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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasilien &#8211; Pflicht-Kommunalwahlen 2012</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasiliens Pflicht-Kommunalwahlen am 7.Oktober 2012. Votiert Präsidentin Dilma Rousseff praktischerweise in der Hauptstadt &#8211; oder per Regierungsmaschine kostenaufwendig im rund zwei Flugstunden entfernten Porto Alegre?</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/04/brasiliens-pflicht-kommunalwahlen-am-7oktober-2012-votiert-prasidentin-dilma-rousseff-praktischerweise-in-der-hauptstadt-oder-kostenaufwendigt-im-rund-zwei-flugstunden-entfernten-porto-alegre/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/04/brasiliens-pflicht-kommunalwahlen-am-7oktober-2012-votiert-prasidentin-dilma-rousseff-praktischerweise-in-der-hauptstadt-oder-kostenaufwendigt-im-rund-zwei-flugstunden-entfernten-porto-alegre/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 14:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien - Pflicht-Kommunalwahlen 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.radioguaiba.com.br/Noticias/?Noticia=469751 Wahltricks &#8211; anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/ Wer nicht wählt, bekommt gemäß Gesetz künftig weder eine Stelle im öffentlichen Dienst noch einen Reisepaß. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/lula-vor-der-uno-dichtung-und-wahrheit-youtube-anklicken-prasidentschaftswahlkampfe-in-brasilien/ http://www.ila-web.de/brasilientexte/lulabicudo.htm http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/brasilien-2012-mit-zweitschlechtestem-wirtschaftswachstum-nach-paraguay-in-lateinamerika-laut-cepal-unter-20-staaten/ Brasiliens Bildungswesen 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/08/brasiliens-bildungspolitik-unter-dilma-rousseff-rund-eine-million-kinder-zwischen-sechs-und-14-jahren-ohne-schule-selbst-laut-offiziellen-zahlen/ “Boomland” Brasilien &#8211; die angeblich aufstrebende Wirtschaftsmacht: “Warum sind wir so unproduktiv.” Führende Wirtschaftszeitschrift “Exame” beschreibt Brasiliens enormen wirtschaftlichen Rückstand. “Ein einziger Arbeiter in den USA produziert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.radioguaiba.com.br/Noticias/?Noticia=469751"><strong>http://www.radioguaiba.com.br/Noticias/?Noticia=469751</strong></a></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/luladilma6.JPG" alt="luladilma6.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Wahltricks &#8211; anklicken: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</a></strong></p>
<h2>Wer nicht wählt, bekommt gemäß Gesetz künftig weder eine Stelle im öffentlichen Dienst noch einen Reisepaß.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/lula-vor-der-uno-dichtung-und-wahrheit-youtube-anklicken-prasidentschaftswahlkampfe-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/lula-vor-der-uno-dichtung-und-wahrheit-youtube-anklicken-prasidentschaftswahlkampfe-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/lulabicudo.htm"><strong>http://www.ila-web.de/brasilientexte/lulabicudo.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/brasilien-2012-mit-zweitschlechtestem-wirtschaftswachstum-nach-paraguay-in-lateinamerika-laut-cepal-unter-20-staaten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/02/brasilien-2012-mit-zweitschlechtestem-wirtschaftswachstum-nach-paraguay-in-lateinamerika-laut-cepal-unter-20-staaten/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Bildungswesen 2012</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/08/brasiliens-bildungspolitik-unter-dilma-rousseff-rund-eine-million-kinder-zwischen-sechs-und-14-jahren-ohne-schule-selbst-laut-offiziellen-zahlen/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/08/brasiliens-bildungspolitik-unter-dilma-rousseff-rund-eine-million-kinder-zwischen-sechs-und-14-jahren-ohne-schule-selbst-laut-offiziellen-zahlen/</strong></a></p>
<h2>“Boomland” Brasilien &#8211; die angeblich  aufstrebende Wirtschaftsmacht:  “Warum sind wir so unproduktiv.” Führende  Wirtschaftszeitschrift  “Exame” beschreibt Brasiliens enormen  wirtschaftlichen Rückstand. “Ein  einziger Arbeiter in den USA produziert  genausoviel wie fünf  Brasilianer.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13876" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-produktivitat-2012/" rel="tag">Brasilien &#8211; Produktivität 2012</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-zentralbank-reduziert-wachstumserwartung-fur-2012-von-zuletzt-25-auf-nunmehr-16-prozent-unabhangige-institute-liegen-deutlich-darunter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-zentralbank-reduziert-wachstumserwartung-fur-2012-von-zuletzt-25-auf-nunmehr-16-prozent-unabhangige-institute-liegen-deutlich-darunter/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/exameimprodutivos12.jpg" alt="exameimprodutivos12.jpg" /></p>
<p><strong>Laut Angaben von “Exame” stagniert Brasiliens Produktivität   seit drei Jahrzehnten. In den Jahren nach 2000 stieg die Produktivität   jährlich nur um 0,9 Prozent &#8211; was nicht ausreichte, die vorangegangene   Produktivitätsverringerung auszugleichen. Die USA investieren sechsmal   mehr als Brasilien, das Pro-Kopf-Einkommen in den Vereinigten Staaten   ist fünfmal höher als in Brasilien. Brasilianer arbeiten mehr Stunden   als die Bevölkerung in den meisten hochentwickelten Staaten,   beispielsweise in Deutschland. Mit weniger Arbeitsstunden ist der   deutsche Arbeiter viermal produktiver als der brasilianische, laut   Exame. Brasiliens Produktivität ist die gleiche wie in den siebziger   Jahren, was gravierende Auswirkungen auf das Land und dessen Unternehmen   hat. </strong></p>
<p><strong>Zu den Gründen der niedrigen Produktivität zählt Exame das   niedrige Bildungsniveau. Brasilien haben im Durchschnitt nur 7,5   Schuljahre aufzuweisen, die Nordamerikaner dagegen zwölf. Nur 35 Prozent   der Schüler in den brasilianischen Mittelschulen sind tatsächlich   alphabetisiert &#8211; sind also u.a. fähig, eine Gebrauchsanweisung komplett   zu verstehen. Der Software-Hersteller Totvs in Sao Paulo mit 5600   Angestellten mußte in Mountain View im US-Silicone Valley eine Filiale   mit 12 Angestellten eröffnen, um dort komplett die Totvs-Softwares zu   entwickeln. Der Totvs-Chef Cosentini:”Es gibt in Brasilien schlichtweg   keine Leute, die das machen könnten.” Ein brasilianischer Angestellter   hat eine Anlernzeit von bis zu 120 Tagen &#8211; bei einem Beschäftigten in   den USA reichen 30 Tage. “Der Nordamerikaner kommt schon zuverlässig und   bereit ins Unternehmen”, laut Cosentini. “Brasilien ist mangelhaft und   schwach bei allen für die Produktivität wichtigen Faktoren, wie   Innovation, Bildung und Infrastruktur”, laut Gustavo Franco, Ex-Chef der   Zentralbank. In Norwegen, so ein weiteres von Exame genanntes  Beispiel,  leisten drei Personen in einem Verkaufsunternehmen die  gleiche Arbeit,  für die in Brasilien 18 Leute nötig sind. In Brasiliens  Landwirtschaft  haben lediglich etwa 20 Prozent der Produzenten eine  mittlere oder hohe  Produktivität. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-verschlechterte-sich-gegenuber-2011-um-sechs-platze-fiel-auf-rang-126-zuruck/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/doing-business-ranking-der-weltbank-brasilien-verschlechterte-sich-gegenuber-2011-um-sechs-platze-fiel-auf-rang-126-zuruck/</strong></a></p>
<p><span id="more-13912"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasiliens-grauenhaft-falsche-wirtschaftliche-vorhersagen-wirtschaftsjournalistin-miriam-leitaoo-globo-macht-sich-uber-fehlenden-okonomischen-sachverstand-von-regierung-banken-consulting-firmen-l/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/14/brasiliens-grauenhaft-falsche-wirtschaftliche-vorhersagen-wirtschaftsjournalistin-miriam-leitaoo-globo-macht-sich-uber-fehlenden-okonomischen-sachverstand-von-regierung-banken-consulting-firmen-l/</strong></a></p>
