http://www.el-nacional.com/politica/Capriles-Impugnare-resultados-elecciones_0_179382061.html
Venezuelas starker privater Mediensektor der Regierungsgegner mobilisiert derzeit auffällig gleichlautend. Ein Vergleich von Wahlkämpfen und entsprechender Medienberichterstattung in Brasilien und Venezuela zeigt, daß die sog. venezolanische Opposition extrem demagogische Töne anschlägt, die in Brasilien der Lächerlichkeit preisgegeben wären. Vor allem die Anschuldigungen von „Oppositionsführer“ Capriles wirken im Ländervergleich ausgesprochen bizarr und grotesk. Laut den Medien der Regierung gab und gibt es Vorbereitungen im Lager der Regierungsgegner für einen Bürgerkrieg. Nach Präsidentschaftswahlen seit der Militärdiktatur in Brasilien war nie der Fall, daß der unterlegene Präsidentschaftkandidat, dessen politisches Lager zu Attacken auf die Strukturen des Wahlsiegers, darunter Wahlbüros und soziale Einrichtungen aufriefen – solche Einrichtungen sogar in Brand gesteckt, zerstört wurden. Dies indessen geschah sofort nach der Präsidentschaftswahl von 2013 in Venezuela – und spricht Bände.
SPD-Politiker Andreas von Bülow: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/
“Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.”
Brasiliens Regierung will bis zu 6000 kubanische Mediziner für Elend-und Armutsregionen – Verhandlungen mit Havanna: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/06/brasilien-regierung-will-kubanische-mediziner-fur-brasilianische-elends-und-armutsregionen-verhandlungen-mit-havanna-im-gange-laut-brasilias-ausenminister-patriota/

Ausriß. Kalter Krieg ums Öl – Regierungsgegner Capriles.
Medien der Regierungsgegner: http://www.el-nacional.com/
Medien der Regierungsseite: http://www.rebelion.org/
Venezuelas Nachrichtenagentur: http://www.avn.info.ve/
Die Kriege um Öl und Erdgas aus jüngerer Zeit – und die Sicht der katholischen Kirche, ihrer Geistlichen und Menschenrechtsaktivisten:
Irakkrieg – laut Studien rd. 1,5 Millionen Tote: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
„Kriegsmotiv sind Ölreserven“:
Ausriß. „Freust du dich denn nicht über das Geschenk, das dir Papi aus dem Irak mitgebracht hat?“ Folha de Sao Paulo, größte brasilianische Qualitätszeitung
Denn an Libyens natürlichen Ressourcen seien sie schließlich alle interessiert, meint Monsignor Innocenzo Martinelli, der katholische Bischof in Tripolis:
“In diesem Krieg gibt es nur ein Ziel: sich die besten Förderstellen zu sichern, Libyens Gas- und Ölvorräte auszubeuten. Alle überlegen sich, wie sie als Erste an die Energievorräte herankommen. Tut mir leid, dass ich das so unverblümt sagen muss, aber der Egoismus der beteiligten Länder ist unübersehbar.”(Deutschlandfunk)
tags: , „mord“ an gaddafi, libyen-intervention
Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” analysiert den Mord an Gaddafi:
„Sohn, eines Tages wird die Demokratie auch uns erreichen.“ „Wenn es nicht vorher eine Rakete ist.“
Auch in anderen derzeitigen Konfliktherden ist die Rohstoff-Motivation offensichtlich.
Im Falle Syriens spricht die Regierung der USA ebenso wie vor dem Irakkrieg im April 2013 inzwischen von Massenvernichtungswaffen der syrischen Regierung.
Papst Benedikt XVI. und die nicht genehme Kritik der katholischen Kirche an Interventionen, Christenverfolgung heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/13/papst-benedikt-xvi-und-die-auserordentlich-interessante-kritische-analyse-des-funktionierens-der-machtmechanismen-neoliberaler-staaten-beispiel-libyen-intervention/
Wie viele Jahre es im Falle des Vietnamkriegs bis zur offiziellen Anerkennung altbekannter Fakten dauerte:
“Der Vietnamkrieg war illegal” Süddeutsche Zeitung 2011.
