Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

“O Antisemitismo nas Américas” - Der Antisemitismus in Amerika. 738 Seiten, 98 Real. Das neue Werk von Brasiliens führender Antisemitismus-Expertin Maria Luiza Tucci Carneiro, diesmal Herausgeberin, Mitautorin.

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Maria Luiza Tucci Carneiro, Professorin an der Bundesuniversität  Sao Paulo, im Website-Exklusivinterview: Der Antisemitismus ist in Brasilien, aber auch anderen lateinamerikanischen Ländern weiterhin tief verwurzelt und tarnt sich oft als Antizionismus.

Westliche Geheimdienste und geflüchtete Kriegsverbrecher: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/17/gerald-steinacher-uber-ns-kriegsverbrecher-und-westliche-nachrichtendienste-nazis-auf-der-flucht/#more-730

Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder - von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert:   ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia

Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.  

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/

Das Israel-Gedicht von Günter Grass und die Reaktionen in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/

Angriff auf Rabbiner in Berlin 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/30/angriff-auf-rabbiner-in-berlin-das-ubliche-scheinheilige-betroffenheitsgesulze-der-politisch-verantwortlichen-autoritaten/

“Bad People”: http://www.jcrelations.net/en/?item=3036

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17232

“Von den Juden und ihren Lügen”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/19/curt-meyer-clason-ubersetzer-und-schriftsteller-mit-101-jahren-gestorben-was-in-nachrufen-fehlt/

 Auch unter vielen Intellektuellen gibt es  antisemitische Haltungen, existiert generell eine klar antijüdische Mentalität. In Brasilien, doch auch in Chile wächst der Neonazismus deutlich an, gibt es erschreckend viele neonazistische, antisemitische Websites, werden Machwerke aus der Nazizeit neu aufgelegt, antijüdische Flugblätter verteilt. Besonders bemerkenswert: So viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ist nach wie vor die verbrecherische antisemitische Politik der Vargas-Regierung nur relativ wenig erforscht, weiß man immer noch nicht, wieviele deutschstämmige Brasilianer aus Nazi-Begeisterung in Europa in welchen wichtigen Funktionen an Krieg und Judenvernichtung beteiligt waren, nach 1945 indessen problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurückkehrten, Nazi-Ungeist und Antisemitismus weiter kultivierten. Erst jetzt sollen  mit einer Untersuchung die Kriegsverbrecher  unter jenen tausenden Rückkehrern ermittelt werden.

http://www.freitag.de/2001/28/01281001.php

 Diktator und Judenhasser Getulio Vargas erhielt 1953 höchste Stufe des Bundesverdienstkreuzes - brasilianische Historiker: Unter Vargas wurde im Namen des Staates gefoltert und gemordet. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto:”Mein Vater kämpfte gegen die Vargas-Diktatur, wurde deshalb dreimal eingesperrt.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/

Bekanntlich zählte auch ein nicht deutschstämmiger Brasilianer zu den KZ-Aufsehern in Auschwitz. “Man will nicht darüber sprechen, fördert keine Studien in Archiven, die jene Länder Amerikas belasten, welche die von Vernichtung in den KZs bedrohten Juden nicht hineinließen. An den Universitäten vermeidet man, über das Thema Antisemitismus zu debattieren. Brasilien war immer, ist immer noch ein rassistisches Land. Antisemitismus verstehe ich als eine Form des Rassismus. Lulas berühmtes Zitat über Adolf Hitler zeigt auch jene Ignoranz, die in großen Teilen der Bevölkerung in Bezug auf Holocaust und Nazismus herrscht. Viele Politiker, ein Großteil der Medien kennen diesen Teil unserer Geschichte nicht. Brasilien hatte nie eine deutlich sympathische Haltung zum Staat Israel - die brasilianische Regierung betrachtete ihn als Lösung, um die unerwünschten brasilianischen Juden loszuwerden - per Auswanderung dorthin. Und war immer weit mehr pro-arabisch als pro-israelisch. Auch die Lula-Regierung unternimmt keine Annäherung an den Staat Israel.”

Tucci Carneiro sagte ferner, Intellektuellen wie der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger Josè Saramago förderten einen neuen Antisemitismus. Saramago hatte das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser mit dem Holocaust der Nazis verglichen.