<p><strong>Anteil am Welthandel nur ein einziges Prozent:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/</strong></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>“Die Welt”: </strong> <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: </strong> <a href="http://www.alemanha-e-brasil.org/de"><strong>http://www.alemanha-e-brasil.org/de</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens weltweit höchste Mord-Zahl und die  Regierungsversprechen: Staatschefin Rousseff installiert die  angekündigten 2883 Slum-Befriedungseinheiten der Polizei(UPP) nicht,  laut Landesmedien. Brasiliens Kindersoldaten. Weiter Slum-Sondergerichte  der Banditenkommandos… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12609" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-offentliche-sicherheit/" rel="tag">Brasiliens öffentliche Sicherheit</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/upp/" rel="tag">UPP</a></p>
<p><strong>Wie es hieß, handelte es sich um das wichtigste  Wahlkampfversprechen Rousseffs von 2010 für die öffentliche Sicherheit  Brasiliens, das auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur den  84. Platz belegt. Indessen sei bis heute kein einziger Real für das  UPP-Programm ausgegeben worden. Nun sollten die für die 2883 UPPs  vorgesehenen Mittel der Bekämpfung des Crack-Business sowie der  Grenzbewachung dienen. Renommierte Sicherheitsexperten wie Luiz Eduardo  Soares sprachen angesichts der Wahlkampfzusagen von “Wahl-Demagogie”. </strong></p>
<p><strong>In der Praxis bedeutet dies, daß nach  wie vor ungezählte  Elendsviertel Brasiliens dem Terror der Banditenkommandos des  organisierten Verbrechens ausgeliefert bleiben.</strong></p>
<p><strong>Laut Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” werden  Rousseff-Wahlversprechen vergessen oder neuformuliert. “Ihre Regierung  lernte nicht einmal zu erklären, warum sie sowenig von dem realisierte,  das sie zu realisieren geschworen hatte.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/brasiliens-systemkritischer-abgeordneter-marcelo-freixo-in-tropa-de-elite-nachgezeichnet-kandidiert-in-rio-de-janeiro-fur-burgermeisterposten-machte-den-musiker-marcelo-yuka-zu-seinem-vize-mus/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/brasiliens-systemkritischer-abgeordneter-marcelo-freixo-in-tropa-de-elite-nachgezeichnet-kandidiert-in-rio-de-janeiro-fur-burgermeisterposten-machte-den-musiker-marcelo-yuka-zu-seinem-vize-mus/</strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/dilmauppfolha2012.JPG" alt="dilmauppfolha2012.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelidilmabarbara2012.JPG" alt="angelidilmabarbara2012.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Angeli-Karikatur der größten Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zur aktuellen Lage.</strong></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen  Foto von   patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros  Stadtautobahn Linha   Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in  Brasilien alles anders   ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis  2014. “Gemeinsame   Werte”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen    Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen    Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der    Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer    Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern    der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen    Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff.    Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz   und  Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten    Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in    Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage der    Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio de    Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<h2>José Murilo de Carvalho, Mitglied der  brasilianischen  Dichterakademie, führender Historiker Brasiliens.  Banditendiktatur und  Demokratie. Scheiterhaufen in Rio de Janeiro.  Gesichter Brasiliens.  Wolf Grabendorff. José Zapatero, EU-Ratspräsident.  China über  Rio-Slums. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2550" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gesichter-brasiliens/" rel="tag">Gesichter Brasiliens</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-murilo-de-carvalho/" rel="tag">José Murilo de Carvalho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/scheiterhaufen-in-rio/" rel="tag">Scheiterhaufen in Rio</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/slum-diktatur/" rel="tag">Slum-Diktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wolf-grabendorff/" rel="tag">Wolf Grabendorff</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/carvalhomurilogut.jpg" alt="carvalhomurilogut.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></strong></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto über die Präsenz hochbewaffneter Banditen in Slums von Sao Paulo:</strong></p>
<p><strong>“Ao percorrer a favela, por becos e vielas, avistei a   barreira humana formada  pelo pessoal do narcotráfico, que em plena   tarde de uma sexta-feira exibia  armas.” (2012)</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Rios Scheiterhaufen:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</a></p>
<p><strong>Mittelschicht und Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/</a></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?   Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila Cruzeiro   von Rio de JaneiroÂ &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann rammten  ihm  die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten seine Füße ab  und  verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe Szene aus ”Tropa de   Elite.</strong><font size="3">Â </font><strong>Wolf Grabendorff: Die   Reorganisation des Staates durch die politische und vor allem   wirtschaftliche Liberalisierung und ihre sozialen Folgen haben den   Demokratien in Lateinamerika einen hohen Grad an Instabilität verliehen.   <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=OU820P">Korruption</a> und <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=KAYY0W">Kriminalität</a>   haben in einigen Ländern ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. 140  000  Morde und 28 Millionen Raubüberfälle werden jährlich in der Region   verübt. Angesichts vielfacher Verbindungen zwischen Kriminellen und der  <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=G5A5JR">Polizei</a> sind zunehmend mafiöse Strukturen entstanden, die längst das <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=0318RC">Gesetz</a>- und <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=M8W5X5">Gewaltmonopol</a> des Staates untergraben haben. Immer stärker wird die <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=VA7HHE">Gewalt</a> in vielen Staaten zur akzeptierten Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung. (2003)</strong></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/</a></strong></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2003:</strong><br />
<strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font>   <font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt<br />
Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen<br />
Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in   Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,   in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,   entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller   Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht   hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in   Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer   wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den   Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb   alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao   Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus   Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die   Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu   brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche Sicherheit   des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur ausüben.   Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen  Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung  &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in  Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin  unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen  Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und   gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert,  jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta Suplicy  werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren Milizen  rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht, sterben bei  Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit der Polizei. Wer  nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José  Grigorio de Jesus, 66,  Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums Capao Redondo, schildert,  wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte endlich aussteigen, hatte schon  eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am ersten Arbeitstag haben sie ihn  erschossen.”  Jedermann muß sich an das „Lei do Silencio”, das Gesetz  des Schweigens,  halten &#8211;  zu niemandem ein Wort über Vorgänge im Slum.  „Wer als  Informant der Polizei gilt, stirbt.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao   Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in   Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen   Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid   im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der   gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der dichtbevölkerte   Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais Arbeitsplatz, wirkt   häufig sogar mitten am Tage wie eine Geisterstadt. Katen, Barracken   verriegelt,  kein Mensch, nicht mal spielende Kinder  auf der Straße, im   Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche Kramläden geschlossen, eigenartige  Stille.  „Toque de recolher”, Ausgangssperre, lautet die Erklärung,  erneut  verhängt von den Milizen des global vernetzten organisierten   Verbrechens. Einige Jungen lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das   zusammen? Sie tuns im Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen   werden Signale gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich  hochbewaffnete  gegnerische Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt  man sich besser  mit den „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und  Sympathie, bietet  ihnen Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon  zerstückelt, gar  lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo  Leichen, abgetrennte  Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und  Oberschicht blenden diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker  Kriminalfall vom Februar 2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo  zerstückelt ein angesehener Chirurg seine  Geliebte, Frau des  Hausmeisters, fein säuberlich mit Seziermessern, wird  indessen ertappt,  der Fall macht Schlagzeilen, ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten.  Just jene Fotografien aus der Gerichtsmedizin, die die   aneinandergereihten Körperteile der Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen   &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina, alles &#8211;  stellt jemand ins Internet, halb   Brasilien schaut sie derzeit immer wieder an. Professorinnen,   Anwältinnen, Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,   können deshalb nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die   in den Slums tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar  miterleben,  wie Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene  unbekleidete  Leichen von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit  abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei vierzig Grad auf Geheiß der Banditen  tagelang zur Abschreckung  mitten im Gassengewirr liegen, macht in  Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam  Alekozai  blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die   Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des   Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie, daß   jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied   zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so   unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,   ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern   eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Die   Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht, spiegelt sich   in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch gleichzeitig weist sie   auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein Bewußtsein über soziale   Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder bei den Armen noch bei den   Reichen. Aufklärung, kritisches Denken, das einem in Deutschland   beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in den Slums täuscht die   Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck nur zu oft. „Viele sagen   &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns fröhlich und gut drauf, könnt   euch aber nicht vorstellen, wie es uns wirklich geht, wie es zuhause   hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der   Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu   reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil, um   damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen   Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,   nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die entsetzlich   hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des hochgerüsteten   organisierten Verbrechens, der brasilianischen Warlords zu schwächen.   Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht länger von den Milizen   anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer glücklicheren Zukunft   entgegengehen. Auch europäische Hilfsorganisationen starteten deshalb   solche Projekte, investierten hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst   laut Unesco-Angaben wurden weder die Gewaltrate noch der Banditenterror   gegen die Bewohner gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den   Banditenmilizen kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren   sollen.</font><font size="3">Auch Staatschef Lula und dessen zuständige   Minister sprechen  beschönigend von einem Sicherheitsproblem, um das   sich die Polizei zu kümmern habe. Doch die erwarteten Sofortmaßnahmen   bleiben aus.  Menschenrechtsexperten und selbst der schweizerische   UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler weisen auf unumstößliche   Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind 15000 Gewalt-Tote jährlich in   einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch in Brasilien werden sogar   gemäß offiziellen Statistiken rund vierzigtausend umgebracht!”   Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus politischen oder kriminellen   Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in Deutschland verbinden viele mit   dem Tropenstaat sozialromantische Vorstellungen, verdrängen gewöhnlich,   daß gerade in Millionenstädten wie Rio de Janeiro nur unweit der   Touristenstrände tagtäglich heftige Gefechte im Gange sind &#8211;    ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter Granatwerfern. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund   eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien   wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn   Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.   Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">   Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” macht   2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren wurden 1,9   Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren junge   Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg teilgenommen,   wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits   1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro   sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte   Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge   Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und   Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht   anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse   wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission für   große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte  bestätigt. </font><font size="3">Heute   sehen Soziologen und Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in   Kolumbien, in Afrika. Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte   ohne Grenzen” bereits in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,   daß in Brasilien ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,   Kindersoldaten Terror ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros   Stadtautobahnen zum internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen   Banditengefechten, bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW   gesperrt werden. Es reicht, sich ein solches Szenario für touristische   Städte Deutschlands vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf   die Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens   Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im   Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten   neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin   werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando   Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den   beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen   Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo,  mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den USA  ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die   rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,   Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst   zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen damit   den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">   Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem   Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,   Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?   Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche  Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen.  Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte komme  nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie  Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und andere  Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich lassen  die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den riesigen  Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen Sozialwerken und   Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach   wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal  der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;   jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen  Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie  völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<p><strong>China über Rio-Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h2>“Folter in Polizeiwachen hat in ganz  Brasilien stark zugenommen.”  Gefangenenpriester Valdir Joao Silveira im  Website-Exklusivinterview.  “Die Anti-Folter-Konvention wird nicht  eingehalten &#8211; was tut denn die  UNO, damit die Konvention in der Dritten  Welt respektiert wird?”  Gefangenenpriester Günther Zgubic aus  Österreich.  Lula-Rousseff-Regierungsbilanz. “Weit verbreitete  Gleichgültigkeit  gegenüber der Situation in Lateinamerika.” Bischof  Erwin Kräutler. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=7325" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag">Dilma Rousseff</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/zgubicvaldir1.JPG" alt="zgubicvaldir1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts der Foltersituation unter der   Lula-Rousseff-Regierung sagte Zgubic im Website-Interview in Sao   Paulo:”An die Gefangenen wird zuletzt gedacht.” Zgubic übergab jetzt   seine Funktion als Leiter der bischöflichen Gefangenenseelsorge   Brasiliens an den bisherigen Stellvertreter, Padre Valdir Joao Silveira.   Dieser betonte im Website-Interview, Folter in Polizeiwachen führe   sogar zu Todesopfern. Allein im Teilstaat Sao Paulo seien innerhalb   weniger Monate neun Tote registriert worden. “Wir haben im November eine   Frau betreut, die hier in der Megacity Sao Paulo gefoltert worden ist &#8211;   man hat ihr einen Plastiksack über den Kopf gestülpt, was u.a. zu   Erstickungsanfällen führt. Der nordöstliche Teilstaat Maranhao, in dem   jetzt bei einem  Gefangenenaufstand mindestens 18 Häftlinge umkamen,   steht nach unseren Ermittlungen bei Folter im Gefängnissystem landesweit   an der Spitze.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073">http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><strong>Aufstände   sind ein Aufschrei der Gefangenen, um angesichts unmenschlicher,   gesetz-und verfassungswidriger Zustände von der Gesellschaft gehört zu   werden. </strong><strong>In Brasilien wird massenhaft festgenommen und   eingesperrt, selbst bei Bagatelldelikten wie kleinen Ladendiebstählen.   Und man bestraft selektiv – nämlich die Armen aus der Unterschicht. In   einem Gefängnissystem, das niemanden resozialisiert, sondern ganz im   Gegenteil, die Menschen deformiert und zerstört. Heute haben die   Brasilianer daher Angst, neben einem Ex-Häftling zu wohnen, fürchtet   diesen regelrecht, weil man weiß, daß er ein hochgradig gewalttätiges   und persönlichkeitsveränderndes Gefängnissystem durchlaufen hat.“</strong><strong> Entsprechend   schwierig oder gar unmöglich ist es, sich wieder einzugliedern, eine   Arbeit zu finden. Auch haftentlassene Frauen klagen :“Niemand gibt mir   eine Chance, weil ich ja im Knast war.“ </strong><strong> Die Kirche   wirft dem Staat vor, nicht nur in den Armenvierteln, sondern selbst in   den Gefängnissen dem organisierten Verbrechen das Feld zu überlassen –   mit immer grausameren Folgen. </strong><strong> “Die   Verbrechersyndikate”, so Silveira,  ”haben einen Parallelstaat gebildet,   der heute die Haftanstalten kommandiert, über Leben und Tod   entscheidet, nach eigenem Regelkodex sogar Todesstrafen verhängt. Hinzu   kommt das Problem der Folterungen durch Staatsangestellte – bereits in   den Polizeiwachen mit den ebenfalls total überfüllten Zellen. In ganz   Brasilien hat das Foltern bei Festnahme und Verhör stark zugenommen,   werden dabei viele Menschen getötet. Dabei hat Brasilia die   internationale Anti-Folter-Konvention unterzeichnet. Es ist empörend.“</strong><strong> Bis   heute stellt die Gefangenenseelsorge absurdeste Dinge fest.   Nachweislich Unschuldige werden jahrelang eingesperrt, wegen des   Durcheinanders im Justizapparat gar Opfer und Täter verwechselt,   massenhaft Dokumente vertauscht, Häftlinge in Anstalten vergessen.   Gefangenenpriester Silveira nennt barbarisch, wenn Menschen bis zu 14   Jahre eingesperrt werden, ohne ein einziges Mal mit einem Richter oder   Verteidiger sprechen zu können. Seit Jahrzehnten prangert die Seelsorge   immergleiche Probleme an, macht immergleiche Vorschläge – ist dies  nicht  frustrierend, entmutigend?</strong><strong> “Wir geben nicht auf,   kämpfen weiter für Menschenrechte, weil es andernfalls noch weit mehr   Gefangene, Gewalt und Gesetzesverstöße gäbe. Brasilien braucht dringend   Programme der Gewaltprävention. Und dazu gehören auch Bildung, bessere   Wohnverhältnisse, Berufschancen für die Armen. Wir wollen alternative   Strafen, andere Wege der Konfliktlösung – statt immer gleich massenhaft   einzusperren. Deshalb sind doch die Rückfallquoten auch so hoch, gibt  es  diese vielen Aufstände, Rebellionen.“</strong><strong> </strong><strong>Amnesty   International in London zeigt sich enttäuscht über die Lula-Regierung –   Brasilienexperte Tim Cahill vermißt politischen Willen,   Menschenrechtskonventionen einzuhalten.</strong><strong> “Es gab große   Versprechen und einen konstruktiven Diskurs – doch es wird weiter   gefoltert und die Lage in den Gefängnissen ist weiter grauenhaft.   Unglaublich ist, daß manche Autoritäten die Fakten offen anerkennen,   aber so tun, als seien sie dafür nicht verantwortlich.“</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff:“Lula machte die größte Revolution der sozialen   Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische   Politik.“ </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/</a></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Lula und Dilma Rousseff halten besonders enge Beziehungen zu   Maranhaos Clan-Oberhaupt José Sarney, Ex-Chef der  Folterdiktatorenpartei  ARENA, feierten mit ihm den Sieg bei der  Präsidentschaftswahl.</strong></p>
