Laut Landesmedien wurde der Überfall von drei Banditen in Ribeirao Branco bei Sao Paulo am 25. November 2012 verübt. Kempf war erst am Vortage zu seinem ersten Brasilienbesuch eingetroffen, war zu seinem Vetter Theodor Alois Kempf(70) gefahren, der auf einer Farm Käse herstellt. Wie es seitens der Polizei hieß, hatte sein Vetter gegen sechs Uhr morgens an jenem Sonntag die Kühe gemolken, als die drei Banditen in die Farm eindrangen, die Frau des Vetters überwältigten und das Wohnhaus durchsuchten. Max Kempf wurde in seinem Schlafzimmer angetroffen und folgte nicht der Anweisung der Banditen, im Bett liegenzubleiben, sich nicht zu bewegen. Die Banditen warfen sich auf ihn, es kam zum Handgemenge, Kempf gelang es, aufzustehen, worauf einer der Banditen, 15 Jahre alt, inzwischen geständig, den tödlichen Schuß abgab. Laut Angaben des Vetters verstand Max Kempf kein Portugiesisch – und begriff daher möglicherweise nicht, was die Männer von ihm wollten. Die Banditen raubten u.a. Geld, einen Computer, Handys. Max Kempf wurde in Ribeirao Branco beerdigt.
Laut Polizeiangaben wurde Max Kempf von dem 15-jährigen Räuber des Gangstertrios erschossen – und habe die Tat gestanden. Wie Theodor Kempf und seine Frau Rita(31) indessen im Website-Interview erklärten, wurde der Mord von einem der erwachsenen Banditen verübt. Die Banditen seien mit äußerster Brutalität vorgegangen, hätten sowohl Rita als auch die beiden Gäste geschlagen und getreten, die Frau an den Haaren gerissen. Rita war, wie sie sagte, direkte Tatzeugin, stand im Zimmer, als der Schuß auf Max Kempf abgegeben wurde. Sie informierte die Banditen, daß Max Kempf kein Portugiesisch verstehe, was denen jedoch gleichgültig gewesen sei.
„Säuberungen“ in Slums:
Raubmord nimmt in Brasilien stetig zu. Die Aufklärungsrate bei Morden liegt in Brasilien deutlich unter zehn Prozent – im Falle der Ermordung von Ausländern sind indessen höhere polizeiliche Anstrengungen zu beobachten, die indessen keineswegs immer zum Erfolg führen.
2008 vereinbarten Bern und Brasilia eine strategische Partnerschaft.
Theodor Kempf:“Morgens um sechs bin ich zum Stall gegangen, um die Kühe zu melken – da kommt meine Frau angerannt – Max ist tot! Die haben Max erschossen! Ich sofort zum nur 300 Meter entfernten Haus – doch ich konnte nichts mehr machen – Polizei, Krankenwagen gerufen, das dauerte. Wie mir Rita sagte, sind kurz nach 6.15 Uhr drei Typen eingedrungen – es war ja offen, wir waren bisher gewohnt, nicht alles sofort abzuschließen. Die Gangster sind sofort zum Zimmer von Rita, haben sie aus dem Bett gerissen, an den Haaren herumgerissen, mit dem Revolver bedroht. Wollten Geld, haben Schubladen durchwühlt. Dann sind sie in das Zimmer, in dem die beiden Gäste schliefen, haben die Tür aufgerissen, haben dem Rudolf mit einem Zaunpfahl eins auf die Nase gegeben. Rudolf hat sich sofort ergeben. Die schrien immer – Geld, Geld her! Rudolf hat ihnen seine Brieftasche mit 300, 400 Real gegeben. Dann wurde Max bedroht, wurde geschlagen, hatte deshalb eine blutunterlaufene Stelle auf der Brust, wie ich sah, ein Hämatom. Max wurde voll in den Mund geschossen. Max hat vielleicht versucht, sich zu wehren, er war ja da auf dem Bett, war im Grunde wehrlos.
Die beiden waren am Abend zuvor gekommen, wir haben meinen Geburtstag gefeiert, Champagner getrunken. Das war so ein angenehmes Klima – und dann am nächsten Morgen , nach 6.15 Uhr – ist Max tot! Das ist eine furchtbare Sache!
Die Gangster haben alle Wertgegenstände geraubt, meinen Computer, alles Zubehör, die Kamera, alles.
Es sind Banditen hier vom Dorf – nur zwei Tage zuvor haben sie meinen Nachbarn ausgeraubt. Ich glaube nicht, daß der Minderjährige geschossen hat – es war der größte von den Dreien. Ich habe die drei Täter ja zwei Tage zuvor gesehen, als sie vorbeigingen, um das Haus des Nachbarn auszurauben. Vielleicht haben sie da geplant – den überfallen wir am Sonntag! Eigentlich war ich ja das Ziel – die müßten mich gesehen haben, als ich zum Kuhstall ging. Die hatten davon profitieren wollen, daß ich nicht im Haus war – vielleicht zum Glück, sonst hätte es mich getroffen.
