„Schlafen“ mittags in Abgasgestank an der Avenida Paulista in Sao Paulo – erschöpfter verdreckter Obdachloser, Habseligkeiten in Plastiktüten am Fahrrad.
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
Gauck sieht Kolumbien und Brasilien “auf gutem Wege”/Deutschlandradio Kultur
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Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.
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Angeli, Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zu Lula und Castro:”Sag mal, wie gehts denn der brasilianischen Rechten?””Der gehts optimal! Ich habe mich mit ihr verheiratet!”
”Das System hier ist einfach verfault.” Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew 2010 im Website-Interview, als Deutschlands gesteuerter Mainstream noch die Lula-Rousseff-Regierung über den grünen Klee lobte…
Ampelkreuzung in der City von Sao Paulo, penetranter Abgasgestank. Wandinschrift über der Matratze der obdachlosen Frau: “Foda-se os Nazi. Pau no seu cú.”
„Bye-Bye Brasil. Wegen Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Desillusionierung mit den Regierenden, Korruptionsskandalen und fehlender Sicherheit verlassen Tausende von Familien das Land. Und viele andere planen bereits dasselbe.“ Brasiliens Nachrichtenmagazin „Isto é“ im August 2015-
„Brasilien will Deutschland überholen“. Deutsche Zeitschrift „Focus“ 2011, Ausriß.
…Mehr als 70 Prozent der Marxloher haben einen Migrationshintergrund; 92 Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher sprachlicher, religiöser und kultureller Orientierung leben mittlerweile in Marxloh zusammen. Seit etwas mehr als einem Jahr zieht es vermehrt Armutseinwanderer aus Südeuropa nach Marxloh. Anwohner klagen seither über Dreck, Müll und Lärm.
Zuletzt war der Stadtteil durch Rocker- und Bandenkriminalität in die Schlagzeilen überregionaler Medien geraten. Wie ernst die Lage mittlerweile ist, wurde vor kurzem durch einen vertraulichen Lagebericht des Duisburger Polizeipräsidiums deutlich. „Die Rechtspflicht des Staates zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit ist in solchen Stadtbezirken langfristig nicht gesichert beziehungsweise akut gefährdet“, hieß es in dem Bericht. Die Gewerkschaft der Polizei warnte vor der Entstehung von „No-go-areas“. Kriminellen Mitgliedern von Großfamilien gehe es darum, Viertel zu definieren, in denen sie nach eigenem Belieben schalten und walten könnten. In Duisburg etwa kämpfen mehrere rivalisierende Rockergruppen sowie libanesische, türkische, rumänische und bulgarische Gruppen um die Vorherrschaft…FAZ
Bundespräsident Joachim Gauck noch nicht in Chemnitz eingetroffen.
Suhl 2015 – deutsche Jugendliche sexuell genötigt, mit Messer verletzt – Somalier als Tatverdächtiger festgenommen, laut Polizeibericht. Merkel, Gabriel und Gauck noch nicht nach Suhl. Hochrangige Regierungspolitiker besuchten noch nicht das Asylantenheim von Suhl, nahmen auch an Mahnwachen nach Vergewaltigung eines Chemnitzer Mädchens nicht teil…
Abgelehnter Ausländer legte Feuer im Asylantenheim Niesky – rd. 250000 Euro Schaden, laut Staatsanwaltschaft.
Ausriß – Moslem-Marokkaner ersticht Moslem-Marokkaner am Tag vor neuen Pegida-Legida-Protestaktionen. Bisher offenbar noch kein Niederlegen von Blumen durch hochrangige sächsische Politiker wie im Falle des Moslem-Eritreers Khaled.“Erst Pegida, dann der gewaltsame Tod des jungen Eritreers Khaled.” Frankfurter Rundschau“Kerzen und Blumen sollen an den Tod Khaled Idris Bahray erinnern…Khaleds Freund Hani hat sich mehrfach geäußert. Er ist sich inzwischen „zu 99,9 Prozent sicher, dass er von Rechtsradikalen ermordet wurde“…Was sollten sie denn auch denken, wenn Pegida jeden Montag durch Dresden zieht?..Die Ermittlungen sind noch nicht weiter. Keine Zeugen, keine Verdächtigen, keine Waffe. Die Polizei vernimmt Anwohner, will die Videoüberwachung im Supermarkt auswerten. Man weiß nur, der junge Mann wurde woanders umgebracht, die Leiche in den Hof gelegt…(Frankfurter Rundschau)
“Zwei Tage nach dem Mord an seinem Mitbewohner lief Hassan S.(vorn r.) bei einer Gedenk-Demo in der 1. Reihe.”
“Khaleds Killer ging noch demonstrieren”. Bildzeitung, Ausriß: Die Mitdemonstrierer von Hassan Saleh wußten sehr genau, wen die allermeisten Dresdner für den/die Täter hielten, hatten indessen nicht die geringsten Skrupel, mit dem Mörder auf die Straße zu gehen, gigantische Scheinheiligkeit zu manifestieren. Dies spricht Bände über die Wertvorstellungen der Pegida-Gegner – und ihrer Unterstützer aus dem deutschen Mainstream.
Ausriß, MDR-Fahndungsaufruf. Hochrangige deutsche Politiker noch nicht bei vergewaltigtem Mädchen und dessen Eltern…
Ausriß – Moslem-Marokkaner ersticht Moslem-Marokkaner am Tag vor neuen Pegida-Legida-Protestaktionen. Bisher offenbar noch kein Niederlegen von Blumen durch hochrangige sächsische Politiker wie im Falle des Moslem-Eritreers Khaled.“Erst Pegida, dann der gewaltsame Tod des jungen Eritreers Khaled.” Frankfurter Rundschau“Kerzen und Blumen sollen an den Tod Khaled Idris Bahray erinnern…Khaleds Freund Hani hat sich mehrfach geäußert. Er ist sich inzwischen „zu 99,9 Prozent sicher, dass er von Rechtsradikalen ermordet wurde“…Was sollten sie denn auch denken, wenn Pegida jeden Montag durch Dresden zieht?..Die Ermittlungen sind noch nicht weiter. Keine Zeugen, keine Verdächtigen, keine Waffe. Die Polizei vernimmt Anwohner, will die Videoüberwachung im Supermarkt auswerten. Man weiß nur, der junge Mann wurde woanders umgebracht, die Leiche in den Hof gelegt…(Frankfurter Rundschau)
“4 Milliarden arme Menschen – haben die in Deutschland alle Platz?” Kundgebungsplakat am 13.4. 2015 in Dresden. Aus Sicht der Politschauspieler und des Mainstreams haben die genannten “4 Milliarden armen Menschen” bequem in Deutschland Platz und sollten ruhig alle kommen.
Ausriß.
Erwartungsgemäß Lob aus den USA für Merkels Asylantenpolitik:”Präsident Obama hat seine Wertschätzung für die Führungsrolle der Kanzlerin im Umgang mit der Migrationskrise in Europa zum Ausdruck gebracht”, teilte das Weiße Haus nach dem Telefonat mit.” Illustrierte DER SPIEGEL
In Suhl am Tag der Pegida-Protestaktion 15-jährige deutsche Jugendliche sexuell genötigt, mit Messer verletzt – Somalier als Tatverdächtiger festgenommen, laut Polizeibericht, Fahndung nach weiteren zwei Männern. Merkel, Gabriel und Gauck noch nicht nach Suhl. Hochrangige Regierungspolitiker besuchten noch nicht das Asylantenheim von Suhl, nahmen auch an Mahnwachen nach Vergewaltigung eines Chemnitzer Mädchens nicht teil…
Abgelehnter Ausländer legte Feuer im Asylantenheim Niesky – rd. 250000 Euro Schaden, laut Staatsanwaltschaft.
“Zwei Tage nach dem Mord an seinem Mitbewohner lief Hassan S.(vorn r.) bei einer Gedenk-Demo in der 1. Reihe.”
“Khaleds Killer ging noch demonstrieren”. Bildzeitung, Ausriß: Die Mitdemonstrierer von Hassan Saleh wußten sehr genau, wen die allermeisten Dresdner für den/die Täter hielten, hatten indessen nicht die geringsten Skrupel, mit dem Mörder auf die Straße zu gehen, gigantische Scheinheiligkeit zu manifestieren. Dies spricht Bände über die Wertvorstellungen der Pegida-Gegner – und ihrer Unterstützer aus dem deutschen Mainstream.
