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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Wahlkampf Brasilien 2012</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Brasiliens Pflichtwahlen 2012 &#8211; organisiertes Verbrechen kassiert für Wahlkampf-Erlaubnis in Slums hohe Summen, laut Landesmedien. Zahlreiche Attentate in der Wahlkampagne. Was die Pflichtwahlen in Lateinamerikas größter Demokratie so besonders macht: Wer nicht wählt, bekommt gemäß Gesetz künftig weder eine Stelle im öffentlichen Dienst noch einen Reisepaß. Keine Pflichtwahlen in Venezuela, interessante Unterschiede zu Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/06/brasiliens-pflichtwahlen-2012-organisiertes-verbrechen-kassiert-fur-wahlkampf-erlaubnis-in-slums-hohe-summen-laut-landesmedien-zahlreiche-attentate-in-der-wahlkampagne-was-die-pflichtwahlen-in-la/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 14:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf Brasilien 2012]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><strong>Wer sich in den Wochen vor der Pflichtwahl am 7. Oktober 2012 in Slums von Rio de Janeiro umsah, stellte rasch fest, daß gerade die vom organisierten Verbrechen besonders grausam und neufeudal beherrschten Favelas mit Wahlplakaten bestimmter Kandidaten regelrecht bepflastert, tapeziert waren &#8211; während Propaganda vieler anderer Kandidaten schlichtweg fehlte. Laut Landesmedien lag dies wie bei früheren Pflichtwahlgängen unter Lula-Rousseff daran, daß das organisierte Verbrechen nur bestimmten genehmen Kandidaten den Zutritt erlaubt und zudem teils hohe Summen für eine Wahlkampferlaubnis einfordert. Zudem würden Abkommen geschlossen, um bestimmten Kandidaten die Pflichtwähler zuzutreiben, hieß es. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine stabile Demokratie und respektiert die  Menschenrechte.” Staatspräsidentin Dilma Rousseff bei der Stimmabgabe  2012 in Porto Alegre, laut Landesmedien.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein  besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.&#8220; Deutscher Leserbrief an die &#8222;Zeit&#8220;.  </strong></p>
<p><strong>Britischer Premier Cameron in Rio-Slum 2012:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/01/brasilien-britischer-premierminister-david-cameron-besucht-unter-starkem-geleitschutz-der-militaerpolizei-beruechtigte-slumregion-complexo-da-mare-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-offenbar-keine/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/01/brasilien-britischer-premierminister-david-cameron-besucht-unter-starkem-geleitschutz-der-militaerpolizei-beruechtigte-slumregion-complexo-da-mare-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-offenbar-keine/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</strong></a></p>
<p><strong>Üblich ist, daß  sich die in bestimmten anderen Ländern massiv postierten internationalen Wahlbeobachter im Falle Brasiliens für derartige Details, aber auch für üblichen Stimmenkauf etc. aus den bekannten Gründen nicht interessieren. Auch die gravierenden Menschenrechtsverletzungen, unter denen die Slumbevölkerung leidet, dazu die Verfolgung und Ermordung von Bürgerrechtsaktivisten in den Slums, interessiert aus den bekannten Gründen nicht.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/lula-definiert-parteien-und-stimmenkauf-skandal-mensalaoals-versuch-der-opposition-ihn-zu-sturzen-lula-hat-politische-alzheimer/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/lula-definiert-parteien-und-stimmenkauf-skandal-mensalaoals-versuch-der-opposition-ihn-zu-sturzen-lula-hat-politische-alzheimer/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/wahlen12traficoslums.jpg" alt="wahlen12traficoslums.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</strong></a></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/03/brasilien-wahlkampf-2012-bereits-mehr-politische-morde-attentate-in-nur-60-tagen-als-in-der-wahlkampagne-von-2010-laut-landesmedien-mindestens-22-morde-in-teilstaat-rio-funf-attentate-warum-br/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/03/brasilien-wahlkampf-2012-bereits-mehr-politische-morde-attentate-in-nur-60-tagen-als-in-der-wahlkampagne-von-2010-laut-landesmedien-mindestens-22-morde-in-teilstaat-rio-funf-attentate-warum-br/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/stimmenkauf-in-brasilien-43-prozent-der-landesbewohner-kennen-mindestens-einen-fall-laut-umfragen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/stimmenkauf-in-brasilien-43-prozent-der-landesbewohner-kennen-mindestens-einen-fall-laut-umfragen/</a></p>
<p><strong>Demokratie und Slumrealität &#8211; Fotoserie, Brasiliens andere Pressefreiheit: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angeliwahlenprocurados.JPG" alt="angeliwahlenprocurados.JPG" /></p>
<p><strong>Wahlen  in Brasilien, Angeli, Karikaturist der größten   Qualitätszeitung “Folha  de Sao Paulo” zu Wahl-Fakten, Ausriß:   “Informiere dich vor der Stimmabgabe über  deinen Kandidaten.”   Suchplakat mit folgenden  Straftatbeständen:”Diebstahl, Raub, Raubmord,   Betrug, Veruntreuung,  Erpressung.”</strong></p>
<h2>Brasilien &#8211; Pflichtwahl-Kampf 2012 &#8211; Lula  ruft an! “Votiere für Haddad, votiere 13!” Kein Wort zum  Mensalao-Prozeß. Wie Lateinamerikas größte Demokratie funktioniert &#8211; die  Macht von organisiertem Verbrechen und paramilitärischen Milizen im  Pflichtwahlablauf.</h2>
<p><span id="more-13920"></span> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13916" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-pflichtwahl-kampf-2012-lula-anrufe/" rel="tag">Brasilien &#8211; Pflichtwahl-Kampf 2012 &#8211; Lula-Anrufe</a></p>
<p><strong>Ungezählte Pflichtwähler der Megacity Sao Paulo,  aber auch nicht wahlpflichtige Ausländer hörten in den Tagen vor dem  ersten Durchgang der Kommunalwahlen am 7.Oktober 2012 das Telefon  klingeln, nahmen den Hörer ab &#8211; und hatten Lula an der Strippe.  Kurz  und knapp machte Lula Propaganda für den Bürgermeisterkandidaten  Fernando Haddad von der Arbeiterpartei PT, rief abschließend dazu  auf:”Vote Haddad, vote 13.” Zum Mensalao-Prozeß in Brasilia vor dem  Obersten Gericht, wichtigstes innenpolitisches Thema seit über einem  Monat, äußerte sich Lula nicht.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/grito121.jpg" alt="grito121.jpg" /></p>
<p><strong>Wahltricks &#8211; anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/lula-vor-der-uno-dichtung-und-wahrheit-youtube-anklicken-prasidentschaftswahlkampfe-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/lula-vor-der-uno-dichtung-und-wahrheit-youtube-anklicken-prasidentschaftswahlkampfe-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/lulabicudo.htm"><strong>http://www.ila-web.de/brasilientexte/lulabicudo.htm</strong></a></p>
<p><strong>Viel Lob für Lulas Regierungsstil aus der EU:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</strong></a></p>
<p><strong>“EINE STARKE HAND</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Präsident hat sich auf keine sozialistischen Experimente eingelassen.”(Bild-Zeitung 2010)<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/04/brasilien-kommunalwahlkampf-2012-samba-gegen-mittelraub-durch-politiker-mensalao-prozes-beeinflust-pflichtwahlerverhalten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/04/brasilien-kommunalwahlkampf-2012-samba-gegen-mittelraub-durch-politiker-mensalao-prozes-beeinflust-pflichtwahlerverhalten/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/mensalaobarbosaestadao12.jpg" alt="mensalaobarbosaestadao12.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Oberster Richter Joaquim Barbosa:”Dirceu kommandierte den Mensalao.”</strong></p>
<p><strong>“Maßnahme” gegen gängigen  Stimmenkauf &#8211; Richter entscheidet,  daß Pflichtwähler bis zum Wahltag höchstens umgerechnet 769 Euro vom  Konto abheben dürfen: <a href="http://www1.folha.uol.com.br/poder/1163869-para-coibir-compra-de-votos-juiz-proibe-saques-acima-de-r-2000.shtml"> http://www1.folha.uol.com.br/poder/1163869-para-coibir-compra-de-votos-juiz-proibe-saques-acima-de-r-2000.shtml</a><br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/wahlkampfitan12.jpg" alt="wahlkampfitan12.jpg" /></p>
<p><strong>Samba gegen Mittelraub.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Pflicht-Kommunalwahlen am  7.Oktober 2012. Votiert  Präsidentin Dilma Rousseff praktischerweise in  der Hauptstadt &#8211; oder  per Regierungsmaschine kostenaufwendig im rund  zwei Flugstunden  entfernten Porto Alegre?</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13912" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-pflicht-kommunalwahlen-2012/" rel="tag">Brasilien &#8211; Pflicht-Kommunalwahlen 2012</a></p>
<p><a href="http://www.radioguaiba.com.br/Noticias/?Noticia=469751"><strong>http://www.radioguaiba.com.br/Noticias/?Noticia=469751</strong></a></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/luladilma6.JPG" alt="luladilma6.JPG" /></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/brasilien-2012-mit-zweitschlechtestem-wirtschaftswachstum-nach-paraguay-in-lateinamerika-laut-cepal-unter-20-staaten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/brasilien-2012-mit-zweitschlechtestem-wirtschaftswachstum-nach-paraguay-in-lateinamerika-laut-cepal-unter-20-staaten/</strong></a></p>
<h2>“Boomland” Brasilien &#8211; die angeblich  aufstrebende Wirtschaftsmacht:    “Warum sind wir so unproduktiv.” Führende  Wirtschaftszeitschrift    “Exame” beschreibt Brasiliens enormen  wirtschaftlichen Rückstand. “Ein    einziger Arbeiter in den USA produziert  genausoviel wie fünf    Brasilianer.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13876" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-produktivitat-2012/" rel="tag">Brasilien &#8211; Produktivität 2012</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-zentralbank-reduziert-wachstumserwartung-fur-2012-von-zuletzt-25-auf-nunmehr-16-prozent-unabhangige-institute-liegen-deutlich-darunter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-zentralbank-reduziert-wachstumserwartung-fur-2012-von-zuletzt-25-auf-nunmehr-16-prozent-unabhangige-institute-liegen-deutlich-darunter/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/exameimprodutivos12.jpg" alt="exameimprodutivos12.jpg" /></p>
<p><strong>Laut Angaben von “Exame” stagniert Brasiliens Produktivität     seit drei Jahrzehnten. In den Jahren nach 2000 stieg die Produktivität     jährlich nur um 0,9 Prozent &#8211; was nicht ausreichte, die  vorangegangene    Produktivitätsverringerung auszugleichen. Die USA  investieren  sechsmal   mehr als Brasilien, das Pro-Kopf-Einkommen in  den Vereinigten  Staaten   ist fünfmal höher als in Brasilien.  Brasilianer arbeiten mehr  Stunden   als die Bevölkerung in den meisten  hochentwickelten Staaten,    beispielsweise in Deutschland. Mit weniger  Arbeitsstunden ist der    deutsche Arbeiter viermal produktiver als der  brasilianische, laut    Exame. Brasiliens Produktivität ist die gleiche  wie in den siebziger    Jahren, was gravierende Auswirkungen auf das  Land und dessen Unternehmen    hat. </strong></p>
<p><strong>Zu den Gründen der niedrigen Produktivität zählt Exame das     niedrige Bildungsniveau. Brasilien haben im Durchschnitt nur 7,5     Schuljahre aufzuweisen, die Nordamerikaner dagegen zwölf. Nur 35 Prozent     der Schüler in den brasilianischen Mittelschulen sind tatsächlich     alphabetisiert &#8211; sind also u.a. fähig, eine Gebrauchsanweisung komplett     zu verstehen. Der Software-Hersteller Totvs in Sao Paulo mit 5600     Angestellten mußte in Mountain View im US-Silicone Valley eine Filiale     mit 12 Angestellten eröffnen, um dort komplett die Totvs-Softwares zu     entwickeln. Der Totvs-Chef Cosentini:”Es gibt in Brasilien  schlichtweg    keine Leute, die das machen könnten.” Ein brasilianischer  Angestellter    hat eine Anlernzeit von bis zu 120 Tagen &#8211; bei einem  Beschäftigten in    den USA reichen 30 Tage. “Der Nordamerikaner kommt  schon zuverlässig  und   bereit ins Unternehmen”, laut Cosentini.  “Brasilien ist mangelhaft  und   schwach bei allen für die Produktivität  wichtigen Faktoren, wie    Innovation, Bildung und Infrastruktur”, laut  Gustavo Franco, Ex-Chef  der   Zentralbank. In Norwegen, so ein  weiteres von Exame genanntes   Beispiel,  leisten drei Personen in einem  Verkaufsunternehmen die   gleiche Arbeit,  für die in Brasilien 18  Leute nötig sind. In Brasiliens   Landwirtschaft  haben lediglich etwa  20 Prozent der Produzenten eine   mittlere oder hohe  Produktivität. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-verschlechterte-sich-gegenuber-2011-um-sechs-platze-fiel-auf-rang-126-zuruck/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-verschlechterte-sich-gegenuber-2011-um-sechs-platze-fiel-auf-rang-126-zuruck/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasiliens-grauenhaft-falsche-wirtschaftliche-vorhersagen-wirtschaftsjournalistin-miriam-leitaoo-globo-macht-sich-uber-fehlenden-okonomischen-sachverstand-von-regierung-banken-consulting-firmen-l/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasiliens-grauenhaft-falsche-wirtschaftliche-vorhersagen-wirtschaftsjournalistin-miriam-leitaoo-globo-macht-sich-uber-fehlenden-okonomischen-sachverstand-von-regierung-banken-consulting-firmen-l/</strong></a></p>
<p><strong>Anteil am Welthandel nur ein einziges Prozent:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/</strong></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Welt”: </strong> <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: </strong> <a href="http://www.alemanha-e-brasil.org/de"><strong>http://www.alemanha-e-brasil.org/de</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>Brasilien lacht über Lula-Deppen in  Deutschland. “Lula der Grosse”.  Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro nimmt  Lula-Personenkult in  Deutschland ironisch auf die Schippe. “Warum  importieren sie nicht  Lula, damit er sie regiert?” “Die  Image-Fabrikation”, der  Mensalao-Prozeß 2012… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10961" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/joao-ubaldo-ribeiro/" rel="tag">Joao Ubaldo Ribeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-der-grosse/" rel="tag">Lula der Grosse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/regierungspropaganda/" rel="tag">Regierungspropaganda</a></p>
<p><strong>Fotoserie:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>“Doutor Lula”(O Estado de Sao Paulo)</strong></p>
