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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; E 10</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>E 10 und Reaktionen: &#8222;Misereor begrüßt Vorstoß Niebels.&#8220; Hunger, Menschenrechte, erfolgreiche Neue Rechte&#8230;Hunger und extreme Armut in Brasilien. &#8222;Biosprit&#8220; galt in Brasilien stets als sehr schädlich für Klimawandel. Brasiliens unproduktive, umweltfeindliche Landwirtschaft &#8211; Sozialdumping durch Sklavenarbeit und Mini-Löhne. Weltgrößter Agrargiftverbraucher. Forderung an EU, kein brasilianisches Rindfleisch mehr zu importieren.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 18:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[E 10]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/ http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/brasiliens-umweltpolitik-unter-lula-rousseff-quecksilber-von-goldschurferei-schadigt-schildkrotenbestande-amazoniens-goldgraber-fackeln-urwald-ab/ Die Grünen und der &#8222;Biosprit&#8220;: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/ Forderung zum E-10-Stopp: MISEREOR begrüßt Vorstoß Niebels (Aachen, 16.8.2012) MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel hat den  Vorstoß  von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, die Beimischungspflicht von Biokraftstoffen auszusetzen, begrüßt. &#8222;Dass auch die EU-Staaten mit der Beimischungspolitik künstlich die bestehende Nahrungsmittelknappheit dramatisch verschärfen, ist angesichts der drohenden Hungerkrise durch nichts mehr zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/</strong></a></p>
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<p><strong>Die Grünen und der &#8222;Biosprit&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/</strong></a></p>
<p><strong>Forderung zum E-10-Stopp: MISEREOR begrüßt Vorstoß Niebels</strong></p>
<p><strong>(Aachen, 16.8.2012) MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel hat den  Vorstoß  von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, die Beimischungspflicht von Biokraftstoffen auszusetzen, begrüßt. &#8222;Dass auch die EU-Staaten mit der Beimischungspolitik künstlich die bestehende Nahrungsmittelknappheit dramatisch verschärfen, ist angesichts der drohenden Hungerkrise durch nichts mehr zu rechtfertigen&#8220;, so Spiegel. So drohe durch die Dürre im Mittleren Westen der USA und die damit einhergehenden Preissteigerungen, der Hunger in vielen importierenden Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika massiv zuzunehmen. Spätestens jetzt sei auch die Europäische Union (EU) gefragt, den Markt zu entlasten und der Ernährungssicherung Priorität einzuräumen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-gefahrlicher-konflikt-zwischen-tank-und-teller-entwicklungsminister-dirk-niebel-fur-verkaufsstopp-2007-loste-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-mit-seiner-formel-%C2%BBb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-gefahrlicher-konflikt-zwischen-tank-und-teller-entwicklungsminister-dirk-niebel-fur-verkaufsstopp-2007-loste-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-mit-seiner-formel-%C2%BBb/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/brasilien-verfassungstheorie-und-landesrealitat-seit-2010-ist-auch-recht-auf-nahrung-festgeschrieben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/brasilien-verfassungstheorie-und-landesrealitat-seit-2010-ist-auch-recht-auf-nahrung-festgeschrieben/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/bettelndealtese.JPG" alt="bettelndealtese.JPG" /></p>
<p>Sao Paulo.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/dilmanewsweek.JPG" alt="dilmanewsweek.JPG" /></p>
<p><span id="more-13477"></span></p>
<p><strong>&#8222;Keineswegs geht es bei dieser Frage nur um Symbolpolitik&#8220;, hob Spiegel hervor. Die EU ist einer der größten Agrartreibstoffkonsumenten weltweit und Deutschland wiederum der größte Konsument innerhalb der EU. Nicht so sehr der aktuelle Anteil des als Biosprit verheizten Getreides sei entscheidend, sondern die Marktdynamik insgesamt: Während weltweit der Konsum etwa von pflanzlichen Ölen als Nahrungsmittel in den vergangenen zehn Jahren um 3,3 Prozent jährlich zunahm, sprang die Nutzung von Agrartreibstoffen pro Jahr im Schnitt um weit über 23 Prozent nach oben.</strong></p>
<p><strong>Zugleich jedoch sei die vermeintlich positive Klimabilanz durch Biokraftstoffe der ersten Generation wissenschaftlich längst widerlegt, so der MISEREOR-Hauptgeschäftsführer.  Energiepolitisch wirkungsvoller sei es, Instrumente der Verkehrspolitik wie der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, angepasste Stadtplanung, Tempolimits oder Verbrauchsoberwerte zu diskutieren und die Elektroautomobilität zu forcieren.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Die Förderung der Beimischung von Agrartreibstoffen führt dazu, dass der Druck auf Nahrungsmittelpreise steigt und Landkonflikte sich verschärfen&#8220;, so Pirmin Spiegel weiter. Doch reiche eine Abschaffung der Beimischungsquote alleine nicht aus, um die Nahrungsmittelmärkte zu stabilisieren. Kurzfristig müssten vor allem die exzessive Spekulation mit Grundnahrungsmitteln eingedämmt und Regierungen in Entwicklungsländern dabei unterstützt werden, durch Aufbau der öffentlichen Vorratshaltung und Förderung familiärer Landwirtschaft das Durchschlagen der Preiskrise auf die ärmsten Bevölkerungsgruppen zu verhindern. &#8222;Auch hier ist die Bundesregierung gefragt&#8220;, so Spiegel.</strong></p>
<p>Kontakt und weitere Informationen:</p>
<p>&#8211; Benjamin Luig, MISEREOR-Referent für Agrarpolitik, Tel: 0176-62017285<br />
&#8211; Petra Kilian, MISEREOR-Pressestelle, Tel: 0241-442128, <a href="mailto:petra.kilian@misereor.de">petra.kilian@misereor.de</a><br />
&#8211; MISEREOR &#8211; das Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche im Internet: <a href="http://www.misereor.de">www.misereor.de</a><br />
&#8211; Spendenkonto 10 10 10, Pax Bank Aachen, BLZ 370 601 93<br />
&#8211; Meldungen: <a href="http://www.misereor.de/presse">www.misereor.de/presse</a><br />
&#8211; Facebook: <a href="http://www.facebook.com/misereor">www.facebook.com/misereor</a><br />
&#8211; Twitter: <a href="http://www.twitter.com/misereor">www.twitter.com/misereor</a><br />
&#8211; RSS-Feed: <a href="http://www.misereor.de/rss-feeds">www.misereor.de/rss-feeds</a></p>
<p><strong>In Brasilien galt der sogenannte &#8222;Biosprit&#8220; stets als sehr schädlich für den Klimawandel</strong> &#8211;  <strong> u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.</strong></p>
<p><strong>Wie unökonomisch, unproduktiv und umweltfeindlich Brasiliens Monokultur-Landwirtschaft organisiert ist, zeigt sich besonders deutlich am Beispiel der Zuckerrohrbranche.</strong></p>
<h2>FIAN: Agrartreibstoffe gefährden Recht auf Nahrung. Zur Markteinführung des Benzins E 10 in Deutschland. “Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank.” “Viele leben und leiden wie ihre Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr.”(Der Spiegel) <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8338">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/benzin-e-10/" rel="tag">Benzin E 10</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsche-zucker-und-ethanolkaufe-in-brasilien/" rel="tag">deutsche Zucker-und Ethanolkäufe in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fian/" rel="tag">FIAN</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a></p>
<p><strong>Köln, 26.01.2011. Anlässlich der Markteinführung des neuen Benzins E 10, welches zu zehn Prozent Ethanol enthält, erinnert FIAN Deutschland an die schwerwiegenden sozialen Folgen der Agrartreibstoffproduktion und fordert, dass die Nutzung erneuerbarer Energien nicht zu Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung führen darf. Die EU Richtlinie 2009/30/EG verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ab 2011 Kraftstoff mit einer Zehn-Prozent-Beimischungsquote von Ethanol auf den Markt zu bringen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>“Klimaneutrale” Ethanolbranche in Brasilien 2011.</strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p>„Die BRD und die EU kommen ihrem Ziel, die Beimischungsquoten von Agrartreibstoffen bis 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen, mit der Einführung des neuen Benzins E 10 einen guten Schritt näher“, so Anton Pieper, Klima-Referent bei FIAN Deutschland. „Die heimische Landwirtschaft in den Industrienationen kann diese Ziele jedoch niemals erfüllen. Daher wird der Großteil der Biomasse für die Agrartreibstoffproduktion importiert. Und das hat meist gravierende menschenrechtliche Folgen für die Landbevölkerung in den Anbaugebieten“, erklärt Pieper.Laut einer Studie des Londoner Instituts für europäische Umweltpolitik (IEEP) müssten bis 2020 bis zu 69 000 Quadratkilometer Ackerland für den Anbau von sogenannten Energiepflanzen zur Verfügung gestellt werden.„Dieses Ackerland dient bisher der Nahrungsmittelgewinnung oder müsste gänzlich neu erschlossen werden &#8211; durch Waldrodung“, so Pieper. „Die Produktion von Agrartreibstoffen bedroht daher auf dreierlei Art das Recht auf Nahrung : Erstens werden Wälder abgeholzt, welche vielen indigenen Gruppen als Nahrungsquelle dienen, zweitens treibt der Anbau von Pflanzen für die Agrartreibstoffgewinnung die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe, da diese nun mit Energiepflanzen auf dem Weltmarkt in Konkurrenz treten, und drittens kommt es durch das gestiegene Interesse an Land  nicht selten zur gewaltsamen Vertreibung von KleinbäuerInnen“, führt Pieper aus.Zudem herrschen auf den Plantagen teilweise sklavenähnliche Arbeitsbedingungen, was besonders auf den Zuckerrohrpflanzungen Brasiliens für die Ethanolproduktion zu beobachten ist. Daher fordert FIAN Deutschland, dass Staaten und Staatengruppen ihre völkerrechtlichen Pflichten wahrnehmen und dass ihre Klimapolitik nicht zur Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung führt. „Die Produktion von Agrartreibstoffen darf nicht länger zu Lasten von Menschenrechten vorangetrieben werden“, so Pieper.</p>
<p><strong>Deutsche Zucker-und Ethanolkäufe in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>Grüne Woche in Berlin und skrupellose Naturvernichtung in stark vertretenen Agrarexportstaaten wie Brasilien. “Viele leben und leiden wie ihre Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr”. (Der Spiegel) Greenaction. Warum sich der kirchliche Umweltaktivist Francelmo selbst verbrannte… <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8329">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/berlin/" rel="tag">Berlin</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dioxin/" rel="tag">Dioxin</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/greenaction/" rel="tag">Greenaction</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kohlenmonoxid/" rel="tag">Kohlenmonoxid</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ozon/" rel="tag">Ozon</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltfeindliche-produktionsmethoden/" rel="tag">umweltfeindliche Produktionsmethoden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zucker/" rel="tag">Zucker</a></p>
