<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasiliens Wirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>&#8222;Boomland&#8220; Brasilien: LKW-Produktion fiel im ersten Halbjahr 2012 um 40 Prozent, laut Branchenangaben. &#8222;Brasilien hat Infrastruktur wie ein afrikanisches Land.&#8220; &#8222;Während der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff wurde Brasilien weniger produktiv als zuvor.&#8220; Wirtschaftszeitschrift Exame. Wirtschaftsfaktor Gewalt.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/23/brasiliens-lkw-produktion-fiel-im-ersten-halbjahr-2012-um-40-prozent-laut-branchenangaben-brasilien-hat-infrastruktur-wie-ein-afrikanisches-land-wahrend-der-regierung-von-prasidentin-dilma-ro/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/23/brasiliens-lkw-produktion-fiel-im-ersten-halbjahr-2012-um-40-prozent-laut-branchenangaben-brasilien-hat-infrastruktur-wie-ein-afrikanisches-land-wahrend-der-regierung-von-prasidentin-dilma-ro/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 12:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dilma Rousseff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/23/brasiliens-lkw-produktion-fiel-im-ersten-halbjahr-2012-um-40-prozent-laut-branchenangaben-brasilien-hat-infrastruktur-wie-ein-afrikanisches-land-wahrend-der-regierung-von-prasidentin-dilma-ro/</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;Die Mehrheit der der höchsten Regierungsfunktionäre des Wirtschaftssektors hat eine geradezu infantile Angst vor der Präsidentin der Republik&#8230;Sie meint, niemand in ihrem Umkreis ist besser als sie.&#8220; In den Landesmedien wird Rousseff inzwischen angesichts der Lage offen zu einer Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik aufgefordert.  Gemäß mitteleuropäischen Einschätzungen handelt es sich indessen bei Rousseff um eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Die Mehrheit der der höchsten Regierungsfunktionäre des Wirtschaftssektors hat eine geradezu infantile Angst vor der Präsidentin der Republik&#8230;Sie meint, niemand in ihrem Umkreis ist besser als sie.&#8220;</strong></p>
<p><strong>In den Landesmedien wird Rousseff inzwischen angesichts der Lage offen zu einer Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik aufgefordert.  </strong></p>
<p><strong>Gemäß mitteleuropäischen Einschätzungen handelt es sich indessen bei Rousseff um eine sehr gute Regierungschefin mit hoher Administrationskapazität.</strong></p>
<p><strong>Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/18/brasilien-streikwelle-im-offentlichen-dienst-bringt-rousseff-regierung-in-bredouillechega-de-enrolacao-negocia-dilmastreikplakat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/18/brasilien-streikwelle-im-offentlichen-dienst-bringt-rousseff-regierung-in-bredouillechega-de-enrolacao-negocia-dilmastreikplakat/</strong></a></p>
<p><strong>Alltag, öffentliche Sicherheit 2012 in Brasilien &#8211; wie Medien und Öffentlichkeit auf Morde reagieren:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/14/brasiliens-umstrittener-umgang-mit-crack-suchtigenderzeit-werden-sie-serienweise-ermordet-geschaftsinhaber-bezahlen-dafur-killer-die-justiceiros-laut-augenzeugen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/14/brasiliens-umstrittener-umgang-mit-crack-suchtigenderzeit-werden-sie-serienweise-ermordet-geschaftsinhaber-bezahlen-dafur-killer-die-justiceiros-laut-augenzeugen/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/chacinabarramansa12.jpg" alt="chacinabarramansa12.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Juli 2012, bei Rio de Janeiro. &#8222;Drei junge Männer wurden mit Schüssen in den Kopf und in den Rücken exekutiert&#8230;Sie mußten sich hinknien&#8230;&#8220;  </strong></p>
<p><strong>Der Tagesspiegel: <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-gewalttaten-in-den-schulen-haeufen-sich/4037582.html"> http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-gewalttaten-in-den-schulen-haeufen-sich/4037582.html</a></strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1806700/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1806700/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/18/brasilien-morde-an-kindern-und-jugendlichen-nahmen-seit-1980-um-uber-346-prozent-zu-laut-neuer-studie-mord-epidemie-eine-brasilianische-tragodie/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/18/brasilien-morde-an-kindern-und-jugendlichen-nahmen-seit-1980-um-uber-346-prozent-zu-laut-neuer-studie-mord-epidemie-eine-brasilianische-tragodie/</strong></a></p>
<p><strong>Fall Tomasso Lotto, 26: &#8222;Ein italienischer Bankangestellter, der in Brasilien leben wollte, wurde in Sao Paulo bei einem versuchten Raubüberfall erschossen. Er war seit Freitag in Brasilien, die Tat ereignete sich am Sonnabend.&#8220; Landesmedien, Ende Juli 2012</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Offizieller Rüttgers- Besuch und organisiertes Verbrechen, heutige neoliberale Umgangsformen: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/</strong></a></p>
<h2>Rio+20, Brasilien:”Wir sind das Land, wo man  am meisten in der Welt  mordet.” Größte nationale Qualitätszeitung “Folha  de Sao Paulo” 2012.  ”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert.  Probieren Sie es  selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12892" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><span id="more-13220"></span></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-situation-2012/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Situation 2012</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lob-fur-brasiliens-lebensstil/" rel="tag">Lob für Brasiliens Lebensstil</a></p>
<p><strong>Wie es in der Zeitung weiter heißt, “ertrinkt  Lateinamerika  in einem Blutbad. Es ist die gewalttätigste Region der  Welt, viel mehr  als Afrika.” Die Mordrate sei höher als etwa in  Afghanistan.</strong></p>
<p><strong>“Das Bildungswesen in unserem Land ist ein Desaster.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</strong></a></p>
<p><strong>Tagtäglich geschehen in Brasilien Attentate auf Polizisten &#8211;   der 67-jährige Osaide Holanda in Rio de Janeiro verlor alle drei Söhne,   die sich für den Polizeiberuf entschieden hatten. Der  dritte wurde  2012  in Rios Favela Rocinha erschossen.  </strong></p>
<p><strong>Unterdessen nimmt die öffentliche Sicherheit auch in dem   bisher als sicherer als Rio geltenden Sao Paulo ab, wird selbst in   Mittelschichtsvierteln die Verhaltensweise der sogenannten “informellen   Ausgangssperre” üblich, vermeiden immer mehr Stadtbewohner, ab 10 Uhr   abends noch auf die Straße zu gehen, weil sich bewaffnete Überfälle   häufen, die Täter sich zunehmend unberechenbarer verhalten. Von hinten   angesprungen und nahezu erdrosselt zu werden, gehört zu den zunehmend   häufigeren Attacke-Techniken von Kriminellen. Dem Vernehmen nach weiß   die Polizei, an welchen Stellen der Stadt die Kriminellen dann das   erbeutete Gut sofort verkaufen. Beim Gang durch Sao Paulo fallen immer   wieder leere Rucksäcke, leere Taschen auf &#8211; weggeworfen auf die   Bürgersteige von Kriminellen gleich nach dem Überfall. </strong></p>
<p>“Geld oder Gewehre”:  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml"><font color="#bb0000">http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/</strong></a></p>
<p><strong>Jeder 4. Tourist der Megacity Sao Paulo nennt sie gemäß einer neuen Umfrage “unsicher und dreckig”. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/</strong></a></p>
<p><strong>Wie analysiert Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha in   Sao Paulo die Stimmungslage im heutigen Brasilien? „Wir verwandeln uns   in eine Gesellschaft, die monstruös zynisch sowie niedrig, gemein ist,   die konformistisch das Desaster der Obdachlosen akzeptiert. Wir haben   eine Gesellschaft, die so kolonialistisch wird, wie der originale   Kolonialist. Sie ist ausbeuterisch, ohne jegliches Gefühl des Mitleids   und der Solidarität mit dem anderen.”</strong></p>
<p><strong>Propaganda und Auslandspropaganda heute:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<h2>Wachmann auf Messe in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. Deutsches   Auswärtiges Amt über Bürgerrechtslage im Tropenland. “Von   Favela-Besuchen wird dringend abgeraten.” Favelas sind vielerorts   größter Teil des Stadtgebiets…”Wir sind das Land, wo man am meisten in   der Welt mordet.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12883" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-mordrate/" rel="tag">Brasiliens Mordrate</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wachmann-brasilien/" rel="tag">Wachmann Brasilien</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmanninter12.JPG" alt="wachmanninter12.JPG" /></p>
<p><strong>Wachstumsbranche Crack:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen   über eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische   Medien durchschalten.</strong></p>
<p><strong>Die Event-Farce Rio+20: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><strong>Laut der größten brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de   Sao Paulo” “ertrinkt Lateinamerika in einem Blutbad. Es ist die   gewalttätigste Region der Welt, viel mehr als Afrika.” Zu Brasilien   heißt es im April 2012:”Wir sind das Land, wo man am meisten in der Welt   mordet.” Die Rate sei höher als etwa in Afghanistan. </strong></p>
<h2>Brasilien &#8211; weiter Land mit weltweit höchster Mord-Zahl, stellen   Landesmedien zum Jahresende 2011 heraus. Regierungsprojekt für   Mord-Reduzierung gestoppt, hieß es. Lynchen offenbar häufiger. Folter,   Regierungskorruption und Mensalao. “Rasche Zunahme der Slum-Bewohner”.   Aufwendige Image-Produktion und unbequeme Realität.   Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis 2014. “Gemeinsame Werte.”   ThyssenKrupp, Atomkraftausbau. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11961" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</strong></a></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmanninter2.JPG" alt="wachmanninter2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/</strong></a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/morde-in-brasilien/" rel="tag">Morde in Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><strong>In der INSI-Rangliste der für Journalisten gefährlichsten Länder der Welt steht Brasilien 2012 auf Platz 8.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmannsp3.JPG" alt="wachmannsp3.JPG" /></p>
<p><a href="http://oglobo.globo.com/pais/governo-engaveta-projeto-de-reducao-de-assassinatos-3536649"><strong>http://oglobo.globo.com/pais/governo-engaveta-projeto-de-reducao-de-assassinatos-3536649</strong></a></p>
<p><strong>“Governo suspende plano para reduzir homicidios.”(O Globo)</strong></p>
<p><strong>“O governo suspendeu, por tempo indeterminado, a elaboração   de um plano de articulação nacional para a redução de homicídios, um dos   pilares da política de segurança pública anunciada pelo ministro da   Justiça, José Eduardo Cardozo, no início do ano. A decisão surpreendeu e   irritou integrantes do Conselho Nacional de Segurança Pública  (Conasp),  que acompanham a escalada da violência no país.”( O Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Auswärtiges Amt(2012):</strong></p>
<p><strong>“Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider   nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife,   Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten   auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch   Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht,   auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders   betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird   dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen   kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei,   fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.</strong></p>
<p><strong>Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der   Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu   verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in   Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon   im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten   Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es   empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu   lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit   sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche,   verstaut werden.</strong></p>
<p><strong>Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck)   sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein   Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden   Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung   auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen   Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe   mitzuführen.</strong></p>
<p><strong>Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub,   Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die   Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden   Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen   Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von   Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer  wird  ausdrücklich abgeraten. </strong></p>
<p><strong><em>Hinweise für Rio de Janeiro</em></strong></p>
<p><strong>Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am   Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Erst kürzlich wurde eine   Deutsche hier ausgeraubt und dabei schwer verletzt. Menschenleere   Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende   gemieden werden.</strong></p>
<p><strong>Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana   ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier   ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten.</strong></p>
<p><strong>Reisende nach Rio de Janeiro werden zudem ausdrücklich davor   gewarnt, Geld an einem der Bankautomaten am Internationalen Flughafen   Galeão/Tom Jobim abzuheben. Von dort wurde unlängst eine Vielzahl von   Kartenmissbräuchen gemeldet. Stattdessen sollte auf Geldautomaten in   einem der Shopping-Center zurückgegriffen werden.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><strong>Beinahe täglich weisen die Landesmedien nach, daß die   offiziellen Mordzahlen zu niedrig angesetzt, nicht korrekt sind. Wer   heute mit offenen Augen durch Brasilien reist, bemerkt beinahe überall   die Anzeichen der Gewaltkultur. Bedenklich, wenn selbst in den   ermüdenden Bahia-Staus Autofahrer ganz offen vorm Wiedereinsteigen in   den Wagen die Revolver im Hosenbund wieder in die beste, griffbereite   Position rücken, um für mögliche bewaffnete Attacken von Autoräubern   gerüstet zu sein.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasiliens-mordrate-uber-35000-erschossen-2010-laut-vorlaufigen-offiziellen-angaben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasiliens-mordrate-uber-35000-erschossen-2010-laut-vorlaufigen-offiziellen-angaben/</strong></a></p>
<p><strong>Von Slumperipherien wie in Fortaleza wird zum Jahresende   bekannt, daß dort Lynchen auffällig häufiger wird. Schon der Verdacht,   ein Fahrrad gestohlen zu haben, reiche aus, um von einer Gruppe oder   Menschenmenge totgeschlagen zu werden, betonten Slumbewohner gegenüber   dieser Website. Im Action-TV von Fortaleza, so Stadtbewohner, werden   Lynchaktionen inzwischen sogar live übertragen, begeistern sich   Zuschauer an Sadismus und Brutalität der Mordpraxis. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>“Der Linksruck in Lateinamerika in den vergangenen Jahren weckt Hoffnungen.” Rosa-Luxemburg-Stiftung </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/lynchjustizistoe.JPG" alt="lynchjustizistoe.JPG" /></p>
<p><strong>Lynchjustiz in Rio de Janeiro &#8211; Ausriß &#8211; Nachrichtenmagazin “Isto é “.</strong><strong> Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte</strong>.” <strong>Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig &#8211; die Fotos davon ohnehin.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/</strong></a></p>
<h2>Bye-bye Brasil: Ausländer verlassen zunehmend Sao Paulo und Rio de   Janeiro, laut offizieller Statistik. Auswanderungsland Brasilien. Rios   Imagekampagnen. Rapper Criolo: ” A situacao do Brasil nao melhorou.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11888" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Thema Korruption:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-gigantischer-mensalao-korruptionsskandal-aus-der-lula-ara-prozes-gegen-36-angeklagte-voraussichtlich-ab-april-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-gigantischer-mensalao-korruptionsskandal-aus-der-lula-ara-prozes-gegen-36-angeklagte-voraussichtlich-ab-april-2012/</strong></a></p>
<p><strong>Folter:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, ging in Sao Paulo seit 1991 die Zahl der   Ausländer von 337400 auf 206600 zurück(minus 63,3 Prozent), in Rio de   Janeiro lag der Rückgang sogar bei 79,50 Prozent. Laut Regierungs-und   Mainstream-Propaganda handelt es sich indessen gerade bei Rio de Janeiro   um eine wunderbare, gerade für Ausländer hochattraktive Stadt.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Auf ganz Brasilien berechnet, lag der Rückgang insgesamt bei 40 Prozent.</strong></p>
<p><strong>Rio-Imagekampagnen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-imagekampagnenfavela-mangueira-ist-viel-besser-als-new-york-rios-burgermeister-eduardo-paes-in-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-imagekampagnenfavela-mangueira-ist-viel-besser-als-new-york-rios-burgermeister-eduardo-paes-in-landesmedien/</strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/rio-de-janeiro-glucklichste-stadt-der-welt-laut-forbes-weltumfrage-setzt-sidney-auf-2-platz-gefolgt-von-barcelona-und-amsterdam/" rel="bookmark">Rio   de Janeiro glücklichste Stadt der Welt &#8211; laut “Forbes”. Weltumfrage   setzt Sydney auf 2. Platz, gefolgt von Barcelona und Amsterdam. “The   Worlds´s Happiest Cities”.</a></h2>
<p><strong>“Brasilien wird mit gutem Humor,  gutem Leben sowie mit   Karneval  assoziiert”, schreibt Forbes. Der Karneval sei dabei sehr   wichtig &#8211; es sei jenes klassische Bild,  das die Leute von Rio hätten,   ein Image der Glückseligkeit, heißt es weiter. Rio sei ein Ort, wo   jedermann gerne hinmöchte. Rios Bürgermeister Eduardo Paes sagte   dazu:”Die Welt entdeckt, was wir längst wissen: Rio ist der beste Platz   zum Leben und Arbeiten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/rio-de-janeiros-burgermeister-beklagt-das-bewohner-die-stadt-zu-sehr-verdrecken-porcas-porcaria-sujeira/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/rio-de-janeiros-burgermeister-beklagt-das-bewohner-die-stadt-zu-sehr-verdrecken-porcas-porcaria-sujeira/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/schweine-rio-de-janeiros-burgermeister-eduardo-paes-uber-die-strand-verdrecker-stadt-mentalitat-paes-reclama-que-morador-do-rio-suja-demais-a-cidadeo-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/schweine-rio-de-janeiros-burgermeister-eduardo-paes-uber-die-strand-verdrecker-stadt-mentalitat-paes-reclama-que-morador-do-rio-suja-demais-a-cidadeo-globo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/04/rio-las-dich-umarmen-gilberto-gil/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/04/rio-las-dich-umarmen-gilberto-gil/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Mordrate: Über 35000 erschossen 2010 laut vorläufigen   offiziellen Angaben. 814 Morde 2010 in Deutschland, laut   Bundeskriminalamt. Todesschwadronen, Folter, deutscher Gefangenenpastor   Wolfgang Lauer. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11861" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong> Kardinal Raymundo Damasceno Assis, Präsident der   brasilianischen Bischofskonferenz CNBB, zitierte zu Weihnachten 2011   offizielle Angaben, denen zufolge die die Gesamtzahl der Morde 2010 bei   fast 50000 gelegen habe. Assis wies auf die vielfältigen Ursachen und   kritisierte entsprechende Versäumnisse der Regierungspolitik:”Pazé dom e   obra a ser construida.”</strong></p>
<p><strong>Laut Landesmedien hat die Gewaltzunahme in Brasilien in den   letzten 30 Jahren zu rund 1,1 Millionen  Toten geführt.  Dies sei weit   mehr als im 53 Jahre währenden Streit zwischen Israel und den   Palästinensern, mit rund 125000 getöteten Zivilisten &#8211;  im  24 Jahre   währenden Guatemala-Bürgerkrieg mit etwa 400000 Toten &#8211; in neun Jahren   Irakkrieg mit etwa 110000 Toten. in 67 brasilianischen Städten liege die   Mordrate über Irakkrieg-Niveau, hieß es.  </strong></p>
<p><strong>Gemäß den brasilianischen Expertenanalysen dürfte die   “Barbarei” weiter zunehmen, falls die Regierung nicht effizient   eingreife. Das Land erleide zumindest seit dem Beginn der 80er Jahre   eine ernste Krise der öffentlichen Sicherheit. </strong></p>
<p><strong>Angesichts der Gewaltresultate erhält die brasilianische   Regierung aus Europa sehr viel Lob für ihren Kurs. Brasiliens   Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro schrieb 2011 in Bezug auf die   Gewaltsituation in einer seiner Pressekolumnen, daß er über   Verbrechens-Auswüchse, aber auch absurde Fälle von Straflosigkeit seinen   ausländischen Freunden nichts erzähle, weil sie derartiges nicht   glaubten.  </strong></p>
<p><strong>Der von Deutschstämmigen geprägte südbrasilianische Teilstaat   Santa Catarina hat gemäß den Medienangaben die geringste Mordrate im   Land</strong>. <strong>DieStadt Simoes Filho in dem von einem Gouverneur   aus Lulas Arbeiterpartei regierten Teilstaat Bahia hat Brasiliens   höchste Mordrate.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien hat rund 190 Millionen Bewohner.  </strong><strong>Im Jahr 2010 gab es in Deutschland, mit rund 82 Millionen Bewohnern,  814 Mordopfer, laut Bundeskriminalamt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/</strong></a></p>
<p><strong>In Brasilien wird ein beträchtlicher Teil der Morde mit Messern verübt &#8211; a</strong><strong>ngesichts der Gewaltsituation ist das Medieninteresse entsprechend groß &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>2010 war das Jahr des Präsidentschaftswahlkampfes von Dilma   Rousseff &#8211; die Gewaltproblematik spielte indessen nur eine sehr   untergeordnete Rolle &#8211; wie in vorangegangenen Wahlkämpfen.</strong></p>
<p><strong>Folter:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-ungesuhntes-carandiru-massaker-von-1992-angeklagter-polizeioffizier-wird-chef-der-gefurchteten-polizei-sondereinheit-rota/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-ungesuhntes-carandiru-massaker-von-1992-angeklagter-polizeioffizier-wird-chef-der-gefurchteten-polizei-sondereinheit-rota/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p>Zeitungsausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts dieser Situation ist das Lob aus neoliberalen Staaten wie Deutschland entsprechend stark.</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es   selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in   Kommerz-Reiseführern fehlt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><strong>Gefangenenseelsorge, Pastor Wolfgang Lauer:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/#more-11743"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/#more-11743</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<h2>Jesus Christus in Mariana, Minas Gerais(Brasilien). <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9507" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus3.JPG" alt="marianachristus3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/osterprozession-2011-in-ouro-preto-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/osterprozession-2011-in-ouro-preto-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus5.JPG" alt="marianachristus5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/31/ostern-christus-in-mariana-ouro-preto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/31/ostern-christus-in-mariana-ouro-preto/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus7.JPG" alt="marianachristus7.JPG" /></p>
<p><strong>Bischof Cristiano Krapf, Jequie, Bahia:</strong></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=587" title="Permanent Link to Dia da Cidade">Dia da Cidade</a></p>
<p>outubro 26th, 2011</p>
<p>Mais Perguntas e Palpites do MC que vive no presente e pensa no futuro</p>
<p>Economia e política, dinheiro e juros, para muitos nada têm a ver com   religião. Para o MC, tais assuntos não são coisas alheias à fé, nem   fora dos mandamentos de Deus.</p>
<p>No livro do êxodo temos uma proibição que parece sem sentido para o   mundo atual dominado pelo dinheiro do capitalismo.  Até na China.</p>
<p>O texto fala da proibição de juros como ensinamento de Deus. Se   emprestares dinheiro a alguém do meu povo que precisa, não sejas   usurário que cobra juros. Ezequiel diz coisa parecida: O homem justo não   empresta com usura, não cobra juros.</p>
<p>Alguém dirá que tais textos são coisa do Antigo Testamento,   proibições que foram abolidas pelo Evangelho de Jesus que nem tomava   posição na querela sobre os impostos que o povo judeu devia pagar ao   império de Roma.</p>
<p>No entanto, a Igreja também proibia juros durante 15 séculos, e os   primeiros protestantes também, por mais tempo nas igrejas reformadas de   Calvino. Com isso, o negócio dos juros e dos bancos ficou para judeus,   que só não cobravam juros dos seus irmãos. Ficavam ricos e despertavam a   inveja dos outros, até o extremo do nazismo que perseguia os judeus   para ficar com o dinheiro deles.</p>
<p>Jesus deixou claro outro princípio: Não podeis servir a dois   senhores, a Deus e ao dinheiro. É preciso escolher, colocar o Senhor em   primeiro lugar, e amar aos outros mais que ao dinheiro. Acontece que o   mundo mudou, e o capitalismo chegou.</p>
<p>O dinheiro vai ocupando cada vez mais o centro dos interesses da   sociedade e das pessoas, da política e até da religião, se não tivermos   cuidado.</p>
<p>Do capitalismo temos o pior no Brasil: Dinheiro dá poder. O poder dá   dinheiro.  O dinheiro produz dinheiro para quem tem dinheiro, por meio   dos juros mais altos do mundo, em vez de produzir serviços melhores  para  todos e criar mais empregos por meio de investimentos produtivos.</p>
<p>Juros exagerados paralisam o desenvolvimento do país e fazem crescer a   dívida pública interna. Até Governos “da esquerda” continuam colocando   em primeiro lugar os interesses do capital financeiro.</p>
<p>A combinação dos maiores juros do mundo com a valorização do Real fez   do Brasil o lugar mais atraente para o capital financeiro mundial. Em   poucos anos, investidores estrangeiros tiveram lucros acima de cem por   cento para seus dólares. Adivinhe quem os pagou. Alguém sabe qual é o   tamanho do pedaço do Brasil alienado aos estrangeiros no tempo do Real?   (terras, escolas, hotéis, empresas, bancos, ações)</p>
<p>Teorias econômicas seguem os ventos dos acontecimentos que pretendem   explicar. A mais complicada dessas teorias apareceu agora, com o nome  de  SAMBA. Ganhou até um prêmio Nobel. Parece mesmo um samba de doido,   feita para não ser entendida por ninguém que não seja do ramo. Muitos   economistas, porém, continuam adeptos de teorias variadas. Por isso, o   MC prefere fazer a sua também.</p>
<p>A realidade não é tão complicada como eles dizem. Não é tão difícil   entender que juros favorecem a quem os recebe, e prejudicam a quem deve   pagar. Quanto aos juros sobre a dívida pública interna, quem paga é o   Governo que deixa de investir em infraestrutura e serviços públicos, e   transfere aos ricos vinte bilhões por mês. Pelo programa Bolsa Família   transfere aos pobres vinte bilhões por ano.</p>
<p>Os donos do capital recebem muito mais ainda em juros sobre compras   fiadas e empréstimos, coisas que a propaganda do dinheiro recomenda ao   povo fazer.</p>
<p>Para o MC, observador atento da economia brasileira, já ultrapassada   até pela China “comunista”, o Banco Central deve dar continuidade à   redução dos juros iniciada em Agosto. Espera que não se deixe intimidar   por argumentos contrários fabricados por economistas a serviço do   capital financeiro com o pretexto de combater a inflação. Numa   democracia, o comando da política econômica deve ser do Governo, e não   de economistas de bancos que são parte interessada nos juros.</p>
<p>A necessidade de controlar a inflação serve de pretexto para manter   os juros nas alturas. Se a inflação é causada pelo desequilíbrio entre   procura e oferta, existem dois caminhos para segurar a inflação: o   caminho do freio que passa pela diminuição do consumo, e o caminho do   desenvolvimento que passa pelo aumento da produção.</p>
<p>O freio é mais eficiente no começo, mas atrapalha o crescimento e faz   a inflação voltar depois com força maior. O caminho de aceleração do   crescimento é menos eficiente num primeiro momento, mas conduz a um   desenvolvimento maior, com a inflação recuando depois.</p>
<p>Oferecendo dinheiro e outros favores, o Governo contribui para   melhorar um pouco a situação dos mais pobres.       De quebra, ganha   milhões de votos e faz a inflação subir, fazendo aumentar o consumo sem   aumentar a produção.   Dar dinheiro a quem não trabalha é tirar  dinheiro  de quem trabalha. È urgente passar a substituir medidas  paternalistas  de esmolas por medidas que criem empregos produtivos e  ofereçam aos  pobres a possibilidade de melhorar de vida com seu próprio  esforço.</p>
<p>Nossos economistas apresentam a inflação como bicho papão que procura   devorar os recursos dos pobres. Na realidade, o prejuízo maior da   desvalorização do dinheiro é dos donos do dinheiro. Para garantir seus   lucros procuram manter os juros sempre distantes da inflação. Até agora   conseguiram juros reais acima de 6% ao mês, ainda os maiores do mundo.</p>
<p>Os donos do dinheiro tiveram prejuízo com a desvalorização do real.   Por isso querem segurar o valor ainda irreal do Real com o velho   pretexto de segurar a inflação, mesmo sabendo que a desvalorização do   Real fortalece a economia brasileira. O dólar mais caro faz subir alguns   preços, especialmente de produtos importados e viagens ao exterior,  mas  é muito melhor que medidas protecionistas contra importações.</p>
<p>Para o MC, a inflação não é o pior inimigo da economia do povo. O   primeiro passo elementar para penetrar nos segredos da ciência econômica   é entender que o dinheiro é mercadoria sujeita às mesmas leis de   mercado de outras mercadorias.</p>
<p>A depender do ponto de vista, a inflação pode ser vista como   diminuição do valor do Real em relação às outras mercadorias e outras   moedas, ou como valorização das outras mercadorias em relação ao Real.   Toda inflação tem aspectos positivos.</p>
<p>Num primeiro momento, o aumento de preço de qualquer produto faz   subir a inflação geral. Mas o aumento de preços de certas coisas é bom   para o país. Um dólar mais caro “prejudica” apenas os mais ricos e os   faz exportar menos dinheiro com importações de artigos de luxo e viagens   ao exterior.</p>
<p>O preço maior de alguns produtos exportados (minérios, óleo de soja,   açúcar, café, etc.) não pesa muito no bolso do povo e é importante para  a  economia do país. Preços altos de outros produtos pesam mais, mas  podem  tornar-se muito importantes para a preservação da natureza e dos   recursos naturais: Combustíveis e carros, energia elétrica e artigos   desnecessários para uma vida digna. Mesmo sem levar em conta que os   recursos naturais estão a caminho do esgotamento, tente imaginar como   será a vida nas cidades, se a produção de carros crescer por muito   tempo no mesmo ritmo que cresce agora.</p>
<p>A China sozinha, se continuasse a crescer no ritmo atual nas próximas   décadas, iria consumir mais recursos naturais que a humanidade inteira   hoje. Não será possível. Os outros querem crescer também, no mesmo   planeta.</p>
<p>No século passado, a esquerda insistia na necessidade de repartir o   bolo, e a direita dizia que o bolo precisava primeiro crescer. Então   ainda se podia dizer que a gastança dos ricos favorecia os pobres com   mais empregos. Agora, todos precisam perceber que o crescimento tem   limites. Mais, todos precisam aprender a viver de acordo com essa   realidade. Num planeta de recursos limitados, o padrão de vida dos mais   pobres só pode melhorar na medida da diminuição do luxo dos mais ricos.</p>
<p>Está chegando a hora de levar a sério os problema do aquecimento   global e dos limites dos recursos naturais, com a necessidade de todos   adotarem um estilo de vida mais modesto. O preço maior de coisas   desnecessárias pode conseguir mudanças de atitude que bons conselhos não   conseguem. Alternativas possíveis: Uma terceira e  última guerra   mundial, ou desastres naturais de proporções globais.</p>
<p>A meta de um crescimento sem limites já não é questionado apenas por   economistas preocupados com a inflação.        A nova meta è um   crescimento sustentável.</p>
<p>O MC dá palpites como cidadão atento aos acontecimentos e aos   argumentos. Está preocupado com a situação no Brasil e no mundo, na   política e na Igreja.</p>
<p>Os problemas não se resolvem com gritarias contra capitalismos e   contra neoliberalismos, contra agronegócios e contra projetos do   Governo. Para onde vai levar certa radicalização no campo apoiada por   setores da Igreja, coisa parecida com o tempo das ligas camponesas antes   da revolução dos militares?</p>
<p>Revoluções derrubam governos e aceleram mudanças, mas às vezes para   pior. Atrasam a construção democrática de um país melhor num mundo   melhor. Só com cidadãos melhores teremos melhoras maiores.</p>
<p>Na Igreja, muitos clamam por mais democracia. Na realidade, as   democracias, inspiradas em idéias de filósofos gregos, surgiram por   influência do cristianismo, nos países com maioria de cristãos, a partir   dos ideais do evangelho de fraternidade.</p>
<p>Mesmo assim, a Igreja não pode ser uma democracia onde tudo é   resolvido pelo voto da maioria. Dioceses e paróquias também não podem   ser inteiramente democráticas. A igreja tem muita coisa boa a conservar e   precisa continuar para sempre a missão que recebeu de Jesus.</p>
<p>No município estamos caminhando para dias agitados de um ano de   eleições. Vereadores e candidatos querem aumentar as possibilidades de   serem eleitos com o aumento do número de vereadores. Para o MC, que não   quer ser cabo eleitoral de ninguém, o importante não é a quantidade,  mas  a qualidade: Que todos que forem eleitos se ponham a serviço da   construção de uma comunidade melhor para todos.</p>
<p>A política é a nobre arte de cuidar do bem comum, de colocar os   interesses da comunidade acima de vantagens pessoais. O mandamento do   amor ao próximo serve para todos, crentes e descrentes. O outro   mandamento-chave,   de amar a Deus acima de tudo, talvez não diga nada   para ateus. Mesmo assim, será que existe alguém que não consegue ver que   o mundo seria bem melhor se todos procurassem seguir os ensinamentos  de  Jesus?</p>
