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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasilien-Regierungskrise 2016</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasilien 2016 &#8211; Regierungskrise, andere Sichtweisen. Hintergrundtexte von Universitätsprofessor Plinio de Arruda Sampaio JR./UNICAMP. Katholischer Bischof Angelico Sandalo Bernardino in Sao Paulo 2011: &#8222;Brasiliens durchlebt derzeit eine enorme politische Krise. Brasilien ist zwar theoretisch eine Republik, doch die republikanischen Prinzipien werden mißachtet. In der Verfassung von 1988 heißt es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. Doch in Wahrheit ist dies eine Lüge. Es reicht aus, in die Slums zu gehen. Wir müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien &#8211; und von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht unterwirft.&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/25/brasilien-2016-regierungskrise-andere-sichtweisen-hintergrundtexte-von-universitaetsprofessor-plinio-de-arruda-sampaio-jr/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 18:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Regierungskrise 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/ http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/16/brasiliens-wahlen-2012-und-die-herrschaft-von-paramilitarischen-milizen-organisiertem-verbrechen-uber-wahlbezirke-wahlen-unter-der-herrschaft-der-angst-o-globo-zur-lage-in-der-wm-und-olympia-st/ &#8222;Bananenrepublik&#8220;. Brasilianisches Nachrichtenmagazin &#8222;Carta Capital&#8220;, April 2016, zur innenpolitischen Lage. http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasiliens-dauerkrise-und-die-andere-sicht-in-deutschsprachigen-buechern-aktuelle-wirtschaftliche-entwicklungen-schueren-die-erwartung-dass-brasilien-bald-zu-den-maechtigsten-staaten-der-welt-geho/ Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”. Nach Brasilien bereits Venezuela im [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/</a></p>
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<p>&#8222;Bananenrepublik&#8220;. Brasilianisches Nachrichtenmagazin &#8222;Carta Capital&#8220;, April 2016, zur innenpolitischen Lage.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasiliens-dauerkrise-und-die-andere-sicht-in-deutschsprachigen-buechern-aktuelle-wirtschaftliche-entwicklungen-schueren-die-erwartung-dass-brasilien-bald-zu-den-maechtigsten-staaten-der-welt-geho/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasiliens-dauerkrise-und-die-andere-sicht-in-deutschsprachigen-buechern-aktuelle-wirtschaftliche-entwicklungen-schueren-die-erwartung-dass-brasilien-bald-zu-den-maechtigsten-staaten-der-welt-geho/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”. Nach Brasilien bereits Venezuela im Visier.</h2>
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<p><a href="http://das-blaettchen.de/schlagwort/klaus-hart">http://das-blaettchen.de/schlagwort/klaus-hart</a></p>
<p><a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd7803/t257803.html">http://www.trend.infopartisan.net/trd7803/t257803.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/15/brasilien-lula-der-diktaturaktivist-paulo-maluf-und-das-mensalao-demokratieprojekt-der-arbeiterpartei-fuehrung-wird-lula-seinen-buendnispartner-maluf-jetzt-im-wahlkampf-sao-paulos-staerker-einsetz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/15/brasilien-lula-der-diktaturaktivist-paulo-maluf-und-das-mensalao-demokratieprojekt-der-arbeiterpartei-fuehrung-wird-lula-seinen-buendnispartner-maluf-jetzt-im-wahlkampf-sao-paulos-staerker-einsetz/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p><strong>17.4. 2016, US-Hinterhof Brasilien – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo. Unter Lula-Rousseff wurde Brasilien weiter spürbar u.a. soziokulturell amerikanisiert – Brasilien und die USA haben u.a. ein Gewalt-Gesellschaftsmodell als auffällige Gemeinsamkeit. 2016 wurden bis April allein im Teilstaat Sao Paulo laut offiziellen Daten 27 Polizeibeamte von Verbrechern ermordet &#8211; durchschnittlich alle vier Tage ein Beamter. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/polizist-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens-gefahrlichster-enorm-wichtiger-beruf-des-landes-taglich-werden-polizisten-ermordet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/polizist-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens-gefahrlichster-enorm-wichtiger-beruf-des-landes-taglich-werden-polizisten-ermordet/</a></strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo überfallen schwerbewaffnete Räuberbanden immer häufiger Trauergesellschaften während der Beerdigung auf dem Friedhof &#8211; Friedhofsmitarbeiter greifen daher zu grotesken Vorkehrungen, bewaffnen sich &#8211; und rufen während der Beerdigung laut in Richtung lauernder Banditen, daß die Trauergesellschaft bewaffnet sei.</strong></p>
<p><strong>Zum Stadium der Regellosigkeit  gehört, daß laut Statistik allein in der Megacity Sao Paulo 42 % der Heranwachsenden sowie jungen Erwachsenen PKW oder Motorräder ohne Führerschein benutzen, teils vom 14. Lebensjahr an. In anderen Teilstaaten gibt es sehr viele LKW-Fahrer, die ihr gesamtes Berufsleben lang ohne Führerschein unterwegs sind. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist in Brasilien entsprechend hoch. Opfer von sogenannten Blitzentführungen trifft man regelmäßig in ganz Brasilien. Bevorzugt Frauen werden solange u.a. in Slum-Verließen festgehalten, bis alle Konten leergeräumt, Kreditkarten bis zum Limit genutzt wurden. Das kann ein paar Tage, aber auch Wochen dauern. Wegen der in Brasilien herrschenden Rachekultur machen die Opfer gewöhnlich keinerlei Anzeige bei der Polizei. </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><strong>Nicht zufällig wurde Brasilien daher zum strategischen Partner der deutschen Regierung erwählt.</strong></p>
<p><strong>Militärstützpunkte der USA im Ausland:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/12/ukraine-2014-militarstutzpunkte-der-usa-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/12/ukraine-2014-militarstutzpunkte-der-usa-im-ausland/</a></p>
<p><strong>“Morden mit Effizienz” – Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/26/brasilien-morden-mit-effizienz-bestsellerautor-joao-ubaldo-ribeiro-in-rio-de-janeiro-analysiert-gewaltkultur-des-tropenlandes-unter-lula-rousseff-morden-in-brasilien-ist-viel-banaler-als-jed/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/26/brasilien-morden-mit-effizienz-bestsellerautor-joao-ubaldo-ribeiro-in-rio-de-janeiro-analysiert-gewaltkultur-des-tropenlandes-unter-lula-rousseff-morden-in-brasilien-ist-viel-banaler-als-jed/</a></p>
<p><strong>Katholischer Priester Günther Zgubic aus Österreich, langjähriger Leiter der Gefangenenseelsorge Brasiliens, zum beredten Schweigen ausländischer Medien angesichts gravierender Menschenrechtsverletzungen in dem Tropenland:   „Die internationalen Medien sind total manipuliert –  wenn eine Oberschicht einfach nicht will, daß international hinterfragt wird, dann wird darüber eben nicht berichtet.”</strong></p>
<p><strong>Folterstaat USA:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/11/folterstaat-usa-warum-deutsche-politiker-auf-diesem-partner-bestehen-so-bestialisch-qualte-die-cia-ihre-gefangenen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/11/folterstaat-usa-warum-deutsche-politiker-auf-diesem-partner-bestehen-so-bestialisch-qualte-die-cia-ihre-gefangenen/</a></p>
<p><strong>Gesichter Brasiliens &#8211; Megacity Sao Paulo, Fotoserie:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/</a></p>
<p>O Brasil vai às urnas no escuro</p>
<p><span id="more-68772"></span></p>
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<p>Após meses de intensa propaganda eleitoral e o dispêndio estimado de R$ 1 bilhão nas três principais campanhas presidenciais, o primeiro turno do pleito de 2014 chega ao término sem que nenhum dos problemas fundamentais da população tenha sido objeto de uma discussão séria. Assim, depois de meses de programas pirotécnicos, um rosário de promessas fantasiosas, muito blablablá, e alguns debates que mais parecem gincanas de esperteza e concurso de tiradas espirituosas &#8211; a maioria chula e de mau-gosto -, o brasileiro vai às urnas no escuro.</p>
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<p>Não obstante o sentimento generalizado de grande insatisfação com o status quo e a crescente evidência de que os problemas econômicos, sociais, políticos e ambientais se agravam dia a dia, o eleitor decidirá seu voto sem ter tido a oportunidade de conhecer minimamente o posicionamento dos candidatos sobre questões decisivas para o destino da Brasil. Não foi por falta de recursos para financiar a comunicação com a população. Além das despesas das campanhas presidenciais, o Tribunal Eleitoral calcula que o gasto dos milhares de candidatos a cargo eletivos nas eleições alcançará a inacreditável cifra de R$ 73 bilhões.</p>
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<p>A lista de questões que permaneceram no limbo seria interminável, mas alguns exemplos bastam para ilustrar a importância do que não foi discutido:</p>
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<p>Por que o parque industrial brasileiro está sendo desmantelado? Qual a relação entre a desindustrialização e o avanço do agronegócio e da mineração? Como enfrentar as forças desestabilizadoras que deixam a vida nacional à mercê dos humores do capital internacional e de seus sócios internos? O neodesenvolvimentismo conseguiu cumprir a promessa, tantas vezes repetidas, de crescimento auto-sustentado? A crise internacional é mesmo uma marolinha? Que papel a nova divisão internacional do trabalho reserva ao Brasil?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>É possível compatibilizar a cópia dos estilos de vida e padrões de consumo das economias centrais com a diminuição das desigualdades sociais? Qual a causa estrutural da pobreza? O que deve ser feito para vencê-la? Como resolver o flagelo do homem pobre que vive no campo? Como gerar empregos estáveis e bem remunerados para o trabalhador brasileiro? Como defender os povos indígenas do avanço das madeireiras, agronegócio, hidroelétricas e mineradoras? O capitalismo brasileiro pode prescindir da superexploração do trabalho e da depredação da natureza?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Por que a população pobre é sistematicamente empurrada para regiões cada vez mais longínquas e abandonas das grandes cidades? É possível conciliar a fome de lucro das grandes empreiteiras com uma política consistente de combate ao déficit habitacional? Como desvencilhar as políticas urbanas dos interesses do capital mercantil urbano e subordinar a cidade às necessidades de quem nela vive? Para além de soluções a conta-gotas baseada na expansão gradual de faixas exclusivas para ônibus e de programas residuais de abertura de ciclovias em grandes cidades, como resolver de fato o problema da mobilidade urbana que atormenta diariamente milhões de brasileiros?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Qual o volume de recursos necessários para que o setor público possa cumprir sua obrigação de fornecer serviços gratuitos e de boa qualidade em educação, saúde, transporte, saneamento básico, moradia, segurança pública, cultura, lazer etc.? Como obtê-los? A reforma tributária apregoada pelos neoliberais de plantão contempla essa discussão? A que interesses ela serve? Quais as consequências sociais da Lei de Responsabilidade Fiscal? É razoável gastar com pagamento de juros da dívida pública praticamente o mesmo que se gasta com educação e saúde?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Como enfrentar o problema do atraso econômico e social do Nordeste? Qual a alternativa social e ambientalmente construtiva para o desenvolvimento da região Norte? Por que existe “guerra fiscal”? Como resolver a crise federativa que deixa todas as regiões do Brasil a reboque da burguesia paulista?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Qual o custo econômico, social e ambiental do modelo energético brasileiro? A quem ele interessa? Qual a estratégia de exploração dos recursos minerais brasileiros? Como será distribuído e utilizado o excedente econômico gerado pela exploração do Pré-Sal?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O que bloequia a universalização dos serviços de saneamento básico? Quais são as forças econômicas responsáveis pela devastação da Amazônia? Por que o Estado é omisso e conivente com o crime ambiental? Para além da crença em São Pedro, qual a causa estrutural do problema da água em São Paulo? Existe alguma relação entre a estiagem no Sudeste e a devastação da floresta amazônica?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Qual a relação entre “metas inflacionárias” e penúria de recursos para políticas públicas? Existe um horizonte para o fim da política de austeridade fiscal que mina a capacidade de gasto do setor público? A quem o BNDES serve? Qual o balanço da política de privatização? As PPPs melhoraram os serviços públicos? Os bancos cumprem a sua função social precípua de financiar os investimentos? Qual o custo e as implicações da crescente entrada de capital estrangeiro no Brasil? A população está consciente de que a nova rodada de reformas liberais exigida pelo capital internacional implica nova ofensiva sobre os direitos dos trabalhadores?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Qual o objetivo da política educacional do Brasil? Os professores estão bem capacitados e remunerados? Como explicar a contradição entre a sistemática melhoria dos indicadores de eficiência do sistema educacional e a evidente indigência da educação dos jovens? É correto subordinar o ensino à lógica da decoreba do vestibular?</p>
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<p>O que deve ser feito para que a universidade brasileira deixe de ser uma mera correia de transmissão do colonialismo cultural difundido das economias centrais? Como democratizar o acesso à universidade pública? As universidades privadas têm contribuído para o desenvolvimento da pesquisa no Brasil? O Estado deve transferir recursos públicos para as universidades privadas? O Brasil possui um sistema nacional de pesquisa científica à altura dos desafios históricos gerados pela revolução algorítmica?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Qual a política de saúde preventiva do Estado brasileiro? Os centros de pesquisa sobre saúde pública têm recebido os recursos necessários para operar adequadamente? É possível compatibilizar o SUS com a medicina privada? O sistema previdenciário garante uma vida digna para o idoso brasileiro? Por que o aborto é um problema de saúde pública? O que tem sido feito para resolver efetiva e definitivamente o déficit de assistência médica para a população carente?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O que explica a crise de representatividade que abala a democracia brasileira? Existe relação entre a fábula gasta nas campanhas e a corrupção da política? O que explica a incapacidade endêmica da sociedade brasileira para separar o espaço público do espaço privado? Por que o interesse público não é incorporado à razão de Estado? O que está por trás da criminalização da luta social?</p>
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<p>Qual o balanço das políticas de “pacificação” das favelas? O estado de exceção militar como forma de relacionamento dos aparelhos repressivos do Estado com a população pobre não é uma forma ultra-autoritária de conviver com a segregação social?  Quem bloqueia a desmilitarização da PM? Não teremos mais outros Amarildos? Qual a relação entre crime organizado, milícias, aparelho policial e judicial do Estado, bancada parlamentar da “bala” e cúpula do poder político brasileiro?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O legado anti-social, antinacional e antidemocrático da ditadura militar foi superado? Qual a relação dos problemas econômicos, sociais e culturais do presente com o padrão de desenvolvimento capitalista da época da ditadura do grande capital? Até quando a sociedade terá de esperar para conhecer a verdade e penalizar os culpados pelos desmandos feitos por militares, civis e empresários durante a ditadura militar?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Por que o racismo contra o negro permanece como um tabu que não pode ser discutido? Qual a razão da escalada de intolerância contra os homossexuais? O que está por trás da epidemia de seitas autoritárias que se alimentam no mais primitivo e mercantilizado fundamentalismo religioso? Por que a justiça brasileira não funciona para o pobre? Quem se beneficia com a impunidade nos crimes de colarinho branco? É razoável uma sociedade que registra mais de 100 mil mortes violentas por ano – quase o dobro do número de americanos mortos na Guerra do Vietnam? Como deter a escalada da barbárie?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O que é bom para os Estados Unidos é bom para o Brasil? O Brasil não está mais submetido a pressões imperialistas? É uma Nação independente que controla o seu destino? Qual o balanço da atuação do Brasil no Haiti? Por que o Brasil não se pronuncia em relação ao pedido de asilo político de Snowden? Por que não protesta contra a arbitrária retenção de Assange no Reino Unido? Além de esperneio, o que foi feito para evitar a espionagem descarada do Estado norte-americano? Mudou alguma coisa?</p>
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<p>A ordem global cumpriu a promessa de um mundo melhor? Vivemos numa “aldeia global” ou estamos imersos numa ordem econômica internacional baseada no “salve-se quem puder”? Existe alternativa à ordem neoliberal ou vivemos de fato o fim da história? Existem bases objetivas e subjetivas para sonhar com um retorno do Estado de Bem-Estar social? É realista imaginá-lo na periferia do sistema capitalista mundial?</p>
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<p>É possível resolver qualquer um dos problemas fundamentais do Brasil sem transformações de grande envergadura que envolvem todas as dimensões da sociedade? É realista imaginar grandes mudanças sem luta de classes? Como enfrentar as forças políticas, internas e externas, comprometidas com a continuidade da dependência e do subdesenvolvimento? Qual a correlação de forças necessária para vencer as forças sociais e políticas comprometidas com a reprodução da segregação social e da dependência? Qual a aliança de classe capaz de construir tal correlação de forças? A democracia brasileira é permeável à emergência do povo na história? Existe a possibilidade de resolver os problemas fundamentais do povo sem questionar a ordem do capital?</p>
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<p>Por que os problemas que levaram milhões de jovens às ruas em Junho de 2013 não foram incorporados ao debate eleitoral? A quem beneficia priorizar as exigências dos negócios e simplesmente ignorar a questão da igualdade substantiva? Quem ganha com o debate que parte da premissa de que é fundamental acatar as exigências do capital internacional e não lutar pela a autonomia nacional? Quem define o que deve ser discutido no espaço público? Por que os partidos contra a ordem – PSOL, PSTU e PCB – foram sistemática e institucionalmente estigmatizados e marginalizados do debate nacional? Por que a democratização da mídia, sob o controle de um punhado de famílias, não faz parte da discussão política brasileira? Os donos da comunicação estão acima da política? A quem interessa a perpetuação do analfabetismo político? O leitor pode acrescentar muitas outras questões.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quando os problemas fundamentais da sociedade não podem ser debatidos, a política fica reduzida a um jogo de camuflagem de tenebrosas transações, desconstrução dos adversários, acusações lançadas ao léu, fofoca, vaidade, apelos emocionais, mesquinharia, prestidigitação e ilusionismo. No chafurdar da briga pelo poder do Estado, vale tudo, menos a crítica. Alienada, a população fica sem meios para discernir seus interesses estratégicos e a forma de alcançá-los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ao circunscrever o debate eleitoral a picuinhas, problemas técnicos e aspectos institucionais secundários, a plutocracia bloqueia a discussão sobre a conveniência de manter o status quo. Sem a possibilidade de questionar os parâmetros da ordem e discutir os problemas substantivos de quem vive do próprio trabalho, a eleição fica reduzida a uma única e exclusiva função: selecionar a camarilha que ficará encarregada de administrar os negócios da colônia no próximo período. Nessas circunstâncias, qualquer que seja o resultado, a plutocracia brasileira e a grande burguesia internacional são, de antemão, as grandes vencedoras das eleições de 2014.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/MerkelRousseffDeutschlandjahr1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-68848" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/MerkelRousseffDeutschlandjahr1.jpg" alt="MerkelRousseffDeutschlandjahr1" width="909" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>A DITADURA DO GRANDE CAPITAL</strong></p>
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<p>A expectativa de que a eclosão de uma crise econômica geral abriria espaço para a superação do neoliberalismo frustrou-se. Os que esperavam a adoção de políticas anticíclicas de corte keynesiana ficaram a ver navios. As técnicas de intervenção na economia não foram utilizadas pelo poder público para evitar uma estagnação regressiva e prolongada e sim para proteger incondicionalmente o grande capital.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ao dobrar as apostas no neoliberalismo, a “solução americana” despejou o ônus da crise nas costas dos elos fracos da sociedade, penalizando fortemente os trabalhadores e, muito particularmente, aqueles que vivem na periferia do capitalismo. Não por acaso, desde 2008 o mundo assiste atônito à escalada do desemprego, ao aumento explosivo da dívida pública, ao risco generalizado de crises de dívida externa, à exacerbação da concentração de renda, à expansão galopante dos fluxos migratórios. Mesmo considerando o horizonte da ordem, o sofrimento tem sido em vão, pois não se vislumbra luz no fim do túnel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A subordinação da política econômica aos desideratos de corporações consideradas muito grandes para quebrar &#8211; “too big to fail” – e muito grande para serem reestruturadas &#8211; “too big to be reestructured” &#8211; bloqueia a digestão dos excedentes absolutos de capitais, o que impede a renovação do desenvolvimento capitalista à medida que desestimula a introdução de inovações. A força da riqueza velha na estrutura patrimonial dos grandes conglomerados globais consubstancia-se na imposição de uma lógica particularmente antisocial e perversa de administração da crise, cuja essência consiste em diluir no tempo a desvalorização dos excedentes de capitais condenados à destruição (financeiros e produtivos); transferir os ativos de pior qualidade &#8211; os “micos &#8211; para o Estado e para as frações mais débeis da burguesia; e aumentar a superexploração do trabalho.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Iludem-se os que ainda sonham com a possibilidade de uma contra-ofensiva inspirada em valores humanistas de uma burguesia progressista e sustentada por uma coalizão de empresários produtivos. A perspectiva keynesiana, baseada no suposto de um Estado nacional com poderes sobre o grande capital, é incapaz de compreender a natureza dos problemas que paralisam a economia mundial e a dimensão das mudanças necessárias para superá-los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A presença de um suposto antagonismo entre acumulação financeira e acumulação produtiva, tão cara aos que defendem a repressão das finanças descontroladas, é uma interpretação fetichista da realidade. Os grandes blocos de capitais operam de maneira sincronizada nas duas esferas de valorização e suas estratégias de concorrência tornam-se incompreensíveis se isoladas uma da outra, uma vez que sem a combinação de poder econômico e financeiro é impossível sobreviver no mercado mundial. O braço de ferro que define os ganhadores e os perdedores na luta de vida e morte entre os grandes blocos de capitais se dá, em grande medida, no obscuro mundo das altas finanças, longe dos olhos plebeus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A depressão dos investimentos não decorre da punção do lucro do capital industrial por capitais “parasitários” que se reproduzem no mercado financeiro. É a queda na taxa de lucro, provocada pela própria expansão ilimitada da produção, que paralisa a acumulação de capital e estimula a formação de processos especulativos na esfera da circulação. Ao revelar a existência de forças produtivas incapazes de sobreviver às novas condições da concorrência, ou seja, ameaçadas de violenta desvalorização, a queda na taxa de lucro explicita a presença de um excedente absoluto de capital sem condições de voltar à esfera produtiva para ampliar a extração de mais valia pela intensificação da produtividade do trabalho.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nessas circunstâncias, a defesa patrimonialista da riqueza velha constitui um limite intransponível à emergência de riqueza nova, pois a sobrevivência de equipamentos anacrônicos pressupõe o congelamento de inovações radicais. Na impossibilidade de revolucionar a produtividade do trabalho, os excedentes são canalizados para a ciranda financeira, especulação mercantil e investimentos portadores de inovações de segunda ordem que dão uma sobrevida aos capitais ameaçados de desvalorização.</p>
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<p>Antes de uma manifestação patológica que poderia ser corrigida pela vontade política de coibir a especulação e estimular à demanda agregada, a primazia dos interesses de uma aristocracia capitalista encastelada no mercado financeiro reflete o impasse gerado pela presença de grandes massas de capitais condenados à liquidação que relutam em deixar a cena. Reflexo da potência do grande capital, a hipertrofia da esfera financeira é efeito e não causa das contradições que comprometem a acumulação de capital.</p>
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<p>Na etapa superior do capitalismo monopolista, as transições provocadas pelas crises econômicas são particularmente complexas e difíceis. A subordinação do ritmo e intensidade da digestão do excedente absoluto de capital à lei do mais forte implica processos de concentração e centralização de propriedade, baseados na concorrência por estrangulamento financeiro e tecnológico, que demandam operações econômicas, mercantis e financeiras que se desdobram em movimentos de longa duração. Os problemas práticos colocados pela necessidade de expropriar blocos de capitais realmente gigantescos tornam extraordinariamente lenta a temporalidade que rege a recomposição das forças produtivas, estrutura orgânica do capital e relação capital-trabalho. Daí a morosidade do processo de reconstituição das condições de exploração do trabalho que permitem a retomada do desenvolvimento capitalista.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A capacidade demonstrada pelo grande capital de encaminhar uma “solução” para a crise que provoca graves e duradouros sacrifícios na população não pode ser desvinculada de seu poder absoluto de definir a pauta, a agenda e o contexto do debate público. No capitalismo contemporâneo, a liberdade de pensamento confunde-se com liberdade de manipulação da opinião pública assim como a liberdade de imprensa se confunde com a liberdade de fazer o que for necessário para manter a população na ignorância. Na ausência de um autêntico debate público, o regime democrático torna-se um embuste e o poder do Estado, uma ditadura que mal disfarça seu caráter totalitário.</p>
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<p>O monopólio da informação e a estigmatização da crítica permitem que os interesses particulares do grande capital sejam tomados como os interesses gerais da sociedade. Técnicas agressivas e sofisticadas de manipulação são mobilizadas para ocultar as contradições e naturalizar visões parciais e distorcidas da realidade. Tudo o que não se enquadra nos interesses estritos das grandes corporações é condenado e desqualificado. Sem a possibilidade do contraditório, a repetição <em>ad nauseam</em> da vulgata neoliberal torna-se uma lavagem cerebral.</p>
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<p>O poder ilimitado do grande capital sobre a opinião pública fica patente quando se observa a facilidade com que as grandes democracias do ocidente impuseram a seus próprios eleitores a socialização dos prejuízos como norma de política econômica.</p>
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<p>Às vésperas da eclosão da quebra espetacular em outubro de 2008, enquanto a economia mundial se aproximava do abismo, os grandes meios de comunicação consagraram a tese da “Grande Moderação”, segundo a qual o mundo tinha finalmente entrado numa era de estabilidade que afastava qualquer possibilidade de crise. As vozes críticas que advertiam para a marcha insensata dos acontecimentos, referendadas por crescentes evidências de que as bases que alimentavam a euforia dos mercados eram insustentáveis, foram completamente desprezadas. Com isso, não houve moderação alguma na especulação desenfreada que culminou na maior crise econômica e financeira da história do capitalismo.</p>
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<p>No momento agudo da crise, quando tudo que parecia sólido se desmanchava no ar, o grande capital emplacou a agenda do resgate incondicional das grandes corporações. Em total contradição com a doutrina do <em>laissez faire,</em> da noite para o dia, a opinião pública foi comunicada de que o poder público não poderia poupar recursos para salvar as grandes instituições. E assim, a pretexto de evitar uma crise sistêmica de proporções cataclísmica, os recursos alegadamente inexistentes para as políticas públicas abundaram para regar as operações emergenciais de resgate. Calcula-se que até 2010 os governos dos países desenvolvidos transferiram, financiados pela expansão da dívida pública, algo em torno de U$ 20 trilhões para socorrer as grandes corporações, o equivalente a dois terços do PIB anual do G7.</p>
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<p>Após 2010, passado o risco iminente de colapso, o grande capital cristalizou o senso comum de que havia chegado o momento de a sociedade pagar pelos excessos do Estado. Sem esclarecer que o “regime de austeridade” supõe estagnação econômica de longa duração, ofensiva sistemática sobre os direitos dos trabalhadores e esvaziamento da soberania dos Estados nacionais, a disciplina do desemprego, a austeridade nas contas públicas e o aprofundamento do processo de liberalização – os três vetores que compõem os pilares do receituário ortodoxo &#8211; passaram a ser enaltecidos como panaceia para os problemas da economia mundial.</p>
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<p>Nas circunstâncias do capitalismo na sua fase totalitária, não há solução rápida e indolor para as contradições que comprometem o processo de valorização. Nas regiões periféricas, o poder do grande capital manifesta-se com força dobrada. À mercê das vicissitudes do movimento da crise, regidos ora pelos imperativos dos ciclos especulativos ora pelas exigências dos ajustes estruturais, as economias dependentes ficam sujeitas a condicionantes externos que extrapolam, largamente, a sua soberania nacional.</p>
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<p>É dentro desse contexto histórico-estrutural que se deve examinar o raio de manobra da sociedade brasileira para enfrentar a crise. A verdade crua é que sem rupturas qualitativas de grande envergadura que coloquem em questão o próprio regime burguês, é impossível evitar a lenta digestão da crise e seus efeitos desastrosos sobre todas as regiões do globo e, de maneira mais intensa e bárbara, sobre as sociedades ameaçadas de reversão neocolonial.</p>
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<p><strong>Plínio de Arruda Sampaio Jr</strong>, professor do Instituto de Economia da Universidade Estadual de Campinas – IE/UNICAMP. Artigo preparado para o CORECON/RJ em fevereiro de 2016.</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/BrasilienUSSpionageUNO1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-68852" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/BrasilienUSSpionageUNO1.jpg" alt="BrasilienUSSpionageUNO1" width="946" height="768" /></a></p>
<p>“Brasilien geht wegen US-Ausspionierung vor die UNO”. Ausriß.</p>
<p><strong>Angeli-Karikatur in der auflagenstärksten Qualitätszeitung Brasiliens, “Folha de Sao Paulo” – Ausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/angelifolteryeswecan.JPG" alt="angelifolteryeswecan.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://rt.com/news/us-spied-brazil-oil-588/">http://rt.com/news/us-spied-brazil-oil-588/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/obamavejakiosk13.jpg" alt="obamavejakiosk13.jpg" /></p>
<p><strong>“Ein Auge auf Syrien, das andere auf unsere E-Mails.”   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/syrienkrieg-killing-poor-people-is-patriotic-groste-brasilianische-qualitatszeitung-mit-kerry-grosfoto-auf-der-titelseite-vietnamkrieg-irakkrieg-libyenkrieg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/syrienkrieg-killing-poor-people-is-patriotic-groste-brasilianische-qualitatszeitung-mit-kerry-grosfoto-auf-der-titelseite-vietnamkrieg-irakkrieg-libyenkrieg/</a></p>
<p>Metástase da corrupção e eleição da hipocrisia</p>
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<p>Na ausência de diferenças substanciais, o debate do 2º turno das eleições presidenciais tem sido dominado pelo esforço mútuo de desconstruir a idoneidade do adversário. As acusações recíprocas de malversação de dinheiro público e de aparelhamento do Estado não têm fim. A cada ataque corresponde um contra-ataque. O “mensalão” petista é rebatido com o “mensalão” tucano. O “propinoduto” da Petrobrás, com o generoso “trem da alegria” da Alstom. É cara e coroa.</p>
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<p>Os candidatos defendem-se de maneira conhecida. Negam peremptoriamente qualquer malfeito e juram ir até as últimas consequências para apurar os fatos, definir as responsabilidades e punir os culpados, doe a quem doer. Até as pedras sabem que nada será feito. Os denunciados são homens-bomba. Se abrirem a boca, a casa cai.</p>
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<p>O próprio conteúdo do debate revela a cumplicidade dos candidatos com o sistema da corrupção. Ao personalizar e particularizar os escândalos, associando-os a desvios de conduta individuais, lacunas na legislação e falhas nos procedimentos de fiscalização, o discurso sugere que a pilhagem do Estado decorre de problemas que poderiam ser corrigidas caso houvesse vontade política. Enquanto falam, Dilma e Aécio sabem que mentem. Não existe um chefe político brasileiro que não tenha à sua sombra a figura sinistra e misteriosa do “operador” responsável pelas finanças da campanha. Nas altas esferas do poder, o homem do dinheiro é conhecido e goza de grande prestígio entre os pares.</p>
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<p>Travestida de guardiã dos interesses gerais da população e defensora da moralidade, a mídia é parte orgânica do sistema de corrupção. Sem um sistema venal e degradado de formação da opinião pública não haveria corrupção generalizada como modo de funcionamento do sistema político, pois não haveria como circular (ou deixar de circular), no momento conveniente, as denúncias, dossiês, intrigas, insinuações, ameaças e chantagens que constituem a munição pesada da guerra entre as camarilhas que disputam o poder do Estado.</p>
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<p>A luz intensa lançada sobre os escândalos de corrupção não tem a finalidade de elucidar o problema, mas, antes o contrário, objetiva desviar a atenção para aspectos secundários e personagens de menor relevância, a fim de ofuscar as relações que explicitam as engrenagens que subordinam os homens de Estado à lógica dos grandes e pequenos negócios. Ventríloqua de interesses escusos que permanecem sempre na penumbra, a grande mídia manipula a opinião pública com informações parciais, distorcidas e descontínuas, gerando uma visão apocalíptica e moralista do problema. Ao reduzir as causas do assalto aos cofres públicos à fraqueza de caráter, a corrupção é naturalizada. A imprensa marrom – quase a totalidade de nossa imprensa – esbalda-se e transforma a indústria da chantagem num grande negócio. “Se ninguém tem compostura, então, nos locupletamos todos” – uma moral que calha bem com a degeneração da res pública.</p>
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<p>Se houvesse realmente vontade política de enfrentar a corrupção seria preciso mostrar à população seu caráter sistêmico e desnudar os interesses de classe que lhe dão sustentação. Para tanto, bastaria não desperdiçar as raras oportunidades abertas pelos homens bombas que quebram o pacto de silêncio e expor à população a fisiologia que rege o aparelho digestivo do sistema político brasileiro.</p>
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<p>A propósito, os depoimentos recentes do ex-diretor de Abastecimento da Petrobras, Paulo Roberto Costa, e do doleiro Alberto Youssef são pérolas que deveriam ser bem aproveitadas. Seus testemunhos ao Ministério Público expõem com requintes de detalhes como funcionava e quem comandava o esquema de desvio de recursos na Petrobras. As primeiras lições são reveladoras:</p>
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<ol>
<li>a) A corrupção é um sistema que aprisiona os partidos políticos da burguesia e os aparelhos de Estado aos interesses do grande capital. Por trás da quadrilha que se apoderou de cinco diretorias da Petrobras, encontram-se os partidos da base de sustentação do governo federal e treze grandes empresas, entre as quais as principais empreiteiras do país &#8211; OAS, Andrade Gutierrez, Mendes Júnior e Camargo Correia;</li>
</ol>
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<ol>
<li>b) O centro nervoso que comanda as grandes negociatas encontra-se no controle do Legislativo pelo poder econômico e no controle do Executivo pelo Legislativo. Ainda no começo do governo Lula, em 2004, uma greve parlamentar de noventa dias forçou o presidente a nomear Paulo Roberto Costa, com mandato meticulosamente definido para arrecadar recursos para os partidos da base. É a prova dos nove de que a chamada “governabilidade” requer necessariamente conivência e cumplicidade incondicionais com a corrupção;</li>
</ol>
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<ol>
<li>c) A corrupção é um sistema que envolve todos os partidos da ordem, mesmo os da oposição. A propina paga a altos cardeais do PSDB para que colaborassem na operação abafa da CPI da Petrobrás no Senado Federal deixa patente que ninguém escapa aos tentáculos da corrupção. A guerra de acusações recíprocas é uma farsa. No jogo do toma lá dá cá, a arte da política transforma-se na arte da malandragem e da impostura.</li>
</ol>
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<p>O debate eleitoral da corrupção não pode ser levado às últimas consequências porque a população não pode saber que a corrupção é um pressuposto do sistema representativo, pois a promiscuidade entre o público e o privado – seu determinante histórico – é uma das pedras angulares da organização do Estado brasileiro.</p>
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<p>Correio – 20/10/2014</p>
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<p><strong>Eleição 2014: não há o que comemorar</strong></p>
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<p>Para quem está comprometido com a luta social e aspira a uma sociedade baseada na igualdade substantiva, a derrota de Aécio foi um alívio, dos males, o menor, mas a vitória de Dilma não deixa nada a comemorar.</p>
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<p>O saldo da campanha é tenebroso. Contratados a peso de ouro para manipular a opinião pública, marqueteiros venderam candidatos como mercadorias. Para diferenciar seus produtos, abusaram da ingenuidade da população.  Magos da pirotecnia <em>midiática</em>, reduziram o eleitor a consumidor, criando expectativas que não se realizarão. Para desconstruir os adversários, exploraram medos que alimentam falsos antagonismos e envenenam o ambiente político.</p>
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<p>Na falta de substância política, a eleição foi transformada numa briga de torcida. Em clima de caça às bruxas, as paixões foram levadas a um paroxismo descabido. O apelo à emoção foi proporcional ao descaso pela razão. A virulência das agressões mútuas foi em razão inversa às reais diferenças entre os contendores.</p>
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<p>O eleitor foi sistematicamente ludibriado. As divergências existentes entre as duas alas do Partido da Ordem são secundárias e circunstanciais. Os que hoje estão com o PT – Sarney, Maluf, Collor, Kátia Abreu – estavam ontem com FHC e Collor e anteontem serviam a ditadura militar. Amanhã podem perfeitamente debandar para o PSDB. À exceção de alguns extremados, os que mandam de fato – o capital internacional e a plutocracia nacional – estão muito bem servidos nas duas candidaturas. Basta ver o rio de dinheiro investido em ambas.</p>
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<p>A completa desconexão do debate eleitoral com a realidade transformou o país num manicômio. Surpreendido pelo antagonismo entre petistas e tucanos, um desavisado que desembarcasse de paraquedas poderia até imaginar que o Brasil vive uma situação pré-revolucionária, quando, na verdade, o que está em questão é exatamente a conservação do <em>status quo</em>. A eleição foi apenas para escolher quem comandará a reciclagem do capitalismo liberal implantado por Collor 25 anos atrás. Nada mais.</p>
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<p>O clima apocalíptico que tomou conta do segundo turno é despropositado e faz lembrar as legendárias guerras entre as famílias Sampaio e Alencar pelo controle da prefeitura de Exu no século passado. Para os que se alinhavam com o clã Sampaio, a vitória de um Alencar poderia, de fato, ter consequência real (e vice-versa), mas, para os que não faziam parte da corriola e estavam condenados a ralar para sobreviver, o resultado era indiferente. As famílias alternaram-se no poder durante décadas no poder sem que a miséria se modificasse.</p>
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<p>Deliram os que imaginam que o país está na iminência de uma ruptura institucional. Não há movimentação golpista alguma, nem à direita nem à esquerda. A única conspiração em curso é aquele que une as duas facções do Partido da Ordem contra o povo, patente na cumplicidade de ambas com a política de contra-insurgência preventiva para conter o conflito social e na irmandade na hora de arquitetar tenebrosas transações.</p>
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<p>A briga de foice é um teatro e faz parte do jogo eleitoral. Quando é conveniente, o antagonismo é imediatamente suspenso. Quem se esquece da idílica cena de Haddad e Alkmin, descontraídos num requintado restaurante de Paris, em junho de 2013, poucos meses depois de terem trocado cobras e lagartos na renhida disputa pela prefeitura de São Paulo? Enquanto o pau comia solto nas ruas de São Paulo tomadas por jovens trabalhadores que lutavam contra o aumento das tarifas de transporte público, prefeito e governador estavam perfeitamente entrosados na política de repressão aos protestos e na estratégia de negociação com os <em>cangsters</em> que controlam os megaeventos internacionais.</p>
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<p>Destituída de substância, a polarização entre as duas alas do Partido da Ordem só serviu para degradar o ambiente político. O brasileiro sai da campanha mais descrente nos políticos e sem nenhuma consciência sobre as causas de seus problemas e suas possíveis soluções.</p>
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<p>Ninguém pode banhar-se duas vezes na mesma água do rio. O segundo governo Dilma não será uma repetição do primeiro. Pela força das circunstâncias, será mais conservador e truculento. As condições objetivas e subjetivas que o determinam deterioram-se, estreitando sensivelmente o raio de manobra para acomodar, através da expansão do emprego, do aumento dos beneficiários das políticas compensatórias e da cooptação dos movimentos sociais, as mazelas de uma modernização canhestra, que aprofunda a dependência e o subdesenvolvimento.</p>
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<p>Na economia o cenário é sombrio. Os problemas acumulados na farra de consumo de bens conspícuos impulsionada pela especulação internacional têm consequências. O aumento da dependência externa deixa a economia brasileira à mercê dos humores do mercado internacional. O agravamento da crise mundial, que entra no seu sétimo ano sem perspectiva de solução, não abre espaço para o crescimento. A ameaça de movimento de fuga de capitais sujeita o país ao xeque-mate da dívida externa. Nesse contexto, as pressões da grande burguesia globalizada para que o Brasil realize uma nova rodada de ajustes liberais empurra a política econômica para a absoluta ortodoxia. As veleidades neodesenvolvimentistas são coisas do passado. O próximo Ministro da Fazenda será escolhido diretamente pelo mercado e estará mais próximo de Armínio Fraga do que de Guido Mantega.</p>
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<p>No âmbito da sociedade, a perspectiva é de crescente convulsão. A modernização mimética que copia os estilos de vida e padrões de consumo das economias centrais agrava os problemas fundamentais do povo. A frustração generalizada com um cotidiano infernal acirra os ânimos e polariza a luta de classes. Sem vislumbrar saída para o circuito fechado que transforma a vida do trabalhador num pesadelo sem fim &#8211; na fábrica e fora dela -, o brasileiro torna-se um barril de pólvora prestes a explodir. O aumento da violência e o fim da paz social prenunciam um futuro de grandes tensões e crescente turbulência social.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nas altas esferas da política, a classe dominante afia as garras para enfrentar o conflito social. A crise do sistema representativo reforça o consenso a favor de soluções repressivas para a inquietação social, aumentando a pressão a favor da criminalização da contestação social como pressuposto da estabilidade democrática. O giro conservador da opinião pública, o aumento assustador da bancada de deputados da direita mais desqualificada e a mobilização de uma classe média histérica deslocam o <em>status quo</em> sensivelmente para a direita. Contestado pela juventude que foi às ruas protestar contra os desmandos dos governantes, o sistema democrático brasileiro assume descaradamente seu caráter de classe e se afirma abertamente como uma democracia de segregação social. A liberdade política é privilégio exclusivo da plutocracia e se manifesta concretamente na possibilidade de escolha entre alternativas integralmente comprometidas com os parâmetros da ordem.</p>
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<p>A presidente retoma seu posto no Planalto em frangalhos. Antes mesmo de assumir o segundo mandato, sua credibilidade já se encontra comprometida pela gravidade das denuncias que apontam a cumplicidade direta do Planalto com esquemas de corrupção arquitetados pela alta cúpula dos partidos da base aliada. Desta feita, não haverá um período de lua de mel. Ávida para voltar ao governo federal depois da quarta derrota consecutiva, a oposição não dará trégua. Sem arsenal ideológico e programático para diferenciar-se qualitativamente do governo petista, só lhe resta sangrar Dilma do primeiro ao último dia de seu mandato.</p>
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<p>Ninguém passa impune pelo pacto com o diabo. Sem capacidade de mobilizar a população e prisioneira de compromissos espúrios, Dilma ficará nas mãos da máfia que, a mando dos negócios, controla o Congresso Nacional. Vítima da própria covardia, que não lhe permitiu enfrentar a tirania dos magnatas da informação, será objeto diário da chantagem da grande mídia. Sem meios para defender-se, tornar-se-á ainda mais dócil às exigências do capital. Se ousar desafiá-lo, será imediatamente confrontada com o espectro do “impeachment” democrático. É o modo de funcionamento das democracias burguesas contemporâneas na periferia latino-americana do capitalismo.</p>
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<p>Para quem se ilude com a possibilidade de uma tardia redenção do PT, a ressaca da festa democrática será monumental. A juventude romântica e os homens de boa fé seduzidos pelo canto de sereia do “coração valente” logo perceberão que foram logrados e sentirão na pele a ingratidão da presidente. Assim que a população for às ruas para protestar contra os descalabros do capitalismo selvagem, as disputas fratricidas entre as facções do Partido da Ordem serão suspensas. Como irmãos siameses, as duas alas do Partido da Ordem estarão monoliticamente unificadas, armadas até os dentes, para reprimir os manifestantes com brutalidade, como se fossem inimigos internos que devem ser aniquilados, como aconteceu em Junho de 2013, nas jornadas da Copa de 2014 e toda vez que o povo se levanta contra os privilégios dos ricos. Passado o risco iminente de descontrole social, as duas facções voltarão a engalfinhar-se pela disputa controle do Estado.</p>
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<p>A falsa polarização entre a esquerda e a direita da ordem somente será superada quando a os trabalhadores não tiverem qualquer ilusão em relação à possibilidade de que o capitalismo possa ser domesticado, seja pelo PT seja por quem quer que seja. O capitalismo dependente vive da superexploração do trabalho e tem na perpetuação de um grande estoque de pobreza um de seus pressupostos. A situação torna-se ainda mais grave quando a sociedade enfrenta um processo de reversão neocolonial que solapa a capacidade de o Estado fazer políticas públicas.</p>
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<p>Do show de horror da eleição de 2014, sobra uma lição: para sair do antro estreito das escolhas binárias entre o ruim e o pior, é preciso que a esquerda socialista se unifique e entre em cena.</p>
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<p><strong>Correio &#8211; 26/10/2014</strong></p>
<p>No meio do redemoinho</p>
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<p>Uma década de hegemonia política inconteste e seis anos de crescimento, quatro dos quais em plena crise da economia mundial, alimentaram o senso comum de que os governos Lula e Dilma teriam inaugurado um longo período de prosperidade e estabilidade. Economistas deslumbrados com as façanhas do neodesenvolvimentismo chegaram a propalar a superação do subdesenvolvimento e o início de um longo período de desenvolvimento autossustentado.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Cientistas sociais entusiasmados com a força da coalizão liderada pelo PT junto às classes subalternas anunciaram a consolidação do Lulismo como um fenômeno sociológico de inequívoco caráter progressista que teria vindo para ficar.<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a></p>
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<p>Bastou o crescimento arrefecer para que as graves contradições de uma modernização mimética, incapaz de atender às necessidades fundamentais da população, viessem à tona. A posição subalterna na ordem global expôs a extraordinária vulnerabilidade da vida nacional a crises econômicas de proporções cataclísmicas. A perpetuação de desigualdades extremas, típicas de regimes de classe baseados na segregação social, alimentou antagonismos irredutíveis.</p>
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<p>A inflexão da conjuntura internacional, caracterizada pela forte elevação dos preços das commodities no mercado internacional e pelo grande afluxo de capitais internacionais, desarticulou as premissas do padrão de acumulação de capital responsável pela relativa prosperidade da era Lula. O agravamento da crise econômica mundial, sobretudo a contração da economia chinesa, e a perspectiva de aumento dos juros norte-americanos deixaram a economia brasileira à deriva. Expostos à fúria da concorrência global e aos vendavais da especulação internacional, o sistema industrial e os centros internos de decisão desarticularam-se num processo nefasto de reversão neocolonial.</p>
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<p>Impotente para enfrentar as dificuldades de uma conjuntura internacional adversa, a sociedade brasileira ficou sujeita à lógica draconiana do ajuste neoliberal, cuja essência consiste em socializar o ônus da crise pelo conjunto da população e aproveitar a situação para abrir novas oportunidades de negócios para o grande capital. No curto prazo, o ajuste implica queima de reservas internacionais a fim de não comprometer os compromissos decorrentes do passivo externo; reforço da transferência de fundos públicos para alimentar os capitais rentistas ancorados na dívida pública; privatização do patrimônio público e dos serviços públicos sujeitos à mercantilização, a fim de saciar a sanha de negócios dos capitais excedentes sem perspectiva de investimento na ampliação da capacidade produtiva; e compensação da redução na taxa de lucro das empresas pela superexploração do trabalho. No longo prazo, o objetivo do ajuste é adequar a economia às novas tendências da divisão internacional do trabalho; adaptar a sociedade e as instituições nacionais às novas exigências do capital internacional; e ajustar o nível tradicional de vida dos trabalhadores aos novos imperativos da exploração capitalista.</p>
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<p>Ao contrário do que sugere o Ministro da Fazenda &#8211; por ignorância ou má fé -, a gravidade dos problemas que paralisam a economia brasileira não permite imaginar uma rápida retomada do crescimento.</p>
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<p>Sem mecanismos endógenos capazes de abrir novas frentes de investimento, a expansão econômica depende da superação da crise mundial – que entra em seu nono ano sem perspectiva de solução. Sem desvalorizar o imenso passivo externo acumulado na última década, o equilíbrio das contas externas requer uma gigantesca transferência de recursos reais ao exterior e uma continua entrada de capitais internacionais – o que supõe contração do mercado interno e crescente aumento dos juros para compensar a deterioração do chamado “risco Brasil”. Sem ampliação dos investimentos e elevação da produtividade, a rentabilidade das empresas torna-se diretamente proporcional ao arrocho salarial e à desoneração (ou simples sonegação) tributária.</p>
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<p>Por fim, sem desvalorizar a dívida interna, cuja expansão foi condicionada pela ciranda financeira vinculada à entrada de capitais internacionais especulativos, o orçamento público fica submetido a um ajuste fiscal permanente. Ao priorizar os interesses dos capitais rentistas em detrimento das necessidades básicas da população, a Lei de Responsabilidade Fiscal transforma os gastos com investimento e serviços públicos em variável de “equilíbrio” do orçamento público. A expansão endógena da dívida interna, provocada pela capitalização de juros reais estratosféricos, e os efeitos negativos da austeridade fiscal sobre a demanda agregada e, em consequência sobre a arrecadação tributária, tornam o ajuste fiscal num verdadeiro trabalho de Sísifo.</p>
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<p>O discurso segundo o qual o ajuste neoliberal é um sacrifício necessário para o restabelecimento das condições que permitem a retomada do crescimento é um embuste. A recomposição do padrão de acumulação depende de condicionantes externos e internos que extrapolam amplamente o âmbito das medidas macroeconômicas destinadas a “sanear” os mercados e estimular a livre iniciativa. No elo fraco do sistema capitalista mundial, as transições de um ciclo expansivo para outro exigem longas e penosas travessias. Na era da globalização, em que se observa uma crise estrutural do capital que acirra a instabilidade econômica, esse processo torna-se particularmente antissocial e antinacional.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O caráter desigual do desenvolvimento capitalista faz com que o movimento da economia brasileira seja sobredeterminado pelas estruturas e dinamismos que se propagam dos polos avançados do capitalismo. Nesse contexto, enquanto o país permanecer marginalizado das ondas de transformação em curso nas economias centrais é inviável a pronta retomada do crescimento. As mudanças nas forças produtivas, provocadas pela “revolução algorítmica”, e a natureza ultraelitista do processo de reorganização da ordem econômica internacional – a “integração profunda” liderada pelos Estados Unidos – relegam o Brasil a uma posição ainda mais periférica na divisão internacional do trabalho, deixando-o cada vez mais distante dos circuitos dinâmicos que condicionam a nova rodada de integração do sistema capitalista mundial.</p>
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<p>Ainda que a economia mundial se recuperasse e o Brasil viesse a ser reintegrado às correntes dinâmicas do desenvolvimento capitalista em escala global, é difícil imaginar uma solução célere para a crise nacional. Como as estruturas difundidas a partir do centro não podem ser pura e simplesmente transplantadas para a periferia, pois precisam ser reconstruídas internamente e combinadas com estruturas anacrônicas que resistem à força do tempo, a recomposição do padrão de acumulação baseado na modernização do arcaico e na arcaização do moderno depende de decisões políticas complexas. A dimensão das dificuldades enfrentadas pelas burguesias que precisam reciclar o desenvolvimento induzido de fora para dentro fica patente quando se leva em consideração que tal reciclagem exige a redefinição de uma série de questões altamente complexas, tais como: a) os mecanismos de satelização da economia brasileira na economia mundial; b) a institucionalidade capaz de evitar guerras fratricidas entre as burguesias vinculadas a atividades ultramodernas, modernas, atrasadas e arcaicas; c) o padrão de intervenção do Estado na economia capaz de dar um mínimo de coerência ao novo regime de acumulação; d) o caráter da relação capital-trabalho adequado às novas exigências do capital na periferia; e) as políticas preventivas e repressivas necessárias para disciplinar as classes subalternas e garantir aos conglomerados multinacionais que eles não correm riscos excessivos no Brasil.</p>
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<p>Ao solapar as bases da “paz social”, a crise do padrão de acumulação acirrou a luta de classes. A gravidade da situação política fica caracterizada pelo abismo que separa, de um lado, as forças que se levantam, de baixo para cima, exigindo “reformas democráticas” e respeito à soberania nacional; e, de outro, as forças conservadoras que se mobilizam, de cima para baixo, para exigir “ordem e progresso”. As primeiras, presentes nas revoltas urbanas contra o descalabro das políticas públicas em junho de 2013, nas manifestações contra a Copa, nas greves por melhores salários e condições de trabalho, na luta dos estudantes e professores em defesa da educação pública, nas manifestações dos movimentos sociais por uma inversão na prioridade das políticas públicas nas cidades e no campo, nas vigílias em defesa de Amarildo e contra a violência policial. As segundas, presentes nas manifestações orquestradas pelos grandes meios de comunicação em março de 2015 em repúdio ao tímido “melhorismo” petista. A guerra pelo controle do aparelho de Estado entre as principais facções do partido da ordem – PT, PMDB e PSDB – é um elemento adicional de conturbação que compromete a unidade política da burguesia num momento de decisões cruciais.</p>
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<p>As crises econômicas e políticas reforçam-se mutuamente. A ofensiva do capital sobre o trabalho e os ataques sistemáticos contra as políticas públicas e a soberania nacional afastam qualquer possibilidade de restauração da “paz social”, colocando na ordem do dia a necessidade de uma profunda redefinição do padrão de dominação. A crise do padrão de dominação imobiliza o Estado e impede o encaminhamento das decisões necessárias para a recomposição das bases objetivas e subjetivas do desenvolvimento dependente.</p>
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<p>O fim da letargia social polariza a luta de classes entre revolução e contrarrevolução. Sufocada pela ditadura militar em 1964, sabotada pelo aborto da campanha das “diretas já” em 1984, derrotada em 1989 pela vitória do projeto de modernização neoliberal, frustrada pela adesão do PT aos parâmetros da ordem global em 2002, a revolução democrática volta a emergir como necessidade histórica premente. O “medo pânico” de que as energias tectônicas que impelem a emergência do povo possam aflorar à superfície leva a burguesia a rever os termos da democracia restrita que caracteriza seu padrão histórico de dominação. A autocracia burguesa precisa inventar novos mecanismos de contenção da história.</p>
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<p>A estagnação da economia em 2012, a escalada dos conflitos sociais a partir de junho de 2013, o acirramento da guerra fratricida entre as diferentes facções do partido da ordem nas eleições de 2014, o fim da impostura do PT como representante dos interesses da classe trabalhadora e a absoluta desmoralização de Dilma como liderança política em 2015 são sintomas inequívocos de que a sociedade brasileira vive uma crise de grande envergadura. A digestão das contradições acumuladas pelo ciclo de modernização impulsionado pela inserção subalterna da economia brasileira no circuito especulativo da economia global e as dificuldades para recompor o padrão de acumulação e dominação fazem vislumbrar um longo período de forte instabilidade econômica, crescente conflito social e grande turbulência política.</p>
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<p>Plínio de Arruda Sampaio Jr., é professor livre-docente do Instituto de Economia da Universidade Estadual de Campinas – IE/UNICAMP – e membro do Conselho Editorial do Correio da Cidadania. Abril, 2015.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> A versão mais caricata da apologia <strong>ao</strong> neodesenvolvimentismo encontra-se na tese de doutoramento de Aloizio Mercadante, “As bases do novo desenvolvimentismo: análise do governo Lula”, Instituto de Economia da Universidade Estadual de Campinas – IE/UNICAMP, 2010.</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> As bases sociais e as implicações do lulismo foram examinadas por André Singer no artigo: “Raízes sociais e ideológicas do lulismo”. Novos Estudos CEBRAP, n. 85, nov. 2009.</p>
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<p>O fim da impostura</p>
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<p>A decisão do Partido dos Trabalhadores de sancionar os fundamentos do Plano Real &#8211; sacramentada na famigerada Carta aos Brasileiros de 2002 &#8211; comprometeu os mandatos de Lula e Dilma com a inserção subalterna na ordem global e a reprodução das mazelas do capitalismo dependente. Ao renunciar a qualquer iniciativa que pudesse desafiar o capital internacional e ameaçar os privilégios aberrantes da plutocracia brasileira, Lula e Dilma tornaram-se instrumentos do status quo, definitivamente afastados do campo político dos que se batem contra a exploração dos trabalhadores.</p>
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<p>Mantendo a economia brasileira exposta à fúria da concorrência global e aos vendavais dos fluxos especulativos de capitais internacionais, os governos petistas revigoraram o padrão de acumulação de riqueza baseado na integração subalterna aos circuitos mercantis e financeiros que impulsionam a expansão do mercado mundial e a reprodução ampliada de capital em escala global. A lógica dos grandes negócios aprofundou a desarticulação do sistema econômico nacional. A desindustrialização e a perda de controle sobre os centros internos de decisão, patentes no desmonte da indústria de transformação e na absoluta falta de controle sobre os fluxos de capitais internacionais, comprometeram a capacidade do Estado brasileiro de defender a economia popular e preservar os interesses estratégicos da Nação.</p>
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<p>Colocando-se no espectro esquerdo do status quo, os governos do PT desdobraram-se para conciliar as exigências do grande capital com as medidas assistencialistas e compensatórias destinadas a mitigar o sofrimento do povo e preservar a “paz social”. Sem romper com os parâmetros da ordem, o raio de manobra da política econômica ficou limitado à opção pelo mal menor:</p>
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<li>a) o estímulo ao crescimento econômico, dentro das possibilidades sobredeterminadas pela conjuntura internacional;</li>
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<li>b) a redução da concentração pessoal de renda, dentro de um padrão de acumulação que não pode abrir mão da superexploração do trabalho;</li>
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<li>c) a maior intervenção do Estado na economia, dentro das restritas possibilidades de um aparelho de Estado intrinsecamente neoliberal e patrimonialista que submete o setor público aos imperativos dos grandes e pequenos negócios; e</li>
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<li>d) a elevação do gasto público, dentro da situação de penúria permanente imposta pelo garrote a serviço do capital rentista &#8211; institucionalizado na Lei de Responsabilidade Fiscal -, que transforma o investimento e a política social em variável de ajuste das contas públicas.</li>
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<p>Enquanto a economia cresceu caráter antinacional e antissocial da administração de Lula e Dilma ficou camuflado. As contradições de uma modernização mimética que reproduz o subdesenvolvimento permaneceram em estado latente. A sensação de melhoria nas condições de vida gerada pela ampliação do emprego e pelo acesso da população carente às franjas inferiores do mercado de bens de consumo conspícuos, educação superior e habitação alimentou o sentimento de que os problemas fundamentais do povo estavam sendo paulatinamente incorporados às prioridades do Estado.</p>
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<p>O fim do efêmero e instável espasmo de crescimento que impulsionou a economia brasileira entre 2004 e 2011, determinado fundamentalmente pelo ciclo especulativo que elevou os preços das commodities e incentivou um gigantesco afluxo de capitais para os chamados mercados emergentes, revelaria as frágeis bases do “melhorismo” petista. A inflexão na conjuntura internacional deixou o país à deriva. Do dia para a noite, o sentimento de que o Brasil havia encontrado o seu futuro deu lugar à apreensão em relação à impotência para enfrentar a crise.</p>
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<p>As incertezas em relação às novas frentes de expansão da economia brasileira deprimiram as expectativas dos empresários. O sobreendividamento comprometeu a capacidade de consumo das famílias. A Lei de Responsabilidade Fiscal vetou qualquer possibilidade de utilizar o gasto público como política anticíclica. A incapacidade de competir com os produtos importados acentuou as tendências recessivas.</p>
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<p>A expectativa de elevação da taxa de juros norte-americana, provocada pelo anúncio do fim da política de estímulo monetário, colocou a ameaça de estrangulamento cambial no horizonte do Brasil. Preso à armadilha da especulação financeira em escala global, o governo Dilma foi obrigado a elevar os juros a níveis estratosféricos e queimar reservas internacionais a fim de dissuadir a fuga de capital e evitar uma desvalorização selvagem da moeda.</p>
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<p>O desperdício de recursos públicos em projetos faraônicos e antissociais para beneficiar empreiteiras, mineradoras e agronegócio, os gastos monumentais com a Copa do Mundo e as Olimpíadas, que turbinaram a especulação imobiliária nas grandes cidades, a escalada da corrupção para financiar os partidos da base aliada, que tem nas operações Lava Jato e Zelotes seus exemplos mais escandalosos, e, sobretudo, as despesas amazônicas com pagamento de juros e amortização da dívida pública, que consumiram aproximadamente 45% de todo o orçamento federal, impediram que o dinheiro público fosse utilizado para desenvolver a infraestrutura econômica e enfrentar os graves problemas sociais do país.</p>
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<p>A subordinação da administração da dívida pública à política de metas inflacionárias criou uma armadilha institucional que deixou o Brasil completamente refém dos humores do mercado. Ao vincular o aumento de reservas internacionais à expansão de títulos públicos, o passivo externo e a dívida pública entrelaçaram-se inextrincavelmente, aprofundando a vulnerabilidade da economia brasileira às vicissitudes do capital internacional. Nesse contexto, a entrada maciça de capitais estrangeiros, incentivados pela especulação em “carry trade”, funcionaria como uma bomba relógio de grande impacto destrutivo, pois, quando os fluxos de capitais invertessem o caminho, realizando os gigantescos lucros obtidos na ciranda financeira, o Brasil ficaria sujeito a uma crise cataclísmica, combinando estrangulamento cambial draconiano e desequilíbrio agudo das finanças públicas. O adiamento da elevação dos juros dos Estados Unidos protelou o estouro da boiada, mas não desanuviou a percepção generalizada de que a tormenta se aproxima.</p>
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<p>Entre 2012 e 2014, tudo que parecia sólido começou a se desmanchar. A euforia “neodesenvolvimentista” de que o Brasil havia superado o subdesenvolvimento e estaria em vias de se tornar uma potência emergente foi substituída pela percepção de que a sociedade brasileira voltaria a viver sob a ameaça de descontrole inflacionário, estagnação econômica, desemprego aberto, estrangulamento cambial e desorganização das finanças públicas. Sem ter resolvido nenhum dos problemas fundamentais do povo, os doze anos de “melhorismo” petista terminaram sob o espectro de uma nova ofensiva sobre o trabalho e as políticas públicas.</p>
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<p>Ao referendar a agenda do grande capital, sancionando o consenso conservador de que a crise deveria ser enfrentada com um convencional ajuste neoliberal, Dilma comprometeu seu segundo mandato com políticas aberta e inequivocamente regressivas e antinacionais. A expectativa de que seria possível combinar um “ajuste” preventivo com a preservação da “paz social” transformou a candidata do PT na campeã inconteste de arrecadação de dinheiro junto às grandes empresas. A demagogia do “coração valente” como símbolo de um compromisso histórico com os valores de esquerda era puro engodo.</p>
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<p>O receituário ortodoxo é conhecido e seus efeitos também. Para viabilizar a transferência de recursos ao exterior decorrente do aumento dos compromissos relacionados com a expansão do passivo externo, o Brasil terá de aumentar os superávits comerciais. A fim de honrar as obrigações com os credores do Estado, o esforço de geração de superávits fiscais terá de ser redobrado. Para saciar a sanha dos capitais em busca de grandes negócios, o Estado terá de promover novas rodadas de privatização e desregulamentação da economia. A fim de elevar a rentabilidade dos capitais e a competitividade internacional, os salários serão rebaixados, as leis trabalhistas “flexibilizadas”, a política social sacrificada e a tributação das empresas reduzida. Em todas as frentes, o “ajuste” supõe a socialização do ônus da crise, penalizando os segmentos mais débeis da economia e da sociedade; o aprofundamento do processo de liberalização, favorecendo formas parasitárias e predatórias de acumulação de riqueza; e o rebaixamento do nível tradicional de vida dos trabalhadores.</p>
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<p>Ao subordinar as condições de vida dos trabalhadores às exigências do capital em tempos de crise, o governo do PT tirou a máscara e revelou seu verdadeiro papel como agente dissimulado da burguesia. A imagem de políticos corruptos em situação vexatória por terem urdido tenebrosas transações para beneficiar empresas poderosíssimas, posando &#8211; de punhos cerrados &#8211; como heróis mal-compreendidos do povo brasileiro, é a metáfora perfeita do novo PT. A nomeação de Levy para cuidar dos grandes negócios e a indicação de Temer para arbitrar a guerra entre Eduardo Cunha e Renan Calheiros pelo controle dos pequenos negócios colocaram à nu, de uma vez por todas, a impostura de Dilma e Lula como defensores dos pobres e oprimidos.</p>
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<p>Plínio de Arruda Sampaio Jr., professor do Instituto de Economia da UNICAMP e membro do Conselho Editorial do Correio da Cidadania. Abril de 2015.</p>
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<p><strong>Na ante-sala de uma previsível crise cambial</strong></p>
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<p>A maxidesvalorização do Real expõe a elevada vulnerabilidade da economia brasileira aos humores do capital internacional. Antes de representar uma mudança de preço relativo que abre espaço para a recomposição do sistema econômico nacional, abalado pela crise terminal da industrialização, a depreciação do Real anuncia a possibilidade de uma grave crise de estrangulamento cambial e, como consequência, o aprofundamento do processo de reversão neocolonial que solapa a capacidade de o Estado defender a economia popular e promover o desenvolvimento nacional. <a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
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<p>A desvalorização da taxa nominal de câmbio da ordem de 80% desde agosto de 2014 e 30% desde julho de 2015 é parte do processo de reacomodação da hierarquia internacional das moedas provocado pelo fortalecimento do dólar. Condicionada pela expectativa de inflexão na política de “facilitação quantitativa” do <em>Federal Reserve</em>, a depreciação das moedas em relação ao dólar foi reforçada pelo enfraquecimento do renminbi após a eclosão da crise financeira chinesa. As economias da periferia com elevada dependência da exportação de <em>commodities</em> foram as mais afetadas.<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a></p>
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<p>A queda mais intensa do Real deve ser atribuída à situação cambial particularmente delicada em que se encontra a economia brasileira.<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a> A inflexão dos superávits comerciais e a escalada das transferências de recursos ao exterior para saldar obrigações decorrentes da crescente presença do capital internacional &#8211; seja na forma de transferências de juros, remessas de lucros e royalties, seja no acúmulo de despesas com a amortização da dívida externa &#8211; levaram a uma crescente ampliação do hiato de recursos necessários para fechar o balanço de pagamentos.</p>
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<p>A dimensão do problema pode ser aquilatada quando se leva em consideração que entre 2006 e 2014: a) o saldo comercial sofreu uma contração de mais de US$ 50 bilhões (passado de um superávit de US$ 46,5 bilhões para um déficit US$ 3,9 bilhões); b) o resultado do balanço de pagamentos em conta corrente sofreu uma deterioração de US$ 104 bilhões (passando de um saldo positivo de US$ 13 bilhões para um déficit de 91 bilhões); e c) as despesas anuais com amortizações referentes à dívida externa total aumentaram em US$ 102 bilhões (passando de US$ 53 para US$ US$$ 155 bilhões).</p>
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<p>À necessidade de crescentes fluxos de recursos externos para cobrir obrigações no exterior, soma-se a extraordinária vulnerabilidade da economia brasileira a movimentos de fuga de capital.<a href="#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a> Ao sancionar a enxurrada de capitais que entravam no país para aproveitar as fabulosas oportunidades de lucro fácil abertas pela especulação em <em>carry trade</em> e pelo crescimento impulsionado pelo boom das <em>commodities</em>, o ciclo “neodesenvolvimentista” acarretou uma expansão exponencial do estoque de ativos de estrangeiros no país. A contrapartida contábil da temerária decisão de surfar na bolha financeira internacional foi o aumento do passivo externo bruto em 4,4 vezes entre dezembro de 2002 e junho de 2015. O potencial desestabilizador que isso representa fica patente quando se constata que a magnitude do passivo externo financeiro líquido (que considera apenas os ativos externos de alta liquidez e desconta o valor das reservas) atingiu US$ 632 bilhões em junho de 2015.<a href="#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a></p>
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<p>Os problemas nas contas externas eram previsíveis. A vulnerabilidade externa é uma característica estrutural do padrão de acumulação liberal periférico. A especialização regressiva e o aprofundamento da internacionalização reforçam a tendência a desequilíbrios externos típica do subdesenvolvimento. A integração no sistema financeiro internacional leva ao paroxismo a instabilidade gerada pelos vais e vens dos fluxos de capitais também típica do subdesenvolvimento.</p>
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<p>Posta em perspectiva histórica, a depreciação do Real, que ganha ímpeto desde meados de 2011, anuncia o inicio de uma nova fase do círculo vicioso que faz as economias enredadas no padrão de acumulação liberal periférico alternar efêmeros ciclos de bonança com longos períodos de crise e estagnação. Desde o início do processo de liberalização, que remonta ao programa de ajuste estrutural imposto pelo FMI no início dos anos 1980s, o Brasil viveu apenas doze anos de prosperidade, divididos em dois períodos de expansão da renda per capita (1994/1997 e 2004/2011), e vinte e três anos de estagnação, repartidos em três períodos (1981/1993, 1998/2003 e o que se iniciou em 2012 e não tem previsão de fim).</p>
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<p>Os momentos de expansão e estagnação condicionam-se reciprocamente e são determinados em última instância pela conjuntura internacional. Nos contextos favoráveis em que há abundância de recursos externos e valorização dos termos de troca, o crescimento da economia é aproveitado para impulsionar novas rodadas de modernização dos padrões de consumo e vem acompanhado de valorização da taxa de câmbio, reversão dos saldos comerciais positivos e acúmulo de déficits em conta corrente no balanço de pagamentos. Nas conjunturas desfavoráveis, a economia é coagida a “ajustar-se” às novas circunstâncias. A fim de viabilizar gigantescas transferências de recursos ao exterior, reais e financeiros, o país é forçado a contrair o mercado interno, desvalorizar o câmbio, gerar mega-superávits comerciais e promover novas rodadas de privatização do patrimônio público e desnacionalização da economia.</p>
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<p>Ainda que a desvalorização da Real possa dar algum alento a setores industriais que operam em mercados onde a proximidade do consumidor constitui importante vantagem competitiva, é uma ilusão imaginar que o encarecimento das importações possa interromper o movimento de desindustrialização. As forças responsáveis pelo desmantelamento do sistema industrial – a coluna vertebral do sistema econômico nacional &#8211; são estruturais. Elas operam tanto nos momentos de câmbio valorizado, quando a concorrência de importados inviabiliza a produção nacional, como nos momentos de desvalorização cambial, quando o aumento da dívida em moeda internacional fragiliza a empresa nacional, deixando-a a mercê de operações de açambarcamento do capital internacional; e a escassez de divisas submete o país aos imperativos do ajuste liberal, deprimindo o mercado interno e reforçando a especialização da economia na divisão internacional do trabalho.</p>
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<p>As circunstâncias que permitiram a industrialização por substituição de importações entre 1930 e 1980 não estão mais presentes. Na era global, as exigências e requisitos da industrialização capitalista tornaram-se inconciliáveis com a industrialização baseada na proteção do mercado interno, defesa da produção nacional e forte intervenção do Estado na economia.</p>
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<p>O desenvolvimento de cadeias de valor é incompatível com a industrialização ancorada num regime central de acumulação, que se organiza em torno de um sistema industrial articulado em torno do setor de bens de produção. O salto de qualidade nas escalas mínimas de produção inviabiliza a circunscrição do horizonte de produção aos espaços econômicos nacionais. A crescente integração do mercado mundial, que induz à progressiva liberalização comercial, inviabiliza a cristalização do mercado interno como eixo dinâmico da economia nacional. A progressiva mobilidade espacial dos capitais, sancionada pela liberalização financeira, solapa a capacidade de o Estado nacional controlar os centros internos de decisão, inviabilizando políticas voltadas para o desenvolvimento nacional. Por fim, a mudança de qualidade na estrutura técnica e financeira do capital aumenta a fragilidade relativa da base empresarial nacional e elimina qualquer possibilidade de uma reação nacionalista aos desideratos dos centros imperiais.</p>
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<p>Nesse contexto, o raio de manobra das autoridades econômicas para proteger a economia nacional de ataques especulativos contra a moeda é mínimo, reduzindo-se basicamente à elevação dos juros da dívida pública para compensar o risco soberano e à queima de reservas para financiar os desequilíbrios externos, na esperança de que a tormenta provocada pela inflexão dos fluxos de capitais seja passageira.</p>
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<p>O resgate do destino nacional requer uma profunda ruptura com os interesses econômicos e sociais &#8211; internos e externos &#8211; que sustentam o Plano Real. Enquanto a sociedade permanecer submetida aos imperativos do grande capital, sujeita à disciplina implacável das agências de risco e à tutela draconiana dos organismos internacionais, é impossível imaginar uma política econômica com um mínimo de conteúdo nacional e democrático.</p>
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<p>O primeiro passo é centralizar o câmbio e estabelecer um rigoroso controle sobre o movimento de capitais a fim de evitar que as divisas sejam dilapidadas no financiamento da fuga de capitais. O segundo é romper com o padrão de acumulação baseado na cópia dos estilos de vida das economias centrais e organizar a economia e a sociedade em função dos interesses estratégicos do conjunto da população. Uma ruptura dessa envergadura é evidentemente impossível sem uma mudança prévia nas bases sociais e políticas do Estado brasileiro.</p>
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<p><strong>Plínio de Arruda Sampaio Jr, </strong>professor do Instituto de Economia da Unicamp – IE/UNICAMP. Artigo preparado para o Conselho Regional de Economia do Rio de Janeiro em outubro de 2015.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> O risco de que o fim da política monetária expansionista dos Estados Unidos provoque crises de dívida externa é objeto da publicação do FMI, “Global Financial Stability Report – Vulnerabilities, Legacies and Policy Challenges – Risks Rotating to Emerging Markets” de outubro, 2015.</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> O efeito da valorização do dólar sobre as economias que fazem parte do elo fraco do sistema capitalista mundial é discutido em IMF, “World Economic Outlook”, de outubro de 2015, especialmente em seu capítulo 3.</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a>  Ver IMF, World Economic Outlook, october, 2015, Gráfico 1.13, p. 21.</p>
<p><a href="#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a> Em 2015, o equilíbrio do balanço de pagamentos supõe a captação externa de US$ 221 bilhões, correspondendo à expectativa do Banco Central de que o déficit em conta corrente seja reduzido para US$ 65 bilhões e as despesas com o principal da dívida externa sejam da ordem de USS 156 bilhões. Entre 2009 e 2014, no auge da especulação em <em>carry trade</em>, a entrada líquida de recursos externos foi inferior a US$ 90 bilhões ao ano.</p>
<p><a href="#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a> O passivo externo financeiro líquido é calculado subtraindo do passivo externo bruto o estoque de investimentos estrangeiros diretos da modalidade “participação no capital” e as reservas cambiais (no conceito de caixa). O efeito desestabilizador de um ataque especulativo contra o Real seria ainda mais devastador porque desencadearia a fuga para o dólar de capitais (ditos) nacionais. A gravidade do problema fica evidente quando se constata que o M4 – que congrega o valor de ativos financeiros de elevada liquidez &#8211; alcança mais de 90% do PIB. Basta que uma ínfima proporção dessa riqueza busque o dólar como reserva de valor para consumir as reservas cambiais. A vulnerabilidade externa da economia brasileira é tratada em detalhada no trabalho de Fernando D’Angelo Machado, “Mobilidade de capitais e vulnerabilidade externa do Brasil: a nova qualidade da dependência financeira”. Dissertação de Mestrado, Instituto de Economia, Universidade Estadual de Campinas – IE/UNICAMP, Campinas, 2011.</p>
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<p>É HORA DE ORGANIZAR O PARTIDO DAS LUTAS REAIS</p>
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<p>1 – Quais as diferenças mais importantes entre esse início de segundo governo Dilma e os três primeiros governos do PT?</p>
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<p>A segunda Dilma sofre as consequências das contradições acumuladas nos três governos anteriores. Os problemas foram exacerbados pela metástase da crise econômica mundial e pela absoluta falta de liderança e criatividade da presidente. A exaustão do ciclo de crescimento impulsionado pela bolha especulativa internacional destruiu as bases do chamado neodesenvolvimentismo, deixando como legado uma crise econômica de grande envergadura e difícil solução. O fim da “paz social”, cujo marco pode ser associado às revoltas urbanas que paralisaram o país em 2013, solapou o sustentáculo do chamado lulismo, escancarando uma monumental crise política institucional, cuja essência reside na falência espetacular do sistema de representação que sustentava a Nova República. As falsas soluções do modo petista de governar estouraram nas mãos de Dilma, provando que é impossível resolver os problemas fundamentais da sociedade sem enfrentar suas causas estruturais – a segregação social e a dependência externa. A fantasia construída por Lula desmanchou nas mãos de Dilma.</p>
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<p>2 &#8211; O segundo governo Dilma te surpreende?</p>
<p>Para quem observa a realidade de uma perspectiva crítica, era bastante previsível que, para a classe trabalhadora, o segundo governo Dilma seria ainda mais nefasto do que o primeiro. A campanha de 2014 foi uma disputa fechada entre candidatos comprometidos com o status quo, em que cada um procurava se qualificar diante da burguesia nacional e internacional como o mais apto para fazer o “ajuste” da economia e da sociedade brasileira às exigências do capital em tempos de crise econômica mundial. Quando disse que não faria “ajuste” contra os trabalhadores nem que a vaca tossisse, a candidata Dilma camuflava seus compromissos com os donos do poder. Mentia consciente e deslavadamente. Seu programa eleitoral se enquadrava integralmente na agenda liberal. As grandes empreiteiras, mineradoras, empresas de agronegócios e instituições financeiras apostaram na impostura e não pouparam recursos para financiar a sua eleição. Também não lhe faltou apoio da comunidade internacional (eufemismo para designar imperialismo). Era, portanto, previsível que a segunda Dilma estaria comprometida até a medula com o “ajuste” neoliberal.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
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<p>Reconheço, no entanto, que ninguém esperava que a rendição à pauta reacionária fosse tão rápida e descarada. A característica que mais surpreende do segundo governo de Dilma é sua absoluta inépcia para enfrentar os problemas do povo, patente na sua gigantesca covardia para se contrapor aos poderosos e total insensibilidade para com o sofrimento da população. O marqueteiro que inventou a marca de fantasia “coração valente” certamente queria ocultar a verdadeira personalidade política de Dilma. É o metier deles.</p>
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<p>3 &#8211; Qual o momento de inflexão que pode ter levado à ofensiva conservadora que temos visto na sociedade brasileira?</p>
