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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; politische Korrektheit</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Brasilien, Mentalität: &#8222;Das Land der Selbsttäuschung&#8220; &#8211; Philosoph und Psychoanalytiker André Martins analysiert politisch unkorrekt vor Deutschlandjahr 2013 die Situation des Tropenlandes. &#8222;Aufgebaute Fassade, hinter der unsere größten Probleme versteckt sind.&#8220; Politisch unkorrekte Realität und lukrative Auslandspropaganda. Martins zu den Ursachen der Gewalt-und Vergewaltigungskultur.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 21:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandspropaganda und Wahrheit Brasilien-Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediensteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[politische Korrektheit]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-erneut-frau-in-rio-kleinbus-vergewaltigt-laut-landesmedien-vierter-bekanntgewordener-fall-in-einer-einzigen-woche/ Neue Gruppenvergewaltigung gemeldet &#8211; aus Nordostbrasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/ André Martins gegenüber der Qualitätszeitung &#8222;O Estado de Sao Paulo&#8220;:  &#8222;Wir erleben eine Täuschungspropaganda über die Gewaltsituation. Brasilien durchlebt derzeit eine Art von wildem Entwicklungskapitalismus, der im Grunde kein Geld für Soziales ausgeben will, sich nur für Gewinn um jeden Preis interessiert. Wir haben keinen Sozialpakt in Brasilien. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-erneut-frau-in-rio-kleinbus-vergewaltigt-laut-landesmedien-vierter-bekanntgewordener-fall-in-einer-einzigen-woche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-erneut-frau-in-rio-kleinbus-vergewaltigt-laut-landesmedien-vierter-bekanntgewordener-fall-in-einer-einzigen-woche/</a></p>
<p><strong>Neue Gruppenvergewaltigung gemeldet &#8211; aus Nordostbrasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/</a></p>
<p><strong>André Martins gegenüber der Qualitätszeitung &#8222;O Estado de Sao Paulo&#8220;:</strong> <strong> &#8222;Wir erleben eine Täuschungspropaganda über die Gewaltsituation. Brasilien durchlebt derzeit eine Art von wildem Entwicklungskapitalismus, der im Grunde kein Geld für Soziales ausgeben will, sich nur für Gewinn um jeden Preis interessiert. Wir haben keinen Sozialpakt in Brasilien. Es gibt keinen Diskurs für einen wirklichen Aufbau eines Landes für alle. Was es gibt, und was noch trauriger ist, sogar akzeptiert wird, sind individuelle Interessen &#8211;  oder von kleinen geizigen Gruppen. Aber keine Bereitschaft, über das Kollektive nachzudenken. &#8222;</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Mentalitätsreflexionen von Austregesilo de Athayde: “Halb Kind, halb Teufel…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/mentalitataustregesilo.jpg" alt="mentalitataustregesilo.jpg" /></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Steinmeier vor seiner Reise 2015 nach Brasilien:”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/putin-mit-kritik-wegen-rusland-menschenrechtssituation-uberhauft-lula-und-dilma-rousseff-mussen-nie-mit-entsprechenden-fragen-rechnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/putin-mit-kritik-wegen-rusland-menschenrechtssituation-uberhauft-lula-und-dilma-rousseff-mussen-nie-mit-entsprechenden-fragen-rechnen/</a></p>
<p><strong>Möglichkeiten, die sich aus der Fußball-WM und Olympia ergeben, so Martins, würden vertan. &#8222;Es gibt den allgemeinen Eindruck, daß alles, was heute in Brasilien getan wird,  nur dem Bauen einer Fassade dient.  Das ist sehr enttäuschend. Und aus meiner Sicht verstärkt  das bei Personen mit geringerer psychischer Struktur die Idee, daß Brasilien ein Niemandsland ist, wo man alles tun kann, inclusive, schwere Verbrechen zu begehen.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/brasilien-mentalitat-raub-und-skrupellosigkeit-sind-in-unserer-kultur-verwurzelt-verspaten-die-verbesserung-unserer-ranking-position-fur-menschliche-entwicklung-qualitatszeitung-o-globo-in-eine/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/brasilien-mentalitat-raub-und-skrupellosigkeit-sind-in-unserer-kultur-verwurzelt-verspaten-die-verbesserung-unserer-ranking-position-fur-menschliche-entwicklung-qualitatszeitung-o-globo-in-eine/</a></p>
<p><strong>In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur &#8211; erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. </strong> <a href="http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf">http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/brasilien-starke-zunahme-der-vergewaltigungen-2010-rund-34000-amtlich-registriert-2011-bereits-38540/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/brasilien-starke-zunahme-der-vergewaltigungen-2010-rund-34000-amtlich-registriert-2011-bereits-38540/</a></p>
<p><strong>Martins zum jüngsten schweren Busunglück von Rio, bei dem ein Universitätsstudent einen Busfahrer mehrmals ins Gesicht trat, sodaß dieser ohnmächtig wurde, der Bus von einer Hochstraße herabstürzte &#8211; mindestens sieben Tote, viele Schwerverletzte: &#8222;Das öffentliche Nahverkehrssystem von Rio und Sao Paulo ist schlecht. Ab einem bestimmten Alter oder einem bestimmten sozialen Standard will hier niemand mehr mit dem Bus fahren &#8211; im Gegensatz zu den USA und Europa.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Martins erinnert an die Disco-Tragödie von Santa Maria, die schlechten Beispiele aus Brasilia in puncto Korruption, zum Beispiel dem Mensalao-Skandal.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/brasilien-reisewarnung-nachts-keine-offentlichen-verkehrsmittel-benutzten-empfiehlt-frankreichs-botschaft-angesichts-jungster-gewalttaten-darunter-vergewaltigungen-von-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/brasilien-reisewarnung-nachts-keine-offentlichen-verkehrsmittel-benutzten-empfiehlt-frankreichs-botschaft-angesichts-jungster-gewalttaten-darunter-vergewaltigungen-von-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>Zur sadistischen Gewalt in Brasilien:&#8220;Was wahrzunehmen ist, ist fehlendes Identifizieren mit dem anderen. Diese Täter manifestieren Perversität und Indifferenz gegenüber dem anderen&#8230;Die Propagierung, aus Markt-oder Finanzinteresse, eines Ideals des perfekten Körpers, der perfekten finanziellen Glückseligkeit, von Sex-Performance, schafft sozialen psychologischen Druck, der bei Menschen, die sich fern von diesem Ideal empfinden, ein negatives Gefühl schafft, das sich in Ressentiments äußern kann. Und, in gravierenden Fällen, in Gewalt, Zerstörung gegenüber dieser Gesellschaft, in die sie sich nicht eingliedern können.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Martins führt den &#8222;gewalttätigen Charakter der brasilianischen Gesellschaft&#8220; vor allem auf die Sklaverei zurück. Damals seien die Sklavinnen auch sexuelle Sklavinnen gewesen. &#8222;Dies verbreitete die Auffassung, Wahrnehmung, daß es legitim sei, den anderen sexuell zu unterwerfen bzw. mit Gewalt &#8211; daß Sex zwischen Partnern nicht</strong> <strong>gut und einvernehmlich sei und auch nicht zu sein brauche &#8211; also auch nicht gemeinsamer Lustgewinn oder eine geteilte Freude.&#8220;  </strong></p>
<p><strong>In nahezu allen mitteleuropäischen Medien sind Kultur-und Mentalitätsvergleiche, die solche Faktoren beleuchten, aus Gründen der Berichterstattungsvorschriften politischer Korrektheit untersagt. Um so mehr, da nicht wenige Brasilianer betonen, das Land sei nach wie vor sehr stark von Indianermentalität geprägt, vor allem in jenen Regionen, in denen eine Vermischung von Indianern und Nicht-Indianern stattgefunden habe.</strong></p>
<p><strong>Sklaverei unter Indianerstämmen Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/29/sklaverei-unter-indianerstammen-lateinamerikas-vor-der-ankunft-der-portugiesen-war-im-heutigen-brasilien-gemas-historischen-quellen-die-sklaverei-bereits-unter-den-indianern-ublich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/29/sklaverei-unter-indianerstammen-lateinamerikas-vor-der-ankunft-der-portugiesen-war-im-heutigen-brasilien-gemas-historischen-quellen-die-sklaverei-bereits-unter-den-indianern-ublich/</a></p>
<p><strong>Sklaverei in Afrika und Brasilien:  Historiker betonen</strong><strong>, daß bedeutende Sklavenhändler Brasiliens Schwarze waren. Und daß schwarze Sklaven, die freikommen konnten, in Brasilien sofort Sklaven kauften, mit ihren eigenen Brüdern handelten. Bei einem großen Sklavenaufstand in Bahia wurden die Revoltierenden durchweg von Sklaven, die feindlichen Stämmen und Völkern angehörten, denunziert</strong>.</p>
<p><strong>Nur wenige brasilianische Historiker wagen sich mit der Forderung an die Öffentlichkeit, endlich von unzulässigen Vereinfachungen zu lassen, Tabus zu brechen. Professor Manolo Florentino ist einer davon, lehrt an der Universität von Rio de Janeiro, wies sich durch ein vielbeachtetes Buch als Sklavereiexperte aus. Er wirft vielen Historikern von heute vor, schlichtweg zu unterschlagen, wie die afrikanischen Eliten beim Menschenhandel mitmachten. “Männer, Frauen und Kinder wurden versklavt und exportiert durch Afrikaner – ein Fakt, den auch die brasilianische Geschichtswissenschaft vergessen will.&#8220; Für Florentino bringt es nicht weiter, die aktive Rolle der Afrikaner am Sklavenhandel unerwähnt zu lassen, zu verstecken. Auf beiden Seiten des Atlantik, in Afrika und in Brasilien, existierten archaische Gesellschaften – verbunden durch bestimmte Wertvorstellungen und eben den Handel mit Afrikanern. Jahrzehnte vor der offiziellen Sklaverei-Abschaffung kam es zu einem bezeichnenden Phänomen: Manche humaner gesinnten weißen Sklavenhalter gaben Schwarzen die Freiheit, nicht wenigen Afrikanern gelang es, sich freizukaufen. Kamen diese zu Geld, taten sie etwas Überraschendes – sie, die Ex-Sklaven, kauften sich auf den Menschenmärkten Rio de Janeiros oder Bahias Afrikaner, wurden somit selber Sklavenhalter. Verschleppte Afrikaner beuteten, so absurd es klingt, fern der Heimat ebenfalls verschleppte Leidensgenossen aus. Sklaverei – heute in Brasilien und in Afrika nur noch ein Thema für Historiker, Anthropologen ?Vor allem brasilianische Bischöfe sprechen von einer tiefverwurzelten Sklavenhaltermentalität, weisen auf die extrem kraß ungerechte Einkommensverteilung – und das Fortbestehen von Sklaverei.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/angelibanditen12.jpg" alt="angelibanditen12.jpg" /></p>
<p><strong>Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.</strong></p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…</strong></p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/</a></p>
<p><span id="more-15248"></span></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…</h2>
<p><strong> Fotoserie: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Vergewaltigungen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-erneut-frau-in-rio-kleinbus-vergewaltigt-laut-landesmedien-vierter-bekanntgewordener-fall-in-einer-einzigen-woche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-erneut-frau-in-rio-kleinbus-vergewaltigt-laut-landesmedien-vierter-bekanntgewordener-fall-in-einer-einzigen-woche/</a></p>
<p><strong>Brasilianer vergewaltigte vierjähriges Mädchen in der Schweiz:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/brasilianer-der-in-der-schweiz-ein-vierjahriges-madchen-vergewaltigte-in-luzern-zu-lebenslanglich-verurteilt-laut-landesmedien-rio-de-janeiro-alle-zwei-stunden-eine-vergewaltigung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/brasilianer-der-in-der-schweiz-ein-vierjahriges-madchen-vergewaltigte-in-luzern-zu-lebenslanglich-verurteilt-laut-landesmedien-rio-de-janeiro-alle-zwei-stunden-eine-vergewaltigung/</strong></a></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund des wachsenden Ausmaßes der Gewalt gegen Frauen Brasiliens haben die Landesmedien eine Studie des südafrikanischen Medical Research Council herausgestellt, derzufolge über 27 Prozent aller Südafrikaner angegeben haben,  mindestens eine Frau vergewaltigt zu haben, 7,7 Prozent davon über zehn Frauen. </strong></p>
<p><strong> Jeder fünfte Vergewaltiger habe Aids.</strong></p>
<p><strong> 74 Prozent jener, die sich zur Vergewaltigung bekannten, sagten, sie hätten mit weniger als 20 Jahren erstmals vergewaltigt, 10 Prozent sogar mit weniger als zehn Jahren. Jeder Zehnte sagte, es gemeinsam mit Vergewaltigerbanden getan zu haben.<br />
</strong></p>
<p><strong>Besonders hoch (27,8 Prozent) war die Aidsrate bei jenen Männern, die andere Männer vergewaltigt hatten.</strong></p>
<p><strong>BRICS: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/28/vergewaltigungen-in-bestimmten-brics-staaten-brasiliens-medien-berichten-ausfuhrlich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/28/vergewaltigungen-in-bestimmten-brics-staaten-brasiliens-medien-berichten-ausfuhrlich/</a></p>
<p>Alice Schwarzer 2003:<strong>  Ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.</strong></p>
<p><strong>Deutschlandjahr 2013, Frankfurter Buchmesse &#8211; Gastland Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/05/brasilien-gekopft-im-paradiesgarten-von-rio-de-janeiro-im-april-2013-lokalmedien-mit-fotobericht-offentliche-sicherheit-in-der-wm-und-olympia-stadt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/05/brasilien-gekopft-im-paradiesgarten-von-rio-de-janeiro-im-april-2013-lokalmedien-mit-fotobericht-offentliche-sicherheit-in-der-wm-und-olympia-stadt/</a></p>
<p><strong>Mentalität, soziokulturelle Faktoren:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/07/brasilien-verstos-gegen-gesetze-nimmt-zu-laut-studie-bruch-von-normen-und-regeln-immer-leichter/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktorenwir-sind-tatsachlich-nichtig-belanglos-oberflachlichschriftstellerin-heloisa-seixas-nach-der-ruckkehr-von-einer-deutschlandreise-dem-besuch-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/brasiliens-mentalitat-soziokulturelle-faktorenwir-sind-tatsachlich-nichtig-belanglos-oberflachlichschriftstellerin-heloisa-seixas-nach-der-ruckkehr-von-einer-deutschlandreise-dem-besuch-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen-Kultur &#8211; Schweigen deutscher Politiker etc.:</strong><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263"> http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/brasilien-mentalitat-raub-und-skrupellosigkeit-sind-in-unserer-kultur-verwurzelt-verspaten-die-verbesserung-unserer-ranking-position-fur-menschliche-entwicklung-qualitatszeitung-o-globo-in-eine/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/21/brasilien-mentalitat-raub-und-skrupellosigkeit-sind-in-unserer-kultur-verwurzelt-verspaten-die-verbesserung-unserer-ranking-position-fur-menschliche-entwicklung-qualitatszeitung-o-globo-in-eine/</a></p>
<p><strong>Fußball-WM und Brasilienklischees (1)</strong></p>
<p>&#8211;von Klaus Hart, Sao Paulo&#8211;</p>
<p>Im Vorfeld der Fußball-WM feiern in Deutschland dümmliche, meist von Werbung, Industrie und Auslandspropaganda vorgegebene Brasilienklischees wieder Triumphe. Das Tropenland wird nur zu oft auf Karneval, Alegria ohne Ende, Samba, Rio de Janeiro und seine Traumstrände, auf schöne, sinnliche Frauen reduziert. So als wären umgekehrt alle Deutschen absolute Fans des Münchner Oktoberfests und seiner Blasmusik. &#8222;O Brasil esta na moda&#8220;, Brasilien ist in Mode, konstatieren amüsiert die Kolumnisten der brasilianischen Qualitätszeitungen und machen sich bei jeder Gelegenheit über die realitätsfremde Sicht des Auslands lustig.</p>
<p>Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro aus Rio de Janeiro konstatiert bei Deutschlandreisen immer wieder, daß deutsche Medien, aber auch die Normalbürger, von absurdesten Brasilienklischees einfach nicht lassen wollen. Und da Ribeiro nebenbei auch noch ein großer begnadeter Zeitungskolumnist ist, informiert er seine Landsleute regelmäßig mit beißendem Spott über das verquere Brasilienbild nicht nur in Europa: “In der Ersten Welt weiß man nichts über Brasilien. Wenn man die Mehrheit der Deutschen bittet, mal was über Brasilien zu sagen, dann kommt, ach so ja, Pelè, Fußball, Karneval, Nackte. Die Hauptstadt? Äh, Rio de Janeiro. Die wissen nichts!“ Ribeiro liegt so schief nicht.<br />
