http://www.zeit.de/politik/2013-05/extremismus-dschihad-syrien-schueler-lamya-kaddor
Laut brasilianischen Landesmedien stammen mindestens 800 “Kämpfer” aus Ländern wie Deutschland, Belgien und Frankreich – es handele sich vor allem um dort geborene Moslems. In Syrien agierten derzeit 1400 bewaffnete Gruppen.
http://www.aischile.cl/images/pdf/cuadernillofinal.pdf

http://www.aischile.cl/ Hängen in den katholischen Kirchen Deutschlands auch solche Poster?
Laut UNO-Angaben von Anfang Januar 2013 wurden in Syrien seit März 2011 über 60000 Menschen getötet, darunter viele Christen. Mit anderen Worten – 60000 Menschen könnten noch leben, wenn in Syrien nicht auf die gleiche Weise verfahren worden wäre wie in Libyen, dem bis vor Interventionsbeginn höchstentwickelten Land ganz Afrikas.
Mir ist bei solchen Debatten zu viel Heuchelei im Spiel. Einer der wichtigsten deutschen Handelspartner im Nahen Osten ist Saudi-Arabien. Unter den Gesichtspunkten von Demokratie und Menschenrechten eine überaus schändliche Politik. Aber das scheint niemanden zu kümmern.
Trotzdem – wie fügen sich für Sie die Vorgänge in Syrien in die Umbrüche zwischen Marokko und der Türkei ein?
Der Aufstand in Syrien ist nicht aus dem Inneren gekommen, wie das etwa in Libyen oder Ägypten zumindest teilweise der Fall war. Er wurde von außen ins Land hineingetragen. Die ganze Sache wäre in 14 Tagen zu regeln gewesen, wenn die syrische Regierung nicht überreagiert und direkt scharf geschossen hätte und wenn der Aufstand nicht von anderen Ländern massiv unterstützt worden wäre.
Glauben Sie, dass sich Präsident Baschar al-Assad an der Macht halten kann?
Im Moment sieht es so aus. Er wäre auf alle Fälle das kleinere Übel.
Wie sieht die Lage für die Christen in Syrien aus?
Unter Assad lebten die acht bis zehn Prozent syrischen Christen weitgehend unbehelligt. Sie hatten keine hohen Staatsämter inne, aber sie konnten ihren Geschäften nachgehen. Das ist jetzt vorbei. Im vergangenen Jahr entführten Islamisten einen syrisch-orthodoxen Metropoliten und einen griechisch-orthodoxen Erzbischof. Von beiden hat man seitdem nichts mehr gehört. Auch die Entführung von Nonnen Anfang Dezember in der Stadt Maalula ging auf das Konto der Extremisten.
Wieviele Iraker – Kinder, Frauen, Männer – noch leben könnten: Der unter einem Vorwand begonnene Irakkrieg – wieviele Menschenleben er forderte – Verantwortliche immer noch nicht vor internationalen Gerichten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
SPD-Politiker Andreas von Bülow: “Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.”
Rußlands Orthodoxe Kirche und Syrien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/15/syrien-christenverfolgung-von-orthodoxer-kirche-ruslands-vor-der-uno-angeprangert-radikale-krafte-von-westlichen-landern-unterstutzt-wollen-an-die-macht-im-irak-nur-noch-ein-zehntel-der-chris/