“Bei der Auftaktkundgebung auf dem Jorge-Gomondai-Platz hatte neben mehreren Migranten sowie Vertretern des sächsischen Flüchtlingsrates und der Opferberatung des RAA Sachsen auch die Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden, Kristina Winkler, gesprochen. „Wir alle stehen in der Verantwortung, die Schwächsten der Gesellschaft zu integrieren und zu schützen“, sagte sie. Es sei ein Armutszeugnis für Dresden, dass Flüchtlinge hier Angst haben müssten. Unter den Demonstranten waren auch Stadt- und Landräte sowie Vertreter des Staatsschauspiels Dresden.” LVZ
“Bei einer Verurteilung wegen Totschlags drohen bis zu 15 Jahre Haft. Dass der Täter in seine Heimat Eritrea ausgeliefert wird, scheint ausgeschlossen. Die Haft wird er daher in Deutschland verbüßen.” Mopo zu den vom deutschen Steuerzahler zu tragenden Haftkosten.
Ausriß, MDR-Fahndungsaufruf. Hochrangige deutsche Politiker noch nicht bei vergewaltigtem Mädchen und dessen Eltern…
Vorschlag aus Dresden zur gerechten, demokratischen Lösung aktueller Probleme – Verursacher und deren Anhänger, Sympathisanten kommen komplett für entstandene Kosten, für die Lösung der Unterbringungsfrage auf – Steuerzahlern wird gegen ihren Willen nichts aufgebürdet:”Dezentrale Unterbringung bei Politikern und Kulturschaffenden!” Soweit bekannt, ist in den Villen, Häusern und Gärten politisch verantwortlicher, finanziell gut ausgestatteter Politiker, Autoritäten sowie deren Anhängern ausreichend Platz für alle ankommenden Ausländer – Zelte etc. wie vor dem Dresdner Hauptbahnhof werden unnötig. Foto vom Altmarkt in Dresden, Sommer 2015. Welche Politiker, Autoritäten sowie deren Anhänger besonders viel Wohnraum, Platz für Asylanten zur Verfügung haben, läßt sich rasch feststellen und dokumentieren.
Ausriß – Moslem-Marokkaner ersticht Moslem-Marokkaner am Tag vor neuen Pegida-Legida-Protestaktionen. Bisher offenbar noch kein Niederlegen von Blumen durch hochrangige sächsische Politiker wie im Falle des Moslem-Eritreers Khaled.“Erst Pegida, dann der gewaltsame Tod des jungen Eritreers Khaled.” Frankfurter Rundschau“Kerzen und Blumen sollen an den Tod Khaled Idris Bahray erinnern…Khaleds Freund Hani hat sich mehrfach geäußert. Er ist sich inzwischen „zu 99,9 Prozent sicher, dass er von Rechtsradikalen ermordet wurde“…Was sollten sie denn auch denken, wenn Pegida jeden Montag durch Dresden zieht?..Die Ermittlungen sind noch nicht weiter. Keine Zeugen, keine Verdächtigen, keine Waffe. Die Polizei vernimmt Anwohner, will die Videoüberwachung im Supermarkt auswerten. Man weiß nur, der junge Mann wurde woanders umgebracht, die Leiche in den Hof gelegt…(Frankfurter Rundschau)
Der sadistisch totgeschlagene Jude und der Albaner
An der ersten Mahnwache für den Ostern 2015 sadistisch totgeschlagenen Juden hatten laut Medienangaben keine Mitglieder des Bundeskabinetts teilgenommen.
Ausriß, Lokalmedien. Zehnjähriger Junge in angeblich befriedeter Slumregion “Complexo do Alemao” in Rio de Janeiro im April 2015 von MG-Salve getroffen. Die Merkel-Delegation äußerte sich auch nicht zum Terror gegen die Slumbewohner in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro – laut neuesten Medien-Statistiken gab es 2015 vom 1. Januar bis zum 20.August 2015 allein im “Complexo do Alemao” an 190 Tagen Feuergefechte – wobei auch am Tage der Merkel-Gespräche von Brasilia in der Slumregion Granaten explodierten, Schreie von Opfern zu hören waren. Der Staat garantiert nicht das theoretisch in der Verfassung verankerte Recht auf persönliche/öffentliche Sicherheit – wegen neoliberaler Herzenskälte interessieren sich u.a. mitteleuropäische Politschauspieler für derartige Menschenrechtsprobleme offenkundig nicht.
Westdeutsche Medien in Sachsen, darunter Mopo, Sächsische Zeitung und TV-Sender, dürfen nicht mehr wie noch vor Monaten live über die Pegida-Proteste berichten – überall verschärfte Berichterstattungsvorschriften, Zensur…Von derartigen Berichterstattungsverboten sind offenbar auch überregionale deutsche Medien betroffen.
In Suhl am Tag der Pegida-Protestaktion 15-jährige deutsche Jugendliche sexuell genötigt, mit Messer verletzt – Somalier als Tatverdächtiger festgenommen, laut Polizeibericht, Fahndung nach weiteren zwei Männern. Merkel, Gabriel und Gauck noch nicht nach Suhl. Hochrangige Regierungspolitiker besuchten noch nicht das Asylantenheim von Suhl, nahmen auch an Mahnwachen nach Vergewaltigung eines Chemnitzer Mädchens nicht teil…
“Ausgedachte Wirklichkeiten: Die Distanz des politischen Journalismus zur tatsächlichen Politik war nie zuvor so groß wie heute.” Frankfurter Allgemeine Zeitung 2013
Merkel reist wie Gabriel nicht nach Suhl, aber nach Heidenau – Ausschreitungen von Suhl werden daher von der Regierung deutlich anders bewertet.
“Pegida ist Geschichte… Es ist vorbei… Danke, Pegida, das war’s!…Viele Politiker werden jetzt zum Alltag übergehen, so als ob es den Protest nie gegeben hätte. Auch aus der Berichterstattung wird Pegida rasch verschwinden. ” Hamburger Illustrierte Der Spiegel im Februar 2015.
18:30 Uhr: Um Viertel vor Sieben soll es offiziell losgehen. Der Platz ist schon jetzt brechend voll und es kommen immer mehr Leute. Epoch Times
Lutz Bachmann: „Beste Genesungswünsche für Polizisten von Heidenau“, gegen Demos vor Asylantenheimen, für Verurteilen von Personen, die vor solchen Heimen randalieren.“Angepriesene Fachkräfte gibt es dort kaum…Krieg gibt es nicht auf dem Balkan und auch nicht in Eritrea…“ Mit derzeitigen Ausgaben für Asylanten ließe sich die Rente jedes deutschen Rentenbeziehers um 100 Euro erhöhen. Laut schwedischen Statistiken jährlich Asylbewerberkosten von rd. 36000 Euro pro Kopf. „Kanzlerin Merkel hat den unsäglichen Satz gesagt: Der Islam gehört zu Deutschland.“
„Pegida lebt. Pegida wächst und Pegida wirkt. Diese drei Sachen sind eindeutig festzustellen.“ Ab 7. September wolle man wieder wöchentlich in Dresden demonstrieren, „vermutlich auf dem Altmarkt, weil der Neumarkt nicht mehr ausreicht“. Zitat Epoch Times
Pegida-Redner: “Wenn es hier in Deutschland zur Eskalation und vielleicht auch zu Bürgerkriegen kommt, dann ist es leider ein Teil der amerikanischen Militärstrategie.”
Erstmals „Putin, Putin“-Sprechchöre auf einer Pegida-Protestveranstaltung, ferner „Ami go home – Merkel muß weg.“, „Lügenpresse, Lügenpresse“, „Volksverräter“.
Redner: „gewollter kultureller Völkermord in Europa – Ethnozid, das findet definitiv statt…Deutschland kriecht vor den Amerikanern und den Ölscheichs.“
„Treten sie zurück, Frau Merkel!“
Pegida-Spaziergang erneut an Gebäuden der westdeutschen Blätter „Morgenpost“ und „Sächsische Zeitung“ vorbei.
Tatjana Festerling, teils ironisch: „Asylindustrie…Herrenmenschen2.0 – massenhaft in der Politik – Bodo Ramelow…er will also hier die Apartheid einführen…“ „Intoleranz der Muslime…Wir sehen, wie Menschen geköpft werden, Kinder mit Köpfen Fußball spielen…ZDF-Propagandakanal…enorme Reichweite der Pegida-Website…Natürlich hocken die neuen Herrenmenschen auch in den Redaktionsstuben…Frage, was Europa mit Millionen unqualifizierter Afrikaner machen solle…Überall in Europa begehren die Menschen gegen Kulturzerstörung auf…Hier wird gerade unwiederbringlich zerstört, was uns wichtig ist…Organisierte Verantwortungslosigkeit…Invasoren nach Europa strömen…Masse läßt sich auch manipulieren…die vom Verfassungsschutz unterwanderte NPD…“
„Ziel, unser Land zurückzuerobern…ist die Polizei nicht unser Feind…wir stehen kurz vor der Barbarei…Vorboten der totalen Anarchie“ – Hinweis von Festerling auf Terror und Gewalt der jüngsten Zeit.