&#8211;Samba oder Sertaneja?&#8211;<br />
Vor der WM werden Brasilien und sein Fußball wieder einmal gnadenlos mit Samba zusammengerührt. Samba-Fußball, Samba-Kicker, Samba-Giganten. Und Lothar Matthäus, der gerade im südbrasilianischen, nicht gerade Samba-geprägten Curitiba als Trainer anfing, wird gar zum Samba-Lothar. Man weiß es doch, wird einem eingebleut &#8211; in Brasilien ist feuriger Samba am beliebtesten – und im Karneval tanzt zu mitreißenden Sambarhythmen nicht nur ganz Rio Tag und Nacht. Alles falsch, alles frei erfunden, clevere Mediensteuerung machts möglich. Ein Blick in die brasilianischen Hitparaden, auf die Listen der meistgespielten Titel, der meistverkauften CDs genügt. Und auch die Musikexperten, die Leute auf der Straße bestätigen es: Samba war in Brasilien noch nie tonangebend, ist bis heute in vielen Landesteilen überhaupt nicht populär. Benedita Souza aus dem Samba-armen Nordosten lebt heute in der brasilianischen Kultur-und Wirtschaftsmetropole Sao Paulo, auch nicht gerade ein Samba-Pflaster:“Nein, daß alle Brasilianer Samba mögen, gar Samba im Blut haben, stimmt überhaupt nicht. Nur eine Minderheit kann Samba tanzen, ja, nur eine Minderheit. Denn Samba muß man erst mal lernen. Nur ein bißchen mit den Hüften wackeln, das kann ja jeder. Brasiliens populärste Musik ist nicht Samba, sondern Sertaneja, tiefromantisch.“<br />
Brasiliens größte Qualitätszeitung, die Folha de Sao Paulo, hats per Umfrage ermittelt: Die prägende, meistgehörte Musik von Lateinamerikas Kultur-Megacity ist Sertaneja, gefolgt von anderen Genres der Musica Popular Brasileira. Erst an dritter Stelle folgen Samba/Pagode, danach Rock. Wer sind die Megastars Brasiliens? Folgt man den Klischee-Vorgaben deutscher, auch multikultureller Medien, müßte es sich um Gilberto Gil, Marisa Monte, Lenine, Chico Cesar, Maria Bethania oder Caetano Veloso handeln – letzterer wird allen Ernstes gelegentlich als „größter Musikstar Brasiliens“ gepriesen. Ein schlechter Witz. Die beiden Megastars Brasiliens heißen Zezè di Camargo und Luciano, leben in Sao Paulo und komponieren, spielen Sertaneja. Die 2005 in Brasiliens Radios am meisten gespielte Musik, „Fui Eu“, kam von diesem Duo, ermittelt von „Crowley Broadcast Analysis“. Samba folgt stets deutlich abgeschlagen. Nicht zufällig holte sich der rechtssozialdemokratische Staatschef Lula für seine Wahlkampfkundgebungen als Anheizer keine Sambaband, sondern die Grammy-Preisträger Zezè di Camargo und Luciano. Auch andere Sertaneja-Stars, etwa Bruno und Marrone, sind weit populärer als die in Deutschland immer herausgestellten Musiker. Und schauen wir uns die landesweiten CD-Verkäufe der letzten Jahre an, wirds noch kurioser: Pop und Rock, ganz überwiegend brasilianisch, liegen an erster Stelle, gefolgt von Sertaneja und &#8212; religiöser Musik von Kirchen und Sekten. Erst danach folgen Samba/Pagode. Die zuständigen Statistiker der Musikbranche verweisen indessen darauf, daß auf eine legal im Laden verkaufte CD bis zu zehn schwarz gepreßte und vertriebene Scheiben kommen. Schwerlich zu übersehen, welche Sparte die Raubpresser bevorzugen – Sertaneja. Überall in den Einkaufsstraßen Brasiliens werden nicht nur die CDs von Zezè di Camargo und Luciano teils zum Stückpreis von umgerechnet siebzig, achtzig Cents geradezu massenhaft angeboten. Brasiliens erste nicht von Indios gespielte Musik war Sertaneja, nicht Samba. Kurios, wenn daher Kulturminister Gilberto Gil jetzt in Deutschland mit der Feststellung zitiert wird, „Samba und Fußball sind unsere wichtigsten Wurzeln“. Samba sei die für Brasilien typischste Musik, wird anderswo behauptet – und natürlich nicht bewiesen. Treten an Rio de Janeiros Stränden große Namen des Samba auf, kommen fünf-bis zehntausend. Anfang Februar spielten an selber Stelle Sänger einer Sektenkirche – laut Polizeiangaben kamen 300000.<br />
Ein deutscher Kultur-Fernsehsender schreibt indessen gar in einer Vorankündigung:&#8220;In Brasilien regiert der Funk die Musikszene&#8230;Samba und der Karneval gelten als soziale Beruhigungsmittel, die den Ausbruch einer starken Bewegung zur Bekämpfung der akuten Ungerechtigkeit verhindern.&#8220; Und über das Strandviertel Copacabana erfahren wir aus derselben Quelle:&#8220;Warum ist dieser älteste Teil Rio de Janeiros mit seinen 600000 Einwohnern so berühmt geworden?&#8220; Die Bewohner Rios halten die Altstadt, und nicht das vergleichsweise junge Copacabana, für den ältesten Teil der Stadt, und sind der Meinung, in Copacabana wohnen nur an die 200000 Menschen. Wer hat wohl Recht?<br />
&#8211;Karneval—<br />
Alle Brasilianer karnevalsverrückt? Feiert alles wirklich bis zur Ekstase?Von wegen. Seit in den achtziger Jahren die Gewalt in den Städten geradezu sprunghaft zunahm, blieben immer mehr Brasilianer dem Carnaval lieber ferne. Sich köstlich amüsieren und gleichzeitig vor Überfällen mit Messer und Revolver auf der Hut sein – das geht nicht zusammen. In Karnevalshochburgen des Nordostens begeben sich nach dreiundzwanzig Uhr vielerorts die meisten Narren schleunigst nach Hause, weil dann Schüsse zu hören sind, Überfälle drohen. Nach seriösen Erhebungen mag gerade mal ein Drittel der Brasilianer das Volksfest, beteiligt sich mehr oder weniger intensiv – der Rest bleibt demonstrativ ferne, hat für Karneval ähnlich viel übrig wie der Durchschnittsdeutsche. Beeindruckend, wieviele Bewohner Rio de Janeiros die Stadt kurz vorm Karneval verlassen, wie ausgestorben daher viele Viertel wirken. Deutsche Medien berichtens anders. „Wild und enthemmt“ gehe es besonders im Rio-Karneval zu, melden deutsche Gazetten. Zum Beweis werden Fotos von der großen, weltweit einzigartigen Parade der besten Sambaschulen gedruckt. Barbusige Frauen in Mini-Tangas wirklich überall, wird suggeriert. Natürlich frei erfunden. Jene Vorzeige-Models der Sambaschulen, auf die sich die Kommerz-Fotografen stürzen, kommen wohlbedeckt und wohlbewacht zu den Aufstellungsräumen der Sambaschulen. Erst dort, zum Paradestart, legen sie auf Allegorienwagen oder vor den Blocks der Perkussionisten ihre Hüllen ab – und ist die Paradestrecke abgetanzt, bedeckt man sich schnellstens wieder. So wies von den allgegenwärtigen heftig machistischen Partnern befohlen wird. Standardregel im Karneval: Jene am wenigsten bekleideten Karnevalstänzerinnen werden am meisten machistisch bewacht – ob von Freund, Ehemann, Bruder, Vater etc. Nur zu oft hört man gerade in Rio von einstmals karnevalsbesessenen Frauen resigniert:“Mein Mann hat mich zwar im Karnevalsgetümmel kennengelernt, mir aber danach den Karneval verboten.“<br />
&#8211;Fußball—<br />
Und die Fußballbegeisterung? Wird wirklich überall an den Stränden, in jeder Straße, in jeder Gasse gekickt? Gemäß Umfragen tritt die große Mehrheit der Brasilianer nie oder nur höchst selten gegen einen Ball. Achtzig Prozent leben in Städten wie dem Betonmeer Sao Paulo. Benedita Souza aus Sao Paulo beobachtet: “Fußball geht eigentlich nur in den Clubs. Es ist doch alles zugebaut. Den Jugendlichen fehlt Platz zum Spielen. Deshalb sitzen die meistens vor dem Fernseher.“ Stimmt. Auch weils vielen auf der Straße zu gefährlich ist. Brasiliens Heranwachsende hocken mehr als doppelt solange wie ihre deutschen Altersgenossen vor der Glotze – durchschnittlich dreieinhalb Stunden pro Tag, liegen damit weltweit an der Spitze.<br />
&#8211;Strand—<br />
Aber geht denn bei diesem herrlichen Tropenwetter nicht wenigstens in Rio alles an den Strand, planscht nach Herzenslust in den Copacabanawellen? Ist der Brasilianer nicht ein absoluter Strandfan?<br />
Noch so ein Klischee. Selbst in Rio ist es nur eine Minderheit &#8211; Fernsehen oder durch Einkaufszentren schlendern, ziehen in der Freizeit die meisten laut Umfragen vor. Nicht wenige Europäer gehen an Rios Traumstrände, etwa den von Ipanema, und meinen danach, alle brasilianischen Frauen und Männer hätten diese Gardemaße wie das dort größtenteils aus Mittel-und Oberschicht stammende, wohlernährte und wohlgepflegte, hochprivilegierte Publikum. Doch weit mehr „Cariocas“ hausen in den rasch wachsenden Slums, müssen die neufeudale Diktatur der hochbewaffneten, sadistischen Milizen des organisierten Verbrechens ertragen, erlebten Morde, Massaker aus nächster Nähe. Armut, Elend, schlechte Ernährung sieht man ihnen nur zu oft an, die von Soziologen, Anthropologen betonte „soziale Apartheid“ Brasiliens hinterläßt natürlich Spuren. Brasilianer, so besagen Weltumfragen, sind am eitelsten, legen am meisten Wert darauf, körperlich attraktiv zu sein. Am Strand wird der Körperkult auf die Spitze getrieben. Nur zu viele aus der Unterschicht fühlen sich in diesem Ambiente von Model-Schönheitskonkurrenz höchst unwohl. Benedita Souza formuliert es drastisch so: “Wer zur Unterschicht gehört, wie die große Mehrheit, und kein Geld hat, wird am Strand schief angeguckt, fühlt sich zurückgewiesen, ausgeschlossen, fühlt sich deshalb schlecht. Und bleibt daher lieber zuhause. Die meisten Armen haben schon deshalb keine Zeit für den Strand, weil sie arbeiten müssen, auch am Wochenende. Die Strände liegen meistens weit von den Slums – und wer am nächsten Tag arbeiten muß, überlegt es sich, ob er wegen ein paar Stunden am Meer so weit fährt. “<br />
„Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst“, lautet ein Brasilienklischee-Werbespruch in Deutschland. Wo bitte in Brasilien? In den Strandvierteln der privilegierten Minderheit oder in unüberschaubaren Slums, in denen regelmäßig Menschen zerstückelt, lebendig verbrannt werden?<br />
&#8211;Brasilienklischees sind Diktaturprodukt—<br />
Brasiliens Kommentatoren erinnern derzeit auch daran: Jenes Klischeebild Brasiliens als Land von Samba, Karneval, Fußball, unbändiger Lebensfreude und Rassendemokratie wurde kurioserweise von Diktator Getulio Vargas, einem Hitlerverehrer und Judenhasser, in den dreißiger und vierziger Jahren produziert, wurde Teil der Auslandspropaganda. Diogo Mainardi, provokanter Kolumnist des führenden Nachrichtenmagazins „Veja“, formuliert es so:“D e r Brasilianer existiert gar nicht, ist eine Täuschung, eine Lüge. Wer den Typus des Brasilianers erfunden hat, war die Getulio-Diktatur. Die erfand eine Rasse, glorifizierte die Mischung zwischen Weißen, Schwarzen und Indianern – Frucht einer kollektiven Vergewaltigung. Erfunden wurden Mythen, der Fußball, der Karneval, die Populärmusik. Die Getulio-Diktatur erfand d e n Brasilianer, um ihn besser beherrschen zu können.“ Mussolinis Italien, aber auch Hitlers Deutschland seien hier vorbeigekommen, es habe ein „ambiente goebbeliano“ gegeben. „Der Unterschied ist, daß sich Italien und Deutschland von jenem sechzig Jahre zurückliegenden totalitären Diskurs befreit haben. In Brasilien wird er gleich fortgesetzt, werden Ideen von 1930 wiedergekäut. Die großen Namen unserer Intelligentsia und unserer Kultur sind jene alten Kollaborateure der Getulio-Diktatur, die mitgeholfen haben, jenes Image vom Brasilianer zu schmieden.“ Diogo Mainardi nennt Namen wie Architekt Oscar Niemeyer, Lucio Costa, Gilberto Freyre und Vinicius de Morais. „Getulio Vargas wußte, daß man am besten mit Künstlern und Intellektuellen fertig wurde, wenn man ihnen einen Job verschaffte.“</p>
<h2 class="beitrags-titel">Glücklich sein in Brasilien – widersprüchlicher Glücksbegriff? Rio-Karneval als Fest von kollektiver Entfremdung, Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit. Flugzeugunglück und Lachen. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=202&amp;action=edit">**</a></span></h2>
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<div class="beitrag">
<p><strong>Viele Europäer empfinden die Brasilianer, überhaupt die Lateinamerikaner, als bewunderns-und beneidenswert glücklich. Eine neuere  brasilianische Meinungsumfrage bekräftigt diesen Eindruck. Nimmt man für bare Münze, heißt es in der Studie, was die Brasilianer über sich selbst sagen, dann leben sie in einem Land der Glücklichen, hat dort die „Felicidade” die letzten zehn Jahre gar um elf Prozent zugenommen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/</a></p>
<p><strong><span id="more-202"></span> Nicht wenige brasilianische Fachleute, darunter Psychologen und Therapeuten, halten indessen diese und ähnliche Umfragen zum Thema Glück angesichts der gravierenden sozialen Probleme für unglaubwürdig, sprechen zudem von einem sehr verengten, widersprüchlichen und fatalistischen Glücksbegriff in dem Tropenland. Das renommierte Meinungsforschungsinstitut Datafolha in Sao Paulo scheint mit der  Studie zahlreiche Brasilienklischees vollauf zu bestätigen. Denn immerhin 76 Prozent der rund 185 Millionen Brasilianer bezeichnen sich als glücklich, weitere 22 Prozent als mehr oder weniger glücklich und nur zwei Prozent als unglücklich. Bei den Anhängern der rasch wachsenden evangelikalen Wunderheilerkirchen ist die Glückseligkeit offenbar am allergrößten –  nannten sich gar 83 Prozent „feliz”. Stutzig und skeptisch macht indessen, daß nur 28 Prozent der Befragten die anderen Landsleute, also Nachbarn, Bekannte, Freunde, ganz allgemein den Brasilianer, als glücklich einschätzten. Der 35-jährige  Luiz Alves beispielsweise haust provisorisch in einer extrem gewaltgeprägten Slumregion der Megacity Sao Paulo, macht schwere, schlechtbezahlte Gelegenheitsarbeit, mußte Frau und Kinder mehrere tausend Kilometer entfernt in einem Elendsviertel des Nordostens zurücklassen und kann sie höchstens ein bis zweimal im Jahr besuchen. Wie fühlt er sich? ”Ich bin mit Sicherheit sehr glücklich. Zwar zähle ich zu denen mit wenig Einkommen, doch ich bin gesund, daher gegenüber anderen direkt privilegiert und deshalb sehr glücklich. Dafür danke ich jeden Tag meinem guten Gott.”Sonia Ramos, vierzig, lebt ebenfalls an der Slumperipherie, hat einen kleinen Sohn. Sie und ihr Mann gingen nur wenige Jahre zur Schule, haben keinerlei Berufsausbildung, machen Gelegenheitsarbeit und gehören ebenso wie Luiz Alves zur armen Bevölkerungsmehrheit. Nennt sich die strenggläubige Sonia Ramos deshalb unglücklich?  ”Ich lebe in Frieden, habe die Familie, Gesundheit, und ich habe Gott. In Brasilien ist die Lage schlecht, doch trotz aller Probleme, trotz Gewalt und Arbeitslosigkeit bin ich glücklich.”Psychologen bezweifeln, daß solche Aussagen ehrlich sind, manche empfehlen gar, den Zahlen der Glücksumfrage keinen Glauben zu schenken. Denn Brasilien zählt jährlich über fünfzigtausend Gewalttote, das Hungerproblem ist längst nicht ausgetilgt. Auch die Kirche beklagt fehlende Solidarität in der Gesellschaft. Die renommierte Therapeutin und Buchautorin Anna Veronika Mautner aus Sao Paulo weist auf einen verengten Glücksbegriff im soziokulturellen Kontext Brasiliens. Ihr Urteil über die jüngste Umfrage ist vernichtend. ”Das ist dummes Zeug, das sind Dummheiten. Glück hat zu tun mit Genuß und Zukunftsaussichten. Wenn ich meine Zukunft nicht kenne, fühle ich Unsicherheit. Doch wir in Brasilien wissen nie, wie sich die Organisation der Gesellschaft gestaltet, man hat hier als Person keine Autonomie. Heute ist heute, morgen ist morgen. So gesehen, sind wir nicht verantwortlich für die eigene Zukunft – und können deshalb glücklich sein, falls uns nicht gerade körperliche Schmerzen plagen. Das Potential zum Glücklichsein haben wohl alle hier. Aber diese Fähigkeit auch wirklich auszuleben, ist natürlich etwas ganz anderes. Und fragt mich jemand, ob ich glücklich bin – wieso muß ich dem die Wahrheit sagen?”</strong></p>
<p><strong>Studenten an der Bundesuniversität von Sao Paulo halten die neue Glücksumfrage ebenfalls für unglaubwürdig. Zudem herrsche in Brasilien ein regelrechter sozialer Druck, glücklich zu wirken, persönliche Probleme nicht zu zeigen. Philosophiestudent Danilo Mendes Frei: ”Die Leute sagen tatsächlich, sie seien glücklich, werden selbst in Unglück und Elend immer antworten “ alles okay. Doch echtes, wahres Glück ist natürlich etwas ganz anderes. Bei diesen sozialen Kontrasten trifft man sehr häufig unglückliche Menschen. Will man wissen, wie es den Brasilianern wirklich geht, muß man deren Lebensverhältnisse konkret studieren. Brasilianische Fröhlichkeit verkaufen wir ja sogar im Ausland als nationalen Charakterzug “ das gehört zur Tourismuswerbung, obwohl es eine Lüge ist.”</strong></p>