“Der illegale Krieg. Die Pentagon Papers werden erstmals vollständig freigegeben. An diesem Montag wird ein bislang streng gehütetes Staatsgeheimnis preisgegeben: Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt,und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht.”
Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen.[2] (Wikipedia)
Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL zum Wahlsieg von Maduro in Venezuela 2013:
16.04.13 – Venezuela
25 verdades sobre as eleições presidenciais na Venezuela

Salim Lamrani
Doutor em Estudos Ibéricos e Latino-americanos da Universidad Paris Sorbonne-Paris IV. Professor nas Universidades Paris-Sorbonne-Paris IV e Paris-Est Marne-la-Vallée. Jornalista, especialista sobre relaciones entre Cuba e Estados Unidos. Opera Mundi
Adital
Por Salim Lamrani
Opera Mundi
http://operamundi.uol.com.br/conteudo/babel/28385/25+verdades+sobre+las+elecciones+presidenciales+en+
venezuela+.shtml
Pesquisas de intenção de voto se mostraram falsas e campanha opositora foi um sucesso em 2013
1. Nicolás Maduro conseguiu 7.505.338 votos, ou seja, 50,66% dos sufrágios.
2. Henrique Capriles conseguiu 7.270.404 votos, ou seja, 49,07%.
3. 38.756 eleitores votaram em branco ou anularam, ou seja, 0,36%.
4. A participação eleitoral foi de 78,71%.
5. Apenas 234.935 votos, ou seja, uma porcentagem de 1,59%, separam os dois candidatos.
Milhares de pessoas foram ao Palácio de Miraflores comemorar a eleição de Nicolás Maduro
6. Todas as pesquisas de opinião que apontavam a vitória de Maduro com uma margem de 10 a 20 pontos se mostraram falsas.
7. O resultado apertado não coloca em dúvida a legitimidade de Nicolás Maduro. A título de comparação, na França, durante as últimas eleições presidenciais de maio de 2012, a diferença entre François Hollande e Nicolas Sarkozy foi de apenas 3,28%.
8. Maduro venceu em 16 dos 24 estados.
9. Capriles conseguiu a vitória em 8 estados.
10. Os observadores internacionais, entre os quais da União Europeia e da União das Nações Sul-Americanas, reconheceram a transparência das votações.
11. Henrique Capriles se nega a reconhecer a vitória de seu rival até que haja uma recontagem de votos.
12. Nicolás Maduro aceitou a recontagem de votos.
13. Max Lesnik, diretor da Rádio Miami, onde vive uma forte comunidade venezuelana favorável a Capriles, declara que o resultado apertado confirma a validade das eleições. Segundo ele, „ninguém assaltaria um banco para roubar mil dólares quando tem a possibilidade de roubar um milhão. Ninguém organizaria uma frande para conseguir menos de 300.000 votos”.14. A título de comparação, em outubro de 2012, Hugo Chávez derrotou seu rival Henrique Capriles com 8.191.132 votos, ou seja, um total de 55,07%.
15. Capriles obteve 6.591.304 votos, ou seja, 44,31%.
16. 1.599.828 votos separavam ambos os candidatos, ou seja, uma porcentagme de 10,76%.
17. A participação eleitoral foi de 80,48%.
18. Chávez conseguiu a vitória em 21 estados.
19. Capriles ganhou em apenas três estados.
20. Assim, em um período de seis meses, o campo chavista perdeu 685.784 votos.
21. Por sua vez, Capriles ganhou 679.099 votos.
22. A imensa maioria desses 685.784 eleitores que votaram em Chávez em outubro de 2012 e não votaram em Maduro, escolheram Henrique Capriles em 14 de abril de 2013.
23. Apesar das impressionantes políticas sociais elaboradas a favor das categorias mais desfavorecidas, que permitiram reduzir a pobreza e elevar de modo substancial o nível de vida dos mais pobres, é evidente que um número importante destes escolheram votar no candidato de direita.
24. A campanha eleitoral de 2013 do candidato Capriles, muito mais agressiva que a de 2012, foi um sucesso.
25. Ao contrário, a campanha eleitoral do novo Presidente da República Bolivariana da Venezuela foi um estrondoso fracasso.