Militärpolizisten schauen nahe der Avenida Paulista von Sao Paulo tatenlos zu, wie Fußgänger massenhaft bei roter Ampel über die Kreuzung laufen – entsprechend hoch ist in Brasilien die Zahl von Fußgängern, die von Autofahrern unabsichtlich getötet werden.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/06/brasilien-die-macht-des-organisierten-verbrechens-w
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
Brasiliens evangelikale Wunderheilersekten, die in Ländern wie Deutschland gewöhnlich beschönigend als „Freikirchen“ oder „Pfingstbewegung“ bezeichnet werden, machen in den brasilianischen Qualitätsmedien fast täglich wegen Verbrechen aller Art Schlagzeilen. Da es sich de facto teils um große kapitalkräftige, zudem politisch einflußreiche Wirtschaftsunternehmen handelt, verstehen es diese Sekten häufig sehr gut, mittels teurer Anwälte und politischer Verbindungen entsprechende Strafprozesse zu verschleppen, ins Leere laufen zu lassen. Daß Sektenverbrechen in mitteleuropäischen Medien kaum genannt werden, evangelikale Sekten als Gegengewicht zur katholischen Kirche indessen viel Lob erhalten, fällt in den letzten Jahren immer mehr auf.
Brasiliens Wunderheilersekten machen in den letzten Monaten vor allem durch Fälle von Schwerkriminalität, aber auch Vergewaltigungen durch Pastoren von sich reden. Nicht wenige Sekten sind in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, entlassen Angestellte.
Sektenpropaganda wird problemlos in mitteleuropäische Medien durchgeschaltet, Hinweise auf die ausländische Hilfe für Brasiliens Sekten unterbleiben stets: “Nicht ohne Grund hat etwa der frühere US-Präsident Ronald Reagan in Südamerika die Sekten gefördert, weil sie individualisierend und systemstabilisierend wirken.” Franziskaner Paulo Suess in Publik-Forum
Bemerkenswert ist, daß nicht nur Informationen über Sektenverbrechen fehlen, sondern auch über die Beteiligung von Geheimdiensten am Sektenerfolg. Immerhin hat kein geringerer als Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto immer wieder auf diesen wichtigen Aspekte verwiesen:
Brasiliens Kirche war zur Diktaturzeit weitgehend regimekritisch, war Opposition. Um ein Gegengewicht zu schaffen, so Frei Betto, habe die CIA deshalb die Ausbreitung von Sekten gefördert – und tue dies offenbar bis heute. ”Die USA finanzierten jene Sektenkirchen, denen es darum geht, Brasiliens Christen zu spalten und progressive Tendenzen in der katholischen Kirche auszulöschen. Jene „elektronischen Kirchen” propagierten sogar eine Theologie des Wohlstands. Dagegen stehe die Botschaft Jesu für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Dies sollten die Gläubigen nicht entdecken. Bezeichnend sei, daß die brasilianischen Chefs wichtiger evangelikaler Kirchen heute alle in den Vereinigten Staaten wohnten, nicht in Brasilien.
Sektenverbrechen, die Schlagzeilen machen:
- Mord(Bischof und Pastoren verwickelt als Täter bzw. Mittäter)
-Waffen-und Drogenschmuggel
- illegaler Waffenbesitz
-Verstecken von aus Gefängnissen geflüchteten Schwerverbrechern, verurteilt wegen schwerem Raub, Drogenhandel und Vergewaltigungen
-Bandenbildung
Unterstützung krimineller Vereinigungen
- Umweltverbrechen, darunter illegale Abholzung
-Geldwäsche
-Betrügereien aller Art
-Steuerhinterziehung
-Erpressungen
-Bereicherung mit Gläubigenspenden
-sexueller Mißbrauch aller Art
Schmuggel von Maschinenpistolen – für organisiertes Verbrechen:
A apreensão ocorreu quando os policiais abordaram um veículo Vectra, de Três Lagos, que estava sendo ocupado por duas pessoas que se identificaram como pastores da Igreja Mundial, sendo o condutor S. B. F. N., 42 anos e o acompanhante F. F. M., 31 anos.
Para a polícia, eles tetaram dizer que tinham ido a Corumbá para fazer uma pregação aos fiéis, porém como estavam nervosos e caíram em contradição, a polícia decidiu realizar uma vistoria no carro onde encontraram sete fuzis de fabricação norte-americana, marca Bushmaster, Modelo M-15, Calibre 5,56. As armas estavam escondidas em compartimentos de fundo falso nas portas dianteira e traseira e assento traseiro do veículo.
Para facilitar o transporte, as armas estavam desmontadas e envolvidas por material plástico. Aos policiais, o condutor disse que iria encontrar uma pessoa em Campo Grande e que os dois viajariam para Niterói, onde as armas seriam entregues a traficantes da região.
Os policiais se dirigiram para Campo Grande e prenderam F.J.S.F, de 36 anos, próximo a uma residência no bairro Nova Bandeirantes, que também se identificou com sendo pastor da mesma igreja.(O Globo)
In einem Sektentempel der nordbrasilianischen Millionenstadt Belem kam es laut Landesmedien zu einer Schießerei zwischen verfeindeten Sektenanhängern – sogar ein achtjähriges Kind wurde verwundet.
Leonardo Boff begrüßte die Ausdehnung der evangelikalen Kirchen öffentlich: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/11/brasilien-und-die-befreiungstheologie-clodovis-boff-bruder-von-leonardo-boff-stellt-sich-hinter-benedikt-xvi-essenz-der-befreiungstheologie-wurde-vom-papst-verteidigt-keinerlei-kritik-an-vatika/
Sekten als Wirtschaftsunternehmen – die Sektenmillionäre: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-kraftige-unterstutzung-der-wunderheilersekten-fur-umstrittenen-sektenpastor-marco-felicianogott-totete-john-lennon-prasident-der-parlaments-menschenrechtskommission-auch-zahlreiche/
“Pfingstbewegung”: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/erst-bandit-und-gefurchteter-killer-dann-sektenpastor/
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
Viel Lob aus Deutschland für Brasiliens Politik-und Gesellschaftsmodell: “In puncto Gleichberechtigung ist Brasilien weiter als viele westliche Länder.”(National Geographic Deutschland 2011)
Kinderprostitution unter Lula-Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasiliens-wachstumsbranche-crack-auch-in-rio-de-janeiro-vor-fusball-wm-stark-im-aufwind-mindestens-elf-grose-offene-crack-verkaufszentren-laut-landesmedien/
“Cracolandia” – Wandbild in Sao Paulo, Drogen und Kinderprostitution.
Geschlechterungleichheit: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/geschlechterungleichheit-in-macholand-brasilien-unter-lula-gestiegen-lauten-neuer-studie/
CIDADE
São Paulo
DIA
(Daily event) Maio 18, 2013 to Maio 19, 2013 (ended)Visualizar todas as datas
WEBSITE
ENTRADA
FREE
PARCEIROS
Goethe-Institut São Paulo
Marcos Guzman
Bungalow Agency
ORGANIZADORES
Secretaria Municipal de Cultura de São Paulo