<p><strong>“Der in Paris an Lula verliehene Ehrendoktortitel ist ein    Witz oder Frucht der gewaltigen Ignoranz über die Vorgänge in unserem    Land.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>In seiner beliebten Sonntagskolumne, die landesweit in   verschiedensten Qualitätszeitungen Brasiliens abgedruckt wird,   reflektiert Joao Ubaldo Ribeiro unter der  deutschen Überschrift “Lula   der Grosse” sarkastisch-ironisch über die Unmöglichkeit, Deutschen etwas   Brasilien-Realität zu vermitteln, die offenbar kritiklos   Lula-Propaganda verinnerlicht haben. Ribeiro beginnt mit einem   Taxifahrer Berlins, gemäß dessen Aussage unter Präsident Lula Brasilien   radikal verändert worden sei, befreit von Rückständigkeit und   fürchterlichen Verhältnissen, “in denen unser Volk zuvor lebte,   angefangen bei der öffentlichen Gesundheit. Beinahe hatte ich nicht die   Courage, ihm ein wenig zu widersprechen, und erklärte ihm, falls er   brasilianische öffentliche Hospitäler besuchte, würde er sich vielleicht   nicht vom Schrecken erholen &#8211; denn so sei es nun einmal nicht. Aber er   hörte ja garnicht auf meine Antwort. Ich entdeckte, daß ich in einem   Taxi der PT saß, oder zumindest in dem eines fanatischen Lulisten. Oder   daß wohl die Regierungspropaganda hier im Fernsehen gezeigt worden war.   Wie es aussieht, ist die Popularität des Mannes nun mit Macht nach   Berlin gekommen.” Der Taxifahrer habe sich mit dem Ausruf “Lula!”   verabschiedet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-andere-brasilienkarte-the-economist-vergleicht-die-teilstaaten-mit-landern-der-erde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-andere-brasilienkarte-the-economist-vergleicht-die-teilstaaten-mit-landern-der-erde/</strong></a></p>
<p><strong>Mensalao-Prozeß 2012: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/attentat-auf-brasiliens-demokratie-einstufung-des-abgeordnetenkaufs-unter-der-lula-regierung-laut-richter-des-obersten-gerichts-waehrend-des-derzeitigen-mensalao-prozesses-in-brasilia-was-heut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/attentat-auf-brasiliens-demokratie-einstufung-des-abgeordnetenkaufs-unter-der-lula-regierung-laut-richter-des-obersten-gerichts-waehrend-des-derzeitigen-mensalao-prozesses-in-brasilia-was-heut/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/brasilien-wirtschaft-und-soziales-2011-kompakt-stark-verlangsamtes-wachstum-stagnierende-industrie-hohe-borsen-wertverluste-wichtiger-unternehmen-deindustrialisierung-weiter-hunger-und-massenele/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/brasilien-wirtschaft-und-soziales-2011-kompakt-stark-verlangsamtes-wachstum-stagnierende-industrie-hohe-borsen-wertverluste-wichtiger-unternehmen-deindustrialisierung-weiter-hunger-und-massenele/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/joaoubaldoribeiro.jpg" alt="joaoubaldoribeiro.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/11/brasiliens-korruptionskrisen-und-ein-selbst-von-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-deshalb-gerne-zitierter-samba-se-gritar-pega-ladraobezerra-da-silva/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/11/brasiliens-korruptionskrisen-und-ein-selbst-von-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-deshalb-gerne-zitierter-samba-se-gritar-pega-ladraobezerra-da-silva/</strong></a></p>
<p><strong>Ribeiro bemerkte auch bei anderen Gesprächspartnern ähnlichen   “Lulismus” wie beim Taxifahrer &#8211; “sie mochten keinen Widerspruch hören   &#8211;  und Lula ist noch mehr Teflon-verkleidet als in Brasilien, nichts   gegen ihn bleibt haften. Wie soll man erklären, daß unsere Indikatoren   für menschliche Entwicklung unter den niedrigsten der Welt sind? Wie   soll man erklären, daß unsere Statistiken gewöhnlich trügerisch-irrig   sind und daß wir, in Bezug auf öffentliche Gesundheit, ebenfalls zu den   schändlichen Schlußlichtern zählen?” </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/joao-ubaldo-ribeiro-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/joao-ubaldo-ribeiro-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>Gleiches gelte, so Ribeiro in der Kolumne weiter, für die   automatische Versetzung an Schulen. “…und die Tatsache, daß eine   erschreckend hohe Zahl von Brasilianern, die zur Schule gingen, weder   das Lesen noch Schreiben, noch das Lösen einer einfachen Rechenaufgabe   lernten?” Ribeiro bekam von seinen deutschen Gesprächspartnern indessen   zurück, daß es so nicht sei &#8211; “sie läsen die Nachrichten und wüßten die   Wahrheit. Wenn Deutschland einen Regierungschef wie Lula hätte, wäre  das  ein Glück. Das habe ich denen nicht gesagt, dachte das nur so bei  mir &#8211;  und hatte noch eine bessere Idee. Warum importieren sie nicht  Lula,  damit er sie regiert? Sicher würde er bekannt als Lula der   Grosse”…Solcher Export, so Ribeiro abschließend, wäre eine enorme   Wohltat. “Für Brasilien, nicht für Deutschland, dachte ich bei mir &#8211;   aber habe es denen wiederum nicht gesagt.”</strong></p>
<p><strong>Lula in Berlin: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/">       http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/luladergrosseglobo.JPG" alt="luladergrosseglobo.JPG" /></p>
<p>Ausriß O Globo, Rio de Janeiro.</p>
<p><strong>Laut Brasiliens Qualitätsmedien sind unter Lula die Ausgaben   für Regierungspropaganda enorm erhöht worden &#8211; was auch in Ländern wie   Deutschland nicht ohne Wirkung blieb. </strong></p>
<p><font size="3"><strong><font size="3">“In der Ersten Welt weiß man   nichts  über Brasilien, das gilt auch für die Deutschen. Doch umgekehrt   gilt es  auch für die Brasilianer in Bezug auf Deutschland. Wenn man  die   Mehrheit der Deutschen, überhaupt die Mehrheit der Leute in der  Ersten   Welt bittet, mal was über Brasilien zu sagen, dann kommt: Ach  so, ja,   Pelé, äh, Fußball, Karneval, äh, Nackte. Die Hauptstadt? Ãh,  Rio de   Janeiro. Die wissen nichts!”</font></strong></font> <strong>(Joao Ubaldo Ribeiro)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/23/koln-kalk-ehrenmord-ehrenmorde-gewalt-haufig-in-kolns-neuer-partnerstadt-rio-de-janeiro/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/23/koln-kalk-ehrenmord-ehrenmorde-gewalt-haufig-in-kolns-neuer-partnerstadt-rio-de-janeiro</strong></a></p>
<p><strong>Die Qualitätszeitung “O Globo” in Rio de Janeiro   veröffentlicht auf der Nebenseite von Joao Ubaldo Ribeiros Kolumne einen   Leitartikel zur Lage in den öffentlichen Hospitälern &#8211; und   schlußfolgert, daß an Hospitalinfektion jährlich fast doppelt so viele   Brasilianer umkommen wie US-Soldaten im gesamten Vietnamkrieg.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/hospitalinfektionvietnamglobo.JPG" alt="hospitalinfektionvietnamglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Idoso morre na porta de hospital esperando socorro” (O   Globo, Überschrift vom 26.9.2011 über Beitrag aus Rio de Janeiro zum Tod   eines Kranken, der vor der Tür des Rio-Hospitals wegen unterlassener   Hilfeleistung starb. Wenn Brasilianer wie Joao Ubaldo Ribeiro derartige   Fakten gegenüber “gebildeten” Deutschen präsentieren, winken diese auf   die beschriebene Weise ab, wissen es “besser”</strong>.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/staatschefin-dilma-rousseffs-lobrede-vor-uno-uber-nationales-gesundheitswesen-brasiliens-qualitatsmedien-kommentieren-mit-atzender-ironie-zwei-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/staatschefin-dilma-rousseffs-lobrede-vor-uno-uber-nationales-gesundheitswesen-brasiliens-qualitatsmedien-kommentieren-mit-atzender-ironie-zwei-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong>Nicht nur Brasiliens Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro macht   die Erfahrung in Ländern wie Deutschland &#8211; daß solche Fakten  inzwischen  dort schlichtweg abgestritten werden, ist unterdessen recht  bekannt.  Nicht anders steht es um die Sichtweisen zur Wirtschaft  Brasiliens.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/23/brasiliens-unternehmen-mit-heftigem-marktwert-verlust-2011-bisher-um-378-milliarden-dollar-weniger-absturz-um-264-prozent-bisher-wirtschaftszeitschrift-exame/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/23/brasiliens-unternehmen-mit-heftigem-marktwert-verlust-2011-bisher-um-378-milliarden-dollar-weniger-absturz-um-264-prozent-bisher-wirtschaftszeitschrift-exame/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/rousseff-regierung-in-brasilia-macht-spekulanten-neues-riesengeschenk-leitzinsen-auf-1175-prozent-erhoht-brasil-lider-global-em-juros-reais-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/rousseff-regierung-in-brasilia-macht-spekulanten-neues-riesengeschenk-leitzinsen-auf-1175-prozent-erhoht-brasil-lider-global-em-juros-reais-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/brasilien-musterknabe-enttauscht-die-markte-propaganda-pleite-mit-in-europa-medien-durchgeschalteten-positiv-zahlen-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/brasilien-musterknabe-enttauscht-die-markte-propaganda-pleite-mit-in-europa-medien-durchgeschalteten-positiv-zahlen-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Image-Fabrikation”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/luladergrosseestadao.JPG" alt="luladergrosseestadao.JPG" /></p>
<p><strong>Wie Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo” die Kolumne von Joao Ubaldo Ribeiro illustriert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/</strong></a></p>
<p><strong>Uraltkritik an Lula &#8211; erstmals von der “Zeit”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-zeit-druckt-erstmals-uralt-kritik-an-lula-nach-dessen-amtszeit-in-der-er-aus-mitteleuropa-massiv-lob-fur-seine-politik-erhielt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/die-zeit-druckt-erstmals-uralt-kritik-an-lula-nach-dessen-amtszeit-in-der-er-aus-mitteleuropa-massiv-lob-fur-seine-politik-erhielt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php"><strong>http://www.berliner-journalisten.com/heft12_artikel4.php</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/brasiliens-hochschulen-und-universitaten-back-to-school-us-studentin-flora-thomson-de-veaux-sorgt-mit-uraltbekannten-feststellungen-fur-aufregung-im-tropenland-deutsche-profs-sprachen-schon-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/brasiliens-hochschulen-und-universitaten-back-to-school-us-studentin-flora-thomson-de-veaux-sorgt-mit-uraltbekannten-feststellungen-fur-aufregung-im-tropenland-deutsche-profs-sprachen-schon-in/</strong></a></strong></p>
<h2>“Traurige Tropen” &#8211; Claude Lévi-Strauss. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11479" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/claude-levi-strauss/" rel="tag">Claude Lévi-Strauss</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/traurige-tropen/" rel="tag">Traurige Tropen</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/traurigetropen.JPG" alt="traurigetropen.JPG" /></p>
<p><strong>“Für die europäischen Städte bedeutet der Verlauf der    Jahrhunderte einen Aufstieg; für die amerikanischen dagegen bedeuten    schon wenige Jahre einen Niedergang.. Denn sie sind nicht nur neu    erbaut: sie sind erbaut, um sich mit derselben Geschwindigkeit zu    erneuern, in der sie errichtet wurden, das heißt schlecht…Sao Paulo galt    damals als eine häßliche Stadt.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/slumwtcsp.jpg" alt="slumwtcsp.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/baukultur-made-in-germany-ausstellung-in-sao-paulo-dr-ulrich-hatzfeld-bundesministerium-fur-verkehr-bau-und-stadtentwicklung-sigurd-trommer-prasident-der-bundesarchitektenkammer-bei-eroff/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></strong></p>
<h2>Brasiliens weltweit höchste Mord-Zahl und die   Regierungsversprechen: Staatschefin Rousseff installiert die   angekündigten 2883 Slum-Befriedungseinheiten der Polizei(UPP) nicht,   laut Landesmedien. Brasiliens Kindersoldaten. Weiter Slum-Sondergerichte   der Banditenkommandos… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12609" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-offentliche-sicherheit/" rel="tag">Brasiliens öffentliche Sicherheit</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/upp/" rel="tag">UPP</a></p>
<p><strong>Wie es hieß, handelte es sich um das wichtigste   Wahlkampfversprechen Rousseffs von 2010 für die öffentliche Sicherheit   Brasiliens, das auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur den   84. Platz belegt. Indessen sei bis heute kein einziger Real für das   UPP-Programm ausgegeben worden. Nun sollten die für die 2883 UPPs   vorgesehenen Mittel der Bekämpfung des Crack-Business sowie der   Grenzbewachung dienen. Renommierte Sicherheitsexperten wie Luiz Eduardo   Soares sprachen angesichts der Wahlkampfzusagen von “Wahl-Demagogie”. </strong></p>
<p><strong>In der Praxis bedeutet dies, daß nach  wie vor ungezählte   Elendsviertel Brasiliens dem Terror der Banditenkommandos des   organisierten Verbrechens ausgeliefert bleiben.</strong></p>
<p><strong>Laut Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” werden   Rousseff-Wahlversprechen vergessen oder neuformuliert. “Ihre Regierung   lernte nicht einmal zu erklären, warum sie sowenig von dem realisierte,   das sie zu realisieren geschworen hatte.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/brasiliens-systemkritischer-abgeordneter-marcelo-freixo-in-tropa-de-elite-nachgezeichnet-kandidiert-in-rio-de-janeiro-fur-burgermeisterposten-machte-den-musiker-marcelo-yuka-zu-seinem-vize-mus/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/brasiliens-systemkritischer-abgeordneter-marcelo-freixo-in-tropa-de-elite-nachgezeichnet-kandidiert-in-rio-de-janeiro-fur-burgermeisterposten-machte-den-musiker-marcelo-yuka-zu-seinem-vize-mus/</strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/dilmauppfolha2012.JPG" alt="dilmauppfolha2012.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelidilmabarbara2012.JPG" alt="angelidilmabarbara2012.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Angeli-Karikatur der größten Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zur aktuellen Lage.</strong></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen  Foto von    patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros  Stadtautobahn Linha    Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in  Brasilien alles anders    ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis  2014. “Gemeinsame    Werte”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen     Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen     Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der     Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer     Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern     der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen     Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff.     Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz    und  Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten     Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in     Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage  der    Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio  de    Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<h2>José Murilo de Carvalho, Mitglied der  brasilianischen   Dichterakademie, führender Historiker Brasiliens.  Banditendiktatur und   Demokratie. Scheiterhaufen in Rio de Janeiro.  Gesichter Brasiliens.   Wolf Grabendorff. José Zapatero, EU-Ratspräsident.  China über   Rio-Slums. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2550" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gesichter-brasiliens/" rel="tag">Gesichter Brasiliens</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-murilo-de-carvalho/" rel="tag">José Murilo de Carvalho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/scheiterhaufen-in-rio/" rel="tag">Scheiterhaufen in Rio</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/slum-diktatur/" rel="tag">Slum-Diktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wolf-grabendorff/" rel="tag">Wolf Grabendorff</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/carvalhomurilogut.jpg" alt="carvalhomurilogut.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></strong></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto über die Präsenz hochbewaffneter Banditen in Slums von Sao Paulo:</strong></p>
