Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie, Hauptseminar: Indianische Realitäten in Südamerika, Ethnographie der Yanomami. “Kindstötung, Frauenraub auch mit Massenvergewaltigungen.” An einer großen deutschen Universität redet man Klartext - anderswo lügt man lukrativ weiter…

Sonntag, 01. April 2012 von Klaus Hart

Ludwig-Maximilians-Universität München                                                                                                           Maria Christ- Skopal

Institut für Ethnologie                                                                                                                                                17.1.2011

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/28/brasilien-wenn-indianer-kinder-toten-deutsche-missionswerke-geschockt-berichten-medien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/vergewaltigung-von-indianermadchen-brasiliens-vieldiskutierte-indiokultur-im-amazonas-teilstaat-roraima-59-indianer-zumeist-wegen-vergewaltigung-im-gefangnis-laut-regionalmedien/

”Die Kämpfe müssen extrem blutig gewesen sein: Schon vor dem Eintreffen der Europäer war Südamerika ein Schlachtfeld, wie eine neue Studie zeigt. Die Gründe für Kriege und Kämpfe waren immer dieselben - Rache, Ehre, Eifersucht…

Der Anthropologe wertete für seine Studie elf Untersuchungen aus seinem Fachgebiet aus, in denen von insgesamt 238 Konflikten mit 1145 Toten in 44 verschiedenen Gesellschaften des Amazonasbeckens berichtet wird. Dabei suchte er nach Faktoren, die darüber entschieden, wie blutig diese Konflikte ausgingen. Kämpfe zwischen Stämmen mit gleicher oder ähnlicher Sprache, waren demnach besonders häufig - die Opferrate war dabei jedoch vergleichsweise niedrig. Standen sich bewaffnete Krieger von Stämmen mit unterschiedlichen Sprachen gegenüber, verliefen die Auseinandersetzungen hingegen besonders blutig. Dafür kam es seltener zu solchen Konflikten zwischen einander sehr fremden Stämmen.

Auf den weitverbreiteten Frauenraub hatte es keinen Einfluss, ob sich die beteiligten Stämme in den gleichen Sprachen verständigten. Und die blutigsten Konflikte, berichtet Walker, waren zugleich die niederträchtigsten: Gelegentlich wurden die arglosen Angehörigen fremder Stämme unter einem Vorwand eingeladen und dann nach einem Festmahl regelrecht abgeschlachtet.

Egal was passierte, irgendeinen Grund für Rache habe es immer gegeben, so Walker. Manche Stämme hätten sich fast gegenseitig ausgerottet. Erst mit dem Kontakt zu den Europäern ging die Gewalt zurück. Die Christianisierung und die Einführung sowie Durchsetzung von Gesetzen hätten zwar zur einem dramatischen Verlust an kultureller Identität geführt, so Walker, dafür aber die Gewalt eingedämmt.

Unter einigen mehr oder weniger isoliert lebende Ethnien des Amazonasgebietes ist die Sterberate durch Gewalt noch immer hoch. Unter den Yanomami erreicht die kriegsbedingte Mortalität Raten von 20,9 Prozent der Bevölkerung. Bei den Waorani lag sie zwischen 1860 und 1960 sogar bei fast 44 Prozent. Zum Vergleich: Im Ersten Weltkrieg starben drei Prozent der Gesamtbevölkerung von Frankreich und Deutschland.” Süddeutsche Zeitung

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Brasiliens Indianer als Goldgräber. Yanomami als Schürfer, laut Landesmedien.

Sonntag, 08. Januar 2012 von Klaus Hart

Brasiliens Yanomami-Indianer: Konflikt zwischen zwei Yanomami-Gemeinden, laut Landesmedien. Dorfbewohner flüchteten, hieß es. Themen: Bewaffnung von Yanomami, sexueller Mißbrauch von Indianermädchen durch Angehörige.

Dienstag, 16. August 2011 von Klaus Hart

“Folhaweb” in Roraima:

03/08/2011 17h00

Funai tenta apaziguar comunidades Yanomami que entraram em conflito

Vanessa Lima

Para por fim a um desentendimento entre indígenas das comunidades Xikawa e Cachoeira na reserva Yanomami, a Fundação Nacional do Índio (Funai) em Roraima e a Hutukara Associação Yanomami realizou na manhã de ontem uma reunião com as lideranças dos grupos indígenas.

http://www.d24am.com/amazonia/povos/india-sateremawe-e-presa-por-suspeita-de-trafico-de-drogas/32505

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Brasiliens Yanomami-Indianer. “Städte sehen für mich alle gleich aus, ob Sao Paulo oder Rio oder München.” (FAZ)

Freitag, 12. August 2011 von Klaus Hart

“Indianer vollführen Rituale, um die Erde zu retten.” Yanomami in Roraima/Brasilien.

