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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasiliens Atomprogramm</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Brasilien, Rio+20: &#8222;Atomenergie ist der Ausweg&#8220;. &#8222;Atomenergie ist grüne Energie.&#8220;Regierungs-Atomkonzern Eletronuclear zu Brasiliens Atomprogramm, das auf dem deutsch-brasilianischen Atomvertrag von 1975 basiert. Bischof Erwin Kräutler zu Amazonaszerstörung. Hintergrund: &#8222;Das deutsch-brasilianische Bombengeschäft&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/brasilien-rio20-atomenergie-ist-der-ausweg-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-zu-brasiliens-atomprogramm-das-auf-dem-deutsch-brasilianischen-atomvertrag-von-1975-basiert/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/brasilien-rio20-atomenergie-ist-der-ausweg-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-zu-brasiliens-atomprogramm-das-auf-dem-deutsch-brasilianischen-atomvertrag-von-1975-basiert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch-brasilianischer Atomvertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Atomkonzern Eletronuclear hat seine Serie von Beiträgen in Qualitätszeitungen des Landes zugunsten der unter Lula-Rousseff verfolgten Atompolitik fortgesetzt, diesmal unter dem Titel &#8222;Atomenergie ist der Ausweg&#8220;. Darin wird argumentiert, daß die Nutzung der Wasserkraft ebenso begrenzt sei wie von Kohle, Brasilien indessen große Uranvorräte besitze. Unterdessen hat der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler laut [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Atomkonzern Eletronuclear hat seine Serie von Beiträgen in Qualitätszeitungen des Landes zugunsten der unter Lula-Rousseff verfolgten Atompolitik fortgesetzt, diesmal unter dem Titel &#8222;Atomenergie ist der Ausweg&#8220;. Darin wird argumentiert, daß die Nutzung der Wasserkraft ebenso begrenzt sei wie von Kohle, Brasilien indessen große Uranvorräte besitze.</p>
<p>Unterdessen hat der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler laut Landesmedien vorausgesagt, daß die Regierungen von Lula und Dilma Rousseff als jene in die Geschichte eingehen würden, die Amazonien und die in dieser Region lebende Bevölkerung zerstörten. Geschäfte und wirtschaftliche Ausbeutung hätten Vorrang, so Kräutler.</p>
<p><strong>“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/" rel="tag"></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert die Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220; an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><font color="#bb0000"><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></font></p>
<p><font color="#bb0000"><strong>Hintergrund:  <a href="http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/">http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/ln-fdcl-1980-das-deutsch-brasilianische-bombengeschaeft/</a></strong></font></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/dilmasarneyhandkus.jpg" alt="dilmasarneyhandkus.jpg" /></p>
<p><strong>Ausstellungsfoto &#8211; Rousseff und der Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, heute Kongreßchef in Brasilia.</strong></p>
<h2>Der deutsch-brasilianische Atomvertrag, seine Protagonisten und die damaligen politischen Rahmenbedingungen:”Furchtlose Kirche in Brasilien gegen Folter und Barbarei”(Reimar Oltmans) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12925" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000" size="3">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-katholische-kirche/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens katholische Kirche</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag"><font color="#bb0000">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ernesto-geisel/" rel="tag"><font color="#bb0000">Ernesto Geisel</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a></p>
<p><a href="http://www.reimaroltmanns.com/1977/04/folter-furchtlose-kirche-in-braslien.html"><font color="#bb0000">http://www.reimaroltmanns.com/1977/04/folter-furchtlose-kirche-in-braslien.html</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/#more-12904"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/#more-12904</font></a></p>
<p><span id="more-12927"></span></p>
<p><strong>In Jahrzehnten der Militärdiktatur</strong></p>
<p><strong> (1964-1985) war die katholische Kirche in Brasilien die einzige Institutionen des Landes, die ihre Kritik an Folterungen, Massenverhaftungen, Erschießungen öffentlich erhob. Für Tausende politischer Gefangener und verfolgter Indios waren Gotteshäuser als Unterschlupf ihre letzte Hoffnung. In dem Terror- und Willkürstaat des früheren General-Präsidenten Ernesto Geisel leistete die Kirche Roms beachtlichen Widerstand. Geheime Todesschwadronen hatten damals den Priestern ihren Kampf angesagt. Killer- und Folterkommandos entführten, quälten und erschossen Geistliche, nur weil sie für Menschenrechte eintraten. (Reimar Oltmans)</strong></p>
<p><strong>Wie Willy Brandt das brasilianische Militärregime einstufte: Das brasilianische Aussenministerum Itamaraty vermerkt in seiner Datenaufstellung, dass Willy Brandt (MNE da RFA) 1968 der Militaerdiktatur einen offiziellen Besuch abstattete und eine erweiterte Partnerschaft(parceria ampliada)vorschlug. Weiter ist vermerkt, dass 1978 Geisel offiziell die Bundesrepublik besucht, 1979 Schmidt offiziell nach Brasilien reist. 1981 reiste danach der letzte brasilianische Militaerdiktator, General Joao Figueiredo, offiziell in die Bundesrepublik. </strong></p>
<p><strong>Bonn schloß mit der Militärdiktatur auch ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit, laut brasilianischen Quellen.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></font><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></font><font color="#bb0000"><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß.  </strong></font></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselfigueiredocondor.jpg" alt="geiselfigueiredocondor.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</font></a></strong></font></p>
<p><strong><font color="#bb0000">Militärdiktator Ernesto Geisel und Helmut Schmidt: </font><a href="http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html"><font color="#bb0000">http://www.reebd.org/2011/05/questao-nuclear-brasil-argentina.html</font></a></strong></p>
<p><strong>A questão nuclear no Brasil</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" height="173" width="320" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt/ </strong></p>
<p><strong>Helmut Schmidt zum Ausstieg aus dem Atomausstieg: </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/atomkanzlerschmidt.jpg" alt="atomkanzlerschmidt.jpg" /></p>
<p><strong>“Ich habe nur fortgesetzt, was unter Brandt, Kiesinger, Erhard und Adenauer begonnen wurde…” Ausriß.</strong> <font color="#bb0000"><strong>Berlins neuer Willy-Brandt-Flughafen: <a href="http://www.flughafen-willy-brandt.de/"><font color="#bb0000">http://www.flughafen-willy-brandt.de/</font></a> </strong></font></p>
<p><font color="#bb0000"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung"><strong><font color="#bb0000">http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Namensgebung</font></strong></a></font><font color="#bb0000"><strong> </strong></font></p>
<p><strong>Hintergrund</strong>:<strong>Der Primas von Brasilien, Kardinal Geraldo Majella Agnelo erklärte, bis heute wüssten viele Brasilianerinnen und Brasilianer nicht, was mit ihren Angehörigen während der 21 Regimejahre geschehen sei. Nicht einmal Pensions- und Entschädigungsansprüche könnten daher geltend gemacht werden. Wenn die demokratischen Regierungen und selbst die jetzige einfach nicht handeln wollten, werfe das Fragen auf: „Hat man ein Interesse daran, bestimmte Personen für das Verschwindenlassen von Staatsbürgern nicht verantwortlich zu machen? Wollen die Streitkräfte nicht zulassen, dass noch ganz andere Verantwortlichkeiten bekannt werden?“ Brasiliens Kirche hat ein spezielles Interesse an Wahrheitskommission und Geheimarchivöffnung – zahlreiche kirchliche Menschenrechtsaktivisten wurden ermordet, Geistliche entführt und zur Diskreditierung nackt neben Frauen fotografiert.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"> </font><font color="#bb0000"><strong>Lula lobt Militärdiktatoren Medici und Geisel, anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu"><font color="#bb0000">http://www.youtube.com/watch?v=td1ywn3SoWc&amp;feature=relmfu</font></a></strong></font></p>
<h2>“Was über Günter Grass gesagt werden muß.” Marcos Guterman, Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo”: “Grass offenbart seinen Antisemitismus.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12924" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000" size="3">**</font></a></h2>
<h2></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/estado-de-sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Estado de Sao Paulo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ga%c2%bcnter-grass/" rel="tag"><font color="#bb0000">GÃ¼nter Grass</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcos-gutermann/" rel="tag"><font color="#bb0000">Marcos Gutermann</font></a></p>
<h1>O que deve ser dito sobre Günter Grass</h1>
<p>Günter Grass, Prêmio Nobel de Literatura, publicou um <a href="http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,825712,00.html"><font color="#5296c7">poema</font></a> nos jornais alemães nesta quarta-feira no qual diz que “o poderio nuclear de Israel é uma ameaça a uma já frágil paz mundial”.</p>
<p>O título do poema é “Was gesagt werden muss”, ou “O que deve ser dito” – uma expressão alemã que significa “Não há lei contra dizer isso” e que em geral inicia conversas informais contra os imigrantes ou contra Israel. Normalmente essa expressão vem acompanhada de uma ressalva importante – quem a enuncia costuma dizer que tem “amigos” imigrantes ou judeus, para escapar da acusação de xenofobia ou de antissemitismo. Grass faz exatamente isso, ao se dizer “alinhado a Israel”.</p>
<p>No entanto, Grass revela seu antissemitismo por inteiro quando escreve que se manteve em silêncio sobre o assunto até agora porque se sentiu “constrangido” ante a “promessa de punição” caso fizesse críticas a Israel na Alemanha. Com isso, ele reforça o mito do poder judaico onipresente, como se os críticos de Israel não pudessem se expressar graças à força incontornável dos conspiradores de Sião.</p>
<p>Günter Grass sabe perfeitamente que as críticas a Israel não só são permitidas na Alemanha como são constantes. Mas parece que, volta e meia, o pequeno nazista que ele foi, vestido com uniforme da Waffen SS, torna a emergir – e agora, ironicamente, em nome da “paz mundial”.</p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><font color="#bb0000">http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</font></a></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber. Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter Schmidt-Genscher-Brandt, geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000" size="3">**</font></a></h2>
<h2></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag"><font color="#bb0000">Clarice Herzog</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag"><font color="#bb0000">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag"><font color="#bb0000">geheimes Atomwaffenprogramm</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag"><font color="#bb0000">Hans-Dietrich Genscher</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></font></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</font></a></strong></p>
<h2>“Was über Günter Grass gesagt werden muß.” Marcos Guterman, Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo”: “Grass offenbart seinen Antisemitismus.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12924" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000" size="3">**</font></a></h2>
<h2><!--more--></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/estado-de-sao-paulo/" rel="tag"><font color="#bb0000">Estado de Sao Paulo</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ga%c2%bcnter-grass/" rel="tag"><font color="#bb0000">GÃ¼nter Grass</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/marcos-gutermann/" rel="tag"><font color="#bb0000">Marcos Gutermann</font></a></p>
<h1>O que deve ser dito sobre Günter Grass</h1>
<p>Günter Grass, Prêmio Nobel de Literatura, publicou um <a href="http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,825712,00.html"><font color="#5296c7">poema</font></a> nos jornais alemães nesta quarta-feira no qual diz que “o poderio nuclear de Israel é uma ameaça a uma já frágil paz mundial”.</p>
<p>O título do poema é “Was gesagt werden muss”, ou “O que deve ser dito” – uma expressão alemã que significa “Não há lei contra dizer isso” e que em geral inicia conversas informais contra os imigrantes ou contra Israel. Normalmente essa expressão vem acompanhada de uma ressalva importante – quem a enuncia costuma dizer que tem “amigos” imigrantes ou judeus, para escapar da acusação de xenofobia ou de antissemitismo. Grass faz exatamente isso, ao se dizer “alinhado a Israel”.</p>
<p>No entanto, Grass revela seu antissemitismo por inteiro quando escreve que se manteve em silêncio sobre o assunto até agora porque se sentiu “constrangido” ante a “promessa de punição” caso fizesse críticas a Israel na Alemanha. Com isso, ele reforça o mito do poder judaico onipresente, como se os críticos de Israel não pudessem se expressar graças à força incontornável dos conspiradores de Sião.</p>
<p>Günter Grass sabe perfeitamente que as críticas a Israel não só são permitidas na Alemanha como são constantes. Mas parece que, volta e meia, o pequeno nazista que ele foi, vestido com uniforme da Waffen SS, torna a emergir – e agora, ironicamente, em nome da “paz mundial”.</p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><font color="#bb0000">http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</font></a></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber. Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter Schmidt-Genscher-Brandt, geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000" size="3">**</font></a></h2>
<h2></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasiliens Militärdiktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag"><font color="#bb0000">Clarice Herzog</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag"><font color="#bb0000">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag"><font color="#bb0000">geheimes Atomwaffenprogramm</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag"><font color="#bb0000">Hans-Dietrich Genscher</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag"><font color="#bb0000">Waldemar Rossi</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></font></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong><font color="#bb0000">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</font></strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</font></strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinale Paulo Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen, die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</font></strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher. Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong><font color="#bb0000"> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/" rel="tag"></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></font></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm, errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat. Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981 von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak beteiligt gewesen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Friedensnobelpreistraeger Willy Brandt, Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</font></a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel:</strong> <strong>“In Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel als brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten sogar dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem Brasilianer, wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste waren die drei Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer (Bolivien) und Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden durch Patricia Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup><font color="#bb0000" size="1">9</font></sup></a> has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong><font color="#bb0000">http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</font></strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von 35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut, zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der Diktaturverbrechen zu finden ist. Ebenso auffaellig, dass in historischen Texten und Biographien die speziellen Beziehungen von Brandt, aber auch Schmidt und Genscher, zu den brasilianischen Militaerdiktatoren groesstenteils weggelassen wurden. Selbst das brasilianische Aussenminiserum Itamaraty vermerkt in seiner Datenaufstellung, dass Willy Brandt (MNE da RFA) 1968 der Militaerdiktatur einen offiziellen Besuch abstattete und eine erweiterte Partnerschaft(parceria ampliada)vorschlug. Weiter ist vermerkt, dass 1978 Geisel offiziell die Bundesrepublik besucht, 1979 Schmidt offiziell nach Brasilien reist. 1981 reiste danach der letzte brasilianische Militaerdiktator, General Joao Figueiredo, offiziell in die Bundesrepublik. </strong></p>
<p><strong>Viele Positionen deutscher Politiker aus dieser Zeit haetten besonders interessiert &#8211; immerhin war beispielsweise allgemein bekannt, dass gemaess brasilianischen Zeitzeugen nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu errichtenden Atomkraftwerke bei Rio damals Regimegegner den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen wurden. Mutige brasilianische Politiker wie Lysaneas Maciel protestierten waehrend der Diktatur gegen Folter, Verschwindenlassen, Ermordung von Regimegegnern, darunter Parlamentsabgeordneten, sogar im Kongress von Brasilia, wurden deren Redetexte gegen den `Terror da repressao` entsprechend zensiert, in Europa aber in voller Laenge abgedruckt.</strong></p>
<p><strong>Nachrichtenmagazin Veja &#8211; die Frage an Brandt:  <a href="http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html"><font color="#bb0000">http://veja.abril.com.br/idade/exclusivo/energia_nuclear/materia_200972.html</font></a></strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong><font color="#bb0000">http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></font></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</font></strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März"><font color="#bb0000">19. März</font></a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)"><font color="#bb0000">Bundeskanzler</font></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt"><font color="#bb0000">Willy Brandt</font></a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt"><font color="#bb0000">Erfurter</font></a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof"><font color="#bb0000">Erfurter Hof</font></a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph"><font color="#bb0000">Willi Stoph</font></a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März"><font color="#bb0000">25. März</font></a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a> erweitert durch ein Dekret seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici"><font color="#bb0000">Emílio Garrastazu Médici</font></a> sein maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone"><font color="#bb0000">200 Seemeilen</font></a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</font></strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100 Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien, seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise” (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher, der die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte erkennen, daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der Bundesrepublik leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong><font color="#bb0000"> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</font></strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Der französische General und Folter-Lehrer in Brasilien in den siebziger Jahren, als der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde:</strong></p>