<p><strong>Von Brasilien aus sind verschiedenste Protestaktionen anläßlich der Grünen Woche wahrnehmbar &#8211; von Protesten gegen die extrem umweltfeindliche Produktion von Agrarprodukten, die massenhaft auch nach Deutschland geliefert werden, ist indessen nichts bekannt. Dabei stehen in Tagesspiegel und Spiegel interessante Informationen darüber, wie es beispielsweise bei der Zucker-und Ethanolproduktion in Brasilien zugeht &#8211; ganz zu schweigen vom gigantischen Einsatz von Agrargiften in Brasilien, mit den bekannten Folgen. Brasilien steigerte seine Zuckerexporte 2010 um fünfzig Prozent, laut Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brasilianische Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandfotonachts.JPG" alt="canabrandfotonachts.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß.</strong> <strong>Dioxin freigesetzt in rauhen Mengen, von klimaschädlichen Gasen ganz zu schweigen…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohrplantage 2011 bei Penedo, Nordostbrasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><strong>“Dioxin zählt zu den Emissionen beim Abbrennen der Zuckerrohrplantagen vor der Ernte. Seit der Kolonialzeit, seit 1500 gehört das Abbrennen zur Zuckerrohrwirtschaft und wird als völlig normal betrachtet. Alle möglichen Vorteile der Produktion des Ethanoltreibstoffs werden allein durch das Abbrennen aufgehoben. Man braucht nur auf den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenmonoxid zu schauen &#8211; all dies ist gravierend…Die Gesundheitsposten in Städten bei Sao Paulo  voll von Leuten, die wegen der gelegten Plantagenbrände Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere Atemprobleme haben. Und die Tiere in diesen Regionen können vor den Bränden nicht flüchten &#8211; die verbrennen alle lebendig! Der brasilianische Staat dürfte das nicht auch noch finanzieren, ausgerechnet diese Unternehmen mit Geldern ausstatten! Sogar die Entwicklungsbank der Regierung gibt solchen Abfackel-Firmen viele Mittel!” Mario Mantovani, Präsident der renommierten Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica” im Website-Interview.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL mit einer Serie von Texten zur Ethanolproblematik:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in Umweltfragen werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter Politiker, schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir, wie das Schiff untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den Süden werden genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die Regierung unterstützt das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung ist unempfindlich, gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß wie ein Teilstaat – und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco wird umgeleitet, statt ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens Umweltministerin Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an – die Resultate von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien genauso wie in Sao Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln sollen, daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen es wie im Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei Alibi-Erklärungen – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht, unterlassen. Wie es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt, die Artenentwicklung und den Schutz der Landschaften dank des „Engagements“ dieser teils hoch gesponserten Alibi-Organisationen steht, zeigen die Fakten überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist auch Francelmo in Europa so gut wie unbekannt, wird sein Name, sein Protest in der Diskussion um „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten erwähnt. „Menschen ernähren, nicht Autos“, fordern hunderte Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen EU-Verzicht auf Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen von Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe statt Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><strong>Wie Brasilien Export-Rindfleisch produziert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/andremuggiatigreenpeace.jpg" alt="andremuggiatigreenpeace.jpg" /></p>
<p><strong>Greenpeace-Experte Andre Muggiati beim Website-Interview in Manaus/Amazonien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>Brasilianisches Kind arbeitet in Zuckerrohrplantage &#8211; kurz nach dem Abbrennen. Grüne Woche Berlin und Lateinamerikas Agrobusiness-Propaganda. Ethanol, E 10. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8307">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutschland/" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltvernichtung/" rel="tag">Umweltvernichtung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zucker/" rel="tag">Zucker</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zuckerrohr/" rel="tag">Zuckerrohr</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandkind.JPG" alt="canabrandkind.JPG" /></p>
<p><strong>Zur Feier der sprunghaft gestiegenen Zuckerkäufe in Brasilien hätte sich zur Illustration brasilianischer Produktionsmethoden dieses Foto aus den Landesmedien für die deutsche, schweizerische, österreichische Presse besonders angeboten. Aber irgendwie ist daraus nichts geworden, erntete vielmehr Lula für seine Politik sehr viel Lob aus Mitteleuropa, galten die grauenhaften Flächenbrände den zuständigen Umwelt-Autoritäten offenbar als kleine Fische, nicht der Rede wert. Brasiliens regierungskritische Medien sind da anders, die zeigen, daß sogar Kinder, von Sklavenarbeitern ganz zu schweigen, bei der Ernte mitmachen müssen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/wovon-lula-in-europa-komischerweise-nie-was-erzahlt-hat-riesige-planmasig-gelegte-flachenbrande-auf-den-zuckerrohrplantagen-kurz-vor-der-ernte-nicht-selten-durch-sklavenarbeiter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/wovon-lula-in-europa-komischerweise-nie-was-erzahlt-hat-riesige-planmasig-gelegte-flachenbrande-auf-den-zuckerrohrplantagen-kurz-vor-der-ernte-nicht-selten-durch-sklavenarbeiter/</a></p>
<p><strong>“Der Tagesspiegel”, Berlin:”Und dann, von einem Augenblick auf den andern, befinden wir uns in der Hölle der Vergangenheit, wo das Zuckerrohr die Krankheit Brasiliens ist und nicht das Medikament.</strong><strong>Ein abgefackeltes Zuckerrohrfeld, auf dem nur die nackten, rußigen Stängel überlebt haben. Eine Schar dunkler, vermummter Gestalten, die in einem stummen Wettstreit Reihe für Reihe vorrückt und die Stauden mit einem langen Messer zu Boden schlägt, 900-mal die gleiche Bewegung in der Stunde, sie zu einem Haufen schichtet, dessen Länge am Ende des Tages gemessen wird, 150 bis 200 Meter, die Arbeiter werden nach Tonne bezahlt, wer fleißig und kräftig ist, bringt es auf drei, vier Minimallöhne im Monat, ein guter Verdienst, eine schreckliche Arbeit.</strong><strong>Auch Frauen befinden sich auf dem Feld, aber das entdecken wir erst später, die Menschen sind kaum zu erkennen unter den von Ruß und süßem Saft und Schweiß verklebten Gesichtern. Die Felder werden vor der Ernte angezündet, um das scharfkantige Blattwerk zu entfernen und den Schneidern die Arbeit zu erleichtern. Manchmal müssen die Gemeinden das Abfackeln verbieten, weil die Luft zu trocken ist und der Ruß aus den Zuckerrohrfeldern die Kinder der umgebenden Dörfer krank macht. Dann verdienen die Erntearbeiter weniger, weil sie nur langsam vorwärtskommen.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/was-brennt-denn-da-in-brasilien-was-an-bioethanol-so-bio-ist-dioxin-in-rauhen-mengen-freigesetzt-doch-propaganda-fur-den-import-extrem-umweltfeindlich-erzeugten-agrotreibstoffs-sogar-in-deu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/was-brennt-denn-da-in-brasilien-was-an-bioethanol-so-bio-ist-dioxin-in-rauhen-mengen-freigesetzt-doch-propaganda-fur-den-import-extrem-umweltfeindlich-erzeugten-agrotreibstoffs-sogar-in-deu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><strong>Forderung an EU, kein brasilianisches Rindfleisch mehr zu kaufen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/04/deutsches-lob-fur-klimaschutzbemuhungen-brasilias-scharfe-kritik-brasilianischer-umweltschutzer-an-klima-feindlicher-umweltpolitik-lulas-kein-rindfleisch-mehr-aus-brasilien-importieren-amaz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/04/deutsches-lob-fur-klimaschutzbemuhungen-brasilias-scharfe-kritik-brasilianischer-umweltschutzer-an-klima-feindlicher-umweltpolitik-lulas-kein-rindfleisch-mehr-aus-brasilien-importieren-amaz/</strong></a></p>
<p><strong>Absurd unökonomisch, mit hohen Verlusten, erfolgt laut brasilianischen Logistikexperten der Transport von Ernten(Soja, Mais) und Düngemitteln &#8211; größtenteils mit LKW, weil die Binnenschifffahrt ebenso wie der Schienentransport nur minimal ausgebaut sind. In einem Land von der 24-fachen Größe Deutschlands sinkt angesichts der hohen LKW-Transportkosten die Rentabilität der Agrarproduzenten stark.Ein Blick auf Brasiliens Einkommensstruktur, auf die rasch wachsenden Slums, führt zu den Landesrealitäten. </strong></p>
<p><strong>Massenhafte Kükentötung in Brasilien und Deutschland: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/17/brasilien-rund-114000-kuken-lebendig-verscharrt-von-zuchtunternehmen-in-erdgrube-gekippt-futtermangel-als-grund-angegeben-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/17/brasilien-rund-114000-kuken-lebendig-verscharrt-von-zuchtunternehmen-in-erdgrube-gekippt-futtermangel-als-grund-angegeben-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<h2>Rio+20. “Agrobusiness ist Gift!” Immer höhere Agrargiftdosis in brasilianischen Lebensmitteln &#8211; Protest der Landlosenbewegung MST. (Brasilianisches Obst, Gemüse schmeckt nicht zufällig immer öder) <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=6391">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/agrargifte/" rel="tag">Agrargifte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/agrobusiness/" rel="tag">Agrobusiness</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mst/" rel="tag">MST</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/agronegciovenenomst.JPG" alt="agronegciovenenomst.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/brasilien-mehr-madchengeburten-durch-ungehemmten-agrargifteinsatz-laut-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/brasilien-mehr-madchengeburten-durch-ungehemmten-agrargifteinsatz-laut-studie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/brasiliens-hocheffiziente-umweltaufsicht-unter-lula-nur-ein-winziger-bruchteil-der-busgelder-fur-umweltvergehen-wird-tatsachlich-eingetrieben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/brasiliens-hocheffiziente-umweltaufsicht-unter-lula-nur-ein-winziger-bruchteil-der-busgelder-fur-umweltvergehen-wird-tatsachlich-eingetrieben/</a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/</a></strong></p>
<h2>Brasiliens “Elendsbekämpfung” 2012: Regierung räumt rund 700000 bislang statistisch nicht erfaßte Familien in “extremer Armut” ein. Faktum von katholischen Menschenrechtsexperten seit Beginn der Lula-Regierung 2003 betont. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13411">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-anti-hunger-programm-unter-lula-rousseff/" rel="tag">Brasiliens Anti-Hunger-Programm unter Lula-Rousseff</a></p>
<p><strong>Überall in Brasilien hatten u.a. katholische Geistliche die letzten Jahre im Website-Interview erklärt, daß entsprechende offizielle Statistiken über Armut und Elend unkorrekt seien, weil ein beträchtlicher Teil der Verelendeten von den zuständigen Stellen des Anti-Hunger-Programms garnicht wahrgenommen werde. Laut Landesmedien habe die Regierung nunmehr die Suche nach den sogenannten unsichtbaren  Verelendeten aufgenommen, die bislang keinerlei Hilfe erhielten &#8211; und bereits in der ersten Such-Phase jene rund 700000 verelendeten Familien lokalisiert. Da jede dieser Familien durchschnittlich vier Mitglieder habe, handele es sich also um rund 3 Millionen Menschen im Elend, aber ohne Hilfe durch “Bolsa-Familia” etc.  Etwa 40 Prozent der sogenannten unsichtbaren Familien hausten in Städten mit über 100000 Bewohner, hieß es. In Brasiliens reichster Stadt, der Megacity Sao Paulo, trifft man in den über 2600 Slums selbst bei kurzen Recherche-Besuchen sehr viele verelendete Familien dieser Art, die natürlich auch in der in Länder wie Deutschland durchgeschalteten Regierungspropaganda über “Bolsa Familia” nicht vorkommen. Damit ist auch nachvollziehbar, daß unter Lula-Rousseff ungezählte verelendete Brasilianer an Hunger bzw. dessen Folgen gestorben sind. Entsprechende Fälle ließen sich tagtäglich u.a. auf den Straßen der Millionenstädte beobachten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasilienwir-sind-das-land-wo-man-am-meisten-in-der-welt-mordet-groste-nationale-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/brasilienwir-sind-das-land-wo-man-am-meisten-in-der-welt-mordet-groste-nationale-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-2012/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, der Regierungsberater des Anti-Hunger-Programms war, leben derzeit noch über 30 Millionen Brasilianer in extremer Armut, also betroffen von Elend und Hunger.</strong></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/obdachloserrollstuhlsp.jpg" alt="obdachloserrollstuhlsp.jpg" /></p>
<p><strong>Behindert und obdachlos &#8211; Sao Paulo, 2012.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/21/lulas-crack-kinder-nach-sao-paulo-auch-in-rio-immer-mehr-cracolandias-eine-dosis-crack-umgerechnet-etwa-35-cents-crack-geschaft-stimuliert-kinderprostitution/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Bischof Christian Krapf aus der Schweiz: Wieviel die wohlhabenden Geldanleger des Tropenlandes 2011 von der Rousseff-Regierung erhielten &#8211; und wieviel die Empfänger von Anti-Hunger-Hilfe(Bolsa Familia). “Südamerikas Vorzeigestaat” &#8211; Der Spiegel 2012.</h2>
<p><a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13146">**</a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/anti-hunger-programm-bolsa-familia/" rel="tag">Anti-Hunger-Programm Bolsa Familia</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-bischof-christian-krapf-in-jequie/" rel="tag">Brasiliens Bischof Christian Krapf in Jequié</a></p>
