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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8222;Boomland&#8220; Brasilien: OECD nennt niedriges Wirtschaftswachstum von 2011 &#8211; nur 2,7 % &#8211;  eine &#8222;Enttäuschung&#8220;, laut Landesmedien. Exportschlager Tränengas &#8211; für arabische Diktaturen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/boomland-brasilien-oecd-nennt-niedriges-wirtschaftswachstum-von-2011-eine-enttauschung-laut-landesmedien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/boomland-brasilien-oecd-nennt-niedriges-wirtschaftswachstum-von-2011-eine-enttauschung-laut-landesmedien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 12:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaftswachstum 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/ Gemäß mitteleuropäischen Analysen, darunter auf der CeBIT 2012,  befand sich Brasilien indessen 2011 in einer absoluten Boomphase &#8211; Deutschland hatte 2011 ein Wirtschaftswachstum  über dem brasilianischen, von 3 % erreicht. Laut OECD wachse Brasilien unterhalb der Welt-Tendenz  &#8211; und unterhalb seines Potentials.Für 2012 lauten Voraussagen selbst aus der Regierung unter 3 % Wachstum, melden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>Gemäß mitteleuropäischen Analysen, darunter auf der CeBIT 2012,  befand sich Brasilien indessen 2011 in einer absoluten Boomphase &#8211; Deutschland hatte 2011 ein Wirtschaftswachstum  über dem brasilianischen, von 3 % erreicht. Laut OECD wachse Brasilien unterhalb der Welt-Tendenz  &#8211; und unterhalb seines Potentials.Für 2012 lauten Voraussagen selbst aus der Regierung unter 3 % Wachstum, melden Wirtschaftsmedien des Landes. </strong></p>
<h2>“Brasilien steht für rasantes Wachstum &#8211;  Hannover feiert Brasilien.” Financial Times Deutschland. In Brasilien  scharfe Kritik an schwachem Wirtschaftswachstum unter Weltdurchschnitt.  “Wachstum der Industrie 2011 war ein Desaster.” FIESP-Präsident Paulo  Skaf. Brasilien und die unterschiedlichen Sichtweisen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12564" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cebit-2012-und-partnerland-brasilien/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:cebit-2012-hannover-feiert-brasilien/70003398.html"><strong>http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:cebit-2012-hannover-feiert-brasilien/70003398.html</strong></a></p>
<p><strong>&#8222;Das Land durchläuft eine intensive Industrialisierung.&#8220;</strong> <strong>Stuttgarter Nachrichten 2011</strong><br />
&#8222;Für 2011 und 2012 wird mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils ca.  3,7 und 4% (2010: 7,5%) BIP-Anteil gerechnet.&#8220; Auswärtiges Amt</p>
<p><strong>&#8222;In der Welt des Wachstums&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/</strong></a></p>
<h2>Brasilien diskutiert über Gründe des  schwachen Wirtschaftswachstums  2011 im ersten  Rousseff-Amtsjahr(offiziell 2,7 %) &#8211; in Europa  gewöhnlich als  “Boom”-Situation, “rasantes” Wachstum,  “Wirtschaftswunder” definiert.   In den acht Lula-Amtsjahren lag  Wachstum bei durchschnittlich 4,1  %(offiziell). “Brasilien wuchs 2011  weniger als Deutschland &#8211; Land in  der Krise wegen des  Euro”(brasilianische Wirtschaftsmedien) “Pibinho”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12552" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/karikpibfolha2012.JPG" alt="karikpibfolha2012.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Karikatur der größten brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zum schwachen Bruttosozialprodukt 2011. </strong></p>
<h2>“Wirtschaftsdaten für 2011 bewirkten kleines  Erdbeben.” “Opposition  wies auf Scheitern der Rousseff-Regierung im  ersten Amtsjahr.”</h2>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>In europäischen Analysen ist gewöhnlich von einer   beeindruckenden Stärke der Industrie im “Industrieland” Brasilien, von   einem “Wirtschaftswunder” die Rede, während brasilianische Analysten   seit Jahren zunehmende Deindustrialisierung beklagen. Das   Wirtschaftswachstum 2011 sei wesentlich durch das schwache Abschneiden   der Industrie gestoppt worden &#8211; die verarbeitende Industrie sei 2011   lediglich um 0,1 % (offiziell) gewachsen. Im letzten Quartal 2011 sei   die Produktion der verarbeitenden Industrie sogar um 2,5 Prozent   gegenüber dem Vor-Quartal zurückgegangen &#8211; um 3,1 Prozent gegenüber dem   letzten Quartal 2010. Just für das schwierige zweite Halbjahr wurde   Brasilien in europäischen Analysen ausdrücklich eine Boomsituation   bescheinigt, die allerorten zu sehen, zu spüren sei. Gemäß heutigen   Mainstream-Kriterien ist das im ersten Rousseff-Amtsjahr erreichte   Wirtschaftswachstum, obwohl niedrigstes der BRIC-Staaten, Ausdruck für   erfolgreiche Rousseff-Führung.</strong></p>
<p><strong>Um das in der Lula-Amtszeit erreichte durchschnittliche   Wachstum von 4,5 % zu erreichen, müßte Dilma Rousseff, wie es in den   brasilianischen Wirtschaftsmedien hieß, in den kommenden Amtsjahren   mindestens 5,1 % schaffen. </strong></p>
<p><strong>Die andere Sicht:”Brasilien steht für rasantes Wachstum”. Financial Times Deutschland, 2012 </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/pibinho2011.JPG" alt="pibinho2011.JPG" /></p>
<p><strong>“Wachstum der Industrie war ein Desaster” &#8211; FIESP-Präsident Paulo Skaf.</strong></p>
<p><strong>Exportschlager Tränengas:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/12/brasiliens-fortdauernder-skandal-um-tuckisches-tranengas-exportschlager-ua-in-bahrein-gegen-demonstranten-eingesetzt-arabischer-journalist-rasheed-abou-alsamh-fordert-vom-brasilianischen-ausenmi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/12/brasiliens-fortdauernder-skandal-um-tuckisches-tranengas-exportschlager-ua-in-bahrein-gegen-demonstranten-eingesetzt-arabischer-journalist-rasheed-abou-alsamh-fordert-vom-brasilianischen-ausenmi/</a></strong><strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/11/brasiliens-linksruck-regierung-wegen-tuckischem-tranengas-an-beruchtigte-diktaturen-zwecks-oppositionsunterdruckung-in-der-bredouille-ausenministerium-verspricht-untersuchung-des-tranengas-skan/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/11/brasiliens-linksruck-regierung-wegen-tuckischem-tranengas-an-beruchtigte-diktaturen-zwecks-oppositionsunterdruckung-in-der-bredouille-ausenministerium-verspricht-untersuchung-des-tranengas-skan/</strong></a></p>
<p><span id="more-12600"></span></p>
<p><strong> Die schwache Leistung der brasilianischen Industrie dürfte   sich auch 2012 fortsetzen, hieß es in Brasiliens Wirtschaftsmedien.   Besonders aufschlußreich sind Vergleiche mit den Wachstumszahlen von   Deutschland sowie der anderen BRIC-Staaten.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Analysten verweisen jetzt spöttisch auf die   als völlig unrealistisch eingestuften Wachstumsvoraussagen der   Rousseff-Regierung für 2011 &#8211; 5,5 % waren als realistisch bezeichnet   worden. Voraussagen dieser Art aus Brasilia müssen im europäischen   Mainstream gewöhnlich für bare Münze genommen worden.</strong><br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/catavento1.JPG" alt="catavento1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-wirtschaftsexperten-kritisieren-rousseffs-these-von-wahrungskrieg-und-tsunami-billigen-geldes-weisen-auf-hausgemacht-ursachen-der-probleme-brasiliens-extrem-hoher-leitzins-hohe/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-wirtschaftsexperten-kritisieren-rousseffs-these-von-wahrungskrieg-und-tsunami-billigen-geldes-weisen-auf-hausgemacht-ursachen-der-probleme-brasiliens-extrem-hoher-leitzins-hohe/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/industriaaperigocartacapital.JPG" alt="industriaaperigocartacapital.JPG" /></p>
<p><strong>“Unsere Industrie in Gefahr” &#8211; Zeitschrift “Carta Capital”, Ausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><strong>Wo gehts hier zum Boom, zum Wirtschaftswunder? Elendsviertel in Sao Paulo 2012.</strong></p>
<h2>Brasiliens Wirtschaftswachstum 2011 von  offiziell 2,7 Prozent liegt   unter dem Weltdurchschnitt von 3,8 Prozent &#8211;  Brasilien ist  Schlußlicht  der BRIC-Staaten. “rasantes Wachstum”  (CeBIT). “Brasilien  gilt  insgesamt als eine der am schnellsten  wachsenden  Volkswirtschaften der  Welt.”(CeBIT-Pressemitteilung) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12546" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/noticias/pib-brasileiro-cresceu-menos-do-que-a-media-mundial-em-2011"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/noticias/pib-brasileiro-cresceu-menos-do-que-a-media-mundial-em-2011</strong></a></p>
<p><strong>Gemäß europäischen Analysen von 2011 befindet sich Brasilien    klar in einer Boomphase &#8211; was brasilianische Wirtschaftsexperten  wie    üblich entgegengesetzt beurteilten. Mit offiziell 2,7 Prozent    Wirtschaftswachstum 2011 liegt Brasilien deutlich unter dem    Weltdurchschnitt von 3,8 Prozent, betonen die brasilianischen    Wirtschaftsmedien. Selbst Deutschland wuchs stärker als Brasilien, kam    auf 3 Prozent. </strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>“Mit wahnsinnigen Zahlen in allen Wirtschaftszweigen ist es bald eines der wichtigsten Länder der Welt.” (Die Welt)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/31/brasilien-auf-doing-business-ranking-hinter-uganda-swaziland-nepal-bangladesh-jemen-und-athiopien-2011-nur-auf-platz-127-2010-noch-platz-124/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/31/brasilien-auf-doing-business-ranking-hinter-uganda-swaziland-nepal-bangladesh-jemen-und-athiopien-2011-nur-auf-platz-127-2010-noch-platz-124/</strong></a></p>
<p><strong>“Brasilien gilt  insgesamt als eine der am schnellsten      wachsenden Volkswirtschaften der  Welt.”(CeBIT-Pressemitteilung)</strong></p>
<p><strong>“Brasilien wuchs weniger als Deutschland &#8211; Land in der Krise wegen des Euro”(brasilianische Wirtschaftsmedien)</strong></p>
<p><strong>Aufschlußreich sind die Wachstumsraten der anderen BRIC-Staaten für 2011:</strong></p>
<p><strong>China &#8211; 9,2 %</strong></p>
<p><strong>Indien &#8211; 7,4 %</strong></p>
<p><strong>Rußland &#8211; 4,1 %</strong></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; 2,7 %(offiziell)</strong></p>
<p><strong>Das Tropenland exportiert weniger als Baden-Württemberg.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/brasiliens-rasantes-wachstum-27-prozent-2011-laut-offiziellen-zahlen-daten-unabhangiger-institutionen-liegen-nicht-vor-regierung-sprach-fur-2011-von-realistischen-55-prozent-wachstum/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/brasiliens-rasantes-wachstum-27-prozent-2011-laut-offiziellen-zahlen-daten-unabhangiger-institutionen-liegen-nicht-vor-regierung-sprach-fur-2011-von-realistischen-55-prozent-wachstum/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rousseffmerkelcebit2012.JPG" alt="rousseffmerkelcebit2012.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Paulo Skaf, Präsident des Industriellenverbands FIESP, wies    auf das schlechte Abschneiden der brasilianischen Industrie im ersten    Rousseff-Amtsjahr. Dies erkläre sich aus Wechselkurs und hohen Zinsen,    extrem hoher Steuerbelastung, den höchsten Energiekosten und Spreads  der   Erde, der schlechten Infrastruktur und der”Invasion” von  Importwaren,   wobei man sich nicht nur den Wechselkurs zunutzemache,  sondern auch   illegale Steuervergünstigungen bestimmter Teilstaaten. </strong></p>
<h2>“Die brasilianische Volkswirtschaft wächst  rasant” &#8211;     CeBIT-Einschätzung zum Partnerland Brasilien 2012.      Deindustrialisierung, FIESP und Gewerkschaften.</h2>
<p><strong>CeBIT und Brasiliens Computer-Kinder:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12521" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cebit/" rel="tag">CeBIT</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/partnerland-brasilien/" rel="tag">Partnerland Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/07/boomland-brasilien-industrieproduktion-stieg-2011-selbst-laut-offiziellen-angaben-in-14-untersuchten-regionen-nur-um-o3-prozent-produktionsruckgang-der-agroindustrie-um-23-prozent-gegenube/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/07/boomland-brasilien-industrieproduktion-stieg-2011-selbst-laut-offiziellen-angaben-in-14-untersuchten-regionen-nur-um-o3-prozent-produktionsruckgang-der-agroindustrie-um-23-prozent-gegenube/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/01/brasiliens-wirtschaftsboom-nationale-experten-weisen-auf-deindustrialisierung-land-ist-dekadenter-produzent/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/01/brasiliens-wirtschaftsboom-nationale-experten-weisen-auf-deindustrialisierung-land-ist-dekadenter-produzent/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/boomland-brasilien-gewerkschaften-und-industriellenverband-fiesp-starten-erstmals-gemeinsam-proteste-gegen-fortschreitende-deindustrialisierung-die-folgen-des-lula-rousseff-wirtschaftskurses/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/boomland-brasilien-gewerkschaften-und-industriellenverband-fiesp-starten-erstmals-gemeinsam-proteste-gegen-fortschreitende-deindustrialisierung-die-folgen-des-lula-rousseff-wirtschaftskurses/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Maschinenbauunternehmen beklagen, daß die      Deindustrialisierung in ihrem Sektor “rapide” voranschreite, weil der      angesichts des völlig überbewerteten Real stark begünstigte Import die      gesamte Produktions-und Zulieferkette zerstöre. Sei diese Kette  erst     einmal zerstört, lasse sie sich nicht wiederherstellen. </strong></p>
<p>Pressemitteilung:</p>
<h2>Brasilien wird Partnerland der CeBIT 2012.</h2>
<p><strong>Als Partnerland der CeBIT 2012 präsentiert sich Brasilien als          wichtige ITK-Nation mit großen Wachstumspotenzialen und einer         innovativen  und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.</strong><br />
<strong>In der IT-Branche zeigt sich Brasilien als ebenso beweglicher         wie  schussgewaltiger Player. Die Hightech-Nation am Zuckerhut      überzeugt    vor  allem durch Innovationskraft, Serviceorientierung und      durch ein    enormes  Marktpotenzial: Für 2012 prognostiziert das         Marktforschungsinstitut  Eito dem ITK-Markt einen Anstieg um 6 %  auf  92       Mrd. Euro. Brasilien gilt  insgesamt als eine der am   schnellsten       wachsenden Volkswirtschaften der    Welt.(Pressemitteilung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/18/cebit-2012sudamerikas-shooting-star-zu-gast-in-hannover-partnerland-brasilien-staatschefin-dilma-rousseff-kommt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/18/cebit-2012sudamerikas-shooting-star-zu-gast-in-hannover-partnerland-brasilien-staatschefin-dilma-rousseff-kommt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>Angela Merkel und Dilma Rousseff auf der  CeBIT in Hannover &#8211;    Brasiliens Landesmedien. Depois do “tsunami  monetario”, chanceler alema    dá recado ao Brasil ao criticar a adocao de  medidas protecionistas.   (O  Globo) “Troca de farpas”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12551" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/angela-merkel-und-dilma-rousseff-2012/" rel="tag">Angela Merkel und Dilma Rousseff 2012</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ausenminister-westerwelle-in-brasilien-2012/" rel="tag">Außenminister Westerwelle in Brasilien 2012</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cebit-hannover-2012/" rel="tag">CeBIT Hannover 2012</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/dilmamerkel2.JPG" alt="dilmamerkel2.JPG" /></p>
<p>Ausriß O Globo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/brasiliens-wirtschaftswachstum-2011-von-offiziell-27-prozent-liegt-unter-dem-weltdurchschnitt-brasilien-ist-schluslicht-der-bric-staaten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/brasiliens-wirtschaftswachstum-2011-von-offiziell-27-prozent-liegt-unter-dem-weltdurchschnitt-brasilien-ist-schluslicht-der-bric-staaten/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/rousseffmerkelcebit2012.JPG" alt="rousseffmerkelcebit2012.JPG" />Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/brasiliens-staatsprasidentin-rousseff-auf-der-cebit-in-hannover/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/brasiliens-staatsprasidentin-rousseff-auf-der-cebit-in-hannover/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-aus-europa-mit-sehr-viel-lob-bedacht-erlebt-in-hannover-einige-proteste-von-menschenrechts-und-umweltorganisationen-wegen-des-neuen-waldgesetzes-mahnwach/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-aus-europa-mit-sehr-viel-lob-bedacht-erlebt-in-hannover-einige-proteste-von-menschenrechts-und-umweltorganisationen-wegen-des-neuen-waldgesetzes-mahnwach/</strong></a></p>
<p><strong>Politik und Rechte für Frauen in Deutschland und Brasilien &#8211; von Frauen regiert: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasiliens-geschlechterungleichheit-in-wirtschaft-und-politik-auf-welt-ranking-nur-platz-82-hinter-albanien-und-gambia/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/brasiliens-geschlechterungleichheit-in-wirtschaft-und-politik-auf-welt-ranking-nur-platz-82-hinter-albanien-und-gambia/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/</strong></a></p>
<p><strong>14-Parteien-Koalition in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/28/brasiliens-aktuelle-politik-24-parteien-gehoren-derzeit-zum-regierungsbundnis-von-staatschefin-dilma-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/28/brasiliens-aktuelle-politik-24-parteien-gehoren-derzeit-zum-regierungsbundnis-von-staatschefin-dilma-rousseff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/16/bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-der-favela-mangueira-von-rio-de-janeiro-regierungsfoto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/16/bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-der-favela-mangueira-von-rio-de-janeiro-regierungsfoto/</strong></a></p>
<p><strong>Gewöhnlich ausgeklammert &#8211; die Menschenrechtslage, etwa aus Sicht der Kirche:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/07/brasiliens-katholische-slum-priester-wirken-unter-standiger-lebensgefahr-nicht-alle-padres-sind-bereit-in-die-hangslums-von-rio-de-janeiro-hinaufzusteigen-weil-dort-das-risiko-besteht-ermordet/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/07/brasiliens-katholische-slum-priester-wirken-unter-standiger-lebensgefahr-nicht-alle-padres-sind-bereit-in-die-hangslums-von-rio-de-janeiro-hinaufzusteigen-weil-dort-das-risiko-besteht-ermordet/</a></strong></p>
<p><strong>“Da sein, wo gelitten wird”: </strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin,   verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus   Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in sich.<br />
Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da   Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht   Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von Menschenrechtsaktivisten   normal. Silva ermittelte gegen die landesweit aktiven, von   Staatsangestellten geleiteten Todesschwadronen, gegen folternde   Militärpolizisten und bekam deshalb Morddrohungen. Im archaischen   nordöstlichen Teilstaat Maranhao, der laut Kirchenangaben bei   Gefängnis-Folter an der Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte   unter Rousseff – sechs Männer wurden getötet, Fotos der abgeschlagenen   Köpfe waren in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao wird von   Gouverneurin Roseane Sarney regiert, die mit Dilma Rousseff befreundet   ist, und bei nettem privaten Beisammensein mit ihr zur Laute allerlei   populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige Untersuchungskommission zum   Häftlingsaufstand gibt es nicht, Brasilia reichen die Angaben der   Militärpolizei – ein Relikt der Militärdiktatur. Der Teilstaat ist zudem   Herrschaftsgebiet des Oligarchen José Sarney, der einst die   Folterdiktatorenpartei ARENA führte – und heute als Senatspräsident den   brasilianischen Nationalkongress. Mit ihm, dem hochwichtigen  politischen  Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff ihren Wahlsieg –  auch das  spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie   ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als   Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und selbst   in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales Problem“.  Als  Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war, hatten derartige   Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische Bedeutung. Gleiches  gilt  für den jetzt auf der Berlinale gezeigten sozialkritischen  Streifen  „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens bedrückende  Menschenrechtslage  eindrücklich abbildet. Wie im Vorgängerfilm, der  2008 den Goldenen Bären  gewann, gibt es wieder eine der für Rio de  Janeiro typischen  Scheiterhaufenszenen – weder Lula noch Rousseff haben  sich jemals zu  dieser in den Slums unweit des neuen  ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen  Hinrichtungs-und  Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und   strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die   UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen   der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt. Dafür   erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was sich unter dem   Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei Tötungen durch   Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der Spitze – und von drei   Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe Julio Waiselfisz, dessen   Team die Studie erarbeitete, spricht von „Merkmalen der Ausrottung,   Vernichtung“ und von fehlender öffentlicher Sicherheit für die arme,   mehrheitlich schwarze Bevölkerung. Mit der öffentlichen Sicherheit   passiere dasselbe wie bei Bildung, Gesundheit, Sozialversicherung – es   werde privatisiert. „Wer kann, zahlt für privaten Sicherheitsdienst. Die   Schwarzen gehören zu den Ärmsten, leben in Risikozonen und können  nicht  zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin   etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an 15-bis   19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38 Prozent der   brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und Misere. Die   Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für Gesundheit, Bildung und   Sicherheit investieren, die sich gezielt an die 33 Millionen   Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren richten. Aber irgendwie   scheint Brasilia gar nicht so gut bei Kasse zu sein, wie Lula unter   Hinweis auf angeblich fette Devisenreserven stets verkündete. Als die   hausgemachte Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de Janeiro   rund tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden noch   vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln und   Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart worden   war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie mit ihren   eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin direkt   konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von   Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun   bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an, damit   Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden können.   Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen Umweltkatastrophe   heimgesucht – und der Lula-Regierung vorgerechnet, für   Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der vorgesehenen Haushaltsmittel   investiert zu haben. Sogar die UNO wirft Lula vor, bereits 2005 ein   Katastrophenwarnsystem versprochen zu haben, das aber immer noch nicht   funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die   Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit   werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die   Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die   Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate   hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen schwerlich   zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger und Misere   auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen Angaben 29,1   Millionen registriert oder unregistriert Beschäftigte sowie 18,6   Millionen Sozialversicherte, darunter zwei von drei Rentnern. Doch ein   Großteil der unregistriert, ohne Arbeitsvertrag und rechtliche   Absicherung Beschäftigten hat deutlich geringere Einkünfte – in einem   Land mit inzwischen oft deutlich höheren Preisen als in Deutschland,   gerade bei Grundnahrungsmitteln als in Deutschland – und in einer Phase   schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass   Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die   einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen   Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen von   „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er monatlich   allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet rund 6.000   Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem erhält er seit   seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von 1.900 Euro monatlich, weil   er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als ihm jetzt ein Unternehmen für  einen  Vortrag 100.000 Dollar Honorar anbot, lehnte Lula laut  Landesmedien ab –  entweder 200.000 Dollar oder kein Vortrag. Da bietet  sich ein Vergleich  mit den Hilfen des Anti-Hunger-Programms „Bolsa  Familia“ an – denn 42  Prozent der Empfänger, also 5,3 Millionen  Menschen, leben gemäß neuen  Studien nach wie vor im Elend. Zwischen 14  und maximal 105 Euro werden  monatlich ausbezahlt – pro Familie  wohlgemerkt, meist sind sie  kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und  Hunger unter den  Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene Hilfe zu  beseitigen, werde  nicht einmal erwogen, empören sich Kommentatoren.  Die Regierung kürzt  jetzt stattdessen sogar die Gelder eines  Hausbauprogramms für die  Unterschicht fast um die Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute   kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für   mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar für eine   ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die Vorkarnevalsfeste  der  Sambaschulen und andere karnevalistische Aktivitäten auf vollen  Touren  weiter. Renommierte Therapeuten und Sozialwissenschaftler haben  auf  diesen befremdlichen Umgang mit Tragödien aufmerksam gemacht.   Andererseits – beim Kulturexport kommt das Riesenland laut UNO-Daten nur   auf 0,2 Prozent des Weltvolumens, liegt auf Platz 26, gleichauf mit   Rumänien. Zum Rousseff-Start verließ der Komponist und Dirigent John   Neschling nach 14 Jahren frustriert das Land in Richtung Schweiz. Er   hatte das völlig unbedeutende Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem   international anerkannten aufgebaut, wurde jedoch von der reaktionären   Teilstaatsregierung gefeuert. Beim Weggang verwies er auf fehlende   Kulturpolitik, eine paralysierende und unsensible Staatsbürokratie,   brutalen Umgang mit Kulturgütern. Neschlings Rückkehr nach Europa ist   symptomatisch, ein schmerzhafter Verlust für Brasilien.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/dilmachicoultimatefighting2012.JPG" alt="dilmachicoultimatefighting2012.JPG" /></p>
