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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Sex in Brasilien</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Sex in Brasilien stürzt weiter ab, laut Psychologen, Sexualwissenschaftlern(von den Leuten auf der Straße ganz zu schweigen). &#8222;Immer mehr Menschen machen keinen Sex mehr.&#8220; Ersatzbefriedigungsgesellschaft, Crack und Amy Winehouse. Viagra, Viagra, Viagra&#8230;Deutschlands junge Leute zunehmend asexueller, unsinnlicher&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/31/sex-in-brasilien-sturzt-weiter-ab-laut-psychologen-sexualwissenschaftlernvon-den-leuten-auf-der-strase-ganz-zu-schweigen/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Ersatzbefriedigungsgesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Porno-Websites:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/ &#8222;Immer mehr Menschen machen keinen Sex mehr &#8211; das ist bereits ein Fall für die öffentliche Gesundheit&#8220;, sagte die Psychoanalytikerin  Regina Navarra Lins der brasilianischen Presse. &#8222;Das Gesundheitsministerium sollte dazu Stellung beziehen.&#8220; Zu den gravierendsten soziokulturellen Veränderungen Brasiliens seit den 90er Jahren kam es im Bereich der Sexualität. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/ “Eine neue Tasche ist manchen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Porno-Websites: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/</a></p>
<p><strong>&#8222;Immer mehr Menschen machen keinen Sex mehr &#8211; das ist bereits ein Fall für die öffentliche Gesundheit&#8220;, sagte die Psychoanalytikerin  Regina Navarra Lins der brasilianischen Presse. &#8222;Das Gesundheitsministerium sollte dazu Stellung beziehen.&#8220; Zu den gravierendsten soziokulturellen Veränderungen Brasiliens seit den 90er Jahren kam es im Bereich der Sexualität.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/</a></p>
<p><strong>“Eine neue Tasche ist manchen Frauen wichtiger als ein Orgasmus.” (Psychologin und Universitätsprofessorin Junia de Vilhena, 2008)</strong></p>
<p><strong>&#8222;15 milhoes de brasileiros casados vivem sem sexo&#8220;.</strong></p>
<p><strong>2012 wird in Brasilien ein neues Problem teils heftig diskutiert: Immer mehr Frauen nehmen Hormone, um an Po und Schenkeln eine glatte Haut ohne Cellulite zu erreichen &#8211; Nebeneffekte sind indessen eine grobe, teils männliche Stimme und eine teils stark vergrößerte Klitoris. Weil letzteres besonders mißfällt, lassen sich betroffene Frauen durch einen chirurgischen Eingriff die Klitoris wieder verkleinern. </strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html"><strong>http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html</strong></a></p>
<p><strong>2008 ergibt eine Studie, daß besonders in der Unterschicht sich Frauen dann sofort scheiden lassen, wenn sie mehr verdienen als der Mann oder dieser arbeitslos wird.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/sexfoibompravocepaiva.jpg" alt="sexfoibompravocepaiva.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Sex in Brasilien 2012: “War es gut für dich?” “Beinahe.”</strong></p>
<p><strong>Drogen in Geschlechtsteil: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/04/brasilien-frauen-schmuggeln-im-geschlechtsteil-harte-drogen-in-gefangnisse-erneut-sechs-brasilianerinnen-bei-rio-de-janeiro-gefast/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/04/brasilien-frauen-schmuggeln-im-geschlechtsteil-harte-drogen-in-gefangnisse-erneut-sechs-brasilianerinnen-bei-rio-de-janeiro-gefast/</a></p>
<h2>Brasilien: Was man sich in Rio de Janeiro für Sex-Werbung an den vielen öffentlichen Telefonen der City vor WM und Olympia ausdachte: Obszönitäten, darunter nackte Transvestiten, frontal, schwerlich hier abbildbar. Der populäre Waffen-Rap von Rio. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13626">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sex-werbung-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">sex-werbung in rio de janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/riotelefone12.jpg" alt="riotelefone12.jpg" /></p>
<p><strong>Wie Rio offenbar Freizügigkeit demonstrieren will? Links und rechts vom Telefon u.a. Transvestiten mit Spezial-Geschlechtsteil &#8211; sowie Prostituierte in Porno-Posen.</strong></p>
<p><strong>Sexualexpertin Marta Suplicy und die fatalen Folgen der sexuellen Initiation mit einer Prostituierten. Schneller Wegwerf-Sex – Orgasmusschwierigkeiten bei Brasilianerinnen.</strong></p>
<p><strong>Marta Suplicy hat immer wieder darauf hingewiesen, daß jenes „alte System“, bei dem die männlichen Heranwachsenden ihre allererste sexuelle Erfahrung, Initiation, mit Prostituierten machen, zu einem „Desaster“ führe. Mit Huren, so Suplicy, lerne man nicht Sex, sondern verlerne ihn. Denn für diese gelte, je kürzer es dauert, umso besser. Ironisch ergänzte Suplicy, mit Huren könne man nur eines ordentlich trainieren, nämlich vorzeitigen Samenerguss. </strong></p>
<p><span id="more-10154"></span></p>
<p><strong>In Brasilien wird dazu allgemein auch von Frauen kommentiert, daß Prostituierte sich jener Bürschchen, die zwecks Initiation auftauchen, möglichst rasch entledigen wollen, und deshalb den Wegwerfsex mit ihnen entsprechend beschleunigen. Bei den Heranwachsenden bleibe daher der prägende Eindruck, Sex laufe so schnell ab, man müsse möglichst rasch kommen. Das Nachsehen hätten dann die Freundinnen, Ehefrauen. Denn allgemeine Klage in Brasilien ist, daß die Männer zuwenig zärtlich seien und viel zu rasch ejakulierten – die Frau daher nicht oder nur selten den Orgasmus erreiche. Mit Machos sei darüber gewöhnlich kein klärendes Gespräch möglich – bleibe die Sexualität in ungezählten Beziehungen daher armselig. </strong></p>
<p><strong>Sexuell erfahrene Frauen verweisen auf eine häufig von Männern zu hörende Einschätzung: Die meisten Brasilianerinnen kriegen keinen Orgasmus. </strong></p>
<p><strong>Nach wie vor ist es in Brasilien nicht nur in der Unterschicht so, daß im Familienkreis unter den Erwachsenen ganz offen darüber diskutiert wird, ab wann gewöhnlich der Vater mit dem Sohn zwecks Initiation in den Puff geht, wann es an der Zeit sei. </strong></p>
<p><strong>Absurd erscheint, daß heute in Brasilien angesichts der Tatsache, daß immer mehr Mütter alleinerziehend sind, diese häufig dann auch die Rolle des Vaters mit übernehmen, den Sohn zur Initiation zum Bordell bringen, teils gleich mehrfach, und von dort wieder abholen. </strong></p>
<p><strong>Auffällig sind die gravierenden sexuellen Unterschiede zwischen Gesellschaften, Ländern, in denen sexuelle Initiation mit Prostituierten häufig ist, als normal angesehen wird, Prostitution als normal gilt – und jenen Gesellschaften, Ländern ohne Prostitutions-Sozialisation, anderen Wertvorstellungen. Besonders bis 1990 ließ sich dies u.a. in Europa sehr gut beobachten, waren interessante Vergleiche möglich.</strong></p>
<p><strong>Allgemein bekannt ist, daß aufgrund der in Brasilien praktizierten Sozialpolitik die Elendsviertel weiter wachsen &#8211; damit auch die sexuelle Verwahrlosung zunimmt.  Es bleibt nach wie vor bei der Situation, daß ungezählte Eltern mit ihren meist vielen Kindern in einem einzigen Hüttenraum hausen &#8211; und die Kinder den Eltern zwangsläufig beim Sex zuschauen,  dann das Gesehene selber ausprobieren, kopieren wollen. Lange vor der ersten Menstruation haben daher Mädchen mit ihren teils jüngeren Brüdern Geschlechtsverkehr, sind der treibende Teil, regen ihre männlichen Geschwister auf vorstellbar sehr drastische Weise an, mit ihnen Sex zu machen. Gängig ist zudem die Favela-Situation, daß Mütter mit ihren sieben, acht Kindern, die alle von jeweils anderen Männern sind, in einem Katenraum allein leben, die Mütter sich wechselnde Liebhaber zum Sex holen. Natürlich schauen die Kinder am liebsten aus nächster Nähe zu und werden von der Mutter zurechtgewiesen: &#8222;Saia daqui, deixa me foder!&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/19/sextourismus-in-brasilien-warnungif-you%C2%B4re-looking-for-sex-tourism-we%C2%B4ve-already-booked-the-best-room-in-town-flughafen-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/19/sextourismus-in-brasilien-warnungif-you%C2%B4re-looking-for-sex-tourism-we%C2%B4ve-already-booked-the-best-room-in-town-flughafen-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/22/wir-leben-in-zeiten-in-denen-der-kapitalismus-die-liebe-zwischen-den-menschen-vernichtet-jose-belisario-da-silva-erzbischof-von-sao-luis-maranhao-zur-neuen-bruderlichkeitskampagne-der-katholi/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/22/wir-leben-in-zeiten-in-denen-der-kapitalismus-die-liebe-zwischen-den-menschen-vernichtet-jose-belisario-da-silva-erzbischof-von-sao-luis-maranhao-zur-neuen-bruderlichkeitskampagne-der-katholi/</strong></a></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Ersatzbefriedigungsgesellschaft und Amy Winehouse:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/08/amy-winehouse-zeigt-bruste-in-rio-hotel-o-globo-show-da-amy-winewhiskyvodcahouse/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/08/amy-winehouse-zeigt-bruste-in-rio-hotel-o-globo-show-da-amy-winewhiskyvodcahouse/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/18/brasiliens-impotente-manner-laut-neuer-medizinerstudie-ist-rate-uberraschend-hoch-erektionsprobleme-wegen-diabetes-bluthochdruck-hohen-cholesterinwerten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/18/brasiliens-impotente-manner-laut-neuer-medizinerstudie-ist-rate-uberraschend-hoch-erektionsprobleme-wegen-diabetes-bluthochdruck-hohen-cholesterinwerten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/brasiliens-homosexuellen-aktivist-und-schriftsteller-joao-silverio-trevisandie-menge-an-verheirateten-mannern-die-in-brasilien-ihre-homosexualitat-heimlich-ausleben-ist-skandalos-und-erschreckend/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/brasiliens-homosexuellen-aktivist-und-schriftsteller-joao-silverio-trevisandie-menge-an-verheirateten-mannern-die-in-brasilien-ihre-homosexualitat-heimlich-ausleben-ist-skandalos-und-erschreckend/</strong></a></p>
<p><a href="http://extra.globo.com/noticias/bizarro/modelo-brasileira-que-tinha-os-maiores-seios-do-mundo-acorda-do-coma-diz-que-vai-recolocar-as-proteses-de-silicone-1101431.html#Scene_1"><strong>http://extra.globo.com/noticias/bizarro/modelo-brasileira-que-tinha-os-maiores-seios-do-mundo-acorda-do-coma-diz-que-vai-recolocar-as-proteses-de-silicone-1101431.html#Scene_1</strong></a></p>
<h2>Brasilien, für Insider. “Golpe da barriga.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13211">**</a></h2>
<p>tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-mentalitat/" rel="tag">brasilien &#8211; mentalität</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/golpe-da-barriga/" rel="tag">golpe da barriga</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/golpedabarrigaglobo.jpg" alt="golpedabarrigaglobo.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, O Globo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/31/sex-in-brasilien-sturzt-weiter-ab-laut-psychologen-sexualwissenschaftlernvon-den-leuten-auf-der-strase-ganz-zu-schweigen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/31/sex-in-brasilien-sturzt-weiter-ab-laut-psychologen-sexualwissenschaftlernvon-den-leuten-auf-der-strase-ganz-zu-schweigen/</strong></a></p>
<p><strong>Die Pornographie-Industrie &#8211; Reflex der vom System geförderten Verarmung von Sexualität und Erotik in den Ersatzbefriedungungsgesellschaften der Ersten Welt, darunter in Deutschland.</strong></p>
<p><strong>“Deutschlands sexuelle Tragödie” &#8211; Bernd Siggelkow:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/deutschlands-sexuelle-tragodie-bernd-siggelkow/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/deutschlands-sexuelle-tragodie-bernd-siggelkow/</a></p>
<p><strong>Deutsche Autoritäten, Politiker haben immer wieder klargestellt, daß aus ihrer Wertesicht Produkte der Gewalt-Pornographie-Industrie etwas Gutes, Nützliches für Geist, Seele, Herzensbildung deutscher Kinder und Jugendlicher sind &#8211; zuvor galt die gegensätzliche Position. Gemäß neuen neoliberalen Richtlinien werden deshalb Produkte der Gewalt-Porno-Industrie gefördert, wird für einen möglichst ungehinderten Zugang für Heranwachsende gesorgt. Die Resultate dieser Politik, darunter Verrohung in Beziehungen, Herzenskälte, Sexismus, wachsende Vergewaltigungsraten, waren von den politisch Verantwortlichen vorgesehen, erwünscht. Wie Produkte der Gewalt-Porno-Industrie auf ethisch ungefestigte Personen wirkt, ist den Autoritäten bestens bekannt. Verrohung ist wichtig für künftige Kriege.</strong></p>
<p><strong>“Nutzt doch die US-Armee gerade auch solche Computersimulationen, um Soldaten die Hemmung vorm Töten eines Menschen zu nehmen. Der 19-jährige Täter von Erfurt ist sicherlich nicht durch Computerspiele zum Mörder geworden. Aber er konnte vorm Bildschirm die Tatabläufe beim Schießen einstudieren und jene Schnelligkeit trainieren, die er brauchte. Psychologen sprechen auch von `heimlichen Lehrplänen “in Gewaltspielen. Diese , sagen sie, lehrten Konfliktlösungsmodelle und Rollenmuster, die jegliche demokratischen und sozialen Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens ausblenden &#8211; so wie am 26. April 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium. “  Kai Mudra, Mitteldeutsche Zeitung 2009, zur Militarisierung der Gesellschaft.</strong></p>
<p><strong>Als ein Unding wurde vor 1990 in der DDR von Regierungsgegnern, aber auch westlichen Politikern betrachtet, daß derartige Produkte verboten waren, als unethisch eingestuft wurden. Nach 1990 wurde daher rasch dafür gesorgt, daß gemäß entsprechenden Forderungen der Regierungsgegner nun die Versorgung der Bevölkerung mit nazistischer Ideologie und den dazugehörigen Komponenten, darunter Produkte der Gewalt-Pornographie-Industrie, sichergestellt wurde.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Sex-Studie 2016 für Deutschland:</strong></p>
<p><strong>Zwei Drittel aller Deutschen sind sexuell aktiv &#8211; weniger als vor zehn oder 20 Jahren. Das liegt vor allem an der zunehmenden Unlust junger Singles. Dagegen haben mehr 60- bis 70-Jährige als früher Sex &#8211; insbesondere die Frauen. Sexologin Ann-Marlene Henning: &#8222;Die Menschen bleiben länger körperlich fit, auch im Bett.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Weniger Deutsche haben heute Sex als vor zehn oder 20 Jahren. Zu dem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Universität Leipzig, die von der Initiative &#8222;7 Jahre länger&#8220; unterstützt wurde. Während 1994 noch 70,6 Prozent und 2005 gar 73,7 Prozent der Menschen sexuell aktiv waren, sind es aktuell nur noch 67 Prozent. Sie hatten in den zwölf Monaten vor der Befragung also mindestens einen sexuellen Kontakt. Zwischen den Altersgruppen gibt es allerdings deutliche Unterschiede, die so manches Klischee auf den Kopf stellen. So sind beispielsweise mehr Paare zwischen 60 und 70 Jahren sexuell aktiv als junge Singles.</strong></p>
<p><strong>Liebesleben junger Singles erlahmt</strong></p>
<p><strong>Vor allem bei alleinstehenden 18- bis 30-Jährigen spielt sich weniger im Bett ab. Fast 30 Prozent der Männer und Frauen in dieser Altersgruppe sind sexuell nicht aktiv. &#8222;Das ist ein ganz neues Phänomen&#8220;, sagt Studienautor Professor Elmar Brähler von der Universität Leipzig. 2005 hatten nur zehn Prozent der männlichen und 15 Prozent der weiblichen Singles keinen Sex. Die gleiche Entwicklung zeigen auch US-Studien. Brähler vermutet, dass die Jüngeren heute ihre Gefühle stärker online ausleben. &#8222;Die Jungen konsumieren eher Sexualität im Internet und pflegen Freundschaften über soziale Medien, anstatt den tatsächlichen sexuellen Kontakt zu suchen&#8220;, so der Medizinpsychologe.</strong></p>
<p><strong>Ältere Frauen sind sexuell aktiver</strong></p>
<p><strong>Genau gegenläufig ist die Entwicklung bei den Älteren. Das liegt vor allem an dem aktiveren Liebesleben von Frauen zwischen 60 und 70 Jahren. Während 1994 nur rund 31 Prozent von ihnen Sex hatten, sind es heute 42 Prozent. Ann-Marlene Henning, Sexologin und Moderatorin der ZDF-Sendung &#8222;Make Love&#8220;, sieht dafür mehrere Ursachen: &#8222;Die Menschen bleiben länger körperlich fit &#8211; und das eben auch im Bett.&#8220; Außerdem seien Frauen heute &#8222;selbstbewusster, was ihre Sexualität angeht.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Die gleichaltrigen Männer übertreffen die Frauen noch in puncto sexueller Aktivität: Rund 62 Prozent der 60- bis 70-Jährigen geben an, in den vorangegangenen zwölf Monaten sexuelle Kontakte gehabt zu haben.</strong></p>
<p><strong>Einen großen Einfluss auf das Liebesleben hat die Partnerschaft. Menschen, die in einer Beziehung leben, haben besonders im Alter regelmäßiger Sex als Alleinstehende. Von den 60- bis 70-jährigen Männern und Frauen, die in einer Beziehung leben, sind gut drei Viertel sexuell aktiv. Bei alleinstehenden Männern in dem Alter liegt der Anteil hingegen bei lediglich 38 Prozent, bei den Single-Frauen nur bei zwölf Prozent.</strong></p>
<p><strong>Über uns</strong></p>
<p><strong>&#8222;7 Jahre länger&#8220; ist eine Initiative der Deutschen Versicherer (<a class="uri-ext outbound" href="http://www.gdv.de/">www.gdv.de</a>). Wir wollen das Bewusstsein dafür schärfen, dass die Menschen in Deutschland immer älter werden und länger fit bleiben. Denn die meisten Deutschen unterschätzen laut wissenschaftlicher Studien ihre Lebenserwartung deutlich &#8211; und haben oft ein falsches, sehr negatives Bild vom Alter. Die Initiative will darum einen gesellschaftlichen Dialog darüber führen, wie wir das Beste aus den gewonnenen Jahren machen können. <a class="uri-ext outbound" href="http://www.7jahrelaenger.de/">www.7jahrelaenger.de</a>. Pressemitteilung</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/WisnewskiCapa2014.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87085" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/WisnewskiCapa2014-1024x771.jpg" alt="WisnewskiCapa2014" width="1024" height="771" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Gerhard Wisnewski. ungeklärt – unheimlich – unfassbar. Die spektakulärsten Kriminalfälle 2013. KNAUR</strong></p>
