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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Diktator Ernesto Geisel</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasiliens Folterdiktatur, Abschlußbericht der Wahrheitskommission 2014: Auffälliges Schweigen deutschsprachiger Medien zum Thema Foltertechnologie, Folterinstrukteure aus der Bundesrepublik Deutschland. Seit Jahren Tabuthema  &#8211; keine Forderung nach Offenlegung deutscher Geheimdokumente über die engen Beziehungen zur Militärdiktatur. Willy Brandt und die Foltergeneräle. Die Gruppe der NATO-Folterstaaten.</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 15:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Per Google-und Paperball-Suche hat man rasch heraus, in welchen deutschsprachigen Medien entsprechende Zensur-und Berichterstattungsvorschriften zu diesem heiklen Thema existieren. Immerhin gibt es Zeitzeugenberichte darüber nicht erst seit 2009 &#8211; als der brasilianische Diktaturgegner Ivan Seixas sogar auf einem Seminar des Regierungs-Goetheinstituts in Sao Paulo, an dem die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler teilnahm, dazu entsprechende Ausführungen machte. Seixas ist </strong><strong>Präsident des Menschenrechtsrates im Teilstaat Sao Paulo sowie Leiter einer Gedenkstätte des Widerstands gegen die Militärdiktatur, des “Memorial da Resistencia”. </strong><strong>Bemerkenswert und aufschlußreich, daß deutsche Staats-und Regierungsfunktionäre, die an dem Expertenseminar teilnahmen, auf sofortige oder spätere Positionierung offenbar verzichteten. Im Falle von Marianne Birthler, immerhin Bundesbeauftragte für die Unterlagen eines Geheimdienstes, war dies besonders auffällig. Über die Gründe kann man nur spekulieren. </strong></p>
<p><strong>Foltertechnologie der Bundesrepublik an Folterdiktatur Brasilien: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/</a></p>
<p><strong>Wie die von interessierter Seite unterstützte Militärdiktatur Brasiliens Frauen folterte:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.</strong></p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…</strong></p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>“Ist Brasilia unmenschlich?” DIE ZEIT 1967, Helmut Schmidt/SPD ist noch nicht Mitherausgeber, steuert noch nicht die Inhalte:</strong><a href="http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true">http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true</a></p>
<p><strong>Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/ProtestDiktaturWosindunsereTotenSP1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-52765" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/ProtestDiktaturWosindunsereTotenSP1.jpg" alt="????????????" width="768" height="778" /></a></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?”. Protestdemonstration in Sao Paulo – Forderung nach lückenloser Aufklärung der Diktaturverbrechen. Die sog. Wahrheitskommission unter Regierungschefin Dilma Rousseff erfüllte ihre Aufgabe vorhersehbar nicht, weil u.a. die Geheimarchive des brasilianischen Militärs nicht geöffnet wurden.</strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/</a></p>
<p><strong>Der frühere politische Gefangene Ivan Seixas, heute Präsident des Menschenrechtsrates im Teilstaat Sao Paulo sowie Leiter einer Gedenkstätte des Widerstands gegen die Militärdiktatur, des “Memorial da Resistencia”, hat auf dem Expertenseminar des Goethe-Instituts erklärt, daß Instrukteure der Bundesrepublik Deutschland in den siebziger Jahren eine Foltertechnologie, den sogenannten “Eisschrank”, nach Brasilien gebracht hätten:”Es handelt sich dabei um einen geschlossenen, völlig dunklen Raum, in dem sehr tiefe rasch mit sehr hohen Temperaturen wechseln, alles begleitet von sehr hohen, schrillen Tönen. Die gefolterte Person kann wegen dieser Einwirkungen das Bewußtsein verlieren, wird dann aber plötzlich in einen extrem hellen Raum gebracht. Diese Foltertechnologie wurde von deutscher Seite etwa vom Jahr 1971 an nach Brasilien gebracht. Es gab Folterinstrukteure der CIA aus den USA, ferner aus Großbritannien, Frankreich und eben auch aus der Bundesrepublik Deutschland. Die Technologie wurde vor allem in Rio de Janeiros Folterzentrum in der Rua Barao de Mesquita angewendet, nicht aber in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixas.jpg" alt="ivanseixas.jpg" /></p>
<p><strong>Ivan Seixas mit früheren politischen Gefangenen.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixasgoethe2.JPG" alt="ivanseixasgoethe2.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Ivan Seixas auf Expertenseminar des Goethe-Instituts Sao Paulo 2009 &#8211; Website-Interview im Seminarsaal.</strong></p>
<p><strong>Das Expertenseminar von Sao Paulo mit Marianne Birthler 2009:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/28/ralf-buchenhorst-martin-luther-universitat-halle-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-in-sao-paulo-druck-auf-brasilien-ist-notig-andrea-genest-zentrum-fur-zeitgenossische-studien-in-potsd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/28/ralf-buchenhorst-martin-luther-universitat-halle-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-in-sao-paulo-druck-auf-brasilien-ist-notig-andrea-genest-zentrum-fur-zeitgenossische-studien-in-potsd/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland, darunter von Willy Brandt,  zur Militärdiktatur, wurden auffälligerweise nicht debattiert, die Rolle Brandts, Helmut Schmidts und Hans-Dietrich Genschers nicht einmal erwähnt. Marianne Birthler verlor über diese Frage kurioserweise nicht ein einziges Wort, schwieg zu der Frage &#8211; obwohl man gerade von ihr, wegen ihres Postens,  dazu sehr ausführliche, tiefschürfende Bewertungen erwartet hatte, auch zum Foltern von Frauen während der Diktatur.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/birthler1.JPG" alt="birthler1.JPG" /></p>
<p><strong>Im Website-Interview nahm Marianne Birthler nicht Stellung zur gravierenden Menschenrechtslage in Brasilien, darunter Folter und außergerichtlichen Exekutionen, was zu den Hauptthemen des Expertenseminars zählt.</strong> <strong>Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke hatte zuvor bei seinem Brasilienbesuch im Interview u.a. die “unsägliche Folterpraxis” angeprangert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/marlon-weichert-bundesstaatsanwalt-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/marlon-weichert-bundesstaatsanwalt-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ralfbuchenhorstgoethe.jpg" alt="ralfbuchenhorstgoethe.jpg" /></p>
<p><strong>Ralf Buchenhorst, Universität Halle, auf Expertenseminar in Sao Paulo.</strong></p>
<p><span id="more-20276"></span></p>
<h1>Entschuldigen für Moçambique</h1>
<h3>Klaus Hart, Berlin</h3>
<p><strong>Jetzt, wo das Entschuldigen bei Papst und PDS so gut in Gang gekommen ist, das Stasi-Thema den Leuten aus dem Halse hängt, wäre eigentlich mal der BND dran, Abbitte für kapitale Sünden zu tun. Der Anlaß könnte nicht passender sein &#8211; noch im Sommer zieht eine Pullacher Geheimdienst-Vorausabteilung ins Staatsratsgebäude in Berlin. Da könnte doch der jetzige Chef, oder Joseph Fischer, vor der Presse erklären &#8211; also das mit Moçambique ist uns wirklich peinlich, wir wollen so was auch nie, nie wieder tun. Deutschland, die USA und andere NATO-Staaten hatten immerhin mittels ihrer Geheimdienste &#8211; ganz vorne dabei der BND Moçambique mit Milliardenaufwand &#8211; in die größte Katastrophe seiner Geschichte gestürzt. Etwa zwei Millionen Schwarze wurden massakriert, ermordet, verhungerten. Belege, Beweise gibt’s überreichlich, Mischa Wolfs vielgescholtenes MfS kann mit Vergleichbarem nun wirklich nicht aufwarten. Weil dem Westen die in langen Kämpfen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft errungene Unabhängigkeit nicht paßt, wird im benachbarten Südafrika mit BND-Hilfe die Terrororganisation Renamo aus dem Boden gestampft, hochgerüstet, guttrainiert und in Methoden unterwiesen wie zuvor die lateinamerikanischen Todesschwadronen. </strong></p>
<p><strong>Schon 1978 überschreiten die Renamo-Killer die Grenze, zwangsrekrutieren auch zehntausende Kinder, die auch Nachbarn und Verwandte überfallen und ermorden müssen. “Mein Vater wurde bei unserem Abschlußtest als lebendiges Ziel benutzt, berichtet ein traumatisierter Kindersoldat. Rot-Kreuz-Mitarbeitern wurden von Renamo-Terroristen bei lebendigem Leib die Augen herausgerissen. Selbst das US-State-Department bringt schließlich die Renamo-Methoden auf den Punkt: “Erschlagen, Ersticken, Verhungernlassen, lebendig verbrennen, Ertränken, Exekutieren mit Äxten und Messern.” Fast jedes sechste Mädchen, so Amnesty International, wird vergewaltigt, ungezählte werden auf den Renamo-Basen jahrelang sexuell mißhandelt. In der Ortschaft Massinga, heißt es im Jahresbericht für 1989, hätten Renamo-Rebellen sieben Männern die Hoden abgeschnitten, drei Frauen vergewaltigt und getötet, fünfzig weitere Bewohner entführt. Terror, der an Ruanda erinnert, …</strong></p>
<p><strong>Auch die DDR-Entwicklungshelfer, darunter Eisenbahn-Reparatur-Kolonnen, werden unter Feuer genommen und, wann immer möglich, massakriert: Im Dezember 1984 überfallen Renamo-Killer im Norden Moçambiques einen vollbesetzten Bus, ermorden sieben Landwirtschaftsexperten der DDR, deren Kollegen aus Italien, Schweden, Portugal und Jugoslawien sowie zwei ausländische Priester gleich mit, Moçambiquaner sowieso. Die DDR und andere Länder ziehen notgedrungen ihre Fachkräfte ab, die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes wird weitgehend vernichtet &#8211; wie von der Renamo und ihren Hintermännern beabsichtigt. Der Ex-Bundeswehroffizier Erich Schmidt-Eenbohm beschreibt in seinem Buch Der BND &#8211; die unheimliche Macht im Staate, erschienen 1993 im angesehenen Econ-Verlag, eine makabre Szene: Im September 1991 drückt der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei einem Abendessen in Bonn dem moçambiquanischen Präsidenten Joaquim Alberto Chissano “Anteilnahme am Schicksal Moçambiques” aus. “Diese Worte”, so Schmidt-Eenbohm, “galten dem Staatsoberhaupt eines Landes, dessen staatliche Existenz durch die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenwirken mit der CIA und der Republik Südafrika gezielt zunichtegemacht werden sollte”. Die deutsche Hilfe für die Terroristen habe bereits Mitte der siebziger Jahre begonnen, als Renamo-Leute in einer Augsburger Polizeischule trainiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt war Richard von Weizsäcker noch Vize-Chef der CDU-CSU-Bundestagsfraktion.</strong></p>
<p><strong>Auch der Frankfurter TV-Journalist Jürgen Roth schildert in einem Buch die Westdeutsche Renamo-Hilfe ausführlich ebenso wie die der CIA: “1988 fuhren die Verbrecher aus Moçambique &#8211; wieder einmal &#8211; in die Bayrische Staatskanzlei zu Franz-Josef Strauß. Alles ging top-secret vor sich, zu anrüchig waren die Repräsentanten der Renamo.”</strong></p>
<p><strong>Die Kommandanten der Killertruppen tagen öfters auch in Kiel, treffen laut Roth dort sogar mit dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Bernard Rogers, oder dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Oberstleutnant a. D. Kurt Würzbach, zusammen. Der Steuerzahler darf diese “Seminare” auch noch fördern.</strong></p>
<p><strong>Roth zitiert den übergelaufenen Renamo-Westeuropa-Sprecher Paulo Oliveira: “Bei einer Sache, von der ich weiß, waren etwa eine Million Dollar im Spiel, die vom BND bereitgestellt worden waren, um Waffen zu kaufen.” Wolfgang Richter, ab 1989 BND-Agent in Südamerika, wird als zuständiger Mann für logistische und finanzielle Hilfe genannt. Laut Schmidt-Eenbohm begann die Destabilisierung Moçambiques bereits unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, wurde unter Kohl weiter forciert &#8211; vier BND-Präsidenten waren beteiligt: Gerhard Wessel, Klaus Kinkel, Eberhard Blum, Hans-Georg Wieck.</strong></p>
<p><strong>Das BND-Engagement wurde auch literarisch verarbeitet &#8211; der Berliner Schriftsteller Hartmut Mechtel läßt im Roman Das Netz der Schatten (Argument-Verlag Hamburg, 1996) einen westdeutschen Agenten aus der Schule plaudern: “Wir haben ihnen Geld geschickt, Waffen, sogar Söldner. Wenn sie ungestört tagen wollten, haben wir ihnen Quartiere besorgt, hier in Deutschland. Und wir haben ihnen Berater zur Seite gestellt. Ich war einer davon. Ich habe gesehen, worum es wirklich ging. Klar, wenn sie Regierungstruppen trafen, haben sie auch auf die geschossen. Aber das kam selten vor. Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben.”</strong></p>
<p><strong>In einem Dossier über Renamo-Förderer stehen Unternehmen, reichlich US-Senatoren wie Jesse Helms und Robert Dole, selbstredend die deutsche Rechte inklusive BND, Verfassungsschutz und Konrad-Adenauer-Stiftung, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn und Hartmut Perschau. (http://www.geocities.com/TheTropics/3206/dossier.htm)</strong></p>
<p><strong>Folgt man den genannten Argumenten, wäre neben der Entschuldigung eigentlich auch reichlich Wiedergutmachung an Moçambique fällig. Vielleicht merkt das, just beim BND-Einzug ins Staatsratsgebäude, ja doch noch irgendjemand in Parteien oder Menschenrechtsorganisationen.</strong></p>
<p><strong><em>Mit freundlicher Genehmigung des Verlages aus: “Das Blättchen”, Nr. 16/01</em></strong></p>
<p><strong>“Ramelow in der ARD: Mit den Opfern ins Gespräch kommen.”</strong></p>
<p><strong>Viele Mosambikaner nach dem Anschluß von 1990 auch aus Thüringen ausgewiesen. 2002 lebten laut amtlichen Angaben nur noch 21 Mosambikaner in Erfurt… In die DDR waren rund 20000 Mosambikaner zur Ausbildung gekommen.</strong></p>
<p><strong><em>6. August 2001</em></strong><strong> telegraph 101 </strong></p>
<p><strong><br />
Westlicher Zynismus um Mocambique:<br />
Erst massakrieren, dann „helfen“ </strong></p>
<p><strong>Klaus Hart</strong></p>
<p><strong>Schön, dass Deutschland, die USA und andere NATO-Staaten dem verarmten Mocambique in der jüngsten Überschwemmungskatastrophe beistanden, Hubschrauber und Helfer schickten, sich die Aktion womöglich ein paar Millionen kosten ließen. Der Grüne Joseph Fischer flog medienwirksam hin. Nur – dieselben Länder stürzten Mocambique zuvor mit Milliardenaufwand in die größte Katastrophe seiner Geschichte – etwa zwei Millionen Schwarze wurden massakriert, ermordet, verhungerten. Soweit bekannt, hat sich Außenminister Fischer dafür vor Ort in Maputo nicht entschuldigt.</strong></p>
<p><strong>Deutschlands sogenannte Qualitätsmedien wissen, was sich gehört, halten zu Gnaden. Als die Mocambique-Hilfe seitenweise ausgeschlachtet wurde, musste den Lesern zwangsläufig ein bisschen Hintergrund über die jüngere Geschichte des betroffenen Landes, eines der ärmsten der Welt, vermittelt werden. Nach der Unabhängigkeit von 1975, hieß es fast Unisono in den Blättern, in TV und Radio, sei die Frelimo &#8211; Regierung durch die Renamo in einen blutigen Bürgerkrieg verwickelt worden, die Rebellen habe Südafrika unterstützt. Und das war’s schon. Das wirklich Interessante, nämlich die deutsche Beteiligung am sogenannten Bürgerkrieg, wurde ausnahmslos verschwiegen. Weil dem Westen die in langen Kämpfen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft errungene Unabhängigkeit nicht passt, wird im benachbarten Südafrika die Terrororganisation Renamo aus dem Boden gestampft, hochgerüstet, gut trainiert und in Methoden unterwiesen wie zuvor die lateinamerikanischen Todesschwadronen.</strong></p>
<p><strong>„Erschlagen, Ersticken, lebendig verbrennen“<br />
Schon 1978 überschreiten die Renamo &#8211; Killer die Grenze, zwangsrekrutierten auch zehntausende Kinder, die sogar Nachbarn und Verwandte überfallen und ermorden müssen. „Mein Vater wurde bei unserem Abschlusstest als lebendiges Ziel benutzt“, berichtet ein traumatisierter Kindersoldat. Rot-Kreuz-Mitarbeitern wurden von Renamo &#8211; Terroristen bei lebendigem Leib die Augen herausgerissen. Natürlich mag die Renamo auch Journalisten nicht, die gegen ideologische Leitlinien verstoßen – sogar ein italienischer TV-Reporter wird bestialisch ermordet. Selbst das US &#8211; State &#8211; Department bringt schließlich die Renamo &#8211; Methoden auf den Punkt: “Erschlagen, Ersticken, Verhungernlassen, lebendig verbrennen, Ertränken, Exekutieren mit Äxten und Messern.“ Fast jedes sechste Mädchen, so Amnesty International, wird vergewaltigt, ungezählte werden auf den Renamo &#8211; Basen jahrelang sexuell misshandelt. In der Ortschaft Massinga, heißt es im Jahresbericht für 1989, hätten Renamo &#8211; Rebellen sieben Männern die Hoden abgeschnitten, drei Frauen vergewaltigt und getötet, fünfzig weitere Bewohner entführt. Terror, der an Ruanda erinnert, nur dass dort weit weniger umkommen. Die DDR leistete dem unabhängigen Mocambique von Anfang an Entwicklungshilfe, an die zwanzigtausend Mosambikaner studierten in der DDR, lernten einen Beruf, arbeiteten in Betrieben. Im Generalplan der Killerorganisation Renamo von 1984 steht nicht nur, die Wirtschaft Mocambiques zu zerstören, sondern auch: “Verhinderung der Aktivitäten von Ausländern. Sie stellen die größte Gefahr dar, weil sie die Wirtschaft wiederaufbauen helfen.“</strong></p>
<p><strong>Massaker an DDR-Experten<br />
Also wurden auch die DDR-Entwicklungshelfer, darunter Eisenbahn-Reparaturkolonnen, unter Feuer genommen, und wann immer möglich, massakriert: Im Dezember 1984 überfallen Renamo &#8211; Killer im Norden Mocambiques einen Bus, ermorden gleich sieben Landwirtschaftsexperten der DDR. Doch die Terroristen haben es keineswegs nur auf Ostdeutsche abgesehen – schließlich arbeiten in dem Land sogar zahlreiche Chilenen wie Salvador Allendes Landwirtschaftsminister, die nach dem CIA-gestützten Pinochet-Militärputsch flüchten mussten. Also werden in dem Bus nicht nur DDR-Fachleute umgebracht, sondern auch die Kollegen aus Italien, Schweden, Portugal und Jugoslawien sowie zwei ausländische Priester gleich mit, Mosambikaner sowieso. Die DDR und andere Länder ziehen notgedrungen ihre Fachkräfte ab, die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes wird weitgehend vernichtet – wie von der Renamo und ihren Hintermännern beabsichtigt. Die sitzen auch in der alten BRD, wie der Ex-Bundeswehroffizier Erich Schmidt &#8211; Eenboom in seinem Buch „Der BND – die unheimliche Macht im Staate“ konstatiert, das bereits 1993 immerhin im angesehenen Econ-Verlag herauskommt. Eenbohm beschreibt eine makabre Szene: Im September 1991 drückt der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei einem Abendessen in Bonn dem mosambikanischen Präsidenten Joaquim Alberto Chissano „Anteilnahme am Schicksal Mocambiques“ aus. „Diese Worte“, so Eenboom, „galten dem Staatsoberhaupt eines Landes, dessen staatliche Existenz durch die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenwirken mit der CIA und der Republik Südafrika gezielt zunichtegemacht werden sollte. Durch die Unterstützung der Terrororganisation Renamo sollte der sozialistische Staat Mocambique destabilisiert werden, um nicht als Modell für andere Staaten im südlichen Afrika dienen zu können.“ Anders, als die Lohnschreiber der deutschen Gazetten und Sender dienstbeflissen nachbeten, handelte es sich eben damals keineswegs um einen „Bürgerkrieg“. Eenbohm fügt an, dass die deutsche Hilfe für die Terroristen bereits Mitte der 70er Jahre begann, als Renamo &#8211; Leute in einer Augsburger Polizeischule trainiert wurden.<br />
Von-Weizsäcker-Fans wissen: Zu diesem Zeitpunkt war der spätere Bundespräsident noch Vize-Chef der CDU-CSU-Bundestagsfraktion.</strong></p>
<p><strong>Renamo &#8211; Führung bei Strauß, Nato &#8211; Rogers, Kohls Afrika-Berater<br />
Auch der Frankfurter TV-Journalist Jürgen Roth beschrieb die westdeutsche Renamo &#8211; Hilfe ausführlich ebenso wie die der CIA: “Im März 1983 versammelte sich sogar der gesamte Renamo &#8211; Nationalrat in Köln, und, der Höhepunkt, im April 1988 fuhren die Verbrecher aus Mozambique – wieder einmal – in die Bayrische Staatskanzlei zu Franz-Josef Strauß. Alles ging top-secret vor sich, zu anrüchig waren die Repräsentanten der Renamo.“ Mit von der Partie ist danach immer Helmut Kohls Afrika-Berater, der Kieler Professor für politische Wissenschaften, Uni-Vizepräsident Werner Kaltefleiter. In Kiel, wo im soziologischen Seminar der Uni BND-Anwerbungen bekannt wurden, tagen die Kommandanten der Killertruppen öfters, sprechen laut Roth dort sogar mit dem ehemaligen Nato-Generalsekretär Bernard Rogers, oder dem Staatsekretär im Bundesverteidigungsministerium, Oberstleutnant a.D. Kurt Würzbach. Der Steuerzahler darf diese „Seminare“ auch noch fördern. In der Schweiz gibt es Treffen mit Bankern und Multis. Natürlich ist auch der Hochadel wie immer dabei: „Kaltefleiter verfasste darüber hinaus ein Empfehlungsschreiben für die Renamo &#8211; Delegation, gerichtet an das CSU-Mitglied Hans Graf Huyn. Er bat Huyn um die Vermittlung von Kontakten zu weiteren wichtigen Bundestagsabgeordneten. Erfolgreich.“</strong></p>
<p><strong>BND finanziert Waffen für die Terroristen<br />
Roth zitiert in seinem Buch „Die Mitternachtsregierung“ auch den Renamo &#8211; Westeuropa &#8211; Sprecher Paulo Oliveira, der nach seinem Überlaufen Auskunft über Waffenlieferungen an die Terrororganisation gab, die der BND finanziert und Südafrika geliefert hatte: “Bei einer Sache, von der ich weiß, waren etwa eine Million Dollar im Spiel, die vom BND bereitgestellt worden waren, um Waffen zu kaufen.“ Wolfgang Richter, ab 1989 BND-Agent in Südamerika, wird als zuständiger Mann für logistische und finanzielle Hilfe genannt. Besonders bemerkenswert, dass laut Eenbohm die De-stabilisierung Mocambiques bereits unter Bundeskanzler Helmut Schmidt begann, der bekanntlich die deutschen Atomverträge zum Verkauf von AKW und Nukleartechnologie mit den Foltergenerälen der Militärdiktatur Brasiliens schloss. Kanzler Kohl habe die Destabilisierung noch einmal forciert, an der vier BND-Präsidenten teilgenommen hätten: Gerhard Wessel, Klaus Kinkel, Eberhard Blum, Hans-Georg Wieck.</strong></p>
<p><strong>Solche Details hätte gewiss der Durchschnittsleser nicht nur aus den Hauptstadtmedien gerne vernommen, die, wohl wissend um die Brisanz, natürlich wie üblich kuschten. telegraph &#8211; Leser könnte eine Internet-Adresse interessieren, die auch die deutschen Renamo &#8211; Förderer auflistet. Anklickbar ist das leider portugiesisch abgefasste Dossier von Paulo Makwakwa. Der gehört zur Renamo &#8211; Spitze, steigt aber 1987 aus, nennt die Namen ausländischer Unterstützer: Unternehmen, reichlich US-Senatoren wie Jesse Helms und Robert Dole, selbstredend die deutsche Rechte inklusive BND, Verfassungsschutz und Konrad-Adenauer-Stiftung, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn und Hartmut Perschau. (http//:www.geocities.com/TheTropics/3206/dossier.htm)</strong></p>
<p><strong>Folgt man den genannten Argumenten, wäre wohl reichlich Wiedergutmachung an Mocambique fällig. In der Hauptstadt Maputo erinnert man sich offenbar noch sehr gut an die DDR-Hilfe. Beim Empfang für den Grünen Joseph Fischer bringt Außenminister Leonardo Santos einen Toast auch auf den lieben Kollegen, Außenminister Oskar Fischer aus. Der amtierte bis 1990 gegenüber dem Palast der Republik im inzwischen natürlich weggerissenen DDR-Ministerium.</strong></p>
<p><strong>Auch Angola wurde wie Mocambique 1975 unabhängig – und schon begann ebenfalls ein sogenannter Bürgerkrieg, der keiner ist, kostete bereits über eine halbe Million Menschen das Leben, hindert das extrem rohstoffreiche Land an der Entwicklung. Die Parallelen zu Mocambique sind überdeutlich.</strong></p>
<p><strong>Folterstaaten USA, Großbritannien, Frankreich:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/13/folterstaat-usaopfer-der-us-geheimdienste-unschuldig-in-den-folterzellen-der-cia-manipulationstricks-deutscher-medien-kein-hinweis-auf-lange-foltertradition-foltertechnik-folterinstrukteur/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/13/folterstaat-usaopfer-der-us-geheimdienste-unschuldig-in-den-folterzellen-der-cia-manipulationstricks-deutscher-medien-kein-hinweis-auf-lange-foltertradition-foltertechnik-folterinstrukteur/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/11/folterstaat-usa-stark-unterstutzten-diktaturen-lateinamerikas-wurden-foltermethoden-gelehrt-demokratiebegriff-heute-verbrechen-der-diktatur-folter-wurde-an-institut-der-usa-unterrichtet-bras/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/11/folterstaat-usa-stark-unterstutzten-diktaturen-lateinamerikas-wurden-foltermethoden-gelehrt-demokratiebegriff-heute-verbrechen-der-diktatur-folter-wurde-an-institut-der-usa-unterrichtet-bras/</a></p>
<p><strong>Ukrainekrieg &#8211; Manipulations-und Propagandamethoden:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/</a></p>
<p><strong>Bodo Ramelow und die Wertvorstellungen seiner SPD-Partner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></p>
<p><strong>Das Odessa-Massaker &#8211; beredtes Schweigen aus Berlin:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/08/das-grauenhafte-odessa-massaker-verubt-von-nazistischen-anhangern-der-kiewer-putschregierung-deutsche-medien-schweigen-die-hintergrunde-des-massakers-tot-deutschen-medienkonsumenten-bleibt-auch-b/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/08/das-grauenhafte-odessa-massaker-verubt-von-nazistischen-anhangern-der-kiewer-putschregierung-deutsche-medien-schweigen-die-hintergrunde-des-massakers-tot-deutschen-medienkonsumenten-bleibt-auch-b/</a></p>
<h2>Peter Scholl-Latour: “Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung. Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.”(Telepolis)</h2>
<p><strong>„Wir wollen mehr Demokratie wagen“.</strong></p>
<p><strong>Die bemerkenswerte Zusammenarbeit hochrangiger deutscher Politiker mit der Folterdiktatur Brasiliens. Willy Brandt, Helmut Schmidt, Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher&#8230;</strong></p>
<p><strong>2013 wurde in Deutschland der 100. Geburtstag von Willy Brandt begangen, ebenso der 95. von Helmut Schmidt. Indessen machte stutzig, daß auf den sehr zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, darunter der SPD, doch auch in den ellenlangen Würdigungen deutschsprachiger Medien, die sich angeblich der Pressefreiheit und den Menschenrechten verpflichtet fühlen, die intensiven Beziehungen der beiden Spitzenpolitiker zum brasilianischen Militärregime, das Schweigen zu dessen Verbrechen, mit keinem Wort erwähnt wurden. Nicht einmal auf SPD-Internetseiten wurde man fündig, ebensowenig im Willy-Brandt-Forum  Unter den Linden in Berlin. Dies läßt darauf schließen, daß von interessierter Seite mit allen Methoden heutiger PR sowie Politik-und  Mediensteuerung versucht wird, das heikle Thema unter den Teppich zu kehren. Der Brasilienaspekt in den Biographien von Brandt, Schmidt, Scheel, Genscher und anderen „Größen“ weist auf deren tatsächliche Wertvorstellungen, fernab der aufwendig in Parteipropaganda und Personenkult gepflegten.</strong></p>
<p><strong>Ein Abriß der historischen Vorgänge zeigt dies anschaulich.</strong></p>
<p><strong>Die Haltung Bonns zu den nazistisch-antisemitisch orientierten Putschgenerälen ist  von Anfang an verblüffend eindeutig. Am 31. März 1964 stürzen die Militärs auf Geheiß der reaktionären brasilianischen Eliten in Abstimmung mit den USA die demokratische Regierung von Joao Goulart – doch schon am 7. Mai stattet Bundespräsident Heinrich Lübke(CDU) als Repräsentant eines der auch wirtschaftlich wichtigsten Länder des Erdballs  dem Regime  einen einwöchigen Besuch ab. Es ist die erste offizielle Visite eines ausländischen Staatschefs nach dem Putsch – und kommt den Diktaturgenerälen im Interesse internationaler Aufwertung höchst gelegen. Sie geben daher sogar eine Sonderbriefmarke mit dem Konterfei Lübkes heraus – dieser sichert dem Militärregime alle Unterstützung, darunter wirtschaftliche, zu. Wohl wissend, wie ungemein blutig und barbarisch Staatsstreiche in Lateinamerika realisiert werden, hätte Bonn damals den Staatsbesuch durchaus aufschieben können. Immerhin waren gemäß historischen Quellen bereits 1964 mehr als 50000 Menschen verhaftet worden, hielt man Regimegegner in Fußballstadien und Frachtschiffen gefangen. Bereits im Putschjahr wurde zudem vom Militärregime die Folter eingeführt – dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.</strong></p>
<p><strong>Heinrich Lübke wirkte unter Hitler „ in einem Machtzentrum des NS-Staates“, so Die Zeit, Bauzeichnungen von 1944 für KZ-Baracken trugen Lübkes Unterschrift. Allgemein bekannt war zudem, daß zahlreiche Kriegsverbrecher in Brasilien Unterschlupf gefunden hatten, rasch enge Kontakte zu hohen „germanophilen“, die Wehrmacht bewundernden Militärs knüpften.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt, seit 1966 im Kabinett von Kurt Georg Kiesinger(CDU) sowohl Stellvertreter des Bundeskanzlers als auch Außenminister, sind derartige Hintergründe sowie die bedenkliche Faktenlage nach dem Militärputsch von 1964 in allen Details bestens bekannt. In auffälligem Gegensatz zu den gewöhnlich propagierten sozialdemokratischen Prinzipien  reist Brandt 1968 jedoch nach Brasilia, schenkt Diktaturchef und General Costa e Silva eine goldene Uhr – und schlägt ihm einen Vertrag über enge atomare Zusammenarbeit vor. Wikipedia über Folterdiktator Costa e Silva: “Seine Regierung startete die härteste und brutalste Phase des diktatorischen Militärregimes, die von General Emilio Garrastazu Médici, seinem Nachfolger, fortgesetzt wurde.”</strong></p>
<p><strong>1968 macht auch Königin Elisabeth II. In Brasilia der Folterdiktatur ihre Aufwartung.</strong></p>
<p><strong>1969 prägt Brandt seinen berühmten Satz „Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ Im selben Jahr unterzeichnet er in Bonn mit der Folterdiktatur gleich zwei wichtige Verträge – über wissenschaftlich-technologische Kooperation, darunter nukleare,  und, im Falle einer durch sadistischen Umgang mit Regimegegnern, darunter Totfoltern, berüchtigten Diktatur besonders bemerkenswert, ein Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit. Der von Brandt überaus herzlich empfangene brasilianische  Amtskollege  ist kein geringerer als José Magalhaes Pinto. 1964 beteiligt sich Pinto als Gouverneur des Teilstaats Minas Gerais persönlich am blutigen Militärputsch – wird zudem für ein Massaker an protestierenden Arbeitern von 1963 verantwortlich gemacht. Die dem Gouverneur unterstehende Polizei feuerte gemäß den historischen Fakten mit Maschinengewehren auf völlig unbewaffnete Arbeiter des staatlichen Usiminas-Stahlwerks in Ipatinga, wobei offiziell acht Männer getötet wurden &#8211; laut unabhängigen Quellen jedoch bis zu über  80, mehrere tausend Arbeiter wurden verwundet. Die Arbeiter hatten gegen sehr schlechte Arbeitsbedingungen sowie Gewalttaten des Werkschutzes protestiert. Die nationale Wahrheitskommission zur Aufklärung der Diktaturverbrechen befaßte sich 2013 mit dem Massaker von Ipatinga, da es als Vorbote der Repression nach dem Militärputsch von 1964 gilt.</strong></p>
<p><strong>José Magalhaes Pinto unterzeichnete zudem  die berüchtigten Ausnahmegesetze des Militärregimes. 1974 gründete Magalhaes Pinto die Großbank “Banco Nacional”, zählte bis zu seinem Tod zu den führenden, reichsten Bankiers Brasiliens.</strong></p>
<p><strong>  Während der Fußball-WM 2014 finden in dem nach ihm benannten Stadion in Belo Horizonte mehrere WM-Spiele statt.</strong></p>
<p><strong>1971 erhält Willy Brandt den Friedensnobelpreis und trifft sich in Florida mit US-Präsident Richard Nixon. Laut Dokumenten des Weißen Hauses erörtern beide auch ihr Verhältnis zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong> “President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Über eine etwaige Kritik von Willy Brandt an dem immer brutaleren Vorgehen des brasilianischen Repressionsapparates ist indessen nichts bekannt. Immerhin war die Weltöffentlichkeit u.a. durch Brasiliens katholische Kirche detailliert darüber informiert, wie das Militärregime mit Oppositionellen verfuhr.</strong></p>
<p><strong>2013 berichtet Maria Amélia de Almeida Teles auf einer Anhörung der Wahrheitskommission im Parlament des Teilstaates Sao Paulo über Erlittenes, darunter sexuellen Mißbrauch:“Mir fällt es sehr schwer, selbst 40 Jahre später darüber zu sprechen. Vor meinen Augen haben sie einen Widerstandskämpfer ermordet &#8211; meinen Mann ins Koma gefoltert. Sie haben meine schwangere Schwester verhaftet und gefoltert. Ich war mehrfach Opfer sexueller Gewalt. Wir weiblichen Regimegegner wurden ja stets nackt verhört. Ich erlitt Elektroschocks, wie die anderen auch, an der Vagina, am Anus, an den Brüsten. Meine kleinen Kinder mußten zusehen. Ich war voller Urin, voller Kot. Mein kleiner Sohn fragte mich: Warum bist du am ganzen Körper blau, warum ist der Vater jetzt grün? Er war im Koma. Ja, mein ganzer Körper war blau von den vielen Hämatomen. Ein Folterer masturbierte vor mir, spritzte sein Sperma auf meinen nackten Körper.” </strong></p>
<p><strong>Auch die Widerstandskämpferin Marise Egger schilderte gegenüber der Wahrheitskommission die erlittene sexuelle Gewalt. “Ich stillte damals meinen Sohn Tiago &#8211; doch erhielt viele Elektroschocks an den Brüsten. Direkt vor mir diskutierten die Folterer, ob man mir weitere Elektroschocks verpassen sollte oder nicht. Einige wollten aufhören, andere nicht &#8211; es war eine perverse Situation.  Die Elektroschocks ließen mein Brustgewebe absterben, sodaß ich später meine Tochter nicht mehr stillen konnte.” Laut Marise Eggers wird auch heute noch in Brasiliens Polizeiwachen mit sexueller Gewalt gefoltert:”Ich will sagen, daß die Frauen bis heute in den Polizeiwachen nach der Festnahme sexuellen Mißbrauch, Vergewaltigung erleiden &#8211; auch in jedem Krieg ist das so. Im Diktaturgefängnis erlitten dies die Frauen immer, immer, immer.”</strong></p>
<p><strong> Laut Angaben von Folteroffizieren der Militärdiktatur wurden u.a. in Rio de Janeiro auch Krokodile und eine Cobra eingesetzt. Die etwa sechs Meter lange Schlange ließ man in dem völlig verdunkelten Raum frei, in dem sich der Häftling befand. Krokodile wurden auf die nackten Körper von weiblichen Häftlingen gesetzt. Cecilia Coimbra, langjährige Vorsitzende der Anti-Folter-Organisation “Tortura nunca mais” berichtete, daß die Folterer sie nackt an einen Stuhl fesselten und dann ein  Krokodil auf ihrem Körper entlangklettern ließen. Man tauchte auch Regimegegner mit dem Kopf in Fässer voller Urin und Kot. In einem berüchtigten Folterzentrum in Petropolis bei Rio de Janeiro war es üblich, nach Folterungen erschossene Regimegegner in Stücke zu hacken. </strong></p>
<p><strong>Nicht zufällig widmet Amnesty International bereits 1973 die erste “Urgent Action” einem brasilianischen Oppositionellen, dem verhafteten und gefolterten Luiz Basilio Rossi.</strong></p>
<p><strong>2013 erinnert Brasiliens führende Qualitätszeitung in der City von Sao Paulo in einer großen Ausstellung  an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des von Willy Brandt eingefädelten Atomvertrages  mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel.</strong></p>
<p><strong>Auch der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher ist durch markige Worte bekannt: „Politik muß der Freiheit und der</strong></p>
<p><strong>Würde jedes einzelnen Menschen</strong><br />
<strong>dienen.</strong><br />
<strong>Aber Freiheit und Verantwortung</strong><br />
<strong>gehören für uns Liberale</strong><br />
<strong>untrennbar zusammen.“  </strong></p>
<p><strong>1975 unterzeichnet er indessen in Bonn mit seinem brasilianischen Amtskollegen Azeredo da Silveira das Atomabkommen und spart nicht mit Lob für die Diktatur. Brasilien sei ein Beispiel für Stabilisierung und Gleichgewicht.</strong></p>
<p><strong>Im selben Jahr verbreitet die Diktatur das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog in einer Repressionszelle Sao Paulos &#8211; in Wahrheit wird er totgefoltert. Bundesrichter Marcio José de Morais annulliert 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gibt Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, macht den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unter Geisel werden gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht, hat das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutiert.</strong></p>
<p><strong>Der Fernsehdirektor und Journalist Vladimir Herzog war eine bekannte Person der Mittelschicht und vom Militärregime nicht festgenommen oder verhaftet, sondern  für den 25.  Oktober 1975 zwecks Erteilung von Auskünften zum Sitz der politischen Polizei bestellt worden &#8211; das macht vorstellbar, wie die Diktatur mit nicht bekannten Oppositionellen, mutmaßlichen Oppositionellen etwa der Unterschicht, in den Slums umging, Aktionsfeld der Todesschwadronen des Regimes. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche reagiert nach der Ermordung Herzogs sofort. Der deutschstämmige Erzbischof von Sao Paulo, Dom  Paulo Evaristo Arns, ruft zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebriert  mit dem ebenfalls als engagiertem Diktaturgegner bekannten  Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe, die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Fanal des Protestes gegen die Folter-Diktatur wird. Die Kathedrale ist von Soldateska umstellt.</strong></p>
<p><strong>Oppositionelle Geistliche werden totgefoltert, Regimegegnerinnen, darunter Ordensschwestern, auf perverseste Weise sexuell mißbraucht, immer wieder vergewaltigt.</strong></p>
<p><strong> Hohe brasilianische Militärs zu Herbert Cukurs, dem nach Brasilien geflüchteten Massenmörder von Riga:”Du hast einen einzigen Fehler begangen &#8211; du hättest alle Juden töten sollen.” </strong></p>
<p><strong>Denkbar wäre, daß die Regierung in Bonn angesichts solcher grauenhafter Nachrichten sowie der Proteste von Menschenrechtsorganisationen ihr Verhältnis zum brasilianischen Militärregime neu definiert, sich kritisch positioniert. Dies ist jedoch nicht der Fall. Vielmehr wird Generalspräsident Ernesto Geisel für 1978 von Bundeskanzler Helmut Schmidt zu einem offiziellen Besuch der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Dies empört selbst den Juso-Bundesvorstand:  „Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Bei Demonstrationen in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Daß die Militärdiktatur auf der Basis des Bonner Atomabkommens ein geheimes militärisches Nuklearprogramm vorantrieb, mit Atomtestgelände in Amazonien, war längst bekannt.</strong></p>
<p><strong>In Bonn unterzeichnet General Geisel mehrere Vereinbarungen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und absolviert danach ein bemerkenswertes Besuchsprogramm.</strong></p>
<p><strong>Er trifft mit Bundeskanzler Helmut Schmidt und  Außenminister Hans-Dietrich Genscher, doch auch mit Bundespräsident Walter Scheel, Helmut Kohl und Franz-Josef Strauß, sogar dem berüchtigten Nazi-Marinerichter Hans Filbinger zusammen.  Vor dem Hintergrund der Menschenrechtslage in Brasilien ist historisch interessant, wieviel Lob just  Kanzler Schmidt sowie Scheel über den berüchtigten Diktator ausschütten. Ersterer  würdigt Geisel, wie es hieß, für den Weg zu einer neuen demokratischen Ordnung. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft. Geisel betont die Bedeutung des bilateralen Atomvertrags. Bundespräsident Scheel erklärt gar:</strong></p>
<p><strong>:“Die Freundschaft zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland kann als Modell für die Nord-Süd-Beziehungen dienen.“</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt, damals ohne Regierungsämter, doch Vorsitzender der SPD und  Präsident der Sozialistischen Internationale, empfängt den Diktator keineswegs nur zu einem kurzen Höflichkeitsbesuch, sondern konferiert mit ihm immerhin anderthalb Stunden. In Bonn auf einer Pressekonferenz wird Geisel  auf die Menschenrechte angesprochen – und reagiert unwidersprochen bizarr. Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte &#8211; obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde.  Chiles Diktator Augusto Pinochet kam 1974 mit einer Sondermaschine zur Amtseinführung von General Geisel nach Brasilia – Brasiliens Diktatur liefert ihm u.a. Waffen für die Repression.</strong></p>
<p><strong>Die rege deutsch-brasilianische Reisetätigkeit von Kadern aller Ebenen wurde bis zum Ende der Diktatur 1985 fortgesetzt. 1979, im Jahr der Nichtauslieferung des sadistischen Judenmörders  Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor,  durch das Militärregime fliegt Schmidt nach Brasilien, trifft dort sogar den rechtsextremen Politiker Paulo Maluf, Präfekt von São Paulo. 1981 besucht der Generalspräsident und Ex-Geheimdienstchef Figueiredo Bonn. </strong></p>
<p><strong>Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur Diktaturzeit für Friedhöfe verantwortlichen Maluf wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen. Diese wurden ermordet und dann geheim auf Friedhöfen Sao Paulos verscharrt.</strong></p>
<p><strong>Wikipedia:  Paulo Maluf gilt als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inbegriff">Inbegriff</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korruption">Korruption</a> in Brasilien. [1]</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Machteliten und ihre deutschen Partner waren nicht zuletzt wegen des internationalen Ansehens daran interessiert, das Militär möglichst bald in die Kasernen zurückzurufen, künftigen Machterhalt auch unter einer Formaldemokratie zu garantieren. Dies bedeutete u.a., willfährige Gewerkschaften und entsprechende Führer aufzubauen, genehme Parteien mit ins Boot zu holen. Brasilianische Historiker erinnern derzeit besonders  an die Sympathie der Folterdiktatur für Lula. Marco Antonio Villa, Geschichtsprofessor der Bundesuniversität von Sao Carlos: „Lula setzte in seiner Gewerkschaftsarbeit auf Entpolitisierung. Dies weckte die Aufmerksamkeit der Ideologen des Militärregimes, wie General Golbery, der ihn mehrere Male empfing.“ Er sagte über Lula:“Der Mann, der Brasiliens Linke vernichten wird.“</strong></p>
<p><strong>Lula hatte als Gewerkschaftsführer 1979 offenbar zur Freude der alten und neuen Rechten erklärt:“Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.“ Im selben Jahr traf sich Bundeskanzler Helmut Schmidt mit Lula in einem Hotel von Sao Paulo. In Brasilien existiert reichhaltiges historisches Material, das auf Lulas Beziehungen zur Folterdiktatur hinweist. Insider der Arbeiterpartei(PT) betonen zudem, Lula sei einst von den deutschen Automultis aufgebaut worden. Auffällig war, daß Lula nach dem Ende des Militärregimes immer wieder Diktatoren wie Geisel oder Medici lobte, eine teils enge Freundschaft mit Diktaturaktivisten pflegte, darunter José Sarney, Präsident der Diktaturpartei ARENA und Romeu Tuma, Chef eines Folterzentrums in Sao Paulo. Mitgründer der Arbeiterpartei stuften Lula wiederholt als rechts ein.</strong></p>
<p><strong>Unter Willy Brandt wurde zudem der zwielichtige Linkspopulist, Multimillionär und Großgrundbesitzer Leonel Brizola mit seiner Partei PDT in die Sozialistische Internationale(SI) eingegliedert, Brizola zum SI-Vize und später sogar zum SI-Ehrenpräsidenten gemacht. Brizola gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ &#8211; im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben.</strong></p>
<p><strong>Brizola rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy Brandt – und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD.</strong></p>
<p><strong>Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf „Brizola“ – ihm zu Ehren.</strong></p>
<p><strong>Bände spricht, daß der geistiger Ziehvater der PDT und auch Brizolas kein geringerer ist  als der brasilianische Diktator Getulio Vargas &#8211;  Hitlerverehrer, Judenhasser.  In seiner Amtszeit wurde die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland ausgeliefert und im KZ Bernburg vergast. Brizolas politische Karriere wurde von Getulio Vargas gestartet – dieser war sogar Brizolas Trauzeuge.</strong></p>
<p><strong>1953 erhielt Getulio Vargas als erster die höchste Stufe des Bundesverdienstkreuzes verliehen. Brasiliens führende Antisemitismus-Forscherin Maria Luiza Tucci Carneiro von der Bundesuniversität Sao Paulo: “So viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ist nach wie vor die verbrecherische antisemitische Politik der Vargas-Regierung nur relativ wenig erforscht, weiß man immer noch nicht, wieviele deutschstämmige Brasilianer aus Nazi-Begeisterung in Europa in welchen wichtigen Funktionen an Krieg und Judenvernichtung beteiligt waren, nach 1945 indessen problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurückkehrten, Nazi-Ungeist und Antisemitismus weiter kultivierten.</strong></p>
<p><strong> ”Dieser Teil unserer Geschichte wird vergessen, unterdrückt, zensiert, da türmen sich Barrieren auf . Man redet nicht über jene Geheimdekrete, mit denen Diktator Getulio Vargas ab 1936 Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden verboten hat &#8211;  der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. In den Tagebüchern von Vargas kann man alles über diese Geheimdekrete nachlesen &#8211;  er wußte genau, was mit den Juden in Europa damals geschah. Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete.” Allein für Deutschland hat die Historikerin über fünftausend abgelehnte Visaanträge dokumentiert.  Damit sei die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte. Diktator Vargas habe zudem die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien gefördert &#8211;  er ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten.</strong></p>
<p><strong>  Im Zentrum Rio de Janeiros wurde erst vor wenigen Jahren ein gewaltiges Memorial eingeweiht – nach Filinto Müller beispielsweise, dem GESTAPO-Schüler und berüchtigten Chef der politischen Polizei von Diktator Vargas, sind in Brasilien zahlreiche Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Nicht zufällig wird es unter Vargas Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben.</strong></p>
<p><strong>Diktator Vargas dekretierte 1932 die Wahlpflicht &#8211; auch unter Lula wurde sie nicht wieder abgeschafft.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Historiker: Unter Vargas wurde im Namen des Staates gefoltert und gemordet.</strong></p>
<p><strong>Hochrangige Bonner Staatsbesucher hielten stets auf enge persönliche Beziehungen zu den in Brasilien tätigen deutschen Konzernen – welche dem Militärregime keineswegs kritisch gegenüberstanden. Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Dossiers und Aktenfunde berichten, wurden bei VW und Mercedes-Benz Spitzel in die Versammlungen der Metallarbeiter und ihrer Gewerkschaften geschickt, die Spitzelberichte sofort  an die politische Polizei Deops weitergegeben. Brasilianische Qualitätsblätter wie das „Jornal do Brasil“ schrieben bereits vor über einem Jahrzehnt ausführlich darüber.  Gewerkschafter und andere „verdächtige“ Angestellte seien beim  Deops denunziert worden, auch Streikende.  Zudem sei angefragt worden, ob gegen Mitarbeiter, die eingestellt werden sollten,  „etwas vorliegt“. Unter Diktator Ernesto Geisel wurde  VW do Brasil  um Angaben über oppositionelle Arbeiterinnen gebeten – und gab derartige Daten  auch heraus, wie es hieß. Dies hatte alle erdenkliche Folgen. Ein Teil der Gemeldeten wurde verhaftet, gefoltert, im besten Falle entlassen &#8211; fand indessen wegen der Registrierung bei der politischen Polizei keine Anstellung mehr.</strong></p>
<p><strong>Laut Ivan Seixas, während der Diktatur gefoltert, gibt es indessen auch Zeugenaussagen, Informationen über eine direkte Beteiligung westlicher Länder, darunter Deutschlands, an der Repression. So seien Foltertechnologie und entsprechende Instrukteure nach Brasilien entsandt worden. Seixas, heute   Leiter einer Gedenkstätte des Widerstands gegen die Militärdiktatur, des “Memorial da Resistencia”, nennt daher  logisch,  daß auch Deutschland zwecks Klärung bestimmte Geheimarchive öffnen müßte. Die USA, Frankreich und Großbritannien hätten ebenfalls Folterinstrukteure geschickt.</strong></p>
<p><strong>Das Militärregime hat in der brasilianischen Gesellschaft, in Mentalität und Psycho der Brasilianer tiefe Spuren hinterlassen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International zählen heute zum Diktaturerbe in Brasilien die fortdauernde systematische Folter, Todesschwadronen sowie die immer noch nicht abgeschaffte Militärpolizei, weiter zuständig für die öffentliche Ordnung.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Menschenrechts-und Umweltorganisationen wollten die für 2014 anstehende erneute Verlängerung des von Willy Brandt mit der Folterdiktatur ausgehandelten Atomvertrags verhindern &#8211; vergeblich. Nach Darstellung des angesehenen jüdischen Umweltexperten Fabio Feldmann aus Sao Paulo enthält der Vertrag Geheimklauseln, die bis heute nicht veröffentlicht worden sind.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe erinnert zum Putschjubiläum an die Mitwirkung der USA, darunter das Entsenden von Kriegsschiffen. “Zwischen 1898 und 1994 haben die USA 48 lateinamerikanische Regierungen gestürzt, darunter die von Joao Goulart in Brasilien.”</strong></p>
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<p><strong>Laut Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert in Sao Paulo werden weiter Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können.“ Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden.</strong></p>
<p><strong>SPD-Politiker Andreas von Bülow:</strong></p>
<p><strong>“In Südamerika beteiligten sich die  strafverschonten dankbaren Söldner des Faschismus am Sturz der als links oder auch nur reformerisch erachteten Regierungen und deren Ersatz durch putschende Militärregierungen.  Die Drehbücher hierzu wurden in der CIA-Zentrale in Verbindung mit den Residenturen in den Zielländern  geschrieben  und durchweg von der politischen Spitze der USA gutgeheißen und angeordnet. Im Vollzug der Unterdrückung demokratischer oppositioneller Kräfte bedienten sich Militär, Polizei und Geheimdienste in den Ländern der Dritten Welt, insbesondere in Lateinamerika, privater Killerbanden, auch Todesschwadronen genannt, die von Armee und Polizei unterstützt wurden und an deren Rand angesiedelt sind. In schöner Regelmäßigkeit sind die Militärs und Polizeiführer der späteren Putsche zuvor Absolventen amerikanischer Schulen gewesen, in denen das Foltern zum Lehrprogramm gehört. Als die Kritik in den USA zu laut wurde, verlegte man das Schulungszentrum aus Washington D.C.  in die unter amerikanischer Verwaltung stehende Panamakanalzone, wo vermutlich noch ungenierter an der Drangsalierungstechnik von Opponenten gearbeitet werden kann als in den USA selbst. Zu Militärputschen kam und kommt es in berechenbarer Regelmäßigkeit stets dort, wo die wirtschaftlichen Interessen großer US-Firmen gefährdet sind, wo Bodenschätze wie Öl und Gas, Silber und Gold, Uran und strategische Metalle leicht und billig zu fördern sind, wo große Kupferminen ausbeutbar sind oder nur das Land für den Plantagenanbau in Betracht kommt.” </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien, Marianne Birthler/GRÜNE, Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen – Expertenseminar des Goethe-Instituts Sao Paulo über Vergangenheitsbewältigung. Willy Brandt, Helmut Schmidt – die Beziehungen zur Folterdiktatur – keine Positionierung von Marianne Birthler… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=2740&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arnaldo-jabor/" rel="tag">arnaldo jabor</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/goethe-institut/" rel="tag">goethe-institut</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marianne-birthler/" rel="tag">marianne birthler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/unrechtsstaat/" rel="tag">unrechtsstaat</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/birthler1.JPG" alt="birthler1.JPG" /></p>
<p><strong>Im Website-Interview nahm Marianne Birthler/GRÜNE nicht Stellung zur gravierenden Menschenrechtslage in Brasilien, darunter Folter und außergerichtlichen Exekutionen, was zu den Hauptthemen des Expertenseminars zählt.</strong> <strong>Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke hatte zuvor bei seinem Brasilienbesuch im Interview u.a. die “unsägliche Folterpraxis” angeprangert.</strong></p>
<p><strong>Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland, darunter von Willy Brandt,  zur Militärdiktatur, wurden auffälligerweise nicht debattiert, die Rolle Brandts nicht einmal erwähnt.  </strong><strong> Marianne Birthler verlor über diese Frage kurioserweise nicht ein einziges Wort – obwohl man gerade von ihr, wegen ihres Postens,  dazu sehr ausführliche, tiefschürfende Bewertungen erwartet hatte – darunter zu ausgebliebenen Protesten hochrangiger Bonner Politiker gegen die gravierenden Menschenrechtsverletzungen während des Militärregimes. </strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">“Marianne Birthler: Frau mit Rückgrat”. MDR</h2>
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<p>–<strong>“Folter ohne Ende”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></strong></p>
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<p><strong>“Der Mann, der keine Angst hatte”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/</a></p>
<p><strong>“Während der Militärdiktatur (1964-1985) protestierte der deutschstämmige Arns gegen die Verbrechen des Regimes. Seit dem Übergang zur Demokratie mobilisierte er Kirche und Sozialbewegungen gegen Ungerechtigkeit, Folter und unmenschliche Arbeitsbedingungen.” Vatikan-Nachruf 2016 (Welche sehr hochrangigen Bonner Politiker gegen die Verbrechen des Regimes nicht protestierten – sondern mit diesem Regime sehr eng zusammenarbeiteten – und mit jenen, die nach 1985 die Kontinuität des Folterregimes wahrten … Wie agierten Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, CDU, CSU, FDP?)</strong></p>
<p><strong>Militärdiktatur – Kirche in Brasilien, Kirche in Deutschland…</strong></p>
<p><b>Marianne Birthler</b> geb. Radtke (* <a title="" href="https://de.wikipedia.org/wiki/22._Januar">22. Januar</a> <a title="1948" href="https://de.wikipedia.org/wiki/1948">1948</a> in <a title="Berlin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin">Berlin</a>) ist eine <a title="Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland">deutsche</a> <a class="mw-redirect" title="Politikerin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politikerin">Politikerin</a> (<a title="Bündnis 90/Die Grünen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen">Bündnis 90/Die Grünen</a>) und war von 2000 bis März 2011 die <a title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen">Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik</a>. Wikipedia</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Birthler">https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Birthler</a></p>
<p><strong>…Zugleich arbeitete sie ehrenamtlich aktiv in der evangelischen Kirche mit und organisierte Gesprächskreise zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Birthler begann 1976 eine fünfjährige gemeindepädagogische Fernausbildung zur <a title="Katechet" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Katechet">Katechetin</a> und Gemeindehelferin. Von 1981 bis 1987 war sie in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen <a title="Eliaskirche (Berlin)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eliaskirche_(Berlin)">Elias-Gemeinde</a> im Berliner Stadtteil <a class="mw-redirect" title="Prenzlauer Berg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prenzlauer_Berg">Prenzlauer Berg</a> tätig. 1987 wurde sie Jugendreferentin im <a class="new" title="Stadtjugendpfarramt (Seite nicht vorhanden)" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stadtjugendpfarramt&amp;action=edit&amp;redlink=1">Stadtjugendpfarramt</a> von Ost-Berlin…Wikipedia</strong></p>
<p>–<strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54377" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex-754x1024.jpg" alt="Diktaturopferex" width="754" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>“Kämpferin”(DER SPIEGEL 2018) Marianne Birthler:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/11/BirthlerK%C3%A4mpferin18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-111958" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/11/BirthlerK%C3%A4mpferin18-1024x590.jpg" alt="BirthlerKämpferin18" width="1024" height="590" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DER SPIEGEL, 14.4. 2018: “…denn sie wurde in den Jahren der DDR, in der Zeit der Wende zu einer Kämpferin, natürlich ist sie für viele auch die Frau, die lange die Stasiakten verwaltet hat und beinahe Bundespräsidentin geworden wäre.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/carosamigosfoltercapa.jpg" alt="carosamigosfoltercapa.jpg" /></p>
<p><strong>Caros Amigos –  Zeitschrift, in der  auch Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe Frei Betto in jeder Ausgabe eine große Kolumne hat, über manchem unbequeme Realitäten der größten Demokratie Lateinamerikas. “Barbarei amnestiert man nicht”. </strong></p>
<p><strong>Birthler – Deutsche Welle:</strong></p>
<p><a href="http://www.dw.com/de/brasilien-h%C3%A4lt-archive-verschlossen/a-4607671">http://www.dw.com/de/brasilien-h%C3%A4lt-archive-verschlossen/a-4607671</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mariannebirthler2.jpg" alt="mariannebirthler2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/internationaler-druck-wichtig-andrea-genest-zentrum-fur-zeithistorische-forschung-potsdam-angesichts-von-folter-ausergerichtlichen-exekutionen-in-brasilien-expertenseminar-des-goethe-institu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/internationaler-druck-wichtig-andrea-genest-zentrum-fur-zeithistorische-forschung-potsdam-angesichts-von-folter-ausergerichtlichen-exekutionen-in-brasilien-expertenseminar-des-goethe-institu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/marlon-weichert-deutschstammiger-bundesstaatsanwalt-teilnehmer-des-expertenseminars-uber-vergangenheitsbewaltigung-goethe-institut-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/marlon-weichert-deutschstammiger-bundesstaatsanwalt-teilnehmer-des-expertenseminars-uber-vergangenheitsbewaltigung-goethe-institut-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
