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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Atomkraftausbau</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Rio + 20:&#8220;Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom.&#8220; (GegenStrömung) Brasilien, klimaschädliches Methangas, &#8222;Biosprit&#8220;, Menschenrechte, Atomkraftausbau mit deutscher Hilfe.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/04/wasserkraft-gilt-als-saubere-alternative-zu-fossilen-energietragern-und-erlebt-derzeit-einen-neuen-boom-gegenstromung/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/04/wasserkraft-gilt-als-saubere-alternative-zu-fossilen-energietragern-und-erlebt-derzeit-einen-neuen-boom-gegenstromung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 17:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Atomkraftausbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Philip Fearnside]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerke und Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Beware of dams &#8211;  false solutions to the water-energy-food nexus? Staudämme in Zeiten des Klimawandels am Dienstag, den 15. November 2011, Beginn um 17:45 Uhr, im Institut für Altamerikanistik der Universität Bonn Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom. Weltweit existieren bereits über 50.000 Großstaudämme, an mehr als [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>Beware of dams &#8211;  false solutions to the water-energy-food nexus?<br />
Staudämme in Zeiten des Klimawandels</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>am Dienstag, den 15. November 2011, Beginn um 17:45 Uhr, im Institut für Altamerikanistik der Universität Bonn</strong></p>
<p><strong>Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom. Weltweit existieren bereits über 50.000 Großstaudämme, an mehr als der Hälfte der Flüsse der Erde befinden sich ein oder mehrere Dämme. Tausende weitere Staudämme und Wasserkraftwerke sind geplant.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/</strong></a></p>
<p><strong>Doch was sind die wahren Kosten dieser Entwicklung? Welche Schäden für Menschen und Umwelt sind die Folge? Welche Positionen vertreten Betroffene von Megaprojekten in Ländern des Südens und was unternimmt die Staudammindustrie, um Wasserkraft wieder salonfähig zu machen?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-verfolgter-menschenrechtspolitiker-marcelo-freixo-in-europa-mit-unterstutzung-von-amnesty-international-umwelt-und-menschenrechtsexpertin-sandra-quintela/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-verfolgter-menschenrechtspolitiker-marcelo-freixo-in-europa-mit-unterstutzung-von-amnesty-international-umwelt-und-menschenrechtsexpertin-sandra-quintela/</strong></a></p>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische  Politik.“  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Am Vorabend der Bonner Regierungskonferenz &#8222;The Water, Energy and Food Security Nexus &#8211; Solutions for the Green Economy&#8220;, die Vorschläge für den Rio+20-Gipfel 2012 erarbeiten soll, wollen wir diese Fragen mit Staudammaktivisten aus dem Süden, internationalen Experten und einem Vertreter der Bundesregierung erörtern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>RednerInnen:<br />
* Juan Pablo Orrego (Chile): Präsident von Ecosistemas. Träger des Alternativen Nobelpreises und des Goldman Environmental Prize<br />
* Himanshu Thakkar (Indien): Präsident von South Asia Network on Dams, Rivers &amp; People (SANDRP)<br />
* Peter Bosshard (USA): Policy Director von International Rivers<br />
* Gopal Siwakoti (Nepal): Water and Energy Users&#8216; Federation-Nepal (WAFED) und Himalayan and Peninsular Hydro-Ecological Network (HYPHEN)<br />
* Ercan Ayboga (Türkei): Initiative zur Rettung von Hasankeyf<br />
* Brent Millikan (Brasilien): Amazon Program Director bei International Rivers<br />
* Dr. Manfred Konukiewitz (Deutschland): Leiter der Unterabteilung für globale und sektorale Aufgaben im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).<br />
* Heike Drillisch (Deutschland): GegenStrömung</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bel1.jpg" alt="bel1.jpg" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</strong></h1>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische  Politik.“  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong><span id="more-11453"></span></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das Tropenland von europäischen  Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie Germanwatch sowie vielen Medien  heftig gelobt, weil es den Strombedarf zu etwa 80 Prozent aus  Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und umweltfreundlich, es  gebe keinerlei schädliche Emissionen, der Strom sei sauber. Beim  Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn, hieß es in Kopenhagen. Doch  dann kommt so ein schnauzbärtiger Öko-Ami wie Philip Fearnside daher,  der als Biologe auch noch für ein brasilianisches Regierungsinstitut  arbeitet, und sagt bereits seit 1995, alles Mumpitz – das Gegenteil sei  richtig.<br />
Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig rauchende  Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von Stauseen, in  denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie Segelboote  unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns weismachen, richtig  schlimm seien die Staudämme besonders in Amazonien, schlimmer als die  mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke. Der geplante Staudamm  von Belo Monte am Rio Xingú gar werde eine regelrechte  Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise behaupten so etwas auch andere  Wissenschaftler Brasiliens – aber man muss nach ihnen regelrecht suchen,  weil in der öffentlichen Meinung die Wasserkraft-Bewunderer dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls  so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem klimafeindliche  Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe im Staubecken –  durch Zersetzung organischer Materie mittels Mikroorganismen unter  Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von Pacca zu hören. „Je höher die  Temperatur, umso schneller läuft der Prozess ab. In tropischen Ländern  vermehren sich die Mikroorganismen rascher und bilden entsprechend mehr  Methangas als in den kühleren Ländern. Bei einem neuen Staubecken wird  die dortige reiche Biomasse überflutet – Basis der Methanproduktion.“  Selbst wenn die teilweise noch vorhandenen Urwälder vorher abgeholzt  worden seien, bleibe noch viel Wurzelwerk im Boden. Und das entstehende  Methan, so Pacca, werde an die Atmosphäre abgegeben, trage sehr stark  zum Treibhauseffekt bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial  einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das einer  Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet wird. „Selbst  kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen Klimawandel wichtig  genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei einfach nicht haltbar,  Wasserkraftwerke mit anderen Energietechnologien zu vergleichen, ohne  den Methan-Faktor zu berücksichtigen. Doch genau dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo  Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu hören  – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln, wirtschaftlich  wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder gar Fearnside, der  Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort am intensivsten beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie vor, was stutzig macht. In Brasilien  wird Fearnside auch von Regierungsstellen kräftig beharkt, weil er Belo  Monte ablehnt, das immerhin auch Ex-Präsident Lula und seine  Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff unbedingt durchziehen wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,  etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich  funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut für  Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu Brasilias  gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als Antwort nur ein kurzes  ironisches Lachen. Vielleicht kann man einem wie Fearnside schlecht an  den Karren fahren – der Mann bekam den UN-Umweltpreis „Global 500“, dazu  den brasilianischen Öko-Nationalpreis.Darüber hinaus gehört Fearnside  zur Akademie der Wissenschaften Brasiliens und ist weltweit einer der  führenden Experten für Klimaerwärmung. „Unter jenen, die die Erlaubnis  für alle derzeit im Bau befindlichen Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche, die alles bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für  Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.  „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den Methan-Sachverhalt,  doch wird in der Presse und in politischen Reden so oft wiederholt,  dass diese Energie sauber sei, dass die Leute schließlich nur dies  gehört haben und sich daher nicht weiter in die Sachlage vertiefen. Doch  an den Fakten über die klimaschädlichen Emissionen ändert das nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das  beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles  organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen  zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist also  unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich in die  Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe Drücke herrschen.  Aber danach gelangen die Wassermassen dann an die freie Atmosphäre. Die  im Wasser gebundenen Gase, darunter Methan, zischen in Bläschen heraus –  deshalb mein Vergleich mit der Colaflasche. Und die Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken auf ähnliche Weise. So wird der Treibhauseffekt  erheblich befördert. In Amazonien wirken Wasserkraftwerke im Endeffekt  häufig schädlicher, negativer, als die zur Elektrizitätsgewinnung  verbrannten fossilen Energieträger.“ Die bereits in Amazonien  existierenden Wasserkraftwerke produzierten daher keineswegs saubere  Energie, seien in Bezug auf den Klimaschutz keineswegs nützlich. Belo  Monte treibe es auf die Spitze. „Vier Monate im Jahr kann man wegen  tiefen Wasserstands keine einzige Turbine betreiben, da entsteht dann  ein Schlammbecken von 3.500 Quadratkilometern, wo üppig Pflanzen  wachsen, die später zu Methan zersetzt werden. Doch in amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens Wasserkraftwerke wird stets nur der  geringe Gasaustritt über die Wasseroberfläche berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann  ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias  Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der  Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte  Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für  den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene  Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine  „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,  wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare Münze  nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte  Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze  Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein fünf  im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein  Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das Klima  der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue Menschenrechtsministerin  Maria do Rosario räumte ein, dass auch in Amazonien Todesschwadronen  aktiv sind, zu denen bekanntlich Staatsangestellte gehören. Laut  Landgewerkschaftsangaben wurden in den letzten Jahren, also unter der  Lula-Regierung, nach 17 derartigen Morden nicht einmal  Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die  Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und  wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird wohl  mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem UNO-Index für  menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls nur auf Platz 73,  und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das Tropenland gar erst an 93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche Länder bessere Plätze belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84), Botswana (81), Libyen (66), Bolivien  (61), Bahrein (49), Argentinien (40) Kuba (16).</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<h2>Brasilien: Indianer besetzen Baustelle für Belo-Monte-Wasserkraftwerk. Nach über 15 Stunden durch Polizei vertrieben. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11354" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/belom-monte/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bel1.jpg" alt="bel1.jpg" /></p>
<p><strong>“Belo Monte will only succeed if we  do nothing about it. We will not be<br />
silent. We will shout out loud and we  will do it now”, said Juma Xipaia, an<br />
indigenous leader that will be affected  by the dam, if built. “We are<br />
warriors and we are not asking the Brazilian  Government any favor. We will<br />
only demand what our Constitution already  ensures us: our rights. Our<br />
ancestors fought so we could be here and now.  Lots of documents and meetings<br />
were already done and nothing has changed. The  machinery continue to arrive<br />
to destroy our region”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/25/brasiliens-umstrittenes-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-regierung-lehnt-ab-sich-vor-interamerikanischer-menschenrechtskommission-zu-verteidigen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/25/brasiliens-umstrittenes-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-regierung-lehnt-ab-sich-vor-interamerikanischer-menschenrechtskommission-zu-verteidigen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bel2.jpg" alt="bel2.jpg" /></p>
<p><strong>Fotos Ivan Canabrava &#8211; siehe Foto-Link.</strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-umstrittene-wasserkraftwerke-5349.html"><strong>http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-umstrittene-wasserkraftwerke-5349.html</strong></a></p>
<p><strong>Indígenas e pescadores ocupam canteiro de  obras de Belo Monte<br />
</strong></p>
<p>Altamira (PA),  26/10/2011</p>
<p>Cerca de 600 indígenas, pescadores e ribeirinhos da bacia  do rio Xingu estão<br />
acampados pacificamente, desde a madrugada de hoje,* *no  canteiro de obras<br />
de Belo Monte para exigir a paralisação das obras da usina  hidrelétrica, em<br />
Altamira, no Pará.  A rodovia Transamazônica, na altura do  quilômetro 50,<br />
também foi interditada. O protesto não tem prazo para  terminar.</p>
<p>“Diante da intransigência do governo em dialogar e da  insistência em nos<br />
desrespeitar, ocupamos a partir de agora o canteiro de  obras de Belo Monte e<br />
trancamos seu acesso pela rodovia Transamazônica.  Exigimos que o governo<br />
envie para cá um representante com mandado para  assinar um termo de<br />
paralisação e desistência definitiva da construção de  Belo Monte”, diz a<br />
declaração dos Povos do Xingu contra Belo Monte, resultado  do seminário<br />
realizado em Altamira esta semana.</p>
<p>“Belo Monte só vai  sair se cruzarmos os braços. Não podemos ficar calados.<br />
Temos que berrar e é  agora”, disse Juma Xipaia, liderança indígena Xipaia,<br />
uma das etnias afetadas  por Belo Monte. “Somos guerreiros e não vamos pedir<br />
nada ao governo, mas  exigir o que a Constituição nos garante. Nossos<br />
antepassados lutaram para que  nós estivéssemos aqui. Já foram feitos vários<br />
documentos, várias reuniões e  nada mudou. As máquinas continuam chegando”.</p>
<p>A Comissão Interamericana de  Direitos Humanos (CIDH) da Organização dos<br />
Estados Americanos (OEA) havia  convocado o governo brasileiro a dar<br />
explicações sobre a ausência de medidas  de proteção aos direitos das<br />
populações indígenas e de outros grupos  ameaçados pelo projeto de Belo<br />
Monte, como foi solicitado pela instituição,  no início de abril.  De acordo<br />
com a CIDH, o governo deveria cumprir a  obrigação de realizar processos de<br />
consulta com cada uma das comunidades  indígenas afetadas *antes* da<br />
construção da usina. A audiência com o  Comissariado da CIDH deveria ter<br />
acontecido ontem, mas no final da semana  passada o governo brasileiro,<br />
surpreendentemente, anunciou que não enviaria  representação para esta<br />
reunião.</p>
<p>“É uma vergonha a maneira como nosso  próprio governo nos tratou, com<br />
contínuas mentiras e negando-se ao diálogo  com as comunidades afetadas”,<br />
disse Sheyla Juruna, liderança indígena do  Movimento Xingu Vivo Para Sempre,<br />
que foi para Washington participar da  reunião promovida pela CIDH. “Estou<br />
horrorizada por ver como somos tratados  em nossa própria terra sem ter<br />
sequer o direito de sermos consultados sobre  esse horroroso projeto”,<br />
acrescentou durante coletiva na sede da  OEA.</p>
<p>Ontem (26), a Justiça adiou, mais uma vez, a decisão sobre a  continuidade<br />
das obras de Belo Monte com novo pedido de vistas &#8211; desta vez,  da<br />
desembargadora Maria do Carmo Cardoso. O julgamento da Ação Civil  Pública<br />
impetrada pelo Ministério Público Federal do Pará (MPF-PA) está  empatado no<br />
Tribunal Regional Federal da 1ª Região (TRF1), com um voto contra  e outra a<br />
favor da usina. Caso a desembargadora Maria do Carmo vote junto com  a<br />
desembargadora Selene Almeida, que se posicionou pela ilegalidade do  projeto<br />
por considerar que as consultas indígenas não aconteceram conforme  prevê a<br />
Constituição, a Convenção 169 da Organização Internacional do  Trabalho e a<br />
diretriz da Convenção Interamericana de Direitos Humanos, as  obras de Belo<br />
Monte poderão ser paralisadas.</p>
<p>O acampamento no canteiro  de obras de Belo Monte será permanente:<br />
convocam-se outras entidades e  movimentos nessa luta.</p>
<p>*Para mais informações:*</p>
<p>&#8211; Tica  Minami, Movimento Xingu Vivo Para Sempre: (11) 6597 8359</p>
<p>*Fotos  disponíveis:*</p>
<p>http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos%20belomonte.rar</p>
<p>©  Ivan Canabrava</p>
<p>bm1 &#8211; Caiapó em frente ao canteiro de obras  ocupado de belo monte<br />
bm1a &#8211; Indígena com arco e flecha em frente a canteiro  ocupado<br />
bm2 &#8211; Guerreiro indígena pinta o rosto antes da ocupação de Belo  Monte<br />
bm3 &#8211; Guerreiro indígena pinta o rosto antes da ocupação de Belo  Monte<br />
bm4 &#8211; Grupo indígena em frente à estrada que dá acesso ao canteiro de  obras<br />
de Belo Monte<br />
bm5 &#8211; Grupo indígena faz pajelança após invasão do  canteiro de obras de Belo<br />
Monte<br />
bm6 &#8211; Indígena manda sms para tribo  falando sobre ocupação<br />
bm7 &#8211; Caiapós fumam cachimbo após ocupação<br />
bm8 &#8211;  Índio se pinta no nascer do sol se preparando para a ocupação<br />
bm9 &#8211; Indígena  observa grupo ocupando canteiro de obras<br />
bm10 &#8211; Índio com arma em frente ao  canteiro de obras</p>
<p>—</p>
<p><strong>#OCCUPYAMAZONDAM : Indigenous  people and traditional communities from the<br />
Xingu basin peacefully occupy the  Belo Monte dam construction site</strong></p>
<p><strong> </strong><br />
Altamira, Para, Brazilian  Amazon &#8211; 26/10/2011</p>
<p>Indigenous, fishermen and riverin people from the  Xingu river basin occupied<br />
today the Belo Monte dam construction site to stop  its construction to break<br />
ground in Altamira, located in the middle of the  Amazon state of Pará. The<br />
protesters are demanding the presence of a  Brazilian Government high-level<br />
official  at the site to initiate a new round  of negotiations, more<br />
transparent, inclusive and respecting the rights of  local people affected by<br />
the dam.</p>
<p>“Belo Monte will only succeed if we  do nothing about it. We will not be<br />
silent. We will shout out loud and we  will do it now”, said Juma Xipaia, an<br />
indigenous leader that will be affected  by the dam, if built. “We are<br />
warriors and we are not asking the Brazilian  Government any favor. We will<br />
only demand what our Constitution already  ensures us: our rights. Our<br />
ancestors fought so we could be here and now.  Lots of documents and meetings<br />
were already done and nothing has changed. The  machinery continue to arrive<br />
to destroy our region”.</p>
<p>The Inter  American Commission on Human Rights (IACHR), from the Organisation<br />
of  American States (OAS), has requested explanations why the  Brazilian<br />
Government did not act to ensure the rights of Indigenous People  affected by<br />
the dam, as requested by the Inter American Commission on Human  Rights in<br />
April. According to the OAS, the Brazilian Government must comply  with the<br />
obligation of consulting and informing the Indigenous People who  will be<br />
affected by the dam BEFORE the construction begins. The meeting with  the<br />
CIDH commissionaires should have happened yesterday (26) but the  Brazilian<br />
Government announced, at the end of the last week, that would not  send any<br />
representation to this meeting.</p>
<p>“É uma vergonha a maneira  como nosso próprio governo nos tratou, com<br />
contínuas mentiras e negando-se ao  diálogo com as comunidades afetadas”,<br />
disse Sheyla Juruna, liderança indígena  do Movimento Xingu Vivo Para Sempre,<br />