<p><strong>Wie Krapf auf seiner Website schrieb, zahlte die Regierung an rund 10 Millionen Wohlhabende über 200 Milliarden Real an Zinsen, mindestens zehnmal mehr als an etwa 50 Millionen Arme im Rahmen des Hilfsprogramms “Bolsa Familia. Mit anderen Worten, so Krapf, gingen an jeden Wohlhabenden über 20000 Real, an jeden Armen des Bolsa-Familia-Programms aber weniger als 400 Real.</strong><strong>“Termino apresentando alguns números aproximados sobre o presente e sobre o caminho para um Brasil mais desenvolvido para todos. No ano passado, o Governo pagou para 10 milhões de ricos mais de 200 bilhões em juros sobre a dívida pública interna, pelo menos dez vezes mais do que tudo que distribuiu para 50 milhões de pobres no Programa Bolsa Família.  </strong></p>
<p><strong>Com outras palavras, os juros da dívida pública interna transferiram mais de 20 000,00 para cada rico, enquanto os programas sociais especiais doaram menos de 400,00 para cada pobre. Não é por nada que os turistas brasileiros são grandes gastadores nos templos do consumismo mundial e grandes investidores em Miami e nos outros refúgios dos milionários.</strong></p>
<p><strong>Reduzindo os juros sobre a dívida pública interna para níveis civilizados, o Governo terá mais cem bilhões por ano para investir no desenvolvimento do país, dinheiro que deverá ser usado principalmente para melhorar a infra-estrutura das regiões menos desenvolvidas. Convido os economistas profissionais a confirmar ou desmentir meus números. Sei que tais mudanças não se farão sem resistências, mas sei também que o Brasil tem recursos naturais suficientes para chegar ao terceiro lugar na economia mundial.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/krapf1.JPG" alt="krapf1.JPG" /></p>
<p>Bischof Krapf.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/22/brasilien-brasilien-ist-300-fur-eine-krise-vorbereitet-prasidentin-dilma-rousseff-mai-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/22/brasilien-brasilien-ist-300-fur-eine-krise-vorbereitet-prasidentin-dilma-rousseff-mai-2012/</strong></a></p>
<p><strong>“Vom Geld und seiner Seligkeit &#8211; Gott gibt Wohlstand”: </strong> <a href="http://lbib.de/Vom-Geld-und-seiner-Seligkeit-Essays-Norbert-Sommer-31638"><strong>http://lbib.de/Vom-Geld-und-seiner-Seligkeit-Essays-Norbert-Sommer-31638</strong></a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm"><strong> http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>E 10 &#8211; &#8222;Gefährlicher Konflikt zwischen Tank und Teller&#8220;. Entwicklungsminister Dirk Niebel für Verkaufsstopp, uraltbekannte Argumente. 2007 löste Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto mit seiner Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar Parlamentsdebatten aus. &#8222;Das schmutzige Geheimnis der Energiewende.&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 22:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[E 10]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsminister Dirk Niebel]]></category>
		<category><![CDATA[Frei Betto]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.&#8220;  &#8222;Biosprit&#8220; galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel &#8211; u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/ Blumenau/Sachsen. Trotz der Hungersituation [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html"><strong>http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html</strong></a></p>
<p><strong>Uraltbekannt:</strong> <strong>„Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte,  führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E  10 jetzt aussetzen.&#8220;</strong></p>
<p><strong> &#8222;Biosprit&#8220; galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel &#8211; u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/e10blumenau.JPG" alt="e10blumenau.JPG" /></p>
<p><strong>Blumenau/Sachsen.</strong></p>
<p><strong>Trotz der Hungersituation in Brasilien hatte Frei Betto aus mitteleuropäischen Ländern von den in Frage kommenden &#8222;Institutionen&#8220; oder &#8222;Bewegungen&#8220; keinerlei ernstzunehmende Unterstützung erhalten &#8211; üblich  bei Menschenrechte betreffenden Problemen. </strong></p>
<p><strong>Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/</strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund von 2007: </strong></p>
<p><strong>Die Produktion von Agro-Treibstoffen hat der bekannte  brasilianische Dominikanerbruder und Befreiungstheologe Frei Betto  angesichts des Hungers in der Welt als unverantwortlich und unmenschlich  verurteilt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</a></p>
<p><span id="more-13474"></span></p>
<p><strong>In einem von der katholischen  Nachrichtenagentur ADITAL  veröffentlichten Beitrag mit dem Titel  “Treibstoffe des Todes” schrieb Frei Betto in Sao Paulo, der Boom bei  fälschlicherweise als Biosprit bezeichneten Produkten provoziere bereits  weltweit einen deutlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln, darunter in  Europa, in China, Indien und den USA. In Brasilien selbst, das die  Herstellung von Ethanol aus Zuckerrohr nach Kräften fördere, habe die  Bevölkerung im ersten Halbjahr dieses Jahres für Nahrungsmittel dreimal  soviel ausgeben müssen wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Die  brasilianischen Großfarmer, so Frei Betto weiter, stürzten sich geradezu  auf das neue “Gold” namens Zuckerrohr und ließen den Anbau  traditioneller Agrarprodukte beiseite. Dies wirke sich nicht anders als  in den USA natürlich auf die Lebensmittelpreise aus. In der ganzen Welt  gebe es etwa 800 Millionen Autos &#8211; die gleiche Zahl von Menschen leide  unter chronischer Unterernährung.   „Also werden wir jetzt Autos füttern und dafür Menschen in den Hunger schicken. Statt Biotreibstoff haben wir Todes-Sprit – also Treibstoffe, die Tod bringen.“ </strong><!--[if gte mso 9]&gt;        &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0         21         false   false   false      PT-BR   X-NONE   X-NONE                                                                                             &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif";}  &lt;![endif]--></p>
<p><strong>Beunruhigend sei, daß dennoch keine  der jetzt von den Agrartreibstoffen so begeisterten Regierungen das  Modell des Individualverkehrs in Frage stelle. “So, als ob die Profite  der Automobilindustrie tabu, unangreifbar wären.” Der Theologe,  Bestsellerautor und Zeitungskolumnist erinnert zudem daran, daß der  Zuckerrohranbau in Brasilien seit der Kolonialzeit auf extremer  Ausbeutung, Umweltvernichtung und Abzweigung öffentlicher Gelder beruht.  Die Regierung von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva habe dieses Jahr  Großfarmen wegen Sklavenarbeit bestraft. Diese sei indessen weiterhin  häufig. 1850 habe ein Sklave auf den Zuckerrohrplantagen für fünfzehn  bis zwanzig Jahre geschuftet &#8211; heute seien es wegen des exzessiven  Arbeitspensums nur noch durchschnittlich zwölf Jahre. Der Boom beim  Zuckerrohranbau bewirkt laut Frei Betto zudem eine gewaltige  Binnenmigration, Slumwachstum, die Zunahme von Morden und  Rauschgifthandel sowie Kinderprostitution. Weil sich der Sojaanbau im  Südosten Brasiliens durch die Ethanolproduktion verringere, komme es zu  einer starken Ausweitung der Sojaflächen in Amazonien. Und dies bedeute  rücksichtslose Urwaldzerstörung.  Frei Betto fordert die Lula-Regierung  auf, sich um die Hungernden des Tropenlandes zu kümmern, anstatt die  Zuckerrohrunternehmer reich zu machen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>2007 löste der Dominikaner Frei Betto mit seiner  provozierenden  Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar  Parlamentsdebatten aus.  Der viel gerühmte Öko-Treibstoff soll Armen und  Hungernden rund um den  Erdball den Tod bringen? </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Viele hielten Frei Bettos These für  überdreht, realitätsfremd. Dass  viele Lebensmittel in Brasilien teurer  als in Deutschland sind,  unerschwinglich für Arme, wird verdrängt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Derzeit gibt es erneut ­brutale Preissprünge – und spürbare Klimaveränderungen wegen massiver Abholzung im Amazonasgebiet.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Erneutes Nachfragen deshalb im  Dominikanerkloster Sao Paulo bei Frei  Betto, der zu Brasiliens  führenden Intellektuellen gehört und zahlreiche  in- und ausländische  Menschenrechts- und Literaturpreise erhielt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>»Ja – die Landnutzung für Zuckerrohr  bewirkt den Tod vieler Menschen!  Wenn man die Ackerfläche für  Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren  Preise, sterben viele  Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel  leisten können.« </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Frei Betto zitiert UNO-Daten, wonach die  Zahl der chronisch  Hungernden in der ganzen Welt auf über eine  Milliarde anwuchs. Aber  sicherlich ist doch Brasilien, immerhin  achtgrößte Wirtschaftsnation der  Welt, davon ausgenommen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Frei Betto bleibt  dabei: »Biosprit ist Todessprit«</strong></h5>
<p><strong> </strong><strong>Frei Betto verneint: »Unsere Regierung  räumt offiziell ein, dass es  noch 16,2 Millionen Hungernde in absolutem  Elend gibt – doch aus meiner  Sicht sind es doppelt so viele!« Zwei  Jahre hatte er im  Präsidentenpalast von Brasilia sein Büro nur einige  Türen vom damaligen  Staatschef Lula da Silva entfernt, arbeitete für  das  Anti-Hunger-Programm. Als es zum Stimmenkaufprogramm deformiert  wird,  Bedürftige von Regierungsalmosen abhängig macht, legt Frei Betto  den  Posten nieder.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist weit weg, muss uns in  Deutschland das wirklich  interessieren? »Bei Euch redet alles von  Klimaänderung,  Treibhaus-Effekt. Ethanol aus Zuckerrohr wie im E10  treibt ihn voran«,  kontert der Dominikaner und hat wissenschaftliche  Studien parat: Wegen  der Zuckerrohrplantagen wurden riesige  Urwaldgebiete Amazoniens  abgeholzt, was das ökologische Gleichgewicht  in Nord- und Südamerika  schädigt, sich auf die ganze Welt negativ  auswirkt. Denn Amazoniens  Regenwald ist der größte des Planeten. Und  die Regenfälle, ob im Süden  Floridas oder Argentiniens, hängen von der  Verdunstung in Amazonien ab.</strong></p>
<p><strong> Die Megacity Sao Paulo zählt über 2000 rasch wachsende  Slums. Auch  das hat für Frei Betto mit Ethanol, mit E10 zu tun – denn  mehr  Zuckerrohranbau bewirkte Vertreibung von Kleinbauern,  Landarbeitern:  »Ein Heer von Arbeitslosen zieht im Lande umher und  verdingt sich bei  der Zuckerrohrernte, haust den Rest der Zeit aber in  Slums mit Drogen,  Gewalt, Prostitution.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier.  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure  Nahrungsmittel und Misere in  Brasilien – für volle Auto-Tanks in  europäischen Staaten wie  Deutschland? Die katholische Kirche des  Tropenlandes hat jetzt an die  deutschen Gläubigen appelliert, zu den  unmenschlichen Bedingungen bei  der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol  aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.  Padre Antonio Garcia Peres,  Generalsekretär der brasilianischen  Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte,  die deutschen Kirchen müßten die  Öffentlichkeit über die gravierenden  Hintergründe und Folgen der  Ethanolproduktion aufklären, vor allem  brutale  Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern.  Padre  Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der  Wirtschaftsmetropole  Sao Paulo mitten in einer traditionellen  Landwirtschaftsregion. „Die  Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den  fruchtbarsten der Erde –  deshalb wurden hier früher alle wichtigen  Grundnahrungsmittel, von  Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut.  Wenn ich mich jetzt  umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur  Ethanolerzeugung. Es ist  der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier  hat diesen absolut  verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man  entlarven!“ Durch die  Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung  stark reduziert, erhöhten  sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo,  Brasiliens größter Stadt,  seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr  nährstoffhaltiges  Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf  Monaten um 168  Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden  Ethanolexporten  auch nach  Deutschland  werde all diese negative  Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines  Provinzpadres, der die Welt, die  neuen Zeiten nicht mehr versteht?  