Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Mosambikaner Ibraimo Alberto – wie ihn die SPD unterstützt, sich an dessen Falschinformationen nicht stört…Weiter warten auf die Positionierung von Bundespräsident Steinmeier/SPD. Die systematische Geschichtsfälschung über die DDR.

AlbertoSPD1

“Herr Alberto wird nicht nur seinen persönlichen Werdegang darlegen, sondern auch von einer Reise durch mehrere afrikanische Länder erzählen, auf der er im vergangenen Jahr als Teil einer Delegation von Außenminister Frank-Walter Steinmeier war”. SPD Karlsruhe

IbraimoSteinmeier181

Ibraimo Alberto mit Bundespräsident Steinmeier/SPD: “Wie die Götter”. Ausriß.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/10/03/ex-geheimdienstkoordinator-steinmeierspd-schwingt-am-3-oktober-2020-wieder-grosse-reden-ob-er-den-fall-ibraimo-alberto-wegen-der-deutsch-deutschen-brisanz-anspricht-oder-verschweigt/.

- Steinmeier und Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/07/brasilien-lula-in-berlin-2012-brasilianischer-systemkritiker-marcelo-machado-pereira33-wurde-aus-lula-veranstaltung-entfernt-laut-medien-pereira-zeigte-spruchband-brasilien-ist-das-land-der-k/

SPDWirkönnendas17

Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/

MaasEulen1

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SteinmeierErfurt2

-http://www.hart-brasilientexte.de/2019/09/01/hat-sich-ex-geheimdienstkoordinator-steinmeier-in-polen-offiziell-dafuer-entschuldigt-dass-hitler-offizier-helmut-schmidt-beteiligt-am-kriegsverbrechen-von-leningrad-weiterhin-spd-ikone-spd-idol-i/

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Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die groteske Propaganda für ein heftig umstrittenes Buch: “Ende der 1980er Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet”. Wahrheit oder dreiste Lüge? Weiter warten auf eine offizielle Stellungnahme vom ostdeutschen bpb-Chef Thomas Krüger/SPD:

Krügerbpb2

Ausriß – bpb-Chef Thomas Krüger/SPD aus Buttstädt/Thüringen.

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Fall Manuel Diogo: http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/08/die-bundeszentrale-fuer-politische-bildungbpb-und-die-groteske-propaganda-fuer-ein-heftig-umstrittenes-buch-ende-der-1980er-jahre-wird-sein-bester-freund-von-rechtsextremen-ermordet-wahrheit-od/

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WerhatunsverratenSoz15

“Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!”. Protestplakat in Erfurt, Ausriß.

Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/.

Ibraimo Alberto und Ex-Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier in Mosambik 2015 – das offizielle Video des Auswärtigen Amtes:https://www.youtube.com/watch?v=FJQpCt2nLTc

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Ausriß:“Hier kommt Ibraimo Alberto, Mitglied der Delegation von Außenminister Steinmeier in Mosambik”.

IbraimoSteiniMosambik152

“Meine Heimat ist Deutschland. Ich genieße mein Leben in Karlsruhe”.

Die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. sprach von einem “Fälscherskandal,  wirklich ganz dickes Kaliber”. Steinmeier und andere hätten sich hier Meriten als Lügenbarone erworben, hieß es. 

AlbertoSPD2

 

SPD Karlsruhe.

Ibraimo war kein Freund von Manuel Diogo, kannte diesen gar nicht, wie Recherchen bestätigten.

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“Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.”http://www.hart-brasilientexte.de/2021/03/13/luegenstaat-luegen-politiker-luegen-medien-luegen-schriftsteller-fall-manuel-diogo-keine-anhaltspunkte-fuer-toetungsdelikt-und-manipulationen-berliner-zeitung-13-3-2021/

Der LINKE-Skandal um Manuel Diogo: 2020 betont die LINKE-Bundestagsfraktion in einem Antrag offenbar wider besseres Wissen, daß der Mosambikaner Manuel Diogo 1986 in der DDR getötet worden sei. Theoretisch müßte nunmehr das Bundestagspräsidium von der LINKE-Fraktion Auskunft darüber einfordern, warum die Abgeordneten in dem Antrag eine komplett falsche Behauptung als Fakt ausgaben. Doch wie es aussieht, passiert dies aus den bekannten Gründen nicht… **

…So unter anderem der ungeklärte Mordfall des 23-jährigen Vertragsarbeiters Manuel Diogo aus Mosambik, der 1986 in Borne/Bad Belzig brutal zusammengeschlagen und getötet wurde (vgl. https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/vertuschte-die-ddr-einen-rassistischen-mord-potsdamer-staatsanwaltschaft-untersucht-fall-joao-manuel-diogo/25960332.html).

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Zitiert aus Bundestagsantrag – welche Abgeordneten sich an der Kampagne beteiligen: 

ANTRAG DER ABGEORDNETEN GÖKAY AKBULUT, BRIGITTE FREIHOLD, DR. ANDRÉ HAHN, MATTHIAS W. BIRKWALD, SUSANNE FERSCHL, SYLVIA GABELMANN, MATTHIAS HÖHN, ULLA JELPKE, DR. ACHIM KESSLER, KATJA KIPPING, JUTTA KRELLMANN, PASCAL MEISER, CORNELIA MÖHRING, NIEMA MOVASSAT, PETRA PAU, MARTINA RENNER, KERSTEN STEINKE, FRIEDRICH STRAETMANNS, JESSICA TATTI, HARALD WEINBERG, PIA ZIMMERMANN, SABINE ZIMMERMANN (ZWICKAU) UND DER FRAKTION DIE LINKE.

LinkeAntrag2

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Die Linke-Fraktion bezieht sich ausdrücklich auf die Falschdarstellung des Berliner Tagesspiegels, obwohl den Abgeordneten die Fakten über den Fall Diogo natürlich wie jedem sonstigen Interessierten vorlagen:

“Nach Angaben seiner Begleiter war Diogo in dem Zug von Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen worden. An den Füßen gefesselt soll er noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden sein.”

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Die Begleiter hatten indessen etwas völlig anderes ausgesagt:

 “Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur.” Berliner Zeitung 2020

“Die Polizei befragt Zeugen, Kollegen, Diogos Freundin, die Zugführerin, den Lokführer, den Werkleiter. Es ist keine Rede von Neonazis, es gibt keinen Hinweis darauf, dass hier ein Mord verheimlicht wurde.”

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Besonders bedenklich: An dem Antrag beteiligen sich auch ostdeutsche, in der DDR geborene Abgeordnete wie die Thüringerin Kersten Steinke aus Bad Frankenhausen, Petra Pau aus Ostberlin, André Hahn aus Ostberlin, Matthias Höhn aus Stolberg, Katja Kipping aus Dresden, Sabine Zimmermann aus Pasewalk…

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RamelOld205

Kersten Steinke, LINKE-Bundestagsabgeordnete, neben LINKE-Ramelow.

Kipping19

Ausriß, Katja Kipping. LINKE-Frauenpower und Fall Manuel Diogo…

Bemerkenswert, mit wem sich die Linkspartei gerne ins selbe Boot setzt.

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Theoretisch müßte nunmehr das Bundestagspräsidium von der Linke-Fraktion Auskunft darüber einfordern, warum die Abgeordneten in dem Antrag eine komplett falsche Behauptung als Fakt ausgaben. Doch wie es aussieht, passiert dies aus den bekannten Gründen nicht…

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Ausriß: “Nicht die Unfalltheorie der DDR-Behörden aus dem Jahr 1986 ist erfunden, sondern die Mordtheorie 30 Jahre später”. Linkspartei jetzt unter enormem Rechtfertigungsdruck in Ostdeutschland…Was heute als “links” gilt.

Linkspartei-Skandal um Manuel-Diogo-Fall – LINKE-Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut und LINKE-Landtagsabgeordnete Andrea Johlige offenbar immer noch nicht zurückgetreten, aus der Partei ausgeschlossen. Will die neue LINKE-Spitze den Fall aussitzen?(Eigentlich alles ein Leckerbissen für Kommunikationswissenschaftler, aber die dürfen nicht) Warum dem Neuen Deutschland die Leser davonlaufen… **

Gökay Akbulut – für die “Integrations- und Migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion” im deutschen Bundestag ist es ein Fakt, daß der Mosambikaner Manuel Diogo 1986 in der DDR von Neonazis ermordet worden ist.

DiogoAkbulut20

Ausriß 2020. Weiter warten auf Beweise von Gökay Akbulut, daß es eine “Ermordung” war…

Johlige1

Ausriß.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/

GysiOstStimme17

“Stimme des Ostens”. Wahrheit oder Fake News? Weiter warten auf Gysi-Positionierung zum Manuel-Diogo-Fälscherskandal seiner Partei, zur Diffamierung von Ostdeutschen…

Warum hat Gysi als Ostdeutscher nicht verhindert, daß sich die Linkspartei trotz Kenntnis der Faktenlage an der Diffamierungskampagne intensiv beteiligt?

GysiAltmaier18

Ausriß.

Gysi und seine Kumpels: http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/21/gysi-und-seine-kumpelsgauland-spricht-gerade-bundestagsdebatte-am-21-3-2018/

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GysiSeehofer18

Ausriß.

In Ostdeutschland ist von Mitgliedern der früheren PDS immer wieder zu hören, daß mit der Gründung der Partei Die Linke, der Hinzunahme sogenannter West-Linker, von interessierter Seite erreicht werden sollte, die Ost-Linke angesichts ihrer spezifischen Systemkritik und des sehr unbequemen Erfahrungsschatzes aus DDR-Zeiten plattzumachen, zu vernichten.

Gera45

Kurioser Parteiname…

 Die juristische Begründung der Staatsanwaltschaft Potsdam von 2021 zum Fall Manuel Diogo hat westdeutsche Versuche zum Scheitern gebracht, mit Hilfe einer Unzahl von Aktivisten verschiedenster gesellschaftlicher Bereiche die DDR als Land zu definieren, in der Ausländer von Neonazis ermordet wurden. Zahlreiche andere westdeutsche Falschurteile über die DDR und ihre Bewohner werden indessen tagtäglich weiter in Gehirnwäsche-Propagandakampagnen nach Art der Diogo-Kampagne verbreitet.

BNDMedienKnaur

“Undercover. Wie der BND die deutschen Medien steuert.” Erich Schmidt -Eenboom, Knaur-Verlag.

“Bespitzelung

BND setzte Nazi-Täter für “Operation Fadenkreuz” ein

BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ in den Fünfzigerjahren Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs und Journalisten bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.” DER SPIEGEL, Okt. 2016

“BND beschäftigte den Erfinder der Vergasungswagen.” DIE WELT 2011 zu den Wertvorstellungen des westdeutschen Geheimdienstes BND.

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Traut sich die Berliner Zeitung wegen der neuen Ost-Besitzer – jetzt auch an brisante Mosambik-Themen wie dieses?:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/. Viele halten die Berliner Zeitung immer noch viel zu sehr an Stil und Inhalt westdeutscher Medien orientiert, mit viel zu wenig Ostprofil, dafür einem Übermaß an westlichem realitätsfremdem politisch korrekten Gesülze.

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“Lügen und Halbwahrheiten über Gräueltaten in der DDR”:

 DiogoLeserbriefe1

 Ausriß Berliner Zeitung.

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Ausriß.

“Bitte waschen Sie Ihre Hände. tagesschau. Ihr Gehirn waschen wir.”

Neues Deutschland und Propaganda für den Max-Annas-Krimi:https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127319.max-annas-am-ende-alles-gut.html

AnnasND1

“Er hatte den mosambikanischen Vertragsarbeiter im Juni 1986 zum Zug in Ost-Berlin gebracht, in dem er von Neonazis umgebracht wurde”. Wahrheit oder dreiste Lüge? Das ND kannte aus DDR-Zeiten die tatsächliche Faktenlage sehr genau, die jetzt von der Staatsanwaltschaft Potsdam als korrekt bestätigt wurde.

Max Annas in Kriminetz: …Trotz einiger Überschneidungen zum Fall Manuel Diogo ist die ganze Geschichte ein Roman, alle handelnden Figuren sind Produkt meiner Imagination. Auch Ort und Zeit habe ich verändert, um mich freier zu fühlen beim Schreiben. Ich folge allerdings bis heute den Entwicklungen, die der Fall nimmt. Im Moment beschäftigt sich die Polizei in Potsdam mit der Frage, ob sie wieder ermitteln soll – und will….

“Aufregung um Max Annas. Von Hartmut Mechtel”(ostdeutscher Krimiautor), Februar 2020. http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/

Aufregung um Max Annashttp://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/

Es gibt zwei mögliche Betrachtungsweisen. Zum einen kann man “Morduntersuchungskommission” als Krimi betrachten. Zum anderen kommt später dran. Ein Krimi also, gar ein historischer. Er spielt vor 37 Jahren in einem Land, das es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Der Autor hatte es bestenfalls besuchsweise kennengelernt, aber wenn der Krimi in noch fernerer Vergangenheit spielen würde, in der Blütezeit der Hanse oder unter Mönchen im Mittelalter, wäre nicht mal das möglich gewesen. Darf der Westdeutsche einen Krimi schreiben, der in der DDR spielt? Auf jeden Fall. Die DDR bietet sich an für romanhaft düstere Begebenheiten unter den wachsamen Augen der Stasi. Annas schuf eine MUK (die sprachökonomische Abkürzung versteht heute keiner mehr, also schrieb er das Wort im Titel aus), schildert den trotz der Blutspritzer grauen Alltag, und dann geschieht ein Verbrechen, das so ekelhaft ist, wie es sich für einen Krimi gehört. Natürlich wird der redliche Detektiv (ein Oberleutnant, heute würde man Oberkommissar sagen) von oben (das sind die eigenen Vorgesetzten und zusätzlich noch der Geheimdienst) behindert, auch das gehört zum Genre und geschieht in hunderten von Westkrimis. Der Kommissar trinkt viel, sogar im Dienst. Auch wenn so etwas in der Wirklichkeit selten vorgekommen sein dürfte, gehört es zum Genre. Sherlock Holmes hat sogar gekokst. Was im Krimi geschieht, sollte einerseits spektakulär (ein Mord, den aufzuklären lohnt) und andererseits möglich sein. Die zertrümmerte Leiche eines Afrikaners wird an einer Thüringer Bahnstrecke gefunden. Hinreichend spektakulär. Gab es in der DDR Ausländerfeindlichkeit? Natürlich. Wurde in der DDR die Öffentlichkeit für unangenehme Wahrheiten behindert? Allerdings. Darf ein Krimi Verbrechen erfinden, die nie geschehen sind? Klar darf er das, davon lebt das Genre, davon lebte es auch schon in der DDR, in der auf den Buchseiten viel mehr Mordopfer ausbluteten, als es in der Wirklichkeit gab. Die Handlung ist prinzipiell möglich unter Berücksichtigung der Genrekonvention. Der Autor hat mit dem Schreiben von Dialogen Probleme, sie sind oft gestelzt und fast immer witzlos. In der DDR wurden bis zum Überdruss Phrasen gedroschen. Aber nicht unbedingt im Privatgespräch, nicht mal unter Polizisten. Das permanente Anagitieren im Privatgespräch ist unglaubwürdig. Ich empfand die Erzählweise als langweilig. Die Charaktere bleiben blass, selbst der redliche Detektiv hat wenig Profil, und dass er am Ende zum Vigilanten wird wie der Punisher, ist nur deshalb nachvollziehbar, weil Otto Castorp so blass bleibt, dass alles möglich ist (außer, vielleicht, seinem aus Thomas Manns “Zauberberg” entlehnten Familiennamen, der denn doch hochstaplerisch wirkt für den, es mitbekommt). Zusammengefasst: “Morduntersuchungskommission” ist ein durchschnittlicher Krimi, der das Genre bedient. “Durchschnittlich” mag im Einerseits der wichtigste Begriff sein.

Das Andererseits freilich kann selbst ich nicht schönreden: Andererseits ist das Buch eine propagandistische Kampfschrift, vom Autor gewollt, vom Verlag gepusht, von Kritikern wegen seiner Authentizität bejubelt. Es wird behauptet, das sei mehr als ein Krimi. Den Fall habe es, wenn auch an einem anderen Ort und in einem anderen Jahr, wirklich gegeben. Die Wahrheit? Dass der Mosambikaner Manuel Diogo, dem das Buch gewidmet ist, von Rassisten ermordet wurde, haben Sensationsjournalisten erfunden. Realer Rassismus im Osten – das waren Beschimpfungen, Spottnamen, allenfalls Schlägereien (von denen man nichts in Zeitungen las; Öffentlichkeit über Unerwünschtes wurde in der DDR durch Klatsch und Tratsch und auch durch das Westfernsehen hergestellt; hätte es einen rassistischen Mord an einem Mosambikaner gegeben, dann hätte die Stasi vertuschen können, soviel sie wollte, wir hätten davon erfahren). Die bekanntesten “Neonazis”, die Ost-Skinheads, waren zunächst eher unpolitisch, bis sich ein kleiner Teil dann nach rechts orientierte, aber selbst dann eher Linke (oder was sie dafür hielten) attackierte als Ausländer. So bekannt, dass sich ihre Existenz nicht mehr vertuschen ließ, wurden sie 1987, als eine Gruppe die Berliner Zionskirche stürmte, auf die Besucher eines Konzerts einschlug, dabei rechtsradikale Parolen brüllte und eine Massenpanik auslöste. Die Polizei griff nicht zeitnah ein, vermutlich, weil die Konzertbesucher oppositionsverdächtig waren und man ihnen die Dresche gönnte, nahm aber dann doch die Schlägerbande fest. Rechtsradikalismus wurde zwar verschwiegen, aber nicht toleriert. Wobei nicht alles rechts war, was so genannt wurde. Selbst ein Hakenkreuz war nicht immer eindeutiges Symbol rechter Gesinnung. Der verordnete Antifaschismus weckte Überdruss; mit nichts konnte man die Machthaber besser ärgern als mit einem Hakenkreuz. Und dann gar noch auf die Mauer eines jüdischen Friedhofs geschmiert, so groß, dass es die Vorbeigehenden sahen, es sich also im Buschfunk mit Sicherheit verbreiten würde. War das antijüdisch? Ja, aber nicht nur. Es war, was heute gern vergessen wird, gegen die verordnete politische Korrektheit gerichtet, unreif oppositionell. Die Skinheads waren von Stasispitzeln unterwandert, und fielen sie deutlich auf (durch Schlägereien oder rechte Parolen in der Öffentlichkeit), wurden sie festgenommen, eingesperrt und oft vom Westen freigekauft und als Märtyrer des Unrechtsregimes begrüßt; bis dahin beschreibt es Ottos Stasi-Bruder in Annas’ Buch richtig, dann geht der Propaganda-Gaul mit dem Autor durch. Die (de facto wenige Dutzend) abgeschobenen nationalistischen Rowdys vernetzen sich im Westen. “Wir produzieren die Neonazis für die BRD?” fragt daraufhin Otto seinen Stasibruder. Tolle Erklärung. Selbst die Westneonazis sind also (zu großen Teilen) Ostprodukte. Da sind sie drüben ja fein raus. Was auch immer sie selbst taten, die DDR war schlimmer. Warum ist das Mordopfer im Buch ausgerechnet Mosambikaner? Auf den ersten Blick: weil der zugrundegelegte Unfall einen Mosambikaner betraf. Auf den zweiten Blick: um vergessen zu machen, dass die Bundesrepublik (der BND) in Mosambik eine Mörderbande unterstützte, die Hunderttausende ermordete, darunter auch Entwicklungshelfer aus der DDR. Die Beteiligung des BND ist hinreichend bekannt, auch wenn sie von der (jetzigen) Regierung bestritten wird. Im Buch kommt sie nicht vor, dafür aber, dass die DDR schuld daran sei, dass ein Mosambikaner aus rassistischen Gründen ermordet wurde, weil existierender Rassismus vertuscht worden sei. Annas werfe die Frage auf, heißt es in einer Rezension, “inwieweit die verordnete Ignoranz gegenüber rassistischen und neonazistischen Tendenzen in der DDR die heutige fremdenfeindliche Gewalt in Ostdeutschland befeuert.” Nicht etwa die Realitäten der Gegenwart befördern Fremdenfeindlichkeit, sondern die Ignoranz eines vor 30 Jahren abgeschafften Staates. So einfach kann man sich die Welt machen.

Das wäre ein schöner Schlusssatz gewesen, obwohl längst nicht alles gesagt ist, doch auf einen Satz (der nicht von Annas stammt, sondern von seinem Lektor oder den PR-Strategen seines Verlages) muss ich noch eingehen: “Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt.” Spiegel-Kritiker Marcus Müntefering mildert die maßlose Übertreibung der Formulierung leicht ab, um dann desto kräftiger nachzutreten: “Aktuelle Kriminalromane, die in der DDR angesiedelt sind, gibt es bislang ähnlich wenige, wie es Möglichkeiten gibt, nachzuvollziehen, wie es eigentlich um die Kriminalliteratur der DDR bestellt war. Viel wird es da wohl nicht zu entdecken geben, das Genre war von den Machthabern eher ungern gesehen; schließlich konnte es Verbrechen, vor allem aus ideologischen Motiven, nur im Westen geben, als Folge der Verfehlungen des Kapitalismus.” Als hätte Bosheit allein noch nicht gereicht, musste sie auch noch mit Unwissenheit gepaart werden. Krimis waren die auflagenstärkste Genreliteratur der DDR. Erstauflage der wichtigsten Edition “DIE-Reihe”: 100.000 Exemplare; es gab Nachauflagen, weil die erste Auflage meist in einer Woche restlos verkauft wurde; der Verlag Das Neue Berlin war, wie fast alle Verlage, in Parteihand; dass die Machthaber das Genre ungern sahen, ist Blödsinn. Was sie tatsächlich ungern sahen, war Kritik an der Gesellschaft, unabhängig vom Genre, aber der Krimi durfte sich mehr erlauben, weil er von Verbrechen erzählte, die außer in den Fünfzigern eher nichts mit dem Kapitalismus zu tun hatten, also hausgemacht waren. Der Krimi ist seiner Natur nach gesellschaftskritisch, das war in der DDR nicht anders als überall auf der Welt. Und er wurde massenhaft gelesen, weil er als eine Art Presseersatz diente: Was die Zeitungen nicht druckten, stand im Krimi. Ging man zu weit in der Kritik, griff freilich die Zensur ein und stoppte das Buch (ist mir selbst einmal passiert; “Unter der Yacht”, 1988 geschrieben, erschien erst 1991; Verbrechenshintergrund war übrigens die zur Existenzvernichtung eingesetzte verordnete Ideologie), aber auch die erschienenen Krimis waren eher kritisch als apologetisch. Ob sie auch groß waren, sei dahingestellt, die meisten eher nicht, aber es waren Dutzende dabei, die die Größe des Annas-Krimis mindestens erreichten (was freilich nicht wirklich schwer ist). Was der DDR-Krimi soll, kann und darf, wurde bereits zu DDR-Zeiten – zuweilen heftig – öffentlich diskutiert (dokumentiert in “Tatbestand. Ansichten zur Kriminalliteratur der DDR 1947-1986? von Reinhard Hillich, © Akademie-Verlag 1988), inzwischen sind etliche neuere Betrachtungen zum Krimi Ost erschienen. Dabei geht es um Krimis aus der DDR. Kurz nach 1990 erschienen auch einige Krimis von Ost-Autoren über den gerade untergegangenen Staat; wer auf sich hielt, schrieb seinen Wendekrimi, so kritisch wie Annas, aber im Unterschied zu ihm dabei wahrhaftig. Um nicht nur mich anzupreisen, nenne ich ein paar Namen und Titel: Tom Wittgen, “Staatsjagd”. Jan Eik: “Wer nicht stirbt zur rechten Zeit”. Karl Heinz Berger: “Was ich weiß, macht mich heiß”. Wolfgang Schreyer: “Nebel”. Das war es noch lange nicht, mag hier aber reichen. Es gab Krimis in der DDR, und es gab einigermaßen große Krimis über die DDR, so wie es auch zugängliche Bücher über den Krimi Ost gibt. Es wäre nicht wirklich schwer, etwas darüber zu erfahren, wenn man es denn wissen wollte. Aber Wissen stört, wenn es um Propaganda geht.

“Erfindung eines Verbrechens – der Fall Diogo”. Berliner Zeitung 2021. Ein Heer von Miterfindern – per Google-Suche kennt man sie rasch – und kann darüber reflektieren, ob es sich um Berufslügner handelt. Warum der Begriff “Lügenpresse” in Deutschland so populär ist – und vor allem in Ostdeutschland jetzt noch viel mehr:

Deutschlandfunk Kultur: “Der Roman ist dem Mozambikaner Manuel Diogo gewidmet, der 1986 in einem Zug zwischen Berlin und Dessau ermordet wurde.” Wahrheit oder dreiste Lüge des Redakteurs?https://www.deutschlandfunkkultur.de/max-annas-morduntersuchungskommission-alte-und-neue-nazis.2150.de.html?dram:article_id=457023

“Erfurter Herbstlese”: “Dieser Manuel Diogo, geboren im selben Jahr wie Max Annas, kommt Anfang der 80er Jahre als Vertragsarbeiter aus Mosambik in die DDR. Hier endet sein kurzes Leben auf schreckliche Weise. Im Juni 1986 wird er in einem Zug auf der Strecke von Berlin nach Dessau bestialisch getötet. Weil Fremdenhass nicht in das offizielle Bild passt, weil es in der DDR keine Rassisten und Neonazis geben kann und also keine geben darf, wird das Geschehene unter den Teppich gekehrt.”https://www.herbstlese.de/de/artikel/neuigkeiten/mord-der-ddr/000708/

DER FREITAG:

“Was nicht sein darf

Krimi 1983, DDR: Ein Mann aus Mosambik wird ermordet. Max Annas’ neuer Roman basiert auf wahren Ereignissen…Der Fall an sich ist angelehnt an ein Verbrechen aus dem Jahr 1986. Damals ermordeten Neonazis den mosambikanischen Vertragsarbeiter Manuel Diogo auf der Zugfahrt von Berlin nach Dessau…

Kirsten Reimers Ausgabe 45/2019?
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Frankfurter Rundschau: 

…Max Annas erzählt in „Morduntersuchungskommission“ von einem Verbrechen, das es in der DDR nicht geben durfte.

Wer die Lektüre dieses Romans mit der Widmung beginnt, wird vom Autor Max Annas auf den authentischen Hintergrund seiner Geschichte verwiesen…https://www.fr.de/kultur/literatur/neuer-krimi-max-annas-tote-gleis-12895740.html

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Unmengen weiterer Buchrezensenten haben ebenfalls bei der Kampagne mitgemacht – per Google rasch zu finden…

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Ein westdeutscher Aktivist lügt einen rassistischen Mord in der DDR herbei, der MDR verbreitet die Lügengeschichte, ein „Schriftsteller“ springt auf und wird dafür von Bundespräsident Steinmeier in einer Delegation nach Afrika mitgenommen. Der Fall – wahre Geschichte war ein Unfall im Vollrausch – zeigt exemplarisch, wie der Osten delegitimiert wird: alles Rassisten und Mörder. So soll jedes politische Selbstbewusstsein verhindert werden. Dr. Maximilian Krah/AfD/Europaparlament

KrahTwitt1

-Haarsträubende Falschdarstellung des Neuen Deutschland – wie Ibraimo Alberto definiert wird: “…Ibraimo Alberto, damaliger Freund und Gruppenleiter von Diogo…”. Ibraimo war weder Freund noch Gruppenleiter von Manuel Diogo. Im ND-Text fehlt nahezu alles Wichtige, Wesentliche(Rolle von Gökay Akbulut etc.):https://www.neues-deutschland.de/artikel/1149670.manuel-diogo-keine-ermittlungen-im-fall-manuel-diogo.html. …Der Historiker Harry Waibel sieht dagegen die Entscheidung der Potsdamer Staatsanwaltschaft kritisch. »Es gibt weiterhin ernsthafte Zweifel an der Version ›Unfalltod‹ eines Alkoholisierten«, sagte der Forscher gegenüber »nd«. »Wurde mit den ehemaligen drei oder vier Begleitern von Diogo, die im Zug waren, gesprochen?« Bereits damals hätten Transportpolizei und auch das Ministerium für Staatssicherheit darauf verzichtet, die Begleiter von Diogo zu befragen, so Waibel…

Natürlich wurde mit den Begleitern von Diogo gesprochen, sogar 2020…

“Der Todesfall des Mosambikaners Manuel Diogo (links) von 1986 warf viele Fragen auf.” Neues Deutschland schreibt nicht, wo angeblich viele Fragen aufgeworfen wurden – in der DDR, unter den Ostdeutschen jedenfalls nicht, die wußten Bescheid. Ausgerechnet das ND outet sich als Fan des heftig umstrittenen, renommierten ostdeutschen Historikern als inkompetent abgelehnten Waibel…

Voller sachlicher Fehler auch dieser ND-Text: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1129027.ddr-vertragsarbeiter-vor-den-baseballschlaegerjahren.html.

Was das ND intellektuell-journalistisch nicht mehr packt, steht in der Berliner Zeitung – das Manuel-Diogo-Dossier: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/manuel-diogo

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Das Deutsche Nationaltheater Weimar – ebenfalls Waibel-Fan – und jetzt unter gehörigem Rechtfertigungsdruck. Wieviel Honorar wurde Waibel gezahlt, damit er die Geschichte vom Neonazi-Mord an Manuel Diogo erzählt? Der gravierende Niveau-Absturz des DNT nach der feindlichen Übernahme von 1990, die heutigen ideologischen Leitlinien…

WaibelDNT1

Ausriß – wie das DNT heute tickt…

WaibelDNT2

Tritt Generalintendant Hasko Weber jetzt vors Publikum/publiziert eine Presserklärung und entschuldigt sich – oder ist er dazu zu feige?

Auch Jahrzehnte nach der feindlichen Übernahme der DDR führen in Westdeutschland Sozialisierte – Politmarionetten, Autoritäten und deren Anhang – einen regelrechten Krieg um die Deutungs-und Interpretationshoheit über alles, was die DDR betrifft. Indessen geht diese Deutungs-und Interpretationshoheit dennoch mehr und mehr verloren, machen sich Ostdeutsche über das offizielle DDR-Bild zunehmend lustig, lehnen es ab, definieren es als Produkt von Kolonisatoren, für die wegen ihrer marktwirtschaftlichen Sozialisation die soziokulturelle, politisch-wirtschaftliche Situation in der DDR nicht nachvollziehbar sei.

Faktenresistenter Umgang von Westpolitikern, Westparteien, Westmedien mit dem Sachverhalt Manuel Diogo dürfte gängige Auffassungen der Ostdeutschen über gravierende Mentalitätsunterschiede, heftige soziokulturelle Kontraste zwischen Ost und West weiter verstärken. In der DDR war seit 1986 jedermann bekannt, daß Manuel Diogo nicht von Neonazis ermordet wurde…Auf westdeutscher Seite brauchte man immerhin über 35(!) Jahre, um zu der selben Erkenntnis zu gelangen…Wie lange wird es noch bei vielen anderen Sachverhalten eindeutiger Faktenlage dauern?

Waibel/Wikipedia:

Werk und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine 1996 als Buch erschienene Dissertation Rechtsextremisten in der DDR bis 1989 wurde in politikwissenschaftlichen Arbeiten von Steffen Kailitz und Christoph Butterwegge rezipiert. Waibel vertritt unter anderem die These, dass die autoritäre Struktur der DDR gegenüber Jugendlichen besonders wirksam gewesen sei und eine wesentliche Voraussetzung dafür war, dass Jugendliche fremdenfeindliche und profaschistische Einstellungen übernehmen konnten.[4] Bürokratismus und Zentralismus seien der ideale Nährboden für rechtsextremistische Einstellungen gewesen. Die DDR-Führung habe einen Obrigkeitsstaat geschaffen, der es für Rechtsextreme leicht gemacht habe, gesellschaftliche Anknüpfungspunkte zu finden.[5]

Im Jahre 2011 legte Harry Waibel das Buch Diener vieler Herren vor. Darin stellte er 1500 Kurzbiografien von Personen der Jahrgänge 1880–1925 zusammen, die „sowohl für Nazi-Deutschland als auch in der SBZ/DDR aktiv“ in mehr oder weniger wichtigen Berufen, wie Politiker, Soldaten und Polizisten, Mediziner, Wissenschaftler, Manager, Theologen und Pfarrer, Künstler und Sportler tätig gewesen waren. Dafür wertete er Personennachschlagewerke aus und verglich sie mit der Überlieferung des Berlin Document Center. In der Rezension im Portal für Politikwissenschaft wird angemerkt, dass bloße Mitgliedschaften allein für die endgültige Einschätzung einer Person nicht ausreichten, „bestimmte Tendenzen lassen sich aber in jedem Fall feststellen. Es ist zu wünschen, dass die umfangreiche Materialsammlung zu weiteren Forschungen anregt“.[6]

Unter dem Titel Die braune Saat. Antisemitismus und Neonazismus in der DDR erschien 2017 Waibels Studie, die neonazistische, rassistische und antisemitische Propaganda- und Gewalttaten belegte. Sie stützte sich laut Micha Brumlik auf 2000 als „streng geheim“ klassifizierte Quellenmaterialien, u. a. des „Ministeriums für Staatssicherheit“. Anlässlich des Anschlags auf die Synagoge in Halle 2019 stellte Brumlik fest, dass die Studie „noch immer und skandalöserweise viel zu wenig“ rezipiert sei.[7]

Waibel gilt als einer der wenigen Historiker, der rassistische und rechte Gewalt in der sich als antifaschistisch darstellenden DDR erforschte. Er ist jedoch nicht unumstritten. Laut der Taz kritisierte der Soziologe Hartmut M. Griese in einer Rezension, dass Waibel zu oft „konsistente Analysen weitgehend schuldig“ bleibe. Bemängelt wird auch, dass seine Kritik an der deutschen Geschichtswissenschaft mitunter zu pauschalisierend ausfalle. Die unterschiedlichen Rezensenten seien sich jedoch darin einig, dass es ein Verdienst Waibels ist, Hunderte von Akten durchleuchtet zu haben. „Denn damit begegnet er dem größten Problem der Forschung: Es gibt kaum Belege für die Taten.“[8]

Die Journalistinnen Anja Reich und Jenni Roth warfen Waibel in der Berliner Zeitung vor, mittels “Halbwahrheiten und Manipulationen” Geschichte umzuschreiben.[9]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel in Sammelbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jugendliche Rechtsextremisten in der DDR und die Reaktionen der FDJ. In: Helga Gotschlich (Hrsg.): „Links und links und Schritt gehalten …“ Die FDJ: Konzepte, Abläufe, Grenzen. Metropol Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-926893-60-5, S. 276–289.
  • Neofaschisten in der DDR. In: Manfred Büttner (Hrsg.): Braune Saat in jungen Köpfen. Band 1 Theorie und Ideologie des Rechtsextremismus und Nationalsozialismus in Geschichte und Gegenwart. Schneider Verlag, Baltmannsweiler 1999, ISBN 3-89676-147-1; S. 57–65.