<p><strong>“Ao percorrer a favela, por becos e vielas, avistei a    barreira humana formada  pelo pessoal do narcotráfico, que em plena    tarde de uma sexta-feira exibia  armas.” (2012)</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Rios Scheiterhaufen:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</a></p>
<p><strong>Mittelschicht und Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/</a></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?    Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila Cruzeiro    von Rio de JaneiroÂ &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann rammten   ihm  die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten seine Füße ab   und  verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe Szene aus ”Tropa de    Elite.</strong><font size="3">Â </font><strong>Wolf Grabendorff: Die    Reorganisation des Staates durch die politische und vor allem    wirtschaftliche Liberalisierung und ihre sozialen Folgen haben den    Demokratien in Lateinamerika einen hohen Grad an Instabilität verliehen.    <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=OU820P">Korruption</a> und <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=KAYY0W">Kriminalität</a>    haben in einigen Ländern ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. 140   000  Morde und 28 Millionen Raubüberfälle werden jährlich in der Region    verübt. Angesichts vielfacher Verbindungen zwischen Kriminellen und  der  <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=G5A5JR">Polizei</a> sind zunehmend mafiöse Strukturen entstanden, die längst das <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=0318RC">Gesetz</a>- und <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=M8W5X5">Gewaltmonopol</a> des Staates untergraben haben. Immer stärker wird die <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=VA7HHE">Gewalt</a> in vielen Staaten zur akzeptierten Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung. (2003)</strong></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/</a></strong></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2003:</strong><br />
<strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font>   <font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt<br />
Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen<br />
Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in    Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,    in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,    entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller    Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht    hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in    Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer    wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den    Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb    alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao    Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus    Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die    Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu    brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche  Sicherheit   des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur  ausüben.   Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen   Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung   &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in   Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin   unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen   Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und    gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert,   jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta Suplicy   werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren Milizen   rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht, sterben bei   Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit der Polizei.  Wer  nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José  Grigorio de Jesus,  66,  Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums Capao Redondo,  schildert,  wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte endlich aussteigen,  hatte schon  eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am ersten Arbeitstag  haben sie ihn  erschossen.”  Jedermann muß sich an das „Lei do  Silencio”, das Gesetz  des Schweigens,  halten &#8211;  zu niemandem ein Wort  über Vorgänge im Slum.  „Wer als  Informant der Polizei gilt, stirbt.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao    Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in    Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen    Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid    im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der    gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der dichtbevölkerte    Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais Arbeitsplatz, wirkt    häufig sogar mitten am Tage wie eine Geisterstadt. Katen, Barracken    verriegelt,  kein Mensch, nicht mal spielende Kinder  auf der Straße, im    Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche Kramläden geschlossen, eigenartige   Stille.  „Toque de recolher”, Ausgangssperre, lautet die Erklärung,   erneut  verhängt von den Milizen des global vernetzten organisierten    Verbrechens. Einige Jungen lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das    zusammen? Sie tuns im Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen    werden Signale gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich   hochbewaffnete  gegnerische Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt   man sich besser  mit den „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und   Sympathie, bietet  ihnen Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon   zerstückelt, gar  lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo   Leichen, abgetrennte  Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und   Oberschicht blenden diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker   Kriminalfall vom Februar 2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo   zerstückelt ein angesehener Chirurg seine  Geliebte, Frau des   Hausmeisters, fein säuberlich mit Seziermessern, wird  indessen ertappt,   der Fall macht Schlagzeilen, ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten.   Just jene Fotografien aus der Gerichtsmedizin, die die    aneinandergereihten Körperteile der Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen    &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina, alles &#8211;  stellt jemand ins Internet,  halb   Brasilien schaut sie derzeit immer wieder an. Professorinnen,    Anwältinnen, Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,    können deshalb nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die    in den Slums tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar   miterleben,  wie Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene   unbekleidete  Leichen von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit   abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei vierzig Grad auf Geheiß der Banditen   tagelang zur Abschreckung  mitten im Gassengewirr liegen, macht in   Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam   Alekozai  blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die    Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des    Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie,  daß   jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied    zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so    unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,    ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern    eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Die    Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht, spiegelt  sich   in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch gleichzeitig weist  sie   auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein Bewußtsein über soziale    Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder bei den Armen noch bei den    Reichen. Aufklärung, kritisches Denken, das einem in Deutschland    beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in den Slums täuscht die    Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck nur zu oft. „Viele sagen    &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns fröhlich und gut drauf, könnt    euch aber nicht vorstellen, wie es uns wirklich geht, wie es zuhause    hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der    Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu    reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil, um    damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen    Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,    nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die entsetzlich    hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des hochgerüsteten    organisierten Verbrechens, der brasilianischen Warlords zu schwächen.    Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht länger von den Milizen    anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer glücklicheren Zukunft    entgegengehen. Auch europäische Hilfsorganisationen starteten deshalb    solche Projekte, investierten hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst    laut Unesco-Angaben wurden weder die Gewaltrate noch der Banditenterror    gegen die Bewohner gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den    Banditenmilizen kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren    sollen.</font><font size="3">Auch Staatschef Lula und dessen  zuständige   Minister sprechen  beschönigend von einem  Sicherheitsproblem, um das   sich die Polizei zu kümmern habe. Doch die  erwarteten Sofortmaßnahmen   bleiben aus.  Menschenrechtsexperten und  selbst der schweizerische   UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler  weisen auf unumstößliche   Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind  15000 Gewalt-Tote jährlich in   einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch  in Brasilien werden sogar   gemäß offiziellen Statistiken rund  vierzigtausend umgebracht!”   Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus  politischen oder kriminellen   Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in  Deutschland verbinden viele mit   dem Tropenstaat sozialromantische  Vorstellungen, verdrängen gewöhnlich,   daß gerade in Millionenstädten  wie Rio de Janeiro nur unweit der   Touristenstrände tagtäglich heftige  Gefechte im Gange sind &#8211;    ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter  Granatwerfern. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund    eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien    wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn    Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.    Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">    Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” macht    2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren wurden 1,9    Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren junge    Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg teilgenommen,    wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits    1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro    sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte    Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge    Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und    Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht    anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse    wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission  für   große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte   bestätigt. </font><font size="3">Heute   sehen Soziologen und  Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in   Kolumbien, in Afrika.  Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte   ohne Grenzen” bereits  in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,   daß in Brasilien  ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,   Kindersoldaten Terror  ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros   Stadtautobahnen zum  internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen   Banditengefechten,  bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW   gesperrt werden. Es  reicht, sich ein solches Szenario für touristische   Städte Deutschlands  vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf   die  Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens    Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im    Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten    neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin    werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando    Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den    beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen    Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo,   mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den USA   ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die    rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,    Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst    zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen  damit   den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">    Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem    Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,    Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?    Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche   Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen.   Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte  komme  nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie   Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und  andere  Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich  lassen  die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den  riesigen  Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen  Sozialwerken und   Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach    wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal   der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;    jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen   Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie   völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<p><strong>China über Rio-Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h2>“Folter in Polizeiwachen hat in ganz  Brasilien stark zugenommen.”   Gefangenenpriester Valdir Joao Silveira im  Website-Exklusivinterview.   “Die Anti-Folter-Konvention wird nicht  eingehalten &#8211; was tut denn die   UNO, damit die Konvention in der Dritten  Welt respektiert wird?”   Gefangenenpriester Günther Zgubic aus  Österreich.   Lula-Rousseff-Regierungsbilanz. “Weit verbreitete  Gleichgültigkeit   gegenüber der Situation in Lateinamerika.” Bischof  Erwin Kräutler. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=7325" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag">Dilma Rousseff</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/zgubicvaldir1.JPG" alt="zgubicvaldir1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts der Foltersituation unter der    Lula-Rousseff-Regierung sagte Zgubic im Website-Interview in Sao    Paulo:”An die Gefangenen wird zuletzt gedacht.” Zgubic übergab jetzt    seine Funktion als Leiter der bischöflichen Gefangenenseelsorge    Brasiliens an den bisherigen Stellvertreter, Padre Valdir Joao Silveira.    Dieser betonte im Website-Interview, Folter in Polizeiwachen führe    sogar zu Todesopfern. Allein im Teilstaat Sao Paulo seien innerhalb    weniger Monate neun Tote registriert worden. “Wir haben im November eine    Frau betreut, die hier in der Megacity Sao Paulo gefoltert worden ist  &#8211;   man hat ihr einen Plastiksack über den Kopf gestülpt, was u.a. zu    Erstickungsanfällen führt. Der nordöstliche Teilstaat Maranhao, in dem    jetzt bei einem  Gefangenenaufstand mindestens 18 Häftlinge umkamen,    steht nach unseren Ermittlungen bei Folter im Gefängnissystem  landesweit   an der Spitze.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073">http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><strong>Aufstände    sind ein Aufschrei der Gefangenen, um angesichts unmenschlicher,    gesetz-und verfassungswidriger Zustände von der Gesellschaft gehört zu    werden. </strong><strong>In Brasilien wird massenhaft festgenommen und    eingesperrt, selbst bei Bagatelldelikten wie kleinen Ladendiebstählen.    Und man bestraft selektiv – nämlich die Armen aus der Unterschicht.  In   einem Gefängnissystem, das niemanden resozialisiert, sondern ganz  im   Gegenteil, die Menschen deformiert und zerstört. Heute haben die    Brasilianer daher Angst, neben einem Ex-Häftling zu wohnen, fürchtet    diesen regelrecht, weil man weiß, daß er ein hochgradig gewalttätiges    und persönlichkeitsveränderndes Gefängnissystem durchlaufen hat.“</strong><strong> Entsprechend    schwierig oder gar unmöglich ist es, sich wieder einzugliedern, eine    Arbeit zu finden. Auch haftentlassene Frauen klagen :“Niemand gibt mir    eine Chance, weil ich ja im Knast war.“ </strong><strong> Die Kirche    wirft dem Staat vor, nicht nur in den Armenvierteln, sondern selbst in    den Gefängnissen dem organisierten Verbrechen das Feld zu überlassen –    mit immer grausameren Folgen. </strong><strong> “Die    Verbrechersyndikate”, so Silveira,  ”haben einen Parallelstaat gebildet,    der heute die Haftanstalten kommandiert, über Leben und Tod    entscheidet, nach eigenem Regelkodex sogar Todesstrafen verhängt. Hinzu    kommt das Problem der Folterungen durch Staatsangestellte – bereits in    den Polizeiwachen mit den ebenfalls total überfüllten Zellen. In ganz    Brasilien hat das Foltern bei Festnahme und Verhör stark zugenommen,    werden dabei viele Menschen getötet. Dabei hat Brasilia die    internationale Anti-Folter-Konvention unterzeichnet. Es ist empörend.“</strong><strong> Bis    heute stellt die Gefangenenseelsorge absurdeste Dinge fest.    Nachweislich Unschuldige werden jahrelang eingesperrt, wegen des    Durcheinanders im Justizapparat gar Opfer und Täter verwechselt,    massenhaft Dokumente vertauscht, Häftlinge in Anstalten vergessen.    Gefangenenpriester Silveira nennt barbarisch, wenn Menschen bis zu 14    Jahre eingesperrt werden, ohne ein einziges Mal mit einem Richter oder    Verteidiger sprechen zu können. Seit Jahrzehnten prangert die Seelsorge    immergleiche Probleme an, macht immergleiche Vorschläge – ist dies   nicht  frustrierend, entmutigend?</strong><strong> “Wir geben nicht auf,    kämpfen weiter für Menschenrechte, weil es andernfalls noch weit mehr    Gefangene, Gewalt und Gesetzesverstöße gäbe. Brasilien braucht  dringend   Programme der Gewaltprävention. Und dazu gehören auch  Bildung, bessere   Wohnverhältnisse, Berufschancen für die Armen. Wir  wollen alternative   Strafen, andere Wege der Konfliktlösung – statt  immer gleich massenhaft   einzusperren. Deshalb sind doch die  Rückfallquoten auch so hoch, gibt  es  diese vielen Aufstände,  Rebellionen.“</strong><strong> </strong><strong>Amnesty   International  in London zeigt sich enttäuscht über die Lula-Regierung –    Brasilienexperte Tim Cahill vermißt politischen Willen,    Menschenrechtskonventionen einzuhalten.</strong><strong> “Es gab große    Versprechen und einen konstruktiven Diskurs – doch es wird weiter    gefoltert und die Lage in den Gefängnissen ist weiter grauenhaft.    Unglaublich ist, daß manche Autoritäten die Fakten offen anerkennen,    aber so tun, als seien sie dafür nicht verantwortlich.“</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff:“Lula machte die größte Revolution der sozialen    Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische    Politik.“ </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/</a></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Lula und Dilma Rousseff halten besonders enge Beziehungen zu    Maranhaos Clan-Oberhaupt José Sarney, Ex-Chef der   Folterdiktatorenpartei  ARENA, feierten mit ihm den Sieg bei der   Präsidentschaftswahl.</strong></p>
<p><strong>Überfüllte Gefängnisse unter Lula: <a href="http://www.carceraria.org.br/default2.asp?pg=sys/layouts/content&amp;ct_cod=5228">http://www.carceraria.org.br/default2.asp?pg=sys/layouts/content&amp;ct_cod=5228</a></strong></p>
<p><strong>Iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi kritisiert Lula scharf: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/17/lula-ignorierte-eingekerkerte-gewerkschafter-wahrend-seines-iran-besuchs-bei-ahmadinedschad-irans-friedensnobelpreistragerin-shirin-ebadi-appelliert-an-dilma-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/17/lula-ignorierte-eingekerkerte-gewerkschafter-wahrend-seines-iran-besuchs-bei-ahmadinedschad-irans-friedensnobelpreistragerin-shirin-ebadi-appelliert-an-dilma-rousseff/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/dilmaserraunterstutzer.JPG" alt="dilmaserraunterstutzer.JPG" /></p>
<p><strong>Beim Treffen der Künstler und Intellektuellen, die Dilma    Rousseff unterstützen, blieben Menschenrechtsprobleme wie Folter und    Todesschwadronen völlig unerwähnt. Dilma Rousseff wurde nicht    einmal gefragt, wie sie das gravierende Folterproblem zu lösen gedenkt.     <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/dilma-rousseff-jose-serra-die-prominenten-unterstutzer-chico-buarque-und-leonardo-boff-mit-lulas-wunschkandidatin-grunen-politiker-gabeira-mit-serra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/dilma-rousseff-jose-serra-die-prominenten-unterstutzer-chico-buarque-und-leonardo-boff-mit-lulas-wunschkandidatin-grunen-politiker-gabeira-mit-serra/</a></strong></p>
<p><strong>Günther Zgubic und die Fakten unter Lula-Rousseff: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/die-folter-bleibt-in-brasilien-weiterhin-straflos-zersetzt-polizeiwachen-und-gefangnisse-historiker-cassio-schubsky-erinnert-mitten-in-der-fusball-wm-in-der-grosten-qualitatszeitung-folha-de-s/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/die-folter-bleibt-in-brasilien-weiterhin-straflos-zersetzt-polizeiwachen-und-gefangnisse-historiker-cassio-schubsky-erinnert-mitten-in-der-fusball-wm-in-der-grosten-qualitatszeitung-folha-de-s/</a></p>
<p><strong>Alltägliche Folter in der größten Demokratie Lateinamerikas    zählt für die brasilianischen Qualitätsmedien zu den wichtigen Themen &#8211;    für die mitteleuropäischen Medien in Ländern, die strategischer  Partner   Brasiliens sind,  aus den bekannten Gründen nicht. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/marcelo-freixo-rio-abgeordneterpsol-grundet-erstes-anti-folter-komitee-brasiliens-tortura-nunca-mais-und-justica-global-sind-komitee-mitglieder-folter-und-gefangenenaufstande-unter-der-l/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/marcelo-freixo-rio-abgeordneterpsol-grundet-erstes-anti-folter-komitee-brasiliens-tortura-nunca-mais-und-justica-global-sind-komitee-mitglieder-folter-und-gefangenenaufstande-unter-der-l/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/hausen-im-kloake-slum-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-brasiliens-favela-strukturen-gewaltkultur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/hausen-im-kloake-slum-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-brasiliens-favela-strukturen-gewaltkultur/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/lulaporradabandido.JPG" alt="lulaporradabandido.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/valdirsilveiralulaneu1.JPG" alt="valdirsilveiralulaneu1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" alt="traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/</a></p>
<p><strong>Die Adenauer-Stiftung und Brasilien:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349">http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten     oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen     Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung     und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,     entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,     dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so  und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,     eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der     österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche     Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren     deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas     größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,     und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen    Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem     Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt     zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der     Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die     wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva     bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich   erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken   nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach  Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um  Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt,  man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens  werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke     bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche     Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?     Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle     internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent     umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema  Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich.  Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.     Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in     Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das     brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe,  dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden  würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der  bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst  nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz   verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis     1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten     Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus     der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert     Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit     inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im     Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”     betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum     etwas ändern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2001:</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>„Unerklärter Bürgerkrieg“ in Brasilien<br />
Über 40000 Morde jährlich/Zunahme von Attentaten </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Im Kontext der jüngsten internationalen Konflikte weisen    brasillianische Experten immer nachdrücklicher darauf hin, welche hohen    Menschenopfer der sogenannte „unerklärte Bürgerkrieg“ in Brasilien    kostet. Wie die Universitätsprofessor und Politik-Berater Gaudencio    Torquato jetzt  in einer Analyse mit dem Titel „Wir und Afghanistan“    betonte, werden aus politischen und kriminellen Motiven selbst laut den    geschönten offiziellen Angaben jährlich rund 40000 Menschen ermordet. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>     Hätte  Deutschland, mit einer etwa halb so großen    Bevölkerung, diese Rate, wären es pro Jahr etwa 20000 Getötete.    Tatsächlich waren es im Jahr 2000 laut BKA-Angaben nur 1015. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Torquato zählte zu den Gründen der hohen Opferzahlen, daß die    zehntgrößte Wirtschaftsnation anders als Afghanistan zwar sämtliche    Hochtechnologie der letzten Generation nutze, die soziale Polarisierung    zwischen den Privilegierten und den armen Schichten sich jedoch  weiter   verschärft habe. Die hohe Gewaltrate habe dazu geführt, daß    nachbarschaftliches Zusammenleben immer weniger gepflegt werde, die    brasilianische Gesellschaft sich von der menschlichen Solidarität    verabschiede. Gängige Reaktion angesichts der täglichen Morde sei leider    nur:“Gut, daß es mir nicht passiert ist.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Derartige Verfallsprozesse resultieren laut Torquato aus    einer „politisch-institutionellen Kultur“, die sich mit den alltäglichen    Skandalen um hohe Volksvertreter und den Fällen von    Regierungskorruption weiter degradiere. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Brasilianischer Menschenrechtsaktivist<br />
“Generation eiskalter Killer“ wächst heran </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Brasilien züchtet nach den Worten des angesehenen    Menschenrechtsaktivisten Eduardo Capobianco „eine Generation eiskalter    Killer“heran.“Sie töten einen Menschen mit der selben Leichtigkeit, mit    der sie eine Coca-Cola trinken“, sagte er im Dezember während der    Auszeichnung mit einem Bürgerrechtler-Preis in Sao Paulo. Capobianco,    Präsident von zwei regierungsunabhängigen Institutionen, die das    organisierte Verbrechen sowie die tiefverwurzelte Korruption in Politik    und Wirtschaft bekämpfen, hatte erst Anfang Dezember in der City der    17-Millionen-Stadt ein Attentat überlebt. „Brasilien hat gravierende    soziale Ungleichheiten und eine kapitalistische Kultur, die auf dem    Konsum basiert, Städte des Konsumismus wie Sao Paulo. Das stimuliert    letztlich Gewalt – Armut allein ist dafür nicht verantwortlich zu    machen.“ In entwickelten Ländern wie Japan entfalle statistisch pro Jahr    ein Mord auf hunderttausend Einwohner – in einer Stadt wie Sao Paulo    seien es dagegen gemäß offiziellen Zahlen immerhin fünfzig. Indessen    gebe es bereits leichte Fortschritte bei der Verbrechensbekämpfung, die    Arbeit seiner beiden Institutionen mißfalle der Gegenseite sehr und   habe  das Attentat bewirkt. </strong></p>
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<p><strong>Capobianco überlebte den Anschlag nur, weil er eine Mappe mit    Büchern vor die Herzgegend hielt, Kugeln darin steckenblieben bzw.  nur   seine Beine trafen. Weder die Polizei noch er selbst haben einen   Hinweis  auf die Täter und deren Hintermänner. </strong></p>
