar besonders von den katholischen Menschenrechtsaktivisten, der Bischofskonferenz  vehement gefordert, jedoch abgelehnt, verhindert wurde. Die enge freundschaftliche Beziehung  von Lula und Dilma Rousseff just zum Ex-Chef der Diktatorenpartei ARENA, das intensive politische Zusammenwirken,  ist bekannt &#8211; und gilt vielen Brasilianern als weiterer Hinweis darauf, wie “links” Lula und Rousseff sind. Nicht wenigen erschien daher die Zeremonie von Brasilia als ein Musterbeispiel von heute mehr denn je üblicher Politschauspielerei.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Qualitätsmedien betonen, daß im Falle einer Aufhebung des Amnestiegesetzes für Diktaturverbrecher dann über Funktionsträger des Militärregimes geurteilt werden müßte, die bereits weit über 80 seien, somit nichts mehr zu befürchten hätten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei  ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als  starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische  Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<h2>Brasiliens unendlich verzögerte Wahrheitskommission zur Aufklärung von Diktaturverbrechen: Ivan Seixas, als politischer Häftling gefolterter Regimegegner, fordert Offenlegung bis heute geheimgehaltener Dekrete der Diktatoren. Militärdiktatur hatte ausländische Regierungen selbst in Mitteleuropa als Unterstützer. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13066" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ivan-seixas/" rel="tag"><font color="#bb0000">Ivan Seixas</font></a></p>
<p><strong><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixaslacht.JPG" alt="ivanseixaslacht.JPG" /></font></strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas, Präsident der Menschenrechtskommission des Teilstaates Sao Paulo, Leiter des Widerstandsmemorials in Sao Paulo, beim Website-Interview.</strong></p>
<p><strong><br />
<!--more--><!--more--><!--more--></strong></p>
<p><strong>Wie Ivan Seixas, sein Vater, andere Regimegegner gefoltert wurden:</strong> <a href="http://www.viomundo.com.br/denuncias/ivan-seixas-o-capitao-lisboa-deu-a-paulada-final-que-matou-o-meu-pai.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.viomundo.com.br/denuncias/ivan-seixas-o-capitao-lisboa-deu-a-paulada-final-que-matou-o-meu-pai.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Seixas sah per Zufall jene Zeitungsmeldung auf der Titelseite von “Folha da Tarde”, wonach sein Vater beim Widerstand gegen die Staatsgewalt getötet worden sei &#8211; indessen lebte sein Vater noch, war an diesem Tage mit dem Sohn in einer Zelle des Folterzentrums. Erst einen Tag nach der Veröffentlichung der Meldung war sein Vater tatsächlich tot &#8211; totgefoltert.</strong></p>
<p><strong>“Foi morto sob tortura, pela Operação Bandeirante. Financiada por  empresários paulistas, a OBAN abrigou o mais famoso centro de torturas  do Brasil, na rua Tutóia, bairro do Paraíso, em São Paulo.</strong></p>
<p><strong>A morte de Joaquim foi noticiada em primeira página pelo jornal paulistano<strong> Folha da Tarde</strong>,  do grupo Folha. O jornal foi entregue pela família Frias a gente ligada  ao regime. Dizia-se que tinha a maior “tiragem”, não pelo número de  exemplares impressos, mas pelo grande número de “tiras”em seus quadros.</strong></p>
<p><strong>A notícia da <strong>Folha da Tarde </strong>dizia que Joaquim tinha sido morto depois de resistir à prisão.</strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas viu a notícia da morte do pai estampada na manchete do  jornal. Ele tinha sido tirado da sede da OBAN para uma simulação de  fuzilamento, perto do Parque do Estado. Viu o jornal pendurado em uma  banca de jornal, quando os policiais pararam numa padaria para tomar  café.</strong></p>
<p><strong>Só que, ao voltar à OBAN, Ivan viu o pai, ainda vivo, na sala de torturas.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-entsetzlich-spat-ernannte-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-paulo-sergio-pinheiro-und-maria-rita-kehl-als-hervorragende-experten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei  ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als  starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische  Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><strong>UNO-Index für menschliche Entwicklung &#8211; auf welchem Platz Brasilien liegt &#8211; und wer alles weit davor…</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index</font></strong></a></p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/"><font color="#bb0000">The censorship never gives up</font></a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc"><font color="#bb0000">Marc</font></a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights"><font color="#bb0000">Human rights</font></a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media"><font color="#bb0000">Media</font></a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><font color="#bb0000"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></font></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a></p>
<h2>Brasiliens entsetzlich spät ernannte Wahrheitskommission über Verbrechen der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur(1964-1985): Paulo Sergio Pinheiro und Maria Rita Kehl als hervorragende Experten. Holocaust, Günter Grass, Israel, Antisemitismus, Lula, Ahmadinedschad, jüdische Gemeinde in Brasilien. “Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur” &#8211; Frei Betto. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13063" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/30594/" rel="tag"></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wahrheitskommission/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Wahrheitskommission</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-rita-kehl/" rel="tag"><font color="#bb0000">Maria Rita Kehl</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Paulo Sergio Pinheiro</font></a></p>
<p><strong>Der Menschenrechtsexperte und UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro war bereits unter der Lula-Regierung durch seine gutfundierte, scharfe Kritik an der gravierenden Menschenrechtslage Brasiliens aufgefallen &#8211; die Psychoanalytikerin Maria Rita Kehl gehörte zur Jury eines internationalen Tribunals über Menschenrechtsverbrechen des Staates in Brasilien. Hätte Brasilia, das bisher gemäß der Faktenlage die Aufklärung der Diktaturverbrechen nach Kräften verhinderte, diese beiden Namen abgelehnt, wäre die Wahrheitskommission wegen fehlender Glaubwürdigkeit vermutlich nur Hohn und Spott ausgesetzt. Leider kommt die Wahrheitskommission viel zu spät, ungezählte wichtige Dokumente wurden aus geheimen Regierungsarchiven bereits entfernt, auch unter der Lula-Rousseff-Regierung, heißt es in Brasilien, leben zudem viele wichtige Zeitzeugen nicht mehr. Daher werden die Chancen der Wahrheitskommission allgemein sehr, sehr skeptisch beurteilt.  Die bewußte Verzögerung der Diktatur-Aufarbeitung in Brasilien brachte für die Diktaturverbrecher enorme Vorteile, wenn man mit Vorgehensweisen zur Vergangenheitsbewältigung in Nachbarländern wie Argentinien vergleicht.Hinweis auf die politische Ausrichtung der politisch Verantwortlichen &#8211; und ihrer Sympathisanten im Ausland.</strong></p>
<p><strong>Zudem ist es auch unter Lula-Rousseff gemäß der Faktenlage sehr gut gelungen, das Unwissen gerade in der jüngeren Generation über die 21 Jahre des Militärregimes  deutlich zu erhöhen &#8211; die Qualität des brasilianischen Bildungswesens ist bekannt. Zudem liegen entsprechende Studien vor: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei  ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als  starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische  Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><strong><strong>Führende brasilianische Menschenrechtsaktivisten wie  UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro betonen, daß es nicht zur politischen  Tradition Brasiliens gehört, historische Wahrheiten klarzustellen.</strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</font></a></p>
<p><strong>Internationales Menschenrechtstribunal 2008 mit Waldemar Rossi und Maria Rita Kehl in der Jury &#8211; Dilma Rousseff war zu diesem Zeitpunkt Chefministerin der Lula-Regierung: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</font></strong></a></p>
<h2>Brasilien: Der Gefolterte und die unter  Lula-Rousseff fortdauernde Straffreiheit für Folterer und andere  Diktaturverbrecher. Wer damals mit dem Militärregime eng kooperierte. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12976" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeiterseelsorge-sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Arbeiterseelsorge Sao Paulo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-flughafen-berlin/" rel="tag"><font color="#bb0000">Willy-Brandt-Flughafen Berlin</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/mairossibestrafungfolterer12.jpg" alt="mairossibestrafungfolterer12.jpg" /></font></p>
<p>Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulos, am 1. Mai 2012.</p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese   Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die   auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer   wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange   aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange   befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Der deutschstämmige  Kardinal Paulo Paulo Evaristo Arns macht  Druck, alarmiert den Vatikan,  holt Waldemar Rossi und andere  Widerstandskämpfer heraus, besucht sie  vorher in ihrer Zelle &#8211; heute  Teil des Widerstands-Memorials von Sao  Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen,   darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur   auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><strong>Unterdessen hat der Ex-Offizier der politischen Polizei DOPS  des Militärregimes, Claudio Antonio Guerra, in einem neuen Buch erklärt,  exekutierte und totgefolterte Diktaturgegner in den Öfen einer  Zuckerfabrik des Teilstaats Rio de Janeiro verbrannt zu haben. Der  Besitzer der Zuckerfabrik, hieß es, gehörte zur Diktaturpartei ARENA,  die von José Sarney geführt wurde &#8211; heute Chef des Nationalkongresses in  Brasilia und wichtigster politischer Verbündeter von Staatschefin Dilma  Rousseff. Wer sich seit den 80er Jahren aufmerksam in Rio de Janeiro  umhörte, erfuhr durch den DOPS-Offizier nichts Neues &#8211; viele aus Chile  oder Argentinien bekannte Greueltaten der Militärs fanden auch in  Brasilien ihre Entsprechung. Schließlich arbeiteten die Militärregimes  dieser Zeit eng zusammen, bekamen entsprechende Hilfe von interessierter  Seite des Auslands. In diesem Kontext wird auch in Mitteleuropa alles  getan, um durch Verschweigen bestimmte Biographien zu schützen.  Ebenfalls von interessierter Seite wurde ausgestreut, Brasiliens  Militärdiktatur sei bei weitem nicht so grausam vorgegangen wie Regimes  in Nachbarländern, im Chile Pinochets.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)</strong></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von  Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen  Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute  Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den  Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber.  Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter  Schmidt-Genscher-Brandt, geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><font color="#bb0000"><!--more--></font></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/berliner-brandt-flughafen/" rel="tag"><font color="#bb0000">Berliner Brandt-Flughafen</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag"><font color="#bb0000">Clarice Herzog</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag"><font color="#bb0000">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/erzbischof-dom-helder-camara/" rel="tag"><font color="#bb0000">Erzbischof Dom Helder Camara</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag"><font color="#bb0000">geheimes Atomwaffenprogramm</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag"><font color="#bb0000">Hans-Dietrich Genscher</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ricardo-medeiros-de-castro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Ricardo Medeiros de Castro</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></font></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese  Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die  auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer  wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange  aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange  befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht  Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere  Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute  Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen,  darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur  auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</font></strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinal Paulo  Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,  die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im  Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um  “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der  jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht  Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit  heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert  werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz  betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</font></strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto  Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”  erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher.  Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></font></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert  die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden  historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter  Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die  Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das  Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die  Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien  geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut  Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Deutsche Kriegsverbrecher, darunter Josef Mengele und Gustav  Wagner, hatten mit Unterstützung der Autoritäten in Brasilien  Unterschlupf gefunden, betonten brasilianische Holocaust-Forscher.</strong></p>
<p>“Dom Paulo Evaristo Arns, então Cardeal Arcebispo de São Paulo e  Franco Montoro, líder da oposição ao governo no Senado, compareceram ao  velório de Herzog no Hospital Albert Einstein. O Culto Ecumênico, em  homenagem a Wladimir Herzog aconteceu no dia 31 de outubro de 1975, na  Catedral da Sé, em São Paulo, que contou com a presença dos dois líderes  religiosos mais odiados pelos militares – Dom Paulo Evaristo Arns,  Cardeal Arcebispo de São Paulo, e Dom Hélder Câmara, Arcebispo de Olinda  e Recife. Participaram também o pastor protestante James Wright e o  rabino Henry Sobel. O ato teve a presença de 8 mil pessoas e foi  observado de perto um aparato militar, os participantes foram filmados  por militares disfarçados de jornalistas.”</p>
<p><strong>Vladimir-Herzog-Award: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog_Award"><font color="#bb0000">http://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog_Award</font></a></strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische  Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland  geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,  errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen  Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/de/__pr/140_20Bilaterale_20Beziehungen__dt.html"><font color="#bb0000">http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/de/__pr/140_20Bilaterale_20Beziehungen__dt.html</font></a></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten  deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die  Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen  Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach  zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.  Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981  von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak  beteiligt gewesen.  </strong></p>
<p><strong>Ricardo Medeiros de Castro, Dissertation über die Atomprogramme Brasiliens und Argentiniens, militärische Aspekte:  <a href="http://www.lume.ufrgs.br/bitstream/handle/10183/8288/000572700.pdf?sequence=1"><font color="#bb0000">http://www.lume.ufrgs.br/bitstream/handle/10183/8288/000572700.pdf?sequence=1</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst  auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog  teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator General Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der  jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und  Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß. </strong></p>
<p><font size="3"></p>
<p align="justify">Die offenbar aus Angehörigen der Sicherheitsorgane bestehenden „Todesschwadronen” liquidierten Andersdenkende.</p>
<p align="justify">Die Entwicklung in Lateinamerika, insbesondere aber  in Brasilien, geriet voll in die deutsche innen- und außenpolitische  Debatte. Dies war wohl Hauptanlass, dass die Angehörigen der  brasilianischen Botschaft sich aus dem Präsidium der DBG zurückzogen.  Trotz der damit implizierten Distanz zum „amtlichen Brasilien” blieb die  DBG ihrem selbst gestellten Auftrag treu – auch unter erschwerten  Bedingungen.</p>
<p>In Köln trat unter Leitung des WDR-Journalisten J. H. Casdorff ein  „Brasilien-Tribunal” zusammen. Hauptanklagepunkt, vertreten von Amnesty  International und anderen Organisationen, war „Folter”. Als Verteidiger  wurde Prof. Görgen bestellt. Er spielte diese Rolle „mit Umsicht, Ruhe,  Sachlichkeit und Wissen” – so ein in den Deutsch-Brasilianischen Heften  abgedruckter Pressebericht. Er wandte sich gleich eingangs gegen  „anti-brasilianische Hysterie” und stellte unter Berufung auf seine  Quellen in der brasilianischen Nationalen Bischofskonferenz CNBB fest: „<em><font size="3" face="Arial,Arial"><font size="3" face="Arial,Arial">Brasilien lehnt Folterungen ab und bekämpft die Todesschwadronen” </font></font></em><font size="3">(BODENS 1972, S.314)</font><em><font size="3" face="Arial,Arial"><font size="3" face="Arial,Arial">. </font></font></em><font size="3">Etwa 120 nachgewiesene Fälle von Gefangenenmisshandlung wurden als vergleichsweise gering bezeichnet. </font></p>
<p></font><font size="3"></p>
<p align="justify">Dem widersprachen die Ankläger aufs heftigste: ihre  viel höheren Zahlen stammten aus Kreisen der Befreiungstheologie und aus  Basisgemeinden, die z. T. von deutschen kirchlichen Hilfswerken  unterstützt wurden und in denen auch deutsche Ordensgeistliche wirkten.</p>
<p>Hiermit war eine weitere Gefechtslinie der innerbrasilianischen  Auseinandersetzung angedeutet: Konservative Kirchenführer gegen  progressive Theologen und niederen Klerus. (Topicos)</p>
<p>“Brazil. Never again?”, Fiona Macaulay:  <a href="http://hwj.oxfordjournals.org/content/72/1/275.extract"><font color="#bb0000">http://hwj.oxfordjournals.org/content/72/1/275.extract</font></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt  bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,  Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten  Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher  und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?</strong></p>
<p><a href="http://www.spd.de/Partei/Personen/"><font color="#bb0000">http://www.spd.de/Partei/Personen/</font></a></p>
<p><font size="2" face="Verdana">…em 1967 o chanceler Willy Barndt, em visita ao Brasil, mostrou interesse em ampliar a cooperação no campo da energia nuclear. </font></p>
<p>Das politische Umfeld des deutsch-brasilianischen Atomvertrags:  <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm"><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm</font></a></p>
<p><font size="2" face="Verdana">Die Bundesrepublik Deutschland und der Militärputsch von 1964:</font></p>
<p><font size="3">Auch die amtliche Politik betonte Kontinuität:  Bundespräsident Heinrich Lübke stattete kurz nach dem April-Putsch  Brasilien einen – schon vorher geplanten – Staatsbesuch ab.  Außenminister Willy Brandt besuchte Brasilien 1967 und konferierte mit  seinem brasilianischen Kollegen Juracy Magalhães, der als Gouverneur von  Minas Gerais ziviles Haupt des Putsches gewesen war; dieser erwiderte  den Besuch 1969 und empfing das Präsidium der DBG. (Topicos)</font></p>
<p></font></p>
<h1>Viagem do presidente Geisel à República Federal da Alemanha:</h1>
<p>registro histórico, repercussões(Buch)</p>
<p>Amnesty International und die brasilianische Militärdiktatur: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/25/amnesty-international-und-die-militardiktatur-brasiliens-erste-urgent-action-zugunsten-des-verhafteten-brasilianers-luiz-basilio-rossi-1973/</font></a></p>
<p><strong>Der gut deutsch sprechende Militärdiktator Ernesto Geisel und Helmut Schmidt:</strong> <a href="http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html"><font color="#bb0000">http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html</font></a></p>
<p>Ausriß:</p>
<p><strong>A questão nuclear no Brasil</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" border="0" height="173" width="320" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt/ </strong></p>
<p><strong>`Konvergenz der Ziele, Uebereinstimmung der Werte`:</strong></p>
<p><strong>Im März 1978 stattete der damals amtierende brasilianische  Präsident, General Geisel, der Bundesrepublik einen offiziellen Besuch  ab. In einer Tischrede (die in die Geschichte der deutschen  Sozialdemokratie eingehen sollte) lobte Bundeskanzler Schmidt die  “Konvergenz der Ziele” und die “Übereinstimmung der Werte” der  sozialliberalen Bundesregierung und der brasilianischen Militärdiktatur.  Vor dem Kölner Gürzenich, in dem anläßlich des Geisel-Besuchs ein  Staatsbankett der brasilianischen Regierung für “tausend Bestecke”  gegeben wurde, prügelte die Polizei der demokratischen Bundesregierung  deutsche Atomkritiker und brasilianische Opponenten der Militärdiktatur  nieder; auf einem Polizeirevier wurden Festgenommene mit Fäkalien  beschmiert. Brasilianische Presse-Beobachter, die diesem Schauspiel als  Augenzeugen beiwohnten, erlebten gewöhnliche Szenen aus dem  brasilianischen Alltag: in Köln. Quelle: FDCL in Berlin</strong></p>
<p><strong><font color="#bb0000">Hintergrund:  </font><a href="http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/"><font color="#bb0000">http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html"><font color="#bb0000">http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html</font></a></p>
<p><strong>Nach unterschriebenem Vertrag lädt Kanzler Schmidt den  damaligen deutschstämmigen Diktator Ernesto Geisel 1978 nach Bonn ein “  über dessen Wagenkolonne ergießt sich dort laut Zeitzeugen ein”Regen aus  Scheißebeuteln”. General Geisel reist im Land umher, wird vom Chef der  Sozialistischen Internationale, Willy Brandt, ebenso freundlich  empfangen wie von Kanzler Schmidt und den Herren Kohl, Strauß und  Ex-Nazi-Marinerichter Hans Filbinger(</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger</font></strong></a><strong>)  hat eine blendende Presse. Proteste regnet es dagegen von Amnesty  International, der Anti-AKW-Bewegung und den Jungsozialisten. Der  Juso-Bundesvorstand erklärt:”Es ist geradezu eine abenteuerliche  Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen  Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben  gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu  geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine  Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt  Gerhard Schröder. </strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten  des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen,  werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder  „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen. Laut brasilianischen  Qualitätszeitungen ist durch Dokumente nachgewiesen, wie Multis,  darunter VW, Mercedes und Saab-Scania damals mit der politischen Polizei  DOPS der Geisel-Ära kooperierten. So gaben, wie es heißt, diese Firmen  Namen und andere Angaben über Gewerkschafter oder Streikende an DOPS  weiter oder fragten nach, ob gegen bestimmte Mitarbeiter, die man  einstellen wolle,”etwas vorliegt”. Ironie der Geschichte: Der aus einer  Generalsfamilie stammende FU- Berlin-Ehrendoktor Cardoso, Mitgründer der  stark rechtsdurchwirkten „Sozialdemokratischen Partei”/PSDB Brasiliens,  hält freundschaftliche Beziehungen zu Geisel, würdigt ihn öffentlich,  erklärt sogar eine einwöchige Staatstrauer, als dieser 1996 stirbt. Der  seinerzeit gefürchtete Diktator , so Cardoso allen Ernstes, habe sich  große Verdienste um die „Redemokratisierung” erworben.</strong></p>
<p><strong>In Jahrzehnten der Militärdiktatur (1964-1985) war die  katholische Kirche in Brasilien die einzige Institutionen des Landes,  die ihre Kritik an Folterungen, Massenverhaftungen, Erschießungen  öffentlich erhob. Für Tausende politischer Gefangener und verfolgter  Indios waren Gotteshäuser als Unterschlupf ihre letzte Hoffnung. In dem  Terror- und Willkürstaat des früheren General-Präsidenten Ernesto Geisel  leistete die Kirche Roms beachtlichen Widerstand. Geheime  Todesschwadronen hatten damals den Priestern ihren Kampf angesagt.  Killer- und Folterkommandos entführten, quälten und erschossen  Geistliche, nur weil sie für Menschenrechte eintraten. (Reimar Oltmans)</strong></p>
<p><strong>Bonn schloß mit der Militärdiktatur auch ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit, laut brasilianischen Quellen.</strong></p>
<p><strong>Berlins neuer Willy-Brandt-Flughafen: <a href="http://www.flughafen-willy-brandt.de/"><font color="#bb0000">http://www.flughafen-willy-brandt.de/</font></a> </strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</font></a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto  Geisel, damalige Medien-Bezeichnungen fuer Diktatoren wie Pinochet:</strong> <strong>“In  Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65-jährige Ernesto Geisel  als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter  strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten  sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem  Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste  waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer  (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden  durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA  vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and  investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that  political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup><font size="1" color="#bb0000">9</font></sup></a>  has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes  no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong><font color="#bb0000">http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</font></strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog  rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu  einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit  Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe,die mit etwa  8000 Teilnehmern zu einem Symbol des Protestes gegen die Folter-Diktatur  wurde. Nach der Beerdigung von Herzog auf dem jüdischen Friedhof von  Butantá streikten etwa 30000 von 35000 Studenten der Bundesuniversität  USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen  Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,  zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der Diktaturverbrechen  zu finden ist. Ebenso auffaellig ist, dass in historischen Texten und  Biographien die speziellen Beziehungen von Brandt, aber auch Schmidt und  Genscher, zu den brasilianischen Militaerdiktatoren groesstenteils  weggelassen wurden. Selbst das brasilianische Aussenministerum Itamaraty  vermerkt in seiner Datenaufstellung, dass Willy Brandt (MNE da RFA)  1968 der Militaerdiktatur einen offiziellen Besuch abstattete und eine  erweiterte Partnerschaft(parceria ampliada)vorschlug. Weiter ist  vermerkt, dass 1978 Geisel offiziell die Bundesrepublik besucht, 1979  Schmidt offiziell nach Brasilien reist. 1981 reiste danach der letzte  brasilianische Militaerdiktator, General Joao Figueiredo, offiziell in  die Bundesrepublik. </strong></p>
<p><strong>Viele Positionen, Bewertungen deutscher Politiker aus dieser  Zeit haetten besonders interessiert &#8211; immerhin war beispielsweise  allgemein bekannt, dass gemaess brasilianischen Zeitzeugen nahe dem  Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu errichtenden  Atomkraftwerke bei Rio damals Regimegegner den Haien lebendig zum Fraß  vorgeworfen wurden. Mutige brasilianische Politiker wie Lysaneas Maciel  protestierten waehrend der Diktatur gegen Folter, Verschwindenlassen,  Ermordung von Regimegegnern, darunter Parlamentsabgeordneten, sogar im  Kongress von Brasilia, wurden deren Redetexte gegen den `Terror da  repressao` entsprechend zensiert, in Europa aber von bestimmten  Institutionen in voller Laenge abgedruckt.</strong></p>
<p><strong>Das Interesse Bonns an engen Beziehungen zur brasilianischen  Militärdiktatur bedeutete für diese naturgemäß Anerkennung,  internationale Aufwertung, Prestigegewinn. </strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1977:Es ist auch kein Zufall, daß die katholische Kirche gerade jetzt ihren Hirtenbrief verfaßte, der</strong></p>
<p><strong>Repression und Terror härter geißelt, als es irgendeine Gruppe im Land seit Beginn der Diktatur je wagte.</strong></p>
<p><strong>Sie predigt gegen die schrankenlose “Macht des Geldes”, gegen  “wachsende Verrohung, eine neue Art von Fanatismus, eine Atmosphäre von  Gewalttätigkeit und Angst”.</strong></p>
<p><strong>Wahre, mutige, notwendige Worte. Nur, die Brasilianer  vernahmen sie erst, nachdem der Versuch des Militärregimes, ihre  Veröffentlichung zu verhindern, durch den Abdruck des Hirtenbriefes in  der internationalen Presse unterlaufen wurde.</strong></p>
<p><strong>“Niemand bremst Brasilien”, ist einer der Slogans, den die  herrschenden Militärs mangels Ideen erfunden haben. Er stimmt nur nicht.  Brasilien bremst sich selbst.</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Wer den wichtigsten brasilianischen Menschenrechts-und Medienpreis, den Herzog-Preis erhielt: <a href="http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php"><font color="#bb0000">http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php</font></a> </strong></p>
<p><strong>Lula lobt Militärdiktatoren Medici und Geisel, anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=R3-CXgn_6Dc&amp;feature=relmfu"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=R3-CXgn_6Dc&amp;feature=relmfu</font></a></p>
<p><strong>Nachrichtenmagazin Veja &#8211; die Frage an Brandt:  <a href="http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html"><font color="#bb0000">http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html</font></a></strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong><font color="#bb0000">http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele  Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was  mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/dilmasarneyhandkus.jpg" alt="dilmasarneyhandkus.jpg" /></font></p>
<p><strong>Ausstellungsfoto &#8211; Rousseff und der Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, heute Kongreßchef in Brasilia.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März"><font color="#bb0000">19. März</font></a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)"><font color="#bb0000">Bundeskanzler</font></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt"><font color="#bb0000">Erfurter</font></a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof"><font color="#bb0000">Erfurter Hof</font></a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph"><font color="#bb0000">Willi Stoph</font></a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März"><font color="#bb0000">25. März</font></a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a> erweitert durch ein Dekret seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici"><font color="#bb0000">Emílio Garrastazu Médici</font></a> sein maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone"><font color="#bb0000">200 Seemeilen</font></a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt  bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,  Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten  Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher  und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich  Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das  Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten  nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten  versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher  vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum  Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet  scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel  versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu  lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen  Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn  die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100  Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter  den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen  produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,  Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen  Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der  westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb  Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,  seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer  Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt  Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den  Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig  Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem  Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen  Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige  Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit  der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke  nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie  müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den  Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner  Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft  aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”  (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung  wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die  Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher, der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die  gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er  sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu  haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der  kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong><font color="#bb0000"> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</font></strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente  der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das  Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen  Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten  Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es  gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell  an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.  In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen  Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische  Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,  weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken  gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer  Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Der französische General und Folter-Lehrer in Brasilien in  den siebziger Jahren, als der jüdische Journalist Herzog gefoltert und  ermordet wurde:</strong></p>
<h2>Französischer General war Folter-Lehrer während Brasiliens  Diktaturzeit in den siebziger Jahren. Regierung in Paris wußte von  Regime-Verbrechen. Helio Bicudo, CIA. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=453" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Diktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag"><font color="#bb0000">Folter</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fort-bragg/" rel="tag"><font color="#bb0000">Fort Bragg</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frankreich/" rel="tag"><font color="#bb0000">Frankreich</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/general-aussaresses/" rel="tag"><font color="#bb0000">General Aussaresses</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/us-spezialeinheiten/" rel="tag"><font color="#bb0000">US-Spezialeinheiten</font></a></p>
<p><strong> Der französische General Paul Aussaresses hat gegenüber der  brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2008 bestätigt, in  den siebziger Jahren brasilianischen Diktaturmilitärs in der  Kriegsschule von Manaus das Foltern von Regimegegnern gelehrt zu haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Ich gab in dieser Militärschule Unterricht, weil ich in Fort  Bragg Instrukteur der US-Spezialeinheiten gewesen war. Ich wurde auch   zum Fallschirmjäger-Instrukteur der US-Infanterie in Fort Bennin, in  Georgia, berufen…” General Aussaresses, der auch am Vietnamkrieg  teilgenommen hatte,  betonte, daß das brasilianische Militärregime aktiv  am Putsch gegen Chiles Präsident Salvador Allende beteiligt gewesen  war. Brasilien habe Offiziere, Flugzeuge und Waffen nach Chile  geschickt. Die Militärflugzeuge seien aus französischer Produktion  gewesen, ebenfalls deren Raketen.  Aussaresses bestätigte zudem, enger  Freund des letzten Diktaturpräsidenten Figueiredo sowie des für die  Todesschwadronen verantwortlichen Polizeichefs Sergio Fleury gewesen zu  sein. Die Zeitung befragte den General auch zum Fall einer  totgefolterten Frau, aus der man Informationen herauspressen wollte.  Aussaresses betonte, die Foltermethoden nie in Frage gestellt zu haben.  “Der Tod dieser Frau war ein Akt der Verteidigung.” Der General stellte  klar, keine von seinen Aktivitäten in Brasilien zu bereuen.<br />
In der Regierungsallianz des heutigen brasilianischen Staatschefs Lula arbeiten zahlreiche Diktaturaktivisten von einst mit.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im  Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um  “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der  jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht  Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit  heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert  werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz  betreffen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Regierung in Paris wußte von Regimeverbrechen<br />
In den siebziger Jahren war Frankreich laut Medienberichten in  Repression und Folter gegen Regimegegner Brasiliens, Argentiniens und  Chiles verwickelt. Wie die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de  Sao Paulo” meldet, sei französisches Wissen über Repression dank des  damaligen Militärattachees und Generals Paul Aussaresses genutzt worden.  “Er ist Autor der Doktrin, wonach jeder Gefolterte eliminiert werden  muß.” Gemäß Aussagen des damaligen Chefs der Pinochet-Geheimpolizei  DINA, General Manuel Contreras, hätten zahlreiche chilenische Offiziere  eine Ausbildung in Brasilien absolviert und seien dort von dem  französischen General Aussaresses angeleitet worden. 1957 habe dieser im  Algerienkrieg Frankreichs dortigen Geheimdienst koordiniert. Wie “O  Estado de Sao Paulo” weiter schreibt, werde er als einer der  Inspiratoren des militärischen Ausbildungszentrums der brasilianischen  Urwaldstadt Manaus genannt, in dem brasilianische, chilenische und  argentinische Offiziere für Repression und Folter geschult worden seien.  “Am gravierendsten ist, daß der französische Staat wußte, was in  Südamerika geschah…Auch der argentinische General Albano Harguideguy,  Innenminister während des Videla-Regimes, zitiert Frankreich: Wir haben  alles von den Franzosen gelernt. Das Modell wurde im Algerienkrieg 1957  genutzt, während des Kampfes der französischen Fallschirmjäger gegen die  Front zur Nationalen Befreiung(FLN)”.<br />
Argentinische und brasilianische Militärs, so das Blatt weiter, warfen  gemäß den Ratschlägen der Franzosen die Leichen totgefolterter Menschen  ins Meer &#8211; eine Praxis, die die Franzosen in der Bucht von Algerien  entwickelt hatten.<br />
Nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu  errichtenden Atomkraftwerke bei Rio waren damals Regimegegner gemäß  Zeugenaussagen den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen worden.<br />
Laut “O Estado de Sao Paulo” wurden in Frankreich jetzt Dokumente über  praktizierte Gewalttaten in Brasilien während der Amtszeit des  Diktaturgenerals Joao Figueiredo veröffentlicht. Zu Figueiredo hielt der  damalige brasilianische Vizepräsident der Sozialistischen  Internationale, Leonel Brizola, beste Beziehungen. Brizola, Chef der  linkspopulistischen PDT, rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy  Brandt. Mit der Diktaturpartei PDS ging Brizola Wahlbündnisse ein.<br />
Über die von der brasilianischen Qualitätszeitung aufgegriffene  Problematik dürften auch in Deutschland zahlreiche Regierungs-und  Parteidokumente existieren &#8211; deutsche Historiker, Sozialwissenschaftler,  Geschichtsstudenten hätten hier, falls sie sich trauen, ein reiches  Forschungsfeld.</strong></p>
<h3>Die ”furchtbaren Fehler” der USA in Brasilien</h3>
<p><strong>CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur<br />
Brasiliens Militärregime herrschte von 1964 bis 1985 ebenso grausam und  perfide wie Diktaturgeneräle benachbarter Staaten &#8211; Todesschwadronen  ermordeten Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte,  politische Gefangene wurden Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder  über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrte  man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Folter war  Normalität &#8211; und die CIA immer dabei.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo aus Sao Paulo, kirchlicher  Menschenrechtsaktivist der achtgrößten Wirtschaftsnation, untersuchte  bereits damals die CIA-Aktivitäten ebenso wie das Wüten der  Todesschwadronen, die Verfolgung von Geistlichen, schrieb darüber ein  Buch. Es blieb außerhalb des Landes unbeachtet. Späte Genugtuung für  Bicudo, daß ein neues, aufsehenerregendes Buch der nordamerikanischen  Uni-Soziologin Martha Huggins seine Recherchen vollauf bestätigt, das  State Department sprach von ”furchtbaren Fehlern”.</strong></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente  der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das  Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen  Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten  Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es  gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell  an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.  In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen  Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische  Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,  weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken  gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer  Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/heliobicudo.jpg" alt="heliobicudo.jpg" /></p>
<p><strong>Helio Bicudo &#8211; unter den führenden brasilianischen  Menschenrechtsaktivisten, jahrelang Präsident der  Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in  Washington. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</font></a></strong></p>
<p><strong> Die Brasilienexpertin konnte als erste in Washington über  600 bislang geheimgehaltene Dossiers und Akten einsehen. In Interviews  brachte die 54-Jährige ihre Untersuchungsergebnisse auf den Punkt:”Die  Teilnahme der CIA am Alltag der politischen Repression ist bewiesen &#8211;  die Dokumente sprechen sogar von gemeinsamen Operationen &#8211; die  amerikanische Demokratie partizipierte an der Schaffung eines  unterdrückerischen Staates”. Besonders gravierend, daß die CIA  Polizei-Eliteeinheiten ausbildete, bei denen es sich um „staatlich  legalisierte Todesschwadronen” gehandelt habe. CIA-Agenten hätten diese  bei den Einsätzen begleitet, sich generell völlig frei im  Repressionsapparat bewegt, alles Gesehene ausführlich nach Washington  berichtet. Die politische Polizei DOI-CODI, auf US-Anregung entstanden,  sei trotz ihrer Methoden, darunter Folter aller Art, nie kritisiert,  sondern stets als „gute Sache” gelobt worden. Bis heute, so die Autorin,  sei in den USA wenig bekannt, daß die CIA beim Schulen von Polizisten  aus der Dritten Welt mitwirkte, allein rund 100 000 brasilianische  Beamte trainierte:”Sie lernten Bombenbasteln, Verhörtechniken,  Psycho-Operationen, bekamen außerdem beigebracht, wie man sich in  Demonstrationen, Kundgebungen infiltriert und Verwirrung, Durcheinander  erzeugt.” Ein anderes interessantes Detail: Die CIA half beim Aufbau des  brasilianischen Diktaturgeheimdienstes SNI mit,”lieferte sogar eine  Liste mit den Namen geigneter, vertrauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf  einer anderen Liste waren alle Personen verzeichnet, die gemäß  CIA-Einschätzung nach dem Militärputsch von 1964 verhaftet werden  sollten. Man habe, so Martha Huggins, „still lächelnd mit Folterknechten  und Mördern zusammengearbeitet.” In mühseliger Kleinarbeit gelang es  der Expertin, sechsundzwanzig Folterer politischer Gefangener ausfindig  zu machen und unter Wahrung der Anonymität zu interviewen.  Einer davon,  Militärpolizist, mochte nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz  ge­fan­gengenommene ”Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en  vergewaltigen. ”Ich for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten,  anstatt sie zu foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins  und berichtete auch über den Abschluß der OpeÂ­ration: Alle Gefangenen  wurden hoch über der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo:”Polizisten, aber auch  Armeeoffiziere, sind in den USA selbst, darunter in Washington,  ausgebildet worden “ manche, die zum Repressionsapparat gehörten,  machten “ und machen Karriere.” Bicudo nennt Romeu Tuma &#8211; nach der  Diktatur Chef der Bundespolizei, heute Kongreßsenator der starken  Rechtspartei PPB, dessen gerade wiedergewählter Parlaments-Flügelmann  Jair Bolsonaro offen für Folter und Massaker an Landlosen oder  Gefängnisinsassen plädiert. Ausgerechnet der belastete Diktaturaktivist  Marco Maciel war einflußreicher Vize von Staatschef Lulas Vorgänger  Fernando Henrique Cardoso, Ehrendoktor der Freien Universität Berlin.  Die Generalität würdigt nach wie vor den Militärputsch von 1964, lud  lange Zeit regelmäßig den hochverehrten Kollegen Pinochet nach Brasilien  ein. In Berlin oder Frankfurt hätte dieser schwerlich ungestört von  Protesten, lediglich mit zwei diskreten Leigbwächtern einen lockeren  Einkaufsbummel machen können &#8211; in Rio de Janeiro schon. Nach Seminaren,  Konferenzen, Vorträgen in der Militärakademie direkt unterm Zuckerhut  schlenderte der Ex-Diktator gerne durch den von vielen Künstlern und  Intellektuellen bewohnten Strandstadtteil Ipanema, kaufte in Buch-und  Musikläden, trank hier und da einen Expresso, wurde zwar bemerkt, aber  bestenfalls durch aufdringliche Pressefotografen belästigt.<br />
Wie die Jahresberichte von Amnesty International und Human Rights Watch  zeigen, gehören Folter und Todesschwadronen weiterhin zum Alltag der  führenden Wirtschaftsmacht Lateinamerikas, „verschwinden” weiterhin  Menschen nach der polizeilichen Festnahme. Washingtons „furchtbare  Fehler” hatten entsetzliche Folgen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</font></strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der  größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der  Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu  „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht  darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem  Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte  Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren  mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich  eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern  verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht  hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf  würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen  Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist  dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco  geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich  gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in  Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000  Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester  Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der  Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet  wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist.  Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird  zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln,  wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen  wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“  Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das  Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt  – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf  der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden  verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter  Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In  der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner  des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen  unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest  hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es  ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW –  doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den  Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch  im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen,  niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie  das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des  Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden  sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der  Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die  schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß  hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden  zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert  und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in  fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut  abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den  Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in  Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz  Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer  wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden  Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt  man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person  nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer  registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir  streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen  auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich  kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben,  solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch  Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen,  kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse  stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos  Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind  Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das  Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden  mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind  auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über  zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont,  ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen  Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so  einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente  weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat  ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu  identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns  das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare,  psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets  Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken  liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben  nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die  seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der  nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der  69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos  seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im  gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert  – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht.  Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao  Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf.  „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und  dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der  Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum  von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der  Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein  Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber  auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder  Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.  Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu  überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen  Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen  Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen  vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den  Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter  und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum  Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi &#8211; Fotoserie: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/annetteschavanrezende.jpg" alt="annetteschavanrezende.jpg" /></font></p>
<p><strong>Forschungsminister Sergio Rezende mit der deutschen Amtskollegin Annette Schavan in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Rezende zu Lieferboykott:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens (Lateinamerikas?)genialster  Karikaturist Angeli, von der  größten Qualitätszeitung “Folha de Sao  Paulo”, mit einer aktuellen  Zeichnung zur “Vergangenheitsbewältigung” &#8211;  aus der Serie  “Bananenrepublik”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12608" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angeli/" rel="tag"><font color="#bb0000">Angeli</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Vergangenheitsbewältigung.</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folha-de-sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Folha de Sao Paulo</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont,   daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen   gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><strong>Übereinstimmungen mit Einschätzungen von damals und heute in Brasilien lebenden Mitteleuropäern sind sicher reiner Zufall.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens katholischer Menschenrechtsaktivist Waldemar Rossi &#8211; Fotoserie:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/gri5.JPG" alt="gri5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></font></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossis Einschätzung des Libyenkriegs: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/waldemarrossi2009grito.jpg" alt="waldemarrossi2009grito.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.ostblog.de/images/rossi1.jpg" alt="rossi1.jpg" height="660" width="500" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/waldemarrossikathedrale.jpg" alt="waldemarrossikathedrale.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi.jpg" alt="widerstandskampferrossi.jpg" /></font></p>
<p>Rossi spricht in Sao Paulo vor Jugendlichen im früheren Folterzentrum der Militärdiktatur.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi2.jpg" alt="widerstandskampferrossi2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampfer2.jpg" alt="widerstandskampfer2.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/09/waldemarkleinjpg.jpg" alt="waldemarkleinjpg.jpg" /></font></p>
<p><strong>”Lula hat das brasilianische Volk verraten, ist eine   Kanaille. Der Aufschrei der Ausgeschlossenen &#8211; das ist   Befreiungstheologie in der Praxis! Wir alle wissen hier, wie das ist:   Hunger zu leiden, verfolgt zu werden &#8211; oder abhängig zu sein von so   einem armseligen Mindestlohn wie dem heute gezahlten. So geht es   Millionen von Brasilianern.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815</font></a></p>
<p><strong><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></font></strong></p>
<p>Rossi als Jurymitglied bei Internationalem Menschenrechtstribunal in der Rechtsfakultät von Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/baum2.JPG" alt="baum2.JPG" /></font></p>
<p><strong>Die Rossis.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossi1123.jpg" alt="waldemarrossi1123.jpg" /></p>
<p>Rossi predigt am 1. Mai 2012 in der Kathedrale Sao Paulos.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito112.jpg" alt="waldemarrossigrito112.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito11.jpg" alt="waldemarrossigrito11.jpg" /></font></p>
<p><strong>Rossi über Lula und die Streiks in Brasilien: <a href="http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41"><font color="#bb0000"> http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related"><strong><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito111.jpg" alt="waldemarrossigrito111.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0"><strong><font color="#bb0000"> http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related"><strong><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related</font></strong></a></p>
<p>Rossi und Chico Whitaker, Weltsozialforum: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/waldemarrossiforum1.JPG" alt="waldemarrossiforum1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral in der Erzdiözese, debattiert, macht Vorschläge.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossibaum.jpg" alt="waldemarrossibaum.jpg" /></p>
<p>Ein Baum für Kardinal Paulo Evaristo Arns &#8211; vorm Franziskanerkloster in Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</font></strong></a></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro, regelmäßig Interviewpartner der Website:</strong></p>
<h2>Brasilien: Paulo Sérgio Pinheiro,  UNO-Sonderberichterstatter, Menschenrechtsexperte, Genf, Sao Paulo. “Der  Mehrheit der Brasilianer werden die Rechte verweigert. In allen  brasilianischen Polizeiwachen wird gefoltert, jeder weiß das.” Gesichter  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2580" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/city-of-god/" rel="tag"><font color="#bb0000">City of God</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/filmemacher-paulo-lins/" rel="tag"><font color="#bb0000">Filmemacher Paulo Lins</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechtsaktivist/" rel="tag"><font color="#bb0000">Menschenrechtsaktivist</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Paulo Sergio Pinheiro</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uno-sonderberichterstatter/" rel="tag"><font color="#bb0000">UNO-Sonderberichterstatter</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/pinheirosgut.jpg" alt="pinheirosgut.jpg" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</font></a></p>
<p><strong>“Geschähe derartiges in Berlin, würde die Regierung stürzen”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/</font></a></p>
<p><strong>Filmemacher Paulo Lins(City of God):</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/</font></a></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html"><font color="#bb0000">Industriemacht</font></a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser"><font color="#bb0000">http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser</font></a></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten   oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen   Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung   und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,   entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,   dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und   habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,   eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der   österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche   Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren   deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas   größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,   und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen  Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem   Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt   zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der   Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die   wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva   bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach Informationen von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um Geständnisse zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt, man presst den Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens werden Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke   bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche   Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?   Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle   internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent   umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte   von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im    Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.   Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in   Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das   brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch   aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden würden.   Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der bischöflichen   Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst nach offiziellen   Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz  verbüßter Strafe illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis   1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten   Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus   der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert   Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit   inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im   Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”   betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum   etwas ändern.</strong></p>