Laut amtlichen Angaben wurden im März 2013 in der führenden Industrieregion Sao Paulo rund 93000 Industriearbeiter entlassen – dies wurde als „Überraschung“ gewertet. Was im Wirtschaftszentrum Sao Paulo geschehe, wirke sich wie in einer Kettenreaktion auf andere Wirtschaftsregionen aus – auch in der Industrie von Belo Horizonte, Porto Alegre und Salvador da Bahia werde entlassen, hieß es in den Wirtschaftsmedien. Die Schwächung der brasilianischen Industrie dauere bereits seit langem an.
In den ersten drei Monaten von 2013 ging zudem der Stromverbrauch der brasilianischen Industrie um 2,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, hieß es.
Gemäß mitteleuropäischen Wirtschaftsanalysen befindet sich Brasilien derzeit klar in einer Boomsituation, herrsche sogar „Vollbeschäftigung“.
Wie die Metallarbeitergewerkschaft des Großraums von Sao Paulo dazu auf Anfrage mitteilte, betreffen die Massenentlassungen vor allem rund 4000 Fabriken der Region, die Autoteile für die multinationalen Autowerke herstellen. Da die Automultis immer mehr Teile aus China importierten, kämen die brasilianischen Autoteilehersteller zunehmend in Schwierigkeiten – und auch deren Zulieferer. Die Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff wurde aufgefordert, möglichst rasch eine vorgeschlagene Lösung umzusetzen, die vorsieht, der Autoindustrie gesetzlich vorzuschreiben, 70 Prozent der Autoteile aus nationaler Produktion zu verwenden. Zwar stehe die Regierung, hieß es, dieser Lösung positiv gegenüber, doch sei nicht abzusehen, wann sie beschlossen und praktiziert werde. Ein Teil der jetzt entlassenen Industriearbeiter finde vermutlich neue Arbeit im Dienstleistungsektor – dessen Löhne seien indessen nur etwa ein Drittel so hoch wie in der Autoteile-Industrie.
Brasiliens führender Industriellenverband FIESP in Sao Paulo hatte bereits der Lula-Rousseff-Regierung vorgeworfen, durch eine verfehlte Wirtschaftspolitik die Deindustrialisierung des Landes zu fördern – und dafür zu sorgen, daß anderswo qualifizierte Arbeitsplätze entstünden, nicht aber in Brasilien. Als Beispiel wurde stets China genannt, das im Unterschied zum Kurs von Lula-Rousseff auch die logistische Infrastruktur in raschem Tempo modernsiere, damit starke Kostensenkungen erreiche und international wettbewerbsfähiger werde. Eine rückständige Infrastruktur, darunter das Fehlen eines ernstzunehmenden Bahnnetzes, schaffe für Brasilien zunehmende Wettbewerbsnachteile. Auch die wachstumshemmende Hochzinspolitik unter Lula-Rousseff, die zu einer künstlichen Real-Aufwertung führte, wird zu den Negativpunkten der verfehlten Wirtschaftspolitik gerechnet.
Kritik aus der Unternehmerschaft an Lula-Rousseff-Kurs: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-grosunternehmer-jorge-gerdau-bestatigt-deindustrialisierung-des-landes-unter-lula-rousseff-enorm-gestiegenes-handelsdefizit-der-verarbeitenden-industrie-als-wichtiges-argument-laut-landes/
“Boomende Wirtschaft”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/17/brasilien-boomende-wirtschaft-gigantische-wirtschaftszahlen-bild-zeitung-zum-besuch-von-hamburgs-spd-burgermeister-in-brasilien/
“Ganz Brasilien boomt”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/25/ganz-brasilien-boomt-passauer-neue-presse/
Die Exporte der Industrie Brasiliens sind in den ersten drei Monaten 2013 um 8,2 % gegen über dem gleichen Vorjahreszeitraum gesunken, laut amtlichen Angaben. Zu den Gründen wird fehlenden Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens gezählt.
