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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Crack in Brasilien</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
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		<title>Brasiliens Wachstumsbranche Crack &#8211; auch in Rio de Janeiro vor Fußball-WM stark im Aufwind. Mindestens elf große offene Crack-Verkaufszentren, laut Landesmedien. Brasiliens hohe Rate von Behinderten.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasiliens-wachstumsbranche-crack-auch-in-rio-de-janeiro-vor-fusball-wm-stark-im-aufwind-mindestens-elf-grose-offene-crack-verkaufszentren-laut-landesmedien/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 19:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wachstumsbranchen]]></category>
		<category><![CDATA[Crack in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und Jugendliche in Brasilien]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/ Der Freitag &#8211;  Weißer Schnee am Zuckerhut: http://www.freitag.de/2000/48/00481001.htm Wie es hieß, befinden sich diese Cracolandias, Crack-Lands, sowohl in der City als auch in Slums von Rio. Die Drogenbeschaffungskriminalität fordert täglich Opfer. Die Crack-Wachstumsbranche wirft hohen Gewinn ab &#8211; befragte Polizisten betonen, daß durch Crack vor allem Kinder getötet würden. Zahlen über die seit dem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>Der Freitag &#8211;  Weißer Schnee am Zuckerhut</strong>:<a href="http://www.freitag.de/2000/48/00481001.htm"><strong> http://www.freitag.de/2000/48/00481001.htm</strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, befinden sich diese Cracolandias, Crack-Lands, sowohl in der City als auch in Slums von Rio. Die Drogenbeschaffungskriminalität fordert täglich Opfer. Die Crack-Wachstumsbranche wirft hohen Gewinn ab &#8211; befragte Polizisten betonen, daß durch Crack vor allem Kinder getötet würden. Zahlen über die seit dem Start des Crack-Business umgekommenen Brasilianer werden offiziell nicht bekanntgegeben &#8211; Experten gehen davon aus, daß Crack-Süchtige nur etwa zwei Jahre überleben. Die Zahl der brasilianischen Crack-Süchtigen wird auf weit über eine Million geschätzt &#8211; der Verkauf der Droge wurde von den Branchenchefs landesweit sehr effizient organisiert. Crack ist inzwischen selbst in kleinen Dörfern im Handel. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/</strong></a></p>
<p><strong>Fernando William, Mediziner und Chef der Sozialbehörde Rio de Janeiros, hat die verheerenden Auswirkungen von Crack auf Kinder und Jugendliche benannt. Das organisierte Verbrechen, welches auch das Drogengeschäft beherrsche, habe bei Crack bereits Achtjährige als Kunden und beute diese &#8211; Mädchen und Jungen &#8211;  im Geschäftszweig Kinderprostitution aus. William sprach von “Zuständen der Barbarei”. Es existierten  zudem 12-jährige Aids-infizierte Mädchen, die jegliche Behandlung ablehnten &#8211; außerdem 16-jährige Crack-süchtige Mütter, die schon dem zweijährigen Sohn Crack gäben. ” Da Crack-Konsumenten gewöhnlich viele Tage ohne Essen und Schlafen verbringen, magern sie erschreckend ab.” Kinder, die früher Leim schnüffelten, nähmen angesichts des niedrigen Preises heute Crack. “O Crack invadiu a cidade.” “Wenn diese Kinder nicht behandelt werden, sterben sie gewöhnlich nach höchstens zwei Jahren.” Es gebe Berichte, wonach man tote Kinder verschwinden lasse, um den Ruf der Crack-Verkaufspunkte nicht zu gefährden.  </strong></p>
<p><strong>Harte Drogen, Banditen-Diktatur, Slum-Sondergerichte:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen über eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische Medien durchschalten.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackschwangerefolha.JPG" alt="crackschwangerefolha.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>In der brasilianischen Crack-Szene fällt die große Zahl von Schwangeren auf, viele davon noch minderjährig.  Nicht wenige davon prostituieren sich. Auch an der Copacabana oder in Salvador da Bahia bieten sich teils sehr aufreizend aufgepeppte junge schwangere Brasilianerinnen in Glitter-Bikini feil, feilschen mit den sie umringenden Männer-Gruppen um Höchstpreise &#8211; eine bizarr-morbide Situation. </strong></p>
<h4 class="artikel">BRASILIEN</h4>
<h1>Gauck: Von Brasilien lernen</h1>
<p class="intro"><strong>Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013</strong></p>
<h1>Gauck sieht Kolumbien und Brasilien “auf gutem Wege”/Deutschlandradio Kultur</h1>
<p><strong>“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><strong>Brasilien und Manipulationsmethoden:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></p>
<p><strong>Brasiliens hohe Behindertenrate:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><strong>&#8222;Niemand will die Hauptprobleme des Landes angehen.&#8220; Kolumnist Arnaldo Jabor, April 2012&#8243;Wir haben Horror vor allem Gemeinschaftlichen, sind pathetische Individualisten, ohne Zwecke, Inhalte.&#8220; </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>“Cracolandia” &#8211; Wandbild in Sao Paulo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/crackkindosesp1.jpg" alt="crackkindosesp1.jpg" /></p>
<p><strong>Crackkind in Sao Paulo &#8211; wie Kinder in Brasilien leben. Straßenkinder, Drogen-Kids, Kindersoldaten, Slumkinder…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/</strong></a></p>
<h2>Rio+20, Brasilien:”Wir sind das Land, wo man am meisten in der Welt mordet.” Größte nationale Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2012. ”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12892">**</a></h2>
<p><span id="more-12893"></span></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-situation-2012/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Situation 2012</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lob-fur-brasiliens-lebensstil/" rel="tag">Lob für Brasiliens Lebensstil</a></p>
<p><strong>Wie es in der Zeitung weiter heißt, “ertrinkt Lateinamerika in einem Blutbad. Es ist die gewalttätigste Region der Welt, viel mehr als Afrika.” Die Mordrate sei höher als etwa in Afghanistan.</strong></p>
<p><strong>“Das Bildungswesen in unserem Land ist ein Desaster.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</strong></a></p>
<p><strong>Tagtäglich geschehen in Brasilien Attentate auf Polizisten &#8211; der 67-jährige Osaide Holanda in Rio de Janeiro verlor alle drei Söhne, die sich für den Polizeiberuf entschieden hatten. Der  dritte wurde 2012 in Rios Favela Rocinha erschossen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/</strong></a></p>
<p><strong>Jeder 4. Tourist der Megacity Sao Paulo nennt sie gemäß einer neuen Umfrage “unsicher und dreckig”. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/</strong></a></p>
<p><strong>Wie analysiert Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha in Sao Paulo die Stimmungslage im heutigen Brasilien? „Wir verwandeln uns in eine Gesellschaft, die monstruös zynisch sowie niedrig, gemein ist, die konformistisch das Desaster der Obdachlosen akzeptiert. Wir haben eine Gesellschaft, die so kolonialistisch wird, wie der originale Kolonialist. Sie ist ausbeuterisch, ohne jegliches Gefühl des Mitleids und der Solidarität mit dem anderen.”</strong></p>
<p><strong>Propaganda und Auslandspropaganda heute:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<h2>Wachmann auf Messe in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. Deutsches Auswärtiges Amt über Bürgerrechtslage im Tropenland. “Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten.” Favelas sind vielerorts größter Teil des Stadtgebiets…”Wir sind das Land, wo man am meisten in der Welt mordet.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12883">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-mordrate/" rel="tag">Brasiliens Mordrate</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wachmann-brasilien/" rel="tag">Wachmann Brasilien</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmanninter12.JPG" alt="wachmanninter12.JPG" /></p>
<p><strong>Wachstumsbranche Crack:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen über eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische Medien durchschalten.</strong></p>
<p><strong>Die Event-Farce Rio+20: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><strong>Laut der größten brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” “ertrinkt Lateinamerika in einem Blutbad. Es ist die gewalttätigste Region der Welt, viel mehr als Afrika.” Zu Brasilien heißt es im April 2012:”Wir sind das Land, wo man am meisten in der Welt mordet.” Die Rate sei höher als etwa in Afghanistan. </strong></p>
<h2>Brasilien &#8211; weiter Land mit weltweit höchster Mord-Zahl, stellen Landesmedien zum Jahresende 2011 heraus. Regierungsprojekt für Mord-Reduzierung gestoppt, hieß es. Lynchen offenbar häufiger. Folter, Regierungskorruption und Mensalao. “Rasche Zunahme der Slum-Bewohner”. Aufwendige Image-Produktion und unbequeme Realität. Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis 2014. “Gemeinsame Werte.” ThyssenKrupp, Atomkraftausbau. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11961">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</strong></a></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmanninter2.JPG" alt="wachmanninter2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/</strong></a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/morde-in-brasilien/" rel="tag">Morde in Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><strong>In der INSI-Rangliste der für Journalisten gefährlichsten Länder der Welt steht Brasilien 2012 auf Platz 8.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmannsp3.JPG" alt="wachmannsp3.JPG" /></p>
<p><a href="http://oglobo.globo.com/pais/governo-engaveta-projeto-de-reducao-de-assassinatos-3536649"><strong>http://oglobo.globo.com/pais/governo-engaveta-projeto-de-reducao-de-assassinatos-3536649</strong></a></p>
<p><strong>“Governo suspende plano para reduzir homicidios.”(O Globo)</strong></p>
<p><strong>“O governo suspendeu, por tempo indeterminado, a elaboração de um plano de articulação nacional para a redução de homicídios, um dos pilares da política de segurança pública anunciada pelo ministro da Justiça, José Eduardo Cardozo, no início do ano. A decisão surpreendeu e irritou integrantes do Conselho Nacional de Segurança Pública (Conasp), que acompanham a escalada da violência no país.”( O Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Auswärtiges Amt(2012):</strong></p>
<p><strong>“Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.</strong></p>
<p><strong>Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden.</strong></p>
<p><strong>Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</strong></p>
<p><strong>Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten. </strong></p>
<p><strong><em>Hinweise für Rio de Janeiro</em></strong></p>
<p><strong>Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Erst kürzlich wurde eine Deutsche hier ausgeraubt und dabei schwer verletzt. Menschenleere Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende gemieden werden.</strong></p>
<p><strong>Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten.</strong></p>
<p><strong>Reisende nach Rio de Janeiro werden zudem ausdrücklich davor gewarnt, Geld an einem der Bankautomaten am Internationalen Flughafen Galeão/Tom Jobim abzuheben. Von dort wurde unlängst eine Vielzahl von Kartenmissbräuchen gemeldet. Stattdessen sollte auf Geldautomaten in einem der Shopping-Center zurückgegriffen werden.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><strong>Beinahe täglich weisen die Landesmedien nach, daß die offiziellen Mordzahlen zu niedrig angesetzt, nicht korrekt sind. Wer heute mit offenen Augen durch Brasilien reist, bemerkt beinahe überall die Anzeichen der Gewaltkultur. Bedenklich, wenn selbst in den ermüdenden Bahia-Staus Autofahrer ganz offen vorm Wiedereinsteigen in den Wagen die Revolver im Hosenbund wieder in die beste, griffbereite Position rücken, um für mögliche bewaffnete Attacken von Autoräubern gerüstet zu sein.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasiliens-mordrate-uber-35000-erschossen-2010-laut-vorlaufigen-offiziellen-angaben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasiliens-mordrate-uber-35000-erschossen-2010-laut-vorlaufigen-offiziellen-angaben/</strong></a></p>
<p><strong>Von Slumperipherien wie in Fortaleza wird zum Jahresende bekannt, daß dort Lynchen auffällig häufiger wird. Schon der Verdacht, ein Fahrrad gestohlen zu haben, reiche aus, um von einer Gruppe oder Menschenmenge totgeschlagen zu werden, betonten Slumbewohner gegenüber dieser Website. Im Action-TV von Fortaleza, so Stadtbewohner, werden Lynchaktionen inzwischen sogar live übertragen, begeistern sich Zuschauer an Sadismus und Brutalität der Mordpraxis. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>“Der Linksruck in Lateinamerika in den vergangenen Jahren weckt Hoffnungen.” Rosa-Luxemburg-Stiftung </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/lynchjustizistoe.JPG" alt="lynchjustizistoe.JPG" /></p>
<p><strong>Lynchjustiz in Rio de Janeiro &#8211; Ausriß &#8211; Nachrichtenmagazin “Isto é “.</strong><strong> Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte</strong>.” <strong>Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig &#8211; die Fotos davon ohnehin.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/</strong></a></p>
<h2>Bye-bye Brasil: Ausländer verlassen zunehmend Sao Paulo und Rio de Janeiro, laut offizieller Statistik. Auswanderungsland Brasilien. Rios Imagekampagnen. Rapper Criolo: ” A situacao do Brasil nao melhorou.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11888">**</a></h2>
<p><strong>Thema Korruption:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-gigantischer-mensalao-korruptionsskandal-aus-der-lula-ara-prozes-gegen-36-angeklagte-voraussichtlich-ab-april-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-gigantischer-mensalao-korruptionsskandal-aus-der-lula-ara-prozes-gegen-36-angeklagte-voraussichtlich-ab-april-2012/</strong></a></p>
<p><strong>Folter:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie es hieß, ging in Sao Paulo seit 1991 die Zahl der Ausländer von 337400 auf 206600 zurück(minus 63,3 Prozent), in Rio de Janeiro lag der Rückgang sogar bei 79,50 Prozent. Laut Regierungs-und Mainstream-Propaganda handelt es sich indessen gerade bei Rio de Janeiro um eine wunderbare, gerade für Ausländer hochattraktive Stadt.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Auf ganz Brasilien berechnet, lag der Rückgang insgesamt bei 40 Prozent.</strong></p>
<p><strong>Rio-Imagekampagnen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-imagekampagnenfavela-mangueira-ist-viel-besser-als-new-york-rios-burgermeister-eduardo-paes-in-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-imagekampagnenfavela-mangueira-ist-viel-besser-als-new-york-rios-burgermeister-eduardo-paes-in-landesmedien/</strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/rio-de-janeiro-glucklichste-stadt-der-welt-laut-forbes-weltumfrage-setzt-sidney-auf-2-platz-gefolgt-von-barcelona-und-amsterdam/" rel="bookmark">Rio de Janeiro glücklichste Stadt der Welt &#8211; laut “Forbes”. Weltumfrage setzt Sydney auf 2. Platz, gefolgt von Barcelona und Amsterdam. “The Worlds´s Happiest Cities”.</a></h2>
<p><strong>“Brasilien wird mit gutem Humor,  gutem Leben sowie mit Karneval  assoziiert”, schreibt Forbes. Der Karneval sei dabei sehr wichtig &#8211; es sei jenes klassische Bild,  das die Leute von Rio hätten, ein Image der Glückseligkeit, heißt es weiter. Rio sei ein Ort, wo jedermann gerne hinmöchte. Rios Bürgermeister Eduardo Paes sagte dazu:”Die Welt entdeckt, was wir längst wissen: Rio ist der beste Platz zum Leben und Arbeiten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/rio-de-janeiros-burgermeister-beklagt-das-bewohner-die-stadt-zu-sehr-verdrecken-porcas-porcaria-sujeira/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/rio-de-janeiros-burgermeister-beklagt-das-bewohner-die-stadt-zu-sehr-verdrecken-porcas-porcaria-sujeira/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/schweine-rio-de-janeiros-burgermeister-eduardo-paes-uber-die-strand-verdrecker-stadt-mentalitat-paes-reclama-que-morador-do-rio-suja-demais-a-cidadeo-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/schweine-rio-de-janeiros-burgermeister-eduardo-paes-uber-die-strand-verdrecker-stadt-mentalitat-paes-reclama-que-morador-do-rio-suja-demais-a-cidadeo-globo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/04/rio-las-dich-umarmen-gilberto-gil/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/04/rio-las-dich-umarmen-gilberto-gil/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Mordrate: Über 35000 erschossen 2010 laut vorläufigen offiziellen Angaben. 814 Morde 2010 in Deutschland, laut Bundeskriminalamt. Todesschwadronen, Folter, deutscher Gefangenenpastor Wolfgang Lauer. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11861">**</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Kardinal Raymundo Damasceno Assis, Präsident der brasilianischen Bischofskonferenz CNBB, zitierte zu Weihnachten 2011 offizielle Angaben, denen zufolge die die Gesamtzahl der Morde 2010 bei fast 50000 gelegen habe. Assis wies auf die vielfältigen Ursachen und kritisierte entsprechende Versäumnisse der Regierungspolitik:”Pazé dom e obra a ser construida.”</strong></p>
<p><strong>Laut Landesmedien hat die Gewaltzunahme in Brasilien in den letzten 30 Jahren zu rund 1,1 Millionen  Toten geführt.  Dies sei weit mehr als im 53 Jahre währenden Streit zwischen Israel und den Palästinensern, mit rund 125000 getöteten Zivilisten &#8211;  im  24 Jahre währenden Guatemala-Bürgerkrieg mit etwa 400000 Toten &#8211; in neun Jahren Irakkrieg mit etwa 110000 Toten. in 67 brasilianischen Städten liege die Mordrate über Irakkrieg-Niveau, hieß es.  </strong></p>
<p><strong>Gemäß den brasilianischen Expertenanalysen dürfte die “Barbarei” weiter zunehmen, falls die Regierung nicht effizient eingreife. Das Land erleide zumindest seit dem Beginn der 80er Jahre eine ernste Krise der öffentlichen Sicherheit. </strong></p>
<p><strong>Angesichts der Gewaltresultate erhält die brasilianische Regierung aus Europa sehr viel Lob für ihren Kurs. Brasiliens Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro schrieb 2011 in Bezug auf die Gewaltsituation in einer seiner Pressekolumnen, daß er über Verbrechens-Auswüchse, aber auch absurde Fälle von Straflosigkeit seinen ausländischen Freunden nichts erzähle, weil sie derartiges nicht glaubten.  </strong></p>
<p><strong>Der von Deutschstämmigen geprägte südbrasilianische Teilstaat Santa Catarina hat gemäß den Medienangaben die geringste Mordrate im Land</strong>. <strong>DieStadt Simoes Filho in dem von einem Gouverneur aus Lulas Arbeiterpartei regierten Teilstaat Bahia hat Brasiliens höchste Mordrate.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien hat rund 190 Millionen Bewohner.  </strong><strong>Im Jahr 2010 gab es in Deutschland, mit rund 82 Millionen Bewohnern,  814 Mordopfer, laut Bundeskriminalamt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/</strong></a></p>
<p><strong>In Brasilien wird ein beträchtlicher Teil der Morde mit Messern verübt &#8211; a</strong><strong>ngesichts der Gewaltsituation ist das Medieninteresse entsprechend groß &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>2010 war das Jahr des Präsidentschaftswahlkampfes von Dilma Rousseff &#8211; die Gewaltproblematik spielte indessen nur eine sehr untergeordnete Rolle &#8211; wie in vorangegangenen Wahlkämpfen.</strong></p>
<p><strong>Folter:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-ungesuhntes-carandiru-massaker-von-1992-angeklagter-polizeioffizier-wird-chef-der-gefurchteten-polizei-sondereinheit-rota/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-ungesuhntes-carandiru-massaker-von-1992-angeklagter-polizeioffizier-wird-chef-der-gefurchteten-polizei-sondereinheit-rota/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p>Zeitungsausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts dieser Situation ist das Lob aus neoliberalen Staaten wie Deutschland entsprechend stark.</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><strong>Gefangenenseelsorge, Pastor Wolfgang Lauer:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/#more-11743"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/#more-11743</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<h2>Jesus Christus in Mariana, Minas Gerais(Brasilien). <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9507">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus3.JPG" alt="marianachristus3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/osterprozession-2011-in-ouro-preto-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/osterprozession-2011-in-ouro-preto-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus5.JPG" alt="marianachristus5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/31/ostern-christus-in-mariana-ouro-preto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/31/ostern-christus-in-mariana-ouro-preto/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus7.JPG" alt="marianachristus7.JPG" /></p>
<p><strong>Bischof Cristiano Krapf, Jequie, Bahia:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Dia da Cidade" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=587">Dia da Cidade</a></p>
<p>outubro 26th, 2011</p>
<p>Mais Perguntas e Palpites do MC que vive no presente e pensa no futuro</p>
<p>Economia e política, dinheiro e juros, para muitos nada têm a ver com religião. Para o MC, tais assuntos não são coisas alheias à fé, nem fora dos mandamentos de Deus.</p>
<p>No livro do êxodo temos uma proibição que parece sem sentido para o mundo atual dominado pelo dinheiro do capitalismo.  Até na China.</p>
<p>O texto fala da proibição de juros como ensinamento de Deus. Se emprestares dinheiro a alguém do meu povo que precisa, não sejas usurário que cobra juros. Ezequiel diz coisa parecida: O homem justo não empresta com usura, não cobra juros.</p>
<p>Alguém dirá que tais textos são coisa do Antigo Testamento, proibições que foram abolidas pelo Evangelho de Jesus que nem tomava posição na querela sobre os impostos que o povo judeu devia pagar ao império de Roma.</p>
<p>No entanto, a Igreja também proibia juros durante 15 séculos, e os primeiros protestantes também, por mais tempo nas igrejas reformadas de Calvino. Com isso, o negócio dos juros e dos bancos ficou para judeus, que só não cobravam juros dos seus irmãos. Ficavam ricos e despertavam a inveja dos outros, até o extremo do nazismo que perseguia os judeus para ficar com o dinheiro deles.</p>
<p>Jesus deixou claro outro princípio: Não podeis servir a dois senhores, a Deus e ao dinheiro. É preciso escolher, colocar o Senhor em primeiro lugar, e amar aos outros mais que ao dinheiro. Acontece que o mundo mudou, e o capitalismo chegou.</p>
<p>O dinheiro vai ocupando cada vez mais o centro dos interesses da sociedade e das pessoas, da política e até da religião, se não tivermos cuidado.</p>
<p>Do capitalismo temos o pior no Brasil: Dinheiro dá poder. O poder dá dinheiro.  O dinheiro produz dinheiro para quem tem dinheiro, por meio dos juros mais altos do mundo, em vez de produzir serviços melhores para todos e criar mais empregos por meio de investimentos produtivos.</p>
<p>Juros exagerados paralisam o desenvolvimento do país e fazem crescer a dívida pública interna. Até Governos “da esquerda” continuam colocando em primeiro lugar os interesses do capital financeiro.</p>
<p>A combinação dos maiores juros do mundo com a valorização do Real fez do Brasil o lugar mais atraente para o capital financeiro mundial. Em poucos anos, investidores estrangeiros tiveram lucros acima de cem por cento para seus dólares. Adivinhe quem os pagou. Alguém sabe qual é o tamanho do pedaço do Brasil alienado aos estrangeiros no tempo do Real? (terras, escolas, hotéis, empresas, bancos, ações)</p>
<p>Teorias econômicas seguem os ventos dos acontecimentos que pretendem explicar. A mais complicada dessas teorias apareceu agora, com o nome de SAMBA. Ganhou até um prêmio Nobel. Parece mesmo um samba de doido, feita para não ser entendida por ninguém que não seja do ramo. Muitos economistas, porém, continuam adeptos de teorias variadas. Por isso, o MC prefere fazer a sua também.</p>
<p>A realidade não é tão complicada como eles dizem. Não é tão difícil entender que juros favorecem a quem os recebe, e prejudicam a quem deve pagar. Quanto aos juros sobre a dívida pública interna, quem paga é o Governo que deixa de investir em infraestrutura e serviços públicos, e transfere aos ricos vinte bilhões por mês. Pelo programa Bolsa Família transfere aos pobres vinte bilhões por ano.</p>
<p>Os donos do capital recebem muito mais ainda em juros sobre compras fiadas e empréstimos, coisas que a propaganda do dinheiro recomenda ao povo fazer.</p>
<p>Para o MC, observador atento da economia brasileira, já ultrapassada até pela China “comunista”, o Banco Central deve dar continuidade à redução dos juros iniciada em Agosto. Espera que não se deixe intimidar por argumentos contrários fabricados por economistas a serviço do capital financeiro com o pretexto de combater a inflação. Numa democracia, o comando da política econômica deve ser do Governo, e não de economistas de bancos que são parte interessada nos juros.</p>
<p>A necessidade de controlar a inflação serve de pretexto para manter os juros nas alturas. Se a inflação é causada pelo desequilíbrio entre procura e oferta, existem dois caminhos para segurar a inflação: o caminho do freio que passa pela diminuição do consumo, e o caminho do desenvolvimento que passa pelo aumento da produção.</p>
<p>O freio é mais eficiente no começo, mas atrapalha o crescimento e faz a inflação voltar depois com força maior. O caminho de aceleração do crescimento é menos eficiente num primeiro momento, mas conduz a um desenvolvimento maior, com a inflação recuando depois.</p>
<p>Oferecendo dinheiro e outros favores, o Governo contribui para melhorar um pouco a situação dos mais pobres.       De quebra, ganha milhões de votos e faz a inflação subir, fazendo aumentar o consumo sem aumentar a produção.   Dar dinheiro a quem não trabalha é tirar dinheiro de quem trabalha. È urgente passar a substituir medidas paternalistas de esmolas por medidas que criem empregos produtivos e ofereçam aos pobres a possibilidade de melhorar de vida com seu próprio esforço.</p>
<p>Nossos economistas apresentam a inflação como bicho papão que procura devorar os recursos dos pobres. Na realidade, o prejuízo maior da desvalorização do dinheiro é dos donos do dinheiro. Para garantir seus lucros procuram manter os juros sempre distantes da inflação. Até agora conseguiram juros reais acima de 6% ao mês, ainda os maiores do mundo.</p>
<p>Os donos do dinheiro tiveram prejuízo com a desvalorização do real. Por isso querem segurar o valor ainda irreal do Real com o velho pretexto de segurar a inflação, mesmo sabendo que a desvalorização do Real fortalece a economia brasileira. O dólar mais caro faz subir alguns preços, especialmente de produtos importados e viagens ao exterior, mas é muito melhor que medidas protecionistas contra importações.</p>
<p>Para o MC, a inflação não é o pior inimigo da economia do povo. O primeiro passo elementar para penetrar nos segredos da ciência econômica é entender que o dinheiro é mercadoria sujeita às mesmas leis de mercado de outras mercadorias.</p>
<p>A depender do ponto de vista, a inflação pode ser vista como diminuição do valor do Real em relação às outras mercadorias e outras moedas, ou como valorização das outras mercadorias em relação ao Real. Toda inflação tem aspectos positivos.</p>
