
Ausriß. Greenpeace: „Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.“
Wenn 2013 in Deutschland bei Schwegenheim(Rheinland-Pfalz) ein streng geschützter Pelikan von einem Windkraftwerk getötet wird, ist dies gemäß heute in deutschen Medien geltenden Vorschriften ein klarer Beweis, daß Windkraftwerke zutiefst umweltfreundlich sind. Vor über einem Jahrzehnt hätte sich womöglich noch eine Bevölkerungsmehrheit an den Kopf gegriffen, wäre einer solchen Logik nicht gefolgt. Inzwischen, dank entsprechender Gehirnwäsche, sind noch ganz andere Absurdidäten möglich – siehe Energiewende-Bluff, siehe Soja-Bluff…
Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland – Resultate und Ziele: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/

Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.
(Quelle: Website von Wilfried Heck)
tags: fledermaus-vernichtung durch windkraftwerke in deutschl, wolfgang sauerbier

Von Hungernden aufgerissene, durchwühlte Müllsäcke in der City Sao Paulos – tagtäglich zu beobachten. In der Megacity gibt es keine Mülltonnen wie in Deutschland. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

Kardinal Scherer verabschiedet sich Ende Februar 2013 von Papst Benedikt XVI.
Leonardo Boff nennt Kardinal Scherer „reaktionär und autoritär“ – ist offenbar daher im kirchlichen Mainstream Deutschlands gerngesehen. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/13/leonardo-boff-spielt-papst-erklarer-papst-oberinterpretierer-in-deutschland-boff-sagt-wie-er-den-papst-haben-willangeblich-haben-die-armen-wahrend-der-beiden-franziskus-vorganger-keine-zentrale/
Während der Amtszeit des deutschen Papsts haben brasilianische Geistliche und Laien im Kampf um die Bewahrung der Schöpfung eine christliche Radikalität gezeigt, wie man sie sich auch in der katholischen Kirche Deutschlands wahrscheinlich nicht mal im Traume vorstellen kann. Regelmäßig werden katholische Umweltaktivisten Brasiliens ermordet, zudem stehen Hunderte von katholischen Naturschützern auf Todeslisten, werden mit Mord bedroht, weil sie sich wirtschaftlichen Interessen widersetzen. Gut nachvollziehbar, daß daher derzeit in mitteleuropäischen Analysen zur Papst-Amtszeit davon natürlich keine Rede ist. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/26/wieder-ein-brasilianischer-umweltaktivist-ermordet-wieder-totales-desinteresse-in-europa/
Kurios, daß angesichts der unter Benedikt XVI. im größten katholischen Land besonders heftig geübten Gesellschaftskritik(u.a. an dem in Deutschland so verehrten Lula und seiner Regierung, an Interventionen wie der in Libyen, Irak, Syrien, an Folter und Sklavenarbeit in Brasilien), angesichts der kirchlichen Radikalität im Umwelt-und Naturschutz dem Papst in vielen deutschsprachigen Medien Realitätsferne, Konservativismus, Lebensferne, Dogmatismus vorgeworfen wird. So weiß man nun, daß von diesen Medien fundierte Kritik an der neoliberalen Gesellschaft, an Interventionen, an der Zerstörung der Schöpfung als realitäts-und lebensfern eingestuft wird. Das ist sehr aufschlußreich.
Bewahrung der Schöpfung – Beispiel Artenvielfalt in Deutschland, das beredte kirchliche Schweigen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/
Nicht zufällig fehlt beim Lob für die Katholizismus-feindlichen evangelikalen Freikirchen stets – offenbar wegen Berichterstattungsvorschriften – der Hinweis, daß diese laut Analyse der brasilianischen Kirche, darunter ihrer Befreiungstheologen, von den USA und ihrem Geheimdienst CIA in Ländern wie Brasilien gefördert worden sind: http://www.ila-web.de/brasilientexte/2007/ciasekten.htm
Hungerstreik-Bischof Cappio, Franziskaner:
Franziskaner: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1421022/

Bischof Cappio in Sao Paulos Franziskanerkloster.