Artikel in Zeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neofaschismus in Ostdeutschland. In: Ost-West-Gegeninformationen, Vierteljahresschrift. Nr. 4/1996, Dossier.
  • Rechtsextremismus in der DDR. In: Deutsche Lehrerzeitung (DLZ). 28. März 1996, Ausgabe 13, S. 7.
  • Kritik des Antisemitismus in der DDR. In: Sozial.Geschichte. Heft 3/2006 (online)
  • Kritik des Anti-Faschismus in der DDR. In: sozial.geschichte.extra. 3. Dezember 2007 (PDF).
  • Verleugnende Verdrängung. Rassisten in der DDR und die Folgen bis heute. In: Kritiknetz – Zeitschrift für kritische Theorie der Gesellschaft. 2013 (PDF).
  • Betrachtungen über die Diskussionskultur von Linken in Deutschland. In: Zeitschrift antirassistischer Gruppen (ZAG). Nummer 64/2013, Berlin, S. 18.
  • Krise des Anti-Faschismus. In: Zeitschrift antirassistischer Gruppen (ZAG). Nummer 66/2014.
  • Rassismus in der DDR. Über den gescheiterten Antifaschismus der SED. In: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik. Ausgabe 2/2015. Heft 75, Jena, S. 41.
  • Der gescheiterte Antifaschismus der SED. In: Kritiknetz – Zeitschrift für kritische Theorie der Gesellschaft. 2015 (PDF, 232 kB).
  • Rassismus in der DDR. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat. Ausgabe Nr. 39/2016, S. 111.

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Auch die FU Berlin fördert Waibel:https://www.welt.de/geschichte/article157749931/In-der-DDR-gab-es-Neonazis-Sie-lynchten-Gastarbeiter.html

Wie sich DIE WELT verheddert: “Obwohl seine drei Begleiter, ebenfalls aus dem damals kommunistisch regierten Mosambik, seinerzeit ausgesagt hatten, Diogo sei im Zug von Neonazis zusammengeschlagen und an den Füßen gefesselt, aber noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden, stellten die DDR-Behörden seinen Tod als Unfall dar.”

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Die drei Begleiter hatten dies nicht ausgesagt: “Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur.” Berliner Zeitung 2020

“Die Polizei befragt Zeugen, Kollegen, Diogos Freundin, die Zugführerin, den Lokführer, den Werkleiter. Es ist keine Rede von Neonazis, es gibt keinen Hinweis darauf, dass hier ein Mord verheimlicht wurde.”

 

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“Manuel,  sein bester Freund, aus Mosambik, wird von Neonazis erschlagen”. Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wahrheit oder dreiste Lüge, Geschichtsfälschung?

DIE ZEIT: “Max Annas hat dieses Buch Manuel Diogo gewidmet, einem Vertragsarbeiter aus Mosambik, der 1986 bei Bad Belzig auf ähnliche Weise getötet wurde und dessen Fall bis heute ungelöst ist.” Auch das Hamburger Wochenblatt an der Kampagne aktiv beteiligt…

Die Linkspartei sprach stets von “Ermordung”. Wurde die Öffentlichkeit von der Partei, ihren Führungsleuten frech angelogen oder nicht? Gysi, Kipping, Bartsch etc. – alle müssen nun in ausführlichen Presseerklärungen Position beziehen.

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Niedersachse Ramelow und die westdeutsche Funktionselite in der Ost-Kolonie.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2021/03/08/internationaler-frauentag-2021/

Neues Deutschland 2019 über die Fake-Doku: “Ein MDR-Team hat sich über Jahre mit rassistisch motivierten Morden in der DDR beschäftigt. Nach diesen Recherchen gibt es mindestens vier Fälle, die bis heute nicht verjährt sein könnten: den der beiden Kubaner in Merseburg sowie die der Mosambikaner Manuel Diogo 1986 in Borne/Bad Belzig und Carlos Conceição 1987 in Staßfurt. In allen Fällen wurden die Ermittlungen von DDR-Politik und Staatssicherheit eingestellt oder stark beeinflusst, meinen die Journalisten.”

Julia Oelkers und Ibraimo Alberto – sogar von der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linkspartei gefördert:https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RMPXC/madgermanes-diese-deutschen?cHash=2c9c774b918fa520e4370944b71cb8a9.

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“Rassistische Morde in der DDR: Aufarbeitung steht weiter aus”. LINKE Sachsen-Anhalt 2020

“Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft(1979-1990)”. Autor Dr. Ulrich van der Heyden widerlegt kuriose Lügen zur Mosambik-und DDR-Geschichte, prüft den Wahrheitsgehalt von offiziellen Versionen und Medien-Agitprop. Wie war das mit Rassismus, Neonazis, dem Rechtsextremisten-Mord an dem Mosambikaner Manuel Diogo in der DDR? Leipziger Universitätsverlag 2019, 725 Seiten. In Wahrheit ein bemerkenswert tiefgründiges Buch über die gesamte DDR-Realität. Mosambik-Dossier 5.

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Die komplexe DDR-Realität – am Beispiel ausländischer Beschäftigter ausführlich geschildert und analysiert.

 

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Ausriß.

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“…dass neben anderen westlichen Staaten die Bundesrepublik  in Gestalt ihres Auslandsgeheimdienstes BND diese Mörder unterstützte, was lange Zeit geleugnet worden war.” Ausriß

 

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“Laut dem USA-Regierungsbericht hat die RENAMO an `unschuldigen mozambikanischen Zivilisten einen der brutalsten Holocausts seit dem II. Weltkrieg` betrieben”. Ausriß.

 

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Ausriß.

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Ausriß.

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Ausriß.

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Ausriß.

Der Fall Manuel Diogo – die Zeitschrift “Ossietzky” analysiert: “Wird die Feststellung der Staatsanwaltschaft Potsdam etwa dazu führen, dass sich die Waibel-Claque in den Medien bei ihrem Publikum entschuldigt, weil es ihm Lügen als Wahrheit verkaufte? Es wäre eine Premiere.” **

Diogo: Aufarbeitung der »Aufarbeitung«

Beginnen wir mit dem Ende. Mitte März teilte die Potsdamer Staatsanwaltschaft mit, sie teile die Auffassung der DDR-Behörden, die 1986 den Tod eines Mosambikaners untersucht und Fremdverschulden ausgeschlossen hatten. So sagte das deren Gerichtssprecher natürlich nicht. Die dpa zitierte ihn mit den Worten, dass die acht Monate währenden »intensiven Prüfungen der Todesermittlungsakten« und der »beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit vorhandenen Dokumente« keinen Anhaltspunkt für ein Tötungsdelikt oder Manipulationen ergeben hätten.

So oder so formuliert: Mit dieser Feststellung wurde eine seit Jahren penetrant verbreitete Behauptung als das überführt, was sie von Anfang an war: eine dreiste und politisch zweckdienliche Lüge.

 

Der 23-jährige Mosambikaner Manuel Diogo – aufgrund eines im Oktober 1981 geschlossenen Regierungsabkommens zwischen der DDR und der Volksrepublik Mosambik zur Ausbildung in der DDR weilend wie insgesamt rund zwanzigtausend seiner Landsleute – war nach einer Feier in Dessau angetrunken in die Bahn gestiegen, verpasste seinen Bahnhof, sprang auf freier Strecke aus dem Zug, um in sein Wohnheim zurückzulaufen, und wurde von einem entgegenkommenden Güterzug erfasst. Daraus strickte Jahrzehnte später ein selbsternannter »DDR-Rechtsextremismus-Forscher« die Legende, es habe sich um einen Neonazi-Verbrechen gehandelt. Mehr noch: Die Stasi habe diesen Mord vertuscht, weil es in der antifaschistischen DDR keine Neonazis geben durfte.

Diese krude These fiel auf fruchtbaren publizistischen Acker. Denn: Im Kanon der Parolen zur Delegitimierung der DDR war und ist besonders jene beliebt, dass die DDR keinesfalls so antifaschistisch war, wie sie von sich behauptete. Das angeblich antifaschistische Fundament des untergangenen Landes sei nur ein Mythos, heißt es immer wieder. Wie eben auch sein Antisemitismus bezeugt sei. Die DDR-Gesellschaft war weitaus rassistischer und fremdenfeindlicher als die in der aufgeklärten Bundesrepublik (und diese Linie wird gezogen bis zur AfD, die doch nicht zufällig im Osten ihre stärksten Bataillone habe. Der braune Osten …).

So nimmt es nicht Wunder, dass die von Harry Waibel in die Welt gesetzte Behauptung vom vertuschten Nazi-Mord an dem Mosambikaner Diogo große Aufmerksamkeit fand. Der Eiferer aus dem Westen – obgleich in der Wissenschaft unbekannt – avancierte in den Medien zum gefragten Fachmann und konnte für jedes Interview bald mindestens vierhundert Euro verlangen. Mindestens. Schließlich brachte er »Beweise« für das vermeintliche Unrecht, das in der Zweiten Diktatur herrschte. Waibel wollte mehrere Hundert rassistische Überfälle in der DDR mit einem Dutzend Toten ausfindig gemacht haben. Diese waren seinerzeit offenbar ausnahmslos von den DDR-Deutschen nicht bemerkt worden. Klar, die Stasi hatte sie erfolgreich vertuscht.

Natürlich habe es einen »institutionellen und strukturellen Rassismus« in der DDR gegeben, wie von Politikern, Experten und vermeintlichen Zeitzeugen wiederholt bekräftigt wurde. Und Waibel, der Spezialist, lieferte ihnen dafür die Beweise. Jene, die sich in der Sache auskannten – etwa der ostdeutsche Kolonialhistoriker Ulrich van der Heyden –, widersprachen vehement, aber folgenlos dieser Unwahrheit: Es gab kein Gesetz – keine politische Rede oder Erklärung, kein Buch, kein Film, kein Gerichtsurteil in der DDR –, das fremdenfeindlich konnotiert gewesen sei und den Vorwurf des Rassismus bedient hätte. Wenn es rassistische Äußerungen Einzelner gab, folgten Konsequenzen auf dem Fuße: Das reichte von Abmahnungen bis hin zu Strafprozessen. Natürlich existierten rassistische Ressentiments auch bei Ostdeutschen, räumte auch Ulrich van der Heyden ein. Aber eben kein Alltagsrassismus, der im politischen System begründet gewesen wäre.

Eben dies allerdings behaupteten die »Aufarbeiter«. Wortführer wie Waibel wurden in der Süddeutschen Zeitung, in der Zeit, im Stern, auf NDR und RBB – also den sogenannten Qualitätsmedien – gern zitiert. Rowohlt edierte Max Annas »Morduntersuchungskommission« (Die Zeit am 14. August 2019: »Max Annas hat dieses Buch Manuel Diogo gewidmet, einem Vertragsarbeiter aus Mosambik, der 1986 bei Bad Belzig auf ähnliche Weise getötet wurde und dessen Fall bis heute ungelöst ist.«). Dieser Schlüsselroman wurde von zwei deutschen Literaturjurys ausgezeichnet, von der Kritik laut gelobt und in der Verlagswerbung vollmundig als der »erste große Kriminalroman aus der DDR« gepriesen – als würde es die inzwischen nach Hunderten zählenden einschlägigen Krimis, die in ostdeutschen Verlagen erschienen waren, nicht geben.

Der MDR, das reichweitenstärkste Dritte Programm der ARD, stellte sich ganz in den Dienst der »Aufklärung« dieses DDR-Verbrechens und setzte mit Laiendarstellern die Mordtat in bewegte blutige Bilder um. Der Film (»Schuld ohne Sühne: Warum rassistische Täter in der DDR davonkamen«, 2017) fand in der medialen Echo-Kammer selbstredend großen Zuspruch, er lief in der Folge auch auf 3sat und anderen öffentlich-rechtlichen TV-Kanälen. Ulrich van der Heydens Widerspruch endete mit der Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung.

Das nd veröffentlichte, anders als andere Medien, des Historikers Monitum im Feuilleton (»Ein Mord, der keiner war«, nd vom 23. Oktober 2019), nachdem die Zeitung eine Woche zuvor Max Annas in einem Interview breiten Raum für Phantastereien gegeben hatte. (»Übrigens hat in der DDR die Gewalt gegen Vertragsarbeiter bereits in den 70ern angefangen. Zum Beispiel jagten 1975 fürchterlich viele Leute eine Gruppe Algerier durch die Stadt Erfurt. Den Staat hat das wenig interessiert.«) Van der Heyden sprach in seinem nd-Beitrag auch von der »dreisten MDR-Produktion, die das Bild vom ›Unrechtsstaat‹ DDR verfestigen soll«.

Und wie reagierte die »sozialistische Tageszeitung« auf diese Bemerkung? Sie widersprach vier Wochen später mit einem redaktionellen Beitrag auf der Seite 3, indem sie die Waibel-MDR-Lesart unkritisch übernahm: »Von den Baseballschlägerjahren. In den 80er Jahren kamen DDR-Vertragsarbeiter unter rätselhaften Umständen zu Tode.« In jenem ganzseitigen Beitrag wurde Waibel (der »jahrzehntelang in Stasi-Akten geforscht« hat) auch mit der Aussage zitiert, es habe 200 »Pogrome beziehungsweise pogromartige Angriffe« auf Ausländer in der DDR gegeben – eben unter »rätselhaften Umständen«.

Nun, die vorliegenden DDR-Akten hatten keineswegs Rätsel hinterlassen. In jedem einzelnen Fall war sauber ermittelt worden, die bürokratisch dokumentierten Untersuchungen warfen keine Fragen auf. Das vermeintliche »Rätsel« war allenfalls das westdeutsche Vorurteil, dass die DDR-Ermittler unfähig gewesen seien, und ferner, dass die Stasi die Untersuchungsergebnisse manipuliert habe.

Dass die von Waibel und seinem Gefolge verdrehte Sache nunmehr von der Potsdamer Staatsanwaltschaft richtiggestellt wurde, hängt mit mindestens drei Fakten zusammen. Zum einen war da die Hartnäckigkeit des Berliner Historikers Ulrich van der Heyden, der jahrelang wie Don Quijote gegen die vereinigten Windmühlenflügel der hiesigen Medien anrannte. Zum anderen gab es im Juni 2020 eine diesbezügliche Kleine Anfrage einer Linken-Abgeordneten im Brandenburger Landtag, die die Staatsanwaltschaft auf den Plan rief – bekanntlich verjähren Gewaltverbrechen nicht. Und schließlich, drittens, war da die Berliner Zeitung, die aus der Phalanx der Waibel-Fans ausscherte. Das hing kausal wohl mit dem Eigentümerwechsel zusammen, denn als der ostdeutsche Millionär Holger Friedrich die Berliner Zeitung im Herbst 2019 übernahm, gab es alsbald auffällige Veränderungen: Es erschienen beispielsweise Interviews mit Personen, mit denen dreißig Jahre lang nicht gesprochen oder nur abfällig über sie berichtet worden war, es kamen Themen in die Zeitung, bei denen objektiv und souverän mit der DDR-Vergangenheit umgegangen wurde, die Tonalität änderte sich. Man meinte, dass einige Fenster der Redaktionsräume geöffnet worden waren und der Westmief aus Hochmut und Besserwisserei sich verflüchtigt hatte. Nicht vollständig, aber mindestens partiell.

Sofort wurde von der Konkurrenz der Verleger Friedrich als Stasi-IM denunziert. Doch wer in dieser Republik ein dickes Konto hat, der hat auch ein dickes Fell. Die Zeitung ging der Diogo-Sache nach, insbesondere Anja Reich, Ressortleiterin Dossier, recherchierte vorurteilsfrei und ohne ideologische Brille. In mehreren Beiträgen, die seit Herbst 2020 erschienen, machte sie den Vorgang detailliert publik. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Jenni Roth porträtierte sie am 18. Dezember 2020 auch den Initiator der Diogo-Stasi-Story und benannte schon in der Überschrift ihr Fazit: »Das Geschäft mit der DDR. Wie der Historiker Harry Waibel seit 30 Jahren Stasi-Unterlagen zieht und Geschichte umschreibt.« Bezeichnend ist eine Passage in ihrem Text: »Im Gespräch mit der Berliner Zeitung in seinem Wohnzimmer fragt er plötzlich eine der Interviewerinnen: ›Haben Sie DDR-Hintergrund? Wo kommen Sie her?‹ – ›Aus Ost-Berlin.‹ – ›Aha‹, ruft er triumphierend, ›aus der Hauptstadt der Neonazis.‹« Wenig überraschend, dass Waibel im gleichen Atemzug die ostdeutsche Schriftstellerin Daniela Dahn, die in mehreren Büchern den Umgang mit den Ostdeutschen seit 1990 kritisch analysierte, eine »prominente Leugnerin« nennt.

Die beiden Autorinnen fragten sich, weshalb Typen wie Waibel eine derartige Wirkung entfalten können. Und kamen zu dem durchaus richtigen Schluss: »Dass er damit durchkommt, hat mit einem Journalismus zu tun, der DDR-Geschichte lieber skandalisiert als sie aufzuarbeiten.«

Das ist richtig, aber nicht die ganze Wahrheit. Denn warum tut »der Journalismus« dies? Weshalb folgt er lieber dem Zeitgeist als kritischen Geistern? Hat das was mit Opportunismus zu tun, mit Anpassung oder Existenzangst? Und: Wird die Feststellung der Staatsanwaltschaft Potsdam etwa dazu führen, dass sich die Waibel-Claque in den Medien bei ihrem Publikum entschuldigt, weil es ihm Lügen als Wahrheit verkaufte? Es wäre eine Premiere. Zitat Ossietzky

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“Bundestag erhebt sich zu Ehren von Klaus Kinkel”. Auch die Ramelow-LINKE und die AfD erheben sich am 21. März 2019, würdigen auf diese Weise das Vorgehen von BND-Chef Kinkel in Mosambik…

Schäuble über Kinkel – kein Wort über dessen massive Unterstützung für die Terrororganisation RENAMO: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw11-worte-kinkel-628054.

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Der deutsche Bundestag erlebt einen historischen, denkwürdigen Moment: Ostdeutsche Abgeordnete, darunter die der LINKE-Fraktion, ehren am 21. März 2019  den Chef des westdeutschen Geheimdienstes, Klaus Kinkel,  angesichts von dessen massiver Unterstützung für den RENAMO-Terror, der vielen ostdeutschen Entwicklungshelfern, und gemäß Faktenlage mehr als einer Million Mosambikanern das Leben kostete. Soweit bekannt, hat die LINKE-Fraktion bis heute keine Bundestagsdebatte über die Kinkel-BND-Aktivitäten in Mosambik beantragt.

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Ausriß. Wie die LINKE den westdeutschen Geheimdienstchef Klaus Kinkel/FDP angesichts von dessen Wirken in Mosambik gegen ostdeutsche Entwicklungshelfer ehrt, würdigt. Auf dem Foto zu erkennen sind u.a. die LINKE-Bundestagsabgeordneten Petra Pau, Dietmar Bartsch, Katja Kipping, Kersten Steinke.

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Thüringer kommentierten, westdeutsche Geheimdienstleute und Politiker hätten sich vermutlich scheckig gelacht über soviel Unterwerfung und Prinzipienlosigkeit.

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Die Schäuble-Rede – was alles fehlt. Warum der CDU-Mann den BND-Posten von Kinkel nur kurz erwähnt. https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2019/012-628654

Günter Nooke, Ex-Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung und bekannt für treffende politisch unkorrekte Aussagen, betont zur BND-gestützten Terrororganisation RENAMO: “Im mosambikanischen Bürgerkrieg wurde leider, wenn ich richtig informiert bin, die RENAMO auch mit Waffen aus Westdeutschland unterstützt.”

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…Klaus Kinkel war ein großer Liberaler und ein kompromissloser Streiter für Freiheit und Demokratie“, ließ die Kanzlerin die stellvertretende Regierungssprecherinn Ulrike Demmer am Dienstag via Twitter mitteilen… Wie BND-Kinkel in Mosambik für “Freiheit und Demokratie” kämpfte. Der Merkel-Demokratie-Begriff…http://www.hart-brasilientexte.de/2019/07/17/merkel-65/

:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/.

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Die Amadeu-Antonio-Stiftung – wichtiger Unterstützer für Ibraimo Alberto:https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/ey-du-opfer-…-von-ungleichwertigkeit-zu-gleichwertigkeit.pdf

 Amadeu Antonio Stiftung
 
@AmadeuAntonio
 
#30Jahre nach dem #Mauerfall & dem Tod von #AmadeuAntonio ist es allerhöchste Zeit Perspektiven zu wechseln: “

im #Bruderland” ist ein beeindruckendes Projekt, das in einem Online-Museum die Geschichte von 8 Migrant*innen in der DDR erzählt. https://bruderland.de 1/2

Grimme-Preis, Fake-Doku, Lügen?

Im Theater von Aalen liest Albertos neue Partnerin Julia Oelkers aus dem Buch vor:

“Journalistin Julia Oelkers liest aus Ibraimo Albertos Buch “Ich wollte leben wie die Götter”. Begleitet wird sie musikalisch von Daniel Bachmann. Ibraimo Alberto wurde in Mosambik geboren, ist dort noch während der Kolonialzeit aufgewachsen, erkämpft sich das Recht, zur Schule zu gehen, wandert in die DDR aus und ist dort rassistischen Anfeindungen ausgeliefert. Nach der Lesung geht Ibraimo Alberto mit dem Publikum ins Gespräch. Der Eintritt ist frei.”https://bruderland.de/background/impressum/

2020 erhält der Beitrag “Eigensinn im Bruderland” den Grimme-Fernseh-Preis – zu sehen ist darin der Lebenspartner Ibraimo Alberto von Co-Autorin Julia Oelkers. Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Superillu machen mit:https://www.einheitspreis.de/Einreichungen/eigensinn-im-bruderland/.

Julia Oelkers, Ibraimo Alberto und der Grimme-Preis: https://www.grimme-online-award.de/2020/nominierte/n/d/eigensinn-im-bruderland/

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Ausriß:https://www.grimme-online-award.de/2020/preistraeger/p/d/eigensinn-im-bruderland-1/

https://bruderland.de/episodes/ende-der-freundschaft/.

Julia Oelkers und Ibraimo Alberto – sogar von der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linkspartei gefördert:https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RMPXC/madgermanes-diese-deutschen?cHash=2c9c774b918fa520e4370944b71cb8a9.

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Ausriß.

cHash=2c9c774b918fa520e4370944b71cb8a9https://juliaoelkers.wordpress.com/2020/06/29/gewonnen/

 

Deutscher Regierungssender “Deutsche Welle” verbreitete die Falschversion sogar weltweit in anderen Sprachen:

…Esses acontecimentos ficam pequenos quando comparados a outras situações de racismo que Ibraimo presenciou. A pior delas, afirma, foi a morte do também moçambicano António Manuel Diogo, há 32 anos.

“Amarram os pés e abrem as portas do comboio – eram portas que a pessoa poderia abrir. Deixaram o corpo no chão e para as rodas do comboio começarem a mastigar os pés, de pedaço em pedaço. Espedaçaram o corpo dele. Nem sei como contar. Isso é o racismo mais pesado que eu sobrevivi naqueles tempos”, afirma Ibraimo…https://www.dw.com/pt-002/um-mo%C3%A7ambicano-a-reunifica%C3%A7%C3%A3o-e-a-xenofobia-na-alemanha/a-45731945. Wird sich die Senderspitze jetzt rechtfertigen – oder ist sie dafür zu feige?

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Sao Paulo.

“Ibraimo Alberto, ein Beispiel der Integration in Deutschland”.DW. Was alles im Text fehlt – warum?

Ausriß.

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DW – und wieder fehlen die wichtigsten Fakten über Ibraimo Alberto…

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-Auf Steuerzahlerkosten sogar “worldwide” – ohne die wichtigsten Fakten…

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Die Deutsche Welle macht sogar Propaganda für das Buch von Ibraimo Alberto – und wieder fehlt das Wichtigste…

Relotius-SPIEGEL blamiert sich im Fall Manuel Diogo 2021 erneut bis auf die Knochen. Faktenresistenter Umgang von Westpolitikern, Westparteien, Westmedien mit dem Sachverhalt dürfte gängige Auffassungen der Ostdeutschen über gravierende Mentalitätsunterschiede, heftige soziokulturelle Kontraste zwischen Ost und West weiter verstärken. In der DDR war seit 1986 jedermann bekannt, daß Manuel Diogo nicht von Neonazis ermordet wurde…Auf westdeutscher Seite brauchte man immerhin über 35(!) Jahre, um zu der selben Erkenntnis zu gelangen…Wie lange wird es noch bei vielen anderen Sachverhalten eindeutiger Faktenlage dauern? **

DER SPIEGEL, 16.3. 2021:https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/potsdam-tod-des-ddr-vertragsarbeiters-manuel-diogo-war-laut-staatsanwaltschaft-ein-unfall-a-65718da3-4bdd-46cb-8501-cf3780db1f83

“Angeblicher Mord durch Neonazis

Tod des DDR-Vertragsarbeiters Diogo war ein Unfall

Jahrelang ging man davon aus, der mosambikanische DDR-Vertragsarbeiter Manuel Diogo sei von Neonazis ermordet worden. Jetzt teilt die Staatsanwaltschaft mit: Die Unfalltheorie der DDR-Polizei war richtig…Der ostdeutsche Historiker Ulrich van der Heyden hingegen hatte die Mordtheorie stets als falsch bezeichnet. Er machte auf Fehler in der Berichterstattung aufmerksam und legte Beschwerde beim Rundfunkrat und der MDR-Intendanz ein – ohne Erfolg…Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft Potsdam wächst nun der Druck auf jene, die die Mordtheorie verbreitet haben, sich zu erklären…”(DER SPIEGEL zum Beispiel – siehe unten…)

Kuriose Formulierung – in der DDR ging “man” nicht davon aus, daß Diogo ermordet wurde.

Ostdeutsche, die von Westdeutschen etwa am Kneipentisch die West-Manuel-Diogo-Version vorgesetzt bekamen und daraufhin die Faktenlage präsentierten, merkten zum wiederholten Male, daß es angesichts üblicher westdeutscher Faktenresistenz und angemaßter Deutungs-und Interpretationshoheit absolut sinnlos ist, sich auf derartige Debatten einzulassen.

Wie der Relotius-SPIEGEL 2020 über den Fall berichtet hatte:https://www.spiegel.de/panorama/potsdam-staatsanwaltschaft-prueft-ungeklaerten-tod-eines-ddr-vertragsarbeiters-a-f1cc6043-7e2c-4a86-879b-e55f069431ed.

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“Staatsanwaltschaft prüft ungeklärten Tod eines DDR-Vertragsarbeiters”. Ausriß. Wieso “ungeklärt”/ungeklärt für wen – die Tücken des berüchtigten Spiegel-Journalismus…

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Wieso “Bekannter Diogos” – gemeint ist Ibraimo Alberto, der weder Bekannter noch Freund von Manuel Diogo war, wie Recherchen bestätigten. 2020 hatte der Relotius-Spiegel natürlich alle Quellen vorliegen, darunter Dr. Ulrich van der Heyden, die die offizielle Version widerlegten – nutzte diese Quellen aber vorhersehbar nicht.

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Der Relotius-Spiegel macht zudem heftig Propaganda für die Falschversion, stellt zudem faktenresistent viele irrwitzige Behauptungen über die DDR-Realität auf.

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Der Relotius-Spiegel besteht faktenresistent darauf, daß Manuel Diogo von DDR-Neonazis ermordet wurde:”Der Fall, um den es geht, hat ein reales Vorbild…Ein Hassverbrechen, begangen von Neonazis, das zwar teilweise aufgeklärt wurde, aber erst nach dem Ende der DDR an die Öffentlichkeit gelangte”.

Informationen über Zwischenfälle mit Ausländern verbreiteten sich in der DDR wie ein Lauffeuer, brauchten nicht im ND zu stehen. Ausländer selbst verbreiteten ihre Kenntnisse über Vorfälle rasch.

 https://www.spiegel.de/kultur/literatur/morduntersuchungskommission-von-max-annas-ottonormalpolizist-ost-a-1280477.html

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Steile Spiegel-Thesen über die DDR. Ostdeutsche sehen u.a. in diesen Tagen “Symptome eines zutiefst kaputten Systems” reichlich auf der Westseite.

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Keine Wendemöglichkeit.

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Die MDR-Propagandafilmchen über die DDR sind inzwischen berüchtigt. MDR-Konsumenten kommentieren, so gut wie alle Agitprop-Dokus seien nach dem gleichen  ideologietriefenden Muster gestrickt wie die Pseudo-Dokus/Fake-Dokus über den Fall Manuel Diogo.

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“Der MDR und der erfundene Mord. Der öffentlich-rechtliche Sender hat mehrfach Fake News über den Tod eines DDR-Vertragsarbeiters verbreitet.” Berliner Zeitung, 16.3.2021. “Der MDR sollte sich bei der Familie von Manuel Diogo entschuldigen und aufarbeiten, wie es zu der falschen Berichterstattung kam.”(Ob sich die Berliner Zeitung nun auch mal an das brisantere Thema “West-Stasi BND, Renamo, Kindersoldaten und Mosambik, Terror gegen DDR-Entwicklungshelfer” herantraut?) **

Berlin – Die Nachricht klingt, als sei sie nicht der Rede wert: Der Tod eines jungen Mosambikaners im Jahr 1986 war kein Mord, sondern ein Unfall. Die Staatsanwaltschaft Potsdam findet keine Anhaltspunkte für einen Tötungsdelikt und sieht keinen Grund dafür, Ermittlungen aufzunehmen. Die Akten zum Fall Manuel Diogo kommen wieder ins Archiv, wo sie drei Jahrzehnte lagen. Wo sie hingehören. Eigentlich.

Aber diese Nachricht ist alles andere als unbedeutend. Sie bestätigt, was Recherchen der Berliner Zeitung schon vor Monaten ergeben haben:  Manuel Diogo wurde nicht von einer Bande Neonazis ermordet. Die Staatssicherheit hat kein rassistisches Verbrechen unter den Teppich gekehrt. Sie zeigt aber vor allem: Nicht die DDR-Unfall-These ist falsch, sondern die vom Mord 30 Jahre später, in die Welt gesetzt von einem westdeutschen Historiker, maßgeblich unterstützt vom MDR.

 

Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender hat diese These in mehreren Beiträgen verbreitet, die Politik hat sie übernommen, die Justizbehörde mehr als acht Monate lang geprüft, ob sie wahr ist oder nicht. Manuel Diogos Name stand jahrelang für DDR-Unrecht, Diktatur, ostdeutschen Rassismus. Er stand auf Gedenktafeln, in Büchern, in der Widmung eines Krimibestsellers, er wurde in jeder großen und fast jeder kleinen deutschen Zeitung gedruckt, in Politiker- und Literaturpreisreden genannt. Und fast immer so, als sei das Verbrechen bereits bewiesen, als würden die Mörder immer noch frei herumlaufen.

DDR-Akten als „Hot Stuff“

Wie es dazu kam, klingt wie aus einem Nachwendefilm, den niemand senden würde, weil er nicht in das Bild der deutsch-deutschen Geschichtsaufarbeitung passt: Der westdeutsche Historiker Harry Waibel setzt die „steile These“, wie er es selbst nennt, in die Welt, verkauft Akten als „Hot stuff“ an Journalisten und die Interpretation vom Stasikomplott gleich mit. Der MDR reist nach Mosambik, überbringt der alten Mutter von Manuel Diogo die schlimme Nachricht und stellt die Mordszene mit Laiendarstellern in Springerstiefeln nach. Zwei Zeugen findet man auch. Einen ehemaligen Vertragsarbeiter, der vor laufender Kamera die Mordszene beschreibt, als sei er dabei gewesen, obwohl er Manuel Diogo vermutlich nicht einmal kannte, und einen ehemaligen Botschafter, der ganz offensichtlich über einen ganz anderen Mordfall redet, einen, bei dem der Täter von der DDR-Justiz hinter Gitter gesteckt wurde…

Ostdeutsche Intendantin

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Arbeit beendet. Für die anderen Beteiligten fängt sie jetzt erst an: Die Stasi-Unterlagenbehörde sollte sich fragen, ob sie weiter mit Historikern wie Harry Waibel zusammenarbeitet, die Brandenburger Linkenpolitikerin Andrea Johlige erklären, warum sie ohne Beweise zu haben in einem Tweet behauptete, Manuel Diogo sei „von Neonazis bestialisch ermordet“ worden. Der MDR sollte sich bei der Familie von Manuel Diogo entschuldigen und aufarbeiten, wie es zu der falschen Berichterstattung kam.

Im Medienstaatsvertrag heißt es: „Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen.“ Und ausgerechnet die ostdeutsche Intendantin des MDR, Karola Wille, schrieb Ende Januar in einem Gastbeitrag für die Zeit: „In der deutschen Medienlandschaft wurde über Jahre hinweg ein eklatant einseitiges Bild vom Osten geprägt.“ Das stimmt. Deshalb ist es jetzt an der Zeit für eine Aufarbeitung der Aufarbeitung. Zitat Berliner Zeitung

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Ein Tag davor(15.März 2021): Fliegt MDR-Intendantin Karola Wille jetzt zur Familie von Manuel Diogo nach Mosambik und sagt, was Wahrheit und was Lüge ist? “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” “Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.” Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. Totalblamage für MDR-Rundfunkräte, darunter der AfD… **

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Mutter von Manuel Diogo in Mosambik:“Ich bin froh, jetzt zu wissen, wie mein Sohn gestorben ist.” ARD-Ausriß. Wahrheit, ARD-Fake-Doku, Lüge?

