Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasiliens Indianer: Nun auch banaler Misswahl-Klamauk der Weißen übernommen, mit Topless-Defilee. Die „Fortschritte“ der Akkulturierung.

Mittwoch, 22. August 2012 von Klaus Hart

„Biosprit“ in Brasilien – Hintergründe. 2012 steckt die „Biosprit“-Branche des Tropenlandes in der Krise. Brasiliens Hungerprobleme.

Mittwoch, 22. August 2012 von Klaus Hart

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/aufholjagd-mit-alkohol-der-spiegel-zu-brasiliens-autoboom-umwelt-und-energiepolitiker-schwarmen-von-dem-land/

„Bündnis 90/Die Grünen halten Biosprit und Biomasse trotz allen bestehenden Verbesserungsbedarfs für dringend nötige Technologien, um unabhängiger von Erdöl, Kohle und Uran zu werden. „

Forderungen von Umweltverbänden nach einem generellen Stopp von Biosprit wies die Grünen-Politikerin zurück. Solange die Energieversorgung noch am Öl hänge, sei dieser alternative Rohstoff sinnvoll. „Falsch ist die Politik der Bundesregierung, nicht Biosprit an sich“, sagte Höhn. (Süddeutsche Zeitung)

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/

Jürgen Trittin:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/

Was heute als “Bio” und “Öko” bejubelt wird – übliches flächenweises Abbrennen von Zuckerrohrblättern kurz vor der Ernte des Rohrschafts. Schauplatz Penedo am Rio Sao Francisco, Brasiliens Nordost-Teilstaat Alagoas, Januar 2011. Massive Produktion von hochgiftigen Treibhausgasen wie Dioxin, Ozon und Kohlenmonoxid, Tiere und Insekten werden massenhaft lebendig verbrannt. Hitzewalze, giftiger Ascheregen über Dörfern und Städten. “Biosprit”-und Zuckerherstellung heute. **

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/dioxin-in-rauhen-mengen-warum-brasiliens-regierung-soviel-lob-fur-klimaschutz-erhalt-massenhaftes-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-in-nordostbrasilien-im-wirtschaftlich-fuhrenden-teilstaat-sao-pa/

Wie wäre das nahe Berlin, Wien, Zürich?  Die riesigen, bis zum Horizont reichenden Zuckerrohr-Monokulturen des brasilianischen Nordostens werden je nach Bedarfslage der nächsten Zucker-und Ethanolfabriken abschnittsweise gewöhnlich in den Abend-und Nachtstunden abgefackelt – der Feuerschein brennender Blätter ist dutzende Kilometer weit zu sehen, der Gluthauch über mehrere Kilometer zu spüren. Auto-und Motorradfahrer berichteten im Website-Interview, wie ihnen Giftqualm und Hitze auf den vorbeiführenden Straßen die Sicht und den Atem nehmen, das Unfallrisiko stark erhöhen. “Nach so einer Brandnacht liegt auf Möbeln und anderen Gegenständen im Haus eine dichte Ascheschicht, stinken die Sachen nach Rauch – doch wir können nichts machen – die Zuckerrohrbarone sind hier die Herrscher”, sagte wütend ein Fischer am Rio Sao Francisco.

70 Prozent des europäischen Import-Ethanols stammen laut Statistik aus Brasilien.

Hunger in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/10/brasiliens-elendsbekampfung-2012-regierung-raumt-rund-700000-bislang-statistisch-nicht-erfaste-familien-in-estremer-armut-ein-faktum-von-katholischen-menschenrechtsexperten-seit-beginn-der-l/

“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

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Brasilien: Megacity Sao Paulo ruft wegen Giftluft und sehr geringer Luftfeuchtigkeit den Notstandsfall aus. Mehr Infarkte, Schlaganfälle, Atemprobleme, dazu Dauer-Kopfschmerz. Problematik seit Jahren bekannt – doch keinerlei Gegenmaßnahmen. „Herzrhythmusstörungen wegen dieser fürchterlichen Luft spürt hier jedermann an sich selbst.” Dr. Ubiratan de Paula Santos, Herzspezialist in Sao Paulo. Gesundheits-und Umweltpolitik unter Dilma Rousseff.