<h2>Außergewöhnliche Frauen Brasiliens &#8211; Maria  Rita Kehl. Mainstream-Anhängerinnen haben an ihr keine Freude.  Wichtigster brasilianischer Literaturpreis “Premio Jabuti” sowie  Menschenrechtspreis 2010 an Maria Rita Kehl. Jurymitglied bei  regierungskritischem internationalen Menschenrechtstribunal in Sao  Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8337" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mainstream/" rel="tag"><font color="#bb0000">Mainstream</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-rita-kehl/" rel="tag"><font color="#bb0000">Maria Rita Kehl</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/premio-jabuti/" rel="tag"><font color="#bb0000">Premio Jabuti</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"><font color="#bb0000">Stefan Zweig</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/unabhangige-autoren/" rel="tag"><font color="#bb0000">unabhängige Autoren</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/mariaritakehl2.jpg" alt="mariaritakehl2.jpg" /></font></p>
<p><strong><strong>Maria Rita Kehl beim Website-Interview.  <a href="http://www.mariaritakehl.psc.br/"><font color="#bb0000">http://www.mariaritakehl.psc.br/</font></a></strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid"><font color="#bb0000">http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&amp;sid</font></a>=</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/maria-rita-kehl-in-sao-paulo-therapeutin-kolumnistin-autorin-gesichter-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/</font></a></strong></p>
<p><strong><strong>Stefan Zweig:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</font></a></strong></p>
<h2>Brasiliens systemkritischer Abgeordneter  Marcelo Freixo, in “Tropa de Elite” nachgezeichnet, kandidiert in Rio de  Janeiro für Bürgermeisterposten, machte den Musiker Marcelo Yuka zu  seinem Vize. Amnesty International zu Marcelo Freixo.  Lula-Pressekonferenz in Berlin… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12605" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcelo-freixo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Marcelo Freixo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcelo-yuka/" rel="tag"><font color="#bb0000">Marcelo Yuka</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oppositionspartei-psol/" rel="tag"><font color="#bb0000">Oppositionspartei PSOL</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/marcelo-yuka.JPG" alt="marcelo-yuka.JPG" /></font></strong></strong></p>
<p><strong>Marcelo Yuka als Jurymitglied bei internationalem Menschenrechtstribunal in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/</font></strong></a></p>
<p><strong>Die andere Sicht:</strong> <a href="http://www.n-tv.de/reise/Favelas-dealerfrei-geraeumt-article1386351.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.n-tv.de/reise/Favelas-dealerfrei-geraeumt-article1386351.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/marcelofreixoglobo.JPG" alt="marcelofreixoglobo.JPG" /></font></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio20-die-flucht-von-marcelo-freixo-ist-eine-nationale-schande-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-zeitweiligen-exil-des-abgeordneten-und-menschenrechtsaktivisten-marcelo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio20-die-flucht-von-marcelo-freixo-ist-eine-nationale-schande-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-zeitweiligen-exil-des-abgeordneten-und-menschenrechtsaktivisten-marcelo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/</font></strong></a></p>
<p><strong>Lula-Pressekonferenz in Berlin:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</font></strong></a></p>
<h2>Amnesty International zur Lage in Brasilien  unter der Regierung von  Dilma Rousseff: “Zunahme der organisierten  Kriminalität aus dem  staatlichen Sicherheitsapparat heraus &#8211; was zum  Mord an Richterin  Patricia Acioli und Morddrohungen gegen den  Abgeordneten Marcelo Freixo  führt.” (Atila Roque) Adveniat, Winfried  Kretschmann in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11570" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amnesty-international-in-brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong>Atila Roque, neuer Leiter des Büros von Amnesty   International in Brasilien, sagte gegenüber der Landespresse weiter, in   dem Tropenland würden jährlich etwa 50000 Menschen ermordet. “Mord ist   heute ein praktisch strafloses Verbrechen in Brasilien. Die Zahl der   aufgeklärten Morde ist extrem niedrig.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</font></strong></a></p>
<p><strong>Roque warnte  vor der Ausbreitung der paramilitärischen   Milizen: Ohne Gegenmaßnahmen könnte das Land in fünf Jahren in einer   gravierenderen Lage sein als durch die Besetzung von Territorien  durch   das organisierte Verbrechen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasilienparamilitarische-milizen-breiten-sich-immer-mehr-im-land-auso-globo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/30/brasilienparamilitarische-milizen-breiten-sich-immer-mehr-im-land-auso-globo/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><strong>Amnesty International zur Lula-Regierung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Kommentator Arnaldo Jabor zur Kompetenz von Staatschefin Dilma Rousseff:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/arnaldo-jabor-brasiliens-bekanntester-medienkommentator-uber-lula-und-dilma-rousseff-dilma-hat-keinerlei-kompetenz-lula-wolle-eine-frau-aus-machismus-grunden/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/arnaldo-jabor-brasiliens-bekanntester-medienkommentator-uber-lula-und-dilma-rousseff-dilma-hat-keinerlei-kompetenz-lula-wolle-eine-frau-aus-machismus-grunde</font></strong></a><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/timcahillpatrickwilcken.jpg" alt="timcahillpatrickwilcken.jpg" /></font></p>
<p><strong>Tim Cahill &#8211; Mitte &#8211; in Slum von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>“Das Jahr vergeht und die Regierung von Dilma Rousseff hat noch nicht einmal angefangen zu agieren.” O Estado de Sao Paulo</strong></p>
<p><strong>Winfried Kretschmann in Brasilien &#8211; Baden-Württemberg exportiert mehr als das Tropenland:</strong></p>
<p><a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt._.89a81242-508c-48ad-a7cd-bb295eba34b3.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt._.89a81242-508c-48ad-a7cd-bb295eba34b3.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff, Dilma  Rousseff und der zügige Bau  des neuen Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio de  Janeiro, mit deutscher  Bundesbürgschaft von über 1,3 Milliarden Euro.  “Energie für neue  Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine  neue Zeit. Eine  Zeit von Wachstum und Entwicklung.”  Deutsch-brasilianisches Jahr  2013/2014. E.on und die Kohlekraftwerke  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11989" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-atompolitik-mit-deutscher-hilfe/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/christian-wulff/" rel="tag"><font color="#bb0000">Christian Wulff</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck    zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die dem    zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden    sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß    bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig    breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine  Bürgschaft   über 1,5 Milliarden Euro.  </strong></p>
<p><strong>E.on in Brasilien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/"><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/wulffsynagogesp.JPG" alt="wulffsynagogesp.JPG" /></font></p>
<p><strong>Wulff in Synagoge von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/</font></strong></a></strong></p>
<p><strong>Foto Rousseff-Wulff &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens neues Atomkraftwerk Angra 3 &#8211; weiter gute Baufortschritte, laut Landesmedien. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11890" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle  bei Rio de   Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude,  bewarben   sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste    Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/</font></strong></a></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)<br />
</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<h2>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm &#8211; Lula  dekretierte kurz vor   Amtsabtritt noch totale Steuerbefreiung für  Nuklearimporte, laut   Landesmedien. Norbert Suchaneks  Anti-Atom-Filmfestival in Rio de   Janeiro. Weltsozialforum-Erfinder Oded  Grajew zur   deutsch-brasilianischen Atomkooperation…AKW “Angra 3? bei Rio  mit   deutscher Hilfe. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9552" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>Am 30. Dezember 2010, während seiner letzten  Amtsstunden, so   die Landesmedien, unterzeichnete Lula das entsprechende  Dekret. Man   möge sich dabei an Japan erinnern, hieß es. </strong></p>
<p><strong>Aus welchen Ländern die Nuklearimporte kommen, ist leicht zu erraten.<br />
</strong></p>
<p><strong>Entsprechend stark ist das Lob für Lulas Politik aus Europa. </strong></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft    wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der    Folterdiktaturzeit kurioserweise immer wieder verlängerte…Stoff für    Nachdenkliche, die politische Scheinheiligkeit nicht mögen. </strong></p>
<p>“<strong>Um die künftige Atomkooperation mit Brasilien nicht zu     erschweren, hatte die rot-grüne Bundesregierung im November 2005 das     umstrittene deutsch-brasilianische Nuklearabkommen aus der Diktaturzeit     nicht gekündigt, sondern offiziell und automatisch verlängert. 18     Umwelt-und Entwicklungsorganisationen hatten 2005 die rot-grüne     Regierung aufgefordert, mit der Atomkooperation Schluß zu machen.</strong> <strong>“Das ist die Chance, ein Signal zu setzen, daß es der Bundesregierung     mit ihrem Atomausstieg ernst ist, auch international”, betonte  Sergio    Dialetachi von Greenpeace Brasilien. Grüne wie Joseph     Fischer(Ex-”Revolutionärer Kampf”) und Jürgen Trittin, dachten indessen     gar nicht daran, schließlich hätte man den Atomvertrag gemäß den     fünfjährigen Kündigungsfristen bereits 1999 aufheben können.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969    schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein    Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew aus Sao Paulo über die deutsch-brasilianische Nuklearkooperation:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</font></a></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das      weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in      Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100      Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um      den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen      sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung      leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/</font></a></p>
<p><strong>Deutsche Hilfe für AKW “Angra 3? bei Rio de Janeiro &#8211; Basis    ist der deutsch-brasilianische Atomvertrag, deshalb von Grün-Rot  zweimal   verlängert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/</font></a></p>
<p><strong>Bundespräsident Christian Wulff nach Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/</font></a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt       Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und       Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der       wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter       Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf       Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in      Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen  schlechter     Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf  Brasilien sehen wir,     wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt  etwas dagegen. In den     Süden werden  genmanipulierte Pflanzen  eingeschmuggelt – und die     Regierung unterstützt  das. Brandrodungen  in Amazonien – die Regierung     ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es  gibt Leute mit Landbesitz so groß     wie ein Teilstaat –  und es gibt  die Landlosen. Der Rio Sao  Francisco    wird umgeleitet, statt  ihn zu  revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens     Umweltministerin   Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte    an  – die  Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien     genauso  wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische   Alibi-Umwelt-und     Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit   vorgaukeln    sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte   engagiert,  belassen   es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos    gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden,    weil unerwünscht,   unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die    biologische Vielfalt,   die Artenentwicklung  und den Schutz der    Landschaften dank des   „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten    Alibi-Organisationen   steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und    daher ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein    Name, sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)    nur selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern    hunderte   Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf      Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von      Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt      Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom       Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet       dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen   jenes     gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong><strong>ThyssenKrupp:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<h2>“Boom”-Land Brasilien:”Slum-Wachstum ist  Rückschritt.”(O Globo)    Mehr Slumbewohner &#8211; selbst laut offiziellen  Angaben. Erstes    Rousseff-Amtsjahr. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11866" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>In Rio de Janeiro, WM-und Olympia-Stadt, haust laut     amtlichen Angaben rund ein Viertel der Bewohner in Slums, landesweit     nimmt die Wohndichte in den Favelas zu, wächst dort die Bewohnerzahl     stärker als im Rest des Stadtgebiets. Gravierende Probleme bestehen dort     weiter, hieß es in Medienanalysen. Slums seien in den reichsten     Teilstaaten konzentriert. Die Geburtenrate der Favelas übersteige     deutlich den Landesdurchschnitt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von     Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat     Sao Paulo noch 2627 Slums?” ThyssenKrupp in Rio. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster      Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser      Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</font></strong></a></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion      Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und      Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den      stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der      siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</font></strong></a></p>
<p><strong>Infolge der menschenunwürdigen Überlebensbedingungen sind in      den Favelas von Sao Paulo typische Slumkrankheiten überall sichtbar &#8211;      von Behinderungen fast jeder Art bis hin zu Asthma, verschiedenstem      Hautausschlag und Lepra. Der Slum Rocinha in Rio de Janeiro hat  laut     Landesmedien die höchste Tuberkuloserate Brasiliens. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html"><font color="#bb0000">Industriemacht</font></a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p><strong> Derartige Lebensverhältnisse in der siebtgrößten      Wirtschaftsnation verletzen, legt man bestimmte Wertvorstellungen      zugrunde,  Basis-Menschenrechte, Gesetze, Verfassung, internationale      Konventionen &#8211; gemäß heute in neoliberalen Ländern wie Deutschland      dominierenden Bewertungskriterien ist die Situation in den Slumhütten,      das gesamte komplexe Spektrum der sozialen Lage Brasiliens,  indessen      Ausdruck fortschrittlicher, moderner Politik in einem Boomland, das      daher, ebenso wie seine politisch Verantwortlichen, entsprechend  viel     Lob erhält.  </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/</font></strong></a></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Ich habe sechs Kinder &#8211; mit dem im Bauch sinds dann sieben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c17.JPG" alt="c17.JPG" /></font></p>
<p>Eingang zu völlig fensterloser Kate.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong><br />
<strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong><font color="#bb0000">http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>“A desigualdade no Brasil é coisa da sociedade feudal”.</h2>
<p><strong>Brasiliens soziale Kontraste: </strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c14.JPG" alt="c14.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c16.JPG" alt="c16.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c15.JPG" alt="c15.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c12.JPG" alt="c12.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></font></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.       “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm,       diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen  Kindern,      leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der  Türöffnung  hängt     ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der  Drogengangster ist hier  sehr     stark, die beobachten alles und jeden  hier, das ist furchtbar.  Wer     jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der  Sucht rausholen will &#8211;  also     jemanden, der für deren Profit sorgt,  da werden die böse, da  wird man     gnadenlos verfolgt. Die Polizei  kommt und geht wieder &#8211;  aber die     Banditenkommandos bleiben,  terrorisieren, zwingen den  Bewohnern das     Gesetz des Schweigens auf.  Wer sich nicht unterwirft,  weiß, was ihn     erwartet. 2014 ist die  Fußball-WM, da will man  Brasilien als Land der     Ersten Welt  erscheinen lassen &#8211; aber hier an  der Peripherie ist es nach     wie vor  triste. Die meist kinderreichen  Familien haben monatlich nur   so   um  die 200, 220 Real maximal. Doch  im Ausland wird verbreitet,   alles    toll, alles gut in Brasilien. Wir  merken, es ist schwierig,   Menschen  von   außerhalb für diese Situation  zu sensibilisieren, die das   hier  nicht   kennen, es sich nicht  vorstellen können. Wir haben unsere    christlichen   Kriterien, und wir  haben Ausdauer &#8211; das macht den    Unterschied. Denn   entweder ist man  Christ &#8211; oder ist mans nicht,    halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens Armutsgrenze, staatliche Hilfen, aktuelle Zahlen 2011. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11827" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><strong>2011 hat die Rousseff-Regierung gemäß Landesmedien  die     Grenze für extreme Armut auf 70 Real pro Kopf monatlich, also      umgerechnet etwa 29 Euro, festgelegt.Faustao, Moderator der beliebten      Sendung “Domingao do Faustao” von TV Globo, erhält laut Landesmedien   für    jeden TV-Propagandaspot 2 Millionen Real. Richter bekommen   monatlich    über 40000 Real brutto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/</font></strong></a></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro, eine der inzwischen teuersten Städte der      Welt, definiert die Präfektur die Armutsgrenze, wie es hieß, auf 105      Real pro Kopf, umgerechnet etwa 45 Euro. Familien, die in Rio de   Janeiro    die staatliche Hilfe Bolsa Familia bekommen, erhalten im   Monat für   alle  Personen durchschnittlich 95 Real, umgerechnet etwa 39   Euro.    Indessen  wird diese Hilfe keineswegs allen   Anspruchsberechtigten   gezahlt &#8211; auch  in Slums von Sao Paulo fällt die   große Zahl in absolutem   Elend lebender  Familien auf, die keine  Bolsa  Familia erhalten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</font></strong></strong></a><br />
<font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Familie in Sao Paulo 2011, mit umgerechnet rund 31 Euro pro      Kopf, Bolsa Familia(sechs Personen in der Kate) leicht oberhalb der      offiziellen Grenze absoluter Armut. Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in      Lateinamerikas reichster  Stadt. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so  in     dieser  Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/</font></strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens kuriose Armutsgrenze &#8211; ab 65 Euro schon nicht mehr arm, ab 500 Euro Familieneinkommen schon Mittelschicht:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/" rel="bookmark"><font color="#bb0000">Gisele       Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar  pro      Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO geförderten       Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm   instrumentalisierte     Sinnlichkeit.</font></a></h2>
<p>Mittwoch, 11. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9716" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></font></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</font></strong></a></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der         Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes      Thema    auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber   wie    es    aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten     brasilianische     Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die     Slumbesetzung vom  letzten    November verurteilt – und schneller als     erwartet ausgerechnet  von der    Gegenseite die Beweise geliefert     bekommen. Die  schwerbewaffneten    Banditenkommandos des organisierten     Verbrechens  sind rasch    zurückgekehrt, zitieren Brasiliens     Landesmedien aus  vertraulichen    Militärberichten. Die Gangster haben,     wie es heißt,  wieder    Verkaufspunkte für harte Drogen  installiert,    der  hochprofitable    Rauschgifthandel geht perfekt  neoliberal  weiter.   Der  Terror gegen    Bewohner des Parallelstaats  der Slums  ebenfalls –   trotz  Militärpräsenz    sind mindestens vier  Menschen  ermordet  worden.  Eine  Frau wird zur    Abschreckung  totgeschlagen,  weil sie an  der  Plünderung  eines    Banditenhauses  teilnahm –  TV-Teams auch des   Auslands hatten  solche     Volkszorn-Szenen am Start  der   Militäroperation gern gefilmt.  Doch  nun    beklagen sich die  Bewohner   ausgerechnet über eine   unzureichende Präsenz    von  brauchbaren   Polizisten – von den  Militärs  würden die     herumstreunenden Banditen   gar nicht bemerkt.  Viele  Soldaten stammen  ja    just aus diesen Slums.   Zudem seien 42   Militärpolizisten zwar  wegen  Raub,   Erpressung und   Übergriffen  gegen  die Bewohner  angezeigt, doch  bisher   nicht bestraft   worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze         Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar    böse-ironisch      gemeint? Panzer, martialisch wirkende    Militärpatrouillen, deren   Fotos    gern auch in die Erste Welt    durchgeschaltet werden, sind den   Angaben    zufolge jedenfalls    keinerlei Hindernis für die   Banditenkommandos des    organisierten    Verbrechens. Das mag für   Mitteleuropäer bizarr, grotesk,       unglaublich erscheinen, für   unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den         lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher         praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe,  man        sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine         Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao         Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole     Lateinamerikas,     wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt     neben     Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen    verkauft  und ebenso     offen gleich von Hunderten konsumiert. Die    Beamten im  Hauptsitz der     Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine     kilometerlange Straße, in  der    sich ganze Horden grauenhaft     verwahrloster und abgemagerter  Gestalten    mit Crack zügig ins     Jenseits befördern. Manche Brasilianer  fragen  daher,   ob es nicht     eher so ist, dass die Sicherheitskräfte,  von  Ausnahmen   abgesehen,     der unter Staatschef Lula aufgeblühten   Crack-Branche eine       ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte   garantieren. 1,2     Millionen   Brasilianer sind laut Expertenschätzungen   bereits     Crack-süchtig.   Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen       Richtervereinigung für   Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins       organisierte Verbrechen verwickelt.   Besonders die Slumbewohner leiden       stark unter der Gewalt durch  Polizei,  paramilitärische Milizen  und     die  Banditenkommandos. Im ganzen  Land, und  nicht nur in Rio  de     Janeiro,  foltern Staatsangestellte, gibt  es  Todesschwadronen,  zu     denen  Staatsbeamte gehören. Man redet nur von  den  kleinen  Fischen im      Rauschgiftgeschäft, nicht von den  Drogenbaronen.“ Der   Richter und      AJD-Präsident Luis Barros Vidal  fordert, die „Farce  von  Rio“ auf      keinen Fall zu unterstützen. „Die  Geheimdokumente  der Militärs   zeigen,     dass die Drogenmafia, der  Drogenhandel in  diesen Slums     fortbestehen.   Die regierenden Autoritäten,  die von  einem groß    angelegten  Krieg  gegen  die organisierte  Kriminalität  sprachen,    machten also leere,   falsche  Versprechen, handeln   unredlich. Wir    sehen die Resultate – Tote   und  nochmals Tote.  Selbst     UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil    vordringlich  soziale und     wirtschaftliche Probleme gelöst werden  müssen,   die  Slumbewohner vor     allem feste Arbeitsplätze brauchen.“  Niemand   wisse  das besser als   die   brasilianische Regierung, früher  unter  Lula,  jetzt  unter Dilma     Rousseff. „Todesschwadronen sind  derzeit  in Rio  aktiv – doch  auch   in   Sao Paulo, landesweit, straflos“,   fügt Richter  Vidal gegenüber    dem <em>Blättchen</em>   hinzu, in   Brasilien fehle eine  Kultur der    Menschenrechte. Zu  erkennen  seien   „starke Merkmale eines   totalitären   Staates, der das  Gesetz nicht    respektiert“; mit Blick  auf   Fußball-WM und  Olympische  Spiele am    Zuckerhut werde ein    Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen         Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung         erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und  Militäroperationen        seien nur für das Ausland gedacht – de facto  ändere sich nichts.    Rio     habe wegen der geplanten Sportereignisse  international  Kompetenz       demonstrieren müssen, um  Milliardeninvestitionen zu  erhalten. Es   werde     wieder Wahlen geben  – und die Politiker würden  erneut Gelder   des     organisierten  Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de         Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird         freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef         Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme         jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär         fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird   von       zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten   begeistert       abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen   „sturmreif       geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des   Slumkomplexes. Dies geht       so vonstatten, dass Soldaten und   Elitepolizisten mit handverlesenen       Journalisten einfach die Gassen   zur Slumspitze hochgehen und dort   die     Landesfahne hissen.   Schließlich hatte man den Banditenkommandos    tage-und    nächtelang   reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug  in   üblicher      Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung   verzichtet  – die      Gangster verteilten sich auf andere der weit über   1.000  Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der         TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug         der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila  Cruzeiro        direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu  schnappen,   waren      bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei  und Armee die    Gangster     entkommen? Man saß vor dem Fernseher und  traute seinen    Augen nicht.     Stundenlang sah man von nahem, wie  sich die    Verbrecherkommandos     davonmachten, und bekam es von  Polizeiexperten    auch noch kommentiert:     „Kampfhubschrauber wie die  im Vietnamkrieg    greifen jetzt nun mal leider     nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die         Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den         „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu         würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also    wahrhaft      todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der    „Erstürmung“      besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und    sogar im Oktober      2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do    Alemão“, hatte teils      sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei  und   Militär kennen die      Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur   Besetzung  gar 50.000 Mann      aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s   deshalb nicht –  seit 2007 wurden in      Rio über 25.000 Gewalt-Tote   gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines         angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker   im       „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet,  doch        keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut         Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des         Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit  eine        „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula  die        Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt  Brasilien        gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde  bleiben        straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,         war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der         dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und  schlussfolgert:        „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als  am wenigsten  links       eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin,         verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus         Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in    sich.</p>
<p>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da         Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht         Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von   Menschenrechtsaktivisten       normal. Silva ermittelte gegen die   landesweit aktiven, von       Staatsangestellten geleiteten   Todesschwadronen, gegen folternde       Militärpolizisten und bekam   deshalb Morddrohungen. Im archaischen       nordöstlichen Teilstaat   Maranhao, der laut Kirchenangaben bei       Gefängnis-Folter an der   Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte       unter Rousseff –   sechs Männer wurden getötet, Fotos der     abgeschlagenen   Köpfe waren   in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao     wird von    Gouverneurin  Roseane Sarney regiert, die mit Dilma   Rousseff    befreundet   ist, und  bei nettem privaten Beisammensein mit   ihr zur    Laute allerlei    populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige      Untersuchungskommission  zum   Häftlingsaufstand gibt es nicht,    Brasilia   reichen die Angaben  der   Militärpolizei – ein Relikt der      Militärdiktatur. Der  Teilstaat ist zudem   Herrschaftsgebiet des      Oligarchen José Sarney,  der einst die   Folterdiktatorenpartei ARENA      führte – und heute als  Senatspräsident den   brasilianischen      Nationalkongress. Mit ihm, dem  hochwichtigen  politischen       Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff  ihren Wahlsieg –  auch das       spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie         ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als         Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und    selbst      in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales    Problem“.     Als  Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war,    hatten   derartige    Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische    Bedeutung.   Gleiches   gilt  für den jetzt auf der Berlinale gezeigten      sozialkritischen   Streifen  „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens      bedrückende   Menschenrechtslage  eindrücklich abbildet. Wie im      Vorgängerfilm, der   2008 den Goldenen Bären  gewann, gibt es wieder      eine der für Rio de   Janeiro typischen  Scheiterhaufenszenen – weder      Lula noch Rousseff haben   sich jemals zu  dieser in den Slums unweit      des neuen   ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen  Hinrichtungs-und        Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und         strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die         UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen         der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt.      Dafür    erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was  sich     unter  dem   Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei  Tötungen     durch    Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der  Spitze – und  von    drei    Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe  Julio  Waiselfisz,    dessen    Team die Studie erarbeitete, spricht  von  „Merkmalen der    Ausrottung,    Vernichtung“ und von fehlender   öffentlicher Sicherheit    für die arme,    mehrheitlich schwarze   Bevölkerung. Mit der öffentlichen    Sicherheit    passiere dasselbe wie   bei Bildung, Gesundheit,    Sozialversicherung – es    werde   privatisiert. „Wer kann, zahlt für    privaten Sicherheitsdienst.  Die     Schwarzen gehören zu den Ärmsten,    leben in Risikozonen und können     nicht  zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin         etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an      15-bis    19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38   Prozent    der    brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und   Misere. Die       Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für   Gesundheit, Bildung   und     Sicherheit investieren, die sich gezielt   an die 33 Millionen       Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren   richten. Aber irgendwie       scheint Brasilia gar nicht so gut bei   Kasse zu sein, wie Lula unter       Hinweis auf angeblich fette   Devisenreserven stets verkündete. Als die       hausgemachte   Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de  Janeiro      rund   tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden  noch        vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln  und        Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart  worden        war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie  mit   ihren      eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin    direkt      konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von         Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun         bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an,    damit      Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden    können.      Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen    Umweltkatastrophe      heimgesucht – und der Lula-Regierung    vorgerechnet, für      Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der    vorgesehenen Haushaltsmittel      investiert zu haben. Sogar die UNO    wirft Lula vor, bereits 2005 ein      Katastrophenwarnsystem versprochen    zu haben, das aber immer noch  nicht     funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die         Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit         werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die         Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die         Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate         hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen    schwerlich      zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger    und Misere      auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen    Angaben 29,1      Millionen registriert oder unregistriert  Beschäftigte   sowie 18,6      Millionen Sozialversicherte, darunter  zwei von drei   Rentnern. Doch ein      Großteil der unregistriert, ohne  Arbeitsvertrag   und rechtliche      Absicherung Beschäftigten hat  deutlich geringere   Einkünfte – in einem      Land mit inzwischen oft  deutlich höheren   Preisen als in Deutschland,      gerade bei  Grundnahrungsmitteln als in   Deutschland – und in einer  Phase      schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass         Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die         einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen         Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen  von        „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er   monatlich       allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet   rund 6.000       Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem   erhält er  seit      seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von  1.900  Euro  monatlich,  weil     er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als  ihm  jetzt ein  Unternehmen  für    einen  Vortrag 100.000 Dollar  Honorar  anbot, lehnte  Lula laut     Landesmedien ab –  entweder  200.000 Dollar  oder kein  Vortrag. Da bietet     sich ein Vergleich   mit den Hilfen des   Anti-Hunger-Programms „Bolsa     Familia“ an – denn  42  Prozent der   Empfänger, also 5,3 Millionen     Menschen, leben  gemäß neuen  Studien   nach wie vor im Elend. Zwischen 14     und  maximal 105 Euro werden    monatlich ausbezahlt – pro Familie      wohlgemerkt, meist sind sie    kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und      Hunger unter den    Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene  Hilfe zu     beseitigen,   werde  nicht einmal erwogen, empören sich  Kommentatoren.     Die   Regierung kürzt  jetzt stattdessen sogar die  Gelder eines       Hausbauprogramms für die  Unterschicht fast um die  Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute         kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für         mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar  für      eine   ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die       Vorkarnevalsfeste  der  Sambaschulen und andere karnevalistische       Aktivitäten auf vollen  Touren  weiter. Renommierte Therapeuten und       Sozialwissenschaftler haben  auf  diesen befremdlichen Umgang mit       Tragödien aufmerksam gemacht.   Andererseits – beim Kulturexport kommt       das Riesenland laut UNO-Daten nur   auf 0,2 Prozent des  Weltvolumens,      liegt auf Platz 26, gleichauf mit   Rumänien. Zum  Rousseff-Start    verließ   der Komponist und Dirigent John   Neschling  nach 14 Jahren    frustriert   das Land in Richtung Schweiz. Er   hatte  das völlig    unbedeutende   Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem    international    anerkannten   aufgebaut, wurde jedoch von der  reaktionären      Teilstaatsregierung   gefeuert. Beim Weggang verwies  er auf fehlende      Kulturpolitik, eine   paralysierende und unsensible  Staatsbürokratie,      brutalen Umgang mit   Kulturgütern. Neschlings  Rückkehr nach Europa  ist     symptomatisch, ein   schmerzhafter Verlust  für Brasilien.</p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p>In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene         um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen    einen      regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher Kritik,    die als      politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland dagegen wird Boff    seit den      neunziger Jahren zunehmend heftig kritisiert. Selbst    frühere  Anhänger     werfen ihm Fehleinschätzungen über die katholische    Kirche,      intellektuelle Unehrlichkeit und Opportunismus vor. Boff    sei eitel  auf     Medienpräsenz aus – was mit Verbalattacken auf  Papst   und Vatikan      natürlich am leichtesten gelinge.</p>
<p>In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und         lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine         unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn         sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte         gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter  Professor.        Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert  werden –     andernfalls    akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der  Wahrheit     entsprächen.<br />
In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff         begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion der         Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien fasste   man       sich an den Kopf. Denn die evangelikalen Sektenkirchen   propagieren       massiv die „Theologie der Prosperität“, wonach   materieller  Wohlstand      eine Gabe Gottes sei und durch die Macht des   Glaubens  erreicht werden      könne. An Misere, persönlichem   Misserfolg sei der  Teufel schuld,  den  man    auf speziellen   Tempelsitzungen austreibe –  wobei natürlich  jeder     Gläubige soviel   Geld wie möglich an die  Kirche spenden müsse.  Mit  dieser      Theologie, analysieren  Sozialwissenschaftler, verbreiten  die       Evangelikalen Illusionen,  beuten die Leute aus, schaffen Leiden.  Und       fördern sogar Rassismus  und Diskriminierung, da die schwarze     Bevölkerung    nunmehr nur  deshalb arm sei, weil sie sündige. Gemäß aus     Afrika    ererbten  Schlechtigkeiten werde sie als eine verfluchte   Rasse   angesehen,    die  sich von allen Vorfahren und Wurzeln lösen   müsse.<br />
Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als         Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen relativieren,      zeige    sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im akademischen Umfeld,   bei    den    Studenten sei Boffs frühere Attraktivität weg.<br />
Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen         mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch         einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der Brasiliens         zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes eingesperrt. In  Salvador  da       Bahia hatte er laut Polizei im Tempel gemeinsam mit  zwei  Pastoren     einen   14-jährigen Jungen sexuell missbraucht und   danach lebendig     verbrannt.<br />
Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung         begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist in         rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los, ziehen     Ex-Killer     und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom Leder:„Ich     war reich,    hatte  Villen und tausende Frauen – in Rio hörten  tausende       schwerbewaffnete  Banditen auf mein Kommando. Ich war  Bankräuber,       Berufskiller, Monster,  Psychopath – so viele Opfer  flehten   vergeblich     um Barmherzigkeit! Wie  von den Dämonen  gefordert, habe   ich mit  meiner    Frau unseren sechs Monate  alten  Sohn getötet, in der   Pfanne  gebraten,    sein Fleisch gegessen – ich   war schon in der   Hölle!“<br />
Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei         Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes,         analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich  durch        ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert.  Leonardo  Boff       indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale   Mentalität“,       „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche   Strukturen“ vor, gar die       Ablehnung von Kritik und Alternativen.    Damit hat er schlichtweg  die      Dynamik, Entwicklung und Komplexität   der katholischen Kirche  nicht      begriffen. Als anschauliches   Beispiel gilt, dass Rom zwar  Kondome      kritisiert, deren massive   Verteilung in der pastoralen  Aids-Prävention      indessen zulässt –   und fördert, gemäß katholischer  Moraltheologie.<br />
Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche         Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus         einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und überreichlich     mit      Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs Vorwurf, dass    die      katholische Kirche in der Kondomfrage lebensfeindlich,    verantwortungslos      und intolerant handele. „Leonardo Boff gehörte    zum   Franziskanerorden,    der in Brasilien eines der ersten      Aids-Präventionsprojekte startete  und   natürlich Kondome verteilt –      seit über 16 Jahren. Unsere nationale    Aids-Pastoral, von einem      Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig    unmöglich, daß Boff davon      nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung der    Evangelikalen, die   Expansion    des religiösen Fundamentalismus positiv    bewertet, ist   dies   fragwürdig  und anfechtbar.“<br />
Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten         Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale         Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur         Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im         befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur         „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem Ex-Killer     und     Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut Eigendarstellung Homos zu     Heteros     umdreht und Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht.<br />
Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den         brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine         Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in         ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden    vernichtet,      Brasilien avanciert zum weltgrößten    Agrargiftverbraucher, das   Geschäft    mit Gen-Pflanzen boomt.    Umweltschützer laufen Sturm gegen   das    gigantische Umleitungsprojekt    am Rio Sao Francisco – Marina Silva      verteidigt es als  „ökologisch   nachhaltig, wirtschaftlich machbar  und     sozial  gerecht“. Was sie  von  massenhafter Folter durch   Staatsangestellte     oder von den   landesweit operierenden   Todesschwadronen hält, erfährt    man  bis   heute nicht.<br />
2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula         teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize, den         Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts der         Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte Lulas  Politik        als niederträchtig neoliberal.<br />
2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte         Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin     Dilma     Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula  machte    die     größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten,  eine    Revolution     für die Bildung, ethische Politik.“ Die  gravierenden        Menschenrechtsverletzungen, den strikt  antiökologischen Kurs von        Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die  von ihm so heftig gescholtene,        stark systemkritische katholische  Kirche Brasiliens tut das umso        kräftiger: Fehlende soziale  Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz        Hunger, Misere und rasch  wachsenden Slums, Zementierung der  grauenhaft       ungerechten  Einkommensverteilung, Begünstigen der  ohnehin       Privilegierten.  Boff faselt von sozialer  Ökologie-Revolution, dabei ist       längst  klar, dass Dilma Rousseff  das umweltvernichtende        Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in  Amazonien unbedingt realisieren        will. Nach ihrem Wahlsieg erneut  ein Schwenk: Boff geißelt das        Belo-Monte-Projekt.<br />
Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag         „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern bei         Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach jährlich    allein      in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen wegen Sex  mit    Kindern   im   Gefängnis, auch Indios sind als Naturzerstörer   bekannt.   Yanomami    pflegen  gar das Verprügeln der eigenen Ehefrau   mit   Freunden, bei     Fremdgeh-Verdacht – von Schamanen als Hexen     beschuldigte Indiofrauen     wurden ermordet – das Blättchen hatte über     diese Praktiken berichtet.     Boff indessen ignoriert diese Fakten:     „Und ich habe sie immer  bewundert,    sie sind unsere großen Meister   im   Hinblick auf die Haltung  gegenüber    der Natur. Die sind     technologisch gesehen rückständig,  aber    zivilisatorisch, sie sind     vorwärts, sie sind reicher als wir.  Wenn wir    lernen wollen, was wir     für eine Beziehung mit der Natur  eingehen  sollen,   die Beziehung     zwischen dem Alter und den Kindern,  den  Erwachsenen und   alten     Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und   Freizeit, die Beziehung       zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die   Indianer hören. Die haben       eine große Weisheit und vieles haben sie uns   zu sagen.“  Kommentar      überflüssig.</p>
<p><strong>Obama in Brasilien</strong></p>
<p>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten,         sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des         US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den         Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag auf         Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama über  einen        Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110    Tomahawk-Raketen.      Und etwas später, mitten im Bankett für Obama im    brasilianischen      Außenministerium, ging es richtig los mit den    Bombardements. „Ein      historischer Tag“, titelten die Zeitungen – und    „historisch“ verhielt      sich Brasiliens neue Staatschefin, die   einst  als Guerilleira gegen die      Militärdiktatur kämpfte,   eingesperrt und  gefoltert wurde. Erst nach   der    Abreise Obamas   äußerte sie  Missfallen über die Kriegserklärung      ausgerechnet in   Brasilien –  vermied indessen, wie viele Brasilianer      erwartet   hatten, dies Obama  sofort und direkt zu sagen, womöglich  die       offiziellen Gespräche  abzubrechen. Mit einer Note, die einen        Waffenstillstand in Libyen  erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis        Obama abgereist war.  Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe,    Frei     Betto, nannte es  gegenüber dem <em>Blättchen</em> „zumindest    takt-  und    geschmacklos,  den Krieg gegen Libyen just in Brasilien  zu    erklären,  das   gegen  eine solche kriegerische Aggression ist.“  Der    Diskurs des  Westens    sei Demokratie, das Interesse indessen  Öl und    nicht etwa die     Verteidigung der Menschenrechte in Libyen.   Brasilia   hatte sich im     UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit  Russland,  Indien und   China,  wenigstens    der Stimme enthalten, eine   friedliche Lösung    befürwortet.</p>
<p>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören         war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva abgemacht,      dass    am Tische direkt neben den beiden Obamas just der   hochwichtige       Regierungspartner José Sarney sitzen sollte. Die USA   hatten 1964  zur      Unterstützung des Militärputschs sogar eine   Kriegsflotte vor  die  Küste     Brasiliens entsandt. Und nun prosteten   sich just der  Präsident   dieses    Landes und der damalige Chef der   brasilianischen    Folterdiktatorenpartei    ARENA freundlichst zu,   unterhielten sich auch    Michelle Obama und  Sarney   sichtlich nett   miteinander. Er gilt in    Brasilien nach wie vor  als der     archaischste, reaktionärste und    politisch mächtigste Oligarch,  ist     Präsident des Kongresssenats und    wurde trotz seiner Verwicklung  in     zahllose Skandale von Lula stets    hochgeschätzt und umworben. „I    love   this guy“, sagte Obama einmal    über Lula – und wollte ihn  gerne   mit am   Tisch. Doch der mit scharfem    politischen Instinkt   gesegnete    Ex-Gewerkschaftsführer lehnte die    Einladung ab. Als   hochbezahlter    Ehrenpräsident seiner Arbeiterpartei    PT hatte er   womöglich Rücksicht zu    nehmen auf jenen Parteiflügel,   der  sich   scharf gegen einen Libyenkrieg    wandte, an die Kriege im   Irak  und   in Afghanistan erinnerte, die    Obama-Regierung als „Feind   des    Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas    Ankunft brodelte es in   diesem    Teil der PT, der sich den Sozialbewegungen    eng verbunden   fühlt,  die   Obama zur „persona non grata“ erklärt  hatten.   Zorn   erregte  daher,   dass Brasiliens Regierung, eingeschlossen  Dilma     Rousseff,  und die   Führungsspitze der Arbeiterpartei die von      PT-Mitgliedern    angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas      verurteilten. Wie    durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt,      unzufriedene    Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern   gehörte    sogar    Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu   Kriegsbeginn nicht  am      Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula   eines Tages   Lorbeeren     einbringen – wer erinnert sich dann noch an   die    Hintergrund-Details?    Sehr aufschlussreich, was dann in Chile   ganz    anders lief als in    Brasilia. Eine weit politisiertere     Öffentlichkeit  erreichte, dass beim    Obama-Besuch die     Diktaturproblematik nicht  ausgeklammert wurde.  Anders   als unter     Dilma Rousseff wurde im  chilenischen Regierungssitz  natürlich   eine     Pressekonferenz anberaumt,  konnte ein chilenischer  Journalist  offen      fragen, ob Obama und dessen  Regierung bereit seien,  sich für die       Beteiligung am Militärputsch vom  11. September 1973 zu   entschuldigen  –     und bei den gerichtlichen  Ermittlungen über   Diktaturverbrechen  zu     kooperieren. Der Journalist  erinnerte an   bezeichnende Fälle,   darunter    die Ermordung von Orlando  Letelier,   Außenminister von   Salvador  Allende,   1976 in Washington. Dem    überraschten Obama blieb   nichts  weiter übrig,   als zuzustimmen – er    vermied indessen, um    Entschuldigung zu bitten.<br />
Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich         dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des imposanten         Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum. Draußen  PT-Fahnen   und      „Obama-go-home“-Plakate – drinnen fragwürdigste  Symbolik. Die     nationale    Schwarzenbewegung forderte, dass sich der  erste     dunkelhäutige    US-Präsident zum grauenhaften Rassismus klar      positionieren muss.    Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana: ”Es  gibt     keinerlei Zweifel, dass im    ‚demokratischen’ Brasilien von  heute     schwarze Bürger mehr Opfer von    Folter, Mord und  Verschwindenlassen     sind als in irgendeiner autoritären    Epoche  unserer Geschichte.“ Die     Schwarzenbewegung hatte versucht,  über    die neue Ministerin für     Rassengleichheit, Luiza Bairros, das     Rassismusthema auf die     Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch     abgeblockt. Der     Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter  der    Schwarzen in     aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich  bestätigt    fühlen.   Obama   hatte nicht vor, den Rassismus, andere  gravierende        Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu  kritisieren. Seine        Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die  Symbol-Kiste, ließen vor        der Rede eine Afro-Band aufspielen und  platzierten viele        Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem  US-Präsidenten. Die Ansprache        wurde von Brasiliens wichtigsten  Kommentatoren arg verrissen: Denn       Obama  lobte ausgerechnet die  brasilianische Demokratie als       beispielhaft,  stellte damit klar,  welche Menschenrechtskriterien er       nach eigenem  Werteverständnis  an Brasilien anlegt. Systematische   Folter     durch   Staatsangestellte, Todesschwadronen, Scheiterhaufen,     neofeudale     Banditen-Diktatur in den Armenvierteln, Morde an         Menschenrechtsaktivisten, Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus.         Brasilien werde zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde    ganz    in   der Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise  der        Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker  auf   seiner      Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei    Kopfschüssen      getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war    ein kirchlicher      Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet    worden. In Sao Paulo      liquidierten zwei    Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006  mindestens     150 Menschen,    steht in einem neuen Untersuchungsbericht.  Als     ausgesprochenen    Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue         Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein         einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist  Brasilien        jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41.  auf den  47.       Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten  UNO-Ranking für        menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. –  Libyen immerhin auf  dem  53.,      Chile auf dem 45., Argentinien auf  dem 46 und der Iran  auf dem  70.      Platz.<br />
Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA         zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens         Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen.         Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik gegeben –         „ im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die      Brüder    im Norden, Anerkennung der Hegemonie des Partners.“         US-Diplomateneinschätzungen lauteten, das Tropenland sei noch gar nicht         reif, um ein Global Player zu sein. Für US-Sozialwissenschaftler     sind     die brasilianischen Regierenden unfähig zu längst  überfälligen        strukturellen Reformen, gibt es „gravierende interne  Probleme“.        Menschenrechtsaktivist Fabio Konder Comparato,  Rechtsprofessor an        Brasiliens führender Bundesuniversität in Sao  Paulo: “Wir hatten  bis       heute nie Demokratie, leben immer unter  einem oligarchischen  Regime.       Unsere Politik hat stets zwei  Gesichter. Eines für außen,   zivilisiert –      und eines für innen,  grausam. Wir halten diese   Doppelzüngigkeit des      Charakters im  gesamten politischen Leben   aufrecht. Die Wahlen sind      Theater.  Lula bewies, dass er für die   Oligarchie nicht gefährlich  ist.     Ich  widerspreche dem Begriff   Redemokratisierung.“</p>
<h1>Brasilien und der Libyenkrieg</h1>
<p>Frankreichs Rafale-Kampfflugzeuge starteten auf Befehl von Präsident         Nicolas Sarkozy als erste gen Libyen, bombten, was das Zeug  hielt,        feuerten neueste Hightech-Raketen auch auf zivile Ziele,  zeigten    aller     Welt, was in den Kisten steckt. Der überstürzt  wirkende     Rafale-Einsatz    hatte womöglich seinen besonderen,  zynischen     Hintersinn – denn    Lateinamerikas größte  Kriegswaffenmesse LAAD in Rio     de Janeiro stand vor    der Tür.  Rafale-Oberverkäufer Sarkozy bemüht     sich seit Jahren meist     vergeblich, bei seinen Auslandsreisen die     superteuren Jagdbomber an  den    Mann zu bringen, auch in Brasilien.     2010 schien der Ankauf  durch die    Lula-Regierung fast sicher – doch     selbst in  französischen Medien wurde    herumgemäkelt, größtes      Verkaufshindernis sei die fehlende    Praxiserprobung im Kriegseinsatz.      Das Argument ist nun wohl vom Tisch.    Am Tag der Messeeröffnung  von     Rio schrieb die „O Globo“, dass die    Rafales nun „mit Erfolg  bei  den    Attacken gegen Libyen“ getestet worden    seien, und in  einer     LAAD-Sonderbeilage warb der französische    Rüstungskonzern  gleich     ganzseitig, die Vortrefflichkeit der Bomber sei    im Kampf  bewiesen     worden. Deutsche Medien zitieren Jean-Pierre Maulny,         stellvertretender Direktor des französischen Instituts für         Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS), wonach der         Libyen-Einsatz ein Weg sein könne, um für die nunmehr „kampferprobten“         Rafale-Bomber Propaganda zu machen. Dabei war es in Libyen      vorhersehbar    zu keinerlei Luftkämpfen gekommen, wurden durch die      Bombardements,  wie   man inzwischen weiß, aber zahlreiche Zivilisten      umgebracht, deren   Häuser  zerstört, immense Massenfluchten  ausgelöst.</p>
<p>Die brasilianische Öffentlichkeit hat, anders als die         mitteleuropäische, weit weniger Illusionen, worauf der Libyenkrieg         tatsächlich zielt. Schließlich hatten führende Blätter, darunter         Brasiliens auflagenstärkste Zeitung „Folha de Sao Paulo“, den         Europa-üblichen Mainstream von Anfang an der Lächerlichkeit         preisgegeben. Gleich auf einer ganzen Seite analysierte der renommierte         Politikexperte und Universitätsprofessor José Luis Fiori, dass es    um      Libyens Öl und die Kontrolle einer Grenzregion zu Europa  gehe,    nicht     aber um Menschenrechte. Die würden von den großen  Mächten    stets  benutzt,    um geopolitische Entscheidungen zu  legitimieren.    Afrika  nannte Fiori    den Schauplatz eines neuen  imperialistischen    Wettkampfs –  es sei nicht    ausgeschlossen, dass  über eine neue Form    des  Kolonialismus ebenso    nachgedacht werde  wie über die Eroberung     bestimmter afrikanischer    Staaten, die  durch europäische  Kolonialisten    geschaffen worden waren.    Lokale  Konflikte würden  künftig immer    häufiger – und stets seien die USA     involviert.<br />