„Im grünen Gender-Paradies Baden-Württemberg wurden heute 1200 Bücher der Stadtbibliothek Bad Dürrheim vernichtet, weil sie falsche Schreibweisen enthielten.“ Alles was nicht ins ideologische Weltbild der neuen Herrenmenschen passe, werde gnadenlos zensiert.
Über IS-Terror:
Festerling beschreibt Enthauptungen und Kreuzigungen von Christen wie sie durch ISIS in Syrien und Irak stattfinden und beklagt, dass es zu „diesen unfassbar grausamen Taten des Islam“ keine politische Diskussion gebe oder gar ein Konzept, wie sich Deutschland davor wappnen könnte. „Stattdessen faseln Linke und Grüne etwas von fehlender Empathie gegenüber den Asylforderern hier bei uns.“
Über Aktenzeichen XY:
„Auch das ZDF, der Propagandakanal, der sich durch das von uns erpresste Geld finanziert“ habe sich bereits „rassistisch hervorgetan“, weil es einen Fahndungsaufruf nicht senden wollte, weil der Täter schwarz war. „Nur der massive Druck, zu dem auch die enorme Reichweite der Pegida-Facebookseite beiträgt, ließ die Meinungsfaschisten aus dem Haus der Heulsuse Claus Kleber einknicken.“
Was tun mit Millionen Afrikanern?
„Selbst in der Wirtschaft verhindern die ideologischen Denkverbote der Herrenmenschen jede Diskussion.“ Ökonomische Bedenken würden einfach vom Tisch gewischt, Festerling.
„Die berechtigte Frage, was Europa mit Millionen unqualifizierter Afrikanern machen solle,
wo doch schon die Arbeitslosenquoten von jungen Portugiesen, Spaniern und Griechen dramatisch sind, wird als menschenverachtend und rassistisch stigmatisiert. Und wer es wagt, einzuwenden, dass die Hälfte dieser „Flüchtlinge“ aus dem friedlichen Europa, also Kosovo-Albanien und so weiter kommt, wo derzeit niemand gefoltert oder abgeschlachtet wird, kommt an den Nazi-Pranger.“
„Merkel gehört zum Islam“. „Asylbetrüger raus“. Plakate
“Pegida gehört zu Deutschland”. Vizekanzler Sigmar Gabriel/SPD in Bild-Zeitung. **
“Pegida wird vergessen werden”. Hamburger Wochenblatt “Die Zeit” 2015
“Die islamfeindliche Pegida-Bewegung siecht vor sich hin.” Regierungssender Deutsche Welle
“Geschwunden ist der Zuspruch zu Pegida.” Die Welt
Laut kurioser FAZ-Bewertung war Pegida angeblich bereits im Januar 2015 am Ende:
“Pegida löst sich auf. Führerlose Bewegung”. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Januar 2015.
“Pegida schafft sich ab.” Illustrierte Der Spiegel. “Für die Montagsmärsche durch Dresden war es das wohl.”
“Dresdner Politologe Patzelt sieht Pegida-Bewegung vor dem Ende”. Leipziger Volkszeitung
“Vizekanzler Sigmar Gabriel sieht den Zenit der Pegida-Demonstrationen überschritten. Dies könne auch eine Erlösung für Dresden sein.” Süddeutsche Zeitung
“Erst dachten alle, die Dresdner Demonstrationen erledigten sich von selbst. Die Protestbewegung hält sich jedoch hartnäckig. Wieso ist das so?”
Wer ist “alle”? Die einstige Qualitätszeitung Frankfurter Allgemeine/FAZ im Mai 2015.
“Und tatsächlich denkt die Anti-Islam-Bewegung offenbar gar nicht daran, auf ihre Großdemonstrationen zu verzichten oder gar ihre Aktivitäten ganz einzustellen.” Berliner Tagesspiegel, März 2015
Augstein-Meinungs- und Gerüchte-Blatt Der Freitag Mai 2015 ganzseitig, sogar Seite 3: “Der Protest hat sich totgelaufen…Heute ist Pegida vor allem eins:langweilig…Es scheint niemanden mehr so wirklich zu interessieren…die Bewegung hat weder ein sichtbares Ziel noch eine Strategie…”(keinerlei Hinweis auf klar definierte Ziele und Strategien von Pegida, auf Positionspapiere etc., den bundesweiten Pegida-Demonstrationskalender 2015)
Zahlreiche deutsche Zeitungen Ende Mai 2015 mit gleichem Artikel: “Warum die Anti-Islam-Bewegung in Dresden offenbar vor dem Aus steht…die absterbende Pegida-Bewegung…Pegida wird verlöschen und im Nirwana verschwinden…”
Die Leiche wurde von einer ostdeutschen Nachbarin frühmorgens gefunden:”Weshalb die Mitbewohner des 20-Jährigen nicht selbst und viel früher Alarm geschlagen haben, nachdem Khaled Idris Bahray vom Einkauf nicht zurückgekommen ist, ist unbekannt.” LVZ
“Der aus Eritrea stammende Flüchtling war am vergangenen Montagabend, während Pegida durch Dresden marschierte, durch Messerstiche getötet worden.” Tagesspiegel
„Ein Grafitto auf einer Häuserwand in Dresden erinnert an Khaled Idris Bahray aus Eritrea, der am 12. Januar 2015 einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel.“ Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT am 24.8. 2015 – der Täter wird nicht genannt, was Bände spricht…
Wer mit Mörder und Falschaussagern problemlos durch Dresden zog – Demonstration mit dem Mörder, doch danach keine Demonstration gegen den festgenommenen Mörder, keine Distanzierung von vorangegangener Solidarität mit Mörder und Falschaussagern – zeitgeschichtlich bemerkenswerte Wertvorstellungen des Pegida-kritischen Spektrums :
“Bei der Auftaktkundgebung auf dem Jorge-Gomondai-Platz hatte neben mehreren Migranten sowie Vertretern des sächsischen Flüchtlingsrates und der Opferberatung des RAA Sachsen auch die Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden, Kristina Winkler, gesprochen. „Wir alle stehen in der Verantwortung, die Schwächsten der Gesellschaft zu integrieren und zu schützen“, sagte sie. Es sei ein Armutszeugnis für Dresden, dass Flüchtlinge hier Angst haben müssten. Unter den Demonstranten waren auch Stadt- und Landräte sowie Vertreter des Staatsschauspiels Dresden.” LVZ
(„Vertreter des Staatsschauspiels Dresden“ – warum das Theater immer noch kein Stück über den Fall Khaled auf die Bühne brachte…)
„Bei einer Verurteilung wegen Totschlags drohen bis zu 15 Jahre Haft. Dass der Täter in seine Heimat Eritrea ausgeliefert wird, scheint ausgeschlossen. Die Haft wird er daher in Deutschland verbüßen.“ Mopo zu den vom deutschen Steuerzahler zu tragenden Haftkosten.
Keine Demonstrationen des Anti-Pegida-Spektrums gegen Ausschreitungen wie im Suhler Asylantenheim etc.
„On Monday night January 12, 2015, German anti-immigrant fascist rallies in Dresden resulted in the stabbing of Khalid Idris Bahray, a twenty-years old Eritrean refugee.
Khalid fled his home town Keren, Eritrea, with his mother when he was five years old and settled in a refugee camp in Sudan where he grew up. Last year he made the journey to Libya through the desert and reached Italy by sea finally arriving in Germany in August of 2014, only five months ago.
The victim was stabbed to death close to the building where he lived with other refugees. His body was found the next morning.
The anti-immigrant rallies are organize by Pagida, a fascist organization.“
“Deutschland du Mörder.”Auch auf einer Demonstration in der deutschen Hauptstadt Berlin wurde 2015 klargestellt, daß als Mörder des Moslem-Eritreers Khaled unter keinen Umständen ein anderer Moslem-Eritreer in Frage kommt. Ausriß.
„Bahray war am Dienstag Morgen tot im Innenhof seines Wohnhauses aufgefunden worden, nachdem Dresden am Tag zuvor durch eine erneute Demonstration der faschistischen Pegida Funktionäre erschüttert wurde, an der sich etwa 25.000 Faschist_innen beteiligt hatten.“
Ausriß. „Khaled – Opfer der Dresdner Willkommenskultur?“ Auf keinem Protestplakat wurde auf die allgemeine Auffassung unter der Dresdner Bevölkerung über den/ die vermutlichen Täter Bezug genommen – diese Auffassung hatte sich vorhersehbar als richtig erwiesen.