<p>Num primeiro momento, o aumento de preço de qualquer produto faz subir a inflação geral. Mas o aumento de preços de certas coisas é bom para o país. Um dólar mais caro “prejudica” apenas os mais ricos e os faz exportar menos dinheiro com importações de artigos de luxo e viagens ao exterior.</p>
<p>O preço maior de alguns produtos exportados (minérios, óleo de soja, açúcar, café, etc.) não pesa muito no bolso do povo e é importante para a economia do país. Preços altos de outros produtos pesam mais, mas podem tornar-se muito importantes para a preservação da natureza e dos recursos naturais: Combustíveis e carros, energia elétrica e artigos desnecessários para uma vida digna. Mesmo sem levar em conta que os recursos naturais estão a caminho do esgotamento, tente imaginar como será a vida nas cidades, se a produção de carros crescer por muito tempo no mesmo ritmo que cresce agora.</p>
<p>A China sozinha, se continuasse a crescer no ritmo atual nas próximas décadas, iria consumir mais recursos naturais que a humanidade inteira hoje. Não será possível. Os outros querem crescer também, no mesmo planeta.</p>
<p>No século passado, a esquerda insistia na necessidade de repartir o bolo, e a direita dizia que o bolo precisava primeiro crescer. Então ainda se podia dizer que a gastança dos ricos favorecia os pobres com mais empregos. Agora, todos precisam perceber que o crescimento tem limites. Mais, todos precisam aprender a viver de acordo com essa realidade. Num planeta de recursos limitados, o padrão de vida dos mais pobres só pode melhorar na medida da diminuição do luxo dos mais ricos.</p>
<p>Está chegando a hora de levar a sério os problema do aquecimento global e dos limites dos recursos naturais, com a necessidade de todos adotarem um estilo de vida mais modesto. O preço maior de coisas desnecessárias pode conseguir mudanças de atitude que bons conselhos não conseguem. Alternativas possíveis: Uma terceira e  última guerra mundial, ou desastres naturais de proporções globais.</p>
<p>A meta de um crescimento sem limites já não é questionado apenas por economistas preocupados com a inflação.        A nova meta è um crescimento sustentável.</p>
<p>O MC dá palpites como cidadão atento aos acontecimentos e aos argumentos. Está preocupado com a situação no Brasil e no mundo, na política e na Igreja.</p>
<p>Os problemas não se resolvem com gritarias contra capitalismos e contra neoliberalismos, contra agronegócios e contra projetos do Governo. Para onde vai levar certa radicalização no campo apoiada por setores da Igreja, coisa parecida com o tempo das ligas camponesas antes da revolução dos militares?</p>
<p>Revoluções derrubam governos e aceleram mudanças, mas às vezes para pior. Atrasam a construção democrática de um país melhor num mundo melhor. Só com cidadãos melhores teremos melhoras maiores.</p>
<p>Na Igreja, muitos clamam por mais democracia. Na realidade, as democracias, inspiradas em idéias de filósofos gregos, surgiram por influência do cristianismo, nos países com maioria de cristãos, a partir dos ideais do evangelho de fraternidade.</p>
<p>Mesmo assim, a Igreja não pode ser uma democracia onde tudo é resolvido pelo voto da maioria. Dioceses e paróquias também não podem ser inteiramente democráticas. A igreja tem muita coisa boa a conservar e precisa continuar para sempre a missão que recebeu de Jesus.</p>
<p>No município estamos caminhando para dias agitados de um ano de eleições. Vereadores e candidatos querem aumentar as possibilidades de serem eleitos com o aumento do número de vereadores. Para o MC, que não quer ser cabo eleitoral de ninguém, o importante não é a quantidade, mas a qualidade: Que todos que forem eleitos se ponham a serviço da construção de uma comunidade melhor para todos.</p>
<p>A política é a nobre arte de cuidar do bem comum, de colocar os interesses da comunidade acima de vantagens pessoais. O mandamento do amor ao próximo serve para todos, crentes e descrentes. O outro mandamento-chave,   de amar a Deus acima de tudo, talvez não diga nada para ateus. Mesmo assim, será que existe alguém que não consegue ver que o mundo seria bem melhor se todos procurassem seguir os ensinamentos de Jesus?</p>
<p>Por que será que candidatos católicos atuantes não têm apoio político maior dos companheiros na caminhada da fé que os conhecem? Será que é por isso mesmo, por conhecer também suas limitações e seus defeitos? Preferem candidatos que só conhecem pela propaganda eleitoreira das suas qualidades e das suas promessas?    Um bom católico deve ser um bom cidadão, um bom político.</p>
<p>Não pergunte o que a cidade pode fazer por você! Procure descobrir e fazer o que você pode fazer pela cidade! (Lembrando um apelo de John Kennedy</p>
<p><a title="Permanent Link to Um caso de multiplicação de dinheiro" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=350">Um caso de multiplicação de dinheiro</a></p>
<p>março 20th, 2010</p>
<p>Um brasileiro ganha cinco milhões de salários mínimos</p>
<p>Não acredita? Pode conferir. Temos um novo recordista mundial. Nunca neste mundo alguém ganhou tanto dinheiro em tão pouco tempo. Em nenhum lugar os bancos estão lucrando tanto como no Brasil.</p>
<p>Segundo a revista Forbes deste mês, um brasileiro está em oitavo lugar na lista dos homens mais ricos do mundo. Ganhou 19,5 bilhões de dólares em doze meses, aumentando seu dinheiro de 7,5 para 27 bilhões.  Acho que vai ficar no quarto lugar no ano que vem. Teve um lucro de 1625 milhões de dólares por mês.</p>
<p>São quase 3 bilhões de reais por mês, mais que 5 milhões de salários mínimos. O programa fome zero recebe metade disso para 10 milhões de famílias. Convido o leitor interessado em números a comparar o lucro desse homem com os investimentos públicos nos diversos setores da economia.</p>
<p>Acredito que Eike Batista seja um cidadão honesto, nem corrupto nem ladrão comum. Um brasileiro que investe no país. Sabe tirar proveito de leis e políticas econômicas que priorizam o lucro dos donos do dinheiro. Políticos e economistas com o poder e as chaves do cofre na mão prendem o dinheiro. Não querem deixar muito dinheiro em circulação, para poder alugá-lo com o máximo de juros que a sociedade possa tolerar e aguentar. Uma sociedade amedrontada por eles com o espantalho da inflação.</p>
<p>Agora mesmo o Governo quer cortar mais 21 bi de um orçamento já apertado, para garantir os juros que continua pagando aos ricos do país e de fora pela dívida pública interna.</p>
<p>Será que um crescimento de 8% com inflação de 6% não vale mais que um crescimento de 4% com inflação de 4%? Por que não pisar no acelerador de metas de crescimento, em vez de pisar no freio de metas de inflação? Por que não apoiar mais o valor real da produção, e menos o valor irreal do Real?</p>
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<p><a title="Permanent Link to A prioridade do capital" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=340">A prioridade do capital</a></p>
<p>março 8th, 2010</p>
<p>Uma política econômica do poder do dinheiro para o dinheiro</p>
<p>Num mundo cada vez mais governado pelo dinheiro e orientado para o lucro, a Campanha da Fraternidade traz ao presente a advertência feito por Jesus quando o dinheiro ainda não era o ídolo maior: Não podeis servir a Deus e ao dinheiro.</p>
<p>Tal afirmação pode provocar reações superficiais de rejeição ou levar a um questionamento: Para que é que vivemos? O que é que queremos na vida? Neste mundo de confusão de valores existe um valor que ninguém questiona: O dinheiro.</p>
<p>Quanto a Deus, muitos duvidam até da sua existência e não têm certeza que é aquele que existe por si mesmo, que não é feito por outro, que criou o mundo e o homem com a missão de cuidar da terra como colaborador de Deus.</p>
<p>Tal verdade parecia conquista definitiva da filosofia dos gregos e da revelação da Bíblia, mas agora prevalecem as teorias do ateísmo, as práticas do materialismo, as dúvidas do agnosticismo e do relativismo que negam a possibilidade de certezas e perguntam com Pilatos: O que é a verdade?</p>
<p>O Depósito Compulsório dos Economistas que têm medo do Crescimento</p>
<p>Não sou economista, mas não tenho medo de questionar os argumentos apresentados por doutores em economia. O mais arrogante deles costuma chamar de ignorantes a todos que não concordam com suas teorias fabricadas para defender os interesses do capital financeiro que é o patrão dos economistas.</p>
<p>Depois de aliviar um pouco o freio do compulsório diante da crise econômica mundial, o Banco Central já está aumentando de novo esse confisco de dinheiro.  Por que será que os bancos não reclamam? Para que deixar mais 71 bilhões parados? Para que aumentar de novo o aperto monetário? Para que procurar dinheiro no exterior, com juros pesados a pagar no futuro, ou com crescente desnacionalização do Brasil, em vez de investir os 500 bilhões que o BC sequestra e deixa mofando sem produzir? Economistas dizem que falta poupança interna para investir, mas deixam quase metade dessa poupança presa nos cofres do BC.</p>
<p>Vejo certa confusão entre causas e objetivos, entre razões alegadas e motivos reais.  O que os donos do dinheiro querem mesmo é que sua mercadoria esteja escassa para que possam cobrar um aluguel elevado, os juros mais altos do mundo.</p>
<p>Alegam os donos da política econômica que precisam “enxugar o mercado” para controlar o bicho papão da inflação. Economistas do atraso querem segurar o consumo, em vez de incentivar a produção. Investimentos na produção precisam de juros baixos, mas o capital financeiro quer o lucro maior dos juros maiores.</p>
<p>Será que algum economista não sabe que o dinheiro é sujeito à lei de procura e oferta, como outra mercadoria qualquer? Não é por isso mesmo que adotam medidas que aumentam o custo dos investimentos, o preço do aluguel do dinheiro, para cobrar os juros e receber o lucro que querem? Temos o pior do capitalismo, aquele que faz o dinheiro produzir dinheiro para quem já tem,  em vez de fazê-lo produzir desenvolvimento para todos com investimentos a juros viáveis.</p>
<p>Alegando que os juros precisam ser altos para limitar o crescimento e proteger o povo contra o espantalho da inflação, o Copom já quer aumentar seus juros de novo. Na realidade, o interesse maior do capital está no juro real, na distância entre inflação e juro nominal. Gostam do Real forte que ajuda a preservar o preço do seu dinheiro e pode ajudar a segurar a inflação atual, mas é caminho seguro para novos apertos no setor produtivo e novos problemas nas contas do país.</p>
<p>Jornais de hoje trazem duas páginas inteiras de propaganda do Banco do Brasil. Com tanto dinheiro dos bancos, a imprensa vai ter interesse em publicar artigos que possam questionar a política econômica que favorece os bancos e outros donos do dinheiro? Num ano de crise financeira, o BB teve um lucro acima de dez bilhões, e o Itaú e o Bradesco também.</p>
<p>Diz a propaganda que o BB é o único banco que tem a maior parte do seu lucro investido no país. Para onde vai? A outra parte, e o lucro de outros bancos “estatais”, para onde vai? Apesar do lucro fabuloso, o BB ainda quer aumentar o seu capital em 8 a 10 bilhões com a venda de novas ações. Qual será a parte que vai para estrangeiros? Temos uma desnacionalização progressiva da indústria, dos bancos, do agronegócio e de propriedades rurais, do comércio e de outros serviços. Não sei qual é a participação dos estrangeiros em outras Estatais, mas na “nossa” Petrobrás já está acima de 30%.</p>
<p>Um banco público dever ser para o povo, mas para certos economistas a prioridade do Banco do Brasil deve ser outra: garantir o lucro dos acionistas. Empresas devem aprender a arte difícil de servir a dois senhores, ao povo e aos donos, mas o Governo e as Estatais precisam estar a serviço do bem comum.</p>
<p>O Governo Lula tinha necessidade de um freio de arrumação, para superar uma desvalorização exagerada do Real.  Mas foi eleito para mudar,  e já podia ter mudado as prioridades. Ajudou a melhorar a vida de milhões de pobres pelo bolsa família, mas entrega dez vezes mais aos ricos, em juros sobre a dívida pública interna, uns 150 bilhões por ano, muito mais do que investe em educação, infraestrutura e saúde.  Está na hora de mudar.</p>
<p>A Campanha da Fraternidade quer provocar reflexões sobre os problemas da economia e da ecologia, na esperança de contribuir para que o dinheiro seja para o homem, e não o homem para o dinheiro. A humanidade inteira precisa enfrentar o esgotamento iminente dos recursos naturais. Países e pessoas devem aprender a superar a mentalidade egoísta que diz: Farinha pouca, meu pirão primeiro.</p>
<p>As palavras economia e ecologia têm a mesma raiz: Conhecimento da casa e administração da casa. Devemos unir as forças para enfrentar os desafios do presente e preservar nossa casa comum para o futuro. Desenvolvimento sim, desperdício não.  Está na hora de praticar um novo tipo de jejum, o jejum ecológico de um estilo de vida mais modesto que todos possam viver.</p>
<p>Jequié, 26 / 02 / 10       + Cristiano Krapf</p>
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<p><a title="Permanent Link to O Para?so do Capitalismo" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=279">O Paraíso do Capitalismo</a></p>
<p>outubro 18th, 2009</p>
<p>O Paraíso doCapital Financeiro</p>
<p>O estrangeiro que investiu um milhãode dólares na Bovespa nos primeiros anos do Governo Lula tinha seu capital emdólares dobrado em menos de três anos,  se teve a esperteza de retirar seu dinheiroantes de Setembro de 2008. Quem foi que pagou a conta? O povo brasileiro.</p>
<p>Esse lucro fabuloso do capitalfinanceiro internacional aconteceu durante o governo do PT que tinha um discursoanticapitalista e nacionalista, quando ainda estava na oposição. Bem, o capitalfinanceiro brasileiro também ganhou a sua parte. Cresceu muito o número demilionários brasileiros.</p>
<p>É verdade que o especuladorfinanceiro que não teve a esperteza de retirar o seu dinheiro no início da criseperdeu uma parte dos seus lucros. No entanto, tudo já foi recuperado, e o lucrodo investidor estrangeiro na bolsa brasileira cresceu num ritmo ainda maisligeiro.</p>
<p>Quem investiu seus dólares na bolsabrasileira no fim do ano passado, teve seu capital dobrado em apenas nove meses.Quem colocou um milhão de dólares, já pode retirar dois milhões. Quem é que vaipagar a conta? O Brasil voltou a ser o paraíso do capital financeiro.</p>
<p>Enquanto os ricos ficavam maisricos, os pobres ganhavam esmolas do governo, no melhor estilo do capitalismoruim que gosta de distribuir uns anéis para não perder os dedos. Para não perderseus privilégios, o capital oferece pão e circo aos pobres, alimentos edivertimentos. Para ganhar eleitores, governos fazem o mesmo. Não há dúvida queessa política contribuiu para aliviar a situação atual de muitos brasileiros.</p>
<p>Foi um quebragalho para o momento.Mas a missão do Governo é outra: Criar estruturas que ofereçam oportunidade detrabalho a todos para que possam progredir com seu próprio esforço em vez dedepender de esmolas.</p>
<p>Em artigo escrito no começo domilênio avisei que o capital internacional viria correndo para o Brasil, logoque tivesse confiança no nosso futuro. Nenhum outro lugar no mundo ofereciatantos atrativos. Aconteceu. No meio da crise atual dei o mesmo recado. Estáacontecendo de novo. Bom para o país? Pode ser. Bom para o capital financeiromundial e nacional? Com certeza.</p>
<p>A vinda maciça de capital estrangeiropode parecer coisa boa. No momento pode favorecer o desenvolvimento do Brasil.No entanto, contribui para aumentar a cotação do Real. O Real forte tambémparece coisa boa. Ajuda a segurar a inflação. Num prazo mais longo, põe um freiono crescimento do país. Favorece importações baratas. Asfixia nossa indústria eagricultura. Dificulta a criação de empregos.</p>
<p>Jequié, 17 de outubro de 2009CristianoKrapf</p>
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<p><a title="Permanent Link to Filosofando sobre dinheiro" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=130">Filosofando sobre dinheiro</a></p>
<p>maio 18th, 2009</p>
<p>Uma tentativa de entender razões escondidas nos porões complicados da política econômica.</p>
<p>Não podeis servir a dois senhores…  a Deus e ao dinheiro. Quando Jesus falou assim, o dinheiro ainda era uma coisa sem maior importância na vida. Agora, dois mil anos depois, é o dinheiro que governa o mundo e domina as preocupações da maioria das pessoas, dos ricos e dos pobres.</p>
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<p><a title="Permanent Link to Pol?tica econômica ainda favorece o capital financeiro" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122">Política econômica ainda favorece o capital financeiro</a></p>
<p>abril 26th, 2009</p>
<p>Bancos no Brasil prosperam em plena crise mundial</p>
<p>Para não terem seu lucro reduzido, querem agora reduzir os juros da caderneta de poupança.</p>
<p>Os Bancos que operam no Brasil e outros donos do capital financeiro, nacionais e estrangeiros, conseguiram em poucos anos multiplicar seu dinheiro em dólares, até julho de 2008, pelos juros mais altos do mundo e pela valorização exagerada do Real.</p>
<p>A crise atual os fez perder uma parte desse lucro, pela desvalorização do Real e das ações. Agora, em plena crise mundial, os bancos lá fora continuam perdendo, mas os “nossos” bancos estão lucrando novos bilhões. Como ninguém pode ganhar sem que tenha alguém pagando, seria importante descobrir quem é o pagador. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122#more-122">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a title="Permanent Link to Parasitas do Capitalismo" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87">Parasitas do Capitalismo</a></p>
<p>março 14th, 2009</p>
<p>Diante de notícias sobre intenções do Governo de querer resolver com novos remendos possíveis dificuldades futuras e reduzir ainda mais os juros da popança que já são inferiores à metade dos juros do Copom, resolvi colocar uns remendos no meu artigo sobre nosso capitalismo ruim que coloquei na noite passada. Vai aqui o texto atualizado :</p>
<p>Nosso  Capitalismo Parasita</p>
<p>O capitalismo ruim faz o dinheiro produzir dinheiro para quem já tem.</p>
<p>Faz 15 anos que tento alertar sobre os estragos causados pelos juros da política econômica favorável ao capital financeiro. O Governo continua pisando no freio do aperto monetário, com o pretexto de proteger o país contra o fantasma da inflação.</p>
<p>Não se pode esperar do banqueiro que deixe de privilegiar o capital. Com a redução dos juros básicos de 12,75% para 11,25 %, o Estado economiza um bilhão por mês, mas ainda entrega uns dez bilhões mensais aos ricos, dez vezes mais que o dinheiro dado aos pobres pelo Bolsa Família. Mais que o dinheiro aplicado no PAC e na educação.</p>
<p>Agora, assustado pelo espectro da recessão e pressionado pelos que pagam o preço da agiotagem oficializada, o poderoso Meirelles finalmente reduziu os juros um pouco. Mais um remendo pequeno demais para o tamanho do buraco. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87#more-87">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a title="Permanent Link to O relativismo dos Números na Economia" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34">O relativismo dos Números na Economia</a></p>
<p>fevereiro 16th, 2009</p>
<p>Palpites de um filósofo metido a economista</p>
<p>Números divergentes sobre inflação, desemprego e crescimento do passado, do presente e do futuro, e divergências sobre o tamanho dos juros mais adequados que o Governo devia adotar, me levaram a refletir sobre os medidores da economia.</p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34#more-34">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a title="Permanent Link to Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25">Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro</a></p>
<p>fevereiro 6th, 2009</p>
<p>CEGOS ATIRANDO</p>
<p>Na crise econômica mundial podemos ver economistas e políticos atirando a esmo como cegos em tiroteio. Doutores em economia que foram incapazes de adivinhar a chegada da crise atual agora pretendem conhecer as causas e indicar os remédios. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25#more-25">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a title="Permanent Link to Juros sobre juros" href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=11">Juros sobre juros</a></p>
<p>fevereiro 4th, 2009</p>
<p>JUROS SOBRE JUROS</p>
<p>Observações de um Questionador e Perguntas de um Observador</p>
<p>No nosso capitalismo acontecem coisas estranhas. Um grande devedor faz questão de pagar juros de agiota sobre suas dívidas. Parece coisa de Português, mas é coisa de Brasileiro. Com juros sobre juros, a nossa dívida pública interna se multiplicou por dez em doze anos, em reais. Em dólares, “apenas” triplicou. Teria crescido ainda mais, se parte dos juros não fosse pago através do superávit primário conseguido em detrimento do crescimento do país. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=11#more-11">Read the rest of this entry »</a></p>
<h2>“Die Image-Fabrikation.” Lula-Regierung gibt für Propaganda weit mehr aus als für Sanierung, die Arme begünstigt. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5180">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auslandspropaganda/" rel="tag">Auslandspropaganda</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-regierung/" rel="tag">Lula-Regierung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/propaganda/" rel="tag">Propaganda</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ra%c2%bcstung/" rel="tag">RÃ¼stung</a></p>
<p><strong>Die Lula-Regierung hat in den ersten drei Monaten von 2010 laut einer Analyse von Rolf Kuntz(O Estado de Sao Paulo) umgerechnet rund 90 Millionen Euro für Propaganda ausgegeben, indessen beispielsweise nur etwa 30 Millionen Euro für “Saneamento”, also Wasserversorgung sowie Abfall-und Abwasserbeseitigung, Seuchenbekämpfung und Straßenreinigung, zugunsten von Gesundheit und Umweltschutz &#8211; alles Bereiche, die vor allem in den Slums sehr im Argen liegen, obwohl Staat und Regierung per Gesetz und Verfassung sehr genau definierte Aufgaben und Pflichten haben. Laut Kuntz erhöhte die Lula-Regierung damit ihre Propaganda-Ausgaben gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 81,6 Prozent. Wie die Qualitätszeitung weiter berichtet, erhöhte die Lula-Regierung in nur sechs Jahren die Propagandaausgaben um 48 Prozent. 2003, zum Amtsantritt, hätten 499 Medien Regierungsgelder für Propaganda-Verbreitung erhalten, 2009 indessen schon 7047 Medien. Viele brasilianische Politiker besitzen Medien &#8211; und zahlreiche Medien Brasiliens sind den Angaben zufolge von Regierungspropaganda regelrecht abhängig, würden andernfalls eingehenÂ &#8211; diese werde daher zum politischen Instrument. In einem Präsidentschaftswahljahr wie 2010 begünstige die Propaganda BrasiliasÂ zweifellos den Regierungskandidaten, also Dilma Rousseff.<br />
</strong></p>
<p><strong>Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen indessen dann auch beispielsweise im Bildungs-oder Gefängnisbereich, bei der Aidsbekämpfung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/brasilien-erste-potenz-der-halbgebildeten-gustavo-ioschpe-in-veja-zur-bildungssituation-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/brasilien-erste-potenz-der-halbgebildeten-gustavo-ioschpe-in-veja-zur-bildungssituation-unter-lula/</a></p>
<p><strong>Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</a></p>
<p><strong>Hungerbekämpfung und Rüstungsausgaben:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</a></p>
<p><strong>In Ländern wie Deutschland erhält die Lula-Regierung wegen dieser Politik sehr viel Lob.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulacollor.jpg" alt="lulacollor.jpg" /></p>
<p><strong>Lula und der politische Bündnispartner Collor &#8211; Ausstellungsfoto in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/lula-anfang-mai-zu-wirtschaftskonferenz-nach-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/lula-anfang-mai-zu-wirtschaftskonferenz-nach-munchen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europa</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/brasil-cazuza-und-gal-costa-1989-youtube-anklicken/</strong></a></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes Thema auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber wie es aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten brasilianische Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die Slumbesetzung vom letzten November verurteilt – und schneller als erwartet ausgerechnet von der Gegenseite die Beweise geliefert bekommen. Die schwerbewaffneten Banditenkommandos des organisierten Verbrechens sind rasch zurückgekehrt, zitieren Brasiliens Landesmedien aus vertraulichen Militärberichten. Die Gangster haben, wie es heißt, wieder Verkaufspunkte für harte Drogen installiert, der hochprofitable Rauschgifthandel geht perfekt neoliberal weiter. Der Terror gegen Bewohner des Parallelstaats der Slums ebenfalls – trotz Militärpräsenz sind mindestens vier Menschen ermordet worden. Eine Frau wird zur Abschreckung totgeschlagen, weil sie an der Plünderung eines Banditenhauses teilnahm – TV-Teams auch des Auslands hatten solche Volkszorn-Szenen am Start der Militäroperation gern gefilmt. Doch nun beklagen sich die Bewohner ausgerechnet über eine unzureichende Präsenz von brauchbaren Polizisten – von den Militärs würden die herumstreunenden Banditen gar nicht bemerkt. Viele Soldaten stammen ja just aus diesen Slums. Zudem seien 42 Militärpolizisten zwar wegen Raub, Erpressung und Übergriffen gegen die Bewohner angezeigt, doch bisher nicht bestraft worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar böse-ironisch gemeint? Panzer, martialisch wirkende Militärpatrouillen, deren Fotos gern auch in die Erste Welt durchgeschaltet werden, sind den Angaben zufolge jedenfalls keinerlei Hindernis für die Banditenkommandos des organisierten Verbrechens. Das mag für Mitteleuropäer bizarr, grotesk, unglaublich erscheinen, für unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe, man sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas, wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt neben Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen verkauft und ebenso offen gleich von Hunderten konsumiert. Die Beamten im Hauptsitz der Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine kilometerlange Straße, in der sich ganze Horden grauenhaft verwahrloster und abgemagerter Gestalten mit Crack zügig ins Jenseits befördern. Manche Brasilianer fragen daher, ob es nicht eher so ist, dass die Sicherheitskräfte, von Ausnahmen abgesehen, der unter Staatschef Lula aufgeblühten Crack-Branche eine ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte garantieren. 1,2 Millionen Brasilianer sind laut Expertenschätzungen bereits Crack-süchtig. Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen Richtervereinigung für Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins organisierte Verbrechen verwickelt. Besonders die Slumbewohner leiden stark unter der Gewalt durch Polizei, paramilitärische Milizen und die Banditenkommandos. Im ganzen Land, und nicht nur in Rio de Janeiro, foltern Staatsangestellte, gibt es Todesschwadronen, zu denen Staatsbeamte gehören. Man redet nur von den kleinen Fischen im Rauschgiftgeschäft, nicht von den Drogenbaronen.“ Der Richter und AJD-Präsident Luis Barros Vidal fordert, die „Farce von Rio“ auf keinen Fall zu unterstützen. „Die Geheimdokumente der Militärs zeigen, dass die Drogenmafia, der Drogenhandel in diesen Slums fortbestehen. Die regierenden Autoritäten, die von einem groß angelegten Krieg gegen die organisierte Kriminalität sprachen, machten also leere, falsche Versprechen, handeln unredlich. Wir sehen die Resultate – Tote und nochmals Tote. Selbst UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil vordringlich soziale und wirtschaftliche Probleme gelöst werden müssen, die Slumbewohner vor allem feste Arbeitsplätze brauchen.“ Niemand wisse das besser als die brasilianische Regierung, früher unter Lula, jetzt unter Dilma Rousseff. „Todesschwadronen sind derzeit in Rio aktiv – doch auch in Sao Paulo, landesweit, straflos“, fügt Richter Vidal gegenüber dem <em>Blättchen</em> hinzu, in Brasilien fehle eine Kultur der Menschenrechte. Zu erkennen seien „starke Merkmale eines totalitären Staates, der das Gesetz nicht respektiert“; mit Blick auf Fußball-WM und Olympische Spiele am Zuckerhut werde ein Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und Militäroperationen seien nur für das Ausland gedacht – de facto ändere sich nichts. Rio habe wegen der geplanten Sportereignisse international Kompetenz demonstrieren müssen, um Milliardeninvestitionen zu erhalten. Es werde wieder Wahlen geben – und die Politiker würden erneut Gelder des organisierten Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird von zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten begeistert abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen „sturmreif geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des Slumkomplexes. Dies geht so vonstatten, dass Soldaten und Elitepolizisten mit handverlesenen Journalisten einfach die Gassen zur Slumspitze hochgehen und dort die Landesfahne hissen. Schließlich hatte man den Banditenkommandos tage-und nächtelang reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug in üblicher Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung verzichtet – die Gangster verteilten sich auf andere der weit über 1.000 Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila Cruzeiro direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu schnappen, waren bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei und Armee die Gangster entkommen? Man saß vor dem Fernseher und traute seinen Augen nicht. Stundenlang sah man von nahem, wie sich die Verbrecherkommandos davonmachten, und bekam es von Polizeiexperten auch noch kommentiert: „Kampfhubschrauber wie die im Vietnamkrieg greifen jetzt nun mal leider nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also wahrhaft todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der „Erstürmung“ besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und sogar im Oktober 2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do Alemão“, hatte teils sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei und Militär kennen die Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur Besetzung gar 50.000 Mann aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s deshalb nicht – seit 2007 wurden in Rio über 25.000 Gewalt-Tote gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker im „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet, doch keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit eine „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula die Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde bleiben straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte, war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und schlussfolgert: „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen Foto von patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros Stadtautobahn Linha Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in Brasilien alles anders ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis 2014. “Gemeinsame Werte”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff. Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz und Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage der Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio de Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg"><img src="http://www.afonteenoticia.com.br/simples/js/tiny_mce/plugins/ajaxfilemanager/upload/90378_W400Q100I2SASRFHFVRLRRCLCTCRCB.jpg" alt="" width="330" height="248" border="0" /></a></p>