<p>A guinada conservadora foi duplamente condicionada. Por um lado, a sociedade brasileira recebeu os ventos conservadores do “regime de austeridade” que se impôs sobre o mundo capitalista a partir de 2010. A “solução americana” para a crise econômica supõe uma brutal ofensiva sobre o trabalho com os retrocessos democráticos correspondentes. O rebaixamento do nível tradicional de vida dos trabalhadores requer um padrão de dominação mais duro e autoritário. Não por acaso, as agências internacionais de avaliação de risco incluem em suas análises verificar a presença de leis antiterroristas que criminalizam a luta social. Por outro lado, o giro conservador responde à necessidade de conter os ventos de mudanças provocados pelas revoltas urbanas de 2013. A polarização da luta de classes, provocada pela exaustão do ciclo de crescimento e pela falência do lulismo, fica patente quando se observa o conteúdo da luta de classes no último período. Para os de baixo, o “melhorismo” dos anos Lula foi pouco. A juventude foi às ruas para exigir políticas sociais e reformas democráticas. Para os de cima, o “melhorismo” petista foi muito. Sentindo que seus privilégios seculares podem ser ameaçados, a plutocracia brasileira range os dentes a afia as unhas. A classe dominante brasileira sabe que o ajuste ortodoxo implica grandes sacrifícios para a população e vê com muito medo a emergência do povo na história. Juventude lutando pela mobilidade urbana, estudantes ocupando escolas para exigir ensino público, pobres protestando contra a violência policial que assassina seus filhos, trabalhadores fazendo greve por salários e direitos, negros exigindo seus direitos secularmente negados, índios lutando pela sua terra e seus rios, manifestações de rua contra falta d’água, sem tetos ocupando terrenos, etc., tudo isso é altamente subversivo e aterroriza as classes dominantes.</p>
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<p>4 &#8211; Quais as raízes das crises econômica e política? Alguma veio antes da outra?</p>
<p>As crises econômicas e políticas condicionam-se reciprocamente, mas possuem dinâmicas próprias que não podem ser reduzidas uma à outra. A crise econômica é determinada em última instância pela necessidade de “ajustar” a economia brasileira à posição ainda mais subalterna na divisão internacional do trabalho. A crise política é determinada pelo fim da paz social. A primeira fica patente no fiasco do chamado neodesenvolvimentismo, nada mais e nada menos do que mais uma rodada de modernização dos padrões de consumo que aprofundou o caráter subdesenvolvido e dependente da economia brasileira. A segunda é caracterizada pela exaustão do melhorismo lulista, cuja essência consistia em aproveitar a pequena folga gerada pelo crescimento econômico para reforçar as políticas assistencialistas e mitigar (não reverter) o processo de concentração de renda característico do modelo econômico brasileiro.</p>
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<p>A crise política extrapola o problema da desagregação irreversível do governo Dilma. É o regime político instaurado na Nova República que já não agrada nem aos de baixo, que exigem que as promessas cidadãs da Constituição sejam cumpridas, nem aos de cima, que precisam erradicar o pouco que ainda resta de conteúdo democrático na Carta de 1988 para ter condições de aprofundar a reversão neocolonial exigida pelo ajuste liberal. Enfim, ao provocar uma forte polarização da luta de classes, o fim do ciclo petista precipitou o debacle do pacto de poder civil que institucionalizou a transição lenta, segura e gradual iniciada pela ditadura militar. A recomposição do padrão de dominação é uma condição necessária, ainda que insuficiente, para a solução da crise econômica, a qual depende em última instância da redefinição do papel do país na nova divisão internacional do trabalho. O Brasil entrou numa era de grande turbulência econômica, política e social. Não há solução rápida e indolor para os efeitos altamente antisociais, antinacionais e antidemocráticos da crise capitalista sobre a sociedade brasileira.</p>
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<p>5 &#8211; Que relações é possível estabelecer entre o avanço conservador na política e as “soluções” que o governo tem encontrado para a crise econômica?</p>
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<p>A relação é direta. A solução da crise capitalista requer um rebaixamento do nível tradicional de vida dos trabalhadores, ou seja, uma ofensiva sobre os salários e os direitos sociais. Em última instância, é a sobrevivência das clausulas progressistas da Constituição de 1988 que está em questão. A gravidade do ataque pode ser dimensionada quando se leva em consideração as tendências que regem a reorganização do sistema capitalista mundial. Ao contrário do que se propalou no auge do delírio neodesenvolvimentista, o Brasil não está “emergindo” como uma potência mundial. Isso foi um blábláblá. Na realidade, a economia brasileira está sendo rebaixada para uma posição ainda mais subalterna na divisão internacional do trabalho. A rapidez e profundidade do processo de desindustrialização evidenciam a precariedade de nossa situação. O que vem pela frente pode ser imaginado quando se leva em consideração o salário e os direitos que correspondem a um trabalhador de numa “feitoria” moderna. A pilhagem neocolonial não tem limite. A incúria, o descaso, a irresponsabilidade, a impunidade vistas em Mariana – uma catástrofe anunciada &#8211; mostram do que a nossa burguesia é capaz e o quanto ela é indiferente às tragédias que abalam a vida nacional.</p>
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<p>6 &#8211; Qual a melhor forma de os trabalhadores e a esquerda se organizar para enfrentar tanto o avanço conservador em geral quanto o ajuste fiscal?</p>
<p>A luta de classes se polariza entre dois partidos: o partido do “ajuste” e o partido “contra o ajuste” &#8211; o pólo conservador e o pólo da transformação democrática. A forma mais eficaz de barrar a ofensiva do capital será definida pelas contingências concretas da luta de classes, mas algumas lições históricas não podem ser desprezadas. Para vencer o partido do “ajuste” é preciso, em primeiro lugar, sair da arapuca que reduz a política a escolhas binárias, deixando a sociedade brasileira entre a cruz e a caldeirinha &#8211; a opção do ajuste duro e franco e a opção do ajuste um pouco menos duro e dissimulado. Enquanto o horizonte político estiver monopolizado pelas alternativas da ordem liberal, o raio de manobra dos trabalhadores é mínimo. Para sair desse antro estreito, é preciso superar qualquer esperança de uma vida melhor sem romper com os parâmetros do capitalismo global. Isso coloca a necessidade de radicalizar a crítica e criar instrumentos políticos necessários para a mudança. É o próprio processo de luta e aprendizado que forja a constituição do sujeito histórico capaz de abrir novos horizontes para a sociedade. Em termos práticos, os trabalhadores precisam compreender que para derrotar o ajuste, precisam derrotar a política econômica; para derrotar a política econômica, precisam derrotar o modelo econômico; e para derrotar o modelo econômico, precisam mudar as bases do Estado brasileiro e criar alternativas econômicas concretas. Não é uma tarefa fácil, mas é a tarefa histórica que se coloca.</p>
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<p>7 &#8211; O que representa o aceite do pedido de abertura do processo de impeachment?</p>
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<p>O princípio de revogação de mandato é em tese muito positivo. Quando mobilizado pela população para depor governantes que usurpam a vontade popular, é um instrumento que fortalece a vida democrática. Quando mobilizado como arma de chantagem política ou pura e simples conspiração, é um recurso que desmoraliza a política e acelera a decomposição do sistema de representação.</p>
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<p>O processo de impeachment, deflagrado por Eduardo Cunha e apoiado por Michel Temer e Aécio Neves, enquadra-se na segunda alternativa. A luta fratricida para ver quem fica no Planalto será um show de horror e deve aprofundar a desmoralização do congresso nacional. É golpista contra golpista. Dilma deu um golpe imperdoável no povo brasileiro quando mentiu deslavadamente na eleição. É grave! A impostura e a mentira corrompem o princípio básico da representação popular. Cunha, Temer e Aécio são golpistas por natureza. Confundem política com golpe. Transformam a conspiração e a traição em virtude.</p>
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<p>A situação é completamente diferente daquela que levou ao impeachment de Collor. A saída de Collor abriu caminho para a consolidação do pacto de poder civil que, aos trancos e barrancos, durou duas décadas, pondo um ponto final na longa transição da ditadura militar. Foi um arranjo político que se revelou altamente funcional para dar sustentabilidade à liberalização da economia brasileira. A situação atual é completamente diferente. A sociedade brasileira não está no momento final de uma longa crise econômica e política, mas no seu início. Trocar seis por meia dúzia não resolverá nada.</p>
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<p>Para os trabalhadores, a pior coisa que pode acontecer é ser mobilizado como massa de manobra das facções em luta. Qualquer que seja o desfecho do processo em curso, nada de substantivo mudará na vida do povo. O partido do ajuste continuará no poder. O processo será um circo que desviará a atenção da população do principal: barrar o ajuste neoliberal. Se a presidente for deposta, vai acontecer apenas um roque entre quem está no governo e quem está na oposição. Não está descartada a possibilidade de que, durante o processo de impeachment, as duas alas do partido do ajuste fechem um acordo de responsabilidade em torno das medidas regressivas e repressivas exigidas pelo ajuste. Lula já fez um apelo dramático para que aos sindicatos e os movimentos sociais deixem de criticar a política econômica. Tampouco está fora de cogitação a possibilidade da negociação de um “acordão”, envolvendo o próprio PT, em torno de um governo de salvação que anistie os “malfeitos” do passado em nome da prosperidade econômica e da unidade nacional. Na tradição brasileira de conciliação por cima, tudo é possível. O impeachment não resolverá nenhum dos problemas fundamentais responsáveis pela crise econômica e política. Se Dilma for deposta, em pouco tempo, o movimento da crise moerá quem entrar no seu lugar.</p>
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<p>8 &#8211; Que papel tem desempenhado o PMDB em meio à crise política?</p>
<p>O PMDB é o partido dos grandes negócios. Sua presença no aparelho de Estado é uma questão de vida ou morte. Ele não possui ideologia alguma. Sua direção é controlada por operadores velhacos a serviço dos grandes e pequenos interesses da burguesia. São verdadeiros profissionais da chantagem e da extorsão que fazem a intermediação entre os negócios do Estado e os negócios privados. O partido é um caleidoscópio. Muda de posição conforme a situação. Fará o que for necessário para não perder sua participação nas tenebrosas transações que surgem no interior do Estado. Na luta entre a esquerda da ordem – polarizada em torno do PT – e a direita da ordem – polarizada em torno do PSDB – ele atua como fiel da balança. No momento em que os caciques do PMDB desembarcarem do governo, a sorte de Dilma estará selada. A julgar pela atitude imediata do vice-presidente frente à situação aberta pelo encaminhamento do processo de impeachment, ele já sonha com a faixa presidencial. O PT é vítima de sua própria malandragem. Não se faz pacto com o diabo impunemente.</p>
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<p>9 &#8211; A socialdemocracia no Brasil chegou ao seu limite?</p>
<p>A socialdemocracia não chegou ao limite porque ela na verdade nunca existiu no Brasil. Não há bases objetivas e subjetivas para uma política reformista no Brasil. De um lado, o capitalismo brasileiro é impulsionado por um padrão de acumulação que se sustenta na superexploração do trabalho e na presença dominante do capital internacional. Nessas condições, não há espaço objetivo para políticas que procurem enfrentar a segregação social e o colonialismo – as duas causas fundamentais das mazelas do povo. De outro lado, a sobrevivência do capitalismo dependente requer um padrão de dominação que funciona como uma democracia restrita, hermeticamente fechada às demandas das classes subalternas. Nessas circunstâncias, não há espaço real para que a luta política institucional avance a ponto de colocar em risco as estruturas do capitalismo dependente – a segregação social e a dominação imperialista. A intolerância em relação à mobilização do conflito social como forma de conquista de direitos coletivos – a essência de um regime político democrático – fecha as portas para qualquer tipo de experiência reformista. No Brasil, o compromisso da burguesia com a democracia acaba no momento em que ela coloca em risco seus privilégios. O melhorismo de Lula passou muito longe de qualquer proposta socialdemocrata. Lula não reformou nada. Ao contrário. Seu governo aprofundou o subdesenvolvimento. O PT representa a “esquerda” da ordem – a ordem comprometida com a reprodução do capitalismo dependente.</p>
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<p>10 &#8211; Como vês a formação das frentes, como a Povo Sem Medo e a Brasil Popular, na atual conjuntura?</p>
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<p>A iniciativa do Povo Sem Medo de organizar a população para enfrentar o ajuste neoliberal é positiva, mas insuficiente. O ajuste não é uma política do Ministro Levy que poderia eventualmente ser derrotada com a sua substituição por uma figura menos identificada com os interesses do mercado financeiro. É um engodo imaginar que o governo Dilma esteja em disputa. Dilma é totalmente subserviente ao grande capital e atua de acordo com os ditames do ajuste neoliberal. Portanto, é impossível ser contra o ajuste e apoiar veladamente o governo. O fato de Dilma ser um mal menor quando comparada a Aécio e Temer não muda em nada a situação. Enquanto os que combatem o ajuste ficarem presos à disjuntiva do “menos pior”, o partido “contra o ajuste” – o partido das vítimas do capitalismo &#8211; não tem como se firmar como uma referência capaz de abrir novos horizontes para a sociedade brasileira. Os que lutam contra o ajuste não podem ter o rabo preso com o Estado.</p>
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<p>A Frente Brasil Popular é uma iniciativa desesperada dos governistas para tentar salvar Dilma. Composta de movimentos sociais e sindicatos atrelados ao Estado, ela não deu nenhum sinal de que terá vigor para liderar grandes mobilizações de massa. O agravamento da crise econômica e do desemprego deve diminuir ainda mais sua capacidade convocatória. Não creio que consigam ir além do esperneio.</p>
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<p>11 &#8211; Que alternativas os partidos de esquerda e os movimentos conseguem oferecer hoje? Estão prontos para fazer esse enfrentamento?</p>
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<p>A esquerda precisa organizar os trabalhadores para resistir à nova ofensiva do capital e criar uma alternativa ao capitalismo. O fundamental é não repetir o fiasco do PT que, na hora H, jogou a toalha e se rendeu às circunstâncias, tornando-se um partido convencional, com todos os vícios da política brasileira. Sem luta, o custo da crise será jogado nas costas dos trabalhadores. Sem grandes transformações sociais, não há como evitar o avanço da barbárie.</p>
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<p>Os desafios históricos colocam na ordem do dia a necessidade de criar força política para que a economia e a sociedade sejam organizadas em função do que é imprescindível e estratégico para o conjunto da população. O ponto de partida é superar qualquer ilusão de que os graves problemas da população brasileira possam ser resolvidos com crescimento e melhorismo. O crescimento e o melhorismo mitigam temporariamente os problemas do povo. Como não alteram as estruturas responsáveis pela reprodução do subdesenvolvimento e da dependência, os problemas reaparecem com força redobrada quando o ciclo expansivo se esgota. Também é importante superar qualquer ilusão parlamentar. Enquanto permanecer presa às armadilhas institucionais que subordinam a luta pelo poder à dinâmica do processo eleitoral burguês e à conquista de aparelhos de Estado, a esquerda não terão força efetiva para enfrentar seus desafios históricos. A solução popular para a crise tem de ser construída de baixo para cima, lastreada em sólida organização dos trabalhadores. Os salões e os palácios são campos minados. O partido “contra o ajuste” é o “partido das ruas”. Ele deu as caras nas primeiras ondas das Jornadas de Junho. O compromisso da esquerda é com a revolução brasileira.</p>
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<p>12 &#8211; Quais os elementos que já temos para desencadear a Revolução Brasileira e quais ainda nos faltam?</p>
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<p>A revolução brasileira está em curso. Ela é impulsionada pelas lutas reais de todos que se batem com intransigência contra a intolerância dos ricos em relação a qualquer mudança que represente uma ameaça aos privilégios aberrantes de uma sociedade baseada na segregação social. Em perspectiva de longa duração, ela deve ser entendida como o desfecho de um longo processo histórico, impulsionado pela necessidade de concluir à transição do Brasil colônia de ontem para o Brasil nação de amanhã. Seu ponto culminante é a superação definitiva das estruturas econômicas, sociais, políticas e culturais responsáveis pelas mazelas do povo. O desfecho da revolução brasileira requer, como primeiro passo, a realização de duas tarefas fundamentais: a revolução democrática e a revolução nacional. A primeira tem o objetivo de eliminar o regime de segregação social em todas as suas dimensões; a segunda, a finalidade de superar o colonialismo em todas as suas dimensões. Os dois processos condicionam reciprocamente e desdobram-se em perspectiva socialista, vinculando a revolução brasileira à revolução latino-americana e a revolução latino-americana à revolução mundial.</p>
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<p>As condições objetivas que determinam a revolução brasileira já estão maduras há algum tempo e ficam patentes na relação perversa entre desenvolvimento capitalista, reversão neocolonial e barbárie. Em outras palavras, é a absoluta incapacidade de a burguesia defender os interesses nacionais e resolver os problemas fundamentais da população que coloca a revolução brasileira na ordem do dia. A revolução social é o único meio de evitar o avanço da barbárie.</p>
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<p>As condições subjetivas da revolução brasileira ainda precisam ser construídas. O sujeito da mudança está ai para quem quiser ver. São os trabalhadores sem terra que lutam por um lugar ao Sol, são os sem tetos que lutam por moradia, são os estudantes e professores que defendem a escola pública, é a juventude que exige mobilidade urbana, são os índios que resistem à invasão dos homens brancos, são as mulheres que batalham contra a exploração dobrada, são os trabalhadores que não aceitam a retirada de direitos sociais, é a periferia que se revolta contra o extermínio de sua juventude pela polícia militar, são os negros que enfrentam a farsa da democracia racial, enfim, é o povo brasileiro que luta por uma vida digna. A forma da revolução também já foi esboçada nas Jornadas de Junho de 2013. A força propulsora da transformação social é a revolta avassaladora do povo contra seus opressores. Isso já existe de maneira anárquica e pulverizada. Falta unificar as ações dispersas em torno de um programa revolucionário. Falta criar instrumentos políticos que permitam transformar a energia difusa das massas inconformadas em força política condensada. Falta organizar o partido das lutas reais. Isto está sendo construído lentamente por todos que se levantam sem fazer concessão em defesa dos interesses estratégicos dos trabalhadores. É impossível prever quando tal construção sofrerá um salto de qualidade. Se demorar muito, o Brasil afundará num dantesco mar de lama.</p>
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<p>Plínio de Arruda Sampaio Jr., entrevista feita por Alexandre Haubrich para ao Jornal do Sintrajufe/RS em 08/12/2015.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Para que não pareça profeta de fatos acontecidos, remeto o leitor para o editorial do Correio da Cidadania escrito no dia de sua vitória no segundo turno &#8211; http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=10183:2014-10-27-14-39-28&amp;catid=27:editorial&amp;Itemid=128.</p>
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<p>OS LIMITES DO MELHORISMO PETISTA</p>
<p>O compromisso de subordinar a razão de Estado aos interesses estratégicos do grande capital, selado por Lula na famigerada Carta aos Brasileiros, é o elemento-chave para compreender as possibilidades e os limites dos governos petistas como instrumento estratégico da dominação burguesa. Eleitas com o mandato de garantir a paz social, as administrações petistas dispõem de reduzidíssima margem de manobra para atender as demandas da população, pois dentro dos parâmetros da ordem global  é impossível questionar a dupla articulação que garante a reprodução da situação de dependência e subdesenvolvimento &#8211; a segregação social e o colonialismo econômico e cultural. Ao desencadear um processo de reversão neocolonial, a ofensiva permanente do capital contra o trabalho não deixa espaço para a implementação de políticas públicas que defendam os interesses estratégicos do país e contemplem minimamente o bem-estar geral dos trabalhadores. Nessas circunstâncias, a capacidade de legitimar o <em>status quo</em> e impedir a emergência do conflito social &#8211; condições indispensáveis para a estabilidade do pacto de poder &#8211; depende particularmente do bom andamento dos negócios e da passivilidade das massas.</p>
<p>Nos dois governos de Lula, uma combinação muito particular de condições econômicas e sociais permitiu que as contradições do padrão de acumulação liberal periférico fossem administradas através da estratégia de fuga para frente.</p>
<p>Ao sancionar as pressões do capital internacional, o governo Lula  aprofundou o movimento de liberalização iniciado por Collor de Mello no início de 1990 e consolidado por Fernando Henrique Cardoso com o Plano Real. Nas circunstâncias geradas pelo ciclo especulativo internacional, o ajuste da economia brasileira às exigências da ordem global em tempos de crise franqueou o caminho para uma nova rodada de tenebrosas transações. Durante oito anos, o país surfou na onda especulativa internacional. Nesse período, a burguesia internacional e a plutocracia nacional não tiveram do que se queixar. A rentabilidade dos bancos bateu recordes. O latifúndio expandiu o agronegócio até a Amazônia. Os mega-eventos turbinaram a especulação imobiliária enquanto investimentos faraônicos alimentavam a farra das empreiteiras. A privatização do petróleo descoberto na camada do pré-sal gerou negócios bilionários. Os juros elevados continuaram sustentando o rentismo, enquanto as grandes operadoras ampliaram inescrupulosamente a exploração dos serviços públicos. O comércio internacional gerou lucros que lembravam a época da colônia. As multinacionais jamais venderam tantos automóveis e bugigangas. A especulação com &#8222;carry trade&#8220; transformou o Brasil num dos principais destinos do capital especulativo internacional. Não surpreende que Lula tenha se tornado xodó da comunidade econômica internacional e tenha contado, na crise do mensalão, com pleno apoio da alta burguesia para abortar qualquer iniciativa golpista por  parte dos partidos da oposição.</p>
<p>Impulsionada pelo aumento das exportações, pela abundância de liquidez internacional e pelo endividamento crescente das famílias, a economia brasileira voltou a crescer. Após duas décadas de estagnação, a mudança no estado de ânimo das massas foi imediata. O aumento do emprego, a recuperação relativa do salário mínimo, a transferência de renda através dos programas sociais da &#8222;Bolsa Família&#8220;, a expansão desenfreada do crédito ao consumidor e a expressiva valorização do câmbio aumentaram o poder de compra das camadas mais pobres da população. O acesso a bens de consumo conspícuos e a expectativa de uma melhoria nas condições de vida garantiram a lealdade dos de baixo. O controle dos principais sindicatos e a cooptação dos movimentos sociais desmobilizaram os trabalhadores organizados. Sem possibilidade de expressão social e política, as contradições provocadas pelo crescimento baseado na especulação internacional e na modernização dos padrões de consumo acumularam-se no interior da sociedade.</p>
<p>A partir de 2011, coincidindo com a chegada de Dilma ao governo, as condições objetivas e subjetivas que davam sustentação à paz social petista começaram a desaparecer. A exaustão do ciclo de crescimento e a retomada das mobilizações sociais deram início a uma conjuntura de progressiva instabilidade econômica e crescente conflito social.</p>
<p>O recrudescimento da crise econômica mundial deprimiu o comércio internacional. A inflexão na política monetária dos Estados Unidos gerou incertezas em relação à direção dos fluxos de capitais internacionais. Sem possibilidade de compensar os efeitos recessivos provocados pela crise internacional expandindo o mercado interno, a economia brasileira estagnou. Sem instrumentos para controlar o movimento de capitais, a extraordinária vulnerabilidade do setor externo veio à tona e o país voltou a viver o espectro de crises de estrangulamento cambial. Os efeitos positivos do ataque especulativo do capital internacional sobre o crescimento econômico tinham se exaurido. Restava pagar a conta de uma política econômica temerária.</p>
<p>Ainda que a reversão do crescimento não tenha gerado uma crise aberta de desemprego, os antagonismos provocados pelo aprofundamento do subdesenvolvimento e da dependência começaram a emergir. O aumento do emprego veio acompanhado de crescente precarização do trabalho. A especulação imobiliária provocada pelos mega-eventos agravou o problema da falta de moradia. O boom de venda de automóveis agudizou os problemas de mobilidade urbana. O descaso com as condições de vida da população levou a crise urbana ao ponto de ebulição. A escalada no consumo de bens superfluos veio acompanhado de crescente deterioração da oferta de bens e serviços essenciais: educação, saúde, habitação, transporte público, segurança, cultura e lazer. O desperdício de recursos em investimentos despropositados tinha como efeito obrigatório a penúria de recursos para políticas públicas.</p>
<p>Mesmo antes da revolta urbana de junho de 2013, a escalada do conflito social era evidente. A partir de 2010, as greves multiplicaram-se ano a ano, alcançando um patamar só superado por aqueles alcançados no final dos anos 1980s, e o movimento social urbano, sob novas lideranças e novos métodos de luta, retomou sua capacidade de iniciativa. A impossibilidade de acomodar as contradições através do crescimento e o fim da letargia social solaparam as premissas da paz social. Os dois processos reforçaram-se reciprocamente.</p>
<p>Não bastassem os problemas herdados de Lula, a dificuldade de conciliar gregos e troianos foi agravada pelas novas exigências do capital. De um lado, o avanço da integração da economia mundial como resposta à crise &#8211; o movimento de &#8222;deep integration&#8220; liderado pelos Estados Unidos &#8211; intensificou a pressão da comunidade internacional por uma nova geração de reformas liberais. De outro, a necessidade de tirar a juventude das ruas e conter a onda de protestos aumentou a desconfiança da plutocracia nacional em relação à utilidade do PT como garantidor da progresso e da ordem.</p>
<p>O vencimento do prazo de validade das administrações petistas não significa necessariamente que a burguesia esteja disposta a descartar o PT do condomínio no poder. Na ausência de alternativas confiáveis para enfentar um futuro conturbado, os préstimos do PT podem ainda ser valiosos. O acirramento da luta de classes obrigou as classes dominantes a aumentar o controle sobre o debate público e acirrar a criminalização da luta social, mas não eliminou a importância estratégica da cooptação, fragmentação e desmobilização das organizações dos trabalhadores como meios de evitar que a insatisfação social ganhe expressão política. As generosas doações das grandes empresas para a campanha Dilma revelam que a burguesia ainda hesita em relação à conveniência de abandonar a impostura como metodo de neutralização da luta social.</p>
<p>O estreitamento do espaço democrático tem reflexos imediatos sobre a forma de condução do processo eleitoral de 2014. Na contramão das demandas colocadas pelos jovens que sairam às ruas nas Jornadas de Junho, o Partido da Ordem conseguiu circunscrever o debate eleitoral à pauta do grande capital. Sem colocar em questão os pilares do modelo econômico e político,  a discussão fica restrita à escolha do administrador mais conveniente para conduzir a nova rodada de reformas liberais e garantir a disciplina dos de baixo.</p>
<p>Nesse contexto, o principal desafio da esquerda socialista consiste em furar o cerco político, institucional e midiático e aproveitar as eleições para dialogar com a população sobre a urgência de uma práxis revolucionária capaz de realizar as bandeiras das Jornadas de Junho. Mais do que tirar proveito eleitoral do desgaste do governo para conquistar maior espaço no parlamento, a prioridade deve ser a conscientização da população sobre a necessidade de uma ruptura radical com o capitalismo &#8211; de horizonte socialista &#8211; como único meio de dar respostas concretas aos que lutam por uma vida melhor.</p>
<p>O reascenso do movimento de massas colocou na ordem do dia a necessidade de dar uma forma organizativa à energia tectônica que brota das ruas, impulsionada pelas contradições acumuladas ao longo de séculos de segregação e colonialismo e intensificada pelos nefastos antagonismos gerados pela nova rodada de modernização dos padrões de consumo. O desafio é superar a teoria e a prática do Programa Democrático Popular, cuja essência consiste em priorizar as conquistas institucionais  e a ocupação dos aparelhos de Estado como meio de  atenuar a exploração dos atrabalhadores e conseguir melhorias graduais nas condições de vida da população &#8211; uma verdadeira quadratura do círculo. Enquanto a esquerda não se desvencilhar das ilusoes e das armadilhas de uma democracia restrita, que não contempla a possibilidade de mudanças estruturais, não terá condições de se colocar à altura dos desafios históricos e liderar a revolução brasileira.</p>
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<p>Plinio de Arruda Sampaio Jr.</p>
<p>Instituto de Economia &#8211; UNICAMP</p>
<p><strong>Unicamp-Professor Sampaio hat einen berühmten Vater:</strong><a href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=90&amp;Itemid=218">http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=90&amp;Itemid=218</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68131" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2-382x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="382" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Die USA, der Irak-und Afghanistan-Krieg, Menschenrechtsverletzungen in Brasilien, die Außenpolitik der Rousseff-Regierung – eine Analyse von Brasiliens wichtigstem Befreiungstheologen Frei Betto, verbreitet von der Katholischen Nachrichtenagentur ADITAL. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=9229&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/barack-obama/" rel="tag">barack obama</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/befreiungstheologe-frei-betto/" rel="tag">befreiungstheologe frei betto</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag">dilma rousseff</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">menschenrechte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&amp;cod=55167">http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&amp;cod=55167</a></p>
<p><strong> “Se o governo Dilma pretende pautar sua política externa pelo tema dos direitos humanos, deve exigir da ONU investigar o país que mais comete violações: os EUA. Que o digam os iraquianos e os afegãos.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/freibettoneu.jpg" alt="freibettoneu.jpg" /></p>
<p><strong>Dominikaner Frei Betto beim Website-Interview.</strong></p>
<p><strong>“E com que cara o Brasil fala em direitos humanos em outros países se aqui ocorrem cerca de 40 mil assassinatos por ano; a polícia civil de São Paulo acusa grupos de extermínio formados por PMs de matar 150 pessoas entre 2006 e 2010 (61% sem antecedentes criminais); e o Ministério do Trabalho divulga que há cerca de 25 mil pessoas em regime de trabalho escravo.”</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestellten begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><strong>Die kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez und die Menschenrechtslage in Brasilien.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/microondas113rio.jpg" alt="microondas113rio.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Scheiterhaufenopfer(Microondas), Januar 2013, Rio de Janeiro.  </strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/yoanisanchezdemocracia13.jpg" alt="yoanisanchezdemocracia13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:  “Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.” Kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez während ihres Brasilien-Besuchs. </strong></p>
<p><strong>Rousseff-Impeachment, Bolsonaro, Yoani Sanchez:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/</a></p>
<p><strong>Erwartungsgemäß hat sich Yoani Sanchez u.a. auch nicht von der Verbrennung brasilianischer Bürgerrechtler auf Scheiterhaufen distanziert.</strong></p>
<p><strong>Westerwelle in Rio de Janeiros Scheiterhaufen-Favela Mangueira:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester8.JPG" alt="wester8.JPG" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das gefesselte Opfer in Autoreifen wird mit Benzin übergossen…Wie hochrangige deutsche Politiker zur Scheiterhaufenpraxis in Brasilien, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung, schweigen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></strong></p>
<p><strong>Brasilien, Geldfußballweltmeisterschaft und Berichterstattungsvorschriften &#8211; Parallelen zu Olympischen Sommerspielen 2016: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/20/fusball-weltmeisterschaft-2014-in-brasilien-inzwischen-wird-deutlich-welche-berichterstattungsvorschriften-bereits-gelten-aspekte-folterstaat-paulo-coelho-position-rekord-bei-morden-an-homosexuel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/20/fusball-weltmeisterschaft-2014-in-brasilien-inzwischen-wird-deutlich-welche-berichterstattungsvorschriften-bereits-gelten-aspekte-folterstaat-paulo-coelho-position-rekord-bei-morden-an-homosexuel/</a></p>
<p><strong>Katholischer Priester Günther Zgubic aus Österreich, langjähriger Leiter der Gefangenenseelsorge Brasiliens, zum beredten Schweigen ausländischer Medien angesichts gravierender Menschenrechtsverletzungen in dem Tropenland:   „Die internationalen Medien sind total manipuliert –  wenn eine Oberschicht einfach nicht will, daß international hinterfragt wird, dann wird darüber eben nicht berichtet.”</strong></p>
<p><strong>&#8222;Erfolgsmodell Brasilien&#8220;. taz Berlin 2014</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></strong></p>
<p><strong>Bisher keine Distanzierung Berlins von Scheiterhaufenpraxis Brasiliens, die u.a. Protestpotential der Slums einschüchtern soll.</strong></p>
<p><strong>Banditendiktatur zwecks Einschüchterung, Paralysierung von Protestpotential – Methode findet offenbar auch Anklang bei Autoritäten in Deutschland – Schaffung von immer mehr No-Go-Areas: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Steinmeier gibt “Colonia Dignidad”-Akten frei”. Tagesschau, 27.4. 2016. “Während der Diktatur von Augusto Pinochet (1973-1990) diente die Siedlung zudem als Folterzentrum des Geheimdienstes.” Wann werden die wichtigsten Geheimakten zum Thema freigegeben, die zu den Folterdiktaturen in Brasilien und Argentinien, zur engen Zusammenarbeit von Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher mit diesen Regimes? Bemerkenswert, daß Grünen-Außenminister Joseph Fischer nichts zur Öffnung von hochbrisanten Geheimakten unternahm… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=69036&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bonner-geheimakten-zu-folterdiktaturen-in-lateinamerika-willy-brandt-helmut-schmidt/" rel="tag">bonner geheimakten zu folterdiktaturen in lateinamerika &#8211; willy brandt-helmut schmidt</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/colonia-dignidad-frank-walter-steinmeier-rede-auswaertiges-amt">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/colonia-dignidad-frank-walter-steinmeier-rede-auswaertiges-amt</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54377" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex-754x1024.jpg" alt="Diktaturopferex" width="754" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten Brasiliens.</strong></p>
<p><strong>Wie die Militärdiktatur Frauen folterte: </strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Obdachl20162.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-69091" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Obdachl20162.jpg" alt="Obdachl20162" width="865" height="768" /></a></p>
<p><strong>Obdachloser, barfuß, stark abgemagert und geschwächt, bei Apriltemperatur 2016 von 15 Grad, ohne Hemd, in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. Die Erfahrung zeigt, daß Menschen dieses Elendsstadiums rasch Opfer einer Unterkühlung oder irrationaler Gewalt werden, diese gar ein Auto überrollt. Wegen des sehr schwachen Immunsystems sind Straßenbewohner besonders anfällig für tödliche Krankheiten, gängige Epidemien.</strong></p>
<p><strong>Mangels Ausweispapieren, fehlender staatlicher Bemühungen um eine Identifikation werden tote Verelendete dann gewöhnlich in Massengräber geworfen. Der Mann sieht täglich, wie Madames ihre wohlgenährten, exzellent gepflegten Hunde an ihm vorbeiführen – er kann als Mensch nicht erwarten, wenigstens annähernd so gut behandelt zu werden wie ein Hund. Sozialdarwinismus pur, neoliberale Herzenskälte allerorten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Obdachl20163.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-69323" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Obdachl20163.jpg" alt="Obdachl20163" width="810" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2010/08/brasiliens-massengraeber-2172.html">http://das-blaettchen.de/2010/08/brasiliens-massengraeber-2172.html</a></p>
<p><strong>“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi</strong></p>
<p><strong>Jurandir Freire Costa, “Nicht-Menschen, ethisch-moralische Schizophrenie:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a></p>
<p>Regierungskrise 2016 – Glenn Greenwald/intercept_hintergrund:</p>
<p><strong>…Goldman Sachs und Co. übernehmen</strong></p>
<p>Aber es gibt ein weiteres entscheidendes Motiv hinter all dem, das offenbar wird, wenn man sich anschaut, wer Brasiliens Wirtschaft und Finanzen übernehmen soll, sobald Rousseffs Wahlsieg für nichtig erklärt wurde. Wie <em>reuters</em>vor drei Wochen berichtete, will Temers die Leitung der Zentralbank Paulo Leme überlassen, dem Vorsitzenden von Goldman Sachs in Brasilien. (7)</p>
<p>Nun berichtet die Nachrichtenagentur, dass „Murilo Portugal, Chef von Brasiliens mächtigstem Bankenverband“, – und langjähriger IWF-Geschäftsführer – „als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des Finanzministers gilt, wenn Temer die Macht übernimmt.“ (8) Die zudem von Temer angekündigten Sparmaßnahmen werden die von der Wirtschaftskrise bereits schwer gebeutelte Bevölkerung zusätzlich belasten. Die Rede ist von „drastischen“ Kürzungen im Staatshaushalt. (9)</p>
<p>Der Chef der supranationalen Banco Latinoamericano de Comercio Exterior SA, Rubens Amaral, bezeichnete Rousseffs Amtsenthebung als „einen der ersten Schritte auf dem Weg zur Normalisierung in Brasilien“, und erklärte, wenn Temers neue Regierung die vom Finanzsektor gewünschten „strukturellen Reformen“ umsetze, würden sich „definitiv“ neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben. (10) Mit den vom Noch-Vizepräsidenten favorisierten Amtsträgern dürften Amaral und seine Kollegen aus dem Finanzsektor höchst zufrieden sein.</p>
<p>Währenddessen stehen die führenden Medienorgane – <em>Globo</em>, <em>Abril</em> (<em>Veja</em>) und<em>Estadão</em> – nahezu geschlossen hinter der Amtsenthebungskampagne, und haben von deren Anbeginn zu Protesten auf den Straßen aufgerufen. Warum ist das so aufschlussreich? Kürzlich veröffentlichten die „Reporter ohne Grenzen“ ihre aktuelle Fassung der jährlich erscheinenden Rangliste der Pressefreiheit.Auf dieser steht Brasilien an 104. Stelle, und zwar nicht nur wegen der gegenüber Journalisten ausgeübten Gewalt, sondern auch aufgrund folgender entscheidender Tatsache: „Die Medienlandschaft ist von starker Besitzkonzentration geprägt: Rund zehn einflussreichen Unternehmerfamilien gehören über ihre Konzerne die wichtigsten Rundfunksender und Printmedien des Landes.“ „Auch fast drei Jahrzehnte nach dem Ende der Militärdiktatur“, so Reporter ohne Grenzen, behinderten „Medienkonzentration und politische Einflussnahme“ in Brasilien „noch immer einen unabhängigen Journalismus“…</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/25/brasilien-2016-regierungskrise-andere-sichtweisen-hintergrundtexte-von-universitaetsprofessor-plinio-de-arruda-sampaio-jr/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien &#8211; Regierungskrise 2016 &#8211; wie ein General denkt. &#8222;Brasilien exzellent in Wirtschaft und Wissenschaft&#8220;. Deutsche Regierung. &#8222;Ein Land der Lüge&#8220;.Noblat 2011</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/25/brasilien-regierungskrise-2016-wie-ein-general-denkt/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/25/brasilien-regierungskrise-2016-wie-ein-general-denkt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 10:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Regierungskrise 2016]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/?p=68664</guid>
		<description><![CDATA[PENSAMENTO NACIONALISTA DO EXÉRCITO (resumo de palestra) http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/ Das Mensalao-Demokratieprojekt – in Mitteleuropa wird Brasilien oft als reife Demokratie gerühmt:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/10/brasilien-das-mensalao-demokratieprojekt-unter-lula-rousseff-mensalao-korruptionssystem-war-viel-groser-und-weitverzweigter-als-sich-im-gerichtsprozes-beweisen-lies-laut-generalstaatsanwalt-ro/ Ausriß, Angeli 2013. &#8222;Fortschritt&#8220;.(Sao Paulo) Gesichter Brasiliens – Megacity Sao Paulo:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/ Deutsche Lügenmedien waren stets per Zensurvorschrift verpflichtet, frisierte offizielle Daten des strategischen Partners für bare Münze zu nehmen&#8230; “Sem manobra, economia publica è 65 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1 class="gm-email-title">PENSAMENTO NACIONALISTA DO EXÉRCITO (resumo de palestra)</h1>
<div class="gm-message-headers">
<figure class="gm-contactphoto"></figure>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/</a></p>
<p><strong>Das Mensalao-Demokratieprojekt – in Mitteleuropa wird Brasilien oft als reife Demokratie gerühmt: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/10/brasilien-das-mensalao-demokratieprojekt-unter-lula-rousseff-mensalao-korruptionssystem-war-viel-groser-und-weitverzweigter-als-sich-im-gerichtsprozes-beweisen-lies-laut-generalstaatsanwalt-ro/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/10/brasilien-das-mensalao-demokratieprojekt-unter-lula-rousseff-mensalao-korruptionssystem-war-viel-groser-und-weitverzweigter-als-sich-im-gerichtsprozes-beweisen-lies-laut-generalstaatsanwalt-ro/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/01/angelikorruptiongemalde13.jpg" alt="angelikorruptiongemalde13.jpg" /></p>
<p>Ausriß, Angeli 2013.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/catavento1.JPG" alt="catavento1.JPG" /></p>
<p><b>&#8222;Fortschritt&#8220;.(Sao Paulo)</b></p>
<p><strong>Gesichter Brasiliens – Megacity Sao Paulo:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/</a></p>
<p><strong>Deutsche Lügenmedien waren stets per Zensurvorschrift verpflichtet, frisierte offizielle Daten des strategischen Partners für bare Münze zu nehmen&#8230;</strong></p>
<p><strong>“Sem manobra, economia publica è 65 % da anunciada, avalia mercado.” Folha de Sao Paulo 2013</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/06/brasilien-nationale-wirtschaftsexperten-kritisieren-mangelnde-glaubwurdigkeit-der-regierungsstatistiken-uber-den-staatshaushalt-statistiktricks-erfindungen-unsaubere-drehs-regelveranderungen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/06/brasilien-nationale-wirtschaftsexperten-kritisieren-mangelnde-glaubwurdigkeit-der-regierungsstatistiken-uber-den-staatshaushalt-statistiktricks-erfindungen-unsaubere-drehs-regelveranderungen-d/</a></p>
<p><strong>Folter unter der Rousseff-Regierung &#8211; warum u.a. Deutschlands Alibi-Pseudo-Linke die Lula-Rousseff-Regierung als progressiv, links etc. einstuft:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/26/brasilien-folter-unter-der-rousseff-regierung-folter-ist-routine-in-gefangnissen-allgemein-verbreitet-und-institutionalisiert-seit-der-militardiktatur-rechnet-die-gewaltpraxis-in-den-brasiliani/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/26/brasilien-folter-unter-der-rousseff-regierung-folter-ist-routine-in-gefangnissen-allgemein-verbreitet-und-institutionalisiert-seit-der-militardiktatur-rechnet-die-gewaltpraxis-in-den-brasiliani/</a></p>
<p><strong>&#8222;Brasilien exzellent in Wirtschaft und Wissenschaft&#8220;:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/</a></p>
<p><span id="more-68664"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p><strong>17.4. 2016, US-Hinterhof Brasilien – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo. Unter Lula-Rousseff wurde Brasilien weiter spürbar u.a. soziokulturell amerikanisiert – Brasilien und die USA haben u.a. ein Gewalt-Gesellschaftsmodell als auffällige Gemeinsamkeit. </strong></p>
<p><strong>2016 wurden bis April allein im Teilstaat Sao Paulo laut offiziellen Daten 27 Polizeibeamte von Verbrechern ermordet – durchschnittlich alle vier Tage ein Beamter. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/polizist-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens-gefahrlichster-enorm-wichtiger-beruf-des-landes-taglich-werden-polizisten-ermordet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/polizist-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens-gefahrlichster-enorm-wichtiger-beruf-des-landes-taglich-werden-polizisten-ermordet/</a></strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo überfallen schwerbewaffnete Räuberbanden immer häufiger Trauergesellschaften während der Beerdigung auf dem Friedhof – Friedhofsmitarbeiter greifen daher zu grotesken Vorkehrungen, bewaffnen sich – und rufen während der Beerdigung laut in Richtung lauernder Banditen, daß die Trauergesellschaft bewaffnet sei.</strong></p>
<p><strong>Zum Stadium der Regellosigkeit  gehört, daß laut Statistik allein in der Megacity Sao Paulo 42 % der Heranwachsenden sowie jungen Erwachsenen PKW oder Motorräder ohne Führerschein benutzen, teils vom 14. Lebensjahr an. In anderen Teilstaaten gibt es sehr viele LKW-Fahrer, die ihr gesamtes Berufsleben lang ohne Führerschein unterwegs sind. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist in Brasilien entsprechend hoch. Opfer von sogenannten Blitzentführungen trifft man regelmäßig in ganz Brasilien. Bevorzugt Frauen werden solange u.a. in Slum-Verließen festgehalten, bis alle Konten leergeräumt, Kreditkarten bis zum Limit genutzt wurden. Das kann ein paar Tage, aber auch Wochen dauern. Wegen der in Brasilien herrschenden Rachekultur machen die Opfer gewöhnlich keinerlei Anzeige bei der Polizei. </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><strong>Nicht zufällig wurde Brasilien daher zum strategischen Partner der deutschen Regierung erwählt.</strong></p>
<p><strong>“Morden mit Effizienz” – Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/26/brasilien-morden-mit-effizienz-bestsellerautor-joao-ubaldo-ribeiro-in-rio-de-janeiro-analysiert-gewaltkultur-des-tropenlandes-unter-lula-rousseff-morden-in-brasilien-ist-viel-banaler-als-jed/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/26/brasilien-morden-mit-effizienz-bestsellerautor-joao-ubaldo-ribeiro-in-rio-de-janeiro-analysiert-gewaltkultur-des-tropenlandes-unter-lula-rousseff-morden-in-brasilien-ist-viel-banaler-als-jed/</a></p>
<p><strong>Folterstaat USA:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/11/folterstaat-usa-warum-deutsche-politiker-auf-diesem-partner-bestehen-so-bestialisch-qualte-die-cia-ihre-gefangenen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/11/folterstaat-usa-warum-deutsche-politiker-auf-diesem-partner-bestehen-so-bestialisch-qualte-die-cia-ihre-gefangenen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/BrasilienUSSpionageUNO1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-68852" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/BrasilienUSSpionageUNO1.jpg" alt="BrasilienUSSpionageUNO1" width="946" height="768" /></a></p>
<p>&#8222;Brasilien geht wegen US-Ausspionierung vor die UNO&#8220;. Ausriß.</p>
<p><strong>Angeli-Karikatur in der auflagenstärksten Qualitätszeitung Brasiliens, “Folha de Sao Paulo” – Ausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/angelifolteryeswecan.JPG" alt="angelifolteryeswecan.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://rt.com/news/us-spied-brazil-oil-588/">http://rt.com/news/us-spied-brazil-oil-588/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/obamavejakiosk13.jpg" alt="obamavejakiosk13.jpg" /></p>
<p><strong>“Ein Auge auf Syrien, das andere auf unsere E-Mails.”   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/syrienkrieg-killing-poor-people-is-patriotic-groste-brasilianische-qualitatszeitung-mit-kerry-grosfoto-auf-der-titelseite-vietnamkrieg-irakkrieg-libyenkrieg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/05/syrienkrieg-killing-poor-people-is-patriotic-groste-brasilianische-qualitatszeitung-mit-kerry-grosfoto-auf-der-titelseite-vietnamkrieg-irakkrieg-libyenkrieg/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<table class="headers-table">
<tbody>
<tr>
<td class="header-title">De</td>
<td class="header from"><span class="adr"><a class="rcmContactAddress" style="color: #3a3a3a;text-decoration: none;font-weight: bold" title="64.68anistia@gmail.com" href="mailto:64.68anistia@gmail.com">Associação Anistia Ceara</a><a class="rcmaddcontact" style="color: #3a3a3a;text-decoration: none;margin-left: 0.5em;font-weight: bold" title="Incluir no catálogo de endereços" href="https://mail.globo.com/webmail/?_task=mail&amp;_action=show&amp;_uid=37643&amp;_mbox=INBOX&amp;_caps=pdf%3D1%2Cflash%3D1%2Ctif%3D0#add"><img src="https://mail.globo.com/roundcubemail/assets/skins/facelift-email-globo-com/images/addcontact.png" alt="Add contact" /></a></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="header-title">Data</td>
<td class="header date">24/04/2016 23:55</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p><!--more--></p>
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<div></div>
<div dir="ltr"><span style="font-family: Arial;font-size: small">AMIGOS, NUM EVENTUAL GOVERNO PMDB/PSDB/DEM e demais GOLPISTAS, O GENERAL VILLAS BÔAS NÃO SE ENQUADRA.</span></div>
<div dir="ltr"><span style="font-family: Arial;font-size: small">NÃO MENCIONA POVO, MOVIMENTOS SOCIAIS, ETC. MAS, POR OUTRO LADO, SE POSICIONA CONTRA  OS NEOLIBERAIS.</span></div>
<div dir="ltr"><span style="font-family: Arial;font-size: small"> VEJAM O TEXTO.  S.</span></div>
<div dir="ltr"></div>
<div dir="ltr"></div>
<div dir="ltr"><span style="font-family: Arial;font-size: small"> </span></div>
<div></div>
<div>
<div>
<div>
<div>
<h2 align="center"><b> </b></h2>
<div>
<div>
<h1 align="center"><b>Linhas básicas do moderno</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>pensamento </b><b>nacionalista do</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>comandante do Exército brasileiro</b></h1>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o.jpg" alt="Nasce o Exército brasileiro na Batalha de Guararapes" width="600" height="500" /></a></p>
<div>Nasce o Exército brasileiro na Batalha de Guararapes</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>A pacificação nacional depende de programa de desenvolvimento nacionalista para o Brasil resolver suas atuais dificuldades econômicas e políticas, em graus de intensidade crescente, defendeu o general Eduardo Villas Bôas, comandante do Exército Brasileiro.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ao fazer exposição do tema central, &#8222;O papel do Exército Brasileiro na vida nacional&#8220;, pregou necessidade de discussão, em profundidade, sobre a realidade, em vez de tangenciar o problema, centrando debate, apenas, em questão macroeconômica, limitada aos interesses do mercado, em torno da taxa de juros, da taxa de câmbio etc.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Isso, para ele, não resolve; fica, apenas, na superficialidade.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Faz-se necessário, destacou o comandante, ir ao essencial, ao profundo, aos alicerces da construção nacional, que não estão sendo considerados.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Villas Bôas exaltou o nacionalismo e a legalidade democrática:</b></h2>
<h2 align="center"><i><b>&#8222;Nós temos a mania de elogiar o nacionalismo dos outros, mas não fazemos isso em relação à necessidade de construir o nosso nacionalismo, para valorizar o que é nosso, o nosso potencial imenso, cuja exploração, em favor dos brasileiros, requer disposição para ir fundo, em vez de ficarmos na periferia dos problemas&#8220;.</b></i></h2>
<h2 align="center"><b>Indiretamente, dirigiu-se aos economistas neoliberais, adeptos do pensamento único, que só pensam no curtíssimo prazo para resolução da crise econômica, em que os  interesses dos especuladores financeiros predominam sobre as questões mais centrais do debate nacional, deixando-as de lado.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Falta, para o general, espírito de coesão nacionalista, de modo a elevar como prioridade absoluta o interesse do país acima das firulas.</b></h2>
<h2 align="center"><b>O Brasil, na avaliação dele, vive crise política, econômica e ética sob a ditadura do relativismo, um relativismo para menos, para baixo.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Nesse aspecto, as questões tanto econômicas, como jurídicas, se sujeitam a esse relativismo, adequado aos interesses antinacionais em jogo.</b></h2>
<h2 align="center"><b>O país, disse, está feio, do ponto de vista ético, da visão da eficiência, da estética; isso, porque não se vai ao essencial, permanecendo no acessório, na superfície.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Insistiu na legalidade.</b></h2>
<h2><b>Para ele, as instituições estão amadurecendo, vencendo período em que elas era indefinidas, no aspecto dos pesos e contrapesos, necessários ao equilíbrio das tensões em suas horas intensas, de modo que dispensa tutela das Forças Armadas:</b></h2>
<div></div>
<h1></h1>
<h1 align="center"><b>Estabilidade das</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>instituições é fundamental</b></h1>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-1/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-1.png" alt="Disciplina e hierarquia, educação fundamental aos jovens para desenvolver espírito nacionalista" width="600" height="500" /></a></p>
<div>Disciplina e hierarquia, educação fundamental aos jovens para desenvolver espírito nacionalista</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>A preocupação central, ressaltou, é com a estabilidade das instituições, que estão funcionando.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Funcionam bem ou não, conforme a ditadura do relativismo que mencionou?</b></h2>
<h2 align="center"><b>Diplomaticamente, Villas Bôas não entrou em maiores considerações, ao abordar o momento atual da vida nacional, </b><b>sob o impacto do processo de impeachment da presidenta da República, Dilma Rousseff.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Por isso, seus alertas comportam diferentes apreciações, sabendo que há leituras a favor e contra, existentes para avaliar o impeachment, se tem ou não crime de responsabilidade para tipifica-lo, constitucionalmente.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Destacou que conversou com alto comandante do Exército argentino, nesses dias, quando ouviu comentário alvissareiro segundo o qual as instituições brasileiras, ao juízo do colega portenho, mostram-se em ações de equilíbrio admiráveis, configurando estabilidade relativa ressaltada pelo comandante do Exército nacional.</b></h2>
<h2 align="center"><b>A realidade, porém, destacou, está em permanente mudança, o que requer atenção e vigilância, sempre.</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>País está à deriva em</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>matéria de projeto nacional</b></h1>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-5/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-5.jpg" alt="Defesa das fronteiras nacionais de um país continental riquíssimo, alvo da cobiça internacional, é indispensável para o desenvolvimento nacionalista" width="600" height="500" /></a></p>
<div>Defesa das fronteiras nacionais de um país continental riquíssimo, alvo da cobiça internacional, é indispensável para o desenvolvimento nacionalista</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>Villas Boas analisou o Brasil dos anos 30, Era Vargas, até o momento atual, Era Lula-Dilma.</b></h2>
<h2 align="center"><b>De 1930 a 1980, disse, o Brasil registrou avanços substantivos, na construção da nacionalidades, porque se ancorou em projeto nacional de desenvolvimento.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Foi o período em que mais cresceu com solidez.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ocorreu, porém, nos anos 1970-1980, linha de fratura, proveniente das consequências decorrentes da guerra fria, cujos efeitos negativos se estendem até hoje.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Permitiu-se quebra da ideologia nacional do desenvolvimento, perdeu-se o sentido de projeto, o País ficou à deriva, algo maléfico que precisa ser corrigido.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Na construção dessa ideologia nacional desenvolvimentista, cujo pontapé foi dado por Getúlio Vargas, o comandante Villas Bôas considera fundamental a política de defesa.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Lembrou que os governos Lula e Dilma foram importantes para as Forças Armadas(Exército, Marinha, Aeronáutica), ao priorizarem modernização das suas linhas fundamentais de renovação, especialmente, nas questões tecnológicas, configurando eficiência no avanço de projetos de defesa, essenciais ao desenvolvimento nacional.</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Gastamos, ainda, muito pouco em defesa; a França reserva 17% do PIB para esse fim; os Estados Unidos, muito, mas muito mais; a Rússia, idem; a China, também.&#8220;</b></h2>
<h2 align="center"><b>Os EUA, disse, não têm limite para investir em sua defesa e nem rival para contê-los, sendo seu problema maior, hoje, o de como processar tanto desenvolvimento tecnológico exponencial.</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Em determinas áreas, como aviação, gastamos menos em defesa do que a Venezuela, Colômbia e Chile; estamos carentes de recursos; temos uma demanda de 1,8 milhão de jovens interessados em ingressarem nas Forças Armadas, mas selecionamos, apenas, 80 mil.&#8220;</b></h2>
<h2 align="center"><b>O general mostrou-se, claramente, temeroso de que se volte a um período[Era neoliberal de FHC] em que se tornou necessário reduzir até tempo de trabalho nas Forças Armadas; faltou dinheiro para gastos em alimentação da tropa: &#8222;Tempos tristes&#8220;.</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>Tratados internacionais</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>de defesa irrealistas quanto</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>à realidade brasileira</b></h1>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-4/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-4.jpg" alt="Objetivo central e permanente: defesa da pátria, para o desenvolvimento nacionalista" width="600" height="500" /></a></p>
<div>Objetivo central e permanente: defesa da pátria, para o desenvolvimento nacionalista</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>O comandante do Exército reconheceu que, antes de Lula, descuidaram-se dos aspectos de defesa, no que tange à assinatura de tratados internacionais, sem cuidar do que considera absolutamente essencial, uma visão de Estado nacional de longo prazo.</b></h2>
<h2 align="center"><b>As limitações impostas por tais tratados, frisou, não atenderam a essa visão, especialmente, nos tratados relativos à não proliferação nuclear e construção de mísseis, necessários à proteção do território continental.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Faz-se necessária outra política, reivindicou.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ressaltou que, em prejuízo do interesse nacional, predominou, nesses tratados[ negociados na Era FHC, dominada pelo Consenso de Washington, pela orientação econômica neoliberal, ancorada no tripé econômico: metas inflacionárias, câmbio flutuante e superávits primários draconianos, para priorizar pagamentos de dívidas aos credores], visão acanhada, irrealista do território brasileiro e sua complexidade relacionada à necessidade de sua defesa conforme interesses nacionais.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Consideraram, ironizou, o Brasil do tamanho da Suíça, para efeito de construção de mísseis: limitou o alcance deles em 300 km, quando se tem um País continental, território de riquezas incomensuráveis, que exige outra visão, outra perspectiva, outra ação.</b></h2>
<h2 align="center"><b>A Amazônia, para ele, requer tratamento quantitativa e qualitativamente diferenciado no que diz respeito à política de defesa, à geopolítica.</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;A região amazônica, de riqueza incomensurável, que detém ativos reais estimados – por alto – em 23 trilhões de dólares, dos quais 8 trilhões de dólares em biodiversidade e o restante, 15 trilhões de dólares, em riquezas debaixo da terra, reclama nova orientação geoestratégica.&#8220;</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Precisamos de uma política de defesa eficaz para nos proteger&#8220;.</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>Nova visão ideológica da sociedade</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>impõe nova visão de defesa Estado</b></h1>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-2/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-2.jpg" alt="Tecnologia, fundamental ao desenvolvimento da indústria nacional, à criação de empregos de qualidade, ao aumento da produtividade etc." width="600" height="500" /></a></p>
<div>Tecnologia, fundamental ao desenvolvimento da indústria nacional, à criação de empregos de qualidade, ao aumento da produtividade etc.</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>Tudo mudou, também, quantitativa e qualitativamente, de 1964 a 2016, no País, relativamente às questões políticas e ideológicas:</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Temos duas diferenças básicas. Primeiro, em 1964, havia a guerra fria, o País não tinha instituições definidas, a legalidade se rompeu, no desequilíbrio entre pesos e contrapesos institucionais; emergiu violenta diversidade ideológica.&#8220;</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Hoje, temos um Ministério da Defesa, cujo titular é um político do PC do B, ministro Aldo Rebelo; antes, éramos adversários ideológicos; hoje, comungamos sintonia fina, harmoniosa, identificando objetivos comuns, tendo por meta a Pátria.&#8220;</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Essa semana, por exemplo, semana preocupante[em meio ao processo de impeachment], as coisas estão ocorrendo, naturalmente.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Diplomaticamente, o general Villas Boas não fez afirmações peremptórias, no plano político, deixando entender que não se pode descartar variáveis que podem fugir do controle.</b></h2>
<h2 align="center"><b>O terrorismo político, por exemplo.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Lembrou, a propósito dos preparativos para a Olimpíada, quando perigos estarão no ar.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Trata-se de variável dificilmente administrada, ao ressaltar a figura do &#8222;Lobo solitário&#8220;, o suicida, cujas ações são incontroláveis.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Mas, no geral, em matéria de defesa, não há, na sua opinião, improvisação; por isso faz-se necessária visão de Estado, pois o Exército é um instrumento do Estado.</b></h2>
<h2 align="center"><i><b>&#8222;Não se trata de assunto restrito ao Exército, às Forças Armadas, acrescentou, mas da sociedade como um todo, assunto nacional.&#8220;</b></i></h2>
<h2 align="center"><b>A indústria bélica, argumenta, é parte do contexto essencial do desenvolvimento nacional; as pesquisas mais avançadas se desenvolvem, primeiramente, no campo da defesa, para depois democratizarem-se para toda a sociedade.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Nesse sentido, o pacto pela defesa nacional é próprio do pensamento desenvolvimentista, sintonizado com a soberania do País.</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>Tempo de nova Guerra Fria</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>exige ação política para </b><b>produzir</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>disciplina desenvolvimentista</b></h1>
<h1 align="center"></h1>
<h1 align="center"></h1>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-3/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-3.jpg" alt="Desde o século 17 até hoje a preocupação do Exército nacional se volta para a Amazônia, uma riqueza incomensurável, alvo dos interesses das forças econômicas dominantes externas." width="600" height="500" /></a></p>
<div>Desde o século 17 até hoje a preocupação do Exército nacional se volta para a Amazônia, uma riqueza incomensurável, alvo dos interesses das forças econômicas dominantes externas.</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>Na busca desse objetivo, frisou, o essencial é o projeto nacional, é o sentimento de ação coesa, capaz de produzir disciplina desenvolvimentista da qual se beneficia a sociedade como produto final dessa opção.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Não é fácil seguir essa meta, reconhece, porque quando se está a caminho dela, surgem interesses contrários, especialmente, nos tempos atuais, de ressurreição de nova guerra fria, no âmbito da geopolítica global.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Interesses contrariados, por sua vez, são encobertos, quase sempre, de argumentações dissipadoras, especialmente, de cunho ambiental.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ele citou, como exemplo, a decisão do governo da Nicarágua de construir, com capital chinês, nova versão do Canal do Panamá, na América Central.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Logo, logo, disse, entronizaram-se argumentos dissipadores dando conta de que o meio ambiente seria afetado, vegetações raras seriam exterminadas, produzindo prejuízos para humanidade etc.</b></h2>
<h2 align="center"><b>A quem interessa interrupção de obra de tamanho vulto senão aqueles que se sentem prejudicados, materialmente, entrando, aí, o argumento da preservação ambiental, apenas, para promover diversionismos?</b></h2>
<h2 align="center"><b>O general se disse preocupado, em tempos de guerra fria, com  manipulação das informações.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Destacou que se alarmou com notícia dando conta de que uma dezena de ônibus de bolivianos estariam desembarcando em Brasília para participar de manifestações políticas, na semana de votação do impeachment, na Câmara; mandou investigar; não era nada disso; apenas três ônibus de participantes em encontro em Goiânia, para um congresso imobiliário.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Exemplificou com esse fato perigo de alarmismos falsos, como o de que se levou a sério, em intrigas nas redes sociais, de que haveria invasões de integrantes do MST, patrocinando quebra-quebras, depois que um deles, em tom irado, em solenidade no Planalto, de solidariedade à presidenta Dilma, prometeu retaliações às propriedades do agronegócio.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Outra notícia que deu calafrio na espinha dorsal do general se referiu a comentários, evidentemente, falsos, nas redes sociais, segundo os quais o presidente da Rússia, Vladimir Putin estaria interferindo em assuntos internos do Brasil, se colocando à disposição da presidenta Dilma, em caso de necessidade diante de dificuldades políticas e econômicas.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Tudo fofoca.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Da mesma forma, destacou, surgiram especulações de que a titular do Planalto havia conversado, reservadamente, com militares, para discutir decretação de eventual Estado de Sítio, no País, devido, também, à conjuntura política atual.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Nada de concreto, tudo invencionice, que não levou em consid</b><b>eração as complicações que tal iniciativa produziria, pois haveria que ser consultado o Congresso; no fundo, tentativa de criar confusão.</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>História gloriosa</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>do Exército brasileiro</b></h1>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-6/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-6.jpg" alt="Força de Paz internacional, o Exército no Haiti, há doze anos, plenamente integrado ao espírito nacional, sintonia e espírito de solidariedade com a população." width="600" height="500" /></a></p>
<div>Força de Paz internacional, o Exército no Haiti, há doze anos, plenamente integrado ao espírito nacional, sintonia e espírito de solidariedade com a população.</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>Pelo sim, pelo não, o general está ligadíssimo na conjuntura história presente e passada.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Iniciou sua palestra, aos alunos do CEUB, sobre história do Exército, a partir da Batalha dos Guararapes, 1648/49, em Pernambuco, quando as tropas portuguesas expulsaram os holandeses.</b></h2>
<h2 align="center"><b>A partir dali, pintou sentimento de nacionalidade que se sedimentaria na tropa pelos anos afora.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Surgiu, desde, então, consciência da necessidade de o Exército ser força permanente, expressão introduzida no Art. 142 da Constituição, não pelos constituintes, mas pela consciência que emergiu desde a Batalha de Guararapes.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Antes, em 1615, as tropas portuguesas já haviam posto para correr franceses em São Luís, Maranhão, homenagem ao rei francês.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Em 1716, eles criaram o forte do Presépio, em Belém; dali, Raposo Tavares e Pedro Teixeira, em nome de Portugal, traçaram a geopolítica da Amazônia.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ao longo de cruzamentos entre rios amazônicos, fincaram-se fortes, tomaram-se posse das terras.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Rompeu-se o Tratado de Tordesilhas.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Essencialmente, debaixo do espírito da hierarquia e da disciplina, como fatores fundamentais para evitar violência do Estado contra cidadãos, o Exército cuidou, historicamente, de debelar crises em que estiveram em causa a autoridade.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Duque de Caxias, nas missões que desempenhou, disse Villas Bôas, cuidou, em seguida às vitórias, de promover pacificação.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Os derrotados eram chamados a se reintegrarem às forças vitoriosas, não como derrotados, mas como novos aliados.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Na segunda guerra mundial, disse, os soldados brasileiros, na Itália, ganharam notoriedade por serem generosos por onde passaram, produzindo, como consequência, muitos casamentos.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ação oposta às das tropas estrangeiras, responsáveis por produzir, por onde passavam, arrasa quarteirões.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Emblemático, destaca, é o caso do Haiti, onde as tropas brasileiras estão há doze anos.</b></h2>
<h2 align="center"><b>O espírito de camaradagem dos militares com a população é admirável.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Ao final do expediente, o soldado troca a farda e vai jogar futebol com a comunidade.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Isso, diz, espanta, por exemplo, os soldados americanos, que consideram impossível comportar-se dessa maneira em território estrangeiro.</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>Forças de Paz, necessária</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>ação pacificadora de</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>aproximação com a população</b></h1>
<div></div>
<h2 align="center"></h2>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/attachment/47137/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-8.jpg" alt="Tempo de guerra fria: são necessários mais investimentos em tecnologia porque as guerras modernas ocorrem em velocidade instantâneas, exigindo preparação, que representa desenvolvimento nacional." width="600" height="500" /></a></p>
<div>Tempo de guerra fria: são necessários mais investimentos em tecnologia porque as guerras modernas ocorrem em velocidade instantâneas, exigindo preparação, que representa desenvolvimento nacional.</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>Villas Bôas enfatiza, especialmente, com emoção, o trabalhos das Forças de Paz, seja no exterior, seja no Brasil.</b></h2>
<h2 align="center"><b>No caso do Rio de Janeiro, pacificação no Morro do Alemão.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Enquanto o Exército esteve presente, houve paz; bastou sair, para a guerra renascer, com a população reivindicando a volta dos soldados.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Nos mais de 500 municípios, no Nordeste, promove ação social intensa, como oferta de água e víveres para os mais necessitados, assistência à saúde etc.</b></h2>
<h2 align="center"><b>A engenharia do Exército, ressalta, tem muito a realizar pelo Brasil.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Nesse caso, destaca, a qualidade dos serviços é de excelência.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Exemplo atual:  obras de transposição do Rio São Francisco.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Campanhas sanitárias, outro exemplo relevante, na avaliação do general: combate à dengue, ao zicavirus, ao chicungunha.</b></h2>
<h2 align="center"><b>&#8222;Lamentavelmente, o País se retroage em 100 anos, relativamente, ao que aconteceu, em 1916, com disseminação da febre amarela.&#8220;</b></h2>
<div></div>
<h1 align="center"><b>Lamentação sem fim:</b></h1>
<div></div>
<h1 align="center"><b>falta de dinheiro</b></h1>
<div></div>
<div>
<p><a href="http://independenciasulamericana.com.br/2016/04/comandante-do-exercito-prega-legalidade-e-programa-economico-nacionalista-para-brasil/exercito-em-acao-9/" target="_blank" rel="noreferrer"><img src="http://independenciasulamericana.com.br/wp-content/uploads/2016/04/exercito-em-a%C3%A7%C3%A3o-9.jpg" alt="Ocupação do Morro do Alemão, no Rio de Janeiro: pacificação social que merece agradecimento popular, colocando o Exército como instituição nacional mais respeitada pelo povo, ao lado da Igreja." width="600" height="500" /></a></p>
<div>Ocupação do Morro do Alemão, no Rio de Janeiro: pacificação social que merece agradecimento popular, colocando o Exército como instituição nacional mais respeitada pelo povo, ao lado da Igreja.</div>
</div>
<h2 align="center"></h2>
<h2 align="center"><b>O que chateia o general, como não poderia deixar de ser, é a falta de dinheiro, os orçamentos militares minguados, que levantam preocupação nas Forças Armadas sobre perigo de defasagem nos avanços alcançados, principalmente, tecnológicos.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Teme-se perigo de retrocessos por conta de cortes de investimentos, sem que se entenda, claramente, na avaliação delas, que o Exército, Marinha e Aeronáutica são partes da política de desenvolvimento nacional.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Gastos com as Forças Armadas não é despesa, é investimento, é receita, dá retorno desenvolvimentista, nacionalista.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Na tarefa de expansão da educação, da modernização tecnológica das Forças Armadas, promove-se a industrialização nacional, cria-se empregos de qualidade, contratação de serviços, emprego, renda, consumo, arrecadação e novos investimentos, essenciais ao progresso do Brasil.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Lamenta, sobretudo, o comandante do Exército que não esteja arrebanhando a totalidade dos jovens que se alistam para servir às Forças Armadas.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Dos 1.800.00 que apresentaram, foram requisitados, apenas, 80 mil.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Poderiam estar sendo educados para o espírito nacionalista.</b></h2>
<h2 align="center"><b>Cerca de 85% dos jovens, nos grandes centros urbanos, estão expostos ao narcotráfico, submetidos às drogas, à expansão da violência; se estivessem sendo educados no Exército, com espírito de disciplina, sairiam de lá homens prontos para a nacionalidade.</b></h2>
<h2 align="center"><b>No Exército, sob o regime de hierarquia, patriotismo, aprenderiam a essência do verso do roqueiro Renato Russo: &#8222;Disciplina é liberdade&#8220;.</b></h2>
<h2><b>O modelo econômico neoliberal não se preocupa com nada disso.</b></h2>
<h2><b>Fica na superficialidade no trato dos problemas reais, sociais, limitando a discutir taxa de juros, taxa de câmbio etc, sem mergulhar fundo nas raízes dos problemas nacionais.</b></h2>
<h2><b>Isso, na avaliação do comandante do Exército, não ajuda construir o essencial: o projeto nacional.</b></h2>
<h2><b>Eis o questionamento fundamental deixado aos jovens do CEUB, no Dia do Exército, pelo seu comandante em chefe, um autêntico, bem humorado e cordial nacionalista.</b></h2>
<div></div>
<div></div>
<h3>Categoria: (<a title="Ver todos os posts em Política" href="http://independenciasulamericana.com.br/categorias/politica/" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="color: #0066cc">Política</span></a>)</h3>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68131" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2-382x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="382" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/MerkelRousseffDeutschlandjahr1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-68848" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/MerkelRousseffDeutschlandjahr1.jpg" alt="MerkelRousseffDeutschlandjahr1" width="909" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Katholischer Bischof Angelico Sandalo Bernardino in Sao Paulo 2011: “Brasiliens durchlebt derzeit eine enorme politische Krise. Brasilien ist zwar theoretisch eine Republik, doch die republikanischen Prinzipien werden mißachtet. In der Verfassung von 1988 heißt es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. Doch in Wahrheit ist dies eine Lüge. Es reicht aus, in die Slums zu gehen. Wir müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien – und von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht unterwirft.”</h2>
<p>Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche Brasiliens und den Staats-und Regierungskirchen Deutschlands ist sehr groß.</p>
<p><strong>Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestellten begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu. </strong></p>
<p><strong>Die kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez und die Menschenrechtslage in Brasilien.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/microondas113rio.jpg" alt="microondas113rio.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Scheiterhaufenopfer(Microondas), Januar 2013, Rio de Janeiro.  </strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/yoanisanchezdemocracia13.jpg" alt="yoanisanchezdemocracia13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:  “Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.” Kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez während ihres Brasilien-Besuchs. </strong></p>
<p><strong>Rousseff-Impeachment, Bolsonaro, Yoani Sanchez:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/</a></p>
<p><strong>Erwartungsgemäß hat sich Yoani Sanchez u.a. auch nicht von der Verbrennung brasilianischer Bürgerrechtler auf Scheiterhaufen distanziert.</strong></p>
<p><strong>Westerwelle in Rio de Janeiros Scheiterhaufen-Favela Mangueira:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></strong></p>
<p><strong>Das gefesselte Opfer in Autoreifen wird mit Benzin übergossen…Wie hochrangige deutsche Politiker zur Scheiterhaufenpraxis in Brasilien, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung, schweigen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></strong></p>
<p><strong>Bisher keine Distanzierung Berlins von Scheiterhaufenpraxis Brasiliens, die u.a. Protestpotential der Slums einschüchtern soll.</strong></p>
<p><strong>Banditendiktatur zwecks Einschüchterung, Paralysierung von Protestpotential – Methode findet offenbar auch Anklang bei Autoritäten in Deutschland – Schaffung von immer mehr No-Go-Areas: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/25/brasilien-regierungskrise-2016-wie-ein-general-denkt/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien 2016 &#8211; die Impeachment-Hintergründe: Bundesstaatsanwaltschaft in Brasilia muß sich auf öffentlichen Druck mit bisher über 17000 Anzeigen und Protesten gegen rechtsgerichteten Abgeordneten Jair Bolsonaro befassen, der bei der Impeachment-Abstimmung die brasilianische Folterdiktatur und einen berüchtigten Folterer lobte. Bolsonaro machte wegen seiner Kontakte zur kubanischen Regierungsgegnerin Yoani Sanchez weltweit Furore. Yoani Sanchez ist inzwischen  Mitarbeiterin des deutschen Regierungssenders Deutsche Welle. Die sehr engen Beziehungen von Willy Brandt(SPD), Helmut Schmidt(SPD) und Hans-Dietrich Genscher zur brasilianischen Folterdiktatur.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 13:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Regierungskrise 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Yoani Sanchez]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/?p=68477</guid>
		<description><![CDATA[http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2016/04/pgr-vai-analisar-mais-de-17-mil-denuncias-contra-jair-bolsonaro.html https://pt.wikipedia.org/wiki/Jair_Bolsonaro &#160; Laut brasilianischen Medienberichten hatte sich Bolsonaro während der Abstimmung auch gegen den Einsatz von derzeit rund 14000 kubanischen Ärzten in Armen-und Elendsvierteln Brasiliens gewandt. Die &#8222;kubanische Diktatur&#8220;, so Bolsonaro, werde mit dem Geld des Brasilianers finanziert.  “A ditadura cubana é financiada com dinheiro de brasileiro. R$ 1,3 bilhão por ano vai para [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2016/04/pgr-vai-analisar-mais-de-17-mil-denuncias-contra-jair-bolsonaro.html">http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2016/04/pgr-vai-analisar-mais-de-17-mil-denuncias-contra-jair-bolsonaro.html</a></p>
<p><a href="https://pt.wikipedia.org/wiki/Jair_Bolsonaro">https://pt.wikipedia.org/wiki/Jair_Bolsonaro</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Laut brasilianischen Medienberichten hatte sich Bolsonaro während der Abstimmung auch gegen den Einsatz von derzeit rund 14000 kubanischen Ärzten in Armen-und Elendsvierteln Brasiliens gewandt. Die &#8222;kubanische Diktatur&#8220;, so Bolsonaro, werde mit dem Geld des Brasilianers finanziert. </strong></p>
<p><strong> “A ditadura cubana é financiada com dinheiro de brasileiro. R$ 1,3 bilhão por ano vai para Cuba em nome desse programa conhecido como Mais Médicos. Alguém acha que o<a class="premium-tip" href="http://g1.globo.com/tudo-sobre/pt">PT</a> está preocupado com pobre?&#8220;</strong></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund der engen Kontakte zu Rechtsextremisten, Diktatur-und Folterbefürwortern war Yoani Sanchez u.a. in Ländern wie Deutschland zum Medienstar avanciert, wurde u.a. von Grünen-Kretschmann und dem damaligen Außenminister Guido Westerwelle empfangen. Der Fall Sanchez zeigte zudem, wie gut das weltweite Netzwerk der Rechten und Rechtsextremisten auch in Redaktionen des straff gesteuerten deutschen Mainstreams funktioniert.</strong></p>
<p><strong>Weil die Lula-Rousseff-Regierung just Personen wie Bolsonaro, entsprechende Rechtsparteien mit ins Regierungsboot holte, wurde sie u.a. von der deutschen Alibi-Pseudo-Linken, aber auch von Alibi-Pseudo-NGO als &#8222;links&#8220;, &#8222;progressiv&#8220; eingestuft.</strong></p>
<p><strong>Die Foltergeneräle betonten in der Begründung des Putsches von 1964 immer wieder die “kubanische Gefahr”. </strong></p>
<p><strong>Regierungskrise und Manipulationstricks:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/13/brasiliens-regierungskrise-2016-und-die-manipulationstricks-im-mitteleuropaeischen-gesteuerten-mainstream-brasilianische-privatwirtschaft-als-hauptbestecher-wichtiger-politischer-akteur-auch-in-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/13/brasiliens-regierungskrise-2016-und-die-manipulationstricks-im-mitteleuropaeischen-gesteuerten-mainstream-brasilianische-privatwirtschaft-als-hauptbestecher-wichtiger-politischer-akteur-auch-in-der/</a></p>
<p><strong>Dilma Rousseff 2016 – Bischof Erwin Kräutler und die “Zivildiktatur” in Brasilien. Hintergrundtexte, Fotos:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/05/11/dilma-rousseff-2016-bischof-erwin-kraeutler-und-die-zivildiktatur-in-brasilien-hintergrundtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/05/11/dilma-rousseff-2016-bischof-erwin-kraeutler-und-die-zivildiktatur-in-brasilien-hintergrundtexte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><strong>Kuba-Systemvergleich:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/05/03/kuba-2016-islamisierung-und-forcierte-installierung-des-organisierten-verbrechens-treiben-dem-islamisierungsfreien-nationalstaat-immer-mehr-touristen-zu-denen-frueher-weit-mehr-interessante-urlaubsz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/05/03/kuba-2016-islamisierung-und-forcierte-installierung-des-organisierten-verbrechens-treiben-dem-islamisierungsfreien-nationalstaat-immer-mehr-touristen-zu-denen-frueher-weit-mehr-interessante-urlaubsz/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/02/yoanibolsonaroblogger1.jpg" alt="yoanibolsonaroblogger1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Über die engen Kontakte zwischen Bolsonaro und Yoani Sanchez kursieren im Internet zahlreiche Karikaturen, Montagen, Wortspiele. Inzwischen ist Yoani Sanchez Mitarbeiterin des deutschen Regierungssenders Deutsche Welle, der vom Steuerzahler finanziert wird.</strong></p>
<p><span id="more-68477"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>USA-Hinterhof Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus, Exporteur seines Gewalt-Gesellschaftsmodells bis nach West-und Mitteleuropa(“Brasilianisierung”).Das Kalkül der brasilianischen Machteliten ging wie stets auf:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/</a>.</h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">–Die Seilschaften – Grünen-Kretschmann und Bolsonaro-Fan Yoani Sanchez/Deutsche Welle:</h2>
<p><strong>Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann empfing zwar Yoani Sanchez in Heidelberg, positionierte sich jedoch nicht zu deren Rechtsextremisten-Kontakten(z.B. Bolsonaro etc.), was Bände sprach:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/bloggerin-yoani-sanchez-kubas-kampferin-fur-freiheit-der-spiegel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/bloggerin-yoani-sanchez-kubas-kampferin-fur-freiheit-der-spiegel/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/11/yoani-sanchez-in-heidelberg-2013-treffen-mit-dem-grunen-ministerprasident-winfried-kretschmann-auf-dem-schlos-der-stadt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/11/yoani-sanchez-in-heidelberg-2013-treffen-mit-dem-grunen-ministerprasident-winfried-kretschmann-auf-dem-schlos-der-stadt/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/yoanisanchezkretschmannheidbw13.jpg" alt="yoanisanchezkretschmannheidbw13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Grüner Kretschmann ohne ein Wort über Sanchez-Kontakte zu Rechtsextremisten, Folter-und Diktaturbefürwortern wie Bolsonaro…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Frau Sanchez und der Nazi”:<a href="https://www.jungewelt.de/artikel/342320.getrennt-marschieren-frau-s%C3%A1nchez-und-der-nazi.html?sstr=">https://www.jungewelt.de/artikel/342320.getrennt-marschieren-frau-s%C3%A1nchez-und-der-nazi.html?sstr=</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">“Für die sich gern als »unpolitisch« und »pazifistisch« gebende Systemgegnerin war die so dokumentierte Nähe zu dem Ultrarechten eine publizistische Katastrophe. Die Empörung in Lateinamerika konnten auch bundesdeutsche »Qualitätsmedien« nicht mehr ignorieren. Es werde »gemutmaßt«, Yoani Sánchez »fühle sich zu faschistischen Politikern hingezogen, die sich nach dem Untergang des kubanischen sozialistischen Traumes sehnen«, schrieb die <em>FAZ</em> am 13. Mai 2013.”Junge Welt 2018.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"> –</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–Die Seilschaften – FDP-Westerwelle und Bolsonaro-Fan Yoani Sanchez/Deutsche Welle:</h2>
