Wer noch einmal in mitteleuropäischen Leitmedien die Brasilienanalysen vor der überraschend dann doch wahrgenommenen Protestwelle nachliest, könnte schlußfolgern, daß die brasilianischen Demonstranten mit ihrer Kritik völlig schiefliegen. Denn da war von einem Land in Aufschwungphase mit großartigen Aussichten, mit einer sehr fähigen, erfolgreichen und populären Präsidentin die Rede – wie selbst die Oberen sagten. Alle Politiker, die jetzt Ziel schärfster Kritik sind, werden als angesehen, vertrauenswürdig, erfolgreich und guten Willens beschrieben. Die Brasilianer, als sehr optimistisch eingestuft, konsumierten auffällig stark, hieß es vor dem Hintergrund der starken Teuerungswelle. Auch die Arbeiterpartei Lulas wurde als populär charakterisiert.Von all der jetzigen Demonstrantenkritik war nicht die Rede. Unter den BRIC-Staaten schneide Brasilien sehr gut ab – hieß es entgegen der Datenlage. Auch die Industrie verzeichne Boom – brasilianische Wirtschaftsmedien sprachen dagegen von Deindustrialisierung.
Friedensnobelpreisträger Barack Obama sagte, daß Brasilien ein Modell für die Welt werde.
Hochbezahlte Medienfunktionäre, die noch unlängst angebliche Fortschritte Brasiliens priesen, Agitprop erster Güte ablieferten, sind auf einmal um 180 Grad umgeschwenkt, kritisieren die soziale Lage, fehlende Mittel für das Sozialwesen, gar soziale Ungleichheit. Eben noch wurde Präsidentin Rousseff wegen angeblicher Korruptionsbekämpfung über den grünen Klee gelobt – auf einmal ist von grassierender Korruption die Rede, wird gar die früher beklatschte WM-Vergabe an Brasilien kritisiert. Wer den früheren Agitprop gewöhnt war, könnte jetzt denken, er sitzt im falschen Film. Die Protestwelle in Brasilien ist bis Anfang Juli nicht abgeflaut, neues Phänomen sind ungezählte Protestaktionen mit weniger als hundert Teilnehmern, denen es gelingt, Autobahnen, Fernstraßen, Häfen zu blockieren. Die Protestwelle wird täglich vielfältiger, die Demonstranten zeigen immer mehr Einfallsreichtum, Kreativität.
Mpi-Salven, verwundete Demonstranten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/19/brasilien-proteste-mpi-salven-verwundete-demonstranten-in-rio-de-janeiro-militarpolizei-mus-einsatz-von-schuswaffen-untersuchen-laut-landesmedien/

„Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich ist das größte Land Südamerikas zu einem Vorbild in der Region geworden. “ WeltTrends, Potsdam 2012
Obdachlosenverbrennung – Straßenproteste: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/
Illegale Schußwaffen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-schuswaffen-in-privathand-476-prozent-illegal-laut-ngo-viva-rio-resultate-achtjahriger-sicherheitspolitik-der-lula-regierung/
„Hier wurde ich überfallen“: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-offentliche-sicherheit-und-basis-menschenrechte-unter-der-rousseff-regierung-hier-wurde-ich-uberfallen-poster-aktion-in-sudbrasilianischer-millionenstadt-porto-alegre-weist-auf-gewalt/
Fotoserie Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/
Facetten von Elend, Hunger: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/27/brasilien-facetten-von-elend-hunger-unterernahrung-mullfahrer-ein-elendsberuf-schlaft-erschopft-in-abfall-der-city-von-sao-paulo/