Schließlich rühmt auch Deutschlands  Wirtschaft jenes Ethanol als  „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,  fortschrittlich. Padre Peres  ist längst gefragter Experte, reist häufig  in europäische Länder, wird  von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie  von der UNO regelmäßig  konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die  Erzeugung von  Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die  Menschheit“ –  Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten  Hunger-und  Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im  Teilstaate Sao Paulo mit  seinen deutschen Auto-Multis von VW bis  Mercedes-Benz europäische,  darunter deutsche Investoren Milliarden Euro  in die Ethanolerzeugung  stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht  diesen wunderschönen Diskurs  von der sozialen Verpflichtung des  Eigentums, vom Wert des human factor –  vergißt das aber in Brasilien?“,  fragt er ironisch. Und richtet auch an  die Investoren einen  Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche  Superprofite schauen, sondern  müssen hier beim Respektieren von  Menschenrechtsnormen und  Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit  Menschenleben darf man nicht  spielen – Investoren sollten sich nicht zu  Komplizen skandalöser  Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte  Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr  reichster , ökonomisch führender  Teilstaat. „Und dennoch verdeckte  Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor  Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber  Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen  Plantagen verdienen monatlich  allerhöchstens umgerechnet etwa 300  Euro. Wer als Zuckerrohrschneider  mit dem schweren Haumesser pro Tag  nicht mindestens acht Tonnen schafft,  fliegt raus. Immer mehr Arbeiter  nehmen deshalb harte Drogen wie Crack,  um durchzuhalten, die  körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind  bitterarme, häufig  schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende  Kilometer entfernten  Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie  die am Ende des  Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen  liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen.  „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz  kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres  entfernt, fordert in  Amazonien der aus Österreich stammende Bischof  Erwin Kräutler sogar  einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen,  kritisiert den Ethanolboom  ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird  erschossen“, sagt Kräutler zu  den vielen Morden an Umwelt-und  Menschenrechtsaktivisten, die sich den  Vernichtern der Schöpfung in den  Weg stellten. Der Bischof selbst  überlebte Attentate, ist von Mord  bedroht, wird rund um die Uhr durch  Polizisten bewacht. Daß man in  Europa meist so gleichgültig gegenüber  den Zuständen in Lateinamerika  ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig  zu sagen, damit habe ich nichts  zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.  Wir tragen auch Verantwortung  für andere Teile der Welt und die  Menschen, die dort leben.  Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für  diese Völker, die heute im  Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch  Aufgabe der Kirche.  Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche  Politiker, deutsche  Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die  Ethanolproduktion schädige  Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien  wachse gar kein Zuckerrohr,  nur viel weiter südlich – und Brasiliens  Staatschef Lula sagt das auch.  Der französische Menschenrechtsanwalt  und Franziskaner Xavier Plassat,  der in Brasilien die  Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz  leitet, widerspricht   diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die  Unwahrheit. Lula sagte  all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer  Zuckerrohrplantage in  Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit  worden sind! Ein  alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit  Jahren Zuckerrohr  angebaut wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu  einer Wunderheilersekte  zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem  europäische Politiker  nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig  erzeugt, europäische  Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import  würden bereits erfüllt?  „Allein der massive Einsatz von  Sklavenarbeitern bei der  Ethanolerzeugung beweist, daß von  Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,  betont Padre Antonio Canuto,  Generalsekretär der bischöflichen  Landpastoral (CPT). „Wenn unsere  Ministerin Marina Silva der deutschen  Seite erklärt, daß die  Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes  noch der  Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto  Malvezzi,  Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist  gerade  von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt  im  Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung   ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur   Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das   Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch   viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das   zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische   Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte   naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau in Amazonien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohr und Riesenfeuer, Treibhausgase:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/</a></p>
<p><strong>Wie unökonomisch, unproduktiv und umweltfeindlich Brasiliens  Monokultur-Landwirtschaft organisiert ist, zeigt sich besonders deutlich  am Beispiel der Zuckerrohrbranche.</strong></p>
<h2>FIAN: Agrartreibstoffe gefährden Recht auf  Nahrung. Zur  Markteinführung des Benzins E 10 in Deutschland. “Wer  Ethanol tankt,  kippt sich Blut in den Tank.” “Viele leben und leiden wie  ihre  Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr.”(Der Spiegel) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8338" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/benzin-e-10/" rel="tag">Benzin E 10</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsche-zucker-und-ethanolkaufe-in-brasilien/" rel="tag">deutsche Zucker-und Ethanolkäufe in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fian/" rel="tag">FIAN</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a></p>
<p><strong>Köln, 26.01.2011. Anlässlich der Markteinführung  des neuen  Benzins E 10, welches zu zehn Prozent Ethanol enthält,  erinnert FIAN  Deutschland an die schwerwiegenden sozialen Folgen der   Agrartreibstoffproduktion und fordert, dass die Nutzung erneuerbarer   Energien nicht zu Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung führen   darf. Die EU Richtlinie 2009/30/EG verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ab   2011 Kraftstoff mit einer Zehn-Prozent-Beimischungsquote von Ethanol   auf den Markt zu bringen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>“Klimaneutrale” Ethanolbranche in Brasilien 2011.</strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p>„Die BRD und die EU kommen ihrem Ziel,  die Beimischungsquoten von  Agrartreibstoffen bis 2020 auf zehn Prozent  zu erhöhen, mit der  Einführung des neuen Benzins E 10 einen guten  Schritt näher“, so Anton  Pieper, Klima-Referent bei FIAN Deutschland.  „Die heimische  Landwirtschaft in den Industrienationen kann diese Ziele  jedoch niemals  erfüllen. Daher wird der Großteil der Biomasse für die   Agrartreibstoffproduktion importiert. Und das hat meist gravierende   menschenrechtliche Folgen für die Landbevölkerung in den Anbaugebieten“,   erklärt Pieper.Laut einer Studie des Londoner Instituts für  europäische  Umweltpolitik (IEEP) müssten bis 2020 bis zu 69 000  Quadratkilometer  Ackerland für den Anbau von sogenannten  Energiepflanzen zur Verfügung  gestellt werden.„Dieses Ackerland dient  bisher der  Nahrungsmittelgewinnung oder müsste gänzlich neu erschlossen  werden &#8211;  durch Waldrodung“, so Pieper. „Die Produktion von  Agrartreibstoffen  bedroht daher auf dreierlei Art das Recht auf Nahrung  : Erstens werden  Wälder abgeholzt, welche vielen indigenen Gruppen als  Nahrungsquelle  dienen, zweitens treibt der Anbau von Pflanzen für die   Agrartreibstoffgewinnung die Preise für Grundnahrungsmittel in die  Höhe,  da diese nun mit Energiepflanzen auf dem Weltmarkt in Konkurrenz   treten, und drittens kommt es durch das gestiegene Interesse an Land    nicht selten zur gewaltsamen Vertreibung von KleinbäuerInnen“, führt   Pieper aus.Zudem herrschen auf den Plantagen teilweise sklavenähnliche   Arbeitsbedingungen, was besonders auf den Zuckerrohrpflanzungen   Brasiliens für die Ethanolproduktion zu beobachten ist. Daher fordert   FIAN Deutschland, dass Staaten und Staatengruppen ihre völkerrechtlichen   Pflichten wahrnehmen und dass ihre Klimapolitik nicht zur Verletzung   des Menschenrechts auf Nahrung führt. „Die Produktion von   Agrartreibstoffen darf nicht länger zu Lasten von Menschenrechten   vorangetrieben werden“, so Pieper.</p>
<p><strong>Deutsche Zucker-und Ethanolkäufe in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>Grüne Woche in Berlin und skrupellose  Naturvernichtung in stark  vertretenen Agrarexportstaaten wie Brasilien.  “Viele leben und leiden  wie ihre Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr”.  (Der Spiegel)  Greenaction. Warum sich der kirchliche Umweltaktivist  Francelmo selbst  verbrannte… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8329" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/berlin/" rel="tag">Berlin</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dioxin/" rel="tag">Dioxin</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/greenaction/" rel="tag">Greenaction</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kohlenmonoxid/" rel="tag">Kohlenmonoxid</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ozon/" rel="tag">Ozon</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltfeindliche-produktionsmethoden/" rel="tag">umweltfeindliche Produktionsmethoden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zucker/" rel="tag">Zucker</a></p>
<p><strong>Von Brasilien aus sind verschiedenste  Protestaktionen  anläßlich der Grünen Woche wahrnehmbar &#8211; von Protesten  gegen die extrem  umweltfeindliche Produktion von Agrarprodukten, die  massenhaft auch  nach Deutschland geliefert werden, ist indessen nichts  bekannt. Dabei  stehen in Tagesspiegel und Spiegel interessante  Informationen darüber,  wie es beispielsweise bei der Zucker-und  Ethanolproduktion in Brasilien  zugeht &#8211; ganz zu schweigen  vom gigantischen Einsatz von Agrargiften in  Brasilien, mit den bekannten  Folgen. Brasilien steigerte seine  Zuckerexporte 2010 um fünfzig  Prozent, laut Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Brasilianische Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandfotonachts.JPG" alt="canabrandfotonachts.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß.</strong> <strong>Dioxin freigesetzt in rauhen Mengen, von klimaschädlichen Gasen ganz zu schweigen…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohrplantage 2011 bei Penedo, Nordostbrasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><strong>“Dioxin zählt zu den Emissionen beim Abbrennen der   Zuckerrohrplantagen vor der Ernte. Seit der Kolonialzeit, seit 1500   gehört das Abbrennen zur Zuckerrohrwirtschaft und wird als völlig normal   betrachtet. Alle möglichen Vorteile der Produktion des   Ethanoltreibstoffs werden allein durch das Abbrennen aufgehoben. Man   braucht nur auf den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenmonoxid zu schauen   &#8211; all dies ist gravierend…Die Gesundheitsposten in Städten bei Sao   Paulo  voll von Leuten, die wegen der gelegten Plantagenbrände   Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere Atemprobleme haben. Und   die Tiere in diesen Regionen können vor den Bränden nicht flüchten &#8211; die   verbrennen alle lebendig! Der brasilianische Staat dürfte das nicht   auch noch finanzieren, ausgerechnet diese Unternehmen mit Geldern   ausstatten! Sogar die Entwicklungsbank der Regierung gibt solchen   Abfackel-Firmen viele Mittel!” Mario Mantovani, Präsident der   renommierten Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica” im Website-Interview.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL mit einer Serie von Texten zur Ethanolproblematik:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt     Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und     Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der     wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter     Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf     Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in    Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter    Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,    wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den    Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die    Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung    ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß    wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco    wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens    Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte   an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien    genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische  Alibi-Umwelt-und    Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit  vorgaukeln   sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte  engagiert, belassen   es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos  gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden,  weil unerwünscht,   unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die  biologische Vielfalt,   die Artenentwicklung  und den Schutz der  Landschaften dank des   „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten  Alibi-Organisationen   steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und  daher ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein  Name, sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)  nur selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern  hunderte   Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf    Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von    Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt    Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom     Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet     dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes     gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><strong>Wie Brasilien Export-Rindfleisch produziert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/andremuggiatigreenpeace.jpg" alt="andremuggiatigreenpeace.jpg" /></p>
