“Wenn der Mann vermutet oder einfach nur träumt, daß seine Ehefrau Geschlechtsverkehr mit einem anderen Mann hatte, wird er sie verprügeln und kann dafür seine eigenen Freunde herbeirufen, damit diese ebenfalls auf sie einschlagen.” Auch dies zählt zu den Praktiken der Yanomami, die Rubens Esposito in seinem Yanomami-Buch ausführlich beschreibt. Das Vorwort zum Buch stammt vom Indianerkenner Darcy Ribeiro, mit dem Leonardo Boff nach eigenen Angaben sehr gut befreundet war. Boff drückt jene Bewunderung für indianische Traditionen aus, die auch in Mitteleuropa häufig von Politikern, darunter zahlreichen als progressiv geltenden Frauen, sowie Drittwelt-und Menschenrechts-NGO geäußert wird.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/
Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/01/ludwig-maximilians-universitat-munchen-institut-fur-ethnologie-hauptseminar-indianische-realitaten-in-sudamerika-ethnographie-der-yanomami-kindstotung-frauenraub-auch-mit-massenvergewaltigunge/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/
Schamanen und ihre “Deutungen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/
In vielen deutschsprachigen Medien wird heute mit teils grotesken Methoden gezielt dafür gesorgt, daß Medienkonsumenten keine orientierenden Informationen über andere Kulturen und Länder erhalten, sind soziokulturelle Fakten weitgehend tabu.
Menschenrechtsbeauftrager Günter Nooke: “Die gesamte Indigenenproblematik ist eine Grauzone, wo man mit zweierlei Maß mißt.” http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/deutscher-menschenrechtsbeauftragter-gunter-nooke-zu-kindstotung-verletzung-von-frauen-und-kinderrechten-bei-brasilianischen-indianerstammen/
„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo com uma flecha ou um porrete.“
(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel zum Verstummen zu bringen.)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/
ARD-Weltspiegel zu Kindermord: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/
Münchner Biennale 2010, Goethe-Institut und Yanomami: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/
http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/cam/leh/deindex.htm
Sammlung von Theaterkritiken zur “Amazonasoper”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/
Paramilitärische Indianer-Milizen: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/15/paramilitarische-indianer-milizen-in-brasilien-bundespolizei-ermittelt-wegen-willkur-und-gewalt-in-amazonien/
Dies macht u.a. verständlich, wieso der gewalttätige Machismus auch in Deutschland wieder nach Kräften gefördert wird.
Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.
Aids bei Yanomami: Laut Angaben der staatlichen Gesundheitsbehörde FUNASA wurden bei dem Stamm im Teilstaat Roraima bereits 28 Aids-Fälle registriert.
Bischof Erwin Kräutler, CIMI-Präsident: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/18/jeder-kindesmord-ist-einer-zuviel-und-darf-nicht-einfach-mit-achselzucken-hingenommen-werden-bischof-erwin-krautler-cimi-prasident-zu-kindermord-praktiken-bei-indianerstammen-brasiliens-ode/
Dokumentarfilm von Sandra Terena gegen Kindermord-Praxis: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/28/sandra-terena-von-hakani-dokudrama-inspiriert-das-in-europaischen-medien-scharf-kritisiert-wurde-terenas-anti-kindermord-dokumentarfilm-quebrando-o-silenciodas-schweigen-brechen-erhielt-intern/
Rubens Esposito beschreibt auch die Yanomami-Polygamie sowie die Zwangsverheiratung:”Der Mann kann mehrere Frauen haben, was Status gibt…Ein Mädchen hat nach der ersten Menstruation Geschlechtsverkehr mit dem Ehemann. In Wahrheit war es ihm schon versprochen worden, als es noch sehr klein war - und manchmal sogar noch vor der Geburt…In manchen Fällen ist es üblich, daß das Mädchen von acht Jahren an bereits mit dem Ehemann zusammenlebt. Geschlechtsverkehr gibt es aber nur nach der ersten Menstruation. Mit etwa drei Jahren verliert ein Mädchen die Jungfräulichkeit, indem die Mutter oder die Großmutter