<p><strong>“Große Fragen des Ultimate Fighting.” “Hat jemand den Kampf-Stand registriert?” Ausriß. O Globo.</strong></p>
<h2>“Boomland” Brasiliens Sozial-und  Menschenrechtsprobleme unter der Rousseff-Regierung: Wo die alte Frau  jetzt haust, nachdem im Dezember ihre Slumkate der “Favela do Moinho” in  der City von Sao Paulo abbrannte. Brasiliens Hungerproblem. Prinz Harry  in Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12592" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favela-do-moinho/" rel="tag">Favela do Moinho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/prinz-harry-in-sao-paulo-und-rio/" rel="tag">Prinz Harry in Sao Paulo und Rio</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase1.JPG" alt="moinhofraustrase1.JPG" /></p>
<p><strong>Könnten Sie so hausen &#8211; bei jedem Wetter, in den Tropen?  Verschlag mit Matratze an einer Mauer &#8211; bei heftigen Tropenregen läuft  alles voll, auch bei den Nachbarn. Direkt hinter der Mauer donnern  Güterzüge vorbei. Theoretisch existieren auch in dem als  “Wirtschaftswunderland” gepriesenen Brasilien für solche Fälle die  Sozialbehörden und andere Dienste…Sao Paulo ist Lateinamerikas reichste  Stadt.</strong></p>
<p><strong>Angesichts der realen Situation des Tropenlandes nimmt die  Kritik der Politikexperten an der Regierung von Dilma Rousseff auch  unter Hinweis auf das im Vergleich mit Nachbarländern sowie anderen  BRIC-Staaten schwache Bruttoinlandsprodukt 2011(offiziell 2,7 %  Wachstum, Deutschland 3 %) deutlich zu. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</strong></a></p>
<p><strong>“die tiefe Unkenntnis der Gringos über uns”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/arnaldo-jabor-popularster-kommentator-brasiliens-analysiert-lula-die-tiefe-unkenntnis-der-gringos-uber-uns-warum-lula-die-auslandsmedien-lobt-uber-brasiliens-medien-verargert-ist/</strong></a></p>
<p><strong>Kein einziger Sektor der Regierung funktioniere gut &#8211; im  Führungsstil dominierten Improvisation und fehlende Planung. Der  Politiker der Arbeiterpartei Lulas, Luiz Sergio de Oliveira, sei  innerhalb von nur acht Monaten von zwei verschiedenen, von ihm  bekleideten Ministerposten, entfernt worden.</strong></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt.”(WAZ) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</a></strong></p>
<p><strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong></p>
<p><strong>Laut der Getulio-Vargas-Stiftung vom Oktober 2009 hatte die   Krise indessen von den sechs wichtigsten Wirtschaftszentren Brasiliens   die Megacity Sao Paulo am stärksten getroffen &#8211; das Elend habe deutlich   zugenommen, hieß es gemäß Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Propaganda und Realität:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase2.JPG" alt="moinhofraustrase2.JPG" /></p>
<p><strong>“Hilfe kriegen wir nur von der Kirche.”<br />
</strong></p>
<p><strong>Lage in den Slums:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase3.JPG" alt="moinhofraustrase3.JPG" /></p>
<p><strong>Die Frau und ihr Nachbar, vor dessen Verschlag. Prinz Harry ist am selben Tag in Sao Paulo: <a href="http://g1.globo.com/sp/campinas-regiao/noticia/2012/03/principe-harry-vence-jogo-de-polo-e-ganha-beijo-de-modelo-em-monte-mor.html">http://g1.globo.com/sp/campinas-regiao/noticia/2012/03/principe-harry-vence-jogo-de-polo-e-ganha-beijo-de-modelo-em-monte-mor.html</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/prinz-harry-in-rio-de-janeiro-kurioser-medien-und-propagandazirkus-vor-allem-wegen-besuch-in-slumregion-complexo-do-alemao-wegen-bewaffneten-banditenkommandos-wurden-sogar-panzer-zur-harry-visit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/brasiliens-heer-der-obdachlosen-und-die-angst-vor-ermordung-sozial-und-menschenrechtsprobleme-brasilien-nur-auf-platz-84-des-uno-index-fur-menschliche-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/11/brasiliens-heer-der-obdachlosen-und-die-angst-vor-ermordung-sozial-und-menschenrechtsprobleme-brasilien-nur-auf-platz-84-des-uno-index-fur-menschliche-entwicklung/</strong></a></p>
<p><strong>Hungerproblem: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/moinhofraustrase4.JPG" alt="moinhofraustrase4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>Morde an Journalisten Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/morde-an-journalisten-in-brasilien-unter-der-rousseff-regierung-brasilianische-menschenrechtsorganisation-conectas-vor-dem-uno-menschenrechtsrat-in-genf-2012/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Stadtpolitik unter Lula-Rousseff:  Wieder  Hütten-Elendsviertel Sao Paulos durch Feuer zerstört, mindestens  zwei  Slumbewohner  verbrannt. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12291" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/02/dois-morrem-em-incendio-em-favela-da-zona-norte-de-sp.html"><strong>http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/02/dois-morrem-em-incendio-em-favela-da-zona-norte-de-sp.html</strong></a></p>
<h2>ZDF, Adveniat in Sao Paulo: Welcher Slum aus  Sicherheitsgründen für   den Gottesdienst nicht infragekam. Favela do  Moinho. Wo bitte gehts   hier zum Boom? Was auf dem staatlich gesponserten  Weltsozialforum in   Porto Alegre 2012 alles fehlt…“Wenn es ein Land  gibt, in dem das Volk   die Krise nicht erlebte, dann war es dieses  hier!”(Lula) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12208" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Slum-Großfeuer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/12/slum-sao-paulos-in-flammen-tv-video-uber-2000-favelas-in-der-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/12/slum-sao-paulos-in-flammen-tv-video-uber-2000-favelas-in-der-megacity/</strong></a></p>
<p><strong>In den aus Pappe und Holzresten sowie anderen leicht    brennbaren Materialien errichteten Elendsvierteln Sao Paulos brechen    immer wieder Großfeuer aus, kommen zahlreiche Verelendete in den Flammen    um. Dies gilt auch für die Innenstadt-Favela do Moinho, an deren   Hütten  und Baracken unglaublich dicht Züge vorbeifahren. Nach dem   letzten  Großbrand kampieren zahlreiche überlebende Slumbewohner auf dem   Fußweg  einer nahen Straße. Was diese Menschen zusätzlich auszustehen   haben,  wenn starke Tropengewitter toben, kann man sich leicht   vorstellen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong>Leonardo Boff:</strong><strong><strong> </strong>“Lula machte    die  größte Revolution der sozialen     Ökologie des Planeten, eine     Revolution für die Bildung, ethische     Politik.“</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/favelamoinhosp.JPG" alt="favelamoinhosp.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Letztes Großfeuer in der Favela do Moinho.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho1.JPG" alt="moinho1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasiliens-ausenminister-patriota-zu-kuba-keine-dringlichkeitssituation-bei-menschenrechten-guantanamo-jedoch-besorgniserregend-prasidentin-rousseff-reist-nach-kuba-lage-in-libyen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasiliens-ausenminister-patriota-zu-kuba-keine-dringlichkeitssituation-bei-menschenrechten-guantanamo-jedoch-besorgniserregend-prasidentin-rousseff-reist-nach-kuba-lage-in-libyen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho2.JPG" alt="moinho2.JPG" /></p>
<p><strong>Fotos von Ende Januar 2012.  Lateinamerikas reichste Stadt Sao Paulo und die Überlebenden des Moinho-Großbrands.</strong></p>
<p><strong>Bischof Bernardino sagte in Sao Paulo den Kirchenmedien vor    dem  Adveniat-Gottesdienst, Brasiliens durchlebe derzeit eine enorme     politische Krise. Brasilien sei zwar theoretisch eine Republik, doch  die    republikanischen Prinzipien würden mißachtet. In der Verfassung  von    1988 heiße es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. “Doch  in    Wahrheit ist dies eine Lüge.” Es reiche aus, in die Slums zu  gehen. “Wir    müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht  befreien &#8211; und    von einer politischen Macht, die sich der  wirtschaftlichen Macht    unterwirft.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho8.JPG" alt="moinho8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasilias-blamierter-bildungs-agitprop-statt-13-millionen-jugendlichen-und-erwachsenen-nur-23-millionen-alphabetisiert-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/brasilias-blamierter-bildungs-agitprop-statt-13-millionen-jugendlichen-und-erwachsenen-nur-23-millionen-alphabetisiert-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho3.JPG" alt="moinho3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho4.JPG" alt="moinho4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho9.JPG" alt="moinho9.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens Goethe-Gesellschaft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho5.JPG" alt="moinho5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho6.JPG" alt="moinho6.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche, Adveniat unterstützen die Slumbewohner. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Wachstumsbranche Crack &#8211; Havanna reagiert weiter zurückhaltend, anti-marktwirtschaftlich:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/moinho7.JPG" alt="moinho7.JPG" /></p>
<p><strong>Viele Slumbewohner überleben als Abfallsammler.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster      Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser      Kate.”(Mutter von vier Kindern) Cachoeirinha-Slum, nahe dem Platz des    Adveniat-Gottesdiensts.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<h2> “Wenn es ein    Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht  erlebte, dann war es dieses    hier!”(Lula)</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion      Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und      Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den      stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der      siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</strong></a></p>
<p><strong>Infolge der menschenunwürdigen Überlebensbedingungen sind in      den Favelas von Sao Paulo typische Slumkrankheiten überall sichtbar &#8211;      von Behinderungen fast jeder Art bis hin zu Asthma, verschiedenstem      Hautausschlag und Lepra. Der Slum Rocinha in Rio de Janeiro hat  laut     Landesmedien die höchste Tuberkuloserate Brasiliens. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong> Derartige Lebensverhältnisse in der siebtgrößten      Wirtschaftsnation verletzen, legt man bestimmte Wertvorstellungen      zugrunde,  Basis-Menschenrechte, Gesetze, Verfassung, internationale      Konventionen &#8211; gemäß heute in neoliberalen Ländern wie Deutschland      dominierenden Bewertungskriterien ist die Situation in den Slumhütten,      das gesamte komplexe Spektrum der sozialen Lage Brasiliens,  indessen      Ausdruck fortschrittlicher, moderner Politik in einem Boomland, das      daher, ebenso wie seine politisch Verantwortlichen, entsprechend  viel     Lob erhält.  </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu.JPG" alt="cachoneu.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/</strong></a></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></p>
<p><strong>“Ich habe sechs Kinder &#8211; mit dem im Bauch sinds dann sieben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c17.JPG" alt="c17.JPG" /></p>
<p>Eingang zu völlig fensterloser Kate.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong><br />
<strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu2.JPG" alt="cachoneu2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>“A desigualdade no Brasil é coisa da sociedade feudal”.</h2>
<p><strong>Brasiliens soziale Kontraste: </strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c14.JPG" alt="c14.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c16.JPG" alt="c16.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c15.JPG" alt="c15.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c12.JPG" alt="c12.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.       “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm,       diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen  Kindern,      leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der  Türöffnung  hängt     ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der  Drogengangster ist hier  sehr     stark, die beobachten alles und jeden  hier, das ist furchtbar.  Wer     jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der  Sucht rausholen will &#8211;  also     jemanden, der für deren Profit sorgt,  da werden die böse, da  wird man     gnadenlos verfolgt. Die Polizei  kommt und geht wieder &#8211;  aber die     Banditenkommandos bleiben,  terrorisieren, zwingen den  Bewohnern das     Gesetz des Schweigens auf.  Wer sich nicht unterwirft,  weiß, was ihn     erwartet. 2014 ist die  Fußball-WM, da will man  Brasilien als Land der     Ersten Welt  erscheinen lassen &#8211; aber hier an  der Peripherie ist es nach     wie vor  triste. Die meist kinderreichen  Familien haben monatlich nur   so   um  die 200, 220 Real maximal. Doch  im Ausland wird verbreitet,   alles    toll, alles gut in Brasilien. Wir  merken, es ist schwierig,   Menschen  von   außerhalb für diese Situation  zu sensibilisieren, die das   hier  nicht   kennen, es sich nicht  vorstellen können. Wir haben unsere    christlichen   Kriterien, und wir  haben Ausdauer &#8211; das macht den    Unterschied. Denn   entweder ist man  Christ &#8211; oder ist mans nicht,    halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/cachoneu3.JPG" alt="cachoneu3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Favelakinder Sao Paulos &#8211; Fotoserie:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</a></strong></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/" rel="bookmark">Gisele       Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar  pro      Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO geförderten       Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm   instrumentalisierte     Sinnlichkeit.</a></h2>
<p>Mittwoch, 11. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9716" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Zwei Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor       Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats       Sao Paulo. Im Dezember hat Brasiliens Regierung zum wiederholten   Male    eine Anti-Drogen-Kampagne verkündet &#8211; zahlreiche Kampagnen   dieser Art    waren in den vergangenen Jahrzehnten gestartet worden &#8211;   mit den    bekannten Resultaten. </strong></p>
<p><strong>Crack-Epidemie unter der Lula-Rousseff-Regierung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">           http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/gewalt-gegen-frauen-in-brasilien-statistisch-alle-sieben-minuten-wird-im-teilstaat-eine-frau-so-geschlagen-das-sie-anzeige-erstattet-laut-landesmedien-dunkelziffer-der-nicht-registrierten-falle-en/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/gewalt-gegen-frauen-in-brasilien-statistisch-alle-sieben-minuten-wird-im-teilstaat-eine-frau-so-geschlagen-das-sie-anzeige-erstattet-laut-landesmedien-dunkelziffer-der-nicht-registrierten-falle-en/</strong></a></p>
<h2>Rousseff-Regierung straft wegen  Belo-Monte-Kritik die Organisation       Amerikanischer Staaten ab, zahlt  keine Beiträge mehr, laut       Landesmedien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11742" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/belo-monte/" rel="tag">Belo Monte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag">Dilma Rousseff</a></p>
<p><strong>Laut Brasiliens Landesmedien zahlt die  Rousseff-Regierung       seit April die fällige Quote von 6,5 Million Dollar  nicht, was die       Organisation zu drastischen Einsparungen, darunter  Entlassungen   zwinge.     Die Interamerikanische Menschenrechtskommission der    Organisation    hatte  von der Rousseff-Regierung den Stopp des Baus des        Amazonas-Wasserkraftwerks “Belo Monte” verlangt. Die Rede ist von        “Repressalien Brasiliens” gegen die Organisation Amerikanischer   Staaten.      </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-amazonas-staudammprojekt-belo-monte-protestvideo-von-schauspielern-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-amazonas-staudammprojekt-belo-monte-protestvideo-von-schauspielern-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-erhalt-im-ausland-ebensoviel-lob-wie-zuvor-lula-analysieren-die-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-erhalt-im-ausland-ebensoviel-lob-wie-zuvor-lula-analysieren-die-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html"><strong>http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</strong></a></p>
<p><strong>Folter in der größten Demokratie Lateinamerikas:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/luladilma6.JPG" alt="luladilma6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/03/brasiliens-crack-epidemie-unter-der-rousseff-regierung-wie-crack-wirktverkehrsumleitung-wegen-offener-crack-szene-die-strasen-total-verstopft-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Manche Medien berichten über Brasiliens gravierende Menschenrechtslage &#8211; andere nicht.</p>
<h2>“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute &#8211; auch dank Google relativ leicht zu entdecken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11489" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zensur-heute/" rel="tag"> </a></p>
<p>The best of non-profit advertising and marketing for social causes</p>
<p><img src="http://osocio.org/images/zwpx.gif" /></p>
<h1><a href="http://osocio.org/message/the_censorship_never_gives_up/">The censorship never gives up</a></h1>
<p>Posted by <a href="http://osocio.org/index.php?ACT=19&amp;result_path=search/results&amp;mbr=2" title="Show all entries from Marc">Marc</a> | 12-05-2008 23:21 | Category: <a href="http://osocio.org/category/human_rights/" title="Show all entries in the category Human rights">Human rights</a>, <a href="http://osocio.org/category/media/" title="Show all entries in the category Media">Media</a></p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura2_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a></p>
<p>Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.<br />
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”<br />
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”</p>
<p>I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?</p>
<p><a href="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg"><img src="http://osocio.org/images/uploads/censura1_thumb.jpg" alt="image" height="646" width="468" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /><br />
<strong>”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit         wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung   bleiben       zu können &#8211; und bei den als angenehm empfundenen Lösungen.   Ich  habe      mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel   Wahrheit  erträgt      jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter   Günter Nooke  im      Website-Interview 2009.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-ankli</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasiliens-gefangenenseelsorge-der-deutsche-pastor-wolfgang-lauer/" rel="bookmark">Brasiliens Gefangenenseelsorge &#8211; der deutsche Pastor Wolfgang Lauer.</a></h2>
<p>Samstag, 10. Dezember 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11804" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" /></p>
<p><a href="http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html"><strong>http://brueckenbauer.blogspot.com/2011_05_01_archive.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong></p>
<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der         Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes      Thema    auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber   wie    es    aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten     brasilianische     Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die     Slumbesetzung vom  letzten    November verurteilt – und schneller als     erwartet ausgerechnet  von der    Gegenseite die Beweise geliefert     bekommen. Die  schwerbewaffneten    Banditenkommandos des organisierten     Verbrechens  sind rasch    zurückgekehrt, zitieren Brasiliens     Landesmedien aus  vertraulichen    Militärberichten. Die Gangster haben,     wie es heißt,  wieder    Verkaufspunkte für harte Drogen  installiert,    der  hochprofitable    Rauschgifthandel geht perfekt  neoliberal  weiter.   Der  Terror gegen    Bewohner des Parallelstaats  der Slums  ebenfalls –   trotz  Militärpräsenz    sind mindestens vier  Menschen  ermordet  worden.  Eine  Frau wird zur    Abschreckung  totgeschlagen,  weil sie an  der  Plünderung  eines    Banditenhauses  teilnahm –  TV-Teams auch des   Auslands hatten  solche     Volkszorn-Szenen am Start  der   Militäroperation gern gefilmt.  Doch  nun    beklagen sich die  Bewohner   ausgerechnet über eine   unzureichende Präsenz    von  brauchbaren   Polizisten – von den  Militärs  würden die     herumstreunenden Banditen   gar nicht bemerkt.  Viele  Soldaten stammen  ja    just aus diesen Slums.   Zudem seien 42   Militärpolizisten zwar  wegen  Raub,   Erpressung und   Übergriffen  gegen  die Bewohner  angezeigt, doch  bisher   nicht bestraft   worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze         Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar    böse-ironisch      gemeint? Panzer, martialisch wirkende    Militärpatrouillen, deren   Fotos    gern auch in die Erste Welt    durchgeschaltet werden, sind den   Angaben    zufolge jedenfalls    keinerlei Hindernis für die   Banditenkommandos des    organisierten    Verbrechens. Das mag für   Mitteleuropäer bizarr, grotesk,       unglaublich erscheinen, für   unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den         lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher         praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe,  man        sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine         Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao         Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole     Lateinamerikas,     wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt     neben     Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen    verkauft  und ebenso     offen gleich von Hunderten konsumiert. Die    Beamten im  Hauptsitz der     Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine     kilometerlange Straße, in  der    sich ganze Horden grauenhaft     verwahrloster und abgemagerter  Gestalten    mit Crack zügig ins     Jenseits befördern. Manche Brasilianer  fragen  daher,   ob es nicht     eher so ist, dass die Sicherheitskräfte,  von  Ausnahmen   abgesehen,     der unter Staatschef Lula aufgeblühten   Crack-Branche eine       ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte   garantieren. 1,2     Millionen   Brasilianer sind laut Expertenschätzungen   bereits     Crack-süchtig.   Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen       Richtervereinigung für   Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins       organisierte Verbrechen verwickelt.   Besonders die Slumbewohner leiden       stark unter der Gewalt durch  Polizei,  paramilitärische Milizen  und     die  Banditenkommandos. Im ganzen  Land, und  nicht nur in Rio  de     Janeiro,  foltern Staatsangestellte, gibt  es  Todesschwadronen,  zu     denen  Staatsbeamte gehören. Man redet nur von  den  kleinen  Fischen im      Rauschgiftgeschäft, nicht von den  Drogenbaronen.“ Der   Richter und      AJD-Präsident Luis Barros Vidal  fordert, die „Farce  von  Rio“ auf      keinen Fall zu unterstützen. „Die  Geheimdokumente  der Militärs   zeigen,     dass die Drogenmafia, der  Drogenhandel in  diesen Slums     fortbestehen.   Die regierenden Autoritäten,  die von  einem groß    angelegten  Krieg  gegen  die organisierte  Kriminalität  sprachen,    machten also leere,   falsche  Versprechen, handeln   unredlich. Wir    sehen die Resultate – Tote   und  nochmals Tote.  Selbst     UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil    vordringlich  soziale und     wirtschaftliche Probleme gelöst werden  müssen,   die  Slumbewohner vor     allem feste Arbeitsplätze brauchen.“  Niemand   wisse  das besser als   die   brasilianische Regierung, früher  unter  Lula,  jetzt  unter Dilma     Rousseff. „Todesschwadronen sind  derzeit  in Rio  aktiv – doch  auch   in   Sao Paulo, landesweit, straflos“,   fügt Richter  Vidal gegenüber    dem <em>Blättchen</em>   hinzu, in   Brasilien fehle eine  Kultur der    Menschenrechte. Zu  erkennen  seien   „starke Merkmale eines   totalitären   Staates, der das  Gesetz nicht    respektiert“; mit Blick  auf   Fußball-WM und  Olympische  Spiele am    Zuckerhut werde ein    Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen         Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung         erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und  Militäroperationen        seien nur für das Ausland gedacht – de facto  ändere sich nichts.    Rio     habe wegen der geplanten Sportereignisse  international  Kompetenz       demonstrieren müssen, um  Milliardeninvestitionen zu  erhalten. Es   werde     wieder Wahlen geben  – und die Politiker würden  erneut Gelder   des     organisierten  Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de         Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird         freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef         Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme         jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär         fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird   von       zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten   begeistert       abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen   „sturmreif       geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des   Slumkomplexes. Dies geht       so vonstatten, dass Soldaten und   Elitepolizisten mit handverlesenen       Journalisten einfach die Gassen   zur Slumspitze hochgehen und dort   die     Landesfahne hissen.   Schließlich hatte man den Banditenkommandos    tage-und    nächtelang   reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug  in   üblicher      Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung   verzichtet  – die      Gangster verteilten sich auf andere der weit über   1.000  Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der         TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug         der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila  Cruzeiro        direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu  schnappen,   waren      bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei  und Armee die    Gangster     entkommen? Man saß vor dem Fernseher und  traute seinen    Augen nicht.     Stundenlang sah man von nahem, wie  sich die    Verbrecherkommandos     davonmachten, und bekam es von  Polizeiexperten    auch noch kommentiert:     „Kampfhubschrauber wie die  im Vietnamkrieg    greifen jetzt nun mal leider     nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die         Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den         „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu         würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also    wahrhaft      todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der    „Erstürmung“      besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und    sogar im Oktober      2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do    Alemão“, hatte teils      sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei  und   Militär kennen die      Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur   Besetzung  gar 50.000 Mann      aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s   deshalb nicht –  seit 2007 wurden in      Rio über 25.000 Gewalt-Tote   gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines         angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker   im       „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet,  doch        keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut         Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des         Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit  eine        „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula  die        Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt  Brasilien        gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde  bleiben        straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,         war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der         dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und  schlussfolgert:        „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als  am wenigsten  links       eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<h1>Dilma Rousseffs schlechter Start</h1>
