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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Rio+20. Brasiliens umstrittenes Wasserkraft-Projekt &#8222;Belo Monte&#8220; &#8211; Justiz schmettert Baustopp-Antrag ab, garantiert Großbaustelle.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/brasiliens-umstrittenes-wasserkraft-projekt-belo-monte-justiz-schmettert-baustopp-antrag-ab-garantiert-grosbaustelle/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/brasiliens-umstrittenes-wasserkraft-projekt-belo-monte-justiz-schmettert-baustopp-antrag-ab-garantiert-grosbaustelle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 19:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonien]]></category>
		<category><![CDATA[Belo Monte]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof Erwin KrÃ¤utler]]></category>

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		<description><![CDATA[http://g1.globo.com/economia/noticia/2011/11/justica-garante-continuidade-da-construcao-da-usina-de-belo-monte.html Rio + 20:”Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom.” (GegenStrömung) Brasilien, klimaschädliches Methangas, “Biosprit”, Menschenrechte, Atomkraftausbau mit deutscher Hilfe. ** http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/06/02/plattform-belo-monte-kritisiert-baugenehmigung-fur-umstrittenes-wasserkraftwerk/ Die Deutungs-und Interpretationshoheit von Leonardo Boff in den deutschsprachigen Ländern: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://g1.globo.com/economia/noticia/2011/11/justica-garante-continuidade-da-construcao-da-usina-de-belo-monte.html"><strong>http://g1.globo.com/economia/noticia/2011/11/justica-garante-continuidade-da-construcao-da-usina-de-belo-monte.html</strong></a></p>
<h2>Rio + 20:”Wasserkraft gilt als saubere  Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen  Boom.” (GegenStrömung) Brasilien, klimaschädliches Methangas,  “Biosprit”, Menschenrechte, Atomkraftausbau mit deutscher Hilfe. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11453" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</strong></a></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/belom12.JPG" alt="belom12.JPG" /></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/06/02/plattform-belo-monte-kritisiert-baugenehmigung-fur-umstrittenes-wasserkraftwerk/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/06/02/plattform-belo-monte-kritisiert-baugenehmigung-fur-umstrittenes-wasserkraftwerk/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Die Deutungs-und Interpretationshoheit von Leonardo Boff in den deutschsprachigen Ländern:</strong></p>
<p><strong>“Lula machte die größte Revolution der  sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,  ethische  Politik.“(2010)   </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><strong> </strong><br />
<span id="more-11488"></span><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wasserkraftwerke-und-klimaschutz/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Beware of dams &#8211;  false solutions to the water-energy-food nexus?<br />
Staudämme in Zeiten des Klimawandels</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>am Dienstag, den 15. November 2011, Beginn um 17:45 Uhr, im Institut für Altamerikanistik der Universität Bonn</strong></p>
<p><strong>Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen  Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom. Weltweit existieren  bereits über 50.000 Großstaudämme, an mehr als der Hälfte der Flüsse der  Erde befinden sich ein oder mehrere Dämme. Tausende weitere Staudämme  und Wasserkraftwerke sind geplant.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/</strong></a></p>
<p><strong>Doch was sind die wahren Kosten dieser Entwicklung? Welche  Schäden für Menschen und Umwelt sind die Folge? Welche Positionen  vertreten Betroffene von Megaprojekten in Ländern des Südens und was  unternimmt die Staudammindustrie, um Wasserkraft wieder salonfähig zu  machen?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-verfolgter-menschenrechtspolitiker-marcelo-freixo-in-europa-mit-unterstutzung-von-amnesty-international-umwelt-und-menschenrechtsexpertin-sandra-quintela/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-verfolgter-menschenrechtspolitiker-marcelo-freixo-in-europa-mit-unterstutzung-von-amnesty-international-umwelt-und-menschenrechtsexpertin-sandra-quintela/</strong></a></p>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der  sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,  ethische  Politik.“  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Am Vorabend der Bonner Regierungskonferenz  “The Water, Energy and Food Security Nexus &#8211; Solutions for the Green  Economy”, die Vorschläge für den Rio+20-Gipfel 2012 erarbeiten soll,  wollen wir diese Fragen mit Staudammaktivisten aus dem Süden,  internationalen Experten und einem Vertreter der Bundesregierung  erörtern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>RednerInnen:<br />
* Juan Pablo Orrego (Chile): Präsident von Ecosistemas. Träger des Alternativen Nobelpreises und des Goldman Environmental Prize<br />
* Himanshu Thakkar (Indien): Präsident von South Asia Network on Dams, Rivers &amp; People (SANDRP)<br />
* Peter Bosshard (USA): Policy Director von International Rivers<br />
* Gopal Siwakoti (Nepal): Water and Energy Users’ Federation-Nepal  (WAFED) und Himalayan and Peninsular Hydro-Ecological Network (HYPHEN)<br />
* Ercan Ayboga (Türkei): Initiative zur Rettung von Hasankeyf<br />
* Brent Millikan (Brasilien): Amazon Program Director bei International Rivers<br />
* Dr. Manfred Konukiewitz (Deutschland): Leiter der Unterabteilung für  globale und sektorale Aufgaben im Bundesministerium für wirtschaftliche  Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).<br />
* Heike Drillisch (Deutschland): GegenStrömung</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bel1.jpg" alt="bel1.jpg" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke</strong></h1>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der  sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,  ethische  Politik.“  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Was stimmt denn nun? Bis heute wird das  Tropenland von europäischen  Öko-Parteien, Umweltorganisationen wie  Germanwatch sowie vielen Medien  heftig gelobt, weil es den Strombedarf  zu etwa 80 Prozent aus  Wasserkraftwerken decke. Das sei sehr klima- und  umweltfreundlich, es  gebe keinerlei schädliche Emissionen, der Strom  sei sauber. Beim  Klimaschutz habe Brasilien die Nase vorn, hieß es in  Kopenhagen. Doch  dann kommt so ein schnauzbärtiger Öko-Ami wie Philip  Fearnside daher,  der als Biologe auch noch für ein brasilianisches  Regierungsinstitut  arbeitet, und sagt bereits seit 1995, alles Mumpitz –  das Gegenteil sei  richtig.<br />
Die Bilder könnten ja nicht gegensätzlicher sein: Hier grausig rauchende   Schlote von Kohlekraftwerken, dort dagegen die Idylle von Stauseen, in   denen fröhliche Kinder baden und Touristendampfer sowie Segelboote   unterwegs sind. Aber so einer wie Fearnside will uns weismachen, richtig   schlimm seien die Staudämme besonders in Amazonien, schlimmer als die   mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke. Der geplante Staudamm   von Belo Monte am Rio Xingú gar werde eine regelrechte   Treibhausgas-Fabrik. Komischerweise behaupten so etwas auch andere   Wissenschaftler Brasiliens – aber man muss nach ihnen regelrecht suchen,   weil in der öffentlichen Meinung die Wasserkraft-Bewunderer  dominieren.<br />
Dr. Sergio Pacca von der Bundesuniversität in Sao Paulo ist jedenfalls   so ein Quertreiber, der Wasserkraftwerke auch als extrem klimafeindliche   Methan-Schleudern kritisiert. Giftiges Methan entstehe im Staubecken –   durch Zersetzung organischer Materie mittels Mikroorganismen unter   Ausschluss von Sauerstoff, bekommt man von Pacca zu hören. „Je höher die   Temperatur, umso schneller läuft der Prozess ab. In tropischen Ländern   vermehren sich die Mikroorganismen rascher und bilden entsprechend  mehr  Methangas als in den kühleren Ländern. Bei einem neuen Staubecken  wird  die dortige reiche Biomasse überflutet – Basis der  Methanproduktion.“  Selbst wenn die teilweise noch vorhandenen Urwälder  vorher abgeholzt  worden seien, bleibe noch viel Wurzelwerk im Boden.  Und das entstehende  Methan, so Pacca, werde an die Atmosphäre  abgegeben, trage sehr stark  zum Treibhauseffekt bei.<br />
Darauf muss man erstmal kommen, zumal das klimaschädliche Potenzial   einer Tonne Methangas laut neueren Studien 34-mal größer als das einer   Tonne Kohlendioxid ist, über das gewöhnlich immer geredet wird. „Selbst   kleinere Mengen Methan müssen daher beim globalen Klimawandel wichtig   genommen werden“, so Sergio Pacca. Es sei einfach nicht haltbar,   Wasserkraftwerke mit anderen Energietechnologien zu vergleichen, ohne   den Methan-Faktor zu berücksichtigen. Doch genau dies geschiehe.<br />
Würden nicht Indianerstämme aus ihrem Lebensraum vertrieben, wäre Belo   Monte eigentlich gar nicht so schlecht, ist auch in Deutschland zu hören   – Brasilien wollw sich ja schließlich entwickeln, wirtschaftlich   wachsen, habe ein Recht darauf. Leute wie Pacca oder gar Fearnside, der   Amazoniens Stauwerke seit Jahrzehnten vor Ort am intensivsten  beforscht,  kommen mit ihren Einwänden da nie vor, was stutzig macht. In  Brasilien  wird Fearnside auch von Regierungsstellen kräftig beharkt,  weil er Belo  Monte ablehnt, das immerhin auch Ex-Präsident Lula und  seine  Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff unbedingt durchziehen wollen.<br />
Fragt man den Biologen in der drückend heißen Amazonasmetropole Manaus,   etwa 4.000 Kilometer nördlich von Sao Paulo, wie das eigentlich   funktioniert – er als Ausländer am staatlichen Nationalinstitut für   Amazonasstudien/INPE, aber in scharfer Gegnerschaft zu Brasilias   gigantomanischen Wasserkraftprojekten – kommt als Antwort nur ein kurzes   ironisches Lachen. Vielleicht kann man einem wie Fearnside schlecht an   den Karren fahren – der Mann bekam den UN-Umweltpreis „Global 500“,  dazu  den brasilianischen Öko-Nationalpreis.Darüber hinaus gehört  Fearnside  zur Akademie der Wissenschaften Brasiliens und ist weltweit  einer der  führenden Experten für Klimaerwärmung. „Unter jenen, die die  Erlaubnis  für alle derzeit im Bau befindlichen  Amazonas-Wasserkraftwerke  erteilten, gibt es welche, die alles  bestreiten, was ich sage. Ich  zitiere sie natürlich ausführlich.“<br />
Spricht man Fearnside auf das überschwängliche Kopenhagen-Lob für   Brasilias Klimaschutzpolitik an, kommt noch so ein ironisches Lachen.   „Zwar gibt es viele Studien wie die von mir über den Methan-Sachverhalt,   doch wird in der Presse und in politischen Reden so oft wiederholt,   dass diese Energie sauber sei, dass die Leute schließlich nur dies   gehört haben und sich daher nicht weiter in die Sachlage vertiefen. Doch   an den Fakten über die klimaschädlichen Emissionen ändert das nichts.“<br />
Fearnside nutzt gerne anschauliche Beispiele – wie den Hinweis auf das   beim Öffnen einer Colaflasche zischend entweichende Gas. „Alles   organische Material, Kohlenstoff im Boden, Bäume und Wasserpflanzen   zersetzen sich auf dem Grund des Stausees – das Wasser dort ist also   unter hohem Druck stark methanhaltig und gelangt schließlich in die   Turbinen der Wasserkraftwerke, wo ebenfalls noch hohe Drücke herrschen.   Aber danach gelangen die Wassermassen dann an die freie Atmosphäre. Die   im Wasser gebundenen Gase, darunter Methan, zischen in Bläschen heraus  –  deshalb mein Vergleich mit der Colaflasche. Und die  Sicherheitsabläufe  der Stauseen wirken auf ähnliche Weise. So wird der  Treibhauseffekt  erheblich befördert. In Amazonien wirken  Wasserkraftwerke im Endeffekt  häufig schädlicher, negativer, als die  zur Elektrizitätsgewinnung  verbrannten fossilen Energieträger.“ Die  bereits in Amazonien  existierenden Wasserkraftwerke produzierten daher  keineswegs saubere  Energie, seien in Bezug auf den Klimaschutz  keineswegs nützlich. Belo  Monte treibe es auf die Spitze. „Vier Monate  im Jahr kann man wegen  tiefen Wasserstands keine einzige Turbine  betreiben, da entsteht dann  ein Schlammbecken von 3.500  Quadratkilometern, wo üppig Pflanzen  wachsen, die später zu Methan  zersetzt werden. Doch in amtlichen  Umweltgutachten für Brasiliens  Wasserkraftwerke wird stets nur der  geringe Gasaustritt über die  Wasseroberfläche berücksichtigt, nicht der  über Turbinen und  Sicherheitsabläufe.<br />
Ebenfalls in Manaus forscht André Muggiati von Greenpeace und kann   ebenso wenig Gründe für soviel deutsches Lob an Brasilias   Klimaschutzpolitik entdecken. „Die Abholzung ist Hauptursache der   Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte   Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“ Und für   den brasilianischen Umweltexperten Dr. Fabio Olmos ist jene   Germanwatch-Statistik, die Brasilien an vorderste Stelle rückt, eine   „unehrliche Form, die Situation darzustellen. Es ist unverständlich,   wieso jemand diese Germanwatch-Statistik überhaupt für bare Münze   nimmt.“<br />
Inzwischen haben Brasiliens Umweltschützer zusätzliche altbekannte   Sorgen, weil seit dem Start der Rousseff-Regierung gleich eine ganze   Serie systemkritischer Öko-Aktivisten ermordet worden ist – allein fünf   im April bei Curitiba, drei im Juni in Amazonien. Auch ein   Menschenrechtsanwalt wurde erschossen. Entsprechend stark ist das Klima   der Einschüchterung und Angst. Brasiliens neue Menschenrechtsministerin   Maria do Rosario räumte ein, dass auch in Amazonien Todesschwadronen   aktiv sind, zu denen bekanntlich Staatsangestellte gehören. Laut   Landgewerkschaftsangaben wurden in den letzten Jahren, also unter der   Lula-Regierung, nach 17 derartigen Morden nicht einmal   Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet.<br />
Indessen erhält die Rousseff-Regierung – ebenso wie die   Vorgängerregierung – aus Europa, darunter Deutschland, sehr viel Lob und   wird ausdrücklich als modern und progressiv eingestuft. Das wird wohl   mit dem neoliberalen Wertewandel zusammenhängen. Auf dem UNO-Index für   menschliche Entwicklung rangiert Brasilien jedenfalls nur auf Platz 73,   und die UNO-Bildungsstatistik verzeichnet das Tropenland gar erst an  93.  Stelle. Aufschlussreich ist da, welche Länder bessere Plätze  belegen:  Iran (89), Saudi-Arabien (84), Botswana (81), Libyen (66),  Bolivien  (61), Bahrein (49), Argentinien (40) Kuba (16).</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<h2>Brasilien: Indianer besetzen Baustelle für Belo-Monte-Wasserkraftwerk. Nach über 15 Stunden durch Polizei vertrieben. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11354" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/belom-monte/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bel1.jpg" alt="bel1.jpg" /></p>
<p><strong>“Belo Monte will only succeed if we  do nothing about it. We will not be<br />
silent. We will shout out loud and we  will do it now”, said Juma Xipaia, an<br />
indigenous leader that will be affected  by the dam, if built. “We are<br />
warriors and we are not asking the Brazilian  Government any favor. We will<br />
only demand what our Constitution already  ensures us: our rights. Our<br />
ancestors fought so we could be here and now.  Lots of documents and meetings<br />
were already done and nothing has changed. The  machinery continue to arrive<br />
to destroy our region”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/25/brasiliens-umstrittenes-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-regierung-lehnt-ab-sich-vor-interamerikanischer-menschenrechtskommission-zu-verteidigen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/25/brasiliens-umstrittenes-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-regierung-lehnt-ab-sich-vor-interamerikanischer-menschenrechtskommission-zu-verteidigen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bel2.jpg" alt="bel2.jpg" /></p>
<p><strong>Fotos Ivan Canabrava &#8211; siehe Foto-Link.</strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-umstrittene-wasserkraftwerke-5349.html"><strong>http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-umstrittene-wasserkraftwerke-5349.html</strong></a></p>
<p><strong>Indígenas e pescadores ocupam canteiro de  obras de Belo Monte<br />
</strong></p>
<p>Altamira (PA),  26/10/2011</p>
<p>Cerca de 600 indígenas, pescadores e ribeirinhos da bacia  do rio Xingu estão<br />
acampados pacificamente, desde a madrugada de hoje,* *no  canteiro de obras<br />
de Belo Monte para exigir a paralisação das obras da usina  hidrelétrica, em<br />
Altamira, no Pará.  A rodovia Transamazônica, na altura do  quilômetro 50,<br />
também foi interditada. O protesto não tem prazo para  terminar.</p>
<p>“Diante da intransigência do governo em dialogar e da  insistência em nos<br />
desrespeitar, ocupamos a partir de agora o canteiro de  obras de Belo Monte e<br />
trancamos seu acesso pela rodovia Transamazônica.  Exigimos que o governo<br />
envie para cá um representante com mandado para  assinar um termo de<br />
paralisação e desistência definitiva da construção de  Belo Monte”, diz a<br />
declaração dos Povos do Xingu contra Belo Monte, resultado  do seminário<br />
realizado em Altamira esta semana.</p>
<p>“Belo Monte só vai  sair se cruzarmos os braços. Não podemos ficar calados.<br />
Temos que berrar e é  agora”, disse Juma Xipaia, liderança indígena Xipaia,<br />
uma das etnias afetadas  por Belo Monte. “Somos guerreiros e não vamos pedir<br />
nada ao governo, mas  exigir o que a Constituição nos garante. Nossos<br />
antepassados lutaram para que  nós estivéssemos aqui. Já foram feitos vários<br />
documentos, várias reuniões e  nada mudou. As máquinas continuam chegando”.</p>
<p>A Comissão Interamericana de  Direitos Humanos (CIDH) da Organização dos<br />
Estados Americanos (OEA) havia  convocado o governo brasileiro a dar<br />
explicações sobre a ausência de medidas  de proteção aos direitos das<br />
populações indígenas e de outros grupos  ameaçados pelo projeto de Belo<br />
Monte, como foi solicitado pela instituição,  no início de abril.  De acordo<br />
com a CIDH, o governo deveria cumprir a  obrigação de realizar processos de<br />
consulta com cada uma das comunidades  indígenas afetadas *antes* da<br />
construção da usina. A audiência com o  Comissariado da CIDH deveria ter<br />
acontecido ontem, mas no final da semana  passada o governo brasileiro,<br />
surpreendentemente, anunciou que não enviaria  representação para esta<br />
reunião.</p>
<p>“É uma vergonha a maneira como nosso  próprio governo nos tratou, com<br />
contínuas mentiras e negando-se ao diálogo  com as comunidades afetadas”,<br />
disse Sheyla Juruna, liderança indígena do  Movimento Xingu Vivo Para Sempre,<br />
que foi para Washington participar da  reunião promovida pela CIDH. “Estou<br />
horrorizada por ver como somos tratados  em nossa própria terra sem ter<br />
sequer o direito de sermos consultados sobre  esse horroroso projeto”,<br />
acrescentou durante coletiva na sede da  OEA.</p>
<p>Ontem (26), a Justiça adiou, mais uma vez, a decisão sobre a  continuidade<br />
das obras de Belo Monte com novo pedido de vistas &#8211; desta vez,  da<br />
desembargadora Maria do Carmo Cardoso. O julgamento da Ação Civil  Pública<br />
impetrada pelo Ministério Público Federal do Pará (MPF-PA) está  empatado no<br />
Tribunal Regional Federal da 1ª Região (TRF1), com um voto contra  e outra a<br />
favor da usina. Caso a desembargadora Maria do Carmo vote junto com  a<br />
desembargadora Selene Almeida, que se posicionou pela ilegalidade do  projeto<br />
por considerar que as consultas indígenas não aconteceram conforme  prevê a<br />
Constituição, a Convenção 169 da Organização Internacional do  Trabalho e a<br />
diretriz da Convenção Interamericana de Direitos Humanos, as  obras de Belo<br />
Monte poderão ser paralisadas.</p>
<p>O acampamento no canteiro  de obras de Belo Monte será permanente:<br />
convocam-se outras entidades e  movimentos nessa luta.</p>
<p>*Para mais informações:*</p>
<p>&#8211; Tica  Minami, Movimento Xingu Vivo Para Sempre: (11) 6597 8359</p>
<p>*Fotos  disponíveis:*</p>
<p>http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos%20belomonte.rar</p>
<p>©  Ivan Canabrava</p>
<p>bm1 &#8211; Caiapó em frente ao canteiro de obras  ocupado de belo monte<br />
bm1a &#8211; Indígena com arco e flecha em frente a canteiro  ocupado<br />
bm2 &#8211; Guerreiro indígena pinta o rosto antes da ocupação de Belo  Monte<br />
bm3 &#8211; Guerreiro indígena pinta o rosto antes da ocupação de Belo  Monte<br />
bm4 &#8211; Grupo indígena em frente à estrada que dá acesso ao canteiro de  obras<br />
de Belo Monte<br />
bm5 &#8211; Grupo indígena faz pajelança após invasão do  canteiro de obras de Belo<br />
Monte<br />
bm6 &#8211; Indígena manda sms para tribo  falando sobre ocupação<br />
bm7 &#8211; Caiapós fumam cachimbo após ocupação<br />
bm8 &#8211;  Índio se pinta no nascer do sol se preparando para a ocupação<br />
bm9 &#8211; Indígena  observa grupo ocupando canteiro de obras<br />
bm10 &#8211; Índio com arma em frente ao  canteiro de obras</p>
<p>—</p>
<p><strong>#OCCUPYAMAZONDAM : Indigenous  people and traditional communities from the<br />
Xingu basin peacefully occupy the  Belo Monte dam construction site</strong></p>
<p><strong> </strong><br />
Altamira, Para, Brazilian  Amazon &#8211; 26/10/2011</p>
<p>Indigenous, fishermen and riverin people from the  Xingu river basin occupied<br />
today the Belo Monte dam construction site to stop  its construction to break<br />
ground in Altamira, located in the middle of the  Amazon state of Pará. The<br />