Tucci Carneiro, die den Klassiker “O Antisemitismo na Era Vargas” schrieb, warf den brasilianischen Regierungen vor, von 1946 bis 1985, dem Ende der Militärdiktatur, nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher gedeckt zu haben.

Dafür sind die alten und neuen Nazis, sind die alte und neue Rechte  dieser Erde, aber auch Teile von Deutschlands Eliten, Brasilien ewig dankbar, zeigen sich erkenntlich, wirken unermüdlich für ein möglichst positives Image der  inzwischen zehntgrößten Wirtschaftsnation, passen von den verschiedensten Posten aus gut auf, daß da nichts anbrennt. Man ist dem Tropenlande tief verbunden, weil es so vielen schwerbelasteten Getreuen Adolf Hitlers Unterschlupf und sogar neue Aufstiegschancen, politische Mitwirkung während der Militärdiktatur ermöglichte.

Zu den herausragenden Beispielen zählt auch Herbert Cukurs, der berüchtigte Massenmörder von Riga: Er  wurde sogar von der Polizei Sao Paulos beschützt, hatte Wachposten vor seinem Haus, nachdem ihn zwei nach Brasilien ausgewanderte KZ-Insassen wegen der Massenmorde angezeigt hatten. Entsprechende Akten befinden sich in den Archiven der damaligen Politischen Polizei(DOPS). Cukurs lebte auch in Rio de Janeiro und Santos. In Rio frequentierte er die Offizierskreise und wurde von hohen Militärs der Regierung von General Eurico Gaspar Dutra unterstützt. Sein Sohn Gunars Cukurs schilderte eine Begegnung von 1950. “Eine Gruppe von Generälen und Generalmajoren kam in unser Haus und sagte zu meinem Vater: Du hast einen einzigen Fehler begangen. Mein Vater wollte wissen, welcher - und ein General sagte: Du hättest alle Juden töten sollen.” Ein Polizeioffizier, der für die Bewachung von Cukurs in Sao Paulo zuständig war und sich mit diesem anfreundete, wurde nach dem Ende des Militärregimes von Menschenrechtsorganisationen beschuldigt, für das Totfoltern und Verschwindenlassen von Diktaturgegnern verantwortlich zu sein.

Dank niedrig gehaltener Bildung sind den allermeisten Brasilianern auch diese Teile der brasilianischen Geschichte völlig unbekannt.

http://www.reller-rezensionen.de/sachbuch/kuenzle-der_tod_des_henkers.htm

In dem Sammelband “O Antisemitismo nas Américas” findet sich eine überraschende Studie über eine Ikone der brasilianischen Kultur, den  Schriftsteller Gilberto Freyre, dessen hundertster Geburtstag im Jahre 2000 mit allem offiziellen Pomp gefeiert worden war. Freyre hatten schon zu Lebzeiten viele große Universitäten der Welt geehrt “ obwohl er sogar mit dem in Deutschland verkauften Klassiker „Herrenhaus und Sklavenhütte” übelste antijüdische Vorurteile verbreitet.  Zitat:”Gilberto Freyre hat nie versteckt, was er über die Juden denkt. Seine Ausdrücke, mit denen er das Profil und die Identität der Juden beschreibt, könnten nicht antisemitischer sein. Als interessant muß hervorgehoben werden, daß in so vielen Jahren der Wiederauflage seiner Werke und der Würdigungen all diese Buchabschnitte unbeachtet blieben.” Die Studie zitiert aus Freyres Terminologie zur Charakterisierung der Juden, des Juden: ”Scheußlicher Blutsauger “ jüdischer Parasit “ Ausbeuter “ Skrupellosigkeit, Gerissenheit - jegliches Fehlen zarter, sensibler Empfindungen “ Judennase “ Raubvogel/Geiergesicht “ Hände wie Klauen und Krallen, Tentakel, Fangarme “ perverser wirtschaftlicher Instinkt, hassenswert und verrucht -  unfähig zum Säen und Schaffen “ Wuchertechniken, Gaunereien “ verschlagene Israeliten “ Menschenfresser.”Das Buch “O Antisemitismo nas Américas” wird in mehreren Ländern Europas erscheinen - nach einem deutschsprachigen Verlag sucht Maria Luiza Tucci Carneiro noch. Der Verlag in Brasilien: edusp - Editora da Universidade de Sao Paulo. www.edusp.com.br