<h2>Französischer General war Folter-Lehrer während Brasiliens Diktaturzeit in den siebziger Jahren. Regierung in Paris wußte von Regime-Verbrechen. Helio Bicudo, CIA. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=453" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag"><font color="#bb0000">Brasilien</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diktatur/" rel="tag"><font color="#bb0000">Diktatur</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag"><font color="#bb0000">Folter</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fort-bragg/" rel="tag"><font color="#bb0000">Fort Bragg</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frankreich/" rel="tag"><font color="#bb0000">Frankreich</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/general-aussaresses/" rel="tag"><font color="#bb0000">General Aussaresses</font></a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/us-spezialeinheiten/" rel="tag"><font color="#bb0000">US-Spezialeinheiten</font></a></p>
<p><strong> Der französische General Paul Aussaresses hat gegenüber der brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2008 bestätigt, in den siebziger Jahren brasilianischen Diktaturmilitärs in der Kriegsschule von Manaus das Foltern von Regimegegnern gelehrt zu haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/</font></strong></a></p>
<p><strong>“Ich gab in dieser Militärschule Unterricht, weil ich in Fort Bragg Instrukteur der US-Spezialeinheiten gewesen war. Ich wurde auch  zum Fallschirmjäger-Instrukteur der US-Infanterie in Fort Bennin, in Georgia, berufen…” General Aussaresses, der auch am Vietnamkrieg teilgenommen hatte,  betonte, daß das brasilianische Militärregime aktiv am Putsch gegen Chiles Präsident Salvador Allende beteiligt gewesen war. Brasilien habe Offiziere, Flugzeuge und Waffen nach Chile geschickt. Die Militärflugzeuge seien aus französischer Produktion gewesen, ebenfalls deren Raketen.  Aussaresses bestätigte zudem, enger Freund des letzten Diktaturpräsidenten Figueiredo sowie des für die Todesschwadronen verantwortlichen Polizeichefs Sergio Fleury gewesen zu sein. Die Zeitung befragte den General auch zum Fall einer totgefolterten Frau, aus der man Informationen herauspressen wollte. Aussaresses betonte, die Foltermethoden nie in Frage gestellt zu haben. “Der Tod dieser Frau war ein Akt der Verteidigung.” Der General stellte klar, keine von seinen Aktivitäten in Brasilien zu bereuen.<br />
In der Regierungsallianz des heutigen brasilianischen Staatschefs Lula arbeiten zahlreiche Diktaturaktivisten von einst mit.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Regierung in Paris wußte von Regimeverbrechen<br />
In den siebziger Jahren war Frankreich laut Medienberichten in Repression und Folter gegen Regimegegner Brasiliens, Argentiniens und Chiles verwickelt. Wie die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo” meldet, sei französisches Wissen über Repression dank des damaligen Militärattachees und Generals Paul Aussaresses genutzt worden. “Er ist Autor der Doktrin, wonach jeder Gefolterte eliminiert werden muß.” Gemäß Aussagen des damaligen Chefs der Pinochet-Geheimpolizei DINA, General Manuel Contreras, hätten zahlreiche chilenische Offiziere eine Ausbildung in Brasilien absolviert und seien dort von dem französischen General Aussaresses angeleitet worden. 1957 habe dieser im Algerienkrieg Frankreichs dortigen Geheimdienst koordiniert. Wie “O Estado de Sao Paulo” weiter schreibt, werde er als einer der Inspiratoren des militärischen Ausbildungszentrums der brasilianischen Urwaldstadt Manaus genannt, in dem brasilianische, chilenische und argentinische Offiziere für Repression und Folter geschult worden seien. “Am gravierendsten ist, daß der französische Staat wußte, was in Südamerika geschah…Auch der argentinische General Albano Harguideguy, Innenminister während des Videla-Regimes, zitiert Frankreich: Wir haben alles von den Franzosen gelernt. Das Modell wurde im Algerienkrieg 1957 genutzt, während des Kampfes der französischen Fallschirmjäger gegen die Front zur Nationalen Befreiung(FLN)”.<br />
Argentinische und brasilianische Militärs, so das Blatt weiter, warfen gemäß den Ratschlägen der Franzosen die Leichen totgefolterter Menschen ins Meer &#8211; eine Praxis, die die Franzosen in der Bucht von Algerien entwickelt hatten.<br />
Nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu errichtenden Atomkraftwerke bei Rio waren damals Regimegegner gemäß Zeugenaussagen den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen worden.<br />
Laut “O Estado de Sao Paulo” wurden in Frankreich jetzt Dokumente über praktizierte Gewalttaten in Brasilien während der Amtszeit des Diktaturgenerals Joao Figueiredo veröffentlicht. Zu Figueiredo hielt der damalige brasilianische Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, Leonel Brizola, beste Beziehungen. Brizola, Chef der linkspopulistischen PDT, rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy Brandt. Mit der Diktaturpartei PDS ging Brizola Wahlbündnisse ein.<br />
Über die von der brasilianischen Qualitätszeitung aufgegriffene Problematik dürften auch in Deutschland zahlreiche Regierungs-und Parteidokumente existieren &#8211; deutsche Historiker, Sozialwissenschaftler, Geschichtsstudenten hätten hier, falls sie sich trauen, ein reiches Forschungsfeld.</strong></p>
<h3>Die ”furchtbaren Fehler” der USA in Brasilien</h3>
<p><strong>CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur<br />
Brasiliens Militärregime herrschte von 1964 bis 1985 ebenso grausam und perfide wie Diktaturgeneräle benachbarter Staaten &#8211; Todesschwadronen ermordeten Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte, politische Gefangene wurden Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrte man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Folter war Normalität &#8211; und die CIA immer dabei.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo aus Sao Paulo, kirchlicher Menschenrechtsaktivist der achtgrößten Wirtschaftsnation, untersuchte bereits damals die CIA-Aktivitäten ebenso wie das Wüten der Todesschwadronen, die Verfolgung von Geistlichen, schrieb darüber ein Buch. Es blieb außerhalb des Landes unbeachtet. Späte Genugtuung für Bicudo, daß ein neues, aufsehenerregendes Buch der nordamerikanischen Uni-Soziologin Martha Huggins seine Recherchen vollauf bestätigt, das State Department sprach von ”furchtbaren Fehlern”.</strong></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/heliobicudo.jpg" alt="heliobicudo.jpg" /></p>
<p><strong>Helio Bicudo &#8211; unter den führenden brasilianischen Menschenrechtsaktivisten, jahrelang Präsident der Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in Washington. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</font></a></strong></p>
<p><strong> Die Brasilienexpertin konnte als erste in Washington über 600 bislang geheimgehaltene Dossiers und Akten einsehen. In Interviews brachte die 54-Jährige ihre Untersuchungsergebnisse auf den Punkt:”Die Teilnahme der CIA am Alltag der politischen Repression ist bewiesen &#8211; die Dokumente sprechen sogar von gemeinsamen Operationen &#8211; die amerikanische Demokratie partizipierte an der Schaffung eines unterdrückerischen Staates”. Besonders gravierend, daß die CIA Polizei-Eliteeinheiten ausbildete, bei denen es sich um „staatlich legalisierte Todesschwadronen” gehandelt habe. CIA-Agenten hätten diese bei den Einsätzen begleitet, sich generell völlig frei im Repressionsapparat bewegt, alles Gesehene ausführlich nach Washington berichtet. Die politische Polizei DOI-CODI, auf US-Anregung entstanden, sei trotz ihrer Methoden, darunter Folter aller Art, nie kritisiert, sondern stets als „gute Sache” gelobt worden. Bis heute, so die Autorin, sei in den USA wenig bekannt, daß die CIA beim Schulen von Polizisten aus der Dritten Welt mitwirkte, allein rund 100 000 brasilianische Beamte trainierte:”Sie lernten Bombenbasteln, Verhörtechniken, Psycho-Operationen, bekamen außerdem beigebracht, wie man sich in Demonstrationen, Kundgebungen infiltriert und Verwirrung, Durcheinander erzeugt.” Ein anderes interessantes Detail: Die CIA half beim Aufbau des brasilianischen Diktaturgeheimdienstes SNI mit,”lieferte sogar eine Liste mit den Namen geigneter, vertrauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf einer anderen Liste waren alle Personen verzeichnet, die gemäß CIA-Einschätzung nach dem Militärputsch von 1964 verhaftet werden sollten. Man habe, so Martha Huggins, „still lächelnd mit Folterknechten und Mördern zusammengearbeitet.” In mühseliger Kleinarbeit gelang es der Expertin, sechsundzwanzig Folterer politischer Gefangener ausfindig zu machen und unter Wahrung der Anonymität zu interviewen.  Einer davon, Militärpolizist, mochte nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz ge­fan­gengenommene ”Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en vergewaltigen. ”Ich for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten, anstatt sie zu foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins und berichtete auch über den Abschluß der OpeÂ­ration: Alle Gefangenen wurden hoch über der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo:”Polizisten, aber auch Armeeoffiziere, sind in den USA selbst, darunter in Washington, ausgebildet worden “ manche, die zum Repressionsapparat gehörten, machten “ und machen Karriere.” Bicudo nennt Romeu Tuma &#8211; nach der Diktatur Chef der Bundespolizei, heute Kongreßsenator der starken Rechtspartei PPB, dessen gerade wiedergewählter Parlaments-Flügelmann Jair Bolsonaro offen für Folter und Massaker an Landlosen oder Gefängnisinsassen plädiert. Ausgerechnet der belastete Diktaturaktivist Marco Maciel war einflußreicher Vize von Staatschef Lulas Vorgänger Fernando Henrique Cardoso, Ehrendoktor der Freien Universität Berlin. Die Generalität würdigt nach wie vor den Militärputsch von 1964, lud lange Zeit regelmäßig den hochverehrten Kollegen Pinochet nach Brasilien ein. In Berlin oder Frankfurt hätte dieser schwerlich ungestört von Protesten, lediglich mit zwei diskreten Leigbwächtern einen lockeren Einkaufsbummel machen können &#8211; in Rio de Janeiro schon. Nach Seminaren, Konferenzen, Vorträgen in der Militärakademie direkt unterm Zuckerhut schlenderte der Ex-Diktator gerne durch den von vielen Künstlern und Intellektuellen bewohnten Strandstadtteil Ipanema, kaufte in Buch-und Musikläden, trank hier und da einen Expresso, wurde zwar bemerkt, aber bestenfalls durch aufdringliche Pressefotografen belästigt.<br />
Wie die Jahresberichte von Amnesty International und Human Rights Watch zeigen, gehören Folter und Todesschwadronen weiterhin zum Alltag der führenden Wirtschaftsmacht Lateinamerikas, „verschwinden” weiterhin Menschen nach der polizeilichen Festnahme. Washingtons „furchtbare Fehler” hatten entsetzliche Folgen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</font></strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/</a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000 Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist. Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln, wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“ Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW – doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen, niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben, solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen, kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont, ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare, psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der 69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht. Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf. „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute. Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p><strong><font size="3">SWOT-Analyse Brasilien</font></strong><strong><font size="3"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">Strengths (Stärken)</font></font></font></strong><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Rohstoff- und Agrarreichtum</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- zusätzliche Agrarflächen</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Flexibilität im Außenhandel</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Stabilitätspolitik</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- strenge Finanzmarktregeln</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Nettoauslandsgläubiger</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- solides Bankensystem</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- starker Binnenmarkt</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- hohe Konsumneigung</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Investitionssicherheit</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- starke Industriepräsenz</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- stabile Demokratie</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- kein Terrorismus</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- keine Kriegsgefahr</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Dienstleistungsmentalität</font></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Improvisationsgabe</font></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- mehr als 50% der Energie aus</font></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">erneuerbaren Quellen</p>
<p></font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">Opportunities (Chancen)</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- anhaltende Nachfrage nach Commodities auf</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">dem Weltmarkt (insbesondere VR China)</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- staatlich geförderte Exploration der</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">Offshore-Erdölreserven</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- hoher Zufluss von Auslandskapital</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Infrastrukturausbau</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- Förderprogramme für Bauwirtschaft</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- WM 2014 und Olympia 2016</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- mögliche Öffnung der Industriestaaten für Ethanol</font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">- steigendes Umweltbewusstsein</font></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></p>
<p align="justify">Weaknesses (Schwächen)</p>
<p></font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></p>
<p align="justify">- überlastete Häfen</p>
<p align="justify">- öffentlicher Nahverkehr</p>
<p align="justify">- Transport fast nur über Straßen</p>
<p align="justify">- hohe Steuern</p>
<p align="justify">- Facharbeitermangel</p>
<p align="justify">- Vetternwirtschaft</p>
<p align="justify">- niedrige Arbeitsproduktivität</p>
<p align="justify">- geringe Wertschöpfung in den Exportsektoren</p>
<p align="justify">- Bürokratie</p>
<p align="justify">- langwierige Rechtsprechung</p>
<p align="justify">- ausgrenzendes Bildungssystem</p>
<p align="justify">- hohes Wohnungsdefizit</p>
<p align="justify">- geringe Abwasserreinigung</p>
<p align="justify">- ineffiziente Staatsausgaben</p>
<p align="justify">- Müll- und Abwasserprobleme</p>
<p></font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></p>
<p align="justify">Threats (Risiken)</p>
<p></font></font><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></font></p>
<p><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"></p>
<p align="justify">- Überbewertung des Real</p>
<p align="justify">- Nachfrageausfälle auf Weltmarkt</p>
<p align="justify">- Abhängigkeit von Commoditypreisen</p>
<p align="justify">- Abhängigkeit von Wasserkraft</p>
<p align="justify">- private Verschuldung</p>
<p align="justify">- starke Importzunahme und drohende</p>
<p align="justify">Deindustrialisierung</p>
<p align="justify">- Kriminalität</p>
<p align="justify">- Schwarzmarkt</p>
<p align="justify">- anfällige Stromübertragungsleitungen</p>
<p><em><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1"><font face="Frutiger 55 Roman,Frutiger 55 Roman" size="1">Quelle: Germany Trade &amp; Invest.</font></font></em></p>
<p></font> </font></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Brasiliens Förderung der Atomenergie unter Lula-Rousseff: &#8222;Japan zeigte, daß Atomenergie sicher ist. Die Folgen des Unglücks von Fukushima waren begrenzt, es gab keine Strahlen-Toten.&#8220; Staatliches Atomenergieunternehmen Eletronuclear in Landesmedien. &#8222;Atomenergie ist sicher.&#8220; &#8222;Deutschlands Ausstieg ist irrational.&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/brasiliens-forderung-der-atomenergie-japan-zeigte-das-atomenergie-sicher-ist-die-folgen-des-unglucks-von-fukushima-waren-begrenzt-es-gab-keine-strahlen-toten-staatliches-atomenergieunternehme/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/brasiliens-forderung-der-atomenergie-japan-zeigte-das-atomenergie-sicher-ist-die-folgen-des-unglucks-von-fukushima-waren-begrenzt-es-gab-keine-strahlen-toten-staatliches-atomenergieunternehme/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/brasiliens-forderung-der-atomenergie-japan-zeigte-das-atomenergie-sicher-ist-die-folgen-des-unglucks-von-fukushima-waren-begrenzt-es-gab-keine-strahlen-toten-staatliches-atomenergieunternehme/</guid>
		<description><![CDATA[Wie es in dem Medientext weiter heißt, leisten Brasiliens Atomkraftwerke Angra 1 und 2 einen effizienten und sicheren Beitrag zur nationalen Stromversorgung. Die Tatsache, daß daß der Unfall von Fukushima  zu keinen Todesopfern durch Strahlung geführt habe, bestätige, daß Atomenergie grundsätzlich sicher sei. Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie es in dem Medientext weiter heißt, leisten Brasiliens Atomkraftwerke Angra 1 und 2 einen effizienten und sicheren Beitrag zur nationalen Stromversorgung. Die Tatsache, daß daß der Unfall von Fukushima  zu keinen Todesopfern durch Strahlung geführt habe, bestätige, daß Atomenergie grundsätzlich sicher sei.</strong></p>
<p><strong>Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem    Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und    definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht”    Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie    Deutschland.</strong></p>
<h2>“Energie für neue Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”(Atomenergie-Propaganda in Brasiliens Medien)</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/deutscher-atomausstieg-irrational-laut-brasilianischem-eletronuclear-manager-atomkraftwerk-errichtung-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-hilfe-kommt-gut-voran/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/deutscher-atomausstieg-irrational-laut-brasilianischem-eletronuclear-manager-atomkraftwerk-errichtung-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-hilfe-kommt-gut-voran/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Atomkraft-Ausbau mit deutscher  Hilfe: Mit der üblichen, immer größeren Verspätung kommen manche  Uralt-Fakten irgendwann doch noch sogar in der deutschen Provinz an.  Rio+20 und die Spesenritter in den Startlöchern. Brasiliens florierende  Uranproduktion. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12606" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/politik_artikel,-Deutschland-foerdert-fragwuerdigen-Ausbau-der-Atomkraft-in-Brasilien-_arid,166686.html"><strong>http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/politik_artikel,-Deutschland-foerdert-fragwuerdigen-Ausbau-der-Atomkraft-in-Brasilien-_arid,166686.html</strong></a></p>