protesters are demanding the presence of a  Brazilian Government high-level<br />
official  at the site to initiate a new round  of negotiations, more<br />
transparent, inclusive and respecting the rights of  local people affected by<br />
the dam.</p>
<p>“Belo Monte will only succeed if we  do nothing about it. We will not be<br />
silent. We will shout out loud and we  will do it now”, said Juma Xipaia, an<br />
indigenous leader that will be affected  by the dam, if built. “We are<br />
warriors and we are not asking the Brazilian  Government any favor. We will<br />
only demand what our Constitution already  ensures us: our rights. Our<br />
ancestors fought so we could be here and now.  Lots of documents and meetings<br />
were already done and nothing has changed. The  machinery continue to arrive<br />
to destroy our region”.</p>
<p>The Inter  American Commission on Human Rights (IACHR), from the Organisation<br />
of  American States (OAS), has requested explanations why the  Brazilian<br />
Government did not act to ensure the rights of Indigenous People  affected by<br />
the dam, as requested by the Inter American Commission on Human  Rights in<br />
April. According to the OAS, the Brazilian Government must comply  with the<br />
obligation of consulting and informing the Indigenous People who  will be<br />
affected by the dam BEFORE the construction begins. The meeting with  the<br />
CIDH commissionaires should have happened yesterday (26) but the  Brazilian<br />
Government announced, at the end of the last week, that would not  send any<br />
representation to this meeting.</p>
<p>“É uma vergonha a maneira  como nosso próprio governo nos tratou, com<br />
contínuas mentiras e negando-se ao  diálogo com as comunidades afetadas”,<br />
disse Sheyla Juruna, liderança indígena  do Movimento Xingu Vivo Para Sempre,<br />
que foi para Washington participar da  reunião promovida pela CIDH. “Estou<br />
horrorizada por ver como somos tratados  em nossa própria terra sem ter<br />
sequer o direito de sermos consultados sobre  esse horroroso projeto”,<br />
acrescentou durante coletiva na sede da  OEA.</p>
<p>Ontem (26), a Justiça adiou, mais uma vez, a decisão sobre a  continuidade<br />
das obras de Belo Monte com novo pedido de vistas &#8211; desta vez,  da<br />
desembargadora Maria do Carmo Cardoso. O julgamento da Ação Civil  Pública<br />
impetrada pelo Ministério Público Federal do Pará (MPF-PA) está  empatado no<br />
Tribunal Regional Federal da 1ª Região (TRF1), com um voto contra  e outra a<br />
favor da usina. Caso a desembargadora Maria do Carmo vote junto com  a<br />
desembargadora Selene Almeida, que se posicionou pela ilegalidade do  projeto<br />
por considerar que as consultas indígenas não aconteceram conforme  prevê a<br />
Constituição, a Convenção 169 da Organização Internacional do  Trabalho e a<br />
diretriz da Convenção Interamericana de Direitos Humanos, as  obras de Belo<br />
Monte poderão ser paralisadas.</p>
<p>Para mais  informações:</p>
<p>&#8211; Tica Minami, Movimento Xingu Vivo Para Sempre: (11) 6597  8359 ou (93) 3515<br />
2927</p>
<p>Fotos e vídeo disponíveis ao longo do  dia.</p>
<p>–<br />
Tica Minami<br />
Comunicação e Meio Ambiente<br />
11-6597  8359<br />
skype: ticaminami</p>
<p>*Learning is movement from moment to moment…  **(</p>
<p>J. Krishnamurti)<br />
*</p>
<p><strong>Para mais  informações:</strong></p>
<p>&#8211; Tica Minami, Movimento Xingu Vivo Para Sempre: (11) 6597  8359</p>
<p><strong>Fotos  disponíveis:</strong></p>
<p><a href="http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos%20belomonte.rar" title="http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos belomonte.rar">http://dl.dropbox.com/u/17980715/fotos%20belomonte.rar</a><br />
—</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Bischof Coelho in Deutschland:</strong></p>
<p><strong>Er erzählte von einem Land, in dem nur einige wenige Familien    nahezu alle  wesentlichen gesellschaftlichen Bereiche beherrschten  und   Korruption an der  Tagesordnung sei: „Die Kirche hat die wichtige    Aufgabe, der armen Bevölkerung  bei ihren existenziellen Problemen    gegenüber der Profitgier von Wenigen zu  helfen.“ Menschen würden von    ihrem Land vertrieben, sie hätten kaum Rechte und  Umweltschutz    existiere nicht.</strong> <strong>(Münstersche Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/30/bischof-erwin-krautler-altamira-erhalt-alternativen-nobelpreis-2010/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-indianer-besetzen-baustelle-fur-belo-monte-wasserkraftwerk/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-indianer-besetzen-baustelle-fur-belo-monte-wasserkraftwerk/</strong></a></p>
<p align="right"><em> ”Salva o teu povo, abençoa a tua herança!”</em></p>
<p align="right">(Sl 27, 9)</p>
<p>Há grupos e pessoas que costumam gritar “a Amazônia é nossa”, não   para defender a incontestável soberania do Brasil sobre esta   macroregião, mas para explorar até a exaustão as riquezas naturais e   transformar a terra, as águas e as florestas em mercadoria, objetos de   negócio. A família humana perde o direito de viver no lar que Deus   criou. É expulsa da terra herdada dos antepassados.</p>
<p>Na região do Xingu, o projeto Belo Monte coloca em risco a vida de   milhares de pessoas. Em 1º de junho de 2011, o IBAMA concedeu à empresa   Norte Energia S.A. a Licença de Instalação (LI) para construção desta   hidrelétrica e declarou que “concluída a análise técnica e elaborado o   relatório, todas as quarenta condicionantes estão cumpridas”.</p>
<p>Essa afirmação é uma afronta aos povos do Xingu, pois simplesmente   não corresponde à verdade. As prometidas ações antecipatórias de   saneamento básico em Altamira e Vitória do Xingu não foram realizadas.   Providências de infra-estrutura absolutamente necessárias no campo da   saúde, educação, habitação e segurança pública não foram tomadas. Trinta   mil pessoas vivem o pesadelo de serem arrancadas de suas casas sem   saberem para onde ir. Enormes áreas e plantações são desapropriadas em   troca de indenizações irrisórias. Quem resiste é processado   judicialmente. Anuncia-se pelos meios de comunicação que a barragem não   afetará os indígenas, porque nenhuma aldeia será inundada. Acontecerá o   contrário: aos povos da Volta Grande do Xingu será cortada a água.</p>
<p>Em Altamira, os aluguéis chegam a preços exorbitantes, provocando   invasões de áreas urbanas e acampamentos em frente à Prefeitura. É o   caos que se instala. A segurança pública é incapaz de debelar a   crescente onda de violência. Os acidentes de trânsito se multiplicam de   maneira assustadora. Os hospitais estão superlotados. As escolas nem de   longe conseguem atender à nova demanda de vagas.</p>
<p>O Governo Federal nega o diálogo, oculta informações, aposta na   política do “fato consumado” e passa, qual rolo compressor, por cima da   população.</p>
<p>Manifestamos nossa solidariedade com os povos do Xingu e denunciamos a   falta de sensibilidade das autoridades governamentais que não se  deixam  comover pelo grito de milhares de pessoas angustiadas.</p>
<p>Ainda nutrimos a esperança de que o bom senso vença a insanidade de   um projeto tão pernicioso para a população e o meio-ambiente e   suplicamos ao bom Deus: “Salva o teu povo, abençoa a tua herança!” (Sl   27, 9). Que Nossa Senhora de Nazaré, padroeira da Amazônia, interceda   pelos irmãos e irmãs do Xingu!</p>
<p align="right">Belém, 2 de setembro de 2011</p>
<p>D. Jesus Maria Cizaurre Berdonces</p>
<p>Presidente</p>
<p align="center">D. Frei Bernardo Johannes Bahlmann</p>
<p>Vice Presidente</p>
<p align="right">D. Flávio Giovenale</p>
<p align="right">Secretário</p>
<h2>Brasilien: Bischof Erwin Kräutler, Altamira, erhält Alternativen Nobelpreis 2010. Hintergrundtexte. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6651" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/altamira/" rel="tag">Altamira</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bischof-erwin-kra%c2%a4utler/" rel="tag">Bischof Erwin KrÃ¤utler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/27/amazonasbischof-erwin-krautler-aus-osterreich-die-killer-lassen-nicht-locker-kopfgeld-auf-fast-400000-euro-erhoht/#more-245">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/27/amazonasbischof-erwin-krautler-aus-osterreich-die-killer-lassen-nicht-locker-kopfgeld-auf-fast-400000-euro-erhoht/#more-245</a></p>
<p><strong>“Ich weiß, als Bischof bin ich ein Rufer in der Wüste &#8211; genauso wie Sie als Journalist einer sind.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/21/belo-monte-stauwerk-drittgrostes-der-welt-wird-in-amazonien-von-brasilianischem-staatskonsortium-errichtet-international-gefeierte-lula-regierung-macht-aus-sicht-der-privatwirtschaft-alles-richtig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/21/belo-monte-stauwerk-drittgrostes-der-welt-wird-in-amazonien-von-brasilianischem-staatskonsortium-errichtet-international-gefeierte-lula-regierung-macht-aus-sicht-der-privatwirtschaft-alles-richtig/</a></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<p><strong>Der unerschrockene Amazonas-Bischof Erwin Kräutler aus Österreich </strong></p>
<p><strong>Die Killer lassen nicht locker &#8211; </strong><strong>Kopfgeld auf fast 400000 Euro erhöht </strong></p>
<p><strong>Kampf für Natur und Menschenrechte stört Großfarmer und Holzfirmen</strong></p>
<p><strong>Auf dem mächtigen Amazonas-Strom, teilweise über zehn    Kilometer breit, schippern europäische Kreuzfahrtschiffe – Folklorebands    und Reisebetreuer gaukeln den Touristen exotische Urwaldromantik vor    wie aus dem Tropenbilderbuch, den bunten Hochglanzprospekten. Daß nur    unweit der Luxusdampfer grauenhafte Sklavenarbeit, Terror gegen  Indianer   und Landlose, politische Morde und skrupellose  Naturvernichtung   alltäglich sind, wird lieber verschwiegen. Doch in  dieser   gewaltgeprägten, widerspruchsvollen Realität wirkt  Bischof  Erwin   Kräutler und weiß nur zu genau, daß sein Alltagsleben, seine    Seelsorgearbeit das Vorstellungsvermögen der meisten Europäer     übersteigen. Jeden Moment, ist Kräutler bewußt, können tödliche Salven    auf ihn abgefeuert werden, drohen andere hinterhältige Anschläge. Als    vor über zwei Jahren die Morddrohungen zunehmen, Berufskillern    umgerechnet nur einige zehntausend Euro geboten werden, läßt die    brasilianische Regierung den mutigen, weltbekannten Kirchenmann    sicherheitshalber rund um die Uhr von zwei Militärpolizisten bewachen.    Doch wer heute den Bischof umbringt, ist auf einen Schlag Millionär.    Denn der Haß von Kräutlers Todfeinden aus Wirtschaft und Politik ist so    gewachsen, daß sie das Kopfgeld auf eine Million der Landeswährung  Real   erhöhten, umgerechnet fast 400000 Euro. Ein Polizeibeamter hörte  dies   jetzt zufällig mit, nahm indessen jene Männer, die da über  Kräutlers   Ermordung verhandelten und dessen ständige Bewacher als  kleine Fische   einstuften, keineswegs etwa fest. Hinweis auf die  bizarre Situation, die   selbst Kräutler  mit Wildwestfilmen vergleicht.  „Ein Bürgermeister,  den  ich persönlich kannte, ließ einen unbequemen  Abgeordneten vor  dessen  Frau und Kindern abknallen. All das passiert –  und steht nie in  der  Zeitung. Straflosigkeit dominiert.“ Seit 1980  kämpft Kräutler in   Amazonien für die Gläubigen und deren  Menschenrechte – überreichlich   Stoff für einen spannungsgeladenen  Film: Zur Diktaturzeit schlägt ihn   die Militärpolizei bei einer  Protestaktion zusammen. 1987, schon während   der „Demokratie“, überlebt  er schwerverletzt einen als Autounfall   inszenierten Mordanschlag –  ein Lastwagen rast in sein Auto, tötet den   neben ihm sitzenden  italienischen Priester. Einer der Männer im LKW   beklagt kurz darauf,  daß man den Falschen liquidiert habe – der Fall   wird nie aufgeklärt,  niemand wird bestraft. 1996 wird Kräutlers   Mitarbeiter und  Ordensbruder Hubert Mattler aus Österreich just in dem   Moment  erschossen,  als er im Hause des Bischofs gerade auf dessen Stuhl    sitzt. Kräutler leitet Brasiliens größtes Bistum – mehr als viermal so    groß wie Österreich. In der nordamerikanischen Urwaldmissionarin   Dorothy  Stang hat er  eine engagierte Mitstreiterin – 2005 wird sie von    bezahlten Killern im Auftrage von Farmern und Holzunternehmen    liquidiert. Wegen der enormen internationalen Proteste, um weiteren    Imageverlust zu vermeiden, läßt Brasilia den Fall rasch „aufklären“ –    fünf Tatbeteiligte kommen hinter Gitter. Kräutler indessen entlarvt ein    Komplott zum Schutze vieler einflußreicher Hintermänner. „Ich habe  ganz   explizite Morddrohungen erhalten, weil ich fordere, daß die   Ermittlungen  bis ins kleinste Detail weitergehen. Damit habe ich mir   natürlich nicht  nur Freunde geschaffen. Denn hinter dem Mord an Dorothy   Stang stehen  auch Politiker aus höheren Etagen.“ Zudem hat Kräutler   auch noch  massiven sexuellen Kindesmißbrauch, viele Fälle von   Kinderprostitution  enthüllt, in die ebenfalls Politiker,   Großgrundbesitzer und andere  Unternehmer verwickelt sind. „Aus   christlicher Überzeugung muß ich als  Bischof gegen viele   Rechtsverletzungen kämpfen, weil der Staat hier  nicht präsent ist,   seine Pflichten zum Schutze der Menschen und der  Amazonasnatur nicht   erfüllt.“ In Kräutlers Teilstaat Pará, mehrfach  größer als Deutschland,   wird gemäß Rechtsexperten nur in vier Prozent  der Mordfälle überhaupt   ermittelt. Steht wegen des neuen Kopfgeldes von  fast 400000 Euro ein   Attentat auf den Bischof unmittelbar bevor? In  einem Manifest hat   Brasiliens katholische Kirche das Justizministerium  und die   Bundespolizei jetzt zum raschen Handeln aufgefordert:“Jene, die  Erwin   Kräutler liquidieren wollen, besitzen mit Sicherheit viel    wirtschaftliche und politische Macht“.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/04/belo-monte-ana-julia-carepa-gouverneurin-des-amazonasteilstaats-para-aus-lulas-arbeiterpartei-propagiert-wasserkraftwerksprojekt-in-zeitungen-und-blog-teilstaat-para-beruchtigt-fur-sklavenarbeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/04/belo-monte-ana-julia-carepa-gouverneurin-des-amazonasteilstaats-para-aus-lulas-arbeiterpartei-propagiert-wasserkraftwerksprojekt-in-zeitungen-und-blog-teilstaat-para-beruchtigt-fur-sklavenarbeit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/29/franziskaner-johannes-bahlmann-aus-sao-paulo-neuer-bischof-in-obidos-am-rio-amazonas-im-teilstaat-des-weltsozialforums-dom-frei-bernardo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/29/franziskaner-johannes-bahlmann-aus-sao-paulo-neuer-bischof-in-obidos-am-rio-amazonas-im-teilstaat-des-weltsozialforums-dom-frei-bernardo/</a></p>
<p><strong>Hintergrundinterview:</strong></p>
<p><strong><font size="5">Amazonas-Bischof Erwin Kräutler:“Das ist hier wie in Wildwest-Filmen!“</font><font size="5">Appell wegen gravierender Menschenrechtsverletzungen an brasilianische Regierung/Sklavenarbeit und Terror gegen Indianer</font></strong></p>
<p><strong> Der aus dem Vorarlberg stammende Bischof Erwin Kräutler    leitet in Amazonien Brasiliens größtes Bistum, mehr als viermal so groß    wie Österreich, eine Region gravierendster Probleme – vier Flugstunden    von Rio de Janeiro entfernt.  Kräutler überlebte bereits  Mordanschläge,   wurde von der Militärpolizei zusammengeschlagen. Wegen  Sklavenarbeit,   politischen Morden, dem Terror gegen Indianerstämme und  ungezügelter   Urwaldvernichtung wandte er sich jetzt erneut an die    Mitte-Rechts-Regierung in Brasilia.  </strong></p>
<p><strong>Bischof Kräutler, Brasilien ist Lateinamerikas größte    Demokratie, die neue Regierung von Staatschef Lula beeindruckt Europa    mit  progressiv klingenden Projekten, Versprechen – Sie erleben    anderes? </strong></p>
<p><strong>Wegen der Größe meines Bistums bin ich fast ständig unterwegs    in den Weiten Amazoniens, halte so Kontakt zu den Gläubigen. Erfahre    aus erster Hand, was die einfachen Leute bedrückt, bewegt, wie sich    vielerorts die Lage dramatisch verschlechtert. Es ist oft wie in den    Wildwest-Filmen – ein gesetzloses Land, Verbrechen jeder Art. Hier lebt    man gefährlich, die Leute sind in ihrem Leben  bedroht &#8211;  da muß ich    reagieren. Aber Bischöfe haben doch was anderes zu tun, denkt man sich    in Europa. Nur &#8211;  wenn ich schweige,  passiert überhaupt nichts mehr,    werden die Millionen von Menschen hier vom Staat vergessen.  </strong></p>
<p><strong>Offiziell wurde die Sklaverei schon 1888 abgeschafft – doch    immer noch hält man in Brasilien etwa 25000 Menschen wie Sklaven – ein    Großteil bei Ihnen in  Amazonien.  </strong></p>
<p><strong>Ich sehe es in meinem Bistum &#8211; angeheuerte Landarbeiter    werden mit LKW zu Hunderten auf  weit entfernte Urwaldfarmen gebracht,    verschwinden dort regelrecht. Man läßt den  Großgrundbesitzer mit den    Leuten tun und lassen, was er will &#8211;  sie kriegen nur das Notwendigste    zum Überleben, können von dort nicht weg, sehen keinen Centavo.</strong></p>
<p><strong>  Und was wird aus den Indianern?  </strong></p>
<p><strong>Diese Großgrundbesitzer wollen immer mehr Land, schrecken vor    absolut nichts zurück –  besetzen Indiogebiete. Dann gibts natürlich    wieder ein Blutbad, von dem man praktisch nicht viel erfährt. Denn die    Leichen können im Urwald verscharrt werden.  Auch Holzfäller,    Holzhändler vernichten Indianerlebensraum, fällen Mahagoni und andere    Edelhölzer, legen Straßen an, über die sofort  Siedler eindringen,    Brandrodungen starten. Überall keinerlei Respekt vor der Natur, enorme    soziale Probleme. Die Regierung hätte sie verhindern können.  Das    Absurde – in unserer Verfassung sind die Rechte der Indianer bestens    geschützt wie weltweit nirgends, das haben wir schon in den achtziger    Jahren erreicht. Doch der Buchstabe wird nicht in die Realität    umgesetzt.Das muß irgendwie gesagt werden, weitergegeben werden nach    Brasilia. </strong></p>
<p><strong> Weiß denn die Regierung nichts von der dramatischen Situation?</strong></p>
<p><strong> Die glauben dort, daß alles wunderbar funktioniert, weils    auf dem Papier steht. Es ist in Amazonien nicht so, wie man es sich in    Brasilia vorstellt. Dabei war sogar schon der Justizminister bei mir.    Doch er ist umgeben von Leuten, die die Lage vertuschen.  Wir brauchen    die Bundespolizei, brauchen alle staatlichen  Behörden vor Ort.    Arbeiter, Angestellte werden mit einem Tritt in den Hintern entlassen,    können hier nirgendwo ihre Rechte einklagen. Die Unternehmer nutzen die    gesetzlose Situation natürlich aus, schlagen daraus Riesenprofit. Man    muß  sofort was tun. Nicht irgendwann,  im nächsten Jahr. Jetzt in  der   Wahlkampagne verspricht man natürlich wieder das Blaue vom  Himmel. </strong></p>
<p><strong> Aber sind denn die Indianer und ihre Rechte bei Kommunalwahlen kein Thema? </strong></p>
<p><strong>Indioprobleme taugen nicht für Stimmenfang, Indianer  bringen    nie Stimmen. Es ist genau umgekehrt &#8211;  als Kandidat verteidigt man  die   Eindringlinge, damit man jetzt im Oktober mehr  Wahlprozente  kriegt.  Wer  sich hier für die Indianer, die Landarbeiter einsetzt, hat   automatisch  all jene gegen sich, die an den Urwald, dessen  Bodenschätze  ranwollen.  Wer dagegen aufsteht, den will man zum  Schweigen bringen.  </strong></p>
<p><strong>Heißt das politische Morde, Killerkommandos? Immerhin werden    jährlich in Brasilien über 45000 Menschen getötet, laut UNO-Angaben   mehr  als im Irakkrieg. </strong></p>
<p><strong>Die Leute meines Bistums werden eingeschüchtert, leben in    Angst und Aufregung. Motorrad-Pistoleiros exekutieren unerwünschte    Personen auf offener Straße. Ein Bürgermeister, den ich persönlich    kannte, ließ einen unbequemen Abgeordneten vor dessen Frau und Kindern    abknallen. All das passiert – und steht nie in der Zeitung.    Straflosigkeit dominiert. Die Menschen hier sind ihrer elementarsten     Menschenrechte beraubt.</strong></p>
<p><strong> Aber in Europa wird doch immer von fruchtbringenden    Amazonas-Konferenzen berichtet, von großartigen Vorhaben nachhaltiger    Urwaldnutzung, dem EU-Pilotprojekt zum Schutze der Regenwälder, der    Ansiedlung vieler Landloser?</strong></p>
<p><strong> Natürlich schreibt man in Deutschland oder Österreich, daß    alles gut läuft, daß viele Menschen in nachhaltigen    Entwicklungsprojekten untergebracht werden. Ich habe eines davon in    meinem Bistum. Aber man sagt nicht, daß ein Richter alles gestoppt hat,    weil das irgendwelchen Großgrundbesitzern nicht paßt. Die  Brandrodungen   habe man unterbunden, hieß es offiziell vor zwei  Jahren.  Doch jetzt  kam  heraus, daß sich allein 2003 das Abfackeln von  Urwald verdoppelt  hat –  die Amazonasvernichtung ist gravierender denn  je. </strong></p>
<p><strong>Aber kämpfen Sie denn allein – oder gibt es Mitstreiter? </strong></p>
<p><strong>Das ist das Positive – seit ich 1980 Bischof von „Alto Xingu“    wurde, sind die Leute hier politisch reifer geworden. Viel mehr    Amazonenser sehen und begreifen, was hier wirklich passiert. Vor zehn    Jahren hatte ich mir nicht träumen lassen, daß es Bürgerinitiativen    geben würde, die für die Menschenrechte eintreten. Heute habe ich viele    Mitstreiter, arbeite eng mit der katholischen Bodenpastoral CPT    zusammen. Auf einmal gibt es so viele Organisationen hier, das wurde    besser. Doch in Brasilia werden sie nur zu oft von den zuständigen    Regierungsstellen nicht gehört. Ich  komme an die Autoritäten heran,    fordere jetzt erneut Sofortmaßnahmen.  Und spreche nicht für mich,    sondern im Namen all dieser Betroffenen, die ich ja  persönlich kenne,    mit denen ich lebe.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianische-richterin-entlassen-die-madchen-in-uberfullte-mannerzelle-sperren-lies-wodurch-es-vorhersehbar-zu-vergewaltigungen-kam-pt-gouverneurin-wuste-von-dieser-praxis/#more-5188">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianische-richterin-entlassen-die-madchen-in-uberfullte-mannerzelle-sperren-lies-wodurch-es-vorhersehbar-zu-vergewaltigungen-kam-pt-gouverneurin-wuste-von-dieser-praxis/#more-5188</a></p>