</div>
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		<title>Brasilien, die nazistisch-antisemitisch orientierte Folterdiktatur, Lula und die Arbeiterpartei PT: &#8222;Rufmord &#8211; ein Kapitalverbrechen&#8220;, Buch(557 Seiten) mit scharfer Insider-Kritik an Lula macht Schlagzeilen, ist Bestseller. Vorwurf, Lula sei Informant der Geheimpolizei Dops gewesen. Freundschaft Lulas mit Dops-Chef Romeu Tuma, anderen Rechten und Rechtsextremen seit langem bekannt. Warum Lula in Mitteleuropa soviel Sympathie findet, darunter bei Alibi-NGO und sogenannten progressiven Parteien &#8211; so &#8222;progressiv&#8220; wie Lula&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 17:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bono Vox/U2 und Lula]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/</a></p>
<p><strong>Foltertechnologie:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/</a></p>
<p><strong>Reichlich Ehrendoktortitel für Lula: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/lula-erhalt-ehrendoktor-in-paris-als-erste-personlichkeit-lateinamerikas-lulas-siebter-ehrendoktorhut/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/lula-erhalt-ehrendoktor-in-paris-als-erste-personlichkeit-lateinamerikas-lulas-siebter-ehrendoktorhut/</a></p>
<p><strong>Angela Merkel &#8211; WM-Besuch 2014 in Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkel-reist-zur-wm-2014-nach-brasilien-trotz-gravierender-menschenrechtslage-bei-treffen-mit-staatschefin-dilma-rousseff-in-brasilia-waren-schwere-menschenrechtsve/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkel-reist-zur-wm-2014-nach-brasilien-trotz-gravierender-menschenrechtslage-bei-treffen-mit-staatschefin-dilma-rousseff-in-brasilia-waren-schwere-menschenrechtsve/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>&#8222;Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.&#8220; Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP</strong></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Lula im Juli 2017 zu 9,5 Jahren Gefängnis verurteilt:</strong><a href="http://g1.globo.com/pr/parana/noticia/lula-e-condenado-na-lava-jato-no-caso-do-triplex.ghtml">http://g1.globo.com/pr/parana/noticia/lula-e-condenado-na-lava-jato-no-caso-do-triplex.ghtml</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>USA-Hinterhof Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus, Exporteur seines Gewalt-Gesellschaftsmodells bis nach West-und Mitteleuropa(“Brasilianisierung”).Das Kalkül der brasilianischen Machteliten ging wie stets auf:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Merkel hat keine Ahnung.“… “Diese Dame ist ja wenig vom Charakter heimgesucht”, hatte Kohl im Jahr 2001 dem Ghostwriter seiner Memoiren, Heribert Schwan, anvertraut. Da könne man sich “nur bekreuzigen”. DIE ZEIT</h2>
<p><strong>Merkel-Kandidatur 2017, völkerrechtswidriger Irakkrieg, Syrienkrieg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/11/21/angela-merkel-was-auftraggebenden-machteliten-westdeutschlands-sowie-der-nato-an-ihr-gefaellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/11/21/angela-merkel-was-auftraggebenden-machteliten-westdeutschlands-sowie-der-nato-an-ihr-gefaellt/</a></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Helmut Kohl(1930-2017):<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/02/helmut-kohl1930-2017/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/02/helmut-kohl1930-2017/</a></h2>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit”: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>DIE ZEIT nennt Lula 2016 einen &#8222;linken Anführer&#8220; &#8211; kein Witz.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Bundespräsident” Frank-Walter Steinmeier(SPD) – Amtsantritt am 19.3. 2017 in Berlin. “Viele kennen mich aus den Jahren als Außenminister”:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/03/19/bundespraesident-frank-walter-steinmeierspd-amtsantritt-am-19-3-2017-in-berlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/03/19/bundespraesident-frank-walter-steinmeierspd-amtsantritt-am-19-3-2017-in-berlin/</a></h2>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p><span id="more-17434"></span></p>
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<p><strong>Stoffbeutel in Brasilien – mit Brecht-Gedicht:”O Analfabeto Politico”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/10/AnalfabetoPoliticoBrecht.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-81669" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/10/AnalfabetoPoliticoBrecht-784x1024.jpg" alt="AnalfabetoPoliticoBrecht" width="784" height="1024" /></a></p>
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<div class="feedback"> <strong>“Der politische Analphabet”. “Lula setzte in seiner Gewerkschaftsarbeit auf Entpolitisierung”.</strong></div>
<p><strong>Joachim Gauck im Mai 2013:  ”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”</strong></p>
<p><strong> Das in Brasilien vielkommentierte Buch,  bereits in der siebten Auflage, weckt vorhersehbar auch im deutschen Mainstream keinerlei Interesse, ist bislang ein Tabu.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/brasilien-der-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-weiter-das-lula-informant-der-diktatur-geheimpolizei-war-wie-brasilianisches-sachbuch-aufzeigt/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/brasilien-der-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-weiter-das-lula-informant-der-diktatur-geheimpolizei-war-wie-brasilianisches-sachbuch-aufzeigt/</a></p>
<p><strong>Nicht zufällig bleibt bereits seit Jahrzehnten im gesteuerten Mainstream die enge Zusammenarbeit großer Sozialdemokraten, darunter Willy Brandt und Helmut Schmidt, mit der brasilianischen Folterdiktatur unerwähnt. Vor dem Hintergrund seiner engen Kontakte zu Rechten und Rechtsextremen wird Lula in Mitteleuropa häufig als fortschrittlich und links eingestuft. </strong></p>
<p><strong>“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi</strong></p>
<p><strong>“Linksfraktion-Chefin Wagenknecht</strong> <strong>will bei der Bundestagswahl AfD-Protestwähler für ihre Partei gewinnen.” Tagesschau, Jan. 2017. Wenn Wagenknecht tatsächlich “links” sein sollte – wieso ist sie dann immer noch in einer Partei, die sogar mit der SPD, den Grünen koaliert?</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Deutscher Regierungssender Deutsche Welle über Lula: &#8222;Geradlinigkeit und Verlässlichkeit&#8220;.</strong></p>
<p><strong> Die Deutsche Bank und der Diktaturaktivist Paulo Maluf, Lula:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/24/deutsche-bank-zahlt-20-millionen-dollar-entschadigung-an-prafektur-von-sao-paulowegen-getatigten-bankgeschaften-mit-ex-prafekt-paulo-maluf-laut-landesmedien/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/24/deutsche-bank-zahlt-20-millionen-dollar-entschadigung-an-prafektur-von-sao-paulowegen-getatigten-bankgeschaften-mit-ex-prafekt-paulo-maluf-laut-landesmedien/</a></p>
<p><strong>Lula rechts:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/lulamaluf3.jpg" alt="lulamaluf3.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß O Globo. “Historische Farce” &#8211; Globo-Politikexperte Merval Pereira. “Das Foto schockierte das ganze Land, ist Markstein der politischen Dekadenz Lulas.” “Maluf kann Brasilien nicht mehr verlassen, weil er auf der Interpol-Liste der Meistgesuchten steht.” Pereira erinnert an politische Allianzen mit Diktaturaktivisten wie José Sarney und Fernando Collor.</strong></p>
<p><strong>Jair Bolsonaro &#8211; politischer Bündnispartner von Lula und Dilma Rousseff:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/brasilien-putsch-gedenken-2014-proteste-im-nationalkongres-gegen-rechtsextremen-diktatur-verteidiger-jair-bolsonaro-aus-regierungsbundnis-von-prasidentin-dilma-rousseff-gedenksitzung-abgeblasen-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/brasilien-putsch-gedenken-2014-proteste-im-nationalkongres-gegen-rechtsextremen-diktatur-verteidiger-jair-bolsonaro-aus-regierungsbundnis-von-prasidentin-dilma-rousseff-gedenksitzung-abgeblasen-b/</a></p>
<h2>Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ Warum Boff von interessierter Seite in Ländern wie Deutschland soviel Lob erhält…</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/02/yoanisanchezbolsonaro1.jpg" alt="yoanisanchezbolsonaro1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß,  d</strong><strong>as historische Foto:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/</a></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe Frei Betto: &#8222;Erschreckend ist, daß die zwölf Jahre unter einer Regierung der Arbeiterpartei entpolitisierend waren. Genährt wurde die Geldbörse, aber nicht das kritische Bewußtsein.&#8220;</strong></p>
<h1>&#8222;Gauck: Von Brasilien lernen&#8220;</h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/brasilien-das-wahlbundnis-von-lula-mit-dem-von-interpol-gesuchten-diktaturaktivisten-maluf-bestatigung-der-these-das-in-diesem-alten-land-der-peripherie-das-neue-garnicht-neu-ist-argumentiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/brasilien-das-wahlbundnis-von-lula-mit-dem-von-interpol-gesuchten-diktaturaktivisten-maluf-bestatigung-der-these-das-in-diesem-alten-land-der-peripherie-das-neue-garnicht-neu-ist-argumentiert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/luladilma6.JPG" alt="luladilma6.JPG" /></p>
<p><strong>&#8222;Ein Beispiel für alle Politiker&#8220;. Wie die Europäische Union offiziell Lula einstuft: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><strong>Zeit-Leser:</strong></p>
<p><strong>“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”. </strong></p>
<p><strong> Zum Regierungsbündnis von Staatschefin Dilma Rousseff gehören erklärte Diktatur-und Folterbefürworter wie Jair Bolsonaro: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-menschenrechtslage-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-als-prasident-der-menschenrechtskommission-des-parlaments-in-brasilia-vorgesehen-rousseff-regierung-sucht-dies-mit-blick/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-menschenrechtslage-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-als-prasident-der-menschenrechtskommission-des-parlaments-in-brasilia-vorgesehen-rousseff-regierung-sucht-dies-mit-blick/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Miterfinder Chico Whitaker über die Beziehungen von Lulas Arbeiterpartei zur SPD: </strong><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm</a></p>
<p><strong>Amnesty International zu Folter in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/amnesty-international-charakterisiert-brasilien-als-folterstaat-folter-durch-strafvollzugsbeamte-bei-der-festnahme-wahrend-des-verhors-und-in-der-haft-immer-noch-ublich-offizielle-kritik-aus-de/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/amnesty-international-charakterisiert-brasilien-als-folterstaat-folter-durch-strafvollzugsbeamte-bei-der-festnahme-wahrend-des-verhors-und-in-der-haft-immer-noch-ublich-offizielle-kritik-aus-de/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/lulatumabuch1.jpg" alt="lulatumabuch1.jpg" /></p>
<p>Zweites Buch zum gleichen Thema laut Romeu Tuma Junior bereits in Arbeit.</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>&#8222;Während der Diktatur war Lula einer der wichtigsten Informanten des Dops(politische Polizei), befehligt von meinem Vater.&#8220; Laut Regierungs-Insider Romeu Tuma Junior, Justiz-Staatssekretär unter Lula, Sohn des Dops-Chefs und späteren Kongreßsenators Romeu Tuma,  trug Lula den Decknamen &#8222;Bart&#8220;, habe nie Geld, aber andere Vorteile für die Informantentätigkeit erhalten. Lula habe wöchentlich sehr wertvolle Informationen geliefert: Über Ort und Datum von Gewerkschaftsversammlungen, über Daten von vorgesehenen Streiks, bei denen dem Besitz multinationaler Unternehmen Risiken drohten. &#8222;Lula sprach die Streiks mit Unternehmern ab und informierte darüber den Dops.&#8220; Viele der Streiks, die Lula mit den Unternehmern ausgeheckt habe, dienten der Preiserhöhung bei PKW. Nicht zufällig habe Lula später den hochrangigen Automulti-Manager Miguel Jorge zu seinem Minister gemacht. </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>&#8222;Die Anführer der PT sind Linke&#8230;Der langjährige Präsident Lula war Gewerkschafter in der Automobilindustrie, riskierte in der Diktatur sein Leben.&#8220; Zeitschrift &#8222;Hintergrund&#8220; 2016</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">(Hintergrund von 2007:  <strong> Der vielgerühmte frühere Gewerkschaftsführer Lula hat im März Miguel Jorge zum neuen Entwicklungsminister ernannt, der zur Militärdiktatur der Foltergeneräle gemäß hiesigen Presseerklärungen gleich serienweise Streikende und sogar Gewerkschaftsführer entlassen hatte. Professor Hamilton Octavio de Souza, Leiter des Journalismus-Lehrstuhls an der Katholischen Universität von Sao Paulo, betonte dazu:&#8220;Es war Miguel Jorge, der 1979 als Chef-Herausgeber der Zeitung &#8222;O Estado de Sao Paulo&#8220; die Entlassung aller Journalisten kommandierte, die an einem Streik teilgenommen hatten. Damals wurden von ihm sogar drei Führer der Journalistengewerkschaft des Teilstaates Sao Paulo gefeuert &#8211; eine brutale Aggression gegen die Rechte der Beschäftigten.&#8220;</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Souza nennt es unglaublich, daß jemand, der in Opposition zu den Kämpfen der siebziger und achtziger Jahre für die Redemokratisierung stand, heute zu einer von der Arbeiterpartei Lulas geführten Regierung gehört. Eine derartige &#8222;Verbrüderung&#8220; sei schwer zu schlucken. Es sollte ein Minimum von Respekt für jene vielen Brasilianer geben, die damals kämpften, litten und sogar getötet wurden.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong style="font-size: 16px">Laut Souza war Miguel Jorge zum Zeitpunkt der Ernennung zum Minister Vizepräsident der Großbank Santander, zuvor Vizepräsident von Volkswagen do Brasil bzw. von Autolatina, habe dort entsprechend agiert.</strong></h2>
<p><strong> Der Professor kennt den neuen Minister persönlich:&#8220;Miguel Jorge war mein Chef in der Zeitung O Estado de Sao Paulo &#8211; ich bin damals zusammen mit weiteren fünfzig Journalisten nach dem Streik von 1979 entlassen worden. Als Chef-Editor verfolgte Miguel Jorge die linken Journalisten in der Zeitung, näherte das Blatt dem damaligen Gouverneur Paulo Maluf an.&#8220;<br />
Maluf, derzeit Kongreßabgeordneter, wird in Brasilien zu den nationalen Symbolfiguren für rechtsgerichtete Politik, Diktaturunterstützung und Korruption gerechnet.<br />
Laut Uni-Prof Souza spielte Miguel Jorge damals eine &#8222;sehr schmutzige&#8220; Rolle, stand sehr rechts.)</strong></p>
<p><strong>Als Lula festgenommen worden sei, habe er die Privilegien des Informanten genossen und auf dem Ledersofa des Dops-Büros geschlafen &#8211; nicht wie die anderen in der Haftzelle, bestenfalls eine oder zwei Nächte seien dort denkbar gewesen.  Lulas Ehefrau Marisa sei sogar ein Dops-Fahrer gestellt worden, um ihren Mann täglich zu besuchen, den &#8222;Spezialagenten in geheimer Mission&#8220;. Es müsse bekräftigt werden, daß Lula als Staatspräsident von Brasilien seine Abmachungen mit der Vergangenheit und den Kasernen eingehalten habe. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Jahrzehntelange Kenner und Aktivisten der brasilianischen Gewerkschaftsszene sagten auf Website-Anfrage, die Angaben des Buches müßten relativiert werden &#8211; bei den beiden Tumas handele es sich um Rechte. Indessen gebe es keinen Zweifel, daß Lula bestimmte Arten von Informationen geliefert habe. &#8222;Lula wollte sich als Mann des Vertrauens der Rechten legitimieren.&#8220; Lula habe in der Tat eine enge Freundschaft mit Romeu Tuma gepflegt, dessen Sohn in die Regierung geholt. &#8222;Lula pflegte stets Freundschaften mit Leuten dieses Schlages.&#8220;</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Auch in Ländern wie Deutschland kam dies sehr gut an, darunter in der sog. links-alternativen Szene, entsprechenden Parteien und Alibi-NGO, zudem im Mainstream.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Indessen beantragte Lula laut brasilianischen Medienangaben für jene im Dops-Gebäude verbrachten 31 Tage just eine Verfolgten-Pension &#8211; und bekam sie auch. Für viele Regimegegner, Überlebende von Folter etc. handelt es sich bei jener Lula-Pension angesichts von dessen Kooperation mit der Folterdiktatur um einen empörenden, bizarren Fakt. Hintergrund von 2008:</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>&#8230;Wegen des neuerlichen Lobs von Generalspräsidenten der Militärdiktatur stellte Brasiliens Presse die Frage, ob Lula dann nicht eigentlich auf seine hohe “Verfolgten-Rente” verzichten sollte. Gemäß den Zeitungsangaben erhält Lula seit seinem 51. Lebensjahr eine Rente für Verfolgte der Militärdiktatur in Höhe von umgerechnet über 1500 Euro monatlich. Brasiliens Mindestlohn liegt derzeit bei umgerechnet rund 170 Euro monatlich. Im Rahmen des Anti-Hungerprogramms können verarmte, verelendete Familien, die meist kinderreich sind, maximal umgerechnet monatlich rund 45 Euro erhalten. Festangestellte Arbeiter in Brasiliens Privatindustrie bekommen einen durchschnittlichen Bruttolohn von umgerechnet etwa 400 Euro. Der Ex-Gewerkschaftsführer erhalte indessen, wie es heißt,  zu seinen sonstigen Einkünften  noch jene “Verfolgtenrente” von umgerechnet über 1500 Euro. Sie sei ihm zugesprochen worden, weil er zur Diktaturzeit ein Gewerkschaftsmandat verloren und 1980 insgesamt 31 Tage im Gefängnis gesessen habe. Es handele sich um eine “Pensao imoral”, eine unmoralische Pension –  Lula zähle seit langem zu den wohlhabenden Brasilianern&#8230;</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/01/LulaLINKE17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-106594" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/01/LulaLINKE17-1024x816.jpg" alt="LulaLINKE17" width="1024" height="816" /></a></p>
<p>Ausriß. “Wir sind alle Lula”.</p>
<div class="csc-header csc-header-n23">
<p><strong><span class="csc-header-date datum">14. JULI 2017</span></strong></p>
<h1><strong>„Lula Resiste! – Lula, halte durch!“: Solidarität mit Lula!/LINKE-Presseerklärung 2017</strong></h1>
<p class="subheader subheader-0"><strong>Vor wenigen Tagen wurde der in Brasilien noch immer sehr populäre Ex-Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silca wegen vermeintlicher passiver Korruption zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt – von einem dem großbürgerlichen Block willfährigen Richter</strong></p>
</div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right">
<div class="csc-textpic-imagewrap">
<div class="csc-textpic-imagerow">
<dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol image-num-0">
<dt><strong>Katja Kipping, Bernd Riexinger (Parteivorsitzende der LINKEN) und Heinz Bierbaum (Vorsitzender der Internationalen Kommission der Partei DIE LINKE) erklären dazu:</strong></dt>
</dl>
</div>
</div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>„Wir sind bestürzt über die Verurteilung des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula wegen angeblicher Korruption. Die Anklage wirkt konstruiert und politisch motiviert, die mehr als dürftige Beweislage stützt sich auf Kronzeugenaussagen. Erneut scheint die Justiz für politische Zwecke instrumentalisiert zu werden. Lulas Partei, die Partei der Arbeiter (Partido dos Trabalhadores – PT), sieht darin einen Anschlag auf die Demokratie und die Verfassung. Bereits im letzten Jahr wurde Dilma Rousseff durch einen parlamentarischen Putsch ihres Amtes enthoben. Nun entsteht der Eindruck, dass Lula, der die Umfragen zu den nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 anführt, mit einem fadenscheinigen Urteil aus dem Verkehr gezogen werden soll. Mit der PT hoffen wir darauf, dass in den nächsten Instanzen die Gerechtigkeit zum Zuge kommt. Unsere Solidarität gehört der PT und Luiz Inácio Lula da Silva.“</strong></p>
<p class="bodytext">&#8211;</p>
</div>
</div>
<p><strong>Deutsche politische Stiftungen von CDU und SPD kamen just während der Folterdiktatur nach Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/</a></p>
<h2> Deutsche lachen weiter ihre Medien aus &#8211; die vielen Medienkonsumenten nicht bekannte Rolle der “Pressesonderverbindungen”(Geheimdienste). Erich Schmidt-Eenboom, einer der profiliertesten Kritiker deutscher Geheimdienste, Buch “Undercover &#8211; Der BND und die deutschen Journalisten”.</h2>
<p><strong><strong>“Medienmacht” &#8211; die wichtige Rolle der “Pressesonderverbindungen” in deutschen Medien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/06/medienmacht-dr-uwe-kruger-universitat-leipzig-warum-sich-deutsche-medien-auch-thema-ukraine-grausig-blamieren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/06/medienmacht-dr-uwe-kruger-universitat-leipzig-warum-sich-deutsche-medien-auch-thema-ukraine-grausig-blamieren/</a></strong></p>
<p><strong> Pressesonderverbindungen(unter Decknamen von Geheimdiensten geführte deutsche Journalisten.</strong><a href="http://jungle-world.com/artikel/1998/35/34488.html">.http://jungle-world.com/artikel/1998/35/34488.html</a><strong>)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/24/dilma-und-sarney-symboltrachtiger-handkus-in-brasilien/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/24/dilma-und-sarney-symboltrachtiger-handkus-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Leonardo Boff :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“</strong></p>
<p><strong>Buchautor Romeu Tuma Junior,  zur Diktaturzeit als Body-Guard von Lula, vor Gebäude der Geheimpolizei Dops in Sao Paulo:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Em maio de 1980, na porta do Dops, Tuma Junior (de bigode, à direita na imagem) atua como guarda-costas de Lula (que aparece ao lado da mulher, Marisa). Romeu Tuma pai achava a tarefa tão importante e tinha tal zelo pessoal pela segurança do sindicalista que escalou o próprio filho. Era uma tarefa de absoluta confiança. Ausriß Veja</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-folterdiktaturwird-die-wahrheitskommission-untersuchen-ob-lula-mit-der-diktatur-zusammenarbeitete-nachrichtenmagazin-veja-uber-aufsehenerregendes-neues-buch-zur-diktaturzeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-folterdiktaturwird-die-wahrheitskommission-untersuchen-ob-lula-mit-der-diktatur-zusammenarbeitete-nachrichtenmagazin-veja-uber-aufsehenerregendes-neues-buch-zur-diktaturzeit/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/lulatuma1.jpg" alt="lulatuma1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Präsident Lula und Ex-Dops-Chef Romeu Tuma, links.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Gregor Gysi 70:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/14/gregor-gysi-70/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/14/gregor-gysi-70/</a></h2>
<p><strong>Dops und deutsche Kriegsverbrecher wie Mengele: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/05/brasilien-diktatur-geheimpolizei-dops-wuste-von-aufenthalt-des-kriegsverbrechers-josef-mengele-im-tropenland-laut-dops-ex-chef-2013/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/05/brasilien-diktatur-geheimpolizei-dops-wuste-von-aufenthalt-des-kriegsverbrechers-josef-mengele-im-tropenland-laut-dops-ex-chef-2013/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-kunstler-gegen-die-folterdiktatur1964-1985widerstehen-ist-notwendig-ausstellung-mit-werken-verfolgter-gefolterter-ermordeter-maler-zeichner-und-bildhauer-in-rio-de-janeiro/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-kunstler-gegen-die-folterdiktatur1964-1985widerstehen-ist-notwendig-ausstellung-mit-werken-verfolgter-gefolterter-ermordeter-maler-zeichner-und-bildhauer-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur brasilianischen Folterdiktatur. </strong></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/02/HelmutSchmidtAirport1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-91414" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/02/HelmutSchmidtAirport1-1024x556.jpg" alt="HelmutSchmidtAirport1" width="1024" height="556" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Flughafeninfo:”Hamburg Airport Helmut Schmidt”.</strong></p>
<p><strong>Von Protesten Willy Brandts und Helmut Schmidts gegen die barbarische Repression unter der Diktatur in Brasilien, etwa gegen das sadistische Foltern von Frauen,  ist nichts bekannt.  </strong></p>
<p><strong>&#8222;Wehner hielt SPD für korrumpiert&#8220;. DER SPIEGEL 2016:&#8220;&#8230;Die SPD sei keine Partei mehr, die meisten Funktionäre seien korrumpiert und jüngere gutwillige Kräfte unerfahren, habe Wehner 1981 geurteilt&#8230;&#8220;</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/brandterfurtfenster1.jpg" alt="brandterfurtfenster1.jpg" /></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”(1970). Im Jahr vor dem Erfurter Treffen hatte Willy Brandt das Kulturabkommen sowie das Wissenschafts-und Technologieabkommen mit der Folterdiktatur Brasiliens unterzeichnet. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/mariaameliadealmeidateles.jpg" alt="mariaameliadealmeidateles.jpg" /></p>
<p><strong> Maria Amélia de Almeida Teles &#8211; warum sie als Menschenrechtsaktivistin, grauenhaft gefolterte Diktaturgegnerin in Ländern wie Deutschland unbekannt ist &#8211; welche Bonner Politiker damals nicht protestierten. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Bundespräsident Walter Scheel, FDP: “Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen, ist alte Tradition in ihrem Land.” Scheel zeichnete den Folterdiktator Ernesto Geisel während der Militärdiktatur mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/</a></p>
<p><strong>Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)</strong></p>
<p><strong>Lula und Wahlkampftricks: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/24/olmacht-brasilien-verkehrs-und-umweltpolitik-wir-finanzieren-weiterhin-die-privat-pkw-und-die-verkehrsstaus-in-den-grosstadten-qualitatszeitung-o-globo-in-umwelt-kolumne-zur-subventionierun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/24/olmacht-brasilien-verkehrs-und-umweltpolitik-wir-finanzieren-weiterhin-die-privat-pkw-und-die-verkehrsstaus-in-den-grosstadten-qualitatszeitung-o-globo-in-umwelt-kolumne-zur-subventionierun/</a></p>
<p><strong>Lula, das umstrittene Amazonas-Wasserkraftwerk Belo Monte und Diktator Geisel: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/27/brasiliens-deutschstammiger-militardiktator-ernesto-geisel-lula-und-das-umstrittene-amazonas-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-lula-feiert-geisel-in-belo-monte-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/27/brasiliens-deutschstammiger-militardiktator-ernesto-geisel-lula-und-das-umstrittene-amazonas-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-lula-feiert-geisel-in-belo-monte-qualitatszeitung-o-globo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/protestelulakrebs1.jpg" alt="protestelulakrebs1.jpg" /></p>
<p><strong>&#8222;Lula &#8211; das Krebsgeschwür von Brasilien. Ermittelt gegen den Chef der Bande.&#8220;Der Ton gegen Lula und Dilma Rousseff wird deutlich schärfer.</strong></p>
<p><strong>Einkommenszuwachs von Lula &#8211; wer ihn aufbaute: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</a></p>
<p><strong>Bemerkenswerte Proteste vor Lulas Wohngebäude, gegen Lulas Arbeiterpartei: “Eh-PT-vai tomando cú!”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/20/brasilien-proteste-demonstranten-erstmals-vor-dem-wohngebaude-von-lula-in-sao-bernardo-do-campo-nahe-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/20/brasilien-proteste-demonstranten-erstmals-vor-dem-wohngebaude-von-lula-in-sao-bernardo-do-campo-nahe-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>“Der Mehrheit der Brasilianer werden die Rechte verweigert”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/10/paulo-sergio-pinheiro-uno-sonderberichterstatter-menschenrechtsexperte-der-mehrheit-der-brasilianer-werden-deren-rechte-verweigert-in-allen-brasilianischen-polizeiwachen-wird-gefoltert-jeder-we/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></p>
<p><strong>Dilma Rousseff feiert mit dem Ex-Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, 2010 ihren Wahlsieg. Ausriß. Heute ist Sarney als starker Mann der größten Koalitionspartei PMDB der wichtigste politische Partner Rousseffs.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. </strong></p>
<p><strong>Willy Brandt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/brandttasche1.jpg" alt="brandttasche1.jpg" /></p>
<p>SPD-Tragetasche</p>
<p><strong>Große Sozialdemokraten und ihre besonderen Beziehungen zu Brasilien &#8211; Willy Brandt und Helmut Schmidt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit &#8211; in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: &#8222;Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: &#8222;Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Geisel:&#8220;Denn vorher hat man einen festgenommen &#8211; und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Veja:&#8220;Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin&#8230;Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord&#8230;Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.</h2>
<p><strong>Wie das “Forum Willy Brandt Berlin” Unter den Linden die freundschaftlichen Beziehungen Brandts zu Folterdiktatoren interpretiert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-39225" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15-1024x118.jpg" alt="BrandtLateinamerikaForumBerlin15" width="1024" height="118" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15engl.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-39240" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15engl-1024x157.jpg" alt="BrandtLateinamerikaForumBerlin15engl" width="1024" height="157" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/diktaturkathkircheimage.jpg" alt="diktaturkathkircheimage.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Katholische Kirche Brasiliens über Folterdiktatur:&#8220;The image of Brazil out of the country, during the dictatorship was extremely bad.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktatur ließ Attentate verüben &#8211; und diese dann Regimegegnern in die Schuhe schieben. Beispielhaft zeigt dies der Fall der Bombenexplosion am Rio-Centro von 1981. Sogar Gasometer sollten in Rio de Janeiro gesprengt werden: </strong> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Jo%C3%A3o_Paulo_Burnier">http://pt.wikipedia.org/wiki/Jo%C3%A3o_Paulo_Burnier</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Caso_Para-Sar"> http://pt.wikipedia.org/wiki/Caso_Para-Sar</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-menschenrechtslage-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-als-prasident-der-menschenrechtskommission-des-parlaments-in-brasilia-vorgesehen-rousseff-regierung-sucht-dies-mit-blick/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasiliens-menschenrechtslage-diktatur-und-folter-befurworter-jair-bolsonaro-als-prasident-der-menschenrechtskommission-des-parlaments-in-brasilia-vorgesehen-rousseff-regierung-sucht-dies-mit-blick/</a></p>
<p><strong>Spielfilm über Lula: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-sohn-des-kapitals-grosunternehmen-die-von-lula-stark-begunstigt-wurden-finanzierten-spielfilm-uber-den-arbeiterfuhrer-lula-o-filho-do-capital-o-globo-lula-war-nie-ein-li/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/19/lula-sohn-des-kapitals-grosunternehmen-die-von-lula-stark-begunstigt-wurden-finanzierten-spielfilm-uber-den-arbeiterfuhrer-lula-o-filho-do-capital-o-globo-lula-war-nie-ein-li/</a></p>
<p><strong>Mensalao-Skandal und Lula: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/11/brasilien-lula-durch-mensalao-schema-begunstigt-personliche-ausgaben-des-damaligen-staatschefs-beglichen-laut-aussagen-des-verwickelten-unternehmers-marcos-valerio/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/11/brasilien-lula-durch-mensalao-schema-begunstigt-personliche-ausgaben-des-damaligen-staatschefs-beglichen-laut-aussagen-des-verwickelten-unternehmers-marcos-valerio/</a></p>
<p><strong>Katholischer Befreiungstheologe Frei Betto &#8211; &#8222;Wie biegt man einen Linken zurecht&#8220;:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/28/befreiungstheologe-frei-betto-ex-berater-lulas-wie-biegt-man-einen-linken-zurecht/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/28/befreiungstheologe-frei-betto-ex-berater-lulas-wie-biegt-man-einen-linken-zurecht/</a></p>
<p><strong>Lula auf deutsch-brasilianischen Wirtschaftstagen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/lulas-rede-auf-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstagen-2009-in-vitoria-zeitdokument-die-rolle-einer-regierung-ist-die-einer-mutter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/lulas-rede-auf-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstagen-2009-in-vitoria-zeitdokument-die-rolle-einer-regierung-ist-die-einer-mutter/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-soziokulturelle-faktoren-wir-sind-nicht-herzlich-wir-sind-grausam-und-es-ist-gut-das-die-welt-sich-vor-uns-vorsieht-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-gewaltkultur-dar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-soziokulturelle-faktoren-wir-sind-nicht-herzlich-wir-sind-grausam-und-es-ist-gut-das-die-welt-sich-vor-uns-vorsieht-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-gewaltkultur-dar/</a></p>
<p><strong>Jüdischer Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew über das heutige neoliberale System: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Die Neue Zürcher Zeitung 1994 zum 30. Jahrestag des Militärputsches von 1964:</strong></p>
<p>…Exponenten der Diktatur als starke Männer demokratischer Parteien</p>
<p>Politik-und Wirtschaftswissenschaftler sowie die führenden Kommentatoren der Qualitätszeitungen begründen die Rückständigkeit Brasiliens in Artikelserien zum Putschjubiläum unter anderem damit, daß nach 1985 kein echter demokratischer Wandel begann, sondern die Kontinuität gewahrt blieb. Politiker, Bürokraten und Parteien, die die Diktatur aktiv unterstützten, behielten Einfluß und Macht.  Sie gehen heute auch Koalitionen mit einstigen Gegnern ein, was bisweilen irrational erscheint. Erster Zivilpräsident nach dem Generalsregime wurde der frühere Chef der Militärpartei PDS José Sarney. Der derzeitige Finanzminister Fernando Henrique Cardoso, Inhaber des wichtigsten Kabinettsressorts, fungierte damals als Sarneys Interessenvertreter(portugiesisch: „Lider do Governo“) im Senat. Bei der Übernahme des Ministerpostens sagte 1993 das bisher zu den Linksintellektuellen gerechnete Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB):“Vergessen Sie alles, was ich bisher geschrieben habe.“…Führende Intellektuelle, wie etwa der Schriftsteller Antonio Callado, nennen es bezeichnend für Brasiliens Zustand, für fehlende politische Kultur und kollektiven Gedächtnisschwund, daß hohe Amtsinhaber der Diktaturregierungen , die sich damals schamlos bereicherten, heute immer noch zu den wichtigsten Meinungsmachern zählen und ihre Wochenkolumnen auch noch in den Provinzblättern der entlegensten Amazonasregionen erscheinen…Der ehemalige Justizminister Armando Falcao bekommt derzeit nicht weniger Platz  in den Medien für schönfärberische Interpretationen. Seiner Meinung nach begann 1964 eine vom Volk gewollte demokratische Revolution. Exekutionen, Folter, Gewalt und illegale Verhaftungen habe es nicht gegeben, von Diktatur könne keine Rede sein, behauptet er. Der damalige Planungsminister und heutige PPR-Abgeordnete Roberto Campos hebt seinerseits den „triumphalen Erfolg“ des sogenannten „brasilianischen Wunders“ 1968-1973 hervor, als Brasilien jährlich über zehnprozentige Wachstumsraten in der Wirtschaft verzeichnete.  Laut Campos erhöhten sich damals das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung. Davon kann indessen keine Rede sein; vom „Milagre brasileiro“ profitierten lediglich die Eliten, die Mittelschicht und nur ein Bruchteil der unterprivilegierten Bevölkerungsmehrheit, während die Arbeitslosigkeit erheblich zunahm. Campos verschweigt natürlich auch, daß 1964 Brasiliens Schuldenlast bei nur fünf Milliarden Dollar lag, von den Generalsregierungen aber auf über 100 Milliarden hochgetrieben wurde. Zu den hyperteuren pharaonischen Projekten jener Zeit ist auch das mit der Regierung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vereinbarte Nuklearprogramm zu zählen.</p>
<p>Spätfolgen in Mentalität und Psyche</p>
<p>Das autoritäre Regime von 1964 hinterließ in Mentalität und Psyche der Brasilianer tiefe Spuren.  Politische Gefangene wurden damals lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, Studentenführer zuerst gefoltert und dann vor die Wahl gestellt, entweder zu sterben oder im Fernsehen vorfabrizierte Erklärungen abzugeben. Bis heute fordern Menschenrechtler und Angehörige vergeblich  Aufklärung über die „Verschwundenen“, deren Zahl nicht einmal annähernd bekannt ist.  Aus Angst vor Repressalien gehen wichtige Zeugen barbarischer Diktaturverbrechen nicht an die Öffentlichkeit – schließlich gibt es weiterhin die Todesschwadronen und auch die berüchtigte Militärpolizei, die immer noch nicht auf Folter verzichtet.</p>
<p>Für den Anthropologen Gilberto Velho  resultiert das Ausmaß an Gewalt in der heutigen brasilianischen Gesellschaft unter anderem aus der vom Militärregime entwickelten „Kultur der Brutalität“. Die seinerzeit institutionalisierte Gewalt und Korruption ist nach Darstellung von Rechtsexperten hauptverantwortlich  für die tiefe ethisch-moralische Krise Brasiliens, für den extremen Egoismus, das Fehlen von Solidarität und das Mißtrauen gegenüber den sogenannten demokratischen Institutionen, für die kalte Indifferenz und den Zynismus der Politiker…</p>
<p>Aus Neue Zürcher Zeitung, Brasiliens Last der Militärdiktatur, Klaus Hart, Freitag/Samstag 1./2.April 1994</p>
<p><strong>Die Sicht der Lula-Regierung zum Zweiten Weltkrieg, jüdische Proteste: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/deutschland-und-japan-wurden-nach-dem-zweiten-weltkrieg-jahrelang-dafur-bestraft-das-sie-der-angelsachsischen-welt-fuhrung-getrotzt-diese-herausgefordert-hatten-die-sicht-der-lula-regierung-zu/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/ukrainessuniformen1.jpg" alt="ukrainessuniformen1.jpg" /></p>
<p><strong>Die antisemitische Attacke auf den Kiew-Rabbiner kurz vorm Krim-Referendum: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/18/ukraine-2014-rabbiner-in-kiew-uberfallen-attackiert-stands-in-ihrem-lieblingsmedium-%C2%BBsie-schlugen-ihn-und-schrien-antisemitische-beschimpfungen%C2%AB-sagte-racheli-cohen-der-nachrichtenagen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/18/ukraine-2014-rabbiner-in-kiew-uberfallen-attackiert-stands-in-ihrem-lieblingsmedium-%C2%BBsie-schlugen-ihn-und-schrien-antisemitische-beschimpfungen%C2%AB-sagte-racheli-cohen-der-nachrichtenagen/</a></p>
<p><strong>Hitlergruß von Arseni Jazenjuk &#8211; ob er auch mal beim nächsten Besuch der Merkel-Regierung in Berlin so grüßt, fragen viele: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/13/ukraine-2014-hitlergrus-von-jazenjuk-fuhrer-der-kiewer-putschregierung-laut-auffassung-vieler-deutscher-zeitungsleser-neben-jazenjuk-tjagnibok-vorsitzender-der-faschistischen-partei-%E2%80%9E/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/13/ukraine-2014-hitlergrus-von-jazenjuk-fuhrer-der-kiewer-putschregierung-laut-auffassung-vieler-deutscher-zeitungsleser-neben-jazenjuk-tjagnibok-vorsitzender-der-faschistischen-partei-%E2%80%9E/</a></p>
<p><strong>“Russen an den Galgen!” &#8211; “Multikulti” der “Demokratiebewegung” in der Ukraine 2014, anklicken: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/20/ukraine-2014-was-im-deutschen-mainstream-fehlt-schulkinder-schreien-russen-an-den-galgen-video-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/20/ukraine-2014-was-im-deutschen-mainstream-fehlt-schulkinder-schreien-russen-an-den-galgen-video-anklicken/</a></p>
<p><strong>Aufrechte Katholiken als „Terroristen“</strong></p>
<p><strong>Fünfzig Jahre nach dem Militärputsch vom 31. März 1964 in Brasilien</strong></p>
<p><strong> Brasiliens katholische Kirche gedenkt der zahlreichen ermordeten oder totgefolterten Geistlichen, Ordensbrüder und Pastoralmitarbeiter. Sogar oppositionelle Dominikaner als „gefährliche Terroristen“ gejagt. </strong></p>
<p><strong>Diesen Tag vergessen sie nie: Gestern noch Demokratie, verkündete Reformen gegen Massenelend und archaische Strukturen teils noch aus der Sklavenzeit – heute seit dem Morgengrauen rollende Panzer der Putschisten in Rio de Janeiro und Sao Paulo auf Geheiß reaktionärer Eliten.  Massenverhaftungen, erste Konzentrationslager, der gewählte Präsident  Joao Goulart zur Flucht nach Uruguay gezwungen. Fünfzig Jahre später sind die Dokumente, Erinnerungen, Erfahrungen Tausender katholischer Regimegegner von damals der neuen Regierungs- Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen geradezu Gold wert: Bereits 1964, betonen namhafte Historiker und Intellektuelle wie der Dominikaner Frei Betto, werden 50000 Menschen eingekerkert, sogar in Fußballstadion, umfunktionierte Frachtschiffe gesperrt, wird die Folter eingeführt, dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung. </strong></p>
<p><strong>“Gemäß dem biblischen Prinzip, niemandem Asyl zu verweigern, der es wirklich braucht, haben wir Dominikaner während der Diktaturjahre zahlreiche Verfolgte der verschiedensten ideologischen Richtungen aufgenommen und unterstützt“, sagt Frei Betto im Dominikanerkloster von Sao Paulo.  Erstmals in der brasilianischen Geschichte seien so viele Christen eingesperrt und fast ausnahmslos gefoltert worden. „Wir Ordensbrüder haben damals nicht zu den Waffen gegriffen – das hat auch niemand von uns erwartet. Aber wir stellten Widerstandsorganisationen die nötige Infrastruktur, organisierten an der Grenze zu Argentinien und Uruguay jenen Diktaturgegnern, deren Leben in höchster Gefahr war, die Flucht, hatten ein Netz von Verstecken für Verfolgte aufgebaut.“</strong></p>
<p><strong>Bescheiden, wie er ist, mag Frei Betto da nicht Klartext reden: Der Dominikaner hat damals unter Einsatz seines Lebens einer Unzahl von Menschen schlichtweg das Leben gerettet. Viele andere Ordensbrüder handelten genauso.  </strong></p>
<p><strong>Kuriose Szenen zuhauf: Ein verfolgter Widerstandsführer sieht exakt so aus, wie man sich gemeinhin einen seriösen katholischen Padre vorstellt. Also kleiden ihn Geistliche wie einen der ihren, gehen mit ihm in einer Gruppe über den Grenzübergang nach Uruguay. „Wirklich, ein perfekter Padre“, lachen alle hinterher. </strong></p>
<p><strong>Doch der Repressionsapparat verfeinert seine Fahndungsmethoden, überwacht die Kirche als  führende Oppositionskraft immer besser, kommt schließlich auch Frei Betto auf die Spur: “Als mir die Verhaftung droht, springe ich, als vorne schon die Repressionspolizei steht, hinten über die Klostermauer in den Wald, verstecke mich in einem südbrasilianischen Konvent, sitze  abends mit den Ordensschwestern, die nicht wußten, wer ich wirklich war, vor der brasilianischen Tagesschau. Gleich am Beginn hält  der Sprecher mein Fahndungsfoto hoch und beschreibt  mich als gefährlichen Terroristen. Die Ordensschwestern lassen vor Schreck ihr Strickzeug fallen, drehten sich nach mir um, vergleichen mein Gesicht mit dem in der Tagesschau. Bereits am nächsten Tag hatte mich die politische Polizei auf einem Bauernhof gestellt.“</strong></p>
<p><strong>Frei Betto wird vier Jahre eingekerkert – verarbeitet das Erlebte, die Gräuel der Militärdiktatur in seinem Roman „Batismo de Sangue“, Bluttaufe – auch als Film sehr erfolgreich und 50 Jahre nach dem Putsch wieder in vielen Kinos. </strong></p>
<p><strong>„Niemand wird  so sadistisch gefoltert wie mein Ordensbruder Frei Tito. Im Austausch gegen den entführten Schweizer Botschafter Giovanni Bucher kommt Tito 1970 zusammen mit 69 anderen politischen Gefangenen frei, verliert  jedoch als Folge der Torturen den Verstand, begeht  1984 mit 28 Jahren in einem französischen Kloster Selbstmord.“ </strong></p>
<p><strong>Dominikaner Ivo Lesbaupin, Soziologe und Assessor der brasilianischen Bischofskonferenz, ist ebenfalls noch von den Torturen gezeichnet.</strong></p>
<p><strong>“Die Offiziere wendeten die sadistischsten Techniken an – und hatten als Methode, andere Gefangene aus nächster Nähe zusehen zu lassen – sogar bei Ehepaaren, stets beide nackt. Später, in der Zelle, baten die Gefolterten, darunter auch Atheisten, uns Dominikaner  als seelische Stärkung gregorianische Lieder,  fast immer das „Salve Regina“ zu singen.</strong></p>
<p><strong>Sein Mitbruder Fernando de Brito: „Als ich in die Folterkammer geführt werde, habe ich die dort auf dem Boden Liegenden gar nicht erkannt – Lesbaupin und die anderen waren von den Torturen ganz entsetzlich deformiert.“</strong></p>
<p><strong>Historikerin Marina Aquino in Sao Paulo:“Die Folter vergißt keiner, der sie erlebte, die ist stets präsent und weiter destruktiv.“</strong></p>
<p><strong>Brasiliens tonangebende Medien hetzen nach dem Militärputsch permanent gegen katholische Regimegegner, darunter die Dominikaner. Castello Branco, erster Militärdiktator(1964-1967) will den Orden bereits 1965 ganz aus Brasilien vertreiben, läßt es wegen vorhersehbarer internationaler Reaktionen lieber. Stattdessen ein besonders infamer Dreh: Landesweit wird in Zeitungen, Radio, TV verbreitet, just die Dominikaner hätten den meistgesuchten Guerillha-Führer Carlos Marighella dem Repressionsapparat ans Messer geliefert, ihn  und andere Widerständler verraten&#8230; </strong></p>
<p><strong>Eine der wichtigsten Autobahnen Brasiliens trägt den Namen jenes Diktators Castello Branco, die mehr als 13 Kilometer lange Brücke über die Bucht von Rio de Janeiro heißt nach dem berüchtigten Diktator Castello Branco, gleich mehrere Fußball-WM-Spiele werden 2014 in einem Stadion der Millionenstadt Belo Horizonte ausgetragen, das nach dem führenden Putschorganisator Magalhaes Pinto benannt ist, verantwortlich für ein Massaker an Arbeitern. </strong></p>
<p><strong>Was ist da los?</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche erinnert seit Januar nicht nur in Medien, auf Konferenzen und in öffentlichen Debatten an den Putsch, sondern klärt auf, informiert nach Kräften. Deutschland liegt in der UNO-Statistik für menschliche Entwicklung auf Platz 5 – Brasilien indessen nur auf Platz 85, Hinweis auch auf das sehr niedrige Bildungsniveau im Land. In Deutschland wohl schwerlich vorstellbar –  Millionen von verelendeten brasilianischen Analphabeten kapierten Putsch und Diktatur garnicht. Und heute haben wegen des prekären Schulsystems die meisten jungen Brasilianer kaum Kenntnisse über die Folterdiktatur, verbinden mit Diktatoren-Namen für Autobahnen, Brücken, ungezählte Schulen und sogar ganze Städte, etwa Presidente Figueiredo in Amazonien,  nichts&#8230;Daß in Lateinamerikas größter Demokratie immer noch eines der übelsten Regime-Relikte, nämlich die Militärpolizei des Repressionsapparats, für öffentliche Sicherheit sorgt, und nicht die Zivilpolizei wie in Mitteleuropa – auch das ist den meisten Brasilianern garnicht bewußt. „Das organisierte Verbrechen wurde in der Diktatur geboren, die Promiskuität zwischen Polizei und Banditen konsolidierte sich“, sagt Schriftsteller Rubens Paiva, dessen Vater, ein Kongreßabgeordneter, totgefoltert, in Stücke gehackt ins Meer geworfen wurde. </strong></p>
<p><strong>Sehr bedenklich: Heute paralysieren die Banditenkommandos des organisierten Verbrechens das Protestpotential der brasilianischen Slums. </strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Leiter der Arbeiterseelsorge in der Erzdiözese Sao Paulo, drittgrößte der Welt, wird ebenfalls damals grauenhaft gefoltert.</strong></p>
<p><strong>“Nach der Militärdiktatur wurde die Politik des gesellschaftlichen Ausschlusses fortgesetzt &#8211; was stets mit der Absenkung des Bildungsniveaus beginnt. Heute wird eine halbalphabetisierte Jugend fabriziert, die sich den Interessen des Systems unterwirft.</strong></p>
<p><strong>Aber was machte eigentlich der große Gewerkschaftsführer und spätere zivile Präsident Lula damals?</strong></p>
<p><strong>Siehe da, gemäß einem neuen, gut recherchierten brasilianischen Sachbuch war Lula Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops.</strong></p>
<p><strong>Kenner, Insidern der Regime-Geschichte sagen: „Es gibt keinen Zweifel, daß Lula Informationen geliefert hat – er wollte sich als Mann des Vertrauens der Rechten legitimieren“, lauten Bewertungen. Daß Lula selbst noch als Regierungschef enge Freundschaft zum ehemaligen Dops-Chef Romeu Tuma pflegt, ist allgemein bekannt. </strong></p>
<p><strong>Effiziente Mediensteuerung in Deutschland 2014: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/</a></p>
<p><strong> 50 Jahre nach dem Putsch &#8211; Foltertechnologie aus Bundesrepublik Deutschland oder Großbritannien?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/</a></p>
<h2>Foltertechnologie der Bundesrepublik Deutschland für die Militärdiktatur Brasiliens: Regimegegner Ivan Seixas, Direktor der Gedenkstätte “Memorial des Widerstands” in Sao Paulo, bekräftigt im Website-Interview 2014, daß verschiedene westliche Staaten, darunter die Bundesrepublik, die Folterpraktiken der Generäle unterstützten. Gedenkveranstaltung der Regimegegner am 31. März 2014. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=17915">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-militarputsch-1964/" rel="tag">brasilien-militärputsch 1964</a></p>
<p><strong>Seixas sagte am Rande der Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Militärputschs am 31. März 2014, die in Brasiliens wichtigstem damaligen Folterzentrum in Sao Paulo stattfand, daß Frankreich Folterinstrukteure entsandt habe, Großbritannien und Deutschland indessen Foltertechnologie, wie jenen  berüchtigten “Eisschrank”.  Folter-Hilfe sei natürlich auch aus den USA gekommen. Derzeit berichteten die Medien darüber nicht, gebe es viel Zensur, werde vieles an Fakten versteckt. Laut Seixas gab es eine ganze Gruppe von Folterexperten der genannten Länder, die den Repressionsorganen Brasiliens damals half.</strong></p>
<p><strong>Zensur werde von Medien aus wirtschaftlichen Interessen ausgeübt, u.a. in Bezug auf den brasilianischen Industriellenverband FIESP, doch auch auf deutsche multinationale Unternehmen. Schwach sei die derzeitige nationale Berichterstattung über den Militärputsch vor 50 Jahren auch, weil die brasilianischen Medien Putsch und Diktatur unterstützten &#8211; und Nutznießer des Militärregimes waren. Nur der Globo-Medienkonzern habe sich für seine damalige Rolle entschuldigt &#8211; worauf sofort reaktionäre Militärs 2014 daran erinnerten, wie sie seinerzeit von Globo u.a. propagandistische Hilfe erhielten.</strong></p>
<p><strong>Welche deutschsprachigen Medien u.a. über die heikle Frage der Foltertechnologie, der Rolle von Willy Brandt und Helmut Schmidt nicht berichten, hat man per Google-Suche leicht heraus. Politiker wie Merkel, Steinmeier, Schäuble äußern sich bisher nicht zur Faktenlage. </strong></p>
<p><strong>Folterstaat Brasilien 2014: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/folterstaat-brasilien-qualitatszeitung-o-globo-2014-umfassend-angewendet-wahrend-des-militarregimes-ist-folter-weiterhin-allgemeine-praxis-in-brasilien-keinerlei-kritik-von-angela-merkel/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/folterstaat-brasilien-qualitatszeitung-o-globo-2014-umfassend-angewendet-wahrend-des-militarregimes-ist-folter-weiterhin-allgemeine-praxis-in-brasilien-keinerlei-kritik-von-angela-merkel/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/</a></p>
<p><strong>Auf der Gedenkveranstaltung von Sao Paulo trafen sich zahlreiche Widerstandskämpfer wieder, berichteten über die an dieser Stelle &#8211; heute eine Wache der Militärpolizei &#8211;  erlebten Torturen.</strong></p>
<p><strong>Wie üblich, waren Kamerateams großer mitteleuropäischer TV-Anstalten nicht präsent. Brasilianische Kamerateams sagten auf Website-Anfrage, über die Rolle von Lula als Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops werde man nicht berichten &#8211; indessen sei in der Tat nachgewiesen, daß Lula damals entsprechend für Dops tätig war. </strong> <strong><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Folterdiktatur und die Rolle von Willy Brandt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/brandterfurtfenster2.jpg" alt="brandterfurtfenster2.jpg" /></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”. (1970)Was damals alles in der Erfurt-Berichterstattung fehlte.</strong></p>
<p><strong>Wie europäische Demokratien die Folterdiktatur mit Folterexperten, Foltertechnologie unterstützten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/</a></p>
<p><strong>“Amerikaner bringen uns das Foltern bei”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/amerikaner-bringen-uns-das-foltern-bei-nachrichtenmagazin-veja-uber-folterzentrum-in-der-rua-barao-de-mesquita-rio-de-janeiro-ivan-seixas-uber-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/amerikaner-bringen-uns-das-foltern-bei-nachrichtenmagazin-veja-uber-folterzentrum-in-der-rua-barao-de-mesquita-rio-de-janeiro-ivan-seixas-uber-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deu/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50herzog.jpg" alt="p50herzog.jpg" /></p>
<p><strong>Erinnerung an totgefolterten jüdischen Fernsehdirektor Vladimir Herzog.</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/28/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-folterzentrum-in-sao-paulo-unter-denkmalsschutz-gestellt-in-gebaudekomplex-wurde-der-jude-vladimir-herzog-totgefoltert-hunderte-von-weiteren-li/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/28/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-folterzentrum-in-sao-paulo-unter-denkmalsschutz-gestellt-in-gebaudekomplex-wurde-der-jude-vladimir-herzog-totgefoltert-hunderte-von-weiteren-li/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50gedenkfotos.jpg" alt="p50gedenkfotos.jpg" /></p>
<p><strong>Brasiliens Militärputsch vor 50 Jahren &#8211; was im deutschsprachigen Mainstream fehlt. Heinrich Lübke, erster hoher ausländischer  Staatsgast in Brasilia nach dem Putsch:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50weichert.jpg" alt="p50weichert.jpg" /></p>
<p><strong>Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert:  Diktaturverbrechen</strong>  <strong>werden vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens unbekannte Helden &#8211; auf der Gedenkveranstaltung präsent: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/18/comandante-darcy-rodrigues-guerrilheiro-gegen-die-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden3/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/18/comandante-darcy-rodrigues-guerrilheiro-gegen-die-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden3/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/comandante-pedro-lobo-de-oliveira-guerillheiro-gegen-die-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden1/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/13/comandante-pedro-lobo-de-oliveira-guerillheiro-gegen-die-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden1/</a></p>
<p><strong>Damaris Oliveira Lucena:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/damaris-oliveira-lucena-78-guerrilha-kampferin-gegen-die-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden2/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/damaris-oliveira-lucena-78-guerrilha-kampferin-gegen-die-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden2/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/04/comandante-ismael-antonio-de-souza-guerrilheiro-gegen-die-nazistisch-orientierte-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden4/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/04/comandante-ismael-antonio-de-souza-guerrilheiro-gegen-die-nazistisch-orientierte-militardiktatur-brasiliens-unbekannte-helden4/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50seixas.jpg" alt="p50seixas.jpg" /></p>
<p><strong>Ivan Seixas &#8211; an diesem Ort als Minderjähriger gefoltert, sein Vater totgefoltert.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50mariaameliadealmeidateles1.jpg" alt="p50mariaameliadealmeidateles1.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Amelia de Almeida Teles:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50telesstuck.jpg" alt="p50telesstuck.jpg" /></p>
<p><strong>Was Maria Amelia de Almeida Teles nach dem Putsch hier erlitt &#8211; eine Schauspielerin setzt es in Szene.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50raphaelmartinelli.jpg" alt="p50raphaelmartinelli.jpg" /></p>
<p><strong>Widerstandskämpfer Raphael Martinelli.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50foltereropfer.jpg" alt="p50foltereropfer.jpg" /></p>
<p><strong>Folterer und Opfer…: Alex Merino, Junior Gadelha, Rafael Carrion &#8211; Tänzer der Gruppe “Companhia Carne agonizante”.</strong></p>
<p><a href="http://www.ciacarneagonizante.com.br/"> http://www.ciacarneagonizante.com.br/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50haddad.jpg" alt="p50haddad.jpg" /></p>
<p><strong>Sao Paulos Bürgermeister Eduardo Haddad aus Lulas Arbeiterpartei kommt bei der Gedenkveranstaltung kurz vorbei &#8211; Lula nicht. Er wäre nach seiner Informantentätigkeit für die Diktatur-Geheimpolizei Dops gefragt worden. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/p50foto2.jpg" alt="p50foto2.jpg" /></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, ob in Deutschlands Schulbüchern Fakten über die enge Zusammenarbeit von Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher etc. mit der Folterdiktatur abgedruckt werden dürfen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50artista.jpg" alt="p50artista.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50levantepopular.jpg" alt="p50levantepopular.jpg" /></p>
<p><strong>“Levante Popular Juventude”.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche im Widerstand gegen die Militärdiktatur-</strong></p>