<p><strong>“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87077" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski11-1024x277.jpg" alt="Wisnewski1" width="1024" height="277" /></a></p>
<p><strong>…auch die “Stadt der Scheiterhaufen”….</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski2extra.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87079" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski2extra-1024x906.jpg" alt="Wisnewski2extra" width="1024" height="906" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>…</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski31.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87081" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski31-693x1024.jpg" alt="Wisnewski3" width="693" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski41.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87083" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski41-676x1024.jpg" alt="Wisnewski4" width="676" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 align="center">Unter dem Zuckerhut</h2>
<p align="left"><img src="https://www.schwarzaufweiss.de/buecherecke/images/brasilien.jpg" alt="Rio de Janeiro" width="221" height="400" align="right" border="1" hspace="10" vspace="5" /><strong>Zwölf Jahre lebte Klaus Hart in Rio de Janeiro als freier Korrespondent für diverse Magazine und Tageszeitungen und studierte dabei ausgiebig den Alltag seiner heißblütigen Mitmenschen. Er mischte sich unter entfesselte Karnevalstruppen, hatte es mit charismatischen Tanzlehrern und lebte die Erotik des Alltags aus, ebenso wie er die Anatomie eines Slums charakterisiert. Natürlich nimmt er auch das Thema Nazis unterm Zuckerhut ins Visier, gleichzeitig mit seinen Betrachtungen, die Juden unterm Zuckerhut betreffend. Und auch die Umweltsheriffs von Santarém, die auf verlorenem Posten gegen Wilderer, Dynamitfischer und Urwaldvernichter kämpfen. Aber dann wieder die Erotik im Alltag – intensiv wie eine Tropengewitter, wie Hart das nennt und seine Betrachtungen in diesem sehr langen Kapitel von allen Seiten schildert.</strong></p>
<p align="left"><strong>Dieses Buch als Einstieg zu der ersten Brasilienreise zu lesen, wäre zwar nicht fatal, aber auch nicht angenehm. Denn die Folgen wären unerreichbare Erwartungen. Klingt doch in jedem Kapitel, in jedem Thema die enorme Erfahrung des Brasilienkorrespondenten an. Das gereicht zu einem phantastischen Einstieg in die Seele des Landes, die uns so fremd ist, denen unsere Kultur aber noch fremder erscheint. Das lernt man bei Hart, auf stellenweise recht direkte, andererseits wundervoll einfühlsame Weise.</strong></p>
<p align="right">usch@saw</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Viagra in Brasilien jetzt um 50 Prozent billiger &#8211; Pfizer senkte Preis wegen Patentschutz-Ende. Viagra veränderte Sexualkultur des Tropenlandes, Hauptnutzer sind Männer bis 30, sogar viele Minderjährige. Viagra in Argentinien. &#8222;Orgien, Viagra, Huren&#8220; und der Mensalao-Skandal. Mehr Po-Vergrößerungen in Brasilien&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/viagra-in-brasilien-jetzt-um-50-prozent-billiger-pfizer-senkte-preis-wegen-patentschutz-ende/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut Landesmedien ist Brasilien nach den USA und Großbritannien für Pfizer der drittgrößte Viagra-Markt &#8211; meistverkauftes Produkt dieser Kategorie ist indessen Cialis. Vor allem in Amazonien wird auf  Märkten &#8222;Viagra natural&#8220; verkauft &#8211; eine Mischung u.a. aus stimulierenden Kräutern und GuaranÃ¡. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/ Gemäß den Berichten wächst auch die nationale Nachfrage nach Po-Vergrößerungen weiter &#8211;  2009 wurden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Landesmedien ist Brasilien nach den USA und Großbritannien für Pfizer der drittgrößte Viagra-Markt &#8211; meistverkauftes Produkt dieser Kategorie ist indessen Cialis. Vor allem in Amazonien wird auf  Märkten &#8222;Viagra natural&#8220; verkauft &#8211; eine Mischung u.a. aus stimulierenden Kräutern und GuaranÃ¡.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/</a></p>
<p><strong>Gemäß den Berichten wächst auch die nationale Nachfrage nach Po-Vergrößerungen weiter &#8211;  2009 wurden 23 Prozent mehr Silikonprothesen verkauft als im Jahr davor. Die meisten Po-Operationen entfallen auf Sao Paulo, den zweiten Platz belegt Rio de Janeiro. Wie es hieß, stelle die entsprechende Fabrik &#8222;Silimed&#8220;dafür zwei Modelle her, &#8222;o liso redondo&#8220; und &#8222;quartzo oval&#8220;. </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/12/luiz-carlos-martins-schonheitschirurg-spezialist-fur-po-vergroserungen-die-nachfrage-ist-enorm-die-operation-dauert-etwa-zwei-stunden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/12/luiz-carlos-martins-schonheitschirurg-spezialist-fur-po-vergroserungen-die-nachfrage-ist-enorm-die-operation-dauert-etwa-zwei-stunden/</a></strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Tadalafila">http://pt.wikipedia.org/wiki/Tadalafila</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/viagra-tshirtsp.JPG" alt="viagra-tshirtsp.JPG" /></p>
<p><strong>Viagra-Propaganda-T-Shirt, Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100609/not_imp563679,0.php">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100609/not_imp563679,0.php</a></p>
<p><span id="more-5722"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/viagraamazonia.JPG" alt="viagraamazonia.JPG" /></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2008:</strong></p>
<p><strong><!-- google_ad_section_end --><!-- /kopf --></strong></p>
<p><strong><!-- ende header --></strong></p>
<h2></h2>
<p><strong>Das erektionsfördernde Viagra war sechs Jahre hintereinander in dem selbst von Krankheiten wie Lepra gezeichneten Drittweltland Brasilien das meistverkaufte Medikament &#8211; gefolgt vom Konkurrenzpräparat Cialis. Laut neuen Statistiken war Viagra auch 2007 unter den fünf Verkaufs-Spitzenreitern. Unter der Überschrift ”Impotencia total beschreiben brasilianische Zeitungen dieses Absurdum, welches auf sehr charakteristische soziokulturelle Eigenheiten der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation weist. Viagra ist ein regelrechter Renner indessen nicht bei der eigentlichen Zielgruppe, sondern laut Umfragen bei jungen, meist besserverdienenden Männern zwischen zwanzig und dreißig, sogar vielen Minderjährigen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/sexfoibompravocepaiva.jpg" alt="sexfoibompravocepaiva.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Sex in Brasilien 2012: “War es gut für dich?” “Beinahe.”</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/</a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%fcche.html">http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%fcche.html</a></p>
<p><strong>Viagra in Argentinien:</strong> <a href="http://www.bbc.co.uk/portuguese/noticias/2009/03/090324_viagrajovensargentinamc.shtml">http://www.bbc.co.uk/portuguese/noticias/2009/03/090324_viagrajovensargentinamc.shtml</a></p>
<p><strong><br />
Viagra verändert gemäß Berichten von Qualitätsmedien, aber auch Stellungnahmen renommierter Experten(Urologen, Sexualwissenschaftler, Psychologen) die Sexualkultur des Tropenlandes, gilt als Macho-Elixier, mildert den Leistungsdruck im Bett, dient dazu, die Partnerinnen zu beeindrucken. Monatlich gehen mehr als eine Million Pillen über die Ladentische.<br />
Ein großer Absatzmarkt ist naturgemäß Brasiliens Wirtschaftsmetropole Sao Paulo &#8211; drittgrößte Stadt der Welt, mit über tausend deutschen Unternehmen. Jungdynamische Manager bevölkern besonders Lateinamerikas Wallstreet, die Avenida Paulista mit Bankenpalästen, Geschäftshäusern, Firmensitzen der Avenida &#8211;  oder nach Dienstschluß die vielen nahen Fitnesscenter. Verkäufer der Avenida-Apotheken bestätigen, daß diese jungen Männer &#8211;  und nicht etwa ältere Semester &#8211;  die typischen Viagra-Konsumenten sind &#8211; „überraschend viele aus aus den Fitnessclubs”. Viele Apotheken haben Viagra, aber auch Konkurrenzprodukte zu Minipreisen sogar im Sonderangebot, groß angekündigt &#8211;  verkaufen es selbst pillenweise &#8211;  ein Rezept vom Arzt braucht niemand vorzuzeigen &#8211; laut Gesetz eigentlich vorgeschrieben.<br />
Unweit der Avenida Paulista hat der Urologe Sidney Glina seine Praxis, ist Brasiliens führender Experte für erektionsfördernde Medikamente. Im Website-Interview sagte er:<br />
”Inzwischen kaufen Brasiliens Männer eine Packung Viagra so problemlos wie Kondome in der nächsten Apotheke oder Drogerie, sehen Viagra nicht als Medikament, sondern als Mittel zur Luststeigerung, um im Bett besser zu sein. Viele getrieben von typisch männlicher Versagensangst, dazu furchtbarer Angst davor, daß die Partnerin weitererzählt, wie schlecht man war. Und für diese Art von Männern ist Viagra eben eine großartige Waffe. Hinzu kommt, daß etwa die Hälfte der brasilianischen Männer schwächere, stärkere Erektionsschwierigkeiten hat &#8211;  doch nur etwa zehn Prozent von ihnen sucht ärztliche Hilfe”<br />
Brasilien gilt als sehr sinnenfrohes Land, dort würde man solche massiven Versagensängste gar nicht vermuten &#8211;  und gemäß einer repräsentativen Weltumfrage ist brasilianischen Frauen und Männern Sex weit, weit wichtiger als Bewohnern der Industriestaaten. Genau da, so Sidney Glina, liege das Problem:<br />
„Die brasilianische Gesellschaft ist wirklich viel sexualisierter, sinnlicher &#8211;  Sexualität ist im Alltags-und Beziehungsleben der Brasilianer viel präsenter. Trotzdem fehlt den Brasilianern Sexualaufklärung &#8211;  und das ist das Schlimme: Denn das heißt, der Druck ist viel größer, im Bett immer alles richtig machen zu müssen. Ohne genau zu wissen, was normal und natürlich ist. Jugendliche, aber auch Männer, sind deshalb vorm ersten Mal mit einer neuen Partnerin direkt gestreßt “ und bei Streß produziert der Körper viel mehr Adrenalin &#8211;  schlecht für die Erektion. Da kommt Viagra wie gerufen, gibt Sicherheit &#8211;  all dies zählt zu den Gründen für den Erfolg von Viagra.”<br />
Besonders den jungen, guttrainierten, muskulösen Macho-Männern der Fitneßcenter und Sportclubs gebe Viagra Sicherheit &#8211; denn eine Blamage im Bett wäre für deren Selbstwertgefühl besonders verheerend, entsprechend ängstlicher, unsicherer seien diese, produzierten noch mehr Adrenalin “ schließlich erwarteten die Frauen von ihnen auch Besonderes. Glina betont wie viele seiner Kollegen die psychische Abhängigkeit von Viagra:”Viele jüngere Patienten sagen, ich will Geschlechtsverkehr endlich auch ohne Viagra hinkriegen. Die brauchen dann eine Therapie.” Auch andere Experten sprechen von einer signifikanten Zahl junger Männer, die solche Therapien suchen. „Viele Frauen finden Viagra einfach furchtbar &#8211;  denken, mein Partner hat eine Erektion nicht mehr wegen mir, sondern wegen diesem Medikament. Ich kenne Männer, die nehmen Viagra wegen der Seitensprünge in der Mittagspause.” Gemäß Meinungsumfragen beklagen Frauen, daß wegen Viagra die erotische Verführung, die Eroberung seinen Sinn verliere. „Man hat den Eindruck &#8211;  ob ich es bin oder eine beliebige andere Frau &#8211;  für den Mann, der Viagra nahm, völlig egal”, so eine Sexualexpertin aus Sao Paulo.<br />
Urologe Gina spricht in Bezug auf Viagra von einer „Sexualisierung der Selbstbehandlung” &#8211;  ohne ärztliche Konsultation Medikamente einzunehmen, ist angesichts der für den Durchschnittsbürger horrenden Arztkosten in Brasilien landestypisch, schließlich bekommt man auch stärkste Herzmittel ohne Rezept.<br />
Stellungnahmen etwa des Gesundheitsministeriums gibt es nicht. Drogenexperten nennen bedenklich, daß Viagra auch zu gängigen Szene-Cocktails aus Alkohol und Kokain bzw. Ecstasy gehört, welche tödlich wirken könnten. Neuerdings verkaufen zahllose Apotheken, Drogerien des Landes unterm Ladentisch billiges gefälschtes Viagra aus Paraguay, genannt Pramil &#8211;  auch in Sao Paulo.<br />
Auffällig zudem, wie aggressiv, massiv gerade für Viagra geworben wird &#8211;  doppelseitige Farbanzeigen in Nachrichtenmagazinen, selbst große Werbeflächen auf Straßen.<br />
Maria Bernardes aus Sao Paulo, eine Bankangestellte um die dreißig:”Mein Freund war im Bett so merkwürdig euphorisch, so unheimlich aufgekratzt, mochte überhaupt nicht aufhören, obwohl ich schon längst müde war &#8211;  ich sollte ihn als tollen Macho bewundern, der die ganze Nacht durch kann. Erst Monate nach unserer Trennung hat er mir gestanden, daß die Dauer-Erektion nur von der Pille kam. Machismus pur. Denn für mich wäre kein Problem gewesen, wenn er mal nicht so wie üblich funktioniert hätte. Doch er, als Macho, hätte das nicht verwunden. Schrecklich, daß jetzt sogar Jugendliche schon Viagra nehmen, weil die auch schon in diese Macho-Kultur reingerutscht sind, genauso ticken wie die erwachsenen Männer.”<br />
Laut Weltumfragen benutzen brasilianische Männer am häufigsten Prostituierte &#8211;  doch auch diese ärgert Viagra: „Wer das Zeug genommen hat, geht furchtbar auf die Nerven, ist unersättlich, weil sein Schwanz auch nach der Ejakulation steif bleibt, er immer wieder will”, sagt eine „Puta” Sao Paulos. „Heute gibts viele Jüngelchen um die zwanzig, die Viagra nehmen, und dann in Gruppen bei uns auftauchen, uns beeindrucken wollen &#8211;  aber wir durchschauen das natürlich. Nach einer Stunde maximal ist bei mir Schluß &#8211;  ich schnappe mir das Geld und haue ab &#8211;  auch wenn er bei ihm noch steht.” Inzwischen verkaufen in Europa bereits 75000 brasilianische Prostituierte Wegwerf-Sex &#8211; Hinweis auf die auch dort weiter abstürzende erotische Kultur.</strong></p>
<p><strong>, 06. Mai 2012 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13011" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/viagrasp.jpg" alt="viagrasp.jpg" /></p>
<p></strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/02/sex-in-brasilien-wissenschaftler-warnen-fette-latinos-vor-erektionsproblemen-haufige-klagen-von-frauen-uber-gordos-barrigudos-viagra-hipocrisia-sexual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/02/sex-in-brasilien-wissenschaftler-warnen-fette-latinos-vor-erektionsproblemen-haufige-klagen-von-frauen-uber-gordos-barrigudos-viagra-hipocrisia-sexual/</a></p>
<p><strong>Viagra und Politik: (Palocci &#8211; derzeit Wahlkampfmanager der Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff):</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/antonio-palocci-ex-finanz-minister-lulas-vom-obersten-gericht-in-der-affare-um-francenildo-costa-freigesprochen-orgien-viagra-huren-der-mensalao-skandal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/antonio-palocci-ex-finanz-minister-lulas-vom-obersten-gericht-in-der-affare-um-francenildo-costa-freigesprochen-orgien-viagra-huren-der-mensalao-skandal/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a><br />
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		<title>&#8222;Meninas faceis&#8220; (leichte Mädchen) &#8211; Luiz Felipe Pondé. Sex, Liebe, Sinnlichkeit in Brasilien heute.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/meninas-faceis-leichte-madchen-luiz-felipe-ponde-sex-liebe-sinnlichkeit-in-brasilien-heute/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 14:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Aroxa]]></category>
		<category><![CDATA[Luiz Felipe Pondé]]></category>
		<category><![CDATA[Meninas faceis]]></category>
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		<description><![CDATA[http://sergyovitro.blogspot.com/2010/05/luiz-felipe-ponde-meninas-faceis.html Repito o que já disse: náo acredito que se faça melhor sexo hoje em dia, acho sim que hoje existe muito marketing, muito papo furado, muita mulher sozinha que se veste pra si mesma num ritual macabro de vaidade e&#8230; muita gente brocha. A chamada &#8222;revoluçáo do desejo&#8220; serve para ganhar dinheiro com publicidade, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sergyovitro.blogspot.com/2010/05/luiz-felipe-ponde-meninas-faceis.html">http://sergyovitro.blogspot.com/2010/05/luiz-felipe-ponde-meninas-faceis.html</a></p>
<p><strong>Repito o que já disse: náo acredito que se faça melhor sexo hoje em dia, acho sim que hoje existe muito marketing, muito papo furado, muita mulher sozinha que se veste pra si mesma num ritual macabro de vaidade e&#8230; muita gente brocha.<br />
A chamada &#8222;revoluçáo do desejo&#8220; serve para ganhar dinheiro com publicidade, livros de sexo chique e para aumentar a sensaçáo, em seres humanos reais, de que todo mundo está transando menos vocé.<br />
Máes de 50 anos se deliciam em vender a imagem de si mesmas como maquinas de sexo. Na realidade, no silencio de seu quarto escuro, sáo umas invejosas, que queriam ser como suas filhas: mulheres faceis.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/30/erotik-des-reisens-enterotisierung-der-gesellschaft-emotions-management/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/30/erotik-des-reisens-enterotisierung-der-gesellschaft-emotions-management/</a></p>
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		<title>Jaime Aroxa und seine &#8222;Ilha da Sensualidade&#8220;. Brasiliens nationales Paartanz-Idol macht Furore mit einem spektakulären, vermutlich weltweit einmaligen Kurs über &#8222;weibliche Sinnlichkeit&#8220;, nur für Frauen. Körpergefühl, Körper-Ängste, Sexualität, Erotik, Angst vor Berührung, Unterdrückung der Sinnlichkeit in der neoliberalen Gesellschaft.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Aroxa]]></category>
		<category><![CDATA[KÃ¶rpergefÃ¼hl]]></category>
		<category><![CDATA[Sex in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[SexualitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzakademie Sao Paulo]]></category>
		<category><![CDATA[UnterdrÃ¼ckung der Sinnlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaime Aroxa beim Website-Interview in seiner Tanzakademie von Sao Paulo &#8211; nach dem &#8222;Workshop de Sensualidade feminina&#8220;. Aroxa, seit jeher ein besonders scharfer Beobachter von Zeitgeist, gesellschaftlichen Veränderungen, reagiert kreativ auf die gezielte Unterdrückung, Zerstörung der weiblichen Sinnlichkeit in der heutigen neoliberalen Gesellschaft, auf die Entwertung von Sexualität und Erotik, auf den allgemeinen Kulturverlust. Aroxas [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/jaimearoxa2010.jpg" alt="jaimearoxa2010.jpg" /></p>