Por ocasião da abertura da Temporada da Alemanha no Brasil 2013-2014, pela primeira vez um Club DJ set da Alemanha estará presente: Estrelas da cena cultural de DJs de Berlim vão se juntar a grandes DJs de São Paulo. Além disso o público da Virada também está convidado a assistir a filmes atuais da Alemanha em uma projeção open air, e a visitar o instituto cultural móvel do Goethe-Institut, o KulturTour, antes que ele parta em sua viagem pelo Brasil.
Local do evento:
Virada Cultural no Centro de São Paulo
Goethe-Institut São Paulo
Tel.: +55 11 3296-7000
email: Alemanha-e-brasil@saopaulo.goethe.org
Website: www.goethe.de/saopaulo
http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
Laut Landesmedien explodierte dieses Mal eine Tankanlage der illegalen Treibstoff-Firma „Petrogold“, brannten mindestens sieben große Rundtanks aus. Petrogold unterhalte in Rio de Janeiro weitere illegale Benzindepots in Wohngebieten, hieß es unter Bezug auf Behördenangaben, darunter vom zuständigen Umweltchef des Teilstaates Rio de Janeiro, Carlos Minc. In Brasilien kennt fast jedermann derartige gravierenden Verstöße gegen Gesetze – zu den Gründen solcher Katastrophen werden bewußte Fahrlässigkeit und Korruption gezählt.
http://oglobo.globo.com/rio/perigo-clandestino-ate-30-depositos-irregulares-em-caxias-8483897
„Todessprit“ – Frei Betto: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/

Ausriß: „Barbarei im Namen Allahs“. „Wir schwören Allah dem Allmächtigen, daß wir nicht aufhören, sie zu bekämpfen.“.
Gewaltförderung in Großbritannien: Laut Medienberichten waren die Mörder des britischen Soldaten der Polizei gut bekannt.
Auch in Schweden hat die Gewaltförderung zu erwarteten Resultaten geführt.
Boston-Attentat:http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/23/boston-attentat-tschetschene-nennt-us-kriege-als-motiv-laut-washington-post/
Syrien, die Lage der Christen – wer dazu schweigt: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/22/irakkrieg-libyenkrieg-syrienkrieg-ein-russisches-tv-video-zur-lage/
Realitätsnaher Fotojournalismus über die Lage, Alltagssituation in Ländern der Dritten Welt – in Mitteleuropa gewöhnlich aus verlogen-scheinheiliger politischer Korrektheit nicht gezeigt, nicht einmal in soziokulturellen Sonderausstellungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Auf vielen Fotos sind Kinder als Zeugen der Verbrechen abgebildet.
Die Sondergerichte des organisierten Verbrechens in der Fußball-WM-Stadt Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/brasilien-die-sondergerichte-des-organisierten-verbrechens-in-den-slums-polizei-konnte-zufallig-ein-gefesseltes-und-bereits-gefoltertes-opfer-in-rio-de-janeiro-befreien-am-tage-des-besuchs-von-bu/

