Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Bolivien:“Evo, fascista, servente dos empresarios brasileiros.“ Protestplakat der „Central Operaria Boliviana“(COB). Wie der Mythos Evo Morales konstruiert wurde. Crack-Epidemie in Brasilien und Evo Morales.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/bolivien-und-evo-morales-nieder-mit-der-narco-regierung-brasiliens-landesmedien-berichten-uber-proteste-die-altbekannte-vorwurfe-bekraftigen-warum-die-morales-regierung-von-interessierter-sei/

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Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/bolivien-in-europa-zum-mythos-aufgebauter-staatschef-evo-morales-last-indioprotest-mit-brutaler-harte-unterdrucken-strase-durch-indianergebiet-mit-regierungsgeldern-brasilias-finanziert-von-brasili/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/regierung-boliviens-mitverantwortlich-fur-kokainexport-nach-brasilien-prasidentschaftskandidat-jose-serra-erneuert-vorwurf-an-evo-morales-droge-aus-bolivien-totet-unsere-jungen-menschen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/09/die-farce-der-indigenen-nation-brasiliens-nachrichtenmagazin-veja-uber-bolivien/

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„Cracolandia“ – Wandbild in Sao Paulo.

Drogenelend, Gewalt und Kinderprostitution:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/19/brasilien-entwicklung-der-gewaltkultur-unter-lula-rouseff-new-york-times-neoliberaler-drogenboom/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/kinder-drogenprostitution-unter-der-neuen-rousseff-regierung-brasiliens-sex-fur-zwei-real-weniger-als-ein-euro-laut-landesmedien-kinder-menschenrechte-in-brasilien/

Rainer Stadler, NZZ:

“Die Stresssymptome sind bereits jetzt unübersehbar. Was man aus ökonomischer Sicht gelassen als Verdrängungswettbewerb bezeichnen kann, bedeutet in publizistischer Hinsicht: schmalbrüstige Redaktionen, schrumpfende Kompetenz bei der journalistischen Bewältigung der nahen und fernen Ereignisse, aggressivere Schlagzeilen als Folge wachsender Ahnungslosigkeit, Hysterien, Missachtungen der Unschuldsvermutung und mehr Übergriffe in die Privatsphäre, weil gerade dort attraktive Unterhaltungsstoffe zu holen sind.

Was sonst Wirtschaftsmanagern vorgeworfen wird – der bloss kurzfristige Blick auf die Quartalszahlen –, ist im Journalismus weiterhin das dominierende Richtmass: die Deadline, der Redaktionsschluss. Er gewährt in der Internet-Ära kaum noch Besinnungszeit. Das ist umso verheerender, wenn es an Ressourcen mangelt. Die Gefahr schrumpfender publizistischer Kompetenzen kontrastiert scharf mit den wachsenden Ansprüchen einer Gesellschaft, die auf die Vermittlung von komplexem Wissen angewiesen wäre. Sie begibt sich im «Easy-News-Jet» auf einen gefährlichen Blindflug.

Der Ausleseprozess wird schon bald den Blätterwald drastisch auslichten. Es entsteht eine andere (Medien-)Schweiz. Die Annahme, dass künftig gerade noch zwei bis drei Medienunternehmen den hiesigen Markt prägen werden, scheint nicht mehr abwegig. Die Spannung zwischen dem von Zürich aus gesteuerten Kommunikationsmarkt und der föderalistisch geprägten politischen Schweiz wird wachsen, die gesellschaftliche Verständigung wird unübersichtlicher und instabiler.”

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 02. Oktober 2011 um 16:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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