<p><strong>Lula-Regierung befürchtet Ermordung<br />
Befreiungstheologischer Amazonasbischof Erwin Kräutler unter ständigem    Polizeischutz Der aus Österreich stammende befreiungstheologische    Bischof des Amazonas-Bistums Xingu, Erwin Kräutler, ist nach zahlreichen    Morddrohungen auf Anweisung der brasilianischen Regierung unter    ständigen Polizeischutz gestellt worden. Wie Kräutler im Bistumssitz in    Altamira sagte, werde er rund um die Uhr und auch bei Reisen in weit    entfernte Gemeinden von einer Sondereinheit bewacht. Brasiliens    Sicherheitsbehörden bewerteten seine Situation als “kritisch”. “Man hat    Angst, daß nach dem Mord an der nordamerikanischen Missionarin und    Umweltaktivistin Dorothy Stang in meinem Bistum vom vergangenen Jahr    auch mir etwas passiert.” Einen weiteren Fall wie diesen könne sich die    brasilianische Regierung politisch heute nicht leisten. Sehr   schmerzhaft  für ihn sei, so Kräutler, daß er wegen seines   Bekanntheitsgrades  Polizeischutz erhalte, hunderte ebenfalls von Mord   bedrohte Geistliche,  kirchliche Menschenrechtsaktivisten und   Umweltschützer jedoch nicht.  Seine seelsorgerische Arbeit werde   erschwert, weil die Polizeibegleitung  auf viele Gläubige verstörend   wirke und von ihm jedesmal erklärt werden  müsse. Vorrangig sei, daß die   Gründe, weshalb er Morddrohungen erhalte,  von den zuständigen   Autoritäten beseitigt würden.Der Bischof hatte eine  lückenlose   Aufklärung des Mordes an der Urwaldmissionarin Stang  gefordert und   immer wieder betont, daß viele einflußreiche Hintermänner  bisher nicht   belangt würden. “Hinter dem Mord stehen auch Politiker aus  den höheren   Etagen.” Zudem will Kräutler gemeinsam mit Umwelt-und    Menschenrechtsorganisationen ein von der Lula-Regierung am am Rio Xingu    geplantes Staudammprojekt verhindern, das Amazonasnatur zerstören und    den Lebensraum von Indianerstämmen überfluten  würde. Außerdem hatte  er   massiven sexuellen Kindesmißbrauch sowie Kinderprostitution  öffentlich   gemacht, worin Politiker, Großgrundbesitzer und andere  Unternehmer   verwickelt sind. Daraufhin hatte er auf verschiedenstem  Wege   Morddrohungen erhalten, war sogar in öffentlichen Hetzkampagnen  seine   Eliminierung empfohlen worden. Kräutler, so hieß es, sei ein  Feind des   Fortschritts, der die wirtschaftliche und soziale  Entwicklung der Region   verhindern wolle. “Seit meiner Ankunft vor 41  Jahren”, so der Bischof,   “kämpfe ich für echten Fortschritt und  nachhaltige Entwicklung von   Amazonien, setze aber die Interessen der  Menschen, darunter der Indianer   und der Uferbewohner, als  Priorität.” Seine Gegner betrieben indessen   die skrupellose Ausbeutung  der Region, darunter massive illegale   Abholzung, um riesige Gewinne  einzustreichen. “Nach uns die Sinflut” und   nicht Nachhaltigkeit sei  deren Motto. Gerodeter Wald werde nicht  wieder  aufgeforstet, verwandle  sich in unfruchtbare Steppe. Amtliche  Angaben  über vernichteten  Urwald entsprächen nicht der Realität, seien  zu  niedrig. Den  Statistiken zufolge sind in den vier Amtsjahren der   Regierung von  Staatschef Lula etwa 80000 Quadratkilometer Regenwald   zerstört worden.  Der Amazonasteilstaat Parà, in dem Kräutlers Bistum   liegt, ist  mehrfach so groß wie Deutschland. Gemäß Rechtsexperten wird   dort nur  in vier Prozent aller Mordfälle überhaupt von der Polizei   ermittelt,  dominiert ein Klima der Straflosigkeit und ist Sklavenarbeit   häufig.  Kräutler hat mehrere Menschenrechtspreise erhalten. Einen als    Autounfall inszenierten Mordanschlag überlebte er schwerverletzt, der    neben ihm sitzende italienische Priester wurde getötet. Kräutler legte    sich auch immer wieder mit Brasiliens Justiz, der Richterkaste an. Sie    zählt zu den Berufsgruppen mit den absurdesten Privilegien und steht    deshalb fast ständig unter heftigem Beschuß der Medien sowie der    Menschenrechtsorganisationen. Denn die Einkommen der Richter nähern sich    denen der Minister, und Richterpensionen liegen mehr als das    Zwanzigfache über den brasilianischen Durchschnittsrenten. Wegen    monatelanger Ferien stocken Ermittlungen, werden Prozesse oft ein    Jahrzehnt und länger verschleppt. Andererseits herrscht Chaos im    Justizapparat, gelten die Richter, von Ausnahmen abgesehen, als extrem    konservativ bis reaktionär. Arme werden wegen Bagatelldelikten häufig  zu   Freiheitsstrafen verurteilt, während Bessergestellte meist auf  freiem   Fuß bleiben. Zwölf Jahre lang hatten Kongreßabgeordnete  gemeinsam mit   der Zivilgesellschaft dafür gekämpft, daß Brasiliens  Richter eines ihrer   absurdesten Privilegien verlieren, nämlich drei  Monate bezahlten  Urlaub  pro Jahr. Doch kaum war das Privileg gefallen,  wurde es im  Oktober 2006  just auf Druck der Richter wieder  eingeführt. Eine  schlechte Nachricht  für Brasiliens Bürgerrechtler,  die seit Jahrzehnten  gegen die  vorherrschende Straflosigkeit, das  Verschleppen von  Ermittlungen und  Gerichtsprozessen vergeblich Sturm  laufen. Beispiele  gibt es genug. 1992  erschießt eine Sondereinheit der  Militärpolizei in  Sao Paulo mindestens  111 Gefangene – alle  Beteiligten bleiben auf  freiem Fuß, der  befehlshabende Oberst wird  nach sechzehn Jahren  freigesprochen. Im  Amazonasteilstaat Parà tötet  ein Polizeikommando vor  zehn Jahren  mindestens neunzehn Landlose – das  Blutbad ist weiter   ungesühnt. Landlosenführer Joao Rodrigues: “Die  Lula-Regierung hätte im   sehr konservativen Justizapparat intervenieren  können – doch dazu fehlt   ihr leider die politische Courage. Es ist  eine schwache Regierung, die   zudem zugelassen hat, daß in ihrer  Amtszeit bisher bei Landkonflikten   über einhundert Menschen ermordet  wurden – und in allen Fällen   Straffreiheit herrscht.“ In dem von  Sklavenarbeit und Terror gegen   Menschenrechtsaktivisten gezeichneten  Teilstaate Parà wurde   Urwaldbischof Erwin Kräutler wider Willen zum  Rechtsexperten. Der   Bischof weist auf den Mord an dem spanischen  Indiomissionar Vicente   Canas – erst jetzt, also neunzehn Jahre nach  der Tat und kurz vor der   Verjährung, begann der Prozeß gegen Täter und  Hintermänner, meist   Großgrundbesitzer. Zwei Angeklagte wurden bereits  freigesprochen, weil   nach so langer Zeit Details nicht mehr zu klären  sind. “Vicente Canias   wurde grausam ermordet, weil er sich für Indios  eingesetzt hat. Damals   sind wir überall vorstellig geworden, haben  verlangt, daß diese Sache   geklärt wird, daß diese Untersuchungen  angestellt werden sollen. Und das   wurde einfach hinausgezögert bis vor  kurzem, bis sich niemand mehr   erinnert, was da passiert war.“  Kräutler erwähnt die grausame   Verstümmelung von zwanzig Kindern in  seinem Bistum – auch da kämpft der   Bischof für die Bestrafung der  Schuldigen. “Es kam erst im Jahre 2003  zu  einer Gerichtsverhandlung,  also praktisch zehn bis fünfzehn Jahre   später. Und alle die zu  Freiheitsstrafen verurteilt worden sind, kamen   auf freiem Fuß.  Begründung: Der Prozeß wird neu aufgerollt, sie können   ihn in Freiheit  abwarten. Das heißt mit anderen Worten, daß die Sache   gelaufen,  abgewehrt ist.“ </strong><strong>Als Kräutler erfuhr, daß eine   völlig  unschuldige Frau, Salma Simas, unter falschem Mordverdacht in   eine mit  fünfzig Männern total überfüllte Zelle gesperrt wurde, immer   wieder  vergewaltigt, attackiert, mit Geschlechtskrankheiten infiziert   wird,  kämpfte er so lange, bis die Frau nach sieben Monaten endlich frei    kam. Richter und Staatsanwälte hatten mit ihr kein Erbarmen. Eine    Staatsanwältin, die zufällig an der Zellentür vorbeiging, und von Salma    Simas um Hilfe gebeten wurde, reagierte zynisch und ironisch, sogar    sexistisch. Der zuständige Generalstaatsanwalt von Parà betonte: “Im    Hinterland gab es noch nie Frauenzellen, die Gefangene bleibt dort, wo    Platz ist.“ Kräutler nach der erkämpften Freilassung:“Sie war    buchstäblich in der Hölle, wurde gedemütigt, geschändet, wie ein Objekt,    sozusagen am Fließband ausgebeutet, vergewaltigt. Was Salma Simas    geschah, passiert in Parà nach wie vor.“ Als der Freispruch fiel, saß    Kräutler im Gerichtssaal, forderte gemeinsam mit den lokalen    Bürgerrechtsbewegungen eine Haftentschädigung für die gebrochene Frau.    „Hier muß ich einfach Schritte unternehmen, die man in Deutschland oder    Österreich als Bischof nicht tun müßte.“ </strong></p>
<p><strong>Pfarrer Günther Zgubic, ebenfalls aus Österreich, leitet    Brasiliens Gefangenenseelsorge und wirft Richtern vor, gerade mit    Angeklagten aus der Unterschicht keinerlei Mitleid zu haben. “Ich hab    einen Gefangenen angetroffen, der seit zehn Jahren auf die    Gerichtsverhandlung, auf ein Urteil wartet.“ Zgubic bringt auf, wenn    Slumbewohner wegen Bagatelldelikten, etwa Diebstählen im Supermarkt,    jahrelang ins Gefängnis müssen. „Einer stahl drei kleine Kuchen und    Milch – bekam fünf Jahre Gefängnis. Der Richter verhielt sich doch da    verbrecherisch. Wer für mich da ins Gefängnis gehört, ist der Richter,    der ist doch ein totaler Verbrecher, hat ein Leben zerstört. Man sieht,    daß die Strafphilosophie noch aus der Diktaturzeit stammt – zuviele    Richter denken noch faschistisch oder repressiv.“</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/franzosischer-umweltaktivist-und-biologe-pierre-jaufret-in-amazonien-ermordet-kopenhagen-und-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/franzosischer-umweltaktivist-und-biologe-pierre-jaufret-in-amazonien-ermordet-kopenhagen-und-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong> Morddrohungen gegen Brasiliens Urwaldbischof Erwin Kräutler &#8211;    Kämpfer gegen Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, sexuellen    Kindesmißbrauch</strong></p>
<p><strong>Amazonien, seine Regenwälder zählen zu den faszinierendsten    Regionen dieser Erde. Doch der aus Österreich stammende Bischof Erwin    Kräutler, 62, wirkt seit 41 Jahren keineswegs in einem bunten,    exotischen Tropenparadies wie aus der Tourismuswerbung. Von nahem    betrachtet, offenbart sich eine grausame Alltagsrealität, entdeckt man    archaische, neofeudale Gesellschaftsstrukturen, sogar Reste von    Sklaverei. Großgrundbesitzer, Holzfirmen und ihre Handlanger in der    Politik kennen nur zu oft keine Skrupel, terrorisieren die einfache    Bevölkerung, lassen Mißliebige durch Berufskiller ermorden.    Umweltschützer, kirchliche Menschenrechtsaktivisten und Geistliche haben    deshalb in Amazonien einen schweren Stand. „Weit weg von der    Hauptstadt“, so Erwin Kräutler „ist hier eine gesetzlose Gegend, die man    mit Wildwestfilmen vergleichen kann.“ Zur Diktaturzeit schlägt ihn  die   Militärpolizei zusammen. 1987, schon während der „Demokratie“,   überlebt  er schwerverletzt einen als Autounfall inszenierten   Mordanschlag. „Man  erwischte den Falschen! Ein Mitbruder starb für   mich, an meiner  Seite.“Kräutlers Bistum am gewaltigen Rio Xingù ist   mehr als viermal so  groß wie Österreich, das größte ganz Brasiliens.   Zwar stehen das  einfache Volk, die Gläubigen auf Kräutlers Seite – doch   seine Gegner  sind einflußreich, kommen aus  Politik und Wirtschaft.   Letztes Jahr  wurde in Bischof Kräutlers Bistum die nordamerikanische   Umweltaktivistin  und Missionarin Dorothy Stang ermordet, was weltweit   Aufsehen erregte.  Der Fall schien relativ rasch geklärt, fünf   Tatbeteiligte kamen in  Untersuchungshaft, drei bereits vor Gericht.   Bischof Kräutler entlarvte  indessen ein Komplott zum Schutze vieler   weiterer einflußreicher  Hintermänner. Auch deshalb ist er jetzt in   großer Lebensgefahr. “Ich  habe ganz explizite Morddrohungen erhalten,   weil ich fordere, daß die  Ermittlungen bis ins kleinste Detail   weitergehen. Damit habe ich mir  natürlich nicht nur Freunde geschaffen.    Denn hinter dem Mord stehen  auch Politiker aus den höheren   Etagen.“–Staudammprojekt Belo Monte—Als  zweiten Grund für die   Morddrohungen nennt Bischof Kräutler seinen  Widerstand gegen ein bei   Altamira geplantes, gigantisches  Staudammprojekt namens Belo Monte. Die   Regierung von Staatschef Lula ist  dafür &#8211;  dem Vernehmen nach will   sich China beteiligen, das zahlreiche  solcher umstrittenen Stauwerke   errichtete. In-und ausländische Experten  nennen Belo Monte   wirtschaftlich unsinnig. Bischof Kräutler  argumentiert:“Durch das   Megaprojekt würde zudem Amazonasnatur zerstört,  würden die   Stammesgebiete vieler Indios überflutet, die Uferbewohner  geschädigt –   und weil das gegen die Menschenrechte ist, bin ich auf die  Barrikaden   gegangen.“ Bischof Kräutler legt sich mit mächtigen  Interessengruppen   an. “Es handelt sich um eine Mafia, eine Gruppe von  Spekulanten, die   von heute auf morgen reich werden will. Wenn ich gegen  die Ausbeutung   von Amazonien, die skrupellose Abholzung bin, wenn ich  sage, das ist   Raub, wende ich mich natürlich gegen  all diese Leute, die  sich davon   wahnsinnige Gewinne versprechen. Deshalb heißt es, man muß  den Bischof   umbringen. Das Volk in Altamira wurde über das Megaprojekt  nicht   unterrichtet &#8211; man hat uns praktisch angelogen. “Selbst in den  Medien   Nordbrasiliens wurde eine Kampagne gestartet, ganz offen die    „Eliminierung“ Kräutlers empfohlen. Der Bischof wird allen Ernstes als    „autokratischer Diktator“ bezeichnet, der ein Klima von Terror und  Angst   schaffe. –sexueller Mißbrauch von Kindern—Im nahezu rechtsfreien  Raum   Amazoniens wissen Menschen häufig in ihrer Not und Angst keinen  anderen   Ausweg, als sich an Kräutler zu wenden, ihn persönlich um  Hilfe zu   bitten.Nur zu oft erfährt er deshalb von schweren Verbrechen,    Korruption, Machtmißbrauch der Politiker. Er muß dann einfach  handeln,   bringt meist als erster die Dinge an die Öffentlichkeit,  zieht den Haß   der Mächtigen auf sich. Für sie ist das Maß voll, als er  jetzt auch noch   massiven sexuellen Kindesmißbrauch, zahlreiche Fälle  von   Kinderprostitution enthüllt, in die Politiker, Großgrundbesitzer  und   andere Unternehmer verwickelt sind. Nur zu oft verkaufen    Amazonas-Mädchen ihren Körper, um im Tausch nicht etwa Geld, sondern nur    etwas zu essen zu bekommen – für sich und die ganze verelendete    Familie. Kräutlers Stadt Altamira macht in Brasilien Schlagzeilen. „Da    sind Leute zu mir gekommen und haben mir gesagt, so und so läuft das –    aber bitte nenne meinen Namen nicht! Die Leute hier haben eben Angst.    Also habe ich die oberste Sicherheitsbehörde informiert – schließlich    geht es um Menschenrechte, die Menschenwürde der Frau, der    Heranwachsenden.“ Die Polizei ermittelte prompt, es regnete Haftbefehle.    In Altamira gingen Tausende auf die Straßen, um gegen sexuellen    Kindesmißbrauch zu protestieren. Demonstrationen dieser Art  gab es noch    nie in Brasilien, das Fernsehen berichtete ausführlich über Kräutlers    Initiative. –Solidaritätsbotschaften aus aller Welt—Ihm macht viel  Mut,   daß das einfache Volk Amazoniens, die Kirche des ganzen Landes  jetzt  auf  seiner Seite steht. Die Gläubigen in Altamira, im gesamten  Bistum   zeigen jetzt Flagge: “Die Leute sagen zu mir, ich soll nicht  aufstecken.   Ich habe tausende Briefe erhalten, jeden Tag kommen neue    Solidaritätsbotschaften. In den Kirchen lese ich Transparente mit der    Aufschrift: Bischof Erwin, wir lieben dich! Nein, allein auf weiter  Flur   stehe ich keineswegs.“Brasiliens soziale Bewegungen, mit denen   Kräutler  zusammenarbeitet, haben Staatschef Lula wiederholt   vorgeworfen, auch  bei den Bürgerrechten seine Wahlversprechen gebrochen   zu haben. Die  Mordrate liege in dem Tropenland um das Zehnfache höher   als in  Westeuropa, Gewalt fordere jährlich über fünfzigtausend   Menschenleben.  Der Teilstaat Parà, in dem Kräutler arbeitet, ist   mehrfach so groß wie  Deutschland. Laut Rechtsexperten wird dort nur in   vier Prozent der  Mordfälle überhaupt von der Polizei ermittelt,   dominiert ein Klima der  Straflosigkeit.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/05/europaisches-parlament-uber-umstrittenes-umleitungsprojekt-am-rio-sao-francisco-in-brasilien-informiert-indianer-und-saulo-feitosa-bischoflicher-indianermissionsrat-cimi-in-brussel-argumente-v/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/05/europaisches-parlament-uber-umstrittenes-umleitungsprojekt-am-rio-sao-francisco-in-brasilien-informiert-indianer-und-saulo-feitosa-bischoflicher-indianermissionsrat-cimi-in-brussel-argumente-v/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien</strong><strong> Frauen allein in überfüllte Männer-Gefängniszellen gesperrt &#8211; Massenvergewaltigungen</strong></p>
<p><strong>1996 kämpft der aus Österreich stammende Bischof Erwin    Kräutler in seinem Bistum des Amazonasteilstaates Parà eine völlig    unschuldige Frau frei, die sieben Monate lang in einer total überfüllten    Männerzelle immer wieder vergewaltigt wird. Der Fall erregt enormes    Aufsehen und manche Gutgläubige selbst in Deutschland und Österreich    denken, nunmehr werde solchen barbarischen, bis dahin üblichen     Menschenrechtsverletzungen ein für alle Mal ein Riegel vorgeschoben.    Den Amtsantritt von Staatschef Lula, einem Ex-Gewerkschaftsführer, im    Jahre 2003 sehen naive Gemüter in Europa gar als Garantie für mehr    Bürgerrechte, besonders der Armen. Doch es ändert sich nichts: Im    November 2007 entdeckt die Presse nach einem anonymen Hinweis in einem    Polizeigefängnis der Parà-Stadt Abaetetuba eine junge Frau in einer mit    zwanzig Schwerkriminellen völlig überbelegten Zelle und bringt den  Fall   in die Schlagzeilen. Was Brasiliens Öffentlichkeit wie damals,  als   Bischof Kräutler Alarm schlug, ebenfalls schockiert: Wiederum sind    hochrangige weibliche Polizei-und Justizbeamte direkt für diese    sadistische Tat verantwortlich. Eine Art von KZ-Wächterinnen-Mentalität?    Das fragen sich hier nicht wenige. Die junge Frau wird eines simplen    Diebstahlsdelikts beschuldigt und erlebt fünfzehn Tage lang in der    Männerzelle den puren Horror: Immer wieder Vergewaltigungen, Schläge,    Brandmale – die Kriminellen drücken auf ihrer Haut die Zigaretten aus.    Vermutet wird, daß die sexuelle Ausbeutung der Frau durch die Männer in    voller Absicht ermöglicht werden sollte. Denn offensichtlich war man    interessiert, daß der Fall möglichst lange unentdeckt bleibt:  Polizisten   scheren der Frau sofort die Haare, um sie den anderen  Zelleninsassen   ähnlicher zu machen. Das vergitterte Fenster der  Polizeizelle konnte man   von der Straße aus sehen – womöglich hörte von  dort aus jemand die   Schreie der vergewaltigten Frau.</strong><strong> Die  Reporter des   Amazonasteilstaates Parà, einmal hellhörig geworden,  recherchieren   weiter, entdecken binnen weniger Tage drei weitere Fälle  dieser Art. </strong><strong>Die   junge Frau, inzwischen in  Sicherheit, beschreibt das Ausmaß der   Verrohung, die Komplizenschaft  der Beamten: Denn einmal in der Woche war   sogenannte „Visita intima“,  strömen in Brasilien die  Lebenspartnerinnen  der Gefangenen in die  Haftanstalten &#8211; zum  Geschlechtsverkehr in  Spezialzellen. “Donnerstags  kamen die Frauen  dieser Männer – das war der  einzige Tag, an dem sie  mich in Ruhe  ließen.“</strong><strong>Brasiliens  katholische Kirche,  speziell die  Gefangenenseelsorge der  Bischofskonferenz prangert auch  unter Lula die  entsetzlichen Zustände in  den Gefängnissen an. In  Europa schauen viele  weg, tun das als  Stimmungsmache gegen einen  „progressiven“  Staatspräsidenten ab. Gleiches  gilt für die  Scheiterhaufen in  Millionenstädten wie Rio de Janeiro, wo  man sogar  Bürgerrechtler  lebendig verbrennt. </strong><strong>Jetzt ist  der  Katzenjammer groß,  muß man gegenüber bohrenden Journalisten   notgedrungen Position  beziehen. Besonders erbärmlich gebärdet sich   Parà-Gouverneurin Ana  Julia Carepa,  aus Lulas Arbeiterpartei(PT). Sie   muß einräumen, von  diesen sadistischen Vorgängen gewußt zu haben.    „Unglücklicherweise ist  das eine beklagenswerte Praxis, von der der  wir  wissen, daß sie seit  langem existiert – nicht nur in Parà.“ Doch  seit  ihrem Amtsantritt hat  die Gouverneurin nichts gegen diese  gravierenden   Menschenrechtsverletzungen unternommen, ebensowenig wie  Lulas   Zentralregierung. Oppositionspolitiker in Brasilia sprechen von    „primitivem Sadismus“, der Teilstaat sei in der Hand von Banditen. </strong><strong>–Bischof Erwin Kräutler  und der Fall von 1996—</strong><strong> Kräutler    setzt sich persönlich für Selma Simas ein, völlig unschuldig und doch    des Mordes bezichtigt. Sie ist damals 44, muß sieben Monate in einer   mit  35 bis 50 Männern völlig überfüllten Zelle verbringen, wird immer    wieder attackiert, mit Geschlechtskrankheiten infiziert, ist danach  eine   völlig gebrochene Frau.</strong><strong> Auffällig, wie  hochrangige   weibliche Staatsbeamten im Macholande Brasilien vorgehen:  Die zuständige   Polizeichefin zeigt keinerlei Mitleid, und eine  Staatsanwältin, die   zufällig an der Zellentür vorbeigeht und von Selma  Simas um Hilfe   angefleht wird, reagiert zynisch und ironisch, sogar  sexistisch. Der   damalige Generalstaatsanwalt von Parà erklärt  öffentlich:“Im Hinterland   gab es noch nie Frauenzellen, die Gefangene  bleibt dort, wo Platz ist!“</strong><strong>Bischof   Kräutler nach der  schließlich erkämpften Freilassung:“Sie war   buchstäblich in der Hölle,  wurde gedemütigt, geschändet, wie ein Objekt,   sozusagen am Fließband  ausgebeutet, vergewaltigt. Was Salma Simas   geschah, passiert in Parà  nach wie vor. Hier muß ich einfach Schritte   unternehmen, die man in  Deutschland oder Österreich als Bischof nicht   tun müßte.“</strong><strong>Inzwischen  äußerte sich die   UNO-Menschenrechtskomission in Genf zu den neuesten  Fällen. Zugleich   wurde ein UNO-Dokument verbreitet, das auf  systematische Folter in   Gefängnissen und Polizeiwachen  in der  Amtszeit von Lula weist. Wenn   eine Frau in eine Männerzelle gesperrt  und daraufhin vorhersehbar   sexuell mißbraucht werde, handele es sich  um einen Vorgang, der mit   Zustimmung der Autoritäten geschehe. Diese  Autoritäten, so die UNO   weiter, seien damit für einen Fall von Folter  verantwortlich.</strong><strong> Die   brasilianische Ministerin für  Frauenpolitik, Nilcea Freire, erklärte  in  Brasilia kurioserweise, zum  ersten Mal von derartigen Zuständen   erfahren zu haben. Diese sind  indessen allgemein und detailliert   bekannt, seit langem auch  europäischen Menschenrechts-NGO.</strong><strong>Immer wieder werden in Männerzellen sexuell mißbrauchte Frauen schwanger, infizieren sich mit Aids. </strong><strong>In    dem von vielen europäischen Urlaubern angesteuerten  Nordost-Teilstaate   Rio Grande do Norte an der Atlantikküste werden  laut Kirchenangaben   Frauen mit männlichen Jugendlichen sowie  Transvestiten zusammengesperrt.   Zudem vergewaltigen immer wieder  Gefängniswärter weibliche Häftlinge. </strong><strong>Der    Amazonas-Teilstaat Parà, in dem die Produktion von Exportsoja für    Europa ebenso boomt wie die stark mit Pestiziden behandelte Monokultur    Zuckerrohr für die Agrotreibstoff-Herstellung, ist laut  Expertenanalysen   berüchtigt wegen krasser Menschenrechtsverletzungen,  darunter   Sklavenarbeit.</strong><strong> Bischof Kräutler steht wegen    Morddrohungen unter ständigem Polizeischutz – in seinem Bistum wurde    2005 die nordamerikanische Urwaldmissionarin Dorothy Stang von    Pistoleiros erschossen.</strong></p>