<p><strong> viele Geistliche gefoltert und ermordet &#8211;  sexuelle Gewalt sogar gegen Ordensschwestern</strong></p>
<p><strong>Massenvergewaltigungen, Sadismus jeder Art</strong></p>
<p><strong>Nationale Wahrheitskommission enthüllt bisher verschwiegenen Repressions-Horror</strong></p>
<p><strong>Oppositionelle Geistliche werden totgefoltert, Regimegegnerinnen, darunter Ordensschwestern, auf perverseste Weise sexuell mißbraucht, immer wieder vergewaltigt. Jene, die jetzt vor der Wahrheitskommission aussagen, haben sichtlich das vor mehreren Jahrzehnten Erlittene psychisch und körperlich keineswegs verkraftet.</strong></p>
<p><strong>Im Vergleich zu Chile oder Argentinien war Brasiliens Militärregime direkt harmlos, lauten indessen auch in Europa gängige Urteile, begründet mit bemerkenswert niedrigen amtlichen Opferzahlen: Gerade mal 376 Menschen seien in den 21 Jahren der Generalsherrschaft durch Diktaturangehörige getötet worden – im benachbarten Argentinien dagegen zwischen 11000 und 30000.  Brasiliens katholische Menschenrechtsaktivisten, die Folter und Verfolgung überlebten, haben die offiziellen Zahlen stets als absurd niedrig eingestuft &#8211; und als pervers geschönt. Das Militärregime, so der mehrere Jahre eingekerkerte Dominikaner Frei Betto, Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, sei schließlich nazistisch-antisemitisch gewesen – und entsprechend vorgegangen.</strong></p>
<p><strong>Während in Argentinien, dem Land des neuen Papstes, die Vergangenheitsbewältigung zügig vorankommt, mehrere Tausend hohe Diktaturoffiziere abgeurteilt werden, ein Teil bereits hinter Gittern sitzt, wußten Brasiliens politisch einflußreiche Militärs derartiges bisher zu verhindern. Erst jetzt, und eigentlich viel zu spät, kann eine Nationale Wahrheitskommission gegen den Druck des starken rechtsextremen Lagers wenigstens ermitteln, wird fast sofort fündig, rückt sicher auch bei europäischen Christen mancherlei Klischeevorstellungen über Brasilien zurecht: Bereits im Putschjahr 1964 über 50000 Verhaftete, systematisches „Verschwindenlassen“ von Regimegegnern.</strong></p>
<p><strong>In Amazonien verliert ein einziger Indianerstamm durch die Repression mindestens 2000 Angehörige – Hinweis darauf, wie kräftig  jene amtlichen Opferzahlen nach oben „korrigiert“ werden dürften. Da der Wahrheitskommission auch katholische Regimegegner angehören, werden  oberflächliche Fehlurteile fallen, die Kirche sei damals, etwa verglichen mit Argentinien,  recht glimpflich davongekommen.</strong></p>
<p><strong> „Sie haben unsern Padre Henrique gefoltert und ermordet, gleich darauf einen katholischen Studentenführer erschossen“, schildert Ordensschwester Maria Zelina Leite  den Diktatur-Terror damals in ihrer Heimatstadt, dem nordöstlichen Recife. „Erzbischof Dom Helder Camara, eine der Symbolfiguren des Widerstands, führte den Trauerzug von über 10000 zur Beerdigung von Padre Henrique an. Soldaten sprangen von Militär-LKW, prügelten auf uns ein. Doch Dom Helder Camara war regelrecht genial, wußte ein Blutbad und Verhaftungen zu verhindern, instruierte auf dem Friedhof die Regimegegner, den am Eingang lauernden Soldaten nicht ins offene Messer zu laufen.“</strong></p>
<p><strong>Vor dem Bischofssitz stehen rund um die Uhr Schergen der Foltergenerale, sollen all jene einschüchtern, die es wagen, Dom Helder Camara und seine Mitarbeiter der Kurie aufzusuchen. „Er appelliert damals an die Militärs: Verhaftet mich, aber laßt meine Priester in Ruhe! Wegen des vorhersehbaren Welt-Echos kerkern sie den Erzbischof nicht ein – halten sich an die Geistlichen.“</strong></p>
<p><strong>Aber ging das denn so leicht? Ivone Gebara, Ordensschwester, Mitglied der Wahrheitskommission: „Man erklärte regimekritische Padres einfach zu Kommunisten – oppositionelle Ordensschwestern zu Kommunistinnen. Auch die Katholische Arbeiterjugend JOC und die katholische Studentenbewegung JEC  waren  im Widerstand – wurden verfolgt.“ Klassisch ist ein Ausspruch von Dom Helder Camara aus dieser Zeit:  ”Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennt man mich einen Heiligen. Doch wenn ich frage, warum sie arm sind, nennt man mich einen Kommunisten”.  Der Erzbischof überlebt  mehrere Attentate, sein Sekretär, der Priester Antonio Pereira Neto, wird ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/oprotest5.JPG" alt="oprotest5.JPG" /></p>
<p><strong>Ordensschwester, verfolgt zur Diktaturzeit &#8211; heute Obdachlosenbetreuerin in Sao Paulo &#8211; 90 Jahre alt!</strong></p>
<p><strong>(Zu den Facetten des damaligen gesellschaftlichen Klimas gehört, daß das Bezeichnen von Personen als Kommunist im brasilianischen Wirtschaftsleben auch dazu diente, Konkurrenten, etwa Unternehmer, Großgrundbesitzer fertigzumachen.  Dafür sind aus ganz Brasiliens teils sehr bizarre Beispiele bekannt &#8211; miteinander verfeindete Fazendeiros des Hinterlands nutzten die Methode ebenfalls.)</strong></p>
<p><strong>Ivone Gebara und Maria Zeline Leite aus Recife werden Anfang 2013 auf einer Anhörung im Parlament des Teilstaats Sao Paulo noch einmal sehr schmerzhaft an ein besonders finsteres Diktatur-Kapitel, das perverse Foltern von Frauen, erinnert. Neben Paulo Sergio Pinheiro, Leiter der Wahrheitskommission und angesehener UNO-Sonderberichterstatter für Menschenrechtsfragen, spricht Maria Amélia de Alkmeida Teles: „Vor meinen Augen haben sie einen Widerstandskämpfer ermordet &#8211; meinen Mann ins Koma gefoltert. Sie haben meine schwangere Schwester verhaftet und gefoltert. Ich war mehrfach Opfer sexueller Gewalt. Wir weiblichen Regimegegner wurden ja stets nackt verhört. Ich erlitt Elektroschocks, wie die anderen auch, an den Geschlechtsteilen. Meine kleinen Kinder mußten zusehen. Ich war voller Urin, voller Kot. Mein kleiner Sohn fragte: Warum bist du am ganzen Körper blau, warum ist der Vater jetzt grün? Er war im Koma. Ja, mein ganzer Körper war blau von den vielen Hämatomen.“</strong></p>
<p><strong>Auch die Widerstandskämpferin Marise Egger schilderte gegenüber der Wahrheitskommission die erlittene sexuelle Gewalt. „Die Elektroschocks ließen mein Brustgewebe absterben, sodaß ich später meine Tochter nicht mehr stillen konnte.” Laut Marise Eggers wird auch heute noch in Brasiliens Polizeiwachen mit sexueller Gewalt gefoltert.</strong></p>
<p><strong>Fotos auf Flugblättern machen zur Diktaturzeit die Runde, die populäre Padres mit Ordensschwestern nackt in Stundenhotel-Betten zeigen. Was war da passiert? Um die katholische Opposition zu diskreditieren, werden engagierte Priester von der Geheimpolizei entführt und unter Drogen gesetzt,  mit Ordensschwestern unbekleidet fotografiert.</strong></p>
<p><strong>1976 trifft es sogar den als „Roten“ beschimpften Bischof Adriano Hipolito bei Rio de Janeiro.  Zunächst will man ihn zwingen, Zuckerrohrschnaps zu trinken – wohl um dann  einen total betrunkenen Bischof ablichten zu können. Doch Hipolito wehrt sich erfolgreich, wird geschlagen, völlig entkleidet, komplett mit roter Farbe beschmiert und in den Staub einer abgelegenen Straße geworfen.  Das Regime druckt und verbreitet gefälschte Diözesezeitungen, die enorme Konfusion in den kirchlichen Bewegungen bewirken – Bischof Hipolito bleibt nichts anderes übrig, als  das Blatt einzustellen. In die Kathedrale werden immer wieder Bomben geworfen, die sogar das Allerheiligste zerstören.</strong></p>
<p><strong> Weit abgelegen in Amazonien, will die Diktatur gar einen Bischof ermorden: Neofeudal herrschende Großgrundbesitzer, deren mittelalterliche Sklaverei  bringen den Katalanier Pedro Casaldáliga derart auf, daß er mit gesunder Radikalität für christliche Werte, die Menschenrechte ficht. Während der 21 Diktaturjahre wird er von seinen Beschattern unter dem Codewort „Palito eletrico“, verrückt-elektrisierter Zahnstocher, geführt. Treffend gewählt. Denn Casaldáliga ist dünn, energiegeladen, hochaktiv. Rasch wird er wie Dom Helder Camara zu einem Symbol des Widerstands, bestgehaßt von den Machteliten. In Sao Felix de Araguaia schildert er auf der schlichten Holzbank vor der „Bischofsresidenz“, einer kleinen Kate an einem Schlammweg, das bedrückendste Diktatur-Erlebnis:“Als ich 1976 mit Priester Joao Bosco Burnier in einer Polizeiwache gegen die schon von weitem zu hörende sadistische Folterung zweier Frauen protestiere, halten Militärpolizisten ihn, und nicht mich, für das seit Wochen eingekreiste Opfer.“ Denn Padre Burnier wirkt weit mehr als der sportlich-quirlige Casaldáliga wie ein Bischof. „Erst schlagen sie ihm mit dem Gewehrkolben auf den Kopf, dann fallen Schüssen, ein Dum-Dum-Geschoß durchschlägt seine Stirn – Burnier fällt neben mir zu Boden, stirbt kurz darauf.“</strong></p>
<p><strong>Weil Diktatursoldateska sein Häuschen umstellt, lebt er dort häufig wie ein Gefangener. Kein anderer Geistlicher Brasiliens hat wohl so viele Extremsituationen erlebt – die daraus resultierende Radikalität wird  selbst in Rom gelegentlich mißverstanden. „Ich diskutierte dort sogar mit Kardinal Ratzinger“, sagt er schmunzelnd..</strong></p>
<p><strong>In der südlichen Megacity Sao Paulo bringt 1980 der Besuch von Papst Johannes Paul dem Zweiten die Foltermilitärs in arge Schwierigkeiten.  Alarmiert vom dortigen deutschstämmigen Stadt-Erzbischof Paulo Evaristo Arns ebenso wie von Casaldáliga, will sich der Papst vor Ort informieren, trifft sich mit den Arbeitern der Industriebetriebe im überfüllten Morumbi-Fußballstadion. An seiner Seite, zum Ärger des Repressionsapparats ausgerechnet der populäre Regimegegner Waldemar Rossi als Sprecher der Fabrikarbeiter. „Da mich die Geheimpolizei nicht ins Stadion lassen will, gibt mir Arns seine Bischofs-Sondererlaubnis, mit der ich doch noch hineinschlüpfen kann.“ Rossi hatte zuvor barbarische Folterungen überlebt:“Sie haben mich wie bei Hitler die SS mit der Papageienschaukel-Methode traktiert, den Kopf nach unten, an einer Eisenstange aufgehängt, dazu Schläge, stundenlang Elektroschocks. Als der Erzbischof davon erfährt, schaltet er den Vatikan ein, macht Druck, holt mich und andere Eingesperrte heraus, besucht uns vorher sogar in der Zelle.“ „Dom Paulo“ gründet  mitten in der Diktaturzeit Brasiliens erste katholische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, bringt später das weltweit Aufsehen erregende Buch „Brasil – nunca mais“ über die Diktaturverbrechen heraus. Todesschwadronen ermorden damals Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte, politische Gefangene werden den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrt man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Die Diktatur erlaubt dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen. Doch Diktator Medici erklärt, es gebe keine politischen Gefangenen. Laut Weltkirchenrat existieren mindestens 242 Folterzentren, gehöre zu den Taktiken, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.</strong></p>
<p><strong>1975 ermorden die Militärs in Sao Paulo den jüdischen Journalisten Vladimir Herzog, stellen es offiziell als Selbstmord hin.<br />
Arns ruft in Sao Paulo zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebriert  mit Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe, die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Fanal des Protestes gegen die Folter-Diktatur wird.</strong></p>
<p><strong>Ganz seinem Temperament entsprechend, dringt der Erzbischof bis in Generalstab und Kasernen vor, stellt hohe Offiziere heftig  zur Rede.</strong></p>
<p><strong> In Rio de Janeiro dagegen hat der höchste katholische Würdenträger Eugenio Sales den Beinamen „Kardinal der Diktatur“, gilt als unterwürfiger Generals-Kollaborateur, Schande für die ganze Kirche.</strong></p>
<p><strong> Erst über ein Jahrzehnt nach Regimeende müssen sich auch viele linke Widerständler unter dem Druck der Fakten korrigieren.  Als Bischof in seiner Nordostheimat wird Sales ebenfalls als „Roter“ beschimpft, weil er weitreichende Sozialprogramme startet, beim Gründen von Gewerkschaften hilft. Wertkonservativ und eher zurückhaltend im Auftreten, agiert Kardinal Sales in den Diktaturjahren anders als Arns diskret, aber hocheffizient, hält sich Gesprächskanäle zu den Diktatoren offen. In Rio de Janeiro organisiert er Asyl für mindestens 5000 Verfolgte der Diktaturen in Chile, Argentinien und Uruguay, mietet für sie auf Diözesekosten sogar Wohnungen an, baut mit der Caritas ein Hilfenetz auf. Überliefert ist ein Sales-Telefongespräch mit dem Diktaturgeneral Silvio Frota: „Wenn Sie die amtliche Mitteilung erhalten, daß im Bischofspalast Kommunisten untergebracht seien, ich Kommunisten schütze, sollen Sie wissen, daß dies wahr ist – ich bin dafür verantwortlich. Und Punkt. Wiederhören.“</strong></p>
<p><strong>Sales, stellt sich später heraus, erreicht die Freilassung von „Subversiven“, besucht die politischen Gefangenen der Hochsicherheitsgefängnisse, wird zu deren Sprecher und Vermittler. „Der war konservativ, aber integer“, lauten Urteile über den inzwischen verstorbenen Kardinal. Die Vorwürfe sind verstummt.</strong></p>
<p><strong>Ob die Wahrheitskommission vollen Erfolg hat? Schon klagt sie an, daß die geheimen Archive der Streitkräfte weiter unzugänglich bleiben &#8211;  „mitten in der Demokratie“…</strong></p>
<p>Hintergrundtext(2010):</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000 Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist. Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“ Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW – doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen, niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben, solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen, kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont, ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare, psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf. „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong> Aufrechte Katholiken als „Terroristen“</strong></p>
<p><strong>Fünfzig Jahre nach dem Militärputsch vom 31. März 1964 in Brasilien</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche gedenkt der zahlreichen ermordeten oder totgefolterten Geistlichen, Ordensbrüder und Pastoralmitarbeiter. Sogar oppositionelle Dominikaner als „gefährliche Terroristen“ gejagt.</strong></p>
<p><strong>Diesen Tag vergessen sie nie: Gestern noch Demokratie, verkündete Reformen gegen Massenelend und archaische Strukturen teils noch aus der Sklavenzeit – heute seit dem Morgengrauen rollende Panzer der Putschisten in Rio de Janeiro und Sao Paulo auf Geheiß reaktionärer Eliten.  Massenverhaftungen, erste Konzentrationslager, der gewählte Präsident  Joao Goulart zur Flucht nach Uruguay gezwungen. Fünfzig Jahre später sind die Dokumente, Erinnerungen, Erfahrungen Tausender katholischer Regimegegner von damals der neuen Regierungs- Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen geradezu Gold wert: Bereits 1964, betonen namhafte Historiker und Intellektuelle wie der Dominikaner Frei Betto, werden 50000 Menschen eingekerkert, sogar in Fußballstadion, umfunktionierte Frachtschiffe gesperrt, wird die Folter eingeführt, dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.</strong></p>
<p><strong>“Gemäß dem biblischen Prinzip, niemandem Asyl zu verweigern, der es wirklich braucht, haben wir Dominikaner während der Diktaturjahre zahlreiche Verfolgte der verschiedensten ideologischen Richtungen aufgenommen und unterstützt“, sagt Frei Betto im Dominikanerkloster von Sao Paulo.  Erstmals in der brasilianischen Geschichte seien so viele Christen eingesperrt und fast ausnahmslos gefoltert worden. „Wir Ordensbrüder haben damals nicht zu den Waffen gegriffen – das hat auch niemand von uns erwartet. Aber wir stellten Widerstandsorganisationen die nötige Infrastruktur, organisierten an der Grenze zu Argentinien und Uruguay jenen Diktaturgegnern, deren Leben in höchster Gefahr war, die Flucht, hatten ein Netz von Verstecken für Verfolgte aufgebaut.“</strong></p>
<p><strong>Bescheiden, wie er ist, mag Frei Betto da nicht Klartext reden: Der Dominikaner hat damals unter Einsatz seines Lebens einer Unzahl von Menschen schlichtweg das Leben gerettet. Viele andere Ordensbrüder handelten genauso.</strong></p>
<p><strong>Kuriose Szenen zuhauf: Ein verfolgter Widerstandsführer sieht exakt so aus, wie man sich gemeinhin einen seriösen katholischen Padre vorstellt. Also kleiden ihn Geistliche wie einen der ihren, gehen mit ihm in einer Gruppe über den Grenzübergang nach Uruguay. „Wirklich, ein perfekter Padre“, lachen alle hinterher.</strong></p>
<p><strong>Doch der Repressionsapparat verfeinert seine Fahndungsmethoden, überwacht die Kirche als  führende Oppositionskraft immer besser, kommt schließlich auch Frei Betto auf die Spur: “Als mir die Verhaftung droht, springe ich, als vorne schon die Repressionspolizei steht, hinten über die Klostermauer in den Wald, verstecke mich in einem südbrasilianischen Konvent, sitze  abends mit den Ordensschwestern, die nicht wußten, wer ich wirklich war, vor der brasilianischen Tagesschau. Gleich am Beginn hält  der Sprecher mein Fahndungsfoto hoch und beschreibt  mich als gefährlichen Terroristen. Die Ordensschwestern lassen vor Schreck ihr Strickzeug fallen, drehten sich nach mir um, vergleichen mein Gesicht mit dem in der Tagesschau. Bereits am nächsten Tag hatte mich die politische Polizei auf einem Bauernhof gestellt.“</strong></p>
<p><strong>Frei Betto wird vier Jahre eingekerkert – verarbeitet das Erlebte, die Gräuel der Militärdiktatur in seinem Roman „Batismo de Sangue“, Bluttaufe – auch als Film sehr erfolgreich und 50 Jahre nach dem Putsch wieder in vielen Kinos.</strong></p>
<p><strong>„Niemand wird  so sadistisch gefoltert wie mein Ordensbruder Frei Tito. Im Austausch gegen den entführten Schweizer Botschafter Giovanni Bucher kommt Tito 1970 zusammen mit 69 anderen politischen Gefangenen frei, verliert  jedoch als Folge der Torturen den Verstand, begeht  1984 mit 28 Jahren in einem französischen Kloster Selbstmord.“</strong></p>
<p><strong>Dominikaner Ivo Lesbaupin, Soziologe und Assessor der brasilianischen Bischofskonferenz, ist ebenfalls noch von den Torturen gezeichnet.</strong></p>
<p><strong>“Die Offiziere wendeten die sadistischsten Techniken an – und hatten als Methode, andere Gefangene aus nächster Nähe zusehen zu lassen – sogar bei Ehepaaren, stets beide nackt. Später, in der Zelle, baten die Gefolterten, darunter auch Atheisten, uns Dominikaner  als seelische Stärkung gregorianische Lieder,  fast immer das „Salve Regina“ zu singen.</strong></p>
<p><strong>Sein Mitbruder Fernando de Brito: „Als ich in die Folterkammer geführt werde, habe ich die dort auf dem Boden Liegenden gar nicht erkannt – Lesbaupin und die anderen waren von den Torturen ganz entsetzlich deformiert.“</strong></p>
<p><strong>Historikerin Marina Aquino in Sao Paulo:“Die Folter vergißt keiner, der sie erlebte, die ist stets präsent und weiter destruktiv.“</strong></p>
<p><strong>Brasiliens tonangebende Medien hetzen nach dem Militärputsch permanent gegen katholische Regimegegner, darunter die Dominikaner. Castello Branco, erster Militärdiktator(1964-1967) will den Orden bereits 1965 ganz aus Brasilien vertreiben, läßt es wegen vorhersehbarer internationaler Reaktionen lieber. Stattdessen ein besonders infamer Dreh: Landesweit wird in Zeitungen, Radio, TV verbreitet, just die Dominikaner hätten den meistgesuchten Guerillha-Führer Carlos Marighella dem Repressionsapparat ans Messer geliefert, ihn  und andere Widerständler verraten…</strong></p>
<p><strong>Eine der wichtigsten Autobahnen Brasiliens trägt den Namen jenes Diktators Castello Branco, die mehr als 13 Kilometer lange Brücke über die Bucht von Rio de Janeiro heißt nach dem berüchtigten Diktator Castello Branco, gleich mehrere Fußball-WM-Spiele werden 2014 in einem Stadion der Millionenstadt Belo Horizonte ausgetragen, das nach dem führenden Putschorganisator Magalhaes Pinto benannt ist, verantwortlich für ein Massaker an Arbeitern.</strong></p>
<p><strong>Was ist da los?</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche erinnert seit Januar nicht nur in Medien, auf Konferenzen und in öffentlichen Debatten an den Putsch, sondern klärt auf, informiert nach Kräften. Deutschland liegt in der UNO-Statistik für menschliche Entwicklung auf Platz 5 – Brasilien indessen nur auf Platz 85, Hinweis auch auf das sehr niedrige Bildungsniveau im Land. In Deutschland wohl schwerlich vorstellbar –  Millionen von verelendeten brasilianischen Analphabeten kapierten Putsch und Diktatur garnicht. Und heute haben wegen des prekären Schulsystems die meisten jungen Brasilianer kaum Kenntnisse über die Folterdiktatur, verbinden mit Diktatoren-Namen für Autobahnen, Brücken, ungezählte Schulen und sogar ganze Städte, etwa Presidente Figueiredo in Amazonien,  nichts…Daß in Lateinamerikas größter Demokratie immer noch eines der übelsten Regime-Relikte, nämlich die Militärpolizei des Repressionsapparats, für öffentliche Sicherheit sorgt, und nicht die Zivilpolizei wie in Mitteleuropa – auch das ist den meisten Brasilianern garnicht bewußt. „Das organisierte Verbrechen wurde in der Diktatur geboren, die Promiskuität zwischen Polizei und Banditen konsolidierte sich“, sagt Schriftsteller Rubens Paiva, dessen Vater, ein Kongreßabgeordneter, totgefoltert, in Stücke gehackt ins Meer geworfen wurde.</strong></p>
<p><strong>Sehr bedenklich: Heute paralysieren die Banditenkommandos des organisierten Verbrechens das Protestpotential der brasilianischen Slums.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Leiter der Arbeiterseelsorge in der Erzdiözese Sao Paulo, drittgrößte der Welt, wird ebenfalls damals grauenhaft gefoltert.</strong></p>
<p><strong>“Nach der Militärdiktatur wurde die Politik des gesellschaftlichen Ausschlusses fortgesetzt &#8211; was stets mit der Absenkung des Bildungsniveaus beginnt. Heute wird eine halbalphabetisierte Jugend fabriziert, die sich den Interessen des Systems unterwirft.</strong></p>
<p><strong>Aber was machte eigentlich der große Gewerkschaftsführer und spätere zivile Präsident Lula damals?</strong></p>
<p><strong>Siehe da, gemäß einem neuen, gut recherchierten brasilianischen Sachbuch war Lula Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops.</strong></p>
<p><strong>Kenner, Insidern der Regime-Geschichte sagen: „Es gibt keinen Zweifel, daß Lula Informationen geliefert hat – er wollte sich als Mann des Vertrauens der Rechten legitimieren“, lauten Bewertungen. Daß Lula selbst noch als Regierungschef enge Freundschaft zum ehemaligen Dops-Chef Romeu Tuma pflegt, ist allgemein bekannt.</strong></p>
<p><strong>Brasilien und Ukraine: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/13/ukraine-2014-hitlergrus-von-jazenjuk-fuhrer-der-kiewer-putschregierung-laut-auffassung-vieler-deutscher-zeitungsleser-neben-jazenjuk-tjagnibok-vorsitzender-der-faschistischen-partei-%E2%80%9E/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/13/ukraine-2014-hitlergrus-von-jazenjuk-fuhrer-der-kiewer-putschregierung-laut-auffassung-vieler-deutscher-zeitungsleser-neben-jazenjuk-tjagnibok-vorsitzender-der-faschistischen-partei-%E2%80%9E/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50agonizante2.jpg" alt="p50agonizante2.jpg" /></p>
<p><strong>“Companhia Carne Agonizante”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50agonizante3.jpg" alt="p50agonizante3.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50agonizante4.jpg" alt="p50agonizante4.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50agonizante5.jpg" alt="p50agonizante5.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/p50agonizante6.jpg" alt="p50agonizante6.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/06/vor-50-jahren-als-kennedy-die-brasilianische-demokratie-nicht-gefiel-eine-invasion-erwog-die-durch-den-von-washington-mit-vorbereiteten-militarputsch-am-31-marz-unnotig-wurde-brasilien-gedenkt-de/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/06/vor-50-jahren-als-kennedy-die-brasilianische-demokratie-nicht-gefiel-eine-invasion-erwog-die-durch-den-von-washington-mit-vorbereiteten-militarputsch-am-31-marz-unnotig-wurde-brasilien-gedenkt-de/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/kennedyputsch1.jpg" alt="kennedyputsch1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Brasiliens Qualitätszeitung “O Globo”.</strong></p>
<p><strong>Wieviele lateinamerikanische Regierungen von den USA gestürzt wurden &#8211; Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe Frei Betto, während der Diktatur eingekerkert: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>“Heute haben wir eine Zivildiktatur”.</strong></p>
<p><strong> Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:</strong></p>
<p><strong>“Lula und Dilma Rousseff werden als Zerstörer Amazoniens in die Geschichte eingehen…Ich habe Lula zweimal getroffen…Jene Leute, die früher mit uns kämpften, auf unserer Seite waren, die selbe Sache verteidigten, verteidigen jetzt das Gegenteil…2009 war ein sehr freundschaftliches Treffen mit Lula &#8211; ich hoffte noch, er ließe sich überzeugen. Und schrieb sogar: Gottseidank, Lula hat verstanden…Doch es war Theater, politisches Spiel. Er hielt damals meinen Arm und sagte: Dom Erwin, wir werden dieses Projekt niemandem aufzwingen. Du kannst auf mich zählen…Ich dachte, gut &#8211; der Präsident würde nicht so reden, wenn es nicht die Wahrheit wäre… Nein, Lula würde mir nicht ins Gesicht lügen…In diesem Moment glaubte ich wirklich an den Dialog…”</strong></p>
<p><strong>Epoca-Frage: “Sie hatten tatsächlich an Lulas Dialog-Versprechen geglaubt?”</strong></p>
<p><strong>Kräutler:”Ich glaubte daran…Aber es gab nie einen Dialog…Was Lula da machte, war nur Show, um dem Bischof gefällig zu sein…Nach meinen Informationen sind 61 Wasserkraftwerke in Brasilien geplant, die meisten in Amazonien…Hier hat sich der Widerstand gegen Belo Monte mit der Arbeiterpartei identifiziert…Bis dann Lula sein Präsidentenamt antrat. Als wir entdeckten, daß Lula seine Position geändert hatte, sind wir aus allen Wolken gefallen. Mein Gott, wie ist das möglich? Und die Leute der Arbeiterpartei hier wechselten auch die Seite…Das alles war Verrat, ein gewaltiger Schlag. Es ist sehr hart, von Leuten verraten zu werden, denen du die Hand gereicht hattest. Man hatte mich gefragt, Bischof, wen werden sie wählen? Ich sagte, ich stimme für Lula…Später sagte dann das Volk: Jetzt schluckt der Bischof…Jetzt sagen sie: Der Bischof war sogar für diese Leute von der Arbeiterpartei. Und jetzt muß ich Kröten schlucken…Lula hat Amazonien nie verstanden…Und am Ende seiner Amtszeit fiel er ins Delirium, berauschte sich an Ziffern, Statistiken…Heute haben wir eine Zivildiktatur…Wenn die Regierung sich verfassungswidrig verhält, leben wir erneut in einer Diktatur…Ich mag eine Frau als Präsidentin, aber ich dachte, als Frau wäre sie sensibler gegenüber unserer Lage…Man kann soviel protestieren wie man will. Sie verhindert jeglichen Dialog schon im Ansatz.  Belo Monte ist kein Thema für eine Diskussion. Sie ist sehr hart, unnachgiebig, akzeptiert keine abweichende Meinung…Die Geschichte Amazoniens, Brasiliens und der Erde wird bald Lula und Dilma sehr genau als skrupellose Zerstörerverurteilen &#8211; als Verursacher von Einwirkungen, die unumkehrbar das Klima des Planeten veränderten…”</strong></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; Daten, Statistiken: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>WM 2014 in Brasilien &#8211; Parallelen zur WM von 1978 in der Militärdiktatur Argentiniens: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/02/brasilien-geldfusball-wm-2014-protestserie-wm-kritiker-umzingelt-an-der-kathedrale-von-sao-paulo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/02/brasilien-geldfusball-wm-2014-protestserie-wm-kritiker-umzingelt-an-der-kathedrale-von-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Reisewarnung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/11/brasilien-reisewarnungen-vor-der-fusball-wm-2014-von-favela-besuchen-wird-dringend-abgeraten/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/11/brasilien-reisewarnungen-vor-der-fusball-wm-2014-von-favela-besuchen-wird-dringend-abgeraten/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/07/wmse1.jpg" alt="wmse1.jpg" /></p>
<p><strong>Militärpolizei und Misere.</strong></p>
<p><strong>Die Protestversammlung des Vortags:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/02/brasilien-wm-und-politische-gefangene-militarpolizei-umzingelt-protestversammlung-in-city-von-sao-paulo-nimmt-zwei-anwalte-der-protestbewegung-fest-provoziert-laut-beobachterteam-tumulte-feuert-t/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/02/brasilien-wm-und-politische-gefangene-militarpolizei-umzingelt-protestversammlung-in-city-von-sao-paulo-nimmt-zwei-anwalte-der-protestbewegung-fest-provoziert-laut-beobachterteam-tumulte-feuert-t/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/12/diktaturkathedralegegner1.jpg" alt="diktaturkathedralegegner1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Militärdiktatur und von Militär umzingelte Regimegegner vor der Kathedrale Sao Paulos.</strong></p>
<p><strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/07/wmse2.jpg" alt="wmse2.jpg" /></p>
<p><strong>Fußball-WM 2014, von Militärpolizei umzingelte Systemkritiker an der Kathedrale von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>„Wir wollen mehr Demokratie wagen“.</strong></p>
<p><strong>Die bemerkenswerte Zusammenarbeit hochrangiger deutscher Politiker mit der Folterdiktatur Brasiliens. Willy Brandt, Helmut Schmidt, Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher&#8230;</strong></p>
<p><strong>2013 wurde in Deutschland der 100. Geburtstag von Willy Brandt begangen, ebenso der 95. von Helmut Schmidt. Indessen machte stutzig, daß auf den sehr zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, darunter der SPD, doch auch in den ellenlangen Würdigungen deutschsprachiger Medien, die sich angeblich der Pressefreiheit und den Menschenrechten verpflichtet fühlen, die intensiven Beziehungen der beiden Spitzenpolitiker zum brasilianischen Militärregime, das Schweigen zu dessen Verbrechen, mit keinem Wort erwähnt wurden. Nicht einmal auf SPD-Internetseiten wurde man fündig, ebensowenig im Willy-Brandt-Forum  Unter den Linden in Berlin. Dies läßt darauf schließen, daß von interessierter Seite mit allen Methoden heutiger PR sowie Politik-und  Mediensteuerung versucht wird, das heikle Thema unter den Teppich zu kehren. Der Brasilienaspekt in den Biographien von Brandt, Schmidt, Scheel, Genscher und anderen „Größen“ weist auf deren tatsächliche Wertvorstellungen, fernab der aufwendig in Parteipropaganda und Personenkult gepflegten.</strong></p>
<p><strong>Ein Abriß der historischen Vorgänge zeigt dies anschaulich.</strong></p>
<p><strong>Die Haltung Bonns zu den nazistisch-antisemitisch orientierten Putschgenerälen ist  von Anfang an verblüffend eindeutig. Am 31. März 1964 stürzen die Militärs auf Geheiß der reaktionären brasilianischen Eliten in Abstimmung mit den USA die demokratische Regierung von Joao Goulart – doch schon am 7. Mai stattet Bundespräsident Heinrich Lübke(CDU) als Repräsentant eines der auch wirtschaftlich wichtigsten Länder des Erdballs  dem Regime  einen einwöchigen Besuch ab. Es ist die erste offizielle Visite eines ausländischen Staatschefs nach dem Putsch – und kommt den Diktaturgenerälen im Interesse internationaler Aufwertung höchst gelegen. Sie geben daher sogar eine Sonderbriefmarke mit dem Konterfei Lübkes heraus – dieser sichert dem Militärregime alle Unterstützung, darunter wirtschaftliche, zu. Wohl wissend, wie ungemein blutig und barbarisch Staatsstreiche in Lateinamerika realisiert werden, hätte Bonn damals den Staatsbesuch durchaus aufschieben können. Immerhin waren gemäß historischen Quellen bereits 1964 mehr als 50000 Menschen verhaftet worden, hielt man Regimegegner in Fußballstadien und Frachtschiffen gefangen. Bereits im Putschjahr wurde zudem vom Militärregime die Folter eingeführt – dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.</strong></p>
<p><strong>Heinrich Lübke wirkte unter Hitler „ in einem Machtzentrum des NS-Staates“, so Die Zeit, Bauzeichnungen von 1944 für KZ-Baracken trugen Lübkes Unterschrift. Allgemein bekannt war zudem, daß zahlreiche Kriegsverbrecher in Brasilien Unterschlupf gefunden hatten, rasch enge Kontakte zu hohen „germanophilen“, die Wehrmacht bewundernden Militärs knüpften.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt, seit 1966 im Kabinett von Kurt Georg Kiesinger(CDU) sowohl Stellvertreter des Bundeskanzlers als auch Außenminister, sind derartige Hintergründe sowie die bedenkliche Faktenlage nach dem Militärputsch von 1964 in allen Details bestens bekannt. In auffälligem Gegensatz zu den gewöhnlich propagierten sozialdemokratischen Prinzipien  reist Brandt 1968 jedoch nach Brasilia, schenkt Diktaturchef und General Costa e Silva eine goldene Uhr – und schlägt ihm einen Vertrag über enge atomare Zusammenarbeit vor. Wikipedia über Folterdiktator Costa e Silva: “Seine Regierung startete die härteste und brutalste Phase des diktatorischen Militärregimes, die von General Emilio Garrastazu Médici, seinem Nachfolger, fortgesetzt wurde.”</strong></p>
<p><strong>1968 macht auch Königin Elisabeth II. In Brasilia der Folterdiktatur ihre Aufwartung.</strong></p>
<p><strong>1969 prägt Brandt seinen berühmten Satz „Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ Im selben Jahr unterzeichnet er in Bonn mit der Folterdiktatur gleich zwei wichtige Verträge – über wissenschaftlich-technologische Kooperation, darunter nukleare,  und, im Falle einer durch sadistischen Umgang mit Regimegegnern, darunter Totfoltern, berüchtigten Diktatur besonders bemerkenswert, ein Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit. Der von Brandt überaus herzlich empfangene brasilianische  Amtskollege  ist kein geringerer als José Magalhaes Pinto. 1964 beteiligt sich Pinto als Gouverneur des Teilstaats Minas Gerais persönlich am blutigen Militärputsch – wird zudem für ein Massaker an protestierenden Arbeitern von 1963 verantwortlich gemacht. Die dem Gouverneur unterstehende Polizei feuerte gemäß den historischen Fakten mit Maschinengewehren auf völlig unbewaffnete Arbeiter des staatlichen Usiminas-Stahlwerks in Ipatinga, wobei offiziell acht Männer getötet wurden &#8211; laut unabhängigen Quellen jedoch bis zu über  80, mehrere tausend Arbeiter wurden verwundet. Die Arbeiter hatten gegen sehr schlechte Arbeitsbedingungen sowie Gewalttaten des Werkschutzes protestiert. Die nationale Wahrheitskommission zur Aufklärung der Diktaturverbrechen befaßte sich 2013 mit dem Massaker von Ipatinga, da es als Vorbote der Repression nach dem Militärputsch von 1964 gilt.</strong></p>
<p><strong>José Magalhaes Pinto unterzeichnete zudem  die berüchtigten Ausnahmegesetze des Militärregimes. 1974 gründete Magalhaes Pinto die Großbank “Banco Nacional”, zählte bis zu seinem Tod zu den führenden, reichsten Bankiers Brasiliens.</strong></p>
<p><strong>  Während der Fußball-WM 2014 finden in dem nach ihm benannten Stadion in Belo Horizonte mehrere WM-Spiele statt.</strong></p>
<p><strong>1971 erhält Willy Brandt den Friedensnobelpreis und trifft sich in Florida mit US-Präsident Richard Nixon. Laut Dokumenten des Weißen Hauses erörtern beide auch ihr Verhältnis zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong> “President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Über eine etwaige Kritik von Willy Brandt an dem immer brutaleren Vorgehen des brasilianischen Repressionsapparates ist indessen nichts bekannt. Immerhin war die Weltöffentlichkeit u.a. durch Brasiliens katholische Kirche detailliert darüber informiert, wie das Militärregime mit Oppositionellen verfuhr.</strong></p>
<p><strong>2013 berichtet Maria Amélia de Almeida Teles auf einer Anhörung der Wahrheitskommission im Parlament des Teilstaates Sao Paulo über Erlittenes, darunter sexuellen Mißbrauch:“Mir fällt es sehr schwer, selbst 40 Jahre später darüber zu sprechen. Vor meinen Augen haben sie einen Widerstandskämpfer ermordet &#8211; meinen Mann ins Koma gefoltert. Sie haben meine schwangere Schwester verhaftet und gefoltert. Ich war mehrfach Opfer sexueller Gewalt. Wir weiblichen Regimegegner wurden ja stets nackt verhört. Ich erlitt Elektroschocks, wie die anderen auch, an der Vagina, am Anus, an den Brüsten. Meine kleinen Kinder mußten zusehen. Ich war voller Urin, voller Kot. Mein kleiner Sohn fragte mich: Warum bist du am ganzen Körper blau, warum ist der Vater jetzt grün? Er war im Koma. Ja, mein ganzer Körper war blau von den vielen Hämatomen. Ein Folterer masturbierte vor mir, spritzte sein Sperma auf meinen nackten Körper.” </strong></p>
<p><strong>Auch die Widerstandskämpferin Marise Egger schilderte gegenüber der Wahrheitskommission die erlittene sexuelle Gewalt. “Ich stillte damals meinen Sohn Tiago &#8211; doch erhielt viele Elektroschocks an den Brüsten. Direkt vor mir diskutierten die Folterer, ob man mir weitere Elektroschocks verpassen sollte oder nicht. Einige wollten aufhören, andere nicht &#8211; es war eine perverse Situation.  Die Elektroschocks ließen mein Brustgewebe absterben, sodaß ich später meine Tochter nicht mehr stillen konnte.” Laut Marise Eggers wird auch heute noch in Brasiliens Polizeiwachen mit sexueller Gewalt gefoltert:”Ich will sagen, daß die Frauen bis heute in den Polizeiwachen nach der Festnahme sexuellen Mißbrauch, Vergewaltigung erleiden &#8211; auch in jedem Krieg ist das so. Im Diktaturgefängnis erlitten dies die Frauen immer, immer, immer.”</strong></p>
<p><strong> Laut Angaben von Folteroffizieren der Militärdiktatur wurden u.a. in Rio de Janeiro auch Krokodile und eine Cobra eingesetzt. Die etwa sechs Meter lange Schlange ließ man in dem völlig verdunkelten Raum frei, in dem sich der Häftling befand. Krokodile wurden auf die nackten Körper von weiblichen Häftlingen gesetzt. Cecilia Coimbra, langjährige Vorsitzende der Anti-Folter-Organisation “Tortura nunca mais” berichtete, daß die Folterer sie nackt an einen Stuhl fesselten und dann ein  Krokodil auf ihrem Körper entlangklettern ließen. Man tauchte auch Regimegegner mit dem Kopf in Fässer voller Urin und Kot. In einem berüchtigten Folterzentrum in Petropolis bei Rio de Janeiro war es üblich, nach Folterungen erschossene Regimegegner in Stücke zu hacken. </strong></p>
<p><strong>Nicht zufällig widmet Amnesty International bereits 1973 die erste “Urgent Action” einem brasilianischen Oppositionellen, dem verhafteten und gefolterten Luiz Basilio Rossi.</strong></p>
<p><strong>2013 erinnert Brasiliens führende Qualitätszeitung in der City von Sao Paulo in einer großen Ausstellung  an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des von Willy Brandt eingefädelten Atomvertrages  mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel.</strong></p>
<p><strong>Auch der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher ist durch markige Worte bekannt: „Politik muß der Freiheit und der</strong></p>
<p><strong>Würde jedes einzelnen Menschen</strong><br />
<strong>dienen.</strong><br />
<strong>Aber Freiheit und Verantwortung</strong><br />
<strong>gehören für uns Liberale</strong><br />
<strong>untrennbar zusammen.“  </strong></p>
<p><strong>1975 unterzeichnet er indessen in Bonn mit seinem brasilianischen Amtskollegen Azeredo da Silveira das Atomabkommen und spart nicht mit Lob für die Diktatur. Brasilien sei ein Beispiel für Stabilisierung und Gleichgewicht.</strong></p>
<p><strong>Im selben Jahr verbreitet die Diktatur das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog in einer Repressionszelle Sao Paulos &#8211; in Wahrheit wird er totgefoltert. Bundesrichter Marcio José de Morais annulliert 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gibt Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, macht den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unter Geisel werden gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht, hat das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutiert.</strong></p>
<p><strong>Der Fernsehdirektor und Journalist Vladimir Herzog war eine bekannte Person der Mittelschicht und vom Militärregime nicht festgenommen oder verhaftet, sondern  für den 25.  Oktober 1975 zwecks Erteilung von Auskünften zum Sitz der politischen Polizei bestellt worden &#8211; das macht vorstellbar, wie die Diktatur mit nicht bekannten Oppositionellen, mutmaßlichen Oppositionellen etwa der Unterschicht, in den Slums umging, Aktionsfeld der Todesschwadronen des Regimes. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche reagiert nach der Ermordung Herzogs sofort. Der deutschstämmige Erzbischof von Sao Paulo, Dom  Paulo Evaristo Arns, ruft zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebriert  mit dem ebenfalls als engagiertem Diktaturgegner bekannten  Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe, die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Fanal des Protestes gegen die Folter-Diktatur wird. Die Kathedrale ist von Soldateska umstellt.</strong></p>
<p><strong>Oppositionelle Geistliche werden totgefoltert, Regimegegnerinnen, darunter Ordensschwestern, auf perverseste Weise sexuell mißbraucht, immer wieder vergewaltigt.</strong></p>
<p><strong> Hohe brasilianische Militärs zu Herbert Cukurs, dem nach Brasilien geflüchteten Massenmörder von Riga:”Du hast einen einzigen Fehler begangen &#8211; du hättest alle Juden töten sollen.” </strong></p>
<p><strong>Denkbar wäre, daß die Regierung in Bonn angesichts solcher grauenhafter Nachrichten sowie der Proteste von Menschenrechtsorganisationen ihr Verhältnis zum brasilianischen Militärregime neu definiert, sich kritisch positioniert. Dies ist jedoch nicht der Fall. Vielmehr wird Generalspräsident Ernesto Geisel für 1978 von Bundeskanzler Helmut Schmidt zu einem offiziellen Besuch der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Dies empört selbst den Juso-Bundesvorstand:  „Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Bei Demonstrationen in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Daß die Militärdiktatur auf der Basis des Bonner Atomabkommens ein geheimes militärisches Nuklearprogramm vorantrieb, mit Atomtestgelände in Amazonien, war längst bekannt.</strong></p>
<p><strong>In Bonn unterzeichnet General Geisel mehrere Vereinbarungen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und absolviert danach ein bemerkenswertes Besuchsprogramm.</strong></p>
<p><strong>Er trifft mit Bundeskanzler Helmut Schmidt und  Außenminister Hans-Dietrich Genscher, doch auch mit Bundespräsident Walter Scheel, Helmut Kohl und Franz-Josef Strauß, sogar dem berüchtigten Nazi-Marinerichter Hans Filbinger zusammen.  Vor dem Hintergrund der Menschenrechtslage in Brasilien ist historisch interessant, wieviel Lob just  Kanzler Schmidt sowie Scheel über den berüchtigten Diktator ausschütten. Ersterer  würdigt Geisel, wie es hieß, für den Weg zu einer neuen demokratischen Ordnung. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft. Geisel betont die Bedeutung des bilateralen Atomvertrags. Bundespräsident Scheel erklärt gar:</strong></p>
<p><strong>:“Die Freundschaft zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland kann als Modell für die Nord-Süd-Beziehungen dienen.“</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt, damals ohne Regierungsämter, doch Vorsitzender der SPD und  Präsident der Sozialistischen Internationale, empfängt den Diktator keineswegs nur zu einem kurzen Höflichkeitsbesuch, sondern konferiert mit ihm immerhin anderthalb Stunden. In Bonn auf einer Pressekonferenz wird Geisel  auf die Menschenrechte angesprochen – und reagiert unwidersprochen bizarr. Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte &#8211; obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde.  Chiles Diktator Augusto Pinochet kam 1974 mit einer Sondermaschine zur Amtseinführung von General Geisel nach Brasilia – Brasiliens Diktatur liefert ihm u.a. Waffen für die Repression.</strong></p>
<p><strong>Die rege deutsch-brasilianische Reisetätigkeit von Kadern aller Ebenen wurde bis zum Ende der Diktatur 1985 fortgesetzt. 1979, im Jahr der Nichtauslieferung des sadistischen Judenmörders  Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor,  durch das Militärregime fliegt Schmidt nach Brasilien, trifft dort sogar den rechtsextremen Politiker Paulo Maluf, Präfekt von São Paulo. 1981 besucht der Generalspräsident und Ex-Geheimdienstchef Figueiredo Bonn. </strong></p>
<p><strong>Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur Diktaturzeit für Friedhöfe verantwortlichen Maluf wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen. Diese wurden ermordet und dann geheim auf Friedhöfen Sao Paulos verscharrt.</strong></p>
<p><strong>Wikipedia:  Paulo Maluf gilt als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inbegriff">Inbegriff</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korruption">Korruption</a> in Brasilien. [1]</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Machteliten und ihre deutschen Partner waren nicht zuletzt wegen des internationalen Ansehens daran interessiert, das Militär möglichst bald in die Kasernen zurückzurufen, künftigen Machterhalt auch unter einer Formaldemokratie zu garantieren. Dies bedeutete u.a., willfährige Gewerkschaften und entsprechende Führer aufzubauen, genehme Parteien mit ins Boot zu holen. Brasilianische Historiker erinnern derzeit besonders  an die Sympathie der Folterdiktatur für Lula. Marco Antonio Villa, Geschichtsprofessor der Bundesuniversität von Sao Carlos: „Lula setzte in seiner Gewerkschaftsarbeit auf Entpolitisierung. Dies weckte die Aufmerksamkeit der Ideologen des Militärregimes, wie General Golbery, der ihn mehrere Male empfing.“ Er sagte über Lula:“Der Mann, der Brasiliens Linke vernichten wird.“</strong></p>
<p><strong>Lula hatte als Gewerkschaftsführer 1979 offenbar zur Freude der alten und neuen Rechten erklärt:“Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.“ Im selben Jahr traf sich Bundeskanzler Helmut Schmidt mit Lula in einem Hotel von Sao Paulo. In Brasilien existiert reichhaltiges historisches Material, das auf Lulas Beziehungen zur Folterdiktatur hinweist. Insider der Arbeiterpartei(PT) betonen zudem, Lula sei einst von den deutschen Automultis aufgebaut worden. Auffällig war, daß Lula nach dem Ende des Militärregimes immer wieder Diktatoren wie Geisel oder Medici lobte, eine teils enge Freundschaft mit Diktaturaktivisten pflegte, darunter José Sarney, Präsident der Diktaturpartei ARENA und Romeu Tuma, Chef eines Folterzentrums in Sao Paulo. Mitgründer der Arbeiterpartei stuften Lula wiederholt als rechts ein.</strong></p>
<p><strong>Unter Willy Brandt wurde zudem der zwielichtige Linkspopulist, Multimillionär und Großgrundbesitzer Leonel Brizola mit seiner Partei PDT in die Sozialistische Internationale(SI) eingegliedert, Brizola zum SI-Vize und später sogar zum SI-Ehrenpräsidenten gemacht. Brizola gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ &#8211; im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben.</strong></p>
<p><strong>Brizola rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy Brandt – und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD.</strong></p>
<p><strong>Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf „Brizola“ – ihm zu Ehren.</strong></p>
<p><strong>Bände spricht, daß der geistiger Ziehvater der PDT und auch Brizolas kein geringerer ist  als der brasilianische Diktator Getulio Vargas &#8211;  Hitlerverehrer, Judenhasser.  In seiner Amtszeit wurde die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland ausgeliefert und im KZ Bernburg vergast. Brizolas politische Karriere wurde von Getulio Vargas gestartet – dieser war sogar Brizolas Trauzeuge.</strong></p>
<p><strong>1953 erhielt Getulio Vargas als erster die höchste Stufe des Bundesverdienstkreuzes verliehen. Brasiliens führende Antisemitismus-Forscherin Maria Luiza Tucci Carneiro von der Bundesuniversität Sao Paulo: “So viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ist nach wie vor die verbrecherische antisemitische Politik der Vargas-Regierung nur relativ wenig erforscht, weiß man immer noch nicht, wieviele deutschstämmige Brasilianer aus Nazi-Begeisterung in Europa in welchen wichtigen Funktionen an Krieg und Judenvernichtung beteiligt waren, nach 1945 indessen problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurückkehrten, Nazi-Ungeist und Antisemitismus weiter kultivierten.</strong></p>
<p><strong> ”Dieser Teil unserer Geschichte wird vergessen, unterdrückt, zensiert, da türmen sich Barrieren auf . Man redet nicht über jene Geheimdekrete, mit denen Diktator Getulio Vargas ab 1936 Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden verboten hat &#8211;  der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. In den Tagebüchern von Vargas kann man alles über diese Geheimdekrete nachlesen &#8211;  er wußte genau, was mit den Juden in Europa damals geschah. Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete.” Allein für Deutschland hat die Historikerin über fünftausend abgelehnte Visaanträge dokumentiert.  Damit sei die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte. Diktator Vargas habe zudem die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien gefördert &#8211;  er ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten.</strong></p>
<p><strong>  Im Zentrum Rio de Janeiros wurde erst vor wenigen Jahren ein gewaltiges Memorial eingeweiht – nach Filinto Müller beispielsweise, dem GESTAPO-Schüler und berüchtigten Chef der politischen Polizei von Diktator Vargas, sind in Brasilien zahlreiche Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Nicht zufällig wird es unter Vargas Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben.</strong></p>
<p><strong>Diktator Vargas dekretierte 1932 die Wahlpflicht &#8211; auch unter Lula wurde sie nicht wieder abgeschafft.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Historiker: Unter Vargas wurde im Namen des Staates gefoltert und gemordet.</strong></p>
<p><strong>Hochrangige Bonner Staatsbesucher hielten stets auf enge persönliche Beziehungen zu den in Brasilien tätigen deutschen Konzernen – welche dem Militärregime keineswegs kritisch gegenüberstanden. Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Dossiers und Aktenfunde berichten, wurden bei VW und Mercedes-Benz Spitzel in die Versammlungen der Metallarbeiter und ihrer Gewerkschaften geschickt, die Spitzelberichte sofort  an die politische Polizei Deops weitergegeben. Brasilianische Qualitätsblätter wie das „Jornal do Brasil“ schrieben bereits vor über einem Jahrzehnt ausführlich darüber.  Gewerkschafter und andere „verdächtige“ Angestellte seien beim  Deops denunziert worden, auch Streikende.  Zudem sei angefragt worden, ob gegen Mitarbeiter, die eingestellt werden sollten,  „etwas vorliegt“. Unter Diktator Ernesto Geisel wurde  VW do Brasil  um Angaben über oppositionelle Arbeiterinnen gebeten – und gab derartige Daten  auch heraus, wie es hieß. Dies hatte alle erdenkliche Folgen. Ein Teil der Gemeldeten wurde verhaftet, gefoltert, im besten Falle entlassen &#8211; fand indessen wegen der Registrierung bei der politischen Polizei keine Anstellung mehr.</strong></p>
<p><strong>Laut Ivan Seixas, während der Diktatur gefoltert, gibt es indessen auch Zeugenaussagen, Informationen über eine direkte Beteiligung westlicher Länder, darunter Deutschlands, an der Repression. So seien Foltertechnologie und entsprechende Instrukteure nach Brasilien entsandt worden. Seixas, heute   Leiter einer Gedenkstätte des Widerstands gegen die Militärdiktatur, des “Memorial da Resistencia”, nennt daher  logisch,  daß auch Deutschland zwecks Klärung bestimmte Geheimarchive öffnen müßte. Die USA, Frankreich und Großbritannien hätten ebenfalls Folterinstrukteure geschickt.</strong></p>
<p><strong>Das Militärregime hat in der brasilianischen Gesellschaft, in Mentalität und Psycho der Brasilianer tiefe Spuren hinterlassen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International zählen heute zum Diktaturerbe in Brasilien die fortdauernde systematische Folter, Todesschwadronen sowie die immer noch nicht abgeschaffte Militärpolizei, weiter zuständig für die öffentliche Ordnung.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Menschenrechts-und Umweltorganisationen wollten die für 2014 anstehende erneute Verlängerung des von Willy Brandt mit der Folterdiktatur ausgehandelten Atomvertrags verhindern &#8211; vergeblich. Nach Darstellung des angesehenen jüdischen Umweltexperten Fabio Feldmann aus Sao Paulo enthält der Vertrag Geheimklauseln, die bis heute nicht veröffentlicht worden sind.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe erinnert zum Putschjubiläum an die Mitwirkung der USA, darunter das Entsenden von Kriegsschiffen. “Zwischen 1898 und 1994 haben die USA 48 lateinamerikanische Regierungen gestürzt, darunter die von Joao Goulart in Brasilien.”</strong></p>
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<p><strong>Laut Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert in Sao Paulo werden weiter Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können.“ Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden.</strong></p>
<p><strong>SPD-Politiker Andreas von Bülow:</strong></p>
<p><strong>“In Südamerika beteiligten sich die  strafverschonten dankbaren Söldner des Faschismus am Sturz der als links oder auch nur reformerisch erachteten Regierungen und deren Ersatz durch putschende Militärregierungen.  Die Drehbücher hierzu wurden in der CIA-Zentrale in Verbindung mit den Residenturen in den Zielländern  geschrieben  und durchweg von der politischen Spitze der USA gutgeheißen und angeordnet. Im Vollzug der Unterdrückung demokratischer oppositioneller Kräfte bedienten sich Militär, Polizei und Geheimdienste in den Ländern der Dritten Welt, insbesondere in Lateinamerika, privater Killerbanden, auch Todesschwadronen genannt, die von Armee und Polizei unterstützt wurden und an deren Rand angesiedelt sind. In schöner Regelmäßigkeit sind die Militärs und Polizeiführer der späteren Putsche zuvor Absolventen amerikanischer Schulen gewesen, in denen das Foltern zum Lehrprogramm gehört. Als die Kritik in den USA zu laut wurde, verlegte man das Schulungszentrum aus Washington D.C.  in die unter amerikanischer Verwaltung stehende Panamakanalzone, wo vermutlich noch ungenierter an der Drangsalierungstechnik von Opponenten gearbeitet werden kann als in den USA selbst. Zu Militärputschen kam und kommt es in berechenbarer Regelmäßigkeit stets dort, wo die wirtschaftlichen Interessen großer US-Firmen gefährdet sind, wo Bodenschätze wie Öl und Gas, Silber und Gold, Uran und strategische Metalle leicht und billig zu fördern sind, wo große Kupferminen ausbeutbar sind oder nur das Land für den Plantagenanbau in Betracht kommt.” </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Judenhasser und Diktator Getulio Vargas, Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes – die bemerkenswerten Auszeichnungskriterien in SPD, CDU, FDP und ihrer Führungsspitze unter Helmut Schmidt, Willy Brandt, Konrad Adenauer, Gerhard Schröder, Hans-Dietrich Genscher. Warum sich Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Steinmeier, Michael Müller etc. von dieser skandalösen Auszeichnungspraxis nicht distanzieren(dies auch die zu Koalitionen mit der SPD bereite “Linkspartei” nicht stört). Wie der straff gesteuerte deutsche Mainstream brisante Themen in den Wahlkämpfen von 2016 gezielt verschwieg… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=79238&amp;action=edit">**</a></span></h2>
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<div class="beitrag">
<p><strong>Wer in Deutschland stockreaktionär-rechts ist – und wer nicht…</strong></p>
<p><strong>Angesichts der starken Unterstützung für lateinamerikanische Foltergeneräle, nazistisch-antisemitisch orientierte Folterregimes gelten Brandt, Schmidt, Genscher in der offiziellen westdeutschen Geschichtsschreibung als ehrenwerte, vorbildhafte Personen.</strong></p>
<p><strong>Wie tickt die “Volkspartei” SPD:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/23/volkspartei-spd-wie-sie-2016-tickt-nach-dem-hinz-skandal-der-augenstein-skandal-auf-kosten-der-steuerzahler-160908-euro-abfindung-fuer-21-monate-arbeit-bildzeitung-ueber-sprecherin-von-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/23/volkspartei-spd-wie-sie-2016-tickt-nach-dem-hinz-skandal-der-augenstein-skandal-auf-kosten-der-steuerzahler-160908-euro-abfindung-fuer-21-monate-arbeit-bildzeitung-ueber-sprecherin-von-b/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselBrandtex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-54346" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselBrandtex.jpg" alt="???????????????????????????????" width="823" height="768" /></a></p>
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<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. </strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit – in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: “Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.”</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: “Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.”</strong></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><strong>Veja:”Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin…Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord…Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.”</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><strong>“Bad people”:</strong></p>
<p><a href="http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+--+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3">http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+–+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3</a></p>
<p><strong>Neue Zürcher Zeitung: “Schlechte Menschen”(Klaus Hart):</strong> <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/schlechte-menschen-1.1247073">http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/schlechte-menschen-1.1247073</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003-1024x524.jpg" alt="GeiselBarbaridade2003" width="1024" height="524" /></a></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei.  Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Bundeskanzler Helmut Schmidt(SPD) stufte gemäß seinen Wertvorstellungen den Folterdiktator Ernesto Geisel offenkundig sehr positiv ein – in seiner Kanzlerschaft wurde Geisel am 5. März 1978 – mitten in der Diktaturzeit –  mit der Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Nicht anders bewertete SPD-Schmidt zwei sehr berüchtigte Diktaturaktivisten – in seiner Kanzlerschaft wurde Antonio Carlos Magalhaes am 14. Juli 1980 mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet – Marco Antonio Maciel am 4. April 1982 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die SPD, Politiker wie Willy Brandt oder Sigmar Gabriel haben sich niemals von einer solchen Ordensverleihung an den Folterdiktator Ernesto Geisel und die politischen Mittäter Magalhaes und Maciel distanziert – was Bände über fortbestehende Werte und Visionen innerhalb der SPD spricht.</strong></p>