<h2>Brasilianischer Therapeut Jorge Forbes: “Rio-Karneval eher ein Fest kollektiver Entfremdung, Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit”<a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=43">**</a></h2>
<p>Tags:</p>
<p><strong>Wie funktioniert sozialpsychologisch Karneval in einer Scheiterhaufenstadt, die von täglichen Schießereien, Feuergefechten, zahlreichen Morden und No-Go-Areas geprägt ist? Auf der  Berlinale wird im brasilianischen Wettbewerbsbeitrag „Tropa de Elite” erstmals auch eine u.a. zur Einschüchterung der Slumbewohner übliche barbarische Tötungsart, der Scheiterhaufen aus aufgestapelten Autoreifen, genannt „Microondas”, Mikrowelle, gezeigt.</strong></p>
<p><strong>Beim Drehen der Szene in der Favela ”Morro dos Prazeres” waren laut Presseberichten Dutzende von Banditen, die Mpis, Pistolen und Handgranaten trugen, in der Nähe und schauten zu, gaben aus eigener Scheiterhaufen-Praxis Tips. “Po, der Typ stirbt nicht so, der schreit viel mehr”, sagte einer von ihnen zu den Schauspielern. Die hielten sich, wie es hieß, an die Anweisungen der Banditen, produzierten die Microondas-Szene exakt so. Scheiterhaufen dieser Art loderten bereits häufig in der Amtszeit von Rio de Janeiros Gouverneur Leonel Brizola, der Vizepräsident einer großen weltweiten Parteienassoziation war. Die Favela „Morro dos Prazeres” befindet sich unweit der weltberühmten Paradestraße des Karnevals, dem Sambodrome.<br />
Mancher Zuschauer in Berlin dürfte sich fragen, wie mittelalterliche Scheiterhaufen und ein weltberühmter Karneval in derselben Stadt möglich sind. In Sao Paulo berichteten Augenzeugen, daß in den achtziger und neunziger Jahren bei einer der berühmtesten Sambaschulen der Megacity auf beinahe jeder öffentlichen Vor-Karnevals-Probe im Getümmel Menschen erschossen wurden. Wie es hieß, wurden die Leichen weggeschleift – und das Sambafest ging weiter, ohne Unterbrechung.<br />
Der aus Rio de Janeiro stammende renommierte Therapeut und Kolumnist Jorge Forbes erläuterte entsprechende soziokulturellen Besonderheiten des Tropenlandes im Website-Exklusivinterview und kritisierte dabei auch den Rio-Karneval. „In unserem Land geschehen viele Tragödien, viele schockierende soziale, wirtschaftliche Desaster. Die Brasilianer müßten jedesmal innehalten, und sich einfach sagen: Schluß mit dem Lachen. Doch damit haben Brasilianer im allgemeinen große Probleme  – sie sind Selbstbesinnung, Selbstbeobachtung und eben dieses Innehalten nicht gewöhnt. Als ob sie fürchten, an Kreativität, an Lebenslust zu verlieren. Oder gar in eine ausweglose Depression zu verfallen.”</strong></p>
<p><strong>–Flugzeugunglück und Lachen–</strong></p>
<p><strong>Therapeut Forbes bezog sich u.a. auf das letzte große Flugzeugunglück von Sao Paulo, bei dem rund zweihundert Menschen größtenteils in den Flammen eines Airbus umgekommen waren. Von solchen Geschehnissen wolle sich der Brasilianer so rasch wie möglich entfernen, tue dies indessen auf krankhafte Art. Daß direkt am Schauplatz der Flugzeugkatastrophe lachende Menschen waren, Regierungsfunktionäre minutenlang lachten, zudem obszöne Gesten machten, nennt Therapeut Jorge Forbes ebenfalls manisch, krankhaft. Brasiliens Nachrichtenmagazin „Veja” veröffentlichte Fotos von hohen Funktionären der staatlichen Luftaufsichtsbehörde Infraero, die am Unglücksort auf den brennenden Airbus zeigen, irgendeine Bemerkung machen und dann etwa fünf Minuten lang lachen. Auch über die Scheiterhaufen von Rio werden immer wieder Witze gerissen.<br />
”Ich wünschte mir, die Brasilianer würden anders reagieren. Denn daß wir nicht mit Schmerz, mit Schwäche und eigener Zerbrechlichkeit umgehen können, kommt uns teuer zu stehen. Wer die nötige Trauerarbeit nicht leistet, wird nur zu häufig krank, psychisch gestört oder eben gefühlskalt. Hier zeigen sich auch Entsolidarisierung und Individualismus in einer immer egoistischeren Welt. Man schaue sich nur den Karneval von Rio an –  er ist nicht mehr Ausdruck der Fröhlichkeit unseres Volkes, sondern eher ein Festival kollektiver Entfremdung, von Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit. Auf Regierungen können wir nicht mehr hoffen, die Zivilgesellschaft muß sich organisieren, jeder von uns muß Verantwortung übernehmen. Die brasilianischen Eliten schotten sich in ihren Privilegiertenghettos, ihren Privatstraßen ab, hinter Stacheldrahtverhauen unter Strom. Wenn man den anderen nicht mehr als potentiellen Freund, sondern potentiellen Feind ansieht, führt dies zu paranoiden Sozialbeziehungen, führt in die Katastrophe.”<br />
Brasilianische Sozialwissenschaftler sowie bekannte Kommentaristen betonen seit Jahren, daß die Auslandspropaganda nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen das Karnevalsklischee weiterhin fördert. Das Klischeebild Brasiliens als Land von Samba, Karneval, Fußball, unbändiger Lebensfreude und Rassendemokratie sei kurioserweise von Diktator Getulio Vargas, einem Hitlerverehrer und Judenhasser, in den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts produziert worden. Diogo Mainardo, provokanter Kolumnist des führenden Nachrichtenmagazins „Veja”, formuliert es so:”D e r Brasilianer existiert gar nicht, ist eine Täuschung, eine Lüge. Wer den Typus des Brasilianers erfunden hat, war die Getulio-Dikatur. Die erfand eine Rasse, glorifizierte die Mischung zwischen Weißen, Schwarzen und Indianern “ Frucht einer kollektiven Vergewaltigung. Erfunden wurden Mythen, der Fußball, der Karneval, die Populärmusik. Die Getulio-Diktatur erfand d e n Brasilianer, um ihn besser beherrschen zu können.” Mussolinis Italien, aber auch Hitlers Deutschland seien hier vorbeigekommen, es habe ein „ambiente goebbeliano” gegeben. „Der Unterschied ist, daß sich Italien und Deutschland von jenem sechzig Jahre zurückliegenden totalitären Diskurs befreit haben. In Brasilien wird er gleich fortgesetzt, werden Ideen von 1930 wiedergekäut. Die großen Namen unserer Intelligentsia und unserer Kultur sind jene alten Kollaborateure der Getulio-Diktatur, die mitgeholfen haben, jenes Image vom Brasilianer zu schmieden.” Diogo Mainardo von „Veja” nennt den in Europa mit Lob und Hudel bedachten Architekten Oscar Niemeyer, aber auch Namen wie den Brasilia-Entwerfer Lucio Costa, ferner Gilberto Freyre und Vinicius de Morais.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/24/50-jahre-bossa-nova-und-hitler-mussolini-die-ultrarechte-wo-standen-die-bossa-nova-stars-politisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/24/50-jahre-bossa-nova-und-hitler-mussolini-die-ultrarechte-wo-standen-die-bossa-nova-stars-politisch/</a></p>
<p>Hintergrundtext von 2003:</p>
<p><strong>Fliegende Brandbomben überm Airport<br />
Brasiliens Feuerballon-Freaks riskieren mit ihrem Irrsinnsleidenschaft bewußt-fahrlässig sogar Flugzeugabstürze</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><span style="color: #bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</span></a></p>
<p>Wilson Costa sitzt auf seinem Copacabana-Balkon, säuft ein Zuckerrohrschnäpschen, genießt die erfrischende Abendbrise – da kracht vor ihm ein zwanzig Meter hoher Feuerballon in den völlig ausgetrockneten Hangwald. Silvesterraketen, Böller aller Art explodieren, in Minuten lodern Flammen. Er rennt zum Telefon, alarmiert die Feuerwehr. Weil die sich wie üblich sehr viel Zeit nimmt, greifen solange Costa und die anderen Nachbarn der Rua Santa Clara zu Schlauch und Eimer, richten jedoch kaum etwas aus. Vorne an der Strandavenida ruft alles Ah und Oh, die Touristenmeile hat eine Zusatzattraktion, wenigstens sind es keine Banditenschießereien der Hangslums. Doch was da brennt, ist Naturschutzgebiet mit seltenen, vom Aussterben bedrohten Löwenäffchen, Stinktieren, Fledermäusen, richtigen Vampiren und einer Unzahl brütender Vögel. Tags darauf sind Costa und die Nachbarn verärgert, bedrückt. Das Feuer machte den meisten Tieren den Garaus, die putzigen Ã„ffchen kommen nicht mehr an die Garagen, um sich mit Bananen füttern zu lassen; Jungtiere, Jungvögel verkohlten, zerfielen zu Asche. ”Alles wegen dieser beknackten, verantwortungslosen Ballonfreaks, an denen alle Aufklärungskampagnen abprallen!, schimpft Anwalt AndrÃ¨ Amorim. Es hätte schlimmer kommen können – mit Mühe und Not gelingt den Feuerwehrleuten, die Flammenwand vor einem nahen Slum zu stoppen; Tausende hätten ihre armseligen Behausungen verloren. Ein wunderschöner Juliabend, Vollmond – ich gehe wie viele Cariocas auf der Promenade direkt unterm Zuckerhut spazieren, schaue auf die Baia da Guanabara. Gelächter, lautes Stimmengewirr aus der offenen Bar ”Garota da Urca, Fußballfans debattieren davor mit dem Bierbecher in der Hand, Angler schauen konzentriert ins Dunkel, wild knutschende Pärchen auf der Mauer vorm Penthaus von Superstar Roberto Carlos. Gegenüber düst eine vollbesetzte Boeing auf Rios Santos-Dumont-Airport zu, das passiert alle paar Minuten. Doch von links aus Richtung Zuckerhut taucht plötzlich fliegender Feuerzauber auf, droht dem Jet in die Quere zu kommen. Von meinem Standort aus scheint eine Kollision fast unabänderlich. Doch der Pilot drückt die Boeing zügig nach unten, landet sicher, nur Sekunden später schlägt der ”Balao de Fogo” neben der Startbahn auf, verglüht, Feuer lodern noch mindestens eine Viertelstunde. Ob die Airportfeuerwehr eingriff, kann ich nicht erkennen. Bei stärkerem Wind wäre in dieser Nacht ein Zusammenstoß dringewesen – seit Jahren Horrorvision in den Cockpits. Denn so ein bis zu sechzig Meter hoher Feuerballon wiegt eine halbe Tonne und schießt, wenn er Rio überfliegt, nicht selten an die einhundertünfzig Kilo Feuerwerksraketen ab. Toll sieht das aus, ein Meisterstück – anfangs bin ich ebenfalls begeistert, klatsche Beifall, finde das Schauspiel klasse, rufe mit den anderen ”Olhai!, mache Passanten auf das Himmelsspektakel aufmerksam. Doch dann attackieren mich Berufspiloten:Was meinst Du denn, was passiert, wenn ein vollbesetzter Lufthansa-Langstrecken-Airbus beim Landeanflug auf so einen Ballon trifft? Ein Wunder, daß noch keine Katastrophe geschah! Denn wegen der niedrigen Anfluggeschwindigkeit sind abrupte Ausweichmanöver nicht mehr drin. Da wird mir mulmig, schließlich sitze ich regelmäßig in solchen Fliegern. Der Experte von der Luftraumüberwachung des Internationalen Airports auf der Ilha do Governador ist genauso schwer beunruhigt und empört wie die Piloten, erklärts mir genau:Das Aufschlagsgewicht eines mittleren Ballons läge bei mindestens dreißig Tonnen. Wenn so ein oft in den Wolken versteckter Balao de Fogo mit seinen Feuerwerkskörpern und Gasbehältern die Maschine streift, gar in eine Turbine gerät – was dann geschieht, kann sich jeder leicht ausmalen. Das Dumme – die Ballons sind mit Radar nicht zu orten. Schon 1996 stürzen über zwanzig dieser ”fliegenden Brandbomben direkt aufs Airport-Gelände, im Jahr darauf bereits über hundert. An Feiertagen starten die Ballonfreaks besonders gerne ihre gefährlichen Dinger. So gehen allein am Muttertag 1998 gleich zwanzig Ballons zwischen Düsenjets aller Größen herunter, es brennt überall, die Feuerwehr hat voll zu tun, Schläuchegewirr auf den Pisten, überall Löschwasserströme. Ein ausländischer Pilot bricht den Start ab, tritt hart auf die Bremsen, als vor ihm so ein Riesending auftaucht, ruft den Tower an:Was ist denn hier los, sowas habe ich noch nie gesehen! Den Passagieren hinter ihm ist ebenfalls überhaupt nicht wohl. Mitte der Neunziger fordern Swissair, Lufthansa und andere Linien Brasiliens Behördern erstmals auf, zwecks Vermeidung von Flugzeugkatastrophen endlich wie vorgeschrieben, gegen die Ballonstarter vorzugehen. Die IATA weist alle angeschlossenen Airlines auf die auch über Sao Paulo und Belo Horizonte genauso drohende Gefahr hin. Denn die ist real – 1995 wird ein argentinischer Jet über Sao Paulo von einem Ballon gestreift, gottseidank geht das glimpflich aus. Einige Gesellschaften wollen daraufhin ihre Flüge in die Zuckerhutmetropole sogar stoppen, lassen sich jedoch von den brasilianischen Autoritäten beschwatzen, davon abbringen. Wie üblich, siehe Menschenrechte oder Amazonasvernichtung, wird nicht Wort gehalten. 1998 etwa schweben mehr Feuerballons als je zuvor im Luftraum, zwingen Piloten zu jähen Kursänderungen. Ich höre es von Nachbarn, Freunden, kriege es mit eigenen Augen mit – selbst Volksfeste, Einweihungen und natürlich die Fußballweltmeisterschaft sind willkommene Anlässe, um die farbenprächtigen Kunstwerke aufsteigen zu lassen. Brigadegeneral Mauro Gandra, Präsident des Syndikats der nationalen Fluggesellschaften spielt erneut den Rufer in der Wüste, warnt vor ”bisher unbekannten Katastrophen der Zivilluftfahrt über den Großstädten, erläutert die Wirkung aufprallender Ballon-Gasbehälter. Auf dem Airport kann man jene dreiunddreißig speziell ausgebildeten Feuerwehrleute beobachten, wie sie rund um die Uhr damit beschäftigt sind, anfliegende Ballons per Fernglas zu erkennen, mühselig mittels Stangen und Hochdruck-Wasserstrahlen möglichst von Pisten und Treibstofftanks fernzuhalten – was offensichtlich selten gelingt – wie am Muttertag. Unweit des Airports stehen Großraffinerien – deren Ballon-Warntrupps konnten bisher eine Katastrophe verhindern, Feuer aber nicht. Allein in Brasiliens Festmonat Juni stürzen schließlich pro Tag drei fliegende Brandbomben aufs Werksgelände. Garnicht weit von der Airport-Insel Ilha do Governador liegt das kleine idyllische Eiland Paqueta – wäre ich an einem wunderschönen Sonntag erst mit dem letzten Dampfer in die Stadt zurückgefahren, hätte mich wohl eine besonders fulminante Explosion halbwegs erwischt. Denn offenbar ist es ein Balao de Fogo, der in der Baia da Guanabara aufs größte Munitionslager der Kriegsmarine fällt, eine Kettenreaktion auslöst, die mehrere Tage andauert. Ein Depot nach dem anderen fliegt in die Luft, sogar mit Napalm, mit Exocet-Raketen, nahebei auf den Ausflugsdampfern geraten die Leute nicht nur wegen des enormen Feuerscheins, des unaufhörlichen Krachens, sondern auch wegen der Druckwellen in Panik, die jedes Schiff hin-und herwedeln. Ich sitze schon im Stadtteil Lapa auf dem Balkon, wundere mich, wo urplötzlich diese starken Böen herkommen, Bananenstauden, Baumäste abbrechen. Hinter mir, in der City, immerhin zwölf Kilometer vom Munitionsdepot entfernt, zersplittern in Geschäftshäusern die Scheiben, fallen auf die belebte Avenida Rio Branco am Opernhaus. Doch die Ballonfans ficht all dies nicht an – ihre landesweit rund achthundert Clubs mit etwa siebzigtausend Mitgliedern halten sogar Jahreskongresse ab, lassen dabei hunderte Ballons aufsteigen, getreu dem Motto, daß erst richtig scharf macht, was verboten ist. Runter kommen die Dinger immer, jedes Jahr gibts deshalb auch mehr Waldbrände.1997 sind es allein im Teilstaat Rio de Janeiro fast fünftausend; die schlecht bezahlten und noch schlechter ausgerüsteten Bombeiros riskieren deshalb immer öfter ihr Leben. Ballons fallen in entlegene Täler, Wasser kann dorthin nicht mitgenommen werden, Löschflugzeuge gibts nicht. Die Lösung: Feuer gegen Feuer – von den Bombeiros selber wird Urwald abgefackelt, um einen Isolationsgürtel zu schaffen, an dem sich der eigentliche große Waldbrand totläuft. Gerne lassen die Freaks ihre Werke um den Zuckerhut herum schweben – da war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Ballon in das kleine Naturschutzgebiet am Granitkegel fällt, auch dort Flora und Fauna vernichtet. Läßt sich dieser Irrsinn nicht durch Polizei und Umweltbehörden verhindern, fragten sich viele. Zumal die letzten Jahre kein geringerer als Brasiliens Grünen-Präsident Alfredo Sirkis auf dem Chefsessel von Rios Umweltsekretariat saß. Der bekleckert sich überhaupt nicht mit Ruhm, wendet auch das Gesetz gegen Ballonstarter nur äußerst lahm an. Zwar werden jährlich hunderte Baloes de Fogo beschlagnahmt, doch ist das nur ein Bruchteil der gestarteten. Theoretisch muß ein ”Baloeiro für drei Jahre hinter Gitter – nur ist das noch niemandem passiert. 