<p><a href="http://www.katholische-kirche.de/2904.html">http://www.katholische-kirche.de/2904.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/37525/die-fruechte-des-hungerstreiks.html">http://www.domradio.de/aktuell/37525/die-fruechte-des-hungerstreiks.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/38862/was-will-diese-kirche-wirklich.html">http://www.domradio.de/aktuell/38862/was-will-diese-kirche-wirklich.html</a></p>
<p><a href="http://www.katholisch.de/2885.html">http://www.katholisch.de/2885.html</a></p>
<p><a href="http://www.kath.de/kasdbk/miteinan/mt020513.htm">http://www.kath.de/kasdbk/miteinan/mt020513.htm</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/6263/brasiliens-institutionalisierter-rassismus.html">http://www.domradio.de/aktuell/6263/brasiliens-institutionalisierter-rassismus.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/3998/brasilien-proteste-gegen-regierungskorruption.html">http://www.domradio.de/aktuell/3998/brasilien-proteste-gegen-regierungskorruption.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/3608/gott-ist-ein-brasilianer-brasilien-trauert.html">http://www.domradio.de/aktuell/3608/gott-ist-ein-brasilianer-brasilien-trauert.html</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/aktuell/2891/brasilianische-sekten-verheissen-wohlstand.html">http://www.domradio.de/aktuell/2891/brasilianische-sekten-verheissen-wohlstand.html</a></p>
<p><a href="http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,31063">http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,31063</a></p>
<p><a href="http://www.livenet.de/index.php/D/article/53/3725/">http://www.livenet.de/index.php/D/article/53/3725/</a></p>
<p><a href="http://www.jesus.ch/magazin/international/amerika/124014-brasiliens_ureinwohner_stehen_unter_grossem_anpassungsdruck.html">http://www.jesus.ch/magazin/international/amerika/124014-brasiliens_ureinwohner_stehen_unter_grossem_anpassungsdruck.html</a></p>
<p><a href="http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/international/amerika/114718-rio_karneval_kirche_und_kondome.html">http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/international/amerika/114718-rio_karneval_kirche_und_kondome.html</a></p>
<p><a href="http://www.livenet.de/index.php/D/article/187/26441/">http://www.livenet.de/index.php/</a></p>
<h2>Brasilien: Rund 3500 Arbeiter errichten  derzeit das neue  Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro, laut  nationalen  Wirtschaftsmedien. Nuklearteile aus Deutschland.  Doppelseitige  Regierungspropaganda für Angra 3. “Energie für neue  Zeiten”.  Deutsch-brasilianischer Atomvertrag, Willy Brandt und Ernesto  Geisel. 4  weitere AKW vorgesehen, betont Rousseff-Energieminister  Lobao. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10543" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Wie es weiter hieß, wird die Zahl der AKW-Erbauer  2012 auf  etwa 9000 aufgestockt, die in zwei Schichten arbeiten werden.  Angra 3  ist Teil des deutsch-brasilianischen Atomvertrages, der während  der  Folter-Militärdiktatur von Bonn 1975 mit den Generälen unterzeichnet   worden war.</strong></p>
<h2>Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/</strong></a></p>
<p>Der Spiegel:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515064.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515064.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel und Willy Brandt, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969   schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein   Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente    der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das    Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen    Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten    Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es    gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell    an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen  gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die  sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als  politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242  angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu  den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner,  teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in    Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen    Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten    deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/angela-merkel-verlangert-zweifelhaftes-atomabkommen-mit-brasilien-kritisiert-hannoversche-allgemeine/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/angela-merkel-verlangert-zweifelhaftes-atomabkommen-mit-brasilien-kritisiert-hannoversche-allgemeine/</strong></a></p>
<p><strong>Zu Beginn der rot-grünen Amtszeit war auf der New Yorker     Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags ohne durchaus mögliche     Gegenvoten Joseph Fischers folgender Text des Abschlußdokuments     unterzeichnet worden:”Die Konferenz erkennt die Vorteile der friedlichen     Atomenergienutzung und nuklearer Techniken an”, heißt es da, „und    ihren  Beitrag, um in den Entwicklungsländern nachhaltige Entwicklung zu     erreichen sowie generell das Wohlergehen und die Lebensqualität der     Menschheit zu verbessern.” Atomenergienutzung sei daher überall auf  dem    Erdball zu fördern.  </strong></p>
<p><strong>“die tageszeitung” (2004) “Rot-Grün sponsert Atomkraft    besonders…Und die üppigen Forschungsgelder fließen vor allem in die    Kernkraft…Auch unter Rot-Grün werden für die Atomkraft mehr    Forschungsgelder ausgeschüttet als für die erneuerbaren Energien.”</strong></p>
<p><strong>Der Rabe Ralf(2000):  Auf einer Pressekonferenz Trittins mit    seinem Amtskollegen Sarney Filho von Brasiliens Mitte-Rechts-Regierung    vergangenen Monat im Berliner Hilton-Hotel fragte der Rabe Ralf  deshalb   nach, wie beide Minister zum heftig umstrittenen  brasilianischen   Atomeinstieg mit deutscher Hilfe stehen. Sarney Filho  antwortete   kurioserweise garnicht, Trittin nur äußerst knapp:”Die  Entscheidung, wie   Dinge in anderen Ländern gestaltet werden, müssen  Sie anderen Ländern   überlassen &#8211; wir würden uns von anderen auch nicht  reinreden lassen.  Wir  hielten es für eine Form  falsch verstandener  Technologiepolitik,  die  Technologie, die wir bei uns aus gutem Grunde  ausmustern,  entsprechend  zu exportieren.”</strong></p>
<p><strong>Nun &#8211; für das neue Atomkraftwerk Angra III muß gar keine    Technologie mehr geliefert werden. Sie ist schon längst da, abgesichert    mit Hermes-Bürgschaft, lagert seit weit über zehn Jahren am Bauplatz   und  wird davon natürlich nicht besser.”</strong></p>
<p><strong>“Belo Monte” und Proteste:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/22/brasiliens-umwelt-und-klimaschutz-enormes-mainstream-lob-zur-kopenhagen-konferenz-fur-lula-rousseff-trotz-angra-3-und-belo-monte-projekt-jetzt-entdeckt-der-mainstream-offenbar-uralt-realitaten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/22/brasiliens-umwelt-und-klimaschutz-enormes-mainstream-lob-zur-kopenhagen-konferenz-fur-lula-rousseff-trotz-angra-3-und-belo-monte-projekt-jetzt-entdeckt-der-mainstream-offenbar-uralt-realitaten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</strong></a></p>
<p><strong>Viel Lob aus Europa für Politik der Rousseff-Regierung.</strong></p>
<p><strong>Rio+20: 2011 konstatierten die Landesmedien, daß der Sao  Paulo passierende  Rio Tieté eine noch größere, giftigere Kloake ist als  vor 18 Jahren &#8211;  sowie nach zwischenzeitlicher Investition von 1,6  Milliarden Dollar.</strong></p>
<p><strong>Die Situation zeigt deutlich, wozu das  Betroffenheitsgeschwätz der  UNO-Umweltkonferenz von 1992 in Rio de  Janeiro gut war. Wer damals den  Konferenzverlauf in Rio aktiv als  Unabhängiger, nicht als Funktionär,  verfolgte, begriff die  unausgesprochene Absicht, die tatsächlichen Ziele  dieser  Alibi-Beschwichtigungskonferenz auf der Stelle. Die seit 1992   sichtbaren Resultate sprechen Bände &#8211; nach 1992 begann auch in   Mitteleuropa Umwelt-und Naturvernichtung in bisher unbekanntem Ausmaß.    Für Rio plus 20 wird eine ähnliche Taktik wie vor 20 Jahren erwartet,   befürchten brasilianische Umweltexperten bereits “eine Bühne für   rhetorische Deklarationen”.  </strong></p>
<h2>Rio+20. Neue deutsche “Umweltpolitik” in  Brasilien:  Umweltjournalist Norbert Suchanek über die Folgen des  “Sojawahns”;  brachiale Naturvernichtung dank immer höherer Zucker- und   Ethanolimporte, ThyssenKrupp in Rio de Janeiro, die “Resultate” des   Pilotprogramms zum Schutz der Regenwälder. ARD-Monitor: “Versklavt und   vertrieben”. Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8479" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oded-grajew/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Jeder erinnert sich: Jahrhunderte ging es in  Deutschland  sehr gut ohne Soja &#8211;  wurden die Nutztiere, ob Schwein, Rind  oder Huhn,  sehr gesund mit den vielfältigsten Futterpflanzen meist  frisch von  nahen Feldern und Weiden ernährt. Wer aus der Landwirtschaft  kommt,  kennt die Details. Heute können einem die Tiere nur leid tun &#8211;   deren  langweilige, unnatürlich aussehende Nahrung kommt meist aus   (Dioxin-)Futterfabriken &#8211; die Fleischqualität ist entsprechend.   Wirtschaftspolitisch erzwungen von den Tierfabrik-Bossen und ihren   politischen Handlangern, wurde massiv ausgerechnet auf extrem   umweltschädlich herantransportiertes Soja-Futtermittel meist   aus Brasilien umgestellt, wird politisch und über die Mainstream-Medien   der Eindruck erweckt, als ginge ohne Soja in der deutschen   Landwirtschaft nichts mehr. Der renommierte deutsche Umweltjournalist   Norbert Suchanek hat in seinem neuen Buch “Der Sojawahn. Wie eine Bohne   ins Zwielicht gerät” wissenschaftlich analysiert, was die von jedermann   bekannten Figuren politisch verantwortete,  durchgepeitschte Soja-Politik  für ein Entwicklungsland wie Brasilien  bedeutet:”Unsere Kühe weiden am  Rio de la Plata &#8211; mit diesem nach wie  vor gültigen Spruch haben bereits  vor gut 20 Jahren  Entwicklungsorganisationen auf die Problematik der  Erzeugung von Futter  in Brasilien für deutsche Milchkühe hingewiesen.  Geändert hat sich  nichts. Die ökologischen und sozialen Folgen sind  dramatisch: In  Lateinamerika wurden Millionen von Hektar artenreiche  Regenwald-und  Trockengebiete, Naturweiden und kleinbäuerliche  Kulturräume für Soja  vernichtet, Tausende von Menschen aus ihren  traditionellen Lebensräumen  vertrieben, Flüsse und Grundwasser mit  Pestiziden verseucht.” Norbert  Suchanek beschreibt wohlgemerkt einen  akuten Straftatbestand.</strong></p>
<p><strong>Auch die Schweiz kauft Soja größtenteils in Brasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Wer länger in Brasilien lebt, hat   mitbekommen, in welch atemberaubendem Tempo diese neue deutsche   “Umweltpolitik” Brasiliens Natur mit ruiniert, wie rasch gerade die   exotischen Klischee-Tropenvögel verschwinden. Und hört gerade von   kirchlichen Umweltexperten des Tropenlandes, darunter Bischöfen und   Kardinälen, permanent scharfe Kritik an den Folgen steigender Sojakäufe   durch das wirtschaftlich tonangebende EU-Land. Franziskaner-Erzbischof   José Belisario dos Santos in Sao Luis/Maranhao ist nur einer von vielen   hochsensiblen Kirchenmännern, die detaillierte  Vorher-Nachher-Vergleiche  anstellen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</a></p>
<p><strong>Eine Welt, ein Umweltschutz-Kodex &#8211; ebenso wie in Deutschland   müssen auch in Brasilien die genau aufgelisteten Umweltschäden, die   Artenverluste von den Schuldigen wieder rückgängig gemacht werden, ohne   Kosten für den Steuerzahler. Alibi-Umweltorganisationen,   Alibi-Öko-Parteien haben es stets bei den üblichen Alibi-Erklärungen   belassen, das Betroffenheitsgesülze von Alibi-Klima-und   Artenschutzkonferenzen ist jedermann bekannt. Derzeit &#8211; und wieder   wirtschaftspolitisch erzwungen &#8211; wird bei Zucker und dem Agrotreibstoff   Ethanol aufgedreht, steigen die Käufe aus Brasilien stark an &#8211; und  damit  die gigantischen Flächenbrände auf den brasilianischen   Zuckerrohrplantagen. </strong></p>
<p><strong>ARD-Monitor, anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/</a></p>
<p><strong>USA tanken bereits Amazonas-Ethanol:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Wie das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio   de Janeiro u.a. den CO2-Ausstoß der Zuckerhutmetropole sehr   “umweltfreundlich” verändert, hat sich inzwischen herumgesprochen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/</a></p>
<p><strong> R</strong><strong>enommierte brasilianische Umweltexperten   wie der Grünen-Politiker Fabio Feldmann und UNO-Berater Dr. Fabio   Olmos haben mehrfach klar ausgesprochen, was von dem mit großem Pomp   verkündeten Pilotprogramm zum Schutze der Regenwälder Brasiliens zu   halten ist, als dessen Hauptfinanzier Deutschland auftrat:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/</a></p>
<p><strong>Umwelt-Betrügereien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/</a></p>
<p><strong>Brasilien und die Schlachthöfe:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><strong>Uran, Atomkraftwerke, Norbert Suchaneks Anti-Atom-Filmfestival:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/</a></p>
<p>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</p>
<p>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in   Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie   Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die   deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei   der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.   Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen   Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die   Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der   Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale   Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre   Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole   Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die   Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde –   deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von   Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt   umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist   der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut   verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die   Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten   sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt,   seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges   Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168   Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach   Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.</p>
<p>Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die   neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands   Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,   fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist häufig   in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen ebenso  wie  von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die   Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die   Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten   Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</p>
<p>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit   seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische,   darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung   stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs   von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor –   vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet auch  an  die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche   Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von   Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit   Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu   Komplizen skandalöser Zustände machen!“</p>
<p>Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr   reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte   Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber   Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich   allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider   mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft,   fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie  Crack,  um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das  sind  bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem  tausende  Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur  vorzustellen, wie  die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und  fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien  reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven  Pestizideinsatz  kontaminiert.“</p>
<p>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in   Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar   einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom   ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu   den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den   Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst   überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch   Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber   den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig   zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.   Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die   Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für   diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch   Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“</p>
<p>Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche   Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige   Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr,   nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch.   Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier Plassat,   der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz   leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die   Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer   Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter  befreit  worden sind! Ein alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten  seit  Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“</p>
<p>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte   zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker   nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische   Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt?   „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der   Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,   betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen   Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen   Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes   noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto   Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner,  ist  gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt,  stimmt  im Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte  Ausbeutung  ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört  nicht nur  Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen  und das  Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen  auch  viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das   zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische   Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte   naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</p>
<p><strong>Politisches Umfeld:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/</a></p>