Was haben die Fake-Dokus gekostet, fragen MDR-Konsumenten angesichts der unrechtmäßigen Verwendung von Rundfunkbeiträgen.

(Rasch ansehen, kopieren, bevor der Film womöglich nicht mehr anklickbar ist: https://archive.org/details/Rassistische-Vorfaelle-in-der-DDR_ARD_2017)

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2021/02/23/propagandasender-mdr-konsumenten-beklagen-hohen-taeglichen-anteil-von-politikerspruechen-aus-regierungsparteien-vorwurf-der-zensur-unter-hinweis-auf-mdr-corona-berichterstattung-corona-positionieru/

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Ausriß.

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Ostdeutsche haben kaum Vertrauen in Medien und Kirchen/Die Zeit, Jan. 2018. http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/03/mosambik-dossier-2-die-ermordeten-ddr-entwicklungshelfer-das-kriegsbuendnis-nato-der-bnd/

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Christian Bergmann/MDR und die ideologischen Leitlinien des zwangsfinanzierten Senders: https://www.youtube.com/watch?v=5lCK-ycPzT4

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Ausriß.

…Durchaus kein Einzelfall, sondern eher üblich.

Wie im Fall von Manuel Diogo aus Mosambik. Er wurde am 30. Juni 1986 in einem Zug zwischen Berlin und Dessau von Neonazis ermordet. Die Polizei notiert in ihren Ermittlungsakten, Diogo habe während der Fahrt “den Zug verlassen” und sei dabei überfahren worden…Die Angehörigen von Manuel Diogo… erfuhren jahrzehntelang nichts über die wahren Umstände der Todesfälle. Erst durch Recherchen des MDR wurden sie darüber informiert, was damals wirklich passiert war.

Wir sind überrascht, dass mein Sohn ein Opfer dieser Banditen wurde. Es hieß immer, er sei bei einem Unfall gestorben. Ich bin froh, jetzt die Wahrheit zu kennen und hoffe, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden.

Faustina Machisso, Mutter von Manuel Diogo. Zitat MDR, 15.11. 2017, MDR-Sendung EXAKT(Was die MDR-EXAKT-Redaktion unter exakter Information versteht…)
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Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. verurteilt 2020 zwangsfinanzierten MDR wegen “ausgedachter Story” zu Mosambikaner Manuel Diogo: “Mit Reisemitteln der öffentlich-rechtlichen Sender ausgestattet, reiste das Team nach Mosambik und erzählte der alten Mutter und der Familie des Getöteten ihre ausgedachte Story. Die Kamera hielt voll drauf: Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.”http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/07/staendige-publikumskonferenz-der-oeffentlich-rechtlichen-medien-e-v-verurteilt-2020-zwangsfinanzierten-mdr-wegen-ausgedachter-story-zu-mosambikaner-manuel-diogo-mit-reisemitteln-der-oeffentlic/.

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Roland Hohberg, Maputo: …Die Reporter witterten eine Story, die auch gut in die politische Diskussion passte und sprangen “auf den Zug auf”. Sie stellten die Mordszene nach, machten aus “Aktenzeichen XY … ungelöst” ein “Aktenzeichen Z …. gelöst” und flogen der gewissenhaften Berichterstattung verpflichtet auf Staatskosten nach Mosambik. Dort überbrachten die Reporter den Hinterbliebenen mehr als 30 Jahre nach dem Tod ihres Angehörigen vor laufender Kamera die Nachricht, dass ihr geliebter Sohn und Bruder nicht durch einen Unfall ums Leben kam, sondern ermordet wurde. Gut möglich, dass sich die Mutter in dem Moment gefühlt hatte, als wäre ihr Sohn nach all den vielen Jahren ein zweites Mal ums Leben gekommen. Wenig später starb sie…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/08/04/der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-welche-ard-version-stimmt-denn-nun-laut-einer-ard-doku-von-2017-hat-die-ddr-dem-afrikanischen-land-offiziell-mitgeteilt-ddr-neonazis-haetten-manuel-diogo-er/

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Ausriß.

Wikipedia: “Am 30. Juni 1986 starb der 23-jährige mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Antonio Diogo während einer Zugfahrt von Ost-Berlin nach Coswig (Anhalt). Diogo begegnete im Zug einer Gruppe Neonazis, diese fesselten ihn und seilten seinen Körper bei voller Fahrt aus dem Zug ab. Noch in derselben Nacht wurde der schwer verstümmelte Leichnam von Diogo zwischen den Haltepunkten Borne und Belzig aufgefunden.[14]” Wahrheit oder Lüge?

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“Unser Angebot hat seinen Preis”. ARD-Chef Ulrich Wilhelm, Ex-Sprecher von GroKo-Chefin Angela Merkel/CDU…Wie Regierungspolitik & Medien verzahnt sind. Ausriß westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW)

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Ausriß.

“Es ist amtlich. Der Mosambikaner Manuel Diogo wurde 1986 nicht von Neonazis ermordet, die Stasi hat in seinem Fall kein Verbrechen vertuscht.” In der DDR wußte man das just seit 1986, ob Kriminalisten oder Normalbürger, die Sache sprach sich rasch herum. 

Ob sich die Berliner Zeitung wohl mal an das viel brisantere Thema West-Stasi und Mosambik herantraut?

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LVZ Leipzig: …Immer noch ist es für ihn kaum auszuhalten, sich direkt dem Schmerz auszusetzen, so wie jetzt auf seiner Reise nach Mosambik, wo er in wenigen Tagen die Schwester und hoffentlich auch die betagte Mutter des Ermordeten trifft, in Chimoio, das auch seine Heimatstadt ist und wo sie das Grab besuchen wollen. „Ich habe mich gar nicht getraut zu fragen, ob sie noch lebt, weil ich bei dem Gespräch mit Manuels Schwester schon in Tränen ausbrach“, erzählt er. „Seine Familie hatte sich damals so gefreut, dass er nach Europa geht. Und dann kommt er als Leiche zurück. Es ist immer sehr schwer für mich, seine Angehörigen zu treffen.“ Aber Ibraimo Alberto macht es, das ist er sich, dem Ermordeten und dessen Familie schuldig…Wahrheit oder dreiste Lüge?
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GEFLOHENER AUSLÄNDERBEAUFTRAGTER

Das neue Leben des Ibraimo Alberto/stern


Ende Juni ist der Ausländerbeauftragte der brandenburgischen Stadt Schwedt nach Karlsruhe geflüchtet. Der gebürtige Mosambikaner hielt den Rassismus nicht länger aus. Nun lebt er sich in Baden ein.
Von Mathias Rittgerott, Karlsruhe

Ibraimo Alberto sitzt in seiner kahlen Wohnung und denkt an seinen Freund Joao Manuel. “Er wurde ermordet. Vom Zug überrollt”, sagt er. Aus der fahrenden Bahn wurde er hinausgeworfen auf die Gleise. “Von Rechten. Weil er schwarz war!” 1985 war das in der DDR, in der es offiziell weder Alt-Nazis noch Neo-Nazis gab. Zitat stern

https://www.youtube.com/watch?v=If8OsCuId-E

“Dein Freund wurde von Neonazis getötet”:

https://www.youtube.com/watch?v=nxXtXveVahY

“Ende der 1980er-Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet.” Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

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“Bis er erlebte, wie einer seiner mosambikanischen Bekannten von Neonazis umgebracht wurde…”. bpb-Essay

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“Sein bester Freund Manuel, der mit ihm aus Mosambik gekommen war, wird von Nazis erschlagen.” SPD Karlsruhe

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“His best friend Manuel, who had come with him from Mozambique, is killed by Nazis.” Ariadne Buch

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“Sie haben meinen Freund, den Antonio Manuel Diogo, zusammengeschlagen. Beide Füße gefesselt. Und dann haben sie seine Körperteile nach unten … ganz langsam, mit dem Seil immer nach unten. Da haben sie genau mit dem Kopf angefangen. Bis sie alles zerstückelt haben.
Ibraimo Alberto, ehem. Vertragsarbeiter”. Forum Deutsche Einheit.

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Dr. Ulrich van der Heyden, Berlin:

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Ausriß.

“So kommt ausgerechnet der Parteichef der RENAMO, Antonio Muchanga, der mithin diejenige Partei repräsentiert, die Millionen Menschen in Mosambik ermordet hat und vor der viele junge Mosambikaner geflohen und in die DDR gekommen waren, in der Dokumentation zu Wort und fordert `als Landsmann der zu Tode Gekommenen` im Namen der Familien und Hinterbliebenen eine lückenlose Aufklärung der Todesfälle der zwei Mosambikaner in der DDR”.

Dr. Ulrich van der Heyden  in Neues Deutschland, 23. 10. 2019. “Ein Mord, der keiner war”:

…Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab…

 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127551.ein-mord-der-keiner-war.html

…In der TV-Sendung wird behauptet, dass der junge Mosambikaner von rechtsgerichteten Schlägern zusammengeschlagen und dann an den Beinen gefesselt aus dem Zug geworfen worden wäre. Statisten waren extra angeheuert worden, um diesen Fake staunenden Zuschauern glaubhafter zu machen. Die Filmemacher Christian Bergmann und Tom Fugmann konnten keinen Beleg für diese Gewalttat vorlegen. Keine Augen- und Ohrenzeugen aufbringen, kein Dokument. Ihr einziger »Zeuge« ist ein Mosambikaner, der gehört haben will, dass ein solches Verbrechen geschah. Reines Hörensagen also.

Jeder weiß: Was eine Person aus Erzählungen unbekannter Dritter erfahren haben will, ist kein stichhaltiger Beweis. Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab. Die Journalisten waren sichtlich enttäuscht und spannen trotzdem trotzig und abenteuerlich ihren Faden weiter, geprägt von ihren ideologischen Vorurteilen gegenüber der ostdeutschen Vergangenheit… Was ist wahr und was fiktiv an der Story von Bergmann/Fugmann? In der Tat kam ein mosambikanischer Vertragsarbeiter in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle ums Leben. Trotz damaliger intensiver, akribischer polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch kein Tötungsdelikt rechtsgerichteter Schläger festgestellt werden, es konnten auch keine Rechtsextremisten ausfindig gemacht werden, die sich laut der nachträglich erfundenen Geschichte in jenem Zug befunden haben sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kollegen des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand.  Die kriminalistischen Untersuchungen hatten ergeben, dass der Mosambikaner Manuel Diogo vor seinem Tod »umfangreich Alkohol« zu sich genommen hatte und dann – wie einige andere Mosambikaner bestätigten – im Zug eingeschlafen sei. Die Deutung der Todesumstände lautete wie folgt: Diogo habe den Ausstieg auf dem Bahnhof – nicht zum ersten Mal – verfehlt und sei entweder beim Versuch abzuspringen tödlich verunglückt oder später beim unachtsamen Wandeln auf den Schienen von einem folgenden D-Zug erfasst, überrollt und mitgeschleift worden. Die ermittelnden Polizisten konstatierten: »Hinweise auf Auseinandersetzungen mit anderen Personen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor.« Und: »Hinweise auf (eine) Straftat liegen nicht vor.« Für die Filmemacher offenbar kein Grund, nicht das Gegenteil, ausgeschmückt mit dramatisierten Trugbildern, zu behaupten…Die dreiste MDR-Produktion, die das Bild vom »Unrechtsstaat« DDR verfestigen soll, wird auch in anderen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gezeigt, zum Beispiel im 3 Sat. Das hat das Opfer nicht verdient. Das haben aber auch nicht die professionellen DDR-Ermittler verdient. Worauf stützen Bergmann/Fugmann ihre Anschuldigung, herzlose DDR-Bonzen hätten den angeblichen Mordfall unter den Tisch kehren wollen?  Es verwundert nicht, dass die reißerische Story von anderen Journalisten aufgegriffen wird, so Anfang August 2019 von der »Leipziger Volkszeitung« und von der »Mitteldeutschen Zeitung«. Traurig, dass dieser Fake sich nun per Interview mit dem Krimi-Autor Max Annas auch ins »neue deutschland« eingeschlichen hat, in der Ausgabe vom vergangenen Freitag. Seinen neuen Roman »Morduntersuchungskommission« baute Annas auf dem behaupteten Mord an Diogo auf. Das Buch soll laut Eigenwerbung des Verlags gar der »erste große Kriminalroman aus der DDR« sein – weil er »auf realen Tatsachen basiert«, wie er im nd-Interview behauptet?…Im Film des MDR wird ein Vertreter der vormaligen verbrecherisch agierenden RENAMO (Resistência Nacional Moçambicana) in Maputo kommentarlos interviewt, der eine Aufklärung des Todes »seines Landsmannes« fordert. Der Zuschauer erfährt nicht, dass die jungen in die DDR gekommenen Mosambikaner vor den brutalen Methoden ebendieser Organisation, die vom südafrikanischen Apartheidregime unterstützt worden war, geflohen sind – in die DDR. Um einen Beruf zu erlernen – und in Sicherheit zu leben. In der Manier des Boulevards schwenkt die Kamera auf die alte, noch heute trauernde Mutter des verunglückten Vertragsarbeiters – die natürlich in Tränen ausbricht, als man ihr mitteilt, dass ihr Sohn nicht bei einem Arbeitsunfall umgekommen sei, wie ihr die mosambikanische Botschaft in Berlin übermittelte, sondern von Neonazis in der DDR ermordet wurde. Mit reißerischer Thematik hoffen Medien ein größeres Interesse beim Publikum zu erreichen. Und dies auf Kosten der Wahrheit. In diesem Fall auch auf Kosten der Erinnerung an Manuel Diogo und der ehemals ermittelnden Polizeibeamten. Und unterm Strich auf Kosten einer redlichen Geschichtsschreibung.

Der Autor ist Kolonialhistoriker, verfasste unter anderem zwei Bücher über mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/23/mosambik-und-die-bemerkenswerten-ungereimtheiten-in-der-berichterstattung-deutscher-medien-darunter-der-zwangsfinanzierten-ard-was-ist-wahrheit-was-luege-wie-der-renommierte-ostdeutsche-afrikaexpe/

 

Lucilectric -

Meine Bildung hab ich aus dem Fernsehn: https://www.youtube.com/watch?v=iz7n1JvT0XE

Lucilectric1

Ausriß.

…Meine Bildung hab’ ich aus dem Fernseh’n.

Und du fragst mich, was guckst’n so viel Müll?

Meine bildung hab’ ich aus dem Fernseh’n,

Ich muss das gucken, weil ich alles wissen will.

Meine Bildung hab’ ich aus dem Fernseh’n,

Und du fragst mich, was guckst’n so viel Stuss?

Meine Bildung hab’ ich aus dem Fernseh’n,

Ich muss das gucken, weil ich doch noch so viel lernen muss…

Lucilectric-Textzitat, u.a. auf den MDR und seine “Dokus”, Propagandafilmchen über die DDR gemünzt?

Lügenstaat, Lügen-Politiker, Lügen-Medien, Lügen-Schriftsteller: “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” Was wird jetzt aus den Unmengen von Berufslügnern jeder Couleur?(Rücktritte, Entlassungen, hohe Schadenersatzforderungen wegen Diffamierung?) Bemerkenswert: Nun auch Ermittlungsergebnisse von DDR-Kriminalisten(Kollegen von Hans Thiers, Gera) und Staatssicherheit als korrekt bestätigt. Vermutung: Geheimdienstoperation zwecks Delegitimierung der DDR bombastisch gescheitert. **

Potsdam/Berlin – Nun ist es also amtlich: Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass der mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Diogo 1986 von Neonazis ermordet wurde. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass es sich um ein Verbrechen handelt, das von der Staatssicherheit vertuscht wurde.

Länger als acht Monate prüfte die Staatsanwaltschaft Potsdam den mehr als 30 Jahre zurückliegenden Fall und erklärte nun gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, „intensive Prüfungen der Todesermittlungsakten aus dem Jahr 1986 und der beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen vorhandenen Dokumente“ hätten keinen Anhaltspunkt für ein Tötungsdelikt oder Manipulationen ergeben.

 

Damit bestätigte die Justizbehörde die investigativen Recherchen der Berliner Zeitung, die am 30. September 2020 erstmals veröffentlicht wurden und derzeit in einem Podcast erzählt werden: Nicht die Unfalltheorie der DDR-Behörden aus dem Jahr 1986 ist erfunden, sondern die Mordtheorie, die für eine staatsanwaltliche Prüfung des Falles 34 Jahre später sorgte.

Der Mosambikaner Manuel Diogo gehörte zu einer Gruppe von 25 Männern, die aufgrund eines Regierungsabkommens zwischen der DDR und der Volksrepublik Mosambik im Oktober 1981 in die DDR kamen und im Sägewerk Jeber-Bergfrieden, Sachsen-Anhalt, arbeiteten. Fünf Jahre später, in der Nacht nach dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt, das Diogo mit Freunden in einer Kneipe in Dessau gesehen hatte, wurde seine Leiche auf einem Gleis in Brandenburg gefunden. Für die DDR-Ermittler stand fest: Es war ein Unfall. Manuel Diogo verpasste den Ausstieg, sprang auf freier Strecke aus dem Zug, um zu seinem Wohnheim zurückzulaufen und wurde dabei von einem entgegenkommenden Güterzug erfasst.  

Die Akten zum Fall sind umfangreich, Hinweise auf Manipulationen gibt es nicht, wie nun auch die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigt. Trotzdem kam 30 Jahre später eine ganz andere Version in die Welt: Manuel Diogo hätte den Tag nicht in Dessau verbracht, sondern in Berlin. Auf dem Heimweg hätte ihn eine Bande Neonazis zusammengeschlagen, an Händen und Füßen gefesselt und mit dem Kopf nach unten aus dem Zug hängen lassen, bis er elendig starb. Die Staatssicherheit habe alles vertuscht. Die Täter seien nie bestraft worden.

Der ehemalige mosambikanische Vertragsarbeiter Ibraimo Alberto verbreitete 2014 die Mordtheorie in seiner Autobiografie „Ich wollte leben wie die Götter“ (KiWi-Verlag). Etwa zur gleichen Zeit behauptete auch der westdeutsche Historiker Harry Waibel, die Staatssicherheit habe den Mord verschwiegen, weil rassistische Verbrechen nicht zur DDR-Staatsdoktrin gepasst hätten. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender MDR verbreitete die Mordtheorie in mehreren Dokumentationen, stellte die Neonazi-Szene im Zug mit Laiendarstellern nach, ein Fernsehteam flog nach Mosambik, um vor laufender Kamera der alten Mutter von Manuel Diogo die Nachricht vom Neonazi-Mord zu überbringen.

Deutschlandweit berühmt wurde der Fall durch den Krimibestseller von Max Annas. In „Morduntersuchungskommission“ beschreibt Annas, wie ein ostdeutscher Kommissar aus einem rassistischen Verbrechen einen Unfall machen soll. Das Buch, Manuel Diogo gewidmet, wurde vom Rowohlt-Verlag als „der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt“ beworben, von den deutschen Feuilletons als „wahre Geschichte“ hochgelobt und mit zwei Literaturpreisen ausgezeichnet. 

Der ostdeutsche Historiker Ulrich van der Heyden, Autor mehrerer Mosambik-Bücher, wies immer wieder darauf hin, bei der Mordtheorie handele es sich um „Fake-News“, sprach sogar von einem „Fälschungsskandal à la Relotius“. Er schrieb deutsche Verlagshäuser an, machte auf Fehler in der Berichterstattung aufmerksam, legte Beschwerde beim Rundfunkrat und bei der MDR-Intendantin ein. Das Ergebnis: eine Unterlassungserklärung für van der Heyden. 

Historiker Ulrich van der Heyden spricht von einem Fälschungsskandal à la Relotius.
 

Als vor einem Jahr die Nachricht vom grausamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA um die Welt ging, erreichte der Fall Diogo schließlich die deutsche Politik und die Justiz. Die Brandenburger Linkenpolitikerin Andrea Johlige forderte in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung, die wahren Todesumstände endlich ans Licht zu bringen. Am 30. Juni 2020, genau 34 Jahre nach dem Tod von Manuel Diogo, gab die Staatsanwaltschaft Potsdam bekannt zu prüfen, ob ein Anfangsverdacht vorliegt. Ein Kriminalkommissar wurde beauftragt, die DDR-Akten zu prüfen und noch lebende Zeugen zu befragen.

Nach Informationen der Berliner Zeitung wurden unter anderem der Lokführer Markward Michel befragt, der damals die Leiche Manuel Diogos auf den Gleisen fand, aber auch der Historiker Harry Waibel sowie der ehemalige Vertragsarbeiter und Buchautor Ibraimo Alberto. Der hatte im Sommer ein Interview mit der Berliner Zeitung abgelehnt, aber, mit den Widersprüchen konfrontiert, Erinnerungslücken eingeräumt.

Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft Potsdam wächst der Druck auf diejenigen, die die falsche Mordtheorie verbreitet haben, sich zu erklären. Bisher beriefen sie sich gegenüber der Berliner Zeitung stets auf die noch laufenden Prüfungen der Staatsanwaltschaft. Vom Verlag Kiepenheuer & Witsch hieß es zunächst, Ibraimo Albertos Lektor sei bereits im Ruhestand und in seiner Datscha in Russland „gerade schwer erreichbar“. Später teilten der ehemalige KiWi-Verleger Helge Malchow und die heutige Verlegerin Kerstin Gleba mit: „Wir werden bei Neuauflagen die entsprechenden Passagen verändern, sofern sich die Zweifel an der Mordthese als berechtigt herausstellen.“

Krimiautor Max Annas ließ per Mail verlauten: Sein Buch sei ein Roman und auch als solcher markiert. Er schreibe Fiktion, da er True Crime – „gerade sehr en vogue“ – nicht interessant finde. Der Roman sei Manuel Diogo gewidmet, weil sich um dessen Fall seit langem eine exemplarische Diskussion drehe zwischen „DDR-Funktionären“ und „AktivistInnen“.

Der MDR stellte sich bisher vor die Autoren der Beiträge zum Fall Diogo, Tom Fugmann und Christian Bergmann. Auf die erste Anfrage um eine Stellungnahme zu den Recherchen vom September 2020 gab es nur schriftliche Antworten, davon durfte eine einzige zitiert werden. Diese bezieht sich auf ein Interview mit dem ehemaligen mosambikanischen Botschafter in der DDR, Julio Braga, in dem Braga sagt: DDR-Offizielle hätten ihn über den Mord informiert. Sieht man sich die Interviewszene an, stellt man allerdings fest, dass Braga nicht ein einziges Mal den Namen „Manuel Diogo“ nennt und die Details zu einem ganz anderen, wahren Mordfall ein Jahr später passen. Der mosambikanische Lehrling Carlos Conceicao wurde am 19. September 1987 in Staßfurt getötet, der Täter zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt.

Auf die Fragen, ob es Beweise dafür gebe, dass sich Braga im Interview zum Fall Diogo äußere und nicht zu einem anderen Fall und ob der MDR den Rohschnitt des Botschafter-Interviews zur Verfügung stellen könnte, gibt es keine Antworten. Stattdessen wirft die MDR-Pressestelle der Berliner Zeitung vor, „tendenziös und voreingenommen“ zu sein und weist „vorsorglich“ darauf hin, „dass wir uns gegen jegliche Falschbehauptungen und ehrenrührige Behauptungen zur Wehr setzen werden, ggf. auch juristisch“.

Ralf Straßburg, der damals in der DDR beim Staatssekretariat für Arbeit und Löhne für den Einsatz der mosambikanischen Vertragsarbeiter zuständig war, sagt: „Es stimmt einfach nicht, dass wir irgendjemandem erklärt hätten, dass Manuel Diogo aus dem Zug gestoßen wurde.“ Es sei immer von einem Unfall die Rede gewesen. Zitat Berliner Zeitung

 

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Ausriß 2020. Gökay Akbulut: Muß sie jetzt zurücktreten, den Bundestag verlassen, ihr Parteibuch abgeben? Andernfalls muß die Linkspartei sehr stichhaltige Beweise liefern, daß es ein DDR-Neonazi-Mord war.

Die Totalblamage/Demaskierung der sog. Linkspartei – weiter warten auf Rücktritte von Akbulut und Johlige: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/08/04/der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-welche-ard-version-stimmt-denn-nun-laut-einer-ard-doku-von-2017-hat-die-ddr-dem-afrikanischen-land-offiziell-mitgeteilt-ddr-neonazis-haetten-manuel-diogo-er/

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Ausriß. Muß Johlige jetzt zurücktreten, ihr Parteibuch abgeben, wird sie gefeuert?

Typisch Neues Deutschland – woran man erkennt, ob das ND tatsächlich ein Linksblatt ist – oder stockreaktionär(?):

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Ausriß ND 2020: Der Tod von Diogo war zu DDR-Zeiten nach sehr kurzer Zeit aufgeklärt. Keineswegs hatten Freunde mitgeteilt, Diogo sei im Zug von Neonazis zusammengeschlagen und an den Füßen gefesselt aus dem Zug geworfen worden. Jetzt muß sich das ND bei den Lesern für die Falschdarstellung entschuldigen, ebenso die LINKE-Spitze, da die Partei sich auf die Seite von Ibraimo Alberto gestellt, ihn unterstützt hatte. Außerdem stehen die Parteiausschlüsse von Johlige/Akbulut an, wird dem Vernehmen nach in der Leserschaft gefordert. 

DIE ZEIT – was fehlt: https://www.zeit.de/news/2021-03/12/fall-des-ddr-vertragsarbeiters-diogo-nicht-neu-aufgerollt

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/26/egon-krenz-in-der-berliner-zeitung-zum-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-ueber-einen-neonazi-mord-waere-ich-informiert-worden/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/12/21/harry-waibel-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-die-analyse-der-berliner-zeitung-2020-das-geschaeft-mit-der-ddr-wie-der-historiker-harry-waibel-seit-30-jahren-stasi-unterlagen-zieht-und-ges/

Erstaunlich, wieviele sog. alternative Medien das brisante Diogo-Thema ebenfalls totschwiegen…

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So war das Stasi-Zonenregime – Nazi-Horror, Nazi-Terror ohne Ende(?). Ausriß MZ 2020

 

“Mord, den es nicht geben durfte”. Mitteldeutsche Zeitung. Entschuldigt sie sich jetzt bei ihren Lesern, druckt sie eine ausführliche Richtigstellung?

Die FAZ-Version – Wahrheit oder Lüge? “Am Morgen des 16. Juni 1981 landen Alberto, Diogo und neunzig andere Mosambikaner auf dem Flughafen Schönefeld, Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR.”https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/rassismus-in-der-ddr-der-boxer-15086878.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2, “Sein Freund wird von Neonazis ermordet. Am 30. Juni 1986 bringt Alberto seinen Freund Diogo zum Berliner Ostbahnhof. Zusammen hatten sie das Wochenende verbracht, mit Freunden Fußball gespielt, bis in den Morgen getanzt. Diogo muss zurück nach Dessau in sein Wohnheim…lässt Waibel zu einem einfachen Urteil kommen: „Der Antifaschismus der DDR war gescheitert.“ Eine Entnazifizierung hatte, wenn überhaupt, nur halbherzig stattgefunden.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/07/staendige-publikumskonferenz-der-oeffentlich-rechtlichen-medien-e-v-verurteilt-2020-zwangsfinanzierten-mdr-wegen-ausgedachter-story-zu-mosambikaner-manuel-diogo-mit-reisemitteln-der-oeffentlic/

Mosambik-Insider werfen dem MDR vor, in Deutschland und auch in Mosambik von einem Neonazi-Mord an Manuel Diogo zu sprechen, den Mord als Fakt hinzustellen, ohne dafür Beweise zu haben. Selbst gegenüber den Hinterbliebenen von Manuel Diogo habe man so gehandelt. Wird jetzt die MDR-Spitze gefeuert?

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/07/frankfurter-buchmesse-2020-werden-wieder-buecher-ausgestellt-die-offenbar-luegen-enthalten/

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Ibraimo Alberto mit Bundespräsident Steinmeier/SPD: “Wie die Götter”. Ausriß.

Die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. sprach zudem von einem “Fälscherskandal,  wirklich ganz dickes Kaliber”. Steinmeier und andere hätten sich hier Meriten als Lügenbarone erworben, hieß es. 

Lange Liste der in den “Fälscherskandal”(Publikumskonferenz) verwickelten Politiker, Kirchen, ARD-Anstalten, Rundfunkräte, Schriftsteller, TV-Autoren, Verlage, politischen Stiftungen etc…

“Es setzt sich nur soviel Wahrheit durch, wie wir durchsetzen.”Bertolt Brecht

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/03/ex-geheimdienstkoordinator-steinmeierspd-schwingt-am-3-oktober-2020-wieder-grosse-reden-ob-er-den-fall-ibraimo-alberto-wegen-der-deutsch-deutschen-brisanzanspricht-oder-verschweigt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/02/systematische-geschichtsfaelschung-ueber-die-ddr-wie-ausnahmsweise-just-um-den-3-oktober-2020-einmal-ein-luegengebaeude-zusammenbricht-der-fall-manuel-diogo/

Der Fall des Mosambikaners Manuel Diogo: “Am 29. Juni 2020 gibt die Staatsanwaltschaft Potsdam bekannt, den Fall neu aufzurollen. Ein Kriminalkommissar wird beauftragt, die Ermittlungen von damals zu prüfen und Zeugen erneut zu vernehmen.” Berliner Zeitung. Dem Vernehmen nach sind die Ermittlungen längst abgeschlossen, werde wegen der negativen politischen Folgen für Steinmeier, Schäuble, Linkspartei-und SPD-Politiker, für die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, verwickelte Verlage und ARD-Anstalten etc. eine offizielle Erklärung der Staatsanwaltschaft Potsdam bewußt hinausgezögert, werde nach Kräften “gemauert”:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/11/05/der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-am-29-juni-2020-gibt-die-staatsanwaltschaft-potsdam-bekannt-den-fall-neu-aufzurollen-ein-kriminalkommissar-wird-beauftragt-die-ermittlungen-von-damals-z/

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“Der Fall Diogo. Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde”. Berliner Zeitung, 30.9.2020.

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Max Annas. “Morduntersuchungskommission”. rowohlt HUNDERT AUGEN. “Für Manuel Diogo(1963 – 1986)”. Ein neuer Krimi von 2019, der Mosambikaner Manuel Diogo in der DDR, kuriose Ungereimtheiten. Wird das Annas-Buch nun eingestampft? Mosambik-Dossier 6:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/

Der Annas-Krimi wird sogar von Staat und Regierung auf Steuerzahlerkosten  gefördert – siehe Lesung in Rudolstadt:

“In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen”. Wird jetzt die Spitze der Landeszentrale in Ramelow-Thüringen gefeuert?

Andrea Johlige/LINKE und der Fall des Mosambikaners Manuel Diogo. “Ich hoffe sehr, dass nun endlich Licht ins Dunkel kommt und die Täter ermittelt und ihrer Strafe zugeführt werden können. Mord verjährt nicht!” Was die Linkspartei irgendwie nicht interessiert(BND, Renamo, ermordete ostdeutsche Entwicklungshelfer etc.):http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/

Ein westdeutscher Aktivist lügt einen rassistischen Mord in der DDR herbei, der MDR verbreitet die Lügengeschichte, ein „Schriftsteller“ springt auf und wird dafür von Bundespräsident Steinmeier in einer Delegation nach Afrika mitgenommen. Der Fall – wahre Geschichte war ein Unfall im Vollrausch – zeigt exemplarisch, wie der Osten delegitimiert wird: alles Rassisten und Mörder. So soll jedes politische Selbstbewusstsein verhindert werden. Dr. Maximilian Krah/AfD

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/

Die Parallelen zum Fall Sebnitz:https://www.heise.de/tp/features/Studie-untersucht-die-Berichterstattung-im-Fall-Joseph-und-Sebnitz-3451514.html

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Ausriß, Sebnitz/Sachsen: “Neonazis ertränken Kind. Am hellichten Tag im Schwimmbad. Keiner half. Und eine ganze Stadt hat es totgeschwiegen.”

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die groteske Propaganda für ein heftig umstrittenes Buch: “Ende der 1980er Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet”. Wahrheit oder dreiste Lüge? Weiter warten auf eine offizielle Stellungnahme vom ostdeutschen bpb-Chef Thomas Krüger/SPD…Lange Liste der in den “Fälscherskandal”(Publikumskonferenz) verwickelten Politiker, Kirchen, ARD-Anstalten, Rundfunkräte, Schriftsteller, TV-Autoren, Verlage, politischen Stiftungen, Strippenzieher aller Art. **

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Ausriß – bpb-Chef Thomas Krüger/SPD aus Buttstädt/Thüringen. Muß er jetzt gehen?

 

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Ausriß.

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CDU-Schäuble zeichnet Ibraimo Alberto aus:

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Ausriß, Kiepenheuer & Witsch. 

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Wie es der Berliner Tagesspiegel darstellt – Wahrheit oder Lüge? 

“Mit vier Landsleuten war der Vertragsarbeiter auf dem Weg nach Jeber-Bergfrieden, einem Ortsteil der Stadt Coswig im heutigen Sachsen-Anhalt, wo er als Holzfacharbeiter tätig war.

Nach Angaben seiner Begleiter war Diogo in dem Zug von Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen worden. An den Füßen gefesselt soll er noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden sein.”

Die Berliner Zeitung zitiert jene Begleiter:

“Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur”.

Wie tief die evangelische Kirche in den Steinmeier-Ibraimo-Alberto-Skandal verwickelt ist – Julia Oelkers und Ibraimo Alberto sogar im Organisationsteam der Magdeburger Tagung: https://www.ekmd.de/aktuell/nachrichten/respekt-und-anerkennung-internationale-tagung-zur-entwicklungszusammenarbeit-mosambik-deutschland.html.

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Ausriß Tagungsband – “Herausgegeben von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur”.