<p><strong>“Errichtet wird der Meiler übrigens vom französischen Staatsunternehmen Areva.” Schwäbisches Tagblatt</strong></p>
<p><strong>Vielleicht sickert ja irgendwann bis Schwaben durch, daß Areva ein deutsch-französisches Gemeinschaftsunternehmen ist:</strong> <a href="http://de.areva.com/DE/areva-deutschland-223/areva-deutschland.html"><strong>http://de.areva.com/DE/areva-deutschland-223/areva-deutschland.html</strong></a></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das      weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in      Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100      Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um      den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen      sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung      leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)<br />
</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/atom-und-windenergie-seit-jeher-unternehmerisch-in-deutschland-eng-verzahnt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/atom-und-windenergie-seit-jeher-unternehmerisch-in-deutschland-eng-verzahnt/</strong></a></p>
<h2>Deutscher Atomausstieg “irrational” &#8211; laut  brasilianischem  Eletronuclear-Manager. Atomkraftwerk-Errichtung bei Rio  de Janeiro mit  deutscher Hilfe kommt gut voran. “Gestaltungsmacht”  Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12353" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Auf dem 3. Forum für Atomenergie in Rio de Janeiro   bekräftigte jetzt das Staatsunternehmen Eletronuclear, daß in den   nächsten Jahren eine ganze Serie von Atomkraftwerken wie vorgesehen   gebaut werde. </strong></p>
<p><strong>Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem   Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und   definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht”   Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie   Deutschland.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/parabens-greenpeace-experte-paulo-adario-in-amazonien-mit-uno-preis-held-des-waldes-geehrt-die-walder-leiden-ein-sehr-ernstes-risiko/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/parabens-greenpeace-experte-paulo-adario-in-amazonien-mit-uno-preis-held-des-waldes-geehrt-die-walder-leiden-ein-sehr-ernstes-risiko/</strong></a></p>
<p><strong>Deutsche Umweltpolitik im Ausland:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/</a></strong></p>
<p><strong>Brasiliens Uranproduktion:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/brasiliens-florierende-uranproduktion-2016-neue-uranfabrik-in-santa-quiteria-teilstaat-ceara/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/brasiliens-florierende-uranproduktion-2016-neue-uranfabrik-in-santa-quiteria-teilstaat-ceara/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-zur-feierlichen-zeremonie-2011-in-ouro-preto-am-todestag-des-nationalhelden-tiradentes-lautstarke-proteste-von-studenten-gegen-sozial-und-bildungspolitik-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-zur-feierlichen-zeremonie-2011-in-ouro-preto-am-todestag-des-nationalhelden-tiradentes-lautstarke-proteste-von-studenten-gegen-sozial-und-bildungspolitik-d/</strong></a></p>
<p><strong>Rio+20 und die Spesenritter(Hotels inzwischen ausgebucht):</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/26/rio20-und-die-immergleichen-spesenritter-rio-de-janeiros-hotels-fur-die-zeit-der-uno-konferenz-bereits-zu-94-prozent-ausgebucht-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/26/rio20-und-die-immergleichen-spesenritter-rio-de-janeiros-hotels-fur-die-zeit-der-uno-konferenz-bereits-zu-94-prozent-ausgebucht-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff, Dilma  Rousseff und der zügige Bau    des neuen Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio de  Janeiro, mit deutscher    Bundesbürgschaft von über 1,3 Milliarden Euro.  “Energie für neue    Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine  neue Zeit. Eine    Zeit von Wachstum und Entwicklung.”  Deutsch-brasilianisches Jahr    2013/2014. E.on und die Kohlekraftwerke  Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11989" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro/" rel="tag">Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-atompolitik-mit-deutscher-hilfe/" rel="tag">Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/christian-wulff/" rel="tag">Christian Wulff</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck      zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die   dem    zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt   worden    sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe   kommentiert, daß    bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den   Kontrakt nicht einseitig    breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es   handele sich um eine  Bürgschaft   über 1,5 Milliarden Euro.  </strong></p>
<p><strong>E.on in Brasilien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/">         http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/wulffsynagogesp.JPG" alt="wulffsynagogesp.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff in Synagoge von Sao Paulo.</strong></p>
<p><span id="more-12653"></span></p>
<p><strong>Foto Rousseff-Wulff &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#"><strong>http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html"><strong>http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html</strong></a></p>
<h2>Brasiliens neues Atomkraftwerk Angra 3 &#8211; weiter gute Baufortschritte, laut Landesmedien. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11890" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle  bei Rio de     Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude,  bewarben     sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste      Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/</strong></a></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)<br />
</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<h2>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm &#8211; Lula  dekretierte kurz vor     Amtsabtritt noch totale Steuerbefreiung für  Nuklearimporte, laut     Landesmedien. Norbert Suchaneks  Anti-Atom-Filmfestival in Rio de     Janeiro. Weltsozialforum-Erfinder Oded  Grajew zur     deutsch-brasilianischen Atomkooperation…AKW “Angra 3? bei Rio  mit     deutscher Hilfe. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9552" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Am 30. Dezember 2010, während seiner letzten  Amtsstunden, so     die Landesmedien, unterzeichnete Lula das entsprechende  Dekret. Man     möge sich dabei an Japan erinnern, hieß es. </strong></p>
<p><strong>Aus welchen Ländern die Nuklearimporte kommen, ist leicht zu erraten.<br />
</strong></p>
<p><strong>Entsprechend stark ist das Lob für Lulas Politik aus Europa. </strong></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft      wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der      Folterdiktaturzeit kurioserweise immer wieder verlängerte…Stoff für      Nachdenkliche, die politische Scheinheiligkeit nicht mögen. </strong></p>
<p>“<strong>Um die künftige Atomkooperation mit Brasilien nicht zu       erschweren, hatte die rot-grüne Bundesregierung im November 2005 das       umstrittene deutsch-brasilianische Nuklearabkommen aus der  Diktaturzeit      nicht gekündigt, sondern offiziell und automatisch  verlängert. 18      Umwelt-und Entwicklungsorganisationen hatten 2005  die rot-grüne      Regierung aufgefordert, mit der Atomkooperation  Schluß zu machen.</strong> <strong>     “Das ist die Chance, ein Signal  zu setzen, daß es der  Bundesregierung     mit ihrem Atomausstieg ernst  ist, auch  international”, betonte  Sergio    Dialetachi von Greenpeace  Brasilien.  Grüne wie Joseph     Fischer(Ex-”Revolutionärer Kampf”) und  Jürgen  Trittin, dachten indessen     gar nicht daran, schließlich hätte  man den  Atomvertrag gemäß den     fünfjährigen Kündigungsfristen  bereits 1999  aufheben können.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969      schloß  Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein      Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelibananenrepublikdiktatur.JPG" alt="angelibananenrepublikdiktatur.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß März 2012, Karikatur von Angeli in Folha de Sao Paulo, Brasiliens größte Qualitätszeitung.</strong></p>
<p><strong>“Boaventura hat Sehnsucht nach der Diktatur. Felinto betont,   daß die Folter nötig war. Olinto meint, daß Einkerkerungen und Tötungen   gerechtfertig waren. Frota sagte, daß man in dieser Zeit gut lebte.”</strong></p>
<p><strong>Übereinstimmungen mit Einschätzungen von damals und heute in Brasilien lebenden Mitteleuropäern sind sicher reiner Zufall.<br />
</strong></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew aus Sao Paulo über die deutsch-brasilianische Nuklearkooperation:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</a></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das        weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in        Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100        Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um        den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen        sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung        leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>Deutsche Hilfe für AKW “Angra 3? bei Rio de Janeiro &#8211; Basis      ist der deutsch-brasilianische Atomvertrag, deshalb von Grün-Rot    zweimal   verlängert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von  Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen  Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute  Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den  Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber.  Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter  Schmidt-Genscher-Brandt, geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">Brasiliens Militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag">Clarice Herzog</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag">geheimes Atomwaffenprogramm</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag">Hans-Dietrich Genscher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">Waldemar Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag">Willy Brandt</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese   Sao  Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die    auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das  Opfer   wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer  Eisenstange   aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der  Stange   befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo  macht   Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere    Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute    Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinale Paulo  Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,  die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im   Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um   “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der   jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht   Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit   heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert   werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz   betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und  Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur  1975 unter General  Ernesto Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung  “Folha de Sao  Paulo” erinnert an historische Fakten. Willy Brandt,  Hans-Dietrich  Genscher. Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert   die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden   historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter   Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die   Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das   Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die   Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien   geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut   Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische   Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland   geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,   errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen   Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten   deutsch-brasilianischen  Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die   Regierungen in Brasilia  und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen   Kooperation. Ehemalige  Minister der Militärdiktatur haben danach   zugegeben, daß der Irak unter  anderem angereichertes Uran erhalten hat.   Brasilianische  Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des  1981  von der  israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak   beteiligt  gewesen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong>http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst   auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog   teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische   Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt,   Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel:</strong> <strong>“In   Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel  als  brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand  unter  strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure  verweigerten sogar  dem neuen Industrieminister, einem aus Japan  stammendem Brasilianer,  wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt.  Ehrengäste waren die drei  Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet  (Chile), Banzer (Bolivien) und  Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten  Staaten wurden durch Patricia  Nixon und den stellvertretenden Leiter  des CIA vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and   investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that   political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup>9</sup></a>   has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes   no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong>http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog   rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu   einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei   Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des   Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von   Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von   35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war   dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen   Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,   zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der  Diktaturverbrechen  zu finden ist. </strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969   schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein   Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele   Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was   mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März">19. März</a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt">Willy      Brandt</a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt">Erfurter</a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof">Erfurter      Hof</a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph">Willi      Stoph</a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März">25. März</a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens">Brasilien</a> erweitert durch ein Dekret      seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici">Emílio Garrastazu Médici</a> sein      maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone">200      Seemeilen</a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt   bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,   Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten   Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher   und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in  Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen   Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich   Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das   Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten   nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten   versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher   vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum   Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet   scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel   versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu   lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen   Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn   die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100   Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter   den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen   produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,   Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen   Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der   westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb   Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,   seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer   Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt   Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den   Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig   Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem   Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen   Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige   Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit   der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke   nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie   müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den   Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner   Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft   aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”   (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung   wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die   Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher,  der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte  erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der  Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die   gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er   sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu   haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der   kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente   der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das   Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen   Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten   Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es   gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell   an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em><em> </em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der     größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der     Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu     „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht   darin ein   gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem   Land der   Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte   Personen   verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren   mehr als 23   Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene     Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich     eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern     verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als     Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht     hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann  auf    würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen     Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei  ist    dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco     geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich     gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in     Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des     Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000     Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester     Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich   der   Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und   geöffnet   wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller   Leichen ist.   Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab   geworfen. Das wird   zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch   Angehörige ermitteln,   wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der  Masse  der Leichen   wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann  einer  Mutter?“   Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute  hat  das   Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen  weit  verteilt   – die Menschen sind nach wie vor klar markiert,  allerdings  nicht auf   der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem  Körper. Und sie  werden   verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen  damals, und es gibt  weiter   Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In   der   nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die   Anwohner des   Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen   Tropentemperaturen   unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden   oft schon verwest   hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen   zwangsläufig zusehen, es   ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden   Tag kommt der Leichen-LKW –   doch bei den heftigen Gewitterregen wird   die dünne Erdschicht über den   Toten weggeschwemmt, sehen wir die   Massengräber offen, wird der Geruch   im Stadtviertel so unerträglich,   daß viele Kopfschmerzen kriegen,   niemand hier eine Mahlzeit zu sich   nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie   das vergiftete Regenwasser vom   Friedhof durch die Straßen und Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser   ist grünlich und stinkt, manchmal werden   sogar Leichenteile   mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der     Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die     schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß     hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden   zahllose   Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums   liquidiert und   gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach   Tagen in   fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen   Institut   abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden   in den   Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als  „Namenlose“  in   Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten  Stadt ganz    Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer   wieder   Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden   Obdachlose   krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt   man an ihrem   Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person   nach dem Tode   zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer   registriert man   durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria.   Wir streiten heftig   mit diesen Hospitälern und wollen, daß die   Obdachlosen auch nach dem   Tode mit den echten Namen geführt werden.   Schließlich kennen wir diese   Menschen, haben über sie Dokumente. Man   meint eben, solche Leute sind   von der Straße, besitzen also weder eine   Würde noch Bürgerrechte. Wir   haben in der Kirche eine Gruppe, die  den  illegalen, kriminellen   Organhandel aufklären will, aber rundum  nur  auf Hindernisse stößt. Denn   wir fragen uns natürlich auch, ob  jenen  namenlos Verscharrten vorher   illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind   Todesschwadronen   aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das     Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden     mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind     auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über     zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti  betont,    ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf  den  Straßen   Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist  sehr  einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die   Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen   deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst   viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und   fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine   furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen   monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen   Leichenkühlschränken   liegen – alle schon obduziert und wieder   zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die     seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der     nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der     69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos     seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im     gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert     – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof  gebracht.    Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig,  Sebastiao    Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter  einen Kopf.    „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen  getroffen – und    dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine  DNA-Analyse durch – der    Kopf war von einem Mann, das Bein von einem  anderen, der Arm wiederum    von einem anderen – doch nichts stammte von  meinem Sohn“, sagt er der    Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein   Mahnmal   auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner,   aber auch an   die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder   Schlagzeilen,   allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.   Progressive   Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu   überzeugen,   den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen   Bürgermeister   Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen   Polizei, Romeu Tuma,   wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen   vor Gericht zu   stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den   Politikerstatus der   Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter   und Romeu Tuma sogar   Kongreßsenator – beide gehören zum   Regierungsbündnis von  Staatspräsident  Lula.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/</a></p>
<p><strong>Bundespräsident Christian Wulff nach Brasilien:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt         Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere  Umwelt-und        Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist  einer der        wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des  Tropenlandes.  Direkter       Anlaß seines Protests ist die Ausweitung  der  Ethanolproduktion auf       Kosten der Natur.Unter der  Lula-Regierung  erklärt Francelmo, „in      Umweltfragen  werden wir  heute hintergangen  durch Interessen  schlechter     Politiker,   schlechter Unternehmer. In  Bezug auf  Brasilien sehen wir,     wie das  Schiff  untergeht – doch  niemand sagt  etwas dagegen. In den     Süden  werden  genmanipulierte  Pflanzen  eingeschmuggelt – und die      Regierung unterstützt  das.  Brandrodungen  in Amazonien – die Regierung      ist unempfindlich,   gleichmütig.  Es  gibt Leute mit Landbesitz so  groß     wie ein  Teilstaat –  und es gibt  die Landlosen. Der Rio Sao   Francisco    wird  umgeleitet, statt  ihn zu  revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens       Umweltministerin   Marina Silva gehört einer großen   Wunderheilersekte    an  – die  Resultate  von Silvas Politik sieht,   spürt man in Amazonien     genauso  wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische     Alibi-Umwelt-und     Menschenrechtsorganisationen, die der   Öffentlichkeit   vorgaukeln    sollen,  daß sich jemand für Natur und   Bürgerrechte   engagiert,  belassen   es wie im  Falle der   Selbstverbrennung Francelmos    gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  –   echte, wirksame Aktionen werden,    weil unerwünscht,   unterlassen. Wie    es um Deutschlands Natur, die    biologische Vielfalt,   die   Artenentwicklung  und den Schutz der    Landschaften dank des     „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten    Alibi-Organisationen     steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und    daher   ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein    Name,   sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)    nur   selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern     hunderte    Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf        Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von        Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt        Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom         Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung,  startet        dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten  Hungerstreik gegen    jenes     gigantische Umleitungsprojekt der  Regierung.</strong><strong>ThyssenKrupp:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<h2>“Boom”-Land Brasilien:”Slum-Wachstum ist  Rückschritt.”(O Globo)      Mehr Slumbewohner &#8211; selbst laut offiziellen  Angaben. Erstes      Rousseff-Amtsjahr. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11866" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>In Rio de Janeiro, WM-und Olympia-Stadt, haust laut       amtlichen Angaben rund ein Viertel der Bewohner in Slums, landesweit       nimmt die Wohndichte in den Favelas zu, wächst dort die Bewohnerzahl       stärker als im Rest des Stadtgebiets. Gravierende Probleme bestehen   dort     weiter, hieß es in Medienanalysen. Slums seien in den  reichsten      Teilstaaten konzentriert. Die Geburtenrate der Favelas  übersteige      deutlich den Landesdurchschnitt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens “Boom” und die Slumhütten.  “Ratten, Unmassen von       Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in  der Kate.” “Warum hat       Sao Paulo noch 2627 Slums?” ThyssenKrupp in Rio. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11764" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Hausen  an stinkender Kloake &#8211; in Lateinamerikas reichster        Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser        Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><strong>Der Teilstaat Sao Paulo ist die führende Wirtschaftsregion        Lateinamerikas mit der entsprechenden Konzentration von Ober-und        Mittelschicht &#8211; man kann sich daher vorstellen, wie die Slums in den        stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens der        siebtgrößten Wirtschaftsnation aussehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</strong></a></p>
<p><strong>Infolge der menschenunwürdigen Überlebensbedingungen sind in        den Favelas von Sao Paulo typische Slumkrankheiten überall  sichtbar  &#8211;      von Behinderungen fast jeder Art bis hin zu Asthma,   verschiedenstem      Hautausschlag und Lepra. Der Slum Rocinha in Rio de   Janeiro hat  laut     Landesmedien die höchste Tuberkuloserate   Brasiliens. </strong></p>
<p><strong>“Brasilien ist eine <a href="http://www.brasilien-info.at/wirtschaft/index.html">Industriemacht</a>, die achtgrößte Wirtschaftsnation der Welt, modern und fortschrittlich.”</strong></p>
<p><strong>“Progressive Regierung”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</strong></a></p>
<p><strong> Derartige Lebensverhältnisse in der siebtgrößten        Wirtschaftsnation verletzen, legt man bestimmte Wertvorstellungen        zugrunde,  Basis-Menschenrechte, Gesetze, Verfassung, internationale        Konventionen &#8211; gemäß heute in neoliberalen Ländern wie Deutschland        dominierenden Bewertungskriterien ist die Situation in den  Slumhütten,       das gesamte komplexe Spektrum der sozialen Lage  Brasiliens,   indessen      Ausdruck fortschrittlicher, moderner Politik  in einem  Boomland, das      daher, ebenso wie seine politisch  Verantwortlichen,  entsprechend  viel     Lob erhält.  </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-obdachlose-drei-ermordet-in-campinas-bei-sao-paulo-regelmasig-gewalttaten-sogar-verbrennung-von-strasenbewohnern/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/thyssenkrupp-stahlwerk-emittierte-2010-in-rio-de-janeiro-57-millionen-tonnen-co2-laut-landesmedien-818-millionen-tonnen-bei-vollbetrieb/</strong></a></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c10.JPG" alt="c10.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasiliens-korruptionskrise-dilma-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-kippt-staatschefin-wartete-mit-entlassung-trotz-der-gravierenden-verfehlungen-des-ministers-ubermasig-lange-kritisieren-land/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c3.JPG" alt="c3.JPG" /></p>
<p><strong>“Ich habe sechs Kinder &#8211; mit dem im Bauch sinds dann sieben.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c17.JPG" alt="c17.JPG" /></p>
<p>Eingang zu völlig fensterloser Kate.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>Spürbare Preissprünge bei  brasilianischen Lebensmitteln in den letzten Monaten.</strong><br />
<strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c4.JPG" alt="c4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><strong>Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es     selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/brasilien-nach-acht-jahren-lula-regierungwarum-hat-sao-paulo-noch-2627-slums-fragt-die-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c9.JPG" alt="c9.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/13/carla-rocha-mutige-investigative-journalistin-recherchieren-unter-lebensgefahr-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c6.JPG" alt="c6.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c8.JPG" alt="c8.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/brasiliens-favela-menschenrechtsaktivisten-eliana-takeko-kanashiro-de-araujo-prasidentin-der-associacao-futuro-melhor-sao-paulo/</strong></a></p>
<h2>“A desigualdade no Brasil é coisa da sociedade feudal”.</h2>
<p><strong>Brasiliens soziale Kontraste: </strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/soziale-ungleichheit-in-brasilien/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c14.JPG" alt="c14.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c16.JPG" alt="c16.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c15.JPG" alt="c15.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c12.JPG" alt="c12.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.         “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem  Schlamm,        diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit  vielen   Kindern,      leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor  der   Türöffnung  hängt     ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der    Drogengangster ist hier  sehr     stark, die beobachten alles und jeden    hier, das ist furchtbar.  Wer     jemanden aus dem Drogenmilieu, aus   der  Sucht rausholen will &#8211;  also     jemanden, der für deren Profit   sorgt,  da werden die böse, da  wird man     gnadenlos verfolgt. Die   Polizei  kommt und geht wieder &#8211;  aber die     Banditenkommandos   bleiben,  terrorisieren, zwingen den  Bewohnern das     Gesetz des   Schweigens auf.  Wer sich nicht unterwirft,  weiß, was ihn     erwartet.   2014 ist die  Fußball-WM, da will man  Brasilien als Land der       Ersten Welt  erscheinen lassen &#8211; aber hier an  der Peripherie ist es   nach     wie vor  triste. Die meist kinderreichen  Familien haben   monatlich nur   so   um  die 200, 220 Real maximal. Doch  im Ausland   wird verbreitet,   alles    toll, alles gut in Brasilien. Wir  merken,   es ist schwierig,   Menschen  von   außerhalb für diese Situation  zu   sensibilisieren, die das   hier  nicht   kennen, es sich nicht    vorstellen können. Wir haben unsere    christlichen   Kriterien, und wir    haben Ausdauer &#8211; das macht den    Unterschied. Denn   entweder ist  man   Christ &#8211; oder ist mans nicht,    halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasilien-die-favela-paraisopolis-in-sao-paulo-tu-graz-achitektur-fakultat/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Armutsgrenze, staatliche Hilfen, aktuelle Zahlen 2011. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11827" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>2011 hat die Rousseff-Regierung gemäß Landesmedien  die       Grenze für extreme Armut auf 70 Real pro Kopf monatlich, also        umgerechnet etwa 29 Euro, festgelegt.Faustao, Moderator der beliebten        Sendung “Domingao do Faustao” von TV Globo, erhält laut Landesmedien     für    jeden TV-Propagandaspot 2 Millionen Real. Richter bekommen     monatlich    über 40000 Real brutto.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasilien-ist-teuer-geworden-wirtschaftszeitschrift-exame-zu-den-erstaunlichen-preissteigerungen-der-jungsten-zeit/</strong></a></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro, eine der inzwischen teuersten Städte der        Welt, definiert die Präfektur die Armutsgrenze, wie es hieß, auf  105       Real pro Kopf, umgerechnet etwa 45 Euro. Familien, die in Rio  de    Janeiro    die staatliche Hilfe Bolsa Familia bekommen, erhalten  im    Monat für   alle  Personen durchschnittlich 95 Real, umgerechnet  etwa 39    Euro.    Indessen  wird diese Hilfe keineswegs allen     Anspruchsberechtigten   gezahlt &#8211; auch  in Slums von Sao Paulo fällt die     große Zahl in absolutem   Elend lebender  Familien auf, die keine    Bolsa  Familia erhalten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></strong></a><br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c1.JPG" alt="c1.JPG" /></p>
<p><strong>Familie in Sao Paulo 2011, mit umgerechnet rund 31 Euro pro        Kopf, Bolsa Familia(sechs Personen in der Kate) leicht oberhalb der        offiziellen Grenze absoluter Armut. Hausen  an stinkender Kloake &#8211;   in      Lateinamerikas reichster  Stadt. “Ich lebe hier schon 14 Jahre   so  in     dieser  Kate.”(Mutter von vier Kindern)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-zeitgeist-ende-des-ersten-amtsjahrs-von-prasidentin-dilma-rousseff-korruptionskrise-ohne-ende-angeli-bester-karikaturist-des-landes/</strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens kuriose Armutsgrenze &#8211; ab 65 Euro schon nicht mehr arm, ab 500 Euro Familieneinkommen schon Mittelschicht:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/gisele-bundchen-gisele-zeigt-warum-sie-sich-die-45-millionen-dollar-pro-jahr-wirklich-verdient-hat-die-selbst-von-der-uno-geforderten-leitbilder-der-neoliberalen-gesellschaft/" rel="bookmark">Gisele         Bündchen: “Gisele zeigt, warum sie sich die 45 Millionen Dollar    pro      Jahr wirklich verdient hat.” Die selbst von der UNO  geförderten        Leitbilder der neoliberalen Gesellschaft. Unangenehm     instrumentalisierte     Sinnlichkeit.</a></h2>
<p>Mittwoch, 11. Mai 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9716" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/giselebundchenpaulista.JPG" alt="giselebundchenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Avenida Paulista, Sao Paulo. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</strong></a></p>
<h2>Offizielle deutsch-brasilianische  Beziehungen, der mutige   evangelische Gefängnispastor Wolfgang Lauer,  gravierende   Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11134" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-menschenrechtslage/" rel="tag">Brasiliens Menschenrechtslage</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelisch-lutheranische-landeskirche-hannover/" rel="tag">Evangelisch-Lutheranische Landeskirche Hannover</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/pastor-wolfgang-lauer/" rel="tag">Pastor Wolfgang Lauer</a></p>
