Wie es aus Militärkreisen hieß, werde die Gewöhnung an den neuen Minister nicht leicht sein. Der entlassene Jobim hatte auch im Zusammenhang mit Wikileaks-Enthüllungen für Aufsehen gesorgt.
Als Außenminister setzte sich Celso Amorim für engere Beziehungen zum Iran von Präsident Ahmadinedschad ein, was der Lula-Regierung international viel Kritik einbrachte.
“Dilma troca ministro de Lula por ministro de Lula.”(O Globo)
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/5446/highlight/Klaus&Hart
Jobim eröffnet Kriegsrüstungsmesse in Rio de Janeiro:
Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “Estado de Sao Paulo” berichtet exklusiv von einer Pressekonferenz mit dem derzeitigen Präsidenten der Afrikanischen Union, Teodoro NGuema, nach dessen Worten Afrika keine ausländische Intervention nötig habe. “Libyen hat interne Probleme. Wir verurteilen die Militärintervention und erbitten einen sofortigen Waffenstillstand. Wir brauchen nicht einen weiteren Irak.”
Die Qualitätszeitung stellt heraus, daß das libysche Erdöl qualitativ hochwertiger als in den anderen arabischen Ländern sei. Die wichtigsten Ölquellen Libyens befänden sich just in jenem Landesteil, der heute von den Rebellen kontrolliert werde. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/libyenkrieg-streit-der-westlichen-machte-um-strategische-ressourcen-darunter-erdol-zahlt-zu-motiven-betont-brasilianischer-politikwissenschaftler-jose-luis-fiori-in-folha-de-sao-paulo/
Rafale-Werbung in Rio, während des Libyenkriegs, April 2011. Ausriß.
Wikileaks-Video aus Irakkrieg: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/wikileaks-video-aus-dem-irakkrieg-anklicken/
Hintergrund Irakkrieg und Sextourismus in Rio de Janeiro(2007):
“US-Militärs als Sextouristen machen Negativschlagzeilen
Laut den brasilianischen Qualitätszeitungen hat sich das schlechteste vorausgesagte Szenario bestätigt - über 400000 Menschen seien aus Libyen geflüchtet - an der Grenze zu Tunesien gebe es Flüchtlingslager mit über 160000 Menschen. Auf ägyptischer Seite sei die Lage noch kritischer. Viele Menschen versuchten, übers Meer nach Europa zu flüchten, kämen dabei jedoch ums Leben. Letztes Wochenende seien an der libyschen Küste etwa 70 Leichen angespült worden. Rund 400 Libyer seien auf hoher See nach einem Sturm nicht mehr lokalisierbar, verschwunden, hieß es weiter.
Über 100 tote Flüchtlinge: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/06/libyenkrieg-westliche-medien-bestatigen-jetzt-fruhere-vatikanangaben-uber-fluchtlingsdramen-wegen-bombardements-fluchtlingsboot-aus-libyen-gekentert-offenbar-viele-tote/
Luftterror und Flüchtlingstod: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/nach-luftterror-uber-tripolis-untergang-eines-fluchtlingsschiffs-aus-der-bombardierten-hauptstadt-uno-bestatigt-starke-zunahme-der-zivilen-opfer-der-libyen-intervention-wegen-provozierter-massenfluc/
Radio Vatikan hatte bereits letzte Woche gemeldet, nach den Informationen von Bischof Martinelli in Tripolis “hätten die Luftangriffe mittlerweile bereits 400000 Libyer zu Flüchtlingen in Tunesien und Ägypten gemacht. Entsprechend scharf fiel auch die Kritik aus der Kirche im größten katholischen Land an den NATO-Bombardements aus.
Auch im Mainstream waren die Luftangriffe stets als gegen “Machthaber Gaddafi gerichtet” definiert worden - die tatsächlich erreichten Resultate weisen nach Ansicht brasilianischer Kritiker indessen auf andere Zielsetzungen.