<p><strong>Besonders fällt zudem ins Auge: Nur 21 Tage nach dem brasilianischen Militärputsch von 1964 war just Ernesto Geisel bereits mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. </strong></p>
<p><strong>Unter CDU-Adenauer war bereits 1953 Getulio Vargas, Diktator und Judenhasser Brasiliens,  die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p><strong>“Unter der Maske des vom Vargas-Regime vertretenen Nationalismus machte sich Brasilien mitschuldig an der Massenvernichtung der jüdischen Bevölkerung”. Maria Luiza Tucci Carneiro, Lateinamerikas führende Antisemitismus-Expertin</strong></p>
<p><strong>Die westdeutschen Machteliten sind den archaischen brasilianischen Machteliten, Oligarchien ewig dankbar für Aufnahme und Schutz vieler Nazi-Kriegsverbrecher und anderer Nazi-Größen. In der DDR wurde die demonstrative Auszeichnung des Judenhassers Getulio Vargas auch von dort lebenden Juden, darunter jenen im Staats-und Regierungsapparat der DDR, mit großer Aufmerksamkeit registriert. </strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2234" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1-1024x390.jpg" alt="SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1" width="1024" height="390" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
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<p><strong>Wer ist Antonio Carlos Magalhaes – was fand Helmut Schmidt an ihm auszeichnenswert?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><strong>Wie der katholische Menschenrechtsaktivist und Weltsozialforum-Mitgründer Chico Whitaker, Träger des Alternativen Nobelpreises,  Politiker wie ACM einstuft: </strong> <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm">http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm</a></p>
<p><strong> ”Für mich ist geradezu ein Verbrechen, daß die Lula-Regierung mit übelsten, reaktionärsten Figuren und Parteien paktiert, ihnen das politische Überleben, eine starke Position garantiert. Im Nationalkongreß schloß Lula politische Abkommen mit Leuten wie Josè Sarney und Antonio Carlos Magalhaes – das ist doch schlimmer als Verrat! Die archaischen Oligarchien Brasiliens haben unter Lula nichts zu befürchten, können ganz beruhigt sein.“   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/</a></p>
<p><strong>Das Enthüllungsbuch über Antonio Carlos Magalhaes – Helmut Schmidt, Willy Brandt und viele andere aus der SPD-Spitze kennen die belastenden Fakten sehr genau. </strong></p>
<p><img src="http://3.bp.blogspot.com/-vTkfNo9z0LY/UYEZeOk60GI/AAAAAAAAIgE/1RtovTKP34s/s400/Mem%C3%B3rias+das+Trevas+%E2%80%93+Uma+Devassa+na+Vida+de+Antonio+Carlos+Magalh%C3%A3es.JPG" alt="" /></p>
<p><strong>“Joao Carlos Teixeira Gomes: Memórias das trevas. Uma devassa na vida de Antonio Carlos Magalhaes.”</strong></p>
<p><strong>Daß die Partei DIE LINKE mit einer solchen SPD sogar Koalitionen eingeht, ist daher außerordentlich aufschlußreich in Bezug auf das Wertesystem dieser Partei. </strong></p>
<p><strong>SPD-Steinmeier in Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/19/deutscher-aussenminister-steinmeier-in-brasilien-2015-anders-als-vorgaenger-westerwelle-besuchte-er-nicht-den-vorzeige-unternehmer-eike-batista-der-gemaess-den-entsprechenden-voraussagen-deutsc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/19/deutscher-aussenminister-steinmeier-in-brasilien-2015-anders-als-vorgaenger-westerwelle-besuchte-er-nicht-den-vorzeige-unternehmer-eike-batista-der-gemaess-den-entsprechenden-voraussagen-deutsc/</a></p>
<p><strong>Die SPD, etwa der jetzige Parteichef Gabriel, haben sich am engen Verhältnis von SPD-Politikern wie Brandt und Schmidt zu Brasiliens Folterdiktatur nie gestört…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselSchmidtex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-54341" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselSchmidtex.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1021" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes von Brasilien und Helmut Schmidt 1978 im Bundeskanzleramt von Bonn. 1978 wurde Ernesto Geisel mit der Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.</strong></p>
<p><strong>In der Amtszeit von Geisel 1975  totgefolterter Jude Vladimir Herzog – drei Jahre, bevor Geisel von SPD-Schmidt ausgezeichnet wurde:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog, am 25. Oktober 1975 in einer Zelle des Repressionszentrums DOI-Codi, Rua Tomas Carvalhal/Sao Paulo – in Wahrheit wurde er totgefoltert. Die SPD und der Antisemitismus…</strong></p>
<p><strong>Forum Willy Brandt in Berlin Unter den Linden –  immer noch keine Sonderausstellung zur engen Zusammenarbeit Brandts mit der Folterdiktatur Brasiliens – was ist da passiert?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/26/forum-willy-brandt-berlin-immer-noch-keine-sonderausstellung-zur-engen-zusammenarbeit-brandts-mit-der-folterdiktatur-brasiliens-was-ist-da-passiert-%E2%80%9Dim-juni-1968-erklarte-ausenminister-will/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/26/forum-willy-brandt-berlin-immer-noch-keine-sonderausstellung-zur-engen-zusammenarbeit-brandts-mit-der-folterdiktatur-brasiliens-was-ist-da-passiert-%E2%80%9Dim-juni-1968-erklarte-ausenminister-will/</a></p>
<p><strong>Kein Foto von Brandt und Geisel im Willy-Brandt Forum Unter den Linden, Berlin.   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Bonner Parteistiftungen von CDU und SPD – und das Folterregime Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/</a></p>
<p><strong>Die CDU und der Antisemitismus:</strong></p>
<p><strong>Typisch deutscher Mainstream – derartige brisante Veröffentlichungen nicht vor den Berlin-Wahlen, sondern erst danach – heikles CDU-Thema in Geschwätzrunden wie “Maischberger” etc. offenbar verboten:</strong></p>
<h2>“Helmut Kohl sprach abfällig über Juden”. Süddeutsche Zeitung, Sept. 2016, über den sehr viele andere CDU-Funktionäre formenden CDU-Politiker</h2>
<p><strong>“Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”. DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>“Nun hat der Jenaer Historiker Jacob S. Eder in einer preisgekrönten Doktorarbeit Kohls damalige Geschichtspolitik zum Holocaust analysiert. Eder kommt zu einem brisanten Befund: 40 Jahre nach Kriegsende waren antisemitische Vorurteile und Klischees unter CDU-Politikern und konservativen hohen Beamten der Bundesregierung verbreitet. Selbst der Kanzler war nach Eders Recherchen nicht frei davon.” DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Warum die SPD so gerne mit der CDU koaliert…Warum CDU-Merkel die Zahl engagierter Antisemiten in Deutschland zügig erhöht…</strong></p>
<p><strong>2015 widmet eine brasilianische Zeitschrift ihr Titelthema jenen Nazi-Kriegsverbrechern, die nach Brasilien flüchteten und dort auch dank der “Passivität” hochrangiger westdeutscher Regierungspolitiker blendend zurechtkamen, gar ihre Spezialkenntnisse den Folterdiktatoren zur Verfügung stellten. Über Herbert Cukurs heißt es in der Zeitschrift:”1941 befahl er, in Riga eine Synagoge niederzubrennen, in die man zuvor rd. 300 Juden eingesperrt hatte. Zudem wies er an, 1200 Juden in einem See Lettlands zu ertränken. Cukurs nahm an der Erschießung von 13000 Juden in einem Wald teil – die Juden mußten sich in jene Massengräber legen, in denen sie verscharrt wurden.”</strong></p>
<p><strong>“Schönes </strong><strong>Leben in Rio de Janeiro” – titelt die Zeitschrift über den Aufenthalt von Cukurs unterm Zuckerhut.</strong></p>
<p><strong>“Du hättest alle Juden töten sollen”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/</a></p>
<p><strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/ProtestDiktaturWosindunsereTotenSP1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-52765" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/ProtestDiktaturWosindunsereTotenSP1.jpg" alt="????????????" width="768" height="778" /></a></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?”. Protestdemonstration in Sao Paulo – Forderung nach lückenloser Aufklärung der Diktaturverbrechen. Die sog. Wahrheitskommission unter Regierungschefin Dilma Rousseff erfüllte ihre Aufgabe vorhersehbar nicht, weil u.a. die Geheimarchive des brasilianischen Militärs nicht geöffnet wurden.</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was mit diesen geschah.</strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen – und natürlich westdeutsche Politiker.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/#more-12904">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/#more-12904</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/marialuizatuccicarneiro.jpg" alt="marialuizatuccicarneiro.jpg" /></p>
<p><strong>Lateinamerikas führende Expertin über Fragen des Antisemitismus, Maria Luiza Tucci Carneiro, in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/</a></p>
<p><strong>“Auch unter vielen Intellektuellen gibt es  antisemitische Haltungen, existiert generell eine klar antijüdische Mentalität. In Brasilien, doch auch in Chile wächst der Neonazismus deutlich an, gibt es erschreckend viele neonazistische, antisemitische Websites, werden Machwerke aus der Nazizeit neu aufgelegt, antijüdische Flugblätter verteilt. Besonders bemerkenswert: So viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ist nach wie vor die verbrecherische antisemitische Politik der Vargas-Regierung nur relativ wenig erforscht, weiß man immer noch nicht, wieviele deutschstämmige Brasilianer aus Nazi-Begeisterung in Europa in welchen wichtigen Funktionen an Krieg und Judenvernichtung beteiligt waren, nach 1945 indessen problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurückkehrten, Nazi-Ungeist und Antisemitismus weiter kultivierten. Erst jetzt sollen  mit einer Untersuchung die Kriegsverbrecher  unter jenen tausenden Rückkehrern ermittelt werden.”(Bisher nicht geschehen…)</strong></p>
<p><strong>Getulio Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete.” Allein für Deutschland “ natürlich mit Ausnahme Hamburgs –  hat die Historikerin Tucci Carneiro über fünftausend abgelehnte Visaanträge dokumentiert. Auch polnischen, österreichischen Juden habe man damals die Einreise verweigert. Damit sei die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte. Diktator Vargas habe zudem die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien gefördert –  er ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten. Vor diesem historischen Hintergrund ist bemerkenswert und sehr aufschlußreich, daß Judenhasser Vargas von der Bundesrepublik Deutschland als erster ausländischer Staatsmann 1953 mit der höchsten Stufe des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet wurde. Welche Schichten der westdeutschen Gesellschaft, der westdeutschen Eliten hielten aus welchen Motiven eine solche Ehrung nötig? Sicher ein interessantes Thema für Historiker und Geschichtsstudenten – falls sie sich trauen.</strong></p>
<p><strong>Bekanntlich zählte auch ein nicht deutschstämmiger Brasilianer zu den KZ-Aufsehern in Auschwitz. “Man will nicht darüber sprechen, fördert keine Studien in Archiven, die jene Länder Amerikas belasten, welche die von Vernichtung in den KZs bedrohten Juden nicht hineinließen. An den Universitäten vermeidet man, über das Thema Antisemitismus zu debattieren. Brasilien war immer, ist immer noch ein rassistisches Land. Antisemitismus verstehe ich als eine Form des Rassismus. Lulas berühmtes Zitat über Adolf Hitler zeigt auch jene Ignoranz, die in großen Teilen der Bevölkerung in Bezug auf Holocaust und Nazismus herrscht. Viele Politiker, ein Großteil der Medien kennen diesen Teil unserer Geschichte nicht. Brasilien hatte nie eine deutlich sympathische Haltung zum Staat Israel – die brasilianische Regierung betrachtete ihn als Lösung, um die unerwünschten brasilianischen Juden loszuwerden – per Auswanderung dorthin. Und war immer weit mehr pro-arabisch als pro-israelisch. Auch die Lula-Regierung unternimmt keine Annäherung an den Staat Israel.”</strong></p>
<p><strong>Tucci Carneiro sagte ferner, Intellektuellen wie der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger José Saramago förderten einen neuen Antisemitismus. Saramago hatte das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser mit dem Holocaust der Nazis verglichen.</strong></p>
<p><strong>Tucci Carneiro, die den Klassiker “O Antisemitismo na Era Vargas” schrieb, warf den brasilianischen Regierungen vor, von 1946 bis 1985, dem Ende der Militärdiktatur, nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher gedeckt zu haben.</strong></p>
<p><strong>Dafür sind die alten und neuen Nazis, sind die alte und neue Rechte  dieser Erde, aber auch Teile von Deutschlands Eliten, Brasilien ewig dankbar, zeigen sich erkenntlich, wirken unermüdlich für ein möglichst positives Image der  Wirtschaftsnation, passen von den verschiedensten Posten aus gut auf, daß da nichts anbrennt. Man ist dem Tropenlande tief verbunden, weil es so vielen schwerbelasteten Getreuen Adolf Hitlers Unterschlupf und sogar neue Aufstiegschancen, politische Mitwirkung während der Militärdiktatur ermöglichte.</strong></p>
<p><strong>Zu den herausragenden Beispielen zählt auch Herbert Cukurs, der berüchtigte Massenmörder von Riga: Er  wurde sogar von der Polizei Sao Paulos beschützt, hatte Wachposten vor seinem Haus, nachdem ihn zwei nach Brasilien ausgewanderte KZ-Insassen wegen der Massenmorde angezeigt hatten. Entsprechende Akten befinden sich in den Archiven der damaligen Politischen Polizei(DOPS). Cukurs lebte auch in Rio de Janeiro und Santos. In Rio frequentierte er die Offizierskreise und wurde von hohen Militärs der Regierung von General Eurico Gaspar Dutra unterstützt. Sein Sohn Gunars Cukurs schilderte eine Begegnung von 1950. “Eine Gruppe von Generälen und Generalmajoren kam in unser Haus und sagte zu meinem Vater: Du hast einen einzigen Fehler begangen. Mein Vater wollte wissen, welcher – und ein General sagte: Du hättest alle Juden töten sollen.” Ein Polizeioffizier, der für die Bewachung von Cukurs in Sao Paulo zuständig war und sich mit diesem anfreundete, wurde nach dem Ende des Militärregimes von Menschenrechtsorganisationen beschuldigt, für das Totfoltern und Verschwindenlassen von Diktaturgegnern verantwortlich zu sein.</strong></p>
<p><strong>Dank niedrig gehaltener Bildung sind den allermeisten Brasilianern auch diese Teile der brasilianischen Geschichte völlig unbekannt.</strong></p>
<p><strong>“Politisch korrekter Antisemitismus”:</strong><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24590/highlight/Klaus&amp;Hart">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24590/highlight/Klaus&amp;Hart</a></p>
<div class="beitrag">
<p><strong>Willy Brandt und der brasilianische Folterdiktator Ernesto Geisel. Ausriß</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76919" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel2-1024x426.jpg" alt="BrandtGeisel2" width="1024" height="426" /></a></p>
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</div>
<p><strong>Was dem VW-Konzern so gut an Nazi-Kriegsverbrecher und Judenmörder Franz Stangl gefiel:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/24/was-vw-so-gut-an-nazi-kriegsverbrecher-und-judenmoerder-franz-stangl-gefiel-1959-in-brasilien-ausgerechnet-als-werkschutzchef-zur-niederhaltung-und-kontrolle-aufmuepfiger-politisch-engagierter-arbei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/24/was-vw-so-gut-an-nazi-kriegsverbrecher-und-judenmoerder-franz-stangl-gefiel-1959-in-brasilien-ausgerechnet-als-werkschutzchef-zur-niederhaltung-und-kontrolle-aufmuepfiger-politisch-engagierter-arbei/</a></p>
<p><strong>VW und die Folterdiktatur Brasiliens:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/23/vw-do-brasil-und-folter-waehrend-der-diktatur-uraltbekanntes-nun-auch-dank-offenbar-gelockerter-zensur-in-vielen-deutschen-medien-volkswagen-soll-waehrend-der-militaerdiktatur-in-brasilien-die-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/23/vw-do-brasil-und-folter-waehrend-der-diktatur-uraltbekanntes-nun-auch-dank-offenbar-gelockerter-zensur-in-vielen-deutschen-medien-volkswagen-soll-waehrend-der-militaerdiktatur-in-brasilien-die-fo/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/23/nach-berlin-wahlen-neuer-deutschland-trend-afd-waechst-um-zwei-auf-16-cdu-nur-noch-bei-32-spd-nur-noch-bei-22/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/23/nach-berlin-wahlen-neuer-deutschland-trend-afd-waechst-um-zwei-auf-16-cdu-nur-noch-bei-32-spd-nur-noch-bei-22/</a></p>
<p><strong>Wahlen in Berlin 2016:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/18/wahlen-in-berlin-2016-bewertungen-analysen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/18/wahlen-in-berlin-2016-bewertungen-analysen/</a></p>
<p><strong>SPD-Hochstaplerin Petra Hinz:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/#more-76959">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/#more-76959</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/WagenknechtIllnerSyrien16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78921" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/WagenknechtIllnerSyrien16-1024x744.jpg" alt="WagenknechtIllnerSyrien16" width="1024" height="744" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Sahra Wagenknecht. </strong><strong>Koalition mit dieser SPD, diesen Grünen – wie links ist DIE LINKE?</strong></p>
<h1 class="ts-title"><span class="ts-overline">“Sondierungsgespräche nach der Berlin-Wahl</span></h1>
<h1 class="ts-title"><span class="ts-headline">Das sind die Streitpunkte für Rot-Rot-Grün”. (Tagesspiegel) Welche Themen vorhersehbar fehlen…</span></h1>
<p><strong>Wagenknecht und AfD-Positionen:”Wir haben in bestimmten Stadtvierteln längst Parallelwelten, aus denen sich der Staat mehr und mehr zurückgezogen hat und wo jetzt radikale Islamisten versuchen, die Freiräume zu besetzen. Diese Entwicklung verunsichert die Menschen…Die Menschen in einem so reichen Land haben das Recht, ein sicheres Leben zu führen – aber davon sind viele meilenweit entfernt. Dazu gehört natürlich auch, dass man keine Angst vor Einbrechern haben muss oder davor, nachts unterwegs zu sein…Auch wir haben den Fehler gemacht, den Eindruck zuzulassen, wir stünden hinter Frau Merkels Politik. ” FAZ</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Gysi verteidigt die Flüchtlingspolitik der CDU-Kanzlerin gegen Angriffe aus deren Schwesterpartei CSU – wer hätte das gedacht.” Deutsche Welle 2016</h2>
<p><strong>Willy Brandt und die getarnten Spenden der USA-Regierung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Großbritanniens Königin Elisabeth II. – wie sie 1976 den berüchtigten brasilianischen Folterdiktator Ernesto Geisel in London mit allem Pomp empfängt, mit ihm sogar in der Kutsche durch die Hauptstadt fährt. 1968 hatte sie dem nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregime Brasiliens gemeinsam mit Prinz Philip einen offiziellen Besuch abgestattet. Walter Scheel(FDP), Willy Brandt(SPD), Helmut Schmidt(SPD) und Ernesto Geisel. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=77112&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/koenigin-elisabeth-ii-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel/" rel="tag">königin elisabeth ii. – brasiliens folterdiktator ernesto geisel</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=2702594154D420259D938CB4DC491B25?idItem=3856">http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=2702594154D420259D938CB4DC491B25?idItem=3856</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77122" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII-1024x910.jpg" alt="GeiselElisabethII" width="1024" height="910" /></a></p>
<p><strong>Geisel und die Wertvorstellungen der Königin, Ausriß. Aller monarchistischer Pomp für den Folterdiktator…</strong></p>
<p><strong>Proteste gegen den Folterdiktator in London 1976:</strong><a href="http://imagesvisions.blogspot.de/2013/06/os-protestos-contra-ernesto-geisel-em.html">http://imagesvisions.blogspot.de/2013/06/os-protestos-contra-ernesto-geisel-em.html</a></p>
<p><strong>1968 stattet Königin Elisabeth II. der brasilianischen Folterdiktatur einen offiziellen Besuch ab, fährt im offenen Wagen die Copacabana entlang.</strong> <strong>1968  ist auch Willy Brandt bei den Diktatoren, als Außenminister und Vize von Bundeskanzler Kiesinger – dem brasilianischen Diktaturchef, General Costa e Silva, schenkt Brandt eine goldene Uhr.</strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte – auch Regierung und Königshaus in London natürlich bis in die Details bekannt: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54377" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex-754x1024.jpg" alt="Diktaturopferex" width="754" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77133" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII2-1024x642.jpg" alt="GeiselElisabethII2" width="1024" height="642" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ElisabethIICopa68.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77147" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ElisabethIICopa68-1024x850.jpg" alt="ElisabethIICopa68" width="1024" height="850" /></a></p>
<p><strong>In und um Rio de Janeiro befinden sich 1968 zahlreiche Zentren der Repression, in denen Regimegegner totgefoltert, außergerichtlich exekutiert werden – politische Gefangene werden sogar den Haien zum Fraß vorgeworfen. Königin Elisabeth II. und Prinz Philip hindert dies nicht daran, im offenen Rolls-Royce 1968 die Copacabana entlangzufahren, den herbeigeorderten applaudierenden Diktaturfunktionären, Diktaturanhängern zuzuwinken. Ausriß.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/thatchereconomist.jpg" alt="thatchereconomist.jpg" /></p>
<p><strong>Pinochet-Freundin Margaret Thatcher, The Economist 2013: “Freedom fighter”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/margaret-thatcher-und-augusto-pinochet-eng-befreundet-die-thatcher-familie-und-die-pinochet-familie-trafen-sich-alljahrlich-in-london-laut-new-yorker-viel-bewunderung-und-hochachtung-fur-marg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/margaret-thatcher-und-augusto-pinochet-eng-befreundet-die-thatcher-familie-und-die-pinochet-familie-trafen-sich-alljahrlich-in-london-laut-new-yorker-viel-bewunderung-und-hochachtung-fur-marg/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<h2> Thatcher und Pinochet: “Lady Thatcher thanked her old friend for “bringing democracy to Chile”. BBC London. “I’m also very much aware that it is you who brought democracy to Chile.”</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/thatcherpinochet2.jpg" alt="thatcherpinochet2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>“Der Glaube an die Kraft der Freiheit war stets Leitmotiv seines Handelns. Walter Scheel war seiner Zeit oft weit voraus.” Bundespräsident Joachim Gauck 2016. Laut Angela Merkel hat Scheel “Deutschland geprägt”. Merkel ließ offen, welches Deutschland sie meinte. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheel-und-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel-in-bonn-video-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheel-und-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel-in-bonn-video-anklicken/</a><strong>. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel-1024x816.jpg" alt="BrandtGeisel" width="1024" height="816" /></a></p>
<p><strong>Geisel und die Wertvorstellungen von SPD-Idol Willy Brandt. Ausriß</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und die getarnten Spenden der USA-Regierung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a></p>
<p>-<strong>“Da brachen alle Dämme”:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130630616.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130630616.html</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit – 1974 – zwei Jahre vor dem offiziellen Treffen mit Königin Elisabeth von London –  in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: “Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.”</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: “Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.”</strong></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><strong>Veja:”Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin…Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord…Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.”</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003-1024x524.jpg" alt="GeiselBarbaridade2003" width="1024" height="524" /></a></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei.  Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ScheelGeisel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76913" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ScheelGeisel2-1024x472.jpg" alt="ScheelGeisel2" width="1024" height="472" /></a></p>
<p><strong>Scheel läßt dem brasilianischen Folterdiktator Ernesto Geisel in Bonn beim Staatsbesuch einen Schuhplattler vorführen. Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundespräsident Walter Scheel(FDP) 1978, anläßlich des Besuchs von Folterdiktator Ernesto Geisel in Bonn:”Die Freundschaft zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland kann als Modell für die Nord-Süd-Beziehungen dienen.”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/staatsakt-fuer-walter-scheel-am-7-september-in-berlin-was-alles-in-den-fast-gleichgeschalteten-nachrufen-von-politschauspielern-und-mainstream-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/staatsakt-fuer-walter-scheel-am-7-september-in-berlin-was-alles-in-den-fast-gleichgeschalteten-nachrufen-von-politschauspielern-und-mainstream-fehlt/</a></p>
<p><strong>Brasilien-Daten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>Wahlkampf 2016 in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – Idole von Islamisierungsparteien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/81-prozent-der-deutschen-lehnen-vollschleier-wie-burka-oder-niqab-in-der-oeffentlichkeit-ab-jeder-zweite-befuerwortet-ein-sogar-generelles-verbot-ard-im-august-2016-zur-uralt-forderung-von-afd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/81-prozent-der-deutschen-lehnen-vollschleier-wie-burka-oder-niqab-in-der-oeffentlichkeit-ab-jeder-zweite-befuerwortet-ein-sogar-generelles-verbot-ard-im-august-2016-zur-uralt-forderung-von-afd/</a></p>
<p><strong>Gauck in Chile 2016:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/11/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-2016-nach-chile-und-uruguay-der-ex-buergerrechtler-2013-in-brasilien-und-die-gravierende-menschenrechtslage-die-rolle-von-helmut-schmidtspd-will/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/11/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-2016-nach-chile-und-uruguay-der-ex-buergerrechtler-2013-in-brasilien-und-die-gravierende-menschenrechtslage-die-rolle-von-helmut-schmidtspd-will/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/12/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-in-chile-juli-2016-in-erster-rede-keinerlei-hinweis-auf-den-mit-hilfe-des-nato-staates-usa-gefuehrten-militaerputsch-gegen-die-allende-regierung-auf-di/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/12/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-in-chile-juli-2016-in-erster-rede-keinerlei-hinweis-auf-den-mit-hilfe-des-nato-staates-usa-gefuehrten-militaerputsch-gegen-die-allende-regierung-auf-di/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-juli-2016-in-chile-auch-zweite-rede-auffaellig-inhaltsleer-der-sog-ostdeutsche-buergerrechtler-schweigt-zur-rolle-der-chilenisch-deutschen-unternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-juli-2016-in-chile-auch-zweite-rede-auffaellig-inhaltsleer-der-sog-ostdeutsche-buergerrechtler-schweigt-zur-rolle-der-chilenisch-deutschen-unternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/chile-joachim-gauck-2016-der-fall-rudel-nach-dem-putsch-von-pinochet-im-jahre-1973-liess-sich-rudel-in-der-colonia-dignidad-in-chile-nieder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/chile-joachim-gauck-2016-der-fall-rudel-nach-dem-putsch-von-pinochet-im-jahre-1973-liess-sich-rudel-in-der-colonia-dignidad-in-chile-nieder/</a></p>
<p><strong>Burka und Angela Merkel:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/14/bundeskanzlerin-angela-merkelcdu-erwartungsgemaess-gegen-verbot-der-mittelalterlichen-unter-hygiene-und-gesundheitsaspekt-hochproblematisch-heiklen-burka-in-deutschland-viele-traegerinnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/14/bundeskanzlerin-angela-merkelcdu-erwartungsgemaess-gegen-verbot-der-mittelalterlichen-unter-hygiene-und-gesundheitsaspekt-hochproblematisch-heiklen-burka-in-deutschland-viele-traegerinnen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/GabrielEulenspiegel16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78227" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/GabrielEulenspiegel16-711x1024.jpg" alt="GabrielEulenspiegel16" width="711" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Lula im Gefängnis – April 2018. Bekommt er jetzt Besuch von Merkel, Bono Vox, Obama, Steinmeier etc.? Der Lula-Hintergrund. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=110922&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bono-vox-in-brasilien/" rel="tag">bono vox in brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bono-voxu2-und-lula/" rel="tag">bono vox/u2 und lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-und-sophia-loren/" rel="tag">lula und sophia loren</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sting-in-brasilien/" rel="tag">sting in brasilien</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/bonovoxlula2011.JPG" alt="bonovoxlula2011.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß. Bono Vox/U2 und Lula…</strong></p>
<p><strong>Lula – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/30/brasilien-2016-lula-von-westlichen-regierungen-eu-westlichem-mainstreamlula-superstar-jahrelang-bejubelt-wird-vor-gericht-gestelltpetrobras-affaere-die-ur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/30/brasilien-2016-lula-von-westlichen-regierungen-eu-westlichem-mainstreamlula-superstar-jahrelang-bejubelt-wird-vor-gericht-gestelltpetrobras-affaere-die-ur/</a></p>
<p><strong>Fotoserie:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</strong></a></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund der gravierenden Menschenrechtslage und anderer Negativfaktoren im Lande erhielt Lula zahlreiche hohe ausländische Auszeichnungen: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/06/lula-erhalt-in-paris-am-27-september-ehrendoktor-der-sorbonne-melden-landesmedien-interessante-sorbonne-auswahlkriterien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/06/lula-erhalt-in-paris-am-27-september-ehrendoktor-der-sorbonne-melden-landesmedien-interessante-sorbonne-auswahlkriterien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/unesco-zeichnet-lula-in-paris-wegen-forderung-des-friedens-und-der-rechtsgleichheit-aus-preis-mit-150000-dollar-dotiert-jury-von-henry-kissinger-gefuhrt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/unesco-zeichnet-lula-in-paris-wegen-forderung-des-friedens-und-der-rechtsgleichheit-aus-preis-mit-150000-dollar-dotiert-jury-von-henry-kissinger-gefuhrt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/LulaBonoGil.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67803" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/LulaBonoGil-1024x673.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="673" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/04/LulaBonoPiada.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110940" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/04/LulaBonoPiada-1024x760.jpg" alt="LulaBonoPiada" width="1024" height="760" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Chico Melo 2013:”Bono vergleicht Lula mit Mandela.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/06/friedensnobelpreistrager-barack-obama-und-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/06/friedensnobelpreistrager-barack-obama-und-brasilien/</a><br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – </strong> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/bono-voxu2-trifft-lula-in-sao-paulo-bisher-keinerlei-position-zu-menschenrechtslage-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/bono-voxu2-trifft-lula-in-sao-paulo-bisher-keinerlei-position-zu-menschenrechtslage-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:</strong><a href="https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750">https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen-Kultur – Schweigen deutscher Politiker etc.:</strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263"> http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p>—</p>
<p><strong>Hintergrund von 2006:</strong></p>
<p><strong>Der Sänger Bono Vox von der irischen Band U2 gilt in Europa als Megastar, als sympathischer, charismatischer Weltverbesserer, als Politaktivist, der sich unentwegt für die Menschenrechte, für die Schwachen dieser Erde vor allem in der Dritten Welt, für Minderheiten einsetzt. Im Januar hatte Bono Vox den Deutschen Medienpreis erhalten. Doch wie kommt er in einem Drittweltland wie Brasilien an, wie reagieren die Kritiker der Qualitätsmedien? Ganz Brasilien empfing Bono und seine Band mit offenen Armen – in der Kultur-und Wirtschaftsmetropole Sao Paulo freute man sich auf die beiden Konzerte und selbst in den abgelegensten Amazonasdörfern auf die Direktübertragung im Fernsehen. Doch als Bono sofort nach der Ankunft in den Präsidentenpalast zu Staatschef Lula eilte und dessen Politik über den grünen Klee lobte, nicht ein einziges Wörtchen der Kritik etwa an der gravierenden Menschenrechtslage fallen ließ, machte sich nicht nur in den Medien Verwunderung und Skepsis breit. Schließlich steckt die Lula-Regierung tief im Sumpf von Korruption und Machtmißbrauch.</strong></p>
<p><strong>Und als Bono dann auch noch seine Konzerte mit weitschweifigen politischen Erklärungen würzte, gar Lob-und Hudel-Bilder des Staatschefs Lula auf die Großleinwände projizieren ließ, war es mit der Geduld vieler Brasilianer vorbei. Wie die Medien hervorhoben, wurde Bono ausgepfiffen, als er seinen “neuen Freunden” Lula und Kulturminister Gilberto Gil dankte. Marcos Goncalves, Feuilletonchef von Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” bringt im Website-Interview die Kritik der Medien des Tropenlandes auf den Punkt:”Bono verkörpert die Ödheit, das Langweilig-Platte politischer Korrektheit. Wir leben heute in der Welt dieser Ideologie des politisch Korrekten, was zu einer Art Gefängnis wurde. Die Sprache wird überwacht – als Journalist übt man Selbstzensur, überwacht das eigene Vokabular. Wir wurden Gefangene angeblich fortschrittlicher Ideen. Ein regelrechter Apparat in der heutigen Kultur fordert diese politische Korrektheit ein. Ich finde, ein Rocksänger sollte Distanz zu den Autoritäten wahren, zumal Staatschef Lula und dessen Partei durch Korruption belastet sind. Doch Bono ignoriert das alles, kritisiert und hinterfragt nichts, leiht Lula in einem Wahljahr sein Prestige, gebärdet sich als dessen Helfer bei der Wiederwahl. Bono kennt die Realität Brasiliens, nutzt seinen Aufenthalt indessen fürs persönliche Marketing, entgleist in Demagogie und Scheinheiligkeit. Bono gehört zur Geld-und Politik-Maschinerie dieser Erde. Seine Konzerte hier waren wirklich ein Festival der Demagogie.”</strong></p>
<p><strong><strong>Bono Vox und Mick Jagger</strong><br />
Marcos Goncalves erinnert an die ironische Reaktion Mick Jaggers, den man einmal auf Bonos Gutmenschentum, auf dessen soziales Engagement ansprach. „Ich glaube, ich habe ihn unlängst über die Wasser gehen sehen.” Bono gebärde sich beinahe wie ein Gott, sagt Goncalves lachend.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.ostblog.de/images/GoncalvesFolha1.jpg" alt="GoncalvesFolha1.jpg" width="400" height="434" /><br />
Marcos Goncalves, Feuilletonchef von „Folha de Sao Paulo”</strong></p>
<p><strong>Als Bono in Sao Paulo war, revoltierten gerade die Insassen von fünf Gefängnissen gegen unmenschliche Haftbedingungen. Zahlreiche Menschenrechtler protestierten auf den Straßen Sao Paulos dagegen, daß in Brasilien die Folter weiterhin alltäglich ist, und daß gerade ein Polizeioberst freigesprochen wurde, der ein Massaker an Häftlingen geleitet hatte. Über einhundert Gefangene waren von dessen Sondereinheit getötet worden. Und in Rio de Janeiro terrorisierten neofeudale Milizen des organisierten Verbrechens kurz vorm Karneval gerade wieder einmal Slumbewohner, töteten zahlreiche unschuldige Menschen. Wegen der brachialen Naturzerstörung hatte sich ein bekannter Umweltaktivist letzten November aus Protest lebendig verbrannt</strong></p>
<p><strong><strong>Bonos Schweigen</strong><br />
Doch Bono schwieg zur Folter ebenso wie zur Banditendiktatur in den Slums, hätte an den Protesten der Menschenrechtsaktivisten natürlich teilnehmen können, wie auch Feuilletonchef Marcos Goncalves betont: ”Bono hätte sich mit ganz anderen Leuten treffen müssen “ doch er ist eben fasziniert von den Sphären der Macht. Er darf doch nicht einfach ignorieren, was hier im Lande passiert, diese Zustände auch noch unterstützen. Lula muß mit Kritik begegnet werden, Lula muß Rechenschaft ablegen. Aus dessen Arbeiterpartei ist doch die Hälfte nicht ohne Grund ausgetreten, darunter große progressive Intellektuelle. Bono zählt zur NGO-Szene. Doch diese NGO kriegen doch ihr Geld von den Regierungen, sind also in Wahrheit gar keine Nicht-Regierungs-Organisationen, leben vielmehr im Schatten der Regierungen. Heute schuf man diese NGO-Kultur, eine Kunst mit diesen verzuckerten Redensarten über Minoritäten, „die Verteidigung der Armen”. Dabei wird doch nur zu oft lediglich um Geldmittel gestritten “ das muß man kritisch beleuchten! Bono nutzt die Politik, um sich von anderen Rockmusikern zu unterscheiden, das ist seine Marketing-Masche. Doch nach Europa wird Bono mit der Aura des großen Revolutionärs zurückkehren, der stets unerschütterlich an der Seite der Dritten Welt steht. Dabei nutzt er die Unkenntnis der Ersten Welt über Brasilien aus.”</strong></p>
<p><strong><strong>Karneval und Brasilienklischees</strong><br />
Wir lieben Brasiliens Karneval, rief Bono ebenfalls in die Massen. Denn im Karneval träfen sich Reiche und Arme, Alte und Junge, Linke und Rechte. Das sei gut so, denn um die Armut zu besiegen, müßten alle zusammenarbeiten. Noch so eine Phrase, die Marcos Goncalves mehr als hohl fand. ”In Europa kultiviert man Mythen über Brasilien, über den Karneval, den Fußball “ und ausgerechnet die Brasilienklischees werden von Bono auch noch verstärkt. Nach diesen Konzerten hier wird sich die öffentliche Meinung über ihn ändern. Oberflächlich betrachtet, vertritt er ja das Gute, das Positive, ist ein Gutmensch. Doch wir Kulturkritiker müssen hinter die Ã„ußerlichkeiten, die Erscheinungsebene schauen “ und da offenbart sich eben bei Bono gewaltige Demagogie.”</strong></p>
<p><strong>Feuilletonchef Goncalves bestätigt, daß die Medienqualität in Europa stark abgefallen ist “ doch auch in Brasilien gebe es einen Verlust an kritischem Sinn in der Presse. „Alles wird akzeptiert, alles wird in Marketing eingewickelt, das Banale und Konventionelle wird ständig wiedergekäut.”</strong></p>
<p><strong><strong>Bono und Gilberto Gil</strong><br />
Nach den Konzerten von Sao Paulo flog Bono nach Salvador da Bahia, um an der Seite von Musiker und Kulturminister Gilberto Gil den Karneval zu verbringen. Goncalves erinnert daran, wie Gil und der damalige Arbeitsminister und heutige Arbeiterpartei-Chef Ricardo Berzoini sich von berüchtigten, gefürchteten Gangsterbossen den Besuch eines Rio-Slums genehmigen ließen, gemäß Banditenanweisung ohne Polizeischutz oder Bodyguards in den Slum einfuhren und damit die neofeudale Diktatur der Banditenmilizen über deren Parallelstaat der Armenviertel sozusagen offiziell anerkannten. „In Deutschland würde in einem solchen Falle die Regierung gestürzt”, betonte Sao Paulos Uni-Experte für Gewaltfragen, Paulo Sergio Pinheiro.</strong></p>
<p><strong>Andere Kulturkritiker nannten Bono, den Träger des Deutschen Medienpreises, jetzt einen Populisten, der die Kontrolle über sein Geschwätz verloren habe, ein monotones und absurdes Blablabla. “VÃ  pentear macaco, Bono Vox!” (Geh Affen kämmen, Bono Vox), riet ihm die engagierte Kritikerin Barbara Gancia. “Bono versucht das Gewissen der Reichen zu beruhigen, indem sie Geld an afrikanische Länder spenden. Aber wird denn damit irgendetwas gelöst? Wenn man afrikanischen Diktatoren Geld gibt, damit sie Waffen und immer größere Mercedes-Benz-Limousinen kaufen – ist das die Lösung?” In jenen Ländern, denen Bono zu helfen suche, sei der Hunger Symptom der Sozialstruktur. Bono lobe Lula, als ob in dessen Regierung keine Korruption existiere, so Barbara Gancia von der “Folha de Sao Paulo”.<br />
Viele Fans erregten sich über den extrem hohen Eintrittspreis der Konzerte, von zwei Dritteln des derzeitigen brasilianischen Mindestlohns aufwärts. Das Publikum bestand deshalb fast nur aus Mittel-und Oberschicht. Auf brasilianischen Internetseiten war zu lesen:”Bono ist käuflich. George Bush schlug er vor, die USA sollten ein Prozent der Steuereinnahmen den armen Ländern geben. Aber warum spendet Bono dann nicht fünfzig Prozent des Gewinns seiner Brasilienkonzerte für das Anti-Hunger-Programm der Regierung, gibt lediglich eine Gitarre zum Versteigern? Eintrittspreise von 200 Real sind außerhalb der Realität eines Landes, dessen Mindestlohn bei 300 Real liegt. Den anderen in die Tasche zu greifen, ist leicht, alles pure Demagogie. Bono hat sich vor seinen Fans blamiert, ließ sich in die schmutzige Politik Brasiliens verwickeln…”</strong></p>
<p><strong>Das Konzert der Rolling Stones einige Tage zuvor an der Copacabana war gratis, 1,2 Millionen Menschen kamen. U2 spielte im Morumbi-Stadion Sao Paulos zweimal vor jeweils 73000 Menschen. Der dicke, langweilige, humorlose Bono habe nicht ein Zehntel des Sex-Appeals von Mick Jagger, keinerlei Spontaneität, hieß es auf den brasilianischen Kulturseiten außerdem. Jeder Bühnenschritt Bonos sei vorhersehbar, die hohen Noten singe er auch noch falsch.<br />
–Bono und Deutscher Medienpreis–<br />
“Die Welt braucht Menschen wie sie”, sagte Ex-Außenminister Joseph Fischer in seiner Laudatio zur Verleihung des Deutschen Medienpreises am 24. Januar in der Kongreßhalle von Baden-Baden. “Unser heutiger Preisträger wird für seine herausragende Leistung geehrt, für seine Leidenschaft, für seine Vernunft, sein Mitgefühl und seine Überzeugungskraft.”<br />
Laut Pressemitteilung werden mit dem Deutschen Medienpreis stets Persönlichkeiten ausgezeichnet, “die nach Ansicht einer Jury aus Chefredakteuren in einem Jahr die Gesellschaft oder die Politik prägend beeinflußt haben.”<br />
Vor Bono haben auch Helmut Kohl und Gerhard Schröder den Preis erhalten.<br />
Ende März wurde in Santiago de Chile laut Presseberichten die Band U2 im Rahmen der Konzerte mit dem Menschenrechtspreis “Ambassador of Conscience” von Amnesty International ausgezeichnet. Den Preis überreichte die neue chilenische Präsidentin Michelle Bachelet. Bono Vox erhielt zudem den “Verdienstorden Pablo Neruda”.<br />
Brasiliens Medien bekräftigten indessen die Kritik an Bono Vox. Zitiert wurde zudem aus einem offenen Brief des indischen UNO-Wirtschaftsexperten Jagdish Bhagwati an Bono Vox. Danach suche sich der Sänger die falschen politischen Partner aus, sei in Bezug auf Afrika zum Sprecher einer überholten Programmatik geworden. Finanzhilfe für afrikanische Länder, bei der es sich in Wahrheit um Kredite handele, schaffe Abhängigkeit, keine Entwicklung, sei Quelle der Korruption, hieß es unter anderem.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/bono-vox-lula-treffen-in-london-2013-ermittlungsverfahren-gegen-lula-wegen-abgeordneten-und-parteien-kauf-skandal-lula-schweigt-in-london-zu-journalistenfragen-halt-vortrag-vor-bankern-und-inves/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/bono-vox-lula-treffen-in-london-2013-ermittlungsverfahren-gegen-lula-wegen-abgeordneten-und-parteien-kauf-skandal-lula-schweigt-in-london-zu-journalistenfragen-halt-vortrag-vor-bankern-und-inves/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/13/kuba-bloggerin-yoani-sanchez-besuchte-mario-vargas-lhosa-in-lima-weiter-keine-angaben-zu-treffen-mit-rechten-und-rechtsextremen-diktatur-und-folterbefurwortern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/13/kuba-bloggerin-yoani-sanchez-besuchte-mario-vargas-lhosa-in-lima-weiter-keine-angaben-zu-treffen-mit-rechten-und-rechtsextremen-diktatur-und-folterbefurwortern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/LulaStr%C3%A4flingVejaSP15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50379" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/LulaStr%C3%A4flingVejaSP15-1024x768.jpg" alt="LulaSträflingVejaSP15" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>Lula, Oktober 2015.</strong></p>
<p><strong>Angeli – Lula-Karikaturen:</strong><a href="https://www.google.de/search?q=Angeli+Lula+Folha&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjQnKf8k6vaAhXCYVAKHaNrAV0Q_AUICigB&amp;biw=1920&amp;bih=949">https://www.google.de/search?q=Angeli+Lula+Folha&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjQnKf8k6vaAhXCYVAKHaNrAV0Q_AUICigB&amp;biw=1920&amp;bih=949</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/08/berlin-wirbt-um-brasilien-financial-times-deutschland-besuch-von-ausenminister-guido-westerwelle-gunter-nooke-unsagliche-folterpraxis-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/08/berlin-wirbt-um-brasilien-financial-times-deutschland-besuch-von-ausenminister-guido-westerwelle-gunter-nooke-unsagliche-folterpraxis-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Sting in Brasilien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/22/sting-und-raoni-in-sao-paulo-stings-zwiespaltige-erfahrungen-mit-den-caiapo-indios/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/22/sting-und-raoni-in-sao-paulo-stings-zwiespaltige-erfahrungen-mit-den-caiapo-indios/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Lula und Gregor Gysi 70:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/14/gregor-gysi-70/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/14/gregor-gysi-70/</a></h2>
<p>–</p>
<h1>Freiheit für Lula da Silva, Demokratie für Brasilien</h1>
<div class="add-info"><strong>Pressemitteilung von Heike Hänsel, <span class="news-list-date">27. März 2018/DIE LINKe</span></strong></div>
<div class="add-info">–</div>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – die Auszeichnungen von Ex-Staatschef Lula. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=13951&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Anexo:Pr%C3%AAmios_e_honrarias_recebidos_por_Luiz_In%C3%A1cio_Lula_da_Silva">http://pt.wikipedia.org/wiki/Anexo:Pr%C3%AAmios_e_honrarias_recebidos_por_Luiz_In%C3%A1cio_Lula_da_Silva</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/angelilulacastro.jpg" alt="angelilulacastro.jpg" /></p>
<p><strong>Angeli, Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zu Lula und Castro:”Sag mal, wie gehts denn der brasilianischen Rechten?””Der gehts optimal! Ich habe mich mit ihr verheiratet!”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – Sophia Loren zeichnet Lula in Rio de Janeiro aus.</h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2012/11/lula-acena-sorri-e-rouba-holofotes-em-evento-no-rio-de-janeiro.html">http://g1.globo.com/politica/noticia/2012/11/lula-acena-sorri-e-rouba-holofotes-em-evento-no-rio-de-janeiro.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bischof Cappio: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/bischof-luiz-flavio-cappio-in-deutschland-vor-weihnachten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/bischof-luiz-flavio-cappio-in-deutschland-vor-weihnachten/</a></p>
<h2>“Lula vertritt heute die umweltfeindliche und unsoziale Politik der brasilianischen Eliten.”</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/11/lulasophialoren2.jpg" alt="lulasophialoren2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Lula und Sophia Loren in Rio de Janeiro 2012. Lula spricht mit seinem Kumpel, dem Rio-Gouverneur Cabral, inzwischen auch im Knast…</strong></p>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">“Lula steht vor der Inhaftierung. Der frühere Präsident Brasiliens kommt in den nächsten Tagen mit grosser Wahrscheinlichkeit ins Gefängnis.”Neue Zürcher Zeitung. Die Kumpels von Lula in der westlichen Welt(Merkel, Steinmeier, Obama, etc.) – vom deutschen Mainstream jetzt erwartungsgemäß verschwiegen. Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus – strategischer Partner der Merkel-GroKo. Viele Aspekte des brasilianischen Gesellschaftsmodells(Gewalt, Entsolidarisierung, Massenverblödung, Politik &amp; organisiertes Verbrechen etc.) werden von Ländern der EU kopiert. “Lula Superstar” – Süddeutsche Zeitung. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=110830&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-und-inhaftierung-2018/" rel="tag">lula und inhaftierung 2018</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="https://oglobo.globo.com/brasil/supremo-rejeita-habeas-corpus-permite-que-lula-seja-preso-22556318">https://oglobo.globo.com/brasil/supremo-rejeita-habeas-corpus-permite-que-lula-seja-preso-22556318</a></p>
<p><b>Brasilien – Daten, Statistiken:</b></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Regierungssender Deutsche Welle über Lula: “Geradlinigkeit und Verlässlichkeit”.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/25/davos-wie-der-von-politmarionetten-und-ihren-medien-vielbewunderte-teilnehmer-lula-endet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/25/davos-wie-der-von-politmarionetten-und-ihren-medien-vielbewunderte-teilnehmer-lula-endet/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">In vielen deutschen Medien war lange Zeit Vorschrift, Lula und seine Politik entgegen der Faktenlage stets zu preisen – schließlich war er gern gesehener Gast bei Merkel, Steinmeier, Obama etc…</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Obama über Lula im US-Hinterhofstaat Brasilien: “This is my man, right here, I love this guy!” Nach blendendem Verhältnis zu Bush ebensolches von Lula zu Obama.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/06/friedensnobelpreistrager-barack-obama-und-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/06/friedensnobelpreistrager-barack-obama-und-brasilien/</a><br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulamerkel.jpg" alt="lulamerkel.jpg" /></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – </strong> <strong>Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></h2>
<p><strong>Viele deutsche Lügenmedien wollen heute nicht daran erinnert werden, wie sie einst Lula über den grünen Klee lobten – entgegen der Faktenlage…</strong></p>
<p><strong>Angela Merkel und die Menschenrechtslage unter Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/12/MerkelBrasilienZgubicSampaio2008.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-86258" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/12/MerkelBrasilienZgubicSampaio2008-1024x941.jpg" alt="MerkelBrasilienZgubicSampaio2008" width="1024" height="941" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Radio Vatikan. “Die Stimme des Papstes und der Weltkirche”. “Brasilien: Kirchliche Menschenrechtler enttäuscht über Merkel”. Österreichischer Priester Günther Zgubic, Bischof Erwin Kräutler, Plinio Sampaio…</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/09/besuch-von-bundeskanzlerin-angela-merkeldeutschland-und-bundeskanzler-alfred-gusenbauerosterreich-in-brasilien-hohe-erwartungen-der-brasilianischen-menschenrechtsbewegung-klare-worte-zur-allta/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/09/besuch-von-bundeskanzlerin-angela-merkeldeutschland-und-bundeskanzler-alfred-gusenbauerosterreich-in-brasilien-hohe-erwartungen-der-brasilianischen-menschenrechtsbewegung-klare-worte-zur-allta/</a></p>
<h2>Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ Warum Boff in Deutschland, darunter in deutschen Medien, kuriosen kirchlichen Kreisen so hofiert wurde…</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur brasilianischen Folterdiktatur. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP</strong></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien und aktuelle Manipulationsmethoden. Wie Medienkonsumenten teils über Jahrzehnte für dumm verkauft werden:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien 2018: Lula wegen Korruption und Geldwäsche zu über 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Lula-Verherrlicher in westlichen Ländern wie Deutschland…”Der linke Politiker ist bei der Bevölkerung beliebt und führt in allen Umfragen.” ARD (Hahaha):<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/24/brasilien-lula-wegen-korruption-und-geldwaesche-zu-ueber-12-jahren-gefaengnis-verurteilt-die-lula-verherrlicher-in-westlichen-laendern-wie-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/24/brasilien-lula-wegen-korruption-und-geldwaesche-zu-ueber-12-jahren-gefaengnis-verurteilt-die-lula-verherrlicher-in-westlichen-laendern-wie-deutschland/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>“Ein Beispiel für alle Politiker”. Wie die Europäische Union offiziell Lula einstuft: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><strong>“Lula Superstar” – Wahrheit oder Fake News?: </strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/brasiliens-praesident-in-deutschland-lula-superstar-1.150002">http://www.sueddeutsche.de/politik/brasiliens-praesident-in-deutschland-lula-superstar-1.150002</a></p>
<section class="header">
<h2>“Lula Superstar</h2>
</section>
<section id="article-body" class="body">
<p class="article entry-summary resized"><strong>Die Brasilianer lieben ihren Präsidenten Lula da Silva, die Mächtigen der Welt reißen sich um ihn – jetzt besucht der “beliebteste Politiker der Erde” Bundeskanzlerin Merkel in Berlin…</strong></p>
<p><strong>Unter seiner Führung wird Lateinamerikas Gigant gefeiert, als habe der Rest des Planeten die Nation erst kürzlich entdeckt. Brasilien soll bald die fünftgrößte Wirtschaftsmacht sein, verkauft Flugzeuge, Busse, <a class="themelink" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Kaffee">Kaffee</a>, Eisenerz, Fleisch, Zucker und vieles mehr. Es ist demokratisch, stabil und liquide, hat vor seinen Küsten viel Öl entdeckt, veranstaltet <span class="nowrap">2014</span> die Fußball-WM und <span class="nowrap">2016</span> in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele.</strong></p>
<p><strong><span class="nowrap">80</span> Prozent der Brasilianer lieben ihren Lula, Staatenlenker reißen sich um ihn. Barack Obama ernannte Lula zum “beliebtesten Politiker der Erde” – zuletzt wurde die Freundschaft wegen des Gastspiels des Iraners Mahmud Ahmadinedschad in Brasilia und des von den USA reingewaschenen Putsches in Honduras etwas getrübt. Lula wird gemocht von Obama, Bush, Putin, Chávez, Castro, Sarkozy, Queen Elizabeth, Abbas, Peres, Ahmadinedschad und so weiter. Jetzt darf ihn nach ihrem Besuch <span class="nowrap">2008</span> Kanzlerin <a class="themelink" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Angela_Merkel">Angela Merkel</a> empfangen…” Zitat Süddeutsche Zeitung</strong></p>
</section>
<p>-</p>
<p><strong>Militärdiktator Golbery über Lula: “…der Mann, der die Linke Brasiliens vernichten wird.”</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>“Lula setzte in seiner Gewerkschaftsarbeit auf Entpolitisierung. Dies weckte die Aufmerksamkeit der Ideologen des Militärregimes, wie Golbery do Couto e Silva, der ihn mehrere Male empfing.” Historiker Marco Antonio Villa</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:</strong><a href="https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750">https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Lula-Kenner Waldemar Rossi:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/05/06/waldemar-rossi-langjaehriger-fuehrer-der-brasilianischen-arbeiterseelsorge-herausragender-menschenrechtsaktivist-der-katholischen-kirche-brasiliens-diktaturgegner-am-4-mai-2016-in-sao-paulo-gesto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/05/06/waldemar-rossi-langjaehriger-fuehrer-der-brasilianischen-arbeiterseelsorge-herausragender-menschenrechtsaktivist-der-katholischen-kirche-brasiliens-diktaturgegner-am-4-mai-2016-in-sao-paulo-gesto/</a></p>
<p class="article entry-summary resized"><strong>Steinmeier und der UNO-Applaus:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/30/steinmeier-in-der-uno-2016-und-die-sache-mit-dem-applaus-lernte-das-steinmeier-medienteam-von-lula-im-stategischen-partnerland-brasilien-der-bei-einer-uno-rede-noch-viel-viel-weiter-ging/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/30/steinmeier-in-der-uno-2016-und-die-sache-mit-dem-applaus-lernte-das-steinmeier-medienteam-von-lula-im-stategischen-partnerland-brasilien-der-bei-einer-uno-rede-noch-viel-viel-weiter-ging/</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/SteinmeierLula20121.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-32805" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/SteinmeierLula20121.jpg" alt="SteinmeierLula20121" width="953" height="768" /></a></p>
<p><strong>Hatte ihm  Lula etwa von dem Applaus-Trick erzählt? Ausriß.</strong></p>
<p class="article entry-summary resized"><strong>Lula und der UNO-Applaus:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</a></p>