Wer das womöglich linkslastig fand, bekam „ausgewogen“ im selben Blatt         die Version des konservativen Politikers und Ex-Finanzministers   Luiz       Carlos Bresser-Pereira präsentiert, wonach Libyen lediglich     abgestraft     werde, weil es sich dem informellen Kolonialismus der     Großmächte  nicht    unterwerfe. Der Libyenkrieg werde nicht mit guten     Absichten  geführt.  Man   versuche dort nicht, wie behauptet werde,     „das Massaker  an einem    revoltierenden Volk zu verhindern“,  sondern    wolle die  Herrschaft über    ein ölreiches Land  wiedergewinnen. In    Libyen, so  Bresser-Pereira, gebe    es im übrigen  gar kein    revoltierendes Volk.  Einzige    „Massenmanifestation“, von  der    Journalisten Fotos machten,  sei eine    Masse von Autos in  Bengasi    gewesen – zwecks Feier der     NATO-Bombardements. Nach dem  Zweiten    Weltkrieg sei der offene     Kolonialismus durch einen  informellen    ersetzt worden – die alten     Metropolen assoziierten  sich mit    korrupten Eliten der armen Länder. Dies     treffe besonders  auf den    mittleren Osten sowie auf Staaten     Lateinamerikas und  Afrikas zu.    Lediglich asiatische Länder und einige     Staaten wie  Libyen zeigten    sich nicht fügsam für diese neue     Herrschaftsform.  „Deshalb    verzeichneten sie Wachstum und verbesserten     den  Lebensstandard der    Bevölkerung.“ Der Anwalt und Ex-Minister verwies      auf den UNO-Index    für menschliche Entwicklung und verglich –  Libyen     liege auf dem  53.   Platz, Lateinamerikas größte Demokratie  Brasilien     indessen nur  auf   dem 73. Platz. Für Unbotmäßigkeit  werde Libyen jetzt     bestraft  durch   zwei alte imperiale Mächte,  Frankreich und     Großbritannien,  gefolgt   von den USA. Sarkozy  meine, durch sein Vorgehen      wiedergewählt zu   werden – „doch die  Franzosen wissen, dass dieser    Krieg   wenig Sinn   hat und dass sie  Sarkozy nicht vertrauen können“.<br />
Kommentatoren, die solcher Sicht widersprechen? Keine. Leicht         nachvollziehbar, dass sich auch Brasiliens Künstlerschaft nicht vom         europäischen Mainstream beeindrucken lässt, darunter der populäre         Schriftsteller ÉnricoVeríssimo in seiner landesweit nachgedruckten         Kolumne: „Alles wiederholt sich in Libyen, angefangen mit der         Scheinheiligkeit der selektiven Empörung: Einige Tyrannen, zuvor         toleriert, wenn nicht gar offen unterstützt wie Saddam, werden         unakzeptabel und attackierbar, während der Knüppel andere schont, die         noch nütze sind. Danach folgen die Verluste an Zivilisten,  angeklagt     von    der einen Seite und bestritten von der anderen,  Fotos     verstümmelter    Kinder und Diskussionen über die Effizienz  von     ‚chirurgischen’    Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres  Beispiel     eines modernen    Beitrags zu den Kriegstaktiken, die  eigenartige     Doktrin des humanitären    Bombardements.“<br />
Komponist Aldir Blanc fragt, wie viele unschuldige Zivilisten bereits         durch das westliche Bombardement auf Libyen umgekommen seien. Und     macht     sich bitter-ironisch über „Hilaria Clinton“ lustig, legt ihr      folgendes    Zitat in den Mund: „Unsere Politik ist, das da zu      bombardieren und  das   Wort Petroleum durch Menschenrechte zu      ersetzen.“ Der Komponist    erinnerte zudem an das US-Geheimgefängnis in      Ägypten, in dem des    islamischen Terrors Verdächtigte gefoltert      worden seien.<br />
Da erübrigt es sich beinahe, Positionen aus der recht         befreiungstheologisch orientierten Kirche des größten katholischen         Landes zu erwähnen. Frei José Francisco, Leiter des         Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der         angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, nennt die         Einschätzung des Weltsozialforum-Gründers Oded Grajew völlig korrekt,         wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege führen.     „Eine     große Wirtschaft, zu deren Stützen die Rüstungsindustrie     gehört,  muss    Kriege haben – denn zur kapitalistischen Basis gehört     Konsum.  Für die    Rüstungsindustrie bedeutet dies – sie wird durch     Kriege  stimuliert.  Die   unterstützen die Wirtschaft jener großen     Länder, die  heute die  Welt   beherrschen.“ Für Andersdenker  Francisco    versucht in  Libyen  lediglich   eine Gruppierung, an die  Macht zu    kommen – „doch  eine  Mobilisierung des   Volkes gibt es  dort nicht.    Bemerkenswert, dass   Vatikan und katholische    Friedensbewegung Pax    Christi mit ihrer   Position zum Libyenkrieg der    NATO-Haltung komplett    widersprechen. Der   Krieg zeigt, wie oft  die UNO   leider    instrumentalisiert wird.“ Für den   Franziskaner ist  völlig klar,   dass    das Völkerrecht jetzt auf jene   anzuwenden ist,  die durch      Bombardements in Libyen ungezählte   Zivilisten  umbrachten. „Die an den      Luftangriffen beteiligten Länder   müssen  raschestmöglich    Wiedergutmachung   und Entschädigung an die    Hinterbliebenen der    Todesopfer sowie an   Verletzte und anderweitig    Geschädigte leisten.    Die Täter und ihre   politisch-militärischen    Auftraggeber müssen  gemäß   Völkerrecht bestraft   werden. Ich weiß,  dass   in der  brasilianischen   Kirche sehr viele denken   wie ich.“<br />
Zu ihnen zählt Waldemar Rossi. Einst war er aktiver Diktaturgegner,         bereitete mit Gewerkschaftsführer Lula Streiks vor – heute leitet er         unter einem deutschstämmigen Kardinal in Sao Paulo die  bischöfliche        Arbeiterseelsorge. „Seit den ersten Bombardements  hat die NATO  nicht   nur     die Streitkräfte Libyens attackiert,  sondern auch  Zivilisten,   die    dabei  umkamen. Auf normale libysche  Bürger wurde  keinerlei   Rücksicht     genommen. Notwendige  Entschädigung,  Wiedergutmachung   bringt indessen  die    Getöteten  nicht zurück ins  Leben. Zur   Verteidigung von  Ölinteressen    nehmen  sich die an den  Luftschlägen   beteiligten  Regierungen das Recht     heraus, jegliche  Verbrechen zu   begehen – wie  zuvor bereits im Irak  und    in anderen  Staaten. Absolut   verrückt, dass  Barack Obama den   Libyenkrieg    anfangs von einem   Copacabana-Hotel aus  koordiniert  hat.“  (Während   seines  jüngsten   Brasilienaufenthaltes – <em>Anm. d. Red.</em>)     Schwer   vorauszusagen,   ob auch westliche Libyenkrieger  Fronturlaub an    der   Copacabana   machen werden – die Kollegen aus  dem Irakkrieg  sind   längst da   und   sorgen als Sextouristen für  reichlich    Negativschlagzeilen. „Die     Truppe auf der Suche nach Sex  provoziert    Polemik“, titelte schon 2007     ein Rio-Blatt.  Washington finanziere    diesen Fronturlaub, habe das     US-Konsulat  bestätigt.</p>
<h1>Brasiliens vertrackter Rassismus</h1>
<p>Wie wäre das in Deutschland – dürfte man selbst nach richterlichem         Verbot noch offen auf der Straße und vor Konzertmikros singen, dass         schwarze Frauen stinken und mit diesen Kraushaaren hässlich    aussehen?  In     Brasilien darf man – ein Lied dieses Inhalts machte    1996 Furore,      Komponist Tiririca, ein Musikclown und Kinderstar,    ging mit dem Song  in     die Fernsehshows und forderte alle zum    Mitsingen, Mittanzen auf.  Bis     heute kann sich jedermann „Veja os    cabelos dela“ von  brasilianischen     Websites herunterladen. Obwohl    die nationalen  Schwarzenorganisationen     über ein Jahrzehnt lang    gegen Sony Music  wegen des rassistischen  Lieds    klagten – und jetzt    schließlich  gewonnen haben. Der  Musikkonzern muss    umgerechnet  über   eine halbe  Million Euro  Entschädigung zahlen und  durfte   das  Lied   bereits seit  Jahren nicht  mehr vertreiben. Der Text  indessen    ist   überall greifbar  und hat es in  sich. Diese Negerin stinkt  wie      verrückt, mehr noch  als ein  Stinktier, singt Tiririca, der Geruch     dieser   Frau ist nicht  zum  Aushalten. Ich habe ihr gesagt, sie  soll    sich   waschen – aber sie  ist  stur, will nicht hören. Und dann  schau   dir  mal   die grauenhaften   Kraushaare von der Negerin an –  die sind   wie  dieser   Putzschwamm,  mit  dem man Töpfe und Pfannen  scheuert.</p>
<p>Blonde Mädchen und Jungen Brasiliens trällern das Lied lustvoll in         den teuren Privatkindergärten der weißen Mittelschicht, es klingt     durch     Schulkorridore, wird auf Feten gesungen, eignet sich  prächtig,    um     Schwarze zu hänseln, zu beleidigen. Aber wieso kann    ausgerechnet  so ein     offen rassistisches Lied in Brasilien diesen    Erfolg haben?  Ein    führender  Schwarzenaktivist, Mauricio Pestana,    Herausgeber der  einzigen     Schwarzenzeitschrift, „Raca Brasil“,  sagte   dem <em>Blättchen </em>in     Sao  Paulo: „Brasilien ist das    rassistischste Land der Erde – hier     wirken die  Strategien des    Rassismus seit jeher sehr intelligent. Es     gibt keinerlei  Zweifel,    dass im `demokratischen` Brasilien von heute     schwarze Bürger  mehr    Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen  sind    als in     irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.  Dagegen    kämpfen    wir  an.“<br />
Nicht einfach, wie der Fall des Tiririca-Lieds zeigt. Die         Schwarzenorganisationen protestierten 1996 sofort, beriefen sich auf ein         Gesetz gegen Rassendiskriminierung, reichten Klage ein – sogar  im        Nationalkongress wurde darüber diskutiert. Eine Richterin  verbot   den      Verkauf der Tiririca-CD wenigstens für den Teilstaat  Rio de   Janeiro –      Sony Music ging in Berufung. Die Lieder  Tiriricas seien   unschuldig,   für    Kinder gemacht und ohne  Vorurteile. „Die   Ausdrucksfreiheit   unserer    Künstler ist  unantastbar“, betonte ein   Sony-Music-Manager.   Der    Musikkonzern  musste das Lied schließlich   von der CD nehmen.<br />
Aber wieso ist wegen der erfolgreichen Entschädigungsklage eigentlich         Sony Music am Pranger – und nicht der Liedermacher Tiririca, fragen         derzeit viele. Da zeigt sich ein Dilemma der Schwarzenbewegung –    denn      dieser unheimlich populäre Tiririca ist ja selber    dunkelhäutig. Auch  er     wurde gleich am Anfang mit verklagt: „Aber    meine eigene Frau ist   doch    eine Schwarze – und ich bin ein    Mulatte!“, sagte er den   Richtern.    Freispruch.<br />
Denn schmerzhafte Tatsache ist, dass sich in Brasilien Schwarze         gegenseitig rassistisch beschimpfen, herabsetzen – selbst als „hässlich         schwarz“ titulieren. Immer wieder kommt es vor, dass sogar   schwarze       Frauen, die schwarze Männer beleidigend als „preto“   beschimpften,   von     schwarzen Militärpolizisten vorübergehend   festgenommen werden.<br />
Mit acht Jahren arbeitete jener Francisco Everardo Oliveira Silva,         genannt Tiririca, bereits als Zirkusclown, sitzt heute, mit 45 Jahren,         sogar im Nationalkongress, gehört zum Regierungsbündnis der  neuen        Präsidentin Dilma Rousseff. Und hievte durch ein  Rekordergebnis  von  1,3      Millionen Stimmen eine ganze Reihe  belasteter Politiker  seiner       Republikanischen Partei mit ins  Parlament. „Was macht so  ein       Kongressabgeordneter? Ich weiß es  nicht. Votiere für mich und  ich       erzähle es dir!“ Dieses banale  Wahlkampfmotto Tiriricas hat  bestens       funktioniert – viele  Brasilianer finden es zum Heulen,  doch bezeichnend       für den  Zustand des Politikbetriebs. Und der tief  verwurzelte     Rassismus    ist weiterhin vertrackt, äußert sich auf  überraschende     Weise,  selbst  im  öffentlichen Gesundheitswesen. „Man  muss sich das so      vorstellen“,  sagt  Lucia Xavier von der  Schwarzenorganisation    „Criola“   in Rio. „Eine   schwarze Frau geht  zur Behandlung und auch    zur   Krebsvorsorge in eine   öffentliche  Klinik, doch der weiße Arzt    tastet   nicht einmal ihre Brust   ab,  weil er sich vor der Frau  ekelt,   ja, wegen   ihrer Hautfarbe Ekel    empfindet. Und damit wird  die Frau   ihres Rechts   auf korrekte    medizinische Behandlung  beraubt. Die Frau   teilt mit,  dass  sie  Schmerzen   habe, doch den  Arzt interessiert das   nicht, dessen  Team   ebenso wenig –   weil man  die Frau wegen ihres   ganzen    Erscheinungsbildes nicht mag.“   Nicht  zufällig sind die      Sterblichkeitsraten der Schwarzen weit höher als    die der Weißen.      Dunkelhäutige, immerhin die Bevölkerungsmehrheit,    besetzen nur 3,5      Prozent der Führungsposten, sind im höheren  Management   extrem selten.      Erklärt wird dies gewöhnlich mit dem  sehr begrenzten   Zugang  dieser     Bevölkerungsgruppe zu besserer  Qualifikation. Das    weitverbreitete     Vorurteil, dass Schwarze keine  intellektuelle  Kompetenz   besäßen,  wird    dagegen kaum einmal als  Hinderungsgrund  genannt. Befragte    schwarze    Manager räumten ein,  sich lange Zeit  tatsächlich als weit    weniger    kompetent eingestuft  und unter einem  tiefsitzenden       Minderwertigkeitskomplex gelitten  zu haben. Eine  Folge dieses geringen       Selbstwertgefühls: Als  Lebenspartner,  Freunde oder Bekannte werden       erstaunlich häufig  hellhäutige  Personen bevorzugt. Es gibt dafür  sogar      eine gängige  Redewendung –  „melhorar a raça“, die Rasse  verbessern.   Und    das  heißt, Kinder  mit Weißen zu zeugen, um so die  Farbe der   Familie     aufzuhellen und  dadurch in der Gesellschaft an  Wert zu   gewinnen. Als     eine schwarze  Favela-Frau nach sechs  kaffeebraunen   Kindern zum  ersten    Mal eine  auffällig helle, beinahe  weiße Tochter   zur Welt  bringt, bei    einem  dunkelhäutigen Vater,  freut sich die ganze    Sippe wie wild und     feiert das Ereignis.  Schwamm drüber, dass da    irgendwas mit der     Vaterschaft nicht stimmen  kann – der Papa freut    sich ja auch, dass  die    Kleine so  überraschend hell geraten ist. In    ungezählten  Slumfamilien    bläut  man die Aufhell-Idee besonders  den   Mädchen  frühzeitig ein, sucht     ihnen Beziehungen zu schwarzen  Jungen    auszureden. Als ein Mädchen zum     ersten Mal zu Hause mit  dem  schwarzen   Freund auftaucht, fallen  schon  die   Schwestern über  sie  her: Willst   du denn die Rasse  verschlechtern,  die   Familie  noch  schwärzer machen,   bist du  verrückt? Dunkelhäutige  Frauen,    die sich  hocharbeiten und   dann auf  einmal in einem  Großraumbüro  allein    unter 100, 200 Weißen   sitzen,  berichten davon, als   „schwarzes Schaf“    tituliert zu werden,   sich  diskriminiert zu  fühlen.<br />
Besonders in den Slums von Sao Paulo sind auch andere Verhaltensmuster         möglich. Politisierte Schwarze suchen sich für ein Abenteuer, eine         nicht-feste Beziehung, gern eine Hellhäutige – aber zum  Heiraten,   zum      Familiegründen muss es eine Schwarze sein. So werde  die eigene     Identität    gestärkt. Eigentlich auch eine Form des  Rassismus,     kommentiert eine    dunkle Paulistana. Auffällig  wiederum, dass schwarze     Männer, die    Karriere machen, gar als  Fußballspieler zu viel Geld     kommen, Blondinen    als Statussymbol  bevorzugen. Der dunkelhäutige     Historiker Joel dos    Santos  formulierte es bitter so: „Die Weiße ist     schöner als die Schwarze     – und wer vorankommt, wechselt nun  einmal    automatisch den Wagen.“</p>
<p><strong>Wirtschaften in Brasilien</strong></p>
<p>Jetzt in der Erntezeit brennen sie wieder bis zum Horizont – die         riesigen Zuckerrohrplantagen des Tropenlandes. Fliegt man über das         Flammenmeer, vergisst man’s nie wieder. Nossa Senhora – der ätzende         Qualm steigt ja höher als die Maschine! Unten kriegt man    Angstzustände,      wenn der Bus plötzlich von dichtem Rauch eingehüllt    wird, an beiden      Straßenseiten Flammen züngeln, Gluthitze   eindringt,  der Fahrer  flucht,     weil er nichts mehr sieht. Während   der  gefürchteten  „Queimadas da  cana“    häufen sich tödliche    Verkehrsunfälle,  explodieren gar  Tanklaster.    „Niemals hatte ich    soviel Angst um die  Kinder, meine Frau  und mich wie    im PKW in einer    solchen Feuerzone –  ich dachte, jetzt  sind wir alle    geliefert“,    sagt Mario Mantovani,  Präsident der  Umweltstiftung „SOS Mata       Atlantica“, in Sao Paulo.  „Und dabei kam ich  grade von einem       Umweltschutzkongress, hielt einen  Vortrag über den  Wahnsinn der       Treibstoffproduktion aus Zuckerrohr!“  Deutsche Multis,  deutsche       Zuckerunternehmen, deutsche Banken und  Spekulanten sind seit  Jahren in       die Ethanol- und Zuckerbranche  Brasiliens groß  eingestiegen,    mischen    heftig mit, tragen  entsprechende  Mitverantwortung. Unter    Staatschef Lula    hat die  Branche einen Boom  erlebt, wuchs in seinen    acht Amtsjahren  der    Anteil ausländischer  Multis von fünf auf über    35 Prozent. In der     Megacity wirbt die  „Industria  Sucroalcooleira“   gerne mit Großfotos des     grünen, wogenden  Meers  aus Zuckerrohr,   Cana. Das wirkt auf viele   direkt   sympathisch,  wie  die so schön   gelben, doch extrem   umweltschädlichen,   massiv mit   gefährlichsten   Agrargiften besprühten   Rapsfelder in   Deutschland.   Abgefackelt   werden seit der Kolonialzeit   kurz vorm Ernten   die   störenden,   unnützen Zuckerrohr-Seitenblätter.   Brasilianische     Wissenschaftler   nennen die Flächenbrände „pervers“ und   ein     Umweltverbrechen – Mario   Mantovani machen sie  Naturschutzgebiete    kaputt.   Auch jetzt, 2011,   sind wieder reichlich  Schutzzonen    draufgegangen,  weil  das Feuer   außer Kontrolle gerät,  sich in Wälder    hineinfrisst. Und  immer    werden sogar  Plantagenarbeiter von den  Flammen   eingekreist und     verbrennen  lebendig – ebenso wie Unmengen  an   theoretisch streng     geschützten  Tieren. „Alle denkbaren  Vorteile des   Ethanoltreibstoffs     werden  allein durch das Abfackeln  aufgehoben. Man   braucht sich nur   den    Ausstoß an klimaschädlichem  Dioxin und   Kohlenmonoxid   anzuschauen. Die    Gesundheitsposten in  Städten bei Sao   Paulo sind   voll von Leuten, die    wegen der  Plantagenbrände     Sauerstoff-Behandlungen machen müssen,  schwere    Atemprobleme haben.     Unser Staat dürfte diese  Ethanolunternehmen  nicht   auch noch     finanzieren, sogar über die  Entwicklungsbank! Es  gibt kein       Umweltbewusstsein in Brasilien. Die  Kultur des Landes  ist Zerstörung.“       Mantovani klassifiziert Brasilien  als  viertgrößten Erzeuger       klimaschädlicher Gase – wegen der   Brandrodungen im Regenwald und dieser       Plantagenbrände. „Doch der   heutige Weltmarkt will garnicht  wissen,  ob     das Zuckerrohr von   Sklavenarbeitern geerntet wurde und  ob man  die     Plantagen  abgebrannt  hat.“</p>
<p>Hauptbetroffene sind die Zuckerrohrarbeiter, die zudem über Haut und         Atmung den krebserzeugenden Brandruß aufnehmen. Die Feuer   zerstören     die   Bodenfruchtbarkeit und kontaminieren Oberflächen-   und   Grundwasser,     vernichten zudem sämtliche natürlichen Feinde von     Schädlingen, daher     werden immer mehr Agrargifte eingesetzt.     Brasilien ist wegen der     Zuckerrohr-Monokulturen heute weltgrößter     Verbraucher selbst solcher     Gifte, die in der EU und in den USA     längst verboten sind. Klar, ein     Großteil kommt von deutschen Multis.     Alles dummes Zeug, was Mantovani da     erzählt – ginge es nach den     auch in Deutschland überreichlich     verbreiteten Argumenten  zugunsten    der brasilianischen Ethanolproduktion.     Die wird als  ökologisch  und   „Bio“ gerühmt. Bitte, es geht doch, so   wie   bei der  Windkraft.  „E 10  –  mehr Bio im Benzin“, wirbt das      Bundesumweltministerium:    „Biokraftstoffe spielen eine wichtige Rolle      beim Klimaschutz und bei    der Energieversorgung.“<br />
Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, einer der wichtigsten,         bekanntesten Umweltaktivisten Brasiliens, verbrannte sich 2005     selbst,     um gegen die Ausweitung der „Biosprit“-Produktion zu     protestieren.   Doch   das Tropenland bleibt weltweit führender     Zuckerproduzent und    -exporteur,  zudem zweitwichtigster Hersteller     von Ethanol. Zwischen    2009 und 2010  hat die EU ihre Zuckerkäufe in     Brasilien verdreifacht –    das  Bundesumweltministerium rechnet mit     großen Ethanol-Importen. Für    Roberto  Malvezzi, kirchlicher     Umweltexperte wie Francelmo, ist    „Biosprit“  jedenfalls kein sauberer     Kraftstoff: „Um die Anbauflächen zu    erweitern,  vertreibt das     exportorientierte Agrobusiness Indiostämme    und Kleinbauern  sogar     durch Terror und Mord. Hinter moderner Fassade    verstecken  Großfirmen     nur zu oft Sklavenarbeit.“ Nur durch solch    abstoßendes      Sozialdumping seien brasilianischer Zucker und Ethanol auf    dem     Weltmarkt  so billig und wettbewerbsfähig.<br />
Anfang 2011 passiert eine kuriose Panne, ist monatelang Ethanol an den         Tankstellen häufig teurer als Benzin, dieses die landesweit beste    und      billigste Kraftstoffalternative. Denn der Wirkungsgrad von    Benzin  ist     deutlich größer. Wegen der hohen Weltmarktpreise für    Zucker  stellten   die   Ethanolfabriken auf Zuckerproduktion um,    provozierten  eine     „Biosprit“-Versorgungskrise, musste die Regierung    große  Ethanol-Mengen     ausgerechnet aus den USA importieren. „Das    ist so,  als würde     Saudi-Arabien Öl einführen“, spottete die     Wirtschaftspresse.     Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira,     Ethanolexperte aus Sao Paulo,     rechnet mit solchen Krisen immer     wieder. Ethanol könne Benzin nicht     ersetzen – nicht einmal in     Brasilien, sei nur eine Art   Neben-Treibstoff:   „Obwohl unsere     Produktionsbedingungen extrem   vorteilhaft sind, kann   dieser     Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin   konkurrieren.“ An diesen       Produktionsbedingungen sind in- und   ausländische Teilhaber natürlich       höchst interessiert, weil sich nur so   hohe Profite erzielen  lassen.      Deutsche und österreichische Landwirte   haben wiederholt   vergeblich   auf   das brasilianische Sozialdumping   hingewiesen und   faire   Spielregeln   gefordert. „Durch diese gewissenlose   Form der   Produktion   ist es der   Landwirtschafts-Industrie Brasiliens     möglich, die  Preise  am Weltmarkt zu   unterbieten”, hieß es in einer      Bauernzeitschrift.  „Weder europäische   Bauern noch solche aus den      Entwicklungsländern  können mithalten.” Wird   Brasilien die      gigantischen, durch die  Zucker- und Ethanolproduktion   verursachten      Umweltschäden rückgängig  machen, all die vernichteten   Tierarten der      Natur zurückgeben? Über  politische Positionen dazu von   deutscher    Seite   ist nichts bekannt.<br />
„Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank“, sagt Brasiliens         katholischer Priester Tiago – „Biosprit ist Todessprit“, urteilt         Befreiungstheologe Frei Betto. „Denn die Ethanolproduktion bringt         zahllosen Armen und Hungernden der Erde den Tod.“ Zu den komplexen         Auswirkungen des Biosprit-Booms gehören derzeit in Brasilien brutale         Preissprünge bei Lebensmitteln. „Wenn man die Ackerflächen für         Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren Preise, sterben viele         Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel leisten können.         Unsere Regierung spricht von 16,2 Millionen hungernden  Brasilianern in        absolutem Elend – aus meiner Sicht sind es  doppelt so viel!“,  sagte   er     dem <em>Blättchen</em>. Hungernde,  Unterernährte seien  besonders      anfällig  für viele auch tödliche  Krankheiten, vegetieren  mit stark      geschwächtem  Immunsystem dahin,  verlieren Initiative  und      Konzentrationsfähigkeit.  „Wegen immer  mehr Zuckerrohrplantagen  wurden      riesige Urwaldgebiete  Amazoniens  abgeholzt, das  ökologische      Gleichgewicht, die Ökosysteme in  Nord-  und Südamerika  geschädigt, was      sich auf die ganze Welt negativ   auswirkt. Denn  Amazoniens Tropenwald      ist der größte des Planeten.  Und  die  Regenfälle, ob im Süden   Floridas    oder Argentiniens,  hängen von der   Verdunstung in Amazonien   ab.“<br />
Die Förderung des Zuckerrohranbaus bewirke zudem Landvertreibung,         starkes Slumwachstum, mehr Morde und Drogenhandel, mehr         Kinderprostitution. „84 Prozent der Brasilianer leben bereits in den         Städten“, so Frei Betto. „Die Menschen migrieren dorthin auf der   Suche       nach besseren Lebensbedingungen, was aber gravierende    zerstörerische      Konsequenzen hat, weil Risikozonen illegal mit Slums    bebaut werden.      Deshalb haben wir jedes Jahr  Erdrutschkatastrophen   mit vielen  Toten.  Ein    Heer von Arbeitslosen  zieht im Lande umher   und verdingt  sich bei  der    Zuckerrohrernte,  haust den Rest der Zeit   aber in  Armenvierteln  mit    Drogen, Gewalt,  Prostitution. Es fehlt   eben  dringlich eine      Bodenverteilungsreform, um die Menschen auf  dem  Lande  zu halten.“</p>
<p><strong>Brasiliens Kreuz mit dem Sex</strong></p>
<p>Bei Morden an Homosexuellen habe das Land im Weltvergleich „eine         grauenhafte Führungsrolle“, prangert der Schwulen-Führer und         Anthropologe Luiz Mott an. Es handele sich um „Hass-Verbrechen,         ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“. In Brasilien würden mehr Gays         getötet als bei Homosexuellen-Hinrichtungen im Iran, Saudi-Arabien,         Sudan, Nigeria und weiteren sieben Staaten, in denen die   Todesstrafe   für     Schwule gelte. „In den USA, mit etwa 100 Millionen   mehr   Bewohnern,     tötet man 25 Gays pro Jahr, hier 250!“ Die   Dunkelziffer   sei indessen     sehr hoch, man erfahre nur von einem   Bruchteil der   Morde. Ex-Präsident     Luiz Inácio Lula da Silva gehe   in die Geschichte   als „Vampiro dos  Gays“    ein. Da erschien   lobenswert, dass die neue   Regierung unter   Präsidentin   Dilma   Rousseff an 6.000 öffentlichen   Mittelschulen des   größten     bisexuellen Landes der Erde eine intensive   Aufklärungskampagne     zugunsten   der Rechte von Schwulen, Lesben und   Transvestiten starten,     einen so   genannten „kit anti-homofobia“   verteilen wollte. „Wir    machen  keine   Propaganda für sexuelle   Optionen“, erklärte dann   jedoch   überraschend die   Präsidentin, zog   den „kit“ zurück. Man   werde sich in   das Privatleben   der Leute nicht   einmischen.</p>
<p>Geplant war, den Heranwachsenden auch sehr anschauliche Videos         vorzuführen, in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird,  doppelt        so viele Chancen zu haben, eine attraktive Person, einen         Beziehungspartner zu finden. In einem Lande immerhin, in dem  entgegen        gängigen Klischees Einsamkeit ein Massenphänomen ist.  Der        Stimmungswandel bei Präsidentin Rousseff, hieß es in den  Landesmedien,        sei auf Druck der starken puritanischen Fraktion  evangelikaler   Sekten    im   Regierungsbündnis erreicht worden. Doch  nicht wenige   Brasilianer      meinen, dass man mit dem Aufklärungs-Kit  bei Brasiliens    Jugendlichen     ohnehin nur offene Türen eingerannt  hätte – alles  ist   den     Heranwachsenden ja aus ihrem Lebensumfeld  bekannt. Die   geplante      Anti-Homophobie-Kampagne ginge an den  Landesrealitäten   vorbei, weil  sie     die gravierendsten Probleme  aussparte – wohl um   keine  schlafenden   Hunde   zu wecken.<br />
Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus         Grings gegeben, der als Problem nannte, dass die heutige     Gesellschaft     pädophil sei – und die Menschen leicht dafür anfällig.     Als  Erzbischof    konnte er schwerlich in die Details gehen. Yvonne     Bezerra  da Silva,    bildende Künstlerin und Slum-Sozialexpertin  kann    das, nimmt  kein Blatt    vor den Mund. Bereits in den neunziger   Jahren   spricht sie  sich für    Sexualerziehung schon für   Siebenjährige aus,   will  Kenntnisvermittlung    über Familienplanung   für Arme an sämtlichen    Grundschulen. „Die große    Mehrheit der   Unterschichtskinder ist Teil    völlig zerrütteter Familien,    nicht   selten hausen auf nur neun    Quadratmetern zehn Personen; Jungen  und     Mädchen sehen täglich homo-    und heterosexuellen Verkehr,   betrachten    diesen Umstand gleichwohl  als   natürlich, nicht etwa als    unmoralisch oder   Sünde.“ Auch der  Umgang   mit Rauschgift sei    alltäglich. „Für die  Mädchen  gehört zu  den   gängigen Erfahrungen,   mit  acht, neun oder zehn  Jahren   vergewaltigt zu   werden. Alles ist   für sie  Teil eines bekannten  und   akzeptierten   Konzepts,   integrierender  Bestandteil ihrer Existenz.“   Als  sehr   dramatisch   stuft Yvonne Bezerra  de Mello die Situation der   Jungen    ein.   Bereits von sechs oder sieben  Jahren an ließen sie sich  von       Jugendlichen oder erwachsenen Männern  sexuell missbrauchen,  kennen bis       13 oder 14 nur homosexuellen Verkehr.  „Keineswegs selten  ist,   dass     bereits Zehnjährige zwei- bis dreimal  pro Tag Sex mit  Männern   haben –     und wie die anderen stets im Tausch  gegen  irgendetwas,   häufig     umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu  den  Mädchen,   die sich     sexuell missbrauchen lassen, als ob es ihr   Schicksal   wäre.” Nicht   wenige   Brasilianer nennen Fälle allgemein   bekannt,   dass sogar an   öffentlichen   Schulen schwächere Schüler von  den    stärkeren selbst in   Gruppen   vergewaltigt, zu Analverkehr  gezwungen    werden, was für die   Betroffenen   keineswegs selten zu  einem    lebenslangen Trauma und   gestörten Beziehungen   zum anderen    Geschlecht  führt. Denn was jene   Jungen, die sich in der   brutalen     Macho-Gesellschaft nicht gegen   Vergewaltigung wehren konnten,   durch     andere erlitten haben, wird   verbreitet, herumerzählt – mit den       entsprechenden psychologischen   Wirkungen.<br />
Den Roman „Ana in Venedig“ von Thomas-Mann-Experte Joao Silverio         Trevisan aus Sao Paulo hat vielleicht mancher gelesen – in Brasilien ist         der Autor indessen auch ein angesehener Schwulen-Aktivist, der   den       eigenen Haufen politisch unkorrekt immer wieder in die Mangel    nimmt.   Als    Brasiliens Oberstes Gericht 2011  gleichgeschlechtlichen       Partnerschaften  die gleichen Rechte  zubilligt wie verheirateten       homosexuellen Paaren,  hat dies  Trevisan heftig begrüßt – und       kommentiert. ”Die Menge an   verheirateten Männern, die in Brasilien ihre       Homosexualität  heimlich  ausleben, ist skandalös und erschreckend      hoch.  Bei der  brasilianischen  Bisexualität handelt es sich um eine      heimlich   ausgelebte Homosexualität …  Männer schlafen gerne   miteinander    –  und  danach heiraten sie Frauen. Das  ist in Brasilien   historisch …     Es ist  die Scheinheiligkeit, in der wir  leben.   Brasiliens Kultur   ist    karnevalisiert. Es ist die Kultur der Maske  …   Wir benutzen die   Maske  im   Guten wie im Bösen … Die falsche    Bisexualität gehört zu   dieser  Maske …   Ich übe ernste Kritik an der     Homosexuellenbewegung.  Es ist  eine der   Elite, und was sie   erreichte,  war  durch Lobbyarbeit.  Die  brasilianische     Homosexuellengemeinde  ist  politisch entfremdet…”  Aber  warum fühlen     sich in Brasilien so  viele  Leute durch Gays  gestört,  warum gibt es   all   diese Gewalt?  „Der Macho  fühlt sich  bedroht, man  frage mich   nicht,   warum. Ich  persönlich denke,  dass  sich hinter den    ideologischen Motiven   sehr  ernste psychologische   verstecken.    Vereinfacht könnte man sagen:   Sie  sind bedroht, weil es   irgendeine    Art von Verzauberung, Anziehung    gibt, gegen die sie sich      verteidigen.”<br />
Karnevalisierte Kultur und Kultur der Maske – Trevisan gibt wichtige         Hinweise zum Verständnis soziokultureller Besonderheiten Brasiliens,     die     im Alltagsleben teils extrem widersprüchlich daherkommen.  Wer    wird     schon gerne zugeben, dass ihm Analverkehr mit Tieren   unheimlich   liegt –     aber beinahe auf jedem Marktplatz, bei großen    Kabarettisten  und     Musikclowns wie Caçarola ist die verbreitete    Zoophilie ein  beliebtes     Thema. Zum „Tarado do Sertao“, einem    lustigen Forró, im  Internet leicht     zu finden, lässt es sich gut    tanzen – und mitsingen:  „Liebe machen  mit    der Eselin im Wald – ach    war das schön!“ Wer  meint, hier werde     Sensationalismus betrieben,    wird bei <em>Wikipedia Brasilien</em>  über     Zoophilie geschrieben    finden, dass im Lande bekanntlich viele  junge     Menschen    Geschlechtsverkehr mit Tieren pflegten. Hühner  überleben ihn        gewöhnlich nicht, heißt es. Gruppen von Jungen  liquidierten auf diese        Weise ganze Hühnerställe alter Frauen.  Brasilianerinnen berichten,     dass    Sexpartner ihnen gestanden hätten,  den ersten    Geschlechtsverkehr  des    Lebens mit Tieren gehabt zu haben.  Den    Frauen war diese Praxis     männlicher Jugendlicher und Männer  indessen    gut bekannt, überraschte  gar    nicht. Esel-Songs wie von  Caçarola    sind ja jedermann geläufig.<br />
Heitere Szenen würden besonders im brasilianischen Nordosten auf den         Straßen ausgelöst, wenn an Zoophilie gewöhnte Esel sich ihren   Partnern       näherten, an ihnen rieben und dadurch für jedermann das         Zoophilie-Verhältnis offenbar werde. Bekannt ist der Habitus  junger        Männer, mit ihrer neuen Freundin jene Ecken von Stadt oder  Dorf  zu       meiden, wo ein vorher zur Zoophilie genutzter Esel, eine  Eselin        plötzlich auftauchen und diese Männer kompromittieren  könnte. Ist  eine       Weide in Sicht, wo solche Esel grasen, machten  diese Männer  mit  ihren      Partnerinnen schleunigst kehrt oder einen  Bogen – ob im   Nordosten   oder    im südlichen Paraná. Ein bekannter  Musiker   erläuterte im   Interview,  dass   Jungen im Nordosten bei  Eseln die   nötige Höhe   herstellten, indem  sie   hinter den Tieren  Ziegelsteine   aufschichten.   Genug der Details,    höchstens noch ein  makabrer   Schlenker in die   Politik. Leonel Brizola aus    Rio, zu  Lebzeiten   Vizepräsident der   Sozialistischen Internationale  und    nach eigenen   Angaben Freund von   Willy Brandt, sprengte 1994 zu   Ostern     eigenhändig einen berüchtigten   Kerker auf der  paradiesischen  Ilha    Grande  in die Luft, um sich von   dunklen  Punkten in seiner    politischen   Biographie zu befreien. Die    Explosion tötete, so ein    Gefängniswärter und   zahlreiche    Inselbewohner, auch etwa 300 zumeist    von Lepra und anderen      Krankheiten befallene Hunde, die von den   zuletzt  700 Häftlingen zum      Zwecke der Zoophilie gehalten wurden.</p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen         Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen     Medien     heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent  aus        Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und   umweltfreundlich,   es     gebe keinerlei schädliche Emissionen, der   Strom sei sauber.  Beim      Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn,   hieß es in  Kopenhagen.  Doch     dann kommt so ein schnauzbärtiger   Öko-Ami wie  Philip Fearnside  daher,     der als Biologe auch noch für   ein  brasilianisches  Regierungsinstitut     arbeitet, und sagt bereits   seit  1995, alles  Mumpitz – das Gegenteil  sei    richtig.</p>
<p>Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig         rauchende Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von         Stauseen, in denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie         Segelboote unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns         weismachen, richtig schlimm seien die Staudämme besonders in   Amazonien,       schlimmer als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen   Kraftwerke.     Der   geplante Staudamm von Belo Monte am Rio Xingú  gar  werde eine      regelrechte  Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise   behaupten so etwas  auch     andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber   man muss nach ihnen      regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen   Meinung die      Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls         so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem       klimafeindliche   Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe       im Staubecken –   durch Zersetzung organischer Materie mittels       Mikroorganismen unter   Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von  Pacca      zu hören. „Je höher die   Temperatur, umso schneller läuft  der    Prozess   ab. In tropischen Ländern   vermehren sich die  Mikroorganismen    rascher   und bilden entsprechend  mehr  Methangas  als in den  kühleren   Ländern.   Bei einem neuen Staubecken  wird  die  dortige  reiche  Biomasse   überflutet  – Basis der  Methanproduktion.“   Selbst  wenn die  teilweise   noch  vorhandenen Urwälder  vorher  abgeholzt   worden seien,  bleibe  noch  viel  Wurzelwerk im Boden.  Und  das  entstehende  Methan,  so Pacca,  werde  an  die Atmosphäre   abgegeben,  trage sehr stark  zum   Treibhauseffekt  bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial         einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das  einer        Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet  wird.     „Selbst    kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen   Klimawandel    wichtig    genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei   einfach nicht    haltbar,    Wasserkraftwerke mit anderen   Energietechnologien zu    vergleichen, ohne    den Methan-Faktor zu   berücksichtigen. Doch genau    dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo         Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu       hören   – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln,    wirtschaftlich      wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder    gar Fearnside,    der   Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort    am intensivsten     beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie  vor,   was stutzig macht.  In    Brasilien  wird Fearnside auch von    Regierungsstellen kräftig  beharkt,    weil er Belo  Monte ablehnt, das    immerhin auch Ex-Präsident  Lula und    seine  Amtsnachfolgerin Dilma    Rousseff unbedingt durchziehen  wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,         etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich         funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut  für        Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu  Brasilias        gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als  Antwort nur ein   kurzes      ironisches Lachen. Vielleicht kann man  einem wie Fearnside   schlecht    an   den Karren fahren – der Mann  bekam den UN-Umweltpreis   „Global   500“,   dazu  den brasilianischen  Öko-Nationalpreis.Darüber   hinaus   gehört   Fearnside  zur Akademie  der Wissenschaften Brasiliens   und ist   weltweit   einer der   führenden Experten für Klimaerwärmung.   „Unter   jenen, die die    Erlaubnis  für alle derzeit im Bau   befindlichen      Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche,   die alles      bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich   ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für         Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.         „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den      Methan-Sachverhalt,    doch wird in der Presse und in politischen Reden      so oft wiederholt,    dass diese Energie sauber sei, dass die Leute      schließlich nur dies    gehört haben und sich daher nicht weiter in   die    Sachlage vertiefen. Doch    an den Fakten über die   klimaschädlichen    Emissionen ändert das  nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das         beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles         organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen         zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist   also       unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich   in die       Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe   Drücke  herrschen.      Aber danach gelangen die Wassermassen dann an   die freie  Atmosphäre.    Die   im Wasser gebundenen Gase, darunter   Methan, zischen  in Bläschen    heraus  –  deshalb mein Vergleich mit   der Colaflasche.  Und die     Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken   auf ähnliche Weise.  So wird der     Treibhauseffekt  erheblich   befördert. In Amazonien  wirken     Wasserkraftwerke im Endeffekt    häufig schädlicher, negativer,  als die     zur Elektrizitätsgewinnung    verbrannten fossilen  Energieträger.“ Die     bereits in Amazonien    existierenden  Wasserkraftwerke produzierten daher     keineswegs   saubere  Energie,  seien in Bezug auf den Klimaschutz     keineswegs   nützlich. Belo  Monte  treibe es auf die Spitze. „Vier Monate     im   Jahr kann man wegen   tiefen Wasserstands keine einzige Turbine       betreiben, da entsteht  dann  ein Schlammbecken von 3.500       Quadratkilometern, wo üppig  Pflanzen  wachsen, die später zu Methan       zersetzt werden. Doch in  amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens       Wasserkraftwerke wird  stets nur der  geringe Gasaustritt über die       Wasseroberfläche  berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und       Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann         ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias         Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der         Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte         Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für         den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene         Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine         „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,         wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare  Münze        nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte         Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze         Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein    fünf      im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein         Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das    Klima      der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue       Menschenrechtsministerin   Maria do Rosario räumte ein, dass auch in       Amazonien Todesschwadronen   aktiv sind, zu denen bekanntlich       Staatsangestellte gehören. Laut   Landgewerkschaftsangaben wurden in den       letzten Jahren, also unter der   Lula-Regierung, nach 17  derartigen      Morden nicht einmal   Ermittlungsverfahren durch die  Bundespolizei      eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die         Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und         wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird      wohl    mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem      UNO-Index  für   menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls      nur auf  Platz 73,   und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das      Tropenland gar  erst an  93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche      Länder bessere  Plätze  belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84),      Botswana (81), Libyen  (66),  Bolivien  (61), Bahrein (49),  Argentinien     (40) Kuba (16).</p>
<h1>Brasiliens beneidenswerte (relative) Pressefreiheit</h1>
<p>Die Presselandschaft des Tropenlandes bietet ein eher erfreuliches         Bild. Investigativer Journalismus ist auffällig stark in    Qualitäts-und      Alternativmedien – unabhängig agierende Reporter und    Redakteure      widersetzen sich den weltweit üblichen   Medien-Eingriffen  durch Parteien      oder Regierungsfunktionäre und   enthüllen  kontinuierlich gravierende      Skandale um Machtmissbrauch   und  Korruption an der Staatsspitze.  Auch  der    Libyenkrieg zeigt es    plastisch – es gibt viel weniger  Mainstream  als   in  Deutschland.</p>
<p>Kurz vor seinem Abtreten sorgte Staatschef Lula Ende 2010 für ein         kommunikationswissenschaftlich bemerkenswertes Faktum: Vor  Vertretern        großer Auslandsmedien, besonders aus der Ersten Welt,  lobte er in   Rio   de    Janeiro die internationale Presse geradezu  euphorisch für   ihre      Berichterstattung über das heutige Brasilien.  Die günstige    Darstellung     sei verantwortlich für das gute Image,  das das Land    derzeit im Ausland     habe. Die brasilianischen  Landesmedien    kommentierten Lulas Auftreten     teils tief ironisch –  denn die    Auslandskorrespondenten behandelte er     völlig anders als  die    nationale Presse, die er konstant und sogar  wütend     kritisierte, ihr    sogar vorwarf, ihn zu verfolgen oder nicht  die  guten    Seiten seiner    Regierung zu zeigen. Auffällig war gerade in   den  letzten   Jahren:  Je   schärfer die Kritik von innen an Lula,  dessen   Arbeiterpartei    und   seiner Chefministerin Dilma Rousseff,  inzwischen   Nachfolgerin im      Präsidentenpalast, umso lauter das Lob  von außen.<br />
Noch mitten im Präsidentschaftswahlkampf von 2010 ärgerte sich Lula         öffentlich heftig über Zeitungsenthüllungen, die ihn zum Entlassen  von        Regierungsmitgliedern zwangen: Wunschkandidatin Dilma  Rousseff   hatte    für   ihren Chefministerposten eine enge Freundin,  Erenice   Guerra,    bestimmt.   Lula nahm sie zunächst in Schutz,  würdigte ihre   „enormen    Leistungen  für  das Land“. Doch Brasiliens  investigative   Journalisten    förderten Tag  für  Tag mehr belastendes  Material gegen   Erenice Guerra    zutage – bis  Lula sie  schließlich  feuern musste.  Und  Dilma Rousseff    bricht bereits  im ersten   Amtsjahr sämtliche   Entlassungsrekorde,    rutscht mit ihrer  ganzen   Regierung in eine   tiefe Korruptionskrise.    Wegen  Presseenthüllungen   musste sie sich   zuerst ausgerechnet von ihrem    engen  Freund,   Wahlkampfleiter und   wichtigstem Minister, dem Chef  des     Zivilkabinetts,  Antonio Palocci,   trennen. Dann stürzten der      Transportminister und über  zwanzig   weitere hohe  Regierungsfunktionäre.     Die Liste der Gefeuerten  wird   fast täglich  länger.<br />
Ohne wache, unabhängig agierenden Journalisten wäre im heutigen         Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die weiter von Lula         mitbestimmte Regierungsarbeit unter Dilma Rousseff möglich. Aber immer         noch ist eine Unmenge zwielichtiger Figuren auf höchsten Posten.<br />
Brasiliens Presse unterscheidet sich soziokulturell erheblich von der         mitteleuropäischen. Der Mainstream wird häufiger durchbrochen, das         sachliche Gegenüberstellen von Positionen und Beobachtungen ist    normal.      Die Scheu vor unbequemen Fakten ist geringer, die    Schilderung  selbst     schockierender Alltagstatsachen gewöhnlich    authentischer,   unbefangener    und weit weniger <em>politisch korrekt</em>.    Als Anfang   2011 bei einem    Häftlingsaufstand Menschen geköpft    wurden, zeigten   Landesmedien die    abgeschlagenen Köpfe, um den    Brasilianern ein   realistisches Bild der    gravierenden    Menschenrechtsverletzungen zu   vermitteln.<br />
Brasiliens Qualitätsmedien stellen auch den Libyenkrieg anders dar als         der mitteleuropäische Mainstream – sie wiesen sofort auf die   zivilen       Opfer der Bombardements hin, nannten als Hauptmotiv der      Militäraktionen    strategische Ressourcen wie Erdöl und betonten      Parallelen zu den unter    einem Vorwand begonnenen Irakkrieg.<br />
Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille. Eine Fundamentalkritik,         wie sie die Universitätsprofessorin Zilda Iokoi, eine frühere         politische Gefangene, auf einer Tagung des Goethe-Instituts Sao  Paulo        äußerte, ist durchaus zutreffend: „Die großen tonangebenden   Medien       Brasiliens berichten systematisch über viele brisante   Fakten nicht –   und     das ist Zensur. Neun Familien beherrschen das   nationale   Mediensystem  –    man liest nur, was die Zeitungsbosse   wollen. Oft   schreiben    Journalisten  über Unerwünschtes, doch deren   Texte werden   gekürzt,    zensiert. Mir sagen  Journalisten beim   Interview immer   wieder: Ich weiß    aber nicht, ob es  gedruckt,   gesendet wird.“ Welchem   Kollegen in    Mitteleuropa kommt dies  nicht   irgendwie bekannt vor …<br />
Vieles, was große kommerzielle Medienkonzerne wie „O Globo“ trotz         hervorragender, mit zahlreichen Publizistik-Preisen geehrter         investigativer Journalisten nicht liefern – oder nicht liefern wollen,         kommt allerdings seit Jahren wenigstens teilweise von alternativen         Internet-Medien, darunter der befreiungstheologisch orientierten         Nachrichtenagentur ADITAL, von der Wochenzeitung „Brasil de  fato“  oder       der Radioagencia NP. Längst sind Brasiliens Leitmedien   gezwungen,    Blogs    und Community Media zu verfolgen und dort   geäußerten  Vorwürfen      nachzugehen.<br />
Anfang 2011 erinnerte Brasiliens nationaler Presseverband ANJ in         ganzseitigen Anzeigen an die enorme Leistung jener investigativen         Journalisten, die Lulas größtes politisches Desaster, den so genannten         Mensalao-Skandal um Parteien-und Abgeordnetenkauf, an die       Öffentlichkeit   brachten. Lula drohte sogar die Amtsenthebung – in       nicht wenigen   Auslandsmedien wurde das Thema indessen auf sehr  kleiner      Flamme   gehalten. Gleiches galt für die auffällig engen       freundschaftlichen   Beziehungen des angeblich linksorientierten       Ex-Gewerkschaftsführers   ausgerechnet zu Oligarch José Sarney, Ex-Chef       der Folterdiktatorenpartei   ARENA, starker Mann des  rechtsgewirkten      Partido do Movimento   Democrático Brasileiro  (PMDB) und  wichtigster     politischer   Regierungspartner auch derzeit  unter Dilma  Rousseff.  Als    Lula von einem   Journalisten auf die  Unterstützung  durch die     „Sarney-Oligarchie“   angesprochen wurde,  entgegnete er  irritiert und     verärgert: „Sie müssen   sich  medizinisch behandeln  lassen, vielleicht     eine Psychoanalyse machen,    um das Vorurteil zu  vermindern.“ Für die     Hilfe der Sarney-Gruppe  sei  er  durchaus  dankbar.<br />
Ein Hinweis darauf, dass in Brasilien die Uhren in der Politik und auch         im Journalismus tatsächlich anders gehen als in Mitteleuropa,  sind       zudem  die vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für     Propagandaanzeigen    der  Regierung, etwa in den Zeitungen, die     unverhältnismäßig hoch   sind.  Sie  übersteigen ganze Sozialetats – bei     fortdauerndem Hunger und    weiter  rasch wachsenden Slums.<br />
Kritik einheimischer Journalisten geht jedoch nur zu oft ins Leere, wird         kaum wahrgenommen. Laut José Arbex, Kommunikationsexperte und         Universitätsprofessor aus Sao Paulo, verhinderte der  Mensalao-Skandal        die Wiederwahl Lulas nicht, weil dieser von  einer   Gesellschaftsschicht      unterstützt werde, die keine Zeitung  lese und   sich daher nicht    betroffen   fühle. Aus dem gleichen  Grunde habe  auch  der Skandal um    Erenice Guerra   keine größeren  nachteiligen   Wirkungen für die Wahl von    Dilma Rousseff   gehabt.<br />
Ein TV-Wahlkampfspot zeigte die Verhältnisse ebenfalls exemplarisch: In         der UNO-Vollversammlung von New York erheben sich Staatschefs,         Außenminister und Diplomaten von den Plätzen und jubeln Lula  stehend   zu.      Brasilianische Journalisten gingen der Sache nach. An  jenem  Tag       nahmUNO-Generalsekretär Kofi Annan seinen Abschied und  erhielt        entsprechende Ovationen. Wahlkampfmanager montierten  diese hinter  den       nur schwach applaudierten Lula-Auftritt. Als  vorhersehbar   beschrieben      und kommentierten lediglich zwei, drei    Qualitätszeitungen diesen  alten     PR-Trick und zitierten    Oppositionspolitiker, die von „großem   Betrug“,    Verletzung der    Wahlgesetze und „lächerlichen Lügen“ sprachen   – weitere    Reaktionen    der Öffentlichkeit gab es nicht.<br />
Doch Qualitätszeitungen sind im größten Teil des Landes gar nicht         erhältlich. Und Manipulationen dieser Art werden auch dadurch         erleichtert, dass aufgrund des laut Intellektuellen und kirchlichen         Menschenrechtsaktivisten absichtlich niedrig gehaltenen   Bildungsniveaus       drei Viertel der Erwachsenen nicht in der Lage   sind, einen simplen       Zeitungs- oder Buchtext auch nur zu lesen,   geschweige denn zu    verstehen.    So hat gemäß Umfragen das Gros der   Pflichtwähler gar nicht    begriffen,    um was es bei den zahlreichen   Korruptionsskandalen um    Lula und dessen    Regierung eigentlich ging –   Skandale immerhin, die  in   Ländern wie    Deutschland zu enormer   öffentlicher Empörung geführt    hätten. Auch die      Wirkungsmöglichkeiten alternativer  Internet-Medien   sind dadurch stark      eingeschränkt.<br />
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat Attacken von Lula         und anderen hohen Politikern auf unbequeme Landesmedien scharf         verurteilt. Angesehene Diktaturgegner veröffentlichten sogar ein         „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, warfen Lula  „Autoritarismus“        vor und wandten, wenden sich gegen offene und  verdeckte       Einschüchterung  von Journalisten.<br />
Die Auslandsmedien ignorieren derartige Vorgänge in der Regel ebenso wie         die alltäglichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen,   darunter       landesweite, systematische Folter durch   Staatsangestellte, das  Wüten   der    Todesschwadronen, die   Scheiterhaufen von Rio de Janeiro,  die      Massengräber für   „Nichtidentifizierbare“, die  außergerichtlichen      Exekutionen.   Brasiliens Qualitätsmedien  berichten darüber detailliert      und   kontinuierlich, kritisierten auch  die jüngsten Slum-Besetzungen  von       Rio de Janeiro durch Militär und  Polizei erstaunlich scharf. Von        Auslandsmedien kommt dagegen fast  nur Lob.<br />
Entsprechend zufrieden ist Brasilia, das in den letzten Jahren         erhebliche Summen in die Auslandspropaganda investierte. Laut         Wirtschaftszeitschrift <em>Brasil Economico</em> wurden allein 2009         umgerechnet über 40 Millionen Euro verausgabt. Zitiert wird ein         Regierungsfunktionär Brasilias: „Unsere Priorität ist, Brasiliens  Image        als das einer großen, sozial, politisch und wirtschaftlich   stabilen       Demokratie zu stärken.“ Auch die Inlandspropaganda wurde   unter der       Lula-Rousseff-Regierung enorm forciert. 2003, zum   Amtsantritt,  hätten      499 Medien Regierungsgelder für   Propaganda-Verbreitung  erhalten,  2009     seien es indes schon 7.047   Medien gewesen, heißt es  in  kritischen     Analysen. Viele   brasilianische Politiker besäßen   Zeitungen, Radio-und       TV-Stationen, und zahlreiche Medien seien von   Regierungspropaganda       regelrecht abhängig.<br />
Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen dann natürlich für die Hunger-und Elendsbekämpfung, für Bildung und Gesundheit.<br />
Nicht ungewöhnlich ist schließlich, dass hohe Politiker, gegen die         ermittelt wird, Medien gerichtlich untersagen lassen, darüber zu         berichten.<br />
Fast täglich drucken die Zeitungen aber weiterhin interessante,         unbequeme, gut fundierte Texte, die Brasilienklischees und offiziellen         Versionen widersprechen. Als die Lula-Rousseff-Regierung weltweit         verbreiten ließ, dass die internationale Wirtschafts-und   Finanzkrise   auf     Brasilien nur geringe Auswirkungen gehabt habe,   belegten     investigative   Journalisten just das Gegenteil, weisen auf       Rekordentlassungen, den   Stopp vieler Industrieprojekte, auf       Exportprobleme und   Deindustrialisierung sowie auf geschönte  offizielle      Statistiken hin.<br />
Und Wikileaks rennt mit seinen Brasilien-Enthüllungen bei den         einheimischen Journalisten lediglich offene Türen ein. Leere         antiamerikanische Rhetorik Brasilias wurde stets gegeißelt und die jetzt         bekanntgewordene, ans Weiße Haus gerichtete „Bitte um  Verständnis     für    Sprüche gegen die USA in Wahlkampfzeiten“ daher  genüsslich     zitiert.  „Es   existierten zwei Beziehungen zwischen  Brasilien und den      Vereinigten   Staaten während der acht Lula-Jahre  im     Präsidentenpalast“,  analysierte   Fernando Rodrigues von der <em>Folha de Sao Paulo</em>,       Brasiliens  größter  Qualitätszeitung. „In der Öffentlichkeit gab   es     Prügel für die   Nordamerikaner – im vertraulich-privaten Umgang       indessen Liebkosungen   für die Brüder im Norden.“ In der   Öffentlichkeit     dominiere zwar ein   bestimmter infantiler   Antiamerikanismus – im     Wirtschaftlichen dagegen   die Anerkennung   der Hegemonie des Partners.     „Im kulturellen Bereich, um   die   Schizophrenie komplett zu machen,     sieht man sogar eine     enthusiastische Übernahme von Sitten,  Gebräuchen,    Moden.“<br />
Dr. Claudio Guimaraes dos Santos in Sao Paulo zählt zu den wichtigsten         Denkern Brasiliens und liefert zum Verständnis der   widersprüchlichen       (Medien-)Realität des Landes wichtige Argumente:   „Das Volk schaut   den     schockierendsten Skandalen stumm zu – die   immense Passivität  des      Brasilianers wird teils durch fehlende   Bildung und Kultur   verursacht. Es     fehlt Bewusstsein dafür, dass   man eine solidarische   Gesellschaft     aufbauen müsste. Die   brasilianische Demokratie ist   krank. Eine der     Säulen der   Demokratie, der freie, mündige,   kritische, bewusste Bürger,       existiert in Brasilien nicht. In den   letzten zweihundert, dreihundert       Jahren hat man eine unkritische   Masse geschaffen – unfähig, zu       entscheiden. Unsere Eliten sind immer   kulturloser, ungebildeter.   Niemand     mag schlechtes, verdorbenes   Essen – doch schlechte   Informationen     schlucken alle massenweise und   völlig unkritisch.   Hier fehlt     intellektueller Dialog. Ich fordere   meine Kollegen   stets auf: Wenn ihr     es nicht aussprecht, wer wird es   dann tun? Der   Fußballer, der     Pagodesänger, der schlechte Politiker,   der jede   Chance zum Reden sofort     nutzt? Wenn wir schweigen,   beherrschen   diese Leute die Szene. Deshalb     dürfen wir auch Risiken   nicht   scheuen!“</p>
<h1>Juden in Sao Paulo</h1>
<p>Als Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff 2011 die chaotische         Megacity, Lateinamerikas führenden Wirtschaftsstandort mit über     1.200     deutschen Firmen besucht, wird am Ankunftstag im Zentrum ein       Obdachloser   lebendig verbrannt, am Abreisetag ein weiterer. In  Sao      Paulo wüten   Todesschwadronen der Militärpolizei, gibt es    Massengräber,    über 2.000   grauenhafte Slums mit Hunger und Lepra,    prostituieren   sich  schon   zehnjährige Mädchen für weniger als einen    Euro, um Crack   zu  kaufen – und   vor aller Augen in ganzen Horden  zu   konsumieren. Man   muss  sich diese   Zustände vergegenwärtigen,  die  von  den allermeisten    Paulistanos   apathisch-passiv hingenommen  oder   sogar verdrängt  werden,   um Situation   und Rolle der etwa  70.000   Juden im Menschenmeer  der elf,   zwölf Millionen   zu  verstehen. Denn   diese „judeus“ scheinen  schärfer  zu  diskutieren,    sich effizienter   zu engagieren, bringen  Resultate,  von  denen dann  alle,   ob Arme oder   Reiche, etwas haben.  Lateinamerikas   bestes  Hospital, ein     Riesenkomplex namens „Albert  Einstein“ im  Viertel   Morumbi, haben die     Stadt-Juden errichtet –  geleitet wird es  von  dem  weltbekannten   Mediziner   Claudio Lottenberg,  Präsident der   jüdischen  Gemeinde ganz   Brasiliens.</p>
<p>Der in Israel geborene Oded Grajew aus Sao Paulo, Erfinder, Aktivist         des Weltsozialforums, verweist auf dessen Bedeutung für die    jüngsten      arabischen Entwicklungen. „Für jene, die das    Weltsozialforum und   unsere    Spezialforen in Ägypten oder Tunesien    mit Interesse und   Sensibilität    frequentierten, ist alles, was    derzeit in der arabischen   Welt  geschieht,   keinerlei Überraschung.“<br />
Und dann Pedro Herz, dessen Kulturkaufhäuser, mit Kinos, Theatern,         Kursen und Konzerten in ganz Brasilien tonangebend sind. In einem Land         des Analphabetismus, in dem sogar ungezählte Uni-Studenten in   ihrem       Leben nicht einen einzigen Roman lasen, wird der   Deutschstämmige  zum      Kulturpionier – die größte „Livraria Cultura“   Sao Paulos ist  selbst  am     Wochenende voll wie ein Supermarkt, dort   kaufen sogar       lateinamerikanische Staatspräsidenten. „Da bin ich   stolz drauf – wir       verkaufen Ideen!“, sagt Pedro Herz.<br />
Nachvollziehbar daher, dass viele im kosmopolitischen Sao Paulo die         jüdische Gemeinde bewundern, stark und gut organisiert empfinden,         ausdrücklich als ein Beispiel für die anderen Einwanderergemeinden         nennen. Die Juden, heißt es, seien sich einig im Kampf für         Menschenrechte, bei der Hilfe für Bedürftige, leisteten gerade im         öffentlichen Gesundheitswesen, das außerhalb Sao Paulos oft  katastrophal        sei, ganz Erstaunliches, weit über ihr  Einstein-Hospital hinaus.   Ob     das  den „judeus“ bewusst ist, in  einer von Desorganisation und        Laissez-faire geprägten  Gesellschaft? Redet man mit ihnen, fällt  das       hohe Maß an  Selbstkritik auf, das Messen an höchsten    Qualitätsmaßstäben.     Für  Außenstehende scheint die seit über hundert    Jahren existierende      Gemeinde stabil zu sein – die Juden selbst    beobachten indessen    Rückgang,   gar Schwächung. Viele, die teils noch    vor den Nazis aus    Deutschland   flohen, erleben bestürzt, dass ihre    hoch  qualifizierten   Kinder just in   dieses Land, doch auch in die    USA,  nach Australien und   selbst Israel   auswandern, weil sie in     Brasilien keine  Arbeitsmarkt-und  Lebenschancen   sehen. Würde die      wirtschaftlich-soziale Lage besser,  sagt Nelson   Rozenchan, Direktor      des jüdischen Peretz-Gymnasiums, kämen  viele Juden   zurück oder      migrierten gar hierher. Manche junge Juden  Sao Paulos sagen   ihren      Eltern unumwunden, dass sie in einem Land mit  solch einer        reaktionären politischen Klasse, unglaubwürdigen  Politikern, soviel        Unehrlichkeit, ungesundem gesellschaftlichem Klima  nicht leben  wollen  –      und weggehen. Rozenchan nennt Zahlen: Vor 20  Jahren gab  es in  den      jüdischen Schulen von Sao Paulo etwa 5.000   Heranwachsende,  heute  nur     noch rund 3.000. In die Synagogen kamen  an  den Festtagen  bis zu   8.000    Juden, heute nur noch etwa 5.000.  „Vielen  in Sao  Paulo   Geborenen ist  es   anders als den vor  Pogromen, dem  Nazismus    Geflohenen leider nicht  mehr   so wichtig,  ihre jüdische  Identität zu    zeigen, zu stärken, zu  betonen –   sie  nutzen die Synagoge  nur noch    bei Taufe, Heirat Tod.  Viele Juden    geben ihr Judentum auf.“<br />
Medienmacher Roni Gotthilf sieht seine Gemeinde im gigantischen,         unübersichtlichen Sao Paulo in kleine Inseln zerstreut, deren Bewohnern         es lediglich um die eigenen Interessen, vielleicht auch die der       eigenen   Synagoge gehe. Gotthilf fiele es schwer, die Interessen  der      gesamten   Gemeinde klar zu benennen – doch dass sie schrumpft,   steht     für ihn außer   Zweifel. Viele Juden haben sich assimiliert,   dem     Lebensstil der  anderen  Brasilianer angepasst – in einer von   Stress,     Hektik,  Kriminalität und  überraschend viel Einsamkeit   geplagten     Metropole.  Junge Juden heiraten  immer öfter Nicht-Juden,   schicken ihre     Kinder  nicht mehr in jüdische  Schulen, stehen dem   Judentum ihrer     Eltern fern.  „Im neoliberalen Kontext  der heutigen   Welt kann man     sicher  relativieren.  In Sao Paulo gehen die  Leute   eher oberflächlich      miteinander um – wogegen wir Juden enger    zusammenleben, besser      zusammenhalten. Doch das Klima hier prägt   alle:  Wenn die Gesellschaft      egoistisch und individualistisch ist,   sind wir es  in gewisser Weise      dann eben auch.“<br />
Durch die schicke Rua Oscar Freire ziehen bei Tropenhitze Gruppen         orthodoxer Juden in schwarzem Anzug mit Weste, schwarzem Mantel und         Filzhut, umringt von ihren Kinderscharen. Die Familien haben fünf  bis        sieben Sprösslinge – Liberale, Reformisten oder Konservative   bringen   es     dagegen auf höchstens zwei. Die Orthodoxen, etwa 15   Prozent der       Gemeinde, gleichen den Rückgang nicht aus und sind,   wie Roni  Gotthilf      betont, gar nicht gut angesehen. Andere   relativieren,  sehen bei  aller     Kritik auch positive Aktivitäten,   wie die der   Hilfsorganisation Ten  Yad    mit über 300 Freiwilligen   und einer   Garküche, die zudem  Sozialprojekte    der Präfektur leitet   und durchweg   öffentliches Lob  erntet. Die   orthodoxe   Kleiderordnung  gilt  indessen  als lächerlich und  für die   jüdische   Gemeinde  blamabel.  „Wer sogar  bei schwüler Hitze  mit diesen    dicken,   hochgeschlossenen  Klamotten  rumläuft, leidet,  schwitzt,  ermüdet    rasch –  das ist doch  kein  Judaismus, sondern   Fundamentalismus!“,    lauten  drastische  Kommentare.  Andere halten  den  Orthodoxen zugute,  dass   sie  besonders  intensiv  versuchen,  junge  abgedriftete Juden  ins   Gemeindeleben   zurückzuholen,  deren  jüdische  Identität  wiederzubeleben.<br />