Was Cappio in Bezug auf das Umleitungsprojekt vorausgesagt hatte, traf ein. In Deutschland wurde indessen von Lula-Deppen die Regierungspropaganda brav nachgebetet: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/23/brasilien-der-bluff-mit-dem-gigantischen-umleitungsprojekt-am-rio-sao-francisco-vorhersehbar-im-stillstand-baufirmen-ziehen-grosprojekte-fur-fusball-wm-und-olympische-sommerspiele-in-rio-de-janeir/
Bischof Erwin Kräutler und „Belo Monte“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/27/brasiliens-deutschstammiger-militardiktator-ernesto-geisel-lula-und-das-umstrittene-amazonas-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-lula-feiert-geisel-in-belo-monte-qualitatszeitung-o-globo/
“Kampf für die Schöpfung”: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1333914/
Bischof Erwin Kräutler, Belo Monte: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/das-umstrittene-wasserkraftwerksprojekt-belo-monte-bischof-erwin-krautlers-aktuelle-kritik-an-der-rousseff-regierung/
Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:
“Lula und Dilma Rousseff werden als Zerstörer Amazoniens in die Geschichte eingehen…Ich habe Lula zweimal getroffen…Jene Leute, die früher mit uns kämpften, auf unserer Seite waren, die selbe Sache verteidigten, verteidigen jetzt das Gegenteil…2009 war ein sehr freundschaftliches Treffen mit Lula – ich hoffte noch, er ließe sich überzeugen. Und schrieb sogar: Gottseidank, Lula hat verstanden…Doch es war Theater, politisches Spiel. Er hielt damals meinen Arm und sagte: Dom Erwin, wir werden dieses Projekt niemandem aufzwingen. Du kannst auf mich zählen…Ich dachte, gut – der Präsident würde nicht so reden, wenn es nicht die Wahrheit wäre… Nein, Lula würde mir nicht ins Gesicht lügen…In diesem Moment glaubte ich wirklich an den Dialog…”
Epoca-Frage: “Sie hatten tatsächlich an Lulas Dialog-Versprechen geglaubt?”
Kräutler:”Ich glaubte daran…Aber es gab nie einen Dialog…Was Lula da machte, war nur Show, um dem Bischof gefällig zu sein…Nach meinen Informationen sind 61 Wasserkraftwerke in Brasilien geplant, die meisten in Amazonien…Hier hat sich der Widerstand gegen Belo Monte mit der Arbeiterpartei identifiziert…Bis dann Lula sein Präsidentenamt antrat. Als wir entdeckten, daß Lula seine Position geändert hatte, sind wir aus allen Wolken gefallen. Mein Gott, wie ist das möglich? Und die Leute der Arbeiterpartei hier wechselten auch die Seite…Das alles war Verrat, ein gewaltiger Schlag. Es ist sehr hart, von Leuten verraten zu werden, denen du die Hand gereicht hattest. Man hatte mich gefragt, Bischof, wen werden sie wählen? Ich sagte, ich stimme für Lula…Später sagte dann das Volk: Jetzt schluckt der Bischof…Jetzt sagen sie: Der Bischof war sogar für diese Leute von der Arbeiterpartei. Und jetzt muß ich Kröten schlucken…Lula hat Amazonien nie verstanden…Und am Ende seiner Amtszeit fiel er ins Delirium, berauschte sich an Ziffern, Statistiken…Heute haben wir eine Zivildiktatur…Wenn die Regierung sich verfassungswidrig verhält, leben wir erneut in einer Diktatur…Ich mag eine Frau als Präsidentin, aber ich dachte, als Frau wäre sie sensibler gegenüber unserer Lage…Man kann soviel protestieren wie man will. Sie verhindert jeglichen Dialog schon im Ansatz. Belo Monte ist kein Thema für eine Diskussion. Sie ist sehr hart, unnachgiebig, akzeptiert keine abweichende Meinung…Die Gesichte Amazoniens, Brasiliens und der Erde wird bald Lula und Dilma sehr genau als skrupellose Zerstörerverurteilen – als Verursacher von Einwirkungen, die unumkehrbar das Klima des Planeten veränderten…”
“Belo Monte é o punhal empunhado por Lula e Dilma et caterva para ferir mortalmente o coracao da Amazonia.”
Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/
Frei Betto beim Website-Interview im Dominikanerkloster von Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/01/syrien-intervention-christen-ermordung-usa-verstarken-offiziell-unterstutzung-fur-eingedrungene-paramilitarische-einheiten-anderer-staaten/
Neoliberalismus und Kultur – Frei Betto:
Neo-liberalism™s isn™t merely the destruction of communitarian patterns created by modernity such as the family, unions, social movements and the democratic State. Its project to disintegrate society reduces the person to the condition of an individual disconnected from the socio-political-economic conjuncture in which he/she is inserted and considers him/her as a mere consumer. This extends into the cultural sphere as well.
With the advent of democracy one of modernity’s achievements was the recognition of the person as a political subject who had rights as well as duties. Gifted with a critical conscience, he/she was freed from the condition of a blind slave submissive to the orders of his/her master and aware that authority is not synonymous with truth nor is power synonymous with reason.
Nowadays the aim is to deprive the person of his/her condition as subject. The prototype of a neo-liberal citizen is someone who is voluntarily deprived of all critical thought and, above all, of participating in community affairs. Television in particular contributes towards this culture of voluntary deprivation.
TV is itself a powerful instrument of development and information which can easily be turned into a mechanism of deformation and misinformation especially if it is linked to the publicity machine which rules the market. Thus TV itself becomes a consumer product centred on increasing its ratings.
Once viewers are hypnotised by the images, all manner of appeal is used. The problem is that the electronic window opens up within the family circle. It is there that is spreads its profusion of images and affects adults and children indiscriminately and has no scruples regarding family values.
If TV were to broadcast culture – that which refines our conscience and our spirit – it would be the most powerful vehicle for education. It is true that it does this but deeply cultural programmes are not the rule, they tend to be mere entertainment which distracts, amuses and above all opens the Pandora’s Box of our secret desires. It “says” what we dare not mention.
Replacing the dialogue between parents and children and imposing itself as the hegemonic voice within the family unit, TV alters the symbolic and fundamental references of a child’s psyche. It is through speech that one generation passes on beliefs, values, names, outstanding events, genealogy, rites, social relations etc. to another. It passes on the human ability to use the word in which our subjectivity and our identity are woven. It is this interaction, made possible through oral face to face dialogue that prepares us for varied relations, makes us recognise the I in the presence of the other and the many connections which bind one with another – images produced through gestures, facial expressions laden with feelings etc.
Speech or dialogue define fundamental references in our psychic balance such as the identification of time (now) and of space (here) and of the limits of my being in relation to others. If speech is reduced to a torrent of images which aims at exacerbating the senses, the symbolic references of the child are in danger. He/she tends to have difficulty constructing his/her symbolic world and does not acquire a temporal and historic sense. All is reduced to the “here and now” – to simultaneity. The very technology which embraces distances in real time such as the internet, mobile phones etc., favours a sense of ubiquity: “I am nowhere for I am everywhere”.
Many school teachers complain that students do not pay attention in class. Of course their dream is to switch teachers by switching channels… Â Â Many children and youths have difficulty in expressing themselves because they don’t know how to listen. Their reasoning is confused and logic frequently slides in the flood of contradictory feelings. They believe, above all, that they invented the wheel and therefore are not too interested in the cultural patrimony of past generations (but are interested in the financial one, of course).
