Ausriß. Welches Tränengas bei solchen Protesten verwendet wird: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/23/syriens-fluchtlinge-und-brasiliens-export-hit-tranengas-turkische-polizei-verschiest-tranengasgranaten-gegen-syrier-in-fluchtlingslager-laut-landesmedien/

“Fuck FIFA”. Sao Paulo, Avenida Paulista, MASP.
Kölner Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro – was in den offiziellen Erklärungen fehlte: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/
In Sao Paulo versuchten Demonstranten, das Stadtparlament zu stürmen. Demonstranten der Wohnungslosen-Bewegung belagerten das Rathaus. Staatschefin Rousseff wurde u.a. auf Spruchbändern aufgefordert, die geplante Vergabe von Ölförderkonzessionen zu stoppen. In Rio richteten sich Proteste zudem gegen eine Fußball-WM in Brasilien 2014 – ein Mannschaftswagen und ein Polizeiauto gingen in Flammen auf, über 200 Festnahmen – mehr als 50 in Sao Paulo.
Bedrängte Polizisten gaben in der City von Rio de Janeiro unweit des Opernhauses mit Maschinenpistolen scharfe Warnsalven ab. Auch Männer in Zivilkleidung feuerten in Richtung der Demonstranten, wie auf Videos zu sehen ist – durch die Schüsse wurden Regierungsgegner verwundet, hieß es. Viele Bars und Restaurants des touristischen Viertels Lapa schlossen. Demonstranten errichteten zahlreiche Barrikaden, steckten sie in Brand.
Sehr viel Wut in der Bevölkerung löst gemäß Landesmedien aus, daß Preise für den Stadioneintritt, für Hotels und nötige Flugreisen zwischen WM-Spielorten bereits teils sehr stark erhöht worden sind. So ist der Flug zwischen Rio und Sao Paulo während der WM teilweise teurer als ein Flug nach New York, kritisieren Landesmedien.
Foltermethoden, der Fall Amarildo, die Straßenproteste von Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/16/brasiliens-gravierende-menschenrechtslage-neue-einzelheiten-uber-foltermethoden-der-sogenannten-befriedungseinheiten-in-rio-slums-laut-landesmedien-in-rocinha-favela-ua-elektroschocks-und-kopf-des/
Proteste und Straßenschlachten werden vom TV-Kanal Globo News des Medienkonzerns Globo landesweit live übertragen, teils per Hubschrauber – wie an jedem Protesttag.
Besonders in Rio enormer, massiver Einsatz von Tränengasgranaten, die in der Stadt von einem Privatunternehmen hergestellt und weltweit vertrieben werden. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/05/istanbul-proteste-polizei-setzt-vorhersehbar-tranengas-aus-brasilien-ein-laut-landesmedien-made-in-brazil-auf-benutzten-tranengasgranaten/

Ausriß. Proteste dieser Heftigkeit könnten die Fußball-WM 2014 empfindlich stören. In der mitteleuropäischen Medienpropaganda nach der Vergabe der WM an Brasilien fehlte jeder Hinweis auf das Protestpotential im Tropenland, auf die enorme Unzufriedenheit über die Verschwendung von Steuergeldern für Fußballstadien – angesichts von Hunger, Massenelend, immensen sozialen Problemen und Kontrasten.
Kölner Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro – was in den offiziellen Erklärungen fehlte: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/
Unterdessen ist das Polizeiaufgebot selbst bei kleinen Demonstrationen in Städten wie Sao Paulo so gewaltig, daß dies immer mehr Brasilianer vom Protestieren abhält. Nicht selten sind Demonstranten von einem Mehrfachen an Polizeibeamten umzingelt.