<p><strong>Jaime Aroxa beim Website-Interview in seiner Tanzakademie von Sao Paulo &#8211; nach dem &#8222;Workshop de Sensualidade feminina&#8220;.</strong></p>
<p><strong>Aroxa, seit jeher ein besonders scharfer Beobachter von Zeitgeist, gesellschaftlichen Veränderungen, reagiert kreativ auf die gezielte Unterdrückung, Zerstörung der weiblichen Sinnlichkeit in der heutigen neoliberalen Gesellschaft, auf die Entwertung von Sexualität und Erotik, auf den allgemeinen Kulturverlust. Aroxas Tanzbälle, ob in Rio de Janeiro oder in Sao Paulo, sind Inseln der Sinnlichkeit in einer zunehmend unsinnlicheren, brutalisierten brasilianischen Gesellschaft. </strong></p>
<p><strong>&#8222;Heute bin ich, ohne es zu wollen, immer mehr Psychologe und Therapeut &#8211; gebe erstmals Kurse auch nur für Männer&#8220; sagt Aroxa u.a.im Website-Interview. &#8222;Denn heute ist der Mann geradezu unglaublich unsicherer als früher. Heute fehlt Verführung, läuft alles sehr direkt ab, wurde die Sinnlichkeit etwas Professionelles, wird professionell eingesetzt. </strong></p>
<p><strong>Je älter man wird und natürlich-sinnlich lebt, umso besser, genußreicher, zärtlicher wird der eigene Sex. Die Erfahrung machts, die Jugend wird auch da völlig überbewertet &#8211; Â gewöhnlich ganz absurd von den Medien, oder genauer gesagt, von jenen, die in den Medien bestimmen, auf unmittelbare, oberflächliche Wirkungen aus sind.&#8220; </strong></p>
<p><strong>&#8222;Die Jugendlichen von heute haben ein sehr individualistisches Profil &#8211; allein, ohne Partner zu tanzen ist Ausdruck dieses Phänomens.&#8220; David Lewinsky, brasilianischer Jugendpsychiater</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><span id="more-5128"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">Uruguay – Tango in Montevideo 2016. “Tanz als Selbstoffenbarung”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67512&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/daniel-machado/" rel="tag">daniel machado</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uruguay-tango-in-montevideo/" rel="tag">uruguay &#8211; tango in montevideo</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67513" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado-1024x705.jpg" alt="TangoMachado" width="1024" height="705" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Daniel Machado, “Fotogaleria del Solis” 2016:”Bajo el cielo azul”.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/">http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/</a></p>
<p>-<a href="http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/">http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/</a></p>
<p><strong>“Tanz als Selbstoffenbarung”(Inzwischen ist die Paartanzkultur Brasilien stark abgestürzt, wurde unter der Lula-Rousseff-Regierung das Land enorm soziokulturell amerikanisiert):</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf">http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</a></p>
<p><strong>Eric und Jeusa – die Schweizer Adresse:</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/">http://www.tango-ericandjeusa.ch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<dl>
<dt><b><span lang="ES-MX">DANIEL MACHADO</span></b></dt>
<dt><span lang="ES-AR">Born in Montevideo.</span>…….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">Trained in Architecture and infographic design</span><span lang="ES-MX"> at the</span> Faculty of<span lang="ES-MX"> Architecture,</span>University of the<span lang="ES-MX"> Republic</span> and dra<span lang="ES-AR">wing and building at the Building School IEC</span>.</dt>
<dt>Trained in photography at Fotoclub Uruguayo <span lang="ES-AR">(</span>basic courses and workshops).</dt>
<dt>GrisArt Photography School of Barcelona (professional lighting and art courses).</dt>
<dt>He was assistant at Light Studio in Tokyo where he live<span lang="ES-AR">.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-AR">He has won different national and international awards, his photographs had been published in several information medias and are incluided in several private and public art collections in: Argentina, Brazil, Spain, USA, France, Japan, Holland, Italy, Luxembourg, New Zealand and Uruguay.</span></dt>
</dl>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">SOLO </span>&amp; DUO <span lang="ES-MX">EXHIBITIONS</span><span lang="ES-MX"><span lang="ES-MX"> (selected)</span></span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-“TANGO: Moriyama Daido + Daniel Machado”<span lang="ES-AR">.</span> Traumaris Space Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Tokyo<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>1<span lang="ES-MX">0</span></dt>
<dt>-Miguelete JailHouse<span lang="ES-AR">.</span> TantoTempo Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Kobe<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">A man Confined</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Nikon Salon Ginza. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Espacio 10 Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……….</dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">7</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Tango Con-fusion. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Arquigrafias. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Hospital” Municipal Center of Photography. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Project. Museum of the Republic. Rio de Janeiro, Brazil.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Family. Goethe Institute. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. USA – Uruguay Cultural Alliance. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2002</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. Architecture Faculty (U.de la R.). Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquigrafias. Fotoclub Uruguayo Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">GROUP EXHIBITIONS (selected)</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2014</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Korea Foundation. Seoul, Korea.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2013</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Capital Library. Beijing, China.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Migrar es Cultura”. Museum of the Americas. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Contemporary uruguayan artists” IDB Cultural Center. Washington DC. USA.</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Secretos de America“. Iberoamerican Finnish Institute. Madrid.<span lang="ES-MX"> S</span>pain<span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2011</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Cervantes Institute. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Carnavalesque – wrestling with a mirror image created by others”. World Bank Art Program “About Change”, Washington D.C, USA<br />
</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Emotional Landscapes</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Red Cultural del Mercosur. Itinerant South America.</span></dt>
<dd><span lang="ES-AR"> </span></dd>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Dia a Dia. Galeria IILA VII Fotografia Festival Internazionale di Roma. Italy.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Descubrimientos. Complejo el Aguila. PhotoEspana08. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Otras Miradas. Casa da Xuventud. Outono Fotografico 2008. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">International Image Festival, Festimage08. Cine-Teatro Chavez Gallery. Portugal.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR">2007</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Selecciones ZoneZero, Siggraph-07. San Diego Convention Center. California, USA.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">The photographers: Self-portraits V.</span><span lang="ES-MX"> Contemporary Center of Photography. La Plata, Argentina.</span></dt>
<dt>….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">2do.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt><span lang="EN-US">-Photo Imaging Expo 2006. Tokyo Big Sight. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Tres x Uruguay. Kuntur Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Realidad Social Latinoamericana. </span><span lang="ES">Cooperation Cultural Center. Buenos.Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">5ta. Muestra Fotografias de América Latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography.</span><span lang="EN-US"> ABC ThreeHouse Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Cervantes Institute. Utrecht, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">1er.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">4ta. muestra fotografias de américa latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Anónimos-sinónimos-antónimos</span><span lang="ES-MX">. Recoleta Cultural Center. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquitecturas Urbanas. </span><span lang="ES-MX">Arco/2004. Centro municipal de las artes de Alcorcón. Madrid, Spain and</span> <span lang="ES-MX">Torrelavega National Center of Photography. Santander, Spain.</span></dt>
</dl>
<h2 class="beitrags-titel">Montevideo unter den hochzivilisierten, islamisierungsfreien Großstädten der Erde – entsprechend touristisch attraktiv.</h2>
<div>
<div class="entry clear-block">
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1-601x1024.jpg" alt="??????????" width="601" height="1024" /></a></div>
<div><strong>Tango in Montevideo.</strong></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67449" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg" alt="Tango2" width="768" height="871" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67451" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3-492x1024.jpg" alt="??????????" width="492" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67453" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4-419x1024.jpg" alt="??????????" width="419" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5-495x1024.jpg" alt="??????????" width="495" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67457" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg" alt="??????????" width="768" height="791" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67459" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7-531x1024.jpg" alt="??????????" width="531" height="1024" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67770" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10-1024x667.jpg" alt="Tango10" width="1024" height="667" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67580" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg" alt="??????????" width="768" height="811" /></a></div>
<div></div>
</div>
</div>
<p><strong>Tangosänger, Tangotänzer in Montevideo:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67541" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg" alt="??????????" width="927" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67543" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg" alt="??????????" width="777" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67545" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg" alt="??????????" width="768" height="935" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67547" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg" alt="??????????" width="768" height="786" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">.</span><br />
<header id="page-title" class="element-title">
<h1 id="title-page">Tango – Weltkulturerbe</h1>
</header>
<p class="link element-country"><a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/argentina-AR">Argentina</a>, <a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/uruguay-UY">Uruguay</a></p>
<p>Inscribed in 2009 (<a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/index.php?pg=00223">4.COM</a>) on the Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity</p>
<div class="element_videos">
<figure class="picture pi_right"><a class="fancybox" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/RL/tango-00258?include=film_inc.php&amp;id=&amp;width=700&amp;call=film"><img src="http://img.youtube.com/vi/XpiFDh9MqQQ/0.jpg" alt="" width="350" height="auto" /></a></figure>
</div>
<p><span lang="ES-MX">The Argentinian and Uruguayan tradition of the Tango, now familiar around the world, was developed by the urban lower classes in Buenos Aires and Montevideo in the Rio de la Plata basin. Among this mix of European immigrants to the region, descendents of African slaves and the natives of the region known as ”criollos,” a wide range of customs, beliefs and rituals were merged and transformed into a distinctive cultural identity. As one of the most recognizable embodiments of that identity, the music, dance and poetry of tango both embodies and encourages diversity and cultural dialogue. It is practised in the traditional dance halls of Buenos Aires and Montevideo, spreading the spirit of its community across the globe even as it adapts to new environments and changing times. That community today includes musicians, professional and amateur dancers, choreographers, composers, songwriters, teachers of the art and the national living treasures who embody the culture of tango. Tango is also incorporated into celebrations of national heritage in Argentina and Uruguay, reflecting the widespread embrace of this popular urban music.</span></p>
</dt>
</dl>
<p><strong>In neoliberalen, amerikanisierten Ländern wie Deutschland wird weder deutscher Volkstanz noch Tango an den Schulen gelehrt – von Ausnahmen abgesehen – Hinweis auf den von staatlicher Seite forcierten Kulturverlust. In Staaten wie Uruguay oder Kuba ist es dagegen bereits an den Schulen normal, Tango bzw. Salsa tanzen zu können. </strong></p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/#more-1239">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/#more-1239</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf"><strong>http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/#more-896">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/#more-896</a></p>
<p><strong>Sex in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/sex-in-brasilien-psychologe-flavio-gikovate-heute-werden-die-sexuellen-verhaltensnormen-von-der-porno-industrie-diktiert-und-ahneln-sportlichen-ubungen-sex-ist-mehr-der-aggressivitat-verpflichte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/sex-in-brasilien-psychologe-flavio-gikovate-heute-werden-die-sexuellen-verhaltensnormen-von-der-porno-industrie-diktiert-und-ahneln-sportlichen-ubungen-sex-ist-mehr-der-aggressivitat-verpflichte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a><br />
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<p><!--more--></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte dies im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese sorgen indessen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>“Die Jugendlichen von heute haben ein sehr individualistisches Profil &#8211; allein, ohne Partner zu tanzen ist Ausdruck dieses Phänomens.” David Lewinsky, brasilianischer Jugendpsychiater</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
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<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
<p><strong>Os Morenos &#8211; Marrom Bombom: </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA"> http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA</a></p>
<h2>Gilberto Gils Amtszeit als Kulturminister &#8211; eine grausige Bilanz für Brasilien. Befreiungstheologe Frei Betto wandte sich öffentlich gegen Ernennung. Wikileaks. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=140">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favelas/" rel="tag">favelas</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/john-neschling/" rel="tag">john neschling</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kulturverlust/" rel="tag">kulturverlust</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weltmusik/" rel="tag">weltmusik</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wikileaks/" rel="tag">wikileaks</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/06/ballettstar-richard-cragun-in-rio-de-janeiro-mit-68-gestorben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/06/ballettstar-richard-cragun-in-rio-de-janeiro-mit-68-gestorben/</strong></a></p>
<p><strong>Musiker Dori Caymmi: Brasiliens Kultur verarmt generell</strong><br />
<strong>Würde Deutschlands Kulturstaatsminister die klassische Musik, das reiche musikalische Erbe links liegenlassen, oder schlimmer noch, boykottieren, wäre er vermutlich binnen kurzem geliefert, seinen Posten los. Und wäre er ein gewiefter schwerreicher Musikunternehmer, mit einschlägigen Interessen in der Popbranche, hätte er aller Wahrscheinlichkeit nach in einem recht zivilisierten Land wie Deutschland den Posten gar nicht bekommen.In Brasilien, der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation, die nach wie vor von extremen neoliberalen Sozialkontrasten, Analphabetismus, gravierenden Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Sklavenarbeit und neofeudalem Terror der Banditenmilizen gegen Slumbewohner, über 50000 Morden jährlich gezeichnet ist, gehen indessen auch im Kulturbereich die Uhren völlig anders. Entgegen den Warnungen zahlreicher Intellektueller und Künstler ernannte Bankiersliebling Lula vor vier Jahren den Popmusikmillionär Gilberto Gil, gelernter Firmenadministrator vom Multi Gessy-Lever, Popunternehmer und PR-Talent, zu seinem Kulturminister &#8211; selbst in deutschen Medien wurde das beklatscht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/</strong></a></p>
<p><strong>Die Kritiker in Brasilien verwiesen auf Gils traditionell enge, freundschaftliche Kontakte zu rechtsextremen Diktaturaktivisten wie Bahias Ex-Gouverneur Antonio Carlos Magalhaes. Oder auch auf Gils aktive Unterstützung für Staatschef Lulas Amtsvorgänger Fernando Henrique Cardoso, gemäß internationalen Tribunalen politisch hauptverantwortlich für Massaker an Landlosen sowie andere barbarische Menschenrechtsverletzungen. Gil wird vorgeworfen, zu all dem geschwiegen zu haben – als typischer Opportunist, der für seine teils von der eigenen Frau geleiteten Firmen ja bereits viele Millionen Staatsknete, Subventionen eingesackt habe.<br />