In this way, culture loses refinement and depth and is reduced to the representation of talk shows where each person gives an opinion according to their immediate reaction without acknowledging the competence of the Other. In the case of schools this Other is the teacher, not only seen as lacking in authority, but especially as one who abuses of his/her power and will not permit the students to treat him or her as an equal… Actually when the teacher doesn’t “listen” there is only one way to be heard: through violence. The teachers were educated by the TV where there is no exercising of patient discussion, of elucidative construction, of the perfecting of critical sense. Â It is a constant situation of win or lose and practically always on the basis of coercion.
The result is an education described by Jean-Claude Michea as the “dissolution of logic”. Priorities are no longer set apart from what is secondary, a text is not seen in its context, what is private is no longer perceived within the backdrop of the ordinary all in order to obey passively the pressures of consumerism which seek to transform ethical values into mere economic values, in other words, all is merchandise and it is only its price which gives a determined social value to those who own it even when they may be lacking in character.
People remove themselves from thinking, reflecting, critiquing and, above all, from participating in the project for the transformation of reality. Everything becomes a matter of convenience, personal taste and fancy. Biodiversity, the defense of the environment, the social responsibility of business, genome and children™s organs removed for transplants, etc. are all commercialized.
This is the peak of total capitalism, capable of even merchandising our imagination.
Bolsa Família é eleitoreiro
Um dos idealizadores do programa Fome Zero, Frei Betto não poupa palavras duras ao Bolsa Família, principal vitrine do presidente Lula.
“Lamentavelmente o Fome Zero foi criado e destruído pelo próprio governo Lula. O Fome Zero tinha um caráter emancipatório, previa que cada família que nele ingressasse dentro de dois anos estaria em condições de produzir a própria renda”, recorda.
Frei Betto acusa “um grupo no Planalto”, sem dar nomes, de acabar com o Fome Zero e aumentar o Bolsa Família pensando na permanência no poder.
“Esse grupo descobriu que não era interessante manter o Fome Zero e aí maquiou o Bolsa Família, criado pelo governo Fernando Henrique Cardoso (PSDB), que mantém as famílias na dependência permanente ao governo e isso em termos de dividendos significa votos”, cutuca.
Sobre o pré-acordo já firmado entre o PT e o PMDB visando as eleições do ano que vem, Frei Betto, que nunca foi filiado a partido político, mais uma vez, atira.
“Eu lamento. Alguém está equivocado nessa história. Lamento que o PT tendo condições de fazer alianças com os movimentos sociais, com a sociedade civil prefira um partido que só tem um objetivo: é governo, sou a favor. Esse é o principio básico do PMDB, com raríssimas exceções”. (Landesmedien)
Papst Benedikt XVI. und die nicht genehme Kritik der katholischen Kirche an Interventionen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/13/papst-benedikt-xvi-und-die-auserordentlich-interessante-kritische-analyse-des-funktionierens-der-machtmechanismen-neoliberaler-staaten-beispiel-libyen-intervention/
tags: brasilien-papstrücktritt-kardinal odilo scherer

Zeitungskiosk an der Avenida Paulista in Sao Paulo 2013.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/
In Amazonien geht die Urwaldzerstörung laut Wirtschaftszeitschrift EXAME(2013) nahezu ungehindert weiter, legt die Regierung den illegalen Holzfirmen nicht das Handwerk.
http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181
tags: brasilien – dürrekatastrophe 2012

Ausriß 2012.
Wirtschaftsexperte Carlos Alberto Sardenberg zur Regierungspropaganda Brasilias heute – “Die Regierung lügt”…:”O governo mente e a gente nao acredita ou deixa pra la. So que nos, cidadaos e contribuintes, fazemos o papel de trouxas. Nos pagamos pela farsa.”
“Wir bezahlen für diese Farce.”