Dienstag, 21. Dezember 2010 von Klaus Hart

Yanomami - das Buch.

Sonntag, 05. September 2010 von Klaus Hart

Frieder Reininghaus kritisiert “Amazonas-Oper” in “Kultur heute” vom Deutschlandfunk: “Der Komponist Klaus Schedl befleißigte sich eines strukturell eher banalen Modells von Programmmusik aus dem Geist des 19. Jahrhunderts, das dazuhin das Thema verfehlt.” Münchner Biennale 2010. Kurioser Widerspruch zwischen aufwendig weltweit durchgeschalteter Amazonasoper-Propaganda und den von der deutschen Theaterkritik konstatierten Resultaten.

Montag, 10. Mai 2010 von Klaus Hart

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1180222/

“Ein Text, der suggeriert, er sei aus dem Blickwinkel indigener Einwohner aus der Grenzregion von Nordbrasilien und Guinea verfaßt, und der klingt, als hätte ihn eine wohlmeinende Studienrätin in inbrünstigen Nachtstunden erfunden…Aber da warten nach gut vier Stunden am Ausgang auch schon die Sekttabletts. Die Blondinen lächeln uns zu mit der Miene: Alles gut! Solang die Künstler so ticken und ihr klatscht, wird sich schon nichts wirklich ändern.”

Sammlung von Theaterkritiken: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/

http://www.zeit.de/2010/19/Brasilien-Reportage?page=3

Die Amazonas-Oper der Münchner Biennale 2010 war weltweit mit großen Medien-Vorschußlorbeeren bedacht worden - Kritik am Konzept war nicht erlaubt.

http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/prs/sti/deindex.htm

“Pompöser Ökokitsch”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/pomposer-okokitsch-munchner-abendzeitung-zu-amazonas-oper-so-einfach-stricken-sich-indianerfunktionare-museumshauptlinge-und-provinzkomponisten-die-welt-zusammen-wenn-sie-schamlos-ressou/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/die-amazonas-oper-nur-ein-wichtigmacher-projekt-kommentar-des-berliner-kunstlers-ottjorg/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/das-wirkt-bei-aller-technischen-bastelei-wie-ein-oberstufenprojekt-zum-thema-rettet-den-regenwald-premierenkritik-zu-amazonas-musiktheater/

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Indio-Denkmal in Presidente Figueiredo, Amazonien.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/es-sollte-der-hohepunkt-der-diesjahrigen-munchner-musik-biennale-und-blieb-weit-hinter-den-selbst-gesteckten-erwartungen-zuruck-kritik-zu-amazonas-musiktheater-in-der-reithalle-munchen-bemu/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/

BIENNALE MÜNCHEN 2010 präsentiert

Amazonas - Musiktheater in drei Akten

Musik: Klaus Schedl, Tato Taborda

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Amazonas-Oper: “Das wirkt bei aller technischen Bastelei wie ein Oberstufenprojekt zum Thema Rettet den Regenwald.” Premierenkritik zu Amazonas-Musiktheater. Weltweit große durchgeschaltete Medien-Vorschußlorbeeren für Amazonas-Oper.

Montag, 10. Mai 2010 von Klaus Hart

http://www.br-online.de/br-klassik/muenchener-biennale-2010-internationales-festival-neues-musiktheater-ID1272016308359.xml

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/frieder-reininghaus-kritisiert-amazonas-oper-in-kultur-heute-vom-deutschlandfunk-der-komponist-klaus-schedl-befleisigte-sich-eines-strukturell-eher-banalen-modells-von-programmmusik-aus-dem/

“Pompöser Ökokitsch”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/pomposer-okokitsch-munchner-abendzeitung-zu-amazonas-oper-so-einfach-stricken-sich-indianerfunktionare-museumshauptlinge-und-provinzkomponisten-die-welt-zusammen-wenn-sie-schamlos-ressou/

http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/prs/sti/deindex.htm

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/amazonas-erzahlte-in-vier-stunden-materialschlacht-nur-was-eh-jeder-wusste-az-munchen-uber-amazonas-oper-munchener-biennale-2010/

“Oper soll umfassendes Bild von Amazonien vermitteln”: http://www.themenportal.de/nachrichten/oper-soll-umfassendes-bild-von-amazonien-vermitteln-76588

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Indio-Denkmal in Presidente Figueiredo, Amazonien.

