Zeitungsausriß “Jornal da Tarde”. http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.
In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.
« Brasiliens tägliche Dramen: Geschwächter kranker Obdachloser mit Krücke bricht an City-Supermarkt-Eingang Sao Paulos bei großer schwüler Tropenhitze zusammen. Unmengen von Leuten laufen achtlos vorbei, keine Hilfeleistung. – Brasilien: Die Resultate der vielgelobten Volksernährungspolitik unter der Lula-Rousseff-Regierung: Brasilianer essen durchschnittlich mehr, doch Nahrungsmittel von zunehmend schlechterer Qualität, laut neuen Studien. Ernährungsveränderungen “am perversesten unter der ärmsten Bevölkerungsschicht.” Gravierende Wirkungen des hohen Agrargiftanteils. Preissprünge bei Nahrungsmitteln. »
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