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
http://player.vimeo.com/video/57126054#at=0
Was für grausiges Futter den Haustieren heute aufgezwungen wird – die politisch-wirtschaftlich Verantwortlichen kennen wir alle sehr gut: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/11/offizielle-umweltpolitik-von-parteien-und-regierungen-in-deutschlandallein-fur-die-deutsche-tierproduktion-werden-nun-in-lateinamerika-auf-etwa-drei-millionen-hektar-soja-angebautfleischatlas-2/

Würden Sie gerne dieses staubtrockene Horror-Futter von der Halde essen, das der Traktor da gerade zu den Einfüllstutzen schiebt? Die Tiere in den hermetisch abgedichteten Ställen, ohne Frischluft, auch nicht – werden aber dazu gezwungen.
1. März 2013
Der BUND Thüringen hat die Klage gegen die Genehmigung der Schweinefabrik für mehr als 8.000 Schweine in Oldisleben gewonnen. Nach mehrstündiger Verhandlung am 27.2.13 hat das Verwaltungsgericht in Weimar die Entscheidung des Landesverwaltungsamtes zur Errichtung der Anlage aufgehoben.
„Das Gerichtsurteil ist ein gutes Zeichen für die Stadt Bad Frankenhausen und die dortige Reha-Klinik, die nun nicht mehr um Ihren Status als Kureinrichtungen bangen müssen. Damit sind auch die Arbeitsplätze in diesem Bereich gesichert. Wir empfinden keinen Triumph über das Gerichtsurteil, sondern sind dankbar für die weise Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Weimar“, ist der Sprecher der Bürgerinitiative „Diamantene Aue“, Ulf Tettenborn, erleichtert. (BUND aktuell)

Ausriß – neuer Atommeiler direkt am Atlantik, unweit der Ferieninsel Ilha Grande.
Während Brasilien in Mitteleuropa gewöhnlich als „Ölriese“ eingestuft bzw. gefeiert wird, von „Selbstversorgung“ mit Mineralölprodukten die Rede ist, lauten die Einschätzungen regierungsunabhängiger brasilianischer Wirtschaftsexperten völlig anders. So ging die Ölförderung durch das hochverschuldete staatlich kontrollierte Ölunternehmen PETROBRAS 2012 deutlich zurück, wuchs indessen der Benzinimport Brasiliens 2012 um immerhin 82 Prozent, was die Außenhandelsbilanz stark belastete. Angesichts der Unfähigkeit, mehr Ölprodukte zu produzieren, hieß es in neuesten Analysen, entferne sich Brasilien von Jahr zu Jahr mehr vom Traum der Selbstversorgung. Erinnert wird an entsprechende Propagandasprüche des damaligen Präsidenten Lula, der Brasilien bereits als künftigen Großexporteur von Petroleum einstufte. Geplante Ölraffinerien seien indessen garnicht gebaut worden.
Laut EXAME ist PETROBRAS, in Mitteleuropa immer als Aufsteiger gerühmt, heute der schlechteste unter den großen Ölkonzernen der Erde. Selbst die Deutsche Bank wird mit Kritik zitiert. Seit 2008 sei der PETROBRAS-Marktwert um fast 60 Prozent gesunken.

„Como destruir uma empresa“(EXAME-Titel)
Mit der üblichen Langsamkeit sickert unterdessen selbst in deutschsprachige Wirtschaftsmedien durch, daß Brasiliens Wirtschaft keineswegs boomt, wie immer behauptet. Neuerdings werden sogar allen Ernstes hier und da Welt-Rankings zur Kenntnis genommen, auf denen Brasilien, wie etwa beim Doing-Business-Report, lediglich hintere Plätze belegt. Womöglich ist es mit dem bisher üblichen lukrativen Brasilien-Agitprop daher sogar in manchen Medien irgendwann vorbei.

Ausriß.
