Wie Sirkis(Ex-Grüner, heute PSB) gegenüber den Landesmedien sagte, werde u.a. in Polizeiwachen ständig gefoltert, Opfer seien gewöhnlich Kriminelle der Unterschicht und Schwarze.
Der Kongreßabgeordnete hatte mit 19 Jahren an der Entführung von zwei Botschaftern in Rio de Janeiro teilgenommen, was die Freilassung von 110 politischen Gefangenen ermöglichte.
http://pt.wikipedia.org/wiki/Alfredo_Sirkis
Foltertechnologie der Bundesrepublik Deutschland: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/

“Willy Brandt ans Fenster”. (1970)Was damals alles in der Erfurt-Berichterstattung fehlte.
Wie europäische Demokratien die Folterdiktatur mit Folterexperten, Foltertechnologie unterstützten:http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/
“Amerikaner bringen uns das Foltern bei”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/amerikaner-bringen-uns-das-foltern-bei-nachrichtenmagazin-veja-uber-folterzentrum-in-der-rua-barao-de-mesquita-rio-de-janeiro-ivan-seixas-uber-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deu/
tags: alfredo sirkis, daad-stipendiat, ehrenfried von hollebenscheiterhaufen, eu-ratsprã¤sident, folter, joao ubaldo ribeiro,josé zapatero, menschenrechte, microondas, peter scholl-latour, the economist, tim lopes
Sirkis, ein Ex-Guerrilheiro der Diktaturzeit, Mitentführer des westdeutschen Botschafters Ehrenfried von Holleben in Rio de Janeiro, schrieb in einer Analyse, er sei über die Folter und die anderen Menschenrechtsverletzungen von heute besorgt. “Die Folter wird weiter praktiziert – wie bereits vor der Militärdiktatur – als polizeiliche Ermittlungsmethode. Außerdem wird sie stark angewendet durch das organisierte Verbrechen, das den Rechtsstaat herausfordert und eine lokale Militärdiktatur über die beherrschten Slums ausübt.” Laut Sirkis sind bereits fast alle Banditen auf freiem Fuß, die vor sieben Jahren den TV-Journalisten Tim Lopes in Rio de Janeiro gefoltert und auf dem Scheiterhaufen “Microondas” verbrannt hätten. Scheiterhaufen gehören zur gängigen Praxis in der von Sirkis angesprochenen “lokalen Militärdiktatur”, Rio de Janeiro hat annähernd so viele Einwohner wie ganz Kuba.
Also, das ist ja wohl etwas fragwürdig, wie hier „lange Schlangen“ vor dem Wahllokal als ach so gutes Zeichen ausgelegt werden.
Die Wahlbeteiligung mag (offiziell angegeben) akzeptabel gewesen sein, aber lange Schlangen sind vorangig ein Zeichen für (aus Sicherheitserwägungen sogar vllcht zwangsweise) komplizierte Organisation und mangelnde Infrastruktur.
Nicht umsonst ist die Bekanntgabe des Endergebnisses für den 14. Mai (ja Mai, nicht April) vorgesehen.
Und das bei einem Land mit nicht mal 15 Millionen Wahlberechtigten.
Mal so nebenbei:
„Die Analphabetenrate ist mit zirka 70 % im internationalen Vergleich sehr hoch.“ (wiki)
Wen wählen denn diese 70%, die keinerlei Möglichkeit haben, sich schriftlicher Informationsquellen zu bedienen?
Den von dem man ihnen in ihrem Umfeld erzählt, er sei der tollste?
Und was hat das mit politischer Willensbildung der Bürger, mit Demokratie zu tun?
Die Bildung ist der Knackpunkt, wie vor 10, 20, 30 Jahren.
Wahlen mit voraus ‚sortierten‘ Kandidaten, zigtausende ‚fehlender Wahlzettel‘, tausende nicht registrierte Waehler und, oh Wunder, alle 3 ‚Favouriten‘ haben vor der Wahl den US Plaenen Zustimmung versprochen. Woanders wuerde man von einer Farce sprechen. Nicht so hier. Na dann. Geht doch nix ueber Demokratie.
Sarkasmus aus.
„Alle drei Favoriten kündigten an, im Falle eines Sieges das Sicherheitsabkommen mit den USA zu unterzeichnen“
*
Hat jemand daran gezweifelt? Die Wahl war ein Witz.
Viele Muslime hierzulande wünschen sich, dass islamische Friedensrichter über Recht und Unrecht entscheiden – auf Grundlage der Scharia. Es gibt Schätzungen, wonach neunzig Prozent der Straftaten im muslimischen Milieu den deutschen Strafverfolgungsbehörden verborgen bleiben. Besonders häufig soll dies in Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen vorkommen. Die Rede ist von islamischer Paralleljustiz – ein System, das das Strafmonopol des deutschen Staates unterläuft.
„Es gibt immer mehr Muslime, die sich in eine Parallelwelt zurückziehen und den Koran als ihr Gesetz akzeptieren“, sagte Seyran Ates, Anwältin aus Berlin, auf dem Richter- und Staatsanwaltstag in Weimar. Juristen, Islamwissenschaftler und Migrationsbeauftragte diskutierten dort über das Thema „Scharia: Parallele Gesellschaft, eigene Justiz?“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, April 2014
Große Erfolge bei der Einführung der Paralleljustiz auch in Bremen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/anatolische-selbstjustiz-in-deutschland-er-ist-das-gesetz-12236948.html
Wie diese Paralleljustiz den Rechtsstaat aushöhlt, hat bereits Joachim Wagner in seinem exzellenten Buch „Richter ohne Gesetz“ (Ullstein 2012) beschrieben. Geändert hat sich nichts. FAZ
21.06.2013 11:48 Uhr
Das Grundgesetz hat ausgedient
Güner Balci weist auf haarsträubende Zustände in unserem Land hin, die beileibe nicht nur in Bremen zu finden sind. Das Schlimme daran ist, dass hier nicht nur von ausländischen Leistungsempfängern unser Recht auf den Kopf gestellt wird, sondern dass die deutsche Politik, die Verwaltung und insbesondere die Justiz diese Ungeheuerlichkeiten teilweise ganz bewusst gefördert haben. Bürger, die das anprangern, werden einfach als fremdenfeindliche Rassisten diffamiert und müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht vor dem Kadi landen. Dabei hätte man schon vor fast 20 Jahren aufmerksam werden müssen, als 10 Polizisten anonym in einem Interview der „Welt“ zugaben, dass sie im Hamburger Stadtteil St. Georg keine kriminellen Nigerianer, die dort als Asylbewerber lebten, belangen würden, weil sie sich stets nach einer Festnahme nach Anzeigen von einschlägig bekannten Anwälten wegen Körperverletzung vor Gericht zu verantworten hätten. Leserbrief
Kulturbereicherung, gut für Deutschland – aus Sicht der Autoritäten: http://www.bild.de/regional/frankfurt/ehemann/pruegelt-ex-fast-tot-35364720.bild.html
Paralleljustiz in Brasilien, Lateinamerikas größte Demokratie, strategischer Partner der Regierung in Berlin: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/brasilien-die-paralleljustiz-der-slums-todesstrafe-bereits-fur-geringe-delikte-darunter-diebstahl-oder-einbruch-verhangt/
Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.
Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)
Wem nützt die Banditendiktatur?
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