„Fuck FIFA“. Sao Paulo, Avenida Paulista, MASP. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/27/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wo-ist-lula-schweigen-des-ex-prasidenten-zur-protestwelle-fallt-auf-erstmals-proteste-vor-seinem-wohnhaus-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-lulas-politik-an/
Im deutschsprachigen Mainstream wird indessen derzeit behauptet, die Protestbewegung sei abgeflaut, die Luft sei raus. Daß es landesweit tagtäglich zahllose dezentrale Straßenproteste gibt, bleibt unerwähnt. In Mega-Städten wie Sao Paulo reiht sich an manchen Tagen von frühmorgens bis in die Nacht eine Protestaktion an die andere.
Katholiken massiv bei Straßenprotesten
„Machtarroganz der Regierenden unerträglich“/ staatliche Einschüchterungsstrategien
Tief über den Köpfen der Gläubigen vor Sao Paulos Kathedrale hat die Militärpolizei einen Beobachtungshubschrauber postiert – wer da auf der Kundgebung nach dem von Kardinal Odilo Scherer zelebrierten Protestgottesdienst vom Lautsprecherwagen aus Forderungen erhebt, welche Führer der katholischen Sozialpastoralen, Menschenrechtsorganisationen, Oppositionsgruppen mit Demonstranten, gar Journalisten sprechen – alles wird registriert, offenbar fotografiert und gefilmt, mitgeschnitten. Der Lärm des Helikopters ist barbarisch, weitere kreisen über der City, unten stehen zudem reichlich Militärpolizisten – es bedarf einiger Zivilcourage, auf dermaßen „begleiteten“ katholischen Protestaktionen auszuharren. Die staatlichen Einschüchterungsstrategien wirken – seit dem 13. Juni, als Massenproteste ausbrachen, wagen sich landesweit deutlich weniger Unzufriedene auf die Straßen.Keine einfache Situation für katholische Bischöfe, Padres und engagierte Laien, deren klare Worte gerade jetzt den verunsicherten Gläubigen besonders willkommen, wichtig sind. „Es gibt in Brasilien noch soviel Armut und Elend, gesellschaftlichen Ausschluß, soziale Ungerechtigkeit, Korruption“, betont Kardinal Scherer. „Strukturelle Gewalt organisiert sich immer mehr als eine Parallelmacht – die innerhalb des Staates existiert und die Gesellschaft unterdrückt.“
Solche kirchlichen Analysen lassen aufhorchen – die katholische Jugendpastoral, noch begeistert vom Weltjugendtreffen mit Papst Franziskus in Rio de Janeiro, verkündet ebenfalls überall dort, wo junge Brasilianer protestieren, eine klare Botschaft. „“Wir kämpfen gegen dieses System, wollen eine freie Gesellschaft, des Respekts und der Menschenwürde“, ruft Stefania Carvalho, Sprecherin der Jugendpastoral in der Erzdiözese Sao Paulo, den Demonstranten zu. Wer die Proteste aus der Nähe beobachtet, mit Führern der Manifestationen spricht, macht interessante Erfahrungen: Denn laut tonangebenden brasilianischen Massenmedien, aber auch staatlichen Stellen, haben inzwischen anarchistische, faschistoide, gewalttätige Gruppierungen, darunter der sogenannte schwarze Block, „Black Bloc“, das Zepter in der Hand, kontrollieren die Demonstrationen, halten friedliche Protestierer massiv davon ab, in so großer Zahl wie noch unlängst im Juni auf die Straßen zu gehen.
Dies entspricht indessen nicht den Tatsachen: Seit nunmehr 19 Jahren sind die landesweiten Protestzüge des von der katholischen Kirche alljährlich zum September-Nationalfeiertag organisierten „Aufschreis der Ausgeschlossenen“ absolut friedlich und gewaltfrei, Mitglieder des „Black Bloc“ beispielsweise lassen sich dort nicht sehen. Zentrale Massendemonstrationen sind selten geworden – doch vergeht indessen kein Tag, an dem nicht junge Katholiken zu Hunderten, gar Tausenden überall in den Großstädten jeweils an vielen Stellen, ihre Forderungen verkünden.
„Es gibt etwas Neues, die junge Generation Brasiliens ändert ihre Haltung“, sagt Waldemar Rossi, Führer der bischöflichen Arbeiterseelsorge Sao Paulos. „Wir von der Kirche haben diese Jugend seit vielen Jahren auf die gravierenden Probleme hingewiesen – jetzt rebelliert sie überraschend heftig, greift unsere Forderungen auf, stellt sich gegen die Machtarroganz der Regierenden, die das Volk unterdrücken wollen.“
Menschenrechtsaktivist Chico Whitaker, der das Weltsozialforum mitgründete, zur “Brasilianischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden” der Bischofskonferenz CNBB zählt, freut sich ebenfalls, daß bei den Straßenprotesten nunmehr jahrzehntelange Forderungen der Kirche übernommen werden. „Das Bildungs-und Gesundheitswesen funktioniert nicht, soziale Ungleichheit und Einkommenskonzentration sind weiter gravierend“, erläutert er in Sao Paulos Kathedrale. Er warnt vor Fehleinschätzungen:“Die meisten Brasilianer haben noch nicht die Courage, auf die Straße zu gehen – der größte Teil kämpft ja ums tägliche Überleben! Das kann sich in Deutschland schwerlich jemand vorstellen.“
Fotoserie – Systemkritikerproteste 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/22/brasilien-systemkritikerproteste-2013-eh-dilma-vai-tomando-cu-skandiert-das-menschenmeer-der-avenida-paulista-in-sao-paulo-am-tag-nach-der-tv-ansprache-von-prasidentin-dilma-rousseff/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/2160765/