<p><strong>Lula – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/30/brasilien-2016-lula-von-westlichen-regierungen-eu-westlichem-mainstreamlula-superstar-jahrelang-bejubelt-wird-vor-gericht-gestelltpetrobras-affaere-die-ur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/30/brasilien-2016-lula-von-westlichen-regierungen-eu-westlichem-mainstreamlula-superstar-jahrelang-bejubelt-wird-vor-gericht-gestelltpetrobras-affaere-die-ur/</a></p>
<p><strong>Wie der aktuelle deutsche SPD-Bundespräsident tickt:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/12/lulasteinmeier2012.jpg" alt="lulasteinmeier2012.jpg" /></p>
<p><strong>Heikle Menschenrechtsfragen(Folter, Todesschwadronen, Sklavenarbeit, Scheiterhaufen, Banditenterror etc.) offenbar bewußt ausgeklammert – darunter Lulas traditionell sehr gute Beziehungen zu Rechtsextremisten. “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der neuen globalen Ordnung. Podiumsdiskussion mit Luiz Inacio Lula da Silva und Frank Walter Steinmeier. Freitag, 7. Dezember 2012. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wirtschaft in Brasilien – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Lula macht laut Wertekriterien des Weltwirtschaftsforums von Davos alles richtig – hohe Ehrung mit “Global Statesmanship Award”:</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/lula-macht-laut-wertekriterien-des-weltwirtschaftsforums-in-davos-alles-richtig-hohe-ehrung-mit-preis-global-statesmanship-wirtschaftsethik-und-menschenrechtslage-weltsozialforum-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/lula-macht-laut-wertekriterien-des-weltwirtschaftsforums-in-davos-alles-richtig-hohe-ehrung-mit-preis-global-statesmanship-wirtschaftsethik-und-menschenrechtslage-weltsozialforum-2010/</a></p>
<p><strong>“Ich habe mich geirrt”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/brasilien-und-jim-o-neill-verbreiter-exzessiven-optimismus-uber-wirtschaftlich-soziale-zukunft-brasiliens-schopfer-der-abkurzung-bric-2014-zu-brasilien-voraussagen-ich-habe-mich-geirrt-fo/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft guten Wege.” Helmut Schmidt(SPD) zu Lula 2009 in Hamburg…</h2>
<p>–</p>
<h4 class="artikel"></h4>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<h4 class="artikel">BRASILIEN</h4>
<h1>Gauck: Von Brasilien lernen</h1>
<p class="intro"><strong>Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013</strong></p>
<h1>Gauck sieht Kolumbien und Brasilien “auf gutem Wege”/Deutschlandradio Kultur</h1>
<p><strong>“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester8.JPG" alt="wester8.JPG" /></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><strong>Bundesaußenminister Guido Westerwelle 2012:  </strong></p>
<p><strong> “Brasilien ist das Kraftzentrum Südamerikas geworden und zu einer Gestaltungsmacht mit globalem Anspruch herangewachsen”.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Merkel und die Brasilianisierung Deutschlands:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/</a></strong></h2>
<p>–</p>
<p><strong>“Fast vierzehn Jahre lang hatte die Arbeiterpartei das Land regiert.” Deutschlandradio Kultur, 11.10.2016. Bei den Wahlen von 2014 zum Nationalkongreß errang die Arbeiterpartei 70(!) von insgesamt 513 Sitzen des Abgeordnetenhauses, im Senat 12 von insgesamt 81 Sitzen.</strong></p>
<p><strong>Die “Stärke” der Arbeiterpartei Lulas im Nationalkongreß seit 2003:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/10/ArbeiterparteiSitzeNationalkongre%C3%9FPT%C3%84ra.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-80960" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/10/ArbeiterparteiSitzeNationalkongre%C3%9FPT%C3%84ra-1024x310.jpg" alt="ArbeiterparteiSitzeNationalkongreßPTÄra" width="1024" height="310" /></a></p>
<p>Ausriß Wikipedia Brasil.</p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto, Lulas Ex-Regierungsberater 2016: „Jene Arbeiterpartei von Dilma Rousseff und Lula paktierte mit den Feinden der Arbeiter, der Armen, änderte die archaischen Gesellschaftsstrukturen nicht.“</strong></p>
<p><strong>Allein im Nationalkongreß von 2016 agieren 32(!) zumeist auf Mauscheleien aller Art spezialisierte Parteien, die auch in den Teilstaaten häufig irrwitzigste, absurdeste Bündnisse eingehen.</strong></p>
<p><strong>Brasilianer, Brasilianerinnen, die Deutschlandradio-Beiträge zum Deutschlernen nutzen, lachen immer wieder laut auf über die seltsame, realitätsfremde Darstellung ihres Landes. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-68126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/ImpeachmentUSAFantasia161-591x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="591" height="1024" /></a></p>
<p><strong>US-Hinterhof Brasilien. Avenida Paulista, Sao Paulo.Unter Lula-Rousseff wurde Brasilien weiter spürbar u.a. soziokulturell amerikanisiert – Brasilien und die USA haben u.a. ein Gewalt-Gesellschaftsmodell als auffällige Gemeinsamkeit. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/angelibrasilkorruptionskarte.JPG" alt="angelibrasilkorruptionskarte.JPG" /></p>
<p>Angeli – Karikaturist von Brasiliens größter Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, über Landeskorruption – Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/LulaDilmagr.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-63518" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/03/LulaDilmagr-1024x614.jpg" alt="LulaDilmagr" width="1024" height="614" /></a></p>
<p><strong>Lula, Dilma Rousseff in Rio de Janeiro.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>“Heute haben wir eine Zivildiktatur”.</strong></p>
<p><strong> Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:</strong></p>
<p><strong>“Lula und Dilma Rousseff werden als Zerstörer Amazoniens in die Geschichte eingehen…Ich habe Lula zweimal getroffen…Jene Leute, die früher mit uns kämpften, auf unserer Seite waren, die selbe Sache verteidigten, verteidigen jetzt das Gegenteil…2009 war ein sehr freundschaftliches Treffen mit Lula – ich hoffte noch, er ließe sich überzeugen. Und schrieb sogar: Gottseidank, Lula hat verstanden…Doch es war Theater, politisches Spiel. Er hielt damals meinen Arm und sagte: Dom Erwin, wir werden dieses Projekt niemandem aufzwingen. Du kannst auf mich zählen…Ich dachte, gut – der Präsident würde nicht so reden, wenn es nicht die Wahrheit wäre… Nein, Lula würde mir nicht ins Gesicht lügen…In diesem Moment glaubte ich wirklich an den Dialog…”</strong></p>
<p><strong>Epoca-Frage: “Sie hatten tatsächlich an Lulas Dialog-Versprechen geglaubt?”</strong></p>
<p><strong>Kräutler:”Ich glaubte daran…Aber es gab nie einen Dialog…Was Lula da machte, war nur Show, um dem Bischof gefällig zu sein…Nach meinen Informationen sind 61 Wasserkraftwerke in Brasilien geplant, die meisten in Amazonien…Hier hat sich der Widerstand gegen Belo Monte mit der Arbeiterpartei identifiziert…Bis dann Lula sein Präsidentenamt antrat. Als wir entdeckten, daß Lula seine Position geändert hatte, sind wir aus allen Wolken gefallen. Mein Gott, wie ist das möglich? Und die Leute der Arbeiterpartei hier wechselten auch die Seite…Das alles war Verrat, ein gewaltiger Schlag. Es ist sehr hart, von Leuten verraten zu werden, denen du die Hand gereicht hattest. Man hatte mich gefragt, Bischof, wen werden sie wählen? Ich sagte, ich stimme für Lula…Später sagte dann das Volk: Jetzt schluckt der Bischof…Jetzt sagen sie: Der Bischof war sogar für diese Leute von der Arbeiterpartei. Und jetzt muß ich Kröten schlucken…Lula hat Amazonien nie verstanden…Und am Ende seiner Amtszeit fiel er ins Delirium, berauschte sich an Ziffern, Statistiken…Heute haben wir eine Zivildiktatur…Wenn die Regierung sich verfassungswidrig verhält, leben wir erneut in einer Diktatur…Ich mag eine Frau als Präsidentin, aber ich dachte, als Frau wäre sie sensibler gegenüber unserer Lage…Man kann soviel protestieren wie man will. Sie verhindert jeglichen Dialog schon im Ansatz.  Belo Monte ist kein Thema für eine Diskussion. Sie ist sehr hart, unnachgiebig, akzeptiert keine abweichende Meinung…Die Geschichte Amazoniens, Brasiliens und der Erde wird bald Lula und Dilma sehr genau als skrupellose Zerstörer verurteilen – als Verursacher von Einwirkungen, die unumkehrbar das Klima des Planeten veränderten…”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“Folter ohne Ende”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Folterstaat Brasilien – damals wie heute von hochrangigen deutschen Politikern unterstützt: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/folterstaat-brasilien-qualitatszeitung-o-globo-2014-umfassend-angewendet-wahrend-des-militarregimes-ist-folter-weiterhin-allgemeine-praxis-in-brasilien-keinerlei-kritik-von-angela-merkel/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/folterstaat-brasilien-qualitatszeitung-o-globo-2014-umfassend-angewendet-wahrend-des-militarregimes-ist-folter-weiterhin-allgemeine-praxis-in-brasilien-keinerlei-kritik-von-angela-merkel/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/deutschlandjahrplakat1.jpg" alt="deutschlandjahrplakat1.jpg" /></p>
<p><strong>Deutschlandjahr in Brasilien – kein Wort über die Unterstützung von Willy Brandt und Helmut Schmidt für die Folterdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/24/wie-die-usa-den-militarputsch-brasiliens-von-1964-vorbereiteten-sogar-kundgebungen-und-demonstrationen-gegen-die-gewahlte-regierung-finanzierten-organisierten-laut-brasiliens-wichtigstem-befreiung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/24/wie-die-usa-den-militarputsch-brasiliens-von-1964-vorbereiteten-sogar-kundgebungen-und-demonstrationen-gegen-die-gewahlte-regierung-finanzierten-organisierten-laut-brasiliens-wichtigstem-befreiung/</a></p>
<p><strong>Petra Pfaller, Vize-Koordenatorin der bischöflichen Gefangenenseelsorge in Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/carosamigosfoltercapa.jpg" alt="carosamigosfoltercapa.jpg" /></p>
<p><strong>Caros Amigos –  Zeitschrift, in der  auch Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe Frei Betto in jeder Ausgabe eine große Kolumne hat, über manchem unbequeme Realitäten der größten Demokratie Lateinamerikas. “Barbarei amnestiert man nicht”. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Lula – Brasiliens Ex-Staatschef – im Juli 2017 zu 9,5 Jahren Gefängnis verurteilt. “Lula Superstar”. “Die Brasilianer lieben ihren Präsidenten Lula da Silva, die Mächtigen der Welt reißen sich um ihn – jetzt besucht der “beliebteste Politiker der Erde” Bundeskanzlerin Merkel in Berlin.” Süddeutsche Zeitung 2010…Lula und das “betreute Denken”:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/12/lllll/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/12/lllll/</a></h2>
<p>-<strong>“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:</strong><a href="https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750">https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><strong>“Der Mann, der keine Angst hatte”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/</a></p>
<p><strong>Brasilienkenner Günther Zgubic – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/27/oesterreichs-katholischer-priester-guenther-zgubic-unter-den-besten-kennern-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/27/oesterreichs-katholischer-priester-guenther-zgubic-unter-den-besten-kennern-brasiliens/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – das Gewalt-Gesellschaftsmodell und die wichtige Rolle der Slums/Favelas. Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/01/brasilien-das-gewalt-gesellschaftsmodell-und-die-wichtige-rolle-der-slumsfavelas-hintergrundtexte-warum-brasilien-strategischer-partner-der-merkel-gabriel-regierung-ist-von-der-deutschen-regieru/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/01/brasilien-das-gewalt-gesellschaftsmodell-und-die-wichtige-rolle-der-slumsfavelas-hintergrundtexte-warum-brasilien-strategischer-partner-der-merkel-gabriel-regierung-ist-von-der-deutschen-regieru/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wirtschaft in Brasilien – Hintergrundtexte:</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/</a></p>
<p>–<br />
<strong>Lula – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/30/brasilien-2016-lula-von-westlichen-regierungen-eu-westlichem-mainstreamlula-superstar-jahrelang-bejubelt-wird-vor-gericht-gestelltpetrobras-affaere-die-ur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/30/brasilien-2016-lula-von-westlichen-regierungen-eu-westlichem-mainstreamlula-superstar-jahrelang-bejubelt-wird-vor-gericht-gestelltpetrobras-affaere-die-ur/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Brasilien und Drogen – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/18/aus-brasilien-nichts-neues-2017-drogensuechtige-die-in-grosser-zahl-crack-konsumieren-blockieren-in-der-city-von-sao-paulo-immer-wieder-sogar-strassenkreuzungen-vertreibt-die-polizei-diese-crack-h/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/18/aus-brasilien-nichts-neues-2017-drogensuechtige-die-in-grosser-zahl-crack-konsumieren-blockieren-in-der-city-von-sao-paulo-immer-wieder-sogar-strassenkreuzungen-vertreibt-die-polizei-diese-crack-h/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Kirche in Brasilien – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Juden in Brasilien, Lateinamerika – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/</a></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Österreichs katholischer Priester Günther Zgubic – unter den besten Kennern Brasiliens. Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/27/oesterreichs-katholischer-priester-guenther-zgubic-unter-den-besten-kennern-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/27/oesterreichs-katholischer-priester-guenther-zgubic-unter-den-besten-kennern-brasiliens/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Gefängnisse in Brasilien – Hintergrundtexte:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/02/aus-brasilien-nichts-neues-gefaengnis-rebellion-zu-jahresbeginn-2017-mit-offiziell-60-toten-in-amazonas-millionenstadt-manaus-schauplatz-vieler-aehnlicher-gewaltausbrueche-warum-brasilien-strateg/#more-86916">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/02/aus-brasilien-nichts-neues-gefaengnis-rebellion-zu-jahresbeginn-2017-mit-offiziell-60-toten-in-amazonas-millionenstadt-manaus-schauplatz-vieler-aehnlicher-gewaltausbrueche-warum-brasilien-strateg/#more-86916</a></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – Kultur, Mentalität, soziokulturelle Faktoren. Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien und Karneval – Hintergrundtexte, Fotoserien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/11/rio-de-janeiro-karneval-2016-die-siegerparade-der-sambaschulen-die-unausrottbaren-klischees-des-deutschsprachigen-mainstreams-dominiert-im-rio-karneval-tatsaechlich-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/11/rio-de-janeiro-karneval-2016-die-siegerparade-der-sambaschulen-die-unausrottbaren-klischees-des-deutschsprachigen-mainstreams-dominiert-im-rio-karneval-tatsaechlich-samba/</a></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Indianer in Brasilien – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Obdachlose, Straßenbewohner in Brasilien – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/mensch-und-muell-2016-die-verelendete-sklavennachfahrin-von-sao-paulo-muelltueten-muellsaecke-als-einzige-kleidung-vergebliches-betteln-um-ein-paar-muenzen-keinerlei-zeichen-von-solidaritaet-mi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/mensch-und-muell-2016-die-verelendete-sklavennachfahrin-von-sao-paulo-muelltueten-muellsaecke-als-einzige-kleidung-vergebliches-betteln-um-ein-paar-muenzen-keinerlei-zeichen-von-solidaritaet-mi/</a></h2>
<p><strong>Brasilien und Medien-Manipulation:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/02/brasilien-2016-amtsenthebung-von-staatspraesidentin-dilma-rousseff-und-fortdauernde-manipulative-berichterstattung-des-europaeischen-mainstreams-ueber-die-situation-im-us-hinterhof-brasilien-rechts/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/02/brasilien-2016-amtsenthebung-von-staatspraesidentin-dilma-rousseff-und-fortdauernde-manipulative-berichterstattung-des-europaeischen-mainstreams-ueber-die-situation-im-us-hinterhof-brasilien-rechts/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h1>Klaus Hart: Gangster, Favelados, Bischöfe. Sozialreportagen aus Brasilien. Brasilienkunde-Verlag Mettingen, 307 Seiten.</h1>
<p align="left"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/GangsterFaveladosBisch%C3%B6fe.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119810" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/GangsterFaveladosBisch%C3%B6fe-715x1024.jpg" alt="GangsterFaveladosBischöfe" width="715" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Brasiliens Folterdiktatur: Brücke über die Bucht von Rio de Janeiro(13,2 km lang) immer noch nach berüchtigtem Militärdiktator Costa e Silva benannt, dem Willy Brandt einst den Atomvertrag mit Bonn vorgeschlagen hatte, ihm eine goldene Uhr schenkte. &#8222;Die Brücke der Diktatur&#8220; (O Globo) &#8222;Symbol des Regimes&#8220;. Wird der Atomvertrag 2014 erneut verlängert?</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/09/brasiliens-folterdiktatur-brucke-uber-die-bucht-von-rio-de-janeiro-immer-noch-nach-beruchtigtem-militardiktator-costa-e-silva-benannt-dem-willy-brandt-einst-den-atomvertrag-mit-bonn-vorgeschlagen-ha/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Feb 2014 22:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Folterdiktatur]]></category>
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		<description><![CDATA[ http://infograficos.oglobo.globo.com/pais/ponte-rio-niteroi.html  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/  Die Brücke über die Guanabara-Bucht wurde auch in der achtjährigen Amtszeit von  Staatschef Lula nicht umbenannt &#8211; heißt weiter offiziell &#8222;Ponte Presidente Costa e Silva&#8220;. Inzwischen gibt es Initiativen zur Umbenennung. Die Militärdiktatur endete 1985. In der Begründung für eine Umbenennung heißt es,  Costa e Silva sei einer der größten Verletzer der Rechte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://infograficos.oglobo.globo.com/pais/ponte-rio-niteroi.html"> http://infograficos.oglobo.globo.com/pais/ponte-rio-niteroi.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</a></p>
<p><strong> Die Brücke über die Guanabara-Bucht wurde auch in der achtjährigen Amtszeit von  Staatschef Lula nicht umbenannt &#8211; heißt weiter offiziell &#8222;Ponte Presidente Costa e Silva&#8220;. Inzwischen gibt es Initiativen zur Umbenennung. Die Militärdiktatur endete 1985. In der Begründung für eine Umbenennung heißt es,  Costa e Silva sei einer der größten Verletzer der Rechte des brasilianischen Volkes gewesen. Er habe die berüchtigten Ausnahmegesetze formuliert(AI-5) und den Repressionsapparat stark ausgebaut.  Baustart der Brücke war 1968, 1974 wurde sie durch Militärdiktator Medici eingeweiht. Bauarbeiter hatten eine regelmäßige Arbeitszeit von 11 Stunden täglich, die auf Bau-Schiffen hatten nach 24 Stunden Arbeitszeit 24 Stunden Pause, hieß es. Bei Unfällen kamen etwa 400 Arbeiter ums Leben. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/29/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-lateinamerikas-wichtigste-hafenstadt-santos-war-auch-folterzentrum-hatte-schiff-als-kz-fur-regimegegner-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-die/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/29/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-lateinamerikas-wichtigste-hafenstadt-santos-war-auch-folterzentrum-hatte-schiff-als-kz-fur-regimegegner-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-die/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, SPD-Video. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” (Lula wurde Gewerkschaftsführer just während der Militärdiktatur, zu der hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt sehr enge Beziehungen unterhielten. Lula geht u.a. in die Geschichte ein wegen des monströsen Skandals um Abgeordneten-und Parteienkaufs während seiner Amtszeit)</strong></p>
<p><strong>Von Protesten Brandts und Schmidts gegen die barbarische Repression unter der Diktatur in Brasilien, etwa gegen das sadistische Foltern von Frauen,  ist nichts bekannt.  </strong></p>
<p><strong>Das Erbe der Militärdiktatur &#8211; Menschenrechtslage unter Lula-Rousseff: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/21/human-rights-watch-prangert-folter-und-gefangnishorror-im-fusball-wm-land-brasilien-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/21/human-rights-watch-prangert-folter-und-gefangnishorror-im-fusball-wm-land-brasilien-an/</a></p>
<p><span id="more-17406"></span></p>
<p><strong>Lula und die Diktatur: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/</a></p>
<p><strong>1968 war der damalige Bonner Außenminister Willy Brandt &#8211; vier Jahre nach dem Militärputsch &#8211;  nach Brasilia gereist und hatte Diktaturchef Costa e Silva einen Vertrag über enge atomare Zusammenarbeit vorgeschlagen . Wikipedia über Folterdiktator Costa e Silva: “Seine Regierung startete die härteste und brutalste Phase des diktatorischen Militärregimes, die von General Emilio Garrastazu Médici, seinem Nachfolger, fortgesetzt wurde.”</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Organisationen gegen Verlängerung des Atomvertrags mit der Folterdiktatur: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt, Ausriß.</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit &#8211; in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: &#8222;Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: &#8222;Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Geisel:&#8220;Denn vorher hat man einen festgenommen &#8211; und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Veja:&#8220;Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin&#8230;Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord&#8230;Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><strong>Folterdiktator Figueiredo 1981 bei Helmut Schmidt und Willy Brandt in Bonn: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/16/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-engen-und-freundschaftlichen-beziehungen-zwischen-der-folterdiktatur-und-bonn-diktator-joao-figueiredo-geheimdienstchef-des-regimes-im-mai/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/16/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-engen-und-freundschaftlichen-beziehungen-zwischen-der-folterdiktatur-und-bonn-diktator-joao-figueiredo-geheimdienstchef-des-regimes-im-mai/</a></p>
<p><strong>Orden für Rechtsextremist: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit” &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>Helmut Schmidt 95 &#8211; was alles in den Würdigungen fehlt: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/</a></p>
<p><strong>Ein Vizepräsident der Sozialistischen Internationale(SI), der inzwischen verstorbene Linkspopulist Leonel Brizola, hätte in seiner Amtszeit als Gouverneur des Teilstaats Rio de Janeiro bereits eine Umbenennung der gewaltigen Brücke anweisen können. Dies blieb indessen aus. Die zwielichtig-buntschillernde Figur Brizola, mit seiner Partei unter Brandt-Schmidt 1986 in die Sozialistische Internationale geholt,</strong><strong> gilt als politisch hauptverantwortlich dafür, daß die Verbrechersyndikate in Rio de Janeiro seit den 80ern soviel Macht und Einfluß erreichten, sich derart mit der Politik verquickten. Soziologen, Kolumnisten, selbst Bischöfe der katholischen Kirche betonen einhellig, daß er in zwei Amtszeiten dem organisierten Verbrechen faktisch freien Lauf ließ &#8211; im Tausch gegen politische Unterstützung. Schließlich sind die Slumbewohner auch ein wichtiges Wählerreservoir, müssen gewöhnlich für jene Kandidaten stimmen, die die Slumbosse vorgeben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></p>
<p><strong>Brizola, reicher Großgrundbesitzer, Multimillionär, Chef der „Demokratischen Arbeitspartei“(PDT), rühmte sich immer seiner Freundschaft zu Willy Brandt – und erntete von der SPD, in deren Gazetten, viel Lob für seine Politik. Brizola hielt beste Beziehungen zum letzten Diktaturpräsidenten, dem Geheimdienst-General Joao Figueiredo, seine PDT ging immer wieder Wahlbündnisse mit der Partei des Militärregimes ein. Alles kein Problem für SI und SPD.  Kurz vor seinem Tode machte die Sozialistische Internationale Brizola sogar zu ihrem Ehrenpräsidenten.</strong></p>
<p><strong>Die Gangsterbosse tauften eines ihrer wichtigsten Produkte, jene kleinen Kokaintütchen, auf „Brizola“ – ihm zu Ehren.</strong></p>
<p><strong>Wikipedia:  Embora tenha sido um dos mais exaltados opositores das ações do <a title="Governo Collor" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Governo_Collor">governo Collor</a>, principalmente no tema das privatizações, Brizola estabeleceu relações cordiais com o presidente, justificando-as como<em>necessário relacionamento respeitoso entre um governador de estado e o presidente, em face dos interesses da administração pública.</em> Foi um crítico severo da <a title="Comissão Parlamentar de Inquérito" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Parlamentar_de_Inqu%C3%A9rito">CPI</a> que investigava o esquema de <a title="Paulo César Farias" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Paulo_C%C3%A9sar_Farias">Paulo César Farias</a> pelas vinculações que os integrantes da CPI atribuíam entre o <em><a title="Esquema PC" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Esquema_PC">esquema PC</a></em> e o <a title="Presidente da República" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Presidente_da_Rep%C3%BAblica">presidente da República</a> e afirmava que o presidente estava sofrendo um <em><a title="Golpe de Estado" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Golpe_de_Estado">golpe</a></em>. Esse fato causou um desgaste enorme para Brizola junto ao seu eleitorado e aos seus aliados políticos. Após isso, Brizola não conseguiu mais vencer nenhuma eleição que disputou.</strong></p>
<p><strong>Em 1998 apoiou o candidato de seu partido ao governo do estado do Rio de Janeiro, <a title="Anthony Garotinho" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Anthony_Garotinho">Anthony Garotinho</a>. A vitória deste na eleição levou o brizolismo de volta ao poder estadual. Entretanto, Anthony Garotinho acabou por distanciar-se das ideias de Brizola e deixou o PDT.</strong></p>
<p><strong>Geistiger Ziehvater der PDT und auch Brizolas ist kein geringerer als der brasilianische Diktator Getulio Vargas, Hitlerverehrer, Judenhasser &#8211; in seiner Amtszeit wurde die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland ausgeliefert und im KZ Bernburg vergast. Getulio Vargas startete die politische Karriere von Brizola, war sogar dessen Trauzeuge.2014 nennt die Qualitätszeitung &#8222;O Globo&#8220; Vargas einen &#8222;grausamen Mann, niederträchtig, Putschist, Folterer, nach dem indessen eine Stiftung benannt ist&#8220;. Fast jede Stadt Brasiliens hat eine wichtige Straße, die nach Getulio Vargas benannt ist &#8211; bis heute.</strong></p>
<p><strong>Getulio Vargas erhielt 1953 die höchste Stufe des Bundesverdienstkreuzes verliehen: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p>&#8222;<strong>So viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ist nach wie vor die verbrecherische antisemitische Politik der Vargas-Regierung nur relativ wenig erforscht, weiß man immer noch nicht, wieviele deutschstämmige Brasilianer aus Nazi-Begeisterung in Europa in welchen wichtigen Funktionen an Krieg und Judenvernichtung beteiligt waren, nach 1945 indessen problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurückkehrten, Nazi-Ungeist und Antisemitismus weiter kultivierten. Erst jetzt sollen  mit einer Untersuchung die Kriegsverbrecher Â unter jenen tausenden Rückkehrern ermittelt werden.&#8220; Antisemitismusforscherin Tucci Carneiro, Bundesuniversität Sao Paulo</strong></p>
<p>B<strong>rasilianische Historiker: Unter Vargas wurde im Namen des Staates gefoltert und gemordet.</strong></p>
<p><strong> ”Dieser Teil unserer Geschichte wird vergessen, unterdrückt, zensiert, da türmen sich Barrieren auf”, sagt die Antisemitismus-Expertin und Professorin der Bundesuniversität von Sao Paulo. „Man redet nicht über jene Geheimdekrete, mit denen Diktator Getulio Vargas ab 1936 Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden verboten hat “ der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. In den Tagebüchern von Vargas kann man alles über diese Geheimdekrete nachlesen “ er wußte genau, was mit den Juden in Europa damals geschah. Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete.” Allein für Deutschland &#8211;  natürlich mit Ausnahme Hamburgs &#8211;  hat die Historikerin Tucci Carneiro über fünftausend abgelehnte Visaanträge dokumentiert. Auch polnischen, österreichischen Juden habe man damals die Einreise verweigert. Damit sei die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte. Diktator Vargas habe zudem die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien gefördert &#8211;  er ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten. Vor diesem historischen Hintergrund ist bemerkenswert und sehr aufschlußreich, daß Judenhasser Vargas von der Bundesrepublik Deutschland als erster ausländischer Staatsmann 1953 mit der höchsten Stufe des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet wurde. Welche Schichten der westdeutschen Gesellschaft, der westdeutschen Eliten hielten aus welchen Motiven eine solche Ehrung nötig? Sicher ein interessantes Thema für Historiker und Geschichtsstudenten &#8211; falls sie sich trauen.</strong></p>
<p><strong>  Im Zentrum Rio de Janeiros wurde erst vor wenigen Jahren ein gewaltiges Memorial eingeweiht, mit dem die Nation den Judenhasser Getulio Vargas als größten Staatsmann der brasilianischen Geschichte, als Vater der Armen, der Arbeiter, als Förderer der Industrialisierung würdigt. Kein Wort, kein Hinweis auf seine antisemitische Politik. Noch 1949, also Jahre nach dem Krieg, verbietet ein Geheimdekret wiederum Einreisevisa für Juden. Das offizielle Argument: Es handele sich um Überlebende der KZs, also psychisch gestörte Leute, an denen Brasilien kein Interesse haben könne. Die Historikerin Tucci Carneiro: ”Es gibt kein politisches Interesse, diesen Teil unserer Geschichte aufzuarbeiten, der Vergessenheit zu entreißen, die Bedeutung all dieser Vorgänge unserem Volke bewußt zu machen. Und ein Land ohne historisches Erinnerungsvermögen, so meine ich, hat keine Identität.”Nach Filinto Müller beispielsweise, dem GESTAPO-Schüler und berüchtigten Chef der politischen Polizei von Diktator Vargas, sind in Brasilien zahlreiche Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Nicht zufällig wird es unter Vargas Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben. Auf Hitler-Vornamen trifft man bis heute &#8211;  im Telefonbuch von Sao Paulo steht allen Ernstes ein „Himmler Hitler Göring Ferreira Santos”.</strong></p>
<p><strong>Aber hatte nicht der große jüdische Schriftsteller Stefan Zweig just unter Diktator Getulio Vargas Zuflucht in Brasilien gefunden? Erst 1942 bricht Vargas mit Nazideutschland, um nicht auf der Verliererseite zu stehen. Und um den schönen Schein einer vorurteilsfreien, antirassistischen Nation zu wahren, wurden ausnahmsweise ganz bestimmte Juden durchaus ins Land gelassen: Jene, die eine hohe Summe bei der Banco do Brasil deponierten, oder jene, von denen man sich Vorteile versprach. Der angesehene jüdische Publizist und Stefan-Zweig-Biograph Alberto Dines aus Sao Paulo erinnert daran, daß Diktator Vargas den Dichter Stefan Zweig schon 1936 in Rio de Janeiro empfangen hatte &#8211;  genau zwei Tage später lieferte Vargas die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland aus, in Bernburg wurde sie vergast.”Dieses Visum war damals eine kostbare Sache für jeden Juden, der aus Europa flüchten wollte. Und Stefan Zweig machte eben ein Geschäft mit der Vargas-Regierung &#8211;  er schrieb ein Buch zugunsten Brasiliens im Tausch gegen ein Dauervisum, erhielt es mit unglaublicher Leichtigkeit. Und wenn er ein Buch verfaßt, das günstig für ein Land ist und idealisiert, wird er eben bestimmte Dinge nicht sagen. Stefan Zweig war kein politisierter Mensch, er hat die Augen vor vielem verschlossen. Er erfand das Paradies.”Das sehr realitätsfremde Buch heißt „Brasilien “ ein Land der Zukunft” und ist bis heute ein Weltbestseller, kurioserweise ein Klassiker der Brasilienliteratur. Natürlich verschweigt Stefan Zweig darin auch den grauenhaften Antisemitismus von Diktator Vargas. </strong></p>
<p><strong>Diktator Vargas dekretierte 1932 die Wahlpflicht &#8211; auch unter Lula wurde sie nicht wieder abgeschafft.</strong></p>
<p><a href="http://www.jcrelations.net/Bad_People__Anti-Semitism_in_South_America_--_widespread_and_rarely_explored.2970.0.html?page=32">http://www.jcrelations.net/Bad_People__Anti-Semitism_in_South_America_&#8211;_widespread_and_rarely_explored.2970.0.html?page=32</a></p>
<p><strong>Der Repressionsalltag: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/06/brasiliens-folterdiktatur-der-repressionsalltag-wie-multinationale-unternehmen-darunter-vw-namen-und-adressen-von-oppositionellen-regimekritischen-arbeitern-der-politischen-polizei-melden-mit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/06/brasiliens-folterdiktatur-der-repressionsalltag-wie-multinationale-unternehmen-darunter-vw-namen-und-adressen-von-oppositionellen-regimekritischen-arbeitern-der-politischen-polizei-melden-mit/</a></p>
<p><strong>Marianne Birthler in Sao Paulo &#8211; keine Positionierung zu Bespitzelung von Regimegegnern, zu deutschen Firmen in Brasilien etc: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/</a></p>
<p><strong>Wie die Diktatur Frauen folterte: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Die vielen Relikte der Militärdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/03/brasilien-die-vielen-relikte-der-folterdiktatur-zahlreiche-diktaturaktivisten-willfahrige-mitarbeiter-des-regimes-auf-geheis-von-militar-und-regime-geheimdienst-in-den-nach-diktatur-staatsapparat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/03/brasilien-die-vielen-relikte-der-folterdiktatur-zahlreiche-diktaturaktivisten-willfahrige-mitarbeiter-des-regimes-auf-geheis-von-militar-und-regime-geheimdienst-in-den-nach-diktatur-staatsapparat/</a></p>
<p><strong>Anti-Folter-Konvention &#8211; nicht eingehalten: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/brasilien-unterzeichnete-internationales-anti-folter-abkommen-setzte-es-aber-nicht-um-uno-kritik-in-genf-an-barbarischen-haftbedingungen-unter-lula-in-brasilien-szenen-der-barbarei-in-brasili/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/brasilien-unterzeichnete-internationales-anti-folter-abkommen-setzte-es-aber-nicht-um-uno-kritik-in-genf-an-barbarischen-haftbedingungen-unter-lula-in-brasilien-szenen-der-barbarei-in-brasili/</a></p>
<p><strong>Flughafen Willy Brandt in Berlin: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">War Helmut Schmidt als Bundeskanzler 1979 tatsächlich in diesem Geheimpolizei-Gebäude von Sao Paulo, um Lula in der Gefangenenzelle zu besuchen? Wie heute Mythenbildung funktioniert. “…Schmidt besuchte auch den Gewerkschafter und späteren Präsidenten Lula da Silva im Gefängnis.” Grünen-Politiker Jürgen Trittin im Schmidt-Nachruf in DIE ZEIT 2015(Mitherausgeber Helmut Schmidt/SPD). Deutsche Medien äußern sich bisher nicht zum Wahrheitsgehalt des angeblichen Schmidt-Lula-Treffens im Diktaturgefängnis. Das Medienexperiment – wer darf berichten, wer muß Zensurvorschriften einhalten? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=53637&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/helmut-schmidtspd-und-der-gefaengnisbesuch-bei-lula/" rel="tag">helmut schmidt/spd und der &#8222;gefängnisbesuch&#8220; bei lula</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Als Lula 24 Jahre später Präsident Brasiliens wurde, betonte er immer wieder, wie wichtig der Besuch Schmidts im Gefängnis für ihn gewesen sei.” Handelsblatt 2015</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/MemorialResistenciaSP1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-53650" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/MemorialResistenciaSP1-1024x768.jpg" alt="MemorialResistenciaSP1" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>Das frühere Gebäude der Diktatur-Geheimpolizei DOPS, heute “Memorial da Resistencia”, Memorial des Widerstands. Von einem damaligen Besuch Bundeskanzler Helmut Schmidts bei Lula weiß hier niemand etwas(zumal Lula während der offiziellen Staatsvisite Schmidts 1979 bei den Folterdiktatoren garnicht inhaftiert war)…</strong></p>
<p><strong>Die kuriose Logik des Regierungssenders Deutsche Welle:</strong></p>
<h2><strong>“Erst streiken, dann regieren</strong></h2>
<p><strong>Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (Mitte) war einer der Anführer der Bewegung. Mit Gewerkschaftlern und Linksintellektuellen gründete er 1980 die brasilianische Arbeiterpartei PT. Seine Festnahme im selben Jahr wurde zum Politikum: Der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt forderte seine Freilassung und machte diese zur Bedingung für seinen Staatsbesuch in Brasilien.”</strong></p>
<p><strong>Kurios – denn Schmidt besuchte den Folterstaat der Diktatoren offiziell 1979 – doch erst 1980 wurde Lula für rund einen Monat “festgenommen”, genoß gemäß Zeitzeugen sowie einem Enthüllungsbuch – siehe unten – alle Vorteile und Privilegien eines Informanten der Diktatur-Geheimpolizei…</strong></p>
<p><strong>Kurios auch die Version von Wikipedia über Lula: “1979 wurde er zum Anführer eines Arbeiterstreiks, am 18. April 1980 wurde er von der Polizei der <a title="Militärdiktatur" href="http://putin.help/wiki/Milit%C3%A4rdiktatur">Militärdiktatur</a> verhaftet, im Mai jedoch wieder freigelassen, nachdem der deutsche <a title="Bundeskanzler (Deutschland)" href="http://putin.help/wiki/Bundeskanzler_(Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a title="Helmut Schmidt" href="http://putin.help/wiki/Helmut_Schmidt">Helmut Schmidt</a> dies zu einer Bedingung für einen Besuch gemacht hatte.”</strong></p>
<p><strong>Noch einmal zur Erinnerung – Schmidt besuchte die Folterdiktatoren bereits 1979…</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/schmidtfigueiredocor.jpg" alt="schmidtfigueiredocor.jpg" /></p>
<p><strong>Bundeskanzler Helmut Schmidt/SPD und Folterdiktator Joao Figueiredo, Ex-Diktatur-Geheimdienstchef, prosten sich 1979 in Brasilia zu.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin in Brasilien, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Foltertechnologie und Folter-Instrukteure aus NATO-Ländern für Brasiliens Diktatoren:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/</a></p>
<p><strong>Handelsblatt, November 2015:</strong></p>
<p><strong>…Tiefe Zuneigung und Dankbarkeit für den deutschen Altkanzler empfindet der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. In Brasilien regierten 1979 die Generäle, als Helmut Schmidt dorthin auf Staatsbesuch reiste. Der deutsche Kanzler wurde mit allen Ehren empfangen. Vier Jahre zuvor hatte Deutschland unter Schmidt als treibender Kraft den deutsch-brasilianischen Atomvertrag geschlossen – sehr zum Ärger der USA. Umso verstörter reagierten die Generäle, als Schmidt den Wunsch äußerte, den inhaftierten Gewerkschafter Lula zu besuchen. Die Diktatur hatte dessen Metallarbeiter-Gewerkschaft für illegal erklärt.</strong><br />
<strong>Als Lula 24 Jahre später Präsident Brasiliens wurde, betonte er immer wieder, wie wichtig der Besuch Schmidts im Gefängnis für ihn gewesen sei. Die Gefahr bestand, dass Lula dort vergessen und in der politischen Bedeutungslosigkeit versunken wäre. „Ich bin Ihnen auf ewig dankbar für diese große Geste“, sagte er 2009 bei Schmidt zu Hause. Zum Tode kondolierte Lula jetzt: „Die Welt braucht mehr Führer wie Schmidt.“ Zitat Handelsblatt</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/MemorialResistenciaSP2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-53654" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/MemorialResistenciaSP2-1024x768.jpg" alt="MemorialResistenciaSP2" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>“…Lula hatte einen illegalen Streik organisiert und saß im Gefängnis.” DIE WELT. Gemeint waren  die Kerkerzellen im Keller dieses Gebäudes im Zentrum von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>DIE WELT 2015:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaSchmidtDieWelt15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51938" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaSchmidtDieWelt15-1024x387.jpg" alt="LulaSchmidtDieWelt15" width="1024" height="387" /></a></p>
<p><b>Ausriß.</b></p>
<p><strong>“Lula foi detido pelo Dops no dia 19 de april de 1980 e libertado no dia 20 de Maio…Quando Lula foi preso, comigo atras dele, como mostra a foto, ele terá passado só um ou dois dias no xadrez, se tanto. Ele tinha seus privilegios de informante…Lula era informante há muito tempo, antes de sua prisao em 1980…Lula combinava as greves com empresarios e avisava o Dops…Lula era o nosso melhor informante…” Aus dem brasilianischen Bestseller von Romeu Tuma Junior:”Assassinato de reputacoes. Um crime de estado.” (Verlag Topbooks)</strong></p>
<p><strong>Der Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>In Wahrheit, so die historischen Quellen in Brasilien, war Lula 1979 garnicht in Haft – besuchte, wie es hieß, Schmidt im Hilton-Hotel von Sao Paulo in einem grünen Anzug – die Presse wartete neugierig vorm Hotel auf die Ankunft des landesweit sehr bekannten Gewerkschaftsführers, der sich mit Unternehmern ebenso traf wie mit Leuten des Militärregimes. Im Hilton-Hotel gab Bundeskanzler Helmut Schmidt, wie es hieß, einen Cocktail für Lula und die Spitzen der brasilianischen Unternehmerschaft.</strong></p>
<p><strong>“Um dos mais espantosos episodios a que testemunhei foi no cocktail de recepção ao Chanceler alemão Helmut Schmidt no então hotel São Paulo Hilton. Um dos mais altos dirigentes da FIESP  atravessou o enorme salão do hotel aos empurrões para apresentar a esposa ao Lula e ainda pegou um whisky para ele.” Andre Araujo über den Schmidt-Cocktail im Hilton-Hotel für Lula und die Unternehmerspitze Brasiliens.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/dops131.jpg" alt="dops131.jpg" /></p>
<p><strong>Früheres DOPS-Gebäude in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/23/brasiliens-militarputsch-1964-50-jahre-danach-landesverlage-bereiten-fur-2014-zahlreiche-spezialausgaben-vor-die-beziehungen-zwischen-bonn-und-der-folterdiktatur-willy-brandt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/23/brasiliens-militarputsch-1964-50-jahre-danach-landesverlage-bereiten-fur-2014-zahlreiche-spezialausgaben-vor-die-beziehungen-zwischen-bonn-und-der-folterdiktatur-willy-brandt/</a></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser">http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/dops133.jpg" alt="dops133.jpg" /></p>
<p><strong>“Jenen gewidmet, die im Kampf für ein freies Brasilien starben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.memorialdaresistenciasp.org.br/">http://www.memorialdaresistenciasp.org.br/</a></p>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit”: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>Lula und die leere antiamerikanische Rhetorik:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/wikileaks-lula-und-die-leere-antiamerikanische-rhetorik-engste-freundschaftliche-beziehungen-zum-weisen-haus-doch-bitte-um-verstandnis-fur-spruche-gegen-die-usa-in-wahlkampfzeiten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/wikileaks-lula-und-die-leere-antiamerikanische-rhetorik-engste-freundschaftliche-beziehungen-zum-weisen-haus-doch-bitte-um-verstandnis-fur-spruche-gegen-die-usa-in-wahlkampfzeiten/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/dops135.jpg" alt="dops135.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl, Mitglied der Nationalen Wahrheitskommission  in “Memorial da Resistencia” von Sao Paulo: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/25/brasiliens-weiterhin-schwierige-bewaltigung-der-diktaturvergangenheit-maria-rita-kehl-mitglied-der-offiziellen-nationalen-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-beklagt-das-gehei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/25/brasiliens-weiterhin-schwierige-bewaltigung-der-diktaturvergangenheit-maria-rita-kehl-mitglied-der-offiziellen-nationalen-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-beklagt-das-gehei/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasilien-nationale-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-leiter-paulo-sergio-pinheiromitte-kommissionsmitglied-maria-rita-kehl-diktatur-widerstandskampfer-ivan-seixas-ged/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasilien-nationale-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-leiter-paulo-sergio-pinheiromitte-kommissionsmitglied-maria-rita-kehl-diktatur-widerstandskampfer-ivan-seixas-ged/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/02/memorial-da-resistencia-in-sao-paulo-goethe-institut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/02/memorial-da-resistencia-in-sao-paulo-goethe-institut/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/ivanseixas.jpg" alt="ivanseixas.jpg" /></p>
<p><strong>“Memorial da Resistencia” – Leiter Ivan Seixas mit früheren politischen Gefangenen. Seixas war als Jugendlicher mit seinem Vater  in Sao Paulo eingekerkert, dieser wurde totgefoltert.</strong></p>
<p><strong>Zeit-Leser:</strong></p>
<p><strong>“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”. </strong></p>
<p><strong>Lübke im Nazi-Machtzentrum: </strong><a href="http://www.zeit.de/2007/30/Heinrich-Luebke/komplettansicht"> http://www.zeit.de/2007/30/Heinrich-Luebke/komplettansicht</a></p>
<div class="article__item">
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__kicker">Affären</span><span class="article-heading__colon">:</span></h1>
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Der Fall Lübke</span></h1>
</div>
<div class="article__item">
<div class="summary"><strong>War der zweite Präsident der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich nur das unschuldige Opfer einer perfiden DDR-Kampagne?</strong></div>
<div class="byline"><strong>Von Jens-Christian Wagner(DIE ZEIT)</strong></div>
</div>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/lubkebriefmarke1.jpg" alt="lubkebriefmarke1.jpg" /></p>
<p><strong> Die Haltung Bonns zu den nazistisch-antisemitisch orientierten Putschgenerälen war von Anfang an verblüffend eindeutig. Am 31. März 1964 stürzten die Militärs auf Geheiß der reaktionären brasilianischen Eliten die demokratische Regierung von Joao Goulart – doch schon am 7. Mai stattete Bundespräsident Heinrich Lübke(CDU) als Repräsentant eines der auch wirtschaftlich wichtigsten Länder des Erdballs  der Diktatur einen einwöchigen Besuch ab. Es war die erste offizielle Visite eines ausländischen Staatschefs nach dem Putsch – und kam den Diktaturgenerälen im Interesse internationaler Aufwertung höchst gelegen. Sie gaben daher sogar eine Sonderbriefmarke mit dem Konterfei Lübkes heraus – dieser sicherte dem Regime alle Unterstützung, darunter wirtschaftliche, zu. Wohl wissend, wie ungemein blutig und barbarisch Staatsstreiche in Lateinamerika realisiert werden, hätte Bonn damals den Staatsbesuch durchaus aufschieben können. Immerhin waren gemäß historischen Quellen bereits 1964 mehr als 50000 Menschen verhaftet worden, hielt man Regimegegner in Fußballstadien und Frachtschiffen gefangen. Bereits im Putschjahr wurde zudem vom Militärregime die Folter eingeführt – dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.</strong></p>
<p><strong>Mythenbildung und Forum Willy Brandt in Berlin:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/</a></p>
<p><strong>“Heute haben wir eine Zivildiktatur”.</strong></p>
<p><strong> Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:</strong></p>
<p><strong>“Lula und Dilma Rousseff werden als Zerstörer Amazoniens in die Geschichte eingehen…Ich habe Lula zweimal getroffen…Jene Leute, die früher mit uns kämpften, auf unserer Seite waren, die selbe Sache verteidigten, verteidigen jetzt das Gegenteil…2009 war ein sehr freundschaftliches Treffen mit Lula – ich hoffte noch, er ließe sich überzeugen. Und schrieb sogar: Gottseidank, Lula hat verstanden…Doch es war Theater, politisches Spiel. Er hielt damals meinen Arm und sagte: Dom Erwin, wir werden dieses Projekt niemandem aufzwingen. Du kannst auf mich zählen…Ich dachte, gut – der Präsident würde nicht so reden, wenn es nicht die Wahrheit wäre… Nein, Lula würde mir nicht ins Gesicht lügen…In diesem Moment glaubte ich wirklich an den Dialog…”</strong></p>
<p><strong>Epoca-Frage: “Sie hatten tatsächlich an Lulas Dialog-Versprechen geglaubt?”</strong></p>
<p><strong>Kräutler:”Ich glaubte daran…Aber es gab nie einen Dialog…Was Lula da machte, war nur Show, um dem Bischof gefällig zu sein…Nach meinen Informationen sind 61 Wasserkraftwerke in Brasilien geplant, die meisten in Amazonien…Hier hat sich der Widerstand gegen Belo Monte mit der Arbeiterpartei identifiziert…Bis dann Lula sein Präsidentenamt antrat. Als wir entdeckten, daß Lula seine Position geändert hatte, sind wir aus allen Wolken gefallen. Mein Gott, wie ist das möglich? Und die Leute der Arbeiterpartei hier wechselten auch die Seite…Das alles war Verrat, ein gewaltiger Schlag. Es ist sehr hart, von Leuten verraten zu werden, denen du die Hand gereicht hattest. Man hatte mich gefragt, Bischof, wen werden sie wählen? Ich sagte, ich stimme für Lula…Später sagte dann das Volk: Jetzt schluckt der Bischof…Jetzt sagen sie: Der Bischof war sogar für diese Leute von der Arbeiterpartei. Und jetzt muß ich Kröten schlucken…Lula hat Amazonien nie verstanden…Und am Ende seiner Amtszeit fiel er ins Delirium, berauschte sich an Ziffern, Statistiken…Heute haben wir eine Zivildiktatur…Wenn die Regierung sich verfassungswidrig verhält, leben wir erneut in einer Diktatur…Ich mag eine Frau als Präsidentin, aber ich dachte, als Frau wäre sie sensibler gegenüber unserer Lage…Man kann soviel protestieren wie man will. Sie verhindert jeglichen Dialog schon im Ansatz.  Belo Monte ist kein Thema für eine Diskussion. Sie ist sehr hart, unnachgiebig, akzeptiert keine abweichende Meinung…Die Geschichte Amazoniens, Brasiliens und der Erde wird bald Lula und Dilma sehr genau als skrupellose Zerstörerverurteilen – als Verursacher von Einwirkungen, die unumkehrbar das Klima des Planeten veränderten…”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Sagen Sie Helmut Schmidt Tschüs!” Bildzeitung, Nov. 2015. Henry Kissinger symbolträchtig in Hamburg…Die Pinochet-Seilschaft. Helmut Schmidt – Mythenbildung und neoliberaler Personenkult, der Fall Elisabeth Käsemann. “Ich hatt einen Kameraden”. Kissinger, Pinochet, Schmidt – welches deutsche Mainstream-Medium traut sich an den heiklen Schmidt-Lateinamerika-Kontext? Bisher sehr auffällig Tabu-Thema im gesteuerten Mainstream – das Medienexperiment. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=53373&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/helmut-schmidt-hamburg-beerdigung-henry-kissinger-2015/" rel="tag">helmut schmidt – hamburg -beerdigung – henry kissinger 2015</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.bild.de/regional/hamburg/helmut-schmidt/sagen-sie-tschuess-43488626.bild.html">http://www.bild.de/regional/hamburg/helmut-schmidt/sagen-sie-tschuess-43488626.bild.html</a></p>
<p><strong>“Wer wird zu dem Staatsakt erwartet?</strong></p>
<p><strong>Rund 1800 Gäste kommen zum Staatsakt um 10.30 Uhr in den Michel, darunter höchstrangige Politiker. U.a. Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Frankreichs Ex-Präsident Giscard d‘Estaing, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz.”</strong></p>
<p><strong>“Beim Landesparteitag der Thüringer SPD in Bad Blankenburg (Thüringen) trug sich eine Frau in das Kondolenzbuch für den verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt ein”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/MerkelSchmidtHH151.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-53496" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/MerkelSchmidtHH151-1024x554.jpg" alt="MerkelSchmidtHH151" width="1024" height="554" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Merkel spricht auf Trauerakt für Helmut Schmidt in Hamburg am 23.11. 2015. Schmidt und Merkel – viele gemeinsame Wertvorstellungen.</strong></p>
<p><strong>Merkel verteidigt Irakkrieg:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/</a></p>
<p><strong>“USA beenden Suche nach Massenvernichtungswaffen – die angebliche Existenz der Waffen war als Kriegsgrund ausgegeben worden”:  </strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,336509,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,336509,00.html</a></p>
<p><strong>“Vorgeschobene Kriegsgründe”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/</a></p>
<p><strong>Welche Staats-und Regierungskirche in Hamburg die Trauerfeier für Schmidt ausrichtet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/KissingerHH151.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-53485" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/KissingerHH151-1024x465.jpg" alt="KissingerHH151" width="1024" height="465" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Beim Zeremoniell vor der Hamburger Kirche erklang auf Schmidts Wunsch: “Ich hatt einen Kameraden.”</strong></p>
<p>-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gute_Kamerad">https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gute_Kamerad</a></p>
<p><strong>“So wurde dieses Lied von Soldaten der Wehrmacht und auch noch heute in der Bundeswehr gesungen.” Wikipedia</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/KissingerPinochet1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-53132" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/KissingerPinochet1.jpg" alt="KissingerPinochet1" width="1018" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Pinochet und Kissinger, der eine Trauerrede in Hamburg für Schmidt am 23.11. 2015 in einer Kirche hält. </strong></p>
<p><strong>Die Kissinger Rede – vorhersehbar kein Wort über die Schmidt-Kissinger-Politik in Lateinamerika gemeinsam mit den nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktaturen in Brasilien, Argentinien, Chile etc. Kissinger zitiert Schmidt:”Wir haben alle mehr als einmal gegen unser Gewissen gehandelt. Wir müssen also alle mit einem schlechten Gewissen leben. Diese allzu menschliche Schwäche gilt selbstverständlich auch für Politiker.”</strong></p>
<p><strong>“Denn Helmuts Überzeugungen bestimmten sein Handeln immer…Politik ohne Gewissen tendiert zum Kriminellen, hat er gesagt…Er war eine Art Weltgewissen.”</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt, Helmut Schmidt und lateinamerikanische Folterdiktatoren – das Forum Willy Brandt in Berlin:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/</a></p>
<p><strong>Laut Geschichtsdaten erfolgte der erste Besuch eines deutschen Bundespräsidenten mit Heinrich Lübke kurz nach dem Militärputsch Brasiliens vom 31. März 1964, vom 7. bis 14. Mai des betreffenden Jahres. Es war der erste offizielle Besuch eines ausländischen Staatschefs nach dem Militärputsch. Zum Lübke-Besuch wurde auch eine Sonderbriefmarke herausgegeben. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/lubkebriefmarke1.jpg" alt="lubkebriefmarke1.jpg" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Laut Nationaler Wahrheitskommission waren bereits im Putschjahr 1964 über 50000 Menschen verhaftet worden.  Wie die Wahrheitskommission weiter mittteilte, wurden die Regimegegner in Fußballstadien und Schiffen gefangen gehalten. Zu den Stadien zählte das Fußballstadion “Caio Martins” in Rio de Janeiro. Schon im Putschjahr 1964 sei vom Militärregime die Folter eingeführt worden – dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.</strong></p>
<p><strong>Vor diesem Fakten-Hintergrund schlägt Willy Brandt den brasilianischen Folterdiktatoren ein Atomabkommen vor.</strong> <strong>Wie die Grünen-Stiftung Brandts sensationelles Angebot an die Foltergeneräle kurios umschreibt – Heinrich-Böll-Stiftung:  “Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)</strong></p>
<p>(Nach Erhards Rücktritt am 1. Dezember 1966 wurde <a title="Kurt Georg Kiesinger" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Georg_Kiesinger">Kurt Georg Kiesinger</a> (CDU) zum Bundeskanzler gewählt, der eine<a title="Große Koalition" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Koalition">Große Koalition</a> mit der SPD bildete. Willy Brandt trat von seinem Berliner Amt zurück, übernahm das Amt des<a title="Außenminister" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenminister">Außenministers</a> und wurde <a title="Vizekanzler (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vizekanzler_(Deutschland)">Stellvertreter des Bundeskanzlers</a> (<a title="Kabinett Kiesinger" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Kiesinger">Kabinett Kiesinger</a>). Er bezog im Frühjahr 1967 eine<a title="Kiefernweg 12 (Bonn)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kiefernweg_12_(Bonn)">Dienstvilla am Bonner Venusberg</a>, in der er mit seiner Familie sieben Jahre lang wohnte. Wikipedia)</p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.</strong></p>
<p><strong>Laut Weltkirchenrat existieren mindestens 242 Folterzentren, gehöre zu den Taktiken, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.</strong></p>
<p>-<a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article149096182/Das-sind-die-Plaene-fuer-Helmut-Schmidts-Trauerfeier.html">http://www.welt.de/regionales/hamburg/article149096182/Das-sind-die-Plaene-fuer-Helmut-Schmidts-Trauerfeier.html</a></p>
<p><strong>Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt2.jpg" alt="geiselschmidt2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes von Brasilien und Helmut Schmidt 1978  im Bundeskanzleramt von Bonn.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>1978 besuchte Brasiliens Militärdiktator Ernesto Geisel die Bundesrepublik Deutschland – in einer Tischrede lobte Bundeskanzler Helmut Schmidt(SPD) die “Konvergenz der Ziele” und die “Übereinstimmung der Werte” der sozialliberalen Bundesregierung und der brasilianischen Militärdiktatur. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft.“Mit Brasilien hatten wir nie Interessenunterschiede oder Divergenzen im Nord-Süd-Dialog”. </strong></p>