</strong><strong>–„geringes“ Ministergehalt—<br />
Gleich zu Beginn der Amtszeit regte sich Gil über das „geringe“ Ministergehalt auf, was selbst in seinem Heimatteilstaat Bahia Schlagzeilen machte. Das Salär betrug immerhin das Vierzigfache des damaligen brasilianischen Mindestlohns.<br />
Gil – privat drei Ehen, sieben Kinder &#8211; ist ohne Zweifel ein talentierter Musiker, Komponist und Sänger – nicht wenige in Brasilien hören dessen Hits heute jedoch nur noch mit zwiespältigen Gefühlen, angesichts seiner Ministerbilanz. In vierjähriger Amtszeit wurde die Kultur des Tropenlandes weiter „entbrasilianisiert“, wurden die kommerziellen Megatrends der internationalen Musikkonzerne, darunter Rap, auch extrem sadistischer Gangsta-Rap, Hiphop und Reggae, indessen spürbar favorisiert. Beispiel Karneval in Rio 2008: Noch vor wenigen Jahren kannte fast jedermann die neuesten Karnevalssambas, sang sie bei der berühmten Parade mit, tanzte dazu.  Vorbei. Heute wird die Parade von den allermeisten konsumiert wie ein Konzert mit Folklore vergangener Zeiten. In den Diskotheken an der Paradestrecke wird Rap und HipHop aufgelegt, stört bereits viele der Samba von draußen. ”Gilberto Gil möchte den HipHop als Ausdrucksform Jugendlicher in den Slums gesellschaftlich akzeptabel und massentauglich machen”, heißt es in einer deutschen Zeitschrift. Auch zum Schaden der mehreren Dutzend Sinfonieorchester des Tropenlandes, überhaupt der genuinen brasilianischen Musik, wie ihm seine Kritiker vorwerfen. Nach mehreren  Jahren Gil-Amtszeit ist Brasilien noch weniger Sambaland, Bossa-Nova-Land als zuvor: Deutlich weniger Brasilianer hören, spielen Samba – und schlimmer noch – viel weniger können ihn überhaupt tanzen. Sambaschwoofs waren noch in den siebziger, achtziger Jahren ein kulturelles Massenphänomen des Nachtlebens der Großstädte und des Hinterlands. Heute sind die Chancen, irgendwo Samba, Bolero oder Forrò tanzen zu können, in Brasilien stark geschrumpft, nur eine ständig geringer werdende Minderheit kann überhaupt noch die Schritte. Außergewöhnliche Tanzprofessoren wie Jaime Aroxa oder Philip Miha halten, so verrückt es scheint, mit enormem Kraftaufwand mühselig am Leben, was vielen in Europa als typisch brasilianisch gilt.<br />
Zouk-Experte Philip Miha in Sao Paulo:“Wir bekommen keinerlei kulturelle Förderung – es gibt dafür bei denen oben einfach kein Interesse, Null, nichts. Alles lebt nur von unserem Idealismus. Die Zahl jener, die in Brasilien überhaupt noch tanzen können, ist trotz stark gewachsener Bevölkerungszahl nicht größer geworden, sondern kleiner.“ Danke, Gil.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/univesitycamiseta.JPG" alt="univesitycamiseta.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Beliebtes brasilianisches T-Shirt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>–Immer weniger Sambaland—</strong></p>
<p><strong>Auf den Sambaschwoofs nahm niemand Drogen, kam es nie zu brutalen Schlägereien. Jetzt erlebt Brasilien einen Boom von Raves, auf denen auch deutsche DJs auflegen. Drogen aller Art werden dort massenhaft konsumiert, die Raves schufen einen neuen, zusätzlichen Rauschgiftmarkt – oder wurden extra dafür geschaffen. Massenschlägereien mit Toten, Schwerverletzten machen regelmäßig Schlagzeilen. Von den „Bailes Funk“ mit sexistischen, sadistischen Raps ganz zu schweigen.<br />
Im Dezember 2006 ließ sich Gil in der Megacity Sao Paulo überraschend auf dem ersten Seminar der brasilianischen Sinfonieorchester blicken, die fast durchweg mit enormen existentiellen Problemen zu kämpfen haben und deshalb in dem riesigen Drittweltland auf Vorschlag von John Neschling einen nationalen Orchesterverband gründeten. Minister Gil schlug bei seinem Kurzauftritt unverhohlene Kritik und Skepsis entgegen. Die hatte zuvor bereits Dirigent John Neschling auf den Punkt gebracht, der in Sao Paulo seit 1997 Lateinamerikas bestes Sinfonieorchester leitet. Sein Orchestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo(OSESP) ist heute für Brasiliens Kulturszene so wichtig wie die Berliner Philharmoniker oder das Gewandhausorchester Leipzig für Deutschland. Zahlreiche CDs, die Neschling mit dem OSESP für das Label BIS aufnahm, stehen auch in deutschen Geschäften.<br />
“Ich finde, daß unser Kulturminister heute nicht besonders famos die brasilianische Kultur vertritt. Wenn man sich anschaut, was 2005 im Brasilienjahr Frankreichs gezeigt wurde, ist man nicht gerade angetan. Sehr viel der brasilianischen Kultur und Kunst wurde nicht in Frankreich gezeigt. Wir machen unsere Arbeit hier so gut wie möglich – ich glaube nicht, daß sie von unserem Kulturminister sehr geschätzt wird. Er hat ja keinen Bezug zur klassischen Musik. Und selbst als Musiker nicht, hat sich auch sehr wenig dafür eingesetzt. Er ist ein großer Popmusiker, ein Star in der Welt der Popmusik, betreibt als Minister just jene Kultur, die er für gut hält. Und als ich gesehen habe, daß es so ist, habe ich gesagt, wir machen unseren Weg alleine, ohne Kulturministerium. Wir wollen einfach zeigen, daß in Brasilien die Möglichkeit besteht, ein ganz erstklassiges Welt-Sinfonieorchester zu führen, daß wir ein Publikum dafür haben. Und gute Musik, die hier komponiert wurde vom 18. Jahrhundert an bis heute: Von 1708 an gibts brasilianische Musik, die erstklassig ist.“<br />
Das Brasilien-Jahr in Frankreich hatte nicht zufällig den ironischen Beinamen „Ano do BraGil na França“<br />
</strong><strong>–Protokoll, Monolog, umstrittene Copa der Kulturen—<br />
Gerade kam Neschling mit dem OSESP von seiner zweiten umjubelten USA-Tournee zurück, erntete hervorragende Kritiken. Im März 2007 führte eine große Europatournee  auch nach Deutschland. Alles einmalig für ein lateinamerikanisches Orchester. Die internationale Anerkennung ist da, Minister Gil kommt um diesen gewichtigen brasilianischen Kulturbotschafter aus Sao Paulo nicht mehr herum. Auf dem Orchesterseminar las Gil vom Blatt sogar etwas Selbstkritik ab, die nicht nur für Deutschlands Klassik-Experten, gar Kulturstaatsminister Neumann, kurios und exotisch klingen dürfte. “Vor vier Jahren hatten wir keine Politik für die klassische Musik – und bis heute sind wir in diesem Bereich nur sehr wenig vorangekommen. Ja, wir müssen den Forderungen der Sinfonieorchester Aufmerksamkeit schenken, denn ohne Zweifel haben viele von ihnen derzeit große Probleme. Der Staat muß den Orchestern helfen, das Kulturministerium ist sich der Dringlichkeit bewußt. Eine systematische Orchesterpolitik ist nötig. Und hoffentlich wird dieses Seminar unseren Dialog verbessern. Die Orchester müssen zugänglich sein für alle, die ihre musikalische Sensibilität kultivieren wollen.“ Kurz darauf stand er auf und verließ mit seinen Beratern den Saal.<br />
Unverständnis, Kritik daher auch bei bei dem Dirigenten Ricardo Rocha aus Rio de Janeiro, der seine Ausbildung in Deutschland gemacht hatte. Rocha sagte, der Minister habe bei der Copa der Kulturen, dem umstrittenen brasilianischen Kulturprogramm anläßlich der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, viel kommerziellen Mist gezeigt, unerträgliche Brasilienklischees gefördert, statt beispielsweise auch Hochkarätiges aus dem Bereich der brasilianischen Klassik zu präsentieren.</strong></p>
<p><strong>“Gil fehlt dafür Interesse – er hat nichts gemacht. Wo sind die Leute vom Kulturminister jetzt? Sie sind weggegangen. Er hätte vielleicht einen Repräsentanten hierlassen müssen. Es gibt niemand mehr – das ist die Realität. Nur Protokoll, Monolog, aus. Für die Copa der Kulturen haben wir ein riesiges Projekt entworfen und ans Ministerium geschickt. Erfolglos. Brasilien wurde repräsentiert mit Populärmusik, die lediglich für einen Teil unserer Kultur steht. Soviele Klischees, soviel Mist &#8211; ich kann das nicht mehr ertragen. Das repräsentiert uns nicht. Brasilien ist nicht nur das. Sie machen einfach nichts.“<br />
Bei der Copa der Kulturen, die kurioserweise Brasiliens populärstes Genre, nämlich Sertaneja, ausschloß, wurden auch im Berliner Haus der Kulturen der Welt einige große Namen wie Chico Buarque präsentiert – Kritik richtete sich vor allem gegen Figuren aus der einschlägig bekannten DJ-und Baile-Funk-Szene Brasiliens.<br />
</strong><strong>–Kein Musikunterricht an Brasiliens Schulen—fatale Folgen für Musikszene-<br />
Während der Diktaturzeit wurde in Brasilien auch der Musikunterricht an den Schulen abgeschafft. 1985 endete das Militärregime, doch bis heute wurde das vergleichsweise gute Vor-Diktatur-Niveau an den öffentlichen Schulen nicht wieder erreicht, wurde auch der Musikunterricht nicht wieder eingeführt – trotz permanenter Forderungen von Musikexperten, Psychologen, Soziologen, die natürlich auf das Vorbild mitteleuropäischer Länder verweisen.<br />
Selbst Bischöfe, Kardinäle argumentieren, ein niedriges Bildungsniveau sei beabsichtigt, weil man dadurch die Menschen besser manipulieren könne.<br />
Die Folgen solcher Starrköpfigkeit und Verantwortungslosigkeit Brasilias sind zunehmend fataler: Kinder, Jugendliche ohne Stimmschulung durch Musiklehrer singen entsetzlich falsch und merken es nicht. Keineswegs ungewöhnlich, Heranwachsende zu treffen, die auf total verstimmten Gitarren spielen und dazu auch noch völlig schräge singen. Haben alle im Tropenland dennoch das berühmte brasilianische Rhythmusgefühl? Keineswegs, man merkts auch auf den Sambaschwoofs. Gil interessiert all derartiges nicht &#8211; obwohl Musiker, hat er den dringend nötigen Musikunterricht nicht durchgesetzt.<br />
Triste für Dirigent John Neschling, daß aufgrund solcher Kulturpolitik gute brasilianische Konzertmusiker kaum noch zu bekommen sind. Wenn sich nichts ändere, gebe es in zehn Jahren in seinem Orchester keine exzellenten Musiker des eigenen Landes mehr, da die entsprechende Ausbildung im Argen liege. „In den letzten zehn Jahren wurde kein Orchestermusiker bei uns eingestellt, der direkt von Universitäten oder Musikschulen kam. Alle hatten zwar hier studiert, danach aber zur weiteren Ausbildung ins Ausland gehen müssen. Hier in Brasilien läuft alles falsch. Man kann eben nicht einfach ins Musikfach überwechseln, nur weil man beispielsweise keinen Medizin-Studienplatz bekam. Man kann nicht erst an der Universität anfangen, Musik zu studieren, nicht erst mit achtzehn Jahren Violine lernen – das ist natürlich viel zu spät!“<br />
Ein Nebeneffekt – manche Sinfonieorchester spielen deutlich falsch, was indessen kaum einer, mangels geschulten Gehörs, merkt.<br />
</strong><strong>–Klassische Musik – Wegwerfmusik—<br />
Ohne guten Musikunterricht keine Grundkenntnisse über klassische Musik, kein von klein an gefördertes Interesse daran, keine musikalische Sensibilität, kein Sinn für Echtes, für Qualität. Und dadurch mehr Anfälligkeit für billigste Wegwerfmusik, wie vom Musikbusiness gewollt. Das gilt auch für Deutschland.<br />
Achtzig Prozent des Publikums von Neschlings OSESP sind älter als fünfzig Jahre. 75 von 100 Personen aus der relativ hochgebildeten Mittel-und Oberschicht Brasiliens waren noch nie in einem Konzert mit klassischer Musik. Bei den unteren Schichten sind es 93 bis 96 von 100. Qualitätszeitungen wie „ O Estado de Sao Paulo“ betonen, daß nach vier Jahren Gil die klassische Musik in seinem Ministerium eine Lücke, ein schwarzes Loch sei. Das Ministerium privilegiere indessen musikalische Sektoren, die kommerziell nutzbar seien. Das Blatt lobt just das staatlich finanzierte „Sistema“ im Venezuela von Hugo Chavez als beispielhaft, das bereits hunderttausende Kinder an die klassische Musik herangeführt habe. 15000 Lehrer arbeiteten in Venezuela mit 140 Kinderorchestern, 125 Jugendorchestern und dreißig professionellen Orchestern. Simon Rattle, Claudio Abbado und Daniel Barenboim betrachteten das „Sistema“ als das beste, was der klassischen Musik in der Welt von heute passieren könne.<br />
Über monströse Korruptionsskandale in der Regierung von Hugo Chavez steht nichts in der Zeitung, über Stimmen-und Parteienkauf in Brasilien durch enge Gefolgsleute Lulas dagegen um so mehr. Hiesige Kommentatoren betonen immer wieder, daß in zivilisierten Ländern die Regierung über derartiges natürlich schon gestolpert wäre. Gemäß dem „O Estado de Sao Paulo“ sagte Gil in Genf am Rande einer Konferenz über geistiges Eigentum:“Ich bin zufrieden mit der Regierung.“ Die Praxis der Korruption sei systematisch, allgemein, das Probleme existiere in allen Regierungen und Ländern. Derartige Praktiken würden zwar verurteilt, dann aber von der Gesellschaft doch akzeptiert und toleriert. “O Estado de Sao Paulo” sprach daraufhin von einer “internationalen Blamage”, ausgerechnet vor einem Weltforum in der Schweiz.  Der Kulturminister zähle nunmehr zu den notorischen Verteidigern von Unredlichkeit, fehlender Ethik. Daß Gil für die Freigabe allen Rauschgifts, darunter Kokain, plädiert, sehen manche in diesem Kontext.</strong></p>
<p><strong>Vor rund zwei Jahren wurde in Brasilien heftig diskutiert, daß Kulturminister Gil und der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini, heute eine Schlüsselfigur in den Regierungsskandalen, sich laut Presseberichten von gefürchteten berüchtigten Gangsterbossen den Besuch eines Rio-Slums genehmigen ließen, wie gefordert ohne Bodyguards, Polizeibegleitung hineinfuhren und damit die neofeudale Diktatur der Banditenmilizen über ihren Parallelstaat der Armenviertel sozusagen offiziell anerkannten. Immerhin terrorisieren diese Milizen des organisierten Verbrechens auf grausame Weise die Bewohner, köpfen und foltern, verbrennen auch gemäß den Aussagen des einst im Westberliner Exil lebenden Kongreßabgeordneten Fernando Gabeira regelmäßig sogar Menschen lebendig. Seit dem Beginn der Aggression gegen den Irak machen immer mehr beteiligte US-Soldaten an Rios Nobelstränden, vor allem Ipanema, “Fronturlaub”. In Rio de Janeiro besuchte Gil zudem die berühmte Sambaschule Mangueira, als dessen Vizedirektor und Chef der hundertköpfigen Perkussionsgruppe gerade vom lokalen Banditenkommando bestialisch umgebracht worden war. Doch der Minister verurteilte keineswegs , wie erwartet, den zunehmenden Druck des organisierten Verbrechens auf die Sambaschulen, sondern überging den Mordfall mit Schweigen, suchte befremdlicherweise Optimismus und Karnevalsvorfreude auszustrahlen. Gegenüber der Presse nannte er später die Hipocrisia, Scheinheiligkeit, ein Werkzeug zivilisierten menschlichen Umgangs  und notwendig für das menschliche Zusammenleben. Er selbst bediene sich der Hipocrisia häufig. Manche Kritiker sehen in Gil seit jeher einen fragwürdigen Opportunisten. Der Befreiungstheologe Frei Betto beispielsweise, einer der führenden Intellektuellen Brasiliens, war vehement gegen die Ernennung Gils zum Minister, wohl auch wegen dessen engen und freundschaftlichen Beziehungen zu rechtsextremen Diktaturaktivisten. Frei Betto hatte schließlich während des Militärregimes Jahre hinter Gittern verbracht, war gefoltert worden.<br />
</strong><strong>-Killerspiele seit Jahren als direkte Anleitung zu sadistisch-perversen Gewalttaten-<br />
Kein Geheimnis, daß die Banditenmilizen bereits seit den achtziger Jahren begeisterte Fans von US-Killerspielen, US-Gewaltvideos sind, das dort Gezeigte, Praktizierte als Anregung nutzen und sadistisch-pervers an Slumbewohnern ausprobieren. In Großstädten wie Sao Paulo und Rio de Janeiro verbringen ungezählte Jugendliche einen beträchtlichen Teil der Freizeit damit, am Computer per Killerspiel jedesmal Tausende von Menschen sadistisch zu quälen, zu foltern und zu ermorden, Mädchen und Frauen zu vergewaltigen und ebenfalls zu töten. Die bereits erzielte Brutalisierung, Verrohung, Gewöhnung an Gewalt sowie Gleichgültigkeit gegenüber Gewalttaten wie in den Killerspielen erscheinen manchen nachdenklichen Brasilianern in der neoliberalen sozialdarwinistischen Gesellschaft als vom System politisch gewollt, da ebenso wie in Deutschland ernstzunehmende Gegenmaßnahmen ausbleiben, im Unterschied zu Mitteleuropa Politiker nicht einmal die üblichen Alibiappelle absondern, auch in Brasilien gemäß den Kritikern “Jugendschutz” in völliger Absicht nur auf dem Papier steht. Auf dem riesigen Raubkopienmarkt der Millionenstädte erhalten selbst Kinder unter zehn Jahren problemlos und spottbillig auch das perverseste Killerspiel, notfalls kauft es ihnen, wie in Deutschland bei Pornographie und anderen Gewalt und Perversität fördernden Produkten üblich, eben der nächste Erwachsene. Im Teilstaate Rio de Janeiro werden gemäß einer neuen Studie von 2006 nur 1,31 Prozent der Morde überhaupt aufgeklärt. Nicht zufällig ist die Mordrate Rios  etwa dreißigfach höher als die Deutschlands.<br />
Zu den bekannten Untaten solcher Milizen im betreffenden Slum „Complexo da Marè“ von Rio kein Wort von Gil oder Berzoini. Paulo Sergio Pinheiro, Experte für Gewaltfragen an der Universität von Sao Paulo, sieht durch die Ministervisite bestätigt, daß der brasilianische Staat große Teile seines Territoriums nicht mehr kontrolliert. Beide Minister hätten sich zudem im Slum von fünfzehn Männern unterstützen lassen, die just von den Gangstern ausgesucht worden seien: „All dies ist ein Skandal – geschähe derartiges in Berlin, Paris oder London, würde das im Parlament debattiert, würde die Regierung gestürzt.“ In der Tat – ein deutscher Kulturstaatsminister in solcher Situation – die Aufregung in Deutschland, in den Feuilletons wäre vorhersehbar. Im Falle eines Kulturministers Brasiliens, der in Deutschland erfolgreiche Konzerte gibt, wird dies natürlich anders gesehen, willfährige hochbezahlte Leute für Jubel-PR finden sich immer. Preta Gil, des Ministers aufmüpfige Tochter:“Die Polizei ist korrumpiert, die Regierung ist korrumpiert, alle sind doch verwickelt, das ändert sich nie mehr, ist zu tief verwurzelt.“<br />
</strong><strong>–”Stolz, ein Brasilianer zu sein”–<br />