<p><strong>Folter, Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>HSBC, Finanznachrichten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-brasilien/</a><br />
<ins><ins></ins></ins></p>
<h2>Rio+20-Konferenz: An den Resultaten der  UNO-Umweltkonferenz von  1992 lassen sich die tatsächlichen Ziele und  Absichten erkennen &#8211;  damals unter Betroffenheitsgeschwätz und  Entschlossenheitsrhetorik  versteckt. Brasiliens fortdauerndes  Hungerproblem. Armutsgrenze allen  Ernstes bei etwa 65 Euro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11473" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/alibi-umweltorganisationen/" rel="tag">Alibi-Umweltorganisationen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hunger-in-brasilien/" rel="tag">Hunger in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio20/" rel="tag">Rio+20</a></p>
<p><strong>Brasiliens Qualitätsmedien betonen, daß sich seit  der  Rio-Konferenz von 1992 der Zustand der Erde sichtlich verschlechtert   hat und nennen Fakten. So habe sich seit damals der Verbrauch   natürlicher Ressourcen um etwa 40 Prozent erhöht, stieg die   Weltbevölkerung um 26 Prozent/ 1,45 Milliarden Menschen. Die   Artenvielfalt des Planeten verringerte sich um 12 Prozent, der   CO2-Ausstoß wuchs um 36 Prozent. Die Zahl der Naturkatastrophen   verdoppelte sich, die Plasteproduktion stieg um 130 Prozent. 300   Millionen Hektar Wald wurden vernichtet. In Brasilien betraf die   Abholzung vor allem die Amazonas-Teilstaaten Rondonia, Pará und Mato   Grosso. </strong></p>
<p><strong>Das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio de Janeiro emittierte 2010 5,7 Millionen Tonnen CO2 &#8211; laut Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</strong></a></p>
<p><strong>Auf der UNO-Konferenz von 1992 hatten die jedermann bestens   bekannten Öko-Sprücheklopfer just die gegenteilige Entwicklung   zugesichert.  Auch in Mitteleuropa begann nach 1992 ein Großangriff auf   den Naturschutz &#8211; die Resultate sind überall sichtbar, besonders   aggressiv wurde gegen die Artenvielfalt und die Landschaft vorgegangen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen    Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als    Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland</strong></p>
<h2>Rio+20.Brasiliens über 1000  Giftsprühflugzeuge &#8211; der Umwelthorror.   Monokulturen von Soja, Mais,  Kaffee, Zitrusfrüchten, Bananen und   Getreide aus der Luft eingenebelt.  Energische Proteste von   Umweltorganisationen. “Pestizid-Rekord”.  Gigantische Bienenvernichtung   wie in Europa, Deutschland. “Das neue  Natursterben”.   (Wirtschaftswoche-Chef Roland Tichy) Greenaction. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8571" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010">http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010</a></p>
<p><strong>Laut Landesmedien wuchsen die Agrarflugunternehmen 2010 um 8    Prozent, wird die Flotte der Giftsprühflugzeuge zügig vergrößert. Der    ungehemmte Gifteinsatz hat ebenso wie in Europa, Ländern wie    Deutschland, eine gigantische Bienenvernichtung bewirkt, zudem generell    die Artenvielfalt spürbar verringert.</strong> <strong>Aus Europa    bekommt Brasiliens Agrobusiness wegen der herausgestellten “Effizienz”    und der niedrigen Produktionskosten sehr viel Lob &#8211; ebenso die    Lula-Rousseff-Regierung wegen ihrer Umweltpolitik.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/</a></p>
<p><strong>Deutschlands Öko-Bluffer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/agronegciovenenomst.JPG" alt="agronegciovenenomst.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/giftspritzer.jpg" alt="giftspritzer.jpg" /></p>
<p><strong>Giftspritzer in Deutschland.</strong></p>
<p><strong>“Neben dem Anbau von Monokulturen rollt eine Lawine von    chemischen Eingriffen über unsere Felder… Raps ist ein Farbtupfer in der    Landschaft, aber biologisch tot, zudem stark mit Agrargiften   gespritzt.  Wenn man durch die Weinberge des Rheinlandes fährt, sieht   man eine  gewachsene Kulturlandschaft. Aber wo ist da Biodiversität?   Über die  Weinberge gehen riesige Spritzgänge drüber &#8211;  die Bodenfauna   ist daher  gleich null, die Vogelfauna auf ein Minimum reduziert.”   (Michael und  Annegret Stubbe, Uni Halle)</strong></p>
<p><strong>Dr. Michael Stubbe, Halle: „Ich bemerke jedes Jahr, daß Arten    auf einmal fehlen in der Natur. Das ist verheerend! Wir haben als    Kinder noch riesige Maikäferschwärme erlebt, Maikäfer dienten sogar als    Schweinefutter. Wenn man dies heute berichtet, wird es für Jägerlatein    gehalten, erscheint unvorstellbar. Man muß hundertprozentig davon    ausgehen, daß der Agrargifteinsatz nach der politischen Wende deutlich    erhöht wurde. Insektizide beispielsweise wurden in der DDR relativ  wenig   eingesetzt – nach der Wende wurden sie über Ostdeutschland  geradezu   lawinenartig herübergewälzt. Allein in den Agrarregionen der  DDR war die   Biodiversität, in erster Linie die Bodenfauna, etwa  zehnfach höher als   auf westdeutschen Gefilden – dazu existieren  wissenschaftliche   Untersuchungen.  Nach der Wende haben sich innerhalb  weniger Jahre   spürbare Veränderungen vollzogen. Früher gab es  selbst  nachts eine   vielfältige Insektenwelt zu beobachten,  Nachtschmetterlinge und Käfer   der verschiedensten Gattungen – das ist  heute fast alles weg! Bei   Exkursionen mit Studenten freue ich mich  geradezu, wenn ich denen mal   einen Tagfalter zeigen kann. Das ist  verheerend! Zwar wird viel von   Biodiversität gesprochen, auch von der  Regierung – doch ist das alles   Schall und Rauch, wenn man zu solchen  Konzeptionen nicht die nötigen   Mittel bereitstellt.”</strong></p>
<p><strong> ”Der starke Rückgang der Sperlinge könnte darauf    zurückzuführen sein, daß diese Vögel vergiftete Insekten gefressen haben    &#8211; der Gifteinsatz hat erheblich zugenommen, man riecht es überall.    Entsprechende Untersuchungen fehlen &#8211; man möchte solche Studien nicht…    Auffällig, wieviele Jungvögel an Nahrungsmangel sterben &#8211; wesentlich    eine Folge der neuen Gift-Landwirtschaft. Wir haben heute Monokulturen,    Agrarsteppen, die vor 1990 unvorstellbar waren &#8211; die Fruchtfolge wurde    abgeschafft. Überspitzt gesagt, haben Bauern heute doch fast nur noch    die Giftpritze und den Mähdrescher! Die spritzen ja schon Gifte, wenn    noch garnichts gewachsen ist. Zu den Ergebnissen zählt, daß Mäuse    seltener werden, die u.a. die Hauptnahrung für Eulen und Käuze sind &#8211;    was zu katastrophalem Nachwuchsrückgang bei solchen Arten führt. Fast    alle Eulen sind betroffen, auch die Greifvögel, ob Turmfalke, Rotmilan ,    Raubwürger oder Mäusebussard. Viele brüten garnicht, ziehen aus ihrer    Stammregion weg, bleiben weg. Es fehlt einfach die früher vorhandene    Nahrung. Der massive Rapsanbau ist eine absolute Katastrophe für den    Naturschutz, da gerade Vögel nicht mehr an Nahrung herankommen, auch  die   Lerchen beispielsweise, die stark zurückgehen &#8211; genauso die  Kiebitze.   Denen oben in den Regierungsstellen ist das alles bestens  bekannt. Der   Rückgang der Sperlinge ist extrem &#8211; vermutlich liegt es  an vergifteten   Insekten.” (Ostdeutsche Umweltexperten)</strong></p>
<p><strong>Bundesamt für Naturschutz: </strong></p>
<p><strong>“Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat:</strong></p>
<li><strong>Bundesamt für Naturschutz präsentiert die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsvorhabens:</strong></li>
<p><strong><strong>Bonn, 14.12.2001</strong>: Große Teile der    ostdeutschen Agrarlandschaft weisen im Vergleich zu Westdeutschland    immer noch eine relativ hohe Biotop- und Artenvielfalt auf. Dies belegt    ein vom Bundesamt für Naturschutz (<abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>)    in Auftrag gegebenes Forschungsvorhaben. Es wird allerdings auch    deutlich, dass gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung    an die arten- und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu    beobachten ist…</strong></p>
<p><strong>Auch wenn der vorgegebene finanzielle Rahmen nur eine    exemplarische Untersuchung ermöglichte und eine Reihe wichtiger    Primär-Daten zu den Bewirtschaftungsweisen in Ostdeutschland im Zuge der    Umstrukturierung der Landwirtschaft Anfang der 90er Jahre verloren    gegangen sind, können einige der dokumentierten Unterschiede in den    Bewirtschaftungsweisen mit der auch heute noch existierenden größeren    Artenvielfalt und den höheren Individuenzahlen der Tier- und    Pflanzenwelt in der intensiv genutzten Agrarlandschaft Ostdeutschlands    in Zusammenhang gebracht werden…”</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/vogelkundler-uwe-westphal-und-die-folgen-grun-rot-schwarzer-naturschutzpolitik-was-bewirkten-alibi-umweltorganisationen-in-welchem-teil-deutschlands-war-vor-1990-die-artenvielfalt-am-hochsten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/vogelkundler-uwe-westphal-und-die-folgen-grun-rot-schwarzer-naturschutzpolitik-was-bewirkten-alibi-umweltorganisationen-in-welchem-teil-deutschlands-war-vor-1990-die-artenvielfalt-am-hochsten/</a></strong></p>
<p><strong>Auf die Idee, beispielsweise einen Gifteinsatzstopp    durchzusetzen, bis sich die Bestände von Schmetterlingen und Maikäfern    wieder erholt haben, kommen die Alibi-Umweltschutzverbände und    sogenannten Öko-Parteien natürlich nicht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure    Nahrungsmittel und Misere in Brasilien – für volle Auto-Tanks in    europäischen Staaten wie Deutschland? Die katholische Kirche des    Tropenlandes hat jetzt an die deutschen Gläubigen appelliert, zu den    unmenschlichen Bedingungen bei der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus    Zuckerrohr nicht zu schweigen. Padre Antonio Garcia Peres,    Generalsekretär der brasilianischen Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die    deutschen Kirchen müßten die Öffentlichkeit über die gravierenden    Hintergründe und Folgen der Ethanolproduktion aufklären, vor allem    brutale Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern.    Padre Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der    Wirtschaftsmetropole Sao Paulo mitten in einer traditionellen    Landwirtschaftsregion. „Die Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den    fruchtbarsten der Erde – deshalb wurden hier früher alle wichtigen    Grundnahrungsmittel, von Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut.    Wenn ich mich jetzt umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur    Ethanolerzeugung. Es ist der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier    hat diesen absolut verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man    entlarven!“ Durch die Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung    stark reduziert, erhöhten sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo,    Brasiliens größter Stadt, seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr    nährstoffhaltiges Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf    Monaten um 168 Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden    Ethanolexporten  auch nach Deutschland  werde all diese negative    Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines    Provinzpadres, der die Welt, die neuen Zeiten nicht mehr versteht?    Schließlich rühmt auch Deutschlands Wirtschaft jenes Ethanol als    „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich, fortschrittlich. Padre Peres    ist längst gefragter Experte, reist häufig in europäische Länder, wird    von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie von der UNO regelmäßig    konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die Erzeugung von    Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die Menschheit“ –    Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten Hunger-und    Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte    Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,    nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und    beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu    handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,    nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu  predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb  darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht  mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu  bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen,  muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine  ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die  Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die  Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der  Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch  abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol,  brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im    Teilstaate Sao Paulo mit seinen deutschen Auto-Multis von VW bis    Mercedes-Benz europäische, darunter deutsche Investoren Milliarden Euro    in die Ethanolerzeugung stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht   diesen  wunderschönen Diskurs von der sozialen Verpflichtung des   Eigentums, vom  Wert des human factor – vergißt das aber in Brasilien?“,   fragt er  ironisch. Und richtet auch an die Investoren einen   Appell:“Sie dürfen  nicht nur auf rasche Superprofite schauen, sondern   müssen hier beim  Respektieren von Menschenrechtsnormen und   Sozialstandards ein Beispiel  geben! Mit Menschenleben darf man nicht   spielen – Investoren sollten  sich nicht zu Komplizen skandalöser   Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte    Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr reichster , ökonomisch führender    Teilstaat. „Und dennoch verdeckte Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor    Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen    Plantagen verdienen monatlich allerhöchstens umgerechnet etwa 300  Euro.   Wer als Zuckerrohrschneider mit dem schweren Haumesser pro Tag  nicht   mindestens acht Tonnen schafft, fliegt raus. Immer mehr Arbeiter  nehmen   deshalb harte Drogen wie Crack, um durchzuhalten, die  körperlichen   Schmerzen zu ertragen. „Das sind bitterarme, häufig  schlecht ernährte   Wanderarbeiter aus dem tausende Kilometer entfernten  Nordosten – man   braucht sich nur vorzustellen, wie die am Ende des  Arbeitstages aussehen   – fix und fertig!“ Unter den Zuckerrohrplantagen  liegt das bis   Argentinien reichende, weltgrößte Süßwasservorkommen.  „Das wird durch   den massiven Pestizideinsatz kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres    entfernt, fordert in Amazonien der aus Österreich stammende Bischof    Erwin Kräutler sogar einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen,    kritisiert den Ethanolboom ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird    erschossen“, sagt Kräutler zu den vielen Morden an Umwelt-und    Menschenrechtsaktivisten, die sich den Vernichtern der Schöpfung in den    Weg stellten. Der Bischof selbst überlebte Attentate, ist von Mord    bedroht, wird rund um die Uhr durch Polizisten bewacht. Daß man in    Europa meist so gleichgültig gegenüber den Zuständen in Lateinamerika    ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig zu sagen, damit habe ich nichts    zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt. Wir tragen auch Verantwortung    für andere Teile der Welt und die Menschen, die dort leben.    Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für diese Völker, die heute im    Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch Aufgabe der Kirche.    Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche    Politiker, deutsche Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die    Ethanolproduktion schädige Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien    wachse gar kein Zuckerrohr, nur viel weiter südlich – und Brasiliens    Staatschef Lula sagt das auch. Der französische Menschenrechtsanwalt und    Franziskaner Xavier Plassat, der in Brasilien die    Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz leitet, widerspricht     diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die Unwahrheit. Lula sagte all    dies in Europa just an dem Tag, als auf einer Zuckerrohrplantage in    Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit worden sind! Ein  alter   Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit Jahren Zuckerrohr  angebaut   wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu    einer Wunderheilersekte zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem    europäische Politiker nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig    erzeugt, europäische Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import    würden bereits erfüllt? „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern    bei der Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede    sein kann“, betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der    bischöflichen Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva    der deutschen Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten    des Regenwaldes noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die    Wahrheit!“ Roberto Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und    Misereor-Partner, ist gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland    zurückgekehrt, stimmt im Interview Padre Canuto zu, weist auf die    grauenhafte Ausbeutung ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau    zerstört nicht nur Amazonien, sondern auch unsere wertvollen    Savannenregionen und das Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet    der Erde reisen auch viele europäische Touristen – manche bemerken,  wie   man auch das zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte    brasilianische Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die    forcierte naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
<h2>http://www.rechtsanwalt-brasilien.de/      Anwälte in/für Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=7367" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/anwalte/" rel="tag">Anwälte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rechtsfragen/" rel="tag">Rechtsfragen</a></p>
<p><a href="http://www.rechtsanwalt-brasilien.de/">http://www.rechtsanwalt-brasilien.de/</a></p>
<p><a href="http://www.felsberg.com.br/alemao/kanzlei_in_brasilien.asp?desc=fm">http://www.felsberg.com.br/alemao/kanzlei_in_brasilien.asp?desc=fm</a></p>
<p><a href="http://investment-portal.net/brasilien/Anwalt.htm">http://investment-portal.net/brasilien/Anwalt.htm</a></p>
<p><a href="http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=005DBAFC3916404985165B3317282820&amp;docid=19337&amp;docClass=NEWS&amp;site=Anwalt&amp;from=Anwalt.20">http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=005DBAFC3916404985165B3317282820&amp;docid=19337&amp;docClass=NEWS&amp;site=Anwalt&amp;from=Anwalt.20</a><br />
<a href="http://www.qype.com/br/categories/747-rechtsanwaelte-und-notare-in-brasilien">http://www.qype.com/br/categories/747-rechtsanwaelte-und-notare-in-brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.advogada-klinger.com/">http://www.advogada-klinger.com/</a></p>
<p><a href="http://www.premium-scheidung.com/fachanwalt-scheidung-ludwigsburg.htm">http://www.premium-scheidung.com/fachanwalt-scheidung-ludwigsburg.htm</a></p>
<p><a href="http://www.brasilien.de/industrie/firma.asp">http://www.brasilien.de/industrie/firma.asp</a></p>
<p><a href="http://www.paracuru.de/de/information-paracuru.html">http://www.paracuru.de/de/information-paracuru.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/gritomannjustica.jpg" alt="gritomannjustica.jpg" /></p>
<p><strong>Hunger in Brasilien unter Lula-Rousseff:</strong></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim       Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in       Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell       angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach      derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die      internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die      Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe      Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/</strong></a></p>
<p><strong>Wie laut UNO das Anti-Hunger-Programm finanziert wird:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/lulas-anti-hunger-programm-wird-just-zielgruppe-der-armen-und-verelendeten-finanziert-uber-absurd-hohe-indirekte-steuern-kritisiert-uno-programas-sao-financiados-pelas-mesmas-pessoas-que-pedem-o</strong></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/01/brasiliens-mangelhafte-ernahrungsqualitat-pro-kopf-verbrauch-von-milchprodukten-niedriger-als-bisher-behauptet-nur-128-liter-jahrlich-200-liter-aus-gesundheitsgrunden-wunschenswert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/01/brasiliens-mangelhafte-ernahrungsqualitat-pro-kopf-verbrauch-von-milchprodukten-niedriger-als-bisher-behauptet-nur-128-liter-jahrlich-200-liter-aus-gesundheitsgrunden-wunschenswert/</strong></a></p>
<h2>Hunger und Misere unter der  Lula-Rousseff-Regierung in Brasilien.   Was wurde aus Lulas  Wahlversprechen von der Hungerbeseitigung? <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=7445" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/neoliberale-werte/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong> Brasiliens gewählte Präsidentin Dilma Rousseff,  bisherige   Chefministerin der Lula-Regierung, begann ihre erste Rede an  die Nation   mit einem bemerkenswerten Eingeständnis: In Lateinamerikas  größter   Demokratie, der immerhin achtgrößten Wirtschaftsmacht der Erde,    existieren weiterhin Hunger und Elend. Dabei hatte der jetzige    Staatschef Lula bereits vor seinem Amtsantritt 2002 versprochen, mit    Hunger und Elend Schluß zu machen, dieses Problem zu lösen. Kritik der    Kirche und selbst der UNO an unzureichender Elendsbekämpfung war bisher    stets als grundlos zurückgewiesen worden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/</a></p>