„Nightmare Dresden – Failed State Sachsen“. Ausriß
„Zwei Tage nach dem Mord an seinem Mitbewohner lief Hassan S.(vorn r.) bei einer Gedenk-Demo in der 1. Reihe.“
“Khaleds Killer ging noch demonstrieren”. Bildzeitung, Ausriß: Die Mitdemonstrierer von Hassan Saleh wußten sehr genau, wen die allermeisten Dresdner für den/die Täter hielten, hatten indessen nicht die geringsten Skrupel, mit dem Mörder auf die Straße zu gehen, gigantische Scheinheiligkeit zu manifestieren. Dies spricht Bände über die Wertvorstellungen der Pegida-Gegner – und ihrer Unterstützer aus dem deutschen Mainstream.
Ausriß – Moslem-Marokkaner ersticht Moslem-Marokkaner am Tag vor neuen Pegida-Legida-Protestaktionen. Bisher offenbar noch kein Niederlegen von Blumen durch hochrangige sächsische Politiker wie im Falle des Moslem-Eritreers Khaled.“Erst Pegida, dann der gewaltsame Tod des jungen Eritreers Khaled.” Frankfurter Rundschau“Kerzen und Blumen sollen an den Tod Khaled Idris Bahray erinnern…Khaleds Freund Hani hat sich mehrfach geäußert. Er ist sich inzwischen „zu 99,9 Prozent sicher, dass er von Rechtsradikalen ermordet wurde“…Was sollten sie denn auch denken, wenn Pegida jeden Montag durch Dresden zieht?..Die Ermittlungen sind noch nicht weiter. Keine Zeugen, keine Verdächtigen, keine Waffe. Die Polizei vernimmt Anwohner, will die Videoüberwachung im Supermarkt auswerten. Man weiß nur, der junge Mann wurde woanders umgebracht, die Leiche in den Hof gelegt…(Frankfurter Rundschau)
Der sadistisch totgeschlagene Jude und der Albaner
„Schon wieder in Sachsen. Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Döbeln“. Bildzeitung am 25.8. 2015 über zwei Mülltonnen, die laut Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma in Brand gesteckt worden waren.
Brasilien – “Wirtschaftswunder” 2013: Land fällt auf Welt-Ranking für Wettbewerbsfähigkeit um 8 Plätze zurück – auf 56. Position.
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Mordopfer an Ipanema-Strand von Rio de Janeior, nichts Ungewöhnliches. Herrscht Massenandrang, legen sich die Badegäste direkt neben derartige Leichen – die oft erst nach Stunden, im Fall des Fotos fast sechs Stunden, abtransportiert werden. Ausriß O Globo
Brasiliens Dauerkrise 2016 und die andere Sicht in zahlreichen deutschsprachigen Büchern. “Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen schüren die Erwartung, dass Brasilien bald zu den mächtigsten Staaten der Welt gehören wird.” “Brasilien gilt längst nicht mehr nur als Schwellenland, sondern hat den Sprung in die Riege der führenden Industrienationen geschafft.” Offizieller Korrespondent eines öffentlich-rechtlichen Senders Deutschlands. Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus, vieles derzeit in Staaten wie Deutschland kopiert.
”Das System hier ist einfach verfault.” Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew 2010 im Website-Interview, als Deutschlands gesteuerter Mainstream noch die Lula-Rousseff-Regierung über den grünen Klee lobte…
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Brasiliens vertiefte Wirtschaftskrise erschreckt die Welt nicht, weil Brasilien irrelevant geworden ist, analysieren nationale Qualitätsmedien 2016. Die Option für die Irrelevanz habe Brasilien in der Welt von heute noch unwichtiger gemacht. Brasilien nehme an den Welt-Debatten über aktuelle Herausforderungen nicht teil, sei von diesen Debatten ausgeschlossen. Brasiliens internationaler Einfluß sei stark gesunken – das Land modernisiere sich nicht, integriere seine Wirtschaft nicht in die Weltwirtschaft. Auffällig ist, daß in der mitteleuropäischen Lügenpresse jahrelang von einem angeblichen internationalen Bedeutungszuwachs Brasiliens gefaselt wurde.
“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft guten Wege.” Helmut Schmidt(SPD) zu Lula 2009 in Hamburg…
BRASILIEN
Gauck: Von Brasilien lernen
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
Gauck sieht Kolumbien und Brasilien “auf gutem Wege”/Deutschlandradio Kultur
Arnaldo Jabor, Brasiliens bekanntester Medienkommentator, über Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff bereits 2010: “Dilma hat keinerlei Kompetenz.” Lula wolle eine Frau aus Gründen machistischer Kontrolle. “A Dilma nao tem competencia nenhuma.”
–Die sich auf viele Fakten gründende Bewertung von Arnaldo Jabor hatte vorhersehbar wegen geltender Zensurvorschriften in den deutschen Mainstreammedien keinerlei Chance der Veröffentlichung – dafür wurde flächendeckend Rousseff-Lob und Hudel geschaltet. Wer sich als Medienfunktionär daran beteiligte, konnte enorm viel Geld verdienen, wer keine Rousseff-Propagandatexte schreiben wollte, wurde nicht selten abgeschaltet, erhielt keine Aufträge mehr.
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“Brasilien gilt längst nicht mehr nur als Schwellenland, sondern hat den Sprung in die Riege der führenden Industrienationen geschafft.” Öffentlich-rechtlicher Sender Deutschlands
…Die Frage nach dem Grad unserer Verdummung ist insofern schwierig zu beantworten als dies Verstandeskräfte voraussetzt, von denen wir nicht sicher sein können, sie noch zu besitzen. Beeilen wir uns also und untersuchen einige diese Problematik erhellende Beispiele, bevor es zu spät ist.
Zum Glück werden sie uns immer wieder in auch für schlichtere Gemüter leicht fasslicher Form geliefert, in letzter Zeit vor allem durch die Bankenwelt. Eines dieser Geldinstitute, die “Kreditanstalt für Wiederaufbau”, kurz KfW, hat es dankenswerterweise geschafft, ihren Kollegen namens “Lehman Brothers” noch am Tag ihrer Pleite, oder einen zuvor, 300 Millionen Euro oder auch 500 zu überweisen und uns damit zu dem Schluss kommen zu lassen: Das ist der bisher für unerreichbar gehaltene Gipfel der Blödheit.
Betrachten wir etwas genauer, welche Anstrengungen notwendig waren, ihn zu erklimmen. Ohne uns auf die für Uneingeweihte unergründlichen Details einzulassen, liegt die Vermutung nahe, sie, diese Anstrengungen, sind die einer Intelligenz gewesen, die durch ihre äußerste Zuspitzung zum tragischen Umschlag in die Dummheit verurteilt war. Wie sonst ist zu erklären, dass die geballte Geisteskraft von 34 allesamt in höchsten Regierungs- und Parteiämtern gestählten Verwaltungsratmitgliedern sowie die einer Unternehmensführung, die durch den von ihr angerichteten Schaden bei der Verschleuderung der Tochterbank IKB hätte klug geworden sein müssen, nicht ausreichte, um ein solches Debakel zu verhindern? …
Entgegen der Daten-und Faktenlage wurde deutschen Medienkonsumenten jahrelang kurioses Gerede über Brasiliens angeblich höchst erfolgreichen Wirtschaftsaufschwung, über eine konsequente Bekämpfung der Korruption, über erfolgreiche Industrialisierung etc. vorgesetzt. In Brasilien habe sich ein Wirtschaftswunder ereignet, war allen Ernstes häufig zu lesen und zu hören. Auch hochrangige deutsche Politiker beteiligten sich am Schönfärben Brasiliens. So hatte Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP) noch im Mai 2013 – unwidersprochen vom gesteuerten Mainstream – die Parole von der angeblichen Exzellenz der Wirtschaft Brasiliens ausgegeben:
“Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht.”
Davon konnte indessen, wie die Wirtschaftsanalysen renommierter brasilianischer Experten 2012/2013 zeigten, keine Rede sein. Auf Brasiliens Wirtschaftslage von 2010 trafen Westerwelles Bewertungen, die der deutsche Mainstream in vielfältiger Form wiederkäute, ebenfalls nicht zu, wenn man die damalige Daten-und Analysen-Lage berücksichtigt. 2015 extrem verspätet vom deutschen Wirtschaftsmainstream thematisierte Probleme Brasiliens waren bereits 2012 dort ausführlich konstatiert und diskutiert worden, selbst die überbordende Korruption als Blockierer von Wirtschaftswachstum, vernünftig strukturiertem Wirtschaftsleben.