Ausriß: Todesstrafe in Rio de Janeiro. Mutmaßlicher Krimineller, gefesselt, wird 2014 in Rio de Janeiro auf offener Straße außergerichtlich exekutiert – Kopfschüsse.
Schriftsteller Paulo Coelho über Fußball-WM 2014: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/05/paulo-coelho-zu-anti-wm-protesten-seit-2013-ich-halte-die-proteste-fur-absolut-gerechtfertigt-ich-gehe-zu-keinem-spiel-der-weltmeisterschaft-obwohl-ich-eintrittskarten-habe-ich-kann-doch-nicht-i/
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
Banditendiktatur – Paralysierung von Protestpotential: Banditendiktatur: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/06/ghetto-sondergerichte-verhangen-auch-in-sao-paulo-todesurteile-funf-junge-manner-exekutiert/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Schriftsteller Luis Ruffato: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/07/luiz-ruffato-mitglied-der-offiziellen-brasilianischen-buchmesse-delegation-in-der-neuen-zurcher-zeitung-2013-allerdings-sind-wir-im-alltag-noch-immer-mit-einer-institutionalisierten-barbarei/
Westerwelle als Außenminister in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/
Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht. Guido Westerwelle, FDP 2013
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/
Joachim Gauck im Mai 2013: ”Und zweitens ist der weitere Erfolg Brasiliens auch deswegen für uns eine Chance, da Brasilien unsere Werte – Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – teilt und seine wirtschaftliche Potenz in den Dienst auch dieser Werte stellt.”
„Von der Arbeiterpartei bin ich tief enttäuscht“.
Interessant ist, daß aus der WM-Diskussion des Mainstreams auch die Frage der unter Lula/Rousseff angerichteten Umweltkatastrophen ausgeklammert wird – ein Blick auf die Lage in Amazonien und auf den dürregeplagten Nordosten sagt genug.
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
Immer wieder sind von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten, brasilianischen Fotoreportern in den Slums von Rio de Janeiro Kinder beobachtet, fotografiert worden, die mit abgeschlagenen Köpfen Fußball spielten.
“Bewaffnete Kinder waren zu Monatsanfang bei einer Banditenaktion im Slum Cavaleiro da Esperanca dabei, als fünfzig Bewohner, vor allem Frauen, zwecks Erniedrigung und Einschüchterung gezwungen wurden, völlig nackt durch den Slum zu marschieren.”(Hintergrundtext)
Angela Merkel reist zur Fußball-WM – keinerlei Kritik aus Berlin an gravierender Menschenrechtslage. Sotschi und Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/angela-merkel-reist-zur-fusball-wm-trotz-gravierender-menschenrechtslage-in-brasilien/
Rekord bei Morden an Homosexuellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/30/homosexualitat-sotschi-und-brasilien-mitteleuropaische-politschauspieler-schweigen-nach-wie-vor-zu-mord-rekord-an-homosexuellen-im-land-der-fusball-wm-2014/
Der Horror von Rio 2014: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/19/brasilien-vor-fusball-wm-der-horror-von-rio-de-janeiro-militarpolizisten-schleifen-verwundete-slum-bewohnerin-zu-tode-noch-keine-reaktionen-aus-berlin-oder-washington/