<p><strong>Greenpeace-Experte Andre Muggiati beim Website-Interview in Manaus/Amazonien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>Brasilianisches Kind arbeitet in  Zuckerrohrplantage &#8211; kurz nach dem  Abbrennen. Grüne Woche Berlin und  Lateinamerikas  Agrobusiness-Propaganda. Ethanol, E 10. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8307" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutschland/" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltvernichtung/" rel="tag">Umweltvernichtung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zucker/" rel="tag">Zucker</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zuckerrohr/" rel="tag">Zuckerrohr</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandkind.JPG" alt="canabrandkind.JPG" /></p>
<p><strong>Zur Feier der sprunghaft gestiegenen Zuckerkäufe in Brasilien   hätte sich zur Illustration brasilianischer Produktionsmethoden dieses   Foto aus den Landesmedien für die deutsche, schweizerische,   österreichische Presse besonders angeboten. Aber irgendwie ist daraus   nichts geworden, erntete vielmehr Lula für seine Politik sehr viel Lob   aus Mitteleuropa, galten die grauenhaften Flächenbrände den zuständigen   Umwelt-Autoritäten offenbar als kleine Fische, nicht der Rede wert.   Brasiliens regierungskritische Medien sind da anders, die zeigen, daß   sogar Kinder, von Sklavenarbeitern ganz zu schweigen, bei der Ernte   mitmachen müssen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/wovon-lula-in-europa-komischerweise-nie-was-erzahlt-hat-riesige-planmasig-gelegte-flachenbrande-auf-den-zuckerrohrplantagen-kurz-vor-der-ernte-nicht-selten-durch-sklavenarbeiter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/wovon-lula-in-europa-komischerweise-nie-was-erzahlt-hat-riesige-planmasig-gelegte-flachenbrande-auf-den-zuckerrohrplantagen-kurz-vor-der-ernte-nicht-selten-durch-sklavenarbeiter/</a></p>
<p><strong>“Der Tagesspiegel”, Berlin:”Und dann, von einem Augenblick   auf den andern, befinden wir uns in der Hölle der Vergangenheit, wo das   Zuckerrohr die Krankheit Brasiliens ist und nicht das Medikament.</strong><strong>Ein   abgefackeltes Zuckerrohrfeld, auf dem nur die nackten, rußigen Stängel   überlebt haben. Eine Schar dunkler, vermummter Gestalten, die in einem   stummen Wettstreit Reihe für Reihe vorrückt und die Stauden mit einem   langen Messer zu Boden schlägt, 900-mal die gleiche Bewegung in der   Stunde, sie zu einem Haufen schichtet, dessen Länge am Ende des Tages   gemessen wird, 150 bis 200 Meter, die Arbeiter werden nach Tonne   bezahlt, wer fleißig und kräftig ist, bringt es auf drei, vier   Minimallöhne im Monat, ein guter Verdienst, eine schreckliche Arbeit.</strong><strong>Auch   Frauen befinden sich auf dem Feld, aber das entdecken wir erst später,   die Menschen sind kaum zu erkennen unter den von Ruß und süßem Saft  und  Schweiß verklebten Gesichtern. Die Felder werden vor der Ernte   angezündet, um das scharfkantige Blattwerk zu entfernen und den   Schneidern die Arbeit zu erleichtern. Manchmal müssen die Gemeinden das   Abfackeln verbieten, weil die Luft zu trocken ist und der Ruß aus den   Zuckerrohrfeldern die Kinder der umgebenden Dörfer krank macht. Dann   verdienen die Erntearbeiter weniger, weil sie nur langsam   vorwärtskommen.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/was-brennt-denn-da-in-brasilien-was-an-bioethanol-so-bio-ist-dioxin-in-rauhen-mengen-freigesetzt-doch-propaganda-fur-den-import-extrem-umweltfeindlich-erzeugten-agrotreibstoffs-sogar-in-deu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/was-brennt-denn-da-in-brasilien-was-an-bioethanol-so-bio-ist-dioxin-in-rauhen-mengen-freigesetzt-doch-propaganda-fur-den-import-extrem-umweltfeindlich-erzeugten-agrotreibstoffs-sogar-in-deu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><strong>Forderung an EU, kein brasilianisches Rindfleisch mehr zu kaufen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/04/deutsches-lob-fur-klimaschutzbemuhungen-brasilias-scharfe-kritik-brasilianischer-umweltschutzer-an-klima-feindlicher-umweltpolitik-lulas-kein-rindfleisch-mehr-aus-brasilien-importieren-amaz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/04/deutsches-lob-fur-klimaschutzbemuhungen-brasilias-scharfe-kritik-brasilianischer-umweltschutzer-an-klima-feindlicher-umweltpolitik-lulas-kein-rindfleisch-mehr-aus-brasilien-importieren-amaz/</strong></a></p>
<p><strong>Absurd unökonomisch, mit hohen Verlusten, erfolgt laut  brasilianischen Logistikexperten der Transport von Ernten und  Düngemitteln &#8211; größtenteils mit LKW, weil die Binnenschifffahrt ebenso  wie der Schienentransport nur minimal ausgebaut sind. In einem Land von  der 24-fachen Größe Deutschlands sinkt angesichts der hohen  LKW-Transportkosten die Rentabilität der Agrarproduzenten stark. </strong></p>
<h2>Deutschlands wertloses  Bundesnaturschutzgesetz: 	“Mindestens 200.000 Fledermäuse aus  Nordosteuropa lassen jedes Jahr an deutschen Windrädern ihr  Leben.”(Frankfurter Allgemeine Zeitung) Wie heute auch von den  Alibi-Umweltverbänden Naturschutz neu definiert wird. Resultate weisen  auf die Ziele der heutigen “Umwelt”-Politik. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13443" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fledermausvernichtung-in-deutschland/" rel="tag">Fledermausvernichtung in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/fledermaus-studie-platzgefahr-in-der-naehe-von-windraedern-11849659.html#comments"><strong>http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/fledermaus-studie-platzgefahr-in-der-naehe-von-windraedern-11849659.html#comments</strong></a></p>
<p><strong>Der Tod kommt im wahrsten Sinne schlagartig. „Das Innere  der  an Windrädern verunglückten Fledermäuse ist meist eine einzige  blutige  Masse“, sagt Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und   Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Weil sich die Spitzen der   Rotorblätter mit einem Tempo von bis zu 300 Kilometern in der Stunde   quer zum Wind bewegen, schwankt der Luftdruck dahinter enorm und   zerreißt die Lungen und andere Organe einer Fledermaus, wenn sie nur in   die Nähe kommt. Mindestens 200.000 Tiere lassen an deutschen Windrädern   jedes Jahr ihr Leben.</strong></p>
<p><strong>„Die meisten verunglückten Fledermäuse kommen gar  nicht aus  der Nähe der Anlagen, sondern aus dem Nordosten Europas und  aus  Skandinavien“, fasst Christian Voigt das Ergebnis einer Untersuchung   zusammen, die er vor kurzem mit seinen Kollegen in der Online-Ausgabe   von „Biological Conservation“ veröffentlicht hat. Weil Fledermäuse viele   Schadinsekten vertilgen, verursachen deutsche Windräder für diese   Länder vermutlich enorme Schäden in der Agrar- und Forstwirtschaft.  (Zitat Frankfurter Allgemeine Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://naturgucker.de/natur.dll/EXEC"><strong>http://naturgucker.de/natur.dll/EXEC</strong></a></p>
<p><strong>Die Wirkung der Windkraftwerke auf Fledermäuse war bereits  vor der massenhaften Aufstellung solcher Industrieanlagen bestens  bekannt.</strong></p>
<p><strong>Interessanterweise sitzen die politisch-wirtschaftlich  Verantwortlichen der Vernichtung streng geschützter Arten keineswegs  hinter Gittern.</strong></p>
<p><strong>“Windkraftanlagen sind umweltfreundlich, aber nicht unbedingt fledermausfreundlich.”(NABU)</strong></p>
<p><strong>Bekannt ist indessen, daß Windkraftwerke ebensowenig  Singvogel-freundlich und Greifvogel-freundlich sind, die entsprechenden  Tötungsstatistiken etwa bei Adlern und Milanen sprechen Bände.<br />
</strong></p>
<p>&#8211; Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 16. August 2012<br />
******************************</p>
<p>****************<br />
Anlage .pdf aus Ostfriesischer Kurier, Norden, 16. Aug. 2012:</p>
<p>&#8222;Windmüller verurteilen die Auslegung von Schlagfallen&#8220;</p>
<p>und</p>
<p><a href="http://www.voegel-magazin.de/Beitraege/Beitraege_Detail.php?id=789">http://www.voegel-magazin.de/Beitraege/Beitraege_Detail.php?id=789</a></p>
<p>z.K.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Zeitschrift &#8222;Vögel&#8220;, Verlag &#8222;Deutsches Waffenjournal&#8220; (!), 74572 Blaufelden</p>
<p>Nachrichten<br />
Windenergie LK Aurich: Schlagfallen gegen Greifvögel &#8211; Staatsanwalt<br />
ermittelt<br />
15.08.2012</p>
<p>FaIlensteller jagen Greifvögel in Windpark. Das berichtet der<br />
Wattenrat Ost-Friesland.</p>
<p>Seit Jahren wird von Naturschützern vermutet, dass Greifvögel bei der<br />
vorgeschriebenen Artenerfassung bei Windparkplanungen &#8222;vorsorglich&#8220;<br />
vertrieben oder getötet werden, um die Durchführung eines<br />
Windparkprojektes nicht zu gefährden, so der Wattenrat. Weiter heißt<br />
es:</p>
<p>&#8222;Wiesenweihen können wegen ihrer Seltenheit ein Ausschlusskriterium<br />
für die Genehmigung eines Windparks sein. Greifvögel verunglücken<br />
häufig an den Rotoren oder sterben ohne Kollision durch die<br />
Druckunterschiede vor und hinter dem Rotor, was zu Organschäden führt<br />
(Barotrauma).</p>
<p>Im Landkreis Aurich wurde von Betreibern (Gemeinde Krummhörn) schon<br />
sehr aggressiv gegen die zeitweilige Abschaltung von zwei Anlagen an<br />
einem Wiesenweihenbrutplatz vor einem Jahr vorgegangen, von massiven<br />
Drohungen bis hin zu Schadensersatzforderungen. Das VG Gericht<br />
Oldenburg bestätigte damals die Rechtmäßigkeit der Abschaltung. Nun<br />
wurden in der Nähe von Windkraftanlagen im Bereich der Stadt Norden<br />
zwei Totschlagfallen entdeckt. Die Vermutung liegt daher nahe, dass<br />
damit unliebsame renditemindernde Abschaltungen vermieden werden<br />
sollten. Es ist ferner zu vermuten, dass dieser Fall nur die Spitze<br />
des Eisberges bei der Nachstellung, Vertreibung oder Tötung von streng<br />
geschützten Arten bei Windparkplanungen oder des laufenden Betriebs<br />
ist.</p>
<p>Es ist sehr anerkennenswert, dass die Mitarbeiter der Unteren<br />
Naturschutzbehörde des LK Aurich hier sehr hartnäckig mit den<br />
Strafverfolgungsbehörden zur Aufdeckung dieses Skandals<br />
zusammenarbeiten, das ist durchaus nicht die Regel. Der Wattenrat wird<br />
weiter berichten.&#8220;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Links:</p>
<p>Zu Wiesenweihen interessanter Sammellink:</p>
<p><a href="http://www.oz-online.de/-suche?inhalt[]=online&amp;inhalt[]=zeitung&amp;inhalt[]=video&amp;inhalt[]=bildergalerie&amp;zeitraum=0&amp;search=wiesenweihe">http://www.oz-online.de/-suche?inhalt[]=online&amp;inhalt[]=zeitung&amp;inhalt[]=video&amp;inhalt[]=bildergalerie&amp;zeitraum=0&amp;search=wiesenweihe</a></p>
<p>vor allem dieser Inhalt:</p>
<p><a href="http://www.oz-online.de/-news/artikel/54472/Wiesenweihe-hat-sich-aus-Schutzzone-verzogen">http://www.oz-online.de/-news/artikel/54472/Wiesenweihe-hat-sich-aus-Schutzzone-verzogen</a></p>