Für speziell Interessierte ein anrührendes neues Buch über  jüdische Sowjetpartisanen im zweiten Weltkrieg, die höchste Kampf-Auszeichnungen erhielten, später nach Brasilien auswanderten, dort heute zu den angesehensten Juwelieren gehören:

“Guerrilheiros Judeus na Segunda Guerra Mundial”, von Izak Kimelblat, Rio de Janeiro

Über Bundesverdienstkreuzträger Getulio Vargas: “Als einen grande e bom amigo bezeichnete der ehrgeizige Jurist Excelencia Senhor Adolf Hitler in seinen Briefen…Getulio Vargas spendete großzügig für das Winterhilfswerk, verschiffte Kaffeeladungen ins Reich und schickte seinen Sohn zum Studium nach Deutschland.” Rosine de Dijn, Das Schicksalsschiff, Deutsche Verlags-Anstalt 2009

Höchstes Lob erntete der Diktator und Judenhasser stets von dem “Anthropologen” Darcy Ribeiro:”Getulio Vargas war der größte brasilianische Staatsmann. Er wurde vom Volk am meisten geliebt und von den Patronal-Eliten am meisten gehaßt.” Ribeiros Partei PDT ist Vollmitglied der  Sozialistischen Internationale und betrachtet Vargas als geistigen Ziehvater.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/25/erfolgreiche-und-gut-geplante-antisemitismus-forderung-in-deutschland-wir-wollen-keine-judenschweine-dorothea-jung-antisemitismus-in-der-einwanderergesellschaft-bad-people/

Hintergrund:

Holocaust: Die Judenretterin von Hamburg wird hundert - Parabens, Aracy Guimaraes Rosa! **

Diktator und Judenhasser Getulio Vargas erhielt 1953 höchste Stufe des Bundesverdienstkreuzes

Die Brasilianerin Aracy Guimaraes Rosa trägt den Beinamen „Engel von Hamburg”, weil sie zur Nazizeit in der Hansestadt als brasilianische Konsularbeamtin zahlreichen Juden Einreisevisa für das Tropenland ausstellte und damit bewußt gegen antisemitische Dekrete ihrer eigenen Regierung verstieß. Im Holocaust-Memorial von Washington steht ihr Name - einziger brasilianischer, ebenso wie  im „Garten der Gerechten” von Jerusalem, zusammen mit Oskar Schindler und anderen. Im April 2008 wurde Aracy Guimaraes Rosa hundert “ in Brasilien erinnert man sich deshalb auch an ein dunkles Kapitel der eigenen Geschichte.

 Dona Aracy, deren Mutter ein Deutsche war,  lebt mit ihrem Sohn im Zentrum der brasilianischen Megacity Sao Paulo, ganz in der Nähe von Buchläden, die den Bestseller „Mein Kampf” von Adolf Hitler in portugiesischer Sprache als Prachtausgabe feilbieten. Sie leidet unter der Alzheimerschen Krankheit und kann sich nicht im geringsten an die Jahre in Hamburg erinnern. Damals rettet sie über einhundert Juden vor dem KZ, stellt ihnen Einreisevisa nach Brasilien aus. Im Kofferraum ihres Diplomatenwagens, einem Opel Olympia, bringt sie die Juden durch die Sperren am Freihafen bis zu den Kabinen der  Dampfer nach Rio de Janeiro. Bleibt, um jegliche unvorhergesehene Probleme zu vermeiden, noch bis zum Einziehen der Passagierbrücke auf dem Schiff. Wird der Wagen  zuvor von der GESTAPO zur Kontrolle gestoppt, verliert sie nie die Nerven, fordert in perfektem Deutsch Respekt vor einer Diplomatin, kann weiterfahren. Aracys erster Ehemann ist ein Deutscher, ihr zweiter Mann, der Vizekonsul Guimaraes Rosa, deckt ihre Aktivitäten “ später wird er einer der berühmtesten Schriftsteller Brasiliens. Aracy Guimaraes Rosa ist dagegen eine fast vergessene Heldin “ wird indessen von der jüdischen Gemeinde und von renommierten Historikerinnen wie Maria Luiza Tucci Carneiro als „Anjo de Hamburgo”, Engel von Hamburg verehrt. ”Dieser Teil unserer Geschichte wird vergessen, unterdrückt, zensiert, da türmen sich Barrieren auf”, sagt die Antisemitismus-Expertin und Professorin der Bundesuniversität von Sao Paulo. „Man redet nicht über jene Geheimdekrete, mit denen Diktator Getulio Vargas ab 1936 Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden verboten hat “ der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. In den Tagebüchern von Vargas kann man alles über diese Geheimdekrete nachlesen “ er wußte genau, was mit den Juden in Europa damals geschah. Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete.” Allein für Deutschland “ natürlich mit Ausnahme Hamburgs “ hat die Historikerin Tucci Carneiro über fünftausend abgelehnte Visaanträge dokumentiert. Auch polnischen, österreichischen Juden habe man damals die Einreise verweigert. Damit sei die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte. Diktator Vargas habe zudem die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien gefördert “ er ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten. Vor diesem historischen Hintergrund ist bemerkenswert und sehr aufschlußreich, daß Judenhasser Vargas von der Bundesrepublik Deutschland als erster ausländischer Staatsmann 1953 mit der höchsten Stufe des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet wurde.  Welche Schichten der westdeutschen Gesellschaft, der westdeutschen Eliten hielten aus welchen Motiven eine solche Ehrung nötig? Sicher ein interessantes Thema für Historiker und Geschichtsstudenten - falls sie sich trauen.