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Ibraimo Alberto – gleich an erster Stelle in der Liste der Mitglieder des Vorbereitungsteams und Fortsetzungsausschusses genannt…

https://www.oekumenezentrum-ekm.de/entwicklung-umwelt/Mosambik-Tagung-2019/. Wie ausgerechnet die evangelische Kirche Ibraimo Alberto unterstützt – ihm ermöglicht, sogar auf einer Tagung Propaganda für sein Buch zu machen:

IbraimoLesungMagd1Ausriß.

…Kurzpräsentationen

Ibraimo Alberto: Lesung aus “Ich wollte leben wie die Götter”…

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Die Sponsoren von Ibraimo Alberto & Co.: Brot für die Welt, Fonds Kirchlicher Entwicklungsdienst…Nun hat auch Ostdeutschland seinen Kirchenskandal, viele Austritte drohen…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/das-gescheiterte-experiment-vertragsarbeiter-aus-mosambik-in-der-ddr-wirtschaft1979-1990-autor-dr-ulrich-van-der-heyden-widerlegt-kuriose-luegen-zur-mosambik-und-ddr-geschichte-prueft-den-wa/

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 Ausriß Tagungsband. Sogar Markus Meckel verwickelt…

Wo man viele Akteure wiederfindet – Ibraimo Alberto, Julia Oelkers etc.:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/01/markus-meckel-almuth-berger-dr-hans-joachim-doering-guenter-nooke-u-a-im-bizarren-mosambik-sachbuch-fuer-respekt-und-anerkennung-die-mosambikanischen-vertragsarbeiter-und-das-schwierige-erbe-a/

Wie der MDR und zahlreiche andere deutsche TV-Sender die Sache darstellten –  lange vor dem Bericht der Berliner Zeitung waren in zahlreichen Veröffentlichungen gleiche Schlußfolgerungen wie später in dem Hauptstadtmedium zu lesen:

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“Juni 1986: Ein mosambikanischer Vertragsarbeiter wird im Zug bei Potsdam von Neonazis gelyncht”. ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge? Der MDR muß jetzt zu jeder Szene klarstellen: Zuschauer frech angelogen oder nicht? 

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“Unser Angebot hat seinen Preis”. ARD-Chef Ulrich Wilhelm, Ex-Sprecher von GroKo-Chefin Angela Merkel/CDU…Wie Regierungspolitik & Medien verzahnt sind. Ausriß westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW)http://www.hart-brasilientexte.de/2019/07/15/der-ostdeutsche-laeuft-massenweise-zur-afd-ueber-herr-doktor-maaz-bitte-sagen-sie-uns-warum-weil-die-wirkung-des-opiums-nachlaesst-antwortet-er-dann-der-spiegel-2018-ueber-hans/

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Hatte man den Statisten(wieviel Honorar aus Zwangsgebühren bekamen die?) gesagt, worum es genau geht, wie die Faktenlage tatsächlich ist? Fragen über Fragen…

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Ausriß MDR Januar 2020.

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Video anklicken:https://www.facebook.com/reportmainz/videos/mediathek-tipp/710416699083469/.

 https://www.facebook.com/mdrinvestigativ/videos/710337229091416/?comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22O%22%7D

 

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Typischer Nazi unter Honecker(?)DDR-Neonazis hatten offenbar sehr markante Gebisse.

“Wie im Fall von Manuel Diogo aus Mosambik. Er wurde am 30. Juni 1986 in einem Zug zwischen Berlin und Dessau von Neonazis ermordet.” Zwangsfinanzierte ARD, 2017 – Wahrheit oder Lüge?

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“Ich bin froh, jetzt zu wissen, wie mein Sohn gestorben ist.” ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?

Markus Meckel(SPD), Almuth Berger, Dr. Hans-Joachim Döring, Günter Nooke u.a. im bizarren Mosambik-Sachbuch “Für Respekt und Anerkennung. Die mosambikanischen Vertragsarbeiter und das schwierige Erbe aus der DDR” – ein Leckerbissen für Politologen, Kommunikationswissenschaftler und Historiker (falls sie sich an eine Analyse trauen). Besonders aufschlußreich und erhellend der Vergleich mit dem Sachbuch “Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft(1979-1990)” von Dr. Ulrich van der Heyden, Humboldt-Universität Berlin. SPD-Meckel und Willy Brandt – und FDP-Genscher. Mosambik-Dossier 11:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/01/markus-meckel-almuth-berger-dr-hans-joachim-doering-guenter-nooke-u-a-im-bizarren-mosambik-sachbuch-fuer-respekt-und-anerkennung-die-mosambikanischen-vertragsarbeiter-und-das-schwierige-erbe-a/

“Dass der Mosambikaner Manuel Diogo, dem das Buch gewidmet ist, von Rassisten ermordet wurde, haben Sensationsjournalisten erfunden.” Hartmut Mechtel, ostdeutscher Krimiautor, Glauser-Preisträger:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/

Was macht SPD-Steinmeier, wenn sich klipp und klar herausstellt, daß er einem notorischen Lügner eine Luxusreise in der Bundespräsidentenmaschine auf Steuerzahlerkosten nach Afrika spendiert hat?Wäre das Machtmißbrauch, strafbar?

Und was macht CDU-Schäuble, der den Mann sogar auszeichnete? Die ostdeutsche Öffentlichkeit ist sehr gespannt.

Wie aus dem Fall Manuel Diogo ein Fall Steinmeier/Schäuble wird…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/08/14/der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-und-brisante-ungereimtheiten-ein-recht-auf-aufklaerung-die-website-madgermanes-net-in-mosambik-2020-mit-interessanten-fakten-die-berichten-von-deutsc/

Die taz Berlin und Max Annas:https://taz.de/Max-Annas-Kriminalroman-aus-Thueringen/!5634078/. “Max Annas fiktionalisiert in seinem neuen Buch den Mord an einem mosambikanischen Vertragsarbeiter. Der wurde in der DDR von Nazis erschlagen.” Wahrheit oder dreiste Lüge?

“Gewidmet ist das Buch Antonio Manuel Dio­go, einem Vertragsarbeiter aus Mosambik, der 1986 auf der Strecke zwischen Berlin und Dessau von ostdeutschen Neonazis geprügelt, bes­tia­lisch geschunden und zum Schluss tot aus einem fahrenden Zug geworfen worden ist, wo er dann völlig entstellt aufgefunden wurde. Indem er dessen Geschichte aufgreift, bleibt Annas seinem Thema Rassismus treu.” taz Berlin

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Ausriß, Rowohlt, “Morduntersuchungskommission”(Max Annas)

West-Autor Max Annas, Rowohlt-Verlag und Krimipreis-Jury besonders in der Bredouille:

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/07/krimiautor-max-annas-aus-koeln-crime-cologne-award-2020-was-in-der-jury-wuerdigung-alles-fehlt-die-annas-darstellung-der-ddr-realitaet-wahrheit-oder-luege/

Rowohlt-Krimi “Morduntersuchungskommission” von Max Annas – scharfe, tiefgründige Kritik, bemerkenswerter Verriß von Hans Thiers – bekanntester ostdeutscher Kriminalistikexperte, früherer Leiter der Morduntersuchungskommission im DDR-Bezirk Gera. Laut Thiers ist das Annas-Buch fehlerhaft, realitätsfremd, schlecht recherchiert, platt propagandistisch. Thiers in ZDF-Dokus – anklicken. **

Thiers sagte in Gera gegenüber der Website, die Annas-Behauptung, daß in der DDR aus politischen Gründen u.a. von der Stasi Ermittlungen gestoppt, Verbrechen vertuscht wurden, sei absurd und schlichtweg falsch. Das Gegenteil sei der Fall – so habe das MfS beispielsweise im Bezirk Gera auch bei Mordfällen auf rasche Aufklärung gedrungen, sich über alle Ermittlungsschritte informieren lassen. Die Öffentlichkeit sei nach Morden direkt in die Fahndung einbezogen worden – sogar per Lautsprecherwagen in den Städten und Dörfern, per Fahndungsanzeigen in den DDR-Medien. Kriminalisten, Polizisten hätten sogar in den Schulen konkret über Verbrechen und laufende Fahndungen informiert, um Mithilfe gebeten. 

Das Annas-Buch sei dem mosambikanischen Vertragsarbeiter Manuel Diogo gewidmet  – “Für Manuel Diogo (1963 – 1986)” – der angeblich von DDR-Neonazis ermordet worden sei. “Mein damals zuständiger Kollege, der Leiter der Morduntersuchungskommission Halle, sagte mir 2020, daß er sich an einen solchen spektakulären Mordfall auf jeden Fall erinnern würde, wenn es ihn denn gegeben hätte”, so Thiers.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/13/hans-thiers-aus-gera-ostdeutschlands-bekanntester-kriminalitaetsexperteein-hoch-auf-kriminalistisches-gespuer-ostthueringer-zeitung-13-februar-2020-thiers-kritisiert-scharf-den-krimi-mord/

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Hans Thiers in Gera 2020 nach dem Website-Gespräch. Die Thiers-Kollegen hatten vorhersehbar korrekt ermittelt.

Dr. Ulrich van der Heyden  in Neues Deutschland, 23. 10. 2019. “Ein Mord, der keiner war”:

…Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab…

 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127551.ein-mord-der-keiner-war.html

…In der TV-Sendung wird behauptet, dass der junge Mosambikaner von rechtsgerichteten Schlägern zusammengeschlagen und dann an den Beinen gefesselt aus dem Zug geworfen worden wäre. Statisten waren extra angeheuert worden, um diesen Fake staunenden Zuschauern glaubhafter zu machen. Die Filmemacher Christian Bergmann und Tom Fugmann konnten keinen Beleg für diese Gewalttat vorlegen. Keine Augen- und Ohrenzeugen aufbringen, kein Dokument. Ihr einziger »Zeuge« ist ein Mosambikaner, der gehört haben will, dass ein solches Verbrechen geschah. Reines Hörensagen also.

Jeder weiß: Was eine Person aus Erzählungen unbekannter Dritter erfahren haben will, ist kein stichhaltiger Beweis. Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab. Die Journalisten waren sichtlich enttäuscht und spannen trotzdem trotzig und abenteuerlich ihren Faden weiter, geprägt von ihren ideologischen Vorurteilen gegenüber der ostdeutschen Vergangenheit… Was ist wahr und was fiktiv an der Story von Bergmann/Fugmann? In der Tat kam ein mosambikanischer Vertragsarbeiter in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle ums Leben. Trotz damaliger intensiver, akribischer polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch kein Tötungsdelikt rechtsgerichteter Schläger festgestellt werden, es konnten auch keine Rechtsextremisten ausfindig gemacht werden, die sich laut der nachträglich erfundenen Geschichte in jenem Zug befunden haben sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kollegen des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand.  Die kriminalistischen Untersuchungen hatten ergeben, dass der Mosambikaner Manuel Diogo vor seinem Tod »umfangreich Alkohol« zu sich genommen hatte und dann – wie einige andere Mosambikaner bestätigten – im Zug eingeschlafen sei. Die Deutung der Todesumstände lautete wie folgt: Diogo habe den Ausstieg auf dem Bahnhof – nicht zum ersten Mal – verfehlt und sei entweder beim Versuch abzuspringen tödlich verunglückt oder später beim unachtsamen Wandeln auf den Schienen von einem folgenden D-Zug erfasst, überrollt und mitgeschleift worden. Die ermittelnden Polizisten konstatierten: »Hinweise auf Auseinandersetzungen mit anderen Personen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor.« Und: »Hinweise auf (eine) Straftat liegen nicht vor.« Für die Filmemacher offenbar kein Grund, nicht das Gegenteil, ausgeschmückt mit dramatisierten Trugbildern, zu behaupten…Die dreiste MDR-Produktion, die das Bild vom »Unrechtsstaat« DDR verfestigen soll, wird auch in anderen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gezeigt, zum Beispiel im 3 Sat. Das hat das Opfer nicht verdient. Das haben aber auch nicht die professionellen DDR-Ermittler verdient. Worauf stützen Bergmann/Fugmann ihre Anschuldigung, herzlose DDR-Bonzen hätten den angeblichen Mordfall unter den Tisch kehren wollen?  Es verwundert nicht, dass die reißerische Story von anderen Journalisten aufgegriffen wird, so Anfang August 2019 von der »Leipziger Volkszeitung« und von der »Mitteldeutschen Zeitung«. Traurig, dass dieser Fake sich nun per Interview mit dem Krimi-Autor Max Annas auch ins »neue deutschland« eingeschlichen hat, in der Ausgabe vom vergangenen Freitag. Seinen neuen Roman »Morduntersuchungskommission« baute Annas auf dem behaupteten Mord an Diogo auf. Das Buch soll laut Eigenwerbung des Verlags gar der »erste große Kriminalroman aus der DDR« sein – weil er »auf realen Tatsachen basiert«, wie er im nd-Interview behauptet?…Im Film des MDR wird ein Vertreter der vormaligen verbrecherisch agierenden RENAMO (Resistência Nacional Moçambicana) in Maputo kommentarlos interviewt, der eine Aufklärung des Todes »seines Landsmannes« fordert. Der Zuschauer erfährt nicht, dass die jungen in die DDR gekommenen Mosambikaner vor den brutalen Methoden ebendieser Organisation, die vom südafrikanischen Apartheidregime unterstützt worden war, geflohen sind – in die DDR. Um einen Beruf zu erlernen – und in Sicherheit zu leben. In der Manier des Boulevards schwenkt die Kamera auf die alte, noch heute trauernde Mutter des verunglückten Vertragsarbeiters – die natürlich in Tränen ausbricht, als man ihr mitteilt, dass ihr Sohn nicht bei einem Arbeitsunfall umgekommen sei, wie ihr die mosambikanische Botschaft in Berlin übermittelte, sondern von Neonazis in der DDR ermordet wurde. Mit reißerischer Thematik hoffen Medien ein größeres Interesse beim Publikum zu erreichen. Und dies auf Kosten der Wahrheit. In diesem Fall auch auf Kosten der Erinnerung an Manuel Diogo und der ehemals ermittelnden Polizeibeamten. Und unterm Strich auf Kosten einer redlichen Geschichtsschreibung.

Der Autor ist Kolonialhistoriker, verfasste unter anderem zwei Bücher über mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR.

Der Annas-Krimi wird sogar von Staat und Regierung auf Steuerzahlerkosten  gefördert – siehe Lesung in Rudolstadt:

“In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen”.

Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt:An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission in Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizienlassen ein Verbrechen aus Rassismus vermuten. Als diese Spur sich nicht länger übersehen lässt, wird die Morduntersuchungskommission angewiesen, die Ermittlungen einzustellen. Denn ein Mord wie dieser ist in der Deutschen Demokratischen Republik nicht vorstellbar. Also ermittelt Castorp ohne Wissen seiner Kollegen weiter –und wird dabei beobachtet. Max Annas, Preisträger des Deutschen Krimipreises, hat mit „Morduntersuchungskommission“ ein eminent politisches Buch geschrieben, das weit über die 80er Jahre und die DDR hinausweist.

Eintritt: 6 €

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

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(Politische Bildung durch Max Annas? Ist der etwa jetzt ein Staatsdichter, mutmaßen manche.)

“Schwer zu rekonstruieren: der Fall Diogo

Speziell im Fall Diogo ist die Rekonstruktion der Geschehnisse schwierig. Der Historiker Ulrich van der Heyden verteidigt öffentlich die DDR-Ermittler und deren Ergebnisse, etwa kürzlich in dieser Zeitung.” Neues Deutschland.

Antonio Manuel Diogo/”Initiative 12. August”

30. Juni 1986 Coswig (Anhalt)

Antonio Manuel Diogo landete am 16. Juni 1981 auf dem Flughafen Berlin Schönefeld. Der damals 18-Jährige kam als Vertragsarbeiter aus Mosambik in die DDR mit dem Wunsch, eine Ausbildung zu absolvieren und seine Familie unterstützen zu können. Er arbeitete in einem Sägewerk in Coswig bei Dessau.
Am 30. Juni 1986 wurde die Leiche des 23-Jährigen an der Bahnstrecke zwischen Berlin und Dessau in Höhe Borne aufgefunden. MDR-Recherchen ergaben, dass Diogo im Zug auf eine Gruppe Neonazis traf, die ihn zunächst verbal attackierten, auf ihn einschlugen und schließlich an seinen Beinen gefesselt aus dem fahrenden Zug auf die Gleise hängen ließen. Laut Obduktion erlitt Antonio Manuel Diogo eine offene Schädelfraktur mit Zertrümmerung der Schädelbasis sowie schwere innere Verletzungen.[1] Er verstarb an den Folgen der massiven Gewalteinwirkungen noch im Gleisbett.

Den Angehörigen wird bei der Rückführung der Leiche mitgeteilt, dass es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt habe und sie den Sarg nicht öffnen sollen. Die weiteren Widersprüche in diesem Fall sind kaum zu übersehen: so wurde in der Akte des Ministeriums für Staatssicherheit (kurz: MfS) vermerkt, dass Diogo aus dem Zug gefallen und überfahren worden sei. Die Volkspolizei ermittelte jedoch die Täter, von denen zwei auch verurteilt wurden, jedoch nach der Wiedervereinigung wieder frei gelassen wurden.

https://initiative12august.de/in-gedenken/aktuelles/

…Van der Heyden bestreitet den mutmaßlich rassistisch-motivierten Mord an Antonio Manuel Diogo. Er tut diesen als „Unfalltod eines alkoholisierten Migranten“[3] ab. Einem guten Freund, des 1986 bei Borne ermordeten mosambikanischen Vertragsarbeiters, unterstellt er eine „erfundene Story“ zu verbreiten, obwohl sich dieser sehr genau auf Hinweise an einen rassistischen Mord durch Neonazis erinnern kann. Er prangert die fehlende Beweislage an und stützt sich in seiner Argumentation allein auf Ermittlungsakten der damaligen Volkspolizei…

“Sie haben meinen Freund, den Antonio Manuel Diogo, zusammengeschlagen. Beide Füße gefesselt. Und dann haben sie seine Körperteile nach unten … ganz langsam, mit dem Seil immer nach unten. Da haben sie genau mit dem Kopf angefangen. Bis sie alles zerstückelt haben.
Ibraimo Alberto, ehem. Vertragsarbeiter”. Forum Deutsche Einheit

https://www.tumult-magazine.net/post/ulrich-van-der-heyden-mit-fake-news-gegen-rechtspopulismus

Ulrich van der Heyden: MIT FAKE NEWS GEGEN RECHTSPOPULISMUS?

Aktualisiert: 11. Dez 2018

Undenkbar, den nächtlichen Unfalltod eines alkoholisierten Migranten kurzerhand zur fremdenfeindlichen Eskalation umzudeuten, selbst Leichen also noch vor den eigenen Gesinnungskarren zu spannen? Nicht für zwei rührige Redakteure des MDR, der auch sonst mit Verve daran zu arbeiten scheint, den ostdeutschen Bundesländern nachträglich jene rassistische Kriminalgeschichte unterzuschieben, die autochthone Abwehrkräfte in regionalem Rahmen ebenso schwächen soll wie es postkoloniale Selbstbezichtigungen auf nationaler und europäischer Ebene bereits erfolgreich leisten.

*

Kann man mit Fake News den Rechtspopulismus abschwächen? Der MDR versucht dies.

In einer TV-Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) wurde im August 2016 nicht zum ersten Mal ein Film über den Einsatz von Vertragsarbeitern aus Ländern der Dritten Welt in Betrieben und Kombinaten der DDR gezeigt. Eigentlich eine gute Idee, könnte doch so langsam das in Deutschland vorherrschende Bild von den angeblich ausgebeuteten und unterbezahlten Vertragsarbeitern (die oftmals mehr verdienten als Angehörige der Funktionselite im ostdeutschen Staat) vom Kopf auf die Füße gestellt werden. An einigen Aussagen der bisher erschienenen Filme – wie kann es anders sein? – waren vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen Einwände angebracht, vor allem dann, wenn die dafür verantwortlichen Journalisten Recherchen vernachlässigten, wie etwa Aussagen von ehemaligen Vertragsarbeitern oder genügend vorhandene schriftliche Quellen aus Archiven nicht zur Kenntnis genommen haben.

Nunmehr, nach mehr als einem Vierteljahrhundert verflossener Zeit seit dem Ende der DDR konnte man auf eine realitätsnahe, den Fakten verpflichtete Darstellung hoffen. Doch weit gefehlt! Dabei wäre eine realistische Schilderung der zeitweiligen Integration von »ausländischen Werktätigen«, wie die Vertragsarbeiter damals hießen, in Betrieben der DDR-Wirtschaft ein wichtiger Beitrag zur Erklärung von der Existenz von in der ostdeutschen Bevölkerung nicht zu bezweifelnden rassistischen Ressentiments, die schon unmittelbar in einigen Regionen nach der Wende in offenen Rassismus umgeschlagen sind, gewesen. Wie so oft in jener Zeit kamen die Anführer und Ideologen aus dem Westen Deutschlands, die im Osten auf eine Menge unzufriedener, von den realen Bedingungen der staatlichen Vereinigung enttäuschter und orientierungsloser Jugendliche trafen und diese zu mobilisieren versuchten. Es hätte etwa nachgezeichnet werden können, wie die alles in allem guten Beziehungen der DDR-Bevölkerung zu den außereuropäischen Vertragsarbeitern, über rassistisch motivierte Gewalttaten nach der deutschen Vereinigung bis zu den heutigen zu beantwortenden Fragen nach der Akzeptanz von Zuwanderung sich wandelten.

Die Filmemacher und ihre Vorgesetzten hatten sich im Jahre 2016 jedoch allen Ernstes die Aufgabe gestellt, nachweisen zu wollen, dass Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt in der DDR »stärker verbreitet gewesen« sein sollen, »als bisher bekannt.«[1] Da drängt sich die Frage auf, was war bzw. ist darüber bislang bekannt? Stichhaltige Belege über Rassismus in der DDR konnten auch in dieser TV-Dokumentation, entstanden 25 Jahre nach der deutschen Vereinigung, zwar nicht erbracht, dafür allerdings umso hemmungsloser behauptet werden.

In bekannter Weise wurde mit Vermutungen und Halbwahrheiten von den beiden Filmemachern Christian Bergmann und Tom Fugmann argumentiert, um dem Titel ihrer Dokumentation Nahrung zu geben. Sie stellten in einer Mischung von bekannten Tatsachen, weil schon mehrfach darüber berichtet wurde, gemischt mit reißerisch aufgemachten Fiktionen vier Fälle von Tötungsdelikten an zu Zehntausenden in der DDR präsenten Vertragsarbeitern dar. Damit sollte vor allem nachgewiesen werden, dass sich die Regierung in Ostberlin angeblich bemüht hatte, diese Tatsachen zu vertuschen, was dann zu der Behauptung »Schuld ohne Sühne« führte. Jedoch Belege, etwa in Form von überprüfbaren Dokumenten, werden den Zuschauern des Films nicht angeboten. Lediglich aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte aus Schriftstücken werden kurz eingeblendet, die in Archiven nicht nachweisbar sind. Es wird aus Dokumenten zitiert, die in den Archiven nicht auffindbar sind.

Einige der in der Reportage angesprochenen Straftaten, die zum Tode von jungen kubanischen Vertragsarbeitern in der DDR führten, deren Untersuchung sich die Journalisten zur Aufgabe gestellt hatten, werden von der Wissenschaft nicht in Abrede gestellt und jede einzelne ist nicht nur strafrechtlich (was auch geschehen ist!), sondern auch moralisch zu verurteilen. Jedoch sei die Frage erlaubt, wenn es drei oder vier solche Fälle zu Zeiten der DDR gegeben hat, warum werden nicht – weder in dieser noch in kaum einer anderen TV-Sendung – andere Fälle des Umgangs der DDR-Bürger mit Ausländern, von denen viele sich noch heute dankbar daran erinnern, geschildert, etwa solche, in denen Ausländer in deutschen Familien Aufnahme fanden oder in sonstiger Weise Hilfe erhielten? Unter den fast 17 Millionen DDR-Bürgern dürften von Menschen mit dieser Einstellung weitaus mehr zu finden gewesen sein als solche Kriminelle, die Gewalt gegen ausländische Mitbürger anwandten. Und wo der Eindruck zwangsläufig entsteht, dass die Bevölkerungsmajorität dies akzeptiert.

In der Fernsehdokumentation wird nicht oder bestenfalls am Rande auf die Hintergründe, Ursachen und Anlässe solcher Straftaten eingegangen. Eigentlich sollte man solche Hintergrundinformationen erwarten können, denn immerhin wird in der zur Diskussion stehenden Sendung mit dem Begriff Rassismus geradezu inflationär umgegangen. Aber waren es wirklich rassistisch motivierte Angriffe? Haben sich die Täter aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Geburt, ihrer Herkunft den Anderen, Fremden, den Angegriffenen auf den Tanzflächen oder vor den Diskotheken, wo die meisten Schlägereien von der Polizei aufgenommen wurden, aufgrund ihrer »Rasse« überlegen gefühlt? Wollten sie wirklich ihre angebliche Überlegenheit durch Gewalt demonstrieren? Oder war es doch anders? Denn nach dem bekannten Rassismus-Forscher Albert Memmi ist Rassismus »die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.«[2] Aber war dies der Fall bei Schlägereien auf der Tanzfläche oder nach starkem Alkoholkonsum?

Handelte es sich also in den meisten der heute in der »Aufarbeitungsliteratur« und »-publizistik« oder auch in journalistischen Fernsehdokumentationen herangezogenen Fällen von Gewalt gegenüber Ausländern in der DDR-Gesellschaft nicht vielmehr um »ganz normale« Schlägereien auf Tanzveranstaltungen zumeist in Dörfern und Kleinstädten, wo diese auch ohne Ausländer zwischen männlichen Jugendlichen aus verschiedenen Ortschaften nicht selten vorkamen? Waren die deutschen Jugendlichen die alleinigen Auslöser der Keilereien, bei denen die aus anderen Kulturen kommenden jungen Männer schnell mit dem Messer in der Hand dabei waren? Provozierte das nicht wiederum die andere Seite? Statistische Übersichten der staatlichen Organe der DDR sagen da nämlich im Gegensatz zu den Kommentaren in der TV-Dokumentation etwas ganz anderes aus, etwa dass in den ersten neun Monaten des Jahres 1987 allein von mosambikanischen Vertragsarbeitern 45 vorsätzliche Körperverletzungen, 4 Vergewaltigungen, je 1 Fall von Rowdytum bzw. Raub, 4 Verkehrsunfälle, 10 sonstige Rechtsverletzungen wie Widerstand gegen Polizei, Beleidigung, Diebstahl u. a. ausgingen. Im gleichen Zeitraum ereigneten sich „zum Nachteil mosambikanischer Bürger« 28 vorsätzliche Körperverletzungen, 5 Fälle von Rowdytum, 4 Beleidigungen wegen Zugehörigkeit zu einer anderen Nation oder Rasse, 5 Fälle des Raubes, 3 sonstige Rechtsverletzungen.[3] Wenn auf die Anlässe und Hintergründe von solchen Gewalttaten, wie die in dem Film geschilderten, nicht eingegangen wird, läuft die gesamte Argumentation über angeblich rassistisch motivierte Vorfälle ins Leere.

In der hier zur Diskussion stehenden TV-Dokumentation der relativ jungen Filmemacher wird der Mord an einem mosambikanischen Jugendlichen in Staßfurt reißerisch geschildert, der von einem vorbestraften deutschen Kriminellen verübt worden war. Der Fall war sowohl in der zeitgenössischen regionalen Öffentlichkeit als auch später in der internationalen Fachliteratur durchaus bekannt, dennoch wurde in der TV-Reportage unter anderem die obskure Behauptung aufgestellt, dass der Vorfall in der DDR »offiziell verschwiegen« werden sollte. Geradezu spannend wäre es zu erfahren, ob die »Gewalttaten« auch inoffiziell hätten verschwiegen werden können. Der Vorfall wurde in der betreffenden Region damals sehr wohl ausgewertet und es existieren darüber Dutzende von Akten. Die beiden Filmemacher, die anscheinend nicht viel von Recherche halten, sollten doch einmal erklären, wie ein »Verschweigen« möglich gewesen ist, wenn bereits unmittelbar nach der Tat etwa 650 mosambikanische Lehrlinge aus der »Schule der Freundschaft« über den Tod ihres Kameraden informiert wurden und sodann die in der Region Verantwortung tragenden Funktionsträger, wie Polizisten, Lehrer, kommunale Verwaltungsmitarbeiter, Mitglieder von Parteien und Gewerkschaften, Vertreter von Betrieben, in denen die Mosambikaner ihre Berufsausbildung erhielten, Mitglieder der Jugendklubs und Sportstätten etc.[4] Kann man die Vorhaltungen der Filmemacher nach einem angeblichen Verschweigen der kriminellen Tat noch bei gutem Willen zu entschuldigen versuchen, weil die überregionale Presse hierüber nicht berichtete, so ist es vollkommen unverständlich, wenn dann noch ein dritter Aufguss der Reportage im November 2017 im MDR mit den gleichen Fake News gesendet wurde. Nunmehr wussten die Journalisten sogar, dass damals in der DDR der »Vorfall nur kurz thematisiert« worden sein sollte. Dann jedoch »verordnete man Schweigen«. Das Gegenteil war in der Region indes der Fall. Zudem drängt sich die Frage angesichts dieser Feststellung auf, wer wem Schweigen geboten haben soll. Belege konnten dafür nicht erbracht werden. Wer die DDR-Verhältnisse kennt, und dies sollte man bei Journalisten und Historikern, die sich mit deren Geschichte befassen, voraussetzen, wird nicht überrascht sein, dass über Gewaltverbrechen nichts oder kaum etwas in den überregionalen Zeitungen des ostdeutschen Staates zu lesen war, und können die gekünstelte Empörung hierüber nicht verstehen.

Da der Täter schon bald nach der Tat ausfindig gemacht und verhaftet worden war und dies den in der Region Verantwortung Tragenden sowie den Mitschülern des Getöteten mitgeteilt worden ist, sind deren Empörung und Wut und Rufe nach Rache verständlich. Die Funktionäre in Staßfurt hatten dann auch Mühe, den jungen Mosambikanern zu erklären, dass ein Tötungsdelikt nach DDR-Rechtsordnung nicht nach dem Prinzip »Gleiches mit Gleichem« geahndet werden kann.[5]

Auffallend ist neben dem Verschweigen derjenigen Hintergrundinformationen, die das Verhältnis der DDR-Bevölkerung zu Ausländern realistischer hätten darstellen können und die insbesondere mehr Licht in einen solchen Tatvorgang gebracht hätten, darüber hinaus die Tatsache, dass ganze Themenbereiche ausgeschlossen bleiben. So etwa wenn deutsche Jugendliche bei tätlichen Auseinandersetzungen schwer verletzt oder gar zu Tode gekommen sind. Ein solcher »Abgleich« des historischen Kontextes gehört jedoch zu einer ausgewogenen Berichterstattung vor allem von sensiblen politisch relevanten Themen. Ein Verschweigen von Tatsachen hat sich schon immer bei der Akzeptanz von bildungspolitischen Aufträgen, die ja öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten haben, als kontraproduktiv erwiesen.

Die Auswertung der Akten zu einer schwerwiegenden Auseinandersetzung nach einer Tanzveranstaltung mit einem Toten ergab beispielsweise, dass, wie bei allen ähnlich bekannt gewordenen kriminellen Handlungen, die Polizei sofort ermittelte und den Tathergang rekapitulierte. So stellte die Polizei in einem Fall am 19. Juni 1988 fest, als es zwischen Afrikanern und Einheimischen zu Schlägereien gekommen war, dass diese von zwei jungen deutschen Arbeitern provoziert worden waren, weil sie die ausländischen Jugendlichen beleidigt hatten. Schon »in der Vergangenheit (waren sie, die deutschen Jugendlichen – UvdH) durch rowdyhaftes Verhalten in Erscheinung getreten«, heißt es im Bericht der Stasi. Gegen die Anstifter wurde Anklage erhoben wegen »Rowdytum« und »Beleidigung wegen Zugehörigkeit an einer anderen Rasse oder Nation«[6] und verurteilt. Was ist aber mit dem mosambikanischen Totschläger geworden? Wurde er verurteilt? Musste er in seine Heimat zurückkehren und hat er dort einen Prozess erhalten? Oder kam er in der DDR vor Gericht? Über diese und ähnliche Fakten breiten die Journalisten den Mangel des Schweigens. Für investigative Journalisten sind das doch eigentlich interessante Fragen!

Solche verdrängten und vertuschten Taten haben noch eine andere Dimension, der man nachgehen könnte, statt Rassismus zu wittern, wo es keinen gab. Vor allem der Einsatz von Stichwaffen trug dazu bei, dass sich rassistische Ressentiments verbreiteten oder verfestigten. Denn Stichwaffen kamen traditionell bei Schlägereien auf Tanzböden und vor Gaststätten unter den einheimischen Jugendlichen kaum zur Anwendung.