An vielen Supermärkten der Millionenstädte steht draußen in großen Lettern und drinnen noch einmal über den Kassen unübersehbar: „Stolz, ein Brasilianer zu sein“. Woran erinnert einen doch gleich dieser Spruch? Auf manchen Waren, darunter gängigen Mineralwasserflaschen, steht aufgedruckt: „Das Beste an Brasilien ist der Brasilianer“. Die Flugzeuge der großen nationalen Luftlinie TAM tragen die Aufschrift: „Stolz, brasilianisch zu sein.“ Manches Trendige aus Brasilien wird von vielen in Deutschland freudig kopiert. Soll man hoffen, daß die Lufthansa oder andere deutsche Linien auf einen Spruch dieser Art an ihren Maschinen verzichten, ebenso die Supermärkte, Warenfabrikanten? Oder wäre vorstellbar, daß eine Supermarktkette eines Tages dem brasilianischen Beispiel folgt, den Satz in der gefürchteten Version an der Frontseite anbringt, sich der Chef gegenüber der Presse verteidigt:“Na und, wir sind Multikulti – übernehmen gerne Kulturelles auch aus Brasilien, was dagegen?“<br />
Anfang 2007 kamen in Brasilien landesweit massenhaft Schreibhefte mit der Aufschrift “Stolz, ein Brasilianer zu sein” auf den Markt. Und wenn ein deutscher Schulhefteverlag künftig Analoges auf seine Produkte drucken läßt?<br />
Musiker Dori Caymmi meint indessen, patriotisch seien die Brasilianer nur im Fußball.<br />
</strong><strong>–Dori Caymmi über Kulturverlust und kulturelle Gleichschaltung in Brasilien—<br />
Wird Brasiliens Populärmusik, werden Samba und Forrò schon in absehbarer Zeit im Museum landen, weil die global agierenden Musikkonzerne in dem Tropenland zunehmend nordamerikanische Rhythmen und Stile wie Rap und Hiphop durchdrücken und heimisch machen, den Musikgeschmack, die Hörgewohnheiten der Brasilianer verändern? Dori Caymmi, aus einer hochkarätigen Musikerfamilie Brasiliens, steht auf diesem Standpunkt. Er kritisiert Kollegen wie den Kulturminister Gilberto Gil und Caetano Veloso, weil sie nach seiner Auffassung sogar als Paten, Förderer nordamerikanischer Trends agieren.<br />
Noch in den achtziger Jahren gaben in Brasiliens Musikmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo nationale Rhythmen wie Samba, Bossa Nova und Forrò den Ton an. Das scheint vorbei – selbst in den berühmten Sambaschulen tanzt die schwarzhäutige Jugend vor allem nach musikalisch sehr simpel bis primitiv gestrickten Klängen. Ein Hiphop-und Rockfestival folgt in Brasilien dem anderen, alle werden gewöhnlich von großen multinationalen Konzernen gesponsert. Die Zeitungen und das Fernsehen machen dafür massiv Werbung, berichten ausführlich. Motto: Wer dort nicht hingeht, wer diese Musik nicht mag, ist out. Festivals für Samba, Bossa Nova, Forrò? Fehlanzeige. Typisch brasilianische Rhythmen hört man im Alltag immer seltener, die Medien berichten kaum. Im Radio, in den TV-Musikkanälen gibt es gravierende, schleichende Veränderungen.<br />
</strong><strong>–„Frischer Wind“ in der Musikszene?—<br />
Der Anteil in Brasilien produzierter Musik ist nach wie vor erstaunlich hoch, erreicht in den Musikmedien etwa achtzig Prozent.<br />
Indessen ist es immer weniger genuiner Samba oder feinster Bossa Nova, sondern Brazilian Rock, Brazilian Rap, Brazilian HipHop, Brazilian Techno, Brazilian Reggae, Brazilian Pop – zumeist banale Imitiationen der Vorbilder, die die Musikmultis liefern. Die Welt, so argumentieren seit langem brasilianische Komponisten, will von uns Originales, typisch Brasilianisches, keine Imitationen und Kopien – das könne man in den jeweiligen Herkunftsländern besser. Entsprechende Erwartungen an Minister Gil wurden bisher enttäuscht.<br />
Das massive Einpeitschen kommerzieller Megatrends mit allen Methoden moderner PR läuft häufig unter dem beliebten Motto „frischer Wind in der Musikszene“ – in Deutschland nicht anders.</strong></p>
<p><strong>Ein Alarmsignal auch für Dorí Caymmi, der zusammen mit Schwester Nana, Bruder Danilo und seinem Vater Dorival Caymmi Brasiliens Populärmusik um zahlreiche Klassiker bereicherte. “Was sich derzeit abspielt, ist sehr dekadent, unsere Musikkultur wird regelrecht demoliert. Als Resultat der Globalisierung sehe ich überall kulturelle Infiltration, unsere Musik verliert diesen typisch brasilianischen Charakter, man imitiert kulturell Minderwertiges. Das macht mich traurig. Brasilien ist nicht das einzige Opfer. Die Massenmedien nutzen nicht mehr unsere Kultur, informieren nicht mehr über sie. In Europa haben wir die beste klassische Musik der Welt, die größten Komponisten, verschiedene davon in Deutschland. Dort hat das Volk ein anderes Informationsniveau als hier, eine andere Reife, eine andere Bildung. Doch wir sind Dritte Welt, das Land ist riesig. Selbst der Teilstaat Cearà hat eine eigene Musik, dort gibt es eine andere Kultur. Doch heute tauschen wir Sao Joao, unser Junifest, für Halloween ein! Das ist ein gravierendes Problem der internationalen Kultur. Heute wird die unterschiedliche Kultur der Länder von den Medien zerstört. Hier in Brasilien wird doch alles aus den USA kopiert, unser Modell ist nordamerikanisch – die Fernsehprogramme, die Ideen, die Kleidung. Alles Neue kommt von dort – und zwar sofort!” Gewaltvideos und Killerspiele geradezu in Massen.<br />
“Unsere Kultur ist heute eine nordamerikanische – aber eben leider die armselige von dort, die des ungebildeten Nordamerikaners. Was die Musikkonzerne jetzt in Brasilien durchdrücken, auch über Bestechung, große Korruption, das berüchtigte Jabaculè, ist entsetzlich kommerziell, selbst die Kultur unserer Schwarzen wurde bereits ausgetauscht &#8211; der Samba, die Sambaschulen kamen aus dem Takt. Ich denke, es gibt keine Zukunft mehr für unsere Musik. Echte brasilianische Musik wird bald im Museum landen. Die brasilianische Kultur verarmt generell. Selbst unser Kulturminister Gil ist ein Apologet von Bob Marley.“<br />
Am letzten Nationalfeiertag des Schwarzen Bewußtseins dominierte bei der Schwarzen-Demo in Sao Paulo HipHop, hochgepriesen.<br />
Und was die Bestechungsmethode „Jabaculè“, in den USA „Payola“, betrifft: Nach Gils Amtsantritt rückte Mitte 2003 Andre Midani, einer der mächtigsten multinationalen Musikmanager Brasiliens in den sechziger bis neunziger Jahren, ganz überraschend mit der Sprache heraus, wurde so zitiert: “Ich habe damals Jabaculè bezahlt, damit Gilberto Gil in den Radios gespielt wird.“ Laut Midani sind nur deshalb auch andere bekannte Namen des Bossa Nova, des Tropicalismo und des brasilianischen Rock groß herausgekommen. Als Zahlungsmittel seien in der Branche auch Rauschgift und Prostituierte üblich gewesen. Wie läuft das in Deutschland, wie wars im Kalten Krieg, wie ist es heute, wann packt mal einer aus, schreibts auf?<br />
Aber gab es in Brasilien nicht schon immer kulturelle Einflüsse aus den USA? „In den 50ern kam der Rock `n Roll, dann die Beatles – das mochten die Jugendlichen. Doch zur Ära der Beatles hatten wir hier Tom Jobim, auch meinen Vater Dorival Caymmi – meine Musikergeneration wuchs in dieser Zeit auf. Ich habe das selbe Alter wie Mick Jagger! Musik aus den USA wirkte sich jedoch nie zuvor hier so negativ aus wie heute. In der Dritten Welt ließ man das Volk ohne Kultur, ohne Optionen. Der Sohn des Reichen hat Arbeit, der des Armen hat nichts! Die Slums wachsen unaufhörlich. Erst brauchte man in Sao Paulo die Leute aus dem Nordosten, dann schob man sie weg, zahlt ihnen ein Mindestsalär von 350 Real, während ein Abgeordneter 15000 Real kriegt. Der Nordamerikaner hat all das entdeckt und an unseren Schwarzen-Peripherien HipHop, Rap eingeführt. In den Texten heißt es, schieße auf die Polizei, kille diesen weißen Misthund. Es gibt den Gewalt-Rap, verschiedene Rapper wurden schon ermordet. Hör dir die CDs von Brasiliens führendem Gangstersyndikat PCC an – da hörst du MGs rattern. Alles eine regelrechte Strafe für die brasilianische Gesellschaft. Was man da jetzt durchdrückt, erreicht eine Bevölkerung, die keine anderen Optionen mehr hat – sie hören nur das, lernen nur das. Die Kinder tanzen HipHop, niemand hört doch mehr brasilianische Musik.“<br />
Auffällig ist, daß Dori Caymmi beinahe wie ein Rufer in der Wüste wirkt, niemand sonst auf die Barrikaden geht. “Ja, ich prangere diese Dinge offen an, all das, was hier hereinkommt – und dadurch verliere ich Sponsoren. Die sagen sich, den engagieren wir nicht, der ist unser Gegner. Meine Musikerkollegen verkneifen sich Kritik. Die großen Künstler Brasiliens, in ihrer Mehrheit, wollen keine Einkünfte verlieren, passen sich lieber an, loben diese Trends, die ich scharf verurteile. Das betrifft Kulturminister Gilberto Gil, für dessen erste Platte ich die Arrangements geschrieben habe. Ich meine, der Kulturminister sollte sich für die Erhaltung unserer Kultur einsetzen. Caetano Veloso hat jetzt eine Rockplatte veröffentlicht &#8211; für mich ist das eine Dummheit, ich kritisiere das. Caetano und Gil sind stets für jede neue Mode, spielen die Paten für Rio-Funk, Reggae – ich halte sowas für gefährlich.“<br />
</strong><strong>–Maria Bethania:“Gil hat in seiner Amtszeit nichts Konkretes gemacht“–</strong></p>
<p><strong>Leicht zu erraten, wen Dori Caymmi lobt: „Chico Buarque ist das größte Idol meiner Generation, ist ein Phänomen, eine Hoffnung. Meine Generation hat noch Edu Lobo, Francis Hime, Tonio Horta, Paulo Cesar Pinheiro, Leute wie mich. Unsere Sängerinnen – Elis Regina, Gal Costa, Maria Bethania, Clara Nunes, meine Schwester Nana – alles wichtige Persönlichkeiten, mit Seele.“<br />
Maria Bethania, Schwester von Caetano Veloso, kritisierte Kulturminister Gil öffentlich:“Er hat in seiner Amtszeit nichts Konkretes gemacht.“<br />
Dori Caymmi komponiert hochkarätige, komplexe Rhythmen, liebt die deutsche Klassik &#8211; Bach, Beethoven, auch Wagner. „Der ist absolut genial, Tristan und Isolde höre ich häufig, auch die Werke von Bach. Da sage ich mir, meu Deus, que Beleza! Ich war noch nicht in Deutschland, will aber demnächst dorthin, um den Boden meiner Idole zu betreten. Ich sage immer zu meiner Frau, laß uns Musik hören in einem zivilisierten Land. Deutschland zieht die Menschen an wegen Bach-oder Wagner-Festivals, wegen der Qualität seiner Musiker, Schriftsteller, Denker – all das hat Gewicht, dahinter steckt eine große Kraft. Wunderbare Leute wie Liszt – die haben uns doch geformt! Solche Geniusse wie die Europas haben wir nicht.“<br />
Sprechgesang, Hiphop, Techno, überhaupt primitiv-monotone elektronische Musik hält er für entsprechend armselig, drückt es drastisch aus. “Die Leute hören heute Musik nicht mehr mit den Ohren, sondern mit dem Arsch. Die neue Musikergeneration hat keine Seele, singt simpel, mit wenig Emotion. Dieser neue Stil ist nicht mehr brasilianisch, wie der meiner Generation, ob Maria Bethania, Elis Regina oder Gal Costa. In den Sechzigern, zu den Zeiten von Joao Gilberto oder meinem Vater, sang man sanfter, sensibler, das prägte meine Generation. Selbst die Sphäre der Religion ist heute betroffen, indem man die Gospelmusik einführte. Sie singen, als wären sie Whitney Houston oder Maria Carey, nur auf Portugiesisch, kopieren die Nordamerikaner. Denn damit läßt sich unheimlich viel Geld machen. Ich sehe die Dinge wie ein Europäer, der sich fragt – ist das denn noch brasilianisch? Es wird noch schlimmer kommen, ich habe wirklich nicht viel Hoffnung. A coisa tà preta, wie Chico Buarque singt. All diese Phänomene tragen dazu bei, daß die Menschheit immer mehr verblödet, der Kulturverlust voranschreitet. “<br />
</strong><strong>–„Unsere Eliten interessiert nur Reichtum und Macht“—<br />
Chico Buarque sagte einmal im Interview, Brasiliens Elite sei zunehmend kulturloser, ungebildeter. „Klar, so ist es tatsächlich. Unsere Eliten interessiert nur Reichtum und Macht. Der Reiche teilt nicht. Er stellt zwar Leute ein, zahlt ihnen aber schändlich niedrige Löhne. Das haben wir von den portugiesischen Kolonialisten übernommen. Chico Buarques Vater sagte, der Brasilianer sei ein herzlich-inniger Mensch. Aber eben in dem Sinne, daß er die ganze Zeit auf die Birne kriegt und einfach nicht reagiert! Wenn man, wie hier unter der Collor-Regierung, etwa in Deutschland oder Frankreich den Leuten für Jahre die Bankguthaben einfröre, würde man Paris anzünden, Berlin niederbrennen. Hier nicht, hier geht man in die Kneipe und trinkt einen, klagt übers Leben. Das brasilianische Volk ist sehr unterwürfig, ohne Präsenz. Die Leute interessieren sich nicht mehr für Goethe. Neulich fragte mich ein Musiker im Hotel, Goethe, was hat der doch gleich gespielt? Da wirds schwierig. Das Problem ist, wir haben nicht die Reife der Europäer. Dieses Land ist nach über 500 Jahren zwar eine Republik, änderte sich aber nicht wirklich. Leute ohne Arbeit, mit Hunger, denen man immer wieder was verspricht. Nur Versprechen, Versprechen, Versprechen. In Brasilia verbrennt man diesen Indianer, aber die Täter kommen frei, alles endet in Pizza. Das ist hier keine Demokratie. In einer Demokratie wird man nicht zum Wählen gezwungen! Wählt man hier nicht, kriegt man keinen Reisepaß, keine Arbeit im öffentlichen Dienst – das ist doch keine Demokratie, sondern eine Diktatur, sehr elitär dazu. Brasilien ist im Grunde ein feudales Land – und Sao Paulo dessen Lokomotive. Ohne Bildung, ohne Gleichheit kommen wir da nicht raus. Was die brasilianische Musik betrifft, habe ich wirklich nicht viel Hoffnung.“<br />
Nach wie vor nimmt in Brasilien im Grunde nur die Mittel-und Oberschicht am Kulturleben teil, frequentiert Kino, Theater und Konzerte, kauft Literatur. Für die übergroße Mehrheit der Brasilianer ist all dies auch wegen der absurd ungerechten Einkommensverteilung völlig unerschwinglich. Dabei ist das Tropenland von der 24-fachen Größe Deutschlands immerhin die zehnte Wirtschaftsnation des Erdballs – und ein hervorragendes Experimentierlaboratorium für neoliberale Politik.<br />
</strong><strong>–Samba wird massakriert–<br />
Nei Lopes, einer der großen Sambakomponisten Brasiliens und zudem Schriftsteller, kritisiert ebenfalls die von den großen Musikkonzernen betriebene kulturelle Gleichschaltung. Lopes nennt “internationale Liedfestivals” der siebziger Jahre die bis dahin größten handstreichartigen Unternehmungen, um Brasiliens Musikkultur zu dominieren. Daraus sei der “Rock Brasil” hervorgegangen, was u.a. derartiges nationale Medienlob gefunden habe:”Brasiliens Musik war langweilig und zurückgeblieben gegenüber dem Rest der Welt. Die Rockmusik hat Brasilien aktualisiert, das Land internationalisiert.” Unter dem Primat der Globalisierung, so Lopes, erreichten diese “Internationalierungsanstrengungen” ihren Höhepunkt. “Die transnationalen Konglomerate attackieren in allen Formen und an allen Fronten, um Brasiliens Musik gleichzuschalten &#8211; nach dem Modell jung, reich und schön, das überall im kolonisierten kulturellen Universum bereits herrscht…” Gerade der Samba werde wegen seiner starken symbolisch-ästhetischen Inhalte immer wieder strategisch angegriffen. Samba sei eines der Hauptziele des von den internationalen Musikkonzernen angerichteteten Massakers. An diesem “Massaker” beteiligen sich auch in Deutschland nicht wenige pseudoprogressive Figuren der Musikmedien, die nicht zufällig schon seit Jahren guten brasilianischen Samba beiseiteschieben und stattdessen ganz im Sinne der Auftraggeber die bekannten “Megatrends” entsprechend mitteleuropäischen “Hörgewohnheiten” favorisieren.<br />
</strong><strong>–Bankwerbung mit Gil-Hits—<br />
2006 hörte man eine geradezu berühmte Komposition Gilberto Gils namens „Andar com Fè“ andauernd in Radio und Fernsehen. Gil hatte sie der größten brasilianischen Privatbank Bradesco für eine Werbekampagne zugunsten von Haus-und Autokrediten zur Verfügung gestellt. „Andar com Fè“ heißt sinngemäß übersetzt soviel wie „Gehen mit Glauben, mit Gottvertrauen“. Katholiken und Anhänger afrobrasilianischer Kulte sangen den Titel gerne bei ihre Messen. Jetzt war der Sinn ein anderer – Gehe mit Glauben in die Großbank Bradesco und vertraue deren Kreditangeboten. Die Regierung, zu der Gil gehört, sorgte für die welthöchsten Realzinsen, was den Spekulanten, aber auch Banken wie Bradesco Rekordgewinne beschert. 2008 rügt ihn indessen die dem Staatspräsidenten unterstellte Ethikkommission wegen geschäftlicher Beziehungen zur brasilianischen Privatbank Itaú streng. Denn Gil hatte auch dieser für Werbezwecke gegen klingende Münze eine Komposition überlassen, obwohl sein Ministerium auch über Projektsubventionen, Kooperation und Steuererleichterungen für das Itaú-Kulturinstitut entscheidet. Gil wurde ermahnt, künftig privat Geschäftskontakte zu vermeiden, die ministerielle Zuständigkeiten tangierten.<br />
Marco Antonio Villa, Schriftsteller und Geschichtsprofessor an der Bundesuniversität von Sao Carlos, nennt in Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ die fehlende Trennung zwischen öffentlichen Angelegenheiten und privaten Interessen ein Charakteristikum der von Korruptionsskandalen geschüttelten Lula-Regierung. Ein gutes Beispiel dafür seien die Aktivitäten von Gilberto Gil, der das Ministerium in sein persönliches Sprungbrett verwandelt habe. Von guter Kulturpolitik sei indessen nichts zu sehen. „Beklagenswerterweise hat das Kulturministerium kein Projekt für eine Kulturpolitik dieses Landes. Es verfolgt indessen ein persönliches Projekt – und das ist erfolgreich, sehr erfolgreich.“ Für 2008 hat Gilberto Gil seinen Rücktritt angekündigt. Als im Jahr zuvor wegen fehlender Staatsmittel eine Übernahme des Jorge-Amado-Nachlasses durch die Harvard-Universität droht, wirft Joao Ubaldo Ribeiro, der nach Paulo Coelho in Europa meistgelesene lebende Autor Brasiliens, dem Kulturminister öffentlich vor, die Amtspflichten zu verletzen. Schon im Titel einer seiner vielgelesenen Wochenkolumnen erinnert ihn Ribeiro an Amados unschätzbare Verdienste, auch bei der Pflege künstlerischen Nachwuchses: “Gil, ohne Jorge wärst du vielleicht nur eine Hypothese.”</strong></p>
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		<title>Brasilien 2009 auf UNO-Index für menschliche Entwicklung zurückgefallen auf Platz 75, hinter Argentinien und Chile. 2008 noch Rang 70. (2010 &#8211; neu &#8211; auf 73. Platz mit neuer Methodologie.) Brasilien-Statistiken, Sozialdaten.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[ http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html Brasilien &#8211; Daten, Statistiken, Bewertungen, Rankings. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/ In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur &#8211; erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen.  http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4 Den Angaben zufolge hatte Brasilien bei den Kriterien Gesundheit und Lebenserwartung die schlechtesten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></strong></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; Daten, Statistiken, Bewertungen, Rankings.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur &#8211; erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. </strong> <a href="http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf">http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4">http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4</a></p>