<p>Wattenrat-Links: <a href="http://www.wattenrat.de/tag/wiesenweihe/">http://www.wattenrat.de/tag/wiesenweihe/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-gefahrlicher-konflikt-zwischen-tank-und-teller-entwicklungsminister-dirk-niebel-fur-verkaufsstopp-2007-loste-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-mit-seiner-formel-%c2%bbb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rio + 20:&#8220;Biosprit E 10 schadet laut Studie dem Klima&#8220;. Für Brasiliens kirchliche Experten von Anfang an Fakt.  &#8222;Biosprit ist Todessprit&#8220; &#8211; katholischer Befreiungstheologe Frei Betto. Demokratie und gezielte Naturvernichtung.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA["Biosprit"]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiungstheologe Frei Betto]]></category>
		<category><![CDATA[Biosprit ist Todes-Sprit]]></category>
		<category><![CDATA[E 10]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Mantovani]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.derwesten.de/auto/biosprit-e10-schadet-laut-studie-dem-klima-id5193268.html Was heute als “Bio” gilt &#8211; Abbrennen einer Zuckerrohrplantage kurz vor der Ernte, 2011. Mario Mantovani, Präsident der Umweltstiftung »SOS Mata Atlantica«, in Sao Paulo, zum Abfackeln der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte, was auch die Naturschutzgebiete kaputt macht. Denn das Feuer gerät außer Kontrolle, frisst sich in Schutzzonen und Wälder. »Alle denkbaren Vorteile von Ethanol [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derwesten.de/auto/biosprit-e10-schadet-laut-studie-dem-klima-id5193268.html"><strong>http://www.derwesten.de/auto/biosprit-e10-schadet-laut-studie-dem-klima-id5193268.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/canabrand1.JPG" alt="canabrand1.JPG" /></p>
<p><strong>Was heute als “Bio” gilt &#8211; Abbrennen einer Zuckerrohrplantage kurz vor der Ernte, 2011.</strong></p>
<p><strong>Mario Mantovani, Präsident der  Umweltstiftung »SOS Mata Atlantica«, in Sao Paulo, zum Abfackeln der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte, was auch die Naturschutzgebiete kaputt macht. Denn  das Feuer gerät außer Kontrolle, frisst sich in Schutzzonen und Wälder.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>»Alle denkbaren Vorteile von Ethanol werden allein durch das  Abfackeln aufgehoben. Der Ausstoß an Dioxin und ­klimaschädlichen Gasen  ist immens. Die Gesundheitsposten bei Sao Paulo sind voll von Leuten,  die schwere Atemprobleme haben, Sauerstoffbehandlungen brauchen.«</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>2007 löste der Dominikaner Frei Betto mit seiner provozierenden  Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar Parlamentsdebatten aus.  Der viel gerühmte Öko-Treibstoff soll Armen und Hungernden rund um den  Erdball den Tod bringen? </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Viele hielten Frei Bettos These für überdreht, realitätsfremd. Dass  viele Lebensmittel in Brasilien teurer als in Deutschland sind,  unerschwinglich für Arme, wird verdrängt. </strong></p>
<p><span id="more-11350"></span></p>
<p><strong> </strong><strong>Derzeit gibt es erneut ­brutale Preissprünge – und spürbare Klimaveränderungen wegen massiver Abholzung im Amazonasgebiet.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Erneutes Nachfragen deshalb im Dominikanerkloster Sao Paulo bei Frei  Betto, der zu Brasiliens führenden Intellektuellen gehört und zahlreiche  in- und ausländische Menschenrechts- und Literaturpreise erhielt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>»Ja – die Landnutzung für Zuckerrohr bewirkt den Tod vieler Menschen!  Wenn man die Ackerfläche für Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren  Preise, sterben viele Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel  leisten können.« </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Frei Betto zitiert UNO-Daten, wonach die Zahl der chronisch  Hungernden in der ganzen Welt auf über eine Milliarde anwuchs. Aber  sicherlich ist doch Brasilien, immerhin achtgrößte Wirtschaftsnation der  Welt, davon ausgenommen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Frei Betto bleibt  dabei: »Biosprit ist Todessprit«</strong></h5>
<p><strong> </strong><strong>Frei Betto verneint: »Unsere Regierung räumt offiziell ein, dass es  noch 16,2 Millionen Hungernde in absolutem Elend gibt – doch aus meiner  Sicht sind es doppelt so viele!« Zwei Jahre hatte er im  Präsidentenpalast von Brasilia sein Büro nur einige Türen vom damaligen  Staatschef Lula da Silva entfernt, arbeitete für das  Anti-Hunger-Programm. Als es zum Stimmenkaufprogramm deformiert wird,  Bedürftige von Regierungsalmosen abhängig macht, legt Frei Betto den  Posten nieder.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist weit weg, muss uns in Deutschland das wirklich  interessieren? »Bei Euch redet alles von Klimaänderung,  Treibhaus-Effekt. Ethanol aus Zuckerrohr wie im E10 treibt ihn voran«,  kontert der Dominikaner und hat wissenschaftliche Studien parat: Wegen  der Zuckerrohrplantagen wurden riesige Urwaldgebiete Amazoniens  abgeholzt, was das ökologische Gleichgewicht in Nord- und Südamerika  schädigt, sich auf die ganze Welt negativ auswirkt. Denn Amazoniens  Regenwald ist der größte des Planeten. Und die Regenfälle, ob im Süden  Floridas oder Argentiniens, hängen von der Verdunstung in Amazonien ab.</strong></p>
<p><strong> Die Megacity Sao Paulo zählt über 2000 rasch wachsende Slums. Auch  das hat für Frei Betto mit Ethanol, mit E10 zu tun – denn mehr  Zuckerrohranbau bewirkte Vertreibung von Kleinbauern, Landarbeitern:  »Ein Heer von Arbeitslosen zieht im Lande umher und verdingt sich bei  der Zuckerrohrernte, haust den Rest der Zeit aber in Slums mit Drogen,  Gewalt, Prostitution.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/e10blumenau.JPG" alt="e10blumenau.JPG" /></p>
<p><strong>Blumenau/Sachsen.</strong></p>
<p><strong>Bischof Coelho in Deutschland:</strong></p>
<p><strong>Er erzählte von einem Land, in dem nur einige wenige Familien   nahezu alle  wesentlichen gesellschaftlichen Bereiche beherrschten und   Korruption an der  Tagesordnung sei: „Die Kirche hat die wichtige   Aufgabe, der armen Bevölkerung  bei ihren existenziellen Problemen   gegenüber der Profitgier von Wenigen zu  helfen.“ Menschen würden von   ihrem Land vertrieben, sie hätten kaum Rechte und  Umweltschutz   existiere nicht.</strong> <strong>(Münstersche Zeitung)</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier.  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in  Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie  Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die  deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei  der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.  Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen  Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die  Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der  Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale  Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre  Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole  Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die  Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde –  deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von  Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt  umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist  der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut  verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die  Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten  sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt,  seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges  Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168  Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach  Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die  neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands  Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,  fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist häufig  in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie  von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die  Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die  Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten  Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte  Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,  nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und  beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu  handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,  nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.  Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die  Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese  unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß  ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und  hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“  Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein  weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der  Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern  mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping  sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt  so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit  seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische,  darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung  stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs  von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor –  vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet auch an  die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche  Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von  Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit  Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu  Komplizen skandalöser Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr  reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte  Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber  Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich  allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider  mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft,  fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie Crack,  um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind  bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende  Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie  die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz  kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in  Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar  einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom  ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu  den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den  Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst  überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch  Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber  den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig  zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.  Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die  Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für  diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch  Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche  Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige  Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr,  nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch.  Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier Plassat,  der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz  leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die  Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer  Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit  worden sind! Ein alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit  Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte  zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker  nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische  Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt?  „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der  Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,  betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen  Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen  Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes  noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto  Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist  gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt  im Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung  ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur  Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das  Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch  viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das  zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische  Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte  naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Bischofskonferenz Brasiliens für Rückverstaatlichung von Minenkonzern Vale</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die katholische Kirche Brasiliens hat das Plebiszit von 2007  über  eine Rückverstaatlichung des Minenkonzerns „Vale“ als Erfolg bezeichnet.  