Exzellenz?http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/22/brasilien-auf-neuem-welt-index-fur-globale-dynamik-unter-50-landern-nur-platz-30-geschafts-ambiente-nur-platz-36-wissenschaft-und-technik-nur-platz-32-arbeitsumfeld-und-humankapital-nur-platz-38/ Bereits 2010 hatte indessen Westerwelle in Sao Paulo erklärt: „…das Bild eines Riesen, eines wirtschaftlichen und politischen Riesen, der abhebt und durchstartet. Man kann das sehen, man kann es geradezu mit den Händen greifen… Natürlich gab es auch Rückschläge. Natürlich hat die Finanz- und Wirtschaftskrise gedämpft und war ein Rückschlag. Aber Brasilien war eines der Länder, die erst zum Schluss in die Krise kamen und eines der ersten Länder, die wieder aus ihr heraus kamen. Wer weiß das in Deutschland? Wer spricht darüber?…Die brasilianische Regierung, mit der Autorität ihrer Erfolgsgeschichte im Hintergrund, sie macht ihr Wort in der Weltpolitik…Aber, meine Damen und Herren, was uns verbindet, das sind gemeinsame Werte. Und wenn man gemeinsame Werte hat, wenn man Ansichten zur Rechtsstaatlichkeit, zur Notwendigkeit internationaler Kooperation, zum Primat des Völkerrechts teilt, so ist das eine ganz besonders verlässliche Basis für eine strategische Partnerschaft. Wir haben ähnliche Vorstellungen über den Wert individueller Freiheit…Deswegen ist das Investieren hier kein Abbau von Arbeitsplätzen zu Hause, sondern im Gegenteil eine Voraussetzung für Wohlstand für alle, ausdrücklich auch bei uns zu Hause. Das ist nämlich das Ergebnis. Wer die Globalisierung der Märkte verschläft, den bestraft das Leben…Diesen Begriff von Präsident Lula, mit dem ich gestern Abend die Ehre hatte, noch einmal ausführlich auch unsere Beziehungen zu besprechen, diese dritte Phase möchte ich aufgreifen und mit konkreten Projekten und Zielsetzungen verbinden…Denn Brasilien beschäftigt uns nicht etwa nur jetzt für ein paar Monate, weil ich heute hier bin und demnächst Wirtschaftsminister Brüderle und Frau Kollegin Schavan kommen, oder weil wir im Mai in München die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage abhalten oder uns mutmaßlich auf dem Lateinamerikagipfel in Madrid darüber unterhalten werden. Nein, meine Damen und Herren: Brasilien muss ein langfristiges, strategisch angelegtes Projekt sein…“
Deutsche Regierungspolitiker verzichten üblicherweise auf aussagekräftige Vergleichsdaten: So liegt Brasilien auf dem aktuellen UNO-Index für menschliche Entwicklung nur auf Platz 79, Deutschland jedoch auf Platz 6.
Deutscher Wirtschaftsminister Rainer Brüderle(FDP) 2010: „Brasilien hat praktisch keinen Rückschlag erlitten durch die Weltwirtschaftskrise. Die Einbrüche an den Finanzmärkten hat das Land glänzend überstanden.“
“Das Land kam blendend durch die Weltwirtschaftskrise von 2008. Illustrierte “Der Spiegel” 2014.
“Die Zeit” über Brasilien:”…neuer Global Player…der brasilianische Boom…relativ unbeschadet durch die Wirtschaftskrise 2008…gefestigte Demokratie…” “Der Aufstieg zum Global Player kam sehr schnell.”
Finanz-und Wirtschaftskrise, Rekord-Entlassungen in Brasilien. Lula spricht von “Porretada” im Dezember 2008. “Fiquei puto.” Stopp vieler Industrieprojekte. “Nao é para vazar. Se vazar o que vou dizer, voces estao fodidos!”(“Das hier darf nicht an die Öffentlichkeit kommen. Wenn bekannt wird, was ich sagen werde, seid ihr gefickt!)
“Ausgedachte Wirklichkeiten: Die Distanz des politischen Journalismus zur tatsächlichen Politik war nie zuvor so groß wie heute.” Frankfurter Allgemeine Zeitung 2013
Auch der bizarrste Agitprop wurde skrupellos entgegen der Fakten-und Datenlage in den deutschen Wirtschaftsmainstream durchgeschaltet:
“Aufstrebende Wirtschaftsmacht – Brasilien will Deutschland überholen.” Focus 2011. Die UNCTAD-Bewertung. **
„Kampfansage aus Lateinamerika: Brasilien rechnet weiter mit rasantem Wachstum und will bald große europäische Volkswirtschaften überflügeln…Die Wirtschaft Brasiliens wird in den Worten des brasilianischen Finanzministers die französische und womöglich sogar die deutsche überholen und noch vor 2015 die fünftgrößte Wirtschaft der Welt sein.“
“Brasilien will Deutschland überholen”. Deutsche Zeitschrift “Focus” 2011, Ausriß.
“Brasilien ist längst nicht mehr nur Rohstofflieferant, sondern plötzlich Hightech-Produzent der Zukunft. Denn das Land zieht nach Autoindustrie und Schiffbau eine IT-Branche hoch. Mit einem eigenen Tablet-PC macht ein brasilianischer Hersteller nun gar Jagd auf Apple.” Manager-Magazin mit kurioser Bewertung…
“Die Deutschen sollten wissen, daß das brasilianische Volk von seinen Regierenden im Stich gelassen wird, die niemals die Wahrheit über unsere Realität sagen.” Franziskaner-Bischof Luiz Flavio Cappio, Diözese von Barra, Teilstaat Bahia, im Website-Interview 2014.
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Brasilien 2015 – die Regierungs-Korruptionsskandale der Lula-Rousseff-Ära. Wie sich die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton bereits 2012 bis auf die Knochen blamiert – vor dem Hintergrund der Faktenlage über Regierungskorruption lobt Clinton ausgerechnet Rousseff wegen angeblichen Kampfes gegen die Korruption, der Schaffung eines “globalen Standards” der Korruptionsbekämpfung. 2015 fordern immer mehr Brasilianer Haft für Rousseff wegen Korruption… **
Hillary Clinton lobt Rousseff 2012 – Steinmeier fragt im selben Jahr Lula nicht nach überbordender Regierungskorruption…
Heikle Menschenrechtsfragen(Folter, Todesschwadronen, Sklavenarbeit, Scheiterhaufen, Banditenterror etc.) offenbar bewußt ausgeklammert – darunter Lulas traditionell sehr gute Beziehungen zu Rechtsextremisten. “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der neuen globalen Ordnung. Podiumsdiskussion mit Luiz Inacio Lula da Silva und Frank Walter Steinmeier. Freitag, 7. Dezember 2012.
Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ Warum Boff von interessierter Seite in Ländern wie Deutschland soviel Lob erhält…
Offizieller Ankündigungstext: “Auf dem Weg zur Weltmacht: Brasiliens Rolle in der neuen globalen Ordnung
Diskussionsveranstaltung mit dem ehemaligen Präsidenten Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, und Frank-Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender und Bundesaußenminister a.D.
Moderation: Burkhard Birke, Deutschlandradio KulturLuiz Inácio Lula da Silva, Präsident Brasiliens von 2003 bis 2011, zählt zu den angesehensten und beliebtesten Politikern weltweit. Die erfolgreichen Armutsbekämpfungsprogramme unter seiner Präsidentschaft wurden zum Modell in der Region. Die Sozial- und Arbeitsmarktreformen seiner beiden Regierungen legten die Grundlage für den wirtschaftlichen Aufstieg im vergangenen Jahrzehnt: In wenigen Jahren wird Brasilien zu den fünf wichtigsten Volkswirtschaften der Welt zählen. Auf der internationalen Bühne hat sich Brasilien als global player etabliert, der seine Interessen selbstbewusst vertritt.”
