Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

“Mord” an Gaddafi - Karikatur auf der Titelseite der brasilianischen Qualitätszeitung “O Globo”. “Obama comemora; Dilma nao.” (Schlagzeile) “Das zynische Gerede von den Menschenrechten” - Die Zeit.

Freitag, 21. Oktober 2011 von Klaus Hart

obamagaddafiladen.JPG

Wegen seiner vom banalen Mainstream abweichenden Position ist Padre Haroldo Coelho derzeit Hit im brasilianischen Internet.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/brasiliens-anderdenker-mord-an-gaddafi-katholischer-priester-haroldo-coelho-libyenkenner-emport-uber-ermordung-befreiungstheologe-frei-betto/

Lula 2009 in Tripolis:”Mein Freund, mein Bruder und Führer.”

“Wenn sich der britische Premierminister mit Gaddafi tritt, ist es das Größte, wenn ich es tue, kritisiert man mich.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/kalter-krieg-und-westliches-attentat-auf-gaddafifocus-das-vorfeld-der-libyen-intervention/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/ein-historischer-tag-in-brasilien-befiehlt-obame-den-angriff-auf-libyen-brasiliens-qualitatszeitung-o-globo-kriegfuhrung-von-der-copacabana-dem-strandhotel-marriott-aus/

Vor den Luftangriffen war Libyen das modernste, hochentwickeltste Land ganz Afrikas, lag in der UNO-Statistik für menschliche Entwicklung 2010 auf Platz 53,  in der Kategorie “High Human Development” - benachbarte Länder folgten weit abgeschlagen - Tunesien auf Platz 81 und Algerien auf Platz 84. Brasilien liegt nur auf Platz 73.

Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” analysiert den Mord an Gaddafi:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/23/libyenkrieg-und-mord-an-gaddafi-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-kritisiert-scheinheiligkeit-der-grosen-amerikaner-und-europaer-als-essentielles-element-ihrer-macht-frag/

obamasarney.JPG

Zeitungsausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/

“Das zynische Gerede von den Menschenrechten”:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-10/gadhafi-zynismus-westen

Wie diese Menschenjagd mit den Menschenrechten zu vereinbaren ist, das bleibt ein Rätsel, an dem selbst die spitzfindigsten Juristen sich die Zähne ausbeißen werden.

Die “humanitäre Intervention” hat durch die Intervention in Libyen einen bleibenden Schaden genommen. Wenn nämlich in Zukunft wieder davon die Rede sein sollte, werden uns die Bilder des erlegten Diktators Gadhafi in den Sinn kommen. Und diese Bilder tragen eine überraschende Wahrheit in sich: Die selbst ernannten Menschenrechtler können ganz schön grausam sein. (Die Zeit)

Zu den Mordmotiven wird gerechnet, daß Gaddafi schlichtweg zuviel wußte - ein internationaler Strafprozeß hätte ihm die Möglichkeit gegeben, die Öffentlichkeit mit Informationen und Analysen zu unterrichten, die bisher per Nachrichtensperre unter Verschluß gehalten werden. 

Vergleich mit Mord an Patrice Lumumba:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/libyen-intervention-und-mord-an-gaddafi-brasiliens-qualitatszeitungen-vergleichen-mit-der-ermordung-des-kongo-staatschefs-patrice-lumumba/

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1366550/

“Lumumba wurde abgesetzt, verhaftet und nach Katanga gebracht, einer Region unter belgischem Einfluss - das passierte vor den Augen von Blauhelmsoldaten der UNO. Dann wurde Lumumba gefoltert, schließlich erschossen, zerstückelt und in Säure aufgelöst - das alles vor den Augen und zum Teil unter Mitwirkung von belgischen Soldaten und Beamten.”

lumumba.JPG

“Ein historischer Tag. In Brasilien befiehlt Obama den Angriff auf Libyen…” Brasiliens Qualitätszeitung O Globo. Kriegführung von der Copacabana, dem Strandhotel “Marriott” aus. Historische Fotos.

Freitag, 21. Oktober 2011 von Klaus Hart

obamaroussefflibyenglobo.JPG

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/

Katholischer Bischof Martinelli in Tripolis:

“In diesem Krieg gibt es nur ein Ziel: sich die besten Förderstellen zu sichern, Libyens Gas- und Ölvorräte auszubeuten. Alle überlegen sich, wie sie als Erste an die Energievorräte herankommen. Tut mir leid, dass ich das so unverblümt sagen muss, aber der Egoismus der beteiligten Länder ist unübersehbar.”(Deutschlandfunk)Wie viele Jahre es im Falle des Vietnamkriegs dauerte:

“Der Vietnamkrieg war illegal” Süddeutsche Zeitung 2011.

“Der illegale Krieg. Die Pentagon Papers werden erstmals vollständig freigegeben.  An diesem Montag wird ein bislang streng gehütetes Staatsgeheimnis preisgegeben: Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt,und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht.”

Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen.[2] (Wikipedia)

obamamarriottlibyen.JPG

Friedensnobelpreisträger Barack Obama im Strandhotel “Marriott”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/

Wegen seiner vom banalen Mainstream abweichenden Position ist Padre Haroldo Coelho derzeit Hit im brasilianischen Internet.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/brasiliens-anderdenker-mord-an-gaddafi-katholischer-priester-haroldo-coelho-libyenkenner-emport-uber-ermordung-befreiungstheologe-frei-betto/

Mord an Gaddafi: “Das zynische Gerede von den Menschenrechten” - “Intervention in Libyen”. Die Zeit. “Nato und Geheimdienste an Gaddafis Tötung beteiligt.” Der Freitag, Der Spiegel. Offizieller Menschenrechtsbegriff und Demokratie heute. Demokratie und Vietnamkrieg. **

Tags: , , , , ,

gaddafitotfolha.JPG

Ausriß.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-10/gadhafi-zynismus-westen

Wie diese Menschenjagd mit den Menschenrechten zu vereinbaren ist, das bleibt ein Rätsel, an dem selbst die spitzfindigsten Juristen sich die Zähne ausbeißen werden.

Die “humanitäre Intervention” hat durch die Intervention in Libyen einen bleibenden Schaden genommen. Wenn nämlich in Zukunft wieder davon die Rede sein sollte, werden uns die Bilder des erlegten Diktators Gadhafi in den Sinn kommen. Und diese Bilder tragen eine überraschende Wahrheit in sich: Die selbst ernannten Menschenrechtler können ganz schön grausam sein. (Die Zeit)

Vor den Luftangriffen war Libyen das modernste, hochentwickeltste Land ganz Afrikas, lag in der UNO-Statistik für menschliche Entwicklung 2010 auf Platz 53,  in der Kategorie “High Human Development” - benachbarte Länder folgten weit abgeschlagen - Tunesien auf Platz 81 und Algerien auf Platz 84. Brasilien liegt nur auf Platz 73.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/kalter-krieg-und-westliches-attentat-auf-gaddafifocus-das-vorfeld-der-libyen-intervention/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/ein-historischer-tag-in-brasilien-befiehlt-obame-den-angriff-auf-libyen-brasiliens-qualitatszeitung-o-globo-kriegfuhrung-von-der-copacabana-dem-strandhotel-marriott-aus/

obamagaddafiladen.JPG

Ausriß - Titelseite der brasilianischen Qualitätszeitung “O Globo”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/brasiliens-anderdenker-mord-an-gaddafi-katholischer-priester-haroldo-coelho-libyenkenner-emport-uber-ermordung-befreiungstheologe-frei-betto/

“Ich befürchte, daß wie im Falle von Bin Laden ein solches Kommando in Libyen eindringt, um Gaddafi zu töten.” http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/12/das-system-libyens-die-dortige-regierung-ist-popular-hat-im-lande-die-mehrheit-hinter-sich-ich-befurchte-das-wie-im-falle-von-bin-laden-ein-solches-kommando-in-libyen-eindringt-um-gaddafi-zu-to/

Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” im Leitartikel:””Die Bilder legen nahe, daß Gaddafi ermordet wurde”.

“Der Freitag”: 

http://www.freitag.de/community/blogs/aredlin/update-nato-und-geheimdienste-an-gaddafis-toetung-beteiligt

Der Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793179,00.html

Wie viele Jahre es im Falle des Vietnamkriegs dauerte:

“Der Vietnamkrieg war illegal” Süddeutsche Zeitung 2011.

“Der illegale Krieg. Die Pentagon Papers werden erstmals vollständig freigegeben.  An diesem Montag wird ein bislang streng gehütetes Staatsgeheimnis preisgegeben: Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt,und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht.”

Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen.[2] (Wikipedia)

Vergleich mit Mord an Patrice Lumumba:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/libyen-intervention-und-mord-an-gaddafi-brasiliens-qualitatszeitungen-vergleichen-mit-der-ermordung-des-kongo-staatschefs-patrice-lumumba/

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1366550/

“Lumumba wurde abgesetzt, verhaftet und nach Katanga gebracht, einer Region unter belgischem Einfluss - das passierte vor den Augen von Blauhelmsoldaten der UNO. Dann wurde Lumumba gefoltert, schließlich erschossen, zerstückelt und in Säure aufgelöst - das alles vor den Augen und zum Teil unter Mitwirkung von belgischen Soldaten und Beamten.”

lumumba.JPG

Obama-2011:”No, you can´t” - Brasiliens Medien über den Friedensnobelpreisträger. Syrien, Libyen, Afghanistan, Irak…Teure Kriege auf Pump - und die Folgen in der Eurozone.

Dienstag, 02. August 2011 von Klaus Hart

Syrien und Libyen, die Reaktion der westlichen Eliten und von Friedensnobelpreisträger Barack Obama - interessante Vergleiche drängen sich auf. “In Libyen gibt es kein revoltierendes Volk”, laut brasilianischer Einschätzung. Krieg gegen Libyen kostet Frankreich täglich 1,2 Millionen Euro, laut Handelsblatt.