Selbst in westdeutschen Zeitungen war man damals der Realität näher gekommen als in der MDR-Dokumentation. Denn diese berichteten, dass die Ursache für Prügeleien »oft derselbe Anlass wie Wirtshausprügeleien auf der ganzen Welt … (seien): Streit um Mädchen, zu reichlich genossener Alkohol.«[7] Und ehemalige mosambikanische Vertragsarbeiter selbst, wie Julio Mussane, antwortete auf eine Frage nach erlebter fremdenfeindlicher Gewalt: »Nein, während der DDR-Zeit haben wir nichts von Fremdenhass oder Rassismus gespürt. Wir brauchten keine Angst zu haben. Wir konnten damals auch nachts ohne Angst mit dem Zug in andere Städte reisen und wurden, egal wo wir auch waren, niemals bewusst rassistisch angegangen. Natürlich gab es auch Auseinandersetzungen, insbesondere in Diskos, wo es dann auch zu Schlägereien kam. Da ging es aber um die Mädchen, bei denen wir ganz gut ankamen, was uns die deutschen Jungs aber nicht gönnten[8]

Da solche Meinungen über Selbsterfahrungen von ehemaligen Vertragsarbeitern von Journalisten zumeist nicht zu Kenntnis genommen werden, hier noch ein Zitat eines »Ehemaligen« auf eine Frage nach erlebtem Rassismus: »Wenn ich diese Frage ins Verhältnis zur heutigen Situation stelle, dann muss ich eindeutig sagen, nein – mit Fremdenhass und Rassismus wurden wir nicht konfrontiert. Natürlich gab es hin und wieder Auseinandersetzungen mit deutschen Jugendlichen, da spielten aber meistens der Alkohol und das Werben um die Mädchen eine große Rolle. Ich hatte den Eindruck, dass sich die DDR-Regierung sehr mühte, um solche Konfrontationen zu vermeiden.«[9]

Solche erklärenden Stellungnahmen von denjenigen zeitweilig in der DDR lernenden und arbeitenden Afrikanern passen natürlich nicht in die ideologische Voreingenommenheit der MDR-Journalisten. Man verschwieg lieber durchweg die Meinungen der Betroffenen. Schon die Anmoderation des erwähnten Films des MDR hatte schon die Aussage- und damit die gewünschte Denkrichtung für die Zuschauer festgelegt: Die Ausländer seien von der DDR-Führung angeworben worden, heißt es dort. So etwas hat es jedoch nie gegeben. Die DDR-Regierung kam vielmehr den Bitten der Regierung Mosambiks zur Aufnahme und Ausbildung junger Menschen entgegen. Es kommt in der Anmoderation dann noch dreister: Angeblich hätte es »mehrere tausend Vorfälle« gegeben, die zu »tausenden Verletzten und sogar Todesopfern« geführt hätten. Exakte Belege der Behauptung sowie konkrete Ursachenforschung der belegbaren Fälle sind sowohl bei einem interviewten nicht gerade für seriöse Forschungen bekannten »Fachmann«, als auch bei den Filmemachern, die ihn zum Interview luden, offensichtlich unbekannt.

Schon andere, jedoch weitaus seriösere Untersuchungen sind Angriffen auf oder vereinzelten Tötungsdelikten von Ausländern in der DDR, wie dem erwähnten in Staßfurt, nachgegangen. Eine Bildungsforscherin, die insbesondere in der sachsen-anhaltinischen Kleinstadt recherchiert hatte, kommt nach Befragungen von Absolventen und Pädagogen aus Mosambik, die jahrelang in Staßfurt gelebt haben, zu der Schlussfolgerung, »dass sie sich in der DDR nicht rassistisch abgelehnt oder gar bedroht gefühlt haben«[10]. Das hat Bergmann und Fugmann allerdings nicht interessiert. Im Gegenteil, sowohl die von ihnen vor die Kamera Gestellten als auch ihre Kommentare konnten nicht darlegen, ob die im Film geschilderten Straftaten durch rassistische Überheblichkeit motiviert waren oder als kriminelle Handlungen zu bezeichnen sind. Nicht einmal die Frage wurde aufgeworfen. Wenn es mehr als die im Film geschilderten vier gewaltsamen Todesfälle gegeben hätte, wären sie sicherlich in den Akten des MfS vermerkt worden. Weder dort noch anderswo sind sie jedoch zu finden.

Die im MDR zuerst gezeigte Version der Dokumentation, die in reißerischer Weise Rassismus in der DDR belegen wollte, muss den Programmmachern der ARD so gut gefallen haben, dass dort unter dem Titel Schatten auf der Völkerfreundschaft eine weitere und erweiterte Reportage am 10. April 2017 nachgereicht wurde. Ein äußerst ungewöhnlicher Vorgang! Ansonsten gilt die Devise: »Gesendet ist gesendet!« Was mögen wohl die Beweggründe für die ARD-Verantwortlichen gewesen sein? Jedenfalls wurden mit der Extra-Story des MDR noch ein weiteres Mal Fantasie-Geschichten als Realität ausgegeben und fanden dennoch auch in anderen Fernsehanstalten ein warmes Sendeplätzchen.

Einige Monate nach der ersten MDR-Ausstrahlung leitete übrigens die zuständige Staatsanwaltschaft in Halle (Saale) eine Überprüfung des im Film geschilderten Falles der Tötung eines Vertragsarbeiters ein. Jene kam aber zu einer anderen Schlussfolgerung, als es die Filmemacher gern hätten. Es gibt absolut keinen Grund, warum die ermittelnde Staatsanwaltschaft bei einer Jahrzehnte zurückliegenden Tötungstat etwas verschweigen sollte. Jedoch besteht die sehr wahrscheinliche Vermutung, dass sie gründlicher recherchiert hat als die Journalisten. Diese sprechen in ihrem Film weiterhin dreist von einem Mordverdacht, den sie jedoch nicht belegen können. Neue Ermittlungen lehnt die Staatsanwaltschaft auch selbstverständlich ab: »Das Verfahren ist damals durch die DDR-Behörden eingestellt worden. Wir haben es aus heutiger Sicht erneut geprüft mit dem Ergebnis: Wir sehen keinen Anfangsverdacht auf einen Mord. Mithin habe ich auch keine Veranlassung, hier irgendwelchen Personen hinterherzulaufen«, sagte Staatsanwalt Klaus Wiechmann im Interview für die Dokumentation unter dem Titel Schatten auf der Völkerfreundschaft, den man gern mit allen Mitteln herbeifabulieren möchte.

Am Ende der TV-Dokumentation Schuld ohne Sühne, die sich explizit mit den vier Todesfällen von Vertragsarbeitern (nicht mit jenen etwas einen Dutzend Fällen, die durch Auseinandersetzungen untereinander zu verzeichnen waren oder wo deutsche Jugendliche die Opfer waren) beschäftigt, kommt ein in Stuttgart geborener Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, europäisches Strafrecht und neuere Rechtsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin ausführlich zu Wort, wenngleich nicht bekannt ist, dass er zur Rechtsgeschichte der DDR jemals gearbeitet oder publiziert hat, sondern vor allem zum Umweltstrafrecht. Er schließt sich der Kritik der Filmemacher über die Entscheidung der Hallenser Staatsanwaltschaft an und verbindet diese mit einem gewaltigen Rundumschlag, wenngleich ihm bekannt sein müsste, dass die wenigsten Mitarbeiter in den ostdeutschen Staatsanwaltschaften aus dem Osten kommen: »Leider hat man in der Tat den Eindruck, dass die Staatsanwaltschaften in den neuen Bundesländern (die vor allem mit westdeutschen Juristen besitzt! – d. V.) hier etwas Manschetten haben, dass sie sehr vorsichtig an die Themen herangehen. Und das ist natürlich sehr schade, zumal es um Ausländerfeindlichkeit geht und gerade Rassismus ja nun in der deutschen Geschichte generell ein Problem ist. Rassistisch motivierte Tötungen … sind ein riesen Problem. Aber umso wichtiger wäre, dass man für alle Phasen der deutschen Geschichte, soweit man noch Anhaltspunkte hat und soweit man noch Personen verfolgen kann, diese auch verfolgt. Das heißt auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR

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Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist ebenfalls der von Bergmann und Fugmann spektakulär aufgemachte und mit Statisten nachgestellte Todesfall eines Mosambikaners in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle. Es wird suggeriert, dass Rechtsextremisten daran schuld gewesen wären. Trotz damaliger intensiver polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch ein Tötungsdelikt nicht festgestellt werden, ja nicht einmal Rechtsextremisten konnten ausfindig gemacht werden, die damals laut fiktiver Story des MDR im Zug gewesen sein sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kameraden des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand. Aber nunmehr die beiden genannten Journalisten! Vor einer Kamera des MDR-Fernsehteams nach etwa dreißig Jahren gestellt, wusste ein Mosambikaner, der kein Augenzeuge war, ausführlich Einzelheiten über den tragischen Tod zu berichten. Er sprach davon, dass der später zwischen den Schienen gefundene Leichnam zu einem Mosambikaner gehörte, der an den Beinen an einem Strick hinter dem Zug her zu Tode geschleift worden sei. Nach der Ausstrahlung der Fernsehreportage bei ihm persönlich nachgefragt, konnte er nur zugeben, er habe gehört, dass … Für die Filmemacher war dies indes kein Grund, solche ausgedachten Phantasien zu prüfen und im Zweifelsfall nicht zu senden.

Überhaupt scheint der vor der Kamera interviewte Freund des Getöteten keine klaren Erinnerungen mehr zu besitzen. In einem späteren Interview sagte er nämlich aus, dass er mit seinem Freund Manuel Diogo zuvor in Berlin den Tierpark besucht und ihn dann zum Bahnhof gebracht hätte.[11] Die polizeilichen Ermittlungen haben jedoch ergeben, dass Diogo am 29. Juni in Dessau eine Diskothekveranstaltung in der Gaststätte Stadtgarten besucht hat.[12] Einen Grund hier nachzufragen, sahen die Filmemacher auch jetzt noch nicht.

Wie ungeprüft, weil als Wahrheit aufgefasst, solche fiktiven Geschichten von Journalisten aufgenommen und verbreitet werden, macht ein späterer Artikel in der Leipziger Volkszeitung deutlich, wo beklagt wurde, dass der angebliche Mordfall »in der Öffentlichkeit … nicht erwähnt« worden ist.[13] Wo nichts gewesen ist, kann darüber freilich auch nicht berichtet werden.

Einschlägige Archiv-Recherchen haben jedoch ergeben, dass der Mosambikaner Manuel Diogo vor seinem Tod »umfangreich Alkohol zu sich« genommen hatte, dann – so bestätigten vier andere Mosambikaner – im Zug eingeschlafen sei. Er hätte deshalb den Ausstieg auf dem Bahnhof – nicht zum ersten Mal – verfehlt und sei entweder schon beim Sturz oder dann, als er auf den Schienen zu Fuß gegangen ist, von einem sich schnell nähernden D-Zug erfasst und überrollt und mitgeschleift worden. Außerdem hätten polizeiliche Ermittlungen ergeben, dass sich anscheinend keine deutschen Jugendlichen im Zug aufhielten. So konstatierte das MfS: »Hinweise auf Auseinandersetzungen mit anderen Personen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor.«[14] Warum werden aber dann in der TV-Dokumentation Szenen nachgestellt, die zeigen sollen, dass der Mosambikaner angegriffen und aus dem Zug geworfen worden sein soll? Das Ergebnis der polizeilichen Untersuchung lautete vielmehr: »Hinweise auf (eine) Straftat liegen nicht vor«.[15] Das ist allerdings für die Filmemacher kein Grund, nicht das Gegenteil, ausgeschmückt mit ihren dramatisierten Visionen, zu behaupten.

Die TV-Dokumentation weist auch ansonsten eine Reihe von Manipulationen auf, die den Zuschauer fragen lassen, wofür seine Steuergelder ausgegeben werden. So kommt ausgerechnet der Pressechef der RENAMO, Antonio Muchanga, also ein führendes Mitglied der Partei, die Millionen Menschen in Mosambik grausam ermordet, vertrieben oder mit heute kaum vorstellbaren Grausamkeiten drangsaliert hat und vor der viele der jungen Mosambikaner geflohen sind und in der DDR aufgenommen worden waren, in dem Film zu Wort und fordert »als Landsmann der zu Tode Gekommenen« im Namen der Familien und Hinterbliebenen eine lückenlose Aufklärung der Todesfälle der zwei Mosambikaner in der DDR. Scheinheiliger – und die wirklichen Verbrechen jener Zeit verharmlosender – geht es nicht!

Es sei noch einmal betont, dass jeder Todesfall in der Geschichte, auch nach einem Vierteljahrhundert, journalistisch untersucht werden kann und sollte. Jedoch seriös und nicht manipulativ. Und ein bisschen Verständnis für Geschichte sollte man bei solchen Untersuchungen mitbringen. Was dem Fernsehzuschauer jedoch geboten wurde, war Journaille in Reinkultur. Mit Reisemitteln der öffentlich-rechtlichen Sender ausgestattet, reiste das Team nach Mosambik und erzählte der alten Mutter und der Familie des Getöteten ihre ausgedachte Story. Die Kamera hielt voll drauf: Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.

Inzwischen gibt es vonseiten einiger Mosambikaner die Idee, dass der Mutter und der Familie die Wahrheit über die Todesumstände des Sohnes und Bruders mitgeteilt werden sollen. Ein mosambikanischer Filmemacher zeigt sich von ehemaligen Vertragsarbeitern, die eine andere Realität in der DDR erlebt haben als in der MDR-Doku dargestellt, aufgerüttelt und nunmehr daran interessiert, die Überbringung der Nachricht über die wahren Umstände des Todes zu filmen. Ob dieser Film dann auch vom MDR gesendet wird?

*

[1] »Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?«, MDR, 17.08.2016; noch einmal ausgestrahlt als in Schuld ohne Sühne, MDR, 17.11.2017, danach noch einmal in arte.

[2] Memmi, Albert: Rassismus, Frankfurt am Main 1987, S. 164.

[3] BStU: MfS, HA VII, Nr. 2752: Information des Miniteriums: »Vorkommnisse mit Bürgern der Volksrepublik Mocambique, die gemäß Regierungsabkommen in der DDR tätig sind, im Zeitraum vom 1.01. bis 30.09.1987«.

[4] Vgl. BStU: MfS, HA XVIII, Nr. 26643, Bl. 1-8.

[5] Vgl. BStU: MfS, HA VIII, Nr. 26643, Bl. 5.

[6] BStU: MfS, HA II, Nr. 27433: »Information zur Konzentration von Vorkommnissen unter Beteiligung mocambiquanischer Werktätiger in der DDR«, Juni 1988, Bl. 2.

[7] Dose, Dieter: In der »DDR« nimmt der Ausländerhaß zu, in: Die Welt, 26.08.1988.

[8] Mussane, Julio: Es war immer jemand da, der half, Probleme zu lösen, in: van der Heyden, Ulrich/Semmler, Wolfgang/Straßburg, Ralf (Hrsg.): Mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR-Wirtschaft. Hintergründe – Verlauf – Folgen, Berlin/Münster 2014, S. 229.

[9] Reis, José: Keine leichten Lebensumstände in der DDR, in: van der Heyden, Ulrich/Semmler, Wolfgang/Straßburg, Ralf (Hrsg.): Mosambikanische Vertragsarbeiter…, a.a.O., S. 235.

[10] Schuch, Jana: Mosambik im pädagogischen Raum der DDR. Eine bildungsanalytische Studie zur »Schule der Freundschaft« in Staßfurt, Wiesbaden 2013, S. 31.

[11] Kleindienst, Jürgen: Erinnerungslücke – Vor 32 Jahren wurde Antonio Manuel Diogo ermordet, in: Leipziger Volkszeitung, 2.07.2018.

[12] BStU: MfS, BV Halle, KD Roßlau, Nr. 8658, Bl. 5–6.

[13] Kleindienst, Jürgen. Erinnerungslücke…, a.a.O.

[14] BStU: MfS, BV Halle, Abt. XIX, Nr. 1115: »Information über den Tod eines mocambiqueanischen Staatsbürgers«, 3.07.1986, Bl. 52.

[15] Ebenda, Bl. 51.

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Über den Autor:

Ulrich van der Heyden (Jg. 1954) ist Historiker und Politikwissenschaftler in Berlin und Gastprofessor an der University of South Africa in Pretoria. Zitiert aus “TUMULT”

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Der Krimi “Morduntersuchungskommission” von Max Annas – basiert er auf Fakten oder auf Lügen, fragen sich viele.

Der Amazon-Text zum Buch:

“Von Krimipreisträger Max Annas: Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt. An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizien weisen auf ein rassistisches Verbrechen. Als sich dies nicht länger übersehen lässt, werden die Ermittlungen auf Weisung von oben eingestellt. Denn so ein Mord ist in der DDR nicht vorstellbar. Also ermittelt Otto Castorp auf eigene Faust weiter. Und wird dabei beobachtet. Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall.”

“Der Fall, um den es geht, hat ein reales Vorbild; Annas verlegt allerdings Zeit und Ort. Im Juni 1986 wurde der Vertragsarbeiter – so bezeichnete man in der DDR Menschen aus den sogenannten sozialistischen Bruderländern, die für ein paar Jahre in Ostdeutschland niedere Arbeiten verrichten mussten – Manuel Diogo aus Mosambik am Rand der Bahnstrecke zwischen Ost-Berlin und Dessau tot aufgefunden, die Leichenteile über Kilometer entlang der Gleise verteilt. Ein Hassverbrechen, begangen von Neonazis, das zwar teilweise aufgeklärt wurde, aber erst nach dem Ende der DDR an die Öffentlichkeit gelangte.” DER SPIEGEL. https://www.spiegel.de/kultur/literatur/morduntersuchungskommission-von-max-annas-ottonormalpolizist-ost-a-1280477.html.

Perlentaucher: https://www.perlentaucher.de/buch/max-annas/morduntersuchungskommission.html

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DIE ZEIT:https://www.zeit.de/2019/34/morduntersuchungskommission-max-anna-krimi-rezension.

 https://literaturkritik.de/max-annas-morduntersuchungskommission,25951.html.

Viele weitere Kritiken/Rezensionen gleicher Aussage

SteinmeierErfurt2

 

Ex-Geheimdienst-Koordinator Steinmeier(SPD)  in Erfurt 2017 und die fehlende Positionierung zum Mosambik-Fall:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/

MosambikGrajek2

 

MosambikGrajek3

 

MosambikGrajek4

 

MosambikGrajek5

Ausriß. Wie die DDR und die BRD in Mosambik agierten. 

Die Aufdringlichkeit der Sinne

Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft – Oskar Negt(2000)

“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und öffentlich gequält werden – das gehört nicht der Vergangenheit an.”

Wie war das mit dem Attentat von Unango?

Mosambik-Dossier 1:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/12/28/1984-wurden-in-mosambik-acht-ddr-helfer-ermordet-darunter-auch-thueringer-manfred-grunewald-laesst-die-erinnerung-daran-nicht-los-die-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-esse/.

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/.

Mosambik-Dossier 2: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/03/mosambik-dossier-2-die-ermordeten-ddr-entwicklungshelfer-das-kriegsbuendnis-nato-der-bnd/.

Moz1

Ausriß Thüringer Allgemeine 2019, Manfred Grunewald – Frauenprießnitz.

GrunewaldPorträt

 

AfD-Pegida, ostdeutsche Systemkritiker als Schwerpunkt deutscher/westlicher Geheimdienste, besonders im Wahlkampf 2019. Die BND-Trilogie des ostdeutschen Bestsellerautors Hartmut Mechtel: 1. Der unsichtbare Zweite” (GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur) 2. “Das Netz der Schatten” 3. “Die Spitze des Kreises”. BND & Kindersoldaten in Mosambik – warum die ostdeutschen Kirchen dazu schweigen:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/

Der zweite BND-Thriller von Hartmut Mechtel, Argument-Verlag Berlin-Hamburg (Mocambique-Teil auf Seite 120):

MechtelNetzSchatten1

“Das Netz der Schatten”:https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169. …Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben…(Mocambique-Teil)

MechtelMocambique1

Ausriß. “…unsere diensteigenen Mörder…”

Westliche Ölinteressen und der kalte/heiße Krieg. Gerd Bonk, ostdeutscher Geophysiker, Mosambik-Experte. (Mosambik-Dossier 3):http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/

Regime Change in der DDR und die Rolle westlicher Geheimdienste, deren Terroranschläge, Sabotageakte, Destabilisierungsstrategien. Die 550-Seiten-Studie von Enrico Heitzer – Nitroglyzerin für die offizielle westdeutsche Geschichtsschreibung über die DDR. “Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit(KgU). Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948-1959.” Viele Nazi-Verbrecher, SS-Leute in der CIA-finanzierten KgU:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/10/17/regime-change-in-der-ddr-und-die-rolle-westlicher-geheimdienste-deren-terroranschlaege-sabotageakte-destabilisierungsstrategien-die-550-seiten-studie-von-enrico-heitzer-nitroglyzerin-fuer-die-of/

Grimme-Preis und Lügen?

Im Theater von Aalen liest Albertos neue Partnerin Julia Oelkers aus dem Buch vor:

“Journalistin Julia Oelkers liest aus Ibraimo Albertos Buch “Ich wollte leben wie die Götter”. Begleitet wird sie musikalisch von Daniel Bachmann. Ibraimo Alberto wurde in Mosambik geboren, ist dort noch während der Kolonialzeit aufgewachsen, erkämpft sich das Recht, zur Schule zu gehen, wandert in die DDR aus und ist dort rassistischen Anfeindungen ausgeliefert. Nach der Lesung geht Ibraimo Alberto mit dem Publikum ins Gespräch. Der Eintritt ist frei.”https://bruderland.de/background/impressum/

2020 erhält der Beitrag “Eigensinn im Bruderland” den Grimme-Fernseh-Preis – zu sehen ist darin der Lebenspartner Ibraimo Alberto von Co-Autorin Julia Oelkers. Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Superillu machen mit:https://www.einheitspreis.de/Einreichungen/eigensinn-im-bruderland/.

Julia Oelkers, Ibraimo Alberto und der Grimme-Preis: https://www.grimme-online-award.de/2020/nominierte/n/d/eigensinn-im-bruderland/

IbraimoGrimmepreis20

Ausriß:https://www.grimme-online-award.de/2020/preistraeger/p/d/eigensinn-im-bruderland-1/

https://bruderland.de/episodes/ende-der-freundschaft/.

Julia Oelkers und Ibraimo Alberto – sogar von der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linkspartei gefördert:https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RMPXC/madgermanes-diese-deutschen?cHash=2c9c774b918fa520e4370944b71cb8a9.

Version 1:https://archive.org/details/Rassistische-Vorfaelle-in-der-DDR_ARD_2017

ARD-Doku von 2017, “Schatten auf der Völkerfreundschaft”, rund eine Dreiviertelstunde lang. Darin heißt es:”…Julio Goncalo Braga war ab 1984 fünf Jahre lang mosambikanischer Botschafter in Ostberlin. Und er bestätigt uns: Manuel Diogo wurde ermordet. `Die zuständigen Regierungsoffiziellen der DDR informierten uns über den Sachverhalt und entschuldigten sich bei uns, daß soetwas passiert wäre. Soetwas sei nicht normal`…Der Botschafter wurde informiert, bei den Tätern habe es sich um Neonazis gehandelt. Für ihn damals nichts Neues…Neonazis töten brutal einen mosambikanischen Staatsbürger. Es kommt zum Prozeß. Die Strafen fallen lächerlich gering aus. `Ja nao me lembro…Ich glaube, einige wurden für zwei bis fünf Jahre verurteilt.`…”

Das Kuriose, Auffällige – just jene entscheidenden Sätze zur Tötung werden nicht im O-Ton wiedergegeben, sondern nur in indirekter Rede. Und handelt es sich hier um eine Falschübersetzung? Der Botschafter sagt: “Ja nao me lembro” – ich erinnere mich nicht mehr. Doch im MDR-Beitrag heißt es: “Ich glaube…”

Nun stellt sich die Frage – wo sind die Prozeßakten, warum wurden die der Öffentlichkeit noch nicht präsentiert? Und wie paßt das zu den Angaben von Max Annas? Wenn es einen Abschlußbericht der mosambikanischen Botschaft zu dem Fall gibt, müßte in dem alles stehen, auch zum Prozeß gegen die Täter. https://archive.org/details/Rassistische-Vorfaelle-in-der-DDR_ARD_2017

DiogoBraga1

Ausriß. Laut ARD-Version von 2017 wurde dem Botschafter damals direkt bestätigt, daß Manuel Diogo durch DDR-Rechtsextremisten ermordet wurde, diese sogar vor Gericht gestellt, verurteilt werden. Pedro Taimo aus dem Arbeitsministerium von Mosambik sagt davon nichts…

Version 2 – Juni 2020: “Pedro Taimo war für die mosambikanischen Vertragsarbeiter in der DDR zuständig…`Die Staatssicherheit der DDR und andere Behörden, mit denen wir in Kontakt standen, haben uns nie direkt bestätigt, daß es sich um ein Tötungsdelikt durch Skinheads handelte.Hätten sie dies getan, wäre das ein ernsthaftes politisches Problem. Aber wir selbst haben die Ermittlungsergebnisse der DDR in Frage gestellt”.

Video anklicken: https://www.facebook.com/mdrinvestigativ/videos/1888684127950898/

Zitiert wird Ibraimo Alberto, dem zufolge Diogo von DDR-Neonazis erst zusammengeschlagen, dann an Beinen, Füßen gefesselt, ganz langsam kopfunter aus der Waggontür zu den Gleisen heruntergelassen wurde, bis dieser zerstückelt gewesen sei: “Von den Umständen des Todes seines Freundes Manuel Diogo erfuhr er durch den mosambikanischen Botschafter”. Was stimmt denn nun?

AstraZ

Ausriß. Wie die bürgerliche neoliberale Demokratie funktioniert.

KalteHauchdesGeldes1

Max Annas und Manuel Diogo: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/07/krimiautor-max-annas-aus-koeln-crime-cologne-award-2020-was-in-der-jury-wuerdigung-alles-fehlt-die-annas-darstellung-der-ddr-realitaet-wahrheit-oder-luege/

“Gewidmet ist das Buch Antonio Manuel Dio­go, einem Vertragsarbeiter aus Mosambik, der 1986 auf der Strecke zwischen Berlin und Dessau von ostdeutschen Neonazis geprügelt, bes­tia­lisch geschunden und zum Schluss tot aus einem fahrenden Zug geworfen worden ist, wo er dann völlig entstellt aufgefunden wurde. Indem er dessen Geschichte aufgreift, bleibt Annas seinem Thema Rassismus treu.” taz Berlin

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Ausriß, “Morduntersuchungskommission”(Max Annas)

ZDF-Kulturzeit über den Max-Annas-Krimi “Morduntersuchungskommission”(Rowohlt) – Wahrheit oder Lüge? “1986 wird in der DDR der 23-jährige mosambikanische Arbeiter Manuel Diogo ermordet. Der Schriftsteller Max Annas hat den Fall in seinem neuen Kriminalroman verarbeitet.”:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/27/zdf-kulturzeit-ueber-den-max-annas-krimi-morduntersuchungskommission-wahrheit-oder-luege-1986-wird-in-der-ddr-der-23-jaehrige-mosambikanische-arbeiter-manuel-diogo-ermordet-der-schriftsteller/

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Ausriß.

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“Denn ein Mord wie dieser ist in der Deutschen Demokratischen Republik nicht vorstellbar. Und was es nicht gibt, wird nicht verfolgt”. Wahrheit oder dreiste Lüge?

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Ausriß.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/25/der-ost-krimi-vor-und-nach-der-feindlichen-uebernahme-von-1990-interessante-studie-von-gerhard-schillingwer-etwas-ueber-die-ostdeutsche-wirklichkeit-auch-nach-dem-mauerfall-erfahren-will-der-so/

Welche deutschen Politiker, Politikwissenschaftler, Historiker, Medienfunktionäre, darunter des zwangsfinanzierten MDR, Schriftsteller wie Max Annas, jetzt klipp und klar beweisen müssen, daß sie keine Lügen und Verleumdungen verbreiteten. Ob deren Rechtfertigungen, Rechtfertigungsversuche in den deutschen Medien genausoviel Platz einnehmen werden wie die vorherigen Behauptungen zu einem unbewiesenen DDR-Neonazi-Mord? Sicher wird der zwangsfinanzierte MDR nun alle beteiligten Chefredakteure, Manuskriptschreiber, Reporter etc. vor die Kamera laden und in ausführlichen Sendungen(Exakt, Lebensretter etc. klarstellen, ob dreist gelogen wurde oder nicht. Die kritische ostdeutsche Öffentlichkeit ist bereits sehr gespannt darauf.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/07/krimiautor-max-annas-aus-koeln-crime-cologne-award-2020-was-in-der-jury-wuerdigung-alles-fehlt-die-annas-darstellung-der-ddr-realitaet-wahrheit-oder-luege/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/

Die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen – und der Annas-Krimi:

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/04/die-landeszentrale-fuer-politische-bildung-in-thueringen-foerdert-unterstuetzt-sehr-aktiv-den-westdeutschen-autor-max-annas-und-seinen-heftig-umstrittenen-krimi-morduntersuchungskommission/

Max Annas aus Köln – der neue DDR-Krimi 2020, Schauplatz Thüringen/Jena:”Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit”. (Rowohlt-Verlag Hamburg). Annas schildert den Zonen-Horror erneut faktenreich, überzeugend, tiefgründig, wie es nur Westdeutsche fertigbringen(?): “…Tabarz. Das war ein kleines Dörfchen am Rand des Thüringer Waldes.” Wie Volkspolizisten in Jena einen Punk totschlagen. Wie die Stasi in Jena den Trabant-Kombi eines kirchlichen Oppositionellen abfackelt. Häufig Bezug auf Vorgängerkrimi, dem zufolge ein Mosambikaner in Thüringen ermordet worden war(Beweise fehlen). Wurde der Krimi von der Tabakindustrie gesponsert? Auffällig häufig gehts ums Zigarettenrauchen in allen Details… **

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Ausriß:“Otto beugte sich über die Karte und betrachtete Tabarz. Das war ein kleines Dörfchen am Rand des Thüringer Waldes.” Wie der Kölner Autor Max Annas und die Rowohlt-Lektoren das Heilbad mit seinen über 4000 Einwohnern definieren…

Tabarz – bereits zu DDR-Zeiten ein bekannter, sehr beliebter Kur-und Ferienort, sogar mit Industrie: VEB Batterien- und Elementefabrik Tabarz/Thüringer Wald

VEB Batterie- und Elementefabrik Tabarz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kombinatsbetrieb in Tabarz hatte zwei Betriebsteile in Ohrdruf und Gotha mit insgesamt 250 Mitarbeitern. Zum ursprünglichen Fertigungsspektrum – Flachbatterien für Taschenlampen u. a. (Type 3R-12A und 3R-12B) sowie Anodenbatterien für röhrenbestückte elektronische Geräte – wurde 1978 durch Verlagerung aus dem Ruhlaer Stammwerk eine Fertigungslinie für Spulenbauteile (Zugmagnet- und Feldspulen für Anlasser, Spulen für Signalhörner) aufgebaut. Ab 1986 wurde eine Fertigungslinie »Anbauscheinwerfer« für den russischen PKW Moskwitsch übernommen.[9] Wikipedia

 

Annas25

“Irgendwann war Brotis Trabant-Kombi einmal mitten in der Nacht in Flammen aufgegangen. Alle wussten, dass das die vom Ministerium für Staatssicherheit gewesen waren”.

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“Wie damals, als der mosambikanische Vertragsarbeiter ermordet…”Auch im zweiten Thüringen-Krimi besteht Max Annas auf dem Mord an Manuel Diogo.

Annas23

Ausriß.

Rezension:https://literaturkritik.de/annas-morduntersuchungskommission-tod-eines-punks,27063.html

Annas21

 

Widmung: “Für Matthias Domaschk(1957-1981)”.https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Domaschk

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/13/max-annas-lesung-in-weimar-2020-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennrw-mit-grossanzeige-fuer-den-autor-und-sein-stark-umstrittenes-buch-was-alles-im-zeitungstext-natuerlic/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/

Was in den beiden Ost-Krimis von Max Annas fehlt. Viel über Stasi, nix  über BND, über die von der BND-gestützten Terrororganisation Renamo ermordeten Thüringer, über BND-Agenten in Thüringen…

Macht der ZDF aus aktuellem Anlaß jetzt eine neue Kulturzeit-Sendung zu Max Annas – oder wird verschwiegen?

Aufregung um Max Annas. Von Hartmut Mechtel (ostdeutscher Krimiautor), Februar 2020. **

Es gibt zwei mögliche Betrachtungsweisen. Zum einen kann man “Morduntersuchungskommission” als Krimi betrachten. Zum anderen kommt später dran. Ein Krimi also, gar ein historischer. Er spielt vor 37 Jahren in einem Land, das es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Der Autor hatte es bestenfalls besuchsweise kennengelernt, aber wenn der Krimi in noch fernerer Vergangenheit spielen würde, in der Blütezeit der Hanse oder unter Mönchen im Mittelalter, wäre nicht mal das möglich gewesen. Darf der Westdeutsche einen Krimi schreiben, der in der DDR spielt? Auf jeden Fall. Die DDR bietet sich an für romanhaft düstere Begebenheiten unter den wachsamen Augen der Stasi. Annas schuf eine MUK (die sprachökonomische Abkürzung versteht heute keiner mehr, also schrieb er das Wort im Titel aus), schildert den trotz der Blutspritzer grauen Alltag, und dann geschieht ein Verbrechen, das so ekelhaft ist, wie es sich für einen Krimi gehört. Natürlich wird der redliche Detektiv (ein Oberleutnant, heute würde man Oberkommissar sagen) von oben (das sind die eigenen Vorgesetzten und zusätzlich noch der Geheimdienst) behindert, auch das gehört zum Genre und geschieht in hunderten von Westkrimis. Der Kommissar trinkt viel, sogar im Dienst. Auch wenn so etwas in der Wirklichkeit selten vorgekommen sein dürfte, gehört es zum Genre. Sherlock Holmes hat sogar gekokst. Was im Krimi geschieht, sollte einerseits spektakulär (ein Mord, den aufzuklären lohnt) und andererseits möglich sein. Die zertrümmerte Leiche eines Afrikaners wird an einer Thüringer Bahnstrecke gefunden. Hinreichend spektakulär. Gab es in der DDR Ausländerfeindlichkeit? Natürlich. Wurde in der DDR die Öffentlichkeit für unangenehme Wahrheiten behindert? Allerdings. Darf ein Krimi Verbrechen erfinden, die nie geschehen sind? Klar darf er das, davon lebt das Genre, davon lebte es auch schon in der DDR, in der auf den Buchseiten viel mehr Mordopfer ausbluteten, als es in der Wirklichkeit gab. Die Handlung ist prinzipiell möglich unter Berücksichtigung der Genrekonvention. Der Autor hat mit dem Schreiben von Dialogen Probleme, sie sind oft gestelzt und fast immer witzlos. In der DDR wurden bis zum Überdruss Phrasen gedroschen. Aber nicht unbedingt im Privatgespräch, nicht mal unter Polizisten. Das permanente Anagitieren im Privatgespräch ist unglaubwürdig. Ich empfand die Erzählweise als langweilig. Die Charaktere bleiben blass, selbst der redliche Detektiv hat wenig Profil, und dass er am Ende zum Vigilanten wird wie der Punisher, ist nur deshalb nachvollziehbar, weil Otto Castorp so blass bleibt, dass alles möglich ist (außer, vielleicht, seinem aus Thomas Manns “Zauberberg” entlehnten Familiennamen, der denn doch hochstaplerisch wirkt für den, es mitbekommt). Zusammengefasst: “Morduntersuchungskommission” ist ein durchschnittlicher Krimi, der das Genre bedient. “Durchschnittlich” mag im Einerseits der wichtigste Begriff sein.