Brasilien ist längst wieder siebte Wirtschaftsnation hinter Großbritannien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/22/brasilien-langst-wieder-7-wirtschaftsnation-hinter-grosbritannien-laut-weltbank-etc-in-mitteleuropa-wird-brasilien-dagegen-weiter-als-6-wirtschaftsnation-gefuhrt/
Auf viel Heiterkeit in Brasilien waren Hilfsangebote Brasilias an die EU gestoßen: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/
„Brasilien verabschiedet sich von der Armut“ – Die Welt: http://www.welt.de/wirtschaft/article112414503/Brasilien-verabschiedet-sich-von-der-Armut.html
tags: brasilien-general motors-entlassungen 2013


Ausriß. „Warum sind wir so unproduktiv“
http://exame.abril.com.br/brasil/noticias/hipertensao-atinge-cerca-de-8-dos-jovens-no-brasil
Psychische Krankheiten sehr häufig – hoher Konsum von Antidepressiva etc.: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/brasiliens-heer-der-geistesgestorten/
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/29/brasilien-massenleiden-depression-und-ubliches-gruppendruck-zwangsgrinsen-gewalt-und-psyche/
Folha de Sao Paulo:”Maioria dos brasileiros esta longe dos esportes.”
“Über 60 Prozent praktizieren keinerlei Sport. Unter den Aktiven sind Frauen die Minderheit.”
Populäres Rauchen, besonders bei Frauen – und nahezu wirkungslose Schock-Fotos auf Zigarettenschachteln: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/08/deutschland-schockfotos-auf-zigarrettenschachteln-befurwortet-brasilien-hat-sie-schon-drogenkonsum-jeder-art-landesweit-zunehmend/
“Das Gesundheitsministerium warnt: Der Gebrauch dieses Produkts vermindert, erschwert oder verhindert die Erektion.”
“Tod”.
Laut Angaben der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI wurden bei der Schießerei zwischen den Yanomami-Indios zudem sieben Stammesmitglieder verwundet. Die Toten sind eine Frau, ein Kind und zwei Männer. Seit 2010, so FUNAI, seien an dem betreffenden Ort bereits 13 Yanomami-Indianer durch Schießereien bei Stammesstreitereien getötet worden. Wie die Qualitätsmedien hervorheben, sind bei den Yanomami, die in Mitteleuropa stets sehr politisch korrekt dargestellt werden – siehe die Amazonasoper von München – solche blutigen Konflikte charakteristisch. Der neueste Konflikt mit vier Toten und sieben Verwundeten soll sich wegen eines Streits um Pflanzungen entzündet haben. Brasiliens Indianer nutzen seit vielen Jahren bereits Feuerwaffen zur Jagd, besitzen teilweise auch Maschinenpistolen.
Wegen der strengen Berichterstattungsvorschriften(politische Korrektheit) muß in nicht wenigen Ländern Mitteleuropas ein Indianerbild vermittelt werden, das stark von der Fakten-Realität abweicht.
Brasiliens Indianermilizen: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/09/internationaler-tag-der-indigenen-volker-brasiliens-indianer-lukrative-politische-korrektheit-und-realitaten/
Grausame Stammeskonflikte sind in Brasilien seit der Kolonialzeit bekannt und werden in Zeitungen und Fachzeitschriften des Tropenlandes, an ders als beispielsweise in deutschsprachigen Medien, regelmäßig geschildert. So wurde, wie es heißt, zu einem guten Geschäft für die Ureinwohner, ihre Kriegsgefangenen aus Stammeskriegen an die Kolonial-Portugiesen zu verkaufen. Zuvor hätten die Ureinwohner diese Indianer aufgegessen, teils in Ritualen. Später wurde, wie es hieß, zur Kolonialzeit eine Regelung erlassen, die sich auf die Jagd von Indianern auf Indianer, zum Zwecke der Menschenfresserei, bezog. Gab es einen Indianer, der zum Verspeisen vorgesehen war, konnte ein portugiesischer Kolonist diesen freikaufen – worauf dieser Indianer als Gegenleistung für eine gewissen Zeit für den Portugiesen als Sklave arbeiten mußte. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/29/sklaverei-unter-indianerstammen-lateinamerikas-vor-der-ankunft-der-portugiesen-war-im-heutigen-brasilien-gemas-historischen-quellen-die-sklaverei-bereits-unter-den-indianern-ublich/
Brasiliens Historiker betonen, daß auch in Afrika die Sklaverei unter den Afrikanern traditionell war. Lange Zeit sei dies indessen selbst von der nationalen Wissenschaft bestritten worden, folgte man der politisch korrekten These von „Mutter Afrika“.
