Schüsse auf Gangster in Pizzeria:

Kioskaushang in Sao Paulo – gängige Überfall-Situation 2013, die Brasilianern und im Lande lebenden Ausländern gewöhnlich seit Jahrzehnten sehr geläufig ist. Kurioserweise war der Fall in deutschsprachigen Medien groß herausgestellt worden, obwohl es sich in Brasilien um absolut nichts Besonderes handelte.
Wie es hieß, erreichten die analysierten brasilianischen Multis die Durchschnittsnote 3,4 – weit entfernt von der Bestnote 10.
Wirtschaftskriminalität in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/
Ausriß – Karikaturist Angeli der größten Qualitätszeitung zur politischen Stimmungslage. „Ja, die Szene ist fürchterlich, aber was soll man machen? Er hat parlamentarische Immunität.“
http://www.fup.org.br/2012/index.php
Laut nationalen Wirtschaftsmedien hatte Lula 2006 erklärt, die Selbstversorgung sei erreicht. Indessen fördere Brasilien bisher nur schweres Öl – zur Erzeugung von Treibstoffen müsse dies aber mit leichten Ölen vermischt werden. Diese müßten importiert werden und seien teurer als schwere Öle.
Der Ölarbeiterstreik richtet sich u.a. gegen die Vergabe von Ölförderkonzessionen an Privatfirmen – eine Auktion von Förderstellen(Leilao de Libra) ist für kommenden Montag in Rio de Janeiro vorgesehen, die Regierung läßt die Aktion durch Spezialeinheiten der Streitkräfte abschirmen.
Brasiliens staatlich kontrollierter Ölkonzern PETROBRAS, federführend bei der Libra-Ausbeutung, hat derzeit Schulden von umgerechnet mindestens 58,6 Milliarden Euro.
Die Streikenden fordern zudem mehr Lohn und höhere Arbeitssicherheit.
Pre-Sal-Ölbohrungen immer wieder erfolglos: Große internationale Ölkonzerne haben in Brasilien Förderrechte in Pre-Sal-Regionen erworben, die offiziell als außerordentlich reich an Ölvorkommen deklariert worden waren. Indessen stießen diese Ölkonzerne dort auf keinerlei Öl bzw. nur auf winzige Vorkommen, vergeudeten indessen für die Bohrungen viele Millionen Dollar. http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios-industria,exxon-contabiliza-como-perda-2-pocos-do-pre-sal,52961,0.htm
Allein Exxon gab nach vergeblichen Bohrungen, die etwa 400 Millionen Dollar kosteten, auf: http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-olvorrate-exxon/
Der Lula-Rousseff-Regierung wird in Analysen von Wirtschaftsexperten vorgeworfen, durch massive Subventionen die Produktion der ausländischen Automultis im Lande sowie den PKW-Kauf stark gefördert zu haben – wodurch die Abhängigkeit Brasiliens von Öl-und Benzinimporten stark gestiegen sei. Ein weiterer Nebeneffekt der Förderung des PKW-Kaufs sei das stark gewachsene Verkehrschaos in den Großstädten.
Insider der Arbeiterpartei PT betonen, Lula sei einst von den deutschen Automultis aufgebaut worden. Dies würde die Sonderstellung dieser Unternehmen in Brasilien, die vielfältigen staatlichen Vergünstigungen erklären, betonen brasilianische Wirtschafts-und Logistikfachleute. Sie nennen es pure Unvernunft, daß in Brasilien über zwei Drittel aller Fracht auf der Straße transportiert werden, obwohl dies fünfmal so teuer ist wie der Transport per Bahn. In den USA beispielsweise entfalle nur 30 Prozent der Fracht auf den Straßentransport, 38 Prozent auf die Schiene. Die Konzentration auf den Straßentransport in Brasilien bewirke sogar ein Handelsdefizit, weil immer mehr Diesel und Benzin importiert werden müßten. Und verringere zudem die Produktivität bei Commodities.
Sicht der katholischen Kirche Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/10/will-the-oil-be-ours-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/