Das Andererseits freilich kann selbst ich nicht schönreden: Andererseits ist das Buch eine propagandistische Kampfschrift, vom Autor gewollt, vom Verlag gepusht, von Kritikern wegen seiner Authentizität bejubelt. Es wird behauptet, das sei mehr als ein Krimi. Den Fall habe es, wenn auch an einem anderen Ort und in einem anderen Jahr, wirklich gegeben. Die Wahrheit? Dass der Mosambikaner Manuel Diogo, dem das Buch gewidmet ist, von Rassisten ermordet wurde, haben Sensationsjournalisten erfunden. Realer Rassismus im Osten – das waren Beschimpfungen, Spottnamen, allenfalls Schlägereien (von denen man nichts in Zeitungen las; Öffentlichkeit über Unerwünschtes wurde in der DDR durch Klatsch und Tratsch und auch durch das Westfernsehen hergestellt; hätte es einen rassistischen Mord an einem Mosambikaner gegeben, dann hätte die Stasi vertuschen können, soviel sie wollte, wir hätten davon erfahren). Die bekanntesten “Neonazis”, die Ost-Skinheads, waren zunächst eher unpolitisch, bis sich ein kleiner Teil dann nach rechts orientierte, aber selbst dann eher Linke (oder was sie dafür hielten) attackierte als Ausländer. So bekannt, dass sich ihre Existenz nicht mehr vertuschen ließ, wurden sie 1987, als eine Gruppe die Berliner Zionskirche stürmte, auf die Besucher eines Konzerts einschlug, dabei rechtsradikale Parolen brüllte und eine Massenpanik auslöste. Die Polizei griff nicht zeitnah ein, vermutlich, weil die Konzertbesucher oppositionsverdächtig waren und man ihnen die Dresche gönnte, nahm aber dann doch die Schlägerbande fest. Rechtsradikalismus wurde zwar verschwiegen, aber nicht toleriert. Wobei nicht alles rechts war, was so genannt wurde. Selbst ein Hakenkreuz war nicht immer eindeutiges Symbol rechter Gesinnung. Der verordnete Antifaschismus weckte Überdruss; mit nichts konnte man die Machthaber besser ärgern als mit einem Hakenkreuz. Und dann gar noch auf die Mauer eines jüdischen Friedhofs geschmiert, so groß, dass es die Vorbeigehenden sahen, es sich also im Buschfunk mit Sicherheit verbreiten würde. War das antijüdisch? Ja, aber nicht nur. Es war, was heute gern vergessen wird, gegen die verordnete politische Korrektheit gerichtet, unreif oppositionell. Die Skinheads waren von Stasispitzeln unterwandert, und fielen sie deutlich auf (durch Schlägereien oder rechte Parolen in der Öffentlichkeit), wurden sie festgenommen, eingesperrt und oft vom Westen freigekauft und als Märtyrer des Unrechtsregimes begrüßt; bis dahin beschreibt es Ottos Stasi-Bruder in Annas’ Buch richtig, dann geht der Propaganda-Gaul mit dem Autor durch. Die (de facto wenige Dutzend) abgeschobenen nationalistischen Rowdys vernetzen sich im Westen. “Wir produzieren die Neonazis für die BRD?” fragt daraufhin Otto seinen Stasibruder. Tolle Erklärung. Selbst die Westneonazis sind also (zu großen Teilen) Ostprodukte. Da sind sie drüben ja fein raus. Was auch immer sie selbst taten, die DDR war schlimmer. Warum ist das Mordopfer im Buch ausgerechnet Mosambikaner? Auf den ersten Blick: weil der zugrundegelegte Unfall einen Mosambikaner betraf. Auf den zweiten Blick: um vergessen zu machen, dass die Bundesrepublik (der BND) in Mosambik eine Mörderbande unterstützte, die Hunderttausende ermordete, darunter auch Entwicklungshelfer aus der DDR. Die Beteiligung des BND ist hinreichend bekannt, auch wenn sie von der (jetzigen) Regierung bestritten wird. Im Buch kommt sie nicht vor, dafür aber, dass die DDR schuld daran sei, dass ein Mosambikaner aus rassistischen Gründen ermordet wurde, weil existierender Rassismus vertuscht worden sei. Annas werfe die Frage auf, heißt es in einer Rezension, “inwieweit die verordnete Ignoranz gegenüber rassistischen und neonazistischen Tendenzen in der DDR die heutige fremdenfeindliche Gewalt in Ostdeutschland befeuert.” Nicht etwa die Realitäten der Gegenwart befördern Fremdenfeindlichkeit, sondern die Ignoranz eines vor 30 Jahren abgeschafften Staates. So einfach kann man sich die Welt machen.

Das wäre ein schöner Schlusssatz gewesen, obwohl längst nicht alles gesagt ist, doch auf einen Satz (der nicht von Annas stammt, sondern von seinem Lektor oder den PR-Strategen seines Verlages) muss ich noch eingehen: “Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt.” Spiegel-Kritiker Marcus Müntefering mildert die maßlose Übertreibung der Formulierung leicht ab, um dann desto kräftiger nachzutreten: “Aktuelle Kriminalromane, die in der DDR angesiedelt sind, gibt es bislang ähnlich wenige, wie es Möglichkeiten gibt, nachzuvollziehen, wie es eigentlich um die Kriminalliteratur der DDR bestellt war. Viel wird es da wohl nicht zu entdecken geben, das Genre war von den Machthabern eher ungern gesehen; schließlich konnte es Verbrechen, vor allem aus ideologischen Motiven, nur im Westen geben, als Folge der Verfehlungen des Kapitalismus.” Als hätte Bosheit allein noch nicht gereicht, musste sie auch noch mit Unwissenheit gepaart werden. Krimis waren die auflagenstärkste Genreliteratur der DDR. Erstauflage der wichtigsten Edition “DIE-Reihe”: 100.000 Exemplare; es gab Nachauflagen, weil die erste Auflage meist in einer Woche restlos verkauft wurde; der Verlag Das Neue Berlin war, wie fast alle Verlage, in Parteihand; dass die Machthaber das Genre ungern sahen, ist Blödsinn. Was sie tatsächlich ungern sahen, war Kritik an der Gesellschaft, unabhängig vom Genre, aber der Krimi durfte sich mehr erlauben, weil er von Verbrechen erzählte, die außer in den Fünfzigern eher nichts mit dem Kapitalismus zu tun hatten, also hausgemacht waren. Der Krimi ist seiner Natur nach gesellschaftskritisch, das war in der DDR nicht anders als überall auf der Welt. Und er wurde massenhaft gelesen, weil er als eine Art Presseersatz diente: Was die Zeitungen nicht druckten, stand im Krimi. Ging man zu weit in der Kritik, griff freilich die Zensur ein und stoppte das Buch (ist mir selbst einmal passiert; “Unter der Yacht”, 1988 geschrieben, erschien erst 1991; Verbrechenshintergrund war übrigens die zur Existenzvernichtung eingesetzte verordnete Ideologie), aber auch die erschienenen Krimis waren eher kritisch als apologetisch. Ob sie auch groß waren, sei dahingestellt, die meisten eher nicht, aber es waren Dutzende dabei, die die Größe des Annas-Krimis mindestens erreichten (was freilich nicht wirklich schwer ist). Was der DDR-Krimi soll, kann und darf, wurde bereits zu DDR-Zeiten – zuweilen heftig – öffentlich diskutiert (dokumentiert in “Tatbestand. Ansichten zur Kriminalliteratur der DDR 1947-1986? von Reinhard Hillich, © Akademie-Verlag 1988), inzwischen sind etliche neuere Betrachtungen zum Krimi Ost erschienen. Dabei geht es um Krimis aus der DDR. Kurz nach 1990 erschienen auch einige Krimis von Ost-Autoren über den gerade untergegangenen Staat; wer auf sich hielt, schrieb seinen Wendekrimi, so kritisch wie Annas, aber im Unterschied zu ihm dabei wahrhaftig. Um nicht nur mich anzupreisen, nenne ich ein paar Namen und Titel: Tom Wittgen, “Staatsjagd”. Jan Eik: “Wer nicht stirbt zur rechten Zeit”. Karl Heinz Berger: “Was ich weiß, macht mich heiß”. Wolfgang Schreyer: “Nebel”. Das war es noch lange nicht, mag hier aber reichen. Es gab Krimis in der DDR, und es gab einigermaßen große Krimis über die DDR, so wie es auch zugängliche Bücher über den Krimi Ost gibt. Es wäre nicht wirklich schwer, etwas darüber zu erfahren, wenn man es denn wissen wollte. Aber Wissen stört, wenn es um Propaganda geht.

“Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant.” Frankfurter Rundschau, 4.10.1989, über die Terrororganisation Renamo. Die Opfer der tödlichen Terrorattacken: Viele DDR-Entwicklungshelfer, darunter aus Thüringen – über eine Million ermordete Mosambikaner, darunter ca. 600000 Kinder. Wer in Nazistan außer dem BND eng mit der Renamo kooperierte, sie stark unterstützte….Mosambik-Dossier 10:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/

AFR1

Frauen die Ohren abschneiden – übliche Methode der BND-gestützten Renamo. Ausriß Frankfurter Rundschau.

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Ibraimo Alberto und Manuel Diogo:

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“Manuel, sein bester Freund aus Mosambik, wird von Neonazis erschlagen”. Klappentext, Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wahrheit oder Lüge? Dem Vernehmen nach gehen Insider davon aus, daß das Buch in Wahrheit von Co-Autor Daniel Bachmann verfaßt worden ist. 

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Ausriß, Kiepenheuer & Witsch. 

“Doch zu seiner Überraschung kannte keiner der in ihr Heimatland zurückgekehrten ehemaligen Weggefährten von Manuel Diogo dessen vermeintlich guten Freund Ibraimo Alberto aus Berlin. Selbst A.M., der sich in der DDR jahrelang mit Manuel Diogo ein Zimmer teilte und ihn sehr gut kannte, behauptet felsenfest, dass Manuel weder nach Berlin gefahren ist, um einen Freund zu besuchen, noch in Jeber Bergfrieden von einem Freund Besuch bekam.” Website madgermanes.net

Ein Recht auf Aufklärung

“An einem trüben Novembertag kam er mich besuchen. Trotz des grauen Wetters verbrachten wir vergnügliche Stunden miteinander. Gegen Nachmittag setzte er sich in einen Zug, der ihn in knapp zwei Stunden zurück nach Dessau bringen sollte. Dort kam er aber nie an.”

So beginnt im Buch “Ich wollte leben wie die Götter” des Autors Ibraimo Alberto der Abschnitt über den Todesfall von Manuel Diogo, der in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 aus bislang ungeklärten Umständen ums Leben kam.
Schon hier sollten jedem Journalisten und jedem polizeilichen Ermittler, der sich mit dem Fall beschäftigt, Ungereimtheiten auffallen.
Denn es war sehr warm an diesem Sonntag im Juni 1986, als Westdeutschland unter dem Trainer Franz Beckenbauer das Finalspiel der Fussball-WM in Mexiko durch ein Tor des Argentiniers Burruchaga fünf Minuten vor Abpfiff mit 2:3 verlor.
 
 
Schon wenige Zeilen später folgt im Buch des Autors die nächste Ungereimtheit. Dort beschreibt der Autor recht detailliert wie Manuel Diogo, dessen Leichenteile noch in der Unglücksnacht an einer Bahnstrecke aufgefunden wurden, von Neonazis ermordet wurde.
Die Täter, die dem mosambikanischen Vertragsarbeiter, nach der Beschreibung des Zeugen im Zugabteil begegneten, hatten wie zufällig einen Strick dabei.
Mit diesem fesselten sie den jungen Mosambikaner, hängten ihn aus dem Zugfenster, um ihn dann langsam nach unten gleiten zu lassen.
Nach Aussage von Ibraimo Alberto wurden die Täter “geschnappt und wanderten in den Knast, doch in den Medien wurde der Fall totgeschwiegen.”
So wie in seinem Buch beschrieben, erzählte der vermeintliche Augenzeuge es dann einem Rechercheteam des MDR.
Die Reporter witterten eine Story, die auch gut in die politische Diskussion passte und sprangen “auf den Zug auf”.
Sie stellten die Mordszene nach, machten aus “Aktenzeichen XY … ungelöst” ein “Aktenzeichen Z …. gelöst” und flogen der gewissenhaften Berichterstattung verpflichtet auf Staatskosten nach Mosambik.
Dort überbrachten die Reporter den Hinterbliebenen mehr als 30 Jahre nach dem Tod ihres Angehörigen vor laufender Kamera die Nachricht, dass ihr geliebter Sohn und Bruder nicht durch einen Unfall ums Leben kam, sondern ermordet wurde.
Gut möglich, dass sich die Mutter in dem Moment gefühlt hatte, als wäre ihr Sohn nach all den vielen Jahren ein zweites Mal ums Leben gekommen. Wenig später starb sie.
Nach der Ausstrahlung der MDR-Reportage wurde diese 2017 auch im Zentrum der DDR-Rückkehrer ICMA in Maputo gezeigt. Dort löste sie bei den ehemaligen DDR-Vertragsarbeitern Bestürzung aus.
Lucas Nzango, ein ehemaliger Arbeitskollege von Manuel Diogo, zeigte sich sehr betroffen, nach so langer Zeit die Wahrheit über den Tod seines Freundes zu erfahren.
Drei Jahre später nun erfuhren wir in Mosambik durch Veröffentlichungen in der deutschen Presse, dass die Ermittlungen nie abgeschlossen wurden und die Staatsanwaltschaft Potsdam den Fall neu prüfen lässt.
Daraufhin hat der Leiter unserer 1991 in Maputo gegründeten Vereinigung der ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter und des Rückkehrerzentrums ICMA in den vergangenen Wochen ehemalige Arbeitskollegen und Freunde des Todesopfers in den Provinzen kontaktiert.
Doch zu seiner Überraschung kannte keiner der in ihr Heimatland zurückgekehrten ehemaligen Weggefährten von Manuel Diogo dessen vermeintlich guten Freund Ibraimo Alberto aus Berlin.
Selbst A.M., der sich in der DDR jahrelang mit Manuel Diogo ein Zimmer teilte und ihn sehr gut kannte, behauptet felsenfest dass Manuel weder nach Berlin gefahren ist, um einen Freund zu besuchen, noch in Jeber Bergfrieden von einem Freund Besuch bekam.
Auch haben die Mosambikaner hier ganz andere Erinnerungen als ihr Landsmann in Berlin, an jenen Sommertag, als Argentiniens Superstar Maradona den WM-Pokal in den Himmel streckte und Stunden später ihr Kollege ums Leben kam.
Nicht der vermeintliche Zeuge, sondern sie haben mit Manuel Diogo den Tag in Dessau verbracht und gemeinsam den Ärger über die Niederlage der westdeutschen Mannschaft runtergespült. Wie viele Fussballanhänger in der DDR sympathisierten auch die jungen, sozialistisch erzogenen Afrikaner mit der Nationalelf des Klassenfeinds.
Obwohl sie dann gemeinsam mit Manuel Diogo im Zug saßen und ihn wenige Minuten vor seinem Tod zuletzt gesehen haben, wurden sie nie als Zeugen befragt, weder vor noch nach der Deutschen Vereinigung.
Nun fragt sich Lucas Nzango, der 2019 als Redner an der Magdeburger Tagung “Respekt und Anerkennung” teilnehmen sollte, einmal mehr, warum er und der Leiter des ICMA plötzlich von den Veranstaltern ausgeladen wurden.
Noch drei Monate vor der Tagung war öffentlich angekündigt worden, dass Lucas als Vertreter der ehemaligen Vertragsarbeiter über seine Erfahrungen vor und nach seiner Abschiebung berichten würde, über die Monate die er zu Unrecht in einem DDR-Knast verbrachte, über die drei Jahrzehnte der Diskriminierung der DDR-Rückkehrer seit ihrer Abschiebung und auch über den Tod seines Freundes und Kollegen Manuel Diogo.
Auf eine Erklärung und Entschädigungszahlung wartet der arbeitslose Familienvater bis heute.
Zu den Organisatoren der Tagung, die unter anderem mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert wurde, gehören auch Ibraimo Alberto und seine Lebensgefährtin Julia Oelkers.
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Berliner Zeitung: …Albertos Buch ist seine Autobiografie, und es taucht tatsächlich darin immer wieder ein junger Mann namens Manuel auf. Alberto ist mit ihm zusammen zur Schule gegangen, war mit ihm im Ausbildungslager, saß mit ihm im Flugzeug und landete zusammen mit ihm am 16. Juni 1981 in Berlin-Schönefeld. Manuel und er trugen einen grauen Arbeitsanzug, heißt es. Und: „Meiner war zwei Nummern zu klein und der von Manuel um einiges zu groß.“ Wie Neonazis ihn später fesselten und folterten, beschreibt er so detailliert, als sei er dabei gewesen. Unter einem Foto steht: „Mein Freund Manuel war eins der ersten Mordopfer Rechtsradikaler in der DDR. Die Täter kamen mit milden Strafen davon.“ Obwohl ja nie Täter ermittelt wurden. Mit dem Namen seines Freundes scheint er durcheinander zu kommen. Manchmal heißt er Manuel, manchmal Manuel Antonio. Und vergleicht man die Ankunftsdaten, stellt sich heraus, dass sie gar nicht zusammen in Schönefeld angekommen sein können: Manuel Diogo ist nicht im Juni 1981 in Berlin gelandet, sondern erst Ende Oktober…Berliner Zeitung. “Haben sich die Männer überhaupt gekannt?

Die ehemaligen mosambikanischen Kollegen Diogos sagen, sie hätten nie von Ibraimo Alberto gehört. Manuel wäre auch niemals alleine mit dem Zug nach Berlin gefahren, sie seien immer in der Gruppe unterwegs gewesen.”

IbraimoBuch5

Hat Kiepenheuer & Witsch ein Buch voller Lügen verfassen lassen? Haben Schäuble und Zypries wider besseres Wissen – denn Preisträger werden genau überprüft – einen Lügner ausgezeichnet, weil er in den Kram paßte, erwünschte Propagandaklischees verbreitete?

IbraimoBuch1

“Manuel, sein bester Freund aus Mosambik, wird von Neonazis erschlagen”. Klappentext, Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wahrheit oder Lüge?

“Tatsächlich hat die DDR nie mit ihrer braunen Vergangenheit aufgeräumt, wie die Staatsführung großspurig behauptete.”(Buchzitat)

Kurios – Ibraimo Alberto, der sich in dem Buch als großer Kenner der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Strategien der DDR sowie der Stasi ausgibt, unterschlägt jeglichen Hinweis auf die Rolle Westdeutschlands, von dessen Geheimdienst BND in Mosambik bei Aufbau, militärischer Unterstützung etc. der Terrororganisation Renamo. Alberto geißelt Nazismus/Neonazismus in der DDR, erinnert indessen nirgendwo daran, daß die West-Stasi BND von einem Nazikriegsverbrecher – Reinhard Gehlen – gegründet und geführt worden ist, die Renamo wohl nicht zufällig SS-Methoden anwendete. Wenn die DDR laut Alberto nie mit ihrer braunen Vergangenheit aufräumte – räumte dann wenigstens Westdeutschland damit auf?(siehe BND-Chef Gehlen) Ibraimo Alberto schreibt dazu nichts…Umso häufiger wirft er der DDR vor, Sklaverei betrieben, “nur an Arbeitssklaven interessiert” zu sein. “Die Vertreter der Kombinate schoben sich gegenseitig Arbeitssklaven zu, denn etwas anderes sollten wir nie sein” Auf Seite 165 ist zu lesen, was Alberto als “Arbeitssklave” verdiente:”Tatsächlich verdiente ich mittlerweile 1700 Ostmark, was gutes Geld bedeutete…” U.a. kaufte er einem Westberliner eine Kawasaki ab, brauste damit durch die DDR. Bis er die Maschine zu Schrott fuhr – “auf nassen Blättern ausgerutscht”. 2010 fuhr Alberto ungebremst mit einem VW Polo auf der Autobahn auf einen Polizeiwagen auf, im Jahr davor setzte er ein Auto in den Straßengraben.(siehe weiter unten)

Der über Attentate in Mosambik offenbar bestens und umfassend informierte Ibraimo Alberto beschreibt zwar den Ort Vilanculos als attraktives touristisches Ziel, unterläßt indessen auffälligerweise, den folgenreichen Anschlag der BND-gestützten Renamo auf DDR-Entwicklungshelfer zumindest zu erwähnen:

Gegenüber der Website schildert der Arzt des Camps von VEB Geophysik Leipzig/Limex in Vilanculos , wie er das Attentat erlebt, bei dem die zwei DDR-Vermesser Bernd Kaiser und Detlef Klorek sowie deren zwei mosambikanische Mitarbeiter ermordet werden. “

“Wir waren etwa 20 DDR-Experten in dieser Erkundungsmission. Die Männer sind für seismische Vermessungen jeden Tag mit mehren Jeeps rausgefahren. Eines Tages fehlte ein Jeep, kam nicht zurück. Wir warteten und warteten, schickten schließlich Suchtrupps los. Mosambikanische Regierungssoldaten, die für unseren Schutz im Camp stationiert waren, fuhren noch weiter als unsere Leute. Dann kamen erste Informationen: Landbewohner hatten den Knall einer Explosion gehört, der Jeep sei auf eine Mine gefahren. Gegen Mitternacht brachten Einheimische direkt zu mir als zuständigem Arzt, was von den Körperteilen meiner Kollegen noch übrig war. Da war kein Leben mehr festzustellen. Über die stark verschmutzten sterblichen Überreste hatten sich bereits Ameisen, Termiten hergemacht – also mußte ich durch Desinfektionsmittel zuerst den Insektenfraß stoppen. Dann mußte ich herausfinden und entsprechend sortieren, welche Körperteile, Fleischklumpen zu welchem der beiden Kollegen gehörten. Es war eine schreckliche, tief bedrückende Aufgabe – die Erinnerung daran verfolgt mich auch heute noch bis in den Schlaf. Am Tag nach dem Attentat wurden die sterblichen Überreste in die Hauptstadt Maputo transportiert, wurde das Camp sofort geschlossen, sind wir alle unverzüglich in die DDR zurückgekehrt…Die Renamo hat in ganz Mosambik sehr genau beobachtet, wann und wo DDR-Entwicklungshelfer entlangfahren. Denn die Mine lag genau in einer Reifenspur – an einer Stelle, wo man gar nicht nach rechts oder links ausweichen konnte. Das haben die sich genau ausgerechnet.”

Projektleiter Gerd Bonk fügte hinzu: “Die Mine war in die linke Spur gelegt worden, weil die Renamo wußte, daß die DDR-Vermesser stets links als Fahrer saßen.” Eine Mine in der rechten Spur hätte zuallererst “nur” einen Mosambikaner getroffen.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/07/29/goekay-akbulut-fuer-die-integrations-und-migrationspolitische-sprecherin-der-linksfraktion-im-deutschen-bundestag-ist-es-ein-fakt-dass-der-mosambikaner-manuel-diogo-1986-in-der-ddr-von-neonazi/

2008 wird Ibraimo Alberto vom damaligen Bundesinnenminister Schäuble/CDU und Justizministerin Zypries/SPD ausgezeichnet. CDU und SPD unterstützen damit die politische Vorgehensweise und Argumentation des Mosambikaners:

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Ausriß.

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Ausriß, Kiepenheuer & Witsch. 

In seinem Buch verdammt er Ausländerfeindlichkeit in Ostdeutschland, stellt als positiven Kontrast seine neue Wahlheimat Karlsruhe heraus, in das er vom Osten geflüchtet war, wie x-mal in Staats-und Mainstreammedien zu lesen ist: “Seit ich in Karlsruhe war, wurde ich weder beschimpft noch angepöbelt und schon gar nicht körperlich angegriffen…Ich hätte früher herkommen sollen…Was für eine andere Welt der Westen ist, dachte ich. Wäre ich konsequent gewesen, wären wir gleich umgezogen”

Doch 2017 meldet dort die Südwest-Presse:

“Aber auch in Karlsruhe erlebt der Afrikaner, der sich gegen Rassismus einsetzt, rassistische Übergriffe.” Was stimmt denn nun, was ist da passiert, was Wahrheit, was Lüge? 2018 steht in den Deutsch-Polnischen Nachrichten, daß Ibraimo Alberto auf einmal in Berlin wohnt, dort für den “Verein Vielfalt” arbeitet. “Mit dem jetzigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war er auf einer Reise nach Afrika…Letztendlich gab er in der Oderstadt den Kampf auf und ging nach Karlsruhe. Dort fand er neue Partner und schrieb seine Gedanken nieder. Das Buch „Ich wollte leben wie die Götter“ las  auch der heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier…Der in Karlsruhe lebende Ibraimo Alberto  reiste 2015 als Delegationsteilnehmer   mit Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier  in die  Staaten Mosambik, Sambia, Uganga und Tansania …In Karlsruhe fand Alberto  nicht nur eine neue Arbeit,  sondern auch neue Liebe und Hoffnung…So veröffentlichte Alberto das Buch „Ich wollte leben wie die Götter“. Sein Blick ist dabei auf die Zeit in der Uckermark gerichtet. Auch darüber tauschte er sich mit dem Bundesaußenminister aus…”

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Ausriß – Ibraimo Alberto mit Bundespräsident Steinmeier/SPD: “Wie die Götter”.

“Immer wieder hat Ibraimo Flagge gegen rechte Gewalt gezeigt und kämpft vehement gegen das Engagement der AfD.” Deutsch-Polnische Nachrichten

Ibraimo Alberto und Ex-Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier in Mosambik 2015 – das offizielle Video des Auswärtigen Amtes:https://www.youtube.com/watch?v=FJQpCt2nLTc

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Ausriß:“Hier kommt Ibraimo Alberto, Mitglied der Delegation von Außenminister Steinmeier in Mosambik”.

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“Meine Heimat ist Deutschland. Ich genieße mein Leben in Karlsruhe”.

FAZ 2015: 

…Das Sextett sitzt ihm nun in einem bequemen Besprechungsraum des Flugzeugs bei einem Glas Rotwein gegenüber: die Präsidentin des Deutschen-Akademischen Austauschdienstes, Vertreter zweier privater Kultur- und Wissenschaftsstiftungen, ein Afrika-Historiker, eine junge deutsch-moçambiqueanische Modedesignerin. Der sechste Kulturgast heißt Ibrahimo Alberto. Auf den verschiedenen Terminen während der Reise wird er von Andreas Görgen, dem Leiter der Kulturabteilung im Auswärtigen Amt, regelmäßig als „deutscher Schriftsteller“ vorgestellt. „Wir sind ein Einwanderungsland“, wird Görgen dann sagen. „Und wir sind stolz darauf.“

Nie war einchecken so einfach

Nun erzählt Alberto aber erst einmal dem sichtlich beeindruckten Steinmeier seine Geschichte: von seiner Kindheit im kolonialen Moçambique, seiner Zeit als „Vertragsarbeiter“ in der DDR, der Arbeit im Fleischkombinat, seiner Karriere als Bundesligaboxer für den Club Chemie PCK Schwedt. Rechtsradikale machten ihm das Leben in der Stadt an der Oder jedoch zunehmend schwer. Irgendwann hatte er genug und emigrierte vor einigen Jahren – ein in den Medien vielbeachteter Vorgang – nach Karlsruhe. Steinmeier fragt kurz nach, noch ein wenig Geplänkel, dann ist die Audienz beendet…

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Was auffällt: Weder Steinmeier noch Ibraimo Alberto noch irgendein mitreisender Journalist erwähnen die massive westdeutsche Unterstützung für die mosambikanische Terrororganisation Renamo. Heißt das Zensur, Mediensteuerung? Immerhin handelt es sich bei Steinmeier um den Ex-Geheimdienstkoordinator. Der Mosambikaner mit deutschem Paß Ibraimo Alberto hat mit der BND-Hilfe für die Renamo offenbar keinerlei Probleme, erwähnt den westdeutschen Geheimdienst nie. Warum wohl? Fragen über Fragen…http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/.

Keine Probleme mit dieser Faktenlage hat offenkundig die Linkspartei. Nicht einmal die aus Thüringen stammende Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht hat sich jemals öffentlich dazu positioniert – immerhin waren mehrere DDR-Entwicklungshelfer aus Thüringen in Mosambik von der BND-gestützten Renamo ermordet worden. Der Renamo-Terror mit SS-Methoden begann in der Regierungszeit von Helmut Schmidt – aus der LINKE-Koalitionspartei SPD. Wenn die LINKE-Koalitionspartner SPD und GRÜNE treu und fest zur NATO stehen und damit auch zu NATO-Engagements wie in Mosambik – so lauten Analysen politisierter Thüringer – muß die Linkspartei zu diesem Thema zumindest schweigen – oder hochbezahlte Polit-Jobs sowie Pfründe sind futsch.

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George Tenner/Matthias Voß und Manuel Diogo:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/26/der-renamo-terroranschlag-1984-auf-ddr-entwicklungshelfer-in-unangomosambik-die-bemerkenswerte-schilderung-des-attentats-im-krimi-die-potsdam-verschwoerung-von-george-tenner-wahrheit-oder-lueg/.

Wie aus Kreisen des Mosambik-Netzwerks verlautet, fehle in dem Tenner-Krimi auffälligerweise vieles Wichtige. Manfred Voß habe die Idee zu einem Kriminalroman, in dem der Unango-Terrorüberfall thematisiert werde, an Georg Tenner gegeben – Voß sei auch der Lektor des Buchs. Tenner habe zudem den Fall des Mosambikaners  Manuel Diogo in die Romanhandlung gemischt: Dessen Sohn sei in die DDR gekommen, um den Tod seines Vaters zu rächen. Laut Krimi hatten ihn DDR-Neonazis auf sadistische Weise umgebracht – aber entspreche dies der Wahrheit?

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Klappentext: “…Die Vergeltung eines Sohnes, der seinen 1986 brutal ermordeten Vater – Auge um Auge, Zahn um Zahn – rächen will…” (Alem Manuel Diogonis – Manuel Diogo…)

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/11/08/ostdeutschland-die-geschichte-einer-annexion-was-in-der-originalausgabe-der-le-monde-diplomatique-aufmacher-ist-fehlt-in-der-deutschen-november-ausgabe-von-le-diplo-was-ist-da-passier/

 

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Kolonie Ostdeutschland. DER SPIEGEL 2019. Ausriß.

”Der ökonomischen Kolonisierung folgte die kulturelle, soziale und demografische”.

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…”Wiedervereinigung“ sagen ohnehin nicht mehr viele im Osten, sie sagen mehr „Übernahme“ oder gar „Kolonisierung“. Es ist präziser…Tagesspiegel 2020

Ostdeutsche Daniela Dahn  – das neueste Buch über die feindliche Übernahme(Annexion) der DDR:”Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – eine Abrechnung”.(Demnächst ein Klassiker in der stetig anwachsenden Bibliothek nichtoffizieller ostdeutscher Geschichtsschreibung?)Dahn analysiert Nazistan – der Fall Globke, die Renazifizierung der BRD, die Notstandsgesetze…”Keine gemeinsame Erinnerungskultur”. “Ich habe nicht die Absicht, mich daran zu gewöhnen, in einem Land zu leben, das sich ungestraft an Angriffskriegen beteiligt”(Jugoslawien etc.)

“Bis in die 1980er Jahre  also war der Völkermord an den Juden in der DDR ein `gänzlich unterdrücktes Thema`. Soviel Desinformation macht sprachlos. Ich habe es genau umgekehrt wahrgenommen: Die DDR-Kultur hat dieses Thema früher und häufiger als in der Bundesrepublik aufgegriffen, kontinuierlich über die Jahre verfolgt…Ich empfinde solche Desinformation auch als persönliche Kränkung.” Dahn über die Stasi – was an der offiziellen heutigen Version alles nicht stimmt…

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Dürfen ostdeutsche Lehrer, die von oben verordnete offizielle Geschichtsschreibung Kindern, Jugendlichen einpauken müssen,  wenigstens auch auf die nichtoffizielle hinweisen – oder droht da sofort der Rausschmiß? 

Systematische Geschichtsfälschung über die DDR. Wie ausnahmsweise just um den 3. Oktober 2020 einmal ein Lügengebäude zusammenbricht. Der Fall Manuel Diogo. Wieso das brisante Thema offenbar jetzt in diesen Tagen nicht durch die strenge Zensur kommt… **

https://www.berliner-zeitung.de/zwende/nazi-mord-oder-unfallder-fall-diogo-ddr-fake-news-mdr-ibraimo-alberto-vertragsarbeiter-mosambik-staatsanwaltschaft-potsdam-li.108466

“Die ausführlichen Recherchen und Interviews zum Fall Diogo veröffentlicht die Berliner Zeitung in Kürze auch als Doku-Serie im Podcast-Format.”

Welche deutschen TV-Sender, Chefredakteure, TV-Reporter, Pressefunktionäre, Buchautoren, Verlage, Lektoren, Politiker, Landeszentralen für politische Bildung etc. jetzt am Pranger stehen, sich rasch und sehr ausführlich rechtfertigen müssen.