Für mich ist das so traurig – mit Max ist meine ganze Kommunikation weg – da waren die vielen Erinnerungen! Zudem hatte ich vieles ja im Computer gespeichert – alles weg, unwiederbringlich, furchtbar.
In der Not und Verzweiflung habe ich dem Druck des lokalen Beerdigungsunternehmens angesichts der hiesigen Bürokratie nachgegeben und Max hier beerdigen lassen – das war wohl eine Fehlentscheidung. Ich weiß jetzt nicht, ob man in der Schweiz mit dem Gedanken spielt, den Max zu exhumieren. Mir wäre das recht, ich würde das begrüßen, so denke ich heute, ich habe in der Panik falsch reagiert – denn aus der Schweiz hatte sich niemand gemeldet, ich hatte angerufen, hatte Anrufe erwartet. Der Friedhof hier ist ein Elend – da trifft sich alles Lumpenpack, werden Drogen konsumiert.
Max ist ledig, hat keine Kinder. Wenn ein Schweizer im Lande ist, wollen die Banditen von ihm Geld – doch die Idioten wissen nicht, daß man ja heute Kreditkarten hat, niemand reist mit Geld, niemand hat Geld zuhause. Ich lebe hier schlicht, ohne Luxus – lebe, ohne aufzufallen.“
Rita:“Ich wurde von den Banditen stark mißhandelt. Ich bin darüber bis jetzt empört. Die kamen in mein Zimmer, haben mich an den Haaren gerissen, mich geschlagen, mich zu dem Zimmer der Gäste gestoßen. Sie haben mich dort geschlagen, zu Boden geschlagen, mich getreten – dann begannen sie, Rudolf zu schlagen. Ich sagte den beiden, sie sollen sich ruhig verhalten – aber sie verstanden mich ja nicht, ich spreche nur Portugiesisch. Max war total erschrocken erwacht – und schon schlugen sie auch auf den ein. Sie haben ihm auch noch Schläge mit der Hinterkante des Revolvers versetzt, damit er den Kopf nach unten senkt. Doch der Arme hat das nicht verstanden, der war ja grade erst erwacht. Ich habe auf die Banditen eingeredet, daß die beiden grade aus der Schweiz gekommen sind und hier die Sprache nicht verstehen – aber diese miserablen Figuren wollten davon nichts wissen, wollten nur rauben, wollten nur das Geld von denen. Max versuchte, sich gegen die Banditen zu verteidigen – er begann mit denen zu kämpfen. Ich habe genau gesehen, wie der Ältere auf Max geschossen hat. Ein Bandit hatte zuvor Rudolf bereits in den Vorraum geführt, Rudolf sah den Mord nicht. Es war nicht der jüngere, der kleinere, der schoß, es war der ältere der Banditen, von großer Statur. Der hat mit Max auf dem Bett gekämpft!Der jüngere war schon damit beschäftigt, das Raubgut zusammenzuholen. Als sie Max tot sahen, sagten sie, jetzt kommt die Polizei, wir müssen schnell weg! Es war nicht mehr möglich, Max zu helfen, er fiel ja bereits tot zu Boden! Sie hatten ihn in den Mund geschossen, wie hätten wir ihm da helfen können.
Es alles jetzt so traurig – ich kann nicht mehr schlafen. Selbst unser Hund hat Angst, will nachts nicht mehr draußen bleiben, will im Haus sein. Wir leben jetzt hier in Angst, in Bedrückung – denn wir wohnen abgelegen, es ist hier völlig still. Ich kann mich nicht abfinden mit dem Geschehenen – mir geht all das nicht aus dem Kopf, was sie mit Max machten, was ich aus nächster Nähe sah!
Theodor Kempf:“Das war nun der erste Besuch von Max – denn aus der Schweiz kommt ja nie jemand so einfach hierher. Und jetzt, das ist das Furchtbare, wird mich nach dieser Tat niemand mehr besuchen. Alle Freunde, niemand kommt jetzt mehr. Ich denke auch, der ganze Tourismus von Brasilien, die Fußball-Weltmeisterschaft, wird sehr leiden unter Kriminalität.“
In Brasilien werden regelmäßig ausländische Touristen ermordet. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/04/fall-christian-wolffer-polizei-verhort-drei-verdachtige-des-moglichen-killerboots-von-paraty-anonyme-hinweise-von-anwohnern/
Italiener in Bahia erschossen: http://www.correio24horas.com.br/noticias/detalhes/detalhes-1/artigo/corpo-de-italiano-assassinado-sera-velado-em-salvador-nesta-quarta-feira-5/
Portugiese in Bahia erschossen: http://www.correio24horas.com.br/noticias/detalhes/detalhes-3/artigo/corpo-de-portugues-e-liberado-pela-familia-do-dpt-de-vitoria-da-conquista/
Drogen aus Brasilien in die Schweiz:

Ausriß, Max Kempf.

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”
Statistisch alle 9 Minuten, 48 Sekunden ein Mord in Brasilien, laut neuer Studie.
„As aparencias enganam“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/04/brasilien-rio-de-janeiro-2012-as-aparencias-enganem/
Folter in Brasilien während Lula-Amtszeit: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Menschenrechtsministerin Maria do Rosario räumt Existenz der Folter ein – “gravierendes nationales Problem”: “O Brasil reconhece a existencia e a presenca da tortura. Quando Brasil é criticado por essa questao, ele assume que esse é um grave problema nacional.”(2011)
Die Aufdringlichkeit der Sinne
Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft – Oskar Negt(2000)
“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und öffentlich gequält werden – das gehört nicht der Vergangenheit an.”
Regierungskritische Anti-Gewalt-Demonstration in Sao Paulo – wie das organisierte Verbrechen das Protestpotential der Slums paralysiert:
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Mordrate Brasilien – Vietnamkrieg: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasilien-die-explosion-der-gewalt-vor-fusball-wm-und-olympia-2016-berichten-landesmedien-immer-intensiver-uber-unertragliche-verbrechenslage-vergleiche-mit-vietnamkrieg/
Zeitungsausriß NZZ. Foto des Schweizer Fotografen Barnabas Bosshart.
Der renommierte Schweizer Fotograf Barnabas Bosshart hat in den neunziger Jahren das Fototeam der Rio-Tageszeitung O POVO zwei Wochen lang begleitet und sagte im Website-Exklusivinterview: “Drei bis vier Fotografen waren darauf spezialisiert, nur Morde zu fotografieren, jeden Tag (!) und ich fotografierte für mich mit.
Die hatten direkte Funk-Kontakte in die Favelas und waren immer viel früher am Tatort als die Polizei. Die Leichen waren noch warm, als wir ankamen, es war grauenhaft. Ich erinnere mich gut an den mit einem Gewehr exekutierten Jungen aus dem Viertel Santa Cruz, zu sehen auf meiner Website unter `Rio exposto`, vierte Zeile, Foto vier von links nach rechts. Die Mörder steckten den Gewehrlauf ins Ohr des Opfers – auf der anderen Seite spritzt das Hirn an die Wand, auf den Boden. Ich rieche das Blut noch heute, ich konnte kaum fotografieren, mußte mich beinahe erbrechen. Ein unerträglicher Gestank war im Zimmer, in dem noch zwei andere Ermordete lagen. Vor dem Haus saß eine neugierige Menge, viele schluchzten. Man stelle sich vor, die Povo-Fotografen lebten von diesem Job – konnten die nachts überhaupt noch schlafen?”
“Bewaffnete Kinder waren zu Monatsanfang bei einer Banditenaktion im Slum Cavaleiro da Esperanca dabei, als fünfzig Bewohner, vor allem Frauen, zwecks Erniedrigung und Einschüchterung gezwungen wurden, völlig nackt durch den Slum zu marschieren.”(Hintergrundtext)
Bosshart-Website: http://www.barnabasbosshart.com/
Bosshart-Bücher:
Alcantara, eine Stadt in Brasilien, zwischen kolonialer Erinnerung und Raketenträumen
Mit Essays von Josui Montello, Hugo Loetscher und Barnabas Bosshart. Einführung von Charles-Henri Favrod und einem Vorwort von Pietro Maria Bardi. 96 S. /ca.70 s/w Fotografien. ISBN �3-7231-0384-7Edition Stemmle, Schaffhausen/Zürich 1989
Barnabas Bosshart. Drei Welten. Brasilienbilder 1980 – 2005
Herausgegeben von Peter Pfrunder/Fotostiftung Schweiz www.fotostiftung.ch
Mit Essays von Angela Magalhaes/Nadja Peregrino, William H.Crocker, Markus Landert, Peter Pfrunder und Barnabas Bosshart.222 S./139 s/w Fotografien. Benteli Verlag Bern 2007. ISBN 978-37165-1472-6
SWISSINFO über Barnabas Bosshart:http://www.swissinfo.ch/por/Tres_mundos_brasileiros_de_um_fotografo_suico.html?cid=5932084
“Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” (Deutschsprachige Tourismuspropaganda)
„Schuß in die Brust“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/17/tiro-no-peitoschus-in-die-brust-die-tragodie-zeigt-die-distanz-zwischen-politik-und-realem-leben-groste-brasilianische-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zum-tode-des-schulers-wesley-von/
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Ob man in Ampferbach weiß, unter welchen extrem schwierigen Bedingungen Priester Konrad Körner täglich Seelsorge leistet? Der Padre reagiert auf die Website-Frage mit ironischem Lachen:“Ich glaube, niemand von außerhalb versteht, was hier vor sich geht. Ich berühre dort in der Ampferbach-Region diese Fragen garnicht. Nicht mal meinen Verwandten gelingt es, sich eine Situation wie jene, die hier zur Zeit herrscht, vorzustellen. In diesem kleinen Dorf kann sich das niemand vorstellen. Also lasse ich die Leute in ihrem so ruhigen Leben ungestört, belaste sie nicht mit Problemen, die völlig außerhalb ihrer Vorstellungskapazität liegen – und versuche, die Probleme hier zu lösen!“(In vielen deutschsprachigen Medien, sogar im kirchlichen Mainstream, träfe Körner auf die gleichen Verständigungsschwierigkeiten)
Ausgangssperre in Ampferbach?
Priester Konrad Körner sieht zudem als Problem, daß seine Berichte über brasilianische Realität als „sensationalistisch“ aufgefaßt werden – von Desinformierten, Uninformierten, die in Ländern wie Deutschland wegen der verfolgten Informationspolitik immer zahlreicher werden.
„Was mich hier sehr beunruhigt, sind Gruppen von Kindern und Jugendlichen, zwischen neun und fünfzehn Jahren, die so gewalttätig sind, wie ich es in dieser Altersgruppe noch nie beobachtet habe. Sie attackieren, feinden an, zerstören, sind Vandalen – ich sehe eine Raserei der Gewalt. Für diese gibt es keinerlei Grenzen, keinerlei Kriterien. Ich sehe eine unheilvoll-finstere Zukunft für unser Viertel – das von diesen Heranwachsenden in fünf Jahren beherrscht werden kann. Nie zuvor habe ich so bösartige, böswillige Kinder wie diese gesehen, aggressiver als ein Erwachsener, mit einem extrem aggressiven Vokabular. Sie sind Frucht der gegenwärtigen Gewaltsituation, der aktuellen Lage. Gut für die Drogengangster, die solche Heranwachsenden in Gruppen organisieren. Nur – wir alle wissen: In zwei, drei Jahren sind sie tot oder im Gefängnis. Eine grauenhafte Zukunft. Ich würde gerne Psychologen, Sozialhelfer heranziehen – doch die Eltern machen nicht mit, arbeiten nicht mit uns zusammen, weisen jeden Versuch zurück. Die Lehrer an den Grundschulen wissen ebenfalls nicht mit diesen Heranwachsenden umzugehen. Da entsteht eine reale Gefahr für die Gesellschaft – wird aber noch kaum erkannt, gesehen. Meine Kirchengemeinde wird durch diese Gruppen in große Schwierigkeiten kommen.“

