Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Rio+20. “Das neue Natursterben”. Wirtschaftswoche, Chefredakteur Roland Tichy. Wie die Öko-Bluffer sehr erfolgreich Deutschlands Natur den Garaus machen, nicht anders als in Brasilien. Die Rolle der subventionierten Alibi-”Umweltorganisationen” und “Öko”-Parteien, des Mainstreams. “Ökoprofitbewegung”. “Kommt kein Vogel geflogen”. Greenaction.

Was taten doch gleich hochsubventionierte Alibi-Umweltorganisationen und “Öko-Parteien”, um den katastrophalen Artenrückgang in Deutschland, beispielsweise bei Massenvogelarten wie Sperlingen und Feldlerchen aufzuhalten? Fordern diese Organisationen, Parteien jetzt von den Schuldigen die rasche Nachzucht der vernichteten Bestände, sorgen sie für beste Umweltbedingungen, damit es wieder mehr Singvögel gibt, die Schönheit der Natur zurückkehrt?

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Mythen und Fakten.

Dr. Michael Stubbe 2012 - und jene, die Fakten-Vergleiche anstellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/

http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/

“Pestizide rotten die Bienen aus” - Schlagzeile zu Wissenschaftsbericht in Qualitätszeitung “O Globo” 2011.

Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/

Man weiß es längst - in Deutschland geben sich viele Natur-und Umweltfeinde als Umweltschützer aus - und viele Rechte als von Gutmenschen-Ethik beseelte Links-Progressive. In bestimmten NGOs, hat man den Eindruck, wimmelt es geradezu von Leuten der Gegenseite.

http://www.wiwo.de/blogs/chefsache/2011/01/08/das-neue-natursterben/

“Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz fließen Hunderte von Milliarden Euro in Formen der Energiegewinnung, die auf absehbare Zeit extrem unwirtschaftlich bleiben. Was lange Spielerei der Ökobewegten war, ist heute eine Subventionsmaschine für den ökoindustriellen Komplex, der flächendeckend die Natur dem Geschäft mit dem Klimawandel unterwirft; dominiert wird dieser von Industriegiganten, die sich auf diese Weise auch noch ein grünes Mäntelein umhängen.Es wäre an der Zeit, eine neue Ökologiebewegung zu gründen, die gegen diese Ökoprofitbewegung zu Felde zieht und realistische Kosten-Nutzen-Abwägungen trifft, statt eine subventionierte Ideologiewirtschaft zu betreiben.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/wie-gut-ist-windenergie-reiner-schopf-wattenrat-ostfriesland/

Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes e. V.79274 St. Märgen, Waldweg 16. Tel. 7669/548.  Fax:7669/921469. e-mail: eklein-St.Maergen@t-online.de.www.windkraftgegner-schwarzwald.de.  Konto 5228051, BLZ 680 510 04, Spark. Hochschwarzwald. 

HerrnRoland Tichy

Wirtschaftswoche  

Sehr geehrter Herr Tichy! 

Bravo zu Ihrem Leitartikel „Das neue Natursterben“ in 1/ 2 ! Dürfen wir diesen als Jahresmotto der Wirtschaftswoche auffassen? Danke! Dann haben Sie der  Meinungsvielfalt der Medien wirksam auf die Sprünge geholfen. Denn, fehlt es wirklich am Gründen von Gegenbewegungen wider die heutigen, teuren Ideologien wie Windkraft, Photovoltaik oder Klimaretten?. Uns im Hochschwarzwald fehlt es am  Echo in den Medien, fehlt es an Journalisten die mit Herz und Verstand auch die Gegenseiten darstellen! Unsere Zeitungen berichten nur von den Wünschen der Windunternehmer oder wenn es passt der Regierung und der Behörden. Journalisten wie Politiker scheinen befangen, eingewickelt in der sehr festen, allgemeinen Öffentlichen Meinung. Als Dank darf ich Ihnen per Post mein Buch „Das war das Waldsterben“ zusenden. Ich habe es auch als Beispiel wider völlig unbegründete, oft von Medien mitinszenierte Horror-Psychosen geschrieben aber natürlich hat es nur minimale Wirkung. Wir hoffen und bauen auf die Wirtschaftswoche!   Mit Dank und Gruß                                                                      Dr. Elmar Klein, Vorsitzender

http://www.wilfriedheck.de/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/