Lügenstaat, Lügen-Politiker, Lügen-Medien, Lügen-Schriftsteller: “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” Was wird jetzt aus den Unmengen von Berufslügnern jeder Couleur?(Rücktritte, Entlassungen, hohe Schadenersatzforderungen wegen Diffamierung?) Bemerkenswert: Nun auch Ermittlungsergebnisse von DDR-Kriminalisten(Kollegen von Hans Thiers, Gera) und Staatssicherheit als korrekt bestätigt. Vermutung: Geheimdienstoperation zwecks Delegitimierung der DDR bombastisch gescheitert:http://www.hart-brasilientexte.de/2021/03/13/luegenstaat-luegen-politiker-luegen-medien-luegen-schriftsteller-fall-manuel-diogo-keine-anhaltspunkte-fuer-toetungsdelikt-und-manipulationen-berliner-zeitung-13-3-2021/

“Der Fall Diogo:Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde”:https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/wie-aus-einem-tragischen-unfall-ein-brutaler-neonazi-mord-wurde-li.108466

Der letzte Tag im Leben von Manuel Diogo ist der 29. Juni 1986, ein Sonntag. In Mexiko-Stadt spielt die westdeutsche Nationalelf im WM-Finale gegen Argentinien. In Sachsen-Anhalt macht sich eine Gruppe mosambikanischer Vertragsarbeiter aus ihrem Dorf Jeber-Bergfrieden auf den Weg nach Dessau, um in einer Kneipe das Spiel zu sehen. Die Argentinier um Diego Maradona gewinnen mit 3:2. Um 22.01 Uhr steigen die Mosambikaner in Dessau in den Zug Richtung Belzig, der sie zurück nach Jeber-Bergfrieden bringen soll, aber einer von ihnen kommt nie an. Manuel Diogo, 23 Jahre alt, Holzfacharbeiter im Sägewerk von Jeber-Bergfrieden, wird um 0.45 Uhr an den Gleisen zwischen Bad Belzig und Wiesenburg gefunden, tot.

Die Transport- und Kriminalpolizei ermittelt, Zeugen werden befragt, Diogos Freundin, Kollegen, die Zugbegleiterin, der Lokführer, der die Leiche fand, der Werk- und der Heimleiter. Schnell steht fest: Es war ein Unfall. Manuel Diogo war betrunken, schlief im Zug ein, verpasste den Ausstieg, sprang auf freier Strecke aus dem Zug, vermutlich, um zurück zum Bahnhof Jeber-Bergfrieden zu laufen, und wurde dabei vom entgegenkommenden Güterzug erfasst. Seine Freunde merkten erst, dass er fehlte, als sie vom Bahnhof zurück zu ihrer Unterkunft liefen.

Die Akten zum Fall sind umfangreich, Hinweise auf Manipulationen gibt es nicht. Dennoch kommt 30 Jahre später eine ganz andere Version des Falles an die Öffentlichkeit: Manuel Diogo verbrachte den Tag nicht in Dessau, sondern zusammen mit einem Freund in Berlin. Der bringt ihn zum Ostbahnhof, setzt ihn in den Zug Richtung Dessau. Neonazis steigen ein, schlagen ihn zusammen, fesseln ihn an Füßen und Beinen, lassen seinen Körper an einem Seil aus dem Zug hängen, sein Schädel wird dabei zertrümmert, die Leiche in Teile zerstückelt an den Gleisen gefunden. Ein brutaler, rassistischer Mord, von den DDR-Behörden und der Staatssicherheit unter den Teppich gekehrt, die Täter bis heute nicht bestraft.

2014 verbreitet Harry Waibel die Version vom Mord in seinem Buch „Der gescheiterte Antifaschismus – Rassismus in der DDR“. Waibel ist ein 74-jähriger Historiker aus Baden-Württemberg, der sich Antifaschist nennt, in Berlin-Schöneberg wohnt und in Archiven nach rassistischen Vorfällen in der DDR sucht. Auf den „Mord an Manuel Diogo“ sei er in der Stasi-Unterlagenbehörde gestoßen, sagt er. Er sagt nie Todesfall, immer nur Mord. Er sagt auch: „Der gesamte Nazismus, Antisemitismus wurde doch vertuscht in der DDR.“

Fast zeitgleich schreibt der ehemalige Vertragsarbeiter und Boxer namens Ibraimo Alberto ein Sachbuch über sein Leben. „Ich wollte leben wie die Götter. Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Träumen wurde“ erscheint 2014 bei Kiepenheuer & Witsch. Alberto schildert darin, wie er zusammen mit einem Freund in Mosambik für den Auslandseinsatz ausgebildet wird, mit ihm 1981 in Berlin-Schönefeld landet und wie dieser Freund ihn fünf Jahre später in Berlin besucht und in derselben Nacht von Neonazis ermordet wird. Der Freund heißt Manuel Diogo.

Drei Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches, 2017, taucht Ibraimo Alberto als Zeuge in einem MDR-Beitrag auf. Darin wird die Mordszene im Zug mit Schauspielern nachgestellt. Am Ende des Beitrages wird der Zuschauer Zeuge, wie das MDR-Team vor einer Hütte in Mosambik steht und der alten Mutter Manuel Diogos die Nachricht vom Neonazi-Mord überbringt. Die Frau bricht in Tränen aus.

Im Jahr 2019 nimmt sich auch der Schriftsteller Max Annas des Falles an. „Morduntersuchungskommission“, vom Rowohlt-Verlag als „der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt“ beworben, von den deutschen Feuilletons hochgelobt, erscheint im Juli 2019 und wird im Dezember 2019 mit dem „Deutschen Krimipreis“ ausgezeichnet. „Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall“, heißt es in der Jurybegründung.

Es gibt Lesungen, Talkshowauftritte, ein Café in der brandenburgischen Stadt Belzig, nicht weit vom Fundort der Leiche, startet eine Anti-Rassismus-Initiative. In Leipzig erinnert eine Ausstellung an Diogo. Ibraimo Alberto reist 2015 mit einer Delegation von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Afrika und wird vom ehemaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mit dem Preis „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet.

Als im Mai 2020 in den USA der Afroamerikaner George Floyd von einem Polizisten ermordet wird und die „Black Lives Matter“-Bewegung auch nach Deutschland schwappt, stellt die Linken-Abgeordnete Andrea Johlige eine Kleine Anfrage an den Landtag in Brandenburg, Stichwort: „Todesfall Diogo“. Sie fordert, dass die Staatsanwaltschaft neue Ermittlungen einleitet. Das Medienecho ist riesig. Und tatsächlich: Am 29. Juni 2020 gibt die Staatsanwaltschaft Potsdam bekannt, den Fall neu aufzurollen. Ein Kriminalkommissar wird  beauftragt, die Ermittlungen von damals zu prüfen und Zeugen erneut zu vernehmen.

Und so beginnt 34 Jahre später alles noch einmal von vorne. Die Berliner Zeitung recherchiert – fast zeitgleich mit dem Kriminalkommissar – im Fall Diogo, fährt nach Sachsen-Anhalt, telefoniert mit ehemaligen Vertragsarbeitern in Mosambik, spricht mit dem Heim- und Werkleiter aus dem Sägewerk, mit Historikern, der Linken-Politikerin, kontaktiert die Buch- und MDR-Autoren. Es geht um die Frage, ob es Mord war oder ein Unfall. Im 30. Jahr der deutschen Einheit geht es aber auch darum, wie DDR-Geschichte heute erzählt wird…

Spricht man mit Menschen, die ihn kannten, wird aus Manuel Diogo, dem Vertragsarbeiter, dem Neonazi-Opfer, ein junger Afrikaner, der auf der Suche nach dem Glück ist, auch nach sich selbst. Da ist der Mann aus Jeber-Bergfrieden, der damals 14 war, heute in San Francisco lebt und am Telefon von den Besuchen in Manuels Zimmer erzählt und den gemeinsamen Mopedtouren. Da ist die ehemalige Kollegin, die schwärmt, wie nett „der Bengel“ gewesen sei, ein Frauenschwarm, aber nicht nur. „Der Manuel hatte es auch mit Männern.“ Und einmal, sagt sie, habe sie ihn in Frauenkleidern am Bahnhof gesehen. Sein damaliger Zimmernachbar sagt, Manuel habe sich prostituiert, daher das viele Geld. Klaus Nitze sagt: „Ach Quatsch! Die Damen kamen doch alle freiwillig.“ „Unsere Mosis“ nennen die Leute in Jeber-Bergfrieden die Mosambikaner, manchmal auch „Schokos“ oder „Neger“. Das habe man früher eben so gesagt, sagt Nitze.

Manchmal gibt es Ärger mit deutschen Männern, Schlägereien in Discos. Es geht um Frauen, es wird viel getrunken. Auch Manuel, von dem es immer hieß, er rühre keinen Tropfen an, fängt an zu trinken. 1985 beschließt die mosambikanische Regierung, 60 Prozent des Lohnes der Vertragsarbeiter einzubehalten und erst nach ihrer Rückkehr auszuzahlen. Etwa um die gleiche Zeit fliegt Manuel Diogo das erste Mal nach Hause, in einer großen Holzkiste nimmt er „Werte in Höhe von 25.000 Mark“ mit, heißt es in der Akte, darunter eine MZ, ein Motorrad. Nach seiner Rückkehr in die DDR verkauft seine Familie die Sachen, er erfährt es erst hinterher, erzählt sein Zimmernachbar. Seine Träume scheinen zu zerplatzen. Er lässt sich nichts anmerken, arbeitet „ohne Tadel“ weiter. In der Akte heißt es: „Seit diesem Zeitpunkt ist zu verzeichnen, dass häufig und in größeren Mengen als bisher Alkohol getrunken wurde.“

Auch am Abend des 29. Juni 1986, des WM-Finales. Manuel Diogo sitzt mit seinen Kollegen in der Dessauer Kneipe vor dem Bildschirm. So erzählen es vier der noch lebenden Mosambikaner aus der Runde. Der Deutsche Roland Hohberg, der 1991 zusammen mit ehemaligen DDR-Vertragsarbeitern den Rückkehrerverein Adecoma in Mosambik gründete, hat sie für die Berliner Zeitung befragt. Sie erzählen, dass sie gute Laune gehabt und getrunken hätten – ziemlich viel sogar: Im Obduktionsbericht heißt es, Manuel Diogo habe fast 1,4 Promille im Blut und 1,8 Promille im Urin gehabt, es wird ein „deutlicher Alkoholgeruch der inneren Organe“ festgestellt.

Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur. Manuel setzt sich etwas abseits, schläft ein, geht zur Toilette. Die Mosambikaner steigen aus, ohne Manuel – so betrunken hätten sie nicht mehr nach ihm geschaut, sagen sie heute. Die Schaffnerin ist laut Akten die Letzte, die Manuel Diogo lebend sieht: Er liegt schlafend auf dem Gang.

Es ist der 30. Juni 1986, gegen ein Uhr nachts, als der Lokführer Markward Michel, damals 42 Jahre alt, angefunkt wird: Im Raum Borne liege ein lebloser Körper im Gleis. Michel soll ihn suchen. Er fährt los, ganz langsam, erst zu weit, dann wieder zurück, bis er ihn im Licht der Scheinwerfer sieht: Manuel Diogo liegt auf dem Bauch, zwischen den Gleisen, das Hemd hochgerutscht. Er trägt eine graue Jeans, Sandalen an den Füßen. Michel steigt aus, für ihn ist sofort klar: ein Unfall. In seinem Haus im brandenburgischen Grubo nimmt er Blatt und Papier und zeichnet auf, wie er sich den Unfallverlauf vorstellt. Diogo ist, als er aus dem Zug sprang, zwischen zwei Wagen geraten, an einem Haken hängengeblieben, ein paar Meter mitgeschleift worden, liegen geblieben und überfahren worden. „Anders geht es gar nicht. Der hat ausgesprochenes Pech gehabt.“…

 Die Gerichtsmedizin stellt als Todesursache eine offene Schädelfraktur mit Zertrümmerung der Schädelbasis und weitere schwere innere Verletzungen fest. Ihr Fazit: „Alle festgestellten Verletzungen deuten auf einen Sturz mit anschließendem Anfahren im Liegen, Mitschleifen und teilweise Überfahren eines Reichsbahnfahrzeugs hin.“

Ein paar Stunden später versammeln sich die Kollegen im Büro des Heimleiters im Sägewerk. In seiner Erinnerung zeigen sie keine Trauer, vielleicht sind sie im Schock. Niemand spricht von Mord. Die Polizei befragt Zeugen, Kollegen, Diogos Freundin, die Zugführerin, den Lokführer, den Werkleiter. Die Mosambikaner können sich 34 Jahre später nicht mehr daran erinnern. Aber ihre Protokolle befinden sich in den Ermittlungsakten, Auszüge davon liegen im Archiv der Stasi-Unterlagenbehörde und im Landesarchiv Brandenburg. Es ist keine Rede von Neonazis, es gibt keinen Hinweis darauf, dass hier ein Mord verheimlicht wurde.

Und doch scheint es heute festzustehen, wird aus der Mordtheorie des Historikers Harry Waibel eine Tatsache. Je öfter sie erzählt wird, desto wahrer wird sie. Und desto wütender wird im anderen Teil der Stadt, in Berlin-Mitte, ein anderer Historiker, der sich mit dem Fall beschäftigt: Ulrich van der Heyden, 66 Jahre alt, geboren in Ueckermünde, Afrika-Experte, Co-Autor des Buches: „Mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR-Wirtschaft“.

Vor zehn, zwölf Jahren sei er auf die Akten gestoßen, sagt van der Heyden in seinem Büro in einem Hinterhof der Humboldt-Universität. Dass es ein Unfall war, daran habe er nie gezweifelt. „Da war niemand sonst im Zug außer der Schaffnerin. Die Kumpels sind vorher ausgestiegen. Die waren alle betrunken.“…

Bereits vor einem Jahr habe er Verlagshäuser und den MDR auf die Fehler in der Berichterstattung zum Fall Diogo hingewiesen. Er habe sogar Christian Bergmann, einen der MDR-Autoren, in sein Büro eingeladen, ihm die Akten gezeigt und um Richtigstellung gebeten. Als nichts passierte, legte er Beschwerde beim Rundfunkrat und bei der Intendantin des MDR ein. Die Antwort: eine Unterlassungserklärung. Van der Heyden schaltete einen Anwalt ein und protestiert weiter. Er spricht von Fake News, von einem Skandal à la Relotius. Ulrich van der Heyden schreibt schnell, redet schnell und regt sich schnell auf. Wie im Fall Diogo Fakten verdreht werden, aber auch darüber, dass Menschen wie Harry Waibel, die nie in der DDR gelebt haben, das Leben dort bewerten, auch seines.

„Lügen-Harry“ nennt van der Heyden den Historiker aus dem Westen. Waibel kontert:„ Der van der Heyden lügt sich doch einen zurecht.“ Waibel sitzt in seiner Wohnung in Schöneberg, die gleichen Akten vor sich auf dem Tisch, und erzählt seine Version der Geschichte. „Ein Eisenbahner der Reichsbahn sah die Leichenteile und informierte die Transportpolizei.“ Mit der Untersuchung habe auch die Vertuschung begonnen. „Als Gerichtsmediziner feststellten, dass er 1,4 Promille Alkohol im Blut hatte, wurde bekannt gegeben, er war betrunken und ist aus dem Zug gestürzt, so war die Legende der Stasi.“

Warum handelt es sich um eine Legende?

„Na, weil die Stasi alles vertuscht hat, was nicht in die Linie gepasst hat!“

Aber hätte die Stasi die Vertuschung dann nicht in die Akten geschrieben?

„Das war doch eine militärische Organisation! Wer sich gegen die herrschende Linie gestellt hätte, hätte mit unangenehmen Folgen rechnen müssen.“

Mein Wissen hat mich dazu gebracht, diese steile These aufzustellen.

Harry Waibel, Historiker

Waibel redet sich in Rage, auch für ihn ist es mehr als ein Kriminalfall. Er sei froh, sagt er, dass der MDR die Sache aufgegriffen habe. Das Buch von Ibraimo Alberto sei ja nicht wahrgenommen worden. Seit dem MDR-Beitrag sei das anders. Mit den Autoren, erzählt er, arbeite er schon lange zusammen, habe ihnen oft Akten für ihre Beiträge zur Verfügung gestellt, auch die von Diogo. Er lasse sich dafür von den Journalisten bezahlen. Von was solle er sonst leben, sagt er. Harry Waibel ist, das begreift man, wenn man an seinem Wohnzimmertisch sitzt, der Spindoctor hinter der Geschichte, der Mann, der Akten verteilt und Informationen streut. Ihm, dem Historiker aus dem Westen, glauben alle, seinetwegen ermittelt die Staatsanwaltschaft 34 Jahre später. Er ist sogar stolz darauf: „Mein Wissen hat mich dazu gebracht, diese steile These aufzustellen“, sagt er.

Die haben Suggestivfragen gestellt, die wollten nur eine Story, die gut ins politische Panorama passt.

Roland Hohberg, Deutscher in Mosambik

Es geht, auch das begreift man in diesem Moment, gar nicht um Wissen, um Fakten, sondern um Meinungen, Überzeugungen, Haltung. Ähnlich wie einst in der DDR. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum sich ausgerechnet die mit dem Fall vertrauten Ostdeutschen in ihrer Empörung so einig sind: Klaus Nitze, der Heimleiter, hat den MDR-Beitrag, der in anderen Versionen und mit anderen Titeln inzwischen auch bei 3Sat, Arte und einer Sendung über DDR-Kriminalfälle lief, auf einer Geschäftsreise in einem Hotelzimmer gesehen. „Alles verdreht“, findet er. Roland Hohberg vom Rückkehrerverein Adecoma in Mosambik ist fassungslos, wie die ehemaligen Vertragsarbeiter, um die er sich kümmert, vom MDR manipuliert wurden. Er habe dem Sender Interviews vermittelt. Daher wisse er, dass die Journalisten ihre Gesprächspartner im Glauben gelassen hätten, der Neonazi-Mord sei bewiesen. „Die haben Suggestivfragen gestellt, die wollten nur eine Story, die gut ins politische Panorama passt.“

Und was sagen die anderen? Die Autoren, die Verlage, der MDR, die Jury des Deutschen Krimipreises? Warum sind ihnen nie Zweifel an der Mordthese gekommen, nie Widersprüche aufgefallen?

Auf die Fragen gibt es nur schriftliche Antworten. Der MDR lässt sich mit der Antwort auf den Vorwurf der Suggestivfragen nicht zitieren. Er verweist auf ein Interview mit dem ehemaligen mosambikanischen Botschafter, in dem er sagt, die DDR-Behörden hätten ihm berichtet, dass Skinheads Manuel Diogo umgebracht hätten. Die DDR-Behörden, das war in dem Fall das Staatssekretariat für Arbeit und Löhne, bei dem Ralf Straßburg für den Einsatz der mosambikanischen Vertragsarbeiter zuständig war. Straßburg sagt, es sei immer von einem Unfall die Rede gewesen: „Es stimmt einfach nicht, dass wir irgendjemandem erklärt hätten, dass Manuel Diogo aus dem Zug gestoßen wurde.“

Max Annas, der Krimiautor, teilt mit, er habe sich in Schreibklausur für sein neues Buch begeben und momentan keine Zeit für ein Gespräch. Die Jury des Deutschen Krimipreises schreibt, Annas’ Buch sei ein historischer Kriminalroman, der – von einem tatsächlichen Fall angeregt – eine fiktive Geschichte erzählt. Der Verlag Kiepenheuer & Witsch schreibt, Ibraimo Albertos Lektor sei bereits im Ruhestand und in seiner Datscha in Russland „gerade schwer erreichbar“.

Ibraimo selbst verweist in einer Mail auf die Interviews, die er bereits gegeben hat. Er habe alles gesagt. Sieht man sich dann aber die Interviews mit ihm im Fernsehen an, liest sein Buch, fragt man sich, was der ehemalige Vertragsarbeiter von dem Streit um den Tod seines Landsmannes überhaupt versteht, was seine Rolle dabei ist.

Albertos Buch ist seine Autobiografie, und es taucht tatsächlich darin immer wieder ein junger Mann namens Manuel auf. Alberto ist mit ihm zusammen zur Schule gegangen, war mit ihm im Ausbildungslager, saß mit ihm im Flugzeug und landete zusammen mit ihm am 16. Juni 1981 in Berlin-Schönefeld. Manuel und er trugen einen grauen Arbeitsanzug, heißt es. Und: „Meiner war zwei Nummern zu klein und der von Manuel um einiges zu groß.“ Wie Neonazis ihn später fesselten und folterten, beschreibt er so detailliert, als sei er dabei gewesen. Unter einem Foto steht: „Mein Freund Manuel war eins der ersten Mordopfer Rechtsradikaler in der DDR. Die Täter kamen mit milden Strafen davon.“ Obwohl ja nie Täter ermittelt wurden. Mit dem Namen seines Freundes scheint er durcheinander zu kommen. Manchmal heißt er Manuel, manchmal Manuel Antonio. Und vergleicht man die Ankunftsdaten, stellt sich heraus, dass sie gar nicht zusammen in Schönefeld angekommen sein können: Manuel Diogo ist nicht im Juni 1981 in Berlin gelandet, sondern erst Ende Oktober.

Haben sich die Männer überhaupt gekannt?

Die ehemaligen mosambikanischen Kollegen Diogos sagen, sie hätten nie von Ibraimo Alberto gehört. Manuel wäre auch niemals alleine mit dem Zug nach Berlin gefahren, sie seien immer in der Gruppe unterwegs gewesen.

Das war grausam, wurde ja im Fernsehen gezeigt. Die hatten diese Springerstiefel an.

ehemalige Kollegin von Manuel Diogo 

Konfrontiert man Ibraimo Alberto mit den Widersprüchen, antwortet er mit einem vagen Eingeständnis: Vielleicht erinnere er doch manches falsch, nach so langer Zeit, schreibt er. Womöglich habe Manuel doch in einem anderen Flugzeug gesessen. Und ja, er sei ja auch kein Augenzeuge der Tat gewesen, er erinnere sich nur an ein Gespräch in der mosambikanischen Vertretung, bei dem man ihm erzählt habe, dass ein Mosambikaner im Zug bei Dessau von Skinheads ermordet worden sei. „Warum hätte ich an dieser Aussage zweifeln sollen?“

Aber seine Geschichte ist in der Welt. Und die MDR-Bilder sind es auch. Selbst in der Erinnerung von Zeitzeugen ist die Dokumentation Wirklichkeit geworden. Eine ehemalige Kollegin von Manuel Diogo, die mit einem der ehemaligen Vertragsarbeiter zwei Kinder hat, sagt: „Das war grausam, wurde ja im Fernsehen gezeigt. Die hatten diese Springerstiefel an.“ Fragt man sie, was nicht heute, sondern in den Tagen nach Manuel Diogos Tod erzählt wurde, sagt sie: „Na ja, da dachte man, er war betrunken oder hat die Tür falsch aufgemacht.“ Zitat Berliner Zeitung

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“Die Rede ist von einem außergewöhnlichen Menschen…Bis er erlebte, wie einer seiner mosambikanischen Bekannten von Neonazis umgebracht wurde, bereits 1987, drei Jahre vor dem Niedergang des Staates”. Wie die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb offensiv Reklame für den heftig umstrittenen Mosambikaner Ibraimo Alberto und dessen Buch “Ich wollte leben wie die Götter” macht – sogar in einem Essay von Gernot Wolfram – “Die Kunst, für sich selbst zu sprechen”. bpb und Verwendung von Steuergeldern… **

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“Die Rede ist von einem außergewöhnlichen Menschen…Bis er erlebte, wie einer seiner mosambikanischen Bekannten von Neonazis umgebracht wurde, bereits 1987, drei Jahre vor dem Niedergang des Staates”. bpb. Wahrheit oder dreiste Lüge?

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Ausriß – bpb-Chef Thomas Krüger/SPD aus Buttstädt/Thüringen.

Egon Krenz in der Berliner Zeitung zum Fall des Mosambikaners Manuel Diogo: „Über einen Neonazi-Mord wäre ich informiert worden“:http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/26/egon-krenz-in-der-berliner-zeitung-zum-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-ueber-einen-neonazi-mord-waere-ich-informiert-worden/

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Ausriß.

“Faszinierend sind die Darstellungen der Landesgeschichte Mosambiks…Man glaubt ihm…”. Steht in dem Buch etwas von der massiven BND-Unterstützung für die Terrororganisation Renamo, die sogar Kindersoldaten einsetzt und viele DDR-Entwicklungshelfer ermordet?

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“Der Ghostwriter Daniel Bachmann ist offensichtlich ein ebenso geschickter Meister der Publikumsverzauberung. Er weiß, wie er das Material ordnen muss, damit aus dem fernen Land Mosambik eine Geschichte herausspringt, die den deutschen Leser fesselt. Das Buch ist ein dramaturgisches Glanzstück…”

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Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die groteske Propaganda für ein heftig umstrittenes Buch: “Ende der 1980er Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet”. Wahrheit oder dreiste Lüge? Weiter warten auf eine offizielle Stellungnahme vom ostdeutschen bpb-Chef Thomas Krüger/SPD…Lange Liste der in den “Fälscherskandal”(Publikumskonferenz) verwickelten Politiker, Kirchen, ARD-Anstalten, Rundfunkräte, Schriftsteller, TV-Autoren, Verlage, politischen Stiftungen, Strippenzieher aller Art. **

 

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Ausriß.

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Die Parallelen zum Fall Sebnitz:https://www.heise.de/tp/features/Studie-untersucht-die-Berichterstattung-im-Fall-Joseph-und-Sebnitz-3451514.html

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Ausriß, Sebnitz/Sachsen: “Neonazis ertränken Kind. Am hellichten Tag im Schwimmbad. Keiner half. Und eine ganze Stadt hat es totgeschwiegen.”

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Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Renate Schmidt und die “zehn nackten Neger”. “gab an wie zehn nackte Neger”:

RenateSchmidtSPDnackteNeger99

Ausriß. DER SPIEGEL.

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“Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, will die Verbreitung von Verschwörungstheorien im Zuge der Corona-Krise abwehren”.

“Ende der 1980er-Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet.” Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

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“Bis er erlebte, wie einer seiner mosambikanischen Bekannten von Neonazis umgebracht wurde…”. bpb-Essay

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“Sein bester Freund Manuel, der mit ihm aus Mosambik gekommen war, wird von Nazis erschlagen.” SPD Karlsruhe

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“His best friend Manuel, who had come with him from Mozambique, is killed by Nazis.” Ariadne Buch

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“Sie haben meinen Freund, den Antonio Manuel Diogo, zusammengeschlagen. Beide Füße gefesselt. Und dann haben sie seine Körperteile nach unten … ganz langsam, mit dem Seil immer nach unten. Da haben sie genau mit dem Kopf angefangen. Bis sie alles zerstückelt haben.
Ibraimo Alberto, ehem. Vertragsarbeiter”. Forum Deutsche Einheit

“Ungebremst ins Polizeiauto”(MOZ Brandenburg) – “Aus bisher unbekannter Ursache fuhr der Fahrer sein Auto ungebremst auf das Polizeiauto”(Fahrer Ibraimo Alberto):

IbraimoUnfall1

 

Ausriß. 2011 zieht Ibraimo Alberto von Schwedt nach Karlsruhe.https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/337562/

“Die Polizei hatte gemeldet, dass der Fahrer schon einmal wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgefallen war. Diese Aussage bezog sich auf einen Unfall am 3. Mai 2009 auf der B 2 zwischen Angermünde und Felchow, bei dem das Auto Albertos von der Straße abkam und im Graben landete. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs wurde jedoch am 19. August mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt.” MOZ

“Am meisten fühlen sich dennoch jene von Ibraimo Alberto enttäuscht, die ihn als Freund verstanden. Die ihm immer wieder Jobs vermittelten: beim Bau, im Eiscafé, als Fahrer, Vertreter. Die ihm zur Seite standen, wenn seine offenkundig mangelhaften Deutschkenntnisse und fehlende Qualifizierung ihn einschränkten. Sie halfen ihm aus der Klemme, als er ungebremst auf ein Polizeiauto auf der Autobahn raste und sich eigentlich dafür vor Gericht hätte verantworten müssen. Sie sorgen dafür, dass es nicht an die große Glocke gehängt wird, als sein jugendlicher Sohn mit anderen – als Mutprobe – rechtsradikale Parolen mitgrölt und mit einem Grafithandschuh als Waffe von der Polizei verhaftet wurde.” MOZ. “…Den Vorfall beim Fußballspiel der A-Jugend FC Schwedt gegen FSV Bernau als rassistischen Angriff zu bezeichnen, ist schlichtweg gelogen, ärgert man sich im Verein am Stadion Heinrichslust und beim Bernauer Verein. Schiedsrichter, der Bernauer Trainer, Schwedter Verantwortliche seien dazwischengegangen, als sich die Spieler nach dem Schlusspfiff angifteten, berichten Augenzeugen. Ibraimo Alberto, einer von 18 Zuschauern, sei zu den Kids auf den Platz gerannt, eher provozierend als deeskalierend, heißt es…”

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/976979

Leserzuschriften: 

23.09.2011 – 22:02:29

So viel Dummheit auf einen Haufen

Mir stehen die Nackenhaare zu Berge, wenn ich hier lese, welchen geistigen Dünnsch*ß hier einige Leute abgeben. Da druckt die MOZ einen Beitrag über einen ehemaligen Mitbürger der Stadt ab, der sich in der deutschen Presslandschaft als “Opfer” feiern ließ, und nun kommen hier solche Anfeindungen gegen den Redakteur. Der Artikel war sachlich, nüchtern und ohne persönliche Wertung geschrieben. Allein dafür gehört ihm ein Lob verdient. Endlich mal was Wahres über Herrn I. A. In der Süddeutschen Zeitung wurde über I. A. geschrieben, das er Angst hatte, abends in Schwedt auf die Straße zu gehen. Ich bin ihm oft gegen Mitternacht in der Stadt begegnet, und er sah wahrlich nicht ängstlich aus. Für sein persönliches wie auch sein berufliche Scheitern schob er immer seine Hautfarbe vor, was aber völliger Nonsens war. Er war schlicht und einfach nur unqualifiziert und faul. Er stellte sich gern als “Opfer” dar, in Wirklichkeit war er ein ganz normaler Hartz 4 Empfänger, der sein Leben nicht auf die Reihe bekam. Also laßt bitte die Kirche im Dorf. Und nein, ich stehe keiner rechten Partei nahe, ich kann nur mitdenken und habe einige Artikel über I. A. z.B. im Berliner Kurier, der Süddeutschen Zeitung, dem Stern… gelesen. In diesem Sinne einfach mal den Ball flach halten, oder http://youtu.be/j8uefBUOfgA

Ich war maßlos betroffen von der überregionalen Berichterstattung. Wer I.A. näher kannte, nimmt ihm diese Opferrolle nicht ab. Er selbst war auch nicht der ach so “Lammfromme”, wie er dargestellt wurde. Es ist eine Schande, wie er freunde und Bekannte nachträglich in den A**ch getreten hat. Ein großes Lob an Herr Dietrich für diesen Artikel. Das war längst überfällig. @ Wilhelm Busch Das mußte niemand beauftragen, Herr Dietrich hat sich einfach einem Thema angenommen, das Stadtgespräch ist. Viele seiner Freunde und Helfer sind maßlos von I.A. enttäuscht, denn er hat Sachen verbreitet, die man nicht auf sich sitzen lassen wollte. Was haben wir uns für I.A. den Allerwertesten aufgerissen, und dann liest man plötzlich soviele Unwahrheiten. Jeder andere Ausländer wäre für die ihm geleistete Unterstützung dankbar gewesen…

Am Samstag ist es 32 Jahre her, dass der junge Mosambikaner Antonio Manuel Diogo im Zug von Neonazis ermordet wurde. In Leipzigs Halle 14 wird in einer Ausstellung an die Opfer rassistischer Gewalt in der DDR erinnert. Ein immer noch verdrängtes Thema.” Wahrheit oder dreiste Lüge?

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Wie tief die evangelische Kirche in den Steinmeier-Ibraimo-Alberto-Skandal verwickelt ist – Julia Oelkers und Ibraimo Alberto sogar im Organisationsteam der Magdeburger Tagung: https://www.ekmd.de/aktuell/nachrichten/respekt-und-anerkennung-internationale-tagung-zur-entwicklungszusammenarbeit-mosambik-deutschland.html.

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Ausriß Tagungsband – “Herausgegeben von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur”.

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Ibraimo Alberto – gleich an erster Stelle in der Liste der Mitglieder des Vorbereitungsteams und Fortsetzungsausschusses genannt…

https://www.oekumenezentrum-ekm.de/entwicklung-umwelt/Mosambik-Tagung-2019/. Wie ausgerechnet die evangelische Kirche Ibraimo Alberto unterstützt – ihm ermöglicht, sogar auf einer Tagung Propaganda für sein Buch zu machen:

IbraimoLesungMagd1Ausriß.

…Kurzpräsentationen

Ibraimo Alberto: Lesung aus “Ich wollte leben wie die Götter”…

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Die Sponsoren von Ibraimo Alberto & Co.: Brot für die Welt, Fonds Kirchlicher Entwicklungsdienst…

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Ausriß Tagungsband.

Wo man viele Akteure wiederfindet – Ibraimo Alberto, Julia Oelkers etc.:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/01/markus-meckel-almuth-berger-dr-hans-joachim-doering-guenter-nooke-u-a-im-bizarren-mosambik-sachbuch-fuer-respekt-und-anerkennung-die-mosambikanischen-vertragsarbeiter-und-das-schwierige-erbe-a/

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Ibraimo Alberto mit Bundespräsident Steinmeier/SPD: “Wie die Götter”. Ausriß.

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“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

Wie es der Berliner Tagesspiegel darstellt – Wahrheit oder Lüge? 

“Mit vier Landsleuten war der Vertragsarbeiter auf dem Weg nach Jeber-Bergfrieden, einem Ortsteil der Stadt Coswig im heutigen Sachsen-Anhalt, wo er als Holzfacharbeiter tätig war.

Nach Angaben seiner Begleiter war Diogo in dem Zug von Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen worden. An den Füßen gefesselt soll er noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden sein.”

Die Berliner Zeitung zitiert jene Begleiter:

“Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur”.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/04/advent-advent-ein-bulle-brennt-heisst-es-in-einem-lied-der-punkband-harlekins-aus-dem-jahr-1997-am-bass-katja-meier-heute-justizministerin-sachsens-die-cdu-fordert/.