<p><strong>Erschossene Frau aus Finnland, brasilianisches Medienfoto, Dezember 2011.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasiliens-wachstumsbranche-crack-auch-in-rio-de-janeiro-vor-fusball-wm-stark-im-aufwind-mindestens-elf-grose-offene-crack-verkaufszentren-laut-landesmedien/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Crack-Kinder unter Lula-Rousseff: Trotz offiziellem &#8222;Kinderstatut&#8220; zahlreiche Kinder landesweit als Kunden der Crack-Wachstumsbranche. Liquidierung von Süchtigen, laut Augenzeugen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Crack-Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Crack in Brasilien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/</guid>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/</strong></a></p>
<p><strong>Crack-Wachstumsbranche 2012: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/08/brasiliens-crack-wachstumsbranche-im-wahlkampf-2012-brasilien-weltweit-groster-crack-markt-laut-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/08/brasiliens-crack-wachstumsbranche-im-wahlkampf-2012-brasilien-weltweit-groster-crack-markt-laut-studie/</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts der konfusen Polizeiaktionen in Sao Paulos City-Stadtteil &#8222;Cracolandia&#8220; weisen Brasiliens Landesmedien auf die hohe Zahl von Kindern in den Süchtigen-Horden hin. Seit Jahren gab es von Staat und Regierung, wie die Drogenexperten beobachteten, keinerlei Interesse, einen Zustrom von Kindern in die offene Crackszene zu verhindern. Inzwischen wird von den Medien auch die seit langem bekannte Existenz von &#8222;Mini-Cracolandias&#8220; in anderen Städten des wirtschaftlich führenden Teilstaats Sao Paulo registriert, aber auch in der Hauptstadt Brasilia, unweit von Präsidentenpalast und Nationalkongreß. Wie es hieß, waren die jüngsten Polizeiaktionen in Sao Paulo im Wahljahr 2012 auch motiviert durch die Besorgnis, die Arbeiterpartei PT und die Rousseff-Regierung könnten das Thema entsprechend aufgreifen. Indessen boomte Sao Paulos Crack-Branche auch unter der PT-Präfektin Marta Suplicy(Amtszeit 2001 bis Ende 2004 &#8211; wegen desaströser Politik nicht wiedergewählt).</strong></p>
<p><strong>Unterdessen rauchen große Horden von Crack-Süchtigen die Droge weiterhin ungestört sogar auf City-Avenidas &#8211; jedermann ist Augenzeuge. Wie Crack auf Psyche und Organismus von Kindern wirkt, ist in Brasilien allgemein bestens bekannt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Crack-Epidemie zählt zu den folgenreichsten Resultaten der Lula-Rousseff-Regierungszeit. Auffällig ist, daß besonders die einfachen Menschen des Landes, ob in Dörfern des Hinterlands oder in großen Städten, bei Gesprächen fast sofort auf die gewachsene Sozialstrukturen zerstörende Wirkung der Crack-Epidemie hinweisen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/crackkindosesp1.jpg" alt="crackkindosesp1.jpg" /></p>
<p><strong>Crack-Süchtige schlafen sehr viel, essen wenig, magern rasch ab &#8211; das Immunsystem wird unter hohen Tropentemperaturen entsprechend zügig geschwächt, die Anfälligkeit für Krankheiten nimmt stark zu</strong>.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/crackkind2011.JPG" alt="crackkind2011.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Kind 2011: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/crack-kind-in-sao-paulo-2011-gesichter-brasiliens-drogen-und-kinderpolitik-unter-der-regierung-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/crack-kind-in-sao-paulo-2011-gesichter-brasiliens-drogen-und-kinderpolitik-unter-der-regierung-rousseff/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens bekanntester Anthropologe Roberto DaMatta 2015 über den Tropenstaat:”In einem Land, wo Lügen die Norm ist…”</h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – Mentalität, das Verhältnis zur Lüge. Marcelo Rubens Paiva, politisch unkorrekt in “O Estado de Sao Paulo”. “Ah, os brasileiros… Mentem sem qualquer cautela.” (Ach, die Brasilianer. Lügen ohne jegliche Vorsicht.)</h2>
<p>—</p>
<p><strong>“In einer Kultur wie der unseren, in der die Scheinheiligkeit mit Sicherheit die herrschende Moral ist, deklariert man nie die wahren Absichten.” O Estado de Sao Paulo</strong></p>
<h2>Brasiliens umstrittener Umgang mit Crack-Süchtigen:”Derzeit werden sie serienweise ermordet, Geschäftsinhaber bezahlen dafür Killer, die Justiceiros”, laut Augenzeugen Sao Paulos. Brasilien &#8211; Land mit weltweit höchster Mord-Zahl, neoliberal boomende Crack-Wachstumsbranche. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12101">**</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/01/alckmin-visita-cracolandia-na-madrugada-deste-sabado.html"><strong>http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/01/alckmin-visita-cracolandia-na-madrugada-deste-sabado.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Crack-Epidemie weist auf gravierende soziokulturelle Veränderungen in der Ersatzbefriedigungsgesellschaft Brasiliens. Aus Straßenkindern werden in großer Zahl Crack-Kinder mit sehr geringer Lebenserwartung.</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kvJ6rsiwHDk"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=kvJ6rsiwHDk</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackfrauosesp.jpg" alt="crackfrauosesp.jpg" /></p>
<p><a href="http://fotografia.folha.uol.com.br/galerias/6054-acao-policial-na-cracolandia"><strong>http://fotografia.folha.uol.com.br/galerias/6054-acao-policial-na-cracolandia</strong></a></p>
<p><strong>Wegen der hohen Zahl “störender” Crack-Süchtiger lebe der Beruf des Justiceiro wieder auf, würden in Stadtvierteln Sao Paulos wie Santo Amaro keineswegs selten gleich sechs, sieben  Süchtige auf einmal erschossen, hieß es. Gleiches gelte für Guarulhos, wo Brasiliens größter internationaler Flughafen liegt. Crack-Süchtige, die infolge der aktuellen Vertreibungsmaßnahmen an die Slumperipherie auswichen, würden dort nur zu oft rasch liquidiert. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackhorde2.jpg" alt="crackhorde2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><span id="more-12129"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/04/crackfrau1.JPG" alt="crackfrau1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Konsumenten laut brasilianischen Augenzeugen &#8211;  in der City Sao Paulos.</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist die große Zahl von Crack-Händlern im Stadtzentrum &#8211; Kinder, Alte und körperlich Behinderte, teils in Rollstühlen, rauchen Crack Seite an Seite,  gewöhnlich fast alle in unglaublich verwahrlostem, dreckigem Zustand. Die Bereitschaft der weiblichen Crack-Süchtigen, sich auch mit dem nächstbesten Süchtigen zu prostituieren, um an Geld für Crack heranzukommen, ist sehr hoch &#8211; auf diese Weise verbreiten sich Aids, Geschlechtskrankheiten, Hepatitis etc. sehr rasch. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackfrau12.JPG" alt="crackfrau12.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/24/mord-wichtigste-todesursache-bei-jungen-brasilianern-zwischen-15-und-24-jahren-sicherheits-und-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackliegendesp.JPG" alt="crackliegendesp.JPG" /></p>
<p>Cracksüchtige Frau.</p>
<p><strong>Laut Landesmedien zählte bereits früher zu den “Problemlösungen” für das Drogenproblem in Sao Paulo auch das serienweise Ermorden von verhaltensauffälligen, kriminellen Süchtigen &#8211; genannt “Exterminio de noias”, gab es regelrechte Blutbäder dieser Art in Lateinamerikas Kultur-und Wirtschaftshauptstadt. </strong><strong>Allgemein bekannt ist in Brasilien, daß die Drogenbanditen stets Süchtige ermorden, die ihre Rechnungen nicht bezahlen &#8211; eine recht häufige Straftat. </strong><strong>In internationalen Studien fehlt gewöhnlich jeder Hinweis auf diese Art des Umgangs mit der Rauschgiftproblematik &#8211; in einem Land mit starker Präsenz von Todesschwadronen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackkarrenlixo.JPG" alt="crackkarrenlixo.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/crackkindosesp1.jpg" alt="crackkindosesp1.jpg" /></p>
<p><strong>Crackkind in Sao Paulo &#8211; wie Kinder in Brasilien leben. Straßenkinder, Drogen-Kids, Kindersoldaten, Slumkinder…</strong></p>
<p><strong>Crack-Süchtige essen tagelang nichts, magern rasch ab.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackraucher2.JPG" alt="crackraucher2.JPG" /></p>
<p><strong>Total verdreckter Crackraucher in der City Sao Paulos.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackszene2.JPG" alt="crackszene2.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Horden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackopfer1.jpg" alt="crackopfer1.jpg" /></p>
<p><strong>Im Stadtzentrum Sao Paulos sind derzeit nach wie vor grauenhaft-bizarre Szenen zu beobachten: Junge dunkelhäutige Frauen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Jahren mit wirrem Gesichtsausdruck, die offenbar noch unlängst Berufen nachgingen oder studierten, sind geradezu verrückt danach, vom nächstbesten Dealer weitere spottbillige “pedras”, Steine, zu kaufen, um sie in Gruppen gleich auf der Bordsteinkante sitzend, zu inhalieren. Der Dealer ist allen Ernstes ein nur mit einer Badehose bekleideter Mann im Rollstuhl, vom Crack-Konsum bereits arg abgemagert, psychisch gestört. Die Szene in der City Sao Paulos wird von ungezählten Passanten registriert. </strong></p>
<p><strong>Laut Landesmedien existiert ein illegaler Parallelmarkt für Silikonprothesen und Brustvergrößerungen in Paraguay und Bolivien, wo brasilianische Patienten teils mit Drogentransport nach Brasilien “bezahlen”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/crackrepublica.jpg" alt="crackrepublica.jpg" /></p>
<p><strong>Kinder zerstören sich mit Crack in der City von Sao Paulo. Lediglich die katholische Kirche Brasiliens prangert derartige Menschenrechtsverletzungen permanent und konsequent an, bietet Lösungen. Entsprechend heftig sind die Attacken von einschlägig interessierter Seite auf die Kirche und ihre wichtigsten Menschenrechtsaktivisten, um deren gesellschaftlichen Einfluß zu kappen. Die Warnungen der Kirche vor den gesellschaftlichen Wirkungen harter Drogen wie Crack wurden auch unter der Lula-Regierung fast durchweg ignoriert. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackgruppe12.JPG" alt="crackgruppe12.JPG" /></p>
<p><strong>Weltweit höchste Mord-Zahl:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackmannliegend2.JPG" alt="crackmannliegend2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackfrauschlafend.JPG" alt="crackfrauschlafend.JPG" /></p>
<p><strong>Cracksüchtige in der City Sao Paulos, Januar 2012.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackmannliegend3.JPG" alt="crackmannliegend3.JPG" /></p>
<h2>Immer mehr geschädigte Crack-Kinder infolge der Drogenepidemie &#8211; Wachstumsbranche Crack weiter landesweit im Aufwind. Brasiliens debattierte Bevölkerungsexplosion, die auffällig hohe Behindertenrate. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12097">**</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/ciencia-e-saude/noticia/2012/01/regra-para-troca-de-protese-rompida-sai-na-proxima-semana-diz-ministro.html"><strong>http://g1.globo.com/ciencia-e-saude/noticia/2012/01/regra-para-troca-de-protese-rompida-sai-na-proxima-semana-diz-ministro.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%FCche.html"><strong>http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%FCche.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/05/brasiliens-plastik-bruste-fortdauernde-diskussion-um-risiken-der-silikon-einlagen-aus-frankreich/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/05/brasiliens-plastik-bruste-fortdauernde-diskussion-um-risiken-der-silikon-einlagen-aus-frankreich/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackschwangerefolha.JPG" alt="crackschwangerefolha.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Immer mehr Crack-süchtige Schwangere in der offenen Crackszene Brasiliens. Nicht wenige Crack-Babies sind Resultat von gängiger Kinderprostitution in der Crackszene &#8211; auffällig, wieviele Minderjährige sich feilbieten, um Crack kaufen zu können. </strong> <strong>Crack-Mädchen bieten sich lautstark an: “A minha bucetinha nao é caro nao!”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>“Cracolandia” &#8211; Wandbild in Sao Paulo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackfrauschlafend.JPG" alt="crackfrauschlafend.JPG" /></p>
<p><strong>Drogenelend, Gewalt und Kinderprostitution:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/19/brasilien-entwicklung-der-gewaltkultur-unter-lula-rouseff-new-york-times-neoliberaler-drogenboom/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/19/brasilien-entwicklung-der-gewaltkultur-unter-lula-rouseff-new-york-times-neoliberaler-drogenboom/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/crackjungermann.JPG" alt="crackjungermann.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/kinder-drogenprostitution-unter-der-neuen-rousseff-regierung-brasiliens-sex-fur-zwei-real-weniger-als-ein-euro-laut-landesmedien-kinder-menschenrechte-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/kinder-drogenprostitution-unter-der-neuen-rousseff-regierung-brasiliens-sex-fur-zwei-real-weniger-als-ein-euro-laut-landesmedien-kinder-menschenrechte-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/bolivienevo-fascista-servente-dos-empresarios-brasileiros-protestplakat-der-central-operaria-bolivianacob-wie-der-mythos-evo-morales-konstruiert-wurde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/bolivienevo-fascista-servente-dos-empresarios-brasileiros-protestplakat-der-central-operaria-bolivianacob-wie-der-mythos-evo-morales-konstruiert-wurde/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens hohe Behindertenrate:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/bevolkerungsexplosion-weltweit-und-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/bevolkerungsexplosion-weltweit-und-in-brasilien/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Umgang mit Crack-Süchtigen: Deutschstämmiger Kardinal Odilo Scherer verurteilt Vertreibung mittels Gewalt in Sao Paulo. “Vorbereitung” von Fußball-WM und Wahlen. Auffällig viele Cracksüchtige schwanger, Kinder mit Schädigungen. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12088">**</a></h2>
<p><a href="http://www.cnbb.org.br/site/regionais/sul-1/8458-igreja-reprova-uso-da-violencia-contra-dependentes-quimicos-da-cracolandia"><strong>http://www.cnbb.org.br/site/regionais/sul-1/8458-igreja-reprova-uso-da-violencia-contra-dependentes-quimicos-da-cracolandia</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Crackboom und das Wahljahr 2012: Polizei treibt Cracksüchtige in Sao Paulos City auseinander &#8211; sogar mit Kavallerie und Gummischrot. Crackmanager mit etwas erschwerten Geschäftsbedingungen. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12029">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crack121.JPG" alt="crack121.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Landesmedien zählte zu den “Problemlösungen” für das Drogenproblem in Sao Paulo auch das serienweise Ermorden von verhaltensauffälligen, kriminellen Süchtigen &#8211; genannt “Exterminio de noias”, gab es regelrechte Blutbäder dieser Art in Lateinamerikas Kultur-und Wirtschaftshauptstadt. </strong><strong>Allgemein bekannt ist in Brasilien, daß die Drogenbanditen stets Süchtige ermorden, die ihre Rechnungen nicht bezahlen &#8211; eine recht häufige Straftat. </strong><strong>In internationalen Studien fehlt gewöhnlich jeder Hinweis auf diese Art des Umgangs mit der Rauschgiftproblematik &#8211; in einem Land mit starker Präsenz von Todesschwadronen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/15/brasiliens-offene-crack-szene-in-stadten-wie-sao-paulo-bereits-verkehrshindernis-thema-fur-den-verkehrsfunk/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/15/brasiliens-offene-crack-szene-in-stadten-wie-sao-paulo-bereits-verkehrshindernis-thema-fur-den-verkehrsfunk/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crack122.JPG" alt="crack122.JPG" /></p>
<p><strong>Stadtbewohner beobachten erstaunt, wie ein Großaufgebot von Polizei, darunter Kavallerie, seit Jahresbeginn Massen-Zusammenrottungen Tausender von Cracksüchtiger in dem als “Cracolandia”, Crack-Land, seit über einem Jahrzehnt bekannten City-Stadtteil nicht mehr zulassen will, Gruppen immer wieder auseinandertreibt. Auch das Wohnen von Cracksüchtigen in grauenhaften Massenquartieren, in denen auch Kinderprostitution florierte, wird bis auf weiteres nicht mehr zugelassen. Cracolandia von Sao Paulo war weltweit zu einem Symbol für Brasiliens Umgang unter Lula-Rousseff mit der Drogenbranche geworden. Nun verlagern sich die Umschlagplätze der Wachstumsbranche mehr an die Peripherie Sao Paulos. Die Zahl der Toten in Brasilien durch Crack ist nicht genau bekannt, amtliche Statistiken existieren nicht. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crack123.JPG" alt="crack123.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Barbarei:Hier hausten weit über hundert Cracksüchtige in unbeschreiblich unhygienischen Verhältnissen, in Dreck, Urin und Scheiße, hier wurde Crack-Prostitution praktiziert &#8211; der Gestank aus den Crack-Höhlen der Rua Helvetia war unbeschreiblich-  Fotografieren wegen der bewaffneten Dealer unmöglich. Derzeit wird alles gesäubert.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crack124.JPG" alt="crack124.JPG" /></p>
<p><strong>Die Stadtreinigung belädt seit Tagen LKW mit stinkendem Müll aus den Crack-Höhlen. Kaum zu glauben, aber wahr: Die Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo, der Konzertsaal von Lateinamerikas bestem Sinfonieorchester OSESP sind von hier nur einen Steinwurf entfernt, gleich um die Ecke.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crack125.JPG" alt="crack125.JPG" /></p>
<p><strong>“Nur Gott weiß, wann ich dran bin, sterbe” &#8211; Aufschrift an der Wand einer Crackhöhle der Rua Helvetia. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor2.JPG" alt="crackamor2.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Kinderprostitution in Cracolandia &#8211; Wandmalerei an Crackhöhle: “Liebe nur 5 Real”.(5 Real umgerechnet rund 2 Euro) </strong></p>
<p><strong>Das soziokulturelle Umfeld, Medien, Sex &amp; Crime:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong></p>
<h2>Crack-Business auch unter Rousseff-Regierung weiter auf vollen Touren in Brasilien. Crack-Mädchen prostituieren sich für Mini-Preise. “Amor apenas 5 Reais.” Polizei ignoriert Drogengangster, beklagen Anwohner. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8872">**</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackszene1.JPG" alt="crackszene1.JPG" /></p>
<p><strong>Die offene Crack-Szene in der City von Sao Paulo, mit Hunderten von Süchtigen allein in dieser Straße &#8211; rund um die Uhr. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere große Polizeiwachen sowie ein Polizeipräsidium. Von stationierten Patrouillenwagen aus beobachten ständig Polizisten den Crack-Verkauf und den Crack-Konsum &#8211; das Drogengeschäft floriert gemäß neoliberalen Geschäftsregeln mit hohem Gewinn.Pressefotos zeigen, wie Polizeiautos die Menge der Drogengangster und Crackkonsumenten passieren, ohne gemäß Gesetz aktiv zu werden.  </strong></p>
<p><strong>Zu den Besonderheiten der offenen Crack-Szene Sao Paulos zählt, daß Kinder nur wenige Meter neben stationierten Patrouillenwagen der Polizei Crack rauchen, die Polizei nicht eingreift. Wer abends das Konzerthaus des Sinfonieorchesters OSESP verläßt, trifft auf völlig verwahrloste Kinder, die offensichtlich unter Einwirkung von Crack stehen.   </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Unter der Rousseff-Regierung prostituieren sich zudem in”Cracolandia” (Crack-Land) von Sao Paulo wie bisher Crack-süchtige Minderjährige, um an das nötige Geld für die Droge zu kommen. Crack-Mädchen bieten sich lautstark an: “A minha bucetinha nao é caro nao!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/florierende-crack-branche-unter-lula-laut-landesmedien-crack-in-98-prozent-der-stadte-brasiliens-von-denen-nur-15-prozent-einrichtungen-fur-suchtige-haben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/florierende-crack-branche-unter-lula-laut-landesmedien-crack-in-98-prozent-der-stadte-brasiliens-von-denen-nur-15-prozent-einrichtungen-fur-suchtige-haben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/willkommen-im-paradies-brasilien-boomt-die-faz-uber-das-freudenfest-fur-ronaldinho-gaucho-in-rio-am-tag-nach-der-katastrophennacht-mit-uber-700-toten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/willkommen-im-paradies-brasilien-boomt-die-faz-uber-das-freudenfest-fur-ronaldinho-gaucho-in-rio-am-tag-nach-der-katastrophennacht-mit-uber-700-toten/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>Mitten in Cracolandia von Sao Paulo hat ein Wandmaler die Crack-Prostitution dargestellt.  Fünf Real reichen nicht einmal für zwei Busfahrten &#8211; die meisten Crack-Mädchen machen es weit billiger. </strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%FCche.html">http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%FCche.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/crackkind2011.JPG" alt="crackkind2011.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Kind 2011: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/crack-kind-in-sao-paulo-2011-gesichter-brasiliens-drogen-und-kinderpolitik-unter-der-regierung-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/crack-kind-in-sao-paulo-2011-gesichter-brasiliens-drogen-und-kinderpolitik-unter-der-regierung-rousseff/</a></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/03/dilma-rousseffs-schlechter-start-3659.html">http://das-blaettchen.de/2011/03/dilma-rousseffs-schlechter-start-3659.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackmann.JPG" alt="crackmann.JPG" /></p>
<p><strong>Junger Mann in der Crack-Szene Sao Paulos. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/brascri-in-der-schweiz-und-in-brasilien-hilfe-fur-kinder-jugendliche-und-familien-des-tropenlandes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/brascri-in-der-schweiz-und-in-brasilien-hilfe-fur-kinder-jugendliche-und-familien-des-tropenlandes/</a></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2010/08/sexsklaven-1965.html">http://das-blaettchen.de/2010/08/sexsklaven-1965.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/wandmalereizwangslachen.JPG" alt="wandmalereizwangslachen.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianer-vertrauen-weltweit-am-meisten-in-produkt-propaganda-europaer-am-wenigsten-laut-studie-consumidor-confia-na-propaganda-kulturelle-unterschiede-bildungsniveau-kritikfahigkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianer-vertrauen-weltweit-am-meisten-in-produkt-propaganda-europaer-am-wenigsten-laut-studie-consumidor-confia-na-propaganda-kulturelle-unterschiede-bildungsniveau-kritikfahigkeit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Brasilianische Protestsongs: </strong></p>
<p><strong>Paralamas do Sucesso:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sI4ZF2qEzpE">http://www.youtube.com/watch?v=sI4ZF2qEzpE</a></p>
<p><strong>Bezerra da Silva:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI">http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI</a></p>
<p><strong>Legiao Urbana: </strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zy2-b8Ze90A&amp;feature=fvwrel">http://www.youtube.com/watch?v=zy2-b8Ze90A&amp;feature=fvwrel</a></p>
<p><strong>Rita Lee:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XTPV8cJoqSU">http://www.youtube.com/watch?v=XTPV8cJoqSU</a></p>
<p><strong>Cazuza:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NkNv2BflaSU">http://www.youtube.com/watch?v=NkNv2BflaSU</a></p>