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<p><img title="yo" src="http://latina-press.com/media/2013/05/yo1.jpg" alt="yo" border="0" /></p>
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<div>Ausriß.</div>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Yoani Sanchez – das Medienexperiment 2013: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/</a></h2>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/ukrainewesterwelle1.jpg" alt="ukrainewesterwelle1.jpg" /></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Westerwelle/FDP auf Maidan-Platz in Kiew.</strong></p>
<p><strong> Westerwelle hatte sich bei seinem Dezemberbesuch in Kiew nicht von Nazis und Antisemiten unter den Demonstranten distanziert, abgegrenzt. Bei den Demonstranten, so Westerwelle im TV-Interview, handele es sich um “Menschen mit friedlicher Absicht”, “das ist eine friedliche Atmosphäre”.</strong></p>
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<p><a href="https://latuffcartoons.files.wordpress.com/2013/02/yoani-assange-usa.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2346" src="https://latuffcartoons.files.wordpress.com/2013/02/yoani-assange-usa.jpg?w=590" alt="Yoani Assange USA" /></a></p>
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<h3 class="sd-title">Ausriß, Sanchez und Assange.</h3>
<p><img class=" wp-image-240 " src="https://www.yoanislandia.com/wp-content/uploads/2013/03/Yoani-por-Latuff.jpg" alt="El célebre caricaturista brasileño Carlos Latuff dedicó varias de sus obras a criticar la visita de Yoani Sánchez." width="487" height="768" /></p>
<p class="wp-caption-text">El célebre caricaturista brasileño Carlos Latuff. Ausriß.</p>
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<p><strong>Bolsonaro und Yoani Sanchez – die aufschlußreichen Videos:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ejviJ_PKM5c">https://www.youtube.com/watch?v=ejviJ_PKM5c</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=15TJUfNUZ8E">https://www.youtube.com/watch?v=15TJUfNUZ8E</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TXoaI9UacWw">https://www.youtube.com/watch?v=TXoaI9UacWw</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/YoaniSanchezDW16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68628" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/YoaniSanchezDW16-1024x620.jpg" alt="YoaniSanchezDW16" width="1024" height="620" /></a></p>
<p><strong>Ausriß 2016. &#8222;Yoani Sánchez’ neue Interviewserie im Kanal der Deutschen Welle Lateinamerika&#8220;. Viel Lob von Yoani Sanchez für das brasilianische Politikmodell &#8211; keine Distanzierung von Folter, Todesschwadronen, Sklavenarbeit, Massenelend der Slums, extrem schlechtem Bildungs-und Gesundheitswesen in Brasilien. </strong></p>
<p><strong>Falls Kuba nach dem Willen von Yoani Sanchez und ihrer vielen Sympathisanten und Unterstützer (u.a. in deutschen Medien, NGO, Parteien) das brasilianische Demokratiemodell übernimmt, kommen auf den Inselstaat(und dessen Touristen) schwierige Zeiten zu.</strong></p>
<p><strong>Brasilien – strategischer Partner der Berliner Regierung – Fotoserie zum Gewalt-Gesellschaftsmodell:</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Brasilien heute: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</a></p>
<p><strong>Fotoserie, Teil 2:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong></p>
<p><strong>Katholischer Priester Günther Zgubic aus Österreich, langjähriger Leiter der Gefangenenseelsorge Brasiliens, zum beredten Schweigen ausländischer Medien angesichts gravierender Menschenrechtsverletzungen in dem Tropenland:   „Die internationalen Medien sind total manipuliert –  wenn eine Oberschicht einfach nicht will, daß international hinterfragt wird, dann wird darüber eben nicht berichtet.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/protestespstaatsterrorismusmaes.jpg" alt="protestespstaatsterrorismusmaes.jpg" /></p>
<p><strong>“Gegen den Staatsterrorismus”. Systemkritikerinnen in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Kriminalität und Verhaltensänderungen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/yoanisanchezdemocracia13.jpg" alt="yoanisanchezdemocracia13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:  “Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.”</strong></p>
<p><strong>Erwartungsgemäß hat sich Yoani Sanchez u.a. auch nicht von der Verbrennung brasilianischer Bürgerrechtler auf Scheiterhaufen distanziert.</strong></p>
<p><strong>Westerwelle in Rio de Janeiros Scheiterhaufen-Favela Mangueira:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></strong></p>
<p><strong>Das gefesselte Opfer in Autoreifen wird mit Benzin übergossen…Wie hochrangige deutsche Politiker zur Scheiterhaufenpraxis in Brasilien, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung, schweigen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></strong></p>
<p><strong>Katholischer Priester Günther Zgubic aus Österreich, langjähriger Leiter der Gefangenenseelsorge Brasiliens, zum beredten Schweigen ausländischer Medien angesichts gravierender Menschenrechtsverletzungen in dem Tropenland:   „Die internationalen Medien sind total manipuliert –  wenn eine Oberschicht einfach nicht will, daß international hinterfragt wird, dann wird darüber eben nicht berichtet.”</strong></p>
<p><strong>&#8222;Erfolgsmodell Brasilien&#8220;. taz Berlin 2014</strong></p>
<p><strong>Brasilien, Geldfußballweltmeisterschaft und Berichterstattungsvorschriften &#8211; Parallelen zu Olympischen Sommerspielen 2016: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/20/fusball-weltmeisterschaft-2014-in-brasilien-inzwischen-wird-deutlich-welche-berichterstattungsvorschriften-bereits-gelten-aspekte-folterstaat-paulo-coelho-position-rekord-bei-morden-an-homosexuel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/20/fusball-weltmeisterschaft-2014-in-brasilien-inzwischen-wird-deutlich-welche-berichterstattungsvorschriften-bereits-gelten-aspekte-folterstaat-paulo-coelho-position-rekord-bei-morden-an-homosexuel/</a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></strong></p>
<p><strong>Mit einem brasilianischen Demokratiemodell käme auf deutsche Touristen in Cuba dann eine völlig veränderte Situation zu: </strong></p>
<p><strong>Reisewarnungen des deutschen Außenministeriums für Brasilien, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung:</strong></p>
<p><strong>Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, ist in Brasilien erheblich höher als in Westeuropa. Besonders Großstädte wie Belém, Porto Alegre, Recife, Salvador, Fortaleza, São Luiz, Maceio, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf. Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders stark von Kriminalität und Gewalt betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Von Favela-Besuchen wird daher dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.</strong></p>
<p><strong>Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden, was mit höherer Sicherheit verbunden ist. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt sondern „am Mann“ getragen werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, verstaut oder auch in den Safe gelegt werden.</strong></p>
<p><strong>Es wird empfohlen, beim Straßenbummel auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-) Schmuck zu verzichten und Geld und Wertsachen (Kameras, Uhren, Smartphones etc.) nur im erforderlichen Umfang mitzunehmen und verdeckt zu tragen. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</strong></p>
<p><strong>Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten. </strong></p>
<p><strong>Scheiterhaufen-Praxis:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/07/brasilien-papua-neuguinea-lebendiges-verbrennen-von-menschen-mit-benzin-und-autoreifen-toten-von-frauen-wegen-angeblicher-hexerei-in-beiden-staaten-berichte-der-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/07/brasilien-papua-neuguinea-lebendiges-verbrennen-von-menschen-mit-benzin-und-autoreifen-toten-von-frauen-wegen-angeblicher-hexerei-in-beiden-staaten-berichte-der-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Bolsonaro sagte im Februar 2000 dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Isto é” auf die Frage, ob die Polizei beim Vorgehen gegen Gefangene im Carandiru-Gefängnis korrekt gehandelt habe:”Ich denke weiterhin, daß die Möglichkeit verpaßt wurde, da drinnen 1000 zu töten.” </strong></p>
<p><strong> Möglicherweise ist auch dieses Bolsonaro-Zitat ein Hinweis darauf, aus welchen Motiven der Mainstream bisher zu dem Treffen Sanchez-Bolsonaro schweigt. Auch Blätter, die Sanchez-Kolumnen drucken, haben bisher auf eine Information der Leserschaft über die Sanchez-Treffen mit Rechten und Rechtsextremen verzichtet. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/carandirutote1.jpg" alt="carandirutote1.jpg" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß – mit MG zusammengeschossene Carandiru-Häftlinge in ihrem Blut.   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/25/brasilien-der-massaker-oberst-von-carandiru-und-der-katholische-menschenrechtspriester-gefangenenseelsorger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/25/brasilien-der-massaker-oberst-von-carandiru-und-der-katholische-menschenrechtspriester-gefangenenseelsorger/</a></p>
<p><strong>Bolsonaro befürwortete in dem Interview auch den Einsatz der Folter für heutige Straftäter, darunter Drogenhändler und Entführer. “O cara tem que ser arrebentado para abrir a boca.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/02/yoanisp2.jpg" alt="yoanisp2.jpg" /></p>
<p><strong> Proteste gegen die Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez in Sao Paulo, vor dem Buchkaufhaus “Livraria Cultura” an der Avenida Paulista. “Yoani Sanchez – antikubanische Cyber-Söldnerin. Es lebe die kubanische Revolution”.</strong></p>
<p><strong> Dem Großaufgebot an Sicherheitskräften, darunter Militärpolizei und Wachpersonal, ist eine gewisse Unlust anzumerken, Anti-Sanchez-Proteste so einzuschränken, daß die Sanchez-Auftritte nicht abgesagt werden müssen. Auch der Auftritt im Veranstaltungssaal eines Buchkaufhauses wurde nach kurzer Zeit abgeblasen, auf eine Autogrammstunde mit Sanchez wurde von den Veranstaltern verzichtet.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Die brasilianischen Rechten und Rechtsextremisten hatte nicht zufällig besonders verärgert, daß unter der Lula-Dilma-Regierung die kommerziellen Beziehungen zu Kuba ausgeweitet, u.a. rund 14000 kubanische Ärzte nach Brasilien geholt wurden, um die katastrophale bzw. nichtexistiente medizinische Betreuung in den Armen-und Elendsvierteln zu verbessern. Denn dort weigern sich die fast durchweg der hellhäutigen Mittelschicht entstammenden brasilianische Ärzte, Dienst zu tun, Arztpraxen zu übernehmen. Zudem ist nicht zu übersehen, daß der Einsatz kubanischer Ärzte gewisse soziokulturelle Sprengkraft mit sich bringt. Denn zum ersten Mal erleben brasilianische Angehörige der Unterschicht, von Medizinern zivilisiert, professionell, menschlich, nichtrassistisch behandelt zu werden – die kubanischen Ärzte sind in Brasilien bei ihrer Klientel ausgesprochen populär, angesehen. </strong></p>
<p><strong>&#8222;Ekel vor schwarzer Haut&#8220;:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/16/wie-hindere-ich-clever-und-hinterhaltig-dunkelhautige-am-beruflichen-aufstieg-oder-bewirke-sogar-ihre-entlassung-methoden-aus-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/16/wie-hindere-ich-clever-und-hinterhaltig-dunkelhautige-am-beruflichen-aufstieg-oder-bewirke-sogar-ihre-entlassung-methoden-aus-brasilien/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das rechtsgerichtete Neves-PSDB-Lager hatte mit großem Aufwand versucht, den Einsatz kubanischer Ärzte zu hintertreiben – nach einer Amtsenthebung von Dilma Rousseff ist damit zu rechnen, daß das entsprechende Abkommen mit Kuba gekündigt wird, die Ärzte zurückgeschickt werden. Indessen besorgen sich selbst US-Regierungen per gezielter Abwerbung seit Jahrzehnten bevorzugt kubanische Ärzte – die Einstufung der Qualität des US-Gesundheitswesens in internationalen Rankings spricht Bände…</strong></p>
<h2><strong>Obama nach Kuba 2016:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/</a></h2>
<p><strong>Auf den  Anti-Rousseff-Kundgebungen fällt das ausgesprochen primitive Denken vieler Regierungsgegner ins Auge, die u.a. auf Plakaten, Spruchbändern just ausgerechnet Lula und Rousseff als Kommunisten kubanischer Prägung einstufen. Kubas wichtigster Wirtschaftszweig ist der Export von Fachkräften in zahlreiche unterentwickelte kapitalistische Staaten sowie in Programme der UNO, darunter in Afrika. Daß die Lula-Rousseff-Regierung ihre Kontakte zu Kuba populistisch auch etwas ideologisch verbrämte, ist verständlich, entbehrt jedoch  jeder Grundlage, wie u.a. ein Blick auf die Zusammenarbeit des erklärten Nicht-Linken Lula mit der Militärdiktatur, und danach mit berüchtigten Diktaturaktivisten zeigt. Gleiches gilt für Dilma Rousseff – die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in Brasilien betreffen fast durchweg die Unterprivilegierten, Armen, Verelendeten.</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/</a></p>
<p><strong>Politiker und Mythenbildung – Scheel, Genscher, Westerwelle, Schmidt, Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/01/genscher-und-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/01/genscher-und-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselBrandtex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-54346" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselBrandtex.jpg" alt="???????????????????????????????" width="823" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. Im “Forum Willy Brandt Berlin” werden dieses und ähnliche Fotos von Brandt und Folterdiktatoren immer noch nicht gezeigt, was Bände spricht. Auffälligerweise fehlen derartige Fotos im Internet fast völlig, werden auch u.a. von der SPD nicht bereitgestellt. </strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit – in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: “Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.”</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: “Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.”</strong></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><strong>Veja:”Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin…Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord…Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.”</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/20/spd-faellt-auf-historischen-tiefstwert-in-umfragen-faz-2016-kenntnisse-der-waehler-ueber-tatsaechliche-spd-werte-nehmen-offenbar-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/20/spd-faellt-auf-historischen-tiefstwert-in-umfragen-faz-2016-kenntnisse-der-waehler-ueber-tatsaechliche-spd-werte-nehmen-offenbar-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/06/lula-erhalt-in-paris-am-27-september-ehrendoktor-der-sorbonne-melden-landesmedien-interessante-sorbonne-auswahlkriterien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/06/lula-erhalt-in-paris-am-27-september-ehrendoktor-der-sorbonne-melden-landesmedien-interessante-sorbonne-auswahlkriterien/</a></p>
<p><strong>Bildungsqualität unter Rousseff(&#8222;Frauenpower&#8220;):</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/02/brasiliens-bildungsqualitat-nur-platz-88-in-ranking-des-weltwirtschaftsforums-2013-qualitat-des-bildungssystems-platz-105-grundschulen-qualitat-platz-109-qualitat-des-mathematik-und-wissenscha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/02/brasiliens-bildungsqualitat-nur-platz-88-in-ranking-des-weltwirtschaftsforums-2013-qualitat-des-bildungssystems-platz-105-grundschulen-qualitat-platz-109-qualitat-des-mathematik-und-wissenscha/</a></p>
<p><strong>“Brasilien exzellent in Wirtschaft und Wissenschaft”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/22/brasilien-exzellent-in-wirtschaft-und-wissenschaft-deutsche-bundesregierung-berichtigt-nach-wie-vor-groteske-offizielle-fehlbewertung-des-strategischen-partners-brasilien-nicht-damaliger-aussen/</a></p>
<p><strong>Gesichter Brasiliens – Megacity Sao Paulo:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Der brasilianische Kongreßabgeordnete Jair Bolsonaro widmete sein Votum für eine Amtsenthebung just jenem hochrangigen Geheimdienstoffizier Carlos Alberto Brilhante Ustra der Militärdiktatur, der seinerzeit die jetzige Staatspräsidentin Dilma Rousseff gefoltert hatte, stellen u.a. brasilianische Landesmedien heraus. Dilma Roussef hatte indessen die bisherige  Partei von Bolsonaro zum Koalitionspartner erwählt. Dieser Partei gehört auch der Diktaturaktivist Paulo Maluf an, der Brasilien nicht verlassen kann, weil er auf einer Interpol-Fahndungsliste steht. Maluf votierte ebenfalls für eine Amtsenthebung von Rousseff. Ein besonders auffälliges freundschaftliches Verhältnis zu Maluf pflegte Lula. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="col-xs-13">“Bolsonaro defende torturador”(Bolsonaro verteidigt Folterer). Brasiliens größtes Nachrichtenmagazin Veja</h1>
<p><strong>Bolsonaro bei Abgabe des Votums: “Perderam em 64, perderam agora em 2016. Pela família, pela inocência das crianças em sala de aula, que o PT nunca teve, contra o comunismo, pela nossa liberdade, contra o Foro de São Paulo, pela memória do Coronel Carlos Alberto Brilhante Ustra, o pavor de Dilma Rousseff, pelo exército de Caxias, pelas Forças Armadas, pelo Brasil acima de tudo e por Deus acima de tudo, o meu voto é sim”.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Sozialwissenschaftler wie Eugenio Bucci handelte es sich dabei um ein Lob auf die Folter und einen berüchtigten Folterer – und damit um eine klare Verletzung der Würde des Parlaments.</strong></p>
<p><strong>Der Diktatur-und Folter-Befürworter Bolsonaro machte weltweit Furore wegen seiner intensiven Kontakte zur kubanischen Regierungsgegnerin Yoani Sanchez. Die intensiven Kontakte  zu berüchtigten Rechtsextremisten, Diktatur-und Folter-Befürwortern  hatten Yoani Sanchez zu einer außergewöhnlich positiven Bewertung durch den gesteuerten mitteleuropäischen Mainstream verholfen – Sanchez war daher nicht zufällig u.a. vom damaligen deutschen Außenminister Guido Westerwelle sowie von Grünen-Kretschmann empfangen worden. Viele deutsche Medien betrieben vor dem Hintergrund der Sanchez-Kontakte zu Rechtsextremisten  folgerichtig einen regelrechten Starkult um die Kubanerin – Hinweis auf die weitverzweigten Seilschaften der Rechten heute.  </strong></p>
<p><strong>Deutsche Politiker wie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher pflegten sehr enge Beziehungen zur brasilianischen Folterdiktatur:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/staatsakt-fuer-genscher-2016er-war-ein-glueck-fuer-unser-landgauck/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/staatsakt-fuer-genscher-2016er-war-ein-glueck-fuer-unser-landgauck/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/02/yoanisanchezbolsonaro1.jpg" alt="yoanisanchezbolsonaro1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß,  d</strong><strong>as historische Foto – Bolsonaro und Yoani Sanchez in Brasilia  – bei Rechten und Rechtsextremisten, darunter in deutschen Medien, kam dieses Treffen sehr gut an. Inzwischen ist Yoani Sanchez Mitarbeiterin des deutschen Regierungssenders Deutsche Welle.:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/</a></p>
<p><strong>“Pinochet hätte mehr Leute töten müssen.” Jair Bolsonaro</strong></p>
<ul>
<li>“Pinochet devia ter matado mais gente.”</li>
</ul>
<dl>
<dd><em>-Sobre <a title="Augusto Pinochet" href="http://pt.wikiquote.org/wiki/Augusto_Pinochet">Augusto Pinochet</a>.</em> <sup><a href="http://pt.wikiquote.org/wiki/Jair_Bolsonaro#cite_note-5">[5]</a></sup></dd>
</dl>
<p><strong>Grünen-Kretschmann und Yoani Sanchez – die rechten Seilschaften von heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/spd-steinmeier-kuba-yoani-sanchez/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/spd-steinmeier-kuba-yoani-sanchez/</a></p>
<p><strong>Yoani Sanchez – das Medienexperiment:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/</a></p>
<p><strong>Bolsonaro und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/26/brasilien-rechtsextremer-kongresabgeordneter-jair-bolsonaro-beruhmt-wegen-engen-kontakts-zu-yoani-sanchez-beantragt-parlaments-sondersitzung-zur-wurdigung-des-blutigen-militarputschs-vor-50-jah/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/26/brasilien-rechtsextremer-kongresabgeordneter-jair-bolsonaro-beruhmt-wegen-engen-kontakts-zu-yoani-sanchez-beantragt-parlaments-sondersitzung-zur-wurdigung-des-blutigen-militarputschs-vor-50-jah/</a></p>
<p><strong>A ÍNTEGRA DA NOTA DO CONSELHO FEDERAL DA OAB/Estadao</strong></p>
<p>O Conselho Federal da OAB repudia de forma veemente as declarações do deputado Jair Bolsonaro (PSC-RJ), em clara apologia a um crime ao enaltecer a figura de um notório torturador, quando da votação da admissibilidade do processo de impeachment da presidente República Dilma Rousseff.</p>
<p>Não é aceitável que figuras públicas, no exercício de um poder delegado pelo povo, se utilizem da imunidade parlamentar para fazer esse tipo de manifestação num claro desrespeito aos Direitos Humanos e ao Estado Democrático de Direito.</p>
<p>O Conselho Federal da OAB irá avaliar o caso em sua próxima sessão plenária.</p>
<p>Claudio Lamachia<br />
Presidente Nacional da OAB</p>
<p>Everaldo Bezerra Patriota<br />
Presidente da Comissão Nacional de Direitos Humanos</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Wir haben keine Elite – wir haben eine Oberschicht, fast immer dumm und grobschlächtig.” Daniel Piza, renommierter Kulturkolumnist der Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/brasilien-2016-tag-der-abstimmung-ueber-rousseff-amtsenthebungsverfahren-im-us-hinterhof/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/brasilien-2016-tag-der-abstimmung-ueber-rousseff-amtsenthebungsverfahren-im-us-hinterhof/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p><strong>17.4. 2016, US-Hinterhof – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Daß Eduardo Cunha die Abstimmung im Abgeordnetenhaus leitet, degradiert nach Ansicht vieler Brasilianer das Land zur Bananenrepublik. Unter Lula-Rousseff wurde Brasilien weiter spürbar u.a. soziokulturell amerikanisiert – Brasilien und die USA haben u.a. ein Gewalt-Gesellschaftsmodell als auffällige Gemeinsamkeit. </strong></p>
<p><strong>An der Unterstützung der Amtsenthebung von Rousseff sind die im Nationalkongreß inzwischen stark vertretenen evangelikalen Sekten &#8211; in deutschen Medien nicht zufällig beschönigend als &#8222;Freikirchen&#8220; bezeichnet &#8211; wesentlich beteiligt. Eduardo Cunha, Mitglied der evangelikalen &#8222;Gottesversammlung&#8220;, leitete als Präsident des Abgeordnetenhauses die Abstimmung über ein Rousseff-Impeachment.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die USA finanzierten jene Sektenkirchen, denen es darum geht, Brasiliens Christen zu spalten und progressive Tendenzen in der katholischen Kirche auszulöschen.” (Befreiungstheologe Frei Betto)</h2>
<p><strong>“Morden mit Effizienz” – Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/26/brasilien-morden-mit-effizienz-bestsellerautor-joao-ubaldo-ribeiro-in-rio-de-janeiro-analysiert-gewaltkultur-des-tropenlandes-unter-lula-rousseff-morden-in-brasilien-ist-viel-banaler-als-jed/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/26/brasilien-morden-mit-effizienz-bestsellerautor-joao-ubaldo-ribeiro-in-rio-de-janeiro-analysiert-gewaltkultur-des-tropenlandes-unter-lula-rousseff-morden-in-brasilien-ist-viel-banaler-als-jed/</a></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/brasiliens-regierungskrise-2016-impeachment-abstimmung-und-strassenproteste-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/brasiliens-regierungskrise-2016-impeachment-abstimmung-und-strassenproteste-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TchauQueridaAbstimmung16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68165" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TchauQueridaAbstimmung16-1024x412.jpg" alt="TchauQueridaAbstimmung16" width="1024" height="412" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abgeordnetenhaus im Moment der erreichten Mehrheit für ein Amtsenthebungsverfahren.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68131" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2-382x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="382" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/VerelendeterOpernhaus16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68072" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/VerelendeterOpernhaus16-1024x505.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="505" /></a></p>
<p><strong>Verelendeter in Sao Paulo vor Opernhaus – am Tag vor der Abstimmung im brasilianischen Abgeordnetenhaus über das Amtsenthebungsverfahren gegen Staatspräsidentin Dilma Rousseff. Der Gouverneur des wirtschaftlich führenden brasilianischen Teilstaats Sao Paulo gehört zur Partei PSDB, unter den erbittertsten Gegnern der Regierung und ihrer Viel-Parteien-Koalition von Rousseff. Die sozialen Kontraste, die soziale Indifferenz in Sao Paulo, reichste Stadt Lateinamerikas, sind bemerkenswert kraß – die Megacity hat über 2500 Slums. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien, Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Berater Lulas: Wie biegt man einen “Linken” zurecht <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=157&amp;action=edit">**</a></span></h2>
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<div class="beitrag">
<p><strong>HOW TO RIGHTEN A LEFTIST<br />
</strong><strong><br />
Ever since the phrase ”to be on the left” was used in reference to the French Revolution it has meant to opt for the poor, to feel indignation regarding social exclusion, to believe that any kind of injustice is unacceptable and according to Bobbio , to consider social inequality as an aberration.</strong></p>
<p><strong>To be on the right is to tolerate injustice, to consider the imperatives of the market above human rights, to see poverty as an incurable blemish, to judge that there are peoples and nations who are intrinsically superior to others.</strong></p>
<p><strong>To be a leftist “ a pathology diagnosed by Lenin as a ”childish disease of communism “ is to be against all bourgeois power until one enters into it. The leftist is a fundamentalist for his own sake. He incarnates all the religious models proper to religious fundamentalists¦ Â If the leader sneezes, he claps his hands, if he cries he becomes sad, if he changes his opinion he quickly analyses the conjuncture and tries to prove that today™s power relations are¦</strong></p>
<p><strong>The leftist loves academic categories from the left but he is like General Figueiredo on one point: he cannot stand the smell of the people.  For him ”people” is an abstract noun which only becomes concrete when it comes to obtaining votes. Then, the leftist gets closer to the poor not because he is concerned about their lot but for one simple reason: to get votes for himself and/or for his gang. After the elections, goodbye suckers, until the next election!</strong></p>
<p><strong>Since the leftist only has interests and not principles, nothing is easier than to straighten him out. Give him a good job. It cannot be the sort of work which obliges common mortals to earn their bread and butter with blood, sweat and tears. Â It has to be one of those jobs which pay good wages and where there are more rights than obligations, particularly one in the civil service. It could even be in a private company. The important thing is that the leftist must feel he has received his share with a significant increase to his personal income.</strong></p>
<p><strong> This occurs when he is elected or named for public office or is given a management position in a private company. He will then undeniably lower his guard. He doesn™t even question himself. The mere smell of money, together with the position of power will produce the unbeatable alchemy capable of turning the head of the most rhetorical revolutionary.</strong></p>
<p><strong> Good pay, a position of power and plenty of perks, these are the ingredients which will intoxicate the leftist on his journey towards the shameful right “ which acts as such but won™t admit it. Right away the leftist will change his friendships and his luxuries. Instead of cachaça he drinks imported wine, Scotch whiskey instead of beer; he exchanges his flat for a condo and his evenings in the pub for elegant parties.</strong></p>
<p><strong> If a colleague from the past contacts him he beats around the bush, changes the subject, asks his secretary to deal with him and in a low voice grumbles about the ”pain in the neck”. Now all his steps move with surgical precision towards his rise to power. He loves to mix with businessmen, the rich and ranchers. He delights in his pleasures and gifts. The worst thing that could happen to him would be to return to what he once was, when he received no strokes or salaams, a common citizen struggling for survival.<br />
</strong></p>
<p><strong> Goodbye ideals, utopias, dreams! Long live pragmatism, the politics of results, co-optation, the expert practise of fraud (although there will be mistakes. In this case, the leftist depends on rapid help from his equals: accommodating silence, the pretending that nothing happened, today it was you, tomorrow it could be me¦)</strong></p>
<p><strong> I thought of this description because a few days ago at a ”do I met an old friend from the popular movements who had been a partner in the struggle against the dictatorship. He asked me if I was still involved with ”those people from the periphery[5] &lt;#_ftn5&gt;  as he pontificated ”How silly of you to give up your job in the government. You could have done much more for those people if you had remained in it.</strong></p>
<p><strong> I felt like laughing in his face, he was someone who in the past would have made Che Guevara feel like a small bourgeois, this was how big his revolutionary fervor had been. I contained myself so as not to be rude to that ridiculous figure, with his hair smarmed down with gel, his expensive suit and his shoes fit for angels. I simply responded ”I have become a reactionary, faithful to my old principles. I prefer to run the risk of making a mistake next to the poor than to be pretentious enough to think that I can win without them.</strong></p>
<p><strong> *Frei Betto is a writer, author of ”CalendÃ¡rio do Poder (A Calendar of Power) (Rocco).</strong></p>
<p><strong>About the Author</strong></p>
<p><strong>He is a Brazilian Dominican with an international reputation as a liberation theologian.<br />
Within Brazil he is equally famous as a writer, with over 52 books to his name. Â In 1985 he won Brazil™s most important literary prize, the Jabuti, and was elected Intellectual of the Year by the members of the Brazilian Writers™ Union.</strong></p>
<p><strong>Frei Betto has always been active in Brazilian social movements, and has been an adviser to the Church™s ministry to workers in Sáo Paulo™s industrial belt, to the Church base communities, and to the Landless Rural Workers™ Movement (MST).</strong></p>
<p><strong>In 2003-2004, he was Special Adviser to President Lula and Coordinator of Social Mobilisation for the Brazilian Government™s Zero Hunger programme.</strong></p>
<h1 class="entry-title">Brasiliens konfuse Präsidentschaftswahlen/2010</h1>
<div class="entry-content">
<p><strong>Mit Pomp und Getöse zogen Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und Nachfolge-Wunschkandidatin Dilma Rousseff mitten in der City von Sao Paulo Tage vorm ersten Pflichtwahlgang kühn eine „Siegeskundgebung“ durch – der Nation wurde per TV-Propaganda eingehämmert, dass „Dilminha“ überlegen gewinnen würde und es zwecklos sei, hinter der Pappwand der Wahlkabine gar Gegenkandidaten in den Votiercomputer einzutippen. Zugleich wurde man auf der „Siegeskundgebung“ Zeuge bizarrer Polit-Schauspielerei von Lula &amp; Co., absurdem Victoria-Gekrähe. Denn der Stimmungswandel im Wahlvolk ist selbst hier deutlich zu spüren: Im Großraum der Megacity leben bzw. hausen rund 24 Millionen Menschen teils in grausigen Elendsvierteln, doch ins Samba-Stadion mussten von weither Anhänger mit Bussen herangekarrt werden, da sich offensichtlich in Sao Paulo freiwillig kaum jemand auf den Weg machen wollte. Lula, Dilma Rousseff und Gouverneurskandidat Aloisio Mercadante gestikulierten vor höchstens 3.000 Leuten, statt vor Zehntausenden. Der Staatschef selbst feierte bei jeder Gelegenheit angebliche Popularitätsraten von über 80 Prozent als Zustimmung zu seiner Politik, zu den Resultaten achtjähriger Amtszeit. Dilma Rousseff ist jahrelang seine Chefministerin des Zivilkabinetts – beide schmissen den Wahlkampf landauf, landab zu zweit. Da galt auch vielen im fernen Europa der Wahlsieg als todsicher. Zumal sogar brasilianische Unterschichtenfrauen nicht Dilma Rousseff als Präsidentschaftskandidaten der Arbeiterpartei nannten, sondern Lula. „Eu voto de novo pra Lula!“ Er führe doch in Wahrheit den Laden weiter, „Dilminha“ sei nur seine Marionette. Der Ex-Gewerkschaftschef selbst hatte eingeräumt, in einer Rousseff-Regierung eine aktive Rolle spielen zu wollen.</strong></p>
<p><strong>Doch die „Siegesfeier“ in Sao Paulo war verfrüht, denn bekanntlich erhielt Dilma Rousseff im ersten Wahlgang nicht einmal 47 Prozent der Pflichtwählerstimmen und muss am 31. Oktober gegen Herausforderer José Serra von der stockkonservativen bis rechten, nur dem Namen nach „sozialdemokratischen Partei“ Brasiliens in die Stichwahl. Brasiliens Politikexperten schlussfolgern daher: Wenn die Wunschkandidatin sich überraschend einer Stichwahl unterziehen muss, zeigt dies, was die Mehrheit der Brasilianer tatsächlich über die Leistungen der Lula-Regierung denkt. Und das sogar in der wichtigsten lateinamerikanischen Industrieregion, dem Proletarier-Teilstaat Sao Paulo – Wiege der Arbeiterpartei PT und ihres Führers Lula. Nicht einmal hier kam Dilma Rousseff auf eine Stimmenmehrheit – und der neue Gouverneur ist aus der Partei von José Serra.</strong></p>
<p><strong>Brasilien, 24-mal größer als Deutschland, hat 26 Teilstaaten und den Hauptstadtdistrikt Brasilia. Serras Partei PSDB stellt künftig die Gouverneure in wirtschaftlich führenden Teilstaaten wie Sao Paulo, Minas Gerais sowie Paraná, außerdem im nördlichen Tocantins und hat zudem in der Stichwahl gute Chancen auf weitere Teilstaaten. Lulas Arbeiterpartei errang im ersten Wahlgang lediglich vier Gouverneursposten, mit Ausnahme des an Argentinien und Uruguay grenzenden Rio Grande do Sul allesamt wirtschaftlich weniger wichtig.</strong></p>
<p><strong>Die Abgeordnetenkammer des brasilianischen Nationalkongresses hat 513 Sitze, doch Lulas PT kommt künftig nur auf 86 – auch auf die Kongresskandidaten färbte Lulas „Popularität“ also nicht gerade ab. Was war geschehen? Nur Wochen vor den Wahlen leistete sich die Regierung einen weiteren heftigen Korruptionsskandal. Die Hauptbelastete, Erenice Guerra, enge Vertraute von Lula und Dilma Rousseff, verteidigte der Staatschef zunächst, bescheinigte ihr unschätzbare Verdienste für Brasilien. Die Enthüllungsberichte der Medien zeigten lediglich „Intoleranz, Hass und Lüge“. Doch dann blieb Lula nichts weiter übrig, als jene Erenice Guerra zu feuern, die von Dilma Rousseff zur Nachfolgerin im Regierungskabinett gemacht worden war. Vor diesem Hintergrund änderten viele Brasilianer kurzfristig ihre Wahlabsichten, weil sie das denn doch zu fatal an den Mega-Skandal um Parteien-und Stimmenkauf in Lulas erster Amtszeit erinnerte, als der damalige Chefminister flog – und Dilma Rousseff den Posten bekam.</strong></p>
<p><strong>Die einstige Diktaturgegnerin Rousseff will in Brasilien die Abtreibung legalisieren – doch kurz vorm Urnengang Anfang Oktober bemerkten ihre Wahlmanager, dass es deshalb bei Katholiken und evangelikalen Sektenkirchen gefährlich rumorte. Überraschend erklärte sie sich deshalb zur Abtreibungsgegnerin – und machte damit alles nur noch schlimmer. Der Positionswechsel wurde von den Kirchen als plumper Anbiederungsversuch verstanden und spielte prompt Herausforderer José Serra Stimmen zu, der eine Abtreibungsfreigabe ablehnt. Doch Hauptnutznießerin wurde Marina Silva, Predigerin einer evangelikalen Wunderheilerkirche und Präsidentschaftskandidatin der Grünen Partei Brasiliens (PV), eine frühere Umweltministerin Lulas. Dessen Wahlkampfteam entdeckte zu spät, dass PV-Leute massiv religiöse Botschaften gegen Dilma Rousseff verbreiteten. Videos von Sektenpastoren wurden zu regelrechten Hits und im Internet Millionen Mal angeklickt. Abtreibung halten immerhin 56,4 Prozent der 16- bis 18-Jährigen öffentlicher Schulen Rio de Janeiros laut einer neuen Umfrage für ein „Verbrechen“ – und für rund die Hälfte wäre die Homo-Ehe entweder „Sünde“ oder eine „Verirrung“. Rund 71 Prozent der Brasilianer wollen keine legalisierte Abtreibung. Der tief konservative Grünen-Star Marina Silva liegt da sozusagen voll im Trend – und erreichte als Drittplatzierter im ersten Wahlgang rund 20 Prozent. Brasiliens Grüne erklärten sich vor der Stichwahl offiziell als neutral – doch gemäß Umfragen schwenken die allermeisten Marina-Silva-Wähler jetzt zu José Serra um. Kein Wunder – in den Teilstaaten sind sie meist dessen Parteigänger, und in der Präfektur von Sao Paulo stellen die Grünen sogar den Umweltsekretär. Dass es in der Megacity trotz oder vielleicht besser: dank grüner Macht-Teilhabe um den Umweltschutz eher katastrophal steht, ist bekannt – Flüsse sind eklige Kloaken, die Gift-Luft verursacht Kopfschmerzen, Allergien, Krebs, Infarkte, Schlaganfälle, und selbst ein Radwegnetz sucht man in der Stadt vergeblich.</strong></p>
<p><strong>Marina Silva hätte als Umweltministerin in sechs Amtsjahren durchaus mancherlei Verbesserungen bewirken können. Der renommierte Naturschutzexperte Mario Moscatelli aus Rio de Janeiro erlebte sie indessen „bürokratisch und beinahe apathisch“, Greenpeace-Experte Sergio Dialetachi empfahl ihr bereits im ersten Jahr den Rücktritt. Unter Marina Silva machte die Urwald-und Savannenvernichtung kräftige Fortschritte, kam der Gensoja-Anbau richtig in Fahrt, wurde Brasilien Weltmeister beim Agrargifteinsatz, wurden Persilscheine für den Bau großer Wasserkraftwerke in Amazonien und für die Umleitung des Nordost-Stroms Sao Francisco ausgestellt, fiel die Entscheidung für fünf Atomkraftwerke – alles Projekte, gegen die Umweltschützer Sturm laufen. Marina Silva hat in Europa eine gute Presse, bekommt sogar hochdotierte Umweltpreise. Anderen ist die Grüne womöglich sympathisch, weil sie als Ministerin zu Korruptionsskandalen, zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen, darunter alltäglicher Folter, oder Todesschwadronen den Mund hielt und auch im Präsidentschaftswahlkampf diese Themen nicht ansprach. Amnesty International hat systematische Folter, Scheiterhaufen und Killerkommandos, außergerichtliche Exekutionen, Sklavenarbeit sowie die Rechtlosigkeit der Slumbewohner unter der Diktatur neofeudaler, hochgerüsteter Banditenkommandos und paramilitärischer Milizen immer wieder angeprangert, Lulas acht Regierungsjahre als Enttäuschung bezeichnet. „Die Praxis der Folter ist als Form institutioneller Gewalt im Alltag des Sicherheitsapparats weiter präsent und richtet sich besonders gegen die Armen“, analysiert die nationale Soziologiezeitschrift.</strong></p>
<p><strong>Dies erleichtert die politische Einordnung des Staatschefs und seiner Regierung kolossal, zumal er seit Amtsbeginn von der nationalen und internationalen Geldelite mit Sympathiebekundungen überschüttet wird, die Zahl brasilianischer Millionäre und Milliardäre sprunghaft anstieg. Aber lobt nicht alle Welt, dass unter Lula die Armut deutlich sank, an die 36 Millionen Brasilianer sogar in die Mittelschicht aufstiegen? Stutzig könnte machen, dass die achtgrößte Wirtschaftsnation auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung auf den 75. Platz zurückfiel, weltweit nur in Haiti und Bolivien die gesellschaftliche Ungleichheit krasser ist. Zudem liegt Brasiliens Armutsgrenze kurios niedrig. Das Land zählt inzwischen zu den teuren Ländern – doch wer monatlich umgerechnet mehr als etwa 65 Euro verdient, ist statistisch nicht mehr arm. Und mit einem Familien-Haushaltseinkommen von umgerechnet rund 500 Euro (!) gehört man schon zur Mittelschicht. Viele, doch keineswegs alle armen oder verelendeten Familien, die anspruchsberechtigt sind, bekommen Anti-Hunger-Hilfe der Regierung, die sogenannte Bolsa Familia. Im Schnitt sind es monatlich umgerechnet an die 43 Euro. Das macht dann bei einem Slum-Ehepaar mit vier, fünf, sieben Kindern wie viel pro Kopf? Nicht zufällig spricht sogar die UNO von „offiziellen Almosen“, ungeeignet den Hunger zu beseitigen. Bolsa Familia wird überdies praktisch von der Zielgruppe selbst finanziert, nämlich über absurd hohe indirekte Steuern.</strong></p>
<p><strong>Lula hatte versprochen, das Hungerproblem auszutilgen, muss sich indessen von den Landesmedien vorrechnen lassen, dass sein U-Boot-Rüstungsgeschäft mit der Sarkozy-Regierung so teuer ist wie zwei Jahre Anti-Hunger-Programm. Gehe ich durch Sao Paulo, Lateinamerikas reichste Stadt mit über 2.000 Slums, sehe ich täglich zerlumpte, abgehungerte Gestalten, die abgestellte Müllsäcke aufreißen und dann bei Tropenhitze vergorene, grauenhaft stinkende Abfälle in sich hineinschlingen.</strong></p>
<p><strong>Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff hat unterdessen eine religiöse Offensive gestartet, bezirzt Katholiken und Sekten. Abtreibung solle nicht legalisiert werden, und Beschränkungen für religiöse Predigten werde sie als Staatschefin nicht zulassen. Denn ein geplantes Gesetz sollte verbieten, dass evangelikale Pastoren Homosexuelle weiterhin als krank bezeichnen und deren medizinische Behandlung empfehlen.</strong></p>
<p><strong>Fazit: Es könnte also doch noch klappen mit Rousseffs Wahlsieg.</strong></p>
</div>
<p>—</p>
<h1 class="entry-title">Dilma Rousseffs schlechter Start/2011</h1>
<div class="entry-content">
<p><strong>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin, verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in sich.</strong><br />
<strong>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von Menschenrechtsaktivisten normal. Silva ermittelte gegen die landesweit aktiven, von Staatsangestellten geleiteten Todesschwadronen, gegen folternde Militärpolizisten und bekam deshalb Morddrohungen. Im archaischen nordöstlichen Teilstaat Maranhao, der laut Kirchenangaben bei Gefängnis-Folter an der Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte unter Rousseff – sechs Männer wurden getötet, Fotos der abgeschlagenen Köpfe waren in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao wird von Gouverneurin Roseane Sarney regiert, die mit Dilma Rousseff befreundet ist, und bei nettem privaten Beisammensein mit ihr zur Laute allerlei populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige Untersuchungskommission zum Häftlingsaufstand gibt es nicht, Brasilia reichen die Angaben der Militärpolizei – ein Relikt der Militärdiktatur. Der Teilstaat ist zudem Herrschaftsgebiet des Oligarchen José Sarney, der einst die Folterdiktatorenpartei ARENA führte – und heute als Senatspräsident den brasilianischen Nationalkongress. Mit ihm, dem hochwichtigen politischen Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff ihren Wahlsieg – auch das spricht Bände.</strong><br />
<strong>Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und selbst in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales Problem“. Als Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war, hatten derartige Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische Bedeutung. Gleiches gilt für den jetzt auf der Berlinale gezeigten sozialkritischen Streifen „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens bedrückende Menschenrechtslage eindrücklich abbildet. Wie im Vorgängerfilm, der 2008 den Goldenen Bären gewann, gibt es wieder eine der für Rio de Janeiro typischen Scheiterhaufenszenen – weder Lula noch Rousseff haben sich jemals zu dieser in den Slums unweit des neuen ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen Hinrichtungs-und Einschüchterungspraxis geäußert.</strong><br />
<strong>Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt. Dafür erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was sich unter dem Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der Spitze – und von drei Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe Julio Waiselfisz, dessen Team die Studie erarbeitete, spricht von „Merkmalen der Ausrottung, Vernichtung“ und von fehlender öffentlicher Sicherheit für die arme, mehrheitlich schwarze Bevölkerung. Mit der öffentlichen Sicherheit passiere dasselbe wie bei Bildung, Gesundheit, Sozialversicherung – es werde privatisiert. „Wer kann, zahlt für privaten Sicherheitsdienst. Die Schwarzen gehören zu den Ärmsten, leben in Risikozonen und können nicht zahlen.“</strong><br />
<strong>Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an 15-bis 19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38 Prozent der brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und Misere. Die Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für Gesundheit, Bildung und Sicherheit investieren, die sich gezielt an die 33 Millionen Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren richten. Aber irgendwie scheint Brasilia gar nicht so gut bei Kasse zu sein, wie Lula unter Hinweis auf angeblich fette Devisenreserven stets verkündete. Als die hausgemachte Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de Janeiro rund tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden noch vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln und Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart worden war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin direkt konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an, damit Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden können. Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen Umweltkatastrophe heimgesucht – und der Lula-Regierung vorgerechnet, für Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der vorgesehenen Haushaltsmittel investiert zu haben. Sogar die UNO wirft Lula vor, bereits 2005 ein Katastrophenwarnsystem versprochen zu haben, das aber immer noch nicht funktioniere.</strong><br />
<strong>Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen schwerlich zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger und Misere auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen Angaben 29,1 Millionen registriert oder unregistriert Beschäftigte sowie 18,6 Millionen Sozialversicherte, darunter zwei von drei Rentnern. Doch ein Großteil der unregistriert, ohne Arbeitsvertrag und rechtliche Absicherung Beschäftigten hat deutlich geringere Einkünfte – in einem Land mit inzwischen oft deutlich höheren Preisen als in Deutschland, gerade bei Grundnahrungsmitteln als in Deutschland – und in einer Phase schmerzhafter Preisanstiege.</strong><br />
<strong>Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen von „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er monatlich allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet rund 6.000 Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem erhält er seit seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von 1.900 Euro monatlich, weil er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als ihm jetzt ein Unternehmen für einen Vortrag 100.000 Dollar Honorar anbot, lehnte Lula laut Landesmedien ab – entweder 200.000 Dollar oder kein Vortrag. Da bietet sich ein Vergleich mit den Hilfen des Anti-Hunger-Programms „Bolsa Familia“ an – denn 42 Prozent der Empfänger, also 5,3 Millionen Menschen, leben gemäß neuen Studien nach wie vor im Elend. Zwischen 14 und maximal 105 Euro werden monatlich ausbezahlt – pro Familie wohlgemerkt, meist sind sie kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und Hunger unter den Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene Hilfe zu beseitigen, werde nicht einmal erwogen, empören sich Kommentatoren. Die Regierung kürzt jetzt stattdessen sogar die Gelder eines Hausbauprogramms für die Unterschicht fast um die Hälfte.</strong><br />
<strong>Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar für eine ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die Vorkarnevalsfeste der Sambaschulen und andere karnevalistische Aktivitäten auf vollen Touren weiter. Renommierte Therapeuten und Sozialwissenschaftler haben auf diesen befremdlichen Umgang mit Tragödien aufmerksam gemacht. Andererseits – beim Kulturexport kommt das Riesenland laut UNO-Daten nur auf 0,2 Prozent des Weltvolumens, liegt auf Platz 26, gleichauf mit Rumänien.</strong></p>
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<h1 class="entry-title">Elitekandidat Lula/2006</h1>
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<p><strong>Angesichts Lulas Wiederwahl als Staatschef hat der bekannte Befreiungstheologe Frei Betto die Befürchtung geäußert, die Regierung könne in der zweiten Amtsperiode zur »Geisel konservativer Kräfte« werden und damit die Möglichkeit verlieren, Wirtschaftswachstum zu fördern und die enormen sozialen Kontraste zu verringern. Auch führende Sozialwissenschaftler und die katholische Kirche sagen Lula ein weit schwieriges Regieren voraus.</strong><br />
<strong>Denn als Resultat der Gouverneurs- und Kongreßwahlen, die im Oktober parallel stattfanden, hat sich die politische Landkarte des größten und wirtschaftlich stärksten lateinamerikanischen Staates erheblich verändert. Die Brasilianische Bischofskonferenz (CNBB) forderte nach den zahlreichen Regierungsskandalen von Lula in einer Botschaft eine ethische Amtsführung.</strong><br />
<strong>CNBB-Generalsekretär Odilo Scherer betonte, in den vergangenen Jahren sei die tiefe moralische Krise der Politik für alle Brasilianer offenbar geworden, habe es immer wieder Enthüllungen über Korruption und Machtmißbrauch durch Exekutive und Legislative gegeben. Die Politik müsse ihre ethische Dimension zurückgewinnen und nicht länger nur eine auf raschen Vorteil gerichtete Aktivität bleiben. Laut Scherer warnt die Bischofskonferenz Brasilia zudem vor einer »Merkantilisierung des Lebens in einem vorrangig auf Profit und unmittelbaren Nutzen gerichteten Wirtschaftsmodell«.</strong><br />
<strong>In Millionenstädten wie Rio, São Paulo, Fortaleza, Recife, Belo Horizonte, Belem und Salvador, so eine neue Studie, ist die Zahl der Armen und Verelendeten heute höher als 1995. In der neuesten Unesco-Statistik über die Qualität des öffentlichen Bildungswesens liegt die zehntgrößte Wirtschaftsnation Brasilien nur auf Platz 72, sogar noch hinter Paraguay. Kuba rangiert dagegen noch vor Chile auf dem 27. Platz, China auf dem 43., Mexiko auf dem 48., Argentinien auf dem 50. Rang. Die Bischofskonferenz ist zudem sehr besorgt über die politische Zusammensetzung des neu gewählten Nationalkongresses. Staatschef Lulas Arbeiterpartei (PT) hat dort keine Mehrheit, mindestens ein Drittel der neuen Abgeordneten sind Millionäre. Auch 53 Abgeordnete, gegen die Gerichtsprozesse laufen oder gegen die wegen Verbrechen ermittelt wird, wurden wiedergewählt.</strong><br />
<strong>Der wirtschaftlich starke, durch Deutschstämmige geprägte südbrasilianische Teilstaat Rio Grande do Sul, in dem mehrmals das Weltsozialforum stattfand, war bisher eine Hochburg von Lulas PT, künftig wird er von der PSDB-Gouverneurin Yeda Crusius regiert.</strong><br />
<strong>Die Sozialdemokraten haben künftig in sechs brasilianischen Teilstaaten die Macht, in denen exakt 51 Prozent des nationalen Bruttosozialprodukts erzeugt werden und der größte Teil der Arbeiterschaft lebt. Die von Lulas Partei administrierten fünf Teilstaaten kommen dagegen nur auf acht Prozent des Bruttosozialprodukts.</strong><br />
<strong>Renommierte Sozialwissenschaftler wie Claudio Abramo aus São Paulo meinen, wegen der Struktur des neuen Nationalkongresses werde in Lulas zweiter Amtszeit nicht nur das Regieren, sondern auch der Kampf gegen die Korruption viel schwieriger werden. »Denn man muß ja die Ursachen bekämpfen, von denen ein beträchtlicher Teil der Abgeordneten Nutzen hat. Die Chancen sind hoch, daß Brasilien mit dem neuen Kongreß noch viel schlimmere Erfahrungen macht als mit dem bisherigen.« Unter den Abgeordneten befänden sich viele Abenteurer und egozentrische Opportunisten, denen es nur um persönliche Interessen gehe.</strong><br />
<strong>Abramo äußerte sich auch zu der Tatsache, daß mindestens sechs der Kongreß-Millionäre Mitglied in Lulas Arbeiterpartei sind: »Das ist keineswegs überraschend, da die Arbeiterpartei nie eine linke Partei war.« Die Universitätsprofessorin Anita Prestes aus Rio, Tochter der in Bernburg von den Nazis vergasten Olga Benario, vertritt die Position, daß es in Brasilien gar keine linken Parteien und Organisationen gibt, lediglich linke Einzelpersönlichkeiten. Claudio Abramo von <i>Transparencia Brasil</i> gibt ihr Recht. »Solche Parteien und Organisationen existieren tatsächlich nicht, das ist die Wahrheit, derartiges ist hier nicht verwurzelt. Wir haben hier keinen Teil der Gesellschaft, der eine linke Partei tragen könnte. Wir sind ein deutlich unterentwickeltes Land – die intellektuelle Produktion Brasiliens ist von niedrigstem Niveau.«</strong><br />
<strong>Zur wachsenden Zahl von Millionären im Kongreß meinte Abramo: »Das ist ein Reflex der sozialen Ungleichheit in Brasilien und zeigt den Einfluß des Geldes im Wahlprozeß. Geld ist der große Stimmenbeschaffer. Hier sieht man einen Fehler unseres Wahlsystems. Die Oberschicht wird begünstigt, Leute mit viel Geld gehen in die Politik, um ihre Interessen zu verfechten. Angehörige der Bevölkerungsmehrheit sind dagegen durch unser Wahlsystem benachteiligt.«</strong><br />
<strong>Der Sänger und Komponist Caetano Veloso meinte vor den Stichwahlen, Brasiliens Eliten hätten Lula bisher unterstützt – und würden dies weiter tun. Olavo Setubal, Chef und Gründer der großen Privatbank Itaù, stellte klar, keinen Unterschied zwischen Lula und den sozialdemokratischen Herausforderer Alckmin zu sehen. Brasiliens Privatbanken machten unter Lula dank dessen Hochzinspolitik die größten Gewinne ihrer Geschichte, nur in der Schweiz ist die Banken-Rentabilität höher. Statt »Vater der Armen«,<i>Pai dos Pobres,</i>höhnen manche Brasilianer, sollte man Lula den »Paten der Bankiers« nennen.</strong><br />
<strong>Für den Sozialwissenschaftler Ricardo Antunes von der Universität Campinas ist es keineswegs zufällig, daß Führer des Gewerkschaftsdachverbandes CUT in sämtliche Regierungsskandale um Stimmen- und Parteienkauf verwickelt sind. Denn laut Antunes wurde der CUT zum »Gefangenen des Staates, des Arbeitsministeriums und öffentlicher Gelder«. In den vier Lula-Amtsjahren erlebten Streikende den CUT erstmals als Streikbrecher, als Marionette der Regierung. Brasiliens Generalstaatsanwalt charakterisiert zahlreiche enge Mitarbeiter und Freunde Lulas gar als »kriminelle Organisation«, als »Bande«.</strong><br />
<strong>Francisco Whitaker aus São Paulo, dem jetzt der <i>Alternative Nobelpreis </i>zugesprochen wurde, ein Mitbegründer des <i>Weltsozialforums, </i>kennt die Tricks der Spitzenfunktionäre noch aus seiner Zeit als Abgeordneter der PT, Anfang 2006 trat er aus der Partei aus. Das Ethik-Image habe die Arbeiterpartei-Führung lediglich gepflegt, um Wahlen zu gewinnen, sagt er. Lula hat politische Abkommen mit berüchtigten Oligarchen und Diktaturaktivisten wie Sarney und Antonio Carlos Magalhaes geschlossen: »Das ist schon schlimmer als Verrat – die archaischen Oligarchien bleiben fortbestehen, können ganz beruhigt sein.«</strong><br />
<strong>Whitaker war entsetzt, wie »pragmatisch« nur zu viele aus Lulas Anhang die Regierungsübernahme sahen: »Das Motto war: Jetzt sind wir dran und fassen ab, wo es nur geht, hieven unsere Leute auf möglichst viele Posten. Das hörte ich oft in der PT – einfach furchtbar, daß sie nichts anderes wollen als die Vorgänger.«</strong></p>
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<h1 class="entry-title">Ausgeträumt/2006</h1>
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<p><strong>Der Mitgründer des <em>Weltsozialforums,</em> Francisco Whitaker, 74, hat die brasilianische <em>Arbeiterpartei</em> (PT) unter Protest verlassen. In der Partei von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva hatte Whitaker zu den letzten hochgeachteten »Aufrechten« gehört, nachdem bereits zahlreiche seiner Mitstreiter von der zentralistischen Führungsspitze ausgeschlossen worden waren oder aus Unzufriedenheit mit dem Regierungskurs das Parteibuch zurückgegeben hatten.</strong><br />
<strong>Der Austritt Whitakers erregte in der brasilianischen Öffentlichkeit enormes Aufsehen. Der einstige »Hoffnungsträger« Lula und die Spitze seiner <em>Arbeiterpartei </em>stecken tief im Korruptionssumpf: Abgeordnetenbestechung, Parteien- und Stimmenkauf, Mittelabzweigung und Machtmißbrauch. Es sei eingetroffen, so Whitaker, was die katholischen Kirche bereits vor den Wahlen von 2002 prophezeit habe. »Die jetzige politische Krise war vorhersehbar. Um die Wahlen zu gewinnen, wurde sogar der berüchtigte PR-Manager Duda Mendonca, der zuvor für rechte Politiker arbeitete, eingekauft, es wurde mit Tricks und Täuschung, mit Lügen gearbeitet. Um an die Macht zu kommen, so die neue Logik, muß man Wahlen gewinnen, dafür ist viel Geld nötig – unwichtig, woher es kommt. Der Traum ist aus, überall spürt man Bestürzung und Enttäuschung. Doch es gab Leute wie mich, die dachten, man könnte noch manches reparieren. Das war ein Fehlschluß. Besonders gravierend, daß man im Ausland sogar auf illegalen Schwarzkonten Geld hortete. Übelste politische Machenschaften, die die <em>Arbeiterpartei </em>stets bekämpft hatte, gelten unter Staatschef Lula auf einmal als normal.«</strong><br />
<strong>Aber Lula, wende ich ein, spricht immer wieder von enormen Fortschritten. »Die brasilianischen Eliten profitieren heute von Lula, sie finden ihn optimal. Paradoxerweise sind deshalb die Privilegierten heute am meisten daran interessiert, daß er möglichst lange weiterregiert, um das neoliberale Wirtschaftsmodell zu garantieren. Nie zuvor haben die Banken solche Profite gemacht. Im Falle Lulas und der<em>Arbeiterpartei</em>agierten unsere Machteliten wieder einmal sehr intelligent. Zudem kontrolliert Lula die Sozialbewegungen, hält das Volk mit Almosen von Unruhen ab. Seine Sozialprogramme sollen dazu dienen, die Masse unterwürfig und abhängig zu halten. Selbst die oft so kämpferisch auftretende Landlosenbewegung MST wurde gezähmt, überschreitet nie bestimmte Grenzen der Kritik an der Lula-Regierung. Statt einer für Brasilien so dringend nötigen Agrarreform, die eine enorme Nachfrage bislang vom Binnenmarkt ausgeschlossener Bevölkerungsgruppen geschaffen hätte, wurde das exportorientierte Agrobusiness gefördert.«</strong><br />
<strong>Francisco Whitaker, der im Rahmen der brasilianischen Bischofskonferenz die Arbeit der <em>Kommission für Gerechtigkeit und Frieden </em>koordiniert und jahrelang enger Mitarbeiter des befreiungstheologischen Kardinals Evaristo Arns in São Paulo war, ist mit seiner Meinung kein Außenseiter. »In der Bischofskonferenz denkt man größtenteils wie ich, viele Bischöfe sehen die Dinge genauso. Allerdings gibt es in der Kirche keine Enttäuschung über die Lula-Regierung – weil man die Probleme ja ganz realistisch vorausgesehen hatte. Überrascht hat lediglich das Ausmaß der Machenschaften – mancher dachte, so weit würde es wohl doch nicht kommen.«</strong></p>
<p><strong><em>Francisco Whitakers neuestes Buch: »O desafio do Forum Social Mundial – um modo de ver« (Vorwort von Oded Grajew, brasilianischer Unternehmer, der die Idee des Weltsozialforums hatte), Editora Fundacao Perseu Abramo, São Paulo</em></strong></p>
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<h1 class="entry-title">Staatschef Lulas „fortschrittliche“ Regierungspolitik/2010</h1>
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<p><strong>Der brasilianische Präsident Luis Inacio Lula da Silva erhält am Ende der zweiten Amtszeit wegen seiner Politik geradezu überschwängliches Lob aus Europa, darunter Ländern wie Deutschland, sowie internationale Ehrenpreise. Spaniens Ministerpräsident und amtierender EU-Ratspräsident José Zapatero nennt Lula „ehrlich, integer und bewundernswert, ein Beispiel für alle Politiker“. Auch gemäß den Wertekriterien des jüngsten Weltwirtschaftsforums von Davos macht Lula offenbar alles richtig – und wird mit dem „Global Statesmanship Award“ geehrt. Hintergrund der Auszeichnung sei die hervorragende Art, in welcher der Präsident das Land seit acht Jahren führe. Europäische Parteien, darunter die deutschen Grünen, betonen ausdrücklich die „fortschrittliche Regierungspolitik“ Brasilias, die zudem nicht selten als „links“ klassifiziert wird.</strong></p>
<p><strong>Indes: Derartige Einschätzungen stehen in interessantem Kontrast zu den Analysen brasilianischer, aber auch ausländischer Menschenrechtsexperten. So konstatiert der deutsche Lateinamerikawissenschaftler Rüdiger Zoller in einer Studie der Bundeszentrale für politische Bildung, daß Brasilien auch unter Lula kein Rechtsstaat sei – und nie ein Rechtsstaat war …</strong></p>
<p><strong>Theoretisch existieren für die öffentliche Sicherheit, die Verbrechensbekämpfung zahlreiche gutformulierte Gesetze, und Polizei und Justiz erscheinen ähnlich strukturiert wie in Europa. Doch zum Beispiel von den jährlich rund 50 000 Morden in Brasilien werden nur wenige Prozent aufgeklärt, deren Täter gefaßt und abgeurteilt. Das liege, so der Wissenschaftler Bicudo, nicht zuletzt am Zeugenschutz. „Der ist eigentlich per Gesetz garantiert, funktioniert aber nicht. Zeugen sind in Brasilien überhaupt nicht geschützt. Nur zu oft ist es doch so: Kennt der Täter einen Zeugen, bringt er ihn um. Deshalb leben wir doch hier in Brasilien unter dem sogenannten Gesetz des Schweigens, will niemand aussagen. Das Schlimme ist zudem, daß unser Sicherheitsapparat aus der Militärdiktatur übernommen wurde. Wir haben in Brasilien Militärpolizisten auf den Straßen, die nicht wie Polizisten, sondern wie Militärs agieren. Und jedes Jahr tödlicher, wie die Statistiken zeigen. Doch ein Militärpolizist, der grundlos tötet, weiß, daß ihn die zuständige Militärjustiz nicht bestraft. Und an der Slumperipherie unserer Städte agieren auch noch Polizei und Verbrecherkommandos gemeinschaftlich, um diesen Schein-Frieden aufrechtzuerhalten.“</strong></p>
<p><strong>Der Kampf der demokratischen Öffentlichkeit um eine angemessene Vergangenheitsbewältigung hat in jüngster Zeit erneut einen Rückschlag erlitten. Staatspräsident Lula hatte sich bis zum Ende seiner zweiten Amtsperiode Zeit gelassen, um ein Dekret zu unterzeichnen, das die Schaffung einer Wahrheitskommission zur Aufklärung von Diktaturverbrechen vorsieht. Außerdem sollte ein Amnestiegesetz aufgehoben werden, dessen völkerrechtswidrige Auslegung es bisher unmöglich macht, berüchtigte Folteroffiziere oder Mörder von Diktaturgegnern zu bestrafen. Nicht zum ersten Mal kam es wegen dieser Problematik prompt zu einer Regierungskrise. Verteidigungsminister Nelson Jobim und die Kommandanten der Teilstreitkräfte reichten ihren Rücktritt ein – und waren mit dieser Taktik sehr erfolgreich. Staatschef Lula hätte als militärischer Oberbefehlshaber als Zeichen von Festigkeit die entsprechenden Posten sofort neu besetzen können, zog es indessen vor, die Rücktrittsgesuche abzulehnen und eine Neuformulierung des Dekrets ganz im Sinne der Militärs vorzunehmen, Schlüsselbegriffe wie „politische Repression“ zu streichen.</strong></p>
<p><strong>Überraschend gab ebenso wie Lula auch dessen Menschenrechtsminister Vannuchi nach, der zusagte, daß das Amnestiegesetz nicht angetastet werde und eine künftige Wahrheitskommission nicht gegen die Militärs gerichtet sei. Daß diese den Putsch von 1964 stets an dessen Jahrestag öffentlich gar als „Revolution“ verteidigen, die Generalspräsidenten und deren Repressionsmethoden ausdrücklich würdigen, weist auf die besondere politische Situation in Brasilien auch unter der Lula-Regierung hin. Zudem zeichnet sich ab, daß das Präsidentendekret in seiner ursprünglichen Form nicht die nötige Zustimmung des Nationalkongresses erhalten würde, in dem konservative und rechte Kräfte überwiegen. Lulas politischer Bündnispartner José Sarney, der während der Diktaturjahrzehnte als Chef der Regimepartei ARENA fungierte, wurde 1985 erster demokratischer Staatspräsident, führt heute den brasilianischen Kongreßsenat und damit de facto das gesamte Parlament. Lula, dessen Vize José Alencar ein Diktaturaktivist war, schloß Regierungsbündnisse mit dem konservativen und rechten Lager. Sein Nachfolger im Präsidentenpalast dürfte genauso vorgehen.</strong></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Bundes-Staatsanwalt Marlon Weichert in Sao  Paulo hält die Bestrafung von Diktaturverbrechern für unverzichtbar und hat deshalb 2008 sein eigenes Land sogar vor der Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in Washington angeprangert: “Der brasilianische Staat erfüllt auch seine internationalen Verpflichtungen nicht. Er kann Verbrechen gegen die Menschlichkeit gar nicht amnestieren – wie es in Brasilien aber geschehen ist. Wenn man jene davonkommen läßt, die gestern Verbrechen gegen die Menschenrechte begingen, und wenn man solche Taten sogar vertuscht, stärkt man jenen den Rücken, die heute im Staatsapparat Menschenrechte verletzen wollen. Man beschützt Mörder, Folterer, Vergewaltiger und Entführer aus der Zeit des Militärregimes. Leider gibt es in Brasilien die Überzeugung, daß man die Wahrheit verbergen müsse und daß es vorteilhafter sei, über alle diese Probleme nicht zu reden. Das ist eine Frage der Werte und der Kultur. Käme die Wahrheit heraus, müßten Biographien völlig umgeschrieben werden.“ Die brasilianische Soziologie-Zeitschrift „Sociologia“ konstatiert Ende 2009 in einer ausführlichen Studie: „Die Praxis der Folter ist als Form institutioneller Gewalt im Alltag des Sicherheitsapparats weiter präsent und richtet sich besonders gegen die Armen.“ Auch diese Einschätzung spricht Bände über die Bewunderer heutiger Regierungspolitik Brasilias.</strong></p>
<p><strong>Als Zugpferd der Lula-Regierung wird gelegentlich das Anti-Hunger-Programm betrachtet, das indessen laut Kirchenangaben den Hunger in der achtgrößten Wirtschaftsnation Brasilien, einem der führenden Nahrungsmittelexporteure, längst nicht beseitigen konnte. Wie Brasiliens Medien unter Berufung auf den UNO-Sonderberichterstatter für Hungerfragen, Olivier de Schutter, betonen, zielen Lulas Sozialprogramme nur auf die Symptome von Armut und Elend, nicht auf deren Ursachen. Was die Regierung den Betroffenen mit der einen Hand gebe, entziehe sie ihnen mit der anderen, da ein wichtiger Teil der Programme just durch ein Steuersystem finanziert werde, das den ärmsten Schichten 46 Prozent ihres Einkommens nehme, während die reichste Schicht lediglich mit 16 Prozent belastet werde.</strong></p>
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<h1>Obama in Brasilien/2011</h1>
<p><strong>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten, sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag auf Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama über einen Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110 Tomahawk-Raketen. Und etwas später, mitten im Bankett für Obama im brasilianischen Außenministerium, ging es richtig los mit den Bombardements. „Ein historischer Tag“, titelten die Zeitungen – und „historisch“ verhielt sich Brasiliens neue Staatschefin, die einst als Guerilleira gegen die Militärdiktatur kämpfte, eingesperrt und gefoltert wurde. Erst nach der Abreise Obamas äußerte sie Missfallen über die Kriegserklärung ausgerechnet in Brasilien – vermied indessen, wie viele Brasilianer erwartet hatten, dies Obama sofort und direkt zu sagen, womöglich die offiziellen Gespräche abzubrechen. Mit einer Note, die einen Waffenstillstand in Libyen erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis Obama abgereist war. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, Frei Betto, nannte es gegenüber dem <i><em>Blättchen</em></i> „zumindest takt- und geschmacklos, den Krieg gegen Libyen just in Brasilien zu erklären, das gegen eine solche kriegerische Aggression ist.“ Der Diskurs des Westens sei Demokratie, das Interesse indessen Öl und nicht etwa die Verteidigung der Menschenrechte in Libyen. Brasilia hatte sich im UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit Russland, Indien und China, wenigstens der Stimme enthalten, eine friedliche Lösung befürwortet.</strong><br />
<strong>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva abgemacht, dass am Tische direkt neben den beiden Obamas just der hochwichtige Regierungspartner José Sarney sitzen sollte. Die USA hatten 1964 zur Unterstützung des Militärputschs sogar eine Kriegsflotte vor die Küste Brasiliens entsandt. Und nun prosteten sich just der Präsident dieses Landes und der damalige Chef der brasilianischen Folterdiktatorenpartei ARENA freundlichst zu, unterhielten sich auch Michelle Obama und Sarney sichtlich nett miteinander. Er gilt in Brasilien nach wie vor als der archaischste, reaktionärste und politisch mächtigste Oligarch, ist Präsident des Kongresssenats und wurde trotz seiner Verwicklung in zahllose Skandale von Lula stets hochgeschätzt und umworben. „I love this guy“, sagte Obama einmal über Lula – und wollte ihn gerne mit am Tisch. Doch der mit scharfem politischen Instinkt gesegnete Ex-Gewerkschaftsführer lehnte die Einladung ab. Als hochbezahlter Ehrenpräsident seiner Arbeiterpartei PT hatte er womöglich Rücksicht zu nehmen auf jenen Parteiflügel, der sich scharf gegen einen Libyenkrieg wandte, an die Kriege im Irak und in Afghanistan erinnerte, die Obama-Regierung als „Feind des Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas Ankunft brodelte es in diesem Teil der PT, der sich den Sozialbewegungen eng verbunden fühlt, die Obama zur „persona non grata“ erklärt hatten. Zorn erregte daher, dass Brasiliens Regierung, eingeschlossen Dilma Rousseff, und die Führungsspitze der Arbeiterpartei die von PT-Mitgliedern angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas verurteilten. Wie durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt, unzufriedene Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern gehörte sogar Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu Kriegsbeginn nicht am Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula eines Tages Lorbeeren einbringen – wer erinnert sich dann noch an die Hintergrund-Details? Sehr aufschlussreich, was dann in Chile ganz anders lief als in Brasilia. Eine weit politisiertere Öffentlichkeit erreichte, dass beim Obama-Besuch die Diktaturproblematik nicht ausgeklammert wurde. Anders als unter Dilma Rousseff wurde im chilenischen Regierungssitz natürlich eine Pressekonferenz anberaumt, konnte ein chilenischer Journalist offen fragen, ob Obama und dessen Regierung bereit seien, sich für die Beteiligung am Militärputsch vom 11. September 1973 zu entschuldigen – und bei den gerichtlichen Ermittlungen über Diktaturverbrechen zu kooperieren. Der Journalist erinnerte an bezeichnende Fälle, darunter die Ermordung von Orlando Letelier, Außenminister von Salvador Allende, 1976 in Washington. Dem überraschten Obama blieb nichts weiter übrig, als zuzustimmen – er vermied indessen, um Entschuldigung zu bitten.</strong><br />
<strong>Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des imposanten Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum. Draußen PT-Fahnen und „Obama-go-home“-Plakate – drinnen fragwürdigste Symbolik. Die nationale Schwarzenbewegung forderte, dass sich der erste dunkelhäutige US-Präsident zum grauenhaften Rassismus klar positionieren muss. Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana: ”Es gibt keinerlei Zweifel, dass im ‚demokratischen’ Brasilien von heute schwarze Bürger mehr Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen sind als in irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.“ Die Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, das Rassismusthema auf die Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch abgeblockt. Der Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter der Schwarzen in aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich bestätigt fühlen. Obama hatte nicht vor, den Rassismus, andere gravierende Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu kritisieren. Seine Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die Symbol-Kiste, ließen vor der Rede eine Afro-Band aufspielen und platzierten viele Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem US-Präsidenten. Die Ansprache wurde von Brasiliens wichtigsten Kommentatoren arg verrissen: Denn Obama lobte ausgerechnet die brasilianische Demokratie als beispielhaft, stellte damit klar, welche Menschenrechtskriterien er nach eigenem Werteverständnis an Brasilien anlegt. Systematische Folter durch Staatsangestellte, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, neofeudale Banditen-Diktatur in den Armenvierteln, Morde an Menschenrechtsaktivisten, Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus. Brasilien werde zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde ganz in der Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise der Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker auf seiner Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei Kopfschüssen getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war ein kirchlicher Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet worden. In Sao Paulo liquidierten zwei Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006 mindestens 150 Menschen, steht in einem neuen Untersuchungsbericht. Als ausgesprochenen Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist Brasilien jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41. auf den 47. Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten UNO-Ranking für menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. – Libyen immerhin auf dem 53., Chile auf dem 45., Argentinien auf dem 46 und der Iran auf dem 70. Platz.</strong><br />
<strong>Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen. Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik gegeben – „ im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die Brüder im Norden, Anerkennung der Hegemonie des Partners.“ US-Diplomateneinschätzungen lauteten, das Tropenland sei noch gar nicht reif, um ein Global Player zu sein. Für US-Sozialwissenschaftler sind die brasilianischen Regierenden unfähig zu längst überfälligen strukturellen Reformen, gibt es „gravierende interne Probleme“. Menschenrechtsaktivist Fabio Konder Comparato, Rechtsprofessor an Brasiliens führender Bundesuniversität in Sao Paulo: “Wir hatten bis heute nie Demokratie, leben immer unter einem oligarchischen Regime. Unsere Politik hat stets zwei Gesichter. Eines für außen, zivilisiert – und eines für innen, grausam. Wir halten diese Doppelzüngigkeit des Charakters im gesamten politischen Leben aufrecht. Die Wahlen sind Theater. Lula bewies, dass er für die Oligarchie nicht gefährlich ist. Ich widerspreche dem Begriff Redemokratisierung.“</strong></p>
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<p><strong>Brasiliens Lula: Wer als Älterer noch links ist, ist nicht ganz bei Troste/Hintergrund von 2006</strong></p>
<p><strong>Brasiliens „Alt-Linke“ reagieren kritisch-ironisch</strong></p>
<p><strong>Zu den Kuriositäten im deutschen Medienzirkus aller politischen Couleur gehört, ausgerechnet den brasilianischen Staatschef Luis Inacio Lula da Silva zum linken, gar progressiven Lager zu rechnen. Obwohl dieser regelmäßig klarstellt, daß er sein ganzes Leben lang nicht als Linker, Linksgerichteter klassifiziert werden wollte. Im Dezember 2006 hat Lula  in Sao Paulo vor Bankiers und anderen Unternehmern erneut für entsprechende Klarstellungen gesorgt. Wer sich mit über sechzig Jahren immer noch zur Linken rechne, sei nicht ganz bei Troste. „Wenn sie jemanden kennen, der alt ist und zur Linken zählt, heißt das eben, daß er  Probleme hat“. Im Kontext der Rede waren mentale Probleme gemeint. Die Geldleute reagierten zufrieden und mit großer Heiterkeit, oder wie manche Zeitungen vermeldeten, lachten sich kaputt. „Wenn man die Sechzig erreicht, kommt man ins Alter des Gleichgewichts, ist man weder das eine noch das andere. Wer mehr rechts war, ist dann mehr in der Mitte – und wer mehr links war, wird sozialdemokratisch, also weniger links.“ Bankiersliebling Lula illustrierte das am persönlichen Beispiel, bezog sich auf den Kongreßpolitiker Delfim Netto, der zur Zeit des grausamen 21-jährigen Diktaturregimes der auch mit Pinochet eng kooperierenden Foltergeneräle wichtige Ministerposten, darunter das Amt des Finanzministers, bekleidete.  „Heute bin ich ein Freund von Delfim Netto. Zwanzig Jahre lang habe ich Delfim kritisiert – doch jetzt ist er mein Freund und ich bin seiner.“ Das Publikum aus der Geldelite quittierte dies erneut mit Heiterkeitsausbrüchen.</strong></p>
<p><strong>Daß Lula tatsächlich nie der Linken angehörte, haben Politikwissenschaftler, aber auch Menschenrechtsaktivisten, die ihn aus seiner Zeit als Gewerkschaftschef gut kannten, immer wieder bekräftigt.</strong></p>
<p><strong>Die neuesten Lula-Äußerungen wurden von linken Persönlichkeiten Brasiliens zumeist mit Spott kommentiert. Soziologieprofessor Chico de Oliveira, 73, aus Sao Paulo nannte Lula ein Chamäleon – intellektuell, politisch und ideologisch schwach. Er passe sich jedem Ambiente an, um zu überleben.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo, aus Lulas Arbeiterpartei ausgetretener katholischer Menschenrechtsaktivist:“Mit 84 stehe ich heute mehr links als mit 60.“</strong></p>
<p><strong> Poet Ferreira Gullar:“Lula geht es nur um die Macht – je nach Publikum redet er jedwedes Zeug.“</strong></p>
<p><strong>Senator Cristovam Buarque, von Lula gefeuerter Bildungsminister :“Die Klarstellung Lulas festigt meine Position, daß diese Regierung rechts steht.“</strong></p>
<p><strong>Architekt Oscar Niemeyer, der sich stets als Kommunist bezeichnet, und heftig für Lulas Wiederwahl geworben hatte, gab sich just an seinem 99. Geburtstag heftig überrascht. So etwas, sagte er gegenüber Freunden, habe man von einer Persönlichkeit mit dieser politischen Biographie nicht erwartet.</strong></p>
<p><strong> Waldemar Rossi aus Sao Paulo, Führer der katholischen Arbeiterseelsorge aus Sao Paulo, hatte einst mit Lula Streiks organisiert und stets betont:“Lula war nie ein Linker. All dies erklärt seine teilweise Bewunderung für Adolf Hitler.“ Bereits als Gewerkschaftsführer hatte Lula zur Diktaturzeit in einem Interview wörtlich gesagt, nie dementiert oder berichtigt:“Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen…Was ich bewundere, ist die Veranlagung, Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.“</strong></p>
<p><strong> Auch angesichts dieses berühmten Lula-Satzes lassen sich klare Rückschlüsse auf die politischen Positionen jener ziehen, die ihn als links, progressiv definieren.</strong></p>
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<p><strong>Bizarrer Wahlkampf und Lulas Korruptionsskandal(2006)</strong></p>
<p><strong>Anti-Korruptions-NGO „Transparencia Brasil“ mobilisiert gegen Wiederwahl von belasteten Politikern</strong></p>
<p><strong>Man stelle sich folgendes in Deutschland vor: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat keine stabile Mehrheit im Bundestag, muß die Parlamentsunterstützung Tag für Tag neu aushandeln. Ihre rechte Hand im Kanzleramt sowie andere ihr nahestehende Politiker organisieren deshalb Stimmenkauf, illegale Geldtransaktionen im Millionenhöhe an Parteien und Parlamentarier. Um Mehrheiten zu garantieren, werden Bundestagsabgeordnete mit Geld gefügig gemacht. Die Sache fliegt indessen auf, parlamentarische Untersuchungsausschüsse erbringen die nötigen Beweise. Die Bundeskanzlerin erklärt im Fernsehen, von den finsteren Machenschaften engster Mitarbeiter nichts gewußt zu haben, lehnt jegliche politische Verantwortung für Stimmen-und Parteienkauf ab, bleibt im Amt. Genau so schildert Claudio Weber Abramo, Exekutivdirektor von „Transparencia Brasil“ die Lage, allerdings auf Brasilien, die Regierung von Staatschef Lula und auf die regierende Arbeiterpartei PT bezogen. Lula hat allergrößte Chancen, am ersten Oktober bereits im ersten Durchgang wiedergewählt zu werden. Wie wäre in solcher politischen Situation das Wählerverhalten in Deutschland?</strong></p>
<p><strong>–Flucht in die parlamentarische Immunität—</strong></p>
<p><strong>In Brasilien sollen nun über einhundert verwickelte Politiker, aber auch Unternehmer, vor Gericht gestellt werden. Zahlreiche hochbelastete Kongreßabgeordnete wollen sich indessen durch eine Wiederwahl im Oktober in die parlamentarische Immunität flüchten, einem Prozeß entkommen. Weil Brasiliens populärste NGO „Transparencia Brasil“, die dem weltweiten Anti-Korruptions-Dachverband „Transparency International“ angeschlossen ist, dagegen eine öffentliche Kampagne gestartet hat, die betreffenden Politiker beim Namen nennt, hat sie jetzt gerichtlichen Ärger mit Staatschef Lulas Arbeiterpartei.</strong></p>
<p><strong>Noch im letzten Jahr hatte Staatschef Lula die Bestrafung aller Schuldigen vesprochen: “Das brasilianische Volk hat dies alles wirklich nicht verdient, was da geschehen ist. Doch jetzt tut die Regierung alles erdenkliche, um den Fall aufzuklären. Nach den Ermittlungen werden die entsprechenden Gerichtsprozesse stattfinden – und die Justiz wird ihre Pflicht erfüllen. Wir alle sind auf die Welt gekommen, um ehrlich, ethisch und würdig zu handeln – und wer dies nicht tut, muß eben dafür bezahlen.“ Dies ist indessen keineswegs sicher. Denn über 150 Politiker , die in die verschiedensten Korruptionsskandale der jüngsten Zeit verwickelt sind oder wegen anderer Delikte ebenfalls als schwerbelastet gelten, stehen derzeit in der Kampagne für die Wiederwahl und verschweigen den rund 120 Millionen Pflichtwählern natürlich ihre Probleme mit der Justiz. „Transparencia Brasil“ hat deshalb alle Kandidaten in einem umfänglichen Internet-Register namens „Excelencias“ charakterisiert und eine Aufklärungskampagne unter das Motto gestellt: Votiert nicht für Politiker, die Dreck am Stecken haben. Gemeint waren Männer und Frauen fast aller Parteien, doch nur die Arbeiterpartei Lulas reagierte ärgerlich. Claudio Weber Abramo: “Hier in Sao Paulo ging die Führung der Arbeiterpartei mit einer Unterlassungsklage gegen uns vor Gericht – und hatte damit auch Erfolg. Wir haben natürlich Berufung eingelegt, die allerdings abgelehnt wurde. Jetzt sind wir vors Oberste Wahlgericht in Brasilia gezogen und hoffen, daß wir dort Recht bekommen. Die Unterlassungsklage ist für die Arbeiterpartei wie ein Schuß in den eigenen Fuß, denn jetzt ist die Öffentlichkeit auf unsere Kampagne erst richtig aufmerksam geworden. Gestandene Politiker der Arbeiterpartei haben sich enormen politischen Schaden eingehandelt. Alle Welt sagt hier, sind die denn  verrückt geworden?“ Abramo erschreckt die PT-Klage umso mehr, da die Partei im wirtschaftlich führenden Teilstaat Sao Paulo gegründet wurde, hier ihre Wurzeln, die meisten Sympathisanten hat. Abramo, womöglich Brasiliens führender Korruptionsexperte, hat den Regierungsskandal bis in die Detail begleitet:“Ja, es geht dabei um Stimmenkauf, um illegale Geldtransaktionen zwischen der regierenden Arbeiterpartei sowie Parteien und Parlamentariern, die der sogenannten Regierungsbasis im Nationalkongreß angehören. Die Angeklagten erfanden eine Story, wonach es sich lediglich um unsaubere Wahlkampffinanzierung, schwarze Wahlkampfkassen gehandelt habe. Doch man muß immer wieder hervorheben – diese Story ist eine reine Erfindung. Es geht um Korruption zwischen der dominierenden Partei der Lula-Regierung und Kräften im Parlament, die man eben bearbeiten, gefügig machen muß, um die nötigen Mehrheiten zu garantieren.“ Abramo bringt auf, daß Lula öffentlich erklärte, von all dem nichts gewußt zu haben. „Das ist eine weitverbreitete Haltung in Ländern, wo man stets vor der eigenen Verantwortung flieht. In Staaten wie Deutschland ist politische Verantwortung klar definiert – doch in Brasilien eben nicht. Hier haben wir so etwas im öffentlichen und im privaten Sektor –  eine schlechte Sache, aber leider für Brasilien charakteristisch. Der oberste Verantwortliche erklärt sich nicht verantwortlich für das, was in seinen Strukturen, in seinem Laden passiert.“  </strong></p>
<p><strong>–niedriges Bildungsniveau der Pflichtwähler—</strong></p>
<p><strong>Claudio Weber Abramo von Transparencia Brasil macht sich indessen keine Illusionen über den Erfolg der Aufklärungskampagne. Drei Viertel der erwachsenen Brasilianer sind aufgrund des Bildungsniveaus gemäß neuen Studien nicht in der Lage, einen simplen Zeitungs-oder Buchtext zu lesen und zu verstehen. Und wie Umfragen ergaben, haben die allermeisten daher auch gar nicht begriffen, um was es bei dem Regierungsskandal eigentlich ging.</strong></p>
<p><strong>Laut Abramo gibt es in Brasilien  etwa 750000 NGO – doch „Transparencia Brasil“ mit nur sieben festen Mitarbeitern habe die beste Verbreitung, werde am meisten angeklickt. „Wir finanzieren uns schlecht und recht über Mitgliedsbeiträge von dreißig Real monatlich, machen Projekte gemeinsam mit dem Staat, auch mit der Lula-Regierung, mit Gouverneuren und Präfekten der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei PSDB. Kurios, wenn uns daher die einen als PT-ler, die anderen als PSDB-ler beschimpfen. Wenn wir von beiden Seiten attackiert werden, machen wir offenbar irgendetwas richtig.</strong></p>
<p><strong>–Chico-Buarque-Hit als Kampagne-Leitmotiv—</strong></p>
<p><strong>Abramo hat sich zum musikalischen Leitmotiv seiner Kampagne einen alten Hit des großen brasilianischen Liedermachers Chico Buarque ausgewählt – „Meu Caro Amigo“ aus der Diktaturzeit, wegen  der Textzeile „A coisa aqui ta preta“ – es steht schlecht um die Sache hier.</strong></p>
<p><strong>–Neue Kriterien für „links“ und „progressiv“–</strong></p>
<p><strong>Auch in Deutschland haben sich die Kriterien vielerorts dafür verschoben, was „links“ und „progressiv“ ist. Zwar wird Staatschef Lula nicht müde, immer wieder öffentlich zu betonen, niemals der Linken angehört zu haben und dies durch seine Politik, etwa bei den Menschenrechten, bei Bildung und Sozialem, der Umwelt, auch deutlich zu unterstreichen. Doch kurioserweise hat offenbar gerade der Stimmen-und Parteienkauf-Skandal nicht wenige europäische Beobachter dazu veranlaßt, in Lula einen aufrechten Linken zu sehen. Denn just seit der Korruptionsskandal kocht, just vor dem Hintergrund der Enthüllungen und Ermittlungen häufen sich in Deutschland bizarre Analysen, daß es sich bei Lula um einen Linken, bei seiner Regierung um eine Linksregierung handelt. Stimmen-und Parteienkauf sowie alltägliche Folter, gewöhnlich an den Ärmsten der Armen praktiziert, gelten damit offenbar als Kriterien für Progressivität.</strong></p>
<p><strong>–hohes Bußgeld für Lula—</strong></p>
<p><strong>Unterdessen hat Brasiliens Oberstes Wahlgericht Staatschef Lula dazu verurteilt, wegen illegaler vorgezogener Wahlpropaganda umgerechnet über 300000 Euro Bußgeld aus der eigenen Tasche zu zahlen. Gemäß einer Erhebung der größten Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ haben Brasiliens Pflichtwähler weiterhin ein starkes konservatives Profil. Danach definieren sich 47 Prozent als rechts, während sich 23 Prozent zur politischen Mitte und 30 Prozent zur Linken rechnen. Vor dem Hintergrund der oft politischer Fiktion entsprungen scheinenden Regierungsskandale bemerkte jetzt der Wirtschaftswissenschaftler und Kolumnist Gustavo Ioschpe in der „Folha de Sao Paulo“:“Wäre Brasilien ein ernstzunehmendes Land, dürfte Lula nicht mehr im Amt sein. Und wäre er noch im Amt, dürfte er nicht erneut kandidieren. Und falls er für eine Wiederwahl kandidierte, dürfte er nicht an der Spitze der Wählerumfragen stehen.“</strong></p>
<p><strong>Auch die Wahlpropaganda ist in Brasilien ganz anders organisiert als in Deutschland. So müssen die Radiohörer vor den Oktoberwahlen derzeit morgens von sieben bis acht Uhr durchgehend auf sämtlichen Sendern Kandidatenwerbung ertragen, die nur zu oft an Infantilität nicht zu überbieten ist. Im Fernsehen wird täglich zur besten Sendezeit von 20.30 bis 21.20 Uhr auf sämtlichen TV-Kanälen Wahlpropaganda durchgeschaltet, für die das gleiche gilt. </strong></p>
<p><strong>–Multis und Korruption—</strong></p>
<p><strong>Die vierzehnte Wirtschaftsnation Brasilien zählt zu den korruptesten Ländern der Erde – Claudio Weber Abramo untersucht natürlich auch, wie hier die über zehntausend ansässigen Unternehmen Deutschlands im allgemeinen Korruptionsklima zurechtkommen:“Sie agieren gemäß den in Brasilien geltenden Spielregeln – andernfalls könnten sie hier gar nicht funktionieren.“</strong></p>
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<p><strong>Das Flugzeugunglück(2007)</strong></p>