<p><strong>Überfüllte Gefängnisse unter Lula: <a href="http://www.carceraria.org.br/default2.asp?pg=sys/layouts/content&amp;ct_cod=5228">http://www.carceraria.org.br/default2.asp?pg=sys/layouts/content&amp;ct_cod=5228</a></strong></p>
<p><strong>Iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi kritisiert Lula scharf: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/17/lula-ignorierte-eingekerkerte-gewerkschafter-wahrend-seines-iran-besuchs-bei-ahmadinedschad-irans-friedensnobelpreistragerin-shirin-ebadi-appelliert-an-dilma-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/17/lula-ignorierte-eingekerkerte-gewerkschafter-wahrend-seines-iran-besuchs-bei-ahmadinedschad-irans-friedensnobelpreistragerin-shirin-ebadi-appelliert-an-dilma-rousseff/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/dilmaserraunterstutzer.JPG" alt="dilmaserraunterstutzer.JPG" /></p>
<p><strong>Beim Treffen der Künstler und Intellektuellen, die Dilma   Rousseff unterstützen, blieben Menschenrechtsprobleme wie Folter und   Todesschwadronen völlig unerwähnt. Dilma Rousseff wurde nicht   einmal gefragt, wie sie das gravierende Folterproblem zu lösen gedenkt.    <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/dilma-rousseff-jose-serra-die-prominenten-unterstutzer-chico-buarque-und-leonardo-boff-mit-lulas-wunschkandidatin-grunen-politiker-gabeira-mit-serra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/dilma-rousseff-jose-serra-die-prominenten-unterstutzer-chico-buarque-und-leonardo-boff-mit-lulas-wunschkandidatin-grunen-politiker-gabeira-mit-serra/</a></strong></p>
<p><strong>Günther Zgubic und die Fakten unter Lula-Rousseff: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/die-folter-bleibt-in-brasilien-weiterhin-straflos-zersetzt-polizeiwachen-und-gefangnisse-historiker-cassio-schubsky-erinnert-mitten-in-der-fusball-wm-in-der-grosten-qualitatszeitung-folha-de-s/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/die-folter-bleibt-in-brasilien-weiterhin-straflos-zersetzt-polizeiwachen-und-gefangnisse-historiker-cassio-schubsky-erinnert-mitten-in-der-fusball-wm-in-der-grosten-qualitatszeitung-folha-de-s/</a></p>
<p><strong>Alltägliche Folter in der größten Demokratie Lateinamerikas   zählt für die brasilianischen Qualitätsmedien zu den wichtigen Themen &#8211;   für die mitteleuropäischen Medien in Ländern, die strategischer Partner   Brasiliens sind,  aus den bekannten Gründen nicht. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/marcelo-freixo-rio-abgeordneterpsol-grundet-erstes-anti-folter-komitee-brasiliens-tortura-nunca-mais-und-justica-global-sind-komitee-mitglieder-folter-und-gefangenenaufstande-unter-der-l/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/marcelo-freixo-rio-abgeordneterpsol-grundet-erstes-anti-folter-komitee-brasiliens-tortura-nunca-mais-und-justica-global-sind-komitee-mitglieder-folter-und-gefangenenaufstande-unter-der-l/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/hausen-im-kloake-slum-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-brasiliens-favela-strukturen-gewaltkultur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/hausen-im-kloake-slum-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-brasiliens-favela-strukturen-gewaltkultur/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/lulaporradabandido.JPG" alt="lulaporradabandido.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/valdirsilveiralulaneu1.JPG" alt="valdirsilveiralulaneu1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" alt="traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/</a></p>
<p><strong>Die Adenauer-Stiftung und Brasilien:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349">http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten    oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen    Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung    und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,    entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,    dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,    eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der    österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche    Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren    deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas    größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,    und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen   Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem    Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt    zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der    Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die    wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva    bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich  erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken  nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt, man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke    bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche    Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?    Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle    internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent    umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.    Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in    Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das    brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz  verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis    1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten    Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus    der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert    Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit    inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im    Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”    betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum    etwas ändern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2001:</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>„Unerklärter Bürgerkrieg“ in Brasilien<br />
Über 40000 Morde jährlich/Zunahme von Attentaten </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Im Kontext der jüngsten internationalen Konflikte weisen   brasillianische Experten immer nachdrücklicher darauf hin, welche hohen   Menschenopfer der sogenannte „unerklärte Bürgerkrieg“ in Brasilien   kostet. Wie die Universitätsprofessor und Politik-Berater Gaudencio   Torquato jetzt  in einer Analyse mit dem Titel „Wir und Afghanistan“   betonte, werden aus politischen und kriminellen Motiven selbst laut den   geschönten offiziellen Angaben jährlich rund 40000 Menschen ermordet. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>     Hätte  Deutschland, mit einer etwa halb so großen   Bevölkerung, diese Rate, wären es pro Jahr etwa 20000 Getötete.   Tatsächlich waren es im Jahr 2000 laut BKA-Angaben nur 1015. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Torquato zählte zu den Gründen der hohen Opferzahlen, daß die   zehntgrößte Wirtschaftsnation anders als Afghanistan zwar sämtliche   Hochtechnologie der letzten Generation nutze, die soziale Polarisierung   zwischen den Privilegierten und den armen Schichten sich jedoch weiter   verschärft habe. Die hohe Gewaltrate habe dazu geführt, daß   nachbarschaftliches Zusammenleben immer weniger gepflegt werde, die   brasilianische Gesellschaft sich von der menschlichen Solidarität   verabschiede. Gängige Reaktion angesichts der täglichen Morde sei leider   nur:“Gut, daß es mir nicht passiert ist.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Derartige Verfallsprozesse resultieren laut Torquato aus   einer „politisch-institutionellen Kultur“, die sich mit den alltäglichen   Skandalen um hohe Volksvertreter und den Fällen von   Regierungskorruption weiter degradiere. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Brasilianischer Menschenrechtsaktivist<br />