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<p><strong>In den letzten drei Monaten kam es in Brasilien zu einer    Attentatsserie, bei der mehrere Gewerkschaftsführer, ein progressiver    Großstadtbürgermeister sowie Umweltaktivisten getötet wurden,    Bombenanschläge forderten glücklicherweise keine Opfer. Eine bislang    unbekannte rechtsextreme Organisation schickte Morddrohungen an 37    Bürgermeister der linkssozialdemokratischen Arbeiterpartei PT im    Industrie- Teilstaat Sao Paulo, dessen Bruttosozialprodukt das von ganz     Argentinien übertrifft. </strong></p>
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<p><strong>Systematische Folterungen weiter alltäglich – trotz Anti-Folter-Gesetz<br />
Menschenrechtler skeptisch über  offizielle PR-Kampagne </strong></p>
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<p><strong>Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht,    drastisch-realistisch: Ein Mann, halbnackt, blutend, gefesselt, wird von    einem Sadisten gequält, mit dem Kopf immer wieder in einen Wassertank    getaucht, soll Informationen preisgeben, ein Geständnis ablegen. Ein    Dritter sieht die Szene, rennt zum Telefon, wählt die neue  Gratis-Nummer   von „SOS Tortura“, erstattet anonym Anzeige. Jeder  sollte ab sofort   genauso handeln, lautet der Appell an die  Fernsehzuschauer – „denn   Folter ist ein Verbrechen!“ Daß Brasiliens  Staatspräsident Fernando   Henrique Cardoso, Ehrendoktor der FU Berlin,  jetzt auch in Rundfunk und   Presse eine solche Medienkampagne starten  ließ, einmalig in der   Geschichte Brasilien, könnte die  Menschenrechtler des In-und Auslands   optimistisch stimmen. Doch  Skepsis überwiegt. Befürchtet wird, daß   Brasilia damit lediglich  auf  Imageverbesserung bei den Vereinten   Nationen zielt. Deren Experte für  Folterfälle, Nigel Rodley, hatte   letztes Jahr nach einer Reise durch  mehrere Teilstaaten die Zustände als   erschreckend und eigentlich  unbeschreiblich angeprangert. Nicht anders   sieht es Amnesty  International, stellte deshalb  in der   17-Millionen-Stadt São Paulo,  Lateinamerikas führendem   Wirtschaftszentrum, im Oktober kurz vor  Kampagnebeginn der   brasilianischen Öffentlichkeit den neuesten Bericht  über Folter und   Mißhandlungen vor. Tatverdächtige, Festgenommene,  Untersuchungshäftlinge   und Strafgefangene systematisch Torturen zu  unterwerfen, auch von   völlig Unschuldigen Geständnisse unter Folter zu  erpressen, gehört   danach weiterhin zur  Alltagsroutine im Apparat der  Militär-und   Zivilpolizei. Laut Patrick Kopischke, Brasilien-Experte  von Amnesty   International, hat der starke politische Druck, die  überbordende   Kriminalität zu bekämpfen, dazu geführt, daß Folter  andere   Ermittlungsmethoden ersetzt. Allein in São Paulo, wo über  eintausend   deutsche Unternehmen, von VW bis Daimler-Benz, ansässig  sind, werden   laut offiziellen Angaben monatlich über 440 Menschen  ermordet. Zum   üblichen Nachrichtenangebot der  Radio-und TV-Stationen  gehören die   unaufhörlichen Gefangenenrevolten in den mit fast 100000  Insassen völlig   überfüllten Polizeiwachen, Haftanstalten und  provisorischen   Gefängnissen der Metropole. Pro Monat werden rund  eintausend weitere   mutmaßliche oder tatsächliche Straftäter in teils  fensterlose Zellen   gepreßt, wo bereits bis zu 168 Männer auf einem  Raum zusammenhocken   müssen, der eigentlich nur für höchstens dreißig  gedacht war. Wegen der   schlechten Luft, der unhygienischen Zustände,  des ständigen   Fäkaliengeruchs und des damit verbundenen psychischen  Drucks sind   Aufstände die logische Folge – niedergeschlagen werden sie  mit äußerster   Brutalität, gibt es fast immer Tote. „Man greift auf  Folter und   Mißhandlungen zurück, um ein katastrophales Gefängnissystem  unter   Kontrolle zu halten“, betont deshalb Kopischke, grundlegende  Reformen   seien nötig, nicht nur kosmetische Verschönerungen.  Aktivisten von   Amnesty und anderen Menschenrechtsgruppen Brasiliens  empört zudem    besonders, daß das auf ihren Druck hin erlassene  Anti-Folter-Gesetz von   1997 an den Zuständen kaum etwas änderte, Täter  gewöhnlich straffrei   ausgehen, selbst aus der Diktaturzeit  berüchtigte Folterer weiter im   Dienst sind. Gemäß neuen UNO-Angaben  verzeichnet der Teilstaat Minas   Gerais die meisten bekanntgewordenen  Folterfälle, ist die   Polizeibrutalität traditionell besonders hoch.  Dies gilt als Erbe des   Militärregimes(1964-1985), als Fachleute der  CIA gemäß Angaben von   Zeitzeugen  den Militär-und Zivilpolizisten in  Kursen auch   Foltertechniken beibrachten. „Heute noch sind es die  gleichen“, so der   renommierte Menschenrechtsanwalt Antonio Aurelio,  „vor allem   Elektroschocks, Aufhängen kopfunter an einer Stange,  Eintauchen in   Wassertanks, Schläge auf beide Ohren, Erstickungsanfälle  mittels über   den Kopf gestülpten Plastiksäcken“. Im Juni letzten  Jahres wurden in   einer Polizeiwache São Paulos etwa zweihundert  Gefangene, einer nach dem   anderen, völlig unbekleidet,  mit  Elektroschocks gepeinigt. Bei   weiteren Mißhandlungen starb ein  Insasse, dreißig weitere erlitten teils   schwere Verletzungen. Die  beteiligten Polizeikommissare sind weiterhin   im Dienst.  Beim  Interview  mit dem Polizeichef einer   nordostbrasilianischen Stadt fand  dieser nichts dabei, den an den   landesüblichen  Elektroschock-Apparaturen verwendeten Regler sichtbar    auf seinem  Schreibtisch liegen zu lassen.</strong></p>
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<p><strong>Über 40000 brasilianische Kinder arbeiten auf stinkenden Müllbergen<br />
Unicef und NGO entwickeln Alternativprojekte </strong></p>
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<p><strong> Im Kriechgang, fast mit Vollgas, arbeitet sich der Müll-LKW    in Serpentinen fast bis zur Haldenspitze vor, kippt dort, an der    Peripherie der 17-Millionen-Stadt São Paulo, bei 35, 40  Grad    Tropenhitze stinkende Abfälle aller Art ab. Auf diesen Moment haben    Schwärme von Schmeißfliegen, aber auch Dutzende von Kindern und    Jugendlichen nur gewartet. Mit Säcken über der Schulter stürzen sie sich    auf  die Ladung, sinken bis zu den Knien ein, wühlen neben schwarzen    Aasgeiern nach Essensresten, Glas-und Plastikflaschen, Papier und    Getränkebüchsen aus Aluminium. Alles wird getrennt, sortiert, ein Stück    entfernt bei  anderen Familienmitgliedern angehäuft, Alu-Büchsen tritt    man mit dem Fuß platt. Metallfirmen oder Papier-und Textilfabriken    nehmen alles für lächerlich geringe Preise ab – jedes dreckverschmierte,    oft von Hautkrankheiten gezeichnete Müll-Kind kommt pro Tag höchstens    auf umgerechnet vier, fünf Mark – überlebenswichtig für die Familien  an   der Slum-Peripherie von Lateinamerikas reichster Stadt und    Wirtschaftslokomotive, aber auch von Rio de Janeiro, Salvador da Bahia    oder Recife. In ganz Brasilien sind es über vierzigtausend „Crianças do    Lixo“, Müll-Kinder – die nie zur Schule gehen, oder es aufgaben, weil    man sie lächerlich machte, diskriminierte. Vor ein, zwei Jahren waren  es   indessen noch über dreizehntausend mehr – bevor das  UN-Kinderhilfswerk   Unicef  und die regierungsunabhängige Organisation  „Agua e  Vida“(Wasser  und Leben) Projekte starteten, Druck auf den  Staat, lokale  Behörden  ausübten, um diese schändliche Form der  Kinderarbeit zu  bekämpfen. </strong></p>
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<p><strong>Hautkrankheiten, Cholera </strong></p>
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<p><strong>Daß Minderjährige in einem Land, das zu den zehn größten    Wirtschaftsnationen gehört, den ganzen Tag im Müll waten müssen, anstatt    zu spielen und zu lernen, nennt Afonso Lima, Unicef-Mitarbeiter in  São   Paulo, einfach entsetzlich, unmenschlich. Die Regierung hat zudem    internationale Konventionen, darunter gegen Kinderarbeit  unterzeichnet,   die derartiges eigentlich verbieten. „Weil die meisten  Kliniken  ihre   sämtlichen Abfälle unsortiert und unbehandelt ebenfalls  auf die Halde   kippen, können sich die Kinder sogar gefährliche  Krankheiten holen,   finden Spritzennadeln, Chemikalien aller Art.“ Für  seine Kollegin Paula   Claycomb aus den USA fehlt es auch an politischem  Willen. „Die   brasilianische Gesellschaft muß endlich verstehen, daß  stinkende   Abfallhalden nicht der richtige Ort für Kinder sind.“ Dabei  wurde   bereits eine Menge erreicht: Unicef und die NGO „Agua e Vida“  brachten   in geduldiger Überzeugungsarbeit Gouverneure und viele  Gemeinden dazu,   Mittel für die Gründung von  Müll-Recycling-Kooperativen freizugeben,   sogar Gebäude  bereitzustellen. Der Vorteil: Wiederverwertbares wird   bereits an  Wohngebäuden, Supermärkten, Bürohäusern aussortiert – und   nicht erst,   mit organischen Abfällen verschmutzt, auf der Halde.   Resultat: Das  Familieneinkommen steigt, die Kinder brauchen nicht mehr    mitzuarbeiten, gehen stattdessen zur Schule. Eine geringe staatliche    Hilfe von  monatlich umgerechnet über zehn Mark pro Kind wird auch an    viele andere verelendete Familien nur gezahlt, wenn sie ihre Kinder    kontinuierlich in die Schule schicken. „Und das funktioniert“,    bekräftigt die NGO-Koordinatorin Teia Magalhaes in São Paulo. „Nur ist    es leider oft so: Wir holen eine Familie aus dem Müll, doch andere    treten sofort an deren Stelle – Folge der Misere in Brasilien.“ Da die    Cholera im Lande längst nicht ausgerottet ist, man sich gerade auf den    riesigen Abfallbergen leicht anstecken kann, verbreitet Teia Magalhaes    auch ein entsprechendes Aufklärungs-Video, organisiert zusammen mit    Präfekturen Musik-und Tanzkurse, um frühere „Crianças do Lixo“ in der    Schule zu halten, an Kultur heranzuführen. </strong></p>
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<p><strong>Banker und Müllsammler </strong></p>
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<p><strong>Auch über  Lateinamerikas Wallstreet, die Banken-Avenida    Paulista, zerren täglich ungezählte schwitzende, zerlumpte Catadores do    Lixo, Müllsammler, ihre hölzernen Karren, hochbeladen mit Verpackungen    und anderem Material. Eigentlich sollten  die Catadores allen Respekt    verdienen: Nur ihnen ist es zu verdanken, daß immerhin achtzig  Prozent   der Aluminium-Getränkebüchsen, siebzig Prozent der Pappe und   dreißig   Prozent der Flaschen recycelt werden. Nur hier und da trifft  man bereits   auf jene Hausmüll-Container wie in Deutschland –  ausgerechnet in einem   Drittweltland wie Brasilien ist  Ressourcenverschwendung weiterhin die   Regel. Was vergeudet wird, ob  Nahrungsmittel, Strom oder Wasser, hat   laut neuesten Studien immerhin  einen Wert von jährlich umgerechnet über   einhundert Milliarden Mark.  Besonders provozierend in einem Land mit   ernsten Hungerproblemen: Was  São Paulos Supermärkte an Lebensmitteln   wegwerfen, reichte wertmäßig  bequem aus, um monatlich 600000   Slum-Familien mit Grundnahrungsmitteln  zu versorgen. </strong></p>
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<p><strong>Padre Julio Lancelotti kämpft gegen Folter an Kindern und Jugendlichen<br />
Hohes Lebensrisiko, Morddrohungen, tätliche Angriffe<br />
Auch von Unicef wegen Engagements für Kinderrechte ausgezeichnet </strong></p>
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<p><strong>„Erstmals konnten wir jetzt achtzehn Aufseher, sogar drei    Direktoren, wegen Folter vor Gericht bringen“, sagt Padre Julio    Lancelotti im Büro des von ihm geleiteten „Zentrums zur Verteidigung von    Kindern und Jugendlichen“ der Millionenstadt São Paulo. Aber Freude,    Zufriedenheit über diesen kleinen Sieg ist ihm nicht anzumerken. Denn    auf einen Schlag hat er damit noch mehr erbitterte Feinde unter den    Mitarbeitern der gefängnisähnlichen Anstalten für straffällig gewordene    Minderjährige(Febem). Von den letzten Attacken hat er sich noch nicht    erholt: Als in einer Febem-Einheit wiederum Jugendliche gegen    Mißhandlungen, Überfüllung rebellierten, fuhr er sofort hin – eine    Gruppe von Febem-Angestellten schlug ihm Zähne aus, trat auf ihn ein,    zerbrach die Brille. Militärpolizisten schauten bewußt eine ganze Weile    zu, griffen erst spät ein. „Sogar  das Kreuz, das ich um den Hals  trug,   ein Geschenk aus Osnabrück, wurde mir abgerissen – hier ist die    Situation eben längst außer Kontrolle.“ Lancelotti, der auch ein Heim    für Aids-infizierte Kinder führt,  erhält regelmäßig Morddrohungen &#8211;    andere Pfarrer São Paulos haben ihr Engagement für Menschenrechte    bereits mit dem Leben bezahlt – in Brasilien kommt es täglich zu    politischen Morden, Attentaten.  Theoretisch können er und seine Anwälte    sich auf das Anti-Folter-Gesetz, das Statut zum Schutze der    Heranwachsenden berufen. „In Brasilien dominiert aber leider    Straflosigkeit, Folterer bleiben gewöhnlich ungeschoren, werden nicht    einmal entlassen, sind durch die Autoritäten geschützt.“ </strong></p>
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<p><strong>„Kultur der Folter“ </strong></p>
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<p><strong>Daß die Gesetze nicht funktionieren, erklärt Lancelotti mit    für manchen Europäer sicher  überraschenden Gründen:“In diesem Land    existiert die Sklavenhalterkultur, auch eine Kultur der Folter weiter –    ein Großteil der Brasilianer befürwortet Torturen, die Todesstrafe,  die   Herabsenkung des Strafmündigkeitsalters auf sechzehn, teils sogar    vierzehn Jahre.“ Im Teilstaate São Paulo, dem reichsten ganz  Brasiliens,   mit weit über eintausend deutschen Unternehmen, sind in  den   Febem-Anstalten derzeit mehr als viertausend Heranwachsende    konzentriert, täglich kommen etwa dreißig hinzu. Wo eigentlich gemäß den    Vorschriften nur Platz für sechzig Minderjährige ist, werden in  Zellen   bis zu vierhundert zusammengepfercht, sind gewöhnlich völlig  sich  selbst  überlassen. „Als letztes Jahr der  UNO-Sonderberichterstatter für   Folter, Nigel Rodley, hier war,  erklärte man ihm allen Ernstes,   Jugendliche hätten sich Verletzungen  selber beigebracht, im Streit   miteinander.“ Der Padre, die eng mit ihm  kooperierende Anwältin   Francisca de Assis Soares, wissen von solchen  Fällen, auch von sexueller   Gewalt unter den Jugendlichen. Doch das  sind Ausnahmen. Die Struktur   dieser Anstalten ziele auf   Unterdrückung, Entwürdigung, Verrohung –   „über viele besonders  sadistische Folterungen“, so Lancelotti“,  reden   wir öffentlich gar  nicht mehr, weil es uns ja doch keiner glaubt.“ In   einer Febem-Anstalt  hatte man allen Ernstes Skinheads angestellt,  wegen   ihrer  Aggressivität von den Minderjährigen  nur „Pitbulls“ genannt. </strong></p>
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<p><strong>Sadismus der Aufseher     </strong></p>