1999 appelliert Oberstleutnant JosÃ¨ Luis Knoller, Kommandant des Bataillons der schwerbewaffneten Forstpolizei inständig an die Bewohner Rios, doch Ballonverstecke mitzuteilen. Es gibt sogar eine spezielle Telefonnummer dafür. Nur sind die allermeisten Anrufe von Ballonfreaks, die sich einen Spaß daraus machen, falsche Adressen zu nennen, damit das Bataillon auf Trab zu halten, unnütz in Rios enormem Stadtgebiet herumzuscheuchen. Was Comandante Knoller besonders beunruhigt: Immer mehr junge Leute zwischen dreizehn und fünfundzwanzig Jahren werden Baloeiros, fahren zu den entferntesten Festivals in dem Riesenland. 1999 wird in Rio wieder eine Anti-Ballon-Kampagne ausgerufen, zwei Tage später brennt das erste Naturschutzgebiet, haben sechzig Feuerwehrleute die ganze Nacht voll zu tun, die Flammen von menschlichen Siedlungen fernzuhalten. Denn der Ballon geht wieder mal direkt neben Häusern runter, und wieder fliegen zuerst zentnerweise Böller und Raketen in die Luft, versetzen Leute in Angst und Schrecken. Auch kultursoziologisch durchaus hochinteressant, solche Ballonstarts. Bei den ”Festivals der Ignoranz machen immerhin selbst Reiche, hohe Militärs, Richter und sogar die Verbrechersyndikate mit, lassen sich die Herstellung eines einzigen Riesenballons bis zu umgerechnet fünfzehntausend Euro kosten. Einmal geht so ein immenses Ding im Andarai-Slum hoch, der vom Comando Vermelho beherrscht wird. Darunter hängen in kilometerweit lesbarer Leuchtschrift die Namen der zwei Gangsterbosse Danielle und Feijao, welche grade Geburtstag haben, sowie von dreien ihrer vielen Geliebten. Alles wunderschön, in wochenlanger Kleinarbeit von den Slumbewohnern entworfen, komponiert, zusammengebastelt – wers dann schließlich an Rios Nachthimmel sah, zusammen mit dem Ballon-Feuerwerk, vergißt es so bald nicht wieder. Beim Streit um Ballons schießen sich regelmäßig Freaks über den Haufen, Unfälle sind sehr häufig: 1996 sieht in Rio beim Ballonstart ein Vater den neben ihm stehenden kleinen Sohn in Flammen aufgehen und sterben, der einen offenen Eimer mit Benzin trug. 1997 fällt ein Ballon mitten in Rios Zentrum auf eine Hochschwangere, die ganz knapp überlebt. Eine Matratzenfabrik wird komplett zerstört, auch ein großes Möbellager – in einem Autodepot brennen einhundertfünfzig Neuwagen aus, ein von Ballons verursachter Kurzschluß legt die ganze Innenstadt mit ihren zahllosen Banken, Firmensitzen, Kaufhäusern lahm. Manchmal kommen die Ballons gar nicht hoch, explodieren gleich unten, im Gewühl zwischen Garküchen und Schnapsbaracken der traditionellen Juni-und Juli-Feste, Eltern werfen sich über ihre Kinder, Menschen mit Brandwunden schreien vor Schmerz. ”Das ist unsere Kultur der bewußten Fahrlässigkeit, sagt mir ein Carioca, ”schließlich erschießt sich auch alle paar Tage jemand beim Russisch Roulette. Daß wie im niederländischen Enschede ganze Lager mit Feuerwerkskörpern in die Luft fliegen, jeweils zwanzig und mehr Menschen sterben, kommt nicht nur in Rio regelmäßig vor. Auch in Sao Paulo ist ebensowenig Verlaß auf die Ordnungshüter: Militärpolizisten beschlagnahmen immer mal wieder mit finsterer Amtsmiene die schönsten Ballons, starten sie dann mit den Kumpels im Garten als Höhepunkt der Grillfete. Skurril-Bizarres gehört zu Brasiliens Alltag, fehlt Deutschland in diesen Dimensionen fast völlig. Deshalb mußte es in Rio de Janeiro irgendwann zu diesem Zwischenfall kommen: Wegen der zunehmenden Umweltschäden durch Feuerballons trifft sich die staatliche Naturschutzbehörde zu einer Dringlichkeitssitzung, um über Gegenmaßnahmen zu beraten. Die Tagung wird ein Desaster, alle Fachleute müssen fluchtartig das Weite suchen – ein Balao de Fogo ist auf das Gebäude gestürzt, das Dach brennt lichterloh. Seit über zwei Jahren ist die sozialdemokratische Arbeiterpartei PT des gewählten Präsidenten Luis Inacio ”Lula da Silva im Teilstaat Rio de Janeiro mit an der Regierung, seit Jahresanfang ist die Sektenanhängerin Benedita da Silva sogar Gouverneurin. Hatte unter ”progressiver PT-Oberhoheit der Feuerballonspuk endlich ein Ende? Ganz im Gegenteil – da die Gouverneurin nicht gewillt ist, die Macht der hochgerüsteten Verbrechersyndikate über die riesigen Slums zu brechen, starten von dort aus weiterhin Ballons jeder Größe in Rios Nachthimmel. In Sao Paulo, von der PT-Präfektin Marta Suplicy regiert, zeigt das Fernsehen Mitte November 2002 einen riesigen Feuerballon, der abends stundenlang vom Wind getrieben in den Einflugschneisen der Stadtflughäfen schwebt, erst nach Stunden irgendwo ins Häusermeer der Megametropole kracht. Kommentar des TV-Moderators: ”Wieso wird dieser Irrsinn nicht verhindert – dieser Ballon kann bei dem extrem dichten Flugverkehr über Sao Paulo jederzeit einen Absturz mit vielen Toten verursachen – was denken sich diese Ballonstarter eigentlich!”</p>
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<p>Die stark angeknackste Carioca-Identität/Mehr Schein als Sein</p>
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<p>Jahrzehnte ertragen die Cariocas die Konkurrenz mit Sao Paulo problemlos – das Selbstwertgefühl, die Rio-Identität der einstigen Hauptstädter – nicht ein bißchen angekratzt.  Bom, okay, entgegnen viele den Paulistanos – ihr seid reicher, verdient mehr, fahrt die größeren Autos, speist in tolleren Restaurants, habt Lateinamerikas größte Industrien, seid die Wirtschaftslokomotive. Das sieht man euch an – ihr müßt  härter arbeiten, seid gestreßt, habt viel weniger Spaß als wir am Leben, müßt aus eurem abgasvergifteten Betonmeer  nach Rio kommen, um euch zu erholen, zu amüsieren, um euer vieles Geld ordentlich ausgeben zu können, frei zu atmen. Wir Cariocas dagegen  haben unsere wundervollen Strände, den Zuckerhut, Samba und Karneval, wunderschöne erotische, sinnliche Frauen – um all das  beneidet uns die Welt – kommt  nicht zu euch, sondern zu uns an die Copacabana, weil wir so herzlich, locker, fröhlich, lustbetont, liberal, offen, gastfreundlich sind, in der Kulturhauptstadt Brasiliens leben. Doch das stimmte schon immer nur in Bruchteilen. Rio de Janeiro war eine der größten Sklavenhaltermetropolen. Die Schwarzen &#8211;  immer  weit mehr diskriminiert als in Südafrika, sind bis heute die typischen Bewohner der Slums. 1950 gibt es davon keine sechzig, heute rund achthundert, mit  zwei Millionen Bewohnern. Wer in ein bis zwei Ferienwochen an der Oberfläche bleibt,  und wie die meisten nur die buntschillernde Erscheinungsebene genießt, kann von Rio, von den Cariocas durchaus begeistert sein. Wer  ein wenig an der Oberfläche kratzt,  sich  reichlich auf portugiesisch  mit den Leuten unterhält, stößt zwangsläufig auf Rios tiefe Identitätskrise. Schon 1996 schreibt  Rios famoser Gesellschaftskolumnist Millor Fernandes mit Ironie und Galgenhumor, kein  anderer Ort der Welt habe so ein perfektes Gleichgewicht zwischen Schönheit und Ekel, natürlicher Pracht und verfaulten Ratten. Ein anderer Illustrer sagt – Rio ist wie eine unglaublich attraktive, schöne Frau – in schmutziger Unterwäsche und mit Aids. Ich habe in Rio Freunde durch die Immunschwächekrankheit verloren – kein Carioca, der nicht gleiches erlebte, gewöhnlich sogar in der Familie, unter den Verwandten. Ausgerechnet Copacabana, in so vielen Sambas und Bossa Novas  gerühmt, wird bereits 1991 von den Cariocas selber zum schlimmsten, schlechtesten Stadtviertel gekürt; und Studien weisen auch noch nach, daß der typische Carioca, lebenslustig, liberal, ein reines Phantasieprodukt ist. Nur eine Minderheit geht an den Strand, mag Fußball und Samba. Ganz Rio im Karnevalstaumel? Von wegen – gerade mal ein Viertel der Cariocas macht tatsächlich aktiv mit, der Rest bleibt ferne, flieht vor den drei, vier tollen Tagen aus der Stadt. Nur eine Minderheit nennt sich optimistisch, die große Mehrheit fühlt sich gestreßt, unter Spannung, desillusioniert. Und auch das noch: der Durchschnittscarioca &#8211;  in Wahrheit sehr konservativ, individualistisch, egozentrisch, überdreht narzißtisch  und autoritär, für Lynchjustiz und die Todesstrafe, das Töten von Straßenkindern,  überhaupt nicht solidarisch.“Viele Ausländer“, konstatiert Uni-Professor Jaime Pinsky,  begeistert unsere scheinbare Leichtigkeit des Seins,  sie sehen aber nicht die Schattenseite: Mindestregeln des gegenseitigen, menschlichen Respekts werden nicht eingehalten, etwa im Straßenverkehr, man hält sich permanent nicht an Kompromisse, Zusagen, ob beruflich oder privat.  Aber was hat den Carioca so verändert, schlug ihm so auf die Psyche? Die wirtschaftlichen Dauerkrisen, Gewalt und Kriminalität, heißt es fast einhellig. Man stelle sich das in Österreich vor: Über die Hälfte der Wiener mindestens einmal von Bewaffneten überfallen und beraubt, etwa jede Stunde ein Mord, alle paar Tage ein Blutbad. Und über ein Drittel der Heranwachsenden sah schon einen Mord aus der Nähe.  So ist das in Rio mit seinen jährlich weit über zehntausend Morden – da vergeht einem natürlich die Gemütlich-und die Leichtigkeit, die Liebe zur Stadt, wird man furchtbar mißtrauisch gegenüber dem nächsten.. Da muß man gut verdrängen, wegstecken können, um trotzdem noch zu lachen. Die Cariocas gehen tatsächlich anders mit Unglück, Tragödien, persönlichen Enttäuschungen um, lächeln, lachen oft trotzdem, und sei es gekünstelt – man soll ja immer zeigen, daß man gut drauf ist. Unechte Fröhlichkeit gibt es es sogar reichlich im Karneval. Tapfer sagen nur zu viele  unkritischen Meinungsforschern  wie aus der Pistole geschossen, daß sie unheimlich glücklich und optimistisch  sind. Auf der Welt-Glücksrangliste steht deshalb ja auch Brasilien  schon an vierzehnter Stelle, Österreich erst an 39. Aber wäre soetwas in Wien denkbar? Bürgermeister und Tourismusbehörde wenden sich mit superteuren PR-Kampagnen an die Wiener selber, bitten sie inständig, die Stadt wieder zu mögen, sympathisch zu finden, nicht zu hassen.  In Rio habe ich mehrere solcher Werbekampagnen erlebt, die jüngste läuft noch, will den Cariocas Mut machen, sie ein bißchen aus ihrer Identitätskrise holen, das schwer angeknackste Selbstwertgefühl aufpäppeln, Probleme übertünchen.  Mit dem Slogan:Dein Glück, in einer Stadt zu wohnen, in der du am liebsten Ferien machen würdest, eigentlich immer im Urlaub bist. Reiner Zynismus, wenn man an die zwei Millionen in den Slums denkt, terrorisiert von den neofeudalen hochbewaffneten Milizen des organisierten Verbrechens. Von denen sich allerdings die Eliten, Mittel-und Oberschicht ihre Drogen holen, monatlich tonnenweise vor allem Kokain konsumieren, dadurch korrumpierenden Kontakt zu den Gangstern haben. Der weltbekannte Filmemacher Caca Diegues aus Rio  nennt sowas unerträglich scheinheilig – einerseits massenhaft Drogen verbrauchen, sich andererseits über die zunehmende Gewalt und Kriminalität erregen, Produkt der Verzahnung von organisiertem Verbrechen und der Geld-und Politikerelite. Selbst der Rio-Karneval wird ja von der Unterwelt gesteuert, dominiert. Joao Ubaldo Ribeiro wohnt in Ipanema, seine Romane verkaufen sich auch in Österreich gut. Die Identitätskrise ist auch sein Thema, Auswege, Besserung sieht er nicht, da die sozialen Strukturen unangetastet bleiben. Ribeiro nennt die Mittelschicht, der er angehört,  reaktionär, scheinheilig. Die denke: Halt Pech für den, der im Slum haust, wir änderns nicht, niemand will daran was ändern, nicht mal ein bißchen mithelfen.</p>
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		<title>Brasilien: Kindermord bei Indianerstämmen erneut stark in der Diskussion, weil Gesetz zum Schutz der Indiokinder offenbar abgewürgt wird. &#8222;Wenn die Kultur tötet.&#8220; (Folha de Sao Paulo)Kinder-Menschenrechte in Brasilien. Katholischer Filmpreis für Anti-Kindermord-Streifen. Grünen-Abgeordneter Henrique Afonso in Website-Interview zu  Stammes-Pädophilie.Menschenrechte unter Lula-Rousseff.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 11:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[ http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/os-indios-a-cultura-da-morte-e-os-poetas-do-infanticidio-ou-ninguem-vai-dar-beijo-na-boca-para-salvar-os-curumins/ Brasiliens größte Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220; kritisiert, daß Indiokinder nicht den von der Verfassung theoretisch garantierten Schutz genießen und weiterhin umgebracht werden, weil es sich u.a.um behinderte Kinder, um Zwillinge oder Kinder alleinstehender Indiofrauen handele. &#8222;Der Kulturrelativismus hat Grenzen: die Verfassung und ihre Garantie des Rechts auf Leben. Die Verteidigung eines Menschenlebens zählt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/os-indios-a-cultura-da-morte-e-os-poetas-do-infanticidio-ou-ninguem-vai-dar-beijo-na-boca-para-salvar-os-curumins/">http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/os-indios-a-cultura-da-morte-e-os-poetas-do-infanticidio-ou-ninguem-vai-dar-beijo-na-boca-para-salvar-os-curumins/</a></p>
<p><strong>Brasiliens größte Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220; kritisiert, daß Indiokinder nicht den von der Verfassung theoretisch garantierten Schutz genießen und weiterhin umgebracht werden, weil es sich u.a.um behinderte Kinder, um Zwillinge oder Kinder alleinstehender Indiofrauen handele. &#8222;Der Kulturrelativismus hat Grenzen: die Verfassung und ihre Garantie des Rechts auf Leben. Die Verteidigung eines Menschenlebens zählt ohne Zweifel mehr, als die Verteidigung von Traditionen, es zu töten.&#8220;</strong></p>
<p><strong>&#8222;Quando a cultura mata&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/movement-against-indigenous-infanticide-open-letter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/movement-against-indigenous-infanticide-open-letter/</strong></a></p>
<p><strong>Ein entsprechendes Gesetz zum Schutz der Indiokinder war von Henrique Afonso, inzwischen Kongreßabgeordneter der Grünen Partei, eingebracht worden. Afonso gehörte zuvor Lulas Arbeiterpartei PT an.</strong></p>
<p><strong>Laut Schätzungen werden rund 600 Kinder jährlich im Amazonasbecken getötet.   </strong></p>
<p><strong>In Mitteleuropa ist nicht zufällig die Bewunderung für Indiotraditionen Brasiliens aus den bekannten Gründen groß.</strong></p>
<p><strong>Die Kindermordproblematik wird häufig zum strengen Tabu erklärt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/07/kindermord-bei-indianern-brasiliens-folha-de-sao-paulo-mit-neuer-analyse-funai-pressiona-e-camara-esvazia-projeto-de-combate-ao-infanticidio/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/07/kindermord-bei-indianern-brasiliens-folha-de-sao-paulo-mit-neuer-analyse-funai-pressiona-e-camara-esvazia-projeto-de-combate-ao-infanticidio/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/</strong></a></p>
<p><strong>ARD-Weltspiegel zu Kindermord:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/</strong></a></p>
<p><strong>„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca,  abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca  desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum  parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo  com uma flecha ou um porrete.“</strong></p>
<p><strong>(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des  Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört  nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier  aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem  fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel  zum Verstummen zu bringen.)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong>Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer  bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung  gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber  zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir  lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen,  die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und  alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung  zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben  eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.” </strong></p>
<p><strong>&#8222;Amazonas-Oper&#8220; ohne Infantizid-Thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/30/brasilien-gewalt-unter-indianern-mordrate-in-grostem-indioreservat-dourados-achtmal-hoher-als-im-landesdurchschnitt-film-birdwatchers-und-die-realitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/30/brasilien-gewalt-unter-indianern-mordrate-in-grostem-indioreservat-dourados-achtmal-hoher-als-im-landesdurchschnitt-film-birdwatchers-und-die-realitat/</strong></a></p>