      Im Zentrum Rio de Janeiros wurde erst vor wenigen Jahren ein gewaltiges Memorial eingeweiht, mit dem die Nation den Judenhasser Getulio Vargas als größten Staatsmann der brasilianischen Geschichte, als Vater der Armen, der Arbeiter, als Förderer der Industrialisierung würdigt. Kein Wort, kein Hinweis auf seine antisemitische Politik. Noch 1949, also Jahre nach dem Krieg, verbietet ein Geheimdekret wiederum Einreisevisa für Juden. Das offizielle Argument: Es handele sich um Überlebende der KZs, also psychisch gestörte Leute, an denen Brasilien kein Interesse haben könne. Die Historikerin Tucci Carneiro: ”Es gibt kein politisches Interesse, diesen Teil unserer Geschichte aufzuarbeiten, der Vergessenheit zu entreißen, die Bedeutung all dieser Vorgänge unserem Volke bewußt zu machen. Und ein Land ohne historisches Erinnerungsvermögen, so meine ich, hat keine Identität.”Nach Filinto Müller beispielsweise, dem GESTAPO-Schüler und berüchtigten Chef der politischen Polizei von Diktator Vargas, sind in Brasilien zahlreiche Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Nicht zufällig wird es unter Vargas Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben. Auf Hitler-Vornamen trifft man bis heute “ im Telefonbuch von Sao Paulo steht allen Ernstes ein „Himmler Hitler Göring Ferreira Santos”.Aber hatte nicht der große jüdische Schriftsteller Stefan Zweig just unter Diktator Getulio Vargas Zuflucht in Brasilien gefunden? Erst 1942 bricht Vargas mit Nazideutschland, um nicht auf der Verliererseite zu stehen. Und um den schönen Schein einer vorurteilsfreien, antirassistischen Nation zu wahren, wurden ausnahmsweise ganz bestimmte Juden durchaus ins Land gelassen: Jene, die eine hohe Summe bei der Banco do Brasil deponierten, oder jene, von denen man sich Vorteile versprach. Der angesehene jüdische Publizist und Stefan-Zweig-Biograph Alberto Dines aus Sao Paulo erinnert daran, daß Diktator Vargas den Dichter Stefan Zweig schon 1936 in Rio de Janeiro empfangen hatte “ genau zwei Tage später lieferte Vargas die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland aus, in Bernburg wurde sie vergast.”Dieses Visum war damals eine kostbare Sache für jeden Juden, der aus Europa flüchten wollte. Und Stefan Zweig machte eben ein Geschäft mit der Vargas-Regierung “ er schrieb ein Buch zugunsten Brasiliens im Tausch gegen ein Dauervisum, erhielt es mit unglaublicher Leichtigkeit. Und wenn er ein Buch verfaßt, das günstig für ein Land ist und idealisiert, wird er eben bestimmte Dinge nicht sagen. Stefan Zweig war kein politisierter Mensch, er hat die Augen vor vielem verschlossen. Er erfand das Paradies.”Das sehr realitätsfremde Buch heißt „Brasilien “ ein Land der Zukunft” und ist bis heute ein Weltbestseller, kurioserweise ein Klassiker der Brasilienliteratur. Natürlich verschweigt Stefan Zweig darin auch den grauenhaften Antisemitismus von Diktator Vargas. Über den „Engel von Hamburg” Aracy Guimaraes Rosa und ihre bewundernswerte Zivilcourage wird wenigstens ein Dokumentarfilm berichten “ ein brasilianisches Team dreht derzeit in Deutschland.   Â

