Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Kindermord bei Brasiliens Indianerstämmen - 2009 erstmals unter den am meisten diskutierten Themen des Landes. Sensationelle Auszeichnung eines Anti-Kindermord-Dokfilms durch eine katholische Universität. Gleiche Rechte auch für Indiokinder, darunter Recht auf Leben, Verbot sexuellen Mißbrauchs? Günter Nooke. Indio-Pädophilie, Henrique Afonso. Schamanen und ihre “Deutungen”, Brasiliens Goethe-Gesellschaft. Fakten und politisch korrekter Indio-Mainstream. ARD-Weltspiegel.

Gebären direkt ins Grab: http://massote.pro.br/2009/05/socorro-contra-o-infanticidio-na-amazonia-braulia-ribeiro/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/28/anti-kindermord-dokfilm-von-sandra-terena-durch-katholische-universitat-von-parana-ausgezeichnet-sinneswandel-in-der-katholischen-kirche-beim-umgang-mit-dem-lange-tabuisierten-thema-stammes-kindermor/

Kindermord bei Yanomami - ”Sie mögen nicht, daß man über diese Frage spricht”.  ”sendo que a maior causa da mortalidade infantil vem da propria cultura yanomami, com o infantici­dio.” http://www.folhabv.com.br/fbv/noticia.php?id=56096

„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo com uma flecha ou um porrete.“

(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel zum Verstummen zu bringen.)

Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.” 

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/01/ludwig-maximilians-universitat-munchen-institut-fur-ethnologie-hauptseminar-indianische-realitaten-in-sudamerika-ethnographie-der-yanomami-kindstotung-frauenraub-auch-mit-massenvergewaltigunge/

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/

ARD-Weltspiegel erstmals zu Kindermord: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/

“…diese Praxis bekanntzumachen, könnte den Stämmen sehr schaden…” Rita Segado.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/15/brasilien-kindermord-bei-indianerstammen-erneut-stark-in-der-diskussion-weil-gesetz-zm-schutz-der-indiokinder-offenbar-abgewurgt-wird-wenn-die-kultur-totet-folha-de-sao-paulo/

Yanomami-Indiomutter tötet Neugeborenes, sofern u.a. dessen Geschlecht nicht den Erwartungen entspricht: ”Mas é preciso levar em conta a tradiçáo cultural. No caso dos yanomami, o infantici­dio é a principal causa de morte entre as crianças com menos de um ano. O que pode parecer uma barbarie aos olhos da sociedade náo-India náo passa de um traço cultural desse povo. A I­ndia se isola do grupo e entra na mata quando sente que vai dar a luz. Sozinha, ela decide o destino do filho por diversas razoes, como qualquer mal-formaçáo da criança ou se o sexo náo corresponde ao esperado.”

http://www.apmt.org.br/index.php?option=com_content&task=view&id=586&Itemid=84

“Im Xingu-Reservat werden Zwillinge stets gleich bei der Geburt eliminiert.” Gebrüder Villas-Boas, Indianerexperten.

Zahlreiche Indianer wegen Sex mit Kindern im Gefängnis, laut Landespresse: http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20091101/not_imp459558,0.php

“Um dado preocupante é a ocorrência de violência sexual praticada por indígenas.”(Indianermissionsrat CIMI 2006)

http://portal3.process.com.br/novo/modules.php?name=News&file=article&sid=8280

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/ „Der Dialog zwischen den Kulturen muß erreichen, daß in den Indiodörfern verstanden wird, daß der Beginn des Sexuallebens eines Heranwachsenden nicht an Kulturen gebunden ist, sondern sondern einfach seine ganz bestimmte Zeit hat. Keine Gesellschaft hat das Recht, ein Kind verfrühtem Sex zu unterwerfen. Vieles aus der Kultur der Weißen wurde von den Indiodörfern rasch und problemlos übernommen “ doch solche schändlichen Praktiken werden beibehalten. Das muß im kulturellen Dialog mit der globalisierten Welt überwunden werden. Es gibt universale Prinzipien der Menschenwürde und des Lebens, die nicht verhandelbar sind.” Afonso nannte es eine unglaubliche Scheinheiligkeit, daß unter anderem von den Anhängern sogenannter politischer Korrektheit all diese Tatbestände über viele Jahrzehnte systematisch versteckt, unter der Decke gehalten wurden. „Ein Kind ist ein Kind an jedem Ort der Welt, in jedem beliebigen Umfeld. Wir dürfen unsere Utopien von einer brüderlichen Welt der Gleichheit und Menschenwürde nie aufgeben!”

