Laut neuen Studien werden in Brasilien jährlich etwa 10000 Albatrosse zu Opfern der naturfeindlichen Fischerei. 17 Arten seien daher vom Aussterben bedroht. Auf den Malvinen-Inseln nahm danach die Zahl der Albatros-Brutpaare in den letzten fünf Jahren um 84000 Brutpaare ab. Ein typisches Ergebnis heutiger neoliberaler Naturschutzpolitik. Zynisch werden bestenfalls einige Alibi-Protesterklärungen verschickt – ist der Schutz von Wundern der Evolution garnicht mehr beabsichtigt.
Katzen als Tierkiller: http://oglobo.globo.com/ciencia/gatos-matam-ate-37-bilhoes-de-passaros-por-ano-nos-eua-7435210
Laut Landesmedien „bekämpft die Landlosenbewegung MST den Chemiekonzern Deutschlands wegen der Produktion von Agrargiften“. Stedile wolle seine Kritik auch direkt an den populären Sambakomponisten Martinho da Vila richten, einen der Autoren des Samba-Enredo dieses Jahres, „Brasilien – Kornkammer der Welt.“
BASF-Link: http://www.agro.basf.com.br/agr/ms/apbrazil/pt_BR/

tags: agrargifte, agrobusiness, brasilien, mst
Dekadenz des Rio-Karnevals: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/28/brasilien-die-dekadenz-des-karnevals-von-rio-de-janeiroheute-ist-die-parade-zum-geschaft-geworden-wo-das-geld-befiehlt-fernando-pamplona-karnevalsexperte-langjahriger-kunstlerische-leiter-in/
„apesar do entusiasmo com as enormes descobertas de petróleo na costa do Brasil, as ações da Petrobras perderam 45% do valor ao longo dos últimos três anos“. Segundo o FT, o papel foi „atingido por resultados financeiros decepcionantes e preocupações sobre o enorme investimento necessário para desenvolver esses campos“.
Brasiliens Wirtschaftsmedien hatten bereits im Mai 2012 über diesen Fakt ausführlich berichtet – die Financial Times zieht als europäisches Blatt mit der inzwischen fast üblichen Verspätung nach.

Wie der Atomenergieverband in den Landesmedien argumentiert, zeigen die derzeit ausbleibenden Regenfälle, der Mangel an Wasser für die Wasserkraftwerke, daß Brasilien seine Energieerzeugung diversifizieren muß. Der Anteil von Kohle-, Öl-und Gaskraftwerken sei in den letzten zehn Jahren bereits deutlich gewachsen – indessen bedeute diese Form der Stromerzeugung auch mehr Umweltvergiftung. Angesichts der gewaltigen eigenen Uranvorkommen biete sich daher der Bau von Atomkraftwerken an, die keine klimaschädlichen Gase produzierten.
http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/16/mali-frankreichs-kampf-um-die-energiequelle/
Deutsch-französischer Atomkonzern AREVA in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/31/areva-frankreichs-staatlicher-atomkonzern-und-brasilien-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation/
Neues Atomkraftwerk mit deutscher Hilfe bei Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/31/brasilien-gute-baufortschritte-bei-dem-mit-deutscher-hilfe-errichteten-atomkraftwer-angra-3-bei-rio-de-janeiro-olympische-spiele-in-brasilien-2016-wahrscheinlich-bereits-mit-atomstrom-von-angra-3-ve/
Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:
“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)
“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”
Laut Wirtschaftsmedien sinkt der Verbrauch in Brasilien, werden immer mehr Orangenplantagen in Zuckerrohr-Monokulturen umgewandelt.
2013 wird Brasiliens Wirtschaft in mitteleuropäischen Analysen wegen eines angeblichen deutlichen Wachstums gelobt:
Trittin-Rede zu “Biosprit”: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/
Heutige “grüne” Kriterien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/
“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren – die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:
“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt – in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”
2013 wird Brasiliens Wirtschaft in mitteleuropäischen Analysen wegen eines angeblichen deutlichen Wachstums gelobt:
Not-Kraftwerke wegen Wassermangel:
Der «Spiegel» zitiert nun aus dem Brief von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), dass man an der bisherigen Förderpraxis festhalte, weil die Energiewende nur «die nukleare Stromerzeugung im Inland betrifft».
2013 wird Brasiliens Wirtschaft in mitteleuropäischen Analysen wegen eines angeblichen deutlichen Wachstums gelobt:

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro:http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/
Wie es heißt, trifft der bestialische Gestank kurioserweise Arme und Reiche, da der Fluß durch deren Viertel führt, vorbei an hypermodernen Geschäftsgebäuden, Shopping Centern, Slums. Im derzeitigen Hochsommer Brasiliens komme noch das Problem der Moskito-Schwärme hinzu.

Rio Pinheiros – leerer Radweg wegen barbarischem Kloake-Gestank.
Wasserschweine vertragen den Gestank offenbar gut, vermehren sich zügig:

Not-Kraftwerke wegen Wassermangel:
2013 wird Brasiliens Wirtschaft in mitteleuropäischen Analysen wegen eines angeblichen deutlichen Wachstums gelobt:

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro:http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/
Eliten in Deutschland und Brasilien verstehen sich sehr gut – keine kritischen Fragen an Lula in Berlin 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/10/brasilien-das-mensalao-demokratieprojekt-unter-lula-rousseff-mensalao-korruptionssystem-war-viel-groser-und-weitverzweigter-als-sich-im-gerichtsprozes-beweisen-lies-laut-generalstaatsanwalt-ro/
Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.
“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…
Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)
Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/
DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/
Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:
Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers von Brasilia: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/