Schwerstarbeit beim Karrenziehen, Mini-Einnahmen, schlechte Ernährung bewirken bei Armen und Verelendeten Brasiliens immer wieder Erschöpfungszustände – nicht zufällig sieht man in Millionenstädten wie Sao Paulo tagtäglich solche Szenen. Oberflächlich betrachtet, könnte der Eindruck entstehen, jemand habe sich ausgerechnet im Krach des Straßenverkehrs einen Schlafplatz gesucht.
Im Website-Interview hat der Biologe Dr. Mauro Galetti eine strenge Einhaltung der Schutzgesetze in den existierenden Naturschutzgebieten entlang des auf etwa 8 Prozent reduzierten Atlantikwaldes gefordert. Selbst in wichtigen Schutzgebieten des Teilstaates Sao Paulo werde die auf alle Tiere praktizierte Jagd nicht unterbunden. Obwohl es sich bei diesen Regionen keineswegs um Hungerregionen wie in Afrika handele, würden geschützte Tiere gejagt, um sie zu verzehren. „In Amazonien fragte ich einen Mann, warum er gerade einen besonders schönen Affen abgeschossen habe. Er antwortete mir: Weil er so schön ist. Ich wollte ihn haben. Deshalb habe ich ihn abgeschossen.“ Galetti bezeichnete die Ansiedlung von aus Paraguay stammenden Indianern in Naturschutzgebieten des Atlantikwaldes von Sao Paulo als „komplettes Absurdum“. So seien Guarani-Indios u.a. auf die Ilha do Cardoso, ein Schutzgebiet, gebracht worden. „Dort holzen sie ab, jagen Tiere, darunter geschützte Tukane. Gleiches geschehe im Schutzgebiet Jureia. Es handele sich um kleinere Waldzonen, die eine menschliche Besiedlung nicht aushalten. Da es sich um akkulturierte Indianer handele, die nicht anders als Nicht-Indios lebten, könnten diese ohne weiteres auch in anderen Region wohnen, bestehe keinerlei Grund, sie ausgerechnet in Naturschutzgebieten anzusiedeln. „Umweltprobleme werden hier unter den Teppich gekehrt.“
Dr. Galetti verurteilte die Zuckerrohr-Monokultur scharf – der daraus gewonnenen Autotreibstoff sei alles andere als „grün“. „Ich tanke bewußt nicht derartiges Ethanol, weil ich die sehr umweltfeindliche Erzeugung aus der Nähe kenne, miterlebe.“
Er wandte sich besonders gegen die Verwendung von sogenanntem Vinhoto als Düngemittel der Zuckerrohrplantagen, von denen die Städte der Region umzingelt sind. Bei Vinhoto handelt es sich um ein Abfallprodukt der Ethanolproduktion, das außerordentlich übel stinkt, an den Geruch von Scheiße erinnert. Bei der Produktion von einem Liter Ethanol fallen 12 Liter Vinhoto an. Nicht selten wird Vinhoto in Flüsse geleitet, was für deren Organismen tödlich ist.
„Von dem auf Feldern ausgebrachten Vinhoto stinken ganze Städte barbarisch, unerträglich. Ich muß mein Haus deshalb dicht verschließen. Kinder, Jugendliche der Städte im Teilstaat Sao Paulo wachsen nur zu oft in geschlossenen Wohnanlagen auf – wissen garnicht, wie das ist, in einem Fluß, einem Teich zu baden – denn die sind wie die ganze Landschaft vergiftet. Diese jungen Menschen haben eine komplizierte Zukunft vor sich. Meine Sicht der Demokratie ist politisch unkorrekt. Gäbe es in Brasilien keine Wahlpflicht mehr, würde wohl niemand zur Wahlurne gehen.“

Dr. Mauro Galetti in der Universität UNESP in Rio Claro, Teilstaat Sao Paulo. http://dgp.cnpq.br/buscaoperacional/detalhepesq.jsp?pesq=3431375174670630
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
„Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich ist das größte Land Südamerikas zu einem Vorbild in der Region geworden. “ WeltTrends, Potsdam 2012
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Mario Mantovani hat gegenüber den Landesmedien die derzeitige Umweltpolitik des Landes scharf kritisiert, die gemäß einer neuen Studie zu einer noch rascheren Vernichtung der Atlantikwälder führe. Am stärksten sei die Vernichtung dieser Wälder im Teilstaat Minas Gerais. Aus Mitteleuropa erhält die Rousseff-Regierung viel offizielles Lob für ihre Politik.