“Generation eiskalter Killer“ wächst heran </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Brasilien züchtet nach den Worten des angesehenen   Menschenrechtsaktivisten Eduardo Capobianco „eine Generation eiskalter   Killer“heran.“Sie töten einen Menschen mit der selben Leichtigkeit, mit   der sie eine Coca-Cola trinken“, sagte er im Dezember während der   Auszeichnung mit einem Bürgerrechtler-Preis in Sao Paulo. Capobianco,   Präsident von zwei regierungsunabhängigen Institutionen, die das   organisierte Verbrechen sowie die tiefverwurzelte Korruption in Politik   und Wirtschaft bekämpfen, hatte erst Anfang Dezember in der City der   17-Millionen-Stadt ein Attentat überlebt. „Brasilien hat gravierende   soziale Ungleichheiten und eine kapitalistische Kultur, die auf dem   Konsum basiert, Städte des Konsumismus wie Sao Paulo. Das stimuliert   letztlich Gewalt – Armut allein ist dafür nicht verantwortlich zu   machen.“ In entwickelten Ländern wie Japan entfalle statistisch pro Jahr   ein Mord auf hunderttausend Einwohner – in einer Stadt wie Sao Paulo   seien es dagegen gemäß offiziellen Zahlen immerhin fünfzig. Indessen   gebe es bereits leichte Fortschritte bei der Verbrechensbekämpfung, die   Arbeit seiner beiden Institutionen mißfalle der Gegenseite sehr und  habe  das Attentat bewirkt. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Capobianco überlebte den Anschlag nur, weil er eine Mappe mit   Büchern vor die Herzgegend hielt, Kugeln darin steckenblieben bzw. nur   seine Beine trafen. Weder die Polizei noch er selbst haben einen  Hinweis  auf die Täter und deren Hintermänner. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>In den letzten drei Monaten kam es in Brasilien zu einer   Attentatsserie, bei der mehrere Gewerkschaftsführer, ein progressiver   Großstadtbürgermeister sowie Umweltaktivisten getötet wurden,   Bombenanschläge forderten glücklicherweise keine Opfer. Eine bislang   unbekannte rechtsextreme Organisation schickte Morddrohungen an 37   Bürgermeister der linkssozialdemokratischen Arbeiterpartei PT im   Industrie- Teilstaat Sao Paulo, dessen Bruttosozialprodukt das von ganz    Argentinien übertrifft. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Systematische Folterungen weiter alltäglich – trotz Anti-Folter-Gesetz<br />
Menschenrechtler skeptisch über  offizielle PR-Kampagne </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht,   drastisch-realistisch: Ein Mann, halbnackt, blutend, gefesselt, wird von   einem Sadisten gequält, mit dem Kopf immer wieder in einen Wassertank   getaucht, soll Informationen preisgeben, ein Geständnis ablegen. Ein   Dritter sieht die Szene, rennt zum Telefon, wählt die neue Gratis-Nummer   von „SOS Tortura“, erstattet anonym Anzeige. Jeder sollte ab sofort   genauso handeln, lautet der Appell an die Fernsehzuschauer – „denn   Folter ist ein Verbrechen!“ Daß Brasiliens Staatspräsident Fernando   Henrique Cardoso, Ehrendoktor der FU Berlin, jetzt auch in Rundfunk und   Presse eine solche Medienkampagne starten ließ, einmalig in der   Geschichte Brasilien, könnte die Menschenrechtler des In-und Auslands   optimistisch stimmen. Doch Skepsis überwiegt. Befürchtet wird, daß   Brasilia damit lediglich  auf Imageverbesserung bei den Vereinten   Nationen zielt. Deren Experte für Folterfälle, Nigel Rodley, hatte   letztes Jahr nach einer Reise durch mehrere Teilstaaten die Zustände als   erschreckend und eigentlich unbeschreiblich angeprangert. Nicht anders   sieht es Amnesty International, stellte deshalb  in der   17-Millionen-Stadt São Paulo, Lateinamerikas führendem   Wirtschaftszentrum, im Oktober kurz vor Kampagnebeginn der   brasilianischen Öffentlichkeit den neuesten Bericht über Folter und   Mißhandlungen vor. Tatverdächtige, Festgenommene, Untersuchungshäftlinge   und Strafgefangene systematisch Torturen zu unterwerfen, auch von   völlig Unschuldigen Geständnisse unter Folter zu erpressen, gehört   danach weiterhin zur  Alltagsroutine im Apparat der Militär-und   Zivilpolizei. Laut Patrick Kopischke, Brasilien-Experte von Amnesty   International, hat der starke politische Druck, die überbordende   Kriminalität zu bekämpfen, dazu geführt, daß Folter andere   Ermittlungsmethoden ersetzt. Allein in São Paulo, wo über eintausend   deutsche Unternehmen, von VW bis Daimler-Benz, ansässig sind, werden   laut offiziellen Angaben monatlich über 440 Menschen ermordet. Zum   üblichen Nachrichtenangebot der  Radio-und TV-Stationen gehören die   unaufhörlichen Gefangenenrevolten in den mit fast 100000 Insassen völlig   überfüllten Polizeiwachen, Haftanstalten und provisorischen   Gefängnissen der Metropole. Pro Monat werden rund eintausend weitere   mutmaßliche oder tatsächliche Straftäter in teils fensterlose Zellen   gepreßt, wo bereits bis zu 168 Männer auf einem Raum zusammenhocken   müssen, der eigentlich nur für höchstens dreißig gedacht war. Wegen der   schlechten Luft, der unhygienischen Zustände, des ständigen   Fäkaliengeruchs und des damit verbundenen psychischen Drucks sind   Aufstände die logische Folge – niedergeschlagen werden sie mit äußerster   Brutalität, gibt es fast immer Tote. „Man greift auf Folter und   Mißhandlungen zurück, um ein katastrophales Gefängnissystem unter   Kontrolle zu halten“, betont deshalb Kopischke, grundlegende Reformen   seien nötig, nicht nur kosmetische Verschönerungen. Aktivisten von   Amnesty und anderen Menschenrechtsgruppen Brasiliens empört zudem    besonders, daß das auf ihren Druck hin erlassene Anti-Folter-Gesetz von   1997 an den Zuständen kaum etwas änderte, Täter gewöhnlich straffrei   ausgehen, selbst aus der Diktaturzeit berüchtigte Folterer weiter im   Dienst sind. Gemäß neuen UNO-Angaben verzeichnet der Teilstaat Minas   Gerais die meisten bekanntgewordenen Folterfälle, ist die   Polizeibrutalität traditionell besonders hoch. Dies gilt als Erbe des   Militärregimes(1964-1985), als Fachleute der CIA gemäß Angaben von   Zeitzeugen  den Militär-und Zivilpolizisten in Kursen auch   Foltertechniken beibrachten. „Heute noch sind es die gleichen“, so der   renommierte Menschenrechtsanwalt Antonio Aurelio, „vor allem   Elektroschocks, Aufhängen kopfunter an einer Stange, Eintauchen in   Wassertanks, Schläge auf beide Ohren, Erstickungsanfälle mittels über   den Kopf gestülpten Plastiksäcken“. Im Juni letzten Jahres wurden in   einer Polizeiwache São Paulos etwa zweihundert Gefangene, einer nach dem   anderen, völlig unbekleidet,  mit Elektroschocks gepeinigt. Bei   weiteren Mißhandlungen starb ein Insasse, dreißig weitere erlitten teils   schwere Verletzungen. Die beteiligten Polizeikommissare sind weiterhin   im Dienst.  Beim Interview  mit dem Polizeichef einer   nordostbrasilianischen Stadt fand dieser nichts dabei, den an den   landesüblichen Elektroschock-Apparaturen verwendeten Regler sichtbar    auf seinem Schreibtisch liegen zu lassen.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Über 40000 brasilianische Kinder arbeiten auf stinkenden Müllbergen<br />