Viele Demo-Teilnehmer trugen T-Shirts mit den Fotos von Mordopfern aus jüngster Zeit: Familienangehörige, Freunde, Bekannte.
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http://www.ikg-wien.at/?p=15561
Die Israelitische Kultusgemeinde(IKG) hat wegen der auf antijüdischen Demonstrationen in Wien am 16.11. und am 23.11. verwendeten Losungen, wie dem arabisch gesungenen “Tod den Juden”, der Staatsanwaltschaft Sachverhaltsdarstellungen in Hinblick auf § 282 und § 283 des Strafgesetzes übermittelt.
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=47&Param_RB=64&Param_Red=15281
“Diese Hetze ist unerträglich und verlangt Konsequenzen. Wir erwarten uns von den Behörden rascheste Aufklärung und Maßnahmen zur Sicherstellung des friedlichen Zusammenlebens der Religionsgemeinschaften” fordert der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch.
Oskar Deutsch, Präsident
Wer hätte gedacht, daß es nach den Erfahrungen der Nazizeit je wieder ermöglicht würde, just in Wien erneut solche antisemitischen Losungen
ertönen zu lassen…
Samuel Laster, an Israeli journalist who lives in Vienna, told The Jerusalem Post on Sunday that he heard a contingent of 15 to 20 Austrian Islamists chanting in Arabic, “Death to the Jews.”