<p>Katholischer Filmpreis für Anti-Kindermord-Film:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/indianermilizentvfoto.JPG" alt="indianermilizentvfoto.JPG" /></p>
<p><strong>Paramilitärische Indianermiliz in Amazonien &#8211; TV-Foto, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/</strong></a></p>
<p><span id="more-10394"></span></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, was bekannte, als kinderfreundlich  geltende  Menschenrechtsorganisationen und  Menschenrechtspolitiker bisher an Protesterklärungen, Texten  zum  Kindermord bei Indiostämmen, dem lebendigen Begraben von behinderten und  nicht behinderten Kindern veröffentlicht haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/</strong></a></p>
<p><strong>Europäische Verlage bieten eine riesige Anzahl von Büchern,  Kinderbüchern, Schulbüchern, Lehrplänen etc.  über den Indianeralltag an  &#8211; einfach mal nachschauen, wie dort Kindermord,  Stammes-Pädophilie  oder Kannibalismus  erläutert werden. Wird die Wahrheit gesagt oder wird  frech politisch korrekt gelogen?</strong></p>
<p><strong>“Muita gente bem intencionada, e mal informada, vai se decepcionar ao saber que os maiores exterminadores de indios no Brasil foram…os proprios indios, em suas infindaveis guerras entre tribos e como forca auxiliar dos portugueses es dos bandeirantes em expedicoes para aprisionar indios. Os bons selvagens nao eram tao bons assim. Sim, alguns dos maiores mercadores de escravos eram negros.” Nelso Motta</strong></p>
<p><strong>(Viele wohlmeinende und schlecht informierte Leute werden enttäuscht sein, wenn sie erfahren, daß die größten Ausrotter der Indianer in Brasilien just…die Indianer selber waren, in ihren endlosen Kriegen zwischen den Stämmen und als Hilfstruppe der Portugiesen und der Bandeirantes in Expeditionen zum Einfangen von Indios. Die guten Wilden waren so gut nicht. Ja, einige der größten Sklavenhändler waren Schwarze.)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/15/brasilien-die-hochaktiven-todesschwadronen-der-olympiastadt-rio-de-janeiro-neue-enthullungen-nach-dem-attentat-auf-eine-mutige-richterin-durch-eine-todesschwadron-rios-menschenrechtslage-unter-der/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/15/brasilien-die-hochaktiven-todesschwadronen-der-olympiastadt-rio-de-janeiro-neue-enthullungen-nach-dem-attentat-auf-eine-mutige-richterin-durch-eine-todesschwadron-rios-menschenrechtslage-unter-der/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>Getötete Kinder in Libyen und Afghanistan:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/03/der-29jahrige-saif-al-arab-einer-der-sechs-sohne-gaddafis-wurde-bei-einem-bombenangriff-der-nato-in-seiner-residenz-in-tripolis-zusammen-mit-seiner-ehefrau-und-drei-enkeln-des-libyschen-staatsoberh/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/03/der-29jahrige-saif-al-arab-einer-der-sechs-sohne-gaddafis-wurde-bei-einem-bombenangriff-der-nato-in-seiner-residenz-in-tripolis-zusammen-mit-seiner-ehefrau-und-drei-enkeln-des-libyschen-staatsoberh/</strong></a></p>
<p><strong>“Die zehn Jungen aus der Provinz Kunar im Osten Afghanistans   sammelten gerade Feuerholz, als US-Kampfhubschrauber das Feuer auf sie   eröffneten. Die Soldaten hielten die Kinder im Alter von neun bis 15   Jahren für Taliban. Neun der Jungen starben bei dem Angriff aus der   Luft, nur einer überlebte.” Frankfurter Rundschau, April 2011</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/15/brasilien-kindermord-bei-indianerstammen-erneut-stark-in-der-diskussion-weil-gesetz-zm-schutz-der-indiokinder-offenbar-abgewurgt-wird-wenn-die-kultur-totet-folha-de-sao-paulo/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Indianer in Brasilien, Hintergrundfakten und Analysen. Gewalt unter Indianern, Stammeskonflikte: Mordrate in größtem Indioreservat Dourados achtmal höher als im Landesdurchschnitt, laut amtlichen Angaben. Film &#8222;Birdwatchers&#8220; und die Realität.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/30/brasilien-gewalt-unter-indianern-mordrate-in-grostem-indioreservat-dourados-achtmal-hoher-als-im-landesdurchschnitt-film-birdwatchers-und-die-realitat/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 16:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dourados]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt unter Indios]]></category>
		<category><![CDATA[Mordrate in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[politische Korrektheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/30/brasilien-gewalt-unter-indianern-mordrate-in-grostem-indioreservat-dourados-achtmal-hoher-als-im-landesdurchschnitt-film-birdwatchers-und-die-realitat/</guid>
		<description><![CDATA[Wie das Innenministerium des betreffenden Teilstaats Mato Grosso do Sul weiter mitteilt, sollen deshalb in den zwei Indianerdörfern Bororo und Jaguaripirú Polizisten stationiert werden. Das Indioreservat Dourados wird als &#8222;Lider&#8220; bei Morden und Selbstmorden bezeichnet, derzeit lebten dort etwa 12000 Indianer. 2008 sei unter den Indios des Stammes Guaraní-Kaiowa die Mordrate 795 Prozent höher als [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie das Innenministerium des betreffenden Teilstaats Mato Grosso do Sul weiter mitteilt, sollen deshalb in den zwei Indianerdörfern Bororo und Jaguaripirú Polizisten stationiert werden. Das Indioreservat Dourados wird als &#8222;Lider&#8220; bei Morden und Selbstmorden bezeichnet, derzeit lebten dort etwa 12000 Indianer. 2008 sei unter den Indios des Stammes Guaraní-Kaiowa die Mordrate 795 Prozent höher als im Landesdurchschnitt gewesen. In politisch korrekten Darstellungen der Situation fehlen gewöhnlich derartige Angaben.</strong></p>
<p><strong>Film und Realität:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/</strong></a></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">&#8230;Nicht zufällig betet Aldemiro für Frieden im Reservat “ denn die Gewaltrate unter den Indios ist hoch. Erst kürzlich erschossen zwei Indianer einen Häuptling, erstach ein Jugendlicher eine Frau, die er für eine Hexe hielt. Zwei Polizisten wurden erst gefoltert, dann erschossen. Die 16-jährige Kaiowa Jaqueline Goncalves kritisiert gar, daß viele Indios bewaffnet gehen, bei Morden im Reservat nur selten die Polizei informiert wird, man gewöhnlich Rache übt. Trotz vieler barbarischer Morde dominiere Straffreiheit. ”Manche meinen, daß es unter den Indianern sehr sozial, sehr gemeinschaftlich zugeht, daß es sich um Gutmenschen, um edle Wilde handele”, sagt der jüdische Arzt Zelik Trajber vom staatlichen Indianer-Gesundheitsdienst FUNASA: „Doch das ist eine falsche, romantisierende Sicht, so war es noch nie.”</span></strong></p>
<p><strong>Grausame Stammeskonflikte sind in Brasilien seit der Kolonialzeit bekannt und werden in Zeitungen und Fachzeitschriften des Tropenlandes, an ders als beispielsweise in deutschsprachigen Medien, regelmäßig geschildert. So wurde, wie es heißt, zu einem guten Geschäft für die Ureinwohner, ihre Kriegsgefangenen aus Stammeskriegen an die Kolonial-Portugiesen zu verkaufen. Zuvor hätten die Ureinwohner diese Indianer aufgegessen, teils in Ritualen. Später wurde, wie es hieß, zur Kolonialzeit eine Regelung erlassen, die sich auf die Jagd von Indianern auf Indianer, zum Zwecke der Menschenfresserei, bezog. Gab es einen Indianer, der zum Verspeisen vorgesehen war, konnte ein portugiesischer Kolonist diesen freikaufen &#8211; worauf dieser Indianer als Gegenleistung für eine gewissen Zeit für den Portugiesen als Sklave arbeiten mußte. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Bundespräsident Walter Scheel, FDP: “Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen, ist alte Tradition in ihrem Land.” Scheel zeichnete den Folterdiktator Ernesto Geisel während der Militärdiktatur mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus.</h2>
<p><strong>Sex mit Kindern:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/03/leonardo-boffs-ungereimtheiten-4006.html">http://das-blaettchen.de/2011/03/leonardo-boffs-ungereimtheiten-4006.html</a></p>
<p><strong>Brasiliens Scheiterhaufen:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6-mai-2011-die-katholische-obdachlosengemeinde-sao-paulos-geleitet-von-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-enge-zusammenarbeit-mit-menschenrechts/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-am-6-mai-2011-die-katholische-obdachlosengemeinde-sao-paulos-geleitet-von-hedwig-knist-aus-der-diozese-mainz-enge-zusammenarbeit-mit-menschenrechts/</a></p>
<p><strong>&#8222;Feel Brazil. Go Bayao!&#8220;:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bono Vox von U2 trifft Präsidentin Dilma Rousseff in Brasilia. Konzerttournee. Bono Vox bat um die Audienz. &#8222;Bono verkörpert die Ödheit, das Langweilig-Platte politischer Korrektheit.&#8220; Diesmal Kritik an gravierenden Menschenrechtsverletzungen? &#8222;Moderne Scheiterhaufen&#8220;. Antonio Palocci ebenfalls mit U2&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/08/bono-von-u2-trifft-prasidentin-dilma-rousseff-in-brasilia-konzerttournee/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Scheiterhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[U2]]></category>

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		<description><![CDATA[http://g1.globo.com/u2-no-brasil/noticia/2011/04/bono-se-encontra-com-dilma-no-palacio-da-alvorada.html Als Bono Vox beim ersten Konzert in Sao Paulo über sein Treffen mit Präsidentin Rousseff berichtete, wurde er laut Landesmedien heftig ausgepfiffen. Treff mit Lula in Sao Paulo &#8211; Zeitungsausriß. “Folter noch jeden Tag.”(2011) U2 spielt mehrmals in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/ Hintergrund von 2006: “Demagogischer, scheinheiliger” Bono Vox von U2 in Brasilien scharf kritisiert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://g1.globo.com/u2-no-brasil/noticia/2011/04/bono-se-encontra-com-dilma-no-palacio-da-alvorada.html">http://g1.globo.com/u2-no-brasil/noticia/2011/04/bono-se-encontra-com-dilma-no-palacio-da-alvorada.html</a></p>
<p><strong>Als Bono Vox beim ersten Konzert in Sao Paulo über sein Treffen mit Präsidentin Rousseff berichtete, wurde er laut Landesmedien heftig ausgepfiffen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/bonovoxlula2011.JPG" alt="bonovoxlula2011.JPG" /></p>
<p><strong>Treff mit Lula in Sao Paulo &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
<p><strong>U2 spielt mehrmals in Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/crack-business-auch-unter-rousseff-regierung-weiter-auf-vollen-touren-crack-madchen-prostituieren-sich-fur-mini-preise/</a><br />
<strong>Hintergrund von 2006:</strong></p>
<h3><strong>“Demagogischer, scheinheiliger” Bono Vox von U2 in Brasilien scharf kritisiert</strong></h3>
<p><strong><strong>“Mann der Geld-und Politik-Maschinerie”</strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-nach-drei-monaten-amtszeit-kritisieren-die-landesmedien-alte-politische-sunden-und-bruch-von-wahlversprechen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-nach-drei-monaten-amtszeit-kritisieren-die-landesmedien-alte-politische-sunden-und-bruch-von-wahlversprechen/</a></p>
<p><strong>Copacabana-Protest: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</a></p>
<p><strong>&#8222;Moderne Scheiterhaufen&#8220;: </strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong>Wer ist Antonio Palocci? </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/dilma-rousseff-macht-antonio-palocci-zum-chefminister-des-zivilkabinetts-ihrer-regierung-hatte-selber-diesen-posten-kommentar-uberflussig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/dilma-rousseff-macht-antonio-palocci-zum-chefminister-des-zivilkabinetts-ihrer-regierung-hatte-selber-diesen-posten-kommentar-uberflussig/</a></p>
<p><span id="more-9300"></span></p>
<p><strong>Der Sänger Bono Vox von der irischen Band U2 gilt in Europa als  Megastar, als sympathischer, charismatischer Weltverbesserer, als  Politaktivist, der sich unentwegt für die Menschenrechte, für die  Schwachen dieser Erde vor allem in der Dritten Welt, für Minderheiten  einsetzt. Im Januar hatte Bono Vox den Deutschen Medienpreis erhalten.  Doch wie kommt er in einem Drittweltland wie Brasilien an, wie reagieren  die Kritiker der Qualitätsmedien? Ganz Brasilien empfing Bono und seine  Band mit offenen Armen &#8211; in der Kultur-und Wirtschaftsmetropole Sao  Paulo freute man sich auf die beiden Konzerte und selbst in den  abgelegensten Amazonasdörfern auf die Direktübertragung im Fernsehen.  Doch als Bono sofort nach der Ankunft in den Präsidentenpalast zu  Staatschef Lula eilte und dessen Politik über den grünen Klee lobte,  nicht ein einziges Wörtchen der Kritik etwa an der gravierenden  Menschenrechtslage fallen ließ, machte sich nicht nur in den Medien  Verwunderung und Skepsis breit. Schließlich steckt die Lula-Regierung  tief im Sumpf von Korruption und Machtmißbrauch.</strong></p>
<p><strong>Und als Bono dann auch noch seine Konzerte mit weitschweifigen  politischen Erklärungen würzte, gar Lob-und Hudel-Bilder des Staatschefs  Lula auf die Großleinwände projizieren ließ, war es mit der Geduld  vieler Brasilianer vorbei. Wie die Medien hervorhoben, wurde Bono  ausgepfiffen, als er seinen “neuen Freunden” Lula und Kulturminister  Gilberto Gil dankte. Marcos Goncalves, Feuilletonchef von Brasiliens  größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” bringt im  Website-Interview die Kritik der Medien des Tropenlandes auf den  Punkt:”Bono verkörpert die Ödheit, das Langweilig-Platte politischer  Korrektheit. Wir leben heute in der Welt dieser Ideologie des politisch  Korrekten, was zu einer Art Gefängnis wurde. Die Sprache wird überwacht &#8211;  als Journalist übt man Selbstzensur, überwacht das eigene Vokabular.  Wir wurden Gefangene angeblich fortschrittlicher Ideen. Ein regelrechter  Apparat in der heutigen Kultur fordert diese politische Korrektheit  ein. Ich finde, ein Rocksänger sollte Distanz zu den Autoritäten wahren,  zumal Staatschef Lula und dessen Partei durch Korruption belastet sind.  Doch Bono ignoriert das alles, kritisiert und hinterfragt nichts, leiht  Lula in einem Wahljahr sein Prestige, gebärdet sich als dessen Helfer  bei der Wiederwahl. Bono kennt die Realität Brasiliens, nutzt seinen  Aufenthalt indessen fürs persönliche Marketing, entgleist in Demagogie  und Scheinheiligkeit. Bono gehört zur Geld-und Politik-Maschinerie  dieser Erde. Seine Konzerte hier waren wirklich ein Festival der  Demagogie.”</strong></p>
<p><strong><strong>Bono Vox und Mick Jagger</strong><br />
Marcos Goncalves erinnert an die ironische Reaktion Mick Jaggers, den  man einmal auf Bonos Gutmenschentum, auf dessen soziales Engagement  ansprach. „Ich glaube, ich habe ihn unlängst über die Wasser gehen  sehen.” Bono gebärde sich beinahe wie ein Gott, sagt Goncalves lachend.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.ostblog.de/images/GoncalvesFolha1.jpg" alt="GoncalvesFolha1.jpg" height="434" width="400" /><br />
Marcos Goncalves, Feuilletonchef von „Folha de Sao Paulo”</strong></p>
<p><strong>Als Bono in Sao Paulo war, revoltierten gerade die Insassen von fünf  Gefängnissen gegen unmenschliche Haftbedingungen. Zahlreiche  Menschenrechtler protestierten auf den Straßen Sao Paulos dagegen, daß  in Brasilien die Folter weiterhin alltäglich ist, und daß gerade ein  Polizeioberst freigesprochen wurde, der ein Massaker an Häftlingen  geleitet hatte. Über einhundert Gefangene waren von dessen Sondereinheit  getötet worden. Und in Rio de Janeiro terrorisierten neofeudale Milizen  des organisierten Verbrechens kurz vorm Karneval gerade wieder einmal  Slumbewohner, töteten zahlreiche unschuldige Menschen. Wegen der  brachialen Naturzerstörung hatte sich ein bekannter Umweltaktivist  letzten November aus Protest lebendig verbrannt</strong></p>
<p><strong><strong>Bonos Schweigen</strong><br />