<p><strong>Capital Inicial:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5xShbngQdaI">http://www.youtube.com/watch?v=5xShbngQdaI</a></p>
<p><strong>Titas:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0LXil87V6jQ">http://www.youtube.com/watch?v=0LXil87V6jQ</a></p>
<p><strong>Biquini Cavadao:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lR4GeUpk-LE">http://www.youtube.com/watch?v=lR4GeUpk-LE</a></p>
<p><strong>Raul Seixas:</strong>  <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S2cWf8lrQAQ">https://www.youtube.com/watch?v=S2cWf8lrQAQ</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/save-the-children-fundacao-abrinq-in-sao-paulo-gegen-hohe-kindersterblichkeit-kinderarbeit-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/save-the-children-fundacao-abrinq-in-sao-paulo-gegen-hohe-kindersterblichkeit-kinderarbeit-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<h2>Brasilien: Immer mehr Bein-und Schenkelamputationen wegen der Armuts-und Elendskrankheit Diabetes. Rund 45000 Amputationen jährlich, laut Medizinexperten. “Eine Legion von Amputierten”. Mittelalter-Krankheit Lepra. “Das tropische Norwegen von Lula”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12060">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amputationen-in-brasilien/" rel="tag">Amputationen in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diabetes-in-brasilien/" rel="tag">Diabetes in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/elendskrankheiten-in-brasilien/" rel="tag">Elendskrankheiten in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lepra/" rel="tag">Lepra</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/29/brasilianer-ernahren-sich-schlecht-selbst-laut-offizieller-ibge-statistik-arm-an-nahrstoffen-reich-an-kalorien-zuwenig-vitamine-und-kalzium-viel-zuviel-salz-weiter-gravierendes-hungerproble/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/29/brasilianer-ernahren-sich-schlecht-selbst-laut-offizieller-ibge-statistik-arm-an-nahrstoffen-reich-an-kalorien-zuwenig-vitamine-und-kalzium-viel-zuviel-salz-weiter-gravierendes-hungerproble/</strong></a></p>
<p><strong>Die hohe Zahl von Brasilianern, die sich an armseligen Holzkrücken fortbewegt, ist im Alltag des “Boomlandes” sehr auffällig.</strong> <strong>Diabetes nimmt u.a. auch wegen der schlechten Ernährung rasch zu.</strong> <strong>Auffällig ist auch die hohe Zahl von Behinderten aller Art.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>Was Brasilianer zum Kauf von hochwertigen Nahrungsmitteln an Geld zur Verfügung haben: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/wie-brasilianer-konsumieren-die-kaufkraft-im-tropenland-unter-lula-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/wie-brasilianer-konsumieren-die-kaufkraft-im-tropenland-unter-lula-rousseff/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</p>
<p>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</p>
<p>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000 Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</p>
<p>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist. Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“ Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter Massengräber.“</p>
<p>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW – doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen, niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</p>
<p>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas.</p>
<p>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben, solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen, kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</p>
<p>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont, ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare, psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</p>
<p>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf. „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der Presse.</p>
<p>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</p>
<p>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</p>
<p><strong>In der INSI-Rangliste der für Journalisten gefährlichsten Länder der Welt steht Brasilien 2012 auf Platz 8.</strong></p>
<h2>Lulas Crack-Kinder &#8211; nach Sao Paulo auch in Rio immer mehr “Cracolandias”. Eine Dosis Crack umgerechnet etwa 35 Cents. Crack-Geschäft stimuliert Kinderprostitution, fördert Aids. “Zustände der Barbarei.” Franziskaner Hans Stapel &#8211; “Fazendas der Hoffnung”. Kindersoldaten. Günter Nooke. Großteil der Kokainpaste für Crack aus Bolivien. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2105">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bolivien/" rel="tag">Bolivien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/crack/" rel="tag">Crack</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fazendas-der-hoffnung/" rel="tag">Fazendas der Hoffnung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/franziskanerpater-hans-stapel/" rel="tag">Franziskanerpater Hans Stapel</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ga%c2%bcnter-nooke/" rel="tag">GÃ¼nter Nooke</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/john-neschling/" rel="tag">John Neschling</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kinderprostitution/" rel="tag">Kinderprostitution</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kindersoldaten/" rel="tag">Kindersoldaten</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag">Rio de Janeiro</a></p>
<p><strong>Fernando William, Mediziner und Chef der Sozialbehörde Rio de Janeiros, hat die verheerenden Auswirkungen von Crack auf Kinder und Jugendliche benannt. Das organisierte Verbrechen, welches auch das Drogengeschäft beherrsche, habe bei Crack bereits Achtjährige als Kunden und beute diese &#8211; Mädchen und Jungen &#8211;  im Geschäftszweig Kinderprostitution aus. William sprach von “Zuständen der Barbarei”. Es existierten  zudem 12-jährige Aids-infizierte Mädchen, die jegliche Behandlung ablehnten &#8211; außerdem 16-jährige Crack-süchtige Mütter, die schon dem zweijährigen Sohn Crack gäben. ” Da Crack-Konsumenten gewöhnlich viele Tage ohne Essen und Schlafen verbringen, magern sie erschreckend ab.” Kinder, die früher Leim schnüffelten, nähmen angesichts des niedrigen Preises heute Crack. “O Crack invadiu a cidade.” “Wenn diese Kinder nicht behandelt werden, sterben sie gewöhnlich nach höchstens zwei Jahren.” Es gebe Berichte, wonach man tote Kinder verschwinden lasse, um den Ruf der Crack-Verkaufspunkte nicht zu gefährden. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Rio de Janeiro hat annähernd die Einwohnerzahl Kubas, jedoch unterschiedliche Sozialindikatoren &#8211; Vergleich Havanna-Sao Paulo:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/</a></p>
<p><strong>Eine nennenswerte, wirksame Drogenbekämpfung existiert in Brasilien nicht &#8211; entsprechend wachsen Jahr für Jahr die Profite, Umsätze der Drogenbosse des organisierten Verbrechens.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/04/crackfrau1.JPG" alt="crackfrau1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Konsumentin laut brasilianischen Augenzeugen &#8211;  in der City Sao Paulos.</strong></p>
<p><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/crack-jugendpolitik-unter-lula-und-jose-serra-dunkelhautige-kinder-und-jugendliche-sind-crack-hauptkonsumenten/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/crackkind2011.JPG" alt="crackkind2011.JPG" /></p>
<p><strong>Crackkind 2011: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/crack-kind-in-sao-paulo-2011-gesichter-brasiliens-drogen-und-kinderpolitik-unter-der-regierung-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/crack-kind-in-sao-paulo-2011-gesichter-brasiliens-drogen-und-kinderpolitik-unter-der-regierung-rousseff/</a></p>
<p><strong>Kokain für Crack aus Bolivien: <a href="http://veja.abril.com.br/021209/coca-eles-cocaina-nos-p-174.shtml">http://veja.abril.com.br/021209/coca-eles-cocaina-nos-p-174.shtml</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/06/kinderprostitution-in-brasilien-sex-fur-umgerechnet-66-cents-um-dafur-crack-zu-kaufen-berichtet-qualitatszeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/06/kinderprostitution-in-brasilien-sex-fur-umgerechnet-66-cents-um-dafur-crack-zu-kaufen-berichtet-qualitatszeitung-o-globo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Kinderprostitution in Cracolandia/Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/25/2-kokainfabriken-praktischerweise-mitten-in-rio-de-janeiro-favela-rocinha-crack-wird-in-sao-paulos-city-an-den-konsumententreffs-produziert-heist-es/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/25/2-kokainfabriken-praktischerweise-mitten-in-rio-de-janeiro-favela-rocinha-crack-wird-in-sao-paulos-city-an-den-konsumententreffs-produziert-heist-es/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/11/brasiliens-organisiertes-verbrechen-und-der-massive-drogenexport-nach-europa-bestochene-flughafenbeamte-lassen-50-kilo-kokain-koffer-durchgehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/11/brasiliens-organisiertes-verbrechen-und-der-massive-drogenexport-nach-europa-bestochene-flughafenbeamte-lassen-50-kilo-kokain-koffer-durchgehen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/28/feuergefechte-und-brennenden-busse-in-rio-de-janeiro-clima-de-guerra-na-mangueira-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/28/feuergefechte-und-brennenden-busse-in-rio-de-janeiro-clima-de-guerra-na-mangueira-fotoserie/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Kindersoldaten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/hansstapelklein.JPG" alt="hansstapelklein.JPG" /></p>
<p><strong>Franziskanerpater Hans Stapel aus Paderborn und die “Fazendas der Hoffnung”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/</a></p>
<p><strong>John Neschlings Konzerthaus in Sao Paulos “Cracolandia”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/der-fall-john-neschling-brasiliens-neueste-kultur-blamage-pianist-nelson-freire-verurteilt-neschlings-entlassunger-hat-osesp-in-ein-orchester-der-ersten-welt-verwandelt-ich-hoffe-das-neschlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/der-fall-john-neschling-brasiliens-neueste-kultur-blamage-pianist-nelson-freire-verurteilt-neschlings-entlassunger-hat-osesp-in-ein-orchester-der-ersten-welt-verwandelt-ich-hoffe-das-neschlin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/kinderprostitution-in-brasilien-madchen-bieten-sich-fur-achtzig-cents-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/kinderprostitution-in-brasilien-madchen-bieten-sich-fur-achtzig-cents-an/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/24/kinderpornographie-brasilien-ist-viertgroster-lieferant-weltweit-unzureichende-bekampfung-unter-lula-kritisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/24/kinderpornographie-brasilien-ist-viertgroster-lieferant-weltweit-unzureichende-bekampfung-unter-lula-kritisiert/</a></p>
<p><strong>Korruption unter Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/</a></p>
<p><strong>Menschenrechtslage in Brasilien, Günter Nooke:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</a></p>
<p><strong>“Brutale Jugend”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/951929/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/951929/</a></p>
<h2>Brasilien flog aus Ländergruppe(low- and middle-income countries), die Aids-Infizierte am besten betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60% und 79% der HIV-Patienten werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit unter Lula-Rousseff. Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in Brasilien &#8211; offizielle Versionen und Realität. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aids-in-brasilien/" rel="tag">Aids in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialpolitik-brasiliens/" rel="tag">Sozialpolitik Brasiliens</a></p>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der UNO-Organisation Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und Namibia, verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten entsprechende Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der nächsten Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000 Brasilianer nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Slum in Sao Paulo, November 2011. Gemäß europäischen Sichtweisen hatte Brasilien die Finanz-und Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden.</strong></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211; wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum Brasilien aus der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral therapy in low- and middle-income countries at the end of 2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="361">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand<strong>Uruguay </strong><strong>Zambia </strong></td>
<td valign="top" width="277"><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik: Öffentliche Proteste landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier Medikamenten des Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die Infizierten ist es das Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer und Aids. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157">**(2010)</a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir, Lamivudina, Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung eines als beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral, Leiter eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der Presse. ” Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal. Angesichts der zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der nationalen Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an Brasilias Aids-Politik weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische Versorgung von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte der Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José Francisco dos Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft dies nur teilweise zu, sterben deshalb Aids-Patienten, die den Medikamenten-Cocktail unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen. </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail schlichtweg nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO seien daraufhin Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht gezogen, um die Einhaltung des entsprechenden Gesundheitsgesetzes zu erreichen. Die brasilianischen Aids-Statistiken seien sehr ungenau, die wahre Datenlage werde versteckt. Es existiere verständlicherweise kein politisches Interesse, die Wahrheit über die Aids-Situation offenzulegen. Die behauptete Qualität der Aidspatienten-Versorgung existiere nicht. Aids betreffe in Brasilien heute vor allem die Armen. Wenn indessen jemand an einer Krankheit sterbe, die er sich durch die Immunschwäche zugezogen habe, werde Aids auf dem Totenschein nicht als Todesursache benannt, sei nur zu oft  gar nicht bekannt, daß er Aids-infiziert gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es fehlten sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen könne:</strong> Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para doenças infecciosas e anti-retrovirais que integram o coquetel antiaids estáo em <strong>falta</strong>. ”Pelo menos metade desses medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que significa que a interrupçáo do uso, segundo especialistas, pode provocar graves conseqüÃªncias Ã  saÃºde e até levar Ã  morte, afirma Caetano. JÃ¡ nas unidades bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros cinco remédios também estáo em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;  eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in Brasilien “ etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus am Rio Negro &#8211;  fast durchweg in Slums. Die brasilianischen Aidsexperten nennen die Präventionsarbeit bei Indiostämmen besonders schwierig. Kondome würden aus soziokulturellen Gründen, vor allem der Mannesehre, gewöhnlich abgelehnt. Krankheiten wie Aids und Tuberkulose schreibe man dem Wirken böser Geister aus der übernatürlichen Welt zu, hoffe auf Heilung durch den Schamanen. Zudem existiere das Problem der Promiskuität, derÂ häuslichen, der sexuellen Gewalt auch unter den Indios, könne sich eine Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann durchsetzen, der kein Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als Prostituierte. Indianer und Indianerinnen, die zu evangelikalen Sekten übertreten, sagen: ”Wegen meiner Religion kriege ich kein Aids, sind weder Aidstests noch Kondome nötig. Jesus heilt &#8211; Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a><strong>Laut Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine “gravierende Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9 Milliarden Real, die für das Gesundheitswesen bestimmt waren, in Wirklichkeit garnicht investiert.  Brasiliens privates Gesundheitswesen für die Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als das öffentliche Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000 Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
<p><strong>Die erfolgreiche Auslandspropaganda und der Soziologe Claudio Monteiro, Leiter der katholischen Aids-Pastoral in Sao Paulo 2010: </strong> <strong>“Als Folge von Aids sterben in Brasilien jährlich weit mehr als die laut amtlicher Schätzung angegebenen rund 11000 Personen &#8211; die Dunkelziffer ist hoch”, so Monteiro im Website-Interview. “Die Feststellung und Registrierung der Todesursachen muß stark verbessert werden. Wegen fehlender Medikamente für den Aids-Cocktail sterben nach wie vor zahlreiche Menschen. Derzeit nimmt Aids besonders in Städten bis 50000 Einwohner zu.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>“Wenn es ein Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht erlebte, dann war es dieses hier!”(Lula)</h2>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Crack-Epidemie unter der Rousseff-Regierung. Wie Crack wirkt&#8230;Verkehrsumleitung wegen offener Crack-Szene, die Straßen total verstopft in Sao Paulo. Franziskaner Hans Stapel. Adveniat in Sao Paulo.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 22:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Crack in Brasilien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-wachstumsbranche-crack-business-in-sao-paulo-werden-deshalb-sogar-buslinien-verlegt-anklicken-neoliberaler-wertewandel/ Landesmedien zum Dezember-Anti-Crack-Programm der Rousseff-Regierung: &#8222;Das selbe Programm wurde bereits 2010 verkündet &#8211; lediglich mit Wahl-Absichten.&#8220;(O Globo) Franziskaner Hans Stapel:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/ Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung: [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-wachstumsbranche-crack-business-in-sao-paulo-werden-deshalb-sogar-buslinien-verlegt-anklicken-neoliberaler-wertewandel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-wachstumsbranche-crack-business-in-sao-paulo-werden-deshalb-sogar-buslinien-verlegt-anklicken-neoliberaler-wertewandel/</strong></a></p>
<p><strong>Landesmedien zum Dezember-Anti-Crack-Programm der Rousseff-Regierung: &#8222;Das selbe Programm wurde bereits 2010 verkündet &#8211; lediglich mit Wahl-Absichten.&#8220;(O Globo)</strong></p>
<p><strong>Franziskaner Hans Stapel: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/</strong></a></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos&#8211;2</strong></a></p>
<p><strong>Adveniat in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Slums, die Krise, die  Korruptionsfolgen. “Für die 22 Milliarden abgezweigten Euro könnten laut  Industriellenverband FIESP u.a. 918000 einfache Behausungen für  Geringverdiener gebaut werden.” Brasiliens hohe Auslandsschulden. “Lupi  fica e etica sai.”(O Globo) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11706" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><span id="more-11726"></span><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-slums/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/18/brasiliens-korruption-unter-lula-rousseff-laut-fiesp-2010-uber-22-milliarden-euro-vom-staat-abgezweigt-geld-des-steuerzahlers/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/18/brasiliens-korruption-unter-lula-rousseff-laut-fiesp-2010-uber-22-milliarden-euro-vom-staat-abgezweigt-geld-des-steuerzahlers/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Korruption unter Lula-Rousseff:  Laut FIESP 2010 über 22  Milliarden Euro vom Staat abgezweigt, Geld des  Steuerzahlers.  Finanzminister Mantega hatte 5,5 Prozent Wachstum für  2011 als  realistisch bezeichnet &#8211; jetzt liegt die Voraussage nur noch  bei 3,7  Prozent. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10436" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasiliens-korruptionskrise-staatschefin-rousseff-halt-schwer-belasteten-arbeitsminister-carlos-lupi-im-amt-trotz-entlassungsempfehlung-der-ethikkommission-rousseffs-erstes-amtsjahr-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasiliens-korruptionskrise-staatschefin-rousseff-halt-schwer-belasteten-arbeitsminister-carlos-lupi-im-amt-trotz-entlassungsempfehlung-der-ethikkommission-rousseffs-erstes-amtsjahr-resultate/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>(Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/)</strong></a></p>
<p><strong>(Slum über Kloake in Sao Paulo 2011. “Krise &#8211; was denn für eine Krise?”)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/</strong></a></p>
<p><strong>Wie die FIESP in einer neuen Studie konstatiert,  ist dies  mehr, als die Regierung jährlich für die Infrastruktur  Brasiliens  ausgibt. Laut José Ricardo Roriz Coelho, FIESP-Direktor für   Wettbewerbsfähigkeit und Technologie, verteuert Korruption auch   staatliche Vorhaben, da Probleme geschaffen werden, die den Fortgang   verzögern, Zusatzkosten verursachen &#8211; um Hindernisse aufzuheben, muß   dann illegal zugezahlt werden. </strong></p>
<p><strong>“Die Welt”: </strong> <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach26.JPG" alt="cach26.JPG" /></p>
<p><strong>Laut FIESP handelt es sich um eine niedrige Schätzung &#8211;   denkbar wäre indessen durchaus ein um etwa ein Drittel höherer Betrag,   2,3 Prozent des Bruttosozialprodukts.</strong></p>
<p><strong>Für die 22 Milliarden abgezweigten Euro könnten laut FIESP   u.a. 918000 einfache Behausungen für Geringverdiener gebaut werden &#8211;    58000 Schulen, 78 Flughäfen, 21000 Kilometer Schiene(derzeit hat   Brasilien nur 28000 Kilometer, Deutschland 38000 Kilometer). </strong></p>
<p><strong>Auslandsschulden:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</a></strong></p>
<p><strong>ThyssenKrupp in Rio:</strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-stahlkonzern-gesteht-erst-jetzt-ein-was-selbst-laien-bereits-vor-baubeginn-wustenkatholische-kirche-brasiliens-kritisierte-das-stahlwert-katholische-kirche-deutsc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-stahlkonzern-gesteht-erst-jetzt-ein-was-selbst-laien-bereits-vor-baubeginn-wustenkatholische-kirche-brasiliens-kritisierte-das-stahlwert-katholische-kirche-deutsc/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/brasilia-fordert-wieder-spekulation-zuvor-gestoppt-besteuerung-von-auslandischen-investoren-die-mittel-abzogen-abgeschafft-brasilien-kapituliert-im-wahrungskrieg-financial-times-deutschland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/brasilia-fordert-wieder-spekulation-zuvor-gestoppt-besteuerung-von-auslandischen-investoren-die-mittel-abzogen-abgeschafft-brasilien-kapituliert-im-wahrungskrieg-financial-times-deutschland/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Adveniat in Sao Paulo:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong></p>