<h2>”Es sind einfach die ökonomischen, die  politischen  Interessen, die   zusammengehören &#8211; da gefährdet man nicht  seine  Beziehungen, indem  man  sozusagen den Brasilianern mal den Spiegel   vorhält und sagt, ihr  habt  hier eine schöne Verfassung und schöne   Gesetze &#8211; aber warum  werden  die nicht eingehalten?”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/evangelischer-pastor-wolfgang-lauer-gefangenenseelsorger-in-brasilien-ob-die-haftlinge-lutheraner-sind-christen-oder-nicht-ist-fur-mich-total-unwichtig/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/evangelischer-pastor-wolfgang-lauer-gefangenenseelsorger-in-brasilien-ob-die-haftlinge-lutheraner-sind-christen-oder-nicht-ist-fur-mich-total-unwichtig/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/caran6.JPG" alt="caran6.JPG" /></p>
<p><strong>“Die Deutschen und die Brasilianer hatten ein gegenseitiges    Abkommen zur Auslieferung, Überstellung von verurteilten Gefangenen.    Wenn ein Deutscher hier geschnappt und verurteilt wurde, dann hat er    einen Teil der Strafe abgesessen &#8211; und das gab es &#8211; konnte dann nach    Deutschland gehen und die dort vom deutschen Staat anerkannte Reststrafe    absitzen.  Das gibt es aber nicht mehr. Was ich aus gutem Munde hörte  &#8211;   die Richter in Deutschland haben gesagt, Brasilianer, die in    Deutschland verurteilt werden, können wir nicht ausliefern in ein    unrechtes Gerichtswesen, Justizwesen &#8211; denn dort werden sie gefoltert,    das weiß ja jeder Mensch. Allein schon die menschenunwürdigen Zustände    in den brasilianischen Gefängnissen! Bloß &#8211; die deutsche Regierung  setzt   sich nicht für die eigenen Gefangenen ein &#8211; die schmoren dort,  wo die   deutschen Richter die Brasilianer nicht schmoren lassen! Das  heißt, der   deutsche Staat wendet andere Standards an als die deutschen  Richter!  Das  ist interessant!” </strong></p>
<p><strong>Lula und die Doktorhut-Kriterien von Paris:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/lula-erhalt-ehrendoktor-in-paris-als-erste-personlichkeit-lateinamerikas-lulas-siebter-ehrendoktorhut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/lula-erhalt-ehrendoktor-in-paris-als-erste-personlichkeit-lateinamerikas-lulas-siebter-ehrendoktorhut/</strong></a></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten     oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen     Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung     und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,     entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,     dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so  und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,     eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der     österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche     Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren     deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas     größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,     und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen    Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem     Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt     zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der     Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die     wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva     bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich   erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken   nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach  Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um  Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt,  man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens  werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke     bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche     Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?     Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle     internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent     umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema  Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich.  Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.     Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in     Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das     brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe,  dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden  würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der  bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst  nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz   verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis     1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten     Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus     der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert     Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit     inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im     Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”     betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum     etwas ändern.</strong></p>
<h2>Brasilien: „Atomenergie erweist sich als  Alternative – fähig dazu,   den Bedarf selbst in großen Dimensionen zu  decken, in sauberer und   sicherer Weise. Die Regierung von Präsident Lula  unterstützt mit   Festigkeit das brasilianische Atomprogramm.“ Lulas  Forschungsminister   Sergio Rezende. Anti-Atom-Filmfestival von Norbert  Suchanek in Rio de   Janeiro. Rousseff zu Uranvorkommen. Rainer  Brüderle(FDP). <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9158" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/argentinien-atomvertrage/" rel="tag">Argentinien-Atomverträge</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraft/" rel="tag">Atomkraft</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-uran/" rel="tag">Brasiliens Uran</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/norbert-suchanek/" rel="tag">Norbert Suchanek</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rainer-bruderle-fdp/" rel="tag">Rainer Brüderle FDP</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rousseff/" rel="tag">Rousseff</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sergio-rezende/" rel="tag">Sergio Rezende</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/annetteschavanrezende.jpg" alt="annetteschavanrezende.jpg" /></p>
<p><strong>Forschungsminister Sergio Rezende mit der deutschen Amtskollegin Annette Schavan in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Rezende zu Lieferboykott:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/brasilien-erleidet-wegen-seines-atomprogramms-bereits-einen-lieferboykott-sagt-wissenschafts-und-technologieminister-sergio-rezende-der-landespresse-brasilien-bekommt-aus-nachvollziehbaren-motiven/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/zuschlag-fur-vier-weitere-atomkraftwerke-in-brasilien-erwartet-neuer-energieminister-fur-2011/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/zuschlag-fur-vier-weitere-atomkraftwerke-in-brasilien-erwartet-neuer-energieminister-fur-2011/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/joint-statement-on-the-japanese-nuclear-desaster-die-trager-des-alternativen-nobelpreises-darunter-amazonas-bischof-erwin-krautler/#more-9142">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/joint-statement-on-the-japanese-nuclear-desaster-die-trager-des-alternativen-nobelpreises-darunter-amazonas-bischof-erwin-krautler/#more-9142</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/annetteschavansergiorezende.jpg" alt="annetteschavansergiorezende.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</a></p>
<p><strong>“Mit Brasilien die Fragen der Zukunft beantworten”:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/annette-schavan-deutschlands-bildungs-und-forschungsministerin-mit-brasiliens-wissenschaftsminister-sergio-rezende-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/annette-schavan-deutschlands-bildungs-und-forschungsministerin-mit-brasiliens-wissenschaftsminister-sergio-rezende-in-sao-paulo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/rainerbruderle1.jpg" alt="rainerbruderle1.jpg" /></p>
<p><strong>Wirtschaftsminister Brüderle(FDP) in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Urgewald und Minister Rainer Brüderle(FDP):</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/bruderle-auf-strahlender-mission-in-rio-urgewald-zur-deutsch-brasilianischen-nuklearkooperation/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/bruderle-auf-strahlender-mission-in-rio-urgewald-zur-deutsch-brasilianischen-nuklearkooperation/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/deutscher-wirtschaftsminister-rainer-bruderlefdp-in-sao-paulo/#more-5166">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/deutscher-wirtschaftsminister-rainer-bruderlefdp-in-sao-paulo/#more-5166</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/25/militarpolizei-todesschwadronen-sao-paulos-mordeten-150-menschen-laut-polizeilichem-untersuchungsbericht-melden-landesmedien-menschenrechte-unter-rousseff-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/25/militarpolizei-todesschwadronen-sao-paulos-mordeten-150-menschen-laut-polizeilichem-untersuchungsbericht-melden-landesmedien-menschenrechte-unter-rousseff-lula/</a></p>
<p><strong>Anti-Atom-Filmfestival, Norbert Suchanek: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/23/anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-2011-we-could-not-imagine-that-exact-25-years-after-chernobyl-will-happen-fukushima-says-festival-director-norbert-suchanek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/23/anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-2011-we-could-not-imagine-that-exact-25-years-after-chernobyl-will-happen-fukushima-says-festival-director-norbert-suchanek/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Uranvorkommen und neue  Präsidentin Dilma Rousseff:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/</a></p>
<p><strong>Atomverträge mit Argentinien:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/31/dilma-rousseff-unterzeichnet-atomvertrage-mit-argentinien-zwei-gemeinsame-atomreaktoren-geplant/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/31/dilma-rousseff-unterzeichnet-atomvertrage-mit-argentinien-zwei-gemeinsame-atomreaktoren-geplant/</a></p>
<p><strong>Greenpeace, Rousseff, Wasserkraftwerke:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/greenpeace-kritisiert-scharf-prasidentin-dilma-rousseff-dilma-besiegelt-den-ruckschritt-rousseff-plane-11-mega-wasserkraftwerke-in-amazonien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/greenpeace-kritisiert-scharf-prasidentin-dilma-rousseff-dilma-besiegelt-den-ruckschritt-rousseff-plane-11-mega-wasserkraftwerke-in-amazonien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><strong>Wie Rousseff mit Umweltkatastrophen umgeht:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/uno-bot-brasilien-katastrophenhilfe-an-regierung-lehnte-ab-laut-landesmedien-uber-600-todesopfer-amtlich-registriert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/uno-bot-brasilien-katastrophenhilfe-an-regierung-lehnte-ab-laut-landesmedien-uber-600-todesopfer-amtlich-registriert/</a></p>
<p><strong>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/thyssenkrupp-in-rio-europaische-medien-nehmen-das-neue-problem-stahlwerk-starker-zur-kenntnis-vorhergesagte-pannen-ohne-ende-geldbusen-klagen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/thyssenkrupp-in-rio-europaische-medien-nehmen-das-neue-problem-stahlwerk-starker-zur-kenntnis-vorhergesagte-pannen-ohne-ende-geldbusen-klagen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/windkraftexperten-entdecken-ihre-leidenschaft-fur-den-atomstrom-die-zeit-windkraft-und-atomkraftwerke-schwestern-im-netz/"><strong>Die Zeit zur Atom-und Windkraftbranche:</strong>       http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/windkraftexperten-entdecken-ihre-leidenschaft-fur-den-atomstrom-die-zeit-windkraft-und-atomkraftwerke-schwestern-im-netz/</a></p>
<p><strong>Berlinale 2012:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/</strong></a></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h1>Fünf Schritte zurück</h1>
<h2>NGOs protestieren gegen die Schlußdokumente der “Rio + 5?-Konferenz</h2>
<p><strong>Vom  13.-19.3. tagte der Earth Council unter dem Titel   “Rio+5? in Rio de  Janeiro. Eingeladen waren dazu VertreterInnen von   NGOs,  Privatwirtschaft, Gewerkschaften, Frauen, indigenen Völkern,    Landwirtschaft, Wissenschaft sowie von Regierungen und    UN-Organisationen. Die Konferenz diente der Vorbereitung der    Sondergeneralversammlung der UNO, die im Juni 1997 in New York    stattfinden und die Umsetzung der Rio-Beschlüsse von 1992 unter die Lupe    nehmen wird.</strong></p>
<p><strong>Am Ende der internationalen Konferenz, die eine  Woche lang   am Zuckerhut über Fortschritte und Rückschläge seit dem  UN-Umweltgipfel   von 1992 beriet, kam es zum Eklat: Vor Weltbankberater  Maurice  Strong,  der die damalige wie die jetzige Veranstaltung leitete,   protestierten  NGO-VertreterInnen lautstark gegen die Schlußdokumente  und  zerrissen  sie.<br />
Die Papiere enthielten die offiziellen Empfehlungen für die Vereinten    Nationen &#8211; erarbeitet in einjährigen Konsultationen mit Regierungen,    Unternehmen, Banken, Experten und den NGOs und verfeinert auf der    “Rio+5?-Konferenz. Die regierungsunabhängigen Organisationen und selbst    der Vertreter der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika betonten,    die Empfehlungen seien zu allgemein, zudem oberflächlich und die    hochinteressanten Workshop-Resultate von “Rio+5? habe man schlichtweg    unterschlagen.<br />
Liszt Vieira, Präsident des Instituts für Ökologie und Entwicklung und    einer der führenden Unweltexperten Brasiliens kommentierte: “Die Kritik    am Welthandel, an Marktwirtschaft, Globalisierung und zerstörerischer    Landwirtschaft tauchte in den Schlußdokumenten nicht mehr auf. In den    Workshops dominierten die Positionen der Zivilgesellschaft und der  NGOs &#8211;   in den Empfehlungen dagegen jene von Maurice Strong, den  Regierungen   und Unternehmern. `Rio+5` endete schlecht.” Laut Vieira  mußte Strong   jedoch nachgeben und die Dokumente zurückziehen, was für  die gewachsene   Stärke der Zivilgesellschaft und der  regierungsunabhängigen   Organisationen spreche.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ignoranz der Presse</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Auf dem Gipfel 1992 standen Staatschefs und  Minister  im Rampenlicht &#8211;  aus ihren Versprechen und  Absichtserklärungen  schlossen viele, daß auf  dem Erdball nun  unwiderruflich die Ära der  nachhaltigen Entwicklung  begonnen habe.  Selbst Strong mußte nunmehr auf  der “Rio+5?-Konferenz  einräumen, daß  die Regierungen im Gegensatz zu  den NGOs ihre Zusagen von  damals nicht  einhielten. So steht  Gastgeberland Brasilien  weiterhin an  der Spitze  der waldvernichtenden  Staaten. </strong> <strong><br />
Die internationalen NGOs veranstalteten 1992 etwa dreißig Kilomenter vom    eigentlichen Umweltgipfel entfernt, ihren Alternativgipfel “Global    Forum”, wurden von den Medien belächelt, kaum ernstgenommen. Auf der    “Rio + 5?-Konferenz waren die “Regierungsunabhängigen” stark vertreten,    sie mußten daher gehört werden. Indessen fuhren die großen privaten    Weltmedien ebenso wie die Presse Brasiliens einen sehr ähnlichen Kurs    wie 1992: Gerade bei den komplexen Diskussionen und der Vorstellung der    Workshopberichte waren ReporterInnen und marktbeherrschende    internationale Nachrichtenagenturen nicht präsent, wurde somit nichts    übermittelt. Damit entstand auch bei der europäischen Presse der    Eindruck, “Rio+5? sei ein unwichtiges, uninteressantes Ereignis. Volle    Pressekkonferenzen hatten nur Prominente wie Michail Gorbatschow oder    Weltbankpräsident James Wolfensohn, die indessen nur hinlänglich    Bekanntes äußerten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Der Gang in die falsche Richtung</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Standpunkte der NGOs lassen sich wie  folgt  zusammenfassen:  Umweltschonende, nachhaltige Entwicklung auf dem   Erdball wird ihrer  Ansicht nach durch die heute vorherrschenden   globalen  Wirtschaftsstrukturen keineswegs gefördert, sondern vielmehr   verhindert.  In der Dritten Welt getätigte Investitionen bedeuteten eine   Art neuer  Kolonialisierung und schafften vor Ort ein   Machtungleichgewicht. Dies  insbesondere dadurch, daß sich die   Industrien über die lokale  Bevölkerung hinwegsetzten und die   multinationalen Unternehmen über ihre  weltweiten Aktivitäten nicht   ausreichend Rechenschaft ablegten. </strong> <strong><br />
Zwar würden die regierungsunabhängigen Organisationen mittlerweile von    Regierungen und der Wirtschaft tatsächlich mehr konsultiert, doch ihre    Vorschläge und Projektideen dann oft nicht im geringsten  berücksichtigt.   Globale Entscheidungen, wie beispielsweise die durch  die   Welthandelsorganisation (WHO) getroffenen, führten in die falsche    Richtung: Den Lebens-, Konsum-, und Produktionsstil des Nordens zu    globalisieren sei ökologisch nicht tragbar. Pervers sei deshalb, von den    Ländern des Südens zu verlangen, ihn zu kopieren &#8211; letztlich nur mit    dem Zweck, dem Norden neue Absatzmärkte zu verschaffen. Den  Regierungen   fehle es schließlich am politischen Willen und Interesse,  das  ökologisch  Notwendige zu tun.<br />
Als Beweis letzterer These diente zuletzt eine Äußerung des bei den    Regierungen der Ersten Welt hochangesehenen brasilianischen Staatschefs    Fernando Henrique Cardoso: Vor den über 500 KonferenzteilnehmerInnen    erklärte er, man sei durch Satellitenaufnahmen über Abholzung und    Brandrodung in Amazonien detailliert informiert. Indessen sehe sich die    brasilianische Regierung einfach nicht in der Lage, diese zu stoppen.    Der Umweltaktivist Vieira bemerkte dazu nur, diese Äußerung werde    Cardoso noch “teuer zu stehen kommen”.<br />
Denn nicht nur Brasiliens NGOs halten Cardosos Argument für unsinnig,    wonach in den Amazonasregionen der Staat fast nicht präsent sei und die    Kontrollinstanzen unfähig seien, den Gesetzen Achtung zu verschaffen.    Vielmehr sind in den betreffenden Teilstaaten politische  Bündnispartner   des Staatschefs am Ruder, die Interessen von  Großgrundbesitzern und   Holzfirmen vertreten. An Streitkräften, Polizei  und Justiz,   Umweltschutzbehörden sowie an  Finanzmitteln fehlt es  nicht. Brasilien   ist schließlich die zehntgrößte Wirtschaftsnation und  das Land gilt bei   Investoren als großer Wachstumsmarkt &#8211; deutsche  multinationale   Unternehmen erbringen etwa 15 Prozent der gesamten  Industrieproduktion.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Draußen das Terrorregime</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im noblen Sheraton-Hotel machte sich die  Konferenz  im Umweltkontext auch  für die Menschenrechte stark.  Nachhaltige  Entwicklung und  Menschenrechte seien untrennbar  miteinander verbunden.  Draußen, in den  angrenzenden Slums, wurden sie  unterdessen auf  barbarische Weise  verletzt: Todesschwadrone und das  organisierte  Verbrechen hielten ihr  Terrorregime aufrecht. An jedem  Konferenztag  berichteten die Zeitungen  darüber &#8211; zum Teil mit  Großfotos über  Geköpfte und lebendig Verbrannte.</strong></p>
<p><strong>Anmerkung zum letzten Satz &#8211; das hat jene Figuren, die mit  Betroffenheitsgesülze und Entschlossenheitsrhetorik ihr Geld verdienen,  schlichtweg nicht interessiert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/  </strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/brasilien-korruption-in-lulas-letztem-amtsjahr-2010-85-milliarden-real-abgezweigt-laut-nachrichtenmagazin-veja-zehn-grunde-um-sich-zu-emporen/" rel="bookmark">Brasilien   &#8211; Staats-Korruption in Lulas letztem Amtsjahr 2010 &#8211; 85 Milliarden  Real  abgezweigt, laut Nachrichtenmagazin “Veja”. “Zehn Gründe, um sich  zu  empören”.</a></h2>