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<p><strong> Bekommen Lancelotti und sein Team Wind von Mißhandlungen,    fahren alle sofort los, um gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln,    Torturen zu unterbrechen. „In einer Anstalt trafen wir auf über vierzig    gefolterte Jugendliche – mit schweren Verletzungen, gebrochenen Armen    und Beinen!“ Rebellieren Insassen einer Febem-Einheit, toben sich bei    der Niederschlagung Aufseher, herbeigerufene Polizisten sadistisch    aus.“Jugendliche mußten tagelang nackt hintereinander aufgereiht und    aneinandergepreßt auf dem Boden hocken, das Geschlechtsteil am Gesäß des    Vordermanns, durften nur in Plastikflaschen urinieren, die man dann    über ihnen ausschüttete. Scharfe Hunde wurden rudelweise zwischen die    Insassen gehetzt – wer deshalb aufstand, erhielt sofort Schläge. Und    selbst das – Wärter zwingen Jugendliche, auf andere Insassen zu    urinieren. Alles Folterpraktiken, tief entwürdigend!“ </strong></p>
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<p><strong>Aber könnte die Mitte-Rechts-Regierung unter  Staatspräsident    Fernando Henrique Cardoso, Bewohner São Paulos, Ehrendoktor der  Freien   Universität Berlin, diese Zustände nicht ändern? „Brasilien ist  nur  eine  formale Demokratie“, analysiert Lancelotti, „die Politiker  in  Brasilia  leben wie auf einem anderen Planeten, fern der Realität,   wollen von  diesen Dingen nichts wissen – Zugang zu Präsident Cardoso   haben wir  nicht.“ Bestenfalls mit Galgenhumor registriert der Padre,   welches  Prestige Cardoso gerade in Europa, auch in  Deutschland   genießt:“Der  Präsident führt sich wie ein Prinz auf, erhält überall   Doktortitel. Aber  wenn man in europäischen Zeitungen oder in der Genfer    UN-Menschenrechtskommission über diese Zustände hier spricht – das  mag   er, seine Regierung, garnicht.“ </strong></p>
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<p><strong>Lancelotti räumt ein, daß ihn die Menschenrechtsarbeit    zugunsten der Minderjährigen Brasiliens streßt, psychisch ermüdet. „Der    Haß auf uns ist groß, wir werden verfolgt, lächerlich gemacht, sind  nur   wenige – und die Folter nimmt zu!“ Mit seiner Wochenkolumne in  einer   Tageszeitung São Paulos erreicht er wenigstens einen Teil der    Öffentlichkeit. Und ein bißchen Mut macht, daß ihn das    UN-Kinderhilfswerk Unicef im neuesten Jahresbericht ausdrücklich als    Anwalt der Heranwachsenden Brasiliens hervorhebt.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/" rel="bookmark">Brasiliens    landesweite Slum-Sondergerichte der Banditen-Diktatur in Zeiten    neoliberaler Herzenskälte &#8211; Video aus der WM-und Olympia-Stadt Rio de    Janeiro anklicken. Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro zur Demokratie    Brasiliens.</a></h2>
<p>Donnerstag, 15. März 2012 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12614" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_tKGLAHjQA"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=L_tKGLAHjQA</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Sollte sich doch jemand für die gravierende    Menschenrechtslage Brasiliens interessieren, braucht er bei Google    lediglich “tribunal do trafico” einzugeben und findet zahlreiche weitere    Beispiele für die Aktivitäten der Sondergerichte in Lateinamerikas    größter Demokratie. Per Google läßt sich ebenso leicht herausfinden, wer    von zuständiger Seite, Mainstream inbegriffen, zu diesen Fakten    schweigt, auch im Vorfeld von Rio+20… </strong></p>
<p><strong>“As <a href="http://www.hart-brasilientexte.de//" rel="nofollow">cenas</a>    de terror eram feitas próximo ao corpo de um outro homem  com sinais   de  espancamentos. O homem torturado de 34 anos, foi levado para o     Hospital Souza Aguiar, no Centro, com ferimentos feitos com machado, um    tiro na  barriga, outro na perna direita, e o braço quebrado.” (O Dia)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p>Zeitungsausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/</strong></a></p>
<p><strong>Joao Ubaldo Ribeiro:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/">       http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens neue Präsidentin Dilma Rousseff  räumt erstmals möglichen   Bruch des Wahlversprechens ein, das Elend im  Lande auszutilgen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9141" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/elend-in-brasilien/" rel="tag">Elend in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hunger/" rel="tag">Hunger</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/massengra%c2%a4ber/" rel="tag">MassengrÃ¤ber</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rousseff/" rel="tag">Rousseff</a></p>
<p><strong>Rousseff hatte in der Präsidentschaftswahlkampagne  und zum   Amtsantritt populistisch erklärt, nicht ruhen zu wollen, solange  es   Brasilianer ohne Essen auf dem Tisch gebe. Ende März 2011 sagte sie    indessen in Belo Horizonte, es könne sein, daß es ihr nicht gelinge, in    vier Jahren mit dem Elend Schluß zu machen. FGV-Experte Marcelo Negri    sagte den Landesmedien, es wäre realistischer, wenn Dilma Rousseff als    Ziel präsentierte, das Elend bis zum Mandatsende um die Hälfte zu    reduzieren. Bereits Amtsvorgänger Lula hatte ausdrücklich versprochen,    Hunger und Elend auszurotten.</strong></p>
<p><strong>Lulas Einkommen:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/lulas-einkommen-allein-als-ehrenprasident-der-arbeiterpartei-aufschlusreich-ist-der-vergleich-mit-dem-brasilianischen-mindestlohn-den-satzen-von-bolsa-familia-den-arbeiter-durchschnittslohnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/lulas-einkommen-allein-als-ehrenprasident-der-arbeiterpartei-aufschlusreich-ist-der-vergleich-mit-dem-brasilianischen-mindestlohn-den-satzen-von-bolsa-familia-den-arbeiter-durchschnittslohnen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/obdachloserkruckenwahltag2010.JPG" alt="obdachloserkruckenwahltag2010.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim      Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in      Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell      angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach     derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die     internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die     Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe     Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf     Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf     Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle     Statistiken.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/</a></p>
<p><strong>“Das tropische Norwegen”:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</a></p>
<p><strong>Abgehungerter Schwarzer in Sao Paulo, Massengräber:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/rund-20-millionen-brasilianer-leben-noch-in-extremer-armut-raumt-brasilianische-regierung-sogar-offiziell-ein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/rund-20-millionen-brasilianer-leben-noch-in-extremer-armut-raumt-brasilianische-regierung-sogar-offiziell-ein/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
<p><strong>Barack Obama und Dilma Rousseff:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/</a></p>
<h2>José Zapatero, Spaniens Premierminister,  amtierender  EU-Ratspräsident, lobt Lula über alle Maßen: “Der Mann, der  die Welt  überrascht.” “…dieser ehrliche Mann, integer und  bewundernswert.” Von  Amnesty International angeprangerte Folter,  Scheiterhaufen,  Todesschwadronen und Sklavenarbeit unter Lula läßt  Zapatero unerwähnt.  Regimegegner-Proteste in Brasilia. “Folter ohne  Ende”.  www.estadao.com.br/especiais/2009/11/crimesnobrasil_if_es.pdf <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=3898" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/amnesty-international/" rel="tag">Amnesty International</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilia/" rel="tag">Brasilia</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cecilia-amin-castro/" rel="tag">Cecilia Amin Castro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/el-pais/" rel="tag">El Pais</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eu-ratspra%c2%a4sident/" rel="tag">EU-RatsprÃ¤sident</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frei-betto/" rel="tag">Frei Betto</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hedwig-knist/" rel="tag">Hedwig Knist</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/helio-bicudo/" rel="tag">Helio Bicudo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oded-grajew/" rel="tag">Oded Grajew</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/spanien/" rel="tag">Spanien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wirtschaftslage/" rel="tag">Wirtschaftslage</a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/Noticias/Politica/0,,MUL1411969-5601,00-EM+ARTIGO+NO+EL+PAIS+ZAPATERO+DIZ+QUE+LULA+SURPREENDE+O+MUNDO.html">http://g1.globo.com/Noticias/Politica/0,,MUL1411969-5601,00-EM+ARTIGO+NO+EL+PAIS+ZAPATERO+DIZ+QUE+LULA+SURPREENDE+O+MUNDO.html</a></p>
<p><strong>“una referencia para todos los politicos”:</strong> <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/hombre/asombra/mundo/elpepuint/20091211elpepuint_1/Tes">http://www.elpais.com/articulo/internacional/hombre/asombra/mundo/elpepuint/20091211elpepuint_1/Tes</a></p>
<p><strong>Die Bewertungen des spanischen Premierminister Zapatero   stehen in interessantem Kontrast zu den Einschätzungen von   Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder renommierten   kirchlichen Menschenrechtsaktivisten Brasiliens, darunter Chico   Whitaker, Träger des Alternativen Nobelpreises, Befreiungstheologe Frei   Betto und Helio Bicudo, der wegen des Mensalao-Skandals ein Impeachment   gegen Lula befürwortet. Die spanische Regierung hat bisher keinerlei   Kritik an der massiven Folter durch Staatsangestellte Brasiliens geübt,   über die Gründe kann bestenfalls spekuliert werden. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/brasilien-unterzeichnete-internationales-anti-folter-abkommen-setzte-es-aber-nicht-um-uno-kritik-in-genf-an-barbarischen-haftbedingungen-unter-lula-in-brasilien-szenen-der-barbarei-in-brasili/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/brasilien-unterzeichnete-internationales-anti-folter-abkommen-setzte-es-aber-nicht-um-uno-kritik-in-genf-an-barbarischen-haftbedingungen-unter-lula-in-brasilien-szenen-der-barbarei-in-brasili/</a></p>
<p><strong>Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/</strong></a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></p>
<p><strong>“In den brasilianischen Gefängnissen sind die Opfer des politisch-wirtschaftlichen Systems eingekerkert”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><strong>Lula links oder rechts?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/</a></p>
<p><strong>“Lula Superstar”: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html</strong></a></p>
<p><strong>Pflichtwahlen &#8211; “Markenzeichen totalitärer Staaten”:</strong> Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/30/pflichtwahlen-in-brasilien-proteste-gegen-markenzeichen-totalitarer-staaten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/30/pflichtwahlen-in-brasilien-proteste-gegen-markenzeichen-totalitarer-staaten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/</a></p>
<p><strong>Im Unterschied zu Zapatero nennt Whitaker das heutige   Brasilien eine “Fassaden-Demokratie, ein Land der Apartheid”. Whitaker   betont ebenso wie Frei Betto, daß unter Lula die soziale Ungleichheit in   Brasilien zugenommen habe. Bemerkenswert ist Zapateros Lob für Lula  und  dessen Politik auch angesichts der in einer Analyse der deutschen   Bundeszentrale für politische Bildung bereits 2007 getroffenen   Feststellung, “daß Brasilien kein Rechtsstaat ist und nie ein   Rechtsstaat war.”(Lateinamerikaexperte Rüdiger Zoller)</strong></p>
<p><strong>Brasilien, Argentinien und Kuba auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><strong>Fotodokumentation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Korruptionsindex:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/</a></p>
<p><strong>“Folter ohne Ende”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Cecilia Amin Castro, Sao Luis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/</a></p>
<p><strong>Während Zapatero Lula als Beispiel für alle Politiker   würdigt, hält Helio Bicudo ein Amtsenthebungsverfahren gegen LulaÂ für   gerechtfertigt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/brasilien-ist-das-rassistischste-land-der-erde-mauricio-pestana-herausgeber-von-raca-brasil-der-einzigen-schwarzen-zeitschrift-des-tropenlandes/</a></p>
<p><strong>Interessant ist auch Zapateros Lob für Brasiliens Wirtschaft   unter Lula: “El resultado es una economÃ­a que crece a un ritmo del 5%   anual, que ha resistido los embates de la recesiÃ³n mundial y estÃ¡   saliendo mÃ¡s fortalecida de la crisis.” Brasiliens Wirtschaftsexperten   sehen eine andere ökonomische Faktenlage.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/microondasklein1.jpg" alt="microondasklein1.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufenszene, Berlinale-Gewinner “Tropa de Elite”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong>Zapatero stört sich offenbar auch nicht an den fortdauernden Regierungsskandalen, darunter dem Mensalao-Skandal: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/regimegegner-proteste-in-brasilia-extrem-brutales-vorgehen-der-hauptstadt-kavallerie-von-medien-verurteilt-staatsanwalt-ermittelt-wegen-folter-korperverletzung-und-machtmisbrauch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/regimegegner-proteste-in-brasilia-extrem-brutales-vorgehen-der-hauptstadt-kavallerie-von-medien-verurteilt-staatsanwalt-ermittelt-wegen-folter-korperverletzung-und-machtmisbrauch/</a></strong></p>
<p><strong>Wahltricks:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</a></p>
<p><strong>Oded Grajew, Erfinder des Weltsozialforums: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/</a></strong></p>
<p><strong>Welt-Korruptionsindex: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/korruption-unter-lula-befreiungstheologe-frei-betto-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/korruption-unter-lula-befreiungstheologe-frei-betto-analysiert/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</a></p>
<p><strong>Amnesty International über Menschenrechte unter Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</a></p>
<p><strong>Lulas Menschenrechtsminister Paulo Vannuchi über alltägliche gravierende Menschenrechtsverletzungen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gravierende-menschenrechtsverletzungen-eindie-menschenrechtsverletzungen-sind-routine-alltaglich-und-allgemein-verbreitet-das-gefangnissystem-ist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gravierende-menschenrechtsverletzungen-eindie-menschenrechtsverletzungen-sind-routine-alltaglich-und-allgemein-verbreitet-das-gefangnissystem-ist/</a></p>
<p><strong>Regimegegner-Proteste in Brasilia:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/regimegegner-proteste-in-brasilia-extrem-brutales-vorgehen-der-hauptstadt-kavallerie-von-medien-verurteilt-staatsanwalt-ermittelt-wegen-folter-korperverletzung-und-machtmisbrauch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/regimegegner-proteste-in-brasilia-extrem-brutales-vorgehen-der-hauptstadt-kavallerie-von-medien-verurteilt-staatsanwalt-ermittelt-wegen-folter-korperverletzung-und-machtmisbrauch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/10/brasilia-die-projektierte-apartheidapartheid-projetado-laut-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-2010-wird-brasilia-50-oscar-niemeyer-lucio-costa-das-massaker-an-bauarbeitern-brasili/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/10/brasilia-die-projektierte-apartheidapartheid-projetado-laut-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-2010-wird-brasilia-50-oscar-niemeyer-lucio-costa-das-massaker-an-bauarbeitern-brasili/</a></p>