Ausriß – Festivalbesucher in seinem Blut.
Regelmäßig Morde als Reaktion auf ruhestörenden Lärm von Nachbarn – Unternehmer erschießt Ehepaar in Sao Paulo: http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2013/05/casal-morto-por-vizinho-na-grande-sp-deve-ser-enterrado-em-campinas.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/06/brasilien-die-macht-des-organisierten-verbrechens-w
Starke Zunahme der Vergewaltigungen – neue Kriminellenprofil zeigt, daß auf bewaffneten Raub spezialisierte Gangster die Opfer auch vergewaltigen.
Brasiliens soziale Phänomene – die sogenannte informelle Ausgangssperre: Ein Großteil der Straßen in der sehr dichtbesiedelten Megacity Sao Paulo ist nach Einbruch der Dunkelheit menschenleer – aus Angst vor Gewalt, Überfällen, Vergewaltigung bleiben die Menschen zuhause, gehen nur noch in dringenden Fällen auf die Straße. Dies gilt auch für andere große Städte. Der Gewaltfaktor bremst und kontrolliert damit Protestpotential – eine Mobilisierung für politische, soziale Aktivitäten fällt dadurch immer schwerer. Derartige Gesellschaftsmodelle mit einem großen Anteil an No-Go-Areas finden inzwischen auch in Mitteleuropa viel Anklang.
Kontrolle von Protestpotential heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Yoani Sanchez äußerte während ihrer Brasilienreise 2013 viel Sympathie für das brasilianische Politikmodell: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/20/brasilien-teuerung-druckt-22-millionen-brasilianer-wieder-ins-elend-laut-landesmedien-langst-wegen-starken-preissteigerungen-uberholter-indikator-versteckt-jene-22-millionen-verelendeten-hies-es/

Ausriß:”Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.”
Bei dem gefaßten geständigen Täter handelte es sich laut Landesmedien um einen Migranten aus dem mehrere tausend Kilometer entfernten, stark unterentwickelten Nordost-Teilstaat Pernambuco, zuvor bereits wegen Mißhandlung seiner Partnerin im Gefängnis. Der Täter lebte danach seit einem Jahr in Sao Paulo auf der Straße, war Crack-süchtig.
Auch in Sao Paulo ist eine starke Zunahme der Vergewaltigungen zu verzeichnen. Statisch werden pro Tag neun Vergewaltigungsfälle registriert, die Dunkelziffer ist sehr hoch. Dies macht deutlich, wie es um die Situation der Frauen in einer brutalen Macho-Gesellschaft steht – und was sich an dieser Lage tatsächlich ändert, wenn beispielsweise eine Frau die Regierung führt.
Ein neue Kriminellenprofil zeigt, daß auf bewaffneten Raub spezialisierte Gangster die Opfer auch vergewaltigen. Wie eine staatliche Sicherheitsexpertin in Sao Paulo erklärte, solle dies jetzt erforscht werden: „Wurde der Räuber auch zum Vergewaltiger – wurde der Vergewaltiger auch Räuber?“

Ausriß, Bezug auf Rios Christusstatue: Ausgangssperre – „toque de recolher“, jedermann geläufig.
Brasiliens soziale Phänomene – die sogenannte informelle Ausgangssperre: Ein Großteil der Straßen in der sehr dichtbesiedelten Megacity Sao Paulo ist nach Einbruch der Dunkelheit menschenleer – aus Angst vor Gewalt, Überfällen, Vergewaltigung bleiben die Menschen zuhause, gehen nur noch in dringenden Fällen auf die Straße. Dies gilt auch für andere große Städte. Der Gewaltfaktor bremst und kontrolliert damit Protestpotential – eine Mobilisierung für politische, soziale Aktivitäten fällt dadurch immer schwerer. Derartige Gesellschaftsmodelle mit einem großen Anteil an No-Go-Areas finden inzwischen auch in Mitteleuropa viel Anklang.
Kontrolle von Protestpotential heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Vergewaltigungspraktiken in einigen BRICS-Staaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/28/vergewaltigungen-in-bestimmten-brics-staaten-brasiliens-medien-berichten-ausfuhrlich/