<p>Por que será que candidatos católicos atuantes não têm apoio político   maior dos companheiros na caminhada da fé que os conhecem? Será que é   por isso mesmo, por conhecer também suas limitações e seus defeitos?   Preferem candidatos que só conhecem pela propaganda eleitoreira das suas   qualidades e das suas promessas?    Um bom católico deve ser um bom   cidadão, um bom político.</p>
<p>Não pergunte o que a cidade pode fazer por você! Procure descobrir e   fazer o que você pode fazer pela cidade! (Lembrando um apelo de John   Kennedy</p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=350" title="Permanent Link to Um caso de multiplicação de dinheiro">Um caso de multiplicação de dinheiro</a></p>
<p>março 20th, 2010</p>
<p>Um brasileiro ganha cinco milhões de salários mínimos</p>
<p>Não acredita? Pode conferir. Temos um novo recordista mundial. Nunca   neste mundo alguém ganhou tanto dinheiro em tão pouco tempo. Em nenhum   lugar os bancos estão lucrando tanto como no Brasil.</p>
<p>Segundo a revista Forbes deste mês, um brasileiro está em oitavo   lugar na lista dos homens mais ricos do mundo. Ganhou 19,5 bilhões de   dólares em doze meses, aumentando seu dinheiro de 7,5 para 27 bilhões.    Acho que vai ficar no quarto lugar no ano que vem. Teve um lucro de  1625  milhões de dólares por mês.</p>
<p>São quase 3 bilhões de reais por mês, mais que 5 milhões de salários   mínimos. O programa fome zero recebe metade disso para 10 milhões de   famílias. Convido o leitor interessado em números a comparar o lucro   desse homem com os investimentos públicos nos diversos setores da   economia.</p>
<p>Acredito que Eike Batista seja um cidadão honesto, nem corrupto nem   ladrão comum. Um brasileiro que investe no país. Sabe tirar proveito de   leis e políticas econômicas que priorizam o lucro dos donos do  dinheiro.  Políticos e economistas com o poder e as chaves do cofre na  mão prendem  o dinheiro. Não querem deixar muito dinheiro em circulação,  para poder  alugá-lo com o máximo de juros que a sociedade possa  tolerar e aguentar.  Uma sociedade amedrontada por eles com o espantalho  da inflação.</p>
<p>Agora mesmo o Governo quer cortar mais 21 bi de um orçamento já   apertado, para garantir os juros que continua pagando aos ricos do país e   de fora pela dívida pública interna.</p>
<p>Será que um crescimento de 8% com inflação de 6% não vale mais que um   crescimento de 4% com inflação de 4%? Por que não pisar no acelerador   de metas de crescimento, em vez de pisar no freio de metas de inflação?   Por que não apoiar mais o valor real da produção, e menos o valor  irreal  do Real?</p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=350#respond" title="Comentário para Um caso de multiplicação de dinheiro">No Comments »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=340" title="Permanent Link to A prioridade do capital">A prioridade do capital</a></p>
<p>março 8th, 2010</p>
<p>Uma política econômica do poder do dinheiro para o dinheiro</p>
<p>Num mundo cada vez mais governado pelo dinheiro e orientado para o   lucro, a Campanha da Fraternidade traz ao presente a advertência feito   por Jesus quando o dinheiro ainda não era o ídolo maior: Não podeis   servir a Deus e ao dinheiro.</p>
<p>Tal afirmação pode provocar reações superficiais de rejeição ou levar   a um questionamento: Para que é que vivemos? O que é que queremos na   vida? Neste mundo de confusão de valores existe um valor que ninguém   questiona: O dinheiro.</p>
<p>Quanto a Deus, muitos duvidam até da sua existência e não têm certeza   que é aquele que existe por si mesmo, que não é feito por outro, que   criou o mundo e o homem com a missão de cuidar da terra como colaborador   de Deus.</p>
<p>Tal verdade parecia conquista definitiva da filosofia dos gregos e da   revelação da Bíblia, mas agora prevalecem as teorias do ateísmo, as   práticas do materialismo, as dúvidas do agnosticismo e do relativismo   que negam a possibilidade de certezas e perguntam com Pilatos: O que é a   verdade?</p>
<p>O Depósito Compulsório dos Economistas que têm medo do Crescimento</p>
<p>Não sou economista, mas não tenho medo de questionar os argumentos   apresentados por doutores em economia. O mais arrogante deles costuma   chamar de ignorantes a todos que não concordam com suas teorias   fabricadas para defender os interesses do capital financeiro que é o   patrão dos economistas.</p>
<p>Depois de aliviar um pouco o freio do compulsório diante da crise   econômica mundial, o Banco Central já está aumentando de novo esse   confisco de dinheiro.  Por que será que os bancos não reclamam? Para que   deixar mais 71 bilhões parados? Para que aumentar de novo o aperto   monetário? Para que procurar dinheiro no exterior, com juros pesados a   pagar no futuro, ou com crescente desnacionalização do Brasil, em vez de   investir os 500 bilhões que o BC sequestra e deixa mofando sem   produzir? Economistas dizem que falta poupança interna para investir,   mas deixam quase metade dessa poupança presa nos cofres do BC.</p>
<p>Vejo certa confusão entre causas e objetivos, entre razões alegadas e   motivos reais.  O que os donos do dinheiro querem mesmo é que sua   mercadoria esteja escassa para que possam cobrar um aluguel elevado, os   juros mais altos do mundo.</p>
<p>Alegam os donos da política econômica que precisam “enxugar o   mercado” para controlar o bicho papão da inflação. Economistas do atraso   querem segurar o consumo, em vez de incentivar a produção.   Investimentos na produção precisam de juros baixos, mas o capital   financeiro quer o lucro maior dos juros maiores.</p>
<p>Será que algum economista não sabe que o dinheiro é sujeito à lei de   procura e oferta, como outra mercadoria qualquer? Não é por isso mesmo   que adotam medidas que aumentam o custo dos investimentos, o preço do   aluguel do dinheiro, para cobrar os juros e receber o lucro que querem?   Temos o pior do capitalismo, aquele que faz o dinheiro produzir  dinheiro  para quem já tem,  em vez de fazê-lo produzir desenvolvimento  para  todos com investimentos a juros viáveis.</p>
<p>Alegando que os juros precisam ser altos para limitar o crescimento e   proteger o povo contra o espantalho da inflação, o Copom já quer   aumentar seus juros de novo. Na realidade, o interesse maior do capital   está no juro real, na distância entre inflação e juro nominal. Gostam  do  Real forte que ajuda a preservar o preço do seu dinheiro e pode  ajudar a  segurar a inflação atual, mas é caminho seguro para novos  apertos no  setor produtivo e novos problemas nas contas do país.</p>
<p>Jornais de hoje trazem duas páginas inteiras de propaganda do Banco   do Brasil. Com tanto dinheiro dos bancos, a imprensa vai ter interesse   em publicar artigos que possam questionar a política econômica que   favorece os bancos e outros donos do dinheiro? Num ano de crise   financeira, o BB teve um lucro acima de dez bilhões, e o Itaú e o   Bradesco também.</p>
<p>Diz a propaganda que o BB é o único banco que tem a maior parte do   seu lucro investido no país. Para onde vai? A outra parte, e o lucro de   outros bancos “estatais”, para onde vai? Apesar do lucro fabuloso, o BB   ainda quer aumentar o seu capital em 8 a 10 bilhões com a venda de  novas  ações. Qual será a parte que vai para estrangeiros? Temos uma   desnacionalização progressiva da indústria, dos bancos, do agronegócio e   de propriedades rurais, do comércio e de outros serviços. Não sei qual  é  a participação dos estrangeiros em outras Estatais, mas na “nossa”   Petrobrás já está acima de 30%.</p>
<p>Um banco público dever ser para o povo, mas para certos economistas a   prioridade do Banco do Brasil deve ser outra: garantir o lucro dos   acionistas. Empresas devem aprender a arte difícil de servir a dois   senhores, ao povo e aos donos, mas o Governo e as Estatais precisam   estar a serviço do bem comum.</p>
<p>O Governo Lula tinha necessidade de um freio de arrumação, para   superar uma desvalorização exagerada do Real.  Mas foi eleito para   mudar,  e já podia ter mudado as prioridades. Ajudou a melhorar a vida   de milhões de pobres pelo bolsa família, mas entrega dez vezes mais aos   ricos, em juros sobre a dívida pública interna, uns 150 bilhões por  ano,  muito mais do que investe em educação, infraestrutura e saúde.   Está na  hora de mudar.</p>
<p>A Campanha da Fraternidade quer provocar reflexões sobre os problemas   da economia e da ecologia, na esperança de contribuir para que o   dinheiro seja para o homem, e não o homem para o dinheiro. A humanidade   inteira precisa enfrentar o esgotamento iminente dos recursos naturais.   Países e pessoas devem aprender a superar a mentalidade egoísta que  diz:  Farinha pouca, meu pirão primeiro.</p>
<p>As palavras economia e ecologia têm a mesma raiz: Conhecimento da   casa e administração da casa. Devemos unir as forças para enfrentar os   desafios do presente e preservar nossa casa comum para o futuro.   Desenvolvimento sim, desperdício não.  Está na hora de praticar um novo   tipo de jejum, o jejum ecológico de um estilo de vida mais modesto que   todos possam viver.</p>
<p>Jequié, 26 / 02 / 10       + Cristiano Krapf</p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=340#comments" title="Comentário para A prioridade do capital">1 Comment »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=279" title="Permanent Link to O Para?so do Capitalismo">O Paraíso do Capitalismo</a></p>
<p>outubro 18th, 2009</p>
<p>O Paraíso doCapital Financeiro</p>
<p>O estrangeiro que investiu um milhãode dólares na Bovespa nos   primeiros anos do Governo Lula tinha seu capital emdólares dobrado em   menos de três anos,  se teve a esperteza de retirar seu dinheiroantes de   Setembro de 2008. Quem foi que pagou a conta? O povo brasileiro.</p>
<p>Esse lucro fabuloso do capitalfinanceiro internacional aconteceu   durante o governo do PT que tinha um discursoanticapitalista e   nacionalista, quando ainda estava na oposição. Bem, o capitalfinanceiro   brasileiro também ganhou a sua parte. Cresceu muito o número   demilionários brasileiros.</p>
<p>É verdade que o especuladorfinanceiro que não teve a esperteza de   retirar o seu dinheiro no início da criseperdeu uma parte dos seus   lucros. No entanto, tudo já foi recuperado, e o lucrodo investidor   estrangeiro na bolsa brasileira cresceu num ritmo ainda maisligeiro.</p>
<p>Quem investiu seus dólares na bolsabrasileira no fim do ano passado,   teve seu capital dobrado em apenas nove meses.Quem colocou um milhão de   dólares, já pode retirar dois milhões. Quem é que vaipagar a conta? O   Brasil voltou a ser o paraíso do capital financeiro.</p>
<p>Enquanto os ricos ficavam maisricos, os pobres ganhavam esmolas do   governo, no melhor estilo do capitalismoruim que gosta de distribuir uns   anéis para não perder os dedos. Para não perderseus privilégios, o   capital oferece pão e circo aos pobres, alimentos edivertimentos. Para   ganhar eleitores, governos fazem o mesmo. Não há dúvida queessa política   contribuiu para aliviar a situação atual de muitos brasileiros.</p>
<p>Foi um quebragalho para o momento.Mas a missão do Governo é outra:   Criar estruturas que ofereçam oportunidade detrabalho a todos para que   possam progredir com seu próprio esforço em vez dedepender de esmolas.</p>
<p>Em artigo escrito no começo domilênio avisei que o capital   internacional viria correndo para o Brasil, logoque tivesse confiança no   nosso futuro. Nenhum outro lugar no mundo ofereciatantos atrativos.   Aconteceu. No meio da crise atual dei o mesmo recado. Estáacontecendo de   novo. Bom para o país? Pode ser. Bom para o capital financeiromundial e   nacional? Com certeza.</p>
<p>A vinda maciça de capital estrangeiropode parecer coisa boa. No   momento pode favorecer o desenvolvimento do Brasil.No entanto, contribui   para aumentar a cotação do Real. O Real forte tambémparece coisa boa.   Ajuda a segurar a inflação. Num prazo mais longo, põe um freiono   crescimento do país. Favorece importações baratas. Asfixia nossa   indústria eagricultura. Dificulta a criação de empregos.</p>
<p>Jequié, 17 de outubro de 2009CristianoKrapf</p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=279#comments" title="Comentário para O Para?so do Capitalismo">3 Comments »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=130" title="Permanent Link to Filosofando sobre dinheiro">Filosofando sobre dinheiro</a></p>
<p>maio 18th, 2009</p>
<p>Uma tentativa de entender razões escondidas nos porões complicados da política econômica.</p>
<p>Não podeis servir a dois senhores…  a Deus e ao dinheiro. Quando   Jesus falou assim, o dinheiro ainda era uma coisa sem maior importância   na vida. Agora, dois mil anos depois, é o dinheiro que governa o mundo e   domina as preocupações da maioria das pessoas, dos ricos e dos pobres.</p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=130#more-130">Readthe rest of this entry »</a></p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=130#comments" title="Comentário para Filosofando sobre dinheiro">3 Comments »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122" title="Permanent Link to Pol?tica econômica ainda favorece o capital financeiro">Política econômica ainda favorece o capital financeiro</a></p>
<p>abril 26th, 2009</p>
<p>Bancos no Brasil prosperam em plena crise mundial</p>
<p>Para não terem seu lucro reduzido, querem agora reduzir os juros da caderneta de poupança.</p>
<p>Os Bancos que operam no Brasil e outros donos do capital financeiro,   nacionais e estrangeiros, conseguiram em poucos anos multiplicar seu   dinheiro em dólares, até julho de 2008, pelos juros mais altos do mundo e   pela valorização exagerada do Real.</p>
<p>A crise atual os fez perder uma parte desse lucro, pela   desvalorização do Real e das ações. Agora, em plena crise mundial, os   bancos lá fora continuam perdendo, mas os “nossos” bancos estão lucrando   novos bilhões. Como ninguém pode ganhar sem que tenha alguém pagando,   seria importante descobrir quem é o pagador. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122#more-122">Read the rest of this entry »</a></p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122#comments" title="Comentário para Pol?tica econômica ainda favorece o capital financeiro">3 Comments »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87" title="Permanent Link to Parasitas do Capitalismo">Parasitas do Capitalismo</a></p>
<p>março 14th, 2009</p>
<p>Diante de notícias sobre intenções do Governo de querer resolver com   novos remendos possíveis dificuldades futuras e reduzir ainda mais os   juros da popança que já são inferiores à metade dos juros do Copom,   resolvi colocar uns remendos no meu artigo sobre nosso capitalismo ruim   que coloquei na noite passada. Vai aqui o texto atualizado :</p>
<p>Nosso  Capitalismo Parasita</p>
<p>O capitalismo ruim faz o dinheiro produzir dinheiro para quem já tem.</p>
<p>Faz 15 anos que tento alertar sobre os estragos causados pelos juros   da política econômica favorável ao capital financeiro. O Governo   continua pisando no freio do aperto monetário, com o pretexto de   proteger o país contra o fantasma da inflação.</p>
<p>Não se pode esperar do banqueiro que deixe de privilegiar o capital.   Com a redução dos juros básicos de 12,75% para 11,25 %, o Estado   economiza um bilhão por mês, mas ainda entrega uns dez bilhões mensais   aos ricos, dez vezes mais que o dinheiro dado aos pobres pelo Bolsa   Família. Mais que o dinheiro aplicado no PAC e na educação.</p>
<p>Agora, assustado pelo espectro da recessão e pressionado pelos que   pagam o preço da agiotagem oficializada, o poderoso Meirelles finalmente   reduziu os juros um pouco. Mais um remendo pequeno demais para o   tamanho do buraco. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87#more-87">Read the rest of this entry »</a></p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87#comments" title="Comentário para Parasitas do Capitalismo">1 Comment »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34" title="Permanent Link to O relativismo dos Números na Economia">O relativismo dos Números na Economia</a></p>
<p>fevereiro 16th, 2009</p>
<p>Palpites de um filósofo metido a economista</p>
<p>Números divergentes sobre inflação, desemprego e crescimento do   passado, do presente e do futuro, e divergências sobre o tamanho dos   juros mais adequados que o Governo devia adotar, me levaram a refletir   sobre os medidores da economia.</p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34#more-34">Read the rest of this entry »</a></p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34#comments" title="Comentário para O relativismo dos Números na Economia">1 Comment »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25" title="Permanent Link to Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro">Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro</a></p>
<p>fevereiro 6th, 2009</p>
<p>CEGOS ATIRANDO</p>
<p>Na crise econômica mundial podemos ver economistas e políticos   atirando a esmo como cegos em tiroteio. Doutores em economia que foram   incapazes de adivinhar a chegada da crise atual agora pretendem conhecer   as causas e indicar os remédios. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25#more-25">Read the rest of this entry »</a></p>
<p>Posted in <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?cat=12" title="Ver todos os posts em Pol?ticas Econômicas a favor do capital">Políticas Econômicas a favor do capital</a> | <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25#respond" title="Comentário para Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro">No Comments »</a></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=11" title="Permanent Link to Juros sobre juros">Juros sobre juros</a></p>
<p>fevereiro 4th, 2009</p>
<p>JUROS SOBRE JUROS</p>
<p>Observações de um Questionador e Perguntas de um Observador</p>
<p>No nosso capitalismo acontecem coisas estranhas. Um grande devedor   faz questão de pagar juros de agiota sobre suas dívidas. Parece coisa de   Português, mas é coisa de Brasileiro. Com juros sobre juros, a nossa   dívida pública interna se multiplicou por dez em doze anos, em reais. Em   dólares, “apenas” triplicou. Teria crescido ainda mais, se parte dos   juros não fosse pago através do superávit primário conseguido em   detrimento do crescimento do país. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=11#more-11">Read the rest of this entry »</a></p>
<h2>“Die Image-Fabrikation.” Lula-Regierung gibt für Propaganda weit mehr aus als für Sanierung, die Arme begünstigt. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5180" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auslandspropaganda/" rel="tag">Auslandspropaganda</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-regierung/" rel="tag">Lula-Regierung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/propaganda/" rel="tag">Propaganda</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ra%c2%bcstung/" rel="tag">RÃ¼stung</a></p>
<p><strong>Die Lula-Regierung hat in den ersten drei Monaten von 2010   laut einer Analyse von Rolf Kuntz(O Estado de Sao Paulo) umgerechnet   rund 90 Millionen Euro für Propaganda ausgegeben, indessen   beispielsweise nur etwa 30 Millionen Euro für “Saneamento”, also   Wasserversorgung sowie Abfall-und Abwasserbeseitigung, Seuchenbekämpfung   und Straßenreinigung, zugunsten von Gesundheit und Umweltschutz &#8211;  alles  Bereiche, die vor allem in den Slums sehr im Argen liegen, obwohl  Staat  und Regierung per Gesetz und Verfassung sehr genau definierte  Aufgaben  und Pflichten haben. Laut Kuntz erhöhte die Lula-Regierung  damit ihre  Propaganda-Ausgaben gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum  um 81,6  Prozent. Wie die Qualitätszeitung weiter berichtet, erhöhte  die  Lula-Regierung in nur sechs Jahren die Propagandaausgaben um 48  Prozent.  2003, zum Amtsantritt, hätten 499 Medien Regierungsgelder für   Propaganda-Verbreitung erhalten, 2009 indessen schon 7047 Medien. Viele   brasilianische Politiker besitzen Medien &#8211; und zahlreiche Medien   Brasiliens sind den Angaben zufolge von Regierungspropaganda regelrecht   abhängig, würden andernfalls eingehenÂ &#8211; diese werde daher zum   politischen Instrument. In einem Präsidentschaftswahljahr wie 2010   begünstige die Propaganda BrasiliasÂ zweifellos den   Regierungskandidaten, also Dilma Rousseff.<br />
</strong></p>
<p><strong>Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen indessen dann   auch beispielsweise im Bildungs-oder Gefängnisbereich, bei der   Aidsbekämpfung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/brasilien-erste-potenz-der-halbgebildeten-gustavo-ioschpe-in-veja-zur-bildungssituation-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/brasilien-erste-potenz-der-halbgebildeten-gustavo-ioschpe-in-veja-zur-bildungssituation-unter-lula/</a></p>
<p><strong>Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</a></p>
<p><strong>Hungerbekämpfung und Rüstungsausgaben:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</a></p>
<p><strong>In Ländern wie Deutschland erhält die Lula-Regierung wegen dieser Politik sehr viel Lob.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulacollor.jpg" alt="lulacollor.jpg" /></p>
<p><strong>Lula und der politische Bündnispartner Collor &#8211; Ausstellungsfoto in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/lula-anfang-mai-zu-wirtschaftskonferenz-nach-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/lula-anfang-mai-zu-wirtschaftskonferenz-nach-munchen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europa</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/</strong></a></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der   Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes Thema   auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber wie es   aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten brasilianische   Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die Slumbesetzung vom letzten   November verurteilt – und schneller als erwartet ausgerechnet von der   Gegenseite die Beweise geliefert bekommen. Die schwerbewaffneten   Banditenkommandos des organisierten Verbrechens sind rasch   zurückgekehrt, zitieren Brasiliens Landesmedien aus vertraulichen   Militärberichten. Die Gangster haben, wie es heißt, wieder   Verkaufspunkte für harte Drogen installiert, der hochprofitable   Rauschgifthandel geht perfekt neoliberal weiter. Der Terror gegen   Bewohner des Parallelstaats der Slums ebenfalls – trotz Militärpräsenz   sind mindestens vier Menschen ermordet worden. Eine Frau wird zur   Abschreckung totgeschlagen, weil sie an der Plünderung eines   Banditenhauses teilnahm – TV-Teams auch des Auslands hatten solche   Volkszorn-Szenen am Start der Militäroperation gern gefilmt. Doch nun   beklagen sich die Bewohner ausgerechnet über eine unzureichende Präsenz   von brauchbaren Polizisten – von den Militärs würden die   herumstreunenden Banditen gar nicht bemerkt. Viele Soldaten stammen ja   just aus diesen Slums. Zudem seien 42 Militärpolizisten zwar wegen Raub,   Erpressung und Übergriffen gegen die Bewohner angezeigt, doch bisher   nicht bestraft worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze   Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar böse-ironisch   gemeint? Panzer, martialisch wirkende Militärpatrouillen, deren Fotos   gern auch in die Erste Welt durchgeschaltet werden, sind den Angaben   zufolge jedenfalls keinerlei Hindernis für die Banditenkommandos des   organisierten Verbrechens. Das mag für Mitteleuropäer bizarr, grotesk,   unglaublich erscheinen, für unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den   lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher   praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe, man   sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine   Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao   Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas,   wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt neben   Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen verkauft und ebenso   offen gleich von Hunderten konsumiert. Die Beamten im Hauptsitz der   Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine kilometerlange Straße, in der   sich ganze Horden grauenhaft verwahrloster und abgemagerter Gestalten   mit Crack zügig ins Jenseits befördern. Manche Brasilianer fragen daher,   ob es nicht eher so ist, dass die Sicherheitskräfte, von Ausnahmen   abgesehen, der unter Staatschef Lula aufgeblühten Crack-Branche eine   ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte garantieren. 1,2 Millionen   Brasilianer sind laut Expertenschätzungen bereits Crack-süchtig.   Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen Richtervereinigung für   Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins organisierte Verbrechen verwickelt.   Besonders die Slumbewohner leiden stark unter der Gewalt durch  Polizei,  paramilitärische Milizen und die Banditenkommandos. Im ganzen  Land, und  nicht nur in Rio de Janeiro, foltern Staatsangestellte, gibt  es  Todesschwadronen, zu denen Staatsbeamte gehören. Man redet nur von  den  kleinen Fischen im Rauschgiftgeschäft, nicht von den  Drogenbaronen.“ Der  Richter und AJD-Präsident Luis Barros Vidal  fordert, die „Farce von  Rio“ auf keinen Fall zu unterstützen. „Die  Geheimdokumente der Militärs  zeigen, dass die Drogenmafia, der  Drogenhandel in diesen Slums  fortbestehen. Die regierenden Autoritäten,  die von einem groß angelegten  Krieg gegen die organisierte  Kriminalität sprachen, machten also leere,  falsche Versprechen, handeln  unredlich. Wir sehen die Resultate – Tote  und nochmals Tote. Selbst  UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil  vordringlich soziale und  wirtschaftliche Probleme gelöst werden müssen,  die Slumbewohner vor  allem feste Arbeitsplätze brauchen.“ Niemand wisse  das besser als die  brasilianische Regierung, früher unter Lula, jetzt  unter Dilma  Rousseff. „Todesschwadronen sind derzeit in Rio aktiv – doch  auch in  Sao Paulo, landesweit, straflos“, fügt Richter Vidal gegenüber  dem <em>Blättchen</em>  hinzu, in Brasilien fehle eine Kultur der  Menschenrechte. Zu erkennen  seien „starke Merkmale eines totalitären  Staates, der das Gesetz nicht  respektiert“; mit Blick auf Fußball-WM und  Olympische Spiele am  Zuckerhut werde ein Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen   Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung   erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und Militäroperationen   seien nur für das Ausland gedacht – de facto ändere sich nichts. Rio   habe wegen der geplanten Sportereignisse international Kompetenz   demonstrieren müssen, um Milliardeninvestitionen zu erhalten. Es werde   wieder Wahlen geben – und die Politiker würden erneut Gelder des   organisierten Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de   Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird   freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef   Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme   jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär   fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird von   zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten begeistert   abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen „sturmreif   geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des Slumkomplexes. Dies geht   so vonstatten, dass Soldaten und Elitepolizisten mit handverlesenen   Journalisten einfach die Gassen zur Slumspitze hochgehen und dort die   Landesfahne hissen. Schließlich hatte man den Banditenkommandos tage-und   nächtelang reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug in üblicher   Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung verzichtet – die   Gangster verteilten sich auf andere der weit über 1.000 Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der   TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug   der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila Cruzeiro   direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu schnappen, waren   bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei und Armee die Gangster   entkommen? Man saß vor dem Fernseher und traute seinen Augen nicht.   Stundenlang sah man von nahem, wie sich die Verbrecherkommandos   davonmachten, und bekam es von Polizeiexperten auch noch kommentiert:   „Kampfhubschrauber wie die im Vietnamkrieg greifen jetzt nun mal leider   nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die   Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den   „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu   würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also wahrhaft   todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der „Erstürmung“   besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und sogar im Oktober   2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do Alemão“, hatte teils   sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei und Militär kennen die   Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur Besetzung gar 50.000 Mann   aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s deshalb nicht – seit 2007 wurden in   Rio über 25.000 Gewalt-Tote gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines   angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker im   „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet, doch   keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut   Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des   Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit eine   „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula die   Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien   gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde bleiben   straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,   war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der   dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und schlussfolgert:   „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links   eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/</strong></a></p>
<h2>Brasilien: “O Iraque é aqui”, der Irak ist hier &#8211; Hit von Jorge   Aragao aus Rio de Janeiro, über Klischee, Erscheinungsebene und   Realität. Anklicken, hören, Fotos studieren. Michael Jackson. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=989" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jorge-aragao/" rel="tag">Jorge Aragao</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/o-iraque-e-aqui/" rel="tag">O Iraque e aqui</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/politik/" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag">Rio de Janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">Samba</a></p>
<p><strong>Samba zum Anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4">http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4</a></strong></p>
<p><a href="http://letras.kboing.com.br/jorge-aragao/o-iraque-e-aqui/">http://letras.kboing.com.br/jorge-aragao/o-iraque-e-aqui/</a></p>
<p><strong>Krieg auf dem Morro dos Macacos &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/</a></p>
<p><a href="http://www.folker.de/200504/04brasilien.htm">http://www.folker.de/200504/04brasilien.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</a></p>
<p><strong>window.google_render_ad();</strong></p>
<p><strong></p>
<h2>O Iraque é aqui</h2>
<h2>Jorge Aragáo</h2>
<p>O Iraque é aqui . pegando aqui dentro<br />
O Iraque é aqui<br />
O povo tá com medo<br />
E há que se entender<br />
Crer<br />
Eh! Carandiru (Bangu)<br />
O Iraque é aqui<br />
O gueto tá fervendo<br />
Pior que isso aqui<br />
Que a gente tá vivendo</p>
<p>Ao saber que o poder<br />
Pode poder<br />
Trocar de máo<br />
Fingir que até ficou de mal<br />
Sabe porqué?<br />
Aqui tudo é bom, aqui tudo é bom<br />
Aqui tudo é bom, aqui tudo é bom<br />
Aqui tudo é bom, aqui tudo é bom<br />
Toca bola e samba que eles baixam o som</p>
<p><strong>Jorge Aragao &#8211; Hintergrundtexte:</strong></p>
<p>Der dunkelhäutige Aragao schafft bis zu zweiundvierzig Auftritte pro   Monat, kämpft seit jeher für authentischen, sehr gut tanzbaren Samba “   und für schwarzes Selbstbewußtsein, ist einer von den ganz politischen   Sambistas. Jahrelang schleppt er Kühlschränke und Möbel, macht nur   nebenbei Musik. Doch dann läßt er Brasiliens Schwarze vor zwei   Jahrzehnten mit dem Lied „Coisa de Pele”, die Sache mit der Haut,   aufhorchen, protestiert gegen kulturelle Überfremdung. „Als ich diesen   Samba schrieb,” sagt er im Website-Exklusivinterview, „wurden in   Brasilien zu achtzig Prozent nur ausländische, anglo-amerikanische Titel   gespielt “ fast nichts von uns, genau das Gegenteil von heute. Dieser   Samba steht für eine Zeit, als sich auf einmal die Dinge änderten.”   Martinho da Vila, Zeca Pagodinho, neugegründete Sambabands feierten   zuvor undenkbare Erfolge. Einen Samba-Hit, „Hot-Saia”, hat Aragao auf   Tanzstar Jaime Aroxa gemünzt:”Der hat mich immer angefeuert, solche   Sambas für die Schwoofdielen zu komponieren, für Leute, die gerne   zusammentanzen, frei, leicht, fließend. Genau mein Ding.” Schauen wir   auf die „Hitparade” der CD-Straßenhändler “ Aragao und die göttliche   Alcione sind natürlich immer reichlich im Angebot.<br />
Brasiliens größtes Nachrichtenmagazin „Veja” schrieb, daß die Erste Welt   in Wahrheit gar nicht daran interessiert sei, die echte nationale  Musik  des Tropenlandes kennenzulernen. Man wolle doch nur ein bißchen  andere  Würze, die zum sonst üblichen Musikgeschmack der Nordamerikaner  und  Europäer passe. Brasilianische Musik guter Qualität klinge nicht   exotisch genug, sei gar zu sanft. Um in der Ersten Welt Erfolg zu haben,   müßten sich die brasilianischen Musikusse daher den dortigen Stilen,   Genres anpassen “ das typisch Brasilianische werde dann lediglich zu   etwas Temperinho, Würze. Bebel Gilberto “ für „Veja” das beste Beispiel.   Andere mixen ebenfalls Elektronik, sogar Tecno mit Bossa-Nova, damits   ankommt. Nichts für Jaime Aroxa, der gerade in Rio de Janeiro den Zouk,   die charmantere, elegantere, sinnlichere Version der Lambada populär   macht.<br />
„Der Irak ist hier”, singt Jorge Aragao auf seiner neuesten CD, „das   Volk in den Ghettos hat Angst”. Der Sambista bedient keines der in   Deutschland so beliebten sozialromantischen Brasil-Klischees “   schließlich werden in dem Tropenland mehr Menschen umgebracht als im   Irakkrieg, ermordete eine Todesschwadron 2005 dreißig Menschen an Rios   Slum-Peripherie, eines von vielen Massakern.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/</a></p>
<p></strong></p>
<h2>Coisa De Pele</h2>
<h2>Jorge Aragáo</h2>
<p>Composiçáo: Jorge Aragáo E Acyr Marques</p>
<p>Podemos sorrir, nada mais nos impede<br />
Náo dÃ¡ pra fugir dessa coisa de pele<br />
Sentida por nÃ³s, desatando os nÃ³<br />
Sabemos agora, nem tudo que é bom vem de fora<br />
Ã‰ a nossa cançáo pelas ruas e bares<br />
Nos traz a razáo, relembrando Palmares<br />
Foi bom insistir, compor e ouvir<br />
Resiste quem pode Ã  força dos nossos pagodes<br />
E o samba se faz, prisioneiro pacato dos nossos tantás<br />
E um banjo liberta da garganta do povo as suas emoçÃµes<br />
Alimentando muito mais a cabeça de um compositor<br />
Eterno reduto de paz, nascente das vÃ¡rias feiçÃµes do amor<br />
Arte popular do nosso cháo…<br />
é o povo que produz o show e assina a direçáo<br />