<p><strong>Den Angaben zufolge hatte Brasilien bei den Kriterien Gesundheit und Lebenserwartung die schlechtesten Resultate, rangierte nur an 81. Stelle. Dabei wirkt sich u.a. die sehr hohe Mord-und Unfallrate aus, zudem hat Brasilien laut Expertendaten die höchste Lepradichte der Erde. Von welchen Werten die politisch Verantwortlichen beseelt sind, läßt sich u.a. an den Beispielen Gefängnis-Horror, Bildungsverschlechterung, Hunger, Luftvergiftung und Crack sehen. Bei Brasilien-Lobhudelei in Europa werden gewöhnlich der Platz auf dem UNO-Ranking und die Hintergründe unterschlagen.</strong></p>
<p><strong>Chile &#8211; 44.</strong></p>
<p><strong>Argentinien &#8211; 49.</strong></p>
<p><strong>Uruguay &#8211; 50.</strong></p>
<p><strong>Kuba &#8211; 51. (<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/29/brasilien-im-volks-und-spitzensport-weit-hinter-kuba-zuruck-kritisiert-brasilianische-presse/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/29/brasilien-im-volks-und-spitzensport-weit-hinter-kuba-zuruck-kritisiert-brasilianische-presse/</a>)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/crackpaarhelvetia.JPG" alt="crackpaarhelvetia.JPG" /></p>
<p><strong>Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor  Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats  Sao Paulo.</strong></p>
<p><span id="more-3187"></span></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; 75. Neuer Index 2010 &#8211; anklicken: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index">http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index</a></strong></p>
<p><strong>Auf dem neuesten Index liegt Brasilien auf dem 73. Platz, weit abgeschlagen hinter Libyen auf dem 53. Platz.</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL1329072-5598,00-IDH+DO+BRASIL+MELHORA+E+PAIS+OCUPA+A+POSICAO+EM+RANKING.html">http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL1329072-5598,00-IDH+DO+BRASIL+MELHORA+E+PAIS+OCUPA+A+POSICAO+EM+RANKING.html</a></p>
<p><a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20091005/not_imp445925,0.php">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20091005/not_imp445925,0.php</a></p>
<p><strong>Brasilien auf Welt-Bildungsstatistik der UNESCO auf 88. Platz, hinter Honduras:</strong> <a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100120/not_imp498455,0.php"><font color="#bb0000">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100120/not_imp498455,0.php</font></a></p>
<p><strong>“Von 100 Schülern, die in Sao Paulo die Mittelschule verlassen,  können nur 5 Prozent richtig lesen und schreiben. Es ist eine Tragödie.”  Gilberto Dimenstein, Journalist der Folha de Sao Paulo,   Bildungsexperte, 2010  </strong></p>
<p><strong>Lateinamerika-Vergleich: Kuba 14., Argentinien 38., Uruguay 39., Chile 51., Mexiko 55. Platz.</strong></p>
<p><strong>Geschlech<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/luladilma6.JPG" alt="luladilma6.JPG" />terungleichheit: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/geschlechterungleichheit-in-macholand-brasilien-unter-lula-gestiegen-lauten-neuer-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/geschlechterungleichheit-in-macholand-brasilien-unter-lula-gestiegen-lauten-neuer-studie/</a></strong></p>
<p><strong>“In puncto Gleichberechtigung ist Brasilien weiter als viele westliche Länder.”(National Geographic Deutschland 2011)</strong></p>
<p><strong>UNO-Bildungsranking 2010:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/16/brasilien-wie-weit-hat-es-das-land-unter-der-lula-rousseff-regierung-im-bildungsbereich-gebracht-nur-93-platz-auf-dem-un-bildungs-rankingbotswana-weit-besser-auf-platz-81/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/16/brasilien-wie-weit-hat-es-das-land-unter-der-lula-rousseff-regierung-im-bildungsbereich-gebracht-nur-93-platz-auf-dem-un-bildungs-rankingbotswana-weit-besser-auf-platz-81/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/03/brasilianischer-staat-erfullt-nur-ein-drittel-der-gesetzlichen-bildungsvorgaben-laut-studie-fortschrittliche-regierungspolitik-lob-aus-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/03/brasilianischer-staat-erfullt-nur-ein-drittel-der-gesetzlichen-bildungsvorgaben-laut-studie-fortschrittliche-regierungspolitik-lob-aus-europa/</a></p>
<p>Weltwirtschaftsforum, Weltbank:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-infrastrukturpolitik-auslandspropaganda-und-realitat-neueste-daten-des-weltwirtschaftsforums-doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-hinter-uganda/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-infrastrukturpolitik-auslandspropaganda-und-realitat-neueste-daten-des-weltwirtschaftsforums-doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-hinter-uganda/</strong></a></p>
<p><strong>Weltstatistik der Ungleichheit zwischen Mann und Frau &#8211; unter Lula rutschte Brasilien 2009 um 9 Plätze auf den 82. Rang ab.</strong></p>
<p><strong> Katholisches Hilfswerk Misereor: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/misereor-deutsches-katholisches-hilfswerk-unterstutzt-brasilianische-folter-dokumentation-folter-unter-der-lula-regierung-youtube-video-25-jahre-nach-dem-ende-der-militardiktatur-weiter-folter/</a></strong></p>
<p><strong>Folter, Diktaturvergangenheit, deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke:</strong> <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html">http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><strong>Brasiliennachrichten:</strong> <a href="http://www.brasiliennachrichten.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=87&amp;Itemid=17">http://www.brasiliennachrichten.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=87&amp;Itemid=17</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/summarische-exekutionen-in-brasilien-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-bestatigt-richtigkeit-neuer-uno-studie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/gobellepraneu1.jpg" alt="gobellepraneu1.jpg" /></p>
<p><strong>Deutscher Lepraexperte Manfred Göbel in Brasilien.</strong></p>
<p><strong>Lepra:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/06/brasilien-bricht-unter-lula-who-abkommen-zur-lepra-ausrottung-statt-versprochener-lepra-eliminierung-jetzt-nur-noch-kontrolle-der-epidemie-besturzung-bei-lepra-ngo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/06/brasilien-bricht-unter-lula-who-abkommen-zur-lepra-ausrottung-statt-versprochener-lepra-eliminierung-jetzt-nur-noch-kontrolle-der-epidemie-besturzung-bei-lepra-ngo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/todliches-denguefieber-in-brasilien-nimmt-weiter-stark-zu-melden-landesmedien-resultate-von-lulas-gesundheitspolitik-lepra-gelbfieber-tuberkulose-aids/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/23/todliches-denguefieber-in-brasilien-nimmt-weiter-stark-zu-melden-landesmedien-resultate-von-lulas-gesundheitspolitik-lepra-gelbfieber-tuberkulose-aids/</a></p>
<p><strong>Aids: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/#more-11698"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/01/brasilien-flog-aus-landergruppe-die-aids-infizierte-am-besten-betreut-laut-landesmedien-nur-zwischen-60-und-79-der-hiv-patienten-werden-behandelt/#more-11698</strong></a></p>
<p><strong>Hunger:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/</a></strong></p>
<p><strong>Jugendliche im Elend: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/obdachloserpappekleidung.JPG" alt="obdachloserpappekleidung.JPG" /></p>
<p><strong>Obdachloser alter Mann in der City von Sao Paulo, mit Papperesten bekleidet.</strong></p>
<p><strong>UNO zu Anti-Hunger-Programm:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o/</a></p>
<p><strong>Weltbank-Ranking &#8222;Doing Business&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/02/brasilien-auf-weltbank-ranking-doing-business-in-der-spitzengruppe-der-besten-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/02/brasilien-auf-weltbank-ranking-doing-business-in-der-spitzengruppe-der-besten-anklicken/</a></p>
<p><strong>Baden-Württemberg exportiert mehr als ganz Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/</a></p>
<p><strong>Systemkritiker und Gefängnisse:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/03/menschenrechtsexperten-lula-ironisiert-alltagliche-folter-in-staatsgefangnissen-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/03/menschenrechtsexperten-lula-ironisiert-alltagliche-folter-in-staatsgefangnissen-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/19/in-brasilien-rund-eine-halbe-million-gefangene-land-mit-der-viertgrosten-haftlingszahl-weltweit-fast-die-halfte-garnicht-abgeurteilt-gefangenenseesorger-xavier-paolillo-und-tamara-melo-anwalt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/19/in-brasilien-rund-eine-halbe-million-gefangene-land-mit-der-viertgrosten-haftlingszahl-weltweit-fast-die-halfte-garnicht-abgeurteilt-gefangenenseesorger-xavier-paolillo-und-tamara-melo-anwalt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/internationaler-tag-der-menschenrechte-stichwort-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/internationaler-tag-der-menschenrechte-stichwort-brasilien/</a></p>
<p><strong>2011 &#8211; Menschenrechtsministerin zu Folter in Gefängnissen und psychiatrischen Anstalten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/27/brasiliens-neue-menschenrechtsministerin-maria-do-rosario-definiert-das-tropenland-als-folterstaat-laut-landesmedieno-brasil-reconhece-a-existencia-e-a-presenca-da-tortura/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/27/brasiliens-neue-menschenrechtsministerin-maria-do-rosario-definiert-das-tropenland-als-folterstaat-laut-landesmedieno-brasil-reconhece-a-existencia-e-a-presenca-da-tortura/</a></p>
<p><strong>Korruptionsindex:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/26/korruption-in-brasilien-gleiche-punktzahl-auf-neuem-welt-index-wie-im-vorjahr-doch-besserer-platz-69-weil-andere-staaten-stark-abfielen-percepcao-de-corrupcao-piora-sob-lula-diz-ngo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/26/korruption-in-brasilien-gleiche-punktzahl-auf-neuem-welt-index-wie-im-vorjahr-doch-besserer-platz-69-weil-andere-staaten-stark-abfielen-percepcao-de-corrupcao-piora-sob-lula-diz-ngo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/lula-skandal-des-amtsantritts-bei-amtsende-wieder-da-bundespolizei-bestatigt-vorwurfe-gegen-lula-vize-jose-alencar-laut-landespresse-verdacht-auf-bandenbildung-und-betrug/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/lula-skandal-des-amtsantritts-bei-amtsende-wieder-da-bundespolizei-bestatigt-vorwurfe-gegen-lula-vize-jose-alencar-laut-landespresse-verdacht-auf-bandenbildung-und-betrug/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/</a></p>
<p><strong>Tourismus-Rückgang:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/weiterer-ruckgang-bei-auslandischen-besuchern-brasiliens-trotz-massiver-auslandspropaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/weiterer-ruckgang-bei-auslandischen-besuchern-brasiliens-trotz-massiver-auslandspropaganda/</a></p>
<p><strong>Bildungssituation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/brasilien-hat-unter-lula-hochste-sitzenbleiberquote-lateinamerikas-hochste-rate-von-kindern-ohne-schule-arbeitslosenrate-stieg-bei-jungen-menschen-stark-an-laut-neuesten-studien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/brasilien-hat-unter-lula-hochste-sitzenbleiberquote-lateinamerikas-hochste-rate-von-kindern-ohne-schule-arbeitslosenrate-stieg-bei-jungen-menschen-stark-an-laut-neuesten-studien/</a></p>
<p><strong>Verirrte Kugeln und Schulen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</a></p>
<p><strong>Mehr Morde an Homosexuellen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/</a></p>
<p><strong>Steinigen im Iran und in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><strong>Luftvergiftung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/01/amazonas-millionenstadt-manaus-in-rauchwolken-wegen-brandrodungen-lulas-klimaschutz-sinnloses-abfackeln-von-naturgas-luftvergiftung-durch-ethanol-sprit/#more-3127">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/01/amazonas-millionenstadt-manaus-in-rauchwolken-wegen-brandrodungen-lulas-klimaschutz-sinnloses-abfackeln-von-naturgas-luftvergiftung-durch-ethanol-sprit/#more-3127</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/10/gisellebundchen.jpg" alt="gisellebundchen.jpg" /></p>
<p><strong>Klischees für die Deppen.</strong></p>
<p><strong>Gisele Bündchen, UNO-Umwelt-Botschafterin:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/</a></p>
<p><strong>Crack:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/04/rauschgiftgangster-agieren-in-92-der-95-stadtviertel-sao-paulos-laut-polizei-a-policia-nao-sabe-onde-atacar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/04/rauschgiftgangster-agieren-in-92-der-95-stadtviertel-sao-paulos-laut-polizei-a-policia-nao-sabe-onde-atacar/</a></p>
<p><strong>Wachsender Entwicklungsrückstand:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/18/brasiliens-zunehmender-entwicklungsruckstand-immer-noch-keine-fahrradwege-in-millionenstadten-wie-sao-paulo-absurde-forderung-des-pkw-und-busverkehrs-keine-personenzuge-mehr-zwischen-rio-und-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/18/brasiliens-zunehmender-entwicklungsruckstand-immer-noch-keine-fahrradwege-in-millionenstadten-wie-sao-paulo-absurde-forderung-des-pkw-und-busverkehrs-keine-personenzuge-mehr-zwischen-rio-und-sao-pa/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Welt-Korruptionsindex:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/brasilien-und-neuer-welt-korruptionsindex-vom-72-auf-80-platz-zuruckgefallen/</a></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><strong>&#8222;In den brasilianischen Gefängnissen sind die Opfer des politisch-wirtschaftlichen Systems eingekerkert&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/18/brain-drain-fuga-de-cerebros-und-brasilien-besser-gebildete-hauen-ab-in-die-erste-welt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/18/brain-drain-fuga-de-cerebros-und-brasilien-besser-gebildete-hauen-ab-in-die-erste-welt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<p><strong>Brasilien und Propaganda:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></p>
<p><strong>Offizielle Statistiken Brasiliens und ihre Kritiker:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/</a></p>
<p><strong>Chinas Sicht</strong>: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</a></p>
<p><strong>&#8222;Lulas Delirien in der Financial Times&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong>Todesschwadronen von Staatsangestellten geführt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/brasiliens-massengraber-erschreckend-hohe-zahl-von-toten-monatlich-in-massengrabern-verscharrt-laut-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Aufklärungsrate bei Morden:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/</a></p>
<p><strong>Lage in Elends-und Armenvierteln der Großstädte &#8211; Fotodokumentation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Weltstatistik Ladendiebstahl:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/ladendiebstahl-brasilien-ist-weltweit-nummer-zwei-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/ladendiebstahl-brasilien-ist-weltweit-nummer-zwei-laut-landesmedien/</a></p>
<p><strong>Verkehrstote:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/06/in-brasilien-taglich-etwa-100-verkehrstote-weltweit-groste-opferzahl-uma-guerra-nas-estradas-brasileiras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/06/in-brasilien-taglich-etwa-100-verkehrstote-weltweit-groste-opferzahl-uma-guerra-nas-estradas-brasileiras/</a></p>
<p><strong>hausgemachte Umweltkatastrophen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-gibt-keine-entschuldigung-brasilien-ist-nicht-bangladesh-uno-expertin-bereits-offiziell-542-katastrophentote-bei-rio/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-gibt-keine-entschuldigung-brasilien-ist-nicht-bangladesh-uno-expertin-bereits-offiziell-542-katastrophentote-bei-rio/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/</a></p>
<p><strong>Welt-Philanthrophie-Index und Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/23/brasilien-wenig-generos-kritik-an-geringem-spendenaufkommen-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/23/brasilien-wenig-generos-kritik-an-geringem-spendenaufkommen-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation/</a></p>
<p><strong>Das Kaffeeland packt die Kaffee-Veredelung nicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/deutschland-verdient-durch-kaffee-export-weit-mehr-als-kaffee-erzeugerlander-wie-brasilien-die-nummer-eins-deutschland-ist-groster-kaffeeveredler-beherrscht-die-technologien-die-qualitatskontrol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/deutschland-verdient-durch-kaffee-export-weit-mehr-als-kaffee-erzeugerlander-wie-brasilien-die-nummer-eins-deutschland-ist-groster-kaffeeveredler-beherrscht-die-technologien-die-qualitatskontrol/</a></p>
<p><strong>HSBC, Finanznachrichten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/</a></p>
<p><strong>Organisiertes Verbrechen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/brasiliens-organisiertes-verbrechen-hat-doppelt-soviel-waffen-wie-die-landespolizei-laut-genfer-institut-und-ngo-viva-rio/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/brasiliens-organisiertes-verbrechen-hat-doppelt-soviel-waffen-wie-die-landespolizei-laut-genfer-institut-und-ngo-viva-rio/</a></p>
<p><strong>Tourismus-Ranking des Weltwirtschaftsforums:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/brasilien-fallt-auf-tourismus-ranking-des-weltwirtschaftsforums-auf-52-platz-zuruckzuvor-45-rang-tourismuspolitik-unter-lula-und-rousseff/</a></p>