Dienstag, 21. August 2012 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/08/em-dia-mais-seco-do-ano-sp-entra-em-estado-de-emergencia-diz-cge.html

Die politisch Verantwortlichen von Sao Paulo und Brasilia haben trotz der für die Bewohner stetig zunehmenden Gesundheitsrisiken bisher auf wirksame Gegenmaßnahmen verzichtet – die Verkehrsdichte wird weiter erhöht, ebenso die Dichte des Betonmeers durch  zahlreiche neue Blocks und Wohntürme, bei abnehmender Grünfläche. Gemäß heutigen Kriterien erhält Brasilia daher für seine Sozialpolitik aus Ländern Mitteleuropas sehr viel Lob.

Apathie und Passivität der Stadtbevölkerung Sao Paulos angesichts der Lage sprechen Bände.

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Ausriß, Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo. “Jetzt verkauft Lula seine Seele dem Teufel wegen Maluf.”

http://www.hart-brasilientexte.de/tag/abgas-giftluft-automulti-forderung-in-brasilien/

Laut neuen Studien liegt Sao Paulo in der Welt-Städte-Statistik für Lebensqualität nur auf dem 92. Platz, in der Statistik der teuersten Städte indessen auf Platz 12.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/

Dr. Ubiratan de Paula Santos betreibt neben der Klinikarbeit ständig Forschungsprojekte und hat festgestellt, wie der giftige Dauersmog sogar die Fruchtbarkeit und die Sexualität der Stadtbewohner beeinträchtigt: ”Die Luftvergiftung bewirkt auch genetische Veränderungen –  so werden die Reproduktionszellen des Mannes regelrecht attackiert, in Sao Paulo deshalb mehr Mädchen als Jungen geboren.” Zigarrettenrauch assoziiere man mit Impotenz –  die chemischen Bestandteile einer Zigarette und der Atemluft seien ähnlich. Da die giftige Luft den gesamten Organismus und auch die Psyche beeinträchtige, Depressionen auslöse, sei natürlich selbst die Sexualität betroffen.Der Herzspezialist wirkt resigniert, hat nur wenig Hoffnung, daß von den verantwortlichen Politikern Sao Paulos längst überfällige Schritte für eine gesunde Umwelt unternommen werden. „Wir haben es hier offenbar mit einer Gesellschaft zu tun, die Selbstmord begehen will.“

Rio+20: Brasiliens Megacity Sao Paulo hat offiziell 2,6 Quadratmeter Grünfläche pro Einwohner, Berlin-Mitte 21 Quadratmeter, München 33,8 Quadratmeter. Methanproduzent Sao Paulo. **

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Wie es hieß, fehlen in der City und an der Slumperipherie am meisten Grünflächen, gibt es zahlreiche Viertel mit weniger als einem Quadratmeter pro Einwohner. Indessen wird Brasiliens größte und wichtigste Stadt durch Neubauten weiter zügig verdichtet, nehmen dadurch die Grünflächen weiter ab, die Luftvergiftung zu. Den politisch verantwortlichen Autoritäten sind die internationalen Vergleichsdaten bestens bekannt, auch die UNO-Mindestanforderungen.

„Das ist nicht normal“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/das-ist-nicht-normal-neue-website-uber-lateinamerikas-fuhrende-megacity-sao-paulo-umweltvergiftung-stadtzerstorung-absurditaten/

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Die Grünen und der „Biosprit“. Frankfurter Allgemeine Zeitung. „Bioenergien sind bio.“(Bärbel Höhn) Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.” Trittin-Künast-Flugaffäre Brasilien. Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag der Diktaturzeit zweimal.

Dienstag, 21. August 2012 von Klaus Hart

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/foerderung-von-e10-die-gruene-wende-beim-biosprit-11862336.html

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/

Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/

Trittin-Rede zu „Biosprit“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/

Trittin und der “Biosprit” **

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“Ganz wie ein Industrielobbyist argumentiert hingegen der frühere grüne
Umweltminister Jürgen Trittin, der seine politische Karriere einst bei der
Anti-Atom-Bewegung begonnen hatte. Er versucht in der umweltbewegten
Zeitschrift politische ökologie die Bedenken gegen die
“Biotreibstoffproduktion” in Ländern des Südens klein zu reden: sie könne
“neue Einkommensmöglichkeiten schaffen” und so “volle Tanks und volle Mägen”
ermöglichen.