Doch Bono schwieg zur Folter ebenso wie zur Banditendiktatur in den  Slums, hätte an den Protesten der Menschenrechtsaktivisten natürlich  teilnehmen können, wie auch Feuilletonchef Marcos Goncalves betont:  ”Bono hätte sich mit ganz anderen Leuten treffen müssen “ doch er ist  eben fasziniert von den Sphären der Macht. Er darf doch nicht einfach  ignorieren, was hier im Lande passiert, diese Zustände auch noch  unterstützen. Lula muß mit Kritik begegnet werden, Lula muß Rechenschaft  ablegen. Aus dessen Arbeiterpartei ist doch die Hälfte nicht ohne Grund  ausgetreten, darunter große progressive Intellektuelle. Bono zählt zur  NGO-Szene. Doch diese NGO kriegen doch ihr Geld von den Regierungen,  sind also in Wahrheit gar keine Nicht-Regierungs-Organisationen, leben  vielmehr im Schatten der Regierungen. Heute schuf man diese NGO-Kultur,  eine Kunst mit diesen verzuckerten Redensarten über Minoritäten, „die  Verteidigung der Armen”. Dabei wird doch nur zu oft lediglich um  Geldmittel gestritten “ das muß man kritisch beleuchten! Bono nutzt die  Politik, um sich von anderen Rockmusikern zu unterscheiden, das ist  seine Marketing-Masche. Doch nach Europa wird Bono mit der Aura des  großen Revolutionärs zurückkehren, der stets unerschütterlich an der  Seite der Dritten Welt steht. Dabei nutzt er die Unkenntnis der Ersten  Welt über Brasilien aus.”</strong></p>
<p><strong><strong>Karneval und Brasilienklischees</strong><br />
Wir lieben Brasiliens Karneval, rief Bono ebenfalls in die Massen. Denn  im Karneval träfen sich Reiche und Arme, Alte und Junge, Linke und  Rechte. Das sei gut so, denn um die Armut zu besiegen, müßten alle  zusammenarbeiten. Noch so eine Phrase, die Marcos Goncalves mehr als  hohl fand. ”In Europa kultiviert man Mythen über Brasilien, über den  Karneval, den Fußball “ und ausgerechnet die Brasilienklischees werden  von Bono auch noch verstärkt. Nach diesen Konzerten hier wird sich die  öffentliche Meinung über ihn ändern. Oberflächlich betrachtet, vertritt  er ja das Gute, das Positive, ist ein Gutmensch. Doch wir Kulturkritiker  müssen hinter die Ã„ußerlichkeiten, die Erscheinungsebene schauen “ und  da offenbart sich eben bei Bono gewaltige Demagogie.”</strong></p>
<p><strong>Feuilletonchef Goncalves bestätigt, daß die Medienqualität in Europa  stark abgefallen ist “ doch auch in Brasilien gebe es einen Verlust an  kritischem Sinn in der Presse. „Alles wird akzeptiert, alles wird in  Marketing eingewickelt, das Banale und Konventionelle wird ständig  wiedergekäut.”</strong></p>
<p><strong><strong>Bono und Gilberto Gil</strong><br />
Nach den Konzerten von Sao Paulo flog Bono nach Salvador da Bahia, um an  der Seite von Musiker und Kulturminister Gilberto Gil den Karneval zu  verbringen. Goncalves erinnert daran, wie Gil und der damalige  Arbeitsminister und heutige Arbeiterpartei-Chef Ricardo Berzoini sich  von berüchtigten, gefürchteten Gangsterbossen den Besuch eines Rio-Slums  genehmigen ließen, gemäß Banditenanweisung ohne Polizeischutz oder  Bodyguards in den Slum einfuhren und damit die neofeudale Diktatur der  Banditenmilizen über deren Parallelstaat der Armenviertel sozusagen  offiziell anerkannten. „In Deutschland würde in einem solchen Falle die  Regierung gestürzt”, betonte Sao Paulos Uni-Experte für Gewaltfragen,  Paulo Sergio Pinheiro.</strong></p>
<p><strong>Andere Kulturkritiker nannten Bono, den Träger des Deutschen  Medienpreises, jetzt einen Populisten, der die Kontrolle über sein  Geschwätz verloren habe, ein monotones und absurdes Blablabla. “VÃ   pentear macaco, Bono Vox!” (Geh Affen kämmen, Bono Vox), riet ihm die  engagierte Kritikerin Barbara Gancia. “Bono versucht das Gewissen der  Reichen zu beruhigen, indem sie Geld an afrikanische Länder spenden.  Aber wird denn damit irgendetwas gelöst? Wenn man afrikanischen  Diktatoren Geld gibt, damit sie Waffen und immer größere  Mercedes-Benz-Limousinen kaufen &#8211; ist das die Lösung?” In jenen Ländern,  denen Bono zu helfen suche, sei der Hunger Symptom der Sozialstruktur.  Bono lobe Lula, als ob in dessen Regierung keine Korruption existiere,  so Barbara Gancia von der “Folha de Sao Paulo”.<br />
Viele Fans erregten sich über den extrem hohen Eintrittspreis der  Konzerte, von zwei Dritteln des derzeitigen brasilianischen Mindestlohns  aufwärts. Das Publikum bestand deshalb fast nur aus Mittel-und  Oberschicht. Auf brasilianischen Internetseiten war zu lesen:”Bono ist  käuflich. George Bush schlug er vor, die USA sollten ein Prozent der  Steuereinnahmen den armen Ländern geben. Aber warum spendet Bono dann  nicht fünfzig Prozent des Gewinns seiner Brasilienkonzerte für das  Anti-Hunger-Programm der Regierung, gibt lediglich eine Gitarre zum  Versteigern? Eintrittspreise von 200 Real sind außerhalb der Realität  eines Landes, dessen Mindestlohn bei 300 Real liegt. Den anderen in die  Tasche zu greifen, ist leicht, alles pure Demagogie. Bono hat sich vor  seinen Fans blamiert, ließ sich in die schmutzige Politik Brasiliens  verwickeln…”</strong></p>
<p><strong>Das Konzert der Rolling Stones einige Tage zuvor an der Copacabana  war gratis, 1,2 Millionen Menschen kamen. U2 spielte im Morumbi-Stadion  Sao Paulos zweimal vor jeweils 73000 Menschen. Der dicke, langweilige,  humorlose Bono habe nicht ein Zehntel des Sex-Appeals von Mick Jagger,  keinerlei Spontaneität, hieß es auf den brasilianischen Kulturseiten  außerdem. Jeder Bühnenschritt Bonos sei vorhersehbar, die hohen Noten  singe er auch noch falsch.<br />
–Bono und Deutscher Medienpreis–<br />
“Die Welt braucht Menschen wie sie”, sagte Ex-Außenminister Joseph  Fischer in seiner Laudatio zur Verleihung des Deutschen Medienpreises am  24. Januar in der Kongreßhalle von Baden-Baden. “Unser heutiger  Preisträger wird für seine herausragende Leistung geehrt, für seine  Leidenschaft, für seine Vernunft, sein Mitgefühl und seine  Überzeugungskraft.”<br />
Laut Pressemitteilung werden mit dem Deutschen Medienpreis stets  Persönlichkeiten ausgezeichnet, “die nach Ansicht einer Jury aus  Chefredakteuren in einem Jahr die Gesellschaft oder die Politik prägend  beeinflußt haben.”<br />
Vor Bono haben auch Helmut Kohl und Gerhard Schröder den Preis erhalten.<br />
Ende März wurde in Santiago de Chile laut Presseberichten die Band U2 im  Rahmen der Konzerte mit dem Menschenrechtspreis “Ambassador of  Conscience” von Amnesty International ausgezeichnet. Den Preis  überreichte die neue chilenische Präsidentin Michelle Bachelet. Bono Vox  erhielt zudem den “Verdienstorden Pablo Neruda”.<br />
Brasiliens Medien bekräftigten indessen die Kritik an Bono Vox. Zitiert  wurde zudem aus einem offenen Brief des indischen  UNO-Wirtschaftsexperten Jagdish Bhagwati an Bono Vox. Danach suche sich  der Sänger die falschen politischen Partner aus, sei in Bezug auf Afrika  zum Sprecher einer überholten Programmatik geworden. Finanzhilfe für  afrikanische Länder, bei der es sich in Wahrheit um Kredite handele,  schaffe Abhängigkeit, keine Entwicklung, sei Quelle der Korruption, hieß  es unter anderem.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
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		<title>Zensur in Brasilien, Lateinamerika: &#8222;Schlimmste Situation seit der Redemokratisierung wegen der Ausbreitung des organisierten Verbrechens&#8220;, laut Komitee für Schutz der Journalisten(CPJ)</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 12:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[CPJ-Koordinator  Carlos Laura sagte gegenüber Brasiliens Landesmedien, die Zensur habe ein besorgniserregendes Niveau erreicht, kriminelle Organisationen vergrößerten ihre Macht. &#8222;Früher mordeten diktatorische Regierungen, heute sind es transnationale Drogenorganisationen, die morden und Journalisten verschwinden lassen&#8220;:&#8220;De acordo com ele, o principal problema no Brasil  é a censura judicial, embora tenha dito que existam outros problemas, como a [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CPJ-Koordinator  Carlos Laura sagte gegenüber Brasiliens Landesmedien, die Zensur habe ein besorgniserregendes Niveau erreicht, kriminelle Organisationen vergrößerten ihre Macht. &#8222;Früher mordeten diktatorische Regierungen, heute sind es transnationale Drogenorganisationen, die morden und Journalisten verschwinden lassen&#8220;:&#8220;De acordo com ele, o principal problema no Brasil  é a censura judicial, embora tenha dito que existam outros problemas, como a pressao politica sobre veiculos de comunicacao e ameacas do crime, sobretudo de traficantes de droga.&#8220;</strong><strong>Dennoch existiert in Ländern wie Brasilien eine relative Pressefreiheit, die in bestimmten Ländern Europas längst abgebaut wurde.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/marina-silva-grune-prasidentschaftskandidatin-brasiliens-kritisiert-methoden-zur-einschuchterung-der-medien-scharfere-kritik-an-mitbewerbern-dilma-rousseff-und-jose-serra-marina-acirra-criticas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/marina-silva-grune-prasidentschaftskandidatin-brasiliens-kritisiert-methoden-zur-einschuchterung-der-medien-scharfere-kritik-an-mitbewerbern-dilma-rousseff-und-jose-serra-marina-acirra-criticas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/lula-unterstutzt-wiederwahl-von-tocantins-gouverneur-carlos-gaguimpmdb-der-medienberichte-uber-seine-mutmaslichen-illegalen-machenschaften-per-zensur-verbieten-last-melden-sao-paulos-zeitungen-me/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/lula-unterstutzt-wiederwahl-von-tocantins-gouverneur-carlos-gaguimpmdb-der-medienberichte-uber-seine-mutmaslichen-illegalen-machenschaften-per-zensur-verbieten-last-melden-sao-paulos-zeitungen-me/</a><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/mentetododiasp.jpg" alt="mentetododiasp.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/brasilianische-systemkritiker-protestieren-in-vitoriaes-gegen-gefangnishorror-unter-lula-politisch-verantwortlicher-gouverneur-angeklagt-paulo-hartung-morder/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/wie-funktioniert-brasiliens-mediensystem-unter-lula-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/wie-funktioniert-brasiliens-mediensystem-unter-lula-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/</a></p>
<p><strong>&#8222;Der Begriff des politisch Korrekten kam 1793 in die Welt. Und zwar in einem Gerichtsverfahren in den Vereinigten Staaten. Stolze 200 Jahre hat die Begrifflichkeit selbst und die Schleppe seiner ideologischen Folgen benötigt, um über den Atlantik zu kommen. Inzwischen sind das Schlagwort und eine dazu passend geschnitzte Geisteshaltung in Europa gut verbreitet. Leider entwerten sie inzwischen auch die Identität eines pluralen, aufgeklärten demokratischen Rechtsstaates.&#8220; Paul-Hermann Gruner im Deutschlandradio Kultur, &#8222;Die Selbstfesselung&#8220;. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/zensurpeitsche-politische-korrektheit-oder-aussprechen-was-ist-deutschlandradio-kultur-uber-ein-hochbrisantes-gesellschafts-und-medienproblem/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/16/zensurpeitsche-politische-korrektheit-oder-aussprechen-was-ist-deutschlandradio-kultur-uber-ein-hochbrisantes-gesellschafts-und-medienproblem/</a></p>
<p><strong>Gezielte</strong> <strong>Gewaltförderung in Deutschland &#8211; Vorbild Rio?:</strong>  <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/jugendliche-tatverdaechtige-wegen-versuchten-raubmordes-vorgefuehrt/3845942.html">http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/jugendliche-tatverdaechtige-wegen-versuchten-raubmordes-vorgefuehrt/3845942.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-lula-scheiterte-komplett-beim-kampf-gegen-korruption-was-man-im-film-sieht-passiert-im-wirklichen-leben-auf-den-strasen-der-grosstadte-brasiliens-regisseur-j/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-lula-scheiterte-komplett-beim-kampf-gegen-korruption-was-man-im-film-sieht-passiert-im-wirklichen-leben-auf-den-strasen-der-grosstadte-brasiliens-regisseur-j/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/sehnsucht-und-realitat-brasilien-nach-der-lula-ara-zundfunk-generator-br2/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/sehnsucht-und-realitat-brasilien-nach-der-lula-ara-zundfunk-generator-br2/</a></p>
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		<title>Indianer in Brasilien, Hintergrundfakten, Analysen.Kindermord bei brasilianischen Indianerstämmen &#8211; Kampagne-Video anklicken.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/kindermord-bei-brasilianischen-indianerstammen-kampagne-video-anklicken/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 22:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=pzjrO3x9ef0 ”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert. Gebrüder Villas-Boas, brasilianische IndianerexpertenÂ Â  http://pt.wikipedia.org/wiki/Parque_Ind%C3%ADgena_do_Xingu Amazonas-Oper in München: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/ Kindermord und sexueller Kindesmißbrauch bei Indiostämmen “Â  erstmals diskutiert Brasiliens Bischofskonferenz das bisherige Tabuthema(Originalmanuskript von 2009)) Angesichts einer heftigen öffentlichen Ethikdiskussion über umstrittene Stammestraditionen ist die nationale Bischofskonferenz(CNBB) in Zugzwang geraten. Anthropologen, Missionare und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pzjrO3x9ef0">http://www.youtube.com/watch?v=pzjrO3x9ef0</a></p>
<p><strong>”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert. Gebrüder Villas-Boas, brasilianische IndianerexpertenÂ Â  <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Parque_Ind%C3%ADgena_do_Xingu">http://pt.wikipedia.org/wiki/Parque_Ind%C3%ADgena_do_Xingu</a></strong></p>
<p><strong>Amazonas-Oper in München:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/</a></p>
<p><strong>Kindermord und sexueller Kindesmißbrauch bei Indiostämmen “Â  erstmals diskutiert Brasiliens Bischofskonferenz das bisherige Tabuthema(Originalmanuskript von 2009))</strong></p>
<p><strong>Angesichts einer heftigen öffentlichen Ethikdiskussion über umstrittene Stammestraditionen ist die nationale Bischofskonferenz(CNBB) in Zugzwang geraten. Anthropologen, Missionare und Priester des bischöflichen Indianermissionsrates CIMI, die Brasiliens Stämme betreuen, zählen zu den besten Kennern von gängigen Praktiken wie Kindstötung und sexuellem Kindesmißbrauch “ offiziell ließen CNBB und CIMI indessen über das heikle Thema nie etwas verlauten.</strong></p>
