Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasilien: Immer schärfere Kritik aus der Unterschicht an prekärem öffentlichen Gesundheitswesen der siebtgrößten Wirtschaftsnation. Fehlende Ärzte und Medikamente, total überfüllte Hospitäler, grauenhaft unprofessionelle Krankenbehandlung, armselige Gesundheitsposten – unter häufigsten Beanstandungen von Slumbewohnern der Millionenstädte. Deutschlandjahr 2013 in Brasilien.

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“Wach auf Brasilien”(Fotomontage der nationalen Protestbewegung Brasiliens).

“Es ist absurd, daß ein Spieler über eine Minute auf medizinische Behandlung warten muß!”(Brasilianischer Fußball-TV-Reporter Galvao) “Ist das dein Ernst, Galvao?”

Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/

2013 fällt auf, daß selbst in den Millionenstädten des brasilianischen Nordostens der Unmut an den Slumperipherien über die von Brasilia nicht selten als weltweit vorbildlich propagierte Gesundheitsversorgung zunimmt. Selbst gegenüber den Landesmedien betonen Angehörige der armen bzw. verelendeten Unterschicht häufig, daß man in Städten wie Fortaleza in den öffentlichen Hospitälern Schwerkranke einfach auf den Fluren deponiere, nicht medizinisch behandele, dort sogar sterben lasse. Zu den ewigen Entschuldigungen in Gesundheitsposten und Hospitälern, um Kranke abzuweisen,  zähle der Standardsatz:“Nao tem medico!“(Wir haben keinen Arzt)

Hinzu kommt, daß ein beträchtlicher Teil der Privatärzte unethisch handelt, schlecht ausgebildet ist, nur zu oft gegenüber Patienten skrupellos und geldgierig vorgeht, wie allgemein kritisiert wird. Nur zu oft wird sogar versucht, Ausländern, die in Staaten wie Deutschland oder der Schweiz gerade ihren kompletten Gesundheits-Check hinter sich hatten, alle möglichen gravierenden Krankheiten einzureden, extrem teure Therapien vorzuschlagen.

Geradezu unglaublich erscheinen Fehlverschreibungen von sehr teuren Medikamenten, darunter Psychopharmaka, die gravierende Nebenwirkungen haben – unethische Praktiken von Ärzten, die durch solche Verschreibungspraxis bedeutende Extra-Einkünfte erzielen, zerstören das Leben ungezählter Unterschichtsangehöriger, die solches Vorgehen nicht durchschauen, sich auch  wegen niedrigen Bildungsgrades nicht zu wehren wissen.  Fälle dieser Art würden in mitteleuropäischen Ländern einen Skandal auslösen, die betreffenden Ärzte die Zulassung kosten – die Geschädigten erhielten die ihnen zustehenden finanziellen und sonstigen Wiedergutmachungen. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasilien-und-die-40-lander-mit-der-hochsten-gesundheitsqualitat-laut-bloomberg-das-tropenland-ist-nicht-darunter-auch-nicht-unter-den-besten-zehn-landern-von-nord-und-sudamerika/

Für Empörung sorgt zudem, daß sichtlich schwer Kranken ein Diagnosetermin erst sechs Monate und später gegeben wird – bei dem dann der behandelnde Arzt feststelle: „Leider nichts mehr zu machen.“ Die  Angehörigen nähmen den Kranken dann notgedrungen wieder mit nach Hause, wo er  sterbe.

Dies wird sogar im Falle von Brustkrebs als Problem benannt.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/brasiliens-prekares-gesundheitswesen-judischer-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-analysiert-die-lage-der-megacity-sao-paulo/

Deutschlandjahr und gravierende Menschenrechtslage:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/13/brasilien-eroffnung-des-deutschlandjahrs-2013-2013-gravierende-menschenrechtslage-bisher-komplett-ausgeklammert-amnesty-international-und-katholische-kirche-weisen-auf-systematische-folter-todessc/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/

Auch barbarisch unhygienische Zustände in den Armenvierteln bewirken einen auffällig hohen Krankenstand, schon bei Kleinkindern.  Den allermeisten Unterschichtseltern fehlen angesichts sehr niedrigen Bildungsgrades selbst Grundkenntnisse für eine vernünftige Kindererziehung, darunter Wertevermittlung – mit den überall in Brasilien sichtbaren Resultaten. 

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasilien-von-der-bevolkerungsmehrheit-bevorzugte-ungesunde-lebensweise-schafft-fur-internationale-pharmaindustrie-zunehmende-geschaftschancen-wachstumsmarkte-bluthochdruck-schon-bei-kindern-fettl/

Auffällig ist zudem, daß arrogantes Gesundheitspersonal nur zu oft nicht im geringsten gewillt ist, auf den sehr niedrigen Bildungsstand der Kranken und ihrer Angehörigen Rücksicht zu nehmen – etwa in Bezug auf das Erläutern der Krankheit, die nötigen Schritte, die einzunehmenden Medikamente, weitere nötige Untersuchungen. Nur zu oft werden diese Angehörigen der Unterschicht kurz mit abstrakten, unverständlichen Erklärungen abgefertigt, daraufhin mit ihrer Situation alleingelassen. Die Folgen sind dann nur zu oft barbarisch, weil Kranke und Angehörige ungewollt im Behandlungsverlauf viele Fehler begehen, die absolut vermeidbar wären. Hat ein Kranker beispielsweise unwissentlich den von der Klinik vereinbarten Termin für eine Behandlung überschritten, bekommt er dann häufig zu hören, daß der nächste Termin erst wieder in mehreren Monaten möglich sei. 

In Brasilien bricht ein beträchtlicher Teil der Unterschichts-Schüler aus eigener Entscheidung oft bereits nach wenigen Jahren die Schule ab, wird daraufhin auch von den Eltern nicht zu einem weiteren Schulbesuch gedrängt. Auch der Staat verzichtet darauf, die gesetzliche Schulpflicht zu realisieren. Auffällig viele Kinder und Jugendliche können zwar nicht lesen und schreiben, wissen aber perfekt mit Schußwaffen, darunter Mpi und MG umzugehen, setzen diese als Mitglieder des organisierten Verbrechens ein.  Theoretisch wird die staatliche Hilfe „Bolsa Familia“ an Unterschichtsfamilien nur gezahlt, wenn diese den Schulbesuch der Kinder garantieren. In der Praxis ist dies, wie Studien zeigen, nicht der Fall, wird der Schulbesuch garnicht kontrolliert. 

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Zeitungskarikatur über Lula – Ausriß. “Keine Sorge – die Behandlung macht SUS.”(SUS – öffentliches Gesundheitswesen)

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasilien-unmut-in-der-bevolkerung-uber-lulas-krebsbehandlung-in-einem-teuren-elite-hospital-lula-sollte-jetzt-jene-prekaren-offentlichen-gesundheitseinrichtungen-aufsuchen-die-er-immer-uberschweng/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/gesundheit-und-personliche-sicherheit-sind-die-hauptsorgen-der-brasilianer-laut-neuer-umfrage/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

Die Gesundheitssituation der armen und verelendeten Bevölkerung Brasiliens hat sich laut regierungsunabhängigen Studien in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Faktoren sind schlechte Ernährung sowie die Epidemie harter Drogen wie Crack, die in den letzten Jahren einen Boom erleben.

Hohe Behindertenrate Brasiliens:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/

Als Kennerin des kubanischen Gesundheitssystems hatte Yoani Sanchez, durch zahlreiche Preise als Top-Journalistin ausgewiesen, 2013 just Teile des  brasilianischen Nordostens bereist, dessen Gesundheitslage als besonders prekär eingestuft wird. Sanchez äußerte daraufhin  viel Sympathie für das politische Modell Brasiliens, das für ein solches Niveau des nationalen Gesundheitswesens gesorgt hat. Dies ließ den Schluß zu, daß das kubanische Gesundheitssystem offenbar erheblich schlechter ist als das brasilianische. Verwirren mag in diesem Kontext indessen, daß sich die Regierung derzeit in Verhandlungen mit Havanna um rd. 6000 kubanische Ärzte bemüht. Dies macht neugierig auf einen Vergleich der zu beiden Gesundheitssystemen vorliegenden internationalen Daten und Rankings, u.a. in Bezug auf Lepra, Tuberkulose, Malaria, Aids, Gewaltraten etc. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/bloggerin-yoani-sanchez-kubas-kampferin-fur-freiheit-der-spiegel/

http://www.die-stadtredaktion.de/2013/05/gesellschaft/generation-y-cuba-libre-bloggen-fur-demokratie-in-kuba/

Wie es in den brasilianischen Qualitätsmedien hieß, machte Brasiliens Außenminister Patriota die Ankündigung 2013 nach einem Treffen mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Eduardo Rodriguez Parilla, der zu einem offiziellen Besuch in Brasilien weilte. Brasilien habe Interesse an bis zu 6000 kubanischen Medizinern. Laut Patriota handelt es sich um eine Kooperation in einem Bereich, in dem Kuba einen klaren Vorsprung besitze und  weltweit als ein Land hervorsteche, das dazu beitrage, die Gesundheit, die Gesundheitsstandards in Lateinamerika zu verbessern.