<p><strong>„Mit aller Energie werden wir ein Programm gegen den Hunger    verwirklichen. Wir werden garantieren, daß alle Brasilianer ihre drei    Mahlzeiten am Tag haben – morgens, mittags und abends“ – erklärte 2002    Luis Inacio Lula da Silva.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></p>
<p>Dilma Rousseff und Lula feiern Wahlsieg 2010 mit José Sarney, Ex-Chef der Folterdiktatorenpartei ARENA.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/hausbesetzervertreibung-unter-lula-400-wohnungslose-familien-kampieren-vor-stadtparlament-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/hausbesetzervertreibung-unter-lula-400-wohnungslose-familien-kampieren-vor-stadtparlament-von-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/20/schwarze-in-brasilien-proteste-gegen-rassismus-in-der-demokratie-unter-lula-tag-des-schwarzen-bewustseins-dia-da-conciencia-negra-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/20/schwarze-in-brasilien-proteste-gegen-rassismus-in-der-demokratie-unter-lula-tag-des-schwarzen-bewustseins-dia-da-conciencia-negra-fotoserie/</a></p>
<p><strong>Nach seinem Amtsantritt verkündete er  acht Jahre lang nur   Erfolge beim Bekämpfen von Hunger und Misere, führte  den Wahlkampf   seiner Wunschnachfolgerin Dilma Rousseff und sprach  tagtäglich auf   Kundgebungen und in den Medien von erstaunlichen  Resultaten. Dank des   Anti-Hunger-Programms seien 28 Millionen Menschen  aus der Armut erlöst   worden, 36 Millionen sogar in die Mittelschicht  aufgestiegen. Nicht   wenige Brasilianer hielten daher für realitätsfremd,  als die Kirche   beim „Aufschrei der Ausgeschlossenen“, einer  landesweiten bischöflichen   Protestaktion, kurz vor den  Präsidentschaftwahlen auf weit  verbreitete  Misere und Hunger hinwies.  Denn die Regierung  feierte  Rekordausfuhren  bei Lebensmitteln, Brasilien  sei der weltweit führende   Fleischexporteur. Mit fortdauerndem Hunger  paßte dies ja wohl kaum   zusammen.“Es ist nicht gerecht, daß einige alle  Privilegien und Rechte   genießen – und so viele nicht einmal das Nötigste  zum Leben haben“,   ruft der deutschstämmige Erzbischof Sao Paulos,  Kardinal Odilo Scherer,   beim Protestgottesdienst  in der Kathedrale der  Megacity aus. „Wir   durchleben ständig soziale Spannungen – in einem so  reichen Land dürfte   es weder Hunger noch Elendsviertel, massenhaft auf  der Straße  hausende  Menschen geben.“Sao Paulo ist Lateinamerikas  reichste  Großstadt, zählt  jedoch über 2000 Slums. In einem davon wirkt  der  Priester Aecio  Cordeiro da Silva, gleichzeitig enger Mitarbeiter von   Kardinal  Scherer.„Wir sehen mit offenen Augen all diese   Ungerechtigkeiten, all  die Menschen, die auf den Gehsteigen in Kälte  und  Regen schlafen. Das  tut uns im Herzen weh. Es gibt noch so viel  Hunger,  so viel Misere in  diesem reichen Land. Wir leben mit dem ganz  einfachen  Volk und sehen,  wie es leidet. Brasiliens Mindestlohn ist  Sünde, reicht  nicht zum  Überleben einer Familie, es müßte viermal so  viel sein. Das   Hungerproblem existiert weiter. Das exportorientierte  Agrobusiness   vertreibt viele Menschen in die Slums der Großstädte, in  die Risikozonen   – das ist absurd.“Auffällig ist, daß die achtgrößte  Wirtschaftsnation   Brasilien auf dem UNO-Index für menschliche  Entwicklung nur den 73.   Platz belegt – und nur in Bolivien und Haiti  die soziale Ungleichheit   krasser ist. Brasiliens Armutsgrenze ist  erstaunlich niedrig angesetzt –   wer monatlich umgerechnet mehr als  etwa 65 Euro verdient, ist nicht   mehr arm, statistisch jedenfalls. Und  mit einem Familieneinkommen von   umgerechnet 500 Euro ist man schon  Mittelschicht. Dabei zählt Brasilien   heute zu den teuren Ländern – für  viele Grundnahrungsmittel, von   Frischmilch bis Käse und Joghurt zahlt  man  erheblich mehr als in   Deutschland. Jene Familien, die  Anti-Hunger-Hilfe bekommen – und das   sind längst nicht alle  anspruchsberechtigten, erhalten minimal   umgerechnet etwa zehn Euro und  maximal rund 100 Euro im Monat. Der   Schnitt liegt bei etwa 43 Euro –  eine Familie mit drei, vier oder fünf   Kindern kommt damit nicht weit.  Die UNO spricht daher von „offiziellen   Almosen“, ungeeignet den Hunger  zu beseitigen. Laut unabhängigen   brasilianischen Studien leidet ein  Großteil der Hilfsempfänger weiter   Hunger – und das sind  Millionen.Drei junge deutsche Christinnen, Esther   Jagusch aus  Gummersbach, Armina Harwig aus Schenefeld bei Hamburg und   Julia  Schiller aus dem bayrischen Untereisenheim machen derzeit bei den    Franziskanern Sao Paulos ihr freiwilliges soziales Jahr  &#8211; und hatten    solche scharfen sozialen Kontraste in Brasilien nicht erwartet, dachten    eher an ein Urlaubsland mit viel Sonne und Samba: “Das hat mich nur    schockiert – was wir im Erdkundeunterricht  einfach nur so als Theorie    gelernt haben, mit der Schere zwischen Arm und Reich, das sieht man  hier   live. Daß die Grundbedürfnisse der Ärmsten gestillt werden – das  gibts   hier nicht. Leute, die frieren, die darum kämpfen, mal am Tag  was zu   essen zu bekommen. Man hat nicht das Bild im Kopf, daß hier  arme   Menschen auf der Straße leben, nichts zu essen haben. Wenn man  das   Leiden hier sieht, fängt man an zu relativieren.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sogar in Sao Paulos Zentrum reißen   verelendete, abgehungerte Menschen  tagtäglich  Müllsäcke auf und   schlingen verdorbenen Abfall in sich  hinein – ein grauenhafter Anblick.   Auch Menschen mit stabilster  Gesundheit, Kondition holten sich   verheerendste Infektionen. Wie viele  Brasilianer der Hunger auf diese   Weise dahinrafft, wird statistisch  nicht erfaßt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Staatschef Lula hatte versprochen, solche   Szenen aus dem  brasilianischen Alltag zu verbannen. Jetzt bleibt seiner   gewählten  Nachfolgerin Dilma Rousseff nichts weiter übrig, als unter   dem Druck der  Fakten den kirchlichen Kritikern Recht zu geben –   Hungerbekämpfung war  also doch keine Priorität:“Mein wichtigstes   Versprechen ist die  Beseitigung des Elends. Solange Brasilianer unter   Hunger leiden, ganze  Familien auf der Straße leben, Straßenkinder ihrem   Schicksal überlassen  sind, dürfen wir nicht ruhen.“In der Kirche ist   man skeptisch. Die  Regierung werde die Almosen-Politik weiterführen,   anstatt jene  Strukturen zu verändern, die Armut und Elend erst   erzeugen, heißt es aus  der Sozialseelsorge.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><strong>“Komplizen der Barbarei”: Brasiliens wichtigste    Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo” über die Stimmenthaltung    Brasilias zur UNO-Resolution gegen Steinigen und andere    Menschenrechtsverletzungen im Iran. “Von den Nachbarn votierten Chile    und Argentinien gegen den Iran.” Die Zeitung kritisiert ausdrücklich    Lulas Verteidigungsminister Nelson Jobim. “Für ihn ist diese Frage der    Menschenrechte etwas Westliches und das Steinigen der Iranerin nicht    `unser Problem´…Jobim geht soweit, die Existenz universaler Werte zu    negieren.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p>Hintergrundtext von 2010:</p>
<p><strong>Brasiliens Massengräber</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen    wie in diesen Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von    Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen Demokratie. In    der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten,    nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern  zu   verscharren.  Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und   sieht  darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in   einem  Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei,   unerwünschte  Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo   mit ihren  mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit   angesehene  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird   monatlich  eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in  Massengräbern   verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem  Wege, werden  als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche  nehmen das nicht   hin, versuchen möglichst viele Tote zu  identifizieren, um sie  dann  auf  würdige Weise christlich zu  bestatten. Wir brauchten einen großen   Apparat, ein großes Büro, um  alle Fälle aufklären zu können – dabei ist   dies eigentlich Aufgabe des  Staates!“</strong><strong>Padre Lancelotti   erinnert daran, daß  während der 21-jährigen Diktaturzeit in Sao Paulo   von den Machthabern  1971 eigens der Friedhof Dom Bosco geschaffen wurde,   um dort  zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich gemeinsam mit jenen    unbekannten Toten, den sogenannten „Indigentes“, in Massengräber zu    werfen. Wie die Menschenrechtskommission des Stadtparlaments jetzt    erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231000 Tote als Namenlose    verscharrt – allein auf d i e s e m Friedhof. Heute  kommen Monat für    Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu. Nach einem    Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester Lancelotti zufällig auf    dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der Staat der Namenlosen    entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet wird, sehe ich mit    Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist. Alle sind nackt und    werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird zugeschüttet &#8211; und    fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich,    die Verstorbenen in der Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage  ich   als Geistlicher dann einer Mutter?“ </strong><strong>Lancelotti  hält   einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das  Konzentrationslager   keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit  verteilt – die Menschen sind   nach wie vor klar markiert, allerdings  nicht auf der Kleidung, sondern   auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie  werden verbrannt, verscharrt, wie   die Gefangenen damals, und es gibt  weiter Massengräber.“ </strong><strong>Was   in Sao Paulo geschieht, ist  keineswegs ein Einzelfall. In der   nordostbrasilianischen  Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des   Friedhofs „Bom  Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen   unter  grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest    hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es    ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW  –   doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über  den   Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der  Geruch   im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen  kriegen,   niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar  schildert, wie   das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die  Straßen und Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und  stinkt, manchmal werden   sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und  weggeworfene Schutzhandschuhe der   Leichenverscharrer. Die Kinder  spielen damit – haben sich an die   schrecklichen Vorgänge des Friedhofs  gewöhnt.  Wir alle haben Angst, daß   hier Krankheiten, Seuchen  ausbrechen.“</strong><strong>Selbst in Rio  de  Janeiro sind die  Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von   Banditenkommandos der  über 1000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei   Hitze um die 35 bis 40  Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem   Verwesungszustand zum  gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert.   Wie aus den  Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich   stets  ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie  in  Sao  Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas. </strong><strong>Priester    Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder    Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose    krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an ihrem    Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach dem Tode    zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer registriert man    durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir streiten  heftig   mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen auch  nach dem   Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich kennen  wir diese   Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben, solche  Leute sind   von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch  Bürgerrechte. Wir   haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen,  kriminellen   Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf  Hindernisse stößt. Denn   wir fragen uns natürlich auch, ob jenen  namenlos Verscharrten vorher   illegal Organe entnommen werden.“</strong><strong>Fast  in ganz   Brasilien  und auch in Sao Paulo sind Todesschwadronen aktiv,  zu denen   Polizeibeamte gehören, wie sogar das  Menschenrechtsministerium in   Brasilia einräumt. Tagtäglich würden  mißliebige Personen   außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter  sind auch Obdachlose,   von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über  zehntausend auf der   Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti  betont, ist zudem die Zahl   der Verschwundenen auffällig hoch. </strong><strong>„Auf  den Straßen  Sao  Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist  sehr einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die  Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen  deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst  viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und  fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine  furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen  monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen  Leichenkühlschränken   liegen &#8211; alle schon obduziert und wieder  zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe entnommen wurden.“</strong><strong>Solchen  Verdacht   hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise  als   „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen    Küstenstadt Maceio geht letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira    sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf    die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut die    Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann mysteriöserweise  auf   einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu fassen – ein    Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira später  mehrere    Leichenteile, darunter einen Kopf zu zeigen. „Mein Sohn wurde allein  am   Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser Kopf war doch  intakt!   Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf war von einem  Mann, das   Bein von einem anderen, der Arm wiederum von einem anderen –  doch nichts   stammte von meinem Sohn“, sagt er der Presse. </strong><strong>In  Sao   Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf  dem   Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber auch an  die mehr   als 200000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong><strong> Neuerdings    macht der Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings    nicht wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte    versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur    Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf    und den damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des    Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen.    Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten:    Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar  Kongreßsenator  –  beide gehören zum Regierungsbündnis von  Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Arbeitslosenrate” &#8211; allen Ernstes  per Umfrage in einer   beschränkten Zahl von Haushalten ermittelt…Krise  und Entlassungen,   Obdachlosigkeit. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5954" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/arbeitslosenrate-in-brasilien/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://www.ibge.gov.br/home/estatistica/indicadores/trabalhoerendimento/pme/pmemet2.shtm">http://www.ibge.gov.br/home/estatistica/indicadores/trabalhoerendimento/pme/pmemet2.shtm</a></p>
<p><strong>Das staatliche Statistikinstitut IBGE  befragt lediglich    Personen in 38500 Haushalten im Großraum von Recife, Salvador da Bahia,    Belo Horizonte, Rio de Janeiro, Sao Paulo und Porto Alegre: </strong></p>
<p><strong>“Os dados sáo obtidos de uma amostra probabil­istica de,    aproximadamente, 38.500 domicilios situados nas Regioes Metropolitanas    de Recife, Salvador, Belo Horizonte, Rio de Janeiro, Sáo Paulo e Porto    Alegre.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dieese.org.br/ped/pedmet.xml"><strong>http://www.dieese.org.br/ped/pedmet.xml</strong></a></p>
<p><strong>Das gewerkschaftsnahe Institut DIIESE befragt im Großraum von    Sao Paulo, auf den, wie es heißt, etwa die Hälfte des nationalen    Arbeitsmarktes entfällt, lediglich Personen in etwa 3000 Haushalten,    sowie Haushalte in sechs weiteren Stadtregionen, darunter Brasilia und    Fortaleza.</strong></p>
<p><strong>Die IBGE-Arbeitslosenrate ist stets teils erheblich niedriger    als die von DIIESE, weil u.a. kraß Unterbeschäftigte bzw. nur sehr    prekär Beschäftigte als nicht arbeitslos angesehen werden. Als Beispiel    für die Tücken problematischer Untersuchungsmethoden wird etwa ein    hochqualifizierter Ingenieur genannt, der seit Monaten vergeblich nach    einer neuen Stelle sucht und unterdessen am Straßenstand als ambulanter    Händler von der Ehefrau gefertigte Häkelarbeiten anbietet, damit    wenigstens überhaupt etwas Geld in die Familienkasse kommt. Für das IBGE    gilt er, wie Arbeitssoziologen kritisieren, daher als beschäftigt,   wird  nicht als Arbeitsloser gezählt.</strong></p>
<p><strong>DIIESE indessen bezieht die versteckte Arbeitslosigkeit mit    ein, würde den Ingenieur als Arbeitslosen einstufen &#8211; ebenso wie jene    Arbeitswilligen, die es nach langer vergeblicher Arbeitssuche    schließlich enttäuscht aufgegeben haben, weiter nach einer Stelle zu    suchen und bestenfalls noch hier und da beispielsweise    Tagelöhnerarbeiten wie das Streichen einer Wand(nach mitteleuropäischen    Kriterien mithin Schwarzarbeit) ausführen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/140000-sex-sklaven-laut-uno-in-europa-melden-brasiliens-landesmedien-brasilianerinnen-unter-den-haufigsten-opfern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/140000-sex-sklaven-laut-uno-in-europa-melden-brasiliens-landesmedien-brasilianerinnen-unter-den-haufigsten-opfern/</a></p>
<p><strong>Für Mai 2010 nennt das IBGE eine Arbeitslosenrate in den    untersuchten sechs Regionen von 7,5 Prozent, für den Großraum Sao Paulos    7,8 Prozent. Wie es außerhalb dieser Regionen, in zahlreichen   mittleren  und kleinen Städten sowie Dörfern aussieht, bleibt im Dunkeln   &#8211; man  schaue nur auf Brasiliens Landkarte mit den vielen nicht   untersuchten  Gebieten. </strong></p>
<p><strong>DIIESE dagegen kommt für die gemessenen sieben Regionen auf    13,2 Prozent Arbeitslosenrate, für Sao Paulos Großraum auf 13,3    Prozent.  Das Institut stellt heraus, daß nur etwa die Hälfte der    brasilianischen Beschäftigten gemäß gesetzlichen Bestimmungen angestellt    ist &#8211; mit entsprechenden Garantien und Rechten. “Die große Mehrheit   ist  häufigem Stellenwechsel, niedrigen Löhnen und überlangen   Arbeitszeiten  unterworfen.”</strong></p>
<p><strong>Gemäß unabhängigen Studien verschiedener Institutionen    arbeitet in Städten wie Sao Paulo der größte Teil der Obdachlosen    prekär, u.a. als Müllsammler und Tagelöhner, ohne jedoch ein Einkommen    erzielen zu können, das einen Ausweg aus der Verelendung ermöglicht. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/obdachlcopan2.jpg" title="obdachlcopan2.jpg"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/obdachlcopan2.jpg" alt="obdachlcopan2.jpg" /></a></p>
<p><strong>In Mitteleuropa beispielsweise wird häufig als Tatsache    hingestellt, daß die Arbeitslosenquote ganz Brasiliens bei rund 8    Prozent liege &#8211; ohne mitzuteilen, daß es sich dabei erstens um die    offizielle Rate handelt und zweitens nur um “hochgerechnete”    Umfrageergebnisse aus lediglich sechs Stadtregionen.</strong> <strong>Nicht    selten wird sogar als lobens-und anerkennenswert herausgestellt, daß    die brasilianische Arbeitslosenquote relativ gering sei, ohne auf    Hintergründe und Statistiktricks hinzuweisen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/101000-feste-stellen-im-mai-2010-in-sao-paulo-gestrichen-laut-seade-und-diiese-wirtschaftlich-soziale-realitat-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/101000-feste-stellen-im-mai-2010-in-sao-paulo-gestrichen-laut-seade-und-diiese-wirtschaftlich-soziale-realitat-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Verdienst und Armutsgrenze in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasilien-was-verdient-man-dort-an-grundlohnen-brutto-in-wirtschaftszweigen-laut-neuester-diiese-statistik-umrechnen-laut-aktuellem-umtauschkurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasilien-was-verdient-man-dort-an-grundlohnen-brutto-in-wirtschaftszweigen-laut-neuester-diiese-statistik-umrechnen-laut-aktuellem-umtauschkurs/</a></p>