Arte popular do nosso cháo…<br />
é o povo que produz o show e assina a direçáo</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LeyVhC6Dmng&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=LeyVhC6Dmng&amp;feature=related</a></p>
<p>Michael   Jackson:http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/michael-jackson-they-don%c2%b4t-care-about-us-brasiliens-medien-erinnern-an-aktualitat-des-1996-rio-de-janeiro-gedrehten-videoclips-basta-abrir-os-jornais-e-ler-as-noticias-como-diz-o-tit/</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/</a></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von Verfolgung und Folter:   Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen Journalisten Vladimir   Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute Führer der bischöflichen   Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den Folterdiktatoren eng   kooperierte. Brasiliens Massengräber. Diktaturgeneräle und   deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter Schmidt-Genscher-Brandt,   geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">Brasiliens Militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag">Clarice Herzog</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag">geheimes Atomwaffenprogramm</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag">Hans-Dietrich Genscher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">Waldemar Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag">Willy Brandt</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese   Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die   auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer   wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange   aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange   befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht   Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere   Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute   Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinale Paulo   Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,   die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im   Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um   “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der   jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht   Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit   heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert   werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz   betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen   Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto   Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”   erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher.   Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert   die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden   historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter   Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die   Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das   Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die   Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien   geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut   Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische   Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland   geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,   errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen   Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten   deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die   Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen   Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach   zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.   Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981   von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak   beteiligt gewesen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong>http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst   auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog   teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische   Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt,   Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel:</strong> <strong>“In   Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel  als  brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand  unter  strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure  verweigerten sogar  dem neuen Industrieminister, einem aus Japan  stammendem Brasilianer,  wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt.  Ehrengäste waren die drei  Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet  (Chile), Banzer (Bolivien) und  Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten  Staaten wurden durch Patricia  Nixon und den stellvertretenden Leiter  des CIA vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and   investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that   political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup>9</sup></a>   has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes   no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong>http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog   rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu   einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei   Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des   Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von   Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von   35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war   dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen   Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,   zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der  Diktaturverbrechen  zu finden ist. </strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969   schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein   Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele   Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was   mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März">19. März</a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt">Willy Brandt</a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt">Erfurter</a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof">Erfurter Hof</a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph">Willi Stoph</a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März">25. März</a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens">Brasilien</a> erweitert durch ein Dekret seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici">Emílio Garrastazu Médici</a> sein maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone">200 Seemeilen</a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt   bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,   Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten   Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher   und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in  Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen   Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich   Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das   Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten   nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten   versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher   vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum   Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet   scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel   versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu   lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen   Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn   die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100   Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter   den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen   produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,   Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen   Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der   westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb   Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,   seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer   Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt   Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den   Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig   Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem   Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen   Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige   Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit   der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke   nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie   müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den   Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner   Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft   aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”   (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung   wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die   Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher,  der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte  erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der  Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die   gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er   sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu   haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der   kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente   der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das   Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen   Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten   Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es   gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell   an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Der französische General und Folter-Lehrer in Brasilien in   den siebziger Jahren, als der jüdische Journalist Herzog gefoltert und   ermordet wurde:</strong></p>
<h2>Französischer General war Folter-Lehrer während Brasiliens   Diktaturzeit in den siebziger Jahren. Regierung in Paris wußte von   Regime-Verbrechen. Helio Bicudo, CIA. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=453" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diktatur/" rel="tag">Diktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fort-bragg/" rel="tag">Fort Bragg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frankreich/" rel="tag">Frankreich</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/general-aussaresses/" rel="tag">General Aussaresses</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/us-spezialeinheiten/" rel="tag">US-Spezialeinheiten</a></p>
<p><strong> Der französische General Paul Aussaresses hat gegenüber der   brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2008 bestätigt,  in  den siebziger Jahren brasilianischen Diktaturmilitärs in der   Kriegsschule von Manaus das Foltern von Regimegegnern gelehrt zu haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/</strong></a></p>
<p><strong>“Ich gab in dieser Militärschule Unterricht, weil ich in Fort   Bragg Instrukteur der US-Spezialeinheiten gewesen war. Ich wurde auch    zum Fallschirmjäger-Instrukteur der US-Infanterie in Fort Bennin, in   Georgia, berufen…” General Aussaresses, der auch am Vietnamkrieg   teilgenommen hatte,  betonte, daß das brasilianische Militärregime aktiv   am Putsch gegen Chiles Präsident Salvador Allende beteiligt gewesen   war. Brasilien habe Offiziere, Flugzeuge und Waffen nach Chile   geschickt. Die Militärflugzeuge seien aus französischer Produktion   gewesen, ebenfalls deren Raketen.  Aussaresses bestätigte zudem, enger   Freund des letzten Diktaturpräsidenten Figueiredo sowie des für die   Todesschwadronen verantwortlichen Polizeichefs Sergio Fleury gewesen zu   sein. Die Zeitung befragte den General auch zum Fall einer   totgefolterten Frau, aus der man Informationen herauspressen wollte.   Aussaresses betonte, die Foltermethoden nie in Frage gestellt zu haben.   “Der Tod dieser Frau war ein Akt der Verteidigung.” Der General stellte   klar, keine von seinen Aktivitäten in Brasilien zu bereuen.<br />
In der Regierungsallianz des heutigen brasilianischen Staatschefs Lula arbeiten zahlreiche Diktaturaktivisten von einst mit.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969   schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein   Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im   Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um   “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der   jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht   Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit   heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert   werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz   betreffen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Regierung in Paris wußte von Regimeverbrechen<br />
In den siebziger Jahren war Frankreich laut Medienberichten in   Repression und Folter gegen Regimegegner Brasiliens, Argentiniens und   Chiles verwickelt. Wie die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de   Sao Paulo” meldet, sei französisches Wissen über Repression dank des   damaligen Militärattachees und Generals Paul Aussaresses genutzt worden.   “Er ist Autor der Doktrin, wonach jeder Gefolterte eliminiert werden   muß.” Gemäß Aussagen des damaligen Chefs der Pinochet-Geheimpolizei   DINA, General Manuel Contreras, hätten zahlreiche chilenische Offiziere   eine Ausbildung in Brasilien absolviert und seien dort von dem   französischen General Aussaresses angeleitet worden. 1957 habe dieser im   Algerienkrieg Frankreichs dortigen Geheimdienst koordiniert. Wie “O   Estado de Sao Paulo” weiter schreibt, werde er als einer der   Inspiratoren des militärischen Ausbildungszentrums der brasilianischen   Urwaldstadt Manaus genannt, in dem brasilianische, chilenische und   argentinische Offiziere für Repression und Folter geschult worden seien.   “Am gravierendsten ist, daß der französische Staat wußte, was in   Südamerika geschah…Auch der argentinische General Albano Harguideguy,   Innenminister während des Videla-Regimes, zitiert Frankreich: Wir haben   alles von den Franzosen gelernt. Das Modell wurde im Algerienkrieg 1957   genutzt, während des Kampfes der französischen Fallschirmjäger gegen  die  Front zur Nationalen Befreiung(FLN)”.<br />
Argentinische und brasilianische Militärs, so das Blatt weiter, warfen   gemäß den Ratschlägen der Franzosen die Leichen totgefolterter Menschen   ins Meer &#8211; eine Praxis, die die Franzosen in der Bucht von Algerien   entwickelt hatten.<br />
Nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu   errichtenden Atomkraftwerke bei Rio waren damals Regimegegner gemäß   Zeugenaussagen den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen worden.<br />
Laut “O Estado de Sao Paulo” wurden in Frankreich jetzt Dokumente über   praktizierte Gewalttaten in Brasilien während der Amtszeit des   Diktaturgenerals Joao Figueiredo veröffentlicht. Zu Figueiredo hielt der   damalige brasilianische Vizepräsident der Sozialistischen   Internationale, Leonel Brizola, beste Beziehungen. Brizola, Chef der   linkspopulistischen PDT, rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy   Brandt. Mit der Diktaturpartei PDS ging Brizola Wahlbündnisse ein.<br />
Über die von der brasilianischen Qualitätszeitung aufgegriffene   Problematik dürften auch in Deutschland zahlreiche Regierungs-und   Parteidokumente existieren &#8211; deutsche Historiker, Sozialwissenschaftler,   Geschichtsstudenten hätten hier, falls sie sich trauen, ein reiches   Forschungsfeld.</strong></p>
<h3>Die ”furchtbaren Fehler” der USA in Brasilien</h3>
<p><strong>CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur<br />
Brasiliens Militärregime herrschte von 1964 bis 1985 ebenso grausam und   perfide wie Diktaturgeneräle benachbarter Staaten &#8211; Todesschwadronen   ermordeten Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte,   politische Gefangene wurden Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder   über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrte   man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Folter war   Normalität &#8211; und die CIA immer dabei.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo aus Sao Paulo, kirchlicher   Menschenrechtsaktivist der achtgrößten Wirtschaftsnation, untersuchte   bereits damals die CIA-Aktivitäten ebenso wie das Wüten der   Todesschwadronen, die Verfolgung von Geistlichen, schrieb darüber ein   Buch. Es blieb außerhalb des Landes unbeachtet. Späte Genugtuung für   Bicudo, daß ein neues, aufsehenerregendes Buch der nordamerikanischen   Uni-Soziologin Martha Huggins seine Recherchen vollauf bestätigt, das   State Department sprach von ”furchtbaren Fehlern”.</strong></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente   der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das   Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen   Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten   Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es   gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell   an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/heliobicudo.jpg" alt="heliobicudo.jpg" /></p>
<p><strong>Helio Bicudo &#8211; unter den führenden brasilianischen   Menschenrechtsaktivisten, jahrelang Präsident der   Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in   Washington. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></strong></p>
<p><strong> Die Brasilienexpertin konnte als erste in Washington über   600 bislang geheimgehaltene Dossiers und Akten einsehen. In Interviews   brachte die 54-Jährige ihre Untersuchungsergebnisse auf den Punkt:”Die   Teilnahme der CIA am Alltag der politischen Repression ist bewiesen &#8211;   die Dokumente sprechen sogar von gemeinsamen Operationen &#8211; die   amerikanische Demokratie partizipierte an der Schaffung eines   unterdrückerischen Staates”. Besonders gravierend, daß die CIA   Polizei-Eliteeinheiten ausbildete, bei denen es sich um „staatlich   legalisierte Todesschwadronen” gehandelt habe. CIA-Agenten hätten diese   bei den Einsätzen begleitet, sich generell völlig frei im   Repressionsapparat bewegt, alles Gesehene ausführlich nach Washington   berichtet. Die politische Polizei DOI-CODI, auf US-Anregung entstanden,   sei trotz ihrer Methoden, darunter Folter aller Art, nie kritisiert,   sondern stets als „gute Sache” gelobt worden. Bis heute, so die Autorin,   sei in den USA wenig bekannt, daß die CIA beim Schulen von Polizisten   aus der Dritten Welt mitwirkte, allein rund 100 000 brasilianische   Beamte trainierte:”Sie lernten Bombenbasteln, Verhörtechniken,   Psycho-Operationen, bekamen außerdem beigebracht, wie man sich in   Demonstrationen, Kundgebungen infiltriert und Verwirrung, Durcheinander   erzeugt.” Ein anderes interessantes Detail: Die CIA half beim Aufbau  des  brasilianischen Diktaturgeheimdienstes SNI mit,”lieferte sogar eine   Liste mit den Namen geigneter, vertrauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf   einer anderen Liste waren alle Personen verzeichnet, die gemäß   CIA-Einschätzung nach dem Militärputsch von 1964 verhaftet werden   sollten. Man habe, so Martha Huggins, „still lächelnd mit Folterknechten   und Mördern zusammengearbeitet.” In mühseliger Kleinarbeit gelang es   der Expertin, sechsundzwanzig Folterer politischer Gefangener ausfindig   zu machen und unter Wahrung der Anonymität zu interviewen.  Einer  davon,  Militärpolizist, mochte nicht, wie seine Kol­legen, bei einem  Einsatz  ge­fan­gengenommene ”Subversive” mit Schlägen traktieren und  die Frau­en  vergewaltigen. ”Ich for­derte, daß es doch besser sei, alle  zu töten,  anstatt sie zu foltern”, sagte der Militärpolizist zu  Mar­tha Huggins  und berichtete auch über den Abschluß der OpeÂ­ration:  Alle Gefangenen  wurden hoch über der Wildnis lebendig aus einem  Helikopter gestoßen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo:”Polizisten, aber auch   Armeeoffiziere, sind in den USA selbst, darunter in Washington,   ausgebildet worden “ manche, die zum Repressionsapparat gehörten,   machten “ und machen Karriere.” Bicudo nennt Romeu Tuma &#8211; nach der   Diktatur Chef der Bundespolizei, heute Kongreßsenator der starken   Rechtspartei PPB, dessen gerade wiedergewählter Parlaments-Flügelmann   Jair Bolsonaro offen für Folter und Massaker an Landlosen oder   Gefängnisinsassen plädiert. Ausgerechnet der belastete Diktaturaktivist   Marco Maciel war einflußreicher Vize von Staatschef Lulas Vorgänger   Fernando Henrique Cardoso, Ehrendoktor der Freien Universität Berlin.   Die Generalität würdigt nach wie vor den Militärputsch von 1964, lud   lange Zeit regelmäßig den hochverehrten Kollegen Pinochet nach Brasilien   ein. In Berlin oder Frankfurt hätte dieser schwerlich ungestört von   Protesten, lediglich mit zwei diskreten Leigbwächtern einen lockeren   Einkaufsbummel machen können &#8211; in Rio de Janeiro schon. Nach Seminaren,   Konferenzen, Vorträgen in der Militärakademie direkt unterm Zuckerhut   schlenderte der Ex-Diktator gerne durch den von vielen Künstlern und   Intellektuellen bewohnten Strandstadtteil Ipanema, kaufte in Buch-und   Musikläden, trank hier und da einen Expresso, wurde zwar bemerkt, aber   bestenfalls durch aufdringliche Pressefotografen belästigt.<br />
Wie die Jahresberichte von Amnesty International und Human Rights Watch   zeigen, gehören Folter und Todesschwadronen weiterhin zum Alltag der   führenden Wirtschaftsmacht Lateinamerikas, „verschwinden” weiterhin   Menschen nach der polizeilichen Festnahme. Washingtons „furchtbare   Fehler” hatten entsetzliche Folgen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der   größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der   Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu   „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht   darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem   Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte   Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren   mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene   Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich   eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern   verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als   Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf   würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen   Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco   geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich   gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in   Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des   Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000   Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester   Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der   Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet   wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist.   Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird   zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln,   wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen   wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“   Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das   Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt   – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf   der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden   verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter   Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In   der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die  Anwohner  des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen  Tropentemperaturen  unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden  oft schon verwest  hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen  zwangsläufig zusehen, es  ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden  Tag kommt der Leichen-LKW –  doch bei den heftigen Gewitterregen wird  die dünne Erdschicht über den  Toten weggeschwemmt, sehen wir die  Massengräber offen, wird der Geruch  im Stadtviertel so unerträglich,  daß viele Kopfschmerzen kriegen,  niemand hier eine Mahlzeit zu sich  nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie  das vergiftete Regenwasser vom  Friedhof durch die Straßen und Gassen des  Viertels läuft: „Das Wasser  ist grünlich und stinkt, manchmal werden  sogar Leichenteile  mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der   Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die   schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß   hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden   zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert   und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in   fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut   abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den   Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in   Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz   Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer   wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden   Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt   man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person   nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer   registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir   streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen   auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich   kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben,   solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch   Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen,   kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse   stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos   Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind   Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das   Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden   mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind   auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über   zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont,   ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen   Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken   liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die   seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der   nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der   69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos   seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im   gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert   – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht.   Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao   Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf.   „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und   dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der   Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum   von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der   Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein   Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber   auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder   Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.   Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu   überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen   Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen   Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen   vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den   Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter   und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum   Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/23/brasiliens-lkw-produktion-fiel-im-ersten-halbjahr-2012-um-40-prozent-laut-branchenangaben-brasilien-hat-infrastruktur-wie-ein-afrikanisches-land-wahrend-der-regierung-von-prasidentin-dilma-ro/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Börsenbilanz 2011: &#8222;BOVESPA ist schlechteste Investition des Jahres.&#8220; Folha de Sao Paulo. &#8222;Drittschlechtestes Resultat seit 1994&#8243;. Ausländische Anleger ziehen Gelder ab. &#8222;Sensacao de desconforto, ansiedade.&#8220; Gestoppte Regierungsinvestitionen wegen Einspardruck &#8211; siehe Umleitungsprojekt am Rio Sao Francisco&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-borsenbilanz-2011-bovespa-ist-schlechteste-investition-des-jahres-folha-de-sao-paulo/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-borsenbilanz-2011-bovespa-ist-schlechteste-investition-des-jahres-folha-de-sao-paulo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 21:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-borsenbilanz-2011-bovespa-ist-schlechteste-investition-des-jahres-folha-de-sao-paulo/</guid>
		<description><![CDATA[http://www1.folha.uol.com.br/mercado/1027773-bovespa-e-o-pior-investimento-do-ano-com-queda-de-18.shtml Wie es hieß, enttäusche die Börse bereits das zweite Jahr hintereinander und vertreibe kleine Anleger vom Markt. Gerade Ölaktien, wie von Petrobras oder dem Milliardär Eike Batista, seien stark gefallen. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/ Laut Landesmedien beurteilten die Mitglieder der deutsch-brasilianischen Handelskammer  im vierten Quartal 2011 die Wirtschaftslage sehr unterschiedlich: 41 Prozent bewerteten sie als günstig, 41 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www1.folha.uol.com.br/mercado/1027773-bovespa-e-o-pior-investimento-do-ano-com-queda-de-18.shtml"><strong>http://www1.folha.uol.com.br/mercado/1027773-bovespa-e-o-pior-investimento-do-ano-com-queda-de-18.shtml</strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, enttäusche die Börse bereits das zweite Jahr hintereinander und vertreibe kleine Anleger vom Markt.</strong> <strong>Gerade Ölaktien, wie von Petrobras oder dem Milliardär Eike Batista, seien stark gefallen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Laut Landesmedien beurteilten die Mitglieder der  deutsch-brasilianischen Handelskammer  im vierten Quartal 2011 die  Wirtschaftslage sehr unterschiedlich: 41 Prozent bewerteten sie als  günstig, 41 Prozent als stabil und 18 Prozent als ungünstig. In Bezug  auf Investitionen nannten 47 Prozent die Lage günstig, 34 Prozent  stabil, 19 Prozent ungünstig. </strong></p>
<p><strong>Wie es hieß,  wurden 1700 Kammer-Mitglieder befragt, die 10 Prozent des Industrie-Bruttosozialprodukts von Brasilien erbringen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/boom-in-brasilienpetrobras-ist-unternehmen-mit-grostem-wertverlust-2011-wirtschaftszeitschrift-exame/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/boom-in-brasilienpetrobras-ist-unternehmen-mit-grostem-wertverlust-2011-wirtschaftszeitschrift-exame/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/bovespa3.JPG" alt="bovespa3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilien-schrumpfende-wirtschaft-im-oktoberminus-032-prozent-gegenuber-september-laut-offiziellen-daten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilien-schrumpfende-wirtschaft-im-oktoberminus-032-prozent-gegenuber-september-laut-offiziellen-daten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-borsenbilanz-2011-bovespa-ist-schlechteste-investition-des-jahres-folha-de-sao-paulo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Aufstrebende Wirtschaftsmacht &#8211; Brasilien will Deutschland überholen.&#8220; Focus. Die UNCTAD-Bewertung.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-uberholen-focus/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-uberholen-focus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 02:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-uberholen-focus/</guid>
		<description><![CDATA[http://http//www.focus.de/finanzen/news/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-ueberholen_aid_697760.html http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/ Brasiliens Medien belustigt über mögliches Aufrücken des Landes zur sechsten Wirtschaftsnation, vorbei an Großbritannien. “Fehlen zivilisatorischer Werte” kritisiert. ** UNCTAD:  http://g1.globo.com/economia/noticia/2011/12/mesmo-como-6a-economia-brasil-continua-pobre-diz-economista-da-unctad.html http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-woran-man-in-der-real-demokratie-deutschland-heute-top-manager-top-entscheider-mit-top-gehaltern-top-abfindungen-beim-rausschmis-erkennt/ Brasiliens vielgelobte Flugzeugindustrie &#8211; wieviel ist an der EMBRAER-Maschine &#8222;brasilianisch&#8220;? Angesichts der von Brasilia geschürten Euphorie über ein mögliches Aufrücken zur sechstgrößten Wirtschaftsnation haben Brasiliens Medien auf gravierende Defizite des Landes [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://http//www.focus.de/finanzen/news/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-ueberholen_aid_697760.html"><strong>http://http//www.focus.de/finanzen/news/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-ueberholen_aid_697760.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Medien belustigt über mögliches  Aufrücken des Landes zur sechsten Wirtschaftsnation, vorbei an  Großbritannien. “Fehlen zivilisatorischer Werte” kritisiert. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11934" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>UNCTAD: </strong> <a href="http://g1.globo.com/economia/noticia/2011/12/mesmo-como-6a-economia-brasil-continua-pobre-diz-economista-da-unctad.html"><strong>http://g1.globo.com/economia/noticia/2011/12/mesmo-como-6a-economia-brasil-continua-pobre-diz-economista-da-unctad.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-woran-man-in-der-real-demokratie-deutschland-heute-top-manager-top-entscheider-mit-top-gehaltern-top-abfindungen-beim-rausschmis-erkennt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-woran-man-in-der-real-demokratie-deutschland-heute-top-manager-top-entscheider-mit-top-gehaltern-top-abfindungen-beim-rausschmis-erkennt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/embraerjetazul.JPG" alt="embraerjetazul.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens vielgelobte Flugzeugindustrie &#8211; wieviel ist an der EMBRAER-Maschine &#8222;brasilianisch&#8220;?</strong></p>
<p><span id="more-11941"></span></p>
<p><strong>Angesichts der von Brasilia geschürten Euphorie  über ein mögliches Aufrücken zur sechstgrößten Wirtschaftsnation haben  Brasiliens Medien auf gravierende Defizite des Landes verwiesen, die  sich u.a. im UNO-Index für menschliche Entwicklung durch einen schwachen  84. Platz zeigten. Großbritannien, das womöglich jetzt beim  Bruttosozialprodukt überholt werde, liege dagegen auf dem 28. Platz.  Brasilien, so die größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, nannte  zudem als “gravierenden Mangel” das “Fehlen zivilisatorischer Werte” &#8211;  es gebe auf mittlere Frist keinen Hinweis für eine Verbesserung.  Wielange werde es dauern, bis sich die Leute in der Öffentlichkeit  gebildeter und zivilisierter benähmen? “Es fehlen Werte und gute  Umgangsformen. Und nicht nur bei denen, die arm sind.”</strong></p>