Der konservative Schuldirektor Nelson Rozenchan stellt unbequeme Fragen.         „Zehn Rabbiner haben zur Abtreibung zehn verschiedenen      Auffassungen.“    Jetzt, nach Bin Ladens Tötung, erhitzt ihn das Thema      Folter. „Wäre  ich   absolut sicher, dass Folter Menschenleben  rettet,     würde ich sie    anwenden! Ich habe in Israel selbst  erlebt,wie es   durch   Folter gelang,    aus Jordanien eindringende  Terroristen zu   fangen und   dadurch etwa 50    Menschen vor dem Tod  durch   Selbstmordattentate zu   bewahren. An dieser    Lebenserfahrung  kann ich   nicht vorbei!“<br />
Mag die Mitgliederzahl der Gemeinde auch abnehmen, die Zahl ihrer         identitätsstiftenden Aktivitäten nicht. Herausragend wirkt dabei Sao         Paulos  Hebraica-Klub, das größte jüdische Gemeindezentrum  außerhalb        Israels, eine grüne Oase im Betonmeer der Megacity.  Viele der   jährlich      etwa 700 Veranstaltungen, ob Theater,  Filmfestival,   Konzerte oder    Sport,   laufen hier – dazu immer neue  Aktionen gegen   den    Antisemitismus.   Niemand in Lateinamerika hat  soviel über      Antisemitismus geforscht und   publiziert wie Maria  Luiza Tucci Carneiro      von der Bundesuniversität Sao   Paulo. „Die  Gemeinde ist sehr   besorgt    über zunehmenden Antisemitismus   nicht  nur in Brasilien,   sondern vor    allem in Europa – will, dass endlich    auch die Regierung   mehr  dagegen   tut.“ Der Lula-Regierung wird von  den   Juden  allgemein   vorgeworfen,   nicht eben hilfreich gewesen zu  sein – des     Staatschefs  Freundschaft   zum Holocaust-Leugner  Ahmadinedschad  spreche    Bände.  Neonazi-Gruppen   wüchsen täglich  mehr in Brasilien,   nazistische    Symbole, Figuren von   Hitler und  Himmler würden für 350   Euro ganz offen    in Sao Paulo   verkauft,  Antisemitismus entlade  sich  auf bizarrste  Weise.   Taxifahrer    schimpfen, an Sao Paulos   irrwitzigen Verkehrsstaus  seien nur   die   Juden  schuld. Im auch von   15.000 Juden bewohnten  Viertel    Higienopolis   schimpft ein Vater   lautstark in der  Impf-Schlange,  dass er   nur wegen   dieser   „verdammten Juden“ solange  warten müsse.  „Den  Impfstoff  für   dein   Kind hat ein Jude entwickelt“,  kontert  ein  Kipa-Träger. Sei  der     dann auch ein „judeu maldito?“ Der  Vater  wird ganz  still.</p>
<h2>Brasiliens Heranwachsende in extremer Armut &#8211;  Zahl zunehmend, laut     neuer Unicef-Studie. Gewalt als großes Problem.  Acht Jahre     Lula-Rousseff-Regierung und Resultate.  “3,7 milhões de  adolescentes na     mesma faixa de idade, o correspondente a 17,6% da  população     adolescente, vivem na extrema pobreza, em famílias com até 1/4  do     salário mínimo per capita por mês (R$ 136,25).” &#8211; umgerechnet bis zu      rund 56 Euro pro Kopf monatlich. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11692" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/armut/" rel="tag"><font color="#bb0000">Armut</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/extreme-armut-in-brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">extreme Armut in Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-rousseff/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lula-Rousseff</font></a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2011/11/cresce-o-numero-de-adolescentes-na-extrema-pobreza-aponta-unicef.html"><strong><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/brasil/noticia/2011/11/cresce-o-numero-de-adolescentes-na-extrema-pobreza-aponta-unicef.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, nutzte Unicef offizielle Regierungszahlen, nicht Daten regierungsunabhängiger Institutionen. </strong></p>
<p><strong>Gemäß November-Recherchen in Slums der reichsten      lateinamerikanischen Stadt Sao Paulo müssen kinderreiche Familien, die      in Hütten aus Pappe und Holzabfällen hausen, indessen häufig mit      deutlich weniger auskommen als den angegebenen  rund 56 Euro, haben      Eltern und Kinder im Monat pro Kopf nur um die 20 Euro umgerechnet zur      Verfügung.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong><font color="#bb0000">http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Regierung der siebtgrößten Wirtschaftsnation erhält daher      aus neoliberalen  Ländern Mitteleuropas sehr viel Lob wegen der   unter    Lula-Rousseff verfolgten Sozialpolitik.<br />
</strong></p>
<p><strong>“O adolescente brasileiro está mais pobre e permanece exposto      a casos de  violência em nível preocupante, diz o relatório da     Situação  da  Adolescência Brasileira do Fundo das Nações Unidas para a     Infância,  o  Unicef, divulgado nesta quarta-feira (30).</strong></p>
<p><strong> </strong><strong> 	Dos 21 milhões de adolescentes      brasileiros de 12 a 17 anos, 38% &#8211; cerca  de 7,9 milhões &#8211; vivem em      situação de pobreza, em  famílias com renda  inferior a meio salário      mínimo per capita (R$ 272,5 considerando o  salário mínimo atual). 3,7      milhões de adolescentes na mesma faixa de  idade, o correspondente a      17,6% da população adolescente, vivem na  extrema pobreza, em  famílias     com até 1/4 do salário mínimo per capita  por mês (R$  136,25).</strong></p>
<p><strong> 	Os dados do Unicef mostram que a participação de      adolescentes na faixa  mais pobre da população aumentou. De 2004 a 2009,      o número de  adolescentes na extrema pobreza passou de 16,3% para      17,6%, em  descompasso com a crescente redução da pobreza no país.”(O      Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der           sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,           ethische  Politik.“   </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-anti-hunger-programm-bolsa-familia-an-schulbesuch-der-begunstigten-kinder-gekoppelt-propaganda-und-realitat/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-anti-hunger-programm-bolsa-familia-an-schulbesuch-der-begunstigten-kinder-gekoppelt-propaganda-und-realitat/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></font></p>
<p>Fotos vom November 2011 in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Gemäß europäischen Sichtweisen hatte Brasilien die Finanz-und  Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden. </strong></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es      selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></strong></a></p>
<h2>Brasilien flog aus Ländergruppe, die  Aids-Infizierte am besten      betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60%  und 79% der HIV-Patienten      werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit  unter Lula-Rousseff.      Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in Brasilien &#8211;  offizielle Versionen      und Realität. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aids-in-brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Aids in Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialpolitik-brasiliens/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sozialpolitik Brasiliens</font></a></p>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der  UNO-Organisation      Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und  Namibia,      verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten  entsprechende      Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der  nächsten      Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000  Brasilianer      nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211;       wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum Brasilien    aus    der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral       therapy in low- and middle-income countries at the end of    2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="1">
<tr>
<td valign="top" width="361">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand<strong>Uruguay </strong><strong>Zambia </strong></td>
<td valign="top" width="277"><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></td>
</tr>
</table>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik:  Öffentliche Proteste       landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier  Medikamenten des       Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die  Infizierten ist es das       Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer  und Aids. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**(2010)</font></a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir,  Lamivudina,       Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung  eines  als      beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral,   Leiter      eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der  Presse.  ”      Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal.  Angesichts der       zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der  nationalen       Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an  Brasilias Aids-Politik       weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</font></a></p>
<h2><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></font></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</font></a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner        und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische  Versorgung       von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird  versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche        brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem        behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem        Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte der        Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José   Francisco     dos  Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft dies   nur   teilweise   zu,  sterben deshalb Aids-Patienten, die den     Medikamenten-Cocktail    unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen. </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der        Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so        schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail  schlichtweg       nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO  seien   daraufhin     Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht gezogen,  um die   Einhaltung  des    entsprechenden Gesundheitsgesetzes zu  erreichen. Die    brasilianischen    Aids-Statistiken seien sehr  ungenau, die wahre    Datenlage werde    versteckt. Es existiere  verständlicherweise kein    politisches Interesse,    die Wahrheit über  die Aids-Situation    offenzulegen. Die behauptete    Qualität der  Aidspatienten-Versorgung    existiere nicht. Aids betreffe in     Brasilien heute vor allem die    Armen. Wenn indessen jemand an einer     Krankheit sterbe, die er sich    durch die Immunschwäche zugezogen  habe,    werde Aids auf dem    Totenschein nicht als Todesursache  benannt, sei nur    zu oft  gar nicht    bekannt, daß er Aids-infiziert  gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte        Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse        beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es  fehlten       sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei        Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen     könne:</strong>    Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para     doenças infecciosas e    anti-retrovirais que integram o coquetel     antiaids estáo em <strong>falta</strong>.    ”Pelo menos metade desses     medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que    significa que a  interrupçáo    do uso, segundo especialistas, pode provocar    graves  conseqüÃªncias   Ã   saÃºde e até levar Ã  morte, afirma  Caetano.    JÃ¡ nas unidades    bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros  cinco   remédios  também estáo    em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;         eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in  Brasilien  “      etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus  am Rio  Negro   &#8211;     fast durchweg in Slums. Die brasilianischen  Aidsexperten  nennen   die    Präventionsarbeit bei Indiostämmen  besonders schwierig.  Kondome   würden    aus soziokulturellen Gründen,  vor allem der  Mannesehre,   gewöhnlich    abgelehnt. Krankheiten wie  Aids und  Tuberkulose schreibe   man dem Wirken    böser Geister aus der   übernatürlichen Welt zu, hoffe   auf Heilung durch    den Schamanen.   Zudem existiere das Problem der   Promiskuität,    derÂ häuslichen, der   sexuellen Gewalt auch unter den   Indios, könne sich    eine   Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann   durchsetzen, der kein      Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als   Prostituierte. Indianer und      Indianerinnen, die zu evangelikalen   Sekten übertreten, sagen:   ”Wegen    meiner Religion kriege ich kein   Aids, sind weder Aidstests   noch Kondome    nötig. Jesus heilt &#8211;   Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a><strong>Laut       Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine    “gravierende    Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9    Milliarden Real, die  für   das Gesundheitswesen bestimmt waren, in    Wirklichkeit garnicht    investiert.  Brasiliens privates    Gesundheitswesen für die    Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als    das öffentliche    Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der    Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte        Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die        Bildung, ethische  Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</font></strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</font></strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</font></a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000       Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der       katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p><strong> </strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von      Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat      Sao Paulo noch 2627 Slums?” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-slums/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Slums</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wirtschaft/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Wirtschaft</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster       Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser       Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion       Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und       Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den       stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der       siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong><font color="#bb0000">http://www.adveniat.de/blog/?p=960</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></strong></a></p>
<p><strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></font></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor        Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des  Teilstaats       Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/</font></strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien  2011 &#8211; Texte, Fotos.   Bundespräsident Horst Köhler 2007 in Sao Paulo.  “Alemao renuncia por   falar demais. Gafe leva presidente a renuncia na  Alemanha”.   (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento  fosse   adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11988" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bundesprasident-christian-wulff-in-brasilien-2011/" rel="tag"><font color="#bb0000">Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien 2011</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulfflancelotti1.JPG" alt="wulfflancelotti1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti.</strong></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff und die Obdachlosen Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/wulffwerkstatt2.JPG" alt="wulffwerkstatt2.JPG" /></font></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff 2011  in Obdachlosen-Werkstattprojekt der katholischen Kirche in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/</font></strong></a></p>
<h2>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff in Sao Paulo, Mai 2011 &#8211; jüdische Gemeinde. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9671" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge1.JPG" alt="wulffsynagoge1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Wulff in der jüdischen Gemeinde Sao Paulos.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge2.JPG" alt="wulffsynagoge2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge3.JPG" alt="wulffsynagoge3.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffrabbiner1.JPG" alt="wulffrabbiner1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Die Wulffs und der Rabbiner.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/" rel="bookmark"><font color="#bb0000">Dilma     Rousseff appelliert an Bundespräsident Wulff, sich für den Bau des     Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio, die deutsche Exportbürgschaft     einzusetzen, melden Brasiliens Medien. Die großen Atom-Pläne Brasilias.     “Dilma faz apelo por Angra 3 &#8211; Financiamento alemao á usina pode ser     cancelado.”</font></a></h2>
<p>Freitag, 06. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9668" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf  internen    Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft  hingewiesen,  die    dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern  AREVA gewährt    worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe  kommentiert,    daß bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt  nicht    einseitig breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um  eine    Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</font></a></p>
<p><strong>Rousseff zur Libyen-Intervention: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</font></a></p>
<p><strong>Wulff in Rio:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/</font></a></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/</font></strong></a></p>
<p><strong>Bundespräsident Horst Köhler in Sao Paulo.</strong></p>
<h2>Horst Köhler, Sao Paulo, Brasilien. “Alemao  renuncia por falar    demais. Gafe leva presidente Ã¡ renuncia na  Alemanha”.    (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento  fosse    adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5589" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/”&gt;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/aktuell/1191138/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/aktuell/1191138/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp1.JPG" alt="horstkohlersp1.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2"><font color="#bb0000">http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2</font></a></p>
<p><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822"><font color="#bb0000">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp3.JPG" alt="horstkohlersp3.JPG" /></font></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp2.JPG" alt="horstkohlersp2.JPG" /></font></p>
<p><a href="https://www2.gestao.presidencia.serpro.gov.br/clientes/presidencia/presidencia/casa_civil/noticias/banco_de_imagens/03122009G00047red.JPG/view"><font color="#bb0000">https://www2.gestao.presidencia.serpro.gov.br/clientes/presidencia/presidencia/casa_civil/noticias/banco_de_imagens/03122009G00047red.JPG/view</font></a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Korruptionskrise &#8211; nationale Politikexperten vergleichen stets politisches Vorgehen in Deutschland und Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">        http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</font></strong></a></p>
<h2>EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung startet in  Hamburg. “Wir teilen   die Werte der individuellen Freiheit, der  Herrschaft des Rechts und der   Menschenrechte.” Bundesaußenminister  Westerwelle. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11470" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13703820/EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung-nimmt-Arbeit-auf.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.brasil.diplo.de/Vertretung/brasilien/pt/01__Willkommen/Noticias_202010/Rede_20Westerwelle_20EULAK_20Stiftung.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Slumwachstum im “Boom”-Land: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/09/brasiliens-menschenrechtslage-in-den-slums-weiter-banditen-diktatur-selbst-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-bewaffnete-gangster-verkaufen-nach-wie-vor-drogen-trotz-militarprasenz-laut/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/09/brasiliens-menschenrechtslage-in-den-slums-weiter-banditen-diktatur-selbst-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-bewaffnete-gangster-verkaufen-nach-wie-vor-drogen-trotz-militarprasenz-laut/</font></strong></a></p>
<p><strong>Auswanderungsland:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><strong>Hunger in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens Widersprüche, Stefan Zweig, die  Goethe-Gesellschaft.    “Diese tiefen Widersprüche in der brasilianischen  Gesellschaft sind    damals von Goethe nicht erfaßt worden. Heute sind  diese Widersprüche    noch tiefer.” Dr. Marcus Mazzari, Präsident der  Goethe-Gesellschaft    Brasiliens. Wie Stefan Zweig bewußt  beschönigte…Alberto Dines im    Website-Interview. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11467" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio-de-janeiro-der-tod-des-kameramanns-bei-feuergefecht/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/rio-de-janeiro-der-tod-des-kameramanns-bei-feuergefecht/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/albertodinesneu.JPG" alt="albertodinesneu.JPG" /></font></p>
<p><strong>Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<h2>Prof. Dr. Marcus Mazzari, Präsident der  Goethe-Gesellschaft     Brasiliens. “Associacao Goethe do Brasil”. Gesichter  Brasiliens. Goethe     und Martius: “Neigung zum Harmonisieren der  Konflikte und    Widersprüche  Brasiliens.” Stefan Zweig habe ebenfalls  vieles    beschönigt. Wikileaks.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/marcusmazzari.jpg" alt="marcusmazzari.jpg" /></font></p>
<p><strong>Dr. Mazzari, Professor an der Bundesuniversität Sao      Paulo,  betonte im Website-Interview seine tiefe Bewunderung für Johann      Wolfgang von Goethe, ebenso für dessen engen Freund Carl Friedrich      Philipp von Martius. Dies verleitet Dr. Mazzari indessen keineswegs  zu     Einseitigkeiten, wie nicht selten in der Goethe-Szene zu  beobachten   ist.   Vielmehr besticht an dem Präsidenten der  Goethe-Gesellschaft    Brasiliens  neben der profunden  wissenschaftlichen Kenntnis beider    Persönlichkeiten  auch die  kritische Sicht: “Sowohl Goethe als auch    Martius haben eine  Neigung  zum Harmonisieren der Konflikte und    Widersprüche. Die haben über   vieles hinweggesehen in Brasilien. Martius    schrieb an Goethe, daß   Brasilien eine große Zukunft bevorstünde:    `Brasilien macht eine   harmonische Entwicklung durch.` Und so war es ja    nicht. Diese tiefen   Widersprüche in der brasilianischen Gesellschaft    sind damals von  Goethe  nicht erfaßt worden. Heute sind diese    Widersprüche noch  tiefer.” </strong></p>
<p><strong>Als Martius Brasilien bereiste, herrschte dort      u.a. grauenvollste Sklaverei. Bis heute ist die Sklavenarbeit nicht      abgeschafft worden. </strong></p>
<p><strong>Goethe-Kongreß in Sao Paulo 2009 mit Dr. Marcus Mazzari und Dr. Jochen Golz aus Weimar:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/04/goethe-institut-sao-paulo-erster-internationaler-kongres-der-neu-gegrundeten-goethe-gesellschaft-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/04/goethe-institut-sao-paulo-erster-internationaler-kongres-der-neu-gegrundeten-goethe-gesellschaft-brasiliens/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></a></p>
<p><strong>“Martius spricht von Brasilien als einem glückseligen Land &#8211;      zur Sklavenzeit. Soviel Blut wurde in Brasilien vergossen. Das hat      Martius nicht sehen wollen. Und Goethe auch nicht.”</strong></p>
<p><strong>Bereits zu Goethes Zeiten war Brasilien ein berüchtigter Folterstaat, wurden schwarze Sklaven lebendig verbrannt. </strong></p>
<p><strong> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/angeloagostinosklavenverbrennung.JPG" alt="angeloagostinosklavenverbrennung.JPG" />Bild von Angelo Agostino.</strong></p>
<p><strong>Indianerstämme versklavten andere indianische Gemeinschaften,      folterten unterworfene Indios anderer Stämme.  Heute ist      in Lateinamerikas größter Demokratie laut UNO und Amnesty International      weiterhin Folter üblich, lodern Scheiterhaufen in Rio de Janeiro,  Sao     Paulo oder Salvador da Bahia. </strong></p>
<p>Â <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/brasiliens-tupi-indianer-lehrbuch-mit-folterszenen-schockt-schuler-laut-zeitung-o-dia-franzosische-gravur-zeigt-foltern-gegnerischer-indiostamme/#more-2585"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/brasiliens-tupi-indianer-lehrbuch-mit-folterszenen-schockt-schuler-laut-zeitung-o-dia-franzosische-gravur-zeigt-foltern-gegnerischer-indiostamme/#more-2585</font></a></p>
<p><strong>Professor Mazzari kritisiert zudem  das Buch “Brasilien &#8211; ein      Land der Zukunft” von Stefan Zweig: “Er hat vieles beschönigt &#8211; es    ist   ein Wunschbild.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</font></a></p>
<p><strong>Wikileaks:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/#more-2523"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/#more-2523</font></a></p>
<p><strong>Filmemacher Paulo Lins (City of God): <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/paulo-lins-gesichter-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/httpwwwgoethebrasilde/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/httpwwwgoethebrasilde/</font></a></p>
<p><strong>Goethe und der Kannibalismus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/goethe-und-der-kannibalismus-in-brasilien-todeslied-eines-gefangenenbrasilianisch/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/goethe-und-der-kannibalismus-in-brasilien-todeslied-eines-gefangenenbrasilianisch/</font></a></p>
<p><strong> 1830 ging der deutsche Naturforscher F.J.F. Meyen  durch      Rios Sklavenmarkt in der Rua Camerino und schrieb in sein Tagebuch:”Das      Schicksal wird sich an den Weißen für die Unthaten rächen, die sie    seit   Jahrhunderten an Millionen von Negern begangen haben. Die    Magazine der   Sclavenhändler waren mit das Erste, das wir hier    besuchten, um endlich   selbst diesen, aller Würde der Menschheit    entehrenden  Handel mit   anzusehen. Wir fanden mehrere Hundert dieser    unglücklichen Geschöpfe in   solchen Läden. Sie saßen reihenweise auf    kleinen Bänken oder   niedergekauert auf der Erde und ihr Zustand war    schaudererregend. Es   waren meistens Kinder, die hier angeboten  wurden,   fast alle waren   gezeichnet mit glühenden Eisen. Zu unserem  Erstaunen   fanden wir auch zu   Rio Landsleute, die durch ihre Bildung  und   Humanität allgemein bekannt   sind, und die uns doch mit kalten  Worten   erklärten, wir mögten ja nicht   glauben, daß die Neger zu  unserem   Menschen-Geschlecht gehörten und   gleiche Ansprüche zu machen    berechtigt wären. Die Menschheit wird es   einst nicht glauben, wenn  wir   mittheilen, da man zuweilen die Neger   selbst zur Zucht hält, wie  man   bei uns die Pferdezucht in Gestüten   betreibt. Man kauft junge    Negressen bloß zum Kinder-Erzeugen…Auch die   Milch der Negressen    benutzt man  zum Handel und verkauft sie als   Kuhmilch; deshalb kommt    zu Rio, in den Häusern der Fremden, wenn sie   nicht selbst Kühe    besitzen, niemals Milch zum Vorschein, die hier   überhaupt sehr teuer    ist. Erst der Mangel an Sclaven wird die   Brasilianer arbeiten    lehren,und dann wird eine neue Epoche für Brasilien   beginnen. Schon    sehen sie mit neidischen Augen auf die Fremden, die   sich in ihrem    Lande niedergelassen haben, und durch bittere Erfahrungen   und harte    Arbeit mehr oder weniger zum Wohlstande gekommen sind. Wenn   hier eine    vornehme Familie einen Abend-Spaziergang macht, so gehen die   Töchter    voran; in einiger Entfernung folgt das Elternpaar und eine Menge      Sclaven schließen den Zug; langsamen und angemessenen Schrittes bewegt      sich die Gesellschaft fort.” In der Rua Camerino, in der bis heute     nicht  ein einziges Denkmal, keine Tafel an einen der größten     Sklavenmärkte  der Weltgeschichte erinnert, begingen viele Schwarze aus     Verzweiflung  Selbstmord. </strong></p>
<p><strong>…fanden wir auch zu Rio Landsleute…: Bezog sich Meyen etwa auf Personen auch aus dem Freundes-und Bekanntenkreis Goethes?</strong></p>
<p><strong>Brasilienreisender Martius: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/08/der-deutsche-brasilienreisende-martius-uber-kindstotung-kinderverkauf-kannibalismus-sklaverei-bei-den-indianern-brasiliens/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/08/der-deutsche-brasilienreisende-martius-uber-kindstotung-kinderverkauf-kannibalismus-sklaverei-bei-den-indianern-brasiliens/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></a></p>
<p><strong>Hans Magnus Enzensberger im Goethe-Institut Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/shintoist-bairro-liberdade-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><font color="#bb0000">hthttp://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/13/hans-magnus-enzensberger-sao-paulo-goethe-institut/</font></a></p>
<p><strong>Sammlung von Theaterkritiken zur “Amazonasoper”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</font></a></p>
<p><strong>”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert. Gebrüder Villas-Boas, Indianerexperten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Brasiliens Auslandspropaganda:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=Xkv</font></a></p>
<h2>Stefan Zweig und Judenhasser Getulio Vargas,  Träger des     Bundesverdienstkreuzes. Die engen Beziehungen von Vargas zur  GESTAPO     Adolf Hitlers. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=131" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stefan-zweig/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong> Deutschlandradio Kultur &#8211; Hitlers “Mein Kampf” &#8211; ein Bestseller in Brasilien: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</font></a></strong></p>
<p><strong>„Das erfundene Paradies”<br />
Biograph Alberto Dines: “Er hat die Augen vor vielem verschlossen”</strong><br />
<strong>Zu den geschicktesten Schachzügen der antisemitischen Diktatur      des Hitlerverehrers Getulio Vargas gehörte, den Schriftsteller Stefan      Zweig in die Auslandspropaganda des Regimes einzuspannen und   gewünschte    Brasilienklischees weltweit zu verbreiten. Die Wirkungen   sind bis  heute   spürbar: Vor 65 Jahren veröffentlichte Stefan Zweig   sein Buch   “Brasilien  &#8211; ein Land der Zukunft” &#8211; bis heute ist es ein     Weltbestseller, ein  Klassiker der Brasilienliteratur und weckt auch   bei   Deutschen aller  Generationen nach wie vor Interesse, sogar     Begeisterung für das  Tropenland.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</font></a></p>
<p><strong> Wer Brasiliens gravierende  Menschenrechtsprobleme,     Rassismus und fortexistierende  Sklavenhaltermentalität, die keineswegs     neuen Sozialkontraste indessen  genauer kennt, fragt sich bei der     Lektüre des literarischen  Meisterwerks, ob Zweig nicht gelegentlich     irrte, idealisierte,  romantisierte, übertrieb, gar opportunistisch mit     historischen  Wahrheiten umsprang, sich da realitätsfremd ein     Tropenparadies  zurechtschrieb. Der brasilianische Zweig-Biograph     Alberto Dines aus Sao  Paulo spart just aus solchen Gründen nicht mit     Kritik.<br />
Dines hat bei der edition Büchergilde in Frankfurt am Main seine rund      700 Seiten starke Zweig-Biographie „Tod im Paradies” veröffentlicht.<br />
Der Journalist und Autor zählt zu den bekannten jüdischen      Persönlichkeiten Brasiliens und hat als Junge Stefan Zweig in Rio de      Janeiro noch persönlich kennengelernt. Wer heute dessen Werk „Brasilien  “     ein Land der Zukunft” lesen und verstehen wolle, so Dines im      Website-Exklusivinterview, müsse stets die Persönlichkeit, das      Charakterprofil des Dichters sowie den damaligen historischen Kontext im      Blick haben. Dies betreffe Zweigs Lob für Brasiliens Rassenharmonie      ebenso wie seine Beschönigung des Lebens in den Slums. Neue Studien      brasilianischer Wissenschaftler, aber auch der Vereinten Nationen,      beschreiben das grauenhafte Ausmaß von Rassismus und Diskriminierung  in     Brasilien. „Just der brasilianische Staat”, so 2006 Lucia Xavier  von    der  NGO „Criola” in Rio, „welcher den Mythos von der  Rassendemokratie     konstruierte, pflegt den institutionalisierten  Rassismus.” War er     während Stefan Zweigs Aufenthalt etwa  abgemildert, schwächer als heute?     „Damals war all das noch viel  grauenhafter”, konstatiert Alberto   Dines.   Laut Stefan Zweig löste  Brasilien die Rassenfrage geradezu    beispielhaft  und bewundernswert.  Alle Rassen, so der Dichter, lebten in    vollster  Eintracht  miteinander. Dines setzt dagegen, daß von einer    Lösung der   Rassenfrage weder damals noch heute die Rede sein kann.    „Aber es gab   damals nicht jenen aggressiven Rassismus, den Zweig aus    Europa  kannte.  Stefan Zweig war kein Sozialwissenschaftler, kein     Anthropologe, kein  Wirtschaftsexperte &#8211; und sprach auch nicht     portugiesisch.” Deshalb kommt  er wohl zu der irrigen Annahme, in     Brasilien fehlten ein abfälliges,  rassistisches Vokabular,     herabsetzende Worte über Negros. „Solche  Begriffe gibt es durchaus”,     meint Dines. „Es ist unbestreitbar, daß man  viele Jahre braucht, um in     das Leben Brasiliens wirklich einzutauchen &#8211;  und Stefan Zweig sagt     selbst, er sei nur kurze Zeit hier gewesen, habe  nur wenige Orte     besucht. Er war auch kein politisierter Mensch, er  täuschte, irrte     sich, auch in politischen Fragen Brasiliens. Ich denke,  er hat die     Augen vor vielem verschlossen, ich bin da sehr kritisch.”<br />
So behauptet Zweig realitätswidrig, in Brasilien habe man noch nie von      Brutalität gegenüber Tieren, gar von Hahnenkämpfen gehört. Der große      Zweig kann für diese Anmerkung nur ungläubiges Kopfschütteln ernten &#8211;      denn gerade die grausamen Hahnenkämpfe waren damals in Brasilien &#8211;   und    auch in der Region von Rio de Janeiro &#8211; außerordentlich beliebt.   Schwer    vorstellbar, daß Zweig davon nichts mitbekommen hatte. Das    entsetzliche   Vergnügen hatten die portugiesischen Kolonisatoren    mitgebracht, seit   1530 gibt es darüber Berichte. Und selbst Staatschef    Lulas PR-Manager   Duda Mendonca ist bis heute Fan von Hahnenkämpfen,    die ganze Spitze der   Arbeiterpartei wußte stets davon. Bei den von    Anbeginn der  Kolonisierung  bis heute üblichen Brandrodungen sterben    ungezählte, auch  seltenste,  vom Aussterben bedrohte Tiere auf    grausamste Art,  verbrennen lebendig &#8211;  und jeder Brasilianer weiß das    genau. Angesichts  des heute wie damals  extrem sozialdarwinistischen    Alltags von Brasilien  erscheint Zweigs  Beschreibung des    brasilianischen Nationalcharakters,  der  Landesmentalität teilweise wie    ein schlechter Witz. Hans Stern aus  Rio,  jüdischer Besitzer eines    Juwelierkonzerns, nennt Zweigs  Brasilienbuch  daher    „opportunistisch”:”Da schwärmt er von der Harmonie  der Rassen, von  der    Herzensgüte des Volkes, von den bunten, lebhaften  Tropen, in denen     alles blüht, auch wenn es mal welkt.” Zu Zweigs  Zeiten, in den    vierziger  Jahren sei Brasilien ein ganz primitiver Staat  gewesen.<br />
–Zweigs „Geschäft” mit der Vargas-Diktatur “ Buch im Tausch gegen Dauervisum<br />
Alberto Dines erinnert daran, daß damals, 1941, in Brasilien der      Diktator Getulio Vargas an der Macht war, es eine faschistische Partei      mit 600000 Mitgliedern gab, die Politik, die öffentliche Meinung von      grauenhaftem, aggressivem Antisemitismus geprägt waren. Das      Außenministerium “ voller Antisemiten. „1941 schrieben Zeitungen, die      Copacabana sei nicht wiederzuerkennen &#8211; verpestet von Leuten mit      Judennasen!” Regimegegner wurden gefoltert. Ein Vargas-Dekret verbot zur      Hitlerzeit, europäischen Juden, die nach Brasilien flüchten  wollten,     ein Einreisevisum auszustellen “ ungezählte endeten deshalb  in den   KZs.   Für die brasilianische Historikern Maria Tucci Carneiro  aus Sao   Paulo   ist die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer  Ausrottung,   was   sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen  sollte.<br />
Schon 1936 hatte der als antisemitisch verschriene Diktator Vargas in      Rio taktisch geschickt Stefan Zweig empfangen “ genau zwei Tage später      lieferte Vargas die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland aus, in      Bernburg wurde sie vergast. „Am 27.August 1936 war die Nachricht  von  der    Auslieferung in den brasilianischen Zeitungen.”<br />
Damals ist der deutschstämmige Filinto Müller gefürchteter Chef der      politischen Polizei, hält mit seinen Leuten enge Kontakte zur Gestapo,      läßt von ihr in Berlin seine Nachwuchskader ausbilden. Alberto Dines      konstatiert: ”Dieses Visum war damals eine kostbare Sache für jeden      Juden, der aus Europa flüchten wollte. Und Stefan Zweig machte eben  ein     Negocio, Geschäft mit der Vargas-Regierung “ er schrieb ein Buch      zugunsten Brasiliens im Tausch gegen ein Dauervisum, erhielt es mit      unglaublicher Leichtigkeit. Und wenn er ein Buch verfaßt, das  günstig     für das Land ist, wird er eben bestimmte Dinge nicht sagen.”  Jorge  Amado    nennt es ein Auftragswerk. Zweig, so heißt es, habe  enge  Kontakte zu    Diktator Vargas unterhalten. Dieser wird stets  positiv  erwähnt.<br />
Das Vargas-Regime macht vorhersehbar offen Propaganda für „Brasilien “      ein Land der Zukunft”. Lourival Fontes, rechte Hand von Vargas und   sein    Propagandachef, charakterisiert das Buch als Dienst an der      brasilianischen Nation. Ausgerechnet vom Goebbels dieses Vargas ließ      sich Zweig, der sich mit Brasilianern nicht in ihrer Landessprache      unterhalten konnte(!), einen Übersetzer stellen sowie eine Reise in den      Nordost-Teilstaat Pernambuco finanzieren. Biograph Dines erinnert     daran,  daß ausgerechnet Mussolini jenen hochintelligenten     Propagandachef  überschwenglich lobte. In der ganzen Welt verstünden nur     drei Personen  den Faschismus “ Fontes sei einer davon. „Mit Stefan     Zweig und anderen  jüdischen Persönlichkeiten ging Fontes sehr     freundschaftlich um &#8211; dem  vor den Nazis geflohenen französischen Juden     Max Fischer half er sogar,  einen Verlag zu gründen. Das ist wichtig “     man muß die brasilianische  Ambiguidade, Zweideutigkeit verstehen,     Brasilien ist ein zweideutiges  Land.” Hat Zweig dies verstanden? „Ah “     das weiß ich nicht.”<br />
Zudem war Stefan Zweig laut Dines eine empfindsame, ängstliche Person,      die nicht polemisierte und auch nicht diskutierte. „Ich hätte nicht   wie    Zweig reagiert “ der damals bereits tief depressiv war. Denn   Zweig   hatte  ja Angst vor dem Krieg, flüchtete deshalb nach Brasilien “   doch   der  Krieg kam ihm nach. In Rio wurden Zivilschutzübungen   abgehalten,   wegen  der deutschen U-Boote lag nachts die Copacabana im   Dunkel.”<br />
Dines zitiert Zweigs Gastgeber in Rio, Abrahao Koogan, der über den      Dichter auf einer Konferenz sagte: ”Er war ein feiger Mensch.”<br />
Als „Brasilien “ ein Land der Zukunft” herauskam, wurde es von der      Presse wegen verschiedenster Ungereimtheiten arg verrissen “ doch      jeglicher Hinweis auf politische Aspekte, gar auf die unterlassene      Kritik am Antisemitismus, fehlte durchweg. Denn wer dies gewagt hätte,      so Alberto Dines, wäre unter der Vargas-Diktatur womöglich verhaftet      worden. Zweig antwortet auf die Vorwürfe “ ausgerechnet in einer  wenig     gelesenen Zeitung der Vargas-Regierung. Manche Buch-Zitate  Zweigs   wirken   wie pure Vargas-PR:”Wer das Brasilien von heute  erlebt, hat   einen  Blick  in die Zukunft getan.” Oder:”Wer Brasilien  wirklich zu   erleben  weiß,  der hat Schönheit genug für sein halbes  Leben gesehen.”   Bis heute  werden  solche Zweig–Sprüche selbst von der  Reisebürowerbung   gerne  übernommen.<br />
In dem Brasilienbuch brilliert er mit anschaulichen Beschreibungen der      nationalen Industrie, der enormen Bodenschätze, der Landwirtschaft.      Nichts davon stammt von ihm, alles hat er von dem Wirtschaftsexperten      Roberto Simonsen übernommen, wie Alberto Dines betont.<br />
Dann zählt er verschiedene Irrtümer Zweigs auf. In Sao Paulo begeisterte      sich dieser an einem Modellgefängnis, das nach den Methoden eines      deutschen Pädagogen und Mediziners geführt wurde. ”Stefan Zweig  glaubte     damals, Brasilien nutze Wissen und Erfahrung anderer Völker   landesweit    und habe daher alle Möglichkeiten zum Wachsen. Doch just   dieses    Modellgefängnis von Sao Paulo wurde zu einer entsetzlichen   riesigen    Anstalt namens CarandirÃ¹ ausgebaut, zur Hölle für unzählige   Häftlinge.    Zweig konnte nicht voraussehen, daß Brasilien ins   Stocken, ja zum    Stillstand kommen würde. Man investierte weder in die   Gefängnisse noch    in die Schulbildung. Statt echter Entwicklung nur   pharaonische  Projekte,   dazu die Auswirkungen der   Bevölkerungsexplosion, der  Korruption und   vieler anderer negativer   Faktoren. Brasilien hat sich  brutalisiert.”<br />
Stefan Zweig hätte auch die Folgen der tiefverwurzelten      Sklavenhaltermentalität erwähnen, den Horror der brasilianischen      Sklaverei schildern müssen. Nichts davon “ stattdessen betont er, in      keinem anderen Land seien die Sklaven so relativ humanitär behandelt      worden. Er gewinnt dem elenden Leben der schwarzen Sklavennachfahren      sogar pittoreske Seiten ab, beschreibt die Schwarzen als fröhlich und      glücklich.<br />
–Dichterisch-journalistische Sorgfaltspflicht”„Er erfand das Paradies”–<br />
”Nur ein einziges Mal war er in einem Slum und idealisierte daraufhin      das einfache Leben der Leute dort. Andere prominente Zugereiste,      darunter Soziologen und selbst Orson Welles, hoben ebenfalls nur die      pittoresken Aspekte der Armut hervor. Zweig täuschte sich “ aber das      entsprach ja seinem idealisierenden, romantisierenden Naturell. Er      erfand das Paradies. Sicherlich hatte er dafür einige konkrete  Elemente,     denn es gab gute Dinge in Brasilien. Doch jenes Paradies,  das er da     erdichtete, hat seinen Selbstmord nicht verhindert.”</strong></p>
<h2>Rio+20, Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro:  Der Tod des Kameramanns     Gelson Domingos bei Feuergefecht, Video  anklicken. “Abatido no     front.”(O Globo) Brasiliens Fotojournalismus. Wem  nützen     Banditendiktatur und immer mehr No-Go-Areas? Stadtpolitik unter  der     Regierung von Dilma Rousseff. Brasiliens unbequeme Realitäten.      Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio im Bau. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11463" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-menschenrechtslage/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Menschenrechtslage</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gelson-domingos/" rel="tag"><font color="#bb0000">Gelson Domingos</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stadtkrieg-von-rio-de-janeiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Stadtkrieg von Rio de Janeiro</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/kameramannriotot.JPG" alt="kameramannriotot.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß. Gelson Domingos, verheiratet, drei Kinder &#8211; mehrfach preisgekrönt. Die MG-Salve durchdrang die Schutzweste.</strong></p>
<p>Video anklicken:</p>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/brasil/noticias/veja-ultimas-imagens-do-cinegrafista-da-band-que-morreu-em-tiroteio-em-favela"><strong><font color="#bb0000">http://exame.abril.com.br/economia/brasil/noticias/veja-ultimas-imagens-do-cinegrafista-da-band-que-morreu-em-tiroteio-em-favela</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?      Laut  Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila    Cruzeiro   von  Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann    rammten   ihm die  Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten  seine   Füße ab   und  verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe  Szene  aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><strong><a href="http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2011/11/patrulhamento-e-reforcado-em-favela-do-rio-onde-cinegrafista-foi-morto.html"><strong><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2011/11/patrulhamento-e-reforcado-em-favela-do-rio-onde-cinegrafista-foi-morto.html</font></strong></a><br />
</strong></p>
<p><strong>YouTube-Video von Feuergefecht in Rio anklicken:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</font></strong></a></p>
<p><strong>In europäischen Analysen ist häufig von einer energischen         Kriminalitätsbekämpfung im Vorfeld von Fußball-WM und olympischen         Spielen die Rede &#8211; in Brasilien selbst wird dies wie üblich völlig         anders gesehen.   </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</font></strong></a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen-Theaterstück in Deutschland, Österreich, der Schweiz offenbar noch nicht aufgeführt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</font></strong></a></p>
<p><strong>Wem nützt die Banditendiktatur?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</font></strong></a></p>
<p><strong>Aus Europa erhält die Regierung unter Dilma Rousseff sehr viel Lob.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/zeitungsfotoermordeterziege.JPG" alt="zeitungsfotoermordeterziege.JPG" /></font></p>
<p><strong>Zeitungsfoto aus Rio, Ausriß: Ermordeter in Favela neben Ziege.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p>Atomkraftwerk Angra 3:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/</font></strong></a></p>
<p><strong>Was Brasiliens Fotoreporter u.a. in Rio de Janeiro festhielten &#8211; Brasiliens unbequeme Realitäten:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Aufdringlichkeit der Sinne</strong></p>
<p><strong>Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft &#8211; Oskar Negt(2000)</strong></p>
<p><strong>“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten        Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele        Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte        Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt  und       öffentlich gequält werden &#8211; das gehört nicht der Vergangenheit  an.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</font></strong></a></p>
<h2>Brasilianischer Fotograf Marcio Alexandre von  TV Globo in Rio de      Janeiro mit Mpi-Salve ermordet. Reisewarnungen,  öffentliche  Sicherheit     und Gewaltklima unter Lula. Fußball und  Mpi-Gangster &#8211;  Rocinha.  Tote    bei WM-Siegesfeier. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5840" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tv-globo/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong>Laut Polizeiangaben kam der Fotograf mit seinem  elfjährigen      Sohn und zwei anderen Kindern am WM-Sonntag aus einem       FußballstadionÂ und war auf dem Weg nach Hause, als die Killer auf einem       Motorrad heranfuhren und aus einer Mpi und einer Pistole auf ihn       feuerten. Die Täter hätten lediglich das Handy geraubt, hieß es.       Alexandre war verheiratet, hatte drei Kinder.</strong></p>
<h2>“Im Complexo do Alemao geschah eine  Raubzug-Operation. Dutzende von      Reportern und Kameraleuten waren dort &#8211;  doch dies entging ihrer      Beobachtung.” (O Estado de Sao Paulo) Kritik an   Hurra-Berichterstattung     über die Farce des Polizei-und  Militäreinsatzes  von Rio de Janeiro.     Viele Fragen über gesteuerten  Journalismus. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8617" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/complexo-do-alemao/" rel="tag"><font color="#bb0000">Complexo do Alemao</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag"><font color="#bb0000">Menschenrechte</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/milita%c2%a4r/" rel="tag"><font color="#bb0000">MilitÃ¤r</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/polizei/" rel="tag"><font color="#bb0000">Polizei</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Rio de Janeiro</font></a></p>
<p><strong>Im Zuge der jüngsten Enthüllungen über die  tatsächlichen      Vorgänge bei der Besetzung der Slumregion “Complexo do  Alemao” von Rio      de Janeiro geraten inzwischen immer mehr die  Mainstreammedien und      Mainstreamjournalisten in die Kritik, die in heute  üblicher Manier      offizielle Versionen des Militär-und Polizeieinsatzes  verbreitet      hatten. Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado de  Sao  Paulo”     betont inzwischen, was brasilianische Richter und kirchliche       Menschenrechtsexperten bereits seit dem Beginn der Operation vom       vergangenen November scharf verurteilt hatten, indessen vorhersehbar        bei in-und ausländischen Mainstreammedien kein Gehör fanden. Gemäß  der      Analyse der Qualitätszeitung handelte es sich um eine große       Raubzug-Operation. Die Reporter hätten sich als Teil der  Kriegsoperation      gesehen und ihr kritisches Potential verloren. “In  der Schilderung    war   alles schön und wunderbar &#8211; während real im  Schatten Raub und     Plünderung  abliefen.” “O Garimpo envolveu o saque  de varias casas de     cidadaos  comuns, perplexos com a furia e a  ganancia de seus     salvadores…Aves de  rapina agradecem.”</strong><strong>Brasilianische       Menschenrechtsaktivisten, die zu selber Zeit wie in-und  ausländische      Journalisten im Complexo do Alemao recherchierten,  berichteten   gegenüber    der Website vom vorherrschenden Klima der  Einschüchterung,    Angst   unter  den Slumbewohnern, von staatlichem  Terror, Raub.   Massakrierte   habe man  in der üblichen Weise zwecks  Beseitigung von   Schweinen   auffressen  lassen.  Menschenrechtsaktivisten im Complexo do   Alemao   fürchteten   Repressalien und Ermordung, zögen es vor, daß   jegliche Art   von  Protesten  gegen die Menschenrechtsverletzungen fern   der Slumregion    stattfinde und  von Gruppierungen außerhalb des   Teilstaats Rio de    Janeiro organisiert  werde. Ein Blick auf Berichte   über die    Besetzungsaktion zeigt, daß in  nicht wenigen Medien offenbar   verboten    war, derartige kritische Stimmen  überhaupt zu erwähnen. </strong></p>
<p><strong>Nicht nur in Brasilien ist allgemein bekannt, daß es bei       Polizei-und Militäraktionen in Favelas fast stets zu derartigen       gravierenden Menschenrechtsverletzungen kommt. Umso merkwürdiger mutet       an, daß just in Berichten von ausländischen Reportern, die vor Ort       waren,  solche nunmehr offengelegten Fakten komplett fehlen. Was war   da     passiert, welche Abstimmungen erfolgten mit den zuständigen      Redaktionen?  Fragen über Fragen, viel Stoff für      Kommunikationswissenschaftler. </strong></p>
<p><strong>Zu den gerne weltweit verbreiteten offiziellen Versionen       zählte just im November 2010, mitten in den Raub-und Gewaltaktionen,        auch die Einschätzung eines Rio-Polizeichefs, wonach man den  Bewohnern      des Complexo do Alemao die Freiheit gebracht habe.  Präsidentin  Dilma     Rousseffs neuer Justizminister nannte laut  Landesmedien die      Besetzungsaktion ein “Modell und Beispiel für das  ganze Land”.</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/militarische-besetzung-des-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-ist-modell-und-beispiel-fur-das-ganze-land-zitieren-brasiliens-landesmedien-neuen-justizminister/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/militarische-besetzung-des-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-ist-modell-und-beispiel-fur-das-ganze-land-zitieren-brasiliens-landesmedien-neuen-justizminister/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/riocomplexosoldaten2006.JPG" alt="riocomplexosoldaten2006.JPG" /></font></p>
<p><strong>Militäreinsatz von 2006 im Complexo do Alemao &#8211; mit den bekannten Resultaten… </strong></p>
<p><strong>Fotoserie:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></p>
<p>Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010</p>
<p>Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder       erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige       Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung       eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein       ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden       führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das  Fehlen      unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an  Korruption    sorgten   für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme  im Straf- und      Jugendstrafvollzug.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</font></a></p>
<p><strong>Hintergrund Favelas &#8211; Österreichs Südwind-Magazin:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;ausg=200304"><strong><font color="#bb0000">http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234729&amp;rubrik=31&amp;a</font></strong></a></strong></p>
<h2>Brasilien: “Tropa de Elite 2? &#8211; noch  dokumentarischer als der      Berlinale-Gewinner. Landeskunde pur über die  Sicherheits-und      Menschenrechtspolitik unter Lula. “Porém, os principais  inimigos do      herói são mesmo os políticos, mostrados em vários formatos.”       USP-Studenten Sao Paulos: “Genauso ist leider unser Brasilien heute, da       wurde nichts übertrieben. Man muß um das Leben von Regisseur  Padilha      fürchten.” Constantin Costa-Gavras. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6779" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tropa-de-elite-2/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/14/wagner-moura-und-jose-padilha-bei-debatte-uber-tropa-de-elite-2-in-sao-paulo-ich-votiere-in-der-stichwahl-fur-keinen-der-beiden-kandidatenpadilha/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/14/wagner-moura-und-jose-padilha-bei-debatte-uber-tropa-de-elite-2-in-sao-paulo-ich-votiere-in-der-stichwahl-fur-keinen-der-beiden-kandidatenpadilha/</font></a></strong></p>
<p><strong>Der neue, ab sofort landesweit gezeigte Streifen von       Regisseur José Padilha ist noch erheblich näher an der derzeitigen       Realität der größten Demokratie Lateinamerikas als Vorläufer und       Berlinale-Gewinner “Tropa de Elite”. Wer die hiesigen Zustände aus der       Nähe kennt, ersetzt im Film gezeigte Figuren des öffentlichen Lebens       beinahe zwangsläufig im Kopf sofort durch passende real   existierenden     Personen &#8211; denkt bei Opfern der Gewaltkultur, der       Menschenrechtssituation an brasilianische Freunde und Bekannte, die       ebenfalls sadistisch umgebracht, gar lebendig verbrannt worden sind.  In      dem Film werden eine Journalistin und ein Fotograf Rio de  Janeiros      verbrannt. Ein Menschenrechtsaktivist, der sich gegen die   Slum-Diktatur     auflehnt, Abgeordneter wird, erinnert sehr an einen   real  existierenden    politischen Gegner der paramilitärischen Milizen,   an  Marcelo Freixo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropa2scheiterhaufen.JPG" alt="tropa2scheiterhaufen.JPG" /></p>
<p><strong>Banditen verbrennen die Journalistin und den Fotografen &#8211; ein Gangster hält in der Hand einen verkohlten Menschenkopf.  <strong>Wie       starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes? Laut       Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila Cruzeiro von       Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann rammten ihm    die    Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten seine Füße ab  und      verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe Szene aus       Berlinale-Gewinner ”Tropa de Elite”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropmatiasbandit.JPG" alt="tropmatiasbandit.JPG" /></font></p>
<p><strong>BOPE-Capitao Matias und Rio-Bandit.</strong></p>
<p><strong>”Die Politiker erkennen sich wieder. Es gibt keinen       Politiker, der nicht auf Fotos an der Seite von Angehörigen       paramilitärischer Milizen abgebildet ist.” Regisseur José Padilha. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/erfolgsfilm-tropa-de-elite-2-und-ubersturzte-reaktionen-3-monate-vor-lulas-abtreten-besetzt-spezialeinheit-scheiterhaufen-hinrichtungsstatte-in-rio-slum/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/erfolgsfilm-tropa-de-elite-2-und-ubersturzte-reaktionen-3-monate-vor-lulas-abtreten-besetzt-spezialeinheit-scheiterhaufen-hinrichtungsstatte-in-rio-slum/</font></a></strong></p>
<p><strong>“Mit Tropa de Elite 2 klagt Padilha die Politik und die Politiker an.” Kritiker Luiz Zanin Oricchio in “O Estado de Sao Paulo”</strong></p>
<p><strong>Bizarre Rio-Realität November 2010: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-polizeipannen-ohne-ende-tv-helikopter-zeigt-live-lange-zeit-uber-250-schwerbewaffnete-slum-banditen-wahrend-die-spezialeinheiten-unfahig-zu-entsprechendem-eingreifen-sind/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-polizeipannen-ohne-ende-tv-helikopter-zeigt-live-lange-zeit-uber-250-schwerbewaffnete-slum-banditen-wahrend-die-spezialeinheiten-unfahig-zu-entsprechendem-eingreifen-sind/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/padilhamoura4.JPG" alt="padilhamoura4.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/auch-am-wahltag-patrouillierten-mit-mpis-bewaffnete-banditen-sogar-auf-motorradern-in-rio-slums-wie-rocinha-berichtet-landespresse-politik-und-organisiertes-verbrechen-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/auch-am-wahltag-patrouillierten-mit-mpis-bewaffnete-banditen-sogar-auf-motorradern-in-rio-slums-wie-rocinha-berichtet-landespresse-politik-und-organisiertes-verbrechen-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</font></a></p>
<p><strong>Brasiliens Schriftsteller Zuenir Ventura aus Rio weist in       seiner Pressekolumne ebenfalls auf diese Ähnlichkeiten: “Um exercicio é       identificar em “Tropa de elite 2? os personagens reais que se    escondem    ou se disfarcem em cada tipo criado pelo diretor José    Padilha. Eles    compoem a paisagem politica do Rio de Janeiro dos    ultimos anos. Esse    aqui lembra aquele ex-secretario de Seguranca que    teria virado    deputado federal com apoio dos milicianos. Esse outro é   o  deputado    estadual Marcelo Freixo, ameacado de morte por sua acao    contra as    milicias. O governador ficticio, porem, `nao é nenhum e   sao  todos, como    informa o diretor…Mais complexo do que o primeiro, o    numero 2 desvenda  a   promiscuidade etre as forcas da ordem e da    desordem…Padilha nao    perdoa…A seguranca publica do Rio estava nas    maos dos bandidos.”  Immer    wieder erstaunlich und sehr beneidenswert    die Freiheit der    brasilianischen Journalisten, über die Realität  des   eigenen Landes zu    berichten. </strong></p>
<p><strong>“Lula besser als Wagner Moura”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-ist-der-groste-schauspieler-des-landes-besser-als-wagner-moura-laut-regisseur-fernando-meirellescity-of-god-blindness/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-ist-der-groste-schauspieler-des-landes-besser-als-wagner-moura-laut-regisseur-fernando-meirellescity-of-god-blindness/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/wagnermoura1.JPG" alt="wagnermoura1.JPG" /></font></p>
<p><strong>Lulas Sicherheits-und Menschenrechtspolitik und der Tourismus: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/03/braslien-tourismus-stagniert-seit-zehn-jahren-degradierung-und-gefuhl-der-unsicherheit-helfen-erklaren-warum-der-jahresdurchschnitt-auslandischer-touristen-seit-1999-nicht-funf-millionen-uberste/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/03/braslien-tourismus-stagniert-seit-zehn-jahren-degradierung-und-gefuhl-der-unsicherheit-helfen-erklaren-warum-der-jahresdurchschnitt-auslandischer-touristen-seit-1999-nicht-funf-millionen-uberste/</font></a></strong></p>
<p><strong>Padilha erweist sich erneut als ausgezeichneter Kenner,       intimer Beobachter Brasiliens, das wegen seiner Politik auch aus       Mitteleuropa sehr viel Lob erhält &#8211; der Film macht mögliche Gründe       nachvollziehbar.  Teil der Film-Landeskunde ist ein Hubschrauberflug       über die Regierungsbauten von Oscar Niemeyer in Brasilia, von den       Ministerien bis zu Nationalkongreß und Präsidentenpalast &#8211;       politisch-soziologisch eingebunden in die Handlung des Streifens. Die       Realitätsnähe könnte dem Kunstwerk einen weiteren Berlinale-Gewinn       einbringen &#8211; oder noch mehr Verrisse als beim Vorläufer.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/achtung-bewohner-vermeidet-an-kriegstagen-die-hauser-zu-verlassen-danke-comando-vermelho/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/achtung-bewohner-vermeidet-an-kriegstagen-die-hauser-zu-verlassen-danke-comando-vermelho/</font></a></p>
<p><strong>Regisseur Constantin Costa-Gavras, der den Vorläufer “Tropa       de Elite” 2008 mit dem “Goldenen Bären” der Berlinale auszeichnete,    hat    gegenüber der Presse erneut gewürdigt,  wie Kollege José  Padilha   die    Schuld des Staates für die Gewalt herausstellt. </strong></p>
<p><strong>Wem nützt die Slum-Diktatur? <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/tropa-de-elite-2-offizieller-trailer-anklicken-interessante-politische-und-soziokulturelle-einblicke-in-den-alltag-des-strategischen-partners-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/06/tropa-de-elite-2-offizieller-trailer-anklicken-interessante-politische-und-soziokulturelle-einblicke-in-den-alltag-des-strategischen-partners-brasilien/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/tropadeelite2kino.JPG" alt="tropadeelite2kino.JPG" /></font></p>
<p><strong>Rua Augusta, Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>“Die Realität ist schlimmer als der Film”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/13/tropa-de-elite-2-die-realitat-ist-schlimmer-als-der-film-laut-regisseur-jose-padilha/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/13/tropa-de-elite-2-die-realitat-ist-schlimmer-als-der-film-laut-regisseur-jose-padilha/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/10/infelizmente-o-brasil-vai-continuar-o-mesmo-depois-do-filme-diz-padilha.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/10/infelizmente-o-brasil-vai-continuar-o-mesmo-depois-do-filme-diz-padilha.html</font></a></p>