Luftterror und Massenflucht-Opfer: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/nach-luftterror-uber-tripolis-untergang-eines-fluchtlingsschiffs-aus-der-bombardierten-hauptstadt-uno-bestatigt-starke-zunahme-der-zivilen-opfer-der-libyen-intervention-wegen-provozierter-massenfluc/
Karikatur zu Luftangriffen - größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, Ausriß.
Bischöfliche Arbeiterseelsorge: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/
Brasilianischer Politikexperte zu Gründen des Libyenkriegs: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/libyenkrieg-streit-der-westlichen-machte-um-strategische-ressourcen-darunter-erdol-zahlt-zu-motiven-betont-brasilianischer-politikwissenschaftler-jose-luis-fiori-in-folha-de-sao-paulo/
Wikileaks zu Vorgehen im Irakkrieg - der Tod des Journalisten - anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/wikileaks-video-aus-dem-irakkrieg-anklicken/
Soldaten und Sextourismus: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/brasiliens-fuhrender-medienkonzern-globo-berichtet-uber-weitere-zivilisten-vernichtung-in-libyen-ataque-aereo-da-coalizao-na-libia-deixou-7-civis-mortos-diz-medico/
Libyenkrieg als Marketingtrumpf - Bomber-Propaganda in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/brasiliens-franziskaner-frei-jose-francisco-zu-libyenkrieg-und-kriegswaffenmesse-in-rio-de-janeiro-weltsozialforum-aktivist-oded-grajew-analysiert-vollig-korrekt/
“Der Vietnamkrieg war illegal” Süddeutsche Zeitung 2011.
“Der illegale Krieg. Die Pentagon Papers werden erstmals vollständig freigegeben. An diesem Montag wird ein bislang streng gehütetes Staatsgeheimnis preisgegeben: Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt,und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht.”
http://www.xinhuanet.com/english2010/special/libya/index.htm
“Shortnews: Libyen: 100 tote Zivilisten durch Alliierte Luftschläge” (Nachrichtenschlagzeile)
Zeitungsausriß.
http://www.youtube.com/watch?v=13qWADMfQnQ&NR=1&feature=fvwp
“Vorgeschobene Kriegsgründe” - Der Spiegel: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/libyenkrieg-streit-der-westlichen-machte-um-strategische-ressourcen-darunter-erdol-zahlt-zu-motiven-betont-brasilianischer-politikwissenschaftler-jose-luis-fiori-in-folha-de-sao-paulo/
Luftangriffe und Massenflucht: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/05/brasiliens-medien-bestatigen-vatikanangaben-uber-starke-fluchtwelle-wegen-nato-bombardements-in-libyen/
http://das-blaettchen.de/2011/04/obama-in-brasilien-4185.html
Soldaten und Sextourismus: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/brasiliens-fuhrender-medienkonzern-globo-berichtet-uber-weitere-zivilisten-vernichtung-in-libyen-ataque-aereo-da-coalizao-na-libia-deixou-7-civis-mortos-diz-medico/
Jugoslawienkrieg: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/24/es-begann-mit-einer-luge-wdr-film-uber-den-krieg-gegen-jugoslawien/
“Gaddafi, Märtyrer.”
Brasiliens Qualitätsmedien berichteten, daß US-Politiker wie der Abgeordnete Eliot Engel scharfe Kritik an Lula wegen dessen Freundschaft mit Ahmadinedschad geäußert hätten - während Nachfolgerin Rousseff von der starken Annäherung an den Iran abweiche. “Dieses Bündnis hat uns sehr gestört. Es schien so, als tat Lula alles, um die USA zu beleidigen. Es gab viel Schlechtes in der Lula-Regierung - und jetzt können wir all dies hinter uns lassen.”(Eliot Engel) Lulas Chefministerin war indessen Dilma Rousseff, trug Lulas Kurs komplett mit. Engel äußerte die Hoffnung, daß Brasilia jetzt nordamerikanische Jagdbomber kauft, statt der mutmaßlich vereinbarten französischen.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung von 2010 liegen die USA unter Barack Obama auf dem 4. Platz, Brasilien unter Lula weit abgeschlagen auf dem 73. Platz.