Das Blutbad in Sao Paulo am Ankunftstag von Bundespräsident Gauck: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-das-blutbad-an-mindestens-vier-menschen-in-sao-paulo-am-ankunftstag-von-bundesprasident-joachim-gauck-keine-polizei-und-medieninformationen-mehr/
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
Laut Landesmedien ordnete das organisierte Verbrechen in dem von mitteleuropäischen Medien gerne positiv dargestellten Slumkomplex die Schließung von 14 Schulen, sieben Kindergärten und sämtlichen Geschäften an. Dadurch sei der Unterricht von mindestens 11400 Kindern ausgefallen.
Deutsche katholische ADVENIAT: Die organisierte Kriminalität ist in Brasilien zu einem „Staat“ im Staate geworden und hat in den Peripheriegebieten zahlreicher Städte die De-facto-Herrschaft übernommen. Daran ändern auch punktuelle Aktionen von Polizei und Militär nichts, die angesichts der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaften und der Olympischen Spiele eher wie der Versuch einer Imagepflege wirken.
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:

Yoani Sanchez äußerte während ihrer Brasilienreise 2013 viel Sympathie für das brasilianische Politikmodell: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/20/brasilien-teuerung-druckt-22-millionen-brasilianer-wieder-ins-elend-laut-landesmedien-langst-wegen-starken-preissteigerungen-uberholter-indikator-versteckt-jene-22-millionen-verelendeten-hies-es/

Ausriß:”Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.”
Roque, der gegenüber den Landesmedien den neuen AI-Report über Brasilien erläuterte, sprach zudem von einem Defizit an Gerechtigkeit im Land. Gesellschaft und Staat manifestierten einen schändlichen Grad an Toleranz gegenüber dem Martyrium von Personen, die sich in Haft befänden. Das Instrument der Folter sei stets selektiv angewendet worden.
Vor dem Hintergrund gravierender Menschenrechtsverletzungen ist in Ländern wie Deutschland das brasilianische Politik-und Gesellschaftsmodell immer wieder als „fortschrittlich“ eingestuft worden.

Ausriß, Karikatur von Angeli am 15.5. 2013 in Sao Paulo, am Tag nach den heftigen Protesten in Sao Paulo gegen das Wüten der Todesschwadronen:”Schau mal, was für ein Regen von Papierschnipseln” “Pronto: Sie haben die Verfassung zerrissen!”
tags: brasilien-amnesty international 2013, joachim gauck in brasilien
http://www.amnesty.org/en/region/brazil/report-2013
Torture and other ill-treatment were reported in the detention system, which was characterized by cruel, inhuman and degrading conditions.
The number of people detained continued to rise. A shortfall of over 200,000 places meant that cruel, inhuman and degrading conditions were commonplace. In Amazonas state, detainees were held in foetid, overcrowded, insecure cells. Women and minors were detained in the same units as men, and there were numerous reports of torture, including near-suffocation with a plastic bag, beatings and electric shocks. These reports mostly involved members of the state military police.
Petra Pfaller, Vize-Koordenatorin der bischöflichen Gefangenenseelsorge in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/
Slum-Sondergerichte, Scheiterhaufen:
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/
Yoani Sanchez äußerte während ihrer Brasilienreise 2013 viel Sympathie für das brasilianische Politikmodell: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/20/brasilien-teuerung-druckt-22-millionen-brasilianer-wieder-ins-elend-laut-landesmedien-langst-wegen-starken-preissteigerungen-uberholter-indikator-versteckt-jene-22-millionen-verelendeten-hies-es/

Ausriß:”Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.”