<p><strong>Die Piste des Airports Congonhas mitten in der Megacity Sao Paulo ist nicht mal halb so lang wie die in Tegel oder Frankfurt. Anders als in Europa üblich, hat Congonhas keine Auslaufzone, können Maschinen also nicht bequem ausrollen. Jeder Laie, der die vorbeiführende Stadtautobahn benutzt, begreift den Irrsinn auf den ersten Blick. Starts und Landungen ähneln denen auf Flugzeugträgern. Die Männer im Cockpit agieren notgedrungen wie erfahrene Militärpiloten. Sie reißen die Maschinen extrem steil hoch oder bringen sie so abrupt zum Stehen, daß man als durchgerüttelter Passagier den Eindruck hat, gleich bricht der Jet auseinander. Leute beten beim Anflug das Vaterunser, Erleichterung auf allen Gesichtern, wenn die Maschine doch nicht ins angrenzende Häusermeer gekracht ist. So geht das schon seit Jahrzehnten. Der kleine, enge Airport Congonhas, sagen die Piloten, ist der komplizierteste und gefährlichste Brasiliens. Trotzdem der meistfrequentierte – 44 Starts und Landungen pro Stunde. 1963 stürzt erstmals eine Maschine in die nahen Häuser – 34 Tote. 1996, als es eine Fokker 100 erwischt, sogar 99. Beinahe-Tragödien alle paar Tage. Ich habe deshalb möglichst vermieden, in Congonhas mein Leben zu riskieren – selbst brasilianische Flugsicherheitsexperten verfahren genauso. Und Marc Baumgartner, Präsident der internationalen Fluglotsenvereinigung, sagte vor dem neuesten Unglück, das über 200 Menschenleben forderte, er selbst würde derzeit überhaupt nicht nach Brasilien fliegen, dies auch seinen Freunden nicht empfehlen – wegen der unhaltbaren Zustände.</strong></p>
<p><strong>Bewußte Fahrlässigkeit, nicht nur im Flug-und Straßenverkehr, sowie eine schockierende Abwertung menschlichen Lebens gehören zu den für Europäer beinahe unbegreiflichen soziokulturellen Besonderheiten des Tropenlandes. Seit vor zehn Monaten die viel zu wenigen, schlecht ausgebildeten und total überlasteten brasilianischen Fluglotsen eine Boeing und eine kleinere Maschine über Urwald auf Kollisionskurs bringen, 154 Menschen umkommen, wurde tagtäglich in sämtlichen Medien heiß über die haarsträubende Flugsicherheit und das Chaos auf den Airports diskutiert, vor neuen Katastrophen gewarnt, besonders in Congonhas. Doch die Regierung von Staatschef Lula, der die Zivilluftfahrt direkt untersteht, nennt die Flugsicherheit so hoch wie in der Ersten Welt, streicht dafür vorgesehene Haushaltsmittel stark zusammen, gibt nur einen Bruchteil frei. In den Kontrolltürmen der zivilen Airports sitzen fast nur blutjunge Unteroffiziere, bekommen für die anstrengende, stressige Arbeit umgerechnet gerade einmal 620 Euro monatlich – brutto. Radaranlagen, andere Überwachungstechnik stammen teils noch aus den sechziger Jahren. Gemäß internationalen Vorschriften darf sich ein Fluglotse maximal um 14 Maschinen gleichzeitig kümmern – in  Brasilien sind über zwanzig üblich.</strong></p>
<p><strong> Bedrückend, wie man mit der neuesten Katastrophe von Congonhas umgeht: Am Abend des Unglücks wird die TV-Live-Berichterstattung der Sender immer wieder von fröhlicher, frivoler Bierwerbung unterbrochen. Als noch Menschen in dem Airbus verglühen, ändert Brasiliens größte und quotenstärkste Fernsehanstalt TV-Globo keineswegs das Programm, sondern bringt die beliebteste, frech-laszivste Humorsendung des Landes. Gleich hinterher die Spätnachrichten mit dem aktuellsten Horror aus Congonhas. Der Flugverkehr wird wegen der Katastrophe von den Regierungsbehörden keineswegs unterbrochen und umgeleitet, sondern gegen den Protest der Piloten weitergeführt, als wäre nichts geschehen – die Maschinen preschen beim Start direkt in Richtung der hoch lodernden Flammen von der Unglücksstelle, überfliegen das Inferno in niedriger Höhe. Brasilia manifestiert Zynismus und Kaltschnäuzigkeit ohnegleichen – klagen hinterher viele Piloten.</strong></p>
<p><strong>All dies wäre in Deutschland wohl undenkbar. Zwar verkündet Brasilia eine dreitägige Staatstrauer, doch die gilt traditionell nur pro forma – selbst in Sao Paulo wird keine einzige Lustbarkeit, kein Fest, keine Comedy etwa aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen abgeblasen. Als jetzt polnische Pilger in Frankreich verunglücken, eilen Nicolas Sarkozy und Lech Kaczynski sofort an die Unglücksstelle, zu den Überlebenden. Auch Brasilien Medien kreiden Staatschef Lula an, daß ihm derartiges nicht im Traume einfiel, die Regierung extreme Taktlosigkeit manifestiert. Erst nach öffentlicher Empörung bequemt sich Lula vier Tage nach der Flugzeugkatastrophe zu einer kurzen TV-Ansprache. Zuvor werden hohe Funktionäre der staatlichen Flugaufsichtsbehörde Infraero dabei fotografiert, wie sie am Unglücksabend mit lachenden Gesichtern aus nächster Nähe die grauenhaften Vorgänge beobachten. Und im Präsidentenpalast feiert man die Nachricht, daß möglicherweise ein technischer Fehler ausschlaggebend für die Tragödie von Congonhas ist. Lulas Kumpel und außenpolitischer Berater Marco Aurelio Garcia sowie dessen Assistent werden dabei gefilmt, wie sie die TV-Nachricht frohgelaunt, überglücklich mit abstoßend obszönen Gesten kommentieren. Jetzt sind all jene total gefickt, die der Regierung die Schuld an dem Unglück geben, bedeuten die Gesten im Klartext. Mitgefühl in Brasilia gleich Null, stattdessen Hohn und Spott für eine kleinlichen Machtinteressen ausgelieferte Gesellschaft, kommentieren Angehörige der Opfer und die Medien. Die obszönen Gesten symbolisierten die „Ethik“ der Lula-Regierung, die dominierende Scheinheiligkeit. Und die Besessenheit Brasilias, aus allem, wirklich allem, und sei es eine Flugzeugkatastrophe, politischen Nutzen zu ziehen. Kumpel Marco Aurelio Garcia kennt man auch in Deutschland gut – er ist es, der stets erklärt, daß Lulas „Partido dos Trabalhadores“ zu keiner anderen Partei so enge Beziehungen unterhält wie zur SPD.  </strong></p>
<p><strong>Entsetzliche, unglaubliche, empörende Taktlosigkeiten folgen: Noch bevor Lula vor die Mikrophone tritt, werden nur drei Tage nach dem Unglück bei einem großen Festakt in Brasilia die Führungsleute der staatlichen Luftfahrtbehörden für „hervorragende Leistungen“ geehrt.</strong></p>
<p><strong>Was ist mit unserem Land los, fragen sich Sozialwissenschaftler und Kulturschaffende, war dieses Unglück nicht eigentlich Mord? Viele sprechen von einem Verbrechen, für das die Lula-Regierung verantwortlich sei. Ja, wir sind ein Land der Fahrlässigkeit, Verantwortungslosigkeit und Scheinheiligkeit, sagen viele auf den Straßen. Das Schlimmste an diesem Brasilien mit seinen zahllosen Anomalien sei, daß jedermann sich daran gewöhne. Gesellschaftliche Apathie und Lethargie seien typische soziale Phänomene in einem Land mit so verkümmerter Protestkultur. Brasilien stehe heute für „Chaos, Korruption, Straflosigkeit, Barbarei“. Daß im Parallelstaat der Slums beinahe täglich von den regierenden Banditenmilizen auf modernen Scheiterhaufen aus Autoreifen Mißliebige lebendig zwecks Einschüchterung der Armen öffentlich verbrannt werden – wen kümmerts, ob in Brasilien oder Deutschland?</strong></p>
<p><strong>Die Tragödie von Congonhas war vorhersehbar, betont auch der renommierte Psychologe und Therapeut Jorge Forbes: „Wir alle haben es gewußt – und wir alle haben es zugelassen.“</strong></p>
<p><strong>Deutschland zählt jährlich um die 5000 Verkehrstote, die zehntgrößte Wirtschaftsnation Brasilien mit nur etwa doppelt so hoher Bevölkerungszahl und weit geringerem Autobestand immerhin über 35500. Gemordet wird meist aus nichtigem Anlaß, jährlich über fünfzigtausendmal. Auch das sagt genug.</strong></p>
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<p><strong>Moderne Scheiterhaufen/2007</strong></p>
<p><strong>Stellen wir uns vor, in Havanna oder Moskau würden Oppositionelle, Bürgerrechtler lebendig verbrannt. Wie dann sofort westliche Medien, Regierungen, Institutionen, Parteien reagieren würden, weiß jeder. Aber halten wir uns an die Fakten.</strong></p>
<p><strong>In Lateinamerikas größter bürgerlicher Demokratie ist das lebendige Verbrennen von Mißliebigen jahrzehntelange Praxis, jenen Medien, Regierungen, Institutionen, Parteien von Anfang an bestens bekannt. Selbst Fotos, Augenzeugenberichte gehen schließlich regelmäßig durch brasilianische Zeitungen. Doch erwartete Reaktionen bleiben aus, brasilianische Menschenrechtsaktivisten sind tief enttäuscht. Jetzt hat der mehrfach preisgekrönte brasilianische Fotograf Rogerio Reis aus Rio de Janeiro seine neueste Arbeit den modernen Scheiterhaufen im Parallelstaat der Slums seines Landes gewidmet.  Reis wird die Fotoinstallation in Paris zeigen, will die Weltöffentlichkeit über diese „Akte der Barbarei“ informieren, darüber eine Debatte in Gang bringen. Die Installation aus 24 Fotos heißt „Microondas“, Mikrowelle. So nennen die Slumdiktatoren des organisierten Verbrechens – und inzwischen auch der Volksmund –  jene Scheiterhaufen aus Autoreifen, auf denen regelmäßig Menschen lebendig verbrannt werden. Auch, um damit Millionen von Bewohnern der Elendsviertel einzuschüchtern. Man stellt sich in die Installation von Rogerio Reis, ist dann umzingelt von großen Farbfotos, die sinnbildlich Autoreifen in Flammen abbilden. Auf journalistischen Schwarzweißfotos ist der Horror ganz konkret zu sehen. Die Reifen werden gewöhnlich über das gefesselte Opfer gestapelt und dann angezündet.  „Aus Empörung über diese Akte der Barbarei, diesen unglaublichen Terror habe ich die Fotoinstallation geschaffen – eine Art von engagierter Kunst“, sagt Reis.  „Daß da willkürlich Menschen  gefoltert, außergerichtlich zum Tode verurteilt und schließlich verbrannt werden – das darf man doch nicht hinnehmen. Ein enger Freund von mir, der brasilianische Fernsehjournalist Tim Lopes, erlitt dieses Schicksal, ist eines der vielen Opfer. Ich will mithelfen, diese Zustände zu beseitigen –  man muß endlich damit anfangen. Ich will die Mittel der Kunst nutzen, um anzuklagen.“</strong></p>
<p><strong>Reis stellte seine Installation jetzt sogar im Kulturzentrum der brasilianischen Bundesjustiz in Rio de Janeiro aus. Die Qualitätszeitung „O Globo“ schilderte zeitgleich – und zum wiederholten Male – in einer Artikelserie die Zustände in der Slumdiktatur. Die Zahl der Verschwundenen sei heute 54-mal höher als während des 21-jährigen Militärregimes. O Globo berichtete auch über die Sondergerichte der Slumdiktatoren, die drakonischen Strafen, die Scheiterhaufen. Sie sind kein neues Phänomen in der brasilianischen Demokratie, und wie Reis betont, wissen verantwortliche Politiker, internationale Menschenrechtsorganisationen und auch  Intellektuelle Brasiliens seit langem detailliert darüber Bescheid. Auffällig indessen das Schweigen, die Indifferenz. “Diese Akte der Barbarei sind ein solcher Rückschritt im zivilisatorischen Prozeß, daß viele Leute den Tatsachen nicht ins Auge sehen, dies alles nicht wahrhaben wollen. Ich sehe da auch viel Scheinheiligkeit. Über diese grausamen Menschenrechtsverletzungen muß man diskutieren – doch just dies ist nicht erwünscht. Der Staat hat sämtliche Machtmittel, um diese Barbarei sofort zu beenden, doch dazu fehlt politischer Wille.“ Vertreter der Kirche, doch auch der renommierte Historiker Josè Murilo de Carvalho von der Bundesuniversität Rios, Mitglied der nationalen Dichterakademie, sind der Auffassung, daß durch die Slumdiktatur, das neofeudale Normendiktat der hochgerüsteten Banditenmilizen Protestpotential paralysiert, Rebellionen der Slumbewohner verhindert werden sollen. Eine Politisierung der Verarmten und Verelendeten werde ebenfalls blockiert. Die Gangsterkommandos dienten damit der Aufrechterhaltung politischer Stabilität – ganz im Sinne der Eliten. „Ich sehe das genau so“, sagt Fotograf Reis, „hier sind starke wirtschaftliche, politische Interessen im Spiel. Hochgestellte Figuren der Gesellschaft sind verwickelt, sind Nutznießer des organisierten Verbrechens. Auch darüber muß man debattieren. Zu meiner Ausstellung in Paris haben alle dortigen Vertreter der brasilianischen Regierung, angefangen vom Botschafter, offizielle Einladungen erhalten – das war mir wichtig.“</strong></p>
<p><strong>Der dunkelhäutige Schriftsteller Paulo Lins schrieb den sozialkritischen Bestseller „Cidade de Deus“, Gottesstadt, über einen Rio-Slum,  war Co-Regisseur der Buchverfilmung. Die kam als „City of God“ in die europäischen Kinos, kippte bei vielen sozialromantische Brasilienklischees. „In City of God spiele ich den Pressefotografen – mit Paulo Lins arbeite ich ebenso eng zusammen wie mit dem Musiker und Poeten Marcelo Yuka, der auf seiner neuesten CD einen Titel diesen modernen Scheiterhaufen gewidmet hat. Da beschreibt er die Gefühle der Slumbewohner, wenn ihnen der Geruch brennender Autoreifen in die Nase steigt – und alle genau wissen, was ganz in ihrer Nähe geschieht. Marcelo Yuka wurde von neun Banditenschüssen getroffen, sitzt gelähmt im Rollstuhl.“</strong></p>
<p><strong>Auch in Deutschland macht man derzeit Gangsta-Rap und HipHop aus brasilianischen Slums hoffähig, tut wider besseres Wissen so, als handele sich um genuine, eigenständige, ganz wundervolle Kulturprodukte. Marcelo Yuka analysiert indessen, daß in der Slumdiktatur auch die Musikzensur heute oft schlimmer sei als in den 21 Jahren der Militärdiktatur Brasiliens. „Betrete ich einen Slum und benutze verbotene Begriffe, verbotene Kleidung, kann ich ermordet werden“, sagt Yuka zum Blättchen. „Zudem verhängen die Banditenkommandos Besuchsverbote für gegnerische Armenviertel. Musiker ihres Herrschaftsbereichs dürfen dort nicht auftreten. Das Verbrennen von Menschen mittels Autoreifen, das Zerstückeln von Opfern, die Folter sind heute in den Slums alltäglich. In einem Jahr werden mehr Menschen umgebracht als in der gesamten Diktaturepoche. Ich bin eingeladen worden, über diese Realität im Oktober in der UNO zu sprechen.“</strong></p>
<p><strong>Carla Rocha zählt zu den wichtigsten investigativen Journalistinnen Brasiliens, hat Yuka in ihrer O-Globo-Artikelserie auch zur Kulturzensur zitiert:“HipHop und Funk sind heute die typische Musik der Slums von Rio, es gibt viele Gruppen, Bands. Doch die gesamte kulturelle Produktion wird heute von den Gangstersyndikaten kontrolliert, zensiert. Natürlich darf in den Musiktiteln nur die Polizei kritisiert werden, nie das organisierte Verbrechen. Andernfalls würden die Musiker mit dem Tode bestraft. Die NGOs dort müssen sich ebenfalls dem Normendiktat unterwerfen. Um die Kontrolle über den Informationsfluß des Slums zu halten, hören Banditenkommandos die Telefongespräche der Bewohner ab, überwachen selbst den Austausch von E-Mails. Gangstermilizen befehlen, daß Kleidung bestimmter Marken, Geschäfte, Farben nicht getragen werden darf.“</strong></p>
<p><strong>Auf seiner neuesten CD „Sangueaudiencia“, erschienen bei Sony-BMG, beschreibt Marcelo Yuka all diese Zustände – zu hören sind auch Mano Chao, Marisa Monte und selbst der Landlosenführer Joao Pedro Stedile. Kuba hat annähernd so viele Einwohner wie Rio de Janeiro.</strong></p>
<p><strong>An Fakten orientierte Berichterstattung über soziokulturelle Tatbestände bestimmter Länder wird heute in Deutschland zunehmend durch Zensur behindert, verhindert. Wo, wie, in welchen Medien und Institutionen kräftig zensiert wird, kriegt man heute auch dank Google-Suche rasch heraus. Machen Sie einfach mal den Test, etwa mit einigen Stichwörtern aus diesem Beitrag.</strong></p>
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<p><strong>Einkommen, Armutsgrenze in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/social-inequality-in-brazil-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-lula-regierungsresultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/social-inequality-in-brazil-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-lula-regierungsresultat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-kuriose-sozialstatistiken-mit-umgerechnet-rund-112-euro-monatseinkommen-laut-regierung-schon-mittelschicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-kuriose-sozialstatistiken-mit-umgerechnet-rund-112-euro-monatseinkommen-laut-regierung-schon-mittelschicht/</a></p>
<p><strong>Die hausgemachten Ursachen der gravierenden brasilianischen Wirtschaftskrise sind überall spürbar – nahezu ein ganzes Land in der Mentalitätsfalle. So dauern viele Arbeitsvorgänge in Brasilien zehnmal länger als in Nachbarländern wie Uruguay oder Argentinien, gar in Ländern der Ersten Welt – und mehr.  Zumeist liegt es an der Lustlosigkeit der Beschäftigten sowie fehlender Qualifikation – ein Bewußtsein für Effizienz scheint bei einem Großteil schlichtweg nicht zu existieren. Daher bringt man beispielsweise derzeit in Sao Paulo durchaus bis zu einer Stunde in der Schlange der Supermarkt-Schnellkasse zu – auch weil etwa eine Halbanalphabetin darauf besteht, mit der Kreditkarte zu bezahlen – und x-mal den falschen Zahlencode eingibt, die Kassiererin dies zum Schaden der immer längeren Käuferschlange x-mal zuläßt. Man packt also seine Waren wieder in den Korb, wechselt in eine andere Schlange – und erlebt dort irgendeine andere Version brasilianischer Unterentwicklung. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/</a></p>
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<h2>Erklärung der kubanischen Regierung zum Putsch in Brasilien</h2>
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<dd class="category-name">Kategorie: <a href="http://www.redglobe.de/lateinamerika-karibik/brasilien">Brasilien</a></dd>
<dd class="published">Veröffentlicht: 18. April 2016</dd>
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<p><strong><img src="http://www.redglobe.de/images/1default/cuba_wappen.png" alt="Republik Kuba" />Wir dokumentieren nachstehend eine Erklärung des Außenministeriums der Republik Kuba zum laufenden institutionellen Staatsstreich in Brasilien:</strong></p>
<p>Sektoren der rechten Vertretung der Oligarchie im Zusammenspiel mit der reaktionären Presse Brasiliens, mit offener Unterstützung der Transnationalen der Kommunikation und dem Imperialismus, haben im Abgeordnetenhaus dieses Landes den ersten Schritt hin zu einem parlamentarischen Staatsstreich gegen die legitime Regierung der Arbeiterpartei (PT) und der Präsidentin Dilma Rousseff vollzogen, den sie seit Monaten planen.</p>
<p>Es handelt sich um einen Angriff gegen die brasilianische Demokratie und die Rechtmäßigkeit einer von der Mehrheit des Volkes an den Urnen gewählten Regierung, der auf Beschuldigungen basiert, für die es weder Beweise noch rechtliche Grundlagen gibt, wie dies von der Präsidentin selbst, vom ehemaligen Präsidenten und Führer der PT Luiz Inacio Lula Da Silva und zahlreichen Führern linker politischer Parteien und sozialer Bewegungen Brasiliens angeprangert wurde.</p>
<p>Seit dem Jahr 2003, als zum ersten Mal, angeführt von Lula, die Arbeiterpartei die Regierung übernommen hatte, wurden in Brasilien wichtige soziale Programme mit großen Auswirkungen für die weniger besgünstigten Teile der Bevölkerung durchgeführt. Laut Aussage der Weltbank konnten 25 Millionen der Brasilianer dank Programmen wie „Bolsa Familia“ „Mi Casa, Mi Vida“ und „Hambre Cero“ der Armut entkommen. Brasilien wurde international zu einem einflussreichen Akteur in Verteidigung der gerechten Sache und zu einem Förderer der lateinamerikanischen und karibischen Integration.</p>
<p>Die putschende Opposition sucht den Zyklus der volksnahen Regierungen der Arbeiterpartei zu schließen und so dem ein Ende zu setzen, was an sozialen Leistungen für das brasilianische Volk erreicht wurde, um eine neoliberale Regierung einzusetzen, die die Plünderung der natürlichen Reichtümer dieses lateinamerikanischen Bruderlandes durch große transnationale Unternehmen ermöglicht, insbesondere die seiner immensen Reserven an Erdöl, Mineralien, Wasser und Artenvielfalt und die ihre Außenpolitik den hegemonischen imperialen Interessen unterordnet.</p>
<p>Dieser Putsch gegen die brasilianische Demokratie ist Teil einer reaktionären Gegenoffensive der Oligarchie und des Imperialismus gegen die lateinamerikanische Integration und die progressiven Prozesse in der Region. Zudem ist sie auch gegen die Länder der sogenannten BRICS – Gruppe gerichtet, die eine wichtige Einheit von mächtigen Ökonomien bildet, die die Hegemonie des US- Dollar herausgefordert hat.</p>
<p>Das Außenministerium der Republik Kuba verurteilt energisch den parlamentarischen Staatsstreich, der in Brasilien stattfindet und unterstützt entschlossen das Volk und die legitime Regierung dieses Bruderlandes, sowie die Präsidentin Dilma Rousseff, in Verteidigung der politischen und ökonomischen Fortschritte und des während der Regierungen der Arbeiterpartei auf sozialem Gebiet Erreichten.</p>
<p><strong>Havanna, 17. April 2016</strong></p>
<p>Quelle: <a href="http://de.granma.cu/cuba/2016-04-18/erklarung-des-aussenministeriums-der-republik-kuba" target="_blank">Granma</a> / RedGlobe</p>
<h2 class="beitrags-titel">Mensch und Müll 2016 – die verelendete Sklavennachfahrin von Sao Paulo/Brasilien. Mülltüten, Müllsäcke als einzige Kleidung – vergebliches Betteln um ein paar Münzen, keinerlei Zeichen von Solidarität mit dem Opfer von Rassismus, Neoliberalismus, vertiefter Wirtschaftskrise. ” „Man setzt sie mit Müll gleich. Und das Schlimme ist: Die Obdachlosen sagen selber schon, ich bin kein Mensch, ich bin Müll.” Sandra Stalinski, Missionarin auf Zeit aus Deutschland. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61082&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/neoliberalismus/" rel="tag">neoliberalismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rassismus/" rel="tag">rassismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo-opfer-von-elend/" rel="tag">sao paulo – opfer von elend</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/vertiefter-wirtschaftskrise-2016/" rel="tag">vertiefter wirtschaftskrise 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61083" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll1-1024x683.jpg" alt="FrauMüll1" width="1024" height="683" /></a><strong>Müllsäcke an Sao Paulos “Avenida Paulista” der Großbanken und Shopping Center – oder ein verelendeter Mensch?</strong></p>
<p><strong>Rund zwei Monate vorher:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/28/brasilien-2015-die-krise-und-die-alltagsdramen-halbnackte-obdachlose-sklavennachfahrin-nur-mit-plastetuetenresten-notduerftig-bekleidet-bettelt-auf-stadt-avenida-von-sao-paulo-reichste-stadt-lat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/28/brasilien-2015-die-krise-und-die-alltagsdramen-halbnackte-obdachlose-sklavennachfahrin-nur-mit-plastetuetenresten-notduerftig-bekleidet-bettelt-auf-stadt-avenida-von-sao-paulo-reichste-stadt-lat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61085" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll2-1024x535.jpg" alt="FrauMüll2" width="1024" height="535" /></a></p>
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<p><strong>Brasilien – US-Hinterhof, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung…</strong></p>
<p><strong>Nicht ungewöhnlich, wenn einem in Amazonasstädten wie Manaus nachts in der Hafenregion eine völlig nackte, verelendete Frau auf der Straße begegnet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-63116" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll15.jpg" alt="FrauMüll15" width="780" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll16.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-63118" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll16.jpg" alt="FrauMüll16" width="824" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61088" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll3-1024x524.jpg" alt="FrauMüll3" width="1024" height="524" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61090" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll4.jpg" alt="FrauMüll4" width="868" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61092" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll5.jpg" alt="FrauMüll5" width="768" height="803" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61094" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll6.jpg" alt="FrauMüll6" width="877" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61096" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll7-1024x751.jpg" alt="FrauMüll7" width="1024" height="751" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61098" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll8.jpg" alt="FrauMüll8" width="768" height="790" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61100" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll9.jpg" alt="FrauMüll9" width="951" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61102" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll10-1024x688.jpg" alt="FrauMüll10" width="1024" height="688" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-62401" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll11.jpg" alt="FrauMüll11" width="862" height="768" /></a></p>
<p><strong>Gelegentlich ein paar Münzen ergattern durch Sammeln von Alubüchsen, Flaschen…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-62405" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll13-1024x724.jpg" alt="FrauMüll13" width="1024" height="724" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-62403" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll12.jpg" alt="FrauMüll12" width="768" height="841" /></a></p>
<p>Weiterziehen im Tropengewitter.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-62407" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll14-1024x704.jpg" alt="FrauMüll14" width="1024" height="704" /></a></p>
<p><strong>H</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Sao Paulo – Reichtum, Elend, Obdachlose. Hedwig Knist, Sandra Stalinski. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=197&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>Bei Brasilien denken die meisten Europäer immer zuerst an Rio de Janeiros kleine Schokoladenseite, den Zuckerhut, den Copacabanastrand, Samba und Karneval. Dabei ist das 430 Kilometer entfernte subtropische Sao Paulo zwar keineswegs schöner, aber viel interessanter und nicht nur Brasiliens, sondern ganz Lateinamerikas Kultur-und Gastronomiehauptstadt. Hier dirigierte John Neschling das beste Sinfonieorchester Lateinamerikas, hier leben die populärsten Musiker des Tropenlandes “ das Sertaneja-Duo Zeze di Camargo und Luciano. Hier werden jährlich an die tausend Theaterstücke inszeniert.</strong></p>
<p><strong><span id="more-197"></span>Nicht zufällig bildet das kosmopolitische Sao Paulo vor Rio den wichtigsten touristischen Anziehungspunkt des Tropenlandes. Viel mehr Deutsche steuern Sao Paulo an, nicht Rio. Die nach Tokio und Mexico-City drittgrößte Stadt der Welt ist zudem Lateinamerikas Industriemetropole, zählt an die tausend deutsche Unternehmen und erwirtschaftet ein höheres Bruttosozialprodukt als ganz Argentinien. Extreme Sozialkontrasten fallen indessen beinahe überall ins Auge –  auch die über zweitausend Slums sind nicht zu übersehen. Sao Paulo zählte einmal zu den schönsten Städten des Erdballs –  hemmungslose Geldgier, kollektive Unvernunft und provozierender Individualismus haben sie in eine der häßlichsten verwandelt. Sao Paulo ist heute auch Symbol lateinamerikanischen Sozialdarwinismus. Manche verdrängen lieber, schauen nicht hin –  doch die Situation der marginalisierten Paulistanos, darunter der Obdachlosen, schockiert.<br />
„Unser Land ist besudelt von Korruption, Gewalt und Lügen”, ruft Padre Julio Lancelotti vor der Kathedrale von Sao Paulo aus und ärgert damit manche Vorübergehenden. Übertreibt der Kirchenmann nicht unverschämt? Aus dem Präsidentenpalast in Brasilia kommen schließlich permanent positive Nachrichten über Wirtschaftswachstum, Rekordausfuhren und sozialen Fortschritt, was auch in Europa Beifall findet.  Doch Lancelotti zählt zu Brasiliens führenden Menschenrechtsaktivisten, kordiniert in Sao Paulo das weltweit einzige Vikariat für Obdachlose und sieht die riesigen, entsetzlichen Slums an den Peripherien der Millionenstädte auch unter der Lula-Regierung immer rascher wachsen. Vor der Kathedrale prangert er mit Gleichgesinnten an, daß ein im August 2004 an Obdachlosen verübtes Massaker immer noch nicht aufgeklärt ist, tatverdächtige Militärpolizisten unbehelligt bleiben. Acht Männer und Frauen wurden damals mit Eisenstangen totgeschlagen, weiteren sechs wurde der Schädel zertrümmert –  doch sie überlebten. „Das Blutbad gehört zur Schande Brasiliens”, so Lancelotti, „selbst Sklavenhalterkultur und Folter existieren weiter.” Der Padre erhält Morddrohungen, wurde mehrfach von Unbekannten attackiert, man setzte sogar einen bezahlten Killer auf ihn an. „Jetzt fürchten wir mehr denn je um sein Leben”, sagt die Deutsche Hedwig Knist, die seit acht Jahren in Sao Paulo die katholische Obdachlosengemeinde nahe dem Luz-Bahnhof leitet. Wegen der zunehmenden Arbeitslosigkeit verlieren immer mehr Familien ihre Bleibe, kampieren direkt an der Gemeindekirche, unter den vielen Hochstraßen Sao Paulos –  Szenen wie in Haiti, Kalkutta oder Lagos. Den Bessergestellten sind die Verelendeten vor allem in der City ein Dorn im Auge. An Lateinamerikas Leitbörse, protzigen Bankenpalästen, Oper und Pinakothek, Shopping Centers und Nobelrestaurants ärgern sich High Society und Schickeria über die zerlumpten, verzweifelten, teils übelriechenden und psychisch gestörten Gestalten, wollen von denen nicht angebettelt werden. Die Stadtverwaltung will deshalb das Zentrum  von ihnen säubern. „Die sollen alle weg, an die überfüllte Peripherie, werden teilweise rausgeprügelt”, so Hedwig Knist, „immer mehr Obdachlose und Straßenkinder werden mißhandelt.” Natürlich wenden sich die Erzdiözese und ihre Obdachlosenseelsorge gegen eine solche Vertreibungspolitik, pochen auf die Menschenrechte der „Moradores da Rua”(Straßenbewohner). „Deshalb werden wir von den Autoritäten gehaßt.” Die Gemeindereferentin aus der Diözese Mainz macht interessante Rechnungen auf: Allein in der City stehen vierzigtausend Wohnungen leer –  mehr, als es Obdachlose in Sao Paulo gibt. Würde jede Firma der lateinamerikanischen Wirtschaftslokomotive einem einzigen Obdachlosen Arbeit geben, wäre das Problem aus der Welt. Was auch Hedwig Knist besonders provoziert: Sao Paulo ist Lateinamerikas reichste Stadt, Brasilien immerhin die zehnte Wirtschaftsnation – genügend Geld für Soziales ist de facto vorhanden. Spenden aus Deutschland wären gar nicht nötig. Doch im neoliberal regierten Brasilien wollen die Betuchten nicht abgeben, ist eine gerechtere Einkommensverteilung nicht in Sicht. Ohne Spenden kirchlicher deutscher Hilfswerke wie Adveniat wäre auch wirkungsvolle Obdachlosenbetreuung nicht möglich. „Hedwig hat mir Auswege gezeigt, mich in Momenten der Schwäche und Unsicherheit bestärkt, bis ich es geschafft habe”, sagt Eliana de Santana. „Mit meiner kleinen Tochter lebte ich im Dreck –  doch dank Hedwig und ihren Gemeindeprojekten konnte ich öffentliche Gesundheitsbetreuerin werden, habe jetzt eine winzige Wohnung.” Sie kümmert sich in der City um kranke Obdachlose, erzwingt notfalls deren Behandlung in Kliniken. „Straßenbewohner werden diskriminiert – eine Frau hat man vor der Hospitalpforte sterben lassen!” Hedwig Knist umarmt vorm Gottesdienst die über dreißigjährige Berenice. ”Zehn Jahre hauste sie wie ein Tier zwischen Müll” –  jetzt macht sie Abendschule, arbeitet in der Gemeindewerkstatt, lebt in einem Wohnprojekt.<br />
Obdachlose in Deutschland –  Obdachlose im riesigen Brasilien –  überhaupt kein Vergleich. Jene wenigen, die in deutschen Fußgängerzonen, auf Straßen und Plätzen betteln, schlafen, herumhängen, sind gegenüber ihren brasilianischen Schicksalsgenossen geradezu in einer luxuriösen Situation. Niemand käme auf die Idee, an denen von Berlin, Frankfurt oder München Massaker zu verüben, sie lebendig zu verbrennen, gar beim Vorbeifahren aus dem Auto heraus zu erschießen. In Brasilien ist das alltäglich, Sandra Stalinski aus Aschaffenburg erlebt es als „Missionarin auf Zeit” mit. „Von den Opfern in Sao Paulo habe ich einige gut gekannt, alles hilflose Menschen, die Schwächsten der Schwachen, gezielt ausgesucht. Ich bin deshalb psychisch richtig zusammengebrochen, habe stundenlang geweint. Die Tatorte sind ja immerhin mein Arbeitsbereich. Das Massaker, denke ich, wurde aus politischen Gründen kurz vor Kommunalwahlen inszeniert, um es politisch auszuschlachten.” Denn Sandra Stalinski macht der ganze Medienrummel um den Fall stutzig, die gegenseitigen Anschuldigungen der Politiker. Soviel öffentliche Resonanz sei nicht normal, man hätte alles auch unter den Tisch kehren können.<br />
–„Ich bin kein Mensch, ich bin Müll”<br />
Wie üblich, wenn es „Sem-Teto”, Obdachlose, trifft, die häufig von der autoritären, egozentrischen Gesellschaft Brasiliens wie Nicht-Menschen betrachtet werden. „Man setzt sie mit Müll gleich. Und das Schlimme ist: Die Obdachlosen sagen selber schon, ich bin kein Mensch, ich bin Müll.” Um so nötiger ist soziale Betreuung, die „Missionaria” Stalinski nicht etwa weit entfernt an der Slumperipherie, sondern sogar mitten in der modernen City, neben dem pompösen Gebäude der lateinamerikanischen Leitbörse und den Großbanken, unweit feiner Manager-Restaurants, leistete. Oder selbst auf den Stufen der Kathedrale, oft gleich unter Gruppen tief verzweifelter, teils stark betrunkener Obdachloser. Unter all den Menschenmassen quält diese, einsam, ausgestoßen, ausgeschlossen zu sein –  um so dankbarer für Hilfe, ein tröstendes Wort, ein Gespräch.<br />
„Auf dem Platz davor sieht man alles –  Überfälle, Streit und Tod.” Denn die skandalösen Sozialkontraste Brasiliens liegen noch so offen wie zur Sklavenzeit: Manager in feinem Tuch, aufgeputzte Chefsekretärinnen kreuzen in Sao Paulos Innenstadt tagsüber alle paar Schritte Obdachlose, Bettler, Verkrüppelte, gar alte, zerlumpte schwarze Frauen, die sich ächzend vor hochbeladene Lastkarren spannen. Das Massaker geschah just in der trubeligen City –  nur zu viele der Privilegierten haben sich an den Anblick jener etwa 16000 Straßenbewohner Sao Paulos, „Moradores da Rua”, schlichtweg gewöhnt, nehmen sie kaum noch wahr, unglaubliche Indifferenz dominiert. In Deutschland gäbe es nach solchen Untaten einen öffentlichen Aufschrei –  hier stößt Sandra Stalinkski sogar während eines kleinen Protestmarsches auf offene Abweisung –  ihre Flugblätter werden von nicht wenigen Schlipsträger aus Banken, Geschäftshäusern abgelehnt:”Nee, kannste behalten, interessiert mich nicht. Da ist mir die Galle hochgekommen –  soviel Ignoranz!” Obdachlosen, so sagen viele, „verschmutzen” das Stadtbild, verrichten ihre Notdurft überall –  auch wegen ihnen stinkt es in den brasilianischen Großstädten vielerorts barbarisch nach Urin und Menschenkot.<br />
Sandra Stalinski arbeitete vorwiegend in einem Nachtasyl für 120 Männer, wird zwangsläufig Expertin in hausgemachter brasilianischer Sozialproblematik, auch brasilianischer Religiosität. Denn überall stößt sie auf einen ihr völlig neuen Bezug zu Gott:”Die Brasilianer sind viel religiöser als wir Deutschen, leben den Glauben wesentlich emotionaler, feiern Gottesdienste viel gefühlvoller, mit Liedern und Gesten. Man tanzt dort sogar, was ich gleich gar nicht kannte. Auch die Obdachlosen sind religiös und sagen, daß es letztendlich in Gottes Hand liege, ob sie sich aus dieser Situation befreien können. Sie sind fatalistisch, passiv, finden sich mit ihrem Schicksal ab, meinen, daran nichts ändern zu können. Ihre Lage sei scheinbar Gottes Wille. Und so eine Haltung kritisiere, hinterfrage ich natürlich.” Doch kaum Resonanz, wie die Missionarin verkraften muß. „Mit denen darüber zu reden, ist ganz schwierig, da habe ich eigentlich keine Chance.” Sie beobachtet zudem, wie sogar direkt vor der Kathedrale tagtäglich zahlreiche Sektenprediger agieren, mit der Bibel in der Hand allen Ernstes wie wild herumspringen. Das einerseits so moderne Sao Paulo ist auch Zentrum archaischster Wunderheiler-und Exorzisten-Sekten, die man bestenfalls weit im Hinterland vermutet hätte. „Ich empfinde das schockierend, laufe in den Straßen an Hallen vorbei, wo gerade ein Sektenpriester schreit, über den Satan spricht. Manche Obdachlose erzählen von Sekten, haben einen sehr fundamentalistischen Glauben, nehmen die Bibel wortwörtlich. Bei ihnen hat jedes zweite Wort mit Gott zu tun. Auf der Straße, unter den Obdachlosen gibts alle möglichen Religionen, wahnsinnig viele Freikirchen. Wir sind daher in den Projekten von „Rede Rua” ökumenisch, nicht nach einer bestimmten Religion ausgerichtet, halten keinen rein katholischen Gottesdienst, aber Gebetsstunden ab, feiern natürlich religiöse Feste wie Ostern und Weihnachten. Ganz besonders wichtig für die Bewohner der Straße.”<br />
Die ganze zwiespältige, komplexe, widersprüchliche Obdachlosenproblematik wird von der Missionarin sachlich, illusionlos gesehen, ohne sozialromantische Scheuklappen. Da in Brasilien ein soziales Netz wie in mitteleuropäischen Ländern fehlt, geht der Absturz in die Obdachlosigkeit ganz rasch, oft von heute auf morgen. ”Man verliert die Arbeit, dann ganz schnell auch die Wohnung “ und wohin dann? Auf die Straße.” Andere sind aus tausende Kilometer entfernten Regionen Brasiliens quasi nach Sao Paulo eingewandert, hofften in der Industriestadt auf einen Job, hörten wohl nichts von grassierender Rekordarbeitslosigkeit.<br />
–Machismus, Alkoholismus und harte Drogen”<br />
„Wenn Ehen auseinanderbrechen, gehen die Männer oft aus Wut und Trotz einfach weg, landen auf der Straße – fast nie die Frauen. Das hat viel mit dem lateinamerikanischen Machismus zu tun. Die Männer sind unheimlich stolz, sehr machistisch, sehen es nicht ein, etwa ihren Teller abzuwaschen, ihre Sachen zu säubern. Und bei Entlassung halten sie es einfach nicht aus, daß die Frau für den Lebensunterhalt der Familie sorgt –  und flüchten einfach, greifen zur Flasche.” Absurderweise ist simpler Zuckerrohrschnaps, Cachaca, in Brasilien billiger als Milch –  was würde sich in Deutschland abspielen, wenn der Liter Wodka oder Korn weit weniger als einen Euro kostete? „Für die brasilianischen Männer ist es fast normal, Cachaça zu trinken und in einer schwierigen Situation in den Alkoholismus abzurutschen.” Kokain, Crack kosten im Vergleich zu Deutschland ebenfalls nur Spottpreise, sind daher selbst für Slumbewohner erschwinglich. Schnaps, Rauschgift dienten zum Ruhigstellen von Problemgruppen, etwa Strafgefangenen, würden deshalb in die Knäste bewußt hineingelassen –  sagen selbst katholische Pfarrer. „In unserem Nachtasyl sind 98 Prozent alkohol-oder drogenabhängig”, so Sandra Stalinski, „ein Problem, mit dem wir ganz viel zu kämpfen haben, das sie aber nicht thematisieren.” Abends deshalb immer dasselbe Ritual: „Wenn die Leute unheimlich betrunken ankommen, würden sie in der Herberge Streit anfangen, gäbe es Konflikte. Also lassen wir sie erst vor der Tür warten, etwas nüchterner werden.” Bei den Männern stößt sie teils auf tiefste Verwahrlosung, gar Verrohung –  auf einen Teufelskreis, nur ganz schwer zu durchbrechen. Denn das Leben auf der Straße ist unbeschreiblich hart, auch grausam:”Da kann man nicht zartbesaitet sein, da muß man auch zum Messer greifen und töten, um sein eigenes Leben zu schützen –  diese Leute leben in einer ganz anderen Welt.” Viele lehnen es ab, nachts eine Herberge aufzusuchen, weil sie sich dort bestimmten Gemeinschaftsregeln unterwerfen müßten:”Da wird man nur gedemütigt, ich bin doch kein Hund, der an der Kette laufen muß!” Sie schlafen lieber in der „Freiheit” der Straße, trotz aller Gefahren. Doch jenen „Sem-Teto”, die in Sandra Stalinskis Asyl kommen, soll ihre Autonomie, Selbständigkeit wiedergeben werden –  dafür dienen die Seelsorge, die unzähligen stundenlangen nächtlichen Einzelgespräche, all die Kurse. „Wir wollen nicht, daß sich die Leute an das Straßenleben gewöhnen, nur jeden Abend im Asyl essen, duschen, schlafen, ohne etwas dafür tun zu müssen. Das kann zu einer Form von Bequemlichkeit werden. Es gibt Leute, die das Asyl als angenehme Möglichkeit empfinden, Geld einzusparen –  weil sie weniger verdienen oder auch weniger arbeiten.” Sandra Stalinski macht mit allen Kunstworkshops, malt, zeichnet mit ihnen, entdeckt die unglaublichsten Talente. Was denken sie über Deutschland? „Das Paradies, das gelobte Land, wo jeder reich ist, das Geld schier vom Himmel fällt.” Doch was weiß der deutsche Normalbürger über Brasilien? „Fußball, Samba, Caipirinha, Rio de Janeiro und die Strände als weltweit verkauftes Markenzeichen –  das Elend hier ist in Deutschland niemandem bewußt.”<br />
An der Peripherie Sao Paulos wachsen die Slums um über zehn Prozent jährlich, das Obdachlosenproblem verschärft sich zunehmend. „Weitere Massaker können geschehen”, schreibt die kleine Zeitung des „Rede-Rua”-Hilfswerks, bei der Sandra Stalinski ebenfalls mitarbeitet. „Präfektur, Staat und die Obdachlosen selber müssen endlich aktiv werden!”<br />
In Rio de Janeiro ist die Lage keineswegs anders –  die nach dem Diktator, Judenhasser und Hitlerverehrer Getulio Vargas benannte City-Avenida wird nachts zum Schlafsaal. Auf einem Kilometer nächtigen stets rund zweihundert Obdachlose. In Sao Paulo sprießen überall „Mini-Favelas” gar an Straßenecken, Fabrikmauern. Diözese-Soziologin Eva Turin analysiert, daß die Gesellschaft heute abgrundtief individualistisch, immer weniger solidarisch sei. Daß die Gutbetuchten der besseren Viertel ihren Konsumismus, den zunehmend stärker konzentrierten Reichtum nicht etwa verstecken, sondern sogar immer offener zur Schau tragen, sei „eine Aggression, eine Provokation, ein direkt obszöner Akt gegenüber den Armen.” So wie an der Avenida Paulista –  „der eine liegt krank vor Hunger auf der Straße, der andere fährt mit dem Importauto für hunderttausend Dollar vorbei.” Eva Turin meint, daß die Mittel-und Oberschicht diese Sozialkontraste bewußt verdrängt.<br />
Marcio Pochmann, renommierter Wirtschaftsexperte, sieht einen Zusammenhang zwischen Bereicherung und Dekadenz. Die Reichen von heute entstammten immer weniger den legalen produktiven Sektoren der Gesellschaft, Geldgier mache sie zunehmend entfremdeter. Der Prozeß unproduktiver Bereicherung gehe unverändert weiter, damit auch die sozioökonomische Dekadenz im Lande. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Obdachl20162.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-69091" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Obdachl20162.jpg" alt="Obdachl20162" width="865" height="768" /></a></p>
<p><strong>Obdachloser, stark abgemagert und geschwächt, bei Apriltemperatur 2016 von 15 Grad, ohne Hemd, in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. Die Erfahrung zeigt, daß Menschen dieses Elendsstadiums rasch Opfer einer Unterkühlung oder irrationaler Gewalt werden, diese gar ein Auto überrollt. Mangels Ausweispapieren, fehlender staatlicher Bemühungen um eine Identifikation werden tote Verelendete dann gewöhnlich in Massengräber geworfen. </strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2010/08/brasiliens-massengraeber-2172.html">http://das-blaettchen.de/2010/08/brasiliens-massengraeber-2172.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Die Ära der Desinformation, “Era da Desinformacao” – Stephen Kanitz. “Die Inszenierung der Politik in den Medien” – Ulrich Saxer, Publizistikwissenschaftler, Universität Zürich. Joachim Gauck und Guido Westerwelle in Brasilien. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=2490&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/era-da-desinformacao/" rel="tag">era da desinformacao</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stephen-kanitz/" rel="tag">stephen kanitz</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ulrich-saxer/" rel="tag">ulrich saxer</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/universita%c2%a4t-za%c2%bcrich/" rel="tag">universitã¤t zã¼rich</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.kanitz.com/veja/era_da_informacao.asp">http://www.kanitz.com/veja/era_da_informacao.asp</a></p>
<p><strong>Ulrich Saxer, Publizistikwissenschaftler: “Das Ereignismanagement zur Erreichung einer wunschgemäßen Medienpräsenz stellt ein strategisches Instrument der politischen Akteure dar.</strong></p>
<p><strong>Während Journalisten Gefahr laufen, quasi instrumentalisiert zu werden, ist bei der Nutzung der technologischen Innovation zur Erreichung der unterschiedlichen Ziele gleichzeitig ein symbiotisches Verhältnis zwischen Medienwirtschaft und Politik zu beobachten…Unter den Nachrichtenwerten hat sich im Gefolge szenischer Medien derjenige der Personalisierung, der Anbindung des politischen Geschehens an bestimmte Persönlichkeiten und deren Eigenschaften, weiter an Gewicht gewonnen, gewissermaßen umgekehrt proportional zur wachsenden Abstraktheit durchorganisierter moderner Politik…Daß all dies der Erhöhung der Rationalität von demokratischer Politik dienlich sei, darf füglich bezweifelt werden. Und wie sehr diese unter dem Einfluß von Multimedia gar noch zum virtuellen Theater verkommt, wird die Zukunft weisen.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wesbrotichesse.jpg" alt="wesbrotichesse.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-autor-und-filmemacher-paulo-linscity-of-god-zur-pressefreiheitwurde-ich-die-realitat-so-schildern-wie-sie-ist-konnte-man-das-garnicht-publizieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-autor-und-filmemacher-paulo-linscity-of-god-zur-pressefreiheitwurde-ich-die-realitat-so-schildern-wie-sie-ist-konnte-man-das-garnicht-publizieren/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens sichtlich erfolgreiche Auslandspropaganda:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /></p>
<p><strong>Joachim Gauck in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>Guido Westerwelle in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
<p><strong>Wer hatte Recht – der brasilianische Systemkritiker oder Lob-und-Hudel-Steinmeier(SPD) neben Lula? Systemkritiker Machado hatte Spruchbänder entrollt: “Brasilien ist das Land der Korruption – Brasilien verbreitet Lügen über seine wirtschaftliche Realität”.</strong></p>
<p><strong>Im Website-Interview des August 2015, kurz vor dem Eintreffen Merkels,  erinnert sich Marcelo Machado Pereira, der heute bei Sao Paulo als Informatiker tätig ist, noch einmal an die näheren Umstände seines Protestes – und wie ihn SPD-Funktionäre aus der Steinmeier-Lula-Veranstaltung wiesen, ihm die Protestplakate wegnahmen. Pereira sieht Parallelen zwischen der SPD-CDU-Koalition in Berlin und dem Regierungsbündnis zwischen Lulas Arbeiterpartei PT und PMDB in Brasilia. Er bekräftigt seine Kritik an in-und ausländischen Medien, die Brasiliens wirtschaftlich-politische  Realität falsch darstellen. Bemerkenswert, daß die gewöhnlich so auf Dissidenten versessene deutsche Journaille 2012, die Tagesschau, andere Staatsfunksendungen,  nicht die Gelegenheit ergriffen, um mit Pereira sofort Interviews zu führen…Während seines Deutschland-Aufenthalts hatte Pereira erstaunt, amüsiert, daß nicht wenige politisierte Deutsche Lula regelrecht für einen “Gott” hielten – “obwohl doch Deutschland gar kein spirituelles Land ist. Lula wurde von diesen Leuten ein Heiligenschein verpaßt”, seien absurde Mythen über Lula kultiviert worden. </strong></p>
<p><strong>Wer sich die Mühe macht, einmal die Kritik von Marcelo Machado Pereira von 2012 mit dem damaligen Lob-und Hudel-Brasilien-Agitprop des straff gesteuerten deutschen Mainstreams zu vergleichen, kommt ins Staunen…Berufslügner von damals sind weiter in Amt und Würden.</strong></p>
<p><strong>“Südamerikas Vorzeigestaat”. Illustrierte DER SPIEGEL 2012, im Jahre des Protests von Marcelo Machado Pereira.</strong></p>
<p><strong>Lula in Berlin 2012 – brasilianischer Systemkritiker “rasch entfernt” aus Steinmeier-Veranstaltung:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/</a></p>
<p><strong>Lula 2016 – die Bundespolizei führt ihn zum Verhör ab, durchsucht sein Haus – eine Positionierung von SPD-Steinmeier?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/12/lulasteinmeier2012.jpg" alt="lulasteinmeier2012.jpg" /></p>
<p><strong>SPD-Politiker Steinmeier und Lula 2012 in Berlin – heikle Menschenrechtsfragen, darunter die fortdauernde Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit. gravierender Rassismus etc.  offenbar bewußt ausgeklammert. Das offizielle Thema der Steinmeier-Lula-Veranstaltung: “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der globalen Ordnung”. Bekanntlich kann von einem Weg Brasiliens auf dem Weg zur Weltmacht keine Rede sein, wie bereits 2012 die Basisdaten und Basisfakten des Landes zeigten.</strong></p>
<p><strong>Aus der Veranstaltungsanzeige:</strong>“<strong>In wenigen Jahren wird Brasilien zu den fünf wichtigsten Volkswirtschaften der Welt zählen. Auf der internationalen Bühne hat sich Brasilien als global player etabliert, der seine Interessen selbstbewusst vertritt.”</strong></p>
<p><strong>Ausriß.</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<div class="beitrag">
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/SteinmeierDilma1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25612" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/SteinmeierDilma1.jpg" alt="??????????????????????" width="836" height="768" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Offizielles Regierungsfoto – Steinmeier und Dilma Rousseff 2015 in Brasilia.</strong></h2>
<p><strong>Meinungsführer, Machteliten, gesteuerte Medien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009 in der Merkel-Stadt Hamburg…Ausriß. 2016 wird Lula von der Bundespolizei zum Verhör abgeführt, wird sein Haus durchsucht. Warum Lula unter hohen deutschen Politikern, in deutschen Islamisierungsparteien soviele Freunde, Unterstützer hat…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oskar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oskar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>“Ist Brasilia unmenschlich?” DIE ZEIT 1967, Helmut Schmidt/SPD ist noch nicht Mitherausgeber, steuert noch nicht die Inhalte:</strong><a href="http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true">http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true</a></p>
<p><strong>Oscar Niemeyer und das Massaker an Bauarbeitern während der Errichtung von Brasilia:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a></p>
<p><strong> Lula bei Schmidt in Hamburg. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Annette Schavan, Deutschlands Bildungs-und Forschungsministerin, mit Brasiliens Forschungsminister Sergio Rezende in Sao Paulo. “Mit Brasilien die Fragen der Zukunft beantworten.” Brasilien liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung weit abgeschlagen nur auf Platz 84. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=5023&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/annette-schavan/" rel="tag">annette schavan</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomenergie/" rel="tag">atomenergie</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraftwerke/" rel="tag">atomkraftwerke</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sergio-rezende/" rel="tag">sergio rezende</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/annetteschavanrezende.jpg" alt="annetteschavanrezende.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/14/annette-schavan-deutschlands-bildungs-und-forschungsministerin-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/14/annette-schavan-deutschlands-bildungs-und-forschungsministerin-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. </strong> <a href="http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf">http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake 2011 – in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<p><strong> Rezende zur Atomenergie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/07/horstkohlersp1.JPG" alt="horstkohlersp1.JPG" /></p>
<p><strong>Bundespräsident Horst Köhler in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></p>
<p><a href="http://www.deutsch-brasilianisches-jahr.de/de/184.php">http://www.deutsch-brasilianisches-jahr.de/de/184.php</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Katholischer Bischof Angelico Sandalo Bernardino in Sao Paulo 2011: “Brasiliens durchlebt derzeit eine enorme politische Krise. Brasilien ist zwar theoretisch eine Republik, doch die republikanischen Prinzipien werden mißachtet. In der Verfassung von 1988 heißt es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. Doch in Wahrheit ist dies eine Lüge. Es reicht aus, in die Slums zu gehen. Wir müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien – und von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht unterwirft.”</h2>
<p>Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche Brasiliens und den Staats-und Regierungskirchen Deutschlands ist sehr groß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Steinmeier gibt “Colonia Dignidad”-Akten frei”. Tagesschau, 27.4. 2016. “Während der Diktatur von Augusto Pinochet (1973-1990) diente die Siedlung zudem als Folterzentrum des Geheimdienstes.” Wann werden die wichtigsten Geheimakten zum Thema freigegeben, die zu den Folterdiktaturen in Brasilien und Argentinien, zur engen Zusammenarbeit von Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher mit diesen Regimes? Bemerkenswert, daß Grünen-Außenminister Joseph Fischer nichts zur Öffnung von hochbrisanten Geheimakten unternahm… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=69036&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bonner-geheimakten-zu-folterdiktaturen-in-lateinamerika-willy-brandt-helmut-schmidt/" rel="tag">bonner geheimakten zu folterdiktaturen in lateinamerika &#8211; willy brandt-helmut schmidt</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/colonia-dignidad-frank-walter-steinmeier-rede-auswaertiges-amt">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/colonia-dignidad-frank-walter-steinmeier-rede-auswaertiges-amt</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54377" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex-754x1024.jpg" alt="Diktaturopferex" width="754" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten Brasiliens.</strong></p>
<p><strong>Wie die Militärdiktatur Frauen folterte: </strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</a></p>
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]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Brasiliens Regierungskrise 2016, deutsche wirtschaftliche Interessen im US-Hinterhof. Impeachment-Abstimmung und Straßenproteste in Sao Paulo&#8230;Prof. Dr. Plinio de Arruda Sampaio Jr. Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/17/brasiliens-regierungskrise-2016-impeachment-abstimmung-und-strassenproteste-in-sao-paulo/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2016 00:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Regierungskrise 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.correiocidadania.com.br/ http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/ &#160; 17.4. 2016 – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Unter Lula-Rousseff wurde Brasilien weiter spürbar u.a. soziokulturell amerikanisiert – Brasilien und die USA haben u.a. ein Gewalt-Gesellschaftsmodell als auffällige Gemeinsamkeit. 2016 wurden bis April allein im Teilstaat Sao Paulo laut offiziellen Daten 27 Polizeibeamte von Verbrechern ermordet &#8211; durchschnittlich alle vier Tage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.correiocidadania.com.br/">http://www.correiocidadania.com.br/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/20/merkel-in-brasilien-2015-wie-beim-besuch-von-2008-bisher-keinerlei-positionierung-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-beim-strategischen-partner-kein-wort-zu-systematischer-folter-gefae/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>17.4. 2016 – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Unter Lula-Rousseff wurde Brasilien weiter spürbar u.a. soziokulturell amerikanisiert – Brasilien und die USA haben u.a. ein Gewalt-Gesellschaftsmodell als auffällige Gemeinsamkeit. 2016 wurden bis April allein im Teilstaat Sao Paulo laut offiziellen Daten 27 Polizeibeamte von Verbrechern ermordet &#8211; durchschnittlich alle vier Tage ein Beamter. Zum Stadium der Regellosigkeit  gehört, daß laut Statistik allein in der Megacity Sao Paulo 42 % der Heranwachsenden sowie jungen Erwachsenen PKW oder Motorräder ohne Führerschein benutzen, teils vom 14. Lebensjahr an. In anderen Teilstaaten gibt es sehr viele LKW-Fahrer, die ihr gesamtes Berufsleben lang ohne Führerschein unterwegs sind. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist in Brasilien entsprechend hoch. Opfer von sogenannten Blitzentführungen trifft man regelmäßig in ganz Brasilien. Bevorzugt Frauen werden solange u.a. in Slum-Verließen festgehalten, bis alle Konten leergeräumt, Kreditkarten bis zum Limit genutzt wurden. Das kann ein paar Tage, aber auch Wochen dauern. Wegen der in Brasilien herrschenden Rachekultur machen die Opfer gewöhnlich keinerlei Anzeige bei der Polizei. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/VerelendeterOpernhaus16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68072" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/VerelendeterOpernhaus16-1024x505.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="505" /></a></p>
<p><strong>Verelendeter in Sao Paulo vor Opernhaus &#8211; am Tag vor der Abstimmung im brasilianischen Abgeordnetenhaus über das Amtsenthebungsverfahren gegen Staatspräsidentin Dilma Rousseff. Der Gouverneur des wirtschaftlich führenden brasilianischen Teilstaats Sao Paulo gehört zur Partei PSDB, unter den erbittertsten Gegnern der Regierung und ihrer Viel-Parteien-Koalition von Rousseff. Die sozialen Kontraste, die soziale Indifferenz in Sao Paulo, reichste Stadt Lateinamerikas, sind bemerkenswert kraß &#8211; die Megacity hat über 2500 Slums. </strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Plinio Arruda de Sampaio Junior:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5BHKp443y8U">https://www.youtube.com/watch?v=5BHKp443y8U</a></p>
<p><a href="http://www.unicamp.br/unicamp/unicamp_hoje/jornalPDF/218pag0607.pdf">http://www.unicamp.br/unicamp/unicamp_hoje/jornalPDF/218pag0607.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/MerkelDilmaValor1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41781" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/MerkelDilmaValor1.jpg" alt="MerkelDilmaValor1" width="868" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68131" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia2-382x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="382" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">” Deutschsprachige “Lügenpresse” hatte Brasilien jahrelang entgegen der Faktenlage hochlukrativ schöngeschrieben, die Staatschefin ebenfalls: “Geradlinig, kompetent, unbestechlich, fleißig, diszipliniert, effizient, resolut, erfolgreich…”(&#8222;Frauenpower&#8220;)</h2>
<p><strong>Wer hatte Recht &#8211; der brasilianische Systemkritiker oder Lob-und-Hudel-Steinmeier(SPD) neben Lula? Systemkritiker Machado hatte Spruchbänder entrollt: “Brasilien ist das Land der Korruption – Brasilien verbreitet Lügen über seine wirtschaftliche Realität”.</strong></p>
<p><strong>Im Website-Interview des August 2015, kurz vor dem Eintreffen Merkels,  erinnert sich Marcelo Machado Pereira, der heute bei Sao Paulo als Informatiker tätig ist, noch einmal an die näheren Umstände seines Protestes – und wie ihn SPD-Funktionäre aus der Steinmeier-Lula-Veranstaltung wiesen, ihm die Protestplakate wegnahmen. Pereira sieht Parallelen zwischen der SPD-CDU-Koalition in Berlin und dem Regierungsbündnis zwischen Lulas Arbeiterpartei PT und PMDB in Brasilia. Er bekräftigt seine Kritik an in-und ausländischen Medien, die Brasiliens wirtschaftlich-politische  Realität falsch darstellen. Bemerkenswert, daß die gewöhnlich so auf Dissidenten versessene deutsche Journaille 2012, die Tagesschau, andere Staatsfunksendungen,  nicht die Gelegenheit ergriffen, um mit Pereira sofort Interviews zu führen…Während seines Deutschland-Aufenthalts hatte Pereira erstaunt, amüsiert, daß nicht wenige politisierte Deutsche Lula regelrecht für einen “Gott” hielten – “obwohl doch Deutschland gar kein spirituelles Land ist. Lula wurde von diesen Leuten ein Heiligenschein verpaßt”, seien absurde Mythen über Lula kultiviert worden. </strong></p>
<p><strong>Wer sich die Mühe macht, einmal die Kritik von Marcelo Machado Pereira von 2012 mit dem damaligen Lob-und Hudel-Brasilien-Agitprop des straff gesteuerten deutschen Mainstreams zu vergleichen, kommt ins Staunen…Berufslügner von damals sind weiter in Amt und Würden.</strong></p>
<p><strong>“Südamerikas Vorzeigestaat”. Illustrierte DER SPIEGEL 2012, im Jahre des Protests von Marcelo Machado Pereira.</strong></p>
<p><strong>Lula in Berlin 2012 – brasilianischer Systemkritiker “rasch entfernt” aus Steinmeier-Veranstaltung:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/</a></p>
<p><strong>Lula 2016 – die Bundespolizei führt ihn zum Verhör ab, durchsucht sein Haus – eine Positionierung von SPD-Steinmeier?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/12/lulasteinmeier2012.jpg" alt="lulasteinmeier2012.jpg" /></p>
<p><strong>SPD-Politiker Steinmeier und Lula 2012 in Berlin – heikle Menschenrechtsfragen, darunter die fortdauernde Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit. gravierender Rassismus etc.  offenbar bewußt ausgeklammert. Das offizielle Thema der Steinmeier-Lula-Veranstaltung: “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der globalen Ordnung”. Bekanntlich kann von einem Weg Brasiliens auf dem Weg zur Weltmacht keine Rede sein, wie bereits 2012 die Basisdaten und Basisfakten des Landes zeigten.</strong></p>
<p><strong>Aus der Veranstaltungsanzeige:</strong>“<strong>In wenigen Jahren wird Brasilien zu den fünf wichtigsten Volkswirtschaften der Welt zählen. Auf der internationalen Bühne hat sich Brasilien als global player etabliert, der seine Interessen selbstbewusst vertritt.”</strong></p>
<p><strong>Ausriß.</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<div class="beitrag">
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/SteinmeierDilma1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25612" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/SteinmeierDilma1.jpg" alt="??????????????????????" width="836" height="768" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Offizielles Regierungsfoto – Steinmeier und Dilma Rousseff 2015 in Brasilia.</strong></h2>
<p><strong>Meinungsführer, Machteliten, gesteuerte Medien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009 in der Merkel-Stadt Hamburg…Ausriß. 2016 wird Lula von der Bundespolizei zum Verhör abgeführt, wird sein Haus durchsucht. Warum Lula unter hohen deutschen Politikern, in deutschen Islamisierungsparteien soviele Freunde, Unterstützer hat…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oskar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oskar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>“Ist Brasilia unmenschlich?” DIE ZEIT 1967, Helmut Schmidt/SPD ist noch nicht Mitherausgeber, steuert noch nicht die Inhalte:</strong><a href="http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true">http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true</a></p>
<p><strong>Oscar Niemeyer und das Massaker an Bauarbeitern während der Errichtung von Brasilia:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a></p>
<p><strong> Lula bei Schmidt in Hamburg. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasilien-2016-amtsenthebungsverfahren-gegen-dilma-rousseff-geist-instinkte-des-mittelalters-im-scheiterhaufenland-siehe-angeli-karikatur-in-groesster-nationaler-qualitaetszeitung-folha-de-sao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ZeltsiedlungPräfektur16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68078" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ZeltsiedlungPräfektur16-1024x597.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="597" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zeltsiedlung der Amtsenthebungsgegner an der Präfektur von Sao Paulo(Gebäude mit Grünpflanzenterrasse).</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasiliens-dauerkrise-und-die-andere-sicht-in-deutschsprachigen-buechern-aktuelle-wirtschaftliche-entwicklungen-schueren-die-erwartung-dass-brasilien-bald-zu-den-maechtigsten-staaten-der-welt-geho/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/15/brasiliens-dauerkrise-und-die-andere-sicht-in-deutschsprachigen-buechern-aktuelle-wirtschaftliche-entwicklungen-schueren-die-erwartung-dass-brasilien-bald-zu-den-maechtigsten-staaten-der-welt-geho/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ZeltsiedlungKondome16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68080" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ZeltsiedlungKondome16-1024x657.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="657" /></a></p>
<p>35 Grad ermüdende trockene Hitze in Sao Paulo, starke Luftvergiftung durch Verkehr -dies verlangt den Protestierern einiges ab. Indessen werden am Info-Zentrum auch reichlich Gratis-Kondome angeboten.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Wegmitallen2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68082" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Wegmitallen2-724x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="724" height="1024" /></a></p>
<p>&#8222;Weg mit allen&#8220; &#8211; von Rousseff, Lula bis Temer, Calheiros, Cunha, Neves.</p>
<p><span id="more-68071"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien 2016, Amtsenthebungsverfahren gegen Dilma Rousseff – Geist, Instinkte des Mittelalters im Scheiterhaufenland, siehe Angeli-Karikatur in größter nationaler Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”. Soziokulturelle Indifferenz(wie in Mitteleuropa gegenüber Islamismus, IS etc., Nazizeit-Verhalten) “Bankiersliebling Lula”. Deutscher gesteuerter Mainstream, Staatsfunk mit üblichen Manipulationsmethoden in der Brasilien-Berichterstattung. US-Hinterhof Brasilien ist Testlabor des Neoliberalismus. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67957&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-2016-impeachment-dilma-rousseff/" rel="tag">brasilien 2016 &#8211; impeachment-dilma rousseff</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/AngeliImpeachment2016.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67958" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/AngeliImpeachment2016-1024x522.jpg" alt="AngeliImpeachment2016" width="1024" height="522" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß, Angeli.</p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/keine-verringerung-der-sozialen-ungleichheit-unter-lula-regierung-laut-soziologe-chico-de-oliveira-mitgrunder-von-arbeiterparteipt-und-gewerkschaftsdachverband-cut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/keine-verringerung-der-sozialen-ungleichheit-unter-lula-regierung-laut-soziologe-chico-de-oliveira-mitgrunder-von-arbeiterparteipt-und-gewerkschaftsdachverband-cut/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/angelibrasilkorruptionskarte.JPG" alt="angelibrasilkorruptionskarte.JPG" /></p>
<p>Angeli – Karikaturist von Brasiliens größter Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, über Landeskorruption – Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Regierungssender Deutsche Welle über Lula: “Geradlinigkeit und Verlässlichkeit”.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/lynchjustizistoe.JPG" alt="lynchjustizistoe.JPG" /></p>
<p><strong>Lynchjustiz in Rio de Janeiro – Ausriß – Nachrichtenmagazin “Isto é “.</strong><strong> Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte</strong>.” <strong>Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig – die Fotos davon ohnehin.</strong></p>
<p><strong>Westerwelle in Rio de Janeiros Scheiterhaufen-Favela Mangueira:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></p>
<p><strong>Das gefesselte Opfer in Autoreifen wird mit Benzin übergossen…Wie hochrangige deutsche Politiker zur Scheiterhaufenpraxis in Brasilien, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung, schweigen:</strong></p>
<p><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont, daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2014 – Erschießung von Lula und anderen Arbeiterpartei-Führern gefordert, bei Protesten in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong>Brasilien 2014: Tausende Rechte und Rechtsextreme demonstrieren in Sao Paulo gegen Regierung, Regierungskorruption. Militärputsch, Rousseff-Impeachment, Erschießung von Lula und anderen Führern der Arbeiterpartei PT auf öffentlichem Platz befürwortet. “Militärputsch von 1964 rettete Brasilien!” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=20220">**</a></strong></p>
<p><strong>Am Kunstmuseum MASP des Stadtzentrums hielten Rechte und Rechtsextreme vor der Demonstration ihre Auftaktkundgebungen ab, wobei sich ein Teil der Teilnehmer u.a. in Reden und Ansprachen klar für einen Militärputsch zwecks Absetzung der jetzigen Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff positionierte – der andere Teil dies ablehnte, sich aber für ein Impeachment aussprach. In flammenden Reden wurde sogar befürwortet, Lula und andere PT-Parteiführer auf öffentlichem Platze zu füsilieren(fuzilar). Kundgebungsteilnehmer machten auch mit Gesten deutlich, daß sie für ein Niederknallen von PT-Politikern sind. Von Lautsprecherwagen wurde zum Applaus für den rechtsextremen Kongreßabgeordneten Jair Bolsonaro aufgefordert, der zu den bekanntesten Verteidigern der Militärdiktatur zählt, sich in Brasilia mit der kubanischen Regierungsgegnerin Yoani Sanchez traf. Wiederholt wurde betont, daß die Militärs mit ihrem Eingreifen von 1964 das Land gerettet hätten, die Wahrheitskommission der Regierung zur Aufklärung der Diktaturverbrechen wurde scharf verurteilt. Kundgebungssprecher schlugen vor, durch das brasilianische Militär Lula, Dilma und den Rest der PT-Parteispitze inhaftieren zu lassen und danach Wahlen abzuhalten. “Wir haben keine Waffen, um sie Lula und Dilma an den Kopf zu halten!” Immer wieder wurde die Arbeiterpartei mit Kommunismus gleichgesetzt:”Kommunisten arbeiten nicht, rauben nur das Volk aus – Lula ist mit Brasiliens größter Verbrecherorganisation PCC liiert!” Kritik richtete sich ausschließlich gegen die Arbeiterpartei, obwohl diese im Nationalkongreß lediglich in Minderheitsposition ist und ein Regierungsbündnis aus rund 20(!) Parteien anführt. Diesem Bündnis gehören auch Rechtsparteien an. Immer wieder ertönten Sprechchöre:”Die Militärintervention ist jetzt die Lösung!” “Schnapssäufer Lula – gib mir mein Geld zurück! – Schnapssäufer Lula – du hast mein Geld geraubt!”</strong></p>
<p><strong>Transparente:”Rettet Brasilien vor der kommunistischen Diktatur!” “Schluß mit der Wahrheitskommission!”(zur Aufklärung der Diktaturverbrechen) “Kein Kommunismus – weg mit Dilma!” “Dilma ist eine Terroristin – Lula ein Strauchdieb!” “Dilma hat im Nationalkongreß eine kollektive Vergewaltigung kommandiert!” “Weniger Marx – mehr Aristoteles!” “Wir müssen radikaler werden!” “Militärintervention ist die einzige Lösung!”</strong></p>
<p><strong>Die mehreren tausend Ärzte aus Kuba, die derzeit in Regionen arbeiten, in denen brasilianischen Ärzte nicht arbeiten wollen(Slums etc), wurden mit infiltrierten “kommunistischen Guerrilheiros” gleichgesetzt.</strong></p>
<p><strong>Bemerkenswert ist, daß Brasiliens tonangebende Medien über den stark ideologischen Gehalt der Proteste nicht berichteten, nicht einmal die Befürwortung des Erschießens von PT-Politikern, die Ablehnung der Wahrheitskommission etc. erwähnten, auch nicht die wichtigsten Sprechchöre. Hinweis darauf, daß u.a. die großen Zeitungen immer weniger als Informationsquellen taugen – nicht anders als in Deutschland.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/12/rechtssp5.jpg" alt="rechtssp5.jpg" /></p>
<p><strong>Kundgebungstransparente für Militärputsch “Intervencao militar” – und  Militärpolizei, Relikt der 21 Jahre währenden Militärdiktatur. Auf Transparenten stand:”Keine Entmilitarisierung der Militärpolizei!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/MerkelDilmaValor1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41781" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/MerkelDilmaValor1.jpg" alt="MerkelDilmaValor1" width="868" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – selbst im deutschen Staatsfunk ist jeder Hinweis auf die Mitverantwortung deutschen Kapitals, deutscher Multis für die politische, wirtschaftliche, soziokulturelle Lage Brasiliens offenkundig verboten. Daß Lula gemäß Insidern der Arbeiterpartei von deutschen Automultis aufgebaut wurde, zählt ebenfalls zu den Tabuthemen im gesteuerten Mainstream. Dilma Rousseff kommt aus der PDT des Vizepräsidenten der Sozialistischen Internationale/SI, Leonel Brizola, der sich stets seiner Freundschaft zu Willy Brandt rühmte – ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Krise in Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus.  Die Liste der Zensurverbote ist in Bezug auf Brasilien sehr lang. </strong></p>
<p><strong>Mythenbildung heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt, SPD und Atomvertrag mit Brasiliens Foltergenerälen – bis heute gültig, immer wieder verlängert:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>VW und die Folterdiktatur:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/23/vw-do-brasil-und-folter-waehrend-der-diktatur-uraltbekanntes-nun-auch-dank-offenbar-gelockerter-zensur-in-vielen-deutschen-medien-volkswagen-soll-waehrend-der-militaerdiktatur-in-brasilien-die-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/23/vw-do-brasil-und-folter-waehrend-der-diktatur-uraltbekanntes-nun-auch-dank-offenbar-gelockerter-zensur-in-vielen-deutschen-medien-volkswagen-soll-waehrend-der-militaerdiktatur-in-brasilien-die-fo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) hatte noch im Mai 2013 komplett entgegen der Faktenlage – unwidersprochen vom gesteuerten Mainstream – die Parole von der angeblichen Exzellenz der Wirtschaft Brasiliens ausgegeben: </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht.”</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/gauckrousseffoffizkl.jpg" alt="gauckrousseffoffizkl.jpg" /></p>
<h2></h2>
<p><strong>Von Sotschi nach Rio de Janeiro:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/23/von-sotschi-nach-rio-de-janeiro-werden-die-westlichen-lander-der-gesteuerte-mainstream-jetzt-wie-im-falle-ruslands-eine-wm-boykott-disskussion-in-gang-bringen-angesichts-der-gravierenden-menschenr/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/23/von-sotschi-nach-rio-de-janeiro-werden-die-westlichen-lander-der-gesteuerte-mainstream-jetzt-wie-im-falle-ruslands-eine-wm-boykott-disskussion-in-gang-bringen-angesichts-der-gravierenden-menschenr/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /></p>
<p><strong><strong>Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – </strong> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/07/merkelgauckrousseff114.jpg" alt="merkelgauckrousseff114.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Dauerkrise 2016 und die andere Sicht in zahlreichen deutschsprachigen Büchern. “Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen schüren die Erwartung, dass Brasilien bald zu den mächtigsten Staaten der Welt gehören wird.” “Brasilien gilt längst nicht mehr nur als Schwellenland, sondern hat den Sprung in die Riege der führenden Industrienationen geschafft.” Öffentlich-rechtlicher Sender Deutschlands. Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus, vieles derzeit in Staaten wie Deutschland kopiert. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67907&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-dauerkrise-die-andere-sicht/" rel="tag">brasiliens dauerkrise – die andere sicht</a></div>
<div class="beitrag">
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Brasilien ist auf dem Weg zum modernen Industriestaat. Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen schüren die Erwartung, dass Brasilien bald zu den mächtigsten Staaten der Welt gehören wird.</strong></p>
<p><strong>Worin liegt diese Entwicklung begründet? An welchen Faktoren kann die Modernisierung der brasilianischen Wirtschaft festgemacht werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich der vorliegende Band.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p><strong>“Brasilien boomt. Lange als Land der Zukunft beschworen, muss man mit Blick auf heutige Verhältnisse sagen: Die Zukunft ist jetzt! »Das ewige Versprechen« wirft einen lebhaften Blick auf die schillernde und faszinierende Vielfalt der brasilianischen Kultur, von den Anfängen bis in die Gegenwart.</strong></p>
<p><strong>Ob in Musik, Malerei, Mode oder Architektur – Brasilien war immer schon stilprägend.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Obama über Lula: “This is my man, right here, I love this guy!” Nach blendendem Verhältnis zu Bush ebensolches von  Lula zu  Obama.</h2>
<p><strong>“Brasilien hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und weltpolitisch erheblich an Gewicht gewonnen.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p><strong>“Brasilien gilt als Schwellenland mit einer fragilen Demokratie. Korruption und soziale Missstände bestimmen nach wie vor den politischen Alltag. Trotz all dieser Faktoren ist Brasilien auf dem Weg zum modernen Industriestaat.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p><strong>Manche Bücher, Publikationen, die Brasiliens Situation, Chancen besonders rosig beschrieben, wurden mit heute gängigen Methoden zu regelrechten Bestsellern gemacht.</strong></p>
<p><strong>Das brasilianische Millionärsparlament – derzeit mit 25(!) Parteien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/10/07/brasilienwahlen-2014-lula-einkommen-millionarsparlament-und-wachsende-extreme-armut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/10/07/brasilienwahlen-2014-lula-einkommen-millionarsparlament-und-wachsende-extreme-armut/</a></p>
<p><strong>Einkommen, Armutsgrenze in Brasilien/Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/social-inequality-in-brazil-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-lula-regierungsresultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/social-inequality-in-brazil-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-lula-regierungsresultat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-kuriose-sozialstatistiken-mit-umgerechnet-rund-112-euro-monatseinkommen-laut-regierung-schon-mittelschicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-kuriose-sozialstatistiken-mit-umgerechnet-rund-112-euro-monatseinkommen-laut-regierung-schon-mittelschicht/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/GeoSpecialBrasilienVorwort15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-39378" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/GeoSpecialBrasilienVorwort15.jpg" alt="GeoSpecialBrasilienVorwort15" width="768" height="969" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, die andere Sicht – Geo Special Brasilien.</strong> <strong>“Brasilien schwingt sich auf zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften des Planeten…Rio…ist nun in den touristischen Vierteln so sicher wie eine europäische Großstadt…dieses überraschend moderne, hochsympathische und unendlich vielfältige Land…”</strong></p>
<p><strong>“Ich habe mich geirrt”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/</a></p>
<p><strong>Gewalt-Realität 2016:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/03/brasilien-2016-aus-olympia-stadt-rio-de-janeiro-nichts-neues-unruhen-gewalt-feuergefechte-von-verirrten-kugeln-getoetete-kinder-mindestens-12-abgefackelte-omnibusse-anfang-april/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/03/brasilien-2016-aus-olympia-stadt-rio-de-janeiro-nichts-neues-unruhen-gewalt-feuergefechte-von-verirrten-kugeln-getoetete-kinder-mindestens-12-abgefackelte-omnibusse-anfang-april/</a></p>
<p><strong>Brasiliens erfolgreiche Auslandspropaganda(2009):</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.</strong></p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…</strong></p>
<p><strong>Lula betont gegenüber Schmidt, Brasilien sei bei Öl bereits Selbstversorger. Dies wird von Experten stets bestritten.</strong></p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>“Ist Brasilia unmenschlich?” DIE ZEIT 1967, Helmut Schmidt/SPD ist noch nicht Mitherausgeber, steuert noch nicht die Inhalte:</strong><a href="http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true">http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true</a></p>
<p><strong>Oscar Niemeyer und das Massaker an Bauarbeitern während der Errichtung von Brasilia:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a></p>
<p><strong>Mythenbildung heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/06/willy-brandt-airport-helmut-schmidt-airport-gar-hans-dietrich-genscher-airport-kuriose-mythenbildung-verschweigen-von-biographie-fakten/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Dauerkrise:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/15/brasiliens-aktuelle-probleme-in-wirtschaft-politik-gesellschaft-2015alle-reden-jetzt-von-krise-wir-leben-doch-schon-seit-30-jahren-in-einer-dauerkrise-junger-mann-bei-sao-paulo-hochschulaus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/15/brasiliens-aktuelle-probleme-in-wirtschaft-politik-gesellschaft-2015alle-reden-jetzt-von-krise-wir-leben-doch-schon-seit-30-jahren-in-einer-dauerkrise-junger-mann-bei-sao-paulo-hochschulaus/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Gek%C3%B6pfteNE15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-53068" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Gek%C3%B6pfteNE15-726x1024.jpg" alt="GeköpfteNE15" width="726" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Kein IS-Terror – Medienfoto von Geköpften aus Brasilien – strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung. Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/13/deutscher-wirtschafts-mainstream-schwenkt-um-ueberschwengliches-lob-fuer-brasilienregierung-abgeschaltet-herbe-kritik-eingeschaltet-kurz-vor-ramschniveau-rezession-bringt-brasilien-in-die-bred/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/13/deutscher-wirtschafts-mainstream-schwenkt-um-ueberschwengliches-lob-fuer-brasilienregierung-abgeschaltet-herbe-kritik-eingeschaltet-kurz-vor-ramschniveau-rezession-bringt-brasilien-in-die-bred/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/brasiliens-wirtschaft-nationale-grosfirmen-liegen-bei-wertverlust-globaler-grosunternehmen-an-der-spitze-unter-10-hauptbetroffenen-sind-4-unternehmen-brasiliens-absacken-brasiliens-vom-7-auf-9-p/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/brasiliens-wirtschaft-nationale-grosfirmen-liegen-bei-wertverlust-globaler-grosunternehmen-an-der-spitze-unter-10-hauptbetroffenen-sind-4-unternehmen-brasiliens-absacken-brasiliens-vom-7-auf-9-p/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/WiWoCapaPerfektePartner.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-30273" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/WiWoCapaPerfektePartner.jpg" alt="WiWoCapaPerfektePartner" width="768" height="978" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"> “Die Regierung von Dilma Rousseff trimmt das Land auf Wachstumskurs”.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/04/brasilien-nur-noch-neuntgroesste-wirtschaftsnationzuvor-platz-7-gemaess-neuesten-offiziellen-bip-zahlen-daten-moeglicherweise-stark-geschoent-laut-brasilianischen-wirtschaftsexperten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/04/brasilien-nur-noch-neuntgroesste-wirtschaftsnationzuvor-platz-7-gemaess-neuesten-offiziellen-bip-zahlen-daten-moeglicherweise-stark-geschoent-laut-brasilianischen-wirtschaftsexperten/</a></p>
<p><strong>Brasilien – Daten, Statistiken:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/12/lulasteinmeier2012.jpg" alt="lulasteinmeier2012.jpg" /></p>
<p><strong>SPD-Politiker Steinmeier und Lula 2012 in Berlin – heikle Menschenrechtsfragen, darunter die fortdauernde Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit. gravierender Rassismus etc.  offenbar bewußt ausgeklammert. Das offizielle Thema der Steinmeier-Lula-Veranstaltung: “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der globalen Ordnung”. Bekanntlich kann von einem Weg Brasiliens auf dem Weg zur Weltmacht keine Rede sein, wie bereits 2012 die Basisdaten und Basisfakten des Landes zeigten.</strong></p>
<p><strong>Aus der Veranstaltungsanzeige:</strong>“<strong>In wenigen Jahren wird Brasilien zu den fünf wichtigsten Volkswirtschaften der Welt zählen. Auf der internationalen Bühne hat sich Brasilien als global player etabliert, der seine Interessen selbstbewusst vertritt.”</strong></p>
<p><strong>Deutscher Regierungssender Deutsche Welle über Lula: “Geradlinigkeit und Verlässlichkeit”.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">2012: “Wenn die Europäer von jemandem lernen können, wie man mit Krisen umgeht und sie überwinden kann, dann von diesem Mann.” Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung.</h2>
<p><strong>“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi, Linkspartei, Deutschland, 2010.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Regierungskrise 2016 und die Manipulationstricks, Zensurvorschriften im mitteleuropäischen gesteuerten Mainstream. Brasilianische Privatwirtschaft als Hauptbestecher, wichtigster politischer Akteur in der aktuellen Krise völlig ausgeblendet, unterschlagen – auch von brasilianischen Privatmedien. Putin und Goldman Sachs – Medien-Tabu Panama Papers und ukrainische Oligarchin Timoschenko(“Russen abschlachten”). Brasiliens Dauerkrise und die andere Sicht in deutschsprachigen Büchern. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67707&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-regierungskrise-2016-und-manipulationstricks-gesteuerter-mainstreammedien/" rel="tag">brasilien – regierungskrise 2016 und manipulationstricks gesteuerter mainstreammedien</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/SOSStreitkr%C3%A4fteSp.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67878" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/SOSStreitkr%C3%A4fteSp-730x1024.jpg" alt="SOSStreitkräfteSp!&amp;" width="730" height="1024" /></a></p>
<p>“SOS Streitkräfte.”</p>
<p>D<strong>ie brasilianische Privatwirtschaft hat sich gemäß landesüblichen Gepflogenheiten seit Jahrzehnten durch Bestechungsgelder Regierungsaufträge jeder Größenordnung verschafft – zudem wurden Politikern die Wahlkämpfe finanziert, um später entsprechende Gegenleistungen einzufordern. Brasilianische Industrielle haben zudem immer wieder kritisiert, daß in ihrem Land eine regelrechte wirtschafts-und entwicklungsfeindliche “Bankendiktatur” existiere. Ein Blick auf die derzeitige Berichterstattung europäischer Mainstreammedien(fast durchweg in privatwirtschaftlicher Hand) zeigt indessen, daß diese wichtigen Aspekte permanent ausgeklammert, verschwiegen werden. (Per Google-Suche hat man rasch heraus, in welchen Medien derartige Zensurvorschriften gelten).</strong></p>
<p><strong>Unbedarfte Medienkonsumenten müssen daher zwangsläufig den Eindruck gewinnen, die Regierung von Staatschefin Dilma Rousseff und ihre Arbeiterpartei PT seien einzig und allein an der aktuellen Regierungs-und Wirtschaftskrise schuld – als ob die Privatwirtschaft als wichtigster politischer Akteur – und Bestecher –  nicht existiere.  Nur sehr selten wird wenigstens in der privaten brasilianische Presse auf diese Zusammenhänge hingewiesen – indessen zählt nur ein sehr geringer Bruchteil der Brasilianer zu den Zeitungslesern. Die noch vor Jahren sehr interessanten und an Information sehr reichen brasilianischen Zeitungen sind indessen in einem Qualitätsabsturz ohnegleichen begriffen – ähnlich wie in Deutschland ist man inzwischen gezwungen, den Wahrheitsgehalt journalistischer Texte nachzurecherchieren, wenn man sich für ein Bild von den tatsächlichen Vorgängen, Ereignissen, Hintergründen interessiert. Immer mehr wichtige Fakten zum Verständnis brasilianischer Politik, Wirtschaft etc. werden von brasilianischen Medien nicht mehr, wie früher üblich, veröffentlicht. </strong></p>
<p><strong>In deutschsprachigen Medien entfällt derzeit gewöhnlich jeder Hinweis darauf, daß zur Speerspitze des Lagers der Regierungsgegner rechtsextremistische Anhänger bzw. Aktivisten der Militärdiktatur gehören, die zumeist bisher zur Regierungskoalition zählten, u.a. stark in den Parteien PMDB, PP vertreten sind. So wurde 2013 von der Öffentlichkeit mit großem Interesse wahrgenommen, daß einer der wichtigsten Drahtzieher des derzeitigen Amtsenthebungsverfahrens, Kongreßsenator Aecio Neves(PSDB), 2013 in einer Rede den Militärputsch von 1964 als “Revolution” bezeichnete – und somit die damalige Diktion der Foltergeneräle benutzte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/AecioPutsch64.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67801" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/AecioPutsch64.jpg" alt="???????????????????????????????" width="891" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Die Foltergeneräle betonten in der Begründung des Putsches immer wieder die “kubanische Gefahr”. Neves garantierte vor wenigen Jahren gemeinsam mit anderen Rechten, Rechtsextremisten in Brasilia einen großen Bahnhof im Nationalkongreß für die kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez – seit sich die Affinität von Sanchez zu Diktatur-und Folterbefürwortern herumsprach, hat sich das bislang gigantische Interesse auch deutscher Medien für sie auf kuriose Weise sehr rasch und sehr stark abgekühlt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Milit%C3%A4rinterventionjetzt2015SP.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67880" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Milit%C3%A4rinterventionjetzt2015SP.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="866" /></a></p>
<p>“Militärintervention jetzt!!!”</p>
<p><strong>Die politischen Gruppierungen um Neves hat nicht zufällig besonders verärgert, daß unter der Lula-Dilma-Regierung die kommerziellen Beziehungen zu Kuba ausgeweitet, u.a. rund 14000 kubanische Ärzte nach Brasilien geholt wurden, um die katastrophale bzw. nichtexistiente medizinische Betreuung in den Armen-und Elendsvierteln zu verbessern. Denn dort weigern sich die fast durchweg der hellhäutigen Mittelschicht entstammenden brasilianische Ärzte, Dienst zu tun, Arztpraxen zu übernehmen. Zudem ist nicht zu übersehen, daß der Einsatz kubanischer Ärzte gewisse soziokulturelle Sprengkraft mit sich bringt. Denn zum ersten Mal erleben brasilianische Angehörige der Unterschicht, von Medizinern zivilisiert, professionell, menschlich, nichtrassistisch behandelt zu werden – die kubanischen Ärzte sind in Brasilien bei ihrer Klientel ausgesprochen populär, angesehen. Das rechtsgerichtete Neves-PSDB-Lager hatte mit großem Aufwand versucht, den Einsatz kubanischer Ärzte zu hintertreiben – nach einer Amtsenthebung von Dilma Rousseff ist damit zu rechnen, daß das entsprechende Abkommen mit Kuba gekündigt wird, die Ärzte zurückgeschickt werden. Indessen besorgen sich selbst US-Regierungen per gezielter Abwerbung seit Jahrzehnten bevorzugt kubanische Ärzte – die Einstufung der Qualität des US-Gesundheitswesens in internationalen Rankings spricht Bände…</strong></p>