que foi para Washington participar da  reunião promovida pela CIDH. “Estou<br />
horrorizada por ver como somos tratados  em nossa própria terra sem ter<br />
sequer o direito de sermos consultados sobre  esse horroroso projeto”,<br />
acrescentou durante coletiva na sede da  OEA.</p>
<p>Ontem (26), a Justiça adiou, mais uma vez, a decisão sobre a  continuidade<br />
das obras de Belo Monte com novo pedido de vistas &#8211; desta vez,  da<br />
desembargadora Maria do Carmo Cardoso. O julgamento da Ação Civil  Pública<br />
impetrada pelo Ministério Público Federal do Pará (MPF-PA) está  empatado no<br />
Tribunal Regional Federal da 1ª Região (TRF1), com um voto contra  e outra a<br />
favor da usina. Caso a desembargadora Maria do Carmo vote junto com  a<br />
desembargadora Selene Almeida, que se posicionou pela ilegalidade do  projeto<br />
por considerar que as consultas indígenas não aconteceram conforme  prevê a<br />
Constituição, a Convenção 169 da Organização Internacional do  Trabalho e a<br />
diretriz da Convenção Interamericana de Direitos Humanos, as  obras de Belo<br />
Monte poderão ser paralisadas.</p>
<p>Para mais  informações:</p>
<p>&#8211; Tica Minami, Movimento Xingu Vivo Para Sempre: (11) 6597  8359 ou (93) 3515<br />
2927</p>
<p>Fotos e vídeo disponíveis ao longo do  dia.</p>
<p>–<br />
Tica Minami<br />
Comunicação e Meio Ambiente<br />
11-6597  8359<br />
skype: ticaminami</p>
<p>*Learning is movement from moment to moment…  **(</p>
<p>J. Krishnamurti)<br />
*</p>
<p><strong>Para mais  informações:</strong></p>
<p>&#8211; Tica Minami, Movimento Xingu Vivo Para Sempre: (11) 6597  8359</p>
<p><strong>Fotos  disponíveis:</strong></p>
<p><a href="http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos%20belomonte.rar" title="http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos belomonte.rar">http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos%20belomonte.rar</a><br />
—</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Bischof Coelho in Deutschland:</strong></p>
<p><strong>Er erzählte von einem Land, in dem nur einige wenige Familien   nahezu alle  wesentlichen gesellschaftlichen Bereiche beherrschten und   Korruption an der  Tagesordnung sei: „Die Kirche hat die wichtige   Aufgabe, der armen Bevölkerung  bei ihren existenziellen Problemen   gegenüber der Profitgier von Wenigen zu  helfen.“ Menschen würden von   ihrem Land vertrieben, sie hätten kaum Rechte und  Umweltschutz   existiere nicht.</strong> <strong>(Münstersche Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-indianer-besetzen-baustelle-fur-belo-monte-wasserkraftwerk/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-indianer-besetzen-baustelle-fur-belo-monte-wasserkraftwerk/</strong></a></p>
<p align="right"><em> ”Salva o teu povo, abençoa a tua herança!”</em></p>
<p align="right">(Sl 27, 9)</p>
<p>Há grupos e pessoas que costumam gritar “a Amazônia é nossa”, não  para defender a incontestável soberania do Brasil sobre esta  macroregião, mas para explorar até a exaustão as riquezas naturais e  transformar a terra, as águas e as florestas em mercadoria, objetos de  negócio. A família humana perde o direito de viver no lar que Deus  criou. É expulsa da terra herdada dos antepassados.</p>
<p>Na região do Xingu, o projeto Belo Monte coloca em risco a vida de  milhares de pessoas. Em 1º de junho de 2011, o IBAMA concedeu à empresa  Norte Energia S.A. a Licença de Instalação (LI) para construção desta  hidrelétrica e declarou que “concluída a análise técnica e elaborado o  relatório, todas as quarenta condicionantes estão cumpridas”.</p>
<p>Essa afirmação é uma afronta aos povos do Xingu, pois simplesmente  não corresponde à verdade. As prometidas ações antecipatórias de  saneamento básico em Altamira e Vitória do Xingu não foram realizadas.  Providências de infra-estrutura absolutamente necessárias no campo da  saúde, educação, habitação e segurança pública não foram tomadas. Trinta  mil pessoas vivem o pesadelo de serem arrancadas de suas casas sem  saberem para onde ir. Enormes áreas e plantações são desapropriadas em  troca de indenizações irrisórias. Quem resiste é processado  judicialmente. Anuncia-se pelos meios de comunicação que a barragem não  afetará os indígenas, porque nenhuma aldeia será inundada. Acontecerá o  contrário: aos povos da Volta Grande do Xingu será cortada a água.</p>
<p>Em Altamira, os aluguéis chegam a preços exorbitantes, provocando  invasões de áreas urbanas e acampamentos em frente à Prefeitura. É o  caos que se instala. A segurança pública é incapaz de debelar a  crescente onda de violência. Os acidentes de trânsito se multiplicam de  maneira assustadora. Os hospitais estão superlotados. As escolas nem de  longe conseguem atender à nova demanda de vagas.</p>
<p>O Governo Federal nega o diálogo, oculta informações, aposta na  política do “fato consumado” e passa, qual rolo compressor, por cima da  população.</p>
<p>Manifestamos nossa solidariedade com os povos do Xingu e denunciamos a  falta de sensibilidade das autoridades governamentais que não se deixam  comover pelo grito de milhares de pessoas angustiadas.</p>
<p>Ainda nutrimos a esperança de que o bom senso vença a insanidade de  um projeto tão pernicioso para a população e o meio-ambiente e  suplicamos ao bom Deus: “Salva o teu povo, abençoa a tua herança!” (Sl  27, 9). Que Nossa Senhora de Nazaré, padroeira da Amazônia, interceda  pelos irmãos e irmãs do Xingu!</p>
<p align="right">Belém, 2 de setembro de 2011</p>
<p>D. Jesus Maria Cizaurre Berdonces</p>
<p>Presidente</p>
<p align="center">D. Frei Bernardo Johannes Bahlmann</p>
<p>Vice Presidente</p>
<p align="right">D. Flávio Giovenale</p>
<p align="right">Secretário</p>
<h2>Brasilien: Bischof Erwin Kräutler, Altamira, erhält Alternativen Nobelpreis 2010. Hintergrundtexte. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6651" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/altamira/" rel="tag">Altamira</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bischof-erwin-kra%c2%a4utler/" rel="tag">Bischof Erwin KrÃ¤utler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/27/amazonasbischof-erwin-krautler-aus-osterreich-die-killer-lassen-nicht-locker-kopfgeld-auf-fast-400000-euro-erhoht/#more-245">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/27/amazonasbischof-erwin-krautler-aus-osterreich-die-killer-lassen-nicht-locker-kopfgeld-auf-fast-400000-euro-erhoht/#more-245</a></p>
<p><strong>“Ich weiß, als Bischof bin ich ein Rufer in der Wüste &#8211; genauso wie Sie als Journalist einer sind.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/21/belo-monte-stauwerk-drittgrostes-der-welt-wird-in-amazonien-von-brasilianischem-staatskonsortium-errichtet-international-gefeierte-lula-regierung-macht-aus-sicht-der-privatwirtschaft-alles-richtig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/21/belo-monte-stauwerk-drittgrostes-der-welt-wird-in-amazonien-von-brasilianischem-staatskonsortium-errichtet-international-gefeierte-lula-regierung-macht-aus-sicht-der-privatwirtschaft-alles-richtig/</a></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<p><strong>Der unerschrockene Amazonas-Bischof Erwin Kräutler aus Österreich </strong></p>
<p><strong>Die Killer lassen nicht locker &#8211; </strong><strong>Kopfgeld auf fast 400000 Euro erhöht </strong></p>
<p><strong>Kampf für Natur und Menschenrechte stört Großfarmer und Holzfirmen</strong></p>
<p><strong>Auf dem mächtigen Amazonas-Strom, teilweise über zehn   Kilometer breit, schippern europäische Kreuzfahrtschiffe – Folklorebands   und Reisebetreuer gaukeln den Touristen exotische Urwaldromantik vor   wie aus dem Tropenbilderbuch, den bunten Hochglanzprospekten. Daß nur   unweit der Luxusdampfer grauenhafte Sklavenarbeit, Terror gegen Indianer   und Landlose, politische Morde und skrupellose Naturvernichtung   alltäglich sind, wird lieber verschwiegen. Doch in dieser   gewaltgeprägten, widerspruchsvollen Realität wirkt  Bischof Erwin   Kräutler und weiß nur zu genau, daß sein Alltagsleben, seine   Seelsorgearbeit das Vorstellungsvermögen der meisten Europäer    übersteigen. Jeden Moment, ist Kräutler bewußt, können tödliche Salven   auf ihn abgefeuert werden, drohen andere hinterhältige Anschläge. Als   vor über zwei Jahren die Morddrohungen zunehmen, Berufskillern   umgerechnet nur einige zehntausend Euro geboten werden, läßt die   brasilianische Regierung den mutigen, weltbekannten Kirchenmann   sicherheitshalber rund um die Uhr von zwei Militärpolizisten bewachen.   Doch wer heute den Bischof umbringt, ist auf einen Schlag Millionär.   Denn der Haß von Kräutlers Todfeinden aus Wirtschaft und Politik ist so   gewachsen, daß sie das Kopfgeld auf eine Million der Landeswährung Real   erhöhten, umgerechnet fast 400000 Euro. Ein Polizeibeamter hörte dies   jetzt zufällig mit, nahm indessen jene Männer, die da über Kräutlers   Ermordung verhandelten und dessen ständige Bewacher als kleine Fische   einstuften, keineswegs etwa fest. Hinweis auf die bizarre Situation, die   selbst Kräutler  mit Wildwestfilmen vergleicht. „Ein Bürgermeister,  den  ich persönlich kannte, ließ einen unbequemen Abgeordneten vor  dessen  Frau und Kindern abknallen. All das passiert – und steht nie in  der  Zeitung. Straflosigkeit dominiert.“ Seit 1980 kämpft Kräutler in   Amazonien für die Gläubigen und deren Menschenrechte – überreichlich   Stoff für einen spannungsgeladenen Film: Zur Diktaturzeit schlägt ihn   die Militärpolizei bei einer Protestaktion zusammen. 1987, schon während   der „Demokratie“, überlebt er schwerverletzt einen als Autounfall   inszenierten Mordanschlag – ein Lastwagen rast in sein Auto, tötet den   neben ihm sitzenden italienischen Priester. Einer der Männer im LKW   beklagt kurz darauf, daß man den Falschen liquidiert habe – der Fall   wird nie aufgeklärt, niemand wird bestraft. 1996 wird Kräutlers   Mitarbeiter und Ordensbruder Hubert Mattler aus Österreich just in dem   Moment erschossen,  als er im Hause des Bischofs gerade auf dessen Stuhl   sitzt. Kräutler leitet Brasiliens größtes Bistum – mehr als viermal so   groß wie Österreich. In der nordamerikanischen Urwaldmissionarin  Dorothy  Stang hat er  eine engagierte Mitstreiterin – 2005 wird sie von   bezahlten Killern im Auftrage von Farmern und Holzunternehmen   liquidiert. Wegen der enormen internationalen Proteste, um weiteren   Imageverlust zu vermeiden, läßt Brasilia den Fall rasch „aufklären“ –   fünf Tatbeteiligte kommen hinter Gitter. Kräutler indessen entlarvt ein   Komplott zum Schutze vieler einflußreicher Hintermänner. „Ich habe ganz   explizite Morddrohungen erhalten, weil ich fordere, daß die  Ermittlungen  bis ins kleinste Detail weitergehen. Damit habe ich mir  natürlich nicht  nur Freunde geschaffen. Denn hinter dem Mord an Dorothy  Stang stehen  auch Politiker aus höheren Etagen.“ Zudem hat Kräutler  auch noch  massiven sexuellen Kindesmißbrauch, viele Fälle von  Kinderprostitution  enthüllt, in die ebenfalls Politiker,  Großgrundbesitzer und andere  Unternehmer verwickelt sind. „Aus  christlicher Überzeugung muß ich als  Bischof gegen viele  Rechtsverletzungen kämpfen, weil der Staat hier  nicht präsent ist,  seine Pflichten zum Schutze der Menschen und der  Amazonasnatur nicht  erfüllt.“ In Kräutlers Teilstaat Pará, mehrfach  größer als Deutschland,  wird gemäß Rechtsexperten nur in vier Prozent  der Mordfälle überhaupt  ermittelt. Steht wegen des neuen Kopfgeldes von  fast 400000 Euro ein  Attentat auf den Bischof unmittelbar bevor? In  einem Manifest hat  Brasiliens katholische Kirche das Justizministerium  und die  Bundespolizei jetzt zum raschen Handeln aufgefordert:“Jene, die  Erwin  Kräutler liquidieren wollen, besitzen mit Sicherheit viel   wirtschaftliche und politische Macht“.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/04/belo-monte-ana-julia-carepa-gouverneurin-des-amazonasteilstaats-para-aus-lulas-arbeiterpartei-propagiert-wasserkraftwerksprojekt-in-zeitungen-und-blog-teilstaat-para-beruchtigt-fur-sklavenarbeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/04/belo-monte-ana-julia-carepa-gouverneurin-des-amazonasteilstaats-para-aus-lulas-arbeiterpartei-propagiert-wasserkraftwerksprojekt-in-zeitungen-und-blog-teilstaat-para-beruchtigt-fur-sklavenarbeit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/29/franziskaner-johannes-bahlmann-aus-sao-paulo-neuer-bischof-in-obidos-am-rio-amazonas-im-teilstaat-des-weltsozialforums-dom-frei-bernardo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/29/franziskaner-johannes-bahlmann-aus-sao-paulo-neuer-bischof-in-obidos-am-rio-amazonas-im-teilstaat-des-weltsozialforums-dom-frei-bernardo/</a></p>
<p><strong>Hintergrundinterview:</strong></p>
<p><strong><font size="5">Amazonas-Bischof Erwin Kräutler:“Das ist hier wie in Wildwest-Filmen!“</font><font size="5">Appell wegen gravierender Menschenrechtsverletzungen an brasilianische Regierung/Sklavenarbeit und Terror gegen Indianer</font></strong></p>
<p><strong> Der aus dem Vorarlberg stammende Bischof Erwin Kräutler   leitet in Amazonien Brasiliens größtes Bistum, mehr als viermal so groß   wie Österreich, eine Region gravierendster Probleme – vier Flugstunden   von Rio de Janeiro entfernt.  Kräutler überlebte bereits Mordanschläge,   wurde von der Militärpolizei zusammengeschlagen. Wegen Sklavenarbeit,   politischen Morden, dem Terror gegen Indianerstämme und ungezügelter   Urwaldvernichtung wandte er sich jetzt erneut an die   Mitte-Rechts-Regierung in Brasilia.  </strong></p>
<p><strong>Bischof Kräutler, Brasilien ist Lateinamerikas größte   Demokratie, die neue Regierung von Staatschef Lula beeindruckt Europa   mit  progressiv klingenden Projekten, Versprechen – Sie erleben   anderes? </strong></p>
<p><strong>Wegen der Größe meines Bistums bin ich fast ständig unterwegs   in den Weiten Amazoniens, halte so Kontakt zu den Gläubigen. Erfahre   aus erster Hand, was die einfachen Leute bedrückt, bewegt, wie sich   vielerorts die Lage dramatisch verschlechtert. Es ist oft wie in den   Wildwest-Filmen – ein gesetzloses Land, Verbrechen jeder Art. Hier lebt   man gefährlich, die Leute sind in ihrem Leben  bedroht &#8211;  da muß ich   reagieren. Aber Bischöfe haben doch was anderes zu tun, denkt man sich   in Europa. Nur &#8211;  wenn ich schweige,  passiert überhaupt nichts mehr,   werden die Millionen von Menschen hier vom Staat vergessen.  </strong></p>
<p><strong>Offiziell wurde die Sklaverei schon 1888 abgeschafft – doch   immer noch hält man in Brasilien etwa 25000 Menschen wie Sklaven – ein   Großteil bei Ihnen in  Amazonien.  </strong></p>
<p><strong>Ich sehe es in meinem Bistum &#8211; angeheuerte Landarbeiter   werden mit LKW zu Hunderten auf  weit entfernte Urwaldfarmen gebracht,   verschwinden dort regelrecht. Man läßt den  Großgrundbesitzer mit den   Leuten tun und lassen, was er will &#8211;  sie kriegen nur das Notwendigste   zum Überleben, können von dort nicht weg, sehen keinen Centavo.</strong></p>
<p><strong>  Und was wird aus den Indianern?  </strong></p>
<p><strong>Diese Großgrundbesitzer wollen immer mehr Land, schrecken vor   absolut nichts zurück –  besetzen Indiogebiete. Dann gibts natürlich   wieder ein Blutbad, von dem man praktisch nicht viel erfährt. Denn die   Leichen können im Urwald verscharrt werden.  Auch Holzfäller,   Holzhändler vernichten Indianerlebensraum, fällen Mahagoni und andere   Edelhölzer, legen Straßen an, über die sofort  Siedler eindringen,   Brandrodungen starten. Überall keinerlei Respekt vor der Natur, enorme   soziale Probleme. Die Regierung hätte sie verhindern können.  Das   Absurde – in unserer Verfassung sind die Rechte der Indianer bestens   geschützt wie weltweit nirgends, das haben wir schon in den achtziger   Jahren erreicht. Doch der Buchstabe wird nicht in die Realität   umgesetzt.Das muß irgendwie gesagt werden, weitergegeben werden nach   Brasilia. </strong></p>
<p><strong> Weiß denn die Regierung nichts von der dramatischen Situation?</strong></p>
<p><strong> Die glauben dort, daß alles wunderbar funktioniert, weils   auf dem Papier steht. Es ist in Amazonien nicht so, wie man es sich in   Brasilia vorstellt. Dabei war sogar schon der Justizminister bei mir.   Doch er ist umgeben von Leuten, die die Lage vertuschen.  Wir brauchen   die Bundespolizei, brauchen alle staatlichen  Behörden vor Ort.   Arbeiter, Angestellte werden mit einem Tritt in den Hintern entlassen,   können hier nirgendwo ihre Rechte einklagen. Die Unternehmer nutzen die   gesetzlose Situation natürlich aus, schlagen daraus Riesenprofit. Man   muß  sofort was tun. Nicht irgendwann,  im nächsten Jahr. Jetzt in der   Wahlkampagne verspricht man natürlich wieder das Blaue vom Himmel. </strong></p>
<p><strong> Aber sind denn die Indianer und ihre Rechte bei Kommunalwahlen kein Thema? </strong></p>
<p><strong>Indioprobleme taugen nicht für Stimmenfang, Indianer  bringen   nie Stimmen. Es ist genau umgekehrt &#8211;  als Kandidat verteidigt man die   Eindringlinge, damit man jetzt im Oktober mehr  Wahlprozente kriegt.  Wer  sich hier für die Indianer, die Landarbeiter einsetzt, hat  automatisch  all jene gegen sich, die an den Urwald, dessen Bodenschätze  ranwollen.  Wer dagegen aufsteht, den will man zum Schweigen bringen.  </strong></p>
<p><strong>Heißt das politische Morde, Killerkommandos? Immerhin werden   jährlich in Brasilien über 45000 Menschen getötet, laut UNO-Angaben  mehr  als im Irakkrieg. </strong></p>
<p><strong>Die Leute meines Bistums werden eingeschüchtert, leben in   Angst und Aufregung. Motorrad-Pistoleiros exekutieren unerwünschte   Personen auf offener Straße. Ein Bürgermeister, den ich persönlich   kannte, ließ einen unbequemen Abgeordneten vor dessen Frau und Kindern   abknallen. All das passiert – und steht nie in der Zeitung.   Straflosigkeit dominiert. Die Menschen hier sind ihrer elementarsten    Menschenrechte beraubt.</strong></p>
<p><strong> Aber in Europa wird doch immer von fruchtbringenden   Amazonas-Konferenzen berichtet, von großartigen Vorhaben nachhaltiger   Urwaldnutzung, dem EU-Pilotprojekt zum Schutze der Regenwälder, der   Ansiedlung vieler Landloser?</strong></p>
<p><strong> Natürlich schreibt man in Deutschland oder Österreich, daß   alles gut läuft, daß viele Menschen in nachhaltigen   Entwicklungsprojekten untergebracht werden. Ich habe eines davon in   meinem Bistum. Aber man sagt nicht, daß ein Richter alles gestoppt hat,   weil das irgendwelchen Großgrundbesitzern nicht paßt. Die Brandrodungen   habe man unterbunden, hieß es offiziell vor zwei Jahren.  Doch jetzt  kam  heraus, daß sich allein 2003 das Abfackeln von Urwald verdoppelt  hat –  die Amazonasvernichtung ist gravierender denn je. </strong></p>
<p><strong>Aber kämpfen Sie denn allein – oder gibt es Mitstreiter? </strong></p>
<p><strong>Das ist das Positive – seit ich 1980 Bischof von „Alto Xingu“   wurde, sind die Leute hier politisch reifer geworden. Viel mehr   Amazonenser sehen und begreifen, was hier wirklich passiert. Vor zehn   Jahren hatte ich mir nicht träumen lassen, daß es Bürgerinitiativen   geben würde, die für die Menschenrechte eintreten. Heute habe ich viele   Mitstreiter, arbeite eng mit der katholischen Bodenpastoral CPT   zusammen. Auf einmal gibt es so viele Organisationen hier, das wurde   besser. Doch in Brasilia werden sie nur zu oft von den zuständigen   Regierungsstellen nicht gehört. Ich  komme an die Autoritäten heran,   fordere jetzt erneut Sofortmaßnahmen.  Und spreche nicht für mich,   sondern im Namen all dieser Betroffenen, die ich ja  persönlich kenne,   mit denen ich lebe.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianische-richterin-entlassen-die-madchen-in-uberfullte-mannerzelle-sperren-lies-wodurch-es-vorhersehbar-zu-vergewaltigungen-kam-pt-gouverneurin-wuste-von-dieser-praxis/#more-5188">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianische-richterin-entlassen-die-madchen-in-uberfullte-mannerzelle-sperren-lies-wodurch-es-vorhersehbar-zu-vergewaltigungen-kam-pt-gouverneurin-wuste-von-dieser-praxis/#more-5188</a></p>
<p><strong>Lula-Regierung befürchtet Ermordung<br />