Ausriß.
Laut Wirtschaftsexperten zählt zu den Gründen deutlich verschlechterter Mobilität sowie wachsendem Verkehrschaos, daß die Lula-Rousseff-Regierung den Autoverkehr und die Autoindustrie stark gefördert habe, anstatt so wie entwickelte Staaten und Nachbarländer, darunter Argentinien, in öffentliche Transportmittel zu investieren. Sogar Benzin sei subventioniert worden. Selbst reiche Länder förderten indessen den Fahrradverkehr, den Radwegeausbau – was in Brasilien nicht geschehe.
Die politischen Verhältnisse in Ländern wie Deutschland, darunter die Prostitutions-und Gewaltförderung, sind für Menschenhändler sehr günstig, heißt es. Auch Alibi-NGO fördern Prostitution dieser Art, sind in das Geschäft verwickelt, tarnen sich als „Gutmenschen“. Das Thema hat zahlreiche politisch unkorrekte Aspekte. Besonders bizarr wird es, wenn sich u.a. Politiker, die de facto den Menschenhandel fördern, scheinheilig als Kritiker des perversen Geschäfts aufspielen. Der Mainstream bietet ihnen alle Möglichkeiten der Selbstdarstellung. Fragen stellen sich: Welche politisch Verantwortlichen haben die Menschenhändler des organisierten Verbrechens ins Land gelassen, wer erlaubt, daß sie in Deutschland agieren können, wer gibt politisch korrekte Rückendeckung? Nahezu jeder trifft regelmäßig Täter und Opfer auf den Straßen.
Durch Menschenhandel, politisch korrekt von interessierter Seite auf kuriose Weise bemäntelt, läßt sich clever das Lohnniveau in hochentwickelten europäischen Ländern neoliberal verringern. Wer sich alles an der politisch korrekten Bemäntelung des Menschenhandels beteiligt, ist politisch sehr aufschlußreich.
WM 2014 und Menschenhandel: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/07/10/erfolgreicher-menschenhandel-aus-afrika-nicht-nur-nach-mitteleuropa-auch-nach-brasilien-zur-wm-mit-wm-spezialvisum/
Minderjährige Afrikanerinnen aus Kriegsgebieten – als Prostituierte in Sao Paulo: http://www1.folha.uol.com.br/cotidiano/2013/10/1361961-adolescentes-africanas-fugitivas-de-guerra-sao-prostituidas-em-sp.shtml