<h2><strong>Obama nach Kuba 2016:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/</a></h2>
<p><strong>Auf den derzeitigen Anti-Rousseff-Kundgebungen fällt das ausgesprochen primitive Denken vieler Regierungsgegner ins Auge, die u.a. auf Plakaten, Spruchbändern just ausgerechnet Lula und Rousseff als Kommunisten kubanischer Prägung einstufen. Kubas wichtigster Wirtschaftszweig ist der Export von Fachkräften in zahlreiche unterentwickelte kapitalistische Staaten(wie Brasilien) sowie in Programme der UNO, darunter in Afrika. Daß die Lula-Rousseff-Regierung ihre Kontakte zu Kuba populistisch auch etwas ideologisch verbrämte, ist verständlich, entbehrt jedoch  jeder Grundlage, wie u.a. ein Blick auf die Zusammenarbeit des erklärten Nicht-Linken Lula mit der Militärdiktatur, und danach mit berüchtigten Diktaturaktivisten zeigt. Gleiches gilt für Dilma Rousseff – die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in Brasilien betreffen fast durchweg die Unterprivilegierten, Armen, Verelendeten.</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/LulaBonoGil.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67803" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/LulaBonoGil-1024x673.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="673" /></a></p>
<p>Ausriß, Reiche und Berühmte unter sich.</p>
<p><strong>Der Einsatz von kubanischen Ärzten in Brasilien hat einen kuriosen Nebeneffekt in Kuba: Möglicherweise etwas blauäugige Teile der kubanischen Staatsführung hatten bisher den Kubanern weismachen wollen, Brasilien habe eine Linksregierung, verfolge politisch-ideologisch ähnliche Ziele wie Kuba. Als Kubareisender wurde man just bis zum Einsatz der kubanischen Ärzte von Kubanern mit derartigen Positionen konfrontiert – den brasilianischen Spielfilm “Tropa de Elite” hatten zwar die meisten gesehen, aber als unglaubwürdig eingestuft. Nun berichten die in Brasilien eingesetzten kubanischen Mediziner ihren Landsleuten kontinuierlich über die tatsächliche Situation im archaisch-neoliberalen Partnerstaat – und schon hat sich die Meinung in der kubanischen Bevölkerung über Brasilien spürbar verändert, trifft man in Kuba inzwischen sogar auf Angehörige keineswegs intellektueller Berufe, die wissen, daß die Rousseff-Regierung in Brasilia einen knallharten neoliberalen Kurs fährt. </strong></p>
<p>–<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/18/brasiliens-prekares-gesundheitswesen-unter-lula-dilma-rousseff-boses-erwachen-fur-kubanische-arzte-die-grauenhafte-gewaltgepragte-elendsviertel-geschickt-werden-in-denen-brasilianische-arzte-nicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/18/brasiliens-prekares-gesundheitswesen-unter-lula-dilma-rousseff-boses-erwachen-fur-kubanische-arzte-die-grauenhafte-gewaltgepragte-elendsviertel-geschickt-werden-in-denen-brasilianische-arzte-nicht/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/01/hillary-clintons-anti-corruption-partner-mired-in-corruption-scandals-brazilian-president-praised-by-clinton-for-fighting-corruption-now-faces-impeachment-the-washington-free-beacon-2/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/01/hillary-clintons-anti-corruption-partner-mired-in-corruption-scandals-brazilian-president-praised-by-clinton-for-fighting-corruption-now-faces-impeachment-the-washington-free-beacon-2/</a></p>
<p><strong>Ein weiterer Trick der Berufslügner in der jetzigen Regierungskrise: Wie vor Jahren wird auf angeblich unter Lula aus der Armut befreite, in die Mittelschicht aufgestiegene Brasilianer verwiesen, ohne klarzustellen, daß es sich um gewöhnlich geschönte offizielle Daten, nicht nachprüfbar, handelt. Zudem werden üblicherweise konkrete Bemessungsgrenzen bei der Armutsgrenze, beim Mindestlohn, beim Mittelschichtseinkommen verschwiegen. Andernfalls käme heraus, daß die offizielle Armutsgrenze in Brasilien extrem und absurd niedrig liegt, Sozialhilfeempfänger mitteleuropäischer Länder mehr bekommen als sogenannte brasilianische Mittelschichtler verdienen. Mitteleuropäische Medienkonsumenten sollen keine anschaulichen, vergleichbaren Informationen über das neoliberale Einkommens-und Preissystem in Brasilien erhalten – schließlich wird dieses System ebenso wie das brasilianische Gewalt-Gesellschaftsmodell mehr und mehr in Ländern wie Deutschland kopiert. Gleiches gilt bei Zahlen über Wirtschaftswachstum, Bruttosozialprodukt, Schaffung von Arbeitsplätzen, Arbeitslosenrate – offizielle Daten, die bei regierungsunabhängigen brasilianischen Experten nur Gelächter hervorrufen.</strong></p>
<p><strong>Einkommen, Armutsgrenze in Brasilien/Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/social-inequality-in-brazil-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-lula-regierungsresultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/social-inequality-in-brazil-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-lula-regierungsresultat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-kuriose-sozialstatistiken-mit-umgerechnet-rund-112-euro-monatseinkommen-laut-regierung-schon-mittelschicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-kuriose-sozialstatistiken-mit-umgerechnet-rund-112-euro-monatseinkommen-laut-regierung-schon-mittelschicht/</a></p>
<p><strong>Bemerkenswert ist, wie beispielsweise Deutschlands Alibi-und Pseudolinke bei diesem Spiel mitmacht, beispielsweise ausgerechnet Lula als Linken, seine Arbeiterpartei, seinen Kurs als links einstuft – und dem Mainstream sehr ähnliche Manipulationstricks in Medientexten, anderen Publikationen anwendet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/HillaryClintonRousseffKorruption-2012.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42411" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/HillaryClintonRousseffKorruption-2012-1024x631.jpg" alt="HillaryClintonRousseffKorruption 2012" width="1024" height="631" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">”Das System hier ist einfach verfault.” Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew 2010 im Website-Interview, als Deutschlands gesteuerter Mainstream noch die Lula-Rousseff-Regierung über den grünen Klee lobte…</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/grajewneu1.jpg" alt="grajewneu1.jpg" /></p>
<p><strong>Jüdischer Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew beim Website-Interview in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Der brasilianischen Wirtschaftselite wirft Grajew vor, falsch zu handeln – gegen ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen, sogar die ganz persönlichen Interessen: Unternehmer finanzieren den Politikern zwar die Wahlkampagnen, fordern aber, was sich besonders verheerend auswirkt, kein besseres Bildungswesen ein.»Dieses Volk nicht zu bilden, ist ein regelrechtes politisches Projekt des reaktionären Teils der Elite, um die Leute besser manipulieren zu können«</strong></p>
<p><strong>»Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege machen – 95 Prozent des weltweiten Waffenhandels werden von Herstellerländern getragen, die dem UNO-Sicherheitsrat angehören!« Dass sich Politik und Politiker ökonomischer Macht unterwerfen, nennt er ein Krebsgeschwür, das zum Ende der Menschheit führen könne.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum Kopenhagen scheiterte – jüdischer Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:”Die Regierenden unterwarfen sich der ökonomischen Macht, die ihre Wahlkampagnen finanziert. Diese Politiker sind Angestellte, Interessenvertreter der Großunternehmen…Die Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege führen.”</h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><strong>Der jüdische, in Israel geborene Unternehmer, Präsident des von progressiven Unternehmern getragenen Ethos-Instituts in Sao Paulo, sagte im Website-Interview weiter: “Das politische System ist verfault – man muß es ändern und nicht nur die Regierenden auswechseln, die stets in diesem System gefangen bleiben. Ich will echte, wahre Demokratie – doch frei von den ökonomischen Machthabern. Die Politik der ökonomischen Macht unterworfen – dies ist heute das Krebsgeschwür, das zum Ende der Menschheit führen kann. In Kopenhagen sah man das ganz genau – die Regierenden wollen sich nicht gegen jene stellen, die ihre Wahlkampagnen finanzieren.</strong> <strong>Die Öl-und Autoindustrie beispielsweise will nun einmal Regierungen, die das jetzige zerstörerische System der Mobilität und des Transports beibehalten. Die Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege führen. Daher muß die Macht der Wirtschaft über die Politik gebrochen werden. “</strong></p>
<p><strong>Jeder kennt heute meist sogar persönlich Leute, die nach dem Motto vorgehen:</strong>  <strong>“Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln – die Resultate sprechen Bände.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Der jüdische Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew über die deutsch-brasilianische Atomkooperation/Website-Interview.</h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Heute haben wir hier gerade über Deutschland, über Bundeskanzlerin Angela Merkel geredet –  sie kam 2008 lediglich nach Brasilien, um hier das Atomkraftwerk Angra 3 zu verkaufen. Ja, nur deshalb. Was geschah? Da die Regierenden eben Geiseln der Finanziers ihrer Wahlkampagnen sind, wurde halt akzeptiert, das AKW Angra 3 zu bauen. Denn da fließt viel Geld, gibt es viele Baustellen, sind viele Firmen beteiligt. Doch für mich ist das ein Verbrechen! Hier verdealt man Angra 3 – doch in Deutschland treibt man die Atomkraft nicht weiter voran! Und für mich ist auch ein Verbrechen, daß die deutsche Autoindustrie in den unterentwickelten Ländern schlechtere Autos baut. Diese deutsche Autoindustrie ist daher für vieles Negative hier verantwortlich.  Angela Merkel würde nicht in Rio, Sao Paulo oder Angra leben wollen –  sie sieht ja schließlich die hiesigen Risiken! Brasilia akzeptiert den Bau eines weiteren AKW, obwohl hier so viele andere Energieressourcen existieren. Und Brasilia akzeptiert auch, daß die Automultis hier Wagen schlechterer Qualität produzieren, stellt dieser Industrie sogar öffentliche Mittel zur Verfügung –  von der staatlichen Entwicklungsbank. Das ist doch sehr interessant! Millionen gehen an diese Industrie, werden indessen nicht in den öffentlichen Transport investiert. Wir denken nicht, daß eine andere Regierung es anders machen würde –  das System hier ist einfach verfault. Bestimmte große Politiker Brasiliens wären anderswo im Gefängnis. Daher wollen wir dieses System hier verändern, das von einem Teil der Elite geschaffen wurde.” (Aus dem Website-Exklusivinterview mit Oded Grajew)</strong></p>
<p><strong>AKW Angra 3, Bundespräsident Christian Wulff: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</a></p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brasilien – Daten, Statistiken, Rankings:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></strong></p>
<h2>Brasiliens führende Wirtschaftszeitung “Valor economico” über lügende Top-Manager:”Studie über 330 Top-Manager zeigt, daß Entscheider die Angestellten, Kunden und sogar die Regierung anlügen.” Top-Entscheider-Sprüche werden weltweit fast problemlos in die Medien durchgeschaltet – mit bekanntem Ergebnis.</h2>
<p><strong>Brasilianische Soziologen wie Antonio Engelke(O Globo, 2.4. 2016) weisen auf den in der jetzigen politisch-wirtschaftlichen Krise gängigen Denkfehler, den “Markt”, also die Wirtschaft, wirtschaftliche Interessen, nicht als politischen Akteur wahrzunehmen. Das Problem der Korruption werde durchweg in der Sphäre der Politik gesehen. “Ziel der Empörung ist immer der korrupte Politiker, nie der korrumpierende Unternehmer.” Der Markt als Macht wirke auf die Politik ein  – doch von der Öffentlichkeit werde das gewöhnlich nicht bemerkt. </strong></p>
<p><strong>“Die großen Unternehmen, ob Banken, Baufirmen oder Großgrundbesitzer, investierten massiv in Rousseffs Präsidentschaftswahlkampagne – über 100 Millionen Real – betrachteten dies als Investition, verlangen jetzt von Rousseff Gegenleistungen. Sie unterwirft sich diesen Interessen.” Waldemar Rossi, Leiter der Arbeiterseelsorge in der Erzdiözese Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Zu den Manipulationstricks im deutschen Mainstream gehört, die extrem wichtige Rolle des politischen Akteurs Privatwirtschaft in der aktuellen Krise Brasiliens zu unterschlagen. </strong></p>
<p><strong>Politikwissenschaftler brasilianischer Bundesuniversitäten zählen zu den Gründen der jüngsten brasilianischen Regierungskrise und den Versuchen zur Amtsenthebung von Rousseff, daß ausländische Großunternehmen,  darunter aus den USA, mehr Marktanteile und Einfluß in Brasilien erreichen wollen, restliche große Staatsbetriebe anpeilen. Gegenüber der Website wurde argumentiert, daß ein Teil des rechtsgerichteten Establishments auf den Sturz von Rousseff aus sei, um von neoliberaler Globalisiererung diktierte Reformen, wirtschaftliche Anpassungen rascher, brutaler durchsetzen zu können. Bei diesen wirtschaftlichen Anpassungen handele es sich um einen Angriff auf die nationale Souveränität. Unter der Rousseff-Regierung würden neoliberale Reformen zu langsam realisiert. Auffällig sei, daß bei den derzeitigen Lava-Jato-Ermittlungen erstmals ein seit Jahrzehnten funktionierendes Arrangement zwischen privaten brasilianischen Großunternehmen und dem brasilianischen Staat in Frage gestellt wird – somit erstmals große Baukonzerne, aber auch Banken am Pranger stehen. Deren Macht im Staate werde nunmehr angefochten, damit ausländische wirtschaftliche Großunternehmen noch besser zum Zuge kämen. Denkbar sei, daß Großkonzerne der Ersten Welt nunmehr auch Joint Ventures mit angeschlagenen brasilianischen Baukonzernen, Banken schlössen. Politikwissenschaftler stimmten 2016 der seit Jahren von Insidern der Arbeiterpartei PT geäußerten Argumentation zu, daß Lula einst von deutschen Automultis aufgebaut worden sei. Bei Lula handele es sich um ein Produkt der Automultis im ABC-Industriegürtel von Sao Paulo, in dem VW und Mercedes-Benz führend seien. Lula habe als Gewerkschaftsführer stets sehr eng mit der Gegenseite kooperiert. </strong></p>
<table border="0" width="591" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p class="style44" align="center"><strong>“Tem imperialismo aí”, diz Martinelli<br />
em entrevista à Agência Sindical</strong></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center" valign="top" width="420" height="216"><img src="https://mail.globo.com/roundcubemail/assets/program/resources/blocked.gif" alt="" /><br />
<em>Martinelli em evento da Comissão Nacional da Verdade</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="style4">A <strong>Agência</strong> entrevistou ontem (14) Rafael Martinelli. Aos 92 anos, o experiente sindicalista e combatente de esquerda comenta a atual ofensiva conservadora materializada no pedido de impeachment da presidente Dilma. Um dos últimos sobreviventes do CGT (Comando Geral dos Trabalhadores), ele viveu a crise que matou Getúlio e, nos dez anos seguintes, os ataques ao governo JK, a campanha contra Jango e, por fim, o golpe de 1964.</p>
<p class="style4">Semelhanças e diferenças da crise atual e o golpe contra Jango. Martinelli: “Os interesses do imperialismo não mudaram, mas sim a forma de agir. O modelo de golpe militar se esgotou. Agora, tentam dar fachada legal ao golpe, como no Paraguai, e por meio desse pedido de impeachment”. À frente da ofensiva, “como sempre”, ele ressalta, os Estados Unidos.</p>
<p class="style4">Fator militar. Ele comenta: “O atual comando das Forças Armadas não está contaminado como em 1964, quando foi levado ao golpe pela campanha que denunciava suposto esquerdismo de Jango e a República sindicalista”.</p>
<p class="style4"><strong>Getúlio – </strong>A primeira crise grave vivenciada por Rafael Martinelli foi em 1954. “Eu já era dirigente do Sindicato dos Ferroviários da Santos-Jundiaí. Militava no PCB e discordava da critica do partido a Getúlio, que adotava posições nacionalistas e progressistas. O suicídio do Presidente pôs milhões nas ruas. Os ferroviários estavam com greve decretada, mas esperamos a adesão de outras categorias e fizemos greve geral em 2 de setembro”.</p>
<p class="style4">Entre 1954 e 1964. Não houve trégua. Juscelino quase não tomou posse. O sindicalismo formava frentes de ação, entre as quais o PUA (Pacto de Unidade de Ação), que reunia categorias fortes – mais tarde, organizaram o Comando Geral dos Trabalhadores.</p>
<p class="style4"><strong>Jango – </strong>Para Martinelli, “havia setores fascistas na área militar; esse grupo predominou dizendo que Jango implantaria uma ditadura sindical e de esquerda”. Ele comenta: “Esse discurso, enganou o povo e o próprio clero”. Nas sombras, observa, sempre o capital internacional e os Estados Unidos. Ele também ressalta o papel agressivo da grande imprensa.</p>
<p class="style4"><strong>Hoje -</strong> Raphael Martinelli vê uma grave crise internacional. A crise acirra as disputas. Para o líder ferroviário, “o Brasil incomoda por ser o líder de uma região em disputa, que é América Latina”. Também incomoda por integrar o Brics, novo bloco anti-hegemônico.</p>
<p class="style4"><strong>Erros – </strong>O velho militante não exime o PT de desvios. Mas observa que os conservadores têm muita força política. No entanto, critica a política econômica: “Tem que mudar e discutir os rumos com o povo, fazendo só as concessões necessárias”.</p>
<p class="style4">Raphael Martinelli afirma que “impeachment é golpe”.</p>
<p class="style4"><strong>Temer -</strong> Como seria um governo Temer. Ele aponta: “A política dessa gente é privatizar tudo, entregar tudo, entregar nosso pré-sal, liquidar a Petrobras e, com isso, atrair bilhões do capital internacional para investimentos no setor privado e em áreas antes sob controle nacional”.</p>
<p class="style4"><strong>Site – </strong>Texto na íntegra no site da Agência ( <a>www.agenciasindical.com.br</a> ).</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/memo1.jpg" alt="memo1.jpg" /></p>
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<p class="style4"><strong>Rafael Martinelli, angesehener Widerstandskämpfer gegen die Folterdiktatur Brasiliens:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/23/brasilien-widerstandskampfer-und-regimegegner-protestieren-am-233-2013-in-sao-paulos-fruherem-dops-folterzentrum-gegen-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-einflusreicher-kongrespolitike/#more-15141">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/23/brasilien-widerstandskampfer-und-regimegegner-protestieren-am-233-2013-in-sao-paulos-fruherem-dops-folterzentrum-gegen-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-einflusreicher-kongrespolitike/#more-15141</a><br />
<strong>“Brasilien ist auf dem Weg zum modernen Industriestaat. Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen schüren die Erwartung, dass Brasilien bald zu der mächtigsten Staaten der Welt gehören wird.</strong></p>
<p><strong>Worin liegt diese Entwicklung begründet? An welchen Faktoren kann die Modernisierung der brasilianischen Wirtschaft festgemacht werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich der vorliegende Band.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p><strong>“Brasilien boomt. Lange als Land der Zukunft beschworen, muss man mit Blick auf heutige Verhältnisse sagen: Die Zukunft ist jetzt! »Das ewige Versprechen« wirft einen lebhaften Blick auf die schillernde und faszinierende Vielfalt der brasilianischen Kultur, von den Anfängen bis in die Gegenwart.</strong></p>
<p><strong>Ob in Musik, Malerei, Mode oder Architektur – Brasilien war immer schon stilprägend.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Brasilien hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und weltpolitisch erheblich an Gewicht gewonnen.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p><strong>“Brasilien gilt als Schwellenland mit einer fragilen Demokratie. Korruption und soziale Missstände bestimmen nach wie vor den politischen Alltag. Trotz all dieser Faktoren ist Brasilien auf dem Weg zum modernen Industriestaat.” Amazon-Buchbeschreibung</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/BrasilienFascistasImpeachment16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68046" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/BrasilienFascistasImpeachment16-1024x530.jpg" alt="BrasilienFascistasImpeachment16" width="1024" height="530" /></a></p>
<p>“Die Faschisten kommen nicht durch” – Regierungskrise in Brasilien 2016, Proteste.</p>
<p>Regierungskrise und Utopien:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Wegmitallen16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68048" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Wegmitallen16-1024x489.jpg" alt="Wegmitallen16" width="1024" height="489" /></a></p>
<p>“Weg mit allen!” Pseudolinke brasilianische Partei:”Für eine sozialistische Partei der Arbeiter.”</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/RegierungskrisePlakat116.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68050" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/RegierungskrisePlakat116-664x1024.jpg" alt="RegierungskrisePlakat116" width="664" height="1024" /></a></p>
<p>“Se Gritar Pega Ladrao…Nao Fica Um, Meu Irmao”. (Samba-Zitat: Wenn man schreit, haltet den Dieb, bleibt keiner mehr übrig, mein Bruder.”)</p>
<h2 class="beitrags-titel">Mensch und Müll 2016 – die verelendete Sklavennachfahrin von Sao Paulo/Brasilien. Mülltüten, Müllsäcke als einzige Kleidung – vergebliches Betteln um ein paar Münzen, keinerlei Zeichen von Solidarität mit dem Opfer von Rassismus, Neoliberalismus, vertiefter Wirtschaftskrise. ” „Man setzt sie mit Müll gleich. Und das Schlimme ist: Die Obdachlosen sagen selber schon, ich bin kein Mensch, ich bin Müll.” Sandra Stalinski, Missionarin auf Zeit aus Deutschland. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61082&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/neoliberalismus/" rel="tag">neoliberalismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rassismus/" rel="tag">rassismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo-opfer-von-elend/" rel="tag">sao paulo – opfer von elend</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/vertiefter-wirtschaftskrise-2016/" rel="tag">vertiefter wirtschaftskrise 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61083" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll1-1024x683.jpg" alt="FrauMüll1" width="1024" height="683" /></a><strong>Müllsäcke an Sao Paulos “Avenida Paulista” der Großbanken und Shopping Center – oder ein verelendeter Mensch?</strong></p>
<p><strong>Rund zwei Monate vorher:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/28/brasilien-2015-die-krise-und-die-alltagsdramen-halbnackte-obdachlose-sklavennachfahrin-nur-mit-plastetuetenresten-notduerftig-bekleidet-bettelt-auf-stadt-avenida-von-sao-paulo-reichste-stadt-lat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/28/brasilien-2015-die-krise-und-die-alltagsdramen-halbnackte-obdachlose-sklavennachfahrin-nur-mit-plastetuetenresten-notduerftig-bekleidet-bettelt-auf-stadt-avenida-von-sao-paulo-reichste-stadt-lat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61085" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll2-1024x535.jpg" alt="FrauMüll2" width="1024" height="535" /></a></p>
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<p><strong>Brasilien – US-Hinterhof, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung…</strong></p>
<p><strong>Nicht ungewöhnlich, wenn einem in Amazonasstädten wie Manaus nachts in der Hafenregion eine völlig nackte, verelendete Frau auf der Straße begegnet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-63116" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll15.jpg" alt="FrauMüll15" width="780" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll16.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-63118" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll16.jpg" alt="FrauMüll16" width="824" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61088" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll3-1024x524.jpg" alt="FrauMüll3" width="1024" height="524" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61090" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll4.jpg" alt="FrauMüll4" width="868" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61092" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll5.jpg" alt="FrauMüll5" width="768" height="803" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61094" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll6.jpg" alt="FrauMüll6" width="877" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61096" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll7-1024x751.jpg" alt="FrauMüll7" width="1024" height="751" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61098" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll8.jpg" alt="FrauMüll8" width="768" height="790" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61100" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll9.jpg" alt="FrauMüll9" width="951" height="768" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61102" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll10-1024x688.jpg" alt="FrauMüll10" width="1024" height="688" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-62401" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll11.jpg" alt="FrauMüll11" width="862" height="768" /></a></p>
<p><strong>Gelegentlich ein paar Münzen ergattern durch Sammeln von Alubüchsen, Flaschen…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-62405" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll13-1024x724.jpg" alt="FrauMüll13" width="1024" height="724" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-62403" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll12.jpg" alt="FrauMüll12" width="768" height="841" /></a></p>
<p>Weiterziehen im Tropengewitter.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-62407" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll14-1024x704.jpg" alt="FrauMüll14" width="1024" height="704" /></a></p>
<p><strong>H</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Sao Paulo – Reichtum, Elend, Obdachlose. Hedwig Knist, Sandra Stalinski. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=197&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>Bei Brasilien denken die meisten Europäer immer zuerst an Rio de Janeiros kleine Schokoladenseite, den Zuckerhut, den Copacabanastrand, Samba und Karneval. Dabei ist das 430 Kilometer entfernte subtropische Sao Paulo zwar keineswegs schöner, aber viel interessanter und nicht nur Brasiliens, sondern ganz Lateinamerikas Kultur-und Gastronomiehauptstadt. Hier dirigierte John Neschling das beste Sinfonieorchester Lateinamerikas, hier leben die populärsten Musiker des Tropenlandes “ das Sertaneja-Duo Zeze di Camargo und Luciano. Hier werden jährlich an die tausend Theaterstücke inszeniert.</strong></p>
<p><strong><span id="more-197"></span>Nicht zufällig bildet das kosmopolitische Sao Paulo vor Rio den wichtigsten touristischen Anziehungspunkt des Tropenlandes. Viel mehr Deutsche steuern Sao Paulo an, nicht Rio. Die nach Tokio und Mexico-City drittgrößte Stadt der Welt ist zudem Lateinamerikas Industriemetropole, zählt an die tausend deutsche Unternehmen und erwirtschaftet ein höheres Bruttosozialprodukt als ganz Argentinien. Extreme Sozialkontrasten fallen indessen beinahe überall ins Auge –  auch die über zweitausend Slums sind nicht zu übersehen. Sao Paulo zählte einmal zu den schönsten Städten des Erdballs –  hemmungslose Geldgier, kollektive Unvernunft und provozierender Individualismus haben sie in eine der häßlichsten verwandelt. Sao Paulo ist heute auch Symbol lateinamerikanischen Sozialdarwinismus. Manche verdrängen lieber, schauen nicht hin –  doch die Situation der marginalisierten Paulistanos, darunter der Obdachlosen, schockiert.<br />
„Unser Land ist besudelt von Korruption, Gewalt und Lügen”, ruft Padre Julio Lancelotti vor der Kathedrale von Sao Paulo aus und ärgert damit manche Vorübergehenden. Übertreibt der Kirchenmann nicht unverschämt? Aus dem Präsidentenpalast in Brasilia kommen schließlich permanent positive Nachrichten über Wirtschaftswachstum, Rekordausfuhren und sozialen Fortschritt, was auch in Europa Beifall findet.  Doch Lancelotti zählt zu Brasiliens führenden Menschenrechtsaktivisten, kordiniert in Sao Paulo das weltweit einzige Vikariat für Obdachlose und sieht die riesigen, entsetzlichen Slums an den Peripherien der Millionenstädte auch unter der Lula-Regierung immer rascher wachsen. Vor der Kathedrale prangert er mit Gleichgesinnten an, daß ein im August 2004 an Obdachlosen verübtes Massaker immer noch nicht aufgeklärt ist, tatverdächtige Militärpolizisten unbehelligt bleiben. Acht Männer und Frauen wurden damals mit Eisenstangen totgeschlagen, weiteren sechs wurde der Schädel zertrümmert –  doch sie überlebten. „Das Blutbad gehört zur Schande Brasiliens”, so Lancelotti, „selbst Sklavenhalterkultur und Folter existieren weiter.” Der Padre erhält Morddrohungen, wurde mehrfach von Unbekannten attackiert, man setzte sogar einen bezahlten Killer auf ihn an. „Jetzt fürchten wir mehr denn je um sein Leben”, sagt die Deutsche Hedwig Knist, die seit acht Jahren in Sao Paulo die katholische Obdachlosengemeinde nahe dem Luz-Bahnhof leitet. Wegen der zunehmenden Arbeitslosigkeit verlieren immer mehr Familien ihre Bleibe, kampieren direkt an der Gemeindekirche, unter den vielen Hochstraßen Sao Paulos –  Szenen wie in Haiti, Kalkutta oder Lagos. Den Bessergestellten sind die Verelendeten vor allem in der City ein Dorn im Auge. An Lateinamerikas Leitbörse, protzigen Bankenpalästen, Oper und Pinakothek, Shopping Centers und Nobelrestaurants ärgern sich High Society und Schickeria über die zerlumpten, verzweifelten, teils übelriechenden und psychisch gestörten Gestalten, wollen von denen nicht angebettelt werden. Die Stadtverwaltung will deshalb das Zentrum  von ihnen säubern. „Die sollen alle weg, an die überfüllte Peripherie, werden teilweise rausgeprügelt”, so Hedwig Knist, „immer mehr Obdachlose und Straßenkinder werden mißhandelt.” Natürlich wenden sich die Erzdiözese und ihre Obdachlosenseelsorge gegen eine solche Vertreibungspolitik, pochen auf die Menschenrechte der „Moradores da Rua”(Straßenbewohner). „Deshalb werden wir von den Autoritäten gehaßt.” Die Gemeindereferentin aus der Diözese Mainz macht interessante Rechnungen auf: Allein in der City stehen vierzigtausend Wohnungen leer –  mehr, als es Obdachlose in Sao Paulo gibt. Würde jede Firma der lateinamerikanischen Wirtschaftslokomotive einem einzigen Obdachlosen Arbeit geben, wäre das Problem aus der Welt. Was auch Hedwig Knist besonders provoziert: Sao Paulo ist Lateinamerikas reichste Stadt, Brasilien immerhin die zehnte Wirtschaftsnation – genügend Geld für Soziales ist de facto vorhanden. Spenden aus Deutschland wären gar nicht nötig. Doch im neoliberal regierten Brasilien wollen die Betuchten nicht abgeben, ist eine gerechtere Einkommensverteilung nicht in Sicht. Ohne Spenden kirchlicher deutscher Hilfswerke wie Adveniat wäre auch wirkungsvolle Obdachlosenbetreuung nicht möglich. „Hedwig hat mir Auswege gezeigt, mich in Momenten der Schwäche und Unsicherheit bestärkt, bis ich es geschafft habe”, sagt Eliana de Santana. „Mit meiner kleinen Tochter lebte ich im Dreck –  doch dank Hedwig und ihren Gemeindeprojekten konnte ich öffentliche Gesundheitsbetreuerin werden, habe jetzt eine winzige Wohnung.” Sie kümmert sich in der City um kranke Obdachlose, erzwingt notfalls deren Behandlung in Kliniken. „Straßenbewohner werden diskriminiert – eine Frau hat man vor der Hospitalpforte sterben lassen!” Hedwig Knist umarmt vorm Gottesdienst die über dreißigjährige Berenice. ”Zehn Jahre hauste sie wie ein Tier zwischen Müll” –  jetzt macht sie Abendschule, arbeitet in der Gemeindewerkstatt, lebt in einem Wohnprojekt.<br />
Obdachlose in Deutschland –  Obdachlose im riesigen Brasilien –  überhaupt kein Vergleich. Jene wenigen, die in deutschen Fußgängerzonen, auf Straßen und Plätzen betteln, schlafen, herumhängen, sind gegenüber ihren brasilianischen Schicksalsgenossen geradezu in einer luxuriösen Situation. Niemand käme auf die Idee, an denen von Berlin, Frankfurt oder München Massaker zu verüben, sie lebendig zu verbrennen, gar beim Vorbeifahren aus dem Auto heraus zu erschießen. In Brasilien ist das alltäglich, Sandra Stalinski aus Aschaffenburg erlebt es als „Missionarin auf Zeit” mit. „Von den Opfern in Sao Paulo habe ich einige gut gekannt, alles hilflose Menschen, die Schwächsten der Schwachen, gezielt ausgesucht. Ich bin deshalb psychisch richtig zusammengebrochen, habe stundenlang geweint. Die Tatorte sind ja immerhin mein Arbeitsbereich. Das Massaker, denke ich, wurde aus politischen Gründen kurz vor Kommunalwahlen inszeniert, um es politisch auszuschlachten.” Denn Sandra Stalinski macht der ganze Medienrummel um den Fall stutzig, die gegenseitigen Anschuldigungen der Politiker. Soviel öffentliche Resonanz sei nicht normal, man hätte alles auch unter den Tisch kehren können.<br />
–„Ich bin kein Mensch, ich bin Müll”<br />
Wie üblich, wenn es „Sem-Teto”, Obdachlose, trifft, die häufig von der autoritären, egozentrischen Gesellschaft Brasiliens wie Nicht-Menschen betrachtet werden. „Man setzt sie mit Müll gleich. Und das Schlimme ist: Die Obdachlosen sagen selber schon, ich bin kein Mensch, ich bin Müll.” Um so nötiger ist soziale Betreuung, die „Missionaria” Stalinski nicht etwa weit entfernt an der Slumperipherie, sondern sogar mitten in der modernen City, neben dem pompösen Gebäude der lateinamerikanischen Leitbörse und den Großbanken, unweit feiner Manager-Restaurants, leistete. Oder selbst auf den Stufen der Kathedrale, oft gleich unter Gruppen tief verzweifelter, teils stark betrunkener Obdachloser. Unter all den Menschenmassen quält diese, einsam, ausgestoßen, ausgeschlossen zu sein –  um so dankbarer für Hilfe, ein tröstendes Wort, ein Gespräch.<br />
„Auf dem Platz davor sieht man alles –  Überfälle, Streit und Tod.” Denn die skandalösen Sozialkontraste Brasiliens liegen noch so offen wie zur Sklavenzeit: Manager in feinem Tuch, aufgeputzte Chefsekretärinnen kreuzen in Sao Paulos Innenstadt tagsüber alle paar Schritte Obdachlose, Bettler, Verkrüppelte, gar alte, zerlumpte schwarze Frauen, die sich ächzend vor hochbeladene Lastkarren spannen. Das Massaker geschah just in der trubeligen City –  nur zu viele der Privilegierten haben sich an den Anblick jener etwa 16000 Straßenbewohner Sao Paulos, „Moradores da Rua”, schlichtweg gewöhnt, nehmen sie kaum noch wahr, unglaubliche Indifferenz dominiert. In Deutschland gäbe es nach solchen Untaten einen öffentlichen Aufschrei –  hier stößt Sandra Stalinkski sogar während eines kleinen Protestmarsches auf offene Abweisung –  ihre Flugblätter werden von nicht wenigen Schlipsträger aus Banken, Geschäftshäusern abgelehnt:”Nee, kannste behalten, interessiert mich nicht. Da ist mir die Galle hochgekommen –  soviel Ignoranz!” Obdachlosen, so sagen viele, „verschmutzen” das Stadtbild, verrichten ihre Notdurft überall –  auch wegen ihnen stinkt es in den brasilianischen Großstädten vielerorts barbarisch nach Urin und Menschenkot.<br />
Sandra Stalinski arbeitete vorwiegend in einem Nachtasyl für 120 Männer, wird zwangsläufig Expertin in hausgemachter brasilianischer Sozialproblematik, auch brasilianischer Religiosität. Denn überall stößt sie auf einen ihr völlig neuen Bezug zu Gott:”Die Brasilianer sind viel religiöser als wir Deutschen, leben den Glauben wesentlich emotionaler, feiern Gottesdienste viel gefühlvoller, mit Liedern und Gesten. Man tanzt dort sogar, was ich gleich gar nicht kannte. Auch die Obdachlosen sind religiös und sagen, daß es letztendlich in Gottes Hand liege, ob sie sich aus dieser Situation befreien können. Sie sind fatalistisch, passiv, finden sich mit ihrem Schicksal ab, meinen, daran nichts ändern zu können. Ihre Lage sei scheinbar Gottes Wille. Und so eine Haltung kritisiere, hinterfrage ich natürlich.” Doch kaum Resonanz, wie die Missionarin verkraften muß. „Mit denen darüber zu reden, ist ganz schwierig, da habe ich eigentlich keine Chance.” Sie beobachtet zudem, wie sogar direkt vor der Kathedrale tagtäglich zahlreiche Sektenprediger agieren, mit der Bibel in der Hand allen Ernstes wie wild herumspringen. Das einerseits so moderne Sao Paulo ist auch Zentrum archaischster Wunderheiler-und Exorzisten-Sekten, die man bestenfalls weit im Hinterland vermutet hätte. „Ich empfinde das schockierend, laufe in den Straßen an Hallen vorbei, wo gerade ein Sektenpriester schreit, über den Satan spricht. Manche Obdachlose erzählen von Sekten, haben einen sehr fundamentalistischen Glauben, nehmen die Bibel wortwörtlich. Bei ihnen hat jedes zweite Wort mit Gott zu tun. Auf der Straße, unter den Obdachlosen gibts alle möglichen Religionen, wahnsinnig viele Freikirchen. Wir sind daher in den Projekten von „Rede Rua” ökumenisch, nicht nach einer bestimmten Religion ausgerichtet, halten keinen rein katholischen Gottesdienst, aber Gebetsstunden ab, feiern natürlich religiöse Feste wie Ostern und Weihnachten. Ganz besonders wichtig für die Bewohner der Straße.”<br />
Die ganze zwiespältige, komplexe, widersprüchliche Obdachlosenproblematik wird von der Missionarin sachlich, illusionlos gesehen, ohne sozialromantische Scheuklappen. Da in Brasilien ein soziales Netz wie in mitteleuropäischen Ländern fehlt, geht der Absturz in die Obdachlosigkeit ganz rasch, oft von heute auf morgen. ”Man verliert die Arbeit, dann ganz schnell auch die Wohnung “ und wohin dann? Auf die Straße.” Andere sind aus tausende Kilometer entfernten Regionen Brasiliens quasi nach Sao Paulo eingewandert, hofften in der Industriestadt auf einen Job, hörten wohl nichts von grassierender Rekordarbeitslosigkeit.<br />
–Machismus, Alkoholismus und harte Drogen”<br />
„Wenn Ehen auseinanderbrechen, gehen die Männer oft aus Wut und Trotz einfach weg, landen auf der Straße – fast nie die Frauen. Das hat viel mit dem lateinamerikanischen Machismus zu tun. Die Männer sind unheimlich stolz, sehr machistisch, sehen es nicht ein, etwa ihren Teller abzuwaschen, ihre Sachen zu säubern. Und bei Entlassung halten sie es einfach nicht aus, daß die Frau für den Lebensunterhalt der Familie sorgt –  und flüchten einfach, greifen zur Flasche.” Absurderweise ist simpler Zuckerrohrschnaps, Cachaca, in Brasilien billiger als Milch –  was würde sich in Deutschland abspielen, wenn der Liter Wodka oder Korn weit weniger als einen Euro kostete? „Für die brasilianischen Männer ist es fast normal, Cachaça zu trinken und in einer schwierigen Situation in den Alkoholismus abzurutschen.” Kokain, Crack kosten im Vergleich zu Deutschland ebenfalls nur Spottpreise, sind daher selbst für Slumbewohner erschwinglich. Schnaps, Rauschgift dienten zum Ruhigstellen von Problemgruppen, etwa Strafgefangenen, würden deshalb in die Knäste bewußt hineingelassen –  sagen selbst katholische Pfarrer. „In unserem Nachtasyl sind 98 Prozent alkohol-oder drogenabhängig”, so Sandra Stalinski, „ein Problem, mit dem wir ganz viel zu kämpfen haben, das sie aber nicht thematisieren.” Abends deshalb immer dasselbe Ritual: „Wenn die Leute unheimlich betrunken ankommen, würden sie in der Herberge Streit anfangen, gäbe es Konflikte. Also lassen wir sie erst vor der Tür warten, etwas nüchterner werden.” Bei den Männern stößt sie teils auf tiefste Verwahrlosung, gar Verrohung –  auf einen Teufelskreis, nur ganz schwer zu durchbrechen. Denn das Leben auf der Straße ist unbeschreiblich hart, auch grausam:”Da kann man nicht zartbesaitet sein, da muß man auch zum Messer greifen und töten, um sein eigenes Leben zu schützen –  diese Leute leben in einer ganz anderen Welt.” Viele lehnen es ab, nachts eine Herberge aufzusuchen, weil sie sich dort bestimmten Gemeinschaftsregeln unterwerfen müßten:”Da wird man nur gedemütigt, ich bin doch kein Hund, der an der Kette laufen muß!” Sie schlafen lieber in der „Freiheit” der Straße, trotz aller Gefahren. Doch jenen „Sem-Teto”, die in Sandra Stalinskis Asyl kommen, soll ihre Autonomie, Selbständigkeit wiedergeben werden –  dafür dienen die Seelsorge, die unzähligen stundenlangen nächtlichen Einzelgespräche, all die Kurse. „Wir wollen nicht, daß sich die Leute an das Straßenleben gewöhnen, nur jeden Abend im Asyl essen, duschen, schlafen, ohne etwas dafür tun zu müssen. Das kann zu einer Form von Bequemlichkeit werden. Es gibt Leute, die das Asyl als angenehme Möglichkeit empfinden, Geld einzusparen –  weil sie weniger verdienen oder auch weniger arbeiten.” Sandra Stalinski macht mit allen Kunstworkshops, malt, zeichnet mit ihnen, entdeckt die unglaublichsten Talente. Was denken sie über Deutschland? „Das Paradies, das gelobte Land, wo jeder reich ist, das Geld schier vom Himmel fällt.” Doch was weiß der deutsche Normalbürger über Brasilien? „Fußball, Samba, Caipirinha, Rio de Janeiro und die Strände als weltweit verkauftes Markenzeichen –  das Elend hier ist in Deutschland niemandem bewußt.”<br />
An der Peripherie Sao Paulos wachsen die Slums um über zehn Prozent jährlich, das Obdachlosenproblem verschärft sich zunehmend. „Weitere Massaker können geschehen”, schreibt die kleine Zeitung des „Rede-Rua”-Hilfswerks, bei der Sandra Stalinski ebenfalls mitarbeitet. „Präfektur, Staat und die Obdachlosen selber müssen endlich aktiv werden!”<br />
In Rio de Janeiro ist die Lage keineswegs anders –  die nach dem Diktator, Judenhasser und Hitlerverehrer Getulio Vargas benannte City-Avenida wird nachts zum Schlafsaal. Auf einem Kilometer nächtigen stets rund zweihundert Obdachlose. In Sao Paulo sprießen überall „Mini-Favelas” gar an Straßenecken, Fabrikmauern. Diözese-Soziologin Eva Turin analysiert, daß die Gesellschaft heute abgrundtief individualistisch, immer weniger solidarisch sei. Daß die Gutbetuchten der besseren Viertel ihren Konsumismus, den zunehmend stärker konzentrierten Reichtum nicht etwa verstecken, sondern sogar immer offener zur Schau tragen, sei „eine Aggression, eine Provokation, ein direkt obszöner Akt gegenüber den Armen.” So wie an der Avenida Paulista –  „der eine liegt krank vor Hunger auf der Straße, der andere fährt mit dem Importauto für hunderttausend Dollar vorbei.” Eva Turin meint, daß die Mittel-und Oberschicht diese Sozialkontraste bewußt verdrängt.<br />
Marcio Pochmann, renommierter Wirtschaftsexperte, sieht einen Zusammenhang zwischen Bereicherung und Dekadenz. Die Reichen von heute entstammten immer weniger den legalen produktiven Sektoren der Gesellschaft, Geldgier mache sie zunehmend entfremdeter. Der Prozeß unproduktiver Bereicherung gehe unverändert weiter, damit auch die sozioökonomische Dekadenz im Lande. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-die-barbarischen-regeln-des-organisierten-verbrechens-von-sao-paulo-hat-ein-drogensuchtiger-der-slums-drogen-schulden-bei-den-dealern-werden-ihm-sofort-die-schulden-erlassen-wenn-er-e/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilianische Berufsgruppen, die es in Deutschland nicht gibt: Müllsammler, Catador de lixo. Viele sind obdachlos, schlafen in oder unter diesen Karren. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=12047&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-mullsammler/" rel="tag">brasiliens müllsammler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/catador-de-lixo/" rel="tag">catador de lixo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">sao paulo</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/catadordelixosp.JPG" alt="catadordelixosp.JPG" /></p>
<p><strong>Catador – Sao Paulo, City, 2012.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/karrenschlafend.JPG" alt="karrenschlafend.JPG" /></p>
<p>2012.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/catadorfotosp.JPG" alt="catadorfotosp.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackkarrenlixo.JPG" alt="crackkarrenlixo.JPG" /></p>
<h2>“Kein anderes aufstrebendes Land balanciert Demokratie und breit gestreuten Wohlstand so gut aus wie Brasilien.” Financial Times Deutschland</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/catadorsp1.jpg" alt="catadorsp1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/der-obdachlose-seher-philosoph-von-der-avenida-paulista-sao-paulo-mit-brasilien-gehts-bergab-du-siehst-es-uberall/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/der-obdachlose-seher-philosoph-von-der-avenida-paulista-sao-paulo-mit-brasilien-gehts-bergab-du-siehst-es-uberall/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/karrenpaulista.JPG" alt="karrenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Fotoserie vom Adveniat-Gottesdienst:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/karrenjustizbucher.JPG" alt="karrenjustizbucher.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</strong></a></p>
<h2>Brasilien, Sklavennachfahrin 2012, vor in-und ausländischen Großbanken der Avenida Paulista in Sao Paulo. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12479">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sklavennachfahrin/" rel="tag">Sklavennachfahrin</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/karrenschwarzepaulista.JPG" alt="karrenschwarzepaulista.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/brasiliens-katholische-kirche-definiert-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-sklavenarbeit-als-barbarisches-verbrechen-sklavenarbeit-als-interessanter-kostenfaktor-im-internationalen-wettbewerb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/brasiliens-katholische-kirche-definiert-die-unter-lula-rousseff-fortdauernde-sklavenarbeit-als-barbarisches-verbrechen-sklavenarbeit-als-interessanter-kostenfaktor-im-internationalen-wettbewerb/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/karrenschwarzepaulista2.JPG" alt="karrenschwarzepaulista2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/morde-an-schwarzen-in-brasilien-starke-zunahme-unter-der-lula-regierung-von-drei-ermordeten-sind-zwei-schwarz-wikileaks-und-rassismus-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/morde-an-schwarzen-in-brasilien-starke-zunahme-unter-der-lula-regierung-von-drei-ermordeten-sind-zwei-schwarz-wikileaks-und-rassismus-in-brasilien/</strong></a></p>
<h2>Wie Brasilianer “konsumieren” – die “Kaufkraft” im Tropenland unter Lula-Rousseff. Hälfte der Einkommensbezieher hat pro Tag nur zwischen 2,6 und 5 Euro umgerechnet zur Verfügung, Fixkosten inclusive, laut Landesmedien. Über 30 Millionen Brasilianer in extremer Armut – und die Milliardäre. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12031">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><strong>Wer die Bevölkerungsmehrheit Brasiliens beim “Konsumieren” beobachtet, beispielsweise im Supermarkt in deren Einkaufskörbe schaut, sieht die neuesten statistischen Angaben über Realeinkommen bestätigt. Denn mit diesen lassen sich angesichts des keineswegs niedrigen Preisniveaus schwerlich größere Sprünge machen. Mit einem Haushaltseinkommen von umgerechnet 500 Euro zählt man gemäß den allseits belachten Statistiktricks bereits zur Mittelschicht. Einfach mal im Selbstversuch testen, ob das geht…<br />
</strong></p>
<p><strong>Die Einkommenslage in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><strong>Wo bitte gehts hier zum Konsum, in die “Ära der Prosperität”?</strong></p>
<p><strong>Ab 65 Euro Monatsverdienst offiziell nicht mehr arm in Brasilien – testen Sies mal im Selbstversuch!<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha. “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm, diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen Kindern, leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der Türöffnung hängt ein Lappen – so ist das. Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will – also jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder – aber die Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der Ersten Welt erscheinen lassen – aber hier an der Peripherie ist es nach wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so um die 200, 220 Real maximal(200 Real – umgerechnet etwa 83 Euro). Doch im Ausland wird verbreitet, alles toll, alles gut in Brasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Wir merken, es ist schwierig, Menschen von außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen Kriterien, und wir haben Ausdauer – das macht den Unterschied. Denn entweder ist man Christ – oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Sklavenarbeit und Teilnahme am “Konsum”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/sklavenarbeit-in-brasilien-neuer-rekord-bei-zahl-moderner-sklavenhalter-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/sklavenarbeit-in-brasilien-neuer-rekord-bei-zahl-moderner-sklavenhalter-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Slums und Massenkonsum: “Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ) Kloakegraben – nur einige Schritte vom Platz des Adveniat-Gottesdienstes entfernt.</strong></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel – Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren – Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><strong>“Konsum” und Massenelend:</strong> <strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, unter Lula ein Jahr lang Präsidentenberater für das des fragwürdige Anti-Hunger-Programm, leben immer noch über 30 Millionen Brasilianer in extremer Armut, betroffen von Hunger und Elend, obwohl es sich bei Brasilien um die siebtgrößte Wirtschaftsnation handelt.  In deutschsprachigen Ländern wird indessen der Lula-Rousseff-Regierung häufig bescheinigt, Hunger und Elend sehr erfolgreich bekämpft zu haben.</strong></p>
<p><strong>Wie stehts es um die Konsumierfähigkeit in den über 2600 Slums der reichsten lateinamerikanischen Stadt – Sao Paulo? Vor Ort in Cachoeirinhas:</strong> <strong>Weihnachten im Slum 2011  – Christus in Brasilien</strong></p>
<p><strong>Kobras, Ratten, Gewalt und viel Überlebensmut</strong></p>
<p><strong>„Bei diesem Leben hier brauchen wir Hoffnung auf Gottes Beistand“, sagt die tiefreligiöse Cleide de Souza Nascimento in ihrer Elendskate – und wünscht sich nur eins:“Weihnachten darf es nicht schütten – sonst sind wir geliefert.“ Direkt vor der Bretterhütte schwillt bei starken Tropengewittern der barbarisch stinkende Kloakebach an – ebenso übelriechendes Abwasser dringt dann von hinten in die Kate herein und fließt wasserfallartig von der Eingangsluke, da, wo die Dreißigjährige steht, den Grabenhang hinunter, trifft sich mit der Kloake. „Abwasser läuft sogar aufs Bett – mein kleinster Sohn hat chronische Asthma, für den ist das hier besonders schlecht.“</strong></p>
<p><strong>Modrig-feucht ist es auch bei Sonne in der fensterlosen Kate –  vier alte, zerschlissene Matratzen für die sechs Bewohner, ein Herd mit blauem Kochgasbehälter, das bißchen Kleidung baumelt an Wandhaken. „Weihnachten gibts keine Geschenke, nichts, dafür reicht das Geld nicht, ein bißchen Weihnachtsschmuck ist auch nicht drin. Heiligabend wärs für uns alle zu eng in der Kate – wir machens wie die Nachbarn, treffen uns oben auf der Gasse, da ist mehr Platz.“</strong></p>
<p><strong>Als noch unter Staatschef Lula die Regierung 2003 das Anti-Hunger-Programm startet, kämpft und streitet Cleide solange mit der Staatsbürokratie, bis sie die sogenannte „Bolsa Familia“ endlich für ihre vier Kinder kriegt – 198 Real monatlich, macht umgerechnet rund 21 Euro pro Kind. Der Liter pasteurisierte Frischmilch kostet in Sao Paulo umgerechnet einen Euro dreißig, auch andere Grundnahrungsmittel sind in Brasilien, dem Niedrigstlohnland, auffällig teurer als im Hochlohnland Deutschland.</strong></p>
<p><strong>Was geben Sie so vor Weihnachten aus?</strong></p>
<p><strong>Brasilien zählt längst nicht mehr zu den Billigpreisländern, merken selbst deutsche Touristen verärgert an der Copacabana.</strong></p>
<p><strong>Cleide macht Gelegenheitsarbeit, Tagelöhnerei, wäscht bei Mittelschichtsfamilien, putzt denen die Wohnung:“Mein Mann ist behindert, taub – der macht manchmal den Einweiser auf Parkplätzen.“ So werden es dann wenigstens 31 Euro pro Kopf, für  jeden der sechs monatlich – der Fahrschein für den Bus raus aus der Favela kostet über einen Euro.  42 Prozent aller Empfänger von Bolsa Familia seien nach wie vor verelendet, melden die Landesmedien. Der Slum von Cleide zeigt es anschaulich.</strong></p>
<p><strong>Wird es in der Weihnachtszeit ein bißchen besser, gibts da spendenfreudige Leute? „Gottseidank kriegen wir von der  Kirche stets Pakete mit Grundnahrungsmitteln – da sind Reis, Bohnen, Zucker, Speiseöl dabei – Kleidung wird auch verteilt!“</strong></p>
<p><strong>Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo die reichste Stadt ganz Lateinamerikas – läßt sich wenigstens mal ein Sozialarbeiter in dieser Favela Cachoeirinha blicken, aus der am ersten Advent vom ZDF der Adveniat-Gottesdienst übertragen wurde? Cleide verneint:“Hier kommt nie mal einer von der Präfektur, vom Staat vorbei – man muß unheimlich bei den Behörden hinterher sein, um Bolsa Familia zu kriegen. Wer von den vielen Halb-und Voll-Analphabeten hier das nicht weiß, geht leer aus. Sechs Monate haben sie mir die Bolsa Familia unter einem Vorwand gesperrt – das war für uns grauenhaft. So viele haben eigentlich ein Anrecht, kriegen aber keinen Centavo.“ Übertreibt sie da nicht ein bißchen?    </strong></p>
<p><strong> Zahlreiche Katen kleben wie die von Cleide in dem Kloakegraben, die Eingänge wirken wie dunkle Löcher – auch wegen der Sicherheit, um nicht beklaut zu werden, gibts keine anderen Öffnungen, in die Tageslicht fallen könnte. Starken Hautausschlag, viel Grind und Bläschen am Mund bemerkt man bei vielen Slumbewohnern – Tuberkulose und sogar Lepra finden beste Ausbreitungsbedingungen. Hier holt man sich rasch Elendskrankheiten, sagen Slumpriester, weil das Immunsystem der Bewohner  stark geschwächt ist.</strong></p>
<p><strong>Cleide haust seit 14 Jahren in dieser Hütte – nur einen Steinwurf entfernt hat Cleyton dos Santos, 22,  für seine Frau Erica und die zwei kleinen Kinder eine Holzkate direkt an einen breiten Abwasserbach gebaut. „Die Kinder bitten uns, Lichter, ein bißchen Weihnachtsschmuck an die Wand zu hängen – aber das ist unmöglich, wir haben tagtäglich so viel Dringenderes im Kopf! Jetzt, im Hochsommer, regnets alle paar Tage heftig, tritt der Bach über die Ufer, trägt stinkenden Schlamm in die Gasse, waten wir notgedrungen drin herum. Hier gibt es massenweise Ratten, die Krankheiten übertragen, müssen wir besonders wegen der Kinder aufpassen.“ Cleyton, entsetzlich mager, ist arbeitslos – Erica kriegt als Reinemachfrau  maximal 550 Real im Monat – das macht für alle vier umgerechnet höchstens 57 Euro pro Kopf – Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsschmaus am Heiligabend? Fehlanzeige. „Wir setzen uns zu den Hüttennachbarn auf die Gasse – jeder gibt was für einen Teller mit Essen. Ich habe gehört, die Regierung erzählt draußen in der Welt, daß es den Brasilianern jetzt viel besser geht und allen geholfen wird. Das ist gelogen – man läßt uns hier im Slum total im Stich!“</strong></p>
<p><strong>Rosilene, 33, Cleytons Nachbarin, wird just um Weihnachten herum niederkommen – es ist das siebte Kind. „Weihnachten“, lacht sie bitter-ironisch, „Gott im Himmel, was soll ich da schon machen? Ich hocke in der Kate wie immer, hoffe auf die Hilfe der Nachbarn. Ich kriege ja vom Staat garnichts, nur ein bißchen Geld von den Vätern meiner Kinder. Wenns mal 200 Real im Monat werden, bin ich direkt zufrieden…“</strong></p>
<p><strong>200 Real – umgerechnet  rund 12 Euro monatlich für jedes der sechs Kinder, für Rosilene – wie soll das gehen, bei den Preisen? „Mein ältester Sohn kann schon ein bißchen arbeiten, der organisiert uns immer mal was zu essen, sorgt für ein bißchen Reis und Milch, das Kochgas – meine Nachbarn sind zwar wunderbar, aber die haben ja selber nichts. Ich schlage mich irgendwie durch – ja – ich lebe noch!“</strong></p>
<p><strong>Pedro, der Gelegenheitsarbeiter, kam mit seiner Frau, den fünf Kindern zu spät – weil nirgendwo noch eine Hütte hingepaßt hätte, baut er sie mitten in den Abwässerbach – ausgerechnet am Eingang mündet ein Kloakegraben hinein, vergrößert den Gestank noch mehr. „Letzte Weihnachten haben wir die Kate eingeweiht – feiern jetzt einjähriges Überleben. Das Abwasser steigt bei Gewitterregen nicht zu uns hoch – aber Ratten, sogar weiße, und Kobras klettern nachts hinein – wir müssen unheimlich auf der Hut sein. Denn das Dumme ist – Hauskatzen helfen nicht, die hauen vor den Rattenhorden ab. Egal, wir haben uns dran gewöhnt. Ich beklage mich nicht – grade vor Weihnachten gibts für mich mehr Jobs, schaufle ich mal Erde weg, repariere, streiche, schleppe was. Aber Heiligabend sind wir alle in der Kate, feiern Christi Geburt. Die Leute im Slum beten sehr viel – bitten Gott um spirituelle Kraft, um Hilfe in dieser Misere. Der Mann da neben Dir – den kenne ich – das ist doch der Padre, der jetzt vor Weihnachten die Lebensmittelpakete und das Spielzeug verteilt!“</strong></p>
<p><strong>Pedro meint Slumpfarrer Bernardo Daly, einen Iren, der mit seiner Schar hochengagierter kirchlicher Menschenrechtsaktivisten trotz bescheidenster Mittel weit schlimmeres Elend und krassesten Hunger verhindert – und die Räumung des Slums, die Vertreibung der Favelados durch die Polizei. Todesschwadronen, Drogenbanditen-und Polizeigewalt, dazu immer wieder Hüttenbrände, bei denen Kleinkinder verkohlen  – Daly muß als Seelsorger tagtäglich mit Situationen fertigwerden, Dinge verkraften, die das Vorstellungsvermögen der meisten Deutschen übersteigt.</strong></p>
<p><strong>Der Padre wirkt erstaunlich ruhig und besonnen – doch manchmal macht er seiner Empörung Luft. Wie an der Kate von Elise, die direkt am Kloakegraben haust. „Ich kriege 134 Real Bolsa Familia, weil die ältere meiner beiden Töchter geistig behindert ist, ständig meine Betreuung braucht – mehr Geld haben wir nicht im Monat.“ 134 Real – also umgerechnet rund 18 Euro für jede der drei. Padre Daly ist geschockt:“Das ist doch unmöglich. Wer so lebt, muß manchmal das eigentlich Unmögliche tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt…“ Der Geistliche läßt offen, was er konkret meint – nicht nötig, deutlicher zu werden.</strong></p>
<p><strong>„Jetzt, vor Weihnachten, kämpfe ich dafür, daß mehr Nahrungsmittelspenden in den Slum gelangen – auch zu denen, die garnicht wissen können, wo es Ausgabestellen gibt, also Alte, Behinderte, Kranke“, sagt  Eliane Takeko, 46, engste Mitstreiterin von Padre Daly, zudem Präsidentin der Bewohnerassoziation. “Ein bißchen  mehr Spielzeug für die Kinder – das müßte doch drin sein, auch dafür streite ich mich mit der Präfektur herum. Die Lage im Slum macht mich traurig und wütend  – Brasilien ist doch soooo reich – die Mittel sind da! Wir von der katholischen Kirche akzeptieren nicht diese grauenhafte Logik, daß es Arme, Verelendete nun mal gibt und immer geben wird. In den über 2600 Slums von São Paulo gibts viele sogenannte Kirchen, die nichts fürs Soziale tun. Wir legen uns mit denen `oben` an.“</strong></p>
<p><strong>Dieses Jahr ist der Slum noch voller, noch dichter bewohnt als letzte Weihnachten, meint Eliane Takeko. „Manche Slums werden  von der Polizei geräumt und zerstört, vor der Fußball-WM werden Obdachlose aus der City vertrieben – die kommen notgedrungen zu uns an die Peripherie. Deswegen wird es immer enger in den Hütten.“ Aber warum gibt es dann keine Massenproteste der Slumbewohner? „Die Menschen haben Angst“, sagt Padre Daly. „Nicht wenige hatten sich engagiert, haben resigniert aufgegeben. Zudem ist das Bildungsniveau in Brasilien entsetzlich niedrig – Leute ohne Bildung, Analphabeten wissen garnicht, wie man das macht – sich organisieren, auf die Straße gehen, Bürgerrechte durchsetzen. Die kennen ihre Rechte já garnicht.“</strong></p>
<p><strong>Eliane Takeko stimmt zu: „Es liegt auch am Hunger – wer sich nur schlecht ernährt, in solchen Katen haust, kann nicht richtig denken, ist schnell kaputt, noch dazu bei Tropenhitze. Und wer zu oft den Mund aufmacht, fliegt raus, kriegt nicht mal eine Tagelöhnerarbeit.  Auch ich muß aufpassen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in ihrer engen Kate gibts keinen Weihnachtsschmuck – denn auch sie schlägt sich mit Gelegenheitsarbeit durch, wie die Tochter. „Wir beide kommen auf höchstens 500 Real im Monat – das muß für alle sechs in der Kate reichen. Mein Mann ist behindert, hatte einen Unfall. Da heißt es, irrsinnig sparen.“  Maximal umgerechnet 200 Euro monatlich, für sechs Leute – wie macht sie das?</strong></p>
<p><strong>Körperlich und geistig Behinderte – auffällig, wie viele in den Slums hausen. Laut Studien sind es 23, 91 Prozent der brasilianischen Bevölkerung, gegenüber rund einem Prozent in hochentwickelten Staaten wie Deutschland. Immer wieder geschieht, daß geistig behinderte Mädchen und Frauen der Favelas vergewaltigt werden.</strong></p>
<p><strong>Über 30 Millionen Brasilianer leben laut Kirchenangaben noch in extremer Armut. Nimmt man jedoch die offizielle Regierungseinstufung, zählen Eliane Takeko und ihre Familie nicht mehr dazu, liegen oberhalb der amtlich allen Ernstes auf umgerechnet etwa 29 Euro angesetzten Pro-Kopf-Grenze, sind nur noch „arm“ –  Rosilene mit den sechs Kindern und Elise aber liegen darunter…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/</strong></a></p>
<p><strong>Haben alle in gewisser Weise sogar „Glück“, Weihnachten im Slum einer reichen Wirtschaftsmetropole wie Sao Paulo zu feiern? Denn Brasiliens grauenhafteste Elendsviertel liegen nicht hier, sondern in den kraß unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/brasiliens-kauf-wohnraum-in-grosstadten-wurde-2011-um-durchschnittlich-26-prozent-teurer-eine-schlechte-nachricht-fur-armere-wenigverdienende/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/brasiliens-kauf-wohnraum-in-grosstadten-wurde-2011-um-durchschnittlich-26-prozent-teurer-eine-schlechte-nachricht-fur-armere-wenigverdienende/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/</strong></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Die Ära der Desinformation, “Era da Desinformacao” – Stephen Kanitz. “Die Inszenierung der Politik in den Medien” – Ulrich Saxer, Publizistikwissenschaftler, Universität Zürich. Joachim Gauck und Guido Westerwelle in Brasilien. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=2490&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/era-da-desinformacao/" rel="tag">era da desinformacao</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stephen-kanitz/" rel="tag">stephen kanitz</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ulrich-saxer/" rel="tag">ulrich saxer</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/universita%c2%a4t-za%c2%bcrich/" rel="tag">universitã¤t zã¼rich</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.kanitz.com/veja/era_da_informacao.asp">http://www.kanitz.com/veja/era_da_informacao.asp</a></p>
<p><strong>Ulrich Saxer, Publizistikwissenschaftler: “Das Ereignismanagement zur Erreichung einer wunschgemäßen Medienpräsenz stellt ein strategisches Instrument der politischen Akteure dar.</strong></p>
<p><strong>Während Journalisten Gefahr laufen, quasi instrumentalisiert zu werden, ist bei der Nutzung der technologischen Innovation zur Erreichung der unterschiedlichen Ziele gleichzeitig ein symbiotisches Verhältnis zwischen Medienwirtschaft und Politik zu beobachten…Unter den Nachrichtenwerten hat sich im Gefolge szenischer Medien derjenige der Personalisierung, der Anbindung des politischen Geschehens an bestimmte Persönlichkeiten und deren Eigenschaften, weiter an Gewicht gewonnen, gewissermaßen umgekehrt proportional zur wachsenden Abstraktheit durchorganisierter moderner Politik…Daß all dies der Erhöhung der Rationalität von demokratischer Politik dienlich sei, darf füglich bezweifelt werden. Und wie sehr diese unter dem Einfluß von Multimedia gar noch zum virtuellen Theater verkommt, wird die Zukunft weisen.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wesbrotichesse.jpg" alt="wesbrotichesse.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-autor-und-filmemacher-paulo-linscity-of-god-zur-pressefreiheitwurde-ich-die-realitat-so-schildern-wie-sie-ist-konnte-man-das-garnicht-publizieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-autor-und-filmemacher-paulo-linscity-of-god-zur-pressefreiheitwurde-ich-die-realitat-so-schildern-wie-sie-ist-konnte-man-das-garnicht-publizieren/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens sichtlich erfolgreiche Auslandspropaganda:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /></p>
<p><strong>Joachim Gauck in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<p><strong>Guido Westerwelle in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/dilmanewsweek.JPG" alt="dilmanewsweek.JPG" /></p>
<p><strong>“Dynamite Dilma”. Die westliche Lügenpresse hat in den letzten Jahren entgegen der Faktenlage atemberaubend falsche Bewertungen Brasiliens veröffentlicht – bisher traut sich offenbar noch kein westlicher Medienwissenschaftler, das kuriose, womöglich einmalige Lügenkomplott der Medien zu analysieren, entsprechende Studien anzustellen. </strong></p>
<p><strong>Hintergrundtexte:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Hunger nach Macht” – Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto 2008 über den Sinn von “Bolsa Familia”. Banken und Lula. “Die Hilfsempfänger in ständiger Abhängigkeit zu halten, bringt Wählerstimmen.” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=1219&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bolsa-familia/" rel="tag">bolsa familia</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/" rel="tag">frei betto</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hunger/" rel="tag">hunger</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/katholische-kirche/" rel="tag">katholische kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/stimmenkauf/" rel="tag">stimmenkauf</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Um desvio etico abortou o Fome Zero, anulou o seu carater emancipatorio e o reduziu ao programa Bolsa Familia, meramente compensatorio: a fome de poder. Manter os beneficiarios na dependencia permanente do governo traz votos.</strong></p>
<p><strong>Hunger-Schwarzer und Obama-Besuch:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/leben-einer-sklavin-120-jahre-nach-der-abschaffung-der-sklaverei-in-brasilien-o-globo-berichtet-uber-kinder-als-sklavenarbeiter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/leben-einer-sklavin-120-jahre-nach-der-abschaffung-der-sklaverei-in-brasilien-o-globo-berichtet-uber-kinder-als-sklavenarbeiter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/lula-regierung-plant-uber-50-atomkraftwerke/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/lula-regierung-plant-uber-50-atomkraftwerke/</strong></a></p>
<p><strong><span id="more-1219"></span>Em 2005, os Comites Gestores foram cancelados e o governo federal repassou as prefeituras a responsabilidade de controle dos recursos destinados aos beneficiarios. Decisao que, segundo o Tribunal de Contas da Uniao, fez aumentar os indicios de corrupcao nas administracoes municipais. “</strong></p>
<p><strong>Frei Betto war Sonderberater im Präsidentenpalast für das Anti-Hunger-Programm, legte indessen aus Unzufriedenheit mit der Sozial-und Wirtschaftspolitik den Posten nieder.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/11/leben-wie-ein-brasilianer-der-bolsa-familiakriegt-die-ganze-familie-mit-27-euro-monatlich-uber-wasser-halten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/11/leben-wie-ein-brasilianer-der-bolsa-familiakriegt-die-ganze-familie-mit-27-euro-monatlich-uber-wasser-halten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/13/trotz-bolsa-familia-weiter-hunger-und-unterernahrung-in-brasilien-bischof-demetrio-valentini-prasident-der-brasilianischen-caritas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/13/trotz-bolsa-familia-weiter-hunger-und-unterernahrung-in-brasilien-bischof-demetrio-valentini-prasident-der-brasilianischen-caritas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/elitenkandidat-lula-erfullt-erwartungenjeden-tag-164-neue-millionare-der-zuwachs-an-superreichen-ist-atemberaubend-handelsblatt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/elitenkandidat-lula-erfullt-erwartungenjeden-tag-164-neue-millionare-der-zuwachs-an-superreichen-ist-atemberaubend-handelsblatt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</a></p>
<h3>Bankiersliebling Lula(Text von 2006)</h3>
<p>Brasiliens Privatbanken sind Hauptfinanziers der angeschlagenen Arbeiterpartei<br />
Bischofskonferenz: Lula-Regierung unterwirft sich dem Diktat der Bankiers<br />
Die Privatbanken des Tropenlandes machen derzeit Rekordgewinne wie nie zuvor in der Geschichte ganz Lateinamerikas. In nur drei Amtsjahren der Lula-Regierung, so zeigen neueste Statistiken, profitierten die fünf größten brasilianischen Geldinstitute mehr als in den acht Jahren der Vorgängerregierung unter Präsident Fernando Henrique Cardoso. Brasiliens größte Qualitätszeitung, die Folha de Sao Paulo, sah sich daher einmal die Spendeneinnahmen von Lulas Arbeiterpartei genauer an. Vinicius Mota, Soziologe und Chefkommentator des Blattes, sagte im Interview:Fakt ist, daß sich zwischen 2002 und 2004 die Bankenspenden für die Arbeiterpartei um das elffache erhöhten. Die Banken wurden auf einmal zu den wichtigsten Finanziers dieser Partei. Das erscheint natürlich auf den ersten Blick als großer Widerspruch.</p>
<p>Denn gerade Lulas Arbeiterpartei hatte stets radikal die hohen Bankgewinne verurteilt und versprochen, damit Schluß zu machen, wenn sie an die Macht käme. Doch Lula setzt die Wirtschaftspolitik der Vorgängerregierung fort und begünstigt den Finanzsektor mit weltweit einmalig hohen Leitzinsen. Vor allem deshalb fahren Brasiliens Banken jedes Jahr Rekordgewinne ein.”<br />
Gemäß neuen Übersichten führt Brasilien mit großem Abstand bei den Kreditzinsen: In Kanada liegen sie bei jährlich 0,8 Prozent, in der Euro-Zone bei durchschnittlich 5,10 Prozent “ in Brasilien unter Lula indessen bei 43,50 Prozent. Bedanken sich die Geldinstitute bei Lula deshalb mit Millionenspenden an dessen wegen Korruptionsskandalen und Machtmißbrauch schwer angeschlagene Arbeiterpartei? ”Man kann das durchaus so interpretieren “ wenngleich es die Banken natürlich bestreiten. Mit der Regierung sind sie jedenfalls höchst zufrieden, wie die Geldzuwendungen zeigen.”<br />
Staatschef Lulas Arbeiterpartei, so analysiert die Qualitätszeitung, sei Favorit der Bankiers, die den einstigen Gewerkschaftsführer regelrecht gezähmt hätten. Dessen Wiederwahl beim Urnengang im Oktober sei ihnen durchaus Recht. Gemäß neuesten Umfragen würde Lula bereits im ersten Wahlgang gewinnen, weil all jene für ihn votieren würden, die durch sein Anti-Hunger-Programm begünstigt werden. Es sei daher ein „Wiederwahl-Programm”. Laut Chefkommentator Vinicius Mota sind das immerhin acht Millionen Familien, also etwa dreißig Millionen Menschen. Jede dieser Familien erhält umgerechnet 23 Euro monatlich, auch nach Meinung der katholischen Kirche lediglich ein Almosen.<br />
”Dieses Programm ist nur ein Trostpflaster, ein Notbehelf, weil es unsere sozialen Probleme keineswegs löst. Für die Armen müssen Arbeitsplätze geschaffen werden. Dazu ist Wirtschaftswachstum nötig, das jedoch durch die Banken-freundliche Hochzinspolitik verhindert wird.”<br />
Lula hatte den Brasilianern für 2005 ein Wachstum von fünf Prozent versprochen “ gerade einmal 2,3 Prozent wurden erreicht. Zusammen mit Haiti gehört Brasilien zu den Schlußlichtern in Lateinamerika “ die Nachbarn Argentinien und Venezuela kamen immerhin auf über neun Prozent Wirtschaftswachstum. Doch wer erhält mehr aus dem brasilianischen Staatshaushalt “ die Privatbanken oder die von Hunger und Elend Betroffenen? Vinicius Mota:<br />
”Dieser Vergleich macht traurig. Denn die Banken bekommen für den Schuldendienst zwanzig mal mehr Gelder, als in das Anti-Hunger-Programm fließen. Eine kleine Zahl von Privilegierten bekam letztes Jahr also 150 Milliarden Real “ während man für die acht Millionen verelendeten Familien nur rund sieben Milliarden Real ausgab.”<br />
“Kritik der katholischen Kirche an Lulas Wirtschafts-und Sozialpolitik“<br />
Wenige Tage nach dem Bericht der „Folha de Sao Paulo” kritisierte die<br />
Bischofskonferenz(CNBB) des größten katholischen Landes unerwartet scharf die Wirtschafts-und Sozialpolitik Brasilias, sorgte für Schlagzeilen und löste vor den Oktober-Präsidentschaftswahlen eine heftige öffentliche Diskussion über den Kurs von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva aus. Bei der Vorstellung der diesjährigen Brüderlichkeitskampagne, die den Behinderten gewidmet ist, sagte der deutschstämmige CNBB-Generalsekretär Odilo Scherer, Lulas konservative Wirtschaftspolitik garantiere kein ausreichendes Wachstum und begünstige lediglich die Banken. Diese machten unter Lula Rekordgewinne. Für die Bankiers sei Brasilien heute ein „Finanzparadies”. Die Kirche habe Kenntnis davon, welchem Druck die Regierung ausgesetzt sei, so Bischof Scherer weiter. Doch die Interessen der Gesellschaft müßten ebenfalls berücksichtigt werden. Statt gerechterer Einkommensverteilung zugunsten der armen Bevölkerungsmehrheit erlebe Brasilien eine Einkommenskonzentration, die nur bestimmten Gruppen nütze. Um die scharfen Sozialkontraste zu überwinden, müsse die wachstumshemmende Hochzinspolitik aufgegeben werden, seien Programme zur Schaffung von Arbeitsplätzen nötig. Das brasilianische Volk, so Scherer, habe von der Lula-Regierung eine viel effizientere Sozialpolitik erwartet. Das Anti-Hunger-Programm sei bei weitem nicht ausreichend. Nur einen Tag später bekräftigte der Primas von Brasilien, CNBB-Präsident Kardinal Geraldo Agnelo, in Salvador da Bahia vor der Presse die Kritik Scherers. Nie zuvor, so Agnelo, habe sich eine Regierung den von Gläubigerbanken diktierten Bedingungen und Forderungen so unterworfen. Im Interview sagte der Kardinal:” Die Lula-Regierung sorgt sich direkt übertrieben um das Wohl der Banken, tut alles, was sie wollen. Während der Arbeiter eben keinen gerechten Lohn, keinen Inflationsausgleich einfordern kann. Damit sind wir nicht einverstanden, das ist doch nicht gerecht. Denn dem Volke geht es überhaupt nicht gut. Es muß weiter darauf warten, daß Arbeitsplätze geschaffen werden. Denn ohne Arbeit ist kein Leben in Würde möglich. Die Leute können sich doch nicht nur von staatlichen Almosen ernähren.”<br />
Kardinal Agnelo meinte damit das Anti-Hunger-Programm der Lula-Regierung. Es sei keine Lösung, bringe die Leute nicht voran, fördere sie nicht, zeige keinen Ausweg aus ihrer erbärmlichen Lage. „Viele geben sich sogar mit diesem Almosen zufrieden, tun gar nichts mehr, gehen keinerlei Beschäftigung mehr nach.” Die Bischofskonferenz verlange deshalb eine andere Wirtschaftspolitik, die den Menschen ermögliche, von ehrlicher Arbeit zu leben. „Wir wollen, daß Staatschef Lula Erfolg hat “ bei der Förderung des Gemeinwohls!” Brasiliens geringes Wirtschaftswachstum bedeute aber eine regelrechte Anklage gegen die falsche Politik Brasilias.<br />
Auch Agnelo kritisierte das weltweit höchste Zinsniveau. Wenn die Regierung der elftgrößten Wirtschaftsnation deshalb immer höhere Summen für den Schuldendienst aufbringen müsse, die Gewinne der Banken daher ständig kletterten, frage man sich natürlich:”Was bleibt denn da noch übrig für soziale Zwecke?”<br />
Unterdessen reißen die Enthüllungen über krumme Touren der Arbeiterpartei Lulas nicht ab. Gemäß neuesten, auf Telefonmitschnitten basierenden Berichten des Nachrichtenmagazins „Veja” hat der zwielichtige Multimillionär, Unternehmer und TV-Moderator Ratinho von der Partei fünf Millionen Real erhalten, damit er 2004 in seinen Sendungen Propaganda für Lula und Marta Suplicy macht.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/05/prot1.jpg" alt="prot1.jpg" /></p>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/05/prot2.jpg" alt="prot2.jpg" /></p>
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<td class="contentheading" width="100%">Fatos e mitos dos governos progressistas no Brasil</td>
<td class="buttonheading" align="right" width="100%"><a title="Imprimir" href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?view=article&amp;catid=26%3Aeconomia&amp;id=7758%3Amanchete241012&amp;tmpl=component&amp;print=1&amp;layout=default&amp;page=&amp;option=com_content" rel="nofollow"><img src="http://www.correiocidadania.com.br/templates/js_element_red/images/printButton.png" alt="Imprimir" /></a></td>
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<p><a href="http://www.sul21.com.br/jornal/brasil-nao-ficara-imune-aos-efeitos-da-crise-diz-plinio-de-arruda-sampaio-jr/">http://www.sul21.com.br/jornal/brasil-nao-ficara-imune-aos-efeitos-da-crise-diz-plinio-de-arruda-sampaio-jr/</a></p>
<table class="contentpaneopen">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><span class="small">ESCRITO POR PLÍNIO DE ARRUDA SAMPAIO JÚNIOR </span></td>
</tr>
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<td class="createdate" valign="top">QUARTA, 24 DE OUTUBRO DE 2012</td>
</tr>
<tr>
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<p>A compreensão da realidade brasileira requer o esforço crítico de contrastar a aparência dos fenômenos e a forma como são interpretados pelo senso comum com a sua essência mais profunda, definida pelo sentido das transformações inscritas no movimento histórico. Tal contraste revelará o abismo existente entre o mito de que o Brasil vive um surto de desenvolvimento, liderado por um governo de esquerda que teria criado condições para combinar crescimento, combate às desigualdades sociais e soberania nacional, e a dramática realidade de uma sociedade impotente para enfrentar as forças externas e internas que a submetem aos terríveis efeitos do desenvolvimento desigual e combinado em tempos de crise econômica do sistema capitalista mundial.</p>
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<p>A noção de que a economia brasileira vive um momento ímpar de sua história apoia-se em diversos elementos da realidade. Afinal, após duas décadas de estagnação, entre 2003 e 2011, a renda <em>per capita </em>dos brasileiros cresceu à taxa média de 2,8% ao ano. Nesse período, o país manteve a inflação sob controle e, salvo a turbulência do último trimestre de 2008, no ápice da crise internacional, não sofreu nenhuma ameaça de estrangulamento cambial. Desde a segunda metade da primeira década do milênio, o volume de divisas internacionais supera o estoque de dívida externa com os bancos internacionais, configurando uma situação na qual o Brasil aparece como credor internacional, dando a impressão de que, finalmente, os problemas crônicos com as contas externas teriam sido superados. A população sentiu os efeitos da nova conjuntura de maneira bem palpável. Após décadas de demanda reprimida, o aumento da massa salarial e o acesso ao crédito provocaram uma corrida ao consumo. O governo calcula que o número de empregos gerados no período Lula – 2003-2010 – tenha ultrapassado 14 milhões. Associando grandes negócios, crescimento econômico, aumento do emprego e modernização dos padrões de consumo à noção de desenvolvimento, a nova conjuntura é apresentada como demonstração inequívoca de que o Brasil teria, finalmente, criado condições objetivas para um desenvolvimento capitalista autossustentável.</p>
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<p>Também a ideia de que o crescimento econômico teria melhorado a desigualdade social encontra certo respaldo nos fatos. Após décadas de absoluto imobilismo, no governo Lula, o índice de Gini, que mede o grau de concentração pessoal de renda, diminuiu um pouco; e a distância entre a renda média dos 10% mais pobres e a dos os 10% mais ricos do país foi reduzida, de 53 vezes em 2002, para 39 vezes em 2010. As autoridades vangloriam-se de que, nesse período, mais de 20 milhões de brasileiros teriam deixado a pobreza. Tais fatos levaram a presidente Dilma a pavonear que o Brasil teria se transformado num país de “classe média”. Além de consequência direta da retomada do crescimento, a melhoria nos indicadores sociais é associada: à política de recuperação em 60% no valor real do salário mínimo entre 2003 e 2010 – tendência que já havia começado no governo conservador de Fernando Henrique Cardoso; à ampliação da cobertura de previdência social para os trabalhadores rurais – conquista da Constituição de 1988; e à política social do governo federal, notadamente a Bolsa Família – programa de transferência de renda para a população carente que, em 2010 atendia cerca de 13 milhões de famílias.</p>
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<p>Por fim, o sentimento relativamente generalizado, no Brasil e no exterior, de que o país teria adquirido maior relevância no cenário internacional também se apoia em fatos concretos, tais como: o fracasso da ALCA (em parte devido à resistência do governo brasileiro); o peso do Brasil no Mercosul; o papel moderador da diplomacia brasileira nas escaramuças da América do Sul; a participação do país no restrito grupo do G-20, que reúne as principais economias do mundo a fim de pensar políticas para administrar a crise econômica mundial; a formação do foro que reúne os chamados BRICs – Brasil, Rússia, Índia e China -, que congrega as maiores economias emergentes, como suposto contraponto ao G-5 – o foro das potências imperialistas. A escolha do Brasil para sede de dois grandes megaeventos – a Copa do Mundo de 2014 e as Olimpíadas de 2016 &#8211; seria a prova material do grande prestígio do Brasil.</p>
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<p>Por mais convincentes que os fatos enunciados pareçam, o método de ressaltar os aspectos positivos e esconder os negativos oferece uma visão parcial e distorcida da realidade. Pinçando arbitrariamente os elementos postos em evidência e ocultando os que não convém colocar à luz, a apologia da ordem distorce a compreensão do verdadeiro significado do padrão de acumulação que impulsiona a economia brasileira, suprimindo as contradições que germinam nas suas entranhas. O mito de que o Brasil estaria vivendo um surto de desenvolvimento que abriria a possibilidade de superação da pobreza e da dependência externa simplesmente ignora a fragilidade das bases que sustentam o ciclo expansivo dos últimos anos e seu efeito perverso de reforçar a dupla articulação responsável pelo caráter selvagem do capitalismo brasileiro: o controle do capital internacional sobre a economia nacional e a segregação social como base da sociedade brasileira. Alguns fatos são suficientes para deixar patente a verdadeira natureza do modelo econômico brasileiro.</p>
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<p>O crescimento da economia brasileira entre 2003 e 2011 não foi nada de excepcional – apenas 3,6% ao ano –, bem abaixo do que seria necessário para absorver o aumento vegetativo da força de trabalho – estimado em cerca de 5% ao ano –, pouco acima do crescimento médio da economia latino-americana. A expansão foi determinada pela configuração de uma conjuntura internacional <em>sui generis</em>, que permitiu ao Brasil “surfar” na bolha especulativa gerada pela política de administração da crise dos governos das economias centrais. De fato, o crescimento foi puxado pelo aumento das exportações, impulsionado pela elevação dos preços das commodities, e pela relativa recuperação do mercado interno, o que só foi possível porque a abundância de liquidez internacional criou a possibilidade de uma política econômica um pouco menos restritiva. No entanto, a conjuntura mais favorável não foi aproveitada para uma recuperação dos investimentos – a base do crescimento endógeno. Nesse período, a média da taxa de investimento ficou abaixo de 17% do PIB – pouco acima da verificada nos oito anos do governo anterior e bem abaixo do patamar histórico da economia brasileira entre 1970 e 1990.</p>
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<p>A nova rodada de modernização dos padrões de consumo somente alcançou uma restrita parcela da população e, mesmo assim, na sua maioria, com produtos supérfluos de baixíssima qualidade. Não poderia ser diferente, pois, assim como uma pessoa pobre não dispõe de condições materiais para reproduzir o gasto de uma pessoa rica, a diferença de pelo menos cinco vezes na renda <em>per capita</em> brasileira em relação à renda <em>per capita</em> das economias centrais não permite que o estilo de vida das sociedades afluentes seja generalizado para o conjunto da população. Para as camadas populares incorporadas ao mercado consumidor o custo foi altíssimo e será pago com grandes sacrifícios em algum momento no futuro. Não é necessário ser um gênio em matemática financeira para perceber que a corrida das famílias pobres às compras não é sustentável. A cobrança de taxas de juros reais verdadeiramente estratosféricas, em total assimetria com a evolução dos salários reais, implica em verdadeira servidão por dívida, caracterizada pelo crescente peso dos juros e amortizações na renda familiar. O aumento artificial da propensão a consumir das famílias é um problema macroeconômico grave. Quando a “bolha especulativa” estourar, não apenas as pressões recessivas tendem a ser potencializadas, como o crescente endividamento das famílias pobres converter-se-á numa grave crise bancária.</p>
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<p>A subordinação do padrão de acumulação à lógica dos negócios do capital internacional tem provocado um processo de especialização regressiva da economia brasileira na divisão internacional do trabalho. A revitalização do agronegócio como força motriz do padrão de acumulação reforça o papel estratégico do latifúndio. A importância crescente do extrativismo mineral, potencializada pela descoberta de petróleo na camada do pré-sal, intensifica a exploração predatória das vantagens competitivas naturais do território brasileiro. Por fim, a falta de competitividade dinâmica (baseada em inovações) para enfrentar as economias desenvolvidas assim como a insuficiente competitividade espúria (baseada em salário baixo) para fazer face às economias asiáticas levam a um processo irreversível de desindustrialização.</p>
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<p>A regressão nas forças produtivas vem acompanhada de progressiva perda de autonomia dos centros internos de decisão sobre o processo de acumulação. A exposição do Brasil às operações especulativas do capital internacional tem intensificado a desnacionalização da economia brasileira e aumentado de maneira assustadora a sua vulnerabilidade externa. A trajetória explosiva do passivo externo, composto pela dívida externa com bancos internacionais e pelo estoque de investimentos estrangeiros no Brasil, evidencia a absoluta falta de sustentabilidade de um padrão de financiamento do balanço de pagamentos que, para não entrar em colapso, depende da crescente entrada de capital internacional. A magnitude do problema pode ser aquilatada pela dimensão do passivo externo financeiro líquido – que contempla apenas recursos de estrangeiros de altíssima liquidez prontos para deixar o país, já descontadas as reservas cambiais –, de US$ 542 bilhões no final de 2011. Diante disso, há sempre a ameaça inescapável de que, quando o sentido do fluxo de capitais externos for invertido, tudo o que, hoje, parece sólido, amanhã, se desmanche no ar, fazendo com que, de uma hora para outra, os empregos gerados desapareçam, o número de pobres volte a crescer e o país volte a amargar draconianos programas de ajuste estrutural impostos pelos organismos financeiros internacionais.</p>
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<p>O substrato do modelo econômico brasileiro repousa, em última instância, na crescente exploração do trabalho – a verdadeira galinha dos ovos de ouro do capitalismo brasileiro. A gritante discrepância entre os ganhos de produtividade do trabalho e a evolução dos salários põe em evidência que, mesmo numa conjuntura relativamente favorável, o progresso não beneficiou os trabalhadores. Não à toa, a propaganda oficial omite o fato de que, no final do governo Lula, o salário médio dos ocupados permanecia praticamente estagnado no mesmo nível de 1995. A perversidade do padrão de acumulação em curso fica patente quando se leva em consideração a distância de quase quatro vezes entre o salário mínimo efetivamente pago aos trabalhadores e o salário mínimo estipulado pela Constituição brasileira e calculado pelo Dieese.</p>
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<p>Posto em perspectiva histórica, os governos progressistas aprofundaram o processo de flexibilização e precarização das relações de trabalho. Nos anos Lula, a jornada média do trabalhador brasileiro foi de 44 horas, elevação de uma hora em relação à média dos oito anos anteriores. A situação mais favorável da economia também não impediu que a rotatividade do trabalho continuasse em elevação, nem significou uma reversão da informalidade em que se encontra praticamente metade dos ocupados. O aumento do emprego também veio acompanhado de um aprofundamento do processo de deterioração da qualidade dos vínculos contratuais dos trabalhadores com as empresas, com a disseminação de formas espúrias de subcontratação. Calcula-se que 1/3 dos empregos gerados no período foram para trabalhadores terceirizados, hoje mais de 10 milhões de postos de trabalho, isto é, quase 1/5 do total dos empregados. Por fim, cabe ressaltar a complacência em relação ao trabalho infantil. No final da primeira década do século XXI, este trabalho continuou vitimando cerca de 1,4 milhão de crianças brasileiras – contingente equivalente à população de Trinidad Tobago.</p>