Robert Kappel im Rundfunkinterview 2015
Nach dem Motto „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ wird unter dem Druck der Fakten sowie wegen außenpolitischen Kontexten 2015 überraschend die Berichterstattungslinie auffällig geändert, kann sogar ein Wirtschaftsexperte wie Prof.Dr. Robert Kappel geradezu sensationell erstmals Richtigstellungen anbringen. In einem Rundfunkinterview sagt Kappel im August 2015 wörtlich: „Brasilien hat durch die starke Korruption und durch eine meines Erachtens auch falsche Wirtschaftspolitik den Anschluß verloren, weshalb es ja über Jahre hinweg negatives Wachstum hat…Sie haben es nicht geschafft, sich zu industrialisieren, die Industrie zu modernisieren…Und von daher hat Brasilien die letzten zehn Jahre durch eine falsche Wirtschaftspolitik verloren.“
Wer sich die Mühe macht, etwa per Internet-Suche zu erkunden, wie der deutsche Mainstream, darunter der Radio-Mainstream, noch unlängst über das angebliche Boomland Brasilien berichtete, wird angesichts der Analyse von Robert Kappel aus dem Staunen nicht wieder heraus kommen. Denn Kappel bezieht sich ausdrücklich auf die letzten zehn Jahre – und betont sogar, daß Brasilien über Jahre hinweg eine schrumpfende Wirtschaft zu verzeichnen hat. Dies ist umso bemerkenswerter, da Kappel somit offizielle brasilianische Regierungsangaben der letzten Jahre anzweifelt: Erst für 2015 wird offiziell Rezession eingeräumt, für 2014 wurde das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts mit 1,5 %, für 2013 mit 2,74 %, für 2012 mit 1,76 % angegeben. Kappel verfährt damit nicht anders als unabhängige brasilianische Wirtschaftsexperten, während selbst der deutsche Wirtschaftsmainstream stets offizielle Wachstumsangaben für bare Münze nahm. Der deutsche Experte bezieht sich offenbar auf brasilianische Experten-Quellen der letzten zehn Jahre, die in deutschen Medien bisher unterschlagen wurden.
“Mit wahnsinnigen Zahlen in allen Wirtschaftszweigen ist es bald eines der wichtigsten Länder der Welt.“
“Die Zahlen lügen.” Clovis Rossi (Folha de Sao Paulo) 2010 über Brasiliens offizielle Statistiken. **
“as estatisticas oficiais, táo cultivadas no brasil, como se fossem a lei de deus, náo merecem o menor crédito no mundo civilizado, como acaba de descobrir o jornal britanico “financial times”.”
Industrialisierung laut gesteuertem deutschem Mainstream – Deindustrialisierung laut brasilianischen Wirtschaftsexperten:
Noch im November 2011, einem ausgesprochenen Deindustrialisierungsjahr mit zahlreichen Fabrikschließungen, hatten die Stuttgarter Nachrichten angesichts des Kretschmann-Besuchs in Brasilien konstatiert:”Das Land durchläuft eine intensive Industrialisierung” – wurde somit die allgemein bekannte Deindustrialisierung zur Industrialisierung erklärt.
“Eine der größten Schwierigkeiten des kulturellen Beobachters angesichts der politischen Szenerie Brasiliens ist, nicht der Versuchung zu Fatalismus oder Zynismus nachzugeben. Schließlich sind es soviele Dinge, die sich seit so langer Zeit wiederholen…” Daniel Piza, O Estado de Sao Paulo.
“Die Regierung von Dilma Rousseff trimmt das Land auf Wachstumskurs”.
Hintergrund:
“Wirtschaftswoche” 2013 über Brasilien: “Perfekte Partner. Rohstoffe im Überfluss, wachsende Kaufkraft, junge Bevölkerung – was Brasilien zu bieten hat.” “Land des Aufbruchs”. “Brasilien forciert die Industrialisierung.” Mindestlohn derzeit bei umgerechnet rd. 242 Euro. “Olympische Spiele und Fußball lassen Brasilien boomen.” Das Investment. **
Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Politiker öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben. Selbst manche Pegida-Anhänger nehmen Äußerungen von Politschauspielern des sog. politischen Spektrums( von sog. links bis sog. rechts) immer noch für bare Münze.
“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.
“4 Milliarden arme Menschen – haben die in Deutschland alle Platz?” Kundgebungsplakat am 13.4. 2015 in Dresden. Aus Sicht der Politschauspieler und des Mainstreams haben die genannten “4 Milliarden armen Menschen” bequem in Deutschland Platz und sollten ruhig alle kommen.
„Nach den Feierlichkeiten zum 24. Jahrestag der Unabhängigkeit wurde Poroschenko noch am Montagnachmittag von Kanzlerin Angela Merkel in Berlin erwartet.“ FAZ
Wie es die Hamburger Illustrierte DER SPIEGEL macht – Titelzeile am „Unabhängigkeitstag“:
„Vor Ukraine-Gesprächen in Berlin:Poroschenko warnt vor russischem Einmarsch“
„Geschäft mit Panzern
Deutsche Rüstungsfirmen profitieren von Ukraine-Krise“. FAZ, August 2015
Ausriß. Asow-Bataillon posiert mit Hakenkreuz-und NATO-Fahne – Warten auf Positionierung von Merkel/Steinmeier/Gauck. Der gleichgeschaltete deutsche Mainstream schweigt ohnehin zur nazistisch-antisemitischen Ausrichtung von Marionetten-Streitkräften.
Beeindruckende neoliberale Herzenskälte in Deutschland gegenüber dem Leiden der ostukrainischen Bevölkerung – war es so unter Adolf Hitler? Behinderte Ostukrainer sogar im Rollstuhl ermordet.
Ausriß, Kriegsverbrechen der Kiewer NATO-Marionetten. Deutsche Autoritäten positionieren sich nicht zu solchen gravierenden Menschenrechtsverletzungen. Warum das deutsche Fernsehen solche Kriegsverbrechen nicht zeigt.
„nun kämpfen wir schon gegen unser Brudervolk“ „ich bin niedergeschlagen“, und Poroschenko sagte Minsk 2 hat uns die Zeit verschafft unsere Streitkräfte zu stärken, kein Wort vom Friedenswillen………….
Alle Abkommen sind gescheitert. Die neuen Machthaber in Kiew haben noch nicht ein Abkommen eingehalten.
Ich finde es unverantwortlich, dass wir diese Leute noch immer unterstützen. Was sie mit dem Geld machen das sie von uns bekommen, sieht man in dem Film ja. Und statt uns für humanitäre Hilfe für die Ukraine einsetzen bauen wir ein Militärkrankenhaus. Statt Hilfe für verletzte Kinder zu organisieren, holen wir verwundete freiwillige Soldaten zur Behandlung nach Deutschland.
Die Regierung in Kiew sollte unmissverständlich zur Umsetzung der Minsker Vereinbarung aufgefordert werden.
Solche Zustände wie in der Ukraine sollten in keinem Land geduldet oder gar unterstützt werden. Insoweit sollte mal ausführlich und ehrlich über die Lage der Not leidenden ukr. Bevölkerung berichtet werden.
Rotschwarze Fahnen bei Naziaufmarsch 2014 in der Ukraine – das SS-Symbol Wolfsangel, neben Hakenkreuz und SS-Rune immer dabei. ARD erklärt nicht die Zusammenhänge. Ausriß.
Gemäß heute offiziell geltenden Kriterien gehören deutsche Unterstützer der rechtsextremistischen Oligarchin Timoschenko, Unterstützer von Nazis, Neonazis der Ukraine auf keinen Fall zum rechten politischen Spektrum, sondern zum fortschrittlichen bzw. linken.
Die Wertvorstellungen der Grünen – Beispiel Oligarchin Timoschenko, deren Rolle in der Ukraine:
Tagesschau, Nov. 2014: “Es lag zum Beispiel daran, dass Politikerinnen wie Julia Timoschenko im Westen als Demokratinnen bezeichnet und unterstützt wurden, während sie in der Ukraine als Mitglied der überaus korrupten Elite gesehen wurden.”
Angesichts des Umgangs mit Timoschenko fordert SPD-Chef Gabriel Politiker dazu auf, die EM zu boykottieren. Die Welt
Lobend äußerte sich SPD-Chef Gabriel über Bundespräsident Joachim Gauck, der wegen des Umgangs mit der ehemaligen Ministerpräsidentin Julia Timotschenko seinen Besuch in der Ukraineabgesagt hatte.„Über diese Entscheidung des Bundespräsidenten habe ich mich sehr gefreut. Die Absage der Reise beweist, dass wir mit Joachim Gauck den richtigen Mann zum Staatsoberhaupt gemacht haben. Sein Freiheitsideal ist alles andere als veraltet, wie ja manche seiner Gegner behauptet haben. Es ist brandaktuell.“ Focus
“Ich hätte schon einen Weg gefunden, wie man diese Dreckskerle abschlachten könnte…einfach, damit von Rußland nicht mal ein verbranntes Feld übrigbleibt.”
Russen in der Ukraine: “Sie müssen mit Atomwaffen getötet werden.”
Ausriß.
Gemäß heute offiziell geltenden Kriterien gehören deutsche Unterstützer der rechtsextremistischen Oligarchin Timoschenko auf keinen Fall zum rechten politischen Spektrum, sondern zum fortschrittlichen bzw. linken.