Leonardo Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer bewundert, sie sind unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung gegenüber der Natur. Die sind technologisch gesehen rückständig, aber zivilisatorisch, sie sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir lernen wollen, was wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen sollen, die Beziehung zwischen dem Alter und den Kindern, den Erwachsenen und alten Leuten, die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit, die Beziehung zwischen Leben und Tod, dann müssen wir die Indianer hören. Die haben eine große Weisheit und vieles haben sie uns zu sagen.” http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/20/brasilien-leonardo-boff-nennt-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-reaktionar-und-autoritar-i-%C2%B4m-happy-that-odilo-scherer-is-not-the-pope-boff-gegenuber-clarinbuenos-aires/
Auf die Spitze getrieben wurde die Ausführung der Berichterstattungsvorschriften im Kontext der Amazonas-Oper – selbst Journalisten, die aufwendig in die Yanomami-Gebiete eingeflogen wurden, verloren kein Sterbenswörtchen über die tatsächliche Stammes-Realität. Stattdessen hatte erneut plump-infantiler Indio-Agitprop die Oberhand.
Indianer Brasiliens und Aids: Indianer und Aids, Manaus, 2009:
Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben – eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in Brasilien – etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus am Rio Negro – fast durchweg in Slums. Die brasilianischen Aidsexperten nennen die Präventionsarbeit bei Indiostämmen besonders schwierig. Kondome würden aus soziokulturellen Gründen, vor allem der Mannesehre, gewöhnlich abgelehnt. Krankheiten wie Aids und Tuberkulose schreibe man dem Wirken böser Geister aus der übernatürlichen Welt zu, hoffe auf Heilung durch den Schamanen. Zudem existiere das Problem der Promiskuität, der häuslichen, der sexuellen Gewalt auch unter den Indios, könne sich eine Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann durchsetzen, der kein Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als Prostituierte. Indianer und Indianerinnen, die zu evangelikalen Sekten übertreten, sagen: ”Wegen meiner Religion kriege ich kein Aids, sind weder Aidstests noch Kondome nötig. Jesus heilt – Halleluja!”

Brasilianische Medien über Landesgewalt – Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”
Ermordung von systemkritischen Journalisten 2013:
tags: brasilien-bundespräsident joachim gauck 2013
Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie
die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.
Wie es hieß, betraf die Studie die Monate Januar und Februar 2013, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Derzeit sparten vor allem die ärmsten Brasilianer deutlich am Essen.
donnerstag, 11. april 2013 von klaus hart **
Gemäß der nach Mitteleuropa durchgeschalteten Auslandspropaganda hat Brasiliens Regierung die Inflation besiegt. Kurioserweise berichten die regierungsunabhängigen Medien Brasiliens seit Jahren das Gegenteil, auch Anfang 2013 – zumal die stärksten Preissteigerungen bereits seit der Lula-Ära besonders just im nationalen Agrarsektor hergestellte Produkte betreffen und vor allem die Ernährung der armen und verelendeten Bevölkerungsschichten schädigen. Diese greifen zunehmend zu den billigsten, doch schlechtesten Nahrungsmitteln – mit den entsprechenden, gut dokumentierten Folgen für die Gesundheit. Allein beim Lesen des Kleingedruckten auf Waren, die von Armen besonders gern gekauft werden, kann einem angesichts der vielen Anteile von Gift-Chemie schon schlecht werden. Das im scharfen Kontrast zu Chile oder Argentinien sehr niedrige Qualitätsbewußtsein in Brasilien bedeutet auch für ausländische Anbieter von Lebensmitteln hervorragende Markt-und Gewinnchancen.
Nicht wenige Lebensmittel, darunter Frischmilch und Joghurt, sind im Billigstlohnland Brasilien deutlich teurer als im Hochlohnland Deutschland.