Gegen den scharfen publizistischen Widerstand aller kommerziellen  Medien sowie gegen den Willen der Regierung hatte die  Bischofskonferenz(CNBB) gemeinsam mit den nationalen Sozialbewegungen  die einwöchige Aktion gestartet. Gemäß den vorläufigen Resultaten  votierten über vier Millionen Brasilianer. Rund 97 Prozent sind dafür,  daß das zweitgrößte Bergwerksunternehmen der Welt, zugleich größter  Eisenerzexporteur der Erde, wieder in öffentlichen Besitz übergeht.  Gemäß einer neuen Studie ist über die Hälfte der Brasilianer ebenfalls  dieser Auffassung &#8211;  in einem Land mit extrem niedrigem Bildungsniveau  wußten mehr als zwanzig Prozent bei der Meinungsumfrage keinerlei  Antwort. Laut einer anderen seriösen Studie sind 62 Prozent der  Brasilianer gegen Privatisierungen staatlicher Unternehmen und nur 25  Prozent dafür.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasiliens Caritas-Präsident, der für die  CNBB-Sozialpastoralen verantwortliche Bischof Demetrio Valentini und  Joao Pedro Stedile, Führer der Landlosenbewegung MST, sowie der  katholische Jurist Fabio Konder Comparato hatten  bei Audienzen im  Präsidentenpalast, im Nationalkongreß und im Obersten Gericht die  Plebiszitergebnisse erläutert und entsprechende politische Schritte  gefordert. Valentini und Stedile hatten zuvor in einer gemeinsamen  Erklärung betont, ein strategisches, mit öffentlichen Geldern  errichtetes Unternehmen wie “Vale” dürfe niemals privatisiert werden.  Die “phantastischen Gewinne” des Konzerns müßten allen Brasilianern  zugute kommen und nicht nur einer Gruppe von Investoren und Banken. Mit  den derzeit realisierten Profiten könnte man 167 Krankenhäuser und über  200000 Wohnungen bauen sowie 1,6 Millionen Landlose ansiedeln. Nach  Darstellung renommierter Rechtsexperten, hieß es in der Erklärung  weiter,  basierte die Privatisierung von 1997 auf Betrug. “Dies bedeutet  Landesverrat durch einen Teil der damaligen sozialdemokratischen  Regierung, die sich dafür eines Tages vor den Gerichten dieses Landes  verantworten muß.” Zudem werden die Argumente des früheren, inzwischen  verstorbenen CNBB-Präsidenten Luciano Mendes bekräftigt, der die  Privatisierung als antiethisch und unverantwortlich bezeichnet hatte.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Unternehmen, so Bischof Valentini,  sei für ein Dreißigstel des  tatsächlichen Wertes verhökert worden. So habe man allein die  Eisenerz-und Bauxitvorkommen bei der entsprechenden Ausschreibung  fälschlich um zehn Milliarden Tonnen niedriger angegeben. Die Regierung  von Präsident Luis Inacio Lula da Silva unterwerfe sich nach wie vor dem  internationalen Finanzkapital. Dadurch werde eine echte Sozialpolitik  nahezu verhindert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Chico Whitaker, Träger des Alternativen Nobelpreises von 2006  sowie Mitglied der CNBB-Konferenz für Gerechtigkeit und Frieden,  sagte:”Vale do Rio Doce sollte wieder ein Staatsunternehmen werden &#8211; die  Gewinne könnten dann sozialen Zwecken dienen.”</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Angesichts der öffentlichen Kritik hatte sich der Bergbaukonzern  immer wieder als patriotisch, sozial und umweltfreundlich bezeichnet,  für entsprechende landesweite PR-Kampagnen auch den in Europa sehr  bekannten Weltmusik-Star Carlinhos Brown eingespannt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Plebiszit wurde vor allem in katholischen Kirchengemeinden, aber auch auf öffentlichen Plätzen abgehalten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Laut Presseberichten hatte Lula im Präsidentschaftswahlkampf von 2002  versprochen, den Konzern wieder zu verstaatlichen, war indessen später  davon abgerückt. Zu Lulas Überraschung hatte ein Kongreß seiner  Arbeiterpartei im September mit großer Mehrheit eine Beteiligung an dem  Plebiszit beschlossen. Lula selbst und die gesamte PT-Führung lehnten es  dagegen öffentlich als schädlich und „irreal“ ab. Der Minenkonzern  hatte 2006 Lulas Wiederwahlkampagne mitfinanziert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Seit 1997 erfuhr „Vale“ gemäß Börsenangaben einen Wertzuwachs von über 3000 Prozent.</strong></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Aktiver Klimaschutz&#8220; in Brasilien, vielgelobt in Europa: Neue Daten zum Abbrennen von Zuckerrohrplantagen allein im Nordosten des Teilstaats Sao Paulo. Die Selbstverbrennung von Francelmo, E 10.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/09/aktiver-klimaschutz-in-brasilien-vielgelobt-in-europa-neue-daten-zum-abbrennen-von-zuckerrohrplantagen-allein-im-nordosten-des-teilstaat-sao-paulo/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[E 10]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Landesmedien wurden dort seit Juli mehrere hundert illegale Brände in Zuckerrohrplantagen registriert, die stets kurz vor der Ernte gelegt werden, um die nicht benötigten Seitenblätter zu beseitigen. Nicht mitgerechnet wurden die mit Behördenerlaubnis gelegten Brände in solchen Plantagen. Theoretisch sind zu bestimmten Zeiten die Plantagenbrände nachts verboten, sind indessen weiter  sehr häufig. Im Monat [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Landesmedien wurden dort seit Juli mehrere hundert illegale Brände in Zuckerrohrplantagen registriert, die stets kurz vor der Ernte gelegt werden, um die nicht benötigten Seitenblätter zu beseitigen. Nicht mitgerechnet wurden die mit Behördenerlaubnis gelegten Brände in solchen Plantagen. Theoretisch sind zu bestimmten Zeiten die Plantagenbrände nachts verboten, sind indessen weiter  sehr häufig. Im Monat August waren den Angaben zufolge über 60 Prozent der Feuer illegal. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1247712/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1247712/</strong></a></p>
<p><strong>In Europa wird Brasiliens Zuckerrohrproduktion häufig als ökologisch und nachhaltig gelobt, Ethanol aus brasilianischem Zuckerrohr wird dem Treibstoff E 10 beigemischt. </strong></p>
<p><strong>Sicht von Wirtschaft und Regierung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/02/das-dieser-boom-auf-kosten-des-amazonas-regenwaldes-gehthalten-die-experten-fur-ausgeschlossen-das-handelsblatt-uber-eine-experten-diskussion-uber-zuckerrohr-ethanol-am-rande-der-deutsch-bra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/02/das-dieser-boom-auf-kosten-des-amazonas-regenwaldes-gehthalten-die-experten-fur-ausgeschlossen-das-handelsblatt-uber-eine-experten-diskussion-uber-zuckerrohr-ethanol-am-rande-der-deutsch-bra/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Wie solche Plantagenbrände aus der Nähe aussehen &#8211; massive Erzeugung von Dioxin, klimaschädlichen Gasen. Entsprechend viel Lob für Brasiliens Zuckerrohrproduktion auch in Ländern wie Deutschland. </strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html"><strong>http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/sklavenarbeit-in-brasilien-unter-lula-rousseff-sklavenarbeit-und-ethanolexport-in-lander-wie-deutschland-der-franzosische-menschenrechtsanwalt-frei-xavier-plassat-mit-aktueller-analyse-barack-obam/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/sklavenarbeit-in-brasilien-unter-lula-rousseff-sklavenarbeit-und-ethanolexport-in-lander-wie-deutschland-der-franzosische-menschenrechtsanwalt-frei-xavier-plassat-mit-aktueller-analyse-barack-obam/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/e10blumenau.JPG" alt="e10blumenau.JPG" /></p>
<p><strong>Protest in Blumenau/Sachsen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/05/brasiliens-zuckerrohrproduktion-trotz-extrem-niedriger-lohnkosten-teurer-als-in-australien-thailand-und-sudafrika-biosprit-branche-in-der-bredouille-brasilien-nicht-mehr-groster-ethanolproduz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/05/brasiliens-zuckerrohrproduktion-trotz-extrem-niedriger-lohnkosten-teurer-als-in-australien-thailand-und-sudafrika-biosprit-branche-in-der-bredouille-brasilien-nicht-mehr-groster-ethanolproduz/</strong></a></p>
<p><strong>“Dioxin zählt zu den Emissionen beim Abbrennen der  Zuckerrohrplantagen vor der Ernte. Seit der Kolonialzeit, seit 1500  gehört das Abbrennen zur Zuckerrohrwirtschaft und wird als völlig normal  betrachtet. Alle möglichen Vorteile der Produktion des  Ethanoltreibstoffs werden allein durch das Abbrennen aufgehoben. Man  braucht nur auf den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenmonoxid zu schauen  &#8211; all dies ist gravierend…Die Gesundheitsposten in Städten bei Sao  Paulo  voll von Leuten, die wegen der gelegten Plantagenbrände  Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere Atemprobleme haben. Und  die Tiere in diesen Regionen können vor den Bränden nicht flüchten &#8211; die  verbrennen alle lebendig! Der brasilianische Staat dürfte das nicht  auch noch finanzieren, ausgerechnet diese Unternehmen mit Geldern  ausstatten! Sogar die Entwicklungsbank der Regierung gibt solchen  Abfackel-Firmen viele Mittel!” Mario Mantovani, Präsident der  renommierten Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica im Website-Interview.</strong></p>
<p><span id="more-10718"></span></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt    Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und    Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der    wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter    Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf    Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in   Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter   Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,   wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den   Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die   Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung   ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß   wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco   wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens   Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte  an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien   genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und    Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln   sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen   es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,   unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,   die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des   „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen   steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte   Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf   Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von   Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt   Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom    Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet    dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes    gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/erneut-zwei-abholzungsgegner-amazoniens-ermordet-fall-mit-der-liquidierung-der-nordamerikanischen-umweltaktivistin-dorothy-stang-von-2005-verglichen-morde-wiederum-im-amazonas-teilstaat-para/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/erneut-zwei-abholzungsgegner-amazoniens-ermordet-fall-mit-der-liquidierung-der-nordamerikanischen-umweltaktivistin-dorothy-stang-von-2005-verglichen-morde-wiederum-im-amazonas-teilstaat-para/</strong></a></p>
<p><strong>Politisch-wirtschaftliche Interessen &#8211; der mutige Pastor Wolfgang Lauer:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/11/offizielle-deutsch-brasilianische-beziehungen-der-mutige-evangelische-gefangnispastor-wolfgang-lauer-gravierende-menschenrechtsverletzungen-in-brasilienes-sind-einfach-die-okonomischen-die-polit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/11/offizielle-deutsch-brasilianische-beziehungen-der-mutige-evangelische-gefangnispastor-wolfgang-lauer-gravierende-menschenrechtsverletzungen-in-brasilienes-sind-einfach-die-okonomischen-die-polit/</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: Schlechte Zuckerrohrernte schafft erneut Probleme für Ethanol-Kraftstoff. Autofahrer steigen wie zu Jahresbeginn vermehrt auf Benzin um. Probleme mit E 10 in Deutschland. &#8222;Weg mit Biosprit E 10&#8243;. Kaffee-Exportland Deutschland.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/22/brasilien-schlechte-zuckerrohrernte-schafft-erneut-probleme-fur-ethanol-kraftstoff-autofahrer-steigen-wie-zu-jahresbeginn-vermehrt-auf-benzin-um-probleme-mit-e-10-in-deutschland-weg-mit-biosprit/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 13:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenau/Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee aus Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios+energia,consumo-menor-afasta-necessidade-de-rever-mistura-de-etanol-na-gasolina,76868,0.htm Hintergrund von Anfang 2011: Brasiliens vielgelobter „Biosprit“ in der Bredouille Die brasilianische Regierung wirbt rund um den Erdball – und auch in Deutschland – kräftig für Ethanol aus Zuckerrohr als alternativen Kraftstoff, möchte die europäischen Länder zu höheren Importen überreden. Doch zuhause stiegen die Autofahrer 2011 wieder massiv auf Benzin um, ist das Ethanol-Image [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios+energia,consumo-menor-afasta-necessidade-de-rever-mistura-de-etanol-na-gasolina,76868,0.htm">http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios+energia,consumo-menor-afasta-necessidade-de-rever-mistura-de-etanol-na-gasolina,76868,0.htm</a></p>