Ausriß.
“Eine Fußball-WM wird es nicht geben!” Sprechchöre in Rio de Janeiro “Weg mit Cabral, weg mit Paes!”(Gouverneur und Bürgermeister)
Frankfurter Buchmesse 2013 – brasilianische Autoren erklären sich solidarisch mit streikenden Lehrern: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/09/frankfurter-buchmesse-2013-luiz-ruffato-klagte-brasilien-an-scheinheilig-ignorant-rassistisch-homosexuellenfeindlich-gewalttatig-und-feige-zu-sein-erhielt-starken-beifall-qualitatszeitung/
Slumkinder in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/
Ermordeter Deutscher in Bahia: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/07/brasilien-wo-man-den-2012-in-bahia-ermordeten-deutschen-touristen-steffen-neubert-in-einem-nummerngrab-beerdigte-friedhof-neben-einem-gewaltgepragten-elendsviertel-von-ilheus-wo-neubert-liegt/

“Fuck FIFA”. Sao Paulo, Avenida Paulista, MASP.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/2160765/
Lula in Berlin – brasilianischer Systemkritiker “rasch entfernt” aus Veranstaltung: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/
Brasilianische Tränengasgranaten – ein Exportschlager aus Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/

http://oglobo.globo.com/rio/manifestacao-pela-educacao-fecha-ruas-do-centro-do-rio-10282061

Ausriß.
„Eine Fußball-WM wird es nicht geben!“ Sprechchöre in Rio de Janeiro „Weg mit Cabral, weg mit Paes!“(Gouverneur und Bürgermeister)
Stundenlang dichte Rauchwolken, Tränengasschwaden über ganz Cinelandia, eines der touristischen Viertel Rios am Opernhaus – Ausgehviertel Lapa ebenfalls betroffen. Steineregen auf das Konsulat der USA.
Erzdiözese von Rio de Janeiro protestiert gegen Polizei-Übergriffe bei jüngsten Protestaktionen.
Im deutschsprachigen Mainstream wird indessen derzeit behauptet, die Protestbewegung sei abgeflaut, die Luft sei raus. Daß es landesweit tagtäglich zahllose dezentrale Straßenproteste gibt, bleibt unerwähnt.
Eben noch wurde Brasiliens Präsidentin in mitteleuropäischen Medien als energische und erfolgreiche Bekämpferin der Korruption, als sehr gute Administratorin gefeiert. Die Rousseff-Regierung sei progressiv, Rousseff eine effiziente Technokratin, die keine Korruption und Tricksereien dulde, kompromißlos gegen Bestechung und anderes Illegale im Staatsapparat vorgehe, eigene Leute dabei nicht schone. Jetzt, nach geänderter Agitprop-Linie, wird die Rousseff-Regierung auf einmal der Korruption, völlig ungenügender Korruptionsbekämpfung, gar Inkompetenz etwa im Bildungs-und Gesundheitsbereich, geziehen. Die Medienkonsumenten wirds amüsieren.
Folter und „Befriedungseinheiten“ von Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/
„Folter ohne Ende“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Lula in Berlin – brasilianischer Systemkritiker “rasch entfernt” aus Veranstaltung: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasiliens-ex-prasident-lula-in-berlin-diskussion-mit-frank-walter-steinmeier/
Wie alles begann:
http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2013/10/protesto-bloqueia-na-zona-sul-de-sp.html
„Vandalismo é o que o governo faz com a gente.“ Protest-Losung
Regierungskritische Friedensdemonstration von 2012 – welche Medien Mitteleuropas nicht berichteten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/brasilien-regierungskritische-friedensdemonstration-in-sao-paulo-slum-madchen-beobachtet-caminhada-pela-paz-da-brasilandia-am-tag-des-formel-1-rennens-der-autoindustrie/
Kriegsgesänge der Eliteeinheiten Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/31/brasilien-wie-die-kriegsgesange-der-eliteeinheit-bope-die-situation-in-rio-de-janeiro-vor-papstbesuch-fusball-wm-und-olympia-reflektieren-verhandelt-wird-nicht-schus-in-den-kopf-aggressor-g/
Luiz Ruffato, Frankfurter Buchmesse: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/07/luiz-ruffato-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-buchmesse-delegation-in-der-neuen-zurcher-zeitung-2013-allerdings-sind-wir-im-alltag-noch-immer-mit-einer-institutionalisierten-barbarei/