Kubanische Ärzte in Brasilien 2014:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/18/brasiliens-prekares-gesundheitswesen-unter-lula-dilma-rousseff-boses-erwachen-fur-kubanische-arzte-die-grauenhafte-gewaltgepragte-elendsviertel-geschickt-werden-in-denen-brasilianische-arzte-nicht/

Protestbewegung und Neymar-Wirbelbruch 2014:

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“Neymar kommt ins Hospital, weiß, daß er überleben wird und zudem Tausende in Brasilien sich über ihn sorgen. Tausende in Brasilien warten seit Jahren auf einen simplen Arzttermin und wenige stört das. Was hat da Priorität?”

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Ausriß, Kranke auf nacktem Hospitalfußboden. Foto der Protestbewegung.

Adveniat und WM-Berichterstattung:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/26/ds-lateinamerika-hilfswerk-adveniat-kritisiert-die-berichterstattung-der-offentlich-rechtlichen-sender-von-der-fusball-wm-in-brasilien/

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Ausriß, zu Ronaldo-Reaktion auf Anti-WM-Proteste: “Eine WM macht man nicht mit Hospitälern.”

“Und wo gehe ich jetzt hin, Ronaldo?”

Neymar-Einkommen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-neymar-hat-laut-landesmedien-monatliche-einnahmen-von-umgerechnet-rund-3-millionen-euro-im-jahr-der-wm-erhohe-sich-diese-summe-um-ein-mehrfaches/

http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44672/gesundheitssystem

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In Brasilien, Lateinamerikas größter Demokratie, grassieren noch mittelalterliche Krankheiten wie Lepra, dazu Tuberkulose, Malaria etc. – die Elends-und Armutsviertel wachsen rasch.

Morde an systemkritischen Journalisten 2013:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/10/brasilien-strasenproteste-wegen-der-liquidierung-des-systemkritischen-journalisten-rodrigo-neto-der-die-landesweit-operierenden-todesschwadronen-anprangerte-yoani-sanchez-in-berlin-2013/

Keine kritischen Fragen an Lula in Berlin:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/08/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-2012-brasilianer-in-berlin-weisen-auf-fehlende-kritische-fragen-an-lula-ua-angesichts-der-verurteilung-von-engen-lula-mitarbeiternmensalao-skandalheikle/

Brasiliens katholische Kirche zum Elend in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-aus-sao-paulo-das-elend-wurde-nicht-unter-lula-ausgetilgt-und-wird-auch-nicht-unter-dilma-rousseff-verschwinden-drogen-und-drogenhandel-zahlen/

Adveniat-Gottesdienst in Slum von Sao Paulo:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/

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Typisches Crack-Kind in Sao Paulo – gewöhnlich nach spätestens zwei Jahren tot.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/die-gesundheit-der-brasilianer-hat-sich-verschlechtert-unter-lula-nachrichtenmagazin-epoca-zitiert-aus-neuer-studie-des-gesundheitsministeriums-fettleibigkeit-diabetes-bluthochdruck-sch/

Lepra unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/21/brasiliens-offizielle-statistiken-lepra-dichtung-und-wahrheitarthur-custodio-de-sousa-morhan/

Crack für Kinder: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/

Über eine Million Crack-Süchtige: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/crack-epidemie-auser-kontrolle-in-brasilien-laut-experten-12-millionen-suchtige/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/06/brasilien-bricht-unter-lula-who-abkommen-zur-lepra-ausrottung-statt-versprochener-lepra-eliminierung-jetzt-nur-noch-kontrolle-der-epidemie-besturzung-bei-lepra-ngo/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/

Diabetes und häufige Amputationen, Behindertenzahl: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/09/brasilien-immer-mehr-bein-und-schenkelamputationen-wegen-der-armuts-und-elendskrankheit-diabetes-rund-45000-amputationen-jahrlich-laut-medizinexperten/

Elendskrankheiten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/elendskrankheiten-toten-taglich-uber-220-brasilianer-hunger-der-hauptgrund-fur-stark-anfalliges-immunsystem/

Peniskrebs, Penis-Amputationen in Brasilien, Sex mit Tieren: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/10/brasilien-sex-mit-tierenzoophilie-verdoppelt-peniskrebs-risiko-laut-neuer-studie-zoophilie-verbreitet/

Analkrebs zunehmend:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/11/brasilien-analkrebs-ua-ubertragen-durch-analsex-nimmt-zu-laut-landesmedien-manner-durch-sex-mit-anderen-mannern-empfanglicher-fur-analkrebs-hies-es/

20 Krankheiten, die am meisten töten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/24/brasilien-die-20-krankheiten-die-am-meisten-toten-laut-exame-angaben/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/todliches-denguefieber-in-brasilien-nimmt-weiter-stark-zu-melden-landesmedien-resultate-von-lulas-gesundheitspolitik-lepra-gelbfieber-tuberkulose-aids/

Aids:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/#more-11698

Brasilianer nehmen mehr Antidepressiva als Europäer:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilianer-nehmen-mehr-antidepressiva-als-europaer-laut-neuer-studie-2013/

Massenleiden Depression:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/29/brasilien-massenleiden-depression-und-ubliches-gruppendruck-zwangsgrinsen-gewalt-und-psyche/

Psychische Störungen – etwa 25 % der Bevölkerung betroffen, einschließlich Heranwachsende, laut Studien.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/01/brasiliens-offentliches-gesundheitswesen-unter-rousseff-bemerkenswerte-medienfotos-anklicken-wer-teuerste-privatkliniken-nutzt/

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Obdachloser Schwerbehinderter in der City Sao Paulos, nahe der Leitbörse Lateinamerikas. 

China über Brasiliens Elendsviertel:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/

Leben im Slum:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/29/brasilien-leben-im-slum-favela-do-moinho-in-sao-paulos-innenstadt/

Brasiliens Bildungswesen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/

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Cracksüchtige, laut Ortszeugen, direkt an der Statue des Heiligen Apostels Paulos vor der Kathedrale von Sao Paulo 2013.

Wegen der Verwendung großkalibriger Maschinengewehre durch die Banditenkommandos des organisierten Verbrechens sind in Brasilien notgedrungen Hospitäler auf die Behandlung solcher Schußverletzungen spezialisiert – laut Brasiliens Medien wie in den Militärlazaretten des Vietnamkriegs:   http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Todesschwadronen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/

Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:

”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…

Slum-Sondergerichte:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/

Auswanderungsland Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/

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Cracksüchtige, laut Ortszeugen, in der City von Sao Paulo 2013.

