„Ich gehöre zu den Leuten, die aktiv für eine Energiewende sind und habe immer gegen Atomkraft gekämpft. Energiewende hat aber für mich immer bedeutet, dass wir endlich Energie-Effizienz und Energiesparen in den Vordergrund stellen, statt weiter unverdrossen auf Verschwendung und Verbrauch zu setzen. Allein Standby-Geräte verbrauchen im Jahr rund 20 Milliarden Kilowattstunden. Das sind zwei Kernkraftwerke, nicht zu denken, wie viele Windräder!
(Deutsch-brasilianischer Atomvertrag: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/
“Atomenergie ist grüne Energie”: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/ )
Und ganz deutlich: Dafür, dass der deutsche Fernsehhintern sich abends nicht erheben will, um den Fernsehapparat auszuschalten, bin ich nicht bereit, meine Heimat aufzugeben. 55,7 Prozent Energie könnte man sparen, wenn man die Haushaltsgeräte in den Griff bekäme, bei den Industriemaschinen könnten 17,7 Prozent eingespart werden. Das sind Zahlen der Bundesregierung.
Mit riesigen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen wird deutschlandweit den Menschen die identitätsstiftende Heimat gestohlen, den Profiteuren sehr viel Geld in die Kassen gespült, und im Gegenzug werden dem kleinen Mann die Strompreise unverhältnismäßig erhöht. Das sollte man auch mal in diesem Kontext sehen.
Vor 35 Jahren hatte ich die Ehre, zusammen mit Bernhard Grzimek, Herbert Gruhl und Hubert Weinzierl den Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland mit zu begründen. Ich durfte mit diesen großen Leuten als Vorstandsmitglied einige Jahre die Geschicke der Organisation und die deutsche Umweltpolitik beeinflussen. Die Energiepolitik des BUND allerdings widerspricht heute diametral unserer damaligen Naturschutzphilosophie, die sich eben nicht vom Zeitgeist korrumpieren ließ, sondern den Schutz der Natur als intakten Lebensraum für den Menschen und seine Mitgeschöpfe ganz klar als seine vornehmste Aufgabe ansah.
Tatsache ist: Der BUND hat sich nicht dagegen gewehrt, dass Landschaftsschutzgebiete und Naturparks für die Bebauung mit Windrädern zur Zerstörung frei gegeben werden. Ich bin und bleibe aber Naturschützer. Insofern hat sich aus meiner Sicht der BUND verraten. Das geht leider so weit, dass es eine „Naturstrom AG“ gibt, eine Aktiengesellschaft mit Windrädern, die den BUND massiv finanziell unterstützt. Ich will dazu nicht mehr sagen als das: Ich habe da größte moralische Bedenken. Wenn sich einer der großen Umweltverbände dort bedienen kann, halte ich das für ein großes Problem.
Es ist erwiesen, dass mehr Vögel an den Windrädern kaputtgehen als in Italien beim berühmten Vogelmord. Wir haben so viele geschützte Arten wie Greifvögel, Uhu, Schwarz- und Weißstorch oder Fledermäuse, für deren Schutz wir alles getan haben. Die sterben jetzt in den Windrädern. Und zwar in Massen. Über den Artenschutz wird gar nicht geredet. Es ist unfassbar, was hier passiert. Der Chef des BUND, Hubert Weiger, hat mir persönlich geschrieben, im Straßenverkehr sei die Mortalität höher. Das passt doch alles mit meinem alten BUND nicht zusammen.
Ökostrom kann nicht Strom sein, der Ökologie zerstört. Punkt. Ich habe nichts dagegen, wenn ein Mann der Stromlobby so redet. Aber wir, die wir im Schulterschluss zum Beispiel gegen die Flurbereinigung oder Straßen durch Landschaftsschutzgebiete gekämpft haben, können doch jetzt nicht in derselben Gegend ohne Widerspruch 20 Windräder in einem Landschaftsschutzgebiet zulassen. Man muss doch wenigstens bei seinen Philosophien bleiben dürfen.
Ich sage es noch einmal: Ich bin gegen Atomkraft und würde jederzeit wieder dagegen kämpfen. Für mich ist die erste Devise Energie-Effizienz. Das heißt ganz klar: Strom sparen. Und das geht! Darüber hinaus gibt es in unserer ohnehin weitgehend zerstörten Welt sicher genügend Standorte für erneuerbare Energieträger.