Befreiungstheologischer Amazonasbischof Erwin Kräutler unter ständigem   Polizeischutz Der aus Österreich stammende befreiungstheologische   Bischof des Amazonas-Bistums Xingu, Erwin Kräutler, ist nach zahlreichen   Morddrohungen auf Anweisung der brasilianischen Regierung unter   ständigen Polizeischutz gestellt worden. Wie Kräutler im Bistumssitz in   Altamira sagte, werde er rund um die Uhr und auch bei Reisen in weit   entfernte Gemeinden von einer Sondereinheit bewacht. Brasiliens   Sicherheitsbehörden bewerteten seine Situation als “kritisch”. “Man hat   Angst, daß nach dem Mord an der nordamerikanischen Missionarin und   Umweltaktivistin Dorothy Stang in meinem Bistum vom vergangenen Jahr   auch mir etwas passiert.” Einen weiteren Fall wie diesen könne sich die   brasilianische Regierung politisch heute nicht leisten. Sehr  schmerzhaft  für ihn sei, so Kräutler, daß er wegen seines  Bekanntheitsgrades  Polizeischutz erhalte, hunderte ebenfalls von Mord  bedrohte Geistliche,  kirchliche Menschenrechtsaktivisten und  Umweltschützer jedoch nicht.  Seine seelsorgerische Arbeit werde  erschwert, weil die Polizeibegleitung  auf viele Gläubige verstörend  wirke und von ihm jedesmal erklärt werden  müsse. Vorrangig sei, daß die  Gründe, weshalb er Morddrohungen erhalte,  von den zuständigen  Autoritäten beseitigt würden.Der Bischof hatte eine  lückenlose  Aufklärung des Mordes an der Urwaldmissionarin Stang  gefordert und  immer wieder betont, daß viele einflußreiche Hintermänner  bisher nicht  belangt würden. “Hinter dem Mord stehen auch Politiker aus  den höheren  Etagen.” Zudem will Kräutler gemeinsam mit Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen ein von der Lula-Regierung am am Rio Xingu   geplantes Staudammprojekt verhindern, das Amazonasnatur zerstören und   den Lebensraum von Indianerstämmen überfluten  würde. Außerdem hatte er   massiven sexuellen Kindesmißbrauch sowie Kinderprostitution öffentlich   gemacht, worin Politiker, Großgrundbesitzer und andere Unternehmer   verwickelt sind. Daraufhin hatte er auf verschiedenstem Wege   Morddrohungen erhalten, war sogar in öffentlichen Hetzkampagnen seine   Eliminierung empfohlen worden. Kräutler, so hieß es, sei ein Feind des   Fortschritts, der die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region   verhindern wolle. “Seit meiner Ankunft vor 41 Jahren”, so der Bischof,   “kämpfe ich für echten Fortschritt und nachhaltige Entwicklung von   Amazonien, setze aber die Interessen der Menschen, darunter der Indianer   und der Uferbewohner, als Priorität.” Seine Gegner betrieben indessen   die skrupellose Ausbeutung der Region, darunter massive illegale   Abholzung, um riesige Gewinne einzustreichen. “Nach uns die Sinflut” und   nicht Nachhaltigkeit sei deren Motto. Gerodeter Wald werde nicht  wieder  aufgeforstet, verwandle sich in unfruchtbare Steppe. Amtliche  Angaben  über vernichteten Urwald entsprächen nicht der Realität, seien  zu  niedrig. Den Statistiken zufolge sind in den vier Amtsjahren der   Regierung von Staatschef Lula etwa 80000 Quadratkilometer Regenwald   zerstört worden. Der Amazonasteilstaat Parà, in dem Kräutlers Bistum   liegt, ist mehrfach so groß wie Deutschland. Gemäß Rechtsexperten wird   dort nur in vier Prozent aller Mordfälle überhaupt von der Polizei   ermittelt, dominiert ein Klima der Straflosigkeit und ist Sklavenarbeit   häufig. Kräutler hat mehrere Menschenrechtspreise erhalten. Einen als   Autounfall inszenierten Mordanschlag überlebte er schwerverletzt, der   neben ihm sitzende italienische Priester wurde getötet. Kräutler legte   sich auch immer wieder mit Brasiliens Justiz, der Richterkaste an. Sie   zählt zu den Berufsgruppen mit den absurdesten Privilegien und steht   deshalb fast ständig unter heftigem Beschuß der Medien sowie der   Menschenrechtsorganisationen. Denn die Einkommen der Richter nähern sich   denen der Minister, und Richterpensionen liegen mehr als das   Zwanzigfache über den brasilianischen Durchschnittsrenten. Wegen   monatelanger Ferien stocken Ermittlungen, werden Prozesse oft ein   Jahrzehnt und länger verschleppt. Andererseits herrscht Chaos im   Justizapparat, gelten die Richter, von Ausnahmen abgesehen, als extrem   konservativ bis reaktionär. Arme werden wegen Bagatelldelikten häufig zu   Freiheitsstrafen verurteilt, während Bessergestellte meist auf freiem   Fuß bleiben. Zwölf Jahre lang hatten Kongreßabgeordnete gemeinsam mit   der Zivilgesellschaft dafür gekämpft, daß Brasiliens Richter eines ihrer   absurdesten Privilegien verlieren, nämlich drei Monate bezahlten  Urlaub  pro Jahr. Doch kaum war das Privileg gefallen, wurde es im  Oktober 2006  just auf Druck der Richter wieder eingeführt. Eine  schlechte Nachricht  für Brasiliens Bürgerrechtler, die seit Jahrzehnten  gegen die  vorherrschende Straflosigkeit, das Verschleppen von  Ermittlungen und  Gerichtsprozessen vergeblich Sturm laufen. Beispiele  gibt es genug. 1992  erschießt eine Sondereinheit der Militärpolizei in  Sao Paulo mindestens  111 Gefangene – alle Beteiligten bleiben auf  freiem Fuß, der  befehlshabende Oberst wird nach sechzehn Jahren  freigesprochen. Im  Amazonasteilstaat Parà tötet ein Polizeikommando vor  zehn Jahren  mindestens neunzehn Landlose – das Blutbad ist weiter   ungesühnt. Landlosenführer Joao Rodrigues: “Die Lula-Regierung hätte im   sehr konservativen Justizapparat intervenieren können – doch dazu fehlt   ihr leider die politische Courage. Es ist eine schwache Regierung, die   zudem zugelassen hat, daß in ihrer Amtszeit bisher bei Landkonflikten   über einhundert Menschen ermordet wurden – und in allen Fällen   Straffreiheit herrscht.“ In dem von Sklavenarbeit und Terror gegen   Menschenrechtsaktivisten gezeichneten Teilstaate Parà wurde   Urwaldbischof Erwin Kräutler wider Willen zum Rechtsexperten. Der   Bischof weist auf den Mord an dem spanischen Indiomissionar Vicente   Canas – erst jetzt, also neunzehn Jahre nach der Tat und kurz vor der   Verjährung, begann der Prozeß gegen Täter und Hintermänner, meist   Großgrundbesitzer. Zwei Angeklagte wurden bereits freigesprochen, weil   nach so langer Zeit Details nicht mehr zu klären sind. “Vicente Canias   wurde grausam ermordet, weil er sich für Indios eingesetzt hat. Damals   sind wir überall vorstellig geworden, haben verlangt, daß diese Sache   geklärt wird, daß diese Untersuchungen angestellt werden sollen. Und das   wurde einfach hinausgezögert bis vor kurzem, bis sich niemand mehr   erinnert, was da passiert war.“ Kräutler erwähnt die grausame   Verstümmelung von zwanzig Kindern in seinem Bistum – auch da kämpft der   Bischof für die Bestrafung der Schuldigen. “Es kam erst im Jahre 2003  zu  einer Gerichtsverhandlung, also praktisch zehn bis fünfzehn Jahre   später. Und alle die zu Freiheitsstrafen verurteilt worden sind, kamen   auf freiem Fuß. Begründung: Der Prozeß wird neu aufgerollt, sie können   ihn in Freiheit abwarten. Das heißt mit anderen Worten, daß die Sache   gelaufen, abgewehrt ist.“ </strong><strong>Als Kräutler erfuhr, daß eine   völlig unschuldige Frau, Salma Simas, unter falschem Mordverdacht in   eine mit fünfzig Männern total überfüllte Zelle gesperrt wurde, immer   wieder vergewaltigt, attackiert, mit Geschlechtskrankheiten infiziert   wird, kämpfte er so lange, bis die Frau nach sieben Monaten endlich frei   kam. Richter und Staatsanwälte hatten mit ihr kein Erbarmen. Eine   Staatsanwältin, die zufällig an der Zellentür vorbeiging, und von Salma   Simas um Hilfe gebeten wurde, reagierte zynisch und ironisch, sogar   sexistisch. Der zuständige Generalstaatsanwalt von Parà betonte: “Im   Hinterland gab es noch nie Frauenzellen, die Gefangene bleibt dort, wo   Platz ist.“ Kräutler nach der erkämpften Freilassung:“Sie war   buchstäblich in der Hölle, wurde gedemütigt, geschändet, wie ein Objekt,   sozusagen am Fließband ausgebeutet, vergewaltigt. Was Salma Simas   geschah, passiert in Parà nach wie vor.“ Als der Freispruch fiel, saß   Kräutler im Gerichtssaal, forderte gemeinsam mit den lokalen   Bürgerrechtsbewegungen eine Haftentschädigung für die gebrochene Frau.   „Hier muß ich einfach Schritte unternehmen, die man in Deutschland oder   Österreich als Bischof nicht tun müßte.“ </strong></p>
<p><strong>Pfarrer Günther Zgubic, ebenfalls aus Österreich, leitet   Brasiliens Gefangenenseelsorge und wirft Richtern vor, gerade mit   Angeklagten aus der Unterschicht keinerlei Mitleid zu haben. “Ich hab   einen Gefangenen angetroffen, der seit zehn Jahren auf die   Gerichtsverhandlung, auf ein Urteil wartet.“ Zgubic bringt auf, wenn   Slumbewohner wegen Bagatelldelikten, etwa Diebstählen im Supermarkt,   jahrelang ins Gefängnis müssen. „Einer stahl drei kleine Kuchen und   Milch – bekam fünf Jahre Gefängnis. Der Richter verhielt sich doch da   verbrecherisch. Wer für mich da ins Gefängnis gehört, ist der Richter,   der ist doch ein totaler Verbrecher, hat ein Leben zerstört. Man sieht,   daß die Strafphilosophie noch aus der Diktaturzeit stammt – zuviele   Richter denken noch faschistisch oder repressiv.“</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/franzosischer-umweltaktivist-und-biologe-pierre-jaufret-in-amazonien-ermordet-kopenhagen-und-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/franzosischer-umweltaktivist-und-biologe-pierre-jaufret-in-amazonien-ermordet-kopenhagen-und-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong> Morddrohungen gegen Brasiliens Urwaldbischof Erwin Kräutler &#8211;   Kämpfer gegen Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, sexuellen   Kindesmißbrauch</strong></p>
<p><strong>Amazonien, seine Regenwälder zählen zu den faszinierendsten   Regionen dieser Erde. Doch der aus Österreich stammende Bischof Erwin   Kräutler, 62, wirkt seit 41 Jahren keineswegs in einem bunten,   exotischen Tropenparadies wie aus der Tourismuswerbung. Von nahem   betrachtet, offenbart sich eine grausame Alltagsrealität, entdeckt man   archaische, neofeudale Gesellschaftsstrukturen, sogar Reste von   Sklaverei. Großgrundbesitzer, Holzfirmen und ihre Handlanger in der   Politik kennen nur zu oft keine Skrupel, terrorisieren die einfache   Bevölkerung, lassen Mißliebige durch Berufskiller ermorden.   Umweltschützer, kirchliche Menschenrechtsaktivisten und Geistliche haben   deshalb in Amazonien einen schweren Stand. „Weit weg von der   Hauptstadt“, so Erwin Kräutler „ist hier eine gesetzlose Gegend, die man   mit Wildwestfilmen vergleichen kann.“ Zur Diktaturzeit schlägt ihn die   Militärpolizei zusammen. 1987, schon während der „Demokratie“,  überlebt  er schwerverletzt einen als Autounfall inszenierten  Mordanschlag. „Man  erwischte den Falschen! Ein Mitbruder starb für  mich, an meiner  Seite.“Kräutlers Bistum am gewaltigen Rio Xingù ist  mehr als viermal so  groß wie Österreich, das größte ganz Brasiliens.  Zwar stehen das  einfache Volk, die Gläubigen auf Kräutlers Seite – doch  seine Gegner  sind einflußreich, kommen aus  Politik und Wirtschaft.  Letztes Jahr  wurde in Bischof Kräutlers Bistum die nordamerikanische  Umweltaktivistin  und Missionarin Dorothy Stang ermordet, was weltweit  Aufsehen erregte.  Der Fall schien relativ rasch geklärt, fünf  Tatbeteiligte kamen in  Untersuchungshaft, drei bereits vor Gericht.  Bischof Kräutler entlarvte  indessen ein Komplott zum Schutze vieler  weiterer einflußreicher  Hintermänner. Auch deshalb ist er jetzt in  großer Lebensgefahr. “Ich  habe ganz explizite Morddrohungen erhalten,  weil ich fordere, daß die  Ermittlungen bis ins kleinste Detail  weitergehen. Damit habe ich mir  natürlich nicht nur Freunde geschaffen.   Denn hinter dem Mord stehen  auch Politiker aus den höheren  Etagen.“–Staudammprojekt Belo Monte—Als  zweiten Grund für die  Morddrohungen nennt Bischof Kräutler seinen  Widerstand gegen ein bei  Altamira geplantes, gigantisches  Staudammprojekt namens Belo Monte. Die  Regierung von Staatschef Lula ist  dafür &#8211;  dem Vernehmen nach will  sich China beteiligen, das zahlreiche  solcher umstrittenen Stauwerke  errichtete. In-und ausländische Experten  nennen Belo Monte  wirtschaftlich unsinnig. Bischof Kräutler  argumentiert:“Durch das  Megaprojekt würde zudem Amazonasnatur zerstört,  würden die  Stammesgebiete vieler Indios überflutet, die Uferbewohner  geschädigt –  und weil das gegen die Menschenrechte ist, bin ich auf die  Barrikaden  gegangen.“ Bischof Kräutler legt sich mit mächtigen  Interessengruppen  an. “Es handelt sich um eine Mafia, eine Gruppe von  Spekulanten, die  von heute auf morgen reich werden will. Wenn ich gegen  die Ausbeutung  von Amazonien, die skrupellose Abholzung bin, wenn ich  sage, das ist  Raub, wende ich mich natürlich gegen  all diese Leute, die  sich davon  wahnsinnige Gewinne versprechen. Deshalb heißt es, man muß  den Bischof  umbringen. Das Volk in Altamira wurde über das Megaprojekt  nicht  unterrichtet &#8211; man hat uns praktisch angelogen. “Selbst in den  Medien  Nordbrasiliens wurde eine Kampagne gestartet, ganz offen die   „Eliminierung“ Kräutlers empfohlen. Der Bischof wird allen Ernstes als   „autokratischer Diktator“ bezeichnet, der ein Klima von Terror und Angst   schaffe. –sexueller Mißbrauch von Kindern—Im nahezu rechtsfreien Raum   Amazoniens wissen Menschen häufig in ihrer Not und Angst keinen anderen   Ausweg, als sich an Kräutler zu wenden, ihn persönlich um Hilfe zu   bitten.Nur zu oft erfährt er deshalb von schweren Verbrechen,   Korruption, Machtmißbrauch der Politiker. Er muß dann einfach handeln,   bringt meist als erster die Dinge an die Öffentlichkeit, zieht den Haß   der Mächtigen auf sich. Für sie ist das Maß voll, als er jetzt auch noch   massiven sexuellen Kindesmißbrauch, zahlreiche Fälle von   Kinderprostitution enthüllt, in die Politiker, Großgrundbesitzer und   andere Unternehmer verwickelt sind. Nur zu oft verkaufen   Amazonas-Mädchen ihren Körper, um im Tausch nicht etwa Geld, sondern nur   etwas zu essen zu bekommen – für sich und die ganze verelendete   Familie. Kräutlers Stadt Altamira macht in Brasilien Schlagzeilen. „Da   sind Leute zu mir gekommen und haben mir gesagt, so und so läuft das –   aber bitte nenne meinen Namen nicht! Die Leute hier haben eben Angst.   Also habe ich die oberste Sicherheitsbehörde informiert – schließlich   geht es um Menschenrechte, die Menschenwürde der Frau, der   Heranwachsenden.“ Die Polizei ermittelte prompt, es regnete Haftbefehle.   In Altamira gingen Tausende auf die Straßen, um gegen sexuellen   Kindesmißbrauch zu protestieren. Demonstrationen dieser Art  gab es noch   nie in Brasilien, das Fernsehen berichtete ausführlich über Kräutlers   Initiative. –Solidaritätsbotschaften aus aller Welt—Ihm macht viel Mut,   daß das einfache Volk Amazoniens, die Kirche des ganzen Landes jetzt  auf  seiner Seite steht. Die Gläubigen in Altamira, im gesamten Bistum   zeigen jetzt Flagge: “Die Leute sagen zu mir, ich soll nicht aufstecken.   Ich habe tausende Briefe erhalten, jeden Tag kommen neue   Solidaritätsbotschaften. In den Kirchen lese ich Transparente mit der   Aufschrift: Bischof Erwin, wir lieben dich! Nein, allein auf weiter Flur   stehe ich keineswegs.“Brasiliens soziale Bewegungen, mit denen  Kräutler  zusammenarbeitet, haben Staatschef Lula wiederholt  vorgeworfen, auch  bei den Bürgerrechten seine Wahlversprechen gebrochen  zu haben. Die  Mordrate liege in dem Tropenland um das Zehnfache höher  als in  Westeuropa, Gewalt fordere jährlich über fünfzigtausend  Menschenleben.  Der Teilstaat Parà, in dem Kräutler arbeitet, ist  mehrfach so groß wie  Deutschland. Laut Rechtsexperten wird dort nur in  vier Prozent der  Mordfälle überhaupt von der Polizei ermittelt,  dominiert ein Klima der  Straflosigkeit.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/05/europaisches-parlament-uber-umstrittenes-umleitungsprojekt-am-rio-sao-francisco-in-brasilien-informiert-indianer-und-saulo-feitosa-bischoflicher-indianermissionsrat-cimi-in-brussel-argumente-v/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/05/europaisches-parlament-uber-umstrittenes-umleitungsprojekt-am-rio-sao-francisco-in-brasilien-informiert-indianer-und-saulo-feitosa-bischoflicher-indianermissionsrat-cimi-in-brussel-argumente-v/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien</strong><strong> Frauen allein in überfüllte Männer-Gefängniszellen gesperrt &#8211; Massenvergewaltigungen</strong></p>
<p><strong>1996 kämpft der aus Österreich stammende Bischof Erwin   Kräutler in seinem Bistum des Amazonasteilstaates Parà eine völlig   unschuldige Frau frei, die sieben Monate lang in einer total überfüllten   Männerzelle immer wieder vergewaltigt wird. Der Fall erregt enormes   Aufsehen und manche Gutgläubige selbst in Deutschland und Österreich   denken, nunmehr werde solchen barbarischen, bis dahin üblichen    Menschenrechtsverletzungen ein für alle Mal ein Riegel vorgeschoben.   Den Amtsantritt von Staatschef Lula, einem Ex-Gewerkschaftsführer, im   Jahre 2003 sehen naive Gemüter in Europa gar als Garantie für mehr   Bürgerrechte, besonders der Armen. Doch es ändert sich nichts: Im   November 2007 entdeckt die Presse nach einem anonymen Hinweis in einem   Polizeigefängnis der Parà-Stadt Abaetetuba eine junge Frau in einer mit   zwanzig Schwerkriminellen völlig überbelegten Zelle und bringt den Fall   in die Schlagzeilen. Was Brasiliens Öffentlichkeit wie damals, als   Bischof Kräutler Alarm schlug, ebenfalls schockiert: Wiederum sind   hochrangige weibliche Polizei-und Justizbeamte direkt für diese   sadistische Tat verantwortlich. Eine Art von KZ-Wächterinnen-Mentalität?   Das fragen sich hier nicht wenige. Die junge Frau wird eines simplen   Diebstahlsdelikts beschuldigt und erlebt fünfzehn Tage lang in der   Männerzelle den puren Horror: Immer wieder Vergewaltigungen, Schläge,   Brandmale – die Kriminellen drücken auf ihrer Haut die Zigaretten aus.   Vermutet wird, daß die sexuelle Ausbeutung der Frau durch die Männer in   voller Absicht ermöglicht werden sollte. Denn offensichtlich war man   interessiert, daß der Fall möglichst lange unentdeckt bleibt: Polizisten   scheren der Frau sofort die Haare, um sie den anderen Zelleninsassen   ähnlicher zu machen. Das vergitterte Fenster der Polizeizelle konnte man   von der Straße aus sehen – womöglich hörte von dort aus jemand die   Schreie der vergewaltigten Frau.</strong><strong> Die Reporter des   Amazonasteilstaates Parà, einmal hellhörig geworden, recherchieren   weiter, entdecken binnen weniger Tage drei weitere Fälle dieser Art. </strong><strong>Die   junge Frau, inzwischen in Sicherheit, beschreibt das Ausmaß der   Verrohung, die Komplizenschaft der Beamten: Denn einmal in der Woche war   sogenannte „Visita intima“, strömen in Brasilien die  Lebenspartnerinnen  der Gefangenen in die Haftanstalten &#8211; zum  Geschlechtsverkehr in  Spezialzellen. “Donnerstags kamen die Frauen  dieser Männer – das war der  einzige Tag, an dem sie mich in Ruhe  ließen.“</strong><strong>Brasiliens  katholische Kirche, speziell die  Gefangenenseelsorge der  Bischofskonferenz prangert auch unter Lula die  entsetzlichen Zustände in  den Gefängnissen an. In Europa schauen viele  weg, tun das als  Stimmungsmache gegen einen „progressiven“  Staatspräsidenten ab. Gleiches  gilt für die Scheiterhaufen in  Millionenstädten wie Rio de Janeiro, wo  man sogar Bürgerrechtler  lebendig verbrennt. </strong><strong>Jetzt ist  der Katzenjammer groß,  muß man gegenüber bohrenden Journalisten  notgedrungen Position  beziehen. Besonders erbärmlich gebärdet sich  Parà-Gouverneurin Ana  Julia Carepa,  aus Lulas Arbeiterpartei(PT). Sie  muß einräumen, von  diesen sadistischen Vorgängen gewußt zu haben.   „Unglücklicherweise ist  das eine beklagenswerte Praxis, von der der wir  wissen, daß sie seit  langem existiert – nicht nur in Parà.“ Doch seit  ihrem Amtsantritt hat  die Gouverneurin nichts gegen diese gravierenden   Menschenrechtsverletzungen unternommen, ebensowenig wie Lulas   Zentralregierung. Oppositionspolitiker in Brasilia sprechen von   „primitivem Sadismus“, der Teilstaat sei in der Hand von Banditen. </strong><strong>–Bischof Erwin Kräutler  und der Fall von 1996—</strong><strong> Kräutler   setzt sich persönlich für Selma Simas ein, völlig unschuldig und doch   des Mordes bezichtigt. Sie ist damals 44, muß sieben Monate in einer  mit  35 bis 50 Männern völlig überfüllten Zelle verbringen, wird immer   wieder attackiert, mit Geschlechtskrankheiten infiziert, ist danach eine   völlig gebrochene Frau.</strong><strong> Auffällig, wie hochrangige   weibliche Staatsbeamten im Macholande Brasilien vorgehen: Die zuständige   Polizeichefin zeigt keinerlei Mitleid, und eine Staatsanwältin, die   zufällig an der Zellentür vorbeigeht und von Selma Simas um Hilfe   angefleht wird, reagiert zynisch und ironisch, sogar sexistisch. Der   damalige Generalstaatsanwalt von Parà erklärt öffentlich:“Im Hinterland   gab es noch nie Frauenzellen, die Gefangene bleibt dort, wo Platz ist!“</strong><strong>Bischof   Kräutler nach der schließlich erkämpften Freilassung:“Sie war   buchstäblich in der Hölle, wurde gedemütigt, geschändet, wie ein Objekt,   sozusagen am Fließband ausgebeutet, vergewaltigt. Was Salma Simas   geschah, passiert in Parà nach wie vor. Hier muß ich einfach Schritte   unternehmen, die man in Deutschland oder Österreich als Bischof nicht   tun müßte.“</strong><strong>Inzwischen äußerte sich die   UNO-Menschenrechtskomission in Genf zu den neuesten Fällen. Zugleich   wurde ein UNO-Dokument verbreitet, das auf systematische Folter in   Gefängnissen und Polizeiwachen  in der Amtszeit von Lula weist. Wenn   eine Frau in eine Männerzelle gesperrt und daraufhin vorhersehbar   sexuell mißbraucht werde, handele es sich um einen Vorgang, der mit   Zustimmung der Autoritäten geschehe. Diese Autoritäten, so die UNO   weiter, seien damit für einen Fall von Folter verantwortlich.</strong><strong> Die   brasilianische Ministerin für Frauenpolitik, Nilcea Freire, erklärte  in  Brasilia kurioserweise, zum ersten Mal von derartigen Zuständen   erfahren zu haben. Diese sind indessen allgemein und detailliert   bekannt, seit langem auch europäischen Menschenrechts-NGO.</strong><strong>Immer wieder werden in Männerzellen sexuell mißbrauchte Frauen schwanger, infizieren sich mit Aids. </strong><strong>In   dem von vielen europäischen Urlaubern angesteuerten Nordost-Teilstaate   Rio Grande do Norte an der Atlantikküste werden laut Kirchenangaben   Frauen mit männlichen Jugendlichen sowie Transvestiten zusammengesperrt.   Zudem vergewaltigen immer wieder Gefängniswärter weibliche Häftlinge. </strong><strong>Der   Amazonas-Teilstaat Parà, in dem die Produktion von Exportsoja für   Europa ebenso boomt wie die stark mit Pestiziden behandelte Monokultur   Zuckerrohr für die Agrotreibstoff-Herstellung, ist laut Expertenanalysen   berüchtigt wegen krasser Menschenrechtsverletzungen, darunter   Sklavenarbeit.</strong><strong> Bischof Kräutler steht wegen   Morddrohungen unter ständigem Polizeischutz – in seinem Bistum wurde   2005 die nordamerikanische Urwaldmissionarin Dorothy Stang von   Pistoleiros erschossen.</strong></p>