Mario Mantovani in Sao Paulo beim Website-Interview.
tags: brasilien-umweltvernichtung 2013

Ausriß.
Bewahrung der Schöpfung und Brasilien:
Liquidierung von Umweltaktivisten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/amnesty-international-human-rights-defenders-in-brazil-2011-und-2012-mindestens-amazonas-umweltaktivisten-ermordet-deutschlandjahr-in-brasilien-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/

Öko-Protest in Sao Paulo.
Mantovani, die Zuckerrohrbranche, die Zucker-und Ethanolexporte in Länder wie Deutschland:http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/28/favelakinder-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/
Guido Westerwelle und Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/

Ausriß.
Bewahrung der Schöpfung und Brasilien:
Liquidierung von Umweltaktivisten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/amnesty-international-human-rights-defenders-in-brazil-2011-und-2012-mindestens-amazonas-umweltaktivisten-ermordet-deutschlandjahr-in-brasilien-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/
A visão cristã sobre o meio ambiente
por: cnbb
Dom Roberto Francisco Ferreria Paz
Bispo de Campos (RJ)
Dia 05 de junho a humanidade celebra e comemora o dia mundial do meio ambiente. Faz-se necessária uma reflexão e um discernimento, para podermos colaborar com a preservação da integridade do planeta.
Trata-se de uma questão profundamente espiritual que procede do mandato divino do Gênesis de cuidar e transformar a Terra. Alguns pensadores atuais atribuem a uma interpretação equivocada desta missão, focalizada no domínio predatório e abusivo que gerou a atual crise ecológica. Esquecem que foi o iluminismo racionalista do século XVIII, que separou a razão da fé, e começou a conceber a terra como um mecanismo, uma máquina que com a revolução industrial se converterá em matéria prima e mercadoria de troca.
O cristianismo não vê oposição entre ciência, ação humana e cuidado da terra, como certos ambientalistas radicais que diagnosticam o fim da espécie humana como uma única saída para salvar a terra. Mais, acreditamos que com a sabedoria do Evangelho, somos capazes de amar, cuidar e proteger as criaturas que Deus nos confiou, optando por um desenvolvimento integral, solidário e sustentável.
Um crescimento qualitativo em consciência, e inteligência cordial e espiritual, que resgate o olhar para a criação como um dom divino, como a Casa que o Pai nos entregou para vivermos com alegria, partilha, simplicidade e sobriedade, incluindo e acolhendo a todas as pessoas, respeitando a vida de todos os seres.
Também nossa fé cristã, nos liberta de considerar a terra como uma deusa, ou como a quarta pessoa da Trindade Santa, o cosmocentrismo leva a desvios, como o de querer substituir a Carta da Declaração dos Direitos Humanos pela Carta da Terra; o ser humano Imago Dei (imagem de Deus) foi instituído pelo Criador, gerente, cuidador e jardineiro da Terra, com uma dignidade intrínseca e específica. Que São Francisco, padroeiro da Ecologia nos ajude a viver a fraternidade universal com todas as criaturas e a cuidar com ternura e bondade da criação. Deus seja louvado !
Wie es hieß, wurden 2012 allein 47,9 % mehr Insektizide und 25,7 % mehr Pestizide importiert. Die Ausweitung der Soja-Monokulturen habe wesentlich zu den Importen beigetragen. Soja wird auch zunehmend nach Deutschland exportiert. I
n Brasilien produzieren zudem große Agrargifthersteller wie Bayer und BASF. Umweltaktivisten laufen seit Jahren gegen den barbarischen Gifteinsatz Sturm und dokumentieren die Folgen für Mensch und Natur. Ein beträchtlicher Teil der Gifte wird anders als in Deutschland mit Giftsprühflugzeugen ausgebracht. Sogenannte Öko-Parteien Mitteleuropas haben sich für das heikle Thema, das die bilateralen Beziehungen direkt betrifft, noch nie spürbar interessiert.
Katholischer Befreiungstheologe Frei Betto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/19/brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-uber-agrargifte-close-to-20-of-pesticides-manufactured-in-the-world-are-spread-about-our-country-one-billion-litres-a-year-52-litres-for-ever/
tags: agrargifte, agrobusiness, brasilien, mst