<p><strong>“Konvergenz der Ziele, Übereinstimmung der Werte”, gleiche Grundkonzeptionen über die Gesellschaft – diese Bewertungen von Helmut Schmidt sind politisch und zeitgeschichtlich brisant. Immerhin handelt es sich bei ihm um eine Führungsfigur, ein Idol der deutschen Sozialdemokratie – bei General Geisel indessen um den Folterdiktator eines nazistisch-antisemitisch orientierten Regimes. In Geisels Amtszeit (1974-1979) war u.a. 1975 der sehr bekannte jüdische TV-Direktor, Journalist, Dramaturg und Professor Vladimir Herzog in einem heute unter Denkmalsschutz stehenden Repressionszentrum Sao Paulos extrem sadistisch totgefoltert worden – von vielen anderen Ermordeten, Verschwundenen ganz zu schweigen.</strong></p>
<p><strong>Die SPD, etwa der jetzige Parteichef Gabriel, haben sich nie vom engen Verhältnis von SPD-Politikern wie Brandt und Schmidt zu Brasiliens Folterdiktatur distanziert…</strong></p>
<p><strong>Wie die von interessierter Seite unterstützte Militärdiktatur Brasiliens Frauen folterte:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die Staats-und Regierungskirche  den Verstorbenen bewertet – Hauptpastor Alexander Röder, Hamburg, am 23.11. 2015: “Er ist für sie eine Autorität, ein Vorbild an Gradlinigkeit, Pflichtbewusstsein, Redlichkeit und Mut; Klugheit und Klarheit in seiner Haltung, manchmal auch Kantigkeit und zugleich Bodenständigkeit: So bleibt er in Erinnerung – auch über seinen Tod hinaus.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. Im “Forum Willy Brandt Berlin” werden dieses und ähnliche Fotos von Brandt und Folterdiktatoren immer noch nicht gezeigt, was Bände spricht. Auffälligerweise fehlen derartige Fotos im Internet fast völlig, werden auch u.a. von der SPD nicht bereitgestellt. </strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel:</strong> <strong>“In Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA vertreten.”</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>“Staatsmann und moralische Instanz”. Tagesschau 2015</strong></p>
<p><strong>Mit dem Tod von Altkanzler Helmut Schmidt habe Deutschland eine zentrale moralische Instanz verloren, meint Peter Pauls vom “Kölner Stadt-Anzeiger”. DLF</strong></p>
<p><strong>“Abgang einer moralischen Instanz”. n-tv</strong></p>
<h1>“Helmut Schmidt: Letzte moralische Instanz gestorben”. Schweiz-Magazin</h1>
<p><strong>“Leichen und Pinguine” – Helmut Schmidt und Argentiniens Militärdiktatur:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/06/schmidtleichenpinguinespiegel1.jpg" alt="schmidtleichenpinguinespiegel1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Der Kanzler forderte laut dem Vermerk nicht, die Verantwortlichen zu bestrafen. Er bat nicht darum, zumindest die Angehörigen der Opfer zu informieren. Er drohte nicht mit Sanktionen und nicht mit einem Abbruch der Beziehungen. Er wechselte erneut das Thema. “</strong></p>
<p><strong>Helmut Schmidt und der Fall Elisabeth Käsemann:</strong><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article128745445/Warum-rettete-Genscher-deutsche-Studentin-nicht.html">http://www.welt.de/politik/deutschland/article128745445/Warum-rettete-Genscher-deutsche-Studentin-nicht.html</a></p>
<p><strong>“Die argentinische Militärdiktatur war eindeutig antisemitisch.” – </strong><a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/112179/06-01-2015/elisabeth-kaesemann-stiftung-will-mahnmal-argentinien-foerdern">https://www.evangelisch.de/inhalte/112179/06-01-2015/elisabeth-kaesemann-stiftung-will-mahnmal-argentinien-foerdern</a></p>
<p><strong>…Der langjährige DFB-Direktor Horst R. Schmidt bekundet im Film sein „Unbehagen“ über das bevorstehende Interview, stellt sich aber doch den Fragen Friedlers – im Gegensatz zu DFB-Präsident Wolfgang Niersbach oder Altkanzler Helmut Schmidt:</strong><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/der-politische-mord-an-elisabeth-kaesemann-wie-das-auswaertige-amt-und-der-dfb-in-argentinien-versagten/9992174.html">http://www.tagesspiegel.de/medien/der-politische-mord-an-elisabeth-kaesemann-wie-das-auswaertige-amt-und-der-dfb-in-argentinien-versagten/9992174.html</a></p>
<p><strong>…Der Mordfall Elisabeth Käsemann war einmal der bekannteste in Deutschland. Er hatte Ende der 1970er-Jahre zu einer starken Solidaritätsbewegung geführt. Der damalige westdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher und die sozialliberale Regierung Helmut Schmidts wurden stark kritisiert…taz Berlin</strong></p>
<p><strong>Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz: “Er hat vorgelebt, wie anständige und vernünftige Politik aussieht. Seine Geradlinigkeit hat Vertrauen erzeugt und ihn zum Vorbild für viele gemacht.”</strong></p>
<h2 class="ctElement">Gauck: “Schmidt bleibt künftigen Politikern Vorbild”/ MDR</h2>
<p><strong>“Helmut Schmidt war eine Jahrhundertfigur, ein lebendes Denkmal und moralische Instanz.” stern</strong></p>
<p><strong>Selbst DIE LINKE schätzt Schmidt:</strong></p>
<p>10. November 2015 <span class="struktur">Bernd Riexinger</span></p>
<h1>Trauer um einen großer Europäer</h1>
<h2 class="subheader">Zum Tod von Helmut Schmidt erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger:</h2>
<p><strong>Helmut Schmidt war eine wichtige Person der Zeitgeschichte und ein großer Europäer, dessen Tod eine große Lücke hinterlässt. Mit seinem historischen Bewusstsein hatte er einen Weitblick, der über das (partei)politische Tagesgeschäft hinausging. Eigenschaften, die in seiner Partei gegenwärtig leider nicht mehr so ausgeprägt ist. Er kritisierte die Europapolitik Merkels und zeigte sich besorgt angesichts der Kriegsgefahr in Europa.</strong></p>
<p><strong>Er mischte sich auch nach dem Ende seiner Politikerlaufbahn immer wieder ein und war dabei nicht nur seiner Partei ein mahnender Berater. Bei allen politischen Differenzen hat Helmut Schmidt viel erreicht.</strong></p>
<p><strong>Unser herzliches Beileid gilt seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin in Brasilien, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. </strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /> <strong>Amtszeit von Folterdiktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert. </strong></p>
<h2>Brasiliens nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur – hohe Militärs zu dem vom Militärregime beschützten Herbert Cukurs, Massenmörder von Riga:”Du hast einen einzigen Fehler begangen – du hättest alle Juden töten sollen.”</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><strong>SPD-Politiker und Geheimdienstexperte Andreas von Bülow – nicht zufällig im Kontext des Helmut-Schmidt-Personenkults unerwähnt…:</strong></p>
<p><strong>“In Südamerika beteiligten sich die  strafverschonten dankbaren Söldner des Faschismus am Sturz der als links oder auch nur reformerisch erachteten Regierungen und deren Ersatz durch putschende Militärregierungen.  Die Drehbücher hierzu wurden in der CIA-Zentrale in Verbindung mit den Residenturen in den Zielländern  geschrieben  und durchweg von der politischen Spitze der USA gutgeheißen und angeordnet. Im Vollzug der Unterdrückung demokratischer oppositioneller Kräfte bedienten sich Militär, Polizei und Geheimdienste in den Ländern der Dritten Welt, insbesondere in Lateinamerika, privater Killerbanden, auch Todesschwadronen genannt, die von Armee und Polizei unterstützt wurden und an deren Rand angesiedelt sind. In schöner Regelmäßigkeit sind die Militärs und Polizeiführer der späteren Putsche zuvor Absolventen amerikanischer Schulen gewesen, in denen das Foltern zum Lehrprogramm gehört. Als die Kritik in den USA zu laut wurde, verlegte man das Schulungszentrum aus Washington D.C.  in die unter amerikanischer Verwaltung stehende Panamakanalzone, wo vermutlich noch ungenierter an der Drangsalierungstechnik von Opponenten gearbeitet werden kann als in den USA selbst. Zu Militärputschen kam und kommt es in berechenbarer Regelmäßigkeit stets dort, wo die wirtschaftlichen Interessen großer US-Firmen gefährdet sind, wo Bodenschätze wie Öl und Gas, Silber und Gold, Uran und strategische Metalle leicht und billig zu fördern sind, wo große Kupferminen ausbeutbar sind oder nur das Land für den Plantagenanbau in Betracht kommt.” </strong></p>
<p><strong>“Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“USA und Türkei dulden Öl-Schmuggel des Islamischen Staates”. DWN 2015. NATO-Staat Türkei ist somit ein wichtiger Finanzierer der IS-Terroraktivitäten in Europa. Daß dies von der NATO-Führung bisher nicht unterbunden wurde, spricht Bände. NATO-Hauptquartier befindet sich just in – Brüssel…”Jens Stoltenberg (* 16. März 1959 in Oslo) ist ein norwegischer Politiker der sozialdemokratischen Arbeiterpartei.” Wikipedia über den NATO-Chef. Helmut Schmidt(SPD) und Henry Kissinger. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=53355&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/terrorfoerderung-2015-is-oel-in-nato-staat-tuerkei-exportiert/" rel="tag">terrorförderung 2015 – is-öl in nato-staat türkei exportiert</a></div>
<div class="beitrag">
<h1 class="entry-title"><strong>Tatjana Festerling, Pegida:”Wieso verhandelt Merkel mit Erdogan? Das ist doch der, der dem IS das Öl abkauft…”</strong></h1>
<p>–</p>
<h1 class="entry-title">USA und Türkei dulden Öl-Schmuggel des Islamischen Staats/Deutsche Wirtschafts-Nachrichten</h1>
<div class="entry-meta"></div>
<p class="entry-excerpt"><strong>Das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) finanziert sich durch illegale Ölverkäufe und nimmt so rund drei Millionen Dollar am Tag ein. Sowohl das Nato-Mitglied Türkei als auch die US-Geheimdienste dulden den Ölschmuggel stillschweigend. Auch britische Konzerne mit engen Verbindungen ins Parlament sind in die Geschäfte der Islamisten verstrickt.</strong></p>
<p><img src="http://bilder.bild.de/fotos/aaa-de-maiziere_49315472-1448137803-43499762/Bild/5.bild.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Ausriß, Bildzeitung zu den Resultaten der Terrorismusförderung in Deutschland 2015. Wer die Zahl der “Gefährder” zügig und planmäßig stark erhöhte…</strong></p>
<p><strong>Laut deutschen Medienangaben ist der NATO-Staat Türkei ein wichtiger Abnehmer des  vom Islamischen Staat geförderten Erdöls – der NATO-Staat ist somit ein wichtiger Finanzierer der IS-Terroraktivitäten. Daß dies von der NATO-Führung bisher nicht unterbunden wurde, spricht Bände.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/18/terrorismusfoerderung-in-deutschland-zuegige-erhoehung-der-zahl-von-gefaehrdern-und-judenhassern-ziele-und-bereits-erreichte-resultate-2015-autoritaeten-bestehen-weiter-auf-import-von-gewalt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/18/terrorismusfoerderung-in-deutschland-zuegige-erhoehung-der-zahl-von-gefaehrdern-und-judenhassern-ziele-und-bereits-erreichte-resultate-2015-autoritaeten-bestehen-weiter-auf-import-von-gewalt/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Henryk M. Broder über die Deutschen:”Sie sind ein geduldiges, opferbereites, teilweise sogar blödes Volk, weil sie sich ausnehmen lassen.”</h2>
<p><strong>Helmut Schmidt – Henry Kissinger:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/18/helmut-schmidt-scharfschuetzen-sichern-trauerfeier-im-michel-hamburger-abendblatt-nov-2015/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/18/helmut-schmidt-scharfschuetzen-sichern-trauerfeier-im-michel-hamburger-abendblatt-nov-2015/</a></p>
<div class="entry-social"></div>
<div class="entry-content">
<p>Enge Verbündete der USA und Großbritanniens finanzieren heimlich die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan (ARK) im Norden des Irak und der türkische Militärgeheimdienst haben den verdeckten IS-Ölschmuggel unterstützt und die Terrorgruppe darüber hinaus mit Waffen und Ausrüstung versorgt. Auch britische Ölkonzerne sind in den illegalen Ölschmuggel des IS involviert.</p>
<p><strong>Eine der Haupteinnahmequellen des IS ist der Öl-Schmuggel.</strong> Die Terrorgruppe kontrolliert etwa 60 Prozent der syrischen Ölproduktion und sieben größere Ölfelder im Irak. Über ein Netzwerk aus Mittelsmännern in der kurdischen Regierung und in der Türkei konnte der IS seine Produktion auf 45.000 Barrel Öl pro Tag ausweiten und generiert damit rund 3 Millionen Dollar am Tag. Sowohl die türkische als auch die kurdische Regierung streiten offiziell jede Verbindung zum Ölschmuggel des IS ab. Beide Regierungen haben Maßnahmen ergriffen, um den Ölschmuggel zu stoppen und wurden dabei von der US-Regierung und der britischen Regierung unterstützt. Einige kurdische Mittelsmänner, die am Schwarzmarkt-Handel des erbeuteten Öls beteiligt waren, wurden verhaftet, doch die Korruption auf höchster Regierungsebene bleibt unangetastet, wie der Investigativ-Journalist Nafeez Ahmed auf <a href="http://www.middleeasteye.net/columns/uk-us-turn-blind-eye-islamic-state-oil-sales-553879014" target="_blank">MiddleEastEye</a> berichtet.</p>
<p>Ahmed bezieht sich auf Aussagen türkischer, kurdischer und irakischer Beamter. Eine anonyme Quelle in der regierenden Partei des Irak, der islamischen Dawa-Partei, bestätigte ihm gegenüber, dass „bedeutende Geheimdienst-Informationen belegen, dass Mitglieder der kurdischen Regionalregierung <strong>stillschweigend Öl-Verkäufe des IS auf dem Schwarzmarkt geduldet haben</strong>“. Während der Irak-Invasion des IS im letzten Jahr hätten „Mitglieder der kurdischen Regionalregierung und Peschmerga-Milizen den verdeckten IS-Ölschmuggel direkt durch die Autonome Region Kurdistan ermöglicht.“ Auch der <a href="https://www.middleeastmonitor.com/news/middle-east/12505-official-isis-is-selling-iraqi-oil" target="_blank">MiddleEastMonitor</a>berichtet davon, dass die Peschmerga den Ölschmuggel der Terroristen zunächst gestoppt hätten, die Durchfahrt der Öl-Tanker jedoch wenig wieder erlaubt hätten.</p>
<p>Der Regierung im Irak sind unabhängige Ölverkäufe der kurdischen Regierung ein Dorn im Auge. Deshalb führte die Information, dass die Kurden in den Öl-Schmuggel des IS involviert sind, zu politischen Spannungen. Der damalige irakische Energieminister Hussein al-Shahrestani wollte die Kontrolle über die Ölverkäufe der ARK zurückgewinnen und dem Schmuggel ein Ende setzen, doch er wurde <strong>auf Drängen amerikanischer und britischer Diplomaten entlassen</strong>. Sein Nachfolger Adel Abdul-Mehdi verfolgt einen deutlich versöhnlicheren Kurs in Bezug auf die kurdische Ölfrage und entspricht damit den Interessen britischer und amerikanischer Investoren in der Region. „Das bedeutete, dass Bagdad auch deutlich laxer mit Beweisen des IS-Öl-Schmuggels umging“, zitiert Nafeez Ahmed den irakischen Offizielle.</p>
<p>Die Türkei, längjähriges Nato-Mitglied und <a href="http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/28/nato-unterstuetzt-usa-und-tuerkei-bei-puffer-zone-in-syrien/" target="_blank">Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS in Syrien</a>, duldet den Öl-Schwarzmarkt des IS. „Die Türken haben ein erbittertes Verhältnis zu den Amerikanern“, so der irakische Offizielle weiter. „<strong>Die US-Geheimdienste beobachten diese Schmuggel-Operationen bis ins kleinste Detail.</strong> […] Die Amerikaner wissen, was vorgeht. Aber Erdogan und Obama haben kein gutes Verhältnis zueinander. Erdogan macht im Grunde was er will und die USA müssen sich damit abfinden.“ Die Anschuldigungen wurden auch von türkischen Abgeordneten bestätigt, darunter ein hoher Beamter mit Verbindungen zum Büro des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu. Er bestätigte gegenüber dem <a href="http://www.middleeasteye.net/columns/uk-us-turn-blind-eye-islamic-state-oil-sales-553879014" target="_blank">MiddleEastEye</a>, dass die Unterstützung der Türkei für islamistische Rebellen im Kampf gegen Assad von entscheidender Bedeutung für den rasanten Aufstieg des IS war.</p>
<p>„Die Türkei spielt ein doppeltes Spiel mit ihrer Syrien-Strategie“, so der türkische Offizielle. „Das Ausmaß der IS-Schmuggel-Operationen über die türkisch-syrische Grenze ist enorm, und vieles davon geschieht mit der Zustimmung von Erdogan und Davutoglu, die in den Islamisten eine Möglichkeit sehen, den türkischen Einfluss in der Region auszudehnen.“ Bereits vor einem Jahr sagte der türkische Abgeordnete Ali Ediboglu gegenüber <a href="http://www.al-monitor.com/pulse/tr/business/2014/06/turkey-syria-isis-selling-smuggled-oil.html" target="_blank">Al-Monitor</a>, dass bereits<strong>Öl im Wert von mehr als 800 Millionen Dollar in die Türkei geschmuggelt</strong> wurde, um es dort weiterzuverkaufen. Die Luftangriffe der Türkei auf Stellungen des IS bezeichnete der Informant als „zu geringfügig und zu spät“. Sie würden nicht auf die gesamte Infrastruktur des IS abzielen, sondern nur einige ausgewählte Ziele ins Visier nehmen.</p>
<p>Eine <a href="http://www.marsecreview.com/wp-content/uploads/2015/03/PAPER-on-CRUDE-OIL-and-ISIS.pdf" target="_blank">Analyse</a> britischer Wissenschaftler, darunter der ehemalige Chef-Stratege von Royal Dutch Shell und Professor der Greenwich Universität Alec Coutroubis, hat die Schmuggel-Routen des IS unter die Lupe genommen. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die Öl-Transporte im Südosten der Türkei <strong>„in  Adana enden, wo der große Tanker-Hafen Ceyhan beheimatet ist“</strong>. Die Wissenschaftler verglichen Ausschläge in den Frachtraten von Ceyhan mit der Aktivität des IS. Immer wenn die Islamisten „in Regionen mit hohen Ölvorkommen kämpfen, erreichen die Exporte von Ceyhan einen Höchststand“, schreiben die Autoren. Dies deute auf eine „illegale Lieferkette“ hin, die das Öl der Terroristen von Ceyhan in die globalen Märkte verschiffe. Zudem kritisierten die Forscher, dass US-Luftschläge bisher nicht auf die Öl-Transporter oder die besetzten Öl-Felder abzielen würden, weshalb der Schmuggel ungehindert weitergehen würde.</p>
<p>Das kurdische Unternehmen The Nokan Group steht im Verdacht Ölverkäufe für den IS in die Türkei abzuwickeln. Das Firmenkonglomerat befindet sich unter der Kontrolle der irakischen Partei „Patriotische Union Kurdistans“ (PUK). In einem<a href="http://www.counterextremism.com/sites/default/files/ltr_nokan.pdf" target="_blank">Brief</a> an das Management beklagte der ehemailge US-Botschafter Mark D. Wallace, dass das Unternehmen Öl aus der vom IS kontrollierten Baiji-Raffinerie nördlich von Tikrit durch die kurdische Region transportiere. Er forderte die Manager des Unternehmens auf, Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen, doch <strong>weder das Unternehmen, noch die US-Behörden reagierten auf den Appell</strong>.</p>
<p>Der britisch-türkische Ölkonzern Genel Energy hat von der kurischen Regierung den Auftrag erhalten, die Raffinerien der Nokan Group mit Öl zu versorgen. Die Firma wird vom ehemaligen BP-CEO Tony Hayward geführt und genießt die volle Unterstützung britischer Parlamentarier. Einem <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm201415/cmselect/cmfaff/564/564.pdf" target="_blank">Bericht</a> des britischen Unterhauses zufolge ist Genel Energy die einzige britische Firma, die in die Region Kurdistan investiert hat. Die Region verfüge neben gigantische Gasreserven über rund<strong>45 Milliarden Barrel Ölvorkommen</strong> und befinde sich damit in einer Liga mit Libyen und Nigeria. Dadurch sei die Region von Interesse für „Exxon, Chevron, Repsol, Total, the lokalen Konzern KAR, und die britisch-türkische Firma Genel Energy“, heißt es in dem Bericht weiter.</p>
<p><strong>Genel Energy ist eng mit einer Gruppe britischer Parlamentarier verflochten</strong>, die langjährige Verbindungen zur britischen und kurdischen Ölindustrie unterhalten. So hielt beuspielsweise der konservative Abgeordnete Nadhim Zahawi bis vor kurzem sogar Anteile an der Firma und profitierte damit direkt vom Ölschmuggel in der kurdischen Region. Diese Verbindungen werfen die Frage auf, ob die indirekte Finanzierung einer Terrorgruppe durch britische Ölkonzerne den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ nicht fundamental untergräbt.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Syrienkrieg: Michael Gorbatschow zieht in Brasiliens Qualitätsmedien die US-Position in Zweifel. “Man kann den USA in der Syrienfrage schlichtweg nicht glauben, was sie sagen. Daß Rußland im UN-Sicherheitsrat eine schlechte Entscheidung verhindert, ist positiv.” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=16220&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/michael-gorbatschow/" rel="tag">michael gorbatschow</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/srienkrieg/" rel="tag">srienkrieg</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Nao se pode crer cegamente nos EUA”. Titelzeile der Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo” </strong></p>
<p><a href="http://rt.com/news/putin-syria-interview-ap-387/">http://rt.com/news/putin-syria-interview-ap-387/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/02/obama-will-aus-syrien-ein-neues-irak-machen-syrische-filmemacherin-halla-diyab-in-brasiliens-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-die-rebellen-wollen-die-ideologie-des-islamismus-a/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/02/obama-will-aus-syrien-ein-neues-irak-machen-syrische-filmemacherin-halla-diyab-in-brasiliens-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-die-rebellen-wollen-die-ideologie-des-islamismus-a/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Amerikas Politiker. Aus Prinzip verantwortungslos.” FAZ 2015. Die USA und der völkerrechtswidrige Krieg gegen den Irak(rd. 1,5 Millionen Tote)… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=41193&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/usa-irakkrieg/" rel="tag">usa-irakkrieg</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html</a></p>
<p><strong>“In Washington genießen Menschen wie Paul Wolfowitz, der politische Architekt des Irakkriegs, ein entspanntes Privatleben. Ihre Fehler muss die Welt ausbaden…Die Fehler im Umfeld des Irak-Krieges reichten über den Tatbestand fingierter Belege für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen hinaus. Während der anschließenden Besatzung wurden immer wieder schwere Fehler begangen. Es wurden Milliarden Dollar für den Wiederaufbau veruntreut. Die Konsequenzen? Am besten sind sie mit den englischen Worten beschrieben: Don’t ask, don’t tell…Das politische Washington, so reich es bekanntermaßen an Informationsquellen bis hin zur feinsten Verästelung weltweiter Spionage mittels der NSA-Tentakel ist, ignoriert Warnungen im Vorfeld des 11. Septembers 2001. Dafür ist bis heute niemand zur Verantwortung gezogen worden. Obendrein wird auch das dubiose Wirken Saudi-Arabiens im unmittelbaren Umfeld der Anschläge bis heute unter Verschluss gehalten. Wer will da wen schützen und warum?…Einerseits reicht der lange Arm des amerikanischen Gesetzes glücklicherweise so weit, dass weltweit Fifa-Funktionäre, gleich welcher Herkunftsnation, vor den amerikanischen Kadi gebracht werden können. Andererseits können Wolfowitz, Cheney oder Rumsfeld, die vergleichsweise weit mehr Dreck am Stecken haben, weiterhin frei herumtollen…Was bedeutet all das für das Bewusstsein der amerikanischen Öffentlichkeit? Etwas Fatales: Es herrscht ein permanenter Zustand kollektiver Amnesie…”</strong></p>
<p><strong>Süddeutsche Zeitung 2014:</strong></p>
<p><strong> “Am 11. Oktober 2002, kurz nach Mittag, gab der US-Senat dem damaligen Präsidenten George W. Bush freie Hand für einen Angriff auf den <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Irak">Irak</a>. Mit 77 zu 23 Stimmen billigte die Parlamentskammer die entsprechende Kriegsresolution.</strong></p>
<p><strong>Unter den Senatoren, die mit “Yea” stimmten, waren: Joe Biden, Hillary Clinton, John Kerry und Chuck Hagel – mithin fast die ganze außen- und sicherheitspolitische Mannschaft des jetzigen Präsidenten <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Barack_Obama">Barack Obama</a>. Biden ist heute Vizepräsident, Clinton war Obamas erste Außenministerin, Kerry hat dieses Amt derzeit inne, Hagel ist Verteidigungsminister.”</strong></p>
<p><strong>Zeitdokument – Merkel und der Irakkrieg: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/</a></p>
<p><strong>Kerry und Libyenkrieg, Gaddafi-Ermordung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/21/warum-gaddafi-eliminiert-wurde-bemerkenswertes-faz-eingestaendnis-2015-krisenherd-libyen-die-kueste-der-menschenhaendler-seit-dem-ende-des-gaddafi-regimes-ist-libyen-ein-paradies-fuer-die-schle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/21/warum-gaddafi-eliminiert-wurde-bemerkenswertes-faz-eingestaendnis-2015-krisenherd-libyen-die-kueste-der-menschenhaendler-seit-dem-ende-des-gaddafi-regimes-ist-libyen-ein-paradies-fuer-die-schle/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/MerkelBildUSAAbh%C3%B6r2015.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37117" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/MerkelBildUSAAbh%C3%B6r2015-1024x739.jpg" alt="MerkelBildUSAAbhör2015" width="1024" height="739" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Kuba 2015 – ausgerechnet John Kerry zur US-Botschaftseröffnung in Havanna…Was im gesteuerten Mainstream alles fehlt – sogar die engen Kontakte von Yoani Sanchez zu Rechtsextremisten, Folter-und Diktaturbefürwortern…Deutsche Medienfunktionäre bei Botschaftseröffnung wegen strengen Berichterstattungsvorschriften in mißlicher, nicht beneidenswerter Situation. Die USA, Kuba und der Krieg um Angola, das Ende der Apartheid Südafrikas. China und Rußland in Kuba wirtschaftlich stark engagiert – USA im Hintertreffen. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=41097&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kuba-us-botschaftseroeffnung-in-havanna/" rel="tag">kuba – us-botschaftseröffnung in havanna</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/syrienkriegkerrypatriotic.jpg" alt="syrienkriegkerrypatriotic.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. John Kerry – “Killing poor people is patriotic.”</strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/20/folterstaat-usa-und-kuba-2015-usa-und-kuba-eroeffnen-botschaften-tagesschau-was-in-dem-ard-beitrag-natuerlich-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/20/folterstaat-usa-und-kuba-2015-usa-und-kuba-eroeffnen-botschaften-tagesschau-was-in-dem-ard-beitrag-natuerlich-fehlt/</a></p>
<p><strong>Erwartungsgemäß schwieg John Kerry zur massiven, von ihm mitverantworteten Folter im US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba – die US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba bleibt bestehen. Die Rolle von Kerry im völkerrechtswidrigen Irakkrieg – rund 1,5 Millionen Tote – ist auch in Kuba noch in guter Erinnerung:</strong></p>
<p><strong>Süddeutsche Zeitung 2014:</strong></p>
<p><strong> “Am 11. Oktober 2002, kurz nach Mittag, gab der US-Senat dem damaligen Präsidenten George W. Bush freie Hand für einen Angriff auf den <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Irak">Irak</a>. Mit 77 zu 23 Stimmen billigte die Parlamentskammer die entsprechende Kriegsresolution.</strong></p>
<p><strong>Unter den Senatoren, die mit “Yea” stimmten, waren: Joe Biden, Hillary Clinton, John Kerry und Chuck Hagel – mithin fast die ganze außen- und sicherheitspolitische Mannschaft des jetzigen Präsidenten <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Barack_Obama">Barack Obama</a>. Biden ist heute Vizepräsident, Clinton war Obamas erste Außenministerin, Kerry hat dieses Amt derzeit inne, Hagel ist Verteidigungsminister.”</strong></p>
<p><strong>Zeitdokument – Merkel und der Irakkrieg: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/</a></p>
<p><strong>Kerry und Libyenkrieg, Gaddafi-Ermordung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/21/warum-gaddafi-eliminiert-wurde-bemerkenswertes-faz-eingestaendnis-2015-krisenherd-libyen-die-kueste-der-menschenhaendler-seit-dem-ende-des-gaddafi-regimes-ist-libyen-ein-paradies-fuer-die-schle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/21/warum-gaddafi-eliminiert-wurde-bemerkenswertes-faz-eingestaendnis-2015-krisenherd-libyen-die-kueste-der-menschenhaendler-seit-dem-ende-des-gaddafi-regimes-ist-libyen-ein-paradies-fuer-die-schle/</a></p>
<p><strong>FAZ:</strong><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/vereinigte-staaten-eroeffnen-botschaft-in-havanna-13750913.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/vereinigte-staaten-eroeffnen-botschaft-in-havanna-13750913.html</a></p>
<p><strong>Der blamable Steinmeier-Besuch in Kuba 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/16/ende-der-eiszeit-fuer-kuba-ard-ueber-steinmeier-besuch-2015/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/16/ende-der-eiszeit-fuer-kuba-ard-ueber-steinmeier-besuch-2015/</a></p>
<p><strong>Folter auf Kuba – das US-Folter-KZ Guantanamo – hatte SPD-Steinmeier das brisante Thema Guantanamo angesprochen – oder dazu geschwiegen?:</strong></p>
<p><strong>Angeli-Karikatur in der auflagenstärksten brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” – Ausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/angelifolteryeswecan.JPG" alt="angelifolteryeswecan.JPG" /></p>
<p><strong>“Yes we can.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Folterstaat USA und Kuba 2015.</h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ob das Radio ist, ob das Fernsehen ist, ich guck’ mir diese Scheiße eigentlich nur an, um zu sehen, wie gelogen und betrogen wird.” Zitat Propagandaschau 2015 <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=36723&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutschland-luegenpresse-manipulierung-2015/" rel="tag">deutschland – lügenpresse-manipulierung 2015</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /></p>
<p><strong> Sao Paulo. “Die Wahrheit ist, daß du jeden Tag lügst.”</strong></p>
<p><strong>Terroristenförderung in Deutschland – Mechanismen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/19/zuegige-islamisierung-deutschlands-die-von-den-autoritaeten-seit-jahren-planmaessig-benutzten-mechanismen-der-taeter-war-mitglied-einer-islamisten-gruppe-die-im-nordirak-durch-besondere-grausamk/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/19/zuegige-islamisierung-deutschlands-die-von-den-autoritaeten-seit-jahren-planmaessig-benutzten-mechanismen-der-taeter-war-mitglied-einer-islamisten-gruppe-die-im-nordirak-durch-besondere-grausamk/</a></p>
<p><strong>Die Neue Zürcher Zeitung 1994 zum 30. Jahrestag des Militärputsches von 1964:</strong></p>
<p>…Exponenten der Diktatur als starke Männer demokratischer Parteien</p>
<p>Politik-und Wirtschaftswissenschaftler sowie die führenden Kommentatoren der Qualitätszeitungen begründen die Rückständigkeit Brasiliens in Artikelserien zum Putschjubiläum unter anderem damit, daß nach 1985 kein echter demokratischer Wandel begann, sondern die Kontinuität gewahrt blieb. Politiker, Bürokraten und Parteien, die die Diktatur aktiv unterstützten, behielten Einfluß und Macht.  Sie gehen heute auch Koalitionen mit einstigen Gegnern ein, was bisweilen irrational erscheint. Erster Zivilpräsident nach dem Generalsregime wurde der frühere Chef der Militärpartei PDS José Sarney. Der derzeitige Finanzminister Fernando Henrique Cardoso, Inhaber des wichtigsten Kabinettsressorts, fungierte damals als Sarneys Interessenvertreter(portugiesisch: „Lider do Governo“) im Senat. Bei der Übernahme des Ministerpostens sagte 1993 das bisher zu den Linksintellektuellen gerechnete Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB):“Vergessen Sie alles, was ich bisher geschrieben habe.“…Führende Intellektuelle, wie etwa der Schriftsteller Antonio Callado, nennen es bezeichnend für Brasiliens Zustand, für fehlende politische Kultur und kollektiven Gedächtnisschwund, daß hohe Amtsinhaber der Diktaturregierungen , die sich damals schamlos bereicherten, heute immer noch zu den wichtigsten Meinungsmachern zählen und ihre Wochenkolumnen auch noch in den Provinzblättern der entlegensten Amazonasregionen erscheinen…Der ehemalige Justizminister Armando Falcao bekommt derzeit nicht weniger Platz  in den Medien für schönfärberische Interpretationen. Seiner Meinung nach begann 1964 eine vom Volk gewollte demokratische Revolution. Exekutionen, Folter, Gewalt und illegale Verhaftungen habe es nicht gegeben, von Diktatur könne keine Rede sein, behauptet er. Der damalige Planungsminister und heutige PPR-Abgeordnete Roberto Campos hebt seinerseits den „triumphalen Erfolg“ des sogenannten „brasilianischen Wunders“ 1968-1973 hervor, als Brasilien jährlich über zehnprozentige Wachstumsraten in der Wirtschaft verzeichnete.  Laut Campos erhöhten sich damals das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung. Davon kann indessen keine Rede sein; vom „Milagre brasileiro“ profitierten lediglich die Eliten, die Mittelschicht und nur ein Bruchteil der unterprivilegierten Bevölkerungsmehrheit, während die Arbeitslosigkeit erheblich zunahm. Campos verschweigt natürlich auch, daß 1964 Brasiliens Schuldenlast bei nur fünf Milliarden Dollar lag, von den Generalsregierungen aber auf über 100 Milliarden hochgetrieben wurde. Zu den hyperteuren pharaonischen Projekten jener Zeit ist auch das mit der Regierung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vereinbarte Nuklearprogramm zu zählen.</p>
<p>Spätfolgen in Mentalität und Psyche</p>
<p>Das autoritäre Regime von 1964 hinterließ in Mentalität und Psyche der Brasilianer tiefe Spuren.  Politische Gefangene wurden damals lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, Studentenführer zuerst gefoltert und dann vor die Wahl gestellt, entweder zu sterben oder im Fernsehen vorfabrizierte Erklärungen abzugeben. Bis heute fordern Menschenrechtler und Angehörige vergeblich  Aufklärung über die „Verschwundenen“, deren Zahl nicht einmal annähernd bekannt ist.  Aus Angst vor Repressalien gehen wichtige Zeugen barbarischer Diktaturverbrechen nicht an die Öffentlichkeit – schließlich gibt es weiterhin die Todesschwadronen und auch die berüchtigte Militärpolizei, die immer noch nicht auf Folter verzichtet.</p>
<p>Für den Anthropologen Gilberto Velho  resultiert das Ausmaß an Gewalt in der heutigen brasilianischen Gesellschaft unter anderem aus der vom Militärregime entwickelten „Kultur der Brutalität“. Die seinerzeit institutionalisierte Gewalt und Korruption ist nach Darstellung von Rechtsexperten hauptverantwortlich  für die tiefe ethisch-moralische Krise Brasiliens, für den extremen Egoismus, das Fehlen von Solidarität und das Mißtrauen gegenüber den sogenannten demokratischen Institutionen, für die kalte Indifferenz und den Zynismus der Politiker…</p>
<p>Aus Neue Zürcher Zeitung, Brasiliens Last der Militärdiktatur, Klaus Hart, Freitag/Samstag 1./2.April 1994</p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>“Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS.”</strong></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung…</strong></p>
<p><strong>…Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben…</strong></p>
<div class="artikel">
<p><strong>Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ…</strong></p>
<p><strong>Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</strong></p>
<p><strong>Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</strong></p>
<p><strong>Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</strong></p>
<p><strong>aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</strong></p>
<p><strong>Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz…</strong></p>
<p><strong>Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</strong></p>
<p><strong>Nach außen gaben sich viele HIAG-Leute geläutert. Der verurteilte Kriegsverbrecher Meyer versicherte Erler, Kriminelle hätten “in der HIAG nichts zu suchen”. Als 1959/60 eine Welle antisemitischer Schmierereien in der Bundesrepublik Aufmerksamkeit erregte, bot er öffentlich an, ehemalige Waffen-SSler könnten vor Synagogen und jüdischen Friedhöfen Wache schieben – ein ebenso geschickter wie zynischer PR-Coup.</strong></p>
<p><strong>Natürlich kam es nie dazu, und intern distanzierte sich Meyer von dem Vorschlag. Stattdessen hielt die HIAG-Spitze Kontakt zu Rechtsextremisten. In den Stellungnahmen der Basis fand Wilke “durchgängig antidemokratische, rassistische und antisemitische Positionen”.</strong></p>
<p><strong>So schrieb ein HIAG-Mitglied 1959 an Meyer: “Es ist leider so, dass beinahe alles, was mit der Öffentlichkeit zu tun hat, von israelischer Seite geführt und wesentlich beeinflusst wird.” Noch deutlicher wurde ein bayerisches HIAG-Mitglied: “Das wieder mächtig gewordene Judentum (…) würde nicht zögern, jeden Abgeordneten politisch zu zerschmettern, der es wagen sollte, für die Rechte der Angehörigen und Hinterbliebenen der ehemaligen Waffen-SS einzutreten.”</strong></p>
<p><strong>Im Jahr 1953 zogen HIAG-Anhänger mit einem martialischen Fackelzug bei einer “Sonnwendfeier” zur schwäbischen Burg Staufeneck und grölten das Lied “Das ist die Garde, die Adolf Hitler liebt”. Kurt Meyer junior, der Sohn von “Panzer-Meyer”, schrieb später, ein Foto des Vaters mit Hitler habe über dem Schreibtisch des HIAG-Sprechers gehangen.</strong></p>
<p><strong>Als Anfang der sechziger Jahre deutlich wurde, dass für die HIAG keine weiteren Vorteile zu erlangen waren, driftete der Verband nach und nach in den offenen Rechtsextremismus. So gab der Bundesverband zeitweise einen Kalender heraus, in dem nationalsozialistische Gedenktage eingetragen waren…” Zitat Spiegel</strong></p>
<p>DER SPIEGEL:</p>
<div class="column-both">
<h2 class="article-title"><span class="headline-intro">Klaus Barbie</span></h2>
<h2 class="article-title"><span class="headline">Vom Nazi-Verbrecher zum BND-Agenten</span></h2>
<div id="js-article-top-wide-asset" class="clearfix"></div>
<p class="article-intro"><strong>Der als “Schlächter von Lyon” berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes. Das belegen Akten, die der SPIEGEL auswerten konnte. Barbie lieferte demnach mehr als 30 Berichte, bis Pullach die Zusammenarbeit beendete – das Risiko einer politischen Erpressung war zu groß.</strong> <span class="author">Von Georg Bönisch und Klaus Wiegrefe</span></p>
</div>
<div id="js-article-column">
<div class="article-section clearfix">
<div class="article-function-social-media"></div>
<div class="column-wide clearfix">
<p>Der übergewichtige Geschäftsmann mit dem glattgekämmten, dunklen Haar, den der Bundesnachrichtendienst (BND) in seinen Akten als Wilhelm Holm führte, gehörte zu einer besonderen Spezies in der Welt der Geheimdienste – der Deutsche war ein “Tipper”.</p>
<div id="content_ad_1" class="adition"></div>
<p>Fiel dem 66-Jährigen während seiner Reisen über die Kontinente jemand auf, der das Zeug zum Agenten hatte, gab er der BND-Zentrale in Pullach einen Hinweis. So wie Ende 1965, nachdem er vier Wochen in Boliviens Hauptstadt La Paz verbracht hatte und von einem Landsmann schwärmte, der zwei Tugenden verkörpere: Er sei “kerndeutscher Gesinnung” und “entschiedener Kommunistengegner”. Zu Zeiten des Kalten Krieges für viele ein Adelsprädikat.Wenige Wochen später verpflichtete der BND den Neuen als Agenten, Deckname “Adler”, Registriernummer V-43118. “Adler” lebte in La Paz als Klaus Altmann.</p>
<p><b>Barbies erstes Monatshonoror: 500 Mark</b></p>
<p>Doch Altmann war nicht Altmann, sondern einer der übelsten Verbrecher der Nazi-Diktatur: Klaus Barbie, Jahrgang 1913, der “Schlächter von Lyon”, der ehemalige Gestapo-Chef der Stadt, der nach dem Krieg von französischen Gerichten in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden war. Und vieles spricht dafür, dass Pullach von all dem wusste.</p>
<p>Eigenhändig hatte Barbie im zweiten Stock des Lyoner Hotels Terminus Männer, Frauen, sogar Kinder gefoltert. Die Opfer erinnern sich vor allem an das tonlose Lachen, mit dem sie der Deutsche quälte. Der Sohn eines Lehrers aus Bad Godesberg hatte auch Jean Moulin, Galionsfigur der Résistance und Vertrauter des späteren französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle, beide Arme, beide Beine und mehrere Rippen brechen lassen. Moulin starb kurz darauf. Und Barbie befahl die Deportation jüdischer Kinder aus dem Waisenhaus von Izieu, die in Auschwitz ermordet wurden.</p>
<p>Dass Altmann alias Barbie für den deutschen Geheimdienst spionierte, wird zwar seit Jahrzehnten vermutet. Gewissheit geben jedoch erst jetzt jene BND-Akten, die der SPIEGEL im Koblenzer Bundesarchiv ausgewertet hat. Demnach erhielt Barbie sein erstes Monatshonorar aus Pullach im Mai 1966: 500 Mark. Später kassierte er auch Leistungsprämien. Das Geld überwies der Dienst in der Regel auf ein Konto bei der Chartered Bank of London in San Francisco. Mindestens 35 Berichte hat Barbie laut BND-Akten geliefert.</p>
<p><b>Erst 1983 wird Barbie an Frankreich ausgeliefert</b></p>
<div id="spezial_teaser" class="adition"></div>
<p>Dem Nachrichtendienst wurde die Sache nach einer Weile zu heikel, immerhin. Von einer “erheblichen Sicherheitsgefährdung” für den BND war die Rede. Offenbar wuchs die Furcht, die DDR-Staatssicherheit oder der sowjetische Geheimdienst KGB könnten Barbie, wie so manch anderen BND-Mann, mit seiner NS-Vergangenheit erpressen.Sein Agentenführer (Deckname: Solinger) traf sich deshalb kurz vor Weihnachten 1966 mit Barbie in Madrid – und berichtete, wegen der angespannten Finanzlage des Bundes sei der BND “ganz erheblich in seinen Haushaltsmitteln beschnitten worden”. Lateinamerika werde als “Aufklärungsgebiet” aufgegeben. Damit Barbie keinen Ärger machte, bekam er noch einmal 1000 Mark extra.</p>
<p>Für den BND war die Causa “Adler” damit beendet. Auch die Justizbehörden ließ er über den Aufenthaltsort des gesuchten Mörders im Unklaren.</p>
<p>Erst nach Recherchen des französischen Nazi-Jäger-Ehepaares Beate und Serge Klarsfeld flog Barbie 1972 auf, es folgte ein jahrelanges diplomatisches Tauziehen. Bolivien überstellte Barbie schließlich 1983 nach Frankreich, wo er wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit verurteilt wurde und bis zu seinem Tod 1991 im Gefängnis saß.</p>
<p><b>Die Amerikaner helfen Barbie – und entschuldigen sich dann</b></p>
<p>Beim BND gibt es heute niemanden mehr, der für den Fall Barbie verantwortlich war oder verantwortlich gemacht werden könnte. Dem amtierenden Präsidenten Ernst Uhrlau mag es sogar gelegen kommen, dass die unrühmliche Rolle des Dienstes nun bekannt wird: Er will schon seit Jahren die Geschichte des BND aufarbeiten lassen und verhandelt zurzeit mit einer Historikerkommission. Fälle wie Barbie belegen die Notwendigkeit einer solchen Initiative.</p>
<p>Schon vor knapp 30 Jahren haben die Amerikaner umfangreiche Geheimdienstakten über Barbie freigegeben. Das Counter Intelligence Corps – die Spionageabwehr der U.S. Army – hatte ihn nach dem Krieg angeheuert und zeitweise vor französischen Strafverfolgern abgeschirmt; 1951 halfen die Amerikaner Barbie sogar bei der Flucht nach Bolivien. Was dazu führte, dass sich Washington später offiziell in Paris entschuldigte – ein ungewöhnliches Vorgehen.</p>
<p>Nach Aktenlage begann die Kooperation des BND mit Barbie zwar nach dem Tipp von Wilhelm Holm. Einige beim deutschen Geheimdienst untergekommene ehemalige SS-Männer und Gestapo-Beamte dürften den Neuzugang freilich noch aus dem “Dritten Reich” gekannt haben; mindestens einer, der SS-Ostexperte Emil Augsburg, hatte mit ihm für das CIC gearbeitet. Auch wusste die Organisation Gehlen, der Vorläufer des Bundesnachrichtendienstes, bis zu Barbies Flucht nach Bolivien von dessen Adresse in Augsburg. Sogar in BND-Unterlagen von 1964 findet sich ein Karteieintrag, Barbie lebe “eventuell” in La Paz.</p>
<p>Der zunächst nur in Europa tätige Dienst baute damals sein Agentennetz weltweit aus und beobachtete aufmerksam das von einer Junta regierte Bolivien. Der Westen fürchtete, das Land könne nach einer Revolution gegen die Militärs in den sowjetischen Einflussbereich fallen – wie Kuba.</p>
<p><b>Ein Kleinunternehmer in Bolivien</b></p>
<p>Barbie alias Altmann lebte mit seiner Frau als Kleinunternehmer in der Hauptstadt, seine Firma La Estrella belieferte das Pharmaunternehmen Boehringer in Mannheim mit Chinarinde, aus der das begehrte Chinin gewonnen wurde.</p>
<p>Ende November 1965 stand BND-Tipper Holm vor der Tür, ein gemeinsamer Bekannter hatte den Kontakt vermittelt. Er suche einen Korrespondenten für eine Hamburger Firma, ob er Interesse habe. Offenbar fasste Barbie Vertrauen zu dem Besucher; BND-Unterlagen zufolge galten beide schon nach kurzer Zeit als “echt befreundet”. Fast täglich speiste Holm damals am Tisch der Familie Barbie im Deutschen Club in La Paz.</p>
<p>Seine wahre Identität scheint der Gastgeber vor Holm freilich verheimlicht zu haben. “Altmann” sei bei der Waffen-SS gewesen und 1950 aus der DDR geflohen, notierte der Tipper. Aber Holm entging nicht, wo der Auswanderer politisch stand. So erzählte Barbie alias Altmann die Geschichte, wie man Juden die Mitgliedschaft im Deutschen Club verwehrt habe. Barbies Ehefrau, die die Bibliothek des Vereins verwaltete, zeigte dem Tipper “besonders stolz” die NSDAP-Literatur.</p>
<p>Die zuständige Pullacher Dienststelle 934 beschloss, den einstigen SS-Hauptsturmführer anzuwerben. Die guten Beziehungen, mit denen Barbie prahlte, etwa zu Boliviens Innenminister und dessen Stellvertreter, zum Chef eines der Geheimdienste des Landes und zum Bürgermeister von La Paz schienen attraktiv.</p>
<p><b>Der Dienst war sehr zufrieden</b></p>
<p>Agentenführer Solinger reiste im Mai 1966 nach Santiago de Chile, um den neuen Mann offiziell anzuheuern und ihn “intensiv” zu schulen. Man kam überein, wichtige Informationen als Wirtschaftsnachrichten aus der Holzindustrie zu tarnen. Barbie sollte sie auf Spezialpapier notieren (“Rundum 3 cm Rand lassen, keine Interpunktion, Mittelknick nicht beschreiben”) und an einen Lehrer in Bad Bevensen senden, der die Briefe dann ungeöffnet an eine Postfachadresse in Hamburg weiterschickte.</p>
<p>Offiziell galt Barbie als “politische Quelle”, seine Berichte liegen allerdings nicht vor. Vielleicht beobachtete er nur die Entwicklung in Bolivien, vielleicht half er auch vorrangig der Bundeswehr. Denn wenige Wochen nach der Anwerbung übernahm er die bolivianische Repräsentanz der Merex AG. Das Bonner Unternehmen verkaufte im Auftrag des BND weltweit überschüssiges Material der Bundeswehr, und Barbie sollte nach BND-Aufzeichnungen den Merex-Leuten immer dann einen Hinweis geben, wenn es den Bolivianern an Waffen oder Munition mangelte.</p>
<p>Fest steht: Der Dienst war sehr zufrieden. Agent 43118 galt als “intelligent”, “sehr aufnahme- und anpassungfähig”, “verschwiegen und zuverlässig”.</p>
<p>Nach der Enttarnung Barbies durch die Klarsfelds 1972 behaupteten beteiligte BND-Leute dienstintern, sie hätten erst aus der Zeitung erfahren, wer Altmann wirklich sei. Die damalige Führungsstelle habe es “unterlassen, amtliche Auskünfte über Altmann einzuholen, obwohl dies wegen seiner Vergangenheit angebracht gewesen wäre”… Zitat Spiegel</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien: Der Gefolterte und die unter Lula-Rousseff fortdauernde Straffreiheit für Folterer und andere Diktaturverbrecher. Wer damals mit dem Militärregime eng kooperierte. Willy Brandt, Helmut Schmidt und Brasilien. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=12976&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeiterseelsorge-sao-paulo/" rel="tag">arbeiterseelsorge sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">brasiliens militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">waldemar rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-flughafen-berlin/" rel="tag">willy-brandt-flughafen berlin</a></div>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/mairossibestrafungfolterer12.jpg" alt="mairossibestrafungfolterer12.jpg" /></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulos, am 1. Mai 2012.</strong></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert – die auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Der deutschstämmige Kardinal Paulo Paulo Evaristo Arns macht Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle – heute Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen, darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Der französische Folterlehrer, General Paul Aussaresses, unter General Ernesto Geisel: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/12/protestfoltererbestrafung1.jpg" alt="protestfoltererbestrafung1.jpg" /></p>
<p><strong>“Strafe für die Folterer der Diktatur” – Protest vor katholischer Kirche in Sao Paulo nach dem Militärregime. Beamter der Militärpolizei – ein Relikt der Diktatur.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/</a></p>
<p><strong>  “Nach der Militärdiktatur wurde die Politik des gesellschaftlichen Ausschlusses fortgesetzt – was stets mit der Absenkung des Bildungsniveaus beginnt. Heute wird eine halbalphabetisierte Jugend fabriziert, die sich den Interessen des Systems unterwirft. Lula und Rousseff müßten, könnten dies zum Besseren verändern – doch Lulas Absicht war, um jeden Preis an die Macht zu kommen, keinen gesellschaftlichen Wandel im Lande zu fördern. Dilma Rousseff verfolgt unglücklicherweise die selbe Linie. Überall im Staatsapparat sehen wir Korruption, Brasilien ist kulturell zurückgeblieben. Die Lage ist gravierend. Rousseff hat Schuld an dem Megaskandal um Cachoeira. Die großen Unternehmen, ob Banken, Baufirmen oder Großgrundbesitzer, investierten massiv in Rousseffs Präsidentschaftswahlkampagne – über 100 Millionen Real – betrachteten dies als Investition, verlangen jetzt von Rousseff Gegenleistungen. Sie unterwirft sich diesen Interessen.”</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert – die auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Der deutschstämmige Kardinal Paulo Paulo Evaristo Arns macht Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle – heute Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen, darunter Büchern, wird die brasilianische Militärdiktatur auffälligerweise verharmlost.</strong></p>
<p><strong>Unterdessen hat der Ex-Offizier der politischen Polizei DOPS des Militärregimes, Claudio Antonio Guerra, in einem neuen Buch erklärt, exekutierte und totgefolterte Diktaturgegner in den Öfen einer Zuckerfabrik des Teilstaats Rio de Janeiro verbrannt zu haben. Der Besitzer der Zuckerfabrik, hieß es, gehörte zur Diktaturpartei ARENA, die von José Sarney geführt wurde – heute Chef des Nationalkongresses in Brasilia und wichtigster politischer Verbündeter von Staatschefin Dilma Rousseff. Wer sich seit den 80er Jahren aufmerksam in Rio de Janeiro umhörte, erfuhr durch den DOPS-Offizier nichts Neues – viele aus Chile oder Argentinien bekannte Greueltaten der Militärs fanden auch in Brasilien ihre Entsprechung. Schließlich arbeiteten die Militärregimes dieser Zeit eng zusammen, bekamen entsprechende Hilfe von interessierter Seite des Auslands. In diesem Kontext wird auch in Mitteleuropa alles getan, um durch Verschweigen bestimmte Biographien zu schützen. Ebenfalls von interessierter Seite wurde ausgestreut, Brasiliens Militärdiktatur sei bei weitem nicht so grausam vorgegangen wie Regimes in Nachbarländern, im Chile Pinochets.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens (Lateinamerikas?)genialster Karikaturist Angeli, von der größten Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, mit einer aktuellen Zeichnung zur “Vergangenheitsbewältigung” – aus der Serie “Bananenrepublik”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12608">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angeli/" rel="tag">Angeli</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung/" rel="tag">Brasiliens Vergangenheitsbewältigung.</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folha-de-sao-paulo/" rel="tag">Folha de Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont, daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><strong>Übereinstimmungen mit Einschätzungen von damals und heute in Brasilien lebenden Mitteleuropäern sind sicher reiner Zufall.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/02/brasiliens-unbewaltigte-diktaturvergangenheit-demonstranten-fordern-am-1-mai-2012-die-bestrafung-der-diktatur-folterknechte/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens katholischer Menschenrechtsaktivist Waldemar Rossi – Fotoserie:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/gri5.JPG" alt="gri5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi 2011 auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><strong>Waldemar Rossi und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossis Einschätzung des Libyenkriegs: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/waldemarrossi2009grito.jpg" alt="waldemarrossi2009grito.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/19/aufschrei-der-ausgeschlossenen-2008-waldemar-rossi-leiter-der-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos/</a></p>
<p><img src="http://www.ostblog.de/images/rossi1.jpg" alt="rossi1.jpg" width="500" height="660" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-bildungspolitik-unter-lula-rousseff-nur-durchschnittlich-27-stunden-unterricht-taglich-laut-grosunternehmer-jorge-gerdau-viele-unternehmer-stufen-lula-als-nicht-links-ein/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/waldemarrossikathedrale.jpg" alt="waldemarrossikathedrale.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi.jpg" alt="widerstandskampferrossi.jpg" /></p>
<p>Rossi spricht in Sao Paulo vor Jugendlichen im früheren Folterzentrum der Militärdiktatur.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampferrossi2.jpg" alt="widerstandskampferrossi2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/widerstandskampfer-brasiliens-zur-diktaturzeit-sadistisch-gefoltert-heute-im-kampf-gegen-die-fortdauernde-folter/#more-2360</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/widerstandskampfer2.jpg" alt="widerstandskampfer2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/waldemar-rossi-fuhrer-der-arbeiterpastoral-sao-paulos-wahrend-des-1mai-festes-vor-der-kathedrale/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/09/waldemarkleinjpg.jpg" alt="waldemarkleinjpg.jpg" /></p>
<p><strong>”Lula hat das brasilianische Volk verraten, ist eine Kanaille. Der Aufschrei der Ausgeschlossenen – das ist Befreiungstheologie in der Praxis! Wir alle wissen hier, wie das ist: Hunger zu leiden, verfolgt zu werden – oder abhängig zu sein von so einem armseligen Mindestlohn wie dem heute gezahlten. So geht es Millionen von Brasilianern.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/07/die-franziskaner-und-der-aufschrei-der-ausgeschlossenen-in-sao-paulo-befreiungstheologe-frei-betto-hat-recht-unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-vor-wenigen-tagen-wurde-wieder/#more-815</a></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/waldemarrossitribunal.jpg" alt="waldemarrossitribunal.jpg" /></strong></p>
<p>Rossi als Jurymitglied bei Internationalem Menschenrechtstribunal in der Rechtsfakultät von Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/baum2.JPG" alt="baum2.JPG" /></p>
<p><strong>Die Rossis.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossi1123.jpg" alt="waldemarrossi1123.jpg" /></p>
<p>Rossi predigt am 1. Mai 2012 in der Kathedrale Sao Paulos.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito112.jpg" alt="waldemarrossigrito112.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito11.jpg" alt="waldemarrossigrito11.jpg" /></p>
<p><strong>Rossi über Lula und die Streiks in Brasilien: <a href="http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41"> http://amaivos.uol.com.br/amaivos09/noticia/noticia.asp?cod_noticia=10273&amp;cod_canal=41</a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=evQR567p15Q&amp;feature=related</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossigrito111.jpg" alt="waldemarrossigrito111.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0"><strong> http://www.youtube.com/watch?v=GcH4wRhxzB0</strong></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=w9JL5reEZlg&amp;feature=related</strong></a></p>
<p>Rossi und Chico Whitaker, Weltsozialforum: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/chico-whitaker-katholischer-menschenrechtsaktivist-brasiliens-trager-des-alternativen-nobelpreises-bereitet-das-sozialforum-sao-paulo-vor-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/waldemarrossiforum1.JPG" alt="waldemarrossiforum1.JPG" /></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral in der Erzdiözese, debattiert, macht Vorschläge.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/waldemarrossibaum.jpg" alt="waldemarrossibaum.jpg" /></p>
<p>Ein Baum für Kardinal Paulo Evaristo Arns – vorm Franziskanerkloster in Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<div class="feedback"></div>
<div id="beitrag-info-box">
<h2 class="beitrags-titel">“Amerikas Politiker. Aus Prinzip verantwortungslos.” FAZ 2015. Die USA und der völkerrechtswidrige Krieg gegen den Irak(rd. 1,5 Millionen Tote)… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=41193&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/usa-irakkrieg/" rel="tag">usa-irakkrieg</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html</a></p>
<p><strong>“In Washington genießen Menschen wie Paul Wolfowitz, der politische Architekt des Irakkriegs, ein entspanntes Privatleben. Ihre Fehler muss die Welt ausbaden…Die Fehler im Umfeld des Irak-Krieges reichten über den Tatbestand fingierter Belege für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen hinaus. Während der anschließenden Besatzung wurden immer wieder schwere Fehler begangen. Es wurden Milliarden Dollar für den Wiederaufbau veruntreut. Die Konsequenzen? Am besten sind sie mit den englischen Worten beschrieben: Don’t ask, don’t tell…Das politische Washington, so reich es bekanntermaßen an Informationsquellen bis hin zur feinsten Verästelung weltweiter Spionage mittels der NSA-Tentakel ist, ignoriert Warnungen im Vorfeld des 11. Septembers 2001. Dafür ist bis heute niemand zur Verantwortung gezogen worden. Obendrein wird auch das dubiose Wirken Saudi-Arabiens im unmittelbaren Umfeld der Anschläge bis heute unter Verschluss gehalten. Wer will da wen schützen und warum?…Einerseits reicht der lange Arm des amerikanischen Gesetzes glücklicherweise so weit, dass weltweit Fifa-Funktionäre, gleich welcher Herkunftsnation, vor den amerikanischen Kadi gebracht werden können. Andererseits können Wolfowitz, Cheney oder Rumsfeld, die vergleichsweise weit mehr Dreck am Stecken haben, weiterhin frei herumtollen…Was bedeutet all das für das Bewusstsein der amerikanischen Öffentlichkeit? Etwas Fatales: Es herrscht ein permanenter Zustand kollektiver Amnesie…”</strong></p>