<p>Brasiliens neue Staatspräsidentin, zuvor Lulas Chefministerin,         verschont die Nation bisher mit dem vom Ziehvater gewohnten Schwall aus         Propagandareden – dafür haben es die politischen Ereignisse in    sich.</p>
<p>Der angesehene kirchliche Menschenrechtsanwalt Sebastiao Bezerra da         Silva wurde sadistisch gefoltert und ermordet – auch in den acht         Regierungsjahren zuvor war das Verfolgen von   Menschenrechtsaktivisten       normal. Silva ermittelte gegen die   landesweit aktiven, von       Staatsangestellten geleiteten   Todesschwadronen, gegen folternde       Militärpolizisten und bekam   deshalb Morddrohungen. Im archaischen       nordöstlichen Teilstaat   Maranhao, der laut Kirchenangaben bei       Gefängnis-Folter an der   Spitze steht, kam es zur ersten Häftlingsrevolte       unter Rousseff –   sechs Männer wurden getötet, Fotos der     abgeschlagenen   Köpfe waren   in den Regionalzeitungen zu sehen. Maranhao     wird von    Gouverneurin  Roseane Sarney regiert, die mit Dilma   Rousseff    befreundet   ist, und  bei nettem privaten Beisammensein mit   ihr zur    Laute allerlei    populäre Liebeslieder sang. Eine unabhängige      Untersuchungskommission  zum   Häftlingsaufstand gibt es nicht,    Brasilia   reichen die Angaben  der   Militärpolizei – ein Relikt der      Militärdiktatur. Der  Teilstaat ist zudem   Herrschaftsgebiet des      Oligarchen José Sarney,  der einst die   Folterdiktatorenpartei ARENA      führte – und heute als  Senatspräsident den   brasilianischen      Nationalkongress. Mit ihm, dem  hochwichtigen  politischen       Bündnispartner, feierte Dilma Rousseff  ihren Wahlsieg –  auch das       spricht Bände.<br />
Auch die neue Menschenrechtsministerin Maria do Rosario beschreibt – wie         ihr Vorgänger – die größte lateinamerikanische Demokratie als         Folterstaat, nennt Torturen in total überfüllten Gefängnissen und    selbst      in psychiatrischen Anstalten ein „gravierendes nationales    Problem“.     Als  Dilma Rousseff noch zuständige Chefministerin war,    hatten   derartige    Eingeständnisse allerdings keinerlei praktische    Bedeutung.   Gleiches   gilt  für den jetzt auf der Berlinale gezeigten      sozialkritischen   Streifen  „Tropa de Elite 2“, der Brasiliens      bedrückende   Menschenrechtslage  eindrücklich abbildet. Wie im      Vorgängerfilm, der   2008 den Goldenen Bären  gewann, gibt es wieder      eine der für Rio de   Janeiro typischen  Scheiterhaufenszenen – weder      Lula noch Rousseff haben   sich jemals zu  dieser in den Slums unweit      des neuen   ThyssenKrupp-Stahlwerks gängigen  Hinrichtungs-und        Einschüchterungspraxis geäußert.<br />
Wie es sich gehört, hat Brasilien als vielgelobte Demokratie und         strategischer Partner auch der Berliner Regierung natürlich die         UNO-Menschenrechtsabkommen unterzeichnet. Von möglichen Sofortmaßnahmen         der Rousseff-Regierung zwecks Umsetzung ist aber nichts bekannt.      Dafür    erfährt man aus einer jetzt veröffentlichten Studie, was  sich     unter  dem   Gespann Lula-Rousseff noch so entwickelte. Bei  Tötungen     durch    Schusswaffen liegt Brasilien weltweit an der  Spitze – und  von    drei    Ermordeten sind zwei schwarz. Der Soziologe  Julio  Waiselfisz,    dessen    Team die Studie erarbeitete, spricht  von  „Merkmalen der    Ausrottung,    Vernichtung“ und von fehlender   öffentlicher Sicherheit    für die arme,    mehrheitlich schwarze   Bevölkerung. Mit der öffentlichen    Sicherheit    passiere dasselbe wie   bei Bildung, Gesundheit,    Sozialversicherung – es    werde   privatisiert. „Wer kann, zahlt für    privaten Sicherheitsdienst.  Die     Schwarzen gehören zu den Ärmsten,    leben in Risikozonen und können     nicht  zahlen.“<br />
Laut unvollständigen Statistiken werden in Brasilien jährlich immerhin         etwa 55.000 Menschen ermordet. Die UNICEF ergänzt: Bei Morden an      15-bis    19-Jährigen liegt Brasilien weltweit an der Spitze, 38   Prozent    der    brasilianischen Jugendlichen leben in Armut und   Misere. Die       Rousseff-Regierung sollte daher in Programme für   Gesundheit, Bildung   und     Sicherheit investieren, die sich gezielt   an die 33 Millionen       Heranwachsenden zwischen 10 und 19 Jahren   richten. Aber irgendwie       scheint Brasilia gar nicht so gut bei   Kasse zu sein, wie Lula unter       Hinweis auf angeblich fette   Devisenreserven stets verkündete. Als die       hausgemachte   Erdrutsch-Umweltkatastrophe im Januar bei Rio de  Janeiro      rund   tausend Todesopfer forderte – etwa 500 Menschen werden  noch        vermisst – fehlte es den Rettungsmannschaften arg an Mitteln  und        Ausrüstung, weil zuvor beim Katastrophenschutz extrem gespart  worden        war. Als Präsidentin Rousseff die Region besuchte, wurde sie  mit   ihren      eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Chefministerin    direkt      konfrontiert. Das großflächige Abholzen und Bebauen von         Steilhang-Risikozonen war erlaubt und wurde sogar gefördert– doch nun         bettelt Rousseff gar die Weltbank um einen Milliardenkredit an,    damit      Slumbewohner  aus entsprechenden Zonen umgesiedelt werden    können.      Bereits 2008 wurde die Region von einer solchen    Umweltkatastrophe      heimgesucht – und der Lula-Regierung    vorgerechnet, für      Präventivmaßnahmen nur 12 Prozent (!) der    vorgesehenen Haushaltsmittel      investiert zu haben. Sogar die UNO    wirft Lula vor, bereits 2005 ein      Katastrophenwarnsystem versprochen    zu haben, das aber immer noch  nicht     funktioniere.<br />
Um 2010 Rousseffs Wahlsieg zu garantieren, wurden die         Regierungsausgaben, darunter für Propaganda, stark erhöht. Derzeit         werden sie, notgedrungen, drastisch zurückgefahren, denn die         Sozialbewegungen protestieren heftig, weil Präsidentin Rousseff die         Anhebung des Mindestlohns deutlich unter der kräftigen Teuerungsrate         hielt. Die umgerechnet etwa 248 Euro brutto monatlich passen    schwerlich      zu den erneuten Versprechen, nun aber wirklich Hunger    und Misere      auszutilgen. Das Mindestsalär bekommen laut offiziellen    Angaben 29,1      Millionen registriert oder unregistriert  Beschäftigte   sowie 18,6      Millionen Sozialversicherte, darunter  zwei von drei   Rentnern. Doch ein      Großteil der unregistriert, ohne  Arbeitsvertrag   und rechtliche      Absicherung Beschäftigten hat  deutlich geringere   Einkünfte – in einem      Land mit inzwischen oft  deutlich höheren   Preisen als in Deutschland,      gerade bei  Grundnahrungsmitteln als in   Deutschland – und in einer  Phase      schmerzhafter Preisanstiege.<br />
Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch das Phänomen, dass         Gewerkschaften inzwischen sogar Rechtsparteien applaudieren, weil die         einen höheren Mindestlohn vorschlugen. Zugleich wird an die enormen         Diätenerhöhungen der Kongresspolitiker sowie an das Einkommen  von        „Working Class Hero“ Lula erinnert. Seit Januar bekommt er   monatlich       allein als Ehrenpräsident der Arbeiterpartei umgerechnet   rund 6.000       Euro, dazu die satten Bezüge als Ex-Staatschef. Zudem   erhält er  seit      seinem 51. Lebensjahr eine Entschädigung von  1.900  Euro  monatlich,  weil     er 31 Tage in Diktatur-Haft saß. Als  ihm  jetzt ein  Unternehmen  für    einen  Vortrag 100.000 Dollar  Honorar  anbot, lehnte  Lula laut     Landesmedien ab –  entweder  200.000 Dollar  oder kein  Vortrag. Da bietet     sich ein Vergleich   mit den Hilfen des   Anti-Hunger-Programms „Bolsa     Familia“ an – denn  42  Prozent der   Empfänger, also 5,3 Millionen     Menschen, leben  gemäß neuen  Studien   nach wie vor im Elend. Zwischen 14     und  maximal 105 Euro werden    monatlich ausbezahlt – pro Familie      wohlgemerkt, meist sind sie    kinderreich. Die Möglichkeit, Elend und      Hunger unter den    Bezugsempfängern rasch durch eine angemessene  Hilfe zu     beseitigen,   werde  nicht einmal erwogen, empören sich  Kommentatoren.     Die   Regierung kürzt  jetzt stattdessen sogar die  Gelder eines       Hausbauprogramms für die  Unterschicht fast um die  Hälfte.<br />
Im Zuge des Rousseff-Starts erfuhr man auch, wie Brasilien heute         kulturell tickt. Nach der Umweltkatastrophe erklärte die Präsidentin für         mehrere Tage Staatstrauer, der Teilstaat Rio de Janeiro sogar  für      eine   ganze Woche – doch selbst am Zuckerhut gingen die       Vorkarnevalsfeste  der  Sambaschulen und andere karnevalistische       Aktivitäten auf vollen  Touren  weiter. Renommierte Therapeuten und       Sozialwissenschaftler haben  auf  diesen befremdlichen Umgang mit       Tragödien aufmerksam gemacht.   Andererseits – beim Kulturexport kommt       das Riesenland laut UNO-Daten nur   auf 0,2 Prozent des  Weltvolumens,      liegt auf Platz 26, gleichauf mit   Rumänien. Zum  Rousseff-Start    verließ   der Komponist und Dirigent John   Neschling  nach 14 Jahren    frustriert   das Land in Richtung Schweiz. Er   hatte  das völlig    unbedeutende   Sinfonieorchester Sao Paulos zu einem    international    anerkannten   aufgebaut, wurde jedoch von der  reaktionären      Teilstaatsregierung   gefeuert. Beim Weggang verwies  er auf fehlende      Kulturpolitik, eine   paralysierende und unsensible  Staatsbürokratie,      brutalen Umgang mit   Kulturgütern. Neschlings  Rückkehr nach Europa  ist     symptomatisch, ein   schmerzhafter Verlust  für Brasilien.</p>
<h1>Leonardo Boffs Ungereimtheiten</h1>
<p>In Ländern wie Deutschland betreibt eine bestimmte Gutmenschen-Szene         um den einst interessanten brasilianischen Befreiungstheologen    einen      regelrechten Kult. Sie bewahrt ihn vor öffentlicher Kritik,    die als      politisch unkorrekt gälte. Im Tropenland dagegen wird Boff    seit den      neunziger Jahren zunehmend heftig kritisiert. Selbst    frühere  Anhänger     werfen ihm Fehleinschätzungen über die katholische    Kirche,      intellektuelle Unehrlichkeit und Opportunismus vor. Boff    sei eitel  auf     Medienpräsenz aus – was mit Verbalattacken auf  Papst   und Vatikan      natürlich am leichtesten gelinge.</p>
<p>In der Tat wirkt Boffs Eindreschen auf den Papst infantil und         lächerlich. Nationale Religionsexperten bescheinigen ihm eine         unbestreitbare Rolle in der Reflexionsgeschichte Brasiliens, nennen ihn         sehr intelligent und intuitiv. Boff spüre sehr gut bestimmte         gesellschaftliche Probleme und Tendenzen, sei ein brillanter  Professor.        Doch seine Äußerungen müssten kritisch analysiert  werden –     andernfalls    akzeptiere man häufig Dinge, die nicht der  Wahrheit     entsprächen.<br />
In Deutschland sind evangelikale Wunderheiler-Sekten unbeliebt – Boff         begrüßte indessen bereits im Jahr 2000 öffentlich die Expansion der         Evangelikalen vorbehaltlos als Bereicherung. In Brasilien fasste   man       sich an den Kopf. Denn die evangelikalen Sektenkirchen   propagieren       massiv die „Theologie der Prosperität“, wonach   materieller  Wohlstand      eine Gabe Gottes sei und durch die Macht des   Glaubens  erreicht werden      könne. An Misere, persönlichem   Misserfolg sei der  Teufel schuld,  den  man    auf speziellen   Tempelsitzungen austreibe –  wobei natürlich  jeder     Gläubige soviel   Geld wie möglich an die  Kirche spenden müsse.  Mit  dieser      Theologie, analysieren  Sozialwissenschaftler, verbreiten  die       Evangelikalen Illusionen,  beuten die Leute aus, schaffen Leiden.  Und       fördern sogar Rassismus  und Diskriminierung, da die schwarze     Bevölkerung    nunmehr nur  deshalb arm sei, weil sie sündige. Gemäß aus     Afrika    ererbten  Schlechtigkeiten werde sie als eine verfluchte   Rasse   angesehen,    die  sich von allen Vorfahren und Wurzeln lösen   müsse.<br />
Wenn Boff diese wie Wirtschaftsunternehmen funktionierenden Kirchen als         Bereicherung auffasse, müsse man seine Bewertungen relativieren,      zeige    sich zunehmende Oberflächlichkeit. Im akademischen Umfeld,   bei    den    Studenten sei Boffs frühere Attraktivität weg.<br />
Boff müsste wissen, dass evangelikale Kirchen im Christlich-Ethischen         mancherlei Sonderwege fahren. So wurde ein Bischof der politisch         einflussreichen „Universalkirche vom Reich Gottes“, der Brasiliens         zweitgrößter TV-Sender gehört, wegen Mordes eingesperrt. In  Salvador  da       Bahia hatte er laut Polizei im Tempel gemeinsam mit  zwei  Pastoren     einen   14-jährigen Jungen sexuell missbraucht und   danach lebendig     verbrannt.<br />
Manche mögen Boff zustimmen, wenn er die Evangelikalen-Ausbreitung         begrüßt, weil ihm „jede Art von Vielfalt“ so gefällt. Denn nun ist in         rappelvollen „Gotteshäusern“ endlich mal echt was los, ziehen     Ex-Killer     und Ex-Frauenaufreißer wie Pastor Salles vom Leder:„Ich     war reich,    hatte  Villen und tausende Frauen – in Rio hörten  tausende       schwerbewaffnete  Banditen auf mein Kommando. Ich war  Bankräuber,       Berufskiller, Monster,  Psychopath – so viele Opfer  flehten   vergeblich     um Barmherzigkeit! Wie  von den Dämonen  gefordert, habe   ich mit  meiner    Frau unseren sechs Monate  alten  Sohn getötet, in der   Pfanne  gebraten,    sein Fleisch gegessen – ich   war schon in der   Hölle!“<br />
Frei Betto, wichtigster Befreiungstheologe Brasiliens, hochangesehen bei         Kardinälen, Bischöfen und Padres der Kirche des Riesenlandes,         analysiert solche evangelikalen Sekten tiefgründig, fühlt sich  durch        ihre nervende Präsenz im Alltag nicht eben bereichert.  Leonardo  Boff       indessen wirft kurioserweise dieser Kirche „feudale   Mentalität“,       „totalitäre Ideologie“ und „mittelalterliche   Strukturen“ vor, gar die       Ablehnung von Kritik und Alternativen.    Damit hat er schlichtweg  die      Dynamik, Entwicklung und Komplexität   der katholischen Kirche  nicht      begriffen. Als anschauliches   Beispiel gilt, dass Rom zwar  Kondome      kritisiert, deren massive   Verteilung in der pastoralen  Aids-Prävention      indessen zulässt –   und fördert, gemäß katholischer  Moraltheologie.<br />
Der Soziologe Claudio Monteiro leitet in Sao Paulo die bischöfliche         Aids-Pastoral – direkt neben seiner Bürotür kann sich jedermann aus         einem stets gut gefüllten Plastikbehälter gratis und überreichlich     mit      Kondomen eindecken. Monteiro lacht über Boffs Vorwurf, dass    die      katholische Kirche in der Kondomfrage lebensfeindlich,    verantwortungslos      und intolerant handele. „Leonardo Boff gehörte    zum   Franziskanerorden,    der in Brasilien eines der ersten      Aids-Präventionsprojekte startete  und   natürlich Kondome verteilt –      seit über 16 Jahren. Unsere nationale    Aids-Pastoral, von einem      Bischof geführt, verfährt genauso. Völlig    unmöglich, daß Boff davon      nicht weiß. Wenn er die Ausbreitung der    Evangelikalen, die   Expansion    des religiösen Fundamentalismus positiv    bewertet, ist   dies   fragwürdig  und anfechtbar.“<br />
Boff greift immer wieder auch in die Politik ein. Im letzten         Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er zuerst die evangelikale         Predigerin Marina Silva. Die Ex-Umweltministerin zählte zur         Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens, wuchs im         befreiungstheologischen Spektrum der Katholiken auf und ging dann zur         „Assembleia de Deus“. Richtig, die von Pastor Salles, dem Ex-Killer     und     Ex-Frauenaufreißer, die zudem laut Eigendarstellung Homos zu     Heteros     umdreht und Strich-Transvestiten zu Geistlichen macht.<br />
Zuletzt wechselte Marina Silva von Lulas Arbeiterpartei zu den         brasilianischen Grünen. Die verkaufen sie als lupenreine         Umweltschützerin – obwohl zahlreiche verhinderbare Umweltverbrechen in         ihre Amtszeit fallen. Amazonas- und Savannenwälder werden    vernichtet,      Brasilien avanciert zum weltgrößten    Agrargiftverbraucher, das   Geschäft    mit Gen-Pflanzen boomt.    Umweltschützer laufen Sturm gegen   das    gigantische Umleitungsprojekt    am Rio Sao Francisco – Marina Silva      verteidigt es als  „ökologisch   nachhaltig, wirtschaftlich machbar  und     sozial  gerecht“. Was sie  von  massenhafter Folter durch   Staatsangestellte     oder von den   landesweit operierenden   Todesschwadronen hält, erfährt    man  bis   heute nicht.<br />
2002 nahm Leonardo Boff begeistert an der Wahlkampfkarawane von Lula         teil, verglich ihn mit Mahatma Gandhi, lobte sogar dessen Vize, den         Milliardär und Diktaturaktivisten José Alencar. Angesichts der         Korruptionsskandale schwenkte er später um, verurteilte Lulas  Politik        als niederträchtig neoliberal.<br />
2010 aber, als Marina Silva die Stichwahl nicht erreichte, wechselte         Boff flugs zu Lulas Wunschkandidatin und bisheriger Chefministerin     Dilma     Roussef – und wieder zu Lob über den grünen Klee: „Lula  machte    die     größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten,  eine    Revolution     für die Bildung, ethische Politik.“ Die  gravierenden        Menschenrechtsverletzungen, den strikt  antiökologischen Kurs von        Lula-Rousseff kritisiert er nicht, die  von ihm so heftig gescholtene,        stark systemkritische katholische  Kirche Brasiliens tut das umso        kräftiger: Fehlende soziale  Besorgnis bei Lula und Rousseff trotz        Hunger, Misere und rasch  wachsenden Slums, Zementierung der  grauenhaft       ungerechten  Einkommensverteilung, Begünstigen der  ohnehin       Privilegierten.  Boff faselt von sozialer  Ökologie-Revolution, dabei ist       längst  klar, dass Dilma Rousseff  das umweltvernichtende        Mega-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ in  Amazonien unbedingt realisieren        will. Nach ihrem Wahlsieg erneut  ein Schwenk: Boff geißelt das        Belo-Monte-Projekt.<br />
Mancher hat vielleicht den desillusionierenden ARD-Weltspiegel-Beitrag         „Brasilien: Kindsmord am Amazonas“ über das Töten von Kindern bei         Indianerstämmen gesehen – rund 600 Babies werden danach jährlich    allein      in Amazonien umgebracht. Viele Indianer sitzen wegen Sex  mit    Kindern   im   Gefängnis, auch Indios sind als Naturzerstörer   bekannt.   Yanomami    pflegen  gar das Verprügeln der eigenen Ehefrau   mit   Freunden, bei     Fremdgeh-Verdacht – von Schamanen als Hexen     beschuldigte Indiofrauen     wurden ermordet – das Blättchen hatte über     diese Praktiken berichtet.     Boff indessen ignoriert diese Fakten:     „Und ich habe sie immer  bewundert,    sie sind unsere großen Meister   im   Hinblick auf die Haltung  gegenüber    der Natur. Die sind     technologisch gesehen rückständig,  aber    zivilisatorisch, sie sind     vorwärts, sie sind reicher als wir.  Wenn wir    lernen wollen, was wir     für eine Beziehung mit der Natur  eingehen  sollen,   die Beziehung     zwischen dem Alter und den Kindern,  den  Erwachsenen und   alten     Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und   Freizeit, die Beziehung       zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die   Indianer hören. Die haben       eine große Weisheit und vieles haben sie uns   zu sagen.“  Kommentar      überflüssig.</p>
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<p><strong>Obama in Brasilien</strong></p>
<p>Auf Gesten und Symbolik, sorgsam abgestimmt zwischen beiden Seiten,         sei besonders zu achten, hatte Brasilia vor der Ankunft des         US-Präsidenten verlauten lassen. Und als Barack Obama dann in den         Amtssitz von Präsidentin Dilma Rousseff schritt, ging es Schlag auf         Schlag. Mitten in der persönlichen Unterredung befahl Obama über  einen        Mitarbeiter die Attacke auf Libyen mit zunächst 110    Tomahawk-Raketen.      Und etwas später, mitten im Bankett für Obama im    brasilianischen      Außenministerium, ging es richtig los mit den    Bombardements. „Ein      historischer Tag“, titelten die Zeitungen – und    „historisch“ verhielt      sich Brasiliens neue Staatschefin, die   einst  als Guerilleira gegen die      Militärdiktatur kämpfte,   eingesperrt und  gefoltert wurde. Erst nach   der    Abreise Obamas   äußerte sie  Missfallen über die Kriegserklärung      ausgerechnet in   Brasilien –  vermied indessen, wie viele Brasilianer      erwartet   hatten, dies Obama  sofort und direkt zu sagen, womöglich  die       offiziellen Gespräche  abzubrechen. Mit einer Note, die einen        Waffenstillstand in Libyen  erbat, wurde ebenfalls solange gewartet, bis        Obama abgereist war.  Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe,    Frei     Betto, nannte es  gegenüber dem <em>Blättchen</em> „zumindest    takt-  und    geschmacklos,  den Krieg gegen Libyen just in Brasilien  zu    erklären,  das   gegen  eine solche kriegerische Aggression ist.“  Der    Diskurs des  Westens    sei Demokratie, das Interesse indessen  Öl und    nicht etwa die     Verteidigung der Menschenrechte in Libyen.   Brasilia   hatte sich im     UN-Sicherheitsrat, abgestimmt mit  Russland,  Indien und   China,  wenigstens    der Stimme enthalten, eine   friedliche Lösung    befürwortet.</p>
<p>Absolut symbolträchtig ging es beim Bankett zu – denn wie zu hören         war, hatte Rousseff offenbar mit Ziehvater Lula da Silva abgemacht,      dass    am Tische direkt neben den beiden Obamas just der   hochwichtige       Regierungspartner José Sarney sitzen sollte. Die USA   hatten 1964  zur      Unterstützung des Militärputschs sogar eine   Kriegsflotte vor  die  Küste     Brasiliens entsandt. Und nun prosteten   sich just der  Präsident   dieses    Landes und der damalige Chef der   brasilianischen    Folterdiktatorenpartei    ARENA freundlichst zu,   unterhielten sich auch    Michelle Obama und  Sarney   sichtlich nett   miteinander. Er gilt in    Brasilien nach wie vor  als der     archaischste, reaktionärste und    politisch mächtigste Oligarch,  ist     Präsident des Kongresssenats und    wurde trotz seiner Verwicklung  in     zahllose Skandale von Lula stets    hochgeschätzt und umworben. „I    love   this guy“, sagte Obama einmal    über Lula – und wollte ihn  gerne   mit am   Tisch. Doch der mit scharfem    politischen Instinkt   gesegnete    Ex-Gewerkschaftsführer lehnte die    Einladung ab. Als   hochbezahlter    Ehrenpräsident seiner Arbeiterpartei    PT hatte er   womöglich Rücksicht zu    nehmen auf jenen Parteiflügel,   der  sich   scharf gegen einen Libyenkrieg    wandte, an die Kriege im   Irak  und   in Afghanistan erinnerte, die    Obama-Regierung als „Feind   des    Weltfriedens“ einstufte. Vor Obamas    Ankunft brodelte es in   diesem    Teil der PT, der sich den Sozialbewegungen    eng verbunden   fühlt,  die   Obama zur „persona non grata“ erklärt  hatten.   Zorn   erregte  daher,   dass Brasiliens Regierung, eingeschlossen  Dilma     Rousseff,  und die   Führungsspitze der Arbeiterpartei die von      PT-Mitgliedern    angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas      verurteilten. Wie    durchsickerte, sollten solche Aktivitäten erstickt,      unzufriedene    Kader auf Linie gebracht werden. Zu den Abweichlern   gehörte    sogar    Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes. Zu   Kriegsbeginn nicht  am      Tische mit Obama sitzen zu wollen, könnte Lula   eines Tages   Lorbeeren     einbringen – wer erinnert sich dann noch an   die    Hintergrund-Details?    Sehr aufschlussreich, was dann in Chile   ganz    anders lief als in    Brasilia. Eine weit politisiertere     Öffentlichkeit  erreichte, dass beim    Obama-Besuch die     Diktaturproblematik nicht  ausgeklammert wurde.  Anders   als unter     Dilma Rousseff wurde im  chilenischen Regierungssitz  natürlich   eine     Pressekonferenz anberaumt,  konnte ein chilenischer  Journalist  offen      fragen, ob Obama und dessen  Regierung bereit seien,  sich für die       Beteiligung am Militärputsch vom  11. September 1973 zu   entschuldigen  –     und bei den gerichtlichen  Ermittlungen über   Diktaturverbrechen  zu     kooperieren. Der Journalist  erinnerte an   bezeichnende Fälle,   darunter    die Ermordung von Orlando  Letelier,   Außenminister von   Salvador  Allende,   1976 in Washington. Dem    überraschten Obama blieb   nichts  weiter übrig,   als zuzustimmen – er    vermied indessen, um    Entschuldigung zu bitten.<br />