Timoschenko über Putin: bereit, “diesem Mutterficker in den Kopf zu schießen”.(Telepolis) FAZ-Leserbrief: “AUCH PRIVAT… würde ich mit Menschen dieses Sprachgebrauchs weder telefonieren noch mich an einen Tisch setzen – hat der Kaffee gemundet, Frau Merkel?”
SPD-Gabriel in Saudi-Arabien 2015:
“Gabriel führt an diesem Wochenende eine 90-köpfige Delegation aus Wirtschaftsleuten an. Gewissermaßen als deren oberster Verkaufschef soll er helfen, deutsche Produkte zu vermarkten: Gasturbinen, Solaranlagen, Medizingerät, sogar Fußbodenbeläge haben die Manager in ihren Werbebroschüren im Gepäck…Saudi-Arabien ist derzeit ein Land in Angst: eingeklemmt im Norden wie im Süden zwischen Kriegen und Bürgerkriegen. Seit Monaten zeigt das autokratische Regime mehr Härte im ganzen Land, hat mehr Menschen verhaftet, mehr exekutiert als gewöhnlich.” Der Spiegel
“On Monday night January 12, 2015, German anti-immigrant fascist rallies in Dresden resulted in the stabbing of Khalid Idris Bahray, a twenty-years old Eritrean refugee.
Khalid fled his home town Keren, Eritrea, with his mother when he was five years old and settled in a refugee camp in Sudan where he grew up. Last year he made the journey to Libya through the desert and reached Italy by sea finally arriving in Germany in August of 2014, only five months ago.
The victim was stabbed to death close to the building where he lived with other refugees. His body was found the next morning.
The anti-immigrant rallies are organize by Pagida, a fascist organization.”
Offenbar Nachrichtensperre über religiös-ethnische Konflikte in Asylantenheimen von Suhl und anderen Orten, keine Teilnahme von Politikern an Protesten wegen vergewaltigtem Kind von Chemnitz…
„In einem Klima falsch verstandener Toleranz und Feigheit haben es Politiker jahrelang versäumt, abgelehnte Asylbewerber wegzuschicken. Das rächt sich nun…
Statt geltendes Recht anzuwenden und das auch öffentlich zu vertreten, wurde vor allem die Abschiebungabgelehnter Asylbewerber jahrelang als bürokratischer Gewaltakt stigmatisiert. Die Ausländerbehörden sind längst nicht mehr imstande, geltendes Recht mit politischer Rückendeckung anzuwenden…
Immer weniger Personen werden abgeschoben
Das hat dazu geführt, dass nur sehr wenige der rechtskräftig Abgelehnten Deutschland je wieder verlassen haben. Zahlen aus mehreren Bundesländern zeigen, dass in den vergangenen Jahren kaum fünfzehn Prozent der Ausländer, die dazu ultimativ und mit Fristsetzung aufgefordert worden waren, tatsächlich ausgereist sind oder abgeschoben wurden. Obwohl die Zahl der Anträge dramatisch gestiegen ist, hat sich die Zahl der Abschiebungen in den vergangenen vier Jahren bundesweit kaum verändert. Gemessen an der Zahl der Bewerber, werden sogar immer weniger Personen abgeschoben. So waren es 2011 bei etwa fünfzigtausend Antragstellern insgesamt 7917 abgeschobene Personen. Im vergangenen Jahr gab es etwa 200.000 Anträge, aber nur 10.884 Abschiebungen. Sollte sich die Abschiebepolitik auch in der gegenwärtigen Extremlage nicht ändern, würden von den erwarteten 800.000 Antragstellern für 2015 mehrere hunderttausend Abgelehnte in Deutschland bleiben können. Eine gewisse Entlastung könnten dann nur freiwillige Rückkehrprogramme bringen, die Ausreisende mit Tickets und einem Startgeld versorgen.
Manche Länder unterbieten in diesen Monaten sogar die niedrigen Zahlen des Vorjahres. So hat Thüringen bis Ende Juni die Zahl der Abschiebungen etwa halbiert…
Eine gewisse Steigerung gibt es dagegen im grün-rot regierten Baden-Württemberg und in Bayern, wo bis Juni schon mehr Ausländer abgeschoben worden sind als im gesamten Vorjahr, nämlich 1646 Personen. Gemessen an der Vielzahl der offenkundig aussichtslosen Asylbewerber, ist das dennoch wenig. Mit dieser Politik ist die gegenwärtige Situation nicht zu meistern. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer, sagt: „Die mangelhafte Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ist eines der Hauptprobleme bei der Bewältigung der angespannten Asylsituation.“ Gerade in den rot-grün regierten Ländern fehle oft der politische Wille. Aber eben nicht nur dort, sondern eigentlich überall.
Papiere verloren oder weggeworfen
… Die Haupthindernisse schaffen die Asylbewerber oft selbst: Die meisten haben ihre Papiere verloren oder weggeworfen. Erstaunlich viele wissen aber angeblich auch nicht einmal, aus welchem Land sie kommen. Das mag im Einzelfall wegen psychischer Belastungen stimmen. Oft aber wenden die Asylbewerber bloß eine bewährte Taktik an, um die Abschiebung zu hintertreiben. Denn wenn die Ausländerbehörden nicht wissen, woher jemand kommt, wie er heißt, können sie ihn auch nirgendwohin zurückschicken. Inzwischen sagen mehr als drei Viertel aller Antragsteller, sie hätten keine Pässe, Urkunden, nichts. Manchmal tauchen die dann doch wieder auf, etwa wenn sie in Deutschland heiraten. Viele aber widerstehen allen Bemühungen, ihre Personalien und ihr Herkunftsland zu klären. Das ist strafbar. Aber in der Praxis werden fast alle Verfahren eingestellt, so dass immer weniger Ausländerbehörden überhaupt Strafanzeige stellen.
Eine oft üble Rolle spielen bei den Verfahren Regierungen der Herkunftsländer, insbesondere in Afrika. Sie arbeiten kaum mit deutschen Behörden zusammen, weigern sich, Hinweisen zur Identität ihrer Staatsbürger nachzugehen. Oft dauert es Monate, ehe Ersatzpapiere ausgestellt werden. „Bei einzelnen Staaten führt es dazu, dass die Beschaffung von Ersatzdokumenten gänzlich unmöglich ist“, heißt es in einem Bericht der Arbeitsgruppe „Vollzugsdefizite“ von Bund und Ländern. Als solche „Problemstaaten“ gelten demnach 28 Länder, die meisten in Afrika, aber auch Laos oder Pakistan… Viele dieser Staaten wollen ihrerseits möglichst unkompliziert deutsche Wirtschafts- und Entwicklungshilfe beziehen…
„Unser Ausweisungsrecht praktisch kaum mehr handhabbar“
Auch die europäische Rechtsprechung erschwert Abschiebungen. So hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte voriges Jahr die meisten bisherigen Abschiebegefängnisse verboten, die oft bei normalen Haftanstalten lagen. Jetzt müssen überall eigene Einrichtungen gebaut werden…Wo es solche Gebäude schon gibt, stehen sie mitunter weitgehend leer. So waren im Frühjahr in Brandenburg von 117 Plätzen zwei belegt. In Berlin-Köpenick gibt es sechzig Plätze. Siebzehn Abschiebehäftlinge werden dort von zwanzig Polizisten und weiteren 108 Mitarbeitern bewacht und betreut. Jahreskosten: elf Millionen Euro…
De Maizière sagte: „Eine Kapitulation der staatlichen Stellen vor den Menschen, die täuschen und die Behörden über ihre Identität und Herkunft belügen“, dürfe man nicht länger hinnehmen. Das klang gut. Der Minister brachte ein verändertes Aufenthaltsgesetz durch den Bundestag, seit drei Wochen ist es in Kraft. Es erleichtert vielfach den Aufenthalt. Es soll aber auch Abschiebung erleichtern. Jedenfalls theoretisch.