Wikileaks und die antiamerikanische Rhetorik: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/09/wikileaks-lula-und-die-leere-antiamerikanische-rhetorik-engste-freundschaftliche-beziehungen-zum-weisen-haus-doch-bitte-um-verstandnis-fur-spruche-gegen-die-usa-in-wahlkampfzeiten/

Ex-Diktaturparteichef José Sarney am Tisch mit Obama: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/20/ein-historischer-tag-in-brasilien-ordnet-obama-die-atacke-auf-libyen-an-rios-qualitatszeitung-o-globo/
Brasiliens Regierung und die Führung der Arbeiterpartei(PT) haben die von PT-Mitgliedern angekündigten Proteste gegen den Besuch Obamas verurteilt. Die betreffenden PT-Mitglieder zählen gleichzeitig zu Gewerkschaften und Sozialbewegungen, von denen die Proteste ebenfalls ausgerufen worden waren. Wie die Landesmedien berichteten, diskutierten PT-Minister telefonisch mit den Dissidenten - die Regierung wolle nicht, daß sich Obama gestört fühle und als “persona non grata” bezeichnet werde. In Rio de Janeiro verbot die lokale PT-Führung ihren Mitgliedern kategorisch die Teilnahme an den Protesten. Nach deren Ankündigung hatte laut Medienkonzern Globo Obama seine für Sonntag vorgesehene öffentliche Rede auf Brasiliens traditionellem Protestplatz in Cinelandia vor dem Opernhaus abgesagt, wolle jetzt nur noch vor kleinem Publikum im Opernhaus sprechen.
Indessen wandte sich ein PT-Parteiflügel in einer Note gegen die offizielle Partei-und Regierungslinie und rief zu Anti-Obama-Protesten auf. Dem PT-Flügel gehört Dilma Rousseffs Frauenministerin Iriny Lopes an: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/barack-obama-in-brasilien-flugel-von-lulas-arbeiterparteipt-verurteilt-drohung-mit-libyen-invasion-sowie-krieg-in-afganistan-und-im-irak-wie-bei-bush-visite-2007-pt-teilnahme-an-protestaktione/
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat vor der Obama-Visite erstmals das sehr heikle Menschenrechtsthema gestreift und dabei die Situation im Iran mit dem US-Gefängnis in Guantanamo verglichen. “Wenn ich nicht mit dem Steinigen von Frauen einverstanden bin, kann ich auch nicht zustimmen, daß Menschen ihr Leben lang ohne Verurteilung eingesperrt bleiben.” Bewußtsein über die Frage der Menschenrechte müßten der Iran, die USA und auch Brasilien haben.Rousseff zitierte die Probleme im Gefängnissystem des Landes: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/27/brasiliens-neue-menschenrechtsministerin-maria-do-rosario-definiert-das-tropenland-als-folterstaat-laut-landesmedieno-brasil-reconhece-a-existencia-e-a-presenca-da-tortura/
Steinigen im Iran und in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/
Obama und Brasiliens Rassismus: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/obama-und-brasiliens-schwarze-hohe-erwartungen-laut-franziskaner-frei-david-santos-leiter-von-educafro-brasiliens-gravierender-rassismus-brasilien-ist-das-rassistischste-land/
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&Hart
Roni Gotthilf, Produzent von TV Mosaico, in Sao Paulo, im Website-Interview.
“Von nahem besehen, ist alles ganz anders, als in den großen Medien meist dargestellt. Heute ist es schwieriger, die Fakten zu sehen und zu begreifen, weil sie immer mehr durch Meinungen über Fakten ersetzt werden. Die Wahrheit hat immer viele Gesichter. Die heutigen Medien verbreiten über Nachrichten sehr stark Meinung - doch getarnt, versteckt. Es gibt leider keine klare Trennung. Wir sind völlig außerhalb des Mainstreams. Was die anderen nicht zeigen, zeigen wir - immer die Kehrseite der Medaille.”