Obama plante vor Rio de Janeiros Opernhaus eine Rede ans Volk, zog sich         dann aber wegen der drohenden Proteste ins Innere des imposanten         Gebäudes zurück, wollte handverlesenes Publikum. Draußen  PT-Fahnen   und      „Obama-go-home“-Plakate – drinnen fragwürdigste  Symbolik. Die     nationale    Schwarzenbewegung forderte, dass sich der  erste     dunkelhäutige    US-Präsident zum grauenhaften Rassismus klar      positionieren muss.    Schwarzen-Aktivist Mauricio Pestana: ”Es  gibt     keinerlei Zweifel, dass im    ‚demokratischen’ Brasilien von  heute     schwarze Bürger mehr Opfer von    Folter, Mord und  Verschwindenlassen     sind als in irgendeiner autoritären    Epoche  unserer Geschichte.“ Die     Schwarzenbewegung hatte versucht,  über    die neue Ministerin für     Rassengleichheit, Luiza Bairros, das     Rassismusthema auf die     Besuchs-Agenda zu setzen, wurde jedoch     abgeblockt. Der     Studentenverband UNEAFRO nannte Obama „den Verräter  der    Schwarzen in     aller Welt“ – und wird sich jetzt vermutlich  bestätigt    fühlen.   Obama   hatte nicht vor, den Rassismus, andere  gravierende        Menschenrechtsverletzungen in Brasilien zu  kritisieren. Seine        Besuchsvorbereiter griffen daher tief in die  Symbol-Kiste, ließen vor        der Rede eine Afro-Band aufspielen und  platzierten viele        Schwarzen-Aktivisten gut sichtbar vor dem  US-Präsidenten. Die Ansprache        wurde von Brasiliens wichtigsten  Kommentatoren arg verrissen: Denn       Obama  lobte ausgerechnet die  brasilianische Demokratie als       beispielhaft,  stellte damit klar,  welche Menschenrechtskriterien er       nach eigenem  Werteverständnis  an Brasilien anlegt. Systematische   Folter     durch   Staatsangestellte, Todesschwadronen, Scheiterhaufen,     neofeudale     Banditen-Diktatur in den Armenvierteln, Morde an         Menschenrechtsaktivisten, Sklavenarbeit – „no problem“ fürs Weiße Haus.         Brasilien werde zum Modell für die Welt, so Obama. In Rio wurde    ganz    in   der Nähe seines Copacabana-Hotels kurz nach der Abreise  der        Systemkritiker und Anwalt Ricardo Gama, der hohe Politiker  auf   seiner      Website aufs Korn nahm, bei einem Attentat von zwei    Kopfschüssen      getroffen. Er wird hoffentlich überleben. Zuvor war    ein kirchlicher      Menschenrechtsanwalt in Nordostbrasilien ermordet    worden. In Sao Paulo      liquidierten zwei    Militärpolizei-Todesschwadronen seit 2006  mindestens     150 Menschen,    steht in einem neuen Untersuchungsbericht.  Als     ausgesprochenen    Folterstaat beschrieb sogar Brasiliens neue         Menschenrechtsministerin Maria do Rosario ihr eigenes Land – kein         einziges Massenmedium brachte die Äußerung. Nicht zufällig ist  Brasilien        jetzt auf dem britischen Welt-Demokratie-Index vom 41.  auf den  47.       Platz zurückgefallen – liegt auf dem neuesten  UNO-Ranking für        menschliche Entwicklung nur auf Platz 73. –  Libyen immerhin auf  dem  53.,      Chile auf dem 45., Argentinien auf  dem 46 und der Iran  auf dem  70.      Platz.<br />
Aber heißt es nicht immer, seit Lula zeige Brasilia gegenüber den USA         zunehmend Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit? Brasiliens         Qualitätsmedien analysierten ironisch Wikileaks- Enthüllungen.         Öffentlich habe es nur zu oft leere antiamerikanische Rhetorik gegeben –         „ im vertraulich-privaten Umgang indessen Liebkosungen für die      Brüder    im Norden, Anerkennung der Hegemonie des Partners.“         US-Diplomateneinschätzungen lauteten, das Tropenland sei noch gar nicht         reif, um ein Global Player zu sein. Für US-Sozialwissenschaftler     sind     die brasilianischen Regierenden unfähig zu längst  überfälligen        strukturellen Reformen, gibt es „gravierende interne  Probleme“.        Menschenrechtsaktivist Fabio Konder Comparato,  Rechtsprofessor an        Brasiliens führender Bundesuniversität in Sao  Paulo: “Wir hatten  bis       heute nie Demokratie, leben immer unter  einem oligarchischen  Regime.       Unsere Politik hat stets zwei  Gesichter. Eines für außen,   zivilisiert –      und eines für innen,  grausam. Wir halten diese   Doppelzüngigkeit des      Charakters im  gesamten politischen Leben   aufrecht. Die Wahlen sind      Theater.  Lula bewies, dass er für die   Oligarchie nicht gefährlich  ist.     Ich  widerspreche dem Begriff   Redemokratisierung.“</p>
<h1>Brasilien und der Libyenkrieg</h1>
<p>Frankreichs Rafale-Kampfflugzeuge starteten auf Befehl von Präsident         Nicolas Sarkozy als erste gen Libyen, bombten, was das Zeug  hielt,        feuerten neueste Hightech-Raketen auch auf zivile Ziele,  zeigten    aller     Welt, was in den Kisten steckt. Der überstürzt  wirkende     Rafale-Einsatz    hatte womöglich seinen besonderen,  zynischen     Hintersinn – denn    Lateinamerikas größte  Kriegswaffenmesse LAAD in Rio     de Janeiro stand vor    der Tür.  Rafale-Oberverkäufer Sarkozy bemüht     sich seit Jahren meist     vergeblich, bei seinen Auslandsreisen die     superteuren Jagdbomber an  den    Mann zu bringen, auch in Brasilien.     2010 schien der Ankauf  durch die    Lula-Regierung fast sicher – doch     selbst in  französischen Medien wurde    herumgemäkelt, größtes      Verkaufshindernis sei die fehlende    Praxiserprobung im Kriegseinsatz.      Das Argument ist nun wohl vom Tisch.    Am Tag der Messeeröffnung  von     Rio schrieb die „O Globo“, dass die    Rafales nun „mit Erfolg  bei  den    Attacken gegen Libyen“ getestet worden    seien, und in  einer     LAAD-Sonderbeilage warb der französische    Rüstungskonzern  gleich     ganzseitig, die Vortrefflichkeit der Bomber sei    im Kampf  bewiesen     worden. Deutsche Medien zitieren Jean-Pierre Maulny,         stellvertretender Direktor des französischen Instituts für         Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS), wonach der         Libyen-Einsatz ein Weg sein könne, um für die nunmehr „kampferprobten“         Rafale-Bomber Propaganda zu machen. Dabei war es in Libyen      vorhersehbar    zu keinerlei Luftkämpfen gekommen, wurden durch die      Bombardements,  wie   man inzwischen weiß, aber zahlreiche Zivilisten      umgebracht, deren   Häuser  zerstört, immense Massenfluchten  ausgelöst.</p>
<p>Die brasilianische Öffentlichkeit hat, anders als die         mitteleuropäische, weit weniger Illusionen, worauf der Libyenkrieg         tatsächlich zielt. Schließlich hatten führende Blätter, darunter         Brasiliens auflagenstärkste Zeitung „Folha de Sao Paulo“, den         Europa-üblichen Mainstream von Anfang an der Lächerlichkeit         preisgegeben. Gleich auf einer ganzen Seite analysierte der renommierte         Politikexperte und Universitätsprofessor José Luis Fiori, dass es    um      Libyens Öl und die Kontrolle einer Grenzregion zu Europa  gehe,    nicht     aber um Menschenrechte. Die würden von den großen  Mächten    stets  benutzt,    um geopolitische Entscheidungen zu  legitimieren.    Afrika  nannte Fiori    den Schauplatz eines neuen  imperialistischen    Wettkampfs –  es sei nicht    ausgeschlossen, dass  über eine neue Form    des  Kolonialismus ebenso    nachgedacht werde  wie über die Eroberung     bestimmter afrikanischer    Staaten, die  durch europäische  Kolonialisten    geschaffen worden waren.    Lokale  Konflikte würden  künftig immer    häufiger – und stets seien die USA     involviert.<br />
Wer das womöglich linkslastig fand, bekam „ausgewogen“ im selben Blatt         die Version des konservativen Politikers und Ex-Finanzministers   Luiz       Carlos Bresser-Pereira präsentiert, wonach Libyen lediglich     abgestraft     werde, weil es sich dem informellen Kolonialismus der     Großmächte  nicht    unterwerfe. Der Libyenkrieg werde nicht mit guten     Absichten  geführt.  Man   versuche dort nicht, wie behauptet werde,     „das Massaker  an einem    revoltierenden Volk zu verhindern“,  sondern    wolle die  Herrschaft über    ein ölreiches Land  wiedergewinnen. In    Libyen, so  Bresser-Pereira, gebe    es im übrigen  gar kein    revoltierendes Volk.  Einzige    „Massenmanifestation“, von  der    Journalisten Fotos machten,  sei eine    Masse von Autos in  Bengasi    gewesen – zwecks Feier der     NATO-Bombardements. Nach dem  Zweiten    Weltkrieg sei der offene     Kolonialismus durch einen  informellen    ersetzt worden – die alten     Metropolen assoziierten  sich mit    korrupten Eliten der armen Länder. Dies     treffe besonders  auf den    mittleren Osten sowie auf Staaten     Lateinamerikas und  Afrikas zu.    Lediglich asiatische Länder und einige     Staaten wie  Libyen zeigten    sich nicht fügsam für diese neue     Herrschaftsform.  „Deshalb    verzeichneten sie Wachstum und verbesserten     den  Lebensstandard der    Bevölkerung.“ Der Anwalt und Ex-Minister verwies      auf den UNO-Index    für menschliche Entwicklung und verglich –  Libyen     liege auf dem  53.   Platz, Lateinamerikas größte Demokratie  Brasilien     indessen nur  auf   dem 73. Platz. Für Unbotmäßigkeit  werde Libyen jetzt     bestraft  durch   zwei alte imperiale Mächte,  Frankreich und     Großbritannien,  gefolgt   von den USA. Sarkozy  meine, durch sein Vorgehen      wiedergewählt zu   werden – „doch die  Franzosen wissen, dass dieser    Krieg   wenig Sinn   hat und dass sie  Sarkozy nicht vertrauen können“.<br />
Kommentatoren, die solcher Sicht widersprechen? Keine. Leicht         nachvollziehbar, dass sich auch Brasiliens Künstlerschaft nicht vom         europäischen Mainstream beeindrucken lässt, darunter der populäre         Schriftsteller ÉnricoVeríssimo in seiner landesweit nachgedruckten         Kolumne: „Alles wiederholt sich in Libyen, angefangen mit der         Scheinheiligkeit der selektiven Empörung: Einige Tyrannen, zuvor         toleriert, wenn nicht gar offen unterstützt wie Saddam, werden         unakzeptabel und attackierbar, während der Knüppel andere schont, die         noch nütze sind. Danach folgen die Verluste an Zivilisten,  angeklagt     von    der einen Seite und bestritten von der anderen,  Fotos     verstümmelter    Kinder und Diskussionen über die Effizienz  von     ‚chirurgischen’    Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres  Beispiel     eines modernen    Beitrags zu den Kriegstaktiken, die  eigenartige     Doktrin des humanitären    Bombardements.“<br />
Komponist Aldir Blanc fragt, wie viele unschuldige Zivilisten bereits         durch das westliche Bombardement auf Libyen umgekommen seien. Und     macht     sich bitter-ironisch über „Hilaria Clinton“ lustig, legt ihr      folgendes    Zitat in den Mund: „Unsere Politik ist, das da zu      bombardieren und  das   Wort Petroleum durch Menschenrechte zu      ersetzen.“ Der Komponist    erinnerte zudem an das US-Geheimgefängnis in      Ägypten, in dem des    islamischen Terrors Verdächtigte gefoltert      worden seien.<br />
Da erübrigt es sich beinahe, Positionen aus der recht         befreiungstheologisch orientierten Kirche des größten katholischen         Landes zu erwähnen. Frei José Francisco, Leiter des         Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der         angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, nennt die         Einschätzung des Weltsozialforum-Gründers Oded Grajew völlig korrekt,         wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege führen.     „Eine     große Wirtschaft, zu deren Stützen die Rüstungsindustrie     gehört,  muss    Kriege haben – denn zur kapitalistischen Basis gehört     Konsum.  Für die    Rüstungsindustrie bedeutet dies – sie wird durch     Kriege  stimuliert.  Die   unterstützen die Wirtschaft jener großen     Länder, die  heute die  Welt   beherrschen.“ Für Andersdenker  Francisco    versucht in  Libyen  lediglich   eine Gruppierung, an die  Macht zu    kommen – „doch  eine  Mobilisierung des   Volkes gibt es  dort nicht.    Bemerkenswert, dass   Vatikan und katholische    Friedensbewegung Pax    Christi mit ihrer   Position zum Libyenkrieg der    NATO-Haltung komplett    widersprechen. Der   Krieg zeigt, wie oft  die UNO   leider    instrumentalisiert wird.“ Für den   Franziskaner ist  völlig klar,   dass    das Völkerrecht jetzt auf jene   anzuwenden ist,  die durch      Bombardements in Libyen ungezählte   Zivilisten  umbrachten. „Die an den      Luftangriffen beteiligten Länder   müssen  raschestmöglich    Wiedergutmachung   und Entschädigung an die    Hinterbliebenen der    Todesopfer sowie an   Verletzte und anderweitig    Geschädigte leisten.    Die Täter und ihre   politisch-militärischen    Auftraggeber müssen  gemäß   Völkerrecht bestraft   werden. Ich weiß,  dass   in der  brasilianischen   Kirche sehr viele denken   wie ich.“<br />
Zu ihnen zählt Waldemar Rossi. Einst war er aktiver Diktaturgegner,         bereitete mit Gewerkschaftsführer Lula Streiks vor – heute leitet er         unter einem deutschstämmigen Kardinal in Sao Paulo die  bischöfliche        Arbeiterseelsorge. „Seit den ersten Bombardements  hat die NATO  nicht   nur     die Streitkräfte Libyens attackiert,  sondern auch  Zivilisten,   die    dabei  umkamen. Auf normale libysche  Bürger wurde  keinerlei   Rücksicht     genommen. Notwendige  Entschädigung,  Wiedergutmachung   bringt indessen  die    Getöteten  nicht zurück ins  Leben. Zur   Verteidigung von  Ölinteressen    nehmen  sich die an den  Luftschlägen   beteiligten  Regierungen das Recht     heraus, jegliche  Verbrechen zu   begehen – wie  zuvor bereits im Irak  und    in anderen  Staaten. Absolut   verrückt, dass  Barack Obama den   Libyenkrieg    anfangs von einem   Copacabana-Hotel aus  koordiniert  hat.“  (Während   seines  jüngsten   Brasilienaufenthaltes – <em>Anm. d. Red.</em>)     Schwer   vorauszusagen,   ob auch westliche Libyenkrieger  Fronturlaub an    der   Copacabana   machen werden – die Kollegen aus  dem Irakkrieg  sind   längst da   und   sorgen als Sextouristen für  reichlich    Negativschlagzeilen. „Die     Truppe auf der Suche nach Sex  provoziert    Polemik“, titelte schon 2007     ein Rio-Blatt.  Washington finanziere    diesen Fronturlaub, habe das     US-Konsulat  bestätigt.</p>
<h1>Brasiliens vertrackter Rassismus</h1>
<p>Wie wäre das in Deutschland – dürfte man selbst nach richterlichem         Verbot noch offen auf der Straße und vor Konzertmikros singen, dass         schwarze Frauen stinken und mit diesen Kraushaaren hässlich    aussehen?  In     Brasilien darf man – ein Lied dieses Inhalts machte    1996 Furore,      Komponist Tiririca, ein Musikclown und Kinderstar,    ging mit dem Song  in     die Fernsehshows und forderte alle zum    Mitsingen, Mittanzen auf.  Bis     heute kann sich jedermann „Veja os    cabelos dela“ von  brasilianischen     Websites herunterladen. Obwohl    die nationalen  Schwarzenorganisationen     über ein Jahrzehnt lang    gegen Sony Music  wegen des rassistischen  Lieds    klagten – und jetzt    schließlich  gewonnen haben. Der  Musikkonzern muss    umgerechnet  über   eine halbe  Million Euro  Entschädigung zahlen und  durfte   das  Lied   bereits seit  Jahren nicht  mehr vertreiben. Der Text  indessen    ist   überall greifbar  und hat es in  sich. Diese Negerin stinkt  wie      verrückt, mehr noch  als ein  Stinktier, singt Tiririca, der Geruch     dieser   Frau ist nicht  zum  Aushalten. Ich habe ihr gesagt, sie  soll    sich   waschen – aber sie  ist  stur, will nicht hören. Und dann  schau   dir  mal   die grauenhaften   Kraushaare von der Negerin an –  die sind   wie  dieser   Putzschwamm,  mit  dem man Töpfe und Pfannen  scheuert.</p>
<p>Blonde Mädchen und Jungen Brasiliens trällern das Lied lustvoll in         den teuren Privatkindergärten der weißen Mittelschicht, es klingt     durch     Schulkorridore, wird auf Feten gesungen, eignet sich  prächtig,    um     Schwarze zu hänseln, zu beleidigen. Aber wieso kann    ausgerechnet  so ein     offen rassistisches Lied in Brasilien diesen    Erfolg haben?  Ein    führender  Schwarzenaktivist, Mauricio Pestana,    Herausgeber der  einzigen     Schwarzenzeitschrift, „Raca Brasil“,  sagte   dem <em>Blättchen </em>in     Sao  Paulo: „Brasilien ist das    rassistischste Land der Erde – hier     wirken die  Strategien des    Rassismus seit jeher sehr intelligent. Es     gibt keinerlei  Zweifel,    dass im `demokratischen` Brasilien von heute     schwarze Bürger  mehr    Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen  sind    als in     irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.  Dagegen    kämpfen    wir  an.“<br />
Nicht einfach, wie der Fall des Tiririca-Lieds zeigt. Die         Schwarzenorganisationen protestierten 1996 sofort, beriefen sich auf ein         Gesetz gegen Rassendiskriminierung, reichten Klage ein – sogar  im        Nationalkongress wurde darüber diskutiert. Eine Richterin  verbot   den      Verkauf der Tiririca-CD wenigstens für den Teilstaat  Rio de   Janeiro –      Sony Music ging in Berufung. Die Lieder  Tiriricas seien   unschuldig,   für    Kinder gemacht und ohne  Vorurteile. „Die   Ausdrucksfreiheit   unserer    Künstler ist  unantastbar“, betonte ein   Sony-Music-Manager.   Der    Musikkonzern  musste das Lied schließlich   von der CD nehmen.<br />
Aber wieso ist wegen der erfolgreichen Entschädigungsklage eigentlich         Sony Music am Pranger – und nicht der Liedermacher Tiririca, fragen         derzeit viele. Da zeigt sich ein Dilemma der Schwarzenbewegung –    denn      dieser unheimlich populäre Tiririca ist ja selber    dunkelhäutig. Auch  er     wurde gleich am Anfang mit verklagt: „Aber    meine eigene Frau ist   doch    eine Schwarze – und ich bin ein    Mulatte!“, sagte er den   Richtern.    Freispruch.<br />
Denn schmerzhafte Tatsache ist, dass sich in Brasilien Schwarze         gegenseitig rassistisch beschimpfen, herabsetzen – selbst als „hässlich         schwarz“ titulieren. Immer wieder kommt es vor, dass sogar   schwarze       Frauen, die schwarze Männer beleidigend als „preto“   beschimpften,   von     schwarzen Militärpolizisten vorübergehend   festgenommen werden.<br />
Mit acht Jahren arbeitete jener Francisco Everardo Oliveira Silva,         genannt Tiririca, bereits als Zirkusclown, sitzt heute, mit 45 Jahren,         sogar im Nationalkongress, gehört zum Regierungsbündnis der  neuen        Präsidentin Dilma Rousseff. Und hievte durch ein  Rekordergebnis  von  1,3      Millionen Stimmen eine ganze Reihe  belasteter Politiker  seiner       Republikanischen Partei mit ins  Parlament. „Was macht so  ein       Kongressabgeordneter? Ich weiß es  nicht. Votiere für mich und  ich       erzähle es dir!“ Dieses banale  Wahlkampfmotto Tiriricas hat  bestens       funktioniert – viele  Brasilianer finden es zum Heulen,  doch bezeichnend       für den  Zustand des Politikbetriebs. Und der tief  verwurzelte     Rassismus    ist weiterhin vertrackt, äußert sich auf  überraschende     Weise,  selbst  im  öffentlichen Gesundheitswesen. „Man  muss sich das so      vorstellen“,  sagt  Lucia Xavier von der  Schwarzenorganisation    „Criola“   in Rio. „Eine   schwarze Frau geht  zur Behandlung und auch    zur   Krebsvorsorge in eine   öffentliche  Klinik, doch der weiße Arzt    tastet   nicht einmal ihre Brust   ab,  weil er sich vor der Frau  ekelt,   ja, wegen   ihrer Hautfarbe Ekel    empfindet. Und damit wird  die Frau   ihres Rechts   auf korrekte    medizinische Behandlung  beraubt. Die Frau   teilt mit,  dass  sie  Schmerzen   habe, doch den  Arzt interessiert das   nicht, dessen  Team   ebenso wenig –   weil man  die Frau wegen ihres   ganzen    Erscheinungsbildes nicht mag.“   Nicht  zufällig sind die      Sterblichkeitsraten der Schwarzen weit höher als    die der Weißen.      Dunkelhäutige, immerhin die Bevölkerungsmehrheit,    besetzen nur 3,5      Prozent der Führungsposten, sind im höheren  Management   extrem selten.      Erklärt wird dies gewöhnlich mit dem  sehr begrenzten   Zugang  dieser     Bevölkerungsgruppe zu besserer  Qualifikation. Das    weitverbreitete     Vorurteil, dass Schwarze keine  intellektuelle  Kompetenz   besäßen,  wird    dagegen kaum einmal als  Hinderungsgrund  genannt. Befragte    schwarze    Manager räumten ein,  sich lange Zeit  tatsächlich als weit    weniger    kompetent eingestuft  und unter einem  tiefsitzenden       Minderwertigkeitskomplex gelitten  zu haben. Eine  Folge dieses geringen       Selbstwertgefühls: Als  Lebenspartner,  Freunde oder Bekannte werden       erstaunlich häufig  hellhäutige  Personen bevorzugt. Es gibt dafür  sogar      eine gängige  Redewendung –  „melhorar a raça“, die Rasse  verbessern.   Und    das  heißt, Kinder  mit Weißen zu zeugen, um so die  Farbe der   Familie     aufzuhellen und  dadurch in der Gesellschaft an  Wert zu   gewinnen. Als     eine schwarze  Favela-Frau nach sechs  kaffeebraunen   Kindern zum  ersten    Mal eine  auffällig helle, beinahe  weiße Tochter   zur Welt  bringt, bei    einem  dunkelhäutigen Vater,  freut sich die ganze    Sippe wie wild und     feiert das Ereignis.  Schwamm drüber, dass da    irgendwas mit der     Vaterschaft nicht stimmen  kann – der Papa freut    sich ja auch, dass  die    Kleine so  überraschend hell geraten ist. In    ungezählten  Slumfamilien    bläut  man die Aufhell-Idee besonders  den   Mädchen  frühzeitig ein, sucht     ihnen Beziehungen zu schwarzen  Jungen    auszureden. Als ein Mädchen zum     ersten Mal zu Hause mit  dem  schwarzen   Freund auftaucht, fallen  schon  die   Schwestern über  sie  her: Willst   du denn die Rasse  verschlechtern,  die   Familie  noch  schwärzer machen,   bist du  verrückt? Dunkelhäutige  Frauen,    die sich  hocharbeiten und   dann auf  einmal in einem  Großraumbüro  allein    unter 100, 200 Weißen   sitzen,  berichten davon, als   „schwarzes Schaf“    tituliert zu werden,   sich  diskriminiert zu  fühlen.<br />
Besonders in den Slums von Sao Paulo sind auch andere Verhaltensmuster         möglich. Politisierte Schwarze suchen sich für ein Abenteuer, eine         nicht-feste Beziehung, gern eine Hellhäutige – aber zum  Heiraten,   zum      Familiegründen muss es eine Schwarze sein. So werde  die eigene     Identität    gestärkt. Eigentlich auch eine Form des  Rassismus,     kommentiert eine    dunkle Paulistana. Auffällig  wiederum, dass schwarze     Männer, die    Karriere machen, gar als  Fußballspieler zu viel Geld     kommen, Blondinen    als Statussymbol  bevorzugen. Der dunkelhäutige     Historiker Joel dos    Santos  formulierte es bitter so: „Die Weiße ist     schöner als die Schwarze     – und wer vorankommt, wechselt nun  einmal    automatisch den Wagen.“</p>
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<p><strong>Wirtschaften in Brasilien</strong></p>
<p>Jetzt in der Erntezeit brennen sie wieder bis zum Horizont – die         riesigen Zuckerrohrplantagen des Tropenlandes. Fliegt man über das         Flammenmeer, vergisst man’s nie wieder. Nossa Senhora – der ätzende         Qualm steigt ja höher als die Maschine! Unten kriegt man    Angstzustände,      wenn der Bus plötzlich von dichtem Rauch eingehüllt    wird, an beiden      Straßenseiten Flammen züngeln, Gluthitze   eindringt,  der Fahrer  flucht,     weil er nichts mehr sieht. Während   der  gefürchteten  „Queimadas da  cana“    häufen sich tödliche    Verkehrsunfälle,  explodieren gar  Tanklaster.    „Niemals hatte ich    soviel Angst um die  Kinder, meine Frau  und mich wie    im PKW in einer    solchen Feuerzone –  ich dachte, jetzt  sind wir alle    geliefert“,    sagt Mario Mantovani,  Präsident der  Umweltstiftung „SOS Mata       Atlantica“, in Sao Paulo.  „Und dabei kam ich  grade von einem       Umweltschutzkongress, hielt einen  Vortrag über den  Wahnsinn der       Treibstoffproduktion aus Zuckerrohr!“  Deutsche Multis,  deutsche       Zuckerunternehmen, deutsche Banken und  Spekulanten sind seit  Jahren in       die Ethanol- und Zuckerbranche  Brasiliens groß  eingestiegen,    mischen    heftig mit, tragen  entsprechende  Mitverantwortung. Unter    Staatschef Lula    hat die  Branche einen Boom  erlebt, wuchs in seinen    acht Amtsjahren  der    Anteil ausländischer  Multis von fünf auf über    35 Prozent. In der     Megacity wirbt die  „Industria  Sucroalcooleira“   gerne mit Großfotos des     grünen, wogenden  Meers  aus Zuckerrohr,   Cana. Das wirkt auf viele   direkt   sympathisch,  wie  die so schön   gelben, doch extrem   umweltschädlichen,   massiv mit   gefährlichsten   Agrargiften besprühten   Rapsfelder in   Deutschland.   Abgefackelt   werden seit der Kolonialzeit   kurz vorm Ernten   die   störenden,   unnützen Zuckerrohr-Seitenblätter.   Brasilianische     Wissenschaftler   nennen die Flächenbrände „pervers“ und   ein     Umweltverbrechen – Mario   Mantovani machen sie  Naturschutzgebiete    kaputt.   Auch jetzt, 2011,   sind wieder reichlich  Schutzzonen    draufgegangen,  weil  das Feuer   außer Kontrolle gerät,  sich in Wälder    hineinfrisst. Und  immer    werden sogar  Plantagenarbeiter von den  Flammen   eingekreist und     verbrennen  lebendig – ebenso wie Unmengen  an   theoretisch streng     geschützten  Tieren. „Alle denkbaren  Vorteile des   Ethanoltreibstoffs     werden  allein durch das Abfackeln  aufgehoben. Man   braucht sich nur   den    Ausstoß an klimaschädlichem  Dioxin und   Kohlenmonoxid   anzuschauen. Die    Gesundheitsposten in  Städten bei Sao   Paulo sind   voll von Leuten, die    wegen der  Plantagenbrände     Sauerstoff-Behandlungen machen müssen,  schwere    Atemprobleme haben.     Unser Staat dürfte diese  Ethanolunternehmen  nicht   auch noch     finanzieren, sogar über die  Entwicklungsbank! Es  gibt kein       Umweltbewusstsein in Brasilien. Die  Kultur des Landes  ist Zerstörung.“       Mantovani klassifiziert Brasilien  als  viertgrößten Erzeuger       klimaschädlicher Gase – wegen der   Brandrodungen im Regenwald und dieser       Plantagenbrände. „Doch der   heutige Weltmarkt will garnicht  wissen,  ob     das Zuckerrohr von   Sklavenarbeitern geerntet wurde und  ob man  die     Plantagen  abgebrannt  hat.“</p>