Antisemitismus in Honduras: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/06/zelaya-holocaust-antisemitismus-anti-defamation-leagueadl-after-what-i-have-learned-i-ask-myself-why-why-didnt-we-let-hitler-carry-out-his-historic-missionpro-zelaya-radio-kommentator/

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Simon-Wiesenthal-Zentrum in Israel: Brasilia kooperiert nicht bei Fahndung nach Kriegsverbrechern   Â

Efraim Zuroff, Direktor des Simon-Wiesenthal-Zentrums, sagte im Dezember 2007 in Sao Paulo, die brasilianische Regierung kooperiere mit seiner Institution bei der Fahndung nach Kriegsverbrechern nicht. Entsprechende alljährliche Bitten um sachdienliche Auskünfte seien  nie beantwortet worden. Daher müsse befürchtet werden, daß sich Brasilien in ein ”Paradies der Nazis verwandelt habe. In keinem südamerikanischen Land werde ernsthaft nach Kriegsverbrechern gesucht. Â

Bekanntlich hat unter anderem der berüchtigte KZ-Arzt Josef Mengele gemäß den Dokumenten bis zu seinem Tode im Jahre 1979 unbehelligt in Brasilien gelebt und in dieser Zeit engen Kontakt zu Angehörigen in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten.   Â

Im Todesjahr von Mengele hatte der heutige brasilianische Staatspräsident Lula erklärt: ”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere - dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen¦Was ich bewundere, ist die Veranlagung, Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.Â Das Zitat hatte, wie es heißt,  in der einschlägigen Szene des In-und Auslandes offenbar große Sympathien für Lula geweckt.

Und wie agierte Aracy Guimaraes Rosa während der Militärdiktatur, mit der nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher, Altnazis sehr eng kooperierten? Sie half Verfolgten, ins Exil zu gehen und versteckte sogar einen von der politischen Polizei gesuchten Musiker in ihrer Wohnung.

Stefan Zweig: http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/zweig.htm

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/24/50-jahre-bossa-nova-und-hitler-mussolini-die-ultrarechte-wo-standen-die-bossa-nova-stars-politisch/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/14/adolf-hitler-und-georgien-heute/

hakenkreuzdrachenneu.JPGSao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.

Brasiliens heutiger Staatspräsident Luis Inacio Lula da Silva hatte bereits als Gewerkschaftsführer im Jahre 1979 zur Diktaturzeit klargestellt, wie er zu Hitler steht. In einem Interview sagte Lula damals: “Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere - dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.”

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http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/bedrueckung_und_verlegenheit_in_der_lula-regierung_1.2001065.html

Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto Geisel - Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” erinnert an historische Fakten. Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. **

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In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden historischen Fakten - die Unterzeichnung des Atomvertrages unter Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien geflüchtet - die brasilianische Militärdiktatur war laut Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert.

“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.

1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog teil, ermordet unter der Folter.

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Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde -  und Willy Brandt, Ausriß.   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/

“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel: “In Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA vertreten.”

Treffen Nixon - Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten - die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:

“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.

Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that political relations are good.”

Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel : “On the other hand, the Brazilian leader9 has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”

Wer war Herzog? http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm

Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von 35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo - Herzog war dort Professor.

Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut, zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der Diktaturverbrechen zu finden ist. 

http://womblog.de/die-brasilianische-bombe

Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 - 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. 

http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/

In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/

Grass-Gedicht: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/

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Ausriß: “Die Wende kommt - durchhalten. Sieg oder Sibirien!

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Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.

Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.