<p><strong>In anderen Analysen wird auf das niedrige Bildungsniveau, die  Einkommenskonzentration, Elendsregionen, das Defizit an Wohnraum, die  hohe Kriminalitätsrate, die prekäre Infrastruktur, Korruption,  Bürokratie etc. verwiesen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/urinieren-auf-fahrenden-metro-rolltreppen-in-rio-de-janeiro-brasilien-diskutiert-uber-die-immer-popularere-unsitte-fur-die-notdurft-nicht-mehr-toiletten-aufzusuchen-verzeihung-rio-besucher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/urinieren-auf-fahrenden-metro-rolltreppen-in-rio-de-janeiro-brasilien-diskutiert-uber-die-immer-popularere-unsitte-fur-die-notdurft-nicht-mehr-toiletten-aufzusuchen-verzeihung-rio-besucher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/b9.JPG" alt="b9.JPG" /></p>
<p><strong>Camamu, Bahia 2011 &#8211; Mann tritt, schlägt auf offener Straße eine Frau zusammen, Bus muß deshalb anhalten &#8211; Bewohner schauen zu.</strong></p>
<h2>Brasiliens Börse mit Jahresverlust von bisher  18,43 Prozent. Ölkonzern PETROBRAS mit höchstem Wertverlust  börsennotierter Unternehmen. “Boomland” Brasilien. “Die beste Phase für  die BRICS-Staaten ist vorbei.”(O Globo) “Crise engole uma Vale na Bolsa.  Empresas de capital aberto perdem R$ 213,6 Milliarden em valor de  mercado este ano.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11939" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-borse/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://economia.estadao.com.br/noticias/ae-mercados,bovespa-cai-254-e-acumula-perda-em-dezembro,97619,0.htm"><strong>http://economia.estadao.com.br/noticias/ae-mercados,bovespa-cai-254-e-acumula-perda-em-dezembro,97619,0.htm</strong></a></p>
<p><strong>Schlechteste Börsenwerte 2011 in Brasilien für Unternehmen  der Papier-und Zelluloseindustrie( minus 48,21 Prozent), Eisen und  Stahl(minus 34,57 Prozent),  Bergbau(minus 33,08 Prozent),  Bauwirtschaft(minus29,07 Prozent), Öl und Gas( minus 16,69 Prozent).</strong></p>
<p><strong>Laut einer Economatica-Studie lag der Wertverlust  börsennotierter brasilianischer Unternehmen 2011 bei 8,7 Prozent,  PETROBRAS verlor rund 79 Milliarden Real, gefolgt von Vale, Santander  Brasil, Banco do Brasil, OGX Petroleo(Eike Batista)</strong></p>
<p><strong>BRICS-Fonds verloren 2011 laut Bloomberg News 15 Milliarden Dollar, der MSCI Brics-Index fiel um 24 Prozent.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-woran-man-in-der-real-demokratie-deutschland-heute-top-manager-top-entscheider-mit-top-gehaltern-top-abfindungen-beim-rausschmis-erkennt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-woran-man-in-der-real-demokratie-deutschland-heute-top-manager-top-entscheider-mit-top-gehaltern-top-abfindungen-beim-rausschmis-erkennt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/bovespaneu.JPG" alt="bovespaneu.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilien-schrumpfende-wirtschaft-im-oktoberminus-032-prozent-gegenuber-september-laut-offiziellen-daten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilien-schrumpfende-wirtschaft-im-oktoberminus-032-prozent-gegenuber-september-laut-offiziellen-daten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/aufstrebende-wirtschaftsmacht-brasilien-will-deutschland-uberholen-focus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Medien belustigt über mögliches Aufrücken des Landes zur sechsten Wirtschaftsnation, vorbei an Großbritannien. &#8222;Fehlen zivilisatorischer Werte&#8220; kritisiert.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-medien-belustigt-uber-mogliches-aufrucken-zur-sechsten-wirtschaftsnation-vorbei-an-grosbritannien-fehlen-zivilisatorischer-werte-kritisiert/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-medien-belustigt-uber-mogliches-aufrucken-zur-sechsten-wirtschaftsnation-vorbei-an-grosbritannien-fehlen-zivilisatorischer-werte-kritisiert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft Großbritanniens]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-medien-belustigt-uber-mogliches-aufrucken-zur-sechsten-wirtschaftsnation-vorbei-an-grosbritannien-fehlen-zivilisatorischer-werte-kritisiert/</guid>
		<description><![CDATA[Angesichts der von Brasilia geschürten Euphorie über ein mögliches Aufrücken zur sechstgrößten Wirtschaftsnation haben Brasiliens Medien auf gravierende Defizite des Landes verwiesen, die sich u.a. im UNO-Index für menschliche Entwicklung durch einen schwachen 84. Platz zeigten. Großbritannien, das womöglich jetzt beim Bruttosozialprodukt überholt werde, liege dagegen auf dem 28. Platz. Brasilien, so die größte Qualitätszeitung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der von Brasilia geschürten Euphorie über ein mögliches Aufrücken zur sechstgrößten Wirtschaftsnation haben Brasiliens Medien auf gravierende Defizite des Landes verwiesen, die sich u.a. im UNO-Index für menschliche Entwicklung durch einen schwachen 84. Platz zeigten. Großbritannien, das womöglich jetzt beim Bruttosozialprodukt überholt werde, liege dagegen auf dem 28. Platz. Brasilien, so die größte Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220;, nannte zudem als &#8222;gravierenden Mangel&#8220; das &#8222;Fehlen zivilisatorischer Werte&#8220; &#8211; es gebe auf mittlere Frist keinen Hinweis für eine Verbesserung. Wielange werde es dauern, bis sich die Leute in der Öffentlichkeit gebildeter und zivilisierter benähmen? &#8222;Es fehlen Werte und gute Umgangsformen. Und nicht nur bei denen, die arm sind.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/die-finanzkrise-und-der-schweizer-soziologe-jean-ziegler/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/die-finanzkrise-und-der-schweizer-soziologe-jean-ziegler/</strong></a></p>
<p><strong>Fehlende Bildung manifestiert sich in nahezu allen Bereichen des  öffentlichen Lebens teils dramatisch &#8211; auch im Haifischbecken des  Arbeitslebens,  des keineswegs menschlichen, respektvollen Umgangs,  darunter in den Etagen des Managements, wo sich Neid, Haß,  Respektlosigkeit oft auf bizarrste, infantilste Weise austoben. Zu einer  &#8222;normalen&#8220; beruflichen Karriere gehört heute, so muß man in Brasilien  sehr häufig den Eindruck gewinnen, die Fähigkeit, zwecks Aufstieg  zielgerichtet und systematisch andere Mitarbeiter auf jede nur  erdenkliche, gemeine und gerissene Art fertigzumachen, bis hin zur Entlassung. Entsprechend verbreitet ist ein Arbeitsklima grotesker Scheinheiligkeit.  </strong></p>
<p><strong>In anderen Analysen wird auf das niedrige Bildungsniveau, die Einkommenskonzentration, Elendsregionen, das Defizit an Wohnraum, die hohe Kriminalitätsrate, die prekäre Infrastruktur, Korruption, Bürokratie etc. verwiesen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/urinieren-auf-fahrenden-metro-rolltreppen-in-rio-de-janeiro-brasilien-diskutiert-uber-die-immer-popularere-unsitte-fur-die-notdurft-nicht-mehr-toiletten-aufzusuchen-verzeihung-rio-besucher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/urinieren-auf-fahrenden-metro-rolltreppen-in-rio-de-janeiro-brasilien-diskutiert-uber-die-immer-popularere-unsitte-fur-die-notdurft-nicht-mehr-toiletten-aufzusuchen-verzeihung-rio-besucher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/b9.JPG" alt="b9.JPG" /></p>
<p><strong>Camamu, Bahia 2011 &#8211; Mann tritt, schlägt auf offener Straße eine Frau zusammen, Bus muß deshalb anhalten &#8211; Bewohner schauen zu.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-medien-belustigt-uber-mogliches-aufrucken-zur-sechsten-wirtschaftsnation-vorbei-an-grosbritannien-fehlen-zivilisatorischer-werte-kritisiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Brasiliens Wirtschaft überholt Großbritannien.&#8220; Die Zeit. Wie die Multis der Ersten Welt die brasilianische Wirtschaft dominieren. (Autoindustrie, Agrobusiness, Hightech, Nahrungs-und Genußmittel&#8230;)</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 02:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/brasilien-wirtschaftsmacht Auffällig ist indessen, daß nicht selten die in Brasilien von Multis hergestellten bzw. vertriebenen Produkte eine deutlich niedrigere Qualität aufweisen als in Ländern der Ersten Welt mit hohen Qualitätsstandards. Banale Beispiele betreffen u.a. Computerzubehör, darunter Drucker wie die von Epson, mit absurdesten Produktionsmängeln &#8211; einem auffällig schlechten, inkompetenten Epson-Telefon-Kundendienst, wie von vielen Brasilianern beklagt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/brasilien-wirtschaftsmacht"><strong>http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/brasilien-wirtschaftsmacht</strong></a></p>
<p><strong>Auffällig ist indessen, daß nicht selten die in Brasilien von Multis hergestellten bzw. vertriebenen Produkte eine deutlich niedrigere Qualität aufweisen als in Ländern der Ersten Welt mit hohen Qualitätsstandards. Banale Beispiele betreffen u.a. Computerzubehör, darunter Drucker wie die von Epson, mit absurdesten Produktionsmängeln &#8211; einem auffällig schlechten, inkompetenten Epson-Telefon-Kundendienst, wie von vielen Brasilianern beklagt wird.Tests mit neun Modellen von VW, Peugeot, Toyota, Fiat, General Motors ergaben laut Landesmedien geringere Sicherheitsstandards als die in Europa und in den USA hergestellten Wagen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilien-schrumpfende-wirtschaft-im-oktoberminus-032-prozent-gegenuber-september-laut-offiziellen-daten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilien-schrumpfende-wirtschaft-im-oktoberminus-032-prozent-gegenuber-september-laut-offiziellen-daten/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/embraerjetazul.JPG" alt="embraerjetazul.JPG" /></p>
<p><strong>EMBRAER-Jet &#8211; 93 Prozent der Teile, alle Higtech von ausländischen Herstellern, fast durchweg der Ersten Welt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasiliens-flugzeugmontagewerk-embraer-93-prozent-der-teile-kommen-von-auslandischen-herstellern-laut-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasiliens-flugzeugmontagewerk-embraer-93-prozent-der-teile-kommen-von-auslandischen-herstellern-laut-studie/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu.JPG" alt="cachoneu.JPG" /></p>
<p>Slumkate in Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/28/brasiliens-wirtschaft-uberholt-grosbritannien-die-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens &#8222;Boom&#8220; und die Slumhütten. &#8222;Ratten, Unmassen von Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in der Kate.&#8220; &#8222;Warum hat Sao Paulo noch 2627 Slums?&#8220; &#8222;&#8230;das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.&#8220;  BDI 2011ThyssenKrupp in Rio.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 16:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Slums]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/23/brasilien-umweltschutz-giftluft-totet-fast-100000-in-sechs-jahren-im-teilstaat-sao-paulo-laut-landesmedien-kinder-und-alte-als-hauptbetroffene/  &#8222;Die Favela ist ein Zukunftsmodell&#8220; &#8211; deutscher Architekt Ranier Hehl: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/ Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”. Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/23/brasilien-umweltschutz-giftluft-totet-fast-100000-in-sechs-jahren-im-teilstaat-sao-paulo-laut-landesmedien-kinder-und-alte-als-hauptbetroffene/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/23/brasilien-umweltschutz-giftluft-totet-fast-100000-in-sechs-jahren-im-teilstaat-sao-paulo-laut-landesmedien-kinder-und-alte-als-hauptbetroffene/</a></p>
<p><strong> &#8222;Die Favela ist ein Zukunftsmodell&#8220; &#8211; deutscher Architekt Ranier Hehl:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. &#8222;Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser Kate.&#8220;(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><strong>Deutscher Wirtschaftsminister Rainer Brüderle(FDP) 2010: &#8222;Brasilien hat praktisch keinen Rückschlag erlitten durch die Weltwirtschaftskrise. Die Einbrüche an den Finanzmärkten hat das Land glänzend überstanden.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Joachim Gauck in Sao Paulo 2013: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></p>
<h2>“Kein anderes aufstrebendes Land balanciert Demokratie und breit gestreuten Wohlstand so gut aus wie Brasilien.” Financial Times Deutschland</h2>
<p><strong>&#8222;&#8230;das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.&#8220;  BDI 2011</strong></p>
<h2>“Wenn es ein Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht erlebte, dann war es dieses hier!”(Lula)</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</strong></a></p>
<p><strong>Infolge der menschenunwürdigen Überlebensbedingungen sind in den Favelas von Sao Paulo typische Slumkrankheiten überall sichtbar &#8211; von Behinderungen fast jeder Art bis hin zu Asthma, verschiedenstem Hautausschlag und Lepra. Der Slum Rocinha in Rio de Janeiro hat laut Landesmedien die höchste Tuberkuloserate Brasiliens. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong> Derartige Lebensverhältnisse in der siebtgrößten Wirtschaftsnation verletzen, legt man bestimmte Wertvorstellungen zugrunde,  Basis-Menschenrechte, Gesetze, Verfassung, internationale Konventionen &#8211; gemäß heute in neoliberalen Ländern wie Deutschland dominierenden Bewertungskriterien ist die Situation in den Slumhütten, das gesamte komplexe Spektrum der sozialen Lage Brasiliens,  indessen Ausdruck fortschrittlicher, moderner Politik in einem Boomland, das daher, ebenso wie seine politisch Verantwortlichen, entsprechend viel Lob erhält.  </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><strong>Bischof Bernardino sagte in Sao Paulo den Kirchenmedien vor dem Adveniat-Gottesdienst, Brasiliens durchlebe derzeit eine enorme politische Krise. Brasilien sei zwar theoretisch eine Republik, doch die republikanischen Prinzipien würden mißachtet. In der Verfassung von 1988 heiße es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. “Doch in Wahrheit ist dies eine Lüge.” Es reiche aus, in die Slums zu gehen. “Wir müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien &#8211; und von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht unterwirft.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu.JPG" alt="cachoneu.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/</strong></a></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><span id="more-11764"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></p>
<p><strong>&#8222;Ich habe sechs Kinder &#8211; mit dem im Bauch sinds dann sieben.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c17.JPG" alt="c17.JPG" /></p>
<p>Eingang zu völlig fensterloser Kate.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong><br />
<strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu2.JPG" alt="cachoneu2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><strong>&#8222;&#8230;das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.&#8220;  BDI 2011</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>“A desigualdade no Brasil é coisa da sociedade feudal”.</h2>
<p><strong>Brasiliens soziale Kontraste: </strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c14.JPG" alt="c14.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c16.JPG" alt="c16.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c15.JPG" alt="c15.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c12.JPG" alt="c12.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha. “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm, diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen Kindern, leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der Türöffnung hängt ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will &#8211; also jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder &#8211; aber die Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der Ersten Welt erscheinen lassen &#8211; aber hier an der Peripherie ist es nach wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so um die 200, 220 Real maximal. Doch im Ausland wird verbreitet, alles toll, alles gut in Brasilien. Wir merken, es ist schwierig, Menschen von außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen Kriterien, und wir haben Ausdauer &#8211; das macht den Unterschied. Denn entweder ist man Christ &#8211; oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu3.JPG" alt="cachoneu3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/" rel="bookmark">Gisele Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar pro Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO geförderten Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm instrumentalisierte Sinnlichkeit.</a></h2>
<p>Mittwoch, 11. Mai 2011 von Klaus Hart   <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9716">**</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo. Im Dezember hat Brasiliens Regierung zum wiederholten Male eine Anti-Drogen-Kampagne verkündet &#8211; zahlreiche Kampagnen dieser Art waren in den vergangenen Jahrzehnten gestartet worden &#8211; mit den bekannten Resultaten. </strong></p>
<p><strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/gewalt-gegen-frauen-in-brasilien-statistisch-alle-sieben-minuten-wird-im-teilstaat-eine-frau-so-geschlagen-das-sie-anzeige-erstattet-laut-landesmedien-dunkelziffer-der-nicht-registrierten-falle-en/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/gewalt-gegen-frauen-in-brasilien-statistisch-alle-sieben-minuten-wird-im-teilstaat-eine-frau-so-geschlagen-das-sie-anzeige-erstattet-laut-landesmedien-dunkelziffer-der-nicht-registrierten-falle-en/</strong></a></p>
<h2>Rousseff-Regierung straft wegen Belo-Monte-Kritik die Organisation Amerikanischer Staaten ab, zahlt keine Beiträge mehr, laut Landesmedien. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11742">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/belo-monte/" rel="tag">Belo Monte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag">Dilma Rousseff</a></p>
<p><strong>Laut Brasiliens Landesmedien zahlt die Rousseff-Regierung seit April die fällige Quote von 6,5 Million Dollar nicht, was die Organisation zu drastischen Einsparungen, darunter Entlassungen zwinge. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission der Organisation hatte von der Rousseff-Regierung den Stopp des Baus des Amazonas-Wasserkraftwerks “Belo Monte” verlangt. Die Rede ist von “Repressalien Brasiliens” gegen die Organisation Amerikanischer Staaten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-amazonas-staudammprojekt-belo-monte-protestvideo-von-schauspielern-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-amazonas-staudammprojekt-belo-monte-protestvideo-von-schauspielern-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-erhalt-im-ausland-ebensoviel-lob-wie-zuvor-lula-analysieren-die-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-erhalt-im-ausland-ebensoviel-lob-wie-zuvor-lula-analysieren-die-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html"><strong>http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</strong></a></p>
<p><strong>Folter in der größten Demokratie Lateinamerikas:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/luladilma6.JPG" alt="luladilma6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Manche Medien berichten über Brasiliens gravierende Menschenrechtslage &#8211; andere nicht.</p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489">**</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" alt="" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/">The censorship never gives up</a></h1>
<p>Posted by <a title="Show all entries from Marc" href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2">Marc</a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a title="Show all entries in the category Human rights" href="http://osocio.org/category/human_rights/">Human rights</a>, <a title="Show all entries in the category Media" href="http://osocio.org/category/media/">Media</a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" width="468" height="646" /></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" width="468" height="646" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /><br />
<strong>”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben zu können &#8211; und bei den als angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke im Website-Interview 2009.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-ankli</strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/" rel="bookmark">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804">**</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" /></p>
<p><a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong>http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>&#8222;Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.&#8220; Ausriß</strong> <strong>2011</strong></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes Thema auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber wie es aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten brasilianische Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die Slumbesetzung vom letzten November verurteilt – und schneller als erwartet ausgerechnet von der Gegenseite die Beweise geliefert bekommen. Die schwerbewaffneten Banditenkommandos des organisierten Verbrechens sind rasch zurückgekehrt, zitieren Brasiliens Landesmedien aus vertraulichen Militärberichten. Die Gangster haben, wie es heißt, wieder Verkaufspunkte für harte Drogen installiert, der hochprofitable Rauschgifthandel geht perfekt neoliberal weiter. Der Terror gegen Bewohner des Parallelstaats der Slums ebenfalls – trotz Militärpräsenz sind mindestens vier Menschen ermordet worden. Eine Frau wird zur Abschreckung totgeschlagen, weil sie an der Plünderung eines Banditenhauses teilnahm – TV-Teams auch des Auslands hatten solche Volkszorn-Szenen am Start der Militäroperation gern gefilmt. Doch nun beklagen sich die Bewohner ausgerechnet über eine unzureichende Präsenz von brauchbaren Polizisten – von den Militärs würden die herumstreunenden Banditen gar nicht bemerkt. Viele Soldaten stammen ja just aus diesen Slums. Zudem seien 42 Militärpolizisten zwar wegen Raub, Erpressung und Übergriffen gegen die Bewohner angezeigt, doch bisher nicht bestraft worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar böse-ironisch gemeint? Panzer, martialisch wirkende Militärpatrouillen, deren Fotos gern auch in die Erste Welt durchgeschaltet werden, sind den Angaben zufolge jedenfalls keinerlei Hindernis für die Banditenkommandos des organisierten Verbrechens. Das mag für Mitteleuropäer bizarr, grotesk, unglaublich erscheinen, für unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe, man sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas, wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt neben Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen verkauft und ebenso offen gleich von Hunderten konsumiert. Die Beamten im Hauptsitz der Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine kilometerlange Straße, in der sich ganze Horden grauenhaft verwahrloster und abgemagerter Gestalten mit Crack zügig ins Jenseits befördern. Manche Brasilianer fragen daher, ob es nicht eher so ist, dass die Sicherheitskräfte, von Ausnahmen abgesehen, der unter Staatschef Lula aufgeblühten Crack-Branche eine ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte garantieren. 1,2 Millionen Brasilianer sind laut Expertenschätzungen bereits Crack-süchtig. Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen Richtervereinigung für Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins organisierte Verbrechen verwickelt. Besonders die Slumbewohner leiden stark unter der Gewalt durch Polizei, paramilitärische Milizen und die Banditenkommandos. Im ganzen Land, und nicht nur in Rio de Janeiro, foltern Staatsangestellte, gibt es Todesschwadronen, zu denen Staatsbeamte gehören. Man redet nur von den kleinen Fischen im Rauschgiftgeschäft, nicht von den Drogenbaronen.“ Der Richter und AJD-Präsident Luis Barros Vidal fordert, die „Farce von Rio“ auf keinen Fall zu unterstützen. „Die Geheimdokumente der Militärs zeigen, dass die Drogenmafia, der Drogenhandel in diesen Slums fortbestehen. Die regierenden Autoritäten, die von einem groß angelegten Krieg gegen die organisierte Kriminalität sprachen, machten also leere, falsche Versprechen, handeln unredlich. Wir sehen die Resultate – Tote und nochmals Tote. Selbst UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil vordringlich soziale und wirtschaftliche Probleme gelöst werden müssen, die Slumbewohner vor allem feste Arbeitsplätze brauchen.“ Niemand wisse das besser als die brasilianische Regierung, früher unter Lula, jetzt unter Dilma Rousseff. „Todesschwadronen sind derzeit in Rio aktiv – doch auch in Sao Paulo, landesweit, straflos“, fügt Richter Vidal gegenüber dem <em>Blättchen</em> hinzu, in Brasilien fehle eine Kultur der Menschenrechte. Zu erkennen seien „starke Merkmale eines totalitären Staates, der das Gesetz nicht respektiert“; mit Blick auf Fußball-WM und Olympische Spiele am Zuckerhut werde ein Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und Militäroperationen seien nur für das Ausland gedacht – de facto ändere sich nichts. Rio habe wegen der geplanten Sportereignisse international Kompetenz demonstrieren müssen, um Milliardeninvestitionen zu erhalten. Es werde wieder Wahlen geben – und die Politiker würden erneut Gelder des organisierten Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird von zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten begeistert abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen „sturmreif geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des Slumkomplexes. Dies geht so vonstatten, dass Soldaten und Elitepolizisten mit handverlesenen Journalisten einfach die Gassen zur Slumspitze hochgehen und dort die Landesfahne hissen. Schließlich hatte man den Banditenkommandos tage-und nächtelang reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug in üblicher Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung verzichtet – die Gangster verteilten sich auf andere der weit über 1.000 Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila Cruzeiro direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu schnappen, waren bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei und Armee die Gangster entkommen? Man saß vor dem Fernseher und traute seinen Augen nicht. Stundenlang sah man von nahem, wie sich die Verbrecherkommandos davonmachten, und bekam es von Polizeiexperten auch noch kommentiert: „Kampfhubschrauber wie die im Vietnamkrieg greifen jetzt nun mal leider nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also wahrhaft todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der „Erstürmung“ besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und sogar im Oktober 2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do Alemão“, hatte teils sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei und Militär kennen die Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur Besetzung gar 50.000 Mann aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s deshalb nicht – seit 2007 wurden in Rio über 25.000 Gewalt-Tote gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker im „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet, doch keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit eine „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula die Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde bleiben straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte, war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und schlussfolgert: „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin, verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in sich.</p>
<p>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von Menschenrechtsaktivisten normal. Silva ermittelte gegen die landesweit aktiven, von Staatsangestellten geleiteten Todesschwadronen, gegen folternde Militärpolizisten und bekam deshalb Morddrohungen. Im archaischen nordöstlichen Teilstaat Maranhao, der laut Kirchenangaben bei Gefängnis-Folter an der Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte unter Rousseff – sechs Männer wurden getötet, Fotos der abgeschlagenen Köpfe waren in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao wird von Gouverneurin Roseane Sarney regiert, die mit Dilma Rousseff befreundet ist, und bei nettem privaten Beisammensein mit ihr zur Laute allerlei populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige Untersuchungskommission zum Häftlingsaufstand gibt es nicht, Brasilia reichen die Angaben der Militärpolizei – ein Relikt der Militärdiktatur. Der Teilstaat ist zudem Herrschaftsgebiet des Oligarchen José Sarney, der einst die Folterdiktatorenpartei ARENA führte – und heute als Senatspräsident den brasilianischen Nationalkongress. Mit ihm, dem hochwichtigen politischen Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff ihren Wahlsieg – auch das spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und selbst in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales Problem“. Als Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war, hatten derartige Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische Bedeutung. Gleiches gilt für den jetzt auf der Berlinale gezeigten sozialkritischen Streifen „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens bedrückende Menschenrechtslage eindrücklich abbildet. Wie im Vorgängerfilm, der 2008 den Goldenen Bären gewann, gibt es wieder eine der für Rio de Janeiro typischen Scheiterhaufenszenen – weder Lula noch Rousseff haben sich jemals zu dieser in den Slums unweit des neuen ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen Hinrichtungs-und Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt. Dafür erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was sich unter dem Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der Spitze – und von drei Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe Julio Waiselfisz, dessen Team die Studie erarbeitete, spricht von „Merkmalen der Ausrottung, Vernichtung“ und von fehlender öffentlicher Sicherheit für die arme, mehrheitlich schwarze Bevölkerung. Mit der öffentlichen Sicherheit passiere dasselbe wie bei Bildung, Gesundheit, Sozialversicherung – es werde privatisiert. „Wer kann, zahlt für privaten Sicherheitsdienst. Die Schwarzen gehören zu den Ärmsten, leben in Risikozonen und können nicht zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an 15-bis 19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38 Prozent der brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und Misere. Die Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für Gesundheit, Bildung und Sicherheit investieren, die sich gezielt an die 33 Millionen Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren richten. Aber irgendwie scheint Brasilia gar nicht so gut bei Kasse zu sein, wie Lula unter Hinweis auf angeblich fette Devisenreserven stets verkündete. Als die hausgemachte Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de Janeiro rund tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden noch vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln und Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart worden war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin direkt konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an, damit Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden können. Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen Umweltkatastrophe heimgesucht – und der Lula-Regierung vorgerechnet, für Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der vorgesehenen Haushaltsmittel investiert zu haben. Sogar die UNO wirft Lula vor, bereits 2005 ein Katastrophenwarnsystem versprochen zu haben, das aber immer noch nicht funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen schwerlich zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger und Misere auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen Angaben 29,1 Millionen registriert oder unregistriert Beschäftigte sowie 18,6 Millionen Sozialversicherte, darunter zwei von drei Rentnern. Doch ein Großteil der unregistriert, ohne Arbeitsvertrag und rechtliche Absicherung Beschäftigten hat deutlich geringere Einkünfte – in einem Land mit inzwischen oft deutlich höheren Preisen als in Deutschland, gerade bei Grundnahrungsmitteln als in Deutschland – und in einer Phase schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen von „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er monatlich allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet rund 6.000 Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem erhält er seit seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von 1.900 Euro monatlich, weil er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als ihm jetzt ein Unternehmen für einen Vortrag 100.000 Dollar Honorar anbot, lehnte Lula laut Landesmedien ab – entweder 200.000 Dollar oder kein Vortrag. Da bietet sich ein Vergleich mit den Hilfen des Anti-Hunger-Programms „Bolsa Familia“ an – denn 42 Prozent der Empfänger, also 5,3 Millionen Menschen, leben gemäß neuen Studien nach wie vor im Elend. Zwischen 14 und maximal 105 Euro werden monatlich ausbezahlt – pro Familie wohlgemerkt, meist sind sie kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und Hunger unter den Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene Hilfe zu beseitigen, werde nicht einmal erwogen, empören sich Kommentatoren. Die Regierung kürzt jetzt stattdessen sogar die Gelder eines Hausbauprogramms für die Unterschicht fast um die Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar für eine ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die Vorkarnevalsfeste der Sambaschulen und andere karnevalistische Aktivitäten auf vollen Touren weiter. Renommierte Therapeuten und Sozialwissenschaftler haben auf diesen befremdlichen Umgang mit Tragödien aufmerksam gemacht. Andererseits – beim Kulturexport kommt das Riesenland laut UNO-Daten nur auf 0,2 Prozent des Weltvolumens, liegt auf Platz 26, gleichauf mit Rumänien. Zum Rousseff-Start verließ der Komponist und Dirigent John Neschling nach 14 Jahren frustriert das Land in Richtung Schweiz. Er hatte das völlig unbedeutende Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem international anerkannten aufgebaut, wurde jedoch von der reaktionären Teilstaatsregierung gefeuert. Beim Weggang verwies er auf fehlende Kulturpolitik, eine paralysierende und unsensible Staatsbürokratie, brutalen Umgang mit Kulturgütern. Neschlings Rückkehr nach Europa ist symptomatisch, ein schmerzhafter Verlust für Brasilien.</p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p>In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen einen regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher Kritik, die als politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland dagegen wird Boff seit den neunziger Jahren zunehmend heftig kritisiert. Selbst frühere Anhänger werfen ihm Fehleinschätzungen über die katholische Kirche, intellektuelle Unehrlichkeit und Opportunismus vor. Boff sei eitel auf Medienpräsenz aus – was mit Verbalattacken auf Papst und Vatikan natürlich am leichtesten gelinge.</p>