<p><strong>Wirtschaftslage &#8211; Dichtung und Wahrheit:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/brasilien-musterknabe-enttauscht-die-markte-propaganda-pleite-mit-in-europa-medien-durchgeschalteten-positiv-zahlen-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/brasilien-musterknabe-enttauscht-die-markte-propaganda-pleite-mit-in-europa-medien-durchgeschalteten-positiv-zahlen-der-lula-regierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/die-brasilianische-wirtschaft-hat-im-dritten-quartal-2009-negativ-uberrascht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/die-brasilianische-wirtschaft-hat-im-dritten-quartal-2009-negativ-uberrascht/</a></p>
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<p><strong>Hedwig Knist, Diözese Mainz:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/10/hedwig-knist-aufschrei-der-ausgeschlossenen-sao-paulo-am-unabhangigkeitsdenkmal-wofur-braucht-brasilien-atomwaffen-wollen-wir-kriege-gegen-wen-mussen-wir-uns-jetzt-verteidigen-in-diesem-land/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/10/hedwig-knist-aufschrei-der-ausgeschlossenen-sao-paulo-am-unabhangigkeitsdenkmal-wofur-braucht-brasilien-atomwaffen-wollen-wir-kriege-gegen-wen-mussen-wir-uns-jetzt-verteidigen-in-diesem-land/</a></p>
<p><strong>Befreiungstheologe Frei Betto &#8211; “Ethics and Politics:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/ethics-and-politics-befreiungstheologe-frei-betto-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/ethics-and-politics-befreiungstheologe-frei-betto-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/torturasemfimcapa.jpg" alt="torturasemfimcapa.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/lulaahmadinedschadcharge.jpg" alt="lulaahmadinedschadcharge.jpg" /></p>
<p><strong>“Den Holocaust gabs   nicht!”Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â    “Den Mensalao auch nicht!!!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/blogger-yoani-and-her-contradicitions-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-und-der-mainstream/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/blogger-yoani-and-her-contradicitions-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-und-der-mainstream/</a></p>
<p><strong>Massengräber:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten     oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen     Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung     und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,     entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,     dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so  und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,     eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der     österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche     Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren     deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas     größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,     und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen    Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem     Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt     zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der     Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die     wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva     bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich   erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken   nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach  Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um  Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt,  man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens  werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke     bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche     Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?     Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle     internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent     umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema  Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich.  Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.     Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in     Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das     brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe,  dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden  würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der  bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst  nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz   verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis     1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten     Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus     der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert     Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit     inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im     Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”     betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum     etwas ändern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<h3>ai-Journal Dezember 1996</h3>
<h2>Die “Hölle auf Erden”</h2>
<p><strong>BRASILIEN</strong></p>
<p><strong>Die “Hölle auf Erden”</strong></p>
<p><strong>Revolten, Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den   völlig   überfüllten brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar   als die   zehntgrößte Wirtschaftsnation, leistet sich aber   Haftanstalten, die man   eher in Ruanda oder Burundi vermuten würde.   Eine im April verkündete   Amnestie entspannte die Situation nicht.</strong></p>
<p><strong>Eine mittelalterlich anmutende Gefangenenzelle in Rios   Stadtteil   Realengo: Jeder der mehreren Dutzend Insassen hat laut   Gesetz Anspruch   auf mindestens acht Quadratmeter &#8211; hier ist es nicht   mal ein einziger.   Geschlafen wird deshalb in Schichten. Während ein   Teil der Gefangenen   auf feuchtem Boden liegt, schlafen die anderen in   Hängematten, die an   den Gitterstäben befestigt sind. In einer Zelle  im  Stadtteil Bangu ein   ähnliches Bild: 35 fast nackte, schwitzende   Männer auf nur sechzehn   Quadratmetern bei beißendem Fäkaliengeruch und   nächtlichem Besuch von   Ratten. Die psychische Spannung ist fast mit   Händen greifbar. Neun von   zehn Gefangenen haben Furunkel, in der   heißesten Jahreszeit herrschen   bis zu 60 Grad. Dann fallen täglich   etwa 20 Insassen ohnmächtig um,   werden von den Wärtern herausgezerrt   und durch andere ersetzt.</strong></p>
<p><strong>Um aus dieser Hölle herauszukommen und in eine weniger   überfüllte  Zelle  verlegt zu werden, bestechen Häftlinge ihre Aufseher   mit bis zu   umgerechnet 5.000 Mark. Es gibt brasilianische  Gefängnisse,  in denen die   Insassen das nötige Geld sammeln, um dann  die  Begünstigten auszulosen.   In Bangu kommen die notwendigen “Real”  von  der Familie oder   Verbrechersyndikaten &#8211; je unerträglicher die  Hitze,  desto höher die   Preise auf diesem Schwarzmarkt. Einmal am Tag  gibt es  schlechtes Essen;   die Lebensmittelpakete der Angehörigen  werden  gewöhnlich nicht   ausgehändigt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Folter ist üblich. Ein Anwalt beschreibt   einen Fall  von 1996:  “Polizisten mit Kapuzen mißhandelten 116   Gefangene, unter  anderem mit  Elektroschocks. Alle wiesen Blutergüsse   auf, wurden zudem  zu sexuellen  Handlungen gezwungen.” Fast täglich   werden Fälle zu Tode  gefolterter,  erschlagener Häftlinge bekannt &#8211; die   politisch  Verantwortlichen bleiben  meist passiv. Nur wenige   Intellektuelle  protestieren, die Gesellschaft  scheint sich an die   grauenvollen  Zustände gewöhnt zu haben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Pervertieren statt resozialisieren</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsorganisationen wie amnesty    international oder “Human  Rights Watch” prangern die Zustände in den    brasilianischen Haftanstalten  an &#8211; und auch die Gefangenenseelsorge der    Katholischen Kirche läßt  nicht locker. Padre Geraldo Mauzeroll von   der  “Pastoral Carceraria” im  Teilstaat Sao Paulo gegenüber dem   ai-Journal:  “Wer ins Gefängnis kommt,  wird pervertiert, wird angesehen   und  behandelt wie ein Tier &#8211; niemand  ist an einer Besserung oder    Resozialisierung interessiert. Die  Gesellschaft rächt sich an ihnen,    läßt sie intellektuell, spirituell,  moralisch und kulturell und nicht    selten sogar physisch sterben.”  Mauzeroll hört in Polizeiwachen und    Gefängnissen sehr häufig den  Ausspruch: “Nur ein toter Häftling ist ein    guter Häftling!” Der Padre  geht seit 1973 in die “Presidios” &#8211; was  er   täglich sieht, sind Bilder  wie aus Horrorfilmen: Tuberkulose   grassiert,  über die Gesichter  Todkranker laufen Ameisen. Häftlinge   verfaulen  buchstäblich in Zellen.  Die Gefängnisärzte sind selbst   kriminell, weil  sie Kranke bewußt </strong></p>
<p><strong>nicht behandeln, sondern sterben lassen. Sie werden aber nie   zur   Rechenschaft gezogen. Kriminell handeln auch Richter und   Staatsanwälte,   die über Folter und alle anderen   Menschenrechtsverletzungen detailliert   informiert sind, jedoch nicht   eingreifen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Gefängnispersonal verkauft   Lebensmittel, die für  Häftlinge bestimmt  sind und ermöglicht   Rauschgifthandel und -konsum  hinter Gitterstäben.  Ein   Gefängnisdirektor: “Drogen müssen dort drin  sein, damit die  Gefangenen   ruhig bleiben.”</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Erzwungenes Schweigen, Morddrohungen</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ein dunkles Kapitel ist auch die sexuelle   Gewalt,  von Aufsehern sogar  gefördert. Mauzeroll zum ai-Journal: “Wird   ein  wegen Vergewaltigung  Verurteilter eingeliefert, stecken die   Wärter ihn  in bestimmte  Massenzellen, damit er dort von 15 oder 20   Häftlingen  vergewaltigt wird.  Dies ist Gesetz in den Kerkern, und so   verbreitet  sich Aids sehr  schnell.” Nach amtlichen Angaben infizierten   sich  bereits mehr als 20  Prozent aller Inhaftierten mit dem  HIV-Virus  &#8211; ein  Großteil der rund  150.000 brasilianischen Gefangenen  hat  homosexuellen  Verkehr, gewöhnlich  ungeschützt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Vitor Carreiro teilte in Rio de Janeiro   jahrelang  eine Zelle mit 47  Gefangenen. Er ist von Aids gezeichnet und   sagt:  “Alle Welt weiß, daß  die Frau des Gefangenen der andere   Gefangene ist.”  Promiskuität ist der  Alltag: José Ferreira da Silva,   HIV-positiv,  berichtet von vier festen  und acht gelegentlichen   Partnern &#8211; keiner  benutzt Präservative. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Mauzeroll drückt sich im Gegensatz zu   vielen  “politisch korrekten”  Landsleuten nicht um unbequeme und   unangenehme  Wahrheiten. Er hat keine  Probleme, die von den Autoritäten   gerne  versteckten und verdrängten  Probleme offen anzusprechen. “Wer   über die  Zustände redet und  informiert, stirbt”, lautet eine andere   Regel.  Berufskiller erledigen  das &#8211; Mauzeroll weiß, daß auch sein   Leben in  Gefahr ist. Dennoch klagt  er offen die soziale Ordnung   Brasiliens an:  “Diese ist schuld an der  Situation.” </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Gemäß einer neuen Studie der Vereinten   Nationen lebt  heute fast die  Hälfte der 150 Millionen Brasilianer in   verhältnismäßig  entwickelten  Gebieten. “Wenn in Sao Paulo und Rio de   Janeiro die Lage  in den  Gefängnissen bereits so schlimm ist”, gibt   Padre Mauzeroll zu  bedenken,  “wie muß sie dann erst in den stark   unterentwickelten  Regionen des  Nordens und Nordostens sein?”</strong></p>
<p><strong> Amnestie nur Kosmetik</strong></p>
<p><strong>Die Rechtsanwältin Zoraide Fernandez weist darauf hin, daß   Häftlinge   nach verbüßter Strafe oft noch jahrelang gefangengehalten   werden. 1995   waren es allein in Rio mindestens 560.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Staatschef Fernando Henrique Cardoso verkündete im   April  die,  wie es offiziell hieß, größte Amnestie in der Geschichte   des  Landes:  Etwa zehn Prozent der Gefangenen sollten freikommen. Wie   die   Gefängnisbehörden inzwischen einräumten, werden beispielsweise im     Teilstaat Rio de Janeiro nur wenig mehr als ein Prozent amnestiert.   Die   511 Gefängnisse bieten Platz für höchstens 60.000 Personen, sind   aber   nach jüngsten offiziellen Angaben mit 148.760 Häftlingen belegt &#8211;   das   sind 15 Prozent mehr als 1994. Notwendig, so hieß es, sei der  Bau  von   145 zusätzlichen Haftanstalten. Die Lage in der Metropole Sao   Paulo ist   den Angaben zufolge am dramatischsten. Eine Besserung ist   nicht in   Sicht: Per Haftbefehl suchte man allein 1996 rund 275.000   Straftäter.</strong></p>
<p><strong>Rund 95 Prozent der Häftlinge sind Arme, 96 Prozent sind   männlich und   etwa drei Viertel Voll- und Halbanalphabeten. Der   typische Gefangene,  so  eine Studie, ist dunkelhäutig und jünger als 25   Jahre. Jeden Monat   kommt es laut Statistik zu mindestens drei großen   Häftlingsrevolten, die   meisten werden allerdings der Öffentlichkeit   verschwiegen. Eine   Ausnahme bildet lediglich der südliche, relativ   hochentwickelte   Teilstaat Rio Grande do Sul &#8211; nur dort soll es auch   keine irregulär   festgehaltenen Häftlinge geben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Wärter und Spezialeinheiten gehen   gewöhnlich äußerst  brutal gegen  meuternde Häftlinge vor: 1992 wurden   im berüchtigten  Gefängnis  “Carandiru” von Sao Paulo mindestens 111   Insassen erschossen.  Die  politisch Verantwortlichen und die direkt   Beteiligten blieben  bisher  straffrei. In “Carandiru” ereignete sich   auch Ende Oktober  wieder eine  Revolte: 670 Gefangene nahmen 27 Wärter   als Geiseln und  forderten die  Verlegung in eine andere Haftanstalt.   Fünf Häftlinge  versuchten  währenddessen in einem Müllwagen zu fliehen,   vier von ihnen  wurden von  Militärpolizisten erschossen.<br />
Klaus Hart<br />