den Finger in in die Vagina steckt, sodaß das Jungfernhäutchen reißt…Während der Wanderungen schleppt die Frau die schweren Dinge, während der Mann Pfeil und Bogen trägt, um Sicherheit zu geben…Während der Ehemann zwei, drei oder vier Frauen haben kann, hat die Frau nicht das Recht, ihn abzuweisen…Die Yanomami sind ein Stamm, der den Infantizid praktiziert…Falls die Mutter im Zeitraum von zwei bis drei Jahren erneut schwanger wird, in der ihr Kind noch nicht laufen kann, bringt sie das Baby zur Welt und tötet es sofort, weil sie nicht in der Lage wäre, zwei gleichzeitig an ihr baumelnde Kinder aufzuziehen und zu stillen. Aus dem gleichen Motiv tötet die Mutter bei einer Zwillingsgeburt eines der beiden Babies. Sind es ein Mädchen und ein Junge, tötet  sie das Mädchen - sind es zwei Mädchen,tötet sie das kleinere. Das Töten von Babies kann auch aus anderen Motiven geschehen - wenn beispielsweise ein Mädchen geboren wird und der Vater aber einen Jungen wollte. Oder aber wenn das Baby mit einem physischen Defekt zur Welt kam…Dieser Stamm ist fähig, eine andere Gemeinde zu attackieren, um Frauen zu rauben. “
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,C94032D2F7A260E0E030DB95FBC35C7C,,,,,,,,,,,,,,,.html
Am jüngsten Weltsozialforum 2009 in Belém/Nordbrasilien nahmen zwar mehrere tausend Indianer teil, doch das Thema Kindermord und Pädophilie blieb dennoch tabu. In Europa gelten u.a. in Medien bei zahlreichen komplexen Themen angemaßte Deutungshoheiten von Interessengruppen, wird sachliche Diskussion, Meinungsstreit bewußt verhindert. Der Kongreßabgeordnete Henrique Afonso aus Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT:”Zwischen den Kulturen muß es Dialog, muß es Bewußtseinsarbeit geben, um solche Praktiken zu überwinden. Vieles aus der weißen Kultur wird ja von den Indiodörfern rasch und leicht übernommen. Unglücklicherweise regiert in unserer Postmoderne der Kulturrelativismus, wonach alles, was gesellschaftlich akzeptiert ist, auch respektiert werden muß.”
Keine Bevölkerungsgruppe ist machistischer als die Indianer, betonen brasilianische Anthropologen. Der indianische Machismus, so wird häufig argumentiert, wurde beispielsweise im recht indianisch geprägten Nordosten Teil der heutigen Verhaltenskultur. Da Millionen von Nordostbewohnern über mehrere tausend Kilometer in südliche Metropolen wie Rio de Janeiro und Sao Paulo migrierten, sind die entsprechenden machistischen Praktiken nun auch dort verbreitet. Etwa die Hälfte der Bewohner Sao Paulos besteht aus “Nordestinos”.
“Brasilianischer Richter, Professor an Katholischer Universität: „Solche Kindstötung bei Indios ist ein Verbrechen””
Brasilianische Rechtsexperten wie der Richter Oswaldo Palotti aus Sao Paulo nannten gegenüber der Presse solchen Mord an Indianerkindern ein Verbrechen. Palotti, der auf die akkulturierten Indios in Städten des wirtschaftlich recht hochentwickelten Teilstaates Sao Paulo wie Ubatuba weist, ist zudem Professor für Strafrecht an der angesehenen Katholischen Universität von Sao Paulo. „Gemäß präziser Gesetzesauslegung kann eine Indianerin, die ihr Kind nach der Geburt tötet, wegen Mordes verurteilt werden “ und nicht wegen Infantizid. Denn das brasilianische Strafrecht definiert als Infantizid eine Tat, die aus einer starken psychischen Erschütterung der Mutter resultiert. Wenn die Tötung indessen aus Fragen der Ehre, der Armut oder aus kulturellen Gründen erfolgte, die Mutter indessen psychisch gesund ist, handelt es sich klar um Mord. Die Strafe beträgt sechs bis zwanzig Jahre Gefängnis. Beim Infantizid ist sie weit geringer, liegt zwischen zwei und sechs Jahren. In einigen Gemeinschaften Amazoniens kann der Indianer derart außerhalb unserer Gesellschaft stehen, daß das Gesetz ihm keine kriminelle Absicht unterstellt. Aber das gilt nicht für eine Indianerin, die etwa in Ubatuba lebt, Hering-T-Shirts und Speedo-Shorts trägt, an der Straße Bogenpfeile verkauft. Sie ist unseren gesellschaftlichen Regeln angepaßt “ und dann handelt es sich ohne Zweifel um Mord.”