<p>In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter Professor. Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert werden – andernfalls akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der Wahrheit entsprächen.<br />
In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion der Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien fasste man sich an den Kopf. Denn die evangelikalen Sektenkirchen propagieren massiv die „Theologie der Prosperität“, wonach materieller Wohlstand eine Gabe Gottes sei und durch die Macht des Glaubens erreicht werden könne. An Misere, persönlichem Misserfolg sei der Teufel schuld, den man auf speziellen Tempelsitzungen austreibe – wobei natürlich jeder Gläubige soviel Geld wie möglich an die Kirche spenden müsse. Mit dieser Theologie, analysieren Sozialwissenschaftler, verbreiten die Evangelikalen Illusionen, beuten die Leute aus, schaffen Leiden. Und fördern sogar Rassismus und Diskriminierung, da die schwarze Bevölkerung nunmehr nur deshalb arm sei, weil sie sündige. Gemäß aus Afrika ererbten Schlechtigkeiten werde sie als eine verfluchte Rasse angesehen, die sich von allen Vorfahren und Wurzeln lösen müsse.<br />
Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen relativieren, zeige sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im akademischen Umfeld, bei den Studenten sei Boffs frühere Attraktivität weg.<br />
Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der Brasiliens zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes eingesperrt. In Salvador da Bahia hatte er laut Polizei im Tempel gemeinsam mit zwei Pastoren einen 14-jährigen Jungen sexuell missbraucht und danach lebendig verbrannt.<br />
Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist in rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los, ziehen Ex-Killer und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom Leder:„Ich war reich, hatte Villen und tausende Frauen – in Rio hörten tausende schwerbewaffnete Banditen auf mein Kommando. Ich war Bankräuber, Berufskiller, Monster, Psychopath – so viele Opfer flehten vergeblich um Barmherzigkeit! Wie von den Dämonen gefordert, habe ich mit meiner Frau unseren sechs Monate alten Sohn getötet, in der Pfanne gebraten, sein Fleisch gegessen – ich war schon in der Hölle!“<br />
Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes, analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich durch ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert. Leonardo Boff indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale Mentalität“, „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche Strukturen“ vor, gar die Ablehnung von Kritik und Alternativen.  Damit hat er schlichtweg die Dynamik, Entwicklung und Komplexität der katholischen Kirche nicht begriffen. Als anschauliches Beispiel gilt, dass Rom zwar Kondome kritisiert, deren massive Verteilung in der pastoralen Aids-Prävention indessen zulässt – und fördert, gemäß katholischer Moraltheologie.<br />
Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und überreichlich  mit Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs Vorwurf, dass die katholische Kirche in der Kondomfrage lebensfeindlich, verantwortungslos und intolerant handele. „Leonardo Boff gehörte zum Franziskanerorden, der in Brasilien eines der ersten Aids-Präventionsprojekte startete und natürlich Kondome verteilt – seit über 16 Jahren. Unsere nationale Aids-Pastoral, von einem Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig unmöglich, daß Boff davon nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung der Evangelikalen, die Expansion des religiösen Fundamentalismus positiv bewertet, ist dies fragwürdig und anfechtbar.“<br />
Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem Ex-Killer und Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut Eigendarstellung Homos zu Heteros umdreht und Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht.<br />
Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden vernichtet, Brasilien avanciert zum weltgrößten Agrargiftverbraucher, das Geschäft mit Gen-Pflanzen boomt. Umweltschützer laufen Sturm gegen das gigantische Umleitungsprojekt am Rio Sao Francisco – Marina Silva verteidigt es als „ökologisch nachhaltig, wirtschaftlich machbar und sozial gerecht“. Was sie von massenhafter Folter durch Staatsangestellte oder von den landesweit operierenden Todesschwadronen hält, erfährt man bis heute nicht.<br />
2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize, den Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts der Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte Lulas Politik als niederträchtig neoliberal.<br />
2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin Dilma Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ Die gravierenden Menschenrechtsverletzungen, den strikt antiökologischen Kurs von Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die von ihm so heftig gescholtene, stark systemkritische katholische Kirche Brasiliens tut das umso kräftiger: Fehlende soziale Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz Hunger, Misere und rasch wachsenden Slums, Zementierung der grauenhaft ungerechten Einkommensverteilung, Begünstigen der ohnehin Privilegierten. Boff faselt von sozialer Ökologie-Revolution, dabei ist längst klar, dass Dilma Rousseff das umweltvernichtende Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in Amazonien unbedingt realisieren will. Nach ihrem Wahlsieg erneut ein Schwenk: Boff geißelt das Belo-Monte-Projekt.<br />
Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern bei Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach jährlich allein in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen wegen Sex mit Kindern im Gefängnis, auch Indios sind als Naturzerstörer bekannt. Yanomami pflegen gar das Verprügeln der eigenen Ehefrau mit Freunden, bei Fremdgeh-Verdacht – von Schamanen als Hexen beschuldigte Indiofrauen wurden ermordet – das Blättchen hatte über diese Praktiken berichtet. Boff indessen ignoriert diese Fakten: „Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.“ Kommentar überflüssig.</p>
<p><strong>Obama in Brasilien</strong></p>
<p>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten, sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag auf Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama über einen Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110 Tomahawk-Raketen. Und etwas später, mitten im Bankett für Obama im brasilianischen Außenministerium, ging es richtig los mit den Bombardements. „Ein historischer Tag“, titelten die Zeitungen – und „historisch“ verhielt sich Brasiliens neue Staatschefin, die einst als Guerilleira gegen die Militärdiktatur kämpfte, eingesperrt und gefoltert wurde. Erst nach der Abreise Obamas äußerte sie Missfallen über die Kriegserklärung ausgerechnet in Brasilien – vermied indessen, wie viele Brasilianer erwartet hatten, dies Obama sofort und direkt zu sagen, womöglich die offiziellen Gespräche abzubrechen. Mit einer Note, die einen Waffenstillstand in Libyen erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis Obama abgereist war. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, Frei Betto, nannte es gegenüber dem <em>Blättchen</em> „zumindest takt- und geschmacklos, den Krieg gegen Libyen just in Brasilien zu erklären, das gegen eine solche kriegerische Aggression ist.“ Der Diskurs des Westens sei Demokratie, das Interesse indessen Öl und nicht etwa die Verteidigung der Menschenrechte in Libyen. Brasilia hatte sich im UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit Russland, Indien und China, wenigstens der Stimme enthalten, eine friedliche Lösung befürwortet.</p>
<p>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva abgemacht, dass am Tische direkt neben den beiden Obamas just der hochwichtige Regierungspartner José Sarney sitzen sollte. Die USA hatten 1964 zur Unterstützung des Militärputschs sogar eine Kriegsflotte vor die Küste Brasiliens entsandt. Und nun prosteten sich just der Präsident dieses Landes und der damalige Chef der brasilianischen Folterdiktatorenpartei ARENA freundlichst zu, unterhielten sich auch Michelle Obama und Sarney sichtlich nett miteinander. Er gilt in Brasilien nach wie vor als der archaischste, reaktionärste und politisch mächtigste Oligarch, ist Präsident des Kongresssenats und wurde trotz seiner Verwicklung in zahllose Skandale von Lula stets hochgeschätzt und umworben. „I love this guy“, sagte Obama einmal über Lula – und wollte ihn gerne mit am Tisch. Doch der mit scharfem politischen Instinkt gesegnete Ex-Gewerkschaftsführer lehnte die Einladung ab. Als hochbezahlter Ehrenpräsident seiner Arbeiterpartei PT hatte er womöglich Rücksicht zu nehmen auf jenen Parteiflügel, der sich scharf gegen einen Libyenkrieg wandte, an die Kriege im Irak und in Afghanistan erinnerte, die Obama-Regierung als „Feind des Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas Ankunft brodelte es in diesem Teil der PT, der sich den Sozialbewegungen eng verbunden fühlt, die Obama zur „persona non grata“ erklärt hatten. Zorn erregte daher, dass Brasiliens Regierung, eingeschlossen Dilma Rousseff, und die Führungsspitze der Arbeiterpartei die von PT-Mitgliedern angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas verurteilten. Wie durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt, unzufriedene Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern gehörte sogar Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu Kriegsbeginn nicht am Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula eines Tages Lorbeeren einbringen – wer erinnert sich dann noch an die Hintergrund-Details? Sehr aufschlussreich, was dann in Chile ganz anders lief als in Brasilia. Eine weit politisiertere Öffentlichkeit erreichte, dass beim Obama-Besuch die Diktaturproblematik nicht ausgeklammert wurde. Anders als unter Dilma Rousseff wurde im chilenischen Regierungssitz natürlich eine Pressekonferenz anberaumt, konnte ein chilenischer Journalist offen fragen, ob Obama und dessen Regierung bereit seien, sich für die Beteiligung am Militärputsch vom 11. September 1973 zu entschuldigen – und bei den gerichtlichen Ermittlungen über Diktaturverbrechen zu kooperieren. Der Journalist erinnerte an bezeichnende Fälle, darunter die Ermordung von Orlando Letelier, Außenminister von Salvador Allende, 1976 in Washington. Dem überraschten Obama blieb nichts weiter übrig, als zuzustimmen – er vermied indessen, um Entschuldigung zu bitten.<br />
Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des imposanten Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum. Draußen PT-Fahnen und „Obama-go-home“-Plakate – drinnen fragwürdigste Symbolik. Die nationale Schwarzenbewegung forderte, dass sich der erste dunkelhäutige US-Präsident zum grauenhaften Rassismus klar positionieren muss. Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana: ”Es gibt keinerlei Zweifel, dass im ‚demokratischen’ Brasilien von heute schwarze Bürger mehr Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen sind als in irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.“ Die Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, das Rassismusthema auf die Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch abgeblockt. Der Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter der Schwarzen in aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich bestätigt fühlen. Obama hatte nicht vor, den Rassismus, andere gravierende Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu kritisieren. Seine Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die Symbol-Kiste, ließen vor der Rede eine Afro-Band aufspielen und platzierten viele Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem US-Präsidenten. Die Ansprache wurde von Brasiliens wichtigsten Kommentatoren arg verrissen: Denn Obama lobte ausgerechnet die brasilianische Demokratie als beispielhaft, stellte damit klar, welche Menschenrechtskriterien er nach eigenem Werteverständnis an Brasilien anlegt. Systematische Folter durch Staatsangestellte, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, neofeudale Banditen-Diktatur in den Armenvierteln, Morde an Menschenrechtsaktivisten, Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus. Brasilien werde zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde ganz in der Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise der Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker auf seiner Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei Kopfschüssen getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war ein kirchlicher Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet worden. In Sao Paulo liquidierten zwei Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006 mindestens 150 Menschen, steht in einem neuen Untersuchungsbericht. Als ausgesprochenen Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist Brasilien jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41. auf den 47. Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten UNO-Ranking für menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. – Libyen immerhin auf dem 53., Chile auf dem 45., Argentinien auf dem 46 und der Iran auf dem 70. Platz.<br />
Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen. Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik gegeben – „ im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die Brüder im Norden, Anerkennung der Hegemonie des Partners.“ US-Diplomateneinschätzungen lauteten, das Tropenland sei noch gar nicht reif, um ein Global Player zu sein. Für US-Sozialwissenschaftler sind die brasilianischen Regierenden unfähig zu längst überfälligen strukturellen Reformen, gibt es „gravierende interne Probleme“. Menschenrechtsaktivist Fabio Konder Comparato, Rechtsprofessor an Brasiliens führender Bundesuniversität in Sao Paulo: “Wir hatten bis heute nie Demokratie, leben immer unter einem oligarchischen Regime. Unsere Politik hat stets zwei Gesichter. Eines für außen, zivilisiert – und eines für innen, grausam. Wir halten diese Doppelzüngigkeit des Charakters im gesamten politischen Leben aufrecht. Die Wahlen sind Theater. Lula bewies, dass er für die Oligarchie nicht gefährlich ist. Ich widerspreche dem Begriff Redemokratisierung.“</p>
<h1>Brasilien und der Libyenkrieg</h1>
<p>Frankreichs Rafale-Kampfflugzeuge starteten auf Befehl von Präsident Nicolas Sarkozy als erste gen Libyen, bombten, was das Zeug hielt, feuerten neueste Hightech-Raketen auch auf zivile Ziele, zeigten aller Welt, was in den Kisten steckt. Der überstürzt wirkende Rafale-Einsatz hatte womöglich seinen besonderen, zynischen Hintersinn – denn Lateinamerikas größte Kriegswaffenmesse LAAD in Rio de Janeiro stand vor der Tür. Rafale-Oberverkäufer Sarkozy bemüht sich seit Jahren meist vergeblich, bei seinen Auslandsreisen die superteuren Jagdbomber an den Mann zu bringen, auch in Brasilien. 2010 schien der Ankauf durch die Lula-Regierung fast sicher – doch selbst in französischen Medien wurde herumgemäkelt, größtes Verkaufshindernis sei die fehlende Praxiserprobung im Kriegseinsatz. Das Argument ist nun wohl vom Tisch. Am Tag der Messeeröffnung von Rio schrieb die „O Globo“, dass die Rafales nun „mit Erfolg bei den Attacken gegen Libyen“ getestet worden seien, und in einer LAAD-Sonderbeilage warb der französische Rüstungskonzern gleich ganzseitig, die Vortrefflichkeit der Bomber sei im Kampf bewiesen worden. Deutsche Medien zitieren Jean-Pierre Maulny, stellvertretender Direktor des französischen Instituts für Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS), wonach der Libyen-Einsatz ein Weg sein könne, um für die nunmehr „kampferprobten“ Rafale-Bomber Propaganda zu machen. Dabei war es in Libyen vorhersehbar zu keinerlei Luftkämpfen gekommen, wurden durch die Bombardements, wie man inzwischen weiß, aber zahlreiche Zivilisten umgebracht, deren Häuser zerstört, immense Massenfluchten ausgelöst.</p>
<p>Die brasilianische Öffentlichkeit hat, anders als die mitteleuropäische, weit weniger Illusionen, worauf der Libyenkrieg tatsächlich zielt. Schließlich hatten führende Blätter, darunter Brasiliens auflagenstärkste Zeitung „Folha de Sao Paulo“, den Europa-üblichen Mainstream von Anfang an der Lächerlichkeit preisgegeben. Gleich auf einer ganzen Seite analysierte der renommierte Politikexperte und Universitätsprofessor José Luis Fiori, dass es um Libyens Öl und die Kontrolle einer Grenzregion zu Europa gehe, nicht aber um Menschenrechte. Die würden von den großen Mächten stets benutzt, um geopolitische Entscheidungen zu legitimieren. Afrika nannte Fiori den Schauplatz eines neuen imperialistischen Wettkampfs – es sei nicht ausgeschlossen, dass über eine neue Form des Kolonialismus ebenso nachgedacht werde wie über die Eroberung bestimmter afrikanischer Staaten, die durch europäische Kolonialisten geschaffen worden waren. Lokale Konflikte würden künftig immer häufiger – und stets seien die USA involviert.<br />
Wer das womöglich linkslastig fand, bekam „ausgewogen“ im selben Blatt die Version des konservativen Politikers und Ex-Finanzministers Luiz Carlos Bresser-Pereira präsentiert, wonach Libyen lediglich abgestraft werde, weil es sich dem informellen Kolonialismus der Großmächte nicht unterwerfe. Der Libyenkrieg werde nicht mit guten Absichten geführt. Man versuche dort nicht, wie behauptet werde, „das Massaker an einem revoltierenden Volk zu verhindern“, sondern wolle die Herrschaft über ein ölreiches Land wiedergewinnen. In Libyen, so Bresser-Pereira, gebe es im übrigen gar kein revoltierendes Volk. Einzige „Massenmanifestation“, von der Journalisten Fotos machten, sei eine Masse von Autos in Bengasi gewesen – zwecks Feier der NATO-Bombardements. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei der offene Kolonialismus durch einen informellen ersetzt worden – die alten Metropolen assoziierten sich mit korrupten Eliten der armen Länder. Dies treffe besonders auf den mittleren Osten sowie auf Staaten Lateinamerikas und Afrikas zu. Lediglich asiatische Länder und einige Staaten wie Libyen zeigten sich nicht fügsam für diese neue Herrschaftsform. „Deshalb verzeichneten sie Wachstum und verbesserten den Lebensstandard der Bevölkerung.“ Der Anwalt und Ex-Minister verwies auf den UNO-Index für menschliche Entwicklung und verglich – Libyen liege auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien indessen nur auf dem 73. Platz. Für Unbotmäßigkeit werde Libyen jetzt bestraft durch zwei alte imperiale Mächte, Frankreich und Großbritannien, gefolgt von den USA. Sarkozy meine, durch sein Vorgehen wiedergewählt zu werden – „doch die Franzosen wissen, dass dieser Krieg wenig Sinn hat und dass sie Sarkozy nicht vertrauen können“.<br />
Kommentatoren, die solcher Sicht widersprechen? Keine. Leicht nachvollziehbar, dass sich auch Brasiliens Künstlerschaft nicht vom europäischen Mainstream beeindrucken lässt, darunter der populäre Schriftsteller ÉnricoVeríssimo in seiner landesweit nachgedruckten Kolumne: „Alles wiederholt sich in Libyen, angefangen mit der Scheinheiligkeit der selektiven Empörung: Einige Tyrannen, zuvor toleriert, wenn nicht gar offen unterstützt wie Saddam, werden unakzeptabel und attackierbar, während der Knüppel andere schont, die noch nütze sind. Danach folgen die Verluste an Zivilisten, angeklagt von der einen Seite und bestritten von der anderen, Fotos verstümmelter Kinder und Diskussionen über die Effizienz von ‚chirurgischen’ Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres Beispiel eines modernen Beitrags zu den Kriegstaktiken, die eigenartige Doktrin des humanitären Bombardements.“<br />
Komponist Aldir Blanc fragt, wie viele unschuldige Zivilisten bereits durch das westliche Bombardement auf Libyen umgekommen seien. Und macht sich bitter-ironisch über „Hilaria Clinton“ lustig, legt ihr folgendes Zitat in den Mund: „Unsere Politik ist, das da zu bombardieren und das Wort Petroleum durch Menschenrechte zu ersetzen.“ Der Komponist erinnerte zudem an das US-Geheimgefängnis in Ägypten, in dem des islamischen Terrors Verdächtigte gefoltert worden seien.<br />
Da erübrigt es sich beinahe, Positionen aus der recht befreiungstheologisch orientierten Kirche des größten katholischen Landes zu erwähnen. Frei José Francisco, Leiter des Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, nennt die Einschätzung des Weltsozialforum-Gründers Oded Grajew völlig korrekt, wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege führen. „Eine große Wirtschaft, zu deren Stützen die Rüstungsindustrie gehört, muss Kriege haben – denn zur kapitalistischen Basis gehört Konsum. Für die Rüstungsindustrie bedeutet dies – sie wird durch Kriege stimuliert. Die unterstützen die Wirtschaft jener großen Länder, die heute die Welt beherrschen.“ Für Andersdenker Francisco versucht in Libyen lediglich eine Gruppierung, an die Macht zu kommen – „doch eine Mobilisierung des Volkes gibt es dort nicht. Bemerkenswert, dass Vatikan und katholische Friedensbewegung Pax Christi mit ihrer Position zum Libyenkrieg der NATO-Haltung komplett widersprechen. Der Krieg zeigt, wie oft die UNO leider instrumentalisiert wird.“ Für den Franziskaner ist völlig klar, dass das Völkerrecht jetzt auf jene anzuwenden ist, die durch Bombardements in Libyen ungezählte Zivilisten umbrachten. „Die an den Luftangriffen beteiligten Länder müssen raschestmöglich Wiedergutmachung und Entschädigung an die Hinterbliebenen der Todesopfer sowie an Verletzte und anderweitig Geschädigte leisten. Die Täter und ihre politisch-militärischen Auftraggeber müssen gemäß Völkerrecht bestraft werden. Ich weiß, dass in der brasilianischen Kirche sehr viele denken wie ich.“<br />
Zu ihnen zählt Waldemar Rossi. Einst war er aktiver Diktaturgegner, bereitete mit Gewerkschaftsführer Lula Streiks vor – heute leitet er unter einem deutschstämmigen Kardinal in Sao Paulo die bischöfliche Arbeiterseelsorge. „Seit den ersten Bombardements hat die NATO nicht nur die Streitkräfte Libyens attackiert, sondern auch Zivilisten, die dabei umkamen. Auf normale libysche Bürger wurde keinerlei Rücksicht genommen. Notwendige Entschädigung, Wiedergutmachung bringt indessen die Getöteten nicht zurück ins Leben. Zur Verteidigung von Ölinteressen nehmen sich die an den Luftschlägen beteiligten Regierungen das Recht heraus, jegliche Verbrechen zu begehen – wie zuvor bereits im Irak und in anderen Staaten. Absolut verrückt, dass Barack Obama den Libyenkrieg anfangs von einem Copacabana-Hotel aus koordiniert hat.“ (Während seines jüngsten Brasilienaufenthaltes – <em>Anm. d. Red.</em>) Schwer vorauszusagen, ob auch westliche Libyenkrieger Fronturlaub an der Copacabana machen werden – die Kollegen aus dem Irakkrieg sind längst da und sorgen als Sextouristen für reichlich Negativschlagzeilen. „Die Truppe auf der Suche nach Sex provoziert Polemik“, titelte schon 2007 ein Rio-Blatt. Washington finanziere diesen Fronturlaub, habe das US-Konsulat bestätigt.</p>
<h1>Brasiliens vertrackter Rassismus</h1>
<p>Wie wäre das in Deutschland – dürfte man selbst nach richterlichem Verbot noch offen auf der Straße und vor Konzertmikros singen, dass schwarze Frauen stinken und mit diesen Kraushaaren hässlich aussehen? In Brasilien darf man – ein Lied dieses Inhalts machte 1996 Furore, Komponist Tiririca, ein Musikclown und Kinderstar, ging mit dem Song in die Fernsehshows und forderte alle zum Mitsingen, Mittanzen auf. Bis heute kann sich jedermann „Veja os cabelos dela“ von brasilianischen Websites herunterladen. Obwohl die nationalen Schwarzenorganisationen über ein Jahrzehnt lang gegen Sony Music wegen des rassistischen Lieds klagten – und jetzt schließlich gewonnen haben. Der Musikkonzern muss umgerechnet über eine halbe Million Euro Entschädigung zahlen und durfte das Lied bereits seit Jahren nicht mehr vertreiben. Der Text indessen ist überall greifbar und hat es in sich. Diese Negerin stinkt wie verrückt, mehr noch als ein Stinktier, singt Tiririca, der Geruch dieser Frau ist nicht zum Aushalten. Ich habe ihr gesagt, sie soll sich waschen – aber sie ist stur, will nicht hören. Und dann schau dir mal die grauenhaften Kraushaare von der Negerin an – die sind wie dieser Putzschwamm, mit dem man Töpfe und Pfannen scheuert.</p>
<p>Blonde Mädchen und Jungen Brasiliens trällern das Lied lustvoll in den teuren Privatkindergärten der weißen Mittelschicht, es klingt durch Schulkorridore, wird auf Feten gesungen, eignet sich prächtig, um Schwarze zu hänseln, zu beleidigen. Aber wieso kann ausgerechnet so ein offen rassistisches Lied in Brasilien diesen Erfolg haben? Ein führender Schwarzenaktivist, Mauricio Pestana, Herausgeber der einzigen Schwarzenzeitschrift, „Raca Brasil“, sagte dem <em>Blättchen </em>in Sao Paulo: „Brasilien ist das rassistischste Land der Erde – hier wirken die Strategien des Rassismus seit jeher sehr intelligent. Es gibt keinerlei Zweifel, dass im `demokratischen` Brasilien von heute schwarze Bürger mehr Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen sind als in irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte. Dagegen kämpfen wir an.“<br />
Nicht einfach, wie der Fall des Tiririca-Lieds zeigt. Die Schwarzenorganisationen protestierten 1996 sofort, beriefen sich auf ein Gesetz gegen Rassendiskriminierung, reichten Klage ein – sogar im Nationalkongress wurde darüber diskutiert. Eine Richterin verbot den Verkauf der Tiririca-CD wenigstens für den Teilstaat Rio de Janeiro – Sony Music ging in Berufung. Die Lieder Tiriricas seien unschuldig, für Kinder gemacht und ohne Vorurteile. „Die Ausdrucksfreiheit unserer Künstler ist unantastbar“, betonte ein Sony-Music-Manager. Der Musikkonzern musste das Lied schließlich von der CD nehmen.<br />
Aber wieso ist wegen der erfolgreichen Entschädigungsklage eigentlich Sony Music am Pranger – und nicht der Liedermacher Tiririca, fragen derzeit viele. Da zeigt sich ein Dilemma der Schwarzenbewegung – denn dieser unheimlich populäre Tiririca ist ja selber dunkelhäutig. Auch er wurde gleich am Anfang mit verklagt: „Aber meine eigene Frau ist doch eine Schwarze – und ich bin ein Mulatte!“, sagte er den Richtern. Freispruch.<br />
Denn schmerzhafte Tatsache ist, dass sich in Brasilien Schwarze gegenseitig rassistisch beschimpfen, herabsetzen – selbst als „hässlich schwarz“ titulieren. Immer wieder kommt es vor, dass sogar schwarze Frauen, die schwarze Männer beleidigend als „preto“ beschimpften, von schwarzen Militärpolizisten vorübergehend festgenommen werden.<br />
Mit acht Jahren arbeitete jener Francisco Everardo Oliveira Silva, genannt Tiririca, bereits als Zirkusclown, sitzt heute, mit 45 Jahren, sogar im Nationalkongress, gehört zum Regierungsbündnis der neuen Präsidentin Dilma Rousseff. Und hievte durch ein Rekordergebnis von 1,3 Millionen Stimmen eine ganze Reihe belasteter Politiker seiner Republikanischen Partei mit ins Parlament. „Was macht so ein Kongressabgeordneter? Ich weiß es nicht. Votiere für mich und ich erzähle es dir!“ Dieses banale Wahlkampfmotto Tiriricas hat bestens funktioniert – viele Brasilianer finden es zum Heulen, doch bezeichnend für den Zustand des Politikbetriebs. Und der tief verwurzelte Rassismus ist weiterhin vertrackt, äußert sich auf überraschende Weise, selbst im öffentlichen Gesundheitswesen. „Man muss sich das so vorstellen“, sagt Lucia Xavier von der Schwarzenorganisation „Criola“ in Rio. „Eine schwarze Frau geht zur Behandlung und auch zur Krebsvorsorge in eine öffentliche Klinik, doch der weiße Arzt tastet nicht einmal ihre Brust ab, weil er sich vor der Frau ekelt, ja, wegen ihrer Hautfarbe Ekel empfindet. Und damit wird die Frau ihres Rechts auf korrekte medizinische Behandlung beraubt. Die Frau teilt mit, dass sie Schmerzen habe, doch den Arzt interessiert das nicht, dessen Team ebenso wenig – weil man die Frau wegen ihres ganzen Erscheinungsbildes nicht mag.“ Nicht zufällig sind die Sterblichkeitsraten der Schwarzen weit höher als die der Weißen. Dunkelhäutige, immerhin die Bevölkerungsmehrheit, besetzen nur 3,5 Prozent der Führungsposten, sind im höheren Management extrem selten. Erklärt wird dies gewöhnlich mit dem sehr begrenzten Zugang dieser Bevölkerungsgruppe zu besserer Qualifikation. Das weitverbreitete Vorurteil, dass Schwarze keine intellektuelle Kompetenz besäßen, wird dagegen kaum einmal als Hinderungsgrund genannt. Befragte schwarze Manager räumten ein, sich lange Zeit tatsächlich als weit weniger kompetent eingestuft und unter einem tiefsitzenden Minderwertigkeitskomplex gelitten zu haben. Eine Folge dieses geringen Selbstwertgefühls: Als Lebenspartner, Freunde oder Bekannte werden erstaunlich häufig hellhäutige Personen bevorzugt. Es gibt dafür sogar eine gängige Redewendung – „melhorar a raça“, die Rasse verbessern. Und das heißt, Kinder mit Weißen zu zeugen, um so die Farbe der Familie aufzuhellen und dadurch in der Gesellschaft an Wert zu gewinnen. Als eine schwarze Favela-Frau nach sechs kaffeebraunen Kindern zum ersten Mal eine auffällig helle, beinahe weiße Tochter zur Welt bringt, bei einem dunkelhäutigen Vater, freut sich die ganze Sippe wie wild und feiert das Ereignis. Schwamm drüber, dass da irgendwas mit der Vaterschaft nicht stimmen kann – der Papa freut sich ja auch, dass die Kleine so überraschend hell geraten ist. In ungezählten Slumfamilien bläut man die Aufhell-Idee besonders den Mädchen frühzeitig ein, sucht ihnen Beziehungen zu schwarzen Jungen auszureden. Als ein Mädchen zum ersten Mal zu Hause mit dem schwarzen Freund auftaucht, fallen schon die Schwestern über sie her: Willst du denn die Rasse verschlechtern, die Familie noch schwärzer machen, bist du verrückt? Dunkelhäutige Frauen, die sich hocharbeiten und dann auf einmal in einem Großraumbüro allein unter 100, 200 Weißen sitzen, berichten davon, als „schwarzes Schaf“ tituliert zu werden, sich diskriminiert zu fühlen.<br />
Besonders in den Slums von Sao Paulo sind auch andere Verhaltensmuster möglich. Politisierte Schwarze suchen sich für ein Abenteuer, eine nicht-feste Beziehung, gern eine Hellhäutige – aber zum Heiraten, zum Familiegründen muss es eine Schwarze sein. So werde die eigene Identität gestärkt. Eigentlich auch eine Form des Rassismus, kommentiert eine dunkle Paulistana. Auffällig wiederum, dass schwarze Männer, die Karriere machen, gar als Fußballspieler zu viel Geld kommen, Blondinen als Statussymbol bevorzugen. Der dunkelhäutige Historiker Joel dos Santos formulierte es bitter so: „Die Weiße ist schöner als die Schwarze – und wer vorankommt, wechselt nun einmal automatisch den Wagen.“</p>
<p><strong>Wirtschaften in Brasilien</strong></p>
<p>Jetzt in der Erntezeit brennen sie wieder bis zum Horizont – die riesigen Zuckerrohrplantagen des Tropenlandes. Fliegt man über das Flammenmeer, vergisst man’s nie wieder. Nossa Senhora – der ätzende Qualm steigt ja höher als die Maschine! Unten kriegt man Angstzustände, wenn der Bus plötzlich von dichtem Rauch eingehüllt wird, an beiden Straßenseiten Flammen züngeln, Gluthitze eindringt, der Fahrer flucht, weil er nichts mehr sieht. Während der gefürchteten „Queimadas da cana“ häufen sich tödliche Verkehrsunfälle, explodieren gar Tanklaster. „Niemals hatte ich soviel Angst um die Kinder, meine Frau und mich wie im PKW in einer solchen Feuerzone – ich dachte, jetzt sind wir alle geliefert“, sagt Mario Mantovani, Präsident der Umweltstiftung „SOS Mata Atlantica“, in Sao Paulo. „Und dabei kam ich grade von einem Umweltschutzkongress, hielt einen Vortrag über den Wahnsinn der Treibstoffproduktion aus Zuckerrohr!“ Deutsche Multis, deutsche Zuckerunternehmen, deutsche Banken und Spekulanten sind seit Jahren in die Ethanol- und Zuckerbranche Brasiliens groß eingestiegen, mischen heftig mit, tragen entsprechende Mitverantwortung. Unter Staatschef Lula hat die Branche einen Boom erlebt, wuchs in seinen acht Amtsjahren der Anteil ausländischer Multis von fünf auf über 35 Prozent. In der Megacity wirbt die „Industria Sucroalcooleira“ gerne mit Großfotos des grünen, wogenden Meers aus Zuckerrohr, Cana. Das wirkt auf viele direkt sympathisch, wie die so schön gelben, doch extrem umweltschädlichen, massiv mit gefährlichsten Agrargiften besprühten Rapsfelder in Deutschland. Abgefackelt werden seit der Kolonialzeit kurz vorm Ernten die störenden, unnützen Zuckerrohr-Seitenblätter. Brasilianische Wissenschaftler nennen die Flächenbrände „pervers“ und ein Umweltverbrechen – Mario Mantovani machen sie Naturschutzgebiete kaputt. Auch jetzt, 2011, sind wieder reichlich Schutzzonen draufgegangen, weil das Feuer außer Kontrolle gerät, sich in Wälder hineinfrisst. Und immer werden sogar Plantagenarbeiter von den Flammen eingekreist und verbrennen lebendig – ebenso wie Unmengen an theoretisch streng geschützten Tieren. „Alle denkbaren Vorteile des Ethanoltreibstoffs werden allein durch das Abfackeln aufgehoben. Man braucht sich nur den Ausstoß an klimaschädlichem Dioxin und Kohlenmonoxid anzuschauen. Die Gesundheitsposten in Städten bei Sao Paulo sind voll von Leuten, die wegen der Plantagenbrände Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere Atemprobleme haben. Unser Staat dürfte diese Ethanolunternehmen nicht auch noch finanzieren, sogar über die Entwicklungsbank! Es gibt kein Umweltbewusstsein in Brasilien. Die Kultur des Landes ist Zerstörung.“ Mantovani klassifiziert Brasilien als viertgrößten Erzeuger klimaschädlicher Gase – wegen der Brandrodungen im Regenwald und dieser Plantagenbrände. „Doch der heutige Weltmarkt will garnicht wissen, ob das Zuckerrohr von Sklavenarbeitern geerntet wurde und ob man die Plantagen abgebrannt hat.“</p>
<p>Hauptbetroffene sind die Zuckerrohrarbeiter, die zudem über Haut und Atmung den krebserzeugenden Brandruß aufnehmen. Die Feuer zerstören die Bodenfruchtbarkeit und kontaminieren Oberflächen- und Grundwasser, vernichten zudem sämtliche natürlichen Feinde von Schädlingen, daher werden immer mehr Agrargifte eingesetzt. Brasilien ist wegen der Zuckerrohr-Monokulturen heute weltgrößter Verbraucher selbst solcher Gifte, die in der EU und in den USA längst verboten sind. Klar, ein Großteil kommt von deutschen Multis. Alles dummes Zeug, was Mantovani da erzählt – ginge es nach den auch in Deutschland überreichlich verbreiteten Argumenten zugunsten der brasilianischen Ethanolproduktion. Die wird als ökologisch und „Bio“ gerühmt. Bitte, es geht doch, so wie bei der Windkraft. „E 10 – mehr Bio im Benzin“, wirbt das Bundesumweltministerium: „Biokraftstoffe spielen eine wichtige Rolle beim Klimaschutz und bei der Energieversorgung.“<br />
Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, einer der wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten Brasiliens, verbrannte sich 2005 selbst, um gegen die Ausweitung der „Biosprit“-Produktion zu protestieren. Doch das Tropenland bleibt weltweit führender Zuckerproduzent und -exporteur, zudem zweitwichtigster Hersteller von Ethanol. Zwischen 2009 und 2010 hat die EU ihre Zuckerkäufe in Brasilien verdreifacht – das Bundesumweltministerium rechnet mit großen Ethanol-Importen. Für Roberto Malvezzi, kirchlicher Umweltexperte wie Francelmo, ist „Biosprit“ jedenfalls kein sauberer Kraftstoff: „Um die Anbauflächen zu erweitern, vertreibt das exportorientierte Agrobusiness Indiostämme und Kleinbauern sogar durch Terror und Mord. Hinter moderner Fassade verstecken Großfirmen nur zu oft Sklavenarbeit.“ Nur durch solch abstoßendes Sozialdumping seien brasilianischer Zucker und Ethanol auf dem Weltmarkt so billig und wettbewerbsfähig.<br />