Bereits mehrere hunderttausend Menschen illegal in Deutschland, laut Landesmedien. Während für Deutsche weiterhin per Gesetz die Meldepflicht gilt, wurde diese de facto für jene mehrere hunderttausend Menschen bemerkenswerterweise außer Kraft gesetzt – mit den entsprechenden soziokulturellen Folgen.
Der Appell gegen Prostitution(2013)
Prostitution ist „das älteste Gewerbe der Welt“? Prostitution ist „ein Beruf wie jeder andere“? Prostitution wird es immer geben, denn ihre Abschaffung ist utopisch? Falsch. Auch die Abschaffung der Sklaverei galt vor gar nicht so langer Zeit noch als Utopie. Und auch wenn die Sklaverei aus unserer Welt keineswegs ganz verschwunden ist, so wäre es heutzutage für einen aufgeklärten, demokratischen Staat doch undenkbar, die Sklaverei zu tolerieren oder gar zu propagieren.
Doch genau das tut Deutschland mit der Prostitution: Es toleriert, ja fördert diese moderne Sklaverei (international „white slavery“ genannt). Die Reform des Prostitutionsgesetzes 2002, die angeblich den geschätzt 700.000 Frauen (Mittelwert) in der Prostitution nutzen sollte, trägt die Handschrift der Frauenhändler und ihrer LobbyistInnen. Seither ist Deutschland zu Europas Drehscheibe für Frauenhandel und zum Paradies der Sextouristen aus den Nachbarländern geworden. Ein deutscher Sonderweg. Selbst die Niederlande rudern zurück. Die skandinavischen Länder haben schon vor Jahren die Ächtung und Bestrafung der Freier eingeführt. Und Frankreich und Irland sind im Begriff, es ihnen nachzutun.
Weltweit sind Frauenhandel und Prostitution, beides untrennbar miteinander verbunden, heute neben dem Waffen- und Drogenhandel das Geschäft mit den höchsten Profitraten (über 1.000 Prozent). Profit nicht für die Frauen. Selbst die Minderheit deutschstämmiger Prostituierter, oft schon als Kinder Opfer sexueller Gewalt, landet zu über 90 Prozent in der Altersarmut. Ganz zu schweigen von den Ausländerinnen aus der Armuts- und Zwangsprostitution.
Das System Prostitution ist Ausbeutung und zugleich Fortschreibung der traditionell gewachsenen Ungleichheit zwischen Männern und Frauen (und Ländern/Kontinenten). Das System Prostitution degradiert Frauen zum käuflichen Geschlecht und überschattet die Gleichheit der Geschlechter. Das System Prostitution brutalisiert das Begehren und verletzt die Menschen-würde von Männern und Frauen – auch die der sogenannt „freiwilligen“ Prostituierten.
Darum fordern wir von Politik und Gesellschaft:
Eine Gesetzesänderung, die der Deregulierung von Frauenhandel und Prostitution schnellstmöglich Einhalt gebietet und die Frauen sowie die Minderheit männlicher Prostituierter schützt.
Prävention in Deutschland und in den Herkunftsländern, sowie Hilfen zum Ausstieg für Frauen in der Prostitution. Und Schutz vor Abschiebung von Zeuginnen sowie deren Aufenthaltsrecht.
Aufklärung über die Folgen von Frauenkauf bereits in den Schulen etc.
Ächtung und, wenn nötig, auch Bestrafung der Freier; also der Frauenkäufer, ohne die dieser Menschenmarkt nicht existieren würde.
Maßnahmen, die kurzfristig zur Eindämmung und langfristig zur Abschaffung des Systems Prostitution führen.
Ein menschenwürdiges Leben ist denkbar.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-10/erneuerbare-umlage-kritik
„Je mehr Kilowattstunden auf Dächern, Kuppen und im Meer installiert werden, desto mehr Steuergeld fließt in die Taschen der Investoren. Die gehören übrigens nicht zu den Ärmsten im Land. Auch die großen Industrieunternehmen nicht, die Abschläge auf den Strompreis bekommen, um weltweit konkurrenzfähig zu bleiben.“
Wer Joffes Torheit-These von 2013 etwa zum Beginn der massiven Subvention sogenannter erneuerbarer Energien zu vertreten wagte, hatte u.a. mit argen beruflichen Schwierigkeiten zu rechnen.
Verdeckte Ziele – und die Resultate: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/unheimliche-feldruhe-frankfurter-allgemeine-zeitung-die-resultate-vereinter-anstrengungen-von-regierung-sog-okoparteien-und-pseudo-umweltschutzorganisationen-umwertung-der-werte-warum-natur/
tags: , mediensteuerung heute, schaubühne-regisseur thomas ostermeier-rio de janeiro, straßenproteste-brasilien
Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne, nannte in dem O-Globo-Interview als Schwerpunkt, herauszufinden, wer die Spielregeln bestimmt – Wirtschaft oder Politik? “Das ist die wichtigste Frage unserer Zeit.” Davon ausgehend, könne man auch verwandte Themen wie die Fußball-WM oder die Olympischen Sommerspiele in Brasilien untersuchen, die auch den Streit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Bevölkerung zeigen. “Aber am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist. Es gibt einen Graben, der die Menschen von den Politikern und der Politik trennt…Wir verlieren das Vertrauen in die Demokratie…Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5
“Im Gegensatz zu Windrädern und Solarzellen ist unser Kraftwerk grundlastfähig.” Leonhard Nossol, Geschäftsführer der Zellstoff-und Papierfabrik Rosenthal(ZPR) in Blankenstein, im Juli 2016 gegenüber der Thüringer Allgemeinen. In Mainstream-Medien darf offenkundig nicht darüber informiert werden, was es bedeutet, wenn hochsubventionierte Windkraftwerke und Solaranlagen nicht grundlastfähig sind. “Als Grundlastkraftwerke bezeichnet man die Kraftwerke, welche möglichst ununterbrochen und möglichst nahe an der Volllastgrenze betrieben werden.” Wikipedia. Auf Windkraftwerke und Solaranlagen trifft dies nicht zu – sie können daher wegen ihrer sehr unkontinuierlichen Stromerzeugung eine sichere Energieversorgung in Deutschland nicht garantieren – ohne Grundlastkraftwerke sind Windkraftwerke garnicht zu betreiben. Sie müssen zudem immer dann stärker hochgefahren werden, wenn der Wind schwächer oder garnicht weht, keine Sonne scheint. Immer wieder ist in Mainstream-Medien zu lesen, daß ein neuer Windpark soundsoviele Haushalte mit Strom versorgen könne – jedermann kann selbst beurteilen, ob es sich dabei angesichts der Grundlast-Fakten um Lüge oder Wahrheit handelt.
http://www.telegraph.ostbuero.de/108/hart1.htm
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/103831/gruener-kakao/
Der Energiewende-Bluff – die Sache mit den konventionellen Reservekraftwerken: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/19/der-energiewende-bluff-die-sache-mit-den-konventionellen-reservekraftwerken-wenn-windrader-mangels-wind-ausfallenhoherer-kohlebedarf-durch-mehr-windkraftwerke/
tags: energiewende-bluff, windkraftwerke und naturvernichtung 2013

Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.
(Quelle: Website von Wilfried Heck)
Greenpeace verzichtet weiterhin auf Protestaktionen gegen deutsche Windkraftwerke, die massenhaft geschützte Tiere töten.
Greenpeace: ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”
“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde
tags: windkraftwerke – tötung von rotmilanen 2013
http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet
”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten
”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”
Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace, auch nicht von sogenannten Umweltschutz-Parteien. Daher wird nun mit Spannung erwartet, ob und wie in den nächsten Tagen Greenpeace und andere Umweltorganisationen vor Ort gegen die Vernichtung von Milanen durch Windkraftwerke protestieren werden. Schließlich ist bestens dokumentiert, daß Rotmilane deutschlandweit zu den am meisten betroffenen Greifvogelarten gehören. Trotz des theoretisch hohen Schutzstatus waren mitten in den Lebensräumen der Rotmilane solche Industrieanlagen errichtet worden – wo diese stehen, hat vielerorts die Zahl der Milan-Brutpaare deutlich abgenommen – Hinweis auf unchristliche neoliberale Herzenskälte u.a. bei den politisch Verantwortlichen.
Bereits 2009 hatte die Lokalpresse von einem Rotmilan berichtet, der im Windpark Tralau durch eine Anlage getötet worden ist.
http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html
Greenpeace: ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”

Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.
“Wenn die Natur unter die Räder kommt” – Nachrichtenmagazin FOCUS 2013
158.000 Vögel sterben jährlich durch Windräder – als besonders gefährdert gilt der Rote Milan – noch gibt es in Deutschland noch etwa 12.000 Brutpaare.
305.000 Fledermäuse werden pro Jahr getötet – den Säugetieren platzen in der Nähe der Rotoren durch den Luftdruck oft die Lungen.
10.000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad – für Großanlagen bis in 196 m Höhe werden straßenbreite Transportschneisen in den Forst geschlagen. 
Wenn die Natur unter die Räder kommt – ein erschütternder Bericht in der Focus-Druckausgabe 39/2013, Rubrik Forschung und Technik. “Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen, aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.”
Auszug: Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissigen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayerischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs…
Weitere Stichwörter: Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde – Manche Touristen, meint die Ministerin, kämen extra in den Wald, um Windräder zu bestaunen. – Ein Großwindrad im Wald bringt bis zu 40.000 Euro Pacht – pro Jahr. Enoch zu Guttenberg, Dirigent,über den exzessiven Ausbau der Windenergie: “Da ist nur eine schädliche Großtechnologie durch die nächste ersetzt worden”. Speziell greift er den BUND an: “Ich sage, der BUND ist käuflich. Ich warte darauf, dass der BUND mich verklagt. Diesen Prozess würde ich gerne führen”. Focus-Druckausgabe 39/2013
(zitiert aus Website von Wilfried Heck)

“Grüne” Energieerzeugung, “sauberer” Strom. Zerfetzter Uhu unter deutscher Windkraftanlage – Beweis für deren “Umweltfreundlichkeit”? Einfach mal nachschauen, welche deutschen Parteien im Wahlkampf 2013 das heikle, gefährliche Thema unter den Tisch kehren…Bisher noch keine Stellungnahme zuständiger politischer und wirtschaftlicher Akteure.
Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE
Foto von Manfred Knake.

Ausriß. “Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde
In Rio de Janeiro seit über 90 Tagen laut Polizei mindestens eine Protestaktion täglich. Im mitteleuropäischen Mainstream war indessen vom Abflauen der Proteste die Rede.

Wohnungslose kampieren in der City von Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/10/brasiliens-kontraste-wohnungsnot-in-sao-paulo-uberlebende-von-slum-grosbranden-sowie-vertriebene-hausbesetzer-kampieren-auf-der-strase/

Obdachlose Frau vor der Kathedrale von Sao Paulo, April 2013.
Hausbesetzervertreibung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/hausbesetzervertreibung-unter-lula-400-wohnungslose-familien-kampieren-vor-stadtparlament-von-sao-paulo/
Kölner Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro – was in den offiziellen Erklärungen fehlte: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/502735/
Ausrüstung der Polizei mit schweren Waffen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/22/brasiliens-gewaltkultur-militarpolizei-sao-paulos-rustet-sich-mit-schweren-mg-mpi-aus-angesichts-von-banditenaktionen-strasenprotesten-laut-landesmedien-militarpolizei-von-rio-de-janeiro-hat-di/