ARTE TV: http://www.arte.tv/de/suche/3151066.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/es-sollte-der-hohepunkt-der-diesjahrigen-munchner-musik-biennale-und-blieb-weit-hinter-den-selbst-gesteckten-erwartungen-zuruck-kritik-zu-amazonas-musiktheater-in-der-reithalle-munchen-bemu/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/

BIENNALE MÜNCHEN 2010 präsentiert

Amazonas - Musiktheater in drei Akten

Musik: Klaus Schedl, Tato Taborda

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“Es sollte der Höhepunkt der diesjährigen Münchner Musik-Biennale werden und blieb weit hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück.” Kritik zu Amazonas-Musiktheater in der Reithalle München. “…bemüht-engagiertes Schülertheater,…Allerweltsweisheiten”. Münchener Biennale 2010.

Montag, 10. Mai 2010 von Klaus Hart

“Amazonas-Musiktheater als Techno-Spektakel”: http://www.pfiffikus.mainpost.de/nachrichten/kulturwelt/buehne/art12702,5569319

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/frieder-reininghaus-kritisiert-amazonas-oper-in-kultur-heute-vom-deutschlandfunk-der-komponist-klaus-schedl-befleisigte-sich-eines-strukturell-eher-banalen-modells-von-programmmusik-aus-dem/

“Pompöser Ökokitsch”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/pomposer-okokitsch-munchner-abendzeitung-zu-amazonas-oper-so-einfach-stricken-sich-indianerfunktionare-museumshauptlinge-und-provinzkomponisten-die-welt-zusammen-wenn-sie-schamlos-ressou/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/amazonas-erzahlte-in-vier-stunden-materialschlacht-nur-was-eh-jeder-wusste-az-munchen-uber-amazonas-oper-munchener-biennale-2010/

http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/prs/sti/deindex.htm

Peter Ruzicka: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/das-ist-das-groste-werk-das-wir-jemals-vorbereitet-haben-sagt-der-kunstlerische-leiter-des-internationalen-festivals-fur-neues-musiktheater-peter-ruzicka/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/

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Yanomami-Lehrerin - laut Veranstalter-Video.

http://www.forestfinance.de/Multimediales-Opernexperiment-soll-schockieren-und-aufruetteln.552.0.html?&L=0&ftu=e122aa360a

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/07/only-we-the-indigenous-people-know-how-to-protect-the-forest-says-davi-kopenawa-from-the-ancient-yanomami-tribe-in-the-brazilian-rainforestsays-davi-kopenawa-from-the-ancient-yanomami-trib/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/09/raub-und-vergewaltigung-von-indiomadchen-durch-indianer-in-amazonien-laut-anzeigen-des-brasilianischen-kongressenators-mozarildo-cavalcanti/

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Brasilien: Raub und Vergewaltigung von Indiomädchen durch Indianer in Amazonien, laut Anzeigen des brasilianischen Kongreßsenators Mozarildo Cavalcanti. Hochlukrative Indianerverklärung in Mitteleuropa.

Sonntag, 09. Mai 2010 von Klaus Hart

http://www.folhabv.com.br/fbv/noticia.php?id=85962

Gemäß brasilianischen Medienberichten erklärte Senator Cavalcanti, daß Mitglieder des “Indianer-Rats von Roraima”(CIR) gemäß den Anzeigen im neuen Indioreservat “Raposa Serra do Sol” in das Dorf Contao eindringen, Indiomädchen rauben und sie vergewaltigen. Die Gewalttaten dienten dazu, die Indios dieses Dorfes einzuschüchtern und zu beherrschen, da es die Anweisungen des CIR nicht befolge. Cavalcanti sprach von intra-ethnischer Apartheid im dem Reservat - die verschiedenen Ethnien dort dächten nicht alle in der gleichen Weise. Im nordbrasilianischen Teilstaat Roraima leben auch die brasilianischen Yanomami-Indianer.

Seit der Gründung des Reservats vor rund einem Jahr häufen sich Klagen von Indios über die wirtschaftliche und soziale Lage sowie Streitigkeiten zwischen Ethnien. Das Reservat machte in Brasilien bereits Schlagzeilen wegen des illegalen Gold-und Diamantenschürfens durch Indianer.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/das-wirkt-bei-aller-technischen-bastelei-wie-ein-oberstufenprojekt-zum-thema-rettet-den-regenwald-premierenkritik-zu-amazonas-musiktheater/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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