Ausriß: Zu Tode gesteinigter Homosexueller in Brasilien, laut Landesmedien. (Stands in Ihrem Lieblingsmedium?) Interessanterweise schweigen Mitteleuropas tonangebende Medien weiterhin zur Lage der Homosexuellen in Brasilien, zur steigenden Zahl von “Haßverbrechen” gegen Schwule.
Ausriß, Angela Merkel und Joachim Gauck in der Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/10/bundespraesident-joachim-gauck-ard-agitprop-film-zeigt-ihn-bei-fussball-wm-in-brasilien-doch-unterschlaegt-gaucks-beredtes-schweigen-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter/
Joachim Gauck und Sotschi: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/30/sotschi-und-rio-die-fusball-wm-was-derzeit-ganz-anders-lauft/
Proteste: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/20/brasiliens-landesweite-donnerstagsproteste-anklicken/
„Wir müssen weniger rauben“ – Komiker-Video anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/28/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wir-mussen-weniger-rauben-polithumor-uber-eine-prasidentin-und-ihre-minister-anklicken/

Sao Paulo, Avenida Paulista, MASP. In Sao Paulo auffällig starke Proteste gegen die Arbeiterpartei (PT) Lulas, gegen Präsidentin Dilma Rousseff.

Warum Lula in Ländern wie Deutschland viele Sympathisanten eines bestimmten politischen Spektrums hat – Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/
Aufkleber, an Kiosken von Sao Paulo angeboten 2014. “Brasilien. Ordnung und Fortschritt”.
„NÃO É A VIOLÊNCIA DE POUCOS QUE ME ASSUSTA, MAS O SILÊNCIO DE MUITOS.“ Martin Luther King Jr.
Angela Merkel – WM-Besuch 2014 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkel-reist-zur-wm-2014-nach-brasilien-trotz-gravierender-menschenrechtslage-bei-treffen-mit-staatschefin-dilma-rousseff-in-brasilia-waren-schwere-menschenrechtsve/
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:
Brasiliens umstrittene WM-Stadien – deutsche Firmen an Bau beteiligt: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/09/fusball-wm-2014-in-brasilien-deutsche-unternehmen-an-bau-umstrittener-fusballstadien-beteiligt-systemkritikerproteste-richten-sich-ua-gegen-hohe-baukosten-angesichts-gravierender-sozialer-probleme/
Fußball-WM in Brasilien und Berichterstattungsvorschriften: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/20/fusball-weltmeisterschaft-2014-in-brasilien-inzwischen-wird-deutlich-welche-berichterstattungsvorschriften-bereits-gelten-aspekte-folterstaat-paulo-coelho-position-rekord-bei-morden-an-homosexuel/
Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestellten begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu.
Der Horror von Rio 2014: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/19/brasilien-vor-fusball-wm-der-horror-von-rio-de-janeiro-militarpolizisten-schleifen-verwundete-slum-bewohnerin-zu-tode-noch-keine-reaktionen-aus-berlin-oder-washington/
Interessant ist, daß aus der WM-Diskussion des Mainstreams auch die Frage der unter Lula/Rousseff angerichteten Umweltkatastrophen ausgeklammert wird – ein Blick auf die Lage in Amazonien und auf den dürregeplagten Nordosten sagt genug.
Aufkleber, an Kiosken von Sao Paulo angeboten 2014. “Brasilien. Ordnung und Fortschritt”.
„Wir müssen weniger rauben“ – Komiker-Video anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/28/brasilien-systemkritikerproteste-2013-wir-mussen-weniger-rauben-polithumor-uber-eine-prasidentin-und-ihre-minister-anklicken/
Protest-Verhinderung:
Paulo Coelho: “ Ich halte die Proteste für absolut gerechtfertigt. Ich gehe zu keinem Spiel der Weltmeisterschaft, obwohl ich Eintrittskarten habe. Ich kann doch nicht in einem Stadion sitzen – und wissen, was draußen mit den Krankenhäusern passiert, mit der Schulbildung – alles, was die Vetternwirtschaft der Arbeiterpartei verhindert hat.“
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
–
Brasilien – Daten, Statistiken: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Brasilien ist vor allem wegen der enormen Kapazitäten multinationaler Unternehmen die siebtgrößte Wirtschaftsnation, liegt auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung aber nur auf Platz 85.
Im Weltranking der Beteiligung von Frauen an der Politik(politische Ämter etc.) besetzt Brasilien nur Platz 156.
Morde an systemkritischen Journalisten im Land der Fußball-WM 2014: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/04/brasilien-nur-im-irak-2014-bisher-mehr-morde-an-journalisten-von-insgesamt-27-registrierten-totungsopfern-waren-4-brasilianische-journalisten-laut-studie/
“In der Hölle hinter Gittern”: http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
… Es fällt auf, wie zuständige Regierungsstellen in Berlin und deutsche Politiker bei Besuchen in Brasilien die Menschenrechtslage übergehen. Für Pastor Lauer liegen die Gründe auf der Hand:„Die politischen und die wirtschaftlichen Interessen gehören zusammen. Man gefährdet nicht seine Beziehungen, indem man den Brasilianern den Spiegel vorhält und sagt: Ihr habt hier eine schöne Verfassung und schöne Gesetze, aber warum werden die nicht eingehalten?“…
“Folter ohne Ende”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Angela Merkel reist zur Fußball-WM – keinerlei Kritik aus Berlin an gravierender Menschenrechtslage. Sotschi und Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/angela-merkel-reist-zur-fusball-wm-trotz-gravierender-menschenrechtslage-in-brasilien/