Am 12. Mai um 15 Uhr wollen Sie sich mit einer großen Veranstaltung in der Kulmbacher Stadthalle an die Öffentlichkeit wenden. Welches Konzept steckt dahinter?
Wir wollen die Menschen damit vertraut machen, in welch katastrophalem Ausmaß unsere Heimat bedroht ist. Ich komme mit meinem Symphonieorchester und der Chorgemeinschaft Neubeuern, und wir werden zwischen den Reden Ausschnitte aus den „Jahreszeiten“ von Josef Haydn spielen. Ich wehre mich dagegen, dass unsere in tausenden Jahren gewachsene Kulturlandschaft in eine Industrielandschaft umgebaut wird. Ich bin einfach nicht bereit, meinen Kindern einen verhunzten Frankenwald zu übergeben. Es ist schon genug passiert.“
Zitate aus Neue Presse
Neues vom Energiewende -Bluff: Der Spiegel weist 2012 erstmals auf ein Uralt-Faktum – konventionelle Kraftwerke werden unrentabel wegen der antimarktwirtschaftlichen Zwangseinspeisung von extrem unrentabel erzeugtem Windkraftstrom. Zitiert wird u.a. E.on: “Der Betrieb der alten Gas-und Ölturbinen lohne sich nicht mehr. Weil immer mehr Sonnen-und Windstrom ins Netz drückten, seien die Anlagen nicht mehr ausgelastet, jedes der Kraftwerke schreibe Verluste, teilweise in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr…Immer öfter müssen sie ihre Kraftwerke herunterfahren, weil sie verpflichtet sind, Sonnen-und Windstrom vorrangig ins Netz einzuspeisen.” Das Hoch-und Herunterfahren der Kraftwerke erhöht laut Studien u.a. den Brennstoffverbrauch, darunter von Kohle, erheblich – entsprechend höher ist der Ausstoss klimaschädlicher Gase.
Da Windstrom nicht grundlastfähig ist, müssen nunmehr – laut Spiegel – die unrentabel gewordenen Kraftwerke dennoch weiterbetrieben werden, weil – ein weiterer Uraltfakt – sonst die Gefahr bestünde, “dass das Stromsystem zusammenbräche.”
Aus gleichem Grunde will die Regierung eine Anbindung des deutschen Stromnetzes an die grundlastfähigen Wasserkraftwerke Norwegens. Dafür seien Milliardeninvestitionen nötig, meldet die Frankfurter Allgemeine und titelt: “Berlin dringt auf Stromanschluss in Norwegen.”
Tags: Manfred Knake, Windkraftwerk und Silbermöwe

Foto: Manfred Knake, aufgenommen bei Utgast.
Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:
http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/
– Wattenpresse –
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland
Datum: 10. Mai 2012
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Anmerkung:
Die Kritik des BUND-Mitbegründers zu Guttenberg am BUND ist
durchaus begründet, zählt der BUND doch selbst zu den
Windstromanbietern: Er ist Kooperationspartner von „naturstrom“
http://www.naturstrom.de/fileadmin/10-Kunden/1-Lightboxen/BUND-Lightbox.html
„Amazonia – an ecocide foreseen“: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
On the eve of Rio+20, there is need to denounce liberal capitalism’s new offensive: the mercantilising of nature. A carbon market already exists, established by the Kyoto Protocol (1997). It determines that developed countries, the main polluters, must reduce hothouse gas emissions by 5.2%.
Reducing the volume of poison vomited by those countries into the atmosphere implies in a reduction in profits. Hence credit carbon was invented. A ton of carbon dioxide (CO2) is equal to a carbon credit. A rich country or its businesses which surpass the permitted limit of pollution may buy credit from a poor country or its businesses which have not yet attained their respective limits of CO2 emissions and, therefore, are authorised to emit hothouse gases. The value of this permission must not exceed the fine that the rich country would pay if it were to surpass its CO2 emission limit.
Frei Betto beim Website-Interview im Dominikaner-Konvent von Sao Paulo.