Unicef und NGO entwickeln Alternativprojekte </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> Im Kriechgang, fast mit Vollgas, arbeitet sich der Müll-LKW   in Serpentinen fast bis zur Haldenspitze vor, kippt dort, an der   Peripherie der 17-Millionen-Stadt São Paulo, bei 35, 40  Grad   Tropenhitze stinkende Abfälle aller Art ab. Auf diesen Moment haben   Schwärme von Schmeißfliegen, aber auch Dutzende von Kindern und   Jugendlichen nur gewartet. Mit Säcken über der Schulter stürzen sie sich   auf  die Ladung, sinken bis zu den Knien ein, wühlen neben schwarzen   Aasgeiern nach Essensresten, Glas-und Plastikflaschen, Papier und   Getränkebüchsen aus Aluminium. Alles wird getrennt, sortiert, ein Stück   entfernt bei  anderen Familienmitgliedern angehäuft, Alu-Büchsen tritt   man mit dem Fuß platt. Metallfirmen oder Papier-und Textilfabriken   nehmen alles für lächerlich geringe Preise ab – jedes dreckverschmierte,   oft von Hautkrankheiten gezeichnete Müll-Kind kommt pro Tag höchstens   auf umgerechnet vier, fünf Mark – überlebenswichtig für die Familien an   der Slum-Peripherie von Lateinamerikas reichster Stadt und   Wirtschaftslokomotive, aber auch von Rio de Janeiro, Salvador da Bahia   oder Recife. In ganz Brasilien sind es über vierzigtausend „Crianças do   Lixo“, Müll-Kinder – die nie zur Schule gehen, oder es aufgaben, weil   man sie lächerlich machte, diskriminierte. Vor ein, zwei Jahren waren es   indessen noch über dreizehntausend mehr – bevor das UN-Kinderhilfswerk   Unicef  und die regierungsunabhängige Organisation „Agua e  Vida“(Wasser  und Leben) Projekte starteten, Druck auf den Staat, lokale  Behörden  ausübten, um diese schändliche Form der Kinderarbeit zu  bekämpfen. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Hautkrankheiten, Cholera </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Daß Minderjährige in einem Land, das zu den zehn größten   Wirtschaftsnationen gehört, den ganzen Tag im Müll waten müssen, anstatt   zu spielen und zu lernen, nennt Afonso Lima, Unicef-Mitarbeiter in São   Paulo, einfach entsetzlich, unmenschlich. Die Regierung hat zudem   internationale Konventionen, darunter gegen Kinderarbeit unterzeichnet,   die derartiges eigentlich verbieten. „Weil die meisten Kliniken  ihre   sämtlichen Abfälle unsortiert und unbehandelt ebenfalls auf die Halde   kippen, können sich die Kinder sogar gefährliche Krankheiten holen,   finden Spritzennadeln, Chemikalien aller Art.“ Für seine Kollegin Paula   Claycomb aus den USA fehlt es auch an politischem Willen. „Die   brasilianische Gesellschaft muß endlich verstehen, daß stinkende   Abfallhalden nicht der richtige Ort für Kinder sind.“ Dabei wurde   bereits eine Menge erreicht: Unicef und die NGO „Agua e Vida“ brachten   in geduldiger Überzeugungsarbeit Gouverneure und viele Gemeinden dazu,   Mittel für die Gründung von Müll-Recycling-Kooperativen freizugeben,   sogar Gebäude bereitzustellen. Der Vorteil: Wiederverwertbares wird   bereits an Wohngebäuden, Supermärkten, Bürohäusern aussortiert – und   nicht erst,  mit organischen Abfällen verschmutzt, auf der Halde.   Resultat: Das Familieneinkommen steigt, die Kinder brauchen nicht mehr   mitzuarbeiten, gehen stattdessen zur Schule. Eine geringe staatliche   Hilfe von  monatlich umgerechnet über zehn Mark pro Kind wird auch an   viele andere verelendete Familien nur gezahlt, wenn sie ihre Kinder   kontinuierlich in die Schule schicken. „Und das funktioniert“,   bekräftigt die NGO-Koordinatorin Teia Magalhaes in São Paulo. „Nur ist   es leider oft so: Wir holen eine Familie aus dem Müll, doch andere   treten sofort an deren Stelle – Folge der Misere in Brasilien.“ Da die   Cholera im Lande längst nicht ausgerottet ist, man sich gerade auf den   riesigen Abfallbergen leicht anstecken kann, verbreitet Teia Magalhaes   auch ein entsprechendes Aufklärungs-Video, organisiert zusammen mit   Präfekturen Musik-und Tanzkurse, um frühere „Crianças do Lixo“ in der   Schule zu halten, an Kultur heranzuführen. </strong></p>
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<p><strong>Banker und Müllsammler </strong></p>
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<p><strong>Auch über  Lateinamerikas Wallstreet, die Banken-Avenida   Paulista, zerren täglich ungezählte schwitzende, zerlumpte Catadores do   Lixo, Müllsammler, ihre hölzernen Karren, hochbeladen mit Verpackungen   und anderem Material. Eigentlich sollten  die Catadores allen Respekt   verdienen: Nur ihnen ist es zu verdanken, daß immerhin achtzig Prozent   der Aluminium-Getränkebüchsen, siebzig Prozent der Pappe und  dreißig   Prozent der Flaschen recycelt werden. Nur hier und da trifft man bereits   auf jene Hausmüll-Container wie in Deutschland – ausgerechnet in einem   Drittweltland wie Brasilien ist Ressourcenverschwendung weiterhin die   Regel. Was vergeudet wird, ob Nahrungsmittel, Strom oder Wasser, hat   laut neuesten Studien immerhin einen Wert von jährlich umgerechnet über   einhundert Milliarden Mark. Besonders provozierend in einem Land mit   ernsten Hungerproblemen: Was São Paulos Supermärkte an Lebensmitteln   wegwerfen, reichte wertmäßig bequem aus, um monatlich 600000   Slum-Familien mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. </strong></p>
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<p><strong>Padre Julio Lancelotti kämpft gegen Folter an Kindern und Jugendlichen<br />
Hohes Lebensrisiko, Morddrohungen, tätliche Angriffe<br />
Auch von Unicef wegen Engagements für Kinderrechte ausgezeichnet </strong></p>
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<p><strong>„Erstmals konnten wir jetzt achtzehn Aufseher, sogar drei   Direktoren, wegen Folter vor Gericht bringen“, sagt Padre Julio   Lancelotti im Büro des von ihm geleiteten „Zentrums zur Verteidigung von   Kindern und Jugendlichen“ der Millionenstadt São Paulo. Aber Freude,   Zufriedenheit über diesen kleinen Sieg ist ihm nicht anzumerken. Denn   auf einen Schlag hat er damit noch mehr erbitterte Feinde unter den   Mitarbeitern der gefängnisähnlichen Anstalten für straffällig gewordene   Minderjährige(Febem). Von den letzten Attacken hat er sich noch nicht   erholt: Als in einer Febem-Einheit wiederum Jugendliche gegen   Mißhandlungen, Überfüllung rebellierten, fuhr er sofort hin – eine   Gruppe von Febem-Angestellten schlug ihm Zähne aus, trat auf ihn ein,   zerbrach die Brille. Militärpolizisten schauten bewußt eine ganze Weile   zu, griffen erst spät ein. „Sogar  das Kreuz, das ich um den Hals trug,   ein Geschenk aus Osnabrück, wurde mir abgerissen – hier ist die   Situation eben längst außer Kontrolle.“ Lancelotti, der auch ein Heim   für Aids-infizierte Kinder führt,  erhält regelmäßig Morddrohungen &#8211;   andere Pfarrer São Paulos haben ihr Engagement für Menschenrechte   bereits mit dem Leben bezahlt – in Brasilien kommt es täglich zu   politischen Morden, Attentaten.  Theoretisch können er und seine Anwälte   sich auf das Anti-Folter-Gesetz, das Statut zum Schutze der   Heranwachsenden berufen. „In Brasilien dominiert aber leider   Straflosigkeit, Folterer bleiben gewöhnlich ungeschoren, werden nicht   einmal entlassen, sind durch die Autoritäten geschützt.“ </strong></p>
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<p><strong>„Kultur der Folter“ </strong></p>
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<p><strong>Daß die Gesetze nicht funktionieren, erklärt Lancelotti mit   für manchen Europäer sicher  überraschenden Gründen:“In diesem Land   existiert die Sklavenhalterkultur, auch eine Kultur der Folter weiter –   ein Großteil der Brasilianer befürwortet Torturen, die Todesstrafe, die   Herabsenkung des Strafmündigkeitsalters auf sechzehn, teils sogar   vierzehn Jahre.“ Im Teilstaate São Paulo, dem reichsten ganz Brasiliens,   mit weit über eintausend deutschen Unternehmen, sind in den   Febem-Anstalten derzeit mehr als viertausend Heranwachsende   konzentriert, täglich kommen etwa dreißig hinzu. Wo eigentlich gemäß den   Vorschriften nur Platz für sechzig Minderjährige ist, werden in Zellen   bis zu vierhundert zusammengepfercht, sind gewöhnlich völlig sich  selbst  überlassen. „Als letztes Jahr der UNO-Sonderberichterstatter für   Folter, Nigel Rodley, hier war, erklärte man ihm allen Ernstes,   Jugendliche hätten sich Verletzungen selber beigebracht, im Streit   miteinander.“ Der Padre, die eng mit ihm kooperierende Anwältin   Francisca de Assis Soares, wissen von solchen Fällen, auch von sexueller   Gewalt unter den Jugendlichen. Doch das sind Ausnahmen. Die Struktur   dieser Anstalten ziele auf  Unterdrückung, Entwürdigung, Verrohung –   „über viele besonders sadistische Folterungen“, so Lancelotti“,  reden   wir öffentlich gar nicht mehr, weil es uns ja doch keiner glaubt.“ In   einer Febem-Anstalt hatte man allen Ernstes Skinheads angestellt,  wegen   ihrer Aggressivität von den Minderjährigen  nur „Pitbulls“ genannt. </strong></p>