<p>Montag, 24. Oktober 2011 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11322" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/korruptionveja85milliarden.JPG" alt="korruptionveja85milliarden.JPG" /></p>
<p><strong>Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das   Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben   unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen &#8211; hat wegen seiner   Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten,   aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/08/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-2011-proteste-in-sao-paulo-grito-dos-excluidos/</strong></a></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim     Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in     Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell     angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach    derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die    internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die    Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe    Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf    Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf    Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle    Statistiken.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/brasiliens-forderung-der-atomenergie-japan-zeigte-das-atomenergie-sicher-ist-die-folgen-des-unglucks-von-fukushima-waren-begrenzt-es-gab-keine-strahlen-toten-staatliches-atomenergieunternehme/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Atompolitik: Außenminister Westerwelle erhielt Protestnote von brasilianischen Atomkraftgegnern wegen der deutschen Unterstützung für das Atomkraftwerksprogramm Brasilias überreicht.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/22/brasiliens-atompolitik-ausenminister-westerwelle-erhielt-protestnote-von-brasilianischen-atomkraftgegnern-wegen-der-deutschen-unterstutzung-fur-das-atomkraftwerksprogramm-brasilias-uberreicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[http://amerika21.de/meldung/2012/02/48925/westerwelle-atomprotestbrief http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/ http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/16/folter-in-brasilien-katholische-gefangenenseelsorge-verurteilt-ernennung-eines-wegen-folter-verurteilten-zum-gefangnisdirektor-todesschwadronen-scheiterhaufen-sklavenarbeit/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/ Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in der Favela Mangueira von Rio de Janeiro, Regierungsfoto. “Von Brasilien wird man noch viel hören.” Westerwelle trifft Eike Batista, reichsten Mann Brasiliens. ** Tags: Bundesaußenminister Westerwelle 2012 in Brasilien http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/ http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/ http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html Deutscher Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in Sao Paulo. ** Tags: Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Sao Paulo [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://amerika21.de/meldung/2012/02/48925/westerwelle-atomprotestbrief"><strong>http://amerika21.de/meldung/2012/02/48925/westerwelle-atomprotestbrief</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-ihr-erstes-amtsjahr-viel-kritik-an-regierungsstil-und-deren-resultaten-von-brasilianischen-politik-und-wirtschaftsexperten-viel-lob-aus-mitteleuropa/</strong></a></p>
<h2>Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in der Favela Mangueira von Rio de Janeiro, Regierungsfoto. “Von Brasilien wird man noch viel hören.” Westerwelle trifft Eike Batista, reichsten Mann Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12438" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bundesausenminister-westerwelle-2012-in-brasilien/">Bundesaußenminister Westerwelle 2012 in Brasilien</a></p>
<p><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/609142/banner" alt="Westerwelle mit einer Verkäuferin in Mangueira, einer Favela in Rio de Janeiro" /></p>
<p><a href="http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/"><strong>http://www.liberale.de/Westerwelle-Von-Brasilien-wird-man-noch-viel-hoeren/9544c15121i1p/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/"><strong>http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html"><strong>http://www.europeonline-magazine.eu/westerwelle-lobt-rios-bemuehungen-im-kampf-gegen-kriminalitaet_190421.html</strong></a></p>
<h2>Deutscher Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) 2012 in Sao Paulo. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12424" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bundesausenminister-guido-westerwelle-in-sao-paulo-2012/">Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Sao Paulo 2012</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester1.JPG" alt="wester1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2012/19791.de.html"><strong>http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2012/19791.de.html</strong></a></p>
<p><span id="more-12442"></span></p>
<p><strong>Außenminister Westerwelle lernte die Tücken der brasilianischen Infrastruktur kennen, kam wegen fehlender Starterlaubnis aus Brasilia etwa zwei Stunden verspätet zur Einweihung des Deutschen Wissenschafts-und Innovationshauses in Sao Paulo &#8211; wo weit über einhundert hochrangige Gäste entsprechend beunruhigt ausharren mußten. Zum Beginn seiner Rede sagte Westerwelle:”Wir waren pünktlich um neun Uhr auf dem Airport &#8211; aber es war eben kein Airport in Deutschland. Wegen ausbleibender Starterlaubnis war es uns nicht möglich, pünktlich hierher zu kommen. Das hat mich überzeugt &#8211; ich denke, eine Partnerschaft speziell auf dem Gebiet der Infrastruktur ist absolut notwendig.” Schallendes Gelächter der brasilianischen und deutschen Anwesenden, die die Querelen der Luftfahrt Brasiliens bestens kennen. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester2.JPG" alt="wester2.JPG" /></p>
<p><a href="http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/NewsArticle_20120214_151110"><strong>http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/NewsArticle_20120214_151110</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester3.JPG" alt="wester3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-umwirbt-brasilien-westerwelle-eroeffnet-wissenschafts-und-innovationshaus-in-so-paulo_aid_714074.html"><strong>http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-umwirbt-brasilien-westerwelle-eroeffnet-wissenschafts-und-innovationshaus-in-so-paulo_aid_714074.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester4.JPG" alt="wester4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.liberale.de/Deutschland-und-Brasilien-Wo-Ideen-sich-verbinden/9544c15121i1p69/index.html"><strong>http://www.liberale.de/Deutschland-und-Brasilien-Wo-Ideen-sich-verbinden/9544c15121i1p69/index.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester5.JPG" alt="wester5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13869110/Neuanfang-in-Rio.html"><strong>http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13869110/Neuanfang-in-Rio.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester6.JPG" alt="wester6.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/westerdonner.JPG" alt="westerdonner.JPG" /></p>
<p><strong>Der Minister, Hans Donner mit seiner Globeleza.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester7.JPG" alt="wester7.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester8.JPG" alt="wester8.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester11.JPG" alt="wester11.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/wester9.JPG" alt="wester9.JPG" /></p>
<p>Rede von Außenminister Guido Westerwelle bei der Eröffnung des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) in São Paulo, 14.02.2012</p>
<p>– es gilt das gesprochene Wort–</p>
<p>Sehr geehrter Herr Professor Glaucius Olivia,</p>
<p>sehr geehrte Frau Professor Wintermantel,</p>
<p>sehr geehrter Herr Porto,</p>
<p>lieber Herr Wansleben,</p>
<p>sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich freue mich sehr, Sie heute so zahlreich im Club Transatlantico begrüßen zu können. Der Blick auf die transatlantischen Beziehungen ist in Deutschland oft verengt auf unsere nordatlantischen Partner. Ich bin der Überzeugung, dass der lateinamerikanische Kontinent ein in Deutschland und Mitteleuropa politisch unterschätzter Kontinent ist.</p>
<p>Dabei sind Lateinamerika und Europa natürliche Verbündete. Wir sind strategische Partner in einer globalisierten Welt. Unsere Partnerschaft gründet sich auf ein solides Fundament: Auf gemeinsame Werte und eine enge kulturelle Verbundenheit. Wir teilen die gleichen Vorstellungen von der Freiheit und Würde des Einzelnen, von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und sozialer Marktwirtschaft, von Multilateralismus und der Geltung des Völkerrechts. Trotz geografischer Distanz sind sich Lateinamerika und Europa sehr nah.</p>
<p>Lateinamerika hat einhergehend mit seinem beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung auch politisch an Handlungsspielraum und Selbstbewusstsein gewonnen. Wir freuen uns über diese Entwicklung und begreifen diesen Aufstieg als große Chance. Als Chance für mehr Kooperation. Kein Staat und keine Region allein sind den globalen Herausforderungen gewachsen. Nur gemeinsam, an der Seite von starken Partnern, können wir Globalisierung gestalten.</p>
<p>Die deutsche Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Beziehungen zwischen Deutschland und den Staaten Lateinamerikas und der Karibik auf eine neue Stufe zu heben. Das war eine strategische Entscheidung. Wir wollen das große Potential unserer Zusammenarbeit noch besser ausschöpfen. Das gilt bilateral zum gegenseitigen Nutzen. Das gilt multilateral in gemeinsamer Verantwortung.</p>
<p>Die Beziehungen zwischen Deutschland und Brasilien nehmen dabei eine herausragende Stellung ein. Sie sind so umfassend und vielseitig wie mit keinem anderen Land in Lateinamerika. Ich bin froh darüber, das wir gemeinsam in den letzten Jahren eine neue Dynamik in unseren Beziehungen entfachen konnten: In der Wirtschaft, in der Politik, in Kultur und nicht zuletzt in der Wissenschaft bauen wir unsere Zusammenarbeit aus.</p>
<p>Bildung, Ausbildung, Forschung sind die wichtigsten Ressourcen in der Globalisierung. Nicht Bodenschätze als geologischer Zufall entscheiden über den Erfolg eines Landes in Zeiten der Globalisierung, sondern die Frage, wie eine Gesellschaft den Zugang zu guter Bildung für alle organisiert. Kooperation in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung sind immer Ausdruck des Anspruches, gemeinsam Zukunft zu gestalten.</p>
<p>Die Globalisierung verlangt auch von der Wissenschaft neue Denkansätze. Vor allem braucht es hoch qualifizierte Wissenschaftler und Forscher, die international vernetzt sind. Als rohstoffarmes Land sind wir in Deutschland darauf angewiesen, unseren Wohlstand durch unsere Fähigkeit zu Innovationen und unsere internationale Vernetzung langfristig zu sichern.</p>
<p>Die Bundesregierung hat zu diesem Zweck eine eigene High-Tech-Strategie und eine Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung entwickelt.</p>
<p>Auch die brasilianische Regierung hat entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Bis 2014 sollen 100.000 Studenten an die besten Universitäten weltweit entsandt werden. Ich freue mich, dass Deutschland mit der Umsetzung des Mobilitätsprogramms “Wissenschaft ohne Grenzen” im Herbst 2011 die Voraussetzungen geschaffen hat, dass über 10.000 dieser Studenten nach Deutschland kommen können. Sie werden uns sehr willkommen sein.</p>
<p>Für die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung ist Brasilien das wichtigste Partnerland Deutschlands in Lateinamerika. Das Deutsch-Brasilianische Wissenschaftsjahr 2010/2011 mit mehr als 100 Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen hat eine neue Dynamik in unseren Wissenschaftsbeziehungen ausgelöst. Die heutige Eröffnung des Wissenschafts- und Innovationshauses in Sao Paulo verleiht dieser Dynamik sichtbaren Ausdruck. Ein solches Projektjahr ist kein einmaliges Strohfeuer, sondern wichtiger Impuls für eine langfristige, nachhaltige Partnerschaft in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung.</p>
<p>Die Außenwissenschaftspolitik ist zu einem zentralen Pfeiler deutscher Außenpolitik geworden. Unter den Maßnahmen ragen die Deutschen Wissenschafts- und Innovationszentren als moderne Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik heraus. Neben São Paulo sind bereits Zentren in New York und Tokyo entstanden. Weitere sind in Moskau, Delhi und Kairo im Aufbau.</p>
<p>Die pulsierende Weltmetropole São Paulo ist der ideale Standort für unser Wissenschafts- und Innovationshaus in Brasilien. São Paulo ist eine Stadt der Wissenschaft. Hier promovieren jedes Jahr 12.000 junge Menschen. São Paulo ist eine Stadt der Innovation. 13 Prozent der Einnahmen des Staates São Paulo werden für Bildung, Forschung und Entwicklung verwandt. Und São Paulo ist eine Stadt der deutschen Wirtschaft. Sie beherbergt die größte Ansammlung forschender deutscher Unternehmen außerhalb Deutschlands.</p>
<p>Mit dem gemeinsamen Auftritt deutscher Technologieträger wirbt das DWIH Sao Paulo für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. Brasilianische Wissenschaftler mit fachlichem Interesse an Deutschland werden im DWIH beraten. Das Haus fördert die Begegnung und den Aufbau von Netzwerken mit brasilianischen Partnern. Es verkörpert die Verbindung von Forschung, Wissenschaft und forschender Wirtschaft und es fördert die deutsch-brasilianischen Beziehungen.</p>
<p>Schon jetzt tragen deutsche Unternehmen und ihre brasilianischen Töchter rund 10 Prozent zur industriellen Wertschöpfung Brasiliens bei. Der bilaterale Außenhandel hat sich 2011 auf 25 Milliarden Euro weiter erhöht; auch die deutschen Direktinvestitionen erreichen mit insgesamt 26 Milliarden Euro ein hohes Niveau. Ich bin mir sicher, das DWIH wird einen Grundstein für viele weitere gemeinsame Projekte und Investitionen legen.</p>
<p>Ich danke dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Industrie- und Handelskammertag sowie den in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen vertretenen Institutionen, mit denen wir bei den DWIH eng zusammenarbeiten.</p>
<p>Ich wünsche dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo, dem DAAD, der AHK Sao Paulo und allen im Haus ansässigen Förderorganisationen, Forschungsinstitutionen und Hochschulen viel Glück und Erfolg für ihre wichtige Arbeit.</p>
<p>Comunicado à Imprensa n.° 7 &#8211; 2012</p>
<p>CENTRO ALEMÃO DE CIÊNCIA E INOVAÇÃO:</p>
<p>Intercâmbio da Alemanha com o Brasil ganha uma nova plataforma</p>
<p>Brasília, 15/02/2012 – Novos impulsos para a cooperação universitária e de pesquisa entre</p>
<p>a Alemanha e o Brasil: o Centro Alemão de Ciência e Inovação (DWIH) foi oficialmente inaugurado</p>
<p>nessa terça-feira, 14.02, em São Paulo, pelo Ministro alemão das Relações Exteriores, Guido Westerwelle.</p>
<p>Na ocasião, o Chefe da Diplomacia alemã colheu impressões pessoais sobre o novo centro de</p>
<p>convergência e sobre contatos das cooperações alemão-brasileiras entre universidades, setores</p>
<p>científicos e econômicos. “Educação, formação e pesquisa são os recursos mais importantes da</p>
<p>globalização. Eles são capazes de decidir o sucesso de uma nação”, afirmou. “E na cooperação de</p>
<p>educação e pesquisa, o Brasil é o mais importante parceiro da Alemanha na América Latina”, completou.</p>
<p>O Centro Alemão de Ciência e Inovação (DWIH), parte da política de internacionalização do Governo</p>
<p>da Alemanha, divulgará a ciência, a pesqusia e a inovação alemãs. Ela é a expressão da singular</p>
<p>importância das relações acadêmicas Brasil-Alemanha. Seus colaboradores fornecem informações</p>
<p>sobre pesquisas na Alemanha, organizam e apoiam eventos acadêmicos, conectam os</p>
<p>cientistas alemães e brasileiros, a ciência e a economia.</p>
<p>Sua criação é testemunho do fortalecido interesse alemão numa cooperação mais estreita com o</p>
<p>Brasil, especialmente no futuro, já que a sua abertura acontece também no contexto do programa</p>
<p>“Ciência sem Fronteiras”, que o Governo Brasileiro lançou. No âmbito deste programa, dez mil brasileiros</p>
<p>serão enviados para estudar em universidades alemãs até o ano de 2014.</p>
<p>Pelo fato de os setores universitário e de pesquisa desenvolverem-se de forma dinâmica, o Centro</p>
<p>pretende oferecer, entre outras coisas, seminários e workshops para o desenvolvimento de novos</p>
<p>projetos bilaterais de pesquisa, além de mostrar maior presença nas feiras de pesquisa, fomentar</p>
<p>o diálogo científico com o setor político e intensificar os contatos econômicos, em cooperação com</p>
<p>a Camara de Comércio Brasil-Alemanha.</p>
<p>Sobre o DWIH</p>
<p>No âmbito da iniciativa de ciência exterior e em cooperação com o Ministério de Educação e Pesquisa, o Ministério</p>
<p>das Relações Exteriores fomenta mundialmente a criação de Centros Alemães de Ciência e Inovação.</p>
<p>São Paulo é uma das cinco sedes da instituição, ao lado de Nova York, Moscou, Nova Délhi e Tóquio.</p>
<p>O DWIH de São Paulo reúne até agora uma dúzia de universidades e instituições científicas alemãs. Até</p>
<p>agora, instalaram-se no local o DAAD, a Fundação Alemã para a Pesqusia Acadêmica (DFG), a Universidade</p>
<p>Livre de Berlim e a Universidade Técnica de Munique.</p>
<h2>Bundespräsident Christian Wulff, Dilma Rousseff und der zügige Bau des neuen Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio de Janeiro, mit deutscher Bundesbürgschaft von über 1,3 Milliarden Euro. “Energie für neue Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.” Deutsch-brasilianisches Jahr 2013/2014. E.on und die Kohlekraftwerke Brasiliens. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11989" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro/">Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro</a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-atompolitik-mit-deutscher-hilfe/">Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe</a>, <a rel="tag" href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/christian-wulff/">Christian Wulff</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig breche &#8211; und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro.  </strong></p>
<p><strong>E.on in Brasilien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/wulffsynagogesp.JPG" alt="wulffsynagogesp.JPG" /></p>
<p><strong>Wulff in Synagoge von Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/15/deutscher-bundesausenminister-guido-westerwellefdp-2012-in-sao-paulo/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Foto Rousseff-Wulff &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#"><strong>http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html"><strong>http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/05/110506-Brasilien-Aussenhandelskammer.html</strong></a></p>
<h2>Brasiliens neues Atomkraftwerk Angra 3 &#8211; weiter gute Baufortschritte, laut Landesmedien. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11890" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle bei Rio de Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude, bewarben sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/brasilien-bau-des-milliardenteuren-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-kommt-sehr-gut-voran-melden-landesmedien-deutsches-hilfswerk-adveniat-sammelt-spenden-fur-brasiliens-verelendete/</strong></a></p>
<p><strong>Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angra3anzeige2.JPG" alt="angra3anzeige2.JPG" /></p>
<p><strong>“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)<br />
</strong></p>
<p><strong>“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”</strong></p>