Adario betont Anfang Mai 2012, daß Amazonien in den letzten Jahren von zuvor unbekannten Extremsituationen heimgesucht wird. 2009 habe es das größte Hochwasser in der Geschichte der Region gegeben, 2011 indessen eine Rekord-Dürre. „2012 sind wir einem neuen Hochwasser-Rekord bereits sehr nahe. Extreme wie diese werden von den Wissenschaftlern als direkte Folge der globalen Klimaveränderungen angesehen. Zudem bewirkt Abholzung an den Flußufern eine stärkere Versandung der Flüsse – auch deshalb haben wir mehr Hochwasser in Amazonien. Brasilien ist der fünftgrößte Emittent von Gasen, die Klimaveränderungen bewirken – just wegen der Abholzungen etwa in Amazonien. Und Amazonien trug bereits zur globalen Erwärmung bei – provoziert also Klimaveränderungen – und damit auch Überschwemmungen.“

Paulo Adario im Greenpeace-Büro von Manaus.
Greenpeace-Aktivisten in Sao Paulo nannten zudem als Argument, daß als Folge ungebremster Abholzung das Wasser der natürlichen Regenfälle nun nicht mehr von Urwäldern zurückgehalten werde, sondern direkt und ungehindert in die großen Amazonas-Ströme wie Rio Negro und Rio Solimoes fließe.
Der brasilianische Befreiungstheologe Frei Betto im Website-Interview: „Bei Euch redet alles von Klimaänderung, Treibhaus-Effekt. Ethanol aus Zuckerrohr wie im E10 treibt ihn voran«. Frei Betto weist auf wissenschaftliche Studien: Wegen der Zuckerrohrplantagen wurden riesige Urwaldgebiete Amazoniens abgeholzt, was das ökologische Gleichgewicht in Nord- und Südamerika schädigt, sich auf die ganze Welt negativ auswirkt. Denn Amazoniens Regenwald ist der größte des Planeten. Und die Regenfälle, ob im Süden Floridas oder Argentiniens, hängen von der Verdunstung in Amazonien ab.
Blumenau/Sachsen.
Greenpeace-Aktivisten, die derzeit auf den Straßen Sao Paulos Umwelt-Diskussionen führen, haben im Website-Interview betont, daß die derzeitigen ungewöhnlichen Überschwemmungen in Amazonien die Folge ungebremster Abholzung sind – da das Wasser der natürlichen Regenfälle nun nicht mehr von Urwäldern zurückgehalten werde, sondern direkt und ungehindert in die großen Amazonas-Ströme wie Rio Negro und Rio Solimoes fließe. Ebenso hausgemacht sei die derzeitige Dürrekatastrophe in Nordostbrasilien – wegen der bis auf wenige Prozent des ursprünglichen Bestandes geschrumpften Wälder entlang des Atlantik, aber dennoch fortdauernder Abholzung werde die Niederschlagsmenge in den jährlichen Regenzeiten immer geringer. Entsprechende Warnungen vor Klimakatastrophen dieser Art hatte vor über hundert Jahren bereits der in ganz Brasilien, aber besonders im Nordosten verehrte Padre Cicero ausgesprochen, sogar einen Katalog von Umwelt-Geboten verkündet. Diese wurden indessen von der Bevölkerung nicht beachtet – mit den überall bis heute sichtbaren Folgen, auch für das Klima. Im letzten Jahrzehnt, unter Lula-Rousseff sowie der Umweltministerin und Sektenpredigerin Marina Silva wurde die Umweltvernichtung weiter forciert, unterblieb indessen ein rigoroses landesweites Aufforstungsprogramm.
Unterdessen haben laut Angaben von brasilianischen Wissenschaftlern Befürchtungen bestätigt, daß der forcierte Anbau von Zuckerrohr zwecks Ethanolerzeugung zu verstärkter Abholzung in Amazonien geführt hat – durch mehr Zuckerrohranbau wurde die Rinderzucht auch nach Amazonien verdrängt, wurden dort neue Weideflächen geschaffen.
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Die Geier Brasiliens haben wegen ihrer Funktion als „Gesundheitspolizei“ derzeit in den Dürregebieten überreichlich vor allem wegen Wassermangel verendete Haus-und Weidetiere als Nahrung.