Anfang 2011 passiert eine kuriose Panne, ist monatelang Ethanol an den Tankstellen häufig teurer als Benzin, dieses die landesweit beste und billigste Kraftstoffalternative. Denn der Wirkungsgrad von Benzin ist deutlich größer. Wegen der hohen Weltmarktpreise für Zucker stellten die Ethanolfabriken auf Zuckerproduktion um, provozierten eine „Biosprit“-Versorgungskrise, musste die Regierung große Ethanol-Mengen ausgerechnet aus den USA importieren. „Das ist so, als würde Saudi-Arabien Öl einführen“, spottete die Wirtschaftspresse. Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira, Ethanolexperte aus Sao Paulo, rechnet mit solchen Krisen immer wieder. Ethanol könne Benzin nicht ersetzen – nicht einmal in Brasilien, sei nur eine Art Neben-Treibstoff: „Obwohl unsere Produktionsbedingungen extrem vorteilhaft sind, kann dieser Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin konkurrieren.“ An diesen Produktionsbedingungen sind in- und ausländische Teilhaber natürlich höchst interessiert, weil sich nur so hohe Profite erzielen lassen. Deutsche und österreichische Landwirte haben wiederholt vergeblich auf das brasilianische Sozialdumping hingewiesen und faire Spielregeln gefordert. „Durch diese gewissenlose Form der Produktion ist es der Landwirtschafts-Industrie Brasiliens möglich, die Preise am Weltmarkt zu unterbieten”, hieß es in einer Bauernzeitschrift. „Weder europäische Bauern noch solche aus den Entwicklungsländern können mithalten.” Wird Brasilien die gigantischen, durch die Zucker- und Ethanolproduktion verursachten Umweltschäden rückgängig machen, all die vernichteten Tierarten der Natur zurückgeben? Über politische Positionen dazu von deutscher Seite ist nichts bekannt.<br />
„Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank“, sagt Brasiliens katholischer Priester Tiago – „Biosprit ist Todessprit“, urteilt Befreiungstheologe Frei Betto. „Denn die Ethanolproduktion bringt zahllosen Armen und Hungernden der Erde den Tod.“ Zu den komplexen Auswirkungen des Biosprit-Booms gehören derzeit in Brasilien brutale Preissprünge bei Lebensmitteln. „Wenn man die Ackerflächen für Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren Preise, sterben viele Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel leisten können. Unsere Regierung spricht von 16,2 Millionen hungernden Brasilianern in absolutem Elend – aus meiner Sicht sind es doppelt so viel!“, sagte er dem <em>Blättchen</em>. Hungernde, Unterernährte seien besonders anfällig für viele auch tödliche Krankheiten, vegetieren mit stark geschwächtem Immunsystem dahin, verlieren Initiative und Konzentrationsfähigkeit. „Wegen immer mehr Zuckerrohrplantagen wurden riesige Urwaldgebiete Amazoniens abgeholzt, das ökologische Gleichgewicht, die Ökosysteme in Nord- und Südamerika geschädigt, was sich auf die ganze Welt negativ auswirkt. Denn Amazoniens Tropenwald ist der größte des Planeten. Und die Regenfälle, ob im Süden Floridas oder Argentiniens, hängen von der Verdunstung in Amazonien ab.“<br />
Die Förderung des Zuckerrohranbaus bewirke zudem Landvertreibung, starkes Slumwachstum, mehr Morde und Drogenhandel, mehr Kinderprostitution. „84 Prozent der Brasilianer leben bereits in den Städten“, so Frei Betto. „Die Menschen migrieren dorthin auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen, was aber gravierende zerstörerische Konsequenzen hat, weil Risikozonen illegal mit Slums bebaut werden. Deshalb haben wir jedes Jahr Erdrutschkatastrophen mit vielen Toten. Ein Heer von Arbeitslosen zieht im Lande umher und verdingt sich bei der Zuckerrohrernte, haust den Rest der Zeit aber in Armenvierteln mit Drogen, Gewalt, Prostitution. Es fehlt eben dringlich eine Bodenverteilungsreform, um die Menschen auf dem Lande zu halten.“</p>
<p><strong>Brasiliens Kreuz mit dem Sex</strong></p>
<p>Bei Morden an Homosexuellen habe das Land im Weltvergleich „eine grauenhafte Führungsrolle“, prangert der Schwulen-Führer und Anthropologe Luiz Mott an. Es handele sich um „Hass-Verbrechen, ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“. In Brasilien würden mehr Gays getötet als bei Homosexuellen-Hinrichtungen im Iran, Saudi-Arabien, Sudan, Nigeria und weiteren sieben Staaten, in denen die Todesstrafe für Schwule gelte. „In den USA, mit etwa 100 Millionen mehr Bewohnern, tötet man 25 Gays pro Jahr, hier 250!“ Die Dunkelziffer sei indessen sehr hoch, man erfahre nur von einem Bruchteil der Morde. Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gehe in die Geschichte als „Vampiro dos Gays“ ein. Da erschien lobenswert, dass die neue Regierung unter Präsidentin Dilma Rousseff an 6.000 öffentlichen Mittelschulen des größten bisexuellen Landes der Erde eine intensive Aufklärungskampagne zugunsten der Rechte von Schwulen, Lesben und Transvestiten starten, einen so genannten „kit anti-homofobia“ verteilen wollte. „Wir machen keine Propaganda für sexuelle Optionen“, erklärte dann jedoch überraschend die Präsidentin, zog den „kit“ zurück. Man werde sich in das Privatleben der Leute nicht einmischen.</p>
<p>Geplant war, den Heranwachsenden auch sehr anschauliche Videos vorzuführen, in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird, doppelt so viele Chancen zu haben, eine attraktive Person, einen Beziehungspartner zu finden. In einem Lande immerhin, in dem entgegen gängigen Klischees Einsamkeit ein Massenphänomen ist. Der Stimmungswandel bei Präsidentin Rousseff, hieß es in den Landesmedien, sei auf Druck der starken puritanischen Fraktion evangelikaler Sekten im Regierungsbündnis erreicht worden. Doch nicht wenige Brasilianer meinen, dass man mit dem Aufklärungs-Kit bei Brasiliens Jugendlichen ohnehin nur offene Türen eingerannt hätte – alles ist den Heranwachsenden ja aus ihrem Lebensumfeld bekannt. Die geplante Anti-Homophobie-Kampagne ginge an den Landesrealitäten vorbei, weil sie die gravierendsten Probleme aussparte – wohl um keine schlafenden Hunde zu wecken.<br />
Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus Grings gegeben, der als Problem nannte, dass die heutige Gesellschaft pädophil sei – und die Menschen leicht dafür anfällig. Als Erzbischof konnte er schwerlich in die Details gehen. Yvonne Bezerra da Silva, bildende Künstlerin und Slum-Sozialexpertin kann das, nimmt kein Blatt vor den Mund. Bereits in den neunziger Jahren spricht sie sich für Sexualerziehung schon für Siebenjährige aus, will Kenntnisvermittlung über Familienplanung für Arme an sämtlichen Grundschulen. „Die große Mehrheit der Unterschichtskinder ist Teil völlig zerrütteter Familien, nicht selten hausen auf nur neun Quadratmetern zehn Personen; Jungen und Mädchen sehen täglich homo- und heterosexuellen Verkehr, betrachten diesen Umstand gleichwohl als natürlich, nicht etwa als unmoralisch oder Sünde.“ Auch der Umgang mit Rauschgift sei alltäglich. „Für die Mädchen gehört zu den gängigen Erfahrungen, mit acht, neun oder zehn Jahren vergewaltigt zu werden. Alles ist für sie Teil eines bekannten und akzeptierten Konzepts, integrierender Bestandteil ihrer Existenz.“ Als sehr dramatisch stuft Yvonne Bezerra de Mello die Situation der Jungen ein. Bereits von sechs oder sieben Jahren an ließen sie sich von Jugendlichen oder erwachsenen Männern sexuell missbrauchen, kennen bis 13 oder 14 nur homosexuellen Verkehr. „Keineswegs selten ist, dass bereits Zehnjährige zwei- bis dreimal pro Tag Sex mit Männern haben – und wie die anderen stets im Tausch gegen irgendetwas, häufig umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu den Mädchen, die sich sexuell missbrauchen lassen, als ob es ihr Schicksal wäre.” Nicht wenige Brasilianer nennen Fälle allgemein bekannt, dass sogar an öffentlichen Schulen schwächere Schüler von den stärkeren selbst in Gruppen vergewaltigt, zu Analverkehr gezwungen werden, was für die Betroffenen keineswegs selten zu einem lebenslangen Trauma und gestörten Beziehungen zum anderen Geschlecht führt. Denn was jene Jungen, die sich in der brutalen Macho-Gesellschaft nicht gegen Vergewaltigung wehren konnten, durch andere erlitten haben, wird verbreitet, herumerzählt – mit den entsprechenden psychologischen Wirkungen.<br />
Den Roman „Ana in Venedig“ von Thomas-Mann-Experte Joao Silverio Trevisan aus Sao Paulo hat vielleicht mancher gelesen – in Brasilien ist der Autor indessen auch ein angesehener Schwulen-Aktivist, der den eigenen Haufen politisch unkorrekt immer wieder in die Mangel nimmt. Als Brasiliens Oberstes Gericht 2011 gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die gleichen Rechte zubilligt wie verheirateten homosexuellen Paaren, hat dies Trevisan heftig begrüßt – und kommentiert. ”Die Menge an verheirateten Männern, die in Brasilien ihre Homosexualität heimlich ausleben, ist skandalös und erschreckend hoch. Bei der brasilianischen Bisexualität handelt es sich um eine heimlich ausgelebte Homosexualität … Männer schlafen gerne miteinander – und danach heiraten sie Frauen. Das ist in Brasilien historisch … Es ist die Scheinheiligkeit, in der wir leben. Brasiliens Kultur ist karnevalisiert. Es ist die Kultur der Maske … Wir benutzen die Maske im Guten wie im Bösen … Die falsche Bisexualität gehört zu dieser Maske … Ich übe ernste Kritik an der Homosexuellenbewegung. Es ist eine der Elite, und was sie erreichte, war durch Lobbyarbeit. Die brasilianische Homosexuellengemeinde ist politisch entfremdet…” Aber warum fühlen sich in Brasilien so viele Leute durch Gays gestört, warum gibt es all diese Gewalt? „Der Macho fühlt sich bedroht, man frage mich nicht, warum. Ich persönlich denke, dass sich hinter den ideologischen Motiven sehr ernste psychologische verstecken. Vereinfacht könnte man sagen: Sie sind bedroht, weil es irgendeine Art von Verzauberung, Anziehung gibt, gegen die sie sich verteidigen.”<br />
Karnevalisierte Kultur und Kultur der Maske – Trevisan gibt wichtige Hinweise zum Verständnis soziokultureller Besonderheiten Brasiliens, die im Alltagsleben teils extrem widersprüchlich daherkommen. Wer wird schon gerne zugeben, dass ihm Analverkehr mit Tieren unheimlich liegt – aber beinahe auf jedem Marktplatz, bei großen Kabarettisten und Musikclowns wie Caçarola ist die verbreitete Zoophilie ein beliebtes Thema. Zum „Tarado do Sertao“, einem lustigen Forró, im Internet leicht zu finden, lässt es sich gut tanzen – und mitsingen: „Liebe machen mit der Eselin im Wald – ach war das schön!“ Wer meint, hier werde Sensationalismus betrieben, wird bei <em>Wikipedia Brasilien</em> über Zoophilie geschrieben finden, dass im Lande bekanntlich viele junge Menschen Geschlechtsverkehr mit Tieren pflegten. Hühner überleben ihn gewöhnlich nicht, heißt es. Gruppen von Jungen liquidierten auf diese Weise ganze Hühnerställe alter Frauen. Brasilianerinnen berichten, dass Sexpartner ihnen gestanden hätten, den ersten Geschlechtsverkehr des Lebens mit Tieren gehabt zu haben. Den Frauen war diese Praxis männlicher Jugendlicher und Männer indessen gut bekannt, überraschte gar nicht. Esel-Songs wie von Caçarola sind ja jedermann geläufig.<br />
Heitere Szenen würden besonders im brasilianischen Nordosten auf den Straßen ausgelöst, wenn an Zoophilie gewöhnte Esel sich ihren Partnern näherten, an ihnen rieben und dadurch für jedermann das Zoophilie-Verhältnis offenbar werde. Bekannt ist der Habitus junger Männer, mit ihrer neuen Freundin jene Ecken von Stadt oder Dorf zu meiden, wo ein vorher zur Zoophilie genutzter Esel, eine Eselin plötzlich auftauchen und diese Männer kompromittieren könnte. Ist eine Weide in Sicht, wo solche Esel grasen, machten diese Männer mit ihren Partnerinnen schleunigst kehrt oder einen Bogen – ob im Nordosten oder im südlichen Paraná. Ein bekannter Musiker erläuterte im Interview, dass Jungen im Nordosten bei Eseln die nötige Höhe herstellten, indem sie hinter den Tieren Ziegelsteine aufschichten. Genug der Details, höchstens noch ein makabrer Schlenker in die Politik. Leonel Brizola aus Rio, zu Lebzeiten Vizepräsident der Sozialistischen Internationale und nach eigenen Angaben Freund von Willy Brandt, sprengte 1994 zu Ostern eigenhändig einen berüchtigten Kerker auf der paradiesischen Ilha Grande in die Luft, um sich von dunklen Punkten in seiner politischen Biographie zu befreien. Die Explosion tötete, so ein Gefängniswärter und zahlreiche Inselbewohner, auch etwa 300 zumeist von Lepra und anderen Krankheiten befallene Hunde, die von den zuletzt 700 Häftlingen zum Zwecke der Zoophilie gehalten wurden.</p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen Medien heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent aus Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und umweltfreundlich, es gebe keinerlei schädliche Emissionen, der Strom sei sauber. Beim Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn, hieß es in Kopenhagen. Doch dann kommt so ein schnauzbärtiger Öko-Ami wie Philip Fearnside daher, der als Biologe auch noch für ein brasilianisches Regierungsinstitut arbeitet, und sagt bereits seit 1995, alles Mumpitz – das Gegenteil sei richtig.</p>
<p>Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig rauchende Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von Stauseen, in denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie Segelboote unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns weismachen, richtig schlimm seien die Staudämme besonders in Amazonien, schlimmer als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke. Der geplante Staudamm von Belo Monte am Rio Xingú gar werde eine regelrechte Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise behaupten so etwas auch andere Wissenschaftler Brasiliens – aber man muss nach ihnen regelrecht suchen, weil in der öffentlichen Meinung die Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem klimafeindliche Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe im Staubecken – durch Zersetzung organischer Materie mittels Mikroorganismen unter Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von Pacca zu hören. „Je höher die Temperatur, umso schneller läuft der Prozess ab. In tropischen Ländern vermehren sich die Mikroorganismen rascher und bilden entsprechend mehr Methangas als in den kühleren Ländern. Bei einem neuen Staubecken wird die dortige reiche Biomasse überflutet – Basis der Methanproduktion.“ Selbst wenn die teilweise noch vorhandenen Urwälder vorher abgeholzt worden seien, bleibe noch viel Wurzelwerk im Boden. Und das entstehende Methan, so Pacca, werde an die Atmosphäre abgegeben, trage sehr stark zum Treibhauseffekt bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das einer Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet wird. „Selbst kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen Klimawandel wichtig genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei einfach nicht haltbar, Wasserkraftwerke mit anderen Energietechnologien zu vergleichen, ohne den Methan-Faktor zu berücksichtigen. Doch genau dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu hören – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln, wirtschaftlich wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder gar Fearnside, der Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort am intensivsten beforscht, kommen mit ihren Einwänden da nie vor, was stutzig macht. In Brasilien wird Fearnside auch von Regierungsstellen kräftig beharkt, weil er Belo Monte ablehnt, das immerhin auch Ex-Präsident Lula und seine Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff unbedingt durchziehen wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus, etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut für Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu Brasilias gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als Antwort nur ein kurzes ironisches Lachen. Vielleicht kann man einem wie Fearnside schlecht an den Karren fahren – der Mann bekam den UN-Umweltpreis „Global 500“, dazu den brasilianischen Öko-Nationalpreis.Darüber hinaus gehört Fearnside zur Akademie der Wissenschaften Brasiliens und ist weltweit einer der führenden Experten für Klimaerwärmung. „Unter jenen, die die Erlaubnis für alle derzeit im Bau befindlichen Amazonas-Wasserkraftwerke erteilten, gibt es welche, die alles bestreiten, was ich sage. Ich zitiere sie natürlich ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen. „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den Methan-Sachverhalt, doch wird in der Presse und in politischen Reden so oft wiederholt, dass diese Energie sauber sei, dass die Leute schließlich nur dies gehört haben und sich daher nicht weiter in die Sachlage vertiefen. Doch an den Fakten über die klimaschädlichen Emissionen ändert das nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist also unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich in die Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe Drücke herrschen. Aber danach gelangen die Wassermassen dann an die freie Atmosphäre. Die im Wasser gebundenen Gase, darunter Methan, zischen in Bläschen heraus – deshalb mein Vergleich mit der Colaflasche. Und die Sicherheitsabläufe der Stauseen wirken auf ähnliche Weise. So wird der Treibhauseffekt erheblich befördert. In Amazonien wirken Wasserkraftwerke im Endeffekt häufig schädlicher, negativer, als die zur Elektrizitätsgewinnung verbrannten fossilen Energieträger.“ Die bereits in Amazonien existierenden Wasserkraftwerke produzierten daher keineswegs saubere Energie, seien in Bezug auf den Klimaschutz keineswegs nützlich. Belo Monte treibe es auf die Spitze. „Vier Monate im Jahr kann man wegen tiefen Wasserstands keine einzige Turbine betreiben, da entsteht dann ein Schlammbecken von 3.500 Quadratkilometern, wo üppig Pflanzen wachsen, die später zu Methan zersetzt werden. Doch in amtlichen Umweltgutachten für Brasiliens Wasserkraftwerke wird stets nur der geringe Gasaustritt über die Wasseroberfläche berücksichtigt, nicht der über Turbinen und Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich, wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare Münze nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein fünf im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das Klima der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario räumte ein, dass auch in Amazonien Todesschwadronen aktiv sind, zu denen bekanntlich Staatsangestellte gehören. Laut Landgewerkschaftsangaben wurden in den letzten Jahren, also unter der Lula-Regierung, nach 17 derartigen Morden nicht einmal Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird wohl mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls nur auf Platz 73, und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das Tropenland gar erst an 93. Stelle. Aufschlussreich ist da, welche Länder bessere Plätze belegen: Iran (89), Saudi-Arabien (84), Botswana (81), Libyen (66), Bolivien (61), Bahrein (49), Argentinien (40) Kuba (16).</p>
<h1>Brasiliens beneidenswerte (relative) Pressefreiheit</h1>
<p>Die Presselandschaft des Tropenlandes bietet ein eher erfreuliches Bild. Investigativer Journalismus ist auffällig stark in Qualitäts-und Alternativmedien – unabhängig agierende Reporter und Redakteure widersetzen sich den weltweit üblichen Medien-Eingriffen durch Parteien oder Regierungsfunktionäre und enthüllen kontinuierlich gravierende Skandale um Machtmissbrauch und Korruption an der Staatsspitze. Auch der Libyenkrieg zeigt es plastisch – es gibt viel weniger Mainstream als in Deutschland.</p>
<p>Kurz vor seinem Abtreten sorgte Staatschef Lula Ende 2010 für ein kommunikationswissenschaftlich bemerkenswertes Faktum: Vor Vertretern großer Auslandsmedien, besonders aus der Ersten Welt, lobte er in Rio de Janeiro die internationale Presse geradezu euphorisch für ihre Berichterstattung über das heutige Brasilien. Die günstige Darstellung sei verantwortlich für das gute Image, das das Land derzeit im Ausland habe. Die brasilianischen Landesmedien kommentierten Lulas Auftreten teils tief ironisch – denn die Auslandskorrespondenten behandelte er völlig anders als die nationale Presse, die er konstant und sogar wütend kritisierte, ihr sogar vorwarf, ihn zu verfolgen oder nicht die guten Seiten seiner Regierung zu zeigen. Auffällig war gerade in den letzten Jahren: Je schärfer die Kritik von innen an Lula, dessen Arbeiterpartei und seiner Chefministerin Dilma Rousseff, inzwischen Nachfolgerin im Präsidentenpalast, umso lauter das Lob von außen.<br />
Noch mitten im Präsidentschaftswahlkampf von 2010 ärgerte sich Lula öffentlich heftig über Zeitungsenthüllungen, die ihn zum Entlassen von Regierungsmitgliedern zwangen: Wunschkandidatin Dilma Rousseff hatte für ihren Chefministerposten eine enge Freundin, Erenice Guerra, bestimmt. Lula nahm sie zunächst in Schutz, würdigte ihre „enormen Leistungen für das Land“. Doch Brasiliens investigative Journalisten förderten Tag für Tag mehr belastendes Material gegen Erenice Guerra zutage – bis Lula sie schließlich feuern musste. Und Dilma Rousseff bricht bereits im ersten Amtsjahr sämtliche Entlassungsrekorde, rutscht mit ihrer ganzen Regierung in eine tiefe Korruptionskrise. Wegen Presseenthüllungen musste sie sich zuerst ausgerechnet von ihrem engen Freund, Wahlkampfleiter und wichtigstem Minister, dem Chef des Zivilkabinetts, Antonio Palocci, trennen. Dann stürzten der Transportminister und über zwanzig weitere hohe Regierungsfunktionäre. Die Liste der Gefeuerten wird fast täglich länger.<br />
Ohne wache, unabhängig agierenden Journalisten wäre im heutigen Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die weiter von Lula mitbestimmte Regierungsarbeit unter Dilma Rousseff möglich. Aber immer noch ist eine Unmenge zwielichtiger Figuren auf höchsten Posten.<br />
Brasiliens Presse unterscheidet sich soziokulturell erheblich von der mitteleuropäischen. Der Mainstream wird häufiger durchbrochen, das sachliche Gegenüberstellen von Positionen und Beobachtungen ist normal. Die Scheu vor unbequemen Fakten ist geringer, die Schilderung selbst schockierender Alltagstatsachen gewöhnlich authentischer, unbefangener und weit weniger <em>politisch korrekt</em>. Als Anfang 2011 bei einem Häftlingsaufstand Menschen geköpft wurden, zeigten Landesmedien die abgeschlagenen Köpfe, um den Brasilianern ein realistisches Bild der gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu vermitteln.<br />
Brasiliens Qualitätsmedien stellen auch den Libyenkrieg anders dar als der mitteleuropäische Mainstream – sie wiesen sofort auf die zivilen Opfer der Bombardements hin, nannten als Hauptmotiv der Militäraktionen strategische Ressourcen wie Erdöl und betonten Parallelen zu den unter einem Vorwand begonnenen Irakkrieg.<br />
Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille. Eine Fundamentalkritik, wie sie die Universitätsprofessorin Zilda Iokoi, eine frühere politische Gefangene, auf einer Tagung des Goethe-Instituts Sao Paulo äußerte, ist durchaus zutreffend: „Die großen tonangebenden Medien Brasiliens berichten systematisch über viele brisante Fakten nicht – und das ist Zensur. Neun Familien beherrschen das nationale Mediensystem – man liest nur, was die Zeitungsbosse wollen. Oft schreiben Journalisten über Unerwünschtes, doch deren Texte werden gekürzt, zensiert. Mir sagen Journalisten beim Interview immer wieder: Ich weiß aber nicht, ob es gedruckt, gesendet wird.“ Welchem Kollegen in Mitteleuropa kommt dies nicht irgendwie bekannt vor …<br />
Vieles, was große kommerzielle Medienkonzerne wie „O Globo“ trotz hervorragender, mit zahlreichen Publizistik-Preisen geehrter investigativer Journalisten nicht liefern – oder nicht liefern wollen, kommt allerdings seit Jahren wenigstens teilweise von alternativen Internet-Medien, darunter der befreiungstheologisch orientierten Nachrichtenagentur ADITAL, von der Wochenzeitung „Brasil de fato“ oder der Radioagencia NP. Längst sind Brasiliens Leitmedien gezwungen, Blogs und Community Media zu verfolgen und dort geäußerten Vorwürfen nachzugehen.<br />
Anfang 2011 erinnerte Brasiliens nationaler Presseverband ANJ in ganzseitigen Anzeigen an die enorme Leistung jener investigativen Journalisten, die Lulas größtes politisches Desaster, den so genannten Mensalao-Skandal um Parteien-und Abgeordnetenkauf, an die Öffentlichkeit brachten. Lula drohte sogar die Amtsenthebung – in nicht wenigen Auslandsmedien wurde das Thema indessen auf sehr kleiner Flamme gehalten. Gleiches galt für die auffällig engen freundschaftlichen Beziehungen des angeblich linksorientierten Ex-Gewerkschaftsführers ausgerechnet zu Oligarch José Sarney, Ex-Chef der Folterdiktatorenpartei ARENA, starker Mann des rechtsgewirkten Partido do Movimento Democrático Brasileiro (PMDB) und wichtigster politischer Regierungspartner auch derzeit unter Dilma Rousseff. Als Lula von einem Journalisten auf die Unterstützung durch die „Sarney-Oligarchie“ angesprochen wurde, entgegnete er irritiert und verärgert: „Sie müssen sich medizinisch behandeln lassen, vielleicht eine Psychoanalyse machen, um das Vorurteil zu vermindern.“ Für die Hilfe der Sarney-Gruppe sei er durchaus dankbar.<br />
Ein Hinweis darauf, dass in Brasilien die Uhren in der Politik und auch im Journalismus tatsächlich anders gehen als in Mitteleuropa, sind zudem die vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für Propagandaanzeigen der Regierung, etwa in den Zeitungen, die unverhältnismäßig hoch sind. Sie übersteigen ganze Sozialetats – bei fortdauerndem Hunger und weiter rasch wachsenden Slums.<br />
Kritik einheimischer Journalisten geht jedoch nur zu oft ins Leere, wird kaum wahrgenommen. Laut José Arbex, Kommunikationsexperte und Universitätsprofessor aus Sao Paulo, verhinderte der Mensalao-Skandal die Wiederwahl Lulas nicht, weil dieser von einer Gesellschaftsschicht unterstützt werde, die keine Zeitung lese und sich daher nicht betroffen fühle. Aus dem gleichen Grunde habe auch der Skandal um Erenice Guerra keine größeren nachteiligen Wirkungen für die Wahl von Dilma Rousseff gehabt.<br />
Ein TV-Wahlkampfspot zeigte die Verhältnisse ebenfalls exemplarisch: In der UNO-Vollversammlung von New York erheben sich Staatschefs, Außenminister und Diplomaten von den Plätzen und jubeln Lula stehend zu. Brasilianische Journalisten gingen der Sache nach. An jenem Tag nahmUNO-Generalsekretär Kofi Annan seinen Abschied und erhielt entsprechende Ovationen. Wahlkampfmanager montierten diese hinter den nur schwach applaudierten Lula-Auftritt. Als vorhersehbar beschrieben und kommentierten lediglich zwei, drei Qualitätszeitungen diesen alten PR-Trick und zitierten Oppositionspolitiker, die von „großem Betrug“, Verletzung der Wahlgesetze und „lächerlichen Lügen“ sprachen – weitere Reaktionen der Öffentlichkeit gab es nicht.<br />
Doch Qualitätszeitungen sind im größten Teil des Landes gar nicht erhältlich. Und Manipulationen dieser Art werden auch dadurch erleichtert, dass aufgrund des laut Intellektuellen und kirchlichen Menschenrechtsaktivisten absichtlich niedrig gehaltenen Bildungsniveaus drei Viertel der Erwachsenen nicht in der Lage sind, einen simplen Zeitungs- oder Buchtext auch nur zu lesen, geschweige denn zu verstehen. So hat gemäß Umfragen das Gros der Pflichtwähler gar nicht begriffen, um was es bei den zahlreichen Korruptionsskandalen um Lula und dessen Regierung eigentlich ging – Skandale immerhin, die in Ländern wie Deutschland zu enormer öffentlicher Empörung geführt hätten. Auch die Wirkungsmöglichkeiten alternativer Internet-Medien sind dadurch stark eingeschränkt.<br />
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat Attacken von Lula und anderen hohen Politikern auf unbequeme Landesmedien scharf verurteilt. Angesehene Diktaturgegner veröffentlichten sogar ein „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, warfen Lula „Autoritarismus“ vor und wandten, wenden sich gegen offene und verdeckte Einschüchterung von Journalisten.<br />
Die Auslandsmedien ignorieren derartige Vorgänge in der Regel ebenso wie die alltäglichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen, darunter landesweite, systematische Folter durch Staatsangestellte, das Wüten der Todesschwadronen, die Scheiterhaufen von Rio de Janeiro, die Massengräber für „Nichtidentifizierbare“, die außergerichtlichen Exekutionen. Brasiliens Qualitätsmedien berichten darüber detailliert und kontinuierlich, kritisierten auch die jüngsten Slum-Besetzungen von Rio de Janeiro durch Militär und Polizei erstaunlich scharf. Von Auslandsmedien kommt dagegen fast nur Lob.<br />
Entsprechend zufrieden ist Brasilia, das in den letzten Jahren erhebliche Summen in die Auslandspropaganda investierte. Laut Wirtschaftszeitschrift <em>Brasil Economico</em> wurden allein 2009 umgerechnet über 40 Millionen Euro verausgabt. Zitiert wird ein Regierungsfunktionär Brasilias: „Unsere Priorität ist, Brasiliens Image als das einer großen, sozial, politisch und wirtschaftlich stabilen Demokratie zu stärken.“ Auch die Inlandspropaganda wurde unter der Lula-Rousseff-Regierung enorm forciert. 2003, zum Amtsantritt, hätten 499 Medien Regierungsgelder für Propaganda-Verbreitung erhalten, 2009 seien es indes schon 7.047 Medien gewesen, heißt es in kritischen Analysen. Viele brasilianische Politiker besäßen Zeitungen, Radio-und TV-Stationen, und zahlreiche Medien seien von Regierungspropaganda regelrecht abhängig.<br />
Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen dann natürlich für die Hunger-und Elendsbekämpfung, für Bildung und Gesundheit.<br />
Nicht ungewöhnlich ist schließlich, dass hohe Politiker, gegen die ermittelt wird, Medien gerichtlich untersagen lassen, darüber zu berichten.<br />
Fast täglich drucken die Zeitungen aber weiterhin interessante, unbequeme, gut fundierte Texte, die Brasilienklischees und offiziellen Versionen widersprechen. Als die Lula-Rousseff-Regierung weltweit verbreiten ließ, dass die internationale Wirtschafts-und Finanzkrise auf Brasilien nur geringe Auswirkungen gehabt habe, belegten investigative Journalisten just das Gegenteil, weisen auf Rekordentlassungen, den Stopp vieler Industrieprojekte, auf Exportprobleme und Deindustrialisierung sowie auf geschönte offizielle Statistiken hin.<br />
Und Wikileaks rennt mit seinen Brasilien-Enthüllungen bei den einheimischen Journalisten lediglich offene Türen ein. Leere antiamerikanische Rhetorik Brasilias wurde stets gegeißelt und die jetzt bekanntgewordene, ans Weiße Haus gerichtete „Bitte um Verständnis für Sprüche gegen die USA in Wahlkampfzeiten“ daher genüsslich zitiert. „Es existierten zwei Beziehungen zwischen Brasilien und den Vereinigten Staaten während der acht Lula-Jahre im Präsidentenpalast“, analysierte Fernando Rodrigues von der <em>Folha de Sao Paulo</em>, Brasiliens größter Qualitätszeitung. „In der Öffentlichkeit gab es Prügel für die Nordamerikaner – im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die Brüder im Norden.“ In der Öffentlichkeit dominiere zwar ein bestimmter infantiler Antiamerikanismus – im Wirtschaftlichen dagegen die Anerkennung der Hegemonie des Partners. „Im kulturellen Bereich, um die Schizophrenie komplett zu machen, sieht man sogar eine enthusiastische Übernahme von Sitten, Gebräuchen, Moden.“<br />
Dr. Claudio Guimaraes dos Santos in Sao Paulo zählt zu den wichtigsten Denkern Brasiliens und liefert zum Verständnis der widersprüchlichen (Medien-)Realität des Landes wichtige Argumente: „Das Volk schaut den schockierendsten Skandalen stumm zu – die immense Passivität des Brasilianers wird teils durch fehlende Bildung und Kultur verursacht. Es fehlt Bewusstsein dafür, dass man eine solidarische Gesellschaft aufbauen müsste. Die brasilianische Demokratie ist krank. Eine der Säulen der Demokratie, der freie, mündige, kritische, bewusste Bürger, existiert in Brasilien nicht. In den letzten zweihundert, dreihundert Jahren hat man eine unkritische Masse geschaffen – unfähig, zu entscheiden. Unsere Eliten sind immer kulturloser, ungebildeter. Niemand mag schlechtes, verdorbenes Essen – doch schlechte Informationen schlucken alle massenweise und völlig unkritisch. Hier fehlt intellektueller Dialog. Ich fordere meine Kollegen stets auf: Wenn ihr es nicht aussprecht, wer wird es dann tun? Der Fußballer, der Pagodesänger, der schlechte Politiker, der jede Chance zum Reden sofort nutzt? Wenn wir schweigen, beherrschen diese Leute die Szene. Deshalb dürfen wir auch Risiken nicht scheuen!“</p>
<h1>Juden in Sao Paulo</h1>
<p>Als Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff 2011 die chaotische Megacity, Lateinamerikas führenden Wirtschaftsstandort mit über 1.200 deutschen Firmen besucht, wird am Ankunftstag im Zentrum ein Obdachloser lebendig verbrannt, am Abreisetag ein weiterer. In Sao Paulo wüten Todesschwadronen der Militärpolizei, gibt es Massengräber, über 2.000 grauenhafte Slums mit Hunger und Lepra, prostituieren sich schon zehnjährige Mädchen für weniger als einen Euro, um Crack zu kaufen – und vor aller Augen in ganzen Horden zu konsumieren. Man muss sich diese Zustände vergegenwärtigen, die von den allermeisten Paulistanos apathisch-passiv hingenommen oder sogar verdrängt werden, um Situation und Rolle der etwa 70.000 Juden im Menschenmeer der elf, zwölf Millionen zu verstehen. Denn diese „judeus“ scheinen schärfer zu diskutieren, sich effizienter zu engagieren, bringen Resultate, von denen dann alle, ob Arme oder Reiche, etwas haben. Lateinamerikas bestes Hospital, ein Riesenkomplex namens „Albert Einstein“ im Viertel Morumbi, haben die Stadt-Juden errichtet – geleitet wird es von dem weltbekannten Mediziner Claudio Lottenberg, Präsident der jüdischen Gemeinde ganz Brasiliens.</p>
<p>Der in Israel geborene Oded Grajew aus Sao Paulo, Erfinder, Aktivist des Weltsozialforums, verweist auf dessen Bedeutung für die jüngsten arabischen Entwicklungen. „Für jene, die das Weltsozialforum und unsere Spezialforen in Ägypten oder Tunesien mit Interesse und Sensibilität frequentierten, ist alles, was derzeit in der arabischen Welt geschieht, keinerlei Überraschung.“<br />
Und dann Pedro Herz, dessen Kulturkaufhäuser, mit Kinos, Theatern, Kursen und Konzerten in ganz Brasilien tonangebend sind. In einem Land des Analphabetismus, in dem sogar ungezählte Uni-Studenten in ihrem Leben nicht einen einzigen Roman lasen, wird der Deutschstämmige zum Kulturpionier – die größte „Livraria Cultura“ Sao Paulos ist selbst am Wochenende voll wie ein Supermarkt, dort kaufen sogar lateinamerikanische Staatspräsidenten. „Da bin ich stolz drauf – wir verkaufen Ideen!“, sagt Pedro Herz.<br />