<p>Hauptbetroffene sind die Zuckerrohrarbeiter, die zudem über Haut und         Atmung den krebserzeugenden Brandruß aufnehmen. Die Feuer   zerstören     die   Bodenfruchtbarkeit und kontaminieren Oberflächen-   und   Grundwasser,     vernichten zudem sämtliche natürlichen Feinde von     Schädlingen, daher     werden immer mehr Agrargifte eingesetzt.     Brasilien ist wegen der     Zuckerrohr-Monokulturen heute weltgrößter     Verbraucher selbst solcher     Gifte, die in der EU und in den USA     längst verboten sind. Klar, ein     Großteil kommt von deutschen Multis.     Alles dummes Zeug, was Mantovani da     erzählt – ginge es nach den     auch in Deutschland überreichlich     verbreiteten Argumenten  zugunsten    der brasilianischen Ethanolproduktion.     Die wird als  ökologisch  und   „Bio“ gerühmt. Bitte, es geht doch, so   wie   bei der  Windkraft.  „E 10  –  mehr Bio im Benzin“, wirbt das      Bundesumweltministerium:    „Biokraftstoffe spielen eine wichtige Rolle      beim Klimaschutz und bei    der Energieversorgung.“<br />
Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, einer der wichtigsten,         bekanntesten Umweltaktivisten Brasiliens, verbrannte sich 2005     selbst,     um gegen die Ausweitung der „Biosprit“-Produktion zu     protestieren.   Doch   das Tropenland bleibt weltweit führender     Zuckerproduzent und    -exporteur,  zudem zweitwichtigster Hersteller     von Ethanol. Zwischen    2009 und 2010  hat die EU ihre Zuckerkäufe in     Brasilien verdreifacht –    das  Bundesumweltministerium rechnet mit     großen Ethanol-Importen. Für    Roberto  Malvezzi, kirchlicher     Umweltexperte wie Francelmo, ist    „Biosprit“  jedenfalls kein sauberer     Kraftstoff: „Um die Anbauflächen zu    erweitern,  vertreibt das     exportorientierte Agrobusiness Indiostämme    und Kleinbauern  sogar     durch Terror und Mord. Hinter moderner Fassade    verstecken  Großfirmen     nur zu oft Sklavenarbeit.“ Nur durch solch    abstoßendes      Sozialdumping seien brasilianischer Zucker und Ethanol auf    dem     Weltmarkt  so billig und wettbewerbsfähig.<br />
Anfang 2011 passiert eine kuriose Panne, ist monatelang Ethanol an den         Tankstellen häufig teurer als Benzin, dieses die landesweit beste    und      billigste Kraftstoffalternative. Denn der Wirkungsgrad von    Benzin  ist     deutlich größer. Wegen der hohen Weltmarktpreise für    Zucker  stellten   die   Ethanolfabriken auf Zuckerproduktion um,    provozierten  eine     „Biosprit“-Versorgungskrise, musste die Regierung    große  Ethanol-Mengen     ausgerechnet aus den USA importieren. „Das    ist so,  als würde     Saudi-Arabien Öl einführen“, spottete die     Wirtschaftspresse.     Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira,     Ethanolexperte aus Sao Paulo,     rechnet mit solchen Krisen immer     wieder. Ethanol könne Benzin nicht     ersetzen – nicht einmal in     Brasilien, sei nur eine Art   Neben-Treibstoff:   „Obwohl unsere     Produktionsbedingungen extrem   vorteilhaft sind, kann   dieser     Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin   konkurrieren.“ An diesen       Produktionsbedingungen sind in- und   ausländische Teilhaber natürlich       höchst interessiert, weil sich nur so   hohe Profite erzielen  lassen.      Deutsche und österreichische Landwirte   haben wiederholt   vergeblich   auf   das brasilianische Sozialdumping   hingewiesen und   faire   Spielregeln   gefordert. „Durch diese gewissenlose   Form der   Produktion   ist es der   Landwirtschafts-Industrie Brasiliens     möglich, die  Preise  am Weltmarkt zu   unterbieten”, hieß es in einer      Bauernzeitschrift.  „Weder europäische   Bauern noch solche aus den      Entwicklungsländern  können mithalten.” Wird   Brasilien die      gigantischen, durch die  Zucker- und Ethanolproduktion   verursachten      Umweltschäden rückgängig  machen, all die vernichteten   Tierarten der      Natur zurückgeben? Über  politische Positionen dazu von   deutscher    Seite   ist nichts bekannt.<br />
„Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank“, sagt Brasiliens         katholischer Priester Tiago – „Biosprit ist Todessprit“, urteilt         Befreiungstheologe Frei Betto. „Denn die Ethanolproduktion bringt         zahllosen Armen und Hungernden der Erde den Tod.“ Zu den komplexen         Auswirkungen des Biosprit-Booms gehören derzeit in Brasilien brutale         Preissprünge bei Lebensmitteln. „Wenn man die Ackerflächen für         Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren Preise, sterben viele         Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel leisten können.         Unsere Regierung spricht von 16,2 Millionen hungernden  Brasilianern in        absolutem Elend – aus meiner Sicht sind es  doppelt so viel!“,  sagte   er     dem <em>Blättchen</em>. Hungernde,  Unterernährte seien  besonders      anfällig  für viele auch tödliche  Krankheiten, vegetieren  mit stark      geschwächtem  Immunsystem dahin,  verlieren Initiative  und      Konzentrationsfähigkeit.  „Wegen immer  mehr Zuckerrohrplantagen  wurden      riesige Urwaldgebiete  Amazoniens  abgeholzt, das  ökologische      Gleichgewicht, die Ökosysteme in  Nord-  und Südamerika  geschädigt, was      sich auf die ganze Welt negativ   auswirkt. Denn  Amazoniens Tropenwald      ist der größte des Planeten.  Und  die  Regenfälle, ob im Süden   Floridas    oder Argentiniens,  hängen von der   Verdunstung in Amazonien   ab.“<br />
Die Förderung des Zuckerrohranbaus bewirke zudem Landvertreibung,         starkes Slumwachstum, mehr Morde und Drogenhandel, mehr         Kinderprostitution. „84 Prozent der Brasilianer leben bereits in den         Städten“, so Frei Betto. „Die Menschen migrieren dorthin auf der   Suche       nach besseren Lebensbedingungen, was aber gravierende    zerstörerische      Konsequenzen hat, weil Risikozonen illegal mit Slums    bebaut werden.      Deshalb haben wir jedes Jahr  Erdrutschkatastrophen   mit vielen  Toten.  Ein    Heer von Arbeitslosen  zieht im Lande umher   und verdingt  sich bei  der    Zuckerrohrernte,  haust den Rest der Zeit   aber in  Armenvierteln  mit    Drogen, Gewalt,  Prostitution. Es fehlt   eben  dringlich eine      Bodenverteilungsreform, um die Menschen auf  dem  Lande  zu halten.“</p>
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<p><strong>Brasiliens Kreuz mit dem Sex</strong></p>
<p>Bei Morden an Homosexuellen habe das Land im Weltvergleich „eine         grauenhafte Führungsrolle“, prangert der Schwulen-Führer und         Anthropologe Luiz Mott an. Es handele sich um „Hass-Verbrechen,         ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“. In Brasilien würden mehr Gays         getötet als bei Homosexuellen-Hinrichtungen im Iran, Saudi-Arabien,         Sudan, Nigeria und weiteren sieben Staaten, in denen die   Todesstrafe   für     Schwule gelte. „In den USA, mit etwa 100 Millionen   mehr   Bewohnern,     tötet man 25 Gays pro Jahr, hier 250!“ Die   Dunkelziffer   sei indessen     sehr hoch, man erfahre nur von einem   Bruchteil der   Morde. Ex-Präsident     Luiz Inácio Lula da Silva gehe   in die Geschichte   als „Vampiro dos  Gays“    ein. Da erschien   lobenswert, dass die neue   Regierung unter   Präsidentin   Dilma   Rousseff an 6.000 öffentlichen   Mittelschulen des   größten     bisexuellen Landes der Erde eine intensive   Aufklärungskampagne     zugunsten   der Rechte von Schwulen, Lesben und   Transvestiten starten,     einen so   genannten „kit anti-homofobia“   verteilen wollte. „Wir    machen  keine   Propaganda für sexuelle   Optionen“, erklärte dann   jedoch   überraschend die   Präsidentin, zog   den „kit“ zurück. Man   werde sich in   das Privatleben   der Leute nicht   einmischen.</p>
<p>Geplant war, den Heranwachsenden auch sehr anschauliche Videos         vorzuführen, in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird,  doppelt        so viele Chancen zu haben, eine attraktive Person, einen         Beziehungspartner zu finden. In einem Lande immerhin, in dem  entgegen        gängigen Klischees Einsamkeit ein Massenphänomen ist.  Der        Stimmungswandel bei Präsidentin Rousseff, hieß es in den  Landesmedien,        sei auf Druck der starken puritanischen Fraktion  evangelikaler   Sekten    im   Regierungsbündnis erreicht worden. Doch  nicht wenige   Brasilianer      meinen, dass man mit dem Aufklärungs-Kit  bei Brasiliens    Jugendlichen     ohnehin nur offene Türen eingerannt  hätte – alles  ist   den     Heranwachsenden ja aus ihrem Lebensumfeld  bekannt. Die   geplante      Anti-Homophobie-Kampagne ginge an den  Landesrealitäten   vorbei, weil  sie     die gravierendsten Probleme  aussparte – wohl um   keine  schlafenden   Hunde   zu wecken.<br />
Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus         Grings gegeben, der als Problem nannte, dass die heutige     Gesellschaft     pädophil sei – und die Menschen leicht dafür anfällig.     Als  Erzbischof    konnte er schwerlich in die Details gehen. Yvonne     Bezerra  da Silva,    bildende Künstlerin und Slum-Sozialexpertin  kann    das, nimmt  kein Blatt    vor den Mund. Bereits in den neunziger   Jahren   spricht sie  sich für    Sexualerziehung schon für   Siebenjährige aus,   will  Kenntnisvermittlung    über Familienplanung   für Arme an sämtlichen    Grundschulen. „Die große    Mehrheit der   Unterschichtskinder ist Teil    völlig zerrütteter Familien,    nicht   selten hausen auf nur neun    Quadratmetern zehn Personen; Jungen  und     Mädchen sehen täglich homo-    und heterosexuellen Verkehr,   betrachten    diesen Umstand gleichwohl  als   natürlich, nicht etwa als    unmoralisch oder   Sünde.“ Auch der  Umgang   mit Rauschgift sei    alltäglich. „Für die  Mädchen  gehört zu  den   gängigen Erfahrungen,   mit  acht, neun oder zehn  Jahren   vergewaltigt zu   werden. Alles ist   für sie  Teil eines bekannten  und   akzeptierten   Konzepts,   integrierender  Bestandteil ihrer Existenz.“   Als  sehr   dramatisch   stuft Yvonne Bezerra  de Mello die Situation der   Jungen    ein.   Bereits von sechs oder sieben  Jahren an ließen sie sich  von       Jugendlichen oder erwachsenen Männern  sexuell missbrauchen,  kennen bis       13 oder 14 nur homosexuellen Verkehr.  „Keineswegs selten  ist,   dass     bereits Zehnjährige zwei- bis dreimal  pro Tag Sex mit  Männern   haben –     und wie die anderen stets im Tausch  gegen  irgendetwas,   häufig     umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu  den  Mädchen,   die sich     sexuell missbrauchen lassen, als ob es ihr   Schicksal   wäre.” Nicht   wenige   Brasilianer nennen Fälle allgemein   bekannt,   dass sogar an   öffentlichen   Schulen schwächere Schüler von  den    stärkeren selbst in   Gruppen   vergewaltigt, zu Analverkehr  gezwungen    werden, was für die   Betroffenen   keineswegs selten zu  einem    lebenslangen Trauma und   gestörten Beziehungen   zum anderen    Geschlecht  führt. Denn was jene   Jungen, die sich in der   brutalen     Macho-Gesellschaft nicht gegen   Vergewaltigung wehren konnten,   durch     andere erlitten haben, wird   verbreitet, herumerzählt – mit den       entsprechenden psychologischen   Wirkungen.<br />
Den Roman „Ana in Venedig“ von Thomas-Mann-Experte Joao Silverio         Trevisan aus Sao Paulo hat vielleicht mancher gelesen – in Brasilien ist         der Autor indessen auch ein angesehener Schwulen-Aktivist, der   den       eigenen Haufen politisch unkorrekt immer wieder in die Mangel    nimmt.   Als    Brasiliens Oberstes Gericht 2011  gleichgeschlechtlichen       Partnerschaften  die gleichen Rechte  zubilligt wie verheirateten       homosexuellen Paaren,  hat dies  Trevisan heftig begrüßt – und       kommentiert. ”Die Menge an   verheirateten Männern, die in Brasilien ihre       Homosexualität  heimlich  ausleben, ist skandalös und erschreckend      hoch.  Bei der  brasilianischen  Bisexualität handelt es sich um eine      heimlich   ausgelebte Homosexualität …  Männer schlafen gerne   miteinander    –  und  danach heiraten sie Frauen. Das  ist in Brasilien   historisch …     Es ist  die Scheinheiligkeit, in der wir  leben.   Brasiliens Kultur   ist    karnevalisiert. Es ist die Kultur der Maske  …   Wir benutzen die   Maske  im   Guten wie im Bösen … Die falsche    Bisexualität gehört zu   dieser  Maske …   Ich übe ernste Kritik an der     Homosexuellenbewegung.  Es ist  eine der   Elite, und was sie   erreichte,  war  durch Lobbyarbeit.  Die  brasilianische     Homosexuellengemeinde  ist  politisch entfremdet…”  Aber  warum fühlen     sich in Brasilien so  viele  Leute durch Gays  gestört,  warum gibt es   all   diese Gewalt?  „Der Macho  fühlt sich  bedroht, man  frage mich   nicht,   warum. Ich  persönlich denke,  dass  sich hinter den    ideologischen Motiven   sehr  ernste psychologische   verstecken.    Vereinfacht könnte man sagen:   Sie  sind bedroht, weil es   irgendeine    Art von Verzauberung, Anziehung    gibt, gegen die sie sich      verteidigen.”<br />
Karnevalisierte Kultur und Kultur der Maske – Trevisan gibt wichtige         Hinweise zum Verständnis soziokultureller Besonderheiten Brasiliens,     die     im Alltagsleben teils extrem widersprüchlich daherkommen.  Wer    wird     schon gerne zugeben, dass ihm Analverkehr mit Tieren   unheimlich   liegt –     aber beinahe auf jedem Marktplatz, bei großen    Kabarettisten  und     Musikclowns wie Caçarola ist die verbreitete    Zoophilie ein  beliebtes     Thema. Zum „Tarado do Sertao“, einem    lustigen Forró, im  Internet leicht     zu finden, lässt es sich gut    tanzen – und mitsingen:  „Liebe machen  mit    der Eselin im Wald – ach    war das schön!“ Wer  meint, hier werde     Sensationalismus betrieben,    wird bei <em>Wikipedia Brasilien</em>  über     Zoophilie geschrieben    finden, dass im Lande bekanntlich viele  junge     Menschen    Geschlechtsverkehr mit Tieren pflegten. Hühner  überleben ihn        gewöhnlich nicht, heißt es. Gruppen von Jungen  liquidierten auf diese        Weise ganze Hühnerställe alter Frauen.  Brasilianerinnen berichten,     dass    Sexpartner ihnen gestanden hätten,  den ersten    Geschlechtsverkehr  des    Lebens mit Tieren gehabt zu haben.  Den    Frauen war diese Praxis     männlicher Jugendlicher und Männer  indessen    gut bekannt, überraschte  gar    nicht. Esel-Songs wie von  Caçarola    sind ja jedermann geläufig.<br />
Heitere Szenen würden besonders im brasilianischen Nordosten auf den         Straßen ausgelöst, wenn an Zoophilie gewöhnte Esel sich ihren   Partnern       näherten, an ihnen rieben und dadurch für jedermann das         Zoophilie-Verhältnis offenbar werde. Bekannt ist der Habitus  junger        Männer, mit ihrer neuen Freundin jene Ecken von Stadt oder  Dorf  zu       meiden, wo ein vorher zur Zoophilie genutzter Esel, eine  Eselin        plötzlich auftauchen und diese Männer kompromittieren  könnte. Ist  eine       Weide in Sicht, wo solche Esel grasen, machten  diese Männer  mit  ihren      Partnerinnen schleunigst kehrt oder einen  Bogen – ob im   Nordosten   oder    im südlichen Paraná. Ein bekannter  Musiker   erläuterte im   Interview,  dass   Jungen im Nordosten bei  Eseln die   nötige Höhe   herstellten, indem  sie   hinter den Tieren  Ziegelsteine   aufschichten.   Genug der Details,    höchstens noch ein  makabrer   Schlenker in die   Politik. Leonel Brizola aus    Rio, zu  Lebzeiten   Vizepräsident der   Sozialistischen Internationale  und    nach eigenen   Angaben Freund von   Willy Brandt, sprengte 1994 zu   Ostern     eigenhändig einen berüchtigten   Kerker auf der  paradiesischen  Ilha    Grande  in die Luft, um sich von   dunklen  Punkten in seiner    politischen   Biographie zu befreien. Die    Explosion tötete, so ein    Gefängniswärter und   zahlreiche    Inselbewohner, auch etwa 300 zumeist    von Lepra und anderen      Krankheiten befallene Hunde, die von den   zuletzt  700 Häftlingen zum      Zwecke der Zoophilie gehalten wurden.</p>
<h1>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</h1>
<p>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen         Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen     Medien     heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent  aus        Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und   umweltfreundlich,   es     gebe keinerlei schädliche Emissionen, der   Strom sei sauber.  Beim      Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn,   hieß es in  Kopenhagen.  Doch     dann kommt so ein schnauzbärtiger   Öko-Ami wie  Philip Fearnside  daher,     der als Biologe auch noch für   ein  brasilianisches  Regierungsinstitut     arbeitet, und sagt bereits   seit  1995, alles  Mumpitz – das Gegenteil  sei    richtig.</p>
<p>Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig         rauchende Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von         Stauseen, in denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie         Segelboote unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns         weismachen, richtig schlimm seien die Staudämme besonders in   Amazonien,       schlimmer als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen   Kraftwerke.     Der   geplante Staudamm von Belo Monte am Rio Xingú  gar  werde eine      regelrechte  Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise   behaupten so etwas  auch     andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber   man muss nach ihnen      regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen   Meinung die      Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls         so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem       klimafeindliche   Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe       im Staubecken –   durch Zersetzung organischer Materie mittels       Mikroorganismen unter   Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von  Pacca      zu hören. „Je höher die   Temperatur, umso schneller läuft  der    Prozess   ab. In tropischen Ländern   vermehren sich die  Mikroorganismen    rascher   und bilden entsprechend  mehr  Methangas  als in den  kühleren   Ländern.   Bei einem neuen Staubecken  wird  die  dortige  reiche  Biomasse   überflutet  – Basis der  Methanproduktion.“   Selbst  wenn die  teilweise   noch  vorhandenen Urwälder  vorher  abgeholzt   worden seien,  bleibe  noch  viel  Wurzelwerk im Boden.  Und  das  entstehende  Methan,  so Pacca,  werde  an  die Atmosphäre   abgegeben,  trage sehr stark  zum   Treibhauseffekt  bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial         einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das  einer        Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet  wird.     „Selbst    kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen   Klimawandel    wichtig    genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei   einfach nicht    haltbar,    Wasserkraftwerke mit anderen   Energietechnologien zu    vergleichen, ohne    den Methan-Faktor zu   berücksichtigen. Doch genau    dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo         Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu       hören   – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln,    wirtschaftlich      wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder    gar Fearnside,    der   Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort    am intensivsten     beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie  vor,   was stutzig macht.  In    Brasilien  wird Fearnside auch von    Regierungsstellen kräftig  beharkt,    weil er Belo  Monte ablehnt, das    immerhin auch Ex-Präsident  Lula und    seine  Amtsnachfolgerin Dilma    Rousseff unbedingt durchziehen  wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,         etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich         funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut  für        Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu  Brasilias        gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als  Antwort nur ein   kurzes      ironisches Lachen. Vielleicht kann man  einem wie Fearnside   schlecht    an   den Karren fahren – der Mann  bekam den UN-Umweltpreis   „Global   500“,   dazu  den brasilianischen  Öko-Nationalpreis.Darüber   hinaus   gehört   Fearnside  zur Akademie  der Wissenschaften Brasiliens   und ist   weltweit   einer der   führenden Experten für Klimaerwärmung.   „Unter   jenen, die die    Erlaubnis  für alle derzeit im Bau   befindlichen      Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche,   die alles      bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich   ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für         Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.         „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den      Methan-Sachverhalt,    doch wird in der Presse und in politischen Reden      so oft wiederholt,    dass diese Energie sauber sei, dass die Leute      schließlich nur dies    gehört haben und sich daher nicht weiter in   die    Sachlage vertiefen. Doch    an den Fakten über die   klimaschädlichen    Emissionen ändert das  nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das         beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles         organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen         zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist   also       unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich   in die       Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe   Drücke  herrschen.      Aber danach gelangen die Wassermassen dann an   die freie  Atmosphäre.    Die   im Wasser gebundenen Gase, darunter   Methan, zischen  in Bläschen    heraus  –  deshalb mein Vergleich mit   der Colaflasche.  Und die     Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken   auf ähnliche Weise.  So wird der     Treibhauseffekt  erheblich   befördert. In Amazonien  wirken     Wasserkraftwerke im Endeffekt    häufig schädlicher, negativer,  als die     zur Elektrizitätsgewinnung    verbrannten fossilen  Energieträger.“ Die     bereits in Amazonien    existierenden  Wasserkraftwerke produzierten daher     keineswegs   saubere  Energie,  seien in Bezug auf den Klimaschutz     keineswegs   nützlich. Belo  Monte  treibe es auf die Spitze. „Vier Monate     im   Jahr kann man wegen   tiefen Wasserstands keine einzige Turbine       betreiben, da entsteht  dann  ein Schlammbecken von 3.500       Quadratkilometern, wo üppig  Pflanzen  wachsen, die später zu Methan       zersetzt werden. Doch in  amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens       Wasserkraftwerke wird  stets nur der  geringe Gasaustritt über die       Wasseroberfläche  berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und       Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann         ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias         Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der         Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte         Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für         den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene         Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine         „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,         wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare  Münze        nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte         Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze         Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein    fünf      im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein         Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das    Klima      der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue       Menschenrechtsministerin   Maria do Rosario räumte ein, dass auch in       Amazonien Todesschwadronen   aktiv sind, zu denen bekanntlich       Staatsangestellte gehören. Laut   Landgewerkschaftsangaben wurden in den       letzten Jahren, also unter der   Lula-Regierung, nach 17  derartigen      Morden nicht einmal   Ermittlungsverfahren durch die  Bundespolizei      eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die         Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und         wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird      wohl    mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem      UNO-Index  für   menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls      nur auf  Platz 73,   und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das      Tropenland gar  erst an  93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche      Länder bessere  Plätze  belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84),      Botswana (81), Libyen  (66),  Bolivien  (61), Bahrein (49),  Argentinien     (40) Kuba (16).</p>
<h1>Brasiliens beneidenswerte (relative) Pressefreiheit</h1>
<p>Die Presselandschaft des Tropenlandes bietet ein eher erfreuliches         Bild. Investigativer Journalismus ist auffällig stark in    Qualitäts-und      Alternativmedien – unabhängig agierende Reporter und    Redakteure      widersetzen sich den weltweit üblichen   Medien-Eingriffen  durch Parteien      oder Regierungsfunktionäre und   enthüllen  kontinuierlich gravierende      Skandale um Machtmissbrauch   und  Korruption an der Staatsspitze.  Auch  der    Libyenkrieg zeigt es    plastisch – es gibt viel weniger  Mainstream  als   in  Deutschland.</p>