Manche sagen auch: ausschließlich theoretisch. Beispielsweise dürfen Computer und Handys von No-Name-Asylbewerbern beschlagnahmt und ausgewertet werden. Wer viel nach Guinea telefoniert, ansonsten aber nichts von Namen und Herkunft sagen möchte, der könnte doch vielleicht aus Guinea stammen. Leider hat die große Koalition ins Gesetz geschrieben, dass nur Volljuristen die Handys untersuchen dürfen. Das sind in Ausländerbehörden höchstens die Chefs, in kleinen Kommunen nur die Verwaltungsspitzen…
Sachbearbeiter unter enormen psychischem Druck
Auch die Länder verhindern, dass geltendes Recht umgesetzt wird. Das zeigen Personalzahlen aus den Ausländerbehörden. Wenn mehr Antragsteller kommen und viele abgelehnt werden, müssten logischerweise mehr Abschiebe-Referenten in den Behörden eingestellt werden. Bei den Asylanträgen ist das so. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bekommt Hunderte neue Sachbearbeiter, um die Anträge schneller zu bearbeiten. Und was geschah in den vergangenen Jahren bei den Kommunen? Nichts. Eine interne Stichprobe unter 55 Ausländerbehörden in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ergab, dass bei achtzig Prozent zwischen 2009 und 2014 die Zahl der Mitarbeiter, die sich um Rückführung kümmern, gleich blieb, in fünf Fällen sogar reduziert wurde. Und das, obwohl im selben Zeitraum die Zahl der Asylbewerber um sechshundert Prozent gestiegen ist…
Denn die Arbeit ist mühsam, und wer sie tut, macht sich viele Feinde. Wenn eine Abschiebung dann vorbereitet ist, die Bescheide verschickt sind, der Flug gebucht ist, dann kommen die Ausreisepflichtigen in vielen Fällen in letzter Minute mit einem Attest, das ihnen bescheinigt, krank oder suizidgefährdet zu sein. Die Atteste müssen überprüft werden, wobei ein weiteres Hindernis auftaucht: Viele Ärzte wollen da aus politischen oder berufsethischen Gründen nicht mitmachen. Ein neues, wieder wochen- und monatelanges Ringen beginnt. Manchmal organisieren die Ausländerbehörden für Kranke eine lückenlose medizinische Betreuungskette bis ins Herkunftsland. Die Dortmunder Ausländerbehörde hat das 2005 einmal statistisch erfasst: Damals wurden insgesamt etwa 220 Fälle angemeldet, in denen nach Attesten schwer erkrankte Ausländer bei der Abschiebung in der Türkei sofort zur medizinischen Betreuung angemeldet wurden. Allerdings sahen neunzig Prozent der Patienten dann aber davon ab, sich dort zu melden. Nur 23 der Abgeschobenen nahmen die medizinische Hilfe in Anspruch. Waren die anderen alle plötzlich gesund geworden?…Zitat FAZ
Meiste deutsche Medien unterscheiden weiterhin heimtückisch nicht zwischen Asylanten und echten Flüchtlingen.
Wer mit Mörder und Falschaussagern problemlos durch Dresden zog – Demonstration mit dem Mörder, doch danach keine Demonstration gegen den Mörder, keine Distanzierung von vorangegangener Solidarität mit Mörder und Falschaussagern – zeitgeschichtlich bemerkenswerte Wertvorstellungen des Pegida-kritischen Spektrums :
“Bei der Auftaktkundgebung auf dem Jorge-Gomondai-Platz hatte neben mehreren Migranten sowie Vertretern des sächsischen Flüchtlingsrates und der Opferberatung des RAA Sachsen auch die Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden, Kristina Winkler, gesprochen. „Wir alle stehen in der Verantwortung, die Schwächsten der Gesellschaft zu integrieren und zu schützen“, sagte sie. Es sei ein Armutszeugnis für Dresden, dass Flüchtlinge hier Angst haben müssten. Unter den Demonstranten waren auch Stadt- und Landräte sowie Vertreter des Staatsschauspiels Dresden.” LVZ
Keine Demonstrationen des Anti-Pegida-Spektrums gegen Ausschreitungen wie im Suhler Asylantenheim etc.
“Deutschland du Mörder.”Auch auf einer Demonstration in der deutschen Hauptstadt Berlin wurde 2015 klargestellt, daß als Mörder des Moslem-Eritreers Khaled unter keinen Umständen ein anderer Moslem-Eritreer in Frage kommt. Ausriß.
„Khaleds Killer ging noch demonstrieren“. Bildzeitung, Ausriß: Die Mitdemonstrierer von Hassan Saleh wußten sehr genau, wen die allermeisten Dresdner für den/die Täter hielten, hatten indessen nicht die geringsten Skrupel, mit dem Mörder auf die Straße zu gehen, gigantische Scheinheiligkeit zu manifestieren. Dies spricht Bände über die Wertvorstellungen der Pegida-Gegner – und ihrer Unterstützer aus dem deutschen Mainstream.
Der sadistisch totgeschlagene Jude und der Albaner
Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Politiker öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben. Selbst manche Pegida-Anhänger nehmen Äußerungen von Politschauspielern des sog. politischen Spektrums( von sog. links bis sog. rechts) immer noch für bare Münze.
“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.
Menschenrechtspriester Julio Lancelotti aus der von dem deutschstämmigen Kardinal Odilo Scherer geleiteten Erzdiözese Sao Paulo kritisierte Merkel und ihre Delegation auf Website-Anfrage – während einer Protestaktion vor dem Justizpalast der Stadt, nahe der Kathedrale. Die Aktion richtete sich auch gegen das jüngste Massaker von Sao Paulo mit über zwanzig Erschossenen, das sich nur wenige Tage vor der Ankunft der Merkel-Delegation ereignet hatte.
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„Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhält den Eugen-Bolz-Preis 2017 für praktizierte christliche Verantwortung in der Politik. Merkel werde ausgezeichnet, weil sie auch unter Kritik und Anfeindungen zu ihrer Überzeugung stehe und Verantwortung übernehme, teilte die Eugen-Bolz-Stiftung am Montag in Rottenburg am Neckar mit. Der Preis wird am 1. Februar in Stuttgart überreicht. Die Lobrede hält der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx.“ Kirche+Leben Netz
“Die Merkel hat keine Ahnung.“… “Diese Dame ist ja wenig vom Charakter heimgesucht”, hatte Kohl im Jahr 2001 dem Ghostwriter seiner Memoiren, Heribert Schwan, anvertraut. Da könne man sich “nur bekreuzigen”. DIE ZEIT
Menschenrechtspriester Julio Lancelotti bei Gottesdienst am 23.8. 2015 vor der Kathedrale von Sao Paulo – vor der Protestaktion am nahen Justizpalast.
Padre Lancelotti mit Protestzug zum Justizpalast von Sao Paulo.
Im Gedenken an die über zwanzig Massaker-Toten von Sao Paulo des August 2015 – Menschenrechtspriester Julio Lancelotti, Ordensleute und die anderen Teilnehmer des Protestzuges legen sich vor dem Justizpalast auf den Boden.
Brasilien ist kein Rechtsstaat – war nie ein Rechtsstaat, konstatiert Bundeszentrale für politische Bildung/Bonn in einer Analyse des Lateinamerikaexperten Rüdiger Zoller. Lulas Brasilien:”Weiterhin prägen klientelistische Netzwerke und persönliche Beziehungen die Politik, nicht Gesetze und Transparenz.” Viel Lob für “fortschrittliche Regierungspolitik” Brasilias aus Europa… **
“Die politische Korruption ist folglich Teil des Systems, nicht die Ausnahme. In der Korruptions-Rangliste von Transparency International steht Brasilien im Mittelfeld, 2006 konkret auf Position 70 von 163 Plätzen. Dies ist ebenso schlicht festzuhalten wie die Feststellung, dass Brasilien kein Rechtsstaat ist und nie ein Rechtsstaat war. Weiterhin prägen klientelistische Netzwerke und persönliche Beziehungen die Politik, nicht Gesetze und Transparenz. Der notwendige Interessenausgleich erfolgt nicht gemäß der Verfassung, sondern “informell”, bei einem cafezinho. Der hohe Grad an sozialer Ungleichheit in Brasilien ist die Folge dieser Machtstrukturen. In Brasilien sind, gemessen am Gini-Koeffizienten, die Vermögens- und Einkommensverhältnisse am stärksten ungleich verteilt. Da die Oberschicht nie gewaltsam von der Macht und ihren Einflussmöglichkeiten getrennt wurde, kann sie sich bis heute einen erheblichen Teil des Sozialprodukts sichern.”
Der Menschenrechtspriester und die Obdachlosen von Sao Paulo – wegen Wirtschaftskrise, Massenentlassungen werden es täglich mehr.
“In Regierungsführung und persönlich allerdings setzte Merkel Maßstäbe. In 18 Jahren gab es nicht den Hauch eines Skandals”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW), 7.12. 2018 – Wahrheit oder Lüge?
Patriotismus?
„nun kämpfen wir schon gegen unser Brudervolk“ „ich bin niedergeschlagen“, und Poroschenko sagte Minsk 2 hat uns die Zeit verschafft unsere Streitkräfte zu stärken, kein Wort vom Friedenswillen………….