Ausriß. Scheiterhaufenopfer(Microondas), Januar 2013, Rio de Janeiro. http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263
Ausriß, Angela Merkel und Joachim Gauck in der Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/10/bundespraesident-joachim-gauck-ard-agitprop-film-zeigt-ihn-bei-fussball-wm-in-brasilien-doch-unterschlaegt-gaucks-beredtes-schweigen-zu-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter/
tags: fußball-wm 2014-brasilien, sotschi 2014

Folterstaat Brasilien – damals wie heute von hochrangigen deutschen Politikern unterstützt: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/01/folterstaat-brasilien-qualitatszeitung-o-globo-2014-umfassend-angewendet-wahrend-des-militarregimes-ist-folter-weiterhin-allgemeine-praxis-in-brasilien-keinerlei-kritik-von-angela-merkel/
Rekord bei Morden an Homosexuellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/30/homosexualitat-sotschi-und-brasilien-mitteleuropaische-politschauspieler-schweigen-nach-wie-vor-zu-mord-rekord-an-homosexuellen-im-land-der-fusball-wm-2014/

Ausriß: Zu Tode gesteinigter Homosexueller in Brasilien, laut Landesmedien. (Stands in Ihrem Lieblingsmedium?) Interessanterweise schweigen Mitteleuropas tonangebende Medien weiterhin zur Lage der Homosexuellen in Brasilien, zur steigenden Zahl von “Haßverbrechen” gegen Schwule.
Joachim Gauck und Sotschi: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/30/sotschi-und-rio-die-fusball-wm-was-derzeit-ganz-anders-lauft/
Effiziente Mediensteuerung: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/05/wie-man-die-offentlichkeit-infiziert-die-angelsachsischen-geheimdienste-nutzen-die-sozialen-netzwerke-fur-propaganda-jahrlich-treffen-sich-hunderte-agenten-um-neuste-techniken-zur-manipulation-de/
Die Macht der Berichterstattungsvorschriften: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/14/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-die-macht-der-berichterstattungsvorschriften-systemkritische-autoren-geschickt-ausgebremst-gravierende-menschenrechtsprobleme-systematische-folter/
…habe die Nachrichtenagentur Associated Press die Öffentlichkeit über ein „kubanisches Twitter“ informiert. Ein soziales Netzwerk, das rund 40.000 Nutzer hatte, ehe es im Herbst 2012 aus Geldnot eingestellt wurde. Betrieben wurde es von der USAID, der United States Agency for International Development, mit dem Ziel, Unruhen in Kuba zu provozieren.
…„Diskussionen darüber, wie das Internet und insbesondere die sozialen Netzwerke ausgenutzt werden können, um heimlich politische Standpunkte, die westliche Interessen stützen zu säen oder schädliche Informationen über Feinde zu verbreiten, finden sich immer wieder im Archiv der Snowden-Dokumente“, schrieb er auf The Intercept. Dazu zählen laut Greenwald unter anderem zuvor veröffentlichte Dokumente über die „Sigdev“-Einsatzgruppen des britischen GCHQ, deren Zielsetzung die Zerstörung von Reputation und die Sabotage der öffentlichen Meinung sei.
Nachdem Greenwald bereits vor zwei Monaten Dokumente veröffentlichte, die zeigen, wie das GCHQ Sexaffären lanciert und weitere „schmutzige Tricks“ nutzt, um einzelnen Zielpersonen zu schaden, veröffentlichte Greenwald am Freitag Dokumente, die zeigen, wie der britische Dienst per „Propaganda“ und „Täuschung“ die öffentliche Meinung ins Visier nimmt. In der Arbeitsteilung innerhalb der englischsprachigen Geheimdienstgruppe der „Five Eyes“ sei dies in gewissen Hinsichten die britische Aufgabe, schrieb Greenwald.
Die Dokumente stammen aus einer Präsentation, die 2010 im Rahmen eines jährlichen „Sigdev“-Treffens gehalten worden sei. In ihnen gehe es explizit darum, „Twitter, Facebook, Youtube und andere soziale Netzwerke für Propaganda auszunutzen“, schreibt Greenwald. Zuständig sei die bereits zuvor enthüllte GCHQ-Arbeitsgruppe „Joint Threat Research Intelligence Group“ (JTRIG) mit rund 150 Mitarbeitern gewesen. Die Folien beschreiben die Tätigkeit als eine der „Haupttätigkeiten“ des britischen Dienstes, die rund fünf Prozent der Einsatzarbeit ausmache.
Die Folien beschäftigen sich mit der Frage, wie Botschaften gezielt in sozialen Netzwerken gestreut werden können, und wie der Effekt der viralen Verbreitung gesteuert werden könne. Dabei gehe es darum, besonders einflussreiche Nutzer für bestimmte Themen oder Regionen zu finden und deren Verhalten zu verstehen. Darüber hinaus gehe es um Einflussnahmen auf Journalisten und deren Medienhäuser. Eine handgezeichnete Folie zeigt ein Medienhaus als Input/Output-Modell, dem Daten zugeführt werden und deren Verarbeitung manipuliert wird.
Beispielhaft führt Greenwald auf, dass die Dienste Einfluss auf die Hotelwahl von Zielpersonen nehmen oder die Kommunikation zwischen Informanten und Journalisten kontrolliert zu verhindern oder zu fördern versuchen. Greenwald erinnert in seinem Text an die Programme des amerikanischen Verteidigungsministeriums, ehemalige Mitarbeiter als „unabhängige Experten“ für Auftritte in den Medien zu empfehlen. Als Präsidentschaftskandidat habe Barack Obama dies als „Manipulation des Vertrauens der Öffentlichkeit“ bezeichnet und sich darüber „sehr besorgt“ gezeigt. Nun gehe es darum, nicht nur die institutionalisierten Medien, sondern auch die neuen Medien für diese Art der Propaganda und Manipulation zu nutzen, schreibt Greenwald. Es sei dabei unmöglich, operativ zwischen ausländischen und der eigenen Bevölkerung zu unterscheiden.
Weder das GCHQ noch die NSA hätten auf Fragen zu den Folien reagiert, schreibt Greenwald abschließend. Zuvor legte Greenwald auf die Einschätzung wert, dass es sich bei den Dokumenten zu diesen Programmen nicht um Trainingsmaterial oder Vorschläge handelt, sondern um das Aufzeigen von Operationsmethoden, die eingesetzt würden.
Diese Einschätzung wird von einem zweiten neu veröffentlichten Dokument untermauert. In einem Brief, dessen Absender nachträglich unkenntlich gemacht wurde, wird die jährliche „Sigint Development Strategy and Governance“-Konferenz aufgearbeitet. Laut dem zweiseitigen Text haben in der ersten Juniwoche 2009 insgesamt 1372 Mitarbeiter an dem Treffen im NSA-Hauptquartier in Fort Meade teilgenommen. Darunter seien 50 Mitarbeiter der CIA und Agenten weiterer Sicherheitsdienste gewesen. Von einigen der rund 200 Veranstaltungen habe es sogar Liveübertragungen für weitere Behörden gegeben…(FAZ)
Gerade die jüngste Ukraine-Krise, aber auch aktuelle Vorgänge in Lateinamerika, bieten medienkundlich Interessierten reiches Anschauungsmaterial, wie die geheimdienstliche Steuerung von Medien aller Art funktioniert. Schwer zu sagen, ob sich Snowden/Greenwald auch den vor 1989 in Bezug auf Osteuropa angewendeten Methoden widmen.