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Ausriß.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 28. Mai 2008 um 02:13 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

« Übliche Methoden des Lügens und Fälschens mit Fotos und Videos - der Deutschlandfunk über den Fall des Palästinenserjungen Mohammed al-Dura. “For Camera only”. Tagtägliche Judenhasser-Propaganda in mitteleuropäischen Medien. – UNO-Artenschutzkonferenz und Atomkraft: Von Deutschlands Öffentlichkeit noch völlig verpennt - Berliner Regierung garantiert Bau eines Atomkraftwerks in Brasilien. »

43 Kommentare

  1. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 17. Juli 2008 um 00:09 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Von den Juden und ihren Lügen”(1543) - Martin Luther und die Antisemitismus-Diskussion – 17. Juli 2008 @ 14:42

  2. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 24. Juli 2008 um 15:02 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » 50 Jahre Bossa Nova - und Hitler, Mussolini, die Ultrarechte, die Militärdiktatur(1964-1985). Wo standen die Bossa-Nova-Stars politisch? – 24. Juli 2008 @ 15:52

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  7. […] war der Diktator und Judenhasser Getulio Vargas? http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 30. September 2008 um 21:42 Uhr veröffentlicht und wurde […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Pflichtwahlen in Brasilien - Proteste gegen “Markenzeichen totalitärer Staaten”. – 30. September 2008 @ 21:44

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    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Judenhaß in Brasilien - jener Demokratie, in der amtliche Vornamen wie Hitler, Himmler, Eichmann legal sind und Adolf Hitlers “Mein Kampf” als Prachtausgabe ein Bestseller ist. – 08. Oktober 2008 @ 15:03

  9. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Unglaublich, welche Ausdauer der brasilianische Staat manifestiert, um unentschuldbare Diktaturwillkür zu verteidigen.” Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL. – 31. Oktober 2008 @ 16:39

  10. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Französischer General brachte Brasiliens Diktaturmilitärs das Foltern bei – 31. Oktober 2008 @ 16:41

  11. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Barbárie nao se anistia” - brasilianische Zeitschrift “Caros Amigos”, in der auch Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe des Tropenlandes, eine große Kolumne hat, mit einer Sonderausgabe zur – 31. Oktober 2008 @ 16:43

  12. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Freitag, 31. Oktober 2008 um 13:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Diktaturverbrechen und Lula-Regierung: Bleiben Folteroffiziere von einst unter Lula weiter straffrei, die Regime-Geheimarchive weiter geschlossen? “Brasilien droht Verurteilung vor internationalen Gerichtshöfen. – 31. Oktober 2008 @ 16:45

  13. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Wulffs braune Ahnen- CDU und FDP waren nach dem Krieg ein Sammelbecken von Ex-Nazis”, schreibt die taz. – 01. November 2008 @ 16:23

  14. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Was Europas Juden beunruhigt” - zum Jahrestag der Reichskristallnacht, Frankfurter Rundschau. – 05. November 2008 @ 00:21

  15. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Juden in Brasilien - Hintergrundtexte der letzten Jahre. “Mit dem Arsch zum Publikum”. – 05. November 2008 @ 12:35

  16. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 12. November 2008 um 15:05 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Der brasilianische Staat schützt heute Folterer, Mörder, Vergewaltiger, Entführer aus dem Repressionsapparat der Militärdiktatur.” Marlon Weichert, deutschstämmiger Bundes-Staatsanwalt in Sao Paulo im We – 12. November 2008 @ 15:32

  17. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 12. November 2008 um 21:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Lula und die extreme Rechte. Romeu Tuma, DOPS, Herbert Cukurs - “Massenmörder von Riga”. – 12. November 2008 @ 21:37