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/

Schamanen und ihre “Deutungen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/

Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke: “Die gesamte Indigenenproblematik ist eine Grauzone, wo man mit zweierlei Maß mißt.” http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/deutscher-menschenrechtsbeauftragter-gunter-nooke-zu-kindstotung-verletzung-von-frauen-und-kinderrechten-bei-brasilianischen-indianerstammen/

Polygamie: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/was-heist-treue-zum-beispiel-bei-traditionen-wo-jemand-drei-oder-vier-frauen-hat-das-heist-die-begriffe-die-wir-benutzen-treue-enthaltsamkeit-werden-naturlich-sicherlich-in-afrika-ganz-ande/

Homosexuelle Indios: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/28/homosexuelle-indianer-in-brasilien-diskriminiert-und-attackiert-in-den-eigenen-stammen/

Edgar Rodrigues “ engagierter Amazonasindianer mit Staatsposten

Keine Angst vor heiklen Themen

Aus falsch verstandener politischer Korrektheit wird häufig verschwiegen, daß bei bestimmten Indiostämmen die Kindstötung und der Geschlechtsverkehr mit Kindern üblich sind.

Edgar Rodrigues vom Stamme der Barí ist Chefadministrator der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI in der Amazonas-Millionenstadt Manaus “ anders als manche Anthropologen und Drittweltbewegten Europas hat er mit solchen Fakten keinerlei Probleme. Rodrigues weiß auch um die Tatsache, daß in sehr machistischen Stammesgesellschaften Nordbrasiliens die Beanspruchung des größten und wertvollsten Nahrungsteils durch die Indiomänner zu einer sehr hohen Krankheits-und Todesrate bei Indiofrauen, zu einem enormen Männerüberschuß führt. Der FUNAI-Experte erläutert anschaulich die kulturellen Eigenheiten der Indianer, wirbt um Verständnis, macht sich für entsprechende Gesetzesänderungen stark. Indianerorganisationen bestätigen seine Positionen. Die umstrittene Kindstötung, der Infantizid, sei aus Indigenensicht ein „Akt der Liebe zum Kind”. Man wolle dem mit Geburtsfehlern behafteten Nachkommen auch ersparen, später als Erwachsener diskriminiert zu werden. Von der ersten Menstruation an würden Mädchen von den Indiomännern als tauglich für Sex angesehen und dafür ausgewählt. Edgar Rodrigues befaßte sich mit dem Fall eines Indianermädchens, das 2006 etwa viertausend Kilometer von Rio und Sao Paulo entfernt, mitten in Amazonien, im Alter von nur neun Jahren ein Kind zur Welt gebracht hatte und aus Weißensicht zuvor offenbar von einem Mitglied des eigenen Apuriná -Stammes vergewaltigt worden war. Auch Deutschlands Medien hatten dies teils in großer Aufmachung vermeldet.Rodrigues im Interview:
„In der Kultur der Apuriná handelt es sich um etwas Normales, ganz Natürliches “ doch in der Welt der Weißen, in der brasilianischen Gesellschaft gibt es eben diesen öffentlichen Aufschrei, denken alle, das war Vergewaltigung. Das Innenministerium und die Bundespolizei begleiten den Fall “ wir fertigen eine anthropologische Studie an. Das Mädchen ist inzwischen in sein Dorf zurückgekeht, wird gut akzeptiert. Sicher war sie in sehr frühem Alter, aber was bei den Weißen als abnorm und strafbar gilt, ist in der Apurinà-Kultur nun einmal erlaubt. Man muß einfach differenzieren. Gemäß jenen Gesetzen, die der Weiße geschaffen hat, liegt hier sexueller Mißbrauch, Vergewaltigung vor, also ein gravierendes Delikt. Doch in der Kultur der Apurinà-Indios geschah eine ganz normale Sache, gehört es zu deren Naturrecht, ist Teil ihrer sexuellen Freizügigkeit. Man hat eben all diese Gesetze geschaffen, ohne vorher die Indianergemeinschaft zu hören, die Kultur der Indios, deren Ethnizität zu respektieren. Bei solchen Fällen sollte es Spezialklauseln für Ureinwohner geben. Ja, alle Gesetze und Normen des Landes, eingeschlossen das Kinderschutzstatut, sollten Ausnahmeregelungen für Indios, Indiokinder enthalten, um deren Situation gerecht zu werden. Man müßte all dies eben einmal gründlich diskutieren. So unglaublich es übrigens scheint “ bei den Apurinà gibt es viel mehr Männer als Frauen. Im Dorf dieses Mädchens leben 23 Männer, doch nur drei Frauen. Eine ist schon alt, eine ist verheiratet “ nur das Mädchen war noch alleinstehend. Auch die Kindstötung, der Infantizid, ist eine kulturelle Angelegenheit. Hier in Amazonien, wo ich mich am besten auskenne, wird er unter anderem bei den Yanomami, aber auch bei den Apurinà, dem Stamm des Mädchens, praktiziert und als natürlich angesehen. Ein Kind, das mit Behinderungen, mit Mängeln auf die Welt kommt, würde aus deren Sicht, gemäß deren Kosmologie nicht für die Arbeit hier auf der Erde nützen. Deshalb gibt es den Infantizid. Denn ein solches Kind hätte nicht alle Potenzen zum Arbeiten, für den Dienst an der Gemeinschaft. Die Indianer haben diese eher kollektive Sicht der Dinge. Und damit dieser Mensch eben nicht das ganze Leben leidet, praktizieren sie frühe Euthanasie.Ja, ich bin auch ein Indianer, bin vom Stamme der Borè vom Alto de Rio Negro.”Kindermord bei brasilianischen Indiostämmen schockiert katholische Urwaldmissionare