<p><strong>Spielfilm über Brasilien heute:</strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/15/tropa-de-elite-2-neuer-film-uber-menschenrechtspolitik-in-brasilien-unter-lula-steuert-zuschauerrekord-an/</strong></a></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der   Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes Thema   auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber wie es   aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten brasilianische   Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die Slumbesetzung vom letzten   November verurteilt – und schneller als erwartet ausgerechnet von der   Gegenseite die Beweise geliefert bekommen. Die schwerbewaffneten   Banditenkommandos des organisierten Verbrechens sind rasch   zurückgekehrt, zitieren Brasiliens Landesmedien aus vertraulichen   Militärberichten. Die Gangster haben, wie es heißt, wieder   Verkaufspunkte für harte Drogen installiert, der hochprofitable   Rauschgifthandel geht perfekt neoliberal weiter. Der Terror gegen   Bewohner des Parallelstaats der Slums ebenfalls – trotz Militärpräsenz   sind mindestens vier Menschen ermordet worden. Eine Frau wird zur   Abschreckung totgeschlagen, weil sie an der Plünderung eines   Banditenhauses teilnahm – TV-Teams auch des Auslands hatten solche   Volkszorn-Szenen am Start der Militäroperation gern gefilmt. Doch nun   beklagen sich die Bewohner ausgerechnet über eine unzureichende Präsenz   von brauchbaren Polizisten – von den Militärs würden die   herumstreunenden Banditen gar nicht bemerkt. Viele Soldaten stammen ja   just aus diesen Slums. Zudem seien 42 Militärpolizisten zwar wegen Raub,   Erpressung und Übergriffen gegen die Bewohner angezeigt, doch bisher   nicht bestraft worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze   Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar böse-ironisch   gemeint? Panzer, martialisch wirkende Militärpatrouillen, deren Fotos   gern auch in die Erste Welt durchgeschaltet werden, sind den Angaben   zufolge jedenfalls keinerlei Hindernis für die Banditenkommandos des   organisierten Verbrechens. Das mag für Mitteleuropäer bizarr, grotesk,   unglaublich erscheinen, für unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den   lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher   praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe, man   sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine   Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao   Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas,   wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt neben   Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen verkauft und ebenso   offen gleich von Hunderten konsumiert. Die Beamten im Hauptsitz der   Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine kilometerlange Straße, in der   sich ganze Horden grauenhaft verwahrloster und abgemagerter Gestalten   mit Crack zügig ins Jenseits befördern. Manche Brasilianer fragen daher,   ob es nicht eher so ist, dass die Sicherheitskräfte, von Ausnahmen   abgesehen, der unter Staatschef Lula aufgeblühten Crack-Branche eine   ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte garantieren. 1,2 Millionen   Brasilianer sind laut Expertenschätzungen bereits Crack-süchtig.   Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen Richtervereinigung für   Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins organisierte Verbrechen verwickelt.   Besonders die Slumbewohner leiden stark unter der Gewalt durch  Polizei,  paramilitärische Milizen und die Banditenkommandos. Im ganzen  Land, und  nicht nur in Rio de Janeiro, foltern Staatsangestellte, gibt  es  Todesschwadronen, zu denen Staatsbeamte gehören. Man redet nur von  den  kleinen Fischen im Rauschgiftgeschäft, nicht von den  Drogenbaronen.“ Der  Richter und AJD-Präsident Luis Barros Vidal  fordert, die „Farce von  Rio“ auf keinen Fall zu unterstützen. „Die  Geheimdokumente der Militärs  zeigen, dass die Drogenmafia, der  Drogenhandel in diesen Slums  fortbestehen. Die regierenden Autoritäten,  die von einem groß angelegten  Krieg gegen die organisierte  Kriminalität sprachen, machten also leere,  falsche Versprechen, handeln  unredlich. Wir sehen die Resultate – Tote  und nochmals Tote. Selbst  UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil  vordringlich soziale und  wirtschaftliche Probleme gelöst werden müssen,  die Slumbewohner vor  allem feste Arbeitsplätze brauchen.“ Niemand wisse  das besser als die  brasilianische Regierung, früher unter Lula, jetzt  unter Dilma  Rousseff. „Todesschwadronen sind derzeit in Rio aktiv – doch  auch in  Sao Paulo, landesweit, straflos“, fügt Richter Vidal gegenüber  dem <em>Blättchen</em>  hinzu, in Brasilien fehle eine Kultur der  Menschenrechte. Zu erkennen  seien „starke Merkmale eines totalitären  Staates, der das Gesetz nicht  respektiert“; mit Blick auf Fußball-WM und  Olympische Spiele am  Zuckerhut werde ein Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen   Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung   erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und Militäroperationen   seien nur für das Ausland gedacht – de facto ändere sich nichts. Rio   habe wegen der geplanten Sportereignisse international Kompetenz   demonstrieren müssen, um Milliardeninvestitionen zu erhalten. Es werde   wieder Wahlen geben – und die Politiker würden erneut Gelder des   organisierten Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de   Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird   freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef   Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme   jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär   fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird von   zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten begeistert   abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen „sturmreif   geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des Slumkomplexes. Dies geht   so vonstatten, dass Soldaten und Elitepolizisten mit handverlesenen   Journalisten einfach die Gassen zur Slumspitze hochgehen und dort die   Landesfahne hissen. Schließlich hatte man den Banditenkommandos tage-und   nächtelang reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug in üblicher   Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung verzichtet – die   Gangster verteilten sich auf andere der weit über 1.000 Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der   TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug   der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila Cruzeiro   direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu schnappen, waren   bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei und Armee die Gangster   entkommen? Man saß vor dem Fernseher und traute seinen Augen nicht.   Stundenlang sah man von nahem, wie sich die Verbrecherkommandos   davonmachten, und bekam es von Polizeiexperten auch noch kommentiert:   „Kampfhubschrauber wie die im Vietnamkrieg greifen jetzt nun mal leider   nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die   Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den   „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu   würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also wahrhaft   todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der „Erstürmung“   besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und sogar im Oktober   2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do Alemão“, hatte teils   sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei und Militär kennen die   Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur Besetzung gar 50.000 Mann   aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s deshalb nicht – seit 2007 wurden in   Rio über 25.000 Gewalt-Tote gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines   angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker im   „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet, doch   keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut   Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des   Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit eine   „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula die   Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien   gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde bleiben   straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,   war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der   dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und schlussfolgert:   „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links   eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin,   verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus   Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in sich.</p>
<p>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da   Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht   Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von Menschenrechtsaktivisten   normal. Silva ermittelte gegen die landesweit aktiven, von   Staatsangestellten geleiteten Todesschwadronen, gegen folternde   Militärpolizisten und bekam deshalb Morddrohungen. Im archaischen   nordöstlichen Teilstaat Maranhao, der laut Kirchenangaben bei   Gefängnis-Folter an der Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte   unter Rousseff – sechs Männer wurden getötet, Fotos der abgeschlagenen   Köpfe waren in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao wird von   Gouverneurin Roseane Sarney regiert, die mit Dilma Rousseff befreundet   ist, und bei nettem privaten Beisammensein mit ihr zur Laute allerlei   populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige Untersuchungskommission zum   Häftlingsaufstand gibt es nicht, Brasilia reichen die Angaben der   Militärpolizei – ein Relikt der Militärdiktatur. Der Teilstaat ist zudem   Herrschaftsgebiet des Oligarchen José Sarney, der einst die   Folterdiktatorenpartei ARENA führte – und heute als Senatspräsident den   brasilianischen Nationalkongress. Mit ihm, dem hochwichtigen  politischen  Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff ihren Wahlsieg –  auch das  spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie   ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als   Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und selbst   in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales Problem“.  Als  Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war, hatten derartige   Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische Bedeutung. Gleiches  gilt  für den jetzt auf der Berlinale gezeigten sozialkritischen  Streifen  „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens bedrückende  Menschenrechtslage  eindrücklich abbildet. Wie im Vorgängerfilm, der  2008 den Goldenen Bären  gewann, gibt es wieder eine der für Rio de  Janeiro typischen  Scheiterhaufenszenen – weder Lula noch Rousseff haben  sich jemals zu  dieser in den Slums unweit des neuen  ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen  Hinrichtungs-und  Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und   strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die   UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen   der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt. Dafür   erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was sich unter dem   Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei Tötungen durch   Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der Spitze – und von drei   Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe Julio Waiselfisz, dessen   Team die Studie erarbeitete, spricht von „Merkmalen der Ausrottung,   Vernichtung“ und von fehlender öffentlicher Sicherheit für die arme,   mehrheitlich schwarze Bevölkerung. Mit der öffentlichen Sicherheit   passiere dasselbe wie bei Bildung, Gesundheit, Sozialversicherung – es   werde privatisiert. „Wer kann, zahlt für privaten Sicherheitsdienst. Die   Schwarzen gehören zu den Ärmsten, leben in Risikozonen und können  nicht  zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin   etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an 15-bis   19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38 Prozent der   brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und Misere. Die   Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für Gesundheit, Bildung und   Sicherheit investieren, die sich gezielt an die 33 Millionen   Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren richten. Aber irgendwie   scheint Brasilia gar nicht so gut bei Kasse zu sein, wie Lula unter   Hinweis auf angeblich fette Devisenreserven stets verkündete. Als die   hausgemachte Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de Janeiro   rund tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden noch   vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln und   Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart worden   war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie mit ihren   eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin direkt   konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von   Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun   bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an, damit   Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden können.   Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen Umweltkatastrophe   heimgesucht – und der Lula-Regierung vorgerechnet, für   Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der vorgesehenen Haushaltsmittel   investiert zu haben. Sogar die UNO wirft Lula vor, bereits 2005 ein   Katastrophenwarnsystem versprochen zu haben, das aber immer noch nicht   funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die   Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit   werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die   Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die   Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate   hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen schwerlich   zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger und Misere   auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen Angaben 29,1   Millionen registriert oder unregistriert Beschäftigte sowie 18,6   Millionen Sozialversicherte, darunter zwei von drei Rentnern. Doch ein   Großteil der unregistriert, ohne Arbeitsvertrag und rechtliche   Absicherung Beschäftigten hat deutlich geringere Einkünfte – in einem   Land mit inzwischen oft deutlich höheren Preisen als in Deutschland,   gerade bei Grundnahrungsmitteln als in Deutschland – und in einer Phase   schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass   Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die   einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen   Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen von   „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er monatlich   allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet rund 6.000   Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem erhält er seit   seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von 1.900 Euro monatlich, weil   er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als ihm jetzt ein Unternehmen für  einen  Vortrag 100.000 Dollar Honorar anbot, lehnte Lula laut  Landesmedien ab –  entweder 200.000 Dollar oder kein Vortrag. Da bietet  sich ein Vergleich  mit den Hilfen des Anti-Hunger-Programms „Bolsa  Familia“ an – denn 42  Prozent der Empfänger, also 5,3 Millionen  Menschen, leben gemäß neuen  Studien nach wie vor im Elend. Zwischen 14  und maximal 105 Euro werden  monatlich ausbezahlt – pro Familie  wohlgemerkt, meist sind sie  kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und  Hunger unter den  Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene Hilfe zu  beseitigen, werde  nicht einmal erwogen, empören sich Kommentatoren.  Die Regierung kürzt  jetzt stattdessen sogar die Gelder eines  Hausbauprogramms für die  Unterschicht fast um die Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute   kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für   mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar für eine   ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die Vorkarnevalsfeste  der  Sambaschulen und andere karnevalistische Aktivitäten auf vollen  Touren  weiter. Renommierte Therapeuten und Sozialwissenschaftler haben  auf  diesen befremdlichen Umgang mit Tragödien aufmerksam gemacht.   Andererseits – beim Kulturexport kommt das Riesenland laut UNO-Daten nur   auf 0,2 Prozent des Weltvolumens, liegt auf Platz 26, gleichauf mit   Rumänien. Zum Rousseff-Start verließ der Komponist und Dirigent John   Neschling nach 14 Jahren frustriert das Land in Richtung Schweiz. Er   hatte das völlig unbedeutende Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem   international anerkannten aufgebaut, wurde jedoch von der reaktionären   Teilstaatsregierung gefeuert. Beim Weggang verwies er auf fehlende   Kulturpolitik, eine paralysierende und unsensible Staatsbürokratie,   brutalen Umgang mit Kulturgütern. Neschlings Rückkehr nach Europa ist   symptomatisch, ein schmerzhafter Verlust für Brasilien.</p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p>In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene   um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen einen   regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher Kritik, die als   politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland dagegen wird Boff seit den   neunziger Jahren zunehmend heftig kritisiert. Selbst frühere Anhänger   werfen ihm Fehleinschätzungen über die katholische Kirche,   intellektuelle Unehrlichkeit und Opportunismus vor. Boff sei eitel auf   Medienpräsenz aus – was mit Verbalattacken auf Papst und Vatikan   natürlich am leichtesten gelinge.</p>
<p>In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und   lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine   unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn   sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte   gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter Professor.   Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert werden – andernfalls   akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der Wahrheit entsprächen.<br />
In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff   begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion der   Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien fasste man   sich an den Kopf. Denn die evangelikalen Sektenkirchen propagieren   massiv die „Theologie der Prosperität“, wonach materieller Wohlstand   eine Gabe Gottes sei und durch die Macht des Glaubens erreicht werden   könne. An Misere, persönlichem Misserfolg sei der Teufel schuld, den man   auf speziellen Tempelsitzungen austreibe – wobei natürlich jeder   Gläubige soviel Geld wie möglich an die Kirche spenden müsse. Mit dieser   Theologie, analysieren Sozialwissenschaftler, verbreiten die   Evangelikalen Illusionen, beuten die Leute aus, schaffen Leiden. Und   fördern sogar Rassismus und Diskriminierung, da die schwarze Bevölkerung   nunmehr nur deshalb arm sei, weil sie sündige. Gemäß aus Afrika   ererbten Schlechtigkeiten werde sie als eine verfluchte Rasse angesehen,   die sich von allen Vorfahren und Wurzeln lösen müsse.<br />
Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als   Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen relativieren, zeige   sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im akademischen Umfeld, bei den   Studenten sei Boffs frühere Attraktivität weg.<br />
Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen   mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch   einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der Brasiliens   zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes eingesperrt. In Salvador da   Bahia hatte er laut Polizei im Tempel gemeinsam mit zwei Pastoren einen   14-jährigen Jungen sexuell missbraucht und danach lebendig verbrannt.<br />
Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung   begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist in   rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los, ziehen Ex-Killer   und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom Leder:„Ich war reich,  hatte  Villen und tausende Frauen – in Rio hörten tausende  schwerbewaffnete  Banditen auf mein Kommando. Ich war Bankräuber,  Berufskiller, Monster,  Psychopath – so viele Opfer flehten vergeblich  um Barmherzigkeit! Wie  von den Dämonen gefordert, habe ich mit meiner  Frau unseren sechs Monate  alten Sohn getötet, in der Pfanne gebraten,  sein Fleisch gegessen – ich  war schon in der Hölle!“<br />
Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei   Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes,   analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich durch   ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert. Leonardo Boff   indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale Mentalität“,   „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche Strukturen“ vor, gar die   Ablehnung von Kritik und Alternativen.  Damit hat er schlichtweg die   Dynamik, Entwicklung und Komplexität der katholischen Kirche nicht   begriffen. Als anschauliches Beispiel gilt, dass Rom zwar Kondome   kritisiert, deren massive Verteilung in der pastoralen Aids-Prävention   indessen zulässt – und fördert, gemäß katholischer Moraltheologie.<br />
Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche   Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus   einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und überreichlich  mit   Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs Vorwurf, dass die   katholische Kirche in der Kondomfrage lebensfeindlich, verantwortungslos   und intolerant handele. „Leonardo Boff gehörte zum Franziskanerorden,   der in Brasilien eines der ersten Aids-Präventionsprojekte startete und   natürlich Kondome verteilt – seit über 16 Jahren. Unsere nationale   Aids-Pastoral, von einem Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig   unmöglich, daß Boff davon nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung der   Evangelikalen, die Expansion des religiösen Fundamentalismus positiv   bewertet, ist dies fragwürdig und anfechtbar.“<br />
Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten   Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale   Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur   Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im   befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur   „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem Ex-Killer und   Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut Eigendarstellung Homos zu Heteros   umdreht und Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht.<br />
Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den   brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine   Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in   ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden vernichtet,   Brasilien avanciert zum weltgrößten Agrargiftverbraucher, das Geschäft   mit Gen-Pflanzen boomt. Umweltschützer laufen Sturm gegen das   gigantische Umleitungsprojekt am Rio Sao Francisco – Marina Silva   verteidigt es als „ökologisch nachhaltig, wirtschaftlich machbar und   sozial gerecht“. Was sie von massenhafter Folter durch Staatsangestellte   oder von den landesweit operierenden Todesschwadronen hält, erfährt  man  bis heute nicht.<br />
2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula   teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize, den   Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts der   Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte Lulas Politik   als niederträchtig neoliberal.<br />
2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte   Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin Dilma   Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula machte die   größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution   für die Bildung, ethische Politik.“ Die gravierenden   Menschenrechtsverletzungen, den strikt antiökologischen Kurs von   Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die von ihm so heftig gescholtene,   stark systemkritische katholische Kirche Brasiliens tut das umso   kräftiger: Fehlende soziale Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz   Hunger, Misere und rasch wachsenden Slums, Zementierung der grauenhaft   ungerechten Einkommensverteilung, Begünstigen der ohnehin   Privilegierten. Boff faselt von sozialer Ökologie-Revolution, dabei ist   längst klar, dass Dilma Rousseff das umweltvernichtende   Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in Amazonien unbedingt realisieren   will. Nach ihrem Wahlsieg erneut ein Schwenk: Boff geißelt das   Belo-Monte-Projekt.<br />
Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag   „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern bei   Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach jährlich allein   in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen wegen Sex mit Kindern im   Gefängnis, auch Indios sind als Naturzerstörer bekannt. Yanomami  pflegen  gar das Verprügeln der eigenen Ehefrau mit Freunden, bei   Fremdgeh-Verdacht – von Schamanen als Hexen beschuldigte Indiofrauen   wurden ermordet – das Blättchen hatte über diese Praktiken berichtet.   Boff indessen ignoriert diese Fakten: „Und ich habe sie immer bewundert,   sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber   der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber   zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir   lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen,   die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und   alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung   zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben   eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.“ Kommentar   überflüssig.</p>
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<p><strong>Obama in Brasilien</strong></p>
<p>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten,   sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des   US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den   Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag auf   Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama über einen   Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110 Tomahawk-Raketen.   Und etwas später, mitten im Bankett für Obama im brasilianischen   Außenministerium, ging es richtig los mit den Bombardements. „Ein   historischer Tag“, titelten die Zeitungen – und „historisch“ verhielt   sich Brasiliens neue Staatschefin, die einst als Guerilleira gegen die   Militärdiktatur kämpfte, eingesperrt und gefoltert wurde. Erst nach der   Abreise Obamas äußerte sie Missfallen über die Kriegserklärung   ausgerechnet in Brasilien – vermied indessen, wie viele Brasilianer   erwartet hatten, dies Obama sofort und direkt zu sagen, womöglich die   offiziellen Gespräche abzubrechen. Mit einer Note, die einen   Waffenstillstand in Libyen erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis   Obama abgereist war. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, Frei   Betto, nannte es gegenüber dem <em>Blättchen</em> „zumindest takt- und   geschmacklos, den Krieg gegen Libyen just in Brasilien zu erklären, das   gegen eine solche kriegerische Aggression ist.“ Der Diskurs des Westens   sei Demokratie, das Interesse indessen Öl und nicht etwa die   Verteidigung der Menschenrechte in Libyen. Brasilia hatte sich im   UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit Russland, Indien und China, wenigstens   der Stimme enthalten, eine friedliche Lösung befürwortet.</p>
<p>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören   war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva abgemacht, dass   am Tische direkt neben den beiden Obamas just der hochwichtige   Regierungspartner José Sarney sitzen sollte. Die USA hatten 1964 zur   Unterstützung des Militärputschs sogar eine Kriegsflotte vor die Küste   Brasiliens entsandt. Und nun prosteten sich just der Präsident dieses   Landes und der damalige Chef der brasilianischen Folterdiktatorenpartei   ARENA freundlichst zu, unterhielten sich auch Michelle Obama und Sarney   sichtlich nett miteinander. Er gilt in Brasilien nach wie vor als der   archaischste, reaktionärste und politisch mächtigste Oligarch, ist   Präsident des Kongresssenats und wurde trotz seiner Verwicklung in   zahllose Skandale von Lula stets hochgeschätzt und umworben. „I love   this guy“, sagte Obama einmal über Lula – und wollte ihn gerne mit am   Tisch. Doch der mit scharfem politischen Instinkt gesegnete   Ex-Gewerkschaftsführer lehnte die Einladung ab. Als hochbezahlter   Ehrenpräsident seiner Arbeiterpartei PT hatte er womöglich Rücksicht zu   nehmen auf jenen Parteiflügel, der sich scharf gegen einen Libyenkrieg   wandte, an die Kriege im Irak und in Afghanistan erinnerte, die   Obama-Regierung als „Feind des Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas   Ankunft brodelte es in diesem Teil der PT, der sich den Sozialbewegungen   eng verbunden fühlt, die Obama zur „persona non grata“ erklärt hatten.   Zorn erregte daher, dass Brasiliens Regierung, eingeschlossen Dilma   Rousseff, und die Führungsspitze der Arbeiterpartei die von   PT-Mitgliedern angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas   verurteilten. Wie durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt,   unzufriedene Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern gehörte   sogar Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu Kriegsbeginn nicht am   Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula eines Tages Lorbeeren   einbringen – wer erinnert sich dann noch an die Hintergrund-Details?   Sehr aufschlussreich, was dann in Chile ganz anders lief als in   Brasilia. Eine weit politisiertere Öffentlichkeit erreichte, dass beim   Obama-Besuch die Diktaturproblematik nicht ausgeklammert wurde. Anders   als unter Dilma Rousseff wurde im chilenischen Regierungssitz natürlich   eine Pressekonferenz anberaumt, konnte ein chilenischer Journalist  offen  fragen, ob Obama und dessen Regierung bereit seien, sich für die   Beteiligung am Militärputsch vom 11. September 1973 zu entschuldigen –   und bei den gerichtlichen Ermittlungen über Diktaturverbrechen zu   kooperieren. Der Journalist erinnerte an bezeichnende Fälle, darunter   die Ermordung von Orlando Letelier, Außenminister von Salvador Allende,   1976 in Washington. Dem überraschten Obama blieb nichts weiter übrig,   als zuzustimmen – er vermied indessen, um Entschuldigung zu bitten.<br />
Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich   dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des imposanten   Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum. Draußen PT-Fahnen und   „Obama-go-home“-Plakate – drinnen fragwürdigste Symbolik. Die nationale   Schwarzenbewegung forderte, dass sich der erste dunkelhäutige   US-Präsident zum grauenhaften Rassismus klar positionieren muss.   Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana: ”Es gibt keinerlei Zweifel, dass im   ‚demokratischen’ Brasilien von heute schwarze Bürger mehr Opfer von   Folter, Mord und Verschwindenlassen sind als in irgendeiner autoritären   Epoche unserer Geschichte.“ Die Schwarzenbewegung hatte versucht, über   die neue Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, das   Rassismusthema auf die Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch   abgeblockt. Der Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter der   Schwarzen in aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich bestätigt   fühlen. Obama hatte nicht vor, den Rassismus, andere gravierende   Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu kritisieren. Seine   Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die Symbol-Kiste, ließen vor   der Rede eine Afro-Band aufspielen und platzierten viele   Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem US-Präsidenten. Die Ansprache   wurde von Brasiliens wichtigsten Kommentatoren arg verrissen: Denn  Obama  lobte ausgerechnet die brasilianische Demokratie als  beispielhaft,  stellte damit klar, welche Menschenrechtskriterien er  nach eigenem  Werteverständnis an Brasilien anlegt. Systematische Folter  durch  Staatsangestellte, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, neofeudale   Banditen-Diktatur in den Armenvierteln, Morde an   Menschenrechtsaktivisten, Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus.   Brasilien werde zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde ganz in   der Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise der   Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker auf seiner   Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei Kopfschüssen   getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war ein kirchlicher   Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet worden. In Sao Paulo   liquidierten zwei Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006 mindestens   150 Menschen, steht in einem neuen Untersuchungsbericht. Als   ausgesprochenen Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue   Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein   einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist Brasilien   jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41. auf den 47.   Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten UNO-Ranking für   menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. – Libyen immerhin auf dem 53.,   Chile auf dem 45., Argentinien auf dem 46 und der Iran auf dem 70.   Platz.<br />
Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA   zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens   Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen.   Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik gegeben –   „ im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die Brüder   im Norden, Anerkennung der Hegemonie des Partners.“   US-Diplomateneinschätzungen lauteten, das Tropenland sei noch gar nicht   reif, um ein Global Player zu sein. Für US-Sozialwissenschaftler sind   die brasilianischen Regierenden unfähig zu längst überfälligen   strukturellen Reformen, gibt es „gravierende interne Probleme“.   Menschenrechtsaktivist Fabio Konder Comparato, Rechtsprofessor an   Brasiliens führender Bundesuniversität in Sao Paulo: “Wir hatten bis   heute nie Demokratie, leben immer unter einem oligarchischen Regime.   Unsere Politik hat stets zwei Gesichter. Eines für außen, zivilisiert –   und eines für innen, grausam. Wir halten diese Doppelzüngigkeit des   Charakters im gesamten politischen Leben aufrecht. Die Wahlen sind   Theater. Lula bewies, dass er für die Oligarchie nicht gefährlich ist.   Ich widerspreche dem Begriff Redemokratisierung.“</p>
<h1>Brasilien und der Libyenkrieg</h1>
<p>Frankreichs Rafale-Kampfflugzeuge starteten auf Befehl von Präsident   Nicolas Sarkozy als erste gen Libyen, bombten, was das Zeug hielt,   feuerten neueste Hightech-Raketen auch auf zivile Ziele, zeigten aller   Welt, was in den Kisten steckt. Der überstürzt wirkende Rafale-Einsatz   hatte womöglich seinen besonderen, zynischen Hintersinn – denn   Lateinamerikas größte Kriegswaffenmesse LAAD in Rio de Janeiro stand vor   der Tür. Rafale-Oberverkäufer Sarkozy bemüht sich seit Jahren meist   vergeblich, bei seinen Auslandsreisen die superteuren Jagdbomber an den   Mann zu bringen, auch in Brasilien. 2010 schien der Ankauf durch die   Lula-Regierung fast sicher – doch selbst in französischen Medien wurde   herumgemäkelt, größtes Verkaufshindernis sei die fehlende   Praxiserprobung im Kriegseinsatz. Das Argument ist nun wohl vom Tisch.   Am Tag der Messeeröffnung von Rio schrieb die „O Globo“, dass die   Rafales nun „mit Erfolg bei den Attacken gegen Libyen“ getestet worden   seien, und in einer LAAD-Sonderbeilage warb der französische   Rüstungskonzern gleich ganzseitig, die Vortrefflichkeit der Bomber sei   im Kampf bewiesen worden. Deutsche Medien zitieren Jean-Pierre Maulny,   stellvertretender Direktor des französischen Instituts für   Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS), wonach der   Libyen-Einsatz ein Weg sein könne, um für die nunmehr „kampferprobten“   Rafale-Bomber Propaganda zu machen. Dabei war es in Libyen vorhersehbar   zu keinerlei Luftkämpfen gekommen, wurden durch die Bombardements, wie   man inzwischen weiß, aber zahlreiche Zivilisten umgebracht, deren  Häuser  zerstört, immense Massenfluchten ausgelöst.</p>
<p>Die brasilianische Öffentlichkeit hat, anders als die   mitteleuropäische, weit weniger Illusionen, worauf der Libyenkrieg   tatsächlich zielt. Schließlich hatten führende Blätter, darunter   Brasiliens auflagenstärkste Zeitung „Folha de Sao Paulo“, den   Europa-üblichen Mainstream von Anfang an der Lächerlichkeit   preisgegeben. Gleich auf einer ganzen Seite analysierte der renommierte   Politikexperte und Universitätsprofessor José Luis Fiori, dass es um   Libyens Öl und die Kontrolle einer Grenzregion zu Europa gehe, nicht   aber um Menschenrechte. Die würden von den großen Mächten stets benutzt,   um geopolitische Entscheidungen zu legitimieren. Afrika nannte Fiori   den Schauplatz eines neuen imperialistischen Wettkampfs – es sei nicht   ausgeschlossen, dass über eine neue Form des Kolonialismus ebenso   nachgedacht werde wie über die Eroberung bestimmter afrikanischer   Staaten, die durch europäische Kolonialisten geschaffen worden waren.   Lokale Konflikte würden künftig immer häufiger – und stets seien die USA   involviert.<br />
Wer das womöglich linkslastig fand, bekam „ausgewogen“ im selben Blatt   die Version des konservativen Politikers und Ex-Finanzministers Luiz   Carlos Bresser-Pereira präsentiert, wonach Libyen lediglich abgestraft   werde, weil es sich dem informellen Kolonialismus der Großmächte nicht   unterwerfe. Der Libyenkrieg werde nicht mit guten Absichten geführt. Man   versuche dort nicht, wie behauptet werde, „das Massaker an einem   revoltierenden Volk zu verhindern“, sondern wolle die Herrschaft über   ein ölreiches Land wiedergewinnen. In Libyen, so Bresser-Pereira, gebe   es im übrigen gar kein revoltierendes Volk. Einzige   „Massenmanifestation“, von der Journalisten Fotos machten, sei eine   Masse von Autos in Bengasi gewesen – zwecks Feier der   NATO-Bombardements. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei der offene   Kolonialismus durch einen informellen ersetzt worden – die alten   Metropolen assoziierten sich mit korrupten Eliten der armen Länder. Dies   treffe besonders auf den mittleren Osten sowie auf Staaten   Lateinamerikas und Afrikas zu. Lediglich asiatische Länder und einige   Staaten wie Libyen zeigten sich nicht fügsam für diese neue   Herrschaftsform. „Deshalb verzeichneten sie Wachstum und verbesserten   den Lebensstandard der Bevölkerung.“ Der Anwalt und Ex-Minister verwies   auf den UNO-Index für menschliche Entwicklung und verglich – Libyen   liege auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien   indessen nur auf dem 73. Platz. Für Unbotmäßigkeit werde Libyen jetzt   bestraft durch zwei alte imperiale Mächte, Frankreich und   Großbritannien, gefolgt von den USA. Sarkozy meine, durch sein Vorgehen   wiedergewählt zu werden – „doch die Franzosen wissen, dass dieser Krieg   wenig Sinn hat und dass sie Sarkozy nicht vertrauen können“.<br />
Kommentatoren, die solcher Sicht widersprechen? Keine. Leicht   nachvollziehbar, dass sich auch Brasiliens Künstlerschaft nicht vom   europäischen Mainstream beeindrucken lässt, darunter der populäre   Schriftsteller ÉnricoVeríssimo in seiner landesweit nachgedruckten   Kolumne: „Alles wiederholt sich in Libyen, angefangen mit der   Scheinheiligkeit der selektiven Empörung: Einige Tyrannen, zuvor   toleriert, wenn nicht gar offen unterstützt wie Saddam, werden   unakzeptabel und attackierbar, während der Knüppel andere schont, die   noch nütze sind. Danach folgen die Verluste an Zivilisten, angeklagt von   der einen Seite und bestritten von der anderen, Fotos verstümmelter   Kinder und Diskussionen über die Effizienz von ‚chirurgischen’   Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres Beispiel eines modernen   Beitrags zu den Kriegstaktiken, die eigenartige Doktrin des humanitären   Bombardements.“<br />
Komponist Aldir Blanc fragt, wie viele unschuldige Zivilisten bereits   durch das westliche Bombardement auf Libyen umgekommen seien. Und macht   sich bitter-ironisch über „Hilaria Clinton“ lustig, legt ihr folgendes   Zitat in den Mund: „Unsere Politik ist, das da zu bombardieren und das   Wort Petroleum durch Menschenrechte zu ersetzen.“ Der Komponist   erinnerte zudem an das US-Geheimgefängnis in Ägypten, in dem des   islamischen Terrors Verdächtigte gefoltert worden seien.<br />
Da erübrigt es sich beinahe, Positionen aus der recht   befreiungstheologisch orientierten Kirche des größten katholischen   Landes zu erwähnen. Frei José Francisco, Leiter des   Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der   angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, nennt die   Einschätzung des Weltsozialforum-Gründers Oded Grajew völlig korrekt,   wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege führen. „Eine   große Wirtschaft, zu deren Stützen die Rüstungsindustrie gehört, muss   Kriege haben – denn zur kapitalistischen Basis gehört Konsum. Für die   Rüstungsindustrie bedeutet dies – sie wird durch Kriege stimuliert. Die   unterstützen die Wirtschaft jener großen Länder, die heute die Welt   beherrschen.“ Für Andersdenker Francisco versucht in Libyen lediglich   eine Gruppierung, an die Macht zu kommen – „doch eine Mobilisierung des   Volkes gibt es dort nicht. Bemerkenswert, dass Vatikan und katholische   Friedensbewegung Pax Christi mit ihrer Position zum Libyenkrieg der   NATO-Haltung komplett widersprechen. Der Krieg zeigt, wie oft die UNO   leider instrumentalisiert wird.“ Für den Franziskaner ist völlig klar,   dass das Völkerrecht jetzt auf jene anzuwenden ist, die durch   Bombardements in Libyen ungezählte Zivilisten umbrachten. „Die an den   Luftangriffen beteiligten Länder müssen raschestmöglich Wiedergutmachung   und Entschädigung an die Hinterbliebenen der Todesopfer sowie an   Verletzte und anderweitig Geschädigte leisten. Die Täter und ihre   politisch-militärischen Auftraggeber müssen gemäß Völkerrecht bestraft   werden. Ich weiß, dass in der brasilianischen Kirche sehr viele denken   wie ich.“<br />
Zu ihnen zählt Waldemar Rossi. Einst war er aktiver Diktaturgegner,   bereitete mit Gewerkschaftsführer Lula Streiks vor – heute leitet er   unter einem deutschstämmigen Kardinal in Sao Paulo die bischöfliche   Arbeiterseelsorge. „Seit den ersten Bombardements hat die NATO nicht nur   die Streitkräfte Libyens attackiert, sondern auch Zivilisten, die  dabei  umkamen. Auf normale libysche Bürger wurde keinerlei Rücksicht   genommen. Notwendige Entschädigung, Wiedergutmachung bringt indessen die   Getöteten nicht zurück ins Leben. Zur Verteidigung von Ölinteressen   nehmen sich die an den Luftschlägen beteiligten Regierungen das Recht   heraus, jegliche Verbrechen zu begehen – wie zuvor bereits im Irak und   in anderen Staaten. Absolut verrückt, dass Barack Obama den Libyenkrieg   anfangs von einem Copacabana-Hotel aus koordiniert hat.“ (Während  seines  jüngsten Brasilienaufenthaltes – <em>Anm. d. Red.</em>) Schwer   vorauszusagen, ob auch westliche Libyenkrieger Fronturlaub an der   Copacabana machen werden – die Kollegen aus dem Irakkrieg sind längst da   und sorgen als Sextouristen für reichlich Negativschlagzeilen. „Die   Truppe auf der Suche nach Sex provoziert Polemik“, titelte schon 2007   ein Rio-Blatt. Washington finanziere diesen Fronturlaub, habe das   US-Konsulat bestätigt.</p>
<h1>Brasiliens vertrackter Rassismus</h1>
<p>Wie wäre das in Deutschland – dürfte man selbst nach richterlichem   Verbot noch offen auf der Straße und vor Konzertmikros singen, dass   schwarze Frauen stinken und mit diesen Kraushaaren hässlich aussehen? In   Brasilien darf man – ein Lied dieses Inhalts machte 1996 Furore,   Komponist Tiririca, ein Musikclown und Kinderstar, ging mit dem Song in   die Fernsehshows und forderte alle zum Mitsingen, Mittanzen auf. Bis   heute kann sich jedermann „Veja os cabelos dela“ von brasilianischen   Websites herunterladen. Obwohl die nationalen Schwarzenorganisationen   über ein Jahrzehnt lang gegen Sony Music wegen des rassistischen Lieds   klagten – und jetzt schließlich gewonnen haben. Der Musikkonzern muss   umgerechnet über eine halbe Million Euro Entschädigung zahlen und durfte   das Lied bereits seit Jahren nicht mehr vertreiben. Der Text indessen   ist überall greifbar und hat es in sich. Diese Negerin stinkt wie   verrückt, mehr noch als ein Stinktier, singt Tiririca, der Geruch dieser   Frau ist nicht zum Aushalten. Ich habe ihr gesagt, sie soll sich   waschen – aber sie ist stur, will nicht hören. Und dann schau dir mal   die grauenhaften Kraushaare von der Negerin an – die sind wie dieser   Putzschwamm, mit dem man Töpfe und Pfannen scheuert.</p>
<p>Blonde Mädchen und Jungen Brasiliens trällern das Lied lustvoll in   den teuren Privatkindergärten der weißen Mittelschicht, es klingt durch   Schulkorridore, wird auf Feten gesungen, eignet sich prächtig, um   Schwarze zu hänseln, zu beleidigen. Aber wieso kann ausgerechnet so ein   offen rassistisches Lied in Brasilien diesen Erfolg haben? Ein  führender  Schwarzenaktivist, Mauricio Pestana, Herausgeber der einzigen   Schwarzenzeitschrift, „Raca Brasil“, sagte dem <em>Blättchen </em>in  Sao  Paulo: „Brasilien ist das rassistischste Land der Erde – hier  wirken die  Strategien des Rassismus seit jeher sehr intelligent. Es  gibt keinerlei  Zweifel, dass im `demokratischen` Brasilien von heute  schwarze Bürger  mehr Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen sind  als in  irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte. Dagegen  kämpfen wir  an.“<br />
Nicht einfach, wie der Fall des Tiririca-Lieds zeigt. Die   Schwarzenorganisationen protestierten 1996 sofort, beriefen sich auf ein   Gesetz gegen Rassendiskriminierung, reichten Klage ein – sogar im   Nationalkongress wurde darüber diskutiert. Eine Richterin verbot den   Verkauf der Tiririca-CD wenigstens für den Teilstaat Rio de Janeiro –   Sony Music ging in Berufung. Die Lieder Tiriricas seien unschuldig, für   Kinder gemacht und ohne Vorurteile. „Die Ausdrucksfreiheit unserer   Künstler ist unantastbar“, betonte ein Sony-Music-Manager. Der   Musikkonzern musste das Lied schließlich von der CD nehmen.<br />
Aber wieso ist wegen der erfolgreichen Entschädigungsklage eigentlich   Sony Music am Pranger – und nicht der Liedermacher Tiririca, fragen   derzeit viele. Da zeigt sich ein Dilemma der Schwarzenbewegung – denn   dieser unheimlich populäre Tiririca ist ja selber dunkelhäutig. Auch er   wurde gleich am Anfang mit verklagt: „Aber meine eigene Frau ist doch   eine Schwarze – und ich bin ein Mulatte!“, sagte er den Richtern.   Freispruch.<br />
Denn schmerzhafte Tatsache ist, dass sich in Brasilien Schwarze   gegenseitig rassistisch beschimpfen, herabsetzen – selbst als „hässlich   schwarz“ titulieren. Immer wieder kommt es vor, dass sogar schwarze   Frauen, die schwarze Männer beleidigend als „preto“ beschimpften, von   schwarzen Militärpolizisten vorübergehend festgenommen werden.<br />
Mit acht Jahren arbeitete jener Francisco Everardo Oliveira Silva,   genannt Tiririca, bereits als Zirkusclown, sitzt heute, mit 45 Jahren,   sogar im Nationalkongress, gehört zum Regierungsbündnis der neuen   Präsidentin Dilma Rousseff. Und hievte durch ein Rekordergebnis von 1,3   Millionen Stimmen eine ganze Reihe belasteter Politiker seiner   Republikanischen Partei mit ins Parlament. „Was macht so ein   Kongressabgeordneter? Ich weiß es nicht. Votiere für mich und ich   erzähle es dir!“ Dieses banale Wahlkampfmotto Tiriricas hat bestens   funktioniert – viele Brasilianer finden es zum Heulen, doch bezeichnend   für den Zustand des Politikbetriebs. Und der tief verwurzelte Rassismus   ist weiterhin vertrackt, äußert sich auf überraschende Weise, selbst  im  öffentlichen Gesundheitswesen. „Man muss sich das so vorstellen“,  sagt  Lucia Xavier von der Schwarzenorganisation „Criola“ in Rio. „Eine   schwarze Frau geht zur Behandlung und auch zur Krebsvorsorge in eine   öffentliche Klinik, doch der weiße Arzt tastet nicht einmal ihre Brust   ab, weil er sich vor der Frau ekelt, ja, wegen ihrer Hautfarbe Ekel   empfindet. Und damit wird die Frau ihres Rechts auf korrekte   medizinische Behandlung beraubt. Die Frau teilt mit, dass sie Schmerzen   habe, doch den Arzt interessiert das nicht, dessen Team ebenso wenig –   weil man die Frau wegen ihres ganzen Erscheinungsbildes nicht mag.“   Nicht zufällig sind die Sterblichkeitsraten der Schwarzen weit höher als   die der Weißen. Dunkelhäutige, immerhin die Bevölkerungsmehrheit,   besetzen nur 3,5 Prozent der Führungsposten, sind im höheren Management   extrem selten. Erklärt wird dies gewöhnlich mit dem sehr begrenzten   Zugang dieser Bevölkerungsgruppe zu besserer Qualifikation. Das   weitverbreitete Vorurteil, dass Schwarze keine intellektuelle Kompetenz   besäßen, wird dagegen kaum einmal als Hinderungsgrund genannt. Befragte   schwarze Manager räumten ein, sich lange Zeit tatsächlich als weit   weniger kompetent eingestuft und unter einem tiefsitzenden   Minderwertigkeitskomplex gelitten zu haben. Eine Folge dieses geringen   Selbstwertgefühls: Als Lebenspartner, Freunde oder Bekannte werden   erstaunlich häufig hellhäutige Personen bevorzugt. Es gibt dafür sogar   eine gängige Redewendung – „melhorar a raça“, die Rasse verbessern. Und   das heißt, Kinder mit Weißen zu zeugen, um so die Farbe der Familie   aufzuhellen und dadurch in der Gesellschaft an Wert zu gewinnen. Als   eine schwarze Favela-Frau nach sechs kaffeebraunen Kindern zum ersten   Mal eine auffällig helle, beinahe weiße Tochter zur Welt bringt, bei   einem dunkelhäutigen Vater, freut sich die ganze Sippe wie wild und   feiert das Ereignis. Schwamm drüber, dass da irgendwas mit der   Vaterschaft nicht stimmen kann – der Papa freut sich ja auch, dass die   Kleine so überraschend hell geraten ist. In ungezählten Slumfamilien   bläut man die Aufhell-Idee besonders den Mädchen frühzeitig ein, sucht   ihnen Beziehungen zu schwarzen Jungen auszureden. Als ein Mädchen zum   ersten Mal zu Hause mit dem schwarzen Freund auftaucht, fallen schon die   Schwestern über sie her: Willst du denn die Rasse verschlechtern, die   Familie noch schwärzer machen, bist du verrückt? Dunkelhäutige Frauen,   die sich hocharbeiten und dann auf einmal in einem Großraumbüro allein   unter 100, 200 Weißen sitzen, berichten davon, als „schwarzes Schaf“   tituliert zu werden, sich diskriminiert zu fühlen.<br />
Besonders in den Slums von Sao Paulo sind auch andere Verhaltensmuster   möglich. Politisierte Schwarze suchen sich für ein Abenteuer, eine   nicht-feste Beziehung, gern eine Hellhäutige – aber zum Heiraten, zum   Familiegründen muss es eine Schwarze sein. So werde die eigene Identität   gestärkt. Eigentlich auch eine Form des Rassismus, kommentiert eine   dunkle Paulistana. Auffällig wiederum, dass schwarze Männer, die   Karriere machen, gar als Fußballspieler zu viel Geld kommen, Blondinen   als Statussymbol bevorzugen. Der dunkelhäutige Historiker Joel dos   Santos formulierte es bitter so: „Die Weiße ist schöner als die Schwarze   – und wer vorankommt, wechselt nun einmal automatisch den Wagen.“</p>
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<p><strong>Wirtschaften in Brasilien</strong></p>
<p>Jetzt in der Erntezeit brennen sie wieder bis zum Horizont – die   riesigen Zuckerrohrplantagen des Tropenlandes. Fliegt man über das   Flammenmeer, vergisst man’s nie wieder. Nossa Senhora – der ätzende   Qualm steigt ja höher als die Maschine! Unten kriegt man Angstzustände,   wenn der Bus plötzlich von dichtem Rauch eingehüllt wird, an beiden   Straßenseiten Flammen züngeln, Gluthitze eindringt, der Fahrer flucht,   weil er nichts mehr sieht. Während der gefürchteten „Queimadas da cana“   häufen sich tödliche Verkehrsunfälle, explodieren gar Tanklaster.   „Niemals hatte ich soviel Angst um die Kinder, meine Frau und mich wie   im PKW in einer solchen Feuerzone – ich dachte, jetzt sind wir alle   geliefert“, sagt Mario Mantovani, Präsident der Umweltstiftung „SOS Mata   Atlantica“, in Sao Paulo. „Und dabei kam ich grade von einem   Umweltschutzkongress, hielt einen Vortrag über den Wahnsinn der   Treibstoffproduktion aus Zuckerrohr!“ Deutsche Multis, deutsche   Zuckerunternehmen, deutsche Banken und Spekulanten sind seit Jahren in   die Ethanol- und Zuckerbranche Brasiliens groß eingestiegen, mischen   heftig mit, tragen entsprechende Mitverantwortung. Unter Staatschef Lula   hat die Branche einen Boom erlebt, wuchs in seinen acht Amtsjahren der   Anteil ausländischer Multis von fünf auf über 35 Prozent. In der   Megacity wirbt die „Industria Sucroalcooleira“ gerne mit Großfotos des   grünen, wogenden Meers aus Zuckerrohr, Cana. Das wirkt auf viele direkt   sympathisch, wie die so schön gelben, doch extrem umweltschädlichen,   massiv mit gefährlichsten Agrargiften besprühten Rapsfelder in   Deutschland. Abgefackelt werden seit der Kolonialzeit kurz vorm Ernten   die störenden, unnützen Zuckerrohr-Seitenblätter. Brasilianische   Wissenschaftler nennen die Flächenbrände „pervers“ und ein   Umweltverbrechen – Mario Mantovani machen sie Naturschutzgebiete kaputt.   Auch jetzt, 2011, sind wieder reichlich Schutzzonen draufgegangen,  weil  das Feuer außer Kontrolle gerät, sich in Wälder hineinfrisst. Und  immer  werden sogar Plantagenarbeiter von den Flammen eingekreist und   verbrennen lebendig – ebenso wie Unmengen an theoretisch streng   geschützten Tieren. „Alle denkbaren Vorteile des Ethanoltreibstoffs   werden allein durch das Abfackeln aufgehoben. Man braucht sich nur den   Ausstoß an klimaschädlichem Dioxin und Kohlenmonoxid anzuschauen. Die   Gesundheitsposten in Städten bei Sao Paulo sind voll von Leuten, die   wegen der Plantagenbrände Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere   Atemprobleme haben. Unser Staat dürfte diese Ethanolunternehmen nicht   auch noch finanzieren, sogar über die Entwicklungsbank! Es gibt kein   Umweltbewusstsein in Brasilien. Die Kultur des Landes ist Zerstörung.“   Mantovani klassifiziert Brasilien als viertgrößten Erzeuger   klimaschädlicher Gase – wegen der Brandrodungen im Regenwald und dieser   Plantagenbrände. „Doch der heutige Weltmarkt will garnicht wissen, ob   das Zuckerrohr von Sklavenarbeitern geerntet wurde und ob man die   Plantagen abgebrannt hat.“</p>
<p>Hauptbetroffene sind die Zuckerrohrarbeiter, die zudem über Haut und   Atmung den krebserzeugenden Brandruß aufnehmen. Die Feuer zerstören die   Bodenfruchtbarkeit und kontaminieren Oberflächen- und Grundwasser,   vernichten zudem sämtliche natürlichen Feinde von Schädlingen, daher   werden immer mehr Agrargifte eingesetzt. Brasilien ist wegen der   Zuckerrohr-Monokulturen heute weltgrößter Verbraucher selbst solcher   Gifte, die in der EU und in den USA längst verboten sind. Klar, ein   Großteil kommt von deutschen Multis. Alles dummes Zeug, was Mantovani da   erzählt – ginge es nach den auch in Deutschland überreichlich   verbreiteten Argumenten zugunsten der brasilianischen Ethanolproduktion.   Die wird als ökologisch und „Bio“ gerühmt. Bitte, es geht doch, so wie   bei der Windkraft. „E 10 – mehr Bio im Benzin“, wirbt das   Bundesumweltministerium: „Biokraftstoffe spielen eine wichtige Rolle   beim Klimaschutz und bei der Energieversorgung.“<br />
Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, einer der wichtigsten,   bekanntesten Umweltaktivisten Brasiliens, verbrannte sich 2005 selbst,   um gegen die Ausweitung der „Biosprit“-Produktion zu protestieren. Doch   das Tropenland bleibt weltweit führender Zuckerproduzent und  -exporteur,  zudem zweitwichtigster Hersteller von Ethanol. Zwischen  2009 und 2010  hat die EU ihre Zuckerkäufe in Brasilien verdreifacht –  das  Bundesumweltministerium rechnet mit großen Ethanol-Importen. Für  Roberto  Malvezzi, kirchlicher Umweltexperte wie Francelmo, ist  „Biosprit“  jedenfalls kein sauberer Kraftstoff: „Um die Anbauflächen zu  erweitern,  vertreibt das exportorientierte Agrobusiness Indiostämme  und Kleinbauern  sogar durch Terror und Mord. Hinter moderner Fassade  verstecken  Großfirmen nur zu oft Sklavenarbeit.“ Nur durch solch  abstoßendes  Sozialdumping seien brasilianischer Zucker und Ethanol auf  dem Weltmarkt  so billig und wettbewerbsfähig.<br />
Anfang 2011 passiert eine kuriose Panne, ist monatelang Ethanol an den   Tankstellen häufig teurer als Benzin, dieses die landesweit beste und   billigste Kraftstoffalternative. Denn der Wirkungsgrad von Benzin ist   deutlich größer. Wegen der hohen Weltmarktpreise für Zucker stellten die   Ethanolfabriken auf Zuckerproduktion um, provozierten eine   „Biosprit“-Versorgungskrise, musste die Regierung große Ethanol-Mengen   ausgerechnet aus den USA importieren. „Das ist so, als würde   Saudi-Arabien Öl einführen“, spottete die Wirtschaftspresse.   Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira, Ethanolexperte aus Sao Paulo,   rechnet mit solchen Krisen immer wieder. Ethanol könne Benzin nicht   ersetzen – nicht einmal in Brasilien, sei nur eine Art Neben-Treibstoff:   „Obwohl unsere Produktionsbedingungen extrem vorteilhaft sind, kann   dieser Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin konkurrieren.“ An diesen   Produktionsbedingungen sind in- und ausländische Teilhaber natürlich   höchst interessiert, weil sich nur so hohe Profite erzielen lassen.   Deutsche und österreichische Landwirte haben wiederholt vergeblich auf   das brasilianische Sozialdumping hingewiesen und faire Spielregeln   gefordert. „Durch diese gewissenlose Form der Produktion ist es der   Landwirtschafts-Industrie Brasiliens möglich, die Preise am Weltmarkt zu   unterbieten”, hieß es in einer Bauernzeitschrift. „Weder europäische   Bauern noch solche aus den Entwicklungsländern können mithalten.” Wird   Brasilien die gigantischen, durch die Zucker- und Ethanolproduktion   verursachten Umweltschäden rückgängig machen, all die vernichteten   Tierarten der Natur zurückgeben? Über politische Positionen dazu von   deutscher Seite ist nichts bekannt.<br />
„Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank“, sagt Brasiliens   katholischer Priester Tiago – „Biosprit ist Todessprit“, urteilt   Befreiungstheologe Frei Betto. „Denn die Ethanolproduktion bringt   zahllosen Armen und Hungernden der Erde den Tod.“ Zu den komplexen   Auswirkungen des Biosprit-Booms gehören derzeit in Brasilien brutale   Preissprünge bei Lebensmitteln. „Wenn man die Ackerflächen für   Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren Preise, sterben viele   Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel leisten können.   Unsere Regierung spricht von 16,2 Millionen hungernden Brasilianern in   absolutem Elend – aus meiner Sicht sind es doppelt so viel!“, sagte er   dem <em>Blättchen</em>. Hungernde, Unterernährte seien besonders  anfällig  für viele auch tödliche Krankheiten, vegetieren mit stark  geschwächtem  Immunsystem dahin, verlieren Initiative und  Konzentrationsfähigkeit.  „Wegen immer mehr Zuckerrohrplantagen wurden  riesige Urwaldgebiete  Amazoniens abgeholzt, das ökologische  Gleichgewicht, die Ökosysteme in  Nord- und Südamerika geschädigt, was  sich auf die ganze Welt negativ  auswirkt. Denn Amazoniens Tropenwald  ist der größte des Planeten. Und  die Regenfälle, ob im Süden Floridas  oder Argentiniens, hängen von der  Verdunstung in Amazonien ab.“<br />