Hakenkreuze aus der Nazizeit in Theater von Rio de Janeiro.
Das Weltsozialforum fördert den Terrorismus im Nahen Osten, erklärte die Botschaft Israels laut Landesmedien.
Die Aufdringlichkeit der Sinne
Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft – Oskar Negt(2000)
“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und öffentlich gequält werden – das gehört nicht der Vergangenheit an.”
Juden in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/
Wie es in den Landesmedien hieß, verkündete der Chef der brasilianischen Delegation auf dem Klima-Gipfel in Doha die offiziellen Zahlen und erhielt Applaus. In den brasilianischen Zeitungen wurden indessen neben der amtlichen Erfolgsmeldung auch andere Studien veröffentlicht, die ein Ansteigen der Abholzung betonen. Laut Imazon, das aktuellere Daten als die Regierung habe, sei von August bis Oktober 2012 die Abholzung in Amazonien, verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum, um 125 Prozent gestiegen. Das System „Deter“ melde ebenfalls eine steigende Tendenz der Abholzung.
Die Regierung, die üblicherweise zu Umwelt-und Klimagipfeln solche Erfolgsmeldungen veröffentlicht, erklärte indessen, zwischen Juli 2011 und August 2012 sei, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, die Abholzungsrate um 27 Prozent gesunken. Die heikle Frage der in Brasilien fehlenden Aufforstung wurde nicht berührt.

Ausriß 2012.
Verhungerte, verdurstete Tiere, anklicken: http://g1.globo.com/pb/paraiba/noticia/2012/11/na-pb-seca-faz-agricultores-tirarem-do-sustento-para-alimentar-o-gado.html
Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3? bei Rio de Janeiro:
“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)
“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/brasiliens-sprunghaft-gestiegene-amazonas-abholzungsrate-die-rede-von-prasidentin-dilma-rousseff-vor-der-uno-2012-regierungsversprechen-und-praxis-belo-monte/
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Reifenfirma-TV-Spot für Kalender: http://www.20min.ch/videotv/?vid=285020&cid=1

Ausriß. Lula und Sophia Loren in Rio de Janeiro 2012
Schriftsteller und Kolumnist Heitor Cony 2012: “Rio de Janeiro ist heute noch mittelmäßiger. Von weitem betrachtet, ist es die schönste Stadt der Welt, doch von nahem ist sie furchtbar(horrivel)”.
Rio de Janeiros spezielle Sicherheitslage: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/30/brasiliens-spezielle-sicherheitslage-90-schulen-von-rio-de-janeiro-jetzt-durch-militarpolizisten-bewacht-die-nach-dem-gefolterten-und-lebendig-verbrannten-journalisten-tim-lopes-benannte-offentlich/
Gewaltwelle und Ausländer: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/brasilien-gewaltwelle-und-betroffene-auslander-schweizer-tourist-max-kempf69-bei-sao-paulo-wahrend-raububerfall-erschossen/
Spenden aus Deutschland für Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/boomland-brasilien-den-armsten-helfen-im-land-der-milliardare-realschule-in-petersberg-hessen-schickt-neue-spende-von-1627-euro/

Viele Demo-Teilnehmer trugen T-Shirts mit den Fotos von Mordopfern aus jüngster Zeit: Familienangehörige, Freunde, Bekannte.
Regierungskritische Friedensdemonstration: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/brasilien-friedensdemo-in-sao-paulo-caminhada-pela-paz-na-regiao-brasilandia-im-november-2012/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Neliberalismus und Kultur, Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto:
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Ausriß.
“In einer Kultur wie der unseren, in der die Scheinheiligkeit mit Sicherheit die herrschende Moral ist, deklariert man nie die wahren Absichten.” O Estado de Sao Paulo