Ausriß, Nachrichtenmagazin “Istoé”, Bündnispartner-Kontrolle, uralte Machtmechanismen, Friedensnobelpreisträger Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Kurioser deutscher Medienzirkus um Altbekanntes, Medienfunktionäre und Politiker in Erklärungsnöten – weil ihre bisherigen offiziellen Versionen erneut in interessantem Kontrast zur Realität stehen.
Die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste – Hintergründe zur Merkel-Abhöraffäre: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/
Schaubühne-Regisseur Thomas Ostermeier 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/16/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-in-rio-de-janeiro-oktober-2013-wahrend-der-strasenprotesteam-schlimmsten-ist-das-die-politik-zu-etwas-verfaultem-geworden-isto-globo/
“Everybody under control” – Brasiliens Befreiungstheologe Frei Betto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/28/edward-snowden-everybodoy-under-control-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-bettothe-documents-prove-that-the-nsa-became-the-true-big-brother-described-in-george-orwell%E2%80%99s-c/

Ausriß, Angeli, Friedensnobelpreisträger Barack Obama. Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, Oktober 2013.
„Kiew kann sich Wahrheit über Maidan-Schützen nicht leisten“: http://de.ria.ru/politics/20140405/268210891.html
Warum sog. investigative Journalisten Deutschlands der Sache nicht nachgehen…
Viele interessante Themen werden heute auf direkt kuriose Weise sowohl aus konventionellen als auch alternativen Medien herausgehalten – das beispielsweise: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
Indessen hat man heute bereits per Google-Suche relativ rasch heraus, welche Medien infiziert sind.
Fall Yoani Sanchez:
„…Was wir wollten, war, einfach darauf hinzuweisen, dass das Fernsehen ohne Not Positionen, vor allem formale und sagen wir mal formalistische Positionen aufgegeben hat, die sie sich früher leisten konnten und die damals dazu geführt haben, dass man das Fernsehen doch eigentlich sehr ins Herz geschlossen hatte… Ich glaube, dass überhaupt nichts davon Verklärung ist. Ich glaube, dass das Fernsehen 100-prozentig auf einem höheren Standard war, sowohl intellektuell als auch ästhetisch und emotional. Verklärt wird da gar nichts. Ich versuche ja auch, an Beispielen im Gegensatz zu heutigen, was weiß ich, allein Logos, Logos von ZDF-Sendungen zu erklären, dass einfach jegliche Fantasie verlorengegangen ist und man das offenbar auch gar nicht mehr für notwendig hält, die Leute so zu locken, dass sie tatsächlich etwas sehen, was sie noch nicht gesehen haben. Inzwischen werden sie damit gelockt, dass sie etwas sehen, was sie so schon 100 Mal gesehen haben. Das ist einfach ein Riesenunterschied. Mit Verklärung hat das gar nichts zu tun.
Hanselmann: So hört man denn auch in Ihrem Film von ehemaligen und heute noch leitenden Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens wie beispielsweise Bettina Reitz, der Fernsehdirektorin des Bayrischen Rundfunks, Dinge wie: „Das Fernsehen ist ein Medium der Bequemlichkeiten geworden, der künstlerisch-kreative Spielraum wird immer kleiner“, und noch, wie ich finde, deprimierender: „Ich glaube, wir können uns gar nicht mehr so viel selber helfen, ich glaube, man muss uns von außen zwingen“, das sagt Barbara Buhl, Fernsehchefin des WDR. Das klingt ja, als hätten die Verantwortlichen ihre Ressorts überhaupt nicht mehr selbst im Griff, als seien sie irgendwie fremdbestimmte Marionetten.