Das Blutbad in Sao Paulo am Ankunftstag von Bundespräsident Gauck: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/brasilien-das-blutbad-an-mindestens-vier-menschen-in-sao-paulo-am-ankunftstag-von-bundesprasident-joachim-gauck-keine-polizei-und-medieninformationen-mehr/
Deutschlandjahr:
Sao Paulos Gouverneur Geraldo Alckmin(PSDB) hat nach den fortdauernden öffentlichen Diskussionen um die Gewaltausbrüche bei der Virada Cultural erstmals betont, daß ganz Brasilien vor einer Drogen-Epidemie heimgesucht werde. Für dieses Problem sei einzig und allein die Zentralregierung verantwortlich. Heute gebe es keine brasilianische Stadt mehr ohne „Cracolandia“. Bei vielen Verbrechen seien die Täter unter Drogeneinfluß. Brasilien stehe beim Crack-Verbrauch weltweit an erster Stelle, bei Kokain an zweiter. Alckmin wies in diesem Zusammenhang auch auf die Verwendung von schweren Waffen durch das organisierte Verbrechen hin.
Nach dem Start der Lula-Rousseff-Regierung von 2003 war der Crack-Vertrieb zu einer boomenden Wachstumsbranche geworden und zu entsprechend massivem Drogenelend, starkem Anstieg der Drogentoten geführt – hatte das Politikmodell Brasilias aus Mitteleuropa entsprechend viel Lob erhalten. Zügige Gewaltförderung in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und Schweden zeigt in jüngster Zeit immer häufiger die erwarteten Resultate.
Die schärfste Kritik an dieser Drogenpolitik und den damit verbundenen gravierenden sozialen Folgen war von der katholischen Kirche Brasiliens gekommen, die deshalb von interessierter Seite entsprechend attackiert wird. Papst Benedikt hatte 2007 bei einem Besuch in einem Rehabilitationsprojekt(Fazenda der Hoffnung) der katholischen Kirche bereits vor einer weiteren Ausbreitung des wirtschaftlich sehr lukrativen Drogenhandels gewarnt. Dieser konnte wegen der politischen Rahmenbedingungen indessen weiter stark zunehmen.
Im Juli 2013 wird Papst Franziskus daher erneut das Drogenproblem zu einem Schwerpunkt seiner Brasilienreise machen und ein Crack-Rehabilitationszentrum in einem Franziskanerkrankenhaus von Rio de Janeiro eröffnen.
Das weltweit auch politisch gut vernetzte organisierte Verbrechen steht den „Fazendas der Hoffnung“ der katholischen Kirche entsprechend feindselig gegenüber, Geistliche und andere Mitarbeiter werden nicht selten bedroht und verfolgt. In den brasilianischen Slums ist das Lebensrisiko für katholische Menschenrechtsaktivisten, die sich dem Drogenproblem widmen, am höchsten – während dort evangelikale Wunderheilersekten häufig direkt mit den Drogenbanden kooperieren, sogar Rauschgift und Waffen transportieren. Die brasilianischen Landesmedien berichten regelmäßig über die Verwicklung von Sekten-Geistlichen ins organisierte Verbrechen, entsprechende Verhaftungen – die mitteleuropäischen Medien indessen nicht. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/16/wie-brasiliens-evangelikale-sekten-ihre-gesellschaftliche-prasenz-enorm-ubertreiben-jesusmarsch-organisatoren-feierten-2012-angebliche-funf-millionen-teilnehmer-obwohl-es-laut-qualitatsmedien-nur-3/
“Pfingstbewegung”: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/erst-bandit-und-gefurchteter-killer-dann-sektenpastor/
Ausriß – Crack-süchtige Schwangere, Sao Paulo. Kardinal Scherers Menschenrechtspriester Julio Lancelotti zur Drogenfrage: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-aus-sao-paulo-das-elend-wurde-nicht-unter-lula-ausgetilgt-und-wird-auch-nicht-unter-dilma-rousseff-verschwinden-drogen-und-drogenhandel-zahlen/
Wie der renommierte Menschenrechtspadre im Website-Interview weiter sagte, befinden sich der Neoliberalismus und dessen Werte derzeit in einem starken Moment, leben wir in der Gegen-Kultur des Individualismus, nicht des Gemeinwohls und auch nicht der Menschenrechte. “Die rasch wachsenden Slums in Brasilien sind Resultat des Systems, in dem wir leben. Das Elend wird nur verschwinden, wenn man das weltweit herrschende neoliberale System ändert, dessen Logik zerbricht. Die großen Drogenbosse sind heute mit dem Bankensystem verquickt, dem es schlecht erginge, falls diese ihre Gelder abziehen würden.”
Koks und Globalisierung: http://www.ila-web.de/brasilientexte/koks.htm
70-jährige Mutter schläft im Klo, um nicht von Crack-süchtigem Sohn attackiert zu werden – Video: http://g1.globo.com/sp/sao-carlos-regiao/noticia/2013/05/mae-dorme-em-banheiro-para-evitar-agressao-de-filho-viciado-em-crack.html
Brasiliens soziale Phänomene – die sogenannte informelle Ausgangssperre: Ein Großteil der Straßen in der sehr dichtbesiedelten Megacity Sao Paulo ist nach Einbruch der Dunkelheit menschenleer – aus Angst vor Gewalt, Überfällen, Vergewaltigung bleiben die Menschen zuhause, gehen nur noch in dringenden Fällen auf die Straße. Dies gilt auch für andere große Städte. Der Gewaltfaktor bremst und kontrolliert damit Protestpotential – eine Mobilisierung für politische, soziale Aktivitäten fällt dadurch immer schwerer. Derartige Gesellschaftsmodelle mit einem großen Anteil an No-Go-Areas finden inzwischen auch in Mitteleuropa viel Anklang.
Kontrolle von Protestpotential heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/