Mit stärkerer Mechanisierung des Anbaus lasse sich die
“Energieausbeute noch weiter steigern”, Ziel ist schließlich, die
“individuelle Mobilität der Weltbevölkerung” weiter zu gewährleisten.
Mögliche ökologische und soziale Probleme ließen sich durch den “Königsweg
Zertifizierung” in den Griff bekommen.”

Aus Zeitschrift iz3w, Freiburg

“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren – die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:

“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen. 

In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt – in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/

http://www.iz3w.org/

http://www.peak-oil-forum.de/phpBB2/printview.php?t=2494&start=0&sid=67de9472b769ef76bc6b18dd5e15b953

”Bioenergien sind bio oder ”Bio-Treibstoff ist Todessprit(1)

**http://

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=me&dig=2007%2F11%2F12%2Fa0121&src=GI&cHash=7ce42726c6

Jürgen Trittin und Bärbel Höhn waren 2007 in Brasilien, um sich u.a. über die Ethanolproduktion zu informieren. Jetzt hat Bärbel Höhn ihr Traktat „Bioenergien sind bio” veröffentlicht, dessen Argumentation in vielen Punkten jener der scharf neoliberalen Regierung von Staatschef Lula mit seiner sehr speziellen Sozial-, Umwelt-und Menschenrechtspolitik(Folter, moderne Scheiterhaufen, Slumdiktatur, Einkommenskontraste, Lepra, Urwaldvernichtung, Bildungskatastrophe, Analphabetismus etc.) gleicht. Was in der Argumentationskette von Lula fehlt, fehlt auch in der von Bärbel Höhn.
Anti-neoliberale Persönlichkeiten wie Frei Betto („Bio-Treibstoff ist Todes-Sprit”), hunderte Umweltgruppen ganz Lateinamerikas(„Menschen ernähren, nicht Autos”) liefern beinahe täglich neue Fakten, Berichte, Positionen und Studien, die den Höhn-und Lula-Traktaten widersprechen. „Wir brauchen aber auch die Biokraftstoffe, das sagen uns alle wissenschaftlichen Studien”, meint Bärbel Höhn. Sind es tatsächlich „alle” “ oder gibt es Studien, die just das Gegenteil beweisen?

Frei Betto nennt die Herstellung von Agrotreibstoffen angesichts des Hungers in der Welt unverantwortlich und unmenschlich –  nicht wenige Studien belegen dies klipp und klar.
Bärbel Höhn sieht es so: Das andere große Konfliktthema “ „volle Tanks” oder „volle Teller” “ existiere aber nur bedingt und werde erst mittel-und langfristig relevant. Man muß Bärbel Höhn für diese Klarstellung dankbar sein, um die Grünen im politischen Spektrum präziser einordnen zu können. Schließlich handelt es sich um die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei, zuständig für Umwelt, Energie, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Tierschutz, Bauen und Verkehr.
„Zuckerrohr verdrängt Urwald, Raps den Weizen –  der Anbau pflanzlicher Energieträger kommt in Verruf. Doch statt ihn zu verdammen, muß er ökologisch gestaltet werden.” Als die Grünen noch den Bundesumweltminister stellten, ließ sich detailliert beobachten, was sie unter „ökologischer Gestaltung” in diesem Gesellschaftssystem verstehen. Artenvernichtung wurde forciert, Landschaft zerstört und versiegelt, Ressourcenverschwendung auf die Spitze getrieben, der Individualverkehr auf Kosten umweltfreundlicher Transportformen nach Kräften gefördert.

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Ausriß. Wie Falschgeld vor Naturschützer-Ständen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/die-revolution-frisst-ihre-kinder-michael-mierschdie-energiewende-soll-uns-als-grune-grostat-verkauft-werden-sie-ist-das-gegenteil-davon-massive-umweltzerstorung-mit-biosiegel/

“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

E 10 – “Gefährlicher Konflikt zwischen Tank und Teller”. Entwicklungsminister Dirk Niebel für Verkaufsstopp, uraltbekannte Argumente. 2007 löste Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto mit seiner Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar Parlamentsdebatten aus. “Das schmutzige Geheimnis der Energiewende.” **

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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html

Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.”