Ausriß.
http://lanic.utexas.edu/project/etext/llilas/vrp/galetti.pdf
http://ebd10.ebd.csic.es/sci/semecoevo/mauro.html
http://fm2.fieldmuseum.org/plantguides/guide_pdfs/131%20Fruits%20of%20Mata%20Atla%20v1.1.pdf

Tukane in freier Wildbahn Brasiliens – leider infolge einer verfehlten Naturschutzpolitik Brasilias immer seltener, mit den entsprechenden Folgen für das natürliche Gleichgewicht.
Ausriß, Time-Life-Buch “Der Amazonas”.http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/

Morde an Umweltaktivisten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/amnesty-international-human-rights-defenders-in-brazil-2011-und-2012-mindestens-amazonas-umweltaktivisten-ermordet-deutschlandjahr-in-brasilien-frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien/
tags: brasilien, mario mantovani, umweltschutz
In der Tat fällt bereits in den ohnehin wenig begrünten Wohnsiedlungen der Großstädte auf, mit welchem Engagement auch die letzten großen Bäume gefällt werden, da sie einer Flächen-Betonierung im Wege standen. Bei derartigen grauenhaften Fällaktionen etwa in den letzten Oasen Sao Paulos fehlt jeglicher Einspruch, gar Protest von Anwohnern – die weitere gravierende Minderung der Lebensqualität wird problemlos in Kauf genommen.
Wie steht Mario Mantovani, Präsident der angesehenen Umweltstiftung „SOS Mata Atlantica” in Sao Paulo, zu Auffassungen, wonach den Indios als exzellenten Hütern des Regenwaldes jede zerstörerische, gar kommerzielle Nutzung der Natur völlig fremd sei? ”Das ist natürlich eine idealisierte Sicht. Diese idyllische, vereinfachende Darstellung der Indios lassen wir lieber beiseite. Die Indianer handeln wie jeder andere Naturzerstörer auch. Und deren Fähigkeit zur Zerstörung, deren Druck auf die Natur wächst – je mehr sich der Staat zurückhält, untätig bleibt. Indioführer verursachen in der Natur ein Desaster.”