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<p><strong>Sadismus der Aufseher     </strong></p>
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<p><strong> Bekommen Lancelotti und sein Team Wind von Mißhandlungen,   fahren alle sofort los, um gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln,   Torturen zu unterbrechen. „In einer Anstalt trafen wir auf über vierzig   gefolterte Jugendliche – mit schweren Verletzungen, gebrochenen Armen   und Beinen!“ Rebellieren Insassen einer Febem-Einheit, toben sich bei   der Niederschlagung Aufseher, herbeigerufene Polizisten sadistisch   aus.“Jugendliche mußten tagelang nackt hintereinander aufgereiht und   aneinandergepreßt auf dem Boden hocken, das Geschlechtsteil am Gesäß des   Vordermanns, durften nur in Plastikflaschen urinieren, die man dann   über ihnen ausschüttete. Scharfe Hunde wurden rudelweise zwischen die   Insassen gehetzt – wer deshalb aufstand, erhielt sofort Schläge. Und   selbst das – Wärter zwingen Jugendliche, auf andere Insassen zu   urinieren. Alles Folterpraktiken, tief entwürdigend!“ </strong></p>
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<p><strong>Aber könnte die Mitte-Rechts-Regierung unter  Staatspräsident   Fernando Henrique Cardoso, Bewohner São Paulos, Ehrendoktor der Freien   Universität Berlin, diese Zustände nicht ändern? „Brasilien ist nur  eine  formale Demokratie“, analysiert Lancelotti, „die Politiker in  Brasilia  leben wie auf einem anderen Planeten, fern der Realität,  wollen von  diesen Dingen nichts wissen – Zugang zu Präsident Cardoso  haben wir  nicht.“ Bestenfalls mit Galgenhumor registriert der Padre,  welches  Prestige Cardoso gerade in Europa, auch in  Deutschland  genießt:“Der  Präsident führt sich wie ein Prinz auf, erhält überall  Doktortitel. Aber  wenn man in europäischen Zeitungen oder in der Genfer   UN-Menschenrechtskommission über diese Zustände hier spricht – das mag   er, seine Regierung, garnicht.“ </strong></p>
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<p><strong>Lancelotti räumt ein, daß ihn die Menschenrechtsarbeit   zugunsten der Minderjährigen Brasiliens streßt, psychisch ermüdet. „Der   Haß auf uns ist groß, wir werden verfolgt, lächerlich gemacht, sind nur   wenige – und die Folter nimmt zu!“ Mit seiner Wochenkolumne in einer   Tageszeitung São Paulos erreicht er wenigstens einen Teil der   Öffentlichkeit. Und ein bißchen Mut macht, daß ihn das   UN-Kinderhilfswerk Unicef im neuesten Jahresbericht ausdrücklich als   Anwalt der Heranwachsenden Brasiliens hervorhebt.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/" rel="bookmark">Brasiliens   landesweite Slum-Sondergerichte der Banditen-Diktatur in Zeiten   neoliberaler Herzenskälte &#8211; Video aus der WM-und Olympia-Stadt Rio de   Janeiro anklicken. Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro zur Demokratie   Brasiliens.</a></h2>
<p>Donnerstag, 15. März 2012 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12614" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_tKGLAHjQA"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=L_tKGLAHjQA</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Sollte sich doch jemand für die gravierende   Menschenrechtslage Brasiliens interessieren, braucht er bei Google   lediglich “tribunal do trafico” einzugeben und findet zahlreiche weitere   Beispiele für die Aktivitäten der Sondergerichte in Lateinamerikas   größter Demokratie. Per Google läßt sich ebenso leicht herausfinden, wer   von zuständiger Seite, Mainstream inbegriffen, zu diesen Fakten   schweigt, auch im Vorfeld von Rio+20… </strong></p>
<p><strong>“As <a href="http://www.hart-brasilientexte.de//" rel="nofollow">cenas</a>   de terror eram feitas próximo ao corpo de um outro homem  com sinais  de  espancamentos. O homem torturado de 34 anos, foi levado para o    Hospital Souza Aguiar, no Centro, com ferimentos feitos com machado, um   tiro na  barriga, outro na perna direita, e o braço quebrado.” (O Dia)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p>Zeitungsausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/</strong></a></p>
<p><strong>Joao Ubaldo Ribeiro:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens neue Präsidentin Dilma Rousseff  räumt erstmals möglichen  Bruch des Wahlversprechens ein, das Elend im  Lande auszutilgen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9141" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/elend-in-brasilien/" rel="tag">Elend in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hunger/" rel="tag">Hunger</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/massengra%c2%a4ber/" rel="tag">MassengrÃ¤ber</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rousseff/" rel="tag">Rousseff</a></p>
<p><strong>Rousseff hatte in der Präsidentschaftswahlkampagne  und zum  Amtsantritt populistisch erklärt, nicht ruhen zu wollen, solange  es  Brasilianer ohne Essen auf dem Tisch gebe. Ende März 2011 sagte sie   indessen in Belo Horizonte, es könne sein, daß es ihr nicht gelinge, in   vier Jahren mit dem Elend Schluß zu machen. FGV-Experte Marcelo Negri   sagte den Landesmedien, es wäre realistischer, wenn Dilma Rousseff als   Ziel präsentierte, das Elend bis zum Mandatsende um die Hälfte zu   reduzieren. Bereits Amtsvorgänger Lula hatte ausdrücklich versprochen,   Hunger und Elend auszurotten.</strong></p>
<p><strong>Lulas Einkommen:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/lulas-einkommen-allein-als-ehrenprasident-der-arbeiterpartei-aufschlusreich-ist-der-vergleich-mit-dem-brasilianischen-mindestlohn-den-satzen-von-bolsa-familia-den-arbeiter-durchschnittslohnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/lulas-einkommen-allein-als-ehrenprasident-der-arbeiterpartei-aufschlusreich-ist-der-vergleich-mit-dem-brasilianischen-mindestlohn-den-satzen-von-bolsa-familia-den-arbeiter-durchschnittslohnen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/obdachloserkruckenwahltag2010.JPG" alt="obdachloserkruckenwahltag2010.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim     Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in     Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell     angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach    derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die    internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die    Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe    Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf    Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf    Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle    Statistiken.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/</a></p>
<p><strong>“Das tropische Norwegen”:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</a></p>
<p><strong>Abgehungerter Schwarzer in Sao Paulo, Massengräber:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/rund-20-millionen-brasilianer-leben-noch-in-extremer-armut-raumt-brasilianische-regierung-sogar-offiziell-ein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/rund-20-millionen-brasilianer-leben-noch-in-extremer-armut-raumt-brasilianische-regierung-sogar-offiziell-ein/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
<p><strong>Barack Obama und Dilma Rousseff:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/</a></p>
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