<p><a href="http://cinema.uol.com.br/ultnot/2010/10/06/em-tropa-de-elite-2-jose-padilha-aponta-culpados-na-esfera-do-poder-publico.jhtm"><font color="#bb0000">http://cinema.uol.com.br/ultnot/2010/10/06/em-tropa-de-elite-2-jose-padilha-aponta-culpados-na-esfera-do-poder-publico.jhtm</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/</font></a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren       Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda, meist     ganzseitig   geschaltet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/padilhaklein.jpg" alt="padilhaklein.jpg" /></font></p>
<p><strong>Regisseur José Padilha in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/</font></a></p>
<p><strong>Film und Realität, Fotodokumentation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/franz-josef-overbeck-neuer-vorsitzender-der-bischoflichen-aktion-adveniat-besucht-erstmals-lateinamerika-im-vorfeld-des-50-jahrigen-bestehens-von-adveniat-2011-overbeck-besucht-franziskanerbischo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/franz-josef-overbeck-neuer-vorsitzender-der-bischoflichen-aktion-adveniat-besucht-erstmals-lateinamerika-im-vorfeld-des-50-jahrigen-bestehens-von-adveniat-2011-overbeck-besucht-franziskanerbischo/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/</font></a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für       eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal   entführt     Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und  temperamentvolle      Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus   Winter führt nach Rio  de     Janeiro  und Salvador da  Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt Städtpartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-de-janeiro-und-koln-rucken-naher-zusammen-die-neue-stadtepartnerschaft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-de-janeiro-und-koln-rucken-naher-zusammen-die-neue-stadtepartnerschaft/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/mordstatistikcopacabanaglobo.JPG" alt="mordstatistikcopacabanaglobo.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Rio de Janeiros Präfektur läßt Ausstellung von        Menschenrechts-NGO über Morde und Gewalt in Rio entfernen. Zur        Begründung hieß es, die Ausstellung schädige den Stadt-Tourismus. </strong> <strong>Die NGO “Rio de Paz” protestierte entsprechend.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Endstation Carandiru</font></a></strong>01.04.2006        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein        brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte        efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat.  Von       Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen  Wirtschaftsmetropole   São     Paulo hat im Februar eine mehrfach  lebenslängliche Gefängnisst …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</font></a></strong>01.11.2000        | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt   über      Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao   Silvèrio      Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der   nationalen      Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident   Fernando Cardoso      aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen   vorzugehen, um die      derzeiti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kolumne: Kopf unter Wasser</font></a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</font></a></strong>01.05.2001        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein     Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er     markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar:     Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim  de    Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro  entfernt,    hatte s …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</font></a></strong>01.02.2002        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER   ZU      Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell    abgeschafft,     doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und    Nordosten wird  sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter    Form  weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an     Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kein Ende des Mordens in Sicht</font></a></strong>01.04.1997        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in    Sicht    In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur       Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,       Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem       Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das,    was    …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Folter bleibt alltäglich</font></a></strong>01.11.2001        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In        Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter   gestartet.      Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg   betrifft. Denn   auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher   nicht die  gewünschte    Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot   ist gut  gemacht, drasti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</font></a></strong>01.10.2000        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben        Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist        stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte   Menschenrechtler      und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und    erhalten dort      politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die   Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</font></a></strong>01.02.1998        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit    “Wildwest-Zulage”     Die Militärpolizei Brasiliens ist heute    gewalttätiger als während  der    Diktatur. Massaker an Häftlingen,    Straßenkindern und Landlosen  häufen    sich. Menschenrechtler    protestieren gegen eine  “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt    und zum Töten Unschuldiger  anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2"><font color="#bb0000">2</font></a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite"><font color="#bb0000">nächste Seite</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</font></a></strong>01.09.2004        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In      kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch        Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die        privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit  den       Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de  Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Die “Hölle auf Erden”</font></a></strong>01.12.1996        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden”     Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig     überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als   die   zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten,   die   man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April     verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Staat im Staate</font></a></strong>01.10.2002        | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In  Brasilien       haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate  entwickelt, die vor    allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der  Großstädte das soziale    Leben    kontrollieren. In den über  achthundert Favelas von Rio de    Janeiro häufen    sich Szenen wie  diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ungesühnte Gewaltexzesse</font></a></strong>01.09.1999        | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In     den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der  Terror    zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei  treiben    hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro,  Ende Juli    1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer  Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.11.2000        | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien  Menschenrechtler       besorgt über Terror von rechts Der brasilianische  Schriftsteller   Joao     Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und  intellektueller Kopf der    nationalen    Schwulenbewegung, hat die  Regierung von Präsident Fernando    Cardoso    aufgefordert, rigoros  gegen rechtsextreme Gruppen    vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1999        | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland   Keine      Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich   vor dem      Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando   Henrique      Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam   Cardoso zu      Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm   Freundlichkeiten und   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1998        | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer    macht     Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der     Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter   Mediziner   an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer   Kaserne  in  Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes   erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong>“Cities of Terror” &#8211; WOXX:</strong><br />
<a href="http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf"><strong><font color="#bb0000"> http://archiv.woxx.lu/0700-0799/700-709/703/703p5.pdf</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm"><strong><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.</font></strong></a></strong></p>
<p><strong>Brasilianische Sozialwissenschaftler analysieren die       bürgerliche Demokratie des Tropenlandes  und spezielle       Menschenrechtsverletzungen.</strong></p>
<p><strong>Die rasch wachsenden Slums der brasilianischen       Millionenstädte sind nach Darstellung von Sozialwissenschaftlern und       Sicherheitsexperten regelrechte Parallel-Staaten, No-Go-Areas, in  denen      hochbewaffnete Banditenkommandos des organisierten  Verbrechens     neofeudal  die Normen bestimmen, die Bevölkerung  terrorisieren. Dies     habe  verheerende Auswirkungen auf die  Sozialbeziehungen der     Slumbewohner und  paralysiere  Protestpotential. In den     Diktaturjahrzehnten habe das  Militär die  Ghettos “niedergehalten “     heute habe das organisierte  Verbrechen  diese Rolle übernommen. Immer     wieder wird daher die Frage  gestellt,  wem derartige Slumstrukturen am     meisten nützen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/zeitungsfotos3cabecas.jpg" alt="zeitungsfotos3cabecas.jpg" /></p>
<p><strong>Rio &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><strong>„Die Tyrannei des organisierten Verbrechens verhindert       jegliche demokratische Partizipation der Slumbewohner, das       Protestpotential der Armenviertel wird von den lokalen Despoten völlig       erstickt”, analysiert Luiz Eduardo Soares, einer der renommiertesten       brasilianischen Sozialwissenschaftler, der das Bestseller-Buch zum       sozialkritischen Berlinale-Film „Tropa de Elite” mitverfaßt hatte,  im      Website-Exklusivinterview.</strong></p>
<p><strong>„Das Interessante ist: Beim  Übergang von der Militärdiktatur      zur Demokratie am Anfang der achtziger  Jahre wurden in den Slums      geradezu massenhaft Verbände, Organisationen,  Bürgerrechtsgruppen      gebildet, erlebten die Sozialbewegungen einen  enormen Aufschwung.  Doch     dann haben die schwerbewaffneten  Verbrecherkommandos dies  alles   wieder   zunichte gemacht. Sie  kontrollieren ihre Territorien  mit   brutaler   Gewalt “ und in Politik und  Wirtschaft kann es  durchaus   Leute geben,   die das begrüßen. Solche  Zustände gelten für  Rio de   Janeiro und alle   anderen brasilianischen  Städte “ überall  wird eine   Selbstorganisation   der Armen und Verelendeten  blockiert.”  </strong></p>
<p><strong>Die nordöstliche Küstenstadt Fortaleza hat annähernd so viele       Einwohner wie Berlin und belegt ebenfalls die These von       Sozialwissenschaftler Soares. In den riesigen Slums der Peripherie haben       die Bewohner geradezu panische Angst vor Greueltaten,   Gewaltexzessen     marodierender Banditenkommandos. Allein an den   Weihnachtsfeiertagen   von   2007 wurden mehr als einhundert Menschen   ermordet, waren selbst     Heiligabend überall Schüsse zu hören. Die   meisten Geschäfte sind sogar     tagsüber, während der Öffnungszeiten,   mit Stahlgittern verriegelt.     Abends und nachts sind die meisten   Straßen und Gassen der     dichtbesiedelten Peripherie wie ausgestorben,   haben sich viele Menschen     in ihren Katen hinter Gitterstäben und   dem überall frei verkauften     NATO-Stacheldraht verbarrikadiert.   Gesellschaftliche Apathie, Mißtrauen     und Entsolidarisierung sind in   diesen No-Go-Areas deutlich zu  spüren.    ”Das ist eine biblische  Plage  “ solche Gewalt wird bereits in  der    Heiligen Schrift  beschrieben”,  betont Ricardo Mendes, Pastor  einer der    vielen Sekten  in den Slums  von Fortaleza. „Hinter dieser  Gewalt steckt    der Satan  “ ohne das  Evangelium hätten wir hier die  pure Barbarei.”</strong></p>
<p><strong>Die Anthropologin Alba Zaluar, eine der führenden       Gewalt-Forscherinnen Brasiliens, argumentiert indessen ähnlich wie der       Soziologe Soares: ”Die Slum-Assoziationen waren selbst in der       Diktaturzeit sozusagen die Seele der Ghettos, hatten eine enorme       Bedeutung für das kulturelle, soziale Leben, für den Karneval und selbst       für den Fußball. Doch dann intervenierten die     Verbrecherorganisationen   und haben diese Strukturen zerschlagen. Heute     können die Slumbewohner   nicht mehr gegen die Verletzung ihrer     Bürgerrechte protestieren “ denn   sie leben in einer brutalen Diktatur.     Die Slums sind heute voller   psychisch gestörter Menschen “ dort     herrschen soziales Chaos und   Verwahrlosung.”</strong></p>
<p><strong>José Murilo de Carvalho, Mitglied der brasilianischen       Dichterakademie und Lehrstuhlinhaber für Geschichte an der       Bundesuniversität von Rio de Janeiro, schlußfolgert, daß diese       bedrückende Lage indessen systemstabilisierend wirkt. ”Die Existenz des       organisierten Verbrechens in den Slums blockiert die Politisierung    der    Bewohner, hält sie ruhig, verhindert eine Rebellion,    Protestaktionen    jeder Art. Die Gangsterkommandos dienen damit der    Aufrechterhaltung  von   politischer Stabilität im Lande “ und das ist    den Autoritäten sehr    recht, ist gut für sie. Natürlich würden sie  das   nie eingestehen.  Ohne   Zweifel gehört zum strategischen Kalkül  auch   der jetzigen  Regierung, daß   es wegen der so hilfreichen    Gangsterkommandos keine  soziale Explosion   geben wird “ und das ist    natürlich reiner Zynismus.  Wir haben soviele   Gewalttote wie in    Bürgerkriegen.” Falls die Lage in  den Slums doch   einmal außer    Kontrolle gerät, setzt der Staat die Armee  oder   Sondereinheiten der    Polizei in Marsch. Nicht zufällig ist der  Spielfilm   „Tropa de Elite”    der erfolgreichste und meistdiskutierte  Streifen der   letzten  Jahre.</strong></p>
<p><strong>Benedita da Silva &#8211; politisch verantwortliche      Staatssekretärin für  Menschenrechte im Teilstaat Rio de Janeiro, bei      Teilen der europäischen  NGO-Szene hoch angesehen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2002:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><font face="Arial">“PT-Gouverneurin für schwerste Menschenrechtsverletzungen verantwortlich</font></strong></strong></p>
<p><strong><font face="Arial">Erschwerend  kommt hinzu, daß die PT      derzeit nicht nur im Teilstaat Sao Paulo,  sondern auch in Rio de      Janeiro &#8211; mit einem Bruttosozialprodukt über dem  von ganz Chile &#8211; wegen      Mißwirtschaft und Skandalen stark an Ansehen  verliert. Am  Zuckerhut     regiert die schwarze, unangenehm populistische   PT-Gouverneurin   Benedita   da Silva, Mitglied einer Sektenkirche,   vorhersehbar   desaströs &#8211;   tolerierte bereits als privilegiensüchtige     Kongreßsenatorin in den   Slums schwerwiegendste     Menschenrechtsverletzungen, ließ den   hochgerüsteten, rivalisierenden     Verbrechersyndikaten und   Banditenmilizen freien Lauf, die bis heute     zahlreiche Schulen   schließen, in den Elendsvierteln der Peripherie    sogar  Ausgangssperren   verhängen, die Bewohner terrorisieren, einen     beträchtlichen Teil der   Slumkinder rekrutieren. Besonders    schwerwiegend:  In den letzten Wochen   akzeptierte die von manchen    deutschen  Drittweltbewegten, sogar   Drittwelt-Gazetten gefeierte    Gouverneurin allen  Ernstes, daß   Banditenmilizen kinderreiche Familien    aus ihren Slumkaten  vertrieben.   Mit Maschinenpistolen bewaffnete    Polizisten sicherten  zumindest den   Abtransport der wenigen Habe aus    dem Elendsviertel. Auch  unter Benedita   da Silva werden    Slum-Bürgerrechtler, die sich dem Diktat  des   organisierten    Verbrechens widersetzen, zur Abschreckung sadistisch    umgebracht.    Zuletzt ermordeten die international vernetzten, politisch       einflußreichen Gangstersyndikate den 47-jährigen Leiter einer       Slum-Bürgerassoziation, zudem Musikchef einer großen Sambaschule &#8211; in       den letzten Jahren starben auf gleiche Weise, aus gleichen Gründen   weit     über einhundert. Und selbst das ist unter der “progressiven”    Benedita   da  Silva weiter möglich: Zwei direkt benachbarte Slums    werden von    rivalisierenden Banditenmilizen dominiert, die den    Bewohnern verbieten,    sich dem anderen Elendsviertel auch nur zu    nähern. Ein Fischer stieg    jetzt zufällig, unbeabsichtigt am    “gegnerischen” Slum aus dem    Peripherie-Bus &#8211; wurde von Gangstern    identifiziert und auf der Stelle    erschossen. Indessen &#8211;    PT-Präsidentschaftskandidat Lula ist des Lobes    voll für die    Gouverneurin, verliert über derartige gravierende       Menschenrechtsverletzungen in seinen Wahlkampfreden nicht ein einziges       Wort. Seit unter Benedita da Silva selbst laut offiziellen Angaben  in      Rio de Janeiro monatlich mehr als sechshundert Menschen ermordet     werden,   macht die Stadt erschreckend negative Schlagzeilen, sind  die      Touristenhotels die letzten Monate nicht einmal zur Hälfte  belegt.”</font></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong><font color="#bb0000">http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</font></strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/</font></strong></a></p>
<h2>Tourismus in Brasilien und das Menschenrecht  auf persönliche      Sicherheit unter Lula &#8211; die deutsche Botschaft in  Brasilia informiert.      Vorsicht vor Überfällen durch Motorradgangster in  Rio de Janeiro  und     Sao Paulo. Todesschwadronen, Scheiterhaufen,   Menschenrechtslage,   Günter   Nooke, Rogerio Reis. Feuergefechte in  Rio,  verirrte Kugeln.   Morde an   Geistlichen, Lynchjustiz häufig.   Massengräber. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1915" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schutz-des-lebens/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p><em><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</font></a></strong></em></p>
<p><em><strong>“Kriminalität</strong></em></p>
<p><strong>Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife,       Salvador, Rio de Janeiro und Sáo Paulo, weisen eine hohe       Kriminalitätsrate auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen;       siehe auch <em>Allgemeine Reiseinformationen</em>). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Stadtteilen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufen “microondas” in Rio de Janeiro &#8211; laut Lokalzeitung. Populärer Scheiterhaufen-Rap zum Anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/</font></a></strong></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?       Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila    Cruzeiro    von Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann    rammten  ihm   die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten  seine   Füße ab  und   verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe  Szene  aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><font size="3"> </font><strong>Rio-Gefechte: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" /></font>Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Sao Paulo: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</font></a></strong></p>
<p><strong>(Brasiliens Presse, darunter die von Rio de Janeiro, hat in       den letzten Jahrzehnten noch weitaus grauenhaftere Nahaufnahmen von       Scheiterhaufenopfern veröffentlicht. Auf Scheiterhaufen Rio de   Janeiros     sind auch immer wieder Bürgerrechtler lebendig verbrannt   worden, die     sich gegen das Normendiktat der Slum-Diktatoren   aufgelehnt hatten.     Entsprechende Proteste von eigentlich zuständiger   Seite sind indessen     bis heute ausgeblieben.</strong> <strong>Eine   auf dem Uni-Campus von  Rio    vergewaltigte und danach lebendig   verbrannte 20-jährige Frau  wurde in    einer populären Zeitung als   „Presunto”(Schinken) bezeichnet.  Das  Opfer   wurde   sexistisch-appellativ fotografiert und  kannibalistisch mit      zubereitetem Grillfleisch verglichen, im Bildtext  mit Toastbrot. Der      Beitrag war humorig gehalten.) Siehe auch Rogerio  Reis: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></font></p>
<p>Ausr<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></font></p>
<p><strong>Zeitungsfoto zur Faktenlage in den Slums. Das Desinteresse an den tatsächlichen Lebensbedingungen der Slumbewohner ist enorm. </strong></p>
<p><strong>Steinigen im Iran und in Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</font></a></strong></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></a></p>
<p><strong>“Rüttgers-Besuch bei den Gangstern angemeldet”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/</font></a></strong></p>
<p><strong>Tödliche Auskunftsbitte an Rio-Slums: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/maranhaouberfallalcantara.jpg" alt="maranhaouberfallalcantara.jpg" /></font></p>
<p><strong>Überfallenes, von Banditen mit Messern verwundetes Ehepaar aus Frankreich mit Polizist am Tatort in Maranhao.</strong></p>
<p><strong>Formel-1-Fahrer Jenson Button: <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html"><font color="#bb0000">http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html</font></a></strong></p>
<p><strong>NGO “Rio de Paz”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/</font></a></strong></p>
<p><strong>Moderne Wegelagerer in Rio de Janeiro: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/</font></a></strong></p>
<p><strong>Morde an Geistlichen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/</font></a></p>
<p><strong>Bewaffnete Überfälle auf Busse in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/</font></a></p>
<p><strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/</font></a></strong><strong> </strong><strong>“Besonders       betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird       dringend abgeraten.  Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen       kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der  Polizei,      fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.<strong>Auf  auffällige      Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte  beim Straßenbummel      verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein  Widerstand geleistet      werden. <strong>Die oft unter Drogeneinfluss  stehenden Täter sind in      aller Regel bewaffnet und schrecken vor  Gewaltanwendung auch aus      nichtigem Anlass nicht zurück.</strong> <strong>Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</strong></strong><strong>Überfälle       können überall stattfinden. Eine Häufung ist vor allem in weniger       belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf       Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach       Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In       größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht       und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im     Gepäck   aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert,  Originale    der   Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur  Kopien und    eine   Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu  führen. Laptops    sollten   unauffällig, z.B. in einer Reisetasche,  verstaut werden.</strong><strong>Auf      Straftaten im Umfeld der  Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle      etc.) wird besonders  hingewiesen. Die sog. Beischlafdelikte erfolgen      häufig nach  Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw.      willensverändernden  Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in      Bars und anderen  Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen.   Von    der  Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das     eigene   Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.</strong></strong><strong><strong><strong><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” ( deutschsprachige Tourismuspropaganda)</strong></strong></strong></strong><strong> <strong><strong>Reisewarnung der Schweiz: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/</font></a></strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>US-Reisewarnung für Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/</font></a></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</font></a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/</font></a></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Copacabana-Protest gegen verirrte Kugeln, Menschenrechtsverletzungen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</font></a></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Kinderprostitution in Sao Paulo:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/</font></a></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/</font></a></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/</font></a></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong> <strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/</font></a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Lateinamerikas größte Demokratie liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung an 73. Stelle.</strong></strong></strong><strong><strong><strong>Brasilianischer       Leserkommentar zu niedrigen Touristenzahlen Brasiliens: “Gewalt  hat      seinen Preis.”  Violencia tem seu preço. S o “desgoverno” náo    percebe    que a violencia e a impunidade destroi o pai­s. Eu mesmo náo    viajo  mais   no Brasil. Náo é so tiro que o turista recebe no  Brasil.   Sáo  também   assaltados, furtados, enganados e explorados.”</strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/</font></a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Kuba hat annähernd       soviel Einwohner wie Rio de Janeiro &#8211; die deutsche Botschaft in   Havanna     informiert überraschend kurz, anders als in Rio de Janeiro   sind über     ermordete Touristen keine Angaben zu finden. Zudem fehlen   Hinweise  auf    sichere oder unsichere Stadtteile, auf Slums,   Todesschwadronen,   Massaker   sowie unter Drogeneinfluß stehende   bewaffnete Kriminelle und     Scheiterhaufen:<em>Kriminalität</em></strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Im       Vergleich zu anderen Fernreisezielen ist der Tourismus auf Kuba    immer    noch sicher. Allerdings werden auch auf Kuba Touristen Opfer    von    Eigentumsdelikten, von Körperverletzung, in seltenen Fällen auch    von    Gewaltverbrechen. Vor allem Individualreisende sollten daher    ähnliche    Vorkehrungen wie in anderen Ländern in der Region    treffen:Sie sollten    nicht Ihr gesamtes Bargeld bei sich führen und es    auf mehrere Stellen am    Körper verteilen, den mitgeführten   Geldbetrag  nicht zur Schau stellen    sowie Bargeld und   Originalreisepass im  Hotelsafe verwahren.  Offizielle     Sicherheitshinweise der Schweiz(EDA):  </strong><strong>Kriminalität</strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Die       Kleinkriminalität hat in den letzten Jahren infolge der       Wirtschaftskrise zugenommen. Gewarnt wird vor allem vor       Entreissdiebstählen, bei denen vereinzelt auch Waffengewalt angewendet       wird. Einbruchdiebstähle in Privatunterkünften (casas particulares)       kommen ebenfalls vor. Beachten Sie unter anderem nachstehende       Vorsichtsmassnahmen: </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck etc.) und       nur wenig Geld auf sich. Stellen Sie generell Ihre &#8211; im Vergleich zu     den   lokalen Verhältnissen &#8211; Wohlhabenheit nicht zur Schau.</strong></li>
<li><strong>Deponieren Sie wichtige Dokumente im Hotelsafe (Pass,       Flugticket, Schecks etc.); tragen Sie jedoch eine Kopie Ihres Passes auf       sich.</strong></li>
<li><strong>Achten Sie bei den Casas particulares darauf, dass es sich       um offiziell anerkannte Unterkünfte handelt; sie sind durch ein   blaues     Dreieck an der Türe gekennzeichnet.</strong></li>
<li><strong>Benutzen Sie ausschliesslich gekennzeichnete, offizielle Taxis.</strong></li>
<li><strong>Machen Sie weder Autostopp noch nehmen Sie Anhalter mit.”</strong></li>
</ul>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/</font></strong></a></p>
<p><strong>Achtung, Gringos in Sao Paulo &#8211; Gefahr durch       Motorradgang-Überfälle: Der weiße David aus Südafrika war im April 2009       gerade in der Megacity angekommen, als er im Innenstadtbereich auf    dem    Weg zum Hotel Â Opfer eines der typischen Überfälle wurde. Ein     Motorrad   stoppt neben ihm, der Mann auf dem Hintersitz bedroht  David    mit einer   Pistole, nimmt ihm sämtliche wertvollen Dinge ab,  auch den    Rucksack-   nach wenigen Sekunden prescht das Motorrad  davon. David    mußte   Ausländer(wie mich) daher um Geld anbetteln,  zeigte die Anzeige    bei der   brasilianischen Polizei vor. Auch in  bisher als sicher    geltenden   Küstenregionen Sao Paulos, darunter  sogar Militär-Areas von    Praia   Grande, sind derartige Überfälle so  häufig geworden, daß   nunmehr  ständig   bewaffnete Sicherheitsleute  auf dem Motorrad auch   tagsüber  durch die   betreffenden Viertel  fahren, mit laut tönender,   nervender  Warnsirene.   Interessanterweise  befinden sich in diesen   ViertelnÂ stets    Polizeiwachen, vor denen  jeweils bis zu sechs   Streifenwagen stehen &#8211;  auf   Motorrad-Gangster  hat das offensichtlich   keinerlei abschreckende    Wirkung. In Rio de  Janeiro sind Überfälle,   bestellte MordeÂ durch    Motorrad-Gangster so  häufig geworden, daß auf   Gouverneursanweisung alle    mit zwei  Personen besetzten Motorräder  seit  Anfang 2009 von der  Polizei    zwecks Durchsuchung und   Leibesvisitation gestoppt werden  sollen.</strong></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro besteht laut Presseberichten von 2010 nach       wie vor kein politischer Wille der Autoritäten, den Taxiverkehr zu       zivilisieren &#8211; immer wieder werden Fälle bekannt, in denen  bewaffnete      Taxifahrer ihre Insassen im Wagen ausrauben und dann  “aussteigen”      lassen, Betrugsversuche aller Art sind nach wie vor in  der  Olympia-und     Scheiterhaufenstadt an der Tagesordnung.</strong></p>
<p><strong>Herzschrittmacher und Metalldetektoren in Banken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965"><strong><font color="#bb0000">http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965</font></strong></a></p>
<p><strong>Straßenverkehr: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/</font></strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</font></strong></a></p>
<p><strong>Todesschwadronen, “Barbarei”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></strong></a></p>
<p><strong>Nachrufe: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</font></strong></a></p>
<p><strong>Fotograf von TV Globo erschossen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/</font></a></p>
<p>Behinderter Junge in Rio zu Tode geschleift(2007)Brasilianische       Öffentlichkeit reflektiert über Normalität sadistischer Verbrechen<br />
Bestsellerautor Paulo Coelho: Wir sind alle schuldig<br />
Rund eine Woche vor dem weltberühmten Karneval hat die barbarische Tat       mehrerer Slum-Banditen Rios in dem Tropenland eine sehr emotionale       Diskussion über zur Alltagsnormalität zählende sadistische  Verbrechen      ausgelöst.<br />
Die Banditen hatten gemäß den Polizei-und Medienberichten in der       Zuckerhutstadt zwecks Autoraub den Wagen einer Frau gestoppt, die mit       ihrer 13-jährigen Tochter und dem behinderten sechsjährigen Sohn       unterwegs war. Die Insassen wurden zum Aussteigen gezwungen, wobei es       nicht gelang, den Sitzgurt des auf der Hinterbank befindlichen  Jungen   zu    lösen. Die Banditen fuhren mit dem Wagen los, obwohl der  Junge   noch    außerhalb der hinteren Wagentür im Gurt festhing. Er  wurde auf   rund  zehn   Kilometern durch vier Stadtviertel Rios  mitgeschleift, was   eine  enorme   Blutspur hinterließ. Die Banditen  wollten durch   verschiedene  Manöver,   wie Zickzackkurs und nahes  Vorbeifahren an    Verkehrshindernissen, sich   des Körpers entledigen,  was indessen    mißlang. Zahlreiche Passanten,   andere  Verkehrsteilnehmer versuchten,    die Banditen im Interesse des   Lebens  des Jungen zum Anhalten zu    bewegen, wurden indessen mit der Waffe    bedroht. Einem Zeugen wurde    gesagt, bei dem Mitgeschleiften handele  es   sich um eine Judas-Puppe.    Die Gangster stoppten den Wagen  schließlich  an  ihrem Slum, gingen  kurz   zum Umziehen nach Hause,  amüsierten sich  dann  auf einem  Straßenfest.   Von dem behinderten  Jungen waren nur noch   zerfetzte  Reste übrig.   Aufgrund von  telefonischen Anzeigen konnte Rios   Polizei  mehrere Täter   rasch  fassen, die die Tat den Berichten zufolge    sofort gestanden   haben.  Wie in Brasilien üblich, wurden zwei im    Fernsehen interviewt &#8211;   ein  18-jähriger Bandit beschrieb dabei die Tat    und sagte, man habe  den   Jungen nicht gesehen. Der Bandit war, wie es    hieß, als   Minderjähriger  bereits wegen Raubmordes vor Gericht. Ein    16-jähriger   Mittäter dürfte  gemäß brasilianischen Gesetzen höchstens    drei  Jahre  in Gewahrsam  bleiben.<br />
An der Beerdigung des Jungen beteiligten sich sogar Rios Sicherheitschef       sowie der Chef der Militärpolizei. In Rio de Janeiro weinten   spontan     viele Menschen auf den Straßen, darunter auch Polizeibeamte.   Die   Medien   erhielten eine Rekordzahl von Leser-und  Hörerreaktionen,  in   denen unter   anderem die Einführung der von der   Bevölkerungsmehrheit   befürworteten   Todesstrafe gefordert sowie die   allgemeine Straffreiheit   angeprangert   wurde. In Rio de Janeiro   werden jährlich deutlich   weniger als fünf   Prozent der Morde   aufgeklärt.<br />
Angesichts dieser barbarischen Tat, hieß es außerdem, sollte man den       Rio-Karneval boykottieren. Erinnert wurde zudem an andere Verbrechen   der     jüngsten Zeit, bei denen u.a. Banditen Stadtbusse mit Benzin      angezündet  hatten, wodurch zahlreiche Menschen verbrannt waren.<br />
Indessen handelt es sich bei diesen bekanntgewordenen Untaten nur um die       Spitze des Eisberges, weil Brasiliens Medien im Interesse des       Landesimage nur über einen Bruchteil der sadistischsten Taten überhaupt       berichten. Gewöhnlich wird nur über Verbrechen informiert, die       Angehörige der Mittel-und Oberschicht betreffen, nicht jedoch über       schier unbeschreiblichen Sadismus, dem die Slumbevölkerung seit       Jahrzehnten ausgesetzt ist. Daß von den die Slums neofeudal       beherrschenden Banditenmilizen Mißliebige lebendig verbrannt oder       zerstückelt werden, mit abgeschlagenen Köpfen Fußball gespielt wird, man       Menschen durch Schweine auffressen läßt, haben zahlreiche Zeugen       bestätigt. Ein Großteil der Slumbewohner, darunter bereits kleine       Kinder, hat solchen Verbrechen zugesehen &#8211; mit den entsprechenden       Wirkungen auf die Psyche. Es gibt zudem Berichte, demzufolge auf  Rap-und      HipHop-Massendiscos, die an der Slumperipherie Rios häufig  vom      organisierten Verbrechen veranstaltet werden, Jugendliche  lebendig      verbrannt worden sind. Die auf diesen “Bailes Funk”  gespielten Titel      sind extrem machistisch bzw. frauenfeindlich und  verherrlichen      detailliert sadistische Taten. Nicht zufällig wird in  Deutschland von      interessierter Seite versucht, derartige  brasilianische Musik aus   dieser    Gewaltkultur gesellschaftsfähig zu  machen, zu popularisieren.<br />
Marina Maggessi, seit kurzem Kongreßabgeordnete und zuvor Rio de       Janeiros Chefinspektorin der Zivilpolizei, hatte immer wieder die vom       organisierten Verbrechen begangenen schweren   Menschenrechtsverletzungen     angeprangert. Die Banditenbosse, mit   denen sich sogar weltbekannte     Topathleten und Prominente einlassen,   nannte sie Tyrannen:”Sie     verbrennen Menschen lebendig, zerstückeln   Personen, begehen Greueltaten     jeder Art, herrschen über die Slums   mit aller Brutalität.”<br />
Auffällig, daß zahlreiche NGOs, die auch mit europäischen Spendengeldern       finanziert werden, in den Slums der größten bürgerlichen  Demokratie      Lateinamerikas zwar tätig sind, jedoch zu den Vorgängen   weitestgehend     schweigen. Gleiches gilt für teils vom Steuerzahler   finanzierte     Alibi-Menschenrechtsorganisationen.<br />
In Brasilien werden jährlich über 55000 Menschen ermordet. In Rio de       Janeiro wurde jetzt eine Website eingerichtet, die die aktuelle Zahl   der     Ermordeten angibt: <a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a><br />
Im Teilstaate Rio de Janeiro wurde 2006 gemäß neuesten Angaben eine       Rekordzahl von Homosexuellen umgebracht. Wie es hieß, waren es       mindestens 45. “Dies zeigt den machistischen und gewalttätigen Charakter       der Gesellschaft Rio de Janeiros”, wurde betont. Rio de Janeiro  hat      etwa die gleiche Einwohnerzahl wie Kuba, das indessen auch  gemäß  dem     UNO-Index für menschliche Entwicklung völlig andere   soziokulturelle     Bedingungen aufweist.<br />
Auch in Deutschland nimmt machistische Gewalt ständig zu, wird sogar von       den Autoritäten ganz bewußt, u.a. durch Tolerierung, stark    gefördert.    Die deutsch-türkische Anwältin Seyran Ates, die jetzt den       Margherita-von-Brentano-Preis der FU Berlin erhielt, hat über    Machismus    und Gewaltbereitschaft sowie über Sexualität und Gewalt    zahlreiche    Analysen angestellt.<br />
Viele Deutsche, auch aus der Drittweltszene, reden gerne von der       sogenannten “Einen Welt”, lehnen es indessen ab, darüber zu       reflektieren, wie die Öffentlichkeit reagierte, wenn sich Verbrechen wie       die oben beschriebenen in deutschen Städten wie Berlin oder  München      ereignen würden. Verdrängungsmechanismen funktionieren gut.</p>
<p>Schriftsteller Paulo Coelho von der Copacabana zum sadistischen Verbrechen:<br />
“Wir sind alle schuldig”<br />
Entáo estamos nos aproximando cada vez mais do Mal Absoluto. Quando       rapazes, em pleno controle de suas faculdades mentais, sáo capazes de       arrastar um menino pelas ruas de uma cidade, isso náo é apenas um  ato      isolado: todos nÃ³s, em maior ou menor escala, somos culpados.  Somos      culpados pelo silÃªncio que permitiu que a situaçáo em nossa  cidade      chegasse a este ponto. Somos culpados porque vivemos em uma  época  de     ”tolerÃ¢ncia, e perdemos a capacidade de dizer NÃƒO.  Somos  culpados     porque nos horrorizamos hoje, mas nos esquecemos  amanhá,  quando hÃ¡     outras coisas mais importantes para fazer e para  pensar.  Somos os olhos     que viram o carro passar, o medo que nos  impediu de  telefonar para a     polÃ­cia. Somos a polÃ­cia, que recebeu  alguns  telefonemas através do     nÃºmero 190, e demorou para reagir,  porque o  Mal Absoluto parece jÃ¡   náo   pedir urgÃªncia para nada.  Somos o  asfalto por onde se  espalharam  os   pedaços de corpo e os  restos de  sonhos do menino preso  ao cinto de    segurança. A cada dia  uma nova  barbÃ¡rie, em maior ou  menor escala. A    cada dia algum  protesto, mas o  resto é silÃªncio.  Estamos acostumados,    náo é  verdade?Muitos  séculos atrÃ¡s, John Donner  escreveu: ”nenhum  homem   é  uma ilha, que  se basta a si mesma. Somos  parte de um  continente; se    um simples  pedaço de terra é levado pelo  mar, a Europa  inteira fica    menor. A  morte de cada ser humano me  diminui, porque sou  parte da    humanidade.  Portanto, náo me perguntem  por quem os sinos  dobram:  eles   dobram  por ti. Na verdade, podemos  pensar que os sinos  estáo  tocando    porque o menino morreu, mas eles  dobram mesmo é por  nÃ³s.  Tentam nos    acordar deste cansaço e torpor,  desta capacidade de   aceitar conviver  com   o Mal Absoluto, sem reclamar  muito “ desde que   ele náo nos  toque. Mas   náo somos uma ilha, e a  cada momento  perdemos  um pouco  mais de nossa   capacidade de reagir.  Ficamos  chocados,  assistimos Ã s  entrevistas,   olhamos para nossos  filhos,  pedimos a Deus  que nada  aconteça conosco.   SaÃ­mos para o  trabalho  ou para a escola  olhando  para os lados, com medo   de  crianças,  jovens, adultos. Entra  ano, sai  ano, mudam-se governos, e    tudo  apenas piora. O que dizer? Que   palavra de esperança posso colocar     aqui nesta coluna?Nenhuma. Talvez   apenas pedir que os sinos continuem     tocando por nÃ³s. Dia e noite,   noite e dia, até que jÃ¡ náo   consigamos   mais fingir que náo estamos   escutando, que náo é conosco,   que estas   coisas se passam apenas com  os  outros. Que estes sinos   continuem   dobrando, sem nos deixar  dormir,  nos obrigando a ir até a   rua, parar o   trÃ¢nsito, fechar as  lojas,  desligar as televisÃµes, e   dizer: ”basta.   Náo agüento mais  estes  sinos. Preciso fazer alguma   coisa, porque quero   de volta a  minha paz.  Neste momento,   entenderemos que embora culpemos a    polÃ­cia, os  assaltantes, o   silÃªncio, os polÃ­ticos, o hÃ¡bito,   apenas  nÃ³s  podemos parar estes   sinos. Nosso poder é muito maior do  que   pensamos “  trata-se de   entender que náo somos uma ilha, e  precisamos   usÃ¡-lo.  Enquanto isso   náo acontecer, o Mal Absoluto  continuarÃ¡   ampliando seu  reinado, e  um  belo dia corremos o risco de  acreditar que   ele é a nossa  Ãºnica   alternativa, náo existe outra  maneira de viver,   melhor ficar    escutando os sinos e náo correr  riscos. Náo podemos deixar   que chegue    este dia. Náo tenho fÃ³rmulas  para resolver a situaçáo, mas   sou    consciente de que náo sou uma  ilha, e que a morte de cada ser  humano     me diminui. Preciso parar  minha cidade. Náo apenas por uma hora,  um     dia, mas pelo tempo que  for necessÃ¡rio. E recomeçar tudo de novo.   E,   se  náo der certo,  tentar náo apenas mais uma vez, mas setenta  vezes.    Chega  de culpar a  polÃ­cia, os assaltantes, as diferenças  sociais, as     condiçÃµes  econÃ´micas, as milÃ­cias, os traficantes,  os polÃ­ticos.  Eu    sou a  minha cidade, e sÃ³ eu posso mudÃ¡-la.  Mesmo com o coraçáo  sem     esperança, mesmo sem saber exatamente como  dar o primeiro passo,  mesmo     achando que um esforço individual náo  serve para nada, preciso    colocar   máos Ã  obra. O caminho irÃ¡ se  mostrar por si mesmo, se eu    vencer meus   medos e aceitar um fato  muito simples: cada um de nÃ³s faz    uma grande   diferença no mundo.<a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a>Â</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/</font></a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden,       sind das Szenen wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich    Anwohner    von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen      Demokratie.  In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die    Praxis   beibehalten,  nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte    Tote in   Massengräbern  zu verscharren.  Die Kirche protestiert seit    Jahrzehnten   dagegen und  sieht darin ein gravierendes    ethisch-moralisches Problem,   weil es in  einem Land der    Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei,   unerwünschte  Personen    verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao  Paulo  mit ihren  mehr als    23 Millionen Einwohnern empört sich der  weltweit  angesehene     Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In  Brasilien wird  monatlich     eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym  in Massengräbern      verscharrt, verschwinden damit Menschen auf  offiziellem Wege, werden     als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von  der Kirche nehmen das    nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu  identifizieren, um sie     dann  auf  würdige Weise christlich zu  bestatten. Wir brauchten einen    großen   Apparat, ein großes Büro, um  alle Fälle aufklären zu können  –   dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des  Staates!“</strong><strong>Padre    Lancelotti   erinnert daran, daß  während der 21-jährigen  Diktaturzeit   in Sao Paulo   von den Machthabern  1971 eigens der  Friedhof Dom Bosco   geschaffen wurde,   um dort  zahlreiche ermordete  Regimegegner  heimlich  gemeinsam mit jenen    unbekannten Toten, den  sogenannten  „Indigentes“,  in Massengräber zu    werfen. Wie die   Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt    erfuhr, wurden   seit damals allen Ernstes 231000  Tote als Namenlose    verscharrt –   allein auf d i e s e m Friedhof.  Heute  kommen Monat für    Monat dort   zwischen 130 und 140 weitere  Indigentes hinzu. Nach einem    Massaker   an Obdachlosen Sao Paulos kann  Priester Lancelotti zufällig auf     dem   Friedhof Dom Bosco beobachten,  wie sich der Staat der Namenlosen      entledigt: “Als der Lastwagen kommt  und geöffnet wird, sehe ich mit      Erschrecken, daß er bis obenhin  voller Leichen ist. Alle sind  nackt und     werden direkt ins Massengrab  geworfen. Das wird  zugeschüttet &#8211; und     fertig. Sollten wir später noch  Angehörige  ermitteln, wäre es  unmöglich,    die Verstorbenen in der  Masse der  Leichen wiederzufinden.  Was sage  ich   als Geistlicher dann  einer  Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti   hält   einen Moment inne,   reflektiert: „Heute hat das   Konzentrationslager   keinen Zaun mehr,  das  KZ ist sozusagen weit   verteilt – die Menschen sind   nach wie vor  klar  markiert, allerdings   nicht auf der Kleidung, sondern   auf dem   Gesicht, dem Körper. Und sie   werden verbrannt, verscharrt, wie   die   Gefangenen damals, und es gibt   weiter Massengräber.“ </strong><strong>Was     in Sao Paulo geschieht,  ist  keineswegs ein Einzelfall. In der     nordostbrasilianischen   Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner  des    Friedhofs „Bom   Jardim“ seit Jahren bei den hohen  Tropentemperaturen    unter   grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten  werden oft schon verwest      hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir  müssen zwangsläufig zusehen,  es     ist grauenhaft“, klagt eine Frau.  „Fast jeden Tag kommt der   Leichen-LKW  –   doch bei den heftigen  Gewitterregen wird die dünne   Erdschicht über  den   Toten  weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber   offen, wird der  Geruch   im  Stadtviertel so unerträglich, daß viele   Kopfschmerzen  kriegen,    niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der   Nachbar  schildert, wie    das vergiftete Regenwasser vom Friedhof  durch  die  Straßen und  Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser ist  grünlich  und  stinkt,  manchmal werden   sogar Leichenteile  mitgeschwemmt – und   weggeworfene  Schutzhandschuhe der    Leichenverscharrer. Die Kinder   spielen damit –  haben sich an die    schrecklichen Vorgänge des Friedhofs   gewöhnt.   Wir alle haben Angst,  daß   hier Krankheiten, Seuchen   ausbrechen.“</strong><strong>Selbst  in  Rio  de  Janeiro sind die   Zustände ähnlich, werden zahllose  Menschen  von   Banditenkommandos der   über 1000 Slums liquidiert und  gewöhnlich  bei   Hitze um die 35 bis 40   Grad erst nach Tagen in  fortgeschrittenem    Verwesungszustand zum   gerichtsmedizinischen  Institut  abtransportiert.   Wie aus den   Statistiken hervorgeht,  werden in den  Großstädten monatlich   stets   ähnlich viele Tote als  „Namenlose“ in  Massengräber geworfen wie  in  Sao   Paulo, der  reichsten Stadt ganz  Lateinamerikas. </strong><strong>Priester      Julio Lancelotti und seine  Mitarbeiter stellen immer wieder      Merkwürdigkeiten und verdächtige  Tatbestände fest. „Werden Obdachlose      krank und gehen in bestimmte  öffentliche Hospitäler, bringt man an   ihrem    Körper eine Markierung  an, die bedeutet, daß der Person nach   dem Tode    zu Studienzwecken  Organe entnommen werden. Die Männer   registriert man    durchweg auf den  Namen Joao, alle Frauen als Maria.   Wir streiten  heftig   mit diesen  Hospitälern und wollen, daß die   Obdachlosen auch  nach dem   Tode mit  den echten Namen geführt werden.   Schließlich kennen  wir diese    Menschen, haben über sie Dokumente.  Man  meint eben, solche  Leute sind    von der Straße, besitzen also  weder  eine Würde noch  Bürgerrechte.  Wir   haben in der Kirche eine  Gruppe,  die den illegalen,  kriminellen    Organhandel aufklären will,  aber  rundum nur auf  Hindernisse stößt.  Denn   wir fragen uns  natürlich auch,  ob jenen  namenlos Verscharrten  vorher   illegal  Organe entnommen  werden.“</strong><strong>Fast  in  ganz   Brasilien   und auch in Sao  Paulo sind Todesschwadronen aktiv,   zu denen    Polizeibeamte gehören,  wie sogar das   Menschenrechtsministerium in    Brasilia einräumt.  Tagtäglich würden   mißliebige Personen    außergerichtlich exekutiert,  heißt es. Darunter   sind auch Obdachlose,    von denen allein in Sao  Paulos Zentrum weit  über  zehntausend auf  der   Straße hausen. Wie  Priester Julio  Lancelotti  betont, ist zudem  die Zahl   der  Verschwundenen auffällig  hoch. </strong><strong>„Auf   den Straßen  Sao   Paulos werden viele  Leichen gefunden. Denn es ist   sehr einfach, so    einen Namenlosen zu  fabrizieren. Man nimmt ihm die   Personaldokumente    weg, tötet ihn und  wirft ihn irgendwo hin. Wir  gehen  deshalb jeden  Monat   ins  gerichtsmedizinische Institut, um  möglichst  viele Opfer zu     identifizieren. Die Polizei ist immer  überrascht und  fragt, warum uns     das interessiert. Das  Identifizieren ist für uns eine  furchtbare,     psychisch sehr  belastende Sache, denn wir müssen  monatlich stets     Hunderte von  Getöteten anschauen, die in großen  Leichenkühlschränken     liegen &#8211;  alle schon obduziert und wieder  zugenäht. Und man weiß eben     nicht,  ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen   Verdacht     hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise   als     „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen       Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao  Pereira      sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten  Sohnes  auf     die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen   Institut  die    Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann    mysteriöserweise  auf   einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu    fassen – ein    Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira    später  mehrere    Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein    Sohn wurde allein  am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und  dieser   Kopf war doch  intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch –  der Kopf   war von einem  Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm  wiederum von   einem anderen –  doch nichts   stammte von meinem Sohn“,  sagt er der   Presse. </strong><strong>In  Sao   Paulo hat Priester  Lancelotti   durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf  dem   Friedhof Dom Bosco  an die   ermordeten Regimegegner, aber auch an  die mehr   als 200000    „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings    macht der    Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings    nicht    wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte    versuchen    das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur     Diktaturzeit   für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo  Maluf    und den   damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma,  wegen des      Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu  stellen.      Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der  Beschuldigten:      Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma  sogar    Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis von     Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>“Favela-Tours”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/zeitungsfotopoderarmado.jpg" alt="zeitungsfotopoderarmado.jpg" /></font></p>
<p><strong>Junger Bandit &#8211; Zeitungsfoto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/</font></a></p>
<p><strong>Feuergefechte 2010 in Rio de Janeiro, erneute Besetzung von Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Geköpfte in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/</font></a></p>
<p><strong>Brasilien auf Tourismus-Ranking des Weltwirtschaftsforums:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/</font></a></p>
<p><a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html"><font color="#bb0000">http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html</font></a></p>
<p><strong>Rechtsanwälte &#8211; Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/</font></a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für       eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal   entführt     Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und  temperamentvolle      Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus   Winter führt nach Rio  de     Janeiro  und Salvador da  Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/</font></strong></a></p>
<p>Hintergrund 1997, Lateinamerika-Nachrichten:</p>
<h1>Im Dienst des organisierten Verbrechens</h1>
<h2>Rios Straßenkinder &#8211; neue Dimension eines alten Problems</h2>
<p>Immer  mehr Straßenkinder Brasiliens werden von der organisierten    Kriminalität  rekrutiert und landen damit in den Kreisläufen der    täglichen Barbarei  und Gewalt. Das „Missionsobjekt“ Straßenkind hat    hierdurch neue  Dimensionen erfahren, die bislang allerdings von den     Straßenkinderprojekten im Ausland kaum zur Kenntnis genommen wurden.     Unser Autor Klaus Hart aus Rio de Janeiro schildert die wenig     erfreuliche Entwicklug des Problems.</p>
<p>Bis zum entsetzlichen  Candelaria-Massaker von 1993 (vgl. LN Nr.    231/232) gehörten die Meninos  de Rua zum normalen Erscheinungsbild der    Sieben-Millionen-Stadt Rio de  Janeiro. Ob in Copacabana, Ipanema oder    in der City &#8211; immer zogen sie in  Gruppen herum, bettelten, stahlen.   Und  schlimmer noch: Eine sichtbare  Minderheit unter den  Straßenkindern   überfiel, terrorisierte regelrecht  bevorzugt  schwangere Frauen und  alte  Leute.<br />
Im Stadtzentrum bin auch ich mehrfach von Straßenkindern verfolgt     worden, flüchtete mich in Restaurants oder in von bewaffneten Pförtnern     bewachte Hauseingänge. Wenn die Gruppen mich dennoch erwischten,  waren    eben Geld und teures Arbeitsgerät wie Sony-Recorder oder Kamera  weg.    Eine Bande ritzte mir vorm Wegrennen in Richtung Polizeikabine  einmal    Arm und Hand blutig. Aber das ist alles harmlos im Vergleich  zu den    Erlebnissen vieler Einheimischer. Eine brasilianische Bekannte  fuhr mit    dem Wagen die famose Avenida Atlantica entlang, ihr  Kleinkind auf dem    Rücksitz. An der Ampel wird das Auto von  Straßenkindern umringt, eines    schneidet ihrer Tochter die Kehle  durch, sie verblutet. Einem    Nordamerikaner, zum Arbeiten in Rio,  schlägt eine Gruppe eine    abgeschlagene Flasche ins Gesicht, einfach  so, ohne Raubabsicht.<br />
Derzeit muß man in Rios Kernbereichen Meninos de Rua allerdings fast mit     der Lupe suchen. Statt der Tausenden von Anfang der 90er Jahre     verlieren sich im Straßengewühl bestenfalls einige hundert. Will ich zur     nächsten Metrostation, kommen mir gelegentlich ausgeraubte     traumatisierte Frauen entgegen: „Gehen Sie nicht weiter, an der Ecke     lauern drei Meninos mit Messern!“ Also laufe ich zurück, nehme am Stand     ein Taxi, fahre an den Kids vorbei, höre vom Motorista: „Die da  werden    nicht alt, hinter denen sind schon die Kollegen her.“  Diskutieren    sinnlos. Grundtenor an den Stehbars: Sofort umlegen,  bevor die Blödsinn    machen.<br />
Straßenkinder-Experten wie Roberto Santos, Leiter der angesehenen     Stiftung Sâo Martinho, bestätigen, daß die Gesellschaft, besonders die     Mittel- und Oberschicht, auf Repression setzt und Gewalt gegen die     Minderjährigen wie nie zuvor befürwortet. Gemäß einer neuen seriösen     Umfrage sind rund 52 Prozent der BewohnerInnen von Rio generell für     Lynchjustiz. Den Intellektuellen, ebenso wie den in-und ausländischen     NGOs, gelang es nicht, einen Meinungsumschwung herbeizuführen &#8211; die     brasilianische Gesellschaft ist neoliberaler, individualistischer und     deutlich egoistischer geworden. Das früher bestehende Mitgefühl etwa  der    Mittelschicht mit den Armen hat spürbar abgenommem. Weiter gilt,  was    der inzwischen verstorbene Betinho konstatierte: Das Beseitigen  von  als   störend empfundenen Minderjährigen wird von einem Großteil  der    BrasilianerInnen hingenommen, toleriert, und im Sinne einer  geistigen    Komplizenschaft mit den Mördern sogar befürwortet.</p>
<p>Anti-NGO-Kampagne</p>
<p>Inzwischen hat sich das Problemfeld verändert. Heute über gute oder     schlechte Straßenkinderprojekte, über die Unterschlagung von     Spendengeldern und über Kinderelend als Bereicherungsquelle für     unehrliche NGOs zu debattieren, wäre müßig. Regierungsunabhängige     Organisationen, die sich direkt den Straßenkindern widmen, gibt es kaum     noch. Die meisten sind schlichtweg eingegangen, seit das Ausland weit     weniger Spenden überweist und die Regierung nach einer geschickt     betriebenen Anti-NGO-Kampagne Gelder stoppte. Cristina Leonardo, die     couragierte Leiterin des Centro Brasileiro de Defesa dos Direitos da     Crianca e do Adolescente (Brasilianisches Zentrum für die Verteidigung     der Rechte von Kindern und Jugendlichen) und Verteidigerin von Opfern     und Überlebenden des Candelaria-Massakers, wie auch Roberto Santos     bestreiten vehement, daß die Regierung etwa durch gute  Präventivprojekte    die Zahl der Straßenkinder gesenkt habe. Unter  Präsident Fernando    Henrique Cardoso sei die Situation gerade im  Sozialbereich, ob Bildung    oder Gesundheit, so schlecht wie noch nie.  Ausländische    Unterstützergruppen, so ist immer wieder zu hören,  hätten eine völlig    falsche, oft sozialromantische Sicht der Dinge.  Größtenteils werde    übersehen, was sich bereits vor dem  Candelaria-Massaker 1993 deutlich    abzeichnete: Das organisierte  Verbrechen offeriert den Kindern und    Jugendlichen vergleichsweise  gutbezahlte Jobs, bei keineswegs    geringerem, sondern weit höherem  Lebensrisiko, doch für umgerechnet bis    zu tausend Mark die Woche. In  sämtlichen Slums von Rio de Janeiro,  auch   dies ist inzwischen ein  Gemeinplatz, funktionieren selbst die vom    Ausland finanzierten  Hilfsprojekte nur, wenn das organisierte  Verbrechen   seine Zustimmung  gibt. In Europa denken immer noch viele,  Kinder und   Jugendliche der  Unterschicht würden mehrheitlich von der  Militärpolizei   erschossen.  Seriöse Untersuchungen stellten jedoch  bereits 1993  richtig,  daß der  große „Exterminador“ eben das  organisierte Verbrechen  ist.  Keiner  weiß das besser als die mit  Cristina Leonardo kooperierende    Künstlerin Yvonne Bezerra de Mello.  Kinder, die nicht richtig   mitziehen,  etwa drogensüchtig werden und  statt Profiten Verluste   bringen, werden  kurzerhand eliminiert. Die  Leichen, so Yvonne Bezerra   de Mello,  verschwinden meistens. Die großen  Bosse, sagt sie, wohnen   natürlich  nicht im Slum, sondern in den  Nobelvierteln Rios. In diesen   Vierteln der  Geld- und Politikerelite  werden derzeit Drogen  verbraucht  wie nie zuvor  &#8211; daher die enorme  Nachfrage, die den  Straßenkindern Jobs  verschafft.<br />
Das beste Beispiel für die jüngeren Entwicklungen sind die     Candelaria-Überlebenden: Der Trafico, wie die auf Drogen-und     Waffenhandel, Entführungen und Rauberüberfälle spezialisierten     Gangsterkommandos genannt werden, hat sie adoptiert. Die Leute vom     organisierten Verbrechen, so Roberto Santos, zeigten sich in der Tat     weitaus besser organisiert und professioneller als der Staat und die     NGOs. Kinder und Jugendliche brauchen die rund 800 Slums von Rio nicht     mehr zu verlassen. Die Kleinsten verdienen als Fogueteiro   (Leuchtrakete)   über fünfzig Mark pro Tag. Sie warnen die   schwerbewaffneten Gangster   mittels Feuerwerksraketen vor herannahenden   gegnerischen   Verbrechermilizen oder der Polizei. Fünfjährige   transportieren als   sogenannte Aviôes, Flugzeuge, Drogen in der Stadt,   und bringen sie auch   zu den privaten Bestellern der Mittel-und   Oberschicht. Sieben- oder   Achtjährige haben für gewöhnlich schon   Pistole oder Revolver im   Hosenbund. Als Soldados schließlich gehören   sie zum martialischsten Teil   der nach militärischem Vorbild streng   hierarchisch gegliederten   wichtigsten Syndikate Comando Vermelho   (Rotes Kommando) und Terceiro   Comando (Drittes Komando). Soldados   kontrollieren die Ein- und Ausgänge   der Steilhangslums. Sie schießen   auf Verdächtige, nehmen an Gefechten   und Massakern teil, führen   Mordbefehle aus und sind bei Entführungen und   Banküberfällen dabei.</p>
<p>Kultur feudalistisch-machistischer Werte</p>
<p>Mit Reinaldo Guarany, militanter Diktaturgegner und einer der    Entführer  des deutschen Botschafters Ehrenfried von Holleben im Jahre    1970, fahre  ich eine enge steile Straße des malerisch wirkenden    Bergstadtteils Santa  Teresa hinunter. An der ersten Biegung richtet am    Favela-Eingang ein  nur mit Shorts und Sandalen bekleideter    Zwölfjähriger seine verchromte  MP auf uns. Er bräuchte nur einmal    durchzuziehen, und alle im Wagen  wären tot. Das passiert auch    gelegentlich &#8211; im Drogenrausch sehen die  Soldados in jedem einen    Gegner, erschießen sogar die eigene Freundin  oder Frau. Guaranys    Kommentar: „Noch vor zwei Jahren habe ich hier viele  von den Jungs, die    mir heute mit MPs begegnen, Murmeln spielen sehen &#8211;  sie wurden zu    Soldaten des organisierten Verbrechens, prahlen damit  herum und rühmen    die Banditen als ihre Helden.“<br />
Guarany sieht es nicht anders als Anwältin Cristina Leonardo: „Daß heute     die große Mehrheit der Meninos de Rua beim Trafico ist, bedeutet,  daß    Staat und Regierung sie im Stich ließen und die Sozialprogramme     einschränkten. Wenn ein Junge mit acht Jahren schon mit einer     nordamerikanischen Heeres-MP umzugehen weiß, wird es kompliziert.     Darüber spricht niemand, aber genau das müßte das Hauptthema sein!“ Die     Drogenprobleme und das Ausmaß des organisierten Verbrechens     herunterzuspielen, ist für sie „scheinheilig“.<br />
