
Ostern/Pascoa 2015:
http://www.dw.de/ouro-preto-statt-rio-de-janeiro-und-sao-paulo/a-4281011

Engel von Ouro Preto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-die-katholischen-engel-von-ouro-preto-unesco-weltkulturerbestadt/


Frauen aus Nordost-Großstädten sagten in Sao Paulo zu dem Fall, in ihrer Kindheit sei normal gewesen, daß ihnen Männer nach der Schule auflauerten, um sie zu vergewaltigen. Es habe jedesmal viel Gespürs bedurft, um unattackiert nach Hause zu kommen. Normal seien auch Exibitionisten gewesen, die an den Schulwegen vor den Mädchen masturbierten. Man sei dann sicherheitshalber schneller gegangen oder habe einen kurzen Spurt eingelegt.

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”

Ausriß, Copacabana – Kleinbus-Verkehr nach Vergewaltigung der US-Studentin in Rio de Janeiro in „besseren Vierteln“, darunter Copacabana und Ipanema, durch Bürgermeister Eduardo Paes(PMDB) verboten. „Vans gibts nicht mehr“.
„Paes tira Vans da Zona Sul.“ O Dia
Brasilianer vergewaltigte vierjähriges Mädchen in der Schweiz:
Vergewaltigungen in bestimmten BRICS-Staaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/28/vergewaltigungen-in-bestimmten-brics-staaten-brasiliens-medien-berichten-ausfuhrlich/
Deutschlandjahr 2013, Frankfurter Buchmesse – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Fehlende Menschenrechts-Aufarbeitung des unter Vorwänden begonnenen Angriffs auf den Irak: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/

Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo. Im Hintergrund der von Oscar Niemeyer entworfene Präsidentenpalast in Brasilia.
RENZO ROSSI, THE SOLIDARITY SAINT
Frei Betto*
The catechism teaches that some Christians managed the impossible: to live according to God’s will. Their lives were consistent, they practised heroic virtues and gave witness to the Gospel as exemplary disciples of Jesus. They are called saints.
With the passing of time I discovered that all that glitters is not gold. There are innumerable anonymous saints who will never be canonized and there are saints who deserved glory on altars whose attitudes however did not correspond to gospel values.
As a matter o fact, processes for canonization are expensive and inaccessible to those who lived for the poor, like Padre Cicero, Dom Helder Camara, Dom Luciano Mendes de Almeida in Brazil and Dom Oscar Romero in El Salvador, just to name some clerics.
On March 25 2013 we lost a real, indisputable saint whose friendship I am grateful for: Father Renzo Rossi, an Italian from Florence, a Jesuit like Pope Francis. On Saturday 23rd I was to visit him in hospital. But when the University of Florence cancelled the talk I was to give, I did not get to embrace my 87 year old friend who was dying from pancreatic cancer.
http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/bono-vox-lula-treffen-in-london-2013-ermittlungsverfahren-gegen-lula-wegen-abgeordneten-und-parteien-kauf-skandal-lula-schweigt-in-london-zu-journalistenfragen-halt-vortrag-vor-bankern-und-inves/
(more…)
Europa und Brasiliens „Krisenhilfe“: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/04/brasiliens-staatschefin-in-brusseleuropa-kann-auf-brasilien-beim-uberwinden-der-krise-zahlen/
Offizielle Statistiken: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/06/die-zahlen-lugen-clovis-rossi-folha-de-sao-paulo-uber-brasiliens-offizielle-statistiken/

Alcantara.
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/21/brasiliens-polit-rapper-mano-brown-racionais-
Die Favela Borel gehörte bis vor kurzem zu jenen Slums, deren Bewohner von Staat und Regierung besonders perfide-zynisch der neofeudalen Diktatur, dem Terror des organisierten Verbrechens ausgeliefert wurden. Auch in Ländern wie Deutschland gab es so gut wie keinerlei Interesse der Gutmenschen-Szene für den Borel-Alltagshorror, die gravierende Verletzung von Basis-Menschenrechten, die Paralysierung von Protestpotential. Jetzt, im Zusammenhang mit dem Deutschland-Umzug der Sambaschule „Unidos da Tijuca“, sucht man u.a. im Mainstream vergeblich nach Informationen über die komplexe Geschichte von Borel.
Für speziell Interessierte das Borel-Kapitel „Anatomie eines Slums“ in dem Reportagenbuch „Unter dem Zuckerhut. Brasilianische Abgründe“ des Wiener Picus-Verlags.
Schwerbewaffnete Karnevalstänzerin – Wandmalerei in Rio de Janeiro. Ausriß.
Politik & organisiertes Verbrechen:
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
http://www.ila-web.de/brasilientexte/slumdiktatur.htm
Kritik an Karnevalsparade von Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/22/karneval-in-rio-2012-parade-im-sambodromo-ist-kein-karneval-urteilt-absolut-korrekt-janio-de-freitas-chefkommentator-und-karnevalsexperte-von-brasiliens-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paul/
Kommentator und Cineast Arnaldo Jabor 2012:”Karneval wird nicht mehr erlebt, sondern man schaut ihm zu.”
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Die Regierung stuft diese registrierte Personengruppe, etwa 600000 Familien, als „extrem arm“ ein. Laut Präsidentin Rousseff gebe es indessen weit mehr Familien in dieser Situation, die nicht registriert seien.
In der genannten Zeitspanne war Luis Inacio Lula da Silva Staatschef von Brasilien.
„In Brasilien ist es für Touristen nicht gefährlicher als in Europa, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet.“ Wikivoyage