Deutschlandjahr 2013, Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/

Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck vom 12.bis 17. Mai in Brasilien. **

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Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie

die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/06/brasilien-abkommen-mit-argentinien-uber-atomkraftwerksbau-nukleare-kooperation-laut-landesmedien/

Tourismus in Brasilien und das Menschenrecht auf persönliche Sicherheit:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/

Demokratie und Banditendiktatur:  http://www.ila-web.de/brasilientexte/slumdiktatur.htm

Brasiliens „Regierungseffizienz“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/brasiliens-regierungseffizienz-wirtschaftliche-grosprojekte-die-lula-einweihen-wollte-werden-auch-unter-dilma-rousseff-nicht-fertig-laut-landesmedien/

Wirtschaftskriminalität:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

WM-Texte:

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/wm-2014-spiel-brasilien-deutschland-zahlreiche-brasilianer-wollen-das-deutschland-gewinnt-bekunden-dies-per-leserkommentar-twitter-etc-vou-torcer-contra-pelos-milhoes-de-injusticados-nesse-pai/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-geldfusball-wm-2014-fanartikel-in-sao-paulo/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-geldfusball-wm-2014-realitatsfremde-berichterstattung-des-deutschen-mainstreams-brasilianische-medien-mit-entsprechenden-karikaturen-in-nigeria-werden-madchen-entfuhrt-im-iran-werden/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/08/altbundesprasident-walter-scheelfdp-95-die-engen-beziehungen-zu-brasiliens-folterdiktatur-scheel-1978-beim-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonn%E2%80%9Ddie-freundschaft-zwischen-brasilien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/05/brasilien-geldfusball-wm-2014-wirbelbruch-von-neymar-wie-die-nationale-protestbewegung-reagiert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/25/brasilien-geldfusball-wm-2014-und-systemkritikerproteste-rousseff-regierung-stationierte-spezialteams-in-12-spielorten-die-auf-protestorganisatoren-einwirken-verhandeln-laut-landesmedien/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/25/brasilien-geldfusball-wm-2014-weiter-feuergefechte-zwischen-banditenkommandos-und-militarpolizei-in-rio-de-janeiro-vierjahriger-junge-getotet/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/24/brasilien-geldfusball-wm-2014-systemkritikerproteste-macht-und-ohnmacht/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/24/brasilien-testlabor-des-neoliberalismus-und-die-neoliberalen-wertvorstellungen-von-deutschen-autoritaten-eliteangehorigen-viel-uberschwengliches-lob-fur-die-zustande-im-tropenland-angesichts-beme/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/24/brasilien-geldfusball-wm-2014-systemkritikerproteste-sao-paulos-militarpolizei-umzingelt-anti-wm-demonstration-nur-rd-200-teilnehmer-mit-etwa-700-teils-sogar-mit-mpi-bewaffneten-beamten-schwe/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/23/brasilien-geldfusball-wm-2014-repressing-world-cup-protests-%E2%80%94-a-booming-business-for-brazil-commondreams/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/23/olympische-winterspiele-in-sotschi-und-fusball-wm-in-brasilien-2014-die-tricks-von-propaganda-und-medienmanipulation-welche-argumente-gegen-die-putin-spiele-ins-feld-gefuhrt-wurden-und-im-f/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/22/brasilien-geldfusball-wm-2014-repression-offener-brief-an-die-bevolkerung-gegen-kriminalisierung-der-sozialbewegungen-unterzeichnet-von-der-kommission-fur-gerechtigkeit-und-friedenerzdiozese-sao/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/22/brasilien-geldfusball-wm-2014-systemkritikerproteste-weiter-innenpolitische-aufregung-nach-der-attacke-auf-ein-autohaus-mit-teuren-deutschen-import-mercedes-luxusautos-gegenseitige-vorwurfe-von-te/

Angela Merkel – WM-Besuch 2014 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkel-reist-zur-wm-2014-nach-brasilien-trotz-gravierender-menschenrechtslage-bei-treffen-mit-staatschefin-dilma-rousseff-in-brasilia-waren-schwere-menschenrechtsve/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/31/fusball-wm-2014-spiele-der-korruption-laut-brasilianischer-veja-meinungsumfrage/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/20/merkels-wm-besuch-kommt-bei-den-deutschen-schlecht-an/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/14/brasilien-geldfusball-wm-2014-und-der-blamierte-uno-generalsekretar-ban-ki-moon-kein-wort-bei-wm-eroffnung-in-sao-paulo-zu-brasiliens-rekord-bei-morden-an-homosexuellen-doch-zuvor-kritik-an-rusl/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/13/eh-dilma-vai-tomando-cu-stadion-sprechchor-des-protestes-gegen-die-staatschefin-wie-seit-juni-2013/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/12/brasilien-geldfusball-wm-2014-strasenproteste-zusammenstose-mit-der-militarpolizei-bereits-vor-spielanpfiff/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/brasilien-geldfusball-wm-2014-sao-paulo-vor-dem-anpfiff-molotov-cocktail-plakate-elvis-presley-fanfest/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/14/brasiliens-prekare-gesundheitslage-2014-alte-menschen-stellen-sich-in-sao-paulo-bereits-in-der-nacht-zuvor-vor-hospitalern-an-um-zustehende-gratismedikamente-zu-ergattern-die-in-apotheken-sehr-teue/

“Der Horror von Rio”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/19/brasilien-vor-fusball-wm-der-horror-von-rio-de-janeiro-militarpolizisten-schleifen-verwundete-slum-bewohnerin-zu-tode-noch-keine-reaktionen-aus-berlin-oder-washington/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/weltmeisterschaft-der-fifa-das-ist-da-wo-alle-sein-wollen-visa-brasilien-geldfusball-wm-sao-paulo-kurz-vorm-anpfiff/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/fusball-wm-2014-in-brasilien-und-das-schweigen-der-internationalen-homosexuellen-bewegung-rusland-und-brasilien-sehr-unterschiedlich-behandelt-in-menschenrechtsfragen/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/04/brasilien-geldfusball-wm-2014-laut-us-umfragepew-center-bewerten-67-der-brasilianer-die-wirtschaftliche-lage-als-schlecht-fur-61-ist-die-wm-negativ-weil-sie-gelder-von-sozialen-aufgaben-abzie/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/13/brasilien-geldfusball-wm-2014-viel-kritik-an-umstrittenem-spielerverhalten-der-brasilianischen-mannschaft-bei-auftaktspiel-gegen-kroatien-malandros-viel-geausertes-urteil/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/02/brasiliens-systemkritikerproteste-vor-der-geldfusball-wm-2014-neuer-dokfilm-uber-die-proteste-vom-juni-2013-junho-trailer-anklicken/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/13/brasilien-geldfusball-wm-2014-auftakt-in-sao-paulo-brazil-military-police-issued-%E2%80%9Cyellow-card%E2%80%9D-after-brutal-repression/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-spielort-fortaleza/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/18/brasilien-geldfusball-wm-2014-weiter-schwere-schiesereien-zwischen-banditenkommandos-und-polizei-in-angeblich-befriedeten-slums-von-rio-de-janeiro-darunter-dem-complexo-do-alemao-sicherhei/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/28/fusball-wm-2014-in-brasilien-deutsche-medien-berichten-im-vorfeld-auf-einmal-vollig-anders-als-noch-unlangst-die-immensen-kosten-fur-die-fusball-wm-haben-den-zorn-vieler-brasilianer-auf-das-sporte/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/18/brasilien-geldfusball-wm-und-wegwerf-sex-landesmedien-zur-lage-im-spielort-fortaleza-huren-mit-nacht-preisen-ab-umgerechnet-3-euro-hies-es/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/18/brasilien-geldfusball-wm-2014-where-dishonesty-is-best-policy-new-york-times-das-playacting-problem/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/18/die-dunkle-seite-der-wm-bild-zeitung/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/neymar-ronaldinho-gaucho-ronaldo-brasilien-geldfusball-wm-2014/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/18/brasilien-geldfusball-wm-2014-kuriose-realitatsfremde-analysen-von-zugereisten-aus-europa-daniel-cohn-benditja-die-wm-in-brasilien-ist-gut-fur-die-brasilianertaz/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/18/brasilien-geldfusball-wm-sao-paulo/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-neymar-hat-laut-landesmedien-monatliche-einnahmen-von-umgerechnet-rund-3-millionen-euro-im-jahr-der-wm-erhohe-sich-diese-summe-um-ein-mehrfaches/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/03/fusball-wm-2014-und-brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktoren-die-weltmeisterschaft-der-schmutzigen-verdrecker-haben-wir-schon-gewonnen-landesmedien-uber-unsitte-die-stadte-zu-vermullen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-unerwartet-leere-passagierflugzeuge-zwischen-den-spielorten-laut-amtlicher-statistik-nur-375-der-platze-besetzt-weiter-schwacher-ticketverkauf/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-und-extrem-obszone-stadion-sprechchore-gegen-regierungschefin-dilma-rousseff-die-brasilianer-haben-keinerlei-bildung-folha-de-sao-paulo/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/brasilien-geldfusball-wm-2014-sogar-wahrend-des-spiels-deutschland-portugal-schallt-die-brasilianische-fusballhymne-durchs-bahia-stadionich-bin-brasilianer-mit-viel-stolz-und-viel-liebe/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/02/brasilien-brennende-slumkaten-und-wm-vorbereitung-elendsviertel-wachsen-weiter-rasch/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-neben-bundeskanzlerin-angela-merkel-auch-us-vizeprasident-joe-biden-als-stadionbesuchernatal-usa-ghana-wir-wollen-vertrauen-zu-brasilien-wiederherstellen-biden/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/konstantin-wecker-und-die-geldfusball-wm-2014-in-brasilien/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/17/brasilien-geldfusball-wm-2014-warum-so-viele-leere-platze-in-den-stadien/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/die-kanzlerin-in-der-kabine-bild-zeitung-geldfusball-wm-2014/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/brasilien-geldfusball-wm-2014-und-gewalt-13-jahriger-junge-bei-feuergefecht-zwischen-polizei-und-banditenkommando-in-befriedetem-armenviertel-cidade-de-deus-getotet/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/14/brasilien-geldfusball-wm-2014-grunen-kritik-an-deutscher-regierung-was-alles-fehlt-angela-merkel-nach-brasilia-und-salvador-da-bahia/