Neues Gesetz über Indianerverbrechen: http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-spektakulaeres-politisch-unkorrektes-gesetz-gegen-indianer-verbrechen-von-abgeordnetenhaus-in-brasilia-erlassen-buerger-staatliche-institutionen-und-ngo-muessen-indio-verbrechen-anz/
Wie Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ unter Berufung auf die Bundespolizei und die Indianerbehörde FUNAI weiter mitteilt, zahlen die Holzfirmen an Indios pro Kubikmeter Edelholz 13 Real, der dann für etwa 1000 Real auf dem Holzmarkt weiterverkauft werde. Indianer akzeptierten im Tausch zudem elektronische Geräte, alkoholische Getränke und sogar Prostituierte. Unterdessen würden auch Ermittlungen wegen der Verwicklung von Indianern in illegalen Bergbau geführt.
Bereits 2007 sei das Problem der illegalen Rodungen sogar im Nationalpark von Xingú, einem der weltweit größten Indianergebiete, von der Bundespolizei entdeckt worden. Indianer seien aktiv beim Fällen und Vermarkten des Holzes aufgetreten.
Wegen der Vorschriften politischer Korrektheit werden Amazonasindianer in Ländern wie Deutschland immer noch als beste „Hüter, Beschützer des Regenwaldes“ eingestuft.
“Ein italienischer Priester bei den Indios in Brasilien”: http://www.wdr5.de/nachhoeren/diesseits-von-eden.html
Umweltverbrechen Palmherz-Kommerzialisierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/indianer-begehen-umweltverbrechen-verkaufen-palmherz-aus-kustenurwald-mata-atlantica-laut-umweltschutzbehorde-ibama-crime-ambiental/
Indianer als umweltzerstörende Goldgräber: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/
Politisch korrekte Indianerverklärung in Mitteleuropa sehr lukrativ: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/
Die als beste Kenner der brasilianischen Indianer geltenden Brüder Orlando Villas-Boas(1914-2002) und Claudio Villas- Boas(1916-1998) haben in ihren Werken Euthanasie und Infantizid bei den Stämmen beschrieben.
Beide bestätigen, daß im Xingu-Nationalpark, in dem mehrere Stämme leben, grundsätzlich Zwillinge nach der Geburt “eliminiert” wurden.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/
Stammeschef Kotok zeigt dem ARD-Team den speziellen Infantizid-Friedhof, auf dem über 100 Kinder lebendig begraben worden seien – im berühmten Xingù-Nationalpark der Indios.
Indessen stellte sich die Frage, wie sich die Stämme gegenüber Indios verhielten, die zwar ohne jegliche Geburtsfehler oder andere „Defekte” auf die Welt kamen und aufwuchsen, später dann aber beispielsweise einen Unfall erlitten. Beide Indianerexperten erläutern: ”Man kann perfekt geboren werden, und unglücklicherweise in der Kindheit irgendeine Krankheit bekommen oder einen Unfall erleiden, durch den man nicht mehr in der Lage ist, für den eigenen Unterhalt zu sorgen. Wenn es so ist, muß derjenige eliminiert werden.” („Pode nascer perfeito, e por desventura advir na infancia mal qualquer ou sofrer um acidente, que o torne incapaz de subsistir por conta propria. Se assim for, deve ser eliminado.”)
In Brasilien kann man dies in einem großen Bildband über den Xingù-Nationalpark nachlesen.
Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.“
Die Indianer-Verklärungsindustrie ist in Mitteleuropa sehr gut aufgestellt und arbeitet nach wie vor mit guter bis sehr guter Ertragslage. Indessen gibt es in Indianer-Ländern wie Brasilien ausgezeichnete Antropologinnen wie Ligia T.L.Simonian von der Bundesuniversität in Belém/Pará, die für speziell Interessierte(es werden immer weniger) zahlreiche anderslautende, politisch teils außerordentlich unkorrekte Positionen auf solider Faktengrundlage liefern. Zu den Büchern von Ligia Simonian zählt „Mulheres da Amazonia brasileira: Entre o trabalho e a cultura“, Belém UFPA/NAEA, 2001 ISBN 85-7143-016-0 Andersartige Informationen über die tatsächlichen Prägungen Brasiliens könnten manchen Lesern indessen u.a. die Mitarbeit in bestimmten Alibi-NGO vergällen.