<p><span id="more-5477"></span>Wie Dimas Lara Barbosa, Generalsekretär der Bischofskonferenz, auf Anfrage mitteilte, werde die Kindstötung nunmehr als Problem angesehen, das gelöst werden müsse. Eine bischöfliche Kommission solle unter CIMI-Einschaltung entsprechende Aktionen beschließen. Zuvor hatte Barbosa in einem geradezu spektakulären Schritt in Brasilia das vierzehnjährige Indianermädchen Hakani und dessen weiße Adoptiveltern, Edson und Marcia Suzuki empfangen. Diese baten die katholische Kirche, beim Kampf gegen die Kindstötung mitzuhelfen und übergaben ausführliches Dokumentationsmaterial. Dies hat unterdessen auch der Papst in Rom erhalten und sich schriftlich dafür bedankt. Das Ehepaar Suzuki leitet die NGO ATINI, die gegen Stammes-Kindermord mobilisiert und versucht, von Tötung bedrohte Kinder zu retten. Das Indiomädchen Hakani war bereits lebendig verscharrt worden, hatte indessen durch einen glücklichen Zufall überlebt. Wie CIMI-Missionare im Gespräch erläuterten, werden Indianerkinder unter anderem getötet, weil deren Mutter alleinstehend ist, weil sie Mädchen sind, die Väter aber auf Jungen bestanden. Â Kinder mit einem Hautfleck oder einem gewöhnlich längst heilbaren Geburtsfehler würden ebenfalls eliminiert. Auch im Falle von Zwillingsgeburten werde eines der Babies getötet “ oder beide, wie stets fast ausschließlich von den Müttern. Edgar Rodrigues vom Stamme der BarÃ¨, Â Chefadministrator der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI im Teilstaate Amazonas nennt die Kindstötung unter Indios etwas Natürliches: ”Ein Kind mit Behinderungen, mit Mängeln würde aus deren Sicht nicht für die Arbeit hier auf der Erde nützen, hätte nicht alle Potenzen für den Dienst an der Gemeinschaft. Und damit dieser Mensch nicht das ganze Leben leidet, praktizieren sie diese frühe Euthanasie. Sie ist nicht nur bei den Yanomami, sondern auch bei anderen Stämmen Amazoniens üblich.”Der Kongreßabgeordnete und Presbyterianerpastor Henrique Afonso stammt aus Amazonien, zählt zur regierenden Arbeiterpartei von Staatschef Lula und hat bereits 2007 im Nationalkongreß ein Gesetz gegen sexuellen Kindesmißbrauch bei Stämmen sowie gegen Kindstötung Â eingebracht, die er ausdrücklich als „Mord” definiert. Über die Vorlage wird noch debattiert. Laut Afonso müssten die universelle UNO-Menschenrechtsdeklaration sowie von Brasilien unterzeichnete internationale Abkommen über den Schutz des Lebens endlich auch für die Indianerkinder gelten. Indiobabies nur deshalb zu töten, weil sie Mädchen sind, erzwungener Sex mit Indiomädchen sogar unter zehn Jahren seien barbarische, schändliche Verbrechen. ”Bei mindestens dreizehn Indianerstämmen werden jährlich Hunderte von Kindern durch Vergiften, lebendiges Begraben, durch Bogenpfeile und andere Methoden getötet. Da es sich um Praktiken handelt, die bei diesen Stämmen gesellschaftlich akzeptiert sind, sieht mein Gesetz keine Bestrafung der beteiligten Indios vor, jedoch von Weißen, die von vorgesehenen Tötungen wissen und nicht eingreifen. Denn heute gibt es kaum noch Indiodörfer ohne Mitarbeiter der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI, des Gesundheitsdienstes FUNASA -Â  ohne Anthropologen, Priester und Missionare.” Im Gespräch plädiert der Politiker zudem für „Dialog zwischen den Kulturen, Bewußtseinsarbeit”, um solche Praktiken zu überwinden, weist auf die Diskussion um Genitalverstümmelung. In Brasilien werde schließlich vieles aus der weißen Kultur von den Indiodörfern rasch und leicht übernommen. Doch unglücklicherweise regiere in der Postmoderne der Kulturrelativismus, wonach alles, was gesellschaftlich akzeptiert sei, auch respektiert werden müsse. In der Tat kommen viele Indianerinnen bereits in staatlichen Hospitälern der Städte nieder, praktizieren indessen selbst dort Kindstötung. Brasilianische Rechtsexperten fordern seit langem, die Mütter dafür zu bestrafen. Saulo Feitosa, Vizepräsident des Indianermissionsrates CIMI, hält indessen eine Kriminalisierung des Kindermords für nicht gerechtfertigt. „Viele unserer Missionare sind Zeugen und leiden sehr darunter. Doch man kann in einer solchen Situation nicht einfach dazwischengehen. Man muß Möglichkeiten für schrittweise Verhaltensänderungen schaffen.”</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/28/homosexuelle-indianer-in-brasilien-diskriminiert-und-attackiert-in-den-eigenen-stammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/28/homosexuelle-indianer-in-brasilien-diskriminiert-und-attackiert-in-den-eigenen-stammen/</a><br />
<a href="http://kheck.info/archives/99">http://kheck.info/archives/99</a></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die weltweit mit großen medialen Vorschußlorbeeren bedachte &#8222;Amazonasoper&#8220; &#8211; eine Sammlung von Theaterkritiken über das Resultat. Reaktionen von Geldgebern liegen noch nicht vor. Fakten und politisch korrekter Indio-Mainstream.</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 14:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Steuergelderverschwendung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Amazonas-Oper wurde als aufwendigste, wichtigste Produktion der Münchner Biennale 2010 bezeichnet und stark mit Steuergeldern gefördert. Entsprechend großÂ waren die Erwartungen, wie realitätsnah die Amazonas-Oper sein wird.  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/ http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/das-ist-kleinformatiger-schlaudreck-der-schnellstmoglich-in-der-versenkung-verschwinden-sollte-wolf-dieter-peter-in-fazit-deutschlandradio-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-ve/ http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/frieder-reininghaus-kritisiert-amazonas-oper-in-kultur-heute-vom-deutschlandfunk-der-komponist-klaus-schedl-befleisigte-sich-eines-strukturell-eher-banalen-modells-von-programmmusik-aus-dem/ “Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”: Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Amazonas-Oper wurde als aufwendigste, wichtigste Produktion der Münchner Biennale 2010 bezeichnet und stark mit Steuergeldern gefördert. Entsprechend großÂ waren die Erwartungen, wie realitätsnah die Amazonas-Oper sein wird.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/das-ist-kleinformatiger-schlaudreck-der-schnellstmoglich-in-der-versenkung-verschwinden-sollte-wolf-dieter-peter-in-fazit-deutschlandradio-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-ve/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/das-ist-kleinformatiger-schlaudreck-der-schnellstmoglich-in-der-versenkung-verschwinden-sollte-wolf-dieter-peter-in-fazit-deutschlandradio-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-ve/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/frieder-reininghaus-kritisiert-amazonas-oper-in-kultur-heute-vom-deutschlandfunk-der-komponist-klaus-schedl-befleisigte-sich-eines-strukturell-eher-banalen-modells-von-programmmusik-aus-dem/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/frieder-reininghaus-kritisiert-amazonas-oper-in-kultur-heute-vom-deutschlandfunk-der-komponist-klaus-schedl-befleisigte-sich-eines-strukturell-eher-banalen-modells-von-programmmusik-aus-dem/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP</strong></h2>
<p><strong>Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105765" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1-1024x579.jpg" alt="Yanomamibuchzitat1" width="1024" height="579" /></a></p>
<p><strong>Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105767" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2-1024x602.jpg" alt="Yanomamibuchzitat2" width="1024" height="602" /></a></p>
<p><strong>Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/wo-hier-theater-stattfindet-die-antwort-blieb-auch-der-zweite-teil-schuldig-bayrischer-rundfunk-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-uber-den-dritten-teilein-rechter-flop/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/wo-hier-theater-stattfindet-die-antwort-blieb-auch-der-zweite-teil-schuldig-bayrischer-rundfunk-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-uber-den-dritten-teilein-rechter-flop/</a></p>
<p><strong>„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo com uma flecha ou um porrete.“</strong></p>
<p><strong>(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel zum Verstummen zu bringen.)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-dramatische-qualitat-ist-kunstlos-und-peinlich-frankfurter-rundschau-zur-amazonsoper-der-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-dramatische-qualitat-ist-kunstlos-und-peinlich-frankfurter-rundschau-zur-amazonsoper-der-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/pomposer-okokitsch-munchner-abendzeitung-zu-amazonas-oper-so-einfach-stricken-sich-indianerfunktionare-museumshauptlinge-und-provinzkomponisten-die-welt-zusammen-wenn-sie-schamlos-ressou/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/pomposer-okokitsch-munchner-abendzeitung-zu-amazonas-oper-so-einfach-stricken-sich-indianerfunktionare-museumshauptlinge-und-provinzkomponisten-die-welt-zusammen-wenn-sie-schamlos-ressou/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/rambu.jpg" alt="rambu.jpg" /></p>
<p><strong>RambÃº &#8211; Filmidol in Amazonien.</strong></p>
<p><a href="http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/prs/sti/deindex.htm">http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/prs/sti/deindex.htm</a></p>
<p><span id="more-5386"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/versuchen-wir-es-mal-mit-retro-agitprop-stuttgarter-zeitung-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-im-dritten-und-finalen-teil-des-amazonasprojekts-eine-fast-qualend-peinliche-pleite/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/versuchen-wir-es-mal-mit-retro-agitprop-stuttgarter-zeitung-zur-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-im-dritten-und-finalen-teil-des-amazonasprojekts-eine-fast-qualend-peinliche-pleite/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/das-wirkt-bei-aller-technischen-bastelei-wie-ein-oberstufenprojekt-zum-thema-rettet-den-regenwald-premierenkritik-zu-amazonas-musiktheater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/das-wirkt-bei-aller-technischen-bastelei-wie-ein-oberstufenprojekt-zum-thema-rettet-den-regenwald-premierenkritik-zu-amazonas-musiktheater/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/es-sollte-der-hohepunkt-der-diesjahrigen-munchner-musik-biennale-und-blieb-weit-hinter-den-selbst-gesteckten-erwartungen-zuruck-kritik-zu-amazonas-musiktheater-in-der-reithalle-munchen-bemu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/es-sollte-der-hohepunkt-der-diesjahrigen-munchner-musik-biennale-und-blieb-weit-hinter-den-selbst-gesteckten-erwartungen-zuruck-kritik-zu-amazonas-musiktheater-in-der-reithalle-munchen-bemu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/eine-vierstundige-krawallorgie-ohne-einen-hauch-von-sinn-und-sinnlichkeit-salzburger-kulturzeitung-uber-die-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-echtes-argernis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/eine-vierstundige-krawallorgie-ohne-einen-hauch-von-sinn-und-sinnlichkeit-salzburger-kulturzeitung-uber-die-amazonasoper-der-munchner-biennale-2010-echtes-argernis/</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article7661438/Halbseiden-Muenchens-Biennale-fuer-Musiktheater.html">http://www.welt.de/die-welt/kultur/article7661438/Halbseiden-Muenchens-Biennale-fuer-Musiktheater.html</a></p>
<p><strong>&#8222;Die Zeit&#8220; vor der Premiere zum Amazonas-Theater: &#8222;Es geht von der These aus, dass das Leben der Yanomami, die zum ersten Mal Mitte des 20. Jahrhunderts mit Weißen in Kontakt traten, eine hochklassige Wissenskultur birgt, die der technisierten Zivilisation ebenbürtig (wenn nicht überlegen) ist.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Was alles kurioserweise in der ”Amazonasoper völlig fehlte:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/"><span style="color: #bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/</span></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/02/kindermord-bei-indiostammen-wahrheit-und-politische-korrektheit-diese-praxis-bekanntzumachen-konnte-den-stammen-sehr-schaden-rita-segado-methoden-techniken-des-kindermords/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/02/kindermord-bei-indiostammen-wahrheit-und-politische-korrektheit-diese-praxis-bekanntzumachen-konnte-den-stammen-sehr-schaden-rita-segado-methoden-techniken-des-kindermords/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/"><span style="color: #bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/</span></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/"><span style="color: #bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/</span></a></p>
<p><strong>Aids bei Yanomami &#8211; bereits 28 Fälle von Gesundheitsbehörde registriert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/brasilianische-indianer-als-crack-dealer-verhaftet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/brasilianische-indianer-als-crack-dealer-verhaftet/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/08/sexualitat-infantizid-bei-den-yanomami-der-katholische-priester-laurindo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/08/sexualitat-infantizid-bei-den-yanomami-der-katholische-priester-laurindo/</a></p>
<p>&#8222;<a title="Sexualidad" name="Sexualidad"></a>Conheço mais de um caso de homens yanomami que tiveram que ir para a cidade durante um tempo e ao voltar encontraram suas mulheres grÃ¡vidas de outros. Elas diziam que sentiram necessidade, desejos, e eles reconheciam que tinham razáo. Os maridos aceitaram os bebÃªs como se fossem seus, sem nenhum problema.&#8220;<strong>Kritik am Konzept der &#8222;Amazonasoper&#8220; vor der Premiere war nicht erlaubt &#8211; ebensowenig die Mitarbeit unabhängiger Fachleute. </strong></p>
<p><strong>&#8222;Amazonas &#8211; Musiktheater in drei Teilen&#8220;</strong> ist eine Koproduktion des Goethe-Instituts, der Münchener Biennale, des ZKM | Karlsruhe, des SESC Sáo Paulo, der Hutukara Associaçáo Yanomami und der Portugiesischen Staatsoper Sáo Carlos. Kooperationspartner: Operadays Rotterdam, Netzzeit (Wien. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, das Programm &#8222;KULTUR&#8220; der Europäischen Union, Petrobras, die Deutsche Bank und die Fundaçao EDP.<br />
<strong>Medienpartner:</strong> ARTE, Deutschlandradio Kultur, Antena 2 und RTP</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/leider-sind-es-nicht-mehr-so-viele-die-die-ganze-wahrheit-wissen-wollen-man-biegt-sehr-schnell-ab-um-bei-seiner-meinung-bleiben-zu-konnen-und-bei-den-als-angenehm-empfundenen-losungen-ich-hab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/leider-sind-es-nicht-mehr-so-viele-die-die-ganze-wahrheit-wissen-wollen-man-biegt-sehr-schnell-ab-um-bei-seiner-meinung-bleiben-zu-konnen-und-bei-den-als-angenehm-empfundenen-losungen-ich-hab/</a></p>
<p><strong>”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert. Gebrüder Villas-Boas, Indianerexperten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/padre-claudio-bombieri-indianerexperte-sao-luis-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/padre-claudio-bombieri-indianerexperte-sao-luis-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</a><br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Indianer in Brasilien – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/Waia3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-70218" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/Waia3.jpg" alt="Waia3" width="768" height="887" /></a></p>
<p><strong>Indianer in Amapá.</strong></p>
<p><!--adsense--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: Yanomami als umweltfeindliche Goldgräber gemeinsam mit Eindringlingen, räumt Davi Yanomami, Stammessprecher und Schamane, erstmals vorsichtig ein. Amazonasindios seit langem im Goldschürf-Business. Münchner Biennale 2010. Politische Korrektheit, Günter Nooke, Kindermord und Aids bei Yanomami.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/yanomami-als-umweltfeindliche-goldgraber-gemeinsam-mit-eindringlingen-laut-davi-yanomami-stammessprecher-und-schamane/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/yanomami-als-umweltfeindliche-goldgraber-gemeinsam-mit-eindringlingen-laut-davi-yanomami-stammessprecher-und-schamane/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 12:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas-Musiktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Davi Yanomami]]></category>
		<category><![CDATA[GÃ¼nter Nooke]]></category>
		<category><![CDATA[Indianer in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermord]]></category>
		<category><![CDATA[MÃ¼nchner Biennale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[politische Korrektheit]]></category>
		<category><![CDATA[Yanomami als umweltfeindliche GoldgrÃ¤ber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/yanomami-als-umweltfeindliche-goldgraber-gemeinsam-mit-eindringlingen-laut-davi-yanomami-stammessprecher-und-schamane/</guid>
		<description><![CDATA[ &#8222;Ich bin auch sehr traurig, dass einige Yanomami im Austausch gegen Lebensmittel in den Minen arbeiten. Sie werden krank werden; sie werden Malaria bekommen und sich mit Geschlechtskrankheiten infizieren, denn die Minenarbeiter werden die Frauen benutzen wie sie es schon in der Vergangenheit taten.&#8220; (zitiert nach Survival International). Laut der staatlichen Gesundheitsbehörde FUNASA wurden unter [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>&#8222;Ich bin auch sehr traurig, dass einige Yanomami im Austausch gegen Lebensmittel in den Minen arbeiten. Sie werden krank werden; sie werden Malaria bekommen und sich mit Geschlechtskrankheiten infizieren, denn die Minenarbeiter werden die Frauen benutzen wie sie es schon in der Vergangenheit taten.&#8220; (zitiert nach Survival International). Laut der staatlichen Gesundheitsbehörde FUNASA wurden unter den Yanomami im nordbrasilianischen Teilstaat Roraima bereits 28 Aids-Fälle registriert. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/malariagoldgraber.JPG" alt="malariagoldgraber.JPG" /></p>