Fußball-WM und Berichterstattungsvorschriften: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/fusball-wm-2014-und-strenge-berichterstattungsvorschriften-deutscher-medien-selbst-in-kommentaren-halt-sich-der-deutsche-mainstream-bisher-offenbar-strikt-an-das-vorschriftendiktat/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/brasiliens-wirtschaft-viele-versionen-das-land-kam-blendend-durch-die-weltwirtschaftskrise-von-2008-illustrierte-der-spiegel-2014/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/brasilien-geldfusball-wm-und-staatliche-einschuchterungstaktik-aktivisten-des-black-bloc-in-rio-de-janeiro-festgenommen-laut-landesmedien/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/brasilien-geldfusball-wm-2014-deutsche-medien-die-noch-unlangst-den-brutal-neoliberalen-kurs-der-lula-rousseff-bejubelt-hatten-uber-elendsviertel-kein-wort-verloren-machen-derzeit-auf-populistisc/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/deutschlands-rustungsexporte-rasche-steigerung-auf-rekordhohe-unter-spd-cdu-neliberale-wertvorstellungen-wertewandel-irakkrieg-libyenkrieg-syrienkrieg-ukrainekrieg/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/brasilien-geldfusball-wm-2014-die-einnahmen-von-fifa-und-sponsoren-etc/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/graham-phillips-brite-russia-todayreporter-von-den-brennpunkten-des-ukraine-kriegs-zur-wm-in-brasilien-seinen-sozialen-brennpunkten-for-rt-speaking-to-world-cup-fans-in-rio/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/11/brasilien-geldfusball-wm-2014-regierung-und-nationale-fluggesellschaften-rechneten-mit-vollen-inlands-jets-vielen-sonderflugen-zwischen-den-spielorten-stattdessen-bisher-sehr-schwacher-ticketverk/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/brasilien-geldfusball-wm-2014-neu-fur-die-wm-komponierte-fusball-musik-kommt-bisher-nicht-an-laut-landesmedien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/brasilien-geldfusball-wm-leitmedium-bildzeitung-und-die-pataxo-indianer-von-bahia/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/brasilien-geldfusball-wm-2014-und-kuriose-medienreaktionen-wie-hat-es-brasilien-vom-schwellenland-zu-einer-immer-selbstbewussteren-weltmacht-geschafft-brasilien-liegt-auf-dem-index-fur-menschl/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/10/lula-informant-der-diktatur-geheimpolizei-dops-laut-brasilianischem-enthullungsbuch-nicht-nur-fur-medienkundlich-interessierte-bemerkenswert-das-deutsche-medien-den-brisanten-fakt-der-engen-zusam/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-humor-und-ironie-pardon-anything/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-deutschland-baut-berliner-mauer-in-bahia-landesmedien-zu-abschirmung-des-deutschen-teams-in-dem-durch-hohe-gewalt-und-gravierende-menschenrechtsverletzungen-beruch/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/die-gesundheit-der-brasilianer-hat-sich-verschlechtert-unter-lula-nachrichtenmagazin-epoca-zitiert-aus-neuer-studie-des-gesundheitsministeriums-fettleibigkeit-diabetes-bluthochdruck-sch/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-weiter-feuergefechte-zwischen-militar-und-banditenkommandos-an-rios-stadtautobahn-zum-internationalen-flughafen-viel-lukratives-deutsches-medienlob-zuvor-fur-angeblich/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-die-stunde-der-kuriosesten-verallgemeinerungen-klischees-ist-da-zugereiste-wissen-alles-besser/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-die-brisanten-neoliberalen-wirtschaftlichen-aspekte-eine-frage-der-macht-frankfurter-allgemeine-zeitung/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-vor-geldfusball-wm-2014-protestmontag-in-sao-paulo-polizeiattacken-tranengas-verkehrschaos-wegen-u-bahn-streik/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-manipulationstricks-deutsche-medien-konzentrieren-sich-bereits-auf-die-vergabe-der-wm-2022-nach-katar-um-vom-skandal-der-wm-in-brasilien-abzulenken-vergleich-der-de/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/09/brasilien-geldfusball-wm-2014-antiterror-eliteeinheit-an-stadien-bei-besonders-gefahrdeten-auslandischen-mannschaftenusa-etc/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/08/brasilien-geldfusball-wm-das-deutsche-mannschaftsquartier-in-bahia-eine-von-gravierenden-menschenrechtsverletzungen-gezeichnete-region-scharfe-berichterstattungsvorschriften-und-aufmerksame-medien/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/08/notgoingtobrazil-hits-twitter-as-rousseff-slams-%E2%80%98campaign-against-world-cup%E2%80%99-geldfusball-wm-2014-strenge-berichterstattungsvorschriften-deutscher-medien/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/31/fusball-wm-2014-in-brasilien-grose-auch-in-mitteleuropa-bejubelte-fusballidole-pele-was-in-den-allermeisten-pele-texten-immer-fehlt/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/07/brasilien-geldfusball-wm-2014-nur-rund-die-halfte-der-versprochenen-vorhaben-aller-art-fertiggestellt-laut-neuen-erhebungen/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/07/sportvermarkter-stefan-krause-in-rio-de-janeiro-kurz-vor-der-wm-2014-ermordet-focus-portrat/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/07/brasilien-vor-der-wm-mai-2014-mit-mpi-salven-feiern-banditen-ein-tor-anklicken/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/17/putins-spiele-rousseffs-spiele-wird-die-klassische-manipulationsmethode-der-personalisierung-von-politik-nun-auch-auf-die-fusball-wm-2014-angewendet-nach-der-wm-finden-prasidentschaftswahlen-statt/

“Soziale Apartheid”: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/25/in-brasilien-herrscht-soziale-apartheid-wallstreet-journal-2014/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/07/brasilien-geldfusball-wm-2014-bisher-uber-7200-auslandische-journalisten-angereist-laut-landesstatistik-ob-sie-wohl-alle-gut-portugiesisch-sprechen-damit-die-aktuelle-berichterstattung-nicht-so-g/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/06/brasilien-geldfusball-wm-deutsches-mannschaftsquartier-in-bahia-brasiliens-medien-berichten/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/06/brasilien-geldfusball-wm-und-prekares-gesundheitswesen-inzwischen-praktizieren-bereits-uber-11100-arzte-aus-kuba-in-elends-und-armenvierteln-laut-offiziellen-angaben-boses-erwachen-fur-kubanische/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/06/brasilien-die-geldfusball-wm-2014-die-protestwelle-ohne-ende-streik-und-strasenproteste-in-sao-paulo-und-anderen-grosstadten/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/05/brasilien-die-geldfusball-wm-2014-amnesty-international-zur-lage-was-indessen-alles-fehlt/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/fusball-weltmeisterschaft-2014-in-brasilien-und-menschenrechte-barbara-unmussig-was-alles-fehlt/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/18/brasilien-und-die-fusball-wm-2014-hintergrundtext-von-2006-wm-kandidatur-idiotie-und-schlechter-witz-angesichts-gravierender-sozialer-lage/

“Heute haben wir eine Zivildiktatur”.

 Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:

“Lula und Dilma Rousseff werden als Zerstörer Amazoniens in die Geschichte eingehen…Ich habe Lula zweimal getroffen…Jene Leute, die früher mit uns kämpften, auf unserer Seite waren, die selbe Sache verteidigten, verteidigen jetzt das Gegenteil…2009 war ein sehr freundschaftliches Treffen mit Lula – ich hoffte noch, er ließe sich überzeugen. Und schrieb sogar: Gottseidank, Lula hat verstanden…Doch es war Theater, politisches Spiel. Er hielt damals meinen Arm und sagte: Dom Erwin, wir werden dieses Projekt niemandem aufzwingen. Du kannst auf mich zählen…Ich dachte, gut – der Präsident würde nicht so reden, wenn es nicht die Wahrheit wäre… Nein, Lula würde mir nicht ins Gesicht lügen…In diesem Moment glaubte ich wirklich an den Dialog…”

Epoca-Frage: “Sie hatten tatsächlich an Lulas Dialog-Versprechen geglaubt?”

Kräutler:”Ich glaubte daran…Aber es gab nie einen Dialog…Was Lula da machte, war nur Show, um dem Bischof gefällig zu sein…Nach meinen Informationen sind 61 Wasserkraftwerke in Brasilien geplant, die meisten in Amazonien…Hier hat sich der Widerstand gegen Belo Monte mit der Arbeiterpartei identifiziert…Bis dann Lula sein Präsidentenamt antrat. Als wir entdeckten, daß Lula seine Position geändert hatte, sind wir aus allen Wolken gefallen. Mein Gott, wie ist das möglich? Und die Leute der Arbeiterpartei hier wechselten auch die Seite…Das alles war Verrat, ein gewaltiger Schlag. Es ist sehr hart, von Leuten verraten zu werden, denen du die Hand gereicht hattest. Man hatte mich gefragt, Bischof, wen werden sie wählen? Ich sagte, ich stimme für Lula…Später sagte dann das Volk: Jetzt schluckt der Bischof…Jetzt sagen sie: Der Bischof war sogar für diese Leute von der Arbeiterpartei. Und jetzt muß ich Kröten schlucken…Lula hat Amazonien nie verstanden…Und am Ende seiner Amtszeit fiel er ins Delirium, berauschte sich an Ziffern, Statistiken…Heute haben wir eine Zivildiktatur…Wenn die Regierung sich verfassungswidrig verhält, leben wir erneut in einer Diktatur…Ich mag eine Frau als Präsidentin, aber ich dachte, als Frau wäre sie sensibler gegenüber unserer Lage…Man kann soviel protestieren wie man will. Sie verhindert jeglichen Dialog schon im Ansatz.  Belo Monte ist kein Thema für eine Diskussion. Sie ist sehr hart, unnachgiebig, akzeptiert keine abweichende Meinung…Die Geschichte Amazoniens, Brasiliens und der Erde wird bald Lula und Dilma sehr genau als skrupellose Zerstörerverurteilen – als Verursacher von Einwirkungen, die unumkehrbar das Klima des Planeten veränderten…”

Brasilien – Daten, Statistiken:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

“Fußball-WM ist ein Unglück für Brasilien.” – auflagenstärkste Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo

Anpfiff ist am 12. Juni in der Megacity São Paulo, drittgrößte Erzdiözese der Welt. Von prima Klima, gar Vorfreude  keine Spur – stattdessen tagtäglich Straßenproteste. Menschenrechtspriester Julio Lancelotti ist stets dabei. Militärpolizei feuert   eine Tränengas-Blendgranate genau in seine Richtung – die Explosion reißt ihm das Bein auf, Blut fließt auf den Asphalt, doch er schleppt sich weiter, solange es geht. Den Menschen, die trotz der Polizeiübermacht, darunter Kavallerie mit schweren Säbeln, immer wieder zu Anti-WM-Demonstrationen gehen, ist der geistliche Beistand durch Lancelotti, die Hilfe von Aktivisten der Sozialpastoralen enorm wichtig.

In der Hauptstadt Brasilia gehen sogar protestierende Indianer mit Pfeil und Bogen auf berittene Polizei los.

Weniger als die Hälfte der rund 200 Millionen Brasilianer, so seriöse Umfragen, sind noch einverstanden, daß die „Copa“, wie man hier sagt, in ihrem Land stattfindet. Eine wachsende Mehrheit lehnt das FIFA-Spektakel vehement ab, weist auf gravierende soziale Probleme.

Deutschland, Ausrichter von 2006, liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung auf Platz 5 – Brasilien jedoch nur weit abgeschlagen auf Platz 85. Padre Lancelotti, Bischöfe, ungezählte katholische Menschenrechtsaktivisten, doch auch professionelle Fußballexperten halten 2006 daher bereits die WM-Bewerbung durch Brasilia für absurd, sozial unvertretbar, für Idiotie und einen schlechten Witz – und haben Recht behalten. Bis letztes Jahr werden sie oft ausgelacht. Selbst in Deutschland heißt es, die WM werde dem Tropenland mehr Wohlstand, wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg bescheren. Doch nun sind die Fakten nicht mehr zu übersehen – Stagnation statt Konjunktur und Wachstum, dazu Hochinflation und Entlassungen .

Die eigens für die WM auch mit Hilfe deutscher Firmen, deutscher Sponsoren errichteten Stadien sind inzwischen dreimal teurer als geplant – während oft ganz in deren Nähe neue Elendsviertel entstehen. Selbst in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas  mit weit über 2600 Slums, hat die Bewegung der wohnungslosen Arbeiter(MTST) nur zwei Kilometer vom nagelneuen Itaquerao-Stadion auf besetztem Gelände mehrere Tausend Hütten und Baracken errichtet, wird beim WM-Eröffnungsspiel für Protest-Überraschungen sorgen.

Auch in Sao Paulo brechen Kranke in der Warteschlange vor öffentlichen Hospitälern tot zusammen, sterben andere auf dem harten Boden von Klinikkorridoren, weil Ärzte und Pfleger,  Medikamente und Krankenbetten fehlen. Bei jedem Gottesdienst in Sao Paulos Kathedrale werden solche skandalösen Kontraste angeprangert: „Diese milliardenteuren Stadien sind eine Beleidigung der Menschenwürde, da es den einfachen Brasilianern an Wohnung fehlt, unser  Gesundheits-und Bildungswesen unzumutbar schlecht ist wie der öffentliche Nahverkehr“, Padre Tarcisio Mesquita. „Laßt uns beten für alle, die auf den WM-Baustellen umkamen, Opfer gefährlicher und armselig bezahlter Arbeit wurden.“

Und dann nennt er einen weiteren Skandal: Jene WM-Trikots, die jetzt überall im Lande zu teils gepfefferten Preisen auch an ausländische Touristen verkauft werden, fertigen häufig  Sklavenarbeiter aus Bolivien in dunklen, stickigen Hinterhoffabriken Sao Paulos. „Das ist eine Schande!“

Ob dem deutschen Team auffällt, daß sich ihr luxuriöses WM-Quartier just im nordöstlichen Teilstaat Bahia befindet, der für systematische Folter, Todesschwadronen, Gefängnis-Horror und Lynchjustiz berüchtigt ist?

Vor der „Copa“ hat Brasiliens Bischofskonferenz erneut die gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Lande verurteilt, darunter das „Klima des Terrors“ in ganzen Regionen. Die Gesellschaft werde als Resultat des wirtschaftlich-sozialen Modells immer gewalttätiger, was zu mehr extremer Ausbeutung, darunter sexueller, sowie Selbstzerstörung durch Drogen führe.

Auch Padre Lancelotti widmet in der Kathedrale von Sao Paulo ein Gebet all jenen, „die Opfer von Repression und Folter sind.“ Soetwas im Land der Fußball-Weltmeisterschaft?  Die bischöfliche Gefangenenseelsorge, doch auch Soziologen und Historiker haben vor der WM betont, daß die während des Militärregimes angewandte Folter weiterhin allgemeine Praxis ist. Brasilien sei sogar das einzige Land Lateinamerikas, in dem die Folter nach der Militärdiktatur zugenommen habe.

Lancelotti:”Während der Fußball-WM wird die Repression zunehmen.”