CIMI-Missionar Francisco Loebens: Wir stimmen dieser Praxis nicht zu. Sex mit Kindern weitgehend üblichDer renommierte Indioexperte und Mitarbeiter des Indianermissionsrates CIMI der brasilianischen Bischofskonferenz, Francisco Loebens, hat bestätigt, daß bei Amazonas-Stämmen wie den Yanomami bis heute Kindermord, der sogenannte Infantizid, üblich ist. Loebens sagte in Manaus, mit der Realität des Infantizids konfrontiert zu werden, sei ein gewaltiger Kulturschock für Menschen, die wie er eine Erziehung mit bestimmten humanistischen Werten genossen hätten. Wer wie er mit der Tatsache der Tötung von Indiokindern umgehen müsse, befinde sich in einer komplizierten, schockierenden Situation.„Die Kindstötung gehört zur sozialen Praxis dieser Stämme “ das Kind wird in diesen Kulturen erst dann als Teil der Indiogesellschaft angesehen, wenn es von der eigenen Mutter akzeptiert wird. Wenn die Mutter es indessen nicht akzeptiert, wird es bei diesen Stämmen nicht als Person angenommen, wie es unter anderem bei den Yanomami üblich ist.”Will der Indianermissionsrat CIMI die Indianer vom Kindermord abbringen? „Wir versuchen, die Realität der Indios zu verstehen. Evident, daß wir dem Infantizid nicht zustimmen. Wir reden mit den Indianern darüber, aber wir verurteilen die Stämme nicht wegen dieser Praxis. Wir intervenieren nicht, da wir keine negativen Auswirkungen auf das Stammesleben wollen. Geht man in die Geschichte zurück, wurden die Indianerstämme wegen des Infantizids und anderer Praktiken stets verurteilt.” Laut Indioexperte Loebens bestehen Chancen, daß Infantizid-Stämme eines Tages damit aufhören, Kinder nach der Geburt etwa wegen Behinderungen oder wegen ihres nicht erwünschten Geschlechts zu töten. „Wir gehen davon aus, daß der Kontakt mit der weißen Gesellschaft dazu führen kann, von der Praxis des Infantizids zu lassen, der uns alle so schockiert.”In der nächsten Brüderlichkeitskampagne der brasilianischen Bischofskonferenz, so Loebens, werde die Frage des Lebens bei den Indiostämmen sicherlich diskutiert. Welche Zukunft wollten die Stämme aufbauen, welche Sitten wollten sie beibehalten?Sex mit Kindern bei Indiostämmen üblich
Gemäß dem CIMI-Missionar ist es bei den brasilianischen Stämmmen weithin üblich, daß Mädchen nach der ersten Menstruation sogar im Alter von weniger als zehn Jahren als tauglich für Geschlechtsverkehr, aber auch für eine Heirat angesehen werden. „Bei den meisten Stämmen existiert nicht die Haltung, daß es sich dabei um Gewalt gegen ein Kind handelt. In den betreffenden Familien und bei den Mädchen selbst wird diese Praxis nicht als Leidenserfahrung gesehen.” In der Tat handele es sich indessen um Kinder. „Mir scheint, wir haben damit mehr Probleme als die Indianer. Wir werden also kein Problem schaffen, das in der Realität nicht existiert.” Auch die Eheschließung im Kindesalter, die ansonsten laut brasilianischen Gesetz verboten ist, wird gemäß Loebens von CIMI nicht als Problem betrachtet.Wer Kinderbücher über das Leben von Indiokindern zur Hand nimmt, wird nur zu oft feststellen, daß Autoren absichtlich die indianische Realität verfälscht haben und die Frage des Geschlechtsverkehrs mit Kindern sowie den Infantizid nicht einmal erwähnen oder andeuten.
Missionar Loebens äußerte sich auch zur Frage, daß bei Stämmen wie den Yanomami machistische Väter nur die Geburt eines Jungen akzeptieren. Dies heißt, daß Fälle vorkommen, in denen die Ehefrau statt des gewünschten Jungen hintereinander vier Mädchen zur Welt bringt, erst die fünfte Geburt einen Jungen ergibt. Die Mädchen fallen durchweg dem Infantizid zum Opfer. Laut Loebens handele es sich ohne Zweifel um eine heikle Frage. Der Begriff des Machismus bei Indiostämmen müsse indessen relativiert werden. „Infantizid wird bei den Yanomami nicht nur bei Mädchen praktiziert, sondern auch, wenn es sich um das Kind einer alleinstehenden Mutter handelt. Denn dieses Kind hätte beim Aufwachsen keinen gesellschaftlichen Platz in diesem Stamm.”Â