<p><strong>Barack Obama in Brasilien:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/barack-obamas-rede-in-rio-de-janeirochurrascaria-diskurs-war-enttauschend-laut-folha-de-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/barack-obamas-rede-in-rio-de-janeirochurrascaria-diskurs-war-enttauschend-laut-folha-de-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>“Stolz, ein Brasilianer zu sein”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/25/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-aufschrift-auf-der-arbeitskleidung-der-strasenkehrer-in-der-megacity-sao-paulo-anregung-fur-deutsche-stadtreinigungen/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/25/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-aufschrift-auf-der-arbeitskleidung-der-strasenkehrer-in-der-megacity-sao-paulo-anregung-fur-deutsche-stadtreinigungen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/stolzgari.JPG" alt="stolzgari.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren &#8211; die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:</strong></p>
<p><strong>“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen. </strong></p>
<p><strong>In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt &#8211; in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Sex in Brasilien: Wissenschaftler warnen fette Latinos vor Erektionsproblemen. Häufige Klagen von Frauen über &#8222;Gordos&#8220;, &#8222;Barrigudos&#8220;. Viagra, &#8222;Hipocrisia sexual&#8220;. Wegwerf-Sex.  40 % aller Krebsfälle rühren von Verfettung, laut nationalen Studien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/02/sex-in-brasilien-wissenschaftler-warnen-fette-latinos-vor-erektionsproblemen-haufige-klagen-von-frauen-uber-gordos-barrigudos-viagra-hipocrisia-sexual/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 18:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Erektion]]></category>
		<category><![CDATA[ErnÃ¤hrung]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatzbefriedigungsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fette]]></category>
		<category><![CDATA[Impotenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerikanische Gesellschaft fÃ¼r Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Roberta Close]]></category>
		<category><![CDATA[Sex in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Viagra]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Kongreß der Lateinamerikanischen Gesellschaft für Sexualmedizin von 2009 haben Wissenschaftler laut Presseberichten auf das Risiko von Impotenz bei dicken Männern hingewiesen. Gemäß einer neuen Studie behindert Bauchfett die Bildung von Testosteron im männlichen Organismus, nötig für die Erektion. Von Medien befragte Brasilianerinnen beklagten sich über Fettbäuche bei Männern. Zu den unangenehmen Erfahrungen gehörte danach, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Kongreß der Lateinamerikanischen Gesellschaft für Sexualmedizin von 2009 haben Wissenschaftler laut Presseberichten auf das Risiko von Impotenz bei dicken Männern hingewiesen. Gemäß einer neuen Studie behindert Bauchfett die Bildung von Testosteron im männlichen Organismus, nötig für die Erektion. Von Medien befragte Brasilianerinnen beklagten sich über Fettbäuche bei Männern. Zu den unangenehmen Erfahrungen gehörte danach, daß Dicke lediglich Kurz-Sex praktizierten &#8211; &#8222;oder garnicht funktionierten&#8220;. Auch infolge falscher, schlechter Ernährung, der Bevorzugung von US-Fastfood, nimmt in der brasilianischen Ersatzbefriedigungsgesellschaft der Anteil dicker Männer und Frauen sichtlich zu, gleichermaßen das Problem mit der Lust. Sogar immer mehr jüngere Frauen sind wegen ihrer Fettleibigkeit zu interessantem Sex nicht mehr in der Lage.</strong></p>
<p><strong> Sporttreiben ist unpopulär &#8211; hinzu kommt, daß ein beträchtlicher Teil der Brasilianer angesichts der hohen Behinderten-und Krankheitsrate zu Sport nicht in der Lage ist. Diese Raten bedeuten wiederum für die Pharmaindustrie einen Glücksfall, Brasilien ist ein wachsender Pharmamarkt. </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</a></p>
<p><strong>2015: Auch in Ersatzbefriedigungsgesellschaften wie der brasilianischen wird Sexualität immer mehr entwertet, auch von jungen Menschen dank Pornographie-und Baile-Funk-Berieselung als eklig, abstoßend bis gefährlich(wegen des hohen Ansteckungsrisikos &#8211; Aids, Geschlechtskrankheiten) empfunden und erlebt &#8211; und zunehmend weniger praktiziert. Zu den sich verstärkenden Entsexualisierungstendenzen gehört, daß Ehepaare, Beziehungspartner immer häufiger alleine mehrwöchigen Urlaub fern der Wohnung machen, der zuhause bleibende Partner dies nicht als störend, problematisch empfindet. Brasilianerinnen mit Lebenserfahrung konstatieren, daß vor allem jüngere Frauen zunehmend das Interesse am anderen Geschlecht verlieren, keine erotisch-sinnlichen Signale mehr aussenden, auf ein entsprechend attraktives Äußeres keinen Wert mehr legen, auffällig verfetten. Die früher sinnlich-erotisches Verhalten mitprägende Unterhaltungskultur Brasiliens(Samba-Paartanz-Bälle, authentischer Karneval etc.) existiert kaum noch, wurde auffällig unter der Lula-Rousseff-Regierung entbrasilianisiert, amerikanisiert(Baile-Funk, Primitiv-Rhythmen der Diskotheken) &#8211; mit den entsprechenden Wirkungen auf die Sexualität. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/24/brasilien-verfettet-durch-fehlernahrung-jedes-jahr-mehr-fette-rekruten-zum-wehrdienst-laut-medizinerstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/24/brasilien-verfettet-durch-fehlernahrung-jedes-jahr-mehr-fette-rekruten-zum-wehrdienst-laut-medizinerstudie/</a></p>
<p><strong>Zudem werden vom System ungesunde, Krankheiten bewirkende Lebensweisen gefördert, was auf eine Förderung der Pharmaindustrie, ihrer Umsätze und Gewinne hinausläuft. In diesem Kontext spielt Aids eine besondere Rolle &#8211; Aids ist in Brasilien eine Epidemie &#8211; der Aidscocktail, die Aids-Behandlung bürden dem öffentlichen Gesundheitswesen enorme Lasten auf. Präventivkampagnen haben relativ wenig Wirkung, besonders in den Haupt-Risikogruppen nimmt Aids weiter zu. </strong></p>
<p><strong>Übergewicht und Fettleibigkeit als Resultate schlechterer Lebensbedingungen, schlechterer Ernährung setzen die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Beschäftigten herab. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/05/viagrasp.jpg" alt="viagrasp.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/brasiliens-absturzende-sex-kultur-junge-leute-kopieren-pornos-wie-nie-zuvor-porno-inspirierter-sex-ist-nicht-spontan-ist-gezwungen-fliest-nicht-frei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/brasiliens-absturzende-sex-kultur-junge-leute-kopieren-pornos-wie-nie-zuvor-porno-inspirierter-sex-ist-nicht-spontan-ist-gezwungen-fliest-nicht-frei/</a></p>
<p><strong>2015:Auch in Ersatzbefriedigungsgesellschaften wie der brasilianischen wird Sexualität immer mehr entwertet, auch von jungen Menschen dank Pornographie-und Baile-Funk-Berieselung als eklig, abstoßend bis gefährlich(wegen des hohen Ansteckungsrisikos &#8211; Aids, Geschlechtskrankheiten) empfunden und erlebt &#8211; und zunehmend weniger praktiziert. Zu den sich verstärkenden Entsexualisierungstendenzen gehört, daß Ehepaare, Beziehungspartner immer häufiger alleine mehrwöchigen Urlaub fern der Wohnung machen, der zuhause bleibende Partner dies nicht als störend, problematisch empfindet. Brasilianerinnen mit Lebenserfahrung konstatieren, daß vor allem jüngere Frauen zunehmend das Interesse am anderen Geschlecht verlieren, keine erotisch-sinnlichen Signale mehr aussenden, auf ein entsprechend attraktives Äußeres keinen Wert mehr legen, auffällig verfetten. Die früher sinnlich-erotisches Verhalten mitprägende Unterhaltungskultur Brasiliens(Samba-Paartanz-Bälle, authentischer Karneval etc.) existiert kaum noch, wurde auffällig unter der Lula-Rousseff-Regierung entbrasilianisiert, amerikanisiert(Baile-Funk, Primitiv-Rhythmen der Diskotheken) &#8211; mit den entsprechenden Wirkungen auf die Sexualität. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Sex in Brasilien – die “Serienkiller” – bewußtes und systematisches Anstecken anderer mit dem Aidsvirus. Soziokulturelles Phänomen seit Jahrzehnten in Brasilien bekannt – auch 2015 von Medien und Experten herausgestellt. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=29749&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-serienkiller-systematisches-anstecken-anderer-mit-aids-virus/" rel="tag">brasiliens &#8222;serienkiller&#8220; &#8211; systematisches anstecken anderer mit aids-virus</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Alljährlich analysieren Medien und Fachleute Brasiliens das Problem – weisen auf entsprechende polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, die indessen weitgehend unwirksam sind. Nicht zufällig nimmt in Brasilien die Aids-Epidemie von Jahr zu Jahr zu, steigt die Zahl der Aids-Toten. Gemäß den neuesten Ermittlungen haben jene “Serienkiller” regelrechte Klubs gegründet, um andere anzustecken, darunter in Gay-Saunas und Homosexuellen-Treffpunkten des Landes. Zudem werden Tips, wie man andere infiziert, per Internet verbreitet, sogar mit Videos und Fotos. Schulferien und Karneval werden als besonders geeignete Zeiten genannt, um Jugendliche und junge Männer anzustecken. Qualitätsmedien nennen Fälle, in denen ganzen Familien bestens bekannt ist, daß ein Familienmitglied teils seit über einem Jahrzehnt kriminell den Aidsvirus auf andere überträgt. Wie es heißt, kennen auch viele heterosexuelle Ausländer Mitteleuropas, die in Brasilien leben, zwangsläufig nach einiger Zeit derartige Personen aus dem persönlichen Umfeld von Rio oder Sao Paulo, wissen von deren Handlungen, sehen die Folgen. Auch in der oberen, sehr gut betuchten Mittelschicht des Landes gebe es derartige Straftäter. Benutzte Spezialbegriffe der “Serienkiller” sind bareback, conversion-parties, bug-chasers, gift-givers. In manchen Homosexuellen-Treffpunkten würden pro Nacht mehrere Dutzend infiziert. In Sao Paulo habe die Zahl regelrechter Ansteckungs-Feste in den letzten fünf, sechs Jahren stark zugenommen. Zu den Motiven zählten Perversität, das Fehlen einer persönlichen Perspektive und von ethisch-moralischen Werten. Es gebe gar die Überzeugung, daß man selber nie angesteckt werde. In Brasilien, so ein US-Experte, sei eine neuartige Aids-Epidemie zu beobachten – was an der großen Zahl von Ansteckungen in der Homosexuellen-Szene zu erkennen sei. Unternehmen hätten seit langem erkannt, daß sich aus dem Gay-Publikum hoher Gewinn ziehen lasse.</strong></p>
<p><strong>Fachleute des brasilianischen Gesundheitsministeriums betonten, der deutliche Anstieg der Aidsrate unter jungen Männern habe damit zu tun, daß erneut allgemein verbreitet sei, in einer Nacht drei, vier verschiedene Sexpartner zu haben. 2013 lag danach die Zahl der Aidstoten in Brasilien bei offiziell 12431 – indessen gilt die Dunkelziffer als sehr hoch. </strong></p>
<p><strong>Frauen verschiedenster Altersgruppen in Brasilien kommentieren permanent, daß Aids und Homosexualität zu den Gründen zählten, weshalb es immer schwieriger werde, einen Partner zu finden. </strong></p>
<p><strong>Anders als in Deutschland, begegnet man HIV-Infizierten in Brasilien tagtäglich auf der Straße, sieht ihnen die Krankheit an. Das “Serienkiller”-Problem ist in Brasilien seit Jahrzehnten ein großes Thema – da politisch sehr unkorrekt, unterlassen europäische Medien gewöhnlich eine Berichterstattung, da es u.a. die sehr begrenzte Schutzwirkung von Kondomen beweist. </strong></p>
<p><strong>Als Vorsichtsmaßnahme wird genannt, beim homosexuellen Geschlechtsverkehr stets eigene Kondome zu benutzen – oder andernfalls genau zu kontrollieren, ob das Kondom des anderen womöglich mit Löchern versehen ist. Andere mit dem Aids-Virus bewußt anzustecken, wird als Verbrechen definiert, das jeder Betroffene anzeigen solle. Die Gefängnisstrafe für die Täter liegt, wie es heißt, bei bis zu vier Jahren. </strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/fantastico/noticia/2015/03/novas-vitimas-contam-como-foram-contaminadas-de-proposito-pelo-hiv.html">http://g1.globo.com/fantastico/noticia/2015/03/novas-vitimas-contam-como-foram-contaminadas-de-proposito-pelo-hiv.html</a></p>
</div>
<p><strong>Sexualexpertin Marta Suplicy und die fatalen Folgen der sexuellen Initiation mit einer Prostituierten. Schneller Wegwerf-Sex – Orgasmusschwierigkeiten bei Brasilianerinnen.</strong></p>
<p><strong>Marta Suplicy hat immer wieder darauf hingewiesen, daß jenes „alte System“, bei dem die männlichen Heranwachsenden ihre allererste sexuelle Erfahrung, Initiation, mit Prostituierten machen, zu einem „Desaster“ führe. Mit Huren, so Suplicy, lerne man nicht Sex, sondern verlerne ihn. Denn für diese gelte, je kürzer es dauert, umso besser. Ironisch ergänzte Suplicy, mit Huren könne man nur eines ordentlich trainieren, nämlich vorzeitigen Samenerguss. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/sexfoibompravocepaiva.jpg" alt="sexfoibompravocepaiva.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Sex in Brasilien 2012: &#8222;War es gut für dich?&#8220; &#8222;Beinahe.&#8220;</strong><span id="more-2811"></span></p>
<p><strong>In Brasilien wird dazu allgemein auch von Frauen kommentiert, daß Prostituierte sich jener Bürschchen, die zwecks Initiation auftauchen, möglichst rasch entledigen wollen, und deshalb den Wegwerfsex mit ihnen entsprechend beschleunigen. Bei den Heranwachsenden bleibe daher der prägende Eindruck, Sex laufe so schnell ab, man müsse möglichst rasch kommen. Das Nachsehen hätten dann die Freundinnen, Ehefrauen. Denn allgemeine Klage in Brasilien ist, daß die Männer zuwenig zärtlich seien und viel zu rasch ejakulierten – die Frau daher nicht oder nur selten den Orgasmus erreiche. Mit Machos sei darüber gewöhnlich kein klärendes Gespräch möglich – bleibe die Sexualität in ungezählten Beziehungen daher armselig. </strong></p>
<p><strong>Sexuell erfahrene Frauen verweisen auf eine häufig von Männern zu hörende Einschätzung: Die meisten Brasilianerinnen kriegen keinen Orgasmus. </strong></p>
<p><strong>Nach wie vor ist es in Brasilien nicht nur in der Unterschicht so, daß im Familienkreis unter den Erwachsenen ganz offen darüber diskutiert wird, ab wann gewöhnlich der Vater mit dem Sohn zwecks Initiation in den Puff geht, wann es an der Zeit sei. </strong></p>
<p><strong>Absurd erscheint, daß heute in Brasilien angesichts der Tatsache, daß immer mehr Mütter alleinerziehend sind, diese häufig dann auch die Rolle des Vaters mit übernehmen, den Sohn zur Initiation zum Bordell bringen, teils gleich mehrfach, und von dort wieder abholen. </strong></p>
<p><strong>Auffällig sind die gravierenden sexuellen Unterschiede zwischen Gesellschaften, Ländern, in denen sexuelle Initiation mit Prostituierten häufig ist, als normal angesehen wird, Prostitution als normal gilt – und jenen Gesellschaften, Ländern ohne Prostitutions-Sozialisation, anderen Wertvorstellungen. Besonders bis 1990 ließ sich dies u.a. in Europa sehr gut beobachten, waren interessante Vergleiche möglich.</strong></p>
<p><strong>Viagra in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/viagra-in-brasilien-jetzt-um-50-prozent-billiger-pfizer-senkte-preis-wegen-patentschutz-ende/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/09/viagra-in-brasilien-jetzt-um-50-prozent-billiger-pfizer-senkte-preis-wegen-patentschutz-ende/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/</a></p>
<p><strong>Roberta Close:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/roberta-close-amerikas-beruhmteste-transsexuelle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/roberta-close-amerikas-beruhmteste-transsexuelle/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Wegwerf-Sex:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/19/75000-brasilianische-prostituierte-in-europa-bevorzugte-lander-spanien-holland-schweiz-deutschland-italien-osterreich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/19/75000-brasilianische-prostituierte-in-europa-bevorzugte-lander-spanien-holland-schweiz-deutschland-italien-osterreich/</a></p>
<p><strong>Rapper über Sex:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/05/politischer-rap-aus-brasilien-die-racionais-mcs-sprode-authentische-slum-poesie-frei-von-oder-politischer-korrektheit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/05/politischer-rap-aus-brasilien-die-racionais-mcs-sprode-authentische-slum-poesie-frei-von-oder-politischer-korrektheit/</a></p>
<h2>Racionais-Text:</h2>
<p><strong>Vagabundin: Na, Edy, willst du mal mit mir?<br />
Edy:Aber ich kenne doch deinen Mann schon tausend Jahre, das geht doch nicht<br />
Vagabunda: Vergiß ihn, es bleibt doch unter uns, auf diesen Moment, daß ich mal mit dir könnte, habe ich so lange gewartet. Ich will &#8211; und damit basta, ein Nein akzeptiere ich nicht<br />
Edy: Scheiße, diese Frau ist unerträglich<br />
Solche Frauen sind für mich einfach gewissenlos, durchtrieben, ausgekocht<br />
Am liebsten möchte ich ihrem Mann sagen, daß er aufpassen soll “ aber er wirds nicht glauben, wird denken, das sei Neid, oder ich sei durchgeknallt. Sie will wirklich alle, alles, was sie kriegen kann.<br />
Doch sie tauscht dich eiskalt aus, ist unter den Frauen die schlimmste, macht ihm Szenen vor anderen<br />
Und er glaubt auch noch ihren Tränen, Schwüren.<br />
Mir fallen viele Männer ein, die sich von solchen Frauen einlullen lassen.<br />
Sie agiert ganz diskret, sucht Freunde von ihm zu verführen, die eigentlich an durchgekautem Fleisch gar nicht interessiert sind &#8211;  aber manchmal ins Nachdenken kommen &#8211; soll ich, oder soll ich nicht?<br />
In wenige Freunde kann man heute noch vertrauen,<br />
in Frauen noch weniger¦<br />
Paß auf deine Frau auf<br />
Selbst wenn du sie unheimlich lange kennst, glaub ihr nur fünfzig Prozent<br />
Glaub nicht, daß sie dazu gar nicht fähig ist<br />
Sie lügt, wenn sie will,<br />
du weißt nie, was in ihrem Kopfe vorgeht<br />
mal ist sie Hund, mal Hündin..<br />
Mit solchen Frauen lasse ich mich nicht ein<br />
Und wers macht, verdient eine Revolversalve in die Fresse.<br />
Auf jeden Mann entfallen sieben Frauen oder noch mehr<br />