Graf: Ich glaube, dass von oben aus einer apparatschikhaften, sagen wir mal, Organisation heraus das Fernsehen permanent quasi par Ordre du Mufti sich dahin wenden soll, wo die, was weiß ich, die Intendantur oder wer auch immer das sein mag das so gerade sich vorstellt. Das erlebt man ja jetzt auch beim WDR, wird ja auch von der Bettina Reitz kommentiert. Ich glaube, dass das, worauf es wirklich ankommt und worauf vor allem Rohrbach ja auch abzielt, die Kreativität der Redakteure – denn die Redakteure sind kreativ ihrer Definition nach –, dass die immer mehr eingeschränkt wird, dass die Filme nicht mehr … dass die alle gleich lang sein müssen, dass sie bestimmten Standards sozusagen allein schon in der Dramaturgie inzwischen genügen müssen. Es gab ja genug Süßstoff und andere Dramaturgiepapiere, die dann als, ja, auch als orders, als Gesetze ausgegeben wurden in den 90er- und den 00er-Jahren. Ich denke einfach, dass das Fernsehen auf dem Weg ist, zu erstarren komplett, und auch für alle Erstarrungsgründe wiederum erstarrte Begründungen formulieren kann, warum es denn nicht anders sein muss, anders sein kann, als es jetzt sein muss. Und das kann natürlich irgendwann tatsächlich zur Selbstentleibung führen…
Es wirkt im Augenblick so, als seien seit den 90ern sozusagen Zwänge, Formalzwänge, juristische Zwänge, Copyright-Zwänge, was auch immer, Quotenzwänge quasi en masse eingeführt worden, die das Fernsehen absolut so bleiben lassen wollen, wie es ist. Und wenn es mal geändert wird wie jetzt dort mit der Öffnung zum Internet, dann kommen neuerliche Zwänge, die aber auch dann so auf die Kreativen weitergegeben werden, die Gelder werden immer nur da gestrichen, wo eigentlich Programm gemacht werden muss. Ich glaube, dass das Fernsehen tatsächlich im Begriff ist, sich selber einzuzementieren in eine Position, aus der es eventuell dann nicht mehr rauskommt…Fernsehen damals als Volksbildung sozusagen begriffen, so zu machen, wie man sich das vorstellt, als ein demokratisches Erfüllungsmedium in gewissem Sinn, vielgestaltig, formal gewagt und lehrreich auch, wenn Sie so wollen. Das kann man vergleichen, denke ich, mit der Art und Weise, wie so eine, ja, Retortenstadt aus dem Boden gestampft wurde, allerdings mit teilweise höchsten architektonischen Ansprüchen. Das wollte irgendwo hin, das wollte Gemeinschaft, Gesellschaft, das wollte Diskurs und offene Auseinandersetzung, und das wollte eben auch das Abseitige mit dem Populären in Einklang bringen, und nicht für alles, was ein bisschen anders ist als der Mainstream sozusagen einen Spartensender eröffnen. Das hat sich inzwischen geändert.
„Das Einzige, was zählt, ist die Einschaltquote“
Ja, dass die Quote, die ja auch eine sehr einfache und sehr schlichte und auch nicht unbedingt immer nachvollziehbare Feststellungsform des Zuschauerinteresses ist, eben letzten Endes als Einziges gilt. Und das muss sich auch der Grimme-Preis klarmachen, dass er längst nicht mehr in der Lage ist, durch seine Wahl, durch seine Kür diejenigen, die er da wählt und kürt sozusagen auch wirklich zu rechtfertigen. Es gibt sehr viele Abteilungen in den Sendern, die auf diese Preise überhaupt nicht reagieren. Das ist ihnen vollkommen egal. Das Einzige, was zählt, ist die Einschaltquote… Wir waren weiter, wir waren einfach in dem Zusammenlegen von Intellektualität und Emotion wesentlich weiter. Wir machen jetzt zu viele Schubladen, wir engen die Sicht auf die Dinge ein, wir werden sozusagen, wenn Sie so wollen, kleiner. Und wir haben schon mal weiter geguckt, unser Horizont auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war erheblich weiter.“
Kleiner Leitfaden der Manipulationstricks von Medien und Politikern in der Ukrainekrise 2014:

Deutsche Medien vermitteln den Eindruck an Medienkonsumenten, die Gedanken hoher Politiker lesen zu können. Ausriß, Illustrierte “Der Spiegel”.

Ausriß, “Fußball-Weltmeisterschaft 2014?. 25.2.2014. “Brasil embrutecido”(Verrohtes Brasilien).
http://rt.com/politics/ukrainian-military-russian-citizenship-381/
Ukrainische Medien, die Leserkommentare zulassen, haben inzwischen ähnliche Probleme wie deutsche Medien – die Leser lehnen die Blattlinie als falsch und propagandistisch ab, kritisieren sehr scharf die Rolle der USA in der Ukraine und definieren die neue Kiewer Regierung sogar als „nazistisch“. Den Medien der USA wird vorgeworfen, rechtsextremistische Parteien und Organisationen gefördert, sehr positiv dargestellt zu haben. Es sei keineswegs so, daß die jetzige Regierung in Kiew die Zustimmung aller Ukrainer habe, wie es von den ukrainischen Medien verbreite werde.

Deutsche Medien vermitteln den Eindruck an Medienkonsumenten, die Gedanken hoher Politiker lesen zu können. Ausriß, Illustrierte “Der Spiegel”.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/schiesserei-in-frankfurt-war-unfassbar-brutal-12879344.html
Die FAZ nennt nicht den Täter – laut anderen Medien ein Afghane – und auch nicht das Opfer – ein Äthiopier.
An den Resultaten der gezielten Gewaltförderung sind politische Ziele ablesbar. Hochrangige deutsche Politiker äußern bei Auslandsreisen sehr viel Lob für Länder mit Gewaltkultur-Strukturen, wie etwa Brasilien. Längst ist gut untersucht, welchen „Nutzen“ No-Go-Areas und organisiertes Verbrechen für neoliberale Länder haben.
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
„Die Tyrannei des organisierten Verbrechens verhindert jegliche demokratische Partizipation der Slumbewohner, das Protestpotential der Armenviertel wird von den lokalen Despoten völlig erstickt”, analysiert Luiz Eduardo Soares, einer der renommiertesten brasilianischen Sozialwissenschaftler, der das Bestseller-Buch zum sozialkritischen Berlinale-Film „Tropa de Elite” mitverfaßt hatte, im Website-Exklusivinterview.
Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.
Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)
Wem nützt die Banditendiktatur?
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Kriegsfotografie aus dem brasilianischen Stadtkrieg, „guerra urbana“ – was der deutsche politisch korrekte Schönfärbe-Journalismus bewußt unterschlägt: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Rekord bei Morden an Homosexuellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/03/fusball-wm-2014-und-in-brasilien-verkaufte-aufkleber-april-2014-die-sache-mit-den-sexistischen-wm-t-shirts-von-adidas-wie-der-deutsche-mainstream-politisch-korrekt-berichtete/