”Die Caiapó haben andere Stämme ausgerottet, um ihr jetziges Territorium zu gewinnen.Wer heute in ihr Stammesgebiet hineingeht, ohne um Erlaubnis zu bitten, wird sofort getötet. André Muggiati, Greenpeace, Manaus.

Die lateinamerikanischen Karaibes-Indios waren Sklavenjäger und trieben einen intensiven Sklavenhandel mit den Holländern - laut Theodor Koch-Grünberg und Robert Schomburgk.

Gemäß Historikerangaben zählten zu den größten Ausrottern der Indios die Indianer selbst - wegen der unendlichen Kriege zwischen Stämmen sowie wegen Indianern als Hilfstruppe der Portugiesen bei Expeditionen zwecks Einfangens von Indios, gewöhnlich gegnerischer Stämme.

Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.Â http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/12/leonardo-boff70-und-die-ausbreitung-der-evangelikalen-sektenkirchen-in-brasilien-saudo-a-expansao-dos-evangelicos-porque-sou-a-favor-de-todo-tipo-de-diversidaderevista-epoca/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/17/lynchjustiz-medienberichte-aus-lateinamerika-lockerung-der-scharfen-vorschriften-politischer-korrektheit-uralte-lynchjustiz-praktiken-bisher-fast-stets-unterschlagen-scheiterhaufen-in-brasilien/

Feuerjagd der Indianer in Brasilien - große Schäden in der Natur: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/

Indianer als umweltzerstörende Goldgräber: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/

Brasiliens Goethe-Gesellschaft: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/

Diskussion über Kindermord:

http://www.norwegen-angelfreunde.de/archive/index.php?t-10965.html

Brasilien: Politisch korrekter Indianerfilm “Xingu” von Regisseur Cao Hamburger mit geringer Zuschauerresonanz. Was im Film alles fehlt. Qualitätsmedien weisen auf politisch unkorrekten Dokfilm “Xingu, a terra ameacada”, der den Indiobrauch zeige, Zwillinge nach der Geburt lebendig zu begraben. Hochlukrative Indianerverklärung in Europa. Leonardo Boff über Indios. **