Montag, 01. August 2011 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/krieg-gegen-libyen-kritisiert-von-brasiliens-ex-finanzminister-und-anwalt-luiz-carlos-bresser-pereira-in-libyen-gibt-es-kein-revoltierendes-volk/

In Brasilien ist die Erwartung groß, ob Friedensnobelpreisträger Barack Obama angesichts der neuesten Lage in Syrien ebenso reagiert wie während seines Staatsbesuchs in Brasilien 2011. Trotz fehlender Massen-Manifestationen in Libyen - und entsprechender Fotos und Nachrichtenfilme -  hatte er noch von der Copacabana aus den Start der Luftangriffe gegen Afrikas entwickeltstes Land koordiniert. Fotos und Filme über die Lage in Syrien liegen reichlich vor - indessen sind die westlichen Reaktionen bislang auf höchst interessante Weise anders. Bereits im April hatten brasilianische Politikexperten, darunter der Ex-Minister Luiz Carlos Bresser-Pereira, in ausführlichen Analysen konstatiert, daß es in Libyen kein revoltierendes Volk gebe und die angezettelte Intervention lediglich auf Libyens hochwertige Ölreserven ziele.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/21/libyen-intervention-und-ramadan-tripolis-bischof-martinelli-zu-waffenstillstands-vorschlag-gegenuber-vatikanischem-fides-dienst/

Man suche nicht danach, “das Massaker an einem revoltierenden Volk zu verhindern”, wie vorgegeben werde, sondern die Herrschaft über ein ölreiches Land wiederzugewinnen. Das Problem sei, daß es der libyschen  Regierung gelang, den Reichtum des Petroleums zu nutzen, um einen beträchtlichen Entwicklungsgrad zu erreichen. In Ägypten und Tunesien kämpfe das Volk für Demokratie. “In Libyen indessen gibt es kein Volk in Revolte.” Laut Bresser-Pereira wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der offene Kolonialismus durch einen informellen Kolonialismus ersetzt - die alten Metropolen assoziierten sich mit korrupten Eliten der armen Länder. Dies treffe besonders auf den mittleren Osten sowie auf Staaten Lateinamerikas und Afrikas zu. Lediglich die asiatischen Länder und einige Staaten wie Libyen zeigten sich nicht fügsam  für diese neue neue Herrschaftsform.  “Da sich Libyen nicht dem informellen Kolonialismus der Großmächte beugt, wird es jetzt bestraft.”

obamamarriottlibyen.JPG

Friedensnobelpreisträger Barack Obama beim Kriegsstart gegen Libyen - im Marriott-Hotel an der Copacabana - Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/02/obama-2011no-you-can%C2%B4t-brasiliens-medien-uber-den-friedensnobelpreistrager-syrien-libyen-afghanistan/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/brasiliens-kunstler-und-intellektuelle-zum-libyenkrieg-petroleum-fast-durchweg-als-kriegsgrund-definiert/

Libyen, das entwickeltste Land Afrikas,  liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Brasilien auf dem 73. Auf dem UNO-Bildungsindex liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93.  

(weiterlesen…)

Libyen-Intervention und Ramadan: Tripolis-Bischof Martinelli zu Waffenstillstands-Vorschlag gegenüber vatikanischem Fides-Dienst. Fontane-Gedicht: “Das Trauerspiel von Afghanistan”.(Vernichtet ist das ganze Heer, Mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan.)

Donnerstag, 21. Juli 2011 von Klaus Hart

2011-07-21

AFRIKA/LIBYEN - “Mich verwundert die Gleichgültigkeit der Nato und Europas gegenüber dem Waffenstillstands-Vorschlag für die Zeit des Ramadan ” sagt Mons. Martinelli

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/06/02/tripolis-bischof-martinelli-zum-schutz-von-zivilisten-durch-die-nato-in-libyen-die-menschen-leiden-unter-den-bomben-obwohl-das-gegenteil-behauptet-wird-treffen-die-bomben-auch-zivile-objekte/

In Mitteleuropa ist u.a. in Medien kein Mitgefühl für die bei Luftangriffen zerfetzten libyschen Zivilisten spürbar, für entsprechende Fotos herrscht offenbar eine Sperre. 

Krieg gegen Libyen kostet Frankreich täglich 1,2 Millionen Euro, laut Handelsblatt.

obamamarriottlibyen.JPG

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/nachtliche-luftangriffe-gegen-hafen-libyens-darunter-der-hauptstadt-tripolis-melden-brasiliens-medien-wie-die-kirche-des-grosten-katholischen-landes-die-libyen-intervention-bewertet-analysen-chan/

(weiterlesen…)

“Yes we can.” Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” mit Karikatur zum Zeitgeschehen. “No, you can´t.”

Freitag, 06. Mai 2011 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

interessante Links

Seiten

Ressorts

Suchen


RSS-Feeds

Verwaltung

 

© Klaus Hart – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)