Die Förderung des Zuckerrohranbaus bewirke zudem Landvertreibung,   starkes Slumwachstum, mehr Morde und Drogenhandel, mehr   Kinderprostitution. „84 Prozent der Brasilianer leben bereits in den   Städten“, so Frei Betto. „Die Menschen migrieren dorthin auf der Suche   nach besseren Lebensbedingungen, was aber gravierende zerstörerische   Konsequenzen hat, weil Risikozonen illegal mit Slums bebaut werden.   Deshalb haben wir jedes Jahr Erdrutschkatastrophen mit vielen Toten. Ein   Heer von Arbeitslosen zieht im Lande umher und verdingt sich bei der   Zuckerrohrernte, haust den Rest der Zeit aber in Armenvierteln mit   Drogen, Gewalt, Prostitution. Es fehlt eben dringlich eine   Bodenverteilungsreform, um die Menschen auf dem Lande zu halten.“</p>
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<p><strong>Brasiliens Kreuz mit dem Sex</strong></p>
<p>Bei Morden an Homosexuellen habe das Land im Weltvergleich „eine   grauenhafte Führungsrolle“, prangert der Schwulen-Führer und   Anthropologe Luiz Mott an. Es handele sich um „Hass-Verbrechen,   ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“. In Brasilien würden mehr Gays   getötet als bei Homosexuellen-Hinrichtungen im Iran, Saudi-Arabien,   Sudan, Nigeria und weiteren sieben Staaten, in denen die Todesstrafe für   Schwule gelte. „In den USA, mit etwa 100 Millionen mehr Bewohnern,   tötet man 25 Gays pro Jahr, hier 250!“ Die Dunkelziffer sei indessen   sehr hoch, man erfahre nur von einem Bruchteil der Morde. Ex-Präsident   Luiz Inácio Lula da Silva gehe in die Geschichte als „Vampiro dos Gays“   ein. Da erschien lobenswert, dass die neue Regierung unter Präsidentin   Dilma Rousseff an 6.000 öffentlichen Mittelschulen des größten   bisexuellen Landes der Erde eine intensive Aufklärungskampagne zugunsten   der Rechte von Schwulen, Lesben und Transvestiten starten, einen so   genannten „kit anti-homofobia“ verteilen wollte. „Wir machen keine   Propaganda für sexuelle Optionen“, erklärte dann jedoch überraschend die   Präsidentin, zog den „kit“ zurück. Man werde sich in das Privatleben   der Leute nicht einmischen.</p>
<p>Geplant war, den Heranwachsenden auch sehr anschauliche Videos   vorzuführen, in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird, doppelt   so viele Chancen zu haben, eine attraktive Person, einen   Beziehungspartner zu finden. In einem Lande immerhin, in dem entgegen   gängigen Klischees Einsamkeit ein Massenphänomen ist. Der   Stimmungswandel bei Präsidentin Rousseff, hieß es in den Landesmedien,   sei auf Druck der starken puritanischen Fraktion evangelikaler Sekten im   Regierungsbündnis erreicht worden. Doch nicht wenige Brasilianer   meinen, dass man mit dem Aufklärungs-Kit bei Brasiliens Jugendlichen   ohnehin nur offene Türen eingerannt hätte – alles ist den   Heranwachsenden ja aus ihrem Lebensumfeld bekannt. Die geplante   Anti-Homophobie-Kampagne ginge an den Landesrealitäten vorbei, weil sie   die gravierendsten Probleme aussparte – wohl um keine schlafenden Hunde   zu wecken.<br />
Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus   Grings gegeben, der als Problem nannte, dass die heutige Gesellschaft   pädophil sei – und die Menschen leicht dafür anfällig. Als Erzbischof   konnte er schwerlich in die Details gehen. Yvonne Bezerra da Silva,   bildende Künstlerin und Slum-Sozialexpertin kann das, nimmt kein Blatt   vor den Mund. Bereits in den neunziger Jahren spricht sie sich für   Sexualerziehung schon für Siebenjährige aus, will Kenntnisvermittlung   über Familienplanung für Arme an sämtlichen Grundschulen. „Die große   Mehrheit der Unterschichtskinder ist Teil völlig zerrütteter Familien,   nicht selten hausen auf nur neun Quadratmetern zehn Personen; Jungen und   Mädchen sehen täglich homo- und heterosexuellen Verkehr, betrachten   diesen Umstand gleichwohl als natürlich, nicht etwa als unmoralisch oder   Sünde.“ Auch der Umgang mit Rauschgift sei alltäglich. „Für die  Mädchen  gehört zu den gängigen Erfahrungen, mit acht, neun oder zehn  Jahren  vergewaltigt zu werden. Alles ist für sie Teil eines bekannten  und  akzeptierten Konzepts, integrierender Bestandteil ihrer Existenz.“  Als  sehr dramatisch stuft Yvonne Bezerra de Mello die Situation der  Jungen  ein. Bereits von sechs oder sieben Jahren an ließen sie sich von   Jugendlichen oder erwachsenen Männern sexuell missbrauchen, kennen bis   13 oder 14 nur homosexuellen Verkehr. „Keineswegs selten ist, dass   bereits Zehnjährige zwei- bis dreimal pro Tag Sex mit Männern haben –   und wie die anderen stets im Tausch gegen irgendetwas, häufig   umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu den Mädchen, die sich   sexuell missbrauchen lassen, als ob es ihr Schicksal wäre.” Nicht wenige   Brasilianer nennen Fälle allgemein bekannt, dass sogar an öffentlichen   Schulen schwächere Schüler von den stärkeren selbst in Gruppen   vergewaltigt, zu Analverkehr gezwungen werden, was für die Betroffenen   keineswegs selten zu einem lebenslangen Trauma und gestörten Beziehungen   zum anderen Geschlecht führt. Denn was jene Jungen, die sich in der   brutalen Macho-Gesellschaft nicht gegen Vergewaltigung wehren konnten,   durch andere erlitten haben, wird verbreitet, herumerzählt – mit den   entsprechenden psychologischen Wirkungen.<br />
Den Roman „Ana in Venedig“ von Thomas-Mann-Experte Joao Silverio   Trevisan aus Sao Paulo hat vielleicht mancher gelesen – in Brasilien ist   der Autor indessen auch ein angesehener Schwulen-Aktivist, der den   eigenen Haufen politisch unkorrekt immer wieder in die Mangel nimmt. Als   Brasiliens Oberstes Gericht 2011 gleichgeschlechtlichen  Partnerschaften  die gleichen Rechte zubilligt wie verheirateten  homosexuellen Paaren,  hat dies Trevisan heftig begrüßt – und  kommentiert. ”Die Menge an  verheirateten Männern, die in Brasilien ihre  Homosexualität heimlich  ausleben, ist skandalös und erschreckend hoch.  Bei der brasilianischen  Bisexualität handelt es sich um eine heimlich  ausgelebte Homosexualität …  Männer schlafen gerne miteinander – und  danach heiraten sie Frauen. Das  ist in Brasilien historisch … Es ist  die Scheinheiligkeit, in der wir  leben. Brasiliens Kultur ist  karnevalisiert. Es ist die Kultur der Maske  … Wir benutzen die Maske im  Guten wie im Bösen … Die falsche  Bisexualität gehört zu dieser Maske …  Ich übe ernste Kritik an der  Homosexuellenbewegung. Es ist eine der  Elite, und was sie erreichte, war  durch Lobbyarbeit. Die brasilianische  Homosexuellengemeinde ist  politisch entfremdet…” Aber warum fühlen  sich in Brasilien so viele  Leute durch Gays gestört, warum gibt es all  diese Gewalt? „Der Macho  fühlt sich bedroht, man frage mich nicht,  warum. Ich persönlich denke,  dass sich hinter den ideologischen Motiven  sehr ernste psychologische  verstecken. Vereinfacht könnte man sagen:  Sie sind bedroht, weil es  irgendeine Art von Verzauberung, Anziehung  gibt, gegen die sie sich  verteidigen.”<br />
Karnevalisierte Kultur und Kultur der Maske – Trevisan gibt wichtige   Hinweise zum Verständnis soziokultureller Besonderheiten Brasiliens, die   im Alltagsleben teils extrem widersprüchlich daherkommen. Wer wird   schon gerne zugeben, dass ihm Analverkehr mit Tieren unheimlich liegt –   aber beinahe auf jedem Marktplatz, bei großen Kabarettisten und   Musikclowns wie Caçarola ist die verbreitete Zoophilie ein beliebtes   Thema. Zum „Tarado do Sertao“, einem lustigen Forró, im Internet leicht   zu finden, lässt es sich gut tanzen – und mitsingen: „Liebe machen mit   der Eselin im Wald – ach war das schön!“ Wer meint, hier werde   Sensationalismus betrieben, wird bei <em>Wikipedia Brasilien</em> über   Zoophilie geschrieben finden, dass im Lande bekanntlich viele junge   Menschen Geschlechtsverkehr mit Tieren pflegten. Hühner überleben ihn   gewöhnlich nicht, heißt es. Gruppen von Jungen liquidierten auf diese   Weise ganze Hühnerställe alter Frauen. Brasilianerinnen berichten, dass   Sexpartner ihnen gestanden hätten, den ersten Geschlechtsverkehr des   Lebens mit Tieren gehabt zu haben. Den Frauen war diese Praxis   männlicher Jugendlicher und Männer indessen gut bekannt, überraschte gar   nicht. Esel-Songs wie von Caçarola sind ja jedermann geläufig.<br />
Heitere Szenen würden besonders im brasilianischen Nordosten auf den   Straßen ausgelöst, wenn an Zoophilie gewöhnte Esel sich ihren Partnern   näherten, an ihnen rieben und dadurch für jedermann das   Zoophilie-Verhältnis offenbar werde. Bekannt ist der Habitus junger   Männer, mit ihrer neuen Freundin jene Ecken von Stadt oder Dorf zu   meiden, wo ein vorher zur Zoophilie genutzter Esel, eine Eselin   plötzlich auftauchen und diese Männer kompromittieren könnte. Ist eine   Weide in Sicht, wo solche Esel grasen, machten diese Männer mit ihren   Partnerinnen schleunigst kehrt oder einen Bogen – ob im Nordosten oder   im südlichen Paraná. Ein bekannter Musiker erläuterte im Interview, dass   Jungen im Nordosten bei Eseln die nötige Höhe herstellten, indem sie   hinter den Tieren Ziegelsteine aufschichten. Genug der Details,   höchstens noch ein makabrer Schlenker in die Politik. Leonel Brizola aus   Rio, zu Lebzeiten Vizepräsident der Sozialistischen Internationale und   nach eigenen Angaben Freund von Willy Brandt, sprengte 1994 zu Ostern   eigenhändig einen berüchtigten Kerker auf der paradiesischen Ilha  Grande  in die Luft, um sich von dunklen Punkten in seiner politischen   Biographie zu befreien. Die Explosion tötete, so ein Gefängniswärter und   zahlreiche Inselbewohner, auch etwa 300 zumeist von Lepra und anderen   Krankheiten befallene Hunde, die von den zuletzt 700 Häftlingen zum   Zwecke der Zoophilie gehalten wurden.</p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen   Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen Medien   heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent aus   Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und umweltfreundlich, es   gebe keinerlei schädliche Emissionen, der Strom sei sauber. Beim   Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn, hieß es in Kopenhagen. Doch   dann kommt so ein schnauzbärtiger Öko-Ami wie Philip Fearnside daher,   der als Biologe auch noch für ein brasilianisches Regierungsinstitut   arbeitet, und sagt bereits seit 1995, alles Mumpitz – das Gegenteil sei   richtig.</p>
<p>Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig   rauchende Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von   Stauseen, in denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie   Segelboote unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns   weismachen, richtig schlimm seien die Staudämme besonders in Amazonien,   schlimmer als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke. Der   geplante Staudamm von Belo Monte am Rio Xingú gar werde eine  regelrechte  Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise behaupten so etwas auch  andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber man muss nach ihnen  regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen Meinung die  Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls   so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem klimafeindliche   Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe im Staubecken –   durch Zersetzung organischer Materie mittels Mikroorganismen unter   Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von Pacca zu hören. „Je höher die   Temperatur, umso schneller läuft der Prozess ab. In tropischen Ländern   vermehren sich die Mikroorganismen rascher und bilden entsprechend  mehr  Methangas als in den kühleren Ländern. Bei einem neuen Staubecken  wird  die dortige reiche Biomasse überflutet – Basis der  Methanproduktion.“  Selbst wenn die teilweise noch vorhandenen Urwälder  vorher abgeholzt  worden seien, bleibe noch viel Wurzelwerk im Boden.  Und das entstehende  Methan, so Pacca, werde an die Atmosphäre  abgegeben, trage sehr stark  zum Treibhauseffekt bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial   einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das einer   Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet wird. „Selbst   kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen Klimawandel wichtig   genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei einfach nicht haltbar,   Wasserkraftwerke mit anderen Energietechnologien zu vergleichen, ohne   den Methan-Faktor zu berücksichtigen. Doch genau dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo   Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu hören   – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln, wirtschaftlich   wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder gar Fearnside, der   Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort am intensivsten  beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie vor, was stutzig macht. In  Brasilien  wird Fearnside auch von Regierungsstellen kräftig beharkt,  weil er Belo  Monte ablehnt, das immerhin auch Ex-Präsident Lula und  seine  Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff unbedingt durchziehen wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,   etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich   funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut für   Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu Brasilias   gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als Antwort nur ein kurzes   ironisches Lachen. Vielleicht kann man einem wie Fearnside schlecht an   den Karren fahren – der Mann bekam den UN-Umweltpreis „Global 500“,  dazu  den brasilianischen Öko-Nationalpreis.Darüber hinaus gehört  Fearnside  zur Akademie der Wissenschaften Brasiliens und ist weltweit  einer der  führenden Experten für Klimaerwärmung. „Unter jenen, die die  Erlaubnis  für alle derzeit im Bau befindlichen  Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche, die alles  bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für   Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.   „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den Methan-Sachverhalt,   doch wird in der Presse und in politischen Reden so oft wiederholt,   dass diese Energie sauber sei, dass die Leute schließlich nur dies   gehört haben und sich daher nicht weiter in die Sachlage vertiefen. Doch   an den Fakten über die klimaschädlichen Emissionen ändert das nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das   beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles   organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen   zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist also   unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich in die   Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe Drücke herrschen.   Aber danach gelangen die Wassermassen dann an die freie Atmosphäre. Die   im Wasser gebundenen Gase, darunter Methan, zischen in Bläschen heraus  –  deshalb mein Vergleich mit der Colaflasche. Und die  Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken auf ähnliche Weise. So wird der  Treibhauseffekt  erheblich befördert. In Amazonien wirken  Wasserkraftwerke im Endeffekt  häufig schädlicher, negativer, als die  zur Elektrizitätsgewinnung  verbrannten fossilen Energieträger.“ Die  bereits in Amazonien  existierenden Wasserkraftwerke produzierten daher  keineswegs saubere  Energie, seien in Bezug auf den Klimaschutz  keineswegs nützlich. Belo  Monte treibe es auf die Spitze. „Vier Monate  im Jahr kann man wegen  tiefen Wasserstands keine einzige Turbine  betreiben, da entsteht dann  ein Schlammbecken von 3.500  Quadratkilometern, wo üppig Pflanzen  wachsen, die später zu Methan  zersetzt werden. Doch in amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens  Wasserkraftwerke wird stets nur der  geringe Gasaustritt über die  Wasseroberfläche berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und  Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann   ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias   Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der   Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte   Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für   den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene   Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine   „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,   wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare Münze   nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte   Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze   Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein fünf   im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein   Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das Klima   der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue Menschenrechtsministerin   Maria do Rosario räumte ein, dass auch in Amazonien Todesschwadronen   aktiv sind, zu denen bekanntlich Staatsangestellte gehören. Laut   Landgewerkschaftsangaben wurden in den letzten Jahren, also unter der   Lula-Regierung, nach 17 derartigen Morden nicht einmal   Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die   Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und   wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird wohl   mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem UNO-Index für   menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls nur auf Platz 73,   und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das Tropenland gar erst an  93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche Länder bessere Plätze  belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84), Botswana (81), Libyen (66),  Bolivien  (61), Bahrein (49), Argentinien (40) Kuba (16).</p>
<h1>Brasiliens beneidenswerte (relative) Pressefreiheit</h1>
<p>Die Presselandschaft des Tropenlandes bietet ein eher erfreuliches   Bild. Investigativer Journalismus ist auffällig stark in Qualitäts-und   Alternativmedien – unabhängig agierende Reporter und Redakteure   widersetzen sich den weltweit üblichen Medien-Eingriffen durch Parteien   oder Regierungsfunktionäre und enthüllen kontinuierlich gravierende   Skandale um Machtmissbrauch und Korruption an der Staatsspitze. Auch der   Libyenkrieg zeigt es plastisch – es gibt viel weniger Mainstream als  in  Deutschland.</p>
<p>Kurz vor seinem Abtreten sorgte Staatschef Lula Ende 2010 für ein   kommunikationswissenschaftlich bemerkenswertes Faktum: Vor Vertretern   großer Auslandsmedien, besonders aus der Ersten Welt, lobte er in Rio de   Janeiro die internationale Presse geradezu euphorisch für ihre   Berichterstattung über das heutige Brasilien. Die günstige Darstellung   sei verantwortlich für das gute Image, das das Land derzeit im Ausland   habe. Die brasilianischen Landesmedien kommentierten Lulas Auftreten   teils tief ironisch – denn die Auslandskorrespondenten behandelte er   völlig anders als die nationale Presse, die er konstant und sogar wütend   kritisierte, ihr sogar vorwarf, ihn zu verfolgen oder nicht die guten   Seiten seiner Regierung zu zeigen. Auffällig war gerade in den letzten   Jahren: Je schärfer die Kritik von innen an Lula, dessen Arbeiterpartei   und seiner Chefministerin Dilma Rousseff, inzwischen Nachfolgerin im   Präsidentenpalast, umso lauter das Lob von außen.<br />
Noch mitten im Präsidentschaftswahlkampf von 2010 ärgerte sich Lula   öffentlich heftig über Zeitungsenthüllungen, die ihn zum Entlassen von   Regierungsmitgliedern zwangen: Wunschkandidatin Dilma Rousseff hatte für   ihren Chefministerposten eine enge Freundin, Erenice Guerra, bestimmt.   Lula nahm sie zunächst in Schutz, würdigte ihre „enormen Leistungen  für  das Land“. Doch Brasiliens investigative Journalisten förderten Tag  für  Tag mehr belastendes Material gegen Erenice Guerra zutage – bis  Lula sie  schließlich feuern musste. Und Dilma Rousseff bricht bereits  im ersten  Amtsjahr sämtliche Entlassungsrekorde, rutscht mit ihrer  ganzen  Regierung in eine tiefe Korruptionskrise. Wegen  Presseenthüllungen  musste sie sich zuerst ausgerechnet von ihrem engen  Freund,  Wahlkampfleiter und wichtigstem Minister, dem Chef des  Zivilkabinetts,  Antonio Palocci, trennen. Dann stürzten der  Transportminister und über  zwanzig weitere hohe Regierungsfunktionäre.  Die Liste der Gefeuerten  wird fast täglich länger.<br />
Ohne wache, unabhängig agierenden Journalisten wäre im heutigen   Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die weiter von Lula   mitbestimmte Regierungsarbeit unter Dilma Rousseff möglich. Aber immer   noch ist eine Unmenge zwielichtiger Figuren auf höchsten Posten.<br />
Brasiliens Presse unterscheidet sich soziokulturell erheblich von der   mitteleuropäischen. Der Mainstream wird häufiger durchbrochen, das   sachliche Gegenüberstellen von Positionen und Beobachtungen ist normal.   Die Scheu vor unbequemen Fakten ist geringer, die Schilderung selbst   schockierender Alltagstatsachen gewöhnlich authentischer, unbefangener   und weit weniger <em>politisch korrekt</em>. Als Anfang 2011 bei einem   Häftlingsaufstand Menschen geköpft wurden, zeigten Landesmedien die   abgeschlagenen Köpfe, um den Brasilianern ein realistisches Bild der   gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu vermitteln.<br />
Brasiliens Qualitätsmedien stellen auch den Libyenkrieg anders dar als   der mitteleuropäische Mainstream – sie wiesen sofort auf die zivilen   Opfer der Bombardements hin, nannten als Hauptmotiv der Militäraktionen   strategische Ressourcen wie Erdöl und betonten Parallelen zu den unter   einem Vorwand begonnenen Irakkrieg.<br />
Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille. Eine Fundamentalkritik,   wie sie die Universitätsprofessorin Zilda Iokoi, eine frühere   politische Gefangene, auf einer Tagung des Goethe-Instituts Sao Paulo   äußerte, ist durchaus zutreffend: „Die großen tonangebenden Medien   Brasiliens berichten systematisch über viele brisante Fakten nicht – und   das ist Zensur. Neun Familien beherrschen das nationale Mediensystem –   man liest nur, was die Zeitungsbosse wollen. Oft schreiben  Journalisten  über Unerwünschtes, doch deren Texte werden gekürzt,  zensiert. Mir sagen  Journalisten beim Interview immer wieder: Ich weiß  aber nicht, ob es  gedruckt, gesendet wird.“ Welchem Kollegen in  Mitteleuropa kommt dies  nicht irgendwie bekannt vor …<br />
Vieles, was große kommerzielle Medienkonzerne wie „O Globo“ trotz   hervorragender, mit zahlreichen Publizistik-Preisen geehrter   investigativer Journalisten nicht liefern – oder nicht liefern wollen,   kommt allerdings seit Jahren wenigstens teilweise von alternativen   Internet-Medien, darunter der befreiungstheologisch orientierten   Nachrichtenagentur ADITAL, von der Wochenzeitung „Brasil de fato“ oder   der Radioagencia NP. Längst sind Brasiliens Leitmedien gezwungen, Blogs   und Community Media zu verfolgen und dort geäußerten Vorwürfen   nachzugehen.<br />
Anfang 2011 erinnerte Brasiliens nationaler Presseverband ANJ in   ganzseitigen Anzeigen an die enorme Leistung jener investigativen   Journalisten, die Lulas größtes politisches Desaster, den so genannten   Mensalao-Skandal um Parteien-und Abgeordnetenkauf, an die Öffentlichkeit   brachten. Lula drohte sogar die Amtsenthebung – in nicht wenigen   Auslandsmedien wurde das Thema indessen auf sehr kleiner Flamme   gehalten. Gleiches galt für die auffällig engen freundschaftlichen   Beziehungen des angeblich linksorientierten Ex-Gewerkschaftsführers   ausgerechnet zu Oligarch José Sarney, Ex-Chef der Folterdiktatorenpartei   ARENA, starker Mann des rechtsgewirkten Partido do Movimento   Democrático Brasileiro (PMDB) und wichtigster politischer   Regierungspartner auch derzeit unter Dilma Rousseff. Als Lula von einem   Journalisten auf die Unterstützung durch die „Sarney-Oligarchie“   angesprochen wurde, entgegnete er irritiert und verärgert: „Sie müssen   sich medizinisch behandeln lassen, vielleicht eine Psychoanalyse machen,   um das Vorurteil zu vermindern.“ Für die Hilfe der Sarney-Gruppe sei  er  durchaus dankbar.<br />
Ein Hinweis darauf, dass in Brasilien die Uhren in der Politik und auch   im Journalismus tatsächlich anders gehen als in Mitteleuropa, sind  zudem  die vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für Propagandaanzeigen  der  Regierung, etwa in den Zeitungen, die unverhältnismäßig hoch sind.  Sie  übersteigen ganze Sozialetats – bei fortdauerndem Hunger und  weiter  rasch wachsenden Slums.<br />
Kritik einheimischer Journalisten geht jedoch nur zu oft ins Leere, wird   kaum wahrgenommen. Laut José Arbex, Kommunikationsexperte und   Universitätsprofessor aus Sao Paulo, verhinderte der Mensalao-Skandal   die Wiederwahl Lulas nicht, weil dieser von einer Gesellschaftsschicht   unterstützt werde, die keine Zeitung lese und sich daher nicht betroffen   fühle. Aus dem gleichen Grunde habe auch der Skandal um Erenice Guerra   keine größeren nachteiligen Wirkungen für die Wahl von Dilma Rousseff   gehabt.<br />
Ein TV-Wahlkampfspot zeigte die Verhältnisse ebenfalls exemplarisch: In   der UNO-Vollversammlung von New York erheben sich Staatschefs,   Außenminister und Diplomaten von den Plätzen und jubeln Lula stehend zu.   Brasilianische Journalisten gingen der Sache nach. An jenem Tag   nahmUNO-Generalsekretär Kofi Annan seinen Abschied und erhielt   entsprechende Ovationen. Wahlkampfmanager montierten diese hinter den   nur schwach applaudierten Lula-Auftritt. Als vorhersehbar beschrieben   und kommentierten lediglich zwei, drei Qualitätszeitungen diesen alten   PR-Trick und zitierten Oppositionspolitiker, die von „großem Betrug“,   Verletzung der Wahlgesetze und „lächerlichen Lügen“ sprachen – weitere   Reaktionen der Öffentlichkeit gab es nicht.<br />
Doch Qualitätszeitungen sind im größten Teil des Landes gar nicht   erhältlich. Und Manipulationen dieser Art werden auch dadurch   erleichtert, dass aufgrund des laut Intellektuellen und kirchlichen   Menschenrechtsaktivisten absichtlich niedrig gehaltenen Bildungsniveaus   drei Viertel der Erwachsenen nicht in der Lage sind, einen simplen   Zeitungs- oder Buchtext auch nur zu lesen, geschweige denn zu verstehen.   So hat gemäß Umfragen das Gros der Pflichtwähler gar nicht begriffen,   um was es bei den zahlreichen Korruptionsskandalen um Lula und dessen   Regierung eigentlich ging – Skandale immerhin, die in Ländern wie   Deutschland zu enormer öffentlicher Empörung geführt hätten. Auch die   Wirkungsmöglichkeiten alternativer Internet-Medien sind dadurch stark   eingeschränkt.<br />
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat Attacken von Lula   und anderen hohen Politikern auf unbequeme Landesmedien scharf   verurteilt. Angesehene Diktaturgegner veröffentlichten sogar ein   „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, warfen Lula „Autoritarismus“   vor und wandten, wenden sich gegen offene und verdeckte  Einschüchterung  von Journalisten.<br />
Die Auslandsmedien ignorieren derartige Vorgänge in der Regel ebenso wie   die alltäglichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen, darunter   landesweite, systematische Folter durch Staatsangestellte, das Wüten der   Todesschwadronen, die Scheiterhaufen von Rio de Janeiro, die   Massengräber für „Nichtidentifizierbare“, die außergerichtlichen   Exekutionen. Brasiliens Qualitätsmedien berichten darüber detailliert   und kontinuierlich, kritisierten auch die jüngsten Slum-Besetzungen von   Rio de Janeiro durch Militär und Polizei erstaunlich scharf. Von   Auslandsmedien kommt dagegen fast nur Lob.<br />