Mpi-Spezialeinheiten der Militärpolizei im Karneval von Sao Luis, Hauptstadt des nordostbrasilianischen Teilstaats Maranhao.
Laut Landesmedien sei direkt peinlich, daß in ein Land mit rd. 200 Millionen Einwohnern jährlich nur etwa fünf Millionen ausländische Touristen kommen. (Mitgezählt werden dabei Kurzbesucher der angrenzenden Staaten wie Argentinien, Paraguay, Urugay etc.)
Brasiliens Tourismusminister habe beklagt:“Warum fliegen jedes Jahr eine Million Russen nach Kuba – während hier kein Russe herkommt?“
Erst kürzlich war bei Rio de Janeiro ein russischer Schüler ermordet worden.
Kölner Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro – was in den offiziellen Erklärungen fehlte: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/
Wieder Rechtsanwalt ermordet: http://g1.globo.com/se/sergipe/noticia/2013/10/advogado-e-assassinado-tiros-no-bairro-siqueira-campos-em-aracaju.html

Kioskaushang in Sao Paulo – gängige Überfall-Situation 2013, die Brasilianern und im Lande lebenden Ausländern gewöhnlich seit Jahrzehnten sehr geläufig ist. Kurioserweise war der Fall in deutschsprachigen Medien groß herausgestellt worden, obwohl es sich in Brasilien um absolut nichts Besonderes handelte.
Mord an Schweizer Max Kempf bei Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/29/brasilien-mord-an-schweizer-max-kempf69-bei-sao-paulo-laut-polizei-drei-verdachtige-gefast-152124-jahre-alt-teil-des-raubguts-gefunden/

Steffen Neubert wurde 2012 an einem Strand bei Ilheus/Bahia tot aufgefunden – die Polizei ging laut Landesmedien davon aus, daß er erdrosselt wurde. Deutsche Medien meldeten nichts darüber. “Turista alemao é encontrado morto”.
Reisewarnungen:
In Analysen der Qualitätsmedien wird u.a. die Frage gestellt, warum die Polizei bei jüngsten Straßenprotesten wie in Rio de Janeiro und Sao Paulo nur eine unbedeutende Zahl militanter Demonstranten der „Black blocs“ festnahm. In Sao Paulo wurde bereits beobachtet, daß Offiziere der Militärpolizei unerfahrenen jugendlichen Protestierern beibrachten, wie man effizient demonstriert, sich gut sichtbar postiert etc. An den Tagen der jüngsten Straßenproteste hatte auch die Militär-und Zivilpolizei nicht zum erstenmal systemkritisch demonstriert.
In Rio de Janeiro seit über 90 Tagen laut Polizei mindestens eine Protestaktion täglich. Im mitteleuropäischen Mainstream war indessen vom Abflauen der Proteste die Rede.
Brasiliens viele vor Juni 2013 in Mitteleuropa nicht “wahrgenommene” landesweite Proteste: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/01/brasiliens-1-mai-2012-waldemar-rossi-fuhrer-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-der-erzdiozese-sao-paulos-predigt-in-der-kathedrale-beim-arbeitergottesdienst/

Unter Sao Paulos Kunstmuseum MASP stellt sich der lokale Black Bloc der Presse vor. Brasiliens Presse schreibt, daß die “Taktik des Black Bloc” in Deutschland in den 80er Jahren entstanden sei.
Laut Sozialwissenschaftlern diene nach Darstellung der „Black blocs“ die „symbolische, theatralische Gewalt“ dazu, die Gesellschaft zum Nachdenken über die Notwendigkeit einer Änderung des Systems zu bringen. Ein Randalierer, Vandale sei der Staat, der u.a. die Leute stundenlang in der Schlange vor den Krankenhäusern warten lasse. Als Mitglieder der Black blocs wurden u.a. junge Menschen zwischen 17 und 25 benannt, die der unteren Mittelschicht angehören, arbeiten, studieren.
Wie es weiter hieß, widmeten die Massenmedien derzeit den Black blocs sehr viel Aufmerksamkeit – während über die Mordrate an der Slumperipherie oder die Zahl der Verkehrstoten nur wenig gesprochen werde.
Auffällig ist, daß sich die Führung der seit über zwei Monaten andauernden Lehrerstreiks von Rio de Janeiro hinter die Black blocs stellt.
Mitteleuropäische Medienberichte über Brasiliens Straßenproteste wirken zunehmend realitätsfremder.
Mitteleuropäische Alibi-NGO verheddern sich derzeit auf kuriose Weise: Jahrelang hatte man den Propagandisten für die Lula-Rousseff-Regierung und die Arbeiterpartei gespielt, gravierende Menschenrechtsverletzungen und die ausufernde Korruption verschwiegen, der Regierung großartige Erfolge u.a. im Sozialen bescheinigt – und steht nun vor der schwierigen Aufgabe, der verstörten NGO-Anhängerschaft angesichts der fortdauernden Systemkritikerproteste und gravierenden Menschenrechtsprobleme irgendwie erklären zu müssen, daß die Fakten-und Datenlage ganz anders war – und ist, als immer behauptet. Das führt zu bizarren rhetorischen Verrenkungen auch mancher NGO-Funktionäre, Parteifunktionäre.