<p><a href="http://www.katholische-kirche.de/2904.html">http://www.katholische-kirche.de/2904.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/37525/die-fruechte-des-hungerstreiks.html">http://www.domradio.de/aktuell/37525/die-fruechte-des-hungerstreiks.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/38862/was-will-diese-kirche-wirklich.html">http://www.domradio.de/aktuell/38862/was-will-diese-kirche-wirklich.html</a></p>
<p><a href="http://www.katholisch.de/2885.html">http://www.katholisch.de/2885.html</a></p>
<p><a href="http://www.kath.de/kasdbk/miteinan/mt020513.htm">http://www.kath.de/kasdbk/miteinan/mt020513.htm</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/6263/brasiliens-institutionalisierter-rassismus.html">http://www.domradio.de/aktuell/6263/brasiliens-institutionalisierter-rassismus.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/3998/brasilien-proteste-gegen-regierungskorruption.html">http://www.domradio.de/aktuell/3998/brasilien-proteste-gegen-regierungskorruption.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/3608/gott-ist-ein-brasilianer-brasilien-trauert.html">http://www.domradio.de/aktuell/3608/gott-ist-ein-brasilianer-brasilien-trauert.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/2891/brasilianische-sekten-verheissen-wohlstand.html">http://www.domradio.de/aktuell/2891/brasilianische-sekten-verheissen-wohlstand.html</a></p>
<p><a href="http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,31063">http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,31063</a></p>
<p><a href="http://www.livenet.de/index.php/D/article/53/3725/">http://www.livenet.de/index.php/D/article/53/3725/</a></p>
<p><a href="http://www.jesus.ch/magazin/international/amerika/124014-brasiliens_ureinwohner_stehen_unter_grossem_anpassungsdruck.html">http://www.jesus.ch/magazin/international/amerika/124014-brasiliens_ureinwohner_stehen_unter_grossem_anpassungsdruck.html</a></p>
<p><a href="http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/international/amerika/114718-rio_karneval_kirche_und_kondome.html">http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/international/amerika/114718-rio_karneval_kirche_und_kondome.html</a></p>
<p><a href="http://www.livenet.de/index.php/D/article/187/26441/">http://www.livenet.de/index.php/</a></p>
<h2>Brasilien: Rund 3500 Arbeiter errichten  derzeit das neue Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro, laut  nationalen Wirtschaftsmedien. Nuklearteile aus Deutschland.  Doppelseitige Regierungspropaganda für Angra 3. “Energie für neue  Zeiten”. Deutsch-brasilianischer Atomvertrag, Willy Brandt und Ernesto  Geisel. 4 weitere AKW vorgesehen, betont Rousseff-Energieminister  Lobao. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10543" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Wie es weiter hieß, wird die Zahl der AKW-Erbauer  2012 auf etwa 9000 aufgestockt, die in zwei Schichten arbeiten werden.  Angra 3 ist Teil des deutsch-brasilianischen Atomvertrages, der während  der Folter-Militärdiktatur von Bonn 1975 mit den Generälen unterzeichnet  worden war.</strong></p>
<h2>Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/</strong></a></p>
<p>Der Spiegel:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515064.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515064.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel und Willy Brandt, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente   der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das   Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen   Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten   Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es   gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell   an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in   Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen   Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten   deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/angela-merkel-verlangert-zweifelhaftes-atomabkommen-mit-brasilien-kritisiert-hannoversche-allgemeine/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/angela-merkel-verlangert-zweifelhaftes-atomabkommen-mit-brasilien-kritisiert-hannoversche-allgemeine/</strong></a></p>
<p><strong>Zu Beginn der rot-grünen Amtszeit war auf der New Yorker    Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags ohne durchaus mögliche    Gegenvoten Joseph Fischers folgender Text des Abschlußdokuments    unterzeichnet worden:”Die Konferenz erkennt die Vorteile der friedlichen    Atomenergienutzung und nuklearer Techniken an”, heißt es da, „und   ihren  Beitrag, um in den Entwicklungsländern nachhaltige Entwicklung zu    erreichen sowie generell das Wohlergehen und die Lebensqualität der    Menschheit zu verbessern.” Atomenergienutzung sei daher überall auf dem    Erdball zu fördern.  </strong></p>
<p><strong>“die tageszeitung” (2004) “Rot-Grün sponsert Atomkraft   besonders…Und die üppigen Forschungsgelder fließen vor allem in die   Kernkraft…Auch unter Rot-Grün werden für die Atomkraft mehr   Forschungsgelder ausgeschüttet als für die erneuerbaren Energien.”</strong></p>
<p><strong>Der Rabe Ralf(2000):  Auf einer Pressekonferenz Trittins mit   seinem Amtskollegen Sarney Filho von Brasiliens Mitte-Rechts-Regierung   vergangenen Monat im Berliner Hilton-Hotel fragte der Rabe Ralf deshalb   nach, wie beide Minister zum heftig umstrittenen brasilianischen   Atomeinstieg mit deutscher Hilfe stehen. Sarney Filho antwortete   kurioserweise garnicht, Trittin nur äußerst knapp:”Die Entscheidung, wie   Dinge in anderen Ländern gestaltet werden, müssen Sie anderen Ländern   überlassen &#8211; wir würden uns von anderen auch nicht reinreden lassen.  Wir  hielten es für eine Form  falsch verstandener Technologiepolitik,  die  Technologie, die wir bei uns aus gutem Grunde ausmustern,  entsprechend  zu exportieren.”</strong></p>
<p><strong>Nun &#8211; für das neue Atomkraftwerk Angra III muß gar keine   Technologie mehr geliefert werden. Sie ist schon längst da, abgesichert   mit Hermes-Bürgschaft, lagert seit weit über zehn Jahren am Bauplatz  und  wird davon natürlich nicht besser.”</strong></p>
<p><strong>“Belo Monte” und Proteste:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/22/brasiliens-umwelt-und-klimaschutz-enormes-mainstream-lob-zur-kopenhagen-konferenz-fur-lula-rousseff-trotz-angra-3-und-belo-monte-projekt-jetzt-entdeckt-der-mainstream-offenbar-uralt-realitaten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/22/brasiliens-umwelt-und-klimaschutz-enormes-mainstream-lob-zur-kopenhagen-konferenz-fur-lula-rousseff-trotz-angra-3-und-belo-monte-projekt-jetzt-entdeckt-der-mainstream-offenbar-uralt-realitaten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</strong></a></p>
<p><strong>Viel Lob aus Europa für Politik der Rousseff-Regierung.</strong></p>
<p><strong>Rio+20: 2011 konstatierten die Landesmedien, daß der Sao Paulo passierende  Rio Tieté eine noch größere, giftigere Kloake ist als vor 18 Jahren &#8211;  sowie nach zwischenzeitlicher Investition von 1,6 Milliarden Dollar.</strong></p>
<p><strong>Die Situation zeigt deutlich, wozu das Betroffenheitsgeschwätz der  UNO-Umweltkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro gut war. Wer damals den  Konferenzverlauf in Rio aktiv als Unabhängiger, nicht als Funktionär,  verfolgte, begriff die unausgesprochene Absicht, die tatsächlichen Ziele  dieser Alibi-Beschwichtigungskonferenz auf der Stelle. Die seit 1992  sichtbaren Resultate sprechen Bände &#8211; nach 1992 begann auch in  Mitteleuropa Umwelt-und Naturvernichtung in bisher unbekanntem Ausmaß.   Für Rio plus 20 wird eine ähnliche Taktik wie vor 20 Jahren erwartet,  befürchten brasilianische Umweltexperten bereits &#8222;eine Bühne für  rhetorische Deklarationen&#8220;.  </strong></p>
<h2>Rio+20. Neue deutsche “Umweltpolitik” in  Brasilien: Umweltjournalist Norbert Suchanek über die Folgen des  “Sojawahns”; brachiale Naturvernichtung dank immer höherer Zucker- und  Ethanolimporte, ThyssenKrupp in Rio de Janeiro, die “Resultate” des  Pilotprogramms zum Schutz der Regenwälder. ARD-Monitor: “Versklavt und  vertrieben”. Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8479" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oded-grajew/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Jeder erinnert sich: Jahrhunderte ging es in  Deutschland sehr gut ohne Soja &#8211;  wurden die Nutztiere, ob Schwein, Rind  oder Huhn, sehr gesund mit den vielfältigsten Futterpflanzen meist  frisch von nahen Feldern und Weiden ernährt. Wer aus der Landwirtschaft  kommt, kennt die Details. Heute können einem die Tiere nur leid tun &#8211;   deren langweilige, unnatürlich aussehende Nahrung kommt meist aus  (Dioxin-)Futterfabriken &#8211; die Fleischqualität ist entsprechend.  Wirtschaftspolitisch erzwungen von den Tierfabrik-Bossen und ihren  politischen Handlangern, wurde massiv ausgerechnet auf extrem  umweltschädlich herantransportiertes Soja-Futtermittel meist  aus Brasilien umgestellt, wird politisch und über die Mainstream-Medien  der Eindruck erweckt, als ginge ohne Soja in der deutschen  Landwirtschaft nichts mehr. Der renommierte deutsche Umweltjournalist  Norbert Suchanek hat in seinem neuen Buch “Der Sojawahn. Wie eine Bohne  ins Zwielicht gerät” wissenschaftlich analysiert, was die von jedermann  bekannten Figuren politisch verantwortete, durchgepeitschte Soja-Politik  für ein Entwicklungsland wie Brasilien bedeutet:”Unsere Kühe weiden am  Rio de la Plata &#8211; mit diesem nach wie vor gültigen Spruch haben bereits  vor gut 20 Jahren Entwicklungsorganisationen auf die Problematik der  Erzeugung von Futter in Brasilien für deutsche Milchkühe hingewiesen.  Geändert hat sich nichts. Die ökologischen und sozialen Folgen sind  dramatisch: In Lateinamerika wurden Millionen von Hektar artenreiche  Regenwald-und Trockengebiete, Naturweiden und kleinbäuerliche  Kulturräume für Soja vernichtet, Tausende von Menschen aus ihren  traditionellen Lebensräumen vertrieben, Flüsse und Grundwasser mit  Pestiziden verseucht.” Norbert Suchanek beschreibt wohlgemerkt einen  akuten Straftatbestand.</strong></p>
<p><strong>Auch die Schweiz kauft Soja größtenteils in Brasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Wer länger in Brasilien lebt, hat  mitbekommen, in welch atemberaubendem Tempo diese neue deutsche  “Umweltpolitik” Brasiliens Natur mit ruiniert, wie rasch gerade die  exotischen Klischee-Tropenvögel verschwinden. Und hört gerade von  kirchlichen Umweltexperten des Tropenlandes, darunter Bischöfen und  Kardinälen, permanent scharfe Kritik an den Folgen steigender Sojakäufe  durch das wirtschaftlich tonangebende EU-Land. Franziskaner-Erzbischof  José Belisario dos Santos in Sao Luis/Maranhao ist nur einer von vielen  hochsensiblen Kirchenmännern, die detaillierte Vorher-Nachher-Vergleiche  anstellen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</a></p>
<p><strong>Eine Welt, ein Umweltschutz-Kodex &#8211; ebenso wie in Deutschland  müssen auch in Brasilien die genau aufgelisteten Umweltschäden, die  Artenverluste von den Schuldigen wieder rückgängig gemacht werden, ohne  Kosten für den Steuerzahler. Alibi-Umweltorganisationen,  Alibi-Öko-Parteien haben es stets bei den üblichen Alibi-Erklärungen  belassen, das Betroffenheitsgesülze von Alibi-Klima-und  Artenschutzkonferenzen ist jedermann bekannt. Derzeit &#8211; und wieder  wirtschaftspolitisch erzwungen &#8211; wird bei Zucker und dem Agrotreibstoff  Ethanol aufgedreht, steigen die Käufe aus Brasilien stark an &#8211; und damit  die gigantischen Flächenbrände auf den brasilianischen  Zuckerrohrplantagen. </strong></p>
<p><strong>ARD-Monitor, anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/</a></p>
<p><strong>USA tanken bereits Amazonas-Ethanol:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Wie das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio  de Janeiro u.a. den CO2-Ausstoß der Zuckerhutmetropole sehr  “umweltfreundlich” verändert, hat sich inzwischen herumgesprochen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/</a></p>
<p><strong> R</strong><strong>enommierte brasilianische Umweltexperten  wie der Grünen-Politiker Fabio Feldmann und UNO-Berater Dr. Fabio  Olmos haben mehrfach klar ausgesprochen, was von dem mit großem Pomp  verkündeten Pilotprogramm zum Schutze der Regenwälder Brasiliens zu  halten ist, als dessen Hauptfinanzier Deutschland auftrat:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/</a></p>
<p><strong>Umwelt-Betrügereien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/</a></p>
<p><strong>Brasilien und die Schlachthöfe:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><strong>Uran, Atomkraftwerke, Norbert Suchaneks Anti-Atom-Filmfestival:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/</a></p>
<p>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</p>
<p>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in  Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie  Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die  deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei  der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.  Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen  Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die  Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der  Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale  Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre  Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole  Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die  Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde –  deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von  Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt  umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist  der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut  verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die  Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten  sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt,  seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges  Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168  Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach  Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.</p>
<p>Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die  neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands  Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,  fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist häufig  in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie  von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die  Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die  Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten  Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte  Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,  nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und  beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu  handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,  nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.  Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die  Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese  unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß  ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und  hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“  Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein  weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der  Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern  mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping  sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt  so billig!“</p>
<p>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit  seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische,  darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung  stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs  von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor –  vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet auch an  die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche  Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von  Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit  Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu  Komplizen skandalöser Zustände machen!“</p>
<p>Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr  reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte  Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber  Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich  allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider  mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft,  fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie Crack,  um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind  bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende  Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie  die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz  kontaminiert.“</p>
<p>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in  Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar  einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom  ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu  den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den  Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst  überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch  Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber  den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig  zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.  Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die  Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für  diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch  Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“</p>
<p>Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche  Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige  Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr,  nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch.  Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier Plassat,  der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz  leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die  Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer  Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit  worden sind! Ein alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit  Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“</p>
<p>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte  zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker  nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische  Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt?  „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der  Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,  betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen  Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen  Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes  noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto  Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist  gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt  im Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung  ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur  Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das  Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch  viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das  zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische  Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte  naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</p>
<p><strong>Politisches Umfeld:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/</a></p>
<p><strong>Folter, Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>HSBC, Finanznachrichten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-brasilien/</a><br />
<ins><ins></ins></ins></p>
<h2>Rio+20-Konferenz: An den Resultaten der  UNO-Umweltkonferenz von 1992 lassen sich die tatsächlichen Ziele und  Absichten erkennen &#8211; damals unter Betroffenheitsgeschwätz und  Entschlossenheitsrhetorik versteckt. Brasiliens fortdauerndes  Hungerproblem. Armutsgrenze allen Ernstes bei etwa 65 Euro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11473" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/alibi-umweltorganisationen/" rel="tag">Alibi-Umweltorganisationen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hunger-in-brasilien/" rel="tag">Hunger in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio20/" rel="tag">Rio+20</a></p>
<p><strong>Brasiliens Qualitätsmedien betonen, daß sich seit  der Rio-Konferenz von 1992 der Zustand der Erde sichtlich verschlechtert  hat und nennen Fakten. So habe sich seit damals der Verbrauch  natürlicher Ressourcen um etwa 40 Prozent erhöht, stieg die  Weltbevölkerung um 26 Prozent/ 1,45 Milliarden Menschen. Die  Artenvielfalt des Planeten verringerte sich um 12 Prozent, der  CO2-Ausstoß wuchs um 36 Prozent. Die Zahl der Naturkatastrophen  verdoppelte sich, die Plasteproduktion stieg um 130 Prozent. 300  Millionen Hektar Wald wurden vernichtet. In Brasilien betraf die  Abholzung vor allem die Amazonas-Teilstaaten Rondonia, Pará und Mato  Grosso. </strong></p>