Tags: , , Amazonien, André Muggiati, Greenpeace, Manaus, Paulo Adario, Soja, Umweltvernichtung, UNO-Konferenz in Kopenhagen

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
“In den letzten Jahren wurden unter der Lula-Regierung in Amazonien mehr als doppelt so viele Schutzgebiete wie zuvor öffentlich deklariert. Doch dieselbe Regierung gibt keine Mittel frei, um diese Schutzgebiete dann auch tatsächlich Realität werden zu lassen. So werden weder Besitzfragen, Entschädigungsansprüche geklärt noch die Schutzgebietsgrenzen markiert. So werden auch keine Schilder aufgestellt, Zäune gezogen, damit niemand reingeht. Oft ist es daher so: Die Schutzgebiete wurden im fernen Brasilia im Büro nur auf der Karte definiert, doch vor Ort, in Amazonien, weiß, merkt  niemand etwas davon. Das heißt – es steht alles nur auf dem Papier!” (Muggiati im Website-Exklusivinterview)
Diese PR-Strategie zur ” Schutzgebiets-”Ausweisung, die auch in Europa die gewünschten Image-Wirkungen erzielte, fällt just in die Amtszeit der früheren Umweltministerin Marina Silva: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/marina-silva-norwegischer-umweltpreis-dotiert-mit-100000-dollar-nichts-getan-und-doch-geehrt/
“Notstand am Amazonas”: http://wissen.dradio.de/brandrodung-notstand-am-amazonas.37.de.html?dram:article_id=5577&sid=
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1247712/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/

Ausstellungsfoto – Lula, Rousseff und der Chef der Diktatorenpartei ARENA, José Sarney, heute Kongreßchef in Brasilia.

Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur.
”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?
Tags: Belo Monte, Brasiliens Umweltpolitik unter Lula-Rousseff
População sente modificação do Rio Xingu após construção dos primeiros barramentos
As primeiras intervenções de maior porte no Rio Xingu, relacionadas à construção da Usina Hidrelétrica de Belo Monte, no Pará, já estão em andamento. No trecho que margeia o Sítio Pimental, onde ocorrerá o barramento do rio, os construtores da usina estão fazendo a primeira ensecadeira – pequena barragem provisória para desviar parte do curso da água e permitir que se trabalhe em seco na construção do “paredão” da barragem definitiva, como constatou a equipe do Movimento Xingu Vivo para Sempre (MXVPS), no último domingo, 15.
Mitteldeutsche Kirchenzeitungen 2012:
Ruck: Neues Waldgesetz in Brasilien ist unverantwortlich In Brasilien wurde ein neues Waldgesetz verabschiedet. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Ruck:“Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht das vom Parlament in Brasilien verabschiedete neue Waldgesetz mit großer Sorge. Das Gesetz würde eine deutliche Ausweitung der Abholzung der Tropenwälder im Amazonas ermöglichen und damit den Verlust an Biodiversität und den Klimawandel beschleunigen.
Atomenergie ist grüne Energie(Eletronuclear): http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/
„Niederlage für Regierung“: http://www1.folha.uol.com.br/poder/1081451-com-derrota-do-governo-camara-aprova-reforma-do-codigo-florestal.shtml
„Dilma scheiterte und neues Gesetz verringert Umweltschutz.“ Folha de Sao Paulo
Die Aufregung mancher Alibi-Pseudo-NGO sowie von Mainstream-Medien über die Verabschiedung des Waldgesetzes wirkt künstlich – schließlich wurde über viele Jahre hingenommen, daß unabhängig von teils hochgelobten, theoretisch strengen nationalen Umweltschutzgesetzen ein regelrechter Generalangriff auf Brasiliens Naturressourcen, darunter die Wälder, im Gange ist – sogenannte Umweltschutz-Versprechungen Brasilias aber immer wieder beklatscht wurden, man pflichteifrig offizielle Absichtserklärungen verbreitete. Die Kopenhagen-Konferenz zeigte es plastisch…
Nicht zufällig nutzt auch Sektenpredigerin Marina Silva den politischen Moment für die üblichen Sprüche.
Ob strengere oder abgeschwächte Umweltgesetze in Brasilien erlassen werden, jetzt Präsidentin Rousseff gar mit Blick auf Rio+20 ihr Veto einlegt, ist angesichts der tatsächlichen, jenen Alibi-NGO bestens bekannten Alltagspraxis völlig unerheblich, wie die Erfahrungen u.a. aus der achtjährigen Lula-Rousseff-Amtszeit plastisch zeigen.
Die jetzige Aufregung wirkt daher eher wie ein weiteres Manöver der Ablenkung von den tatsächlichen Problemen.