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<p>A visão apologética de que os governos de Lula e Dilma estão empenhados no combate às desigualdades sociais não leva em conta a relação de causalidade – há décadas desvendada pelo pensamento crítico latino-americano – entre: mimetismo dos padrões de consumo das economias centrais, desemprego estrutural e tendência à concentração da renda &#8211; fenômenos típicos do capitalismo dependente. Na realidade, as tendências estruturais responsáveis pela perpetuação da pobreza e da desigualdade social não foram alteradas. Mesmo com a expressiva ampliação dos empregos, aproximadamente 40% da força de trabalho brasileira ainda permanece desempregada ou subempregada, isto é, sem renda de trabalho ou com trabalho que remunera menos do que um salário mínimo. Nessas condições, não surpreende que a concentração funcional da renda, que mede a divisão da renda entre salário e lucro, tenha permanecido praticamente inalterada durante o governo Lula num dos piores patamares do mundo. A pequena melhoria na distribuição pessoal da renda (que mede a repartição da massa salarial), apontada como prova cabal do processo de “inclusão” social, na realidade apenas registra uma ligeira diminuição no grau de concentração dos salários, reduzindo a distância entre a renda da mão-de-obra qualificada e da não qualificada. A persistência de um estoque de pobres da ordem de 30 milhões de brasileiros – contingente superior à população do Peru e mais de quatro vezes os habitantes de El Salvador – revela o total disparate de imaginar o Brasil um país de “classe média”, ainda mais quando se leva em consideração que o fim do ciclo expansivo fará a nova “classe média” percorrer o caminho de volta para a pobreza.</p>
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<p>A noção de que os governos progressistas representam uma mudança qualitativa nas políticas sociais não coaduna com as prioridades manifestadas na composição dos gastos públicos. Convertidos à filosofia da política compensatória do Banco Mundial, Lula e Dilma passaram a atuar sobre os efeitos dos problemas sociais e não sobre suas causas, contentando-se em minorar o sofrimento do povo, dentro das limitadíssimas possibilidades orçamentárias de uma política macroeconômica pautada pela obsessão em preservar o ajuste fiscal permanente. A evolução na composição do gasto social do governo federal entre 1995 e 2010 comprova que não houve mudanças relevantes na política social de Lula em relação a seu antecessor. Nos principais itens de gastos, como, por exemplo, saúde, educação, a participação relativa dos gastos sociais do governo federal no PIB permaneceu praticamente inalterada. Existem duas exceções. A primeira diz respeito aos gastos com Previdência Social, cujo aumento, como já mencionamos, deve ser atribuído basicamente aos efeitos da Constituição de 1988. A segunda se refere aos programas assistenciais, que receberam um acréscimo de recursos da ordem de 1% do PIB, mais do que o dobro da proporção destinada pelo governo anterior. Mesmo assim, um volume insignificante quando comparado com os recursos transferidos aos credores da dívida pública &#8211; menos de 1/3 do superávit primário e menos de 1/6 do total das despesas do setor público com o pagamento de juros (as quais, entre 2003 e 2010, ficaram em torno de 3,24% do PIB ao ano). Na realidade, o que marca a política social da era Lula, como a de FHC e seus antecessores, diga-se de passagem, é o absoluto imobilismo para superar a enorme distância entre os recursos necessários para suprir as carências das políticas sociais e a disponibilidade efetiva de recursos para financiá-los.</p>
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<p>Mesmo a política externa, apresentada por alguns como a frente mais ousada da administração petista, mal dissimula a subserviência aos cânones da ordem global e às exigências do império norte-americano. Na busca desesperada por novos mercados e por capitais estrangeiros, a Presidência da República foi instrumentalizada para vender o Brasil como se fosse <em>commodities</em>pelo mundo afora. Também foi fartamente utilizada, principalmente na América Latina e na África, como representante especial de grandes grupos empresariais, basicamente empreiteiras e bancos, em busca de novos mercados nas franjas periféricas do sistema capitalista mundial. O discreto e vacilante apoio a Hugo Chávez, a maior aproximação com Cuba, os flertes com o mundo árabe e a busca de uma relação econômica mais intensa com a Índia, a Rússia e a China respondem a interesses comerciais bem concretos e não devem gerar qualquer tipo de ilusão em relação à articulação de alternativas que signifiquem um desafio à ordem global. Nos fóruns internacionais, Lula e Dilma transformaram-se em verdadeiros paladinos do liberalismo. Suas intervenções se restringem a cobrar coerência neoliberal dos governos dos países ricos – felizmente, sem nenhuma consequência prática. Nos bastidores, a diplomacia brasileira transige em seus princípios em troca de um eventual assento no Conselho de Segurança das Nações Unidas. O caso mais vergonhoso foi o envio de tropas ao Haiti para cumprir o patético papel de gendarme do intervencionismo norte-americano, protegendo um governo ilegítimo, corrupto e violento.</p>
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<p>Até no plano ideológico os governos Lula e Dilma permaneceram perfeitamente enquadrados no ideário do neoliberalismo. A cartilha neoliberal ganhou nova credibilidade no discurso e na prática de lideranças que tinham um passado vinculado às lutas sociais, reforçando ainda mais os valores e o padrão de sociabilidade neoliberal. Ao tomar como um fato consumado as exigências da ordem, as lideranças políticas que deveriam iniciar um processo de transformação social acabaram colaborando para reforçar a alienação do povo em relação à natureza de seus problemas – a dependência externa e a desigualdade social –, bem como às reais alternativas para a sua solução – a luta pela transformação social. Não é de estranhar o refluxo do movimento de massas e o processo de desorganização e fragmentação que atingiu, sem exceção, todas as organizações populares.</p>
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<p>Vistas em perspectiva histórica, as semelhanças entre os governos progressistas e conservadores são muito maiores do que as diferenças. Dilma, Lula, FHC, Itamar Franco e Collor de Mello fazem parte da mesma família – o neoliberalismo -, cada um responsável por um determinado momento do ajuste do Brasil aos imperativos da ordem global. Numa sociedade sujeita a um processo de reversão neocolonial, a distância entre a esquerda e a direita da ordem é pequena porque o raio de manobra da burguesia é ínfimo. O grau de liberdade se reduz, basicamente, às seguintes opções: maior ou menor crescimento, num padrão de acumulação que não dá margem para a expansão sustentável do mercado interno; maior ou menor concentração de renda, dentro dos limites de uma sociedade marcada pela segregação social; maior ou menor participação do Estado na economia, dentro de um esquema que impede qualquer possibilidade de políticas públicas universais; maior ou menor dependência externa, dentro de um tipo de inserção na economia mundial que coloca o país a reboque do capital internacional; e, como consequência, maior ou menor repressão às lutas sociais, dentro de um regime de “democracia restrita”, sob controle absoluto de uma plutocracia que não tolera a emergência do povo como sujeito histórico &#8211; seja pelo recurso ao esmagamento, que caracteriza os governos à direita da ordem; seja pelo recurso à cooptação, como fazem os governos que se posicionam à esquerda da ordem.</p>
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<p>Em suma, a modesta prosperidade material dos últimos anos, que levou uma parcela da população brasileira a ter acesso aos bens de consumo conspícuo de última geração, é efêmera e nociva. A euforia que alimenta a ilusão de um neodesenvolvimentismo brasileiro é insustentável. Ao solapar as bases materiais, sociais, políticas e culturais do Estado nacional, “progressistas” e “conservadores” são responsáveis, cada um à sua maneira, pelo processo de reversão neocolonial que compromete irremediavelmente a capacidade de a sociedade brasileira enfrentar suas mazelas históricas e controlar seu destino, de modo a definir o sentido, o ritmo e a intensidade do desenvolvimento em função das necessidades do povo e das possibilidades de sua economia.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Plínio de Arruda Sampaio Júnior</strong> <strong>é professor do Instituto de Economia da Universidade Estadual de Campinas – IE/UNICAMP e membro do conselho editorial do jornal eletrônico Correio da Cidadania – <a href="http://www.correiocidadania.com.br/">www.correiocidadania.com.br</a> .</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Brasilien &#8211; Regierungskrise 2016, renommierter Jurist Fabio Konder Comparato:&#8220;Anhäufung von Illegalität&#8220; bei derzeitigem Vorgehen gegen Dilma Rousseff und Lula.&#8220; Vom rechten Lager unterstützte Operation &#8222;Lava-Jato&#8220; solle Lula und die Arbeiterpartei PT ausschalten . &#8222;Wir hatten noch nie Demokratie.&#8220; &#8222;Streit von Clans um die Macht in Brasilien derzeit&#8220;.(Correio da Cidadania) Katholische Kirche Brasiliens verurteilt Ziele von &#8222;Lava Jato&#8220; sowie Amtsenthebungsversuch gegen Dilma Rousseff. Murilo Gaspardo:&#8220;Interessen der brasilianischen Oligarchien werden weiter geschützt.&#8220; Obama zu Brasilien&#8230;Warum Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei der USA, just Dilma Rousseff lobt.</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 13:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Regierungskrise 2016]]></category>
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		<description><![CDATA[17.4. 2016, US-Hinterhof Brasilien – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Daß Eduardo Cunha die Abstimmung im Abgeordnetenhaus leitet, degradiert nach Ansicht vieler Brasilianer das Land zur Bananenrepublik.  Brasilianische Soziologen wie Antonio Engelke(O Globo, 2.4. 2016) weisen auf den in der jetzigen politisch-wirtschaftlichen Krise Brasiliens gängigen Denkfehler, den “Markt”, also die Wirtschaft, wirtschaftliche Interessen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p><strong>17.4. 2016, US-Hinterhof Brasilien – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Daß Eduardo Cunha die Abstimmung im Abgeordnetenhaus leitet, degradiert nach Ansicht vieler Brasilianer das Land zur Bananenrepublik. </strong></p>
<p><strong>Brasilianische Soziologen wie Antonio Engelke(O Globo, 2.4. 2016) weisen auf den in der jetzigen politisch-wirtschaftlichen Krise Brasiliens gängigen Denkfehler, den “Markt”, also die Wirtschaft, wirtschaftliche Interessen, nicht als politischen Akteur wahrzunehmen. Das Problem der Korruption werde durchweg in der Sphäre der Politik gesehen. “Ziel der Empörung ist immer der korrupte Politiker, nie der korrumpierende Unternehmer.”</strong></p>
<h1>&#8222;O mercado e a política&#8220;. Antonio Engelke 2016</h1>
<p><strong>Luiz Ruffato, Mitglied der offiziellen brasilianischen Buchmesse-Delegation, in der Neuen Zürcher Zeitung 2013: </strong></p>
<p><strong>  “Allerdings sind wir im Alltag noch immer mit einer institutionalisierten Barbarei konfrontiert, die sich nicht nur in einer konstanten physischen Bedrohung, sondern auch in der Korruption und in der absoluten Missachtung des menschlichen Lebens äussert. In Brasilien ist der Begriff des «wilden Kapitalismus» keine Metapher.”</strong></p>
<p><strong>“Die großen Unternehmen, ob Banken, Baufirmen oder Großgrundbesitzer, investierten massiv in Rousseffs Präsidentschaftswahlkampagne – über 100 Millionen Real – betrachteten dies als Investition, verlangen jetzt von Rousseff Gegenleistungen. Sie unterwirft sich diesen Interessen.” Waldemar Rossi, Leiter der Arbeiterseelsorge in der Erzdiözese Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Zu den Manipulationstricks im deutschen Mainstream gehört, die extrem wichtige Rolle des politischen Akteurs Privatwirtschaft in der aktuellen Krise Brasiliens zu unterschlagen. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien gilt längst nicht mehr nur als Schwellenland, sondern hat den Sprung in die Riege der führenden Industrienationen geschafft.” Öffentlich-rechtlicher Sender Deutschlands</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Basisfakten: Das Abgeordnetenhaus in Brasilia hat 513 Sitze, davon entfallen nach aktuellem Stand auf die Arbeiterpartei von Dilma Rousseff/Lula 57 Sitze(!), auf PMDB 66 Sitze. Im Abgeordnetenhaus sind insgesamt 25 Parteien vertreten &#8211; zum Regierungsbündnis zählten bereits rund 20 Parteien, derzeit sind es weniger. Parteidisziplin nach mitteleuropäischen Begriffen existiert im Abgeordnetenhaus nicht &#8211; eine unbekannte Zahl von Abgeordneten der Oppositionsparteien votiert für die Regierung &#8211; eine unbekannte Zahl von Abgeordneten der Regierungsparteien votiert gegen die Regierung.</strong></p>
<p><strong>Von den derzeit 23 brasilianischen Ministerien sind aktuell 11 mit Ministern besetzt, die nicht der Arbeiterpartei PT angehören, weitere sechs Ministerposten gingen an Parteilose.Die Arbeiterpartei  hält nur fünf Ministerposten. Der Posten des Tourismusministers (bisher PMDB) ist derzeit unbesetzt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Agrarministerin Katia Abreu, deren Partei PMDB angeblich komplett mit der Regierung von Staatschefin Dilma Rousseff brach, teilte am 30.3. 2016 mit, daß alle sechs Minister aus den Reihen der PMDB weiter im Amt bleiben werden,  nicht zurücktreten, wie vor allem von ausländischen Medien gemeldet wurde. Zudem gibt es weiterhin rund 600 PMDB-Mitglieder auf hohen Regierungsposten unterhalb der Ministerebene. Damit ist noch nicht einmal klar, ob die jetzige Regierungskoalition überhaupt einen Partner, die PMDB,  verlor. Ob es zu einer Amtsenthebung von Rousseff kommt, läßt sich zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs vorhersagen. Laut Landesmedien braucht Rousseff mindestens 172 Abgeordnetenstimmen, um den Antrag für ein Amtsenthebungsverfahren abschmettern zu können &#8211; bisher verfüge die Regierung laut deren Angaben über etwa 150 Stimmen. Ex-Präsident Lula, der wegen einer Justizentscheidung seinen Ministerposten nicht antreten darf, verhandele derzeit in Brasilia  mit Abgeordneten, Senatoren, Parteiführern, um die fehlenden Stimmen zusammenzubekommen. </strong></p>
<p><strong>Fast täglich finden sich im deutschen Mainstream kuriose Darstellungen der politischen Lage in Brasilien. So hieß es, Lula sei 2016 von der Polizei in Handschellen abgeführt worden, von Lula in Handschellen gebe es sogar Fotos. Indessen handelt es sich dabei um eine weitere der vielen Falschmeldungen zur Regierungskrise. Dies erinnert an die anläßlich von Helmut Schmidts Tod verbreitete Falschmeldung, dieser habe Lula zur Diktaturzeit im brasilianischen Gefängnis besucht. </strong></p>
<h2>Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“</h2>
<h2 class="beitrags-titel">“Mit Lula und PT kam die Befreiungstheologie an die Macht.”(Leonardo Boff 2003)</h2>
<p><strong>Boff wird im deutschen Staatsfunk gerne gespielt.</strong></p>
<p>Hintergrundtexte:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/14/ex-sektenbischof-zu-stimmen-und-parteienkauf-skandal-lulas-arbeiterpartei-zahlte-an-sektenpartei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/14/ex-sektenbischof-zu-stimmen-und-parteienkauf-skandal-lulas-arbeiterpartei-zahlte-an-sektenpartei/</a><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/BenettFolha16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-66605" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/BenettFolha16-1024x576.jpg" alt="BenettFolha16" width="1024" height="576" /></a></p>
<p><strong>&#8222;Brasilien 2016. &#8222;Und der, warum der?&#8220; &#8222;Der hat uns beschuldigt, extremistisch, radikal und gewalttätig zu sein.&#8220; Benett zur innenpolitischen Lage, in Brasiliens größter Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220;, Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Laut brasilianischen Politikexperten hoffen die Politiker von &#8222;Opposition&#8220; und Regierung auf ein möglichst kurzes Erinnerungsvermögen der Leute &#8211; andernfalls entdeckten diese überall gravierende Widersprüche, u.a. im Verhalten der rechtsgerichteten PMDB, die noch unlängst vom Chef der Diktaturpartei ARENA, José Sarney geführt worden sei. Die PMDB-Führung wolle das Land davon überzeugen, an der grauenhaft gescheiterten Regierungspolitik nicht beteiligt gewesen</strong> <strong>zu sein. Auch im neoliberalen Deutschland, ebenfalls US-Hinterhofstaat, bauen Regierung und gesteuerte Medien genauso auf die Vergeßlichkeit der Wähler. </strong></p>
<p><strong>Grünen-Kretschmann in Brasilien – kuriose Fehleinschätzungen :</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/</a></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">&#8222;Correio da Cidadania&#8220;: Para uma significativa parcela da população, a crise política demonstra um caráter golpista. Os ataques midiáticos ao Governo Federal, o processo de impeachment da presidente Dilma Rousseff e, mais recentemente, os acontecimentos envolvendo o ex-presidente Lula, somados à manifestações massivas dos setores ligados à oposição de direita, capazes de manipular imensas quantidades de descontentes sem bandeiras, catalisaram esta crise, dando os contornos que muitos denunciam. Para entender a natureza jurídica desses acontecimentos e poder avaliar a atual crise política, conversamos com o jurista Fábio Konder Comparato, professor emérito da Faculdade de Direito da Universidade de São Paulo.</span></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/fabiokonder-comparato.jpg" alt="fabiokonder-comparato.jpg" /></p>
<p><strong>Professor Fabio Konder Comparato.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien 2010, Fabio Konder Comparato: “Wir hatten bis heute nie Demokratie. Wir leben immer unter einem oligarchischen Regime.” Katholischer Menschenrechtsaktivist, Rechtsprofessor an Brasiliens führender Bundesuniversität USP in Sao Paulo. “Lula bewies, daß er für die Oligarchie nicht gefährlich ist.”</h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Unsere Politik hat immer zwei Gesichter: Eines für außen,  zivilisiert, die Rechte respektierend – und eines für innen, grausam. Für mich ist das Konsequenz des Sklavenhalterregimes, das unsere kollektive Mentalität tief prägte…Wir halten diese Doppelzüngigkeit des Charakters im gesamten politischen Leben aufrecht…Die Wahlen sind Theater…Heute haben die brasilianischen Oligarchen eine Struktur aufgebaut, die die Wahlen schlicht zu einem politischen Theater werden läßt…Lula bewies, daß er für die Oligarchie nicht gefährlich ist. Er ist das größte populistische Talent der politischen Geschichte Brasiliens, viel besser noch als Getulio Vargas…Der Aufstieg Lulas in unserem politischen Leben ist für unsere Oligarchen, wie den höchsten Jackpot zu gewinnen…Wir müssen systematisch im Ausland anklagen, daß die Mörder und Folterer des Militärregimes heute durch die Justiz gedeckt werden…Der Staat, unsere Autoritäten fürchten die Anklagen aus dem Ausland, weil unser Verstellen, Verheimlichen auf internationalem Parkett dann offenläge…In Brasilien haben die Bankiers und Großunternehmer klar mit dem Militärregime zusammengearbeitet… Ich widerspreche dem Begriff Redemokratisierung. Wir hatten bis heute nie Demokratie…” 2010</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Obama über Lula: “This is my man, right here, I love this guy!” Nach blendendem Verhältnis zu Bush ebensolches von  Lula zu  Obama.</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2><strong>Obama nach Kuba 2016:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/</a></h2>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/29/brasilien-2016-regierungskrise-drohende-amtsenthebung-von-staatschefin-dilma-rousseff-sechs-minister-des-wichtigsten-koalitionspartners-pmdb-geben-ihre-posten-zurueck-als-erster-der-durch-absolut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/29/brasilien-2016-regierungskrise-drohende-amtsenthebung-von-staatschefin-dilma-rousseff-sechs-minister-des-wichtigsten-koalitionspartners-pmdb-geben-ihre-posten-zurueck-als-erster-der-durch-absolut/</a></p>
<p><strong>Politikwissenschaftler brasilianischer Bundesuniversitäten zählen zu den Gründen der jüngsten brasilianischen Regierungskrise und den Versuchen zur Amtsenthebung von Rousseff, daß ausländische Großunternehmen,  darunter aus den USA, mehr Marktanteile und Einfluß in Brasilien erreichen wollen, restliche große Staatsbetriebe anpeilten. Gegenüber der Website wurde argumentiert, daß ein Teil des rechtsgerichteten Establishments auf den Sturz von Rousseff aus sei, um von neoliberaler Globalisiererung diktierte Reformen, wirtschaftliche Anpassungen rascher, brutaler durchsetzen zu können. Bei diesen wirtschaftlichen Anpassungen handele es sich um einen Angriff auf die nationale Souveränität. Unter der Rousseff-Regierung würden neoliberale Reformen zu langsam realisiert. Auffällig sei, daß bei den derzeitigen Lava-Jato-Ermittlungen erstmals ein seit Jahrzehnten funktionierendes Arrangement zwischen privaten brasilianischen Großunternehmen und dem brasilianischen Staat in Frage gestellt wird – somit erstmals große Baukonzerne, aber auch Banken am Pranger stehen. Deren Macht im Staate werde nunmehr angefochten, damit ausländische wirtschaftliche Großunternehmen noch besser zum Zuge kämen. Denkbar sei, daß Großkonzerne der Ersten Welt nunmehr auch Joint Ventures mit angeschlagenen brasilianischen Baukonzernen, Banken schlössen. Politikwissenschaftler stimmten 2016 der seit Jahren von Insidern der Arbeiterpartei PT geäußerten Argumentation zu, daß Lula einst von deutschen Automultis aufgebaut worden sei. Bei Lula handele es sich um ein Produkt der Automultis im ABC-Industriegürtel von Sao Paulo, in dem VW und Mercedes-Benz führend seien. Lula habe als Gewerkschaftsführer stets sehr eng mit der Gegenseite kooperiert, sei kein Linker, stehe rechts-neoliberal, sei ein Politiker des Großkapitals, zähle keineswegs zur Arbeiterschaft. Im deutschen Mainstream heißt es nach wie vor, Lula stehe links, verfolge eine linke Politik. </strong></p>
<p><strong>Proteste Pro-Lula:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/18/brasilien-2016-nach-tagen-von-rechten-und-rechtsextremen-dominierter-proteste-nach-lulas-minister-amtsantritt-ein-tag-der-landesweiten-kundgebungen-fuer-den-ex-staatschef-und-praesidentin-dilma-rouss/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/18/brasilien-2016-nach-tagen-von-rechten-und-rechtsextremen-dominierter-proteste-nach-lulas-minister-amtsantritt-ein-tag-der-landesweiten-kundgebungen-fuer-den-ex-staatschef-und-praesidentin-dilma-rouss/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/LulaPaulista5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-65438" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/LulaPaulista5.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="814" /></a></p>
<p><strong>“Lula, die Umzingelung durch die Rechte wird enger.”</strong></p>
<p><strong>Lula links oder rechts?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/06/ich-sehe-keinen-linksruck-der-unternehmer-und-dihk-prasident-ludwig-georg-braun-im-handelsblatt-uber-lateinamerika/#more-456">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/06/ich-sehe-keinen-linksruck-der-unternehmer-und-dihk-prasident-ludwig-georg-braun-im-handelsblatt-uber-lateinamerika/#more-456</a></p>
<p><strong>Absolutes Tabu im gesteuerten deutschen Mainstream, natürlich auch im SPD-CDU-Staatsfunk &#8211; der brasilianische Enthüllungs-Bestseller über Lula als Informant der Folterdiktatur. In manchen Stadt-Buchhandlungen Brasiliens wird er praktischerweise auch 2016 wegen des großen Käuferinteresses gleich im anderthalb Meter hohen Stapel präsentiert.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /></p>
<p><strong>Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – </strong> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>DIE ZEIT nennt Lula 2016 einen “linken Anführer” – kein Witz. ZEIT-Mitherausgeber Helmut Schmidt/SPD hegte nicht zufällig größte Sympathie für Lula.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur. </strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/</a></p>
<p><strong>”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Helmut Schmidt/SPD, Mitherausgeber von DIE ZEIT, zu Lula 2009…Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></p>
<p><strong>Lula betont gegenüber ZEIT-Mitherausgeber Schmidt, Brasilien sei bei Öl bereits Selbstversorger. Dies wird von Experten stets bestritten.</strong></p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oskar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oskar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>“Ist Brasilia unmenschlich?” DIE ZEIT 1967, Helmut Schmidt/SPD ist noch nicht Mitherausgeber, steuert noch nicht die Inhalte:</strong><a href="http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true">http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true</a></p>
<p><strong>Oscar Niemeyer und das Massaker an Bauarbeitern während der Errichtung von Brasilia:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a></p>
<p><strong> Lula bei Schmidt/SPD, Mitherausgeber von DIE ZEIT in Hamburg. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>DIE ZEIT ist immer wieder Propaganda-und Agitprop-Plattform für Lula &#8211; heikle Fragen nach Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit, Gefängnis-Horror etc. werden Lula von dem SPD-Blatt natürlich nicht gestellt:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom/komplettansicht">http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom/komplettansicht</a></p>
<p><strong>Deutschlandradio Kultur über Scheiterhaufen in Brasilien, das lebendige Verbrennen von Bürgerrechtlern,  unter Lula-Rousseff &#8211; per Google-Suche hat man rasch heraus, in welchen deutschsprachigen Medien, Staatsfunksendungen das Thema unter die Zensur fällt</strong>:<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><strong>&#8230;Vertreter der Kirche, doch auch der renommierte Historiker Josè Murilo de Carvalho von der Bundesuniversität Rios sind der Auffassung, dass durch die Slumdiktatur Rebellionen der Slumbewohner verhindert werden sollen. Eine Politisierung der Verarmten und Verelendeten werde ebenfalls blockiert. Die Gangsterkommandos dienten damit der Aufrechterhaltung politischer Stabilität &#8211; ganz im Sinne der Eliten. </strong></p>
<p><strong>Rogerio Reis: &#8222;Ich sehe das ganz genau so &#8211; hier sind starke wirtschaftliche, politische Interessen im Spiel. Hochgestellte Figuren der Gesellschaft sind verwickelt, sind Nutznießer des organisierten Verbrechens&#8230;</strong></p>
<p><strong>Fotoserie zum Gewalt-Gesellschaftsmodell Brasiliens – derzeit u.a. in Ländern wie Deutschland, strategischer Partner Brasiliens,  kopiert:</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Brasilien heute: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</a></p>
<p><strong>Fotoserie, Teil 2:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong></p>
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<p><span id="more-66567"></span></p>
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<p><span style="font-size: medium">Ovacionado por duas vezes na semana passada – na quarta-feira no Teatro Tuca e na quinta no salão nobre da Faculdade de Direito da USP, em atos que pediam o respeito aos processos legais–, o professor defende que, desde a condução coercitiva do ex-presidente, o processo não tem se pautado dentro dos padrões da legalidade. &#8222;É um acúmulo de ilegalidades. A condução coercitiva, quer de uma testemunha, quer do próprio acusado, só pode ser determinada pela autoridade judicial, e unicamente quando houver recusa de comparecimento voluntário. Não foi o que ocorreu com Lula&#8220;, denuncia Comparato.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">O jurista ainda teceu duras críticas à nossa jovem democracia e avaliou o esgotamento do atual modelo representativo dentro da conjuntura que se apresenta. &#8222;O que acontece é que hoje estamos em uma fase vizinha ao caos político. Isso porque a população de modo geral e a classe média de modo particular está rejeitando toda política. Isso cria um caldo de cultura para o aparecimento de salvadores da pátria e, ao mesmo tempo, para a procura de bodes expiatórios&#8220;, avaliou. Para Comparato, o juiz Sérgio Moro é, nesse momento, o principal candidato a salvador da pátria.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Sobre a Lava Jato, o jurista considera que &#8222;até hoje não se explicou por que o primeiro processo da Lava Jato foi distribuído ao juiz Moro, em Curitiba, o qual passou a ser competente para processar e julgar todas as demais denúncias da Operação, e como a PF pôde trabalhar sem controle de espécie alguma&#8220;. Trata-se, a seu ver, de operação pré-montada para esmagar Lula e o PT.</span></p>
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<p><span style="font-size: medium">Leia abaixo a entrevista na íntegra.</span></p>
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<p><span style="font-size: medium"><strong>Correio da Cidadania:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><strong>Como enxergou todo esse processo envolvendo o ex-presidente Luiz Inácio Lula da Silva, que começou com a &#8222;condução coercitiva&#8220;, seguida do pedido de prisão do MP-SP?</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Fábio Konder Comparato:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>É um acúmulo de ilegalidades. Cito apenas algumas.</span></p>
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<p><span style="font-size: medium">A condução coercitiva, quer de uma testemunha, quer do próprio acusado, só pode ser determinada pela autoridade judicial e unicamente quando houver recusa de comparecimento voluntário. Não foi o que ocorreu com Lula.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Quanto ao pedido de prisão preventiva, feito por promotores públicos do estado de São Paulo, a aberração foi tamanha que ninguém, nem mesmo os juristas de direita, aprovaram.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Finalmente, a interceptação de comunicações telefônicas violou vários dispositivos da Lei nº 9.296, de 24/07/1996. Assim é que a decisão de realizá-la não foi fundamentada pelo juiz Moro, como determina o art. 5º dessa lei. Pior: a lei determina que se deve preservar o sigilo das gravações, e que a gravação que não interessar à prova será inutilizada por decisão judicial (arts. 8º e 9º). Questionado sobre isso, o juiz Moro, para se justificar, declarou que havia posteriormente autorizado a divulgação, por coincidência sempre por um determinado veículo de comunicação, exatamente porque o conteúdo das conversas gravadas não interessava ao processo judicial.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Ora, o art. 10 da Lei nº 9.296 é expresso, ao dispor que &#8222;constitui crime realizar interceptação de comunicações telefônicas, de informática ou telemática, ou quebrar segredo da Justiça, sem autorização judicial ou com objetivos não autorizados em lei&#8220;. A pena é de reclusão de dois a quatro anos e multa. Pergunta-se: essa disposição legal é desconhecida do Ministério Público e das autoridades judiciárias que estão acima do juiz Moro?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Observe-se, a esse respeito, que o ministro Gilmar Mendes, do Supremo Tribunal Federal, com o claro objetivo de permitir a prisão de Lula, ao julgar um mandado de segurança impetrado por dois partidos da oposição ao governo federal, anulou o ato da nomeação de Lula como ministro de Estado e determinou que o processo fosse encaminhado ao juiz Moro, uma vez que Lula perdera a prerrogativa de foro.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Acontece que o ministro Gilmar Mendes não prima pela coerência de posições jurídicas em seus votos no Supremo. Lembro a respeito que, em dezembro de 2002, uma semana antes do término de seu mandato como Presidente da República, Fernando Henrique Cardoso sancionou uma lei que garantia a prerrogativa de foro especial para os ex-chefes de Estado. Obviamente, ele tinha em vista a sua própria pessoa. Pois bem, essa lei foi julgada inconstitucional no Supremo Tribunal Federal contra dois votos, um dos quais de Gilmar Mendes.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Correio da Cidadania: O que essa imensa crise política, potencializada pela Operação Lava Jato e acompanhada também de crise econômica e desemprego, significa para o senhor, em relação ao projeto brasileiro de democracia?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Fábio Konder Comparato:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>Para dizer a verdade, <strong>nós nunca tivemos democracia. Democracia é poder supremo com o povo. Ora, o povo nunca teve soberania. A chamada democracia representativa é uma falsidade. O povo se limita a eleger representantes, mas tais representantes fazem o que querem. Acontece que hoje estamos em uma fase vizinha ao caos político. Isso porque a população de modo geral e a classe média de modo particular estão rejeitando toda a política.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Isso cria um caldo de cultura para o aparecimento de salvadores da pátria e, ao mesmo tempo, para a procura de bodes expiatórios. Um e outro, o bode expiatório e o salvador da pátria, nós já sabemos quem são.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Ora, é um clima de absoluta rejeição a um regime de Estado de Direito, que seria a submissão de todos aqueles que têm poder público aos ditames da Constituição e das leis</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Correio da Cidadania: Como avalia a operação Lava Jato, suas delações, alvos atingidos e procedimentos judiciais? O que pensa da atuação do juiz Sergio Moro?</span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Fábio Konder Comparato:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>A meu ver o juiz Sérgio Moro está despontando como o &#8222;herói da pátria&#8220; e, segundo toda probabilidade, ele será incentivado a se apresentar como candidato à presidência da República. Já a Lava Jato, perdeu o rumo.</span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Correio da Cidadania:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><strong>Qual a sua visão quanto à relação entre a investigação, a Polícia Federal e a mídia? E como isso tem se refletido na sociedade, principalmente tratando-se da oposição de direita?</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Fábio Konder Comparato:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>Tenho a impressão de que se trata de uma operação pré-montada para esmagar o PT e o Lula. Até hoje não se explicou por que o primeiro processo da Operação Lava Jato foi distribuído ao juiz Moro, em Curitiba, o qual passou a ser competente para processar e julgar todas as demais denúncias da Operação, e como a Polícia Federal pôde trabalhar sem controle de espécie alguma, por parte do Ministério Público e do Ministério da Justiça, ao qual se integra.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Sem dúvida, toda a operação contou com o apoio político da direita, mas não está clara a identidade dos líderes direitistas que atuaram nesse sentido.</span></p>
<p>&#8212;</p>
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
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</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<table class="contentpaneopen_lista">
<tbody>
<tr>
<td class="contentheading_lista" width="100%">Democracia posta à prova</td>
<td class="buttonheading" align="right" width="100%"><a title="Imprimir" href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?view=article&amp;catid=25%3Apolitica&amp;id=11533%3A2016-03-25-17-57-52&amp;tmpl=component&amp;print=1&amp;layout=default&amp;page=&amp;option=com_content&amp;Itemid=47" rel="nofollow"><img src="http://www.correiocidadania.com.br/templates/js_element_red/images/printButton.png" alt="Imprimir" /></a></td>
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</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_lista">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong><span class="small">ESCRITO POR DOM DEMÉTRIO VALENTINI </span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td class="createdate" valign="top">SEXTA, 25 DE MARÇO DE 2016</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<div class="cmp_buttons_container"> Estamos na iminência de uma ruptura constitucional. Em momentos assim, se faz necessário um apelo à consciência democrática, e uma advertência dos riscos de uma decisão política profundamente equivocada.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Falando claro e sem rodeios: com a tentativa de impeachment da Presidente Dilma, procura-se revestir de legalidade uma iniciativa política com a evidente intenção de destituir do poder quem foi legitimamente a ele conduzido pelo voto popular.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Isto fere o âmago do sistema democrático, que tem como pressuposto básico o respeito aos resultados eleitorais.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>É preciso desmascarar a trama que foi sendo urdida, para criar artificialmente um pretenso consenso popular, que acabou servindo de respaldo aos objetivos que se pretende alcançar.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>É notável que desde as últimas eleições presidenciais, os derrotados não aceitaram o resultado das urnas, e traduziram seu descontentamento em persistentes iniciativas de deslegitimar o poder conferido pelas eleições.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Outra evidência é a contínua e sistemática obstrução das iniciativas governamentais, praticada especialmente por membros do Congresso Nacional, com o evidente intuito de inviabilizar o governo, e aplainar o caminho para o golpe de misericórdia contra ele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Está em andamento um verdadeiro linchamento político, conduzido sutilmente por poderosos meios de comunicação, contra determinados atores e organizações partidárias, que são continuamente alvo de acusações persistentes e generalizadas, e que se pretende banir de vez do cenário político nacional.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Causa preocupação a atuação de membros do Poder Judiciário, incluindo componentes da Suprema Corte, que deixam dúvidas sobre as reais motivações de suas decisões jurídicas, levando-nos a perguntar se são pautadas pelo zelo em preservar a Constituição e fazer a justiça, ou se servem de instrumento para a sua promoção pessoal ou para a vazão de seus preconceitos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Em meio a esta situação limite, cabe ao povo ficar atento, para não ser ludibriado.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mas cabe ao Judiciário a completa isenção de ânimo para garantir o estrito cumprimento da Constituição.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>E  cabe ao Congresso Nacional  terminar com sua sistemática obstrução  das iniciativas governamentais, e colaborar com seu apoio e suas sugestões em vista do bem comum, e não de interesses pessoais ou partidários.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Em vez deste impeachment sem fundamento legal e sem justificativa, que nos unamos todos em torno das providências urgentes para que o Brasil supere este momento de crise, e reencontre o caminho da verdadeira justiça e da paz social.</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen">
<tbody>
<tr>
<td class="contentheading" width="100%">‘<strong>Governo arruinou a Petrobras; Brasil já perdeu janela aberta pelo Pré-Sal pra se alavancar’</strong></td>
<td class="buttonheading" align="right" width="100%"><a title="Imprimir" href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?view=article&amp;catid=34%3Amanchete&amp;id=11540%3A2016-03-30-03-52-12&amp;tmpl=component&amp;print=1&amp;layout=default&amp;page=&amp;option=com_content" rel="nofollow"><img src="http://www.correiocidadania.com.br/templates/js_element_red/images/printButton.png" alt="Imprimir" /></a></td>
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</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><span class="small">ESCRITO POR GABRIEL BRITO E VALÉRIA NADER, DA REDAÇÃO </span></td>
</tr>
<tr>
<td class="createdate" valign="top">QUARTA, 30 DE MARÇO DE 2016</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>O Brasil continua paralisado em meio à briga de clãs que disputam o poder central. Um show de retóricas, seja à esquerda ou à direita do espectro político, na defesa de pontos de vista cujas grandes diferenças jamais ficam claras. A questão do petróleo e em especial do Pré-Sal não escapa à lógica, mas será que os projetos governistas e oposicionistas sobre sua exploração econômica são tão diferentes? Foi sobre isso que conversamos com o cientista político e consultor em economia Pergentino Mendes de Almeida.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Tivemos uma janela de, teoricamente, usar o Pré-Sal para alavancar (desculpem o palavrão!) este país e lançá-lo para uma posição firme, independente, com indústria própria, agricultura robusta e diminuição da desigualdade social. Teria de ter sido um empreendimento iniciado rapidamente, com união nacional, entusiasmo e exaltação da confiança pública no país. Não foi”, criticou Pergentino. Mediante as atuais circunstâncias do país e também da Petrobras, o consultor considera apropriado o PLS 131 do senador tucano José Serra, que basicamente significa acelerar a venda do petróleo, mesmo em meio à baixa de seu preço.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A seguir, o entrevistado deixa claro que considera o gerenciamento dessa riqueza uma repetição da lógica colonial, a exemplo da era açucareira do Nordeste, e que no fim das contas tudo dependerá de como se resolverão as contendas do momento. “Precisamos desenvolver a tecnologia adequada, e isso a Petrobrás pode fazer: ela tem engenheiros competentes e capazes. Mas aí entra a política. Onde está o dinheiro? E mais: seria possível desenvolver tecnologias inovadoras num ramo isolado como o petróleo, sem uma política industrial e megaeconômica, diversificada, de longo prazo? Corremos o risco, se fôssemos nos basear na economia do petróleo e do Pré-Sal apenas, de termos de pagar para produzir e exportar petróleo”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pergentino considera ainda ilusória a promessa de financiamento da educação a partir da renda do pré-sal. “As coisas ficam mais bonitinhas de se olhar, mas o contingenciamento de verbas e a margem para pagamento dos juros aos bancos e para a manutenção das nossas reservas cambiais são esquecidos. E é precisamente aí que estão as prioridades escolhidas pelo governo brasileiro. Ou melhor, pela banca internacional, já que são eles que mandam aqui. O Brasil vem depois, colhe as sobras, que sempre são poucas para as necessidades. O dinheiro do Pré-Sal, se houvesse, vai sumir nesse sorvedouro. A prioridade são os juros bancários. Afinal, isto é o Capitalismo Financeiro”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A entrevista completa com Pergentino Mendes de Almeida pode ser lida a seguir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: Em primeiro lugar, como enxerga a aprovação no Senado do PLS 131, de iniciativa de José Serra, que visa desobrigar a participação de ao menos 30% da Petrobrás em todos os consórcios de blocos do Pré-Sal?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Se é para se explorarem as reservas do Pré-Sal, a justificativa apresentada pelo Senador José Serra ao seu PLS 131 parece-me oportuna. Por que deixar essa riqueza enterrada? Não faz sentido, o Capital vai nos asfixiar em CO<sub>2</sub> se puder. O PL 131 é a última chance de conseguir alguma vantagem para o Brasil. Quero deixar claro logo de início que tenho pontos de vistas mais ou menos divergentes dos que norteiam o centro, a direita e a nossa pseudo-esquerda, populista e fascistóide. Para simplificar: a pergunta é de simples resposta, se vale a pena aproveitar recursos que temos (claro que sim!), mas a resposta contém detalhes onde reside o diabo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tivemos uma janela de, teoricamente, usar o Pré-Sal para alavancar (desculpem o palavrão!) este país e lançá-lo para uma posição firme, independente, com indústria própria, agricultura robusta e diminuição da desigualdade social. Teria de ter sido um empreendimento iniciado rapidamente, com união nacional, entusiasmo e exaltação da confiança pública no país. Não foi. O resto do mundo está trabalhando para a implantação inevitável de tecnologias alternativas mais sofisticadas, a fim de reduzir as emissões de CO<sub>2</sub>, com a inevitável e paulatina perda da importância do petróleo. Agora está ficando tarde, temo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>É hora de recuperarmos a Economia e a Petrobras para que esta tenha capacidade de atuar com eficácia. O problema é que eles podem ir adiante, antes de resolvermos os problemas legais da regulamentação do Pré-Sal e de recebermos as sondas e plataformas encomendadas e por encomendar. No mundo todo, para todos os países, os atrasos na entrega desses equipamentos são normais, de cinco a oito anos, às vezes mais de dez anos. O pré-sal, conforme as previsões iniciais, poderia constituir uma alavancagem para o desenvolvimento nacional e as finanças públicas. Mas a coisas me parecem mais complicadas do que vemos, hoje, a partir de nossa perspectiva míope.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A era do petróleo atingiu seu pico. De hoje em diante, a longo prazo, tende a decair. Quando jovem, participei da campanha “O Petróleo é nosso”. Isso quer dizer monopólio da Petrobrás. Getúlio Vargas foi suicidado por causa disso e da Vale do Rio Doce. O que aconteceu desde então, em que pé estamos depois de vários mandatos de um partido que se diz de esquerda, mas que não passa de um populista a serviço da banca? A Petrobrás está arruinada. A Vale só deu lucro depois de entregue à iniciativa privada e o governo contribuiu para isso. O resgate do Pré-Sal exige mais dinheiro do que tem a Petrobrás e uma política macroeconômica mais bem azeitada, a longo prazo. A Petrobrás está arruinada. Ela publica que está “vendendo ativos para poder investir”. Para mim, isso quer dizer que ela está <em>desinvestindo</em>, em vez de investir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mas o tema tem sido tratado de uma maneira tão ufanista que me faz duvidar do muito que se disse a respeito. A questão virou um tema político, no sentido mais rasteiro do termo, e isso me deixa meio cético com relação a todas as expectativas oficiais. O mais sensato diagnóstico a respeito, durante as discussões no Senado, enquanto os governadores e prefeitos se reuniam para pressionar a seu favor a distribuição e o adiantamento dos royalties, foi uma tirada do Lula: “a pescaria nem começou, mas a turma já tá brigando pelo pirão”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: O que pensa dos argumentos favoráveis ao projeto, levando em conta o atual momento de baixa internacional dos preços do petróleo?</strong></p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> O mercado é volátil, ele sobe e desce. Parece que a coisa tende a ficar inviável para nós. Eis uma situação que me deixa confuso: já li, em fontes diversas, citações (rumores?), de que o preço mínimo do barril de petróleo para viabilizar o Pré-Sal seria de 80 dólares (quando estava a 120), ou 60, ou 40 dólares, como agora. O preço do barril no mercado atingiu a casa dos 30 dólares. É previsível que haverá períodos de baixa (prejuízo) e alta (lucros), mas onde fica o nosso ponto de equilíbrio?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lembremo-nos de que estamos falando em águas profundas, mais profundas do que as empresas de petróleo estão habituadas a explorar, e a distâncias maiores da costa, maiores distâncias do que os poços do Caribe ou do Alaska, exemplos de catástrofes ambientais nas mãos de respeitabilíssimas megaempresas do ramo, Exxon e BP. Isso significa maiores custos, seguros muito mais caros, recursos provavelmente mais caros, em termos de equipamento e logística – e mais tempo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Precisamos desenvolver a tecnologia adequada, e isso a Petrobrás pode fazer: ela tem engenheiros competentes e capazes. Mas aí entra a política. Onde está o dinheiro? E mais: seria possível desenvolver tecnologias inovadoras num ramo isolado como o petróleo, sem uma política industrial e megaeconômica, diversificada, de longo prazo, adequada ao crescimento harmônico de toda a economia? O que os governos do PT fizeram até agora foi distribuir recursos públicos para os pobres comerem, e isso pode ser louvável; porém, o mais importante seria estimular a produção e o investimento – ou seja, o emprego e a diversificação e fortalecimento de nossa economia. Comida você come e descarrega o que sobrou dela. Emprego é um pouco melhor. Pelo menos você conta com algum rendimento do mês seguinte, depois de gastar o salário deste mês.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O PT fez o contrário. Tornou o dólar atrativo para especular e comprar empresas nacionais, alienou nossa indústria e concedeu créditos e isenções fiscais aos bancos e à indústria automobilística, para facilitar a remessa de lucros destinados a aliviar os coitados dos países ricos, quando entraram em recessão. Estamos cada vez mais especializados em exportar commodities e destruir o meio ambiente. Enquanto isso, nossa indústria está se desmoronando. Caminhamos para a mesma situação do Brasil-Colônia, nos tempos da cana-de-açúcar do Nordeste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Naquela época, os brasileiros (brancos lusos) eram o povo mais rico da Terra em termos de patrimônio per capita. Os escravos e índios eram parte de seu ativo, não eram gente. Corremos o risco, a longo prazo, se fôssemos nos basear na economia do petróleo e do Pré-Sal apenas, de termos de pagar para produzir e exportar petróleo. O que, aliás, já ocorre quando vendemos gasolina abaixo do preço do mercado e do barril de petróleo bruto. A doença venezuelo-holandesa já começou antes da pescaria.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: E o que pensa dos argumentos que dizem se tratar de um crime contra o futuro do financiamento da educação, afirmando que se trata de uma perda de 25 bilhões de reais/ano?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Considerando tudo o que eu disse antes, você pode imaginar a importância que atribuo à Educação. Dez vezes mais do que hoje atribuímos à superior, dez vezes o valor da superior para o médio e dez vezes mais para o ensino básico. É uma pirâmide de carências proporcional à pirâmide de distribuição de renda. Diz-se que o rendimento do Pré-Sal seria destinado à Educação. Isso não me comove. O sistema das finanças públicas tem por valor absoluto a ideia de que todo o dinheiro do Estado fica unificado no Tesouro, afinal, é tudo dinheiro do governo. Juntando tudo num só cofre, nas mãos dos nossos políticos, eles vão falar de superávit primário, não do nominal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>As coisas ficam mais bonitinhas de se olhar, mas o contingenciamento de verbas e a margem para pagamento dos juros aos bancos e para a manutenção das nossas reservas cambiais são esquecidos. E é precisamente aí, nos juros, nos interesses dos bancos e dos especuladores que estão as prioridades escolhidas pelo governo brasileiro. Ou melhor, pela banca internacional, já que são eles que mandam aqui. O Brasil vem depois, colhe as sobras, que sempre são poucas para as necessidades.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Por que cada parcela do orçamento, reservada para uma finalidade social considerada importante, não compõe um fundo específico que deve gerar dividendos e prestar contas, por exemplo, aos trabalhadores, no caso do FGTS, às escolas e professores nos fundos para Educação e assim por diante? Eu sei que estou falando besteira, não sou economista nem contador, portanto, tenho o direito de dizê-las. Mas mesmo que eu tivesse, ou tenha razão, os políticos e os tecnocratas rejeitariam a proposta. O dinheiro do Pré-Sal, se houvesse, vai sumir nesse sorvedouro. A prioridade são os juros bancários. Afinal, isto é o Capitalismo Financeiro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: </strong><strong>A propósito, como enxerga a atual crise financeira da Petrobrás, permeada por casos de corrupção de grande monta em diversas diretorias e setores da empresa? Nesse sentido, a empresa teria perdido de fato a capacidade de exploração do petróleo, como, por exemplo, na própria camada do Pré-Sal, justificando um projeto como o do senador Serra?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Catastrófica. Há século e meio um ditado do bom senso nunca foi desmentido: <em>o primeiro melhor negócio do mundo é uma empresa de petróleo bem administrada; o segundo melhor negócio é uma empresa de petróleo mal administrada</em>. Pois o PT conseguiu desmontar a nossa maior empresa e desmentir a sabedoria secular desse ditado. É uma proeza e tanto! É claro que, nesta altura dos acontecimentos, tanto faz. A situação até que justifica o PLS 131 do senador José Serra. A Petrobras precisa se recuperar e deixar de ser um peso morto na exploração do Pré-Sal, pois não tem substância financeira para arcar com 30% de todos os investimentos necessários.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Além disso, ela tem, a meu ver, outras prioridades a atender. Como é que ela se pode propor, na sua propaganda institucional, a ser uma empresa de energia, quando não tem alcance para salvar sequer o petróleo que já tem e as refinarias que já comprou? De quais energias estamos falando? Eu acredito no corpo técnico da Petrobras, mas não na sua administração.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: Qual é a seu ver o sentido maior, hoje, de exploração do Pré-Sal, considerando a conjuntura atual nacional e também a internacional?</strong></p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> É ganhar uns trocados ou uma pequena fortuna – se tudo correr bem. Mas já sabemos que nem tudo está correndo bem para nós aqui e para o mundo em geral. E nem uma pequena fortuna, com as atuais políticas, iria melhorar as condições sociais do povo brasileiro. Poderia valer a pena se tudo tivesse sido planejado a longo prazo, dentro de um pensamento holístico, e começado há uns dez anos. Agora passou a janela. Mais uma vez.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A Era do Petróleo e da produção abundante de CO<sub>2</sub> para gerar energia chegou ao pico e tende a retrair-se. Não acho que a extração de petróleo vai acabar de vez, ele ainda será necessário para as indústrias de corantes, plásticos, cosméticos, perfumaria e medicamentos. Mas deverá ser suplantada por um conjunto de fontes alternativas de energia para transporte, iluminação, comunicações etc. Quem não ficou rico com o petróleo até agora não fica mais, principalmente com a complexidade e custos crescentes da tecnologia necessária. Uma coisa é certa e aceita, ainda que entre quatro paredes, pelas empresas exploradoras do petróleo: o futuro exige a redução de emissões de CO<sub>2 </sub>, custe o que custar. E ponto. O que elas podem fazer é ganhar um tempinho.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>As grandes multinacionais do petróleo sabem disso e preparam-se para uma nova fase de geração de energia. A Shell, os Emirados, a Arábia Saudita investem pesado em pesquisa de fontes alternativas. Talvez a Shell seja a organização com resultados mais avançados – <em>no nível experimental</em>. Ok, suponha então que você é a Shell e dispõe do conhecimento e da tecnologia necessários para mudar tudo. Agora pense: por que lançar uma inovação tecnológica neste momento, solução que está pronta e segura na sua prateleira (onde entram as leis de patentes, a batalha crítica na ONU e OMC!), quando ela irá desmantelar todo o seu sistema altamente lucrativo, que funciona de modo eficiente há mais de um século? Por que desperdiçar a rede de distribuição, caminhões-tanque, torres de petróleo, tanques de armazenamento, gasodutos, contratos com distribuidores e fornecedores, valor da marca, além das relações com os produtores, que custaram guerras históricas e invasões para se consolidarem, enquanto todo esse aparato continua rendendo lucros?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Note, o investimento feito desde o século 19 pela Shell, Exxon, BP e todas as outras já foi amortizado há muitas décadas, agora é só usufruir. Nenhum investidor é suicida (isto é, do ponto de vista da economia capitalista) para abandonar o jogo enquanto está ganhando.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ou seja, o Brasil não apenas deixou sua maior empresa ser engolida por interesses particulares, como ainda perde o bonde da inovação tecnológica em que a própria Petrobrás poderia ser líder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Agora surgem ameaças de cantos inesperados, que não faziam parte do jogo. Carros sem motorista, movidos a energia elétrica: o Modelo Google já funciona em algumas cidades nos Estados Unidos. A Ford negocia um acordo com o Google para eventual produção em massa. A GM se adiantou e acabou de lançar um modelo inteiramente elétrico, possante e com autonomia de 300 km com uma só carga elétrica. A Toyota já vende o seu híbrido elétrico no mercado. A Nissan começou agora.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>As novas gerações não estão mais dando o mesmo valor à posse de um reluzente carro como nós sempre demos. Por que não alugar um veículo elétrico apropriado à sua viagem, pagando só pelas horas de utilização, como você hoje faz com as bicicletas do Itaú? Na França e nos Estados Unidos (se não me engano, também no Japão) a experiência está em curso. E está dando certo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Por falar em energia atômica, ninguém sabe que os Estados Unidos estão desenvolvendo usinas atômicas de IV Geração, capazes de superar em custos, benefícios, eficiência, facilidade de instalação, mobilidade (sim, mobilidade!) tudo o que chamamos hoje de usinas nucleares. De acordo com um depoimento do Departamento de Energia ao Senado norte-americano, o que se procura é criar um sistema tal que torne obsoletas todas as demais formas de obtenção de energia por meio de uma nova tecnologia nuclear avançada.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Essa nova tecnologia oferece a segurança que as atuais usinas não oferecem, são menores e fáceis de transportar e montar, e produzirão energia mais barata in loco. Mas serão de domínio norte-americano. O objetivo declarado nesse depoimento é transformar os Estados Unidos num monopólio mundial de energia. Isso introduz uma outra variável geopolítica importante: a esfera jurídica e a tendência à globalização, com poucas, enormes e diversificadas corporações ditando suas políticas internacionais em todas as áreas de atividade, na indústria, no comércio, nos serviços, nas políticas nacionais subordinadas a elas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daqui a vinte, trinta anos, o mundo não será o mesmo. Que fique claro: quase todas as alternativas de geração de energia mencionadas acima têm seus problemas, inclusive ambientais, mas estes são solucionáveis pela tecnologia. Juntas, darão conta do recado. Existe um potencial nelas que não é abertamente reconhecido. Alguns cientistas acreditam que a energia eólica, a solar e a das marés poderiam eventualmente satisfazer, conjuntamente, todas as necessidades globais de energia. Nem todos concordam, mas o ponto que quero salientar é que nesse campo existem mais coisas entre o céu e a terra do que as grandes corporações deixam entrever.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O ponto a salientar é que pouco provavelmente <em>uma só</em> delas venha a substituir o petróleo ou o gás natural, próximo protagonista de nossa história. O que podemos esperar é a adoção de um <em>mix</em> de tecnologias de produção de energia, do qual o petróleo ainda participará, em proporções decrescentes. A única “surpresa” que pode salvar o planeta em um cenário diferente é a invenção de uma tecnologia que permita controlar a <em>fusão</em> nuclear. Pode acontecer amanhã, na semana que vem ou daqui a dez anos, ou nunca. Mas existem investimentos não desprezíveis tentando descobrir a fonte praticamente infinita e limpa de energia.</p>
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<p>Em qualquer caso, o problema de transmissão tornar-se-á numa questão estratégica de repercussões mundiais. Acho que aqui também deverá ocorrer uma verdadeira revolução tecnológica. Compondo esse problema logístico já existe um outro ainda pior. O volume de CO<sub>2</sub> na atmosfera hoje já é suficiente para gerar enormes desafios e perigos futuros. Não há mais como evitá-los. Agora é tarde. Teremos de desenvolver sistemas viáveis de sequestro e captura de carbono do ar.</p>
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<p><strong>Correio da Cidadania: </strong><strong>O que pensa, nesse sentido, dos argumentos mais radicados no ambientalismo, que condenam de lado a lado as fórmulas propostas para a extração do óleo?</strong></p>
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<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Não os conheço todos, mas não vejo como estancar, neste século, a extração de petróleo. Quero dizer, na prática.</p>
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<p><strong>Correio da Cidadania: </strong><strong>E o</strong><strong> que comenta sobre os argumentos de corte geopolítico que condenam o projeto?</strong></p>
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<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Também não os conheço bem. Não sei que alternativas são propostas. Mas qualquer alternativa deverá ser realista: vivemos no mundo da especulação do capitalismo financeiro, que é uma espécie de “socialismo” a favor do capital. Nenhum país rico, nenhuma economia evoluída na Europa, América, Ásia, foi capaz de desenvolver o seu sistema capitalista sem forte e constante apoio dos governos. Isso vale para todas as potências ditas liberais, inclusive os Estados Unidos. O que desejo salientar é que o problema é muito mais complexo sob todos os ângulos: geopolítico, econômico, financeiro, técnico etc. Não se pode buscar uma resposta simples.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Acredito que o problema reside exatamente aí: há uma falta de visão de conjunto a longo prazo, para beneficio de toda a sociedade e para a modernização, diversificação e ampliação de nossa indústria, que, infelizmente, está sendo sucateada e vendida ao capital estrangeiro. Não é à toa que nem se menciona mais o termo clássico da Economia, “Produto Nacional Bruto”; fala-se em “Produto Interno Bruto”. As vendas de Volkswagen no Brasil contam como nosso produto interno, mas são produto nacional da Alemanha. A Toyota do Brasil é um ativo do Japão, não do Brasil, e daí por diante.</p>
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<p><strong>Correio da Cidadania: Qual deveria ser, em sua visão, a relação do Brasil e seus governos com essa riqueza finita? Qual seria o modelo ideal de gestão do petróleo?</strong></p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Primeiro, quero dizer que não considero, na prática, o petróleo uma riqueza finita. Sempre que aumenta o preço do barril de petróleo, o volume das reservas mundiais certificadas aumenta também. Estão sempre um pouco acima da curva de consumo. O que vai limitar a indústria do petróleo é a necessidade de reduzir o volume de CO<sub>2</sub>na atmosfera, além do fato de que as fontes alternativas de energia em desenvolvimento hoje podem ser mais eficientes do que o petróleo.</p>
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<p>A vantagem do petróleo é que ele sempre foi barato; antes da crise dos anos 1970, da organização da OPEP, o preço do barril variava pouco acima de um dólar – o mesmo barril que hoje está perto dos 30 dólares e que deveria subir para 100 dólares a fim de compensar o Pré-Sal e várias outras fontes alternativas de energia. Por outro lado, considere que estamos falando numa economia fortemente sustentada. Mas estamos falando de uma economia sobre quatro rodas, com motor a explosão, movido a combustível fóssil. Isso é uma tecnologia relativamente rudimentar. Um motor a combustão interna com gasolina utiliza pouco mais de 10%, 15% da energia contida na gasolina queimada. O que significa que quase 80% do consumo de gasolina é um subproduto indesejável: calor (que precisa ser arrefecido no radiador) e poluição. No futuro isso deve mudar contra o petróleo, como aconteceu com as fontes de energia, ainda existentes, mas já superadas: a lenha e depois o carvão.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quanto a um modelo ideal de gestão do petróleo, não podemos considerá-lo isoladamente de todo o resto que mencionei aqui. Temos de pensar a longo prazo. Um século é pouco para planejarmos e as incertezas são inúmeras. O Brasil deveria explorar todos os seus recursos para gerar uma economia autônoma e diversificada. Deveria usar tudo o que tem para incrementar a indústria de base, a indústria pesada, os portos, as estradas, os estaleiros, o saneamento, a criação de empregos úteis. E isso num tempo em que tudo é robotizado e a mão de obra participa cada vez menos do produto gerado.</p>
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<p>Temos de gerar empregos e adotar métodos modernos de produção, o que parece contraditório. Alguns países conseguiram isso. Ou melhor, praticamente todos os países ditos desenvolvidos passaram por esse teste, mas só conseguiram superá-lo pela presença ativa do Estado. É o que chamo de “socialismo” a favor do Capital, principalmente o financeiro. Como fazê-lo de modo decente é o nosso problema. O Pré-Sal pode ajudar ou não (espero que sim).</p>
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<p>Meu ideal seria o governo investir pesadamente na criação de polos de excelência onde ainda podem existir bolsões de oportunidade para atender as necessidades do futuro, que serão diferentes das da nossa história. Seria necessário concatenar e concentrar nossos recursos, esses sim, finitos demais, para investir no aproveitamento de oportunidades que arrastassem consigo os setores industrial, agrícola, comercial. Ainda que, a exemplo dos países liberais, tivéssemos de passar por um período protecionista – digamos, para que não me apedrejem, protecionista “contido”, racional, consentido e planejado. Mas não para beneficiar os amigos do Rei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: Considera que ao tentar acelerar a venda do petróleo o Brasil também perde no sentido de se preparar para promover e financiar outras formas de geração de energia, limpas e renováveis?</strong></p>
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<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Acho que sim, e essa é a arapuca em que costumamos sempre cair. Foi assim no tempo do Brasil-Colônia, com o açúcar; e depois o café e o algodão, até o Juscelino fatiar o que o Getúlio havia preparado, para entregar ao capital estrangeiro. Quem sabe é exatamente nessa área, a das energias limpas e renováveis, que reside uma dessas oportunidades de darmos um salto para a frente – que os norte-americanos chamariam de “leapfrog”. Temos de ser ambiciosos e acreditar, é necessária uma revolução cultural aqui, no bom sentido.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tome a energia eólica. O Norte e o Nordeste do Brasil estão na faixa mundial das monções – ou seja, uma energia constante, inesgotável e infalível, enquanto o planeta girar. Podemos exportar energia para outros continentes, como se considera hoje um projeto de exploração da energia solar do Saara para o Norte da África e toda a bacia das nações mediterrâneas e centrais da Europa. E o Sol, que castiga o nosso sertão? E as possíveis oportunidades tecnológicas que podem ser criadas a partir daí?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hoje exportamos doutores para as grandes universidades mundiais, que podem se dar ao luxo de escolher os melhores para retê-los, em benefício dos seus países. Depois nos vendem suas conquistas. E a Educação? E a Saúde? Os desafios são enormes, na proporção do nosso atraso, mas não custariam mais do que nos custam a inércia histórica, a burocracia, a dívida nacional subordinada ao Capital Financeiro e a corrupção, combinadas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Correio da Cidadania: O que a aprovação do PLS 131 significa frente ao atual momento político, econômico, social e ambiental do país, de modo mais geral?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pergentino Mendes de Almeida:</strong> Não sei. Depende do que se pode fazer com ele. Seria muito mais proveitoso, como sugeri acima, numa gestão eficiente a longo prazo, que tivesse atuado com agilidade há dez anos. Mas isso não aconteceu e não vejo qual a eficiência com que podemos contar dos nossos políticos e governo atuais. Se der uns trocados, como mencionei acima, nas mãos de quem ficariam e para quê? A bola de cristal agora precisa ser sintonizada na política, assim rasteira, e na Política, com P maiúsculo.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>Politische Krise &#8211; was tun?</p>
<p>As crises são momentos propícios para transformações profundas, para o bem e para o mal. Na história brasileira, assim como na mundial, temos exemplos nos dois sentidos: de um lado, é ilustrativo o processo de redemocratização e a Constituição de 1988; de outro, temos o golpe civil-militar de 1964. No contexto atual, parece não haver condições objetivas para algo semelhante ao que se passou em 1964, mas não estamos imunes ao esvaziamento da política e da democracia. Neste artigo, não temos a pretensão de oferecer uma resposta pronta para a pergunta que lhe dá o título, mas apenas um ponto de vista que contribua para, no “dia seguinte”, encontrarmos mais e melhor democracia – o que não é simples (nem provável), e não alguma forma de autoritarismo a serviço da manutenção do domínio oligárquico. Para tanto, é preciso fugir das simplificações nas análises e nas propostas. Nesse sentido, apresentamos cinco observações:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. O PT ocupa o Governo Federal sustentado pela legitimidade das urnas, mas não apresenta quaisquer condições de liderar o enfrentamento da crise. Em primeiro lugar, por razões éticas: independentemente da existência ou não de crimes (alguns reconhecidos pela Justiça, outros sob investigação), as relações que estabeleceu com empreiteiras e outras empresas é inadmissível em um regime republicano. Em segundo lugar, por uma questão política: esse padrão de relacionamento com o poder econômico, o uso de recursos públicos para a conservação do poder, a não realização de reformas estruturais e a política econômica adotada pelo governo Dilma representam uma traição ao projeto transformador e emancipatório que, em suas origens, o partido pretendeu representar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Os partidos que se propõem a liderar uma alternativa de poder (PSDB e PMDB) não têm nem condições éticas nem legitimidade política para fazê-lo. Não têm condições éticas pois se sustentam pela mesma lógica de financiamento eleitoral que o PT (por exemplo, suas candidaturas receberam recursos das mesmas empreiteiras alvos da “Operação Lava Jato”) e suas principais lideranças não estão isentas de investigações e envolvimento (direito ou indireto) com casos de corrupção. Não têm legitimidade política porque não apresentam um projeto alternativo que contemple as necessidades dos brasileiros – ou será que a grande maioria da população – insatisfeita com o governo Dilma – espera um aprofundamento da política econômica em curso? Pois é a radicalização dessa política que têm a oferecer. Além disso, esses partidos podem até ter musculatura parlamentar e capacidade para a costura de um pacto conservador (ou reacionário) “por cima”, mas não apresentam capacidade real de diálogo com a base da sociedade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. Em meio a toda essa crise, há um grande patrimônio nacional, conquistado pelas lutas contra a ditadura, que ainda se sustenta mas se encontra sob ameaça: o Estado de Direito e a democracia. Cresce na opinião pública – e até mesmo é encampada por parte do “sistema judicial” – a ideia de que “vale tudo” para combater a corrupção e tirar do poder a governante com a qual estamos insatisfeitos – vale, inclusive, flexibilizar ou contornar garantias das liberdades públicas e dispensar o processo eleitoral.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4. O ódio e a intolerância são crescentes. A discussão de argumentos é substituída pela desqualificação do interlocutor (por ambos os lados), o que inviabiliza o diálogo quando mais necessitamos dele. Registra-se que esse fenômeno não é exclusivo do Brasil, pode ser notado, por exemplo, na questão migratória na Europa e nas eleições presidenciais norte-americanas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5. Por último, porém mais importante, a crise e a “matéria-prima” fornecida pelas contradições do PT são aproveitadas pelas forças oligárquicas, que se valem da infraestrutura disponibilizada pela grande mídia (por elas controlada), para o fortalecimento de três falácias que se prestam ao objetivo de negação (ou destruição) da política. E interessa a essas forças negar a política porque, não obstante todas as suas vicissitudes, como ensina Hanna Arendt, a política é a esfera da liberdade, na qual há espaço para a ação humana e, por isso, é dela que se pode esperar saídas para os grandes impasses – o que, porém, pode afetar interesses e a dominação das oligarquias. Convém, pois, às oligarquias, difundir uma análise rasa e enviesada da crise, aproveitando a oportunidade para desconstruir a política por meio de falácias que estão sendo aceitas pela corrente majoritária da opinião pública.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5.1. A primeira falácia é a canonização do mercado e a demonização do Estado, o discurso de que o Estado é ineficiente e corrupto e de que tudo funciona bem no mercado. As crises de 1929 e a iniciada em 2007 são exemplos eloquentes das falhas do mercado, e suas contradições são mais do que evidenciadas pela crise ambiental, pela desigualdade social e pelos níveis de miséria existentes pelo mundo. Para voltar ao tema da corrupção, talvez a maior “descoberta” possibilitada pela “Operação Lava Jato” foi a de que não existem apenas políticos corruptos, mas também grandes empresários, alguns dos maiores do Brasil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Porém, apesar de muitos deles estarem encarcerados e mesmo condenados, esse ponto não é tratado com a devida profundidade. Além disso, se a corrupção é sistêmica no Brasil, a sonegação de tributos (praticada pelos agentes do mercado) não é menos estrutural e nociva à sociedade, mas, até onde se sabe, as últimas manifestações não incluíram essa pauta – o “pato da FIESP” que o diga. Ao se concentrar o foco apenas na corrupção praticada pelos políticos, constrói-se uma cortina de fumaça que impede o reconhecimento e a punição de outras formas de corrupção praticadas na sociedade, em especial pelos agentes do mercado.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5.2. A segunda falácia é a tecnificação e a pretensa neutralidade da gestão pública, a qual é expressa, por exemplo, em ideias como a autonomia do Banco Central e a redução do debate eleitoral a quem é mais competente ou melhor administrador. Não estamos querendo dizer que técnica e competência não sejam importantes, mas governar é muito mais do que isso, é lidar com interesses conflitantes, fazer escolhas entre quem ganha e quem perde nas disputas distributivas, em suma, é política. Excluir a dimensão do conflito permite àqueles que sempre venceram (os do “andar de cima”) conservarem seus privilégios a que denominam (falaciosamente) de direitos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5.3. A terceira falácia (mais recente, porém, a mais presente no contexto desta crise política) é a crença de que as respostas para os problemas da corrupção e da violação de direitos, especialmente dos sociais, encontra-se integralmente no sistema judiciário. A atuação desse sistema no combate à corrupção é fundamental, e o fato de atingir altas lideranças políticas e do poder econômico é um grande avanço republicano. Porém, a aposta nesse como o único (e principal) instrumento de combate à corrupção é equivocada, pois impede o olhar de alcançar as origens do problema: a dinâmica do sistema político e a própria lógica do capitalismo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Personificar o mal (Dilma/Lula) e o bem (Juiz Sérgio Moro/Ministro Joaquim Barbosa) infantiliza a compreensão da sociedade sobre os processos em curso e a desestimula a assumir responsabilidades políticas: continuamos à procura de um “pai” ou de um “salvador” da pátria. Além disso, o Judiciário não está isento da corrupção e de práticas corporativas moralmente questionáveis, a exemplo do auxílio-moradia para os magistrados.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O mesmo vale para o tema da efetivação dos direitos sociais – sua garantia é constitucionalmente prevista e a atuação do Judiciário tem resultados importantes, mas há um limite: o Judiciário só atua na ponta do gasto público e não na da receita, e direitos sociais implicam questões distributivas que só podem ser resolvidas na arena política. Uma coisa é determinar que a Administração Pública tem de fornecer um medicamento ou assegurar uma vaga em creche, outra, bastante distinta, é dizer quem é que vai “pagar a conta” (quem será mais tributado).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>**</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Retomando a questão que motiva este artigo, podemos elaborar a seguinte síntese:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1) não obstante o respeito que muitos de seus militantes merecem (assim como de outros partidos), o PT esgotou-se completamente enquanto projeto emancipatório no Brasil – pode sobreviver como máquina eleitoral, mas não tem nenhuma condição de aglutinar as forças progressistas;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2) os maiores partidos de oposição e seus satélites, assim como o PMDB, que é difícil de classificar, não têm condições éticas nem legitimidade política para liderar qualquer projeto de superação da crise política que vivemos;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3) nada justifica abalar os pilares do Estado de Direito, o respeito ao devido processo legal e ao procedimento democrático;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4) é preciso enfrentar a intolerância e o discurso de ódio com uma disposição sincera de ouvir quem pensa diferente e muita abertura para o diálogo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5) é urgente disputar a opinião pública para desconstruir as falácias apresentadas pelas oligarquias com o objetivo de negar a política e, assim, conservar seu poder, bem como a estrutural desigualdade social brasileira.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Acrescenta-se que do ponto de vista jurídico-institucional a mudança de comando do Executivo ou alterações legislativas “cosméticas” (como a “minirreforma eleitoral” que, aliás, trouxe vários retrocessos) não resolverão o problema, pois todo o sistema está contaminado, são necessárias reformas estruturais e radicais.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entretanto, a conjuntura atual parece indicar que o desfecho provável da crise é um acordo entre as elites políticas e o esvaziamento da democracia, tal como desejado pelas oligarquias. Por outro lado, mais uma vez recorrendo a Hanna Arendt, “se esperar um milagre for um traço característico da falta de saída em que nosso mundo chegou, então essa expectativa não nos remete, de modo nenhum, para fora do âmbito político”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Para tanto, é preciso que o povo brasileiro por inteiro ocupe as ruas (e não apenas a elite, tal como revelou pesquisa Datafolha). Também é necessário ir além das manifestações, porque explosões como essas podem até ajudar a derrubar um governo, mas a construção democrática exige muito diálogo e prática política quotidiana.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Enfim, os conflitos sociais devem ser explicitados e não escondidos sob a ideia de que “estamos todos juntos contra a corrupção”. Não estamos todos juntos, a sociedade brasileira é dividida, desigual, complexa. E não estamos (embora deveríamos estar) combatendo toda forma de corrupção – há um enviesamento nesse combate que, embora tenham ocorrido alguns avanços, <strong>continua a preservar os interesses das oligarquias brasileiras.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Tom Schimmeck:”So ist BILD zum politischen Leitmedium geworden”. “Das hat in Deutschland mit dem Mauerfall zu tun…Verrohung und Verfall demokratischer Öffentlichkeit.” Wenn die Medienkonsumenten wüßten…PR-Leute aus Politik, Regierung, Geheimdiensten, Wirtschaft. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=6054&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mediensteuerung/" rel="tag">mediensteuerung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/meinungsmanipulation/" rel="tag">meinungsmanipulation</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tom-schimmeck/" rel="tag">tom schimmeck</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur/" rel="tag">zensur</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32847/1.html">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32847/1.html</a></p>
<p><strong>Tom Schimmeck: Das ist eine Tatsache. Und die wird an allen Ecken sichtbar. So ist <em>Bild</em> zum politischen Leitmedium geworden. Der Ton den <em>Bild</em> anschlägt, findet sich am nächsten Tag auch in Qualitätsmedien wieder. Viele Medienmacher verkünden inzwischen stolz, dass sie <em>Bild</em> jeden Tag als Pflichtblatt lesen – und zwar gerne. Dafür kann man aber schlecht <em>Bild</em> die Schuld geben. Das hat eher mit der Entleerung des Journalismus zu tun, dem Verlust von Begrifflichkeiten, Kategorien und Zusammenhängen, dem Trend zur schnellen News, zum Event. So greifen immer mehr Boulevard-Themen Platz. Auch werden immer mehr Themen nur noch als Personality-Geschichte aufgezogen, auch ein Boulevard-Phänomen. Fast alle Medien sind inzwischen Teil des Promi-Zirkus. Versuchen sie einmal, eine Woche lang Boris Becker und Co. zu entgehen. Das schaffen sie auch dann nicht, wenn sie nur die <em>Süddeutsche</em> oder die <em>Frankfurter Rundschau</em>lesen.</strong></p>
<p><strong>“Der Bespaßungs-Journalismus ist einfach billiger”</strong></p>
<p><strong>Diese zehntausend Instant-Prominenten, mit denen wir offenbar leben müssen, sind allüberall.</strong></p>
<p><strong>Insgesamt beobachten wir in den letzten fünfzehn Jahren einen gewaltigen Ausbau der PR, gerade in den Wirtschaftsunternehmen. Hier werden wirklich mit allen Tricks Stimmungen kreiert. Auch das ist sicher eine Folge der Ökonomisierung. Da verschieben sich die Ressourcen. Inzwischen ist in Deutschland und anderswo die Zahl der Leute, die für Geld Meinung machen, also die Zahl der PR-Berater, der Kommunikationsstrategen, der Werber und anderer professionellen Agendasetter mindestens genauso groß wie die der Berichterstattenden. Diese PR-Leute sind in der Regel wesentlich besser bezahlt, wesentlich fokussierter auf ihre Aufgabe. Ihr Hebel wird immer länger: Sie nehmen mit Anzeigen, Veranstaltungen, Umfragen, Fotos und all dem Material, mit welchem sie die Öffentlichkeit bewerfen, immer mehr Einfluss. Auch weil die unter Spar-Diktaten ächzenden Medien immer hungriger nach kostenlosem Inhalt sind. So gewinnen die PR-Leute einen ungeheuren strategischen Vorteil gegenüber den Journalisten. Da hat sich eine Machtverschiebung ergeben.</strong></p>
<p><strong>Obama in Rio de Janeiro, Rede im Opernhaus:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>&#8230;Now, yesterday, I met with your wonderful new President, Dilma Rousseff, and talked about how we can strengthen the partnership between our governments. But today, I want to speak directly to the Brazilian people about how we can strengthen the friendship between our nations. I&#8217;ve come here to share some ideas because I want to speak of the values that we share, the hopes that we have in common, and the difference that we can make together.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><i>&#8230;</i></strong></p>
<p><strong><em>But I come here today because those days have passed. Brazil today is a flourishing democracy &#8212; a place where people are free to speak their mind and choose their leaders; where a poor kid from Pernambuco can rise from the floors of a copper factory to the highest office in Brazil.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Over the last decade, the progress made by the Brazilian people has inspired the world. More than half of this nation is now considered middle class. Millions have been lifted from poverty. For the first time, hope is returning to places where fear had long prevailed. I saw this today when I visited Cidade de Deus &#8212; the City of God. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>It isn&#8217;t just the new security efforts and social programs &#8212; and I want to congratulate the mayor and the governor for the excellent work that they&#8217;re doing. (Applause.) But it&#8217;s also a change in attitudes. As one young resident said, &#8222;People have to look at favelas not with pity, but as a source of presidents and lawyers and doctors, artists, [and] people with solutions.&#8220; (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>With each passing day, Brazil is a country with more solutions. In the global community, you&#8217;ve gone from relying on the help of other nations, to now helping fight poverty and disease wherever they exist. You play an important role in the global institutions that protect our common security and promote our common prosperity. And you will welcome the world to your shores when the World Cup and the Olympic games come to Rio de Janeiro. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Now, you may be aware that this city was not my first choice for the Summer Olympics. (Laughter.) But if the games could not be held in Chicago, then there&#8217;s no place I&#8217;d rather see them than right here in Rio. And I intend to come back in 2016 to watch what happens. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>For so long, Brazil was a nation brimming with potential but held back by politics, both at home and abroad. For so long, you were called a country of the future, told to wait for a better day that was always just around the corner.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Meus amigos, that day has finally come. And this is a country of the future no more. The people of Brazil should know that the future has arrived. It is here now. And it&#8217;s time to seize it&#8230;</em></strong></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VxwTWbaaL._SX311_BO1,204,203,200_.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Ausriß. Aus Sicht der Illustrierten DER SPIEGEL handelt es sich bei Brasilien um eine Großmacht. Auch in anderen aktuellen Büchern über Brasilien wird diese Position vertreten. Das Land belegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung lediglich Platz 79.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien 2015 – die Regierungs-Korruptionsskandale der Lula-Rousseff-Ära. Wie sich die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton bereits 2012 bis auf die Knochen blamiert – vor dem Hintergrund der Faktenlage über Regierungskorruption lobt Clinton ausgerechnet Rousseff wegen angeblichen Kampfes gegen die Korruption, der Schaffung eines “globalen Standards” der Korruptionsbekämpfung. 2015 fordern immer mehr Brasilianer Haft für Rousseff wegen Korruption… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=42410&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/HillaryClintonRousseffKorruption-2012.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42411" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/HillaryClintonRousseffKorruption-2012-1024x631.jpg" alt="HillaryClintonRousseffKorruption 2012" width="1024" height="631" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß. Hillary Clinton war mit Sicherheit bestens bekannt, welche Rolle Rousseff von 2003 bis  2010 u.a. als Aufsichtsratsvorsitzende des Ölkonzerns PETROBRAS spielte, der seit dem Amtsantritt der Lula-Rousseff-Regierung regelmäßig wegen Korruption und Mißwirtschaft immer wieder Schlagzeilen machte.  Per Google-Suche hat man rasch heraus, wie der gesteuerte deutsche Mainstream den Medienkonsumenten weiszumachen suchte, Rousseff gehe konsequent gegen die Regierungs-und Staatskorruption vor. Immer wieder wurde als äußerst positiv die Besetzung von hohen Posten mit bestimmten Figuren gelobt – die indessen häufig vorhersehbar schon nach kurzer Zeit wegen ebenso vorhersehbarer Verfehlungen auf öffentlichen Druck hin entlassen werden mußten. Auffällig hoch ist die Zahl derart betroffener weiblicher Politiker – nun steht auch Gleisi Hoffmann im Zwielicht. Die Faktenlage über Rousseffs Verwicklungen hält indessen deutsche Mainstream-Medien auch noch 2015 nicht davon ab, die Staatshefin als unbestechlich und tiefehrlich, frei von jeglicher Mitwisserschaft hinzustellen. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Hillary Clinton’s Anti-Corruption Partner Mired in Corruption Scandals. Brazilian president praised by Clinton for fighting corruption now faces impeachment.” The Washington Free Beacon” 2016. Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei der USA 2016. Obama über Lula im US-Hinterhofstaat Brasilien: “This is my man, right here, I love this guy!” Nach blendendem Verhältnis zu Bush ebensolches von Lula zu Obama. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=66719&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hillary-clinton-dilma-rousseff-2016/" rel="tag">hillary clinton &#8211; dilma rousseff 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/30/the-economist-brazilfall-dilma-rousseff-and-the-disastrous-year-ahead-deutschsprachige-luegenpresse-hatte-brasilien-jahrelang-entgegen-der-faktenlage-schoengeschrieben-ich-glaube/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/30/the-economist-brazilfall-dilma-rousseff-and-the-disastrous-year-ahead-deutschsprachige-luegenpresse-hatte-brasilien-jahrelang-entgegen-der-faktenlage-schoengeschrieben-ich-glaube/</a></p>