<p><strong>Krise und Entlassungen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/krisen-weihnacht-in-brasilien-sogar-in-sao-paulo-geben-die-leute-fur-weihnachtsgeschenke-nur-etwa-halb-so-viel-aus-wie-2008/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/krisen-weihnacht-in-brasilien-sogar-in-sao-paulo-geben-die-leute-fur-weihnachtsgeschenke-nur-etwa-halb-so-viel-aus-wie-2008/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/brasiliens-wirtschaft-lediglich-in-erholungsphase-nicht-in-expansion-laut-oecd-stellen-landesmedien-heraus-widerspruch-zur-darstellung-europaischer-wirtschaftsmedien-die-lediglich-schwache-krisen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/brasiliens-wirtschaft-lediglich-in-erholungsphase-nicht-in-expansion-laut-oecd-stellen-landesmedien-heraus-widerspruch-zur-darstellung-europaischer-wirtschaftsmedien-die-lediglich-schwache-krisen/</a></p>
<h2>Brasiliens kuriose “Armutsgrenze” unter Lula &#8211;  wer umgerechnet etwa   65 Euro monatlich verdient, gilt nicht mehr als  arm…”Lulas Delirien  in  der Financial Times”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5917" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/plinio-sampaio/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Angesichts des aktuellen Preisniveaus, der  allgemeinen   Kosten für Mieten, Gesundheit, öffentlichen Transport wird  diese   “Armutsgrenze” von vielen Brasilianern mit Spott und Galgenhumor    kommentiert. Laut offiziellen Angaben gelten noch 29,9 Millionen    Brasilianer als arm, da ihr Pro-Kopf-Einkommen unter 137 Real monatlich    liege. Im Nordosten Brasiliens werden gemäß neuen soziologischen   Studien  an einen Teil der bedürftigen Familien monatlich im   Durchschnitt 70  Real an Anti-Hunger-Hilfe(Bolsa-Familia) gezahlt. Laut   Einschätzung  kirchlicher Menschenrechtsaktivisten wie   Präsidentschaftskandidat Plinio  Sampaio, sei zentrales Problem   Brasiliens die “Misere des Volkes”,  nicht nur wirtschaftlich, sondern   auch “physisch, intellektuell und  kulturell”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulamantegachico.JPG" alt="lulamantegachico.JPG" /></p>
<p><strong>Lula in der Financial Times:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><strong>Ab wieviel Familieneinkommen ist man in Brasilien schon Mittelschicht?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/11/leben-wie-ein-brasilianer-der-bolsa-familiakriegt-die-ganze-familie-mit-27-euro-monatlich-uber-wasser-halten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/11/leben-wie-ein-brasilianer-der-bolsa-familiakriegt-die-ganze-familie-mit-27-euro-monatlich-uber-wasser-halten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/rio-beinahe-so-teuer-wie-berlin-laut-businessweek-ranking-und-die-einkommen-in-beiden-stadten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/rio-beinahe-so-teuer-wie-berlin-laut-businessweek-ranking-und-die-einkommen-in-beiden-stadten/</a></p>
<p><strong>Menschenrechtsbewegung zu Einkommen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/21/soziale-ungleichheit-gravierende-einkommensunterschiede-verhindern-verwirklichung-der-menschenrechte-in-brasilien-laut-nationaler-menschenrechtsbewegung-mndh-vor-uno-in-genf-lulas-basis-hungerhilfe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/21/soziale-ungleichheit-gravierende-einkommensunterschiede-verhindern-verwirklichung-der-menschenrechte-in-brasilien-laut-nationaler-menschenrechtsbewegung-mndh-vor-uno-in-genf-lulas-basis-hungerhilfe/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/20/pfahlbauslum-bei-niedrigwasser-am-zentrum-von-manaus-amazonien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/20/pfahlbauslum-bei-niedrigwasser-am-zentrum-von-manaus-amazonien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/obdachloserpappekleidung.JPG" alt="obdachloserpappekleidung.JPG" /></p>
<p><strong>Obdachloser alter Mann, mit Papperesten bekleidet, in der City von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Obdachlose und WM:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/sebastiano-nicomedes-tiao-ex-obdachloser-stuckeschreiber-buchautor-einer-der-fuhrer-der-nationalen-obdachlosenbewegung-gesichter-brasiliens-obdachlosenvertreibung-und-fusball-wm-2014-olympisc/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<h2>Mit rund 500 Euro  Familien-Haushaltseinkommen(!) in Brasilien schon   Mittelschicht. Was in  Europa gut ankommt…Lula-Regierungsresultate.  Tim  Cahill, Amnesty  International London. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6493" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Zu den kuriosen Erfolgsbotschaften der  Lula-Regierung zählt   der angebliche Aufstieg von zig Millionen  Brasilianern in die   Mittelschicht. Gemäß den entsprechenden  Veröffentlichungen, u.a. der   Getulio-Vargas-Stifung, wird dabei ein  Haushaltseinkommen(!) ab   umgerechnet rund 500 Euro zugrundegelegt. Wer  umgerechnet etwa 65 Euro   monatlich verdient, liegt überhalb der  Armutsgrenze…Wichtig für die   Bewertung ist, daß das brasilianische  Preisniveau beispielsweise bei   Waren des täglichen Bedarfs keineswegs  deutlich unter dem deutschen   liegt, viele Grundnahrungsmittel, von  Frischmilch bis Käse oder   Joghurt, erheblich teurer als in Deutschland  sind. </strong></p>
<p><strong>Gemäß dieser Berechnungsgrundlage wimmelt es in den    brasilianischen Slums geradezu von Mittelschichtlern &#8211; in einer einzigen    Slumbaracke drängen sich nicht selten über zehn Personen einer  Familie   zusammen…</strong></p>
<p><strong>Was Lula verdient: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/die-lula-regierung-war-bei-den-menschenrechten-eine-enttauschung-tim-cahill-brasilienexperte-von-amnesty-international-in-london-weiter-alltagliche-folter-todesschwadronen-sklavenarbeit-sc/</a></p>
<p><strong>In den USA gilt laut Medienberichten eine vierköpfige Familie als arm, wenn sie bis zu 21954 Dollar jährlich als Einkommen hat. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/gritoigualdademann.jpg" alt="gritoigualdademann.jpg" /></p>
<p><strong>1970 hatte Brasilien 90 Millionen Bewohner, heute sind es    rund 192 Millionen. Die Bevölkerungsexplosion wird von vielen    Brasilianern zu den Hauptgründen der hausgemachten Probleme des Landes    gerechnet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/obdachloserpappekleidung.JPG" alt="obdachloserpappekleidung.JPG" /></p>
<p><strong>Obdachloser alter Mann, mit Papperesten bekleidet, in der City von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/warum-ist-alles-so-teuer-in-brasilien-nachrichtenmagazin-epoca-zu-absurd-hohen-preisen-unter-lula-viele-alltagsprodukte-in-deutschland-deutlich-billigerund-besser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/warum-ist-alles-so-teuer-in-brasilien-nachrichtenmagazin-epoca-zu-absurd-hohen-preisen-unter-lula-viele-alltagsprodukte-in-deutschland-deutlich-billigerund-besser/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/lulamantegachico.JPG" alt="lulamantegachico.JPG" /></p>
<p><strong>Karikatur von Chico, O Globo.  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/27/lula-erhalt-fur-31-diktatur-hafttage-4200-real-entschadigung-betont-brasilianische-landespresse/</a></strong></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim      Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in      Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell      angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach     derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die     internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die     Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe     Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf     Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf     Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle     Statistiken.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-2-erenice-guerra-clanmitglieder-von-hohen-staatsfirma-posten-gefeuert-presseenthullungen-als-korrekt-bestatigt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/lulas-neuester-skandal-2-erenice-guerra-clanmitglieder-von-hohen-staatsfirma-posten-gefeuert-presseenthullungen-als-korrekt-bestatigt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/14/usa-exportieren-doppelt-soviel-nach-brasilien-als-sie-von-dort-importieren-freude-uber-wirtschafts-und-handelspolitik-der-lula-regierung-erfolgreiche-deindustrialisierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/14/usa-exportieren-doppelt-soviel-nach-brasilien-als-sie-von-dort-importieren-freude-uber-wirtschafts-und-handelspolitik-der-lula-regierung-erfolgreiche-deindustrialisierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/</a></p>
<h2>“Die Gesundheit der Brasilianer hat sich  verschlechtert” unter   Lula. Nachrichtenmagazin “Epoca” zitiert aus neuer  Studie des   Gesundheitsministeriums. “Fettleibigkeit, Diabetes,  Bluthochdruck,   schlechte Ernährung, Alkoholismus, sitzende Lebensweise”.  Gewalt als   wichtiger Streßfaktor, Auslöser psychosomatischer  Störungen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5851" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.agenciaaids.com.br/noticias-resultado.asp?Codigo=15061">http://www.agenciaaids.com.br/noticias-resultado.asp?Codigo=15061</a></p>
<p><strong>Der häufige Bluthochdruck wird als wichtigster Risikofaktor für Infarkt und Schlaganfall genannt.</strong></p>
<p>Hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen unter Crack-Süchtigen:</p>
<h2>Brasiliens Crack-Epidemie unter Lula-Rousseff  &#8211; Drogenboom 2011,   hohe Gewinne der Wachstumsbranche, mehr Morde.  Crackepidemie inzwischen   ein großes Problem für öffentliches  Gesundheitswesen, laut   Landesmedien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11460" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/crackhelvetiaestadao.JPG" alt="crackhelvetiaestadao.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; Verkehrshindernis offene Drogenszene in der City von    Sao Paulo, nur einige Schritte von der Kulturbehörde des Teilstaats   Sao  Paulo entfernt. Die Crackepidemie läßt Brasiliens Mordrate deutlich    ansteigen.<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></strong></p>
<p><strong>“Crack atinge Saude das cidades.”(O Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-florierendes-crack-business-unter-der-rousseff-regierung-video-anklicken-hohe-gewinne-fur-die-unternehmer-dieser-branche/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-florierendes-crack-business-unter-der-rousseff-regierung-video-anklicken-hohe-gewinne-fur-die-unternehmer-dieser-branche/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</strong></a></strong></p>
<p>Rio+20:</p>
<p><strong>2011 konstatierten die Landesmedien, daß der Sao Paulo    passierende  Rio Tieté eine noch größere giftigere Kloake ist als vor 18    Jahren &#8211;  sowie nach zwischenzeitlicher Investition von 1,6  Milliarden   Dollar.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/</strong></a></strong></p>
<p>Schriftsteller Ribeiro über die gängigen Tricks der offiziellen Statistiken Brasiliens:</p>
<h3> João Ubaldo Ribeiro Não somos todos burros</h3>
<p><strong>Às vezes fico meio sem jeito para tratar de certos assuntos   aqui,  achando que vou chover no molhado ou repetir coisas que todo   mundo sabe.  Mas, em outras ocasiões, me bate sensação oposta, a de que a   maioria  não sabe. Hoje, por exemplo. Fico lendo os jornais, ouvindo   comentários e  sendo alvejado por declarações pomposas não contestadas   por ninguém e  penso que de fato conseguiram fazer um Brasil virtual,   distinto do real.  Aí corro o risco de provocar tédio nos que de fato já   sabem como somos  tapeados, e pouca serventia virá a ter a coluna de   hoje. Mas faz parte,  vamos lá.</strong></p>
<p><strong>Fala-se muito mal da Estatística. De um lado, constitui    grande injustiça para com uma ciência sem a qual hoje talvez nem    sobrevivêssemos direito. De outro, trata-se da compreensível reação    contra a maneira pela qual a Estatística é usada e abusada para “provar”    o duvidoso e manipular a chamada realidade objetiva. Compreendo o    sujeito que disse, como já lembrei aqui antes, que a Estatística é a    arte de mentir com precisão, porque de fato o seu uso inescrupuloso e    falsário equivale a isso.</strong></p>
<p><strong>Começo lembrando a famosa média. Em  grande parte dos casos   em que ela é empregada em indicadores sociais e  econômicos, não quer   dizer nada, ou melhor, quer dizer muito pouco. Se  Bill Gates passasse a   ser residente da cidade de Itaparica, teríamos  talvez a renda per   capita mais alta do planeta ou com certeza uma das  mais altas, sem que   um itaparicano sequer passasse a ganhar mais um  centavo. Isso porque a   renda per capita é uma média aritmética e, por  conseguinte, sensível  em  excesso aos valores extremos. Então, numa  população em que um ganha   por mês um milhão de borodongas e os outros  cinco borodongas cada,   falar em renda per capita é ridículo.</strong></p>
<p><strong>Precisamos,  portanto, saber da mediana. Talvez por às vezes   revelar-se  incomodativa, não é muito mencionada, notadamente em   estatísticas  oficiais. A mediana dá mais peso e significado à média. É o   valor que se  encontra exatamente no meio dessa coletividade. Ou seja,   não é bastante  saber que a renda média é 1.000. É preciso saber  também  (estou  simplificando e peço desculpas a estatísticos e  matemáticos em  geral) o  valor que divide esses indivíduos pela metade,  ou seja, o  ponto em  relação ao qual exatamente a metade ganha menos e  a metade  ganha mais.  Quando a média é próxima da mediana, isso  significa que a  distribuição é  mais ou menos simétrica. Quando não, a  distribuição é  tortinha. Logo, a  mediana pode, por exemplo,  desmoralizar a renda per  capita, se  demonstrar que metade da população  ganha muito abaixo desta e  a outra  metade muito acima. Mas ninguém  fala na mediana.</strong></p>
<p><strong>Também tem,  desculpem, a moda. Não a moda fora da qual   estou, mas a moda estatística  mesmo, ou seja, o valor mais freqüente, o   que mais ocorre numa  população determinada. Assim, se a renda média   dos habitantes da  próspera comunidade de Lulalápolis, é R$ 1.000 por   mês, mas a mediana é  100 e/ou a moda é oitentinha, já vemos bem como   podemos (e somos) ser  engabelados. É por isso que até a Bethânia, que   não é de sair por aí  falando ou fazendo manifestações, se revelou na   imprensa um pouco  irritada com esse país maravilhoso (virtual,   estatisticamente  siliconado, digo eu) a que ela não consegue chegar.</strong></p>
<p><strong>Também  convivemos acriticamente com uma porção de chutes que   desonram e  desmerecem a Estatística, tais como a conversão de   coexistência numa  relação de causa e efeito. É como o torcedor do   Flamengo achar que a  causa da vitória do time dele foi ter entrado um   urubu em campo, logo  antes do jogo. Não vamos discutir com torcedor,   tudo bem. Mas coisas  boas que acontecem são vinculadas a outras de   maneira absolutamente  arbitrária e aí, em propaganda comercial por   exemplo, para esquecer um  pouco a política, acabamos acreditando em   afirmações que não passam de  reformulações de vigarices como “todos os   que morreram de enfarte do  miocárdio no ano passado faziam uso de   água”. Verdade, mas claro que não  prova que tomar banho faz mal ao   coração. Com espertas artes, porém,  nos enrolam muito nessa linha.</strong></p>
<p><strong>E as categorias? O sujeito enche a  boca e diz: “Depois de   tantos anos de meu governo, o número de ricos  cresceu em 20% e o de   pobres diminuiu em 32%.” Além dos probleminhas de  média, mediana e   moda, que sempre estão rondando, é muito fácil (e é  isso que se faz)   dizer que rico é quem ganha mais de R$ 2.000 por mês.  Fico até admirado   por não haverem proposto R$ 1.500, porque o número de  ricos ia  bombar.  Até a felicidade é quantificada e lemos a sério, como  parvos,  que o  povo tal tem o maior índice de felicidade do mundo ou   semelhantes  despautérios.</strong></p>
<p><strong>E a coleta dos dados? Desde antes da  definição das   categorias e das perguntas, desde o início do  planejamento, um dos   maiores problemas que o estatístico sério encontra é  a feitura de uma   coleta de dados “neutra”, que não influencie as  respostas. Em rigor,   impossível, porque até condições meteorológicas  podem influir nas   respostas. As próprias perguntas podem induzir a  determinado tipo de   resposta. A roupa, o sexo, a idade, o sotaque, o  local, a época, a   hora, as palavras e expressões usadas, a ordem das  perguntas, o tamanho   do questionário, e centenas de outros fatores  podem, mesmo nas   pesquisas mais honestas e cientificamente orientadas,  levar à distorção   de resultados. Há até, em confusão com esses e outros  fatores, o   perigo de o entrevistado querer responder o que acredita que  se espera   dele e não o que de fato pensa.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Há muito mais, um dia  desses falo  mais.  Enche mesmo o saco nos tratarem como a uma tropa de  burros, que  não  somos. Somos, sim, otários, comodistas, coniventes e  subservientes,   mas isso já é outro problema. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/soziale-ungleichheit-in-brasilien-folha-de-sao-paulo-wirft-offiziellen-statistikinstituten-falschinformation-vor/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/23/soziale-ungleichheit-in-brasilien-folha-de-sao-paulo-wirft-offiziellen-statistikinstituten-falschinformation-vor/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/angelipesquisas.jpg" alt="angelipesquisas.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Ausländische Journalisten sind gewöhnlich angewiesen, sich im   Falle des Hochkorruptionslandes Brasilien unbedingt an die offiziellen   Zahlen aus Brasilia zu halten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<h2>Buchkirchen in Österreich: “Buchkirchner  Schüler helfen Kindern in   Brasilien.” Spenden für die achtgrößte  Wirtschaftsnation.   Österreichischer Gefangenenpriester Günther Zgubic.  Schüler in   Österreich &#8211; und Brasilien…Kindersoldaten. Weltsozialforum  2010. José   Zapatero, EU-Ratspräsident, Brasiliens viele Milliardäre. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4256" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weltsozialforum-2010/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,319098">http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,319098</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/01/spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-benefizkonzert-mit-dem-konig-der-bachtrompete-fur-strasenkinder-bei-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/01/spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-benefizkonzert-mit-dem-konig-der-bachtrompete-fur-strasenkinder-bei-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,490067">http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,490067</a></p>
<p>Â <strong>“Kindern, den Armen der Ã„rmsten, wollten die SchülerInnen    der 4. Klassen Hauptschule Buchkirchen helfen. Im Rahmen des    Religionsunterrichtes haben die SchülerInnen der 4 a und 4 b um Spenden    in ihrer Nachbarschaft oder bei Firmen gebeten und so 1200 Euro    gesammelt.</strong><strong>Diese werden direkt der Organisation Axe, die    in der Drei-Millionenmetropole San Salvador in Brasilien  Straßenkinder   unterstützt, zukommen. Das Geld wird unter anderem für  Arbeitsmittel  und  den Bustransport der Straßenkinder verwendet und  ermöglicht somit  den  Kindern in Salvador in die Schule zu kommen.”</strong>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</a></p>
<p><strong>Donaukurier: Spenden für Slumkinder von Sao Paulo:</strong> <a href="http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Spenden-fuer-Slumkinder-von-Sao-Paulo;art600,1831139">http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Spenden-fuer-Slumkinder-von-Sao-Paulo;art600,1831139</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomordstrasenkind.JPG" alt="zeitungsfotomordstrasenkind.JPG" /></p>
<p><strong>Mord an Straßenkind in Rio de Janeiro &#8211; Zeitungsausriß.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Milliardäre:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073">http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073</a></p>
<p>Häftlingsrevolten, Überfüllung, Aids – der Alltag des    österreichischen Gefangenenseelsorgers Günther Zgubic in    Brasilien(Hintergrund)</p>