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 Der Film “Xingu” war auf der Berlinale 2012 gezeigt worden:  http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2012/02_programm_2012/02_filmdatenblatt_2012_20123252.php

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/movement-against-indigenous-infanticide-open-letter/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/vergewaltigung-von-indianermadchen-brasiliens-vieldiskutierte-indiokultur-im-amazonas-teilstaat-roraima-59-indianer-zumeist-wegen-vergewaltigung-im-gefangnis-laut-regionalmedien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/

Besonders bizarr-grotesk wird es, wenn sogenannte Frauenrechtlerinnen in Europa sich mit großer Pose für den unbedingten Schutz von Sitten, Gebräuchen, Traditionen der brasilianischen Indianer stark machen, aber all jene politisch unkorrekten Fakten bewußt verschweigen. 

“Xingu, de Cao Hamburger, termina com a afirmação otimista de que o parque continua perfeitamente preservado. Ao contrário, um documentário de 2006, Xingu, a Terra Ameaçada, mostra motocicletas cruzando as aldeias e lixos repletos de plásticos. Numa cena desse documentário, crianças assistem à TV enquanto o cacique - esquecido de que veste camisa e usa óculos de grau - se diz preocupado com a perda de tradições e afirma não querer absolutamente nada dos brancos.

Não admira que Sydney Possuelo se tenha desiludido com a política de pacificação e proposto uma terceira política com base em zonas de exclusão, onde tribos isoladas viveriam de forma tradicional, sem risco de armas ou germes. Mas, sob a pressão de garimpeiros, grileiros e madeireiros, as zonas de exclusão são expediente temporário. Haja fé na lei para acreditar que as reservas poderão permanecer invioláveis por muito tempo.

Mesmo que zonas de exclusão fossem possíveis, essa política estaria moralmente correta? Se Sócrates fosse vivo, que perguntas ele escolheria para nos azucrinar? Com certeza perguntaria o que os índios preferem. Viver sem panelas e sem mosquiteiros? E mais: temos o direito de manter pessoas num museu cultural? Escolheríamos para nós mesmos uma vida curta, na ausência da medicina moderna, e dura, apesar da visão romântica e tão difundida do bom selvagem?

Xingu, a Terra Ameaçada documenta o costume de enterrar vivos os filhos gêmeos. E mostra um parto que se estende por 48 horas, enquanto os pajés engolem fumaça e comem mingau para acalmar o espírito da mandioca, pois só ele pode liberar o bebê.”

 Eliana Cardoso, O Estado de Sao Paulo

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie, Hauptseminar: Indianische Realitäten in Südamerika, Ethnographie der Yanomami. “Kindstötung, Frauenraub auch mit Massenvergewaltigungen.” An einer großen deutschen Universität redet man Klartext - anderswo lügt man lukrativ weiter… **

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Ludwig-Maximilians-Universität München                                                                                                           Maria Christ- Skopal

Institut für Ethnologie                                                                                                                                                17.1.2011

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/

yanomamicapaesposito.jpg

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/28/brasilien-wenn-indianer-kinder-toten-deutsche-missionswerke-geschockt-berichten-medien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/vergewaltigung-von-indianermadchen-brasiliens-vieldiskutierte-indiokultur-im-amazonas-teilstaat-roraima-59-indianer-zumeist-wegen-vergewaltigung-im-gefangnis-laut-regionalmedien/

Hauptseminar: Indianische Realitäten in Südamerika

Wintersemester 2011/2012

Dozent: Marc Murschhauser

Ethnographie der Yanomami

Geographische Daten:

·         Kernland:  Grenzgebiet Brasilien (96 000qm²) / Venezuela (82 000qm²)

·         Orinoco – Amazonasgebiet, 1000m hohe Sierra Parima

Demographische Daten:

·         Brasilien ca. 15 000, Venezuela, Brasilien ca. 8 000 Yanomami

·         250 – 300 Gemeinschaften, Mitglieder pro Gruppe25  bis 200

·         Lebensalterdurchschnitt  (1980/90 ca. 45 Jahre)

Geschichte:

·         Keinerlei  genetisch- anthropometrische oder linguistische Affinitäten zu Nachbarn

·         Vermutung: In Vergangenheit isoliert gelebt

·         Historisches  Zentrum des Lebensraumes:  Zwischen oberem Orinoco und Rio Branco

Kultur- Gemeinschaftsleben:

·         Autarke Gemeinschaften, Allianzen

·         Definition der Lokalgruppe über Shapono (Rundhaus)

·         Frauen: Versorgende Funktion, Pflege, Aufzucht, Sammeln, Gartenarbeit, Dekoration des Körpers, Holzschmuck in Ohren, Nase,  Mundwinkel und Unterlippe, Initiationskult

·         Männer: Bereitschaft zur Aggression=waitheri, reproduktiver Erfolg sorgt für Status, Penis an Vorhaut hochgebunden, Körperbemalung, Schnur um Lenden

Feldbau, Fischfang, Jagd:

·         Brandrodungswanderfeldbau, Bananen, Taro, Papaya, Zuckerrohr, Maniok, Yams, Knollen, Süßkartoffeln. Frauen sammeln Insekten, Larven, Krabben, Frösche.

·          Männer: Fischfang, Jagd größerer Tiere

Geburt, Kinder, Initiationsritus, Heirat, Scheidung, Frauenraub:

·         Schwangerschaft, Geburt und Geburtenregelung (Kindstötung) ausschließlich von Frauen reguliert

·         Reiferitual nur bei Mädchen

·         Keine Exogamieregel, Heirat ist Ziel, Beischlaf im Wald, Scheidung einfach, häufig Schlägen, Heirat ist Erfüllung von Lebensplan

·         Polygamie geläufig

·         Frauenraub auch  mit Massenvergewaltigungen; Reproduktiver Erfolg der Männer, um Gruppe zu mehr Nachkommen zu verhelfen

Gewalt:

·         Frauen oft Opfer physischer Gewalt, Schwangerschaft nach Vergewaltigung endet mit induziertem Abortus. Behinderte und Zwillingsgeborene werden getötet. Frauen werden Kriegsbeute.

·         Ehebruch= Gewaltanwendung gegen Frau

·         Stockkämpfe der Männer

Glaubensvorstellung:

·         Animistische Weltsicht, Geisterglauben, (Herkura), Schamanentum, Triptaminderivate für Eintritt in Geisterwelt (Haluzinogene)

·         Alter Ego= Noreschi, häufig Adler/Affe beim Mann, Fischotter Frau. Denkweise: Tod eines Tieres bringt Tod des Gruppenangehörigen mit sich

Totenritual:

·         Endokannibalismus, gemeinsame Trauer stärkt Allianz, Totenseele wird frei für Jenseits

·         Ansonsten Unheil und Krankheit von Totengeistern

Jüngere Vergangenheit:

·         Verhängnisvolle Begegnung mit Zivilisation, Bau der“ Perimetral Norte“

·          Goldrush und drohender Genozid, Uran, Zinnerzfunde, Titan, Bauxit, Edelsteine, rücksichtsloser Abbau führt zu Zerstörung der Natur, Hg- Verseuchung der Flüsse

·         Zehntausende dringen ins Land ein, Ausbeutung, Massaker an Indigener Bevölkerung

·          Infektionskrankheiten, Malaria-und Grippemassenepidemien, Geschlechtskrankheiten

·         Blutplasmaforschung /Pharmaforschung

·         Apotheke Regenwald: Raubbau und Diebstahl

·         Edelholzabbau, Staudammpläne, Probebohrungen von Ölkonzernen

·         Umsiedlung der indigenen Gruppen durch Missionare (Personalrückgang)

·         Massive Übergriffe Weißer, Brandrodung der Siedler, Plünderungen

·         Drohender Kollaps

Folgen:

·         Drastischer Bevölkerungsrückgang, Kultur der Yanomami hat keine Chance gegen Waffe des Industriezeitalters, Verlust der Kultur und Identität, Korruption von Regierungsmitgliedern, Klimaveränderung

·         Annäherung der Yanomami an Zivilisation, Neues Selbstbewusstsein

·          Zustand labiler Stabilität, Weg zwischen Integration und Isolation, Errichtung einer Schutzzone

Hilfen:

·         Gesundheits- und Bildungskonzepte, Bau von Krankenstationen, Bilingualer Unterricht, Wahrung der Rechte Indigener

·         Schutzbehörden, Bewahrung vor Ausbeutung des Landes, Schutz vor Goldsucher,

·         Markierung des Schutzgebietes, Entlassung korrupter Beamter, Einstellung von Straßenbau

·         Geldmittel für Rekultivierung zerstörter Gebiete durch Bergbau, Waldrodung und Verseuchung

Nationale und internationale Hilfsorganisationen:

·         Z.T. Korruption, Unüberschaubarkeit, Widersprüchlichkeit, Aktionismus

·         Aber: Auch Hilfen mit großem persönlichen Einsatz. (CCPY,FUNAI, Hutura, Nehberg, Haverkamp/Yanomami- Hilfe, pro Regenwald, Hutukara, Survival etc.)

Prominentester politisch aktiver Yanomami: Schamane Davi Yanomami Kopenawa

·         Lenkt Aufmerksamkeit auf sein Land, Internet ist neue Waffe, für Sicherung der Landrechte,   internationale Auftritte. Ehrungen

Quellen:

http://gfbvberlin.wordpress.com/2009/09/29/brasilien-goldrausch-bedroht-land-der-yanomami/. Aufruf 3.1.2011

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-Aufruf 3.1.2012

http://www.lebensraum-regenwald.de/aktionen/projekt007.html. Aufruf 3.1.2012

http://www.brasilienportal.ch/brasilien/norden/amazonas/2102-yanomami.html. Aufruf 3.1.2012

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umwelt/davi-kopenawa-im-interview

http://www.ruediger-nehberg.de/yanomami.htm. Aufruf 3.1.2011

http://pib.socioambiental.org/en/povo/yanomami/581. Aufruf 3.1.2012

http://www.wald.org/ccpy/99de.htmhttp://www.brasiliennachrichten.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=76. Aufruf 3.1.2012

http://de.wikipedia.org/wiki/Davi_Yanomami_Kopenawa. Aufruf 12.1.2012

Eibl-Eibesfeldt, Irenäus, Herzog- Schröder Gabriele, Mattei- Müller Marie-Claude. Ethnologie der. Yanomami: IWF Göttingen 2001.

Herzog- Schröder, Gabriele .Okoyoma- Die Krebsjägerinnen: Vom Leben der Yanomami – Frauen in Südvenezuela. Hamburg Lit. 2000.

Good,Kenneth, Chanoff David. Im Urwald des Orinoco. Mein Leben bei den Yanomami- Indianern. Lübbe Verlag  Bergisch Gladbach 1993.

Lehner, Norbert. Mittendrin bei den Yanomami. Sr. Maria Wachtlers Einsatz in Venezuela.Don Bosco 2005.

Nehberg, Rüdiger.  Die Yanomami-Indianer. Rettung für ein Volk – meine wichtigsten Expeditionen. Piper Verlag München 2003.

Zerries Otto. Waika die kulturgeschichtliche Stellung der Waika Indianer des oberen Orinoco im Rahmen der Völkerkunde Südamerikas  Renner Verlag München 1964.

“Muita gente bem intencionada, e mal informada, vai se decepcionar ao saber que os maiores exterminadores de indios no Brasil foram…os proprios indios, em suas infindaveis guerras entre tribos e como forca auxiliar dos portugueses es dos bandeirantes em expedicoes para aprisionar indios. Os bons selvagens nao eram tao bons assim. Sim, alguns dos maiores mercadores de escravos eram negros.” Nelso Motta

(Viele wohlmeinende und schlecht informierte Leute werden enttäuscht sein, wenn sie erfahren, daß die größten Ausrotter der Indianer in Brasilien just…die Indianer selber waren, in ihren endlosen Kriegen zwischen den Stämmen und als Hilfstruppe der Portugiesen und der Bandeirantes in Expeditionen zum Einfangen von Indios. Die guten Wilden waren so gut nicht. Ja, einige der größten Sklavenhändler waren Schwarze.)

http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/bwl/oeffentlichewirtschaft/strategischesmanagement/Mar2_BSc_Seminarkonzeption_SS2011_ohne_Teilnehmer.pdf

Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.” 

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 22:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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