Entsprechend zufrieden ist Brasilia, das in den letzten Jahren   erhebliche Summen in die Auslandspropaganda investierte. Laut   Wirtschaftszeitschrift <em>Brasil Economico</em> wurden allein 2009   umgerechnet über 40 Millionen Euro verausgabt. Zitiert wird ein   Regierungsfunktionär Brasilias: „Unsere Priorität ist, Brasiliens Image   als das einer großen, sozial, politisch und wirtschaftlich stabilen   Demokratie zu stärken.“ Auch die Inlandspropaganda wurde unter der   Lula-Rousseff-Regierung enorm forciert. 2003, zum Amtsantritt, hätten   499 Medien Regierungsgelder für Propaganda-Verbreitung erhalten, 2009   seien es indes schon 7.047 Medien gewesen, heißt es in kritischen   Analysen. Viele brasilianische Politiker besäßen Zeitungen, Radio-und   TV-Stationen, und zahlreiche Medien seien von Regierungspropaganda   regelrecht abhängig.<br />
Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen dann natürlich für die Hunger-und Elendsbekämpfung, für Bildung und Gesundheit.<br />
Nicht ungewöhnlich ist schließlich, dass hohe Politiker, gegen die   ermittelt wird, Medien gerichtlich untersagen lassen, darüber zu   berichten.<br />
Fast täglich drucken die Zeitungen aber weiterhin interessante,   unbequeme, gut fundierte Texte, die Brasilienklischees und offiziellen   Versionen widersprechen. Als die Lula-Rousseff-Regierung weltweit   verbreiten ließ, dass die internationale Wirtschafts-und Finanzkrise auf   Brasilien nur geringe Auswirkungen gehabt habe, belegten investigative   Journalisten just das Gegenteil, weisen auf Rekordentlassungen, den   Stopp vieler Industrieprojekte, auf Exportprobleme und   Deindustrialisierung sowie auf geschönte offizielle Statistiken hin.<br />
Und Wikileaks rennt mit seinen Brasilien-Enthüllungen bei den   einheimischen Journalisten lediglich offene Türen ein. Leere   antiamerikanische Rhetorik Brasilias wurde stets gegeißelt und die jetzt   bekanntgewordene, ans Weiße Haus gerichtete „Bitte um Verständnis für   Sprüche gegen die USA in Wahlkampfzeiten“ daher genüsslich zitiert. „Es   existierten zwei Beziehungen zwischen Brasilien und den Vereinigten   Staaten während der acht Lula-Jahre im Präsidentenpalast“, analysierte   Fernando Rodrigues von der <em>Folha de Sao Paulo</em>, Brasiliens  größter  Qualitätszeitung. „In der Öffentlichkeit gab es Prügel für die   Nordamerikaner – im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen   für die Brüder im Norden.“ In der Öffentlichkeit dominiere zwar ein   bestimmter infantiler Antiamerikanismus – im Wirtschaftlichen dagegen   die Anerkennung der Hegemonie des Partners. „Im kulturellen Bereich, um   die Schizophrenie komplett zu machen, sieht man sogar eine   enthusiastische Übernahme von Sitten, Gebräuchen, Moden.“<br />
Dr. Claudio Guimaraes dos Santos in Sao Paulo zählt zu den wichtigsten   Denkern Brasiliens und liefert zum Verständnis der widersprüchlichen   (Medien-)Realität des Landes wichtige Argumente: „Das Volk schaut den   schockierendsten Skandalen stumm zu – die immense Passivität des   Brasilianers wird teils durch fehlende Bildung und Kultur verursacht. Es   fehlt Bewusstsein dafür, dass man eine solidarische Gesellschaft   aufbauen müsste. Die brasilianische Demokratie ist krank. Eine der   Säulen der Demokratie, der freie, mündige, kritische, bewusste Bürger,   existiert in Brasilien nicht. In den letzten zweihundert, dreihundert   Jahren hat man eine unkritische Masse geschaffen – unfähig, zu   entscheiden. Unsere Eliten sind immer kulturloser, ungebildeter. Niemand   mag schlechtes, verdorbenes Essen – doch schlechte Informationen   schlucken alle massenweise und völlig unkritisch. Hier fehlt   intellektueller Dialog. Ich fordere meine Kollegen stets auf: Wenn ihr   es nicht aussprecht, wer wird es dann tun? Der Fußballer, der   Pagodesänger, der schlechte Politiker, der jede Chance zum Reden sofort   nutzt? Wenn wir schweigen, beherrschen diese Leute die Szene. Deshalb   dürfen wir auch Risiken nicht scheuen!“</p>
<h1>Juden in Sao Paulo</h1>
<p>Als Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff 2011 die chaotische   Megacity, Lateinamerikas führenden Wirtschaftsstandort mit über 1.200   deutschen Firmen besucht, wird am Ankunftstag im Zentrum ein Obdachloser   lebendig verbrannt, am Abreisetag ein weiterer. In Sao Paulo wüten   Todesschwadronen der Militärpolizei, gibt es Massengräber, über 2.000   grauenhafte Slums mit Hunger und Lepra, prostituieren sich schon   zehnjährige Mädchen für weniger als einen Euro, um Crack zu kaufen – und   vor aller Augen in ganzen Horden zu konsumieren. Man muss sich diese   Zustände vergegenwärtigen, die von den allermeisten Paulistanos   apathisch-passiv hingenommen oder sogar verdrängt werden, um Situation   und Rolle der etwa 70.000 Juden im Menschenmeer der elf, zwölf Millionen   zu verstehen. Denn diese „judeus“ scheinen schärfer zu diskutieren,   sich effizienter zu engagieren, bringen Resultate, von denen dann alle,   ob Arme oder Reiche, etwas haben. Lateinamerikas bestes Hospital, ein   Riesenkomplex namens „Albert Einstein“ im Viertel Morumbi, haben die   Stadt-Juden errichtet – geleitet wird es von dem weltbekannten Mediziner   Claudio Lottenberg, Präsident der jüdischen Gemeinde ganz Brasiliens.</p>
<p>Der in Israel geborene Oded Grajew aus Sao Paulo, Erfinder, Aktivist   des Weltsozialforums, verweist auf dessen Bedeutung für die jüngsten   arabischen Entwicklungen. „Für jene, die das Weltsozialforum und unsere   Spezialforen in Ägypten oder Tunesien mit Interesse und Sensibilität   frequentierten, ist alles, was derzeit in der arabischen Welt geschieht,   keinerlei Überraschung.“<br />
Und dann Pedro Herz, dessen Kulturkaufhäuser, mit Kinos, Theatern,   Kursen und Konzerten in ganz Brasilien tonangebend sind. In einem Land   des Analphabetismus, in dem sogar ungezählte Uni-Studenten in ihrem   Leben nicht einen einzigen Roman lasen, wird der Deutschstämmige zum   Kulturpionier – die größte „Livraria Cultura“ Sao Paulos ist selbst am   Wochenende voll wie ein Supermarkt, dort kaufen sogar   lateinamerikanische Staatspräsidenten. „Da bin ich stolz drauf – wir   verkaufen Ideen!“, sagt Pedro Herz.<br />
Nachvollziehbar daher, dass viele im kosmopolitischen Sao Paulo die   jüdische Gemeinde bewundern, stark und gut organisiert empfinden,   ausdrücklich als ein Beispiel für die anderen Einwanderergemeinden   nennen. Die Juden, heißt es, seien sich einig im Kampf für   Menschenrechte, bei der Hilfe für Bedürftige, leisteten gerade im   öffentlichen Gesundheitswesen, das außerhalb Sao Paulos oft katastrophal   sei, ganz Erstaunliches, weit über ihr Einstein-Hospital hinaus. Ob  das  den „judeus“ bewusst ist, in einer von Desorganisation und   Laissez-faire geprägten Gesellschaft? Redet man mit ihnen, fällt das   hohe Maß an Selbstkritik auf, das Messen an höchsten Qualitätsmaßstäben.   Für Außenstehende scheint die seit über hundert Jahren existierende   Gemeinde stabil zu sein – die Juden selbst beobachten indessen Rückgang,   gar Schwächung. Viele, die teils noch vor den Nazis aus Deutschland   flohen, erleben bestürzt, dass ihre hoch qualifizierten Kinder just in   dieses Land, doch auch in die USA, nach Australien und selbst Israel   auswandern, weil sie in Brasilien keine Arbeitsmarkt-und Lebenschancen   sehen. Würde die wirtschaftlich-soziale Lage besser, sagt Nelson   Rozenchan, Direktor des jüdischen Peretz-Gymnasiums, kämen viele Juden   zurück oder migrierten gar hierher. Manche junge Juden Sao Paulos sagen   ihren Eltern unumwunden, dass sie in einem Land mit solch einer   reaktionären politischen Klasse, unglaubwürdigen Politikern, soviel   Unehrlichkeit, ungesundem gesellschaftlichem Klima nicht leben wollen –   und weggehen. Rozenchan nennt Zahlen: Vor 20 Jahren gab es in den   jüdischen Schulen von Sao Paulo etwa 5.000 Heranwachsende, heute nur   noch rund 3.000. In die Synagogen kamen an den Festtagen bis zu 8.000   Juden, heute nur noch etwa 5.000. „Vielen in Sao Paulo Geborenen ist es   anders als den vor Pogromen, dem Nazismus Geflohenen leider nicht mehr   so wichtig, ihre jüdische Identität zu zeigen, zu stärken, zu betonen –   sie nutzen die Synagoge nur noch bei Taufe, Heirat Tod. Viele Juden   geben ihr Judentum auf.“<br />
Medienmacher Roni Gotthilf sieht seine Gemeinde im gigantischen,   unübersichtlichen Sao Paulo in kleine Inseln zerstreut, deren Bewohnern   es lediglich um die eigenen Interessen, vielleicht auch die der eigenen   Synagoge gehe. Gotthilf fiele es schwer, die Interessen der gesamten   Gemeinde klar zu benennen – doch dass sie schrumpft, steht für ihn außer   Zweifel. Viele Juden haben sich assimiliert, dem Lebensstil der  anderen  Brasilianer angepasst – in einer von Stress, Hektik,  Kriminalität und  überraschend viel Einsamkeit geplagten Metropole.  Junge Juden heiraten  immer öfter Nicht-Juden, schicken ihre Kinder  nicht mehr in jüdische  Schulen, stehen dem Judentum ihrer Eltern fern.  „Im neoliberalen Kontext  der heutigen Welt kann man sicher  relativieren.  In Sao Paulo gehen die  Leute eher oberflächlich  miteinander um – wogegen wir Juden enger  zusammenleben, besser  zusammenhalten. Doch das Klima hier prägt alle:  Wenn die Gesellschaft  egoistisch und individualistisch ist, sind wir es  in gewisser Weise  dann eben auch.“<br />
Durch die schicke Rua Oscar Freire ziehen bei Tropenhitze Gruppen   orthodoxer Juden in schwarzem Anzug mit Weste, schwarzem Mantel und   Filzhut, umringt von ihren Kinderscharen. Die Familien haben fünf bis   sieben Sprösslinge – Liberale, Reformisten oder Konservative bringen es   dagegen auf höchstens zwei. Die Orthodoxen, etwa 15 Prozent der   Gemeinde, gleichen den Rückgang nicht aus und sind, wie Roni Gotthilf   betont, gar nicht gut angesehen. Andere relativieren, sehen bei aller   Kritik auch positive Aktivitäten, wie die der Hilfsorganisation Ten Yad   mit über 300 Freiwilligen und einer Garküche, die zudem Sozialprojekte   der Präfektur leitet und durchweg öffentliches Lob erntet. Die  orthodoxe  Kleiderordnung gilt indessen als lächerlich und für die  jüdische  Gemeinde blamabel. „Wer sogar bei schwüler Hitze mit diesen  dicken,  hochgeschlossenen Klamotten rumläuft, leidet, schwitzt, ermüdet  rasch –  das ist doch kein Judaismus, sondern Fundamentalismus!“,  lauten  drastische Kommentare. Andere halten den Orthodoxen zugute, dass  sie  besonders intensiv versuchen, junge abgedriftete Juden ins  Gemeindeleben  zurückzuholen, deren jüdische Identität wiederzubeleben.<br />
Der konservative Schuldirektor Nelson Rozenchan stellt unbequeme Fragen.   „Zehn Rabbiner haben zur Abtreibung zehn verschiedenen Auffassungen.“   Jetzt, nach Bin Ladens Tötung, erhitzt ihn das Thema Folter. „Wäre ich   absolut sicher, dass Folter Menschenleben rettet, würde ich sie   anwenden! Ich habe in Israel selbst erlebt,wie es durch Folter gelang,   aus Jordanien eindringende Terroristen zu fangen und dadurch etwa 50   Menschen vor dem Tod durch Selbstmordattentate zu bewahren. An dieser   Lebenserfahrung kann ich nicht vorbei!“<br />
Mag die Mitgliederzahl der Gemeinde auch abnehmen, die Zahl ihrer   identitätsstiftenden Aktivitäten nicht. Herausragend wirkt dabei Sao   Paulos  Hebraica-Klub, das größte jüdische Gemeindezentrum außerhalb   Israels, eine grüne Oase im Betonmeer der Megacity. Viele der jährlich   etwa 700 Veranstaltungen, ob Theater, Filmfestival, Konzerte oder Sport,   laufen hier – dazu immer neue Aktionen gegen den Antisemitismus.   Niemand in Lateinamerika hat soviel über Antisemitismus geforscht und   publiziert wie Maria Luiza Tucci Carneiro von der Bundesuniversität Sao   Paulo. „Die Gemeinde ist sehr besorgt über zunehmenden Antisemitismus   nicht nur in Brasilien, sondern vor allem in Europa – will, dass endlich   auch die Regierung mehr dagegen tut.“ Der Lula-Regierung wird von den   Juden allgemein vorgeworfen, nicht eben hilfreich gewesen zu sein – des   Staatschefs Freundschaft zum Holocaust-Leugner Ahmadinedschad spreche   Bände. Neonazi-Gruppen wüchsen täglich mehr in Brasilien, nazistische   Symbole, Figuren von Hitler und Himmler würden für 350 Euro ganz offen   in Sao Paulo verkauft, Antisemitismus entlade sich auf bizarrste Weise.   Taxifahrer schimpfen, an Sao Paulos irrwitzigen Verkehrsstaus seien nur   die Juden schuld. Im auch von 15.000 Juden bewohnten Viertel   Higienopolis schimpft ein Vater lautstark in der Impf-Schlange, dass er   nur wegen dieser „verdammten Juden“ solange warten müsse. „Den  Impfstoff  für dein Kind hat ein Jude entwickelt“, kontert ein  Kipa-Träger. Sei  der dann auch ein „judeu maldito?“ Der Vater wird ganz  still.</p>
<h2>Brasilien, siebtgrößte Wirtschaftsnation,  flog aus Ländergruppe(low- and middle-income countries), die  Aids-Infizierte am besten betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60%  und 79% der HIV-Patienten werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit  unter Lula-Rousseff. Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in  Lateinamerikas größter Demokratie &#8211; offizielle Versionen und Realität. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der  UNO-Organisation Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und  Namibia, verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten  entsprechende Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der  nächsten Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000  Brasilianer nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</strong></a></p>
<p><strong>“Der Aids-Musterschüler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/hintergrund/msgf/brasilien%3A_der_aids-musterschueler.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/hintergrund/msgf/brasilien%3A_der_aids-musterschueler.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1189066547.pdf"><strong>http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1189066547.pdf</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/willkommen-im-paradies-brasilien-boomt-die-faz-uber-das-freudenfest-fur-ronaldinho-gaucho-in-rio-am-tag-nach-der-katastrophennacht-mit-uber-700-toten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/willkommen-im-paradies-brasilien-boomt-die-faz-uber-das-freudenfest-fur-ronaldinho-gaucho-in-rio-am-tag-nach-der-katastrophennacht-mit-uber-700-toten/</strong></a></p>
<p><strong>Slum in Sao Paulo, November 2011. Gemäß europäischen  Sichtweisen hatte Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien die  Finanz-und  Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211;  wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum Brasilien aus  der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral  therapy in low- and middle-income countries at the end of 2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td valign="top" width="361">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand<strong>Uruguay </strong><strong>Zambia </strong></td>
<td valign="top" width="277"><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></td>
</tr>
</table>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik:  Öffentliche Proteste  landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier  Medikamenten des  Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die  Infizierten ist es das  Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer  und Aids. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157" title="Beitrag bearbeiten">**(2010)</a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir,  Lamivudina,  Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung  eines als  beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral,  Leiter  eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der Presse.  ”  Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal. Angesichts der   zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der nationalen   Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an Brasilias Aids-Politik   weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner   und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische Versorgung   von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche   brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem   behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem   Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte der   Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José Francisco  dos  Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft dies nur teilweise  zu,  sterben deshalb Aids-Patienten, die den Medikamenten-Cocktail   unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen. </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der   Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so   schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail schlichtweg   nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO seien daraufhin   Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht gezogen, um die Einhaltung des   entsprechenden Gesundheitsgesetzes zu erreichen. Die brasilianischen   Aids-Statistiken seien sehr ungenau, die wahre Datenlage werde   versteckt. Es existiere verständlicherweise kein politisches Interesse,   die Wahrheit über die Aids-Situation offenzulegen. Die behauptete   Qualität der Aidspatienten-Versorgung existiere nicht. Aids betreffe in   Brasilien heute vor allem die Armen. Wenn indessen jemand an einer   Krankheit sterbe, die er sich durch die Immunschwäche zugezogen habe,   werde Aids auf dem Totenschein nicht als Todesursache benannt, sei nur   zu oft  gar nicht bekannt, daß er Aids-infiziert gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte   Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse   beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es fehlten   sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei   Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen könne:</strong>   Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para doenças infecciosas e   anti-retrovirais que integram o coquetel antiaids estáo em <strong>falta</strong>.   ”Pelo menos metade desses medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que   significa que a interrupçáo do uso, segundo especialistas, pode provocar   graves conseqüÃªncias Ã  saÃºde e até levar Ã  morte, afirma Caetano.   JÃ¡ nas unidades bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros cinco  remédios  também estáo em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;    eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in Brasilien “   etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus am Rio Negro &#8211;    fast durchweg in Slums. Die brasilianischen Aidsexperten nennen die   Präventionsarbeit bei Indiostämmen besonders schwierig. Kondome würden   aus soziokulturellen Gründen, vor allem der Mannesehre, gewöhnlich   abgelehnt. Krankheiten wie Aids und Tuberkulose schreibe man dem Wirken   böser Geister aus der übernatürlichen Welt zu, hoffe auf Heilung durch   den Schamanen. Zudem existiere das Problem der Promiskuität,   derÂ häuslichen, der sexuellen Gewalt auch unter den Indios, könne sich   eine Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann durchsetzen, der kein   Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als Prostituierte. Indianer und   Indianerinnen, die zu evangelikalen Sekten übertreten, sagen: ”Wegen   meiner Religion kriege ich kein Aids, sind weder Aidstests noch Kondome   nötig. Jesus heilt &#8211; Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a><strong>Laut  Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine “gravierende  Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9 Milliarden Real, die für  das Gesundheitswesen bestimmt waren, in Wirklichkeit garnicht  investiert.  Brasiliens privates Gesundheitswesen für die  Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als das öffentliche  Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte   Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die   Bildung, ethische  Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000  Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der  katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
<p><strong>Die erfolgreiche Auslandspropaganda,  Berichterstattungsvorschriften und der Soziologe Claudio Monteiro,  Leiter der katholischen Aids-Pastoral in Sao Paulo 2010: </strong> <strong>“Als  Folge von Aids sterben in Brasilien jährlich weit mehr als  die laut  amtlicher Schätzung angegebenen rund 11000 Personen &#8211; die  Dunkelziffer  ist hoch”, so Monteiro im Website-Interview. “Die  Feststellung und  Registrierung der Todesursachen muß stark verbessert  werden. Wegen  fehlender Medikamente für den Aids-Cocktail sterben nach  wie vor  zahlreiche Menschen. Derzeit nimmt Aids besonders in Städten bis  50000  Einwohner zu.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat Sao Paulo noch 2627 Slums?” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-slums/" rel="tag">Brasiliens Slums</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wirtschaft/" rel="tag">Brasiliens Wirtschaft</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster  Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser  Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion  Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und  Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den  stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der  siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor   Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats   Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
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		<title>Brasiliens florierendes Crack-Business unter der Rousseff-Regierung &#8211; Video anklicken. Hohe Gewinne für die Unternehmer dieser Branche. Brasilien &#8211; großer Wachstumsmarkt für Antidepressiva, hohe Wachstumsraten.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-florierendes-crack-business-unter-der-rousseff-regierung-video-anklicken-hohe-gewinne-fur-die-unternehmer-dieser-branche/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 23:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Crack in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo]]></category>

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		<description><![CDATA[http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2011/11/multidao-e-flagrada-consumindo-drogas-na-cracolandia-no-feriado.html Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-drogen-megacity-sao-paulo-universitatsstudenten-meist-passiv-bei-politischen-protesten-engagieren-sich-stark-fur-drogen-sao-paulos-airport-weltweit-beruchtigt-wegen-massiver-drogenaus/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/ Antidepressiva &#8211; neben Drogen wie Crack immer mehr Hit in der brasilianischen Ersatzbefriedigungsgesellschaft: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/26/antidepressiva-in-brasilien-verkauf-wuchs-von-2005-bis-2009-um-rund-45-prozent/ “…den Leuten zu sagen, in was für einer verlogenen Scheiße wir alle leben…” Schlingensief in Sao Paulo. ** Tags: Sao Paulo, Schlingensief Christoph [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2011/11/multidao-e-flagrada-consumindo-drogas-na-cracolandia-no-feriado.html"><strong>http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2011/11/multidao-e-flagrada-consumindo-drogas-na-cracolandia-no-feriado.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor  Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats  Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-drogen-megacity-sao-paulo-universitatsstudenten-meist-passiv-bei-politischen-protesten-engagieren-sich-stark-fur-drogen-sao-paulos-airport-weltweit-beruchtigt-wegen-massiver-drogenaus/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-drogen-megacity-sao-paulo-universitatsstudenten-meist-passiv-bei-politischen-protesten-engagieren-sich-stark-fur-drogen-sao-paulos-airport-weltweit-beruchtigt-wegen-massiver-drogenaus/</strong></a></p>
<p><span id="more-11437"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/</strong></a></p>
<p><strong>Antidepressiva &#8211; neben Drogen wie Crack immer mehr Hit in der brasilianischen Ersatzbefriedigungsgesellschaft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/26/antidepressiva-in-brasilien-verkauf-wuchs-von-2005-bis-2009-um-rund-45-prozent/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/26/antidepressiva-in-brasilien-verkauf-wuchs-von-2005-bis-2009-um-rund-45-prozent/</strong></a></p>
<h2>“…den Leuten zu sagen, in was für einer verlogenen Scheiße wir alle leben…” Schlingensief in Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6576" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schlingensief/" rel="tag">Schlingensief</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/schlingensiefklein1.jpg" alt="schlingensiefklein1.jpg" /></p>
<p><strong>Christoph Schlingensief beim Website-Interview in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/christoph-schlingensief-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/christoph-schlingensief-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>“Für mich ist der kleine Moment der Verunsicherung wichtig,  der Moment der Irritation, auch der Schnelligkeit, und manchmal auch der  Metaphysik, wo sich etwas verselbständigt, wo ich nicht mehr eingreifen  kann, und ich plötzlich merke, hier sind Schwebezustände erreicht, was  ist da eigentlich los?…Wenn ich jetzt über Deutschland rede, aus der  Distanz mal wieder, dann denke ich, was haben wir da eigentlich für  Probleme &#8211; das sind Luxusleiden &#8211; und in diesem Luxusleiden vergißt man  den Blick auf ganz zentrale Sachen &#8211; z.B. wie kann man andere Regionen  integrieren?…Ich glaube, in Deutschland habe ich das Staunen verlernt,  habe ich dort immer das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben, schon  zu kennen…Ich merk das auch bei Mitarbeitern &#8211; wenn die nachher ihre  Ideen nur aus dem Internet rausholen, ja dann sieht das alles so aus  wie!…Man muß eigentlich Sao Paulo in Berlin vertreiben…Am Ende, wenn ich  in den Todeskrampf komme, dann atme ich noch einmal aus, verschwinde  wohin auch immer…Die wahre Provokation ist, wenn man versucht, das Leben  zu berühren &#8211; das ist das, was die meisten nicht mehr aushalten. Und  wenn man das mal macht und einfach sagt, Moment mal, das ist doch ein  Teil unseres Lebens &#8211;  was ich hier zeige, ist doch garnicht so  abnorm!…Jetzt bin ich in Sao Paulo und bin der glücklichste Mensch im  Moment, weil das hier so toll läuft. Das muß man bekanntmachen in  Deutschland! Ich erlebe hier etwas, das gibt mir Gänsehautzustände &#8211; ich  erlebe was, das ich da nicht habe. Und das kann man jetzt auch nicht  transportieren, exportieren &#8211; man kann aber erzählen von Dingen, die  noch geschehen,  die möglich sind. Und die verlernt man eben in dem  Zeitalter, in dem wir da angekommen sind… Gottseidank oder leider &#8211; ich  kann die Schnauze nicht immer halten. So Sachen darf man einfach nicht  sagen, ich weiß es von Kollegen, man sagt es lieber nicht &#8211; man will es  sich ja nicht verderben. Bloß keine Position beziehen!…Ich habe hier  zwei ausführliche Vorträge gehalten, daß ich das Gefühl habe, daß man  hier nicht richtig im Gleichgewicht ist. Daß auf der einen Seite zur  Selbstdarstellung unheimlich Farbe verbraucht wird &#8211; und der andere  läuft in Schuhen rum, wo man sagt, das sind ja gar keine Schuhe mehr,  keine Sohle &#8211; und daß ich das garnicht mag.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/christoph-schlingensief-so-schon-wie-hier-kanns-im-himmel-gar-nicht-sein-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/christoph-schlingensief-so-schon-wie-hier-kanns-im-himmel-gar-nicht-sein-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sanger-crioloes-gibt-keine-liebe-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sanger-crioloes-gibt-keine-liebe-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/schuhputzersp.JPG" alt="schuhputzersp.JPG" /></p>
<p><strong>Schuhputzer in Sao Paulo.</strong><br />
<!--adsense--></p>
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