Kurios ist, daß sogar ein ausgewiesener Lepraexperte wie Manfred Göbel, der wertvolle eigene Erfahrungen mit brasilianischen Indianern hat, in Ländern wie Deutschland in Texten entsprechend politisch korrekt zusammengestutzt wird.
Eine indianische Bewohnerin des Nordostens, die in einer Großstadt-Favela aufwuchs und danach ihren Universitätsabschluß machte, äußerte sich gegenüber der Website sehr politisch unkorrekt:“Indianer des Nordostens sind gewöhnlich faul und machistisch, haben die Natur der Region systematisch vernichtet, darunter die meisten Tiere. Indianer hassen Vorratswirtschaft, etwa übriggebliebene Nahrungsmittel zu konservieren, aufzuheben. Diese werden zumeist weggeworfen – man zieht es vor, erneut auf die Jagd zu gehen oder neue Lebensmittel zu kaufen. Für Europäer dürfte unvorstellbar sein, in welchen riesigen Mengen wunderschöne tropische Singvögel zwecks Verzehr innerhalb weniger Jahrzehnte von Indianern mit Schrotgewehren abgeschossen wurden – heute sind viele Vogelarten deshalb sehr selten geworden.“
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/helden-von-heute-der-bayer-manfred-gobel-in-brasilien/
Indianer -Verbrechen – neues Gesetz:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-spektakulaeres-politisch-unkorrektes-gesetz-gegen-indianer-verbrechen-von-abgeordnetenhaus-in-brasilia-erlassen-buerger-staatliche-institutionen-und-ngo-muessen-indio-verbrechen-anz/
http://www.schattenblick.de/infopool/repress/fakten/rf0i0125.html
Im Norden des Bundesstaates Rio de Janeiro hat sich seit der letzten Diktatur wenig verändert. Die Arbeitsverhältnisse auf den Zuckerrohrfarmen sind so schlecht, dass sie an die Zeiten der Sklaverei erinnern. Im Unterschied zu damals werden Landrechte, Ausbeutung und Gewalt inzwischen thematisiert. 2009 beschrieb ein Bericht des Arbeitsministeriums Campos dos Goytacazes als die Region Brasiliens, in denen sich die meisten Fälle menschlicher Ausbeutung konzentrierten. Tatsächlich war sie die letzte Bastion der brasilianischen Sklaverei.“
In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.
Korruption unter Lula-Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/08/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-2012-brasilianer-in-berlin-weisen-auf-fehlende-kritische-fragen-an-lula-ua-angesichts-der-verurteilung-von-engen-lula-mitarbeiternmensalao-skandalheikle/
Bandenbildung – der Präsidentenpalast: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/23/brasilien-groses-echo-auf-mensalao-urteile-wegen-bandenbildung-all-honourable-mencarlos-heitor-cony-folha-de-sao-paulo-quadrilha-sofisticada-jose-dirceu-lulas-starker-mann-bandi/
Das Mensalao-Demokratieprojekt: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/15/brasilien-das-mensalao-demokratieprojekt-unter-der-lula-regierung-fand-besonders-in-der-ersten-welt-sehr-viel-anklang-und-lob-kritik-indessen-aus-brasilien-selbst-sehr-haeufig-wurde-brasilien-im/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
“Brasilien ist eine stabile Demokratie und respektiert die Menschenrechte.” Staatspräsidentin Dilma Rousseff bei der Stimmabgabe 2012 in Porto Alegre, laut Landesmedien.
Brasilien 2012 in UNO-Menschenrechtsrat: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/13/brasilien-erneut-in-den-menschenrechtsrat-der-uno-in-genf-gewahlt-laut-landesmedien-ist-brasilien-ziel-der-kritik-wegen-menschenrechtsverletzungen-im-eigenen-land/

Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien – Deutschlandjahr 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/