<p><strong>Süddeutsche Zeitung 2014:</strong></p>
<p><strong> “Am 11. Oktober 2002, kurz nach Mittag, gab der US-Senat dem damaligen Präsidenten George W. Bush freie Hand für einen Angriff auf den <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Irak">Irak</a>. Mit 77 zu 23 Stimmen billigte die Parlamentskammer die entsprechende Kriegsresolution.</strong></p>
<p><strong>Unter den Senatoren, die mit “Yea” stimmten, waren: Joe Biden, Hillary Clinton, John Kerry und Chuck Hagel – mithin fast die ganze außen- und sicherheitspolitische Mannschaft des jetzigen Präsidenten <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Barack_Obama">Barack Obama</a>. Biden ist heute Vizepräsident, Clinton war Obamas erste Außenministerin, Kerry hat dieses Amt derzeit inne, Hagel ist Verteidigungsminister.”</strong></p>
<p><strong>Zeitdokument – Merkel und der Irakkrieg: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/</a></p>
<p><strong>Kerry und Libyenkrieg, Gaddafi-Ermordung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/21/warum-gaddafi-eliminiert-wurde-bemerkenswertes-faz-eingestaendnis-2015-krisenherd-libyen-die-kueste-der-menschenhaendler-seit-dem-ende-des-gaddafi-regimes-ist-libyen-ein-paradies-fuer-die-schle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/21/warum-gaddafi-eliminiert-wurde-bemerkenswertes-faz-eingestaendnis-2015-krisenherd-libyen-die-kueste-der-menschenhaendler-seit-dem-ende-des-gaddafi-regimes-ist-libyen-ein-paradies-fuer-die-schle/</a></p>
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		<title>Brasilien &#8211; 50 Jahre nach Militärputsch von 1964: Wie das Regime die Filmemacher verfolgte. Auftritt von Joan Baez verboten. Musikalischer Protest gegen die Folterdiktatur. Der regimekritische Maler von Bananen&#8230;Historische Parallelen &#8211; Irak, Libyen, Syrien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/27/brasilien-50-jahre-nach-militarputsch-von-1964-wie-das-regime-die-filmemacher-verfolgte/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 18:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Folterdiktatur]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www1.folha.uol.com.br/poder/2014/01/1403464-documento-mostra-perseguicao-da-ditadura-contra-cineastas.shtml http://www.arquivosdaditadura.com.br/documento/galeria/tensas-relacoes-entre-ditadura-cinema-no-0 Brasiliens Schriftsteller und Kolumnist Carlos Heitor Cony über den berüchtigten Represssionsoffizier Fleury in Sao Paulo:&#8220;Fleury ermordete und befahl den Mord an etwa 100 Oppositionellen der Diktatur.&#8220; Joan Baez:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/ Neuer Dokumentarfilm über die Folterdiktatur: &#8222;Verdade12.528&#8243;. These des Films: Straflosigkeit für Diktaturverbrecher von einst inspiriert die Folterer von heute, gibt ihnen Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen &#8211; Szenen der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www1.folha.uol.com.br/poder/2014/01/1403464-documento-mostra-perseguicao-da-ditadura-contra-cineastas.shtml">http://www1.folha.uol.com.br/poder/2014/01/1403464-documento-mostra-perseguicao-da-ditadura-contra-cineastas.shtml</a></p>
<p><a href="http://www.arquivosdaditadura.com.br/documento/galeria/tensas-relacoes-entre-ditadura-cinema-no-0">http://www.arquivosdaditadura.com.br/documento/galeria/tensas-relacoes-entre-ditadura-cinema-no-0</a></p>
<p><strong>Brasiliens Schriftsteller und Kolumnist Carlos Heitor Cony über den berüchtigten Represssionsoffizier Fleury in Sao Paulo:&#8220;Fleury ermordete und befahl den Mord an etwa 100 Oppositionellen der Diktatur.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Joan Baez: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/</a></p>
<p><strong>Neuer Dokumentarfilm über die Folterdiktatur: &#8222;Verdade12.528&#8243;. These des Films: Straflosigkeit für Diktaturverbrecher von einst inspiriert die Folterer von heute, gibt ihnen Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen &#8211; Szenen der Systemkritikerproteste im heutigen Brasilien ähneln der Situation während der Diktaturzeit. Die Militärpolizei von damals existiert immer noch&#8230;</strong></p>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit” &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>&#8230; Der deutschstämmige Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert in São Paulo hält die Bestrafung von Diktaturverbrechern für unverzichtbar und hat deshalb 2008 sein eigenes Land sogar vor der Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in Washington angeprangert: „Der brasilianische Staat erfüllt auch seine internationalen Verpflichtungen nicht. Er kann Verbrechen gegen die Menschlichkeit gar nicht amnestieren – wie es in Brasilien aber geschehen ist. Wenn man jene davonkommen lässt, die gestern Verbrechen gegen die Menschenrechte begingen, und wenn man solche Taten sogar vertuscht, stärkt man jenen den Rücken, die heute im Staatsapparat Menschenrechte verletzen wollen. Man beschützt Mörder, Folterer, Vergewaltiger und Entführer aus der Zeit des Militärregimes. Leider gibt es in Brasilien die Überzeugung, dass man die Wahrheit verbergen müsse und dass es vorteilhafter sei, über alle diese Probleme nicht zu reden. Das ist eine Frage der Werte und der Kultur. Käme die Wahrheit heraus, müssten Biografien völlig umgeschrieben werden.“</strong></p>
<p><strong>Der UN-Berichterstatter für Folter, Manfred Nowak aus Österreich, unterstützt ausdrücklich die Forderungen von Weichert, der eng mit dem spanischen Richter Baltasar Garzón zusammenarbeitet. Dieser hatte 1998 die Verhaftung von Chiles Ex-Diktator Pinochet angeordnet. „Was die Auslegung der brasilianischen Gesetze und die Verpflichtungen des brasilianischen Staates betrifft, stimme ich mit Garzón völlig überein“, betont Weichert. Im brasilianischen Justizapparat vertritt er jedoch eine Minderheitsposition. Der Bundesstaatsanwalt sieht voraus, dass sich Brasilia womöglich schon in absehbarer Zeit vor internationalen Gerichtshöfen verantworten muss. Erste Anzeichen gibt es bereits. Die italienische Justiz hat Haftbefehl gegen drei brasilianische Militärs erlassen, die seinerzeit im Rahmen grenzüberschreitender Diktaturzusammenarbeit drei Italo-Argentinier an Buenos Aires auslieferten, wo sie für immer „verschwanden“.</strong></p>
<h2>Amnesty International analysiert Brasiliens Diktaturerbe</h2>
<p><strong>Aus nachvollziehbaren Gründen vermeidet es Brasiliens Rechte, sich zu den fatalen Auswirkungen nicht bewältigter Diktaturvergangenheit auf den Entwicklungsgrad der heutigen Demokratie zu äußern. In- und ausländische Menschenrechtsorganisationen sowie frühere politische Gefangene tun dies dafür umso intensiver. Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International in London, bezeichnete Ende 2009 in São Paulo die besorgniserregende Menschenrechtslage des Tropenlandes als Diktaturerbe, überall im Staatsapparat treffe man auf Diktaturaktivisten. Straflosigkeit für Regimeverbrecher fördere heutige Straffreiheit: „Es wird weiter gefoltert und außergerichtlich exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor grauenhaft – und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und Sklavenarbeit. Da wird also Früheres fortgesetzt – Brasilien ist in Lateinamerika bei der Vergangenheitsbewältigung am weitesten zurück. Das große Problem des Landes ist heute, dass der offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat.“</strong></p>
<p><strong>„Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien fast durchweg Aufgabe der Militärpolizei – ein Relikt der Militärdiktatur. Frühere politische Gefangene wie Ivan Seixas, der im einstigen Repressionszentrum von São Paulo heute ein „Memorial des Widerstands“ leitet, weisen auf absurde, bizarre Zustände: „Jene, die mich in der Diktaturzeit barbarisch gefoltert haben, waren später in der Demokratie auf der Polizeischule die Folterlehrer. Auf den brasilianischen Polizeiwachen gehört Folter zum Alltag, mit den gleichen Methoden wie damals.“ Laut Seixas waren die Foltersäle von den Gefangenenzellen nicht akustisch isoliert. „Hatte man in den Repressionszentren jemanden totgefoltert oder schlichtweg exekutiert, warfen die Folterer den politischen Häftling nicht selten vor dem Gebäude auf die Straße, schossen gleichzeitig wie wild mit Platzpatronen in die Luft. Der Vorfall wurde fotografiert und offiziell so hingestellt, als hätte der Mann gerade die Armee- oder Polizeibasis bewaffnet angegriffen und sei dabei getötet worden – in legitimer Verteidigung. Unsere Folterer sagten dann immer selber, jetzt spielen wir mal wieder Theater.“ Grotesk wird es für Seixas, wenn er abends in den TV-Nachrichten den damaligen Chef des Folterzentrums von São Paulo und heutigen Kongresssenator Romeu Tuma an der Seite von Staatspräsident Lula wiedersieht. Tuma gehört heute zum Regierungsbündnis&#8230;</strong></p>
<p><strong>Unterdessen untersucht die Nationale Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen auch die Verfolgung, Folter und Ermordung oppositioneller Mediziner und anderer Gesundheitsmitarbeiter.</strong></p>
<p><strong>Musikalischer Protest: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/05/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-der-musikalische-protest-apesar-de-voce-und-jorge-maravilha-von-chico-buarque-die-diktatoren-medici-und-geisel-enge-kontakte-zu-bonner-politikern-w/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/05/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-der-musikalische-protest-apesar-de-voce-und-jorge-maravilha-von-chico-buarque-die-diktatoren-medici-und-geisel-enge-kontakte-zu-bonner-politikern-w/</a></p>
<p><strong>Große Sozialdemokraten und ihre besonderen Beziehungen zu Brasilien &#8211; Willy Brandt und Helmut Schmidt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt, Ausriß. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland 1978 &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/</a></p>
<p><strong>Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><strong>Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Dossiers und Aktenfunde berichten, wurden bei VW und Mercedes-Benz Spitzel in die Versammlungen der Metallarbeiter und ihrer Gewerkschaften geschickt, die Spitzelberichte sofort  an die politische Polizei Deops weitergegeben. Brasilianische Qualitätsblätter wie das „Jornal do Brasil“ schrieben bereits vor über einem Jahrzehnt ausführlich darüber.  Gewerkschafter und andere „verdächtige“ Angestellte seien beim  Deops denunziert worden, auch Streikende.  Zudem sei angefragt worden, ob gegen Mitarbeiter, die eingestellt werden sollten,  „etwas vorliegt“. Unter Diktator Ernesto Geisel wurde  VW do Brasil  um Angaben über oppositionelle Arbeiterinnen gebeten – und gab derartige Daten  auch heraus, wie es hieß.</strong></p>
<p><strong>Andere Multis gingen nicht anders vor. Die Diktatur verhaftete daraufhin eine beträchtliche Zahl an Beschäftigten, ließ sie foltern.</strong></p>
<p><a href="http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0"> http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0</a></p>
<p><a href="http://www.pstu.org.br/node/20027"> http://www.pstu.org.br/node/20027</a></p>
<p><a href="http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/"> http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Qualitätszeitung “Jornal do Brasil” am 25.12. 1994 über die Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen, darunter Vokswagen, mit der Folterdiktatur berichtet:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur2.jpg" alt="jbvwdiktatur2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur3.jpg" alt="jbvwdiktatur3.jpg" /></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Leiter der Arbeiterseelsorge der Erzdiözese Sao Paulo, hat Anfang 2014 gegenüber der Website die Angaben des &#8222;Journal do Brasil&#8220; als richtig bezeichnet. Als besonders übel, so der damalige Metallarbeiter, habe man empfunden, daß multinationale Unternehmen Spitzel anwarben, die für entsprechendes Honorar die Regimegegner der Betriebe ausspionierten.  Die Repression durch die Folterdiktatur sei von multinationalen Unternehmen auch mit hohen Summen unterstützt worden. </strong></p>
<p><strong>Bislang wurden noch keine Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie Willy Brandt 1968 mit Folterdiktator Artur de Costa e Silva zusammentrifft. Brandt schenkte dem Diktator eine goldene Uhr, laut brasilianischem Nachrichtenmagazin Veja.</strong></p>
<p><font face="verdana, arial, sans-serif" color="#444444"><strong>Wikipedia über Folterdiktator Costa e Silva: “Seine Regierung startete die härteste und brutalste Phase des diktatorischen Militärregimes, die von General Emilio Garrastazu Médici, seinem Nachfolger, fortgesetzt wurde.”</strong></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/09/brasilien-die-militardiktatur-und-der-satirische-regimekritische-maler-von-bananen-antonio-henrique-amaral-meine-herausforderung-war-zu-malen-und-gleichzeitig-uber-folter-und-die-gefangnisse-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/09/brasilien-die-militardiktatur-und-der-satirische-regimekritische-maler-von-bananen-antonio-henrique-amaral-meine-herausforderung-war-zu-malen-und-gleichzeitig-uber-folter-und-die-gefangnisse-zu/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/12/antoniohenriqueamaral1.jpg" alt="antoniohenriqueamaral1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”. </strong></p>
<p><strong>Historische Parallelen: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/28/die-syrien-intervention-erneut-waffenlieferungen-der-usa-an-islamisten-eingeraumt-kuriose-sprachregelung-burgerkrieg/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/28/die-syrien-intervention-erneut-waffenlieferungen-der-usa-an-islamisten-eingeraumt-kuriose-sprachregelung-burgerkrieg/</a></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; Daten, Statistiken: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><strong>Die Neue Zürcher Zeitung 1994 zum 30. Jahrestag des Militärputsches von 1964:</strong></p>
<p>…Exponenten der Diktatur als starke Männer demokratischer Parteien</p>
<p>Politik-und Wirtschaftswissenschaftler sowie die führenden Kommentatoren der Qualitätszeitungen begründen die Rückständigkeit Brasiliens in Artikelserien zum Putschjubiläum unter anderem damit, daß nach 1985 kein echter demokratischer Wandel begann, sondern die Kontinuität gewahrt blieb. Politiker, Bürokraten und Parteien, die die Diktatur aktiv unterstützten, behielten Einfluß und Macht.  Sie gehen heute auch Koalitionen mit einstigen Gegnern ein, was bisweilen irrational erscheint. Erster Zivilpräsident nach dem Generalsregime wurde der frühere Chef der Militärpartei PDS José Sarney. Der derzeitige Finanzminister Fernando Henrique Cardoso, Inhaber des wichtigsten Kabinettsressorts, fungierte damals als Sarneys Interessenvertreter(portugiesisch: „Lider do Governo“) im Senat. Bei der Übernahme des Ministerpostens sagte 1993 das bisher zu den Linksintellektuellen gerechnete Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB):“Vergessen Sie alles, was ich bisher geschrieben habe.“…Führende Intellektuelle, wie etwa der Schriftsteller Antonio Callado, nennen es bezeichnend für Brasiliens Zustand, für fehlende politische Kultur und kollektiven Gedächtnisschwund, daß hohe Amtsinhaber der Diktaturregierungen , die sich damals schamlos bereicherten, heute immer noch zu den wichtigsten Meinungsmachern zählen und ihre Wochenkolumnen auch noch in den Provinzblättern der entlegensten Amazonasregionen erscheinen…Der ehemalige Justizminister Armando Falcao bekommt derzeit nicht weniger Platz  in den Medien für schönfärberische Interpretationen. Seiner Meinung nach begann 1964 eine vom Volk gewollte demokratische Revolution. Exekutionen, Folter, Gewalt und illegale Verhaftungen habe es nicht gegeben, von Diktatur könne keine Rede sein, behauptet er. Der damalige Planungsminister und heutige PPR-Abgeordnete Roberto Campos hebt seinerseits den „triumphalen Erfolg“ des sogenannten „brasilianischen Wunders“ 1968-1973 hervor, als Brasilien jährlich über zehnprozentige Wachstumsraten in der Wirtschaft verzeichnete.  Laut Campos erhöhten sich damals das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung. Davon kann indessen keine Rede sein; vom „Milagre brasileiro“ profitierten lediglich die Eliten, die Mittelschicht und nur ein Bruchteil der unterprivilegierten Bevölkerungsmehrheit, während die Arbeitslosigkeit erheblich zunahm. Campos verschweigt natürlich auch, daß 1964 Brasiliens Schuldenlast bei nur fünf Milliarden Dollar lag, von den Generalsregierungen aber auf über 100 Milliarden hochgetrieben wurde. Zu den hyperteuren pharaonischen Projekten jener Zeit ist auch das mit der Regierung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vereinbarte Nuklearprogramm zu zählen.</p>
<p>Spätfolgen in Mentalität und Psyche</p>
<p>Das autoritäre Regime von 1964 hinterließ in Mentalität und Psyche der Brasilianer tiefe Spuren.  Politische Gefangene wurden damals lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, Studentenführer zuerst gefoltert und dann vor die Wahl gestellt, entweder zu sterben oder im Fernsehen vorfabrizierte Erklärungen abzugeben. Bis heute fordern Menschenrechtler und Angehörige vergeblich  Aufklärung über die „Verschwundenen“, deren Zahl nicht einmal annähernd bekannt ist.  Aus Angst vor Repressalien gehen wichtige Zeugen barbarischer Diktaturverbrechen nicht an die Öffentlichkeit – schließlich gibt es weiterhin die Todesschwadronen und auch die berüchtigte Militärpolizei, die immer noch nicht auf Folter verzichtet.</p>
<p>Für den Anthropologen Gilberto Velho  resultiert das Ausmaß an Gewalt in der heutigen brasilianischen Gesellschaft unter anderem aus der vom Militärregime entwickelten „Kultur der Brutalität“. Die seinerzeit institutionalisierte Gewalt und Korruption ist nach Darstellung von Rechtsexperten hauptverantwortlich  für die tiefe ethisch-moralische Krise Brasiliens, für den extremen Egoismus, das Fehlen von Solidarität und das Mißtrauen gegenüber den sogenannten demokratischen Institutionen, für die kalte Indifferenz und den Zynismus der Politiker…</p>
<p>Aus Neue Zürcher Zeitung, Brasiliens Last der Militärdiktatur, Klaus Hart, Freitag/Samstag 1./2.April 1994</p>
<p><strong>Das Buch zum Land &#8211; “Brasilien fürs Handgepäck”, Unionsverlag Zürich:</strong> <a href="http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2720">http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2720</a></p>
<p><strong>SPD-Politiker Andreas von Bülow: </strong> </p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Folterdiktatur(1964-1985) und die Operation Condor zur Jagd von Regimegegnern, bislang geheime Dokumente jetzt zum Teil frei. &#8222;Überwachen, Entführen, Foltern, Ermorden, Verschwindenlassen&#8220; von Gegnern der südamerikanischen Militärdiktaturen, laut nationaler Wahrheitskommission Brasiliens. Welche mitteleuropäischen Politiker damals das Folterregime aktiv unterstützten, international aufwerteten. Willy Brandt und Helmut Schmidt, der Nuklearvertrag mit  Brasilia, das geheime Atomtestgelände in Amazonien&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/22/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-die-operation-condor-bislang-geheime-dokumente-jetzt-zum-teil-frei-uberwachen-entfuhren-foltern-ermorden-verschwindenlassen-von-gegnern-der-sudamerik/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jan 2014 19:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Folterdiktatur]]></category>
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		<description><![CDATA[ Neues 2014 von Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen &#8211; im 50. Jahr nach dem Militärputsch:  http://www.cnv.gov.br/index.php/component/content/article/2-uncategorised/417-operacao-condor-e-a-ditadura-no-brasil-analise-de-documentos-desclassificados Die Operation Condor, in Chile unter Pinochet vereinbart.  http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/418-documento-entregue-a-cnv-mostra-pedido-do-iii-exercito-para-espionar-jango-e-outros-brasileiros-na-argentina  http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/421-mortes-na-pe-da-vila-militar-do-rio-serao-tema-de-audiencia-publica-da-cnv Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Neues 2014 von Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen &#8211; im 50. Jahr nach dem Militärputsch: </strong></p>
<p><a href="http://www.cnv.gov.br/index.php/component/content/article/2-uncategorised/417-operacao-condor-e-a-ditadura-no-brasil-analise-de-documentos-desclassificados">http://www.cnv.gov.br/index.php/component/content/article/2-uncategorised/417-operacao-condor-e-a-ditadura-no-brasil-analise-de-documentos-desclassificados</a></p>
<p><strong>Die Operation Condor, in Chile unter Pinochet vereinbart.</strong></p>
<p><a href="http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/418-documento-entregue-a-cnv-mostra-pedido-do-iii-exercito-para-espionar-jango-e-outros-brasileiros-na-argentina"> http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/418-documento-entregue-a-cnv-mostra-pedido-do-iii-exercito-para-espionar-jango-e-outros-brasileiros-na-argentina</a></p>
<p><a href="http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/421-mortes-na-pe-da-vila-militar-do-rio-serao-tema-de-audiencia-publica-da-cnv"> http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/421-mortes-na-pe-da-vila-militar-do-rio-serao-tema-de-audiencia-publica-da-cnv</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/07/lulaspdvideo.jpg" alt="lulaspdvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur. </strong></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/01/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-historiker-erinnern-an-sympathie-der-folterdiktatur-fur-lula-militardiktator-golbery-uber-lula-%E2%80%9Cder-mann-der-brasiliens-linke-vern/</a></p>
<p><strong>”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Merkel und die Brasilianisierung Deutschlands:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/18/brasilien-praesentiert-vor-merkel-ankunft-2015-sehr-anschaulich-sein-gewalt-gesellschaftsmodell-mord-und-ueberfallserien-in-rio-und-sao-paulo-feuergefechte-brennende-busse-chaos-und-panik-verschi/</a></strong></h2>
<p><strong>Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><a href="http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/412-cnv-e-comissoes-de-universidades-realizam-encontro-em-sp"> http://www.cnv.gov.br/index.php/outros-destaques/412-cnv-e-comissoes-de-universidades-realizam-encontro-em-sp</a></p>
<p><strong>Adriano Diogo, Regimegegner: </strong> <a href="http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=9176:manchete171213&amp;catid=74:videos&amp;">http://www.correiocidadania.com.br/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=9176:manchete171213&amp;catid=74:videos&amp;</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dikfaixa.JPG" alt="dikfaixa.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?”(Protest nach der Diktatur, für die Aufklärung der Verbrechen des Militärregimes)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/</a></p>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit” &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/memo2.jpg" alt="memo2.jpg" /></p>
<p><strong> Abgeordneter</strong><strong> Adriano Diogo, Präsident der Wahrheitskommission “Rubens Paiva” des Teilstaats Sao Paulo: </strong><strong>“Wenn wir meinen, der Faschismus ist tot, erscheint er auf einmal wieder in der Person von Jair Bolsonaro.”  Umso bemerkenswerter, daß Yoani Sanchez just zu Bolsonaro näheren Kontakt suchte, ihn sogar umarmte. </strong><strong>Über die heute unter anderem von der Wahrheitskommission vorangetriebene Suche nach den Leichen totgefolterter, ermordeter,  heimlich verscharrter Gegner  der Militärdiktatur äußerte Bolsonaro: “Wer nach Knochen sucht, ist ein Hund.”</strong></p>
<p><strong>Bonner Parteistiftungen von CDU und SPD &#8211; und das Folterregime Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselBrandtex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-54346" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselBrandtex.jpg" alt="???????????????????????????????" width="823" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß, ein kurioser Bezeichnungsfehler über das Treffen vom 7. März 1978 &#8211; in der offiziellen Diktaturpublikation zur Reise wird Willy Brandt als Vorsitzender der FDP vorgestellt.  </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.</h2>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><strong>Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Dossiers und Aktenfunde berichten, wurden bei VW und Mercedes-Benz Spitzel in die Versammlungen der Metallarbeiter und ihrer Gewerkschaften geschickt, die Spitzelberichte sofort  an die politische Polizei Deops weitergegeben. Brasilianische Qualitätsblätter wie das „Jornal do Brasil“ schrieben bereits vor über einem Jahrzehnt ausführlich darüber.  Gewerkschafter und andere „verdächtige“ Angestellte seien beim  Deops denunziert worden, auch Streikende.  Zudem sei angefragt worden, ob gegen Mitarbeiter, die eingestellt werden sollten,  „etwas vorliegt“. Unter Diktator Ernesto Geisel wurde  VW do Brasil  um Angaben über oppositionelle Arbeiterinnen gebeten – und gab derartige Daten  auch heraus, wie es hieß.</strong></p>
<p><strong>Andere Multis gingen nicht anders vor. Die Diktatur verhaftete daraufhin eine beträchtliche Zahl an Beschäftigten, ließ sie foltern.</strong></p>
<p><a href="http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0"> http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0</a></p>
<p><a href="http://www.pstu.org.br/node/20027"> http://www.pstu.org.br/node/20027</a></p>
<p><a href="http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/"> http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Qualitätszeitung “Jornal do Brasil” am 25.12. 1994 über die Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen, darunter Vokswagen, mit der Folterdiktatur berichtet:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur2.jpg" alt="jbvwdiktatur2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur3.jpg" alt="jbvwdiktatur3.jpg" /></p>
<p><strong>Wem Bundesaußenminister Willy Brandt damals ein Nuklearabkommen vorschlug, das in ein geheimes militärisches Atomprogramm mit Atomtestgelände in Amazonien mündete. Wird der Bonner Atomvertrag mit den Folterdiktatoren 2014 von der Regierung in Berlin verlängert? Brasilianische Organisationen mobilisieren erneut gegen eine solche Verlängerung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/08/brasiliens-folterdiktator-marschall-artur-costa-e-silva-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-nukleare-zusammenarbeit-vorschlug-die-in-ein-geheimes-militarisches-atomprogramm-mit-atomtestgela/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/08/brasiliens-folterdiktator-marschall-artur-costa-e-silva-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-nukleare-zusammenarbeit-vorschlug-die-in-ein-geheimes-militarisches-atomprogramm-mit-atomtestgela/</a></p>
<p><strong>&#8222;Außenminister Willy Brandt besuchte Brasilien 1967 und konferierte mit seinem brasilianischen Kollegen Juracy Magalhaes, der als Gouverneur von Minas Gerais ziviles Haupt des Putsches gewesen war; dieser erwiderte den Besuch 1969 und empfing das Präsidium der DGB.&#8220;</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> In Köln trat unter Leitung des WDR-Journalisten J. H. Casdorff ein „Brasilien-Tribunal” zusammen. Hauptanklagepunkt, vertreten von Amnesty International und anderen Organisationen, war „Folter”. </strong></p>
<p><strong> Quelle: Deutsch-brasilianische Gesellschaft</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/brandtschoolglobalesengagement.jpg" alt="brandtschoolglobalesengagement.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: &#8222;Mehr Gerechtigkeit wagen. Willy Brandts globales Engagement.&#8220; Ob bei der Veranstaltung der Willy Brandt School of Public Policy in Erfurt und der Friedrich-Ebert-Stiftung die engen Beziehungen Brandts zur Folterdiktatur Brasiliens just vor dem Jahrestag des Militärputschs tiefschürfend behandelt wurden, ist nicht bekannt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><strong>Im Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden, immer noch keine Sonderausstellung zu den engen Beziehungen Brandts zur Folterdiktatur Brasiliens, dem von Brandt vorgeschlagenen Atomabkommen mit dem Militärregime. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn. Schmidt lobte Geisel, wie es hieß, für den Weg zu einer neuen demokratischen Ordnung. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft. Geisel würdigt in der Antwort den Atomvertrag. Am selben Tag spricht er auf dem deutsch-brasilianischen Unternehmertreffen, wird vom Präsidenten des Bundesverbands der deutschen Industrie, Nikolaus Fasolt, begrüßt, der Geisel in einer Rede ausführlich würdigt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt2.jpg" alt="geiselschmidt2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Geisel und Helmut Schmidt im Bundeskanzleramt.</strong></p>
<p><strong>“Brauner Bluff”:  <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></strong></p>
<p><strong>Helmut Schmidt 95 &#8211; was alles fehlt in den Würdigungen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/19/helmut-schmidt-95-was-alles-fehlt-in-den-wurdigungen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/freibettofahndungsfoto.jpg" alt="freibettofahndungsfoto.jpg" /></p>
<p><strong>Fahndungsfoto der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur zu Dominikaner Frei Betto, selbst in der damaligen brasilianischen TV-Tagesschau ausgestrahlt. Heute ist Frei Betto Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe. </strong></p>
<p><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionaer.1278.de.html?dram:article_id=192247"> http://www.deutschlandradiokultur.de/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionaer.1278.de.html?dram:article_id=192247</a></p>
<p><strong><strong>Die “Terroristen” der katholischen Kirche Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/</a></p>
<p><strong>Joan Baez und die Folterdiktatur: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/</a></p>
<p><strong>Das Erbe der Militärdiktatur Brasiliens: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/21/human-rights-watch-prangert-folter-und-gefangnishorror-im-fusball-wm-land-brasilien-an/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/21/human-rights-watch-prangert-folter-und-gefangnishorror-im-fusball-wm-land-brasilien-an/</a></p>
<p><strong> Mindestens 218 getötete Häftlinge in Brasiliens Gefängnissen 2013, häufige Enthauptungen &#8211; fast komplettes Desinteresse in Mitteleuropa an der Situation selbst vor der Fußball-WM.</strong></p>
<p><strong>Warum ein berüchtiger Diktaturaktivist Brasiliens einen hohen Orden der Bundesrepublik Deutschland erhält:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><strong>Schaubühne-Regisseur Thomas Ostermann zu heutiger neoliberaler Politik:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/16/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-in-rio-de-janeiro-oktober-2013-wahrend-der-strasenprotesteam-schlimmsten-ist-das-die-politik-zu-etwas-verfaultem-geworden-isto-globo/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/16/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-in-rio-de-janeiro-oktober-2013-wahrend-der-strasenprotesteam-schlimmsten-ist-das-die-politik-zu-etwas-verfaultem-geworden-isto-globo/</a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/22/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-die-operation-condor-bislang-geheime-dokumente-jetzt-zum-teil-frei-uberwachen-entfuhren-foltern-ermorden-verschwindenlassen-von-gegnern-der-sudamerik/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Folterdiktatur(1964-1985): &#8222;Engländer lieferten die Technologie für die Spezialzellen im Repressionszentrum von Rio de Janeiro&#8220;, laut größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo. &#8222;In diesen Zellen wechselten Lärm und Stille, Hitze und Kälte einander ab, um die Gefangenen zu destrukturieren.&#8220; Folterdiktator Ernesto Geisel 1978 in Bonn, Fotoserie.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 11:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Folterdiktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Diktator Ernesto Geisel]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[ 50 Jahre nach dem Putsch &#8211; Foltertechnologie aus Bundesrepublik Deutschland oder Großbritannien?http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/ In einem Rückblick zum Militärputsch von 1964, der von den USA unterstützt wurde, heißt es weiter:&#8220;Fünfzig Jahre später überwacht der amerikanische Geheimdienst weltweit die Kommunikation, tötet Menschen mit seinen Drohnen.&#8220; 1971 habe Diktaturpräsident  Emilio Medici Washington besucht und sei durch Präsident Richard Nixon [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> 50 Jahre nach dem Putsch &#8211; Foltertechnologie aus Bundesrepublik Deutschland oder Großbritannien?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/</a></p>
<p><strong>In einem Rückblick zum Militärputsch von 1964, der von den USA unterstützt wurde, heißt es weiter:&#8220;Fünfzig Jahre später überwacht der amerikanische Geheimdienst weltweit die Kommunikation, tötet Menschen mit seinen Drohnen.&#8220; 1971 habe Diktaturpräsident  Emilio Medici Washington besucht und sei durch Präsident Richard Nixon mit dem Ausspruch gefeiert worden:&#8220;Wohin Brasilien geht, geht auch der Rest Lateinamerikas.&#8220; Man habe den Sturz des chilenischen Präsidenten Salvador Allende diskutiert(was zwei Jahre später geschah) &#8211; und der brasilianische General bot alle denkbare Hilfe an, um Fidel Castro zu stürzen. &#8222;Im August 1970 log die amerikanische Botschaft gegenüber dem US-State Department, indem sie informierte, die Folter sei durch humanere Verhörmethoden ersetzt worden.&#8220; Zitiert wurden die Fälle zweier Frauen in Sao Paulo, die indessen gefoltert worden seien im Repressionszentrum DOI, wo das amerikanische Konsulat einen ständigen Besucher stationiert hielt, hieß es weiter. Erinnert wird von der Qualitätszeitung auch an den französischen Folteroffizier Aussaresses, der in Brasilien Folterunterricht gab. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasilien-2014-tropenland-begeht-50-jahrestag-des-militarputsches-von-1964-wie-ihn-die-usa-unterstutzten-westdeutscher-bundesprasident-heinrich-lubke-als-erster-hochrangiger-besucher-der-putschgen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasilien-2014-tropenland-begeht-50-jahrestag-des-militarputsches-von-1964-wie-ihn-die-usa-unterstutzten-westdeutscher-bundesprasident-heinrich-lubke-als-erster-hochrangiger-besucher-der-putschgen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselscheel1.jpg" alt="geiselscheel1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und  Bundespräsident Walter Scheel(FDP). “Die Reise war ein großer Erfolg.”(Scheel zu Geisel beim Abschied, Geisel weist besonders auf den Atomvertrag). Der Diktator des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes hatte u.a. den Chef seines Militärkabinetts, Brigadegeneral Gustavo Rego Reis, mitgebracht. Scheel zeichnete den Folterdiktator mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus. </strong></p>
<p><strong>“Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen,  ist alte Tradition in ihrem Land.”(Scheel in Ansprache)</strong></p>
<p><strong>Während des Treffens Geisel-Scheel trat auch eine bayrische Trachtengruppe auf.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.</h2>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit” &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn. Schmidt lobte Geisel, wie es hieß, für den Weg zu einer neuen demokratischen Ordnung. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft. Geisel würdigt in der Antwort den Atomvertrag. Am selben Tag spricht er auf dem deutsch-brasilianischen Unternehmertreffen, wird vom Präsidenten des Bundesverbands der deutschen Industrie, Nikolaus Fasolt, begrüßt, der Geisel in einer Rede ausführlich würdigt. </strong></p>
<p><strong>2014 &#8211; 50 Jahre blutiger Militärputsch von 1964: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/04/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-von-1964-brasilianische-qualitatsmedien-und-verlage-beginnen-mit-ausfuhrlichen-retrospektiven-deutscher-mainstream-verzichtet-bisher-noch-auf-dars/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/04/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-von-1964-brasilianische-qualitatsmedien-und-verlage-beginnen-mit-ausfuhrlichen-retrospektiven-deutscher-mainstream-verzichtet-bisher-noch-auf-dars/</a></p>
<p><strong>Die Kennedy-Doktrin gegen Brasiliens Demokratie: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>“Der Kardinal des Widerstands” &#8211; mit wem sich hohe Staatsgäste aus Bonn damals nicht trafen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</a></p>
<p><strong>Diktaturminister Jarbas Passarinho &#8211; “Die Militärregierung stimulierte die Führungsrolle Lulas?:</strong></p>
<p><span style="font-family: Arial"><strong>O governo militar estimulou a liderança de Lula?<br />
Creio que a política sindical é tipicamente isso. Agora, cada vez mais, o líder sindical trabalha sempre pra ter as melhorias imediatas. Aqui e agora. Saiu numa publicação aí de São Paulo que os colegas do Lula ficaram decepcionados com as adesões ao governo. Foi todo mundo pescar na represa Billings (risos). Lula, do ponto de vista original, iludiu demais. E tem esse grupo da esquerda burocrática, ao mesmo tempo uma esquerda suave, como a do intelectual Fernando Henrique, que pediu pra esquecerem o que ele escreveu; porque o mundo mudou. Realmente, mudou muita coisa. O Fernando Henrique, pra chegar ao poder, veio apoiado pelo que hoje é o DEM.(Intereviewauszug)</strong></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/04/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-von-1964-brasilianische-qualitatsmedien-und-verlage-beginnen-mit-ausfuhrlichen-retrospektiven-deutscher-mainstream-verzichtet-bisher-noch-auf-dars/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/04/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-von-1964-brasilianische-qualitatsmedien-und-verlage-beginnen-mit-ausfuhrlichen-retrospektiven-deutscher-mainstream-verzichtet-bisher-noch-auf-dars/</a></p>
<p><strong>Die Militärdiktatur &#8211; wie sie weiterwirkt: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/26/romeu-tuma-beruchtigter-brasilianischer-diktaturaktivist-einstiger-chef-eines-folterzentrums-in-sao-paulo-gestorben-wie-brasiliens-politiker-reagieren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/26/romeu-tuma-beruchtigter-brasilianischer-diktaturaktivist-einstiger-chef-eines-folterzentrums-in-sao-paulo-gestorben-wie-brasiliens-politiker-reagieren/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Bonner Parteistiftungen von CDU und SPD &#8211; und das Folterregime Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselbrandt1.jpg" alt="geiselbrandt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, ein kurioser Bezeichnungsfehler über das Treffen vom 7. März 1978 &#8211; in der offiziellen Diktaturpublikation zur Reise wird Willy Brandt als Vorsitzender der FDP vorgestellt.</strong></p>
<p><a href="http://www.willy-brandt.de/stiftung.html"><img src="http://www.willy-brandt.de/fileadmin/templates/img/logo_stiftung100.png" alt="Logo Willy Brandt Stiftung" width="748" height="115" border="0" /></a></p>
<h1>SUCHERGEBNISSE</h1>
<form action="http://www.willy-brandt.de/stiftung/suchen.html" method="post">
<fieldset>
<legend></legend>
</fieldset>
</form>
<p>Suche nach “ernesto” und “geisel”</p>
<p>KEINE Ergebnisse gefunden. (Ausriß)</p>
<p><strong>Wie Frankreich die nazistisch-antisemitisch orientierte Folterdiktatur Brasiliens unterstützte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/</a></p>
<p><span id="more-17112"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">Großbritanniens Königin Elisabeth II. – wie sie 1976 den berüchtigten brasilianischen Folterdiktator Ernesto Geisel in London mit allem Pomp empfängt. 1968 hatte sie dem nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregime Brasiliens gemeinsam mit Prinz Philip einen offiziellen Besuch abgestattet. Walter Scheel, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Ernesto Geisel. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=77112&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/koenigin-elisabeth-ii-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel/" rel="tag">königin elisabeth ii. – brasiliens folterdiktator ernesto geisel</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=2702594154D420259D938CB4DC491B25?idItem=3856">http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=2702594154D420259D938CB4DC491B25?idItem=3856</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77122" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII-1024x910.jpg" alt="GeiselElisabethII" width="1024" height="910" /></a></p>
<p><strong>Geisel und die Wertvorstellungen der Königin, Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Proteste gegen den Folterdiktator in London 1976:</strong><a href="http://imagesvisions.blogspot.de/2013/06/os-protestos-contra-ernesto-geisel-em.html">http://imagesvisions.blogspot.de/2013/06/os-protestos-contra-ernesto-geisel-em.html</a></p>
<p><strong>1968 stattet Königin Elisabeth II. der brasilianischen Folterdiktatur einen offiziellen Besuch ab, fährt im offenen Wagen die Copacabana entlang.</strong> <strong>1968  ist auch Willy Brandt bei den Diktatoren, als Außenminister und Vize von Bundeskanzler Kiesinger – dem brasilianischen Diktaturchef, General Costa e Silva, schenkt Brandt eine goldene Uhr.</strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte – auch Regierung und Königshaus in London natürlich bis in die Details bekannt: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54377" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex-754x1024.jpg" alt="Diktaturopferex" width="754" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77133" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII2-1024x642.jpg" alt="GeiselElisabethII2" width="1024" height="642" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ElisabethIICopa68.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77147" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ElisabethIICopa68-1024x850.jpg" alt="ElisabethIICopa68" width="1024" height="850" /></a></p>
<p><strong>In und um Rio de Janeiro befinden sich 1968 zahlreiche Zentren der Repression, in denen Regimegegner totgefoltert, außergerichtlich exekutiert werden – politische Gefangene werden sogar den Haien zum Fraß vorgeworfen. Königin Elisabeth II. und Prinz Philip hindert dies nicht daran, im offenen Rolls-Royce 1968 die Copacabana entlangzufahren, den herbeigeorderten applaudierenden Diktaturfunktionären, Diktaturanhängern zuzuwinken. Ausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/thatchereconomist.jpg" alt="thatchereconomist.jpg" /></p>
<p><strong>Pinochet-Freundin Margaret Thatcher, The Economist 2013: “Freedom fighter”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/margaret-thatcher-und-augusto-pinochet-eng-befreundet-die-thatcher-familie-und-die-pinochet-familie-trafen-sich-alljahrlich-in-london-laut-new-yorker-viel-bewunderung-und-hochachtung-fur-marg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/margaret-thatcher-und-augusto-pinochet-eng-befreundet-die-thatcher-familie-und-die-pinochet-familie-trafen-sich-alljahrlich-in-london-laut-new-yorker-viel-bewunderung-und-hochachtung-fur-marg/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<h2> Thatcher und Pinochet: “Lady Thatcher thanked her old friend for “bringing democracy to Chile”. BBC London. “I’m also very much aware that it is you who brought democracy to Chile.”</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/thatcherpinochet2.jpg" alt="thatcherpinochet2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>“Der Glaube an die Kraft der Freiheit war stets Leitmotiv seines Handelns. Walter Scheel war seiner Zeit oft weit voraus.” Bundespräsident Joachim Gauck 2016. Laut Angela Merkel hat Scheel “Deutschland geprägt”. Merkel ließ offen, welches Deutschland sie meinte. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheel-und-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel-in-bonn-video-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheel-und-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel-in-bonn-video-anklicken/</a><strong>. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel-1024x816.jpg" alt="BrandtGeisel" width="1024" height="816" /></a></p>
<p><strong>Geisel und die Wertvorstellungen von SPD-Idol Willy Brandt. Ausriß</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und die getarnten Spenden der USA-Regierung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a></p>
<p>-<strong>“Da brachen alle Dämme”:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130630616.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130630616.html</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit – 1974 – zwei Jahre vor dem offiziellen Treffen mit Königin Elisabeth von London –  in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: “Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.”</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: “Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.”</strong></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><strong>Veja:”Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin…Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord…Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.”</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003-1024x524.jpg" alt="GeiselBarbaridade2003" width="1024" height="524" /></a></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei.  Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ScheelGeisel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76913" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ScheelGeisel2-1024x472.jpg" alt="ScheelGeisel2" width="1024" height="472" /></a></p>
<p><strong>Scheel läßt dem brasilianischen Folterdiktator Ernesto Geisel in Bonn beim Staatsbesuch einen Schuhplattler vorführen. Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundespräsident Walter Scheel(FDP) 1978, anläßlich des Besuchs von Folterdiktator Ernesto Geisel in Bonn:”Die Freundschaft zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland kann als Modell für die Nord-Süd-Beziehungen dienen.”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/staatsakt-fuer-walter-scheel-am-7-september-in-berlin-was-alles-in-den-fast-gleichgeschalteten-nachrufen-von-politschauspielern-und-mainstream-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/staatsakt-fuer-walter-scheel-am-7-september-in-berlin-was-alles-in-den-fast-gleichgeschalteten-nachrufen-von-politschauspielern-und-mainstream-fehlt/</a></p>
<p><strong>Brasilien-Daten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>Wahlkampf 2016 in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – Idole von Islamisierungsparteien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/81-prozent-der-deutschen-lehnen-vollschleier-wie-burka-oder-niqab-in-der-oeffentlichkeit-ab-jeder-zweite-befuerwortet-ein-sogar-generelles-verbot-ard-im-august-2016-zur-uralt-forderung-von-afd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/81-prozent-der-deutschen-lehnen-vollschleier-wie-burka-oder-niqab-in-der-oeffentlichkeit-ab-jeder-zweite-befuerwortet-ein-sogar-generelles-verbot-ard-im-august-2016-zur-uralt-forderung-von-afd/</a></p>
<p><strong>Gauck in Chile 2016:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/11/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-2016-nach-chile-und-uruguay-der-ex-buergerrechtler-2013-in-brasilien-und-die-gravierende-menschenrechtslage-die-rolle-von-helmut-schmidtspd-will/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/11/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-2016-nach-chile-und-uruguay-der-ex-buergerrechtler-2013-in-brasilien-und-die-gravierende-menschenrechtslage-die-rolle-von-helmut-schmidtspd-will/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/12/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-in-chile-juli-2016-in-erster-rede-keinerlei-hinweis-auf-den-mit-hilfe-des-nato-staates-usa-gefuehrten-militaerputsch-gegen-die-allende-regierung-auf-di/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/12/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-in-chile-juli-2016-in-erster-rede-keinerlei-hinweis-auf-den-mit-hilfe-des-nato-staates-usa-gefuehrten-militaerputsch-gegen-die-allende-regierung-auf-di/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-juli-2016-in-chile-auch-zweite-rede-auffaellig-inhaltsleer-der-sog-ostdeutsche-buergerrechtler-schweigt-zur-rolle-der-chilenisch-deutschen-unternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-juli-2016-in-chile-auch-zweite-rede-auffaellig-inhaltsleer-der-sog-ostdeutsche-buergerrechtler-schweigt-zur-rolle-der-chilenisch-deutschen-unternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/chile-joachim-gauck-2016-der-fall-rudel-nach-dem-putsch-von-pinochet-im-jahre-1973-liess-sich-rudel-in-der-colonia-dignidad-in-chile-nieder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/chile-joachim-gauck-2016-der-fall-rudel-nach-dem-putsch-von-pinochet-im-jahre-1973-liess-sich-rudel-in-der-colonia-dignidad-in-chile-nieder/</a></p>
</div>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/08/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-englander-lieferten-die-technologie-fur-die-spezialzellen-im-repressionszentrum-von-rio-de-janeiro-laut-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-in-die/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>Brasiliens deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland 1978. Fotoserie. Treffen mit Bundespräsident Walter Scheel(FDP), Bundeskanzler Helmut Schmidt(SPD), Außenminister Hans-Dietrich Genscher(FDP), Willy Brandt, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger, Dietrich Stobbe. &#8222;Brauner Bluff&#8220;. Der Spiegel. UNO-Experte Manfred Nowak: Diktaturverbrechen müssen bestraft werden. Wie das Militärregime Frauen folterte&#8230; Das Erbe der Militärdiktatur 2014 &#8211; Folter, Gefängnishorror, Todesschwadronen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 18:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien-Folterdiktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Stobbe]]></category>
		<category><![CDATA[Diktator Ernesto Geisel]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Josef Strauss]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Filbinger]]></category>
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		<category><![CDATA[Willy Brandt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/ Zu den Merkwürdigkeiten der guten und engen Bonner Beziehungen zur brasilianischen Folterdiktatur zählt das Fehlen aussagekräftiger Fotos in Mainstream, Regierungs-und Parteiinstitutionen, Museen und Einrichtungen der Zeitgeschichte wie dem Willy-Brandt-Forum in Berlin, in Fotogalerien wie Google.  Auf brasilianischer Seite findet sich indessen reichhaltiges Fotomaterial in gedruckter Form. So hat Folterdiktator Ernesto Geisel in Sonderpublikationen über [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasilien-2014-50-jahre-blutiger-militarputsch-die-kennedy-doktrin-us-prasident-erwog-militarintervention-in-brasilien-die-durch-unterstutzten-mit-vorbereiteten-putsch-unnotig-wurde-laut-neuen/</a></p>
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der guten und engen Bonner Beziehungen zur brasilianischen Folterdiktatur zählt das Fehlen aussagekräftiger Fotos in Mainstream, Regierungs-und Parteiinstitutionen, Museen und Einrichtungen der Zeitgeschichte wie dem Willy-Brandt-Forum in Berlin, in Fotogalerien wie Google.  Auf brasilianischer Seite findet sich indessen reichhaltiges Fotomaterial in gedruckter Form. So hat Folterdiktator Ernesto Geisel in Sonderpublikationen über seine offizielle Reise 1978 in die Bundesrepublik Deutschland ausführlich berichten lassen. </strong></p>
<p><strong>Geisels Eltern waren Deutsche evangelischer Konfession &#8211; die Familie stammte ursprünglich aus Kronberg im Taunus. Vater Wilhelm August Geisel wanderte laut brasilianischen Quellen 1883 aus Herborn nach Brasilien aus. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasilien-2014-tropenland-begeht-50-jahrestag-des-militarputsches-von-1964-wie-ihn-die-usa-unterstutzten-westdeutscher-bundesprasident-heinrich-lubke-als-erster-hochrangiger-besucher-der-putschgen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasilien-2014-tropenland-begeht-50-jahrestag-des-militarputsches-von-1964-wie-ihn-die-usa-unterstutzten-westdeutscher-bundesprasident-heinrich-lubke-als-erster-hochrangiger-besucher-der-putschgen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselscheel1.jpg" alt="geiselscheel1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und  Bundespräsident Walter Scheel(FDP). &#8222;Die Reise war ein großer Erfolg.&#8220;(Scheel zu Geisel beim Abschied, Geisel weist besonders auf den Atomvertrag). Der Diktator des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes hatte u.a. den Chef seines Militärkabinetts, Brigadegeneral Gustavo Rego Reis, mitgebracht. Scheel zeichnete den Folterdiktator mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus. </strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit &#8211; in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: &#8222;Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: &#8222;Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Geisel:&#8220;Denn vorher hat man einen festgenommen &#8211; und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Veja:&#8220;Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin&#8230;Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord&#8230;Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>&#8222;Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen,  ist alte Tradition in ihrem Land.&#8220;(Scheel in Ansprache)</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.</h2>
<p><strong>Die “Terroristen” der katholischen Kirche – welche deutschen Politiker gegen das Foltern und Totfoltern von brasilianischen Regimegegnern nicht protestierten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/</a></p>
<p><strong>Wie die Militärdiktatur Frauen folterte: </strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-</a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfigueiredocondor.jpg" alt="geiselfigueiredocondor.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo. Im Hintergrund der von Oscar Niemeyer entworfene Präsidentenpalast in Brasilia. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Während des Treffens Geisel-Scheel trat auch eine bayrische Trachtengruppe auf.</strong></p>
<p><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit” &#8211; Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>Das Erbe der Folterdiktatur &#8211; 2014: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/09/brasilien-vor-der-fusball-wm-paulo-sergio-pinheiro-leiter-der-uno-syrien-kommission-zu-den-grauenhaften-menschenrechtsverletzungen-in-brasilianischen-haftanstalten-erbe-der-militardiktatur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/09/brasilien-vor-der-fusball-wm-paulo-sergio-pinheiro-leiter-der-uno-syrien-kommission-zu-den-grauenhaften-menschenrechtsverletzungen-in-brasilianischen-haftanstalten-erbe-der-militardiktatur/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/GeiselScheelexe.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54400" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/GeiselScheelexe-654x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="654" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Gruppenbild mit Damen: Bankett von Scheel und seiner Frau Mildred am 6. März 1978 in der Redoute für Diktator Geisel, dessen Frau Lucy  und  Tochter Amalia. In der Redoute, heißt es in der offiziellen Publikation, habe Beethoven als Kind Klavier gespielt.  (Amalia Geisel kurioserweise Fan von Musiker und Komponist Chico Buarque, dem Regimegegner):  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/05/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-der-musikalische-protest-apesar-de-voce-und-jorge-maravilha-von-chico-buarque-die-diktatoren-medici-und-geisel-enge-kontakte-zu-bonner-politikern-w/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/05/brasiliens-folterdiktatur1964-1985-und-der-musikalische-protest-apesar-de-voce-und-jorge-maravilha-von-chico-buarque-die-diktatoren-medici-und-geisel-enge-kontakte-zu-bonner-politikern-w/</a>    )</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>1978 besuchte Brasiliens Militärdiktator Ernesto Geisel die Bundesrepublik Deutschland – in einer Tischrede lobte Bundeskanzler Helmut Schmidt(SPD) die “Konvergenz der Ziele” und die “Übereinstimmung der Werte” der sozialliberalen Bundesregierung und der brasilianischen Militärdiktatur. Beide Seiten hätten die gleichen Grundkonzeptionen über die Gesellschaft.</strong></p>