  18. […] “Ausgerechnet ein Vizepräsident der Sozialistischen Internationale(SI), der Linkspopulist und Ex-Gouverneur Leonel Brizola, gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ - im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben. Brizola, reicher Großgrundbesitzer, Chef der •Demokratischen Arbeitspartei”(PDT), rühmte sich immer seiner Freundschaft zu Willy Brandt - und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Nur ganz, ganz wenige in der Partei griffen sich deshalb stets an den Kopf, konnten sich aber nicht durchsetzen. Ein Filialleiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung räumte zumindest ein, Brizolas PDT sei aus •pragmatischen Gründen” in die Sozialistische Internationale aufgenommen worden:”Man war froh, daß überhaupt eine Partei aus Lateinamerika wie die PDT dazugehört - und schaute nicht so genau hin, was diese tut.” Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD. Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf •Brizola” - ihm zu Ehren. Des PDT-Chefs rechte Hand, der von Europas Intelligentsia bis heute vergötterte •Anthropologe”, Schriftsteller und Kongreßsenator Darcy Ribeiro, verstand sich gemäß hiesigen Medienberichten ebenfalls bestens mit dem organisierten Verbrechen. Historisch wurde ein Foto von 1986: Gouverneurskandidat Ribeiro auf einem Wahlkampfbankett mit schwerreichen Unterwelt-Bossen - Capitao Guimaraes, laut Zeugenaussagen einer der berüchtigtsten Folterknechte aus der Diktaturzeit sagt neben ihm ins Mikrophon:”Wir unterstützen den Kandidaten, der uns unterstützt.” Darcy Ribeiro, 1997 gestorben, Sexist und Stammtischpornograph der übelsten Sorte, fiel einmal , wie laut Zeitzeugen durchsickerte, beim Interview im Hotelzimmer sogar über eine Schweizer Journalistin her, belästigte sie sexuell. Auf der UNO-Umweltkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro ließ sich Ribeiro vor NGO-Machos, so Zeitzeugen,  in nicht zitierfähiger Weise über die “Löcher”(Buracos) der schweizerischen, deutschen und nordamerikanischen Frauen aus. Brizola und Darcy Ribeiro verherrlichten stets den Diktator Getulio Vargas.(http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer…  […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Leonardo Boff(70) und die Ausbreitung der evangelikalen Sektenkirchen in Brasilien: “Saúdo a expansao dos evangelicos, porque sou a favor de todo tipo de diversidade”(Revista Epoca) – 13. Dezember 2008 @ 03:05

  19. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Freitag, 19. Dezember 2008 um 17:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Mein Vater lud zur Nazizeit die Eltern und Geschwister aus Deutschland nach London ein, nahm ihnen die Pässe weg, sagte, ihr seid hier nicht in den Ferien, ihr lebt jetzt hier. So rettete er allen das Leben. Sämt – 19. Dezember 2008 @ 17:15

  20. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 02. November 2008 um 22:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Hitler anrufen? Brasiliens Internet-Telefonlisten haben unzählige Nummern parat. – 31. Dezember 2008 @ 13:51

  21. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » SS-Oberscharführer Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor. Brasilien erinnert an Nicht-Auslieferung 1978/1979 an Israel, Polen, Österreich und Deutschland. – 18. Januar 2009 @ 21:34

  22. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Fall der attackierten Brasilianerin in der Schweiz weist auf Horror des Holocaust”, sagt Brasiliens Menschenrechtsminister Vannuchi. – 12. Februar 2009 @ 19:16

  23. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 25. Februar 2009 um 21:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Erfolgreiche und gut geplante Antisemitismus-Förderung in Deutschland. “Wir wollen keine Judenschweine!” Dorothea Jung, Antisemitismus in der Einwanderergesellschaft. “Bad People.” – 25. Februar 2009 @ 21:45

  24. […] Haß auf eingewanderte Juden: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Xenofobia no Brasil - Fremdenfeindlichkeit in Brasilien… – 26. Februar 2009 @ 20:09

  25. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Ahmadinedschad am 6.Mai in Brasilia zu offiziellem Staatsbesuch. Delikate Situation für Lula-Regierung wegen internationalen Echos. Antisemitismus, Hamas, jüdische Gemeinde Brasiliens. – 21. April 2009 @ 19:59

  26. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Demjanjuk vor Gericht in München. Sein KZ-Vorgesetzter Gustav Wagner von Brasilien nicht ausgeliefert. Der Sobibor-Lagerleiter verbrachte seinen Lebensabend bei Sao Paulo… – 12. Mai 2009 @ 21:43

  27. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 26. Mai 2009 um 20:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » ADIDAS - “Festa nazista”(Nazi-Fest) in Rio de Janeiro, titelt “O Globo”. Jüdische Gemeinde kritisiert Nazi-Symbole. – 26. Mai 2009 @ 20:06

  28. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Samstag, 30. Mai 2009 um 03:52 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Rosine de Dijn: Das Schicksalsschiff. Rio de Janeiro - Lissabonn New York 1942. Deutsche Verlagsanstalt. Buchtipp. – 30. Mai 2009 @ 03:52