<p><strong>Wie Hillary Clinton just Dilma Rousseff lobt – anklicken:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=eqTiY6cC834">https://www.youtube.com/watch?v=eqTiY6cC834</a></p>
<p><strong>The Washington Free Beacon: Brazilian President Dilma Rousseff, whom Hillary Clinton praised for “setting a global standard” on how to fight corruption, now has protestors calling for her impeachment thanks to her own alleged corruption…</strong></p>
<p><strong>Clinton praised Rousseff in Brazil in 2012 at the <a href="http://www.state.gov/secretary/20092013clinton/rm/2012/04/188008.htm">first meeting</a> of the Open Government Partnership, an international initiative co-chaired by Brazil and the United States aimed at fighting corruption.</strong></p>
<p><strong>“I want to commend and thank Brazil, in particular President Rousseff, for the leadership that they have given to this initiative,” said Clinton at the April 2012 meeting in Brasilia. “There is no better partner to have started this effort and to be leading it than Brazil, and in particular, President Rousseff. Her commitment to openness, transparency, her fight against corruption is setting a global standard.”</strong></p>
<p><strong>Despite this praise, Rousseff’s potential impeachment is based on charges that her administration illegally used money from state-run banks to cover up budget shortfalls amid the country’s economic problems</strong></p>
<p><strong>An audit court <a href="http://www.bbc.com/news/world-latin-america-34471022" target="_blank">found</a> that Rousseff borrowed up to $26 billion to pad government accounts in 2014, hiding economic problems that could have ended her reelection bid.</strong></p>
<p><strong>Brazil’s Superior Election Court is also looking into charges that Rousseff brought in money for her 2010 and 2014 elections through an illegal scheme involving state-owned oil giant Petrobras. Rousseff chaired the company’s board of directors from 2003 to 2010.</strong></p>
<p><strong>Rousseff claims that she knew nothing of the illegal Petrobras graft scheme, but other politicians implicated in the plan say that’s not the case.</strong></p>
<p><strong>One senator, a political ally of Rousseff who was arrested last year for trying to bribe Petrobras executives to keep quiet about his involvement, recently <a href="http://www.reuters.com/article/us-brazil-politics-idUSKCN0WL0OT" target="_blank">said</a> that Rousseff “knew about everything” and “benefited from the scheme” she inherited from her predecessor, Luiz Inacio Lula da Silva.</strong></p>
<p><strong>The most recent protests concern Rousseff’s apparent attempt to protect Lula from the legal implications of the Petrobras scandal.</strong></p>
<p><strong>Lula, the de facto leader of Rousseff’s Workers’ Party who chose her as his successor, had his<a href="http://www.reuters.com/article/us-brazil-corruption-lula-idUSKCN0W60Z6" target="_blank">house raided by police</a> earlier this month and was brought in for questioning due to his involvement in the Petrobras scandal.</strong></p>
<p><strong>Shortly after the raid, Rousseff named Lula her chief of staff, a cabinet position that would shield him from prosecution for corruption charges. The illicit motive behind the nomination was so apparent that a judge on Brazil’s highest court <a href="http://www.nytimes.com/2016/03/19/world/americas/supporters-of-brazils-president-dilma-rousseff-stage-protests.html?rref=collection%2Ftimestopic%2FRousseff%2C%20Dilma&amp;action=click&amp;contentCollection=timestopics&amp;region=stream&amp;module=stream_unit&amp;version=latest&amp;contentPlacement=2&amp;pgtype=collection" target="_blank">immediately blocked</a> Lula’s appointment.</strong></p>
<p><strong>The potential charges against Lula are substantial. Prosecutors believe that Lula was a central figure in the Petrobras scandal, in which the oil company was awarding inflated contracts to construction companies that would in turn funnel money to politicians…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Clinton Foundation has also made its presence known in Brazil.</strong></p>
<p><strong>The 2013 Clinton Global Initiative conference was held in Rio de Janeiro, where <a href="https://www.clintonfoundation.org/blog/2013/12/09/2013-cgi-latin-america-meeting-day-1-highlights" target="_blank">Rousseff was featured</a> as a speaker. Zitat The Washington Free Beacon</strong></p>
</div>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP7.jpg" alt="???????????????????????????????" /></p>
<p>Brasilien, August 2015, Sao Paulo.</p>
<p>Landesweiter Protesttag gegen Rousseff-Regierung 2015:<strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/16/brasilien-16-8-2015-landesweiter-protesttag-gegen-regierung-von-praesidentin-dilma-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/16/brasilien-16-8-2015-landesweiter-protesttag-gegen-regierung-von-praesidentin-dilma-rousseff/</a></strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Rio de Janeiro: Leonel Brizola(PDT), Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, spielte wichtige Rolle bei Ausbreitung des organisierten Verbrechens, erinnern Medien und Fachleute Brasiliens. Willy Brandt, Helmut Schmidt, die deutsche SPD, die Sozialistische Internationale und Brizola, Judenhasser und Diktator Getulio Vargas. Mythen und Falschmeldungen… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=7515&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/leonel-brizola/" rel="tag">leonel brizola</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/organisiertes-verbrechen/" rel="tag">organisiertes verbrechen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialistische-internationale/" rel="tag">sozialistische internationale</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>PDT-Chef Brizola hatte Kontakt zu Helmut Schmidt, nannte sich stets Freund von Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>“Com isto, seu alerta repercutiu mundialmente e logo recebeu saudações de personalidades internacionais, como o chanceler socialista da Alemanha, Helmut Schmidt.” JB zu  Brizola-Gouverneurswahl</strong></p>
<p><strong>“Brizola foi o responsável por permitir que o crime organizado efetivamente se instalasse nos morros do Rio de Janeiro.”</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: </strong><strong>“A política de Segurança dos Governos de Leonel Brizola no Estado do Rio de Janeiro, é apontada como um dos fatores preponderantes para a situação caótica em que se encontra a ocupação e a segurança pública carioca atualmente. Sua política de “respeito e valorização dos trabalhadores” acabou por favorer o aumento de construções irregulares do espaço urbano, causando uma proliferação geral das favelas por todos os locais. O governo de Brizola também proibiu qualquer tipo de incursão policial nas favelas, o que multiplicou a violência: tornando as favelas locais “imunes” à qualquer tipo de vigilância do Poder Público, favoreceu a criação de organizações criminosas que existem até hoje, como o Comando Vermelho, especializado em tráfico de drogas.”</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/verhafteter-kolumbianischer-drogenbos-nestor-ramon-caro-chaparra-wohnte-in-luxusappartment-des-durch-leonel-brizola-vieprasident-der-sozialistischen-internationalesi-beruhmten-gebaudes-an-der-copac/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/verhafteter-kolumbianischer-drogenbos-nestor-ramon-caro-chaparra-wohnte-in-luxusappartment-des-durch-leonel-brizola-vieprasident-der-sozialistischen-internationalesi-beruhmten-gebaudes-an-der-copac/</a></strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Wem nützen Banditendiktatur, organisiertes Verbrechen, No-Go-Areas?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"> <strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Willy Brandt, SPD, Brizola.Enge Beziehungen zu rechtsgerichteten Regimes haben lange Tradition – die nazistisch-antisemitisch orientierte Folterdiktatur Brasiliens: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></strong></p>
<p><strong>“Das erfundene Paradies”:</strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/das-erfundene-paradies.1013.de.html?dram:article_id=166512">http://www.deutschlandradiokultur.de/das-erfundene-paradies.1013.de.html?dram:article_id=166512</a></p>
<p><strong>Helmut Schmidt, Mythen und Falschmeldungen. SPD, Sozialistische Internationale und die Getulio-Vargas-Partei PDT:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/zeitungsfotospelebrizola.jpg" alt="zeitungsfotospelebrizola.jpg" /></p>
<p><strong>Fußball-Ido Pelé mit Brizola, Chef der PDT, der auch lange Zeit(1980 bis 2001) Dilma Rousseff angehörte, bevor sie zu Lulas PT wechselte. Willy-Brandt-Freund Leonel Brizola berief sich stets auf Getulio Vargas, geistiger Ziehvater der Partei PDT, Mitglied der Sozialistischen Internationale/SI.</strong></p>
<p><strong>Getulio Vargas:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><strong>Getulio Vargas, Judenhaß und antisemitische Politik:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden”. Antisemitismus-Forscherin Tucci Carneiro, Sao Paulo</h2>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, der Dominikaner  Frei Betto:”Mein Vater kämpfte gegen die Vargas-Diktatur, wurde deshalb dreimal eingesperrt.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/HakenkreuzVargasCubatao15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51308" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/HakenkreuzVargasCubatao15-1024x647.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="647" /></a></p>
<p><strong>Hakenkreuz und Getulio Vargas – “Ära Vargas”. Chemiearbeiterstadt Cubatao bei Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45391" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola2-1024x665.jpg" alt="RousseffBrizola2" width="1024" height="665" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-45393" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola1.jpg" alt="RousseffBrizola1" width="834" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>“Ausgerechnet ein Vizepräsident der Sozialistischen Internationale(SI), der Linkspopulist und Ex-Gouverneur Leonel Brizola, gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ – im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben. Brizola, reicher Großgrundbesitzer, Chef der „Demokratischen Arbeitspartei”(PDT), rühmte sich immer seiner Freundschaft zu Willy Brandt – und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Nur ganz, ganz wenige in der Partei griffen sich deshalb stets an den Kopf, konnten sich aber nicht durchsetzen. Ein Filialleiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung räumte zumindest ein, Brizolas PDT sei aus „pragmatischen Gründen” in die Sozialistische Internationale aufgenommen worden:”Man war froh, daß überhaupt eine Partei aus Lateinamerika wie die PDT dazugehört – und schaute nicht so genau hin, was diese tut.” Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD. Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf „Brizola” – ihm zu Ehren. Des PDT-Chefs rechte Hand, der von Europas Intelligentsia bis heute vergötterte „Anthropologe”, Schriftsteller und Kongreßsenator Darcy Ribeiro, verstand sich gemäß hiesigen Medienberichten ebenfalls bestens mit dem organisierten Verbrechen. Historisch wurde ein Foto von 1986: Gouverneurskandidat Ribeiro auf einem Wahlkampfbankett mit schwerreichen Unterwelt-Bossen – Capitao Guimaraes, laut Zeugenaussagen einer der berüchtigtsten Folterknechte aus der Diktaturzeit sagt neben ihm ins Mikrophon:”Wir unterstützen den Kandidaten, der uns unterstützt.” Darcy Ribeiro, 1997 gestorben, Sexist und Stammtischpornograph der übelsten Sorte, fiel einmal , wie laut Zeitzeugen durchsickerte, beim Interview im Hotelzimmer sogar über eine Schweizer Journalistin her, belästigte sie sexuell. Auf der UNO-Umweltkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro ließ sich Ribeiro vor NGO-Machos, so Zeitzeugen,  in nicht zitierfähiger Weise über die “Löcher”(Buracos) der schweizerischen, deutschen und nordamerikanischen Frauen aus. Brizola und Darcy Ribeiro verherrlichten stets den Diktator Getulio Vargas.”</strong></p>
<p><strong>Laut brasilianischen Quellen hatte sich Helmut Schmidt während seines offiziellen Staatsbesuchs von 1979 mit Darcy Ribeiro/PDT getroffen.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-armee-major-von-banditen-erschossen-in-slumregion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-armee-major-von-banditen-erschossen-in-slumregion/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg. Neue und alte Mythen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-u</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff zur feierlichen Zeremonie 2011 in Ouro Preto am Todestag des Nationalhelden Tiradentes. Lautstarke Proteste von Studenten gegen Sozial-und Bildungspolitik der Rousseff-Regierung. “Verräterin, Verräterin!” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=9500&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-66520" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto3.jpg" alt="RousseffOuroPreto3" width="768" height="921" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="beitrags-info"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-66522" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto4.jpg" alt="RousseffOuroPreto4" width="984" height="768" /></a></div>
<div class="beitrag"> <strong>“Dilma – das verdammte, verfluchte Erbe von Lula.” Studenten, Intellektuelle halten der Staatschefin 2011 Protestplakate entgegen, rufen “Verräterin, Verräterin”. Sehr aufschlußreich ist, wie 2011 deutschsprachige Lügenmedien das Brizola-Ziehkind Rousseff entgegen der Faktenlage über den grünen Klee loben. </strong></div>
<div class="beitrag"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-66524" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto5.jpg" alt="RousseffOuroPreto5" width="877" height="768" /></a></div>
<div class="beitrag"> –</div>
<div class="beitrag"></div>
<div class="beitrag"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-66526" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto6-1024x685.jpg" alt="RousseffOuroPreto6" width="1024" height="685" /></a></div>
<div class="beitrag"><strong>Dunkelhäutiger Student der Bundesuniversität UFOP von Ouro Preto – nahe Rousseff hinter der Absperrung auf dem historischen Tiradentes-Platz. </strong></div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/30/brasilien-regierungskrise-2016-renommierter-jurist-fabio-konder-comparatoanhaeufung-von-illegalitaet-bei-derzeitigem-vorgehen-gegen-dilma-rousseff-und-lula-vom-rechten-lager-unterstuetzte-o/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien 2016, Regierungskrise im US-Hinterhofstaat, drohende Amtsenthebung von Staatschefin Dilma Rousseff. Der laut nationalen Touristikexperten durch absolute Unfähigkeit glänzende Tourismusminister Henrique Alves/PMDB tritt zurück. U.a. wegen Alves ist Brasilien im Tourismus weit hinter Kuba zurück, wird als Reiseziel ständig unattraktiver. Obama zu Brasilien&#8230;Warum Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei der USA, just Dilma Rousseff lobt.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/29/brasilien-2016-regierungskrise-drohende-amtsenthebung-von-staatschefin-dilma-rousseff-sechs-minister-des-wichtigsten-koalitionspartners-pmdb-geben-ihre-posten-zurueck-als-erster-der-durch-absolut/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/29/brasilien-2016-regierungskrise-drohende-amtsenthebung-von-staatschefin-dilma-rousseff-sechs-minister-des-wichtigsten-koalitionspartners-pmdb-geben-ihre-posten-zurueck-als-erster-der-durch-absolut/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 21:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Regierungskrise 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/?p=66503</guid>
		<description><![CDATA[17.4. 2016, US-Hinterhof Brasilien – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Daß Eduardo Cunha die Abstimmung im Abgeordnetenhaus leitet, degradiert nach Ansicht vieler Brasilianer das Land zur Bananenrepublik.  Lula – Brasiliens Ex-Staatschef – im Juli 2017 zu 9,5 Jahren Gefängnis verurteilt. “Lula Superstar”. “Die Brasilianer lieben ihren Präsidenten Lula da Silva, die Mächtigen der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p><strong>17.4. 2016, US-Hinterhof Brasilien – Pro-Impeachment-Kundgebung auf der Avenida Paulista in Sao Paulo.Daß Eduardo Cunha die Abstimmung im Abgeordnetenhaus leitet, degradiert nach Ansicht vieler Brasilianer das Land zur Bananenrepublik. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Lula – Brasiliens Ex-Staatschef – im Juli 2017 zu 9,5 Jahren Gefängnis verurteilt. “Lula Superstar”. “Die Brasilianer lieben ihren Präsidenten Lula da Silva, die Mächtigen der Welt reißen sich um ihn – jetzt besucht der “beliebteste Politiker der Erde” Bundeskanzlerin Merkel in Berlin.” Süddeutsche Zeitung 2010…Lula und das “betreute Denken”:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/12/lllll/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/12/lllll/</a></h2>
<p><strong>“Der Mann, der keine Angst hatte”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/</a></p>
<p><strong>Brasilianische Soziologen wie Antonio Engelke(O Globo, 2.4. 2016) weisen auf den in der jetzigen politisch-wirtschaftlichen Krise Brasiliens gängigen Denkfehler, den “Markt”, also die Wirtschaft, wirtschaftliche Interessen, nicht als politischen Akteur wahrzunehmen. Das Problem der Korruption werde durchweg in der Sphäre der Politik gesehen. “Ziel der Empörung ist immer der korrupte Politiker, nie der korrumpierende Unternehmer.” Der Markt als Macht wirke auf die Politik ein &#8211;  &#8211; doch von der Öffentlichkeit werde das gewöhnlich nicht bemerkt. </strong></p>
<h1>&#8222;O mercado e a política&#8220;. Antonio Engelke 2016</h1>
<p><strong>Luiz Ruffato, Mitglied der offiziellen brasilianischen Buchmesse-Delegation, in der Neuen Zürcher Zeitung 2013: </strong></p>
<p><strong>  “Allerdings sind wir im Alltag noch immer mit einer institutionalisierten Barbarei konfrontiert, die sich nicht nur in einer konstanten physischen Bedrohung, sondern auch in der Korruption und in der absoluten Missachtung des menschlichen Lebens äussert. In Brasilien ist der Begriff des «wilden Kapitalismus» keine Metapher.”</strong></p>
<p><strong>“Die großen Unternehmen, ob Banken, Baufirmen oder Großgrundbesitzer, investierten massiv in Rousseffs Präsidentschaftswahlkampagne – über 100 Millionen Real – betrachteten dies als Investition, verlangen jetzt von Rousseff Gegenleistungen. Sie unterwirft sich diesen Interessen.” Waldemar Rossi, Leiter der Arbeiterseelsorge in der Erzdiözese Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Zu den Manipulationstricks im deutschen Mainstream gehört, die extrem wichtige Rolle des politischen Akteurs Privatwirtschaft in der aktuellen Krise Brasiliens zu unterschlagen. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>“Brasilien gilt längst nicht mehr nur als Schwellenland, sondern hat den Sprung in die Riege der führenden Industrienationen  geschafft.” Öffentlich-rechtlicher Sender Deutschlands</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Brasiliens Agrarministerin Katia Abreu, deren Partei PMDB angeblich komplett mit der Regierung von Staatschefin Dilma Rousseff brach, teilte am 30.3. 2016 mit, daß alle sechs Minister aus den Reihen der PMDB weiter im Amt bleiben werden,  nicht zurücktreten, wie vor allem von ausländischen Medien, darunter dem deutschen Mainstream, gemeldet wurde. Zudem gibt es weiterhin rund 600 PMDB-Mitglieder auf hohen Regierungsposten unterhalb der Ministerebene. Damit ist noch nicht einmal klar, ob die jetzige Regierungskoalition überhaupt einen  unter verschiedenen Partnern, die PMDB,  tatsächlich verlor, wie vom deutschen Mainstream behauptet.</strong></p>
<p><strong> Ob es zu einer Amtsenthebung von Rousseff kommt, läßt sich zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs vorhersagen. Laut Landesmedien braucht Rousseff mindestens 172 Abgeordnetenstimmen, um den Antrag für ein Amtsenthebungsverfahren abschmettern zu können – bisher verfüge die Regierung laut deren Angaben über etwa 150 Stimmen. Ex-Präsident Lula, der wegen einer Justizentscheidung seinen Ministerposten nicht antreten darf, verhandele derzeit in Brasilia  mit Abgeordneten, Senatoren, Parteiführern, um die fehlenden Stimmen zusammenzubekommen. </strong></p>
<p><strong>Der deutsche Mainstream teilte auch am 31.3. 2016 ungeachtet der Faktenlage  weiter mit, die PMDB habe ihre sechs Minister aus der Regierung abgezogen. Die Falschmeldung wurde offenbar bisher noch nicht berichtigt. Hochrangige Politiker der PMDB erklärten unterdessen, die Entscheidung von Brasiliens Vizepräsident Michel Temer/PMDB, daß dessen Partei die Regierungskoalition verlassen solle, sei eine Dummheit, unintelligent, vorschnell gewesen. Die Partei sei in der Frage des Austritts aus der Regierungskoalition gespalten. </strong></p>
<p><strong>Fast täglich finden sich im deutschen Mainstream kuriose Darstellungen der politischen Lage in Brasilien. So hieß es, Lula sei 2016 von der Polizei in Handschellen abgeführt worden, von Lula in Handschellen gebe es sogar Fotos. Indessen handelt es sich dabei um eine weitere der vielen Falschmeldungen zur Regierungskrise. Dies erinnert an die anläßlich von Helmut Schmidts Tod verbreitete Falschmeldung, dieser habe Lula zur Diktaturzeit im brasilianischen Gefängnis besucht. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Basisfakten: Das Abgeordnetenhaus in Brasilia hat 513 Sitze, davon entfallen nach aktuellem Stand auf die Arbeiterpartei von Dilma Rousseff/Lula 57 Sitze(!), auf PMDB 66 Sitze. Im Abgeordnetenhaus sind insgesamt 25 Parteien vertreten &#8211; zum Regierungsbündnis zählten bereits rund 20 Parteien, derzeit sind es weniger. Parteidisziplin nach mitteleuropäischen Begriffen existiert im Abgeordnetenhaus nicht &#8211; eine unbekannte Zahl von Abgeordneten der Oppositionsparteien votiert für die Regierung &#8211; eine unbekannte Zahl von Abgeordneten der Regierungsparteien votiert gegen die Regierung.</strong></p>
<p><strong>Von den derzeit 23 brasilianischen Ministerien sind aktuell 11 mit Ministern besetzt, die nicht der Arbeiterpartei PT angehören, weitere sechs Ministerposten gingen an Parteilose.  Die Arbeiterpartei  hält nur fünf Ministerposten. Der Posten des Tourismusministers (bisher PMDB) ist derzeit unbesetzt. </strong></p>
<h2>Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“</h2>
<h2 class="beitrags-titel">“Mit Lula und PT kam die Befreiungstheologie an die Macht.”(Leonardo Boff 2003)</h2>
<p><strong>Boff wird im deutschen Staatsfunk gerne gespielt.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>&#8222;Wir hatten noch nie Demokratie&#8220;:</strong></p>
<p>&#8211;<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/30/brasilien-regierungskrise-2016-renommierter-jurist-fabio-konder-comparatoanhaeufung-von-illegalitaet-bei-derzeitigem-vorgehen-gegen-dilma-rousseff-und-lula-vom-rechten-lager-unterstuetzte-o/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/30/brasilien-regierungskrise-2016-renommierter-jurist-fabio-konder-comparatoanhaeufung-von-illegalitaet-bei-derzeitigem-vorgehen-gegen-dilma-rousseff-und-lula-vom-rechten-lager-unterstuetzte-o/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/CIABrasilKubaPolitisierungGlobo2007.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87653" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/CIABrasilKubaPolitisierungGlobo2007-1024x734.jpg" alt="CIABrasilKubaPolitisierungGlobo2007" width="1024" height="734" /></a></p>
<p><strong>“CIA befürchtete Massen-Politisierung in Brasilien.” Ausriß</strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/28/brasilien-2016-wegen-verfehlter-wirtschaftspolitik-der-regierung-und-fehlender-modernisierungs-und-effizienzmentalitaet-machten-im-vorjahr-im-wirtschaftlich-fuehrenden-teilstaat-sao-paulo-ueber-4000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/28/brasilien-2016-wegen-verfehlter-wirtschaftspolitik-der-regierung-und-fehlender-modernisierungs-und-effizienzmentalitaet-machten-im-vorjahr-im-wirtschaftlich-fuehrenden-teilstaat-sao-paulo-ueber-4000/</a></p>
<p><strong>Grünen-Kretschmann in Brasilien &#8211; kuriose Fehleinschätzungen :</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/</a></strong></p>
<p><strong>Regierungssender Deutsche Welle 2012:</strong><a href="http://www.dw.com/de/brasilien-auf-dem-weg-zur-wirtschaftsmacht/a-15640836">http://www.dw.com/de/brasilien-auf-dem-weg-zur-wirtschaftsmacht/a-15640836</a></p>
<p><strong>Deutscher Staatsfunk 2012 über Dilma Rousseff: &#8222;Eisern ging sie gegen Bestechung auch in den eigenen Reihen vor.&#8220;</strong></p>
<p><strong>&#8222;Frauenpower in Brasilien&#8220; &#8211; taz mit Rousseff-Lob </strong></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; Daten, Statistiken, Rankings:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>Zika-und Dengue-Epidemie vor Olympischen Sommerspielen von Rio de Janeiro:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/15/brasilien-zika-und-dengue-epidemie-2016-deutsche-luegenpresse-verschweigt-gezielt-dass-brasilianische-soldaten-zwecks-moskitobekaempfung-nicht-in-die-herrschaftsgebiete-parallelstaaten-des-or/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/15/brasilien-zika-und-dengue-epidemie-2016-deutsche-luegenpresse-verschweigt-gezielt-dass-brasilianische-soldaten-zwecks-moskitobekaempfung-nicht-in-die-herrschaftsgebiete-parallelstaaten-des-or/</a></p>
<p><strong>Politkabarett über Dilma Rousseff:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien-Systemkritikerproteste 2013: “Wir müssen weniger rauben – vielleicht für zwei Monate!” Polithumor über eine Präsidentin und ihre Topleute, anklicken. Julia Rabello in der Rolle einer Präsidentin. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=16068&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://kibeloco.com.br/2013/06/27/porta-dos-fundos-reuniao-de-emergencia/">http://kibeloco.com.br/2013/06/27/porta-dos-fundos-reuniao-de-emergencia/</a></p>
<p><strong>Dilma Rousseff hatte als Präsidentschaftskandidatin 2010 im ersten Wahlgang 47,6 % der Pflichtwählerstimmen erhalten, im zweiten dann 56,05 %.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/protestejuliarabello1.jpg" alt="protestejuliarabello1.jpg" /></p>
<p><strong>Joachim Gauck im Mai 2013 in Sao  Paulo:  ”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Politikwissenschaftler brasilianischer Bundesuniversitäten zählen zu den Gründen der jüngsten brasilianischen Regierungskrise und den Versuchen zur Amtsenthebung von Rousseff, daß ausländische Großunternehmen,  darunter aus den USA, mehr Marktanteile und Einfluß in Brasilien erreichen wollen, restliche große Staatsbetriebe anpeilten. Gegenüber der Website wurde argumentiert, daß ein Teil des rechtsgerichteten Establishments auf den Sturz von Rousseff aus sei, um von neoliberaler Globalisiererung diktierte Reformen, wirtschaftliche Anpassungen rascher, brutaler durchsetzen zu können. Bei diesen wirtschaftlichen Anpassungen handele es sich um einen Angriff auf die nationale Souveränität. Unter der Rousseff-Regierung würden neoliberale Reformen zu langsam realisiert. Auffällig sei, daß bei den derzeitigen Lava-Jato-Ermittlungen erstmals ein seit Jahrzehnten funktionierendes Arrangement zwischen privaten brasilianischen Großunternehmen und dem brasilianischen Staat in Frage gestellt wird – somit erstmals große Baukonzerne, aber auch Banken am Pranger stehen. Deren Macht im Staate werde nunmehr angefochten, damit ausländische wirtschaftliche Großunternehmen noch besser zum Zuge kämen. Denkbar sei, daß Großkonzerne der Ersten Welt nunmehr auch Joint Ventures mit angeschlagenen brasilianischen Baukonzernen, Banken schlössen. Politikwissenschaftler stimmten 2016 der seit Jahren von Insidern der Arbeiterpartei PT geäußerten Argumentation zu, daß Lula einst von deutschen Automultis aufgebaut worden sei. Bei Lula handele es sich um ein Produkt der Automultis im ABC-Industriegürtel von Sao Paulo, in dem VW und Mercedes-Benz führend seien.  Lula habe als Gewerkschaftsführer stets sehr eng mit der Gegenseite kooperiert, sei kein Linker, stehe rechts-neoliberal, sei ein Politiker des Großkapitals, zähle keineswegs zur Arbeiterschaft. Im deutschen Mainstream heißt es nach wie vor, Lula stehe links, verfolge eine linke Politik. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/27/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wo-ist-lula-schweigen-des-ex-prasidenten-zur-protestwelle-fallt-auf-erstmals-proteste-vor-seinem-wohnhaus-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-lulas-politik-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/27/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wo-ist-lula-schweigen-des-ex-prasidenten-zur-protestwelle-fallt-auf-erstmals-proteste-vor-seinem-wohnhaus-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-lulas-politik-an/</a></p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61092" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/FrauM%C3%BCll5.jpg" alt="FrauMüll5" width="768" height="803" /></a></p>
<p><strong>Verelendete Sklavennachfahrin in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo  2016. &#8222;Erfolgsmodell Brasilien&#8220; &#8211; Staatsfunk WDR.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/ObdachloserKr%C3%BCckeS%C3%A915.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-50559" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/ObdachloserKr%C3%BCckeS%C3%A915.jpg" alt="ObdachloserKrückeSé15" width="888" height="768" /></a></p>
<p><strong>Lepraopfer 2016 &#8211; City von Sao Paulo, vor der Kathedrale. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Der Fall des Tourismusministers Henrique Alves(PMDB) zeigte besonders plastisch, mit welchen komplett ineffizienten Figuren sich Rousseff in einer Regierung umgab, die sich auf eine Koalition aus über 15(!) Parteien stützte. Unter diesen Parteien sind sogar rechte bis rechtsextreme, auch im wichtigsten Koalititionspartner PMDB fehlt es nicht an einstigen Diktaturaktivisten, die u.a. auf hohen Posten das Folterregime der Generäle unterstützten. Das brasilianische Tourismusministerium ist politisch hauptverantwortlich dafür, daß der Fremdenverkehr keineswegs eine wichtige Einnahmequelle des Landes bildet: So kommt Brasilien bei einer Einwohnerzahl von mehr als 200 Millionen Menschen lediglich pro Jahr auf über 6 Millionen ausländische Besucher &#8211; Tagesbesucher aus benachbarten Ländern wie Argentinien, Uruguay, Paraguay mitgerechnet &#8211; während Kuba mit nur 11,2 Millionen Bewohnern immerhin 2015 rd. 3,5 Millionen &#8222;echte&#8220; ausländische Besucher verzeichnete, die fast durchweg per Flugzeug anreisten. Die Zustände in touristisch &#8222;attraktiven&#8220; Orten Brasiliens spotten gewöhnlich jeder Beschreibung, angefangen mit der Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro. Doch auch der Umgang Brasiliens mit seinen kulturhistorischen, architektonischen Kleinoden ist fast durchweg erschreckend. So ist wie in europäischen Staaten beispielsweise auch in Kuba normal, daß von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Städte natürlich ausreichend Fußgängerzonen besitzen, Touristen nicht von chaotischem Individual-und LKW-Verkehr gestört werden. Ganz anders in Brasilien: Die Weltkulturerbe-Barockstadt Ouro Preto besitzt bis heute nicht eine einzige Fußgängerzone &#8211; durch die touristisch, kulturhistorisch wichtigsten Teile fahren zu jeder Tageszeit LKW, Busse, PKW. entsetzlich laute, stinkende Motorräder &#8211; und können dort auch parken. Ausländischen Touristen ist nicht zu verdenken, daß sie daher auf Reisen in solche im Grunde hochinteressanten Orte verzichten &#8211; viele die dort waren, raten anderen davon ab. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/OuroPretoStruktur1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-66512" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/OuroPretoStruktur1-1024x768.jpg" alt="??????????" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>Die Rua Direita in der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt Ouro Preto &#8211; die wichtigste, von Touristen am meisten benutzte Straße ist natürlich keine Fußgängerzone, sondern vielbefahren, nach Abgasen stinkend und auch noch Parkraum;  für Besucher bleiben lediglich die engen Fußsteige. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/28/brasilien-2016-wegen-verfehlter-wirtschaftspolitik-der-regierung-und-fehlender-modernisierungs-und-effizienzmentalitaet-machten-im-vorjahr-im-wirtschaftlich-fuehrenden-teilstaat-sao-paulo-ueber-4000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/28/brasilien-2016-wegen-verfehlter-wirtschaftspolitik-der-regierung-und-fehlender-modernisierungs-und-effizienzmentalitaet-machten-im-vorjahr-im-wirtschaftlich-fuehrenden-teilstaat-sao-paulo-ueber-4000/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/</a></p>
<p><strong>Brasilien und Manipulationsmethoden der deutschsprachigen Lügenmedien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></p>
<p><strong>Rhetorische Tricks des Handelsblatts &#8211; wie erkläre ich meinen Lesern, daß alles ganz anders war als bisher beschrieben: &#8222;&#8230;Galt Brasilien vor wenigen Jahren noch als einer der großen Emporkömmlinge der Weltwirtschaft, hat sich die Lage in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Der ehemalige Hoffnungsträger steckt in der tiefsten Rezession seit mehr als 100 Jahren. Brasilien ist zu einem der größten ökonomischen und politischen Sorgenkinder in der Welt geworden&#8230;&#8220; Journalismus für Deppen-Leser?</strong></p>
<p><strong>Auch der deutsche CDU-SPD-Staatsfunk ist derzeit in der Bredouille &#8211; dessen Medienfunktionäre hatten das Lula-Rousseff-Gespann auf geradezu abenteuerliche Weise schöngeschrieben.</strong></p>
<p><strong>Wie es der Berliner Tagesspiegel hindreht:</strong></p>
<h1 class="ts-title"><span class="ts-overline">&#8222;Brasilien</span></h1>
<h1 class="ts-title"><span class="ts-headline">Gestern Aufsteiger &#8211; heute Krisenstaat</span></h1>
<p class="ts-intro"><strong>Vor wenigen Jahren noch galt Brasilien als einer der großen Aufsteiger &#8211; politisch, wirtschaftlich, militärisch. Jetzt droht das Land im Korruptionssumpf zu versinken.&#8220;</strong></p>
<p class="ts-intro"><strong>Staatsfunk WDR:&#8220;Aber wir hatten bisher das Bild von Brasilien, daß das im Grunde ein mehr oder weniger Erfolgsmodell ist.&#8220; Keine Entschuldigung bei den Hörern für bisherige Falschberichterstattung &#8211; siehe angebliches &#8222;Erfolgsmodell&#8220;, eine reine Erfindung angesichts der Faktenlage.</strong></p>
<p class="ts-intro"><strong>“Ausgedachte Wirklichkeiten: Die Distanz des politischen Journalismus zur tatsächlichen Politik war nie zuvor so groß wie heute.” Frankfurter Allgemeine Zeitung 2013 </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/17/brasiliens-arbeitsproduktivitat-stagnierte-zwischen-1989-und-2008-wahrend-sie-in-china-um-46-prozent-zunahm-neue-studien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/17/brasiliens-arbeitsproduktivitat-stagnierte-zwischen-1989-und-2008-wahrend-sie-in-china-um-46-prozent-zunahm-neue-studien/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><strong>Was jedermann, der nicht zu den Oberdeppen gehörte,  bereits 2011 wußte:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff zur feierlichen Zeremonie 2011 in Ouro Preto am Todestag des Nationalhelden Tiradentes. Lautstarke Proteste von Studenten gegen Sozial-und Bildungspolitik der Rousseff-Regierung. “Verräterin, Verräterin!” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=9500&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-66520" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto3.jpg" alt="RousseffOuroPreto3" width="768" height="921" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="beitrags-info"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-66522" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto4.jpg" alt="RousseffOuroPreto4" width="984" height="768" /></a></div>
<div class="beitrag"> <strong>&#8222;Dilma &#8211; das verdammte, verfluchte Erbe von Lula.&#8220; Studenten, Intellektuelle halten der Staatschefin 2011 Protestplakate entgegen, rufen &#8222;Verräterin, Verräterin&#8220;. Sehr aufschlußreich ist, wie 2011 deutschsprachige Lügenmedien das Brizola-Ziehkind Rousseff entgegen der Faktenlage über den grünen Klee loben. </strong></div>
<div class="beitrag"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-66524" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto5.jpg" alt="RousseffOuroPreto5" width="877" height="768" /></a></div>
<div class="beitrag"> &#8211;</div>
<div class="beitrag"></div>
<div class="beitrag"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-66526" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/RousseffOuroPreto6-1024x685.jpg" alt="RousseffOuroPreto6" width="1024" height="685" /></a></div>
<div class="beitrag"><strong>Dunkelhäutiger Student der Bundesuniversität UFOP von Ouro Preto &#8211; nahe Rousseff hinter der Absperrung auf dem historischen Tiradentes-Platz. </strong></div>
<p><span id="more-66503"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/OuroPretoStruktur2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-66514" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/OuroPretoStruktur2-1024x553.jpg" alt="??????????" width="1024" height="553" /></a></p>
<p><strong>Horror-Straße für ausländische Besucher &#8211; ganz besonders für ältere Touristen, gar Rollstuhlfahrer.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/OuroPretoStruktur3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-66516" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/OuroPretoStruktur3-1024x768.jpg" alt="??????????" width="1024" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weltkulturerbe-Barockstadt als eine Art Motocross-Strecke &#8211; von welchen Visionen sich die politisch Verantwortlichen, darunter im Tourismusministerium von Brasilia, leiten lassen, ist offensichtlich.</strong> <strong>Nicht zufällig machen sich immer mehr Brasilianer auf zu Weltkulturerbe-Orten in Kuba &#8211;  zumal dort auch noch die Strände weit besser als in Brasilien sind, Gefahr für Leib und Leben nicht existiert, auch die für Brasilien typischen, lärmenden und stinkenden Jet-Skis natürlich nicht zugelassen sind</strong>.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien 2015 – die Regierungs-Korruptionsskandale der Lula-Rousseff-Ära. Wie sich die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton bereits 2012 bis auf die Knochen blamiert – vor dem Hintergrund der Faktenlage über Regierungskorruption lobt Clinton ausgerechnet Rousseff wegen angeblichen Kampfes gegen die Korruption, der Schaffung eines “globalen Standards” der Korruptionsbekämpfung. 2015 fordern immer mehr Brasilianer Haft für Rousseff wegen Korruption… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=42410&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hillary-clinton-rousseff-korruption-in-brasilien/" rel="tag">hillary clinton &#8211; rousseff &#8211; korruption in brasilien</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/HillaryClintonRousseffKorruption-2012.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42411" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/HillaryClintonRousseffKorruption-2012-1024x631.jpg" alt="HillaryClintonRousseffKorruption 2012" width="1024" height="631" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß. Hillary Clinton war mit Sicherheit bestens bekannt, welche Rolle Rousseff von 2003 bis  2010 u.a. als Aufsichtsratsvorsitzende des Ölkonzerns PETROBRAS spielte, der seit dem Amtsantritt der Lula-Rousseff-Regierung regelmäßig wegen Korruption und Mißwirtschaft immer wieder Schlagzeilen machte.  Per Google-Suche hat man rasch heraus, wie der gesteuerte deutsche Mainstream den Medienkonsumenten weiszumachen suchte, Rousseff gehe konsequent gegen die Regierungs-und Staatskorruption vor. Immer wieder wurde als äußerst positiv die Besetzung von hohen Posten mit bestimmten Figuren gelobt – die indessen häufig vorhersehbar schon nach kurzer Zeit wegen ebenso vorhersehbarer Verfehlungen auf öffentlichen Druck hin entlassen werden mußten. Auffällig hoch ist die Zahl derart betroffener weiblicher Politiker – nun steht auch Gleisi Hoffmann im Zwielicht. Die Faktenlage über Rousseffs Verwicklungen hält indessen deutsche Mainstream-Medien auch noch 2015 nicht davon ab, die Staatshefin als unbestechlich und tiefehrlich, frei von jeglicher Mitwisserschaft hinzustellen. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Hillary Clinton’s Anti-Corruption Partner Mired in Corruption Scandals. Brazilian president praised by Clinton for fighting corruption now faces impeachment.” The Washington Free Beacon” 2016. Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei der USA 2016. Obama über Lula im US-Hinterhofstaat Brasilien: “This is my man, right here, I love this guy!” Nach blendendem Verhältnis zu Bush ebensolches von Lula zu Obama. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=66719&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hillary-clinton-dilma-rousseff-2016/" rel="tag">hillary clinton &#8211; dilma rousseff 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/30/the-economist-brazilfall-dilma-rousseff-and-the-disastrous-year-ahead-deutschsprachige-luegenpresse-hatte-brasilien-jahrelang-entgegen-der-faktenlage-schoengeschrieben-ich-glaube/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/30/the-economist-brazilfall-dilma-rousseff-and-the-disastrous-year-ahead-deutschsprachige-luegenpresse-hatte-brasilien-jahrelang-entgegen-der-faktenlage-schoengeschrieben-ich-glaube/</a></p>
<p><strong>Wie Hillary Clinton just Dilma Rousseff lobt – anklicken:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=eqTiY6cC834">https://www.youtube.com/watch?v=eqTiY6cC834</a></p>
<p><strong>The Washington Free Beacon: Brazilian President Dilma Rousseff, whom Hillary Clinton praised for “setting a global standard” on how to fight corruption, now has protestors calling for her impeachment thanks to her own alleged corruption…</strong></p>
<p><strong>Clinton praised Rousseff in Brazil in 2012 at the <a href="http://www.state.gov/secretary/20092013clinton/rm/2012/04/188008.htm">first meeting</a> of the Open Government Partnership, an international initiative co-chaired by Brazil and the United States aimed at fighting corruption.</strong></p>
<p><strong>“I want to commend and thank Brazil, in particular President Rousseff, for the leadership that they have given to this initiative,” said Clinton at the April 2012 meeting in Brasilia. “There is no better partner to have started this effort and to be leading it than Brazil, and in particular, President Rousseff. Her commitment to openness, transparency, her fight against corruption is setting a global standard.”</strong></p>
<p><strong>Despite this praise, Rousseff’s potential impeachment is based on charges that her administration illegally used money from state-run banks to cover up budget shortfalls amid the country’s economic problems</strong></p>
<p><strong>An audit court <a href="http://www.bbc.com/news/world-latin-america-34471022" target="_blank">found</a> that Rousseff borrowed up to $26 billion to pad government accounts in 2014, hiding economic problems that could have ended her reelection bid.</strong></p>
<p><strong>Brazil’s Superior Election Court is also looking into charges that Rousseff brought in money for her 2010 and 2014 elections through an illegal scheme involving state-owned oil giant Petrobras. Rousseff chaired the company’s board of directors from 2003 to 2010.</strong></p>
<p><strong>Rousseff claims that she knew nothing of the illegal Petrobras graft scheme, but other politicians implicated in the plan say that’s not the case.</strong></p>
<p><strong>One senator, a political ally of Rousseff who was arrested last year for trying to bribe Petrobras executives to keep quiet about his involvement, recently <a href="http://www.reuters.com/article/us-brazil-politics-idUSKCN0WL0OT" target="_blank">said</a> that Rousseff “knew about everything” and “benefited from the scheme” she inherited from her predecessor, Luiz Inacio Lula da Silva.</strong></p>
<p><strong>The most recent protests concern Rousseff’s apparent attempt to protect Lula from the legal implications of the Petrobras scandal.</strong></p>
<p><strong>Lula, the de facto leader of Rousseff’s Workers’ Party who chose her as his successor, had his<a href="http://www.reuters.com/article/us-brazil-corruption-lula-idUSKCN0W60Z6" target="_blank">house raided by police</a> earlier this month and was brought in for questioning due to his involvement in the Petrobras scandal.</strong></p>
<p><strong>Shortly after the raid, Rousseff named Lula her chief of staff, a cabinet position that would shield him from prosecution for corruption charges. The illicit motive behind the nomination was so apparent that a judge on Brazil’s highest court <a href="http://www.nytimes.com/2016/03/19/world/americas/supporters-of-brazils-president-dilma-rousseff-stage-protests.html?rref=collection%2Ftimestopic%2FRousseff%2C%20Dilma&amp;action=click&amp;contentCollection=timestopics&amp;region=stream&amp;module=stream_unit&amp;version=latest&amp;contentPlacement=2&amp;pgtype=collection" target="_blank">immediately blocked</a> Lula’s appointment.</strong></p>
<p><strong>The potential charges against Lula are substantial. Prosecutors believe that Lula was a central figure in the Petrobras scandal, in which the oil company was awarding inflated contracts to construction companies that would in turn funnel money to politicians…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Clinton Foundation has also made its presence known in Brazil.</strong></p>
<p><strong>The 2013 Clinton Global Initiative conference was held in Rio de Janeiro, where <a href="https://www.clintonfoundation.org/blog/2013/12/09/2013-cgi-latin-america-meeting-day-1-highlights" target="_blank">Rousseff was featured</a> as a speaker. Zitat The Washington Free Beacon</strong></p>
</div>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/DilmaprotSP7.jpg" alt="???????????????????????????????" /></p>
<p>Brasilien, August 2015, Sao Paulo.</p>
<p>Landesweiter Protesttag gegen Rousseff-Regierung 2015:<strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/16/brasilien-16-8-2015-landesweiter-protesttag-gegen-regierung-von-praesidentin-dilma-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/16/brasilien-16-8-2015-landesweiter-protesttag-gegen-regierung-von-praesidentin-dilma-rousseff/</a></strong></p>
<p><strong>Obama in Rio de Janeiro, Rede im Opernhaus:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>…Now, yesterday, I met with your wonderful new President, Dilma Rousseff, and talked about how we can strengthen the partnership between our governments. But today, I want to speak directly to the Brazilian people about how we can strengthen the friendship between our nations. I’ve come here to share some ideas because I want to speak of the values that we share, the hopes that we have in common, and the difference that we can make together.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><i>…</i></strong></p>
<p><strong><em>But I come here today because those days have passed. Brazil today is a flourishing democracy — a place where people are free to speak their mind and choose their leaders; where a poor kid from Pernambuco can rise from the floors of a copper factory to the highest office in Brazil.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Over the last decade, the progress made by the Brazilian people has inspired the world. More than half of this nation is now considered middle class. Millions have been lifted from poverty. For the first time, hope is returning to places where fear had long prevailed. I saw this today when I visited Cidade de Deus — the City of God. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>It isn’t just the new security efforts and social programs — and I want to congratulate the mayor and the governor for the excellent work that they’re doing. (Applause.) But it’s also a change in attitudes. As one young resident said, “People have to look at favelas not with pity, but as a source of presidents and lawyers and doctors, artists, [and] people with solutions.” (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>With each passing day, Brazil is a country with more solutions. In the global community, you’ve gone from relying on the help of other nations, to now helping fight poverty and disease wherever they exist. You play an important role in the global institutions that protect our common security and promote our common prosperity. And you will welcome the world to your shores when the World Cup and the Olympic games come to Rio de Janeiro. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Now, you may be aware that this city was not my first choice for the Summer Olympics. (Laughter.) But if the games could not be held in Chicago, then there’s no place I’d rather see them than right here in Rio. And I intend to come back in 2016 to watch what happens. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>For so long, Brazil was a nation brimming with potential but held back by politics, both at home and abroad. For so long, you were called a country of the future, told to wait for a better day that was always just around the corner.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Meus amigos, that day has finally come. And this is a country of the future no more. The people of Brazil should know that the future has arrived. It is here now. And it’s time to seize it…</em></strong></p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Hintergrund von 2011:</h2>
<h1 class="issue-title">14. Jahrgang | Nummer 5 | 7. März 2011/Das Blättchen</h1>
<h1 class="entry-title">Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<div class="entry-content">
<p><em>von Klaus Hart, Sao Paulo</em></p>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin, verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in sich.<br />
Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von Menschenrechtsaktivisten normal. Silva ermittelte gegen die landesweit aktiven, von Staatsangestellten geleiteten Todesschwadronen, gegen folternde Militärpolizisten und bekam deshalb Morddrohungen. Im archaischen nordöstlichen Teilstaat Maranhao, der laut Kirchenangaben bei Gefängnis-Folter an der Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte unter Rousseff – sechs Männer wurden getötet, Fotos der abgeschlagenen Köpfe waren in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao wird von Gouverneurin Roseane Sarney regiert, die mit Dilma Rousseff befreundet ist, und bei nettem privaten Beisammensein mit ihr zur Laute allerlei populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige Untersuchungskommission zum Häftlingsaufstand gibt es nicht, Brasilia reichen die Angaben der Militärpolizei – ein Relikt der Militärdiktatur. Der Teilstaat ist zudem Herrschaftsgebiet des Oligarchen José Sarney, der einst die Folterdiktatorenpartei ARENA führte – und heute als Senatspräsident den brasilianischen Nationalkongress. Mit ihm, dem hochwichtigen politischen Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff ihren Wahlsieg – auch das spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und selbst in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales Problem“. Als Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war, hatten derartige Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische Bedeutung. Gleiches gilt für den jetzt auf der Berlinale gezeigten sozialkritischen Streifen „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens bedrückende Menschenrechtslage eindrücklich abbildet. Wie im Vorgängerfilm, der 2008 den Goldenen Bären gewann, gibt es wieder eine der für Rio de Janeiro typischen Scheiterhaufenszenen – weder Lula noch Rousseff haben sich jemals zu dieser in den Slums unweit des neuen ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen Hinrichtungs-und Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt. Dafür erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was sich unter dem Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der Spitze – und von drei Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe Julio Waiselfisz, dessen Team die Studie erarbeitete, spricht von „Merkmalen der Ausrottung, Vernichtung“ und von fehlender öffentlicher Sicherheit für die arme, mehrheitlich schwarze Bevölkerung. Mit der öffentlichen Sicherheit passiere dasselbe wie bei Bildung, Gesundheit, Sozialversicherung – es werde privatisiert. „Wer kann, zahlt für privaten Sicherheitsdienst. Die Schwarzen gehören zu den Ärmsten, leben in Risikozonen und können nicht zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an 15-bis 19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38 Prozent der brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und Misere. Die Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für Gesundheit, Bildung und Sicherheit investieren, die sich gezielt an die 33 Millionen Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren richten. Aber irgendwie scheint Brasilia gar nicht so gut bei Kasse zu sein, wie Lula unter Hinweis auf angeblich fette Devisenreserven stets verkündete. Als die hausgemachte Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de Janeiro rund tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden noch vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln und Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart worden war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin direkt konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an, damit Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden können. Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen Umweltkatastrophe heimgesucht – und der Lula-Regierung vorgerechnet, für Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der vorgesehenen Haushaltsmittel investiert zu haben. Sogar die UNO wirft Lula vor, bereits 2005 ein Katastrophenwarnsystem versprochen zu haben, das aber immer noch nicht funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen schwerlich zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger und Misere auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen Angaben 29,1 Millionen registriert oder unregistriert Beschäftigte sowie 18,6 Millionen Sozialversicherte, darunter zwei von drei Rentnern. Doch ein Großteil der unregistriert, ohne Arbeitsvertrag und rechtliche Absicherung Beschäftigten hat deutlich geringere Einkünfte – in einem Land mit inzwischen oft deutlich höheren Preisen als in Deutschland, gerade bei Grundnahrungsmitteln als in Deutschland – und in einer Phase schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen von „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er monatlich allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet rund 6.000 Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem erhält er seit seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von 1.900 Euro monatlich, weil er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als ihm jetzt ein Unternehmen für einen Vortrag 100.000 Dollar Honorar anbot, lehnte Lula laut Landesmedien ab – entweder 200.000 Dollar oder kein Vortrag. Da bietet sich ein Vergleich mit den Hilfen des Anti-Hunger-Programms „Bolsa Familia“ an – denn 42 Prozent der Empfänger, also 5,3 Millionen Menschen, leben gemäß neuen Studien nach wie vor im Elend. Zwischen 14 und maximal 105 Euro werden monatlich ausbezahlt – pro Familie wohlgemerkt, meist sind sie kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und Hunger unter den Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene Hilfe zu beseitigen, werde nicht einmal erwogen, empören sich Kommentatoren. Die Regierung kürzt jetzt stattdessen sogar die Gelder eines Hausbauprogramms für die Unterschicht fast um die Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar für eine ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die Vorkarnevalsfeste der Sambaschulen und andere karnevalistische Aktivitäten auf vollen Touren weiter. Renommierte Therapeuten und Sozialwissenschaftler haben auf diesen befremdlichen Umgang mit Tragödien aufmerksam gemacht. Andererseits – beim Kulturexport kommt das Riesenland laut UNO-Daten nur auf 0,2 Prozent des Weltvolumens, liegt auf Platz 26, gleichauf mit Rumänien. Zum Rousseff-Start verließ der Komponist und Dirigent John Neschling nach 14 Jahren frustriert das Land in Richtung Schweiz. Er hatte das völlig unbedeutende Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem international anerkannten aufgebaut, wurde jedoch von der reaktionären Teilstaatsregierung gefeuert. Beim Weggang verwies er auf fehlende Kulturpolitik, eine paralysierende und unsensible Staatsbürokratie, brutalen Umgang mit Kulturgütern. Neschlings Rückkehr nach Europa ist symptomatisch, ein schmerzhafter Verlust für Brasilien.</p>
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<p><strong>Obama in Rio de Janeiro, Rede im Opernhaus:</strong></p>
<p><strong><em>&#8230;Now, yesterday, I met with your wonderful new President, Dilma Rousseff, and talked about how we can strengthen the partnership between our governments. But today, I want to speak directly to the Brazilian people about how we can strengthen the friendship between our nations. I&#8217;ve come here to share some ideas because I want to speak of the values that we share, the hopes that we have in common, and the difference that we can make together.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><i>&#8230;</i></strong></p>
<p><strong><em>But I come here today because those days have passed. Brazil today is a flourishing democracy &#8212; a place where people are free to speak their mind and choose their leaders; where a poor kid from Pernambuco can rise from the floors of a copper factory to the highest office in Brazil.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Over the last decade, the progress made by the Brazilian people has inspired the world. More than half of this nation is now considered middle class. Millions have been lifted from poverty. For the first time, hope is returning to places where fear had long prevailed. I saw this today when I visited Cidade de Deus &#8212; the City of God. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>It isn&#8217;t just the new security efforts and social programs &#8212; and I want to congratulate the mayor and the governor for the excellent work that they&#8217;re doing. (Applause.) But it&#8217;s also a change in attitudes. As one young resident said, &#8222;People have to look at favelas not with pity, but as a source of presidents and lawyers and doctors, artists, [and] people with solutions.&#8220; (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>With each passing day, Brazil is a country with more solutions. In the global community, you&#8217;ve gone from relying on the help of other nations, to now helping fight poverty and disease wherever they exist. You play an important role in the global institutions that protect our common security and promote our common prosperity. And you will welcome the world to your shores when the World Cup and the Olympic games come to Rio de Janeiro. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Now, you may be aware that this city was not my first choice for the Summer Olympics. (Laughter.) But if the games could not be held in Chicago, then there&#8217;s no place I&#8217;d rather see them than right here in Rio. And I intend to come back in 2016 to watch what happens. (Applause.)<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>For so long, Brazil was a nation brimming with potential but held back by politics, both at home and abroad. For so long, you were called a country of the future, told to wait for a better day that was always just around the corner.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Meus amigos, that day has finally come. And this is a country of the future no more. The people of Brazil should know that the future has arrived. It is here now. And it&#8217;s time to seize it&#8230;</em></strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">The Economist Ende 2015: “Brazil`s fall. Dilma Rousseff and the disastrous year ahead.” Deutschsprachige “Lügenpresse” hatte Brasilien jahrelang entgegen der Faktenlage hochlukrativ schöngeschrieben, die Staatschefin ebenfalls: “Geradlinig, kompetent, unbestechlich, fleißig, diszipliniert, effizient, resolut, erfolgreich…” “Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft guten Wege.” Helmut Schmidt(SPD) zu Lula 2009 in Hamburg…Deutsche Kommunikationswissenschaftler trauen(?) sich weiterhin nicht, Brasilien betreffende Manipulationsmethoden, Zensurvorschriften der Lula-Rousseff-Ära zu untersuchen. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=55727&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-dauerkrise-2015-dilma-rousseff/" rel="tag">brasilien-dauerkrise 2015 &#8211; dilma rousseff</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/EconomistBrazilsfall15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-55728" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/EconomistBrazilsfall15.jpg" alt="EconomistBrazilsfall15" width="768" height="1018" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Ein Land in der Mentalitätsfalle.</strong></p>
<p><strong>„Brasilien ist das Kraftzentrum Südamerikas geworden und zu einer Gestaltungsmacht mit globalem Anspruch herangewachsen“ – Bundesaußenminister Guido Westerwelle.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/Economist2009Braziltakesoff.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-55852" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/Economist2009Braziltakesoff-709x1024.jpg" alt="Economist2009Braziltakesoff" width="709" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Was das Mainstream-Blatt entgegen der Faktenlage noch 2009 behauptete: “Brazil takes off. A 14-Page-Special Report on Latin Americas Big Success Story”. Nach dem üblichen Motto “Einer schreibt vom andern ab” wurden auch deutsche Mediennutzer mit derartigen “Success Stories” belästigt.</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Arnaldo Jabor, Brasiliens bekanntester Medienkommentator, über Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff bereits 2010: “Dilma hat keinerlei Kompetenz.” Lula wolle eine Frau aus Gründen machistischer Kontrolle. “A Dilma nao tem competencia nenhuma.”</h2>
<p>–<strong>Die sich auf viele Fakten gründende Bewertung von Arnaldo Jabor hatte vorhersehbar wegen geltender Zensurvorschriften in den deutschen Mainstreammedien keinerlei Chance der Veröffentlichung – dafür wurde flächendeckend Rousseff-Lob und Hudel geschaltet. Wer sich als Medienfunktionär daran beteiligte, konnte enorm viel Geld verdienen, wer keine Rousseff-Propagandatexte schreiben wollte, wurde nicht selten abgeschaltet, erhielt keine Aufträge mehr. </strong></p>
<p><strong>“Ich habe mich geirrt”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/</a></strong></p>
<p><strong>O `Neill bestätigt 2014 Tatbestände, die bereits 2012 – und davor – in Brasilien für jedermann offensichtlich waren, auch von dortigen Wirtschaftsexperten, Wirtschaftskolumnisten tiefgründig analysiert wurden.  Indessen schob auch der gesteuerte mitteleuropäische Wirtschaftsmainstream derartige kritische Stimmen aus Brasilien beiseite, schrieb sich gemäß der Linie von O `Neill Brasilien schön – ungezählte Politiker, Medienfunktionäre Europas verbreiteten just jenen “extremen Optimismus”. Wer sich die Mühe macht, einmal nachzulesen, was gemäß den nun als falsch bestätigten “Analysen” von Goldman-Sachs-Experte O `Neill jahrelang massenhaft entgegen der Faktenlage im Wirtschaftsmainstream verbreitet wurde, kommt aus dem Staunen womöglich nicht mehr heraus. Kommunikationswissenschaftler fänden, falls sie sich trauten, reiches Forschungsmaterial über Manipulations-und Propagandamethoden heute. </strong></p>
<p><strong>Wer bei dem Schwindel nicht mitmachte, wurde abgeschaltet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/13/deutscher-wirtschafts-mainstream-schwenkt-um-ueberschwengliches-lob-fuer-brasilienregierung-abgeschaltet-herbe-kritik-eingeschaltet-kurz-vor-ramschniveau-rezession-bringt-brasilien-in-die-bred/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/13/deutscher-wirtschafts-mainstream-schwenkt-um-ueberschwengliches-lob-fuer-brasilienregierung-abgeschaltet-herbe-kritik-eingeschaltet-kurz-vor-ramschniveau-rezession-bringt-brasilien-in-die-bred/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></p>
<p><strong>Frankfurter Buchmesse, Ruffato:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/19/brasilien-rio-de-janeiro-vor-der-fusball-wm-2014-der-menschenrechtssamba-der-irak-ist-hier-und-die-aktuelle-situation-welche-mitteleuropaischen-politiker-dazu-schweigen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/19/brasilien-rio-de-janeiro-vor-der-fusball-wm-2014-der-menschenrechtssamba-der-irak-ist-hier-und-die-aktuelle-situation-welche-mitteleuropaischen-politiker-dazu-schweigen/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Werden wir immer dümmer?” – Bernd Wagner. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=1006&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bernd-wagner/" rel="tag">bernd wagner</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutschland/" rel="tag">deutschland</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/finanzkrise/" rel="tag">finanzkrise</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/westliche-werte/" rel="tag">westliche werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/858565/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/858565/</a></p>
<p><strong>…Die Frage nach dem Grad unserer Verdummung ist insofern schwierig zu beantworten als dies Verstandeskräfte voraussetzt, von denen wir nicht sicher sein können, sie noch zu besitzen. Beeilen wir uns also und untersuchen einige diese Problematik erhellende Beispiele, bevor es zu spät ist.</strong></p>
<p><strong>Zum Glück werden sie uns immer wieder in auch für schlichtere Gemüter leicht fasslicher Form geliefert, in letzter Zeit vor allem durch die Bankenwelt. Eines dieser Geldinstitute, die “Kreditanstalt für Wiederaufbau”, kurz KfW, hat es dankenswerterweise geschafft, ihren Kollegen namens “Lehman Brothers” noch am Tag ihrer Pleite, oder einen zuvor, 300 Millionen Euro oder auch 500 zu überweisen und uns damit zu dem Schluss kommen zu lassen: Das ist der bisher für unerreichbar gehaltene Gipfel der Blödheit.</strong></p>
<p><strong>Betrachten wir etwas genauer, welche Anstrengungen notwendig waren, ihn zu erklimmen. Ohne uns auf die für Uneingeweihte unergründlichen Details einzulassen, liegt die Vermutung nahe, sie, diese Anstrengungen, sind die einer Intelligenz gewesen, die durch ihre äußerste Zuspitzung zum tragischen Umschlag in die Dummheit verurteilt war. Wie sonst ist zu erklären, dass die geballte Geisteskraft von 34 allesamt in höchsten Regierungs- und Parteiämtern gestählten Verwaltungsratmitgliedern sowie die einer Unternehmensführung, die durch den von ihr angerichteten Schaden bei der Verschleuderung der Tochterbank IKB hätte klug geworden sein müssen, nicht ausreichte, um ein solches Debakel zu verhindern? …</strong></p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/WiWoCapaPerfektePartner.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-30273" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/WiWoCapaPerfektePartner.jpg" alt="WiWoCapaPerfektePartner" width="768" height="978" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"> “Die Regierung von Dilma Rousseff trimmt das Land auf Wachstumskurs”.</h2>
<p>Hintergrund:</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Wirtschaftswoche”  2013 über Brasilien: “Perfekte Partner. Rohstoffe im Überfluss, wachsende Kaufkraft, junge Bevölkerung – was Brasilien zu bieten hat.” “Land des Aufbruchs”. “Brasilien forciert die Industrialisierung.”</h2>
<p><strong>Brasilien-Daten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>Uraltbekanntes nun auch vom ECONOMIST:</strong></p>
<p><strong>AT THE start of 2016 Brazil should be in an exuberant mood. Rio de Janeiro is to host South America’s first Olympic games in August, giving Brazilians a chance to embark on what they do best: throwing a really spectacular party. Instead, Brazil faces political and economic disaster.</strong></p>
<p><strong>On December 16th Fitch became the second of the three big credit-rating agencies to downgrade Brazil’s debt to junk status. Days later Joaquim Levy, the finance minister appointed by the president, Dilma Rousseff, to stabilise the public finances, quit in despair after less than a year in the job. Brazil’s economy is predicted to shrink by 2.5-3% in 2016, not much less than it did in 2015. Even oil-rich, sanction-racked Russia stands to do better. At the same time, Brazil’s governing coalition has been discredited by a gargantuan bribery scandal surrounding Petrobras, a state-controlled oil company. And Ms Rousseff, accused of hiding the size of the budget deficit, faces impeachment proceedings in Congress.</strong></p>
<p><strong>As the B in BRICS, Brazil is supposed to be in the vanguard of fast-growing emerging economies. Instead it faces political dysfunction and perhaps a return to rampant inflation. Only hard choices can put Brazil back on course. Just now, Ms Rousseff does not seem to have the stomach for them.</strong></p>
<p class="xhead"><strong>Dismal Dilma</strong></p>
<p><strong>Brazil’s suffering, like that of other emerging economies, stems partly from the fall in global commodity prices. But Ms Rousseff and her left-wing Workers’ Party (PT) have made a bad situation much worse. During her first term, in 2011-14, she spent extravagantly and unwisely on higher pensions and unproductive tax breaks for favoured industries. The fiscal deficit swelled from 2% of GDP in 2010 to 10% in 2015.</strong></p>
<p><strong>Brazil’s crisis managers do not have the luxury of waiting for better times to begin reform (<a href="http://www.economist.com/news/briefing/21684778-former-star-emerging-world-faces-lost-decade-irredeemable" target="_blank">see article</a>). At 70% of GDP, public debt is worryingly large for a middle-income country and rising fast. Because of high interest rates, the cost of servicing it is a crushing 7% of GDP. The Central Bank cannot easily use monetary policy to fight inflation, currently 10.5%, as higher rates risk destabilising the public finances even more by adding to the interest bill. Brazil therefore has little choice but to raise taxes and cut spending…</strong></p>
<p><strong>Die andere Sicht:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundesaußenminister Guido Westerwelle 2013: “Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht.”</h2>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mentalitätsfaktoren:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktorenwir-sind-tatsachlich-nichtig-belanglos-oberflachlichschriftstellerin-heloisa-seixas-nach-der-ruckkehr-von-einer-deutschlandreise-dem-besuch-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktorenwir-sind-tatsachlich-nichtig-belanglos-oberflachlichschriftstellerin-heloisa-seixas-nach-der-ruckkehr-von-einer-deutschlandreise-dem-besuch-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/SPObdachloseSchwarzenackt2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-55395" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/SPObdachloseSchwarzenackt2-1024x764.jpg" alt="SPObdachloseSchwarzenackt2" width="1024" height="764" /></a></p>
<p><strong>Sao Paulo, Dezember 2015.</strong></p>
<p><strong>Joachim Gauck im Mai 2013:  ”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/SPCrackFrauzuckend15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-55817" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/SPCrackFrauzuckend15-634x1024.jpg" alt="SPCrackFrauzuckend15" width="634" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Crack-süchtige, zuckende Frau in der nach Urin und Scheiße stinkenden City von Sao Paulo, Lateinamerikas reichster Stadt, Ende Dezember 2015. Die Frau am Streifenwagen der Militärpolizei hat den Minirock hochgezogen, massiert mit der linken Hand immer wieder ihr Geschlechtsteil, direkt an zwei Fußgänger-Überwegen. Im Umkreis spielen sich üblicherweise noch weit drastischere Szenen von Verelendung und Verwahrlosung ab. Mauern und Eingangstüren des nahen OSESP-Konzerthauses im Gebäude der Kulturbehörde des Teilstaats sind von Urinlachen und menschlichen Exkrementen gesäumt – in der offenen Crack-Drogenszene daneben laufen die Rauschgiftgeschäfte auf Hochtouren, überall liegen von Drogen zerstörte Kinder, Frauen, Männer am Boden, mit bekannt kurzer Lebenserwartung. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/RioCopacabanaDez15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-55826" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/12/RioCopacabanaDez15-735x1024.jpg" alt="RioCopacabanaDez15" width="735" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, 31.12. 2015, Strand der Copacabana von Rio de Janeiro, Stadtgarde im Einsatz angesichts von Dauerbedrohungen durch Banditen etc. In Ländern wie Deutschland wird das Gewalt-Gesellschaftsmodell des strategischen Partners Brasilien immer intensiver kopiert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/29/fortdauernde-sklavenarbeit-in-brasilien-2015-strategischer-partner-der-deutschen-spdcdu-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/29/fortdauernde-sklavenarbeit-in-brasilien-2015-strategischer-partner-der-deutschen-spdcdu-regierung/</a></p>
<p><strong>Slums, Favelas als “Zukunftsmodell”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/deutschlandjahrplakat1.jpg" alt="deutschlandjahrplakat1.jpg" /></p>
<p><strong>“Deutschlandjahr” mitten in der Dauerkrise Brasiliens: “Wo Ideen sich verbinden”</strong></p>
<p><strong>Terror-Kriminalität:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/28/brasilien-kriminalitat-die-sao-paulo-terrorisiert-ist-terrorismus-urteilt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-unter-bezug-auf-bluttat-von-london/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/28/brasilien-kriminalitat-die-sao-paulo-terrorisiert-ist-terrorismus-urteilt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-unter-bezug-auf-bluttat-von-london/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Dynamite Dilma” und das Amtsenthebungsverfahren 2015. Gesteuerter europäischer Mainstream überschüttete Rousseff entgegen der Faktenlage mit ähnlich viel Lob und Hudel wie Lula. “Geradlinig, kompetent, unbestechlich, fleißig, diszipliniert, effizient, resolut, erfolgreich…” Laut nationalen Menschenrechtsexperten wäre eine Amtsenthebung bereits wegen der gravierenden Menschenrechtslage angebracht. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=55195&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-und-gesteuerter-deutscher-mainstream-2015/" rel="tag">brasilien und gesteuerter deutscher mainstream 2015</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/dilmanewsweek.JPG" alt="dilmanewsweek.JPG" /></p>
<p><b>Ausriß.</b></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/08/MerkelDilmaValor1.jpg" alt="MerkelDilmaValor1" /></p>
<p><strong>Ausriß. Merkel in Brasilia 2015</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasiliens-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-verurteilt-schweigen-von-angela-merkel-und-ihrer-regierungsdelegation-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-im-tropenland-doppelmoral-abolu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasiliens-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-verurteilt-schweigen-von-angela-merkel-und-ihrer-regierungsdelegation-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-im-tropenland-doppelmoral-abolu/</a></p>
<p><strong>Wer sich die Mühe macht, einmal im Internet nach Produkten der journalistischen Jubelperser über Dilma Rousseff aus den letzten Jahre zu suchen, wird viel Amüsantes und Aufschlußreiches finden. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt/SPD in Hamburg.</strong></p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft guten Wege.” Schmidt zu Lula 2009…</strong></p>
<p><strong>SPD-Bundesparteitag 2015 in Berlin – Willy Brandt, Helmut Schmidt und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/07/spd-bundesparteitag-2015-in-berlin-wie-die-spd-tickt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/12/07/spd-bundesparteitag-2015-in-berlin-wie-die-spd-tickt/</a></p>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /></p>
<p><strong> Sao Paulo. “Die Wahrheit ist, daß du jeden Tag lügst.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Außenminister Steinmeier in Brasilien 2015 – anders als Vorgänger Westerwelle besuchte er nicht den “Vorzeige-Unternehmer” Eike Batista, der gemäß den entsprechenden Voraussagen deutscher und deutschstämmiger Unternehmer komplett bedeutungslos wurde. Justiz beschlagnahmte Großteil seines Privatbesitzes, viele Prozesse gegen Batista anhängig. Deutschsprachige Medien hatten ihn konsequent hochgejubelt, schöngeschrieben. Batista-Fall – auch Musterbeispiel der Medienmanipulation. “Dass Batista seine Ziele erreicht, daran zweifelt in Brasilien niemand.” Tagesanzeiger, Schweiz <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=25554&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/steinmeier-in-brasilien-2015/" rel="tag">steinmeier in brasilien 2015</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/westerwelle-in-brasilien-eike-batista/" rel="tag">westerwelle in brasilien-eike batista</a></div>
<div class="beitrag">
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/SteinmeierDilma1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25612" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/SteinmeierDilma1.jpg" alt="??????????????????????" width="836" height="768" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Offizielles Regierungsfoto – Steinmeier und Dilma Rousseff in Brasilia.</strong></h2>
<p><strong>Brasilien – Wirtschaftswachstum(BIP) 2014 – offiziell 0,1%(!):</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/27/brasilianer-lachen-ueber-offizielle-zahlen-zum-wirtschaftswachstum-2014-angeblich-01-regierungsunabhaengige-wirtschaftsexperten-sahen-fuer-2014-rezession-kein-wachstum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/27/brasilianer-lachen-ueber-offizielle-zahlen-zum-wirtschaftswachstum-2014-angeblich-01-regierungsunabhaengige-wirtschaftsexperten-sahen-fuer-2014-rezession-kein-wachstum/</a></p>
<p><strong>Ex-Milliardär Eike Batista hat laut eigenen Angaben derzeit Schulden in Höhe von einer Milliarde Dollar(patrimonio liquido negativo), verteilte indessen rechtzeitig einen Teil seines Vermögens an Familienangehörige, das indessen von der Justiz im Falle von Sachwerten(u.a. Luxusautos) beschlagnahmt worden ist.</strong></p>
<p><strong>Während des Brasilienbesuches von Steinmeier-Vorgänger Guido Westerwelle 2012 geschahen kuriose Dinge. Westerwelle war sich nicht zu schade, ausgerechnet den übel beleumundeten “Vorzeige-Unternehmer” Eike Batista aufzusuchen, der bis dahin so gut wie keinerlei echte unternehmerische Erfolge, dafür großartige Versprechen und künstlich hochgetriebene Aktienkurse vorzuweisen hatte, deshalb rein buchtechnisch zu den reichsten Männern der Welt gehörte. Unter deutschstämmigen Unternehmern Brasiliens hieß es immer wieder über Batista:”Der ist ein Windhund und taugt nichts, man kann ihm nicht vertrauen.” Die straff gesteuerte Wirtschaftspresse Deutschlands sah dies indessen entgegengesetzt – und so kam es auch zu dem bizarren Empfang Westerwelles bei Batista in Rio de Janeiro, begleitet vom bestellten Jubel-Blabla der zugelassenenen Medien. Wer als Journalist mit Eike Batista zu tun hatte, machte rasch eine interessante Erfahrung – nur wer ihm nach dem Munde reden wollte, wurde vorgelassen, wer indessen vorher, wie gefordert, Batista nicht genehme Fragen vorgelegt hatte, bekam gnadenlos jeglichen Kontakt zur Batista-Holding gekappt, darunter Telefongespräche mit den zuständigen Presseleuten der Holding :</strong></p>
<p><strong>“…Was der deutsche Chefdiplomat an beiden Stationen beobachten kann, ist eines: Das Land strebt unaufhaltsam nach oben.</strong></p>
<p><strong>Westerwelles erste Station an diesem Tag ist die Unternehmenszentrale der EBX-Holding. Die Unternehmensgruppe macht ihr Geld mit Bergbau, Öl, Gas, Energie und Logistik. Gründer und Chef des Konzerns ist Eike Batista. Er startete mit dem Gold- und Diamantenhandel. Heute ist er der wohlhabendste Mann Brasiliens und gehört zu den Top-Verdienern der Welt.</strong></p>
<p><strong><span id="more-29409"></span>Der 55-Jährige denkt gerne in großen Dimensionen. Gerade arbeitet er am Aufbau eines gigantischen Hafens im Norden von Rio und sucht dafür nach Investoren. Westerwelle ist mit einer Wirtschaftsdelegation in Lateinamerika unterwegs. Deutsche Firmen sind kräftig in Brasilien aktiv und schielen auf weitere Kooperationsmöglichkeiten mit dem Aufsteigerland.</strong></p>
<p><strong>Ja, sein Land sei ein großer Markt für deutsche Unternehmen, sagt Batista nach dem Gespräch mit seinem Gast. “Es ist der richtige Moment, um nach Brasilien zu kommen.” Und die Zukunft für das Land? Die sehe besser aus als die Europas, erklärt Batista forsch. Der wirtschaftliche Erfolg Brasiliens führt ohne Zweifel zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein…” Rockefeller-Magazin</strong><br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/eike-batista-wie-man-oel-zu-geld-macht/3363880.html">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/eike-batista-wie-man-oel-zu-geld-macht/3363880.html</a></p>
<p><strong>Wie es der Schweizer “Tagesanzeiger” machte – ebenfalls treffendes Beispiel für heutige Wirtschaftsberichterstattung:”Dass Batista seine Ziele erreicht, daran zweifelt in Brasilien niemand. Denn seine Leistungsbilanz ist einzigartig. Erst 2009 gründete Batista OGX, Brasiliens einzigem privaten Öl- und Gaskonzern, welchem es bislang gelungen ist, dem Staatskonzern Petrobras wichtige Ölreserven wegzuschnappen… </strong></p>
<p><b>Warum Brasilien top ist</b></p>
<p><strong>«Brasilien hat bei Rohstoffen einen unterschätzten Vorteil», gab er 2009 dem «Handelsblatt» zu Protokoll. «Wir können sie selber finden, abbauen und verarbeiten. Brasilien forscht selbst, bildet selbst aus in den Bereichen Agrar, Öl, Strom, Bergbau und Stahl – den grossen Staatskonzernen sei Dank. Wir müssen das Fachwissen und Personal nicht teuer im Ausland einkaufen wie die meisten anderen Rohstoffländer weltweit.»</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Wirtschafts- und Finanzelite hat er mit solchen Argumenten längst für sich gewonnen…</strong><br />
<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/27-Milliarden-Dollar-und-Jobs-von-Jobs/story/10465875">http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/27-Milliarden-Dollar-und-Jobs-von-Jobs/story/10465875</a></p>
<p><strong>“Eike Batista hat es geschafft, ganz nach oben.” Manager-Magazin</strong></p>
<p><strong>…Eike Batista hat einen brasilianischen Vater und eine deutsche Mutter. „Das Erbe beider ist eine gute Mischung, absolut explosiv“, schwärmt er. Die Mutter hat ihm sehr deutsche Tugenden, allen voran Disziplin, eingeimpft und den Sinn fürs Detail und für präzises Arbeiten geschärft…Beharrlichkeit, Transparenz, ethische Verantwortung, Führungsstärke, Bescheidenheit. Ein System von Belohnungen, die Bereitschaft, Risiken und Verluste in Kauf zu nehmen. Das richtige Timing. Marketing. Nachhaltigkeit. Aber auch das oft alles entscheidende Stückchen Glück ist einkalkuliert. Begriffe wie Transparenz und Ethik sind aus dem Mund anderer brasilianischer Unternehmer eher selten zu hören. Eike Batista macht daraus ein Glaubensbekenntnis… Frankfurter Allgemeine Zeitung</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Brasilien: Eine Großmacht bittet zum Tanz.” Wirtschaftswoche 2010. “Brasilien genießt mittlerweise eine enorme Autorität in der ganzen Welt”, laut Außenminister Westerwelle(FDP).</h2>
<p><strong>Brasilien hat im März 2015 wieder die höchsten Realzinsen der Welt – stark wachstumshemmend und spekulationsfördernd.</strong></p>
<p><strong>Namhafte brasilianische Wirtschaftsexperten haben immer wieder darauf hingewiesen, daß die Regierung Lula-Rousseff seit Jahren offizielle Statistiken schönt, um enorme Probleme zu verstecken. Indessen wurden kurioserweise selbst im deutschen gesteuerten Wirtschafts-Mainstream derartige Statistiken für bare Münze genommen, nicht hinterfragt – und somit bei unbedarften Medienkonsumenten der Eindruck erweckt, in Brasilien laufe alles prima. Auch der brasilianischen Zentralbank wurde von den Wirtschaftsexperten immer wieder vorgeworfen, nicht ehrlich zu sein. </strong></p>
<p><strong>Bereits Ende der 80er Jahre war ein namhafter japanischer Wirtschaftsexperte in einem Interview von einem brasilianischen Wirtschaftsjournalisten gefragt worden, wie Brasilien seine vielfältigen wirtschaftlichen und politisch-sozialen Probleme lösen könne. Der Journalist packte in die ellenlange Frage an den Japaner nahezu alle wesentlichen Probleme Brasilien, erhielt indessen nur eine Antwort, die aus lediglich zwei Worten bestand: “Gesetze einhalten.” Um so bemerkenswerter ist, welch enormen Gefallen hochrangige deutsche Politiker an einem Land finden, das durch eine ausgeprägte “Kultur der Unehrlichkeit” geprägt ist, dieses Land sogar zum strategischen Partner der Berliner Regierung machen. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur. </strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/</a></p>
<p><strong>”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Merkel und die Brasilianisierung Deutschlands:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/</a></strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brasilien aus deutscher Expertensicht: </strong> <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html">http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</a></p>
<p><strong>“In den vergangenen Jahren hat Rio gemeinsam mit Brasilien ein Wirtschaftswunder hingelegt. Die Favelas sind saniert und weitgehend drogenfrei…” Der Spiegel, Juni 2013</strong></p>
<h2>“Die Wirtschaft boomt im fünftgrößten Land der Erde.” Die Zeit 2013</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/rousseffbatista1.jpg" alt="rousseffbatista1.jpg" /></p>
<p><strong>Brasiliens politisch angeschlagene Staatschefin Dilma Rousseff lobte Eike Batista als Beispiel für die ganze Nation.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/eikewesterwelle12.jpg" alt="eikewesterwelle12.jpg" /></p>
<p><strong>“Guido Westerwelles erster Besuch ist bei Eike Batista.” Ausriß.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/11/brasiliens-vorzeige-unternehmer-eike-batista-nach-olfirma-ogx-meldet-nun-auch-sein-werftunternehmen-osx-insolvenz-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/11/brasiliens-vorzeige-unternehmer-eike-batista-nach-olfirma-ogx-meldet-nun-auch-sein-werftunternehmen-osx-insolvenz-an/</a></p>
<p><strong>Lula mit Eike Batista befreundet, viele Kontakte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/25/brasilien-zunehmende-offentliche-kritik-an-massiver-regierungshilfe-fur-bisherigen-vorzeige-unternehmer-milliardar-und-lula-freund-eike-batista-immer-mehr-offentliche-gelder-fur-angeschlagene-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/25/brasilien-zunehmende-offentliche-kritik-an-massiver-regierungshilfe-fur-bisherigen-vorzeige-unternehmer-milliardar-und-lula-freund-eike-batista-immer-mehr-offentliche-gelder-fur-angeschlagene-b/</a></p>
<p><strong>Lula als Batista-Lobbyist: </strong> <a href="http://veja.abril.com.br/blog/ricardo-setti/politica-cia/vejam-como-lula-fez-papel-de-lobista-em-prol-dos-interesses-de-eike-batista/">http://veja.abril.com.br/blog/ricardo-setti/politica-cia/vejam-como-lula-fez-papel-de-lobista-em-prol-dos-interesses-de-eike-batista/</a></p>
<p><strong>Lula-Einkommen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/batistadilmawahlkampf.jpg" alt="batistadilmawahlkampf.jpg" /></p>
<p>Ausriß, Batista,  Dilma Rousseff.</p>
<p><strong>Eike Batista 2014, bereits neun Prozesse, darunter wegen Betrugs, gegen den vom deutschen Wirtschaftsmainstream hochgejubelten Batista eröffnet:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/28/brasiliens-vorzeige-unternehmer-eike-batista-noch-unlangst-hochgelobt-vom-gesteuerten-deutschen-wirtschaftsmainstream-nun-auch-vor-den-schranken-des-gerichts-neunter-prozes-gegen-batista-eroffn/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/28/brasiliens-vorzeige-unternehmer-eike-batista-noch-unlangst-hochgelobt-vom-gesteuerten-deutschen-wirtschaftsmainstream-nun-auch-vor-den-schranken-des-gerichts-neunter-prozes-gegen-batista-eroffn/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Neunter Prozeß gegen Batista eröffnet – drohende Gefängnisstrafe u.a. wegen Betrügereien, “Verbrechen gegen Kapitalmarkt”, Bandenbildung… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=20164&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/a-756330.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/a-756330.html</a></p>
<p><strong>Kritik an Eike Batista war in deutschen Medien chancenlos zu Zeiten, als gleichgeschaltet Positivberichterstattung verordnet worden war. Entsprechende Themenvorschläge wurden flächendeckend abgelehnt. An sehr kritischen Stimmen in Brasiliens Unternehmerschaft, darunter unter deutschstämmigen Firmenchefs, fehlte es nicht. </strong></p>