Ausriß. Wie es in den Landesmedien hieß, hatte Lula die Kabinettschefin stets auf seine Auslandsreisen mitgenommen – Rosemary Noronha schüttelte daher offenbar auch in Deutschland im Regierungsapparat viele Hände.
Soziokulturelle Faktoren: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/
Pirelli-Reifen-Kalender 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/28/brasilien-der-neue-pirelli-reifen-kalender-die-lukrativ-gepflegten-klischees-wie-brasilianische-pressefotografen-die-alltagsrealitat-des-tropenlandes-reflektieren-2/
Schriftsteller und Kolumnist Heitor Cony 2012: “Rio de Janeiro ist heute noch mittelmäßiger. Von weitem betrachtet, ist es die schönste Stadt der Welt, doch von nahem ist sie furchtbar(horrivel)”.
Bischof Cappio: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/bischof-luiz-flavio-cappio-in-deutschland-vor-weihnachten/

Ausriß. Lula und Sophia Loren in Rio de Janeiro 2012
Lula im Dezember 2012 in Berlin: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/30/ig-metall-ladt-lula-zu-festveranstaltung-anfang-dezember-nach-berlin-ein-vom-armenhaus-zur-boomregion-lateinamerikas/

Ausriß. Wie es in den Landesmedien hieß, hatte Lula die Kabinettschefin stets auf seine Auslandsreisen mitgenommen – Rosemary Noronha schüttelte daher offenbar auch in Deutschland im Regierungsapparat viele Hände.
Soziokulturelle Faktoren: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/
“In einer Kultur wie der unseren, in der die Scheinheiligkeit mit Sicherheit die herrschende Moral ist, deklariert man nie die wahren Absichten.” O Estado de Sao Paulo
Deutsche Firmen im Korruptionsklima Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/
Zwischen Deutschland und Brasilien besteht eine strategische Partnerschaft. Der 2008 beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel mit Präsident Lula in Brasília vereinbarte Aktionsplan verfolgt das Ziel, die bi- und multilaterale Zusammenarbeit beider Länder zu intensivieren. Die deutsch-brasilianischen Beziehungen basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen bei einer Vielzahl von internationalen Themen und gehen weit über den wirtschaftlichen Bereich hinaus. (Auswärtiges Amt)
Friedensdemonstration in Sao Paulo – wo man garantiert keine hohen Staatsfunktionäre der Arbeiterpartei Lulas trifft:
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

Viele Teilnehmer der katholischen Friedensdemonstration in Brasiliandia/Sao Paulo trugen T-Shirts mit den Fotos von Mordopfern aus jüngster Zeit: Familienangehörige, Freunde, Bekannte.
Attentats-und Mordwelle in Brasilien, betroffene Ausländer – der Schweizer Max Kempf: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/brasilien-gewaltwelle-und-betroffene-auslander-schweizer-tourist-max-kempf69-bei-sao-paulo-wahrend-raububerfall-erschossen/
Spenden aus Deutschland für Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/boomland-brasilien-den-armsten-helfen-im-land-der-milliardare-realschule-in-petersberg-hessen-schickt-neue-spende-von-1627-euro/

Ausriß, O Globo. „Ich redete täglich mit Lula.“
Rosemary Noronha war Lulas Privatsekretärin.
Auch beim neuesten Korruptionsskandal, der die Regierung trifft, geht es um direkte Korruption, Bereicherung, Machtmißbrauch in Ministerien und Regierungsbehörden, um Mittelabzweigung, Postenvergabe, Gefälligkeitsgutachten, Datenfälschung. Laut Landesmedien war Rosemary Noronha permanent Lula behilflich, der das Regierungskabinett von Sao Paulo gerne für eigene Zwecke nutzte – nach seiner Regierungszeit. Bereits 2005 hatte er Noronha zur Chefin dieses Kabinetts gemacht. Lula wird daher von Zeitungen auch als der Hauptverantwortliche des neuen Skandals genannt, da er Noronha so unerklärlich viel Macht gegeben habe, die diese weidlich ausnutzte. „Jetzt tut Lula ein weiteres Mal so, als wußte er von nichts.“ Im Kabinett von Sao Paulo traf sich Lula oft mit seiner Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff.
Laut Landesmedien ist die Regierungsbehörde für Wasserfragen just in dem Moment von dem Skandal betroffen, als beträchtliche Teile des Landes von einer verheerenden Dürrekatastrophe heimgesucht werden. Die Regierungsbehörde für Wasserwege sei just vor dem Hintergrund enormer Hafenprobleme betroffen, die Regierungsbehörde für Zivilluftfahrt angesichts fortdauernden Durcheinanders im Luftfahrtsektor.
“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi, Linkspartei, Deutschland, 2010.
Soziokulturelle Faktoren: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/
“In einer Kultur wie der unseren, in der die Scheinheiligkeit mit Sicherheit die herrschende Moral ist, deklariert man nie die wahren Absichten.” O Estado de Sao Paulo
Lula im Dezember in Berlin auf IG- Metall-Konferenz: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/30/ig-metall-ladt-lula-zu-festveranstaltung-anfang-dezember-nach-berlin-ein-vom-armenhaus-zur-boomregion-lateinamerikas/
Spenden aus Deutschland für Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/boomland-brasilien-den-armsten-helfen-im-land-der-milliardare-realschule-in-petersberg-hessen-schickt-neue-spende-von-1627-euro/
tags: elend in brasilien, korruption in brasilien, lula
Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen – hat wegen seiner Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten, aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise.
Die andere Sicht: Hillary Clinton bezeichnete 2012 laut Landesmedien den Kampf von Dilma Rousseff gegen die Korruption sowie die Regierungstransparenz unter Rousseff als beispielhaft. Die Staatschefin habe damit entsprechende globale Standards und Normen geschaffen.
Deutsche Firmen im Korruptionsklima Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/
Zwischen Deutschland und Brasilien besteht eine strategische Partnerschaft. Der 2008 beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel mit Präsident Lula in Brasília vereinbarte Aktionsplan verfolgt das Ziel, die bi- und multilaterale Zusammenarbeit beider Länder zu intensivieren. Die deutsch-brasilianischen Beziehungen basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen bei einer Vielzahl von internationalen Themen und gehen weit über den wirtschaftlichen Bereich hinaus. (Auswärtiges Amt)
Friedensdemonstration in Sao Paulo – wo man garantiert keine hohen Staatsfunktionäre der Arbeiterpartei Lulas trifft:
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