Öko-Protest in Sao Paulo.
Mantovani, die Zuckerrohrbranche, die Zucker-und Ethanolexporte in Länder wie Deutschland:http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/
Beispiele für fehlendes Umweltbewußtsein bei Bürgern und zuständigen Behörden beobachtet man in Brasilien alle paar Schritte: Trotz der gravierenden Trinkwasserprobleme der Megacity Sao Paulo, so kritisieren Brasilianer, ist es dort erlaubt, daß täglich Angestellte der Wohnblocks stundenlang mit den bekannten “Geräten” auch deutscher Marken(”Kärcher Hochdruckreiniger”) knappes Trinkwasser zum Abspülen von Gehsteigen, Hauswänden, Treppen etc. verwenden – der entsprechende Krach dieser Apparate gehört inzwischen zum ohnehin absurd hohen Lärmpegel Sao Paulos. Noch absurder wirds, wenn unter den Augen aller Bewohner, der Hausverwalter die Hochdruckreiniger sogar mitten in starkem Regen eingesetzt werden – stundenlang. Den Umweltbehörden käme nicht in den Sinn, darin irgendein Problem zu sehen.Natürlich sind in Brasilien auch immer mehr Stihl-Motorsensen im Einsatz, deren Lärmeffekt ebenfalls Brasilianer kritisieren. Über die Wirkung der Lärmerzeuger gerade auf streng geschützte, sehr lärmempfindliche Tiere können echte Natur-und Umweltschützer z.B. in Deutschland einschlägige Erfahrungen mitteilen, zum Beispiel beim Einsatz der Geräte zur “Grabenpflege” unter Greifvogelhorsten. Auch deutsche Umweltbehörden heutigen Zuschnitts, deutsche Alibi-Umweltorganisationen betrachten offenbar den stressig-nervigen Lärm der Motorsensen(Nutzer tragen oft nicht ohne Grund Lärmschutz auf den Ohren) als einen wahren Segen für die menschliche Umwelt, die Atmosphäre von Städten und Dörfern. Wo erstmals derartige Motorsensen eingesetzt werden, zum Beispiel in Kirchgärten, wird von Ornithologen konstatiert, daß dort früher häufige sensible Arten wie Nachtigallen rasch für immer verschwinden.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5017299,00.html
“In einer Kultur wie der unseren, in der die Scheinheiligkeit mit Sicherheit die herrschende Moral ist, deklariert man nie die wahren Absichten.” O Estado de Sao Paulo
Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/
Weltttreffen der Naturvernichter: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/
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Linda Poppe/Survival International – Wahrheit oder Fake News?: „Survival argumentiert, dass die Indigenen und das lässt sich mittlerweile auch durch wissenschaftliche Studien belegen, eigentlich die besten Hüter ihrer Gebiete sind. Zum Beispiel sind 80 Prozent der biologisch vielfältigsten Gebiete der Welt gleichzeitig Land von indigenen Völkern, das heißt sie leben darauf und nutzen es.“ DLF
Poppe unwidersprochen im Relotius-Spiegel 2022:
Ausriß Spiegel: “Viele Studien zeigen, dass etliche dieser klassischen Wildnisgebiete wie die Serengeti oder auch Regenwälder im Amazonas teilweise seit Tausenden Jahren von Menschen bewohnt, gemanagt und auch verändert wurden. Diese Naturlandschaften sind so artenreich aufgrund und nicht trotz der indigenen Bevölkerung.” Wahrheit oder Fake News?
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https://blog.viventura.de/nachgefragt_indigene-voelker-im-amazonasgebiet
Türkei-Proteste – tückische Tränengasgranaten aus Rio de Janeiro, auch für Diktaturen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/05/turkei-proteste-und-tuckische-tranengasgranaten-aus-brasilien-zunehmendes-offentliches-interesse-fur-bisher-durch-mitteleuropaische-leitmedien-verschwiegenen-fakt/
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck im Mai 2013 in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/
Yoani Sanchez verzichtete während ihres Besuches 2013 in Brasilien auf jegliche Solidarisierung mit verfolgten brasilianischen Menschenrechtsverteidigern, positionierte sich auch nicht zu Todesschwadronen, Scheiterhaufen, zur Ermordung von systemkritischen Journalisten. Einer war während ihres Aufenthalts in Brasilien liquidiert worden. Sanchez traf sich auch nicht mit politisch Verfolgten, darunter Menschenrechtsverteidigern – bevorzugte indessen die von diesen scharf kritisierten Politiker. Am Beispiel der PR-Reise von Yoani Sanchez zeigte sich zudem, daß gute freundschaftliche Kontakte zu Rechten und Rechtsextremisten durchaus im neoliberalen Spektrum imagefördernd sein können, Türen öffnen, Vorteile bringen, für eine gute Presse sorgen. Ein Foto zusammen mit einem ausgewiesenen Rechtsextremisten, Folter-und Diktaturbefürworter kann da, wie deutlich wurde, nur nützlich sein.
Schüsse auf deutschen Touristen – Sicherheit für Reisende in Brasilien, Reisewarnungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/brasilien-schusse-auf-deutschen-touristen-in-rio-de-janeiro-und-das-blamable-kriminalistische-nachspiel-polizei-ermittelt-wer-festgenommenen-16-jahrigen-zu-gestandnis-zwingen-wollte-laut-landesmed/
Deutschlands kirchlicher Mainstream beschönigt vor dem Papstbesuch derzeit die barbarischen Zustände von Rio de Janeiro nach Kräften – alle besonders heiklen Themen, darunter Scheiterhaufen und die Methoden des Terrors gegen Slumbewohner, werden auf infantile Weise ausgeklammert.
Reisewarnungen für Brasilien – Sicherheitslage unter Lula-Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/
Katholischer Befreiungstheologe Frei Betto: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
Greenpeace in Amazonien – Paulo Adario: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/parabens-greenpeace-experte-paulo-adario-in-amazonien-mit-uno-preis-held-des-waldes-geehrt-die-walder-leiden-ein-sehr-ernstes-risiko/