Der Autor ist freier Korrespondent in Rio de Janeiro</strong></p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Folter bleibt alltäglich</a></strong>01.11.2001    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In    Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet.    Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die gewünschte   Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht, drasti …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</a></strong>01.10.2000    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben    Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist    stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler    und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und  erhalten dort    politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</a></strong>01.02.1998    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit “Wildwest-Zulage”    Die Militärpolizei Brasiliens ist heute gewalttätiger als während der    Diktatur. Massaker an Häftlingen, Straßenkindern und Landlosen häufen    sich. Menschenrechtler protestieren gegen eine “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt und zum Töten Unschuldiger anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2">2</a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite">nächste Seite</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</a></strong>01.09.2004    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In  kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch    Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die    privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den    Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Die “Hölle auf Erden”</a></strong>01.12.1996    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden” Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Staat im Staate</a></strong>01.10.2002    | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien    haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale Leben    kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de Janeiro häufen    sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ungesühnte Gewaltexzesse</a></strong>01.09.1999    | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli 1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.11.2000    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler    besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao    Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1999    | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine    Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem    Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique    Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu    Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1998    | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer macht    Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne in Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über    fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und    Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist    hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten    südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden –    nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements    direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum  in   Holz-und Backsteinkaten rund 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und    Müllgestank hausen. Dabei gibt es an der fernen Peripherie weit    grauenhaftere Slums. Auch für die Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht    zu überbieten, daß der von bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel    in Paraisopolis nur dank der reichen Großkunden von nebenan so  lukrativ   funktioniert. Der junge schwarze Slumpriester Luciano Borges  Basilio   nimmt kein Blatt vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist  besser   organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser, während  die Polizei   desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere  Beamte   ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in  Paraisopolis einen   Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und  sind unter Streß und   Hochspannung, wenn sie in einen Slum  hineinmüssen. Aber Willkür   rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener  kleinen Minderheit von   Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt die  Polizei bei Razzien   permanent Grundrechte der völlig unschuldigen  Bewohnermehrheit, was   weder die Kirche noch Amnesty International  hinnimmt. Tim Cahill ist   wiederholt vor Ort, spricht mit Zeugen. Sie  berichten von Folterungen,   ungerechtfertigtem Schußwaffengebrauch: Bei  der Verfolgung von   Gangstern, die in das Gassengewirr und  Menschengewimmel des Slums   flüchten, wird ein neunmonatiges Baby in  den Arm geschossen, eine   Sechzehnjährige an den Brüsten verwundet. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den    gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die    Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die    Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen,    fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei    Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist    landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet    Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher    Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie    Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es    fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche    Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen    Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem    Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil    Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert    dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum Weitermachen,    argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt –    Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der    Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen    Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des    Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter    Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die    alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe    der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf    Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die    Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei    der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen    lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den    Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit    versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen    einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf    Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab    große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs    – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter    gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor    grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und    Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille. Echte    Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen    verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht, üben    wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht, eine reale    Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat    mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen    Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der    Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf    positive Änderungen hindeuten?</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln,    während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik, an    Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns heißt  dies,   vor Ort noch intensiver zu recherchieren und   Menschenrechtsverletzungen  permanent anzuprangern. Die Situation   Brasiliens ist sehr komplex. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage    gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar    Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens    Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi,    Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich    außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie    Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen    seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in    Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und    klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn    das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der    häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der    offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn    die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,     muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen,    besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben wir bei    unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis, bei den    Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat marginalisiert    diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb des Staatsapparats    herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen nicht zu kontrollieren.    Angesichts extremer Kriminalität läßt man den Sicherheitskräften die    Freiheit, Menschenrechte einfach zu verletzen. Wichtig ist, beide  Seiten   zu sehen. </strong></p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/suche?words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="vorherige Seite"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>Wahlen in Brasilien &#8211; Hintergrund: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/wahlenbolsafamilia2008.JPG" alt="wahlenbolsafamilia2008.JPG" /></p>
<p><strong>Wahlen 2008: “Kandidaten drohen damit, Wählern die staatliche  Hilfe Bolsa Familia zu entziehen, die für die Opposition votieren  wollen”, laut Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo. </strong></p>
<p><strong>“Stimmenkauf &#8211; Schande, die sich wiederholt.” O Globo zu den Wahlen von 2008.</strong></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund dieser Wahlmodalitäten ernteten die politisch Verantwortlichen stets aus Europa entsprechend viel Lob.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/wahlen2008ptkoalitionen.JPG" alt="wahlen2008ptkoalitionen.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens aufschlußreiche Koalitionen &#8211; Lulas Arbeiterpartei  PT häufig im Boot mit erklärten Rechtsparteien voller  Diktaturaktivisten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/20/wikileaks-und-lulas-mensalao-korruptionsskandalverruckt-und-pervers-laut-gefeuertem-chefminister-jose-dirceu-gegenuber-us-diplomat-laut-landesmedien-dirceu-diz-que-mensalao-foi-esquema-louco/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/20/wikileaks-und-lulas-mensalao-korruptionsskandalverruckt-und-pervers-laut-gefeuertem-chefminister-jose-dirceu-gegenuber-us-diplomat-laut-landesmedien-dirceu-diz-que-mensalao-foi-esquema-louco/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/02/wir-wissen-das-es-grosen-stimmenkauf-im-norden-und-nordosten-gab-gefahrliche-politische-manipulation-emeritierter-katholischer-bischof-emilio-pignoli-zu-pflichtwahlen-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/02/wir-wissen-das-es-grosen-stimmenkauf-im-norden-und-nordosten-gab-gefahrliche-politische-manipulation-emeritierter-katholischer-bischof-emilio-pignoli-zu-pflichtwahlen-anklicken/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/stimmenkauf-in-brasilien-43-prozent-der-landesbewohner-kennen-mindestens-einen-fall-laut-umfragen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/stimmenkauf-in-brasilien-43-prozent-der-landesbewohner-kennen-mindestens-einen-fall-laut-umfragen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/stimmenkauf-in-brasilien-auch-unter-lula-nicht-abgeschafft-demokratiebilanz-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/stimmenkauf-in-brasilien-auch-unter-lula-nicht-abgeschafft-demokratiebilanz-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/mensalao-skandal-um-abgeordneten-und-parteienkauf-der-lula-regierung-verbotenes-thema-im-prasidentschaftswahlkampf-2010-laut-brasil-economico-rechtspartei-dem-bundnispartner-von-kandidat-jo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/mensalao-skandal-um-abgeordneten-und-parteienkauf-der-lula-regierung-verbotenes-thema-im-prasidentschaftswahlkampf-2010-laut-brasil-economico-rechtspartei-dem-bundnispartner-von-kandidat-jo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/lula-definiert-parteien-und-stimmenkauf-skandal-mensalaoals-versuch-der-opposition-ihn-zu-sturzen-lula-hat-politische-alzheimer/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/lula-definiert-parteien-und-stimmenkauf-skandal-mensalaoals-versuch-der-opposition-ihn-zu-sturzen-lula-hat-politische-alzheimer/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/03/stimmenkauf-und-wahlmauscheleien-auch-unter-lula-weitverbreitet-katholische-kirche-warnt-vor-wahlbetrug-besorgnis-uber-kindesmishandlungen-und-kindermord/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/03/stimmenkauf-und-wahlmauscheleien-auch-unter-lula-weitverbreitet-katholische-kirche-warnt-vor-wahlbetrug-besorgnis-uber-kindesmishandlungen-und-kindermord/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/06/stimmenkauf-eine-schande-die-sich-wiederholt-brasiliens-presse-berichtet-von-zahlreichen-fallen-wahrend-der-kommunalwahlen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/06/stimmenkauf-eine-schande-die-sich-wiederholt-brasiliens-presse-berichtet-von-zahlreichen-fallen-wahrend-der-kommunalwahlen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/08/lulas-spezialdemokratie-stimmenkauf-ist-im-interior-noch-haufig-sagen-staatsanwalte-und-richter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/08/lulas-spezialdemokratie-stimmenkauf-ist-im-interior-noch-haufig-sagen-staatsanwalte-und-richter/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/11/pflichtwahlen-und-organisiertes-verbrechen-brasiliens-kirche-kampft-fur-sauberen-urnengang/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/11/pflichtwahlen-und-organisiertes-verbrechen-brasiliens-kirche-kampft-fur-sauberen-urnengang/</strong></a></p>
<p><a href="http://d24am.com/noticias/politica/compra-de-votos-no-brasil-e-crime-recorrente-diz-procurador-do-mpe/5065"><strong>http://d24am.com/noticias/politica/compra-de-votos-no-brasil-e-crime-recorrente-diz-procurador-do-mpe/5065</strong></a></p>
<p><strong>Wahlen 2006:”Stimmenkauf nahm in Brasilien zu, betont Studie”(Folha de Sao Paulo)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/brizolabornhausen2004.JPG" alt="brizolabornhausen2004.JPG" /></p>
<p><strong>Leonel Brizola, Vizepräsident der Sozialistischen  Internationale, Freund von Willy Brandt, hier mit dem politischen  Bündnispartner Jorge Bornhausen, Chef der Rechtspartei PFL, 2004.  </strong></p>
<p><strong>Joao Ubaldo Ribeiro 2008:</strong> <strong>In einer  politischen Analyse zu den Wahlen  weist Ribeiro auf den Fakt, daß die  Kandidaten bestimmte Rio-Regionen nur mit Erlaubnis des Chefs des  organisierten Verbrechens betreten dürfen. Ribeiro ironisch:”…que  acumula(sonho de muitos) os poderes executivo, legislativo e judiciario  locais.  Na verdade, niguem pode entrar lá sem autorizacao ou pelo menos  permissao implicita em alguma circunstancia…Ai fica mais facil explicar  ao gringo. O governo aqui é de direita ou de esquerda? Esquerda ou  direita, o que é isso? Já passamos dessa fase obsoleta há muito tempo.  Os governantes aqui, abrangendo, naturalmente, todos os tres poderes,  sao de dois tipos: os gangsteres diretos e os indiretos,  sendo que  geralmente existem aliancas entre ambos, para facilitar os furtos e as  fraudes”</strong></p>
<p><strong>Unter Lula-Rousseff wurde auch die von Ribeiro beschriebene  Kandidaten-Modalität der Slum-Diktatur nicht abgeschafft &#8211; entsprechend  groß waren Lob und Beifall aus der Ersten Welt nach  Wahlen.</strong></p>
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