Alba Zaluar, Brasiliens führende Gewaltexpertin, sieht inzwischen in den     Slums eine neue tyrannische Kultur feudalistisch-machistischer Werte     fest installiert &#8211; hingenommen von den Autoritäten des Staates. Denn   die   Herrschaft des organisierten Verbrechens über Rios Slums   verhindert  auf  perfide Weise, daß deren BewohnerInnen politisch für   ihre Rechte   kämpfen. Immer wieder werden engagierte   BürgerrechtlerInnen, die   Selbsthilfegruppen in den Slums leiten und   sich dem Normendiktat der   Gangster nicht beugen wollen, zur   Einschüchterung aller ermordet. Auch   von ehemaligen, vom Trafico   rekrutierten Straßenkinder.<br />
So wollte im September eine 83-jährige Frau nicht mehr akzeptieren, daß     Gangsterkommandos bei Gefahr stets ihr winziges Slum-Grundstück     passierten. Sie diskutierte mit den Banditen. Eines Nachts wurde sie     deshalb von einer Gruppe grausam ermordet. Ein brasilianischer Bekannter     wohnt unglücklicherweise nur wenige Schritte von einem     Kommando-Treffpunkt entfernt. Er muß mitansehen, wie dort Kinder,     Jugendliche und Erwachsene gefoltert, gekreuzigt, mit Schüssen     durchsiebt werden. Mehrfach feuerten Jugendliche unter Drogeneinfluß in     seine Haustür, und hätten die zwei kleinen Söhne treffen können. Die     Kids tragen übrigens bevorzugt deutsche G-3 &#8211; und schweizerische     Sig-Sauer-Sturmgewehre. Weil diese eine besonders große Reichweite     haben, werden immer mehr Stadtbewohner durch verirrte Kugeln getötet     oder verwundet.<br />
In Rio ist die Gewöhnung an diese tägliche Barbarei die Regel &#8211; in     Deutschland dagegen, so scheint es, haben nur wenige die Entwicklungen     der letzten Jahre und deren politische Dimension zur Kenntnis  genommen.    Andere wollen sie nicht wahrnehmen. Sie müßten sich sonst  von ihren    liebgewordenen Brasilien-Klischees trennen.</p>
<h1>Vier zu drei gegen José Rainha</h1>
<h2>26 Jahre wegen “Beihilfe zum Doppelmord” &#8211; Brasiliens Justiz in Hochform</h2>
<p>In  einem 17stündigen Prozeß wurde der Führer der brasilianischen     Landlosenbewe­gung MST José Rainha zu 26 Jahren und sechs Mona­ten Haft     wegen angeblicher Beteiligung an einem Doppelmord ver­urteilt. Mit   vier   zu drei Stimmen befand die Jury den 36jährigen für schuldig,   obwohl  der  zur Tatzeit 1000 Kilometer vom Tatort entfernt war.</p>
<p>Lange vor dem  Prozeß gegen den populärsten, cha­ris­­ma­tischsten    Land­lo­senführer  kün­digte amnesty inter­national an, daß es im    Ver­fahren nicht mit  rechten Dingen zuge­hen wird. Aber die bösen    Erwartun­gen wurden noch  übertroffen. Der 36jährige José Rainha    er­hielt im Juni 26 Jahre und  sechs Mo­nate Haft wegen angeblicher    Be­tei­li­gung an einem  Doppel­mord, der 1989 im Bundesstaat Es­pírito    Santo began­gen wurde.  Amnesty in­ternational prote­stierte  um­ge­hend   und erklärte Rainha für  un­schul­dig: Das Ur­teil erinnere  an   Dik­taturzeiten. Bleibe es auch  beim zweiten Verfahren im  Sep­tem­ber   bei die­sem Strafmaß, wer­de er  zum po­litischen  Ge­fan­ge­nen erklärt   und ai rund um den Erd­ball für  seine  Freilassung mo­bilisie­ren.  Nicht  einmal die juristi­schen   Mindest­regeln seien im Prozeß  einge­halten  worden, kri­tisierte ai:   Weder durch Be­wei­se noch durch   Zeu­gen­aus­sa­gen konnte bestätigt   werden, daß Rainha am Tat­ort  war.  Im Ge­gen­teil gibt es Nach­weise,   daß er sich tausend Kilometer   entfernt auf­gehalten hat. Mit dem   Ge­richts­verfahren sollte viel  mehr  die Land­lo­senbewe­gung MST   ein­ge­schüchtert werden, die zur   zweit­wichtigsten Stimme der   Op­posi­tion geworden ist.<br />
Auch die katholi­sche Kirche Bra­sili­ens, in der Rainha seine     po­litische Laufbahn begann, steht weiterhin zu ihm und unter­strich,     daß den 922 Morden an Bau­erngewerkschaftlerInnen, kirch­li­chen     Mit­arbeiterInnen, Landlo­sen, Kleinbau­ern und Klein­bäue­rinnen von     1990 bis 1995 nur 47 Ge­richtsverfahren und nur fünf verurteilte Täter     ge­gen­über­stehen, von denen zwei aus dem Ge­fängnis flohen.</p>
<p>Im Visier: Das MST</p>
<p>Daß Rainha noch lebt, grenzt fast an ein Wunder: Seit 1987 verfolgt    ihn  die berüchtigte To­des­schwadron Escuderie Le Cocq seines    Heimatstaa­tes  Espí­rito Santo, in dem er als Land­arbei­tersohn    aufwuchs. Rainha  ent­ging Hinterhal­ten, überlebte Mord­anschläge und    konnte nur ein­mal  durch Schüsse verwun­det wer­den. Zwei seiner engen    Freun­de, Pfarrer  Gabriel Maire und Gewerk­schaftsführer Edson  Ra­mos,   dage­gen star­ben  1988 im Ku­gelha­gel der Pistole­ros.<br />
Ein Jahr später kam es zu ei­nem Schußwechsel zwi­schen  ei­nem     Groß­grundbesitzer, sei­nem ihn begleitenden Militärpolizi­sten und     einer Gruppe von Land­lo­sen. “In Wahrheit vertei­digten sich die Sem     Terra, die Landlo­sen, gegen jenen Fa­zendero, der ein Blutbad     anrich­ten wollte.” meint Anwalt Os­mar Barcellos. Zeu­gen wollen Rainha     bei der Schießerei gese­hen ha­ben, be­schreiben ihn als ziemlich    dick,  mit rundem Ge­sicht und ka­sta­ni­en­farbigen Haa­ren. Rainha ist     je­doch geradezu dürre, hat ein längli­ches Gesicht und schwarze    Haare.  Und vor allem wurde er zur Tatzeit nicht nur von zwei     Lo­kalparlamentariern, sondern auch einem Obersten der     Mi­li­tär­po­li­zei des nordöstlichen Bun­des­staates Ceará gesehen.     Beim Prozeß wurden aber weder Zeu­gen der Anklage noch der     Ver­tei­digung angehört. Die laut Nach­rich­tenmagazin Veja     gra­vierendste Verur­teilung einer brasi­lianischen     Führungspersön­lich­keit seit der Rückkehr zur Demo­kratie wird deshalb     von zahl­reichen Ju­risten und Krimi­nalisten des Landes als    schlech­ter  Witz bezeichnet, die Strafe als “absurd”. Auch das    Pastoral­büro für  Landange­legenheiten der Bi­schofskonferenz    kritisierte, daß mit dem  Schauprozeß nicht Rainha, son­dern die    ge­samte Landlosenbewegung  ge­troffen wer­den sollte. In vielen Medien    da­gegen wurde das Urteil  einsei­tig darge­stellt und sogar begrüßt:    das MST also doch die Bande  von Mör­dern, ge­walttätigen Ge­sellen  und   Gesetzesbre­chern, wie die  mäch­ti­gen Großgrundbe­sitzer im­mer    be­haupten?<br />
Kä­me Rainha tatsächlich hin­ter Gitter, wäre das für das MST ein herber     Verlust. Niemand sonst hat in Brasi­lien so viele Be­setzungen     brachliegender La­ti­fundien mit durchgeführt, hat so große Erfahrungen     und kennt Bra­silien und die Landlosen­basis so gut. An die zwanzig     Prozesse wurden gegen Rainha geführt, etwa 50 Untersuchungsverfahren     ge­gen ihn ein­geleitet &#8211; ohne Er­folg. Hinter Gittern saß er bereits     mehrfach, interna­tionale Proteste führ­ten jedoch stets zu seiner     Frei­lassung.<br />
Ist Rainha nur eine Art MST-Pro­fi-Funktionär? Er be­sitzt vier Hektar     im Hinterland des Bun­des­staates Sâo Paulo, pflanzt Pap­rika, Mais,     Tomaten und Me­lo­nen, und gehört zu einer Asso­cia­çao comuni­taria  mit    16 Fa­mi­li­en. Von der bra­silianischen Zeit­schrift Imprensa  nach    seiner Schul­bildung gefragt, antwortete er: “Ich war nie in der   Schule.   Le­sen und Schreiben habe ich mir mit fünfzehn zuhause   beige­bracht.   Wir waren eben ver­dammt arm, meine Brü­der   ar­bei­te­ten auf dem Feld,   um zu Über­le­ben. … Ich lese gerne. Von   Frei Betto kenne ich fast   alle Bücher &#8211; der ist mein Freund.”</p>
<h1>PC Farias: Tangotänzer und Mafioso</h1>
<h2>Brasiliens Justiz muß Mord an “Grauer Eminenz” wieder aufrollen</h2>
<p>Unter  dem Druck von Gerichtsmedizinern, Kriminalisten und der    Öffentlichkeit  sieht sich Brasiliens Justiz gezwungen, den Mord an    Paulo Cesar Farias,  Symbolfigur für Korruption in Politik und    Wirtschaft, erneut zu  untersuchen. Die bislang verbreitete offi­zielle    Tatversion ist nicht  mehr haltbar.</p>
<p>Mit der finanziel­len Unter­stützung des  Multimillionärs Paulo Cesar    Farias­, im Volks­mund PC,  gewann Collor de  Mello 1989 die    Präsident­schaftswahlen. Aber auch nach der Wahl  ver­sorgte PC seinen    Präsidenten, der 1992 wegen Korrup­tion und  Machtmiß­brauch seines    Am­tes enthoben wurde, mit reich­lich Geld (siehe  LN 222). “Wegen    Mangels an Be­weisen” 1994 in ei­nem offen­sicht­lich  politisch    motivier­ten Kor­ruptionspro­zeß frei­ge­spro­chen, lebt  Collor heute    in Miami. PC be­kam sieben Jah­re, die er größtenteils  höchst    kom­fortabel im of­fe­nen Straf­vollzug von Ma­ceio / Alagoas   absaß.    Damit könnte die Geschichte ein Ende haben.</p>
<p>PCs Comeback</p>
<p>Als ihn 1996 in seiner Wo­chenendvilla im Nord­oststaat Ala­goas der     tödli­che Schuß traf, hatte PC Farias gerade sein poli­tisches     Co­meback, die Gründung einer Tageszeitung angekündigt. Der zu­ständige     Po­lizeichef gab noch am selben Tag bekannt, der fünfzigjährige     kahl­köpfig-char­man­te Tangotän­zer sei wegen Be­ziehungspro­ble­men     von seiner Freundin Suzana Mar­colino er­schossen wor­den, die     anschlie­ßend an seiner Seite Selbst­mord be­gangen habe. &#8211; Spott und     Iro­nie war der Tenor von Brasiliens Leitar­tikeln. Als Tat­motiv wurde     allgemein Quei­ma de Archivo, die Vernichtung von Archiven   angenom­men,   da PC exzellenter Kenner der brasi­lianischen   Kor­ruptionsme­chanismen   war und streng­gehütete Geheim­nisse der   jünge­ren Politik mit ins  Grab  nahm. Zur allgemei­nen Ver­blüf­fung   be­stätigte zwei Mo­nate  später der  bis dahin landes­weit   hoch­ange­sehene Gerichts­me­di­zi­ner  Badan  Palhares nach vor Ort   an­gestell­ten Untersu­chungen die  Ver­sion des  Polizei­chefs. Für die   Re­gie­rung schien der Fall damit  er­le­digt.<br />
Von Anfang an hatte der ala­goanische Gerichtsmedi­ziner und     Militärpolizei­oberst George San­guinette mit einem hohen Maß an     Zivil­courage öffentlich auf Un­gereimtheiten bei dem Mord     hin­ge­wiesen. Seine ermit­telnden Kol­legen würden von “oben”     ge­wal­tig unter Druck ge­setzt, bei dem Verbrechen han­dele es sich um     einen Doppel­mord. Sangui­nette erhielt da­raufhin Mord­droh­ungen  und    wurde we­gen seiner Aufmüpfig­eit zeit­weise unter Haus­arrest    gestellt.  Der Oberst ließ sich nicht ein­schüch­tern, wies über­zeugend    grobe  Er­mitt­lungs­fehler nach, und ver­öf­fent­lichte darüber  sogar   ein  Buch. Die Untersu­chungen wur­den schließlich   wiederaufge­nom­men.  Die  jüng­ste defini­tive Ex­per­tise vom Mai   macht die bis­he­rige   offizielle Version zu Ma­ku­la­tur. Suzana   Marco­lino konn­te nicht auf   PC geschossen und sich danach in der   beschrie­be­nen Weise umge­bracht   haben — ge­mäß der zu­ständigen   Staats­an­wäl­tin weisen die Indi­zien   nun­mehr auf Dop­pelmord hin.   Als PC und dessen Freundin be­reits tot   waren, wur­den nach­weis­lich   Te­lefongesprä­che mit der   Wo­chen­endvilla ge­führt. Die Lei­chen   “entdeckte” man aber erst rund   vier Stunden später.</p>
<p>Zivilcourage eines Gerichtsmediziners</p>
<p>Laut Sanguinetti steht die Ma­fia von Alagoas hinter der Tat.     Mitt­lerweile wurden auch Ver­bin­dungen PCs zur italienischen Mafia     nachgewiesen. Ein Partner soll in Geldwäsche, Drogen und Waf­fenhandel     verwickelt sein. Zwei Kinder von PC stu­dierten auf einem     Privatgymnasium der Schweiz, wo die ita­lienische Po­li­zei vier Konten     des Er­mordeten aus­machen konnte. Auf diesen und sechs weiteren   Konten   in den USA, den Niederlanden und Uruguay hatte PC über sechs   Millionen   Dollar de­poniert: Ein Bruch­teil seines Vermögens.<br />
PC Farias eigener Einschät­zung nach säßen bei strenge­ren Ge­setzen     gegen Korruption im Wahl­prozeß &#8211; wie zum Beispiel in Italien &#8211; die     Politiker, die Bau­un­ternehmer und Bankiers des Landes allesamt hinter     Git­tern. Und er muß es wohl am be­sten wis­sen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Würden Sie Ihr Kind “Hitler” nennen?</p>
<p>Antonio Callade, der auch in Deutschland und Österreich viel­verlegte     brasi­lianische Roman­cier, stau­nte nicht schlecht, als er bei der     Pre­miere eines seiner Stücke im Teatro Ziembinski von Rio de Janeiro     auf den Mosaik­fußboden schaute: auf über zehn Metern Länge ein     Ha­kenkreuz nach dem an­deren kunstvoll aufge­reiht, saubere     Handwerksarbeit aus den 30er und 40er Jahren. Seit das alte Haus 1985     von ei­nem Schauspieler er­worben und in ein Theater umgewan­delt  worden    war, hatte nie­mand An­stoß an der auch vom angrenzenden   öffentli­chen   Platz deutlich erkennba­ren Haken­kreuz­or­na­men­tik   genommen.<br />
Obwohl in den brasiliani­schen Zeitungen häufig über     Hakenkreuz­schmierereien in Deutschland und anderen eu­ropäischen     Län­dern sowie über die entsprechen­den Proteste jü­discher     Organisa­tionen be­richtet wird, verkau­fen Straßenhändler in Rio oder     Sâo Paulo sogar nach­produzierte Me­tall-Erinne­rungsplaketten an den     “Gautag der Bayrischen Ost­mark, Pfingsten 1933 in Regens­burg”,  darauf    das Ha­kenkreuz unter’m Reichsad­ler. Bis heute tragen nicht  wenige    Brasilianer den Vor­namen Hitler &#8211; die Eltern wa­ren eben  Bewunderer  des   Naziführers. Richter Hitler Canta­lice läßt einen     Parlaments­abgeordneten we­gen Autoraubs verhaften &#8211; und als die     Insassen einer total überfüllten Haftanstalt re­voltieren, behält     Polizei­chef Hitler Mussolini Pacheco kühlen Kopf, führt persönlich die     Verhand­lungen über Geiselfreilassun­gen. Weiße Hitler sitzen in     Universitätshörsälen, schwarze Hitler hausen in Slums der     Sklavennachfah­ren. “Hitler” steht auch auf Straßenschildern: In der     Stadt Barra do Bugres befindet sich das Hospital in der “Avenida Hitler     Sansâo”. Auch der Vor­nahme “Rommel” ist sehr häufig.<br />
Viele Juden flüchteten vor der drohenden Verfolgung und Ermordung auch     nach Brasilien &#8211; die den Deutschen aus der Nazizeit bekannte üble     Verunglimpfung der jü­dischen Minderheit ist jedoch bis heute selbst in     Wörterbü­chern und Lexika beibehalten worden &#8211; trotz entsprechen­der     Proteste. Ver­gangenes Jahr hat erstmals auch die jü­dische     Weltorganisation B’NAT B’RITH scharf ver­urteilt, daß sogar im     wichtig­sten brasilianischen Nach­schlagwerk Aureliano der Jude als     “schlechter Mensch, Geizhals, Habgieriger, Wu­cherer” definiert bzw.     charakteri­siert wird.</p>
<h1>Megaescândalo</h1>
<h2>Gesprächsmitschnitte weisen auf massiven Stimmenkauf im Kongreß hin, Nutznießer: Staatschef Cardoso</h2>
<p>Der  Präsident will wiedergewählt werden. Die entsprechende     Verfassungsänderung kam Ende Januar nur mittels Stimmenkauf und andere     Machenschaften durchs Par­lament &#8211; sagten damals Kirche, Opposition  und    Medien. Doch niemand konnte es be­weisen. Jetzt liegen     Gesprächsmitschnitte vor, denen zufolge Cardosos rechte Hand,     Kommuni­kationsminister Sergio Motta, den Stimmenkauf veranlaßte. Eine     un­bekannte Zahl von Abgeordneten erhielt demnach jeweils umgerechnet   an   die 300.000 DM in bar. Cardoso war noch nie so in der Bredouille.</p>
<p>Was  Brasiliens größte Quali­tätszeitung, die Folha de Sâo Paulo,    Mitte Mai  abdruckte, schlug ein wie eine Bombe: Zwei zur Rechtspartei    PFL der  Re­gierungsallianz zählende Kon­greß­abgeordnete er­läutern    klar und  unzwei­deutig eine groß­an­ge­leg­te Stimmenkaufopera­tion.    Car­dosos  In­tim­freund Sergio Motta von der So­zi­aldemokrati­schen    Partei (PSDB)  habe veranlaßt, daß über die PFL-Gou­ver­neu­re der    Teil­staaten Acre  und Ama­zonas um­gerechnet rund 300.000 DM in bar &#8211;    oder sogar noch viel  mehr &#8211; an Parlamentarier aus­gezahlt wurde, damit    sie Ende Januar für  die Wie­derwahl-Novelle vo­tie­rten. Der   Abstimmung  war von der  Mitte-Rechts-Regierung al­ler­größte Be­deutung    bei­ge­mes­sen wor­den.<br />
Überraschend hatte eine große Zahl von Abgeord­neten, die die     Ver­fas­sungsänderung stets öf­fent­lich ablehnten, dann doch der     No­velle zuge­stimmt. In den ab­ge­druckten Gesprächsmitschnit­ten     wer­den fünf bestochene De­pu­tados aus Acre nament­lich genannt, doch     weit mehr sollen Sum­men zwischen 200.000 und 300.000 Reais er­hal­ten     haben. Diese bezeichen die Darstel­lungen als falsch und absurd. Die     PFL, stärkster Partner Cardosos, schloß indessen sofort jene zwei     Acre-Abgeordneten aus der Par­tei aus, die den Stimmenkauf erläuterten     und selber Geld er­hielten. Mit anderen Worten: Beide werden als     geständig ange­sehen, die Mitschnitte somit als authentisch be­trachtet.     Wa­rum nur diese beiden und nicht die an­deren Deputados &#8211; die zwei     Gouverneure und der Mi­nis­ter?, fragt sich alle Welt. Die in     Folha-Kommentaren gege­be­ne Antwort: Entläßt Cardoso Mi­ni­ster Motta,     wie sogar die PFL-Spit­ze empfiehlt, gesteht er auch seine eigene    Schuld  ein &#8211; und dann ist alles möglich. Erinnert sei hier an das     Col­lor-Im­peach­ment von 1992.</p>
<p>Kurse der Stimmenbörse</p>
<p>Motta, der mit Cardoso eine Großfarm betreibt, ist in einer heiklen     Situation. Vorwürfe, daß er als Hauptorganisator des Stimmenkaufs     fungiert, er­hob sogar Paulo Maluf, Führer der nicht zur Re­gierung     gehörenden Rechtspartei PPD. Deren Kon­greßabgeordneter Jair Bolsonari     beschrieb, wie es am Tage der Abstimmung im Januar in den     Kon­greßkorridoren zuging: Wie bei Geschäftsverhandlungen auf ei­ner     Stimmenbörse. Am Mor­gen wurde ein Votum noch für 200.000 Reais     ge­handelt, weil die Regierung nicht sicher war, ob die     Verfassungsänderung pas­sieren würde. Einige Parla­men­ta­rier     verlangten sogar 300.000 Re­ais. Kurz vor der Ab­stimmung glaub­te die     Regierung an ihren Sieg und ging deshalb mit dem Kurs herunter, zahlte     nur noch 50.000 Reais. “Ich weiß nicht, wer Stimmen an-     bezie­hungs­wei­se ver­kaufte, doch den Kauf und Verkauf gab es     tatsächlich.”<br />
Die Cardoso-Regierung hat seit dem Amtsantritt eine Reihe von     parlamenta­rischen Untersu­chungs­ausschüssen verhin­dert, die ihr     hätten gefährlich wer­den kön­nen. Zwar bekam die Oppo­si­tion die     nötigen Unter­schriften der Abgeordneten zusammen, oh­ne die ein     Ausschuß nicht ge­bil­det werden kann. PFL und PSDB entsandten je­doch     nicht die vor­geschriebenen Repräsen­tanten &#8211; und damit war die     Untersuchung ganz “demokra­tisch” blockiert.<br />
Nach dem Abdruck der Ge­sprächs­mitschnitte hatte die Op­po­si­tion die     Unterschrif­tenliste rasch komplett &#8211; auf Anwei­sung Cardosos mußten     indessen PFL- und PSDB-Abgeordnete ihre Unterschriften zurückziehen.  Es    wurde öffentlich spekuliert, wieviel Reais sich die Regierung die     Rückzieher wohl habe kosten las­sen &#8211; wieder 200.000 pro Kopf?<br />
Brasiliens Bischofskon­ferenz CNBB hat den Me­ga­es­cândalo nicht     kommentiert, sie verwies nur auf ein jüngst veröffent­lich­tes     CNBB-Dokument, in dem die Re­gie­rung der ak­tiven Kor­rup­tion     beschul­digt wird. Im Bezug auf die Wiederwahlno­velle heißt es, die     Regierung be­sorge sich bei für sie interessan­ten Vor­lagen die nötigen     Stim­men ohne Skrupel. Cardosos Allianzpartner PFL, der den     Vizepräsidenten stellt, ist gemäß Un­ter­suchungen und Zeugenaus­sa­gen     bereits seit langem in Wahlstimmenkauf ver­wickelt. Im archai­schen     Nord­osten, so Anwälte ge­gen­über den La­tein­a­me­rika Nach­richten,     sei all­ge­mein be­kannt, daß der deutsch­stäm­mige PFL-Chef Jor­ge     Born­hau­sen mit prall­ge­füll­tem Geld­koffer he­rum­rei­se,  Politiker    besteche und den Stim­menkauf organi­sie­re. Born­hau­sen  ist   Mitgründer  der einstigen Militärdiktatur-Par­tei Arena. Cardosos  Vize   Marco  Ma­ciel gehörte ebenfalls zur Are­na und zählte zu den    ak­tiv­sten  Unter­stüt­zern der Folter­ge­ne­räle.</p>
<p>Alte Kameraden</p>
<p>Die PFL stand an der Seite Präsident Fernando Collor de Mellos, der 1992 wegen Korrup­tion und Machtmißbrauch abge­setzt wurde.<br />
Jener Senhor X, von dem die Fol­ha de Sâo Paulo die Mit­schnitte     erhielt, hat in­zwischen be­tont, weitere Tonbänder zu be­sitzen, auf     denen noch mehr Per­so­nen belastet werden.<br />
Zwei Mitglieder der PSDB-Spitze erklärten interessanter­weise vor der     Veröf­fentlichung der Mitschnitte gegen­über dem Nachrich­tenmagazin     Veja, sie sei­en überzeugt davon, daß der PFL-Gou­verneur von Amazo­nas     mit der Ab­sicht des Stimmen­kaufs nach Brasi­lia gekommen sei. Mit     Kof­fern voll Geld sei der Gou­ver­neur in den Wiederwahl-Pro­zeß     hi­neingegangen. Warum stell­te die Cardoso-Regierung ihn nicht zur     Rede, fragt die Veja.<br />
Gemäß einer neuen Mei­nungs­umfrage führt die Popula­ri­täts­kurve des     Staatschefs nach lan­ger Stabilität erstmals deut­lich nach unten.     Brasiliens Bör­sen reagierten auf die Ver­öff­ent­li­chung der ersten,     brisanten Mit­schnit­te in der Folha am 13. Mai so­fort mit  Kursabfall.    Die Echt­heit der Mitschnitte wurde am 20. Mai bestätigt.  Je­ne zwei    Ab­ge­ordnete, die den Wortlaut des Ab­drucks bestritten,  ste­hen bös’    da. Ganz zu schwei­gen von den an­deren Ver­wickelten.</p>
<h1>Lebendige Fackeln</h1>
<h2>Immer häufiger werden Wohnungslose im Schlaf angezündet</h2>
<p>Sie  hatten angenommen es sei nur ein Bettler, verteidigten sich die    fünf  jungen Tä­ter, die in Brasilia das schlafende Oberhaupt der     Pataxó-Indianer Galdino Jesus dos Santos an­zün­deten. Der Fall erregte     gerade deshalb Aufmerksamkeit, weil es sich um einen In­digena    handelte,  reiht sich jedoch ein in die zunehmende Gewalt gegen    Woh­nungs­lo­se.  Die Täter kommen meist aus der Mittel- und    Oberschicht.</p>
<p>Die  Avenida Rio Branco, ein­stige Prachtstraße Rio de Janei­ros,    bietet  nachts ein deprimie­rendes Bild. Weil seit 1995 in­folge von     neoliberalen Regie­rungsprogrammen die Arbeitslo­sigkeit steil an­stieg     und Sozialein­richtungen schlossen, lie­gen so viele Obdachlose,     Bettler, psy­chisch Kranke und Stra­ßenkinder wie selten zuvor     aufgereiht ne­beneinander auf dem Bürger­steig; nicht wenige nutzen als     Unterlage oder zum Zudecken ledig­lich Zeitungs­pa­pier oder Pappe.     Neuerdings hat ein Großteil von ihnen Angst, Op­fer jener  Brandattacken    zu werden, die sich auch in Sâo Pau­lo und selbst in  der Haupt­stadt    Brasilia häu­fen: Nur Schrit­te von der Ave­nida Rio  Branco ent­fernt,    über­goß vormittags eine gut­geklei­dete Frau einen  sit­zen­den  Bettler   mit reich­lich Al­ko­hol, warf zy­nisch lachend  ein  bren­nendes   Streichholz auf ihn. Und ver­schwand im  Men­schen­ge­wühl,  während der   Mann die Flammen zu er­sticken suchte.  Dreißig Pro­zent  der Haut   ver­brann­ten, derzeit liegt er in ei­nem  öffentlichen  Hospital der   Sie­ben-Millionen-Stadt, das pro Mo­nat  mindestens zwei  woh­nungs­lose   Brandopfer behandelt. Oft kommt  in­dessen jede Hilfe zu  spät, wie die   fast täglich veröf­fentlichten  Fotos von ver­kohlten  Leichen bewei­sen.<br />
Ivan Bertanha, Leiter einer Hospi­talabteilung für Verbren­nungen in Sâo     Paulo, betont, daß die Eingelieferten fast nie ge­richtsverwertbare     Angaben lie­fern können: “Sie sagen, daß sie in Flammen stehend     aufge­wacht sind und keine Verdächtigen ge­sehen haben.”     Pataxó-Häupt­ling Jesus dos Santos verbrannte in Brasilia lebendig,     nachdem nicht weniger als zwei Liter Alkohol über ihn ausge­gossen     worden waren. Die in­zwischen gefaßten fünf Täter aus Elitefamilien     ver­teidigten mit dem Argu­ment, sie hätten ihn “nur” für einen Bettler     gehalten. Für regierungskriti­sche Men­schenrechtler und So­ziolo­gen     spricht dieser Satz Bände. Her­bert de Souza Betinho, Füh­rer der     natio­nalen Kampagne ge­gen Hunger und für Bürger­rechte, nennt das     Handeln der jungen Männer einen Hinweis “auf den Grad der Degenerierung     in be­stimmten höheren Schich­ten der brasilianischen Gesellschaft.”     Helio Bi­cudo, enger Mitarbeiter des Kardinals von Sâo Paulo und     Kongreßabgeordneter der Ar­bei­ter­partei PT, konstatiert, die     bra­si­lianische Gesellschaft ent­wür­dige die Armen und bana­li­sie­re     das Leben. Der angesehene So­zi­al­wissenschaft­ler und The­ra­peut     Ju­randir Freire Costa bringt so­gar die Globali­sierung mit ins  Spiel:    Junge Männer, wie jene fünf von Bra­silia, kennen die rei­che  “Erste    Welt” sehr gut und glau­ben, eher per Zufall in Bra­si­li­en  zu le­ben.    Widerwillig sind sie dort mit einer Mehrheit von  “Häß­lichen, Armen,    Zahn­losen und Nicht-Weißen” konfrontiert,  ana­ly­siert Co­sta weiter.    Eine Art von Umgang mit dieser Realität  sei, sie nicht wahrzuneh­men,    eine andere, diese so­gar physisch zu  eliminieren. “Wir reden viel  über   die Modernisierung Brasili­ens,  doch wenig über die Befrie­dung  der   Gesell­schaft”, sagt Os­car  Vieira, Generalsekretär des    UN-Lateinamerika-Instituts und weist auf  die Straffreiheit hin, von der    besonders die High So­ciety  profitiert. Gemäß neuesten UNO-An­gaben    werden in Brasi­lien mehr  Menschen durch Feu­er­waffen getötet als in    jedem an­deren nicht  durch Krieg gezeich­neten Land. In Sâo Paulo kann    die Po­lizei  bestenfalls in zwan­zig Prozent der Fälle die Täter    iden­tifizieren,  was nicht bedeu­tet, daß diese auch verhaftet werden.</p>
<p>Der neue Sport der Besserbetuchten</p>
<p>Inzwischen wurden sehr un­vollständige Angaben über die Anzahl     wohnungsloser Brand­op­fer veröffentlicht. Allein in der Haupt­stadt     Brasilia sind seit 1988 minde­stens 29 Bettler an­ge­zün­det wor­den. In     Sâo Paulo und Rio sind mehrere Woh­nungs­lose pro Mo­nat betroffen.     Brand­attacken sind jedoch nicht alles: So gehört es in den  ge­nannten    drei Städten zum ma­ka­bren Sport Besserbe­tuchter, etwa  nach der  Disco   vom Wagen aus auf schlafende Woh­nungslose zu  schießen. Auch ein    Polizeiof­fi­zier Rios pflegte, gerichtlichen  Zeu­gen­aus­sagen von  1994   zu­fol­ge, seine Waffen nachts an  Bett­lern zu te­sten.<br />
Schließlich wurden 1990 in der Stadt Matupá drei arbeitslose     Landarbeiter, die ver­sucht hat­ten, eine Fazenda zu über­fallen, in     Anwesenheit von Po­li­zisten und einem Politiker auf offener Straße     lebendig ver­brannt: das von einem Amateur gedrehte Vi­deo der Untat     über­gab die katho­lische Kirche inter­nationalen     Men­schen­rechtsorga­ni­sa­tionen. 22 Personen wurden zwar ange­klagt &#8211;     zu einer Bestra­fung ist es aber bis heute nicht gekommen.<br />
Wegen des spektakulären Brand­an­schlags auf Galdino Je­sus dos Santos     interessiert sich die brasilianische Öf­fentlichkeit auf einmal für  das    Leben der Pa­ta­xó. Nach Angaben der Kir­che wur­den in den  letzten    Jah­ren in Südbahia 24 Pataxó-Indios von Pis­toleros der     Großgrundbe­sit­zer oder diesen selbst erschos­sen, 47 über­lebten     Mordver­su­che, 48 In­dios starben wegen un­ter­lassener Hil­feleistung.<br />
Ein Großteil Südbahias war ursprünglich Pataxó-Land. Doch vor und     wäh­rend der Militärdik­tatur legten Latifundistas im Stam­mesgebiet     Ka­kao­farmen an, von denen auch große interna­ti­o­na­le     Schokola­denmarken ihren Roh­stoff bezie­hen. Vor Gericht streiten die     Pa­taxó seit 15 Jahren um die Rück­gabe von etwa 36.000 Hektar &#8211; 788     Hektar waren ihnen zwar von der Justiz zugespro­chen, de facto aber  nie    übergeben worden. Der Stamm nutzt jetzt die Gunst der Stunde: Zur     Beerdi­gung von Häuptling Je­sus dos Santos kamen TV-Teams, Presse  und    so­gar der Chef der staatli­chen Indianer­schutz­behörde FUNAI,  Julio    Gei­ger. Nach der Beisetzung durf­ten weder er noch die  Jour­na­listen    das Reservat verlassen, viel­mehr wurden sie  gezwun­gen, die Pataxó  beim   Be­setzen von vier benach­bar­ten  Kakaofarmen zu be­glei­ten.  Umringt   von Indios mit Fe­der-Kokarden,  Wurfspies­sen, Pfeil und  Bogen, mußte   Gei­ger grimmigen Blickes als  erster das aufge­brochene  Farm­tor jenes   Groß­grundbesitzers  durch­schrei­ten, der die Pataxó am  meisten   ter­ro­risiert &#8211; während  diese auf­paß­ten, daß die Szene für  die   TV-Abendnachrichten auch  or­dent­lich gefilmt wurde. Erst  nach­dem das   Gebiet ohne Ge­walt und  Zwi­schen­fälle be­setzt wor­den  war, ließen sie   den FU­NAI-Chef und  den Me­dien­troß von dannen  zie­hen.</p>
<h1>Terror, Lügen und Videoaufnahmen</h1>
<h2>Kontroverse um Polizeiübergriffe in Sâo Paulo</h2>
<p>Die  Aufnahmen gehen um die Welt: Polizisten errichten eine    Straßensperre  und ter­rorisieren vorbeikommende PassantInnen. Niemand    wehrt sich: aus  Angst, er­schossen zu werden. Der Präsident ist    international entrüstet  und die heimischen Intellektuellen schweigen.</p>
<p>Zehn  Militärpolizisten Sâo Paulos machen sich einen sadi­stischen    Spaß  daraus, in einem Slum alle paar Tage eine Stras­sensperre zu    errichten  und zu­fällig vorbeikommende Bewoh­nerInnen auf brutalste Art    zu  foltern, mit Hartholzstücken blu­tig zu schlagen und auszurauben.    Ein  völlig unschuldiger Mann wird vor aller Augen erschossen, ein    anderer  schwer verwundet.<br />
Wer in brasilianischen Elendsvierteln lebt oder dort So­zial- und     Menschen­rechts­arbeit betreibt, weiß, daß Derartiges seit     Diktaturzeiten ab­solut nor­mal und alltäglich ist. Der jüng­ste Fall     von Polizeiter­ror erregt indessen enormes Auf­sehen, weil jemand gut     versteckt tagelang al­les filmt, das Video schließlich nicht nur im     brasilia­nischen, son­dern auch im nord­ame­ri­ka­ni­schen,  europäischen    und asiati­schen Fernsehen ge­zeigt wird.<br />
Sâo Paulos Kardinal Evaristo Arns und seine Bischöfe und Pa­dres     protestieren vehement, stel­len nicht an­ders als amnesty in­ternational     (ai) und Human Rights Watch klar, daß die Greu­eltaten nicht     überra­schen. In ganz Brasilien würden die Men­schenrechte von der     Mi­litär­po­li­zei gravierend verletzt, Opfer seien stets Angehörige der     unter­privilegierten Schichten, An­zeigen fruchteten gewöhnlich    nichts.<br />
Der neue Fall zeigt dies ex­emplarisch. Zwei der zehn Militärpolizisten     gelten als Mit­glieder einer Todesschwa­dron, die in jüngster Zeit     minde­stens dreizehn Menschen ermor­det hat. Fünf Beamte standen     be­reits we­gen acht Morden sowie Mord­ver­suchen und schwerer     Körper­verletzung unter Anklage, die Verfahren wurden, wie fast durchweg     üblich, eingestellt. Ganz offenkundig unter dem Druck der Medien und     der Ent­rüstung im Ausland wurden in­zwischen alle zehn  Tatbeteiligten    verhaftet &#8211; die Mitte-Rechts-Re­gierung instruierte in  Windeseile  auch   die Botschaften in Bonn, Bern und Wien, wie zu  reagieren ist.</p>
<p>Scheinheiligkeit und fragwürdige Aufregung</p>
<p>Ricardo Ballestreri, Präsident der brasilianischen ai-Sektion, mag     ebensowenig wie die Kirche in den jetzt von den Medien ge­schürten Chor     der Entrüstung einstimmen, wirft der Gesell­schaft Scheinheiligkeit    vor.  Bei jenen, die sich über Polizeibru­talität aufregen, handelt es    sich  ihm zufolge um dieselben, die mehr Gewalt bei der    Verbre­chensbekämpfung  und auch die Todesstrafe verlangen. ai hatte wie    die Erzdiözese Sâo  Paulos bereits vielfach angeprangert, daß die   “High  Society” und auch  die Mittelschicht in Lateinameri­kas erstem    Wirtschaftsstandort  Greueltaten gegen Slumbewoh­nerInnen schlichtweg    ignorier­ten. In  Brasilien, so ai auf An­frage, gebe es ein Kontingent    von Personen,  deren Folterung absurderweise als sozial  gerecht­fertigt   angesehen  werde. Unter der Folter hatten erst  kürzlich neun Männer  der   Unterschicht gestanden, ein Nobellokal  über­fallen und dabei zwei  Gäste   er­schossen zu haben.  Glücklicher­weise fand man eher durch  Zu­fall  die  wahren Täter mit  der Beute, die Neun bleiben dennoch für  ihr Leben   gezeichnet.</p>
<p>“Beifall” für Todesschwadrone</p>
<p>Cecilia Coimbra, couragierte Präsidentin der brasilianischen     Menschenrechtsorganisation “Nie mehr Folter”, erinnert jetzt daran, daß     die sich in Sâo Paulo häufenden chacinas, Blut­bäder, sowie andere     Aktionen der To­desschwadronen von sehr vie­len BrasilianerInnen mit     “Beifall” aufgenommen werden. Nach der Ausstrahlung des Amateurvideos     sei zu hoffen, daß es nie mehr zu derartigem Applaus komme. Ju­randir     Freire Cos­ta, Therapeut und Direktor des Instituts für  So­zialmedizin    an der Universität von Rio, teilt diesen Optimismus  nicht. Die Mittel-    und Ober­schicht, so Costa, spreche  Slum­bewohne­rInnen den    Gleich­heits­grundsatz ab, definiere sie  quasi als “Nicht-Menschen” und    rea­giere daher mit extremer  Indiffe­renz und Akzeptanz auf jede Art   von  Ge­walt gegen diesen Teil  der Bevölkerung.<br />
Befreiungstheologe Frei Bet­to, enger Mitarbeiter von Kardi­nal Arns,     teilt den Stand­punkt von Costa, zählt den Sozi­alwissenschaftler     außerdem zu den ganz wenigen Mitgliedern der geistig-künstlerischen     Elite Brasiliens, die auf Massaker an Landlosen, Polizeiterror gegen     Arme und von Todesschwadro­nen begangene Morde nicht mit Schweigen     reagieren. Im Ge­spräch sagt Frei Betto, Hunderte von führenden     Intellektuellen Frankreichs oder Italiens prote­stierten in Manifesten     an die Mitte-Rechts-Regierung von Prä­sident Fernando Henrique  Car­doso    gegen all diese Greuel­taten und verlangten energische  Maß­nahmen.   Deren  brasiliani­sche KollegInnen duldeten in­dessen, von  wenigen   Ausnahmen  abge­sehen, die gravierende Ver­letzung der  Menschenrechte in   der  größten Demokratie Latein­amerikas, seien daher  mitschul­dig.<br />
Das Schweigen, so Frei Betto, sei Resultat der Unterstützung jener     Intellektu­ellen für die Cardoso-Regierung und deren neoliberale     Politik. Viele aus der geistigen Elite, die besonders hohes Prestige in     der öffent­lichen Meinung genössen, wür­den von Brasilia mit Posten,     Po­sitionen und Geldern begün­stigt. Oder klarer ausgedrückt:     kor­rum­piert. Der Theologe erin­nerte auch daran, daß viele     In­tel­lek­tuelle, aber auch in Deutschland sehr bekannte     Schrift­steller wie Jorge Amado oder Sänger wie Gil­berto Gil, Caetano     Veloso, Elba Ramalho und Joâo Bosco, Filme­macher wie Héctor Ba­ben­co     sich 1994 in einem Manifest für die Wahl Cardosos aus­ge­spro­chen     hatten. Positive Aus­nah­me: Chico Buar­que. “Daß all diese Perso­nen     sich heute passiv ver­halten”, so Frei Betto weiter, “wird von den     In­tel­lektuellen Eu­ropas na­türlich be­merkt. Wa­rum prote­stieren     wir, fragt man dort, doch die Kollegen in Bra­si­lien nicht &#8211; wie steht     es daher um deren Se­riosität?” Sie sei nicht vorhan­den, fügt der     Theologe hinzu.<br />
Der schwarze Intellektuelle Milton Santos: “Brasiliens     Gei­steswissenschaftler kapitulieren vor der Situation ihres Landes,     nähern sich dem Establishment an.”<br />
Frei Betto wurde während der Diktatur im berüchtigten     Caran­diru-Gefängnis Sâo Paulos ein­gekerkert und gefoltert. 1992 wurde     er vom Gouverneur des Bundesstaats vor Gericht ge­stellt, weil er     Gewalttaten der Militärpolizei öffentlich ange­prangert hatte. Im selben     Jahr er­schossen Spezialeinheiten jener policia militar in Carandiru     min­destens 111 Häft­linge.<br />
Zum Lärm um das Amateur­video meint Frei Betto, das bra­silianische     Medienecho werde wie in vorangegangenen Fällen rasch verhallen.<br />
Für Präsident Cardoso kommt der Vorfall dop­pelt ungelegen. Denn Sâo     Paulo mit seinen weit über eintausend deutschen Fir­menfilialen wird von     einem Gou­ver­neur und en­gem Vertrauten aus des Staats­chefs     Sozial­demo­kra­tischer Par­tei PSDB regiert. Glei­ches trifft auf den     politisch Haupt­verant­wortlichen des Land­losenmassa­kers von 1996 im     Amazonas­bundesstaat Pará zu &#8211; und auch auf den Gou­ver­neur Rio de     Janeiros, wo ein Blut­bad an Minderjährigen dem an­deren folgt.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Männer des Gesetzes</p>
<p>Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC,<br />
Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da.<br />
Ist ein Polizist ein Verbrecher?<br />
Es gilt das Gesetz des Hundes.<br />
Die Polizei tötet das Volk,<br />
Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.</p>
<p>Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren<br />
Aber sagen können wir nichts,<br />
Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes.<br />
Oh mein Gott, wann werden sie bemerken,<br />
Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet<br />
Angst einzujagen?</p>
<p>Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Männer des Gesetzes</p>
<p>Vorsicht, Leute aus Sâo Paulo, Osasco und ABC,<br />
Die Polizei von Sâo Paulo ist zum Beschützen da.<br />
Ist ein Polizist ein Verbrecher?<br />
Es gilt das Gesetz des Hundes.<br />
Die Polizei tötet das Volk,<br />
Aber ins Gefängnis kommt sie nicht.</p>
<p>Immer mehr Leute, deren Wege sich verlieren<br />
Aber sagen können wir nichts,<br />
Denn wir sind nicht auf der Seite des Gesetzes.<br />
Oh mein Gott, wann werden sie bemerken,<br />
Daß Sicherheit zu geben nicht bedeutet<br />
Angst einzujagen?</p>
<p>Song von Thaíde und DJ HUM</p>
<h1>Die Abwertung des Lebens</h1>
<h2>Die Regierung stoppt die Inflation &#8211; die Spirale der Gewalt dreht sich weiter</h2>
<p>In  der größten Demokratie Lateinamerikas gehören die berüchtigten     “Esquadrôes da Morte” auch über zehn Jahre nach Diktaturende zum  Alltag.    Sie ermorden Kin­der, Jugendliche, Menschenrechtsaktivisten  und    politische Gegner. Unter der Mitte-Rechts-Regierung von  Staatschef    Fernando Henrique Cardoso hat laut ai die Ge­walt stark  zugenommen.</p>
<p>An  einem Februarnachmittag geschieht in Rio de Janeiros Slumgürtel    Baixada  Fluminense erneut, was viele in der Ersten Welt für    unvorstellbar,  unmög­lich halten: Sechs aufgeweckte Jugendliche    zwischen fünfzehn und  siebzehn springen auf einen Linienbus auf und    machen sich zweier  “Vergehen” schuldig: Um nicht bezahlen zu müssen,    pas­sieren sie nicht  das Drehkreuz des Buskassierers sondern blei­ben,    wie es täglich  unzählige Schüler und Arbeitslose tun, auf den    hintersten Bänken,  lärmen, trom­meln Disco-Rhythmen. Dem Kassierer wird    es zu bunt. Er  fordert zwei bewaffnete Si­cherheitsleute der    Busgesell­schaft auf, die  Jungen zum Schweigen zu bringen. Der Fah­rer    hält an, die sechs werden  mit vor­gehaltener Pistole zum Aus­steigen    gezwungen, müssen sich in  einer Reihe auf die Erde knien. Dann werden    sie kaltblü­tig mit  Kopfschüssen außerge­richt­lich exekutiert, wie  es   ai und andere  Menschenrechtsor­ga­ni­sa­tio­nen stets in    Untersu­chungs­be­rich­ten  nennen. Die Mörder un­ter­ziehen sich, wie    üblich, nicht der Mühe, die  To­ten zu verstecken oder zu ver­scharren.    Ein Jugendlicher über­lebte  die Schüsse noch eine halbe Stunde,  hätte   gerettet wer­den können. Doch  niemand der vielen  herbeigelaufenen   Neugie­rigen rührte aus Angst vor  Rache eine Hand:  Die Killer hatten es   verboten, keiner der Gruppe sollte  davonkommen.</p>
<p>Schlag für Rios Olympia-Bewerbung</p>
<p>Bereits in den 80er Jahren war die Baixeda Fluminense von den    Vereinten  Nationen als gefähr­lichste Stadtzone der Welt einge­stuft    worden &#8211; bis  heute werden hier Morde selten aufgeklärt. Gemäß einer    neuen  Untersu­chung sahen über dreißig Prozent der minderjährigen     Slumbewoh­ner schon einen Mord.<br />
Auch diese Bluttat wäre ge­mäß jüngster Praxis von Öf­fent­lichkeit und     Medien über­gangen worden, wenn nicht das Inter­na­tionale Olympische     Ko­mitee gerade über die Kandidatur der Sieben-Millionen-Metropole  am    Zucker­hut für die Spiele 2004 entscheiden würde. In weltweit     verbreiteten Imagekampagnen hatten Brasiliens Autoritäten für Rio     getrommelt und stets ar­gu­men­tiert, daß sich Gewalttaten doch     schließlich heute in allen großen Städten ereigneten. Die Ner­vo­sität     der Politiker war nach dem Massaker groß. Anders als bei   vorangegangenen   Ver­bre­chen dieser Art mußten Rios beste   Kriminalisten Tag und Nacht   nach den Tätern fahnden. Zeu­gen hatten   sie laut Presse­angaben   zweifelsfrei erkannt. Einer ge­hört zu Rios   Munizipal­garde und wird   gemäß der en­gagier­ten Staatsanwältin und   Killer­kommando-Expertin   Tania Sal­les Moreira stets dann als   Mittä­ter genannt, wenn es in   Bussen zu “Exekutionen” ge­kommen sei.   Der andere leitet eine der   zahl­reichen regionalen Todesschwa­dronen.</p>
<p>Morddrohungen gegen holländischen Men­schenrechtsaktivisten</p>
<p>Immer mehr brasilianische Pfarrer, Bischöfe, Sozialarbeiter, Künstler     und Menschenrechts­aktivisten, die gegen das Wüten der   Killerkommandos   protestie­ren, wer­den durch Mord­drohungen unter   Druck ge­setzt,  müssen  aus Sicherheits­gründen ihren Aktionsradius   stark einschränken.  Dies  gilt auch für das neueste Blutbad. Zwei der   Ermordeten stammten  aus  Slums, in denen das auch mit Geldern der   deutschen Bundes­regierung   arbeitende Sozialin­stitut IBISS seit   Jahren Projekte realisiert. Der   holländische Di­rektor Nanko van   Buuren hatte als Arzt im zuständigen   ge­richtsmedizinischen Institut   die beiden ihm bekannten Jugendli­chen   identifiziert &#8211; an der   Aus­gangspforte wurde er derweil von zwei   Bewaffneten erwartet. Sie   zeigten sich über alle Details der   IBISS-Projekte gut infor­miert und   drohten, den 48-jähri­gen   umzubringen, falls er sich in die   Ermittlungen einmische und juristisch   gegen jene Busgesell­schaft   vorgehe, zu deren Sicher­heitspersonal die   Todesschützen nach   bisherigen Ermittlungen ge­hören. Van Buuren hatte   1996   Bundespräsident Herzog wäh­rend dessen Rio-Aufenthalts mit den     IBISS-Projekten vertraut ge­macht, hält zu ihm ständig Kon­takt. “In     Europa”, so der Ex­perte, “schenkt man wahrheits­gemäßen Berichten über     die Re­alitäten Rios gewöhnlich keine Be­ach­tung. Das Ausmaß der     Greuel­taten gegen Arme und Ver­elendete wird für unwahr­schein­lich     gehalten.”</p>
<p>Politiker verwickelt</p>
<p>Duque de Caxias, Satelliten­stadt Rios in der Baixada Flumi­nense,    ist  seit langem wegen der Todesschwadronen berüchtigt. Gegen    Bürgermeister  Zito dos Santos läuft ein Prozeß, weil er den Mord an    einem seiner  politi­schen Gegner befohlen haben soll. Mehrere seiner    Kritiker, aber  auch Menschenrechtler be­schul­digen ihn, in    Killerkom­mando-Aktivitäten  verwickelt zu sein. Zito dos Santos gehört    zur Sozial­demokratischen  Partei von Staats­chef Fernando Henrique    Cardoso, dem Rios Pfarrer Caio  Fabio vorwirft, zwar die mone­täre    Inflation, nicht aber die Ab­wertung  des Lebens gestoppt zu haben.    Todesschwadronen sind in ganz Amazonien  und in Millio­nenstädten wie    Manaus, Sâo Paulo, Salvador de Bahia,  Re­cife, Fortaleza und Natal    aktiv. In letzterer Pro­vinz­haupt­stadt  hatte der an­ge­sehene    Men­schen­recht­ler und Anwalt Fran­cis­co  Negueira gegen die    größ­ten­teils aus Po­li­zi­sten be­ste­hen­den  Kom­mandos er­mittelt:    Ver­gan­genen Ok­tober wur­de er auf of­fener  Straße durch MPi-Salven    er­mor­det. Da­rauf­hin forderte die  Men­schen­rechts­kommission der    Or­ga­ni­sa­tion Amerikanischer Staa­ten  (OAS) Brasilia auf,  wei­te­ren   zehn von Kommandos in Na­tal Ver­folgten  Personenschutz zu  ge­währen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Was ist das für ein Land?</p>
<p>In den Favelas, im Senat<br />
Überall Dreck.<br />
Die Verfassung achtet niemand,<br />
Aber alle glauben an die Zukunft der Nation.<br />
Was ist das für ein Land?</p>
<p>In Amazonas, in Arraguaia, in der Baixada Fluminense,<br />
Mato Grosso, den Geraes und im Nordosten alles ruhig.<br />
Im Tod finde ich Frieden, aber das Blut fließt weiter,<br />
Befleckt die Papiere, die wahren Dokumente,<br />
Auf denen der Patron sich ausruht.<br />
Was ist das für ein Land?</p>
<p>Song von Renato Russo (Legiâo Urbana)</p>
<p>Schweine in Uniform</p>
<p>Die Männer des Gesetzes sind alle Verbrecher<br />
Sie töten unschuldige Leute und machen in Ruhe weiter.<br />
Unausgebildet, inkompetent handeln sie wider die Vernunft,<br />
Anstatt für Sicherheit zu sorgen<br />
Verängstigen sie die Bevölkerung.</p>
<p>Sie sind darauf trainiert, eine reiche Minderheit zu beschützen<br />
Vor der armen Mehrheit, die mit ihrem Leben bezahlt.<br />
Und wenn Du ein Arbeiter bist,<br />
Dann hast Du die idealen Voraussetzungen,<br />
Um in das Netz zu stürzen<br />
Der offiziellen Todesschwadronen,<br />
Schweine in Uniform.</p>
<p>Sie halten sich für Männer<br />
Aber in Wirklichkeit ehren sie<br />
Nicht einmal ihren Namen.<br />
Bulle, mit Verlaub,<br />
Ich werde die Dinge beim Namen nennen:<br />
“Mit der Pistole in der Hand bist Du ein grimmiges Tier, ohne sie     schwänzelst Du rum und Deine Stimme kiekst wie im Stimmbruch.”</p>
<p>Song von Marcelo D2 und Rafael (Planet Hemp)</p>
<p>Brasilianische Rapper- und Hip-Hop-Gruppen verarbeiten die brutale Realität in ihren Songs.<br />
Übersetzung: Alina González / Elisabeth Schumann</p>
<h1>Die USA und die brasilianischen Folterer</h1>
<h2>Dokumente beweisen CIA-Beteiligung an alltäglicher Repression</h2>
<p>Von  1964 bis 1985 unterdrückte Brasiliens Militärregime    Andersdenkende und  mi­li­tan­te Oppositionelle auf grausamste Weise:    Todesschwadronen  ermordeten unzäh­lige Gegner der Diktatur, politische    Gefangene wurden  Haien lebendig zum Fraß vor­geworfen oder aus    Helikoptern gestoßen, in  Stücke gehackt, verscharrt an Strän­den Rio de    Janeiros &#8211; Brutalität war  alltäglich. Daß der US-Geheimdienst CIA  den   Re­pressionsapparat der  Generäle auf vielfältige Weise  unterstützte,   wußten  Men­schen­rechtsgruppen aus dem In- und Ausland  schon damals.   Jetzt  sorgen Doku­men­te über die damaligen  CIA-Aktivitäten in   Brasilien für  Schlagzeilen.</p>
<p>Wie die angesehene Zeitung O Estado de Sâo Paulo  berichtet, kon­nte    die nordamerikanische So­ziologin Martha Huggins  bis­lang    geheimgehaltene Kongreß­do­kumente einsehen, die die  Kom­plizenschaft    des CIA mit dem Unterdrückungsapparat von da­mals  bestätigen. Das  Fazit   der 53-jährigen Wissenschaftlerin: “Die Teilnahme  der CIA am  All­tag   der politischen Repression ist be­wiesen &#8211; die  Dokumente  sprech­en   sogar von gemeinsa­men Operationen &#8211; die  ameri­ka­ni­sche  Demokratie   partizi­pierte an der Schaffung eines   un­ter­drüc­kerischen Staates.”<br />
Besonders gravierend ist für Mar­tha Huggins, daß die CIA     Spe­zialkommandos für die bra­silianische Polizei ausbildete. In Rio de     Janeiro wurde eine “E­li­te” von vierzig Beamten zum Grund­stock der     berüchtigten To­des­schwadrone: “CIA-Agenten nah­men an Operationen  in    den Slums teil, aber auch an der po­li­ti­schen Unterdrückung &#8211;  und    be­rich­teten alles, was sie sahen, nach Washington.” Bis heute  sei in    den USA wenig bekannt, daß die CIA bei der Ausbildung von  Po­li­zisten    in anderen Ländern mit­macht: “Unsere Demokratie  be­nutzte die    Polizeibeamten, um in anderen Ländern eine  ide­ologische Kontrolle    aus­zuüben.”</p>
<p>CIA läßt Dokumente verschwinden</p>
<p>Ein anderes interessantes De­tail der Recherchen von Martha Hug­gins:     Die CIA half beim Auf­bau des Diktaturgeheim­dien­stes SNI mit,     “lieferte sogar eine Li­ste mit den Namen ge­eigneter,     ver­trauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf einer anderen Liste waren al­le     Personen ver­zeichnet, die ge­mäß CIA-Ein­schätzung nach dem     Militär­putsch von 1964 ver­haftet wer­den sollten.<br />
Ärgerlich für die Soziologin, die bereits drei Bücher über Bra­si­lien     veröffentlichte, ist, daß laut Gesetz zwar jeder US-Bür­ger offizielle     Dokumente über Re­gierungsaktivitäten einsehen darf, wenn diese  länger    als 25 Jah­re zurückliegen &#8211; jene Seiten je­doch der  Kongreßpapiere  mit   CIA-Berichten über Folterungen der politischen  Polizei Brasiliens  sind   unleserlich gemacht; manch­mal fehlen sogar  ganze Blätter.<br />
In mühseliger Kleinstarbeit ge­lang es der Expertin, 26 Folte­rer von     politischen Gefangenen aus­findig zu machen und unter Wah­rung der     Anonymität zu in­ter­viewen. Einer davon, Militär­po­lizist, mochte     nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz ge­fan­gengenommene     “Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en vergewaltigen. “Ich     for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten, anstatt sie zu     foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins und berichtete     auch über den Abschluß der Ope­ration: Alle Gefangenen wurden hoch über     der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.</p>
<p>Folterer heute in führenden Positionen</p>
<p>Helio Bicudo, während der Dik­tatur Präsident einer kirchli­chen     Kommission für Gerechtig­keit und Frieden, hat die Aussa­gen der     Soziologin bestätigt. Bi­cudo untersuchte damals die CIA-Aktivitäten     ebenso wie das Wü­ten der Todesschwadronen. Po­lizisten und     Armeeoffiziere Bra­siliens seien in den USA aus­ge­bildet worden &#8211;     manche, die da­mals zum Repressionsapparat ge­hörten, machten und machen     Kar­riere. Romeu Tuma, nach der Dik­tatur Chef der Bundespolizei,  ist    heute Kongreßsenator der star­ken Rechtspartei PPB.  Regi­meaktivist    Marco Maciel wurde gar Vize des jetzigen  Staatsprä­si­den­ten Fernando    Henrique Car­do­so &#8211; für Bicude auch  Beleg da­für, daß von echter    Vergan­gen­heitsbewältigung keine Rede  sein kann: “Hier in Brasilien    ha­ben die Leute ein kurzes  Ge­dächtnis.”<br />
Wie die Jahresberichte von am­nesty international und Hu­man Rights     Watch zeigen, gehö­ren Folter und Todesschwadro­nen auch zwölf Jahre     nach dem of­fiziellen Ende der Diktatur wei­terhin zum Alltag     Brasiliens, es “verschwinden” sogar mehr Men­schen als damals nach der     po­lizeilichen Festnahme. Die ka­tholische Kirche beklagt, daß im­mer     mehr nichtidentifizierte Ge­waltopfer beerdigt werden, ein Groß­teil   auf   den überall im Lan­de anzutreffenden “geheimen Fried­höfen”.</p>
<h1>Die Kirche gegen den Strich</h1>
<h2>“Helfen statt verurteilen” beim Umgang mit Kinderprostitution in Nordostbrasilien</h2>
<p>Durch  die neoliberale Wirtschaftspolitik der jetzigen    Mitte-Rechts-Regierung  ist in ganz Brasilien die Arbeitslosigkeit    deutlich angestiegen; im  Hinterland von Maranhao wurde deshalb laut    Experteneinschätzung die  Prostitution von Kindern und Jugendlichen    erschreckenderweise zur  wichtigsten und manchmal einzigen    Einkommensquelle armer Familien. Nicht  zuletzt die Kirche hat sich dem    Problem angenommen.</p>
<p>Zu Dutzenden  stehen zwölf- und dreizehnjährige Mädchen bereits in    der  Nachmittagsschwüle an der Brücke über dem von Hütten gesäumten Rio     Mearim und bieten sich den Passanten für nur fünf Realen an,- das  sind    nicht einmal acht Mark. Andere warten in den von madames oder   früheren   Amazonas-Goldgräbern geführten Billigbordellen der neuen Rua   do Campo   auf Kunden. Doch auch dort sind sie keineswegs geschützt vor   der   Brutalität, die das Milieu prägt: Messerstechereien,  Schußwechsel  mit   tödlichem Ausgang sind keine Seltenheit, wobei  häufig Drogenkonsum  die   Hemmschwelle herabsetzt. Ausländische  Sextouristen spielen hier  nur eine   geringe Rolle, da das im Nordosten  Brasiliens gelegene  Pedreiras zu   weit von Touristengebieten entfernt  liegt. Geradezu  gierig auf möglichst   junge Mädchen sind sexbesessene  Machos aller  sozialen Schichten aus  der  Stadt selbst: Nachbarn,  Familienväter der  Rua do Campo, Polizisten,   Politiker. “Viele Mädchen  prostituieren  sich, weil die eigenen Eltern   sie dazu anregen oder  zwingen”, sagt die  52jährige Franziskanerin Maria   Oliveira von der  lokalen  Frauenpastorale gegenüber. Sie verweist auf  die  Gründe der  Misere: Von  den rund 50 000 BewohnerInnen hat nicht  einmal  ein  Viertel Arbeit,  von denen wiederum verdienen 40 Prozent  höchstens  den  Mindestlohn von  umgerechnet 160 Mark.</p>
<p>Versteigerung von Jungfrauen</p>
<p>Pedreiras hat auch deshalb traurige Berühmtheit erlangt, weil dort in     Bordellen makabere Auktionen abgehalten werden, wo  Großgrundbesitzer,    Politiker und Unternehmer Jungfrauen zwischen neun  und vierzehn  Jahren   ersteigern, für eine einzige Nacht in einem  besseren  Stundenhotel.   Anschließend werden die Mädchen gewöhnlich  gezwungen,  als Prostituierte   zu arbeiten; manche enden in den  Goldgräbercamps  Amazoniens.<br />
Die Kirchengemeinde von Pedreiras fand sich mit der Situation nie ab.     Pfarrer Luiz Mario Luís gründete bereits 1963 ein     Rehabilitationszentrum, in dem Prostituierte lesen und schreiben sowie     einen Beruf erlernen konnten.<br />
Da die Zahl der Lernwilligen rasch zunahm, mußte das Zentrum vergrößert     werden, und die Bezirksverwaltung stieg als finanzielle Trägerin mit     ein. Schulunterricht erhalten inzwischen auch die Kinder der Frauen,     derzeit sind es über 160 Mädchen und Jungen. Mehrere Dutzend  jugendliche    oder erwachsene Prostituierte sitzen auf den Bänken des  Zentrums, das    eher einer einfachen Lagerhalle ähnelt, und lernen  Nähen sowie andere    Handarbeiten. Inzwischen haben sie zum Teil  Kolleginnen als  Lehrkräfte.   Die Direktorin und Mitbegründerin  Benedita Leite versucht,  sie davon   abzubringen, weiter auf den Strich  zu gehen, jedoch ohne  Erfolg. Denn   wie in tausenden anderen Städten  und Gemeinden der  zehntgrößten   Wirtschaftsnation der Welt erhalten  LehrerInnen und  andere öffentliche   Bedienstete auch in Pedreiras  nicht einmal den  gesetzlich   vorgeschriebenen Mindestlohn von  umgerechnet etwa 160 Mark.  Schlimmer   noch: Die Bezirksverwaltung, der  wichtigste lokale  Arbeitgeber, zahlt   das Hungersalär um bis zu elf  Monate verspätet aus.  “Ich gebe gerne   Unterricht”, sagt eine  Prostituierte, “doch das  letzte Mal habe ich im   August Geld  gekriegt”. Viel ist es ohnehin  nicht, nur an die neunzig   Mark. Und  Brasilien hat derzeit ein  ähnliches Preisniveau wie Europa.</p>
<p>Erfolge &#8211; Rückschläge</p>
<p>Daß krasse Armut brutalisieren, verrohen und abstumpfen kann und die     Betroffenen häufig dazu bringt, sich aufzugeben, beobachten Benedite     Leite und die Franziskanerin Maria Oliveira täglich. In den     Bretterhütten am Rio Mearim dominiert in den vielköpfigen Familien     Promiskuität; Die Mädchen lernen nur die Gesetze ihres Milieus kennen     und sehen die Prostitution als einzige &#8211; und attraktive &#8211; Möglichkeit,     im Leben voranzukommen. Ihnen Unterricht zu geben, ist extrem   schwierig,   denn die Mädchen sind nicht daran gewöhnt, sich zu   konzentrieren und   lange Zeit zuzuhören. “Wir dürfen sie nicht   verurteilen, sie uns zu   Feinden machen” betont Maria Oliveira,   “sondern müssen immer wieder auf   sie zugehen, ihnen helfen, den Raum   der Kirche als Alternative   anbieten.” Erfolge beim Schwimmen gegen den   Strom gibt es. In der Straße   am Fluß treffen sich Kinder und   Erwachsene im neuen Gemeindesaal zu   kirchlichen Aktivitäten, eine   Jugendgruppe stabilisiert sich. Maria   Oliveira lehrt Katechismus,   feiert Weihnachten und Ostern in den   Familien, bringt diesen die   Brüderlichkeitskampagne der   Bischofskonferenz nahe, und hält Kontakt   zu denjenigen Frauen, die mit   ihrer Hilfe aus dem Bordell in einen   Beruf wechselten.<br />
Doch die madames besorgen sich immer wieder Mädchennachschub. Dabei     rekrutieren sie jetzt schon im Hinterland, ködern mit der Aussicht auf     “ehrliche Arbeit” und locken damit Jugendliche in den   Schuldenkreislauf.   Versucht Maria Oliveira, solche Minderjährigen zur   Rückkehr zu  bewegen,  hört sie immer wieder ein Argument: “Ich kann   nicht weg, weil  ich von  der madame neue, schicke Kleider angenommen   habe, die ich erst   abbezahlen muß!” Die Franziskanerin stellt deshalb   eine   Bordellbesitzerin zur Rede und bekommt wie stets eine   drastisch-grobe   Antwort: “Meine Schuld ist das nicht. Diese Hündinnen   kommen doch   angelaufen und bitten mich um Arbeit!” Weil die madames   den   Neuankömmlingen weder den Besuch des Zentrums noch der Kirche   gewähren,   geht die Franziskanerin selbst zu ihnen an den Brückenstrich   und setzt   sich notfalls an die Bordelltischchen: “Einmal spreche ich   mit den   Mädchen über Gott, ein anderes Mal über  Geschlechtskrankheiten  und Aids.   An der Brücke kommen viele schon auf  mich zugerannt und  umarmen mich!”<br />
Kinderprostitution ist typisch für Brasiliens Norden und Nordosten.     UNICEF, Kirche und NGOs haben in Maranhao bereits eine Kampagne gegen     die praktisch straffreie sexuelle Ausbeutung Minderjähriger gestartet,     denn laut Menschenrechtsaktivistin Sandra Torres gehört es bereits  zur    Gesellschaftskultur, abnorme Situationen als normal zu betrachten  und    hinzunehmen.<br />
Während in Pedreiras Kinder aus Hunger und Not ihren Körper verkaufen,     zeichnet der Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso im nur 277     Kilometer entfernt Sao Luis, der Hauptstadt Maranhaos, vor Mikrophonen     ein positives Bild der Lage im Lande. Der Soziologe weist auch die     Kritik der Bischöfe an seiner neoliberalen Politik zurück, erwähnt weder     Kindersklaverei noch Kinderprostitution oder    Jungfrauenversteigerungen.  Neben Cardoso steht der jetzige    Kongreßpräsident und Ex-Staatschef José  Sarney &#8211; seit Diktaturzeiten    reichster und mächtigster Mann in  Maranhao. Daß hier alles beim alten    bleibt, liegt nach Aussagen von  Menschenrechtlern vor allem an ihm und    seinen politischen Freunden.</p>
<h1>“Ich könnte jederzeit fliehen”</h1>
<h2>Volmer do Nacimentos Alltag zwischen Gefängniszelle und Tropenlandschaft</h2>
<p>Der  47-jährige Schwarze Volmer do Nacimento wagte als einer der    ersten  Brasilia­ner, auf Straßenkinder spezialisierte Todesschwa­dronen    und  deren Drahtzieher öf­fentlich anzuzeigen. 1993 wurde er wegen     vorgetäuschter Entführung und “Ver­leumdung von Rich­tern” zu vier     Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, die er im halboffenen     Strafvollzug verbringt (siehe LN 261). Die brasilia­nische     Men­schen­rechtsorganisation Projeto Legal in Rio de Janeiro kämpft für     seine Freilas­sung.</p>
<p>Am schlimmsten sind die Sonn- und Feiertage.  Dann muß Volmer den    ganzen Tag in einer engen Gefängniszelle  verbrin­gen, im fünf    Autostunden nörd­lich von Rio gelegenen  Provinz­städtchen Natividada.    Seine Frau und seine Kinder sitzen  der­weil traurig nur rund 300 Meter    von Nacimento entfernt. Der  Bürger­rechtler liest dann stapel­weise    Bücher und Zeitungen, schmie­det  Pläne für die Zeit nach der Haft,  und   erinnert sich auch an die  Gespräche mit dem Präsi­denten des    Europaparla­ments. Wütend macht  Nacimento, daß er die nach wie vor aus    Straß­burg her­einflatternden  Einladun­gen nicht annehmen darf. “Ich    bin ein Gefangener, weil ich es  selbst will, denn mit meinem Wagen    könnte ich fast jederzeit fliehen &#8211;  und nie­mand würde mich finden.”    Der lang­jährige Koordinator der  nationalen Stra­ßenkinderbewegung tut    es nicht. Schließlich trägt  Nacimento die Ver­antwortung für mehrere    von ihm selbst gegründete  Projekte, die er selbst leitet. Zu einem  der   wichtig­sten, einer auch  mit deut­schen Geldern finanzierten    Land­wirtschaftsschule für  Ju­gend­li­che, eilt er an Arbeitsta­gen    je­den Morgen. Der gelernte  Buch­hal­ter, dessen sozialpoliti­sches    Engagement in Basisge­meinden  und Pastoralen der ka­tholischen Kirche    begann, emp­fängt die bislang  neunzig Schü­ler­Innen, berät sich mit    Agro­nom­In­nen,  Zootechniker­In­nen und Lehrer­Innen, verteilt    Auf­trä­ge: “Die El­tern  der mei­sten Ju­gend­lichen hier sind    ver­elen­dete Wanderar­beiter der  Re­gion, mit ihnen zie­hen sie herum,    schuften auf Plan­tagen der  Groß­grund­be­sit­zer, ge­hen so gut wie    nie in die Schule, flüchten aus  Perspektiv­losigkkeit in die Slums  von   Rio. Die Schule wurde gegründet,  da­mit die Kin­der hier bleiben,  die   Landflucht gestoppt wird.”</p>
<p>Die Landflucht stoppen</p>
<p>Jeder Schüler be­kommt mo­natlich umgerechnet rund neun­zig Mark und     damit weit mehr als für Plantagenarbeit. Das Geld stammt von zwei     holländischen Un­ternehmern. Der deutsche Child­ren Mission Fund in     Über­lingen zahlt die Löhne der Leh­rer­Innen und beteiligte sich am Bau     des Schulhauses am Rande von Nativi­dade in tropischer Idyl­le. Es   ist   nur halbfertig, ein Pro­viso­rium &#8211; in Deutschland würde niemand   darin   lernen und lehren wollen. Und auch die vom deut­schen Konsulat   in Rio   fi­nan­zier­ten Ausrüstungen für ein La­bo­ratorium zur   einfachen   Heil­mit­telherstellung können nicht in­stalliert, rund 300     Kurs­an­wär­ter nicht aufgenommen werden. Die Schuld trägt laut  Volmer    do Na­cimento die Mitte-Rechts-Re­gierung von Staatsprä­sident     Fer­nan­do Henrique Cardoso und des­sen Freund aus der     Sozialde­mo­kratischen Partei PSDP, Rio-Gou­verneur Marcello Alencar.     Wäh­rend eines Belgienbesu­ches 1995 traf Cardoso überraschen­der­weise     auf eine Gruppe von Men­schen­rechtlerInnen, die ein Poster von     Nacimento tru­gen und dessen Freilassung forder­ten. Wie stets in     solchen eigent­lich brenzligen Fällen stimmte Car­doso taktisch     geschickt mit den KritikerIn­nen überein: “Ihr habt recht &#8211; wir werden     damit auf­hören.” Das Ver­sprechen blieb fol­genlos und auch die zum     Jah­resbeginn 1996 vertraglich zu­gesicherten rund 90.000 DM von     Co­munidade Solidaria, dem von der Präsi­dentengattin gelei­teten     Wohl­fahrtsprogramm, tra­fen bisher nicht ein. Ebensowe­nig, trotz     mehrfacher Mahnung, die etwa 100.000 DM des Rio-Gouver­neurs. “Wir     werden im­mer nur mit Ausflüchten abge­speist”, kom­mentiert Nacimento,     “aber viele andere NGOs be­kom­men ver­sprochene Mittel eben­falls    nicht  &#8211; wofür ist die Comu­nidade Solidaria dann ei­gentlich da? Wir    können  nicht im­mer nur mit Geld aus dem Ausland ar­beiten &#8211; wo bleibt    da die  eigene Ver­antwortung Brasi­liens?” Den briti­schen Konsul in    Rio, der  dem Schulprojekt einen Traktor spen­dierte, verblüfft    ebenfalls, daß die  Regierung nichts über­weist. Dagegen wird laut    Pres­seangaben ein  existie­render “Sozialer Dringlichkeits­fonds” fast    täglich vom  Mitte-Rechts-Kabi­nett angezapft, um Diplo­matenempfänge,    Bankette oder  üp­pige Geschenke für aus­ländische Gäste zu   finanzieren.<br />
Die achtzehnmona­tigen Kurse der Escola Fasenda laufen den­noch wei­ter.     “Fast alle, die mit amtlichem Zerti­fikat abschließen werden, haben     be­reits eine Ar­beitsstelle sicher,” freut sich Naci­mento, “nach  der    Präfektur sind wir hier der zweitgrößte Ar­beitgeber!” Abends muß  der    nicht nur in Europa bekannteste Häftling Brasiliens wieder in  die  Zelle.   Der Polizeichef von Nati­vidade bekam bereits aus aller  Welt  über   tausend Protest- und Soli­daritätsbriefe, mindestens  ebenso­viele    landeten beim Gou­verneur von Rio und im  Justiz­ministerium.<br />
Nacimento leidet indessen sichtlich unter der Situation, wollte 1996     durch einen Hunger­streik die Wiederaufnahme sei­nes Verfahrens und     Ermittlungen ge­gen Todesschwadronen und de­ren Hinter­männer erreichen &#8211;     was nicht gelang. Eine der wich­tigsten moralischen vor al­lem aber     juristi­schen Stützen ist die Men­schenrechts­organisation Projeto   Lagal   in Rio de Janeiro. Sie er­reichte bisher, daß Naci­mento seine   Haft   nicht unter ständiger Lebens­gefahr in einer völ­lig überfüllten   Zelle   Rios, sondern im halboffenen Vollzug in Natividade ver­bringt.   Für   An­walt Carlos Nicodemos, Lei­ter des ebenfalls vom deutschen   Child­ren   Mission Fund unter­stütz­ten Projeto Legal, ist der Pro­zeß   gegen   Nacimento kaf­ka­esk: “In Untersuchungsbe­richten des   Bun­desparlaments   und selbst der Abgeordneten­kammer des   Bun­desstaates Rio über die   Er­mor­dung von Kindern und   Ju­gend­lichen, ebenso in der Presse,   wer­den die­selben Richter   we­gen ihrer Verwick­lung in Ak­tivitäten von   Todesschwadro­nen   auf­ge­führt, die auch Volmer do Naci­men­to  nannte.”<br />