<p>Kurz vor seinem Abtreten sorgte Staatschef Lula Ende 2010 für ein         kommunikationswissenschaftlich bemerkenswertes Faktum: Vor  Vertretern        großer Auslandsmedien, besonders aus der Ersten Welt,  lobte er in   Rio   de    Janeiro die internationale Presse geradezu  euphorisch für   ihre      Berichterstattung über das heutige Brasilien.  Die günstige    Darstellung     sei verantwortlich für das gute Image,  das das Land    derzeit im Ausland     habe. Die brasilianischen  Landesmedien    kommentierten Lulas Auftreten     teils tief ironisch –  denn die    Auslandskorrespondenten behandelte er     völlig anders als  die    nationale Presse, die er konstant und sogar  wütend     kritisierte, ihr    sogar vorwarf, ihn zu verfolgen oder nicht  die  guten    Seiten seiner    Regierung zu zeigen. Auffällig war gerade in   den  letzten   Jahren:  Je   schärfer die Kritik von innen an Lula,  dessen   Arbeiterpartei    und   seiner Chefministerin Dilma Rousseff,  inzwischen   Nachfolgerin im      Präsidentenpalast, umso lauter das Lob  von außen.<br />
Noch mitten im Präsidentschaftswahlkampf von 2010 ärgerte sich Lula         öffentlich heftig über Zeitungsenthüllungen, die ihn zum Entlassen  von        Regierungsmitgliedern zwangen: Wunschkandidatin Dilma  Rousseff   hatte    für   ihren Chefministerposten eine enge Freundin,  Erenice   Guerra,    bestimmt.   Lula nahm sie zunächst in Schutz,  würdigte ihre   „enormen    Leistungen  für  das Land“. Doch Brasiliens  investigative   Journalisten    förderten Tag  für  Tag mehr belastendes  Material gegen   Erenice Guerra    zutage – bis  Lula sie  schließlich  feuern musste.  Und  Dilma Rousseff    bricht bereits  im ersten   Amtsjahr sämtliche   Entlassungsrekorde,    rutscht mit ihrer  ganzen   Regierung in eine   tiefe Korruptionskrise.    Wegen  Presseenthüllungen   musste sie sich   zuerst ausgerechnet von ihrem    engen  Freund,   Wahlkampfleiter und   wichtigstem Minister, dem Chef  des     Zivilkabinetts,  Antonio Palocci,   trennen. Dann stürzten der      Transportminister und über  zwanzig   weitere hohe  Regierungsfunktionäre.     Die Liste der Gefeuerten  wird   fast täglich  länger.<br />
Ohne wache, unabhängig agierenden Journalisten wäre im heutigen         Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die weiter von Lula         mitbestimmte Regierungsarbeit unter Dilma Rousseff möglich. Aber immer         noch ist eine Unmenge zwielichtiger Figuren auf höchsten Posten.<br />
Brasiliens Presse unterscheidet sich soziokulturell erheblich von der         mitteleuropäischen. Der Mainstream wird häufiger durchbrochen, das         sachliche Gegenüberstellen von Positionen und Beobachtungen ist    normal.      Die Scheu vor unbequemen Fakten ist geringer, die    Schilderung  selbst     schockierender Alltagstatsachen gewöhnlich    authentischer,   unbefangener    und weit weniger <em>politisch korrekt</em>.    Als Anfang   2011 bei einem    Häftlingsaufstand Menschen geköpft    wurden, zeigten   Landesmedien die    abgeschlagenen Köpfe, um den    Brasilianern ein   realistisches Bild der    gravierenden    Menschenrechtsverletzungen zu   vermitteln.<br />
Brasiliens Qualitätsmedien stellen auch den Libyenkrieg anders dar als         der mitteleuropäische Mainstream – sie wiesen sofort auf die   zivilen       Opfer der Bombardements hin, nannten als Hauptmotiv der      Militäraktionen    strategische Ressourcen wie Erdöl und betonten      Parallelen zu den unter    einem Vorwand begonnenen Irakkrieg.<br />
Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille. Eine Fundamentalkritik,         wie sie die Universitätsprofessorin Zilda Iokoi, eine frühere         politische Gefangene, auf einer Tagung des Goethe-Instituts Sao  Paulo        äußerte, ist durchaus zutreffend: „Die großen tonangebenden   Medien       Brasiliens berichten systematisch über viele brisante   Fakten nicht –   und     das ist Zensur. Neun Familien beherrschen das   nationale   Mediensystem  –    man liest nur, was die Zeitungsbosse   wollen. Oft   schreiben    Journalisten  über Unerwünschtes, doch deren   Texte werden   gekürzt,    zensiert. Mir sagen  Journalisten beim   Interview immer   wieder: Ich weiß    aber nicht, ob es  gedruckt,   gesendet wird.“ Welchem   Kollegen in    Mitteleuropa kommt dies  nicht   irgendwie bekannt vor …<br />
Vieles, was große kommerzielle Medienkonzerne wie „O Globo“ trotz         hervorragender, mit zahlreichen Publizistik-Preisen geehrter         investigativer Journalisten nicht liefern – oder nicht liefern wollen,         kommt allerdings seit Jahren wenigstens teilweise von alternativen         Internet-Medien, darunter der befreiungstheologisch orientierten         Nachrichtenagentur ADITAL, von der Wochenzeitung „Brasil de  fato“  oder       der Radioagencia NP. Längst sind Brasiliens Leitmedien   gezwungen,    Blogs    und Community Media zu verfolgen und dort   geäußerten  Vorwürfen      nachzugehen.<br />
Anfang 2011 erinnerte Brasiliens nationaler Presseverband ANJ in         ganzseitigen Anzeigen an die enorme Leistung jener investigativen         Journalisten, die Lulas größtes politisches Desaster, den so genannten         Mensalao-Skandal um Parteien-und Abgeordnetenkauf, an die       Öffentlichkeit   brachten. Lula drohte sogar die Amtsenthebung – in       nicht wenigen   Auslandsmedien wurde das Thema indessen auf sehr  kleiner      Flamme   gehalten. Gleiches galt für die auffällig engen       freundschaftlichen   Beziehungen des angeblich linksorientierten       Ex-Gewerkschaftsführers   ausgerechnet zu Oligarch José Sarney, Ex-Chef       der Folterdiktatorenpartei   ARENA, starker Mann des  rechtsgewirkten      Partido do Movimento   Democrático Brasileiro  (PMDB) und  wichtigster     politischer   Regierungspartner auch derzeit  unter Dilma  Rousseff.  Als    Lula von einem   Journalisten auf die  Unterstützung  durch die     „Sarney-Oligarchie“   angesprochen wurde,  entgegnete er  irritiert und     verärgert: „Sie müssen   sich  medizinisch behandeln  lassen, vielleicht     eine Psychoanalyse machen,    um das Vorurteil zu  vermindern.“ Für die     Hilfe der Sarney-Gruppe  sei  er  durchaus  dankbar.<br />
Ein Hinweis darauf, dass in Brasilien die Uhren in der Politik und auch         im Journalismus tatsächlich anders gehen als in Mitteleuropa,  sind       zudem  die vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für     Propagandaanzeigen    der  Regierung, etwa in den Zeitungen, die     unverhältnismäßig hoch   sind.  Sie  übersteigen ganze Sozialetats – bei     fortdauerndem Hunger und    weiter  rasch wachsenden Slums.<br />
Kritik einheimischer Journalisten geht jedoch nur zu oft ins Leere, wird         kaum wahrgenommen. Laut José Arbex, Kommunikationsexperte und         Universitätsprofessor aus Sao Paulo, verhinderte der  Mensalao-Skandal        die Wiederwahl Lulas nicht, weil dieser von  einer   Gesellschaftsschicht      unterstützt werde, die keine Zeitung  lese und   sich daher nicht    betroffen   fühle. Aus dem gleichen  Grunde habe  auch  der Skandal um    Erenice Guerra   keine größeren  nachteiligen   Wirkungen für die Wahl von    Dilma Rousseff   gehabt.<br />
Ein TV-Wahlkampfspot zeigte die Verhältnisse ebenfalls exemplarisch: In         der UNO-Vollversammlung von New York erheben sich Staatschefs,         Außenminister und Diplomaten von den Plätzen und jubeln Lula  stehend   zu.      Brasilianische Journalisten gingen der Sache nach. An  jenem  Tag       nahmUNO-Generalsekretär Kofi Annan seinen Abschied und  erhielt        entsprechende Ovationen. Wahlkampfmanager montierten  diese hinter  den       nur schwach applaudierten Lula-Auftritt. Als  vorhersehbar   beschrieben      und kommentierten lediglich zwei, drei    Qualitätszeitungen diesen  alten     PR-Trick und zitierten    Oppositionspolitiker, die von „großem   Betrug“,    Verletzung der    Wahlgesetze und „lächerlichen Lügen“ sprachen   – weitere    Reaktionen    der Öffentlichkeit gab es nicht.<br />
Doch Qualitätszeitungen sind im größten Teil des Landes gar nicht         erhältlich. Und Manipulationen dieser Art werden auch dadurch         erleichtert, dass aufgrund des laut Intellektuellen und kirchlichen         Menschenrechtsaktivisten absichtlich niedrig gehaltenen   Bildungsniveaus       drei Viertel der Erwachsenen nicht in der Lage   sind, einen simplen       Zeitungs- oder Buchtext auch nur zu lesen,   geschweige denn zu    verstehen.    So hat gemäß Umfragen das Gros der   Pflichtwähler gar nicht    begriffen,    um was es bei den zahlreichen   Korruptionsskandalen um    Lula und dessen    Regierung eigentlich ging –   Skandale immerhin, die  in   Ländern wie    Deutschland zu enormer   öffentlicher Empörung geführt    hätten. Auch die      Wirkungsmöglichkeiten alternativer  Internet-Medien   sind dadurch stark      eingeschränkt.<br />
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat Attacken von Lula         und anderen hohen Politikern auf unbequeme Landesmedien scharf         verurteilt. Angesehene Diktaturgegner veröffentlichten sogar ein         „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, warfen Lula  „Autoritarismus“        vor und wandten, wenden sich gegen offene und  verdeckte       Einschüchterung  von Journalisten.<br />
Die Auslandsmedien ignorieren derartige Vorgänge in der Regel ebenso wie         die alltäglichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen,   darunter       landesweite, systematische Folter durch   Staatsangestellte, das  Wüten   der    Todesschwadronen, die   Scheiterhaufen von Rio de Janeiro,  die      Massengräber für   „Nichtidentifizierbare“, die  außergerichtlichen      Exekutionen.   Brasiliens Qualitätsmedien  berichten darüber detailliert      und   kontinuierlich, kritisierten auch  die jüngsten Slum-Besetzungen  von       Rio de Janeiro durch Militär und  Polizei erstaunlich scharf. Von        Auslandsmedien kommt dagegen fast  nur Lob.<br />
Entsprechend zufrieden ist Brasilia, das in den letzten Jahren         erhebliche Summen in die Auslandspropaganda investierte. Laut         Wirtschaftszeitschrift <em>Brasil Economico</em> wurden allein 2009         umgerechnet über 40 Millionen Euro verausgabt. Zitiert wird ein         Regierungsfunktionär Brasilias: „Unsere Priorität ist, Brasiliens  Image        als das einer großen, sozial, politisch und wirtschaftlich   stabilen       Demokratie zu stärken.“ Auch die Inlandspropaganda wurde   unter der       Lula-Rousseff-Regierung enorm forciert. 2003, zum   Amtsantritt,  hätten      499 Medien Regierungsgelder für   Propaganda-Verbreitung  erhalten,  2009     seien es indes schon 7.047   Medien gewesen, heißt es  in  kritischen     Analysen. Viele   brasilianische Politiker besäßen   Zeitungen, Radio-und       TV-Stationen, und zahlreiche Medien seien von   Regierungspropaganda       regelrecht abhängig.<br />
Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen dann natürlich für die Hunger-und Elendsbekämpfung, für Bildung und Gesundheit.<br />
Nicht ungewöhnlich ist schließlich, dass hohe Politiker, gegen die         ermittelt wird, Medien gerichtlich untersagen lassen, darüber zu         berichten.<br />
Fast täglich drucken die Zeitungen aber weiterhin interessante,         unbequeme, gut fundierte Texte, die Brasilienklischees und offiziellen         Versionen widersprechen. Als die Lula-Rousseff-Regierung weltweit         verbreiten ließ, dass die internationale Wirtschafts-und   Finanzkrise   auf     Brasilien nur geringe Auswirkungen gehabt habe,   belegten     investigative   Journalisten just das Gegenteil, weisen auf       Rekordentlassungen, den   Stopp vieler Industrieprojekte, auf       Exportprobleme und   Deindustrialisierung sowie auf geschönte  offizielle      Statistiken hin.<br />
Und Wikileaks rennt mit seinen Brasilien-Enthüllungen bei den         einheimischen Journalisten lediglich offene Türen ein. Leere         antiamerikanische Rhetorik Brasilias wurde stets gegeißelt und die jetzt         bekanntgewordene, ans Weiße Haus gerichtete „Bitte um  Verständnis     für    Sprüche gegen die USA in Wahlkampfzeiten“ daher  genüsslich     zitiert.  „Es   existierten zwei Beziehungen zwischen  Brasilien und den      Vereinigten   Staaten während der acht Lula-Jahre  im     Präsidentenpalast“,  analysierte   Fernando Rodrigues von der <em>Folha de Sao Paulo</em>,       Brasiliens  größter  Qualitätszeitung. „In der Öffentlichkeit gab   es     Prügel für die   Nordamerikaner – im vertraulich-privaten Umgang       indessen Liebkosungen   für die Brüder im Norden.“ In der   Öffentlichkeit     dominiere zwar ein   bestimmter infantiler   Antiamerikanismus – im     Wirtschaftlichen dagegen   die Anerkennung   der Hegemonie des Partners.     „Im kulturellen Bereich, um   die   Schizophrenie komplett zu machen,     sieht man sogar eine     enthusiastische Übernahme von Sitten,  Gebräuchen,    Moden.“<br />
Dr. Claudio Guimaraes dos Santos in Sao Paulo zählt zu den wichtigsten         Denkern Brasiliens und liefert zum Verständnis der   widersprüchlichen       (Medien-)Realität des Landes wichtige Argumente:   „Das Volk schaut   den     schockierendsten Skandalen stumm zu – die   immense Passivität  des      Brasilianers wird teils durch fehlende   Bildung und Kultur   verursacht. Es     fehlt Bewusstsein dafür, dass   man eine solidarische   Gesellschaft     aufbauen müsste. Die   brasilianische Demokratie ist   krank. Eine der     Säulen der   Demokratie, der freie, mündige,   kritische, bewusste Bürger,       existiert in Brasilien nicht. In den   letzten zweihundert, dreihundert       Jahren hat man eine unkritische   Masse geschaffen – unfähig, zu       entscheiden. Unsere Eliten sind immer   kulturloser, ungebildeter.   Niemand     mag schlechtes, verdorbenes   Essen – doch schlechte   Informationen     schlucken alle massenweise und   völlig unkritisch.   Hier fehlt     intellektueller Dialog. Ich fordere   meine Kollegen   stets auf: Wenn ihr     es nicht aussprecht, wer wird es   dann tun? Der   Fußballer, der     Pagodesänger, der schlechte Politiker,   der jede   Chance zum Reden sofort     nutzt? Wenn wir schweigen,   beherrschen   diese Leute die Szene. Deshalb     dürfen wir auch Risiken   nicht   scheuen!“</p>
<h1>Juden in Sao Paulo</h1>
<p>Als Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff 2011 die chaotische         Megacity, Lateinamerikas führenden Wirtschaftsstandort mit über     1.200     deutschen Firmen besucht, wird am Ankunftstag im Zentrum ein       Obdachloser   lebendig verbrannt, am Abreisetag ein weiterer. In  Sao      Paulo wüten   Todesschwadronen der Militärpolizei, gibt es    Massengräber,    über 2.000   grauenhafte Slums mit Hunger und Lepra,    prostituieren   sich  schon   zehnjährige Mädchen für weniger als einen    Euro, um Crack   zu  kaufen – und   vor aller Augen in ganzen Horden  zu   konsumieren. Man   muss  sich diese   Zustände vergegenwärtigen,  die  von  den allermeisten    Paulistanos   apathisch-passiv hingenommen  oder   sogar verdrängt  werden,   um Situation   und Rolle der etwa  70.000   Juden im Menschenmeer  der elf,   zwölf Millionen   zu  verstehen. Denn   diese „judeus“ scheinen  schärfer  zu  diskutieren,    sich effizienter   zu engagieren, bringen  Resultate,  von  denen dann  alle,   ob Arme oder   Reiche, etwas haben.  Lateinamerikas   bestes  Hospital, ein     Riesenkomplex namens „Albert  Einstein“ im  Viertel   Morumbi, haben die     Stadt-Juden errichtet –  geleitet wird es  von  dem  weltbekannten   Mediziner   Claudio Lottenberg,  Präsident der   jüdischen  Gemeinde ganz   Brasiliens.</p>
<p>Der in Israel geborene Oded Grajew aus Sao Paulo, Erfinder, Aktivist         des Weltsozialforums, verweist auf dessen Bedeutung für die    jüngsten      arabischen Entwicklungen. „Für jene, die das    Weltsozialforum und   unsere    Spezialforen in Ägypten oder Tunesien    mit Interesse und   Sensibilität    frequentierten, ist alles, was    derzeit in der arabischen   Welt  geschieht,   keinerlei Überraschung.“<br />
Und dann Pedro Herz, dessen Kulturkaufhäuser, mit Kinos, Theatern,         Kursen und Konzerten in ganz Brasilien tonangebend sind. In einem Land         des Analphabetismus, in dem sogar ungezählte Uni-Studenten in   ihrem       Leben nicht einen einzigen Roman lasen, wird der   Deutschstämmige  zum      Kulturpionier – die größte „Livraria Cultura“   Sao Paulos ist  selbst  am     Wochenende voll wie ein Supermarkt, dort   kaufen sogar       lateinamerikanische Staatspräsidenten. „Da bin ich   stolz drauf – wir       verkaufen Ideen!“, sagt Pedro Herz.<br />
Nachvollziehbar daher, dass viele im kosmopolitischen Sao Paulo die         jüdische Gemeinde bewundern, stark und gut organisiert empfinden,         ausdrücklich als ein Beispiel für die anderen Einwanderergemeinden         nennen. Die Juden, heißt es, seien sich einig im Kampf für         Menschenrechte, bei der Hilfe für Bedürftige, leisteten gerade im         öffentlichen Gesundheitswesen, das außerhalb Sao Paulos oft  katastrophal        sei, ganz Erstaunliches, weit über ihr  Einstein-Hospital hinaus.   Ob     das  den „judeus“ bewusst ist, in  einer von Desorganisation und        Laissez-faire geprägten  Gesellschaft? Redet man mit ihnen, fällt  das       hohe Maß an  Selbstkritik auf, das Messen an höchsten    Qualitätsmaßstäben.     Für  Außenstehende scheint die seit über hundert    Jahren existierende      Gemeinde stabil zu sein – die Juden selbst    beobachten indessen    Rückgang,   gar Schwächung. Viele, die teils noch    vor den Nazis aus    Deutschland   flohen, erleben bestürzt, dass ihre    hoch  qualifizierten   Kinder just in   dieses Land, doch auch in die    USA,  nach Australien und   selbst Israel   auswandern, weil sie in     Brasilien keine  Arbeitsmarkt-und  Lebenschancen   sehen. Würde die      wirtschaftlich-soziale Lage besser,  sagt Nelson   Rozenchan, Direktor      des jüdischen Peretz-Gymnasiums, kämen  viele Juden   zurück oder      migrierten gar hierher. Manche junge Juden  Sao Paulos sagen   ihren      Eltern unumwunden, dass sie in einem Land mit  solch einer        reaktionären politischen Klasse, unglaubwürdigen  Politikern, soviel        Unehrlichkeit, ungesundem gesellschaftlichem Klima  nicht leben  wollen  –      und weggehen. Rozenchan nennt Zahlen: Vor 20  Jahren gab  es in  den      jüdischen Schulen von Sao Paulo etwa 5.000   Heranwachsende,  heute  nur     noch rund 3.000. In die Synagogen kamen  an  den Festtagen  bis zu   8.000    Juden, heute nur noch etwa 5.000.  „Vielen  in Sao  Paulo   Geborenen ist  es   anders als den vor  Pogromen, dem  Nazismus    Geflohenen leider nicht  mehr   so wichtig,  ihre jüdische  Identität zu    zeigen, zu stärken, zu  betonen –   sie  nutzen die Synagoge  nur noch    bei Taufe, Heirat Tod.  Viele Juden    geben ihr Judentum auf.“<br />
Medienmacher Roni Gotthilf sieht seine Gemeinde im gigantischen,         unübersichtlichen Sao Paulo in kleine Inseln zerstreut, deren Bewohnern         es lediglich um die eigenen Interessen, vielleicht auch die der       eigenen   Synagoge gehe. Gotthilf fiele es schwer, die Interessen  der      gesamten   Gemeinde klar zu benennen – doch dass sie schrumpft,   steht     für ihn außer   Zweifel. Viele Juden haben sich assimiliert,   dem     Lebensstil der  anderen  Brasilianer angepasst – in einer von   Stress,     Hektik,  Kriminalität und  überraschend viel Einsamkeit   geplagten     Metropole.  Junge Juden heiraten  immer öfter Nicht-Juden,   schicken ihre     Kinder  nicht mehr in jüdische  Schulen, stehen dem   Judentum ihrer     Eltern fern.  „Im neoliberalen Kontext  der heutigen   Welt kann man     sicher  relativieren.  In Sao Paulo gehen die  Leute   eher oberflächlich      miteinander um – wogegen wir Juden enger    zusammenleben, besser      zusammenhalten. Doch das Klima hier prägt   alle:  Wenn die Gesellschaft      egoistisch und individualistisch ist,   sind wir es  in gewisser Weise      dann eben auch.“<br />
Durch die schicke Rua Oscar Freire ziehen bei Tropenhitze Gruppen         orthodoxer Juden in schwarzem Anzug mit Weste, schwarzem Mantel und         Filzhut, umringt von ihren Kinderscharen. Die Familien haben fünf  bis        sieben Sprösslinge – Liberale, Reformisten oder Konservative   bringen   es     dagegen auf höchstens zwei. Die Orthodoxen, etwa 15   Prozent der       Gemeinde, gleichen den Rückgang nicht aus und sind,   wie Roni  Gotthilf      betont, gar nicht gut angesehen. Andere   relativieren,  sehen bei  aller     Kritik auch positive Aktivitäten,   wie die der   Hilfsorganisation Ten  Yad    mit über 300 Freiwilligen   und einer   Garküche, die zudem  Sozialprojekte    der Präfektur leitet   und durchweg   öffentliches Lob  erntet. Die   orthodoxe   Kleiderordnung  gilt  indessen  als lächerlich und  für die   jüdische   Gemeinde  blamabel.  „Wer sogar  bei schwüler Hitze  mit diesen    dicken,   hochgeschlossenen  Klamotten  rumläuft, leidet,  schwitzt,  ermüdet    rasch –  das ist doch  kein  Judaismus, sondern   Fundamentalismus!“,    lauten  drastische  Kommentare.  Andere halten  den  Orthodoxen zugute,  dass   sie  besonders  intensiv  versuchen,  junge  abgedriftete Juden  ins   Gemeindeleben   zurückzuholen,  deren  jüdische  Identität  wiederzubeleben.<br />
Der konservative Schuldirektor Nelson Rozenchan stellt unbequeme Fragen.         „Zehn Rabbiner haben zur Abtreibung zehn verschiedenen      Auffassungen.“    Jetzt, nach Bin Ladens Tötung, erhitzt ihn das Thema      Folter. „Wäre  ich   absolut sicher, dass Folter Menschenleben  rettet,     würde ich sie    anwenden! Ich habe in Israel selbst  erlebt,wie es   durch   Folter gelang,    aus Jordanien eindringende  Terroristen zu   fangen und   dadurch etwa 50    Menschen vor dem Tod  durch   Selbstmordattentate zu   bewahren. An dieser    Lebenserfahrung  kann ich   nicht vorbei!“<br />
Mag die Mitgliederzahl der Gemeinde auch abnehmen, die Zahl ihrer         identitätsstiftenden Aktivitäten nicht. Herausragend wirkt dabei Sao         Paulos  Hebraica-Klub, das größte jüdische Gemeindezentrum  außerhalb        Israels, eine grüne Oase im Betonmeer der Megacity.  Viele der   jährlich      etwa 700 Veranstaltungen, ob Theater,  Filmfestival,   Konzerte oder    Sport,   laufen hier – dazu immer neue  Aktionen gegen   den    Antisemitismus.   Niemand in Lateinamerika hat  soviel über      Antisemitismus geforscht und   publiziert wie Maria  Luiza Tucci Carneiro      von der Bundesuniversität Sao   Paulo. „Die  Gemeinde ist sehr   besorgt    über zunehmenden Antisemitismus   nicht  nur in Brasilien,   sondern vor    allem in Europa – will, dass endlich    auch die Regierung   mehr  dagegen   tut.“ Der Lula-Regierung wird von  den   Juden  allgemein   vorgeworfen,   nicht eben hilfreich gewesen zu  sein – des     Staatschefs  Freundschaft   zum Holocaust-Leugner  Ahmadinedschad  spreche    Bände.  Neonazi-Gruppen   wüchsen täglich  mehr in Brasilien,   nazistische    Symbole, Figuren von   Hitler und  Himmler würden für 350   Euro ganz offen    in Sao Paulo   verkauft,  Antisemitismus entlade  sich  auf bizarrste  Weise.   Taxifahrer    schimpfen, an Sao Paulos   irrwitzigen Verkehrsstaus  seien nur   die   Juden  schuld. Im auch von   15.000 Juden bewohnten  Viertel    Higienopolis   schimpft ein Vater   lautstark in der  Impf-Schlange,  dass er   nur wegen   dieser   „verdammten Juden“ solange  warten müsse.  „Den  Impfstoff  für   dein   Kind hat ein Jude entwickelt“,  kontert  ein  Kipa-Träger. Sei  der     dann auch ein „judeu maldito?“ Der  Vater  wird ganz  still.</p>
<p><strong>Vale, ThyssenKrupp, Greenpeace, Davos:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-video-anklicken-brasiliens-regierung-hat-de-facto-die-kontrolle-uber-den-grosten-eisenerzproduzenten-der-welt-laut-handelsblatt/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens besonders tückisches Tränengas  “Condor” seit Monaten    gegen Oppositionelle in Bahrein eingesetzt, laut  Folha de Sao Paulo,    Tränengas für Diktaturen. Schaumerzeugend,  erstickend, mindestens ein    Kind umgekommen, hieß es. “Condor” erinnere  an Hitlers Spezialeinheit    für Spanien. “Bahrein: Gas lacrimogeneo  brasileiro faz vitimas”. (O    Globo) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12067" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-tranengas-fur-bahrein/" rel="tag">Brasiliens Tränengas für Bahrein</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hitlers-condor-spezialeinheiten/" rel="tag">Hitlers Condor-Spezialeinheiten</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/spanischer-burgerkrieg/" rel="tag">Spanischer Bürgerkrieg</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/11/brasiliens-linksruck-regierung-wegen-tuckischem-tranengas-an-beruchtigte-diktaturen-zwecks-oppositionsunterdruckung-in-der-bredouille-ausenministerium-verspricht-untersuchung-des-tranengas-skan/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/11/brasiliens-linksruck-regierung-wegen-tuckischem-tranengas-an-beruchtigte-diktaturen-zwecks-oppositionsunterdruckung-in-der-bredouille-ausenministerium-verspricht-untersuchung-des-tranengas-skan/</strong></a></p>
<p><strong>Laut Brasiliens größter Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”     wird das Tränengas in Nova Iguacu bei Rio de Janeiro hergestellt &#8211;   der   Name “Condor” erinnere an Hitlers Spezialeinheiten, die  neue   Waffen  im  spanischen Bürgerkrieg testeten. Die Produktaufschrift des     Spezial-Tränengases ist in englischer Sprache &#8211; “Made in Brazil”. Im     arabischen Frühling liefere Brasilien Waffen an die kriminelle Macht,     damit Teil des Verbrechens gegen die Menschlichkeit.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>Die Zeitung kommentiert den Fall mit Ironie und Bitterkeit,     bezieht sich auf die “Stolz auf Brasilien” &#8211; Kampagnen. “Ein     brasilianischer Beitrag für jene, die seit Monaten sich gegen die     Diktatur  von König Hamad Al -Kalifa wenden und die brüderlichen     Militärs und Polizisten, beim Verteidigen der Diktatur.” In Bahrein sei     deshalb sogar das Formel-Eins-Rennen nicht abgehalten worden. Die USA     besäßen dort einen großen Militärstützpunkt, fühlten sich gut mit  dem    lokalen Regime. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/wo-brasiliens-tuckisches-tranengas-herkommt-nova-iguacu-bei-rio-de-janeiro-massaker-und-andere-gravierende-menschenrechtsverletzungen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/wo-brasiliens-tuckisches-tranengas-herkommt-nova-iguacu-bei-rio-de-janeiro-massaker-und-andere-gravierende-menschenrechtsverletzungen/</strong></a></p>