Website-Interviewpartnerin Maria Rita Kehl. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/
http://www.dradiowissen.de/megastadt-sao-paulo-macht-krank.37.de.html?dram:article_id=4122&sid=1
Schriftstellerin Maria Rita Kehl zu Folter in Brasilien unter Rousseff-Regierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/04/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-schriftstellerin-und-therapeutin-maria-rita-kehleine-stadt-mit-ungleichheit-ist-die-hollees-wird-weiter-gefoltert-folter-bleibt-weiter-straffrei/

Auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung liegt Brasilien auf Platz 85, Deutschland auf Platz 5.
“In der Hölle hinter Gittern”: http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Fotoserie – Systemkritikerproteste 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/22/brasilien-systemkritikerproteste-2013-eh-dilma-vai-tomando-cu-skandiert-das-menschenmeer-der-avenida-paulista-in-sao-paulo-am-tag-nach-der-tv-ansprache-von-prasidentin-dilma-rousseff/

RELEASE
A Comissão Guarani Yvyrupa (CGY) realizará na tarde desta quarta-feira (dia 2 de outubro) um ato pela demarcação das terras do povo guarani, em defesa da Constituição Federal — que completa 25 anos em outubro — e em repúdio ao ataque aos direitos indígenas em marcha no Congresso Nacional.
O protesto, que está programado para ter início às 17 horas partindo do Vão livre do Masp contará com lideranças indígenas e quilombolas de todo o estado de São Paulo. A reivindicação dos manifestantes é o imediato arquivamento de todas as propostas contrárias aos direitos indígenas que tramitam no Congresso, em especial a PEC 215, e o PLP 227.
Na avaliação destas lideranças os direitos das comunidades tradicionais estão sob grave risco de serem extintos, especialmente com os avanços destes dois projetos apresentados pela bancada ruralista:
• PLP 227 que pretende entregar as terras indígenas já homologadas para a colonização, legalizar a grilagem e a invasão de nossas terras e abri-las para a exploração de minérios e grandes empreendimentos energéticos.
• PEC 215 que transfere para os parlamentares a decisão sobre a demarcação das terras indígenas;
A Comissão Guarani Yvyrupa (CGY) também reivindica do Governo Federal que retome todos os processos de regularização fundiária que se encontram paralisados desde que o Executivo anunciou a intenção de alterar o procedimento de demarcação de terras, incluindo no processo órgãos claramente ligados ao interesse dos ruralistas, como o Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento (MAPA).
Há atualmente nas mãos do Ministro da Justiça quatro terras indígenas, dentre as comunidades que fazem parte da Comissão Guarani Yvyrupa (CGY), que já foram aprovadas pela FUNAI e dependem apenas de Portaria Declaratória expedida pelo Ministério, para que se possa iniciar o procedimento de demarcação e liberação dessas terras para os índios: as Terras Indígenas Jaraguá e Tenondé Porã, localizadas na zona oeste e sul da Grande São Paulo, respectivamente; a Terra Indígena Boa Vista do Sertão de Promirim, em Ubatuba/SP, e a Terra Indígena Irapuá, em Caçapava do Sul/RS.
Também dependem de assinatura do Ministro outras terras indígenas do povo guarani no Mato Grosso do Sul, como a Terra Indígena Iguatepi Pegua I, entre outras. Além dessas, há várias outras Terras Indígenas que dependem apenas da homologação da presidenta da república, como a Terra Indígena Morro dos Cavalos, localizada em Palhoça/SC, também do povo guarani. Várias outras aldeias do povo guarani encontram-se sem nenhum procedimento de regularização fundiária iniciado, muitas vezes em condições precárias, à beira de estradas, em acampamentos provisórios ou aldeias sob forte pressão fundiária.
O ato faz parte Mobilização Nacional Indígena convocada pela Articulação dos Povos Indígenas do Brasil (APIB) que ocorre entre até o dia 5 de outubro em diferentes cidades do Brasil, especialmente em Brasília, onde mais de mil indígenas de diferentes povos acampam na Esplanada e fazem uma série de atos. Movimentos sociais autônomos como o Passe Livre São Paulo já aderiram à manifestação dos índios, e anunciaram que estarão presentes nas ruas para somar forças (http://saopaulo.mpl.org.br/2013/09/30/aguyjevete-sobre-a-semana-nacional-de-mobilizacao-indigena/
Rodovia rojoko – O dia em que fechamos a Bandeirantes
http://www.youtube.com/watch?v=JCBOU4wQmR8<
Manifesto: Porque fechamos a Bandeirantes?
http://www.youtube.com/watch?v=eV7WMdvGirM<!–
Chamado para o Dia 2 de Outubro
http://www.youtube.com/watch?v=we8e2B1h7-8<!–
Mensagem da CGY para bancada ruralista:
http://www.youtube.com/watch?v=zFMKpzSU9Yk<!–
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http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/02/brasiliens-systemkritikerproteste-wieder-schwere-strasenschlachten-in-rio-de-janeiro/