<p><strong>Das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio de Janeiro emittierte 2010 5,7 Millionen Tonnen CO2 &#8211; laut Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</strong></a></p>
<p><strong>Auf der UNO-Konferenz von 1992 hatten die jedermann bestens  bekannten Öko-Sprücheklopfer just die gegenteilige Entwicklung  zugesichert.  Auch in Mitteleuropa begann nach 1992 ein Großangriff auf  den Naturschutz &#8211; die Resultate sind überall sichtbar, besonders  aggressiv wurde gegen die Artenvielfalt und die Landschaft vorgegangen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen   Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als   Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland</strong></p>
<h2>Rio+20.Brasiliens über 1000  Giftsprühflugzeuge &#8211; der Umwelthorror.  Monokulturen von Soja, Mais,  Kaffee, Zitrusfrüchten, Bananen und  Getreide aus der Luft eingenebelt.  Energische Proteste von  Umweltorganisationen. “Pestizid-Rekord”.  Gigantische Bienenvernichtung  wie in Europa, Deutschland. “Das neue  Natursterben”.  (Wirtschaftswoche-Chef Roland Tichy) Greenaction. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8571" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010">http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010</a></p>
<p><strong>Laut Landesmedien wuchsen die Agrarflugunternehmen 2010 um 8   Prozent, wird die Flotte der Giftsprühflugzeuge zügig vergrößert. Der   ungehemmte Gifteinsatz hat ebenso wie in Europa, Ländern wie   Deutschland, eine gigantische Bienenvernichtung bewirkt, zudem generell   die Artenvielfalt spürbar verringert.</strong> <strong>Aus Europa   bekommt Brasiliens Agrobusiness wegen der herausgestellten “Effizienz”   und der niedrigen Produktionskosten sehr viel Lob &#8211; ebenso die   Lula-Rousseff-Regierung wegen ihrer Umweltpolitik.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/</a></p>
<p><strong>Deutschlands Öko-Bluffer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/agronegciovenenomst.JPG" alt="agronegciovenenomst.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/giftspritzer.jpg" alt="giftspritzer.jpg" /></p>
<p><strong>Giftspritzer in Deutschland.</strong></p>
<p><strong>“Neben dem Anbau von Monokulturen rollt eine Lawine von   chemischen Eingriffen über unsere Felder… Raps ist ein Farbtupfer in der   Landschaft, aber biologisch tot, zudem stark mit Agrargiften  gespritzt.  Wenn man durch die Weinberge des Rheinlandes fährt, sieht  man eine  gewachsene Kulturlandschaft. Aber wo ist da Biodiversität?  Über die  Weinberge gehen riesige Spritzgänge drüber &#8211;  die Bodenfauna  ist daher  gleich null, die Vogelfauna auf ein Minimum reduziert.”  (Michael und  Annegret Stubbe, Uni Halle)</strong></p>
<p><strong>Dr. Michael Stubbe, Halle: „Ich bemerke jedes Jahr, daß Arten   auf einmal fehlen in der Natur. Das ist verheerend! Wir haben als   Kinder noch riesige Maikäferschwärme erlebt, Maikäfer dienten sogar als   Schweinefutter. Wenn man dies heute berichtet, wird es für Jägerlatein   gehalten, erscheint unvorstellbar. Man muß hundertprozentig davon   ausgehen, daß der Agrargifteinsatz nach der politischen Wende deutlich   erhöht wurde. Insektizide beispielsweise wurden in der DDR relativ wenig   eingesetzt – nach der Wende wurden sie über Ostdeutschland geradezu   lawinenartig herübergewälzt. Allein in den Agrarregionen der DDR war die   Biodiversität, in erster Linie die Bodenfauna, etwa zehnfach höher als   auf westdeutschen Gefilden – dazu existieren wissenschaftliche   Untersuchungen.  Nach der Wende haben sich innerhalb weniger Jahre   spürbare Veränderungen vollzogen. Früher gab es  selbst nachts eine   vielfältige Insektenwelt zu beobachten, Nachtschmetterlinge und Käfer   der verschiedensten Gattungen – das ist heute fast alles weg! Bei   Exkursionen mit Studenten freue ich mich geradezu, wenn ich denen mal   einen Tagfalter zeigen kann. Das ist verheerend! Zwar wird viel von   Biodiversität gesprochen, auch von der Regierung – doch ist das alles   Schall und Rauch, wenn man zu solchen Konzeptionen nicht die nötigen   Mittel bereitstellt.”</strong></p>
<p><strong> ”Der starke Rückgang der Sperlinge könnte darauf   zurückzuführen sein, daß diese Vögel vergiftete Insekten gefressen haben   &#8211; der Gifteinsatz hat erheblich zugenommen, man riecht es überall.   Entsprechende Untersuchungen fehlen &#8211; man möchte solche Studien nicht…   Auffällig, wieviele Jungvögel an Nahrungsmangel sterben &#8211; wesentlich   eine Folge der neuen Gift-Landwirtschaft. Wir haben heute Monokulturen,   Agrarsteppen, die vor 1990 unvorstellbar waren &#8211; die Fruchtfolge wurde   abgeschafft. Überspitzt gesagt, haben Bauern heute doch fast nur noch   die Giftpritze und den Mähdrescher! Die spritzen ja schon Gifte, wenn   noch garnichts gewachsen ist. Zu den Ergebnissen zählt, daß Mäuse   seltener werden, die u.a. die Hauptnahrung für Eulen und Käuze sind &#8211;   was zu katastrophalem Nachwuchsrückgang bei solchen Arten führt. Fast   alle Eulen sind betroffen, auch die Greifvögel, ob Turmfalke, Rotmilan ,   Raubwürger oder Mäusebussard. Viele brüten garnicht, ziehen aus ihrer   Stammregion weg, bleiben weg. Es fehlt einfach die früher vorhandene   Nahrung. Der massive Rapsanbau ist eine absolute Katastrophe für den   Naturschutz, da gerade Vögel nicht mehr an Nahrung herankommen, auch die   Lerchen beispielsweise, die stark zurückgehen &#8211; genauso die Kiebitze.   Denen oben in den Regierungsstellen ist das alles bestens bekannt. Der   Rückgang der Sperlinge ist extrem &#8211; vermutlich liegt es an vergifteten   Insekten.” (Ostdeutsche Umweltexperten)</strong></p>
<p><strong>Bundesamt für Naturschutz: </strong></p>
<p><strong>“Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat:</strong></p>
<li><strong>Bundesamt für Naturschutz präsentiert die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsvorhabens:</strong></li>
<p><strong><strong>Bonn, 14.12.2001</strong>: Große Teile der   ostdeutschen Agrarlandschaft weisen im Vergleich zu Westdeutschland   immer noch eine relativ hohe Biotop- und Artenvielfalt auf. Dies belegt   ein vom Bundesamt für Naturschutz (<abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>)   in Auftrag gegebenes Forschungsvorhaben. Es wird allerdings auch   deutlich, dass gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung   an die arten- und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu   beobachten ist…</strong></p>
<p><strong>Auch wenn der vorgegebene finanzielle Rahmen nur eine   exemplarische Untersuchung ermöglichte und eine Reihe wichtiger   Primär-Daten zu den Bewirtschaftungsweisen in Ostdeutschland im Zuge der   Umstrukturierung der Landwirtschaft Anfang der 90er Jahre verloren   gegangen sind, können einige der dokumentierten Unterschiede in den   Bewirtschaftungsweisen mit der auch heute noch existierenden größeren   Artenvielfalt und den höheren Individuenzahlen der Tier- und   Pflanzenwelt in der intensiv genutzten Agrarlandschaft Ostdeutschlands   in Zusammenhang gebracht werden…”</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/vogelkundler-uwe-westphal-und-die-folgen-grun-rot-schwarzer-naturschutzpolitik-was-bewirkten-alibi-umweltorganisationen-in-welchem-teil-deutschlands-war-vor-1990-die-artenvielfalt-am-hochsten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/vogelkundler-uwe-westphal-und-die-folgen-grun-rot-schwarzer-naturschutzpolitik-was-bewirkten-alibi-umweltorganisationen-in-welchem-teil-deutschlands-war-vor-1990-die-artenvielfalt-am-hochsten/</a></strong></p>
<p><strong>Auf die Idee, beispielsweise einen Gifteinsatzstopp   durchzusetzen, bis sich die Bestände von Schmetterlingen und Maikäfern   wieder erholt haben, kommen die Alibi-Umweltschutzverbände und   sogenannten Öko-Parteien natürlich nicht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure   Nahrungsmittel und Misere in Brasilien – für volle Auto-Tanks in   europäischen Staaten wie Deutschland? Die katholische Kirche des   Tropenlandes hat jetzt an die deutschen Gläubigen appelliert, zu den   unmenschlichen Bedingungen bei der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus   Zuckerrohr nicht zu schweigen. Padre Antonio Garcia Peres,   Generalsekretär der brasilianischen Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die   deutschen Kirchen müßten die Öffentlichkeit über die gravierenden   Hintergründe und Folgen der Ethanolproduktion aufklären, vor allem   brutale Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern.   Padre Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der   Wirtschaftsmetropole Sao Paulo mitten in einer traditionellen   Landwirtschaftsregion. „Die Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den   fruchtbarsten der Erde – deshalb wurden hier früher alle wichtigen   Grundnahrungsmittel, von Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut.   Wenn ich mich jetzt umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur   Ethanolerzeugung. Es ist der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier   hat diesen absolut verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man   entlarven!“ Durch die Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung   stark reduziert, erhöhten sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo,   Brasiliens größter Stadt, seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr   nährstoffhaltiges Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf   Monaten um 168 Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden   Ethanolexporten  auch nach Deutschland  werde all diese negative   Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines   Provinzpadres, der die Welt, die neuen Zeiten nicht mehr versteht?   Schließlich rühmt auch Deutschlands Wirtschaft jenes Ethanol als   „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich, fortschrittlich. Padre Peres   ist längst gefragter Experte, reist häufig in europäische Länder, wird   von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie von der UNO regelmäßig   konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die Erzeugung von   Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die Menschheit“ –   Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten Hunger-und   Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im   Teilstaate Sao Paulo mit seinen deutschen Auto-Multis von VW bis   Mercedes-Benz europäische, darunter deutsche Investoren Milliarden Euro   in die Ethanolerzeugung stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht  diesen  wunderschönen Diskurs von der sozialen Verpflichtung des  Eigentums, vom  Wert des human factor – vergißt das aber in Brasilien?“,  fragt er  ironisch. Und richtet auch an die Investoren einen  Appell:“Sie dürfen  nicht nur auf rasche Superprofite schauen, sondern  müssen hier beim  Respektieren von Menschenrechtsnormen und  Sozialstandards ein Beispiel  geben! Mit Menschenleben darf man nicht  spielen – Investoren sollten  sich nicht zu Komplizen skandalöser  Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte   Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr reichster , ökonomisch führender   Teilstaat. „Und dennoch verdeckte Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor   Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen   Plantagen verdienen monatlich allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro.   Wer als Zuckerrohrschneider mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht   mindestens acht Tonnen schafft, fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen   deshalb harte Drogen wie Crack, um durchzuhalten, die körperlichen   Schmerzen zu ertragen. „Das sind bitterarme, häufig schlecht ernährte   Wanderarbeiter aus dem tausende Kilometer entfernten Nordosten – man   braucht sich nur vorzustellen, wie die am Ende des Arbeitstages aussehen   – fix und fertig!“ Unter den Zuckerrohrplantagen liegt das bis   Argentinien reichende, weltgrößte Süßwasservorkommen. „Das wird durch   den massiven Pestizideinsatz kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres   entfernt, fordert in Amazonien der aus Österreich stammende Bischof   Erwin Kräutler sogar einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen,   kritisiert den Ethanolboom ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird   erschossen“, sagt Kräutler zu den vielen Morden an Umwelt-und   Menschenrechtsaktivisten, die sich den Vernichtern der Schöpfung in den   Weg stellten. Der Bischof selbst überlebte Attentate, ist von Mord   bedroht, wird rund um die Uhr durch Polizisten bewacht. Daß man in   Europa meist so gleichgültig gegenüber den Zuständen in Lateinamerika   ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig zu sagen, damit habe ich nichts   zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt. Wir tragen auch Verantwortung   für andere Teile der Welt und die Menschen, die dort leben.   Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für diese Völker, die heute im   Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch Aufgabe der Kirche.   Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche   Politiker, deutsche Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die   Ethanolproduktion schädige Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien   wachse gar kein Zuckerrohr, nur viel weiter südlich – und Brasiliens   Staatschef Lula sagt das auch. Der französische Menschenrechtsanwalt und   Franziskaner Xavier Plassat, der in Brasilien die   Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz leitet, widerspricht    diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die Unwahrheit. Lula sagte all   dies in Europa just an dem Tag, als auf einer Zuckerrohrplantage in   Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit worden sind! Ein alter   Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit Jahren Zuckerrohr angebaut   wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu   einer Wunderheilersekte zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem   europäische Politiker nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig   erzeugt, europäische Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import   würden bereits erfüllt? „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern   bei der Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede   sein kann“, betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der   bischöflichen Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva   der deutschen Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten   des Regenwaldes noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die   Wahrheit!“ Roberto Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und   Misereor-Partner, ist gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland   zurückgekehrt, stimmt im Interview Padre Canuto zu, weist auf die   grauenhafte Ausbeutung ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau   zerstört nicht nur Amazonien, sondern auch unsere wertvollen   Savannenregionen und das Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet   der Erde reisen auch viele europäische Touristen – manche bemerken, wie   man auch das zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte   brasilianische Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die   forcierte naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
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<p><a href="http://www.brasilien.de/industrie/firma.asp">http://www.brasilien.de/industrie/firma.asp</a></p>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/gritomannjustica.jpg" alt="gritomannjustica.jpg" /></p>
<p><strong>Hunger in Brasilien unter Lula-Rousseff:</strong></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim      Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in      Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell      angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach     derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die     internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die     Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe     Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/</strong></a></p>
<p><strong>Wie laut UNO das Anti-Hunger-Programm finanziert wird:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o</strong></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/01/brasiliens-mangelhafte-ernahrungsqualitat-pro-kopf-verbrauch-von-milchprodukten-niedriger-als-bisher-behauptet-nur-128-liter-jahrlich-200-liter-aus-gesundheitsgrunden-wunschenswert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/01/brasiliens-mangelhafte-ernahrungsqualitat-pro-kopf-verbrauch-von-milchprodukten-niedriger-als-bisher-behauptet-nur-128-liter-jahrlich-200-liter-aus-gesundheitsgrunden-wunschenswert/</strong></a></p>
<h2>Hunger und Misere unter der  Lula-Rousseff-Regierung in Brasilien.  Was wurde aus Lulas  Wahlversprechen von der Hungerbeseitigung? <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=7445" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/neoliberale-werte/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong> Brasiliens gewählte Präsidentin Dilma Rousseff,  bisherige  Chefministerin der Lula-Regierung, begann ihre erste Rede an  die Nation  mit einem bemerkenswerten Eingeständnis: In Lateinamerikas  größter  Demokratie, der immerhin achtgrößten Wirtschaftsmacht der Erde,   existieren weiterhin Hunger und Elend. Dabei hatte der jetzige   Staatschef Lula bereits vor seinem Amtsantritt 2002 versprochen, mit   Hunger und Elend Schluß zu machen, dieses Problem zu lösen. Kritik der   Kirche und selbst der UNO an unzureichender Elendsbekämpfung war bisher   stets als grundlos zurückgewiesen worden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/</a></p>
<p><strong>„Mit aller Energie werden wir ein Programm gegen den Hunger   verwirklichen. Wir werden garantieren, daß alle Brasilianer ihre drei   Mahlzeiten am Tag haben – morgens, mittags und abends“ – erklärte 2002   Luis Inacio Lula da Silva.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></p>
<p>Dilma Rousseff und Lula feiern Wahlsieg 2010 mit José Sarney, Ex-Chef der Folterdiktatorenpartei ARENA.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/hausbesetzervertreibung-unter-lula-400-wohnungslose-familien-kampieren-vor-stadtparlament-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/hausbesetzervertreibung-unter-lula-400-wohnungslose-familien-kampieren-vor-stadtparlament-von-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/20/schwarze-in-brasilien-proteste-gegen-rassismus-in-der-demokratie-unter-lula-tag-des-schwarzen-bewustseins-dia-da-conciencia-negra-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/20/schwarze-in-brasilien-proteste-gegen-rassismus-in-der-demokratie-unter-lula-tag-des-schwarzen-bewustseins-dia-da-conciencia-negra-fotoserie/</a></p>