<p><strong>Nichtindianischer Goldgräber an der Flugpiste des Schürfgebiets &#8222;Malaria&#8220; in Roraima. </strong></p>
<p><strong>Leserbrief in Roraima zur Lage in Venezuela &#8211; Yanomami als Goldgräber: &#8222;na venezuela os indios sáo muito respeitado e lá eles explora sua riqueza com ouro e diamante . Sao os indios .&#8220;</strong></p>
<p><strong>Davi Yanomami hat bisher noch nie den Kindermord bei seinem Stamm erläutert &#8211; wird er es bei seiner neuesten Deutschlandreise, u.a. in München, tun?:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/</font></a></p>
<p><strong>Kindermord bei Yanomami &#8211; ”Sie mögen nicht, daß man über diese Frage spricht:</strong> <strong>”sendo que a maior causa da mortalidade infantil vem da propria cultura yanomami, com o infantici­dio.</strong> <a href="http://www.folhabv.com.br/fbv/noticia.php?id=56096"><font color="#bb0000">http://www.folhabv.com.br/fbv/noticia.php?id=56096</font></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/</a></p>
<p><strong>Yanomami-Indiomutter tötet Neugeborenes, sofern u.a. dessen Geschlecht nicht den Erwartungen entspricht: ”Mas é preciso levar em conta a tradiçáo cultural. No caso dos yanomami, o infanticÃ­dio é a principal causa de morte entre as crianças com menos de um ano. O que pode parecer uma barbÃ¡rie aos olhos da sociedade náo-Ã­ndia náo passa de um traço cultural desse povo. A Ã­ndia se isola do grupo e entra na mata quando sente que vai dar a luz. Sozinha, ela decide o destino do filho por diversas razÃµes, como qualquer mal-formaçáo da criança ou se o sexo náo corresponde ao esperado.</strong></p>
<p><strong>Günter Nooke: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/deutscher-menschenrechtsbeauftragter-gunter-nooke-zu-kindstotung-verletzung-von-frauen-und-kinderrechten-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/deutscher-menschenrechtsbeauftragter-gunter-nooke-zu-kindstotung-verletzung-von-frauen-und-kinderrechten-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/yanomamilehrerinvideo.jpg" alt="yanomamilehrerinvideo.jpg" /></p>
<p><strong>Yanomami-Lehrerin in Biennale-Video.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/07/only-we-the-indigenous-people-know-how-to-protect-the-forest-says-davi-kopenawa-from-the-ancient-yanomami-tribe-in-the-brazilian-rainforestsays-davi-kopenawa-from-the-ancient-yanomami-trib/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/07/only-we-the-indigenous-people-know-how-to-protect-the-forest-says-davi-kopenawa-from-the-ancient-yanomami-tribe-in-the-brazilian-rainforestsays-davi-kopenawa-from-the-ancient-yanomami-trib/</a></p>
<p><span id="more-5264"></span></p>
<p><a href="http://www.tribunadojurua.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=591&amp;Itemid=40">http://www.tribunadojurua.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=591&amp;Itemid=40</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/amazonien-und-musiktheater-podiumsdiskussion-in-munchen-zur-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/amazonien-und-musiktheater-podiumsdiskussion-in-munchen-zur-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/</a></p>
<p><strong>Nooke äußerte sich im Website-Interview auch zur politisch korrekten Berichterstattung über Indigene, die gewöhnlich KindermordÂ oder sexuellen Kindesmißbrauch ausläßt: ”Ich kann mir vorstellen, daß manche über all dies nicht gerne schreiben wollen, weil man halt noch so ein paar schöne Bilder im Kopfe hat. Inzwischen gebe es in Europa nur zu oft diese Haltung:Wir wollen gar nicht mehr die Wahrheit wissen, weil wir dann nicht mehr mit unseren schönen Vorstellungen weiter leben könnten, beunruhigt würden. Doch einfache Lösungen funktionieren nirgends. Deshalb muß man die Wahrheiten zur Kenntnis nehmen. Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben zu können &#8211; undÂ bei den alsÂ angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt jemand?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</a><br />
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/yanomami-als-umweltfeindliche-goldgraber-gemeinsam-mit-eindringlingen-laut-davi-yanomami-stammessprecher-und-schamane/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Brasilien: Kindermord-Rate bei Yanomami-Stamm sehr hoch, laut Angaben des staatlichen Gesundheitsdienstes FUNASA. Wieviele gesunde Indiokinder könnten noch leben, gäbe es keine&#8220;frühe Euthanasie&#8220;&#8230;&#8220;Infantici­dio é a maior causa de morte entre os yanomami&#8220;. Birdwatchers.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/08/kindermord-rate-bei-yanomami-stamm-sehr-hoch-laut-angaben-des-staatlichen-gesundheitsdienstes-funasa/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 13:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[GenitalverstÃ¼mmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsbetreuung]]></category>
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		<category><![CDATA[IndiostÃ¤mme]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermord]]></category>
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		<description><![CDATA[Von jeweils 50 Yanomami-Kindern, die als tot registriert wurden, war bei 40 Kindermord die Todesursache, hat jetzt das Büro des Kongreßabgeordneten der Arbeiterpartei(PT), Henrique Afonso, gegenüber dieser Website unter Berufung auf  neue Angaben des staatlichen Gesundheitsdienstes FUNASA mitgeteilt. Dies würde Einschätzungen bestätigen, wonach Kindermord bei den Yanomami die wichtigste Todesursache ist. Damit stellt sich die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von jeweils 50 Yanomami-Kindern, die als tot registriert wurden, war bei 40 Kindermord die Todesursache, hat jetzt das Büro des Kongreßabgeordneten der Arbeiterpartei(PT), Henrique Afonso, gegenüber dieser Website unter Berufung auf  neue Angaben des staatlichen Gesundheitsdienstes FUNASA mitgeteilt. Dies würde Einschätzungen bestätigen, wonach Kindermord bei den Yanomami die wichtigste Todesursache ist. Damit stellt sich die Frage, wieviele Indiokinder Brasiliens noch leben könnten, wie groß Brasiliens Indianerbevölkerung heuteÂ wäre, wenn es die Kindermord-Praxis, jene &#8222;frühe Euthanasie&#8220; nicht gäbe. Widersprüchlich erscheint, einerseits eine bessere Gesundheitsbetreuung für Stämme mit dem Argument zu fordern, u.a. die Kindersterblichkeit zu senken, andererseits aber den Kindermord, etwa im Falle einer alleinstehenden Mutter, eines Hautflecks auf der Wange des Kindes, zu akzeptieren. Warum wurde von interessierter Seite ähnlich wie beim Thema Genitalverstümmelung soviele Jahrzehnte dafür gesorgt, daß auch die europäische Öffentlichkeit keine Einzelheiten über das politisch unkorrekte Thema erfährt? Viele aufschlußreiche Informationen dieser Art aus der ganzen Welt werden weiterhin systematisch verhindert, blockiert. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/05/yanomami-und-kindermord-infantizid-ist-wichtigste-todesursache-unter-den-yanomami/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/05/yanomami-und-kindermord-infantizid-ist-wichtigste-todesursache-unter-den-yanomami/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/</a></p>
<p><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag32.html">http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag32.html</a></p>
<p><strong>Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105765" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1-1024x579.jpg" alt="Yanomamibuchzitat1" width="1024" height="579" /></a></p>
<p><strong>Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105767" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2-1024x602.jpg" alt="Yanomamibuchzitat2" width="1024" height="602" /></a></p>
<p><strong>Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”</strong></p>
<p><span id="more-2227"></span></p>
<p>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/bei-den-yanomami-wird-abtreibung-in-traumatischer-form-realisiert-mit-einem-stein-oder-einem-stuck-holz-wird-auf-den-bauch-geschlagen-bis-dadurch-blutungen-und-die-abtreibung-ausgelost-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/bei-den-yanomami-wird-abtreibung-in-traumatischer-form-realisiert-mit-einem-stein-oder-einem-stuck-holz-wird-auf-den-bauch-geschlagen-bis-dadurch-blutungen-und-die-abtreibung-ausgelost-werden/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/was-heist-treue-zum-beispiel-bei-traditionen-wo-jemand-drei-oder-vier-frauen-hat-das-heist-die-begriffe-die-wir-benutzen-treue-enthaltsamkeit-werden-naturlich-sicherlich-in-afrika-ganz-ande/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/was-heist-treue-zum-beispiel-bei-traditionen-wo-jemand-drei-oder-vier-frauen-hat-das-heist-die-begriffe-die-wir-benutzen-treue-enthaltsamkeit-werden-naturlich-sicherlich-in-afrika-ganz-ande/</a></p>
<p><strong>Fall Hakani:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/29/die-yanomami-studie-des-aachener-soziologieprofessors-georg-w-oesterdiekhoff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/29/die-yanomami-studie-des-aachener-soziologieprofessors-georg-w-oesterdiekhoff/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</a></p>
<p><strong>Spielfilm &#8222;Birdwatchers&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Indianer in Brasilien – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/Waia3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-70218" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/Waia3.jpg" alt="Waia3" width="768" height="887" /></a></p>
<p><strong>Indianer in Amapá.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Paula Oliveira hat bereits am 13. Februar Geständnis abgelegt, bestätigt auch Staatsanwaltschaft Zürich. Wo bleibt Lulas formelle Entschuldigung bei der Schweiz, fragen viele Brasilianer. Offizielle Entschuldigung war vier Tage nach Geständnis versprochen worden, das zu diesem Zeitpunkt in Brasilia bereits bekannt gewesen sein dürfte, heißt es, was sei da hinter den Kulissen gelaufen?</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/19/paula-oliveira-hat-bereits-am-13-februar-volles-gestandnis-abgelegt-bestatigt-nun-auch-staatsanwaltschaft-zurich-wo-bleibt-lulas-formelle-entschuldigung-bei-der-schweiz-fragen-jetzt-viele-brasilia/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 15:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediensteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Oliveira]]></category>
		<category><![CDATA[politische Korrektheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Befragte, stark politisch interessierte Brasilianer Sao Paulos gehen &#8222;hundertprozentig&#8220; davon aus, daß die brasilianische Regierung noch am 13. Februar über das Geständnis von Paula Oliveira informiert worden ist. Angesichts der engen Verbindungen zwischen Politik und Medien stellen sich nun viele Fragen: Wieviele, welcheÂ Personen Brasiliens habenÂ vermutlich von dem Freitag-Geständnis gewußt, dennoch aber, wie spekuliert werden kann, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Befragte, stark politisch interessierte Brasilianer Sao Paulos gehen &#8222;hundertprozentig&#8220; davon aus, daß die brasilianische Regierung noch am 13. Februar über das Geständnis von Paula Oliveira informiert worden ist. Angesichts der engen Verbindungen zwischen Politik und Medien stellen sich nun viele Fragen: Wieviele, welcheÂ Personen Brasiliens habenÂ vermutlich von dem Freitag-Geständnis gewußt, dennoch aber, wie spekuliert werden kann, Â auf verschiedenste Weise tagelang vorgetäuscht, davon nichts zu wissen? Warum wurde die brasilianische Öffentlichkeit über das Freitag-Geständnis nicht informiert? Alles ein Lehrstück &#8211; auch über Hintergründe &#8222;politischer Korrektheit&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://brasilblog.net/panorama/5033/schweizer-neonazis-foltern-schwangere-brasilianerin/print/">http://brasilblog.net/panorama/5033/schweizer-neonazis-foltern-schwangere-brasilianerin/print/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/19/ziel-der-brasilianerin-war-entschadigung-sagen-schweizer-medien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/19/ziel-der-brasilianerin-war-entschadigung-sagen-schweizer-medien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/27/lateinamerikaner-haben-akzentuierte-auslanderfeindlichkeit-enthullt-studie-latino-americanos-tem-xenofobia-acentuada-revela-estudo-vielzitierter-bericht-von-qualitatszeitung-folha-de-sa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/27/lateinamerikaner-haben-akzentuierte-auslanderfeindlichkeit-enthullt-studie-latino-americanos-tem-xenofobia-acentuada-revela-estudo-vielzitierter-bericht-von-qualitatszeitung-folha-de-sa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/16/lula-entschuldigt-sich-formell-bei-der-schweiz-falls-paula-oliveira-nicht-attackiert-wurde-sagt-prasidentensprecher-sei-sie-nicht-angegriffen-worden-werde-der-fall-komplexer-fuhre-weg-von-den-pol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/16/lula-entschuldigt-sich-formell-bei-der-schweiz-falls-paula-oliveira-nicht-attackiert-wurde-sagt-prasidentensprecher-sei-sie-nicht-angegriffen-worden-werde-der-fall-komplexer-fuhre-weg-von-den-pol/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/15/lula-soll-die-schweiz-um-entschuldigung-bitten-wird-yvan-perrin-vizeprasident-der-svp-zitiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/15/lula-soll-die-schweiz-um-entschuldigung-bitten-wird-yvan-perrin-vizeprasident-der-svp-zitiert/</a></p>
<p><span id="more-1837"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/18/todesschwadronen-in-paula-oliveiras-teilstaat-pernambuco-sehr-aktiv-berichten-brasiliens-medien-heute-etwa-55000-morde-jahrlich-in-brasilien-weniger-als-zehn-prozent-aufgeklart-fehlende-effiziente/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/18/todesschwadronen-in-paula-oliveiras-teilstaat-pernambuco-sehr-aktiv-berichten-brasiliens-medien-heute-etwa-55000-morde-jahrlich-in-brasilien-weniger-als-zehn-prozent-aufgeklart-fehlende-effiziente/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/01/die-politische-wirrnis-in-brasilien-ist-von-shakespearscher-komplexitat-die-kommunalwahlen-lassen-sich-mit-einer-lotterie-gleichsetzen-tim-wegenast-professor-an-der-universitat-konstanz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/01/die-politische-wirrnis-in-brasilien-ist-von-shakespearscher-komplexitat-die-kommunalwahlen-lassen-sich-mit-einer-lotterie-gleichsetzen-tim-wegenast-professor-an-der-universitat-konstanz/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/16/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-grosaufschrift-an-brasilianischen-supermarkten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/16/stolz-ein-brasilianer-zu-sein-grosaufschrift-an-brasilianischen-supermarkten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/15/wir-sterben-alle-vor-schande-nach-der-wendung-im-fall-paula-oliveira-groste-brasilianische-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-ubt-als-erstes-nationales-medium-klare-selbstkritik/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/15/wir-sterben-alle-vor-schande-nach-der-wendung-im-fall-paula-oliveira-groste-brasilianische-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-ubt-als-erstes-nationales-medium-klare-selbstkritik/</a></p>
<p><strong>Kultur-Blamage wegen Dirigent John Neschling:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/der-fall-john-neschling-brasiliens-neueste-kultur-blamage-pianist-nelson-freire-verurteilt-neschlings-entlassunger-hat-osesp-in-ein-orchester-der-ersten-welt-verwandelt-ich-hoffe-das-neschlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/der-fall-john-neschling-brasiliens-neueste-kultur-blamage-pianist-nelson-freire-verurteilt-neschlings-entlassunger-hat-osesp-in-ein-orchester-der-ersten-welt-verwandelt-ich-hoffe-das-neschlin/</a></p>
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