Viele Teilnehmer der katholischen Friedensdemonstration in Brasiliandia/Sao Paulo trugen T-Shirts mit den Fotos von Mordopfern aus jüngster Zeit: Familienangehörige, Freunde, Bekannte.
Laut Landesmedien bewegte sich das jetzt entdeckte Korruptionsschema in den allseits bekannten Bahnen, folgte den bekannten Mustern. Brasiliens Politikexperten betonen, daß alle in die bisherigen Skandale Verwickelten von Rousseff ernannt worden waren.Keiner der bisherigen Skandale sei durch staatliche Organe entdeckt worden, sondern durch Medienenthüllungen oder mit Geld honorierte Aussagen von Beschuldigten. Nach der Enthüllung des Mensalao-Skandals um Abgeordneten-und Parteien-Kauf 2005 sowie zahlreichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen hatte in Mitteleuropa die Sympathie für den Regierungsstil unter Lula-Rousseff deutlich zugenommen, auch bei vielen Pseudo-NGO. Von Bundestagsparteien kam Lob für „fortschrittliche Regierungspolitik“. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/26/brasilien-lacht-uber-lula-deppen-in-deutschland-lula-der-grosse-schriftsteller-joao-ubaldo-ribeiro-nimmt-lula-personenkult-in-deutschland-ironisch-auf-die-schippe-warum-importieren-sie-nicht/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Korruptionskrisen unter Dilma Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-endlose-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-keine-bestrafung-der-sechs-nach-medienenthullungen-wegen-korruptionsverdacht-entlassenen-minister-laut-folha-de-sao-paulo/
Erenicegate – Zeitungsausriß.
“In einer Kultur wie der unseren, in der die Scheinheiligkeit mit Sicherheit die herrschende Moral ist, deklariert man nie die wahren Absichten.” O Estado de Sao Paulo

Ausriß. „Ich redete täglich mit Lula.“
Brasilianerinnen in der Politik, laut Historikerin:
Deutsche Firmen im Korruptionsklima Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/deutsche-firmen-und-wirtschaftskriminalitat-in-brasilien1/
Zwischen Deutschland und Brasilien besteht eine strategische Partnerschaft. Der 2008 beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel mit Präsident Lula in Brasília vereinbarte Aktionsplan verfolgt das Ziel, die bi- und multilaterale Zusammenarbeit beider Länder zu intensivieren. Die deutsch-brasilianischen Beziehungen basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen bei einer Vielzahl von internationalen Themen und gehen weit über den wirtschaftlichen Bereich hinaus. (Auswärtiges Amt)