<p><strong>Hintergrund von Anfang 2011:</strong></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--><strong>Brasiliens vielgelobter „Biosprit“ in der Bredouille </strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Regierung wirbt rund um den Erdball – und auch in Deutschland – kräftig für Ethanol aus Zuckerrohr als alternativen Kraftstoff, möchte die europäischen Länder zu höheren Importen überreden. Doch zuhause stiegen die Autofahrer 2011 wieder massiv auf Benzin um, ist das Ethanol-Image schlecht wie selten. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/e10blumenau.JPG" alt="e10blumenau.JPG" /></p>
<p><strong>Schild in Blumenau/Sachsen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/31/brasiliens-biosprit-probleme-mehr-zuckerrohrplantagen-und-ethanolfabriken-fur-flex-fahrzeugflotte-notig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/31/brasiliens-biosprit-probleme-mehr-zuckerrohrplantagen-und-ethanolfabriken-fur-flex-fahrzeugflotte-notig/</a></p>
<p><span id="more-10036"></span></p>
<p>In Brasilien macht das lange Zeit sehr preiswerte Ethanol seit Monaten Negativschlagzeilen, weil es an den Tankstellen teilweise teurer als Benzin verkauft wurde – und schlimmer noch, eine stabile Versorgung über Monate nicht mehr garantiert werden konnte. Erstmals mußten große Mengen Ethanol sogar aus den USA eingeführt werden. „Das wäre so, als würde Saudi-Arabien Öl importieren“, hieß es in der Wirtschaftspresse. Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira, ein renommierter Ethanolexperte aus Sao Paulo, zählt die derzeit hohen Weltmarktpreise für Zucker zu den Hauptgründen der Versorgungskrise – denn die Unternehmen produzieren dann lieber Zucker statt Sprit.  Ethanolfabriken können gewöhnlich rasch auf Zuckerherstellung umstellen.</p>
<p>“Wegen der Zuckerpreise hatten wir in Brasilien bereits mehrfach solche Probleme, denn auf dem freien Markt ist es nun einmal fast natürlich, daß die Unternehmen das Produkt mit der höheren Gewinnspanne bevorzugen. In keinem einzigen Teilstaat Brasiliens ist es zur Zeit vorteilhaft, noch Ethanol zu tanken, ist Benzin einfach die beste und billigste  Kraftstoffalternative. Denn Benzin hat nun einmal einen höheren Wirkungsgrad als Ethanol.“</p>
<p>Zwischen 2009 und 2010 hat die EU ihre Zuckerkäufe in Brasilien verdreifacht – und damit die jetzige Ethanolkrise mitstimuliert. Am 31. März vereinbarten die Regierungen in Berlin und Brasilia, die Chancen und Möglichkeiten sogenannter Biokraftstoffe, deren Vermarktung gemeinsam zu untersuchen, eine bilaterale Expertengruppe zu bilden. Die deutschen Fachleute, so ist Dr. Eduardo Moreira aus Sao Paulo sicher, dürften jetzt mit gesundem Mißtrauen Brasiliens bizarre Ethanolprobleme beäugen.</p>
<p>“Mit Sicherheit ist dies schlecht für Brasiliens Image als Anbieter einer Benzin-Alternative, entsteht jetzt Unsicherheit bei allen, die überlegten, Brasilien als regulären Zulieferer einzuplanen. Japan beispielsweise hat seit langem großes Interesse an unserem Ethanol, zögert aber immer wieder aus gutem Grund, weil eben stabile Lieferungen nicht garantiert sind.“</p>
<p>Dr. Moreira war als Mitglied einer staatlichen Entscheidungskommission am Ausbau des brasilianischen Zucker-und Ethanolsektors beteiligt und verbirgt keineswegs seine Sympathie für die Branche. Unter Staatschef Lula hat sie einen Boom erlebt, stieg in seinen acht Amtsjahren der Anteil ausländischer multinationaler Unternehmen von fünf auf über 35 Prozent. Der angesehene Ethanolunternehmer Cicero Franco war einst Manager in der längst abgeschafften staatlichen Regulierungsbehörde für die Zuckerrohrbranche, wirft der regierenden Arbeiterpartei Lulas vor, den ganzen, seit der Kolonialzeit so typisch brasilianischen Wirtschaftssektor den multinationen Unternehmen ausgeliefert zu haben. Und diese wollten nur auf den Außenmärkten Geld machen, seien an der Ethanolversorgung in Brasilien garnicht interessiert.</p>
<p>Ethanolexperte und Lula-Wähler Moreira mahnt zu Sachlichkeit und weist den Vorwurf zurück.</p>
<p>“Ob ausländische oder nationale Unternehmen – da sehe ich keine Unterschiede. Allerdings wird Ethanol oft übertrieben positiv dargestellt – sogar von Lula, den ich sehr mag. Ethanol kann nun einmal Benzin nicht ersetzen – nicht einmal hier in Brasilien, ist nur eine Art Neben-Treibstoff. Obwohl unsere Produktionsbedingungen extrem vorteilhaft sind, kann dieser Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin konkurrieren. Und eine Krise wie die jetzige kann sich stets wiederholen.“</p>
<p>Inzwischen hat sich die Versorgung mit Ethanol zwar gebessert, ist es aber selbst in Millionenstädten wie Rio de Janeiro weiterhin vorteilhafter, Benzin zu tanken.  Immer mehr Brasilianer hatten sich in den letzten Jahren ein sogenanntes Flex-Auto gekauft, das also mit Benzin u n d  Ethanol betrieben werden kann. Jetzt stellt sich heraus, daß die Anbauflächen für Zuckerrohr und die Produktionskapazitäten stark vergrößert werden müßten, um den Treibstoffbedarf dieser Fahrzeugflotte zu decken. Doch entsprechende Investitionen, räumt die Zuckerrohrbranche ein, sind nicht in Sicht. Zudem laufen die Umweltschützer  und auch die Kirche Sturm gegen noch mehr Zuckerrohr-Monokulturen, weil dies die Regenwald-Abholzung fördere und zudem auf Kosten der Nahrungsmittelerzeugung gehe, die Preise für Lebensmittel bereits stark in die Höhe getrieben habe. Dadurch verschärfe sich das Hungerproblem – in Brasilien sind laut Kirchenangaben davon noch über 30 Millionen Arme und Verelendete betroffen.</p>
<p><strong>Kaffee aus Deutschland in alle Welt: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/deutschland-verdient-durch-kaffee-export-weit-mehr-als-kaffee-erzeugerlander-wie-brasilien-die-nummer-eins-deutschland-ist-groster-kaffeeveredler-beherrscht-die-technologien-die-qualitatskontrol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/deutschland-verdient-durch-kaffee-export-weit-mehr-als-kaffee-erzeugerlander-wie-brasilien-die-nummer-eins-deutschland-ist-groster-kaffeeveredler-beherrscht-die-technologien-die-qualitatskontrol/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/lulas-anti-hunger-programm-uber-40-prozent-der-empfanger-bleiben-weiter-im-elend-laut-regierungsstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/lulas-anti-hunger-programm-uber-40-prozent-der-empfanger-bleiben-weiter-im-elend-laut-regierungsstudie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/22/brasiliens-ausufernde-staatsschulden-und-die-uberall-sichtbaren-sozialen-folgen-combinacao-perversa-de-alta-de-inflacao-e-da-taxa-de-juros-hohe-korruptionskosten-slumwachstum-massenelend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/22/brasiliens-ausufernde-staatsschulden-und-die-uberall-sichtbaren-sozialen-folgen-combinacao-perversa-de-alta-de-inflacao-e-da-taxa-de-juros-hohe-korruptionskosten-slumwachstum-massenelend/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/21/aus-brasilien-wenig-neueskorruption-illegales-handeln-und-straflosigkeit-grassieren-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-zur-politischen-kontinuitat-unter-der-rousseff-regierun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/21/aus-brasilien-wenig-neueskorruption-illegales-handeln-und-straflosigkeit-grassieren-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-zur-politischen-kontinuitat-unter-der-rousseff-regierun/</a></p>
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		<title>E 10 &#8211; worüber jetzt in der &#8222;öffentlichen Diskussion&#8220; ganz gezielt nicht geredet, diskutiert wird. Ethanol aus Brasilien und die Folgen für Umwelt, Natur, Menschen&#8230;Wie &#8222;Bio&#8220; ist &#8222;Biosprit&#8220; E 10 mit Ethanol aus Brasilien? Zuckerrohrplantagen mitten in Amazonien. Sklavenarbeit, Dioxin, Treibhausgase.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/e-10-woruber-jetzt-in-der-offentlichen-diskussion-ganz-gezielt-nicht-geredet-diskutiert-wird-ethanol-aus-brasilien-und-die-folgen-fur-umwelt-natur-menschen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 13:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sklavenarbeit und &#8222;Biosprit&#8220;:http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/brasiliens-spezialdemokratiefirmen-behandeln-arbeiter-wie-sklaven-frankfurter-rundschau-deutsch-brasilianisches-jahr-20132014-gemeinsame-werte-politik-von-lula-rousseff/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/ Dioxinproduktion en masse, Sklavenarbeit in Brasilien &#8211; für deutschen Treibstoff E 10. Trittin-Rede zu “Biosprit”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/ “Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo  2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/monitorversklavt-und-vertrieben-die-verlierer-des-biosprit-booms-die-rolle-der-deutschen-banken-warum-lula-rousseff-soviel-lob-aus-europa-bekommen/">Sklavenarbeit und &#8222;Biosprit&#8220;:http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/brasiliens-spezialdemokratiefirmen-behandeln-arbeiter-wie-sklaven-frankfurter-rundschau-deutsch-brasilianisches-jahr-20132014-gemeinsame-werte-politik-von-lula-rousseff/</a></strong></p>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>Dioxinproduktion en masse, Sklavenarbeit in Brasilien &#8211; für deutschen Treibstoff E 10. </strong></p>
<p><strong>Trittin-Rede zu “Biosprit”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/</strong></a></p>
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<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-8752"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/aufholjagd-mit-alkohol-der-spiegel-zu-brasiliens-autoboom-umwelt-und-energiepolitiker-schwarmen-von-dem-land/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/aufholjagd-mit-alkohol-der-spiegel-zu-brasiliens-autoboom-umwelt-und-energiepolitiker-schwarmen-von-dem-land/</a></p>
<p><strong>Zuckerrohrplantagen mitten in Amazonien &#8211; was häufig selbst in Deutschland abgestritten wird:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/</a></p>
<p><strong>Menschenrechte im Erzeugerland für E-10-Ethanol:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/adveniat-zu-mord-an-brasilianischem-menschenrechtsanwalt-unter-rousseff-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/adveniat-zu-mord-an-brasilianischem-menschenrechtsanwalt-unter-rousseff-regierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/03/dilma-rousseffs-schlechter-start-3659.html">http://das-blaettchen.de/2011/03/dilma-rousseffs-schlechter-start-3659.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
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		<title>&#8222;E 10 &#8211; mehr Bio im Benzin.&#8220; Deutsches Umweltministerium in Berlin über Ethanol.</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 17:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.bmu.de/verkehr/strassenverkehr/e10/doc/46718.php http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/ E 10 und Hunger:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/ Öko-Protest in Sao Paulo. &#8222;Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank&#8220;: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/fian-agrartreibstoffe-gefahrden-recht-auf-nahrung-zur-markteinfuhrung-des-benzins-e-10-in-deutschland-wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/]]></description>
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<p><strong>E 10 und Hunger: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p><strong>&#8222;Wer Ethanol tankt, kippt sich Blut in den Tank&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><span id="more-8344"></span></p>
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		<title>George Soros, seine Ethanol-und Zuckerfabrik nebst Fazenda in Monte Alegre(MG), Brasilien. Grüne Woche Berlin, Benzin E 10&#8230;Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert über Brasiliens Agrarexporte.</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 15:04:41 +0000</pubDate>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
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<p><span id="more-8342"></span></p>
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