Auch über die systematischen Morde an Umweltaktivisten wurde nur selten ein Wort verloren: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/funf-umweltaktivisten-in-brasilien-ermordet-serie-von-gewalttaten-gegen-umweltschutzer-des-tropenlandes/
In Mitteleuropa haben auffällig viele Wähler für Parteien gestimmt, die den massiven Import von Soja-Futtermittel förderten, der im Herkunftsland Brasilien vor allem in den letzten zehn Jahren eine beispiellose Naturzerstörung, darunter Waldvernichtung in Amazonien und in den Savannen, stimulierte – zwecks Schaffung von noch mehr Anbauflächen, für noch mehr Sojafutter besonders für europäische, darunter deutsche Schweine. Natürlich fehlt dieser Aspekt jetzt in der künstlichen Aufregung ums neue Waldgesetz Brasiliens.
Das bisherige Waldgesetz verhinderte die massive landesweite Abholzung nicht – daher sind auch immer mehr Wetteranomalien, Überschwemmungen und Dürrekatastrophen wie derzeit zu beobachten:
„Atomenergie ist grüne Energie“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/
Laut Angaben der Badischen Zeitung soll es allen Ernstes ausserhalb Brasiliens Umweltschuetzer gegeben haben, die grosse Hoffnungen auf das Land setzten(trotz der allgemein bekannten Faktenlage). Zudem soll ausgerechnet Lula(siehe Belo Monte, Abholzungsrekorde, Rio Sao Francisco, Atompolitik, umweltfeindliche Grossstadtgestaltung, Meeres-und Flussvergiftung etc.) angeblich versucht haben, die Umwelt zu schuetzen.
„Viele Jahre lang hatten Umweltschützer große Hoffnungen in Brasilien gesetzt. Während in China, Indien oder Indonesien die Natur rücksichtslos für das Wirtschaftswachstum geopfert wird, versuchte der langjährige linke Präsident Brasiliens, Luis Inacio Lula da Silva, die Armut zu bekämpfen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.“
Tags: Brasilien, Mario Mantovani, Umweltschutz
In der Tat fällt bereits in den ohnehin wenig begrünten Wohnsiedlungen der Großstädte auf, mit welchem Engagement auch die letzten großen Bäume gefällt werden, da sie einer Flächen-Betonierung im Wege standen. Bei derartigen grauenhaften Fällaktionen etwa in den letzten Oasen Sao Paulos fehlt jeglicher Einspruch, gar Protest von Anwohnern – die weitere gravierende Minderung der Lebensqualität wird problemlos in Kauf genommen.
Wie steht Mario Mantovani, Präsident der angesehenen Umweltstiftung „SOS Mata Atlantica” in Sao Paulo, zu Auffassungen, wonach den Indios als exzellenten Hütern des Regenwaldes jede zerstörerische, gar kommerzielle Nutzung der Natur völlig fremd sei? ”Das ist natürlich eine idealisierte Sicht. Diese idyllische, vereinfachende Darstellung der Indios lassen wir lieber beiseite. Die Indianer handeln wie jeder andere Naturzerstörer auch. Und deren Fähigkeit zur Zerstörung, deren Druck auf die Natur wächst – je mehr sich der Staat zurückhält, untätig bleibt. Indioführer verursachen in der Natur ein Desaster.”

Samstag, 14. April 2012 von Klaus Hart **

Foto: Manfred Knake, aufgenommen bei Utgast.
Energia verde:
A energia de origem nuclear é, hoje, a forma de geração de eletricidade, em larga escala, que menos causa impacto ao meio ambiente. Usinas nucleares como as de Angra funcionam em áreas relativamente pequenas, não liberam gases que provocam aquecimento da atmosfera e todos os seus resíduos são mantidos em instalações sob monitoramento permanente. A indústria nuclear surgiu antes do Protocolo de Kyoto, porém com os mesmos princípios de respeito ao meio ambiente. (Eletronuclear)
http://www.eletronuclear.gov.br/
Die Politik der früheren Energieministerin und heutigen Regierungschefin Dilma Rousseff findet daher in Ländern wie Deutschland sehr viel Anklang.
http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227,00.html
Ausriß:
A questão nuclear no Brasil
Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt.
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/
Helmut Schmidt zum Ausstieg aus dem Atomausstieg:

“Ich habe nur fortgesetzt, was unter Brandt, Kiesinger, Erhard und Adenauer begonnen wurde…” Ausriß.