“Während sie dich ausrauben, schreist du Tooor!”

“Die Centavos zurückzukriegen, ist uns gelungen. Jetzt fehlen noch die Milliarden. Schluß mit der Korruption!”
Kölner Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro – was in den offiziellen Erklärungen fehlte: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/

Ermittler-und Gefängniswärter-Kundgebung in Sao Paulo, Avenida Paulista, Kunstmuseum MASP: “Wurdest du schon ausgeraubt? Dann müßtest du unseren Kampf verstehen. Die Polizei.”
Regisseur Thomas Ostermeier: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/16/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-in-rio-de-janeiro-oktober-2013-wahrend-der-strasenprotesteam-schlimmsten-ist-das-die-politik-zu-etwas-verfaultem-geworden-isto-globo/
Brasiliens Umweltpolitik heute – immer weniger Grün in den Städten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/20/rio20-brasiliens-megacity-sao-paulo-hat-offiziell-26-quadratmeter-grunflache-pro-einwohner-berlin-mitte-21-quadratmeter-munchen-338-quadratmeter/
tags: , mediensteuerung heute, schaubühne-regisseur thomas ostermeier-rio de janeiro, straßenproteste-brasilien
Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne, nannte in dem O-Globo-Interview als Schwerpunkt, herauszufinden, wer die Spielregeln bestimmt – Wirtschaft oder Politik? “Das ist die wichtigste Frage unserer Zeit.” Davon ausgehend, könne man auch verwandte Themen wie die Fußball-WM oder die Olympischen Sommerspiele in Brasilien untersuchen, die auch den Streit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Bevölkerung zeigen. “Aber am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist. Es gibt einen Graben, der die Menschen von den Politikern und der Politik trennt…Wir verlieren das Vertrauen in die Demokratie…Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5
Wie es hieß, wurden nach dem Bekanntwerden der NSA-Ausspionierung von Staatschefin Dilma Rousseff die Verhandlungen über den Ankauf von US-Jets unterbrochen.
Dilma Rousseff:”Wenn sie eine Staatspräsidentin ausspionieren, muß man sich nur vorstellen, was sie mit einem Normalbürger oder einem Unternehmen machen.” (Rousseff gegenüber O Estado de Sao Paulo)
Kommunikationsminister:” Bisherige, uns von den USA gegebene Erläuterungen zur Spionagefrage waren falsch.”
Wie Sao Paulos Menschenrechtspriester Julio Lancelotti dazu erklärte, betrage die Zahl der Verscharrten bis Ende September 2013 bereits 551. Dies weise auf eine Situation, in der die gleichen Praktiken der Diktaturzeit weitergeführt würden. „Im Leben und auch im Tod behandelt man die Obdachlosen der Straße unmenschlich, werden ihnen die Bürgerrechte verweigert.“
Padre Lancelotti – Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/26/julio-lancelotti-brasiliens-ausergewohnlicher-hochst-unbequemer-menschenrechtspriester-ziel-von-morddrohungen-prozessen-verleumdungen-psycho-terror-medienkampagnen/
Der damalige Bundespräsident Christian Wulff und Menschenrechtspriester Julio Lancelotti in Sao Paulo.
Verbrennen von Obdachlosen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/01/brasilien-lebendiges-verbrennen-von-obdachlosen-in-brasilianischen-stadten-wie-sao-paulo-in-landern-wie-deutschland-interessanterweise-vielen-garnicht-bekannt-deutschstammiger-kardinal-odilo-scher/