Kioskaushang in Sao Paulo – gängige Überfall-Situation 2013, die Brasilianern und im Lande lebenden Ausländern gewöhnlich sehr geläufig ist.
Erfolgreiche Gewaltförderung in Mitteleuropa: Eskalation in Elsassstraße: Straßengang jagt Polizisten
Von: os
Letzte Aktualisierung: 25. Oktober 2013, 18:28 Uhr
AACHEN. Ein Polizist verfolgt einen einzelnen Straftäter und sieht sich plötzlich zehn bis 15 Personen gegenüber, die ihn beschimpfen, bedrohen und verfolgen. Dem Polizisten gelingt die Flucht, er ruft Verstärkung, doch auch die muss sich zurückziehen.
Eskalation in Elsassstraße: Straßengang jagt Polizisten – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/eskalation-in-elsassstrasse-strassengang-jagt-polizisten-1.685301#plx526273254
Ehemann einer Militärpolizistin von Rio geköpft – die aktuelle Sicherheitslage in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/29/brasiliens-gewaltkultur-ehemann-von-militarpolizistin-einer-befriedungseinheit-von-rio-de-janeiro-gekopft/
Joachim Gauck in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/
Guido Westerwelle in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/
http://blogs.estadao.com.br/radar-cultural/chico-buarque-e-luiz-ruffato-premiados-em-cuba/
“Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Angst und Aussichtslosigkeit geprägt, man belügt sich, betrügt sich und letztlich ist jeder auf sich allein gestellt.”
Ganz gleich, in welcher Gesellschaftsschicht die Vignetten angesiedelt sind: In der Mehrzahl spielt Gewalt eine Rolle. Direkte Gewalt wie Überfälle und Schusswechsel oder strukturelle Gewalt, also Armut und menschenunwürdige Lebensbedingungen, prägen das Bild São Paulos, das Luiz Ruffato zeichnet. “Es waren viele Pferde” vermittelt somit eine Stimmung der Aussichtslosigkeit und Angst, wie schon Paulo Lins’ 1997 erschienener Roman “Die Stadt Gottes”, der in den Favelas von Río de Janeiro angesiedelt ist. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Angst und Aussichtslosigkeit geprägt, man belügt sich, betrügt sich und letztlich ist jeder auf sich allein gestellt. Von der Leichtigkeit des Karnevals und seinen Sambarhythmen, die wir gewöhnlich mit Brasilien verbinden, ist in Ruffatos São Paulo der Einsamkeit, der Alkoholexzesse und des Rassismus nichts zu spüren. In Ruffatos São Paulo halten Weiße Schwarze zunächst einmal für Verbrecher und Indianer für dumm.
Es waren viele Pferde – der Titel stammt von einer Vignette – ist ein bedrückendes und beeindruckendes Buch, das hinter die Fassaden der Glitzerwelt der berühmten Avenida Paulista blickt. Luiz Ruffato beschreibt eine soziale Wirklichkeit Brasiliens, die wie seine Prosa ihren eigenen Regeln gehorcht, und wie sie in den offiziellen Werbebroschüren für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele zwei Jahre später nicht vorkommt.
Literatur:
Luiz Ruffato: Es waren viele Pferde. Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler. Assoziation A, Berlin und Hamburg 2012, 160 Seiten, EUR 18,00. (Deutschlandfunk 2013)
Fakten, die zum Vergleich zwischen Chile, Kuba und Brasilien anregen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
In Brasilien ist es für Touristen nicht gefährlicher als in Europa, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Wikivoyage
„Wir sind das Land, wo man am meisten mordet“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasilienwir-sind-das-land-wo-man-am-meisten-in-der-welt-mordet-groste-nationale-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-2012/
„Zwischen 2004 und 2007 wurden in Brasilien mehr Menschen gewaltsam getötet als in den 12 wichtigsten kriegerischen Konflikten der Erde dieser Jahre…Der Schauplatz der Gewalt, die harte Realität der Slumperipherien, veränderte sich wenig.“ Miguel Reale Junior, Rechtsexperte, in Qualitätszeitung O Estado de Sao Paulo 2013
http://veja.abril.com.br/noticia/brasil/principais-provas-da-tragedia-foram-retiradas-da-boate-kiss
Auch die Computer der Geschäftsleitung seien verschwunden.
Os peritos que foram à boate Kiss horas depois do incêndio que matou 231 pessoas, no domingo, voltaram sem os principais elementos capazes de detalhar a mecânica da tragédia em Santa Maria. A casa noturna tinha câmeras em quase todos os ambientes, mas nenhum dos equipamentos foi encontrado – apesar de os fios, muitos deles intactos, estarem no local. Os computadores que registravam a contabilidade, consumo de frequentadores e o total de pagantes também sumiram. Segundo a promotora Waleska Agostini, a suspeita é de essas provas tenham sido removidas no intervalo entre a morte dos jovens e o início do trabalho de perícia. „Havia a fiação, mas as câmeras e as imagens sumiram“, disse Waleska. (Veja)
Wie üblich bei solchen Tragödien in Brasilien, stellt sich rasch heraus, daß zwar detaillierte Gesetze zur Verhinderung solcher Katastrophen existieren, diese Gesetze aus zumeist soziokulturellen Gründen jedoch weder eingehalten noch kontrolliert werden. Zudem werden nicht selten auch internationale Vorschriften de facto außer Kraft gesetzt. Als entsprechend hohl werden von den Landesmedien daher die nach Tragödien üblichen Politikersprüche empfunden.
Politisch unkorrekt reflektieren die brasilianischen Qualitätsmedien und deren Leser derzeit intensiv über die soziokulturellen Hintergründe der Tragödie von Santa Maria. „Tragödie – sind wir alle schuld?“ O Globo
„Nationale Kultur der Nachlässigkeit, Gesetzesmißachtung und Korruption.“
Wie üblich, haben die brasilianischen Medien über den Brand im Nachtclub von Santa Maria vor allem bei den Fakten völlig anders berichtet als Medien beispielsweise in Mitteleuropa – die Darstellungsunterschiede sind teilweise absurd und befremdlich, möglicherweise liegen zudem zahlreiche Übersetzungsfehler vor.
Vor dem Hintergrund der vielen fröhlichen Vorkarnevalsfeste, Umzüge und Feiern der Sambaschulen direkt nach der Katastrophe am selben Tag, dem Sonntag, schrieb die deutsche Bild-Zeitung: „Ein Land steht unter Schock.“
“Die Blutbäder des Marktes” – Brasiliens Kolumnist und Filmemacher Arnaldo Jabor 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-die-blutbader-des-marktes-kolumnist-und-filmemacher-arnaldo-jabor/
Katastrophenprävention in Brasilien – keine Freigabe versprochener Mittel: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/23/teresopolis-besonders-von-der-hausgemachten-umweltkatastrophe-verwustet-prafekt-aus-lulas-arbeiterpartei-und-auch-noch-mitglied-einer-evangelikalen-sekte/
Internationale und nationale Verkehrsvorschriften – und die Praxis, die sehr viele Todesopfer fordert:
tags: brasilien-motorradunfälle