<h2>Brasiliens Atomkraftwerke-Programm &#8211; Lula dekretierte kurz vor Amtsabtritt noch totale Steuerbefreiung für Nuklearimporte, laut Landesmedien. Norbert Suchaneks Anti-Atom-Filmfestival in Rio de Janeiro. Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew zur deutsch-brasilianischen Atomkooperation…AKW “Angra 3? bei Rio mit deutscher Hilfe. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9552" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Am 30. Dezember 2010, während seiner letzten Amtsstunden, so die Landesmedien, unterzeichnete Lula das entsprechende Dekret. Man möge sich dabei an Japan erinnern, hieß es. </strong></p>
<p><strong>Aus welchen Ländern die Nuklearimporte kommen, ist leicht zu erraten.<br />
</strong></p>
<p><strong>Entsprechend stark ist das Lob für Lulas Politik aus Europa. </strong></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der Folterdiktaturzeit kurioserweise immer wieder verlängerte…Stoff für Nachdenkliche, die politische Scheinheiligkeit nicht mögen. </strong></p>
<p>“<strong>Um die künftige Atomkooperation mit Brasilien nicht zu erschweren, hatte die rot-grüne Bundesregierung im November 2005 das umstrittene deutsch-brasilianische Nuklearabkommen aus der Diktaturzeit nicht gekündigt, sondern offiziell und automatisch verlängert. 18 Umwelt-und Entwicklungsorganisationen hatten 2005 die rot-grüne Regierung aufgefordert, mit der Atomkooperation Schluß zu machen.</strong> <strong>“Das ist die Chance, ein Signal zu setzen, daß es der Bundesregierung mit ihrem Atomausstieg ernst ist, auch international”, betonte Sergio Dialetachi von Greenpeace Brasilien. Grüne wie Joseph Fischer(Ex-”Revolutionärer Kampf”) und Jürgen Trittin, dachten indessen gar nicht daran, schließlich hätte man den Atomvertrag gemäß den fünfjährigen Kündigungsfristen bereits 1999 aufheben können.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew aus Sao Paulo über die deutsch-brasilianische Nuklearkooperation:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/28/der-judische-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-uber-die-deutsch-brasilianische-atomkooperation-weltsozialforum-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/28/greenpeace-contra-atomkraftwerk-angra-3-in-brasilien-eine-deutsch-franzosische-firma-baut-es-bei-rio-de-janeiro-mit-hermes-burgschaft/</a></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>Deutsche Hilfe für AKW “Angra 3? bei Rio de Janeiro &#8211; Basis ist der deutsch-brasilianische Atomvertrag, deshalb von Grün-Rot zweimal verlängert:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/philip-fearnside-weltbekannter-amazonas-biologe-nennt-den-klimaschadlichen-methan-ausstos-des-umstrittenen-wasserkraftwerks-belo-monte-112-millionen-tonnen-jahrlich-mehr-als-die-nach-methan/</a></p>
<p><strong>Bundespräsident Christian Wulff nach Brasilien:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/deutscher-bundesprasident-christian-wulff-besucht-vom-4-bis-7-mai-2011-brasilien-weilt-mit-seiner-hochrangigen-delegation-in-brasilia-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-strategische-partnerschaft/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in Umweltfragen werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter Politiker, schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir, wie das Schiff untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den Süden werden genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die Regierung unterstützt das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung ist unempfindlich, gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß wie ein Teilstaat – und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco wird umgeleitet, statt ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens Umweltministerin Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an – die Resultate von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien genauso wie in Sao Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln sollen, daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen es wie im Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei Alibi-Erklärungen – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht, unterlassen. Wie es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt, die Artenentwicklung und den Schutz der Landschaften dank des „Engagements“ dieser teils hoch gesponserten Alibi-Organisationen steht, zeigen die Fakten überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist auch Francelmo in Europa so gut wie unbekannt, wird sein Name, sein Protest in der Diskussion um „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten erwähnt. „Menschen ernähren, nicht Autos“, fordern hunderte Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen EU-Verzicht auf Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen von Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe statt Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong><strong>ThyssenKrupp:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/22/brasiliens-atompolitik-ausenminister-westerwelle-erhielt-protestnote-von-brasilianischen-atomkraftgegnern-wegen-der-deutschen-unterstutzung-fur-das-atomkraftwerksprogramm-brasilias-uberreicht/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien modernisiert italienisch-brasilianischen Unterschall-Bomber AMX, der im Krieg gegen Kosovo und Libyen eingesetzt wurde. Militärische Aspekte des brasilianischen Atomprogramms, laut Experten. Atom-U-Boot-Deal mit Sarkozy. Exportschlager Tränengas für arabische Diktaturen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasilien-modernisiert-italienisch-brasilianischen-unterschall-bomber-amx-der-im-krieg-gegen-kosovo-und-libyen-eingesetzt-wurde/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasilien-modernisiert-italienisch-brasilianischen-unterschall-bomber-amx-der-im-krieg-gegen-kosovo-und-libyen-eingesetzt-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[AMX]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Elbit]]></category>
		<category><![CDATA[EMBRAER]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovo-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen-Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Landesmedien soll die Modernisierung der 43 AMX-Jets rund 2 Milliarden Real kosten. Die ersten 10 Flugzeuge würden bereits von der brasilianischen Flugzeugfirma Embraer sowie dem israelischen Unternehmen Elbit umgerüstet. Der AMX fliegt bis zu 900 km/h. Wie es hieß, hätten Italiens AMX Einsätze gegen Libyen von insgesamt rund 500 Flugstunden realisiert. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianer-vertrauen-weltweit-am-meisten-in-produkt-propaganda-europaer-am-wenigsten-laut-studie-consumidor-confia-na-propaganda-kulturelle-unterschiede-bildungsniveau-kritikfahigkeit/ Exportpanzer bei [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Landesmedien soll die Modernisierung der 43 AMX-Jets rund 2 Milliarden Real kosten. Die ersten 10 Flugzeuge würden bereits von der brasilianischen Flugzeugfirma Embraer sowie dem israelischen Unternehmen Elbit umgerüstet. Der AMX fliegt bis zu 900 km/h. Wie es hieß, hätten Italiens AMX Einsätze gegen Libyen von insgesamt rund 500 Flugstunden realisiert. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianer-vertrauen-weltweit-am-meisten-in-produkt-propaganda-europaer-am-wenigsten-laut-studie-consumidor-confia-na-propaganda-kulturelle-unterschiede-bildungsniveau-kritikfahigkeit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianer-vertrauen-weltweit-am-meisten-in-produkt-propaganda-europaer-am-wenigsten-laut-studie-consumidor-confia-na-propaganda-kulturelle-unterschiede-bildungsniveau-kritikfahigkeit/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/panzerfrauenibira.jpg" alt="panzerfrauenibira.jpg" /></p>
<p><strong>Exportpanzer bei Militärschau in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong>Teure Kriege auf Pump.</strong></p>
<h2>Libyen &#8211; die Folgen der Intervention &#8211; Nachrichtensperre… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12096" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://allafrica.com/view/group/main/main/id/00015203.html"><strong>http://allafrica.com/view/group/main/main/id/00015203.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/22/libyen-intervention-gelingt-es-auch-gaddafis-sohn-saif-al-islam-zu-ermorden-die-menschenjagd-ist-offenbar-im-gange/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/22/libyen-intervention-gelingt-es-auch-gaddafis-sohn-saif-al-islam-zu-ermorden-die-menschenjagd-ist-offenbar-im-gange/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/brasiliens-anderdenker-mord-an-gaddafi-katholischer-priester-haroldo-coelho-libyenkenner-emport-uber-ermordung-befreiungstheologe-frei-betto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/brasiliens-anderdenker-mord-an-gaddafi-katholischer-priester-haroldo-coelho-libyenkenner-emport-uber-ermordung-befreiungstheologe-frei-betto/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Atomprogramm &#8211; Atom-U-Boote:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/28/brasiliens-atomkraft-ausbau-unter-der-rousseff-regierung-mit-deutscher-hilfe-brasilianischer-energieexperte-bermann-uber-militarische-aspekte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/28/brasiliens-atomkraft-ausbau-unter-der-rousseff-regierung-mit-deutscher-hilfe-brasilianischer-energieexperte-bermann-uber-militarische-aspekte/</strong></a></p>
<p><strong>Atom-U-Boot-Deal mit Sarkozy &#8211; die Werft in Rio de Janeiro:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/cleverer-sarkozy-brasiliens-landesmedien-uber-rio-werft-fur-atom-u-boote-mit-franzosischer-technologie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/13/cleverer-sarkozy-brasiliens-landesmedien-uber-rio-werft-fur-atom-u-boote-mit-franzosischer-technologie/</strong></a></p>
<p><strong>Die sozialen Kosten des U-Boot-Geschäfts mit Frankreich:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</strong></a></p>
<p><strong>Exportschlager Tränengas:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/</a></strong></p>
<p><strong>Boom bei Rüstung und Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/boom-land-brasilienslum-wachstum-ist-ruckschritto-globo-mehr-slumbewohner-selbst-laut-offiziellen-angaben-erstes-rousseff-amtsjahr/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c2.JPG" alt="c2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/21/katholisches-hilfswerk-adveniat-in-brasilien-land-der-vielen-milliardare-und-millionare-wie-es-kommt-das-in-deutschland-muhselig-spenden-fur-bedurftige-und-sozialprojekte-gesammelt-werden-obwohl-d/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt”(WAZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/09/brasilien-immer-mehr-bein-und-schenkelamputationen-wegen-der-armuts-und-elendskrankheit-diabetes-rund-45000-amputationen-jahrlich-laut-medizinexperten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/09/brasilien-immer-mehr-bein-und-schenkelamputationen-wegen-der-armuts-und-elendskrankheit-diabetes-rund-45000-amputationen-jahrlich-laut-medizinexperten/</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens neue Atomkraftwerke: Energieminister Edson Lobao betont Weiterführung des Atomprogramms nach Fukushima. Ankündigung vor deutsch-brasilianischen Wirtschaftstagen von Rio de Janeiro. Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/brasiliens-neue-atomkraftwerke-energieminister-edson-lobao-betont-weiterfuhrung-des-atomprogramms-nach-fukushima/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/brasiliens-neue-atomkraftwerke-energieminister-edson-lobao-betont-weiterfuhrung-des-atomprogramms-nach-fukushima/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 22:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[http://exame.abril.com.br/economia/meio-ambiente-e-energia/noticias/lobao-diz-que-pais-vai-manter-politica-de-expansao-nuclear Lobão diz que país vai manter política de expansão nuclear http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/kundigung-verlangerung-des-deutsch-brasilianischen-atomvertrags-aus-der-diktaturzeit-hintergrund-zu-den-positionen-von-grun-rot/ Segundo o ministro de Minas e Energia, apesar da desconfiança causada após o acidente em Fukushima, o Brasil vai ampliar a exploração dessa fonte energética http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-minister-fur-bergbau-und-energie-verteidigt-neue-atomkraftwerke-vor-beginn-der-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstage-in-rio-de-janeiro/ Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der Folterdiktaturzeit kurioserweise [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/meio-ambiente-e-energia/noticias/lobao-diz-que-pais-vai-manter-politica-de-expansao-nuclear"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/meio-ambiente-e-energia/noticias/lobao-diz-que-pais-vai-manter-politica-de-expansao-nuclear</strong></a></p>
<h1>Lobão diz que país vai manter política de expansão nuclear</h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/kundigung-verlangerung-des-deutsch-brasilianischen-atomvertrags-aus-der-diktaturzeit-hintergrund-zu-den-positionen-von-grun-rot/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/kundigung-verlangerung-des-deutsch-brasilianischen-atomvertrags-aus-der-diktaturzeit-hintergrund-zu-den-positionen-von-grun-rot/</strong></a></p>
<h2>Segundo o ministro de Minas e Energia,  apesar da desconfiança causada após o acidente em Fukushima, o Brasil  vai ampliar a exploração dessa fonte energética</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-minister-fur-bergbau-und-energie-verteidigt-neue-atomkraftwerke-vor-beginn-der-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstage-in-rio-de-janeiro/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-minister-fur-bergbau-und-energie-verteidigt-neue-atomkraftwerke-vor-beginn-der-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstage-in-rio-de-janeiro/</strong></a></p>
<p><strong>Einfach mal nachschauen, wer heute alles gegen Atomkraft  wettert, aber den deutsch-brasilianischen Atomvertrag aus der  Folterdiktaturzeit kurioserweise immer wieder verlängerte…Stoff für  Nachdenkliche, die politische Scheinheiligkeit nicht mögen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2006/11/schlauch"><strong>http://www.zeit.de/online/2006/11/schlauch</strong></a></p>
<p><strong>Wie es 2005 auf Anfrage in Brasilia hieß, wurde der Atomvertrag aus der  Diktaturzeit offiziell nicht gekündigt, sondern automatisch verlängert.</strong></p>
<p><strong>Um die künftige Atomkooperation mit Brasilien nicht zu   erschweren, hatte die rot-grüne Bundesregierung im November 2005 das   umstrittene deutsch-brasilianische Nuklearabkommen aus der Diktaturzeit   nicht gekündigt, sondern offiziell und automatisch verlängert. 18   Umwelt-und Entwicklungsorganisationen hatten 2005 die rot-grüne   Regierung aufgefordert, mit der Atomkooperation Schluß zu machen.</strong> <strong>  “Das ist die Chance, ein Signal zu setzen, daß es der Bundesregierung   mit ihrem Atomausstieg ernst ist, auch international”, betonte Sergio   Dialetachi von Greenpeace Brasilien. Grüne wie Joseph   Fischer(Ex-”Revolutionärer Kampf”) und Jürgen Trittin, dachten indessen   gar nicht daran, schließlich hätte man den Atomvertrag gemäß den   fünfjährigen Kündigungsfristen bereits 1999 aufheben können.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/13/brasiliens-neues-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-hilfe-nuklearteile-aus-deutschland-hermes-burgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/13/brasiliens-neues-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-hilfe-nuklearteile-aus-deutschland-hermes-burgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-nach-fukushima-grose-chancen-fur-deutsch-franzosische-atomindustrie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-nach-fukushima-grose-chancen-fur-deutsch-franzosische-atomindustrie/</strong></a></p>
<p><strong>Viel Zustimmung aus Deutschland für Lula, weil er den Atomkraftausbau befürwortete, vorantrieb.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/26/deutsch-brasilianische-nuklearkooperation-genscher-westerwelle-text-der-burgerinitiative-umweltschutz-hamm-e-v/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von  Verfolgung und Folter: Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen  Journalisten Vladimir Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute  Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den  Folterdiktatoren eng kooperierte. Brasiliens Massengräber.  Diktaturgeneräle und deutsch-brasilianischer Atomvertrag, geheimes  Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">Brasiliens Militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag">Clarice Herzog</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag">geheimes Atomwaffenprogramm</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag">Hans-Dietrich Genscher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">Waldemar Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag">Willy Brandt</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese   Sao  Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die    auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das  Opfer   wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer  Eisenstange   aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der  Stange   befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo  macht   Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere    Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute    Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinale Paulo  Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,  die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und  Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur  1975 unter General  Ernesto Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung  “Folha de Sao  Paulo” erinnert an historische Fakten. Willy Brandt,  Hans-Dietrich  Genscher. Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt-und-ernesto-geisel/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert   die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden   historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter   Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die   Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das   Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die   Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien   geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut   Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische   Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland   geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,   errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen   Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten   deutsch-brasilianischen  Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die   Regierungen in Brasilia  und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen   Kooperation. Ehemalige  Minister der Militärdiktatur haben danach   zugegeben, daß der Irak unter  anderem angereichertes Uran erhalten hat.   Brasilianische  Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des  1981  von der  israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak   beteiligt  gewesen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong>http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst   auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog   teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische   Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt,   Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel:</strong> <strong>“In   Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel  als  brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand  unter  strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure  verweigerten sogar  dem neuen Industrieminister, einem aus Japan  stammendem Brasilianer,  wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt.  