  29. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Montag, 08. Juni 2009 um 23:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Aleksander Laks, Rio de Janeiro. Auschwitz-Überlebender, von KZ-Arzt Mengele selektiert. – 08. Juni 2009 @ 23:12

  30. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Goethe-Institut Sao Paulo: Seminar mit Marianne Birthler über Vergangenheitsbewältigung in Brasilien. Günter Nooke zu Folter im Tropenland. Gefangenenpriester Günther Zgubic. Menschenrechtstribunal Sao Paulo. – 20. August 2009 @ 18:35

  31. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Freitag, 28. August 2009 um 17:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Ralf Buchenhorst, Martin-Luther-Universität Halle, auf Expertenseminar des Goethe-Instituts in Sao Paulo: “Druck auf Brasilien ist nötig.” Andrea Genest, Zentrum für zeithistorische Forschung in Potsdam: – 29. August 2009 @ 19:06

  32. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 03. September 2009 um 14:36 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Politisch unkorrekte Vergangenheitsbewältigung möglich? “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” - und danach… – 03. September 2009 @ 14:40

  33. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 06. Oktober 2009 um 14:31 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Jüdische Organisation bezichtigt Zelaya des Antisemitismus. Radio-Globo-Chef von Honduras, pro-Zelaya: “Es gibt Momente, wo ich mich frage, ob Hitler beim Eliminieren dieser Rasse mit dem famosen Holocaust richtig – 06. Oktober 2009 @ 14:31

  34. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 06. Oktober 2009 um 15:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Zelaya, Holocaust, Antisemitismus, Anti-Defamation-League(ADL). “After what I have learned, I ask myself, why, why didn`t we let Hitler carry out his historic mission?”(Pro-Zelaya-Radio-Kommentator in Honduras – 06. Oktober 2009 @ 15:58

  35. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Samstag, 07. November 2009 um 22:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Holocaust und Antisemitismus - ein wichtiges neues Archiv: http://www.arqshoah.com.br/ Maria Luiza Tucci Carneiro. – 07. November 2009 @ 22:04

  36. […] (Mehr über Getulio Vargas: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer…) […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Oscar Niemeyer - Das Leben ist ein Hauch.” PR-Film über den Stalin-Fan nun auch in den deutschsprachigen Kinos. Was alles fehlt… Lob für Film in Europa, Verrisse in Brasilien(”HuldigungsfilmR – 23. Januar 2010 @ 23:30

  37. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Montag, 19. April 2010 um 22:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » GESTAPO-Folter unter Brasiliens Diktator Getulio Vargas, Träger des Bundesverdienstkreuzes. Der Fall des Deutschen Harry Berger. – 19. April 2010 @ 22:30

  38. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Those troublesome Jews”. The Washington Post. – 08. Juni 2010 @ 14:22

  39. […] Wer war Diktator Getulio Vargas? http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Keine Pflichtwahlen in Venezuela unter Chavez - wieso dann Pflichtwahlen in Brasilien unter Lula? “Voto obrigatorio” unter Diktator und Judenhasser Getulio Vargas 1932 eingeführt. – 27. September 2010 @ 15:22

  40. […] zum Fluchtland vieler Nazi-Kriegsverbrecher, Nazis laut Zeitzeugen in deutschen Multis: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 03. November 2010 um 12:36 Uhr veröffentlicht und wurde […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » “Die Kontinuität der Eliten”. Frankfurter Rundschau. Die Bundesrepublik Deutschland und Brasiliens Judenhasser Getulio Vargas. – 03. November 2010 @ 12:36

  41. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Die westdeutschen Sonderbeziehungen zu Südamerika nach dem zweiten Weltkrieg, im Kalten Krieg. Kriegsverbrecher wie Klaus Barbie, Geheimdienste, Judenhasser Getulio Vargas…Wikileaks und Lulas Strategieminister Samue – 24. Januar 2011 @ 14:35

  42. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Maria Luiza Tucci Carneiro bei Jo Soares - anklicken. – 11. Mai 2011 @ 03:08

  43. […] http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amer… Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 19. Mai 2011 um 14:48 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. […]

    Pingback: Klaus Hart Brasilientexte » Schwedische Königin läßt mögliche Nazi-Vergangenheit ihres Vaters in Brasilien untersuchen, laut Medienberichten. Zeitraum 1930 bis 1940. – 19. Mai 2011 @ 14:48

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