“Kommt kein Vogel geflogen

Ornithologen schlagen Alarm
Von Stephan BörneckeFeldspatz? Feldlerche? Goldammer? Wer hat sie gesehen? Die Vögel der Agrarlandschaften machen sich europaweit rar. Ob in England, Belgien oder Deutschland: „Nur eine durchgreifende Umsteuerung in der Agrarpolitik“, sagt der Ornithologe Martin Flade, könne die einstigen Massenarten der Ackerlandschaften vor dem Gang ins Raritätenkabinett bewahren. Dass das Ziel der Konvention über biologische Artenvielfalt (CBD), den Artenrückgang zu bis 2010 signifikant zu verringern, erreicht wird, daran hat der Fachmann vom Dachverband der deutschen Avifaunisten (DDA) arge Zweifel. Die ehrgeizige Vorgabe der Europäischen Union, 2001 in Göteborg formuliert, den Artenrückgang bis 2010 sogar zu stoppen, erscheint ihm unerreichbar.Denn die jüngsten Zahlen, die eine Heerschar ehrenamtlicher Ornithologen in den vergangenen Monaten zusammengetragen hat, zeigen eine deutliche Tendenz: Vor allem Vögel der Feldflur, der Wiesen und Weiden, aber auch Vögel der Strände und insbesondere die Langstreckenzieher, die südlich der Sahara überwintern, nehmen in ihrer Zahl rapide ab. Selbst in Ostdeutschland, wo nach der Wende kurzzeitig 15 bis 20 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen nach jahrzehntelanger Intensivbewirtschaftung brach fielen, gehen die Bestandszahlen längst wieder nach unten. Eine ähnliche Tendenz erwarten die Fachleute auch für die neuen östlichen EU-Länder, wo mit dem Beitritt eine Intensivierung der Agrarwirtschaft den Artenschwund wieder beschleunigt. Flade, der beim Landesumweltamt in Brandenburg arbeitet, beobachtet im Osten eine „alarmierende Trendumkehr“, belegt unter anderem durch das DDA-Monitoring. Derweil setzt sich im Westen der ohnehin nie gebrochene, seit Jahrzehnten anhaltende Abwärtstrend fort. „Wir entfernen uns wieder mit zunehmender Geschwindigkeit von dem hochgesteckten Ziel, den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen – statt uns anzunähern.Schlimmer noch: Die von Umweltorganisationen seit Monaten bekämpfte Aufhebung der bisherigen EU-weiten Zwangsstilllegung von Äckern, um den „Hunger“ nach Biosprit zu befrieden, werde zu „dramatischen Bestandseinbrüchen“ bei Feldvögeln führen. Das CBD-Ziel rückt damit in weite Ferne, denn Brachen aufgrund von Flächenstilllegungen waren zuletzt so etwas wie der Hoffnungsschimmer für viele Vögel, Insekten und Pflanzen. Sie galten als „Schlüsselfaktor für die Bestandssicherung und Bestandserholung“, so fasst Flade die Erkenntnisse der deutschen Ornithologen zusammen. Das EU-Ziel „kann so nicht erreicht werden“.Im Südwesten der Republik ist die Feldlerche längst zur Seltenheit geworden, im Osten ging es bis vor zehn Jahren noch einigermaßen glimpflich ab, doch seither geht es auch dort rapide bergab für den über den Ackerschlägen singenden Sommergast.Kiebitz, Wiesenpieper und Braunkehlchen sind seit langem Opfer früher Wiesenschnitte für Gras-Silage, und einige Wiesenvögel sind gar am Rande des Aussterbens: Die moderne Agrartechnik vertreibt Seggenrohrsänger oder Kampfläufer und dezimiert die Bestände der Uferschnepfe binnen zwei Jahrzehnten auf die Hälfte. Die Gentechnik, ahnt Flade, werde vielen Vögeln den Rest geben. Denn erwünschter Effekt gentechnisch veränderter Pflanzen sei es ja gerade, die Nutzung noch einmal zu intensivieren. Und wieder würden Opfer die Feldvögel werden…”  http://www.telegraph.ostbuero.de/100/rotmilan.html

http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/der-zuckerrohrboom-und-die-ausrottung-der-tierwelt-brasiliens-was-auch-europas-alibi-umweltorganisationen-nicht-interessiert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/zuschlag-fur-vier-weitere-atomkraftwerke-in-brasilien-erwartet-neuer-energieminister-fur-2011/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/18/brasiliens-zunehmender-entwicklungsruckstand-immer-noch-keine-fahrradwege-in-millionenstadten-wie-sao-paulo-absurde-forderung-des-pkw-und-busverkehrs-keine-personenzuge-mehr-zwischen-rio-und-sao-pa/

Leonardo Boff in der Katastrophenregion bei Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/leonardo-boff-zur-rio-katastrophe-der-preis-nicht-auf-die-natur-zu-horen-hauptursache-ist-die-art-wie-wir-mit-der-natur-umspringen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/

Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008

Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen. Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde – deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt, seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168 Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.

Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich, fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist häufig in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen, nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen, nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen. Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“ Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt so billig!“

Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische, darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor – vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet auch an die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu Komplizen skandalöser Zustände machen!“

Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft, fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie Crack, um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz kontaminiert.“

Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt. Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“

Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr, nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch. Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier Plassat, der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit worden sind! Ein alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“

Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt? „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“, betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt im Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.

Greenaction:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/

http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm

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Windkraftwerke als Politikirrtum…

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Zitat - Ausriß.

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Ausriß.

Windkraftpropaganda im Internet:

“Windräder schützen Vögel”

Windräder stören weder Hasen noch Vögel”

Katholik Schlingensief: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker

Schlingensief:  http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 12. Januar 2011 um 17:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Naturschutz, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

« Amy Winehouse blamiert sich in Rio - scharfe Kritik an vergeigtem Kurzkonzert. “Antishow”. “Bicho, o que deu nessa mulher?…foi frustrante.” John Neschling geht. – Brasilien: Bereits 271 Erdrutschtote bei Rio de Janeiro nach saisonalen Regenfällen, laut amtlichen Angaben. “Combinacao de chuva e deslizamento”. Rasches Slumwachstum in Risikozonen, Abholzung von Regen auffangenden Hangwäldern. “Bürgermeister stimulierten Hangbebauung, historische Verantwortungslosigkeit”(Ex-Umweltminister Carlos Minc). »

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