Bad People: http://www.jcrelations.net/en/?item=3036
Wikileaks und Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/wikileaks-und-brasilien-der-interessante-fall-des-usa-hassers-und-strategieministers-samuel-pinheiro-guimaraes/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Gemäß einer neuen Studie hat die Zahl der ermordeten Schwarzen zwischen 2002 und 2008 stark zugenommen - im Unterschied zu Weißen. Während 2002 etwa 20 Prozent mehr Schwarze ermordet wurden als Weiße, waren es 2008 indessen 103 Prozent mehr, hieß es. Bezogen auf junge Schwarze und Weiße, sind die Mordraten noch unterschiedlicher. Im nordöstlichen Teilstaat Paraiba wurde danach 2008 1083 Prozent mehr Schwarze als Weiße ermordet, im Teilstaat Alagoas 974,8 Prozent. In elf brasilianischen Teilstaaten sind es stets über 200 Prozent mehr. Im Teilstaat Bahia, mit dem größten dunkelhäutigen Bevölkerungsanteil, liegt die Rate bei 798,5 Prozent. Der Soziologe Julio Waiselfisz, unter dessen Leitung die Studie erarbeitet wurde, sprach von “Charakteristiken der Ausrottung, Vernichtung”, die Unterschiede bei der Mordrate wüchsen sehr rasch. Dies liege an fehlender öffentlicher Sicherheit für die arme Bevölkerung, in der die Schwarzen die Mehrheit seien. Mit der öffentlichen Sicherheit geschehe dasselbe wie in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Sozialversicherung - es werde privatisiert. “Wer kann, zahlt für privaten Sicherheitsdienst. Die Schwarzen zählen zu den Ärmsten, leben in Risikozonen und können nicht zahlen.”
Laut unvollständigen Landesstatistiken werden in Brasilien jährlich etwa 55000 Menschen ermordet.
Zeit-Leser:
“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”.
U.a. aus Europa hat die Lula-Regierung wegen ihrer Politik sehr viel Lob erhalten.
Attentat auf Systemkritiker Ricardo Gama in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/30/yoani-sanchez-systemkritische-bloggerin-in-kuba-kollege-ricardo-gama-in-brasilien-erlitt-jetzt-attentat-doch-offenbar-keinerlei-reaktion-des-auslands/
“Nordeste tem escalada de mortes violentas em 10 anos, mostra estudo.”http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-schuswaffen-in-privathand-476-prozent-illegal-laut-ngo-viva-rio-resultate-achtjahriger-sicherheitspolitik-der-lula-regierung/
Zeitungsfoto, Ausriß - Morde an Frauen in Rio de Janeiro.
Menschenrechtsaktivist und Künstler - Emanoel Araujo: http://www.brasiliennachrichten.de/index.php?option=com_content&task=view&id=61&Itemid=30
Fotoserie über Gewalt in der größten Demokratie Lateinamerikas - anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
http://das-blaettchen.de/2011/03/dilma-rousseffs-schlechter-start-3659.html
Tags: Brasilien, Sao Paulo, Sklavennachfahrin
Wie Brasiliens Landesmedien unter Berufung auf Wikileaks weiter berichten, wurde der Vorschlag 2007 dem damaligen Außenminister Celso Amorim unterbreitet, um Brasilien näher an die Länder der sogenannten “Westgruppe” heranzuführen. Das Projekt sei nicht vorangekommen, habe aber die Besorgnis des NATO-Kommandos über den Weg gezeigt, den die Region eingeschlagen habe. Brasilien habe man daher an den Militärblock annähern wollen.
Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010
Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das Fehlen unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an Korruption sorgten für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme im Straf- und Jugendstrafvollzug.