<p><strong>“Konvergenz der Ziele, Übereinstimmung der Werte”, gleiche Grundkonzeptionen über die Gesellschaft – diese Bewertungen von Helmut Schmidt sind politisch und zeitgeschichtlich brisant. Immerhin handelt es sich bei ihm um eine Führungsfigur, ein Idol der deutschen Sozialdemokratie – bei General Geisel indessen um einen Folterdiktator. In Geisels Amtszeit (1974-1979) war u.a. 1975 der sehr bekannte jüdische TV-Direktor, Journalist, Dramaturg und Professor Vladimir Herzog in einem heute unter Denkmalsschutz stehenden Repressionszentrum Sao Paulos extrem sadistisch totgefoltert worden – von vielen anderen Ermordeten, Verschwundenen ganz zu schweigen.Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>Die SPD, etwa der jetzige Parteichef Gabriel, haben sich nie vom engen Verhältnis von SPD-Politikern wie Brandt und Schmidt zu Brasiliens Folterdiktatur distanziert…</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt2.jpg" alt="geiselschmidt2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes von Brasilien und Helmut Schmidt 1978 im Bundeskanzleramt von Bonn.</strong></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Brauner Bluff&#8220;:  <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></strong></p>
<p><strong> &#8230;Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er &#8222;immer das Gefühl besonderer Zuversicht&#8220; gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</strong></p>
<p><strong>Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</strong></p>
<p><strong>Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur &#8222;verbrecherischen Organisation&#8220; erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (&#8222;Panzer-Meyer&#8220;), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ&#8230;</strong></p>
<p><strong>Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor&#8230; (Der Spiegel)</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">SPD-Fraktionschef im Bundestag, Thomas Oppermann, bewertet Höcke als Anhänger des Nationalsozialismus, der Ideologie von Adolf Hitler: “</h2>
<h2>“Höcke ist ein Nazi”. FAZ, 19.1. 2017</h2>
<p><strong>“Nazi ist ein <a title="Kurzwort" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzwort">Kurzwort</a> für einen Anhänger des <a title="Nationalsozialismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a>.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Deutschlandradio Kultur &#8211; Helmut Schmidt im Angriffskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes &#8211; </strong><strong>wie Schmidt die Verteidiger ihres Landes als “Feind” bezeichnet. “Dörfer in Brand geschossen”</strong><strong>:</strong></p>
<p><strong> Meyer: Herr Orlac, Giovanni di Lorenzo, der Chefredakteur der “Zeit”, der hat zwei lange Interviews mit Helmut Schmidt geführt für diesen Film, und an einer Stelle fragt er ihn nach dem Töten im Krieg. Wir hören uns die Stelle mal an!</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di Lorenzo: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sagen Sie auch, Sie selbst haben getötet während des Krieges?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Das ist wahr.</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di Lorenzo: Haben Sie die Menschen, die Sie getötet haben, auch gesehen?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Nein.</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di lorenzo: Das heißt, Sie haben Flugzeuge abgeschossen?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Flugzeuge abgeschossen, Dörfer in Brand geschossen. Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.</strong></p>
<p><strong>Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?</strong></p>
<p><strong>Orlac: Also, ich denke fraglos, dass ihn das sein Leben lang beschäftigt hat. Er gehört ja auch zu der Generation, für die der Krieg immer das prägendste Erlebnis ist, zumal es ja auch ein Jugenderlebnis auch ist. Und man merkt aber auch hier … &#8211; das Ungewöhnliche ist, er hat selten darüber gesprochen. Und wenn er jetzt darüber spricht, wechselt er auch ganz schnell ins “man”, was natürlich auch eine Schutzhaltung ist, und sagt “ich war mir nicht bewusst”, sondern “man war sich nicht bewusst, was da passiert”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfilbinger1.jpg" alt="geiselfilbinger1.jpg" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel und Hans Filbinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf Schloß Schwetzingen. </strong><strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger">http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger</a>  “Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.”</strong></p>
<p><strong>Ministerpräsident Filbinger würdigt Diktator Geisel wegen dessen &#8222;vernünftiger und sachgemäßer Politik&#8220;, mit der eine neue Phase der Geschichte Brasiliens beginne. Geisel erinnert daran, daß Filbinger die nächsten Tage nach Brasilien reist.</strong></p>
<p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/brasilien-zentrum/links.html">http://www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/brasilien-zentrum/links.html</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel empfing am 8. März 1978 den CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl auf Schloß Gymnich, anschließend dort den CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß. Beide Gespräche dauerten, wie es hieß, jeweils eine Stunde.</strong></p>
<p><strong>In der Amtszeit von Geisel totgefolterter Jude Vladimir Herzog:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog, am 25. Oktober 1975 in einer Zelle des Repressionszentrums DOI-Codi, Rua Tomas Carvalhal/Sao Paulo &#8211; in Wahrheit wurde er totgefoltert. Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/</a></p>
<p><strong>Der Fernsehdirektor und Journalist war eine bekannte Person der Mittelschicht und vom Militärregime nicht festgenommen oder verhaftet, sondern  für den 25.  Oktober 1975 zwecks Erteilung von Auskünften zum Sitz der politischen Polizei bestellt worden &#8211; das macht vorstellbar, wie die Diktatur mit nicht bekannten Oppositionellen, mutmaßlichen Oppositionellen etwa der Unterschicht, in den Slums umging, Aktionsfeld der Todesschwadronen des Regimes. </strong></p>
<p><strong>Kein Foto von Brandt und Geisel im Willy-Brandt Forum Unter den Linden, Berlin.   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Bonner Parteistiftungen von CDU und SPD &#8211; und das Folterregime Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/01/brasiliens-militardiktatur-und-bonns-politische-stiftungen-unter-welchen-folterdiktatoren-sie-ins-tropenland-kamen-mit-dem-regime-kooperierten/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselbrandt1.jpg" alt="geiselbrandt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, ein kurioser Bezeichnungsfehler über das Treffen vom 7. März 1978 &#8211; in der offiziellen Diktaturpublikation zur Reise wird Willy Brandt als Vorsitzender der FDP vorgestellt.  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/08/brasiliens-folterdiktator-marschall-artur-costa-e-silva-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-nukleare-zusammenarbeit-vorschlug-die-in-ein-geheimes-militarisches-atomprogramm-mit-atomtestgela/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/08/brasiliens-folterdiktator-marschall-artur-costa-e-silva-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-nukleare-zusammenarbeit-vorschlug-die-in-ein-geheimes-militarisches-atomprogramm-mit-atomtestgela/</a></p>
<p><strong>Wie das “Forum Willy Brandt Berlin” Unter den Linden die freundschaftlichen Beziehungen Brandts zu Folterdiktatoren interpretiert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-39225" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15-1024x118.jpg" alt="BrandtLateinamerikaForumBerlin15" width="1024" height="118" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15engl.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-39240" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLateinamerikaForumBerlin15engl-1024x157.jpg" alt="BrandtLateinamerikaForumBerlin15engl" width="1024" height="157" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden, immer noch keine Sonderausstellung zu den engen Beziehungen Brandts zur Folterdiktatur Brasiliens, dem von Brandt vorgeschlagenen Atomabkommen mit dem Militärregime. </strong></p>
<p><a href="http://www.willy-brandt.de/stiftung.html"><img src="http://www.willy-brandt.de/fileadmin/templates/img/logo_stiftung100.png" alt="Logo Willy Brandt Stiftung" width="748" height="115" border="0" /></a></p>
<h1>SUCHERGEBNISSE</h1>
<form action="http://www.willy-brandt.de/stiftung/suchen.html" method="post">
<fieldset>
<legend></legend>
</fieldset>
</form>
<p>Suche nach “ernesto” und “geisel”</p>
<p>KEINE Ergebnisse gefunden. (Ausriß)</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselgenscher1.jpg" alt="geiselgenscher1.jpg" /></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Außenminister Hans-Dietrich Genscher(FDP) am 7. März auf Schloß Gymnich, Ausriß. </strong></p>
<p><strong>Außenminister Genscher und sein brasilianischer Amtskollege Azeredo da Silveira unterzeichnen das Atomabkommen in Bonn 1975 &#8211; im selben Jahr wird in Sao Paulo der jüdische Journalist Vladimir Herzog totgefoltert. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/atomvertraggenscherfdcl.jpg" alt="atomvertraggenscherfdcl.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Politik muß der Freiheit und der</strong></p>
<p><strong>Würde jedes einzelnen Menschen<br />
dienen.<br />
Aber Freiheit und Verantwortung<br />
gehören für uns Liberale<br />
untrennbar zusammen.  Hans-Dietrich Genscher</strong></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund seiner politischen Rolle gegenüber Folterdiktaturen wie Brasilien wurde Hans Dietrich Genscher 1991 die Ehrenbürgerwürde von  Halle/Saale verliehen: </strong></p>
<ol>
<li><strong><a title="Hans-Dietrich Genscher" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher">Hans-Dietrich Genscher</a></strong> (* 21. März 1927 in Reideburg, heute zu Halle (Saale))
<dl>
<dd>Bundesaußenminister 1974–1992</dd>
<dd>Verleihung 1991</dd>
<dd></dd>
<dd><strong>Wird das mit der Folterdiktatur geschlossenen Atomabkommen 2014 verlängert?  </strong></dd>
</dl>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiseljulich.jpg" alt="geiseljulich.jpg" /></p>
<p><strong>Diktator Geisel im Kernforschungszentrum Jülich, Ausriß.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselstobbe.jpg" alt="geiselstobbe.jpg" /></strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel in Westberlin mit Bürgermeister Dietrich Stobbe(SPD) am 9. März 1978. Im Schloß Charlottenburg trägt sich Geisel ins Goldene Buch ein, Stobbe hält eine Lobrede. &#8222;Wir sehen ein Land auf dem Marsch.&#8220; Anschließend fliegt Geisel nach Köln, wo der brasilianische Botschafter einen Empfang für ihn und 2000 im der Bundesrepublik Deutschland lebende Brasilianer gibt, wie es hieß. </strong></p>
<p><strong>Diktator Geisel traf auch mit den Ministern Hans Matthöfer, Otto Graf Lambsdorff, Werner Maihofer, Volker Nauff, Rainer Offergeld zusammen. </strong></p>
<p><strong>Wie die Jungsozialisten der SPD(Jusos) den Besuch von Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland bewerten: </strong></p>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Schriftsteller Verissimo erinnert Ende November 2013 an die Schließung des Atomtestgeländes in Amazonien durch den damaligen  zivilen Präsidenten Fernando Collor 1990. Und spekuliert, mit Bezug auf den Iran 2013,  wie wohl die Großmächte auf den Aufstieg Brasiliens zur Atomwaffenmacht reagiert hätten.</strong></p>
<p><strong>“Seria bom ter a bomba nem que fosse só para ver a cara dos argentinos.”</strong></p>
<p><strong>Die Militärdiktatur hatte auf der Basis des Bonner Atomabkommens ein geheimes militärisches Nuklearprogramm vorangetrieben.  </strong></p>
<p><strong>Das Atomtestgelände der Foltermilitärs &#8211; das Bonner Nuklearabkommen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo</a></p>
<p><a href="http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou">http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou</a></p>
<p><strong>Buraco de Cachimbo</strong></p>
<p><strong>Orlando Brito</strong></p>
<p><strong>19 de setembro de 1990</strong>: o então presidente da República Fernando Collor de Mello chega à Base Aérea de Cachimbo, em Mato Grosso, para presenciar o fechamento da área de testes nucleares.</p>
<p><strong>Como foi</strong> – Nas décadas de 1970 e 1980 – durante os governos dos generais Ernesto Geisel e João Figueiredo – os jornalistas que cobríamos o Palácio do Planalto viajamos várias vezes para Bonn, antiga capital alemã. Fomos cobrir as negociações do Acordo Nuclear entre Brasil e Alemanha. Durante anos, o assunto virou tema de destaque na imprensa, com a construção das usinas de Angra dos Reis e dos projetos de enriquecimento de urânio. Mas em 1990 o Brasil mudava de rumo na questão da energia nuclear. O presidente Collor determinou o fim das experiências atômicas na selva. Repórteres e fotógrafos voamos num Búfalo da FAB para documentar a vedação do buraco para explosões subterrâneas. Tinha circunferência aproximada de dois metros e mais de um quilômetro de profundidade.</p>
<p><strong>Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)</strong></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Bislang wurden noch keine Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie Willy Brandt 1968 mit Folterdiktator Artur de Costa e Silva zusammentrifft. Brandt schenkte dem Diktator eine goldene Uhr, laut brasilianischem Nachrichtenmagazin Veja.</strong></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Wikipedia über Folterdiktator Costa e Silva: &#8222;Seine Regierung startete die härteste und brutalste Phase des diktatorischen Militärregimes, die von General Emilio Garrastazu Médici, seinem Nachfolger, fortgesetzt wurde.&#8220;</strong></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Seu governo iniciou a fase mais dura e brutal do regime ditatorial militar, à qual o general <a title="Em?lio Garrastazu Médici" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici">Emílio Garrastazu Médici</a>, seu sucessor, deu continuidade. Wikipedia</strong></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>Nach Folterdiktator Costa e Silva sind bis heute in Brasilien zahlreiche Schulen benannt, was Bände spricht.</strong></span></p>
<p><span id="more-17095"></span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong>With this in mind, Silva had the Foreign Ministry write a further communication to the West German government, in the hope that Silva could milk the co-operation of the FDR for even more political power amongst the Brazilian officer corps.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<dl>
<dt>CODE: <a href="http://forum.nationstates.net/viewtopic.php?f=31&amp;t=270818#">SELECT ALL</a></dt>
<dd><code>To: Chancellor Willy Brandt and the Government of the Federal Republic of GermanyWith the goal of further developing the relationship between our nations, my government would like to make an additional invitation to enter in to a co-operative weapons development program with the Republic of Brazil. Both our nations are faced with threats that could present themselves at any time, and only through the spirit of mutual co-operation can we defeat these. </code><code></code><code>Yours, hopefully in prosperity, President Artur da Costa e Silva  </code></dd>
<dd><code>zitiert aus "Nation States".</code></dd>
<dd><code><br />
</code></dd>
<dd><code>To: Lyndon B. Johnson, President of the United StatesIt would be my greatest pleasure to welcome you to Brazil and discuss matters with you in person. I would hope also to show you what small parts of Brazil you will be able to see in such a short visit, as well as to show you what might be if our nations co-operate to the fullest extent possible. </code><code></code><code>Signed, President Artur da Costa e Silva</code></dd>
<dd><code>(Nation States)</code></dd>
</dl>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif">1968 weilt auch Königin Elisabeth II. zu einem offiziellen Besuch in der Folterdiktatur.</span></p>
<p><span style="color: #444444;font-family: verdana, arial, sans-serif"><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/31/brasiliens-von-den-eliten-organisierter-militarputsch-am-31-marz-1964-die-resultate-folgen-konsequenzen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/31/brasiliens-von-den-eliten-organisierter-militarputsch-am-31-marz-1964-die-resultate-folgen-konsequenzen/</a></strong></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß März 2012.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont, daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen gerechtfertigt waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” Protest in Sao Paulo nach der Diktatur.</strong></p>
<p><strong>Hoher Bonner Orden für berüchtigten rechtsextremistischen Diktaturaktivisten: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-bester-karikaturist-angeli-zum-zeitgeist-es-ist-acht-uhr-weist-du-was-dein-sohn-denkt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-bester-karikaturist-angeli-zum-zeitgeist-es-ist-acht-uhr-weist-du-was-dein-sohn-denkt/</a></p>
<p><strong>Hintergrund &#8211; Website-Interview: </strong></p>
<p><strong> Cecilia Coimbra, Gründerin der Menschenrechtsorganisation Tortura nunca mais(Nie mehr Folter), ebenfalls eine der damals Gefolterten. „In Lateinamerika ist Brasilien bei der Vergangenheitsbewältigung, der Bestrafung von Folterern am weitesten zurück. Dabei war es immerhin jenes Land, das Folter-Know-How, Folterhandbücher und Folterer selbst in die anderen lateinamerikanischen Diktaturen exportierte. Im Falle von Ustra geht es jetzt weder um Gefängnis noch um Entschädigungen  &#8211;  wir wollen, daß der Staat öffentlich erklärt, daß Ustra ein Folterer war. Wie die Justiz dann möglicherweise weiter verfährt, wäre ein zweiter Schritt. Die brasilianische Regierung muß öffentlich deklarieren, daß Hunderte von Diktaturaktivisten damals Verbrechen gegen die Menschlichkeit begingen, jedoch nie vor Gericht gestellt wurden. Wir wollen eine Neuinterpretation des Amnestiegesetzes. Zwei große renommierte Juristen unterstützen uns &#8211;  der katholische Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo und der Rechtsexperte Fabio Konder Comparato.”<br />
Cecilia Coimbra erhofft sich von diesem und weiteren Prozessen dieser Art, daß viele bislang verheimlichte Diktaturverbrechen aufgeklärt werden.<br />
”Wir wollen, daß Leute wie Ustra öffentlich ihre Taten gestehen. Es gibt schließlich Hunderte von verschwundenen politischen Gefangenen. Wie wurden sie ermordet, wo hat man sie verscharrt?”<br />
&#8211;Folter und Karneval”<br />
Nach Ustra, sagt sie, sollte auch der berüchtigte Capitao Guimaraes angeklagt werden. In Rio de Janeiro gab er Folter-Lehrvorführungen für jeweils über einhundert Offiziere, demonstrierte laut Zeugenaussagen an politischen Gefangenen die sadistischsten Techniken. Seit dem Diktaturende mischt der Ex-Folterer im brasilianischen Kulturbetrieb mit, organisiert die weltberühmte Karnevalsparade der besten Sambaschulen Rios, ist Chef ihrer Liga. Für Angehörige der Diktaturopfer, für Gefolterte von damals ist besonders absurd, daß die zuständigen Autoritäten, welche genauestens von dessen Taten wissen, ihm diesen Posten nicht entziehen.<br />
Für den angeklagten Ex-Folterer Ustra veranstalten Brasiliens Militärs derzeit serienweise Solidaritätskundgebungen, zeigen deutlich Flagge.<br />
”Viele von denen”, so Cecilia Coimbra, „haben Sehnsucht nach der Diktatur, waren im Repressionsapparat, befürchten jetzt, daß es ihnen wie Ustra ergeht. Selbst in der sogenannten demokratischen Regierung von Fernando Henrique Cardoso oder Lula wurden die Geheimdienste von damals nicht eliminiert, existieren weiter, unterstützten FHC, unterstützen Lula heute. Dies mit Leuten, die direkt oder indirekt in die Diktaturrepression verwickelt waren. Die Geheimarchive des Militärregimes werden auch unter der Lula-Regierung nicht geöffnet, weil frühere Diktaturaktivisten heute wichtige Staatsposten bekleiden, wichtige Politiker, Parlamentarier sind, zum Regierungslager gehören. Dazu zählen u.a. Antonio Carlos Magalhaes oder Delfim Netto. Beklagenswert, wenn die Lula-Regierung nicht genug Courage besitzt, diesen Leuten entgegenzutreten. Im Interesse einer Pseudo-Regierungsfähigkeit soll deshalb die ganze Wahrheit über die Diktaturverbrechen nicht ans Tageslicht kommen. Dabei gibt es immerhin verschiedene Regierungsmitglieder wie die Chefin des Zivilkabinetts, Ministerin Dilma Rousseff, die während der Diktatur gefoltert wurde, Jahre eingesperrt war. Man ging politische Bündnisse mit Kräften ein, die die Militärdiktatur unterstützten. Alles unglaublich und besorgniserregend. Wichtig ist, dies im internationalen Kontext des Neoliberalismus zu analysieren. Wir sehen eine Parallele zwischen den Menschenrechtsverletzungen während der Diktatur und heute.”<br />
Laut Cecilia Coimbra ist im brasilianischen Polizeiapparat Folter weiterhin üblich.<br />
&#8211;Washington wußte detailliert von Folter&#8211;<br />
Aus US-Geheimdokumenten, die nach 32 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, geht klar hervor, daß Washington über Folter und andere Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur in Brasilien detailliert informiert war, regelmäßig entsprechende Botschafterberichte erhielt, die grauenhaften Fakten jedoch nicht publik machte. So hätten die USA, wie brasilianische Zeitungen berichten, gemäß nordamerikanischen Gesetzen wegen der Menschenrechtslage u.a. Kredite für Brasilien sperren können. Indessen finanzierten die USA damals just über Kredite die militärische Zusammenarbeit mit Brasilien sowie die Drogenbekämpfung. Gemäß den Botschafterberichten exportierten die USA damals militärische Ausrüstungen in die Militärdiktatur. Washington hatte Informanten sogar direkt im Repressionsapparat, die perfideste Foltermethoden und auch die Ermordung von Diktaturgegnern beschrieben. So schilderte ein brasilianischer Militär aus einem Folterzentrum in Osasco bei Sao Paulo, daß ein der Subversion Verdächtigter &#8222;genäht&#8220; worden sei. Darunter verstand man, den Betreffenden mit einer systematisch abgefeuerten Mpi-Salve zu töten, die eine dichte Einschußspur von den Füßen bis zum Kopf hinterließ.<br />
1975, während der Diktaturzeit, war unter Helmut Schmidt der deutsch-brasilianische Atomvertrag unterzeichnet worden, der nach wie vor gültig ist.</strong></p>
<p><strong>Lula und die Diktatur: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/22/brasiliens-historiker-marco-antonio-villa-zur-wahrheitskommission-zur-aufklarung-von-diktaturverbrechen-wahrheit-was-denn-fur-eine-wahrheit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/22/brasiliens-historiker-marco-antonio-villa-zur-wahrheitskommission-zur-aufklarung-von-diktaturverbrechen-wahrheit-was-denn-fur-eine-wahrheit/</a></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche im Widerstand gegen die Militärdiktatur-</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong> viele Geistliche gefoltert und ermordet &#8211;  sexuelle Gewalt sogar gegen Ordensschwestern</strong></p>
<p><strong>Massenvergewaltigungen, Sadismus jeder Art</strong></p>
<p><strong>Nationale Wahrheitskommission enthüllt bisher verschwiegenen Repressions-Horror</strong></p>
<p><strong>Oppositionelle Geistliche werden totgefoltert, Regimegegnerinnen, darunter Ordensschwestern, auf perverseste Weise sexuell mißbraucht, immer wieder vergewaltigt. Jene, die jetzt vor der Wahrheitskommission aussagen, haben sichtlich das vor mehreren Jahrzehnten Erlittene psychisch und körperlich keineswegs verkraftet.</strong></p>
<p><strong>Im Vergleich zu Chile oder Argentinien war Brasiliens Militärregime direkt harmlos, lauten indessen auch in Europa gängige Urteile, begründet mit bemerkenswert niedrigen amtlichen Opferzahlen: Gerade mal 376 Menschen seien in den 21 Jahren der Generalsherrschaft durch Diktaturangehörige getötet worden – im benachbarten Argentinien dagegen zwischen 11000 und 30000.  Brasiliens katholische Menschenrechtsaktivisten, die Folter und Verfolgung überlebten, haben die offiziellen Zahlen stets als absurd niedrig eingestuft &#8211; und als pervers geschönt. Das Militärregime, so der mehrere Jahre eingekerkerte Dominikaner Frei Betto, Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, sei schließlich nazistisch-antisemitisch gewesen – und entsprechend vorgegangen.</strong></p>
<p><strong>Während in Argentinien, dem Land des neuen Papstes, die Vergangenheitsbewältigung zügig vorankommt, mehrere Tausend hohe Diktaturoffiziere abgeurteilt werden, ein Teil bereits hinter Gittern sitzt, wußten Brasiliens politisch einflußreiche Militärs derartiges bisher zu verhindern. Erst jetzt, und eigentlich viel zu spät, kann eine Nationale Wahrheitskommission gegen den Druck des starken rechtsextremen Lagers wenigstens ermitteln, wird fast sofort fündig, rückt sicher auch bei europäischen Christen mancherlei Klischeevorstellungen über Brasilien zurecht: Bereits im Putschjahr 1964 über 50000 Verhaftete, systematisches „Verschwindenlassen“ von Regimegegnern.</strong></p>
<p><strong>In Amazonien verliert ein einziger Indianerstamm durch die Repression mindestens 2000 Angehörige – Hinweis darauf, wie kräftig  jene amtlichen Opferzahlen nach oben „korrigiert“ werden dürften. Da der Wahrheitskommission auch katholische Regimegegner angehören, werden  oberflächliche Fehlurteile fallen, die Kirche sei damals, etwa verglichen mit Argentinien,  recht glimpflich davongekommen.</strong></p>
<p><strong> „Sie haben unsern Padre Henrique gefoltert und ermordet, gleich darauf einen katholischen Studentenführer erschossen“, schildert Ordensschwester Maria Zelina Leite  den Diktatur-Terror damals in ihrer Heimatstadt, dem nordöstlichen Recife. „Erzbischof Dom Helder Camara, eine der Symbolfiguren des Widerstands, führte den Trauerzug von über 10000 zur Beerdigung von Padre Henrique an. Soldaten sprangen von Militär-LKW, prügelten auf uns ein. Doch Dom Helder Camara war regelrecht genial, wußte ein Blutbad und Verhaftungen zu verhindern, instruierte auf dem Friedhof die Regimegegner, den am Eingang lauernden Soldaten nicht ins offene Messer zu laufen.“</strong></p>
<p><strong>Vor dem Bischofssitz stehen rund um die Uhr Schergen der Foltergenerale, sollen all jene einschüchtern, die es wagen, Dom Helder Camara und seine Mitarbeiter der Kurie aufzusuchen. „Er appelliert damals an die Militärs: Verhaftet mich, aber laßt meine Priester in Ruhe! Wegen des vorhersehbaren Welt-Echos kerkern sie den Erzbischof nicht ein – halten sich an die Geistlichen.“</strong></p>
<p><strong>Aber ging das denn so leicht? Ivone Gebara, Ordensschwester, Mitglied der Wahrheitskommission: „Man erklärte regimekritische Padres einfach zu Kommunisten – oppositionelle Ordensschwestern zu Kommunistinnen. Auch die Katholische Arbeiterjugend JOC und die katholische Studentenbewegung JEC  waren  im Widerstand – wurden verfolgt.“ Klassisch ist ein Ausspruch von Dom Helder Camara aus dieser Zeit:  ”Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennt man mich einen Heiligen. Doch wenn ich frage, warum sie arm sind, nennt man mich einen Kommunisten”.  Der Erzbischof überlebt  mehrere Attentate, sein Sekretär, der Priester Antonio Pereira Neto, wird ermordet.</strong></p>
<p><strong>(Zu den Facetten des damaligen gesellschaftlichen Klimas gehört, daß das Bezeichnen von Personen als Kommunist im brasilianischen Wirtschaftsleben auch dazu diente, Konkurrenten, etwa Unternehmer, Großgrundbesitzer fertigzumachen.  Dafür sind aus ganz Brasiliens teils sehr bizarre Beispiele bekannt &#8211; miteinander verfeindete Fazendeiros des Hinterlands nutzten die Methode ebenfalls.)</strong></p>
<p><strong>Ivone Gebara und Maria Zeline Leite aus Recife werden Anfang 2013 auf einer Anhörung im Parlament des Teilstaats Sao Paulo noch einmal sehr schmerzhaft an ein besonders finsteres Diktatur-Kapitel, das perverse Foltern von Frauen, erinnert. Neben Paulo Sergio Pinheiro, Leiter der Wahrheitskommission und angesehener UNO-Sonderberichterstatter für Menschenrechtsfragen, spricht Maria Amélia de Alkmeida Teles: „Vor meinen Augen haben sie einen Widerstandskämpfer ermordet &#8211; meinen Mann ins Koma gefoltert. Sie haben meine schwangere Schwester verhaftet und gefoltert. Ich war mehrfach Opfer sexueller Gewalt. Wir weiblichen Regimegegner wurden ja stets nackt verhört. Ich erlitt Elektroschocks, wie die anderen auch, an den Geschlechtsteilen. Meine kleinen Kinder mußten zusehen. Ich war voller Urin, voller Kot. Mein kleiner Sohn fragte: Warum bist du am ganzen Körper blau, warum ist der Vater jetzt grün? Er war im Koma. Ja, mein ganzer Körper war blau von den vielen Hämatomen.“</strong></p>
<p><strong>Auch die Widerstandskämpferin Marise Egger schilderte gegenüber der Wahrheitskommission die erlittene sexuelle Gewalt. „Die Elektroschocks ließen mein Brustgewebe absterben, sodaß ich später meine Tochter nicht mehr stillen konnte.” Laut Marise Eggers wird auch heute noch in Brasiliens Polizeiwachen mit sexueller Gewalt gefoltert.</strong></p>
<p><strong>Fotos auf Flugblättern machen zur Diktaturzeit die Runde, die populäre Padres mit Ordensschwestern nackt in Stundenhotel-Betten zeigen. Was war da passiert? Um die katholische Opposition zu diskreditieren, werden engagierte Priester von der Geheimpolizei entführt und unter Drogen gesetzt,  mit Ordensschwestern unbekleidet fotografiert.</strong></p>
<p><strong>1976 trifft es sogar den als „Roten“ beschimpften Bischof Adriano Hipolito bei Rio de Janeiro.  Zunächst will man ihn zwingen, Zuckerrohrschnaps zu trinken – wohl um dann  einen total betrunkenen Bischof ablichten zu können. Doch Hipolito wehrt sich erfolgreich, wird geschlagen, völlig entkleidet, komplett mit roter Farbe beschmiert und in den Staub einer abgelegenen Straße geworfen.  Das Regime druckt und verbreitet gefälschte Diözesezeitungen, die enorme Konfusion in den kirchlichen Bewegungen bewirken – Bischof Hipolito bleibt nichts anderes übrig, als  das Blatt einzustellen. In die Kathedrale werden immer wieder Bomben geworfen, die sogar das Allerheiligste zerstören.</strong></p>
<p><strong> Weit abgelegen in Amazonien, will die Diktatur gar einen Bischof ermorden: Neofeudal herrschende Großgrundbesitzer, deren mittelalterliche Sklaverei  bringen den Katalanier Pedro Casaldáliga derart auf, daß er mit gesunder Radikalität für christliche Werte, die Menschenrechte ficht. Während der 21 Diktaturjahre wird er von seinen Beschattern unter dem Codewort „Palito eletrico“, verrückt-elektrisierter Zahnstocher, geführt. Treffend gewählt. Denn Casaldáliga ist dünn, energiegeladen, hochaktiv. Rasch wird er wie Dom Helder Camara zu einem Symbol des Widerstands, bestgehaßt von den Machteliten. In Sao Felix de Araguaia schildert er auf der schlichten Holzbank vor der „Bischofsresidenz“, einer kleinen Kate an einem Schlammweg, das bedrückendste Diktatur-Erlebnis:“Als ich 1976 mit Priester Joao Bosco Burnier in einer Polizeiwache gegen die schon von weitem zu hörende sadistische Folterung zweier Frauen protestiere, halten Militärpolizisten ihn, und nicht mich, für das seit Wochen eingekreiste Opfer.“ Denn Padre Burnier wirkt weit mehr als der sportlich-quirlige Casaldáliga wie ein Bischof. „Erst schlagen sie ihm mit dem Gewehrkolben auf den Kopf, dann fallen Schüssen, ein Dum-Dum-Geschoß durchschlägt seine Stirn – Burnier fällt neben mir zu Boden, stirbt kurz darauf.“</strong></p>
<p><strong>Weil Diktatursoldateska sein Häuschen umstellt, lebt er dort häufig wie ein Gefangener. Kein anderer Geistlicher Brasiliens hat wohl so viele Extremsituationen erlebt – die daraus resultierende Radikalität wird  selbst in Rom gelegentlich mißverstanden. „Ich diskutierte dort sogar mit Kardinal Ratzinger“, sagt er schmunzelnd..</strong></p>
<p><strong>In der südlichen Megacity Sao Paulo bringt 1980 der Besuch von Papst Johannes Paul dem Zweiten die Foltermilitärs in arge Schwierigkeiten.  Alarmiert vom dortigen deutschstämmigen Stadt-Erzbischof Paulo Evaristo Arns ebenso wie von Casaldáliga, will sich der Papst vor Ort informieren, trifft sich mit den Arbeitern der Industriebetriebe im überfüllten Morumbi-Fußballstadion. An seiner Seite, zum Ärger des Repressionsapparats ausgerechnet der populäre Regimegegner Waldemar Rossi als Sprecher der Fabrikarbeiter. „Da mich die Geheimpolizei nicht ins Stadion lassen will, gibt mir Arns seine Bischofs-Sondererlaubnis, mit der ich doch noch hineinschlüpfen kann.“ Rossi hatte zuvor barbarische Folterungen überlebt:“Sie haben mich wie bei Hitler die SS mit der Papageienschaukel-Methode traktiert, den Kopf nach unten, an einer Eisenstange aufgehängt, dazu Schläge, stundenlang Elektroschocks. Als der Erzbischof davon erfährt, schaltet er den Vatikan ein, macht Druck, holt mich und andere Eingesperrte heraus, besucht uns vorher sogar in der Zelle.“ „Dom Paulo“ gründet  mitten in der Diktaturzeit Brasiliens erste katholische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, bringt später das weltweit Aufsehen erregende Buch „Brasil – nunca mais“ über die Diktaturverbrechen heraus. Todesschwadronen ermorden damals Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte, politische Gefangene werden den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrt man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Die Diktatur erlaubt dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen. Doch Diktator Medici erklärt, es gebe keine politischen Gefangenen. Laut Weltkirchenrat existieren mindestens 242 Folterzentren, gehöre zu den Taktiken, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.</strong></p>
<p><strong>1975 ermorden die Militärs in Sao Paulo den jüdischen Journalisten Vladimir Herzog, stellen es offiziell als Selbstmord hin.<br />
Arns ruft in Sao Paulo zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebriert  mit Erzbischof Dom Helder Camara und zwei Rabbinern die Messe, die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Fanal des Protestes gegen die Folter-Diktatur wird.</strong></p>
<p><strong>Ganz seinem Temperament entsprechend, dringt der Erzbischof bis in Generalstab und Kasernen vor, stellt hohe Offiziere heftig  zur Rede.</strong></p>
<p><strong> In Rio de Janeiro dagegen hat der höchste katholische Würdenträger Eugenio Sales den Beinamen „Kardinal der Diktatur“, gilt als unterwürfiger Generals-Kollaborateur, Schande für die ganze Kirche.</strong></p>
<p><strong> Erst über ein Jahrzehnt nach Regimeende müssen sich auch viele linke Widerständler unter dem Druck der Fakten korrigieren.  Als Bischof in seiner Nordostheimat wird Sales ebenfalls als „Roter“ beschimpft, weil er weitreichende Sozialprogramme startet, beim Gründen von Gewerkschaften hilft. Wertkonservativ und eher zurückhaltend im Auftreten, agiert Kardinal Sales in den Diktaturjahren anders als Arns diskret, aber hocheffizient, hält sich Gesprächskanäle zu den Diktatoren offen. In Rio de Janeiro organisiert er Asyl für mindestens 5000 Verfolgte der Diktaturen in Chile, Argentinien und Uruguay, mietet für sie auf Diözesekosten sogar Wohnungen an, baut mit der Caritas ein Hilfenetz auf. Überliefert ist ein Sales-Telefongespräch mit dem Diktaturgeneral Silvio Frota: „Wenn Sie die amtliche Mitteilung erhalten, daß im Bischofspalast Kommunisten untergebracht seien, ich Kommunisten schütze, sollen Sie wissen, daß dies wahr ist – ich bin dafür verantwortlich. Und Punkt. Wiederhören.“</strong></p>
<p><strong>Sales, stellt sich später heraus, erreicht die Freilassung von „Subversiven“, besucht die politischen Gefangenen der Hochsicherheitsgefängnisse, wird zu deren Sprecher und Vermittler. „Der war konservativ, aber integer“, lauten Urteile über den inzwischen verstorbenen Kardinal. Die Vorwürfe sind verstummt.</strong></p>
<p><strong>Ob die Wahrheitskommission vollen Erfolg hat? Schon klagt sie an, daß die geheimen Archive der Streitkräfte weiter unzugänglich bleiben &#8211;  „mitten in der Demokratie“…</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<h1>Mann mit Courage</h1>
<p><strong>In Brasilien hat der Streit über die Bestrafung von Diktaturverbrechen zu einer Krise in der Regierung von Präsident Lula geführt. Sie wurde durch den Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert ausgelöst, der einen Prozeß gegen berüchtigte Folteroffiziere des Militärregimes leitet.<br />
Präsident Lula hatte drei Minister, zuständig für Justiz, Menschenrechte und Zivilkabinett, angewiesen, in der Frage der Vergangenheitsbewältigung nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen und die Militärs nicht weiter zu reizen. Doch die drei Minister, die in Lulas erster Amtszeit noch brav den Mund gehalten hatten, folgen gegen Ende der zweiten Amtszeit nicht mehr der Anweisung des Staatschefs, sondern schlossen sich der Argumentation des couragierten Staatsanwalts an. Der hatte Anfang August in Washington vor der Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten den Stein ins Rollen gebracht. Dort beklagte er öffentlich, daß der brasilianische Staat unter Berufung auf ein Amnestiegesetz nicht gegen die Schuldigen von Diktaturverbrechen ermittele. Denn, so Weichert in einem Gespräch, »schaut man sich jenes Amnestiegesetz von 1979 genauer an, wird klar, daß Straffreiheit nur für politische Vergehen gilt, nicht aber für Verbrechen der Repression wie Folter. Der Staat kann Verbrechen gegen die Menschlichkeit gar nicht amnestieren – so wie es in Brasilien jedoch geschehen ist.«<br />
Weichert wies vor der Kommission in Washington auch darauf hin, daß auch unter Präsident Lula im Polizeiapparat und in den Gefängnissen Brasiliens Folter weiterhin alltäglich sei. »Wenn man jene davonkommen läßt, die gestern Verbrechen gegen die Menschenrechte begingen, und wenn man solche Taten sogar vertuscht, ist das eine Botschaft an jene, die heute Menschenrechte verletzen: ›Hör zu, ich garantiere dir, daß du straffrei bleibst und niemand von deinen Verbrechen erfährt.‹ Da werden doch jene regelrecht inspiriert und gewinnen mehr Selbstvertrauen, die weiterhin Menschenrechte verletzen wollen.« Es fehle hierzulande auch der politische Wille, die Archive zu öffnen.<br />
Chile, Argentinien und Uruguay arbeiteten zügig Diktaturverbrechen auf und seien bei der Vergangenheitsbewältigung viel weiter als Brasilien. Weichert erinnert daran, daß allerdings lediglich Argentinien dabei aus eigener Initiative handele. Chile hatte versucht, die gleiche Position wie Brasilien einzunehmen, wurde aber 2006 durch ein Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofs verpflichtet, gegen Diktaturverbrecher vorzugehen. »Unglücklicherweise droht nun Brasilien eine Verurteilung durch internationale Gerichtshöfe – als Brasilianer macht mich das sehr traurig. Denn im Justizapparat vertrete ich mit wenigen Kollegen eine Minderheitsposition. Es gibt nun einmal die Überzeugung, daß man die Wahrheit vertuschen müsse und daß es vorteilhafter sei, über all diese Probleme nicht zu reden. Das ist eine Frage der Werte und der Kultur.«<br />
Brasiliens Medien monieren regelmäßig die freundschaftlichen Beziehungen, die Präsident Lula zu bekannten Persönlichkeiten der extremen Rechten unterhält. Immer wieder wird dabei Romeu Tuma erwähnt, der zwei Jahre nach dem Militärputsch von 1964 in die gefürchtete politische Polizei DOPS des Militärregimes eintrat und in São Paulo von 1978 bis 1983 als Direktor die wichtigste DOPS-Zentrale führte. Derzeit ist Romeu Tuma Senator der rechtskonservativen Partei Democratas, die in São Paulo Bürgermeister stellt. Nach Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert werden Diktaturverbrechen vertuscht, um »Biographien bestimmter Leute zu schützen und ihnen zu helfen, ihre Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.« Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen.</strong></p>
<p><strong><br />
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<p><strong><strong>Die &#8222;Terroristen&#8220; der katholischen Kirche Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/17/brasilien-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-die-terroristen-der-katholischen-kirche-welche-bonner-politiker-damals-gegen-das-foltern-und-totfoltern-von-regimegegnern-nicht-protesti/</a></strong></p>
<p><strong>Joan Baez und die Folterdiktatur: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/joan-baez-brasiliens-folterdiktatur-verbot-1981-ihren-auftritt-2014-50-jahre-nach-dem-militarputsch-von-1964-singt-sie-erstmals-im-tropenland-gibt-drei-konzert/</a></p>
<p><strong>Die Neue Zürcher Zeitung 1994 zum 30. Jahrestag des Militärputsches von 1964:</strong></p>
<p>…Exponenten der Diktatur als starke Männer demokratischer Parteien</p>
<p>Politik-und Wirtschaftswissenschaftler sowie die führenden Kommentatoren der Qualitätszeitungen begründen die Rückständigkeit Brasiliens in Artikelserien zum Putschjubiläum unter anderem damit, daß nach 1985 kein echter demokratischer Wandel begann, sondern die Kontinuität gewahrt blieb. Politiker, Bürokraten und Parteien, die die Diktatur aktiv unterstützten, behielten Einfluß und Macht.  Sie gehen heute auch Koalitionen mit einstigen Gegnern ein, was bisweilen irrational erscheint. Erster Zivilpräsident nach dem Generalsregime wurde der frühere Chef der Militärpartei PDS José Sarney. Der derzeitige Finanzminister Fernando Henrique Cardoso, Inhaber des wichtigsten Kabinettsressorts, fungierte damals als Sarneys Interessenvertreter(portugiesisch: „Lider do Governo“) im Senat. Bei der Übernahme des Ministerpostens sagte 1993 das bisher zu den Linksintellektuellen gerechnete Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB):“Vergessen Sie alles, was ich bisher geschrieben habe.“…Führende Intellektuelle, wie etwa der Schriftsteller Antonio Callado, nennen es bezeichnend für Brasiliens Zustand, für fehlende politische Kultur und kollektiven Gedächtnisschwund, daß hohe Amtsinhaber der Diktaturregierungen , die sich damals schamlos bereicherten, heute immer noch zu den wichtigsten Meinungsmachern zählen und ihre Wochenkolumnen auch noch in den Provinzblättern der entlegensten Amazonasregionen erscheinen…Der ehemalige Justizminister Armando Falcao bekommt derzeit nicht weniger Platz  in den Medien für schönfärberische Interpretationen. Seiner Meinung nach begann 1964 eine vom Volk gewollte demokratische Revolution. Exekutionen, Folter, Gewalt und illegale Verhaftungen habe es nicht gegeben, von Diktatur könne keine Rede sein, behauptet er. Der damalige Planungsminister und heutige PPR-Abgeordnete Roberto Campos hebt seinerseits den „triumphalen Erfolg“ des sogenannten „brasilianischen Wunders“ 1968-1973 hervor, als Brasilien jährlich über zehnprozentige Wachstumsraten in der Wirtschaft verzeichnete.  Laut Campos erhöhten sich damals das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung. Davon kann indessen keine Rede sein; vom „Milagre brasileiro“ profitierten lediglich die Eliten, die Mittelschicht und nur ein Bruchteil der unterprivilegierten Bevölkerungsmehrheit, während die Arbeitslosigkeit erheblich zunahm. Campos verschweigt natürlich auch, daß 1964 Brasiliens Schuldenlast bei nur fünf Milliarden Dollar lag, von den Generalsregierungen aber auf über 100 Milliarden hochgetrieben wurde. Zu den hyperteuren pharaonischen Projekten jener Zeit ist auch das mit der Regierung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vereinbarte Nuklearprogramm zu zählen.</p>
<p>Spätfolgen in Mentalität und Psyche</p>
<p>Das autoritäre Regime von 1964 hinterließ in Mentalität und Psyche der Brasilianer tiefe Spuren.  Politische Gefangene wurden damals lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, Studentenführer zuerst gefoltert und dann vor die Wahl gestellt, entweder zu sterben oder im Fernsehen vorfabrizierte Erklärungen abzugeben. Bis heute fordern Menschenrechtler und Angehörige vergeblich  Aufklärung über die „Verschwundenen“, deren Zahl nicht einmal annähernd bekannt ist.  Aus Angst vor Repressalien gehen wichtige Zeugen barbarischer Diktaturverbrechen nicht an die Öffentlichkeit – schließlich gibt es weiterhin die Todesschwadronen und auch die berüchtigte Militärpolizei, die immer noch nicht auf Folter verzichtet.</p>
<p>Für den Anthropologen Gilberto Velho  resultiert das Ausmaß an Gewalt in der heutigen brasilianischen Gesellschaft unter anderem aus der vom Militärregime entwickelten „Kultur der Brutalität“. Die seinerzeit institutionalisierte Gewalt und Korruption ist nach Darstellung von Rechtsexperten hauptverantwortlich  für die tiefe ethisch-moralische Krise Brasiliens, für den extremen Egoismus, das Fehlen von Solidarität und das Mißtrauen gegenüber den sogenannten demokratischen Institutionen, für die kalte Indifferenz und den Zynismus der Politiker…</p>
<p>Aus Neue Zürcher Zeitung, Brasiliens Last der Militärdiktatur, Klaus Hart, Freitag/Samstag 1./2.April 1994</p>
<p><strong>Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><strong>Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Dossiers und Aktenfunde berichten, wurden bei VW und Mercedes-Benz Spitzel in die Versammlungen der Metallarbeiter und ihrer Gewerkschaften geschickt, die Spitzelberichte sofort  an die politische Polizei Deops weitergegeben. Brasilianische Qualitätsblätter wie das „Jornal do Brasil“ schrieben bereits vor über einem Jahrzehnt ausführlich darüber.  Gewerkschafter und andere „verdächtige“ Angestellte seien beim  Deops denunziert worden, auch Streikende.  Zudem sei angefragt worden, ob gegen Mitarbeiter, die eingestellt werden sollten,  „etwas vorliegt“. Unter Diktator Ernesto Geisel wurde  VW do Brasil  um Angaben über oppositionelle Arbeiterinnen gebeten – und gab derartige Daten  auch heraus, wie es hieß.</strong></p>
<p><strong>Andere Multis gingen nicht anders vor. Die Diktatur verhaftete daraufhin eine beträchtliche Zahl an Beschäftigten, ließ sie foltern.</strong></p>
<p><a href="http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0"> http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0</a></p>
<p><a href="http://www.pstu.org.br/node/20027"> http://www.pstu.org.br/node/20027</a></p>
<p><a href="http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/"> http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Qualitätszeitung “Jornal do Brasil” am 25.12. 1994 über die Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen, darunter Vokswagen, mit der Folterdiktatur berichtet:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur2.jpg" alt="jbvwdiktatur2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur3.jpg" alt="jbvwdiktatur3.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/jbvwdiktatur1.jpg" alt="jbvwdiktatur1.jpg" /></p>
<p><strong>Das Buch zum Land &#8211; “Brasilien fürs Handgepäck”, Unionsverlag Zürich:</strong> <a href="http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2720">http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2720</a></p>
<p><strong>Warum ein berüchtiger Diktaturaktivist Brasiliens einen hohen Orden der Bundesrepublik Deutschland erhält:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/eb/Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg/800px-Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg" alt="Kiev Jew Killings in Ivangorod (1942).jpg" /></p>
<p><strong>Kiev Jew Killings.</strong></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_(1942).jpg"> http://en.wikipedia.org/wiki/File:Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_(1942).jpg</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/ukrainessuniformen1.jpg" alt="ukrainessuniformen1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Feier von Rechtsextremisten der Ukraine 2013, in Uniformen der SS Galizien, berüchtigt wegen Massakern an Juden.</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff &#8211; Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung…</strong></p>
<p><img src="http://02varvara.files.wordpress.com/2010/11/01-ss-division-galizien-anti-semitic-poster.jpg?w=600" alt="01 SS Division Galizien anti-semitic poster" /></p>
<p><strong>Ausriß, antisemitisches Poster der SS-Division Galizien.</strong></p>
<p><img src="http://www.jednodniowka.pl/images/news/ss_galizien.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/20/ukraine-2014-warten-auf-die-distanzierung-der-eu-ausenminister-von-polizistenmordern-judenhassern-und-faschisten-in-kiew-milliardenschaden-in-der-stadt-enorme-verluste-fur-kultur-und-religionstour/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/20/ukraine-2014-warten-auf-die-distanzierung-der-eu-ausenminister-von-polizistenmordern-judenhassern-und-faschisten-in-kiew-milliardenschaden-in-der-stadt-enorme-verluste-fur-kultur-und-religionstour/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Großbritanniens Königin Elisabeth II. – wie sie 1976 den berüchtigten brasilianischen Folterdiktator Ernesto Geisel in London mit allem Pomp empfängt. 1968 hatte sie dem nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregime Brasiliens gemeinsam mit Prinz Philip einen offiziellen Besuch abgestattet. Walter Scheel, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Ernesto Geisel. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=77112&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/koenigin-elisabeth-ii-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel/" rel="tag">königin elisabeth ii. – brasiliens folterdiktator ernesto geisel</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=2702594154D420259D938CB4DC491B25?idItem=3856">http://video.rnp.br/portal/video/video.action;jsessionid=2702594154D420259D938CB4DC491B25?idItem=3856</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77122" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII-1024x910.jpg" alt="GeiselElisabethII" width="1024" height="910" /></a></p>
<p><strong>Geisel und die Wertvorstellungen der Königin, Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Proteste gegen den Folterdiktator in London 1976:</strong><a href="http://imagesvisions.blogspot.de/2013/06/os-protestos-contra-ernesto-geisel-em.html">http://imagesvisions.blogspot.de/2013/06/os-protestos-contra-ernesto-geisel-em.html</a></p>
<p><strong>1968 stattet Königin Elisabeth II. der brasilianischen Folterdiktatur einen offiziellen Besuch ab, fährt im offenen Wagen die Copacabana entlang.</strong> <strong>1968  ist auch Willy Brandt bei den Diktatoren, als Außenminister und Vize von Bundeskanzler Kiesinger – dem brasilianischen Diktaturchef, General Costa e Silva, schenkt Brandt eine goldene Uhr.</strong></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte – auch Regierung und Königshaus in London natürlich bis in die Details bekannt: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54377" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/Diktaturopferex-754x1024.jpg" alt="Diktaturopferex" width="754" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77133" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselElisabethII2-1024x642.jpg" alt="GeiselElisabethII2" width="1024" height="642" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ElisabethIICopa68.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77147" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ElisabethIICopa68-1024x850.jpg" alt="ElisabethIICopa68" width="1024" height="850" /></a></p>
<p><strong>In und um Rio de Janeiro befinden sich 1968 zahlreiche Zentren der Repression, in denen Regimegegner totgefoltert, außergerichtlich exekutiert werden – politische Gefangene werden sogar den Haien zum Fraß vorgeworfen. Königin Elisabeth II. und Prinz Philip hindert dies nicht daran, im offenen Rolls-Royce 1968 die Copacabana entlangzufahren, den herbeigeorderten applaudierenden Diktaturfunktionären, Diktaturanhängern zuzuwinken. Ausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/thatchereconomist.jpg" alt="thatchereconomist.jpg" /></p>
<p><strong>Pinochet-Freundin Margaret Thatcher, The Economist 2013: “Freedom fighter”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/margaret-thatcher-und-augusto-pinochet-eng-befreundet-die-thatcher-familie-und-die-pinochet-familie-trafen-sich-alljahrlich-in-london-laut-new-yorker-viel-bewunderung-und-hochachtung-fur-marg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/margaret-thatcher-und-augusto-pinochet-eng-befreundet-die-thatcher-familie-und-die-pinochet-familie-trafen-sich-alljahrlich-in-london-laut-new-yorker-viel-bewunderung-und-hochachtung-fur-marg/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<h2> Thatcher und Pinochet: “Lady Thatcher thanked her old friend for “bringing democracy to Chile”. BBC London. “I’m also very much aware that it is you who brought democracy to Chile.”</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/04/thatcherpinochet2.jpg" alt="thatcherpinochet2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>“Der Glaube an die Kraft der Freiheit war stets Leitmotiv seines Handelns. Walter Scheel war seiner Zeit oft weit voraus.” Bundespräsident Joachim Gauck 2016. Laut Angela Merkel hat Scheel “Deutschland geprägt”. Merkel ließ offen, welches Deutschland sie meinte. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheel-und-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel-in-bonn-video-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheel-und-brasiliens-folterdiktator-ernesto-geisel-in-bonn-video-anklicken/</a><strong>. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel-1024x816.jpg" alt="BrandtGeisel" width="1024" height="816" /></a></p>
<p><strong>Geisel und die Wertvorstellungen von SPD-Idol Willy Brandt. Ausriß</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und die getarnten Spenden der USA-Regierung:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a></p>
<p>-<strong>“Da brachen alle Dämme”:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130630616.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130630616.html</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit – 1974 – zwei Jahre vor dem offiziellen Treffen mit Königin Elisabeth von London –  in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003): </strong></p>
<p><strong>Geisel: “Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.”</strong></p>
<p><strong>Dale Coutinho: “Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen  haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.”</strong></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><strong>Veja:”Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin…Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord…Geisel wollte die Fortsetzung der  Ausrottungspolitik.”</strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972  in Araguaia ein. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003-1024x524.jpg" alt="GeiselBarbaridade2003" width="1024" height="524" /></a></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei.  Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ScheelGeisel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76913" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/ScheelGeisel2-1024x472.jpg" alt="ScheelGeisel2" width="1024" height="472" /></a></p>
<p><strong>Scheel läßt dem brasilianischen Folterdiktator Ernesto Geisel in Bonn beim Staatsbesuch einen Schuhplattler vorführen. Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundespräsident Walter Scheel(FDP) 1978, anläßlich des Besuchs von Folterdiktator Ernesto Geisel in Bonn:”Die Freundschaft zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland kann als Modell für die Nord-Süd-Beziehungen dienen.”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/staatsakt-fuer-walter-scheel-am-7-september-in-berlin-was-alles-in-den-fast-gleichgeschalteten-nachrufen-von-politschauspielern-und-mainstream-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/staatsakt-fuer-walter-scheel-am-7-september-in-berlin-was-alles-in-den-fast-gleichgeschalteten-nachrufen-von-politschauspielern-und-mainstream-fehlt/</a></p>
<p><strong>Brasilien-Daten:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>Wahlkampf 2016 in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – Idole von Islamisierungsparteien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/25/mandatsverzicht-von-petra-hinz-ist-offenbar-ungueltig-petra-hinz-ist-wohl-weiterhin-mitglied-des-deutschen-bundestags-faz-am-25-8-2016-ueber-spd-hochstaplerin-petra-hinz-wahlkampf-2016-in-mec/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/81-prozent-der-deutschen-lehnen-vollschleier-wie-burka-oder-niqab-in-der-oeffentlichkeit-ab-jeder-zweite-befuerwortet-ein-sogar-generelles-verbot-ard-im-august-2016-zur-uralt-forderung-von-afd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/26/81-prozent-der-deutschen-lehnen-vollschleier-wie-burka-oder-niqab-in-der-oeffentlichkeit-ab-jeder-zweite-befuerwortet-ein-sogar-generelles-verbot-ard-im-august-2016-zur-uralt-forderung-von-afd/</a></p>
<p><strong>Gauck in Chile 2016:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/11/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-2016-nach-chile-und-uruguay-der-ex-buergerrechtler-2013-in-brasilien-und-die-gravierende-menschenrechtslage-die-rolle-von-helmut-schmidtspd-will/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/11/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-2016-nach-chile-und-uruguay-der-ex-buergerrechtler-2013-in-brasilien-und-die-gravierende-menschenrechtslage-die-rolle-von-helmut-schmidtspd-will/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/12/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-in-chile-juli-2016-in-erster-rede-keinerlei-hinweis-auf-den-mit-hilfe-des-nato-staates-usa-gefuehrten-militaerputsch-gegen-die-allende-regierung-auf-di/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/12/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-in-chile-juli-2016-in-erster-rede-keinerlei-hinweis-auf-den-mit-hilfe-des-nato-staates-usa-gefuehrten-militaerputsch-gegen-die-allende-regierung-auf-di/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-juli-2016-in-chile-auch-zweite-rede-auffaellig-inhaltsleer-der-sog-ostdeutsche-buergerrechtler-schweigt-zur-rolle-der-chilenisch-deutschen-unternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/deutscher-bundespraesident-joachim-gauck-juli-2016-in-chile-auch-zweite-rede-auffaellig-inhaltsleer-der-sog-ostdeutsche-buergerrechtler-schweigt-zur-rolle-der-chilenisch-deutschen-unternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/chile-joachim-gauck-2016-der-fall-rudel-nach-dem-putsch-von-pinochet-im-jahre-1973-liess-sich-rudel-in-der-colonia-dignidad-in-chile-nieder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/07/13/chile-joachim-gauck-2016-der-fall-rudel-nach-dem-putsch-von-pinochet-im-jahre-1973-liess-sich-rudel-in-der-colonia-dignidad-in-chile-nieder/</a></p>
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