Paulo Adario, brasilianischer Greenpeace-Experte, in Manaus/Amazonien, beim Website-Interview. Adario, der die Amazonaskampagne von Greenpeace leitet, hat ständig Bodyguards, trägt eine schußsichere Weste, wegen der vielen Morddrohungen von Holzfirmen. „Der brasilianische Staat ist nicht präsent, schützt uns nicht – es gibt keine Polizei, an die wir uns wenden könnten.”(2005)
Posthum mit dem selben UNO-Preis geehrt wurden auch das Ehepaar Maria und José Claudio da Silva, unter der Rousseff-Regierung am 22. November 2011 im Amazonas-Teilstaat Pará von Pistoleiros erschossen. Beide Umweltaktivisten hatten die illegale Abholzung, zwecks Holzkohleerzeugung, immer wieder angezeigt und bezahlten angesichts der brasilianischen Menschenrechtslage dafür mit dem Leben.
tags: brasilien-beseitigung systemkritischer journalisten, brasiliens todesschwadronen 2013
Deutschlandjahr und gravierende Menschenrechtslage: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/13/brasilien-eroffnung-des-deutschlandjahrs-2013-2013-gravierende-menschenrechtslage-bisher-komplett-ausgeklammert-amnesty-international-und-katholische-kirche-weisen-auf-systematische-folter-todessc/
“Am besten nichts Neues”:

Ausriß. “Schluß mit der Straffreiheit!”
Bisher ist nichts darüber bekannt, ob Neto angesichts seiner politisch hochbrisanten Recherchen über die Todesschwadronen beispielsweise zu einem Blogger-oder Medienkongreß nach Deutschland, Berlin eingeladen worden war, welche mitteleuropäischen Politiker ihm ihre Solidarität und Unterstützung erklärten. Ebenso ist nichts darüber bekannt, ob Neto wegen seines außerordentlichen Muts und Engagements für mitteleuropäische Medienpreise vorgesehen war.
Vor allem aus Gründen neoliberaler Herzenskälte waren die tödlichen Attentate auf systemkritische brasilianische Journalisten von 2013 im Vorfeld des Deutschlandjahres 2013 in deutschen Medien keine oder kaum eine Zeile wert.
Wer als Korrespondent in Brasilien schon einmal wegen seiner Berichterstattung sehr konkrete Morddrohungen erhielt und auf den sogar geschossen wurde, hat eine sehr klare Vorstellung davon, was systemkritische brasilianische Kollegen riskieren, die angesichts der politischen Verhältnisse dennoch die Courage aufbringen, beispielsweise über die landesweit operierenden Todesschwadronen zu berichten, deren sadistische Untaten und die bezeichnende Untätigkeit der Autoritäten anzuprangern.
Brasiliens abstürzende Pressefreiheit, die aktuellen Rankings: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-verschlechterung-auf-pressefreiheit-weltstatistik-von-ngo-freedom-house-der-usa-um-zwei-platze-auf-91-rang-abgerutscht-morde-an-brasilianischen-journalisten-angeprangert/
Wie Brasiliens Journalisten die Gewaltkultur abbilden – Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Die politische Funktion des organisierten Verbrechens. Demokratie und Banditendiktatur: http://www.ila-web.de/brasilientexte/slumdiktatur.htm
Während ihrer Brasilienreise äußerte Yoani Sanchez viel Sympathie für das dortige politische Modell. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