Inge Höger/ Die Linke: http://www.inge-hoeger.de/frieden/0026frieden.html
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/helden-von-heute-der-bayer-manfred-gobel-in-brasilien/
Günter Nooke - Universalität der Menschenrechte: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/14/die-universalitat-der-menschenrechte-zur-rettung-einer-idee-gunter-nooke/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/27/das-waiapi-madchen-machismus-und-menschenrechte/
Neuer Spielfilm “Birdwatchers”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/
Manifestationen in zehn brasilianischen Städten gegen Kindstötung bei Stämmen:
17/07/2008
Nesta quarta (16) e quinta-feira (17) seráo realizadas manifestações públicas em dez cidades com o objetivo de apoiar o Projeto de Lei 1057/07, do deputado Henrique Afonso (PT-AC), que pretende coibir o infanticÃdio no paÃs. Em entrevista ao programa Revista Brasil, da Rádio Nacional, o produtor do filme-documentário “Hakani”, Enock Freire, falou sobre à proteçáo de crianças indÃgenas ameaçadas pelo o infanticÃdio.
“O filme-documentário da vida de Hakani retrata as práticas de infanticÃdio em diferentes grupos indÃgenas no Brasil. A maioria das crianças que atuam no filme sáo vÃtimas que foram resgatadas. Algumas das quais foram literalmente desenterradas por parentes ou vizinhos.”
Segundo Enock Freire, as imagens tornam público o dilemma conflituoso entre a realidade indÃgena e a sociedade nacional. “O infanticÃdio geralmente é feito porque os filhos sáo deficientes fÃsicos.” Para os Ãndios, isso faz parte das tradições deles.
De acordo com Freire, náo sáo todas as culturas que praticam infanticÃdio. “Limitamos a nossa matéria do filme na vida real de uma menina chamada Hakani que foi salva na tribo Suruwahá. Sabemos que outras tribos têm esse tipo de costume, mas náo sáo todas”.
A segunda parte do documentário traz depoimentos de Ãndios sobres suas experiências pessoais com infanticÃdi. O filme pode ser visto no site www.hakani.org.
Entre as cidades que participaráo das manifestações estáo BrasÃlia, Curitiba, Sáo Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Florianópolis, Recife, Belém, Salvador e Aracaju.
Indianer - Naturschützer? http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/12/indianer-naturschutzer-oder-naturzerstorer-hatte-karl-may-recht/
Brasiliens Goethe-Gesellschaft: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/
”Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert.” Gebrüder Villas-Boas, Indianerexperten.
“A grandiosidade dos povos indígenas reside no fato de que eles valorizam o ser humano, as relações sociais e políticas, as formas diferentes de viver.” (CIMI-Note)
“Conheço mais de um caso de homens yanomami que tiveram que ir para a cidade durante um tempo e ao voltar encontraram suas mulheres gravidas de outros. Elas diziam que sentiram necessidade, desejos, e eles reconheciam que tinham razáo. Os maridos aceitaram os bebes como se fossem seus, sem nenhum problema.” Padre Laurindo
Diskussion über Kindermord:
http://www.norwegen-angelfreunde.de/archive/index.php?t-10965.html
“Muita gente bem intencionada, e mal informada, vai se decepcionar ao saber que os maiores exterminadores de indios no Brasil foram…os proprios indios, em suas infindaveis guerras entre tribos e como forca auxiliar dos portugueses es dos bandeirantes em expedicoes para aprisionar indios. Os bons selvagens nao eram tao bons assim. Sim, alguns dos maiores mercadores de escravos eram negros.” Nelso Motta
(Viele wohlmeinende und schlecht informierte Leute werden enttäuscht sein, wenn sie erfahren, daß die größten Ausrotter der Indianer in Brasilien just…die Indianer selber waren, in ihren endlosen Kriegen zwischen den Stämmen und als Hilfstruppe der Portugiesen und der Bandeirantes in Expeditionen zum Einfangen von Indios. Die guten Wilden waren so gut nicht. Ja, einige der größten Sklavenhändler waren Schwarze.)
« Brasilien: “Bei den Yanomami wird Abtreibung in sehr traumatischer Form realisiert. Mit einem Stein oder einem Stück Holz wird auf den Bauch geschlagen, bis dadurch Blutungen und die Abtreibung ausgelöst werden.” Buch “Yanomami”, von Rubens Esposito. Leonardo Boff. Indiokenner Manfred Göbel. Straftatbestand Genitalverstümmelung, sexueller Kindesmißbrauch, Euthanasie. – “Und die im Dschungel lebenden Yanomami-Indianer erlangten den Status von Kultwesen.” Berliner Zeitung, 1998. “Daher werden weibliche Säuglinge auch gezielt getötet und es gibt erheblich mehr Männer als Frauen.” Klett-Schulbuchverlag. Euthanasie, sexueller Kindesmißbrauch. »
Noch keine Kommentare.
Leider ist die Kommentarfunktion zur Zeit deaktiviert.