<p><strong>Nach seinem Amtsantritt verkündete er  acht Jahre lang nur  Erfolge beim Bekämpfen von Hunger und Misere, führte  den Wahlkampf  seiner Wunschnachfolgerin Dilma Rousseff und sprach  tagtäglich auf  Kundgebungen und in den Medien von erstaunlichen  Resultaten. Dank des  Anti-Hunger-Programms seien 28 Millionen Menschen  aus der Armut erlöst  worden, 36 Millionen sogar in die Mittelschicht  aufgestiegen. Nicht  wenige Brasilianer hielten daher für realitätsfremd,  als die Kirche  beim „Aufschrei der Ausgeschlossenen“, einer  landesweiten bischöflichen  Protestaktion, kurz vor den  Präsidentschaftwahlen auf weit verbreitete  Misere und Hunger hinwies.  Denn die Regierung  feierte Rekordausfuhren  bei Lebensmitteln, Brasilien  sei der weltweit führende  Fleischexporteur. Mit fortdauerndem Hunger  paßte dies ja wohl kaum  zusammen.“Es ist nicht gerecht, daß einige alle  Privilegien und Rechte  genießen – und so viele nicht einmal das Nötigste  zum Leben haben“,  ruft der deutschstämmige Erzbischof Sao Paulos,  Kardinal Odilo Scherer,  beim Protestgottesdienst  in der Kathedrale der  Megacity aus. „Wir  durchleben ständig soziale Spannungen – in einem so  reichen Land dürfte  es weder Hunger noch Elendsviertel, massenhaft auf  der Straße hausende  Menschen geben.“Sao Paulo ist Lateinamerikas  reichste Großstadt, zählt  jedoch über 2000 Slums. In einem davon wirkt  der Priester Aecio  Cordeiro da Silva, gleichzeitig enger Mitarbeiter von  Kardinal  Scherer.„Wir sehen mit offenen Augen all diese  Ungerechtigkeiten, all  die Menschen, die auf den Gehsteigen in Kälte und  Regen schlafen. Das  tut uns im Herzen weh. Es gibt noch so viel Hunger,  so viel Misere in  diesem reichen Land. Wir leben mit dem ganz einfachen  Volk und sehen,  wie es leidet. Brasiliens Mindestlohn ist Sünde, reicht  nicht zum  Überleben einer Familie, es müßte viermal so viel sein. Das   Hungerproblem existiert weiter. Das exportorientierte Agrobusiness   vertreibt viele Menschen in die Slums der Großstädte, in die Risikozonen   – das ist absurd.“Auffällig ist, daß die achtgrößte Wirtschaftsnation   Brasilien auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur den 73.   Platz belegt – und nur in Bolivien und Haiti die soziale Ungleichheit   krasser ist. Brasiliens Armutsgrenze ist erstaunlich niedrig angesetzt –   wer monatlich umgerechnet mehr als etwa 65 Euro verdient, ist nicht   mehr arm, statistisch jedenfalls. Und mit einem Familieneinkommen von   umgerechnet 500 Euro ist man schon Mittelschicht. Dabei zählt Brasilien   heute zu den teuren Ländern – für viele Grundnahrungsmittel, von   Frischmilch bis Käse und Joghurt zahlt man  erheblich mehr als in   Deutschland. Jene Familien, die Anti-Hunger-Hilfe bekommen – und das   sind längst nicht alle anspruchsberechtigten, erhalten minimal   umgerechnet etwa zehn Euro und maximal rund 100 Euro im Monat. Der   Schnitt liegt bei etwa 43 Euro – eine Familie mit drei, vier oder fünf   Kindern kommt damit nicht weit. Die UNO spricht daher von „offiziellen   Almosen“, ungeeignet den Hunger zu beseitigen. Laut unabhängigen   brasilianischen Studien leidet ein Großteil der Hilfsempfänger weiter   Hunger – und das sind Millionen.Drei junge deutsche Christinnen, Esther   Jagusch aus Gummersbach, Armina Harwig aus Schenefeld bei Hamburg und   Julia Schiller aus dem bayrischen Untereisenheim machen derzeit bei den   Franziskanern Sao Paulos ihr freiwilliges soziales Jahr  &#8211; und hatten   solche scharfen sozialen Kontraste in Brasilien nicht erwartet, dachten   eher an ein Urlaubsland mit viel Sonne und Samba: “Das hat mich nur   schockiert – was wir im Erdkundeunterricht  einfach nur so als Theorie   gelernt haben, mit der Schere zwischen Arm und Reich, das sieht man hier   live. Daß die Grundbedürfnisse der Ärmsten gestillt werden – das gibts   hier nicht. Leute, die frieren, die darum kämpfen, mal am Tag was zu   essen zu bekommen. Man hat nicht das Bild im Kopf, daß hier arme   Menschen auf der Straße leben, nichts zu essen haben. Wenn man das   Leiden hier sieht, fängt man an zu relativieren.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sogar in Sao Paulos Zentrum reißen  verelendete, abgehungerte Menschen  tagtäglich  Müllsäcke auf und  schlingen verdorbenen Abfall in sich  hinein – ein grauenhafter Anblick.  Auch Menschen mit stabilster  Gesundheit, Kondition holten sich  verheerendste Infektionen. Wie viele  Brasilianer der Hunger auf diese  Weise dahinrafft, wird statistisch  nicht erfaßt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Staatschef Lula hatte versprochen, solche  Szenen aus dem  brasilianischen Alltag zu verbannen. Jetzt bleibt seiner  gewählten  Nachfolgerin Dilma Rousseff nichts weiter übrig, als unter  dem Druck der  Fakten den kirchlichen Kritikern Recht zu geben –  Hungerbekämpfung war  also doch keine Priorität:“Mein wichtigstes  Versprechen ist die  Beseitigung des Elends. Solange Brasilianer unter  Hunger leiden, ganze  Familien auf der Straße leben, Straßenkinder ihrem  Schicksal überlassen  sind, dürfen wir nicht ruhen.“In der Kirche ist  man skeptisch. Die  Regierung werde die Almosen-Politik weiterführen,  anstatt jene  Strukturen zu verändern, die Armut und Elend erst  erzeugen, heißt es aus  der Sozialseelsorge.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><strong>“Komplizen der Barbarei”: Brasiliens wichtigste   Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo” über die Stimmenthaltung   Brasilias zur UNO-Resolution gegen Steinigen und andere   Menschenrechtsverletzungen im Iran. “Von den Nachbarn votierten Chile   und Argentinien gegen den Iran.” Die Zeitung kritisiert ausdrücklich   Lulas Verteidigungsminister Nelson Jobim. “Für ihn ist diese Frage der   Menschenrechte etwas Westliches und das Steinigen der Iranerin nicht   `unser Problem´…Jobim geht soweit, die Existenz universaler Werte zu   negieren.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p>Hintergrundtext von 2010:</p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen   wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von   Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen Demokratie. In   der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten,   nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu   verscharren.  Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und  sieht  darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in  einem  Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei,  unerwünschte  Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo  mit ihren  mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit  angesehene  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird  monatlich  eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern   verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden  als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann  auf  würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen   Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong><strong>Padre Lancelotti   erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in Sao Paulo   von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco geschaffen wurde,   um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich gemeinsam mit jenen   unbekannten Toten, den sogenannten „Indigentes“, in Massengräber zu   werfen. Wie die Menschenrechtskommission des Stadtparlaments jetzt   erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231000 Tote als Namenlose   verscharrt – allein auf d i e s e m Friedhof. Heute  kommen Monat für   Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu. Nach einem   Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester Lancelotti zufällig auf   dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der Staat der Namenlosen   entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet wird, sehe ich mit   Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist. Alle sind nackt und   werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird zugeschüttet &#8211; und   fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich,   die Verstorbenen in der Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage ich   als Geistlicher dann einer Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti hält   einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das Konzentrationslager   keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt – die Menschen sind   nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf der Kleidung, sondern   auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden verbrannt, verscharrt, wie   die Gefangenen damals, und es gibt weiter Massengräber.“ </strong><strong>Was   in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In der   nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des   Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen   unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest   hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es   ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW –   doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den   Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch   im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen,   niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie   das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden   sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der   Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die   schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt.  Wir alle haben Angst, daß   hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong><strong>Selbst in Rio  de  Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von   Banditenkommandos der über 1000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei   Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem   Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert.   Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich   stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie  in  Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas. </strong><strong>Priester   Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder   Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose   krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an ihrem   Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach dem Tode   zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer registriert man   durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir streiten heftig   mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen auch nach dem   Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich kennen wir diese   Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben, solche Leute sind   von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch Bürgerrechte. Wir   haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen, kriminellen   Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse stößt. Denn   wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos Verscharrten vorher   illegal Organe entnommen werden.“</strong><strong>Fast in ganz   Brasilien  und auch in Sao Paulo sind Todesschwadronen aktiv, zu denen   Polizeibeamte gehören, wie sogar das Menschenrechtsministerium in   Brasilia einräumt. Tagtäglich würden mißliebige Personen   außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind auch Obdachlose,   von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über zehntausend auf der   Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont, ist zudem die Zahl   der Verschwundenen auffällig hoch. </strong><strong>„Auf den Straßen  Sao  Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken   liegen &#8211; alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen Verdacht   hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise als   „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen   Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira   sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf   die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut die   Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann mysteriöserweise auf   einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu fassen – ein   Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira später  mehrere   Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein Sohn wurde allein am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser Kopf war doch intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf war von einem Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm wiederum von einem anderen – doch nichts   stammte von meinem Sohn“, sagt er der Presse. </strong><strong>In Sao   Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf dem   Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber auch an die mehr   als 200000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings   macht der Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings   nicht wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte   versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur   Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf   und den damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des   Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen.   Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten:   Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Arbeitslosenrate” &#8211; allen Ernstes  per Umfrage in einer  beschränkten Zahl von Haushalten ermittelt…Krise  und Entlassungen,  Obdachlosigkeit. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5954" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeitslosenrate-in-brasilien/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://www.ibge.gov.br/home/estatistica/indicadores/trabalhoerendimento/pme/pmemet2.shtm">http://www.ibge.gov.br/home/estatistica/indicadores/trabalhoerendimento/pme/pmemet2.shtm</a></p>
<p><strong>Das staatliche Statistikinstitut IBGE  befragt lediglich   Personen in 38500 Haushalten im Großraum von Recife, Salvador da Bahia,   Belo Horizonte, Rio de Janeiro, Sao Paulo und Porto Alegre: </strong></p>
<p><strong>“Os dados sáo obtidos de uma amostra probabil­istica de,   aproximadamente, 38.500 domicilios situados nas Regioes Metropolitanas   de Recife, Salvador, Belo Horizonte, Rio de Janeiro, Sáo Paulo e Porto   Alegre.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dieese.org.br/ped/pedmet.xml"><strong>http://www.dieese.org.br/ped/pedmet.xml</strong></a></p>
<p><strong>Das gewerkschaftsnahe Institut DIIESE befragt im Großraum von   Sao Paulo, auf den, wie es heißt, etwa die Hälfte des nationalen   Arbeitsmarktes entfällt, lediglich Personen in etwa 3000 Haushalten,   sowie Haushalte in sechs weiteren Stadtregionen, darunter Brasilia und   Fortaleza.</strong></p>
<p><strong>Die IBGE-Arbeitslosenrate ist stets teils erheblich niedriger   als die von DIIESE, weil u.a. kraß Unterbeschäftigte bzw. nur sehr   prekär Beschäftigte als nicht arbeitslos angesehen werden. Als Beispiel   für die Tücken problematischer Untersuchungsmethoden wird etwa ein   hochqualifizierter Ingenieur genannt, der seit Monaten vergeblich nach   einer neuen Stelle sucht und unterdessen am Straßenstand als ambulanter   Händler von der Ehefrau gefertigte Häkelarbeiten anbietet, damit   wenigstens überhaupt etwas Geld in die Familienkasse kommt. Für das IBGE   gilt er, wie Arbeitssoziologen kritisieren, daher als beschäftigt,  wird  nicht als Arbeitsloser gezählt.</strong></p>
<p><strong>DIIESE indessen bezieht die versteckte Arbeitslosigkeit mit   ein, würde den Ingenieur als Arbeitslosen einstufen &#8211; ebenso wie jene   Arbeitswilligen, die es nach langer vergeblicher Arbeitssuche   schließlich enttäuscht aufgegeben haben, weiter nach einer Stelle zu   suchen und bestenfalls noch hier und da beispielsweise   Tagelöhnerarbeiten wie das Streichen einer Wand(nach mitteleuropäischen   Kriterien mithin Schwarzarbeit) ausführen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/140000-sex-sklaven-laut-uno-in-europa-melden-brasiliens-landesmedien-brasilianerinnen-unter-den-haufigsten-opfern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/140000-sex-sklaven-laut-uno-in-europa-melden-brasiliens-landesmedien-brasilianerinnen-unter-den-haufigsten-opfern/</a></p>
<p><strong>Für Mai 2010 nennt das IBGE eine Arbeitslosenrate in den   untersuchten sechs Regionen von 7,5 Prozent, für den Großraum Sao Paulos   7,8 Prozent. Wie es außerhalb dieser Regionen, in zahlreichen  mittleren  und kleinen Städten sowie Dörfern aussieht, bleibt im Dunkeln  &#8211; man  schaue nur auf Brasiliens Landkarte mit den vielen nicht  untersuchten  Gebieten. </strong></p>
<p><strong>DIIESE dagegen kommt für die gemessenen sieben Regionen auf   13,2 Prozent Arbeitslosenrate, für Sao Paulos Großraum auf 13,3   Prozent.  Das Institut stellt heraus, daß nur etwa die Hälfte der   brasilianischen Beschäftigten gemäß gesetzlichen Bestimmungen angestellt   ist &#8211; mit entsprechenden Garantien und Rechten. “Die große Mehrheit  ist  häufigem Stellenwechsel, niedrigen Löhnen und überlangen  Arbeitszeiten  unterworfen.”</strong></p>
<p><strong>Gemäß unabhängigen Studien verschiedener Institutionen   arbeitet in Städten wie Sao Paulo der größte Teil der Obdachlosen   prekär, u.a. als Müllsammler und Tagelöhner, ohne jedoch ein Einkommen   erzielen zu können, das einen Ausweg aus der Verelendung ermöglicht. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/obdachlcopan2.jpg" title="obdachlcopan2.jpg"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/obdachlcopan2.jpg" alt="obdachlcopan2.jpg" /></a></p>
<p><strong>In Mitteleuropa beispielsweise wird häufig als Tatsache   hingestellt, daß die Arbeitslosenquote ganz Brasiliens bei rund 8   Prozent liege &#8211; ohne mitzuteilen, daß es sich dabei erstens um die   offizielle Rate handelt und zweitens nur um “hochgerechnete”   Umfrageergebnisse aus lediglich sechs Stadtregionen.</strong> <strong>Nicht   selten wird sogar als lobens-und anerkennenswert herausgestellt, daß   die brasilianische Arbeitslosenquote relativ gering sei, ohne auf   Hintergründe und Statistiktricks hinzuweisen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/101000-feste-stellen-im-mai-2010-in-sao-paulo-gestrichen-laut-seade-und-diiese-wirtschaftlich-soziale-realitat-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/101000-feste-stellen-im-mai-2010-in-sao-paulo-gestrichen-laut-seade-und-diiese-wirtschaftlich-soziale-realitat-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Verdienst und Armutsgrenze in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasilien-was-verdient-man-dort-an-grundlohnen-brutto-in-wirtschaftszweigen-laut-neuester-diiese-statistik-umrechnen-laut-aktuellem-umtauschkurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasilien-was-verdient-man-dort-an-grundlohnen-brutto-in-wirtschaftszweigen-laut-neuester-diiese-statistik-umrechnen-laut-aktuellem-umtauschkurs/</a></p>
<p><strong>Krise und Entlassungen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/krisen-weihnacht-in-brasilien-sogar-in-sao-paulo-geben-die-leute-fur-weihnachtsgeschenke-nur-etwa-halb-so-viel-aus-wie-2008/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/krisen-weihnacht-in-brasilien-sogar-in-sao-paulo-geben-die-leute-fur-weihnachtsgeschenke-nur-etwa-halb-so-viel-aus-wie-2008/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/brasiliens-wirtschaft-lediglich-in-erholungsphase-nicht-in-expansion-laut-oecd-stellen-landesmedien-heraus-widerspruch-zur-darstellung-europaischer-wirtschaftsmedien-die-lediglich-schwache-krisen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/brasiliens-wirtschaft-lediglich-in-erholungsphase-nicht-in-expansion-laut-oecd-stellen-landesmedien-heraus-widerspruch-zur-darstellung-europaischer-wirtschaftsmedien-die-lediglich-schwache-krisen/</a></p>
<h2>Brasiliens kuriose “Armutsgrenze” unter Lula &#8211;  wer umgerechnet etwa  65 Euro monatlich verdient, gilt nicht mehr als  arm…”Lulas Delirien in  der Financial Times”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5917" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/plinio-sampaio/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Angesichts des aktuellen Preisniveaus, der  allgemeinen  Kosten für Mieten, Gesundheit, öffentlichen Transport wird  diese  “Armutsgrenze” von vielen Brasilianern mit Spott und Galgenhumor   kommentiert. Laut offiziellen Angaben gelten noch 29,9 Millionen   Brasilianer als arm, da ihr Pro-Kopf-Einkommen unter 137 Real monatlich   liege. Im Nordosten Brasiliens werden gemäß neuen soziologischen  Studien  an einen Teil der bedürftigen Familien monatlich im  Durchschnitt 70  Real an Anti-Hunger-Hilfe(Bolsa-Familia) gezahlt. Laut  Einschätzung  kirchlicher Menschenrechtsaktivisten wie  Präsidentschaftskandidat Plinio  Sampaio, sei zentrales Problem  Brasiliens die “Misere des Volkes”,  nicht nur wirtschaftlich, sondern  auch “physisch, intellektuell und  kulturell”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulamantegachico.JPG" alt="lulamantegachico.JPG" /></p>
<p><strong>Lula in der Financial Times:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><strong>Ab wieviel Familieneinkommen ist man in Brasilien schon Mittelschicht?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/11/leben-wie-ein-brasilianer-der-bolsa-familiakriegt-die-ganze-familie-mit-27-euro-monatlich-uber-wasser-halten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/11/leben-wie-ein-brasilianer-der-bolsa-familiakriegt-die-ganze-familie-mit-27-euro-monatlich-uber-wasser-halten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/rio-beinahe-so-teuer-wie-berlin-laut-businessweek-ranking-und-die-einkommen-in-beiden-stadten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/rio-beinahe-so-teuer-wie-berlin-laut-businessweek-ranking-und-die-einkommen-in-beiden-stadten/</a></p>
<p><strong>Menschenrechtsbewegung zu Einkommen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/21/soziale-ungleichheit-gravierende-einkommensunterschiede-verhindern-verwirklichung-der-menschenrechte-in-brasilien-laut-nationaler-menschenrechtsbewegung-mndh-vor-uno-in-genf-lulas-basis-hungerhilfe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/21/soziale-ungleichheit-gravierende-einkommensunterschiede-verhindern-verwirklichung-der-menschenrechte-in-brasilien-laut-nationaler-menschenrechtsbewegung-mndh-vor-uno-in-genf-lulas-basis-hungerhilfe/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/20/pfahlbauslum-bei-niedrigwasser-am-zentrum-von-manaus-amazonien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/20/pfahlbauslum-bei-niedrigwasser-am-zentrum-von-manaus-amazonien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/obdachloserpappekleidung.JPG" alt="obdachloserpappekleidung.JPG" /></p>
<p><strong>Obdachloser alter Mann, mit Papperesten bekleidet, in der City von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Obdachlose und WM:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<h2>Mit rund 500 Euro  Familien-Haushaltseinkommen(!) in Brasilien schon  Mittelschicht. Was in  Europa gut ankommt…Lula-Regierungsresultate. Tim  Cahill, Amnesty  International London. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6493" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Zu den kuriosen Erfolgsbotschaften der  Lula-Regierung zählt  der angebliche Aufstieg von zig Millionen  Brasilianern in die  Mittelschicht. Gemäß den entsprechenden  Veröffentlichungen, u.a. der  Getulio-Vargas-Stifung, wird dabei ein  Haushaltseinkommen(!) ab  umgerechnet rund 500 Euro zugrundegelegt. Wer  umgerechnet etwa 65 Euro  monatlich verdient, liegt überhalb der  Armutsgrenze…Wichtig für die  Bewertung ist, daß das brasilianische  Preisniveau beispielsweise bei  Waren des täglichen Bedarfs keineswegs  deutlich unter dem deutschen  liegt, viele Grundnahrungsmittel, von  Frischmilch bis Käse oder  Joghurt, erheblich teurer als in Deutschland  sind. </strong></p>