“Am besten nichts Neues”:
Schlechte Karten in Deutschland für brasilianische Systemkritiker, Menschenrechtsaktivisten – deren Blogs unbekannt, für erlittene Attentate, gar Ermordung kein bzw. so gut wie kein Interesse:

Brasiliens systemkritischer Blogger Ricardo Gama informiert am 23.3.2013, daß die polizeilichen Ermittlungen zu dem von ihm vor zwei Jahren erlittenen Attentat(von 6 Schüssen getroffen, 2 in den Kopf, einer in die Brust) ruhen.
Terror gegen Bürgerrechtler – Einschüchterungsmethode Scheiterhaufen: 
Ausriß, Rio-Lokalzeitung, Scheiterhaufen-Opfer, 7.11.2012. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
Brasilianische Presse und Landesrealitäten: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Systemkritische Gottesdienste Brasiliens – keine Berichterstattung im In-und Ausland: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/02/brasiliens-beschrankte-pressefreiheit-keine-berichterstattung-der-privatmedien-uber-systemkritischen-arbeitergottesdienst-zum-1-mai-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-und-anschliesende-kundgebung/
http://www.werbewoche.ch/zu-guter-letzt-rog-laedt-zum-gespraech-mit-bloggerin-yoani-sanchez

Petra Pfaller, Vize-Koordenatorin der bischöflichen Gefangenenseelsorge in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/
http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Brasiliens viele Hitlers: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/brasiliens-viele-hitlers-bundesprasident-besucht-judische-gemeinde-sao-paulos/

Ausriß, Mafaldo Bezerra Gois, am 22. Februar 2013, während des Yoani-Sanchez-Besuchs in Brasilien, mit fünf Schüssen liquidiert. Brasiliens unbekannte Helden – das täglich sehr hohe Lebensrisiko.
Ausriß – bei Rio de Janeiro ermordeter systemkritischer Journalist.
Die politische Funktion des organisierten Verbrechens. Demokratie und Banditendiktatur: http://www.ila-web.de/brasilientexte/slumdiktatur.htm
Amnesty International zur Menschenrechtslage in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/09/brasilien-report-2012-uber-die-menschenrechtslage-amnesty-international/
Todesschwadronen in der größten Demokratie Lateinamerikas: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/
http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44672/gesundheitssystem
http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all
http://www.estadao.com.br/noticias/impresso,energia-limpa-e-alvo-de-ambientalistas,1037986,0.htm
Laut Landesmedien nehmen die Proteste besonders in den nordöstlichen Teilstaaten Ceará und Rio Grande do Norte zu. Versprochene Arbeitsplätze seien von den Windkraftfirmen nicht geschaffen worden. Angebliche umweltfreundliche Energieerzeugung werde als Vorwand benutzt, um Dünen zu zerstören, Wälder abzuholzen, Strände zu sperren und Seen trockenzulegen. Entschädigungen seien angesichts der angerichteten Schäden viel zu gering. Entstanden sei eine Windkraft-Monokultur, lauten weitere Kritiken von Umweltschützern.
Blumenau.
Wie es hieß, wurde aufgrund von Anzeigen eine zweiwöchige Kontrolle auf der Baustelle des Hafen-und Industriekomplexes realisiert, habe das Arbeitsministerium insgesamt 252 Verstöße festgestellt und geahndet. Ein Teil der Bauarbeiten wurde gestoppt. Zahlreiche Probleme und Pannen haben die Fertigstellung des „Superporto do Acu“ bereits stark verzögert.