Ausriß, Rio, 10. Juni 2013.
Anja Niedringhaus:
Blutbad Rio, September 2012:

Zeitungsausriß.
Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die Situation interpretiert wird:
Opferzahlen Sao Paulo – Afghanistan: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/30/brasilien-gewalttote-in-afghanistan-und-in-sao-paulo-beeindruckende-vergleiche-der-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zwischen-den-opferzahlen-beider-lander-afghanistan-ist-dagegen-sogar-f/
Ermordete Journalisten 2014: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/04/brasilien-nur-im-irak-2014-bisher-mehr-morde-an-journalisten-von-insgesamt-27-registrierten-totungsopfern-waren-4-brasilianische-journalisten-laut-studie/
Willy Brandt und Brasiliens Folterdiktatur – in der das organisierte Verbrechen des Landes entstand: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
So sagte Chico Buarque gegenüber der Hamburger “Zeit”: “Brasilien kennt nur Konkurrenz, keine Solidarität…Brasilien ist ein Land der Gewalt und war es immer…Brasilien ist ein Land der Egoisten…Jedem geht es nur um individuellen Erfolg, niemandem um Gerechtigkeit für alle…Es steckt kein Rassismus im Kern der Gewalt, der Schwarze ist ebenso Opfer des Schwarzen, der Mulatte Opfer des Mulatten. Jeder kämpft gegen jeden.”

Ausriß, “Fußball-Weltmeisterschaft 2014?. 25.2.2014. “Brasil embrutecido”(Verrohtes Brasilien).
Zügige Erhöhung der Zahl von Antisemiten in Deutschland:
„…Zur Wahrheit gehört, dass auch der mutmaßliche Täter und dessen Mitbewohner den Verdacht gegen rechte Täter geschürt haben. Er habe große Angst und vermute einen rassistischen Hintergrund, gab der Mann zu Protokoll, der nun in Untersuchungshaft sitzt…Die Geschichte, die die Flüchtlinge aus Eritrea zu erzählen haben, handelt von falschen Verdächtigungen gegen angebliche rechtsradikale Mörder und einer vergifteten Stimmung in ihrer Nachbarschaft, unter der sie heute zu leiden hätten…Der Asylbewerber war noch nicht beerdigt, da war das Urteil für viele schon gesprochen: Es kann nur ein Rechtsradikaler gewesen sein, der den Muslim erstochen hat…Gesät hätten diesen Hass diejenigen, die zu schnell über mögliche Täter und Tatmotive geurteilt hätten…“ Zitat FAZ
Während Brasiliens Regierung sich auf die Seite der Regierung Venezuelas unter Präsident Nicolas Maduro stellt, sind die privaten brasilianischen Medien durchweg auf der Seite der „Opposition“, berichten über deren Aktivitäten täglich nicht selten seitenweise. Wie im Falle von Yoani Sanchez haben Mitglieder des brasilianischen Nationalkongresses im April 2014 die venezolanische Ex-Abgeordnete Maria Corina Machado zu einem Auftritt eingeladen, bei dem sie der Maduro-Regierung vorwarf, wie eine Diktatur zu agieren. Mitglieder der brasilianischen Sozialbewegungen protestierten im Nationalkongreß gegen Maria Corina Machado ähnlich wie im Falle von Yoani Sanchez.
Die Attacken auf die venezolanische Regierung werden auch verständlich wegen der hohen chinesisch-russischen Investitionen in Venezuela: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/china-und-rusland-finanzieren-2014-mit-uber-7-milliarden-dollar-die-modernisierung-der-olindustrie-von-venezuela-laut-landesmedien-china-stellte-seit-2008-venezuela-bereits-uber-40-milliarden-dollar/
Machado traf sich bereits mit George Bush, erhält u.a. starke finanzielle Hilfe aus den USA, wie aus politischen Analysen hervorgeht.

Ausriß. Kalter Krieg ums Öl – Regierungsgegner Capriles.
Wie die USA in Lateinamerika zahlreiche Regierungen stürzten: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/04/foltermethoden-der-cia-kommen-ans-licht-frankfurter-allgemeine-zeitung-die-methoden-der-cia-anderer-westlicher-geheimdienste-wahrend-der-lateinamerikanischen-militardiktaturen-weiter-unaufgekla/

Ausriß, Brasiliens Qualitätszeitung “O Globo”.
Wieviele lateinamerikanische Regierungen von den USA gestürzt wurden – Brasiliens wichtigster katholischer Befreiungstheologe Frei Betto, während der Diktatur eingekerkert: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/