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Max Annas:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/07/krimiautor-max-annas-aus-koeln-crime-cologne-award-2020-was-in-der-jury-wuerdigung-alles-fehlt-die-annas-darstellung-der-ddr-realitaet-wahrheit-oder-luege/

TerrorDDRFAZ1

 

Ausriß.http://www.faz.net/aktuell/politik/amerikaner-bezahlten-anschlaege-in-der-ddr-13440897.html

-TerrorDDRSpiegel1

 

Ausriß.http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/ddr-cia-finanzierte-sabotage-und-anschlaege-a-1019553.html

Gesteuerter deutscher Mainstream traut sich erst Jahrzehnte nach dem Anschluß an ein Tabuthema – die Terroranschläge westlicher Geheimdienste in der DDR. “Amerikaner bezahlten Anschläge in der DDR”. FAZ. Voraussichtlich wird es daher noch weitere Jahrzehnte dauern, bis zahllose andere Tabuthemen dran sind. Reinhard Gehlen aus Erfurt und der BND:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/21/gesteuerter-deutscher-mainstream-traut-sich-erst-jahrzehnte-nach-dem-anschluss-an-ein-tabuthema-die-terroranschlaege-westlicher-geheimdienste-in-der-ddr-amerikaner-bezahlten-anschlaege-in-der-ddr/

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Ausriß. “Sabotage in der Landwirtschaft. Im landwirtschaftlichen Bereich sind Sabotageakte bzw. Planungen hierzu bekannt.”

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Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. verurteilt 2020 zwangsfinanzierten MDR wegen “ausgedachter Story” zu Mosambikaner Manuel Diogo: “Mit Reisemitteln der öffentlich-rechtlichen Sender ausgestattet, reiste das Team nach Mosambik und erzählte der alten Mutter und der Familie des Getöteten ihre ausgedachte Story. Die Kamera hielt voll drauf: Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.” **

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Die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. sprach zudem von einem “Fälscherskandal,  wirklich ganz dickes Kaliber”. Steinmeier und andere hätten sich hier Meriten als Lügenbarone erworben, hieß es. 

Wie der deutsche Bundespräsident sein Amt beschädigt…

Weiter warten auf die Positionierung der MDR-Intendantin Karola Wille, der acht zuständigen Direktoren sowie von Rundfunkrat und Verwaltungsrat des MDR.

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Der MDR-Rundfunkrat hat 43 Mitglieder – wieso haben die bis heute zu dem Skandal geschwiegen, sogar auf eine Programmbeschwerde verzichtet?https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/mitglieder-mdr-rundfunkrat-100_zc-75f28a70_zs-cd42d5dd.html

mdr exakt – Wahrheit oder dreiste Lüge?https://www.facebook.com/mdrinvestigativ/videos/rassismus-in-der-ddr-der-fall-manuel-diogo/1888684127950898/

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“Es setzt sich nur soviel Wahrheit durch, wie wir durchsetzen.”Bertolt Brecht

Feige/korrupte Medien-und Kommunikationswissenschaftler greifen den exemplarischen Fall nach wie vor nicht auf…

 

Frankfurter Buchmesse 2020 – werden wieder Bücher ausgestellt, die offenbar Lügen enthalten? “Der Fall Diogo : Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde”. Berliner Zeitung, Berliner Kurier 2020. **

https://www.buchmesse.de/besuchen

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“Manuel,  sein bester Freund, aus Mosambik, wird von Neonazis erschlagen”. Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wahrheit oder dreiste Lüge, Geschichtsfälschung? 

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/07/krimiautor-max-annas-aus-koeln-crime-cologne-award-2020-was-in-der-jury-wuerdigung-alles-fehlt-die-annas-darstellung-der-ddr-realitaet-wahrheit-oder-luege/

“Dass der Mosambikaner Manuel Diogo, dem das Buch gewidmet ist, von Rassisten ermordet wurde, haben Sensationsjournalisten erfunden.” Hartmut Mechtel, ostdeutscher Krimiautor, Glauser-Preisträger:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/

AfD-Politiker Dr. Maximilian Krah positioniert sich zum Fall Manuel Diogo: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/10/07/afd-politiker-dr-maximilian-krah-spaet-aber-nicht-zu-spaet-greift-die-oppositionspartei-das-brisante-thema-auf-ein-westdeutscher-aktivist-luegt-einen-rassistischen-mord-in-der-ddr-herbei-der-m/

Ex-Geheimdienstkoordinator Steinmeier/SPD schwingt am 3. Oktober 2020 wieder große Reden – ob er den Fall Ibraimo Alberto wegen der deutsch-deutschen Brisanz anspricht oder verschweigt?(Natürlich letzteres) Der Fall wurde von westdeutscher Seite zum Symbol, Basis-Beweis für die neonazistisch-rassistische DDR aufgebaut – Ostdeutsche reagierten entsprechend empört. “Im 30. Jahr der deutschen Einheit geht es aber auch darum, wie und von wem DDR-Geschichte umgeschrieben wird.” Berliner Zeitung. Welche deutschen Medien jetzt zum Steinmeier-Diogo-Skandal schweigen… **

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Ibraimo Alberto mit Bundespräsident Steinmeier/SPD: “Wie die Götter”. Ausriß.

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Berliner Kurier:https://www.berliner-kurier.de/berlin/wie-aus-einem-tragischen-unfall-ein-brutaler-neonazi-mord-wurde-li.109753.

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Die FAZ-Version – Wahrheit oder Lüge? “Am Morgen des 16. Juni 1981 landen Alberto, Diogo und neunzig andere Mosambikaner auf dem Flughafen Schönefeld, Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR.”https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/rassismus-in-der-ddr-der-boxer-15086878.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2, “Sein Freund wird von Neonazis ermordet. Am 30. Juni 1986 bringt Alberto seinen Freund Diogo zum Berliner Ostbahnhof. Zusammen hatten sie das Wochenende verbracht, mit Freunden Fußball gespielt, bis in den Morgen getanzt. Diogo muss zurück nach Dessau in sein Wohnheim…lässt Waibel zu einem einfachen Urteil kommen: „Der Antifaschismus der DDR war gescheitert.“ Eine Entnazifizierung hatte, wenn überhaupt, nur halbherzig stattgefunden.”

“Ibraimo Alberto reist 2015 mit einer Delegation von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Afrika und wird vom ehemaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mit dem Preis „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet.” Berliner Zeitung. Steinmeier und Schäuble just am Tag der Einheit 2020 unter starkem Rechtfertigungsdruck…

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“Manuel,  sein bester Freund, aus Mosambik, wird von Neonazis erschlagen”. Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wahrheit oder dreiste Lüge, Geschichtsfälschung? 

…Albertos Buch ist seine Autobiografie, und es taucht tatsächlich darin immer wieder ein junger Mann namens Manuel auf. Alberto ist mit ihm zusammen zur Schule gegangen, war mit ihm im Ausbildungslager, saß mit ihm im Flugzeug und landete zusammen mit ihm am 16. Juni 1981 in Berlin-Schönefeld. Manuel und er trugen einen grauen Arbeitsanzug, heißt es. Und: „Meiner war zwei Nummern zu klein und der von Manuel um einiges zu groß.“ Wie Neonazis ihn später fesselten und folterten, beschreibt er so detailliert, als sei er dabei gewesen. Unter einem Foto steht: „Mein Freund Manuel war eins der ersten Mordopfer Rechtsradikaler in der DDR. Die Täter kamen mit milden Strafen davon.“ Obwohl ja nie Täter ermittelt wurden. Mit dem Namen seines Freundes scheint er durcheinander zu kommen. Manchmal heißt er Manuel, manchmal Manuel Antonio. Und vergleicht man die Ankunftsdaten, stellt sich heraus, dass sie gar nicht zusammen in Schönefeld angekommen sein können: Manuel Diogo ist nicht im Juni 1981 in Berlin gelandet, sondern erst Ende Oktober…Berliner Zeitung.Haben sich die Männer überhaupt gekannt?

Die ehemaligen mosambikanischen Kollegen Diogos sagen, sie hätten nie von Ibraimo Alberto gehört. Manuel wäre auch niemals alleine mit dem Zug nach Berlin gefahren, sie seien immer in der Gruppe unterwegs gewesen.”

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Hat Kiepenheuer & Witsch ein Buch voller Lügen verfassen lassen?

Haben Schäuble und Zypries wider besseres Wissen – denn Preisträger werden genau überprüft – einen Lügner ausgezeichnet, weil er in den Kram paßte, erwünschte Propagandaklischees verbreitete?

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Ausriß, Kiepenheuer & Witsch. 

“Doch zu seiner Überraschung kannte keiner der in ihr Heimatland zurückgekehrten ehemaligen Weggefährten von Manuel Diogo dessen vermeintlich guten Freund Ibraimo Alberto aus Berlin. Selbst A.M., der sich in der DDR jahrelang mit Manuel Diogo ein Zimmer teilte und ihn sehr gut kannte, behauptet felsenfest, dass Manuel weder nach Berlin gefahren ist, um einen Freund zu besuchen, noch in Jeber Bergfrieden von einem Freund Besuch bekam.” Website madgermanes.net.

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Ausriß, Kiepenheuer & Witsch. 

Wo man viele Akteure wiederfindet – Ibraimo Alberto, Julia Oelkers etc.:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/01/markus-meckel-almuth-berger-dr-hans-joachim-doering-guenter-nooke-u-a-im-bizarren-mosambik-sachbuch-fuer-respekt-und-anerkennung-die-mosambikanischen-vertragsarbeiter-und-das-schwierige-erbe-a/

“Dass der Mosambikaner Manuel Diogo, dem das Buch gewidmet ist, von Rassisten ermordet wurde, haben Sensationsjournalisten erfunden.” Hartmut Mechtel, ostdeutscher Krimiautor, Glauser-Preisträger:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/09/aufregung-um-max-annas-von-hartmut-mechtel-ostdeutscher-krimiautor-februar-2020/

Was macht SPD-Steinmeier, wenn sich klipp und klar herausstellt, daß er einem notorischen Lügner eine Luxusreise in der Bundespräsidentenmaschine auf Steuerzahlerkosten nach Afrika spendiert hat? Und was macht CDU-Schäuble, der den Mann sogar auszeichnete? Die ostdeutsche Öffentlichkeit ist sehr gespannt.

Wie aus dem Fall Manuel Diogo ein Fall Steinmeier/Schäuble wird…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/08/14/der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-und-brisante-ungereimtheiten-ein-recht-auf-aufklaerung-die-website-madgermanes-net-in-mosambik-2020-mit-interessanten-fakten-die-berichten-von-deutsc/

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Ausriß 2020. Muß sie jetzt zurücktreten, den Bundestag verlassen? Andernfalls muß die Linkspartei sehr stichhaltige Beweise liefern, daß es ein DDR-Neonazi-Mord war.

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“Der Fall Diogo. Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde”. Berliner Zeitung, 30.9.2020. Was SPD-Steinmeier damit zu tun hat – wie er einen “Zeugen” aufwertet…

Die taz Berlin und Max Annas:https://taz.de/Max-Annas-Kriminalroman-aus-Thueringen/!5634078/. “Max Annas fiktionalisiert in seinem neuen Buch den Mord an einem mosambikanischen Vertragsarbeiter. Der wurde in der DDR von Nazis erschlagen.” Wahrheit oder dreiste Lüge?

“Gewidmet ist das Buch Antonio Manuel Dio­go, einem Vertragsarbeiter aus Mosambik, der 1986 auf der Strecke zwischen Berlin und Dessau von ostdeutschen Neonazis geprügelt, bes­tia­lisch geschunden und zum Schluss tot aus einem fahrenden Zug geworfen worden ist, wo er dann völlig entstellt aufgefunden wurde. Indem er dessen Geschichte aufgreift, bleibt Annas seinem Thema Rassismus treu.” taz Berlin

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Ausriß, Rowohlt, “Morduntersuchungskommission”(Max Annas)

West-Autor Max Annas, Rowohlt-Verlag und Krimipreis-Jury besonders in der Bredouille:

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Laut Zeugen gab es keine Neonazis im Zug: “Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur”.

TV-Sender wie der MDR und Unmengen von Zeitungen bestehen auf dem Gegenteil als Fakt:

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“Und was sagen die anderen? Die Autoren, die Verlage, der MDR, die Jury des Deutschen Krimipreises? Warum sind ihnen nie Zweifel an der Mordthese gekommen, nie Widersprüche aufgefallen?” Berliner Zeitung

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“Wie, so fragen sich Meinungsmacher und -führer in den Städten, können die Ostdeutschen nur so rassistisch, hasserfüllt und moralisch verkommen sein? Das Kreuz bei der AfD –  da ist man sich in Hamburg, München und den trendigen Teilen Berlins sicher – ist verwerflich und Ausdruck von Niedertracht.” FOCUS.

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Grimme-Preis und Lügen?

Im Theater von Aalen liest Albertos neue Partnerin Julia Oelkers aus dem Buch vor:

“Journalistin Julia Oelkers liest aus Ibraimo Albertos Buch “Ich wollte leben wie die Götter”. Begleitet wird sie musikalisch von Daniel Bachmann. Ibraimo Alberto wurde in Mosambik geboren, ist dort noch während der Kolonialzeit aufgewachsen, erkämpft sich das Recht, zur Schule zu gehen, wandert in die DDR aus und ist dort rassistischen Anfeindungen ausgeliefert. Nach der Lesung geht Ibraimo Alberto mit dem Publikum ins Gespräch. Der Eintritt ist frei.”https://bruderland.de/background/impressum/

2020 erhält der Beitrag “Eigensinn im Bruderland” den Grimme-Fernseh-Preis – zu sehen ist darin der Lebenspartner Ibraimo Alberto von Co-Autorin Julia Oelkers. Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Superillu machen mit:https://www.einheitspreis.de/Einreichungen/eigensinn-im-bruderland/.

Julia Oelkers, Ibraimo Alberto und der Grimme-Preis: https://www.grimme-online-award.de/2020/nominierte/n/d/eigensinn-im-bruderland/

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Ausriß:https://www.grimme-online-award.de/2020/preistraeger/p/d/eigensinn-im-bruderland-1/

https://bruderland.de/episodes/ende-der-freundschaft/

Julia Oelkers und Ibraimo Alberto – sogar von der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linkspartei gefördert:https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RMPXC/madgermanes-diese-deutschen?

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2008 wird Ibraimo Alberto vom damaligen Bundesinnenminister Schäuble/CDU und Justizministerin Zypries/SPD ausgezeichnet. CDU und SPD unterstützen damit die politische Vorgehensweise und Argumentation des Mosambikaners:

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Ausriß.

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“Rassistische Morde in der DDR: Aufarbeitung steht weiter aus”. LINKE Sachsen-Anhalt 2020.

Nun muß auch die LINKE Sachsen-Anhalt rasch Beweise für die “Ermordung” präsentieren. 

cHash=2c9c774b918fa520e4370944b71cb8a9https://juliaoelkers.wordpress.com/2020/06/29/gewonnen/

 

Systematische Geschichtsfälschung über die DDR. Wie ausnahmsweise just um den 3. Oktober 2020 einmal ein Lügengebäude zusammenbricht. Der Fall Manuel Diogo. **

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/10/02/systematische-geschichtsfaelschung-ueber-die-ddr-wie-ausnahmsweise-just-um-den-3-oktober-2020-einmal-ein-luegengebaeude-zusammenbricht-der-fall-manuel-diogo/

“Die ausführlichen Recherchen und Interviews zum Fall Diogo veröffentlicht die Berliner Zeitung in Kürze auch als Doku-Serie im Podcast-Format.”

Welche deutschen TV-Sender, Chefredakteure, TV-Reporter, Pressefunktionäre, Buchautoren, Verlage, Lektoren, Politiker, Landeszentralen für politische Bildung etc. jetzt am Pranger stehen, sich rasch und sehr ausführlich rechtfertigen müssen. 

Wie der MDR und zahlreiche andere deutsche TV-Sender die Sache darstellten –  lange vor dem Bericht der Berliner Zeitung waren in zahlreichenVeröffentlichungen gleiche Schlußfolgerungen wie später in dem Hauptstadtmedium zu lesen:

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“Juni 1986: Ein mosambikanischer Vertragsarbeiter wird im Zug bei Potsdam von Neonazis gelyncht”. ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge? Der MDR muß jetzt zu jeder Szene klarstellen: Zuschauer frech angelogen oder nicht? 

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“Unser Angebot hat seinen Preis”. ARD-Chef Ulrich Wilhelm, Ex-Sprecher von GroKo-Chefin Angela Merkel/CDU…Wie Regierungspolitik & Medien verzahnt sind. Ausriß westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW)

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Hatte man den Statisten(wieviel Honorar aus Zwangsgebühren bekamen die?) gesagt, worum es genau geht, wie die Faktenlage tatsächlich ist? Fragen über Fragen…

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Ausriß MDR Januar 2020.

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Video anklicken:https://www.facebook.com/reportmainz/videos/mediathek-tipp/710416699083469/.

 https://www.facebook.com/mdrinvestigativ/videos/710337229091416/?comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22O%22%7D

 

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ARD-Ausriß.

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Wahrheit oder Fake News, dreiste Lüge? Ausriß, Mitteldeutsche Zeitung

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 Ausriß MZ 2020. “Mord, den es nicht geben durfte”. Wahrheit oder dreiste Lüge?

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Die Berliner Zeitung zitiert den Deutschen Roland Hohberg in Maputo: 

…Auch am Abend des 29. Juni 1986, des WM-Finales. Manuel Diogo sitzt mit seinen Kollegen in der Dessauer Kneipe vor dem Bildschirm. So erzählen es vier der noch lebenden Mosambikaner aus der Runde. Der Deutsche Roland Hohberg, der 1991 zusammen mit ehemaligen DDR-Vertragsarbeitern den Rückkehrerverein Adecoma in Mosambik gründete, hat sie für die Berliner Zeitung befragt. Sie erzählen, dass sie gute Laune gehabt und getrunken hätten – ziemlich viel sogar: Im Obduktionsbericht heißt es, Manuel Diogo habe fast 1,4 Promille im Blut und 1,8 Promille im Urin gehabt, es wird ein „deutlicher Alkoholgeruch der inneren Organe“ festgestellt…

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…Roland Hohberg vom Rückkehrerverein Adecoma in Mosambik ist fassungslos, wie die ehemaligen Vertragsarbeiter, um die er sich kümmert, vom MDR manipuliert wurden. Er habe dem Sender Interviews vermittelt. Daher wisse er, dass die Journalisten ihre Gesprächspartner im Glauben gelassen hätten, der Neonazi-Mord sei bewiesen. „Die haben Suggestivfragen gestellt, die wollten nur eine Story, die gut ins politische Panorama passt.“…

Bereits im Juli 2020 hatte sich Roland Hohberg schriftlich an die Website gewandt – wegen dortiger Texte zum Fall Manuel Diogo. Hohberg teilte der Website jene entscheidenden Fakten, Zeugenaussagen und Kritiken mit, die sich dann am 30.9. 2020 im Text der Berliner Zeitung finden. Der Kontakt von Hohberg zur Berliner Zeitung war über die Website zustandegekommen. Bereits am 7. August 2020 veröffentlicht die Website Hohberg-Enthüllungstexte:http://www.hart-brasilientexte.de/2020/08/07/betrug-und-korruption-auf-kosten-der-ddr-vertragsarbeiter-eine-neue-website-widmet-sich-den-komplexen-widerspruechlichen-beziehungen-zwischen-ddr-westdeutschland-sowie-dem-deutschland-nach-199/

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/11/mosambik-und-deutschland-immer-mehr-brisante-details-ueber-die-bnd-gestuetzte-terrororganisation-renamo-kommen-ans-tageslicht-insider-roland-hohberg-aus-maputo-im-september-2020-weder-respekt-n/

Statt auf einer Tagung für Respekt und Anerkennung gegenüber den DDR-Vertragsarbeitern ein klares Signal für ein Ende der sozialen Ausgrenzung zu setzen, entschied sich das Team um den Entwicklungspolitik- und Mosambikexperten der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Hans-Joachim Döring, zur Zusammenarbeit mit einer politisch-instrumentalisierten Gruppierung.

Gemäß dem Motto aus Schillers Wallenstein: “Wir sind Soldaten der Fortuna, wer das Meiste bietet, hat uns”, befolgen die RENAMO-Anhänger bei den Protesten gegen die mosambikanische Regierung bis heute alle Anweisungen ihrer Partei, der Deutschen Botschaft und Vertretern deutscher NGOs.

 Bemüht, den Schein einer gut organisierten Rückkehrervereinigung zu wahren, geben die “Madgermanes” der RENAMO gern Interviews für die deutschen Medien und prägen so die öffentliche Wahrnehmung.

Dabei hatte die Gruppierung im “Jardim dos Madgermanes” in den zurückliegenden Jahren vor allem durch öffentlich ausgetragenen Streit über das Verschwinden von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, sowie durch gegenseitige Verleumdungen und Morddrohungen auf sich aufmerksam gemacht.

Die internen Auseinandersetzungen und das bewusst herbeigeführte Fehlen jeglicher Transparenz führte nicht zuletzt im Vorfeld des Besuchs von Bundespräsident Horst Köhler im April 2006 zu chaotischen Verhältnissen bei Auszahlungen durch das Arbeitsministerium.

Erst 2007 ließen die RENAMO-Anhänger im streng vom mosambikanischen Geheimdienst kontrollierten Park ihren Verein ATMA registrieren,.

 Doch verfügen sie bis heute weder über ein Büro, Computertechnik oder einen Internetanschluss, noch haben sie selbst Initiativen zur Wiedereingliederung und Arbeitsbeschaffung entwickelt.

Deshalb verwundert es, dass das Team um Hans-Joachim Döring nun sogar plant, mit den Geschäftspartnern seines Vertrauens in Mosambik die Auszahlung der Rentenversicherungen abzuwickeln.

Befehle aus Berlin und Magdeburg

 Seit der Magdeburger Veranstaltung für “Respekt und Anerkennung” wird neben den Fahnen der DDR und der USA auch ein Banner mit SS-Symbolik durch Maputos Straßen getragen, auf welchem die FRELIMO den Nazis gleichgestellt wird.

 Die Idee dazu kam von zwei Mitgliedern des Vorbereitungsteams der Tagung, der in Berlin lebenden, freiberuflichen Journalistin und Filmemacherin Julia Oelkers und ihrem Partner, dem ehemaligen Vertragsarbeiter Ibraimo Alberto.

 Julia Oelkers hatte kürzlich für ihre staatlich finanzierte Webdoku “Eigensinn im Bruderland” den Grimme Online Award erhalten…

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Rolf Hochhuth, “Wessis in Weimar. Szenen aus einem besetzten Land”, Amazon-Text: Die Menschen in den »fünf neuen Bundesländern« werden mit Wissen der Politiker seit der sogenannten Wiedervereinigung systematisch ausgeplündert, gedemütigt und kolonialisiert. Dies ist die zentrale These Hochhuths, die er mit zahlreichen Dokumenten und Analysen belegt und in neun dramatische Szenen umgesetzt hat. Die Sprengkraft dieser Texte zeigt sich beim Lesen noch stärker als auf dem Theater. Viel Wut, Verbitterung und Enttäuschung sind in dieses Buch eingegangen. **

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Rolf Hochhuth, “Wessis in Weimar. Szenen aus einem besetzten Land”, Amazon-Text: Die Menschen in den »fünf neuen Bundesländern« werden mit Wissen der Politiker seit der sogenannten Wiedervereinigung systematisch ausgeplündert, gedemütigt und kolonialisiert. Dies ist die zentrale These Hochhuths, die er mit zahlreichen Dokumenten und Analysen belegt und in neun dramatische Szenen umgesetzt hat. Die Sprengkraft dieser Texte zeigt sich beim Lesen noch stärker als auf dem Theater. Viel Wut, Verbitterung und Enttäuschung sind in dieses Buch eingegangen.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/03/mosambik-dossier-2-die-ermordeten-ddr-entwicklungshelfer-das-kriegsbuendnis-nato-der-bnd/

»Hochhuth klagt jene an, die verscherbeln und ergaunern, denen palitökonamisches Kalkül über die Menschlichkeit geht, gleich, ob sie in der Treuhandanstalt, in Parteizentralen oder Bonner Regierungsämtern sitzen.«
›Schweizer Feuilletondienst‹

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Ausriß”Wessis in Weimar”: “…ich muß wirklich sagen, die Art, wie Kohl mit Modrow in Bonn umgesprungen ist, hat mich unwillkürlich an die Art erinnert, wie Hitler 1938 mit dem österreichischen Bundeskanzler Schuschnigg umgesprungen ist.”http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/29/die-amerikaner-in-buchenwald-georg-krauss-buchenwald-haeftling-nr-3732-aus-saschas-welt-es-soll-dahingestellt-bleiben-ob-sich-die-amerikanische-armee-um-buchenwald-besonders-beeilt-hat/

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/10/02/3-oktober-2020-luegenpresse-tendenzschutzmedien-und-politmarionetten-der-machteliten-ziehen-schon-im-vorfeld-alle-register-soviel-agitprop-und-propaganda-war-selten/.

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Das Echo auf den Enthüllungstext der Berliner Zeitung:

Andere Manipulationsfälle: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/23/naftali-fuerst-haifa-israel-es-war-der-11-april-1945-gegen-mittag-auf-dem-appellplatz-waren-schuesse-und-freudenrufe-zu-hoeren-die-haeftlinge-verliessen-ihre-baracken-und-vertrieben-die-ss-ma/.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/

 http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/20/hitlers-zweimal-getoetete-opfer-westdeutsche-endloesung-des-antifaschismus-auf-dem-gebiet-der-ddr-herausgegeben-von-monika-zorn-ahriman-verlag-freiburg-die-bizarre-deformierung-der-buchenwald/#more-46710.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/13/buchenwaldfilm-nackt-unter-woelfen-die-ddr-version-weiter-ein-hervorragender-klassikerfuer-ostdeutsche-die-neue-west-version-bemerkenswert-schlecht-fuer-viele-im-osten-eine-zumutung/.

 http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/17/kz-buchenwald-hans-joachim-schaedlich-verreisst-im-staatlich-gefoerderten-roman-andersrowohlt-bruno-apitz-nackt-unter-woelfen-und-vergisst-beim-thema-opfertausch-ein-sehr-wichtiges/

1.“1984 wurden in Mosambik acht DDR-Helfer ermordet, darunter auch Thüringer. Manfred Grunewald lässt die Erinnerung daran nicht los”. Die westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW) bringt am 28. Dezember 2019 einen großen Beitrag zum Thema – doch die wichtigsten Basisfakten fehlen. Immerhin spielten der BND, Helmut Schmidt(SPD), Willy Brandt(SPD) eine sehr wichtige Rolle…(Mosambik-Dossier 1) Unter Ramelow und LINKE-Bildungsminister Holter alles Unterrichtsstoff an den Thüringer Schulen?http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/12/28/1984-wurden-in-mosambik-acht-ddr-helfer-ermordet-darunter-auch-thueringer-manfred-grunewald-laesst-die-erinnerung-daran-nicht-los-die-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-esse/.

 

Mosambik, Dorothea Gräfin Razumovsky, BND und Kindersoldaten. “Letzte Hoffnung am Kap” – Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart – explosive Informationen, zu denen Maas/SPD, Steinmeier/SPD etc. lieber schweigen…Die deutsch-deutsche Identitätsdiskussion und der Fall Mosambik. US-Protest 1983 bei Kanzleramtschef Waldemar Schreckenberger in Bonn – gegen die Aktivitäten des BND in Mosambik:”Auch sei es nicht hinnehmbar , daß in Bonn Politiker empfangen würden, die in den USA als `faschistisch` eingestuft seien.”http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/.

2. Die ermordeten DDR-Entwicklungshelfer, darunter Thüringer, das Kriegsbündnis NATO, der BND, die Kindersoldaten. (Unter Ramelow und LINKE-Bildungsminister Holter alles Unterrichtsstoff an den Thüringer Schulen?)Mosambi-Dossier 2: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/03/mosambik-dossier-2-die-ermordeten-ddr-entwicklungshelfer-das-kriegsbuendnis-nato-der-bnd/.

3. Westliche Rohstoffinteressen und der kalte/heiße Krieg. Gerd Bonk, ostdeutscher Geophysiker, Mosambik-Experte. “Deutsches Kapital am Kap”. Mosambik-Dossier 3: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/

Das politisch brisante Dementi der CDU-Kohl-Regierung von 1984:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/18/mosambik-die-attentate-auf-ddr-entwicklungshelfer-das-politisch-brisante-dementi1984-der-cdu-kohl-regierung-auf-eine-anfrage-der-gruenen-bundestagsabgeordneten-gabriele-gottwaldheute-linkspartei/

4. Mosambik und die bemerkenswerten Ungereimtheiten in der Berichterstattung deutscher Medien, darunter der zwangsfinanzierten ARD. Was ist Wahrheit, was Lüge? Wie der renommierte ostdeutsche Afrikaexperte Dr. Ulrich van der Heyden den Darstellungen von Staats-und Mainstream-Medien deutlich widerspricht – die kritisierten Medien indessen nicht den geringsten Versuch machen, Dr. van der Heyden zu widerlegen, zu dementieren. Mosambik-Dossier 4:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/23/mosambik-und-die-bemerkenswerten-ungereimtheiten-in-der-berichterstattung-deutscher-medien-darunter-der-zwangsfinanzierten-ard-was-ist-wahrheit-was-luege-wie-der-renommierte-ostdeutsche-afrikaexpe/.

5. “Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft(1979-1990)”. Autor Dr. Ulrich van der Heyden widerlegt kuriose Lügen zur Mosambik-und DDR-Geschichte, prüft den Wahrheitsgehalt von offiziellen Versionen und Medien-Agitprop. Wie war das mit Rassismus, Neonazis, dem Rechtsextremisten-Mord an dem Mosambikaner Manuel Diogo in der DDR? Leipziger Universitätsverlag 2019, 725 Seiten. Mosambik-Dossier 5:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/das-gescheiterte-experiment-vertragsarbeiter-aus-mosambik-in-der-ddr-wirtschaft1979-1990-autor-dr-ulrich-van-der-heyden-widerlegt-kuriose-luegen-zur-mosambik-und-ddr-geschichte-prueft-den-wa/

6. Max Annas. “Morduntersuchungskommission”. rowohlt HUNDERT AUGEN. “Für Manuel Diogo(1963 – 1986)”. Ein neuer Krimi von 2019, der Mosambikaner Manuel Diogo in der DDR, kuriose Ungereimtheiten. Mosambik-Dossier 6:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/

7. Wie die DDR-Staatsführung im südlichen Afrika extrem hinterhältig ihr Unwesen trieb, sogar im Mielke-Auftrag DDR-Entwicklungshelfer durch DDR-Soldaten ermorden ließ.(?) Der Krimi “Funny Money. Geld und Macht” von Marinella Charlotte van ten Haarlen. Was alles fehlt. Der Thüringen-Krimi “Morduntersuchungskommission” des westdeutschen Autors Max Annas. Mosambik-Dossier 7:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/01/wie-die-ddr-staatsfuehrung-im-suedlichen-afrika-extrem-hinterhaeltig-ihr-unwesen-trieb-sogar-im-mielke-auftrag-ddr-entwicklungshelfer-durch-ddr-soldaten-ermorden-liess-der-krimi-funny-money-ge/

8. Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/

9.  “RENAMO – Terrorism in Mozambique”, von Alex Vines, Centre for Southern African Studies, University of York. Wie Westdeutschland und sein Geheimdienst BND den kalten/heißen Krieg u.a. gegen Ostdeutsche in Mosambik führten – sich dazu just einer extrem sadistischen Terrororganisation bedienten. Weiter warten auf Positionierung von Merkel, Schäuble. Steinmeier, Gauck, Ramelow etc…Mosambik-Dossier 9:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/

10. “Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant.” Frankfurter Rundschau, 4.10.1989, über die Terrororganisation Renamo. Die Opfer der tödlichen Terrorattacken: Viele DDR-Entwicklungshelfer, darunter aus Thüringen – über eine Million ermordete Mosambikaner, darunter ca. 600000 Kinder. Wer in Nazistan außer dem BND eng mit der Renamo kooperierte, sie stark unterstützte….Mosambik-Dossier 10:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/

11. Markus Meckel(SPD), Almuth Berger, Dr. Hans-Joachim Döring, Günter Nooke u.a. im bizarren Mosambik-Sachbuch “Für Respekt und Anerkennung. Die mosambikanischen Vertragsarbeiter und das schwierige Erbe aus der DDR” – ein Leckerbissen für Politologen, Kommunikationswissenschaftler und Historiker (falls sie sich an eine Analyse trauen). Besonders aufschlußreich und erhellend der Vergleich mit dem Sachbuch “Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft(1979-1990)” von Dr. Ulrich van der Heyden, Humboldt-Universität Berlin. SPD-Meckel und Willy Brandt – und FDP-Genscher. Mosambik-Dossier 11:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/01/markus-meckel-almuth-berger-dr-hans-joachim-doering-guenter-nooke-u-a-im-bizarren-mosambik-sachbuch-fuer-respekt-und-anerkennung-die-mosambikanischen-vertragsarbeiter-und-das-schwierige-erbe-a/

MDR-Lebensretter am 6.2. 2020 – warum fehlen beim Thema Mosambik die wichtigsten, brisantesten Fakten, warum bringt der zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Sender nicht die ganze Wahrheit? Jene nicht näher bezeichneten “Söldner”, “Rebellen”, die das Attentat auf die DDR-Entwicklungshelfer verüben, werden von NATO-Staaten wie der BRD, dem westdeutschen Geheimdienst BND finanziert, bewaffnet, trainiert, instruiert:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/06/mdr-lebensretter-am-6-2-2020-warum-fehlen-beim-thema-mosambik-die-wichtigsten-brisantesten-fakten-warum-bringt-der-zwangsfinanzierte-oeffentlich-rechtliche-sender-nicht-die-ganze-wahrheit-jene-n/

12. Regime Change in der DDR – Mosambik und die Rolle des Gehlen-FDP-Kinkel-BND. Wie “Brüder und Schwestern” mit SS-Terrormethoden dafür sorgten, daß die Ostdeutschen weder an dringend benötigte Devisen noch Rohstoffe kamen, kostspielige Investitionen scheiterten – und die DDR dadurch heftige innenpolitische Probleme bekam. Kinkel – “Mann Genschers”. Warum Kinkel-Nachfolger Maas nie über den Mosambik-Kindersoldaten-Skandal redet. Mosambik-Dossier 12.:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 27. März 2021 um 17:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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