Auch ein ganz Prominenter, der in Deutschland vielgelesene brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho, erhebt seine Stimme: „Die derzeitige Regierung ist ein Desaster – die Proteste sind absolut gerechtfertigt. Ich kriege alle WM-Eintrittskarten gratis – doch ich nutze sie nicht, gehe zu keinem einzigen Spiel. Ich kann doch nicht in einem Stadion sitzen und wissen, was draußen in den Krankenhäusern passiert, mit der Schulbildung – all das, was die Vetternwirtschaft der Arbeiterpartei von Lula bewirkt hat!“

Rodrigo Bueno aus Sao Paulo zählt zu den führenden brasilianischen Fußballexperten, hat während der WM in Deutschland für die auflagenstärkste Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ sowie für einen TV-Sportkanal die Spiele kommentiert. Nach der Rückkehr trifft ihn wie üblich der Kulturschock – Bueno sieht die Slums, das Massenelend, Desorganisation und Gewalt, die ganze geballte Häßlichkeit des abgasvergifteten Betonmeers von Sao Paulo. Der Entwicklungsabstand zu Europa wird ständig und deutlich spürbar größer. “Wie die Brasilianer leiden, was sie tagtäglich ertragen müssen, macht mich traurig und unzufrieden.”

 

Ein landesweit zu hörender Protest-Sprechchor – an Staatschefin Dilma Rousseff gerichtet: „Dilma, escuta, na Copa vai ter luta!“ („Dilma, hör zu, während der WM wird es Kampf geben!“)

 Priester Luis Antonio Lopes, Leiter der bischöflichen Slum-Seelsorge in Rio de Janeiro:


“Wie kann man denn eine Fußballweltmeisterschaft und olympische Sommerspiele in einem Land veranstalten, das solche enormen sozialen Kontraste aufweist?”

„Die Herrschaft des organisierten Verbrechens über die Slums bedeutet, daß die Bewohner wie in einem System der Sklaverei, der Versklavung leben. Daß der Staat diese Menschen allein läßt, kostet soviele Menschenleben“, sagt Priester Luis Antonio Lopes, der die Slum-Seelsorge der Erzdiözese von Rio leitet und zudem Gemeindepfarrer in einer Peripherie-Region ist. „Das organisierte Verbrechen herrscht ungehindert dort, wo es keine sogenannten Befriedungseinheiten der Polizei gibt, also in den allermeisten Favelas. Und selbst in einigen Slums, wo der Staat angesichts der herannahenden Sportevents solche Befriedungseinheiten stationierte, geschehen weiter Morde.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/03/brasilien-die-pastoral-das-favelas-in-der-erzdiozese-rio-de-janeiro-pastoralleiter-monsenhor-luis-antonio-pereira-lopes-vor-der-gemeindekirche-in-jardim-america/

Brasilien – Mythen, Klischees und Fakten(2014) **

Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation, rund 24-mal größer als Deutschland, geprägt von teils unglaublichen soziokulturellen Kontrasten. Gut möglich, daß jemand nach einigen Tagen Rio sagt, nie zuvor so ein fröhliches, lebenslustiges, feier-und tanzfreudiges Volk gesehen zu haben, von Brasiliens Schokoladenseiten, ob Gastronomie oder Naturstrände, entzückt ist. „As aparencias enganam“, der Schein trügt, hört man hier häufig. Denn je nach persönlichen Wertvorstellungen und Wahrnehmungsfähigkeit stellt sich nahezu alles ganz anders dar, wenn man Jahre, Jahrzehnte  den Alltag intensiv erlebt. Wohl kein anderes Land ist so absurd mit Klischees behaftet,  kultivieren zudem die Bewohner über den Nationalcharakter mancherlei Mythen. Sich davon verabschieden zu müssen, kann schmerzhaft sein. Rio – auch eine Stadt der Scheiterhaufen, systematischer Folter und Todesschwadronen? Die berühmte Karnevalsparade ist gar kein Karneval, der dort getrommelte Rhythmus kein Samba? Und weiterhin überall Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur.

Deutschland belegt  auf dem aktuellen UNO-Index für menschliche Entwicklung den fünften Rang –  doch Brasilien, gelegentlich als kommende Großmacht, Global Player bezeichnet,  folgt weit abgeschlagen erst auf Platz 85, hinter Peru, der Ukraine, gar Albanien und Kasachstan, Libyen und Kuba. Im Supermarkt kosten viele Basisartikel mehr als in Mitteleuropa, doch in Rio de Janeiro und sogar in Lateinamerikas reichster Großstadt Sao Paulo liegt das Durchschnittseinkommen selbst laut amtlichen Zahlen nur bei umgerechnet rund 500 Euro, Billigstlöhne allerorten. Nach wie vor sind die Einkommensunterschiede immens, genießen nur wenige Prozent einen europäischen Sozialstandard, sieht man täglich Brasilianer in extremer Misere, todkrank, auf den Straßen. Die Regierung rühmt sich, viele Millionen aus Armut und Elend befreit, in die Mittelschicht katapultiert zu haben, zu der inzwischen über die Hälfte der Brasilianer gehöre. Doch amtliche Daten sind gewöhnlich arg geschönt, frisiert – wer monatlich um die 20, 25 Euro verdient, gilt offiziell allen Ernstes  nicht mehr als arm. Mit einem Pro-Kopf-Familieneinkommen von etwa 100 Euro ist man gemäß den Bemessungsgrenzen gar  schon Mittelschicht. Da wundert nicht, daß gemäß solcher verqueren Logik ein beträchtlicher Teil der „Classe media“ in den rasch wachsenden Slums haust,  viele jener neuen “Mittelschichtler”  gar Analphabeten sind, über die Hälfte nur wenige Jahre in der Grundschule war, mit dem bekannt niedrigen Niveau. Brasiliens Intellektuelle, darunter nicht wenige Architekten,  analysieren solche Regierungspropaganda täglich in den Qualitätsmedien mit Hohn und Spott, haben eine viel kritischere Sicht des Tropenlandes als ihre mitteleuropäischen Kollegen.

Brasilien erlebte die letzten Jahre keineswegs einen Wirtschaftsboom, leidet unter Deindustrialisierung, absackender internationaler Wettbewerbsfähigkeit,  geringer Effizienz. In der Schlange vor  der Schnellkasse des Supermarkts verbringt man leicht 30, 40 Minuten, an den Nahverkehrshaltestellen fehlen Abfahrtszeiten. Die Kultur der Langsamkeit und Unpünktlichkeit hat dramatische Konsequenzen. Brasiliens Produktivität ist niedrig, erreicht nur etwa ein Drittel der entwickelten Länder – ein US-Arbeiter stellt soviel her wie fünf brasilianische.  Inseln, Enklaven sind da  hochmoderne multinationale Unternehmen aus den USA und Europa, die von hier aus für die Welt produzieren.

Zum Bild vom Global Player paßt zudem  schwerlich, daß Brasilien zu den bürokratischsten Staaten zählt, auch deshalb der  Anteil am Welthandel nur bei  etwa einem Prozent liegt, am Welt-Kulturexport gar nur  bei 0,2 Prozent. Gravierendes Entwicklungshindernis ist zudem  die Infrastruktur, schlechter als in manchen afrikanischen Staaten. 2013 wurde in Sao Paulo ein Rekord-Stau von 763 Kilometern registriert, in Rio von über 455 Kilometern. Dies bedeutet, daß auch Vertreter hochqualifizierter Berufsgruppen, darunter Ärzte, etwa in Sao Paulo spätestens sechs Uhr ins Auto steigen müssen, um noch vor den grauenhaften, unberechenbaren Morgen-Staus in Praxis oder Klinik zu sein,  viel zu früh. Metro und S-Bahn sind nur rudimentär, zwischen den beiden Wirtschaftsmetropolen existiert  nicht einmal Zugverkehr. Den hat man abgeschafft, wie anderswo im Lande auch, und auf viel langsamere, dazu stauabhängige Busse umgestellt. Radwegenetze wie in Europa gibt es nicht.