Nachvollziehbar daher, dass viele im kosmopolitischen Sao Paulo die jüdische Gemeinde bewundern, stark und gut organisiert empfinden, ausdrücklich als ein Beispiel für die anderen Einwanderergemeinden nennen. Die Juden, heißt es, seien sich einig im Kampf für Menschenrechte, bei der Hilfe für Bedürftige, leisteten gerade im öffentlichen Gesundheitswesen, das außerhalb Sao Paulos oft katastrophal sei, ganz Erstaunliches, weit über ihr Einstein-Hospital hinaus. Ob das den „judeus“ bewusst ist, in einer von Desorganisation und Laissez-faire geprägten Gesellschaft? Redet man mit ihnen, fällt das hohe Maß an Selbstkritik auf, das Messen an höchsten Qualitätsmaßstäben. Für Außenstehende scheint die seit über hundert Jahren existierende Gemeinde stabil zu sein – die Juden selbst beobachten indessen Rückgang, gar Schwächung. Viele, die teils noch vor den Nazis aus Deutschland flohen, erleben bestürzt, dass ihre hoch qualifizierten Kinder just in dieses Land, doch auch in die USA, nach Australien und selbst Israel auswandern, weil sie in Brasilien keine Arbeitsmarkt-und Lebenschancen sehen. Würde die wirtschaftlich-soziale Lage besser, sagt Nelson Rozenchan, Direktor des jüdischen Peretz-Gymnasiums, kämen viele Juden zurück oder migrierten gar hierher. Manche junge Juden Sao Paulos sagen ihren Eltern unumwunden, dass sie in einem Land mit solch einer reaktionären politischen Klasse, unglaubwürdigen Politikern, soviel Unehrlichkeit, ungesundem gesellschaftlichem Klima nicht leben wollen – und weggehen. Rozenchan nennt Zahlen: Vor 20 Jahren gab es in den jüdischen Schulen von Sao Paulo etwa 5.000 Heranwachsende, heute nur noch rund 3.000. In die Synagogen kamen an den Festtagen bis zu 8.000 Juden, heute nur noch etwa 5.000. „Vielen in Sao Paulo Geborenen ist es anders als den vor Pogromen, dem Nazismus Geflohenen leider nicht mehr so wichtig, ihre jüdische Identität zu zeigen, zu stärken, zu betonen – sie nutzen die Synagoge nur noch bei Taufe, Heirat Tod. Viele Juden geben ihr Judentum auf.“<br />
Medienmacher Roni Gotthilf sieht seine Gemeinde im gigantischen, unübersichtlichen Sao Paulo in kleine Inseln zerstreut, deren Bewohnern es lediglich um die eigenen Interessen, vielleicht auch die der eigenen Synagoge gehe. Gotthilf fiele es schwer, die Interessen der gesamten Gemeinde klar zu benennen – doch dass sie schrumpft, steht für ihn außer Zweifel. Viele Juden haben sich assimiliert, dem Lebensstil der anderen Brasilianer angepasst – in einer von Stress, Hektik, Kriminalität und überraschend viel Einsamkeit geplagten Metropole. Junge Juden heiraten immer öfter Nicht-Juden, schicken ihre Kinder nicht mehr in jüdische Schulen, stehen dem Judentum ihrer Eltern fern. „Im neoliberalen Kontext der heutigen Welt kann man sicher relativieren.  In Sao Paulo gehen die Leute eher oberflächlich miteinander um – wogegen wir Juden enger zusammenleben, besser zusammenhalten. Doch das Klima hier prägt alle: Wenn die Gesellschaft egoistisch und individualistisch ist, sind wir es in gewisser Weise dann eben auch.“<br />
Durch die schicke Rua Oscar Freire ziehen bei Tropenhitze Gruppen orthodoxer Juden in schwarzem Anzug mit Weste, schwarzem Mantel und Filzhut, umringt von ihren Kinderscharen. Die Familien haben fünf bis sieben Sprösslinge – Liberale, Reformisten oder Konservative bringen es dagegen auf höchstens zwei. Die Orthodoxen, etwa 15 Prozent der Gemeinde, gleichen den Rückgang nicht aus und sind, wie Roni Gotthilf betont, gar nicht gut angesehen. Andere relativieren, sehen bei aller Kritik auch positive Aktivitäten, wie die der Hilfsorganisation Ten Yad mit über 300 Freiwilligen und einer Garküche, die zudem Sozialprojekte der Präfektur leitet und durchweg öffentliches Lob erntet. Die orthodoxe Kleiderordnung gilt indessen als lächerlich und für die jüdische Gemeinde blamabel. „Wer sogar bei schwüler Hitze mit diesen dicken, hochgeschlossenen Klamotten rumläuft, leidet, schwitzt, ermüdet rasch – das ist doch kein Judaismus, sondern Fundamentalismus!“, lauten drastische Kommentare. Andere halten den Orthodoxen zugute, dass sie besonders intensiv versuchen, junge abgedriftete Juden ins Gemeindeleben zurückzuholen, deren jüdische Identität wiederzubeleben.<br />
Der konservative Schuldirektor Nelson Rozenchan stellt unbequeme Fragen. „Zehn Rabbiner haben zur Abtreibung zehn verschiedenen Auffassungen.“ Jetzt, nach Bin Ladens Tötung, erhitzt ihn das Thema Folter. „Wäre ich absolut sicher, dass Folter Menschenleben rettet, würde ich sie anwenden! Ich habe in Israel selbst erlebt,wie es durch Folter gelang, aus Jordanien eindringende Terroristen zu fangen und dadurch etwa 50 Menschen vor dem Tod durch Selbstmordattentate zu bewahren. An dieser Lebenserfahrung kann ich nicht vorbei!“<br />
Mag die Mitgliederzahl der Gemeinde auch abnehmen, die Zahl ihrer identitätsstiftenden Aktivitäten nicht. Herausragend wirkt dabei Sao Paulos  Hebraica-Klub, das größte jüdische Gemeindezentrum außerhalb Israels, eine grüne Oase im Betonmeer der Megacity. Viele der jährlich etwa 700 Veranstaltungen, ob Theater, Filmfestival, Konzerte oder Sport, laufen hier – dazu immer neue Aktionen gegen den Antisemitismus. Niemand in Lateinamerika hat soviel über Antisemitismus geforscht und publiziert wie Maria Luiza Tucci Carneiro von der Bundesuniversität Sao Paulo. „Die Gemeinde ist sehr besorgt über zunehmenden Antisemitismus nicht nur in Brasilien, sondern vor allem in Europa – will, dass endlich auch die Regierung mehr dagegen tut.“ Der Lula-Regierung wird von den Juden allgemein vorgeworfen, nicht eben hilfreich gewesen zu sein – des Staatschefs Freundschaft zum Holocaust-Leugner Ahmadinedschad spreche Bände. Neonazi-Gruppen wüchsen täglich mehr in Brasilien, nazistische Symbole, Figuren von Hitler und Himmler würden für 350 Euro ganz offen in Sao Paulo verkauft, Antisemitismus entlade sich auf bizarrste Weise. Taxifahrer schimpfen, an Sao Paulos irrwitzigen Verkehrsstaus seien nur die Juden schuld. Im auch von 15.000 Juden bewohnten Viertel Higienopolis schimpft ein Vater lautstark in der Impf-Schlange, dass er nur wegen dieser „verdammten Juden“ solange warten müsse. „Den Impfstoff für dein Kind hat ein Jude entwickelt“, kontert ein Kipa-Träger. Sei der dann auch ein „judeu maldito?“ Der Vater wird ganz still.</p>
<h2>Cacau Pirera, Rio Negro, Amazonien. Gesichter Brasiliens. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3492">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amazonien/" rel="tag">Amazonien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cacau-pirera/" rel="tag">Cacau Pirera</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/cacau1.jpg" alt="cacau1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/indios-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens-2/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/indios-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens-2/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/amazonasindianerin-2009-rio-negro-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/amazonasindianerin-2009-rio-negro-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/cacau2.jpg" alt="cacau2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/03/paulo-adario-manaus-greenpeace-leiter-fur-amazonien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/03/paulo-adario-manaus-greenpeace-leiter-fur-amazonien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/10/presidente-figueiredo-amazonien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/10/presidente-figueiredo-amazonien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<h2>Slum-Mädchen in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12501">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/slummadchen-in-sao-paulo/" rel="tag">Slummädchen in Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/cachomadchen1.JPG" alt="cachomadchen1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/empfang-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/empfang-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/cachomadchen2.JPG" alt="cachomadchen2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/cachomadchen3.JPG" alt="cachomadchen3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/</strong></a></p>
<h2>“Boomland” Brasiliens Sozial-und Menschenrechtsprobleme unter der Rousseff-Regierung: Wo die alte Frau jetzt haust, nachdem im Dezember ihre Slumkate der “Favela do Moinho” in der City von Sao Paulo abbrannte. Brasiliens Hungerproblem. Prinz Harry in Sao Paulo. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12592">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favela-do-moinho/" rel="tag">Favela do Moinho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/prinz-harry-in-sao-paulo-und-rio/" rel="tag">Prinz Harry in Sao Paulo und Rio</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase1.JPG" alt="moinhofraustrase1.JPG" /></p>
<p><strong>Könnten Sie so hausen &#8211; bei jedem Wetter, in den Tropen? Verschlag mit Matratze an einer Mauer &#8211; bei heftigen Tropenregen läuft alles voll, auch bei den Nachbarn. Direkt hinter der Mauer donnern Güterzüge vorbei. Theoretisch existieren auch in dem als “Wirtschaftswunderland” gepriesenen Brasilien für solche Fälle die Sozialbehörden und andere Dienste…Sao Paulo ist Lateinamerikas reichste Stadt.</strong></p>
<p><strong>Angesichts der realen Situation des Tropenlandes nimmt die Kritik der Politikexperten an der Regierung von Dilma Rousseff auch unter Hinweis auf das im Vergleich mit Nachbarländern sowie anderen BRIC-Staaten schwache Bruttoinlandsprodukt 2011(offiziell 2,7 % Wachstum, Deutschland 3 %) deutlich zu. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</strong></a></p>
<p><strong>“die tiefe Unkenntnis der Gringos über uns”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/</strong></a></p>
<p><strong>Kein einziger Sektor der Regierung funktioniere gut &#8211; im Führungsstil dominierten Improvisation und fehlende Planung. Der Politiker der Arbeiterpartei Lulas, Luiz Sergio de Oliveira, sei innerhalb von nur acht Monaten von zwei verschiedenen, von ihm bekleideten Ministerposten, entfernt worden.</strong></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt.”(WAZ) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</a></strong></p>
<p><strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong></p>
<p><strong>Laut der Getulio-Vargas-Stiftung vom Oktober 2009 hatte die Krise indessen von den sechs wichtigsten Wirtschaftszentren Brasiliens die Megacity Sao Paulo am stärksten getroffen &#8211; das Elend habe deutlich zugenommen, hieß es gemäß Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Propaganda und Realität:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase2.JPG" alt="moinhofraustrase2.JPG" /></p>
<p><strong>“Hilfe kriegen wir nur von der Kirche.”<br />
</strong></p>
<p><strong>Lage in den Slums:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase3.JPG" alt="moinhofraustrase3.JPG" /></p>
<p><strong>Die Frau und ihr Nachbar, vor dessen Verschlag. Prinz Harry ist am selben Tag in Sao Paulo: <a href="http://g1.globo.com/sp/campinas-regiao/noticia/2012/03/principe-harry-vence-jogo-de-polo-e-ganha-beijo-de-modelo-em-monte-mor.html">http://g1.globo.com/sp/campinas-regiao/noticia/2012/03/principe-harry-vence-jogo-de-polo-e-ganha-beijo-de-modelo-em-monte-mor.html</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/brasiliens-heer-der-obdachlosen-und-die-angst-vor-ermordung-sozial-und-menschenrechtsprobleme-brasilien-nur-auf-platz-84-des-uno-index-fur-menschliche-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/brasiliens-heer-der-obdachlosen-und-die-angst-vor-ermordung-sozial-und-menschenrechtsprobleme-brasilien-nur-auf-platz-84-des-uno-index-fur-menschliche-entwicklung/</strong></a></p>
<p><strong>Hungerproblem: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase4.JPG" alt="moinhofraustrase4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>Morde an Journalisten Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/</strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Brasilien: Die Milliardäre und die Hungernden(2011)</strong></p>
<p><strong>Kirche empört über starke Zunahme der Superreichen angesichts von Massenelend</strong></p>
<p><strong>Die Zahl der Milliardäre des Tropenlands ist laut neuester Forbes-Statistik  auf 30 angestiegen – 2010 waren es noch 18. Platz acht der Weltrangliste belegt Unternehmer Eike Batista aus Rio, mit 30 Milliarden US-Dollar. Der Reichtum der brasilianischen Milliardäre sei dreimal so groß wie das Bruttosozialprodukt des entwickelten Nachbarlands Uruguay. Bankiers und Börsianer feiern den Zuwachs bei Brasiliens Superreichen als Beweis wirtschaftlichen Aufwärtstrends – die Kirche des größten katholischen Landes äußert dagegen Empörung, weist auf Hunger, Misere und rasch wachsende Elendsviertel. „Die Milliardärsstatistik zeigt, daß sich unter der Regierung von Präsident Lula an der grauenhaft ungerechten Einkommensverteilung, dem Begünstigen der ohnehin Privilegierten nichts geändert hat“, sagt Frei José Francisco, Leiter des Franziskaner-Sozialwerks von Sao Paulo. „Die neue Präsidentin Dilma Rousseff fährt diesen Kurs weiter, tut nichts gegen Einkommenskonzentration in den Händen weniger – trotz soviel Hunger und Massenelend. Nur bei sozialer Ungleichheit ist Brasilien Weltspitze.“ Der Franziskaner hat Riesenprobleme, Spender und Förderer für die zahlreichen Sozialprojekte der Megacity zu finden, ob für Straßenkinder oder obdachlose Familien. „Mit einem Quentchen des Gelds der Milliardäre könnte ich einen Großteil meiner Finanzierungsnöte beheben, müßte nicht sogar deutsche Hilfswerke wie Misereor und Adveniat um Mittel bitten. Denn Brasiliens Reiche geben nur, wenn es ihnen Profit, Status und Steuererleichterungen bringt. Wer aber wie wir mit echter Sozialarbeit jene Strukturen in Frage stellt, die Elend und Hunger schaffen, kriegt keinen Centavo.“ </strong></p>
<p><strong>Hedwig Knist aus der Diözese Mainz leitet in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo die Obdachlosengemeinde und ist über die Milliardärsstatistik ebenfalls aufgebracht, kennt die unpatriotische Knickrigkeit der brasilianischen Superreichen nur zu gut. „Gäben die was ab, müßte ich derzeit nicht das deutsche Generalkonsulat um Gelder für ein Projekt anbetteln, das ausschließlich Brasilianern zugute kommt,  könnte ich dem Heer der Straßenbewohner viel besser helfen. Das Anti-Hunger-Programm der Regierung holt die Menschen nicht aus dem Elend, Brasiliens Sozialkontraste werden nicht geringer – die Reichen indessen immer reicher. Die Milliardärsstatistik beweist es drastisch-provozierend.“ </strong></p>
<p><strong>Priester Aecio Cordeiro da Silva betreut in Sao Paulo 13 der über 2000 Slums und erinnert daran, daß Brasiliens Parlamentsmitglieder ein Durchschnittsvermögen von umgerechnet einer Million Euro besitzen und sich erst kürzlich eine 60-prozentige Diätenerhöhung genehmigten. „Dennoch votierten sie jetzt für eine Mindestlohn-Anhebung auf rund 248 Euro brutto, deutlich unterhalb der Teuerungsrate – sowas ist doch skandalös, wie die Milliardärsstatistik! Es gibt weiter Hunger – das Gesundheitswesen ist so grauenhaft, daß Menschen in den Warteschlangen der Hospitäler sterben. Gerade ersuche ich einen Italiener um Geld für ein Projekt, das Jugendliche vor dem Abrutschen in die Drogenkriminalität bewahren soll – denn wir können nicht mal die Stromrechnung aufbringen.“</strong></p>
<h2>Brasiliens Stadtpolitik unter Lula-Rousseff: Wieder Hütten-Elendsviertel Sao Paulos durch Feuer zerstört, mindestens zwei Slumbewohner verbrannt. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12291">**</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/02/dois-morrem-em-incendio-em-favela-da-zona-norte-de-sp.html"><strong>http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/02/dois-morrem-em-incendio-em-favela-da-zona-norte-de-sp.html</strong></a></p>
<h2>ZDF, Adveniat in Sao Paulo: Welcher Slum aus Sicherheitsgründen für den Gottesdienst nicht infragekam. Favela do Moinho. Wo bitte gehts hier zum Boom? Was auf dem staatlich gesponserten Weltsozialforum in Porto Alegre 2012 alles fehlt…“Wenn es ein Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht erlebte, dann war es dieses hier!”(Lula) <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12208">**</a></h2>
<p><strong>Slum-Großfeuer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/12/slum-sao-paulos-in-flammen-tv-video-uber-2000-favelas-in-der-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/12/slum-sao-paulos-in-flammen-tv-video-uber-2000-favelas-in-der-megacity/</strong></a></p>
<p><strong>In den aus Pappe und Holzresten sowie anderen leicht brennbaren Materialien errichteten Elendsvierteln Sao Paulos brechen immer wieder Großfeuer aus, kommen zahlreiche Verelendete in den Flammen um. Dies gilt auch für die Innenstadt-Favela do Moinho, an deren Hütten und Baracken unglaublich dicht Züge vorbeifahren. Nach dem letzten Großbrand kampieren zahlreiche überlebende Slumbewohner auf dem Fußweg einer nahen Straße. Was diese Menschen zusätzlich auszustehen haben, wenn starke Tropengewitter toben, kann man sich leicht vorstellen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong>Leonardo Boff:</strong><strong> “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/favelamoinhosp.JPG" alt="favelamoinhosp.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Letztes Großfeuer in der Favela do Moinho.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho1.JPG" alt="moinho1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasiliens-ausenminister-patriota-zu-kuba-keine-dringlichkeitssituation-bei-menschenrechten-guantanamo-jedoch-besorgniserregend-prasidentin-rousseff-reist-nach-kuba-lage-in-libyen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasiliens-ausenminister-patriota-zu-kuba-keine-dringlichkeitssituation-bei-menschenrechten-guantanamo-jedoch-besorgniserregend-prasidentin-rousseff-reist-nach-kuba-lage-in-libyen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho2.JPG" alt="moinho2.JPG" /></p>
<p><strong>Fotos von Ende Januar 2012.  Lateinamerikas reichste Stadt Sao Paulo und die Überlebenden des Moinho-Großbrands.</strong></p>
<p><strong>Bischof Bernardino sagte in Sao Paulo den Kirchenmedien vor dem Adveniat-Gottesdienst, Brasiliens durchlebe derzeit eine enorme politische Krise. Brasilien sei zwar theoretisch eine Republik, doch die republikanischen Prinzipien würden mißachtet. In der Verfassung von 1988 heiße es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. “Doch in Wahrheit ist dies eine Lüge.” Es reiche aus, in die Slums zu gehen. “Wir müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien &#8211; und von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht unterwirft.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho8.JPG" alt="moinho8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasilias-blamierter-bildungs-agitprop-statt-13-millionen-jugendlichen-und-erwachsenen-nur-23-millionen-alphabetisiert-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasilias-blamierter-bildungs-agitprop-statt-13-millionen-jugendlichen-und-erwachsenen-nur-23-millionen-alphabetisiert-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho3.JPG" alt="moinho3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho4.JPG" alt="moinho4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho9.JPG" alt="moinho9.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens Goethe-Gesellschaft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho5.JPG" alt="moinho5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho6.JPG" alt="moinho6.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche, Adveniat unterstützen die Slumbewohner. </strong></p>
<h2>Wie Brasilianer “konsumieren” &#8211; die “Kaufkraft” im Tropenland unter Lula-Rousseff. Hälfte der Einkommensbezieher hat pro Tag nur zwischen 2,6 und 5 Euro umgerechnet zur Verfügung, Fixkosten inclusive, laut Landesmedien. Über 30 Millionen Brasilianer in extremer Armut &#8211; und die Milliardäre. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12031">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/konsum-und-kaufkraft-in-brasilien/" rel="tag">Konsum und Kaufkraft in Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><strong>Wer die Bevölkerungsmehrheit Brasiliens beim “Konsumieren” beobachtet, beispielsweise im Supermarkt in deren Einkaufskörbe schaut, sieht die neuesten statistischen Angaben über Realeinkommen bestätigt. Denn mit diesen lassen sich angesichts des keineswegs niedrigen Preisniveaus schwerlich größere Sprünge machen. Mit einem Haushaltseinkommen von umgerechnet 500 Euro zählt man gemäß den allseits belachten Statistiktricks bereits zur Mittelschicht. Einfach mal im Selbstversuch testen, ob das geht…<br />
</strong></p>
<p><strong>Die Einkommenslage in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><strong>Wo bitte gehts hier zum Konsum, in die “Ära der Prosperität”?</strong></p>
<p><strong>Ab 65 Euro Monatsverdienst offiziell nicht mehr arm in Brasilien &#8211; testen Sies mal im Selbstversuch! <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha. “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm, diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen Kindern, leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der Türöffnung hängt ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will &#8211; also jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder &#8211; aber die Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der Ersten Welt erscheinen lassen &#8211; aber hier an der Peripherie ist es nach wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so um die 200, 220 Real maximal(200 Real &#8211; umgerechnet etwa 83 Euro). Doch im Ausland wird verbreitet, alles toll, alles gut in Brasilien. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Wir merken, es ist schwierig, Menschen von außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen Kriterien, und wir haben Ausdauer &#8211; das macht den Unterschied. Denn entweder ist man Christ &#8211; oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Sklavenarbeit und Teilnahme am “Konsum”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/sklavenarbeit-in-brasilien-neuer-rekord-bei-zahl-moderner-sklavenhalter-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/sklavenarbeit-in-brasilien-neuer-rekord-bei-zahl-moderner-sklavenhalter-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Slums und Massenkonsum: “Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ) Kloakegraben &#8211; nur einige Schritte vom Platz des Adveniat-Gottesdienstes entfernt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><strong>“Konsum” und Massenelend:</strong> <strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, unter Lula ein Jahr lang Präsidentenberater für das des fragwürdige Anti-Hunger-Programm, leben immer noch über 30 Millionen Brasilianer in extremer Armut, betroffen von Hunger und Elend, obwohl es sich bei Brasilien um die siebtgrößte Wirtschaftsnation handelt.  In deutschsprachigen Ländern wird indessen der Lula-Rousseff-Regierung häufig bescheinigt, Hunger und Elend sehr erfolgreich bekämpft zu haben.</strong></p>
<p><strong>Wie stehts es um die Konsumierfähigkeit in den über 2600 Slums der reichsten lateinamerikanischen Stadt &#8211; Sao Paulo? Vor Ort in Cachoeirinhas:</strong> <strong>Weihnachten im Slum 2011  &#8211; Christus in Brasilien</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kobras, Ratten, Gewalt und viel Überlebensmut</strong></p>
<p><strong>„Bei diesem Leben hier brauchen wir Hoffnung auf Gottes Beistand“, sagt die tiefreligiöse Cleide de Souza Nascimento in ihrer Elendskate – und wünscht sich nur eins:“Weihnachten darf es nicht schütten – sonst sind wir geliefert.“ Direkt vor der Bretterhütte schwillt bei starken Tropengewittern der barbarisch stinkende Kloakebach an – ebenso übelriechendes Abwasser dringt dann von hinten in die Kate herein und fließt wasserfallartig von der Eingangsluke, da, wo die Dreißigjährige steht, den Grabenhang hinunter, trifft sich mit der Kloake. „Abwasser läuft sogar aufs Bett – mein kleinster Sohn hat chronische Asthma, für den ist das hier besonders schlecht.“ </strong></p>
<p><strong>Modrig-feucht ist es auch bei Sonne in der fensterlosen Kate –  vier alte, zerschlissene Matratzen für die sechs Bewohner, ein Herd mit blauem Kochgasbehälter, das bißchen Kleidung baumelt an Wandhaken. „Weihnachten gibts keine Geschenke, nichts, dafür reicht das Geld nicht, ein bißchen Weihnachtsschmuck ist auch nicht drin. Heiligabend wärs für uns alle zu eng in der Kate – wir machens wie die Nachbarn, treffen uns oben auf der Gasse, da ist mehr Platz.“ </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Als noch unter Staatschef Lula die Regierung 2003 das Anti-Hunger-Programm startet, kämpft und streitet Cleide solange mit der Staatsbürokratie, bis sie die sogenannte „Bolsa Familia“ endlich für ihre vier Kinder kriegt – 198 Real monatlich, macht umgerechnet rund 21 Euro pro Kind. Der Liter pasteurisierte Frischmilch kostet in Sao Paulo umgerechnet einen Euro dreißig, auch andere Grundnahrungsmittel sind in Brasilien, dem Niedrigstlohnland, auffällig teurer als im Hochlohnland Deutschland. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was geben Sie so vor Weihnachten aus?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brasilien zählt längst nicht mehr zu den Billigpreisländern, merken selbst deutsche Touristen verärgert an der Copacabana. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cleide macht Gelegenheitsarbeit, Tagelöhnerei, wäscht bei Mittelschichtsfamilien, putzt denen die Wohnung:“Mein Mann ist behindert, taub – der macht manchmal den Einweiser auf Parkplätzen.“ So werden es dann wenigstens 31 Euro pro Kopf, für  jeden der sechs monatlich – der Fahrschein für den Bus raus aus der Favela kostet über einen Euro.  42 Prozent aller Empfänger von Bolsa Familia seien nach wie vor verelendet, melden die Landesmedien. Der Slum von Cleide zeigt es anschaulich.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wird es in der Weihnachtszeit ein bißchen besser, gibts da spendenfreudige Leute? „Gottseidank kriegen wir von der  Kirche stets Pakete mit Grundnahrungsmitteln – da sind Reis, Bohnen, Zucker, Speiseöl dabei – Kleidung wird auch verteilt!“ </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo die reichste Stadt ganz Lateinamerikas – läßt sich wenigstens mal ein Sozialarbeiter in dieser Favela Cachoeirinha blicken, aus der am ersten Advent vom ZDF der Adveniat-Gottesdienst übertragen wurde? Cleide verneint:“Hier kommt nie mal einer von der Präfektur, vom Staat vorbei – man muß unheimlich bei den Behörden hinterher sein, um Bolsa Familia zu kriegen. Wer von den vielen Halb-und Voll-Analphabeten hier das nicht weiß, geht leer aus. Sechs Monate haben sie mir die Bolsa Familia unter einem Vorwand gesperrt – das war für uns grauenhaft. So viele haben eigentlich ein Anrecht, kriegen aber keinen Centavo.“ Übertreibt sie da nicht ein bißchen?    </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Zahlreiche Katen kleben wie die von Cleide in dem Kloakegraben, die Eingänge wirken wie dunkle Löcher – auch wegen der Sicherheit, um nicht beklaut zu werden, gibts keine anderen Öffnungen, in die Tageslicht fallen könnte. Starken Hautausschlag, viel Grind und Bläschen am Mund bemerkt man bei vielen Slumbewohnern – Tuberkulose und sogar Lepra finden beste Ausbreitungsbedingungen. Hier holt man sich rasch Elendskrankheiten, sagen Slumpriester, weil das Immunsystem der Bewohner  stark geschwächt ist.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cleide haust seit 14 Jahren in dieser Hütte – nur einen Steinwurf entfernt hat Cleyton dos Santos, 22,  für seine Frau Erica und die zwei kleinen Kinder eine Holzkate direkt an einen breiten Abwasserbach gebaut. „Die Kinder bitten uns, Lichter, ein bißchen Weihnachtsschmuck an die Wand zu hängen – aber das ist unmöglich, wir haben tagtäglich so viel Dringenderes im Kopf! Jetzt, im Hochsommer, regnets alle paar Tage heftig, tritt der Bach über die Ufer, trägt stinkenden Schlamm in die Gasse, waten wir notgedrungen drin herum. Hier gibt es massenweise Ratten, die Krankheiten übertragen, müssen wir besonders wegen der Kinder aufpassen.“ Cleyton, entsetzlich mager, ist arbeitslos – Erica kriegt als Reinemachfrau  maximal 550 Real im Monat – das macht für alle vier umgerechnet höchstens 57 Euro pro Kopf – Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsschmaus am Heiligabend? Fehlanzeige. „Wir setzen uns zu den Hüttennachbarn auf die Gasse – jeder gibt was für einen Teller mit Essen. Ich habe gehört, die Regierung erzählt draußen in der Welt, daß es den Brasilianern jetzt viel besser geht und allen geholfen wird. Das ist gelogen – man läßt uns hier im Slum total im Stich!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rosilene, 33, Cleytons Nachbarin, wird just um Weihnachten herum niederkommen – es ist das siebte Kind. „Weihnachten“, lacht sie bitter-ironisch, „Gott im Himmel, was soll ich da schon machen? Ich hocke in der Kate wie immer, hoffe auf die Hilfe der Nachbarn. Ich kriege ja vom Staat garnichts, nur ein bißchen Geld von den Vätern meiner Kinder. Wenns mal 200 Real im Monat werden, bin ich direkt zufrieden…“ </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>200 Real – umgerechnet  rund 12 Euro monatlich für jedes der sechs Kinder, für Rosilene – wie soll das gehen, bei den Preisen? „Mein ältester Sohn kann schon ein bißchen arbeiten, der organisiert uns immer mal was zu essen, sorgt für ein bißchen Reis und Milch, das Kochgas – meine Nachbarn sind zwar wunderbar, aber die haben ja selber nichts. Ich schlage mich irgendwie durch – ja – ich lebe noch!“ </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pedro, der Gelegenheitsarbeiter, kam mit seiner Frau, den fünf Kindern zu spät – weil nirgendwo noch eine Hütte hingepaßt hätte, baut er sie mitten in den Abwässerbach – ausgerechnet am Eingang mündet ein Kloakegraben hinein, vergrößert den Gestank noch mehr. „Letzte Weihnachten haben wir die Kate eingeweiht – feiern jetzt einjähriges Überleben. Das Abwasser steigt bei Gewitterregen nicht zu uns hoch – aber Ratten, sogar weiße, und Kobras klettern nachts hinein – wir müssen unheimlich auf der Hut sein. Denn das Dumme ist – Hauskatzen helfen nicht, die hauen vor den Rattenhorden ab. Egal, wir haben uns dran gewöhnt. Ich beklage mich nicht – grade vor Weihnachten gibts für mich mehr Jobs, schaufle ich mal Erde weg, repariere, streiche, schleppe was. Aber Heiligabend sind wir alle in der Kate, feiern Christi Geburt. Die Leute im Slum beten sehr viel – bitten Gott um spirituelle Kraft, um Hilfe in dieser Misere. Der Mann da neben Dir – den kenne ich – das ist doch der Padre, der jetzt vor Weihnachten die Lebensmittelpakete und das Spielzeug verteilt!“ </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pedro meint Slumpfarrer Bernardo Daly, einen Iren, der mit seiner Schar hochengagierter kirchlicher Menschenrechtsaktivisten trotz bescheidenster Mittel weit schlimmeres Elend und krassesten Hunger verhindert – und die Räumung des Slums, die Vertreibung der Favelados durch die Polizei. Todesschwadronen, Drogenbanditen-und Polizeigewalt, dazu immer wieder Hüttenbrände, bei denen Kleinkinder verkohlen  &#8211; Daly muß als Seelsorger tagtäglich mit Situationen fertigwerden, Dinge verkraften, die das Vorstellungsvermögen der meisten Deutschen übersteigt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Padre wirkt erstaunlich ruhig und besonnen – doch manchmal macht er seiner Empörung Luft. Wie an der Kate von Elise, die direkt am Kloakegraben haust. „Ich kriege 134 Real Bolsa Familia, weil die ältere meiner beiden Töchter geistig behindert ist, ständig meine Betreuung braucht – mehr Geld haben wir nicht im Monat.“ 134 Real – also umgerechnet rund 18 Euro für jede der drei. Padre Daly ist geschockt:“Das ist doch unmöglich. Wer so lebt, muß manchmal das eigentlich Unmögliche tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt…“ Der Geistliche läßt offen, was er konkret meint – nicht nötig, deutlicher zu werden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Jetzt, vor Weihnachten, kämpfe ich dafür, daß mehr Nahrungsmittelspenden in den Slum gelangen – auch zu denen, die garnicht wissen können, wo es Ausgabestellen gibt, also Alte, Behinderte, Kranke“, sagt  Eliane Takeko, 46, engste Mitstreiterin von Padre Daly, zudem Präsidentin der Bewohnerassoziation. “Ein bißchen  mehr Spielzeug für die Kinder – das müßte doch drin sein, auch dafür streite ich mich mit der Präfektur herum. Die Lage im Slum macht mich traurig und wütend  – Brasilien ist doch soooo reich – die Mittel sind da! Wir von der katholischen Kirche akzeptieren nicht diese grauenhafte Logik, daß es Arme, Verelendete nun mal gibt und immer geben wird. In den über 2600 Slums von São Paulo gibts viele sogenannte Kirchen, die nichts fürs Soziale tun. Wir legen uns mit denen `oben` an.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dieses Jahr ist der Slum noch voller, noch dichter bewohnt als letzte Weihnachten, meint Eliane Takeko. „Manche Slums werden  von der Polizei geräumt und zerstört, vor der Fußball-WM werden Obdachlose aus der City vertrieben – die kommen notgedrungen zu uns an die Peripherie. Deswegen wird es immer enger in den Hütten.“ Aber warum gibt es dann keine Massenproteste der Slumbewohner? „Die Menschen haben Angst“, sagt Padre Daly. „Nicht wenige hatten sich engagiert, haben resigniert aufgegeben. Zudem ist das Bildungsniveau in Brasilien entsetzlich niedrig – Leute ohne Bildung, Analphabeten wissen garnicht, wie man das macht – sich organisieren, auf die Straße gehen, Bürgerrechte durchsetzen. Die kennen ihre Rechte já garnicht.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eliane Takeko stimmt zu: „Es liegt auch am Hunger – wer sich nur schlecht ernährt, in solchen Katen haust, kann nicht richtig denken, ist schnell kaputt, noch dazu bei Tropenhitze. Und wer zu oft den Mund aufmacht, fliegt raus, kriegt nicht mal eine Tagelöhnerarbeit.  Auch ich muß aufpassen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Selbst in ihrer engen Kate gibts keinen Weihnachtsschmuck – denn auch sie schlägt sich mit Gelegenheitsarbeit durch, wie die Tochter. „Wir beide kommen auf höchstens 500 Real im Monat – das muß für alle sechs in der Kate reichen. Mein Mann ist behindert, hatte einen Unfall. Da heißt es, irrsinnig sparen.“  Maximal umgerechnet 200 Euro monatlich, für sechs Leute – wie macht sie das?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Körperlich und geistig Behinderte – auffällig, wie viele in den Slums hausen. Laut Studien sind es 23, 91 Prozent der brasilianischen Bevölkerung, gegenüber rund einem Prozent in hochentwickelten Staaten wie Deutschland. Immer wieder geschieht, daß geistig behinderte Mädchen und Frauen der Favelas vergewaltigt werden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über 30 Millionen Brasilianer leben laut Kirchenangaben noch in extremer Armut. Nimmt man jedoch die offizielle Regierungseinstufung, zählen Eliane Takeko und ihre Familie nicht mehr dazu, liegen oberhalb der amtlich allen Ernstes auf umgerechnet etwa 29 Euro angesetzten Pro-Kopf-Grenze, sind nur noch „arm“ &#8211;  Rosilene mit den sechs Kindern und Elise aber liegen darunter…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben alle in gewisser Weise sogar „Glück“, Weihnachten im Slum einer reichen Wirtschaftsmetropole wie Sao Paulo zu feiern? Denn Brasiliens grauenhafteste Elendsviertel liegen nicht hier, sondern in den kraß unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/brasiliens-kauf-wohnraum-in-grosstadten-wurde-2011-um-durchschnittlich-26-prozent-teurer-eine-schlechte-nachricht-fur-armere-wenigverdienende/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/brasiliens-kauf-wohnraum-in-grosstadten-wurde-2011-um-durchschnittlich-26-prozent-teurer-eine-schlechte-nachricht-fur-armere-wenigverdienende/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Preisniveau &#8211; viele Produkte, darunter Lebensmittel wie Milch, Joghurt und Käse, sind deutlich teurer als in Ländern wie Deutschland, ganz zu schweigen von der Qualität. </strong></p>