 ”Biosprit” galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel – u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/

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Blumenau/Sachsen.

Wie viel Bio ist im Biosprit?

Energiepolitik: Ein Blick ins Ethanol-Herstellerland Brasilien zeigt die Folgen des Hungers nach Kraftstoff. (Mitteldeutsche Kirchenzeitungen)

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„E 10 – mehr Bio im Benzin“. Hintergrund.

Freitag, 17. August 2012 von Klaus Hart

Neu definierte „Umweltfreundlichkeit“ in Deutschland heute. Wattenrat Ostfriesland. Die offizielle Umweltpolitik.

Donnerstag, 16. August 2012 von Klaus Hart

16. August 2012

Windenergie: Schlagfallen gegen störende Greifvögel

Seit Jahren wird von Naturschützern vermutet, dass Greifvögel vor den vorgeschriebenen Artenerfassungen bei Windparkplanungen “vorsorglich” vertrieben oder getötet werden, um die Durchführung eines Windparkprojektes nicht zu gefährden.Wiesenweihen können, wie andere Arten auch, wegen ihrer Seltenheit ein Ausschlusskriterium für die Genehmigung eines Windparks sein. Greifvögel verunglücken häufig an den Rotoren oder sterben ohne Kollision durch die Druckunterschiede vor und hinter dem Rotor, was zu Organschäden führt: das Barotrauma.

Im Landkreis Aurich wurde von Betreibern (Gemeinde Krummhörn) schon sehr aggressiv gegen die verfügte zeitweilige Abschaltung von zwei Anlagen an einem Wiesenweihenbrutplatz vor einem Jahr vorgegangen, von massiven Drohungen bis hin zu Schadensersatzforderungen. Das VG Gericht Oldenburg bestätigte damals die Rechtmäßigkeit der Abschaltung durch den Landkreis. Nun wurden Bereich der benachbarten Stadt Norden in einem Windpark-Planungsgebiet zwei Totschlagfallen entdeckt (vollständiger Zeitungsartikel aus der Emder Zeitung vom 10. August 2012 hier: .pdf Emder Zeitung: Fallensteller jagen Greifvögel im Windpark Norden). Die Vermutung liegt daher nahe, dass damit unliebsame Genehmigungshemmnisse beseitigt und spätere renditemindernde Abschaltungen vermieden werden sollten: Wo sich keine Wiesenweihen mehr aufhalten, darf gebaut werden und muss auch nicht abgeschaltet werden. Es ist ferner zu vermuten, dass dieser Fall nur die Spitze des Eisberges bei der Nachstellung, Vertreibung oder Tötung von streng geschützten Arten bei Windparkplanungen oder des laufenden Betriebs ist. Die Polizei hat dem Vernehmen nach  inzwischen schon mehrere Jäger vernommen, keiner will es gewesen sein, und Windmüller “verurteilen” diese Praktiken (Ostfriesischer Kurier, Norden, 16. August 2012: .pdf_Greifvogelfallen )

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/

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E 10 und Reaktionen: „Misereor begrüßt Vorstoß Niebels.“ Hunger, Menschenrechte, erfolgreiche Neue Rechte…Hunger und extreme Armut in Brasilien. „Biosprit“ galt in Brasilien stets als sehr schädlich für Klimawandel. Brasiliens unproduktive, umweltfeindliche Landwirtschaft – Sozialdumping durch Sklavenarbeit und Mini-Löhne. Weltgrößter Agrargiftverbraucher. Forderung an EU, kein brasilianisches Rindfleisch mehr zu importieren.