Warum dann auch noch seinen Kameraden hintergehen<br />
Ich jedenfalls verzeihe sowas nicht, nicht mal im Höllenfeuer<br />
Sie ißt vom selben Teller, auf den sie spuckt, hat bis zu einem Dutzend verschiedene Gesichter, saugt dich total aus<br />
Sie tauscht dich aus für jeden andern¦<br />
Vagabundin: Na, Blue, willst du mal mit mir!<br />
Blue: Was ist denn los &#8211; ein Freund von mir ist dein Mann, trotzdem schmeißt du dich an einen anderen Freund ran &#8211; und jetzt willst du auch noch mit mir?<br />
Vagabundin: Denk nicht an die beiden, es bleibt doch unter uns¦</strong></p>
<p><strong>Sexualität in den Slums, Kinder, Jugendliche:</strong> <strong>Yvonne Bezerra da Silva, bildende Künstlerin und Slum-Sozialexpertin in Rio de Janeiro, nimmt kein Blatt vor den Mund. Bereits in den neunziger Jahren spricht sie sich für Sexualerziehung schon für Siebenjährige aus, will Kenntnisvermittlung über Familienplanung für Arme an sämtlichen Grundschulen. „Die große Mehrheit der Unterschichtskinder ist Teil völlig zerrütteter Familien, nicht selten hausen auf nur neun Quadratmetern zehn Personen; Jungen und Mädchen sehen täglich homo- und heterosexuellen Verkehr, betrachten diesen Umstand gleichwohl als natürlich, nicht etwa als unmoralisch oder Sünde.“ </strong></p>
<p><strong>Auch aus den Favelas der Großstädte des brasilianischen Nordostens ist bekannt, daß die Kinder, teils ab vier Jahre, den Erwachsenen beim Geschlechtsverkehr zusehen &#8211; die Enge der Behausungen bringt es mit sich. Frauen erinnern sich an ihre Kindheit: “Ich war fünf, hörte meine ältere Schwester schreien, ging deshalb in ihr Zimmer, sah sie mit ihrem Freund beim Sex, konnte alles genau beobachten. Meine Freundinnen machten zuhause die gleichen Erfahrungen. Eine meiner Schwestern schlief bereits mit zwölf Jahren mit den Jungens in der Kate, wenn die Eltern in der Sektenkirche waren &#8211; mit 13 hatte sie das erste Kind, lebte fortan wie in einer Ehe mit einem Jungen zusammen &#8211; das war in der Favela sehr häufig. Inzwischen hat meine Schwester neun Kinder, die meisten von verschiedenen Vätern.”</strong></p>
<p><strong>Allgemein bekannt ist, daß aufgrund der in Brasilien praktizierten Sozialpolitik die Elendsviertel weiter wachsen &#8211; damit auch die sexuelle Verwahrlosung zunimmt.  Es bleibt nach wie vor bei der Situation, daß ungezählte Eltern mit ihren meist vielen Kindern in einem einzigen Hüttenraum hausen &#8211; und die Kinder den Eltern zwangsläufig beim Sex zuschauen,  dann das Gesehene selber ausprobieren, kopieren wollen. Lange vor der ersten Menstruation haben daher Mädchen mit ihren teils jüngeren Brüdern Geschlechtsverkehr, sind der treibende Teil, regen ihre männlichen Geschwister auf vorstellbar sehr drastische Weise an, mit ihnen Sex zu machen. Gängig ist zudem die Favela-Situation, daß Mütter mit ihren sieben, acht Kindern, die alle von jeweils anderen Männern sind, in einem Katenraum allein leben, die Mütter sich wechselnde Liebhaber zum Sex holen. Natürlich schauen die Kinder am liebsten aus nächster Nähe zu und werden von der Mutter zurechtgewiesen: &#8222;Saia daqui, deixa me foder!&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/06/sextourismus-und-kirche-in-brasilienprostituierte-sind-oft-psychisch-gestort-und-drogenabhangig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/06/sextourismus-und-kirche-in-brasilienprostituierte-sind-oft-psychisch-gestort-und-drogenabhangig/</a></p>
<p><strong>“Einer der stärksten Trends jedoch ist der zur Asexualität. Die Asexuellen haben sich von der Sexualität ganz abgewandt und leben so das Prinzip der Entregelung vielleicht am konsequentesten aus. Sie beweisen, dass es heute sogar möglich ist, offen und akzeptiert ohne sexuelle Lust und ohne sexuelle Beziehungen zu leben. Sie machen jungen Leuten Mut, denen der sexuelle Zirkus ohnehin unangenehm ist. Sie ermutigen aber auch ältere Menschen, die an einer Liebesbeziehung festhalten wollen, obgleich sich das Sexuelle längst verflüchtigt hat. Für einen Sexualforscher sind die im Netz organisierten Asexuellen insofern der Clou, als sie uns daran denken lassen, dass das sexuelle Zeitalter, das vor etwa 200 Jahren begann, auch wieder verschwinden kann.” (Volkmar Sigusch 2010)</strong>&lt;!&#8211;[if gte mso 9]&gt; Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 &lt;![endif]&#8211;&gt;&lt;!&#8211;[if gte mso 9]&gt; &lt;![endif]&#8211;&gt;&lt;!&#8211;[if gte mso 10]&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:&#8220;Tabela normal&#8220;; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:&#8220;&#8220;; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:&#8220;Times New Roman&#8220;; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} &lt;![endif]&#8211;&gt;</p>
<p><strong>Zoophilie: </strong> &lt;!&#8211;[if gte mso 9]&gt; Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 &lt;![endif]&#8211;&gt;&lt;!&#8211;[if gte mso 9]&gt; &lt;![endif]&#8211;&gt;&lt;!&#8211;[if gte mso 10]&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:&#8220;Tabela normal&#8220;; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:&#8220;&#8220;; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:&#8220;Times New Roman&#8220;; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} &lt;![endif]&#8211;&gt;<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/</a></p>
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<p><strong>Sexuell rückständiges Brasilien nimmt erstmals weit lustbetonteren, sexualisierten Lebensstil der Russen wahr: Russische Touristen fallen an Stränden bei Rio de Janeiro entsprechend auf.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Teilnehmer von Samba-Tourneen, brasilianische Piloten und Stewardessen wissen seit Sowjetzeiten, daß die nichtkommerzielle sexuelle Freizügigkeit in Rußland weit höher ist als in Brasilien &#8211; inzwischen wird der entsprechend andere Lebensstil auch an russischen Touristen im Tropenland beobachtet. Laut Landesmedien falle bei diesen Reisenden ein bestimmtes sinnlich-wollüstiges Verhalten auf.  Undenkbar angesichts brasilianischem Puritanismus und archaischem Machismus, an öffentlichen Stränden nackt zu baden &#8211; die russischen Touristen hätten indessen die Angewohnheit, sich in den klaren Wassern des Ozeans sofort ihrer Badebekleidung zu entledigen, hieß es. Zu den Zeiten der Sowjetunion war es keineswegs ungewöhnlich, von der Decke am Strand aus zu sehen, wie im flachen Wasser Dutzende von Paaren im Stehen geschlechtlich verkehrten. Dies wurde von jedermann als normal betrachtet.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/sex-in-brasilien-22-prozent-der-frauen-zwischen-16-und-25-jahren-hatten-noch-nie-geschlechtsverkehr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/sex-in-brasilien-22-prozent-der-frauen-zwischen-16-und-25-jahren-hatten-noch-nie-geschlechtsverkehr/</strong></a></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h2>Die enterotisierte Gesellschaft</h2>
<p><strong>Ohne Begehren keine Erotik – den Deutschen kommt derzeit beides abhanden, sagen die Experten , sehen darin einen enormen Kulturverlust. Sinnliches Verhalten, Verführen werde verlernt. Schon die Jüngeren sind durch  aufgestanzte Schönheitsideale, den Sexismus der Werbung tief verunsichert, erleben Ängste als größte Lust-und Erotikkiller.</strong></p>
<p><strong>Sabine Bertram aus Berlin-Charlottenburg, Anfang Zwanzig, freut sich aufs Studium, jobbt bis dahin weiter in der Theaterzsene, macht Workshops, übernimmt kleine Rollen, wirkt offen, natürlich, voller Lebenslust. Doch im Alltag, auf der Straße, vergeht ihr die jäh, fühlt sie sich hilf-und wehrlos, wenn ein Mann ganz nahe vorbeigeht, ihr „geile Titten“ und ähnlich Obszönes  direkt ins Gesicht sagt. „Da denke ich, na super, danke, wie schön, wieder mal auf meine Oberweite reduziert zu werden. Das passiert mir wirklich einmal am Tag – ich bin sogar schon betatscht worden, manche flüstern mir eklige Sachen direkt ins Ohr. Lust auf Männer macht mir das nicht gerade.“ Fünf Jahre früher hatte sie die noch reichlich, war neugierig auf die schönste, prickelndste Sache der Welt, bekam indessen schnell eine aufs Dach:“Ein paarmal sind Dinge absolut gegen meinen Willen passiert – ich wills nicht deutlicher ausdrücken – bin ich extrem sexistisch behandelt worden. Nach diesen Erlebnissen habe ich eine richtige Barriere, traue mich nicht mehr, denke, ich werde wieder verletzt. Diese schönen kleinen Signale, so wie früher, wenn mir einer gefiel – die sende ich schon lange nicht mehr aus.“ </strong></p>
<p><strong>Am noblen Kurfürstendamm schiebt ein Sozialarbeiter eine schwerbehinderte junge Frau im Rollstuhl  an einer hohen, sich drehenden, nachts beleuchteten  Litfaßsäule vorbei – auch Sabine Bertram muß dort fast täglich entlang, ärgert sich jedesmal. „Auf allen Werbepostern nur nackte Frauen, mit großer Oberweite, richtig prall, drauf steht Kurvenreich und 100% Streckeneinsicht – damit machen sie Reklame für  Motorradrennen auf dem Eurospeedway Lausitz“. Ganz Berlin ist voll mit solchen Plakaten – die ekligen Titten-Sprüche, meint die absolut nicht kämpferisch-feministisch Gesinnte, kommen von solcher Vermarktung. „Die beeinflußt Männer, aber die Frauen eben auch – nur anders.“</strong></p>
<p><strong> Einst strömte Ostberlins Jugend zu Nina Hagen und Manfred Krug, Karat oder den Puhdys zum Schwoofen in die Kongreßhalle am Alexanderplatz –  seit der Wende gibts dort stattdessen  jetzt fast jeden Monat „Deutschlands größte Erotikmesse“ mit Go-Go-Dance und „Striptease/SM“. Die tausenden Farbposter dafür kleben mit dem Segen der Kulturbehörden  auch direkt vor den Amtssitzen von Schröder, Fischer und Trittin. Kindergartenkinder, Schüler, alte Frauen bleiben stehen, schauen sich die enormen nackten Brüste eines appellativen Models an, das, ohne Höschen, die Beine ganz, ganz weit aufspreizt. Aha, vermuten da schon manche Minderjährigen, das ist also heutzutage, in rot-grünen Zeiten, Erotik – sowas, denken sich Mädchen, erwarten also die Jungen, die Männer von unsereinem, so müßten wir aussehen, uns geben, weil die das wohl erotisch finden. Auf manchen Postern im Osten klebt auf den Schamhaaren ein weißer Protest-Zettel:“Atomkraftwerke zerstören die Umwelt! Pornographie zerstört die Seele!“ Sabine Bertram ärgert auch diese Reklame – eher aus dem Bauch heraus – Sexualforscher wie der Hamburger Gunter Schmidt oder Kurt Starke aus Leipzig, Vorsitzender der Gesellschaft für Sexualwissenschaften, haben durch Untersuchungen herausgefunden, daß Deutschlands Erotik auch wegen solcher  Brutal-Reklame rapide verödet. „Die Vermarktung, Entwertung des Sexuellen, von weiblichen Körpern besonders in der Werbung“, so Starke, „ist außerordentlich gefährlich für Lust, da läuft als Gegenprozeß dann die Entsinnlichung, Desexualisierung, sinkt das Maß an Sinnlichkeit einer Gesellschaft. Es wird eigentlich auch Begehren von Männern mißbraucht, man kommt in `ne ganz eigenartige Situation.“ Was läuft im Kopfe von Durchschnittsfrauen ab, die täglich, an Zeitungskiosken, Werbetafeln, im Fernsehen umzingelt sind von nackten Models in Verführ-Posen, und viel, viel schöner? „Die fühlen sich dann im Grunde klein, ein Nichts, und das ist nicht gerade selbstbewußtseinsfördernd.“ </strong></p>
<p><strong>Vorgestanzte, aggressiv wie nie propagierte Leitbilder von Erotik und Schönheit, die nachdenklichen Zeitgenossen sogar kryptofaschistisch vorkommen, an die SS-Idealmenschen erinnern, sorgen heute für beträchtliche Ängste und Leidensdruck. Erika Maas, Lektorin,  wird von ihren grade erwachsenen Jungs gefragt, ob sie und ihre Freundinnen damals auch so kompliziert im Bett gewesen sind:“Die Mädchen von meinen Söhnen haben alle Angst, Idealen nicht zu entsprechen. Daß sie nicht schlank genug sind, daß der Busen zu klein oder zu groß ist, nicht fest genug, der Bauch nicht richtig flach, die Beine nicht schön lang, die Haare nicht so glänzen, wie man sichs vorstellt. All das, womit sie ja in den Medien, den Hochglanzzeitschriften, in Filmen berieselt werden. Und nicht entspannt, wollüstig, erotisch im Bett liegen, sondern sich im Hinterkopf überlegen, wie muß ich mich jetzt ausstrecken, damit mein Rücken schön grade, mein Bauch gut rauskommt, die Haare sich um mein Gesicht schlängeln. Das sind doch alles Dinge, die einen fertigmachen.“ Hinzu komme, daß man wohl heute nicht mehr mit dem Gedanken aufwachse, Erotik, Sinnlichkeit und Sex seien was Tolles, Aufregendes. „Verrückt – aber viele empfinden Sexualität als schmutzig, weil sie oft ja auch so eklig, dreckig und ordinär unter die Leute gebracht wird &#8211;  daß es garnicht schön ist, was man da miteinander treibt.“ Sabine Bertram, Jahrzehnte jünger,  bestätigts, sechs von zehn Mädchen, so ihre Erfahrung, könnten sich selbst nicht leiden, just wegen des Diktats der Leitbilder. Und blockten dann jeden noch so ehrlich gemeinten Annäherungsversuch ab, kämen überhaupt nicht auf die Idee, erotische Signale auszusenden. Kalkül:“Früher oder später würde der ja im Bett mitkriegen, wie furchtbar ich aussehe, ich womöglich noch ungeschminkt.“ </strong></p>
<p><strong>Auch Ulrike Brandenburg, Sexualwissenschaftlerin am Universitätsklinikum Aachen, registriert gerade bei jungen Frauen zunehmende Angst vor Hingabe und Intimität. „Wir kriegen eine Höllenangst, wenn es darum geht, uns schutzlos und intim zu zeigen.“ Man fühle große emotionale Unsicherheit, leugne sie aber meistens weg. </strong></p>
<p><strong>Benjamin Werner, wirklich  gutaussehend, fast am Ende seines Jurastudiums, kennt die Clubs, die HipHop-Szene. Jede Menge schöner Menschen unterwegs, doch irgendwie unnahbar, hip und scheinbar sich selbst genügend, zugeballert mit Ego-Drogen.“ Wie soll das denn `ne erotische Stimmung fördern?“ So viele schöne Frauen, aber unfähig, sich selbst zu genießen, oder, wie er meint, völlig unfähig zur Zärtlichkeit. Nur nicht in aller Öffentlichkeit küssen, wo jemand zuschauen könnte. Tatsächlich, in den Siebzigern, Achtzigern sah man noch häufiger Leute beim Herumknutschen, Schmusen. Walther nervt, wenn Leute, besonders aber Frauen, sich nicht mehr wie selbstverständlich  als attraktiv, begehrenswert, erotisch empfinden, sondern Aussehen und Erotik, sinnliche Ausstrahlung nur noch als Marktwert ansehen und entsprechend einsetzen. „Gerade das wirkt so  enterotisierend, bei solchen Frauen blitzt, prallst du nur knallhart ab.“ </strong></p>
<p><strong>Zwanzig-bis Dreißigjährige, so Professor Starke, schlafen heute seltener mit jemandem, den sie mögen, als Fünfzigjährige – das gabs sicher noch nie in diesem Land, wo es immer heißt, nie sei die persönliche Freiheit größer gewesen als heute. Denn ausgerechnet für die schönsten Dinge des Lebens gilt das nicht, da trauen sich die Leute immer weniger. „Angst ist der größte Lust-und Erotikkiller. Diese latente Kriminalisierung von Erotik, daß man dem anderen, vor allen den Männern, nur Schlechtes zutraut, wirkt sich so aus, daß diese verunsichert werden. Die haben Berührungsängste, Angst vorm ersten Mal, vorm Versagen, nicht so zu sein, wie das öffentliche Bild vom überlegenen Mann das nahelegt. Und da lassen sies ganz einfach.“ Ängste kämen aber auch von Arbeitslosigkeit, Mobbing, Streß, beruflicher Abwertung, Spott und Hohn. In gnadenlosen Konkurrenz-Hierarchien komme man sich lieber persönlich nicht zu nahe, weil das verletzlich mache, ausgenutzt werden könnte.  „Mit vierzig kommt man sich heute oft schon vor wie ein alter Knochen,“, moniert Erika Maas, „verliert an Selbstwertgefühl, findet sich nicht mehr arbeitsmarktfähig – und eben auch nicht mehr begehrenswert.“</strong></p>
<p><strong> Clever und effizient und cool zu sein, immer selbstkontrolliert, das wird heute belohnt. Sehr anstrengend, weil man dann nicht mehr echt, bestenfalls geheuchelt spontan sein kann. Deutliche, interessante erotische Signale aussenden, Lust auf Verführen zu signalisieren – das passiert dann natürlich nicht mehr. Wer sich in den bewegendsten Situationen gelassen, scheinbar gefühllos verhält, cool eben, der wird dann auch so, analysiert Starke. Wer hats nicht schon erlebt? Die Parties immer langweiliger, nichts knistert und prickelt, nicht passiert da mehr. In der Disco-Szene meist das gleiche. Bestenfalls manchmal grotesker Narzißmus, wie auf der Love-Parade. Die Partnersuche – deshalb unerhört schwierig. Frauen, Männer, soviele Singles, die gerne einen Partner hätten, gehen selbst zum feurigen Salsa-Ball, lassen sich aber nichts anmerken. Kommen alleine, tanzen ab, gehen alleine, manchmal jahrelang. Erwecken gar den Eindruck, jemanden zu haben.  Ganz extrem in der Technoszene. „Man zeigt sich da, präsentiert sich mit viel Körperbewußtsein“, beobachtet Starke, „aber die Körper sind eigentlich isolierte Wesen, kommen nicht zueinander. Erotische Kultur ist nicht ohne weiteres erlernbar, die Kunst des Verführens kam in Mißkredit – das ist ein Kulturverlust!“ </strong></p>
<p><strong>Lektorin Erika Maas fände Blickkontakte, Komplimente, so wie in Italien oder in Brasilien, gar nicht übel, trifft hierzulande aber eher verschlossene Gesichter. Und hat in ihrem Freundes-und Bekanntenkreis viele Hochflexible, darunter Journalisten, die etwa fürn halbes Jahr in Hamburg arbeiten, dann zwei Jahre in Köln, hinterher ein halbes Jahr in New York sind, sich dem heute geforderten Tempo bis zur Selbstaufgabe anpassen. „Doch die leben völlig ohne Sexualität und Erotik. Wenn du immerzu in einer fremden Stadt bist, immerzu mit neuen Kollegen, mußt du aufpassen, Boden unter die Füße zu kriegen, immer aufs neue checken, wie du dich in diesen Kreisen zu bewegen hast, bist für anderes garnicht offen, fehlt dir dafür Zeit.“  Doch wie Studien zeigen, träumen die meisten heute in Wahrheit eben doch vom freien Ausleben erotischer Gefühle, möglichst romantisch, leiden unter der enterotisierten Gesellschaft. Müssen wir die nun leider Gottes hinnehmen? Starke wird da sehr politisch, nimmt sich den modernen Kapitalismus vor:“Wir müssen aus angstsozialisierten Individuen freie, optimistische  machen, und sicherlich ständig dafür kämpfen, daß lust-und glücksverheißende Bedingungen geschaffen werden – zum Beispiel, daß die Leute gerne Kinder kriegen – das ist auch etwas sehr Lustvolles. Dann  geht die Angst weg“ – er lacht – „und die Menschen können sich fröhlich ineinander verlieben!“</strong></p>
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