Anwalt Nicodemos eilt min­destens ein­mal im Monat mit dem Wagen nach     Na­tividade, spricht seinem Mandanten Mut zu. Dessen Geburtstag im     ver­gan­genen November fiel ausge­rechnet auf einen Sonntag. Daß er ihn     dank Ni­codemos nicht durch­weg in der Zelle verbringen mußte,  sondern    mit seiner schwangeren Frau und den Kin­der zusammensein  konnte, war    wie­der ein kleiner Sieg.</p>
<p>Letzte Meldung: Seit Anfang Ja­nuar hat Volmer rund um die Uhr    Freigang,  d.h. er muß sich jetzt lediglich re­gelmäßig bei der Polizei    mel­den.  Und die schlech­te Nach­richt: Nach heftigen Re­gen­fällen    ver­sank das  Gelände der Land­wirt­schaftsschule unter ei­ner vier­zig    Zentimeter  dicken Schlamm­schicht. Die Gebäude ste­hen zwar noch,  aber   die Ernte  ist völlig zerstört.</p>
<h1>Fünf-Sterne-Rassismus</h1>
<h2>Schwarze fahren keine Importautos</h2>
<p>Der  Ehemann ist weiß, die Ehefrau ist schwarz. Am Hoteleingang    verwehrt ein  Wächter der Ehefrau den Zutritt: Prostituierte dür­fen    nicht mit aufs  Zimmer. Wer glaubt, dieser Vorfall wäre die Ausnahme,    irrt. Unter der  Oberfläche scheinbarer In­tegration zeigt sich das Bild    einer verdeckten  Apartheid.</p>
<p>Die Schwarzen müs­sen wis­sen wo ihr Platz ist, lautet  eine uralte,    immer noch hochaktuelle Redewendung in Bra­silien.  Ge­meint ist  damit:   Sklavennachfah­ren haben nichts in der Mittel- und   Ober­schicht,  deren  Krei­sen und Ambiente zu suchen. Sie werden   entsprechend  stigmati­siert  und behandelt. Wie dies in der Praxis   funk­tioniert,  bekam jetzt der  Züricher Fritz Müller, Fach­direktor  der   Cre­dite-Suisse-Bank, in Rio  de Janeiro zu spü­ren. Als er mit  seiner   schwarzen, aus Rio stammenden  Ehefrau Adriana nach einem    Restaurant­be­such ins First-Class-Hotel  In­tercontinental    zu­rückkehrte, wur­de Adriana von einem mus­ku­lö­sen  Wachmann grob    ge­stoppt: Eine Garota de Programa, so hei­ßen  Prostitu­ierte im    Rio-Slang, dür­fe nicht mit aufs Zim­mer. Direktor  Müller ließ sich von    seiner Frau über­setzen worum es ging und schlug  gehö­rigen Krach,    stellte den Wach­mann zur Re­de, verlangte von der  Ho­tel­lei­tung  eine   formelle Entschul­di­gung. Denn ohne  ent­sprechende Vor­schrift  hätte   der Wächter kaum so gehandelt.</p>
<p>Rassismus &#8211; Machismus</p>
<p>Die Zeitung O Globo be­schrieb den Fall unter der tref­fenden     Überschrift “Fünf-Sterne-Ras­sismus”. Kaum ein mit einer dunkel­häutigen     Brasilia­nerin be­freundeter oder verheirateter Eu­ropäer, der in   Rio,   Sâo Paulo, Sal­vador de Bahia oder Fortaleza nicht ähnliche    Erfahrungen  ge­macht hat. Wer brasilianisches Portugiesisch nicht    versteht, be­kommt  kaum mit, daß der Gang über die Strandpromenade für    sei­ne Partnerin  ge­legentlich ei­nem Spießrutenlauf gleicht. Wei­ße     Mit­telschichtsmachos der übel­sten Sorte, in Brasilien alles andere   als   dünn ge­sät, lassen eine Bösartigkeit oder Obszöni­tät nach der    anderen  fallen, ge­hen davon aus, daß der tumbe Gringo sicher nichts    ver­steht  und wohl im­mer noch glaubt, was die mei­sten Reiseführer    kolportie­ren:  Brasilien, ein wun­dervoller Schmelz­tiegel der Rassen,    ein Beispiel  gelun­gener Integration ver­schiedener Hautfarben, von    Dis­kriminierung  keine Spur.<br />
Wer aber die Oberfläche, die schil­lernde Er­scheinungsebene ver­läßt,     stößt auf Brasiliens hocheffi­ziente verdeckte Apart­heid. Die ist von     den schwachen, wenig respektierten Schwarzen­or­ganisationen weit     schwerer zu packen und zu attackieren als die aus Süd­afrika bekannte     of­fene Ras­sentren­nung. Schwarze, Mu­latt­Innen gehören in die  Slums,    in die Unterschicht, in die drek­kig­sten,  schlechtbezahltesten    Be­ru­fe. Schwarze Frauen sind ge­mäß diesem  Denk- und    Ver­hal­tens­muster Hausdienerinnen, Rei­ne­machefrauen,  bestenfalls    Su­per­marktkassiererinnen. Oder aber: Schwarze Frauen  sind bis zum    Beweis des Gegen­teils Pro­sti­tuierte, Touristenhuren,  die man    entsprechend behandeln kann.<br />
Untersuchungen belegen, daß in­for­melle Mechanismen ge­wöhn­lich den     Auf­stieg Dunkel­häutiger in gutbezahlte qualifi­zierte     Mittel­schichtsberufe ver­hin­dern. Privatban­ken bilden da keine     Ausnahme. Bei meh­reren spricht das gängige System der zwei     Kundenschlangen Bände. Wer besser verdient und umge­rech­net mindestens     einige tau­send Mark auf seinem Konto hat, steht in der kürzeren  Fila,    wird bevorzugt behandelt und ist ge­wöhnlich weiß. Wer zu den     Schlecht­bezahlten gehört, aber glück­lich ist, dennoch ein Konto     besitzen zu dürfen, muß in der längeren Schlange gelegentlich Stunden     warten, schaut nei­disch, frustriert oder mit Groll auf die  Be­vorzugten    mit dem dickeren Geld­beutel. Welche Hautfarbe in der  langen Fila    domi­niert, läßt sich in Rio gut beobachten.<br />
Wer mit dunkler Haut den­noch den sozialen Aufstieg schafft, hat im     Alltag fast pau­sen­los Ärger. In Sâo Paulo wird eine er­folgreiche     schwarze Schau­spielerin von weißen Ma­dames im­mer wieder auf der     Straße gefragt, ob sie nicht als Haus­dienerin anfangen wolle, sie sehe     so gut und gesund aus. Der schwarze Sänger und Komponist Dicró wird  in    Rio de Janeiro von Si­cherheitsleuten zu seiner eige­nen Show  nicht  auf   die Bühne ge­lassen. Ironisch erklärt er: “Mehr­mals haben  sie  mich  auch  schon ge­schnappt, als ich meinen eigenen Wa­gen klauen   wollte.”  Wie  überführte Au­todiebe wer­den ebenfalls immer wieder    gut­ver­dienende  schwarze Fußball­spieler traktiert, die teure    Im­portwagen fahren.  Oleude Ri­beiro vom Verein Portuguesa von Sâo    Paulo wurde mit Blau­licht  in seinem Ford-Jeep ge­stoppt und mit dem    Revolver am Kopf gründlich  durchsucht: “Mein tiefentsetzter kleiner    Sohn woll­te danach wissen, ob  diese Männer Ban­diten waren.    Schwie­rig, ihm zu erklären, daß alles nur  geschah, weil wir Schwarze    sind.”<br />
Der auch in Eu­ropa bekannte schwarze brasiliani­sche Musiker Djavan     erläutert: “Wenn du be­rühmt wirst, ver­lierst du sozusa­gen deine     Hautfarbe. Das heißt nicht, daß dich die Leute auf einmal mögen. Sie     beginnen nur, dich zuzulas­sen.”</p>
<h1>Weniger als ein Quadratmeter</h1>
<h2>Brasiliens Gefängnisse offenbaren Bilder wie aus einem Gruselfilm</h2>
<p>Unter  der Regierung von Präsident Cardoso verschlechtert sich die    Lage in den  total überfüllten Gefängnissen weiter. “Niemand ist an    einer  Resozialisierung der Häft­linge interessiert,” so Padre Mauzeroll    von  der Gefangenenseelsorge der katholi­schen Kirche.</p>
<p>Eine  mittelalter­lich anmu­ten­de Ge­fängniszelle in Rios Stadt­teil     Realengo. Gesetzlich hat je­der der mehreren Dut­zend In­sas­sen     Anspruch auf min­de­stens acht Quadrat­meter, hier da­gegen hat er nicht     einmal ei­nen ein­zi­gen. Ge­schlafen wird des­halb in Schichten.     Während ein Teil auf dem feuchten Beton liegt, hängt der andere in     Stoff­schlau­fen da­rü­ber, die an den Git­ter­stäben be­fe­stigt sind.     In ei­ner Zelle im Stadt­teil Bangu bie­tet sich ein ähn­liches Bild:    35  fast nackte, schwit­zende Männer auf nur sech­zehn Quadratmetern,     bei­ßen­der Fäkalienge­ruch, nachts Rat­ten, die psychische  Span­nung    fast mit Händen greif­bar. Neun von zehn haben Krätze und  Fu­run­kel.  In   der heißesten Jahres­zeit herr­schen bis zu sech­zig  Grad in den    Zellen, täglich fallen dann an die zwanzig In­sas­sen  ohn­mächtig um,    werden von den Wärtern herausge­zerrt und durch  an­dere ersetzt. Um aus    die­ser Höl­le herauszukommen, in eine  we­niger über­füllte Zelle    verlegt zu werden, beste­chen Häftlinge  ih­re Aufseher mit um­gerechnet    bis zu 5.000 DM. Es gibt auch  Ge­fängnisse, in denen die In­sas­sen  das   nötige Geld  zu­sam­men­le­gen und dann den Be­günstigten wie in  einer   Lotterie  per Los be­stimmen. In Bangu kom­men die not­wendigen  Reais  von  der  Fa­mi­lie oder von Verbre­cher­syn­di­ka­ten. Je größer,  je    un­er­träg­li­cher die Hitze, umso hö­her stei­gen die Preise auf     die­sem Schwarz­markt. Nur einmal am Tag gibt es Essen von     haar­sträu­ben­der Qualität, Lebens­mittel­pa­ke­te der Angehörigen     werden ge­wöhn­lich nicht ausge­händigt. Fol­terungen sind die Regel,     nicht nur in Rios Gefäng­nissen. Ein An­walt be­schreibt einen Fall aus     dem Jahr 1996: “Polizisten mit Ka­puzen miß­handelten 116  Ge­fan­gene    mit Elektroschocks, alle wie­sen Blutergüsse auf und  wur­den    dar­überhinaus zu sexu­ellen Hand­lungen gezwungen.”<br />
Fast täglich wer­den Fälle tot­ge­folterter, er­schlagener Häft­linge     bekannt. Doch die politisch Ver­ant­wortlichen rühren sich kaum, nur     we­nige Intellektuelle pro­testieren und die Gesellschaft scheint sich     an die grauen­vollen Zustände ge­wöhnt zu haben.<br />
Nach dem letzten offiziellen Zen­sus bieten die 511 Gefäng­nis­se     Brasili­ens Platz für höch­stens 60.000 Per­sonen. Mit über 148.000     Gefangenen sind sie da­mit mehr als doppelt be­legt. Not­wen­dig, so     heißt es, seien 145 neue Gefängnisse. Rund 95 Pro­zent der Häft­linge     sind Arme, 96 Pro­zent Männer, etwa drei Vier­tel Voll- und     Halbanal­phabeten. Der typi­sche Gefangene, so eine Stu­die, ist     dunkelhäutig und jün­ger als 25 Jahre. Jeden Monat kommt es laut     Statistik zu min­de­stens drei großen Häftlingsre­vol­ten; die meisten     von ihnen wer­den aller­dings der Öf­fent­lich­keit ver­heimlicht.</p>
<p>Pervertieren statt resozialisieren</p>
<p>Amnesty international und Human Rights Watch/­Ame­ri­cas prangern die     Zu­stände in den bra­silianischen Haftan­stalten als “pu­ren Horror”    an.  Aber auch die Gefange­nenseelsorge der katho­li­schen Kirche  läßt   nicht  locker. Padre Geraldo Mau­zeroll von der Pa­storal  Carçeraria im    Bundes­staat Sâo Paulo: “Wer ins Ge­fängnis kommt, wird  pervertiert,    wird angesehen und be­handelt wie ein Tier. Niemand ist  an ei­ner    Besserung oder Resozialisie­rung der Insassen  interessiert. Die    Gesellschaft rächt sich an ihnen. Sie läßt sie  intellektu­ell, seelisch,    mora­lisch, kulturell und nicht selten  sogar physisch ster­ben.”  Padre   Mauzeroll hört auf Polizeiwachen und  in Gefängnis­sen sehr  häufig den   Spruch: “Nur ein toter Häftling ist  ein guter Häftling!”  Der Padre geht   seit 1973 in die Gefäng­nisse und  leitete die letzten  sechs Jahren die   Seel­sorge. Was er täg­lich zu  sehen be­kommt,  scheint kom­mer­ziellen   Horror­filmen ent­lehnt:  Häftlinge verfaulen  buch­stäb­lich in ih­ren   Zellen. Die  Ge­fängnisärzte sind selbst  Krimi­nelle, weil sie Kranke   be­wußt  nicht behan­deln, sie sterben  las­sen, dafür aber nie zur    Rechen­schaft gezogen werden.  Tuber­ku­lo­se grassiert, über die    Ge­sichter Tod­kran­ker laufen  Amei­sen. Kri­mi­nell handeln auch    Richter und Staats­anwälte, die  sehr wohl über Folter und alle an­deren    Men­schenrechtsverlet­zungen  de­tail­liert informiert sind und  den­noch   nicht ein­greifen.<br />
Gefängnisleitungen und Wär­ter ermögli­chen den Dro­gen­han­del und     -kon­sum hinter den Git­ter­stäben. Ein Direktor zu Padre Mauzeroll:     “Drogen müs­sen dort drin sein, damit die Ge­fangenen ruhig bleiben.”<br />
Ein besonders fin­steres Kapi­tel ist darüber hinaus die sexuelle     Ge­walt, die von perversen Auf­se­hern sogar ge­fördert wird. Padre     Mauzeroll: “Wird ein we­gen Vergewalti­gung Verurteilter ein­geliefert,     stecken ihn die Wär­ter extra in be­stimmte Mas­sen­zel­len, damit er     dort von fünf­zehn, zwan­zig Häftlingen ver­ge­wal­tigt wird. Das  ist    Gesetz in den Kerkern, und so verbreitet sich Aids sehr schnell.”   Selbst   nach amtlichen An­gaben haben sich bereits über zwanzig   Pro­zent der   Insas­sen mit dem Aids-Vi­rus infiziert. Ein Großteil der   rund 150.000   brasiliani­schen Ge­fan­genen hat homosexuellen   Ver­kehr, gewöhnlich   unge­schützt, Pro­miskuität ist normal.<br />
Vitor Carreiro teilte in Rio eine Zelle jahrelang mit 47 ande­ren     Häftlin­gen, hat jetzt sichtbar Aids und sagt es deutlich: “Alle Welt     weiß, daß die Frau des Ge­fan­genen der andere Gefangene ist.” José     Ferreira da Silva, eben­falls HIV-posi­tiv, berichtet von vier festen     und acht gelegentli­chen Partnern. Keiner hatte Prä­servative benutzen     wollen.<br />
“Wenn die Lage in den Ge­fängnissen in Sâo Paulo und Rio de Janeiro     bereits so schlimm ist”, gibt Padre Mauzeroll zu be­denken, “wie muß sie     dann erst in den stark unterent­wickelten Gebieten des Nordens und     Nord­ostens sein?” Padre Mauzeroll drückt sich im Ge­gensatz zu so     vie­len Landsleuten um solche un­beque­men Wahrheiten nicht. Er hat     keine Probleme damit, die von den Autoritäten gerne ver­steckten und     verdrängten Pro­ble­me offen an­zusprechen. “Doch wer über die Zu­stände     re­det und in­formiert, stirbt”, lautet eine an­dere Regel &#8211;     Pistoleiros, Be­rufs­kil­ler, erle­digen dies. Padre Mau­zeroll weiß,     daß auch sein Leben in Gefahr ist. Den­noch klagt er offen die soziale     Ord­nung Brasi­liens an: “Sie ist schuld an der grauenhaften     Si­tu­a­tion!”<br />
Wärter und Spe­zialeinheiten ge­hen gewöhnlich äußerst brutal gegen     meu­ternde Häftlinge vor. 1992 wurden im Gefängnis Ca­ran­diru von Sâo     Paulo minde­stens 111 In­sassen von Militär­polizisten massa­kriert.     Politisch Ver­antwortliche und di­rekt Be­tei­ligte blieben bisher     straffrei. Die letzte Revolte in Carandiru er­eignete sich Ende Oktober.     670 Ge­fangene nahmen dort 27 Wär­ter als Gei­seln und forderten die     Ver­legung in eine andere Haftan­stalt. Fünf Gefan­gene versuchten  mit    einem Müll­fahrzeug zu flie­hen, vier von ih­nen wurden von     Mi­litärpolizisten er­schossen.<br />
Die Rechtanwältin Zoraide Fer­nandez weist noch auf eine be­sondere     Absurdi­tät hin. Tau­sende von Häftlingen wer­den nach verbüßter Strafe     oft noch jahrelang festge­halten, allein in Rio waren es 1995     min­destens 560. Hinzu kommen jene, die unrechtmäßig in die Zellen von     Po­lizei­wachen gepfercht und dort mitunter regelrecht verges­sen     werden.</p>
<h1>Menschenrechte ja &#8211; aber nicht für Schwule</h1>
<h2>Todesschwadronen jagen Homosexuelle &#8211; 1300 Morde seit 1980</h2>
<p>Staatspräsident  Cardoso präsentierte in Brasilia mit großem Pomp    einen “Nationalen Plan  für Menschenrechte” &#8211; doch die Show stahl ihm    Luiz Mott,  intel­lektueller Führer der brasilianischen    Schwulenbewegung. Weil die  Homosexuellen in dem Dokument nicht einmal    erwähnt werden, entrollte  Mott ein Transparent “Gays querem Justiça”-    (Schwule wollen  Gerechtigkeit) und nannte Fakten zur sy­stematischen    Verfolgung der  Homosexuellen in Brasilien.</p>
<p>Laercio, 22, und Mariquinhos, 30,  wohnten in Rios armseliger    Nordzone in einem simplen Häuschen, waren  beliebt und gal­ten als    hilfsbereit, fröhlich. In einer Novembernacht  werden sie von einem der    berüchtigten “Kom­mandos zur Jagd auf Gays”  überwältigt &#8211; fünf    Kapuzenmän­ner stoßen die beiden bis zur na­hen  Bahnlinie, dann krachen    Pi­stolenschüsse. Anwohner finden Laercio und  Mariquinhos in ih­rem    Blut, stellen erschüttert Ker­zen auf.<br />
Luiz Mott erläutert: “In Bra­silien sind mindestens vierzehn     Todesschwadronen hinter Ho­mosexuellen her. Seit 1980 wur­den über 1300     Schwule ermor­det, 1996 waren es bisher 85, aber unsere Statistik ist     sehr un­vollständig.” Das stimmt, denn von den Serienmorden der   letz­ten   Wochen in Rio wußte Mott zu diesem Zeitpunkt noch nichts.   Hinzu kommt,   daß Angehörige wegen der bestehenden Vorur­teile gegen   die Schwulen   oftmals die Natur des Verbrechens ver­schweigen.<br />
Universitätsprofessor Mott, 50 Jahre alt, Präsident der Grupo Gay do     Bahia (GGB) und Se­kretär für Menschenrechte der Bra­silianischen     Vereinigung für Gays, Lesben und Transvestiten (ABGLT), lehrt in der     nordost­brasilianischen Küstenmetropole Sal­vador da Bahia &#8211; auch dort     werden Schwule diskriminiert, ver­folgt und ermordet. Mott spricht von     “Opfern des Ma­chismus”, die Täter gingen ge­wöhnlich straffrei aus.   So   seien bei über vierzig Prozent der Schwulenmorde die Täter   er­mittelt   worden, nur zehn Prozent kamen jedoch letztlich vor   Ge­richt und wurden   dann fast im­mer freigesprochen.</p>
<p>Archiv über Homosexualität</p>
<p>Ein schönes Kolonialhaus in Salvador da Bahia beherbergt im ersten    Stock  den kleinen Sitz der Grupo Gay do Brasil mit dem immerhin größten     lateinameri­kanischen Archiv über Homose­xualität. Die GGB ist die     älteste und aktivste Homosexuellenver­einigung in Lateinamerika. Nach     dem Klingeln schaut der Leiter zunächst prüfend auf den Besu­cher und     wirft danach den Schlüssel hinunter. Oben kann man sich eine  Ausstellung    über homosexuelle Männer und Frauen ansehen, von Platon,  Leonardo da    Vinci, Shakespeare, Cleopatra und James Dean bis hin zu  der berühmten    Sängerin der Musica Popular Brasileiro, Maria Bethânia.  Man wird    höf­lich zu den zwei wöchentlichen Versammlungen  eingeladen, an denen    auch Bi- und Heterosexu­elle teilnehmen. Vor dem  Ab­stieg über die    steile Holztreppe teilt der GGB-Leiter  Präserva­tive, “Camisinhas”, aus &#8211;    schließlich ist die Gruppe  beson­ders aktives Mitglied in der vom    Gesundheitsministerium  geführ­ten Nationalen Kommission zur    AIDS-Bekämpfung.<br />
In der Stadt selbst machen die Homosexuellen drastisch auf sich, ihre     Freuden und Probleme aufmerksam. “Liebe mit Vor­sicht &#8211; suche Deine     amantes bes­ser aus”, steht groß auf Schauta­feln, und “Laß Dich nicht     von AIDS ins Jenseits befördern, aber laß Dich auch nicht ermor­den!”     Die Warnung ist nicht un­begründet, druckte doch gar eine große  lokale    Zeitung regelmäßig folgende Anzeige: “Halte Salva­dor sauber &#8211;  töte    jeden Tag einen Homo!”</p>
<p>Erscheinungsebene &#8211; Wirklichkeit</p>
<p>Brasiliens Schwulenszene prä­sentiert sich anders als zum Beispiel    jene  in San Francisco oder gar in Deutschland. Gays fallen viel mehr    auf,  haben ihre Kneipen, Discos, Strände, Zeit­schriften. Der Terror    gegen  Schwule existiert indessen wei­ter, scheint sogar stark    zuzuneh­men.   Motts Grupo Gay do Bahia hat deshalb ein    “Über­le­benshandbuch”  publi­ziert, das zahl­reiche praktische Tips zur    Selbstverteidigung  gibt. Mott hat das Handbuch in Brasi­lia, Belo    Horizonte, Curitiba und  Recife vorgestellt. In jeder Stadt gab er die    Namen der dort in den  letzten Jahren ermordeten Schwulen be­kannt. Die    meisten Verbrechen  ereigneten sich aber in Rio de Janeiro, Sâo Paulo    und Salvador da Bahia.</p>
<p>Umfragen und Machismus</p>
<p>Daß Schwule diskriminiert werden, zeigen neue repräsenta­tive    Umfragen:  So würden 36 Pro­zent der BrasilianerInnen ei­nem    Homosexuellen selbst  dann nicht eine Arbeit geben, wenn er der    bestqualifizierte Bewerber  wäre. JedeR Fünfte würde sich von einem    homosexuellen Kol­legen bewußt  fernhalten, 56 Pro­zent würden zumindest    ihr Ver­halten ändern. 79  Prozent, im Nordosten sogar 87 Prozent,    ak­zeptierten auf gar keinen  Fall, daß ihr Sohn mit einem    Ho­mosexuellen ausginge. Und 62 Prozent  meinen, daß Eltern die Änderung    der homosexuellen Orientierung ihrer  Söhne er­zwingen müßten.</p>
<p>Politisches Asyl für Schwule</p>
<p>Gay-Menschenrechtsgruppen in San Francisco prangern seit Jahren die     Zustände in Brasilen an. 1993 gewährten die USA erstmals einem     brasilianischen Schwulen politisches Asyl. Der Begünstigte heißt Marcelo     Teno­rio, Luiz Mott trat in dem Asyl­verfahren als Zeuge auf und   wurde   dafür zuhause in den Me­dien niedergemacht. Das Asyl, hieß es,   basiere   auf einer Lüge über Brasilien; Schwule würden nicht   systematisch   getötet. In den letzten Wochen erhielten zwei weitere   Homosexuelle   Asylsta­tus, wollen aber anonym blei­ben, aus Angst, daß     Familienan­ge­hö­ri­ge in Brasilien Repressa­lien er­lei­den könnten.     Eine un­bekannte Zahl brasilianischer Homo­sexu­el­ler lebt illegal  in    den USA. Mög­licherweise werden jetzt wei­tere einen Asylantrag   stellen.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Staatstrauer für Ex-Diktator</p>
<p>Nach dem Tod des Ex-Generalpräsidenten Ernesto Geisel im Sep­tember    1996  ordnete Fernando Henrique Cardoso per Dekret acht Tage    Staatstrauer an.  Geisel war von 1974 bis 1979 der dritte    Generalpräsident der  brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985).    Geisel war bereits zur  Amtseinführung von Cardoso gela­den worden. 1995    traf sich der Präsident  mit dem EX-Diktator und wollte dies    ausdrücklich als “Würdigung”  verstanden wissen.<br />
Die Homenagem weckte in der Tat Aufmerksamkeit. Denn bei Gei­sel und     seinem ebenfalls im Regimeapparat dienenden Bruder Or­lando handelte es     sich um Vertreter der “harten Linie”, die kei­nes­wegs nur militante     Diktaturgegner rücksichtslos verfolgen, fol­tern und ermorden ließen.     Dies hat gerade ein wichtiger Zeit­zeuge bestätigt: Reserveoberst   Jarbas   Passarinho, Mitautor der berüchtigten Ausnahmegesetze von 1968   und   Minister unter drei Dik­taturgenerälen, sagte im brasilianischen     Fersehen, daß ein Groß­teil der Greueltaten an Linken in Geisels     Regierungszeit be­gangen worden seien. Die Medien pflegten dagegen stets     dessen Amts­vorgänger Emilio Garrastazzu Medici die Verantwortung  für    die größten Schlechtigkeiten des Militärregimes aufzubürden.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Zwölf Jahre nach dieser Fusion ist der Ruhrkonzern aber mit     6,25  Milliarden Euro verschuldet. Das ist mehr als das Dreifache des     für das  Geschäftsjahr 2010/11 geplanten operativen Gewinns. Grund  für    die  Schuldenlast sind die neuen Stahlwerke in Brasilien und den  USA,    die mit  zehn Milliarden Euro viel teurer wurden als geplant.  Nun  fehlt   in allen  Geschäftsfeldern das Geld für Investitionen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/lulastatuspaulista.JPG" alt="lulastatuspaulista.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</font></strong></a></p>
<h2>TODA UNANIMIDADE É BURRA. Nelson Rodrigues.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</font></strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/" rel="bookmark"><font color="#bb0000">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</font></a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong><font color="#bb0000">http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens hausgemachte Krisenfaktoren:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/"><font color="#bb0000">         http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/</font></a></strong></p>
<p><strong>Einkommen im “Boomland” Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</font></strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></strong></p>
<p><strong>Pressefreiheit in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</font></strong></a></p>
<p><strong>Morde an systemkritischen Journalisten: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/"><font color="#bb0000">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/</font></a></strong></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2003:</strong><br />
<strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font><font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt<br />
Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen<br />
Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in   Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,   in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,   entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller   Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht   hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in   Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer   wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den   Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb   alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao   Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus   Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die   Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu   brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche Sicherheit   des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur ausüben.   Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen  Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung  &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in  Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin  unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen  Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und   gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert,  jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta Suplicy  werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren Milizen  rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht, sterben bei  Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit der Polizei. Wer  nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José  Grigorio de Jesus, 66,  Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums Capao Redondo, schildert,  wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte endlich aussteigen, hatte schon  eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am ersten Arbeitstag haben sie ihn  erschossen.”  Jedermann muß sich an das „Lei do Silencio”, das Gesetz  des Schweigens,  halten &#8211;  zu niemandem ein Wort über Vorgänge im Slum.  „Wer als  Informant der Polizei gilt, stirbt.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao   Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in   Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen   Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid   im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der   gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der dichtbevölkerte   Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais Arbeitsplatz, wirkt   häufig sogar mitten am Tage wie eine Geisterstadt. Katen, Barracken   verriegelt,  kein Mensch, nicht mal spielende Kinder  auf der Straße, im   Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche Kramläden geschlossen, eigenartige  Stille.  „Toque de recolher”, Ausgangssperre, lautet die Erklärung,  erneut  verhängt von den Milizen des global vernetzten organisierten   Verbrechens. Einige Jungen lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das   zusammen? Sie tuns im Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen   werden Signale gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich  hochbewaffnete  gegnerische Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt  man sich besser  mit den „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und  Sympathie, bietet  ihnen Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon  zerstückelt, gar  lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo  Leichen, abgetrennte  Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und  Oberschicht blenden diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker  Kriminalfall vom Februar 2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo  zerstückelt ein angesehener Chirurg seine  Geliebte, Frau des  Hausmeisters, fein säuberlich mit Seziermessern, wird  indessen ertappt,  der Fall macht Schlagzeilen, ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten.  Just jene Fotografien aus der Gerichtsmedizin, die die   aneinandergereihten Körperteile der Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen   &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina, alles &#8211;  stellt jemand ins Internet, halb   Brasilien schaut sie derzeit immer wieder an. Professorinnen,   Anwältinnen, Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,   können deshalb nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die   in den Slums tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar  miterleben,  wie Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene  unbekleidete  Leichen von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit  abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei vierzig Grad auf Geheiß der Banditen  tagelang zur Abschreckung  mitten im Gassengewirr liegen, macht in  Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam  Alekozai  blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die   Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des   Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie, daß   jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied   zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so   unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,   ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern   eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Die   Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht, spiegelt sich   in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch gleichzeitig weist sie   auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein Bewußtsein über soziale   Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder bei den Armen noch bei den   Reichen. Aufklärung, kritisches Denken, das einem in Deutschland   beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in den Slums täuscht die   Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck nur zu oft. „Viele sagen   &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns fröhlich und gut drauf, könnt   euch aber nicht vorstellen, wie es uns wirklich geht, wie es zuhause   hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der   Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu   reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil, um   damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen   Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,   nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die entsetzlich   hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des hochgerüsteten   organisierten Verbrechens, der brasilianischen Warlords zu schwächen.   Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht länger von den Milizen   anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer glücklicheren Zukunft   entgegengehen. Auch europäische Hilfsorganisationen starteten deshalb   solche Projekte, investierten hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst   laut Unesco-Angaben wurden weder die Gewaltrate noch der Banditenterror   gegen die Bewohner gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den   Banditenmilizen kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren   sollen.</font><font size="3">Auch Staatschef Lula und dessen zuständige   Minister sprechen  beschönigend von einem Sicherheitsproblem, um das   sich die Polizei zu kümmern habe. Doch die erwarteten Sofortmaßnahmen   bleiben aus.  Menschenrechtsexperten und selbst der schweizerische   UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler weisen auf unumstößliche   Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind 15000 Gewalt-Tote jährlich in   einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch in Brasilien werden sogar   gemäß offiziellen Statistiken rund vierzigtausend umgebracht!”   Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus politischen oder kriminellen   Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in Deutschland verbinden viele mit   dem Tropenstaat sozialromantische Vorstellungen, verdrängen gewöhnlich,   daß gerade in Millionenstädten wie Rio de Janeiro nur unweit der   Touristenstrände tagtäglich heftige Gefechte im Gange sind &#8211;    ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter Granatwerfern. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund   eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien   wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn   Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.   Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">   Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” macht   2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren wurden 1,9   Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren junge   Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg teilgenommen,   wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits   1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro   sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte   Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge   Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und   Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht   anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse   wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission für   große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte  bestätigt. </font><font size="3">Heute   sehen Soziologen und Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in   Kolumbien, in Afrika. Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte   ohne Grenzen” bereits in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,   daß in Brasilien ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,   Kindersoldaten Terror ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros   Stadtautobahnen zum internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen   Banditengefechten, bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW   gesperrt werden. Es reicht, sich ein solches Szenario für touristische   Städte Deutschlands vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf   die Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens   Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im   Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten   neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin   werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando   Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den   beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen   Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo,  mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den USA  ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die   rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,   Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst   zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen damit   den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">   Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem   Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,   Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?   Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche  Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen.  Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte komme  nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie  Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und andere  Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich lassen  die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den riesigen  Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen Sozialwerken und   Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach   wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal  der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;   jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen  Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie  völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</font></strong></a></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen  Foto von  patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros  Stadtautobahn Linha  Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in  Brasilien alles anders  ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis  2014. “Gemeinsame  Werte”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></font></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</font></strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen   Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen   Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der   Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer   Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern   der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen   Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff.   Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz  und  Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten   Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></font></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in   Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage der   Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio de   Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></font></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg"><font color="#bb0000"><img src="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg" border="0" height="248" width="330" /></font></a></p>
<p><strong>Erschossene Frau aus Finnland, brasilianisches Medienfoto, Dezember 2011.</strong></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/brasilien-korruption-in-lulas-letztem-amtsjahr-2010-85-milliarden-real-abgezweigt-laut-nachrichtenmagazin-veja-zehn-grunde-um-sich-zu-emporen/" rel="bookmark"><font color="#bb0000">Brasilien   &#8211; Staats-Korruption in Lulas letztem Amtsjahr 2010 &#8211; 85 Milliarden  Real  abgezweigt, laut Nachrichtenmagazin “Veja”. “Zehn Gründe, um sich  zu  empören”.</font></a></h2>
<p>Montag, 24. Oktober 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11322" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/korruptionveja85milliarden.JPG" alt="korruptionveja85milliarden.JPG" /></font></p>
<p><strong>Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das   Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben   unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen &#8211; hat wegen seiner   Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten,   aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</font></strong></a></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim     Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in     Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell     angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach    derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die    internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die    Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe    Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf    Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf    Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle    Statistiken.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Lula hat Krebs:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng</font></strong></a></p>
<h2>Brasilien: Renommierte  Menschenrechtsaktivisten und Systemkritiker &#8211;  Fotoserie. Ativistas de  direitos humanos &#8211; Brasil.  Kaum Chancen in  marktbeherrschenden Medien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2770" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arantes/" rel="tag"><font color="#bb0000">Arantes</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/barbosa/" rel="tag"><font color="#bb0000">Barbosa</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bicudo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Bicudo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/comparato/" rel="tag"><font color="#bb0000">Comparato</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/" rel="tag"><font color="#bb0000">Frei Betto</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iokoi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Iokoi</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jaime-crowe/" rel="tag"><font color="#bb0000">Jaime Crowe</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag"><font color="#bb0000">José Zapatero</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lancelotti/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lancelotti</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/pinheiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Pinheiro</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/piovesan/" rel="tag"><font color="#bb0000">Piovesan</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/prado/" rel="tag"><font color="#bb0000">Prado</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten/" rel="tag"><font color="#bb0000">renommierte brasilianische Menschenrechtsaktivisten</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rossi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Rossi</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/santos/" rel="tag"><font color="#bb0000">Santos</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/seixas/" rel="tag"><font color="#bb0000">Seixas</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weichert/" rel="tag"><font color="#bb0000">Weichert</font></a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/fabiokonder-comparato.jpg" alt="fabiokonder-comparato.jpg" /></p>
<p><strong>Fabio Konder Comparato, Rechtsprofessor, USP</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/heliobicudogoethe.jpg" alt="heliobicudogoethe.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo, Ex-Präsident der Interamerikanischen Menschenrechtskommission der OAE in Washington</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/freibettogut.jpg" alt="freibettogut.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Frei Betto, Dominikaner, Befreiungstheologe</strong></p>
<p><strong>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/marlonweichertgoethe2.jpg" alt="marlonweichertgoethe2.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Marlon Weichert, Bundesstaatsanwalt in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/paulosergiopinheiro.JPG" alt="paulosergiopinheiro.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro, UNO-Berater, Mitglied der Interamerikanischen Menschenrechtskommission der OAE</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixaslacht.JPG" alt="ivanseixaslacht.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas, Präsident der Menschenrechtskommission des Teilstaates Sao Paulo, Leiter des Widerstandsmemorials in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, früherer politischer Gefangener, Führer der katholischen Arbeiterseelsorge</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/pauloarantesusp.jpg" alt="pauloarantesusp.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Paulo Arantes, Philosophieprofessor, USP</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/marcoantoniobarbosa.jpg" alt="marcoantoniobarbosa.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Marco Antonio Barbosa, Präsident der Sonderkommission für ermordete und verschwundene politische Gefangene(SEDH)</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/flaviapiovesanpuc.jpg" alt="flaviapiovesanpuc.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Flavia Piovesan, Professorin der Katholischen Universität Sao Paulos</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/belisariodossantos.jpg" alt="belisariodossantos.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Belisario dos Santos, Anwalt</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/franciscoprado1.jpg" alt="franciscoprado1.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Francisco Prado &#8211; politischer Gefangener während der Diktatur</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/juliolancelotti1.jpg" alt="juliolancelotti1.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti, Sao Paulo</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/jaimecrowe2.jpg" alt="jaimecrowe2.jpg" /></p>
<p><strong>Priester Jaime Crowe, Sao Paulo, Jardim Angela.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/07/xavierpaolillo2010.JPG" alt="xavierpaolillo2010.JPG" /></p>
<p><strong>Padre Xavier Paolillo in Vitoria, Espirito Santo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/unogenfbruno3portrat.JPG" alt="unogenfbruno3portrat.JPG" /></p>
<p><strong>Anwalt Bruno Alves de Souza Toledo , Präsident des   Menschenrechtsrates im Teilstaat Espirito Santo, vor   UNO-Menschenrechtsrat in Genf 2010.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/luisbarrosvidal1.JPG" alt="luisbarrosvidal1.JPG" /></p>
<p><strong>Luis Fernando Camargo de Barros Vidal &#8211; Präsident der brasilianischen Richtervereinigung für Demokratie(AJD)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/zildaiokoigut.jpg" alt="zildaiokoigut.jpg" /></p>
<p><strong>Zilda Iokoi, Bundesuniversität Sao Paulo, frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/sandracarvalho.jpg" alt="sandracarvalho.jpg" /></p>
<p><strong>Sandra Carvalho, Justica Global, Rio de Janeiro</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Endstation Carandiru</font></a></strong>01.04.2006    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein    brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte    efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat. Von    Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole São    Paulo hat im Februar eine mehrfach lebenslängliche Gefängnisst …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</font></a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt über    Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao Silvèrio    Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen, um die    derzeiti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kolumne: Kopf unter Wasser</font></a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</font></a></strong>01.05.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar: Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim de Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt, hatte s …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</font></a></strong>01.02.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER ZU    Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell abgeschafft,    doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und Nordosten wird sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter Form weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Kein Ende des Mordens in Sicht</font></a></strong>01.04.1997    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in Sicht   In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur   Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,   Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem   Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das, was   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Folter bleibt alltäglich</font></a></strong>01.11.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In    Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet.    Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die gewünschte   Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht, drasti …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</font></a></strong>01.10.2000    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben    Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist    stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler    und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und  erhalten dort    politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</font></a></strong>01.02.1998    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit “Wildwest-Zulage”    Die Militärpolizei Brasiliens ist heute gewalttätiger als während der    Diktatur. Massaker an Häftlingen, Straßenkindern und Landlosen häufen    sich. Menschenrechtler protestieren gegen eine “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt und zum Töten Unschuldiger anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2"><font color="#bb0000">2</font></a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite"><font color="#bb0000">nächste Seite</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</font></a></strong>01.09.2004    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In  kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch    Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die    privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den    Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Die “Hölle auf Erden”</font></a></strong>01.12.1996    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden” Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Staat im Staate</font></a></strong>01.10.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien    haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale Leben    kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de Janeiro häufen    sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Ungesühnte Gewaltexzesse</font></a></strong>01.09.1999    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli 1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler    besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao    Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1999    | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine    Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem    Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique    Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu    Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Nachrichten</font></a></strong>01.06.1998    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer macht    Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne in Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block"><font color="#bb0000">Weiterlesen</font></a></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/suche?words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="vorherige Seite"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/</font></a></p>
<p><strong>Website-Fotos bei images.google:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/30/wandmaler-rua-augusta-sao-paulo/</font></a></p>
<p><strong>Rogerio Reis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</font></a></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/07/cameras-flagram-assaltos-onibus-em-fortaleza.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/07/cameras-flagram-assaltos-onibus-em-fortaleza.html</font></a></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/13/lula-ruhmt-menschenrechtspolitik-seiner-amtszeit-landesmedien-lula-exalta-politica-de-direitos-humanos-em-seu-mandato/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/13/lula-ruhmt-menschenrechtspolitik-seiner-amtszeit-landesmedien-lula-exalta-politica-de-direitos-humanos-em-seu-mandato/</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong></p>
<p><strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über    fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und    Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
<p><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist    hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten    südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden –    nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements    direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum  in   Holz-und Backsteinkaten rund 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und    Müllgestank hausen. Dabei gibt es an der fernen Peripherie weit    grauenhaftere Slums. Auch für die Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht    zu überbieten, daß der von bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel    in Paraisopolis nur dank der reichen Großkunden von nebenan so  lukrativ   funktioniert. Der junge schwarze Slumpriester Luciano Borges  Basilio   nimmt kein Blatt vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist  besser   organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser, während  die Polizei   desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere  Beamte   ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in  Paraisopolis einen   Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und  sind unter Streß und   Hochspannung, wenn sie in einen Slum  hineinmüssen. Aber Willkür   rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener  kleinen Minderheit von   Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt die  Polizei bei Razzien   permanent Grundrechte der völlig unschuldigen  Bewohnermehrheit, was   weder die Kirche noch Amnesty International  hinnimmt. Tim Cahill ist   wiederholt vor Ort, spricht mit Zeugen. Sie  berichten von Folterungen,   ungerechtfertigtem Schußwaffengebrauch: Bei  der Verfolgung von   Gangstern, die in das Gassengewirr und  Menschengewimmel des Slums   flüchten, wird ein neunmonatiges Baby in  den Arm geschossen, eine   Sechzehnjährige an den Brüsten verwundet. </strong></p>
<p><strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den    gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die    Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong></p>
<p><strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die    Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen,    fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei    Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist    landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet    Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher    Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie    Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es    fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche    Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen    Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong></p>
<p><strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem    Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil    Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert    dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum Weitermachen,    argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt –    Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der    Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen    Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des    Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter    Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die    alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe    der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf    Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die    Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei    der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen    lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong></p>
<p><strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den    Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit    versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen    einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf    Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong></p>
<p><strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab    große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs    – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter    gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor    grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und    Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille. Echte    Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen    verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht, üben    wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht, eine reale    Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong></p>
<p><strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat    mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen    Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der    Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf    positive Änderungen hindeuten?</strong></p>
<p><strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln,    während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik, an    Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns heißt  dies,   vor Ort noch intensiver zu recherchieren und   Menschenrechtsverletzungen  permanent anzuprangern. Die Situation   Brasiliens ist sehr komplex. </strong></p>
<p><strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage    gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar    Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens    Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi,    Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich    außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie    Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen    seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong></p>
<p><strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in    Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und    klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn    das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der    häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der    offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn    die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,     muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen,    besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben wir bei    unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis, bei den    Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat marginalisiert    diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb des Staatsapparats    herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen nicht zu kontrollieren.    Angesichts extremer Kriminalität läßt man den Sicherheitskräften die    Freiheit, Menschenrechte einfach zu verletzen. Wichtig ist, beide  Seiten   zu sehen. </strong></p>
<p>Manche Medien berichten über die gravierende Menschenrechtslage in Brasilien &#8211; und manche nicht.</p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/" rel="tag"><font color="#bb0000"> </font></a></p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/"><font color="#bb0000">The censorship never gives up</font></a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc"><font color="#bb0000">Marc</font></a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights"><font color="#bb0000">Human rights</font></a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media"><font color="#bb0000">Media</font></a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><font color="#bb0000"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></font></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /><br />
<strong>”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit     wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben     zu können &#8211; und bei den als angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe     mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt     jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke im     Website-Interview 2009.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/</font></strong></a></p>
<h2>“Lula und der herzliche Faschismus auf  brasilianisch” &#8211; José Arbex   in Zeitschrift “Caros Amigos”. “Wir erleben  die Barbarei in unserem   Alltag.” Frei Betto über fortbestehendes  Hungerproblem. “Wenn es ein   Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht  erlebte, dann war es dieses   hier!”(Lula) “Menschenrechte außer der  Mode”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6469" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&amp;id=146&amp;iditens=710"><font color="#bb0000">http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&amp;id=146&amp;iditens=710</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/josearbextribunal.JPG" alt="josearbextribunal.JPG" /></font></p>
<p><strong>José Arbex, Professor an der Katholischen Universität, auf    internationalem Menschenrechtstribunal von Sao Paulo &#8211; der jetzige    Präsidentschaftskandidat und kirchliche Menschenrechtsaktivist Plinio    Sampaio fungierte als Hauptankläger. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/</font></a></strong></p>
<p><strong>(In Caros Amigos haben der Befreiungstheologe Frei Betto und Landlosenführer Joao Pedro Stedile ihre ausführlichen Kolumnen)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</font></a></p>
<p><strong>Autoritarismus-und Faschismusvorwürfe gegen Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/</font></a></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><strong>In derselben Ausgabe von “Caros Amigos”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/08/warum-brasilia-in-europa-darunter-deutschen-parteien-wegen-fortschrittlicher-regierungspolitik-gelobt-wird-a-desigualdade-no-brasil-e-coisa-da-sociedade-feudal-ipea-prasident-marcio-pochm/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/08/warum-brasilia-in-europa-darunter-deutschen-parteien-wegen-fortschrittlicher-regierungspolitik-gelobt-wird-a-desigualdade-no-brasil-e-coisa-da-sociedade-feudal-ipea-prasident-marcio-pochm/</font></a></p>
<p><strong>Frei Betto: “Oito anos depois de o PT no poder, o Fome Zero se faz urgente para um terco da populacao brasileira!”</strong></p>
<p><strong>Deutsches katholisches Hilfswerk Misereor ermöglicht Folter-Dokumentation der brasilianischen Gefangenenseelsorge: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/</font></a></strong></p>
<p><strong>Den weltweit bekannten Menschenrechtspriester Julio    Lancelotti in Sao Paulo empört ebenfalls, daß 25 Jahre nach dem Ende der    Militärdiktatur Brasilien zwar zu den Unterzeichnern der    internationalen Anti-Folter-Konvention gehört, barbarische, sadistische    Torturen jedoch weiterhin zur ganz normalen Gefängnis-und  Polizeipraxis   gehören. Lancelotti sieht mehrere Gründe, warum  gravierende   Menschenrechtsprobleme im jetzigen  Präsidentschaftswahlkampf keine Rolle   spielen. </strong><strong> „Unsere  Demokratie ist noch unfertig, wir   haben nur eine Formaldemokratie.  Die Politiker scheuen sich davor, über   Menschenrechte zu sprechen,  weil sie andernfalls Stimmen verlieren   würden.  Zum nationalen  Bewußtsein zählt, die Ermordung von Obdachlosen   nicht wichtig zu  nehmen – und die Folter auch nicht. Man denkt,  Banditen  müßten eben  gefoltert werden. Die Deutschen werden das gut  verstehen,  weil ja  Hitler die Macht übernahm und das Volk dies  akzeptierte. All  dies  wiederholt sich in der Geschichte.“</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/kommunist-oscar-niemeyer-macht-wahlwerbung-fur-den-oligarchie-rechten-marco-macieldem-maciel-ist-intelligent-und-uberaus-ehrlich-wie-brasiliens-politik-funktioniert-stalin-war-phantasti/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/kommunist-oscar-niemeyer-macht-wahlwerbung-fur-den-oligarchie-rechten-marco-macieldem-maciel-ist-intelligent-und-uberaus-ehrlich-wie-brasiliens-politik-funktioniert-stalin-war-phantasti/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/06/daniel-cohn-bendit-im-grunen-wahlkampf-brasiliens-was-alles-fehlt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/06/daniel-cohn-bendit-im-grunen-wahlkampf-brasiliens-was-alles-fehlt/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/</font></a></p>