Donnerstag, 16. August 2012 von Klaus Hart

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/brasiliens-umweltpolitik-unter-lula-rousseff-quecksilber-von-goldschurferei-schadigt-schildkrotenbestande-amazoniens-goldgraber-fackeln-urwald-ab/

Die Grünen und der „Biosprit“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/

Forderung zum E-10-Stopp: MISEREOR begrüßt Vorstoß Niebels

(Aachen, 16.8.2012) MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel hat den  Vorstoß  von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, die Beimischungspflicht von Biokraftstoffen auszusetzen, begrüßt. „Dass auch die EU-Staaten mit der Beimischungspolitik künstlich die bestehende Nahrungsmittelknappheit dramatisch verschärfen, ist angesichts der drohenden Hungerkrise durch nichts mehr zu rechtfertigen“, so Spiegel. So drohe durch die Dürre im Mittleren Westen der USA und die damit einhergehenden Preissteigerungen, der Hunger in vielen importierenden Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika massiv zuzunehmen. Spätestens jetzt sei auch die Europäische Union (EU) gefragt, den Markt zu entlasten und der Ernährungssicherung Priorität einzuräumen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-gefahrlicher-konflikt-zwischen-tank-und-teller-entwicklungsminister-dirk-niebel-fur-verkaufsstopp-2007-loste-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-mit-seiner-formel-%C2%BBb/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/brasilien-verfassungstheorie-und-landesrealitat-seit-2010-ist-auch-recht-auf-nahrung-festgeschrieben/

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Sao Paulo.

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Brasiliens Umweltpolitik unter Lula-Rousseff: Quecksilber von Goldschürferei schädigt Schildkrötenbestände Amazoniens. Goldgräber fackeln Urwald ab. E 10 und Hintergründe.

Donnerstag, 16. August 2012 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/pa/para/noticia/2012/08/estudo-mostra-que-mercurio-tem-afetado-tartarugas-da-amazonia.html

Brasiliens alljähliche Brandrodungen in der Trockenzeit: Bereits doppelt soviel gelegte Feuer im August 2012 wie in Vorjahreszeitraum, laut amtlichen Satelliten-Daten. Wie sinnvoll Rio+20 in Brasilien unter Dilma Rousseff war. **

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http://exame.abril.com.br/meio-ambiente-e-energia/noticias/agosto-de-2012-ja-tem-dobro-de-queimadas-de-agosto-de-2011

“Brasiliens Rückschritt beim Amazonas-Schutz.” Wirtschaftszeitschrift EXAME über neue Attacken auf Urwälder unter Rousseff-Regierung.

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Tags:

http://exame.abril.com.br/meio-ambiente-e-energia/noticias/brasil-retrocede-na-protecao-a-amazonia-2

Urwald wird auch durch von Flugzeugen gesprühte Entwaldungsgifte vernichtet – siehe Vietnamkrieg. Betroffen seien dabei auch Menschen und Tiere, laut Umweltbehörden.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/10/brasiliens-stupide-brandrodungen-alle-jahre-wieder-in-der-trockenperiode-bewust-gelegt-greift-das-feuer-auch-auf-naturschutzgebiete-uber-bewirkt-hohe-wirtschaftliche-schaden-zerstorerische-fla/

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Goldgräber fackeln in illegalem Schürfgebiet des Amazonas-Teilstaats Roraima Urwald ab – Regierung greift nicht ein.

Brasiliens illegale Goldgräbercamps: Beim Goldabwiegen immer zwei Revolver griffbereit.

E 10: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/

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E 10 – „Gefährlicher Konflikt zwischen Tank und Teller“. Entwicklungsminister Dirk Niebel für Verkaufsstopp, uraltbekannte Argumente. 2007 löste Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto mit seiner Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar Parlamentsdebatten aus. „Das schmutzige Geheimnis der Energiewende.“

Donnerstag, 16. August 2012 von Klaus Hart

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html

Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.“

 „Biosprit“ galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel – u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/

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Blumenau/Sachsen.

Trotz der Hungersituation in Brasilien hatte Frei Betto aus mitteleuropäischen Ländern von den in Frage kommenden „Institutionen“ oder „Bewegungen“ keinerlei ernstzunehmende Unterstützung erhalten – üblich  bei Menschenrechte betreffenden Problemen.

Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/

Hintergrund von 2007: 

Die Produktion von Agro-Treibstoffen hat der bekannte brasilianische Dominikanerbruder und Befreiungstheologe Frei Betto angesichts des Hungers in der Welt als unverantwortlich und unmenschlich verurteilt.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/

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Welt-Küstengewässer-Gesundheit: Brasilien nur Platz 27, Deutschland Platz 2.

Mittwoch, 15. August 2012 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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