<p><strong>“Sentimentos brasileiros” &#8211; “Orgulhe-se, quem for capaz”.</strong></p>
<p><strong>“Ah, nisso sim, poe -se entre as potencias”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>Laut der Qualitätszeitung “O Globo” betonte ein     Menschenrechtsaktivist, das brasilianische Gas sei viel schlimmer als     das nordamerikanische.</strong></p>
<p><strong>“Ein Kleinkind starb als Opfer des brasilianischen     Tränengases.” Die Herstellerfirma bei Rio de Janeiro betonte, ihre     Produkte in 35 Länder, darunter arabische, zu liefern &#8211; kontrolliert vom     Verteidigungsministerium und Außenministerium Brasiliens.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Das Tränengas war laut Aufschrift im ersten Amtsjahr von     Präsidentin Dilma Rousseff hergestellt worden, die im Unterschied zu     brasilianischen Medien auch aus dem deutschen Mainstream sehr viel Lob     erhält.  </strong><strong>In nicht wenigen deutschsprachigen Analysen     über das erste  Amtsjahr  von Dilma Rousseff ist offenbar verboten,  die    gravierende   Menschenrechtslage, darunter Folter und   Todesschwadronen,   auch nur zu   erwähnen. Das Deutschlandjahr in   Brasilien 2013/2014 ist   in Vorbereitung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/tranengassp.JPG" alt="tranengassp.JPG" /></p>
<p><strong>Tränengaseinsatz gegen demonstrierende Systemkritiker vor der     Kathedrale von Sao Paulo &#8211; das brasilianische Gas erweist sich als     außerordentlich effizient.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>“Der Linksruck in Lateinamerika in den vergangenen  Jahren weckt Hoffnungen.” Rosa-Luxemburg-Stiftung </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/11/brasiliens-rustungsexporte-streubomben-panzer-raketen-heeresmunition/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/11/brasiliens-rustungsexporte-streubomben-panzer-raketen-heeresmunition/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/brasiliens-florierende-uranproduktion-2016-neue-uranfabrik-in-santa-quiteria-teilstaat-ceara/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/brasiliens-florierende-uranproduktion-2016-neue-uranfabrik-in-santa-quiteria-teilstaat-ceara/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</strong></a></p>
<p><strong> Hilfe ins Land der Milliardäre:</strong> <a href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/ratingen/nachrichten/sternsinger-hilfe-kommt-an-1.2667039"><strong>http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/ratingen/nachrichten/sternsinger-hilfe-kommt-an-1.2667039</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/09/brasilien-immer-mehr-bein-und-schenkelamputationen-wegen-der-armuts-und-elendskrankheit-diabetes-rund-45000-amputationen-jahrlich-laut-medizinexperten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/09/brasilien-immer-mehr-bein-und-schenkelamputationen-wegen-der-armuts-und-elendskrankheit-diabetes-rund-45000-amputationen-jahrlich-laut-medizinexperten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></strong></p>
<h2>Tourismus in Brasilien und das Menschenrecht  auf persönliche    Sicherheit unter Lula &#8211; die deutsche Botschaft in  Brasilia informiert.    Vorsicht vor Überfällen durch Motorradgangster in  Rio de Janeiro und    Sao Paulo. Todesschwadronen, Scheiterhaufen,  Menschenrechtslage,  Günter   Nooke, Rogerio Reis. Feuergefechte in Rio,  verirrte Kugeln.  Morde an   Geistlichen, Lynchjustiz häufig.  Massengräber. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1915" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/castro/" rel="tag">Castro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ga%c2%bcnter-nooke/" rel="tag">GÃ¼nter Nooke</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ja%c2%bcrgen-ra%c2%bcttgers/" rel="tag">JÃ¼rgen RÃ¼ttgers</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kindersoldaten/" rel="tag">Kindersoldaten</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kuba/" rel="tag">Kuba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/morde-an-geistlichen/" rel="tag">Morde an Geistlichen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/nachrufe/" rel="tag">Nachrufe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/persa%c2%b6nliche-sicherheit/" rel="tag">persÃ¶nliche Sicherheit</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/reisen/" rel="tag">Reisen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag">Rio de Janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rogerio-reis/" rel="tag">Rogerio Reis</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schutz-des-lebens/" rel="tag">Schutz des Lebens</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tourismus/" rel="tag">Tourismus</a></p>
<p><em><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></strong></em></p>
<p><strong>O-Globo-Kolumne 2012 zu Brasiliens Tourismussituation:”Mehr      Brasilianer reisen ins Ausland als Ausländer zu uns. Brasilien ist  ein     teures Reiseziel &#8211; die Infrastruktur des Landes ist prekär.”</strong></p>
<p><em><strong>“Kriminalität</strong></em></p>
<p><strong>Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife,     Salvador, Rio de Janeiro und Sáo Paulo, weisen eine hohe     Kriminalitätsrate auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen;     siehe auch <em>Allgemeine Reiseinformationen</em>). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Stadtteilen.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufen “microondas” in Rio de Janeiro &#8211; laut Lokalzeitung. Populärer Scheiterhaufen-Rap zum Anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/16/rio-de-janeiro-popularen-scheiterhaufen-rap-microondas-der-scheiterhaufen-stadt-anklicken-vacilou-bem-na-favela-microondas-te-torrou-a-tua-chance-acabou/</a></strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es         selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in         Kommerz-Reiseführern fehlt…</h2>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?     Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila  Cruzeiro    von Rio de Janeiro &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann  rammten  ihm   die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten seine  Füße ab  und   verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe Szene aus  ”Tropa de    Elite”.</strong></p>
<p><font size="3"> </font><strong>Rio-Gefechte: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Sao Paulo: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></strong></p>
<p><strong>(Brasiliens Presse, darunter die von Rio de Janeiro, hat in     den letzten Jahrzehnten noch weitaus grauenhaftere Nahaufnahmen von     Scheiterhaufenopfern veröffentlicht. Auf Scheiterhaufen Rio de Janeiros     sind auch immer wieder Bürgerrechtler lebendig verbrannt worden, die     sich gegen das Normendiktat der Slum-Diktatoren aufgelehnt hatten.     Entsprechende Proteste von eigentlich zuständiger Seite sind indessen     bis heute ausgeblieben.</strong> <strong>Eine auf dem Uni-Campus von  Rio    vergewaltigte und danach lebendig verbrannte 20-jährige Frau  wurde in    einer populären Zeitung als „Presunto”(Schinken) bezeichnet.  Das  Opfer   wurde sexistisch-appellativ fotografiert und  kannibalistisch mit    zubereitetem Grillfleisch verglichen, im Bildtext  mit Toastbrot. Der    Beitrag war humorig gehalten.) Siehe auch Rogerio  Reis: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p>Ausr<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p><strong>Zeitungsfoto zur Faktenlage in den Slums. Das Desinteresse an den tatsächlichen Lebensbedingungen der Slumbewohner ist enorm. </strong></p>
<p><strong>Steinigen im Iran und in Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></strong></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>“Rüttgers-Besuch bei den Gangstern angemeldet”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/01/nrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgerscdu-im-kinderdorf-rio-ev/</a></strong></p>
<p><strong>Tödliche Auskunftsbitte an Rio-Slums: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/brasiliens-no-go-areas-unter-lula-schon-eine-simple-auskunftsbitte-kann-todlich-sein/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/maranhaouberfallalcantara.jpg" alt="maranhaouberfallalcantara.jpg" /></p>
<p><strong>Überfallenes, von Banditen mit Messern verwundetes Ehepaar aus Frankreich mit Polizist am Tatort in Maranhao.</strong></p>
<p><strong>Formel-1-Fahrer Jenson Button: <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html">http://www.focus.de/panorama/boulevard/brasilien-button-entkommt-nur-knapp-ueberfall_aid_569564.html</a></strong></p>
<p><strong>NGO “Rio de Paz”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/rio-de-paz-brasilianische-ngo-mit-interessanten-angaben-uber-die-menschenrechtsbilanz-der-lula-regierung/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/praiavermelhaleiche.JPG" alt="praiavermelhaleiche.JPG" /></p>
<p><strong>Touristen posieren neben Leiche am Strand unterm Zuckerhut, “Praia Vermelha”. Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Moderne Wegelagerer in Rio de Janeiro: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/moderne-wegelagerer-in-rio-de-janeiro-bewaffnete-banditen-stoppen-serienweise-pkw-rauben-insassen-aus-uber-50-erstatten-anzeige-wegelagerei-dieser-art-auch-in-anderen-millionenstadten-ublich-offe/</a></strong></p>
<p><strong>Morde an Geistlichen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/fall-christian-wolffer-keine-polizeiangaben-mehr-uber-fahndung-nach-killerboot-von-paraty/</a></p>
<p><strong>Bewaffnete Überfälle auf Busse in Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/wieviele-bewaffnete-uberfalle-auf-nahverkehrsbusse-gibts-taglich-in-ihrer-stadt-in-rio-sinds-23-alle-elf-minuten-ein-mord-in-brasilien-deutsche-botschaft-warnt-das-menschenrecht-auf-sicherheit-unt/</a></p>
<p><strong><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/14/hinter-gittern-atras-das-grades-die-schweinestallchen-chiqueirinhos-von-sao-paulo-zwecks-banditenabwehr-im-eingangsbereich-von-wohnblocks-installiert-dennoch-werden-regelmasig-wohnan/</a></strong><strong> </strong><strong>“Besonders     betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird     dringend abgeraten.  Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen     kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei,     fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.<strong>Auf auffällige     Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel     verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet     werden. <strong>Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in     aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus     nichtigem Anlass nicht zurück.</strong> <strong>Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</strong></strong><strong>Überfälle     können überall stattfinden. Eine Häufung ist vor allem in weniger     belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf     Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach     Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In     größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht     und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im   Gepäck   aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale   der   Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und   eine   Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops   sollten   unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden.</strong><strong>Auf     Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle     etc.) wird besonders hingewiesen. Die sog. Beischlafdelikte erfolgen     häufig nach Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw.     willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in     Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen.  Von    der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das    eigene  Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.</strong></strong><strong><strong><strong><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” ( deutschsprachige Tourismuspropaganda)</strong></strong></strong></strong><strong> <strong><strong>Reisewarnung der Schweiz: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/gewaltkultur-in-brasilien-unter-lula-die-schweizer-botschaft-informiert-rio-de-janeiro-in-dieser-stadt-besteht-die-gefahr-auf-offener-strase-unversehens-in-eine-schieserei-zwischen-rivalisiere/</a></strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>US-Reisewarnung für Brasilien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/</a></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/</a></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Copacabana-Protest gegen verirrte Kugeln, Menschenrechtsverletzungen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</a></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/crackamor1.JPG" alt="crackamor1.JPG" /></p>
<p><strong>Crack und Kinderprostitution in Sao Paulo:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/</a></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/10/brasilianische-verbrecherorganisationen-pcc-und-cv-erhohen-auslandsprasenz-portugal-als-einfallstor-fur-europa-betont-us-state-department-in-washington/</a></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/schweizer-an-der-copacabana-erschossen/</a></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong> </strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong> <strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/02/wieder-europaischer-tourist-in-brasilien-ermordet-diesmal-ein-schwede/</a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Lateinamerikas größte Demokratie liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung an 73. Stelle.</strong></strong></strong><strong><strong><strong>Brasilianischer     Leserkommentar zu niedrigen Touristenzahlen Brasiliens: “Gewalt hat     seinen Preis.”Â  Violencia tem seu preço. S o “desgoverno” náo  percebe    que a violencia e a impunidade destroi o pai­s. Eu mesmo náo  viajo  mais   no Brasil. Náo é so tiro que o turista recebe no Brasil.  Sáo  também   assaltados, furtados, enganados e explorados.”</strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/todesschwadron-im-teilstaat-sao-paulo-schlug-opfern-die-kopfe-ab-14-verdachtige-militarpolizisten-in-haft/</a></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></strong><strong><strong> </strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Kuba hat annähernd     soviel Einwohner wie Rio de Janeiro &#8211; die deutsche Botschaft in Havanna     informiert überraschend kurz, anders als in Rio de Janeiro sind über     ermordete Touristen keine Angaben zu finden. Zudem fehlen Hinweise  auf    sichere oder unsichere Stadtteile, auf Slums, Todesschwadronen,   Massaker   sowie unter Drogeneinfluß stehende bewaffnete Kriminelle und     Scheiterhaufen:<em>Kriminalität</em></strong></strong></strong><strong> </strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Im     Vergleich zu anderen Fernreisezielen ist der Tourismus auf Kuba  immer    noch sicher. Allerdings werden auch auf Kuba Touristen Opfer  von    Eigentumsdelikten, von Körperverletzung, in seltenen Fällen auch  von    Gewaltverbrechen. Vor allem Individualreisende sollten daher  ähnliche    Vorkehrungen wie in anderen Ländern in der Region  treffen:Sie sollten    nicht Ihr gesamtes Bargeld bei sich führen und es  auf mehrere Stellen am    Körper verteilen, den mitgeführten Geldbetrag  nicht zur Schau stellen    sowie Bargeld und Originalreisepass im  Hotelsafe verwahren.  Offizielle   Sicherheitshinweise der Schweiz(EDA):  </strong><strong>Kriminalität</strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Die     Kleinkriminalität hat in den letzten Jahren infolge der     Wirtschaftskrise zugenommen. Gewarnt wird vor allem vor     Entreissdiebstählen, bei denen vereinzelt auch Waffengewalt angewendet     wird. Einbruchdiebstähle in Privatunterkünften (casas particulares)     kommen ebenfalls vor. Beachten Sie unter anderem nachstehende     Vorsichtsmassnahmen: </strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck etc.) und     nur wenig Geld auf sich. Stellen Sie generell Ihre &#8211; im Vergleich zu   den   lokalen Verhältnissen &#8211; Wohlhabenheit nicht zur Schau.</strong></li>
<li><strong>Deponieren Sie wichtige Dokumente im Hotelsafe (Pass,     Flugticket, Schecks etc.); tragen Sie jedoch eine Kopie Ihres Passes auf     sich.</strong></li>
<li><strong>Achten Sie bei den Casas particulares darauf, dass es sich     um offiziell anerkannte Unterkünfte handelt; sie sind durch ein blaues     Dreieck an der Türe gekennzeichnet.</strong></li>
<li><strong>Benutzen Sie ausschliesslich gekennzeichnete, offizielle Taxis.</strong></li>
<li><strong>Machen Sie weder Autostopp noch nehmen Sie Anhalter mit.”</strong></li>
</ul>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/brasiliens-privilegiertenghettos-als-gesellschaftsmodell/</strong></a></p>
<p><strong>Achtung, Gringos in Sao Paulo &#8211; Gefahr durch     Motorradgang-Überfälle: Der weiße David aus Südafrika war im April 2009     gerade in der Megacity angekommen, als er im Innenstadtbereich auf  dem    Weg zum Hotel Â Opfer eines der typischen Überfälle wurde. Ein   Motorrad   stoppt neben ihm, der Mann auf dem Hintersitz bedroht David   mit einer   Pistole, nimmt ihm sämtliche wertvollen Dinge ab, auch den   Rucksack-   nach wenigen Sekunden prescht das Motorrad davon. David   mußte   Ausländer(wie mich) daher um Geld anbetteln, zeigte die Anzeige   bei der   brasilianischen Polizei vor. Auch in bisher als sicher   geltenden   Küstenregionen Sao Paulos, darunter sogar Militär-Areas von   Praia   Grande, sind derartige Überfälle so häufig geworden, daß  nunmehr  ständig   bewaffnete Sicherheitsleute auf dem Motorrad auch  tagsüber  durch die   betreffenden Viertel fahren, mit laut tönender,  nervender  Warnsirene.   Interessanterweise befinden sich in diesen  ViertelnÂ stets    Polizeiwachen, vor denen jeweils bis zu sechs  Streifenwagen stehen &#8211;  auf   Motorrad-Gangster hat das offensichtlich  keinerlei abschreckende    Wirkung. In Rio de Janeiro sind Überfälle,  bestellte MordeÂ durch    Motorrad-Gangster so häufig geworden, daß auf  Gouverneursanweisung alle    mit zwei Personen besetzten Motorräder seit  Anfang 2009 von der  Polizei   zwecks Durchsuchung und  Leibesvisitation gestoppt werden  sollen.</strong></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro besteht laut Presseberichten von 2010 nach     wie vor kein politischer Wille der Autoritäten, den Taxiverkehr zu     zivilisieren &#8211; immer wieder werden Fälle bekannt, in denen bewaffnete     Taxifahrer ihre Insassen im Wagen ausrauben und dann “aussteigen”     lassen, Betrugsversuche aller Art sind nach wie vor in der Olympia-und     Scheiterhaufenstadt an der Tagesordnung.</strong></p>
<p><strong>Herzschrittmacher und Metalldetektoren in Banken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/bank-wachmann-erschiest-mann-mit-herzschrittmacher-der-wegen-des-gerats-nicht-durch-die-sicherheitspforte-kommt-und-dies-ankundigte-vielfaltige-folgen-immer-niedrigeren-bildungsniveaus-in-brasilien/#more-5410</a></strong></p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965"><strong>http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Schweizer-Touristin-in-Brasilien-vergewaltigt/story/22996965</strong></a></p>
<p><strong>Straßenverkehr: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/</strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</strong></a></p>
<p><strong>Todesschwadronen, “Barbarei”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong>Nachrufe: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/ein-guter-freund-und-langjahriger-nachbar-theaterregisseur-vicente-maiolino-in-rio-de-janeiro-bergstadtteil-santa-teresa-durch-12-schusse-getotet-kein-hinweis-auf-tater/</strong></a></p>
<p><strong>Fotograf von TV Globo erschossen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/ruttgers-im-nebelunglaublich-aber-wahr-die-sicherheitsbehorden-haben-den-ruttgers-besuch-bei-den-gangstern-angemeldet-um-misverstandnisse-wegen-der-polizeiprasenz-zu-klaren-die-bosse-stimmte/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/mord-an-deutscher-jennifer-kloker-in-brasilien-polizei-stellt-anzeige-gegen-funf-tatbeteiligte-dreijahriger-sohn-war-offenbar-zeuge-des-mordes/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/</a></p>
<p>Behinderter Junge in Rio zu Tode geschleift(2007)Brasilianische     Öffentlichkeit reflektiert über Normalität sadistischer Verbrechen<br />
Bestsellerautor Paulo Coelho: Wir sind alle schuldig<br />
Rund eine Woche vor dem weltberühmten Karneval hat die barbarische Tat     mehrerer Slum-Banditen Rios in dem Tropenland eine sehr emotionale     Diskussion über zur Alltagsnormalität zählende sadistische Verbrechen     ausgelöst.<br />
Die Banditen hatten gemäß den Polizei-und Medienberichten in der     Zuckerhutstadt zwecks Autoraub den Wagen einer Frau gestoppt, die mit     ihrer 13-jährigen Tochter und dem behinderten sechsjährigen Sohn     unterwegs war. Die Insassen wurden zum Aussteigen gezwungen, wobei es     nicht gelang, den Sitzgurt des auf der Hinterbank befindlichen Jungen  zu    lösen. Die Banditen fuhren mit dem Wagen los, obwohl der Junge  noch    außerhalb der hinteren Wagentür im Gurt festhing. Er wurde auf  rund  zehn   Kilometern durch vier Stadtviertel Rios mitgeschleift, was  eine  enorme   Blutspur hinterließ. Die Banditen wollten durch  verschiedene  Manöver,   wie Zickzackkurs und nahes Vorbeifahren an   Verkehrshindernissen, sich   des Körpers entledigen, was indessen   mißlang. Zahlreiche Passanten,   andere Verkehrsteilnehmer versuchten,   die Banditen im Interesse des   Lebens des Jungen zum Anhalten zu   bewegen, wurden indessen mit der Waffe   bedroht. Einem Zeugen wurde   gesagt, bei dem Mitgeschleiften handele es   sich um eine Judas-Puppe.   Die Gangster stoppten den Wagen schließlich  an  ihrem Slum, gingen kurz   zum Umziehen nach Hause, amüsierten sich  dann  auf einem Straßenfest.   Von dem behinderten Jungen waren nur noch   zerfetzte Reste übrig.   Aufgrund von telefonischen Anzeigen konnte Rios   Polizei mehrere Täter   rasch fassen, die die Tat den Berichten zufolge   sofort gestanden   haben. Wie in Brasilien üblich, wurden zwei im   Fernsehen interviewt &#8211;   ein 18-jähriger Bandit beschrieb dabei die Tat   und sagte, man habe  den  Jungen nicht gesehen. Der Bandit war, wie es   hieß, als  Minderjähriger  bereits wegen Raubmordes vor Gericht. Ein   16-jähriger  Mittäter dürfte  gemäß brasilianischen Gesetzen höchstens   drei Jahre  in Gewahrsam  bleiben.<br />
An der Beerdigung des Jungen beteiligten sich sogar Rios Sicherheitschef     sowie der Chef der Militärpolizei. In Rio de Janeiro weinten spontan     viele Menschen auf den Straßen, darunter auch Polizeibeamte. Die   Medien   erhielten eine Rekordzahl von Leser-und Hörerreaktionen, in   denen unter   anderem die Einführung der von der Bevölkerungsmehrheit   befürworteten   Todesstrafe gefordert sowie die allgemeine Straffreiheit   angeprangert   wurde. In Rio de Janeiro werden jährlich deutlich   weniger als fünf   Prozent der Morde aufgeklärt.<br />
Angesichts dieser barbarischen Tat, hieß es außerdem, sollte man den     Rio-Karneval boykottieren. Erinnert wurde zudem an andere Verbrechen der     jüngsten Zeit, bei denen u.a. Banditen Stadtbusse mit Benzin    angezündet  hatten, wodurch zahlreiche Menschen verbrannt waren.<br />
Indessen handelt es sich bei diesen bekanntgewordenen Untaten nur um die     Spitze des Eisberges, weil Brasiliens Medien im Interesse des     Landesimage nur über einen Bruchteil der sadistischsten Taten überhaupt     berichten. Gewöhnlich wird nur über Verbrechen informiert, die     Angehörige der Mittel-und Oberschicht betreffen, nicht jedoch über     schier unbeschreiblichen Sadismus, dem die Slumbevölkerung seit     Jahrzehnten ausgesetzt ist. Daß von den die Slums neofeudal     beherrschenden Banditenmilizen Mißliebige lebendig verbrannt oder     zerstückelt werden, mit abgeschlagenen Köpfen Fußball gespielt wird, man     Menschen durch Schweine auffressen läßt, haben zahlreiche Zeugen     bestätigt. Ein Großteil der Slumbewohner, darunter bereits kleine     Kinder, hat solchen Verbrechen zugesehen &#8211; mit den entsprechenden     Wirkungen auf die Psyche. Es gibt zudem Berichte, demzufolge auf Rap-und     HipHop-Massendiscos, die an der Slumperipherie Rios häufig vom     organisierten Verbrechen veranstaltet werden, Jugendliche lebendig     verbrannt worden sind. Die auf diesen “Bailes Funk” gespielten Titel     sind extrem machistisch bzw. frauenfeindlich und verherrlichen     detailliert sadistische Taten. Nicht zufällig wird in Deutschland von     interessierter Seite versucht, derartige brasilianische Musik aus  dieser    Gewaltkultur gesellschaftsfähig zu machen, zu popularisieren.<br />
Marina Maggessi, seit kurzem Kongreßabgeordnete und zuvor Rio de     Janeiros Chefinspektorin der Zivilpolizei, hatte immer wieder die vom     organisierten Verbrechen begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen     angeprangert. Die Banditenbosse, mit denen sich sogar weltbekannte     Topathleten und Prominente einlassen, nannte sie Tyrannen:”Sie     verbrennen Menschen lebendig, zerstückeln Personen, begehen Greueltaten     jeder Art, herrschen über die Slums mit aller Brutalität.”<br />
Auffällig, daß zahlreiche NGOs, die auch mit europäischen Spendengeldern     finanziert werden, in den Slums der größten bürgerlichen Demokratie     Lateinamerikas zwar tätig sind, jedoch zu den Vorgängen weitestgehend     schweigen. Gleiches gilt für teils vom Steuerzahler finanzierte     Alibi-Menschenrechtsorganisationen.<br />
In Brasilien werden jährlich über 55000 Menschen ermordet. In Rio de     Janeiro wurde jetzt eine Website eingerichtet, die die aktuelle Zahl der     Ermordeten angibt: <a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a><br />
Im Teilstaate Rio de Janeiro wurde 2006 gemäß neuesten Angaben eine     Rekordzahl von Homosexuellen umgebracht. Wie es hieß, waren es     mindestens 45. “Dies zeigt den machistischen und gewalttätigen Charakter     der Gesellschaft Rio de Janeiros”, wurde betont. Rio de Janeiro hat     etwa die gleiche Einwohnerzahl wie Kuba, das indessen auch gemäß dem     UNO-Index für menschliche Entwicklung völlig andere soziokulturelle     Bedingungen aufweist.<br />