Das heutige Brasilien wird 1500 von den Portugiesen entdeckt. Sie treffen auf Indianerstämme, die sich heftig bekriegen, gegenseitig versklaven, in Jagd und Handel von Menschen geübt sind.  Das Kolonialreich importiert  an die vier Millionen Sklaven aus Afrika,  das Geschäft ist für  für die dortigen Könige extrem lukrativ. Bedeutende, schwerreiche brasilianische Händler der Menschenware sind ebenfalls  Schwarze.  Jahrzehnte vor der offiziellen Sklaverei-Abschaffung von 1888 – die Unabhängigkeit wurde bereits 1822 erklärt –  kommt es zu einem bezeichnenden Phänomen: Manche humaner gesinnten weißen Sklavenhalter geben Schwarzen die Freiheit, nicht wenigen Afrikanern gelingt es, sich freizukaufen. Kamen diese zu Geld, erwerben sie damit auf den Menschenmärkten Rio de Janeiros oder Bahias Afrikaner, werden selber Sklavenhalter, handeln mit ihren eigenen Brüdern. Archaische Gesellschaften auf beiden Seiten des Atlantik sind durch bestimmte Wertvorstellungen verbunden, die längst nicht ausstarben. Indianerstämme sind heute meist akkulturiert, doch weiter verfeindet – Sklaverei, die verbreitete Sklavenarbeit ist in Brasilien nach wie vor ein Dauerthema. Im größten katholischen Land spricht auch die Kirche von tiefverwurzelter kolonialistischer Sklavenhaltermentalität, weist auf die kraß ungerechte Einkommensverteilung, verdeckte Apartheid, die soziale Zusammensetzung der Slums. Dort hausen meist Sklavennachfahren, die Indianer-oder Schwarzenmischlinge, leichte Beute für Wunderheilersekten. In Rios gänzlich untouristischer Rua Camerino nahe dem Hafen erinnert keine Tafel, kein Denkmal daran, daß sich hier Brasiliens größter, entsetzlichster Menschenmarkt befand, in einer der bedeutendsten Sklavenhalterstädte der Weltgeschichte.

Selbst  in den besseren Vierteln am Zuckerhut, in mehrere tausend Kilometer entfernten Städten und Dörfern sind  Straßen von übermannshohen Stahlgitterzäunen gesäumt, von auffällig viel NATO-Stacheldraht  vor Häusern und Appartementblocks. Will man jemanden besuchen, ähnelt das Procedere dem europäischer Militärobjekte, wird man von  Wachleuten überprüft. Die Krone sind Privilegiertenghettos, große geschlossene Wohnanlagen,  mit denen sich inzwischen auch weniger Betuchte immer perfekter gegen Misere und ausufernde Kriminalität abschotten.  Bei gepanzerten PKW ist Brasilien Weltspitze. In keinem Land der Erde wird mehr gemordet, trifft es über 50000 jährlich. Schon in Sichtweite glitzernder Hightech-Geschäftshäuser sind neofeudale Banditenmilizen, die Maschinenpistolen der NATO-Armeen tragen, häufig unumschränkte Herrscher der Favelas, terrorisieren Bewohner, verhängen Ausgangssperren, paralysieren Protestpotential – manche minderjährige Kindersoldaten killten bis zu vierzig Menschen. Man lebt in Brasilien unter permanenter physischer Bedrohung, in einem Klima des Mißtrauens. Das hat negative Konsequenzen für die Sozialbeziehungen, auch für Liebe, Sex und Erotik. Streß und Depression sind Massenleiden, Psychopharmaka werden mehr konsumiert als in Mitteleuropa, man bemerkt auffällig viel Pflicht-und Scheinfröhlichkeit.  Auch die Feierlaune leidet – am Karneval beteiligt sich nur eine Minderheit. Denn wegen fehlender öffentlicher Sicherheit ist nicht nur der größte Teil der Städte, sondern des gesamten Landes No-Go-Area. Einfach mal so, wie von zuhause gewohnt, im Wald spazieren zu gehen, ist unmöglich. Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten, lautet die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes – ein beträchtlicher Teil sehr komplexer brasilianischer Realität bleibt den allermeisten Ausländern daher verborgen.

Längst spricht man in den USA und Europa von Brasilianisierung, wenn es um gesellschaftliche Wandlungsprozesse hin zu mehr Ungleichheit, prekären Lebensverhältnissen, sozialer Unübersichtlichkeit geht. Brasiliens Eliten mochten ihr Land noch nie, fühlten sich in Paris, New York, London oder Zürich stets viel mehr zuhause, gehen daher mit diesem Riesenstaat und seinen rund 200 Millionen Bewohnern nicht eben pfleglich um, agieren wie Fremde im eigenen Land, schaffen nichts Solides, das überdauern soll. Unfertiges, groteske Provisorien, Naturvernichtung allerorten. Beim Vergleichen mit lateinamerikanischen Nachbarn wie Argentinien, Uruguay oder Chile, die auf Weltrankings viel besser abschneiden, fällt dies sofort auf. Allein die  Hauptstadt Brasilia – unfunktional,  unpraktisch, fehlkonstruiert – in wenigen Jahren unter Aufsicht von Oscar Niemeyer hochgezogen. Das Massaker an Bauarbeitern, die damaligen inhumanen Arbeitsbedingungen bleiben gewöhnlich auch in Mitteleuropa unerwähnt. Für die meisten Brasilianer sind der  Regierungssitz,  der Nationalkongreß mit seinen vielen Millionären heute Symbole für Korruption und Nepotismus, die Skandalserie um gigantische Mittelabzweigungen und Machtmißbrauch reißt nicht ab. Weil auch deshalb selbst die Qualität des Bildungs-und Gesundheitswesens für ein Land dieser wirtschaftlichen Möglichkeiten so absurd niedrig ist, protestieren immer mehr Staatsbürger auf den Straßen, lassen aufgestaute Wut ab. Brasilien hat die weltweit größte Lepra-Dichte, die Aids-Epidemie ist längst nicht unter Kontrolle, die Behindertenrate etwa zwanzigmal höher als  in Deutschland.

Die kosmopolitische Einwanderernation hat 26 Teilstaaten, frappierend unterschiedlich. Beliebteste nationale Tourismusdestination ist just der relativ kleine südliche Teilstaat Santa Catarina, mit der höchsten Lebensqualität, den niedrigsten Kriminalitätsraten, unübersehbar  geprägt durch deutsche Einwanderer, weit überdurchschnittlich stark in Industrie und Landwirtschaft. Das Oktoberfest der Catarinenser wurde nach dem Karneval zum zweitpopulärsten  Volksfest des Landes, selbst Amazonas-Indios vergnügen sich dort. Zwei weitere Einwanderergruppen, Japaner und Juden, haben trotz relativ geringer Kopfzahl im wirtschaftlichen und kulturellen Leben des Landes eine erstaunliche Position erreicht, müssen indessen viele Vorurteile ertragen. 1985 endete nach 21 Jahren das nazistisch-antisemitisch orientierte Militärregime, doch von Vergangenheitsbewältigung, gar Bestrafung der Diktaturverbrecher kann keine Rede sein. So ist Brasilien heute nur formell eine Demokratie, ein Rechtsstaat – wann er funktionieren wird wie in der Verfassung skizziert, ist völlig offen.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/07/kokain-schnupfende-jungen-mit-maschinenpistolen-sind-ebenso-normal-an-den-peripherien-unserer-metropolen-wie-madchen-die-an-schonen-nordoststranden-neben-auslandischen-touristen-oder-sogar-auf-dere/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/04/neuer-menschenrechtsreport-direitos-humanos-no-brasil-2008-folter-sklavenarbeit-terror-gegen-arme/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-die-verheerenden-folgen-der-verfehlten-wirtschafts-und-sozialpolitik-unter-der-regierung-lula-rousseff-immer-mehr-indikatoren-zeigen-den-auffalligen-entwicklungsruckstand-gegenuber-anderen/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/falschinformationen-aus-erster-hand-umweltjournalist-norbert-suchanek-zur-hoch-bedeutsamen-reise-des-deutschen-umweltministers-sigmar-gabriel-nach-brasilien-weltgroster-ethanolproduzent/

“Correio da Cidadania”, Internet-Medium der Sozialbewegungen Brasiliens:

Uma Copa que não respeita os direitos civis básicos
ESCRITO POR PABLO ORTELLADO
A cada dia que passa, recebemos notícias mais graves da suspensão dos direitos civis no Brasil. Desde a semana da abertura da Copa, quase todas as manifestações públicas programadas foram dissolvidas preventivamente, ou seja, foram impedidas por força policial de se concentrarem, numa flagrante violação da Constituição.Centenas de ativistas em todo o território nacional estão sendo regularmente visitados de maneira intimidatória pela polícia, que também os está intimando a depor coercitivamente durante datas de manifestação com o intuito de privá-los de um direito que deveria ser sagrado em qualquer democracia. Até a Polícia Federal está fazendo uso da infame Lei de Segurança Nacional, um dos mais abjetos resquícios da ditadura militar. Tudo isso para que um torneio de futebol ocorra “sem transtornos”.Todos os níveis de governo, os meios de comunicação de massa, o judiciário e a esquerda aliada ao governo federal estão se calando contra as gravíssimas violações aos direitos civis. Oficialmente, 50 mil famílias foram removidas de suas residências para que a Copa acontecesse por aqui – estamos falando de 200 mil pessoas, um em cada mil brasileiros. Boa parte foi mandada para longe – alguns não foram indenizados e a maioria contesta o valor da indenização. Por outro lado, a FIFA e seus parceiros comerciais receberam mais de um bilhão de reais de isenção tributária, valor que permitiria aumentar em 20 mil reais a indenização para cada uma das famílias “oficialmente” removidas.O movimento que protesta contra a Copa fez uma porção de erros estratégicos e não conseguiu organizar a insatisfação. Mas nada, absolutamente nada, justifica o que está acontecendo e a conivência das nossas instituições.Um pequeno grupo de vozes dissidentes que inclui ativistas, movimentos sociais e organizações de direitos humanos segue isolado e falando para as paredes, enquanto a direita, a maior parte da esquerda e quase todas as instituições democráticas fingem que nada acontece. A única coisa que oferece consolo é que a imprensa internacional, ao contrário da brasileira, está minimamente fazendo seu papel e tem produzido boas análises críticas da FIFA (afinal, verdade seja dita, a submissão do Brasil à FIFA nada tem de excepcional).Se sairmos desse episódio com um crescimento da consciência crítica do papel desse monstro privado transnacional, talvez os sacrifícios não tenham sido em vão. Mas talvez nossa oposição não tenha tido força ou organização suficiente para tanto.Hoje, queria mesmo era estar me divertindo com o meu filho, como meus pais fizeram comigo em 1982. Mas não estou conseguindo separar o futebol de tudo isso que está acontecendo. É uma pena.

Brasilien: “Barbaritycracy – the regime of barbarity imposed through terror” – Befreiungstheologe Frei Betto über die Slum-Diktatur in Lulas Spezialdemokratie. **

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The exodus of the population of the Vigario Geral district in Rio de Janeiro, harassed by the shootings between drug traffickers and the police, has deprived 3071 children from attending school, closed local businesses and stopped the people who live there from the elementary right to come and go.
Fragile Brazilian democracy is threatened in the larger cities. On the margin of the legal State an illegal State is expanding and becoming stronger. Barbarity is present where the government is absent. At most the State marks its sporadic presence with repressive but never administrative strength.
The drug trade reigns in favelas (shanty towns) co-opting children and young people, charging protection from local businesses, administrating dances and sports clubs, severely punishing anyone who breaks the ”law of the jungle and even giving social assistance to neighbours such as finding hospital beds for the sick, purchasing medicine, providing scholarships, fixing household items and enlarging people™s shacks.On the cities™ periphery, militias, usually dominated by policemen, dictate norms and procedures: they collect money from inhabitants and businessmen, control the supply of gas, monopolise public transport (vans and mini buses) and impose their own candidates on those who vote in elections.

The more remiss the government is in areas densely populated by low income families, the greater is the empire of barbaritycracy “ the regime of barbarity imposed through terror.

In their immense majority, inhabitants of favelas and suburbs are honest hard working people as I wasschools are scrapped, teachers are badly paid (and there are still governments who react to a national standard wage) education is of low quality, public health is atrocious, sanitation is precarious, the number of low income housing built through public financing is minimal.

All we need to do is trace the works that the government puts into effect such as the expansion of the Rio de Janeiro subway to see that the priority is geared to the minority, the middle or high income population. They are the group who are capable of providing election dividends. It is this reduced but powerful segment of the population “ the opinion makers “ who deserve the best public services. The rest, considered as non existent and left to their own fate are pushed into the arms of scoundrels.

Between the municipalities of Rio de Janeiro and Sao Paulo there are at least two million young people between the ages of 14 and 24.  80% of homicides as well as 80% of the victims come from this group. This proves that urban violence is not due to poverty but to the lack of good quality education. Â

If the State were to stand firm in these explosive areas through the schools, training programmes and sports and artistic activities, the drug trade would certainly lose its strength in a short time. The drug trafficker himself does not want his son to follow in his footsteps.

When will the government bring about an ample reform regarding the selection and training of civil and military police? How to explain that many government agents commit murder, are involved in the drug trade and in the torturing and stealing of goods found in the hands of delinquents? Â

Unfortunately culture in Brazil is a luxury for the elite. We only need look at the Ministry of Culture™s budget. The few initiatives depend on the benevolence of businesses which rarely invest in the world of the poor.

This is the most perverse form of privatisation: that which gives drug traffickers and illicit militias the right to act as a State within the State. As everyone knows that they do not limit their actions to low income areas, the middle and upper classes become permanent hostages of the barbarity either due to the fear of the risk of violence or to the compulsory confinement behind the bars of their homes and the need to transform their cars into armoured vehicles.
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Just try to imagine the R$60 billion spent every year on private security in Brazil being invested in the education of poor children and youth and in the training of irreproachable policemen!

[1] <#_ftnref1>  Cracy “ combining form denoting a particular form of government, rule or influence: autocracy, democracy. (Oxford Dictionary of English)
Â
*Frei Betto is a writer author of ”Calendário do Poder (Calendar of Power) (Rocco).

ABOUT THE AUTOR

He is a Brazilian Dominican with an international reputation as a liberation theologian.
Within Brazil he is equally famous as a writer, with over 52 books to his name.  In 1985 he won Brazil™s most important literary prize, the Jabuti, and was elected Intellectual of the Year by the members of the Brazilian Writers™ Union.

Frei Betto has always been active in Brazilian social movements, and has been an adviser to the Church™s ministry to workers in Sáo Paulo™s industrial belt, to the Church base communities, and to the Landless Rural Workers™ Movement (MST). able to prove during the five years I lived in the Santa Maria favela in Vitória. However, they are unprotected as citizens. They do not have places for leisure, sport or culture,

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/18/brain-drain-fuga-de-cerebros-und-brasilien-besser-gebildete-hauen-ab-in-die-erste-welt/

Die Aufdringlichkeit der Sinne

Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft – Oskar Negt(2000)

“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und öffentlich gequält werden – das gehört nicht der Vergangenheit an.”

 http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/gesundheit-und-personliche-sicherheit-sind-die-hauptsorgen-der-brasilianer-laut-neuer-umfrage/

 http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19504/highlight/Klaus&Hart

Die Ära der Desinformation, “Era da Desinformacao” – Stephen Kanitz. “Die Inszenierung der Politik in den Medien” – Ulrich Saxer, Publizistikwissenschaftler, Universität Zürich. Joachim Gauck und Guido Westerwelle in Brasilien. **

tags: 

http://www.kanitz.com/veja/era_da_informacao.asp

Ulrich Saxer, Publizistikwissenschaftler: “Das Ereignismanagement zur Erreichung einer wunschgemäßen Medienpräsenz stellt ein strategisches Instrument der politischen Akteure dar.

Während Journalisten Gefahr laufen, quasi instrumentalisiert zu werden, ist bei der Nutzung der technologischen Innovation zur Erreichung der unterschiedlichen Ziele gleichzeitig ein symbiotisches Verhältnis zwischen Medienwirtschaft und Politik zu beobachten…Unter den Nachrichtenwerten hat sich im Gefolge szenischer Medien derjenige der Personalisierung, der Anbindung des politischen Geschehens an bestimmte Persönlichkeiten und deren Eigenschaften, weiter an Gewicht gewonnen, gewissermaßen umgekehrt proportional zur wachsenden Abstraktheit durchorganisierter moderner Politik…Daß all dies der Erhöhung der Rationalität von demokratischer Politik dienlich sei, darf füglich bezweifelt werden. Und wie sehr diese unter dem Einfluß von Multimedia gar noch zum virtuellen Theater verkommt, wird die Zukunft weisen.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-autor-und-filmemacher-paulo-linscity-of-god-zur-pressefreiheitwurde-ich-die-realitat-so-schildern-wie-sie-ist-konnte-man-das-garnicht-publizieren/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Brasiliens sichtlich erfolgreiche Auslandspropaganda: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/

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Joachim Gauck in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 11. Mai 2013 um 16:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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