Hintergrund: Polizeioberst Ubiratan Guimaraes leitet den Polizeieinsatz gegen Gefangene am 2. Oktober 1992 im total überfüllten Carandiru-Gefängnis von Sao Paulo, in dem damals mindestens 8000 Häftlinge eingesperrt sind. Laut amtlichen Angaben werden von den Beamten 111 Gefangene getötet. Im Juni 2001 wird der Polizeioberst deshalb zu 632 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, geht in Berufung. Am 15. Februar 2006 wird er freigesprochen.
http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Der aus Österreich stammende katholische Priester und Gefangenenseelsorger Günther Zgubic, am Tag des Guimaraes-Freispruchs im Gerichtsgebäude von Sao Paulo. Zgubic hatte auch jene Gefangenen von Carandiru betreut, die bei dem Blutbad umkamen.

Zeitungsausriß – mit MG zusammengeschossene Carandiru-Häftlinge in ihrem Blut.
Fehlende Menschenrechts-Aufarbeitung des Irakkriegs – heutige Kriege unter Vorwänden: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
Gemäß nationalen Wirtschaftsmedien(Valor enconomico) waren die Entlassungen in der verarbeitenden Industrie, die die am besten bezahlten Arbeitsplätze hat, binnen Monatsfrist am umfangreichsten. Die verarbeitende Industrie Brasiliens ist besonders im Teilstaat Sao Paulo konzentriert. Die Bauindustrie entließ rd. 44000 Beschäftigte, Handel und Reparatursektor für Autos und Motorräder rd. 75000, hieß es bei DIEESE.
In der Millionenstadt Salvador da Bahia liegt die Arbeitslosenrate derzeit bei 19,7 %, in Recife bei 13,5 % und in Sao Paulo bei 10,9 %.
Entlassen wird seit Monaten auch auffällig in der Logistikbranche Brasiliens.
Gemäß heute in nicht wenigen Medien Mitteleuropas geltenden Kriterien sind massive Entlassungen in Brasiliens Industrie offenbar ein sicheres Zeichen für Boom und Aufschwung.
Das mittlere Realeinkommen der Beschäftigten Brasiliens wird von DIEESE für Februar 2013 mit umgerechnet etwa 620 Euro angegeben.
“Boomende Wirtschaft”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/17/brasilien-boomende-wirtschaft-gigantische-wirtschaftszahlen-bild-zeitung-zum-besuch-von-hamburgs-spd-burgermeister-in-brasilien/
„Ganz Brasilien boomt“: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/25/ganz-brasilien-boomt-passauer-neue-presse/
Die Exporte der Industrie Brasiliens sind in den ersten drei Monaten 2013 um 8,2 % gegen über dem gleichen Vorjahreszeitraum gesunken, laut amtlichen Angaben. Zu den Gründen wird fehlenden Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens gezählt.
„Brasilien verabschiedet sich von der Armut“ – Die Welt: http://www.welt.de/wirtschaft/article112414503/Brasilien-verabschiedet-sich-von-der-Armut.html
tags: brasilien-bundespräsident joachim gauck 2013
Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie
die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.
Wie es heißt, streiten zwei nationale Firmenkonsortien um den Zuschlag im Mai 2013, im Wert von 2 Millionen Real. Der deutsch-französische Atomkonzern Areva liefere Ausrüstungen für Meßinstrumente und Prozeßkontrolle.
Das neue Atomkraftwerk Angra 3 wird auch der sicheren Stromversorgung für mitteleuropäische multinationale Unternehmen dienen, die vor allem in der Region von Sao Paulo und Rio de Janeiro produzieren.
Neues Atomkraftwerk bei Rio mit deutscher Hilfe: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/31/brasilien-gute-baufortschritte-bei-dem-mit-deutscher-hilfe-errichteten-atomkraftwer-angra-3-bei-rio-de-janeiro-olympische-spiele-in-brasilien-2016-wahrscheinlich-bereits-mit-atomstrom-von-angra-3-ve/
Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:
“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)
“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”
tags: brasilien-bundespräsident joachim gauck 2013
Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie
die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.