<p><strong> ”Auch in seiner philanthropen Tätigkeit legt der Unternehmer dieselbe Risikobereitschaft und Geschicklichkeit an den Tag wie in den erfolgreichen geschäftlichen Projekten.” Wikipedia</strong></p>
<h2>Der Turbo</h2>
<p><strong>Der Ölkonzern OGX ist das Triebwerk von Batistas raketenhaftem Aufstieg. Obwohl OGX noch keinen einzigen Tropfen Öl gefördert hat, ist der Konzern an der Börse bereits rund 30 Milliarden Dollar wert. Ende 2007 schnappte sich Batista für rund eine Milliarde Dollar die Förderlizenzen für 21 Ölfelder. Ein halbes Jahr später, mitten in der Finanzkrise, brachte er OGX an die Börse – sammelte rund vier Milliarden Dollar für etwas mehr als ein Drittel der Anteile ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Konzern noch nicht einmal gesicherte Öl-vorkommen vorzuweisen. Nur die Lizenzen. Und die Schätzung eines amerikanischen Öl-Analysehauses: 6,7 Milliarden Barrel könnten zu heben sein. Inzwischen gab es sechs erfolgreiche Probebohrungen. Mehr als ein Drittel der geschätzten Vorkommen gelten jetzt als gesichert. Ab 2011 soll das Öl sprudeln. In zehn Jahren will Batista 1,4 Millionen Barrel Öl pro Tag fördern. Brasiliens staatlicher Ölriese<a title="Petrobras, WKN 932443" href="http://www.finanzen100.de/aktien/petroleo-brasileiro-wkn-932443_H502085409_174942/">Petrobras+2,46%</a>fördert derzeit 2,4 Millionen Barrel. Batista taxiert die Förderkosten pro Barrel auf nur zehn Dollar. Kein Wunder, dass die Analysten euphorisch sind. Schon 2012 rechnet die Investmentbank<a title="JP Morgan Chase, WKN 850628" href="http://www.finanzen100.de/aktien/jp-morgan-chase-wkn-850628_H545728514_3542940/">JP Morgan+0,57%</a>bei OGX mit einem Umsatz von 438 Millionen Dollar – und einem Ergebnis von 253 Millionen. (Focus)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/brasiliens-milliardare-die-x-formel-fur-reichtum-der-spiegel-hunger-misere-die-sicht-der-kirche-weil-brasiliens-superreiche-so-geizig-und-unsozial-sind-mussen-engagierte-spender-aus-mittele/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/brasiliens-milliardare-die-x-formel-fur-reichtum-der-spiegel-hunger-misere-die-sicht-der-kirche-weil-brasiliens-superreiche-so-geizig-und-unsozial-sind-mussen-engagierte-spender-aus-mittele/</a></p>
<p><strong>Tendenzschutz in deutschen Medien:</strong> <strong>Wikipedia zu üblichen sehr starken Beschränkungen journalistischer Freiheit</strong>: <strong> …Unter Tendenzschutz wird verstanden, dass dem <a title="Verleger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verleger">Verleger</a> eines <a title="Medium" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medium">Mediums</a> (z. B. einer <a title="Zeitung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitung">Zeitung</a>) ausdrücklich das Recht gewährt wird, die politische Meinung der jeweiligen Publikation festzulegen. Seine Macht erstreckt sich also nicht nur auf wirtschaftliche Entscheidungen (etwa zur <a title="Betriebsorganisation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsorganisation">Betriebsorganisation</a>), sondern auch, wegen der besonderen Rolle der<a title="Massenmedien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenmedien">Massenmedien</a>, auf politische Entscheidungen, die andere <a title="Unternehmen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen">Unternehmen</a> nicht treffen können, da sie nicht selbst publizieren.</strong></p>
<p><strong><em>Tendenzschutz</em> bedeutet also konkret, dass der Verleger berechtigt ist, die politische Richtung der ihm gehörenden Medien zu bestimmen und seine <a title="Redakteur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Redakteur">Redakteure</a> und <a title="Freier Journalist" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Journalist">freie Journalisten</a> zu verpflichten, in einer bestimmten Art und einem bestimmten Stil Texte, Bilder und Filme in einer bestimmten politischen Sichtweise zu produzieren. Ein Recht von <a title="Redakteur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Redakteur">Redakteuren</a>, journalistisch und inhaltlich vom Verleger unabhängig zu sein, besteht nicht…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/24/brasilien-eike-batista-und-ex-manager-wegen-bandenbildung-und-betrug-angeklagt-von-innenministerium-des-teilstaats-sao-paulo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/24/brasilien-eike-batista-und-ex-manager-wegen-bandenbildung-und-betrug-angeklagt-von-innenministerium-des-teilstaats-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/10/16/brasiliens-vorzeige-unternehmer-eike-batista-nun-auch-bergbaufirma-mmx-in-gefahr-noch-unlangst-viel-lob-des-deutschen-wirtschaftsmainstreams-fur-batista/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/10/16/brasiliens-vorzeige-unternehmer-eike-batista-nun-auch-bergbaufirma-mmx-in-gefahr-noch-unlangst-viel-lob-des-deutschen-wirtschaftsmainstreams-fur-batista/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/</a></p>
<p><strong>Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” befragte den Ex-Chefökonom der Großbank Goldman Sachs im November 2014 zu seinen noch 2012, zweieinhalb Jahre zuvor  gemachten, extrem optimistischen Voraussagen, wonach Brasilien eine vielversprechende wirtschaftlich-soziale Zukunft bevorstehe. Zwei Jahre später, so das Blatt, erreiche Brasiliens Wirtschaftswachstum voraussichtlich nicht einmal ein Prozent. O`Neill:”Ich denke, die Dinge liefen falsch. Und ich habe mich geirrt. Ich stellte mir vor, daß die niedrige Inflation eine neue Ära für die Unter-und Mittelschicht Brasiliens auslösen würde, nicht nur mit größerem Konsum, aber auch mit mehr Investitionen, mehr Risiko, mehr Kreativität. Und das ist eben nicht passiert. Der Konsum wurde über Kredite geschaffen, und nicht durch ein nachhaltiges Wachstum der Einkommen. Ausreichende Investitionen wurden nicht getätigt.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/22/boomland-brasilien-immer-mehr-sozialwissenschaftler-machen-sich-uber-den-angeblichen-aufstieg-von-zig-millionen-brasilianern-in-die-mittelschicht-lustig-bisher-war-man-laut-offizieller-bemessung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/22/boomland-brasilien-immer-mehr-sozialwissenschaftler-machen-sich-uber-den-angeblichen-aufstieg-von-zig-millionen-brasilianern-in-die-mittelschicht-lustig-bisher-war-man-laut-offizieller-bemessung/</a></p>
<p><strong>O `Neill bestätigt 2014 Tatbestände, die bereits 2012 – und davor – in Brasilien für jedermann offensichtlich waren, auch von dortigen Wirtschaftsexperten, Wirtschaftskolumnisten tiefgründig analysiert wurden.  Indessen schob auch der gesteuerte mitteleuropäische Wirtschaftsmainstream derartige kritische Stimmen aus Brasilien beiseite, schrieb sich gemäß der Linie von O `Neill Brasilien schön – ungezählte Politiker, Medienfunktionäre Europas verbreiteten just jenen “extremen Optimismus”. Wer sich die Mühe macht, einmal nachzulesen, was gemäß den nun als falsch bestätigten “Analysen” von Goldman-Sachs-Experte O `Neill jahrelang massenhaft entgegen der Faktenlage im Wirtschaftsmainstream verbreitet wurde, kommt aus dem Staunen womöglich nicht mehr heraus. Kommunikationswissenschaftler fänden, falls sie sich trauten, reiches Forschungsmaterial über Manipulations-und Propagandamethoden heute. </strong></p>
<p><strong>Politiker, Medienfunktionäre betonten jahrelang “Boom, Wirtschaftswunder, Aufbruchstimmung, Konsumrausch” etc, wo davon garnichts zu sehen war. Ganze Bücher wurden mit derartigen “Analysen” gefüllt – windige brasilianische Unternehmer wie Eike Batista zu Symbolfiguren jener großartigen wirtschaftlich-sozialen Zukunft erklärt. </strong></p>
<p><strong>Deutscher Außenminister Guido Westerwelle, mehrere offizielle Brasilienbesuche:</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht.” 2013</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/05/brasilien-wirtschaft-2014-gesteuerter-mitteleuropaischer-wirtschafts-mainstream-kann-nicht-langer-vertuschen-was-sich-seit-der-wirtschafts-und-finanzkrise-von-20082009-deutlich-abzeichnete-kunstli/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/05/brasilien-wirtschaft-2014-gesteuerter-mitteleuropaischer-wirtschafts-mainstream-kann-nicht-langer-vertuschen-was-sich-seit-der-wirtschafts-und-finanzkrise-von-20082009-deutlich-abzeichnete-kunstli/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/10/20/brasiliens-ruckstandige-transport-infrastruktur-2014-gravierend-schlechte-daten-fur-strasen-hafen-luft-und-bahntransport/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/10/20/brasiliens-ruckstandige-transport-infrastruktur-2014-gravierend-schlechte-daten-fur-strasen-hafen-luft-und-bahntransport/</a></p>
<h2>Brasilien Ex-Vorzeigeunternehmer Eike Batista nunmehr von Bundesjustiz angeklagt, u.a. wegen “Verbrechen gegen Kapitalmarkt”. Kuriose Lob-und Hudel-Texte über Eike Batista in neuen deutschen Büchern… <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19617">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-vorzeigeunternehmer-eike-batista/" rel="tag">brasilien-vorzeigeunternehmer eike batista</a></p>
<p><strong>Eike Batista könnte u.a. wegen “Insider trading” bis zu acht Jahren Gefängnis verurteilt werden. </strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Hintergrund:</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in der Favela Mangueira(berüchtigt wegen lebendigen Verbrennens von Menschen) in Rio de Janeiro, Regierungsfoto. “Von Brasilien wird man noch viel hören.” Westerwelle trifft Eike Batista, reichsten Mann Brasiliens. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=12438&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
<p><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/609142/banner" alt="Westerwelle mit einer Verkäuferin in Mangueira, einer Favela in Rio de Janeiro" /></p>
<p><a href="http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/"><strong>http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/"><strong>http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html"><strong>http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/angeliwahlfriedhofekinder.jpg" alt="angeliwahlfriedhofekinder.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Die Frage der Gewalt. – Wenn ich wiedergewählt werde, errichte ich über 400 neue Friedhöfe mit besonderen Abschnitten für Kinder.”</strong></p>
<p><strong>Weit über 50000 Gewalt-Tote jährlich in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
<p><strong>“Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich ist das größte Land Südamerikas zu einem Vorbild in der Region geworden. ” WeltTrends, Potsdam 2012</strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem"> http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem</a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all"> http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all</a></p>
<h2>Deutscher Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in Sao Paulo. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12424">**</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester1.JPG" alt="wester1.JPG" /></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Rio de Janeiro 2015 – wieder deutscher Tourist ermordet. 51-jähriger Fred Miesino von Straßengangster am Karnevalsdienstag in der City erstochen. Während des Karnevals war zudem der Holländer Ronald Wolbeek, 60, in der nordöstlichen Küstenstadt Sao Luis von einheimischen Verbrechern erschossen worden. Viel Lob hochrangiger deutscher Politiker für das brasilianische Gewalt-Gesellschaftsmodell, das zügig von den zuständigen Autoritäten in Deutschland übernommen wird. Städtepartnerschaft zwischen Köln und Rio de Janeiro. Steinmeier 2015 in Brasilien. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=25430&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Der Mord an dem Deutschen ereignete sich nachmittags am Karnevalsdienstag in der belebten Rua Uruguaiana des Stadtzentrums –  die Ehefrau des Mannes wurde ebenfalls durch Messerstiche verletzt, überlebte indessen. Während des Karnevals von Rio machen Kriminelle teilweise regelrecht Jagd auf Ausländer aus der Ersten Welt. Vor diesem Hintergrund hatte die Präfektur von Köln eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro geschlossen – Kölns Bürgermeister äußerte sich jedoch dem Vernehmen nach noch nie zur gravierenden Lage in Rio. </strong></p>
<p><strong>No-Go-Areas, Parallelgesellschaften, die Messerstecher-und Tottreterkultur, zudem massenhafter Autoraub und Wohnungseinbrüche gehören zu jenen Elementen, die bereits erfolgreich in Deutschland aus Ländern mit Gewalt-Gesellschaftsmodell  übernommen worden sind. Das brasilianische Fernsehen zeigte vom Rio-Karneval zahlreiche Gewaltszenen – so wurde mitten im Zentrum an einer Bushaltestelle ein Mann erst zu Fall gebracht – am Boden liegend, wurde auf ihn eingetreten, wie man es inzwischen dank Autoritäten-Politik auch aus deutschen Städten kennt. Zudem wurde während des Rio-Karnevals von vielen Überfällen durch Banden berichtet. Im Straßenkarneval von Salvador wurden allein am Karnevalssonntag laut amtlichen Angaben mindestens neun Menschen durch Schüsse getötet bzw. verwundet.  – insgesamt, hieß es, sei die Zahl der Gewalttaten im Karneval 2015 um 44 % gegenüber 2014 angestiegen. Im Internet sind bereits wie jedes Jahr zahlreiche Videos über brutale Karnevalsgewalt zu finden. </strong></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Steinmeier vor seiner Reise 2015 nach Brasilien:”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/zeitungsfotomordopfer141.jpg" alt="zeitungsfotomordopfer141.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Mordopfer. Brasiliens Medien bilden die Resultate des Gewalt-Gesellschaftsmodells realitätsgetreu ab – der straff gesteuerte deutsche Mainstream tut dies aus den bekannten Gründen nicht.</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2015/02/policia-busca-cameras-para-identificar-homem-que-esfaqueou-turistas-no-rio.html">http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/noticia/2015/02/policia-busca-cameras-para-identificar-homem-que-esfaqueou-turistas-no-rio.html</a></p>
<p><a href="http://oglobo.globo.com/brasil/policia-federal-investigara-morte-de-holandes-no-ma-15357385">http://oglobo.globo.com/brasil/policia-federal-investigara-morte-de-holandes-no-ma-15357385</a></p>
<p><strong>Zuletzt war Weihnachten 2014 eine italienische Touristin von Einheimischen ermordet worden:</strong><a href="http://diariodonordeste.verdesmares.com.br/cadernos/policia/online/carioca-que-acompanhava-italiana-e-presa-suspeita-de-sua-morte-1.1185173">http://diariodonordeste.verdesmares.com.br/cadernos/policia/online/carioca-que-acompanhava-italiana-e-presa-suspeita-de-sua-morte-1.1185173</a></p>
<p><strong>In Brasilien kommt es regelmäßig zu Morden an Ausländern – das organisierte Verbrechen agiert als Parallelmacht landesweit und hat vor allem im Parallelstaat der Elends-und Armenviertel seine Hochburgen. Auch in Deutschland wird von den zuständigen Autoritäten konsequent daran gearbeitet, solche Parallelstaaten nebst Parallelgesellschaften  möglichst flächendeckend zu installieren. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Belgier Anfang Dezember in Rios Ausgehviertel Lapa erschossen. Systemkritischer Journalist Marcos Guerra bei Sao Paulo zu Heiligabend ermordet.</h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://g1.globo.com/ceara/noticia/2014/12/turista-italiana-e-encontrada-morta-em-jijoca-de-jericoacoara-no-ceara.html">http://g1.globo.com/ceara/noticia/2014/12/turista-italiana-e-encontrada-morta-em-jijoca-de-jericoacoara-no-ceara.html</a></p>
<p><strong>Das Gesicht der Italienerin war völlig zertrümmert, deformiert. Die Frau hatte zuvor  in Sao Paulo als Freiwillige in einem Projekt für bedürftige Kinder gearbeitet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/04/brasiliens-gewaltkultur-2014-wieder-auslander-in-rio-ermordet-diesmal-ein-belgier/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/04/brasiliens-gewaltkultur-2014-wieder-auslander-in-rio-ermordet-diesmal-ein-belgier/</a></p>
<p><strong>Reisewarnungen des deutschen Außenministeriums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/23/brasilien-berlins-strategischer-partner-neue-reisewarnungen-vom-auswartigen-amt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/23/brasilien-berlins-strategischer-partner-neue-reisewarnungen-vom-auswartigen-amt/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/11/angeligrafitisp12.jpg" alt="angeligrafitisp12.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Besuche Sao Paulo”.</strong></p>
<p><strong>Karikatur und Realität – Fotoserie zum brasilianischen Gewalt-Gesellschaftsmodell: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Fotoserie, Teil 2:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong></p>
<p><strong>US-Bürgerin in Rio ermordet:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/brasilien-wieder-auslandischer-tourist-in-rio-de-janeiro-ermordet-diesmal-eine-us-burgerin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/brasilien-wieder-auslandischer-tourist-in-rio-de-janeiro-ermordet-diesmal-eine-us-burgerin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/brasilien-wieder-auslandischer-tourist-in-rio-de-janeiro-ermordet-diesmal-eine-us-burgerin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/brasilien-wieder-auslandischer-tourist-in-rio-de-janeiro-ermordet-diesmal-eine-us-burgerin/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Brasilien – keinerlei Reaktionen deutscher Politiker:</strong> <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<h2> Jeder 262. Brasilianer in Haft, laut Statistik. Tendenz steigend, viele Gefängnisse im Bau, Privatisierungswelle. Investoren legen zunehmend Geld im Gefängnis-Business an.</h2>
<p><strong>Brasiliens Kindersoldaten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></p>
<p><strong>Paralleljustiz in Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/brasilien-die-paralleljustiz-der-slums-todesstrafe-bereits-fur-geringe-delikte-darunter-diebstahl-oder-einbruch-verhangt/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/brasilien-die-paralleljustiz-der-slums-todesstrafe-bereits-fur-geringe-delikte-darunter-diebstahl-oder-einbruch-verhangt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/04/brasiliens-gewaltkultur-2014-wieder-auslander-in-rio-ermordet-diesmal-ein-belgier/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/04/brasiliens-gewaltkultur-2014-wieder-auslander-in-rio-ermordet-diesmal-ein-belgier/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasiliens-gewaltkultur-landesmedien-zeigen-foto-von-patrouillierendem-mpi-banditen-an-rio-de-janeiros-stadtautobahn-linha-vermelha-was-in-brasilien-alles-anders-ist/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasiliens-gewaltkultur-landesmedien-zeigen-foto-von-patrouillierendem-mpi-banditen-an-rio-de-janeiros-stadtautobahn-linha-vermelha-was-in-brasilien-alles-anders-ist/</a></p>
<p><strong>Tendenzschutz in deutschen Medien – w</strong><strong>ie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></p>
<p><strong>Patrouillierender Gangster an Stadtautobahn von Rio de Janeiro. Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/angelibanditen12.jpg" alt="angelibanditen12.jpg" /></p>
<p><strong>Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/16/tropa-de-elite-gewann-goldenen-baren-der-berlinale-politisch-korrekte-mainstream-kritiken-blieben-auf-jury-ohne-wirkung/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/16/tropa-de-elite-gewann-goldenen-baren-der-berlinale-politisch-korrekte-mainstream-kritiken-blieben-auf-jury-ohne-wirkung/</a></p>
<p><strong>Kindermord bei Indianerstämmen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a></p>
<p><strong>Gewalt und Chaos an brasilianischen Schulen – welche deutschen Politiker das brasilianische Gesellschaftsmodell loben:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/07/brasilien-gewalt-und-chaos-an-brasiliens-offentlichen-schulen-militarpolizei-ubernimmt-administration-von-schulen-nahe-der-hauptstadt-brasilia-laut-landesmedien-direktoren-padagogen-mit-pistole/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/07/brasilien-gewalt-und-chaos-an-brasiliens-offentlichen-schulen-militarpolizei-ubernimmt-administration-von-schulen-nahe-der-hauptstadt-brasilia-laut-landesmedien-direktoren-padagogen-mit-pistole/</a></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Steinmeier hatte vor seiner Reise 2015 nach Brasilien ausdrücklich auf ein “Fundament gemeinsamer Werte mit Ländern wie Brasilien verwiesen, zudem gebe es eine kulturelle Verbundenheit. (”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”)</strong></p>
<p><strong>Steinmeier hatte dies nicht genauer erläutert – indessen zeigen jüngere Studien und Bewertungen zur Mentalität in Brasilien selbst, welche soziokulturellen Faktoren der deutsche Minister offenkundig meinte. Es dürfte indessen nicht wenige Deutsche geben, die im Unterschied zu Steinmeier keine bzw. kaum gemeinsame Werte bzw. kulturelle Verbundenheit entdecken können. </strong></p>
<p><strong>Mentalität, soziokulturelle Faktoren in Brasilien, strategischer Partner der Berliner Regierung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/brasilien-mentalitat-raub-und-skrupellosigkeit-sind-in-unserer-kultur-verwurzelt-verspaten-die-verbesserung-unserer-ranking-position-fur-menschliche-entwicklung-qualitatszeitung-o-globo-in-eine/">ttp://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/brasilien-mentalitat-raub-und-skrupellosigkeit-sind-in-unserer-kultur-verwurzelt-verspaten-die-verbesserung-unserer-ranking-position-fur-menschliche-entwicklung-qualitatszeitung-o-globo-in-eine/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/</a></p>
<p><strong>Mentalitätsfaktoren:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktorenwir-sind-tatsachlich-nichtig-belanglos-oberflachlichschriftstellerin-heloisa-seixas-nach-der-ruckkehr-von-einer-deutschlandreise-dem-besuch-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktorenwir-sind-tatsachlich-nichtig-belanglos-oberflachlichschriftstellerin-heloisa-seixas-nach-der-ruckkehr-von-einer-deutschlandreise-dem-besuch-der/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Wie die westlichen Regierungen mit der Drogenmafia kooperieren“</strong></p>
<p align="Justify"><strong>Nur charakteristisch für ein Land der Dritten Welt, mit dem die deutsche Regierung eine „strategische Partnerschaft“ pflegt? Keineswegs. Im Münchner Bertelsmann-Verlag veröffentlichte Jürgen Roth im Jahre 2000 ein gut recherchiertes Sachbuch mit dem Titel „Schmutzige Hände – Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren“. Im Pressetext wird auf „Verbrecher mit Parteibuch und Diplomatenpaß“ verwiesen, und daß die organisierte Kriminalität mit höchsten Regierungsstellen kooperiere: “Sie sind unangreifbar, mächtig und einflußreich, sie erpressen Regierungen, die sich wiederum ihrer bedienen – die auswechselbaren Protagonisten weltweit vernetzter krimineller Imperien. Wer wagt überhaupt einen Gedanken daran zu verschwenden, daß politische Entscheidungsträger demokratischer Staatengemeinschaften und mächtige westliche Konzerne genau das fördern, was sie vorgeben, mit aller Härte und Entschlossenheit zu bekämpfen? Sie scheinen – ob bewußt oder unbewußt, sei einmal dahingestellt – offensichtlich mit jenen anscheinend finsteren Kräften zu paktieren, die sie in aller Öffentlichkeit verdammen. Schlimmer noch: Sie gehen enge Allianzen mit mächtigen internationalen Verbrechern ein, ermöglichen ihnen die Anhäufung immenser Reichtümer, verschaffen ihnen Prestige in den staatlichen Institutionen….Warum werden Drogenkartelle und kriminelle Syndikate zur politischen Manövriermasse westlicher demokratischer Regierungen?…Weil in den letzten Jahren kriminelle Strukturen hofiert wurden, konnten sich diese Strukturen in unserem demokratischen System einnisten – insbesondere auch deshalb, weil sich kaum noch Widerstand gegen sie regt. Insofern ist das verbale und publizistische Trommelfeuer um den zu führenden Kampf gegen mafiose Strukturen und das organisierte Verbrechen in Wirklichkeit nicht mehr als eine Verhöhnung derjenigen, die bis heute davon überzeugt waren, genau diesen Kampf im Interesse einer intakten demokratischen Gesellschaft führen zu müssen. Aber die daran glaubten, sterben langsam aus. Sie resignieren. Und lassen sich ohne Gegenwehr die Hände binden, wenn ihre Ermittlungen in die Spitzen der Gesellschaft führen sollten.“</strong></p>
<p><strong>Deutschlands Machteliten zeigten nach dem Anschluß der DDR an die Bundesrepublik überdeutlich, mit welcher kriminellen Energie sie weiterhin vorzugehen bereit sind. Die flächendeckende vorsätzliche Wirtschaftsvernichtung und deren soziale Folgen wurden bereits ausreichend untersucht. Indessen wurde auch ein vergleichsweise kriminalitätsfreies Gebiet absichtlich dem organisierten Verbrechen geöffnet, was die Verbrechens – bzw. Gewaltrate geradezu sprunghaft ansteigen ließ. Westdeutsche machen sich gewöhnlich keinen Begriff, welche einschneidenden, einschränkenden Verhaltensänderungen bei den Ostdeutschen damit einhergingen: Angst vor Gewalttaten, Einschüchterung, Individualismus, hohes Mißtrauen gegenüber Mitmenschen, Selbstbewaffnung. Offener Verkauf lateinamerikanischen Kokains in Straßenbahnen von Halle, Schießereien zwischen Verbrecherbanden auf Bahnsteigen Leipzigs – Resultat jener hofierten kriminellen Strukturen,die nicht nur Jürgen Roth ausführlich analysiert hat.  Zitat aus</strong><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/slumdiktatur.htm"><strong> </strong><strong>http://www.ila-web.de/brasilientexte/slumdiktatur.htm</strong></a></p>
<p><strong>Deutscher Bundesaußenminister Steinmeier in Brasilien 2015 – laut offizieller Darstellung erneut keinerlei Kritik an der gravierenden Menschenrechtslage in Brasilien:</strong></p>
<p>…Steinmeier reiste direkt nach seiner Rückkehr aus Minsk weiter nach Südamerika. Nach seinem Besuch in Mexiko 2014 ist dies bereits sein zweiter Besuch auf dem Kontinent: Er lege Wert darauf, so Steinmeier vorab, die wichtigen Beziehungen mit Lateinamerika nicht zu vernachlässigen.</p>
<p>Brasilia am Freitagmorgen: Steinmeier trifft zunächst zu einem Gespräch mit Präsidentin Dilma Roussef zusammen. Teil des intensiven Austauschs im Amtssitz der Präsidentin war auch die Lage in Europa. Im Fokus dabei vor allem die Krise in der Ukraine und die Vereinbarungen von Minsk vom Vortag. Zudem ging es um die wirtschaftliche Lage in Europa. Aber auch der lateinamerikanische Kontinent war Gegenstand der Unterredung – hier vor allem die schwierige Situation in Venezuela und die jüngsten Entwicklungen in Kuba.</p>
<p>Die bilateralen Beziehungen bildeten einen weiteren Schwerpunkt der Gespräche: Beide würdigten den guten Zustand des deutsch-brasilianischen Verhältnisses. Zudem kündigten sie die ersten bilateralen Regierungskonsultationen an. Diese sollen Mitte August in Brasilien abgehalten werden.</p>
<h2>Neu: Working-Holiday-Programm und Regierungskonsultationen</h2>
<p>Steinmeier und Vieira bei der Unterzeichnungszeremonie für das “Working Holiday”-Programm<br />
© Photothek.net/Köhler</p>
<p>Um die weitere Verdichtung des deutsch-brasilianischen Verhältnisses ging es auch im Anschluss mit Außenminister Mauro Vieira. Der erst vor gut einem Monat ernannte brasilianische Außenminister Vieira empfing mit Steinmeier seinen ersten ausländischen Amtskollegen im “Palácio do Itamaraty”, dem von Oscar Niemeyer erbauten Außenministerium im Herzen Brasilias. Eine weitere Premiere bildet die deutsch-brasilianische Absprache eines sogenannten “Working Holiday”-Programms, das beide Außenminister am Rande ihrer Begegnung unterzeichneten. Dies solle dem gestiegenen Interesse junger Menschen Rechnung tragen: Künftig solle es besser möglich sein, für eine zeitweise Arbeitsaufnahme in das jeweils andere Land zu gehen. Außenminister Steinmeier nannte diese Vereinbarung “einen wirklichen Fortschritt”.</p>
<p>Außenminister Steinmeier wird auf seiner Lateinamerika-Reise von einer namhaften Wirtschafts- und Kulturdelegation sowie von Abgeordneten aller Fraktionen begleitet. In Brasilia fanden parallel spezifische Programme für die jeweiligen Delegationsmitglieder statt. Zudem traf sich Außenminister Steinmeier mit dem brasilianischen Planungsminister, Nelson Barbosa, im Beisein von deutschen und brasilianischen Unternehmerinnen und Unternehmern zum Gespräch.</p>
<h2>Gemeinsames Wertefundament mit Lateinamerika</h2>
<p>Bereits vor seiner Abreise nach Brasilien, Peru und Kolumbien hatte Außenminister Steinmeier zudem erklärt: “Lateinamerika ist für Deutschland eine Partnerregion mit großem Potential. Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit. Wir wollen die Globalisierung gemeinsam und verantwortungsvoll mitgestalten.” Auswärtiges Amt</p>
<p>Hintergrund:</p>
<h2 class="beitrags-titel">Steinmeier reist 2015 nach Minsker Gipfel während der Karnevalstage nach Brasilien. Bemerkenswerte Positionierungen des deutschen Außenministers – keinerlei Kritik an gravierenden Menschenrechtsverletzungen in Brasilien…Keinerlei Distanzierung Steinmeiers von sehr engen Beziehungen Willy Brandts zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=25231&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/24/bundesausenminister-walter-steinmeierspd-2014-keinerlei-kritik-an-gravierender-menschenrechtslage-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/24/bundesausenminister-walter-steinmeierspd-2014-keinerlei-kritik-an-gravierender-menschenrechtslage-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /></p>
<p><strong><strong>Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – </strong> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/12/lulasteinmeier2012.jpg" alt="lulasteinmeier2012.jpg" /></p>
<p><strong>Heikle Menschenrechtsfragen offenbar bewußt ausgeklammert – darunter Lulas traditionell sehr gute Beziehungen zu Rechtsextremen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>“Millionär” Lula:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</a></p>
<p><strong>Insider der Arbeiterpartei PT betonen, Lula sei einst von den deutschen Automultis aufgebaut worden.</strong><strong>Dies würde die Sonderstellung dieser Unternehmen in Brasilien, die vielfältigen staatlichen Vergünstigungen erklären, betonen brasilianische Wirtschaftsfachleute.</strong></p>
<p><strong>Kritik an Veranstaltung mit Lula und Steinmeier – Systemkritiker “rasch entfernt”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/08/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-2012-brasilianer-in-berlin-weisen-auf-fehlende-kritische-fragen-an-lula-ua-angesichts-der-verurteilung-von-engen-lula-mitarbeiternmensalao-skandalheikle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/08/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-2012-brasilianer-in-berlin-weisen-auf-fehlende-kritische-fragen-an-lula-ua-angesichts-der-verurteilung-von-engen-lula-mitarbeiternmensalao-skandalheikle/</a></p>
<p><strong>Steinmeier und sein Parteigenosse Willy Brandt – dessen enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens:</strong><strong>  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Bodo Ramelow und die Wertvorstellungen seiner SPD-Partner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/09/willybrandtansfenster1.jpg" alt="willybrandtansfenster1.jpg" /></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”(1970). Im Jahr vor dem Erfurter Treffen hatte Willy Brandt das Kulturabkommen sowie das Wissenschafts-und Technologieabkommen mit der Folterdiktatur Brasiliens unterzeichnet. </strong><a href="http://www.brandtschool.de/"> http://www.brandtschool.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2> “Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><strong>Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Politiker öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben. </strong></p>
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<p><strong>Gipfeltreffen in Minsk 2015 mit Putin – Steinmeier anwesend:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/11/gipfel-in-minski-mit-putin-2015-oligarch-poroschenko-lobt-faschistisches-asow-bataillon-merkelsteinmeiergauck-schweigen-zu-nazistischer-ausrichtung-in-kiewer-streitkraeften/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/11/gipfel-in-minski-mit-putin-2015-oligarch-poroschenko-lobt-faschistisches-asow-bataillon-merkelsteinmeiergauck-schweigen-zu-nazistischer-ausrichtung-in-kiewer-streitkraeften/</a></p>
<p><strong>Steinmeier-Vorgänger Westerwelle in Brasilien:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in der Favela Mangueira(berüchtigt wegen lebendigen Verbrennens von Menschen) in Rio de Janeiro, Regierungsfoto. “Von Brasilien wird man noch viel hören.” Westerwelle trifft Eike Batista, reichsten Mann Brasiliens. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=12438&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
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<p><a href="http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/"><strong>http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/"><strong>http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html"><strong>http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/</a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem"> http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem</a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all"> http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all</a></p>
<h2>Deutscher Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in Sao Paulo. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12424">**</a></h2>
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<p><strong>Außenminister Westerwelle lernte die Tücken der brasilianischen Infrastruktur kennen, kam wegen fehlender Starterlaubnis aus Brasilia etwa zwei Stunden verspätet zur Einweihung des Deutschen Wissenschafts-und Innovationshauses in Sao Paulo – wo weit über einhundert hochrangige Gäste entsprechend beunruhigt ausharren mußten. Zum Beginn seiner Rede sagte Westerwelle:”Wir waren pünktlich um neun Uhr auf dem Airport – aber es war eben kein Airport in Deutschland. Wegen ausbleibender Starterlaubnis war es uns nicht möglich, pünktlich hierher zu kommen. Das hat mich überzeugt – ich denke, eine Partnerschaft speziell auf dem Gebiet der Infrastruktur ist absolut notwendig.” Schallendes Gelächter der brasilianischen und deutschen Anwesenden, die die Querelen der Luftfahrt Brasiliens bestens kennen. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester2.JPG" alt="wester2.JPG" /></p>
<p><a href="http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/NewsArticle_20120214_151110"><strong>http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/NewsArticle_20120214_151110</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester3.JPG" alt="wester3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-umwirbt-brasilien-westerwelle-eroeffnet-wissenschafts-und-innovationshaus-in-so-paulo_aid_714074.html"><strong>http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-umwirbt-brasilien-westerwelle-eroeffnet-wissenschafts-und-innovationshaus-in-so-paulo_aid_714074.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester4.JPG" alt="wester4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.liberale.de/Deutschland-und-Brasilien-Wo-Ideen-sich-verbinden/9544c15121i1p69/index.html"><strong>http://www.liberale.de/Deutschland-und-Brasilien-Wo-Ideen-sich-verbinden/9544c15121i1p69/index.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester5.JPG" alt="wester5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13869110/Neuanfang-in-Rio.html"><strong>http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13869110/Neuanfang-in-Rio.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester6.JPG" alt="wester6.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/westerdonner.JPG" alt="westerdonner.JPG" /></p>
<p><strong>Der Minister, Hans Donner mit seiner Globeleza.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester7.JPG" alt="wester7.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester8.JPG" alt="wester8.JPG" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien: Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet in Sao Paulo das Deutschlandjahr 2013/2014 – Rede im “Theatro Muncipal”, Konzert des “Young Euro Classic Orchester”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=15585&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/gauckoper1.jpg" alt="gauckoper1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-eroffnung-des-deutschlandjahrs-2013-2014-deutscher-bundesprasident-joachim-gauck-brasiliens-kulturministerin-marta-suplicy-das-young-euro-classic-orchester-im-theatro-municipal-vo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-eroffnung-des-deutschlandjahrs-2013-2014-deutscher-bundesprasident-joachim-gauck-brasiliens-kulturministerin-marta-suplicy-das-young-euro-classic-orchester-im-theatro-municipal-vo/</a></p>
<p><strong>In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. </strong> <a href="http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf">http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf</a></p>
<p><strong>Deutsche katholische ADVENIAT: </strong> <strong>Die organisierte Kriminalität ist in Brasilien zu einem „Staat“ im Staate geworden und hat in den Peripheriegebieten zahlreicher Städte die De-facto-Herrschaft übernommen. Daran ändern auch punktuelle Aktionen von Polizei und Militär nichts, die angesichts der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaften und der Olympischen Spiele eher wie der Versuch einer Imagepflege wirken.  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/28/die-organisierte-kriminalitat-ist-in-brasilien-zu-einemstaat-im-staate-geworden-und-hat-in-den-peripheriegebieten-zahlreicher-stadte-die-de-facto-herrschaft-ubernommen-adveniat-lateinamerika-h/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/28/die-organisierte-kriminalitat-ist-in-brasilien-zu-einemstaat-im-staate-geworden-und-hat-in-den-peripheriegebieten-zahlreicher-stadte-die-de-facto-herrschaft-ubernommen-adveniat-lateinamerika-h/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/13/bundesprasident-joachim-gauck-2013-in-sao-paulo-staatschefin-dilma-rousseff-bittet-um-ermittlungshilfe-mittels-eventueller-deutscher-archive-fur-die-wahrheitskommisssion-zur-aufklarung-der-diktatu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/13/bundesprasident-joachim-gauck-2013-in-sao-paulo-staatschefin-dilma-rousseff-bittet-um-ermittlungshilfe-mittels-eventueller-deutscher-archive-fur-die-wahrheitskommisssion-zur-aufklarung-der-diktatu/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/gauckoper2.jpg" alt="gauckoper2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/12/deutscher-staatsprasident-joachim-gauck-eroffnet-am-montag-in-sao-paulo-das-deutschlandjahr-20132014/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/12/deutscher-staatsprasident-joachim-gauck-eroffnet-am-montag-in-sao-paulo-das-deutschlandjahr-20132014/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/gauckplakat1.jpg" alt="gauckplakat1.jpg" /></p>
<p><strong>Beim Event im “Theatro Municipal” von Sao Paulo kam es zu einer kuriosen Aufspaltung in “Erste Klasse” und “Zweite Klasse”. Wer zur ersteren gehörte, bekam am Einlaß ein Plastebändchen an den Arm und wurde damit  zum Sektempfang  in den berühmten Spiegelsaal des Theaters hinaufgelassen. Wer nur “Zweite Klasse” war, mußte solange unten warten, bis der Sektempfang oben zuende war. Nicht wenige wartende Brasilianer empfanden diese Situation als mißlich und fragten, ob denn solcherart Empfänge, mit Teilung in zwei Klassen, wobei eine zu warten habe,  in Deutschland üblich seien. Man mußte verneinen. Teilweise ging, wie man sah, der “Klassen-Riß” durch Familien, war die eine, aus brasilianischer Sicht sozial und politisch weit höher bewertete, öffentlich sehr bekannte Person unten zum stupiden Warten verurteilt, während die andere Person die Freuden des Empfangs mit erlesenen Getränken genoß. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/gauckempfangdtteilung.jpg" alt="gauckempfangdtteilung.jpg" /></p>
<p><strong> Wer hochdarf zum Sektempfang – und wer nicht.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/gauckempfangdtteilung2.jpg" alt="gauckempfangdtteilung2.jpg" /></p>
<p><strong>Spiegelsaal – nach dem Sektempfang.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/12/beste-aussichten-fur-deutsche-firmen-in-brasilien-die-welt-2013/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/12/beste-aussichten-fur-deutsche-firmen-in-brasilien-die-welt-2013/</a></p>
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<h2></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Bundespräsident Christian Wulff in Brasilien 2011 – Texte, Fotos. Bundespräsident Horst Köhler 2007 in Sao Paulo. “Alemao renuncia por falar demais. Gafe leva presidente a renuncia na Alemanha”. (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento fosse adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=11988&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrags-info">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wu1.JPG" alt="wu1.JPG" /></p>
<p><strong>deutscher bundespräsident christian wulff und die obdachlosen brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/obdachloserverbranntbras.JPG" alt="obdachloserverbranntbras.JPG" /></p>
<p><strong>Überreste des Mannes und des Müllkarrens, Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wu2.JPG" alt="wu2.JPG" /></p>
<p><strong>obdachlosenverbrennung: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a></p>
</div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulfflancelotti1.JPG" alt="wulfflancelotti1.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff und die Obdachlosen Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/erneut-obdachloser-sao-paulos-verbrannt-polizei-ermittelt-wegen-verbrechenshintergrund-deutscher-bundesprasident-wulff-besucht-obdachlosengemeinde-der-megacity/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/wulffwerkstatt2.JPG" alt="wulffwerkstatt2.JPG" /></p>
<p><strong>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff 2011  in Obdachlosen-Werkstattprojekt der katholischen Kirche in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-obdachlose-video-anklicken-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-von-sao-paulo-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-deutscher-bundesprasident-christian-wulff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/09/ein-brasilianischer-obdachloser-wird-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-autos-fahren-vorbei-leute-schauen-zuvideo-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-macht-ungeplante-stadtbesichtigung-in-sao-paulo-prasidentenmaschine-defekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/</strong></a></p>
<h2>Deutscher Bundespräsident Christian Wulff in Sao Paulo, Mai 2011 – jüdische Gemeinde. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9671">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge1.JPG" alt="wulffsynagoge1.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff in der jüdischen Gemeinde Sao Paulos.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge2.JPG" alt="wulffsynagoge2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6mai-2011-die-judische-gemeinde-sao-paulos/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/wulffsynagogesp.JPG" alt="wulffsynagogesp.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-in-sao-paulo-mai-2011-obdachlosengemeinde-der-erzdiozese-hedwig-knist-vikar-julio-lancelotti/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffsynagoge3.JPG" alt="wulffsynagoge3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</a></p>
<p><strong>“Atomenergie ist grüne Energie”:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wulffrabbiner1.JPG" alt="wulffrabbiner1.JPG" /></p>
<p><strong>Die Wulffs und der Rabbiner.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff</a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/" rel="bookmark">Dilma Rousseff appelliert an Bundespräsident Wulff, sich für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio, die deutsche Exportbürgschaft einzusetzen, melden Brasiliens Medien. Die großen Atom-Pläne Brasilias. “Dilma faz apelo por Angra 3 – Financiamento alemao á usina pode ser cancelado.”</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig breche – und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wulff in Rio:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/erneut-schuler-rio-de-janeiros-mitten-im-unterricht-getotet-durch-verirrte-kugel-eines-feuergefechts-weiter-gravierende-menschenrechtslage-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-paramilitarisch/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-und-deutscher-bundesprasident-christian-wulff-brasiliens-medien-stellen-auserung-zum-libyenkrieg-heraus-interventionistische-gewalt-in-nordafrika-und-im-mittleren-ostenrousseff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/brasiliens-prasidentin-rousseff-gibt-abkommen-mit-deutschland-uber-pac-sowie-projekte-fur-fusball-wm-und-olympische-spiele-bekannt-melden-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/05/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-trifft-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia/</strong></a></p>
<p><strong>Bundespräsident Horst Köhler in Sao Paulo.</strong></p>
<h2>Horst Köhler, Sao Paulo, Brasilien. “Alemao renuncia por falar demais. Gafe leva presidente Ã¡ renuncia na Alemanha”. (Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro) “Se o procedimento fosse adotado por aqui…deixa pra la. Com todo o respeito.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5589">**</a></h2>
<p>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/”&gt;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1194092/</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/aktuell/1191138/">http://www.dradio.de/aktuell/1191138/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp1.JPG" alt="horstkohlersp1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2">http://www.bundespraesident.de/-,2.636170/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.printview=2</a></p>
<p><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57822</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp3.JPG" alt="horstkohlersp3.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/horstkohlersp2.JPG" alt="horstkohlersp2.JPG" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html"><strong>http://www.welt.de/politik/ausland/article751532/Viele_Kinder_und_viele_Frauen.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Korruptionskrise – nationale Politikexperten vergleichen stets politisches Vorgehen in Deutschland und Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/"><strong>  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><strong>Auch Steinmeier hat sich ebenso wie Vorgänger nicht zum heiklen Thema bundesdeutscher Foltertechnologie für Brasilien geäußert.</strong></p>
<p><strong>Foltertechnologie der Bundesrepublik an Folterdiktatur Brasilien: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">ThyssenKrupp in Rio de Janeiro:”Das Stahlwerk in den brasilianischen Mangroven-Sümpfen verbrennt eine Milliarde nach der anderen. Statt 1,3 Milliarden kostete es acht.” WAZ. Top-Entscheider in der Realdemokratie. Deutsche Umweltpolitik in Brasilien. Lula bei Einweihung, Niemeyer-Architektur. Krupp-Kanonen im Fort an der Copacabana. “Management-Risiken” – Uni Hamburg. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=11745&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">thyssenkrupp in rio de janeiro</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Managementrisiken”:<a href="http://http//www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/bwl/oeffentlichewirtschaft/strategischesmanagement/Mar2_BSc_Seminarkonzeption_SS2011_ohne_Teilnehmer.pdf"> http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/bwl/oeffentlichewirtschaft/strategischesmanagement/Mar2_BSc_Seminarkonzeption_SS2011_ohne_Teilnehmer.pdf</a></strong></p>
<p><strong>“Das Desaster in Brasilien nimmt kein Ende, das Stahlwerk in den brasilianischen Mangroven-Sümpfen verbrennt eine Milliarde nach der anderen. Statt 1,3 Milliarden kostete es acht; so richtig in Gang kommt es nicht, weil die Oberen die Chinesen ran ließen statt die konzerneigene Premiumtochter Uhde, und weil nun die Nachfrage aus den USA ausbleibt. Stahlwerk, Sumpf, China-Kokerei – war da keiner, der aufpasst? Berthold Beitz, der Ehrenaufsichtsratschef, war dagegen. Das Management um Ekkehard Schulz hat ihn umgestimmt. Thyssen-Krupp steckt in Schwierigkeiten. Die Schuldenlast drückt und schränkt die Handlungsfähigkeit ein.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/thyssenkruppdas-brasilianische-stahlwerksdrama/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/thyssenkruppdas-brasilianische-stahlwerksdrama/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/made-in-germany-neues-stahlwerk-in-brasilien-youtube-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/made-in-germany-neues-stahlwerk-in-brasilien-youtube-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-httpwwwthyssenkrupp-steel-europecomcsade/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-httpwwwthyssenkrupp-steel-europecomcsade/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens hausgemachte Krisenfaktoren:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/</a></strong></p>
<p><strong>“Projekt hat Segen von Oscar Niemeyer”:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neffe-von-architekt-oscar-niemeyer-entwarf-verwaltungsgebaude-laut-presseberichten-projekt-hat-den-segen-von-oskar-niemeyer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neffe-von-architekt-oscar-niemeyer-entwarf-verwaltungsgebaude-laut-presseberichten-projekt-hat-den-segen-von-oskar-niemeyer/</a></strong></p>
<p><strong>Das politische Umfeld der ThyssenKrupp-Investition:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/ruttgersthyssenkrupp.jpg" alt="ruttgersthyssenkrupp.jpg" /></p>
<p><strong>NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro – auch Lula war dort.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/brasiliens-die-macht-des-organisierten-verbrechens-banditenkommandos-schliesen-erneut-offentliche-schulen-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-schuler-von-vier-mittelschulen-ohne-unterrichto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/brasiliens-die-macht-des-organisierten-verbrechens-banditenkommandos-schliesen-erneut-offentliche-schulen-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-schuler-von-vier-mittelschulen-ohne-unterrichto/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</strong></a></p>
<h2>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: Stahlkonzern gesteht erst jetzt ein, was selbst Laien bereits vor Baubeginn wußten…Katholische Kirche Brasiliens kritisierte das Stahlwerk – katholische Kirche Deutschlands lobte es:”Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung.” Richtigstellungen verboten. Soziale Kosten in Deutschland, im Tropenland – wer die Zeche zahlt…Brasiliens Atomprogramm, neue Atomkraftwerke. “Made in Germany”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11709">**</a></h2>
<p><strong>Bereits lange vor dem eigentlichen Baubeginn in einem Mangrovensumpf von Rio de Janeiro war beinahe jedem Laien klar, was aus dem ThyssenKrupp-Projekt werden würde, für das mit der heute üblichen Effizienz entsprechend die Propagandatrommel gerührt wurde.  Kritische Anmerkungen vor allem von Umwelt-und Menschenrechtsexperten, abseits der gestatteten Alibi-Kritik,  hatten vorhersehbar im deutschen Mainstream keine Chance. Schließlich hatte selbst Lula kräftig Reklame gemacht, war zur Einweihung da. Umso aufschlußreicher, frühere Propaganda-Veröffentlichungen noch einmal zu lesen – und – was nunmehr im Dezember 2011 selbst im “Handelsblatt” steht. “Das Stahlwerk in Brasilien hat sich für den Ruhrkonzern längst zum Milliardengrab entwickelt…Wegen schwerer baulicher Mängel bringt die Kokerei nicht die vorgesehene Leistung…Die schlechten Nachrichten aus Südamerika sind für Thyssen-Krupp ein herber Rückschlag…Die Konstruktionsfehler haben massive finanzielle Auswirkungen auf die Bilanz…Das Unternehmen hat derzeit massive Probleme in Südamerika – diese fordern nun personelle Opfer.”</strong></p>
<p><strong>Größte Verwunderung und Kritik hatte nicht nur bei Experten hervorgerufen, daß ausgerechnet eine unerfahrene chinesische Firma, und nicht ein renommiertes Unternehmen wichtige Betriebsteile errichten sollte:</strong> “<strong>Als krasse Fehlentscheidung sollte sich auch die Vergabe des Kokerei-Baus an den chinesischen Konzern Citic herausstellen.”(Frankfurter Rundschau)<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:thyssen-krupp-baut-stahl-management-in-amerika-um/60137313.html"><strong>http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:thyssen-krupp-baut-stahl-management-in-amerika-um/60137313.html</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/</a> </strong></p>
<p><strong>“Die neuen Stahlwerke erweisen sich zunehmend als Milliardengrab. Der Konzern musste Abschreibungen von 2,1 Milliarden Euro vornehmen und rutschte deshalb im vergangenen Geschäftsjahr tief in die roten Zahlen Schon in der Bauphase waren die Kosten aus dem Ruder gelaufen.”</strong></p>
<p><strong>Was nach den Kriterien von ThyssenKrupp heute als “hochmodern” gilt:</strong></p>
<p><strong>“Wir betreiben in der Bucht von Sepetiba im Staat Rio de Janeiro in Brasilien ein hochmodernes integriertes Hüttenwerk.”</strong></p>
<p><strong>“Für ThyssenKrupp ist das neue Stahlwerk ein Jahrhundertprojekt. Und der Schlüssel für eine Vorwärtsstrategie, die das Unternehmen in eine dauerhaft erfolgreiche Zukunft führt.”</strong></p>
<p><strong>“Das neue integrierte Hüttenwerk, das ThyssenKrupp für 5,2 Mrd € im Bundesstaat Rio de Janeiro errichtet, ist die größte industrielle Investition der letzten zehn Jahre in Brasilien und zugleich das erste große Stahlwerk, das in diesem Land seit Mitte der achtziger Jahre gebaut wird. Das Investitionsprojekt ist von zentraler Bedeutung für die Umsetzung der Wachstumsstrategie von ThyssenKrupp in Europa und Nordamerika bei hochwertigem Qualitätsflachstahl.” Konzernangaben</strong></p>
<p><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:roundup-hohe-abschreibungen-reissen-thyssen-krupp-tief-in-die-roten-zahlen/60137271.html"><strong>http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:roundup-hohe-abschreibungen-reissen-thyssen-krupp-tief-in-die-roten-zahlen/60137271.html</strong></a></p>
<p><strong>“Krupp – ein Name wie Donnerhall. Synonym für Erfolg in der Stahlbranche, für Qualität (”Hart wie Krupp-Stahl”), für die Tradition des Reviers. 1811 wurde das Unternehmen in Essen gegründet. Unsere Sonderveröffentlichung gibt einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Weltkonzerns.”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/14/brasiliens-gravierende-menschenrechtslage-rio-de-janeiros-sicherheitschef-verneint-weitere-slumbesetzungen-fur-2011-damit-bleiben-zahllose-rio-bewohner-dem-banditenterror-weiter-ausgeliefert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/14/brasiliens-gravierende-menschenrechtslage-rio-de-janeiros-sicherheitschef-verneint-weitere-slumbesetzungen-fur-2011-damit-bleiben-zahllose-rio-bewohner-dem-banditenterror-weiter-ausgeliefert/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/brasiliens-die-macht-des-organisierten-verbrechens-banditenkommandos-schliesen-erneut-offentliche-schulen-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-schuler-von-vier-mittelschulen-ohne-unterrichto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/brasiliens-die-macht-des-organisierten-verbrechens-banditenkommandos-schliesen-erneut-offentliche-schulen-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-schuler-von-vier-mittelschulen-ohne-unterrichto/</strong></a></p>
<p><strong>“Eine technische Meisterleistung!”</strong></p>
<p><strong>Aufschlußreich war zudem, daß die katholische Kirche im größten katholischen Land kontinuierlich über ihre Medien sachliche Expertenkritik an dem ThyssenKrupp-Stahlwerk verbreitete, während die katholische Kirche Deutschlands in ihren Medien just gegensätzlich verfuhr. So erklärte der Adveniat-Bischof Franz Grave kurioserweise völlig unwidersprochen im Domradio Köln nach seiner Reise an der Seite von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im November 2008: “Globalisierung ist kein Teufelszeug”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</strong></a></p>
<p><strong>“Dieser Besuch hatte einen anderen Akzent als die Projektbesuche, die wir sonst mit Adveniat machen. Der Blick war diesmal mehr auf die politische und wirtschaftliche Seite gerichtet. Besonders beeindruckt hat mich der Besuch einer Baustelle, auf der ein großes Stahlwerk entsteht. Eine technische Meisterleistung! Und ich hatte nicht den Eindruck, dass hier Industriemaßnahmen zu Ungunsten von Natur und Ökologie errichtet werden. Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-umweltbehorde-stoppt-ausbau-des-stahlwerks-laut-landesmedien-ex-umweltminister-carlos-minckrasse-fehler-erstmals-drohung-mit-werksschliesung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-umweltbehorde-stoppt-ausbau-des-stahlwerks-laut-landesmedien-ex-umweltminister-carlos-minckrasse-fehler-erstmals-drohung-mit-werksschliesung/</strong></a></p>
<p><strong>domradio: Brasilien ist Partnerland von Nordrhein-Westfalen – welche Fragen standen in diesem Zusammenhang im Mittelpunkt?</strong></p>
<p><strong><br />
Grave: Die Frage des gegenseitigen Austauschs, vor allem: Inwieweit kann deutsche Technologie in Brasilien angebracht werden? Inwieweit kann die Brücke von Duisburg oder Essen nach Lateinamerika geschlagen werden? Und was bedeutet das gegenseitig? Es ist erkennbar, dass die Begegnungen mit den Unternehmern ein Erfahrungsaustausch zum Ziel hatte nach dem Motto: Wir haben bereits gute Erfahrungen gesammelt und müssen das fortsetzen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/wulff-lasst-thyssen-krupp-stehen-financial-times-der-deutsche-bundesprasident-in-brasilien-keine-station-mehr-in-der-scheiterhaufenstadt/</strong></a></p>
<p><strong>domradio: Wie konnten Sie den Ministerpräsidenten unterstützen bei der Reise?<br />
Grave: Die Frage hatte ich mir beim Durchlesen der Einladung auch gestellt. Dann wurde ich aber schnell aufgeklärt: Die Reise soll keine Ausnahme bleiben.<br />
Mit viele Fragen – auch den technischen – sind auch ethische Fragestellungen verbunden. Und vor Ort habe ich gemerkt, dass eine ethische Orientierung durchaus erwünscht ist. Das kenne ich schon aus dem Ruhrgebiet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/bundesprasident-christian-wulff-sagt-besuch-des-pannen-stahlwerks-von-kruppthyssen-in-rio-de-janeiro-ab-laut-medienberichten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/07/bundesprasident-christian-wulff-sagt-besuch-des-pannen-stahlwerks-von-kruppthyssen-in-rio-de-janeiro-ab-laut-medienberichten/</strong></a></p>
<p><strong>domradio: Welche Bilanz ziehen Sie?<br />
Grave: In Bezug auf die Frage der Globalisierung und wie man sie verstehen kann, habe ich eher positive Eindrücke mitgenommen. Ich habe den Eindruck, dass es gut ist, sich vor Ort über Entwicklungen zu informieren. Damit wir nicht nur über Dinge reden, die wir gar nicht kennen. Globalisierung ist für mich kein Teufelszeug, sie ist zu gestalten. In einer ethisch orientierten Globalisierung liegt unsere Chance. Und die Kirche ist bei den großen Fragen von Wirtschaft und Ökonomie sehr gefragt, das ist mir bewusst geworden. Und ich würde mir wünschen, dass wir diesen Dialog auch weiterhin betreiben.”</strong></p>
<p><strong>Zu diesem Zeitpunkt war die Faktenlage u.a. aus Sicht der katholischen Kirche Brasiliens völlig anders.</strong></p>
<p><strong>“Made in Germany” – anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/made-in-germany-neues-stahlwerk-in-brasilien-youtube-anklicken/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/made-in-germany-neues-stahlwerk-in-brasilien-youtube-anklicken/</a></strong></p>
<p><a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-raumt-fehler-ein-berichten-landesmedien-herbert-eichelkraut-in-globo-interview-bisher-umwelt-geldbusen-von-uber-einer-million-euro-brasiliens-atomkraftwerke-programm/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-raumt-fehler-ein-berichten-landesmedien-herbert-eichelkraut-in-globo-interview-bisher-umwelt-geldbusen-von-uber-einer-million-euro-brasiliens-atomkraftwerke-programm/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%E2%80%9Eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%E2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%E2%80%9Eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%E2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/14/thyssens-teure-fehler-in-brasilien-die-vorausgesagten-probleme-mit-dem-stahlwerk-in-rio-de-janeiro-inzwischen-teilweise-zugegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/14/thyssens-teure-fehler-in-brasilien-die-vorausgesagten-probleme-mit-dem-stahlwerk-in-rio-de-janeiro-inzwischen-teilweise-zugegeben/</a></strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: Neues Problem-Stahlwerk wird immer teurer, laut Handelsblatt. “Thyssens Kosten in Brasilien explodieren”. “Lokale Militärdiktatur” im Umfeld, laut Grünen-Politiker Alfredo Sirkis. Todesschwadronen, Folter, Scheiterhaufen. Mehr klimaschädlicher CO2-Ausstoß. Sozialdumping und Brasilien. “Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung” – Weihbischof Franz Grave im Domradio Köln. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4299">**</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.handelsblatt.com/newsticker/unternehmen/absatz-hb-thyssen-krupp-huette-in-brasilien-wird-deutlich-teurer;2514795">http://www.handelsblatt.com/newsticker/unternehmen/absatz-hb-thyssen-krupp-huette-in-brasilien-wird-deutlich-teurer;2514795</a></strong></p>
<p><strong>Invest-Präferenz für Folterstaat – laut Einstufung von Amnesty International:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/</a></strong></p>
<p><strong>Lulas Slum-Diktatur:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/lulas-slumdiktatur-eines-der-elemente-die-die-dekadenz-rios-charakterisieren-ist-die-tatsache-das-fast-200-ghettos-militarisch-durch-krafte-besetzt-sind-die-nicht-der-regierung-unterstehen-ich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/lulas-slumdiktatur-eines-der-elemente-die-die-dekadenz-rios-charakterisieren-ist-die-tatsache-das-fast-200-ghettos-militarisch-durch-krafte-besetzt-sind-die-nicht-der-regierung-unterstehen-ich/</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Feuergefechte und Wirtschaftsethik: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a></strong></p>
<p><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></p>
<p><strong>“Rüttgers im Nebel”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/</a></strong></p>
<p><strong>Wie das neue Stahlwerk von ThyssenKrupp 2011 bewertet wird:</strong></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html"><strong>http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html</strong></a></p>
<p><strong>“Zwölf Jahre nach dieser Fusion ist der Ruhrkonzern aber mit 6,25 Milliarden Euro verschuldet. Das ist mehr als das Dreifache des für das Geschäftsjahr 2010/11 geplanten operativen Gewinns. Grund für die Schuldenlast sind die neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA, die mit zehn Milliarden Euro viel teurer wurden als geplant. Nun fehlt in allen Geschäftsfeldern das Geld für Investitionen.”</strong></p>
<p><strong>Deutsche Waffen in Rio:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/rio-de-janeiro-favela-vidigal-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/rio-de-janeiro-favela-vidigal-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><strong>Todesschwadronen:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/03/todesschwadronen-in-rio-de-janeiro-polizeioffizier-bei-attentat-erschossen-der-an-ermittlungen-teilnahm-militarpolizisten-anzeigte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/03/todesschwadronen-in-rio-de-janeiro-polizeioffizier-bei-attentat-erschossen-der-an-ermittlungen-teilnahm-militarpolizisten-anzeigte/</a></strong></p>
<p><strong>Carla Rocha über das Slum-Umfeld von ThyssenKrupp:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><strong>Katholischer Weihbischof Franz Grave lobt im Domradio Köln: “Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung”:</strong> <strong><a href="http://www.domradio.de/aktuell/artikel_46405.html">http://www.domradio.de/aktuell/artikel_46405.html</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Engagierte Kunst über das Umfeld des ThyssenKrupp-Stahlwerks:<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></strong></p>
<p><strong>Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/schwarzer-katholischer-priester-bei-rio-de-janeiro-exekutiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/schwarzer-katholischer-priester-bei-rio-de-janeiro-exekutiert/</a></strong></p>
<p><strong>Lob für ThyssenKrupp-Stahlwerk aus der deutschen Kirche – scharfe Kritik an ThyssenKrupp-Stahlwerk aus der brasilianischen Kirche: <a href="http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&amp;cod=34455">http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&amp;cod=34455</a></strong></p>
<p><strong>Brasilianische Kirche und Slums von Rio: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/rio-de-janeiros-bischofliche-slum-seelsorge-und-die-menschenrechtslage-in-der-olympia-stadt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/rio-de-janeiros-bischofliche-slum-seelsorge-und-die-menschenrechtslage-in-der-olympia-stadt/</a></strong></p>
<p><strong>Slum-Diktatur: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/</a></strong></p>
<p><strong>Die Inszenierung der Politik in den Medien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/05/era-da-desinformacao-stephen-kanitz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/05/era-da-desinformacao-stephen-kanitz/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/18/folter-unter-lula-in-diesem-land-wird-taglich-gefoltert-ich-bin-es-mude-auf-soviel-folter-achtzugeben-jose-de-jesus-filho-bischofliche-gefangnispastoral-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/18/folter-unter-lula-in-diesem-land-wird-taglich-gefoltert-ich-bin-es-mude-auf-soviel-folter-achtzugeben-jose-de-jesus-filho-bischofliche-gefangnispastoral-brasiliens/</a></strong></p>
<p><strong>ThyssenKrupp erhöht klimaschädlichen CO2-Ausstoß Rio de Janeiros: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/28/multis-der-ersten-welt-verlagern-produktion-zunehmend-nach-brasilien-melden-landesmedien-billigstlohne-soziale-minimalstandards-und-zahme-gewerkschaften-sind-hauptvorteil-multis-aus-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/28/multis-der-ersten-welt-verlagern-produktion-zunehmend-nach-brasilien-melden-landesmedien-billigstlohne-soziale-minimalstandards-und-zahme-gewerkschaften-sind-hauptvorteil-multis-aus-deutschland/</a></strong></p>
<p><strong>Sozialdumping: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/26/brasilien-ein-typisches-sozialdumping-land-viele-exportprodukte-nach-europa-werden-durch-sklavenarbeit-besonders-billig-kritisieren-menschenrechtsexperten-gerissen-in-brasilien-spottbillig-herst/#more-4076">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/26/brasilien-ein-typisches-sozialdumping-land-viele-exportprodukte-nach-europa-werden-durch-sklavenarbeit-besonders-billig-kritisieren-menschenrechtsexperten-gerissen-in-brasilien-spottbillig-herst/#more-4076</a></strong></p>
<p><strong>Die Werte und die Ethik: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a></strong></p>
<p><strong>Deutsche Atomexporte nach Brasilien:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/04/deutsche-atomexporte-nach-brasilien-siemens-beantragt-hermesburgschaft-laut-urgewald/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/04/deutsche-atomexporte-nach-brasilien-siemens-beantragt-hermesburgschaft-laut-urgewald/</a></strong></p>
<p><strong>Günter Nooke: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/leider-sind-es-nicht-mehr-so-viele-die-die-ganze-wahrheit-wissen-wollen-man-biegt-sehr-schnell-ab-um-bei-seiner-meinung-bleiben-zu-konnen-und-bei-den-als-angenehm-empfundenen-losungen-ich-hab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/leider-sind-es-nicht-mehr-so-viele-die-die-ganze-wahrheit-wissen-wollen-man-biegt-sehr-schnell-ab-um-bei-seiner-meinung-bleiben-zu-konnen-und-bei-den-als-angenehm-empfundenen-losungen-ich-hab/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/sandraquintela.jpg" alt="sandraquintela.jpg" /></p>
<p><strong>ThyssenKrupp-Kritikerin Sandra Quintela in Rio de Janeiro.</strong></p>
<p><strong>Wie es 2011 mit dem ThyssenKrupp-Stahlwerk weitergeht: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/thyssenkrupp-in-rio-europaische-medien-nehmen-das-neue-problem-stahlwerk-starker-zur-kenntnis-vorhergesagte-pannen-ohne-ende-geldbusen-klagen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/thyssenkrupp-in-rio-europaische-medien-nehmen-das-neue-problem-stahlwerk-starker-zur-kenntnis-vorhergesagte-pannen-ohne-ende-geldbusen-klagen/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</a></strong></p>
<p><strong>Killerspiel über Rio de Janeiro – anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/call-of-duty-2-killerspiel-uber-rio-de-janeiro-sorgt-fur-diskussion-in-der-scheiterhaufenstadt-tv-video-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/call-of-duty-2-killerspiel-uber-rio-de-janeiro-sorgt-fur-diskussion-in-der-scheiterhaufenstadt-tv-video-anklicken/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/28/katia-und-nem-rapperinnen-von-der-slumperipherie-rio-de-janeiros-die-geschlechterbeziehungen-der-macho-gesellschaft-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/28/katia-und-nem-rapperinnen-von-der-slumperipherie-rio-de-janeiros-die-geschlechterbeziehungen-der-macho-gesellschaft-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><strong>Bestsellerautor Zuenir Ventura: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/23/rio-de-janeiro-wird-laut-brasiliens-bestsellerautor-zuenir-ventura-heute-mit-dem-tod-identifiziert-hier-wird-systematisch-getotet-und-gestorben-es-tut-weh-konstatieren-zu-mussen-das-die-wunderb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/23/rio-de-janeiro-wird-laut-brasiliens-bestsellerautor-zuenir-ventura-heute-mit-dem-tod-identifiziert-hier-wird-systematisch-getotet-und-gestorben-es-tut-weh-konstatieren-zu-mussen-das-die-wunderb/</a></strong></p>
<p><strong>Städtepartnerschaft mit Köln: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></strong></p>
<p><strong>“Unsere kleinen Iraks”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-slum-terrorunsere-kleinen-iraks-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-blamabler-panzereinsatz-direkt-neben-rios-nobelvierteln-o-gato-e-o-rato/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-slum-terrorunsere-kleinen-iraks-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-blamabler-panzereinsatz-direkt-neben-rios-nobelvierteln-o-gato-e-o-rato/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasilien-die-rocinha-besetzung-der-trailer-zum-rio-filmhit-tropa-de-elite-2-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasilien-die-rocinha-besetzung-der-trailer-zum-rio-filmhit-tropa-de-elite-2-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>Adveniat in Sao Paulo 2011:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zügiger Bau des Atomkraftwerks Angra 3 unweit von ThyssenKrupp:</strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, wurden für das AKW “Angra3? bei Rio de Janeiro bereits über 50000 Kubikmeter Beton verarbeitet, zudem große Mengen an Stahl.</strong></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/28/brasiliens-atomkraft-ausbau-unter-der-rousseff-regierung-mit-deutscher-hilfe-brasilianischer-energieexperte-bermann-uber-militarische-aspekte/" rel="bookmark">Brasiliens Atomkraft-Ausbau unter der Rousseff-Regierung, mit deutscher Hilfe. Brasilianischer Energieexperte Bermann über militärische Aspekte. Lulas-Atom-U-Boot-Deal mit Sarkozy.</a></h2>
<p><strong>“Das Militär will einen neuen Reaktor, um als Atommacht auf internationaler Ebene mehr Gewicht zu haben. Das wird aber nicht offen ausgesprochen. Es gibt bereits ein Programm mit dem Ziel, einen Reaktor in einem U-Boot zu haben. Wenn ein Land aber ein Atomprogramm hat ohne kommerzielle Reaktoren zu betreiben, kriegt das einen faden Beigeschmack. Deswegen ist es für die Regierung wichtig, die Atomkraft auch zivil zu nutzen. Die Welt soll den Eindruck haben, dass es um die Stromgewinnung geht. In Wirklichkeit ist das Ganze ein Theaterspiel.” Brasilianischer Energieexperte Celio Bermann aus Sao Paulo, in “Freitag”</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/12/brasiliens-massive-brandrodungen-wie-jedes-jahr-nasa-foto-zeigt-das-ausmas-anklicken-viel-lob-fur-brasilias-regierungspolitik-aus-europa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/12/brasiliens-massive-brandrodungen-wie-jedes-jahr-nasa-foto-zeigt-das-ausmas-anklicken-viel-lob-fur-brasilias-regierungspolitik-aus-europa/</strong></a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Das deutsch-brasilianische Atomabkommen von 1975. Der deutschstämmige General und Militärdiktator Ernesto Geisel mit Willy Brandt, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 – 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”.</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Todesschwadronen heute:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><strong>Lula hatte kurz vor dem Ende seiner Amtszeit noch die totale Steuerbefreiung für Kernkrafttechnologie-Importe dekretiert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/brasiliens-atomkraftwerke-programm-lula-dekretierte-kurz-vor-amtsabtritt-noch-totale-steuerbefreiung-fur-nuklearimporte-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Atom-U-Boot-Deal mit Sarkozy:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/cleverer-sarkozy-brasiliens-landesmedien-uber-rio-werft-fur-atom-u-boote-mit-franzosischer-technologie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/cleverer-sarkozy-brasiliens-landesmedien-uber-rio-werft-fur-atom-u-boote-mit-franzosischer-technologie/</strong></a></p>
<p><strong>Die sozialen Kosten des U-Boot-Geschäfts mit Frankreich:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</strong></a></p>
<p><strong>Lulas siebter Ehrendoktor – diesmal in Paris, vor jubelnden Politikwissenschaft-Studenten verliehen, die ihn laut Landesmedien enthusiastisch wie einen Popstar feierten –  “Olé, Lula”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/lula-erhalt-ehrendoktor-in-paris-als-erste-personlichkeit-lateinamerikas-lulas-siebter-ehrendoktorhut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/lula-erhalt-ehrendoktor-in-paris-als-erste-personlichkeit-lateinamerikas-lulas-siebter-ehrendoktorhut/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brasilienkarteeconomist.JPG" alt="brasilienkarteeconomist.JPG" /></p>
<p><strong>Die andere Brasilienkarte:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-andere-brasilienkarte-the-economist-vergleicht-die-teilstaaten-mit-landern-der-erde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-andere-brasilienkarte-the-economist-vergleicht-die-teilstaaten-mit-landern-der-erde/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/brasilien-wirtschaft-und-soziales-2011-kompakt-stark-verlangsamtes-wachstum-stagnierende-industrie-hohe-borsen-wertverluste-wichtiger-unternehmen-deindustrialisierung-weiter-hunger-und-massenele/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/brasilien-wirtschaft-und-soziales-2011-kompakt-stark-verlangsamtes-wachstum-stagnierende-industrie-hohe-borsen-wertverluste-wichtiger-unternehmen-deindustrialisierung-weiter-hunger-und-massen</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/paisdetolos.JPG" alt="paisdetolos.JPG" /></p>
<p><strong>Ironischer Internetprotest</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spielfilm über Brasilien heute:</strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<div class="beitrag">
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<div class="beitrag">
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<div class="feedback">
<div class="beitrag">
<p><strong>Wie europäische Demokratien die Folterdiktatur mit Folterexperten, Foltertechnologie unterstützten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/</a></p>
<p><strong>“Amerikaner bringen uns das Foltern bei”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/amerikaner-bringen-uns-das-foltern-bei-nachrichtenmagazin-veja-uber-folterzentrum-in-der-rua-barao-de-mesquita-rio-de-janeiro-ivan-seixas-uber-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/amerikaner-bringen-uns-das-foltern-bei-nachrichtenmagazin-veja-uber-folterzentrum-in-der-rua-barao-de-mesquita-rio-de-janeiro-ivan-seixas-uber-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deu/</a></p>
<p><strong>Warum Marianne Birthler zu heiklen Themen schweigt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – Morde an Journalisten 2015, in Weltstatistik hinter Syrien und Frankreich. Mindestens sechs systemkritische brasilianische Journalisten liquidiert – Brasilien ist strategischer Partner der SPDCDU-Regierung in Berlin. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=55795&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Joachim Gauck im Mai 2013 in Brasilien:  ”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/massakernovaig1.jpg" alt="massakernovaig1.jpg" /></p>
<p><strong>Protest der katholischen Kirche gegen Massaker in Teilstaat Rio de Janeiro.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Laut brasilianischen Medienangaben entspricht die Zahl der in Brasilien ermordeten systemkritischen Journalisten jener in Staaten, die im Kriegszustand leben, darunter Irak, Jemen und Südsudan. Der Unterschied sei indessen, daß die meisten bedrohten oder ermordeten brasilianischen Journalisten nicht über bewaffnete Konflikte etwa im brasilianischen Stadtkrieg berichteten, sondern Fälle von Korruption recherchierten, in die Politiker verwickelt seien.</strong></p>
<p><strong>Derartige Zustände erklären offenbar auch das Lob von interessierter Seite für das brasilianische Gewalt-Gesellschaftsmodell, zügig in Ländern wie Deutschland kopiert. </strong></p>
<p><strong>Anders als die mitteleuropäische “Lügenpresse” stellen brasilianische Qualitätsmedien in diesem Kontext auch die fortdauernde Serie von Morden an Bürgerrechtlern des Tropenlandes heraus. So sei am 24. Dezember 2015 im nordöstlichen Teilstaat Maranhao der Bürgerrechtler(Lider comunitario) Antonio Isidio Pereira da Silva ermordet worden – die Rousseff-Regierung habe bereits 2014 dessen Bitte abgelehnt, ihm den laut Gesetz eigentlich zustehenden Schutz zu gewähren. Silva hatte u.a. immer wieder die vom Staat gedeckte illegale Waldvernichtung angeprangert. Der Exekutivdirektor von Amnesty International in Brasilien, Atila Roque, sprach im Falle von Silva von einer “angekündigten Tragödie” – Amnesty habe die letzten Jahre zwar immer wieder die Morddrohungen gegen den Bürgerrechtler und andere ebenfalls Betroffene publik gemacht, doch Autoritäten aller Ebenen hätten nichts zum Schutze dieser Personen unternommen. Die Konfliktregion, in der Silva agierte, wird seit vielen Jahren u.a. von Berufskillern und illegalen Holzfirmen kontrolliert. </strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, hatte der in der Region tätige deutsche katholische Priester Josef Wasensteiner angeprangert, daß der Leichnam des Ermordeten ohne gerichtsmedizinische Untersuchung unregistriert in einem Plastiksack verscharrt worden sei. Wasensteiner habe den Bürgerrechtler noch kurz vor seinem Tod getroffen. Silva habe dabei erklärt, erneut Fälle von illegaler Waldrodung anzeigen zu wollen. Laut Wasensteiner habe der Bürgerrechtler bis zuletzt Morddrohungen erhalten.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft guten Wege.” Helmut Schmidt(SPD) zu Lula 2009 in Hamburg…</h2>
<p><strong>Morde an systemkritischen Journalisten in Brasilien – kein Wort darüber bei der Buchmesseeröffnung 2013:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/30/brasilien-unter-lula-rousseff-auf-pressefreiheit-ranking-weiter-abgesturzt-nur-noch-platz-108-mali-platz-99-uganda-platz-104-guatemala-platz-95-nicht-zufallig-soviel-lob-aus-mitteleuropa-fur-bra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/30/brasilien-unter-lula-rousseff-auf-pressefreiheit-ranking-weiter-abgesturzt-nur-noch-platz-108-mali-platz-99-uganda-platz-104-guatemala-platz-95-nicht-zufallig-soviel-lob-aus-mitteleuropa-fur-bra/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/rodrigoneto1demo1.jpg" alt="rodrigoneto1demo1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Schluß mit der Straffreiheit!” Straßenprotest gegen Ermordung des systemkritischen brasilianischen Journalisten Rodrigo Neto.</strong></p>
<p><strong>Bisher ist nichts darüber bekannt, ob Neto angesichts seiner politisch hochbrisanten Recherchen über die Todesschwadronen beispielsweise zu einem Blogger-oder Medienkongreß nach Deutschland, Berlin eingeladen worden war, welche mitteleuropäischen Politiker ihm ihre Solidarität und Unterstützung erklärten. Ebenso ist nichts darüber bekannt, ob Neto wegen seines außerordentlichen Muts und Engagements für mitteleuropäische Medienpreise vorgesehen war. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Oscar Niemeyer und das Massaker an Bauarbeitern während der Errichtung von Brasilia:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a></p>
<p><strong> Lula bei Schmidt in Hamburg. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></strong></p>
<p><strong>“Lula ist Millionär – und du bist im Elend!”:</strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/15/lula-ist-millionaer-und-du-bist-im-elend-november-proteste-2015-in-brasilien-landesweit-gegen-lula-und-die-rousseff-regierung-fuer-amtsenthebung-der-staatschefin-fuer-inhaftierung-von-lula-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/15/lula-ist-millionaer-und-du-bist-im-elend-november-proteste-2015-in-brasilien-landesweit-gegen-lula-und-die-rousseff-regierung-fuer-amtsenthebung-der-staatschefin-fuer-inhaftierung-von-lula-und/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Rio de Janeiro: Leonel Brizola(PDT), Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, spielte wichtige Rolle bei Ausbreitung des organisierten Verbrechens, erinnern Medien und Fachleute Brasiliens. Willy Brandt, Helmut Schmidt, die deutsche SPD, die Sozialistische Internationale und Brizola, Judenhasser und Diktator Getulio Vargas. Mythen und Falschmeldungen… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=7515&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/leonel-brizola/" rel="tag">leonel brizola</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/organisiertes-verbrechen/" rel="tag">organisiertes verbrechen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialistische-internationale/" rel="tag">sozialistische internationale</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>PDT-Chef Brizola hatte Kontakt zu Helmut Schmidt, nannte sich stets Freund von Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>“Com isto, seu alerta repercutiu mundialmente e logo recebeu saudações de personalidades internacionais, como o chanceler socialista da Alemanha, Helmut Schmidt.” JB zu  Brizola-Gouverneurswahl</strong></p>
<p><strong>“Brizola foi o responsável por permitir que o crime organizado efetivamente se instalasse nos morros do Rio de Janeiro.”</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: </strong><strong>“A política de Segurança dos Governos de Leonel Brizola no Estado do Rio de Janeiro, é apontada como um dos fatores preponderantes para a situação caótica em que se encontra a ocupação e a segurança pública carioca atualmente. Sua política de “respeito e valorização dos trabalhadores” acabou por favorer o aumento de construções irregulares do espaço urbano, causando uma proliferação geral das favelas por todos os locais. O governo de Brizola também proibiu qualquer tipo de incursão policial nas favelas, o que multiplicou a violência: tornando as favelas locais “imunes” à qualquer tipo de vigilância do Poder Público, favoreceu a criação de organizações criminosas que existem até hoje, como o Comando Vermelho, especializado em tráfico de drogas.”</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/verhafteter-kolumbianischer-drogenbos-nestor-ramon-caro-chaparra-wohnte-in-luxusappartment-des-durch-leonel-brizola-vieprasident-der-sozialistischen-internationalesi-beruhmten-gebaudes-an-der-copac/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/verhafteter-kolumbianischer-drogenbos-nestor-ramon-caro-chaparra-wohnte-in-luxusappartment-des-durch-leonel-brizola-vieprasident-der-sozialistischen-internationalesi-beruhmten-gebaudes-an-der-copac/</a></strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Wem nützen Banditendiktatur, organisiertes Verbrechen, No-Go-Areas?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"> <strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Willy Brandt, SPD, Brizola.Enge Beziehungen zu rechtsgerichteten Regimes haben lange Tradition – die nazistisch-antisemitisch orientierte Folterdiktatur Brasiliens: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></strong></p>
<p><strong>“Das erfundene Paradies”:</strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/das-erfundene-paradies.1013.de.html?dram:article_id=166512">http://www.deutschlandradiokultur.de/das-erfundene-paradies.1013.de.html?dram:article_id=166512</a></p>
<p><strong>Helmut Schmidt, Mythen und Falschmeldungen. SPD, Sozialistische Internationale und die Getulio-Vargas-Partei PDT:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/zeitungsfotospelebrizola.jpg" alt="zeitungsfotospelebrizola.jpg" /></p>
<p><strong>Fußball-Ido Pelé mit Brizola, Chef der PDT, der auch lange Zeit(1980 bis 2001) Dilma Rousseff angehörte, bevor sie zu Lulas PT wechselte. Willy-Brandt-Freund Leonel Brizola berief sich stets auf Getulio Vargas, geistiger Ziehvater der Partei PDT, Mitglied der Sozialistischen Internationale/SI.</strong></p>
<p><strong>Getulio Vargas:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/03/die-kontinuitat-der-eliten-frankfurter-rundschau-die-bundesrepublik-deutschland-und-brasiliens-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><strong>Getulio Vargas, Judenhaß und antisemitische Politik:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden”. Antisemitismus-Forscherin Tucci Carneiro, Sao Paulo</h2>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, der Dominikaner  Frei Betto:”Mein Vater kämpfte gegen die Vargas-Diktatur, wurde deshalb dreimal eingesperrt.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/HakenkreuzVargasCubatao15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51308" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/HakenkreuzVargasCubatao15-1024x647.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="647" /></a></p>
<p><strong>Hakenkreuz und Getulio Vargas – “Ära Vargas”. Chemiearbeiterstadt Cubatao bei Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45391" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola2-1024x665.jpg" alt="RousseffBrizola2" width="1024" height="665" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-45393" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/RousseffBrizola1.jpg" alt="RousseffBrizola1" width="834" height="768" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>“Ausgerechnet ein Vizepräsident der Sozialistischen Internationale(SI), der Linkspopulist und Ex-Gouverneur Leonel Brizola, gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ – im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben. Brizola, reicher Großgrundbesitzer, Chef der „Demokratischen Arbeitspartei”(PDT), rühmte sich immer seiner Freundschaft zu Willy Brandt – und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Nur ganz, ganz wenige in der Partei griffen sich deshalb stets an den Kopf, konnten sich aber nicht durchsetzen. Ein Filialleiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung räumte zumindest ein, Brizolas PDT sei aus „pragmatischen Gründen” in die Sozialistische Internationale aufgenommen worden:”Man war froh, daß überhaupt eine Partei aus Lateinamerika wie die PDT dazugehört – und schaute nicht so genau hin, was diese tut.” Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD. Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf „Brizola” – ihm zu Ehren. Des PDT-Chefs rechte Hand, der von Europas Intelligentsia bis heute vergötterte „Anthropologe”, Schriftsteller und Kongreßsenator Darcy Ribeiro, verstand sich gemäß hiesigen Medienberichten ebenfalls bestens mit dem organisierten Verbrechen. Historisch wurde ein Foto von 1986: Gouverneurskandidat Ribeiro auf einem Wahlkampfbankett mit schwerreichen Unterwelt-Bossen – Capitao Guimaraes, laut Zeugenaussagen einer der berüchtigtsten Folterknechte aus der Diktaturzeit sagt neben ihm ins Mikrophon:”Wir unterstützen den Kandidaten, der uns unterstützt.” Darcy Ribeiro, 1997 gestorben, Sexist und Stammtischpornograph der übelsten Sorte, fiel einmal , wie laut Zeitzeugen durchsickerte, beim Interview im Hotelzimmer sogar über eine Schweizer Journalistin her, belästigte sie sexuell. Auf der UNO-Umweltkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro ließ sich Ribeiro vor NGO-Machos, so Zeitzeugen,  in nicht zitierfähiger Weise über die “Löcher”(Buracos) der schweizerischen, deutschen und nordamerikanischen Frauen aus. Brizola und Darcy Ribeiro verherrlichten stets den Diktator Getulio Vargas.”</strong></p>
<p><strong>Laut brasilianischen Quellen hatte sich Helmut Schmidt während seines offiziellen Staatsbesuchs von 1979 mit Darcy Ribeiro/PDT getroffen.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-armee-major-von-banditen-erschossen-in-slumregion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-armee-major-von-banditen-erschossen-in-slumregion/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg. Neue und alte Mythen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
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