<p><strong>Gemäß dieser Berechnungsgrundlage wimmelt es in den   brasilianischen Slums geradezu von Mittelschichtlern &#8211; in einer einzigen   Slumbaracke drängen sich nicht selten über zehn Personen einer Familie   zusammen…</strong></p>
<p><strong>Was Lula verdient: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</a></p>
<p><strong>In den USA gilt laut Medienberichten eine vierköpfige Familie als arm, wenn sie bis zu 21954 Dollar jährlich als Einkommen hat. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/gritoigualdademann.jpg" alt="gritoigualdademann.jpg" /></p>
<p><strong>1970 hatte Brasilien 90 Millionen Bewohner, heute sind es   rund 192 Millionen. Die Bevölkerungsexplosion wird von vielen   Brasilianern zu den Hauptgründen der hausgemachten Probleme des Landes   gerechnet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/obdachloserpappekleidung.JPG" alt="obdachloserpappekleidung.JPG" /></p>
<p><strong>Obdachloser alter Mann, mit Papperesten bekleidet, in der City von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/warum-ist-alles-so-teuer-in-brasilien-nachrichtenmagazin-epoca-zu-absurd-hohen-preisen-unter-lula-viele-alltagsprodukte-in-deutschland-deutlich-billigerund-besser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/warum-ist-alles-so-teuer-in-brasilien-nachrichtenmagazin-epoca-zu-absurd-hohen-preisen-unter-lula-viele-alltagsprodukte-in-deutschland-deutlich-billigerund-besser/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulamantegachico.JPG" alt="lulamantegachico.JPG" /></p>
<p><strong>Karikatur von Chico, O Globo.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/</a></strong></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim     Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in     Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell     angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach    derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die    internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die    Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe    Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf    Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf    Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle    Statistiken.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-2-erenice-guerra-clanmitglieder-von-hohen-staatsfirma-posten-gefeuert-presseenthullungen-als-korrekt-bestatigt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-2-erenice-guerra-clanmitglieder-von-hohen-staatsfirma-posten-gefeuert-presseenthullungen-als-korrekt-bestatigt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/14/usa-exportieren-doppelt-soviel-nach-brasilien-als-sie-von-dort-importieren-freude-uber-wirtschafts-und-handelspolitik-der-lula-regierung-erfolgreiche-deindustrialisierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/14/usa-exportieren-doppelt-soviel-nach-brasilien-als-sie-von-dort-importieren-freude-uber-wirtschafts-und-handelspolitik-der-lula-regierung-erfolgreiche-deindustrialisierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/</a></p>
<h2>“Die Gesundheit der Brasilianer hat sich  verschlechtert” unter  Lula. Nachrichtenmagazin “Epoca” zitiert aus neuer  Studie des  Gesundheitsministeriums. “Fettleibigkeit, Diabetes,  Bluthochdruck,  schlechte Ernährung, Alkoholismus, sitzende Lebensweise”.  Gewalt als  wichtiger Streßfaktor, Auslöser psychosomatischer  Störungen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5851" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.agenciaaids.com.br/noticias-resultado.asp?Codigo=15061">http://www.agenciaaids.com.br/noticias-resultado.asp?Codigo=15061</a></p>
<p><strong>Der häufige Bluthochdruck wird als wichtigster Risikofaktor für Infarkt und Schlaganfall genannt.</strong></p>
<p>Hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen unter Crack-Süchtigen:</p>
<h2>Brasiliens Crack-Epidemie unter Lula-Rousseff  &#8211; Drogenboom 2011,  hohe Gewinne der Wachstumsbranche, mehr Morde.  Crackepidemie inzwischen  ein großes Problem für öffentliches  Gesundheitswesen, laut  Landesmedien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11460" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/crackhelvetiaestadao.JPG" alt="crackhelvetiaestadao.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Verkehrshindernis offene Drogenszene in der City von   Sao Paulo, nur einige Schritte von der Kulturbehörde des Teilstaats  Sao  Paulo entfernt. Die Crackepidemie läßt Brasiliens Mordrate deutlich   ansteigen.<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></strong></p>
<p><strong>“Crack atinge Saude das cidades.”(O Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-florierendes-crack-business-unter-der-rousseff-regierung-video-anklicken-hohe-gewinne-fur-die-unternehmer-dieser-branche/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-florierendes-crack-business-unter-der-rousseff-regierung-video-anklicken-hohe-gewinne-fur-die-unternehmer-dieser-branche/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</strong></a></strong></p>
<p>Rio+20:</p>
<p><strong>2011 konstatierten die Landesmedien, daß der Sao Paulo   passierende  Rio Tieté eine noch größere giftigere Kloake ist als vor 18   Jahren &#8211;  sowie nach zwischenzeitlicher Investition von 1,6 Milliarden   Dollar.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/</strong></a></strong></p>
<p>Schriftsteller Ribeiro über die gängigen Tricks der offiziellen Statistiken Brasiliens:</p>
<h3> João Ubaldo Ribeiro Não somos todos burros</h3>
<p><strong>Às vezes fico meio sem jeito para tratar de certos assuntos  aqui,  achando que vou chover no molhado ou repetir coisas que todo  mundo sabe.  Mas, em outras ocasiões, me bate sensação oposta, a de que a  maioria  não sabe. Hoje, por exemplo. Fico lendo os jornais, ouvindo  comentários e  sendo alvejado por declarações pomposas não contestadas  por ninguém e  penso que de fato conseguiram fazer um Brasil virtual,  distinto do real.  Aí corro o risco de provocar tédio nos que de fato já  sabem como somos  tapeados, e pouca serventia virá a ter a coluna de  hoje. Mas faz parte,  vamos lá.</strong></p>
<p><strong>Fala-se muito mal da Estatística. De um lado, constitui   grande injustiça para com uma ciência sem a qual hoje talvez nem   sobrevivêssemos direito. De outro, trata-se da compreensível reação   contra a maneira pela qual a Estatística é usada e abusada para “provar”   o duvidoso e manipular a chamada realidade objetiva. Compreendo o   sujeito que disse, como já lembrei aqui antes, que a Estatística é a   arte de mentir com precisão, porque de fato o seu uso inescrupuloso e   falsário equivale a isso.</strong></p>
<p><strong>Começo lembrando a famosa média. Em  grande parte dos casos  em que ela é empregada em indicadores sociais e  econômicos, não quer  dizer nada, ou melhor, quer dizer muito pouco. Se  Bill Gates passasse a  ser residente da cidade de Itaparica, teríamos  talvez a renda per  capita mais alta do planeta ou com certeza uma das  mais altas, sem que  um itaparicano sequer passasse a ganhar mais um  centavo. Isso porque a  renda per capita é uma média aritmética e, por  conseguinte, sensível em  excesso aos valores extremos. Então, numa  população em que um ganha  por mês um milhão de borodongas e os outros  cinco borodongas cada,  falar em renda per capita é ridículo.</strong></p>
<p><strong>Precisamos,  portanto, saber da mediana. Talvez por às vezes  revelar-se  incomodativa, não é muito mencionada, notadamente em  estatísticas  oficiais. A mediana dá mais peso e significado à média. É o  valor que se  encontra exatamente no meio dessa coletividade. Ou seja,  não é bastante  saber que a renda média é 1.000. É preciso saber também  (estou  simplificando e peço desculpas a estatísticos e matemáticos em  geral) o  valor que divide esses indivíduos pela metade, ou seja, o  ponto em  relação ao qual exatamente a metade ganha menos e a metade  ganha mais.  Quando a média é próxima da mediana, isso significa que a  distribuição é  mais ou menos simétrica. Quando não, a distribuição é  tortinha. Logo, a  mediana pode, por exemplo, desmoralizar a renda per  capita, se  demonstrar que metade da população ganha muito abaixo desta e  a outra  metade muito acima. Mas ninguém fala na mediana.</strong></p>
<p><strong>Também tem,  desculpem, a moda. Não a moda fora da qual  estou, mas a moda estatística  mesmo, ou seja, o valor mais freqüente, o  que mais ocorre numa  população determinada. Assim, se a renda média  dos habitantes da  próspera comunidade de Lulalápolis, é R$ 1.000 por  mês, mas a mediana é  100 e/ou a moda é oitentinha, já vemos bem como  podemos (e somos) ser  engabelados. É por isso que até a Bethânia, que  não é de sair por aí  falando ou fazendo manifestações, se revelou na  imprensa um pouco  irritada com esse país maravilhoso (virtual,  estatisticamente  siliconado, digo eu) a que ela não consegue chegar.</strong></p>
<p><strong>Também  convivemos acriticamente com uma porção de chutes que  desonram e  desmerecem a Estatística, tais como a conversão de  coexistência numa  relação de causa e efeito. É como o torcedor do  Flamengo achar que a  causa da vitória do time dele foi ter entrado um  urubu em campo, logo  antes do jogo. Não vamos discutir com torcedor,  tudo bem. Mas coisas  boas que acontecem são vinculadas a outras de  maneira absolutamente  arbitrária e aí, em propaganda comercial por  exemplo, para esquecer um  pouco a política, acabamos acreditando em  afirmações que não passam de  reformulações de vigarices como “todos os  que morreram de enfarte do  miocárdio no ano passado faziam uso de  água”. Verdade, mas claro que não  prova que tomar banho faz mal ao  coração. Com espertas artes, porém,  nos enrolam muito nessa linha.</strong></p>
<p><strong>E as categorias? O sujeito enche a  boca e diz: “Depois de  tantos anos de meu governo, o número de ricos  cresceu em 20% e o de  pobres diminuiu em 32%.” Além dos probleminhas de  média, mediana e  moda, que sempre estão rondando, é muito fácil (e é  isso que se faz)  dizer que rico é quem ganha mais de R$ 2.000 por mês.  Fico até admirado  por não haverem proposto R$ 1.500, porque o número de  ricos ia bombar.  Até a felicidade é quantificada e lemos a sério, como  parvos, que o  povo tal tem o maior índice de felicidade do mundo ou  semelhantes  despautérios.</strong></p>
<p><strong>E a coleta dos dados? Desde antes da  definição das  categorias e das perguntas, desde o início do  planejamento, um dos  maiores problemas que o estatístico sério encontra é  a feitura de uma  coleta de dados “neutra”, que não influencie as  respostas. Em rigor,  impossível, porque até condições meteorológicas  podem influir nas  respostas. As próprias perguntas podem induzir a  determinado tipo de  resposta. A roupa, o sexo, a idade, o sotaque, o  local, a época, a  hora, as palavras e expressões usadas, a ordem das  perguntas, o tamanho  do questionário, e centenas de outros fatores  podem, mesmo nas  pesquisas mais honestas e cientificamente orientadas,  levar à distorção  de resultados. Há até, em confusão com esses e outros  fatores, o  perigo de o entrevistado querer responder o que acredita que  se espera  dele e não o que de fato pensa.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Há muito mais, um dia  desses falo  mais. Enche mesmo o saco nos tratarem como a uma tropa de  burros, que  não somos. Somos, sim, otários, comodistas, coniventes e  subservientes,  mas isso já é outro problema. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/soziale-ungleichheit-in-brasilien-folha-de-sao-paulo-wirft-offiziellen-statistikinstituten-falschinformation-vor/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/soziale-ungleichheit-in-brasilien-folha-de-sao-paulo-wirft-offiziellen-statistikinstituten-falschinformation-vor/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/angelipesquisas.jpg" alt="angelipesquisas.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Ausländische Journalisten sind gewöhnlich angewiesen, sich im  Falle des Hochkorruptionslandes Brasilien unbedingt an die offiziellen  Zahlen aus Brasilia zu halten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<h2>Buchkirchen in Österreich: “Buchkirchner  Schüler helfen Kindern in  Brasilien.” Spenden für die achtgrößte  Wirtschaftsnation.  Österreichischer Gefangenenpriester Günther Zgubic.  Schüler in  Österreich &#8211; und Brasilien…Kindersoldaten. Weltsozialforum  2010. José  Zapatero, EU-Ratspräsident, Brasiliens viele Milliardäre. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4256" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weltsozialforum-2010/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,319098">http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,319098</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/01/spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-benefizkonzert-mit-dem-konig-der-bachtrompete-fur-strasenkinder-bei-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/01/spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-benefizkonzert-mit-dem-konig-der-bachtrompete-fur-strasenkinder-bei-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,490067">http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,490067</a></p>
<p>Â <strong>“Kindern, den Armen der Ã„rmsten, wollten die SchülerInnen   der 4. Klassen Hauptschule Buchkirchen helfen. Im Rahmen des   Religionsunterrichtes haben die SchülerInnen der 4 a und 4 b um Spenden   in ihrer Nachbarschaft oder bei Firmen gebeten und so 1200 Euro   gesammelt.</strong><strong>Diese werden direkt der Organisation Axe, die   in der Drei-Millionenmetropole San Salvador in Brasilien Straßenkinder   unterstützt, zukommen. Das Geld wird unter anderem für Arbeitsmittel  und  den Bustransport der Straßenkinder verwendet und ermöglicht somit  den  Kindern in Salvador in die Schule zu kommen.”</strong>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</a></p>
<p><strong>Donaukurier: Spenden für Slumkinder von Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Spenden-fuer-Slumkinder-von-Sao-Paulo;art600,1831139">http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Spenden-fuer-Slumkinder-von-Sao-Paulo;art600,1831139</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomordstrasenkind.JPG" alt="zeitungsfotomordstrasenkind.JPG" /></p>
<p><strong>Mord an Straßenkind in Rio de Janeiro &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Milliardäre:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073">http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073</a></p>
<p>Häftlingsrevolten, Überfüllung, Aids – der Alltag des   österreichischen Gefangenenseelsorgers Günther Zgubic in   Brasilien(Hintergrund)</p>
<p>„Viele Haftanstalten des Tropenlandes sind  Konzentrationslagern   vergleichbar“, sagt Pfarrer Günther Zgubic, „mit Folter und Gewalt wird   ein völlig überholtes Strafsystem unter Kontrolle gehalten.“ Mehr als   fünf Jahre ist er bereits fast täglich Zeuge der Zustände, wirkt vor   allem in der Gefängnispastoral des Teilstaates São Paulo, der Brasiliens   Kontraste und sozialen Widersprüche am krassesten offenbart. Weniger   als ein Viertel der rund 170 Millionen Brasilianer lebt in der einstigen   Kaffeeprovinz, heute Wirtschaftslokomotive ganz Lateinamerikas, mit   über eintausend deutschen Unternehmen, von VW bis Daimler-Benz, den   Villendistrikten  der Geldelite  – doch immerhin  fast die Hälfte der   weit über 200000 brasilianischen Strafgefangenen ist hier konzentriert.   Die größte Anstalt Südamerikas, Carandirù, berüchtigt wegen zahlloser   Revolten und des größten Häftlingsmassakers der brasilianischen   Geschichte, kennt Padre Zgubic gut wie kaum ein anderer, betreute,   beriet zahllose Insassen. Was er vor Ort sieht und erfährt, ist   Hauptthema seiner täglichen Unterredungen mit Staatssekretären, Richtern   und Staatsanwälten, Gefängnisdirektoren, Politikern in Brasilia. Seine   Dossiers landen auf dem Tisch der UN-Menschenrechtskonferenz in Genf,   trugen mit dazu bei, daß es die letzten Jahre einige zaghafte   Fortschritte gab. „Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso, Chef der   Mitte-Rechts-Regierung, möchte natürlich nicht international als   Folterpräsident dastehen, sondern als Humanist“. Immerhin ist Cardoso   auch Ehrendoktor der Freien Universität Berlin – „doch sein   Anti-Folter-Gesetz wurde nur durch den Druck der kritischen   Öffentlichkeit und der Menschenrechtsbewegung erzwungen, zu der die   Gefängnispastoral gehört.“ Zgubic weist auf den gerade veröffentlichen    Amnesty-Bericht über Folter in Brasilien. Tatverdächtige,  Festgenommene,  Untersuchungshäftlinge und Strafgefangene systematisch  Torturen zu  unterwerfen, auch von völlig Unschuldigen Geständnisse  unter Folter zu  erpressen gehört danach weiterhin zur Alltagsroutine im  Apparat der  Militär-und Zivilpolizei. Diese hat in ihren Zellen einen  Großteil der  Gefangenen, weil Haftanstalten fehlen. „Im stark  unterentwickelten  Nordosten wurden in den letzten Jahren die  Gefängnisse regelrecht  remilitarisiert, indem man pensionierte  Offiziere der Militärpolizei zu  Direktoren ernannte, die selbst bei  kleineren Gefangenenprotesten sofort  brutale Sondereinheiten  einsetzen.“ Der Padre analysiert, daß zuviele  Richter noch  „faschistisch oder repressiv“ denken, absurd drakonische  Strafen  verhängen. „Ein Mann stahl ein paar Kuchenstücke und Milch,  alles keine  zwanzig Mark wert – bekam deshalb fünf Jahre Gefängnis!“  Zgubic lassen  solche Fälle emotional und heftig reagieren:“Wer für mich  da ins  Gefängnis gehört, ist der Richter – er zerstörte einem Menschen  das  Leben, verursachte den öffentlichen Kassen enorme Kosten.“ Im Staate   São Paulo sind es monatlich pro Gefangenen umgerechnet etwa 700 Mark,   in der Hauptstadt Brasilia sogar über eintausend.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/gobellepraneu1.jpg" alt="gobellepraneu1.jpg" /></p>
<p><strong>Weltweit höchste Dichte der mittelalterlichen Lepra in Brasilien. Deutscher Lepraexperte Manfred Göbel.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a></p>
<p><strong>Die Existenz zahlreicher Milliardäre und Millionäre direkt   neben extremem Elend, über 2000 Slums wie in Lateinamerikas reichster   Stadt Sao Paulo, weist auf den perversen Sozialdarwinismus, fehlende   Minimalstandards der Solidarität, auf Kolonial-und   Sklavenhaltermentalität(wie die Kirche stets betont)was sich zudem   beinahe überall im Arbeitsalltag auf abstoßende Weise manifestiert:   Neid, Mißgunst, Bösartigkeit, Intrigen, Rassismus sind nur zu oft die   eigentlichen Triebfedern im Haifischbecken des Arbeitslebens, in dem   letztlich nur die Cleversten, Brutalsten aufsteigen. In Ländern wie   Deutschland herrschen dagegen &#8211; bei aller Kritik &#8211; direkt paradiesische   Zustände, was die legale oder illegale Übersiedlung vieler Brasilianer,   darunter vieler Mittelschichtler, nach Mitteleuropa mit erklärt.</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-werte-und-die-gier-wolfgang-kessler-christliche-zeitschrift-publik-forum-nicht-solidaritat-herrscht-in-vielen-unternehmen-sondern-gier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-werte-und-die-gier-wolfgang-kessler-christliche-zeitschrift-publik-forum-nicht-solidaritat-herrscht-in-vielen-unternehmen-sondern-gier/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Millionäre und Milliardäre könnten sozusagen aus   der Portokasse den Haushalt jener brasilianischen Sozialprojekte   finanzieren, die heute nur zu oft noch von Spenden aus Europa, darunter   von Misereor oder Adveniat, leben, gar EU-und UNESCO-Gelder erhalten.</strong></p>
<p><strong>Priester Günther Zgubic aus Österreich:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/strasenkindersp1.jpg" alt="strasenkindersp1.jpg" /></p>
<p><strong>Straßenkinder in Sao Paulo an abgasverseuchter Avenida.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Kindersoldaten: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/</a></p>
<p><strong>Schüler in Österreich und Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/</a></p>
<p><strong>Google-Foto Günther Zgubic:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum 2010:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/</a></p>
<p><strong>Sozialkritischer Samba &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/</a></p>
<p><strong>Bia &#8211; die hochengagierte katholische Entwicklungshelferin aus   Österreich, Gründerin der lokalen KinderpastoralÂ &#8211; unvergessen von   allen in Vila Embratel, Sao Luis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/padre-carlo-bianchi-aus-italien-und-maria-rodrigues-leiterin-der-kinderpastoral-im-armenviertel-vila-embratel-von-sao-luis-maranhao-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/padre-carlo-bianchi-aus-italien-und-maria-rodrigues-leiterin-der-kinderpastoral-im-armenviertel-vila-embratel-von-sao-luis-maranhao-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><strong>Neue Bildungsstudie in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/03/brasilianischer-staat-erfullt-nur-ein-drittel-der-gesetzlichen-bildungsvorgaben-laut-studie-fortschrittliche-regierungspolitik-lob-aus-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/03/brasilianischer-staat-erfullt-nur-ein-drittel-der-gesetzlichen-bildungsvorgaben-laut-studie-fortschrittliche-regierungspolitik-lob-aus-europa/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1201698/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1201698/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1124312/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1124312/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/919048/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/919048/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/879347/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/879347/</a></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html"><strong>http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html</strong></a></p>