<p>„Viele Haftanstalten des Tropenlandes sind  Konzentrationslagern    vergleichbar“, sagt Pfarrer Günther Zgubic, „mit Folter und Gewalt wird    ein völlig überholtes Strafsystem unter Kontrolle gehalten.“ Mehr als    fünf Jahre ist er bereits fast täglich Zeuge der Zustände, wirkt vor    allem in der Gefängnispastoral des Teilstaates São Paulo, der  Brasiliens   Kontraste und sozialen Widersprüche am krassesten  offenbart. Weniger   als ein Viertel der rund 170 Millionen Brasilianer  lebt in der einstigen   Kaffeeprovinz, heute Wirtschaftslokomotive ganz  Lateinamerikas, mit   über eintausend deutschen Unternehmen, von VW bis  Daimler-Benz, den   Villendistrikten  der Geldelite  – doch immerhin   fast die Hälfte der   weit über 200000 brasilianischen Strafgefangenen  ist hier konzentriert.   Die größte Anstalt Südamerikas, Carandirù,  berüchtigt wegen zahlloser   Revolten und des größten Häftlingsmassakers  der brasilianischen   Geschichte, kennt Padre Zgubic gut wie kaum ein  anderer, betreute,   beriet zahllose Insassen. Was er vor Ort sieht und  erfährt, ist   Hauptthema seiner täglichen Unterredungen mit  Staatssekretären, Richtern   und Staatsanwälten, Gefängnisdirektoren,  Politikern in Brasilia. Seine   Dossiers landen auf dem Tisch der  UN-Menschenrechtskonferenz in Genf,   trugen mit dazu bei, daß es die  letzten Jahre einige zaghafte   Fortschritte gab. „Staatspräsident  Fernando Henrique Cardoso, Chef der   Mitte-Rechts-Regierung, möchte  natürlich nicht international als   Folterpräsident dastehen, sondern  als Humanist“. Immerhin ist Cardoso   auch Ehrendoktor der Freien  Universität Berlin – „doch sein   Anti-Folter-Gesetz wurde nur durch den  Druck der kritischen   Öffentlichkeit und der Menschenrechtsbewegung  erzwungen, zu der die   Gefängnispastoral gehört.“ Zgubic weist auf den  gerade veröffentlichen    Amnesty-Bericht über Folter in Brasilien.  Tatverdächtige,  Festgenommene,  Untersuchungshäftlinge und  Strafgefangene systematisch  Torturen zu  unterwerfen, auch von völlig  Unschuldigen Geständnisse  unter Folter zu  erpressen gehört danach  weiterhin zur Alltagsroutine im  Apparat der  Militär-und Zivilpolizei.  Diese hat in ihren Zellen einen  Großteil der  Gefangenen, weil  Haftanstalten fehlen. „Im stark  unterentwickelten  Nordosten wurden in  den letzten Jahren die  Gefängnisse regelrecht  remilitarisiert, indem  man pensionierte  Offiziere der Militärpolizei zu  Direktoren ernannte,  die selbst bei  kleineren Gefangenenprotesten sofort  brutale  Sondereinheiten  einsetzen.“ Der Padre analysiert, daß zuviele  Richter  noch  „faschistisch oder repressiv“ denken, absurd drakonische  Strafen   verhängen. „Ein Mann stahl ein paar Kuchenstücke und Milch,  alles  keine  zwanzig Mark wert – bekam deshalb fünf Jahre Gefängnis!“  Zgubic  lassen  solche Fälle emotional und heftig reagieren:“Wer für mich  da  ins  Gefängnis gehört, ist der Richter – er zerstörte einem Menschen   das  Leben, verursachte den öffentlichen Kassen enorme Kosten.“ Im  Staate   São Paulo sind es monatlich pro Gefangenen umgerechnet etwa 700  Mark,   in der Hauptstadt Brasilia sogar über eintausend.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/gobellepraneu1.jpg" alt="gobellepraneu1.jpg" /></p>
<p><strong>Weltweit höchste Dichte der mittelalterlichen Lepra in Brasilien. Deutscher Lepraexperte Manfred Göbel.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/</a></p>
<p><strong>Die Existenz zahlreicher Milliardäre und Millionäre direkt    neben extremem Elend, über 2000 Slums wie in Lateinamerikas reichster    Stadt Sao Paulo, weist auf den perversen Sozialdarwinismus, fehlende    Minimalstandards der Solidarität, auf Kolonial-und    Sklavenhaltermentalität(wie die Kirche stets betont)was sich zudem    beinahe überall im Arbeitsalltag auf abstoßende Weise manifestiert:    Neid, Mißgunst, Bösartigkeit, Intrigen, Rassismus sind nur zu oft die    eigentlichen Triebfedern im Haifischbecken des Arbeitslebens, in dem    letztlich nur die Cleversten, Brutalsten aufsteigen. In Ländern wie    Deutschland herrschen dagegen &#8211; bei aller Kritik &#8211; direkt paradiesische    Zustände, was die legale oder illegale Übersiedlung vieler  Brasilianer,   darunter vieler Mittelschichtler, nach Mitteleuropa mit  erklärt.</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-werte-und-die-gier-wolfgang-kessler-christliche-zeitschrift-publik-forum-nicht-solidaritat-herrscht-in-vielen-unternehmen-sondern-gier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-werte-und-die-gier-wolfgang-kessler-christliche-zeitschrift-publik-forum-nicht-solidaritat-herrscht-in-vielen-unternehmen-sondern-gier/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Millionäre und Milliardäre könnten sozusagen aus    der Portokasse den Haushalt jener brasilianischen Sozialprojekte    finanzieren, die heute nur zu oft noch von Spenden aus Europa, darunter    von Misereor oder Adveniat, leben, gar EU-und UNESCO-Gelder erhalten.</strong></p>
<p><strong>Priester Günther Zgubic aus Österreich:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/strasenkindersp1.jpg" alt="strasenkindersp1.jpg" /></p>
<p><strong>Straßenkinder in Sao Paulo an abgasverseuchter Avenida.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Kindersoldaten: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/25/franziskaner-sao-paulos-verteilen-weihnachten-nahrungsmittel-an-tausende-von-armen-und-verelendeten/</a></p>
<p><strong>Schüler in Österreich und Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/</a></p>
<p><strong>Google-Foto Günther Zgubic:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/30/die-top100-website-beitrage-des-2halbjahrs-2009-regelmasige-website-nutzer-in-uber-90-landern-das-meist-genutzte-google-foto-der-website-gefangenenpriester-gunther-zgubic-aus-osterreich-koordinat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum 2010:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/</a></p>
<p><strong>Sozialkritischer Samba &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/12/o-iraque-e-aqui-der-irak-ist-hier-hit-von-jorge-aragao/</a></p>
<p><strong>Bia &#8211; die hochengagierte katholische Entwicklungshelferin aus    Österreich, Gründerin der lokalen KinderpastoralÂ &#8211; unvergessen von    allen in Vila Embratel, Sao Luis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/padre-carlo-bianchi-aus-italien-und-maria-rodrigues-leiterin-der-kinderpastoral-im-armenviertel-vila-embratel-von-sao-luis-maranhao-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/padre-carlo-bianchi-aus-italien-und-maria-rodrigues-leiterin-der-kinderpastoral-im-armenviertel-vila-embratel-von-sao-luis-maranhao-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><strong>Neue Bildungsstudie in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/03/brasilianischer-staat-erfullt-nur-ein-drittel-der-gesetzlichen-bildungsvorgaben-laut-studie-fortschrittliche-regierungspolitik-lob-aus-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/03/brasilianischer-staat-erfullt-nur-ein-drittel-der-gesetzlichen-bildungsvorgaben-laut-studie-fortschrittliche-regierungspolitik-lob-aus-europa/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1201698/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1201698/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1124312/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1124312/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/919048/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/919048/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/879347/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/879347/</a></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html"><strong>http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-schwierige-ausbruch-aus-dem-stahlkorsett/5810270.html</strong></a></p>
<p><strong>“Zwölf Jahre nach dieser Fusion ist der Ruhrkonzern aber mit    6,25  Milliarden Euro verschuldet. Das ist mehr als das Dreifache des    für das  Geschäftsjahr 2010/11 geplanten operativen Gewinns. Grund für    die  Schuldenlast sind die neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA,    die mit  zehn Milliarden Euro viel teurer wurden als geplant. Nun  fehlt   in allen  Geschäftsfeldern das Geld für Investitionen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/lulastatuspaulista.JPG" alt="lulastatuspaulista.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</strong></a></p>
<p><strong>“Ein gutes Beispiel für gelungene Globalisierung”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/</strong></a></p>
<h2>Rio+20. Neue deutsche “Umweltpolitik” in  Brasilien:   Umweltjournalist Norbert Suchanek über die Folgen des  “Sojawahns”;   brachiale Naturvernichtung dank immer höherer Zucker- und    Ethanolimporte, ThyssenKrupp in Rio de Janeiro, die “Resultate” des    Pilotprogramms zum Schutz der Regenwälder. ARD-Monitor: “Versklavt und    vertrieben”. Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8479" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oded-grajew/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Jeder erinnert sich: Jahrhunderte ging es in  Deutschland   sehr gut ohne Soja &#8211;  wurden die Nutztiere, ob Schwein, Rind  oder Huhn,   sehr gesund mit den vielfältigsten Futterpflanzen meist  frisch von   nahen Feldern und Weiden ernährt. Wer aus der Landwirtschaft  kommt,   kennt die Details. Heute können einem die Tiere nur leid tun &#8211;   deren   langweilige, unnatürlich aussehende Nahrung kommt meist aus    (Dioxin-)Futterfabriken &#8211; die Fleischqualität ist entsprechend.    Wirtschaftspolitisch erzwungen von den Tierfabrik-Bossen und ihren    politischen Handlangern, wurde massiv ausgerechnet auf extrem    umweltschädlich herantransportiertes Soja-Futtermittel meist    aus Brasilien umgestellt, wird politisch und über die Mainstream-Medien    der Eindruck erweckt, als ginge ohne Soja in der deutschen    Landwirtschaft nichts mehr. Der renommierte deutsche Umweltjournalist    Norbert Suchanek hat in seinem neuen Buch “Der Sojawahn. Wie eine Bohne    ins Zwielicht gerät” wissenschaftlich analysiert, was die von  jedermann   bekannten Figuren politisch verantwortete,   durchgepeitschte Soja-Politik  für ein Entwicklungsland wie Brasilien   bedeutet:”Unsere Kühe weiden am  Rio de la Plata &#8211; mit diesem nach wie   vor gültigen Spruch haben bereits  vor gut 20 Jahren   Entwicklungsorganisationen auf die Problematik der  Erzeugung von Futter   in Brasilien für deutsche Milchkühe hingewiesen.  Geändert hat sich   nichts. Die ökologischen und sozialen Folgen sind  dramatisch: In   Lateinamerika wurden Millionen von Hektar artenreiche  Regenwald-und   Trockengebiete, Naturweiden und kleinbäuerliche  Kulturräume für Soja   vernichtet, Tausende von Menschen aus ihren  traditionellen Lebensräumen   vertrieben, Flüsse und Grundwasser mit  Pestiziden verseucht.” Norbert   Suchanek beschreibt wohlgemerkt einen  akuten Straftatbestand.</strong></p>
<p><strong>Auch die Schweiz kauft Soja größtenteils in Brasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/24/vorsicht-quer-gedacht-nichts-fur-die-zugig-wachsende-masse-der-mainstream-nachbeter-suchaneks-neues-buch-vom-oekom-verlag-munchen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Wer länger in Brasilien lebt, hat    mitbekommen, in welch atemberaubendem Tempo diese neue deutsche    “Umweltpolitik” Brasiliens Natur mit ruiniert, wie rasch gerade die    exotischen Klischee-Tropenvögel verschwinden. Und hört gerade von    kirchlichen Umweltexperten des Tropenlandes, darunter Bischöfen und    Kardinälen, permanent scharfe Kritik an den Folgen steigender Sojakäufe    durch das wirtschaftlich tonangebende EU-Land. Franziskaner-Erzbischof    José Belisario dos Santos in Sao Luis/Maranhao ist nur einer von  vielen   hochsensiblen Kirchenmännern, die detaillierte   Vorher-Nachher-Vergleiche  anstellen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</a></p>
<p><strong>Eine Welt, ein Umweltschutz-Kodex &#8211; ebenso wie in Deutschland    müssen auch in Brasilien die genau aufgelisteten Umweltschäden, die    Artenverluste von den Schuldigen wieder rückgängig gemacht werden, ohne    Kosten für den Steuerzahler. Alibi-Umweltorganisationen,    Alibi-Öko-Parteien haben es stets bei den üblichen Alibi-Erklärungen    belassen, das Betroffenheitsgesülze von Alibi-Klima-und    Artenschutzkonferenzen ist jedermann bekannt. Derzeit &#8211; und wieder    wirtschaftspolitisch erzwungen &#8211; wird bei Zucker und dem Agrotreibstoff    Ethanol aufgedreht, steigen die Käufe aus Brasilien stark an &#8211; und   damit  die gigantischen Flächenbrände auf den brasilianischen    Zuckerrohrplantagen. </strong></p>
<p><strong>ARD-Monitor, anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/</a></p>
<p><strong>USA tanken bereits Amazonas-Ethanol:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/usa-tanken-bereits-amazonas-ethanol-umweltjournalist-norbert-suchanek-aus-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Wie das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio    de Janeiro u.a. den CO2-Ausstoß der Zuckerhutmetropole sehr    “umweltfreundlich” verändert, hat sich inzwischen herumgesprochen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-millioneninvestitionen-wegen-starker-luftverschmutzung-in-nahen-wohnvierteln-deutsche-umweltpolitik-im-ausland-siehe-ethanolproduktion/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-brasiliens-wichtigste-qualitatszeitung-mit-spezialreportage-uber-viele-pannen-und-fehler-des-neuen-stahlwerks/</a></p>
<p><strong> R</strong><strong>enommierte brasilianische Umweltexperten    wie der Grünen-Politiker Fabio Feldmann und UNO-Berater Dr. Fabio    Olmos haben mehrfach klar ausgesprochen, was von dem mit großem Pomp    verkündeten Pilotprogramm zum Schutze der Regenwälder Brasiliens zu    halten ist, als dessen Hauptfinanzier Deutschland auftrat:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/</a></p>
<p><strong>Umwelt-Betrügereien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/07/pilotprojekt-der-g-7-staaten-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-zahlt-zu-den-grosten-fehlschlagen-und-umwelt-betrugereien-dr-fabio-olmos-biologe-und-umweltexperte-uno-berater-deutschl/</a></p>
<p><strong>Brasilien und die Schlachthöfe:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><strong>Uran, Atomkraftwerke, Norbert Suchaneks Anti-Atom-Filmfestival:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/</a></p>
<p>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</p>
<p>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in    Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie    Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die    deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei    der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.    Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen    Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die    Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der    Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale    Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre    Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole    Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die    Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde –    deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von    Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt    umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist    der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut    verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die    Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten    sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt,    seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges    Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168    Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach    Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.</p>
<p>Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die    neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands    Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,    fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist  häufig   in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen  ebenso  wie  von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt  diese die   Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen  die   Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen,  weltweiten   Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die  gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit  kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten  zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns  gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen.  Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere  Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen  Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten,  darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder  zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position  beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland  jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise  müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen,  auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der  Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch  abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol,  brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</p>
<p>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit    seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische,    darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung    stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs    von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor  –   vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet  auch  an  die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche    Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von    Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit    Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu    Komplizen skandalöser Zustände machen!“</p>
<p>Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr    reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte    Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber    Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich    allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider    mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft,    fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie   Crack,  um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das   sind  bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem   tausende  Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur   vorzustellen, wie  die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und   fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien   reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven   Pestizideinsatz  kontaminiert.“</p>
<p>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in    Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar    einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom    ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu    den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den    Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst    überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch    Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber    den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig    zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen  Welt.   Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die    Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für    diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist  auch   Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“</p>
<p>Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche    Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige    Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr,    nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch.    Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier  Plassat,   der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der  Bischofskonferenz   leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch  Lula:“Das ist die   Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an  dem Tag, als auf einer   Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend  Sklavenarbeiter  befreit  worden sind! Ein alter Hut, daß in vier  Amazonas-Teilstaaten  seit  Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“</p>
<p>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte    zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker    nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische    Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt?    „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der    Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,    betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen    Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen    Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des  Regenwaldes   noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die  Wahrheit!“ Roberto   Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und  Misereor-Partner,  ist  gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland  zurückgekehrt,  stimmt  im Interview Padre Canuto zu, weist auf die  grauenhafte  Ausbeutung  ungezählter Sklavenarbeiter. „Der  Zuckerrohranbau zerstört  nicht nur  Amazonien, sondern auch unsere  wertvollen Savannenregionen  und das  Pantanal!“ In dieses tierreichste  Feuchtgebiet der Erde reisen  auch  viele europäische Touristen – manche  bemerken, wie man auch das   zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der  bekannte brasilianische   Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest  gegen die forcierte   naturvernichtende Ethanolproduktion selbst  verbrannt.</p>
<p><strong>Politisches Umfeld:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/jose-sarney-ex-chef-der-diktaturpartei-arena-wurde-zum-vierten-mal-prasident-des-brasilianischen-kongressenats-und-damit-machtigster-mann-des-landesparlaments/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/berlinale-2011-tropa-de-elite-2-nicht-verpassen-erfolgreichster-streifen-der-brasilianischen-filmgeschichte-trailer-anklicken/</a></p>
<p><strong>Folter, Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasiliens-neue-prasidentin-dilma-rousseff-schweigt-zu-verurteilung-durch-interamerikanischen-menschenrechts-gerichtshof-rechtsexperte-fabio-konder-comparato-analysiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>HSBC, Finanznachrichten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/grundung-deutscher-anwaltverein-bra</a></p>
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