Wie hier, am Flughafen Congonhas in Sao Paulo, nutzen Motorradfahrer den Raum zwischen den Autos als eigene Spur – das Unfallrisiko ist sehr hoch, täglich sterben in Sao Paulo deshalb mindestens drei Motorradfahrer. Fast jeder Stadtbewohner hat bereits mehrfach gesehen, wie Motorradfahrer in dem engen Zwischenraum mit PKW kollidierten, stürzten und überfahren wurden. Seit Motorradfahrer sich nicht mehr an die Überholvorschriften zu halten brauchen, sind die Unfallzahlen enorm in die Höhe geschnellt. 2010 wurden in Brasilien 13452 bei Unfällen getötete Motorradfahrer registriert, 2012 wird mit einer weit höheren Zahl gerechnet. Die sozialen Kosten sind für das Land immens. Weltweit ist nur in Paraguay die Todesrate für Motorradfahrer höher, laut Statistiken.

Die Neschling-Ära in Sao Paulo:
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/die-ara-john-neschling-in-sao-paulo1997-2009/
Den Angaben zufolge wurde die Ernennung Neschlings vom neuen Bürgermeister Sao Paulos, Fernando Haddad(Arbeiterpartei Lulas PT) und und dem Präfektur-Kultursekretär Juca Ferreira unterstützt. Derzeit lebt Neschling in der Schweiz. Er hatte bereits zwischen 1989 und 1990, unter Präfektin Luiza Erundina, am Opernhaus gearbeitet, das ein eigenes Sinfonieorchester besitzt.
Neschling, hieß es weiter, war 2012 als Gastdirigent des schweizerisch-italienischen Sinfonieorchesters in Sao Paulo stürmisch gefeiert worden – das Publikum forderte mit Rufen seine Rückkehr in die Megacity.
Nunmehr kehre Neschling just in einer Zeit nach Sao Paulo zurück, in dem das von ihm aufgebaute Sinfonieorchester OSESP eine Krise durchlebe. OSESP wird seit Neschlings Abgang nur noch schlecht und recht von zeitweiligen bzw. Gastdirigenten geleitet – der Qualitätsunterschied zur Neschling-Ära ist deutlich.

Neschling und der damalige Kulturminister Gilberto Gil im OSESP-Gebäude von Sao Paulo.