Viele Teilnehmer der katholischen Friedensdemonstration in Brasiliandia/Sao Paulo trugen T-Shirts mit den Fotos von Mordopfern aus jüngster Zeit: Familienangehörige, Freunde, Bekannte.
Neues Atomkraftwerk mit deutscher Hilfe: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/
“Die große Plage Brasiliens ist die Korruption – Gelder, die ins Gesundheitswesen, in Bildung, öffentlichen Verkehr, andere soziale Zwecke fließen müßten, werden abgezweigt.” Bischof Milton Kenan Junior, Sao Paulo, im Website-Interview, Nov. 2012

Friedensdemonstration in Sao Paulos Slum-Stadtteil Brasiliandia am 25.11. 2012 – regierungskritische Bischöfe Angelico Sandalo Bernardino und Milton Kenan Junior, chancenlos im mitteleuropäischen Mainstream.
Die kriminelle Bande im Präsidentenpalast: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/18/brasiliens-mensalao-demokratie-die-kriminelle-bande-in-lulas-prasidentenpalast-oberster-richter-joaquim-barbosa-verurteilt-lulas-chefminister-jose-dirceu-den-damaligen-pt-parteichef-jose-genoino-u/
“Nationalsport Korruption”: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/22/brasilien-nationalsport-korruption-nationale-inforadios-stellen-ironisch-angesichts-neuer-mega-korruptionsskandale-wie-cachoeiragate-die-in-allen-klassen-und-schichten-tiefverwurzelte-korruptio/
In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.
Brasilia hilft Europa? http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/20/brasilien-will-europa-bei-der-uberwindung-der-krise-helfen/
Proteste gegen Staatspräsidentin Dilma Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/29/brasilien-prasidentin-dilma-rousseff-in-rio-de-janeiro-lautstarke-proteste/

Ausriß. Welches Tränengas bei solchen Protesten verwendet wird: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/23/syriens-fluchtlinge-und-brasiliens-export-hit-tranengas-turkische-polizei-verschiest-tranengasgranaten-gegen-syrier-in-fluchtlingslager-laut-landesmedien/
Brasiliens erfolgreiche Auslandspropaganda: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/
In Brasilien trifft die Dürrekatastrophe vor allem im Nordosten einen immer größeren Teil der armen, verelendeten Bevölkerung. Dennoch bleiben Umweltschutz-Gegenmaßnahmen, darunter seit Jahrzehnten notwendige Aufforstungen, aus. Wegen der sehr hohen Staatskorruption, so Landesexperten und kirchliche Umweltschützer, werden entsprechende Mittel abgezweigt. Die landwirtschaftliche Produktion des Nordostens sinkt rapide wegen der hausgemachten Dürrekatastrophe. Lula hatte versprochen, in seinem letzten Amtsjahr ein großangelegtes Wasser-Umleitungsprojekt am Rio Sao Francisco einzuweihen. Wie der katholische Bischof Cappio vorhergesagt hatte, geschah dies nicht, hat die Regierung die Wasserversorgung des Nordostens nicht verbessert.
„Biosprit“ und Naturvernichtung: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/
Doch die Leute der Region schlagen nicht nur die Ratschläge von Bischof Krapf in den Wind, sondern seit über 100 Jahren sogar die von ihrem mit Festen und Prozessionen so hochgeehrten Nordost-Heiligen Padre Cicero, der von 1844 bis 1934 lebte und damals schon Umwelt-Gebote aufstellte. Nach wie vor hochaktuell:
„Holze den Wald nicht ab, keinen einzigen Baum.
Mache keine Brandrodungen, fackele deine Felder nicht ab.
Lasse Rinder und Ziegen nicht frei weiden, zäune sie ein.
Pflanze jeden Tag mindestens einen Baum, bis die Steppe wieder zum Wald geworden ist.
Werden diese Gebote eingehalten, wird die Dürre immer seltener, das Vieh immer gesünder, hat das Volk immer zu essen. Wird gegen die Gebote verstoßen, wird alles hier zur Wüste.“
Die Resultate sieht man derzeit. Während Amazonien erst etwa 20 Prozent seiner Wälder verlor, also etwa 720.000 Quadratkilometer, sind von den Atlantikwäldern nur noch etwa sieben Prozent übrig, gingen rund 1,3 Millionen Quadratkilometer verloren. Der allergrößte Teil jener klimaschädlichen Gase Brasiliens, die zum globalen Klimawandel beitrugen, stammte also von hier, nicht aus Amazonien. Einheimische Experten fordern Aufforstung gegen die Dürre und empfehlen sogar, dem Beispiel Europas zu folgen, das bereits etwa 36 Prozent seiner Fläche wieder bewaldet habe. In Brasilien dagegen erfüllen weder Staat noch Unternehmen ihre Aufforstungsversprechen.