”Wir alle haben indianisches Blut – die Reichen an den Händen, das Volk im Körper.” Indianerprotest unter Sao Paulos Kunstmuseum MASP an der Avenida Paulista 2013.
Ausriß, Angeli:“Lehrer. “ Jetzt werden wir dem eine Lektion in staatsbürgerlicher Moral verpassen.“
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„Recordar é viver“ |
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| (Aus Information des Parlamentsabgeordneten Marcelo Freixo/PSOL) |
Für ausländische Touristen bieten die derzeitigen Vorgänge am berühmten Opernhaus von Rio de Janeiro interessanten Anschauungsunterricht, wie die in Kommerz-Reiseführern vielgerühmte Metropole de facto funktioniert.

EBX-Holding-Sitz von Eike Batista in Rio-City – von Straßenprotesten mitbetroffen – immer wieder Steine gegen Glasfassade.
Bürgermeister Eduardo Paes und Gouverneur Sergio Cabral Rio de Janeiros sind enge politische Verbündete von Staatschefin Dilma Rousseff.
Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/

„Befriedungseinheiten“ und Folter in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/03/brasilien-vom-ausland-vielgelobte-befriedungseinheiten-rio-de-janeiros-wegen-folterungen-im-zwielicht-uralte-praktiken-weitergefuhrt/
“Der Irak ist hier” – Menschenrechtssamba anklicken: http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4

“Gegen den Staatsterrorismus”.
Fotoserie – Systemkritikerproteste 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/22/brasilien-systemkritikerproteste-2013-eh-dilma-vai-tomando-cu-skandiert-das-menschenmeer-der-avenida-paulista-in-sao-paulo-am-tag-nach-der-tv-ansprache-von-prasidentin-dilma-rousseff/
After the June street demonstrations slowed down, we now have people occupying public space in several places in the country: municipal and legislative assemblies, outside front doors of politicians’ homes, etc.
Our authorities are surprised and afraid. They formerly counted on the cooperation of the greater media which did not give much importance to precise demonstrations nor did they criminalise them and on the police acting against them with preventative and repressive action.
New actors, difficult to control, have now entered the scene i.e. mobilisation summoned through the social networks. The blockade by the greater media is punctured by initiatives such as the Ninja network (Independent Narratives, Journalism and Action).
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
Frei Betto beim Website-Interview im Dominikanerkloster von Sao Paulo.
Frei Betto zur Libyen-Intervention: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/gaddafi-und-die-westlichen-machte-wie-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-den-libyen-konflikt-bewertet-der-diskurs-des-westens-ist-demokratie-das-interesse-ist-ol-wie-bras/
Attentate, Banditendiktatur, No-Go-Areas: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/29/brasilien-wieder-todliches-attentat-auf-menschenrechtsanwalt-verfolgung-von-menschenrechtsaktivisten-unter-der-rousseff-regierung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

„Gefängnis für Mörder“.

Scheiterhaufen in Brasilien 2013: http://www.radarnoticias.com/ver.php?id=1214
http://bahiacomenta.com.br/semcategoria/camacari-homem-e-encontrado-queimado-em-microondas/

Ausriß. Scheiterhaufenopfer(Microondas), Januar 2013, Rio de Janeiro. Scheiterhaufenpraxis – natürlich kein Thema in der Berichterstattung zum Besuch des deutschen Bundespräsidenten in Rio de Janeiro. Unchristliche neoliberale Herzenskälte heute, rascher forcierter Wertewandel, wie vom Vatikan, der katholischen Kirche Brasiliens immer wieder tiefgründig analysiert.
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/11/brasilien-reist-an-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/