<p><strong>Lula-Skandal um Chefministerin Erenice Guerra:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-prasidentenpalast-wuste-bereits-seit-februar-von-den-machenschaften-die-jetzt-zum-sturz-von-ministerin-erenice-guerra-fuhrten-berichten-die-landesmedien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-prasidentenpalast-wuste-bereits-seit-februar-von-den-machenschaften-die-jetzt-zum-sturz-von-ministerin-erenice-guerra-fuhrten-berichten-die-landesmedien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/wenn-es-ein-land-gibt-in-dem-das-volk-die-krise-nicht-erlebte-war-es-dieses-hier-brasiliens-staatschef-lula-zu-den-wirkungen-der-finanz-und-wirtschaftskrise-der-verbrauch-pro-familie-stieg-u/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/wenn-es-ein-land-gibt-in-dem-das-volk-die-krise-nicht-erlebte-war-es-dieses-hier-brasiliens-staatschef-lula-zu-den-wirkungen-der-finanz-und-wirtschaftskrise-der-verbrauch-pro-familie-stieg-u/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/brasiliens-exporte-anteil-nichtbrasilianischer-multis-wachst-stetig/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/brasiliens-exporte-anteil-nichtbrasilianischer-multis-wachst-stetig/</font></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/das_blaettchen/statuses/22874480814"><font color="#bb0000">http://twitter.com/das_blaettchen/statuses/22874480814</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</font></strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/das-monster-der-tausend-ideologien-angeli-folha-de-sao-paulo-ausris/" rel="bookmark"><font color="#bb0000">“Das Monster der tausend Ideologien.” Angeli, Folha de Sao Paulo, Ausriß.</font></a></h2>
<p>Donnerstag, 30. September 2010 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6646" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulaangeliideologias.JPG" alt="lulaangeliideologias.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/mist-habe-ich-vergessen-dilma-abzuschalten/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/mist-habe-ich-vergessen-dilma-abzuschalten/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</font></a></p>
<p><strong>Paulo Sergio Pinheiro und Israel, Antisemitismus:</strong></p>
<h2>Eduardo Suplicy, Kongreßsenator von Lulas  Arbeiterpartei, distanziert sich von Israel-kritischer Erklärung der  Parteiführung:”Ich hätte eine solche Erklärung, mit diesen  Formulierungen, nicht geschrieben!” Grünen-Politiker und  Ex-Stadtguerrilheiro Fernando Gabeira:”In Rio de Janeiro haben wir  Probleme wie in Gaza, ein Slumviertel namens Gazastreifen!” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1601" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eduardo-suplicy/" rel="tag"><font color="#bb0000">Eduardo Suplicy</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fernando-gabeira/" rel="tag"><font color="#bb0000">Fernando Gabeira</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/" rel="tag"><font color="#bb0000">Gaza</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paulo-sergio-pinheiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Paulo Sergio Pinheiro</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a></p>
<p><font size="3"><strong>Brasilianische Intellektuelle,  Künstler, Politiker und Menschenrechtsexperten haben an dem von Oscar  Niemeyer entworfenenen Lateinamerika-Memorial in der Megacity Sao Paulo  in einem symbolischen Akt zum friedlichen Zusammenleben von Moslems und  Juden aufgerufen “ ob im Konfliktherd des Nahen Ostens oder in Brasilien  selbst. Die Friedensdemonstration verfolgte zugleich den Zweck, sich  von scharfen antiisraelischen Erklärungen Brasilias sowie der  Regierungspartei von Staatschef Lula zu distanzieren. Diese Erklärungen,  in denen Israel „Staatsterrorismus” und nazistische Praktiken  vorgeworfen werden, hatten die jüdische Gemeinde Brasiliens, das  Simon-Wiesenthal-Zentrum, aber auch die israelische Regierung zu  heftigen Protesten veranlaßt.</strong></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lulas-arbeiterpartei-pt-verurteilt-staatsterrorismus-israels/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lulas-arbeiterpartei-pt-verurteilt-staatsterrorismus-israels/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/suplicyedklein.JPG" alt="suplicyedklein.JPG" /></font>Eduardo Suplicy</p>
<p><font size="3">Â </font><font size="3">Paulo  Sergio Pinheiro, der den symbolischen Akt koordinierte, ist UNO-Berater  und gehört zur Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer  Staaten.</font><font size="3">”Die regierende Arbeiterpartei”, so  Pinheiro, „hätte in ihrer Erklärung zum Konflikt um Gaza sehr präzise  formulieren müssen. Sie redete stattdessen von israelischem  Staatsterrorismus, von Völkermord und von einem Vorgehen wie einst die  Nazis. Eine solche Ausdrucksweise halte ich für oberflächlich und zudem  für riskant. Das brasilianische Außenministerium redet völlig anders.”</font><font size="3">In  Tel Aviv wurde kurz zuvor Außenminister Celso Amorim von seiner  israelischen Amtskollegin Tzipi Livni auf die offiziellen Erklärungen  aus Brasilia angesprochen und beteuerte, damit nichts zu tun zu haben.  Überraschend schickte nun Brasiliens Außenamt mit Silvio Albuquerque  sogar einen Vertreter im Ministerrang zum Lateinamerika-Memorial, um für  Klarstellungen zu sorgen.</font><font size="3">”Wir fordern derzeit von  beiden Konfliktparteien die Einhaltung der Menschenrechtskonventionen “  aber wir sind gegen die einseitige Verurteilung Israels und verhalten  uns unparteilich.”</font><font size="3">Mit besonderer Spannung wurde  erwartet, wie sich Kongreßsenator Eduardo Suplicy, einer der  angesehensten Politiker der regierenden Arbeiterpartei, positioniert:  Â Suplicy distanziert sich ausdrücklich von den antiisraelischen  Ã„ußerungen seiner Parteiführung “ vielmehr müsse man versuchen, die  Gründe beider Seiten für den Einsatz von soviel Gewalt zu verstehen.</font><font size="3">”Ich  fühle mich dem Geist dieses Treffens hier verpflichtet “ als Senator  der Arbeiterpartei unterstütze ich alle Versuche, die zum Frieden führen  können. Diese Erklärung meiner Parteiführung, noch dazu mit solchen  Formulierungen, hätte ich nicht geschrieben. Manifestationen, die die  Gemüter aufstacheln, sind nicht konstruktiv!” Der Kongreßabgeordnete  Fernando Gabeira von den brasilianischen Grünen, der zur Diktaturzeit  ein Stadtguerrilheiro war und im Westberliner Exil lebte, zog sogar  einen Vergleich zur Zuckerhutmetropole. ”In meiner Heimatstadt haben wir  Probleme wie in Gaza, gibt es sogar eine ganze Slumregion, die wegen  der vielen gewaltsamen Konflikte, der vielen verirrten Kugeln im  Volksmund Â´GazastreifenÂ´heißt. In Rio de Janeiro diskutieren wir  darüber, was mit Bevölkerungsteilen geschehen soll, die unter der  Herrschaft bewaffneter Gruppen stehen und deren Geiseln sind. Als  Bürgermeisterkandidat habe ich mich letztes Jahr dafür ausgesprochen,  diese bewaffneten Gruppen zu attackieren. Im Gazastreifen indessen wurde  die Hamas von der Bevölkerung gewählt und schießt permanent Raketen auf  Israel ab “ das ist eine wichtige Frage. Wer von den Raketen getroffen  wird, ist der Hamas egal. Indessen dürfte es nicht möglich sein, die  Hamas militärisch zu schlagen.” Gabeira, der den Kongreßkommissionen für  internationale Beziehungen sowie für nationale Verteidigung angehört,  plädierte dafür, daß Brasilien in den derzeitigen Vermittlungsbemühungen  seine realen Handlungsmöglichkeiten beachtet. „Brasilien sollte nicht  den großen Protagonisten spielen, sondern Bescheidenheit üben.” Der  Gaza-Krieg hat bisher über 1000 Menschenleben gefordert &#8211; in Brasilien  werden monatlich über 4800 Menschen getötet. </font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/gabeiraklein.JPG" alt="gabeiraklein.JPG" />Fernando Gabeira <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernando_Gabeira"><font color="#bb0000">http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernando_Gabeira</font></a></p>
<p><font size="3">Die Universitätsprofessorin Marilene Chaui, die dem  israelischen Spinoza-Institut angehört, wandte sich gegen theologische  Konzeptionen der Politik. Problematisch sei, wenn Politik als göttliche  Offenbarung definiert werde, da sich hinter solchen Konzeptionen  wirtschaftliche und soziale Interessen versteckten. Der Rechtsexperte  Fabio Konder Comparato sagte:”Ich bin ein großer Bewunderer der  jüdischen Kultur, doch ich bin empört, daß der Staat Israel derzeit die  biblische Ethik mit Füßen tritt. Leider läßt sich die jüdische Gemeinde  Brasiliens derzeit bei ihren Bekundungen zugunsten Israels von  nationalistischem Geist leiten. Im Falle des Gazastreifens kann es für  Terrorismus keinerlei religiöse Rechtfertigung geben “ das gilt für  beide Seiten. Israel hat bereits auf derartige religiöse  Rechtfertigungen verzichtet, doch die arabische Seite bezieht sich nach  wie vor auf den Koran.”</font><font size="3">Â </font><font size="3">In  der Botschaft des Friedenstreffens vom Lateinamerika-Memorial werden  Israel und die Hamas aufgefordert, jegliche Militäraktionen sofort zu  stoppen. Die Zivilbevölkerung von Gaza dürfe nicht länger Ziel von  Vergeltungsmaßnahmen Israels wegen der Hamas-Attacken sein “ und die  israelische Zivilbevölkerung nicht länger mit Hamas-Rakten beschossen  werden. </font><font size="3">Â </font></p>
<p><font size="3">UNO-Berater Paulo Sergio Pinheiro hatte sich bereits  vor einigen Jahren sehr kritisch über den damaligen Arbeitsminister und  jetzigen Chef von Lulas Arbeiterpartei, Ricardo Berzoini, geäußert:</font><font size="3">Â </font><font size="3">Â </font><font size="3">Â <a href="http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/337614/</font></a></font><font size="3">Â </font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/pinheiroklein.JPG" alt="pinheiroklein.JPG" />Paulo Sergio Pinheiro</p>
<p><strong>Comissao Teotonio Vilela &#8211; Dokument zum Treffen am Lateinamerika-Memorial:</strong> <a href="http://www.ctvdh.org/portal"><font color="#bb0000">http://www.ctvdh.org/portal</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/13/brasilianer-in-israel-protestieren-gegen-position-der-lula-regierung-und-der-regierungspartei-pt-zu-israelischen-militaraktionenstaatsterrorismus-praktiken-der-nazistischen-wehrmacht/#more-1598"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/13/brasilianer-in-israel-protestieren-gegen-position-der-lula-regierung-und-der-regierungspartei-pt-zu-israelischen-militaraktionenstaatsterrorismus-praktiken-der-nazistischen-wehrmacht/#more-1598</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/schwerer-fehler-irans-prasident-ahmadinejad-nach-brasilien-einzuladen-der-den-holocaust-leugnet-und-die-vernichtung-israels-predigt-roberto-abdenur-fruherer-botschafter-brasiliens-in-deutschla/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/schwerer-fehler-irans-prasident-ahmadinejad-nach-brasilien-einzuladen-der-den-holocaust-leugnet-und-die-vernichtung-israels-predigt-roberto-abdenur-fruherer-botschafter-brasiliens-in-deutschla/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/demo-gegen-israels-militaraktionen-avenida-paulista-sao-paulo-volkermorder-nazis-nein-zum-nazi-zionismus/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/demo-gegen-israels-militaraktionen-avenida-paulista-sao-paulo-volkermorder-nazis-nein-zum-nazi-zionismus/</font></a></p>
<p><strong>Hintergrund zu Fernando Gabeiras Gaza-Rio-Vergleich:</strong></p>
<p>Banditendiktatur in Slums immer grausamer(2008)</p>
<p>Angesichts der ausufernden Gewaltkriminalität hat Brasiliens  Staatschef Lula zum wiederholten Male energische Gegenmaßnahmen  versprochen. Mit Milliardenaufwand sollen danach der Polizeiapparat  ausgebaut und 160 Gefängnisse errichtet werden. Im Unterschied zu den  deutschen Medien haben jene in Brasilien über Lulas Ankündigungen nur  kurz oder gar nicht berichtet, da nach früheren „Maßnahmenpaketen”  dieser Art in Wahrheit die Ausgaben für öffentliche Sicherheit teils  drastisch gekürzt oder vorgesehene Haushaltsmittel gar nicht freigegeben  worden waren. In großer Aufmachung betont die Landespresse dagegen, daß  seit Lulas Amtsantritt von 2003 ausgerechnet die ärmsten Brasilianer  weiterhin am stärksten dem Terror der Banditenmilizen ausgesetzt seien.  Allein in Rio de Janeiro, so die auflagenstarke Qualitätszeitung „O  Globo”, sind 1, 5 Millionen Slumbewohner der „Diktatur des Verbrechens”  unterworfen und nahezu sämtlicher Menschenrechte beraubt. Es handele  sich um eine „kolumbianische” Tragödie.„Wir haben daher in diesem Land  noch keinen demokratischen Rechtsstaat”, analysiert die renommierte  Anthropologin und Kolumnistin Alba Zaluar. Gemäß den neuesten Studien  ist allein in Rio, mit rund ebensoviel Einwohnern wie Kuba, die Zahl der  Verschwundenen bis heute mindestens 54-mal höher als während des  21-jährigen Militärregimes. Wie damals sei unter der vom organisierten  Verbrechen sowie von paramilitärischen Milizen errichteten Slum-Diktatur  das Foltern von mißliebigen Bewohnern üblich. Zwecks Einschüchterung  würden Menschen in aller Öffentlichkeit lebendig verbrannt oder in  Stücke gehackt, die Opfer in geheimen Friedhöfen verscharrt. „Das  Verschwindenlassen und die Folter sind häufig, Gewalt trifft heute viel  mehr Menschen als unter der Militärdiktatur”, betont die  Universitätsprofessorin Cecilia Coimbra, Präsidentin der  Menschenrechtsorganisation „Nie mehr Folter”(Tortura nunca mais).  Toleriert von den Autoritäten, hat das organisierte Verbrechen im  Parallelstaat der Slums seit Jahrzehnten auch Sondergerichte  installiert, die meist drakonische Strafen verhängen. Dazu zählen das  Handabhacken ebenso wie der Scheiterhaufen aus Autoreifen. Ungezählte  Familien werden zudem aus ihren Slumkaten vertrieben. Die  Banditenkommandos agieren zudem als Zensoren, verbieten Musiktexte und  Bands, kontrollieren die gesamte Kulturproduktion, hören  Telefongespräche ab, legen Sprachregelungen und Kleidervorschriften  fest. Wer sich den Normen nicht fügt, muß zumeist mit Folter oder Tod  rechnen.„All diese Grausamkeiten entsprechen der Realität”, erklärte  jetzt Rio de Janeiros Gouverneur Sergio Cabral. „Die Parallelmacht  agiert mit aller Rohheit.”Auch Brasiliens katholische Kirche ist vom  Banditenterror direkt betroffen. Der deutschstämmige Kardinal Eusebio  Scheid in Rio de Janeiro hat die Verbrecherdiktatur häufig verurteilt.  Immer wieder werden Geistliche ermordet, dringen Gangster mit NATO-MGs  und Handgranaten in Slumkirchen ein, erzwingen sogar den Stopp von  Sozialprojekten. Menschenrechtsaktivisten kritisierten, daß manche sogar  vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen mit dem  organisierten Verbrechen kooperieren. Zudem wird an einen bezeichnenden  Vorfall erinnert. So hatten Staatschef Lulas Kulturminister Gilberto Gil  und der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini, heute Chef der  Arbeiterpartei, vor rund zwei Jahren laut Presseberichten einen Rio-Slum  besucht und dafür die Genehmigung der Banditenbosse eingeholt. Der  renommierte brasilianische UNO-Berater und Experte für Gewaltfragen,  Sergio Pinheiro: ”All dies ist ein Skandal “ geschähe derartiges in  Berlin, Paris oder London, würde das im Parlament debattiert, würde die  Regierung stürzen.”Polizeiattacken gegen die Verbrecherhochburgen haben  bislang nur die Wirkung von Nadelstichen. Zudem gelten nicht wenige  Beamte als korrupt und brutal, werden immer wieder moderne Feuerwaffen  an die Gangstermilizen verkauft. In den Millionenstädten sterben  tagtäglich niedrig bezahlte Polizisten durch Attentate oder Racheakte.Im  Stadtpark von Sao Paulo trauern die ambulanten Fahrradmechaniker  derzeit um ihren Kollegen, einen Detektiv und Familienvater. Er flickte  dort in der Freizeit für ein Trinkgeld Schläuche, reparierte  Gangschaltungen, besserte damit sein mageres Gehalt auf. „Vier Kugeln in  den Hinterkopf, sonntagmorgens “ so geht das hier zu.” In Brasilien  werden jährlich über 50000 Menschen ermordet, nicht einmal fünf Prozent  der Täter ermittelt.Pressefreiheit und Slumdiktatur<br />
Journalisten arbeiten unter hohem Lebensrisiko<br />
Die Herrschaft des organisierten Verbrechens über erhebliche Teile der  brasilianischen Städte schränkt die Pressefreiheit, die  Recherchemöglichkeiten der Journalisten des Tropenlandes deutlich ein.  Falls sie die Aktivitäten der Banditenkommandos im Parallelstaat der  Slums konkret kritisieren, drohen zudem Racheakte.<br />
Vergangene Woche wurde auf den brasilianischen Journalisten Amaury  Ribeiro ein Attentat verübt. In Tageszeitungen hatte er eine  Artikelserie über den Terror des organisierten Verbrechens  veröffentlicht, erhielt deshalb Morddrohungen, wagte sich aber dennoch  erneut in die Slumperipherie der Hauptstadt Brasilia. Dort feuerte ein  junger Mann auf den Journalisten “ glücklicherweise konnte Ribeiro rasch  in ein Hospital gebracht werden und überlebte den Anschlag. Fälle  dieser Art sind in Brasilien nichts Neues. 2002 recherchierte der  bekannte Fernsehreporter Tim Lopes allein in einem Slum von Rio de  Janeiro, wurde von einem Banditenkommando entdeckt, bestialisch  gefoltert und auf einem Scheiterhaufen aus Autoreifen verbrannt. Carla  Rocha, eine Kollegin von Tim Lopes, zählt zu den wichtigsten  investigativen Journalistinnen des Landes.<br />
”In diesen Slumregionen gelten weder Gesetz noch Verfassung, nur das  Diktat bewaffneter Gruppen. Der Staat ist nicht präsent und läßt zu, daß  dort Verbrecherorganisationen, Gangsterbosse, paramilitärische Milizen  die Regeln gewaltsam bestimmen. Man hält dort die Menschen isoliert, in  einer eng begrenzten Welt, diese Slumbewohner sind als Staatsbürger  anulliert. Und dies dient den übelsten, schlechtesten, reaktionärsten  Teilen unserer Elite, die keinen sozialen Fortschritt, keine  Veränderungen wollen. Wer sich den Normen der Verbrecherorganisationen  widersetzt, wird sogar mit dem Tode bestraft, lebendig verbrannt. Folter  ist gängige Praxis “ alles eine mittelalterliche Barbarei.”<br />
In dem neuen brasilianischen Spielfilm „Tropa de Elite”, der auf der  nächsten Berlinale gezeigt wird, ist in einer Szene die von Carla Rocha  genannte „Microondas”, Mikrowelle der Banditenkommandos zu sehen: Über  das Opfer werden an einer gut sichtbaren Stelle hoch über Rio Autoreifen  gestapelt und dann mit Benzin angezündet.<br />
Rio-Funk, HipHop aus den Slums, der derzeit auch in Deutschland  popularisiert wird, ist laut Carla Rocha keineswegs eine eigenständige  Musik unabhängiger, frei arbeitender Komponisten.<br />
„HipHop und Funk sind heute die typische Musik der Slums von Rio, es  gibt viele Gruppen, Bands. Doch die gesamte kulturelle Produktion der  Ghettos wird heute vom organisierten Verbrechen kontrolliert, zensiert.  Dies geht soweit, daß DJs, HipHop-Formationen eines Slums auf keinen  Fall die Namen eines anderen Slums nennen dürfen, weil dort eine  rivalisierende Gangsterorganisation herrscht. Es ist verboten, in eine  Band Mitglieder aus gegnerischen Slums aufzunehmen. Und natürlich darf  in Musiktiteln nur die Polizei kritisiert werden, nie das organisierte  Verbrechen. Andernfalls würden die Musiker mit dem Tode bestraft. Um die  Kontrolle über den Informationsfluß des Slums zu halten, hören die  Banditenkommandos sogar die Telefongespräche der Bewohner ab, überwachen  selbst den Austausch von E-Mails.Gangsterkommandos befehlen, daß  Kleidung bestimmter Marken, aus bestimmten Geschäften nicht getragen  werden darf. Die NGOs in Slums müssen sich ebenfalls dem Normendiktat  unterwerfen. ”<br />
Jetzt hat Carla Rocha gemeinsam mit ihren Kollegen Dimmi Amora, Fabio  Vasconcelos und Sergio Ramalho zum wiederholten Male in einer großen  Artikelserie der Qualitätszeitung „O Globo” die Herrschaftsmethoden der  Slumdiktatoren ausführlich dokumentiert. Die Serie trägt den Titel „Os  Brasileiros que ainda vivem na Ditadura”, Brasilianer, die noch in der  Diktatur leben. Didaktisch werden stets jene wichtigen  Verfassungsparagraphen und Gesetze Brasiliens genannt, die für Millionen  von Landesbewohnern nicht gelten. Berichtet wird über die  Sondergerichte, die drakonischen Strafen und die Scheiterhaufen, über  Vertreibungen, Ausgangssperren und Zensur. Und belegt wird auch, daß  Gewalt heute viel mehr Menschen trifft als unter der Militärdiktatur,  daß die Zahl der Verschwundenen viel höher ist als in den 21  Diktaturjahren. Wer über all das schreibt, so die Journalistin Carla  Rocha, erleidet ein hohes Lebensrisiko.<br />
”Wir müssen sehr aufpassen, denn Tim Lopes wurde ja in einem solchen  Slum von Rio ermordet. Seitdem gehen wir nicht mehr in die Ghettos  hinein. Da wir gegen die Interessen der Verbrecherbanden handeln, sind  wir vom Tode bedroht, müssen ständig bestimmte Sicherheitsregeln  einhalten. Nicht anders als die Polizeibeamten oder Richter und  Staatsanwälte.”<br />
Entsprechend schwierig war es für Carla Rocha und ihre Kollegen,  handfeste Informationen, Fakten aus den rund 800 Slums von Rio de  Janeiro zu bekommen.<br />
”Wir wußten, daß es sehr leicht sein würde, kritische Stellungnahmen  über Polizeieinsätze zu bekommen. Doch wir wollten ja alle Aspekte der  Unterdrückung in den Slums zeigen, die Aktivitäten der  Banditenkommandos, der paramilitärischen Milizen. Indessen hat die  Menschenrechtskomission des Stadtparlaments von Rio seit zehn Jahren  noch nie eine Anzeige gegen das organisierte Verbrechen erhalten. Nur  die Polizei wird dort gelegentlich angeklagt “ was stets von den  Verbrechersyndikaten unterstützt wird, die ja ein Interesse an solchen  Anzeigen haben. Für uns Journalisten schafft das eine komplizierte  Situation. Wir haben in unserer Artikelserie über den Präsidenten einer  Assoziation von Slumbewohnern berichtet “ er wurde jetzt ermordet.”<br />
Carla Rocha ist bedrückt, daß auch die neuesten genau dokumentierten  Menschenrechtsverletzungen wiederum typischerweise im Ausland, also auch  in Ländern wie Deutschland, keinerlei Echo fanden. Aus den bekannten  Gründen.<br />
”In Rio de Janeiro ist es unmöglich, all diese Vorgänge, diese  Tatbestände nicht wahrzunehmen. Daher finde ich es traurig, daß es dafür  kein internationales Interesse, keinerlei internationalen Druck gibt.  Denn Druck aus dem Ausland ist am wichtigsten, damit sich an der Lage in  den Ghettos etwas ändert. Unglücklicherweise wird wohl bis dahin noch  sehr viel Zeit vergehen, werden bis dahin noch sehr viele Menschen  getötet. Im Ausland denken eben noch viele, Brasilien sei das Land des  Samba, des Fußball und der fröhlichen, sonnengebräunten Leute. Wir  hatten erwartet, daß unsere Artikelserie größere Reaktionen, Empörung  auslöst “ aber das ist leider nicht passiert.”</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/761337/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/761337/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/03/brasiliens-armee-und-die-slum-diktatur-rio-streitkrafte-lassen-drei-jugendliche-durch-banditenkommando-foltern-und-ermorden/</font></a></p>
<h2>“Viva Hamas &#8211; der Kampf von Hamas ist  gerecht!” Brasiliens Regierungspartei von Lula protestiert mit Parteien  und Sozialbewegungen in Sao Paulo gegen Israels Militäraktionen.  Gleichsetzung von Israel mit Nazismus und Hitler-Wehrmacht. “Holocaust  in Palästina”. “Raus mit Israel aus Palästina”. Demo-Fotoserie. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1569" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeiterpartei/" rel="tag"><font color="#bb0000">Arbeiterpartei</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/" rel="tag"><font color="#bb0000">Gaza</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hamas/" rel="tag"><font color="#bb0000">Hamas</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lula</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/pala%c2%a4stina/" rel="tag"><font color="#bb0000">PalÃ¤stina</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a></p>
<p><strong>Die brasilianische Regierungspartei (PT)Â von  Staatschef Lula hatÂ  in Sao Paulo auf einer Kundgebung und einem  Protestmarsch ihreÂ jüngsten offiziellen Positionen gegenüber den  jüngsten Militäraktionen Israels bekräftigt, die als “Staatsterrorismus”  klassifiziert und mit der Hitler-Wehrmacht verglichen worden waren.  Führer der Regierungspartei, darunter Abgeordnete sowie der Sekretär für  internationale Beziehungen, Valter Pomar, demonstrierten gemeinsam mit  Organisationen und Politikern der arabischen, islamischen Gemeinde  Brasiliens, Anhängern von Hamas und Hizbollah, geistlichen islamischen  Würdenträgern,  dem linken Spektrum zugeordneten Parteien sowie  Sozialbewegungen wie der Landlosenbewegung MST.</strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisrael.JPG" alt="demoisrael.JPG" /></font></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demohamas.JPG" alt="demohamas.JPG" /></font></p>
<p>Pomar sagte weiter, Israel bediene sich Ausrottungspraktiken wie  einst die Wehrmacht &#8211; ein ganzes Volk werde liquidiert. In Gaza würden  derzeit von Israel Massaker verübt &#8211; daher unterstützte die  Arbeiterpartei voll und ganz die palästinensische Sache. Jamil Mourad,  Abgeordneter der Kommunistischen Partei Brasiliens, warf Israel vor,  derzeit Kinder zu töten wie einst König Herodes, als Jesus Christus  geboren worden sei. Die palästinenische Frau, so Mourad, zeige indessen  derzeit großen Heldenmut, bringe sechs, acht oder zehn Kinder zur Welt.  Je mehr palästinensische Kinder von Israel getötet würden, umso mehr  würden geboren. Während der Demonstration durch Sao Paulo erklangen  immer wiederÂ Sprechchöre wie “Viva Hamas” und “Tod dem Staate Israel”,  wurde der Kampf der Hamas als gerecht bezeichnet. Auf Spruchbändern war  “Holocaust in Palästina” zu lesen. Sprecher verschiedener Parteien und  Organisationen forderten Staatschef Lula auf, den israelischen  Botschafter des Landes zu verweisen und die wirtschaftlichen Beziehungen  mit Israel zu kappen. Zahlreiche Demonstranten trugen Hamas-und  Hizbollah-T-Shirts. Auf der Abschlußkundgebung am Bandeirantes &#8211;  Memorial nebenÂ Sao Paulos Stadtpark Ibirapuera wurden Israel-Fahnen  verbrannt. Islamische Geistliche beteten mit den anwesenden Moslems zu  Allah. Verschiedene islamische Sprecher betonten unter anderem, es werde  erst dann Frieden geben, wenn die palästinensische Fahne über ganz  Palästina wehen werde. “Nein zum Holocaust in Gaza”. Ferner wurde dazu  aufgerufen, keine Waren aus Israel und den USA Â mehr zu kaufen.</p>
<p>An der Kundgebung beteiligten sich keine Persönlichkeiten der  katholischen Kirche bzw. bekannte katholische Personlichkeiten, die  bestimmten Linksparteien angehören.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demozionazismus.JPG" alt="demozionazismus.JPG" /><strong>“Jüdischer Weltzionismus &#8211; gleich Nazismus”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demozionazi.JPG" alt="demozionazi.JPG" />“<strong>Nein zum Nazi-Zionismus”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demomoslbeter.JPG" alt="demomoslbeter.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisrfahne1.JPG" alt="demoisrfahne1.JPG" /><strong>Brennende Israel-Fahne</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demohamashizbo.JPG" alt="demohamashizbo.JPG" /></p>
<p><strong>“Hamas und Hizbollah &#8211; gemeinsam gegen Israel”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demorausisrael.JPG" alt="demorausisrael.JPG" /><strong>“Raus mit Israel aus Palästina”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoptscheichs.JPG" alt="demoptscheichs.JPG" />Â <strong>Islamische Würdenträger unter der Fahne von Lulas Regierungspartei PT</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoschleieulen.JPG" alt="demoschleieulen.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoalteterro.JPG" alt="demoalteterro.JPG" /></p>
<p><strong>Domingo (11) &#8211; Sáo Paulo<br />
Grande Marcha Contra o Massacre de Israel</strong><br />
<strong>HorÃ¡rio: 10 horas<br />
Local: Concentraçáo no Váo Livre do Masp, Avenida Paulista. </strong></p>
<p><strong><br />
Convocam: CMS (Coordenaçáo dos Movimentos Sociais); CTB (Central dos  Trabalhadores e Trabalhadoras do Brasil); CUT; Conlutas; Intersindical;  Afubesp (Associaçáo dos FuncionÃ¡rios do Banespa); UNE; Ubes; Upes  (Uniáo Paulista dos Estudantes Secundaristas); DCE da USP; UJS (Uniáo da  Juventude Socialista); Juventude Revoluçáo; Movimento pelo Passe Livre;  MST; MLT (Movimento de Luta pela Terra); Conselho Mundial da Paz (CMP);  Cebrapaz (Centro de Solidariedade aos Povos e Luta pela Paz); ComitÃª  de Solidariedade a Cuba; Mulheres em Luta pela Paz; PCdoB; PT; PSTU;  Psol; PCB; Fepal (Federaçáo Ãrabe Palestina do Brasil); Fearab  (Federaçáo das Entidades Ãrabes Brasileiras); Mopat (Movimento  Palestina para Todos); Uniáo da Juventude Ãrabe para a América Latina  (UJAAL); Instituto Jerusalém; Instituto da Comunidade Ãrabe; Centro  Cultural Ãrabe-SÃ­rio; Sociedade Palestina de SP; Instituto Futuro;  Uniáo Nacional de Entidades IslÃ¢micas (UNI); Federaçáo das Entidades  Ãrabes Muçulmanas do Brasil (Fambras); Sociedade Beneficente Muçulmana  do Brasil (SBM); Associaçáo Beneficente IslÃ¢mica do Brasil (ABIB);  Uniáo dos Estudantes Muçulmanos do Brasil (Uemb); Sociedade IslÃ¢mica de  JundiaÃ­; Sociedade Beneficente Muçulmana de Santo Amaro; Conselho  Superior dos TeÃ³logos Muçulmanos do Brasil; Igreja Ortodoxa Antioquina  do Brasil; Igreja Presbiteriana; Deputado estadual Simáo Pedro (PT-SP);  Deputado estadual Said Mourad (PSC-SP); Vereador de Sáo Paulo Jamil  Murad (PCdoB); Portal Vermelho; CMI (Centro de MÃ­dia Independente); <em>Jornal Al Baian</em>.</strong>Â</p>
<h2>“Der Antisemitismus in Brasilien und den  anderen Ländern Nord-und Südamerikas tarnt sich heute gewöhnlich als  Antizionismus, als Haß auf Israel. Doch wenn man genau hinschaut, geht  es gegen die Juden, sehen wir jenen tiefsitzenden traditionellen  Antisemitismus.” Maria Luiza Tucci Carneiro, Antisemitismus-Expertin von  der Bundesuniversität in Sao Paulo. ” A raça indesejavel” &#8211; die  unerwünschte Rasse. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1543" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag"><font color="#bb0000">Antisemitismus</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antizionismus/" rel="tag"><font color="#bb0000">Antizionismus</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag"><font color="#bb0000">Juden</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lateinamerikam/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lateinamerikam</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-luiza-tucci-carneiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Maria Luiza Tucci Carneiro</font></a></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman" color="#bb0000"><a href="http://www.revistapesquisa.fapesp.br/?art=3489&amp;bd=1&amp;pg=1&amp;lg">http://www.revistapesquisa.fapesp.br/?art=3489&amp;bd=1&amp;pg=1&amp;lg</a></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><strong>“Seit dem 19.  Jahrhundert wurden die wichtigsten Rassentheorien aus Deutschland und  Frankreich übernommen, von renommierten Intellektuellen propagiert. Man  wollte hier eine reine Rasse &#8211; weiß, nichtjüdisch und katholisch.”</strong></font></p>
<p><strong><font size="3" face="Times New Roman">“Bad People”: <a href="http://www.jcrelations.net/de/?item=3039"><font color="#bb0000">http://www.jcrelations.net/de/?item=3039</font></a></font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/</font></a></p>
<p><strong>“Adolf Hitler hätte es nicht besser gesagt”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<h2>Pro-Israel-Kundgebung der jüdischen Gemeinde  Sao Paulos am Lateinamerika-Memorial. “Das Bild sagt alles.” Fotoserie. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1645" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gaza/" rel="tag"><font color="#bb0000">Gaza</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/palastina/" rel="tag"><font color="#bb0000">PalÃ¤stina</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sao Paulo</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelschutzen.JPG" alt="demoisraelschutzen.JPG" /></font></p>
<p>“Falsos Humanistas”: <a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090119/not_imp309253,0.php"><font color="#bb0000">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090119/not_imp309253,0.php</font></a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelrabbiner3.JPG" alt="demoisraelrabbiner3.JPG" /></p>
<p><strong>Rabbiner beim Kundgebungsgebet</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelleute.JPG" alt="demoisraelleute.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelhamas.JPG" alt="demoisraelhamas.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelconibchef.JPG" alt="demoisraelconibchef.JPG" /><strong>Boris Ber, Präsident der Israelitischen Konföderation Brasiliens(CONIB)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelmann.JPG" alt="demoisraelmann.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelrabbiner.JPG" alt="demoisraelrabbiner.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelalter.JPG" alt="demoisraelalter.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelhutmann.JPG" alt="demoisraelhutmann.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/01/demoisraelkappimann.JPG" alt="demoisraelkappimann.JPG" /></p>
<p>Israel in den Medien &#8211; kritische Analysen: <a href="http://www.deolhonamidia.org.br/"><font color="#bb0000">http://www.deolhonamidia.org.br/</font></a></p>
<h2>Jüdische Gemeinde Sao Paulos verurteilt  Regierungssicht zum Zweiten Weltkrieg:”Äußerungen des Ministers für  Strategische Angelegenheiten zeigen Ignoranz oder böse Absicht.”  “Anti-Semitism in South-America”. Maria Luiza Tucci Carneiro, jüdischer  Gouverneur Goldman. Wikileaks. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4015" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adidas/" rel="tag"><font color="#bb0000">Adidas</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/" rel="tag"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/boris-ber/" rel="tag"><font color="#bb0000">Boris Ber</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ja%c2%bcdische-gemeinde-sao-paulos/" rel="tag"><font color="#bb0000">jÃ¼dische Gemeinde Sao Paulos</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jewish-christian-relations/" rel="tag"><font color="#bb0000">Jewish-Christian Relations</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/maria-luiza-tucci-carneiro/" rel="tag"><font color="#bb0000">Maria Luiza Tucci Carneiro</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/minister-fa%c2%bcr-strategische-angelegenheiten-brasiliens/" rel="tag"><font color="#bb0000">Minister fÃ¼r Strategische Angelegenheiten Brasiliens</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zweiter-weltkrieg/" rel="tag"><font color="#bb0000">Zweiter Weltkrieg</font></a></p>
<p><strong>Minister Guimaraes sagte in einer Rede im  Außenministerium von Brasilia:”Deutschland und Japan wurden nach dem  Zweiten Weltkrieg jahrelang dafür bestraft, litten im Fegefeuer dafür,  daß sie der angelsächsischen Welt-Führung getrotzt, diese  herausgefordert hatten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/10/bad-people-anti-semitism-in-south-america-widespread-and-rarely-explored-jewish-christian-relations/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/10/bad-people-anti-semitism-in-south-america-widespread-and-rarely-explored-jewish-christian-relations/</font></a></p>
<p><strong>Boris Ber, Präsident der jüdischen Gemeinde Sao Paulos,  betonte dazu im Website-Interview, es sei beklagenswert, wenn jemand wie  der Minister in dieser Weise denke, historische Tatsachen verzerre und  andere Menschen mit Lügen beeinflussen wolle. “Es handelt sich um  Ignoranz oder böse Absicht.” Bei brasilianischen Historikern hatten die  Minister-Äußerungen Empörung und Entsetzen hervorgerufen.</strong></p>
<p><strong>Jüdischer Gouverneur Goldman: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/</font></a></strong></p>
<p><strong>Wikileaks: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/</font></a></strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/borisber.jpg" alt="borisber.jpg" /></font></p>
<p><strong>Boris Ber, Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/21/der-mythos-lula-und-adolf-hitler-historiker-marco-antonio-villa-analysiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/21/der-mythos-lula-und-adolf-hitler-historiker-marco-antonio-villa-analysiert/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/hitlerminhalutacapagros.jpg" alt="hitlerminhalutacapagros.jpg" /></font></p>
<p><strong>Übersetzte Prachtausgabe &#8211; Bestseller in Brasilien. <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/"><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</font></a></strong></p>
<p><strong>Lula 1979 als Gewerkschaftsführer mit einer seither  vielbeachteten Aussage zu Adolf Hitler: ”Hitler irrte zwar, hatte aber  etwas, das ich an einem Manne bewundere &#8211; dieses Feuer, sich  einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die  Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe. Die Einschätzung brachte Lula  offenbar bei alten und neuen Rechten(auch den verdeckten) auch in  Ländern wie Deutschland viele Sympathien ein und wird seitdem weltweit  zu den wichtigsten, markantesten Äußerungen Lulas gerechnet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/folterstaat-brasilien-verurteilt-folter-in-iran-und-nordkorea-nicht-stimmenthaltung-bei-neuer-uno-resolutionbrasilia-will-sich-bei-menschenrechtsverletzungen-nicht-positionieren-kritisiert-cone/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/folterstaat-brasilien-verurteilt-folter-in-iran-und-nordkorea-nicht-stimmenthaltung-bei-neuer-uno-resolutionbrasilia-will-sich-bei-menschenrechtsverletzungen-nicht-positionieren-kritisiert-cone/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</font></a></p>
<p><strong>Holocaust und Antisemitismus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/holocaust-und-antisemitismus-ein-wichtiges-neues-archiv-httpwwwarqshoahcombr-maria-luiza-tucci-carneiro/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/holocaust-und-antisemitismus-ein-wichtiges-neues-archiv-httpwwwarqshoahcombr-maria-luiza-tucci-carneiro/</font></a></p>
<p><strong>Von KZ-Arzt Mengele selektiert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/</font></a></p>
<p><strong>ADIDAS und der Hakenkreuz-Swimmingpool in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/adidas-festa-nazistanazi-fest-in-rio-de-janeiro-titelt-o-globo-judische-gemeinde-kritisiert-nazi-symbole/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/adidas-festa-nazistanazi-fest-in-rio-de-janeiro-titelt-o-globo-judische-gemeinde-kritisiert-nazi-symbole/</font></a></p>
<p><strong>Adolf Hitler anrufen?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></font></p>
<h2>Brasilien: “Aleksander Laks &#8211; ein  Auschwitz-Überlebender erzählt.” Saarländische Zeitung. Laks lebt in Rio  de Janeiro &#8211; Hintergrundtexte. “Von den Juden und ihren Lügen.”(Martin  Luther) Margot Käßmann zu Luthers Schattenseiten. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10007" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/" rel="tag"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/friedrich-schorlemmer/" rel="tag"><font color="#bb0000">Friedrich Schorlemmer</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/" rel="tag"><font color="#bb0000">Holocaust</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag"><font color="#bb0000">Juden</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/margot-kasmann/" rel="tag"><font color="#bb0000">Margot Käßmann</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag"><font color="#bb0000">Martin Luther</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sondershausen/" rel="tag"><font color="#bb0000">Sondershausen</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/thuringen/" rel="tag"><font color="#bb0000">Thüringen</font></a></p>
<p><a href="http://www.s-o-z.de/?p=49646"><font color="#bb0000">http://www.s-o-z.de/?p=49646</font></a></p>
<p><strong>Saarlouis – Aleksander Laks hat den Holocaust überlebt. Am  Samstag, 23.  Juli um 19.30 Uhr wird er im Offizierskasino der  Graf-Werder-Kaserne aus  seinem bewegenden Leben erzählen. „Halt’s Maul.  Du bist in Ausschwitz  und da gibt es nur einen Ausgang: durch den  Kamin!“ (Saarländische Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/aleksander-laks-rio-de-janeiro-auschwitz-uberlebender-von-kz-arzt-mengele-selektiert/</font></a></p>
<p><strong>Kurios, bemerkenswert &#8211; einer der wichtigsten Texte von  Martin Luther, den Juden gewidmet, ist nach wie vor selbst in  Deutschland vielen nicht bekannt, wird in den gegenwärtigen Würdigungen  Luthers bzw. auf Kirchentagen keineswegs entsprechend herausgestellt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/"><font color="#bb0000"><strong>“Von den  Juden und ihren Lügen”: </strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/  </font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/17/martin-luther-judentumsfeindliche-auserungenein-sachverhalt-der-von-der-lutherforschung-immer-wieder-auch-vertuscht-wurde/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/17/martin-luther-judentumsfeindliche-auserungenein-sachverhalt-der-von-der-lutherforschung-immer-wieder-auch-vertuscht-wurde/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</font></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</font></strong></a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der  Kirche und  freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu  sein. Sie  wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des  Jubiläums  beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen  Käßmann-Kult geben.  Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung  gegenüber den Juden  sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch  thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><strong>Jüdische Allgemeine:</strong> <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895"><font color="#bb0000">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895</font></a></p>
<p><a href="http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/in-brasilien-gibt-es-leute--die-heissen-eisenhower--rambo-oder-beckenbauer--einige-heissen-hitler---aber-das-scheint-niemanden-zu-stoeren-die-namen-der-vaeter,10917074,10099090.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/in-brasilien-gibt-es-leute–die-heissen-eisenhower–rambo-oder-beckenbauer–einige-heissen-hitler—aber-das-scheint-niemanden-zu-stoeren-die-namen-der-vaeter,10917074,10099090.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart"><strong><font color="#bb0000">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/05/zwei-obdachlose-bei-sao-paulo-lebendig-mit-benzin-verbrannt-laut-landesmedien-steinigen-in-brasilien/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/05/zwei-obdachlose-bei-sao-paulo-lebendig-mit-benzin-verbrannt-laut-landesmedien-steinigen-in-brasilien/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</font></a></p>
<p>Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 20. Juli 2011 um 14:43 Uhr veröffentlicht</p>
<h2>Lula konferiert mit Ahmadinedschad in New  York:”Iran ist ein großer Partner.” Ahmadinedschad reist im November  nach Brasilia. Scharfe Kritik Israels und der jüdischen Gemeinde  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3061" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ahmadinedschad/" rel="tag"><font color="#bb0000">Ahmadinedschad</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/" rel="tag"><font color="#bb0000">Holocaust</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iran/" rel="tag"><font color="#bb0000">Iran</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag"><font color="#bb0000">Juden</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lula</font></a></p>
<p><strong>Lula sagte nach seinem einstündigen Treffen mit  Ahmadinedschad auf Journalistenfragen zu dessen bekannter  Holocaust-Position, es sei keineswegs bedrückend, sich mit dem  iranischen Führer zu treffen. “Ich bin nicht verpflichtet, jemanden  nicht zu mögen, nur weil er von anderen nicht gemocht wird.” Als  Ahmadinedschad vor der UNO-Vollversammlung sprach, waren verschiedene  westliche Delegationen, darunter Kanadas und der Vereinigten Staaten,  aufgestanden und hatten demonstrativ den Saal verlassen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrund zur abgesagten Ahmadinedschad-Visite vom Mai 2009:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/israels-regierung-kritisiert-erneut-ahmadinedschad-besuch-in-brasilia-am-6-mai-brasilianischer-botschafter-in-jerusalem-einbestellt/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/israels-regierung-kritisiert-erneut-ahmadinedschad-besuch-in-brasilia-am-6-mai-brasilianischer-botschafter-in-jerusalem-einbestellt/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/04/ahmadinedschad-am-mittwoch-bei-lula-juden-kirchen-menschenrechtsorganisationen-homosexuelle-feministinnen23-ngo-protestieren-in-brasilia-fur-einen-antisemitischen-fuhrer-darf-man-keinen-rote/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/04/ahmadinedschad-am-mittwoch-bei-lula-juden-kirchen-menschenrechtsorganisationen-homosexuelle-feministinnen23-ngo-protestieren-in-brasilia-fur-einen-antisemitischen-fuhrer-darf-man-keinen-rote/</font></a></p>
<p><strong>“Viva Hamas” &#8211; Regierungspartei Lulas demonstriert mit Hamas-Anhängern in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/11/viva-hamas-der-kampf-von-hamas-ist-gerecht-brasiliens-regierungspartei-von-lula-protestiert-mit-parteien-und-sozialbewegungen-in-sao-paulo-gegen-israels-militaraktionen-gleichsetzung-von-israe/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/demogenoznazistas.JPG" alt="demogenoznazistas.JPG" /></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/ahmadinedschad-kommt-nicht-erleichterung-in-brasilia-und-washington-ah-ahmadinedschad-nao-vem-ala-e-grandezeitungskarikatur-mit-lula-auf-gebetsteppich/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/ahmadinedschad-kommt-nicht-erleichterung-in-brasilia-und-washington-ah-ahmadinedschad-nao-vem-ala-e-grandezeitungskarikatur-mit-lula-auf-gebetsteppich/</font></a></p>
<p><strong>“Ahmadinedschad-Einladung ein schwerer Fehler”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/20/ahmadinejad-und-lula-kritik-an-offizieller-einladung-nach-brasilien-antisemitismus-im-tropenland-bad-people/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/20/ahmadinejad-und-lula-kritik-an-offizieller-einladung-nach-brasilien-antisemitismus-im-tropenland-bad-people/</font></a></p>
<p><strong>“Judas verbrennen”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/demogenocnazistas2.JPG" alt="demogenocnazistas2.JPG" /></font></p>
<h2>Neue Sanktionen gegen Iran &#8211; Brasilien und  Türkei stimmen dagegen. Lula: “Sanktionsbeschluß schwächt  UN-Sicherheitsrat”. Israelische Lula-Satire… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5727" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomwaffen/" rel="tag"><font color="#bb0000">Atomwaffen</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/holocaust/" rel="tag"><font color="#bb0000">Holocaust</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/iran/" rel="tag"><font color="#bb0000">Iran</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/israel/" rel="tag"><font color="#bb0000">Israel</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lula</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag"><font color="#bb0000">Menschenrechte</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/turkei/" rel="tag"><font color="#bb0000">TÃ¼rkei</font></a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/mundo/noticia/2010/06/conselho-de-seguranca-da-onu-aprova-nova-rodada-de-sancoes-ao-ira.html"><font color="#bb0000">http://g1.globo.com/mundo/noticia/2010/06/conselho-de-seguranca-da-onu-aprova-nova-rodada-de-sancoes-ao-ira.html</font></a></p>
<p><strong>Brasilias Gegenvotum ist bei den Landesmedien in ersten  Analysen auf scharfe Kritik gestoßen &#8211; die wichtigste Qualitätszeitung  “O Estado de Sao Paulo” schrieb von “stupider Diplomatie” der  Lula-Regierung:Â </strong></p>
<p><strong>“JÃ¡ o voto brasileiro é aparentemente incompreensÃ­vel. Os  negÃ³cios do Brasil com o Irá sáo incomparavelmente menores do que os de  China, RÃºssia e Turquia. E náo é possÃ­vel levar a sério a pretensáo  brasileira de apresentar o paÃ­s como mediador da crise no Oriente  Médio, por pelo menos duas razÃµes: primeira, que o Brasil náo foi capaz  de mediar nem mesmo crises bem menos complexas em sua suposta Ã¡rea de  influÃªncia, a América Latina, como o episÃ³dio em Honduras e a crise  entre Venezuela e ColÃ´mbia, para ficarmos apenas em casos mais  recentes; segunda, que o Brasil náo tem ”caninos para se envolver numa  regiáo em que a força militar e a capacidade de impor pressáo econÃ´mica  sáo Ã³bvios e indispensÃ¡veis elementos de dissuasáo.</strong><strong>Resta  como explicaçáo que o Brasil votou contra as sançÃµes por causa de uma  agenda ideolÃ³gica na qual o paÃ­s busca se afirmar como ator  internacional Ã  custa da oposiçáo aos EUA. Isso talvez faça sucesso  entre os antiamericanos, mas, como diplomacia, é apenas estÃºpido.”</strong>Â</p>
<p><strong>“Diplomatischer Selbstmord”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/diplomatischer-selbstmord-brasilianische-tageszeitung-o-globo-zu-lulas-iran-initiative-weil-brasilia-den-iran-praktisch-beim-erlangen-der-atombombe-unterstutzte-verlor-es-einen-teil-der/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/diplomatischer-selbstmord-brasilianische-tageszeitung-o-globo-zu-lulas-iran-initiative-weil-brasilia-den-iran-praktisch-beim-erlangen-der-atombombe-unterstutzte-verlor-es-einen-teil-der/</font></a></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten  deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die  Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen  Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach  zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.  Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981  von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak  beteiligt gewesen. </strong></p>
<p><strong>“Lula Superstar”:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html"><font color="#bb0000">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/lulaahmadinedschadcharge.jpg" alt="lulaahmadinedschadcharge.jpg" /></font></p>
<p><strong>“Den Holocaust gabs nicht!”  “Den Mensalao auch nicht!!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</font></a></p>
<p><strong>Israelische Lula-Satire:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/</font></a></p>
<p><strong>New York Times:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/is-there-anything-uglier-than-watching-democrats-sell-out-other-democrats-to-a-holocaust-denying-vote-stealing-iranian-thug-just-to-tweak-the-us-and-show-that-they-too-can-play-at-the-big-power/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/27/is-there-anything-uglier-than-watching-democrats-sell-out-other-democrats-to-a-holocaust-denying-vote-stealing-iranian-thug-just-to-tweak-the-us-and-show-that-they-too-can-play-at-the-big-power/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/</font></a></p>
<p><strong>Menschenrechtskriterium:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/those-troublesome-jews-the-washington-post/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/those-troublesome-jews-the-washington-post/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</font></a></p>
<h2>Brasilien: “Lula für immer” &#8211; O Globo(Lula  para sempre) Marco Antonio Villa, Historiker und Professor an der  Bundesuniversität von Sao Carlos. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13004" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag"><font color="#bb0000">Lula</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marco-antonio-villa/" rel="tag"><font color="#bb0000">Marco Antonio Villa</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/romeu-tuma-und-lula/" rel="tag"><font color="#bb0000">Romeu Tuma und Lula</font></a></p>
<p><strong>Marco Antonio Villa weist in seiner  scharfsichtigen Analyse auf zahlreiche wichtige Aspekte der Biographie  Lulas hin, erinnert auch an dessen Verhältnis zu dem Diktaturaktivisten  Romeu Tuma, berüchtigter Chef der politischen Polizei(DOPS) von Sao  Paulo, nach dem Militärregime einflußreicher Kongreßpolitiker und Freund  des Präsidenten:”Er erklärte Romeu Tuma, Chef des DOPS, wo Hunderte von  Brasilianern gefoltert und Dutzende ermordet wurden, zum Demokraten.  Lula wurde 1980 eingesperrt, als es keine Folter mehr gab.” Lula sei  privilegiert behandelt worden, nahm niemals zu den Folterungen    Stellung. Lula habe sogar Tumas Sohn zum nationalen Justiz-Sekretär  ernannt,  hielt zudem eine starke Beziehung zum größten Symbol der  politischen Rückständigkeit des Landes, zu José Sarney, dem früheren  Chef der Diktatorenpartei ARENA und heutigen Senatspräsidenten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></font></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei     ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als     starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste  politische    Partner Rousseffs, zudem Chef des Kongreßsenats…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/fernando-gabeira-ist-eine-kanaille-ein-opportunist-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-reagiert-auf-haltung-des-grunen-politikers-zu-diktaturaktivist-romeu-tuma-gabeira-erweist-seinem-land-de/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/fernando-gabeira-ist-eine-kanaille-ein-opportunist-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-reagiert-auf-haltung-des-grunen-politikers-zu-diktaturaktivist-romeu-tuma-gabeira-erweist-seinem-land-de/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.marcovilla.com.br/"><strong><font color="#bb0000">http://www.marcovilla.com.br/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasilien-der-gefolterte-und-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-straffreiheit-fur-folterer-und-andere-diktaturverbrecher-wer-damals-mit-dem-militarregime-eng-kooperierte/</font></strong></a></p>
<p>Luiz  Inácio Lula da Silva não é um homem de palavra. Proclamou  diversas  vezes que, ao terminar o seu mandato presidencial, iria se  recolher à  vida privada e se afastar da política. Mentiu. Foi mais uma  manobra  astuta, entre tantas que realizou, desde 1972, quando chegou à  diretoria  do sindicato de São Bernardo, indicado pelo irmão, para ser  uma espécie  de porta-voz do Partidão (depois de eleito, esqueceu do  acordo).</p>
<p>A  permanente ação política do ex-presidente é um mau exemplo para o  país.  Não houve nenhuma acusação de corrupção no governo Dilma sem que  ele  apoiasse enfaticamente o acusado. Lula pressionou o governo para  não  “aceitar as pressões da mídia”. Apresentou a sua gestão como  exemplo, ou  seja, nunca apurou nenhuma denúncia, mesmo em casos com  abundantes  provas de mau uso dos recursos públicos. Contudo, seus  conselhos não  foram obedecidos.</p>
<p>Não deve causar estranheza este desprezo  pelo  interesse público. É típico de Lula. Para ele, o que vale é ter  poder.  Qualquer princípio pode ser instrumento para uma transação.  Correção,  ética e moralidade são palavras desconhecidas no seu  vocabulário. Para  impor a sua vontade passa por cima de qualquer ideia  ou de pessoas. Tem  obtido êxito. Claro que o ambiente político do país,  do herói sem nenhum  caráter, ajudou. E muito.</p>
<p>Ao longo do tempo, a doença do eterno  poder foi crescendo. Começou  na sala de um sindicato e terminou no  Palácio do Planalto. E pretende  retornar ao posto que considera seu.  Para isso, desde o dia 1 de  janeiro deste ano, não pensa em outra coisa.  E toda ação política passa  por este objetivo maior. Como de hábito, o  interesse pessoal é o que  conta. Qualquer obstáculo colocado no caminho  será ultrapassado a  qualquer custo.</p>
<p>O episódio envolvendo o  ministro do Esporte é ilustrativo. A defesa  enfática de Orlando Silva  não dependeu da apresentação de provas da  inocência do ministro. Não,  muito pelo contrário. O que contou foi a  importância para o seu projeto  presidencial do apoio do PCdoB ao  candidato petista na capital paulista.  Lula sabe que o primeiro passo  rumo ao terceiro governo é vencer em São  Paulo. 2014 começa em 2012. O  mesmo se repetiu no caso do Ministério  dos Transportes e a importância  do suporte do PR, independentemente dos  “malfeitos”, como diria a  presidente Dilma, realizados naquela pasta. E,  no caso, ainda envolvia o  interesse pessoal: o suplente de Nascimento  no Senado era o seu amigo  João Pedro.</p>
<p>O egocentrismo do  ex-presidente é antigo. Tudo passa pela mediação  pessoal. Transformou o  delegado Romeu Tuma, chefe do Dops paulista,  onde centenas de  brasileiros foram torturados e dezenas foram  assassinados, em democrata.  Lula foi detido em 1980, quando não havia  mais torturas. Recebeu  tratamento privilegiado, como mesmo confessou,  diversas vezes, em  entrevistas, que foram utilizadas até na campanha do  delegado ao Senado.  Nunca fez referência às torturas. Transformou a  casa dos horrores em  hotel de luxo. E até chegou a nomear o filho de  Tuma secretário nacional  de Justiça!!</p>
<p>O desprezo pela História é permanente. Estabeleceu  uma forte relação  com o símbolo maior do atraso político do país: o  senador José Ribamar  da Costa, vulgo José Sarney. Retirou o político  maranhense do ocaso  político. Fez o que Sílvio Romero chamou de “suprema  degradação de  retrogradar, dando, de novo, um sentido histórico às  oligarquias locais  e outorgando-lhes nova função política e social”. E  pior: entregou  parte da máquina estatal para o deleite dos interesses  familiares, com  resultados já conhecidos.</p>
<p>O desprezo pelos  valores democráticos e republicanos serve para  explicar a simpatia de  Lula para com os ditadores. Estabeleceu uma  relação amistosa com Muamar  Kadafi (o chamou de “amigo, irmão e líder”)  e com Fidel Castro (outro  “amigo”). Concedeu a tiranos africanos ajuda  econômica a fundo perdido.  Nunca &#8211; nunca mesmo &#8211; em oito anos de  Presidência deu uma declaração  contra as violações dos direitos humanos  nas ditaduras do antigo  Terceiro Mundo. Mas, diversas vezes, atacou os  Estados Unidos.</p>
<p>Desta  forma, é considerável a sua ojeriza a qualquer forma de  oposição. Ele  gosta somente de ouvir a sua própria voz. Não sabe  conviver com as  críticas. E nem com o passado. Nada pode se rivalizar  ao que acredita  ser o seu papel na história. Daí a demonização dos  líderes sindicais que  não rezavam pela sua cartilha, a desqualificação  dos políticos que não  aceitaram segui-lo. Além do discurso, usou do  “convencimento”  financeiro. Cooptou muitos dos antigos opositores  utilizando-se dos  recursos do Erário. Transformou as empresas estatais  em apêndices dos  seus desejos. Amarrou os destinos do país ao seu  projeto de poder.</p>
<p>Como  o conde de Monte Cristo, o ex-presidente conta cada dia que  passa. A  sua “vingança” é o retorno, em 2014. Conta com a complacência  de um país  que tem uma oposição omissa, ou, na melhor das hipóteses,  tímida. Detém  o controle absoluto do PT. Usa e abusa do partido para  fortalecer a sua  capacidade de negociação com outros partidos e setores  da sociedade. É  obedecido sem questionamentos.</p>
<p>Lula é uma avis rara da política  brasileira. Nada o liga à nossa  tradição. É um típico caudilho, tão  característico da América  Hispânica. Personalista, ególatra, sem  princípios e obcecado pelo poder  absoluto. E, como todo caudilho, quer  se perpetuar no governo. Mas os  retornos na América Latina nunca deram  certo. Basta recordar dois  exemplos: Getúlio Vargas e Juan Domingo  Perón.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<h2>Ney Matogrosso &#8211; “Por debaixo dos pano”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12469" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ney-matogrosso/" rel="tag"><font color="#bb0000">Ney Matogrosso</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/por-debaixo-dos-pano/" rel="tag"><font color="#bb0000">Por debaixo dos pano”</font></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rfQk82p6jLk"><strong><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=rfQk82p6jLk</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/neymatogrossopano.JPG" alt="neymatogrossopano.JPG" /></font></p>
<p>Clip, Ausriß.</p>
<h2>Hakenkreuz-Kleiderständer für Textilgeschäfte kosten in Sao Paulo/Brasilien derzeit verchromt 179 Real, schwarz 128 Real, anklicken. “Arara suastica”. Besonders Juden fühlen sich provoziert, sind entsetzt, erinnern sich sofort an das Grauen des Holocaust. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13096" title="Beitrag bearbeiten"><font size="3" color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aleksander-laks/" rel="tag"><font color="#bb0000">Aleksander Laks</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auschwitz/" rel="tag"><font color="#bb0000">Auschwitz</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kleiderstander-in-hakenkreuz-form-in-brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Kleiderständer in Hakenkreuz-Form in Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mengele/" rel="tag"><font color="#bb0000">Mengele</font></a></p>
<p><a href="http://www.smexpositores.com.br/detalhes.php?id=359&amp;categoria=1&amp;subcategoria=1"><strong><font color="#bb0000">http://www.smexpositores.com.br/detalhes.php?id=359&amp;categoria=1&amp;subcategoria=1</font></strong></a></p>
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<p><a href="http://www.tudoparaloja.com.br/19193/aRaRa-SuaSTiCa-GiRaToRia"><strong><font color="#bb0000">http://www.tudoparaloja.com.br/19193/aRaRa-SuaSTiCa-GiRaToRia</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.ila-web.de/brasilientexte/bilderbras/katalog.gif" border="0" height="153" width="255" /></font></p>
<p><strong>Fotos der Varianten:<a href="http://www.google.com.br/search?q=arara+suastica&amp;hl=pt-BR&amp;client=firefox-a&amp;hs=kbk&amp;rls=org.mozilla:pt-BR:official&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=TIyxT6zmDI2m8QT07tjRCA&amp;ved=0CJEBELAE&amp;biw=1440&amp;bih=797"><font color="#bb0000">  http://www.google.com.br/search?q=arara+suastica&amp;hl=pt-BR&amp;client=firefox-a&amp;hs=kbk&amp;rls=org.mozilla:pt-BR:official&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=TIyxT6zmDI2m8QT07tjRCA&amp;ved=0CJEBELAE&amp;biw=1440&amp;bih=797</font></a></strong></p>
<h2>Jude Aleksander Laks, Rio  de Janeiro. Auschwitz-Überlebender, von KZ-Arzt Mengele selektiert &#8211; sieht fast täglich in der Rio+20-Stadt die Hakenkreuz-Kleiderständer.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/laksgut.jpg" alt="laksgut.jpg" /></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2005:</strong></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/hakenkreuz.htm"><strong><font color="#bb0000">http://www.ila-web.de/brasilientexte/hakenkreuz.htm</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/12/das-nazi-gesicht-der-brasilianischen-diktatur-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /></p>
<p><strong>Schwarzer Junge mit Hakenkreuz-Drachen in den siebziger Jahren, während der Militärdiktatur,  im Ibirapuera-Park von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Walter Scheel(FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/</a></p>
<p><strong>Hans-Dietrich Genscher (FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/</a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/19/brasiliens-wahrheitskommission-zur-aufklarung-von-diktaturverbrechen-das-militarregime-und-die-helfer-aus-europa-franzosischer-foltergeneral-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/feed/</wfw:commentRss>
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