<p><strong>“Zwölf Jahre nach dieser Fusion ist der Ruhrkonzern aber mit   6,25  Milliarden Euro verschuldet. Das ist mehr als das Dreifache des   für das  Geschäftsjahr 2010/11 geplanten operativen Gewinns. Grund für   die  Schuldenlast sind die neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA,   die mit  zehn Milliarden Euro viel teurer wurden als geplant. Nun fehlt   in allen  Geschäftsfeldern das Geld für Investitionen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/lulastatuspaulista.JPG" alt="lulastatuspaulista.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</strong></a></p>
<p><strong>“Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</strong></a></p>
<h2>Rio+20. Neue deutsche “Umweltpolitik” in  Brasilien:  Umweltjournalist Norbert Suchanek über die Folgen des  “Sojawahns”;  brachiale Naturvernichtung dank immer höherer Zucker- und   Ethanolimporte, ThyssenKrupp in Rio de Janeiro, die “Resultate” des   Pilotprogramms zum Schutz der Regenwälder. ARD-Monitor: “Versklavt und   vertrieben”. Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8479" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oded-grajew/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Jeder erinnert sich: Jahrhunderte ging es in  Deutschland  sehr gut ohne Soja &#8211;  wurden die Nutztiere, ob Schwein, Rind  oder Huhn,  sehr gesund mit den vielfältigsten Futterpflanzen meist  frisch von  nahen Feldern und Weiden ernährt. Wer aus der Landwirtschaft  kommt,  kennt die Details. Heute können einem die Tiere nur leid tun &#8211;   deren  langweilige, unnatürlich aussehende Nahrung kommt meist aus   (Dioxin-)Futterfabriken &#8211; die Fleischqualität ist entsprechend.   Wirtschaftspolitisch erzwungen von den Tierfabrik-Bossen und ihren   politischen Handlangern, wurde massiv ausgerechnet auf extrem   umweltschädlich herantransportiertes Soja-Futtermittel meist   aus Brasilien umgestellt, wird politisch und über die Mainstream-Medien   der Eindruck erweckt, als ginge ohne Soja in der deutschen   Landwirtschaft nichts mehr. Der renommierte deutsche Umweltjournalist   Norbert Suchanek hat in seinem neuen Buch “Der Sojawahn. Wie eine Bohne   ins Zwielicht gerät” wissenschaftlich analysiert, was die von jedermann   bekannten Figuren politisch verantwortete,  durchgepeitschte Soja-Politik  für ein Entwicklungsland wie Brasilien  bedeutet:”Unsere Kühe weiden am  Rio de la Plata &#8211; mit diesem nach wie  vor gültigen Spruch haben bereits  vor gut 20 Jahren  Entwicklungsorganisationen auf die Problematik der  Erzeugung von Futter  in Brasilien für deutsche Milchkühe hingewiesen.  Geändert hat sich  nichts. Die ökologischen und sozialen Folgen sind  dramatisch: In  Lateinamerika wurden Millionen von Hektar artenreiche  Regenwald-und  Trockengebiete, Naturweiden und kleinbäuerliche  Kulturräume für Soja  vernichtet, Tausende von Menschen aus ihren  traditionellen Lebensräumen  vertrieben, Flüsse und Grundwasser mit  Pestiziden verseucht.” Norbert  Suchanek beschreibt wohlgemerkt einen  akuten Straftatbestand.</strong></p>
<p><strong>Auch die Schweiz kauft Soja größtenteils in Brasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Wer länger in Brasilien lebt, hat   mitbekommen, in welch atemberaubendem Tempo diese neue deutsche   “Umweltpolitik” Brasiliens Natur mit ruiniert, wie rasch gerade die   exotischen Klischee-Tropenvögel verschwinden. Und hört gerade von   kirchlichen Umweltexperten des Tropenlandes, darunter Bischöfen und   Kardinälen, permanent scharfe Kritik an den Folgen steigender Sojakäufe   durch das wirtschaftlich tonangebende EU-Land. Franziskaner-Erzbischof   José Belisario dos Santos in Sao Luis/Maranhao ist nur einer von vielen   hochsensiblen Kirchenmännern, die detaillierte  Vorher-Nachher-Vergleiche  anstellen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</a></p>
<p><strong>Eine Welt, ein Umweltschutz-Kodex &#8211; ebenso wie in Deutschland   müssen auch in Brasilien die genau aufgelisteten Umweltschäden, die   Artenverluste von den Schuldigen wieder rückgängig gemacht werden, ohne   Kosten für den Steuerzahler. Alibi-Umweltorganisationen,   Alibi-Öko-Parteien haben es stets bei den üblichen Alibi-Erklärungen   belassen, das Betroffenheitsgesülze von Alibi-Klima-und   Artenschutzkonferenzen ist jedermann bekannt. Derzeit &#8211; und wieder   wirtschaftspolitisch erzwungen &#8211; wird bei Zucker und dem Agrotreibstoff   Ethanol aufgedreht, steigen die Käufe aus Brasilien stark an &#8211; und  damit  die gigantischen Flächenbrände auf den brasilianischen   Zuckerrohrplantagen. </strong></p>
<p><strong>ARD-Monitor, anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/</a></p>
<p><strong>USA tanken bereits Amazonas-Ethanol:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Wie das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio   de Janeiro u.a. den CO2-Ausstoß der Zuckerhutmetropole sehr   “umweltfreundlich” verändert, hat sich inzwischen herumgesprochen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/</a></p>
<p><strong> R</strong><strong>enommierte brasilianische Umweltexperten   wie der Grünen-Politiker Fabio Feldmann und UNO-Berater Dr. Fabio   Olmos haben mehrfach klar ausgesprochen, was von dem mit großem Pomp   verkündeten Pilotprogramm zum Schutze der Regenwälder Brasiliens zu   halten ist, als dessen Hauptfinanzier Deutschland auftrat:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/</a></p>
<p><strong>Umwelt-Betrügereien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/</a></p>
<p><strong>Brasilien und die Schlachthöfe:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><strong>Uran, Atomkraftwerke, Norbert Suchaneks Anti-Atom-Filmfestival:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/</a></p>
<p>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</p>
<p>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in   Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie   Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die   deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei   der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.   Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen   Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die   Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der   Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale   Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre   Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole   Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die   Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde –   deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von   Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt   umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist   der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut   verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die   Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten   sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt,   seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges   Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168   Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach   Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.</p>
<p>Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die   neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands   Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,   fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist häufig   in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen ebenso  wie  von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die   Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die   Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten   Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</p>
<p>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit   seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische,   darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung   stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs   von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor –   vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet auch  an  die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche   Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von   Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit   Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu   Komplizen skandalöser Zustände machen!“</p>
<p>Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr   reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte   Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber   Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich   allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider   mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft,   fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie  Crack,  um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das  sind  bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem  tausende  Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur  vorzustellen, wie  die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und  fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien  reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven  Pestizideinsatz  kontaminiert.“</p>
<p>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in   Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar   einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom   ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu   den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den   Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst   überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch   Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber   den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig   zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.   Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die   Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für   diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch   Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“</p>
<p>Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche   Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige   Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr,   nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch.   Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier Plassat,   der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz   leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die   Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer   Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter  befreit  worden sind! Ein alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten  seit  Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“</p>
<p>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte   zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker   nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische   Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt?   „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der   Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,   betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen   Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen   Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes   noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto   Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner,  ist  gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt,  stimmt  im Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte  Ausbeutung  ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört  nicht nur  Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen  und das  Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen  auch  viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das   zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische   Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte   naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</p>
<p><strong>Politisches Umfeld:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/</a></p>
<p><strong>Folter, Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>HSBC, Finanznachrichten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-bra</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/04/wasserkraft-gilt-als-saubere-alternative-zu-fossilen-energietragern-und-erlebt-derzeit-einen-neuen-boom-gegenstromung/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>Brasiliens derzeitiges Wirtschaftsmodell inkompatibel mit Umweltschutz, laut bischöflicher Bodenpastoral CPT. EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid klammert Umweltschutz und Menschenrechte aus.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/18/brasiliens-derzeitiges-wirtschaftsmodell-inkompatibel-mit-umweltschutz-laut-bischoflicher-bodenpastoral-cpt/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 21:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraftausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Belo Monte]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenpastoral]]></category>
		<category><![CDATA[CPT]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[KongreÃŸ 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#8222;Modelo economico atual é incompati­vel com a preservaçáo do meio ambiente&#8220; http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/06/sechs-wasserkraftwerke-in-amazonas-naturschutzgebieten-von-lula-regierung-geplant-laut-landesmedien-brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe/ O segundo dia do III Congresso Nacional da CPT teve inÃ­cio com uma anÃ¡lise da conjuntura polÃ­tica nacional. Com a ajuda do pesquisador César Sanson, os congressistas puderam analisar os efeitos do atual modelo econÃ´mico sobre o meio ambiente. Segundo o pesquisador, o [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> &#8222;<strong>Modelo economico atual é incompati­vel com a preservaçáo do meio ambiente&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/06/sechs-wasserkraftwerke-in-amazonas-naturschutzgebieten-von-lula-regierung-geplant-laut-landesmedien-brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/06/sechs-wasserkraftwerke-in-amazonas-naturschutzgebieten-von-lula-regierung-geplant-laut-landesmedien-brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe/</a></p>
<p><strong>O segundo dia do III Congresso Nacional da CPT teve inÃ­cio com uma anÃ¡lise da conjuntura polÃ­tica nacional. Com a ajuda do pesquisador César Sanson, os congressistas puderam analisar os efeitos do atual modelo econÃ´mico sobre o meio ambiente. Segundo o pesquisador, o fortalecimento de um Estado cada vez mais desenvolvimentista, impede a conservaçáo dos recursos naturais ainda disponÃ­veis.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/18/brasilien-will-atomwaffen-entwickeln-laut-sicherheitsexperten-israels-brasilien-will-eine-weltmacht-sein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/18/brasilien-will-atomwaffen-entwickeln-laut-sicherheitsexperten-israels-brasilien-will-eine-weltmacht-sein/</a></p>
<p><span id="more-5458"></span>A PlenÃ¡ria Geral do segundo dia do Congresso Nacional da CPT teve inÃ­cio com a anÃ¡lise da conjuntura polÃ­tica brasileira, assessorada pelo pesquisador do Centro de Pesquisa e Apoio aos Trabalhadores (CEPAT), César Sanson. O pesquisador destacou a importÃ¢ncia de se debater as questÃµes ambientais, que estáo diretamente ligadas Ã s questÃµes econÃ´micas e sociais do paÃ­s na atualidade. ”Os problemas ambientais enfrentados hoje pela humanidade sáo uma das mais graves consequÃªncias do modelo econÃ´mico, e expressam as contradiçÃµes e a inviabilidade da continuaçáo do modelo de produçáo existente hoje no Brasil e no mundo. Na anÃ¡lise ressaltou-se ainda que hoje existe no paÃ­s um fortalecimento cada vez maior de um estado neo-desenvolvimentista, que investe e financia grandes projetos de desenvolvimento a qualquer custo, tendo programas de mitigaçáo da pobreza apenas para compensar a populaçáo atingida pela concentraçáo de terras e de riqueza, mas que mascaram a necessidade de modificaçÃµes do modelo de produçáo que explora os trabalhadores e os recursos naturais. Os trabalhadores, trabalhadoras e os movimentos sociais sáo hoje os principais protagonistas na construçáo de um projeto popular que contraponha o atual modelo de produçáo, destacou o pesquisador. Em depoimento durante a PlenÃ¡ria, o quilombola Manoel Santana, da comunidade Charco, localizada no municÃ­pio de Sáo Vicente Ferrer (MA) mostrou o exemplo de luta e resistÃªncia das comunidades tradicionais contra esse atual modelo e relembrou a luta das 92 famÃ­lias pela conquista do reconhecimento de seu territÃ³rio.Â  Para dar continuidade aos debates do III Congresso Nacional da CPT, os participantes seguem durante todo o dia de hoje aprofundando os temas relacionados Ã  questáo ambiental e eclesial e os desafios dos camponeses e camponesas diante do contexto analisado.Diversidade ecumÃªnica-cultural marca solenidade de abertura do III Congresso da CPTUma mistura de cores, ritmos, crenças, sotaques e culturas se encontraram na celebraçáo de abertura do III Congresso Nacional da Comissáo Pastoral da Terra, na noite desta segunda-feira (17/05), no Colégio Sáo José Marista em Montes Claros (MG). Cerca de 900 participantes, entre trabalhadores, trabalhadoras, religiosos, pesquisadores, agentes pastorais e convidados vindos de todo o paÃ­s, prestigiaram a noite de acolhida.A mÃ­stica inicial celebrou as lutas, a preservaçáo dos territÃ³rios e relembrou os Congressos anteriores da CPT, que buscaram, ao longo de sua histÃ³ria, defender a cultura camponesa. Com o tema ”Biomas, TerritÃ³rios e Diversidade Camponesa, e sob o lema ”No clamor dos povos da terra, a memÃ³ria e resistÃªncia em defesa da vida, é chegado o momento de refletir sobre os novos desafios apontados por camponeses e camponesas para as açÃµes e presença da CPT nos prÃ³ximos anos. Os trabalhadores rurais de Minas Gerais foram os primeiros a saudar os visitantes, destacando a importÃ¢ncia do Congresso. A agricultora Laureci Ferreira Silva do assentamento Dois de Junho (Olhos D™Ã¡gua) destacou a presença expressiva das mulheres e dos jovens que váo dar mais força aos trabalhos. JÃ¡ Cristovino, do assentamento Americano (Gráo Mogol), fez questáo de alertar sobre a preservaçáo do meio ambiente. ”A nossa vitÃ³ria vai ser igual Ã  nossa luta. Temos que lutar cada vez mais e preservar o restinho dos biomas que ainda existe, usar com consciÃªncia para que os nosso filhos também tenham direito. A natureza náo precisa de nÃ³s, é a gente que precisa dela!, exaltou. O Presidente Nacional da CPT, Dom Ladislau Biernaski oficializou a abertura das atividades. ”Nosso Congresso quer ser de fato um espaço de comunháo, para refletir sobre propostas que defendam nossos biomas, sobretudo, daqueles que utilizam a terra para explorar e concentrar. Dom Ladislau destacou que ”precisamos preservar e lutar por nossos territÃ³rios, os nossos irmáos indÃ­genas e quilombolas também estáo sendo ameaçados e náo tÃªm o direito Ã  terra. Enquanto isso, muitos querem destruir a diversidade, investindo na produçáo de alimentos transgÃªnicos e nas transnacionais, ressaltou. _______Maiores informaçÃµes:Cristiane Passos e Ingrid Campos “ (38) 9180-4585<a href="mailto:Comunicaçáo@cptnacional.org.br">Comunicaçáo@cptnacional.org.br</a><a href="http://www.cptnacional.org.br/"><font color="#800080">www.cptnacional.org.br</font></a> (acompanhe pelo site todas as informaçÃµes do Congresso, bem como as fotos, pequenos vÃ­deos e as entrevistas em Ã¡udio). Â Serviço: III Congresso Nacional da CPT Quando: 17 a 21 de maio de 2010Local: Colégio Marista Sáo José (Rua Padre Champagnat, nÂº 81, Centro), Montes Claros (MG)Â Â Â Â Â </p>
<p><strong>Bodenpastoral zu Agrotreibstoff:</strong> Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/</a>Â Â Â Â Â </p>
<p><strong>Kant-Preis für Bischof Cappio:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/06/kant-weltburgerpreis-2009-der-freiburger-kantstiftung-an-brasilianischen-bischof-luiz-cappio-lula-kritiker-menschenrechts-und-umweltaktivist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/06/kant-weltburgerpreis-2009-der-freiburger-kantstiftung-an-brasilianischen-bischof-luiz-cappio-lula-kritiker-menschenrechts-und-umweltaktivist/</a>Â Â Â </p>
<p>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/die-krise-und-der-kopf-des-arbeiters-massendemos-gegen-entlassungen-in-sao-paulo-und-18-weiteren-teilstaaten-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/die-krise-und-der-kopf-des-arbeiters-massendemos-gegen-entlassungen-in-sao-paulo-und-18-weiteren-teilstaaten-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</a></p>
<p><strong>&#8222;Ihr könnt nicht Gott und dem Geld dienen&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/</a><br />
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