<p><strong>Brasilianischer Camembert ist z.B. in Sao Paulo mehrfach teurer als in Deutschland, aber erheblich schlechter. Da er daher, ebenso wie viele andere Käsesorten weltbekannter Namen, so gut wie kaum gekauft wird, liegt er nur zu oft steinhart in den Regalen, wird schließlich auf die Halde gekarrt oder verbrannt &#8211; was just in einem Land mit gravierenden Hungerproblemen wie Brasilien massenhaft und täglich geschieht. Gleiches gilt für viele andere teure Lebensmittel, darunter importierten Frischlachs. Von Fachleuten wird das massenhafte Vernichten hochwertiger Lebensmittel als skandalös bezeichnet &#8211; angesichts des Hungers in den rasch wachsenden Slums. </strong></p>
<p><strong>Gemäß neuesten Statistiken war 2011 gerade in den Supermärkten von teils unverschämtenb Preissprüngen gekennzeichnet. Danach bezahlten Familien bis 81 Prozent mehr für Nahrungsmittel und 17 Prozent mehr für Dienstleistungen. Üblich ist, daß auf Lohnanhebungen sofort starke Preiserhöhungen folgen. </strong></p>
<h2>“Traurige Tropen” &#8211; Claude Lévi-Strauss. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11479">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/claude-levi-strauss/" rel="tag">Claude Lévi-Strauss</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/traurige-tropen/" rel="tag">Traurige Tropen</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/traurigetropen.JPG" alt="traurigetropen.JPG" /></p>
<p><strong>“Für die europäischen Städte bedeutet der Verlauf der Jahrhunderte einen Aufstieg; für die amerikanischen dagegen bedeuten schon wenige Jahre einen Niedergang.. Denn sie sind nicht nur neu erbaut: sie sind erbaut, um sich mit derselben Geschwindigkeit zu erneuern, in der sie errichtet wurden, das heißt schlecht…Sao Paulo galt damals als eine häßliche Stadt.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/slumwtcsp.jpg" alt="slumwtcsp.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasilien &#8211; The Economist:&#8220;Is this really the end?&#8220; Kioskaushang an Bankenavenida von Sao Paulo, vor Großbanken wie HSBC. Hakenkreuze in Sao Paulo häufiger.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/the-economistis-this-really-the-end-kioskaushang-an-bankenavenida-von-sao-paulo-vor-grosbanken-wie-hsbc/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/the-economistis-this-really-the-end-kioskaushang-an-bankenavenida-von-sao-paulo-vor-grosbanken-wie-hsbc/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Krise in Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hakenkreuze und Neonazis in Sao Paulo]]></category>
		<category><![CDATA[Libyenkrieg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/the-economistis-this-really-the-end-kioskaushang-an-bankenavenida-von-sao-paulo-vor-grosbanken-wie-hsbc/</guid>
		<description><![CDATA[Offenbar Nachrichtensperre über die gravierende Lage in Libyen &#8211; viele ungeklärte Fragen der Intervention. Krise und teure Kriege auf Pump.  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/wir-verabscheuen-die-bombenangriffe-auf-libyen-ich-erklare-mich-solidarisch-mit-dem-libyschen-volk-bischof-angelico-bernardino-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-im-arbeiter-gottesdienst-zum-1/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/ Ausriß &#8222;O Estado de Sao Paulo&#8220;. Laut Angaben der Qualitätszeitung beschriften Neonazis und Skinheads  zunehmend Mauern in Straßen wie der Rua Cardeal Arcoverde, nahe dem Goethe-Institut von Sao Paulo, auf solche Weise.  [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/economistsexysp.JPG" alt="economistsexysp.JPG" /></p>
<p><strong>Offenbar Nachrichtensperre über die gravierende Lage in Libyen &#8211; viele ungeklärte Fragen der Intervention. Krise und teure Kriege auf Pump.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/wir-verabscheuen-die-bombenangriffe-auf-libyen-ich-erklare-mich-solidarisch-mit-dem-libyschen-volk-bischof-angelico-bernardino-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-im-arbeiter-gottesdienst-zum-1/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/wir-verabscheuen-die-bombenangriffe-auf-libyen-ich-erklare-mich-solidarisch-mit-dem-libyschen-volk-bischof-angelico-bernardino-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-im-arbeiter-gottesdienst-zum-1/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/brasilanticomunistaestadao.JPG" alt="brasilanticomunistaestadao.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8222;O Estado de Sao Paulo&#8220;. Laut Angaben der Qualitätszeitung beschriften Neonazis und Skinheads  zunehmend Mauern in Straßen wie der Rua Cardeal Arcoverde, nahe dem Goethe-Institut von Sao Paulo, auf solche Weise.  Zu den häufigen Versionen zählt der Schriftzug &#8222;Skins&#8220; mit in gleicher Größe angehängten Hakenkreuzen. </strong></p>
<h2>Brasilien: Hakenkreuz an Schule Sao  Paulos:”Kümmern wir uns um die Zukunft der weißen Kinder!” Reaktion auf  Aktionen für Rassengleichheit, laut Direktorin. Europalia-PR-Event in  Belgien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11256" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/hakenkreuzschuleestadao.JPG" alt="hakenkreuzschuleestadao.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Polizei untersucht den Fall &#8211; Schulkinder werden die  Inschrift übermalen. Polizei entdeckte weitere Neonazi-Codes, wie 14,  88.</strong></p>
<p><span id="more-11694"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/adolf-hitler-hinter-hakenkreuz-rednerpult-und-heinrich-himmler-in-brasilien-als-figuren-fur-umgerechnet-bis-zu-350-euro-verkauft-proteste-der-judischen-gemeinde-antisemitismus-und-neonazismus-in-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/adolf-hitler-hinter-hakenkreuz-rednerpult-und-heinrich-himmler-in-brasilien-als-figuren-fur-umgerechnet-bis-zu-350-euro-verkauft-proteste-der-judischen-gemeinde-antisemitismus-und-neonazismus-in-b/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/gestapoladenrio.JPG" alt="gestapoladenrio.JPG" /></p>
<p><strong>Polizei in Rio de Janeiro schloß vor Jahren auf Antrag der jüdischen Gemeinde ein Textilgeschäft namens “Gestapo”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/auschwitzcariocapery.JPG" alt="auschwitzcariocapery.JPG" /></p>
<p><strong>Ein Carioca als SS-Unterscharführer im KZ Auschwitz.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/01/brazil-as-a-refuge-for-the-jews-maria-luiza-tucci-carneiro-in-belgien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/01/brazil-as-a-refuge-for-the-jews-maria-luiza-tucci-carneiro-in-belgien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.estadao.com.br/noticias/arteelazer,europalia-abre-mostra-de-cultura-brasileira-na-belgica,781069,0.htm"><strong>http://www.estadao.com.br/noticias/arteelazer,europalia-abre-mostra-de-cultura-brasileira-na-belgica,781069,0.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/17/der-dunkelhautige-barack-obama-und-der-alltagliche-rassismus-im-besuchsland-brasilien-bestimmte-erwartungen-brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erdemauricio-pestana-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/17/der-dunkelhautige-barack-obama-und-der-alltagliche-rassismus-im-besuchsland-brasilien-bestimmte-erwartungen-brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erdemauricio-pestana-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/evangelischer-pastor-wolfgang-lauer-gefangenenseelsorger-in-brasilien-ob-die-haftlinge-lutheraner-sind-christen-oder-nicht-ist-fur-mich-total-unwichtig/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/evangelischer-pastor-wolfgang-lauer-gefangenenseelsorger-in-brasilien-ob-die-haftlinge-lutheraner-sind-christen-oder-nicht-ist-fur-mich-total-unwichtig/</strong></a></strong></p>
<h2>Die NSDAP in Rio de Janeiro. Leserbrief über Hitler in der Folha de Sao Paulo. Zeitdokumente. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10452" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nsdaprio.JPG" alt="nsdaprio.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/14/die-nazis-in-rio-de-janeiro-zeitdokument/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/14/die-nazis-in-rio-de-janeiro-zeitdokument/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/wie-war-es-im-kalten-krieg-die-zeit-uber-die-macht-der-nazis/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/wie-war-es-im-kalten-krieg-die-zeit-uber-die-macht-der-nazis/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/hakenkreuzfliesenrio.JPG" alt="hakenkreuzfliesenrio.JPG" /></p>
<p><strong>Hakenkreuze als Bodenverzierung in Küchen, Fluren, Sälen, auf  Terrassen &#8211; noch heute in Rio de Janeiro aus der Nazizeit zu finden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/hitlerleserbrieffolha.JPG" alt="hitlerleserbrieffolha.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a><br />
<!--adsense--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/the-economistis-this-really-the-end-kioskaushang-an-bankenavenida-von-sao-paulo-vor-grosbanken-wie-hsbc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Wirtschaftsriese&#8220; Brasilien: &#8222;Brasilianische Produktivität stagniert seit 30 Jahren.&#8220; Neue Studien. &#8222;Spekulieren ist lukrativer als investieren, sagt IPEA.&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/wirtschaftsriese-brasilien-brasilianische-produktivitat-stagniert-seit-30-jahren-neue-studien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/wirtschaftsriese-brasilien-brasilianische-produktivitat-stagniert-seit-30-jahren-neue-studien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/wirtschaftsriese-brasilien-brasilianische-produktivitat-stagniert-seit-30-jahren-neue-studien/</guid>
		<description><![CDATA[http://economia.estadao.com.br/noticias/economia,produtividade-brasileira-esta-parada-ha-30-anos,89305,0.htm &#8222;Daten der Universität von Pennsylvanien zeigen, daß Brasilien unter 151 Ländern an 130. Stelle liegt, mit einem Rückgang von 15 Prozent zwischen 1980 und 2008&#8243;. &#8222;1980 produzierte ein brasilianischer Arbeiter im Durchschnitt einen Wert von 21000 Dollar pro Jahr. 2008 fiel dieser Wert auf 17800 Dollar.&#8220; Laut Wirtschaftsmedien reduziert die derzeitige hohe Teuerungsrate die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://economia.estadao.com.br/noticias/economia,produtividade-brasileira-esta-parada-ha-30-anos,89305,0.htm"><strong>http://economia.estadao.com.br/noticias/economia,produtividade-brasileira-esta-parada-ha-30-anos,89305,0.htm</strong></a></p>
<p><strong>&#8222;Daten der Universität von Pennsylvanien zeigen, daß Brasilien unter 151 Ländern an 130. Stelle liegt, mit einem Rückgang von 15 Prozent zwischen 1980 und 2008&#8243;.</strong></p>
<p><strong>&#8222;1980 produzierte ein brasilianischer Arbeiter im Durchschnitt einen Wert von 21000 Dollar pro Jahr. 2008 fiel dieser Wert auf 17800 Dollar.&#8220;</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/catavento1.JPG" alt="catavento1.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Wirtschaftsmedien reduziert die derzeitige hohe Teuerungsrate die Konkurrenzfähigkeit der brasilianischen Industrie.</strong></p>
<p><span id="more-11316"></span></p>
<p><strong> </strong><strong>&#8222;Em 1980, um trabalhador brasileiro produzia em média o equivalente a US$ 21  mil por ano. Em 2008, esse número havia caído para US$ 17,8 mil. Houve,  portanto, queda de 15% no período. Esses dados fazem parte da Penn World Table,  banco de dados do Centro para Comparações Internacionais de Produção, Renda e  Preços da Universidade da Pensilvânia, com indicadores econômicos de 189 países  e territórios. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Os números vão até 2008 para a maioria dos países, inclusive para o Brasil.  Os valores da Penn World Table sobre a produtividade do trabalho são todos  convertidos para dólares de 2005, com paridade de poder de compra (PPP). Isso  significa que a diferença de custo de vida entre os diferentes países é  eliminada.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Entre os 150 países da Penn World Table com dados completos de produtividade  do trabalho entre 1980 e 2008, o Brasil está em 130.º em termos de desempenho  neste período. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>O Brasil só ganha de 21 países, sendo 11 da África, incluindo Costa do  Marfim, Malawi, Somália, Camarões, Togo e Zimbábue. Todos os outros países  africanos tiveram desempenho melhor do que o Brasil. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Na América Latina, a evolução da produtividade do trabalho brasileira nas  últimas três décadas só não é pior do que a apresentada por Paraguai, Venezuela,  Nicarágua e Haiti. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Comparado a outras grandes economias emergentes, ou a países sul-americanos  como Argentina e Chile, o Brasil tem o pior desempenho na produtividade do  trabalho entre 1980 e 2008. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>A Argentina saiu de US$ 21,2 mil para US$ 24,8 mil (alta de 17%). O Chile, de  US$ 15,1 mil para US$ 27,5 mil (82%). A China, de US$ 1,2 mil para US$ 10,9 mil  (778%). A Índia, de US$ 2,8 mil para US$ 7,8 mil (181%). E a Coreia, finalmente,  de US$ 14 mil para US$ 50 mil (256%).&#8220;(O Estado de Sao Paulo)<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/brasiliens-schrumpfendes-wirtschaftswachstum-auf-iwf-wachstums-ranking-fur-2011-nur-noch-platz-97-2010-platz-31-viel-lob-fur-brasilianische-wirtschaftslage-aus-mitteleuropa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/brasiliens-schrumpfendes-wirtschaftswachstum-auf-iwf-wachstums-ranking-fur-2011-nur-noch-platz-97-2010-platz-31-viel-lob-fur-brasilianische-wirtschaftslage-aus-mitteleuropa/</strong></a></p>
<p><strong>Finanzkrise von 2008 traf laut Landesmedien Brasilien gravierend &#8211; kaum Lehren gezogen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/</strong></a></p>
<p><strong>Schweizer UBS zur Krise von 2008 &#8211; contra Regierungspropaganda:</strong><strong>  “Doch wie fast die ganze Welt wurde auch  dieses Land im September 2008  von der Finanzkrise schwer gebeutelt,  worauf das seit 2003  registrierte erfreuliche Wachstum zum Stillstand  kam.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/brasilien-wirtschaft-und-soziales-2011-kompakt-stark-verlangsamtes-wachstum-stagnierende-industrie-hohe-borsen-wertverluste-wichtiger-unternehmen-deindustrialisierung-weiter-hunger-und-massenele/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/brasilien-wirtschaft-und-soziales-2011-kompakt-stark-verlangsamtes-wachstum-stagnierende-industrie-hohe-borsen-wertverluste-wichtiger-unternehmen-deindustrialisierung-weiter-hunger-und-massenele/</strong></a></p>
<h2>“Boomland” Brasilien &#8211; die angeblich  aufstrebende Wirtschaftsmacht: “Warum sind wir so unproduktiv.” Führende  Wirtschaftszeitschrift “Exame” beschreibt Brasiliens enormen  wirtschaftlichen Rückstand. “Ein einziger Arbeiter in den USA produziert  genausoviel wie fünf Brasilianer.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13876" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-produktivitat-2012/" rel="tag">Brasilien &#8211; Produktivität 2012</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-zentralbank-reduziert-wachstumserwartung-fur-2012-von-zuletzt-25-auf-nunmehr-16-prozent-unabhangige-institute-liegen-deutlich-darunter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-zentralbank-reduziert-wachstumserwartung-fur-2012-von-zuletzt-25-auf-nunmehr-16-prozent-unabhangige-institute-liegen-deutlich-darunter/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/exameimprodutivos12.jpg" alt="exameimprodutivos12.jpg" /></p>
<p><strong>Laut Angaben von “Exame” stagniert Brasiliens Produktivität  seit drei Jahrzehnten. In den Jahren nach 2000 stieg die Produktivität  jährlich nur um 0,9 Prozent &#8211; was nicht ausreichte, die vorangegangene  Produktivitätsverringerung auszugleichen. Die USA investieren sechsmal  mehr als Brasilien, das Pro-Kopf-Einkommen in den Vereinigten Staaten  ist fünfmal höher als in Brasilien. Brasilianer arbeiten mehr Stunden  als die Bevölkerung in den meisten hochentwickelten Staaten,  beispielsweise in Deutschland. Mit weniger Arbeitsstunden ist der  deutsche Arbeiter viermal produktiver als der brasilianische, laut  Exame. Brasiliens Produktivität ist die gleiche wie in den siebziger  Jahren, was gravierende Auswirkungen auf das Land und dessen Unternehmen  hat. </strong></p>
<p><strong>Zu den Gründen der niedrigen Produktivität zählt Exame das  niedrige Bildungsniveau. Brasilien haben im Durchschnitt nur 7,5  Schuljahre aufzuweisen, die Nordamerikaner dagegen zwölf. Nur 35 Prozent  der Schüler in den brasilianischen Mittelschulen sind tatsächlich  alphabetisiert &#8211; sind also u.a. fähig, eine Gebrauchsanweisung komplett  zu verstehen. Der Software-Hersteller Totvs in Sao Paulo mit 5600  Angestellten mußte in Mountain View im US-Silicone Valley eine Filiale  mit 12 Angestellten eröffnen, um dort komplett die Totvs-Softwares zu  entwickeln. Der Totvs-Chef Cosentini:”Es gibt in Brasilien schlichtweg  keine Leute, die das machen könnten.” Ein brasilianischer Angestellter  hat eine Anlernzeit von bis zu 120 Tagen &#8211; bei einem Beschäftigten in  den USA reichen 30 Tage. “Der Nordamerikaner kommt schon zuverlässig und  bereit ins Unternehmen”, laut Cosentini. “Brasilien ist mangelhaft und  schwach bei allen für die Produktivität wichtigen Faktoren, wie  Innovation, Bildung und Infrastruktur”, laut Gustavo Franco, Ex-Chef der  Zentralbank. In Norwegen, so ein weiteres von Exame genanntes Beispiel,  leisten drei Personen in einem Verkaufsunternehmen die gleiche Arbeit,  für die in Brasilien 18 Leute nötig sind. In Brasiliens Landwirtschaft  haben lediglich etwa 20 Prozent der Produzenten eine mittlere oder hohe  Produktivität. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-verschlechterte-sich-gegenuber-2011-um-sechs-platze-fiel-auf-rang-126-zuruck/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-verschlechterte-sich-gegenuber-2011-um-sechs-platze-fiel-auf-rang-126-zuruck/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasiliens-grauenhaft-falsche-wirtschaftliche-vorhersagen-wirtschaftsjournalistin-miriam-leitaoo-globo-macht-sich-uber-fehlenden-okonomischen-sachverstand-von-regierung-banken-consulting-firmen-l/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasiliens-grauenhaft-falsche-wirtschaftliche-vorhersagen-wirtschaftsjournalistin-miriam-leitaoo-globo-macht-sich-uber-fehlenden-okonomischen-sachverstand-von-regierung-banken-consulting-firmen-l/</strong></a></p>
<p><strong>Anteil am Welthandel nur ein einziges Prozent:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/</strong></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Welt”: </strong> <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/wirtschaftsriese-brasilien-brasilianische-produktivitat-stagniert-seit-30-jahren-neue-studien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: &#8222;Guido Mantega &#8211; der Klartexter unter den Finanzministern&#8220;. Financial Times Deutschland.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern-financial-times-deutschland/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern-financial-times-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 15:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[FTD]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Mantega]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern-financial-times-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.ftd.de/politik/international/:kopf-des-tages-guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern/60114870.html &#8222;Als langjähriger Wirtschaftsberater von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist der frühere Wirtschafts- und Soziologieprofessor einer der Väter von Brasiliens Erfolg.&#8220; &#8222;BRICS-Plan zur Rettung der Eurozone wurde von seinem Schöpfer beerdigt&#8220;: http://exame.abril.com.br/economia/noticias/plano-dos-brics-de-salvar-a-zona-do-euro-foi-enterrado-por-seu-criador-diz-ft http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,791774,00.html http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/brasiliens-wirtschaft-in-schrumpf-und-stagnationsphase-laut-nationalen-wirtschaftsexperten/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ftd.de/politik/international/:kopf-des-tages-guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern/60114870.html"><strong>http://www.ftd.de/politik/international/:kopf-des-tages-guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern/60114870.html</strong></a></p>
<p><strong>&#8222;Als langjähriger Wirtschaftsberater von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da  Silva ist der frühere Wirtschafts- und Soziologieprofessor einer der  Väter von Brasiliens Erfolg.&#8220;</strong></p>
<p><strong>&#8222;BRICS-Plan zur Rettung der Eurozone wurde von seinem Schöpfer beerdigt&#8220;:</strong></p>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/noticias/plano-dos-brics-de-salvar-a-zona-do-euro-foi-enterrado-por-seu-criador-diz-ft"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/noticias/plano-dos-brics-de-salvar-a-zona-do-euro-foi-enterrado-por-seu-criador-diz-ft</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/strandverkauferin1.JPG" alt="strandverkauferin1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,791774,00.html"><strong>http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,791774,00.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/brasiliens-wirtschaft-in-schrumpf-und-stagnationsphase-laut-nationalen-wirtschaftsexperten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/brasiliens-wirtschaft-in-schrumpf-und-stagnationsphase-laut-nationalen-wirtschaftsexperten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-viele-hausgemachte-krisenfaktoren-hochzinspolitik-uberbewertete-landeswahrung-deindustrialisierung-absurd-ineffiziente-und-kostentrachtige-infrastruktur/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/guido-mantega-der-klartexter-unter-den-finanzministern-financial-times-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Die Zeit&#8220; druckt erstmals Uralt-Kritik an Lula &#8211; nach dessen Amtszeit, in der er aus Mitteleuropa massiv Lob für seine Politik erhielt. &#8222;Wer dem nicht folgen will, der fällt aus dem System. Es ist, als wäre Brasilien ein Einparteienstaat.&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-zeit-druckt-erstmals-uralt-kritik-an-lula-nach-dessen-amtszeit-in-der-er-aus-mitteleuropa-massiv-lob-fur-seine-politik-erhielt/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-zeit-druckt-erstmals-uralt-kritik-an-lula-nach-dessen-amtszeit-in-der-er-aus-mitteleuropa-massiv-lob-fur-seine-politik-erhielt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 14:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin KrÃ¤utler]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk Belo Monte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-zeit-druckt-erstmals-uralt-kritik-an-lula-nach-dessen-amtszeit-in-der-er-aus-mitteleuropa-massiv-lob-fur-seine-politik-erhielt/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.zeit.de/2011/39/DOS-Kraftwerk http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom &#8222;Es ist heute kein Dritte-Welt-Land mehr, bei dem man es sich leistet, auf die Einhaltung der Menschenrechte hinzuweisen. Es ist ein Geschäftspartner, bei dem man über manche Dinge schweigend hinwegsieht.&#8220; Brasiliens katholische Kirche, deren Menschenrechtsaktivisten, argumentieren seit über einem Jahrzehnt in dieser Weise, wurden entsprechend abgestraft, auch durch Zensur.  http://www.sueddeutsche.de/politik/brasiliens-praesident-in-deutschland-lula-superstar-1.150002 Kein Interesse für [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/2011/39/DOS-Kraftwerk"><strong>http://www.zeit.de/2011/39/DOS-Kraftwerk</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom"><strong>http://www.zeit.de/2009/48/Lula-Rom</strong></a></p>
<p><strong>&#8222;Es ist heute kein Dritte-Welt-Land mehr, bei dem man es sich leistet, auf die Einhaltung der Menschenrechte hinzuweisen. Es ist ein Geschäftspartner, bei dem man über manche Dinge schweigend hinwegsieht.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche, deren Menschenrechtsaktivisten, argumentieren seit über einem Jahrzehnt in dieser Weise, wurden entsprechend abgestraft, auch durch Zensur. </strong></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/brasiliens-praesident-in-deutschland-lula-superstar-1.150002"><strong>http://www.sueddeutsche.de/politik/brasiliens-praesident-in-deutschland-lula-superstar-1.150002</strong></a></p>
<p><strong>Kein Interesse für Menschenrechtslage unter Lula-Rousseff &#8211; stets beredtes Schweigen bei Besuchen hoher Politiker aus Mitteleuropa.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/dilmanewsweek.JPG" alt="dilmanewsweek.JPG" /></p>
<p><strong>Derzeit wird Dilma Rousseff für ihre Politik auch aus Europa mit Lob überschüttet.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/21/newsweek-brazil%C2%B4s-president-dynamite-dilma-where-women-are-winning/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/21/newsweek-brazil%C2%B4s-president-dynamite-dilma-where-women-are-winning/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/06/01/brasilien-der-rousseff-regierung-unterstellte-umweltbehorde-ibama-gibt-erlaubnis-zum-baubeginn-fur-umstrittenes-wasserkraftwerk-belo-monte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/06/01/brasilien-der-rousseff-regierung-unterstellte-umweltbehorde-ibama-gibt-erlaubnis-zum-baubeginn-fur-umstrittenes-wasserkraftwerk-belo-monte/</strong></a></p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p><strong> </strong><strong>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen  Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen Medien  heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent aus  Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und umweltfreundlich, es  gebe keinerlei schädliche Emissionen, der Strom sei sauber. Beim  Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn, hieß es in Kopenhagen. Doch  dann kommt so ein schnauzbärtiger Öko-Ami wie Philip Fearnside daher,  der als Biologe auch noch für ein brasilianisches Regierungsinstitut  arbeitet, und sagt bereits seit 1995, alles Mumpitz – das Gegenteil sei  richtig.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-andere-brasilienkarte-the-economist-vergleicht-die-teilstaaten-mit-landern-der-erde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-andere-brasilienkarte-the-economist-vergleicht-die-teilstaaten-mit-landern-der-erde/</strong></a></p>
<p><strong><br />
</strong><span id="more-10983"></span><strong> Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig rauchende  Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von Stauseen, in  denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie Segelboote  unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns weismachen, richtig  schlimm seien die Staudämme besonders in Amazonien, schlimmer als die  mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke. Der geplante Staudamm  von Belo Monte am Rio Xingú gar werde eine regelrechte  Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise behaupten so etwas auch andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber man muss nach ihnen regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen Meinung die Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls  so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem klimafeindliche  Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe im Staubecken –  durch Zersetzung organischer Materie mittels Mikroorganismen unter  Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von Pacca zu hören. „Je höher die  Temperatur, umso schneller läuft der Prozess ab. In tropischen Ländern  vermehren sich die Mikroorganismen rascher und bilden entsprechend mehr  Methangas als in den kühleren Ländern. Bei einem neuen Staubecken wird  die dortige reiche Biomasse überflutet – Basis der Methanproduktion.“  Selbst wenn die teilweise noch vorhandenen Urwälder vorher abgeholzt  worden seien, bleibe noch viel Wurzelwerk im Boden. Und das entstehende  Methan, so Pacca, werde an die Atmosphäre abgegeben, trage sehr stark  zum Treibhauseffekt bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial  einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das einer  Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet wird. „Selbst  kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen Klimawandel wichtig  genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei einfach nicht haltbar,  Wasserkraftwerke mit anderen Energietechnologien zu vergleichen, ohne  den Methan-Faktor zu berücksichtigen. Doch genau dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo  Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu hören  – Brasilien wolle sich ja schließlich entwickeln, wirtschaftlich  wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder gar Fearnside, der  Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort am intensivsten beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie vor, was stutzig macht. In Brasilien  wird Fearnside auch von Regierungsstellen kräftig beharkt, weil er Belo  Monte ablehnt, das immerhin auch Ex-Präsident Lula und seine  Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff unbedingt durchziehen wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,  etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich  funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut für  Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu Brasilias  gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als Antwort nur ein kurzes  ironisches Lachen. Vielleicht kann man einem wie Fearnside schlecht an  den Karren fahren – der Mann bekam den UN-Umweltpreis „Global 500“, dazu  den brasilianischen Öko-Nationalpreis.Darüber hinaus gehört Fearnside  zur Akademie der Wissenschaften Brasiliens und ist weltweit einer der  führenden Experten für Klimaerwärmung. „Unter jenen, die die Erlaubnis  für alle derzeit im Bau befindlichen Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche, die alles bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für  Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.  „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den Methan-Sachverhalt,  doch wird in der Presse und in politischen Reden so oft wiederholt,  dass diese Energie sauber sei, dass die Leute schließlich nur dies  gehört haben und sich daher nicht weiter in die Sachlage vertiefen. Doch  an den Fakten über die klimaschädlichen Emissionen ändert das nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das  beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles  organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen  zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist also  unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich in die  Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe Drücke herrschen.  Aber danach gelangen die Wassermassen dann an die freie Atmosphäre. Die  im Wasser gebundenen Gase, darunter Methan, zischen in Bläschen heraus –  deshalb mein Vergleich mit der Colaflasche. Und die Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken auf ähnliche Weise. So wird der Treibhauseffekt  erheblich befördert. In Amazonien wirken Wasserkraftwerke im Endeffekt  häufig schädlicher, negativer, als die zur Elektrizitätsgewinnung  verbrannten fossilen Energieträger.“ Die bereits in Amazonien  existierenden Wasserkraftwerke produzierten daher keineswegs saubere  Energie, seien in Bezug auf den Klimaschutz keineswegs nützlich. Belo  Monte treibe es auf die Spitze. „Vier Monate im Jahr kann man wegen  tiefen Wasserstands keine einzige Turbine betreiben, da entsteht dann  ein Schlammbecken von 3.500 Quadratkilometern, wo üppig Pflanzen  wachsen, die später zu Methan zersetzt werden. Doch in amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens Wasserkraftwerke wird stets nur der  geringe Gasaustritt über die Wasseroberfläche berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann  ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias  Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der  Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte  Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für  den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene  Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine  „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,  wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare Münze  nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte  Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze  Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein fünf  im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein  Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das Klima  der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue Menschenrechtsministerin  Maria do Rosario räumte ein, dass auch in Amazonien Todesschwadronen  aktiv sind, zu denen bekanntlich Staatsangestellte gehören. Laut  Landgewerkschaftsangaben wurden in den letzten Jahren, also unter der  Lula-Regierung, nach 17 derartigen Morden nicht einmal  Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die  Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und  wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird wohl  mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem UNO-Index für  menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls nur auf Platz 73,  und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das Tropenland gar erst an 93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche Länder bessere Plätze belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84), Botswana (81), Libyen (66), Bolivien  (61), Bahrein (49), Argentinien (40) Kuba (16).</strong></p>
<p><strong>Sorbonne-Ehrendoktor für Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/brasiliens-ex-staatschef-lula-bekannt-fur-desastrose-wirtschafts-und-menschenrechtspolitik-erteilt-der-eu-von-paris-aus-krisen-lektionen-sorbonne-verleiht-ihm-ehrendoktor/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/brasiliens-ex-staatschef-lula-bekannt-fur-desastrose-wirtschafts-und-menschenrechtspolitik-erteilt-der-eu-von-paris-aus-krisen-lektionen-sorbonne-verleiht-ihm-ehrendoktor/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/</strong></a></p>
<p><strong>Köln schließt eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php"><strong>http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php</strong></a></p>
<p><a href="http://ip.podcast.de/episode/2061535/Sehnsucht_und_Realit%C3%A4t%3A_Brasilien_nach_der_Lula-%C3%84ra_-_06.02.2011"><strong>http://ip.podcast.de/episode/2061535/Sehnsucht_und_Realit%C3%A4t%3A_Brasilien_nach_der_Lula-%C3%84ra_-_06.02.2011</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-zeit-druckt-erstmals-uralt-kritik-an-lula-nach-dessen-amtszeit-in-der-er-aus-mitteleuropa-massiv-lob-fur-seine-politik-erhielt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