Auch in Deutschland nimmt machistische Gewalt ständig zu, wird sogar von     den Autoritäten ganz bewußt, u.a. durch Tolerierung, stark  gefördert.    Die deutsch-türkische Anwältin Seyran Ates, die jetzt den     Margherita-von-Brentano-Preis der FU Berlin erhielt, hat über  Machismus    und Gewaltbereitschaft sowie über Sexualität und Gewalt  zahlreiche    Analysen angestellt.<br />
Viele Deutsche, auch aus der Drittweltszene, reden gerne von der     sogenannten “Einen Welt”, lehnen es indessen ab, darüber zu     reflektieren, wie die Öffentlichkeit reagierte, wenn sich Verbrechen wie     die oben beschriebenen in deutschen Städten wie Berlin oder München     ereignen würden. Verdrängungsmechanismen funktionieren gut.</p>
<p>Schriftsteller Paulo Coelho von der Copacabana zum sadistischen Verbrechen:<br />
“Wir sind alle schuldig”<br />
Entáo estamos nos aproximando cada vez mais do Mal Absoluto. Quando     rapazes, em pleno controle de suas faculdades mentais, sáo capazes de     arrastar um menino pelas ruas de uma cidade, isso náo é apenas um ato     isolado: todos nÃ³s, em maior ou menor escala, somos culpados. Somos     culpados pelo silÃªncio que permitiu que a situaçáo em nossa cidade     chegasse a este ponto. Somos culpados porque vivemos em uma época de     ”tolerÃ¢ncia, e perdemos a capacidade de dizer NÃƒO. Somos culpados     porque nos horrorizamos hoje, mas nos esquecemos amanhá, quando hÃ¡     outras coisas mais importantes para fazer e para pensar. Somos os olhos     que viram o carro passar, o medo que nos impediu de telefonar para a     polÃ­cia. Somos a polÃ­cia, que recebeu alguns telefonemas através do     nÃºmero 190, e demorou para reagir, porque o Mal Absoluto parece jÃ¡   náo   pedir urgÃªncia para nada. Somos o asfalto por onde se  espalharam  os   pedaços de corpo e os restos de sonhos do menino preso  ao cinto de    segurança. A cada dia uma nova barbÃ¡rie, em maior ou  menor escala. A    cada dia algum protesto, mas o resto é silÃªncio.  Estamos acostumados,    náo é verdade?Muitos séculos atrÃ¡s, John Donner  escreveu: ”nenhum  homem   é uma ilha, que se basta a si mesma. Somos  parte de um  continente; se   um simples pedaço de terra é levado pelo  mar, a Europa  inteira fica   menor. A morte de cada ser humano me  diminui, porque sou  parte da   humanidade. Portanto, náo me perguntem  por quem os sinos  dobram: eles   dobram por ti. Na verdade, podemos  pensar que os sinos  estáo tocando   porque o menino morreu, mas eles  dobram mesmo é por  nÃ³s. Tentam nos   acordar deste cansaço e torpor,  desta capacidade de  aceitar conviver com   o Mal Absoluto, sem reclamar  muito “ desde que  ele náo nos toque. Mas   náo somos uma ilha, e a  cada momento perdemos  um pouco mais de nossa   capacidade de reagir.  Ficamos chocados,  assistimos Ã s entrevistas,   olhamos para nossos  filhos, pedimos a Deus  que nada aconteça conosco.   SaÃ­mos para o  trabalho ou para a escola  olhando para os lados, com medo   de  crianças, jovens, adultos. Entra  ano, sai ano, mudam-se governos, e    tudo apenas piora. O que dizer? Que  palavra de esperança posso colocar    aqui nesta coluna?Nenhuma. Talvez  apenas pedir que os sinos continuem    tocando por nÃ³s. Dia e noite,  noite e dia, até que jÃ¡ náo  consigamos   mais fingir que náo estamos  escutando, que náo é conosco,  que estas   coisas se passam apenas com os  outros. Que estes sinos  continuem   dobrando, sem nos deixar dormir,  nos obrigando a ir até a  rua, parar o   trÃ¢nsito, fechar as lojas,  desligar as televisÃµes, e  dizer: ”basta.   Náo agüento mais estes  sinos. Preciso fazer alguma  coisa, porque quero   de volta a minha paz.  Neste momento,  entenderemos que embora culpemos a   polÃ­cia, os  assaltantes, o  silÃªncio, os polÃ­ticos, o hÃ¡bito,  apenas  nÃ³s  podemos parar estes  sinos. Nosso poder é muito maior do que   pensamos “  trata-se de  entender que náo somos uma ilha, e precisamos   usÃ¡-lo.  Enquanto isso  náo acontecer, o Mal Absoluto continuarÃ¡   ampliando seu  reinado, e um  belo dia corremos o risco de acreditar que   ele é a nossa  Ãºnica  alternativa, náo existe outra maneira de viver,   melhor ficar   escutando os sinos e náo correr riscos. Náo podemos deixar   que chegue   este dia. Náo tenho fÃ³rmulas para resolver a situaçáo, mas   sou   consciente de que náo sou uma ilha, e que a morte de cada ser  humano    me diminui. Preciso parar minha cidade. Náo apenas por uma hora,  um    dia, mas pelo tempo que for necessÃ¡rio. E recomeçar tudo de novo.  E,   se  náo der certo, tentar náo apenas mais uma vez, mas setenta vezes.    Chega  de culpar a polÃ­cia, os assaltantes, as diferenças sociais, as     condiçÃµes econÃ´micas, as milÃ­cias, os traficantes, os polÃ­ticos.  Eu    sou a minha cidade, e sÃ³ eu posso mudÃ¡-la. Mesmo com o coraçáo  sem    esperança, mesmo sem saber exatamente como dar o primeiro passo,  mesmo    achando que um esforço individual náo serve para nada, preciso   colocar   máos Ã  obra. O caminho irÃ¡ se mostrar por si mesmo, se eu   vencer meus   medos e aceitar um fato muito simples: cada um de nÃ³s faz   uma grande   diferença no mundo.<a href="http://www.riobodycount.com.br/"><font color="#003366">http://www.riobodycount.com.br/</font></a>Â</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/alle-11-minuten-ein-mord-alle-15-minuten-ein-todlicher-verkehrsunfall-alle-65-minuten-ein-selbstmord-wir-sind-eine-extrem-gewalttatige-gesellschaft-brasiliens-parlamentsprasident-arlindo-china/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/rio-de-janeiro-inspiriert-salvador-strasenpinkler-festzunehmen-o-globo-kardinal-primas-von-brasilien-protestiert-gegen-soziokulturelle-gepflogenheit/</a></p>
<p><strong>“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden,     sind das Szenen wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich  Anwohner    von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen    Demokratie.  In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die  Praxis   beibehalten,  nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte  Tote in   Massengräbern  zu verscharren.  Die Kirche protestiert seit  Jahrzehnten   dagegen und  sieht darin ein gravierendes  ethisch-moralisches Problem,   weil es in  einem Land der  Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei,   unerwünschte  Personen  verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao  Paulo  mit ihren  mehr als  23 Millionen Einwohnern empört sich der  weltweit  angesehene   Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In  Brasilien wird  monatlich   eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym  in Massengräbern    verscharrt, verschwinden damit Menschen auf  offiziellem Wege, werden   als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von  der Kirche nehmen das  nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu  identifizieren, um sie   dann  auf  würdige Weise christlich zu  bestatten. Wir brauchten einen  großen   Apparat, ein großes Büro, um  alle Fälle aufklären zu können –  dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des  Staates!“</strong><strong>Padre  Lancelotti   erinnert daran, daß  während der 21-jährigen Diktaturzeit  in Sao Paulo   von den Machthabern  1971 eigens der Friedhof Dom Bosco  geschaffen wurde,   um dort  zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich  gemeinsam mit jenen    unbekannten Toten, den sogenannten „Indigentes“,  in Massengräber zu    werfen. Wie die Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt    erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231000  Tote als Namenlose    verscharrt – allein auf d i e s e m Friedhof.  Heute  kommen Monat für    Monat dort zwischen 130 und 140 weitere  Indigentes hinzu. Nach einem    Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann  Priester Lancelotti zufällig auf    dem  Friedhof Dom Bosco beobachten,  wie sich der Staat der Namenlosen    entledigt: “Als der Lastwagen kommt  und geöffnet wird, sehe ich mit    Erschrecken, daß er bis obenhin  voller Leichen ist. Alle sind nackt und    werden direkt ins Massengrab  geworfen. Das wird zugeschüttet &#8211; und    fertig. Sollten wir später noch  Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich,    die Verstorbenen in der  Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage  ich   als Geistlicher dann  einer Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti  hält   einen Moment inne,  reflektiert: „Heute hat das  Konzentrationslager   keinen Zaun mehr, das  KZ ist sozusagen weit  verteilt – die Menschen sind   nach wie vor klar  markiert, allerdings  nicht auf der Kleidung, sondern   auf dem  Gesicht, dem Körper. Und sie  werden verbrannt, verscharrt, wie   die  Gefangenen damals, und es gibt  weiter Massengräber.“ </strong><strong>Was    in Sao Paulo geschieht, ist  keineswegs ein Einzelfall. In der    nordostbrasilianischen  Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des    Friedhofs „Bom  Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen    unter  grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest     hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen,  es    ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der  Leichen-LKW  –   doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne  Erdschicht über  den   Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber  offen, wird der  Geruch   im Stadtviertel so unerträglich, daß viele  Kopfschmerzen  kriegen,   niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der  Nachbar  schildert, wie   das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch  die  Straßen und Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich  und  stinkt, manchmal werden   sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und   weggeworfene Schutzhandschuhe der   Leichenverscharrer. Die Kinder   spielen damit – haben sich an die   schrecklichen Vorgänge des Friedhofs   gewöhnt.  Wir alle haben Angst, daß   hier Krankheiten, Seuchen   ausbrechen.“</strong><strong>Selbst in Rio  de  Janeiro sind die   Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von   Banditenkommandos der   über 1000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei   Hitze um die 35 bis 40   Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem   Verwesungszustand zum   gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert.   Wie aus den   Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich   stets   ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie  in  Sao   Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas. </strong><strong>Priester     Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder     Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose     krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an  ihrem    Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach  dem Tode    zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer  registriert man    durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria.  Wir streiten  heftig   mit diesen Hospitälern und wollen, daß die  Obdachlosen auch  nach dem   Tode mit den echten Namen geführt werden.  Schließlich kennen  wir diese   Menschen, haben über sie Dokumente. Man  meint eben, solche  Leute sind   von der Straße, besitzen also weder  eine Würde noch  Bürgerrechte. Wir   haben in der Kirche eine Gruppe,  die den illegalen,  kriminellen   Organhandel aufklären will, aber  rundum nur auf  Hindernisse stößt. Denn   wir fragen uns natürlich auch,  ob jenen  namenlos Verscharrten vorher   illegal Organe entnommen  werden.“</strong><strong>Fast  in ganz   Brasilien  und auch in Sao  Paulo sind Todesschwadronen aktiv,  zu denen   Polizeibeamte gehören,  wie sogar das  Menschenrechtsministerium in   Brasilia einräumt.  Tagtäglich würden  mißliebige Personen   außergerichtlich exekutiert,  heißt es. Darunter  sind auch Obdachlose,   von denen allein in Sao  Paulos Zentrum weit über  zehntausend auf der   Straße hausen. Wie  Priester Julio Lancelotti  betont, ist zudem die Zahl   der  Verschwundenen auffällig hoch. </strong><strong>„Auf  den Straßen  Sao   Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist  sehr einfach, so    einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die  Personaldokumente    weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen  deshalb jeden  Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst  viele Opfer zu    identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und  fragt, warum uns    das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine  furchtbare,    psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen  monatlich stets    Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen  Leichenkühlschränken    liegen &#8211; alle schon obduziert und wieder  zugenäht. Und man weiß eben    nicht, ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen  Verdacht    hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise  als    „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen     Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira     sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf     die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut  die    Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann  mysteriöserweise  auf   einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu  fassen – ein    Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira  später  mehrere    Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein  Sohn wurde allein  am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser  Kopf war doch  intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf  war von einem  Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm wiederum von  einem anderen –  doch nichts   stammte von meinem Sohn“, sagt er der  Presse. </strong><strong>In  Sao   Paulo hat Priester Lancelotti  durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf  dem   Friedhof Dom Bosco an die  ermordeten Regimegegner, aber auch an  die mehr   als 200000  „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings    macht der  Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings    nicht  wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte    versuchen  das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur    Diktaturzeit  für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf    und den  damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des     Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen.     Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten:     Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar   Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis von   Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><strong>“Favela-Tours”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/der-spiegel-favela-tour-in-rio-de-janeiro-vorzeige-favelas-und-die-uber-1000-anderen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/10/zeitungsfotopoderarmado.jpg" alt="zeitungsfotopoderarmado.jpg" /></p>
<p><strong>Junger Bandit &#8211; Zeitungsfoto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/22/brisanter-nachfolgefilm-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-darf-erst-nach-den-oktober-pflichtwahlen-brasiliens-gezeigt-werdenpersonliche-sicherheit-neben-gesundheit-die-hauptsorge-der-brasi/</a></p>
<p><strong>Feuergefechte 2010 in Rio de Janeiro, erneute Besetzung von Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/25/rio-de-janeiro-weiter-panik-terror-brennende-busse-feuergefechte-autoritaten-haben-seit-sonntag-lage-nicht-im-griff-guerrillhataktik-der-banditenkommandos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiros-militar-zirkus-politik-feiert-sieg-gegen-nicht-vorhandene-feinde-der-slumregion-complexo-do-alemao-banditenkommandos-reichlich-zeit-zum-ruckzug-gelassen-wie-bei-uno-umweltg/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Geköpfte in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/gekopfte-in-brasilien-landesmedien-zeigen-realitat-des-gefangnishorrors-haftlingsaufstand-beendet-laut-amtlichen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/</a></p>
<p><strong>Brasilien auf Tourismus-Ranking des Weltwirtschaftsforums:</strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/</a></p>
<p><a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html">http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/wke/index,page=1860564.html</a></p>
<p><strong>Rechtsanwälte &#8211; Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/19/httpwwwrechtsanwalt-brasiliende-anwalte-infur-brasilien/</a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste  Klappe für     eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal  entführt    Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und temperamentvolle     Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus  Winter führt nach Rio de     Janeiro  und Salvador da Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><strong>Köln schließt eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>“Stolz, ein Brasilianer zu sein”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/25/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-aufschrift-auf-der-arbeitskleidung-der-strasenkehrer-in-der-megacity-sao-paulo-anregung-fur-deutsche-stadtreinigungen/">           http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/25/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-aufschrift-auf-der-arbeitskleidung-der-strasenkehrer-in-der-megacity-sao-paulo-anregung-fur-deutsche-stadtreinigungen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/stolzgari.JPG" alt="stolzgari.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/</strong></a></p>
<h2>Cacau Pirera, Rio Negro, Amazonien. Gesichter Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3492" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amazonien/" rel="tag">Amazonien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cacau-pirera/" rel="tag">Cacau Pirera</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/cacau1.jpg" alt="cacau1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/indios-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens-2/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/indios-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens-2/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/amazonasindianerin-2009-rio-negro-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/amazonasindianerin-2009-rio-negro-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/cacau2.jpg" alt="cacau2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/03/paulo-adario-manaus-greenpeace-leiter-fur-amazonien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/03/paulo-adario-manaus-greenpeace-leiter-fur-amazonien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/10/presidente-figueiredo-amazonien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/10/presidente-figueiredo-amazonien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<h2>Brasiliens Wohnungsnot unter  Lula-Rousseff.(Wo bitte gehts hier zum   Boom?) Brutale Vertreibung von  Hausbesetzern landesweit &#8211; auch in Sao   Paulo. Kampieren auf der Straße  in Abgasgestank und Autokrach bei   Tropenhitze. FLM &#8211; Frente de Luta por  Moradia”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12295" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechtspriester-julio-lancelotti/" rel="tag">Menschenrechtspriester Julio Lancelotti</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wohnungsnot-in-brasilien-unter-lula-rousseff/" rel="tag">Wohnungsnot in Brasilien unter Lula-Rousseff</a></p>
<p><strong>Die Existenz von weit über 2600 Slums, das Heer der    Obdachlosen in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo weisen auf den    bemerkenswerten Umgang der Regierung mit dem Problem der Wohnungsnot in    der achtgrößten Wirtschaftsnation hin. Unweit jenes Elite-Hospitals,  in   dem Lula derzeit wegen Krebs behandelt wird, kampieren jetzt   vertriebene  Hausbesetzer auf offener Straße, bei Hitze über 35 Grad,   ohne jegliche  staatliche Unterstützung. Wie der Sprecher der    Vertriebenen im  Website-Interview erläuterte, ließen sich bisher   beispielsweise  Vertreter von Lulas Arbeiterpartei PT oder anderer   Parteien nicht  blicken &#8211; Unterstützung komme lediglich von dem   katholischen  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti. Militärpolizei   sei nach der  Räumung mit Tränengas gegen die kampierenden Hausbesetzer   vorgegangen.  Allein in der City von Sao Paulo gebe es zahlreiche seit   Jahren  leerstehende Gebäude mit Wohnungen für weit über 10000  Menschen.  Der  Sprecher erinnerte daran, daß seine Bewegung der  Wohnungslosen vor   Jahren auch von “Brot für die Welt” unterstützt  worden sei. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung1.JPG" alt="raumung1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/05/brasiliens-stadtpolitik-unter-lula-rousseff-wieder-hutten-elendsviertel-sao-paulos-durch-feuer-zerstort-mindestens-zwei-slumbewohner-verbrannt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/05/brasiliens-stadtpolitik-unter-lula-rousseff-wieder-hutten-elendsviertel-sao-paulos-durch-feuer-zerstort-mindestens-zwei-slumbewohner-verbrannt/</strong></a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Frente_de_Luta_por_Moradia"><strong>http://pt.wikipedia.org/wiki/Frente_de_Luta_por_Moradia</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung2.JPG" alt="raumung2.JPG" /></p>
<p><strong>Attacke auf die kampierenden Wohnungslosen: </strong> <a href="http://www.portalflm.com.br/noticias/inspetor-queiros-da-gcm-prometeu-violencia-e-cumpriu-mas-a-ocupacao-continua-feridos-foram-levados-para-santa-casa/2035"><strong>http://www.portalflm.com.br/noticias/inspetor-queiros-da-gcm-prometeu-violencia-e-cumpriu-mas-a-ocupacao-continua-feridos-foram-levados-para-santa-casa/2035</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung3.JPG" alt="raumung3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.portalflm.com.br/categoria/noticias"><strong>http://www.portalflm.com.br/categoria/noticias</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung4.JPG" alt="raumung4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung5.JPG" alt="raumung5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/zdf-adveniat-in-sao-paulo-welcher-slum-aus-sicherheitsgrunden-fur-den-gottesdienst-nicht-infragekam-favela-do-moinho-wo-bitte-gehts-hier-zum-boom/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/28/zdf-adveniat-in-sao-paulo-welcher-slum-aus-sicherheitsgrunden-fur-den-gottesdienst-nicht-infragekam-favela-do-moinho-wo-bitte-gehts-hier-zum-boom/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung6.JPG" alt="raumung6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-crack-kinder-unter-lula-rousseff-trotz-offiziellem-kinderstatut-zahlreiche-kinder-landesweit-als-kunden-der-crack-wachstumsbrance/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung7.JPG" alt="raumung7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumung8.JPG" alt="raumung8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/04/parabens-dom-paulo-evaristo-arns5-ehrung-im-stadtparlament-erinnerung-an-des-kardinals-leitspruchcoragem-viva-dom-paulo/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/04/parabens-dom-paulo-evaristo-arns5-ehrung-im-stadtparlament-erinnerung-an-des-kardinals-leitspruchcoragem-viva-dom-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/lance1.JPG" alt="lance1.JPG" /></p>
<p><strong>Menschenrechtspriester Julio Lancelotti:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/raumunghausleer.JPG" alt="raumunghausleer.JPG" /></p>
<p><strong>Eines der zahlreichen, seit Jahren leerstehenden City-Gebäude Sao Paulos &#8211; angesichts von gravierender Wohnungsnot.</strong></p>
<h2>Favelakinder in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11672" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favelakinder/" rel="tag">Favelakinder</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca7.JPG" alt="ca7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasiliens-lynchpraktiken-neuester-fall-in-sao-pauloeine-feige-tat-digeane-alves-ehefrau-des-gelynchten-busfahrers/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasiliens-lynchpraktiken-neuester-fall-in-sao-pauloeine-feige-tat-digeane-alves-ehefrau-des-gelynchten-busfahrers/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca2.JPG" alt="ca2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca3.JPG" alt="ca3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca4.JPG" alt="ca4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/24/in-brasilien-existiert-weiter-hunger-das-problem-wurde-langst-nicht-beseitigt-jose-francisco-leiter-der-franziskaner-sozialprojekte-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca6.JPG" alt="ca6.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca5.JPG" alt="ca5.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c13.JPG" alt="c13.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/ca8.JPG" alt="ca8.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cacho1.JPG" alt="cacho1.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cacho8.JPG" alt="cacho8.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cacho14.JPG" alt="cacho14.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach11.JPG" alt="cach11.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach17.JPG" alt="cach17.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach26.JPG" alt="cach26.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach27.JPG" alt="cach27.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach44.JPG" alt="cach44.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach53.JPG" alt="cach53.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/crackkindosesp1.jpg" alt="crackkindosesp1.jpg" /></p>
<p><strong>Crackkind in Sao Paulo &#8211; wie Kinder in Brasilien leben. Straßenkinder, Drogen-Kids, Kindersoldaten, Slumkinder…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><strong>Obdachlosenverbrennung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/boomland-brasilien-oecd-nennt-niedriges-wirtschaftswachstum-von-2011-eine-enttauschung-laut-landesmedien/feed/</wfw:commentRss>
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