Ehrengäste waren die drei  Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet  (Chile), Banzer (Bolivien) und  Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten  Staaten wurden durch Patricia  Nixon und den stellvertretenden Leiter  des CIA vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and   investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that   political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup>9</sup></a>   has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes   no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong>http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog   rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu   einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei   Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des   Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von   Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von   35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war   dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen   Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,   zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der  Diktaturverbrechen  zu finden ist. </strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969   schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein   Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele   Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was   mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März">19. März</a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt">Willy      Brandt</a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt">Erfurter</a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof">Erfurter      Hof</a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph">Willi      Stoph</a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März">25. März</a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens">Brasilien</a> erweitert durch ein Dekret      seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici">Emílio Garrastazu Médici</a> sein      maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone">200      Seemeilen</a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt   bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,   Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten   Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher   und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in  Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen   Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich   Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das   Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten   nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten   versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher   vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum   Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet   scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel   versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu   lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen   Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn   die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100   Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter   den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen   produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,   Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen   Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der   westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb   Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,   seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer   Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt   Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den   Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig   Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem   Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen   Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige   Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit   der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke   nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie   müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den   Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner   Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft   aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”   (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung   wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die   Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher,  der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte  erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der  Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die   gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er   sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu   haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der   kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente   der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das   Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen   Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten   Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es   gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell   an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.   In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen   Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische   Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,   weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken   gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer   Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em><em> </em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der     größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der     Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu     „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht   darin ein   gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem   Land der   Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte   Personen   verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren   mehr als 23   Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene     Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich     eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern     verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als     Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht     hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann  auf    würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen     Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei  ist    dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco     geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich     gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in     Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des     Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000     Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester     Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich   der   Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und   geöffnet   wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller   Leichen ist.   Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab   geworfen. Das wird   zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch   Angehörige ermitteln,   wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der  Masse  der Leichen   wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann  einer  Mutter?“   Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute  hat  das   Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen  weit  verteilt   – die Menschen sind nach wie vor klar markiert,  allerdings  nicht auf   der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem  Körper. Und sie  werden   verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen  damals, und es gibt  weiter   Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In   der   nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die   Anwohner des   Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen   Tropentemperaturen   unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden   oft schon verwest   hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen   zwangsläufig zusehen, es   ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden   Tag kommt der Leichen-LKW –   doch bei den heftigen Gewitterregen wird   die dünne Erdschicht über den   Toten weggeschwemmt, sehen wir die   Massengräber offen, wird der Geruch   im Stadtviertel so unerträglich,   daß viele Kopfschmerzen kriegen,   niemand hier eine Mahlzeit zu sich   nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie   das vergiftete Regenwasser vom   Friedhof durch die Straßen und Gassen des   Viertels läuft: „Das Wasser   ist grünlich und stinkt, manchmal werden   sogar Leichenteile   mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der     Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die     schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß     hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden   zahllose   Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums   liquidiert und   gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach   Tagen in   fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen   Institut   abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden   in den   Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als  „Namenlose“  in   Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten  Stadt ganz    Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer   wieder   Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden   Obdachlose   krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt   man an ihrem   Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person   nach dem Tode   zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer   registriert man   durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria.   Wir streiten heftig   mit diesen Hospitälern und wollen, daß die   Obdachlosen auch nach dem   Tode mit den echten Namen geführt werden.   Schließlich kennen wir diese   Menschen, haben über sie Dokumente. Man   meint eben, solche Leute sind   von der Straße, besitzen also weder eine   Würde noch Bürgerrechte. Wir   haben in der Kirche eine Gruppe, die  den  illegalen, kriminellen   Organhandel aufklären will, aber rundum  nur  auf Hindernisse stößt. Denn   wir fragen uns natürlich auch, ob  jenen  namenlos Verscharrten vorher   illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind   Todesschwadronen   aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das     Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden     mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind     auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über     zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti  betont,    ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf  den  Straßen   Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist  sehr  einfach, so   einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die   Personaldokumente   weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen   deshalb jeden Monat   ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst   viele Opfer zu   identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und   fragt, warum uns   das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine   furchtbare,   psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen   monatlich stets   Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen   Leichenkühlschränken   liegen – alle schon obduziert und wieder   zugenäht. Und man weiß eben   nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die     seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der     nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der     69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos     seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im     gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert     – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof  gebracht.    Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig,  Sebastiao    Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter  einen Kopf.    „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen  getroffen – und    dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine  DNA-Analyse durch – der    Kopf war von einem Mann, das Bein von einem  anderen, der Arm wiederum    von einem anderen – doch nichts stammte von  meinem Sohn“, sagt er der    Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein   Mahnmal   auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner,   aber auch an   die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder   Schlagzeilen,   allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.   Progressive   Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu   überzeugen,   den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen   Bürgermeister   Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen   Polizei, Romeu Tuma,   wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen   vor Gericht zu   stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den   Politikerstatus der   Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter   und Romeu Tuma sogar   Kongreßsenator – beide gehören zum   Regierungsbündnis von  Staatspräsident  Lula.</strong></p>
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		<title>Rio+20. Brasiliens neues Atomkraftwerk &#8222;Angra 3&#8243; bei Rio de Janeiro mit tatkräftiger deutscher Hilfe: Nuklearteile aus Deutschland, Hermes-Bürgschaft. Süddeutsche Zeitung über &#8222;Atomgarantie&#8220;. Kritik im &#8222;Greenpeace-Magazin&#8220;. 4 weitere AKW vorgesehen, betont Rousseff-Energieminister Lobao. Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal. Willy Brandt und Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/13/brasiliens-neues-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-hilfe-nuklearteile-aus-deutschland-hermes-burgschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 12:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Angra 3]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch-brasilianischer Atomvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel(FDP)]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.sueddeutsche.de/R5t38O/192448/Atomgarantie-fuer-Brasilie.html http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/ Atomvertrag mit Brasilien &#8211; Verlängerung 2014? http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/ Weitere Atomkraftwerke geplant:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-rousseff-regierung-setzt-bau-von-atomkraftwerken-fest-laut-energieminister-edson-lobao-wegen-fukushima-keine-planungsanderungen/ Der mit dem Folter-Regime geschlossene deutsch-brasilianische Atomvertrag, deutschstämmiger Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt. Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/ “5.3.1978 In Bonn trifft der brasilianische Staatspräsident Ernesto Geisel zu einem fünftägigen Staatsbesuch ein. Während seines Aufenthalts werden zwischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/R5t38O/192448/Atomgarantie-fuer-Brasilie.html"><strong>http://www.sueddeutsche.de/R5t38O/192448/Atomgarantie-fuer-Brasilie.html</strong></a></p>
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<p><strong>Atomvertrag mit Brasilien &#8211; Verlängerung 2014?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><strong>Weitere Atomkraftwerke geplant: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-rousseff-regierung-setzt-bau-von-atomkraftwerken-fest-laut-energieminister-edson-lobao-wegen-fukushima-keine-planungsanderungen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-rousseff-regierung-setzt-bau-von-atomkraftwerken-fest-laut-energieminister-edson-lobao-wegen-fukushima-keine-planungsanderungen/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Der mit dem Folter-Regime geschlossene deutsch-brasilianische Atomvertrag, deutschstämmiger Militärdiktator, General Ernesto Geisel, und Willy Brandt.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<h4>“5.3.1978</h4>
<p><strong>In  Bonn trifft der brasilianische Staatspräsident Ernesto  Geisel zu einem  fünftägigen Staatsbesuch ein. Während seines  Aufenthalts werden zwischen  Regierungsvertretern Brasiliens und der  Bundesrepublik mehrere  Vereinbarungen über wissenschaftlich-technische  Zusammenarbeit  unterzeichnet.”(offiz.Chronik)</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>Greenpeace-Magazin:</strong></p>
<p><a href="http://http://www.greenpeace-magazin.de/?id=55&amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=120174"><strong>http://www.greenpeace-magazin.de/?id=55&amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=120174</strong></a></p>
<p><strong>Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird.  </strong></p>
<p><strong>Zu Beginn der rot-grünen Amtszeit war auf der New Yorker  Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags ohne durchaus mögliche  Gegenvoten Joseph Fischers folgender Text des Abschlußdokuments  unterzeichnet worden:”Die Konferenz erkennt die Vorteile der friedlichen  Atomenergienutzung und nuklearer Techniken an”, heißt es da, „und ihren  Beitrag, um in den Entwicklungsländern nachhaltige Entwicklung zu  erreichen sowie generell das Wohlergehen und die Lebensqualität der  Menschheit zu verbessern.” Atomenergienutzung sei daher überall auf dem  Erdball zu fördern.  </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zeit.de/online/2006/11/schlauch"><strong>http://www.zeit.de/online/2006/11/schlauch</strong></a></strong></p>
<p><strong>&#8222;die tageszeitung&#8220; (2004) &#8222;Rot-Grün sponsert Atomkraft besonders&#8230;Und die üppigen Forschungsgelder fließen vor allem in die Kernkraft&#8230;Auch unter Rot-Grün werden für die Atomkraft mehr Forschungsgelder ausgeschüttet als für die erneuerbaren Energien.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Der Rabe Ralf(2000):  Auf einer Pressekonferenz Trittins mit seinem Amtskollegen Sarney Filho von Brasiliens Mitte-Rechts-Regierung vergangenen Monat im Berliner Hilton-Hotel fragte der Rabe Ralf deshalb nach, wie beide Minister zum heftig umstrittenen brasilianischen Atomeinstieg mit deutscher Hilfe stehen. Sarney Filho antwortete kurioserweise garnicht, Trittin nur äußerst knapp:&#8220;Die Entscheidung, wie Dinge in anderen Ländern gestaltet werden, müssen Sie anderen Ländern überlassen &#8211; wir würden uns von anderen auch nicht reinreden lassen. Wir hielten es für eine Form  falsch verstandener Technologiepolitik, die Technologie, die wir bei uns aus gutem Grunde ausmustern, entsprechend zu exportieren.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Nun &#8211; für das neue Atomkraftwerk Angra III muß gar keine Technologie mehr geliefert werden. Sie ist schon längst da, abgesichert mit Hermes-Bürgschaft, lagert seit weit über zehn Jahren am Bauplatz und wird davon natürlich nicht besser.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/niebel-brasilien-kein-klassisches-entwicklungsland-mehr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/niebel-brasilien-kein-klassisches-entwicklungsland-mehr/</strong></a></p>
<p><strong>Deutschstämmiger Kardinal Paulo Evaristo Arns &#8211; erbitterter Gegner der Militärdiktatur: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<p><strong>Die Adenauer-Stiftung und Brasilien:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349">http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349</a></strong></p>
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		<title>Greenpeace gegen Atommeiler in Brasilien &#8211; Anti-AKW-Protest vor Präsidentenpalast von Dilma Rousseff in Brasilia.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 17:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Brasiliens Atomprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Frei Betto]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>

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